das Kino behauptet sich in der Krise - GL VERLAGS GmbH

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das Kino behauptet sich in der Krise - GL VERLAGS GmbH

Nr. 06 · November / Dezember 2009 · 7. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 4,50 € · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

ev & kontakt

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BerGiSCH GladBaCH

Einzelhandel stiftet Preise für

den traditionellen Adventskalender

der Lions Clubs

BUrSCHeid

Belkaw demonstriert neue

Qualität von Lichtquellen

für die Straßenbeleuchtung

KÜrteN

Neue Rettungswache betreut

auch Notfälle in der nahen

und weiten Nachbarschaft

leiCHliNGeN

Die Fachwelt bestaunte bei

der Firma Zweiweg Autos,

die auf den Schienen fahren

odeNtHal

Der Weihnachtsmarkt am

Altenberger Dom gehört zu

den attraktivsten im Lande

oVeratH

Auf einer Industriebrache

soll ein besonders attrak-

tives Wohngebiet entstehen

rÖSratH

Ein neuer Supermarkt und

die Konsequenzen für den

lokalen Einzelhandel

WerMelSKirCHeN

Anruf genügt und ein Bus

bringt müde Wanderer an

ihren Ausgangspunkt zurück

leVerKUSeN

Interessenten aus aller Welt

kamen zu den Wellness-

Tagen an der „Schusterinsel”

+++ Infos +++ Seite 25 +++

HELMUT BRUNOTTE GIBT BENSBERG EINE NEUE CHANCE

das Kino behauptet sich in der Krise


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GL&Lev kontakt • Nr. 06 / 2009

iNHalt

GL&Lev PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 4

Brunotte Filmtheater GmbH

DAS GESPRäCH - mit Andreas Schmitt, 6

Generaldirektor Grandhotel Schloss Bensberg

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf bei Vortragsveranstaltung

„Wirtschafts- und Datensicherheit“

GL&Lev REGIO

Mal was Neues: Speed Dating 10

Zieht die Konjunktur wirklich an? 11

Neue Laternen sparen Strom 12

GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH - Advent im Schloss 14

RöSRATH - Was ein Supermarkt bewirkt 16

OVERATH - Industriebrache wird Wohngebiet 17

ODENTHAL - Weihnachtsmarkt am Dom 18

KüRTEN - Regionale-Projekt voller Zündstoff 18

BURSCHEID - Belkaw beleuchtet Badehaus 20

LEICHLINGEN - Autos auf Schienen 21

WERMELSKIRCHEN - Service für Wanderer 22

LEVERKUSEN - Trendwende bei der Bayer AG 24

WFL - Leverkusen auf der ExpoReal 25

LEVERKUSEN - Grundstein für Kinderklinik 30

NACHBARSCHAFT - Pleite im Siebengebirge 32

Neue Ziele im Winterflugplan 33

GL&Lev SERVICE

AUTO - Das neue T-Modell 34

TOURISMUS - Weltreise der MS Astor 36

TOURISMUS - 40 Jahre Hebbel 37

GASTRONOMIE - Fertiggerichte 38

GOLF - Nach 112 Jahren olympisch 40

GOLF - Turnier-Ergebnisse 41

GESUNDHEIT - Der Chefarzt spricht 44

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Flexible Arbeitszeiten - 45-54

Arbeitsverträge mit Kindern - Auto-

Versicherung im Herbst - Neue Gesetze

für den Zahlungsverkehr

Es ist wieder Zeit für den

Weihnachtsstern. Millionen

leuchtender Pflanzen warten

auf Märkten und in Fachgeschäften

auf ihre Käufer.

2008 wurden angeblich 35

Millionen Weihnachtssterne

editorial

In Bergisch Gladbach,

Ortsteil Bensberg, geschah

kürzlich Erstaunliches.

Ein Kaufhaus

wurde besetzt, ein leerstehendes,

und es ging

zwar lebhaft, aber friedlich zu. 17 Einzelhändler

hatten zur Selbsthilfe gegriffen.

Weil ein Investor nicht in die Gänge kommt

und der Stadt auch nicht viel einfällt, weil

es inzwischen gefühlt mehr Leerstände

gibt, als wirklich und der Kino-Neubau auch

lange blockiert wurde, drohte Stillstand im

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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in Deutschland verkauft. Sagt

die Vereinigung der europäischenWeihnachtssternzüchter.

Damit ist der Weihnachtsstern

die beliebteste

blühende Zimmerpflanze

überhaupt. Und Amerika feiert

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Millionen Weihnachtssterne warten wieder auf ihre Käufer

Gratulation ...

den „Poinsettia Day” (12. Dezember)

in Erinnerung an den

US-Botschafter, der die schöne

Pflanze vor 200 Jahren aus

Mexiko mit in seine Heimat

brachte. An dem Tag schenkt

man sich einen „Stern”.

einst renommierten Einkaufszentrum. Der

Abwärtstrend schien greifbar. Da rafften

sie sich auf, die Kaufleute der Interessengemeinschaft,

mieteten das leere Kaufhaus

wenigstens teilweise an und brachten so

wieder Leben in die Ödnis (siehe S. 15).

Und auch der Kino-Umbau kam voran. Fehlt

nur noch Schwung in der oberen Etage um

den Brune-Schmuck-Laden herum. Was ich

damit sagen will: Nur mit Eigeninitiative

beweist man sich selbst, dass man noch

lebt. Nichts für ungut und Gratulation nach

Bensberg.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Druckzentrum Hußmann, Bochum

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2009.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Januar/Februar 2010

Anzeigenschluß: 18. Dezember 2009

GL&Lev kontakt 06/09

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL SERIE

Kino-Neubau in dieser Zeit?

Helmut Brunotte setzt ein

Zeichen in Berg. Gladbach

GL&Lev kontakt 06/09

Von EbErhard GraVEnstEin

Mit dem kleinen schnuckeligen

Viktoria-Kino in bergisch Gladbach

hat alles angefangen. Vor fast 40

Jahren. heute ist helmut brunotte

Chef des größten Lichtspiel-

Unternehmens im Lande,

die nr. 2 in deutschland.

Helmut Brunotte stammt ursprünglich

aus der Ruhr-Metropole Essen,

lebt aber schon seit eben diesen

40 Jahren in Bergisch Gladbach. Hier ist er

auch seit 1987 Inhaber des Kinos Schlosspassage

im Ortsteil Bensberg. Jenes Kino,

das in den nächsten Tagen nach Abriß und

modernstem Wiederaufbau in ganz neuem

Glanz erstrahlen wird. Am 16. Dezember

mit dem Super-Streifen „Aufbruch nach

Pandora” von James Cameron.

Zehn Jahre lang (!) hat Brunotte um ein

neues Kino in Bensberg gekämpft. Diskutiert,

sEriE

Die Erfolgreichen

in RheinBerg:

Die Brunotte

Filmtheater GmbH

g e s t r i t t e n

und verhandelt

mit der

Stadt und mit

den Nachbarn.

Die vor

allem blockiertenimmer

wieder

ein größeres

Bauvorhaben Brunottes. Dessen kühner Plan

nämlich war es, ein neues Kino quer über

die Straße zu spannen (siehe auch das Modell).

Doch da spielte keiner mit. So blieb es

schließlich bei Umbau und Erweiterung. Und

selbst damit war das Amtsgericht noch bis

vor zwei Wochen beschäftigt. Stadt und Einzelhandel

begrüßen das belebende Element

in Bensberg. Die Gegner aber fürchten um

ihre Ruhe, sie drangen auf Baustopp.

Brunotte trug die Auseinandersetzung

letztlich mit Fassung, hat er doch mit seinem

„rheinischen Imperium” genug zu tun.

Helmut Brunotte, Herr über acht Lichtspieltheater in NRW, mit dem Entwurf, den er in

Bensberg nicht verwirklichen durfte. Außerdem: Das Viktoria, sein erstes und

damit ältestes Kino in Bergisch Gladbach, darunter ein moderner Neubau in Dormagen.

Wie die Zeit vergeht ...

Schließlich gilt es, insgesamt acht Lichtspieltheater,

darunter vier Top-Paläste, unter

Dampf zu halten; in Leverkusen (Titelbild),

in Siegburg, Dormagen, Olpe, Euskirchen

und Troisdorf. Mit insgesamt rund 50 Leinwänden,

inzwischen überwiegend in 3-D-

Technik. Was die Zuschauer zu schätzen

wissen. Kino brummt. Helmut Brunotte: „Ich

denke, dass wir Ende des Jahres zwei Millionen

Besucher erreichen werden.”

Dabei ist das Leverkusener Kinopolis mit

knapp 2000 Plätzen das größte Kino, das

Gladbacher Victoria mit 344 Plätzen das

kleinste. Die Leverkusener Leinwand ist mit

240qm größer als die im Cinedom Köln.

Keine Krise also im Kino-Betrieb? Brunotte

verneint. „Unsere Zuwachsrate liegt

im zweistelligen Prozentbereich.” Und

Tochter Claudia (verheiratete Hebbel) nickt

zufrieden: „Es läuft alles total gut, selbst

im Sommer.” Der Grund: In wirtschaftlich

schwierigen Zeiten suchen die Menschen

Ablenkung von ihren Alltagssorgen. Das

Ehepaar Brunotte und Tochter Claudia sind

Geschäftsführer des Gesamtunternehmens.

Nun endlich also kommt neuer Glanz

auch nach Bensberg. Und Erinnerungen

werden wach, als die Polit-Society mit US-

Botschafter Burton und Außenminister Genscher

sowie Dutzende von Wirtschaftsbossen

Gäste waren in Brunottes Cineplex in

Siegburg.


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6

GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

GL&Lev kontakt 06/09

Wo Oldtimer und

„Gangster“ gut fürs

Geschäft eines

Grandhotels sind

Das Grandhotel Schloss Bensberg und sein Chef (re.): Generaldirektor Andreas Schmitt

Von EbErhard GraVEnstEin

Kaum hat sich der herbst im Lande

breit gemacht, sind schon

im Grandhotel schloss bensberg

ganz vorsichtig und behutsam erste

Vorboten für Weihnachten und

silvester eingekehrt. Erlesenes

druckmaterial lädt über die

Feiertage zum aufenthalt ein und

verspricht eine „Zeit voll schönster

Eindrücke und Erwartungen”.

doch zuvor wird es ganz schön

kriminell im hotel.

das GEsPrÄCh

mit Andreas Schmitt,

Generaldirektor im Grandhotel

Schloss Bensberg

Heutzutage Hoteldirektor zu sein, ist

vermutlich nicht in jedem Haus ein

Traumberuf. Wirtschaftliche Schwankungen

nehmen oft direkten Einfluss aufs

Geschäft und verlangen neben starken Nerven

auch viel Kreativität und Stehvermögen.

Eigenschaften, die sich in Gestalt des Bensberger

Schlossherrn Andreas Schmitt (52)

vortrefflich zu vereinen scheinen.

Seit jetzt knapp einem Jahr ist er Generaldirektor

im Schloss; was eigentlich nicht

vorgesehen war. Schmitt ist immerhin „Vice

President” der Althoff-Gruppe und damit in

der Hierarchie über den Hoteldirektoren an-

gesiedelt. Aber als im vergangenen Jahr in

Bensberg eine Vakanz eintrat (Jürgen von

Massow verließ das Haus), sprang der alerte

Hotel-Manager in die Bresche, „weil das

einfach mal wieder Spaß macht und auffrischt”

(so Schmitt).

Jetzt also macht er den Job im Dezember

ein Jahr und scheint sehr zufrieden. Natürlich

ist auch diese grandiose Herberge von

der negativen wirtschaftlichen Entwicklung

betroffen. Andreas Schmitt: „Das Tagungsgeschäft

ist rückläufig. Manche Firma hat

auf Buchungen verzichtet oder verschoben.

Selber absagen mussten wir in Bensberg


zum Glück nichts.” Im Gegenteil. Fast überraschend

dazu hat sich das Aufkommen

der privaten Gäste „gut entwickelt”. Schmitt

sagt: „Wir haben unsere Angebote in dieser

Richtung, also im festlichen Bereich und

an den Wochenenden, verstärkt und damit

leicht zugelegt.” Und etwas leiser sagt der

Fachmann: „Damit sind wir vielleicht sogar

eine positive Ausnahme in der Branche.”

Und wenn der „General” denn Bilanz ziehen

sollte, dann nennt er das Jahr 2009

„nicht strahlend, aber stabil”.

Andreas Schmitt erwartet auch für das

nächste Jahr „keine dramatischen Veränderungen”

für sein Haus. Er spüre vielmehr -

so sagt er - eine leichte positive Stimmung

bei seinen Gästen.

Deshalb wird es auch 2010 wieder attraktive

Events in Bensberg geben. Zum Beispiel

das Meeting der „Meisterköche” und

das grandiose Oldtimer-Spektakel, das bei

seiner Premiere im September 1500 Besucher

hatte und bundesweite Aufmerksamkeit

fand. Das Thema Kunst und Kultur soll

in Zukunft im Grandhotel eine noch wichtigere

Rolle spielen.

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DaS GESPRäCh

Der Hotelchef spricht von einem „wertig

geführten Unternehmen” und sieht u. a.

auch darin den Erfolg begründet. Jedem der

rund 180 Mitarbeiter werde die Wertigkeit

immer wieder vor Augen geführt. Zum Beispiel

auch mit einem kleinen Kärtchen (Visitenkarten

groß), auf dem „unsere 8 Werte

und Prinzipien” niedergeschrieben sind. Als

da z. B. sind: - Qualität - Fairness - Engagement

- Aufrichtigkeit - Respekt und Stil.

Überschrieben mit dem Motto des Jahres

„Wir sind gerne für Sie da”.

Diese Wertekarte gilt speziell auch für

die Auszubildenden, immerhin rund 50 an

Bürotechnik

Büromaschinen

Bürobedarf

Büromöbel

Computer

Diktiergeräte

Kopiergeräte

Telefaxgeräte

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Der Chef und sein Personal:

Generaldirektor Andreas Schmitt

am Empfang.

GL&Lev PROFIL

der Zahl! Das sind bemerkenswert

viel. Andreas Schmitt: „Wir

ziehen uns guten Nachwuchs

eben selber ran.” Allein 18 Azubis

konnten zuletzt übernommen

werden.

Zugleich räumt Schmitt mit

einem Missverständnis auf: „Wir

sind keine geschlossene Gesellschaft.

Wir schotten uns nicht ab, sind vielmehr

offen für alle.” Zur Stadt, zum Kreis und

zu den Kollegen vor Ort sei das Verhältnis

ausgesprochen gut. Und daran soll sich auch

nichts ändern, wenn am 6. Dezember beim

kulinarischen Kerzenlichtdinner ein Mord geschieht

und am 20. Dezember die Mafi a im

Stil von Las Vegas der 40er Jahre zum Dinner

im großen Ballsaal bittet - Erlebnis-Gastronomie.

Auch ein Stilmittel, um ein großes Haus

auf Kurs zu halten. Dazu der Generaldirektor

mit Überzeugung und als Wunsch für das

neue Jahr: „Mit mehr Optimismus kommen

wir auch aus dieser Krise.”

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GL&Lev kontakt 06/09

7


8

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf bei Vortragsveranstaltung

„Wirtschafts- und Datensicherheit“ im TechnologiePark Bergisch Gladbach

Vorsorge – Nachsorge:

Datendiebstahl im Fokus

Geraten Unternehmensdaten in die

falschen Hände, kann es um den

guten Ruf eines Unternehmens

schnell geschehen sein. Die Fälle von verkauften

Kundendaten, ausspionierten Mitarbeitern

und schlichtem Datenklau ziehen

sich wie ein roter Faden durch die Medienlandschaft.

Schlimmer noch: Wirtschaftsspionage,

Ideendiebstahl und Markenpiraterie

richten jährlich bis zu 30 Mrd. Euro Schaden

in Deutschland an. Grund genug, das Thema

„Wirtschafts- und Datensicherheit“ auf einer

Vortragsveranstaltung im TechnologiePark

Bergisch Gladbach näher zu beleuchten und

zu diskutieren. IT-Verantwortliche, Geschäfts-

Lokale Nähe – globale Stärke: Charterbroker Air Partner im TechnologiePark Bergisch Gladbach

„Erfolgreiche Flüge liefern“

Dehli und Tokio, New York und Paris,

Mailand und Zürich, Dubai und Bergisch

Gladbach. Mit einer Niederlassung

der börsennotierten Air Partner Gruppe

hat sich ein international renommiertes

Charterunternehmen im TechnologiePark

Bergisch Gladbach etabliert. Seit Februar

2007 im modernen Großraumbüro in der

Top-Immobilie Campus1 ansässig, kann Air

Partner vom neuen Standort aus sein Servicekonzept

konsequent verwirklichen: noch

GL&Lev kontakt 06/09

führer und Unternehmens-Entscheider: Sie

alle erschienen Anfang November 2009 auf

Einladung des Business-Zirkels Bergische

Unternehmer, der Reisswolf GmbH (Akten-/

Datenvernichtung, -lagerung, -archivierung)

und der ABC-Initiative e.V. – einer Unternehmerinitiative

im Städtedreieck Aachen,

Bonn, Cologne. Prominenter Gast der Veranstaltung

im TechnologiePark: NRW-Innenminister

Dr. Ingo Wolf (54, Bild). Der promovierte

Jurist begrüßte die Anwesenden

ebenso wie Park-Chef Hans-Dieter Angerer

und Prof. Dr. Siegmar Bornemann, Vorsitzender

der ABC-Initiative. Als Referent konnte

zunächst Christof Coninx von der Coninx

kürzere Wege und schnellere Abwicklung

aktueller Vorgänge, da Verkauf, Beratung

und Fluglogistik Seite an Seite arbeiten. Das

Leistungsspektrum von Air Partner erstreckt

sich im Wesentlichen auf Adhoc-Charter für

Geschäftsreise-Flüge, Incentive-, Event- und

Kongress-Reisen, Private Jet Management,

JetCards, Frachttransport sowie Rettungseinsätze.

Leitspruch des britischen Unternehmens,

das jährlich über eine Million

Passagiere zählt und rund 2.200 Flughäfen

in Europa sowie 49.000 weltweit anfliegt:

„Erfolgreiche Flüge liefern“. Air Partner beschäftigt

aktuell an über 23 Standorten auf

vier Kontinenten 250 Luftfahrtspezialisten

und erzielte im Geschäftsjahr 2008/2009

rd. GBP 195 Mio. Umsatz. Damit zählt Air

Partner, seit über 45 Jahren Spezialist für

individuell zugeschnittene Fluglösungen

inklusive Rund-um-Betreuung, zu den Weltmarktführern.

An höchst prominenter Kundschaft

mangelt es im Übrigen keineswegs:

Air Partner ist das einzige Unternehmen aus

dem Bereich Luftfahrt, das von Ihrer Majestät

Königin Elizabeth II zum Hoflieferanten

ernannt wurde.

Kany Koschare, Societät für Krisen- und Veränderungsmanagement,

aus Leverkusen

gewonnen werden. Coninx befasste sich

bei seinem Vortrag „Ereignis- und Krisenmanagement“

mit systematischem Krisenmanagement

und seinen Ansätzen. Weiterhin

ging Dr. Gregor Scheja – Rechtsanwalt und

externer Datenschutzbeauftragter – auf Präventionsmaßnahmen

gegen Imageverlust,

interne Umstrukturierungskosten, Haftungsrisiken,

Bußgelder und den Faktor Strafverfolgung

ein.

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10

GL&Lev REGIO

Ernst Küchler (65, Bild), fünf Jahre lang

Oberbürgermeister in

Leverkusen, hat sich

auf seiner Homepage

bei allen Wahlhelfern

bedankt und dem

neuen OB Buchhorn

zur Wahl gratuliert.

Küchler, der aus dem Breisgau stammt und

zehn Jahre lang Direktor der VHS in Köln

war, dankte für einen fairen Wahlkampf und

wünschte seinem Nachfolger breite Mehrheiten.

Küchler wird als normaler Ratsherr in

der Politik bleiben.

Prof. dr. med. bernhard Liedtke

(63, Bild), feierte soeben

Berufsjubiläum.

Der ärztliche Direktor

ist seit 25 Jahren Chefarzt

der Frauenklinik

am Evangelischen

Krankenhaus (EvK).

Unter seiner Leitung gewann das Krankenhaus

überregionale Bedeutung im Bereich der Geburtshilfe

und als zertifiziertes Brustzentrum.

dr.Christian suttner (44, Bild) ist

neuer Leiter der FHDW

in Bergisch Gladbach.

Der erfahrene Informatiker

war zuletzt Vice

President Global Sales

Center bei Infineon.

Er denkt an mehr Internationalität

im Studium und plant eine

Verstärkung der Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen.

Für den 27. November

beabsichtigt er ein erstes Unternehmergespräch.

Fritz roth (60, Bild), prominenter Bestatter

in Bergisch Gladbach,

hatte jüngst Anlass

zu doppelter Feier.

Roth feierte seinen

runden Geburtstag

und das 25jährige Bestehen

seines Bestattungsunternehmens.

Außerdem wurde er in

Berlin vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur

in Kooperation mit dem Deutschen

Marketingverband mit einem Sonderpreis für

attraktive Marketingarbeit ausgezeichnet. In

Würdigung eines “beispielhaften Einsatzes für

den handwerklichen Berufsstand” war ihm

auch die Ehrenplakette der Handwerkskammer

Köln verliehen worden.

GL&Lev kontakt 06/09

naMEn

NRW-Bruttoinlandsprodukt sank

im ersten Halbjahr um 6,6 Prozent

Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also der Wert aller im Lande produzierten

Waren und Dienstleistungen, war in der ersten Jahreshälfte 2009 nominal um 6,6 Prozent

niedriger als im ersten Halbjahr 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen

als Statistisches Landesamt mitteilt, ergab sich nach Ausschaltung der Preisentwicklung ein

realer Rückgang um 7,9 Prozent. Die ungünstige wirtschaftliche Gesamtentwicklung führte

in Nordrhein-Westfalen zu einem überdurchschnittlichen Rückgang der Wirtschaftskraft; vor

einem Jahr (erstes Halbjahr 2008/2007: nominal +3,7 Prozent, real +2,4 Prozent) hatte es

an Rhein und Ruhr noch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts gegeben.

Erstmals ein „Speed Dating” für

Unternehmerinnen in Gladbach

Ein Business Speed Dating speziell für

Unternehmerinnen findet erstmalig am

25. und 26. November in Bergisch Gladbach

statt. Es ist eine exklusive Veranstaltung,

um Kontakte zu knüpfen und Geschäfte anzubahnen.

Ziel des Business Speed Dating ist,

dass sich jede teilnehmende Unternehmerin

jeder anderen anwesenden Unternehmerin

kurz vorstellt. In der festgelegten Zeit, die

für das schnelle Netzwerken zur Verfügung

steht, kann jede die eigene unternehmerische

Persönlichkeit zur Geltung bringen; denn: die

„Kürze zur Würze“ zwingt zur individuellen

Entscheidung, was bei der jeweils anderen

Person „hängen bleiben soll“!

Bonn bekommt zum

1. Januar 2010

eine Umweltzone

Zum 1. Januar 2010 wird nun auch in Bonn

eine Umweltzone eingerichtet. Zwar würdigte

die Bezirksregierung Köln ausdrücklich

die Bemühungen der Stadt Bonn zur

Senkung der Luftschadstoffbelastung , dennoch

hält sie die Einrichtung einer Umweltzone

- wie sie bereits in 13 anderen Städten

in Nordrhein- Westfalen eingeführt worden

ist - auch in Bonn für unerlässlich. Entsprechende

Schilder sind bereits seit Oktober

aufgestellt (unser Bild). Wer ab Januar ohne

Plakette (für 5 Euro in den Werkstätten) in

die Umweltzone fährt, riskiert 40 Euro Bußgeld

sowie einen Punkt in Flensburg. Von

der Umweltzone betroffen sind in erster

Linie ältere Dieselfahrzeuge.

Ein Business Speed Dating lässt gar keine

andere Wahl als ein Gespräch nach drei

Minuten wieder zu beenden und sich der

nächsten Gesprächspartnerin - nach einer

Aufforderung zum Weiterrücken - zuzuwenden.

So lernen die Teilnehmer innerhalb von

ca. 90 Minuten max. 23 Unternehmerinnen

aus ihrer Region „kurz und bündig“ kennen.

Beim anschließenden „get-together“ bleibt

noch ausreichend Gelegenheit, um die interessantesten

Kurzkontakte genussvoll weiter

zu intensivieren.

Veranstalter ist das Frauenbüro der Stadt,

dort gibt es auch weitere Informationen unter

Tel. 0 22 02-14 26 47 (bis 19.11.)


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Die Konjunktur zieht an -

Sonnenaufgang oder

nur ein Wetterleuchten?

Trotz Trendwende in der wirt-

schaftlichen Entwicklung erwarten

die Unternehmen keine schnelle

Belebung der Konjunktur.

Die in jüngster Zeit verkündeten

positiven Nachrichten und Prognosen

zur wirtschaftlichen Entwicklung

gelten auch für die Region der

IHK Rhein-Berg und Leverkusen.

In ihrer traditionellen Konjunkturumfrage

kommt die IHK zu dem Ergebnis,

dass die seit Ende des letzten Jahres bestehende

Rezession sowie der dramatische

Absturz der Konjunktur beendet

sind. Allerdings zeige der Aufwärtstrend

nur leicht nach oben.

In der Herbstumfrage wird dies durch

die Entwicklung des Geschäftsklimaindikators

zur Geschäftslage belegt. Er

verbesserte sich zwar im Vergleich zur

Vorumfrage im Frühjahr 2009 um 1,9

Prozentpunkte, liegt mit Minus 17,9 aber

noch weit im negativen Bereich.

Bei den Dienstleistern und Händlern

hat sich die Stimmung wieder etwas stabilisiert.

Deutlich freundlicher fällt der Geschäftsklimaindikator

zu den Erwartungen

aus. Er stieg um 26 Prozentpunkte. Aktuell

erwarten nun 29,4 Prozent der befragten

Selbach185x65 19.12.2007 15:20 Uhr Seite 5

Friedhelm Sträter,

IHK-Präsident Wuppertal-

Solingen-Remscheid

Unternehmen

eine

bessere

Geschäftsentwicklung,

nur

noch 22,8

Prozent

befürchten

eine

weitere

Verschlechterung.

B e z o g e n

auf den

Rheinisch-

Bergischen Kreis und die Stadt Leverkusen

bedeutet das: Hier setzt sich der Aufwärtstrend

nur sehr zögerlich durch. Nur 13 Prozent

der Unternehmen in Rhein-Berg und

Leverkusen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage

als gut, 38 Prozent sind unzufrieden.

Damit liegt der entsprechende Indikator

mit minus 25 Punkten weiter deutlich

im negativen Bereich.

Allerdings sind die Unternehmen nun sicher,

den Boden des Abschwungs erreicht

zu haben: Viele blicken auch in Rhein-Berg

und Leverkusen wieder hoffnungsvoller auf

die kommenden Monate. Aktuell erwarten

Wir möchten, dass Sie gut beraten sind!

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nun 38,6 Prozent der befragten Unternehmen

eine bessere Geschäftsentwicklung,

nur 15,9 Prozent erwarten eine weitere

Verschlechterung.

Auch die Exporterwartungen der Unternehmen

haben angezogen: Mehr

als jedes dritte Industrieunternehmen in

Rhein-Berg und Leverkusen (36,8 Prozent)

plant mit steigenden Ausfuhren.

Der Anteil der Industriebetriebe, die mit

schrumpfenden Exporten rechnen, hat

sich dagegen im Vergleich zur Vorumfrage

mehr als halbiert. Allerdings: Wie in der

Vorumfrage wollen 34,1 Prozent der befragten

Betriebe in den nächsten Monaten

ihre Beschäftigtenzahl verringern, nur

14,6 Prozent planen Neueinstellungen.

Auch im Städte-Dreieck Wuppertal-

Solingen-Remscheid ist „die Lage schlecht,

aber nicht hoffnungslos!“ So Friedhelm

Sträter, der IHK-Präsident.

Nur vier Prozent der befragten Unternehmen

seien mit ihrer aktuellen Geschäftslage

zufrieden. Die anderen Unternehmen

berichten je zur Hälfte von

einer „befriedigenden“ oder „schlechten“

Lage. Das sei nur wenig besser als im

Frühjahr. Der wirtschaftliche Absturz hat

sich in allen drei bergischen Großstädten

vollzogen, besonders schlimm aber in

Wuppertal.

Die bergische Wirtschaft macht sich

jedoch offenbar auf, die Talsohle langsam

zu verlassen. Die wirtschaftliche

Entwicklung der nächsten Monate wird

von den Unternehmen deutlich positiver

eingeschätzt. Am optimistischsten sei die

Solinger Wirtschaft.

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GL&Lev REGIO

So können Straßenlaternen

Strom und Geld sparen

In Dormagen sind die Kosten um 44 % gesunken

Dormagen macht es vor: Neue Lampen,

neue Technik – und die Stromkosten für

die Straßenbeleuchtung sind um

44 Prozent gesunken.

Ein Jahr nach der Sanierung der Straßenbeleuchtung

kann das Fazit kaum

positiver ausfallen. Für rund 670.000

Euro wurden u. a. 5.000 Lampen gegen Natriumhochdrucklampen

ausgetauscht, 350

Langfeldleuchten erneuert und 4.500 Vorschaltgeräte

installiert. Die Sanierung wurde

per Contracting finanziert.

Die Anbieter sollten Lichtmanagementsysteme

einbauen und für die abendliche

Absenkung der Beleuchtungsstärke folgende

Vorgaben berücksichtigen:

06.00 bis 20.00 Uhr: Lichtstrom 100%

ab 20.00 bis 22.00 Uhr: Lichtstrom 80%

ab 22.00 bis 06.00 Uhr: Lichtstrom 50%

Das Ergebnis nach einem Jahr: Der Verbrauch

sank um 1,4 Millionen kWh, die

Stromrechnung wurde um über 300.000

Euro reduziert. Es zeigte sich, dass die

vertraglich garantierte Stromeinsparung

von 44% erreicht werden konnte. Ein

Ergebnis, mit dem sich beide Vertragspartnern

sehr zufrieden zeigten. Die Stadt

GL&Lev kontakt 06/09

Schön, aber unpraktisch -

alte Straßenlaternen. Neue

sparen Strom und Geld.

Dormagen wurde

durch die Energie-

Agentur NRW Pro-

jekt begleitend beraten.

Prof. Dr. Norbert

Hüttenhölscher, Geschäftsführer

der

EnergieAgentur.

NRW unterstreicht

die energetische

Notwendigkeit einer

zeitgemäßen

Straßenbeleuch-

tung. „Der Sanierungsbedarf in praktisch allen

Bereichen der Beleuchtung ist immens.“

Nach Schätzungen des Fachverbandes werde

in 50 Prozent der deutschen Kommunen

noch Straßenbeleuchtungen betrieben,

die auf dem technischen Stand der 1960er

Jahre sind. Das deutschlandweite Einsparpotential

wird auf 2,7 Milliarden kWh, bzw.

rund 400 Millionen Euro geschätzt.

Das Bundesumweltministerium fördert

die Sanierung der kommunalen Straßenbeleuchtung

mit einem Zuschuss von 25 Prozent

der Invest-Summe, sofern die Stromeinsparung

mindestens 30 Prozent beträgt.

Friseure aus RheinBerg

gehören zu den Besten

Um Perfektion, aber auch um Kreativität und viel Fantasie

ging es jüngst bei der Landesmeisterschaft der Friseure in

Köln. Teilnehmer aus RheinBerg machten dabei durchaus

eine gute Figur. Gefragt waren neben kosmetischen

Aufgaben vor allem trendige Hochsteckfrisuren bei den

Damen sowie trendige Kurz- und Langhaarfrisuren bei den

Herren. Ein 3. Platz ging nach Wermelskirchen (Salon Dirk

Kiel) sowie erste Plätze bei den Junioren nach Burscheid

(Salon Volker Steffens) und Leverkusen (Salon Margret

Brückmann).

Die Finanzlage ist

einfach katastrophal

„Die Entwicklung der Kommunalfinanzen

ist katastrophal. Bund und

Länder müssen den Kommunen dauerhaft

helfen, ansonsten werden in vielen

Städten und Gemeinden bald die

Lichter ausgehen und die Menschen

werden das Gefühl haben, dass sie

der Staat im Stich

lässt“, so kommentierte

Dr. Gerd

Landsberg (Bild),

GeschäftsführendesPräsidialmitglied

des Deutschen

Städte- und

Gemeindebundes die aktuellen Zahlen

des Statistischen Bundesamtes zur negativen

Entwicklung der Kommunalfinanzen.

„Alle Ausgaben müssen auf den

Prüfstand. Kürzungen werden unvermeidlich

sein. Debatten um Steuersenkungen

müssen beendet und die

Gewerbesteuerumlage abgesenkt

werden.”

Die Kommunen hatten im ersten Halbjahr

2009 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit

in Höhe von 4,2 Milliarden

Euro. Ein Jahr vorher hatte es noch

einen Kassenüberschuss von 2,9 Mrd.

Euro gegeben.

Hauptgrund für den Einnahmenrückgang

waren die stark verringerten

Steuereinnahmen der Kommunen. Sie

lagen mit 27,5 Milliarden Euro um 9,0%

unter dem entsprechenden Vorjahresbetrag.

Gestiegen sind vor allem die

Personalausgaben; um 6,2% auf 20,7

Milliarden Euro.


GL&Lev REGIO

Kein sehr erfreulicher Anblick:

Der S-Bahnhof Bergisch Gladbach.

RBW warb auf der Expo für

Gladbacher Bahnhofsgelände

Auch Leichlingen und Wermelskirchen in München dabei

Zusammen mit den Kommunen des Kreises war die

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderung (RBW) auch

in diesem Jahr auf der internationalen Immobilienmesse

ExpoReal in München vertreten.

Die Innenstadtentwicklung rund um den Bahnhof in Bergisch

Gladbach stand dabei im Zentrum des Messeauftritts.

Dem Fachpublikum bestehend aus Investoren,

Immobilienberatern, Projektentwicklern und Finanzierungsgesellschaften

wurden die Planungen und Entwicklungen im Rahmen

des Regionale-Projektes „stadt :gestalten Bergisch Gladbach“

vorgestellt. Herzstück für Investoren - und damit für die Besucher

Für RheinBerg

auf der EXPO in

München (v.l.):

Stadtbaurat

Schmickler,

RBW-Chef und

Kreisdirektor

Dr. Erik Werdel und

Heinz Gerd Neu

(stellv. Landrat)

der Messe relevant - sollte das Kopfgrundstück am Bahnhof sein.

Hierauf soll ein Büro- und Dienstleistungsgebäude mit „qualitätvoller

Architektur” entstehen, das u. a. als Empfangsgebäude für

die Reisenden fungieren soll. Aber auch die Erneuerung der Fußgängerzone

und der „StadtKulturGarten“ wurden in München

als interessante Themen angeboten. Die Wirtschaftsförderer aus

Leverkusen, Leichlingen und Wermelskirchen waren persönlich

vor Ort, um ihre Flächen für Gewerbeansiedlungen zu vermarkten.

Alle zusammen fanden beachtliche Resonanz.

Die RBW besuchte zum wiederholten Male gemeinsam mit

der Region Köln/Bonn die ExpoReal. Standpartner waren in diesem

Jahr die Stadt Bergisch Gladbach und der TechnologiePark

Bergisch Gladbach, der u. a. für die multifunktionale Immobilie

Campus 1 warb. Insgesamt hat der TechnologiePark Planungsreserven

in Höhe von 55.000 m 2 Gewerbefläche, so dass im Endausbau

130.000 m 2 Mietraum zur Verfügung stehen.

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Am dritten Adventwochende (11.-

13. Dez.) findet erstmalig im Hof

des Bensberger Schlosshotels ein

Weihnachtdmarkt statt. Einen Weihnachtsmarkt

besonderer Art gibt es

schon zwei Wochen zuvor (27.-29.

Nov.) auch wieder im Innenhof von

Schloss Lerbach. 6.000 Besucher kamen

in den letzten drei Jahren.

GL&Lev kontakt 06/09

Leichlingen

LUTZ URBAcH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

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Bergisch Gladbach

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Burscheid

Wermelskirchen

Die Rochuskapelle im Schnee ist diesmal Titelbild des Lions-Adventskalender, den Bürgermeister

Lutz Urbach soeben für fünf Euro als erster erwarb und stolz vor dem Rathaus

präsentierte. Tagezeitungs-Fotograf Daub lieferte das Motiv.

Handel stiftet Preise im Wert von18.700 Euro

Eine karitative Aktion

mit doppeltem Boden

Die LIONS-Fördervereine Bensberg-Schloss

e.V. und Bergisch

Gladbach/Bensberg e.V. haben für

2009 bereits zum siebten Mal einen

Adventskalender hergestellt. Traditionell

erhält der Bürgermeister von

Bergisch Gladbach die Ausgabe mit

der Nummer 0001. Lutz Urbach nahm

sein persönliches Exemplar soeben

in Empfang; damit ist der Verkauf

des Kalenders an über 80 Stellen im

Stadtgebiet eröffnet.

Das Besondere an dieser Aktion:

Hier findet neben dem karitativen

Gedanken auch die Wirtschaftsförderung

ihre Beachtung. Denn Firmen

und Einzelhändler aus Bensberg und

Bergisch Gladbach spendeten für

den Kalender insgesamt 374 Preise

in einem Gesamtwert von ca. 18.700

Euro. Die Preise sind in den Geschäften

abzuholen. Sozusagen eine karitative

Aktion mit doppeltem Boden.

Der Hauptgewinner ist eine Jahresmitgliedschaft

im Mediterana.

8000 Exemplare wurden diesmal

bei der Fa. Heiderdruck gedruckt und

von der Werkstatt für Behinderte (WfB)

weiterverarbeitet. Mit den 5 Euro pro

Kalender soll im Bereich Kinder und

Jugend geholfen werden. Immerhin

kamen im vergangenen Jahr 21.500

Euro zusammen. Die Kalender gibt’s

bis zum 28. November im Handel.

Burger King

Nachfolger vom

Kradepohl?

Wo einst ein Wirtshaus im besten

Sinne mit bergischen Spezialitäten

Wahrzeichen des Ortsteils Gronau

war, soll demnächst amerikanischer

Fast-Food das Publikum

anlocken. Burger King will sich

auf dem Gelände des ehemaligen

Wirtshauses Kradepohl neben

Toyota niederlassen. Die Schnellrestaurant-Kette

hat bei der Stadt

eine Bauvoranfrage eingereicht

und positiven Bescheid erhalten.

Manch Einheimischen wird da

ganz mulmig zu Mute - hätten

sie das rund 150 Jahre alte

Wirtshaus Kradepohl doch gern

als „Denkmal” erhalten gesehen.

Doch Denkmalschützer fanden

kein Gehör, weil gewisse Voraussetzungen

fehlten und die Stadt

deshalb den Erhaltungswünschen

nicht folgen konnte. Wann es zu

der „lukullischen Bereicherung”

kommen wird, steht allerdings

noch nicht fest.

Burger King eröffnete 1976 das

erste Restaurant in Deutschland

in Berlin. Heute gibt es in Deutschland

über 670 Restaurants. Rund

170 Franchise-Partner stützen

den Erfolg.

Neuer Sponsor

für die Fußballer

Neuer Triokotsponsor der Fußballer

von SV Bergisch Gladbach

09 ist der Messebauer „Blickfang”

(Köln-Dellbrück). über die

Vergütung wurde Stillschweigen

vereinbart. 30 Jahre lang war die

Firma Krüger Sponsor.


GL&Lev LOKaL

Vier Stellvertreter in Berg. Gladbach

Der neue Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, Lutz Urbach, versteht

sich als „erster Diener der Bürger. Das Interesse der Allgemeinheit steht an

oberster Stelle.“ Das sagte er bei seiner Antrittsrede im Stadtrat. Und: „Bergisch

Gladbach soll die familienfreundlichste Stadt in Nordrhein-Westfalen

werden.” Als weiteren Schwerpunkt nannte Urbach die Stadtentwicklung

unter Berücksichtigung der Stadtteile: „Bergisch Gladbach hat eine besondere

Struktur, die es gilt zu erhalten und ihre Chancen herauszuarbeiten.“

Zur ersten stellvertretenden Bürgermeisterin wurde Ingrid Koshofer (FDP)

gewählt. Ihr zur Seite stehen Josef Willnecker (CDU), Helene Hammelrath

(SPD) und Renate Beisenherz-Galas (Grüne).

Zur originellen Idee kommt nun

auch noch Schaufenster-TV

Man braucht eben nur Mut und eine gute Idee. Und vielkeicht war auch

etwas Verzweiflung dabei. In Bensberg jedenfalls rauften sich 17 Einzelhändler

zusammen und „besetzten” (auf friedliche Weise) das Erdgeschoss

des leerstehenden Gebäudes des ehemaligen Löwen-Centers. „Das ist ein

Zeichen gegen Leerstand und Tristess” formuliete Initiator Bernhard Offermann

(Lederwaren), der das Objekt offiziell anmietete und mit der Idee

eines „Bensberger Handelshauses” auch seine Kollegen überzeugte. Ein vermutlich

einmaliger Weg, zumindest in unserem Landstrich. Und der Erfolg

scheint ihm Recht zu geben.

Die 17 Händler konnten die insgesamt 1.800 qm selbständig gestalten und

ihr Angebot bislang preisgünstig feilbieten. Dazu gibt es im Eingangsbereich

eine Lounge mit Soft-Bar und Musik. Und das Neueste: Schaufenster-TV. Auf

großformatigen Bildschirmen sieht die Kundschaft zwischen 8 und 22 Uhr

aktuelle Warenangebote, Werbung und lokale Nachrichten. Der Anbieter

kommt aus Bad Honnef. Kooperationspartner ist die Deutsche Telekom.

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GL&Lev kontakt 06/09

Leichlingen

Leverkusen

MARcUS MoMBAUER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTScHAfTSföRDERUNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Am Halfenhof schreiten die Arbeiten voran

Supermarkt will Anfang

Dezember eröffnen

Die Baumaßnahmen zur Neugestaltung

am Halfenhof im Ortsteil Forsbach

machen Fortschritte. Vieles deutet

daraufhin, dass auch die Eröffnung des

neuen Rewe-Supermarktes wie angekündigt

im Dezember stattfinden kann.

Noch allerdings beherrscht nackter

Beton die Szene, doch soll sich auch

hier das Bild durch Grünbeflanzung

bald ändern. Schon kann man sich vorstellen,

dass sich hier in den nächsten

Wochen - wie von der Stadt geplant -

eine ganz neue Ortsmitte entwickeln

Lions Club will

3000 Lose unter’s

Volk bringen

Diesmal nicht mit Adventskalendern,

sondern mit einer Lotterie will der

Lions-Club Rösrath Gutes bewirken. Mit

fünf Euro ist man dabei und kann einen

der 150 Preise gewinnen, darunter

ein 4-Tage-Trip nach Lissabon. Der Erlös

(man hofft auf rd. 10.000 Euro) fließt

in die Rösrather Senioren-, Sozial- und

Jugendhilfe. Lose gibt es bei der VR-

Bank, der Kreissparkasse sowie in Geschäften.

Ziehung am 24. Dezember.

Rösrath

wird. Auch wenn der Einzelhandel in

Teilen umdenken muss. Der Supermarkt

wird auf die öffnungszeiten

einiger Geschäfte Einfluss nehmen.

Es wird sich dann zeigen, inwieweit

auch der Handel von der „Attraktion

Supermarkt” profitieren kann.

Ein Händler zog bereits die Konsequenzen.

Der Edeka-Markt gab

seinen Betrieb auf. Eigentümer Pütz

kündigte seinen Mitarbeitern und

zog unter dem Namen „Nah und gut”

nach Overath, Ortsteil Vilkerath.

Wirbt für eine gute Tat: Franz Hardy,

Vorstandsvorsitzender der VR-Bank.

Die Innenstadt soll

schöner werden

Bürger und Besucher sollen sich

in Rösraths Zentrum demnächst

wohler fühlen. Zu dieser Ansicht

kam der Planungsausschuss in

seiner letzten Sitzung und gab

grünes Licht für ein Konzept, das

mit rund 260 000 Euro aus dem

zweiten Konjunkturpaket des

Bundes umgesetzt werden soll.

Den Ratsherren schwebt eine

stimmungsvollere Optik am Sülztalplatz

und in der Hauptstraße

vor. Die Beleuchtung soll verbessert

und das Pflaster hochwertiger

ausgestattet werden. Zusätzlich

sollen Bäume gepflanzt

werden. Auch die Parksituation

soll sich bessern.

Happ Ehrenbürger?

Vertreter der CDU, Grüne und

FDP beabsichtigen, Alt-Bürgermeister

Dieter Happ (SPD) zum

Ehrenbürger zu machen. Happ

wird Ende nächsten Jahres 70

Jahre alt, das könnte ein guter

Termin sein, heißt es.

Eulenbroich

soll ein

Kulturzentrum

von Rang

werden

„Rösrath wie es singt und lacht”

überschrieb jüngst die Bergische

Landeszeitung ihren Bericht über

die Zukunft rund um das Schloss

Eulenbroich. Neben dem Haupthaus

nämlich soll ein Neubau mit Theaterwerkstatt

für Tanz und Musik entstehen.

Mit dem Schloss zusammen

fände Rösrath dann in einem Jahr

ein Kulturzentrum von Rang, das mit

seinen Veranstaltungen sicher starke

Auswirkungen auch auf die Nachbarorte

Overath, Troisdorf und Lohmar

hätte. Die Arbeiten dazu haben

begonnen.

Das Projekt zählt zu den Vorhaben

der Regionale 2010 (Stichwort KLU

= KennenLernen-Umwelt) und kostet

rund 1,7 Millionen Euro. Mehr als

weitere zwei Millionen fließen in die

gesamte Umgestaltung von Schloss

und Außenanlage.

Eine Entscheidung scheint auch in

der Veranstalter-Frage der Schloss-

Eulenbroich gGmbH gefallen zu

sein. Der Aufsichtsrat beschloss

einstimmig, Verhandlungen mit der

Veranstalter-Agentur LIW Event in

Lohmar aufzunehmen. LIW Event

soll ab 2010 alle Aufgaben für Haus

Eulenbroich und KLU in Rösrath

übernehmen. Das betrifft sowohl

die Gebäude als auch die Kultur-

und Bildungsarbeit. Alt-Bürgermeister

Dieter Happ (ehrenamtlicher

gGmbH-Geschäftsführer) stützt sich

dabei auf die guten Erfahrungen, die

Rösrath mit der Agentur in der Vergangenheit

gemacht hat.


oVeratH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

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Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Industriebrache soll Schmuckstück werden

Das neue Wohnviertel

kommt in Bewegung

Das Plangebiet liegt am Rand der

Ortsmitte nahe der Agger und

hat eine Größe von ca. 28.000 qm.

Noch steht auf dem Gelände, wo

einst „Ihr Platz” beheimatet war, eine

große Lagerhalle. Die dort noch ansässige

Firma „Center Shop” will zum

Jahresende ausziehen. Dann wird hier

in nicht allzu ferner Zeit ein attraktives

Wohngebiet entstehen.

Die Gewerbebrache soll abgerissen

und mit dem Bau von etwa 35

Ein- und Mehrfamilienhäusern begonnen

werden. Was aber noch ein wenig

dauert. Zum 1. Januar 2010 geht das

Gelände erst in den Besitz der Stadt

über, dann kann mit den Planungen

und Ende 2010 vielleicht mit der Vermarktung

begonnen werden. So hofft

man im Rathaus, wo zur Zeit unterschiedliche

Pläne diskutiert werden.

Das neue Wohngebiet soll vor

allem vielfältig angelegt werden, ein

„Miteinander aller Generationen” ist

erwünscht.

Rösrath

GL&Lev LOKaL

Regierungspräsident überbrachte millionen-zusage

Da strahlten die Kommunalpolitiker beinahe um die Wette, als sie der Fotograf

zusammen mit Bürgermeister und Regierungspräsident hans Peter

Lindlar zur Dokumentation vor die Rathaustür bat. hatte der RP doch gerade

einen Bewilligungsbescheid über eine million Euro überreicht, mit

denen die Regionale-maßnahme rund um den Lernstandort Gut Eichthal

nun gesichert ist. In drei Pavillons sollen die Grundschulkinder künftig ihren

heimatkunde-unterricht praxisbezogen vor Ort erfahren.

Dienstwagen der

Stadtwerke fährt mit

Erdgasfüllung

Schon mal aufgefallen? Seit September

fährt zumindest der Fachbereichsleiter

für Trinkwasser, Markus Wobbe,

ein städtisches Auto, das mit Gas

betankt wird. Das spart Kosten. Eine

Tankfüllung des Fiat Panda Panda (60

PS) kostet nur runde zehn Euro. Es ist

das erste Alternativ-Auto der Stadt,

entsprechend der ersten Gas-Tankstelle

(Jaeger) in Gut Burghof, seit 2008.

ModuluxX Light –

die neue LED-

Lösung für Objektund

Shopdesign

Der Umwelt zu Liebe sollen die herkömmlichen

Glühbirnen bekanntlich

vom Markt verschwinden und durch

Energiesparlampen ersetzt werden.

Womit vor allem auch die neue

LED-Technologie zum Zuge kommt,

mit der das Overather Unternehmen

Display & Design schon seit längerer

Zeit beste Erfahrungen

in Büros, in Ladenlokalen

und Ausstellungen macht.

Man spart über 60 % der

bisherigen Energiekosten.

Auch ist die Technik durch

die elektrische Niedervoltspannung

von 12 Volt sehr

sicher und besticht durch

eine brillante und homogene

Ausleuchtung.

Das Overather Unternehmen

von Helmut Amelungen

setzt die LED-Technik

vor allem in seinem

mehrfach prämierten

ModuluxX-System für die

Werbung ein. Dabei verbindet

sich die LED-Lichttechnik

mit zeitgemäßen,

rahmenlosen Aluminiumrahmen, wo

Textildrucke als Dekorelemente eingespannt

werden können.

Wahlweise erhältlich als Decken-

oder Wandleuchte in unterschiedlichen

Formaten sind dem Einsatz

kaum Grenzen gesetzt. Unser Bild

links zeigt die ganze Pracht solcher

Maßnahmen.

Hier wird aus Beleuchtung eine eindrucksvolle

Werbeaussage, die individuell

gestaltet werden kann. Dafür

erhielt Amelungen schon 2008 den

Innovationspreis und zugleich erste

Großaufträge aus Handel und dem

Finanzbereich.

GL&Lev kontakt 06/09

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GL&Lev LOKaL

odeNtHal

Besonders attraktiv:

Der Weihnachtsmarkt

am Altenberger Dom

Am 2. Adventswochenende (4. bis

6. Dez.) findet auch in diesem

Jahr wieder der Altenberger Weihnachtsmarkt

rund um den Bergischen

Dom statt. Mit seinen einheitlichen

Fachwerkhütten zählt der Markt zu

den romantischsten in der Region,

präsentiert vom Verschönerungs- und

Kulturverein Altenberg.

Die Bandbreite der Aussteller reicht

vom Imker über den Krippenbauer bis

zu handgemachten Teddybären. Dabei

mischen sich kommerzielle Aussteller

mit karitativen Gruppierungen.

Für Unterhaltung sorgt der Posaunenchor

Altenberg.

KÜrteN

GL&Lev kontakt 06/09

WoLfGANG RoESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

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Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

ULRIcH MIcHAEL IWANoW, Bürgermeister

Rathaus, Marktfeld 1, 51515 Kürten

Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

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Anita Waier, Rathaus

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Leichlingen

Leverkusen

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Burscheid

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Der „Dhünnbalkon” scheint zu teuer

Die bislang geplanten und

teilweise fortgeschrittenen

Projekte der Regionale 2010

stecken nicht nur in odenthal

voller Zündstoff. Auch in

Kürten hat die Politik so

ihre Bedenken.

Im Bau- und Vergabeausschuss

schlugen die Wellen hoch, als es um

die Einrichtung des „Dhünnbalkons”

als künftigen Einstieg für Wanderer

Richtung Große Dhünn-Talsperre

ging. Rund 45.000 Euro soll die

Gemeinde dafür aufbringen. Allein

die Aussichtsplattform, die durch

ein Holzmodell kürzlich besonders

Rösrath

Weihnachtsmarkt in Altenberg. Für das

leibliche Wohl sorgt auch in diesem Jahr

die Altenberger Gastronomie.

anschaulich dargestellt wurde, soll

25.000 Euro kosten. So sind die Meinungen

geteilt. Richtig dagegen ist

man eigentlich nicht. Aber die Kos-

Die Bezirksregierung

stützt den Wanderweg

mit 226.000 Euro

Seit Jahren wünschen sich Wanderer

und Radfahrer einen durchgehenden

Weg entlang der Dhünn. Jetzt ist er

in greifbare Nähe gerückt. In diesen

Tagen erhält die Gemeinde Odenthal

von der Bezirksregierung Köln einen

Bewilligungsbescheid über einen

Zuschuss des Landes in Höhe von

226.000 EURO. Damit kann die

Lücke des Dhünn-Begleitweges zwischen

Hummelsheim und Osenau geschlossen

werden.

auszeichnung als “1a-Goldschmiede”

Neu in Odenthal: Ein

Spezialist für Solartechnik

Zahlreiche Gäste, darunter die

örtliche Landtagsabgeordnete

Helene Hammelrath und Bürgermeister

Wolfgang Roeske, feierten

zusammen mit dem Firmen-

inhaber Markus Burkhardt die

Eröffnung seiner neuen Räumlichkeiten

in Odenthal-Scheuren.

Burkhardt, Spezialist für Holzheizungs-

und Solartechnik, hat in

seinem Firmengebäude auch Informations-,

Schulungs- und Ausstellungsräume

eingerichtet. Ein

Angebot für viele Hausbesitzer.

Robert Neuenhaus, Gold- und Platinschmiede in Kürten-Eichhof, erhielt die

Auszeichnung zur 1a-Goldschmiede. Diese wird von Europas größtem Branchenfachverlag

„markt intern“ aus Düsseldorf vergeben. Der Titel wird nur an

Goldschmieden verliehen, die durch Umfragen bestätigte hohe Kundenzufriedenheit

erhalten und überdurchschnittlich viele Kriterien erfüllen in Hinsicht

auf Produktangebot, qualifizierte Fachberatung, umfassenden Service sowie

Anfertigungen in hauseigener Werkstatt.

ten bereiten Kopfschmerzen, zumal

in Zeiten eines Nothaushaltes. Die

Zuschüsse der Regionale allerdings

haben ihren eigenen Reiz.

Straßenlaternen

sollen Geld sparen

Auf Kürtens Straßen könnte es

demnächst nachts etwas dunkler

werden. Die Leuchtkraft der Straßenlaternen

kostet viel Geld und

könnte abgedimmt billiger werden.

Dieser Idee hat jüngst der Bauausschuss

zugestimmt. Und die Belkaw

findet das gut. Ihrer Meinung

nach könnten die Wattleistung von

150 auf 100 abgesenkt und damit

jährlich rund 6500 Euro eingespart

werden. An der Wipperfürther

Straße gibt es jetzt mit zehn Laternen

einen Modellversuch. Wobei

die Belkaw sagt: “Es bleibt noch

immer hell genug.


GL&Lev LOKaL

Ganz modern mit Stromgewinnung durch die Sonne

Neue Rettungswache in Kürten

soll auch für Odenthal gelten

odern und zukunfts-

„Mfähig“ soll sie sein, die

neue Rettungswache. Das versprach

Landrat Rolf Menzel bei

der Grundsteinlegung vor vier

Monaten. Jetzt fand in Kürten-

Neuensaal bereits die Schlüsselübergabe

statt. „Mit diesem Neubau erhält nun

auch der Rettungsdienst in Kürten moderne, funktionelle

Räumlichkeiten, die eine optimale Versorgung

der Bevölkerung gewährleisten“, freute sich

Menzel. „Der zentrale Standort ermöglicht es, alle

Kürtener Ortslagen sowie die östlichen Teilgebiete

der Gemeinde Odenthal, die bisher von Bergisch

Gladbach aus bedient wurden, zügig zu erreichen.“

Das kreiseigene Grundstück befindet sich auf dem

Gelände am Hachenberger Weg, auf dem bereits

die Kreisstraßenmeisterei und der gemeindliche

Bauhof angesiedelt sind. Die Kosten für die Rettungswache

belaufen sich auf 495.000 Euro. Hinzu

kommen 60.000 Euro für die 60 Quadratmeter

Sonnenkollek-toren auf dem Dach. Neun festangestellte

Vollzeitkräfte, Aushilfsmitarbeiter und Ehrenamtler

sollen dafür sorgen, dass die Wache an 365

Tagen im Jahr 24 Stunden lang besetzt ist.

DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl (Bild)

freut sich über den neuen Standort: „Wir werden

dort einen Rettungswagen stationieren, und vielleicht

kommt demnächst noch ein Krankenwagen

hinzu.”

Der neue Kalender duftet nach Bergischen äpfeln

Es ist bereits die 80. Ausgabe des Heimatjahrbuches für das Bergische Land, das Herausgeber Hans-

Martin Heider (Heider-Verlag, Berg.Gladbach) zusammen mit Kalender-Chefredakteur Dr. Norbert Orthen

und Kreispressesprecherin Birgit Bär soeben in Altenberg der öffentlichkeit vorstellte. Ab sofort ist der

Rheinisch-Bergische Kalender wieder im Buchhandel erhältlich. Im Mittelpunkt stehen Beiträge über die

Architekten Gottfried Böhm und Graf Matteo Alberti, Denkmäler im Kreisgebiet sowie Menschen und

Unternehmen. Clou der Jubiläumsausgabe: Dank neuer Drucktechnik bietet die Ausgabe erstmals auch

den Duft einer Bergischen Apfelweide für die Nase.

Impressionisten im hotel zur Post

Welcher Impressionist malte auf Zigarrenkästen?

Was half van Gogh bei seiner Motivsuche? Wie

schnell malten Manet, Gauguin und Cézanne? Wie

verändern sich impressionistische Gemälde im Laufe

der Jahre und woran lässt sich erkennen, ob sie

echt oder falsch sind?

Diesen und weiteren spannenden Fragen widmete

sich ein fünfjähriges Forschungsprojekt des

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in

Kooperation mit dem Kölner Institut für Restaurierungs-

und Konservierungswissenschaften. Die erstaunlichen

und teils brisanten Ergebnisse stellt die

Diplom Restauratorin Caroline von Saint-George

anhand zahlreicher Dias am 24. November 2009

ab 19:00 Uhr im Hotel zur Post in Odenthal vor.

Mit diesem herausragenden Vortrag endet die

vierteilige Reihe „Mannigfaltigkeiten - Kunst und

Kultur im Verborgenen“ in Odenthal.

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GL&Lev LOKaL

BUrSCHeid

Joachim Ferrier als

„Ausbilder des

Jahres” geehrt

Für sein herausragendes und erfolgreiches

Engagement bei der Azubi-

Qualifi kation hat die IHK Köln soeben

Joachim Ferrier aus Burscheid als

„Ausbilder des Jahres“ geehrt. Joachim

Ferrier ist seit vielen Jahren in den

Arbeitskreisen Schule/Wirtschaft der

Unternehmerverbände Rhein-Wupper

in besonderem Maße engagiert.

„Zudem hat Joachim Ferrier maßgeblich

zur Etablierung der Aktionstage in

Leverkusen „Tag der Bewerbung“ und

„Tag der Ausbildung“ beigetragen, bei

denen in jedem Jahr mehrere tausend

Jugendliche Informationen über Berufe,

Ausbildungsmöglichkeiten und

freien Ausbildungsstellen erhalten“,

so Andreas Tressin, Geschäftsführer

der Unternehmerverbände. „Wir freuen

uns sehr und sind uns sicher, dass

Herr Ferrier ein verdienter Träger dieser

Auszeichnung ist.“

Bei Federal-Mogul in Burscheid hat

Joachim Ferrier, selbst gelernter Maschinenschlosser,

in fast 30 Jahren

rund 700 Auszubildende zu Maschinenschlossern

und Industriemeistern

Metall qualifi ziert, von denen es zwölf

unter die besten Azubis ihres Ausbildungsjahrgangs

geschafft haben. Die

Jury lobte sein „langjähriges herausragendes

Engagement für die Aus- und

Fortbildung im industriell-technischen

Bereich mit sehr guten Erfolgen und

extrem niedriger Abbrecherquote”.

GL&Lev kontakt 06/09

STEfAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WIRTScHAfTSföRDERUNG

Stefan Caplan

E-Mail: buergermeister.caplan@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Da hatten sie alle sichtbaren Spaß an der Aktion: Willibald Vossen (Belkaw),

Petra Wengenrod (Kulturverein) und Hans Dieter Kahrl (inzwischen Alt-Bürgermeister).

Per Knopfdruck erleuchtete sich die Kuppel des Badehauses.

Die Straßenbeleuchtung demonstriert Fortschritt

In Burscheid gehen bald

ganz neue Lichter an

Es war eine seiner letzten

Amtshandlungen, und er genoß

es ganz offensichtlich:

Alt-Bürgermeister Hans-Dieter

Kahrl erlebte, wie Burscheid ein

ganz neues Licht aufging.

Der Belkaw-Chef hatte es seinerzeit

versprochen, jetzt schritt er

zur Tat und spendierte dem alten

Badehaus eine Beleuchtung für die

Glaskuppel.

Willibald Vossen, der Geschäftsführer

der Bergischen Licht-, Kraft- und

Wasserwerke GmbH, nutzte dabei die

Gelegenheit, ein für Burscheid grundsätzlich

besseres Licht vorzustellen.

Dafür waren vor dem Gebäude drei

auf dem thiel-Gelände rollen die Bagger

In den letzten Wochen hat auf dem Thiel-Gelände der Abriß begonnen. Das

ehemalige Möbel- und Trödellager der AWO war als erstes dran. Ein Investor

(die Daun-Gruppe) will auf der Industriebrache eine Wohnbebauung durchführen.

Es sind insgesamt 22 Einzelhäuser, 19 Doppelhäuser und fünfgeschossige

Wohneinheiten vorgesehen. Der Stadtrat hatte dafür Ende September einen

Bebauungsplan verabschiedet. Baubeginn für die Wohnanlage soll im nächsten

Jahr sein.

Straßenlaternen installiert. Sie sollten

den lichttechnischen Fortschritt demonstrieren,

mit dem die Belkaw

demnächst in Burscheid neue Freunde

Neuheit für

Peugeot kommt

aus Burscheid

Johnson Controls, eines der weltweit

führenden Unternehmen in

der automobilen Innenausstattung

und Elektronik sowie für

Batterien (mit Sitz in Burscheid),

hat das neue Peugeot-Modell

5008, das auf der IAA seine

Weltpremiere feiert, sowie das

Modell 3008 mit einem Head

Medium Display aus. Damit werden

wichtige Fahrzeuginformationen

wie Geschwindigkeits- oder

Abstandshinweise auf einer ausklappbaren

und durchsichtigen

Polycarbonat-Scheibe unmittelbar

im Sichtfeld des Fahrers angezeigt,

so dass er den Blick nicht

von der Straße nehmen muss.

gewinnen will. Dabei ist Burscheid mit

der Belkaw längst im Vorteil. Entsprechend

den ab 2015 geltenden EU-

Richtlinien sind in Burscheid schon alle

alten Lampenköpfe gegen moderne,

energiesparende Beleuchtungskörper

ausgetauscht worden.

Das Besondere daran: Obwohl die

Lampen weniger Strom verbrauchen,

leuchten sie heller als ihre Vorgänger.

Zudem sind sie äußerst langlebig,

wartungsarm und müssen nur

alle vier Jahre ausgetauscht werden.

Rund 220 alte Leuchten wurden bereits

erneuert. Damit hat Burscheid

eine durchweg moderne Straßenbeleuchtung.

Trotzdem ist das Ende der Entwicklung

damit nicht erreicht. Die drei

Versuchsleuchten am alten Badehaus

sind bereits ein Beispiel für die neue

LED-Technik, die noch einmal 50%

Energieersparnis bringen soll.


leiCHliNGeN

Leichlingen

Leverkusen

ERNST MÜLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTScHAfTSföRDERUNG UND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Wenn Autos weltweit

auf Schienen fahren ...

Seit mehr als 40 Jahren sind

ZWEIWEG-Fahrzeuge weltweit

auf Schienen und Straßen im Einsatz.

In den U-Bahnen von New York bis

Caracas, auf den Strecken der japanischen

Eisenbahn oder im Eurotunnel

zwischen Großbritannien und

dem europäischen Festland. In einer

zweitägigen Fachtagung auf dem

Betriebsgelände in Leichlingen zeigte

das Unternehmen gerade erst wieder

die ganze Palette seiner umfangreichen

Möglichkeiten.

über 200 Fachbesucher staunten

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

über die unterschiedlichsten Exponate

aus allen Anwendungsbereichen.

Autos auf Schienen durch parallele

Anordnung von Gummi- und Eisenrädern

– diese technische Innovation

verblüffte schon unsere Großeltern

um die Jahrhundertwende.

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ZAGRO (Bad Rappenau) und Schörling

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ausschließlich mit dem Produkt Zweiwegefahrzeuge

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precise-Mitarbeiter

opfern eigenes Geld

Mit einem bemerkenswerten Engagement

versuchen Mitarbeiter des

insolventen Unternehmens „precise”

wenigstens 40 der ehemals rd. 80 Arbeitsplätze

zu erhalten. Die Belegschaft

sammelte 90.000 Euro, um die Firma

als „mitarbeitergeführte Gesellschaft”

fortzuführen. In diesen Tagen soll nach

verschiedenen Bankgesprächen eine

Entscheidung fallen.

GL&Lev kontakt 06/09

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GL&Lev LOKaL

WerMelSKirCHeN

GL&Lev kontakt 06/09

ERIc WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

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Heinz W. Schmitz

Tel. 0 21 96 - 710-230

E-Mail: heinz.schmitz@stadt.wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Attraktives Pilotprojekt soll Tourismus beflügeln

Anruf genügt - und Bus

holt die Wanderer ab

Bemerkenswertes braut sich

in der Wirtschaftsförderung

des Wermelskirchener Rathauses

zusammen. Es geht um

Tourismus-Maßnahmen.

Zusammen mit dem Kreis sind in

den zurückliegenden Monaten

Gedanken entwickelt worden, die

allmählich reifen und möglichst bald

umgesetzt werden sollen.

Bernd Hibst vom Amt für Wirtschaftsflörderung,

der das Ganze

angeschoben hat, mit gewisser Vorfreude:

„Wir wollen einen Wandertaxibus

installieren.” Der kann von

Wanderern telefonisch angefordert

werden, wenn man nach z. B. 17-km-

Wegstrecke müde Füße hat und zum

Ausgangspunkt zurückgefahren werden

will. Und zwar zum normalen

VRS-Tarif. Je nach Größe der Wandergruppe

kommen ein größerer Pkw

oder ein ganzer Bus.

Dafür gibt es einen festen Fahr-

Rösrath

plan mit festen Haltestellen an einer

festen Wegestrecke zwischen dem

Parkplatz Eifgen in Wermelskirchen

und dem Wanderparkplatz Schöllerhof

in Altenberg, der aber eben nur

bei Bedarf in Kraft tritt.

Das ganze ist ein bereits weit ausgereiftes

Pilotprojekt, in das der Kreis,

die Naturarena und der Verkehrsverbund

Rhein-Sieg schon eingebunden

sind. Jetzt sollen Gastronomiebetriebe

noch hinzu kommen. „Weil”,

so Hibst, „erst dann das Paket richtig

geschnürt ist.” Schließlich sollen dem

Wanderer auch Erholungsphasen und

damit Einkehrmöglichkeit geboten

werden.

Der Entwurf für ein ausführliches

Informationsblatt liegt bereits vor. Immerhin

soll’s im April nächsten Jahres

losgehen. Bis Oktober gilt dann das

Programm, das u. a. auch eine Wasserroute

(Dhünn) aufweist, eine Eifgenbachtour

und einen „Bergischen

Weg”. eb

Lindner vertritt Familien-themen

Jetzt hat auch Wermelskirchen „seinen” Bundestagsabgeordneten.

Christian Linder (30), der mindestens bis

2010 auch NRW-Generalsekretär der FDP bleiben wird,

kam glatt über die Landesliste nach Berlin und nahm

dort bereits an den Koalitionsgesprächen der neuen Regierung

teil. Lindner ist Mitglied der Arbeitsgruppe für

Familie, Integration und Kultur.

Könnte der

ausgangspunkt für

eine Wanderung von

Wermelskirchen nach

altenberg sein:

Der Eifgen-Parkplatz

Die Stadt sucht

einen Investor für

4-Sterne-Hotel

Die Stadt Wermelskirchen sucht

einen Investor für ein Hotel. Für

ein Haus der gehobenen Kategorie,

möglichst nicht unter vier

Sternen. Dieser Gedanke wird im

Rathaus bewegt. Und es gibt

auch schon eine Machbarkeitsstudie,

die hoffen läßt.

Das Haus soll mitten im Grünen

entstehen, dort, wo zuletzt die

Pestalozzischule untergebracht

war, neben den sechs Plätzen

des Tennisclubs Grün-Weiß, in

Nähe des Eifgenstadions und

des Krankenhauses. Auf etwa

13.000 qm in bester Lage.

Bei dem angedachten Objekt

wird es sich um ein Tagungsund

Wellness-Hotel handeln,

das nur knapp über 100 Zimmer

haben soll. Diese Größenordnung,

so sagt die Studie, sei

sinnvoll und wirtschaftlich. Die

Stadt hofft, möglichst bald im

neuen Jahr 2010 einen Investor

gefunden zu haben, um in die

Entwicklung des Planrechts eintreten

zu können.

Förderprogramm

der Stadt baut

Leerstände ab

Zu einem Erfolgs-Projekt hat sich in

Wermelskirchen das Vitalisierungsprogramm

entwickelt. Dabei handelt

es sich um Fördermaßen für den Einzelhandel,

die Leerständen entgegenwirken

sollen. Was im wesentlichen

gelungen ist.

Seit Beginn der Förderung im Januar

2007 fanden 20 Maßnahmen statt,

davon zehn Existenzgründungen und

weitere zehn im Bereich der Bausanierung.

Dafür wurden rund 67.000

Euro ausgegeben. Alle Geschäfte, so

weiß die Wirtschaftsförderung, bestehen

unverändert.

Das Amt verhehlt indessen nicht, dass

die Geschäftssituation im Bereich der

beiden Passagen immer noch unbefriedigend

ist, registriert aber auch mit

Genugtuung, dass zur Zeit von über

80 Einheiten im Fördergebiet (ohne

Passagen) nur drei Läden leer stehen.

2003 gab es noch 13 Leerstände. Für

das Vitalisierungsprogramm von Wermelskirchen

interessieren sich bereits

Städte aus ganz Deutschland.

Postbetrieb eingestellt

Anfang Oktober hat dieses Postamt

in Wermelskirchen seinen Dienst eingestellt.

Postkunden werden jetzt

von einer „Partner-Filiale” im Heimtextilien-Fachmarkt

Kreuder an der

Thomas-Mann-Straße betreut.


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6. EVK Gesundheitsmesse

Bergisch Gladbach

8. bis 9. Mai 2010

10.00 -18.00 Uhr

über 10.000 Besucher (2006 und 2008)

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GL&Lev LOKaL

leVerKUSeN

Trendwende

bei der Bayer

AG geschafft

Es geht wieder aufwärts bei

Bayer. Das sagte Vorstands-

Vorsitzender Werner Wenning

vor der Presse. Er sagte wörtlich:

„Wir sind sehr zufrieden, im 3.

Quartal die Trendwende geschafft

zu haben”.

Erstmals in diesem Jahr liege das

EBITDA vor Sondereinflüssen mit

1,5 Milliarden Euro wieder leicht

über dem Vergleichswert des

Vorjahres. Dazu hätten Health-

Care und MaterialScience beigetragen.

Das Konzernergebnis im

3. Quartal betrug 249 Mio. Euro.

Der Konzernchef verhehlte indessen

nicht: „Auch wir konnten

Rückgänge im Umsatz nicht

vermeiden. Der Konzernumsatz

sank um 7 Prozent auf 7,4 Milliarden

Euro.” Der Umsatz von

HealthCare wuchs um 4 Prozent

CropScience hingegen verzeichnete

ein schwaches Quartal.

Kaufzurückhaltung der Kunden

führte zum Rückgang von 8 %.

Mit dem Blick nach vorn sagte

Werner Wenning: „Wir sehen

uns in unserer früheren Aussage

bestätigt. Die Weltwirtschaft

scheint den konjunkturellen Tiefpunkt

überwunden zu haben. So

erwarten wir für das Gesamtjahr

weiterhin einen Konzernumsatz

von 31 bis 32 Milliarden Euro

und sehen unsere Jahresprognose

für den Konzern bestätigt.”

GL&Lev kontakt 06/09

REINHARD BUcHHoRN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Haus-Vorster-Straße 8

51379 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

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Dipl. Ing. Wolfgang Mues, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-8851

E-Mail: wolfgang.mues@stadt.leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Deutliche Worte bei der ersten Ratssitzung

Wirtschaftsförderung

wird breiter aufgestellt

Der neue Oberbürgermeister will

sich konzentriert der Wirtschaftsförderung

in Leverkusen widmen. Das

sagte er in seiner Antrittsrede vor

dem Stadtrat. „Ich werde mit einer

personell gestärkten und inhaltlich

breiter aufgestellten städtischen

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

alles dafür tun, die lokale Wirtschaft

zu stärken und neue Entwicklungen

anzustoßen.“ Hier ansässige Unternehmen

müssten gefördert, neue

Über 20.000 Euro für Ehrenamt-Projekte

Die „Bayer Cares Foundation“, die Bayer-Stiftung für das soziale Engagement, unterstützt

im Rahmen ihres Ehrenamtsprogramms sieben weitere Projekte in Leverkusen

und Umgebung mit insgesamt 20.400 Euro. Seit Programmstart Ende 2007

stellte die Bayer-Stiftung insgesamt 155.000 Euro für 47 Sozialprojekte zur Verfügung.

Unser Bild unten: Dr. Richard Pott, Mitglied des Bayer-Vorstandes (6. v.l.) bei

der symbolischen Spendenübergabe im Beisein von Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn (l.) an die Ehrenamtler.

für Leverkusen gewonnen werden,

so der Oberbürgermeister. Buchhorn

lobte darüber hinaus wichtige Projekte

wie ECE und Hochwasserschutz

samt Campus Leverkusen.

Kämmerer Rainer Häusler präsentierte

dagegen mit dem Etatentwurf

für 2010 höchst unerfreuliche Zahlen.

Danach wird das Haushaltsloch wohl

106,1 Millionen Euro betragen. Rund

83,7 Millionen Euro waren „nur” erwartet

worden.

Starkes team

„Leverkusen und Bayer.

Ein starkes Team.“

Das ist die Botschaft

einer neuen Standort-

Kampagne der Bayer AG,

die noch vor der Wahl

von Ernst Küchler und

Michael Schade, Leiter

Konzernkommunikation,

vorgestellt wurde.

Gemeinsame Interessen

sollen damit deutlicher

herausgestellt werden.

Prognos-Studie zeigt:

Leverkusen ist Spitze

Das Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut

Prognos hat in seiner

traditionellen Studie (Zukunftsatlas)

413 Städte und Kreise in Deutschland

untersucht und dem Wirtschaftsstandort

Leverkusen dabei bemerkenswerte

Noten erteilt.

Gesucht wurde dabei nach „zukunftsfähigen

Branchen”, nach Zukunftsfeldern

der deutschen Wirtschaft, die

mindestens mittelfristig über stark

steigende Wertschöpfungspotentiale

verfügen.

Leverkusen schnitt dabei in den Bereichen

der Gesundheitswirtschaft

(Rang 49) und hochwertigen Unternehmensdienstleistungen

(Platz 7)

ganz hervorragend ab. Ein Gesamtranking

der Kreise und Städte gab es

diesmal leider nicht.

„Wichtig ist für uns bei solchen Studien

zu sehen, wo wir im bundesweiten

Vergleich stehen,“ sagte dazu Leverkusens

Wirtschaftsförderer Wolfgang

Mues (WfL) zufrieden. „Die Ergebnisse

zeigen auch, dass wir unser Handwerk

verstehen und Entwicklungen

frühzeitig erkennen.”


servus deutsche Plasser

Anfang September fand auf dem

Areal der erste Spatenstich zum

Bau des neuen Instandhaltungswerks

der Deutsche Plasser Baumaschinen

GmbH statt. Auf dem insgesamt 5,8

Hektar großen Areal, das die Deutsche

Plasser GmbH von der Deutschen

Bahn AG gekauft hat, wird in

den kommenden Monaten eine rund

6.900 Quadratmeter große Halle mit

angegliedertem Bürotrakt als Instandhaltungswerk

gebaut. Hier werden

künftig Gleisbaumaschinen gewartet.

Seit der Ansiedlung des Unternehmens

im Jahr 2004 geschah dies bereits

in einer im Ostteil angemieteten

Halle, die sich ebenfalls auf dem

Bahnstadt-Gelände befi ndet und

künftig einer anderen Nutzung zugewiesen

wird. Die drei in der neuen

Halle vorgesehenen Gleise sind jeweils

120 Meter lang, zwei davon verfügen

über eine durchgängige Montagegrube.

Zusätzlich stehen Einrichtungen

zum umweltschonenden Waschen

der Maschinen, ein Referenzgleis zum

Justieren der Mess- und Arbeitsaggregate

sowie zahlreiche Testgleise

für die praktische Erprobung der

Maschinen zur Verfügung. Der Bau

des Instandhaltungswerks ist für die

Bahnstadt das erste Bauprojekt im

südlichen industriellen Teil.

„Der Standort in Opladen ist zentral

in Nordrhein-Westfalen gelegen

und weist zudem eine hohe Bahngleisdichte

auf“, hob Peter Josef Flatscher,

Geschäftsführer der Deutsche Plasser

GmbH die Vorzüge des Standorts und

die Bedeutung des Großbauprojekts

für sein Unternehmen hervor. „Wir

bauen hier, weil wir sicher sind, dass

die Bahn eine große Zukunft haben

wird.“ Die Tatsache, dass die Deut-

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

sche Plasser am Standort Leverkusen

gehalten werden konnte, freute die

Leverkusener Wirtschaftsförderung.

Die Deutsche Plasser ist ein hoch

spezialisiertes Service- Unternehmen

und in ihrer Branche führend. Sie wird

den Wirtschaftsstandort Leverkusen

ohne jede Frage bereichern“, sagte

WfL-Geschäftsführer Mues. Wenn im

zweiten Halbjahr 2010 der Betrieb

aufgenommen

wird, sollen 30

Spezialisten der

Deutschen Plasser

in Opladen

einen Arbeitsplatz

fi nden.

Seit 2006

hatte die WfL-

WirtschaftsförderungLeverkusen

zahlreiche

www.wfl-leverkusen.de

GL&Lev LOKaL

INHALTSÜBERSICHT

• Servus Deutsche Plasser

• Leverkusen auf der

EXPO rEaL

• Unternehmensfeiern mit

aLP-Media Veranstaltungstechnik

Gmbh

• Internationaler Wellnesstag

in Leverkusen

• Revolution der

Unternehmerinnen

• calcio, der einzige Club in

einem Fußballstadion

• 100 Tage „BayArena-Plus“

Gespräche mit dem Münchner Unternehmen

geführt. Der zuständige

WfL-Projektleiter Achim Willke, freute

sich insbesondere über die bahnaffi ne

Nutzung des Areals durch die Deutsche

Plasser, die an eine über hundertjährige

Tradition anknüpft. „Für das

gesamte Gewerbefl ächenkonzept der

Stadt Leverkusen ist die Bahnstadt ein

wichtiger Bestandteil, der die Ansiedlungsmöglichkeiten

im Stadtgebiet in

Zukunft erheblich verbessern wird“,

so Willke. Der Projektleiter zeigte sich

„ausgesprochen froh, dass wir uns gegenüber

anderen Standorten in NRW

haben durchsetzen können.“

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GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Leverkusen auf

der EXPO rEaL

Montag, halb zehn in München:

Für das Team der Wirtschaftsförderung

Leverkusen (WfL) begannen

am 5. Oktober drei wichtige Tage

auf der größten internationalen Gewerbeimmobilienmesse.

Bereits zum

sechsten Mal präsentierte sich der

Wirtschaftsstandort Leverkusen auf

der EXPO REAL, die sich diesmal mit

1.600 Ausstellern auf sechs Messehallen

verteilte. Die WfL beteiligte sich als

Mitaussteller am Gemeinschaftsstand

der Metropolregion Köln Bonn.

Der Auftrag: Potentiellen Investoren

und Projektentwicklern den

Standort Leverkusen schmackhaft

machen und sie von den vielfältigen

Talenten der Region überzeugen.

Unter anderem wurden die Gewerbegebiete

Innovationspark, Hornpottweg,

Hitdorf Nord, die Stadtkante,

der Büro- und Einzelhandelsstandort

Unternehmensfeiern mit aLP-Media

Veranstaltungstechnik Gmbh

Die Leverkusener ALP-Media GmbH

sind seit 1997 die drei „detailverliebten

Unsichtbaren“: Nils Hartwig,

Simon Faust und Thilo Koppen. Für die

Jungunternehmer, die bereits u. a. die

Volksbank, die Bayer AG, Sat. 1, Nissan,

die Telekom AG, den Radiosender

Big FM, die Kulturstadt Leverkusen

und auch die WfL mit ganzen Veranstaltungskonzepten,

Licht, Ton und Videotechnik

unterstützt haben, gehört

neben der Professionaliät und der Einhaltung

von Sicherheitsaspekten auch

die Diskretion zu den unerlässlichen

Voraussetzungen ihres Jobs.

„Wenn wir Veranstaltungen technisch

ausstatten, bei der die Führungsetage

tagt und auch mal unangenehme

Dinge besprochen werden,

oder bei Produktneuvorstellungen

von z. B. Autoherstellern, versteht sich

Diskretion für uns von selbst“, erklärt

Hartwig, Meister für Veranstaltungs-

GL&Lev kontakt 06/09

Wiesdorf Süd

und die BüroimmobilieBioplex

vorgestellt.

Für eine erfolgreicheVermarktung

legten

sich WfLGeschäftsführer

Wolfgang Mues und

seine Mannschaft ins Zeug. Fachliche

Unterstützung bei den Beratungsgesprächen

bekam die WfL von einem

Vertreter des Baudezernats der Stadt

Leverkusen.

Die Wirtschaftskrise machte aber

auch vor der EXPO REAL nicht Halt.

Die Messe verzeichnete in diesem

Jahr deutlich weniger Aussteller und

Besucher als in den Vorjahren. Für die

Leverkusener Wirtschaftsförderung

ein Grund mehr, dem allgemeinen

Trend zu trotzen und bei der größten

technik. „Es geht bei solchen Aufträgen

aber auch bei andersartigen

Veranstaltungen schließlich nicht darum,

eine Party mit dem Kunden zu

feiern, sondern ein Produkt umzusetzen.

Von der Konzeption bis hin zur

eigentlichen Leistungserbringung“,

ergänzt der Dipl. Ing. für Kommunika-

und wichtigsten Gewerbeimmobilienmesse

präsent zu sein. Mehr als 20

Projekt- und Immobilienvertreter hatten

sich bereits im Vorfeld zu einem

persönlichen Gespräch mit den WfL-

Projektleitern am Messestand der

EXPO REAL verabredet. „Gerade in

Zeiten der Krise gehört Standortmarketing

zu den zentralen Aufgaben im

Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsstandorten

und Regionen“, findet

Wirtschaftsförderer Wolfgang Mues

und erklärt die wesentlichen Vorteile

der EXPO REAL. „Im Rahmen einer sol-

tionstechnik, Thilo Koppen.

Und das beweist das eingespielte

Team mit seinen Mitarbeitern tagtäglich.

Egal ob es dabei um die technische

Ausstattung eines Jahres-Kick-

Offs einer großen Versicherung, mit

verschiedenen Eventbereichen oder

einen Spatenstich geht. Eines wird

chen Messe können wir in relativ kurzer

Zeit sehr viele Geschäftstermine

mit den wichtigen Marktteilnehmern

der Immobilienbranche wahrnehmen,

die sich hier mit gemeinsamen Zielen

an einem Ort treffen.“

Auch Dr. Ernst Grigat, Leiter

CHEMPARK Leverkusen, Manfred

Herpolsheimer, Vorstandsvorsitzender

der Spakrasse Leverkusen und Heinz-

Gerd Neu, Hauptgeschäftsführer der

Kreishandwerkerschaft Bergisches

Land besuchten das WfL-Team an

ihrem Messestand in München.

dabei jedoch immer berücksichtigt,

die Sicherheit. „Wir legen großen Wert

darauf, dass wir den Spagat zwischen

künstlerisch, optisch sinnvoll und den

notwendigen Sicherheitsaspekten

hinbekommen. Denn Material haben

Viele. Qualität und Sicherheit hingegen

zu liefern zeichnet uns aus“, unterstreicht

Hartwig.

Diese Unternehmensphilosophie

fängt bereits im Lager an, für

das es ein Warenwirtschaftssystem

gibt. Hier wird schnell deutlich, wie

professionell mit dem Material umgegangen

wird und dass regelmäßige

Prüfungen und Kontrollen eine

Selbstverständlichkeit sind. Eine

entsprechende ISO-Zertifizierung ist

der nächste Schritt den ALP-Media

auf dem Weg gehen wird, um genau

diese eigene Haltung auch sensitiven

Firmen bzw. Kunden gegenüber dokumentieren

zu können.

Profis sind die „Unsichtbaren“

aber auch im Umgang mit Partnern,

denn an einer Veranstaltung sind

viele, unterschiedliche Menschen

und Gewerke beteiligt. Vom Kunden


selber, über den Dekorateur, den

Caterer, das Ordnungsamt und die

Feuerwehr, die die abschließende

Brandschau vor Veranstaltungsbeginn

durchführt. ALP zieht für seine

Kunden sämtliche Fäden zusammen,

um in der Beratung, Konzeption und

Umsetzung der Profi an Ihrer Seite zu

sein. ALP wirkt im Hintergrund. Egal

ob im Klettergurt oder im Zwirn zur

Galaveranstaltung, die Mitarbeiter

passen sich dem Anlass selbstverständlich

an. „Der sichtbare Teil soll

unsere Leistung als Beitrag zur Veranstaltung

sein. Wir selber sind dabei

unsichtbar und verlassen die Räumlichkeiten

auch so, wie wir sie vorgefunden

haben!“, sagen die Unternehmer

schmunzelnd im Interview.

Die ALP-Media GmbH ist aber

mehr als „nur ein Technikpartner“

für jede Art von Budget. Das Unternehmen,

das seit August 2009 ein

Ausbildungsbetrieb ist, engagiert sich

auch für den Standort Leverkusen.

Seit mehreren Jahren unterstützen die

Unternehmer den Weltkindertag als

Sponsor.

„Zugegeben, Gänsehaut-Feeling

kann man nicht kaufen. Aber mit der

Unterstützung von auf den Punkt genau

eingesetzter Technik erzeugen“,

sagt Koppen. Vielleicht profitieren ja

auch Sie bei Ihrer nächsten Veranstaltung

von unserem Erfahrungsschatz.

Die nächste Weihnachtsfeier etc.

kommt bestimmt ...

Kontakt:

ALP-Media GmbH

Veranstaltungstechnik

Freudenthal 64

51375 Leverkusen

Tel.: 0214 - 87 09 91 55

Fax: 0214 - 87 09 91 56

info@alp-media.de

www.alp-media.de

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

internationaler Wellnesstag

in Leverkusen

Um puren internationalen Luxus

und Entspannung ging es Ende

Oktober im Leverkusener Gewerbegebiet

„An der Schusterinsel“.

Das innovative Unternehmen LUX

ELEMENTS (Leverkusener Unternehmenspreisträger

2008) hatte mit drei

Partnerunternehmen zur „International

User Conference 2009“ geladen.

100 Teilnehmer aus der ganzen

Welt folgten der Einladung der vier

Spezialisten für Wellness- und Schneeanlagen,

Dosiertechnik für Aromen und

Dampftechnik (LUX ELEMENTS, Innovag

AG, WDT Werner Dosiertechnik

und HYGROMATIK). LUX ELEMENTS

Geschäftsführer und Vertriebsleiter

Rolf Longrée durfte u. a. Gäste aus

China, Schweden, der Türkei, Belgien,

den Niederlanden und Frankreich im

Schulungszentrum des Unternehmens

begrüßen.

Das im Spätsommer 2008 neu eröffnete

Zentrum wurde in Leverkusen

speziell für Produktschulungen und

Fachseminare für Planer, Vertreiber

und Verarbeiter der LUX ELEMENTS

Produkte gebaut. Im Durchschnitt

werden hier jährlich rd. 1.000 Besucher

willkommen geheißen.

Hier startete nun auch der abwechslungsreiche

Tag der International

User Conference mit einer Führung

durch die Unternehmensausstellung,

ersten Kurzvorträgen und Vorstellung

der Gastgeber, mit einem Cocktail aus

GL&Lev LOKaL

revolution der Unternehmerinnen

Anfang Oktober hieß es für die

Leverkusener Unternehmerinnen

„Revolution des Alltäglichen“, denn

das Frauenbüro und die WfL Wirt-

der eigens für diesen Anlass gebauten

Dosieranlage oder mit einem Blick in

die beeindruckende Schneekabine.

Die Tagungsteilnehmer steckten

zu Beginn des Konferenztages bei der

Anmeldung stolz jeweils ein Fähnchen

für ihr Herkunftsland in eine eigens für

die Konferenz aufgehängte Weltkarte

aus LUX ELEMENTS Hartschaum.

Einen Tag vor der Aquanale 2009

(Internationale Fachmesse für Sauna,

Pool, Ambiente) erwarteten die Tagungsgäste

ab dem Nachmittag dann

in Leverkusen informative, kreative

und spannende Vorträge von Nutzern,

nicht von den Herstellern. Die hielten

sich als reine Veranstalter im Hintergrund.

Die Referenten beschrieben unter

anderem die Wellnessbranche und

Anwendungen in China unter dem

Motto „East meets West“ und in der

Türkei zum Thema „Hamam“.

schaftsförderungLeverkusen

GmbH

hatten zum

letzten Unternehmerinnentreff

in diesem

Jahr ins Schloss

Morsbroich eingeladen.

Fast 40 selbständige Frauen, darunter

auch einige Neulinge, nutzten

die Möglichkeit zur persönlichen Füh-

Das Unternehmen

LUX

ELEMENTS hat

sich bereits

1960 in Leverkusen

angesiedelt.

Mittlerweile ist

LUX ELEMENTS

u. a. an zwei

Standorten in

Leverkusen vertreten

und ist in den zurückliegenden

Jahren kontinuierlich gewachsen. Referenzen

wie Hotelwellnessanlagen für

das Caesars Palace oder The Venetian

im schillernden Las Vegas oder Projekte

im Paradies der Reichen, in Dubai

sprechen sicherlich international für die

Qualität und die Produktmöglichkeiten

des Unternehmens.

Kontakt:

LUX ELEMENTS GmbH & co KG

An der Schusterinsel 7

51379 Leverkusen-Opladen

Tel.: 0 21 71 / 72 12 - 0

Fax: 0 21 71 / 72 12 40

info@luxelements.de

www.luxelements.de

rung durch die Kuratorin Dr. Stefanie

Kreuzer, die nicht ohne Stolz berichten

konnte, dass das Schloss Morsbroich

vor kurzem zum Museum des Jahres

2009 gewählt worden ist.

Zu sehen gab es Skulpturen,

Zeichnungen, Collagen, Fotografien

und Installationen von acht lateinamerikanischen

Künstlern – darunter

Skurriles, Buntes und Lustiges

aus dem Alltag wie eine glitschige

Angelegenheit aus Fett, Seife und

Fortsetzung auf der nächsten Seite

GL&Lev kontakt 06/09

27


28

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

einer Banane oder ein überdimensionales

Mobile. Stefanie Kreuzer,

die die Künstler aus Brasilien, Kuba,

Mexiko und Argentinien persönlich

kennengelernt hat, erläuterte sehr

anschaulich den Sinn der Arbeiten,

die alle Gemeinsamkeiten haben: Alltagsgegenstände

wie Strumpfhosen,

Nägel, Jalousien oder Erste-Hilfe-Decken

werden aus ihrem traditionellen

Kontext genommen und durch die

Arbeiten in einen neuen Sinnzusammenhang

gestellt – die Revolution

des Alltäglichen eben.

Im Anschluss an die gut einstündige

Führung durch das Schloss, die

bei den Teilnehmerinnen besonders

gut ankam, blieb ihnen bei einem

Häppchen und einem Glas Prosecco

noch genügend Zeit, sich im Jagdzimmer

über die Ausstellung und natürlich

auch vieles weitere rund um das

Unternehmerinnen-Dasein auszutauschen,

alte Kontakte zu pflegen und

neue zu knüpfen.

Wer erinnert sich nicht an die

imposanten Eindrücke des ersten

Stadionbesuchs: der knallgrüne

Rasen des Spielfeldes, die haushohen

Ränge der Arena! In einem Fußballstadion

ist die Faszination des Spiels

immer spürbar – selbst an spielfreien

Tagen.

Unter den modernsten Fußballstadien

ist die BayArena etwas ganz

Besonderes, denn sie ist seit dem

Stadionumbau nun seit fast 100 Tagen

auch eine ganz besondere Tagungs-

und Eventlocation. Sie ist an

jedem Tag bespielbar. Und das auch

GL&Lev kontakt 06/09

calcio, der einzige Club

in einem Fußballstadion

Gastlichkeit ist unsere Stärke, dies

ist der Slogan für den die Bayer

Gastronomie steht. Dass sich dahinter

auch der Club ‚calcio’ verbirgt vermutet

man auf den ersten Blick nicht!

calcio, ein Begriff in der Clubszene,

nicht nur durch seine Einzigartigkeit,

ein Teil der neuen BayArena zu

sein, sondern auch durch sein Ambiente

und Partyangebot. „Die neue

Spielstätte von Leverkusen hat Gott

sei dank mit dem neuen calcio seine

gastronomische Perle wieder. Wir

starten gemeinsam mit der BayArena

in eine neue Zukunft,“ bringt Sabine

Müller (Operation Manager der Bayer

Gastronomie und zuständig für das

calcio) es auf den Punkt. Heißt vor

allem: Konzentration auf die Schwerpunktthemen

Party und Events.

Das calcio hat sich seit 2006 eine

treue Fangemeinde aufgebaut, ein

Potenzial, das es weiter auszubauen

gilt.Zum Jahresausklang gibt es im

calcio eine exklusive Veranstaltungsreihe,

„Walk, Dine, Dance“. Hier bietet

der Club jeden Freitag ein Allroundprogramm

vom Feinsten an.

„Lassen Sie sich entführen in

die fabelhafte, neue Fußballwelt von

Bayer 04 Leverkusen und genießen

Sie im Anschluss eine himmlische

Wohltat für Gaumen, Augen und Ohren“,

so liest es sich im Appetizer der

Programmankündigung.

Dahinter verbirgt sich eine ausführliche

Stadionführung, begleitet

von einem Aperitif und netten

Schmankerln. Im Anschluss, ab 18 Uhr

geht’s los im Club mit einem weih-

100 Tage BayArena-Plus

durch Ihr Team. Ob auf dem Rasen,

den Rängen oder in den exklusiven,

hochmodernen Tagungsbereichen,

die BayArena ist für Ihren Business-

IMPRESSUM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhofstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 - 83 31-0

Fax: 0214 - 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

nachtlichen Buffet inklusive Bier vom

Fass, sowie ausgesuchten Rot- und

Weißweinen und vielem mehr. Für Sie

und Ihre Gäste haben die Veranstalter

dann noch eine kleine überraschung

vorgesehen. So eingestimmt, geht es

schließlich ab 22 Uhr auf die Tanzfläche.

Willkommen zurück im Club!

Reservierungen und Preise erhalten

Sie unter Telefon 0214-86 60 640

(Jasmin Raeder) oder per Mail unter

info@calcio.de

Event immer ein außergewöhnlicher

Austragungsort.

Am Ort der schönsten Nebensache

der Welt wird Ihr Business zur

schönsten Hauptsache. Vor allem

wenn eine Tour durch die BayArena

und ein exklusiver Blick hinter die

Kulissen des Profifußballs den Tag

abrunden. Wählen Sie aus einem

von vier unterschiedlichen Tagungspaketen

Ihren persönlichen Favoriten

und stellen Sie Ihr eigenes Team auf.

Die BayArena bietet selbstverständlich

auch für private Veranstaltungen und

Sonderveranstaltungen aller Art für

bis zu 1000 Personen hervorragende

und einzigartige Möglichkeiten.

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30

GL&Lev LOKaL LEVERKuSEN

Schule und aOK

arbeiten jetzt

hand in hand

Die Marienschule Opladen und die

Regionaldirektion Leverkusen der

AOK Rheinland/Hamburg werden

Lernpartner. Dazu wurde jetzt eine

Kooperationsvereinbarung im Rahmen

von KURS (Kooperation Unternehmen

der Region und Schulen)

vereinbart.

KURS ist eine Gemeinschaftsinitiative

der Bezirksregierung Köln, der

IHK Aachen, Bonn/-Rhein-Sieg und

Köln und der Handwerkskammer zu

Köln, die das Ziel verfolgt, Schule und

Arbeitswelt stärker miteinander zu

verzahnen, den Unterricht praxisnäher

zu gestalten und die Schüler im

übergang Schule und Beruf zu unterstützen.

Eva Babatz (IHK-Leverkusen) sagt:

„Die Unternehmen präsentieren sich

dabei als interessante Arbeitgeber

mit Perspektiven für die Zukunft“.

Bereits zum dritten Mal hat

die Sportförderung gGmbH

des fußball-Bundesligisten

Bayer 04 Leverkusen in diesem

Jahr einen speziellen Preis für

herausragendes ehrenamtliches

Engagement von Vereinen

verliehen.

Analog zu der DFB-Aktion „Danke

ans Ehrenamt“ im vergangenen

Jahr fand die Ehrung der Preisträger

vor wenigen Tagen beim Bundesligaheimspiel

Bayer 04 gegen Eintracht

Frankfurt in der BayArena statt.

Ausgezeichnet wurden zwei Vereine

aus dem Verbandsgebiet Mittelrhein,

FV Vaalserquartier und Sportfreunde

1919 Hehlrath e.V., und ein

Verein aus dem Verbandsgebiet Niederrhein,

VfL Witzhelden 1950 e.V.

Die Auszeichnung ist mit einem

Preisgeld von jeweils 5.000 Euro

verbunden, mit dem die Vereine ihre

verdienstvolle Arbeit für den Fußball

fortsetzen sollen.

Ausgewählt aus zahlreichen Bewerbungen

wurden die Vereine vom

GL&Lev kontakt 06/09

Leverkusen erhält eine

neue Kinderklinik

Jetzt fand die Grundsteinlegung statt

Bei der Grundsteinlegung für die neue Kinderklinik (v.l.): Kinderklinik-Direktor Prof. Dr. Peter

Gronek, Prof. Dr. Henning Adamek, Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann und Aufsichtsratsmitglied

Raimund Gießen.

Am Klinikum in Leverkusen

ist mit dem Bau einer Kinderklinik

begonnen worden.

Bayer 04-Sportförderung vergab Ehrenamtspreise

Beirat

der

Bayer-

Sportförderung

gGmbH, die vor Weihnachten 2005

auf Anregung des heutigen Geschäftsführers

Wolfgang Holzhäuser

gegründet wurde.

Die ausgezeichneten Vereine

zeigen besonderes Engagement im

Umgang mit gesundheitlich benachteiligten

und sozial schwachen Bevölkerungskreisen

sowie im intensiven

In direkter Anbindung an die Frauenklinik

soll damit das schon lange

herbeigesehnte Mutter-Kind-Zentrum

Bemühen von Integration.

Trainer und Betreuer des VfL Witzhelden

werden zudem ihrer Vorbildfunktion

gerecht. Ihr Verhaltenskodex

ist im Vereinsleitbild verankert: „Kein

Alkohol und Tabak vor den Spielern!“

Die Bayer 04 Fußball GmbH sieht

ihr lokales, regionales und internationales

Engagement im sozialen

Bereich als selbstverständlich an. Die

Sportförderung gGmbH wurde dafür

eigens als Tochterunternehmen gegründet.

„Junge und schwache Menschen

liegen uns sehr am Herzen, daher

endlich an Konturen gewinnen. Ende

September wurde dafür der Grundstein

gelegt.

Durch eine direkte Verzahnung

der Kinderklinik mit der Frauenklinik,

möchte das Klinikum neben der

stationären Versorgung auch die Betreuung

der Früh- und Neugeborenen

sowie die speziellen Bedürfnisse der

Mütter und Familien verbessern. Ein

Elternteil kann jederzeit im Zimmer

mit übernachten.

Gleichzeitig setzt das Klinikum mit

vier Komfortstationen neue Akzente

in der Erwachsenenmedizin. Neben

der medizinischen Versorgung und

Pfl ege, werden auf den vier neuen

Stationen gehobener Wohnkomfort

und spezielle Serviceleistungen angeboten,

die als Zusatzleistung von allen

Patienten in Anspruch genommen

werden können.

Die Kosten für den Neubau der

Kinderklinik und der Komfortstationen

beträgt ca. 23 Mio. Euro.

haben wir uns ganz gezielt Projekte

ausgesucht, um dort gebündelt helfen

zu können“, sagt Bayer 04-Kommunikationschef

Meinolf Sprink. Wobei

die Verleihung von Förderpreisen

nur ein Teil des Gesamtengagements

des Profi klubs ist.

„Wir bei Bayer 04 sind der Meinung,

dass auch ein Profi verein sich

immer wieder daran erinnern sollte,

dass unser Sport letzten Endes vom

Ehrenamt getragen wird, und zwar

vom Ehrenamt in den kleinen Vereinen“,

beschreibt Wolfgang Holzhäuser

das Ziel der Gesellschaft. eb


Deutschland baut auf den Mittelstand.

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32

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

Bad Honnef will „sein” Siebengebirge so behalten

Den Nationalpark abgelehnt

„Die einmalige chance, das

Siebengebirge auch in Zukunft

zu erhalten und es als Natur-

und Lebensraum für spätere

Generationen weiterhin zu

genießen, ist vertan.“

Mit diesen Worten kommentierte

Landrat Frithjof Kühn

(Rhein-Sieg-Kreis) das Votum der

Bad Honnefer Bürger gegen einen

Nationalpark im Siebengebirge. Und:

„Ich bedauere sehr, dass damit die

Planungen zu einem Nationalpark

beendet sind”.

Was war geschehen? Gut 8000

Bad Honnefer Bürger (61.1 %) hatten

die Frage des Bürgerentscheids

mit „Ja“ beantwortet, wonach die

Stadt Bad Honnef künftig keine Ver-

GL&Lev kontakt 06/09

einbarungen „zwecks oder Betriebs

eines Nationalparks im Siebengebirge”

abschließen darf. Damit wird die

Stadt Bad Honnef daran gehindert,

an einem Nationalpark Siebengebirge

teil zu haben. Das Land NRW

hatte bereits im Vorfeld der Wahlen

gedroht, dass in diesem Fall die weiteren

Planungen zum Gesamtprojekt

eingestellt würden.

Der Rhein-Sieg-Kreis hatte sich im

März 2008 einstimmig für die Einrichtung

eines Bürgernationalparks

Siebengebirge ausgesprochen, weil

dadurch u. a. eine erhebliche auch finanzielle

Förderung und Betreuung

durch das Land garantiert gewesen

wäre. Was nicht zuletzt auch einen erheblichen

touristischen Imagegewinn

für die Region mit sich gebracht hätte.

Zum Siebengebirge zählen heute der

Höhe nach geordnet folgende Berge:

- Oelberg 461 m

- Löwenburg 455 m

- Lohrberg 435 m

- Nonnenstromberg 335 m

- Petersberg 331 m

- Wolkenburg 324 m

- Drachenfels 324 m

Die Sieben steht bei der Namensgebung

übrigens stellvertretend für eine größere

Menge, sie gilt für die über 40 Kuppen

der Region. Die heutige Zusammenstellung

der sieben Berge gibt es erst

seit Mitte des 19. Jh. Bis dahin wurden

vielfach andere Berge als die heute

üblichen dazu gezählt.

Als Naturpark (oder Naturschutzgebiet)

ist das Siebengebirge nur einer

von 14 Naturparks in NRW und

genießt als solcher eben keine bevorzugte

Stellung. Er wird darüber hinaus

auch nur ehrenamtlich betreut,

was die Kräfte des zuständigen Verschönerungsvereins

(VVS) inzwischen

übersteigt. Landrat Kühn sagte: „Da

der Verschönerungsverein bereits angekündigt

hat, die Trägerschaft des

Naturparks abzugeben, müssen wir

uns nun mit ihm und den Kommunen

zusammensetzen, um gemeinsam zu

überlegen, wie es mit dem Siebengebirge

weitergeht.“ Königswinter war

übrigens für den Nationalpark.

Die Nationalpark-Gegner sahen

negative Folgen vor allem in einer

veränderten (und verstärkten) Ver-

kehrssituation, in der Einschränkung

der Freizeitnutzung und in den finanziellen

Folgen für die beteiligten

Kommunen.

Kommunalpolitiker fordern jetzt

vom Land finanzielle Hilfe für den

Verschönerungsverein und eine Umsetzung

der angekündigten 3,5 Millionen

Euro jährlich für die Pflege des

Siebengebirges.

Schloss Homburg

Mehr als 10 Mio. o

sind nicht drin

Der Oberbergische Kreis als Träger

und Eigentümer des Museums Schloss

Homburg hat der Kölner Architektenarbeitsgemeinschaft

Van den Valentyn

Architektur und Harms & Partner

Bauingenieure GbR aus wichtigem

Grund gekündigt. Die Gruppe sollte

sich um die Erweiterung des Kreismuseums

kümmern. „Wir haben

erheblich funktionelle Defizite und

Kostenüberschreitungen in Millionenhöhe

bemängelt, die der Architekt

trotz mehrfacher Aufforderung leider

nicht beseitigen wollte“, teilte Landrat

Hagen Jobi mit. Jetzt habe er die

Reißleine ziehen müssen.


120 000 Wohnungseinbrüche pro Jahr

Kreishandwerkerschaft

präsentiert ihre

1. Sicherheitsmesse

Am 14. und 15. November, jeweils von 10.00 Uhr bis

16.00 Uhr, fi nden die „1. Bergischen Sicherheitstage –

Messe für Einbruch und Brandschutz” in der Kreishandwerkerschaft

Bergisches Land, Altenberger-Dom-Straße 200,

in Bergisch Gladbach, statt.

Grundidee dieser ersten Messe ist: Man kann sich vor Einbrüchen

schützen, das zeigen die Erfahrungen. Durch sinnvoll eingesetzte

sicherungstechnische Einrichtungen wird dem Täter viel Zeit gestohlen –

Zeit, die er nicht hat. Der Einbruch bleibt im Versuch stecken. Sichtbare

Sicherungstechnik wirkt auf den Täter zusätzlich abschreckend. Im besten

Fall macht der Einbrecher einen großen Bogen um Ihr Zuhause.

Das Netzwerk möchte für die Prävention sensibilisieren. So sind auf der

Messe verschiedene Aussteller vertreten, die z. B. Sicherheitstechnik durch

Schlösser für Wohnungseingangstüren, Haustüren, Rolläden, Fenster und

Kellerschächten präsentieren, aber auch elektronische Sicherungen wie

E-öffner und Videoüberwachung, Bewegungsmelder und Gegensprechanlagen.

Die Polizei ist ebenfalls mit einem Stand vertreten. – Jährlich gibt

es in Deutschland über 120.000 Wohneinbrüche mit einem Gesamtschaden

von mehreren 100 Millionen Euro.

auS DER NaChBaRSChaFt

KÖLN-BONN: Germanwings jetzt auch nach Venedig und Las Palmas

Über 80 neue Ziele im Winterfl ugplan

Seit dem 25. oktober gilt am Köln Bonn

Airport der neue Winterfl ugplan. Danach

werden bis Ende März jede Woche 22

Airlines 81 nationale und internationale

Ziele anfl iegen. Insgesamt heben in Köln/

Bonn 750 flugzeuge pro Woche ab - damit

liegt die Anzahl der Starts leicht über dem

Niveau des Vorjahres.

Vor allem Germanwings hat ihr Engagement mit

10 neuen Winter-Strecken deutlich verstärkt:

Zum ersten Mal können Gäste mit der Lufthansa-

Tochter zum Beispiel nach Manchester, Venedig

oder Las Palmas fl iegen. Zudem werden ausgewählte

Strecken (Bologna, Mallorca, Rostock) in

einer höheren Frequenz gefl ogen. Mit 40 Zielen

bleibt Germanwings größter Kunde auf dem Flughafen

Köln/Bonn.

Dahinter folgt erstmals Air Berlin. Nach der

übernahme der TUIfl y-Strecken wird Deutschlands

zweitgrößte Fluglinie auch zweitgrößter Anbieter in

Köln/Bonn sein. 33 Ziele steuert Air Berlin im Winterfl

ugplan an. TUIfl y bietet noch acht Wochenverbindungen

an.

Auch Hamburg International ist mit touristischen

Zielen neu im Winterfl ugplan vertreten - darunter

Gran Canaria und Hurghada. Deutlich aufgestockt

wird der Verkehr in die Türkei: Sun Express, Pegasus,

Turkish Airlines, Sky Airlines und Germanwings

erhöhen die Kapazitäten nach Antalya, Izmir und

Istanbul.

Auch Winterurlauber kommen voll auf ihre Kosten

und können die Skipiste von Köln/Bonn direkt

ansteuern. Germanwings fl iegt beispielsweise erstmals

nach Klagenfurt und Salzburg, Air Berlin erneut

Fünfmal pro

Woche von

Düsseldorf

nach Miami

GL&Lev LOKaL

Der Flughafen Düsseldorf hat 15 Automaten

aufgestellt, an denen die

Fluggäste selbstständig einchecken

können. Sechs befi nden sich auf der

Abfl ugebene nahe der Flughafeninformation.

Acht Geräte wurden in den

Parkhäusern 2, 3, 7 und 8 installiert.

Mehrere Fluggesellschaften verwenden

die Check-in-Automaten gemeinsam:

Air Berlin, Lufthansa, Air France

und KLM an dem System.

Neuheiten auch im Winterfl ugplan

der Lufthansa von Düsseldorf aus.

Nonstop geht es jetzt fünfmal in der

Woche nach Miami. über die bestehende

Verbindung nach Chicago,

ebenfalls an fünf Tagen pro Woche,

können Fluggäste außerdem zu insgesamt

23 Zielen in den USA weiterreisen.

Wie bisher fl iegt Lufthansa

außerdem täglich von Düsseldorf

nach New York.

nach Memmingen – weißen

Weihnachten steht also nichts

im Weg.

Der Winterfl ugplan bietet

außerdem mehr Verbindungen

auf den Top-Strecken

für den Business-Verkehr:

Hamburg und Wien werden von Germanwings beziehungsweise

Air Berlin mit erhöhten Frequenzen

angeboten. Auch auf der Business-Strecke nach

London (Lufthansa, Germanwings) erhöht sich die

Frequenz, weil Easyjet in diesem Winter statt bislang

einer Tagesverbindung nun zweimal werktags

die britische Hauptstadt ansteuert.

übrigens: Wer 4 Wochen vor Reiseantritt seinen

Stellplatz im Parkhaus 3 online reserviert, zahlt einen

Wochentarif von 25 Euro statt der für die erste Woche

üblichen 39 Euro. Reisende können sich vorab

im Internet unter www.koeln-bonn-airport.de über

die aktuelle Belegung der Parkhäuser informieren.

Der Winterfl ugplan läuft bis zum 28. März 2010.

GL&Lev kontakt 06/09

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34

GL&Lev SERVICE autO

Italien verlangt schon

wieder Winterreifen

Es ist schon wieder Zeit für Winterreifen.

Denn: Sobald die Außentemperaturen

unter 7 Grad fallen, erhöhen Winterreifen

die Fahrsicherheit. Außerdem gilt:

Wer bei Schnee mit Sommerreifen fährt

und in einen Unfall verwickelt ist, kann

eine Teilschuld bekommen und den

Versicherungsschutz verlieren.

In Deutschland wird bei winterlichen

Straßenverhältnissen eine „angemessene

Bereifung“ verlangt. Winterreifen

werden zwar empfohlen, Allwetterreifen

genügen jedoch.

Im norditalienischen Aostatal schreibt

der Gesetzgeber zwischen dem 15.

Oktober und dem 15. April Winterreifen

vor.

Für Österreich und die Slowakei besteht

eine Winterreifenpfl icht zwischen dem

1. November und dem 15. April, sobald

Eis und Schnee auf der Straße liegen.

In der Schweiz, in Frankreich und in

Tschechien besteht zwar keine generelle

Pfl icht, Winterreifen können jedoch

für einzelne Straßen vorgeschrieben

werden.

In Skandinavien gilt die Winterreifenpfl

icht für Finnland vom 1. Dezember

bis zum 28. Februar und für Schweden

vom 1. Dezember bis zum 31. März.

GL&Lev kontakt 06/09

Das neue Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell

Intelligent und großräumig

mit größerer Leistung und

doch weniger Verbrauch

Mit dem neuen t-Modell vergrößert

Mercedes-benz ab november

die E-Klasse-Familie um ein

weiteres Mitglied. Wie Limousine

und Coupé verbindet der neue

Kombi eigenständiges design mit

dem Führungsanspruch bei

sicherheit, Komfort, Qualität und

Funktionalität.

Mit der neuen E-Klasse gingen eine

Reihe technischer Innovationen

an den Start, die weltweit kein

anderes Automobil in dieser Fahrzeugklasse

bietet - von der Müdigkeitserkennung

bis zur automatischen Vollbremsung bei

erkannter akuter Aufprall-Unfallgefahr, vom

Adaptiven Fernlicht-Assistenten bis zur aktiven

Motorhaube. Über alle diese Innovationen

verfügt nun auch das T-Modell. Hinzu

kommen die serienmäßige Luftfederung

mit Niveauregulierung

an der Hinterachse und

bemerkenswerte Neuerungen

im Laderaum.

Erst im Frühjahr

2009 in Europa eingeführt,

hat die E-Klasse

Limousine bereits im

Mai 2009 die weltweite

Marktführerschaft

in ihrem Segment

übernommen. 40.000

Modelle der neuen E-

Klasse wurden inzwischen an Kunden ausgeliefert.

Athletisch-funktional und zugleich

souverän sicher wirkt nun auch das neue

T-Modell auf den Betrachter. Das E-Klasse

T-Modell ist die größte Kombilimousine im

Premiumsegment.

Beim Start des neuen T-Modells umfasst

das Motorenprogramm fünf Triebwerke

von 125 kW/170 PS bis 285 kW/388 PS. Die

neu- und weiterentwickelten Aggregate

bieten bei weniger Hubraum mehr Leistung

als die früheren Motoren und glänzen mit

Verbrauchswerten, die bisher nur in der

Kompaktwagenklasse üblich waren; 5,7

bis 10,2 Liter. Mit einem Ladevolumen von

bis zu 1.950 Litern setzt das neue E-Klasse

T-Modell außerdem den Maßstab in seiner

Klasse.

Die Preise liegen beim Diesel zwischen

44.800 und 54.200 Euro, beim Benziner

zwischen 55.200 und 70.150 Euro.


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GL&Lev SERVICE tOuRISmuS

Kreuzfahrt-Anbieter präsentiert das neue Programm bis 2011

Transocean Tours - Insolvenz angemeldet,

aber Weltreise der „MS Astor” findet statt

Länger, höher, teurer: Kreuzfahrtreedereien

überbieten sich mit

ihren neubauten gegenseitig.

aber Kreuzfahrt muss deshalb noch

kein Massen-tourismus sein,

sagt jedenfalls der Kreuzfahrt-

anbieter transocean tours und

legte jetzt das neue Programm für

sein Flaggschiff Ms „astor” vor.

Bis in das Frühjahr 2011 reichen die

neuen Fahrpläne, mit insgesamt 41

verschiedene Routen. Mehr als 200

Seiten umfasst das bisher umfangreichste

Programm der »Astor«: Zwei Weltreisen,

zahlreiche Themenreisen, eine Schnupper-

Kreuzfahrt in Richtung Sylt, Routen auf den

Spuren der Postschiffe durch Norwegens

Fjorde oder zu den Metropolen der Ostsee

sind zu haben.

Nur: Das Bremer Unternehmen hat Anfang

September Insolvenz angemeldet. Der

mit Sanierungen vertraute Bremer Rechtsanwalt

Edgar Grönda von Schultze & Braun

wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter

bestellt.

GL&Lev kontakt 06/09

Annehmlichkeiten wie in einem Luxushotel bietet

die MS Astor. So eine Suite kann für die 144

Tage bis zu 50 000 Euro kosten.

Unbeschadet dessen aber geht die MS

„Astor” Ende November auf große Fahrt. In

144 Tagen um die Welt. Ein Sprecher: „Dafür

haben sogar mehr als 100 Durchfahrer gebucht,

das ist außerordentlich”. Will sagen:

Mehr als 100 der möglichen 590 Passagiere

bleiben alle Tage bis April 2010 an Bord. Die

übrigen reisen meist nur für wenige Routenabschnitte

mit.

Höhepunkte der Weltreise sind u.a. die

Silvesterfeier vor der Skyline von Singapur,

das Einschiffen in Vietnam, Australien, Tasmanien

und Neuseeland sowie das Anlaufen

von zehn Südseeinseln und der Besuch

MS “Astor” auf großer

Fahrt. Insgesamt 74

Häfen soll die »Astor«

während der 64.000

Kilometer langen

Weltreise anlaufen.

590 Passagiere finden

auf dem Schiff Platz.

Mehr als 50 Prozent

der Passagiere sind als

Stammkunden regelmäßig

an Bord, sagt

der Reiseveranstalter.

Eigner der „Astor” ist

die Premicon AG.

Transocean Tours

vermarktete bisher den

Luxusliner.

von Miami und New York. Da kann man

schon ins Träumen kommen. In einer Vierbett-Innenkabine

ab 15.200 Euro.

Rein organisatorisch aber gilt es im Unternehmen,

„die notwendigen Finanzierungs-

und Restrukturierungsmaßnahmen

voran zu bringen, um zu einer gesunden

Basis zurückzufinden“, so der Insolvenzverwalter.

Dementsprechend will sich der

Kreuzfahrt-Anbieter nun völlig neu aufstellen.

Unterstützung kommt von der Münchener

Premicon AG. Sie will mit der „Astor”

und sieben Flusskreuzfahrtschiffen den traditionsreichen

Betrieb des Bremer Reiseveranstalters

über eine neue Firma fortsetzen.

Zusätzlich wird die „Astor” wie angekündigt

Anfang nächsten Jahres in allen Passagierbereichen

grundlegend erneuert, bevor sie

im Juni 2010 erneut in See sticht.

Transocean Tours wurde 1954 gegründet

und zählt zu den erfahrensten Anbietern

von Hochsee- und Flusskreuzfahrten.

Im letzten Geschäftsjahr betrug der Umsatz

104 Millionen Euro, 60.300 Passagiere gingen

mit Transocean Tours auf Fahrt. Eb


tOuRISmuS

Hebbel-Reisen - ein Begriff in Nordrhein-Westfalen

Ein „kleiner Reisebüro-Riese”

feiert sein 40jähriges Bestehen

Im Jahre 1922 legte Ernst Hebbel

mit der belieferung von Getränken

und block-Eis den Grundstock für

ein Familienunternehmen, das sich

danach allerdings um einiges veränderte.

heute feiert die Familie das

40jährige bestehen eines renommierten

reisebüro-Unternehmens:

hebbel-reisen.

Das erfolgreiche Unternehmen setzt

unter dem Namen „Hebbel GmbH

in der dritten Generation auf die

drei Geschäftsbereiche Spedition, Reisebüro

und Busbetrieb. Für letzteren ist Michael

Hebbel verantwortlich. Cousin Ernst Hebbel

verantwortet das Speditionsgeschäft

und Walter Hebbel, der Onkel, ist Leiter der

mittlerweile 22 Reisebüros, mit Hauptsitz

in Leverkusen und zahlreichen Filialen im

Rheinisch-Bergischen Kreis.

Neben dem Fernverkehr und einem Zubringerdienst

für Seereisenveranstalter zählen

namhafte europäische Reiseveranstalter,

für die Hebbel unter anderem auch Groß-

GL&Lev SERVICE

Moderne Busse und Büros - die Familie Hebbel ist

damit in Leverkusen beheimatet; links das Reisebüro

am Wiesdorfer Platz

veranstaltungen organisiert und durchführt,

zu den Partnern der Reise- und Logistikspezialisten

aus Leverkusen.

Die Hebbels feiern in diesen Tagen Jubiläum,

weil sie ihr erstes Reisebüro 1969 in

Leverkusen eröffneten. Damals wurde die

City gerade mit viel Beton aus dem Boden

gestampft, und man suchte einen Betreiber.

Ein Reisebüro als Ergänzung zum schon

existierenden Busgeschäft schien den Hebbels

ideal. Eine Entscheidung, die bis heute

Früchte trägt, trotz aller wirtschaftlichen

Widrigkeiten.

Um die Zukunft sei ihm aber nicht bange,

sagte Walter Hebbel in einem Interview und

betonte: „Als Familienunternehmen haben

wir schon viele Krisen gemeistert.”

GL&Lev kontakt 06/09

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GL&Lev SERVICE GaStRONOmIE

Die ANUGA brachte es an den Tag

Mahlzeiten sind immer

leichter zuzubereiten

neue Produkte, innovative trends

und zukunftsorientierte Konzepte

standen erwartungsgemäß

im Mittelpunkt der anuga in der

Koelnmesse. Mehr als 6.000 anbieter

aus 97 Ländern (!) zeigten ihre

Produkte. Und mehr als 160.000

Einkäufer machten sich notizen.

Als wichtiges Trendbarometer für

die Einkäufer erwies sich dabei die

Sonderschau taste09 mit diversen

gesundheitsbezogenen Produkten, viel

Convenience, Nachhaltigkeitskonzepten

und Bio-Produkten.

Für die Feinkost- und Gourmetliebhaber

- ob privat oder in der Gastronomie - gibt

es danach wieder eine Vielzahl interessanter

Neuheiten. Zum Beispiel eine griechische

Vinaigrette angelehnt an Rezepte

aus der Antike oder ein Qualitätsöl aus

kaltgepresstem Hanfsamen, nussig im Geschmack

und reich an Omega 3 und Ome-

GL&Lev kontakt 06/09

ga 6 Fettsäuren, importiert aus England.

Eine armenische Delikatesse ist ein Walnuss-

Sirup, geeignet zum direkten Verzehr oder

zum Verfeinern von Speisen und Getränken.

Junge, noch grüne Walnüsse werden samt

Schale eingekocht bis ein köstlicher, gesunder

Sirup entsteht, der in Armenien traditionell

zum Tee genossen wird.

Eine neue Art, Thunfisch zu entdecken,

versprechen die Thunfisch-Würstchen, handlich

portioniert in Fünfer-Verpackungen. Wer

auf orientalischen Genuss auch unterwegs

nicht verzichten möchte, der kann jetzt auf

einen neuen Couscous-Snack mit Huhn-,

Lamm- oder Gemüsegeschmack zurückgreifen.

Der Snack ist vegetarisch, fettarm,

arm an gesättigten Fettsäuren, zucker- und

cholesterinfrei.

Für die orientalische Küche wird eine

neue türkische Range von zwölf Gewürz-

Lachsröllchen mit Frischkäsefüllung

(Bild oben) oder ein

(eingefrorener) Pasta-Teller mit

drei verschiedenen Nudelgerichten

- bei Taste 09 gab es für die

Gastronomie manch bemerkenswerte

Anregung.

mischungen

angeboten ,

garantiert aus

100prozentigenKräutern

und Gewürzen

ohne

Zusatzstoffe.

Neu ist auch

die weiße

Gazpacho-

Suppe in der

Glasflasche.

Sie ist heiß

oder kalt und

reich an Vitaminen

und

Proteinen.

Mit der Verpackung aus der Tiefkühltruhe in den Backofen

Tiefkühlkost ist heute für viele Verbraucher nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Und

die Innovationen zur Anuga überzeugten durch Qualität, Geschmack und Vielfalt. Köstlich

und abwechslungsreich präsentierte sich z. B. der Pasta-Teller als 400g-Fertiggericht. Verpackt

im praktischen Pizzakarton-Format ist der Teller mikrowellen- und Backofen geeignet.

Angeboten werden Gnocchis, Cannellonis und Tortellonis - jeweils mit einer cremigen

Soße. Direkt aus der Tiefkühltruhe in den Backofen können griechischen Spezialitäten in

fünf Varianten und dies mit der Verpackung. Die innovative Verpackung ist biologisch abbaubar

und ermöglicht ein beidseitiges Backen im Ofen.

fRAGEN AN DEN WEIN-EXPERTEN

Klaus Rüsing

Welcher

Wein zu

Wild und

Gans?

frage: Jetzt ist die Zeit der Festessen. Gänse-braten

und Schwarzwild kommen auf den

Teller. Welche Weine würden sie empfehlen?

Klaus Rüsing: In der Regel wird Rotwein

gereicht. Weißweine selten. Wenn, dann sind

diese sehr kräftig und im Barrique gereift.

frage: Es gibt aber auch viele Menschen die

keine Rotweine mögen.

Klaus Rüsing: Natürlich. Leute, die keinen

Rotwein mögen, haben in der Regel einfach

noch nicht IHREN gefunden. Aber zum Thema:

Bei Wildgerichten sind die Art der Sauce

und die Beilagen oft wichtiger als das Fleisch

selbst. Ein Rotwein sollte wenig Säure (z. B.

Merlot) haben. Das Ziel sollte Harmonie, Kontrast

und Akzent sein.

frage: Und beim Rotwein zur Gans?

Klaus Rüsing: Der Gänsebraten ist ein fettiges

Gericht. Ein Rotwein mit Säure ist der

richtige Begleiter. Das Essen wird durch die

Fruchtsäure und den Alkohol im Wein bekömmlicher.

Appetit und Verdauung werden

gefördert.

frage: Gibt es eine Rotweinregion die besonders

gut geeignet wäre?

Klaus Rüsing: Nein. Der Rotwein sollte nicht

zu leicht sein. Es gilt probieren und nochmals

probieren. Erlaubt ist was schmeckt. über Geschmack

lässt sich nicht streiten, aber auf die

Qualität kommt es an.

frage: Das haben sie ja schon öfter gesagt.

Was sollte nach Ihrer Meinung ein Festmahl

beenden?

Klaus Rüsing: Also Klasse finde ich: Eine

edelsüße Spezialität, z. B. eine Beerenauslese.

Einen guten Fruchtbrand. Ein doppelter Espresso.

Noch besser: In dieser Reihenfolge.

WEIN-TIPP-KoMPAKT

Der Wein zum Wild sollte wenig Säure haben.

Wein zur Gans sollte unbedingt Säure haben

Edelsüßer Wein vor dem Essen als aperitif

und danach zum Finale.


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Lindner BayArena in Leverkusen –

Deutschlands einziges Stadionhotel

Fassaden-Halbrund und Flutlicht signalisieren schon optisch das

Konzept der Symbiose von Hotel mit Fußball und mehr. In der

Nordkurve der BayArena fügt sich das luxuriöse Lindner-Haus organisch

in die Heimat des Bundes-Erstligisten Bayer Leverkusen

ein. Spannende und entspannende Momente verspricht das Hotel,

das über einen großen Wellness-Bereich mit Fitness Center, Dampfbad

und Solarium verfügt, seinen Gästen – ob aus Business, Sport

oder privatem Bereich. Mit sportlichem Weitblick wurde renoviert:

Insgesamt 121 Zimmer bieten komfortable Herberge. Standard in

Zimmern und Studios ist das 5*-Relax & Dream Schlafkonzept mit

einer Matratze, die sich der Körperlage anpasst.

Bei Schmecklecker-Aktionen wie die Küchenparty „Cook Mal“,

bei der die Teilnehmer in die Hotelküche eingeladen werden und

unter Anleitung des Profi-Teams selbst den Kochlöffel schwingen

können, gewährt er den Gästen lukullischen Einblick hinter die

Restaurant-Kulissen. „Essen wie bei Großmutter“ heißt ein anderes

Highlight und ab 11.11. gibt’s im Hotel Lindner Bay Arena „Gan(z)s

knusprig“. Die kann man übrigens ebenso daheim genießen: Kross

und knusprig wird sie per „Gänse-Express“ auch nach Hause geliefert.

Schauen Sie doch einfach mal rein und machen sich selbst ein Bild

über das neue und innovativ moderne Hotelkonzept des Lindner

Hotel BayArena!

Wir für Sie:

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Kulinarisches

im Lindner Hotel BayArena

Gan(z)s Knusprig & „Gänse-Express“

Am 11. November beginnt unsere Gänsezeit mit einer Vielzahl leckerer

Gerichte rund um die Gans (täglich ab 18:00 Uhr).

Oder Gans außer Haus: mit unserem Gänse-Express!

Kulinarische Hausführung

Die etwas andere Art der Hausführung: In jedem Bereich der Führung

kredenzt unser Küchenteam internationale Köstlichkeiten (ab 10 P.).

Schüsselerlebnisse – Immer wieder Sonntags

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GL&Lev SERVICE GOLF

Geschäftsführer René Börsch, Emma Cabrera Bello und Jörg Vanden Berge stellen das Performance Center der neuen Kölner

Indoor-Anlage mit seinen technischen Highlights vor.

Darauf haben die Golfer lange gewartet

Nach 112 Jahren ist Golf

wieder olympische Sportart

Bei den olympischen

Spielen

2016 in Rio de

Janeiro wird Golf nach

112 Jahren erstmals

wieder im Zeichen der

fünf Ringe ausgetragen.

Eine Entscheidung, die

vom Deutschen Golf Verband und ihrem

Präsidenten Dr. Wolfgang Scheuer (Bild) mit

Freude aufgenommen wurde: „Der Deutsche

Golf Verband ist froh und glücklich.

Für viele der 60 Millionen Golfer auf der

ganzen Welt ist damit ein lang ersehnter

Wunsch in Erfüllung gegangen. Aus Sicht

unseres Verbandes bedeutet die Entscheidung

einen Meilenstein in unser aller Be-

Mit dem erwartet großen Erfolg endete

Anfang Oktober die „Porsche und Sehkraft

2009 Golfwoche” auf der Anlage am Lüderich.

Das Porsche-Zentrum Bergisches Land

hatte dazu gemeinsam mit dem Kooperationspartner

sehkraft Augenzentrum Maus

alle Gäste zum kostenlosen Greenfee-Spielen

eingeladen.

Rund 800 Golferinnen und Golfer machten

davon Gebrauch und hatten ihren Spaß,

GL&Lev kontakt 06/09

streben, den Golfsport in Deutschland mit

seinen fast 600.000 Aktiven noch weiter

nach vorne zu bringen”.

Die IOC-Vollversammlung ist mit dieser

Entscheidung der Empfehlung des Exekutivkomitees

des IOC gefolgt.

Der olympische Spielmodus sieht laut

Bewerbung vor, dass der Golfwettbewerb

an acht Tagen ausgetragen wird, jeweils

vier Tage für die Herren und vier Tage für

die Damen. Das Teilnehmerfeld soll je 60

Spielerinnen und Spieler umfassen, die pro

Tag eine komplette Golfrunde à 18 Löcher

spielen.

Wer nach 72 gespielten Löchern insgesamt

die wenigsten Schläge benötigt hat,

gewinnt die Goldmedaille.

Kostenlos Golfspielen und Porsche fahren

denn neben kostenlosem Golfvergnügen

gab es fachkundige Beratung sowie Probefahrten

mit einem Fahrzeug aus der Porsche

Produktpalette.

Jens Hawner, der Geschäftsführer des

Porsche-Zentrums und Hermann-Josef Spicher,

geschäftsführender Gesellschafter der

Golfanlage am Lüderich, zeigten sich rundum

zufrieden: ”Die Veranstaltung übertraf

unser aller Erwartungen”.

Der Kölner Westen

lockt mit einer ganz

neuen, attraktiven

Indoor-Anlage

Im Kölner Ortsteil Weiden ist dieser

Tage nach eigenen Angaben die modernste

Indoor-Golfanlage Deutschlands

eröffnet worden: Die Indoor Golf

& Lounge und die Vanden Berge Golf

Academy. Ein Sprecher mit Stolz: „Eine

Vielzahl von Besuchern konnte sich bereits

davon überzeugen, dass wir unseren

im Vorfeld angekündigten hohen

Anspruch an Authentizität umgesetzt

haben. Wir bieten einzigartige Trainings-

und Analysemöglichkeiten, die

bisher dem Profibereich vorbehalten

waren.” Und: „Wir sind mehr als zufrieden

mit unserem Eröffnungswochenende“,

so das kurze Resümee von René

Börsch, Geschäftsführer von Indoor

Golf & Lounge.

Der Trainingskomplex (1300 m 2 ) in

Köln-Weiden vereint ein umfangreiches

Angebot unter einem Dach. Die großzügigen

Übungsflächen aus hochwertigem

Spezial-Kunstrasen zum Putten,

Chippen und Abschlagen stehen Outdoor-Anlagen

in nichts nach.

Das integrierte Vanden Berge Performance

Center verspricht sowohl Anfängern

als auch Fortgeschrittenen

Trainingsmöglichkeiten auf höchstem

Niveau. Zudem ist die Anlage mit zahlreichen

Trainingsgeräten, einem Golfsimulator,

einer Fitting-Station und einem

Pro Store ausgestattet.

In der Vanden Berge Golf Academy

bietet sich die Möglichkeit, unter der

Anleitung von PGA Professional Frank

Piater das Golfspiel von Grund auf zu

erlernen oder zu perfektionieren.

Die Inhaber: „Wir bieten Golf für Jedermann.

Vom absoluten Anfänger, über

den ambitionierten Hobbygolfer, bis

hin zum Leistungsspieler. Bei Indoor

Golf and Lounge findet jedermann perfekte

Bedingungen.”

Damit Spaß, Entspannung, Information

und Unterhaltung jedoch nicht zu kurz

kommen, sollen auf Großbildschirmen

alle wichtigen Golfturniere und interessanten

Fußballspiele live übertragen

werden. – www.indoorgolf-koeln.de

Info@indoorgolf-koeln.de


GOLF

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Brune-Schmuck-Cup

Schloss Georghausen

Brutto Damen

1. Doris Roth (Georghausen) 21 Pkt.

2. Liselotte Fütterer-Kaiser (Georghausen) 21 Pkt.

3. Freya Oxfort (Georghausen) 20 Pkt.

Brutto Herren

1. Dr. Gregor Findeis (Georghausen) 33 Pkt.

2. Ricardo Braemer (Georghausen) 33 Pkt.

3. Oliver Bell (Georghausen) 31 Pkt.

Netto ges. (bis 17,0)

1. Dr. Gregor Findeisen 38 Pkt.

2. Beate Bell 38 Pkt.

3. Ricardo Braemer 37 Pkt.

Großer Preis des Landgut

Stüttem in Kürten

Brutto Damen

1. Nina Teitscheid (GC Kürten) 20 Pkt.

2. Ingrid Müller (GC Kürten) 15 Pkt.

3. Ursula Hasl (GC Kürten 13 Pkt.

Brutto Herren

1. Tiemo Müller (GC Kürten) 30 Pkt.

2. Peter Laudenberg (GC Kürten) 28 Pkt.

3. Bernd Braß (GC Kürten) 27 Pkt.

Nearest-to-the-pin

Birgit Philipps 4,35 Meter

Benefiz-Turnier Lions Club

Rösrath in Waldbrunnen

Endstand Brutto

1. Peter Schulte (GC Waldbrunnen)

Georg Fröling (Schloss Auel) 30 Pkt.

2. Klaus Sawallisch (Burg Overbach)

Tobias Huhn (GC Waldbrunnen) 29 Pkt.

3. Eckhard Petzoldt (Bad Neuenahr)

Peter Merfeld (GC Am Deister) 28 Pkt.

Endstand Netto

1. Klaus Sawallisch (Burg Overbach)

Tobias Huhn (GC Waldbrunnen) 46 Pkt.

2. Frauke Esser (Schloss Auel)

Monika Schmidt-Faber (Velderhof) 44 Pkt.

3. Lajos Küne (GC Waldbrunnen)

Veronika Küne (GC Waldbrunnen) 44 Pkt.

Lexus-Cup-Finale im Golf-

und Land-Club Köln

Brutto Damen

1. Karin Gumpert (G&LC Köln) 33 Pkt.

2. Talke Sievert (Gut Waldshagen) 27 Pkt.

3. Kerstin Sanders (GC Syke) 26 Pkt.

Brutto Herren

1. Christoph Holschbach (Krefeld) 32 Pkt.

2. Ingo Lora (Wasserburg Anholt) 28 Pkt.

3. Fabian Bächle (GC Op de Niep) 28 Pkt.

Nearest-to-the-pin Manfred Geritz 0,99 Meter

Longest Drive Damen Karin Gumpert 202 Meter

Longest Drive Herren Fabian Bächle 251 Meter

GL&Lev kontakt 06/09

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ihre druckspezialisten aus dem rheinisch

Druck, Gestaltung & Co: Druckereien als Full-Service-Partner beim Schritt ins Rampenlicht

Moderne Medienpartner

so facettenreich die heutige

Medienlandschaft erscheint, so vielfältig

präsentiert sich das Leistungsspektrum

moderner druckereien.

sie setzen auf präzise technik letzter

stand als unabdingbare Voraussetzung

für einwandfreie Ergebnisse:

der elektronisch gestützte Offset-,

digital- und Großformatdruck ist

ebenso selbstverständlich wie eine

Positionierung als Komplettanbieter,

der neben druck, Verarbeitung und

Lieferung auch gestalterische und

beratende aufgaben übernimmt.

der erfahrene blick fürs große Ganze

Kernkompetenz jeder Druckerei ist nach

wie vor der drucktechnische Produktionsprozess

für Broschüren, Flyer, Visitenkarten,

Geschäftspapiere, Magazine und Zeitungen,

Bücher, Kalender, Plakate, CD/DVD-Cover,

T-Shirts, Caps, Buttons, Verpackungen und

Seit 1935 …

… kompetent

… flexibel

… zuverlässig

Digitale Vorstufe

He

G

Gendruck

einiges mehr. Das gute Gespür und erfahrene

Auge für das richtige Printmaterial und

die entsprechende Farbgebung ergänzen

Druckereien wie selbstverständlich mit fundierten

Tipps zur Weiterverarbeitung des

gedruckten Gutes.

Weiterverabreitung von Falz bis Lack

Soll es Ringösenheftung oder Klebefalz sein,

Nummerierung mit oder ohne Prägung,

Normallochung oder Spezialstanzung? Um

dem Druckobjekt eine besondere Note zu

geben, empfi ehlt sich teils auch fl ächiger

Dispersionslack, partieller Drucklack, hochglänzende

UV-Lackierung oder duftender

Aromalack. Geht nicht, gibt´s heutzutage

nur noch selten. Was auch die klassischen

gestalterischen Disziplinen Fotografi e, Grafi

k/Design und Text anbelangt, die Druckereien

mit eigenen Kräften oder bewährten

Partnern aus einer Hand anbieten.

Weiterverarbeitung

und Dienstleistung

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Telefon 0 21 71 / 40 44-0

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Von Lettershop bis Messebau

Teils stellt sogar ein eigenes Lektorat sicher,

dass Autorenkorrekturen und Änderungen

wunschgemäß umgesetzt werden.

Dass sich das Erscheinungsbild des Print-

Produkts am Erscheinungsbild des Unternehmens

orientiert, ist selbstverständlich.

Stabile Druckprozesse, präzise Farbgebung,

1:1-Umsetzung von Layout und Druckerzeugnis.

Das trifft auch auf die Entwicklung

und Produktion Verkaufsdisplays, Präsentationsverpackungen,

Aufstellern etc. zu. Das

Spektrum von Konzeption über Design,

Budgetierung und Umsetzung bieten einige

Druckereien auch bei Messedesign und

-bau an. So können sich Unternehmen unverwechselbar

und professionell in Szene

setzen. Nachhaltige Entlastung des Auftragnehmers

verspricht auch der Mailing-

Service mit Gestaltung, Satz, Druck und

direktem Versand von Werbepost.

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44

GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt

GL&Lev kontakt 06/09

Gespräch mit Priv.-Doz.

DR. JÜRGEN v. ScHöNfELD

darmkrebs ist nicht nur hierzulande

auf dem Vormarsch. Jährlich

erkranken bundesweit mehr als

50.000 Menschen an dickdarmkrebs,

rund 30.000 sterben an den Folgen

der Krankheit, tendenz steigend.

der darmkrebs steht damit an

zweiter stelle der sterberate durch

bösartige Erkrankungen, bei nichtrauchenden

Männern sogar an

erster stelle.

Wir sprachen mit Priv.-Doz. Dr. Jürgen

v. Schönfeld vom Marien-

Krankenhaus Bergisch Gladbach

über Risiken, Diagnostik, Prävention und

Therapie. Der Chefarzt der Klinik für Innere

Medizin am MKH gilt als anerkannter Experte

auf dem Gebiet der Magen-Darmerkrankungen.

Als Gastroenterologe hat er

sich ganz speziell auf die Behandlung des

Darmkrebses spezialisiert.

Frage: Guten Tag Herr Dr. v. Schönfeld.

Wieso sterben heute noch so viele Menschen

an den Folgen des Darmkrebses?

dr. v. schönfeld: Weil die Patienten oft zu

hiEr sPriCht dEr ChEFarZt

Diagnose Darmkrebs - Früherkennung ist möglich

Alarm im Darm –

Aufklärung über Darmkrebs

Priv.-Doz.

Dr. Jürgen v. Schönfeld

Chefarzt der Klinik

für Innere Medizin

am Marien-Krankenhaus

in Bergisch Gladbach

spät zum Arzt gehen und der Krebs dann

zu spät entdeckt wird. Da Vorstufen des

Darmkrebses, die sogenannten Polypen,

nur langsam wachsen und in einem frühen

Stadium keine Symptome verursachen, sind

Vorsorgeuntersuchungen von ganz besonderer

Bedeutung.

Frage: Und das wären?

dr. v. schönfeld: Neben den Stuhltesten

ist hier besonders die Koloskopie zu nennen.

Denn die Spiegelung des Darms gilt als

das beste derzeit verfügbare Verfahren zur

Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs.

Dabei wird der gesamte Dickdarm

Magen-Darm-Zentrum Bergisch Gladbach

Die Behandlung von Erkrankungen des

Magen-Darmtraktes gehört zu den

Schwerpunkten der Krankenhäuser in

Bergisch Gladbach. In einem übergreifenden

Magen-Darm-Zentrum wurde eine

Struktur geschaffen, die den Patienten ein

umfassendes Konzept von Vorsorge und

Früherkennung über die Therapie bis zur

Nachsorge bietet.

Hier arbeiten die Darmexperten des Marien-

Krankenhauses und des Evangelischen

Krankenhauses mit speziell geschulten niedergelassenen

Ärzten zusammen, um so

eine optimale und schnelle Behandlung der

genau und vollständig untersucht. Die Aussagekraft

der Stuhlteste ist im Vergleich zur

Spiegelung begrenzt.

Frage: Die frühe Erkennung von Darmkrebs

kann demnach Leben retten?

dr. v. schönfeld: Ja! Wir gehen heute

davon aus, dass sich durch eine Vorsorge-Darmspiegelung

das Risiko für einen

Darmkrebs um etwa 90 Prozent verringern

lässt.

Frage: Wird diese Untersuchungen denn

von den Krankenkassen übernommen?

dr. v. schönfeld: Ja, gesetzlich Versicherte

ab dem 55. Lebensjahr können im Abstand

von zehn Jahren eine Darmspiegelung in

Anspruch nehmen.

Frage: An wen sollte sich der Patient denn

richten, wenn er meint, dass mit seinem

Darm etwas nicht stimmt? Und wann sollte

er überhaupt zum Arzt gehen?

dr. v. schönfeld: Generell gilt, dass man

neue Darmbeschwerden oder Blut im Stuhlgang

seinem Arzt mitteilen sollte. Und da

ist in der Regel der niedergelassene Hausarzt

die erste Anlaufstelle. Erst dann werden

Darmspezialisten dazugezogen.

Patienten zu gewährleisten. Die Patienten

werden fachübergreifend und nach einheitlichen

und gemeinsam besprochenen

Standards behandelt. Dies stellt eine

schnelle und qualitative hochwertige Hilfe

bei einer bösartigen Erkrankung des

Magen-Darm-Traktes sicher.

Die Kontaktdaten der beteiligten Ärzte

erhalten Sie unter der Rufnummer:

0 22 02 / 938-24 10.


Im Blickpunkt

Kein Lohn, wenn der arbeitgeber

die ausbildungskosten trägt � Seite 48

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


auf Deutschlands Sparkonten

liegen fast 180 milliarden Euro � Seite 49

Wann die Versicherung bei

Verkehrsunfällen im herbst hilft � Seite 52

RECHT

Flexible

Arbeitszeiten

und ihre

Grenzen

DER aIRPORt KÖLN/BONN StaBILISIERt SICh WIEDER - airlines bringen mehr Verkehr als erwartet � Seite 50

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


46

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 06/09

Flexible Arbeitszeiten und ihre Grenzen:

Arbeit und Familie –

manchmal unvereinbar

Von SöREN RIEBENSTAHL

Eine arbeitnehmerin eines baumarktes

wollte ihre arbeitszeiten

den Öffnungszeiten des Kindergar-

tens ihres sohnes anpassen und

beantragte bei ihrem arbeitgeber

eine arbeitszeitreduzierung von

37,5 auf 30 Wochenstunden, verteilt

auf montags bis freitags jeweils von

8.30 Uhr bis 14.30 Uhr und an maximal

zwei samstagen pro Monat.

Der Arbeitgeber stimmte der Verringerung

zu, doch der Betriebsrat

lehnte ab, was vom Bundesarbeitsgericht

als rechtens bestätigt wurde.

Der Betriebsrat widersprach dem Änderungsverlangen

der Kollegin, weil die

Festlegung einer starren Arbeitszeit eines

einzelnen Mitarbeiters mit den Interessen

der flexibel eingesetzten anderen Arbeitnehmer

nicht im Einklang stünde. Denn

es existierte eine Gesamtbetriebsvereinbarung,

wonach die Verteilung der Arbeitszeit

flexibel zu erfolgen hatte. Die Arbeitnehmer

im Verkaufs-, Kassen- und Informationsbereich

arbeiteten grundsätzlich ohne feste

Sören Riebenstahl

Fachanwalt

für Arbeitsrecht

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

Arbeitszeiten in einem rollierenden Schichtsystem

an fünf Werktagen, damit die als

solche empfundene Belastung durch Arbeit

an Nachmittagen, Abenden und Samstagen

gleichmäßig auf alle Arbeitnehmer verteilt

wurde. Der Arbeitgeber schloss sich dieser

Argumentation an und lehnte ebenfalls die

gewünschte Neuverteilung ab.

Das Bundesarbeitsgericht entschied

zugunsten des Arbeitgebers. Die Begründung:

der Arbeitgeber durfte das Änderungsangebot

der Arbeitnehmerin nicht

annehmen, da er mit dem Betriebsrat eine

Regelungsabrede getroffen hatte, die der

gewünschten Festlegung der Arbeitszeit

entgegenstand. Betriebsvereinbarungen

oder Regelungsabreden können einer von

Arbeitnehmern gewünschten Verteilung der

Arbeitszeit entgegenstehen, wenn die Festlegung

sich auf alle anderen Arbeitnehmer

oder eine Gruppe auswirkt. Die gewünschte

starre Festlegung hätte zur Folge gehabt,

dass sich die variablen Arbeitszeiten der anderen

Arbeitnehmer hieran ausrichten, d. h.

sich um sie „herumgruppieren“ müssten.

Der Arbeitgeber muss also ein Verlangen

auf Neuverteilung daraufhin prüfen, ob es

einen kollektiven Bezug hat. Er muss sich die

Frage stellen, ob sich aufgrund der gewünschten

Neuverteilung der Arbeitszeit zwangsläufig

auch Änderungen hinsichtlich der Lage

der Arbeitszeit bei anderen Arbeitnehmern

ergeben würden. Ist dies der Fall, muss der

Arbeitgeber die Zustimmung des Betriebsrates

einholen. Stimmt der Betriebsrat zu, ist

dem Änderungsverlangen stattzugeben, es

sei denn, es lägen andere betriebliche Gründe

vor, die der beantragten Neuverteilung

ausnahmsweise entgegenstehen könnten.

Besteht kein Betriebsrat, muss der Arbeitgeber

lediglich prüfen, ob betriebliche Gründe

dem Änderungsverlangen (Reduzierung und

Verteilung) entgegen stehen. Praxis-Tipp: Besondere

Relevanz hat das Reduzierungsverlangen

regelmäßig bei Müttern, die aus der

Elternzeit zurückkehren und deren bisherige

Vollzeittätigkeiten nicht mehr mit den Kinderbetreuungszeiten

in Einklang zu bringen sind.

Hier ist qualifizierter juristischer Rat gefragt.

Die Tücken des Kurzarbeitergeldes

Von oLIVER TITZE

Fachanwalt für Steuerrecht bei Winter, Jansen, Lamsfuß

immer mehr Unternehmen sehen

sich angesichts der wirtschaftlichen

situation gezwungen, Kurzarbeit

anzumelden.

Als Ausgleich für den dadurch verminderten

Lohn zahlt die Bundesagentur

für Arbeit Kurzarbeitergeld

an die betroffenen Arbeitnehmer. Dieses

Kurzarbeitergeld ist als Lohnersatzleistung

für den Arbeitnehmer steuerfrei. Dennoch

können hier Einkommensteuernachzahlungen

berechtigt sein.

Da das Kurzarbeitergeld unter dem so

genannten Progressionsvorbehalt steht,

wird es bei der Festlegung des Steuersatzes

für das steuerpflichtige Einkommen berücksichtigt.

Demzufolge bleibt das Kurzarbeitergeld

selbst steuerfrei, das übrige steuerpflichtige

Einkommen wird jedoch mit

einem höheren Steuersatz belegt. Beispiel:

Ein alleinstehender Steuerzahler hat im Jahre

2009 neben einem zu versteuernden Einkommen

von 20.000 Euro noch 10.000 Euro

steuerfreies Kurzarbeitergeld in der Einkommensteuererklärung

angegeben. Durch die

Berücksichtigung des Kurzarbeitergeldes

steigt der Durchschnittssteuersatz für das

zu versteuernde Einkommen (20.000 Euro)

von 13,8% auf 19,0 %. Der Progressionsvorbehalt

für das Kurzarbeitergeld führt in

diesem Fall zu einer steuerlichen Mehrbelastung

von 1.040 Euro. Auch zusammen veranlagte

Ehegatten, bei denen nur ein Partner

Kurzarbeitergeld bezogen hat, müssen sich

unter Umständen auf Steuernachzahlungen

einstellen. Wie hoch diese ausfallen, hängt

von den Einkünften des Ehegatten ab, der

keine Kurzarbeit geleistet hat. Wer Kurzarbeitergeld

bezieht, sollte sich eine kleine

Rücklage für eine etwaige Steuernachzahlung

zurück legen. Der Arbeitgeber sollte

prüfen, ob eine getrennte Veranlagung in

der Steuererklärung günstiger ist. Dabei

wird der Steuerpflichtige ähnlich behandelt

wie Alleinstehende. Das Kurzarbeitergeld

wirkt sich also nicht auf den Steuersatz des

voll verdienenden Ehepartners aus. Den Arbeitgeber

betrifft der Progressionsvorbehalt

dagegen nicht. Ein vom Arbeitgeber eventuell

gezahlter Zuschuss zum Kurzarbeitergeld

ist immer steuerpflichtig.


Composite

C M Y CM MY CY CMY K

Egal wo Sie stehen

wir finden einen Weg

Zum Steuersparen

muss man nicht in die

Alpen fahren.

Abgeltungsteuer auf Kursgewinne

lässt sich legal vermeiden.

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Michael Küll, Geschäftsführender Gesellschafter

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48

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

Auch wenn die Rechnung auf den Arbeitgeber ausgestellt ist

Kein Lohn, wenn der Arbeitgeber

die Ausbildungskosten trägt

GL&Lev kontakt 06/09

Von LoTHAR HEISTER

berufliche Fort- und Weiterbildungsleistungen

des arbeitgebers

führen nicht zu arbeitslohn, wenn

die Maßnahmen im ganz überwiegenden

betrieblichen interesse

des arbeitsgebers durchgeführt

werden. diese Voraussetzung kann

auch dann vorliegen, wenn die

rechnung auf den arbeitnehmer

ausgestellt wird.

Dies setzt allerdings voraus, dass der

Arbeitgeber die Übernahme oder

die Erstattung der Kosten generell

für diese besondere Bildungsmaßnahme zugesagt

hat und der Arbeitnehmer vor diesem

Hintergrund einen Vertrag im eigenen Namen

mit dem Bildungsinstitut abgeschlossen

hatte. Um in diesen Fällen den Werbungskos-

tenabzug für die vom Arbeitnehmer wirtschaftlich

nicht getragenen Aufwendungen

auszuschließen, hat der Arbeitgeber auf der

Originalrechnung die Höhe der Kostenübernahme

anzugeben und eine Kopie dieser

Rechnung zum Lohnkonto zu nehmen.

Früher konnte der Arbeitslohn nur

vermieden werden, wenn Bildungsmaßnahmen

von fremden Unternehmen für

Rechnung des Arbeitgebers erbracht wurden

und sich aus dem Vertrag ergab, dass

das Unternehmen alleiniger Schuldner der

Gebühren war.

Diese Voraussetzungen gelten auch für

den Fall, dass der Arbeitgeber die Studiengebühren

übernimmt und sich der Arbeitnehmer

zur Rückzahlung verpflichtet,

sollte er das ausbildende Unternehmen auf

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

eigenen Wunsch innerhalb von zwei Jahren

nach Studienabschluss verlassen.

arbeitsverträge mit Kindern

Ein Arbeitsverhältnis ist steuerlich anzuerkennen,

wenn feststeht, dass zwischen dem

unternehmerisch tätigen Elternteil und dem

Kind eine schriftliche Vereinbarung über die

vertraglich geschuldete Arbeitsleistung besteht,

der Lohn gezahlt und die vereinbarte

Leistung erbracht wird. Bei einer fremdüblichen

Gestaltung ist daher der Betriebsausgabenabzug

nicht generell deshalb ausgeschlossen,

weil die Tätigkeiten noch in den

Bereich der familienrechtlich geschuldeten

Dienstleistungspflichten fallen.

Im zugrunde liegenden Fall hatte der

in unmittelbarer Nachbarschaft wohnende

Sohn Hausmeisterdienste in dem Betrieb

seiner Mutter erledigt. Nach Ansicht des

Finanzamtes handelte es sich um Familienhilfe,

weil der Sprössling auf die Einnahmen

als Unterhaltsleistungen angewiesen sei.

Nach Ansicht des Gerichts sieht das bürgerliche

Recht zwar vor, dass zum elterlichen

Hausstand gehörende Kinder ihren Eltern

der buch-tipp zum thema Erbschaftsteuerrecht

In der Schriftenreihe Steuerrecht der Privaten Akademie für Unternehmensführung Nürnberg

ist in zweiter und aktualisierter Auflage ein Ratgeber zum Erbschaftsteuerrecht erschienen,

der das seit diesem Jahr gültige Erbschaftsteuer-System berücksichtigt und erläutert. Unter

dem Titel „Vererben, Verschenken, Versteuern“ legt der Autor Prof. Dr. Helmut Bräuer auf 42

Seiten die Bewertung und Besteuerung unter anderem von Grundstücksvermögen, Betriebsvermögen

sowie sonstigem privaten Vermögen dar. Die Schrift kann gegen eine Schutzgebühr

(5 Euro) in Nürnberg angefordert werden; Telefon (0911) 25 50 88 50.

im Haus und Geschäft Dienste zu leisten haben.

Doch diese gesetzlichen Mitwirkungspflichten

können je nach Art und Umfang

auch auf arbeitsvertraglicher Grundlage wie

zwischen Fremden erbracht werden und

sind dann steuerrechtlich anzuerkennen.

Abzugrenzen hiervon sind Tätigkeiten,

die wegen ihrer Geringfügigkeit oder Eigenart

üblicherweise nicht auf arbeitsvertraglicher

Grundlage erbracht werden oder

deren Inhalt in sachlicher und zeitlicher Hinsicht

nicht näher festgelegt ist. Im Urteilsfall

wohnte der Sohn nicht mehr bei den Eltern.

Die Hausmeistertätigkeiten stellten weder

gelegentliche Hilfeleistungen von untergeordneter

Bedeutung dar, noch wurden

sie üblicherweise auf familienrechtlicher

Grundlage erbracht.

Keine Werbungskosten für

aufwendungen zur Klärung der

sozialversicherungspflicht

Wenn ein Arbeitnehmer eine Beratungsfirma

einschaltet, um zu prüfen, ob er der

Sozialversicherungspflicht unterliegt, sind

seine Honoraraufwendungen weder als

Werbungskosten bei den Einkünften aus

nichtselbständiger Arbeit noch bei den

sonstigen Einkünften abzugsfähig. Das gilt

nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichtes

selbst dann, wenn sich aufgrund der

festgestellten Sozialversicherungsfreiheit ein

höherer Bruttoarbeitslohn ergibt. Da Auslöser

der Beratung die sozialrechtliche Bewertung

der Tätigkeit ist, lässt sich hieraus

keine berufliche Veranlassung ableiten.

Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung

stellen keine Werbungskosten dar,

sodass Beraterkosten Aufwendungen der

privaten Lebensführung sind. Da Vorsorgeaufwendungen

nicht durch das Arbeitsverhältnis

veranlasst sind, dienen sie der

privaten Zukunftssicherung und der Einkommensverwendung.

Die Aufwendungen sind des Weiteren

nicht als vorweggenommene Werbungskosten

im Bereich der sonstigen Einkünfte

abzugsfähig. Denn die in Anspruch genommene

Beratung soll gerade die Versicherungspflicht

und somit die späteren Renteneinnahmen

verhindern. Es handelt sich auch

nicht um Sonderausgaben. Zudem sind die

Aufwendungen bereits dem Grunde nach

nicht abzugsfähig, weil sie entrichtet wurden,

um von der Verpflichtung zur Leistungen der

Vorsorgeaufwendungen befreit zu werden.


GL&Lev kontakt Finanzen

Auf Sparkonten liegen fast 180 Milliarden €

die bundesbürger sparen auch

im Jahr 2009 unverändert viel, stellt

der bundesverband der deutschen

Volksbanken und raiffeisenbanken

(BVR) in seiner mit Blick auf den

Weltspartag vom 30. Oktober

veröffentlichten studie fest.

Wir erwarten, dass die Sparquote,

also der Anteil der Ersparnis am

verfügbaren Einkommen, in 2009

wie im Vorjahr 11,2 Prozent betragen wird“, so

BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin.

Das entspreche einem Betrag von rund 180

Milliarden Euro.

Ihr Geldvermögen werden die Bundesbürger

im Jahr 2009 um 4,6 Prozent auf

rund 4.620 Milliarden Euro steigern. „Die

Entspannung an den Finanzmärkten im Jahr

2009 führt dazu, dass ein deutlicher Teil der

Kursverluste wieder ausgeglichen werden

kann. Hinzu kommt der Vermögenszuwachs

durch die in 2009 gesparten Mittel“,

erklärt Martin die zu erwartende Entwicklung

im laufenden Jahr. In 2008 sank das

fi nanzielle Vermögen der Bundesbürger

um 139 Milliarden Euro oder 3,1Prozent

auf 4.413 Milliarden Euro. Kursverluste bei

Wertpapieranlagen - einschließlich Investmentfonds

- waren hierfür verantwortlich.

Pro Haushalt lag das Geldvermögen Ende

2008 im Durchschnitt bei 111.200 Euro.

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Dr. andreas martin

Vorstandsmitglied beim Bundesverband der

Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Im Jahr 2008 erreichten die bei Banken

angelegten Mittel - einschließlich Bargeld

- mit 120,8 Milliarden Euro den höchsten

Stand seit der Wiedervereinigung. Während

in der ersten Jahreshälfte die hohen Zinssätze

für kurzfristige Anlagen das Sparen

bei Banken attraktiv gemacht hatten, war

es nach der Zuspitzung der Finanzkrise infolge

der Lehman-Insolvenz im September

2008 vor allem die Suche nach sicheren

und liquiden Anlagen, die zur Ausweitung

der Bestände von Bankeinlagen führte. Unterstützt

wurden die Zufl üsse durch die von

der Bundesregierung Anfang Oktober abgegebene

Garantieerklärung für die Sicherheit

der Spareinlagen.

Infolge der kräftigen Zinssenkungen

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durch die Europäische Zentralbank zeichnet

sich für das Jahr 2009 eine Verschiebung

der Nachfrage von den Termineinlagen hin

zu Sicht- und Spareinlagen ab. „Die Bürger

werden auch in 2009 überdurchschnittlich

viel Geld zur Bank tragen. Allerdings wird

der Rekordzufl uss aus dem Jahr 2008 nicht

wieder erreicht“, erwartet BVR-Vorstand Dr.

Andreas Martin.

Der Mittelzufl uss bei Versicherungen fi el

im Jahr 2008 niedriger aus. Das Versicherungssparen

verringerte sich von 65,4 Milliarden

Euro in 2007 auf 38,5 Milliarden Euro

in 2008.

Übrigens: Haushalte ohne Kinder, also

allein Lebende oder Paare, sowie die kurz

vor dem Renteneintrittsalter stehenden

55- bis 65-Jährigen (Best-Ager) verfügen in

der Regel über das größte Geldvermögen

in Deutschland - weist eine aktuelle BVR-

Studie aus.

Mit mindestens 30.000 Euro pro erwachsenes

Haushaltsmitglied ist das Vermögen

von kinderlosen Haushalten deutlich höher

als das von Familien oder allein Erziehenden.

Das Vermögen von allein Erziehenden liegt

mit 11.700 Euro nur bei etwa einem Drittel

des Geldvermögens kinderloser Haushalte.

Familienhaushalte liegen mit knapp 23.000

Euro Finanzanlagen pro erwachsenes Haushaltsmitglied

ebenfalls unter dem kinderloser

Haushalte.

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49

Im Blickpunkt


50

Der Airport Köln/Bonn stabilisiert sich wieder -

Airlines bringen mehr Verkehr als erwartet

die Verkehrszahlen am Köln bonn

Airport entwickeln sich 2009 besser

als erwartet. das Passagieraufkommen

und das Frachtvolumen

schrumpfen infolge der Wirtschaftskrise

nicht so stark, wie ursprünglich

prognostiziert. statt eines für beide

Geschäftsfelder vorhergesagten

Rückgangs um 9 Prozent rechnet

der Flughafen für das Gesamtjahr

nunmehr mit einem Minus von

sechs beziehungsweise sieben Prozent

im Vergleich zu 2008.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

Das bedeutet 9,7 Millionen Passagiere

und 545 000 Tonnen Fracht.

Grund für die nach oben korrigierte

Prognose ist vor allem die positive Entwicklung

der Verkehrszahlen im vierten Quartal.

„Wir sehen schon seit dem Sommer Anzeichen

für eine Erholung. Der Abwärtstrend

der vergangenen zwölf Monate ist

gestoppt“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung

des Flughafens Köln/Bonn,

Michael Garvens. Das erweiterte Streckenangebot

im Winterfl ugplan sorge zusätzlich

für Schub. „Im Winter werden wir bei den

Passagierzahlen erstmals wieder Wachstum

sehen“, sagt Garvens. Er warnt jedoch vor

zu viel Euphorie. „Die Folgen der Krise sind

noch nicht überstanden. Auch 2010 wird ein

schwieriges Jahr für die Luftfahrt werden.“

In den ersten drei Quartalen sind 8 Prozent

weniger Menschen von oder nach

Köln/Bonn gefl ogen - es waren genau

7.450.933. „Vergleicht man die Zahlen der

deutschen Flughäfen, liegt Köln/Bonn damit

im Mittelfeld“, sagt Garvens. Die stärksten

Rückgänge musste der Flughafen im ersten

Halbjahr verkraften, als das Passagieraufkommen

kurzzeitig zweistellig eingebrochen

war, weil Airlines in der Krise massiv

Kapazitäten gekürzt oder Verbindungen

ersatzlos gestrichen hatten.

Im November und Dezember steuert der

Airport wieder auf Wachstumskurs. „Allein

Germanwings wird im Winterfl ugplan 10

neue Ziele anbieten“, sagt Garvens. Die

Lufthansa-Tochter, mit knapp 40 Prozent

Marktanteil größter Kunde auf dem Airport,

fl iegt dann unter anderem Hamburg, Klagenfurt,

Salzburg, Fuerteventura und Man-

GL&Lev kontakt 06/09

chester an. Auch Airlines wie Hamburg International

bauen ihr Streckennetz aus. Die

Übernahme der TUIfl y-City-Verbindungen

durch Air Berlin werde keine negativen Fol-

michael Garvens

Vorsitzender der Geschäftsführung

des Flughafens Köln/Bonn

gen für den Standort haben. „Air Berlin wird

unser zweitgrößter Kunde sein und die Kapazitäten

im Winter insgesamt leicht erweitern“,

so der Flughafenchef. Köln/Bonn bleibe

nach Passagierzahlen der sechstgrößte

Airport in der Bundesrepublik.

Mit der Luftfracht steht

Köln/bonn bundesweit

am besten da

Das Segment Luftfracht hat sich in einem

schwierigen Jahr als robust erwiesen. Mit

einem kumulierten Minus von 9 Prozent

zum Ende des dritten Quartals steht Köln/

Bonn im deutschlandweiten Vergleich mit

Wettbewerbern wie Frankfurt, München

oder Hahn am besten da. Im Schlussquartal

wird die umgeschlagene Frachtmenge wieder

ungefähr das Niveau des Vorjahres erreichen.

Mit der Inbetriebnahme des neuen

Cologne Bonn Cargo Centers im März sind

außerdem die Weichen für den Aufschwung

im Bereich General Cargo gestellt worden.

Mitte kommenden Jahres wird schließlich

der Bau des neuen FedEx-Sortierzentrums

fertig gestellt sein.

Die Umsatzerlöse in den ersten drei

Quartalen sind im Vergleich zum Vorjahr um

3,8 Prozent auf 191,7 Millionen Euro zurück

gegangen. Der betriebliche Aufwand reduzierte

sich um 5,8 Prozent auf 151,7 Millionen

Euro. Damit fällt das Ergebnis in den ersten

drei Quartalen mit minus 2,6 Millionen

Euro schlechter aus als im Vorjahr.

Aufgrund der verbesserten Verkehrsprognose

hat der Flughafen gute Aussichten,

ein besseres Ergebnis als das prognostizierte

Minus von 9,7 Millionen Euro zu erreichen.

Innerhalb der letzten fünf Jahre konnte

der Unternehmenswert deutlich gesteigert

werden. Zum einen gelang eine Rückführung

der Bankverbindlichkeiten um 47 Millionen

Euro, zum anderen wurden Investitionen

in Höhe von 193,5 Millionen Euro

getätigt.

Der Köln Bonn Airport plant bereits für

die Zukunft. Eins der Projekte ist der Bau

eines Umsteigerterminals, des so genannten

T-Walk. Dahinter verbirgt sich ein gläsernes

Verbindungsbauwerk zwischen den

Terminals 1 und 2 auf der Luftseite. Hintergrund

ist die stetig steigende Zahl von Umsteigepassagieren.

Bereits heute buchen

rund 100.000 Menschen jährlich über die

Online-Portale „smart connect“ und „Cologne

Bonn Connect“ Transit-Flüge via Köln/

Bonn. „Und diese Zahl wird weiter steigen“,

ist Garvens sicher. Die Planungen beginnen

2010, die Realisierung würde zirka 25 Millionen

Euro kosten.

Angedacht ist außerdem der Abriss und

anschließende Neubau des Parkhauses 1.

Es sollen 3 zusätzliche Parkebenen entstehen.

Die Kapazität soll von 1200 auf 4000

Stellplätze mehr als verdreifacht werden.

„Wir wollen insbesondere Geschäftsreisenden

mehr Parkservice und Komfort bieten“,

erläutert Garvens. Die Planungen für den

Umbau werden 2010 beginnen, rund 26

Millionen Euro wird das Vorhaben kosten.


Eine der ältesten Vermögensberatungen Deutschlands

Die Finanzring GmbH feiert

ihr 40jähriges Bestehen

die Finanzring Gmbh & Co. KG

feiert Jubiläum. 1969 in Leverkusen

gegründet ist sie eine der ältesten

unabhängigen Gesellschaften für

Vermögensberatung in deutschland.

Und trotz der Wirtschaftskrise: das

Unternehmen blickt im Jubiläumsjahr

positiv in die Zukunft.

Das Erfolgsrezept des mittelständischen

Unternehmens, das seit

40 Jahren von der Familie geführt

wird, ist die unabhängige und individuelle

Beratung rund um die Themen Geldanlage,

Vorsorge und Versicherung.

„Der wesentliche Unterschied zu Banken

und Versicherungen liegt darin, dass wir

auf alle am Markt befi ndlichen Angebote

zugreifen und so die optimale Beratung

unserer Kunden gewährleisten können“,

erläutert Geschäftsführer

Manfred Will.

Die Firma

legt höchsten

Wert auf die

Qualifikation

der Berater,

die neben

der entsprechendenAus-

Geschäftsführer Manfred Will

bildung über

eine Zertifi zierung

nach DIN-ISO bzw. Certifi ed Financial

Planner (CFP) verfügen. Letztere bescheinigt

dem Berater, dass er die hohen weltweiten

Standards für die Berufsausübung im Bereich

Financial Planning erfüllt. Dieser Ansatz

hat im Wesentlichen dazu beigetragen, dass

Wir beraten Sie persönlich.

Sie benötigen als Unternehmer oder für Ihr Unternehmen eine kompetente Beratung rund um betriebswirtschaftliche,

steuerrechtliche und prüfungsrelevante Fragen?

Als Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit angeschlossener Rechtsanwaltsgesellschaft beraten wir

Sie umfassend und individuell. Darüber hinaus sind wir beratend und betreuend tätig bei:

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Nationale wie internationale Fragen beantworten wir Ihnen gern, unterstützt durch unser Netzwerk

NEXIA International, präsent in 97 Ländern und 620 Büros mit 23.000 Mitarbeitern.

GL&Lev kontakt Finanzen

Finanzring trotz Wirtschafts- und Finanzkrise

mit dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres

zufrieden ist und zudem vier bis fünf

weitere Berater sucht.

„Gerade die aktuelle Lage in der Wirtschaft

und auf dem Finanzmarkt hat den

Bedarf an qualitativer Beratung gesteigert.

Dieser Nachfrage kommen wir gerne nach“,

so Will.

Ein ganz neues Angebot ist dabei die

„Webkonferenz”. Sie erlaubt es dem Kunden

und Berater, sich per Computer und

Telefon auszutauschen.

Der Kunde erhält von seinem Berater

eine Internetadresse und ein Passwort, damit

er sich in die Online-Konferenz einloggen

kann. Alle zur Beratung notwendigen

Anwendungen kann der Kunde nun auch

auf seinem Bildschirm sehen und den Beratungsschritten

folgen. So kann der Berater

dem Kunden zum Beispiel die Sachwert orientierte

Strategie mit Hilfe einer Präsentation

vorstellen. Dabei blättern Kunde und Berater

gemeinsam durch die Präsentation, während

alle Fragen und Anmerkungen des Kunden

sofort beantwortet werden können.

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GL&Lev kontakt 06/09

51

Im Blickpunkt


52

Rutschiges Laub, Nebel und Wildunfälle ...

Wann die Versicherung bei

Unfällen im Herbst hilft

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Versicherungen

GL&Lev kontakt 06/09

Von MARTIN HARDENAcKE

nasses herbstlaub und nebel sind

bei autofahrern fast wie Eis und

schnee gefürchtet. denn wer beim

bremsen oder in enger Kurve aus

der bahn gerät oder auffährt, muss

seinen schaden selber tragen oder

die Vollkasko zahlen lassen.

Die Kfz-Versicherung reagiert mit

prompter Rabattrückstufung, die

einen Tausender und mehr ausmachen

kann. „Das ruiniert aber nicht“,

sagt Martin Hardenacke, Sprecher des Bezirks

Bergisch Gladbach im Bundesverband

Deutscher Versicherungskaufleute (BVK).

Unvorsichtigen Radfahrern und Fußgängern

geht es ähnlich wie den Autofahrern:

Die eigene Kranken- und die Unfallversicherung

sind nach dem Sturz zuständig.

Nur in sehr seltenen Fällen kann wohl ein

„schlafmütziger“ Grundstückseigner verantwortlich

sein, weil er nasses Laub „hätte

weggeräumt haben müssen“. Wenn ein

Gericht später eine solche Feststellung trifft,

wird die private Haftpflichtversicherung des

Schuldigen mit den Forderungen des Fußgängers

oder Radfahrers konfrontiert.

Gibt es einen weiteren Unfall beteiligten

Radfahrer oder Fußgänger, ist auch hier

martin hardenacke

Bundesverband

Deutscher

Versicherungskaufleute

(BVK)

die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers

zuständig und kann den Schaden

erstatten.

Die Radfahrer-Herbstunfälle - meist an

Wochenenden und Alleinunfälle - mit ihren

typischen Schlüsselbeinbrüchen, Schulter-

und Kopfverletzungen treten nach Feststellung

der Versicherungskaufleute immer

häufiger auf, da die Zahl der Mountainbiker

steigt, die sich bei ihrem Sport um Wetter

und Straßenzustände nicht scheren. Dabei

können Kopfhelm und Schutzpolster helfen,

bleibende Körperschäden zu vermeiden.

Aber nicht nur Nebel, Laub und rutschige

Straßen sind tückisch, sondern auch das Risiko

von Wild-Unfällen steigt wieder. Rund

225.000 Kollisionen von großen Wildtieren

mit Kraftfahrzeugen gibt es pro Jahr auf

deutschen Straßen. Dabei können die Schäden

am eigenen Fahrzeug beachtlich sein.

Doch die meisten sind über die Teil- oder

Vollkaskoversicherung gedeckt.

Nach einem Wildunfall ist es erforderlich,

dass die Polizei oder die Forstbehörde eine

so genannte Wildschadensbescheinigung

ausstellt, nur bei Kleinschäden kann darauf

verzichtet werden.

Im Rahmen der Teilkasko werden aber

nur Fahrzeugschäden ersetzt, die durch

einen Zusammenstoß des in Bewegung

befindlichen Fahrzeugs mit Haarwild, definiert

nach Bundesjagdgesetz, entstanden

sind. Zum Haarwild gehören beispielsweise

Wildschwein, Reh, und Hirsch. Unfälle mit

Federvieh, Pferden oder Ziegen sind nicht

bei allen Versicherungen eingeschlossen.

Wird der Schaden nicht durch das Wild

direkt verursacht, sondern entsteht er durch

einen Ausweichversuch ohne Berührung mit

dem Wild, können trotzdem Leistungen von

der Teilkaskoversicherung als so genannte

„Rettungskosten“ gefordert werden.

Das gleiche gilt, wenn es zwar zu einem

Zusammenstoß mit Wild gekommen ist, jedoch

eine darauf zurückzuführende Schreckreaktion

(z. B. Fahren in den Graben) die

letztlich entscheidende Ursache für den

Schaden am Fahrzeug ist. Allerdings muss

der Geschädigte den Nachweis führen, dass

sich Wild auf der Fahrbahn befunden und

damit die unmittelbare Gefahr eines Zusammenstoßes

mit dem Kfz bestanden hatte.

Dies setzt voraus, dass es Zeugen gibt

oder Fotos vom Schadenshergang.

provona BKK - Drei Kassen unter einem Dach

Die pronova BKK (Ludwigshafen),

die BKK Ford & Rheinland (Köln)

sowie die bKK GOEtZE & Partner

(Burscheid) werden zum 1. Januar

2010 fusionieren und künftig unter

pronova bKK firmieren. das haben

die Verwaltungsräte der drei Krankenkassen

beschlossen.

Mit dem Zusammenschluss wollen

wir unsere Position im Gesundheitsmarkt

langfristig stärken:

Ein strategisch wichtiger Schritt, um auch in

Zukunft die hohe Qualität in der regionalen

Gesundheitsversorgung unserer Kundinnen

und Kunden zu festigen und zahlreiche

Service- und Leistungsvorteile anzubieten“,

betonen Hans-Joachim Röminger, Vorstandsvorsitzender

der pronova BKK, Lutz

Kaiser, Vorstandsvorsitzender der BKK Ford

& Rheinland und Ulrich Rosendahl, Vorstand

der BKK GOETZE & Partner. Durch die Fu-

sion bleibt die pronova BKK eine langfristig

wettbewerbs- und zukunftsfähige Krankenkasse.

Entgegen der sich abzeichnenden Entwicklung

in der Kassenlandschaft zahlen die

Versicherten weiterhin keinen Zusatzbeitrag.

„Mit gut 800 kompetenten Beschäftigten

können wir die vielfältigen Herausforderungen

des Gesundheitsmarktes hervorra-

gend meistern“, ist sich das Management

der Kassen einig. Alle drei Betriebskrankenkassen

sind schuldenfreie Unternehmen

und passen von ihrer Philosophie gut zusammen.

Ein umfangreiches Präventionsangebot,

innovative Gesundheitskonzepte

und die persönliche Betreuung stehen auch

bei der neuen Kasse im Vordergrund.

Die pronova BKK wird im nächsten Jahr

mit einem dichten Geschäftsstellennetz von

mehr als 50 Kundenservice- und Beratungsstellen

starten. Mit über 500.000 Versicherten

gehört die pronova BKK zu den zehn

größten Betriebskrankenkassen und zu den

30 größten Krankenkassen in Deutschland.


GL&Lev kontakt Versicherungen

Altersvorsorge in Deutschland

Eine Studie belegt: Die

Bundesbürger investieren

nur sehr zögerlich

„Wohn-Riester“, „fondsbasierte Rente“ oder

bausparvertrag - das Vertrauen der deutschen in

altersvorsorgemodelle ist durch die Finanzkrise

deutlich gesunken. das besagt jedenfalls die aktuelle

studie von Postbank und allensbach-institut.

Michael Meyer (Bild) ist Retail-Vorstand

der Postbank

und verantwortlich für das

Privatkundengeschäft. Er sagt: „Nach

unserer Studie halten 42 Prozent der

Menschen, die heute noch keine

Rente oder Pension bekommen, ihre

Altersvorsorge für nicht ausreichend.

Und jeder dritte Berufstätige fragt

sich sogar, ob private Altersvorsorge

wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise

generell noch Sinn macht! Vieles

deutet deshalb darauf hin, dass es in

Deutschland zu einer langfristigen

und schwerwiegenden Krise der Altersvorsorge kommen kann.“

Betroffen von der Krisenstimmung sind dabei auch staatlich

geförderte Vorsorgeprodukte wie die Riesterrente. In der Vergangenheit

galt dieses Produkt als Verkaufsschlager. Der Postbanker:

„Gerade bei jungen Berufstätigen lässt hier das Interesse

deutlich nach. So gab im Vorjahr noch fast jeder vierte der unter

30-jährigen an, eine Riester-Rente als Altersvorsorge abschließen

zu wollen. Nun ist der Wert um fast die Hälfte gefallen.“

Das zögerliche Investitionsverhalten der Bundesbürger gilt

aber nicht für alle Vorsorgemodelle. Bei der Eigenheimnutzung

beispielsweise hat Postbank-Retail-Vorstand Meyer eine gute

Nachricht: „Das Eigenheim ist von dieser Entwicklung ganz klar

ausgenommen. Vielmehr wächst die Zahl derer weiter, die künftig

in die eigenen vier Wände investieren wollen. Das Eigenheim

gilt für 63 Prozent der Bürger als ideale Form der Altersvorsorge

und liegt damit weit vor allen anderen privaten Anlageformen.“

Meyer rät allerdings, in jedem Fall privat fürs Alter vorzusorgen,

auch wenn eher konservativ gerechnete Erträge zu erwarten

sind - und keine Traumrenditen, die sich am Ende als illusorisch

herausstellen. „Fakt ist: Die Skepsis muss weichen, die Deutschen

müssen fürs Alter privat vorsorgen.“

Dazu fordert Meyer auch mehr Unterstützung vom Staat: „Zum

einen muss die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge

noch attraktiver werden. Viele komplizierte Regeln schrecken die

Menschen heute noch ab, etwa das „fiktive Wohngeldkonto“

beim Wohn-Riester. Zum anderen muss man intensiv über eine

gesetzliche Pflicht zur privaten Vorsorge nachdenken. Inzwischen

hält mit 40 Prozent eine relative Mehrheit der Deutschen diesen

Weg für richtig - anders als noch im Vorjahr.“

Dr. Dedy Michels Simon Rottländer GmbH

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Der Schuldenatlas bringt es an den Tag

die schulden der öffentlichen

haushalte haben

sich schon vor der Wirtschaftskrise

auseinander

entwickelt. Zu diesem

Ergebnis kommt eine

aktuelle auswertung der

langfristigen Pro-Kopf-

Verschuldung von bund,

Ländern und Kommunen

durch die initiative neue

soziale Marktwirtschaft

(INSM).

Bund, Länder und Kommunen

haben gemeinsam

bis Ende 2008 mehr

als 1,5 Billionen Euro langfristige

Schulden angehäuft. Verteilt

man diese so genannten Kreditmarktschulden

gleichmäßig

auf alle Einwohner, trägt jeder

Bundesbürger rechnerisch eine

Schuldenlast von knapp 18.500

Euro. Das sind rund 4.500 Euro

mehr als vor zehn Jahren.

Bei der kommunalen Verschuldung

gibt es erhebliche Spannweiten:

„Besonders in Bayern und Sachsen haben

die Kreise und kreisfreien Städte solide ge-

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Steuern

Neue Gesetze für den Zahlungsverkehr

am 30. Oktober sind neue Gesetze

für den Zahlungsverkehr in Kraft

getreten. dadurch ändern sich die

allgemeinen Geschäftsbedingungen

aller sparkassen und banken.

In den Briefkästen war deshalb in den

letzten Wochen sehr ausführliches Informationsmaterial

zu fi nden. Aber so viel,

dass vielleicht nicht jeder die Muße fand,

das Kleingedruckte wirklich zu studieren.

Dabei gelten für Bankkunden zum Beispiel

künftig andere Einspruchsfristen und Haftungsregelungen.

Das sollte man schon

beachten. Nähere Auskünfte dazu geben

auch gern die Sparkassen.

Die wichtigsten Änderungen erläutert

hier Roger Dippel, Rechtsexperte für Zahlungsverkehr

beim Bundesverband Öffentlicher

Banken Deutschlands, VÖB.

Er sagt: „Aufgrund des neuen Zahlungsverkehrsrechts

ändern sich alle Allgemeinen

GL&Lev kontakt 06/09

Quelle: obs/Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

wirtschaftet und weisen daher vergleichsweise

deutlich geringere Pro-Kopf-Schulden

auf“, erklärt Prof. Dr. Winfried Fuest, Experte

Geschäftsbedingungen im Zahlungsverkehr.

Das betrifft zum Beispiel Überweisungen,

aber auch Lastschriften, Kartenzahlungen

und das Online-Banking.“

Also muss der Kunde bei Lastschriften

beachten, „dass im Bereich des Einzugsermächtigungsverfahrens

der Kunde die

Möglichkeit hat, sechs Wochen nach Rechnungsabschluss

einer Belastungsbuchung

zu widersprechen. Eine wichtige Änderung

ist, dass der Kunde maximal 13 Monate

Zeit hat, gegen eine Belastungsbuchung im

Lastschriftverfahren vorzugehen.“

Und bei Kartenzahlungen?

Roger Dippel: „Während bisher die Haftung

des Kunden bei missbräuchlichen Verfügungen

jeweils individuell mit der Bank

und dem Kunden vereinbart wurde, ist es

nunmehr so, dass der Kunde bei nicht autorisierten

Belastungen bis maximal 150 Euro

haftet, sofern er seine Sorgfaltspfl ichten er-

für öffentliche Haushalte des Instituts der

deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Der Zusammenhang

zwischen der Wirtschaftsleistung

und der Finanzkraft der Bundesländer und

der Kreise werde daran deutlich.

Im Vergleich der Flächenländer hat Bayern

mit 14.444 Euro die geringste Pro-

Kopf-Verschuldung. Mit geringem Abstand

folgt Sachsen (14.804 Euro). Die

Verschuldung beider Länder hat seit 1998

nur leicht zugelegt, während die Schulden

Sachsen-Anhalts (auf 21.116 Euro) und die

des Schlusslichts Saarland (auf 21.763 Euro)

je Einwohner am stärksten gestiegen sind.

NRW rangiert auf Platz 9 (19.265 Euro)

Dank der soliden Finanzen des Freistaats

sind bayerische Kreise und Städte auch auf

den vorderen Plätzen des kommunalen

Schuldenrankings für 2008 unter sich. Die

geringste Pro-Kopf-Verschuldung weist der

Landkreis Eichstätt mit 13.658 Euro auf.

Es folgen die Stadt Schweinfurt (13.676

Euro) und der Landkreis München (13.721

Euro). Erst auf Platz 16 ist mit Dresden eine

Kommune aus einem anderen Bundesland

zu fi nden. Bundesweit die höchste Verschuldung

je Einwohner hat dagegen der

Saar-Pfalz-Kreis (Saarland) mit 22.013 Euro.

füllt hat. Bei der Sperre von Karten muss der

Kunde unverzüglich unterrichtet werden.

Und für den Fall, dass die Gründe für die

Sperrung nicht mehr vorhanden sind, muss

die Bank die Karte sofort entsperren. Nachdem

er seine Karte gesperrt hat, haftet der

Kunde, wie bisher auch, nicht mehr.“

Und: Gelten die neuen Regelungen für

alle Banken und Bankkunden - auch außerhalb

Deutschlands?

Dippel: „Die rechtlichen Vorgaben durch

die Richtlinie gelten für alle Banken in Europa,

das heißt, auch in Österreich, in Großbritannien,

in Frankreich gelten die gleichen

rechtlichen Vorgaben. Man wird bei keiner

Bank in Europa wesentliche Abweichungen

fi nden. Das ist ja auch das Ziel des Europäischen

Rechtsrahmens, dass man sicherstellt,

dass in Europa die gleichen Voraussetzungen

gelten, um europäische Verfahren

zu fördern.“


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