Container | Trailer | Logistik

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Container | Trailer | Logistik

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 21. Jahrgang März 2009 73713

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Container | Trailer | Logistik

ePaper

HAFENUMSCHLAG:

GUT GEPLANT, IST

HALB GEWONNEN


NHALT

EDITORIAL

Da bewegt sich doch was... .........................................................3

TIPPS UND TRENDS

Generationenwechsel bei Kalmar...............................................6

Knotenpunkt im Osten.....................................................................8

Leichte Steigerung am Rhein....................................................10

HAFEN

Volle Fahrt voraus ..........................................................................12

Gut geplant, ist halb gewonnen................................................18

Vorzeitig übernommen .................................................................24

Frische Früchtchen........................................................................26

Rekord im Morgengrauen ..........................................................32

DIENSTLEISTUNGEN

Risiken minimieren.........................................................................34

Und sie bewegt sich doch! .........................................................38

Chaos im Container.......................................................................44

MIETSPIEGEL SEECONTAINER

Raus aus der Bindung..................................................................46

Vielseitige Mietboxen ....................................................................48

BINNENSCHIFF-FAHRT

Rekordjahr an der Warnow .......................................................52

Schnelleres Wachstum als erwartet.....................................58

Von der Trave an den Delaware...............................................60

SCHIENE

Mit Maß und Mut ...........................................................................62

Leistungsfähiges Terminal ..........................................................68

Geprüfte Sicherheit .......................................................................70

VERLADETECHNIK

Maritimer Anzug.............................................................................72

Destination World ..........................................................................76

IMPRESSUM...............................................................................81

www.contrailo.de

VOLLE FAHRT VORAUS

Besonders breiten Raum auf der Jahres-Bilanzpressekonferenz

des Hafen Hamburg nahm die Verwendung möglicher Gelder

aus dem Konjunkturpaket 2 der Bundesregierung ein, die man

in der Hansestadt zu einem nicht unerheblichen Teil in den

Ausbau der Infrastruktur und hier besonders im Hafenbereich,

verwenden will.

GUT GEPLANT, IST HALB GEWONNEN

12

18

Hamburger Hafen, Containerterminal Waltershof. Am Athabaskakai

liegt die CMA CGM GALILEE. An Bord befinden sich

mehrere hundert Container, die hier in Hamburg entladen

werden müssen. Fast ebenso viele Container wird die CMA

CGM GALILEE wieder laden. Viel Arbeit für die Hafenarbeiter

und die drei Containerbrücken, die sofort nach der Ankunft des

Schiffes mit dem Löschen der Container beginnen. Die Vorbereitungen

dafür haben bereits mehrere Tage vorher begonnen.


26

34

RISIKEN MINIMIEREN

Dass es im weitläufigen Hafenbereich nur selten zu Zwischenfällen

mit Gefahrgütern kommt, liegt unter anderem an der Abteilung 13

der Hamburger Wasserschutzpolizei. Der gehören neun Spezialisten

an, die sich um die Sicherheit im Hamburger Hafen kümmern.

38

62

FRISCHE FRÜCHTCHEN

„Wenn Sie jeden Hafenbetrieb in eine

Schublade stecken, dann sind wir in der

mit den Bananen”. So umschreibt Marc

Fröhlich, Geschäftsführer der Heuer Logistics

GmbH & Co. KG, das Kerngeschäft

seines Unternehmens. Ganz ernst gemeint

ist das freilich nicht, da das Angebot der

Frucht-Logistiker mittlerweile auch viele

andere Güter umfasst. Eine tiefere Bedeutung

hat der Satz trotzdem, denn die

Banane ist immerhin auch ein hochempfindliches

Transportgut, das den Logistiker

vor so manche Herausforderung stellt.

MIT MASS UND MUT

UND SIE

BEWEGT

SICH DOCH

Der Schein trügt:

Oftmals wird der

stählernen Hülle

der Überseecontainer

im Bereich

der Ladungssicherung

ein zu hohes

Sicherheitspotenzial

zugeschrieben.

Für die unterschiedlichen

Güter sind

da angesichts der

schwachen Außenhaut

geeignete

Sicherungskonzepte

gefragt – wie sie

beispielsweise die

Rainer GmbH in

Köln offeriert.

Manchmal bedarf es neben einer langjährigen

Aufbauarbeit einfach nur

noch dem berühmten Quäntchen Glück,

in diesem Fall in Form vom steigenden

Containervolumen in den Jahren 2006

bis 2008. So ist es der Spedition Weets

aus dem norddeutschen Emden ergangen,

wo man eher unfreiwillig, aber mutig zum

Anbieter von Schienendienstleistungen

wurde – und nun auf ein weiteres und

eben auch erfolgreiches Logistik-Standbein

setzen kann.


HAFEN HAMBURG erreicht 2008

nahezu Rekordbilanz aus 2007

DIE RIESEN KOMMEN: Nach

Einschätzung des Hamburger Hafens

werden zukünftig weitaus mehr

Container-Jumbos die Terminals

der Hansestadt anlaufen.

HAFENUMSCHLAG


voraus

Im zurückliegenden Jahr wurde an den Umschlagterminals

des Hamburger Hafens mit 140,4 Mio. t Seegüterumschlag

fast das Rekordergebnis aus dem Vorjahr erreicht.

Der weltweite Konjunktureinbruch führte 2008 zu einer

Abschwächung im Stückgutumschlag (–0,8 Prozent),

der mit insgesamt 97,9 Mio. t abschloss.


Optimistisch für weitere Entwicklung im Umschlagbereich:

Der Vorstand der Hafen Hamburg Marketing

DR. JÜRGEN SORGENFREI UND CLAUDIA ROLLER.

HINTERLANDANBINDUNG NICHT VERGESSEN: Leistungsfähige

Containerverkehre auf den Weltmeeren sind auf eine

ebensolche Zu- und Abfuhr der Boxen auf Landseite angewiesen.

14 ConTraiLo 2/2009

HAFENUMSCHLAG

Der Massengutumschlag erzielte im gleichen Zeitraum

mit 42,5 Mio. t ein Wachstum von 1,8 Prozent.

Mit der Anzahl von 9,7 Mio. TEU (20’-Standardcontainer)

wurde im Containerumschlag das

Rekordergebnis aus 2007 mit einem leichten Minus von

1,5 Prozent nur knapp unterschritten.

Zu den Anfang Februar publizierten Zahlen trug nach

Aussage des Hafen Hamburgs besonders das Umschlagergebnis

des vierten Quartals 2008 bei, das mit 2,2 Mio.

TEU um 10,3 Prozent unter dem Durchschnitt der ersten

drei Quartale 2008 lag. Dieses Ergebnis reflektiert den

weltwirtschaftlichen Rückgang im Außenhandel und die

rückläufige Nachfrage und Produktion in den Industrieländern.

Dies sind Einflussfaktoren, die sich sehr schnell

auf die Entwicklung des Seehafenumschlags auswirken.

Deutlich weniger Leercontainer

Hinzu kommt die Berücksichtigung leerer Container

beim Umschlag, die besonders bei unpaarigen Importund

Exportrelationen in größerer Menge bewegt werden.

Der in Hamburg für das Jahr 2008 festgestellte schwächere

Containerumschlag ist mit nahezu 70 Prozent größtenteils

auf den Rückgang im Leercontainerumschlag zurückzuführen.

Mit 1,8 Mio. TEU sind im vergangenen Jahr

5,4 Prozent oder 105.423 Leercontainer weniger umgeschlagen

worden als im Vorjahr. Der Umschlag beladener

Container kam auf 7,9 Mio. TEU und weicht mit –0,6 Prozent

nur geringfügig vom Vorjahresresultat ab.

Unter Einbeziehung des schwächeren Jahresergebnisses

von 2008 liegt der durchschnittliche jährliche Zuwachs im

Containerumschlag Hamburgs im Zeitraum 2000 bis 2008

bei rund 11 Prozent. Hafen-Hamburg-Marketing-Vorstand

Dr. Jürgen Sorgenfrei kommentierte auf der Jahrespressekonferenz

die Ergebnisse im Seegüterumschlag des Jahres

2008: „Mit dem Ergebnis von 140,4 Mio. t Gesamtumschlag,

immerhin das zweitbeste Umschlagergebnis in der

Hafengeschichte, können wir vor dem Hintergrund der

weltweiten Konjunktureinbrüche als Folge der Finanzkrise

zufrieden sein. Der Hamburger Hafen ist und bleibt mit

seiner starken verkehrsgeografischen Position und dem

hohen Anteil an lokaler Ladung als Universalhafen führender

Hafen- und Logistik-Standort in Nordeuropa. Der Universalhafen-Charakter

Hamburgs zeichnet sich dadurch

aus, dass neben dem Stückgutumschlag, der heute fast

komplett in Containern abgefertigt wird, der Massengutumschlag

eine bedeutende Säule im Hafenumschlag ist. So

konnte beispielsweise die im vergangenen Jahr erfolgte

Abschwächung im Stückgutumschlag durch Wachstum im

Massengutsektor nahezu ausgeglichen werden.


Die bedeutendsten Handelspartner Hamburgs

Unter den zehn wichtigsten Handelspartnern des Hamburger

Hafens im Containerverkehr behielt auch 2008 mit 3,1 Mio. TEU

(–1,8 Prozent) die Volksrepublik China (inklusive Hongkong) die

Spitzenposition. Die Bedeutung dieses Fahrtgebietes verstärkt sich

noch dadurch, dass ein großer Teil der China-Ladung via Hamburg

in die Ostseeregion als Transhipmentverkehr per Feederschiff

abgewickelt wird.

Mit 720.000 TEU (–1,7 Prozent) bleibt die Russische Föderation

drittwichtigster Handelspartner im Containerumschlag des

Hamburger Hafens. Hamburgs Partnerstadt und Partnerhafen

St. Petersburg ist mit über 660.000 TEU der bedeutendste Seehafen

im Containerverkehr zwischen Russland und Hamburg. Auch

der Containerverkehr zwischen Hamburg und den polnischen

Ostseehäfen konnte 2008 gegenüber dem Vorjahr mit 337.000

TEU um 3,4 Prozent zulegen. Rund 70 Prozent dieser Container-

ÖKOLOGISTISCH

HAMBURG

BREMERHAVEN

ROTTERDAM

POLZUG Intermodal GmbH

Container Terminal Burchardkai, Hamburg

Tel.: + 49 40 - 74 11 45-0

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verkehre werden über den Hafen Gdynia abgefertigt. Die seeseitigen

Skandinavien-Containerverkehre des Hamburger Hafens

erzielten 2008 ein Gesamtvolumen von 1,2 Mio. TEU und blieben

damit 8,1 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dabei bedauerte

es Dr. Sorgenfrei ausdrücklich, dass allein im Containerverkehr

mit Finnland mit 430.000 TEU immerhin 15,4 Prozent weniger

Stahlboxen umgeschlagen wurden. Der Containerumschlag im

Verkehr mit Schweden erreichte eine Menge von 374.000 TEU

(–7 Prozent), Dänemark kam auf 215.000 TEU (–3,2 Prozent) und

Norwegen erreichte einen Containerumschlag von 201.000 TEU

(–2,8 Prozent).

Stabile Stückgüter in 2008

Der Umschlagbereich konventionelle Stückgüter, das sind

Güter, die z. B. aufgrund ihrer Abmessungen nicht in Containern

transportiert werden können, schnitt 2008 im Vergleich zum Vor-

POLEN

ESTLAND

LETTLAND

LITAUEN

RUSSISCHE FÖDERATION

WEISSRUSSLAND

UKRAINE

MOLDAU

MONGOLEI

GEORGIEN

ARMENIEN

KASACHSTAN

USBEKISTAN

KIRGISIEN

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AFGHANISTAN

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Fotos: Hafen Hamburg, fh

EINIGKEIT BEI GEZIELTEM HAFENAUSBAU: Jens Meier (Geschäftsführer Hamburg Port Authority),

Senator Axel Gedaschko (Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit) und Dr. Jürgen Sorgenfrei (Vorstand Hafen Hamburg Marketing).

jahr mit 2,8 Mio. t (–0,1 Prozent) nach Ansicht der Hafenexperten

gut ab. Auf der Importseite wurde mit 44,1 Prozent der konventionelle

Stückgutverkehr vor allem vom Fruchtumschlag dominiert,

der im Jahr 2008 mit 679.000 t 13,6 Prozent unter dem

Vorjahresergebnis blieb. Einen Rückgang von 6 Prozent verzeichneten

die Metallimporte. Trotz der Zuwächse auf der Importseite

von 86.000 t Ro-Ro-Ladung (+50,6 Prozent) und 193.000 t Projektladung

(+3 Prozent) konnten die Rückgänge beim Frucht- und

Metallimport nicht ausgeglichen werden. Auf der Exportseite

stieg der Versand von Fahrzeugen um 19,5 Prozent auf 480.000 t

AUSBAUMASSNAHMEN: Trotz derzeitigem Umschlagtief

wird, wie hier am Burchardkai, kräftig in die Infrastruktur der

Terminals investiert.

16 ConTraiLo 2/2009

HAFENUMSCHLAG

an. Neue Liniendienste im Ro-Ro-Verkehr brachten dem Hafen

mehr Güterumschlag. Auf der Exportseite entwickelte sich auch

der Umschlag von Projektladung mit einem Plus von 9,1 Prozent

sehr erfreulich und erreichte ein Jahresergebnis von 529.000 t.

Besonders breiten Raum auf der Bilanzpressekonferenz des

Hafen Hamburgs nahmen mögliche Gelder aus dem Konjunkturpaket

2 der Bundesregierung ein, die man nach Aussage von

Senator Axel Gedaschko, Präses der Behörde für Wirtschaft und

Arbeit, zu einem nicht unerheblichen Teil in den Ausbau der

Infrastruktur, und hier besonders im Hafenbereich, verwenden

will. Gerade zur geplanten Elbvertiefung lieferte Dr. Sorgenfrei

einen weiteren, sicherlich nicht uninteressanten Beitrag. So wusste

der Vorstand des Hafen Hamburg Marketing davon zu berichten,

dass die Reedereien zukünftig wohl verstärkt auf die Container-Jumbos

setzen werden. Das bedeutet: Die Linien fahren mit

weniger, aber eben größeren Schiffen immer mehr Häfen an. Eine

Entwicklung, die natürlich auch für Hamburg als Station vieler

Rundläufe eine übergeordnete Bedeutung hat und mit den entsprechenden

(Ausbau-)Maßnahmen der Infrastruktur verbunden

ist und sein wird.

Ausblick 2009

Für das erste Halbjahr 2009 erwartet Hafen Hamburg Marketing

e. V. zunächst einen schwächeren Verlauf im seeseitigen

Hafenumschlag. Bei Zunahme des Welthandels könnte sich der

Gesamtumschlag dann im Laufe der zweiten Jahreshälfte in Richtung

140 Mio. t entwickeln – für den Bereich Containerumschlag

geht man vorsichtig von ähnlichen Entwicklungen aus.


Erweiterte Öffnungszeiten

LIHH auf dem Weg zu Port 24/7

VERBÄNDE. Das Eurogate-Containerterminal Hamburg hat

seine Öffnungszeiten für die Lkw-Abfertigung von Montag um

4.00 Uhr bis Samstag um 12.30 Uhr erweitert. Damit kommt

Eurogate den von der Logistik-Initiative Hamburg (LIHH) vorgelegten

Empfehlungen für einen zukunftsfähigen Hafenumschlag

nach. Im Rahmen des Projektes Port 24/7 der LIHH sollen schon

bald im gesamten Hamburger Hafen an sieben Tagen in der

Woche rund um die Uhr Waren abgefertigt werden. Das Zollamt

Hamburg Hafen will sich den neuen Öffnungszeiten schnell

anpassen. Die drei Terminals der HHLA Hamburger Hafen und

Logistik AG fertigen Lkw in der Regel von Montag 6.00 Uhr bis

Samstag 13.00 Uhr durchgehend ab.

„Die Erweiterung der Öffnungszeiten bei Eurogate zeigt, dass

wir mit dem Port 24/7 auf dem richtigen Weg sind“, sagt Hans

Stapelfeldt, Leiter des Arbeitskreises Verkehr der Logistik-Initiative

Hamburg. „Hier wirken alle an der Transportkette Beteiligten

zusammen, um die vorhandene Infrastruktur optimal zu nutzen.

Denn für die Logistik-Branche steckt gerade in der augenblicklichen

Wirtschaftslage die Chance, sie für eine Atempause kreativ

zu nutzen.“ Das Projekt Port 24/7 gehört zu einem Bündel von

Maßnahmen, mit denen die LIHH versucht, den Verkehrsfluss

im Hamburger Hafen vor dem Hintergrund der prognostizierten

Gütermengensteigerungen zu beschleunigen. 18 Mio. Standardcontainer

(TEU) werden 2015 im größten deutschen Universal-

Bruno Dabelstein

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Telefon (040) 7 32 33 48

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22113 Hamburg

Kurz vor Rund-um-die-Uhr: Eurogate hat die Zeiten

für die Lkw-Abfertigung auf Montag früh bis Samstagmittag

ausgedehnt.

Foto: LIHH

hafen erwartet. Im Zusammenhang mit der Diskussion um Port

24/7 sind bereits mehrere Ideen entstanden, die derzeit weiterentwickelt

werden. Durch Umbaumaßnahmen der Hamburg Port

Authority am Zolldurchlass Waltershof konnte der Durchlauf bei

der Kontrolle am Landübergang deutlich verbessert werden. In

Vorbereitung ist die Ausstattung von Zollämtern mit Webcams,

um das Lkw-Aufkommen vor Ort für die Disponenten ins Internet

zu übertragen.

Service around the clock

● Anfertigung von Container-Spreadern

und Zubehör,

● Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten

für Schiffbau und Industrie,

● Schweißkonstruktionen, Aufpanzern

von Maschinenteilen,

● Rohrleitungs- und Behälterbau,

● Dreh-, Fräs- und Bohrwerksarbeiten,

● Sonderanfertigungen von Ersatzteilen,

● Montagearbeiten


Die Erstellung von Stauplänen

setzt TEAMWORK voraus

HAFENUMSCHLAG


Hat das Kommando:

KAPITÄN TONI

TRENDAFILOV.

ALLES UNTER

KONTROLLE: Stefan

Sutev überwacht

die Stauaktivitäten

am Containerterminal

Waltershof.

Gut geplant,

ist halb

GEWONNEN

Hamburger Hafen, Containerterminal Waltershof.

Am Athabaskakai liegt die CMA CGM GALILEE.

Das von der Hamburger Ahrenkiel-Gruppe

bereederte Schiff ist langfristig verchartet und

wird im Asienverkehr eingesetzt. Für einen Umlauf

benötigt es etwa 84 Tage. Angelaufen werden

während eines Umlaufs zahlreiche Häfen.

In den Häfen geht es hektisch zu. Für die Be- und

Entladung steht nur wenig Zeit zur Verfügung.


Das im Jahr 2003 gebaute Containerschiff

hat eine Kapazität von

2834 TEU, darunter rund 550 Stellplätze

für Reefercontainer. Wie behält

man angesichts dieser Containermengen

den Überblick? Wie werden die Container

gestaut, um den Aufwand beim Be- und

Entladen so gering wie möglich zu halten?

Die Antwort: Durch gewissenhafte

Planung! An Bord befinden befinden

20 ConTraiLo 2/2009

HAFENUMSCHLAG

sich mehrere hundert Container, die

hier in Hamburg entladen werden müssen.

Fast ebenso viele Container wird

die CMA CGM GALILEE wieder laden.

Viel Arbeit für die Hafenarbeiter und die

drei Containerbrücken, die sofort nach

der Ankunft des Schiffes mit dem Entladen

beginnen. Die Vorbereitungen

dafür haben bereits mehrere Tage vorher

begonnen.

SICHERHEIT GEHT VOR: Ein Ballasttank-System

sorgt dafür, dass das Schiff

jederzeit stabil bleibt.

Gewissenhafte Planung

Kapitän Toni Trendafilov und seine

Crew haben alle notwendigen Daten für

die Aktualisierung des Stauplanes via

eMail an das Containerterminal Waltershof

geschickt. In der „Ship-Planning“-

Abteilung wird aus den Daten des Schiffes

sowie den von den Agenturen und Reedereien

gemeldeten Exportcontainern ein

neuer Stauplan generiert. Die Aspekte, die

die Planer dabei zu berücksichtigen

haben, sind vielfältig. Die derzeit auf dem

Markt befindlichen Stauplanungssysteme

unterstützen lediglich den Planer beim

Erstellen der Staupläne.

Diese Systeme sind für diesen Zweck

mit benutzerfreundlicher Visualisierung

ausgestattet, anhand derer eine optische

Überprüfung des erstellten Stauplanes

möglich ist. Die Erfahrung der Stauplaner,

zumeist ehemalige Fahrensleute, ist

für den Stauplanungsprozess bis heute

unersetzlich. Denn ihr Wissen über die

Besonderheiten des Schiffes und des

Fahrtgebietes hinsichtlich Ladungsaufkommen

und Navigationsbedingungen


STAUPLANUNG AM COMPUTER: Spezielle Programme helfen, die richtigen

Stauplätze zuzuordnen.

IM ASIENVERKEHR UNTERWEGS: Die CMA CGM GALILEE hat eine Kapazität

von 2834 TEU.

dient als Basis für die Erstellung eines

akzeptablen Stauplans. Das Ladungsaufkommen

ändert sich oft noch kurz vor

Abfahrt des Schiffes, d. h. der Stauplan

muss auch entsprechend geändert werden.

Der Druck auf die Stauplaner ist

daher bis kurz vor Abfahrt besonders

hoch. Die vorhandene Software ist nicht

hilfreich, um diese arbeitsintensive Stauplanung

wesentlich zu reduzieren. Wichtigstes

Kriterium bei der Stauplanung ist

die Sicherheit des Schiffes. Die Container

müssen gewichtsmäßig so gestaut werden,

dass das Schiff nicht in eine Schief-

lage gerät. Das lässt sich in den seltensten

Fällen durch das Gewicht der Container

allein ausgleichen.

Stress im Hafen

Um das Schiff trotzdem jederzeit in

einer stabilen Lage zu halten, sind moderne

Containerschiffe mit einem komplexen

Ballasttank-System ausgestattet. Die Tanks

werden je nach Bedarf geflutet oder entleert

und sorgen für Ausgewogenheit des

Schiffes. Neben der Sicherheit des Schiffes

spielen zahlreiche weitere Faktoren für die

Stauplanung eine Rolle. Dazu gehören der

Bestimmungshafen eines Containers, die

Art und Größe eines Containers und teilweise

auch der Inhalt eines Containers.

Letzteres kommt immer dann zum Tragen,

wenn in dem Container Gefahrenstoffe

der Klasse 1 und damit explosive Stoffe

transportiert werden. Die Stauspezialisten

der Containerterminals berücksichtigen

natürlich auch alle noch anzulaufenden

Häfen einer Region. So wird die CMA

CGM GALILEE bereits am nächsten Tag

Rotterdam anlaufen, wo weitere Container

gelöscht und neue geladen werden.

Für die Stauplanung werden spezielle

Computerprogramme genutzt, die

Ihr Partner für Container- und Brammenumschlagkrane

sowie teleskopierbare Greifzangenspreader

DSD HILGERS Stahlbau GmbH

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Fotos: Ahrenkiel, sk

JEDE MINUTE ZÄHLT: Die Containerbrücken beginnen sofort

nach der Ankunft des Schiffes mit dem Entladen der Container.

jeweils auf ein Schiff zugeschnitten sind.

Unmittelbar nach Ankunft des Schiffes

erhält der für die Ladungsüberwachung

zuständige Offizier eine Version des Planes

auf CD. Mit den Daten wird der bordeige-

HARTE ARBEIT: Das Verlaschen

der über Deck gestauten Container

ist Sache der Hafenarbeiter.

22 ConTraiLo 2/2009

HAFENUMSCHLAG

ne Rechner gefüttert. Der aktualisierte

Plan ist zugleich die Basis für die Stauplanung

im nächsten Hafen. Einer der Vorteile

einer gewissenhaften Stauplanung: Die

Stauaktivitäten laufen in aller Regel reibungslos

ab. Das ist auch notwendig,

schließlich stehen für das Löschen der

Container, das Umstauen und Beladen im

Fall der CMA CGM GALILEE gerade mal

18 Stunden zur Verfügung. 18 Stunden, in

denen für die Crew nur wenig Zeit zum

Verschnaufen bleibt; Teile der Mannschaft

wechseln, Proviant und Material muss an

Bord gebracht werden. Zudem haben sich

Behördenvertreter angemeldet, um das

Schiff zu inspizieren. Mittlerweile Normalität

in vielen Häfen.

Sicherheit steht im Vordergrund

Viel Arbeit also für Kapitän Trendafilov

und seine Crew. Trotz der Hektik an Bord

weiß jeder, was zu tun ist. So auch Schiffsoffizier

Nikolov Hristov. Er ist für die

Überwachung der Stauaktivitäten zuständig.

Zugleich steuert er das Fluten und

Leeren der Ballasttanks. Vertrauen ist gut,

Kontrolle ist besser! Das gilt auch für das

Thema Sicherheit. Das Verlaschen der an

Deck gestauten Container ist zwar Aufgabe

der Hafenarbeiter, aber ein Offizier des

Schiffes überwacht die Ladeaktivitäten. So

NACHWUCHSFÖRDERUNG: Auch die Auszubildenden

müssen sich mit dem Thema Stauplanung auseinandersetzen.

wird gewährleistet, dass wirklich alle Container

auf Deck gesichert sind und sich

bei Seegang nicht selbstständig machen.

Lediglich die Container unter Deck müssen

nicht zusätzlich gesichert werden.

Unterschiedliche Standards

Die Hafenarbeiter sind im Fall der CMA

CGM GALILEE gut im Rennen. Die Stauaktivitäten

in Hamburg sind bereits zwei

Stunden vor dem geplanten Auslaufen

abgeschlossen. Stefan Sutev ist zufrieden.

Der Ahrenkiel-Mitarbeiter mit Kapitänspatent

ist eigens an Bord gekommen, um

das Thema Stauplanung zu erläutern.

„Die Standards sind leider nicht in

allen Häfen gleich hoch“, verrät Sutev. In

einigen Entwicklungsländern lässt das

Qualitätsniveau zu wünschen übrig. Für

die Schiffscrew bedeutet das mehr Kontrollarbeit.

So muss ständig überprüft werden,

ob sich die Container wirklich an den

Standplätzen befinden, die für sie vorgesehen

sind. Doch das, so Sutev gegenüber

ConTraiLo, seien Ausnahmen. In den

meisten Containerterminals werde absolut

professionell gearbeitet, so wie auf dem

Containerterminal Waltershof. Die Containerbrücken

haben ihre Ausleger inzwischen

hochgezogen. Die CMA CGM GALI-

LEE ist bereit zum Auslaufen.


Guck mal,

was ich

kann: Die

MC-Brücke

ermöglicht

das problemlose

Beladen von

Containern

mit dem

Stapler.

Foto: Altec

Brücke in den Container

Überladebrücke von Altec für Containerbeladung

CONTAINERBELADUNG. Für das Beund

Entladen von Containern bietet die

Firma Altec in Singen Überladebrücken

in Aluminium-Bauweise an. Die mobile

Containerbrücke vom Typ MC kann von

Staplern mit bis zu 6 t befahren werden.

Eingebaute Staplertaschen ermöglichen

einen schnellen und einfachen Trans-

Der Seitenlader Spezialist

Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit weltweitem Service und Ersatzteilnetz

Hammar Maskin AB SE- 517 95 Olsfors, Sweden

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port der Überladebrücke zu den entsprechenden

Verladestellen. Zusätzlich

enthält sie zwei Ketten, mit denen die

Brücke zur Sicherung am Container

befestigt wird. Durch ihre stabile Bauweise

eignet sich die Überladebrücke für

alle Einsätze in robusten Arbeitsumgebungen

wie z. B. Containerterminals.

Weniger

ungebetene Gäste

HAFENGESELLSCHAFTEN. Hochwertige

Güter und illegaler Handel

mit Drogen und Menschen:

Es gibt viele Motive für Einbrüche

in Hafenanlagen und trotz umfangreicherSicherheitsmaßnahmen

werden immer wieder

Zwischenfälle bekannt. Auch

Göteborg macht da keine Ausnahme.

Durch weiter verschärfte

Maßnahmen konnte dort allerdings

die Situation deutlich verbessert

werden. So wurden in

besonders gefährdeten Bereichen

Elektrozäune mit Signalanlagen

errichtet. Darüber hinaus wurde

ein mobiles Alarmsystem angeschafft,

neue Gates gebaut und

ein neues Zugangssystem sowie

mehr Kameras installiert. Dadurch

konnte die Zahl der gemeldeten

Diebstähle im vergangenen Jahr

um 75 Prozent gegenüber 2007

gesenkt werden.

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.


Vorzeitig übernommen

EEH-Schwergutfrachter mit neuer Untercharter

FINANZIERUNGEN. Das Multi-Purpose

Containerschiff M/S Svenja bzw. Beluga

Graduation wurde bereits drei Wochen

vor dem geplanten Termin im Januar

ausgeliefert und in Betrieb genommen.

Gebaut von der Hudong-Zhonghua-Werft

Mehr Sicherheit für Gefahrgut TWS-Leckagewanne im Hafen Oslo

SICHERHEIT. Der Hafen Oslo hat in die Sicherheit seines

Gefahrgutumschlags investiert und eine neue, mobile

Leckagewanne in Betrieb genommen. Geliefert wurde sie

vom Tankcontainer-Spezialisten TWS.

Oslo zählt zu den wichtigsten skandinavischen Seehäfen;

jährlich werden hier rund 200.000 TEU umgeschlagen.

Ein wichtiger Teil der im Hafen Oslo bewegten Container

sind Tankcontainer mit gefährlicher Ladung. Im Falle einer

Leckage können diese in der Leckagewanne abgesetzt

werden, um Umweltverschmutzungen zu vermeiden.

Die Leckagewanne kann per Lkw auch zum Einsatzort auf

andere Terminals gebracht werden. Sie ist für 40’-Container

dimensioniert und mit einem Rollverdeck ausgestattet,

sodass sich während der Standby-Zeit kein Wasser darin

24 ConTraiLo 2/2009

HAFEN

in China, verfügt der Schwergutfrachter

über drei Liebherr-Krane und hat eine

Containerkapazität von 962 TEU. Durch

die frühzeitige Auslieferung konnte das

Schiff zusätzliche Liquidität generieren

und damit günstige Anfangsbedingungen

Gefragt: Die

vorzeitige Ablieferung

und die

hohe Nachfrage

ermöglicht

das Generieren

zusätzlicher

Liquidität durch

die M/S Svenja

bzw. Beluga

Graduation.

Foto: EEH

für den Verlauf der Investition schaffen.

Für die M/S Svenja besteht ein fünfjähriger

Chartervertrag mit der Beluga Chartering

GmbH in Bremen.

Die vereinbarte Nettocharterrate von

12.600 Euro/Tag konnte sofort nach

der Auslieferung erwirtschaftet werden.

Wegen der starken Nachfrage am Markt

nach diesem Schiffstyp nutzte der Charterer

ein Angebot seines Mitbewerbers BBC

sammeln kann. Eine weitere mobile Wanne wurde kürzlich

auf dem Intermodal-Terminal im norditalienischen Cervignano

in Betrieb genommen. Hier werden Container zwischen

Schiene und Straße umgeschlagen. Mit einer Länge

von 10,40 m ist sie vor allem für die schnelle Hilfe bei havarierten

Containern bis 30’ gedacht.

Die TWS-Leckagewannen werden zunehmend auch von

der chemischen Industrie genutzt, um die strengen gesetzlichen

Auflagen für die Zwischenlagerung von Tankcontainern

zu erfüllen. „Grundsätzlich sieht unser Geschäftsmodell

die Vermietung der Leckagewannen vor, aber auch

der Kauf, wie jetzt beim Hafen Oslo oder dem Terminal in

Cervignano, ist möglich“, erläutert TWS-Geschäftsführer

Peter Suchy.


Chartering & Logistics GmbH & Co. KG

in Leer, das Schiff unterzuverchartern.

BBC hat den Frachter bereits im Januar

übernommen und unter dem Namen MS

BBC Thames einsetzen. Das Schwesterschiff

MS Beluga Gratification war bereits

im November 2008 an BBC unterverchartert

worden und fährt nun unter dem Namen

MS BBC Rhine. Die Beluga Chartering

GmbH hatte erst kürzlich der

Entwicklung Rechnung getragen und ihre

Bestellungen für Mehrzweckfrachter der

chinesischen Werft auf insgesamt 14

Stück erhöht. Die Unternehmensgruppe

EEH wurde 2004 gegründet. Alleiniger

Gesellschafter und Geschäftsführer ist

Christian Büttner.

Durch die langjährigen Tätigkeiten in

Banken und Reedereien verfügt Büttner

nach eigenen Angaben über ein entsprechend

umfangreiches Know-how bei der

Konzeption geschlossener Beteiligungsmodelle.

Zur Unternehmensgruppe gehören

neben der EEH Elbe EmissionsHaus

GmbH & Co. KG die EST Elbe SchiffsTreuhand

GmbH & Co. KG sowie die Elbe

Konzeptions GmbH.

Kanalhafen

Hannover/Berlin

Hanse-Terminal

Hafenbecken

II

Hafenbecken

I

Schleusenkanal

Zweigkanal

Elbe

Rothenseer Verbindungskanal KV-Terminal

Terminal

Zweigkanal

Terminal

Trennungsdamm

Terminal

Industriehafen

Lettland

inklusive:

Das neue Universalterminal

in Riga ist jetzt

im Linienplan

von Containerships

integriert.

Foto: Containerships

Service-Erweiterung im Baltikum

UNTERNEHMEN. Der Short-Sea-Dienstleister Containerships verbindet

Riga seit Anfang des Jahres im wöchentlichen Service mit dem britischen

Hafen Teesport und Rotterdam. Eine zweite wöchentliche Verbindung

soll in Kürze eingerichtet werden. „Mit vier wöchentlichen Anfahrten

von Klaipeda und demnächst zwei Stopps in Riga pro Woche bietet

Containerships den bestmöglichen Shortsea-Service für die baltischen

Staaten“, sagt Martin Dale, Marketing-Direkor für das Baltikum und

Polen. Riga ist ein bedeutender Hub für Transitfrachten nach Zentralasien,

vor allem aber wirtschaftliches Zentrum des Baltikums.

Logistik fängt beim Standort an – wir haben ihn!

• insgesamt 115 ha im Sondergebiet Hafen und in unmittelbarer Nähe

• optimale trimodale Lage mit Autobahn-, Wasser- und Bahnanschluss

• zentraler Verkehrsknotenpunkt (Hub) für die verladende

Wirtschaft in einem Umkreis bis 200 km

• durch den Bau der Niedrigwasserschleuse ab 2010 an

365 Tagen wasserstandsunabhängig bei 4,00 m Wassertiefe

• leistungsstarkes KV-/Containerterminal (Hanse-Terminal)

im neuen Hansehafen

Profitieren Sie von einem einzigartigen Standort und der

Kapazität des größten Binnenhafens Mitteldeutschlands!

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HEUER LOGISTICS: Umschlagvielfalt

am Fruchtterminal

LOGISTIK

Frische

FRÜCHTCHEN

„Wenn Sie jeden Hafenbetrieb in eine Schublade stecken,

dann sind wir in der mit den Bananen“. So umschreibt

Marc Fröhlich, Geschäftsführer der Heuer Logistics

GmbH & Co. KG, das Kerngeschäft seines Unternehmens.

Zwar umfasst deren Angebot auch andere Güter,

doch ist die Banane empfindliche Ware, die den Logistiker

vor eine Herausforderung stellt.


FISHTOWNS OBSTSCHALE:

Am ehemaligen Stückgutterminal

der BLG in Bremerhaven findet der

größte Teil des Fruchtumschlag statt.


Gegründet wurde das Unternehmen 1967 von Fred

Heuer als Fruchtspedition Heuer & Co. in Bremen.

Im Europahafen organisierte sie das Löschen der

Schiffe und übernahm die Einlagerung und Transportabfertigung

von Paletten und Flats. Für den Transport der

Früchte sorgten damals noch eigene Lkw und Spezialwaggons

der Deutschen Bundesbahn. Bis Ende der 90er-

Jahre gehörte Heuer zur Atlanta AG in Bremen und

war als reine Spedition tätig. Als sich die BLG 1998 aus

dem Fruchtumschlag zurückzog, übernahm Heuer auch

den Umschlag der Früchte und bezog seine Frucht-Logistik-Zentrale

am ehemaligen Stückgutterminal der BLG

neben dem Columbusbahnhof. Seit 2003 gehört das 100

Mitarbeiter starke Unternehmen zum in Rotterdam ansässigen

Logistik-Konzern Ebrex Group.

Vom Kai in die Obstschale

Das Angebot von Heuer umfasst alle Bereiche entlang

der Logistik-Kette. So organisiert Heuer auch die Qualitätskontrolle,

die noch während der Löschung stattfindet,

die Verwiegung und die Klimalagerung der Ware, die

BANANA-BOAT:

Eines von vier

in Bremerhaven.

LOGISTIK

KNOCHENJOB: Auch heute findet der Bananenumschlag

teilweise noch von Hand statt.


GRÖSSERE AUFGABEN: Zum Bewegen der Container

auf den Terminals stehen drei Reachstacker zur Verfügung.

EU-Konformitätskontrolle und das Lizenzierungsverfahren

für Importeure nach aktuellen EU-Richtlinien.

In Hamburg unterhält Heuer eine Niederlassung, die

jedoch als reine Spedition fungiert. Als Klarierungsagent

organisiert das Unternehmen außerdem die Zollan- und

abmeldung für rund 150 Schiffe jährlich.

Zeit ist gelb

Jeden Sonntagnachmittag kommen die Schiffe des

weltgrößten Fruchtproduzenten Chiquita Brands International

aus Costa Rica, Panama und Ecuador nach einem

Zwischenstopp in Göteborg am 500 m langen Terminal

an der Stromkaje in Bremerhaven an. Insgesamt vier

Schiffe hat Chiquita auf dieser Linie laufen. Der Fahrplan

ist eng, spätestens Dienstagmorgen muss der Frachter wieder

auf See sein.

Chiquita liefert seine Ware zu 100 Prozent palettiert an.

Bis zu vier Kaikrane holen die noch grünen Südfrüchte

aus dem Schiffsbauch. Über Deck werden die Bananen in

Reefern transportiert, für deren Umschlag eine Containerbrücke

am Columuspier zur Verfügung steht. Für den

Transport der Bananen an die Lagerplätze sind im Frucht-

Logistik-Zentrum 80 Gabelstapler unterschiedlicher Fabrikate

mit Nutzlasten zwischen 1,6 und 16 t im Einsatz.

Drei Reachstacker im Einsatz

Den Transport der Container auf dem Gelände übernehmen

drei Reachstacker. Unpalettierte Ware wird heute

Wartungsfrei ! Feuerverzinkt für 7-70 t !

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Fotos: Heuer, js

AUF ACHSE: Der Weitertransport der Früchte

von Bremerhaven aus erfolgt überwiegend per Lkw.

DOCH NICHT ALLES BANANE: Auch andere Lebensmittel

finden sich in den Lagern, hier zum Beispiel Zucker.

nur noch von wenigen Importeuren verlangt. Der Grund dafür

liegt oft in der auf älteren Schiffen besseren Raumnutzung. „Wir

sind davon ausgegangen, dass sich die unpalettierten Transporte

Heuer Logistics im Überblick

Gesamtfläche: 115.000 m 2

Davon Terminal: 48.000 m 2

Gesamtlänge Kajen: 1200 m

Tiefgang: bis 11,30 m

Palettenstellplätze: 18.000

Kühlcontaineranschlüsse: 90

Umschlagtechnik: 4 Kaikrane, 4 Elevatoren,

1 Containerbrücke, 4 Zugmaschinen,

3 Reachstacker, 80 Gabelstapler

UMSCHLAG 2008:

Bananen: 380.000 t

Sonstige Früchte: 30.000 t

General Cargo: 150.000 t

Transporte: 14.000 Lkw, 2500 Bahn

30 ConTraiLo 2/2009

LOGISTIK

noch etwa ein Jahr lang halten“, sagt Marc Fröhlich. „Aber das ist

jetzt auch schon acht Jahre her.“ Und so gibt es am Terminal im

Verbindungshafen nach wie vor die Entladung einzelner Bananenkartons

von Hand mittels Elevatoren und landseitigen Förderbandsystemen.

Viele Bremerhavener Schüler-Generationen

haben diese Arbeit noch als Wochenend- oder Ferienjob in Erinnerung.

„Eine echte Knochenarbeit“, weiß auch Marc Fröhlich.

Alles in allem kommen rund 400.000 t Bananen, das sind umgerechnet

etwa 20 Mio. Kartons, jedes Jahr nach Bremerhaven.

Die angelieferten Bananen kommen entweder in Klimaräume,

wo sie bei 14 °C gelagert werden oder direkt auf Verkehrsträger für

den Weitertransport in die Reifezentren Europas. Für die klimageführte

Lagerung stehen Heuer insgesamt 18.000 Palettenstellplätze

zur Verfügung – 14.000 am Columbuspier und 4000 im

Verbindunghafen. Der Transport der Früchte findet zum überwiegenden

Teil per Lkw statt, ein weiterer Teil geht mit Zügen unter

anderem in die Schweiz, zum Handelskonzern Migros. Während

früher der größte Teil der Ware an Großmärkte ging, landet heute

ein wesentlicher Teil auch direkt in den Zentrallagern des Lebensmittel-Einzelhandels.

Gesunde Vielfalt

In über 20 Länder transportiert Heuer die Früchte. Das sind

neben den Bananen vor allem auch Zitrusfrüchte, Äpfel, Birnen,

Trauben und Kartoffeln, die überwiegend aus Ägypten, Israel,

Marokko, Südafrika und den USA kommen. Bananen werden


nach wie vor primär mit

dem Kühlschiff angeliefert,

bei anderem Obst und

Gemüse geht der Trend

zunehmend in Richtung

Container. Für Heuer kein

Problem, denn die Wege

zum Containerterminal

sind kurz und in unmittelbarer

Nähe des eigenen

Containerkrans stehen 90

Kühlcontainer-Anschlüsse

für die Versorgung der

40’-Reefer zur Verfügung.

Darüber hinaus organisiert

Heuer selbst Containertransporte,

strippt und

stufft Container, lagert sie

und verlädt sie mit neuen

Aufträgen. Ein weiteres Geschäftsfeld

ist der Bereich

General Cargo, in dem

verschiedene weitere Güter

umgeschlagen werden.

„Sie müssen zum Fruchtgeschäft

passen“, erläutert

Fröhlich die einzige Bedingung.

Chemikalien sind also

beispielsweise Tabu.

Alles Banane

Den Schwerpunkt beim

General Cargo bildet derzeit

Holz, wie ein Blick in

die Lagerhallen verrät. Als

letzter Dienstleister in Bremerhaven,

der über Uferkrane

verfügt, bietet Heuer

zudem auch Möglichkeiten

für den Umschlag von

Stückgut und Projektladung.

Im Bereich General

Cargo schlägt Heuer so

rund 150.000 t um. „Im

Grunde ist das doch alles

ganz einfach“, erklärt

Fröhlich schließlich mit

einem Augenzwinkern,

„eben alles Banane...“

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3 www.contrailo.de


NEUBAU VON MAERSK macht

Station im Hamburger Hafen

HAFEN

Rekord im

Nach Fertigstellung und Schiffstaufe auf der dänischen Werft in Odense lief der

im Auftrag der Reederei Maersk Line neu gebaute Containerriese Marit Maersk

auf der Jungfernreise auch den Hamburger Hafen an. Bereits im Jahr 2006

wurde das Schwesterschiff Georg Maersk in Dienst gestellt.

DAS SCHWESTERMODELL BEI DEUTLICH BESSEREN

WETTERVERHÄLTNISSEN: Die Georg Maersk wurde

ebenfalls für den Europa-Fernost-Dienst AE-1 konzipiert.

Fotos: Hafen Hamburg Marketing/Hasenpusch, Maersk


DIE WAHRE GRÖSSE

BLIEB (FAST) VERBOR-

GEN: Beim Ablegen in Richtung

Malaga verabschiedete

dichter Nebel im Hamburger

Hafengebiet die Marit Maersk.

Mit einer Länge von 367 m ist das Schiff nach Angaben

der Hamburg Hafen Marketing 15 m länger als alle

anderen Containerschiffe, die bislang den Hamburger

Hafen angelaufen haben. Schiffe mit Stellplatzkapazitäten bis

11.000 TEU (20’-Standardcontainer) werden von der internationalen

Schiff-Fahrt zunehmend in den Verkehr gebracht und sollen

in den kommenden Jahren vermehrt auch nach Hamburg

kommen. Begrenzt bleibt bis zum Beginn der geplanten Fahrrinnenanpassung

der Unterelbe die Ausnutzung des maximalen Tiefgangs

bei voller Ladung. Unter den derzeitigen Fahrwasserbedingungen

können diese Schiffe nicht vollständig abgeladen werden.

Die Abfertigung der Marit Maersk erfolgte am Eurogate-Containerterminal

Hamburg (CTH).

Bescheidenes Wetter zum Auslaufen

Nach Beendigung der Ladetätigkeit verließ die Marit Maersk

am Morgen des 16. Februar wieder den Hamburger Hafen. Die

Ausmaße des Containerriesen konnten dabei teilweise nur erahnt

werden, ließ ausgesprochen schlechte Sicht im Hafengebiet wahlweise

das Heck oder den Bug in den dichten Nebelschwaden verschwinden.

Eine Herausforderung stellte nach Angaben der

Hafenbehörden dabei das erneute Zurückschleppen des Neubaus

in das Fahrwasser der Elbe dar, hatte die Marit Maersk doch tags

zuvor mit dem Bug voraus am Eurogate-Terminal festgemacht.

Eine vorbereitende Simulation, eine ausgefeilte Technik und das

routinierte Bugsieren zweier Schlepper ließ das kritische Manöver

dann aber auf weniger als eine halbe Stunde schrumpfen.

Anschließend verließen die Lotsen den Containerriesen, der

sich mit einem kräftigen Gruß aus dem bordeigenen Horn von den

Begleitern in Richtung Cuxhaven und weiter nach Malaga verabschiedete.

Die Marit Maersk ist 42,80 m breit und besitzt nach

Reedereiangaben eine Ladekapazität von 7000 TEU sowie 544

Anschlüsse für Kühlcontainer (Reefer). Der Branchendienst Alphaliners

gibt in seiner Veröffentlichung die Tragfähigkeit mit

110.000 t und den Maximaltiefgang mit 15,50 m an.


46 ConTraiLo 2/2009

NUTZFAHRZEUGMIETE

BRANCHENFAHRZEUGE Raus aus der Bindung

Der Trend zur Miete ist auch bei Container-Chassis ungebrochen. Vor allem Kurzzeitmietmodelle sind

heute für viele Unternehmen attraktiver denn je. PaulGünther bietet seit Jahren diese Produktart an

und lockt zurzeit mit besonders günstigen Konditionen und zahlreichen Varianten.

Der weltweite Rückgang bei den Transportaufträgen zeigt es

deutlicher denn je: Ein hoher Anteil an eigenen Fahrzeugen

innerhalb einer Flotte kann zu einer großen Belastung

für ein Unternehmen werden. Erhebliche Mittel sind fest gebunden;

zudem nimmt die laufende Verwaltung und Wartung personelle

und finanzielle Ressourcen in Anspruch. Immer mehr

Unternehmen gehen daher dazu über, ihre ausrangierten Auflieger

nicht mehr durch neue eigene zu ersetzen.

Maximale Kostentransparenz

Trotz verlockender Abwrackprämien einzelner Hersteller wählen

sie stattdessen die flexibelste Form der Fahrzeugbeschaffung:

Die Miete. „Generell sind Logistiker durch Miete jeden Tag mobil

und profitieren, dank der laufenden Wartung der Fahrzeuge, von

minimalen Ausfallzeiten und -kosten“, erläutert Horst Markus,

Vorstand für Vertrieb und Marketing bei PaulGünther. „Zugleich

bietet Miete maximale Kostentransparenz.“ Bei einem Full-

Service-Angebot etwa, werden über einen festen Preis alle Risiken

– Pannen, Unfälle, Reparaturen, Wertverlust etc. – abgedeckt.

MasterRent-Modell

Fotos: PaulGünther

Auch Kosten für Verwaltung und Ähnliches kommen nicht

mehr hinzu. „Unliebsame Überraschungen sind also nicht zu

befürchten“, ergänzt Markus. Von allen Mietmodellen hilft die

Kurzzeitmiete am besten dabei, den Bestand an eigenen Fahrzeugen

auf ein Minimum zu reduzieren und die eigene Liquidität zu

steigern.

Jeder Ausgabe kann hier eine konkrete Einnahme durch einen

Auftrag gegenübergestellt werden. Einen weitgehend ähnlichen

Effekt hat auch das MasterRent-Modell von PaulGünther, bei dem

eine bestimmte Zahl an Miettagen vereinbart wird. Die Miettage

können anschließend innerhalb eines Jahres flexibel genutzt


Vielseitige Auswahl: Der Kunde kann auf eine

große Auswahl unterschiedlicher Chassismodelle

zurückgreifen.

Miete statt Kapitalbindung: PaulGünther bietet

attraktive Mietmodelle.

werden – mit festgelegten, besonders niedrigen Raten pro

Chassistyp.

Bei Kurzzeitmiete und MasterRent-Modell können

Unternehmen jeweils genau das Chassis-Modell wählen,

das die auftragsspezifischen und die gesetzlichen Anforderungen

am besten erfüllt. Horst Markus: „Als europaweiter

Marktführer verfügen wir in der Container-Chassis-Vermietung

nicht nur über 5000 Fahrzeuge, sondern auch

über die größtmögliche Auswahl an Chassistypen. Ein

echter Vorteil, wenn die Auftragsart häufiger wechselt.“

Kunden können unter verschiedenen Modellen für 20-

bis 45’-Container inklusive High-Cube wählen. Ebenso

stehen Chassis für den grenzüberschreitenden Verkehr in

fast alle Länder Europas zur Verfügung.

Starke regionale Präsenz

Unternehmen profitieren nicht zuletzt auch von der

starken regionalen Präsenz von PaulGünther. 15 Standorte

allein in Deutschland, dazu 27 Depots in weiteren 14 Ländern

stellen sicher, dass die gewünschten Chassismodelle

meist dort bereit stehen, wo der Kunde sie benötigt. Er

braucht sich nicht mehr auf die Suche nach einem lokalen

Anbieter zu begeben, stattdessen kann er den Auftrag

über eine einzige zentrale Free-Call-Nummer mit einem

bewährten Partner abwickeln.

Der Chassisspezialist

FAHRZEUGKONTOR GMBH BREMEN

Albert-Bote-Strasse 14

28197 Bremen

Telefon 0421 52 88 945

Fax 0421 52 73 90 91

www.fahrzeugkontor-koch.de

info@fahrzeugkontor-koch.de

Deutschlandvertrieb für

Containerchassis


Flexibilität durch

SEECONTAINER-MIETE

Eigentum verpflichtet – so steht es schon im

Grundgesetz. Wenn hier auch die soziale Sorge

um das Allgemeinwohl im Hintergrund steht,

lässt sich die Aussage auch auf Wirtschaftlichkeit

übertragen. Reinigung, Reparaturen, Lagerungsmöglichkeiten

für Einsatzlücken sind Pflichten, die

eigene Seecontainer mit sich bringen. Gerade für

kurz- und mittelfristige Einsätze können sich

Mietcontainer als kostensparend erweisen.

So farbig wie das kunterbunte Containermeer, sind

auch die Einsatzmöglichkeiten für Container.

Schiene, Straße oder Schiff – Seecontainer werden

seit über 50 Jahren im weltweiten Warentransport eingesetzt.

Für verschiedene Güter und Ansprüche haben sich

Ausstattungen und Varianten entwickelt. Aber mit dem

vielfältigen Warentransport hören die Einsatzmöglichkeiten

lange nicht auf. Als Materialcontainer auf Baustellen

oder umgebaut als Wohn- oder Büroraum sind die Boxen

aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.

TEU, TEU, TEU

Selbst die Papierbürokratie hat einen Zweck geschaffen;

so wird mitunter dank jahrzehntelang andauernder Aufbewahrungsfristen

in einzelnen Unternehmen selbst provisorischer

Archivraum mithilfe von Containern geschaffen.

Im Warenverkehr ist der kontinuierliche Umlauf im

Transportprozess für Außenstehende nur schwer durchschaubar.

Sind am Anlieferungsort einer Ware keine Produkte

für den Rückweg oder weiteren Einsatz vorhanden,

müssen die Container gelagert oder leer transportiert wer-

48 ConTraiLo 2/2009

MIETSPIEGEL

Vielseitige


VARIABLE AUSWAHL: Das Angebot

der Vermieter reicht von Standard- bis

zu Sondercontainern.


SERVICELEISTUNGEN:

Wartung, Reinigung

und andere Serviceleistungen

rund um die

Mietcontainer gehören

bei Vermietern wie

A-Tainer zum Serviceangebot.

Fotos: A-Tainer, Hyster

A-TAINER & SERVICE CHS CONTAINER HANDEL GMBH

1. Angebot Mietpark: 8-, 10-, 20- und 40’-Box,

HC, PW-Box, Open Top, Kühler, Flats, Isolierer,

Aufenthaltscontainer.

2. Vermieten hauptsächlich im Bereich Hamburg,

Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern,

Niedersachsen mit Lieferservice bei schneller

Verfügbarkeit.

3. Ab einem Tag bis Kundenwunsch.

4. Spezialitäten: 20’-Kühler, Diesel-Elektrik.

HITZEFREI GMBH RAINBOW CONTAINERS GMBH

1. Angeboten werden 20- und 40’-Seecontainer,

20- und 40’-Kühlcontainer. Die Container

werden vermietet oder verkauft.

2. In allen größeren Depots in Deutschland

vertreten: Hamburg, Duisburg, München,

Berlin, Nürnberg, Ludwigshafen, Mainz, auch

Rotterdam und Antwerpen. Vermietungen

erfolgen hauptsächlich bundesweit. Nebenkosten

wie Reinigung und Handling sowie

Transport werden gesondert berechnet. Verfügbarkeit

in der Regel innerhalb von 3 Tagen.

3. 20 Tage bei Miete minimum, zum Ende offen.

4. Bieten auch Kühlzellen, Sondercontainer und

Klimaanlagen an.

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten/Spezialitäten

50 ConTraiLo 2/2009

MIETSPIEGEL

1. Alle Arten und Größen von Seecontainern für Transport- und Lagerzwecke, wie 20- und 40’-Standardcontainer

und 20’-Reefercontainer, FR, Hardtop, OT, Openside, Sidedoor, 45’ DV+HC, 13,60-m-Container, Selfstorage

usw., Raumelemente, wie u. a. Büro-, Aufenthalts-, Sanitärcontainer und ganze Containeranlagen.

2. Vermietung weltweit, Schwerpunkt in Deutschland und angrenz. Ausland. Container in eigenen Depots in Hamburg,

Bremen, Worms, München, Berlin und diversen Inlanddepots (zum Großteil auch Bahn- oder Wasseranschluss).

Nach Kundenwunsch auch Transporte weltweit, Kranungen, Reinigung, Reparatur. Verfügbarkeit

in den Hauptdepots binnen 24 Stunden, Sondercontainer und externe Depots Voravis von ca. 2–3 Tagen.

3. Individuell nach Kundenwunsch zugeschnitten.

den. Beide Möglichkeiten verursachen Kosten. Gerade in

wirtschaftlich angespannten Zeiten können Aufträge wegbrechen,

andere können sich unvermutet ergeben. Zeiten,

die große Anpassungsfähigkeit erfordern, denn die Wenigsten

wollen sich langfristig binden.

Flexibel durch Miete

Mit Mietcontainern kann angepasst an die kurz- oder

mittelfristige Auftragslage agiert werden, ohne Kapital

langfristig zu binden. Das Angebot der Seecontainer-Vermieter

beinhaltet verschiedenste Container, von Standard-

4. Lackierung, Ausstattung oder Umbau nach Kundenwunsch. Zertifizierte Mitarbeiter sorgen für guten

Zustand, alle Container (sofern keine bautech. Besonderheiten) gem. inter. CSC-Vorgaben durchrepariert,

weltweit und grenzüberschreitend einsetzbar.

1. 20- und 40’-Kühl-, Tiefkühl- und Gefriercontainer, 40’-High-Cube Kühl-, Tiefkühl- und Gefriercontainer,

20’-Tankcontainer sowie Swap-Body-Tankcontainer, 10-, 15- und 20’-Lager- und Materialcontainer,

20- und 40’-Seecontainer, 40’-High-Cube Seecontainer, 20- und 40’-Isolier- und Klimacontainer.

2. Verfügbarkeit prompt, Vermietung weltweit, Miete und Nebenkosten wie PTI (nur bei Kühl-, Tiefkühl-

und Gefriercontainern), Handling, An- und Abtransportkosten (auch mit Kranungsarbeiten möglich) sowie

Endreinigungskosten. On- und Off-hire-Survey (nur bei Tankcontainern).

3. Je nach Containertyp Mindestmietzeiten von zumeist 1 Monat bis... (Mietende: Kundenwunsch).

4. Spezielle Container-Ausführungen sowie Stellung speziellen Zubehörs sind grundsätzlich möglich. Hier wird

dann allerdings – je nach gewünschter Ausführung etc. – die Mindestmietzeit angehoben. Besonderheiten:

24-Stunden-Service und spezielle Ersatzteilversorgung.


containern bis zu Sondercontainern und speziellem Zubehör.

Bei vielen Vermietern werden daneben nach Kundenwunsch

Serviceleistungen wie Endreinigung, Handling

und Transporte mit angeboten. Die Container sind in der

Regel schnell verfügbar. Oftmals stehen die Container in

verschiedenen Depots, die je nach Lage Anschlüsse an

Wasser, Schiene oder Straße haben können.

Wichtige Eckdaten für die Containermiete sind neben

dem Containertyp der Aufnahmeort, der Rückgabeort

und die geplante Mietdauer. Neben der Miete bieten

Containervermieter oftmals auch Optionen wie Leasing

oder Mietkauf an. Manche Angebote sind fast so flexibel

wie Seecontainer selbst.

STEINECKER-CONTAINERHANDEL GMBH

1. 20- und 40’-Seecontainer,

20’-Opensidecontainer.

2. Eine Mietstation, 63452 Hanau.

Sofort verfügbar.

3. Ab 30 Tage bis...

4. 20’-Opensidecontainer.

SBS CONTAINERSERVICE GMBH

1. 20‘-Lagercontainer, 20‘-Kühlcontainer.

2. Depot in Sittensen. Mietregion: Norddeutschland, in Ausnahmefällen

bundesweit. Tagesgenaue Abrechnung, Reinigung, An- und Abtransport

werden extra abgerechnet. Gegebenenfalls Reparaturkosten

nach Mietzeitende am Depot. Kleinreparaturen bei Bedarf am Aufstellungsort.

3. Mindestens 3 Monate – ohne Begrenzung.

4. –

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