Schulanfangszeitung 2010-2011 - Elternverein des BG/BRG Kufstein

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Schulanfangszeitung 2010-2011 - Elternverein des BG/BRG Kufstein

EHE + FAMILIEN | Die Zeitschrift für Familien Ausgabe 5A 2010 Verlagspostamt 1010 Wien P.b.b Zul.-Nr.: 02Z032728M Jahrgang 43 www.familie.atSchulanfangszeitungDES KATHOLISCHEN FAMILIENVERBANDES ÖSTERREICHSFür dasSchuljahr20102011FÜR ALLE SCHULTYPENNeues abdem Schuljahr2010/2011Schulpartnerschaftin der Praxis, Aufgabender ElternvereineBildungsstandardsund Zentralmatura:Was sie (nicht) könnenTerminpläne fürElternvereine, Schuleund Schulpartneristockphoto


SCHULANFANGSZEITUNG_03Neu im Schuljahr 2010/11BERUFSORIENTIERUNG UND BILDUNGSBERATUNG AN DER SCHULE NEUAls zentrale Aufgabe der Schule wird laut § 2 Schulorganisationsgesetz (SchOG)darauf hingewiesen, dass die Schülerinnen und Schüler mit dem für das Lebenund den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zumselbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen sind.Nach der Pflichtschule stellt sich für den Jugendlichen und auch die Eltern undErziehungsberechtigten die Frage: “In welche berufliche Richtung soll der Weggehen?“ Schon bisher wurde von der Schule die „Verbindliche Übung der Berufsorientierung“durchgeführt. Neu ist, dass durch Zusammenwirken und Bündelungeinzelner Faktoren am Standort die Wirksamkeit von Information, Beratung undOrientierung für Bildung und Beruf in der 7. und 8. Schulstufe durch einen verbindlichenMaßnahmenkatalog (Berufsorientierungs- und Bildungskonzept)verbessert werden soll. Das heißt, dass an jeder Schule unter Berücksichtigungstandortbezogener Faktoren und regionaler Bedürfnisse ein Gesamtkonzept erarbeitetwird und in der 7. und 8. Schulstufe verbindlich umgesetzt werden muss.Bewusst oder unbewusst wird die künftige Berufs- und Bildungsentscheidungauch durch die Mitwirkung der Eltern und Erziehungsberechtigten beeinflusst.Deshalb ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass die Eltern und Erziehungsberechtigtenüber das an der jeweiligen Schule geltende Berufsorientierungs- undBildungskonzept informiert werden. Dies kann bereits beim Eintritt in die Hauptschule/NMSbzw. Gymnasium passieren, muss jedoch spätestens zu Beginn der7. Schulstufe im Klassenforum bzw. Schulforum den Eltern und Erziehungsberechtigtenzur Kenntnis gebracht werden. Weiters sind Elternabende in der 7. und8. Schulstufe zu den Bereichen Informationsfindung, weitere Schul- und Berufslaufbahnund Informationen über Anmelde- und Aufnahmeverfahren durchzuführen.Für die Erarbeitung und Umsetzung dieses standortbezogenen Berufsorientierungs-und Bildungskonzeptes ist der/die Schulleiter/in verantwortlich.Nähere Informationen finden Sie im amtlichen Rundschreiben unterwww.bmukk.gv.at/bo. Sollten Sie weitere Auskünfte benötigen, wendenSie sich an das Büro des Katholischen Familienverbandes Österreichs unterrosenberger@familie.at, Tel. 01/515 52-3634.Sieglinde Guserl, Leiterin des Arbeitskreises „Schule und Bildung“ imKFÖ und Mitglied im ElternbeiratSTIMMZÄHLUNG IN DEN EINZELNEN QUORENBEI DER EINFÜHRUNG VON SCHULVERSUCHEN?Die bisherige gesetzliche Regelung bei Schulversuchen sieht eine Zustimmungvon 2/3 der Lehrer und 2/3 der Erziehungsberechtigten vor. In der gesetzlichenRegelung der Neuen Mittelschule gibt es eine Unklarheit, da der Text lautet:„In die Modellversuche dürfen nur jene Schulen der Sekundarstufe I einbezogenwerden, an denen zwei Drittel der Lehrer und Erziehungsberechtigen ...“Dazu MR Ing. Dr. Bernhard Wienerroither (Projektteam NMS, bm:ukk) im Wortlaut:„Bei den Modellversuchen gemäß § 7a Schulorganisationsgesetz ist dieFormulierung so zu verstehen, dass für die Durchführung die Zustimmungvon jeweils zwei Drittel der Lehrpersonen der gesamten Schule und Erziehungsberechtigtender SchülerInnen der Sekundarstufe I erforderlich ist.“FRAGENUND ANTWORTEN:SCHÜLERBEFÖRDERUNG IM GELEGENHEITSVERKEHR:Wenn kein geeignetes öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügungsteht, können Gemeinden und Schulerhalter die Einrichtung einesGelegenheitsverkehrs beantragen. Ein zu Fuß zurückzulegenderSchulweg ist grundsätzlich zumutbar, wobei aber dem Alter derSchüler und einer allfälligen Gefährdung besondere Beachtungzukommt. Die Antragstellung muss durch den jeweiligen Schulerhalterbeim zuständigen Finanzamt/Kundenteam Freifahrtenerfolgen. Die Einrichtung und Abwicklung der Schülerbeförderungim Gelegenheitsverkehr erfolgt im Zusammenwirken der Gemeindenbzw. Schulen, der Verkehrsunternehmen und des jeweiligenKundenteams für Freifahrten.Nähere Informationen erhalten Sie im BM für Wirtschaft, Familieund Jugend bei Frau Mag. Elfriede Petrzalka, Tel. 01/711-00-3297,E-Mail: elfriede.petrzalka@bmwfj.gv.at oderauf der Homepage des Bundesministeriums:http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/FreifahrtUndFahrtenbeihilfen/Seiten/Schüler.aspxWEITERE FRAGEN ZU DEN SCHÜLERFREIFAHRTENUND FAHRTENBEIHILFEN:Umfassende Informationen erhalten Sie in dieser Schulanfangs -zeitung auf den Seiten 19 – 21 sowie im Bundesministerium fürWirtschaft, Familie und Jugend (bmwfj) www.bmwfj.gv.at> Familie > Finanzielle Unterstützungen > Freifahrt und Fahrtenbeihilfen> SchülerKANN MAN EIN KIND AN ZWEI SCHULEN GLEICHZEITIGANMELDEN, WENN ES EINE AUFNAHMSPRÜFUNG GIBT UNDMAN NICHT WEISS, OB MAN DIESE BESTEHT?Die Verordnungen sind von Bundesland zu Bundeslandverschieden. Nachfragen beim zuständigen Landesschulrat bzw.Stadtschulrat für Wien. Siehe Homepage des BMUKK:http://www.bmukk.gv.at/service/links/landesschulraete.xmlKANN ICH MIR DEN HORTPLATZ MEINES KINDES IN WIENAUSSUCHEN?Nein, die Gemeinde Wien behält sich die Vergabekriterien vor.Eltern können nur einen Bedarf an einer Nachmittagsbetreuunganmelden. Langfristig gibt es nur noch die Ganztagsschule mit verschränktemUnterricht und Anwesenheitspflicht bis zum Nachmittagoder die Offenen Volksschulen mit Nachmittagsbetreuung.Horte werden nur noch an den Standorten angeboten, an denen dieSchule zu Mittag endet.


04_SCHULANFANGSZEITUNGistockphotoSchulpartnerschaftin der PraxisEine wichtige Grundlage füreine gute Zusammenarbeit vonLehrern, Eltern und Schülern istdie Kommunikation untereinander.Die wichtigsten Gremien derSchulpartnerschaft möchtenwir Ihnen kurz vorstellen:KLASSENELTERNBERATUNG(KLASSENELTERNABEND)Die Klassenelternberatung ist in allen Schulartenvorgesehen. Lehrer, Eltern und Schülerderselben Klasse beraten sich über Fragen derErziehung, den Leistungsstand, den Bildungsweg,Fragen der Schulgesundheitspflege undden gemeinsamen Unterricht von Kindernohne und mit sonderpädagogischem Förderbedarf.Klassenelternberatungen sind aufjeden Fall durchzuführen• in den ersten Stufen jeder Schulart(ausgenommen die Berufsschulen) und• auf Verlangen der Eltern eines Drittelsder Schüler der betreffenden Klasse.Die Einladung erfolgt durch den Klassen -lehrer. In Schulen mit Klassenforen sind siemöglichst gemeinsam mit den Sitzungendes Klassenforums abzuhalten.KLASSENFORUMDas Klassenforum ist an Volks-, Haupt- undSonderschulen das Entscheidungs- undBeratungsgremium für die einzelne Klasse.Das Klassenforum muss vom Klassenlehrerinnerhalb der ersten acht Wochen jedesSchuljahres einberufen werden. Bei dieserSitzung wird auch der Klassenelternvertreterund sein Stellvertreter gewählt (siehe ChecklisteSeite 5).Dem Klassenforum gehören mit beschließenderStimme an• der Klassenlehrer oderKlassenvorstand und• die Eltern der Schüler derbetreffenden Klasse.Der Schulleiter und sonstige Lehrer der Klassedürfen mit beratender Stimme am Klassenforumteilnehmen.SCHULFORUMDas Schulforum hat den gleichen Aufgabenbereichwie das Klassenforum und ist für alleAngelegenheiten zuständig, die zwei odermehrere Klassen der Schule betreffen.Die Einberufung des Schulforums erfolgtdurch den Schulleiter. Die erste Sitzung mussinnerhalb der ersten neun Wochen des Schuljahresstattfinden. Dem Schulforum gehörender Schulleiter, alle Klassenlehrer oderKlassenvorstände und die Elternvertreteraller Klassen der betreffenden Schule an.Pro Klasse sind jeweils ein Klassenlehrer undein Klassenelternvertreter stimmberechtigt.Sofern der Schulleiter dem Schulforum nichtauch als Klassenlehrer oder Klassenvorstandangehört, hat er keine beschließende Stimme.Das Schulforum ist dann beschlussfähig, wennmehr als die Hälfte der Mitglieder mitbeschließender Stimme anwesend sind. Füreinen Beschluss ist die unbedingte Mehrheitder abgegebenen Stimmen erforderlich, eineStimmenthaltung ist nicht zulässig. Für schulautonomeEntscheidungen ist die Anwesenheitvon mindestens zwei Dritteln der Mitgliederjeweils in der Gruppe der Klassen -lehrer oder Klassenvorstände und derKlassenelternvertreter sowie eine Mehrheitvon mindestens zwei Dritteln der in jederGruppe abgegebenen Stimmen erforderlich.SCHULGEMEINSCHAFTSAUSSCHUSS (SGA)An den AHS, den Polytechnischen Schulen, anSonderschulen, die nach dem Lehrplan derPolytechnischen Schule geführt werden, anden Berufsschulen und in den mittleren undhöheren Schulen ist ein Schulgemeinschaftsausschuss(SGA) zu bilden. Dem SGA gehörender Schulleiter und je drei Vertreter derLehrer, der Schüler und der Erziehungsberechtigtenan. Jedes Mitglied der im SGA vertretenenGruppen (Lehrer, Schüler, Eltern) hateine beschließende Stimme. Stimmenthaltungist ebenso unzulässig wie die Übertragungder Stimme auf eine andere Person. DerSchul leiter hat keine beschließende Stimme.Jedes Schuljahr müssen mindestens zweiSitzungen, davon die erste innerhalb vonzwei Wochen nach der Bestellung derLehrer-, Schüler- und Elternvertreter fürdieses Schuljahr, stattfinden. Den Vorsitz imSGA führt der Schulleiter.ELTERNVEREINDer Elternverein ist der freiwillige privatrechtlicheZusammenschluss von Erziehungsberechtigtender Kinder einer Schule. Er istdie älteste Form der Mitbestimmung vonEltern. Die Schulleiter haben die Errichtungund die Tätigkeit von Elternvereinen zu fördern.Die Elternvereinsvertreter könnendem Schulleiter und dem KlassenvorstandVorschläge, Wünsche und Beschwerden mitteilen.Der Schulleiter muss sie prüfen undmit den Elternvereinsvertretern besprechen.Es ist im Interesse einer guten Zusammenarbeitan der Schule, wenn der Klassenelternvertreterund sein Stellvertreter mit der Wahlim Klassenforum auch in den Ausschuss desElternvereins gewählt werden. Die Statutenvieler Elternvereine sehen dies bereits vor.Genauere Informationen finden Sie im„Schulhandbuch für alle Schulpartner“ desKatholischen Familienverbandes Österreichs(siehe Seite 7).


SCHULANFANGSZEITUNG_05bilderboxCHECKLISTEFÜR DIE WAHL DERKLASSENELTERNVERTRETER/INNENWANN ERFOLGT DIE WAHLVON KLASSENELTERNVERTRETER/INNEN?Das Klassenforum hat in der Vorschulstufe und den ersten Stufen derVolksschulen, Hauptschulen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen,die nicht nach dem Lehrplan der Polytechnischen Schule geführtwerden, ansonsten bei Bedarf, einen Klassenelternvertreter undeinen Stellvertreter, der diesen im Verhinderungsfall zu vertreten hat,für die Zeit bis zur nächsten Wahl zu wählen.Die Wahl muss auch in den anderen Klassendurchgeführt werden ...1. wenn am Beginn der Sitzung vor Eingehen in dieTagesordnung ein Wahlvorschlag erstattet wird,2. wenn der Klassenelternvertreter/Stellvertreterzurücktritt bzw. sein Kind aus der Klasse ausscheidet,3. wenn die betreffende Klasse geteilt oder zusammengelegtwird.BIS WANN MUSS DIE WAHL DURCHGEFÜHRT WERDEN?Sie muss in den ersten acht Wochen des Schuljahreserfolgen.WER DARF ALS KLASSENELTERNVERTRETER/INGEWÄHLT WERDEN?Zum Klassenelternvertreter (Stellvertreter) dürfen nur Erziehungsberechtigteder Schüler der betreffenden Klasse gewählt werden.durch Wahl (Handhebung) mit einfacher Mehrheit zum Wahlvorsitzendengewählt werden. Dieser darf nicht Kandidat für die Wahl zumKlassenelternvertreter (Stellvertreter) der Klasse sein, in der er denWahlvorsitz führt.WIE WIRD GEWÄHLT?Die Wahl des Klassenelternvertreters und die des Stellvertreterserfolgt in zwei getrennten (geheimen) Wahlgängen. Die Wahl erfolgtmit einem Stimmzettel, der persönlich beim Wahlvorsitzenden amWahlort in eine Wahlurne gegeben werden muss.Auf Antrag eines Erziehungsberechtigten der betreffenden Klassekann die Wahl auch offen (z.B. durch Handheben) durchgeführt werden,wenn keiner der anwesenden Wähler sich dagegen ausspricht.Pro Schüler der betreffenden Klasse gibt es nur eine Stimme.WER IST GEWÄHLT?Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen auf sichvereinigt. Wenn zwei Kandidaten die gleiche Zahl gültiger Stimmenerhalten, entscheidet das Los wer Klassenelternvertreter ist. Derandere Kandidat ist automatisch Stellvertreter.DAS LOS MUSS DER WAHLVORSITZENDE ZIEHEN.WER DARF KANDIDATEN NENNEN?1. Der Elternverein der Schule.2. Jeder Erziehungsberechtigte der Schüler derbetreffenden Klasse.Wahlvorschläge bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Annahmedes Vorgeschlagenen.WAHLVORSCHLÄGEsind beim Klassenlehrer/Klassenvorstand bzw. beim Wahlvorsitzendeneinzubringen.WAHLVORSITZENDERBesteht an der Schule ein Elternverein im Sinne des § 63,so ist dieser berechtigt, den Wahlvorsitzenden zu bestellen.Entsendet der Elternverein keinen Wahlvorsitzenden, so muss beimKlassenforum ein Erziehungsberechtigter der betreffenden SchuleWIE LANGE IST JEMAND KLASSENELTERVERTERETER/STELLVERTRETER?Die Funktion endet durch1. Wahl eines neuen Klassenelternvertreters/Stellvertreters,2. Ausscheiden seines Kindes aus dem Klassenverband,3. Zusammenlegung oder Teilung der betreffenden Klasse,4. Rücktritt, der jedoch nach dem Gesetz nur nachAblauf eines Schuljahres zulässig ist.WER BEREITET DIE WAHL VOR?a) Wird der Wahlvorsitzende vom Elternverein entsendet,dann scheint es zweckmäßig, dass er die Vorbereitungentrifft.b) Erfolgt die Wahl des Wahlvorsitzenden erst in der Sitzungdes Klassenforums, wird die Vorbereitung der Wahl vomKlassenlehrer/Klassenvorstand erfolgen müssen.


06_SCHULANFANGSZEITUNGAUFGABEN DESWAHLVORSITZENDENVOR DER WAHL:1. Die Wahlvorschläge entgegennehmen und dieKandidaten um ihre Zustimmung bitten.2. Die Stimmzettel vorbereiten (eventuell auch Schreibgeräte).Die Stimmzettel müssen gleiches Format, gleicheBeschaffenheit (z. B. gleiche Farbe, gleiche Papierqualität)haben.3. Die Wahlurne vorbereiten.4. Das Protokoll vorbereiten inklusive einer Liste derErziehungsberechtigten der Klasse.5. Ein Informationsblatt zur Bekanntgabe des Wahlergebnissesin der Klasse vorbereiten.6. Ein verschließbares Kuvert zur Aufbewahrung der Stimmzettelund des Protokolls nach der Wahl vorbereiten.BEI DER WAHL:1. Leitung der Wahl und Sorge für deren geordneten Ablauf.2. Präsentation der Kandidaten.3. a) Feststellen, wer die Stimme abgibt, wenn für einenSchüler zwei Erziehungsberechtigte anwesend sind.b) Die Zahl der Wahlberechtigten feststellen.4. Prüfen, ob ein Antrag auf offene Abstimmunggestellt wird.5. bei geheimer Wahl:> Jedem Wähler pro Wahlgang und pro Schüler einenStimmzettel übergeben.Für jeden Schüler darf nur ein Erziehungsberechtigter wählen;wenn ein Erziehungsberechtigter mehrere Schüler in derbetreffenden Klasse hat, erhält er für jeden Schüler eine Stimme.> Für die Geheimhaltung der Wahl sorgen(Wahlurne, Stimmzettel,...)6. nach geheimer Wahl:> Die Stimmzettel mischen> Die Stimmzettel zählen.> Die Übereinstimmung der abgegebenen Stimmenmit der Zahl der Wähler überprüfen.> Die Gültigkeit der Stimmzettel prüfen.> Die Zahl der für die einzelnen Kandidaten gültigabgegebenen Stimmen feststellen.> Das Ergebnis bekannt geben.7. bei offener Wahl:> Über jeden Wahlvorschlag gesondert abstimmen lassen.> Die Zahl der für die einzelnen Kandidaten abgegebenengültigen Stimmen feststellen.WANN IST EINE STIMME UNGÜLTIG?a) Wenn ein anderer als der vom Wahlvorsitzendenübergebene Stimmzettel verwendet wird.ib) Wenn auf dem Stimmzettel nicht eindeutig erkennbarist, wer gewählt wurde,weil der Stimmzettel beschädigt ist oderweil der Name keines Kandidaten oderweil der Name von zwei oder mehr Kandidaten aufdem Stimmzettel angegeben wird.NACH DER WAHL:DAS ERGEBNIS BEKANNT GEBEN.1. Ort und Zeit der Wahl sowie das Wahlergebnisschriftlich festhalten und unterschreiben (siehe Muster).2. Das Wahlergebnis in der Schule anschlagen (siehe Muster).3. Die Wahlakten (Wahlvorschläge, Stimmzettel, denschriftlichen Vermerk über das Wahlergebnis) in einemverschlossenen Kuvert dem Klassenlehrer/Klassenvorstandübergeben.Der Klassenlehrer/Klassenvorstand muss das Kuvert bis zurnächsten Wahl aufbewahren und danach vernichten.ALLGEMEIN ÜBLICHE ABKÜRZUNGEN:VSHSNMSASOPTSAPSAHSBMSBHSBMHSLSRLSIBSISFSGASchOGSchPflGSchUGSchZGSchVVVOBMUKKbmwfjBGBl.SPFSPZVolksschuleHauptschuleNeue MittelschuleAllgemeine SonderschulePolytechnische SchuleAllgemein bildende PflichtschuleAllgemein bildende höhere SchuleBerufsbildende mittlere SchuleBerufsbildende höhere SchuleBerufsbildende mittlere und höhere SchuleLandesschulratLandesschulinspektorBezirksschulinspektorSchulforumSchulgemeinschaftsausschussSchulorganisationsgesetzSchulpflichtgesetzSchulunterrichtsgesetzSchulzeitgesetzSchulveranstaltungenverordnungVerordnungBundesministerium für Unterricht, Kunst und KulturBundesministerium für Wirtschaft, Familie und JugendBundesgesetzblattSonderpädagogischer FörderbedarfSonderpädagogisches Zentrum


SCHULANFANGSZEITUNG_07PROTOKOLLÜBER DIE WAHL DER KLASSENELTERNVERTRETER/INUND STELLVERTRETER/IN 2010/2011✃Mustervorlage 1Klasse:Datum:Schule:Wahlvorsitzende/r:Eingebrachte Wahlvorschläge:Als Klassenelternvertreter/in wurde gewählt: *durch Los bestimmt: *Als Stellvertreter/in wurde gewählt:Datum:* Nichtzutreffendes streichenWahlvorsitzende/r:✃Mustervorlage 2BEKANNTGABE DES WAHLERGEBNISSES FÜR DAS SCHULJAHR 2010/11In der Sitzung des KLASSENFORUMS der -Klasse am wurden gewählt:Klassenelternvertreter/in:Stellvertreter/in:Datum:Unterschrift des/der Wahlvorsitzenden:Schulhandbuch –das praktische Nachschlagewerk für alle Schulpartner/innenDas Schulhandbuch enthält die wichtigsten Informationen zu den Klassenschülerzahlen, derFerienordnung, der Schulzeit, den Schulveranstaltungen, den Pflichtgegenständen und derLeistungsbeurteilung. Darüber hinaus finden die Eltern eine Kurzbeschreibung der Bildungswegewie Volks-, Hauptschule, AHS oder BMHS, der ganztägigen Schulformen,der Schulordnung und der Schulautonomie sowie der Lehrpläne und derUnterrichtsmittel. Für Mitglieder des Elternvereins interessant:detaillierte Informationen zu ihren Rechten und Aufgaben.Information und Bestellung: Katholischer Familienverband, Tel.: 01/515 52 – 3201;E-Mail: info@familie.at Preis: 6,60 Euro zzgl. Versandspesen.


08_SCHULANFANGSZEITUNGAUFGABEN DESKLASSEN- BZW. SCHULFORUMSi2. Die Beratung insbesondere über ... *SchUG § 63a (2)1. Die Entscheidung über ...a) mehrtägige Schulveranstaltungenb) die Erklärung einer Veranstaltung zu einer schulbezogenenVeranstaltung (§ 13a Abs.1),c) die Hausordnung gemäß § 44 Abs. 1,d) die Bewilligung zur Durchführung vonSammlungen gemäß § 46 Abs. 1,e) die Bewilligung zur Organisierung der Teilnahmevon Schülern an Veranstaltungen gemäß § 46 Abs. 2,f) die Durchführung von Veranstaltungen der Schulbahnberatung,g) die Durchführung von Veranstaltungen betreffenddie Schulgesundheitspflege,h) die Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen(§ 6 Abs. 1 und 3 lit. b. des Schulorganisationsgesetzes),i) die schulautonome Festlegung von Eröffnungs- undTeilungszahlen (§ 8a Abs. 2 des Schulorganisationsgesetzes),j) schulautonome Schulzeitregelungen (§ 2 Abs. 5 und 8 sowie§ 3 Abs. 2 des Schulzeitgesetzes 1985)Für VS, HS, NMS, Sonderschulen und Polytechnische Schulen (ausgenommensind Übungsschulen an Pädagogischen Akademien)werden im Bundesgesetz Grundsatzbestimmungen formuliert.Bitte Ausführungsgesetze der Länder beachten!k) die Festlegung der Ausstattung der Schüler mitUnterrichtsmitteln (§ 14 Abs. 6)l) die Erstellung von Richtlinien über die Wiederverwendungvon Schulbüchern (§ 14 Abs. 7)m) die Festlegung einer alternativen Form derBeurteilung der Leistungen (§ 18 Abs. 2)n) Kooperationen mit Schulen oder außerschulischenEinrichtungena) wichtige Fragen des Unterrichtes,b) wichtige Fragen der Erziehung,c) Fragen der Planung von Schulveranstaltungen,soweit diese nicht unter Z. 1 lit. a fallen,d) die Termine und die Art der Durchführung vonElternsprechtagen,e) die Wahl von Unterrichtsmitteln,f) die Verwendung von der Schule zur Verwaltungübertragenen Budgetmitteln,**g) Baumaßnahmen im Bereich der Schule.* Neben den hier angeführten Angelegenheiten kann auchüber andere beraten werden.** Siehe Rundschreiben Nr. 17/2002 des BMBWK vom2. 4. 2002 – Offenlegung der Gebarung von Schulengegenüber den Schulpartnern. Der Text dieses Rundschreibens istauf der Homepage des Bundesministeriums für Unterricht, Kunstund Kultur www.bmukk.gv.at/ministerium unter dem MenüpunktRundschreiben zu finden.Schulautonome Tage:Schulfreie Tage für das Schuljahr 2010/11BURGENLAND03. Juni 201124. Juni 2011KÄRNTEN03. Juni 201124. Juni 2011SALZBURG25. Oktober 201007. Jänner 2011STEIERMARK03. Juni 201124. Juni 2011VORARLBERG25. Oktober 201027. Oktober 2010WIEN03. Juni 201124. Juni 2011Für einen Beschluss sind in den Fällen lit. c), h) bis j), m) und n) dieAnwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder jeweils inder Gruppe der Klassenlehrer oder Klassenvorstände einerseits undder Klassenelternvertreter andererseits sowie eine Mehrheit vonmindestens zwei Dritteln der in jeder Gruppe abgegebenen Stimmenerforderlich (SchUG § 63a Abs. 12). An Privatschulen ist in Angelegenheitenvon lit. h) bis j) jedenfalls der Schulerhalter mit beratenderStimme einzuladen.NIEDERÖSTERREICH07. Jänner 201103. Juni 2011OBERÖSTERREICH25. Oktober 201003. Juni 2011TIROL03. Juni 201124. Juni 2011


SCHULANFANGSZEITUNG_09iirisblendeAUFGABEN DESSCHULGEMEINSCHAFTSAUSSCHUSSESSchUG § 64 (2)1. Die Entscheidung über …a) mehrtägige Schulveranstaltungen,b) die Erklärung einer Veranstaltung zu einer schulbezogenenVeranstaltung (§ 13a Abs. 1),c) die Durchführung (einschließlich der Terminfestlegung) vonElternsprechtagen (§ 19 Abs. 1),d) die Hausordnung gemäß § 44 Abs. 1,e) die Bewilligung zur Durchführung von Sammlungengemäß § 46 Abs. 1,f) die Bewilligung zur Organisierung der Teilnahme vonSchülern an Veranstaltungen gemäß § 46 Abs. 2,g) die Durchführung von Veranstaltungen der Schulbahnberatung,h) die Durchführung von Veranstaltungen betreffend dieSchulgesundheitspflege,i) Vorhaben, die der Mitgestaltung des Schullebens dienen(§ 58 Abs. 3),j) die Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen(§ 6 Abs. 1 und 3 lit. b des Schulorganisationsgesetzes und§ 5 Abs. 1 und 3 Z 1 des Land-und forstwirtschaftlichenBundesschulgesetzes),k) die schulautonome Festlegung von EröffnungsundTeilungszahlenl) schulautonome SchulzeitregelungenAb diesem Schuljahr werden vom Landes- bzw. Stadtschulrat zweischulautonome Tage für schulfrei erklärt. Das Klassen- oder Schul -forum bzw. der Schulgemeinschaftsausschuss kann demnach dreiTage im Unterrichtsjahr schulfrei erklären. Wiederholungsprüfungenfinden an den ersten beiden Unterrichtstagen der ersten Schulwochestatt. Das Schulforum bzw. der Schulgemeinschaftsausschuss kannmit zwei Drittel Mehrheit beschließen, dass die Wiederholungs -prüfungen am Donnerstag und/oder Freitag der letzten Ferienwocheabgehalten werden.Eine Reduktion der im Lehrplan vorgesehenen Wochen stundenanlässlich der Einführung der 5-Tage-Woche durch die Schuleist nicht zulässig!§ 15 Abs. 3 Schulzeitgesetz:„An Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht dürfen Entscheidungenüber die Schulfreierklärung einzelner Unterrichtstage und die Schul-freierklärung des Samstages oder eines anderen Tages je Unterrichtswochenur im Einvernehmen mit dem Schulerhalter getroffen werden.“m) die schulautonome Festlegung von Reihungskriterien (§ 5 Abs. 4 ),n) die Erstellung von Richtlinien über die Wiederverwendungvon Schulbüchern (§ 14 Abs. 7).o) Kooperationen mit Schulen oder außerschulischenEinrichtungen.Für einen Beschluss in den Fällen lit. d), j) bis m) und o) sind dieAnwesenheit von mindestens je zwei Dritteln der Vertreter der Lehrer,der Schüler und der Erziehungsberechtigten sowie eine Mehrheit vonmindestens zwei Dritteln der in jeder Gruppe abgegebenen Stimmenerforderlich (SchUG § 64 Abs. 11). An Privatschulen ist in Angelegenheitenvon lit. j) bis l) jedenfalls der Schulerhalter mit beratenderStimme einzuladen.Grundsätzlich ist an Privatschulen das Einvernehmen mit demSchulerhalter herzustellen, insbesondere dort, wo finanzielleBelastungen zu erwarten sind.2. Die Beratung insbesondere über ... *a) wichtige Fragen des Unterrichtes,b) wichtige Fragen der Erziehung,c) Fragen der Planung von Schulveranstaltungen,soweit diese nicht unter Z. 1 lit. a fallen,d) die Wahl von Unterrichtsmitteln,e) die Verwendung von der Schule zur Verwaltungübertragenen Budgetmitteln, **f) Baumaßnahmen im Bereich der Schule.* Neben den hier angeführten Angelegenheiten kann auch überandere beraten werden.** Siehe Rundschreiben Nr. 17/2002 des BMBWK – Offenlegung derGebarung von Schulen gegenüber den Schulpartnern. Der Text diesesRundschreibens ist auf der Homepage des Bundesministeriums fürUnterricht, Kunst und Kultur www.bmukk.gv.at/ministerium unter demMenüpunkt Rundschreiben zu finden.ACHTUNG: Über den Verlauf der Sitzungen (Klassen- bzw. Schul -forum und Schulgemeinschaftsausschuss) ist eine schriftliche Aufzeichnungzu führen, die den jeweiligenMitgliedern zugänglich zumachen ist (§ 63a Abs. 15 und § 64 Abs. 14 SchUG).


10_SCHULANFANGSZEITUNGistockphotoAufgaben der ElternvereineElternvereine üben ihre Tätigkeit auf privatrechtlicher Basis aus, sind nicht weisungsgebunden und einewertvolle Ergänzung und Hilfe für die schulpartnerschaftlichen Gremien am Schulstandort.Elternvereine übernehmen auch Aufgaben, diedie Schulbehörde nicht ausführen kann, z. B.Stellungnahme zu Schulgesetzen und Verordnungensowie finanzielle Unterstützungen. Siesind unverzichtbar, wenn es um Anschaffungenbesonderer Lehrmittel, Unterstützung kreativerLehrerideen und Projekte geht, die vom Schul -erhalter nicht geleistet werden (können).Elternvereine bringen andere Sichtweisen inden Schulalltag ein, arbeiten aktiv an derGestaltung des Lebensraumes Schule mit(z.B. Blumenschmuck, Buffet am Sprechtag).Sie unterstützen Schüler, die ohne finanzielleBeihilfe des Elternvereins an Schulveranstaltungennicht teilnehmen könnten und fördernSchülerideen (z. B. Zeitung).Elternvereine sind besonders um eine guteSchulpartnerschaft (Vernetzung Lehrer/Schüler/Eltern, Streitschlichtung, Beschwerden,Kommunikation) bemüht.Zu den wesentlichen Aufgaben desElternvereines zählen:WAHRUNG DER ELTERNINTERESSENzu Fragen der Bildung und desSchulbesuches der Kinder:• Wahrnehmung der Aufgaben des Elternvereinesgemäß § 63 SchUG (u. a. Abgabevon Vorschlägen, Wünschen, Beschwerdenund Stellungnahmen an der Schule).• In Schulen ohne Schulgemeinschaftsausschuss1 Bestellung des Wahlvorsitzendenund Erstattung eines Wahlvorschlages fürdie Wahl des Klassenelternvertretersund eines Stellvertreters.• In Schulen mit Schulgemeinschaftsausschuss2 : Entsendung der Vertreter der Erziehungsberechtigtenin diesen Ausschuss.• Herstellung und Pflege der Partnerschaftzwischen Elternhaus, Schüler und Schuleund Mitwirkung im Rahmen der Schulgemeinschaft(§ 2 SchUG).• Unterstützung der Eltern bei der Geltendmachungder ihnen nach dem SchUGzustehenden Rechte.• Unterstützung der Klassenelternvertreterbzw. der Elternvertreter im SGA bei derWahrnehmung ihrer Aufgaben.WAHRUNG DESERZIEHUNGSRECHTES DER ELTERN:• Unterstützung der im § 2 SchOG normiertenMiterziehungsaufgaben der Schule unterWahrung des primären Erziehungsrechtesder Eltern.• Förderung positiver Erziehungseinflüsse(wie Errichtung von Schülerbüchereien,Unterstützung von Maßnahmen auf demGebiet des Jugendschutzes) und Abwehrnegativer Einflüsse (Brutalität, Rauschgift,Alkoholmissbrauch, Pornographie, antidemokratischerTendenzen usw.) inZusammenarbeit mit der Schule.ERFÜLLUNG DER AUFGABEN DURCH:• schriftliche und mündliche Weitergabevon Anliegen der Elternschaft an dieSchule (Schulleitung), an Behörden,Ämter usw.,• Mitwirkung in den Schulgemeinschaftseinrichtungen,• Unterstützung der Klassenelternvertreterund der Elternvertreter in den SchulgemeinschaftsausschüssenNICHT ZU DEN AUFGABENDES ELTERNVEREINES GEHÖREN:• Wahrnehmung parteipolitischerAufgaben und Ziele,• Ausübung schulbehördlicher Aufgaben,• Ausübung von Aufgaben derSchulaufsicht und• Wahrnehmung von Aufgaben dersozialen Fürsorge.AUFGABEN DES OBMANNES:• Führung der laufenden Geschäfte desVereines auf Grund von Beschlüssen desElternvereinsausschusses bzw. derJahreshauptversammlung• Vertretung des Vereines nach außen• Einberufung und Vorsitzführung in denVorstandssitzungen, Jahreshauptversammlungund sonstigen Veranstaltungen• Unterzeichnung der vom Elternvereinausgehenden Schriftstücke (meist gemeinsammit dem Schriftführer bzw. Kassier)


SCHULANFANGSZEITUNG_11AUFGABEN DES KASSIERS:• Führung der Kassa und des Kassabuches• Sorgfältige Verwahrung der Belege• Wichtig: Ausgaben dürfen nur auf Grundvon Beschlüssen des Elternvereinsausschusseserfolgen!AUFGABEN DER RECHNUNGSPRÜFER:• Kontrolle der widmungsgemäßen Verwendungder Vereinsgelder im Sinne derBeschlüsse des Elternvereinsausschusses• Prüfung sämtlicher Belege, Kassabuch,Sparbuch und Girokonto• Kontrolle lt. Statuten (wird vierteljährlichempfohlen), jedenfalls aber vor der JahreshauptversammlungSTATUTENSollten die Statuten des Elternvereins in derSchule nicht aufliegen, kann eine Kopie bei derVereinsbehörde durch den Obmann bzw. dieObfrau angefordert werden.1 D. s. die Volksschulen, Hauptschulen, Neue Mittelschulen und Sonderschulen,die nicht nach dem Lehrplan der Polytechnischen Schulen geführt werden.2 D. s. die Polytechnischen Schulen, die nach dem Lehrplan der PolytechnischenSchulen geführten Sonderschulen, die Berufsschulen sowie die mittlerenund höheren Schulen.iInformationen zum Vereinsgesetz 2002 und eine Anleitungzur Vereinsgründung finden Sie unter: www.bmi.gv.at/vereinswesenWICHTIG: Mitglieder eines Elternvereines können nur Erziehungsberechtigte von Kindernsein, die die betreffende Schule besuchen. Sie haben das Recht, an den Veranstaltungen desVereines teilzunehmen. Sie haben ein Stimmrecht und das aktive und passive Wahlrecht.ELTERNVERBÄNDE IM ELTERNBEIRAT DES BMUKKÖsterreichischer Verband der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen - Dachverband1080 Wien, Strozzigasse 2, Tel: (01) 53120 – 3112; bzw. 0699 / 153 12 000E-Mail: info@elternverein.at | www.elternverein.atBundesverband der Elternvereinigungen an mittleren und höheren Schulen Österreichs1080 Wien, Strozzigasse 2, Tel: (01) 53120-3110; bzw. 0699 / 1013-1388E-Mail: office@bundeselternverband.at | www.bundeselternverband.atHauptverband Katholischer Elternvereine1080 Wien, Strozzigasse 2, Tel: (01) 53120-3113, E-Mail: office@hvkev.at | www.hvkev.atKatholischer Familienverband Österreichs1010 Wien, Spiegelgasse 3/3/9, Tel. 01/515 5236 34, E-Mail: bildung@familie.at | www.familie.atÖsterreichischer Familienbund3100 St. Pölten, Schulgasse 3, Tel. 02742 / 77 304E-Mail: gs@familienbund.at | www.familienbund.atÖsterreichische Kinderfreunde1010 Wien, Rauhensteingasse 5/5, Tel. 01/512 12 98E-Mail: kind-und-co@kinderfreunde.at | www.kinderfreunde.atGRATIS! – ELTERN-INFOSCHECKDURCHSTARTEN-LERNHILFENGUTE NOTEN INKLUSIVE! (Gleich ausschneiden und an VERITAS,Hafenstraße 2a, A-4020 Linz schicken)DVR 0658758 „” PortobezahltEmpfängerName (Eltern): Vorname (Eltern): E-Mail:Adresse: PLZ: Ort:


12_TERMINPLAN FÜR ELTERNVEREINE, SCHULE UND SCHULPARTNER:SeptemberOktoberELTERNVEREIN Obmann / Obfrau 1> Teilnahme: 1. Klassenelternberatung in den 1. Klassen (Klassenforum) (x)> 1./2. Schulwoche: Planungsgespräch mit der Schulleitung(Termin Klassenforen/ Schulforen ...) (x) (VS, HS/NMS)> Informelles Gespräch mit dem Schulleiter (SGA)> Organisation des Wahlvorsitzes bei Wahlen in Klassenforen (VS, HS/NMS)und Wahl der Elternvertreter beim Klassenelternabend (1. Klassen SGA)> Vorschlag von Kandidaten für Klassenelternvertreter (VS, HS/NMS) °)> Übergabe der Tagesordnungswünsche an die Schulleitung für dasSchulforum (VS, HS/NMS) und den SGA drei Wochen vor Termin (x)ELTERNVEREIN Ausschuss> 1. Ausschusssitzung (2./3. Schulwoche): Erstellung vonTagesordnungspunkten für das Schulforum bzw. den SGA (x)> Vorbereitung der Wahlen in den Klassenforen (VS, HS/NMS)> Vorschlag von Kandidaten für Klassenelternvertreter (VS, HS/NMS) °)Vorgespräche mit möglichen Kandidaten> 2. Ausschusssitzung (vor Schulforum, nach Klassenforen):Besprechung der Tagesordnung des Schulforums mit den Klassenelternvertretern,Jahresplanung, Aufgabenverteilung (x) (VS, HS/NMS)> Fortbildung für Elternvertreter (x)November> Informelles Gespräch mit dem Schulleiter (x)> Meldung des Vorstandes nach der Hauptversammlung an dieVereinsbehörde und an den zuständigen Landesverband derElternvereine> Hauptversammlung> Einkassieren des Mitgliedsbeitrages> Informationsbrief an die Eltern über das 1. Schulforum (x)(VS, HS, NMS) bzw. die 1. SGA-Sitzung (SGA)Dezember> Mitwirkung bei der Schulbahn- bzw. Berufsberatung (x) (VS, HS/NMS)> Mitwirkung beim Elternsprechtag (x)> Mitwirkung bei der Weihnachtsbuchausstellung (?)Jänner> 3. Ausschusssitzung (x) Tagesordnungspunktefür das 2. Schulforum (?) (VS, HS/NMS)> Beratung über Gewinnung neuer Mitarbeiter für den Herbst(für 1. Klassen)Februar> Informelles Gespräch mit dem Schulleiter (x): 2. Schulforum (VS, HS/NMS)zum Beschluss, welche Schulbücher bestellt werden sollen.> Informelles Gespräch mit dem Schulleiter (x) (SGA)> Übergabe der Tagesordnungspunkte für die 2. SGA-Sitzung (SGA)> Mithilfe bei der Zeckenschutzimpfung (?)> 3. Ausschusssitzung (x) (SGA)> Beratung über Gewinnung neuer Mitarbeiter für den Herbst(für 1. Klassen)MärzApril> Informelles Gespräch mit dem Schulleiter (x)MaiJuni> Informelles Gespräch mit dem Schulleiter (x)> 4. Ausschusssitzung (x)> Mithilfe beim Schnuppervormittag (?) für die neuen 1. Klassen(VS)> Mitwirkung beim 2. Elternsprechtag (x) (VS, HS/NMS)> Mithilfe beim Schulabschlussfest (?) 5> Mithilfe (SGA) beim Maturaball (?)Zeichenerklärung:Wenn keine Schulform angeführt ist, gilt der Terminplan sowohl für VS, HS/NMS als auchfür Schulen mit Schulgemeinschaftsausschuss (SGA), also AHS, BMHSVS Volksschule HS Hauptschule NMS Neue MittelschuleSF Schulforum SGA SchulgemeinschaftsausschussVS = betrifft Volksschulen HS/NMS = betrifft Hauptschulen und Neue MittelschuleSF = betrifft VS, HS und NMS SGA = betrifft „Allgemeinbildende höhere Schulen“ (AHS) und„Berufsbildende mittlere und höhere Schulen“ (BMHS)(x) anzuraten = das ist eine Empfehlung aus schulpartnerschaftlicher Praxis.Die Durchführung dieser Gespräche bzw. Veranstaltungen hat sich bewährt(?) Möglichkeit = könnte durchgeführt werden, ist aber nicht verbindlich und je nach Standortund Mitarbeiter zu entscheiden(o) Obmann/Obfrau des Elternvereines soll als Klassenelternvertreter kandidieren (sonst keine Beschlussstimme im SF)Vertreter der Erziehungsberechtigten und Schülervertreter im SGAhaben u.a. folgende Rechte: *) Teilnahme an allen Sitzungen des SGA *) Teilnahmean Lehrerkonferenzen, ausgenommen Beratungen und Beschlussfassungen überAngelegenheiten der Leistungsbeurteilung einzelner Schüler sowie über dienstrechtlicheAngelegenheiten der Lehrer und an Lehrerkonferenzen zur Wahl vonLehrervertretern *) Recht auf Stellungnahme bei der Wahl von Unterrichtsmitteln*) Recht auf Mitentscheidung - bei der Androhung des Antrages auf Ausschluss, -bei der Antragstellung auf Ausschluss eines Schülers *) Recht auf Mitent scheidungbei der Festlegung von Unterrichtsmitteln.Die Einladung der Vertreter der Schüler und der Erziehungs berechtigten zu einerLehrer konferenz hat rechtzeitig und nachweislich zu erfolgen. Die Aufgaben desSchulgemeinschaftsausschusses (SGA) sind in der „schulanfangszeitung“ genaubeschrieben.


Volksschule(VS), Hauptschule (HS), Schulen mit Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) _13KLASSENELTERNVERTRETERSCHULE 3ELTERN / SCHÜLER> Informelles Gespräch mit dem Klassenlehrer/Klassenvorstand (Tagesordnung undGestaltung der Klassenforen (x) (VS, HS/NMS)> Informelles Gespräch mit demKlassenvorstand (x): Planung desKlassenelternabends? (x) 2 usw. (SGA)> Festlegung des Stundenplanes 4> 1. Klassenelternberatung der 1.Klassen 5> Information der Erziehungsberechtigtengem. § 19 Abs. 3a SchUG („Frühwarnsystem“)im ersten und zweiten Semester09> 1. Elternabend (x) (SGA)> 1. Klassenforen 6> 1. Schulforum 7> Einschreibung 1. Klassen (VS) 8> Wahl der Klassenelternvertreter> Wahl der Vertreter der Klassen- bzw.Schulsprecher 10 (AHS, HS/NMS, SGA)10> Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) 9> 1. Elternsprechtag> Schulbahnberatung (4. Schulstufe/8. Schulstufe) 5> Letzter möglicher Wiederholungsprüfungstermin:30.11.2010> Anmeldung für weiterführende Schulen (4. Klassen)> Weihnachtsbuchausstellung (?) 5> Schulbücher: Bis vor Beginn der Weihnachtsferienhat jeder Schüler Gelegenheit, überdie Rückgabe seiner Schulbücher zu entscheiden.Die Rückgabe ist freiwillig!> Schülerbeihilfe: Anträge müssen bis31.12.2010 gestellt werden.1112> Informelles Gespräch mit dem Klassenlehrer/Klassenvorstand(2. Klassenforum (VS, HS/NMS), Klassenelternabend?(VS, HS/NMS, SGA)Tagesordnungswünsche? (x)01> Information der Erziehungsberechtigtengem. § 19 Abs. 3a SchUG („Frühwarnsystem“)im ersten und zweiten Semester02> 2. Elternabend (?) (SGA)> Schulbuchkonferenz (an Schulen mit SGA) bzw.Schulforum (VS, HS/NMS) zur Festlegung der Schulbücher,die bestellt werden sollen.> Zeckenschutzimpfung03> Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) bzw. Schulforum(VS, HS/NMS) entscheiden über die Richtlinien zurWiederverwendung der Schulbücher.04> Informelles Gespräch mit dem Klassenlehrer,Klassenvorstand (x)> Schnuppervormittag für neue 1. Klassen (?)> Elternabend für neue 1. Klassen (?) 505> Abschlussfest (?) 5> Klassenkonferenz in Wien, NÖ und Bgld: 22. – 24. 6. 2011;OÖ, Sbg., Tirol, Vorarlberg, Stmk. und Kärnten: 29. 6. – 1. 7. 2011> Schulfahrtbeihilfe: Anträge müssen bis30.6.2012 gestellt werden.06Vertreter der Klassensprecher(an Volksschuloberstufen, an HS/NMS und an den Unterstufen der allgemein bildenden höheren Schulen) sind zu den Sitzungen des Schulforums bzw. SGA mit beratender Stimme einzuladen.1 Der Schulleiter kann zu den Sitzungen des Schulforums bzw. des SGA – sofern Tagesordnungspunkte Angelegenheiten betreffen,die die Beteiligung anderer Personen zweckmäßig erscheinen lässt, den Obmann des Elternvereines, den Klassensprecher, den Bildungsberater usw. einladen.2 In Absprache mit dem Klassenvorstand3 Durchführung von ein- und mehrtägigen Schulveranstaltungen.4 Wien, Niederösterreich und Burgenland bis 7. 9.2010, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten bis 14. 9. 20105 Die Mitwirkung von Klassenelternvertretern bzw. des Elternvereins ist wünschenswert.6 Die erste Sitzung des Klassenforums muss in Wien, Niederösterreich und Burgenland bis spätestens 2. 11. 2010, in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark und Kärnten bis spätestens 8. 11. 2010 stattfinden.7 Die erste Sitzung des Schulforums muss in Wien, Niederösterreich und Burgenland bis spätestens 8. 11. 2010, in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark und Kärnten bis spätestens 15. 11. 2010 stattfinden.8 Die Schuleinschreibungen erfolgt ca. ein Jahr vor Schuleintritt, außer in Wien hier erfolgt sie bereits 1,5 Jahre vorher – Ziel: Frühe Sprachförderung für Kinder, die die Unterrichtssprache Deutsch noch nicht beherrschen.Achtung: Termin der Schuleinschreibung wird vom LSR/SSR festgelegt!9 Jedes Schuljahr haben mindestens zwei Sitzungen, davon die erste innerhalb von zwei Wochen nach der Bestellung der Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter(Stichtag zur Wahl der Lehrer- und Elternvertreter für den SGA in Wien, Niederösterreich und Burgenland bis 6. 12. 2010, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark und Kärnten bis 13. 12. 2010) stattzufinden.10 Die Wahl der Schülervertreter hat innerhalb der ersten fünf Wochen des Schuljahres zu erfolgen, also für Wien, Niederösterreich und Burgenland bis 11. 10. 2010, für Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten bis 19. 10. 2010


14_SCHULANFANGSZEITUNG _ Bezahlte AnzeigeDas BUNDESMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT, KUNST UND KULTUR informiert:Die Zukunft unseres Landes wirdin den Klassenzimmern entschiedenBildungsstandards und Matura NEU für noch mehrUnterrichtsqualität an Österreichs Schulen„Eine zentrale bildungspolitische Aufgabe ist die Qualitätssicherung anunseren Schulen. Jede Schülerin und jeder Schüler in Österreich hatdas Recht auf höchste Qualität im Unterricht. Bildungsstandards sollensicherstellen, dass in Zukunft jedes Kind in Österreich den bestenUnterricht erhält und optimal individuell gefördert wird. Und mit derneuen standardisierten, kompetenzorientierten Reifeprüfung an denAHS und BHS haben alle Eltern und Jugendlichen die Sicherheit, dassSchülerinnen und Schüler an jeder Schule mit der Matura die Studier -fähigkeit erlangen“. So begründet Bildungsministerin Claudia Schmieddie Einführung von Bildungsstandards ab dem Schuljahr 2011/12 undder Matura Neu ab 2013/14. Die Vorbereitungen dafür laufen bereitsauf Hochtouren.BILDUNGSSTANDARDS – EIN BEITRAG ZURQUALITÄTSSICHERUNG AN SCHULENBildungsstandards legen fest, was SchülerInnen in einzelnen Unterrichtsgegenständenin der 4. Schulstufe (Deutsch und Mathematik) und8. Schulstufe (Deutsch, Mathematik und Englisch) können sollen. IhreÜberprüfung zeigt, ob die entsprechenden Kompetenzen vermitteltwurden. Die Standards sollen eine nachhaltige Ergebnisorientierung inder Planung und Durchführung des Unterrichts bewirken. KonkreteVergleichsmaßstäbe stellen die bestmögliche Diagnostik als Grundlagefür individuelle Förderung sicher und tragen wesentlich zur Qualitätsentwicklungin der Schule bei.Das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklungdes österreichischen Schulwesens (BIFIE) unterstützt die Implementierungder Bildungsstandards. Zur informellen Kompetenzmessung gibtes für die 3. und 7. Schulstufe Diagnose-Instrumente, welche erstmalsim Mai 2010 angewendet wurden. Rund 1.700 der 3.200 österreichischenVolksschulen hatten sich mit mehr als 45.000 SchülerInnen fürdiese freiwillige Selbstevaluation angemeldet.Im Schuljahr 2011/12 wird erstmals in der 8. Schulstufe im GegenstandMathematik eine Standardüberprüfung stattfinden, im Schuljahr2012/13 in Englisch und im Schuljahr 2013/14 in Deutsch. Alle rund90.000 SchülerInnen der jeweils 8. Schulstufe machen mit. Für die4. Schulstufe werden diese Tests ab dem Schuljahr 2012/13 in Mathematikund im Schuljahr 2013/14 für Deutsch durchgeführt. Jeweils etwa83.000 SchülerInnen sind involviert.Um den potenziellen Nutzen der Bildungsstandards für das Gesamtsystemzu entfalten, bedarf es weiterer Reformen im österreichischenSchulwesen: Schulaufsicht mit klarer Trennung zwischen Inspektion,Beratung und Kontrolle und größerer Handlungsspielraum für Schulenin personellen und budgetären Belangen, gekoppelt mit der Verpflichtungzu systematischen Leistungsberichten.Die Einführung der Bildungsstandards wird von einer Vielzahl vonWorkshops und Informationsveranstaltungen begleitet. Die Einbindungder LehrerInnen – z.B. in die Testung der Bildungsstandards – ist fürden Erfolg dieses großen Innovationsprojekts entscheidend. Auf derBasis einer wertschätzenden Rückmeldekultur sind die Bildungsstandardsein Meilenstein auf dem Weg zu einem kompetenz- und leistungsorientiertenUnterricht.TEILZENTRALE KOMPETENZORIENTIERTE REIFEPRÜFUNG –MATURA NEU AN AHS UND BHSWie die Bildungsstandards sollen die standardisierten Aufgabenstellungenbei den abschließenden Prüfungen zu einer stärkeren und nachhaltigerenErgebnisorientierung bei der Planung und Durchführung desUnterrichts führen. Alle SchülerInnen in ganz Österreich erhalten zumselben Prüfungstermin einheitliche Aufgabenstellungen, wobei dielehrplanmäßig verschiedenen Schultypen berücksichtigt werden.Nach Einführung der neuen Matura an den AHS mit Schuljahr 2013/14und an den BHS ab Schuljahr 2014/15 werden für alle rund 45.000MaturantInnen einheitlich hohe Qualitätsstandards gesetzt.J. Müllek


Bezahlte Anzeige_ SCHULANFANGSZEITUNG_15Marius HöfingerDie neuen Reifeprüfungsbestimmungen für AHS und BHSsehen ein Drei-Säulen-Modell vor:> verpflichtende abschließende Arbeit mitPräsentation und Diskussion,> standardisierte schriftliche Klausuren inallgemeinbildenden Fächern und> standortbezogene mündliche Prüfungen.Den Anforderungen nach Erhöhung der Studierfähigkeit, Objektivität,Vergleichbarkeit und Transparenz sowie Kompetenzorientierung unterWahrung der Schwerpunkte der AHS und der Berufsbezogenheit derBHS wird Rechnung getragen.Beginnend mit den AHS entwickelt das BIFIE eine Matura, die zentralewie schulformenspezifische Elemente enthält. Die Vorarbeiten dazuerfolgen in Zusammenarbeit mit fachdidaktischen Kompetenzzentrender Universitäten und PraktikerInnen (AHS- und BHS-LehrerInnen ausden jeweiligen Schulformen). Ab Herbst 2010 führt das BIFIE inZusammenarbeit mit allen Pädagogischen Hochschulen Informationsveranstaltungenfür alle LehrerInnen durch, die 2014 erstmals ihre Klassenzur standardisierten Reifeprüfung führen werden. Ebenfalls in diesemHerbst beginnen die Entwicklungsarbeiten am BIFIE für die BHS-Standorte. In enger Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht in denBundesländern und der Fachsektion im BMUKK wird eine Reihe vonInformationsveranstaltungen in allen Bundesländern durchgeführt.Für die Reifeprüfung im Schuljahr 2009/10 bezogen bereits 308 der352 AHS für 15.335 KandidatInnen in Englisch, 930 in Französisch, 155in Italienisch und 81 in Spanisch zentral erstellte Aufgabenbeispiele.Im Schuljahr 2011/12 soll die neue Reifeprüfung in Mathematik alsSchulversuch in Pilotschulen der AHS durchgeführt werden. Derzeitlaufen Pilotierungen für Deutsch, Latein und Griechisch, die Schulversuchefinden ab Schuljahr 2012/13 statt.Die Reife- und Diplomprüfung an den berufsbildenden höherenSchulen (BHS) orientiert sich an der im Vorjahr beschlossenen Reifeprüfungsreforman den AHS. Bei der Gestaltung der standardisiertenFächer (Deutsch, Lebende Fremdsprache, Mathematik) wird auf dieSchultypen und Fachrichtungen Rücksicht genommen. Die Diplomarbeitfür alle BHS-KandidatInnen geht von einer berufs- oder betriebspraktischenFragestellung aus und arbeitet konkrete Fragestellungen mit vorwissenschaftlichenMethoden auf. Die KandidatInnen werden zwischendrei schriftlichen und drei mündlichen bzw. vier schriftlichen und zweimündlichen Prüfungsteilen wählen können. So gelingt es, die sehrunterschiedlichen Anforderungen in etwa 80 Fachrichtungen an denBHS mit dem einheitlichen Schema der teilstandardisierten Prüfungsformenin Übereinstimmung zu bringen. Für die zwei oder drei mündlichePrüfungen werden die Themenstellungen der Prüfungsfächer vomFachlehrerInnenkollegium am Schulstandort verfasst und den KandidatInnenbekannt gemacht.MEHR INFORMATIONENSchule und Bildung allgemein: www.bmukk.gv.atBildungsstandards und neue AHS-Reifeprüfung:www.bmukk.gv.at/bildungsstandardswww.bmukk.gv.at/reifepruefungneuwww.bifie.atKontakt:Bundesministerium für Unterricht, Kunst und KulturTel.: +43 1 53120-0 | E-Mail: ministerium@bmukk.gv.atInfostelle für LehrerInnen:Neue Reifeprüfung (Projektleitung: Mag. Andreas Schatzl)E-Mail: reifepruefungneu@bmukk.gv.atBundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation undEntwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE):www.bifie.at | E-Mail: office-wien@bifie.atSchulinformation:Tel.: 0810 205220 | E-Mail: schulinfo@bmukk.gv.at


16_SCHULANFANGSZEITUNGBildungsstandards und Zentralmatura: Was sie (nicht) könnenDie beiden namhaften Bildungsexperten Stefan Thomas Hopmann von der Universität Wien undGünter Haider vom BIFIE nehmen zu diesen brennenden schulpolitischen Fragen Stellung.Bildungsstandards und Zentralmatura sindzwei Themen, die momentan viel diskutiertwerden. Für Bundesministerin ClaudiaSchmied stellen sie die zentralen Punkte derBildungsreform dar. Im Schuljahr 2011/12werden erstmals die Bildungsstandardsösterreichweit in der 8. Schulstufe durchgeführt.Für Schüler, die in diesem Schuljahr die5. Klasse einer AHS besuchen, ist die Zentralmaturaerstmals verpflichtend. Der KatholischeFamilienverband stellte zwei renommiertenWissenschaftlern Fragen zu diesenbeiden Themenbereichen. Univ. Prof. Dr.Stefan Thomas Hopmann ist Professor fürSchul- und Bildungsforschung am Institut fürBildungswissenschaften der Universität Wien,Dir. DDr. Günter Haider leitet das BIFIE, dasfür die Erstellung und Durch führung derBildungsstandards und Zentral matura verantwortlichist.SCHULANFANGSZEITUNG: Gegenwärtig isthäufig von „Bildungsstandards“ die Rede.Kann man „Bildung“ überhaupt standardi -sieren oder müsste nicht vielmehr vonLeistungsstandards gesprochen werden?HOPMANN: Mir gefallen beide Ausdrücke nicht:Weder können Standards Bildung umfassendbeschreiben, noch ein tatsächliches Bild derLeistungsfähigkeit oder der Leistungserwartungengeben. Schon die naive, aber verbreiteteGrundannahme ist empirisch und theoretischunsinnig, man könne anhand von Standardsein Schulfach (etwa Mathematik) und die mitihm verbundenen Kompetenzen hinreichendbeschreiben. Standards können sinnvoll eineZusatzinformation sein, welche bestimmtenTeilthemen (Aufgaben) von den jeweils getestetenSchülerinnen und Schülern beherrschtwerden sollten – nicht mehr und nicht weniger.HAIDER: Bildungsstandards wurden vomGesetzgeber 2009 definiert als präzisierte Lernzieledes bestehenden Lehrplans (Grundschuleund Sekundarstufe 1). Solche Lernzielebeschreiben, was Schüler/innen in den grundlegendenKompetenzen (wie Lesen, Schreiben,Rechnen) am Ende der 4. und 8. Schulstufestandardmäßig unbedingt können sollen, damitbilderboxihr Wissen anschlussfähig für die folgendenSchuljahre bzw. ihre Berufskarriere ist.Beispiele für Bildungsstandards (4. Stufe):„Schüler sollen Informationen aus literarischenTexten sowie aus Sach- und Gebrauchstextenentnehmen können.“ „Die Schülerinnen undSchüler sollen Zahlen im Zahlenraum 100.000lesen und darstellen können.“Die zweite diesbezügliche Frage gilt der beabsichtigtenWirksamkeit der „Bildungsstandards“.Diese legen ja fest, was Schüler/innenam Ende der 4. Schulstufe (in Deutsch undMathematik) und in der 8. Schulstufe (inDeutsch, Mathematik und Englisch) könnensollen. Die Ergebnisse der einzelnen Schüler/innenerfährt die Lehrperson nicht und siekann daher nicht auf konkrete Problemfälleeingehen. Der Schüler/die Schülerin erfährtdas Ergebnis ebenfalls erst, nachdem er/siedie Schule verlassen hat. Weder Lehrende nochLernende haben die Möglichkeit, nach einerErgebnisanalyse zu reagieren. Wäre es nichtsinnvoller, die enormen Kosten, die für dieFinanzierung der anonymisierten Testbatterienverwendet werden, für die Verbesserung derkonkreten Unterrichtsarbeit vor Ort zu investieren?HOPMANN: Nationale Tests sind allenfalls fürnationales „Systemmonitoring“ hilfreich. Sieeignen sich nicht für Individualdiagnostik. DieDaten taugen noch nicht einmal, für eine Klasseihre spezifischen Stärken und Schwächen zubeschreiben. Dafür bedürfte es ganz andererdiagnostischer Hilfsmittel. In der Tat gibt es inÖsterreich ein gediegenes Missverhältnis zwischenden Aufwendungen für nationale Testsund dem, was an diagnostischem Wissen inSchulen zur Verfügung steht.HAIDER: Die Ergebnisse der sorgfältigen Überprüfungender Bildungsstandards am Ende der4. und 8. Stufe werden ab 2012 rückgemeldet:> allen Schüler/innen persönlich (über einenanonymisierten Code online),> den Lehrer/innen für ihre Klasse (wobeiSchüler/innen anonymisiert werden)> der Schule (der Leitung, zusammengefassteErgebnisse auf Schulebene).Diese Ergebnisse ermöglichen den Schuleneine langfristige systematische Entwicklungder Qualität am Schulstandort, erlauben siedoch erstmals einen objektiven und fairenVergleich der jeweiligen Schule mit derGesamtheit aller Schulen dieser Schulart undden vorgegebenen Standards. Dies entsprichtden gesetzlichen Bestimmungen und den Vorgabendes BMUKK für das BIFIE.Mit standardisierten Zielvorgaben will man beider Zentralmatura/Neuen Reifeprüfung sowohleine Qualitätssteigerung als auch mehr Fairnessan den Schulen erwirken. Dennoch werdenbei Kritiker/innen auch Sorgen und Ängstehiezu laut: Kann sich nicht nach fachkundigerEinschätzung der verwendeten Testfragen –auch trotz periodischer Nachjustierung – inden Schulen der Trend zu „teaching to the test“(testbezogenes Unterrichten) einstellen? Würdedadurch die angestrebte „Qualitätsgarantie“in weiterer Folge nicht unterlaufen werden?HOPMANN: Das Problem ist nicht so sehr„teaching to the test“. Bisherige Forschunglässt vermuten, dass so etwas nur unter sehrbestimmten Randbedingungen vorherrschendwird. Das Problem ist vielmehr, dass die mit derZentralmatura verbundenen Erwartungenempirisch unhaltbar sind. Solche Systemehaben noch nie nachhaltig zu Qualitätssteigerungenoder mehr Fairness geführt. Wer daswill, sollte nach anderen Hilfsmitteln Ausschauhalten. Eine (teil-)zentrale Matura kann imSinne von Systemmonitoring interessanteInformationen liefern. Zur Qualität von Schulabschlüssenträgt sie nichts bei.


SCHULANFANGSZEITUNG_17HAIDER: Wenn dank der Überprüfung dernachhaltigen Verfügbarkeit von Grundkompetenzendie Lehrer/innen ihren Unterricht soumstellen, dass ihre Schüler/innen jedenfallsdiese wesentlichen Grundlagen ihres Fachserwerben, gesichert behalten und an unbekannten,neuen Aufgabenstellungen eigenständiganwenden können, ist ein Hauptzielder Reform erreicht. Die Prüfungsaufgabenbeziehen sich auf den gesamten Oberstufenlehrplanund werden für jeden Prüfungsterminvöllig neu entwickelt. Ein „teaching tothe test“ ist auf Grund der beschriebenenProzeduren nicht möglich; neu ist, dass wederSchüler noch Lehrer wissen, welche der inden vier Jahren der Oberstufe erworbenenKompetenzen abgeprüft werden.Wird für das Setzen von schulspezifischenSchwerpunkten genügend Raum gelassen?HOPMANN: Nein – und alle oben beschriebenenMaßnahmen werden leider voraussichtlichin die gleiche Richtung wirken. Dabeiwissen wir aus der Forschung, dass gleichnach dem sozialen Kapital der jeweiligeSchulstandort und dessen Ausgestaltung derzweitwichtigste Faktor für Bildungsverläufeist. Was wir dringend brauchen, ist einestandortbezogene Schulautonomie, die esden Schulen tatsächlich ermöglicht, zielgruppenspezifischeMaßnahme zu setzen. Daswürde aber eine massive Verlagerung vonKompetenzen und Entscheidungsmöglich -keiten an die Schulen selbst verlangen –also eine Selbstentmachtung der Schulpolitikund -verwaltung.HAIDER: Die Neue Reifeprüfung garantierteine Balance zwischen Standardisierung imBereich von drei schriftlichen Prüfungsfächern(Muttersprache, Fremdsprachen undMathematik; nicht standardisiert werdenGegenstände wie Biologie, Physik, Darst. Geometrie)und individuelle (Wahlpflichtfächer,Schulform) und schulspezifische Schwerpunktsetzungen(schulautonome Regelungen).Auch in der vorwissenschaftlichenArbeit und bei den mündlichen Prüfungenkönnen schulspezifische und individuelleSchwerpunktsetzungen in hohem Ausmaßeingebracht werden. Von einer Beschränkungkann daher nicht gesprochen werden.ERFOLG: Schulbuchlimit nun endlichauch für die AHS/BHS erhöht!Die Eltern- und Familienverbände konnten endlicheine Erhöhung des Limits für Schulbücher erreichen.Im Schuljahr 2009/10 wurde das Schulbuchlimitan Volksschulen bereits auf EUR 50,- und beiden Berufsschulen auf max. EUR 56,85 angehobenund für die Sekundarstufe I und II versprochen.Erst jetzt wurde die Erhöhung bekannt. Leiderwurde für berufsbildende mittlere und höhereSchulen das Limit nicht erhöht.Nähere Informationen finden Sie auf derHomepage des BMUKK unterhttp://www.bmukk.gv.at/medienpool/18855/1011_limitvorinformation.pdfDas Internet sicher nutzen!Tipps von Saferinternet.at für Eltern und LehrendeINTERESSE ZEIGEN > Versuchen Sie, dasInternet gemeinsam zu entdecken. So fälltes in Zukunft leichter, positive und negativeErlebnisse bei der Internetnutzung zubesprechen.REGELN VEREINBAREN > Gegenstandvon Vereinbarungen sind etwa das Verhaltengegenüber anderen Online-NutzerInnen,die Weitergabe persönlicher Daten, welcheOnline-Aktivitäten in der Schule oder daheimin Ordnung sind und welche nicht.VORBILD SEIN > Leben Sie jenen Umgangmit Medien vor, den Sie auch von IhrenKindern erwarten.VORSICHT BEI DER WEITERGABE VONPERSÖNLICHEN DATEN > Das Internet hatein langes Gedächtnis. Erklären Sie deshalbIhren Kindern, warum es wichtig ist, die eigenePrivatsphäre zu schützen.PROBLEMATISCHE INHALTEBESPRECHEN > Bei jüngeren Kindern ist dieVerwendung von Filterprogrammen sinnvoll.Je älter die Kinder werden, umso wichtigerwird das „darüber reden“, da Filterprogrammeauch umgangen werden können.COMPUTER SCHÜTZEN > Treffen SieVorkehrungen für die technische SicherheitIhres Computers.Die Höchstbeträge für die Durchschnittskosten proSchüler betragen in den jeweiligen Schulformen fürdas Schuljahr 2010/11:Volksschulen: EUR 50,00Hauptschulen: EUR 95,00Polytechnische Schulen max. EUR 90,93AHS-Unterstufe: EUR 95,00AHS-Oberstufe: max. EUR 170,00Mittlere kaufmännischeLehranstalten: EUR 138,01Höhere kaufmännischeLehranstalten: EUR 152,19DAS ANGEBOT VON SAFERINTERNET.ATSaferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen – besondersKinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende – bei der sicherenVerwendung von Internet, Handy und Computerspielen.> Website www.saferinternet.atmit aktuellen Informationen und Tipps sowie kostenlosemBroschüren-Download zur sicheren Internetnutzung.> Website www.handywissen.atmit zahlreichen Tipps für den sicheren undverantwortungsvollen Umgang mit dem Handy.> www.saferinternet.at/veranstaltungsserviceWorkshops für SchülerInnen, Eltern und Lehrendesowie Unterstützung bei Veranstaltungen.> Beratung und MeldestellenE-Mail-Beratung von Saferinternet.at:beratung@saferinternet.at147 – Rat auf Draht: www.rataufdraht.atKostenlose 24h-Telefonhilfe für Kinder, Jugendlicheund deren BezugspersonenStopline: www.stopline.atInternet-Meldestelle für illegale InhalteDetaillierte Infos zu allen Serviceangeboten finden Sie auf www.saferinternet.at!


SCHULANFANGSZEITUNG_19BEIHILFEN UNDUNTERSTÜTZUNGENFAHRTENBEIHILFEFÜR PFLICHTPRAKTIKUMSeit September 2004 erhalten auch Schüler/innen eine Schulfahrt- bzw. Heimfahrtbeihilfe,die laut Lehrplan einer praxisorientierten,berufsbildenden höheren Schule (Höhere TechnischeLehranstalten, Hotelfachschulen, Gartenbaufachschulen,land- und forstwirtschaftlicheSchulen sowie Schulen des medizinischtechnischenFachdienstes und der Gesundheits-und Krankenpflegeschulen) ein Praktikumabsolvieren müssen, das sich über einenZeitraum von vier Wochen bis zu einem Jahrerstreckt.Die Fahrtenbeihilfe für das Pflichtpraktikumwird in Form einer Pauschalabgeltung (Ein -reichung beim zuständigen Finanzamt) ver -gütet. Der Antrag muss in jedem Fall dieBestätigung der Schule über den lehrplan -mäßigen Praktikumsplatz und die Praktikumsdauerenthalten.INTEGRATION DER SCHÜLER-UND LEHRLINGSFREIFAHRTENIN DIE VERKEHRSVERBÜNDEEine seit Jahren von den Eltern- und Familienverbändengeforderte Aufnahme der Schüler/innen und Lehrlinge in die Verkehrsverbündeist seit dem Schuljahr 2005/06 in allenBundesländern verwirklicht.Pro Schüler/in bzw. Lehrling ist nur mehr einAntrag zu stellen, auch wenn z.B. Bus undBahn für den Schulweg benützt werden. DieSchüler/innen und Lehrlinge bekommen eineneinheitlichen Fahrausweis für die gesamteStrecke und haben freie Wahl der Verkehrs -mittel für den Weg von und zur Schule.Für den Versand der Antragsformulare sind fürdie Bundesländer Vorarlberg, Oberösterreich,Salzburg, Kärnten, Niederösterreich undBurgenland (Ausnahme Wien: VOR) dieVerkehrsverbünde zuständig. Die Bestellungder Antragsformulare der Schülerfreifahrt undder Erlagscheine für den Selbstbehalt erfolgtmit Ausnahme der o.g. Bundesländerweiterhin über die Schulbuchaktion-Online-Anwendung.FINANZÄMTER FÜR DIE ABWICKLUNGDER SCHÜLERFREIFAHRT UND DERSCHULBUCHAKTION ZUSTÄNDIGMit 1. Mai 2004 wurden die behördlichenStrukturen der Finanzlandesdirektionen aufgelöstund die Angelegenheiten der Schulbuchaktionund der Schülerfreifahrten einem sachlichzuständigen Finanzamt in jedem Bundeslandübertragen. Für Rückzahlungen wegenüberhöhter oder irrtümlich einbezahlter Schulbuch-Selbstbehaltebzw. für die Schüler- undLehrlingsfreifahrten sind ebenfalls die Finanzämterzuständig.Die Liste mit den Adressen und Telefonnummernder zuständigen Finanzämterfinden Sie auf der Homepage:www.bmwfj.gv.at >Familie >Finanzielle Unterstützung>Schulbuchaktion bzw. Freifahrt- undFahrtenbeihilfe >Rückzahlung/FinanzämterBedingungen/AnspruchNähere Informationund Antrag beiAntragsfristSchulbeihilfe> Schüler/innen ab der 10. Schulstufe, die einemittlere oder höhere Schule besuchen, bei sozialerBedürftigkeit, einen günstigen Schul erfolg nachweisen(Notendurchschnitt 2,90), die gleiche Schulstufenoch nicht besucht haben und den Schulbesuch,für den Schulbeihilfe beantragt wird, vor Vollendungdes 30. Lebensjahres begonnen haben.> Antragsformulare und Merkblätter liegen inallen Direktionen der mittleren und höherenSchulen auf. Weitere Informationen unterwww.bmukk.gv.at> endet am 31. Dezember desbetreffenden Schuljahres.Bei späterer Einbringung desAntrages tritt eine Kürzung derBeihilfe ein.Heim- undFahrtkostenbeihilfe> Heimbeihilfe bekommen Schüler/innen ab der9. Schulstufe, die eine PTS oder eine mittlere oderhöhere Schule besuchen und außerhalb des Wohnortesder Eltern wohnen, weil der Wohnort vom Schulortso weit entfernt ist, dass die tägliche Hin- undRückfahrt unzumutbar ist: bei sozialer Bedürftigkeit,nachweisbar günstigen Schulerfolg (Notendurchschnitt3,10), wenn er die gleiche Schulstufe noch nichtbesucht hat und den Schulbesuch, für den Heimbeihilfebeantragt wird, vor Vollendung des 30. Lebensjahresbegonnen hat. Fahrtkostenbeihilfe bekommennur Schüler, die auch Heimbeihilfe beziehen.> Antragsformulare und Merkblätter liegenin allen Direktionen der PTS und dermittleren und höheren Schulen auf.Weitere Informationen unterwww.bmukk.gv.at> Endet am 31. Dezember desbetreffenden Schuljahres.Bei späterer Einbringung desAntrages tritt eine Kürzungder Beihilfe ein.BesondereSchulbeihilfe> Erhalten Studierende während der sechs Monatevor der mündlichen Reifeprüfung wenn sie einehöhere Schule für Berufstätige besuchen, sichdurch eine zumindest einjährige Berufstätigkeitselbst erhalten haben und sich zur Vorbereitungauf die abschließende Prüfung gegen Entfall derBezüge beurlauben lassen> Antragsformulare und Merkblätter liegenin der Direktion auf.Weitere Informationen unterwww.bmukk.gv.at> Für jedes Semester ist ein eigenerAntrag zu stellen. Anträgefür das Wintersemester müssenbis spätestens 31.Dezemberund für das Sommersemesterbis spätestens 31. Mai eingebrachtwerden.>>


20_SCHULANFANGSZEITUNGBeihilfen und UnterstützungenBedingungen/AnspruchNähere Informationund Antrag beiAntragsfristSchülerunterstützungfürdie Teilnahmean Schulveranstaltungen> Österr. Staatsbürger/innen, die eine allgemeinbildende höhere Schule, eine berufsbildendemittlere oder höhere Schule sowie eine Anstaltder Lehrer- und Erzieherbildung oder eineÜbungsschule an einer Pädagogischen Hochschulebesuchen, wenn sie sozial bedürftig sind und aneiner mindestens fünftägigen Schulveranstaltungteilnehmen.> Unterstützung richtet sich nach dem Einkommen,Familienstand und Familiengröße und beträgt biszu EUR 180,-. Antragsformulare und Merkblätterliegen in allen Direktionen der Schulen auf.Für weitere Informationen für Schüler/innen einermittleren oder höheren Schule ist der jeweiligeLandesschulrat bzw. der SSR für Wien zuständig.Weitere Informationen unter www.bmukk.gv.at/> Die Einreichung hat nachMöglichkeit vor Beginn derSchulveranstaltung zu erfolgen.Letzter Termin: 31. März desjeweiligen Schuljahres.Ermäßigungdes BetreuungsbeitragesbeiganztägigenSchulformen undSchülerheimen> Schüler/innen, die sozial bedürftig sind. > Antragsformulare liegen in den Direktionen bzw.Sekretariaten in den vom Bund erhaltenenSchülerheimen oder ganztägig geführten öffentlichenallgemein bildenden Pflichtschulen undallgemein bildenden höheren Schulen auf.Informationen erhalten Sie weiters beim jeweiligenLandesschulrat bzw. SSR für Wien sowieunter www.bmukk.gv.at/> Der Antrag auf Ermäßigung desBetreuungsbeitrages ist innerhalbeines Monats nach Aufnahmein die Nachmittagsbetreuungoder in die ganztägigeSchulform bei der Leitung desSchülerheimes oder derganztägig geführten Schuleeinzubringen.Schülerfreifahrtmit öffentlichenVerkehrsmittelnSchülerfreifahrtim Gelegenheitsverkehr> Schüler/innen, die das 26. Lebensjahr noch nichtvollendet haben und für die Familienbeihilfebezogen wird. Voraussetzungen lt. Formular.Selbstbehalt (Pauschalbetrag/Eigenanteil)von EUR 19,60 pro Schuljahr! *)> Wenn kein geeignetes öffentliches Verkehrsmittelzur Verfügung steht, können Gemeinden undSchulerhalter die Einrichtung eines Gelegenheitsverkehrsbeantragen.Selbstbehalt (Pauschalbetrag/Eigenanteil) vonEUR 19,60 pro Schuljahr! *)> Formular „Antrag auf Ausstellung eines Freifahrausweisesfür Fahrten zu und von der Schule“wird von der Schule ausgegeben bzw. kann aufder Homepage des bmwfj heruntergeladen werden.Von der Schule bestätigtes Formular ist beimjeweiligen Verkehrsunternehmen einzureichen.Weitere Informationen unterwww.bmwfj.gv.at, Tel. 01/711 00-3271,E-Mail: Harald.Schimel@bmwfj.gv.at oder beiden jeweiligen Verkehrsunternehmen.> Antragstellung durch den jeweiligen Schulerhalterbei der zuständigen Finanzlandesdirektion.Weitere Informationen unter www.bmwfj.gv.at,Tel. 01/711 00-3267,E-Mail: Leopold.Poellinger@bmwfj.gv.atSchulfahrtbeihilfefür Fahrten zuPraktikaSchulfahrtbeihilfe> Wenn Anspruch auf Familienbeihilfe besteht undder/die SchülerIn als ordentlicher Schüler eineTechnische, gewerbliche und kunstgewerblicheSchule, eine Kaufmännische Schule, eine Schulefür wirtschaftliche Berufe, eine Schule für Tourismus,eine Schule für Sozialberufe, eine Fachschule,eine Höhere Land- und forstwirtschaftlicheSchule, eine Land- und forstwirtschaftliche Fachschule,eine Schule für Gesundheits-und Krankenpflege,eine Schule für den medizinisch-technischenFachdienst oder eine Bildungsanstalt für Sozialpädagogikund ein verpflichtendes Praktikumaußerhalb der schulischen Unterrichtszeit besucht.> Wenn der Schulweg in einer Richtung mindestens2 km lang ist (gilt nicht für SchülerInnen mitBehinderung).Es kann auf diesem Schulweg keine unentgeltlicheBeförderung in Anspruch genommen werdenDie Schulfahrtbeihilfe beträgt je nach Entfernungzwischen der Wohnung im Hauptwohnort bzw. zwischenZweitwohnsitz am Ort oder in der Nähe desOrtes der Schule und dem Praktikumsort zwischenEUR 19,- und EUR 58,- pro Monat.> Wenn mindestens 2 km des Schulweges (in einerRichtung) nicht im Rahmen einer unentgeltlichenBeförderung oder im Rahmen der Schülerfreifahrtzurückgelegt werden können. Für behinderte Kinderist keine Mindestentfernung erforderlich. >>> Die Antragsformulare, die auch ausführlicheErläuterungen über die Schulfahrtbeihilfe enthalten,sind bei allen Finanzämtern kostenloserhältlich und stehen darüber hinaus auch imInternet (http://www.bmwfj.gv.at/) über den PfadFamilie-Themen Freifahrt und Fahrtenbeihilfe-Schulfahrtbeihilfe-Formularseite Bundesministeriumfür Finanzen zur Verfügung.Nähere Auskünfte erhalten Sie beiMag. Elfriede PetrzalkaTel. 01/71100-DW 3297> Die Antragstellung erfolgt beim zuständigenWohnsitzfinanzamt. Auf gesonderten Antrag istdie Auszahlung der Schulfahrtbeihilfe zusammenmit der Familienbeihilfe möglich. >>> Der Antrag ist bis 30. Juni desKalenderjahres, das dem Schuljahrfolgt, für welches die Schulfahrtbeihilfebeantragt wird, beidem Finanzamt einzubringen,das auch für die Gewährung derFamilienbeihilfe zuständig ist.


Beihilfen und UnterstützungenSCHULANFANGSZEITUNG_21Bedingungen/AnspruchNähere Informationund Antrag beiAntragsfristSchulfahrtbeihilfeDie Schulfahrtbeihilfe beträgt je nach Länge desSchulweges und der Anzahl der SchulbesuchstageEUR 4,4 bis EUR 39,4 pro Monat.Weitere Informationen unter www.bmwfj.gv.at,Tel. 01/711 00 – 3271, E-Mail:Harald.Schimel@bmwfj.gv.atDas Antragsformular Schulfahrtbeihilfe fürFahrten zwischen der Wohnung im Inland undder Schule (Beih 85) kann auch als PDF-Dokumentvon der Formularseite des Bundesministeriumsfür Finanzen heruntergeladen werden.HeimfahrtbeihilfefürSchüler/innen(auch fürverpflichtendesPraktikum)> Wenn der Schüler für Zwecke des Schulbesuchesaußerhalb seines Wohnortes amSchulort oder in der Nähe des Schulortes eineZweitunterkunft bewohnt, besteht Anspruch aufSchulfahrtbeihilfe.Die Schulfahrtbeihilfe beträgt je nach Entfernungzwischen der Wohnung im Hauptwohnort und derZweitunterkunft zwischen EUR 19,- und EUR 58,-pro Monat.> Die Fahrtenbeihilfe für das Pflichtpraktikumwird in Form einer Pauschalabgeltung (Einreichungbeim zuständigen Finanzamt) vergütet.Der Antrag muss in jedem Fall dieBestätigung der Schule über den lehrplanmäßigenPraktikumplatz und die Praktikumdauerenthalten. Die Antragsformulare, mitausführlichen Erläuterungen, sind bei allenFinanzämtern kostenlos erhältlich.> Der Antrag ist bis 30. Juni desKalenderjahres, das dem Schuljahrfolgt, für welches die Schulfahrtbeihilfebeantragt wird, beidem Finanzamt einzubringen,das auch für die Gewährungder Familienbeihilfezuständig ist.HeimfahrtbeihilfefürLehrlinge> Wenn der Lehrling für Zwecke seiner Lehre außerhalbseines Wohnortes am Ort der betrieblichenAusbildungsstätte oder in der Nähe des Ortes derbetrieblichen Ausbildungsstätte eine Zweitunterkunftbewohnt besteht Anspruch auf Fahrtenbeihilfe.Die Fahrtenbeihilfe beträgt je nach Entfernungzwischen der Wohnung im Hauptwohnort und derZweitunterkunft zwischen EUR 19,- und EUR 58,-pro Monat.> Die Antragsformulare, mit ausführlichenErläuterungen, sind bei allen Finanzämternkostenlos erhältlich.> Der Antrag ist bis 30. Juni desKalenderjahres, das dem Schuljahrfolgt, für welches dieSchulfahrtbeihilfe beantragtwird, bei dem Finanzamteinzubringen, das auch für dieGewährung der Familienbeihilfezuständig ist.Lehrlingsfreifahrt> Lehrlinge in einem gesetzlich anerkannten Lehrverhältnis,die das 26. Lebensjahr noch nicht vollendethaben und für die Familienbeihilfe bezogen wird,können für die Dauer der Lehrzeit bei Erfüllung allerübrigen Voraussetzungen an der Lehrlingsfreifahrt(zwischen Wohnung und Ausbildungsstätte)teilnehmen.> Das vollständig ausgefüllte Antragsformularmit der Bestätigung des Dienstgebers überdas Lehrverhältnis ist beim Verkehrsunternehmeneinzureichen.Selbstbehalt (Pauschalbetrag/Eigenleistung) beträgtEUR 19,60 pro Lehrling und Lehrjahr. *)Fahrtenbeihilfefür Lehrlinge> Wenn eine unentgeltliche Beförderung zwischenWohnung und Ausbildungsstätte nicht möglich ist,kann eine Fahrtenbeihilfe beantragt werden, wennder Arbeitsweg mindestens 2 km beträgt.Für behinderte Lehrlinge gilt diese Mindestentfernungnicht.Die Fahrtenbeihilfe wird nur gewährt, wenn derArbeitsweg in jeder Richtung wenigstens dreimalpro Woche zurückgelegt wird.> Die Beihilfe beträgt:EUR 5,1 p.M. bis 10 km oderinnerhalb des OrtsgebietesEUR 7,3 p.M. beieinem Arbeitsweg von mehr als 10 km.Die Antragstellung erfolgt beimzuständigen Wohnsitzfinanzamt.Das Antragsformular Fahrtenbeihilfe fürLehrlinge (Beih 94) kann als PDF-Dokument vonder Formularseite des Bundesministeriums fürFinanzen heruntergeladen werden.Kontakt: Harald Schimel, Tel. 01/711 00-3271,E-Mail: Harald.Schimel@bmwfj.gv.atAbteilung für Freifahrten/Fahrtenbeihilfen*) SelbstbehaltDer Selbstbehalt ist ein Pauschalbetrag,der auch dann in vollerHöhe zu leisten ist, wenn dieFreifahrt nicht für das gesamteSchuljahr bzw. Lehrjahr inAnspruch genommen wird.Auskünfte bezüglich der Einzahlungder Selbstbehalte bzw. Rückerstattungirrtümlich einbezahlterSelbstbehalte erteilt das örtlichzuständige Finanzamt (KundenteamFreifahrten) bzw. der örtlicheVerkehrsverbund.Freifahrt fürTeilnehmer anLehrgängenund Lehrlingsstiftungen> Schulabgänger, die an Lehrgängen und Lehrlingsstiftungennach dem Jugendausbildungs-Sicherungsgesetz (JASG) teilnehmen sowie Jugendliche,welche im Rahmen einer Vorlehre ausgebildetwerden, haben die Möglichkeit, Freifahrt und Fahrtenbeihilfein Anspruch zu nehmen. Anspruchsvoraussetzungist der Bezug der Familienbeihilfe.Selbstbehalt (Pauschalbetrag/Eigenleistung) istEUR 19,60 für jedes Ausbildungsjahr zu leisten. *)> Geltungsdauer des jeweiligen Fahrausweisesrichtet sich nach der Dauer der Ausbildung,erstreckt sich aber längstens auf einAusbildungsjahr.Kontakt:Michaela KovarTel. 01/711 00 - 3369Leopold PöllingerTel. 01/711 00 - 3267Harald SchimelTel. 01/711 00 - 3271Abteilung für Freifahrten/Fahrtenbeihilfen im bmwfj


22_SCHULANFANGSZEITUNGSparkling Science >Wissenschaft ruft SchuleSchule ruft WissenschaftFORSCHEN MIT PROFIS > Das Forschungsprogramm des BMWF ist ein in Europa einzigartiger Weg zurfrühen wissenschaftlichen Nachwuchsförderung: Mehr als 400 Wissenschafterinnen und Wissenschafterforschen Seite an Seite mit Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen. Die Ergebnisse aus den unterschiedlichstenThemenfeldern, wie Umweltforschung, Robotik oder Quantenphysik, präsentieren dieKinder und Jugendlichen nicht nur an ihren eigenen Schulen, sondern auch an Universitäten undsogar bei internationalen wissenschaftlichen Tagungen.Ihre Schulbuchhändlersind qualifizierte Dienstleister!Bundesministerium für Wissenschaft und ForschungVSB"Verein Schulbuch"zur Durchführung der Schulbuchaktionbezahlte Anzeige bezahlte AnzeigeAlle Jahre zu Schulbeginn werden 9 MillionenSchulbücher in 6000 Schulen österreichweitausgeliefert. Damit wird nur ein Teil der Leistungdes Schulbuchhändlers definiert.Es ist an der Zeit, die Leistungen des Schulbuchhandelsübersichtlich darzustellen:- Zustellservice in den 6000 Schulen- Bestellung der Bücher bei150 verschiedenen Verlagen- Übernahme der Transportkostenzwischen Verlag und Buchhandel- Beratung beim Auswahlverfahrenaus rund 5000 Schulbüchern- Vorfinanzierung der Schulbüchergegenüber der Republik- Nachbestellungen für neueintretende Schüler- Unterstützung bei Fehl- undUmbestellungen- Organisation von Buchausstellungen,Betreuung der Schulbibliothek- Lesefördernde Maßnahmen (Autorendes Servicecenter LeseförderungAll diese Leistungen der österreichweit rund 800 Schulbuchhändlerunterliegen einer ständigen Kontrolle durchdas Ministerium für Gesundheit, Familie und Jugend.Generell muss sich jeder Schulbuchhändler alle 5 Jahrezur Einhaltung von Qualitätskriterien und Standardsverpflichten. Darin enthalten ist nun auch die Verpflichtunglesefördernde Maßnahmen in Zusammenarbeit mitdem Servicecenter Leseförderung in Graz anzubieten.Servicecenter LeseförderungSeit 2003 organisiert diese Einrichtung des Fachverbandesder Buch- und Medienwirtschaft in Zusammenarbeitmit Buchhändlern, Verlegern und Autoren Lesereisen. ZurZeit stehen bereits 52 Autoren unter Vertrag. 2003 warenes insgesamt 37 Leseeinheiten, die in den Schulen abgehaltenwurden. 2007 wurden bereits 674 Autorenlesungenveranstaltet.Leseförderung –wie kann meine Schule mitmachen?Dieses Projekt läuft wie folgt ab: die Schule und derBuchhändler einigen sich über die Schulveranstaltung.Der Buchhändler erkundigt sich im Servicecenter überdie in der Region verfügbaren Autoren und fixiert einenTermin mit der Schule. Ein Autor kommt an die Schuleund liest den Kindern aus den jeweils altersgerechtenBüchern vor. Mittlerweile wurde innerhalb der letztenfünf Jahre im statistischen Durchschnitt jede 3. Pflichtschuleerreicht. Das ehrgeizige Ziel – ein Pflichtschülersoll mindest einmal während seiner Schullaufbahndurch eine Autoren lesung zum Abenteuer Lesen animiertwerden.Leseförderung – eine Kampagne für die ZukunftLesen ist die Grundkompetenz des Wissens, je höher dieLesefähigkeit umso stärker ist das Entwicklungs- undBildungspotenzial. Die heranwachsende Generation istdadurch besser für die Herausforderungen der Zukunftvorbereitet. Der gesamtwirtschaftliche Beitrag dieserGrundqualifikation ist ein entscheidender Standortfaktorin der Wirtschaft.Nach wie vor 300.000 Analphabeten in ÖsterreichExperten gehen von einer doppelt so hohen Dunkelzifferaus. Gemeint ist damit vor allem der funktionale Analphabetismus– jene gravierende Leseschwäche, die dasErfassen komplexer Texte nicht gewährleisten kann!


ilderboxEHE+Öste reichs07_Finnland –Öste reichsAusgabe EUR 1,75Die Mu terAusgabe EUR 1,75Die Mu terSCHULANFANGSZEITUNG_23Der Katholische Familienverbandvertritt die Interessen aller Familien in Österreich. Wir sind unabhängigund überparteilich – wir stärken die Familien und tragen zur gesellschaftlichenAnerkennung ihrer Leistungen bei. Politische Arbeit undService für die Familien sind unsere Auf gabe. Wir verstehen uns alsBeratungs- und Servicestelle in allen Familienfragen. Wir bieten bzw.vermitteln und organisieren:• „himmelblau“ Kinderbetreuung,z. B. Omadienst oder Tagesmütter• „sonnengelb“ Familienurlaube mit Kinderbetreuung• Skiwochen für die ganze Familie• Veranstaltungen für Familien und Kinder• Eltern- und Erziehungsseminare• aktuelle Informationen durchunsere Zeitschrift„ehe + familien“Die Zeitschrift für Familien Juni | Juli 2010 Verlagspostamt 1010 Wien P.b.b Zul.-Nr.: 02Z032728M Jahrgang 43 EUR 1,75 www.familie.atFAMILIENZEITSCHRIFT DES KATHOLISCHEN FAMILIENVERBANDES ÖSTERREICHSFinger wegvon den Familien!Mit vö ligem Unverständnis reagiert der KFÖ auf dieAbsichten der Bundesregierung, im Familienbereich amzweithöchsten einzusparen. Alternativen zum Sparenzeigt Sozialexperte Wolfgang Mazal im Gespräch mit„ehe + familien“ auf. S. 2 und 803_Eltern unter Druck –ein Rückblick auf die Fachtagungdes Katholischen Familienverbandesein schulisches Erfolgsmode l?Wo liegen die großen Unterschiedezu unserem Bildung system?0405 2010Christoph Pelczar anlä slich16_Vo rang für Familien!Aktue le Pre semeldungendes Katholischen FamilienverbandesSCHULPARTNERSCHAFT UND –SERVICE DES KATHOLISCHEN FAMILIENVERBANDES ÖSTERREICHSService- und Info-Telefon desKatholischen Familienverbandes Österreichs1010 Wien, Spiegelgasse 3/3/9Tel. 01–515 52/3201 | Fax: 01-515 52/3699E-Mail: info@familie.atwww.familie.atFÜR SCHULFRAGEN:Tel. 01-515 52/3634 | Fax: 01-515 52/3699E-Mail: bildung@familie.atInformationen zum Thema Schule findenSie auch auf unserer Homepage www.familie.atistockphotoEHE+03_Der KFÖ zu Gast bei derKirchenpre se-Konferenz:„Verbreiten Sie ein positivesBild von Familie“Die Zeitschrift für Familien Mai 2010 Verlagspostamt 1010 Wien P.b.b Zul.-Nr.: 02Z032728M Jahrgang 43 EUR 1,75 www.familie.atFAMILIENZEITSCHRIFT DES KATHOLISCHEN FAMILIENVERBANDES ÖSTERREICHSWie geht es Eltern heute?Wie leben Eltern heute, welche Bedürfnisse und Wünschehaben sie und wie können sie be ihrer Erziehungsaufgabeunterstützt werden? Auf der KFÖ-Fachtagung „Eltern unterDruck“ referierten dazu u. a. Sophie Karmasin undMartina Leibovici-Mühlberger. Ab Seite 604_Familienpolitik im Intere se der Wirtschaft?WIFO-Studie schlägt eine Reform der Familienpolitikvor. Zulasten von Kindeswohl und Wahlfreiheit, wieder KFÖ kritisiertFlexibel und familiennahKinderbetreuungsangebote desKatholischen FamilienverbandesSeite 8Wie familienfreundlichist Fußba l?Ein Gesprächmit Fußba l-Pfa rerder Fußba l-WM 2010 inSüdafrika. Seite 405_WHO-Gesundheitsbefragungan Schulen:Indiskrete Fragen undzweifelhafter Datenschutz03 2010Weitere Informationen erhaltenSie bei Ihren Diözesanverbänden:DER KATHOLISCHE FAMILIENVERBAND BURGENLAND7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21Tel. 02682/777-291, Fax 02682/777-294E-Mail: info-bgld@familie.atKATHOLISCHER FAMILIENVERBAND KÄRNTEN9020 Klagenfurt, Tarviser Straße 30/3Tel. 0463/5877-2445, Fax 0463/5877-2399E-Mail: kfv@kath-kirche-kaernten.atFAMILIENVERBAND DER DIÖZESE ST. PÖLTEN3100 St. Pölten, Schreinergasse 1, Tel. 02742/3542 03, Fax 02742/3542 03-4E-Mail: info-noe@familie.atKATHOLISCHER FAMILIENVERBAND OBERÖSTERREICH4020 Linz, Kapuzinerstraße 84, Tel. 0732/7610-3431, Fax 0732/7610-3779E-Mail: info-ooe@familie.atFAMILIENVERBAND DER ERZDIÖZESE SALZBURG5020 Salzburg, Kaigasse 18/3, Tel. 0662/8047-1240, Fax 0662/8047-1249E-Mail: info-sbg@familie.atKATHOLISCHER FAMILIENVERBAND STEIERMARK8010 Graz, Carnerigasse 34, Tel./ Fax 0316/67 14 80E-Mail: r.sebl@gmx.netKATHOLISCHER FAMILIENVERBAND TIROL6020 Innsbruck, Riedgasse 9, Tel. 0512/2230-533, Fax 0512/2230-538E-Mail: info-tirol@familie.atVORARLBERGER FAMILIENVERBAND6900 Bregenz, Bergmannstraße 14, Tel. 05574/47 671, Fax 05574/47 671 5E-Mail: info@familie.or.atKATHOLISCHER FAMILIENVERBAND DER ERZDIÖZESE WIEN1010 Wien, Stephansplatz 6/6/626, Tel. 01/515 52/3331, Fax 01/515 52/2332E-Mail: r.moser@edw.or.at✃bitte freimachenDer KatholischeFamilienverband Österreichsbrenn • punktSchriftenreihe des Katholischen FamilienverbandesAn denKatholischenFamilienverband ÖsterreichsSpiegelgasse 3/91010 WienWir vertreten die Anliegen aller Familien.www.familie.at


WICHTIGE TERMINE FÜR 2010/11:Weihnachtsferien: 24. 12. 2010 – 6. 1. 2011Semesterferien 2011:Niederösterreich, Wien: 7. – 12. 2. 2011Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg: 14. – 19. 2. 2011Oberösterreich, Steiermark: 21. – 26. 2. 2011Osterferien: 16. – 26. 4. 2011Pfingstferien: 11. – 14. 6. 2011Sommerferien 2011:*)Wien, Niederösterreich, Burgenland: 2. 7. – 4. 9. 2011Oberösterreich, Salzburg, Tirol,Vorarlberg, Steiermark, Kärnten: 9. 7. – 11. 9. 2011Festlegung des Stundenplanes:Wien, Niederösterreich und Burgenland: bis 7. 9. 2010Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark, Kärnten: bis 14. 9. 2010Klassenforum:Die erste Sitzung des Klassenforums muss in Wien,Niederösterreich und Burgenland bis spätestens 2. 11. 2010in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark und Kärntenbis spätestens 8. 11. 2010 stattfinden.Schulforum:Die erste Sitzung des Schulforums muss in Wien,Niederösterreich und Burgenland bis spätestens 8. 11. 2010in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark und Kärntenbis spätestens 15. 11. 2010 stattfinden.Schulgemeinschaftsausschuss:Jedes Schuljahr haben mindestens zwei Sitzungen des SGA stattzufinden,davon die erste innerhalb von zwei Wochen nach Bestellung der Lehrer- undElternvertreter für dieses Schuljahr. An Berufsschulen hat mindestens eineSitzung im Schuljahr stattzufinden.Stichtag zur Wahl der Lehrer- und Elternvertreter für den SGA inWien, Niederösterreich und Burgenland: bis 6. 12. 2010Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark und Kärnten: bis 13. 12. 2010Wahl der Klassensprecher sowie Wahl der Schulsprecher:Wien, Niederösterreich und Burgenland: bis 11. 10. 2010Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark, Kärnten: bis 18. 10. 2010Wiederholungsprüfungen lt. § 23 Abs. 1a und 1c SchUG:Wien, Niederösterreich und Burgenland zwischen 2. und 7. 9. 2010Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark und Kärnten zwischen 9. und 14. 9. 2010EMPFÄNGERAbschließende Prüfung lt. § 36 Abs. 2 SchUGWien, Niederösterreich und Burgenland: bis 18. 10. 2010Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark, Kärnten: bis 25. 10. 2010sowie alle Bundesländer vom 7. 2. – 21. 3. 2011Letzter möglicher Wiederholungsprüfungstermin lt. § 22 Abs. 10LeistungsbeurteilungsVO: 30. 11. 2010Frühestmöglicher Haupttermin der abschließenden Prüfunglt. § 36 Abs. 2 SchUG:Wien, Niederösterreich und Burgenland: 29. 4. 2011Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark, Kärnten: 6. 5. 2011Klassenkonferenz lt. § 20 Abs. 6 SchUG (Abschlusskonferenz)zur Beratung über die Leistungsbeurteilung der Schüler:Wien, Niederösterreich und Burgenland: 22. 6. bis 24. 6. 2011Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg,Steiermark, Kärnten: 29. 6. bis 1. 7. 2011Information der Erziehungsberechtigten gem. § 19 Abs. 3a SchUG(„Frühwarnsystem“) im ersten und im zweiten SemesterSchülerbeihilfe (§ 18 Abs. 3 Schülerbeihilfengesetz):Anträge müssen bis 31. 12. 2010 gestellt werden.Schulen für Berufstätige: 1. Semester: 31. 12. 2010 | 2. Semester: 31. 5. 2011Schulfahrtbeihilfe: (§ 30e Abs. 1 FLAG):Anträge müssen bis30. 6. 2012 gestellt werdenVom Landes- bzw. Stadtschulrat verordnete schulfreie Tage 2010/2011Burgenland, Kärnten, Wien, Steiermark, Tirol: 3. 6. 2011 und 24. 6. 2011Niederösterreich: 7. 1. 2011 und 3. 6. 2011Oberösterreich: 25. 10. 2010 und 3. 6. 2011Salzburg: 25. 10. 2010 und 7. 1. 2011Vorarlberg: 25. 10. 2010 und 27. 10. 2010Schulautonome Tage (siehe auch S. 8):Die Beschlussfassung über die verbleibenden schulautonomen Tage kann bereits bei einer Sitzung des Schulforumsbzw. SGA gegen Ende des vorhergehenden Schuljahres getroffen werden, damit die Eltern rechtzeitig informiert werdenkönnen. Achtung: die Beschlussfassung über schulautonome Tage setzt eine Zwei-Drittel-Mehrheit innerhalb derEltern- und Lehrervertreter im Schulforum bzw. eine Zwei-Drittel-Mehrheit innerhalb der Eltern-, Lehrer- und Schülervertreterim SGA voraus.*) Sondergenehmigungen gibt es für Schulen im Tourismus- bzw. Fremdenverkehrsbereich(Festlegung durch die Schulbehörde erster Instanz)Ich bestelle ... Alle Preise zzgl. Versandkosten Publikationen des Katholischen Familienverbandes Österreichs___ Exemplar(e) Schulhandbuch für Elternvertreter (Ausgabe 2006) à EUR 6,60___ Kein Stress mit Web und SMS à EUR 4,–___ Bin ich wirklich so dumm?Ein Leitfaden zum Umgang mit Teilleistungsschwächen à EUR 4,–___ Kinder stark machen - Erziehung zum suchtfreien Leben à EUR 4,–___ Familienkochbuch - bewährte Rezepte für das ganze Jahr à EUR 19,90___ Exemplar(e) dieser „Schulanfangszeitung“(kostenlos zzgl. Versandkosten)___ Kinder brauchen Wurzeln à EUR 4,–___ Alt, verwirrt - was nun? à EUR 4,–___ Kindergebetbuch à EUR 7,90___ Namen und Heilige à EUR 9,90___ Sicher sein à EUR 4,–___ Gemein oder gemeinsam à EUR 4,–___ Tagungsbericht "beziehungs-los?" à EUR 4,–Ich interessiere mich für die Arbeit des Katholischen Familienverbandes und bitte um nähere Informationen.Name:Datum:Adresse:Unterschrift:

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