April 2009 - KTS Freiburg

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April 2009 - KTS Freiburg

KTS # MAIstock mit. Die Band spielt gnadenlosen Grindcore,gibts schon ewig und hat schon in aller Herren Ländergespielt. An diesem Abend zum ersten mal inFreiburg.Eröffnet wird der Abend von den Lahrern von LIFEENDS. Hier will mehr Krach als Musik gemachtwerden, was hoffentlich gelingt.#01www.myspace.com/capitalistcasualtieswww.myspace.com/comecloserwww.myspace.com/wojczech13www.myspace.com/lifeendsgrindcoreNAZIAUFMARSCH STÖREN!F r e i t a g Wie jedes Jahr werden auch heuteNazis versuchen in Süddeutschlandden Tag der Arbeit zum "Tag derdeutschen Arbeit" umzulügen.Wahrscheinlich wird der zentraleAufmarsch für Süddeutschland inUlm stattfinden. Aus Freiburg fährtein Antifa-Bus.Aktuelle Infos: antifareisen.blogsport.de#01F r e i t a g22 Uhr2. FREIBURGER BASS, BALKAN &SKACONVENTIONEsperanza Sound.Gimpelakwa(D), Haydamaky(Ukraine),Esperanza Soundsystem ls. 2 moreReggae & Dubstep SoundsystemsDie zweite Freiburger Bass, Balkanund Skaconvention klingt nun an.Dieses mal mit einem Aufgebot an zwei live Bands,die sich wirkich sehen lassen können. Alle SKA undBALKAN Fans aufgepasst es geht los.1st Floor Livebands Ska, Balkan,RockGIMPELAKWA: Wildeastspeedska so nennt sich dieMusik der neun MusikerInnen mit einer unglaublichen4 Köpfigen Bläsersection einer tighten Rhytmusgruppeund einem Fabelhaften Showmaster.Sie kommen aus Leipzig,Weimar und Berlin daher.Das letzte mal 2007 hat die KTS gekocht wie nie zuvor...Dann kommts ganz dicke, denn HAYDAMAKY ausder Ukraine machen einen Zwischenstopp in Freiburg.Sie setzen dem Ganzen fröhlichen Treibennoch den originalen Touch auf und würzen Balkan,Ska, Rock mit Dub direkt aus dem Osten.Auch neun Leute sind auf der Bühne werden Euchalles abverlangen.2nd Floor Dubstep-Dub-Reggae-FusionIn der Kneipe wirds sehr basslastig, es wird Dubstep-Dubund Reggae laufen.Ein Mix der bei der letzten Freiburger BASS, BAL-KAN & SKACONVENTION im Herbst mit SequoiaSound schon unglaublich bis morgens um 8 Uhr gerockthat.Last Euch sagen: Kommet nicht zu spät!!!Strömet herbei und bringt Freude, Freunde und vielTanzpower mit, denn es wird ein Ultraheiße Nachtprophezeit!!!#02Samstag22Uhrwww.myspace.com/esperanzasoundsystemwww.myspace.com/gimpelakwawww.myspace.com/haydamakyLES TRUCS + SUPPORTFootloose ShowsLES TRUCS: zu zweit wird aus der mittedes raumes heraus in alte schreibtischlampengesungen, fast schon manischan unmengen von knöpfen gedreht, aufgenauso viele tasten und schalter gedrücktund mit rucksäcken im jogginganzug um tischegetanzt, die irgendwo unter knapp fünf millionen kabeln,alten synthies, kinderspielzeug, effektgerätenund vermeintlichem elektroschrott versteckt seinmüssen. sonst würde ja alles runterfallen. oder in derluft schweben. Die augen melden da unverzüglich:top!!!Die Ohren hören c64-nintendo-baller-elektro-punkstrom,gerade noch mit melodien für millionen, imnächsten moment schon wieder mit beats und zeugsfür die musikalische chaostheorie und melden: unglaublichover the top!!!Wer angst vor Neuem oder alten elektrogeräten hatund es lieber langweilig mag bleibt besser zu hause. alleanderen: nix wie hin, bevor der rest wieder schnellerwar.Ach so, Namedropping: Tobi macht auch ANTITAIN-MENT und Charlotte THE LATAH MOVEMENT. Und8 Koraktor


LES TRUCS hören sich so ähnlich an wie...LESTRUCS.Support wird noch zusammengelötet und demnächstaufwww.myspace.com/footlooseshows angekündigt.www.myspace.com/lestrucswww.myspace.com/footlooseshows#03Sonntag17UhrSINGER- SONGWRITERMINIFESTIVALLOVE OF EVERYTHING, WE VS. DEATH,KRAKOW LOVES ADANA & PALETAZOLOVE OF EVERYTHING (US) ist BobbyBurg. Und Bobby Burg scheint keinfreund der langeweile zu sein. Erspielt(e) bei JOAN OF ARC, MAKE BE-LIEVE und CHIN UP CHIN UP und hat nebenbeinoch sein eigenes Plattenlabel -Record Label- am laufen.Bei LOE geht es dafür musikalisch meistens eherruhig zur sache. Klassischer Singer-Songwriter-Stil,manchmal folkig, manchmal nahe am klassichenmidwestern-emo der 90er. Mit Gitarre, Kinderkeyboardund Looppedal. Oft unterlegt von zuckersüßenpoppigen loops, die live aber auch gerne mal zu einermeterhohen Soundwand hochgeschraubt werden,die einen glauben lässt es müsste mindestens eineganze band vor einem stehen. Bis einen die ruhigeStimme wieder zurückholt.WE VS DEATH(NL), die sechsköpfige Band aus Uetrechtmachen so ne art konzeptionellen instrumentalenpostrock. Laut eigenen angaben hat das neue Albumaber -more vocal stuff and a bit more doomysound-. Bewegen sich irgendwo zwischen Scraps ofTape und Godspeed You ! Black Emperor.Augen zu, abwarten, und schauen was passiert. Songsbauen sich, dem genre gerecht, gekonnt auf, und spieleneher weniger mit dem verbrauchten laut leise ding.KRAKOW LOVES ADANA, eine 2Mensch Combo, dieviel zu gut ist um aus dieser stadt zu kommen. Wunderschönemelancholisch traurige frauenstimme mitdezenter Gitarre. Unsere persönliche neue Freiburgerlieblingsband. Absolut unverbraucht.PALETAZO (US) ist Chris Hansen. Kumpel von Burg,mit ihm auf tour und bandtechnisch zu hause bei Pinebender.Er steht auch allein auf der bühne, mal mitAkustik mal mit E-Gitarre. Dementsprechend mal ruhiger,mal lauter. Einfach, indiepoppig und schön.Wir fangen wirklich früh an. Also rechzeitig runtervom Sofa!www.mysapce.com/footlooseshowsKTS # IMMERDonnersta g s20-21 UhrDienstag17-19 UhrDonnerstag18-20 UhrDienstag17-19 UhrDonnerstag17-20 UhrjedenfreienMittwoch18 UhrROTE HILFE/EA/SANISUMSONSTLADENKTS # MAIHilfe bei Problemen mit der Polizei,RepressionAbgeben, Abholen, Mitnehmen.Alles für Nix.INFOLADENBücher und Zeitschriften, Buttons und Aufnäher,T-Shirts, Kaffee und veganer Kuchen.CAFÉ REVOLTÉwöchentliche DIY-Kneipe mitLeckereien für Körper und GeistKoraktor 9


Leben für den totalen Markt?GEGEN LEIHARBEIT UND DIE FORTSCHREI-TENDE VERSCHLECHTERUNG UNSERER LE-BENSBEDINGUNGENLeiharbeiterinnen und Leiharbeiter sind dieersten Opfer der Wirtschaftskrise. Nach Angabendes Instituts der deutschen Wirtschaft sindseit Ende des vergangenen Jahres bis zu 150.000von ihnen entlassen worden. Damit endete derjahrelange Boom der Leih- bzw. Zeitarbeit, derim Juni 2008 mit 794.363 bei den Arbeitsagenturengemeldeten LeiharbeiterInnen den Höhepunkterreicht hatte. Für die Unternehmen wargenau das der Sinn der Leiharbeit: In Zeiten desAufschwungs wird die „Flexibilität“ der Lohnabhängigengenutzt, um billige Arbeitskräfte zurVerfügung zu stellen; in Zeiten des Abschwungsdient sie dazu, diese Arbeitskräfte möglichstproblemlos wieder entlassen zu können, wennsie nicht mehr gebraucht werden.Mit der Deregulierung der Beschäftigungsverhältnisseim Zuge von Leiharbeit und andererAngriffe auf den Lebensstandard der Beschäftigtenin den letzten Jahren wurde zunehmendzum frühkapitalistischen System von „Heuernund Feuern“ zurückgekehrt. Gerade in der aktuellenWeltwirtschaftskrise erweist sich die InstitutionLeiharbeit als außerordentlich nützlichfür die Unternehmen. Aber von Anfang an dientesie dazu, die sozialen Errungenschaften, Sicherheitenund Tarifverträge der Beschäftigtenauszuhöhlen und aufzuweichen; diese Aufgabehat die Leiharbeit in großem Umfang erfüllt.Für die Beschäftigten bedeutet Leiharbeit einenahezu völlige Abhängigkeit von den Schwankungendes Marktes. Die Leiharbeitsfirma „Manpower“,die auch in Freiburg eine Filiale hat,spricht das ganz offen aus, wenn sie auf ihrer Homepagedavon schreibt, dass es für Leiharbeitervor allem darum gehe, mit „den Anforderungendes Marktes jederzeit Schritt [zu] halten.“ DerMensch, reduziert auf die Verwertungsbedürfnissedes kapitalistischen Marktes, soll seineExistenz „jederzeit“, das heißt einzig und allein,zum Nutzen der Unternehmen führen, die vonseiner Ausbeutung profitieren. Die zynische,menschenverachtende Marktlogik wird in diesemZitat auch durch den verharmlosenden Managementjargon,an den wir uns durch die bürgerlichenMedien schon fast gewöhnt haben,nur notdürftig verdeckt.Die Deregulierung des Arbeitsmarktes hat inDeutschland besonders die rot-grüne Regierungforciert. Hierfür steht unter anderem die sogenannteAgenda 2010 und das darin enthaltene„Arbeitnehmerüberlassungsgesetz“, mit dem dieGesetzgebung zur Leiharbeit liberalisiert wurde.Aber auch die Gewerkschaften haben ihren Segenfür diese „Überausbeutungsverhältnisse“ gegeben,indem sie Tarifverträge in der Leiharbeitsbrancheabschlossen und damit diese flächendeckendenLohnsenkungen grundsätzlichanerkannten. Wenn Sozialdemokratie und Gewerkschaftenheute die Massenentlassungenvon LeiharbeiterInnen beklagen, dann beklagensie nur die Auswirkungen der von ihnen selbstgeförderten Entwicklung. Jetzt, in der Wirtschaftskrise,zeigt sich, wie fatal es war, dass dieArbeiterinnen und Arbeiter die Angriffe der letztenJahre nicht erfolgreich abwehren konnten.Auf dem Boden des deregulierten Arbeitsmarktswerden Beschäftigte noch stärker ausgebeutetals vorher und m üssen sich immer schlechterenArbeitsbedingungen anpassen, um nicht ganzarbeitslos zu werden.Leiharbeit ist allerdings nur ein Beispiel für dieseit Jahren immer weiter voranschreitende Prekarisierungunserer Lebensverhältnisse. Währendauf der einen Seite unsere Arbeitsverhältnisseimmer unsicherer werden, etwa durch befristeteVerträge, Mini- oder Midi-Jobs, ausufernde,oft unbezahlte Praktika und ähnlichem, werdengleichzeitig die sozialen Absicherungen immerweiter abgebaut. Die staatliche Rente reichtnur noch für eine Basissicherung auf Sozialhilfeniveau,wenn wir nicht „privat vorsorgen“. DieArbeitslosenversicherung führt nach einem Jahrdirekt zu den verarmenden ALG-II-Sätzen. DieUnis verlangen jedes Semester Studiengebühren,und auch in der Gesundheitsversorgungwerden Leistungen immer weiter abgebaut. DerGang zum Zahnarzt kann heute schon ruinöseFolgen haben.Aber warum werden unsere Lebensbedingun-10 Koraktor


gen immer schlechter, wenn auf der anderenSeite die Gesellschaft immer mehr Güter in immerkürzerer Zeit produzieren kann? Warumwird nicht für unsere Bedürfnisse produziert,damit alle ein gutes Leben haben können? DieUrsache dieses Missstands liegt in der Logik derkapitalistischen Gesellschaft begründet. DerKonkurrenzkampf zwingt die Unternehmen dazu,die Ausbeutung immer weiter zu verschärfen,um auf dem Rücken der Beschäftigten dieProfite stabil zu halten. In Zeiten der Krise wirddieser Zwang noch einmal massiv verstärkt. Ineiner Gesellschaft, in der sich alles nur um dieVerwertung des Kapitals dreht und ökonomischeEffizienz das wichtigste Prinzip überhauptist, ist das Gedeihen der Kapitalverwertungwichtiger als die alltäglichen Bedürfnisse derMenschen. Darin sind sich von den politischenParteien über die Medien bis hin zur Justiz sogut wie alle sozialen Kräfte und Institutionen einig.Sogar die scheinbaren Kritiker des Systems,die reformistischen Linken und die Gewerkschaften,stützen das System, solange sie dieGrundprinzipien des kapitalistischen Regimesnicht in Frage stellen. Wer sich auf die Logik desKapitalismus einlässt, lässt sich immer schonauf eine Logik der Ausbeutung, der Entfremdung,der Unterdrückung und der politischenEntmündigung ein. Auch der Staat, von dem sichviele jetzt die Rettung der kapitalistischen Wirtschafterhoffen, ist ein fester Bestandteil dieserLogik.Die einzigen gesellschaftlichen Kräfte, die eineAlternative zu den neoliberalen Deregulierungeneinerseits und den halbherzigen Reformender Staatslinken andererseits darstellen, sind dieOpfer der Verhältnisse selbst, also wir alle. Niemandkann uns die Aufgabe abnehmen, dieseVerhältnisse endlich zu überwinden. Keine Stellvertreterinstitution,kein Staat, keine Partei undkeine Gewerkschaft kann das für uns erledigen.Und selbst da, wo es zunächst einmal nur darumgeht, konkrete Angriffe auf unseren Lebensstandardabzuwehren, sind wir selbst die einzigen,auf die wir uns verlassen können. Nicht einmalfür die kleinsten Reformen ist der Reformismusbrauchbar. Denn auch wenn er manchmal kleineErfolge erzielt, kann er diese Erfolge aufgrundseiner Einbindung ins System im Zweifelsfalldoch nicht dauerhaft verteidigen. Sobald er sichnämlich auf die Regeln der bürgerlichen Gesellschaft,auf Parlamentarismus, Lobbyismus unddie Anerkennung durch das System einlässt,muss auch er sich den Grundregeln der Gesellschaft,dem Kapitalprinzip, unterwerfen. In derKrise bedeutet das zwangsläufig, dass zuallererstdas bedrohte Kapital gerettet werden muss,bevor man die kleinen Leute rettet, deren Bedürfnissein der Krisensituation doch nicht ganzso wichtig sind. Wer das System nicht abschaffenwill, kann es nur noch verwalten.Wir können diese Verhältnisse nur dann überwinden,wenn wir unsere Stimme nicht abgeben,sondern selber aktiv werden. Während Leiharbeitals extreme Form kapitalistischer Lohnarbeituns als Konkurrenten auf dem Arbeitsmarktgegeneinander ausspielt und voneinanderisoliert, sollte es stattdessen darum gehen,uns solidarisch zusammenzuschließen und gemeinsamgegen die Angriffe auf unseren Lebensstandardund für die Verbesserung unsererExistenz zu kämpfen. Und weil unsere Existenzinnerhalb des kapitalistischen Systems grundsätzlichnicht unseren Bedürfnissen nach Freiheit,Selbstbestimmung und Solidarität entsprechenkann, bedeutet der Kampf um bessere Lebensbedingungenam Ende immer auch denKampf gegen die Bedingungen des Kapitalismusselbst.La Banda Vaga, März 2009Koraktor 11


Auf Indymedia:Seit Indymedia linksunten Anfang Februar onlineging, gibt es sehr viele Indymedia-Berichte zu Freiburg.Hier eine Auswahl der letzten Berichte, die alleunter http://linksunten.indymedia.org/freiburgarchiviert werden:Wintersalat und Quinoa. Für alle, die immernochnicht satt waren, gab es als Nachtisch den Chocolate-Upside-Down-Pudding-Smash-NATO-Cake.http://linksunten.indymedia.org/de/node/600KRISE DES KAPITALISMUS -KRISE DES KRIEGESDie Gruppe "Zu viel Arbeit" veranstaltete am 19. Februarin der KTS Freiburg einige Vorträge mit anschließenderDiskussion. Die Veranstaltung waraußerordentlich gut besucht. Nicht wenige musstenmit der Treppe als Sitzgelegenheit vorlieb nehmenoder den Vortrag stehend miterleben. Insgesamtvier Personen sprachen für mehr als 75 Minutenüber die NATO, die Antikriegsbewegung unddie Verbindungen zwischen Kapitalismus undKrieg.http://linksunten.indymedia.org/de/node/5667AKTIONEN GEGEN KRIEGSLOGISTIKERDHL IN FREIBURGAm 14. März 2009, dem Aktionstag gegen Militarismus,verteilten AktivistInnen in Freiburg Infomaterialiengegen den Kriegslogistikkonzern DHL. Vorder Postfiliale in der Eisenbahnstraße wurden PassantInnenund KundInnen über die neue -Firmenphilosohie-und über die Zusammenarbeit zwischender Bundeswehr und DHL durch Flugblätteraufgeklärt...http://linksunten.indymedia.org/de/node/1334FREIBURG: SOLISPONTI GEGEN POLIZEIBRUTA-LITÄT IN BERLIN, WUPPERTAL & SONSTWOKOCHREZEPTE GEGEN DEN NATO-GIPFELAm 28. Februar 2009 hat die DIY-Küche mal wiederin der KTS für ein Vorbereitungstreffen gegen denNATO-Gipfel und ein Metal-Konzi gekocht. Es gabeine Wintersuppe zur Vorspeise. Das Hauptgerichtwaren Wirsingrouladen mit Karotten-Pastinaken-Rote-Beete-Füllung, Senf-Sellerie-Schnitzel, einIn den frühen Abendstunden des 15. März zogenetwa 20 Linke flyerverteilend und mit Transpi ausgestattetdurch die Freiburger Innenstadt. Damitsollte auf die aktuell in Berlin und Wuppertal geschehenePolizeigewalt aufmerksam gemacht werden...http://linksunten.indymedia.org/de/node/1407StrandcafeGrethergelände, Adlerstr.12Jeden Donnerstag Kneipe ab 21 UhrStrandbar 2. und 4. Freitag im Monat ab 21 UhrSchwul-Lesbischer Abend der Rosa Hilfe:1. und 3. Freitag im Monat ab 21 UhrVolxküchen jeden 1. und 3. Dienstag im Monat(03.02. & 17.02.09) ab 20:3012 Koraktor


Nun steht der Gipfel vor der Tür, und mit ihmüber 30.000 Bullen und Militärs, die zur Verhinderungder Proteste in die Region strömen. Aberauch Tausende Linke werden aufkreuzen um denKriegstreibern einen Strich durch ihre Party zumachen. So wird zu Massenblockaden in Strasbourgund Baden-Baden aufgerufen, ein Camp inStrasbourg organisiert und mit einer Großdemovon über 40.000 Linken (ein 1:1,25 Verhältnis?)am 4. April gerechnet. In Basel, Frankfurt, Brüssel,Berlin und Freiburg hat der antimilitaristischeund antikapitalistische Protest schon Ende Märzbegonnen. Nun treffen sich die G20 zum financial-fools-dayin London, am 1. April, und werden -wie auch zahlreiche Aktivisten und Aktivistinnen- in die Rhein-Region kommen und weitere Strategiender kriegerischen Absicherung der kapitalistischenKrise besprechen. Seitdem die Wirtschafts-und Finanzkrise in ihrem Ausmaß wörtlichdurch die Decke ging, wird immer breiterenSchichten klar, dass wir in einem verblendendenS ystem der sozialen Ungleichheit leben und aneinem historischen Moment angekommen sind.Selbst bürgerliche Medien beginnen kritisch ander Glaubwürdigkeit des Kapitalismus rüttelnJetzt gehts los!und zerfleischen offen die Zumwinkels undFrieds der atlantischen Staaten. Sowas wäre voreinigen Jahren nicht denkbar gewesen. Die Sichtbarkeitder Krise wird auch den Widerstand spürbarmit sich ziehen. Aktuell zeichnet sich eine seitJahren vermisste Dynamik linker Bewegung ab:Kaum ein Wochenende ohne mehrere Großdemos,Streiks, mehr radikale Kritik und Lust aufpraktische Interventionen. Der NATO-Gipfel inStrasbourg wird uns hier Vorort die Möglichkeitgeben, in den reibungsfreien Ablauf der Feier desmilitärischen Arms des Kapitalismus einzugreifen,die Überfälligkeit seiner Abschaffung herauszuschreienund gemeinsam gegen staatliche Repressionzu Kämpfen. Dies birgt Risiken und bedarfMut. Unsere Geschichte selber in die Handzu nehmen ist nicht die bequemere aber die notwendigeHandlungsop tion.Wir bleiben dabei:NATO-GIPFEL UND SEINE HANDLANGER AN-GREIFEN!Kommando Anakonda Freiburg, Ende März 2009Auf die Straße gegen Krieg und fürVersammlungsfreiheitCOMMUNIQUÉ VOM 16.02.2009Auch der zweite Vorstand der KTS-Ini hat von derPolizeidirektion Freiburg eine Vorladung als Beschuldigterwegen angeblichen Verstoßes gegendas Versammlungsgesetz bekommen. Als Mittelder Repression wählt die Polizei ausgerechnet dasVersammlungsgesetz, gegen das sich die Demonstrationfür Versammlungsfreiheit vom 13. Dezember2008 richtete. Es bestätigt sich also, dass die Polizeian einer Deeskalation nicht interessiert ist, wiewir bereits in unseren Communiqués vom 27. Januarund 10. Februar festgestellt haben. Die Kriminalisierungder Demonstration ist dabei nur einVorwand für einen Angriff auf die KTS im Vorfelddes NATO-Gipfels.Wir lassen uns von diesen Einschüchterungsversuchennicht beeindrucken und rufen weiter zurGroßdemonstration gegen die KriegsorganisationNATO am 30. März um 18 Uhr am Bertoldsbrunnenin Freiburg auf. Die Demonstration ist der Auftaktder Proteste gegen den 60. NATO-Gipfel am 3.und 4. April in Strasbourg, Baden-Baden und Kehlund markiert zugleich den Abschluss des ConvergenceCenters vom 25. bis 31. März im AutonomenZentrum KTS. Auf eine Anmeldung der Demonstrationwird bewusst verzichtet, um erneut gegendas geplante neue baden-württembergische Versammlungsgesetzzu protestieren.Autonome Antifa FreiburgKoraktor 13


Publikation „‘aktion’-arbeitsscheu“ erschienen!Zur Dokumention der Berliner Veranstaltungsreihe„Asozial - Kontinuitäten und Brüche“ ist MitteDezember 2008 der telegraph 116/117 unter demTitel „aktion“- arbeitsscheu erschienen. Diese Veranstaltungendes „Arbeitskreises Marginalisiertegestern und heute“ (http://marginalisierte.de) wurdenzum Gedenken an die verfolgten sog. Asozialenim NS-Staat durchgeführt, von denen Tausendevor 70 Jahren in Konzentrationslager deportiertwurden.Unter Fragestellungen wie „WER IST ‘NÜTZLICH’- WER IST ‘MINDERWERTIG’?“ wurden von Februarbis Juni letzten Jahres Parallelen und Kontinuitätenaufgezeigt, z.B. im Zusammenwirken von Kriminalpolizei,Sozialbehörden und Arbeitsverwaltungbei der Verfolgung bzw. beim Aufspüren sog.Asozialer. Im Rahmenprogramm wurde die Ausstellung„Wohnungslose im Nationalsozialismus“gezeigt.n dem Büchlein entsteht ein spannendes und anspruchsvollesBild für geschichtsbewusste Menschen,das sich aus Zeitzeugenberichten, (sozial-)COMMUNIQUÉ VOM 08.03.2009Am 8. März 2009 marschierten etwa 100 Nazisdurch die Berner Altstadt. Der Anlass für den unbewilligtenAufmarsch war die Verurteilung fast des gesamtenPNOS-Vorstands wegen Rassendiskriminierung.Zuletzt hatten die Nazibands „Indiziert“ und„Amok“ am 2. August 2008 in Bern ein klandestin organisiertesKonzert im Bümplizer BegegnungszentrumBienzgut durchgeführt. Die „Indiziert“-Mitgliederwaren erneut massgeblich an der Organisationund Durchführung der Naziaktivitäten beteiligt.Ursprünglich wollten die Nazis durch Burgdorf marschieren,wo mehrere hohe PNOS-Kader leben. DieStadt hatte den Aufmarsch bewilligt, vor der Öffentlichkeitgeheim gehalten und der PNOS verboten, aufihrer Homepage Werbung zu machen. Nachdem derTermin über Naziforen bekannt wurde, mobilisiertenantifaschistische Kräfte nach Burgdorf und machtenso eine breite Öffentlichkeit auf Burgdorfs Naziproblemaufmerksam. Daraufhin verbot die Stadt denUmzug der PNOS, bewilligte jedoch eine Platzkundgebung.wissenschaftlichen Reportagen mit umfangreichenQuellenangaben sowie dem Versuch einer begrifflichenBestimmung des als Sammelbegriff von denNazis verwandten Unworts Asozial zusammensetzt.Der Fakt, dass diese Verfolgten des Nazi-Regimesnie eine Rehabilitation ideeller oder materiellerArt erfahren haben - in den KZs trugen sie denschwarzen Winkel - gibt Anlass zu der Annahme,dass die Verfolgung in der Gesinnung von Menschen,die von Sozialschmarotzern oder Staatsparasitenreden, auf üble Art weiterwirkt. Wie de Veranstaltungsreiheschließt auch die Dokumentationab mit dme Aufruf zur Schaffung eines Gedenkortes-Kein Mensch ist asozial- - und ist allein deshalbsehr von mir zu empfehlen.Preis pro Broschüre: Eur 6, zzgl. VersandBezug: AK Maginalisierte - gestern und heutec/o A.Allex, fax 030-24727129e-ail: anne.allex@gmx.dehttp://marginalisierte.deKeine Toleranz der IntoleranzDer trotz des städtischen Verbots von der PNOS inder Presse angekündigte Umzug konnte von derAntifa verhindert werden. Burgdorfs Bürger manifestiertenihr Verständnis von Demokratie durch ihrepeinliche Abwesenheit, während rund 200 Antifasunbewilligt gegen Rassismus demonstrierten.Nachdem die Pläne der PNOS in Burgdorf vereiteltwurden, mobilisierten die Nazis nach Bern. Die Polizeizeigte sich unfähig oder unwillens den Naziaufmarschzu verhindern. Erst eine Demonstration vonüber 250 Antifas konnte mit der Drohung unmittelbarerGewalt den Aufmarsch beenden, die Nazismussten sich aus Bern zurückziehen.Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der Staat Naziaufmärschedurch Verbote nicht verhindern kannoder will. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass dieAntifa Naziaufmärsche effektiv verhindern will undkann. Faschistische Aufmärsche dürfen nicht zurNormalität werden. Wehret den Anfängen!Antifa Bern, Autonome Antifa Freiburg,Antifa Oberland, Bündnis alle gegen Rechts, Repro14 Koraktor


Von der Aufklärung verschontCOMMUNIQUÉ VOM 25.02.2009In Bern wurden am frühen Morgen des 17.02.2009acht Wohnungen und Büros durchsucht. SiebenPersonen wurden festgenommen, zwei weiterevorgeladen und eine Person ist noch immer in Fribourgim Gefängnis. Neben Wohnungen wurdeauch linke Büros durchsucht und dabei diverseComputer und Akten beschlagnahmt. Die Razzienwurden von der Fribourger Polizei durchgeführt,die Berner Polizei leistete Amtshilfe. Am 20.02.2009wurden in Bern erneut zwei Wohnungen durchsucht.Zwei Personen wurden festgenommen undim Laufe des Tages wieder freigelassen. Vorwandder Hausdurchsuchungen war die Zerschlagung einesNazikonzerts am 11.10.2008 in Fribourg. In derBar „Elvis et moi“ wurde ein von der Nazigruppe„Soleil Noir“ organisiertes Dark-Wave-Konzert derBand „Camerata Mediolanense“ von rund 30 AntifaschistInnendurch die Zerstörung des Mobiliarsund der Instrumente verhindert.In Zürich wurden am 20.01.2009 zwei Wohnungenvon der schweizer Bundespolizei durchsucht.Ein Mitglied des Revolutionären Aufbaus Schweizwurde festgenommen und sitzt seitdem in Pfäffikonim Gefängnis. Als Vorwand gibt die Polizei an,sie habe in dem Mietshaus Material gefunden, dassich zum Bau von Brandsätzen eigne. Mit einerähnlichen Begründung wurden bereits am06.05.2008 zwei Hausdurchungen bei Mitgliederndes Revolutionären Aufbaus Schweiz durchgeführt.Auch damals dienten angebliche Sprengstoffdelikteals Vorwand, der im Nachhinein nie konkretisiertwurde.In Lausanne, Genf und Bern hat die private Sicherheitsfirma„Securitas“ die linke Szene im Auftragder Großkonzerns Nestlé infiltriert. Mindestensdrei private Spitzel wurden unter falscher Identitätin verschiedene Gruppen eingeschleust, darunterAttac Vaud und die Antirepressionsgruppe Lausanne.Securitas wies nach der Enthüllung des Skandalsdarauf hin, dass die Polizei über die Infiltrationenund die Ergebnisse informiert worden sei. DasVerfahren gegen die Securitas wird eingestellt, danach Ansicht des waadtländer Untersuchungsrichtersweder Securitas noch Nestlé den Persönlichkeits-oder den Datenschutz verletzt hätten.Ganz anders hingegen ist der Umgang der schweizerJustiz und Polizei mit Nazis. Obwohl die „ParteiNational Orientierter Schweizer“ in aller Öffentlichkeitden Nationalsozialismus plant und propagiert,wurde die Führungsriege am 29.01.2009 wegenVerstoßes gegen das Antirassismusgesetz lediglichzu geringen Geldstrafen verurteilt, die teilweise sogarnoch zur Bewährung ausgesetzt wurden. Auchein PNOS-Vorstandsmitglied und Nazisänger wurdenach dem gleichen Gesetz lediglich zu einerGeldstrafe verurteilt, obwohl er die Miss Schweizals „Geschwür“ bezeichnet hatte, „welches die freie,unabhängige Eidgenossenschaft bereits am Auffressenist“.In der Schweiz ist Antifaschismus kein Konsens:Linke werden verfolgt, Rechte protegiert. Die Attentäterdes Nazibrandanschlags am 04.08.2007 aufdie mit 1.500 Menschen gefüllte Reithalle in Bernwurden nie ermittelt, der Anschlag wurde in denschweizer Medien fast komplett verschwiegen. Dierassistische SVP konnte am 06.10.2007 nur mit Gewaltam „Marsch auf Bern“ gehindert werden. Sieerhielt trotz ihres offenen Rassismus bei denBundesratswahlen den höchsten Stimmenanteilund ist mittlerweile wieder im Bundesrat vertreten.Im Kanton Luzern marschieren jedes Jahr im Juli750 Spießbürger zusammen mit 250 Nationalsozialistendurch Sempach, als sei Faschismus eineMeinung und kein Verbrechen.Helvetia, häb dr Latz!Autonome Antifa FreiburgWagenheBarJeden 1. Donnerstag im Monat ab 18 Uhr auf'dem Schattenparker Wagenplatz (Am Eselwinkel7, vor IKEA) mit Pizza, Bier und Musik!Für Specials, Bands, DJanes, Filme,etc.Achtet auf Flyerund Ankündigungen auffreieburg.de und schattenparker.net!Koraktor 15


This is what democracy looks likeCOMMUNIQUÉ VOM 19.03.2009In Freiburg handelt die Polizei zunehmend alspolitische Akteurin und setzt damit selbst demokratischeGrundprinzipien außer Kraft. In derBadischen Zeitung (BZ) vom 14.03.2009 bekräftigtedie Polizeidirektion Freiburg erneutihre politische Eskalationstrategie imUmgang mit der autonomen Szene. Selbstder Freiburger Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen stellt fest, dass diese Abkehrvon der „früheren, an Deeskalationorientierten‚Freiburger Linie‘“Ausdruck der „in letzterZeit zunehmend bürgerrechtsfeindlichenPolizeistrategie“sei.Nach der von allen Seitenpositiv bewerteten KTS-Demonstrationvom 13.12.2008 gegendas Versammlungsgesetz undfür Versammlungsfreiheit sinddrei besonders exponierte Personender 2.500 DemonstrantInnengezielter Repression ausgesetzt.Trotz oder gerade wegender erfolgreichen und transparentenKommunikation zwischenKTS und Polizei wird der für dieKommunikation mit der Polizeivor und während der DemonstrationDelegierte nun ausgerechnetmit dem Gesinnungsparagraphen„Landfriedensbruch“kriminalisiert.Auch die beiden Vorstände desKTS-Trägervereins erhielten Vorladungenals Beschuldigte wegen angeblicherVerstöße gegen das Versammlungsgesetz.PolizeidirektorAmann behauptet in der BZfälschlicherweise, der Aufruf der KTS zur Demonstrationsei strafbar, obwohl dies nach dereinschlägigen Rechtsprechung zu §§ 23 ff. VersGnicht zutrifft. Die Angriffe der Freiburger Polizeidienen nicht der Strafverfolgung, sie sind vielmehrpolitisch motiviert.Neben den üblichen Zielen antilinker, staatlicherRepression wie der Einschüchterungund Ausleuchtung einer ganzen Subkultur,zielen die momentanen Angriffe aufdie sich über Jahre herausgebildeten,gut funktionierenden Kommunikationsstrukturenzwischen KTS undStadtverwaltung. Die Polizei versuchtungeachtet der Lokalpolitik, die als„Freiburger Linie“ bundesweit bekanntesoziale Befriedungsstrategiezu sabotieren, und provoziertdamit langfristige Konsequenzenfür das Verhältnisder Stadt Freiburg zu ihrerautonomen Szene.Für uns ist nach wie vordie sofortige Einstellungder Ermittlungsverfahrenunabdingbar für eine Fortführungunserer Politik der bewusstenDeeskalation. Wir beobachtenferner sehr genaudas Verhalten der Polizeiin den kommenden Wochenvor und während des 60.NATO-Gipfels in Strasbourg,Kehl und Baden-Baden. Wir verstehenAmanns undifferenzierteÄußerung, das ConvergenceCenter gegen den NATO-Gipfelvom 25. bis 31. März in der KTSsei „nicht unproblematisch“ alsDiffamierung legitimen Protests.Wir rufen jetzt erst recht zur unangemeldetenDemonstration am 30.März gegen Militarismus und fürVersammlungsfreiheit auf.Make militarism history!Autonome Antifa Freiburg

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