Die Liquidität im Blick behalten - Midrange Magazin

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Die Liquidität im Blick behalten - Midrange Magazin

122009IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · Ausgabe 226 · € 13,– · CHF 25,–K+H unterstützt bei der FinanzplanungDie Liquidität imBlick behaltenSchnell mit allen Partnern verbundenEDI as a ServiceKlarheit in der KomplexitätDynamik in der ITDeutschland und seine IT-LandschaftenRepublik der Inseln?IBM DB2 Web QueryReport-Assistent, Kreuz tabelleund Drill-DownSQL-SyntaxMySQL QueryBrowserArne Claßen, Geschäftsführer und Komple mentärder K+H Software KG, im Interview auf Seite 12


Wie eine kleine Kistegroße Freiräume schafft.Der Stromverbrauch von Rechenzentren ist heute nicht nur eine Kostenfrage – er wirkt sich auch zunehmend imTagesgeschäft aus: Etwa die Hälfte aller Unternehmen mussten laut einer aktuellen Studie bereits Ausfälle durch StromoderKühlungsprobleme hinnehmen. 1 Kein Wunder, dass Zuverlässigkeit und Effizienz ganz oben im Pflichtenheft derIT stehen. Deshalb ist die ganze Architektur des HS22 in jeder Hinsicht auf maximale Produktivität ausgerichtet: von denhocheffizienten Intel ® Xeon ® 5500er-Prozessoren über ausgefeilte Management-Software wie den IBM SystemsDirector, der den Stromverbrauch aktiv überwacht, bis hin zu Sensoren, die die Kühlung optimieren. Unter dem Strichsparen Sie so im Vergleich zur vorigen Generation von Rack-Servern bis zu 93 % Energie. Wie Sie mit Hilfe des HS22einen Return on Investment in nur 3 Monaten 2 erzielen können, erfahren Sie unter ibm.com/blade/deSysteme, Software und Services für einen grünen Planeten.1Quelle: IDC Market Analysis #215870 Band 1, Dezember 2008, Prognose über die weltweiten Energieausgaben für Server 2008–2012. 2 Die Berechnungen für die Kapitalrendite (ROI) und Energieeinsparungen basieren auf einem 11:1-Konsolidierungsszenario von166 Intel 1U mit 2-Socket-Servern im Vergleich zu 14 BladeCenter HS22-Servern und den daraus resultierenden Einsparungen bei Energie, Software-Lizenzen und sonstigen Betriebskosten. Tatsächliche Kosten und Einsparungen werden je nach individueller Kunden-Konfiguration und -Umgebung unterschiedlich sein. Mehr Informationen finden Sie unter www.ibm.com/smarterplanet/claims. IBM, das IBM Logo, ibm.com, BladeCenter und das Bildzeichen des Planeten sind Marken oder eingetragene Marken der InternationalBusiness Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Intel, das Intel Logo, Xeon und Xeon Inside sind Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern. Andere Namen von Firmen, Produkten und Dienstleistungenkönnen Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. © 2009 IBM Corporation. Alle Rechte vorbehalten. O&M IBM IT 27/09


EDITORIALThomas SeiboldRedaktionMIDRANGE MAGAZINthomas.seibold michael.wirt @ @midrange.deFoto: Beth Hommel, FOTOLIASpielverderberWenn ein IT-Riese kostenfrei in Sachen Vertragsoptimierung berät,dann tut er das selten im Hinblick auf die eigenen Produkte. Dasgilt auch für IBM: Zum Befreiungsschlag innerhalb des Project Liberateholt man pro Kunde und gleichzeitig anti Microsoft aus. Da werdenPaketofferten entwirrt, Enterprise Agreements erklärt und alternativeStrategien zum Lizenzkauf aufgezeigt. Dass die oft kostengünstigersind – laut Big Blue bis zu 40 Prozent und mehr – bedarf keinerseparaten Betonung. Dass sich Microsoft wenig, der Kunde deutlichund der Berater besonders freut, liegt auf der Hand. Letzterer hat beiÛ Was sonst? Ein Plädoyer für EDI in seinerganzen Vielfalt (Seite 14 ff.) Û Generalschlüssel:Wie man SAP in Single-Sign-On Konzepteeinbezieht (Seite 24) Û Eiskalt: Einen Riss inder Tiefkühlkette kann sich kein Hersteller leisten(Seite 32) Û Reisefieber: Insel-Hopping istdas Mallorca der Prozessindustrie (Seite 36)der Feier des Erfolgserlebnissesauch bestimmt noch einen gutenTipp, in welche Projekte das freigesetzteIT-Budget am besten zustecken ist… Jetzt soll das ProjectLiberate zur kompletten Software-Lizenzoptimierungsofferte ausgebautwerden. Gemeinsam mitcompartner bietet Big Blue einetoolunterstützte Analyse in Sachen tatsächlicher Nutzung vorhandenerSoftware an – gecheckt werden Tastatureingaben, Mausbewegungenoder auch Webklicks auf den Clients. Überflüssiges wird deinstalliert,das schafft Raum für Innovation. Ein Ratespiel in Sachen installierterProduktvielfalt würden die meisten Firmen verlieren, sagt compartner-Vorstand Ingo Lüdke. Geschätzten 150 bis 700 stünden meist mehr als3.000 tatsächlich installierte Applikationen gegenüber – hier schlummernGelder und damit Investitionspotenzial. Die Ergebnisse der gemeinsamenOfferte seien „sehr wertvoll“, betont IBM – auch hinsichtlicheiner Potenzialanalyse für Microsoft Office-Alternativen wie LotusSymphony. Dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerade Solidaritätund CRM Hochkonjunktur haben, wäre damit bewiesen. Die Kundenpflegenimmt an Bedeutung zu – und wer die eigenen versorgt hat,kümmert sich „ehrenamtlich“ um die des Wettbewerbs.Mit oxaion können wir besserauf den steigenden Liefertermindruckder Kunden reagieren.///// Bob McIntoshIT-Leiter, Bernstein AG, Porta WestfalicaBranche: Elektro-/ElektronikbrancheHerzlichst, Ihr Thomas Seiboldinfo@oxaion.de I www.oxaion.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN3


inhaltMIDRANGE AKTUELLNews & Ticker 6200 Kunden wechseln zur IBM 7Köpfe 8Arne Claßen, Geschäftsführer und Komple mentär derK+H Software KG: „Nur wer seine Liquidität stets im Blickhat, kann Defizite rechtzeitig erkennen und gewinnt Zeitzum Handeln.“ Û Seite 12Die Grundlage für dynamische Infrastrukturen 10Kommentar zur Frage des MonatsDie Liquidität im Blick behalten 12K+H unterstützt das Management bei der FinanzplanungSCM, XML, EDIEDI – what else? 14Frage desMonatsAndreas Heincke, Business Development ManagerPower Systems, IBM Deutschland GmbH, kommentiertdie Frage des Monats Oktober. Û Seite 10Logistikkette in Reih und Glied 16Für optimierte Prozesse im MaterialflussEDI im Automotive-Bereich 18Lieferanten auf die Sprünge helfenEDI as a Service 19Schnell mit allen Partnern verbundenSystemintegration, IT-KonsolidierungVirtualisierung macht flexibel 20High Availability Migration 22Südkurier Medienhaus modernisiert Storage-Lösung mit ProfiSCM, XML, EDIEDI-Technologie steht für schnelle, automatisierte undzugleich gesicherte Kommunikation von Geschäftsdaten.Auch Kostenvorteile sind mit einer richtig dimensioniertenLösung für alle Unternehmen realistisch, unabhängigvon deren Größe und Branche. Û Seite 14SystemintegrationundIT‐Konsolidierung,SANEine dynamische IT-Infrastruktur ist unverzichtbar. Dasbedeutet, die vorhandene IT-Umgebung ggf. so zu verändernund zu konsolidieren, dass sie schnell und effektivauf Veränderungen reagieren kann. Û Seite 20Dynamik in der IT 23Klarheit in der KomplexitätEin Passwort für alles 24SAP Single-Sign-On mit Active DirectoryTECHNIK & INTEGRATIONReport-Assistent, Kreuztabelle und Drill-Down 26IBM DB2 Web QueryMySQL Query Browser 29MARKTÜBERSICHTCoole Überwachung 32Eine Unternehmenssoftware für die LebensmittelbrancheAnbieterübersicht 33Nahtlos arbeiten 34Wenn China auf dem eigenen Server liegt4MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


Dezember 2009Republik der Inseln? 36Deutschland und seine IT-LandschaftenEin ERP-System für alle(s) 37Lawson Software im Einsatz bei der WIKUS-SägenfabrikAdaptive Fertigung spart Geld 39Technisch fit 40Eckelmann modernisiert ERP- und PPS-System mit iNEXT SuiteSERVICEAutoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 41Glosse, Vorschau, Impressum 42ERP/PPSIn vielen Unternehmen der Prozessindustrie gibt es Inseln,leider nicht zum Entspannen, sondern zum Arbeiten:Eine für den Etikettendruck, eine für den Laborbetrieb,eine für das Gefahrstoffmanagement und viele andere.In Zeiten integrierter ERP-Systeme ist man auf seinenvielen Reisen erstaunt zu sehen, wie viele Insellösungenheute noch existieren. Û Seite 32MIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die Stellenbörse für Unternehmen und IT-Professionals,die personelle Verstärkung suchen.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.Ûwww.midrange-event.deFrage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wir aktuelleTrends und Strömungen des IT-Marktes.Ûwww.midrange.deiSeries Sicherheitund SystemverwaltungMessengerPlus• System-Verwaltung leicht gemacht • Produktivität verbessern• Systemausfälle kontrollieren • Nachrichten filtern und überwachenMessengerConsole• Verwalten Sie Ihr Netzwerk lokaler und remoter iSeries• Ereigniskonsolidierung auf nur einer Konsole• Systemüberwachung und Nachrichtenverwaltung aller iSeries im NetzwerkStandGuard Anti-Virus• Scannt das IFS mit dem AVSCAN Befehl• Entdeckt und eliminiert alle heutigen Virenarten• Das On-Access Scanning bietet ein “Active Shield” gegen Viren für Ihr iSeriesStandGuard Recycle Bin• Schützt Ihre Daten vor zufälligem oder absichtlichem Löschen• Dateien können so schnell wiederhergestellt werden, wie sie gelöscht wurden• Dateien, die während eines Tages erstellt wurden, sind automatisch geschütztKontakt: Bytware EuropeTelefon 04221–209 66E-Mail info.eu@bytware.com • www.bytware.com09.07 Bytware Europe Half Ad.indd 1 7/28/09 11:34:31 PM12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN5


MIDRANGE AKTUELLTICKERS&T gewinnt Vorzeigeprojekt in der SlowakeiÛ Das StahlunternehmenSlovakia Steel Mills a. s. investiert6 Millionen Euro inApplikationen und Infrastruktur.Der Vertrag zwischenS&T und Slovakia Steel Millsist eines der größten aktuellen slowakischenIT-Projekte und umfasst die Realisierungeiner Business-Information-KOPIAS-SES ist Bestandteil von GreenaxÛ Dakoda präsentiert das Ergebniseiner erfolgreichen Partnerschaft:Gemeinsam mit dem Schweizer IT-Unternehmen Bisonentwickelt und vertreibtDakoda Greenax im internationalenERP-Business.Das ERP/PPS-HiT Software erweitert Allora 6Û Allora 6.0 bietet Daten-Nachverfolgbarkeit,damit Anwender die Datenbeziehungenund Mapping-Designs schnellerverstehen. Weitere Verbesserungenbringen mehr Flexibilität beim Skriptenund weniger Aufwand bei der Transformations-Verwaltung.Die Software bietetBuchvorstellungGünther Hartung, Klaus-Peter Luttkus,Carmen Rasche, Jörg ZeigDatenbank & SQLfür IBM Power i SystemeDieses Lose-Blatt-Werk ist von Datenbank-Praktikerngeschrieben und wird laufend erweitert. Esunterstützt Sie beim Verständnis für Aufbau undFunktion dieser IBM Datenbank genauso wie bei dereffektiven Anwendung der eingebauten Funktionenund Möglichkeiten.Umfang ca. 450 Seiten, Preis 158,– €Lösung basierend aufSAP sowie die Einrichtungeines Manufacturing-Execution-Systemsund einerzentralen Produktionsplanung,einschließlich derDokumentenverwaltung.www.snt-world.comSystem KOPIAS-SES (ServiceorientierteEnterprise Solution) ist ein integralerBestandteil von Greenax (Warenwirtschaft,Finance, Fertigung) und wird fürdie Bereiche Produktionsplanung undSteuerung eingesetzt.www.dakoda.dewww.greenax.chgrafisches Mapping und Transformationzwischen beliebigen relationalen Datenbankenund XML oder strukturiertenTextdateien.www.hitsw.deÛ www.midrange-shop.comÛ SAS erweitert seine Lösungssuite.Der Business-Analytics-Anbieterergänzt SAS for SustainabilityManagement zum einen durch einneues Reportingsystem, das alle relevantenKenngrößen für nachhaltigesWirtschaften abbildet und fundiertePrognosen ermöglicht. Zum anderenenthält das Lösungspaket nun eineAnwendung zum Management vonEnergieverbrauch und Emissionen.www.sas.de Û Gratis: CubewareCockpit V6pro Free Limited. Unterder Bezeichnung Cubeware CockpitV6pro Free Limited bringt der BI-Spezialist eine kostenfreie Einplatz-Sonderversion auf den Markt, diedirekt auf dem SAP NetWeaver BusinessWarehouse (SAP BW) und vielenweiteren Datenbanken nutzbarist, z. B. als Frontend für MS AnalysisServices, Infor PM OLAP, IBMCognos TM1 oder Jedox Palo. www.cubeware-free-limited.com Û Ciscound EMC formen Koalition mit VMware.Cisco und EMC, zusammenmit VMware, haben sich zur VirtualComputing Environment Koalitionzusammengeschlossen. Sie zielt darauf,flexiblere IT-Infrastrukturen mitdrastisch verringerten Management‐,Energie- und Gebäudekosten zu ermöglichen.Wichtigste Hebel dafürsind: die umfassende Virtualisierungauf allen RZ-Ebenen sowie der Umbauvon IT-Landschaften in PrivateClouds. www.cisco.de Û KUMAtronikgibt DocHouse Release 3.3frei. DocHouse zeigt sich mit neuemGesicht. Mit einem grundlegendenFacelift in der Adress-Datenbankund einer aktualisierten Optik bietetdie Oberfläche einiges an Neuerungen.Hinzu kommt mit XPages derSchritt in Richtung Webfähigkeit. AufAdressen, Dokumente und Aktivitätenkann künftig mittels Browser zugegriffenwerden. www.kumasoft.dewww.midrange.de6MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


200 Kunden wechseln zur IBMLaut IBM sind im dritten Quartal 2009 insgesamt 235 Unternehmen weltweit auf IBM ServerundSpeichersysteme umgestiegen. Dabei wurden primär Sun- und HP-Systeme abgelöst.Seit der Einführung der „IBM MigrationFactory“ vor drei Jahren, in derIBM seine Kunden beim IT-Plattformwechselunterstützt, ist die Anzahl derKunden, die auf IBM Systeme umgestiegensind, auf mehr als 2000 Unternehmengewachsen. Vormals wurden häufigSun- und HP-Systeme eingesetzt,vereinzelt auch andere Wettbewerbssysteme.Seit Beginn des Jahres 2009sind alleine 600 Firmen umgestiegen.Aktuell: 84 der weltweiten Kunden,die im dritten Quartal 2009 auf IBMPower Systeme migriert sind, kamenvon einer Sun-Plattform. Die von Kundenam häufigsten genannten Gründefür einen Wechsel sind die ThemenInvestitionssicherheit, langfristigePlattformkontinuität sowie Produktentwicklungs-Roadmapsmit hohem Innovationspotential.Insbesondere im UNIX-Serversegmentkonnte IBM seinen Marktanteil imzweiten Quartal 2009 auf 41,4 Prozentausbauen, mit insgesamt 7,4 hinzugewonnenenProzentpunkten. Sun verlorin diesem Quartal 4,4 Prozentpunktebei insgesamt 27,3 Prozent Marktanteil.HP verlor 1,6 Prozentpunkte bei insgesamt24,8 Prozent Marktanteil, laut IDCWorldwide Quarterly Server Tracker.IBM konnte als einziger UNIX-Anbieterin den letzten fünf Jahren Marktanteilehinzugewinnen – in Höhe von 11 Prozentpunkten.Im dritten Quartal 2009 konnte IBMnach eigenen Angaben weitere 5 Prozentpunktehinzugewinnen. Damit istdas dritte Quartal 2009 das sechsteQuartal in Folge, in dem Zugewinneerzielt wurden. IBM gewann durchdie Migrationstätigkeit Kunden in denBranchen Financial Services, Kommunikation,öffentlicher Dienst, Gesundheitund Handel.IBM Deutschland GmbH, Stuttgartwww.ibm.deMIDRANGE WEBFAIRMIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen Sie interaktive Dialoge mit Ausstellernund Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Wochejeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.MIDRANGE WEBFAIRSie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen ist bei der MIDRANGE WEBFAIRder Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung.ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN7


MIDRANGE AKTUELLKöpfeIm September fand die Messe Zukunft Personal statt. Am stärksten vertreten war dabeidas Thema „Betriebliche Weiterbildung“ mit rund 220 Ausstellern. In den durchwegs gutgefüllten Praxisforen entpuppten sich ähnliche Themen als Publikumsrenner. www.zukunft-personal.deErik WalterGeschäftsführer,DNS Gruppe vonArrow ECS inDeutschlandAndre StewartVP Sales Worldwideund COO,ClavisterRalf WehenMitglied derGeschäftsführung,Avaya DeutschlandErik Walter führt seit 1. Oktober die Geschäftefür die DNS Gruppe von ArrowECS. Walter übernimmt damit die Verantwortungsbereicheseiner VorgängerDieter Hahn und Rainer Hainzlmaier, dieim besten Einvernehmen aus dem Unternehmenausscheiden. Erik Walter hattevor seinem Wechsel zu DNS verschiedeneManagementpositionen inne. Zuletztwar er als Vice President und GeneralManager Sales & Marketing DACH beider Magirus tätig und verantwortete davordie Vertriebsdirektion bei TechData.www.dns-gmbh.deClavister hat Andre Stewart als Vice President(VP) Sales Worldwide und ChiefOperating Officer (COO) berufen. Gleichzeitighat sich Stewart als Großinvestoran Clavister beteiligt. Stewart blickt aufeine mehr als 20-jährige Karriere in derDatenkommunikations- und Netzwerk-Security-Industrie zurück. Als VP Salesund Support sowie als VP und ManagingDirector (MD) für EMEA zeichneteer für das Wachstum von Fortinet auf100 Millionen US-Dollar weltweit verantwortlich.www.clavister.deAvaya hat Ralf Wehen in die Geschäftsführungberufen. Der 41-jährige Diplomkaufmannist seit 2007 bei AvayaDeutschland tätig, wo er als FinanceDirector den Bereich operative Finanzenleitet. Wehen berichtet direkt an MarkHorsey, CFO für Avaya in der RegionEMEA. Er verfügt über umfangreicheErfahrung in der Steuerung der Finanzenvon Technologie-Unternehmen. Soleitete er die Bereiche Finanzen und Einkaufbei Storage Technology bis zum Abschlussder Übernahme durch Sun.www.avaya.deRobert SteiningerGeschäftsführer,Bechtle GmbHIT‐SystemhausWienMatthias LindenRegional VicePresident SalesDACH, InforAlexander NowakProjektleiter,Ramsauer & StürmerDipl.-Kfm. (FH) Alexander Nowak (32)und Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) GünterOtteneder (37) verstärken als Projektleiterdas Warenwirtschaftsteam bei Ramsauer& Stürmer. Otteneder startete inder EDV-Branche nach langjähriger Tätigkeitim Maschinenbau. Nowak bringtmehrere Jahre Erfahrung als Projektleiterim Bereich Lagerprozesse und Lagerverwaltungssystemeein.www.rs-soft.comGünter OttenederProjektleiter,Ramsauer & StürmerDie zum 1. Oktober erfolgte Aufnahmevon Robert Steininger in die Geschäftsführungder Bechtle GmbH IT-SystemhausWien (vormals support EDV) setztden lang geplanten Generati onswechselin der Geschäftsleitung um. Dr. GerhardDörfler, der das Unternehmen in den22 Jahren des Bestehens aufge baut hat,bleibt bis 31. Dezember 2009 in der Geschäftsführung.Robert Steininger bringt17 Jahre Erfahrung in der IT-Branche mit,darunter fünf Jahre als Geschäftsführerbeim IT-Systemhaus ACP.www.bechtle.comInfor verstärkt sein lokales Vertriebsteamund ernennt Matthias Lindenzum Regional Vice President Sales fürDACH. Linden ist damit für den Vertriebder gesamten Infor ERP-Produktpalettesowie für Cross-Selling-Aktivitäten undden Neukundengewinn verantwortlich.Zuvor war er als Key Account Managerund Sales Director New Business DACHtätig. Linden bringt mehr als 15 JahreVertriebserfahrung in der IT-Branche ein,die er bei führenden IT-Unternehmen gesammelthat.www.infor.com8MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


workshopskalenderi-Workshops in ZürichDie MiDRANGE ACADEMY des ITP VERLAGgastiert Anfang Dezember gemeinsam mitKlaus-Peter Luttkus in Zürich. Mit im Gepäcksind die Eintagesworkshops zu den folgendenThemen:„IBM WebQuery als BI Tool“ am 1. Dezemberzeigt die wirkliche Leistungsfähigkeit desQuery/400-Nachfolger. Wenn Sie also einleistungsfähiges BI-Werkzeug zu erschwinglichenKosten brauchen oder wenn Sie IhreAbfragen zeitgemäß erstellen und präsentierenmöchten, sollten Sie teilnehmen.„RPG-Neuerungen“ am 2. Dezember zeigtIhnen in komprimierter Form alle wichtigenNeuerungen der letzten Jahre. Der Workshopist wichtig, weil IBM in sein RPG eine ganzeMenge an Standards gepackt hat, die beianderen Sprachen üblich sind. Wenn RPGIhr hauptsächliches Handwerkszeug bei derProgrammierung ist, sollten Sie teilnehmen.„Systemwerkzeuge für IBM SystemPower i“ am 3. Dezember stellt die neuenWerkzeuge für die Systemadministrationvor. Insbesondere die Anwendung desHASM (High Availability Manager) könntesich eines schönen Tages richtig auszahlen.Aber auch die Kenntnis was die HMC leistetund wann ihr Einsatz (nicht) gefragt ist solltenSie genau kennen, last but not least führtder Workshop in die neuen und verbessertenWerkzeuge System i Navigator und IBM SystemsDirector Navigator ein. Dieser Workshopfindet ebenfalls in Hamburg am 14. 12.,Köln 15. 12., Stuttgart 16. 12. und München17. 12. 2009 statt.Event Termin, Ort VeranstalterIBS:forum FMEA 1.12.StuttgartIBM WebQuery als BI-Tool 1.12.ZürichIBS:forum Garantie- und Gewährleistungsmanagement2.12.StuttgartRPG-Neuerungen seit V5R4/V6R1 2.12.ZürichEinführung in die Arbeit mit RPG 2.12. – 3.12.Bremen VegesackCubeware Cockpit V6pro Professional 3.12. – 4.12.RosenheimWertschöpfung ohne Verschwendung 3.12.FrankfurtDie Programmiersprache SQL 3.12. – 4.12.BremenSystemwerkzeuge für IBM Power siehe Seite 25System iPower System unter i V6R1 10.12. –11.12.Bremen VegesackProduktschulung: Cubeware CockpitV6pro14.12. –18.12.HH, Darmstadt, WienDer RPG Crash-Kurs 1 + 2 14.12. –18.12.Bremen VegesackOperating & Systemsteuerung 16.12. –18.12.Bremen VegesackMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deIBS AGwww.ibs-ag.deITP VERLAGwww.midrange-academy.comIBS AGwww.ibs-ag.deITP VERLAGwww.midrange-academy.comEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comCubeware GmbHwww.cubeware.deMPDV Mikrolab GmbHwww.mpdv.deEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comITP VERLAGwww.midrange-academy.comEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comCubeware GmbHwww.cubeware.deEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comwww.midrange-academy.comMIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die Stellenbörse für Firmen, die personelleVerstärkung für ihr Team und IT-Professionals,die eine neue Herausforderung suchen.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.Ûwww.midrange-event.deDezember- Grundlagen der Power i DB2 UDB- CL-Programmierung- Der RPG IV Crash-Kurs 1- Der RPG IV Crash-Kurs 2Weitere Themen und Lernvideosauf unserer Homepage!Frage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wir aktuelleTrends und Strömungen des IT-Marktes.Ûwww.midrange.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSWährend die Hardware vonServersystemen immer stärkerwird, sieht es mit der Auslastungmeist nicht so gut aus.?DIE frageGibt es in Ihrem UnternehmenÜberlegungen,durch Systemintegrationund Konsolidierung einehöhere Auslastung IhrerSysteme zu erzielen?DAS ergebnis49,6 % nein854 Teilnehmerhaben abgestimmt50,4 % jaDie Grundlage für dynamischeInfrastrukturenZuverlässigkeit, Stabilität und Hochverfügbarkeitsind die wichtigstenAnforderungen an Infrastrukturen, obin der IT, im Verkehr, in der Produktion,in der Versorgung oder in der Kommunikation.Allerdings kommen heutenoch einige wichtige Kriterien hinzu:Infrastrukturen werden immer komplexerund Informationen liegen in entlegenenAnwendungssilos verborgen.Laut einer Studie von ForresterResearch aus dem Februar letztenJahres geben Unternehmen daheretwa 75 Prozent der IT-Budgets fürden laufenden Betrieb und die Wartungaus. Auch der Energieverbrauchsteht in Zeiten knapper Ressourcenpermanent auf dem Prüfstand. DieStromkosten für kommerzielle IT habensich im Zeitraum 2001 bis heutemehr als verdreifacht. Hinzu kommt,dass die Serviceansprüche der Nutzergestiegen sind.Der Gedanke hinter einer dynamischenInfrastruktur ist daher eine Reaktionauf diese Anforderungen: HöhereIntegration und Auslastung. Ein starresSystem ist unbeweglich und lässt sichnur unter hohem Aufwand an neue Anforderungenanpassen – daher müssenInfrastrukturen in Zukunft selbst dynamischwerden. Um das zu erreichen,genügt es nicht, an einzelnen Stellschraubenzu drehen. Vielmehr geht esdarum, das Gesamtsystem zu betrachtenund Schritt für Schritt auf eine neueStufe zu heben. Konsolidierung, Virtualisierungund Integration sind dafür diewichtigsten Schritte. Dazu gehört auch,Systeme kapazitiv möglichst optimalauszulasten.Auch zukünftig wird die Hardwareselber noch stärker werden. Allerdingssind dort keine weiteren gravierendenEinsparungen zu erwirtschaften. Investitionenin Konsolidierung und Systemintegrationzahlen sich dagegen aus: inForm von Kosteneinsparungen, Risikominimierungund besserem Servicemanagement.Aber nur etwa die Hälfte derUnternehmen, die abgestimmt haben,hat sich damit bereits auseinandergesetzt.Aber auch die andere Hälfte solltesich mit der Idee einer dynamischenInfrastruktur beschäftigen. Eine andereAlternative, die IT wirtschaftlich zubetreiben, gibt es nicht.ó10MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Sami Suni, iStockphoto.comAndreas HeinckeBusiness DevelopmentManagerPower Systems,IBM Deutschland GmbHandreas_heincke@de.ibm.comIBM Deutschland GmbHIBM gehört mit einem Umsatz von 103,6 MilliardenUS-Dollar im Jahr 2008 zu den weltweit größtenAnbietern im Bereich Informationstechnologieund B2B Lösungen. Das Unternehmen beschäftigtderzeit knapp 400.000 Mitarbeiter und ist in über170 Ländern aktiv. Die IBM in Deutschland zähltderzeit 21.100 Mitarbeiter an 40 Standorten und istdamit die größte Ländergesellschaft in Europa.Nach einer Neuausrichtung zum 1. Juli 2008 gliedertsich das Unternehmen strukturell entlang derWertschöpfungskette nach folgenden vier Kernkompetenzen:ó Research & Developmentó Sales & Consultingó Solutions & Servicesó Management & Supportwww.ibm.deUnsere aktuelle Frage des Monats:Für eine transparente Erfassung der Arbeitszeitender Mitarbeiter im Außendienst und anverteilten Standorten ist eine leistungsfähigeZeitwirtschaft vonnöten.Setzen Sie zur Zeit- und Betriebsdatenerfassungbereits eine entsprechendeLösung ein?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:Û redaktion@midrange.dewww.midrange.deFür POWER-KönnerHolen Sie sich aktuelles Wissen zum Sonderpreis!Carmen RascheSQL-Abfragen tunenFür Datenbankadministratorenund Programmiererca. 350 Seiten€ 198,–*nur 178,- * nur 178,- *Klaus-Peter LuttkusRational Developerfür IBM i (RDi)Klassische IBM-i-Programmierungmit RPG, Cobol, CL und DDSca. 500 Seiten€ 248,–*per FaxBestellung + 49 8191 70661Theo BärIBM WebQueryfür System iDas neue Tool für Abfragen,Auswertungen, Analysen undPräsentationenca. 350 Seiten€ 198,–*Ted Holt, Kevin Forsythe,Doug Pence, Ron HawkinsSystem iKonzepte und Technik fürAdministratoren, Programmiererund Systemoperatingca. 840 Seiten€ 248,–*im WebRichard DolewskiSystem i DisasterRecovery PlanungSo erstellen Sie einenwirkungs vollen, vollständigenund zuverlässigen Planca. 650 Seiten€ 248,–** zuzüglich Versand kosten anteil.Abonnenten von MIDRANGEMAGAZIN oder TechKnowLettererhalten 10 % Treuebonus.nur 198,- * nur 198,- * nur 198,- *www.midrange-shop.comITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLK+H unterstützt das Management bei der FinanzplanungDie Liquidität im Blick behaltenWer aus dem Mittelstand kommt, kennt dessen Bedürfnisse am besten. Arne Claßen,Geschäftsführer und Komplementär der K+H Software KG, hilft mittelständischen Unternehmenmit seinen Lösungen für Finanz-, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung undControlling dabei, ihre Finanzsituation im Griff zu behalten.„ Eine internationale Rechnungslegung nachIFRS ist genauso möglich wie die Konsolidierungmehrerer Mandanten.“ Arne ClaßenThomas Seibold: In Krisenzeiten sindfinanzrelevante Informationen aus demeigenen Unternehmen ein wichtigesGut. Über welche Informationen sollteein Geschäftsführer heute verfügen, umdarauf aufbauend Entscheidungen fällenzu können?Arne Claßen: Gerade in solchen Zeitenist es besonders wichtig, dass alle Geschäftsbereichemiteinander kommunizieren.Durch die Vernetzung sämtlicherDatenquellen kann so ein einheitlicherLiquiditätsplan entstehen, und die Liquiditätdes Unternehmens wird im Blickbehalten. In Zeiten, in denen Bankenvorwiegend gar keine oder nur Kreditemit schlechten Konditionen vergeben,ist die Liquidität weitaus wichtiger alsdie Rentabilität.Aufgrund der zunehmend schlechterenZahlungsmoral in solchen finanzkritischenPhasen muss aber auch derForderungsbestand kontrolliert werden.Um Forderungsausfällen vorbeugen zukönnen, muss möglichst früh erkanntwerden, wo sie drohen, und wenn siedrohen, sollte ein Forderungsmanagementgreifen. In fimox sind z. B. Einzelmahnungenmit mehrsprachigem Mahnschreibenmöglich. Zugleich kann manüber ein Ampelsystem die internen undversicherten Kreditlimits überwachen.Wenn der Kunde nicht bezahlt hat, istder nächste Schritt die Weitergabe anein Inkassobüro. Auch hier bieten wir dieSoftware-Unterstützung für eine automatischeWeiterleitung an Inkassobürosmittels unseres Inkassowesens.Arne ClaßenGeschäftsführerund Komplementärder K+HSoftware KGclassen@kh-software.deThomas Seibold: In vielen Unternehmenwird für die Auswertung der ZahlenExcel verwendet. Warum ist eineintegrierte Lösung hier die bessere Alternative?Arne Claßen: fimox bietet als integrierteLösung eine breite Palette an Berichten,wie mandantenübergreifende OP-Auswertungen,die schon im Standardintegriert sind. Das ermöglichteine schnellere und einfachereBedienung. Über das flexible Berichtswesenist die Ausgabe im integriertenExcel nur ein Mausklickweit entfernt. Gerade von Unternehmen,bei denen Controlling-Auswertungen aufder Basis von Excel durchgeführt wurden,erhalten wir wegen den integriertenManagement-Berichten sehr viel Zulauf.Thomas Seibold: Welche Auswirkungenhat das neue Bilanzmodernisierungsgesetzauf Ihre Software, und wie solltenIhre Kunden darauf reagieren?Arne Claßen: Das Bilanzmodernisierungsgesetzhaben wir geradeerst im Juli und Augustauf den fimox Erlebnistagenin München und Nordhornausführlich mit Kunden undInteressenten diskutiert, wobeiuns diese Thematik schonrecht lange begleitet. Mit demBilanzmodernisierungsgesetztrat die umfangreichste Modernisierungdes Handelsbilanzrechtsseit 1985 in Kraft.Damit verstärken sich diebestehenden Abweichungenzwischen Steuer- und Handelsbilanz.Um diese unterschiedlichenBewertungsarten integrativ abzubilden,geht fimox in die Parallelität. Das heißt,mit dem fimox Rechnungswesen ist essowohl in der Anlagen- als auch in derFinanzbuchhaltung möglich, die betroffenenVorgangsarten bereits unterjährigparallel nach Steuerrecht und HGB zubewerten. Damit sind Auswertungen wieSaldenübersichten oder Berichte auchunterjährig bilanztypgerecht auf Knopfdruckauswertbar, und Jahresabschlussarbeitenkönnen wesentlich effizientergestaltet werden.Thomas Seibold: In vielen Unternehmenwird noch auf einem Green Screengebucht. Warum sollte ein Unternehmenauf eine webbasierte Finanzlösungwechseln?12MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


Arne Claßen: fimox wurde vor allem fürden Einsatz in dezentralen Organisationseinheiten,die über gängige Internet-Browser auf die Anwendung zugreifen,konzipiert. Wir richten uns da nach unserenKunden im Mittelstand, die ihreProduktions- und Vertriebskapazitätenvermehrt im Ausland ausbauen oder vonzu Hause aus arbeiten. Eine webbasierteLösung kann von jedem internetfähigenClient aus standortunabhängig bedientwerden. Unsere nationalen und internationalenKunden haben sich aber auchdeshalb für uns entschieden, weil wirihnen durch die Plattformneutralität,die solch eine webbasierte Anwendungmit sich bringt, die Wahl der Datenbankselbst überlassen. Zudem wird eine Internetanbindungexterner Datenquellenwie zur LZB oder das komfortable Einspielenunserer regelmäßigen Software-Updates übers Internet so erst möglich.Auch ist die grafische Oberfläche gegenübereinem Green Screen laut unserenKunden benutzerfreundlicher und intuitivbedienbarer, wodurch der Schulungsaufwanddeutlich geringer ausfällt.Thomas Seibold: Die Globalisierungmacht auch vor „kleinen“ Unternehmennicht halt. Wie haben Sie Ihre FiBu inSachen Internationalität aufgestellt?Arne Claßen: Diesem Thema haben wiruns schon vor elf Jahren gewidmet. Ausdiesem Grund ist das fimox Rechnungswesenheute in mehreren Anwendungssprachenund gemäß verschiedenerLandesgesetzgebungen verfügbar. Soist eine internationale Rechnungslegungnach IFRS genauso möglich wie die Konsolidierungmehrerer Mandanten. Ganzwichtig ist es, dass eine internationaleBewertung neben der Finanzbuchhaltungauch in der Anlagenbuchhaltungberücksichtigt wird. Dementsprechendsind beispielsweise unterschiedliche Bewertungsrichtlinienund AfA-Methodenintegriert, um sämtlichen Anforderungeninternational agierender Unternehmenmehr als gerecht zu werden.Thomas Seibold: Auf der it & businesshaben Sie das neue Modul „Liquiditätsplanung“für fimox vorgestellt. WelcheFeatures zeichnen das Modul aus, undwas hat der Kunde davon?Arne Claßen: Da es nicht nur in Finanzkrisengeradezu fundamental ist, dieLiquidität auch langfristig im Blick zuhaben, werden derartigeAuswertungen oft mit sehrviel Aufwand für die Datensammlungextern erstellt.Um einen Liquiditätsplan inZukunft schneller und transparentererstellen zu können, haben wirdie Möglichkeit geschaffen, die kurzfristigenund langfristigen, einmaligen undwiederkehrenden Geldein- und -ausgängeden voraussichtlichen Zahlungsterminengerecht zu planen. In Verbindungmit den Banksalden und der Kreditlinieentsteht eine monats‐, wochen- odergar tagesgenaue Vorschau der zukünftigenLiquiditätsentwicklung. Gerade dieTatsache, dass diese Vorschau darüberhinaus auch mandantenübergreifendoder konzernweit auswertbar ist, imponierteden K+H-Standbesuchern aufder it & business. Hinzu kommt die Integrierbarkeitvon ERP-spezifischen Datenwie Kundenaufträge, Absatzplanzahlenoder Bestellvorschläge, die eine solchePlanung noch aussagekräftiger machen.Nur wer seine Liquidität stets im Blickhat, kann Defizite rechtzeitig erkennenund gewinnt Zeit zum Handeln.Neben der Liquiditätsplanung fandenzudem besonders die zahlreichenbranchenspezifischen Besonderheitenund das hohe Know-how durch unsereKunden im Bereich Transport und Logistikeinen hohen Anklang.Thomas Seibold: Es herrscht landläufigdie Meinung: Finanzbuchhaltung istnur Soll und Haben. Wie positionierenSie fimox?Arne Claßen: Abgesehen von den gesetzlichenAnforderungen an ein Rechnungswesen,zeichnet sich fimox durchspezielle Branchenlösungen für die BereicheLogistik, Handel, Fertigung, Maschinenbau,Verlagswesen, Textil undGastronomie aus. Zudem orientiert essich an den internen Geschäftsprozessenund schafft somit eine Umgebung,in der Arbeitsprozesse vereinfacht undautomatisiert werden. Unternehmen,die beispielsweise im B2C-Bereich tätigsind, wie ein Versandhandel, stehen„ Nur wer seine Liquidität stets im Blick hat,kann Defizite rechtzeitig erkennen und gewinntZeit zum Handeln.“Arne Claßenzunehmend vor wachsenden Anforderungen.Die in der Software verfügbarenEigenkapital- und Rückstellungsspiegelsowie das integrierte Anlagevermögenbeschleunigen vor allem in diesen Branchendie Erstellung des Jahresabschlusses.Auch das Banken-Clearing mit einernahezu hundertprozentigen Trefferquoteunterliegt im B2C-Geschäft einer speziellenZuordnungslogik. Außerdem stehenbei uns ständig neue Entwicklungsthemenauf der Agenda, und es gibt inEuropa regelmäßig steuerliche Änderungen.Neben Kundenwünschen, die vonuns realisiert werden, und einer Standardwartung,die eine Hotline und regelmäßigeProgramm-Updates beinhaltet,stehen unseren Kunden zudem ein Service-und Competence-Center und beiBedarf ein mit vielen weiteren Vorteilenverbundener Premiumwartungsvertragzur Verfügung.ózum unternehmenDie K+H Software KG entwickelt als unabhängigesSoftware-Haus seit 1985 Premiumanwendungenfür den Mittelstand. DieLösungen Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung,Kostenrechnung und das mitControlling-Funktionalitäten ausgestatteteFinance Intelligence sind national sowie internationalin 36 Ländern im Einsatz. Neben dermodernen Web-Technik, einem Java-Standardund Datenbanken wie SQL-Server, DB2 oderOracle setzt die K+H auch auf das Bewährtewie DB2/400 für IBM i5 und iSeries-Anwender.Spezielle Branchenlösungen sind für dieBereiche Logistik, Handel, Maschinenbau,Verlagswesen, Fertigung, Gastronomie undTextil verfügbar.www.kh-software.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN13


SCHWERPUNKTSCM, XML, eDIRusselltatedotcom, iStockphoto.comSUMMARYDamit die Informationskette im SupplyChain Management nicht abreißt, laufen dieVerbindungen elektronisch über standardisierteSchnittstellen wie XML und EDI ab.EDI – what else?Das Thema „Electronic Data Interchange“, kurz EDI, klingt vielleicht nicht so reizvoll wieder bekannte Slogan einer trendy Kaffeemarke. Es verspricht aber mindestens gleichvielGenuss, wenn auch in einer anderen Art und Weise. Denn Unternehmen und ihre Mitarbeiterprofi tieren dank des elektronischen Geschäftsdatenaustauschs von vollautomatisiertenKommunikationsprozessen, welche die mühsame und zeitintensive Zettelwirtschaft ersetzen.Diese moderne Art der Kommunikationmit Partnern, Lieferantenund Kunden ermöglicht es, begleitendeGeschäftsabläufe (Bestellungen, Lieferavisos,Lieferscheine, Rechnungen,Zolldokumente etc.) adhoc und mitgeringem Aufwand durchzuführen.EDI-Technologie steht also für schnelle,automatisierte und zugleich gesicherteKommunikation von Geschäftsdaten.Auch Kostenvorteile sind mit einerrichtig dimensionierten Lösung für alleUnternehmen realistisch, unabhängigvon deren Größe und Branche.EDI ist so einfach wie zumTelefonhörer zu greifen!Mehr und neue Technologie in gewachseneUnternehmensstrukturen zu integrierenhört sich für viele schwierig an.Die Einbindung von EDI-Lösungen ist inWahrheit aber sehr einfach und relativschnell möglich. Der ständige Ausbauder Netzwerke und die fortgeschritteneTechnologie helfen uns dabei, Daten zu100 Prozent automatisiert, ohne Medienbrücheund Fehlerquellen auszutauschen.Die Bedienung ist sehr einfachund übersichtlich. Den Kern jederEDI-Lösung bildet ein sogenannter EDI-Konverter. Er dient als Übersetzer undÜbermittler aller Daten und beherrschtjede EDI-Sprache (Standards und Formate).Je nach Unternehmensgrößeund abhängig vom Datenvolumen (AnzahlBestellungen, Rechnungen usw.)14MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


können diese EDI-Konverter im eigenenUnternehmen betrieben und gewartetwerden, oder aber sie werden über einenexternen Konverter abgewickelt.Die Entscheidung, ob eine Inhouse-Lösung oder eine externe Abwicklungwirtschaftlicher ist, variiert von Unternehmenzu Unternehmen. Der Trendzeigt jedoch eindeutig in RichtungAuslagerung, auch besser bekannt unterdem Begriff Software as a Service(SAAS).EDI as a Service – wenigerAufwand, mehr LeistungDie Besonderheit von EDI as a Serviceliegt im guten Kosten-Nutzen-Verhältnis.So verspricht diese Lösung deutlicheKosteneinsparung durch „Pay PerUse“-Aufbau – Unternehmen zahlennur die tatsächlich durchgeführtenTransaktionen, Wegfall der Kosten fürdie Beschaffung von Hardware, fürSoftwarelizenzen und Mitarbeiterschulungenbesseres Controlling durch kalkulierbareEDI-Fixkosten.Eine wichtige Rolle spielt hier auchder technologische Mehrwert. Unternehmennutzen bei profilierten EDIas-a-Service-Anbieterndie neuesteSoftware, ohne selber in die Modernisierungund Weiterentwicklung investierenzu müssen. Sie profitieren so vonder neusten Technologie und bezahlenglossarANSI X12 EDI-Standard in der USAAny-to-Any-Konvertierung Fähigkeit einesKonverters, Datenformate in andere Formateumzuwandeln und umgekehrtAS2 Applicability Statement 2; neuer Standardzur sicheren Übermittlung von Dateien zwischenzwei Teilnehmern im InternetEAN 128 Internationaler Standard zur Übermittlungstrichkodierter DateninhalteEANCOM Internationaler EDI-Standard derEAN InternationalEDIFACT Weltweiter und branchenneutralerUN/ECE-Standard für den elektronischen DatenaustauschElektronische Signatur Verfahren, um mitkryptographischen Methoden die Authentifizierungdes Absenders einer elektronischenNachricht sicherzustellenlediglich die Transaktionskosten.Darüber hinauskönnen im EDI-asa-Service-Konzeptóóneue Geschäftspartner(nationalóówie international)óóviel einfacher undóschneller als beiInhouse-Lösungenangebunden werden.Die Lösungen der EDI-Expertenverfügen über alle Schnittstellen unddas notwendige Know-how für eine rascheund sichere Integration.Angesichts dieser eindeutigen Vorteilekonnte sich EDI as a Service bereitssehr gut am Markt etablieren. DieNutzer kommen dabei aus den unterschiedlichstenBranchen und reichenvon Kleinunternehmen wie beispielsweiseder Familienbäckerei bis hin zubekannten Großkonzernen.Trends und Entwicklungen –Cloud ComputingZum ProduktCloud Computing ist das neue Modewortin der IT-Branche. Kurz gefasst beschreibtes die Nutzung einer IT-Landschaft(z. B. Storage, Entwicklungsumgebung,Software etc.) von einem odermehreren Anbietern über das Internet(Cloud). Die Anwendungen und DatenOdette Organisation der europäischen Automobilindustriezur Normung der Telekommunikationsanforderungendieser Branche; definiertOdette-Nachrichten und das OFTP-ProtokollProtokoll Das Protokoll ist ein Regelsystem,mit dem die Datenübertragung gesteuert wird.Wichtige Protokolle sind u. a. X.400, FTP, OFTPund SMTPVAN Value added network, MehrwertnetzVDA Verband der deutschen Automobilindustrie;standardisiert u. a. die EDI-Normen für diedeutsche AutomobilindustrieX.400 Durch die ISO und ITU genormter weltweiterStandard zum Austausch von elektronischenNachrichtenXML Extensible Markup Language, ermöglichtden strukturierten Datenaustausch zwischenGeschäftspartnernavEDIum –eBusiness in ReinkulturDas avEDIum-Paket enthält:Modernste EDI-Technologie und Know-howFlexible und zukunftssichere EDI-LösungenBenutzerfreundliche OberflächeProfessionelle Einbindung in die ProzesseService und Rundum-BetreuungDirekten Kontakt mit den KundenTechnischer Helpdeskbefinden sich nicht mehr auf den lokalenRechnern, sondern im Netzwerk.Diese neue Technologie bedeutet eineWeiterentwicklung des Software-asa-Service-(SaaS-) Konzepts. Es bietetdem Kunden nicht nur die Nutzungvon speziellen Software-Applikationen(z. B. EDI) über eine Web-Verbindung,sondern auch eine Art „Storage as aService“. Die technische Umsetzungvon Cloud Computing ist derzeit jedochnoch nicht wirklich rentabel und einsehr komplexes Unterfangen. Expertenprognostizieren den Durchbruch imCloud Computing für die nächsten dreibis fünf Jahre.EDI – kostengünstige Lösungenfür jedes UnternehmenDie Modernisierung der Geschäftsprozessebietet für jedes Unternehmen dieMöglichkeit, Prozesskosten zu verringernund neue Geschäftsfelder zu erschließen.Welche Lösung die Beste ist,kann durch EDI-Experten analysiertwerden. Folgende Kriterien solltenUnternehmen bei der Entscheidungsfindungbeachten: Any-to-Any-Konvertierung,Integration, Flexibilität, Benutzeroberfläche,Back-up und Serviceleistungder EDI-Anbieter.Denise Bickel óAvenum Technologie GmbH, Wien (A)www.avenum.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN15


SCHWERPUNKTSCM, XML, eDIFür optimierte Prozesse im MaterialflussLogistikkette in Reih und GliedAuch wenn die Qualität und der Preis von Produkten überzeugen: Hakt es jedoch seitensder Logistik buchstäblich in der Lieferkette eines Unternehmens, kann so mancheBestellung eines Kunden trotzdem die letzte bei diesem Anbieter gewesen sein. Eineeffiziente SCM‐Lösung sorgt hier für optimierte Prozesse im Materialfluss.Liefertermine, die nicht eingehaltenwerden können, Absatzprognosen,die sich als falsch erweisen, extremerÜberbestand an Waren und schlechteoder einfach fehlgeleitete Informationsflüsse:Horrorszenarien für jedesproduzierende Unternehmen, das sichnachhaltig am Markt positionieren undgleichzeitig dauerhaft effizient wirtschaftenwill. Und zugleich eine echteHerausforderung an ein spezialisiertesSCM-System, das all das möglichst verhindernund im Gegenteil für durchwegoptimierte logistische Prozesse sorgensoll. Als probates Mittel dient dabeiinsbesondere die Integrierung und Koordinationaller Beteiligten, darunterZulieferer, Produzenten, Handel undLogistikdienstleister, ganz im Sinne derschon im Begriff intendierten Verkettungund Vernetzung.Knackpunkt FlexibilitätNeben der Skalierbarkeit einer solchenLösung ist Flexibilität ein ganzentscheidender Punkt, der insbesonderebei der Erfüllung der individuellenKundenwünsche zu Tage tritt: Sosollten auch kurzfristige Bestellungenjederzeit möglich sein, ebenso derenumgehende Lieferung mit einer exaktenEinhaltung der vorab vereinbartenZusagen und Termine. Dies gewährleistetnicht nur ein auf die optimale Abbildungder Anforderungen des Endkundenausgerichtetes Handeln – von derRohstoffbeschaffung für die Produktionbis hin zu den Serviceleistungen nachder Lieferung –, sondern auch die Hin-wendung zu gemeinsamen Zielen unddie Steigerung der Wettbewerbsfähigkeitdes Unternehmens insgesamt.Noch über die Funktionalitäten einesreinen WWS-Systems hinaus bietetSCM hierbei den Vorteil, bereits frühAbweichungen innerhalb der strategischenPlanung zu erkennen und aufdieser Basis potenzielle Gefahren fürdie Wertschöpfungskette rechtzeitigabfangen zu können – beispielsweiseEngpässe, die eine zusätzliche Materialbeschaffungerfordern und möglicherweisehöhere Kosten wie auch Qualitätseinbußennach sich ziehen.Indem alle verfügbaren Betriebsdatenerfasst und ausgewertet werden, istes möglich, sowohl die Durchlaufzeitenals auch den Materialbestand deutlichzu senken. Über die Straffung des Materialflusseswiederum kann das Unternehmendie Produktion maximal auslastenund anhand von stets korrektenStückzahlen ermitteln, wie es um denVorrat an Warenbestand bestellt ist. Immerkürzere Produktzyklen stellen dadurchebenfalls kein Problem mehr dar– das Unternehmen kann schnell undflexibel agieren und so Wettbewerbsvorteilegezielt nutzen.Verkettung glücklicher UmständeVor diesem Hintergrund bietet SOUeine SCM-Lösung zur durchgängigtransparenten Gestaltung des Logistikmanagementsund der kontinuierlichenSynchronisation von Angebot undNachfrage, die sämtliche Bausteine zurPlanung und Steuerung der komplettenWertschöpfungskette beinhaltet. Dabeiverbindet das Modul innerbetrieblicheProzesse und umfasst neben Funktionenfür Warenwirtschaft, Lager undLogistik das Auftrags- und Projektmanagementsowie das gesamte Finanzwesen.Eine internetbasierte Kommunikationbezieht alle am LogistikprozessBeteiligten in den jeweils aktuellenLagerbestand ein. So verkürzt sich diegesamte Abwicklung, während zur gleichenZeit die Reaktionsgeschwindigkeitund die Produktivität deutlich gesteigertwerden – mit kürzeren Durchlaufzeitenund Cash-to-Cash-Zyklen sowieminimierten Lagerkosten. Darüberhinaus lassen sich sämtliche internenund externen Daten rund um die Liefer‐,Versorgungs- und Angebotskettevon Waren oder Dienstleistungen extrahieren. Die Lösung managt zudem inder Produktionsvorstufe sämtliche Bereichedes Einkaufs- und Bestellwesensund bringt gleichzeitig alle Prozesseder Mengen- und Materialbedarfsplanung,der Lagerlogistik und des Beschaffungsmanagementsauf einengemeinsamen Nenner. Auch die Datenfür „Make-or-buy“-Entscheidungen inder Materialwirtschaft oder zur Berechnungvon Sicherheitsbeständen in derLagerlogistik stehen in vernetzter Formstets bereit. Karl Senftleber óSOU Systemhaus GmbH & Co. KG,Schwetzingenwww.sou.de16MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


PROMOTIONSo viel EDI, wie Sie benötigen. Nicht mehr. Nicht weniger.SO GEHT EDI HEUTE.Die Kommunikation zwischen Unternehmenfindet immer mehr auf elektronischem Wege statt –das gilt besonders für Geschäftsprozesse.EDI – In der Praxis bedeutet das einen enormen Verwaltungsaufwand. Nahezu jeder Partner verwendet für seineelektronischen Bestell- und Liefertransaktionen unterschiedliche Datenformate und -strukturen. Die Komplexitätzahlreicher EDI-Formate und hohe Einführungs- und Betriebskosten hielten Unternehmen mit kleinerem Budget bisherdavon ab auf EDI zu setzen. Doch i-effect ® konvertiert nicht nur IBM i Dateien in PC-Formate und PDF sondernbringt auch Datenbank- und ERP-Dateien in jedes gewünschte EDI-Format.Evolutionäres EDI-Mapping! –Mit i-effect ® *MAPGUI ist es erstmaligmöglich effizient und einfachein Datenmapping von EDI-Datenin einer grafischen Oberfläche aufIBM Power Systems zu erstellen.Die neue i-effect ® Solution Suitemit ihrer grafischen Benutzeroberflächedefiniert einen neuenMaßstab im Umgang mit IBMPower Systems (System i, iSeries,AS/400), wobei der Anspruch derAlleinstellung schon auf den erstenBlick deutlich wird: neben dentechnischen Highlights beeindruckti-effect ® durch Funktionsvielfalt.So wurde durch gezielte Umsetzungneuester Usability-Erkenntnisse derArbeitsablauf eines Datenmappingsum ein Vielfaches erleichtert.12a62 32b 2c 2d45Quell-ModulBedingungs-Bereich Ziel-ModulMap-TabbingEditorAufgaben-BereichDefinierte VariablenQuell-BereichZiel-BereichDetaillierte InformationenAny2Any – Mappen Sie Ihre Daten in jeder erdenklichen Kombination zwischen EDIFACT, XML, FlatFile, iDoc, CSV,ANSI X.12 oder mit Datenbanken wie IBM DB2, MySQL und Oracle, das alles unbegrenzt und automatisiert. Dasmaximiert die Produktivität und sorgt für schnellere und bessere Bearbeitungsprozesse.Drag & Drop Mapping – vereinfacht die Einarbeitung für neue Mitarbeiter, da Programmierkenntnisse nicht mehrnotwendig sind. Das schafft Wettbewerbsvorteile und reduziert die IT-Gesamtkosten.Kostenlose 30-tägige Testversion, detaillierter Funktionsüberblick der Module undPreise im Internet unter www.i-effect.de oder telefonisch unter 02202 – 2399 0


SCHWERPUNKTSCM, XML, eDILieferanten auf die Sprünge helfenEDI im Automotive-BereichEDI zwischen Automobilherstellern und ihren Hauptlieferanten ist heute fast selbstverständlich.Kleinere Zulieferer verfügen dagegen oft nicht über EDI. Das bedeutet, dass Datenzeitaufwendig, fehleranfällig und teuer per E‐Mail, Fax, Brief oder Telefon übertragen werden.Die ABAS Software AG bietet ihrenAutomotive-Kunden mit abas-eBeine WebEDI-Lösung, mit der diese Aufgabekünftig gemeistert werden kann,ohne dass der Zulieferer selbst überEDI verfügt. Der EDI-fähigeabas-ERP-Anwender stelltdem Lieferanten über dasInternet einen Zugang zurVerfügung, über den eralle benötigten Informationenabrufen, ausdruckenund auch selbst eingebenkann.So funktioniert esEin Beispiel: Zulieferer MaxDieSchraubeverfügt über kein EDI. Sein Kunde,die Auto Generation AG, nutzt die Web-EDI-Anwendung. Der Zulieferer loggtsich über einen im Internet zur Verfügunggestellten Zugang bei seinemKunden ein. Nun kann der Lieferant mitHilfe von WebEDI seine aktuellen Lieferabrufedirekt abfragen. Er navigiert zuseinen Lieferabrufen und sieht dort dieneuen noch offenen Lieferabrufe. WeitereInformationen, wie Abrufnummer,Artikel, Werk, Abladestelle oder Lieferfortschrittszahl,sind übersichtlichaufgelistet. (Siehe Abbildung). WeitereDetailinformationen können über entsprechendeFelder abgerufen werden.Zahlreiche andere Nutzungsmöglichkeitensind ebenfalls realisierbar.Beispielsweise können VDA-standardisierteWarenanhänger dem nicht EDIfähigenZulieferer über den WebEDI-Zugang zum Download zur Verfügunggestellt werden. Der Lieferant kann dieWare bereits bei der Verpackung entsprechendkennzeichnen. Der Kundekann diese Information dann bei derLieferung automatisch per Scanner indas ERP-System übertragen.Technische Voraussetzungenfür die LösungDer Anwender von abas-ERP/Automotivebenötigt das WebEDI-Standardpaket.Der Lieferant erhält eine Zugangsberechtigungund braucht einen Web-Browser mit Internetzugang. Der Lieferantloggt sich über das Internet beiseinem Kunden ein. Er bekommt nurZugang zu den Daten, für die ihm dieBerechtigung erteilt worden ist. DemLieferanten können für bestimmte Vorgängenicht nur Lese‐, sondern auchSchreibrechte eingeräumt werden. Dieneue Funktion wird von der ABAS SoftwareAG auf der CeBIT 2010 der breitenÖffentlichkeit präsentiert. Tatjana Erkert, Oksana Gergel óABAS Software AG, Karlsruhewww.abas.de18MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


Schnell mit allen Partnern verbundenEDI as a ServiceDas „EDI as a Service“-Konzept zielt darauf, mit flexibler Technologie, Full-Service undgünstigem Preis Maßstäbe beim Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern zu setzen.Der Kunde wird vom üblichen Aufwand entlastet und kann die Kosten reduzieren.EDI ist seit vielen Jahren in zahlreichenBranchen bewährte Praxis.Unternehmen, die an die großen Einzelhandelskettenliefern, müssen Bestellungen,Lieferavise und Rechnungenals EDI-Nachrichten in den von ihrenKunden verwendeten Formaten zurVerfügung stellen. In der Regel wirddies heute so gehandhabt, dass die Unternehmenfür den Datenaustausch mitden verschiedenen GeschäftspartnernKonverter installieren, mit denen siedie Daten in die jeweiligen Formate umsetzen.Neben Implementierungsaufwandund Personalkosten fallen dabeiLizenz- und Wartungskosten an.Zentrales Clearing-CenterMit „EDI as a Service“ wird der elektronischeDaten- und Dokumentenaustauschals umfassende Dienstleitungangeboten und damit vereinfacht sowiebeschleunigt. Das ERP-System oderandere Business-Anwendungen versendendie erzeugten Ausgangsdaten(Rechnungen, Lieferavise etc.) an dieHosting-Plattform des Serviceanbieters.Dort werden die Nachrichten indas vom jeweiligen Geschäftspartnergewünschte Format umgesetzt und andiesen über den bevorzugten Kommuni-kationskanal versandt. Statt über starrePunkt-zu-Punkt-Verbindungen kommuniziertder Kunde mit einem zentralenClearing-Center, das bereits über Verbindungenzu den infrage kommendenPartnern verfügt. Neue Geschäftspartnerwerden schnell und ohne zusätzlichenAufwand auf einen Schlag mitallen wichtigen Partnern verbunden.Die aufwendige und kostspielige Implementierungvon Inhouse-Konverternfür die verschiedenen Partner entfällt.Die Plattform unterstützt alle heutegängigen Datenformate (XML, EDI-FACT, IDoc, Flatfile etc.) und Standards(GS1, AKH etc.) sowie alle relevantenDokumenttypen bzw. Nachrichtenarten(wie z. B. ORDERS, INVOIC, DESADV,RECADV).Hohe SicherheitEine solche zentrale Hosting-Plattformwird höchsten Kriterien bezüglich Verfügbarkeitund Sicherheit gerecht. DieDienste können von einem Level-4-Rechenzentrum bezogen werden, eineSicherheits- und Verfügbarkeitsklasse,die bei Inhouse-Installationen kaum realisierbarist. Die Kommunikation kannunter Einsatz des Sicherheitsprotokollshttps mit 128-Bit-Verschlüsselung erfolgen.Für branchenspezifische Anforderungenkönnen weitere direkteexterne Kommunikationstechnologienwie AS2, OFTP, (S)FTP, X.400 etc. genutztwerden.Ein solcher Service sollte auch umfassendeSupportleistungen wie diegeschäftliche und technische Überwachung(Data Monitoring), die Administrationder Clearing-Plattform sowieHelpdesk-Funktionen beinhalten. DerEDI-Service lässt sich leicht erweitern,indem Zusatzdienste wie u. a. die revisionssichereelektronische Archivierungund die elektronische Signaturin Anspruch genommen werden. Fürdiese Zusatzservices – wie für dasgesamte „EDI as a Service“-Konzeptgilt, dass eine aufwendige Implementierungwie bei Inhouse-Installationenentfällt.óComarch Software AG, Dresdenwww.comarch.comMichael UlbrichtBusiness DevelopmentManager ECOD im EDIDepartment12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTSystemintegration, IT-Konsolidierung, SANSUMMARYBmcent1, iStockphoto.comImmer stärker werdende Systeme müssenentsprechend ausgelastet werden.Als angenehmer Nebeneffekt lassen sichdurch Systemintegration und IT-Konsolidierungauch noch Kosten sparen.Virtualisierung macht flexibelMit einer virtualisierten Umgebung können SW-Hersteller die Entwicklungszyklen opti mieren,das Versionsmanagement vereinfachen und neue Versionsstände schneller auf den Marktbringen. Mit der Auslagerung der Entwicklungsumgebung an einen Provider entfällt darüberhinaus der Aufwand für den Aufbau und die Administration der Infrastruktur.Ein Managed-Hosting-Anbieter betrachtetdie Virtualisierung aus Anwendungs-bzw. Service-Sicht. Er stelltUnternehmen eine virtualisierte IT-Infrastruktur bereit und betreibt derenApplikationen. Der Managed-Hosting-Anbieter NTT Europe Online etwa setztin seinen Rechenzentren die Virtualisierungstechnologienvon VMware ein.Zunehmend genutzt wird eine virtualisierteInfrastruktur von unabhängigenSoftwareherstellern. Sie habendamit die Möglichkeit, für die verschie-denen Stufen des Entwicklungsprozesses(Design, Codierung, Test, Betrieb)unterschiedliche virtuelle Maschinenim Rechenzentrum eines Managed-Hosting-Providers zu nutzen. Dahintersteckt das Modell einer vierstufigenIT-Architektur: Entwicklung, Test (Staging),Produktion und Backup/Recovery(Business Continuity). Die einzelnenBestandteile dieser Architektursind auf unterschiedlichen virtuellenRechnersystemen (VMs) auf Basis einerphysischen Infrastruktur untergebracht.Für den Betrieb dieser Gesamtinfrastruktur, physisch und virtuell,trägt der Managed-Hosting-Provider dieVerantwortung.Zu den typischen Merkmalen derServer-Virtualisierung gehört die Trennungder Hardware-Infrastruktur vonder darüber angesiedelten Software: EineVirtualisierungsschicht entkoppeltdie Hardware vom Betriebssystem undden Applikationen. Dabei übernimmtdie direkt auf der physikalischen Hardwareinstallierte Virtualisierungs-20MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


schicht die Aufgaben eines herkömmlichenuniversellen Betriebssystems.Diese (auch als Hypervisor Layer bezeichnet)ermöglicht und kontrolliertden Zugriff der virtuellen Maschinenauf die Hardware des physischen Servers(Host) und ist für die Ausführungsowie Ressourcenverwaltung und -zuordnungder VMs zuständig.Dynamische Ressourcen-NutzungDie Flexibilisierung der Ressourcenzeigt sich auch in deren Verwaltung. Sokönnen Administratoren ihre virtuellenMaschinen problemlos vom einenauf einen anderen Server verschieben,um notwendige Ressourcen freizugebenoder abzurufen. Da diese Aufgabenim laufenden Betrieb vorgenommenwerden können, kommt es zu keinenDurch die Konsolidierung lässt sichdie Zahl der physischen Server deutlichreduzieren und die Serverinfrastrukturist einfacher zu verwalten. Schätzungenvon Experten zufolge kann durchdie Server-Konsolidierung die Auslastungvorhandener Hardware von 10bis 15 auf bis zu 80 Prozent gesteigertwerden.Jede VM verfügt über ihr eigenes Betriebssystem,das wiederum mit individuellenAnwendungen und Dienstenversorgt ist. Die einzelnen VMs sindvoneinander isoliert und können daherunterschiedlichste Applikationen undBetriebssysteme parallel auf einem Serverbereitstellen. Mehr noch: Jede VMlässt sich einzeln schließen und starten,ohne dass andere VMs davon etwasmerken. Durch die Verknüpfung der Anwendungenmit jeweils „eigenen“ VMslassen sich problemlos Patches undUpgrades aufspielen und in einer abgeschlossenSystemtestumgebung prüfen,ohne den Betrieb anderer Applikationenzu stören. Darüber hinaus können Kundenvon NTT ihre virtuellen Maschinenauf der dediziert bereitgestellten Virtualisierungsinfrastrukturselbstständigadministrieren und beispielsweise auchSnapShots anlegen, um verschiedeneVersionsstände zwischenzuspeichernoder im Fehlerfall die VM aus einemsicheren Snap-Shot wiederherzustellen– eine höchst sinnvolle Funktion fürSoftware-Entwickler, wenn im Test eineApplikation „abstürzt“.Die Verwendung spezieller Featuresvon Mehrprozessor- und Mehrkernsystemenversteht sich von selbst.Insbesondere Datenbank‐, Messaging‐,Streaming-Media- und andere Multi-Threaded-Applikationen profitieren vonMehrprozessor-Servern, bei denen diehöhere Rechenleistung auf mehrere,parallel arbeitende virtuelle Maschinenverteilt wird, was die Anpassungsfähigkeiteiner virtualisierten Infrastrukturzusätzlich fördert.Für VMs und ESX bietet NTT Change‐, Ressource- und Servicelevel-Management über dasKundenportal.Quelle: NTT Europe OnlineAusfallzeiten. Auch für Wartungs- undBusiness-Continuity-Anforderungenoder Load Balancing lassen sich dieVMs dynamisch verwalten, währendUser ihre Applikationen nutzen. Eingroßer Vorteil der Virtualisierung mitVMware: Die Zugriffe von den VMs aufdie Hardware werden mehr oder mindernur durchgereicht, damit lässt sicheine stabil hohe Performance erzielen.VMware Infrastructure verfügtüber ein Cluster-Dateisystem, das speziellfür die Virtualisierung entwickeltwurde. Das VMFS (Virtual MachineFile System) bietet volle Unterstützungfür die Live-Migration. Aber auch wennes um das Thema Business Continuity(unter Einbeziehung einer virtualisiertenStorage-Umgebung) und Verfügbarkeitgeht, erweist sich das Cluster-Dateisystem als sehr nützlich. BusinessContinuity wird damit zu einem wesentlichenBaustein einer vierstufigenIT-Architektur, deren Unterbau die Virtualisierungliefert.Die wichtigsten Vorteile lassen sichin drei Punkten zusammenfassen:Eine virtualisierte Infrastrukturermöglicht mehr Flexibilität, denn Ressourcenkönnen passgenau eingesetztwerden. Aus Unternehmenssicht lässtsich mit einer solchen Infrastrukturbesser auf unvorhersehbare oder kurzfristigezusätzliche Leistungsanforderungenreagieren.Mit Hilfe von Funktionen für dieFehlerfrüherkennung, einer optimiertenKapazitätsplanung und der Fähigkeit,die für eine Aufgabe am bestengeeigneten Server aus einem vorhandenenRessourcenpool auszuwählen,wird mit einer Virtualisierungslösungdie Verfügbarkeit der Server deutlichgesteigert. Daniel Eberhardt óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.NTT Europe Online GmbH, Frankfurt am Mainwww.ntteuropeonline.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN21


SCHWERPUNKTSystemintegration, IT-Konsolidierung, SANSüdkurier Medienhaus modernisiert Storage-Lösung mit ProfiHigh Availability MigrationBereits vor einem Jahr ersetzte die PROFI AG beim Südkurier Medienhaus die vorhandeneStorage-Lösung. Bessere Skalierbarkeit, mehr Performance und Hochverfügbarkeitwaren die Anforderungen an die künftige Lösung.Die Profi AG überzeugte mit demKonzept, zwei IBM N Series in voneinandergetrennten Rechenzentren zuimplementieren und die Daten via SyncMirror zu spiegeln. Die Anbindungder Exchange- und VMware-Server sowieder vier AIX-Server, die als zweiHACMP-Cluster fungieren, realisierteProfi mittels FibreChannel-Anbindungensowie FibreChannel-Switches. Mitder Implementierung von HACMP 5.2(High Availability Cluster-Multi-Processing)wurde die Hochverfügbarkeit derzum anwenderDas Südkurier Medienhaus ging aus der 1945gegründeten Tageszeitung Südkurier hervor.Das Medien- und Dienstleistungsunternehmenagiert in den Geschäftsfeldern Tageszeitungen,Anzeigenblätter, Druck, Dienstleistungen,neue Medien und Logistik. Ziel desMedienhausgedankens ist, den Lesern undKunden umfassende Produkt- und Dienstleistungsbündelanbieten zu können. Als Partnerin lokaler und überregionaler Information,Kommunikation und Werbung prägen hoheQualitätsansprüche und eine starke regionaleVerbundenheit die Aktivitäten. Es arbeitenüber 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterfür das Südkurier Medienhaus; hinzu kommen1.200 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin der Redaktion und 5.700 in der Zustellungder Zeitung sowie in der Verteilung von Tagespostund Prospekten.unternehmenskritischen Applikationensichergestellt. Für die Anbindung derN Series an die AIX-Serverunterstützte die IBMzum damaligen Zeitpunktausschließlichden Multipath-TreiberSANPath von DotHill.Die Heraus forderungEinhergehend mit der Abkündigungdes Software-Supportsfür HACMP 5.2 stand fürdas Südkurier Medienhaus die Migrationauf HACMP 5.4 an. Da das neue Releasekeine Unterstützung für SANPathbietet, musste Profi gleichzeitig einenTreiberwechsel auf MPIO (MultipathI/O) vornehmen. Dieser Treiber stelltwie SANPath den Zugriff auf verschiedene,voneinander unabhängige Pfadesicher, priorisiert auf eine Platte. Beieiner Migration dieser Konstellationist das normale Vorgehen, HACMP 5.4komplett neu aufzusetzen. Das bedeutetallerdings eine deutlich längere Downtime.Da das Redaktionssystem beiSüdkurier möglichst ständig verfügbarsein muss, hatte die komplette Migrationinnerhalb eines kurzen Zeitraumszu erfolgen.Wer wagt, gewinntProfi wagte den Weg der High AvailabilityCluster-Migration. Im ersten Schrittwurde der SANPath-Treiber deinstalliert.Anschließend erfolgten ein Upgradedes Betriebssystems auf AIX5.3 TL6 und die notwendigen Anpassungendes ObjectData Managers (ODM).Nach Angleichungen des N-Series-Betriebssystems mit AsymetricalLogical Unit Access (ALUA)konnte nun der MPIO-Treiber des AIXverwendet werden. Es folgte die Migrationdes HA-Clusters mit der manuellenNeukonfiguration des HeartBeats overDisk. Nach ausführlichen Übernahmetestsfand das Projekt seinen erfolgreichenAbschluss.TeamworkWährend der gesamten Installationsphasebetreuten die hochqualifiziertenAdministratoren von Südkurier diebestehende Umgebung. Gemeinsamkonnte das Projekt schnell und effektivrealisiert werden. “Die Profi AG ist füruns mehr als nur ein Systemintegratorim gewöhnlichen Sinne. Mit Profi verbindenwir Innovation, Flexibilität, Raffinesseund Professionalität”, zeigt sichMarino Milite, IT-Leiter Südkurier Medienhaus,zufrieden mit dem Ergebnis.Wolfgang Kaiser óPROFI Engineering Systems AG, Darmstadtwww.profi-ag.de22MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


TECHNOGROUPKlarheit in der KomplexitätDynamik in der ITWas wünscht sich jeder EDV-Verantwortliche? Eine dynamische IT,eine ERP-Lösung mit aktuellen Auswertungen und die problemloseIntegration neuer Firmenteile oder Tochterfirmen.Eine dynamische IT-Infrastruktur ist unverzichtbar.Das bedeutet, die vorhandeneIT-Umgebung ggf. so zu verändern und zukonsolidieren, dass sie schnell und effektiv aufVeränderungen reagieren kann.Dazu gehört, sämtliche Ressourcen einesUnternehmens oder einer Unternehmensgruppemiteinander zu verknüpfen und neueMitglieder im Firmenverbund ohne Unterbrechungzu integrieren.Neben einer dynamischen IT-Infrastrukturerfordern Marktgegebenheiten mit vielen Firmenver-und -zukäufen auch eine Business-Software, die jede Form der Systemintegrationermöglicht und erleichtert. Die OGSid-SoftwareTransfergeschäftermöglicht es beispielsweise bei Firmenzukäufen,dass der Kunde auf Wunsch das neueUnternehmen durch Duplizieren der Schlüsselvon bestehenden Firmen selbst in die Softwarelösungeinbinden kann, sofern es sichum die gleiche Branche handelt. Notwendigefirmenspezifische Änderungen und Hinterlegungenkönnen dann vom Kunden manuelldurchgeführt werden.Bei Firmenintegrationen ist allerdings einesklar: Eine „Out of the Box“-Lösung für komplexereAnforderungen ist kaum realisierbar,denn schon längst reichen „Meine Firma, meinKunde, mein Auftrag, mein Artikel“ nicht mehraus, um heutige Unternehmensstrukturenangemessen darzustellen. Nicht nur Konzernstrukturen,auch Firmenzusammenschlüsseoder Aufsplittungen zwischen Produktion undHandel machen Verrechnungen untereinandererforderlich. Aufgrund stark diversifizierterKonstellationen bis hin zur Verknüpfung verschiedenerUnternehmensformen ergeben sichalso die unterschiedlichsten Varianten internerVerrechnungen.Während für das „kleine Transfergeschäft“nur gewisse Stammdatenwie Kunden‐, Lieferantennummernund Lager der beiden Firmenangelegt werden müssen, um beispielsweiseLagerbestände abrufenzu können, erfordert das großeTransfergeschäft wesentlich komplexereVerknüpfungen. Um dennochdie Übersicht über all diese Finanzströmeim Unternehmen zu behalten,sind die Vorgänge im Systemso hinterlegt, dass die Statistik stetstagesaktuell Auswertungen für dengesamten Firmenverbund, die einzelnenFirmen und die einzelnen Geschäftsfeldererstellt. Nur so ist die erforderliche Klarheit imkomplexen Geschäftsbetrieb gewährleistet unddie Geschäftsleitung kann mithilfe der Datendie richtigen Weichen stellen. Rainer Kress óOGS GmbH, Koblenzwww.ogs.deWIEWOSPARENweißTECHNOGROUPIn Zeiten knapper Budgetskönnen Sie sich entspanntzurücklehnen und gleichzeitigsparen: Kündigen Sie Ihrenbestehenden Wartungs vertragund sichern Sie sich die gleicheService leistung bei günstigerenKosten.Als einer der größten herstellerunabhängigen IT-Dienstleisterbietet Technogroup IT-Serviceund RZ- Wartung deutschlandweitauf höchstem Niveau an. Mehrunter www.technogroup.comwww.technogroup.com23


SCHWERPUNKTSystemintegration, IT-Konsolidierung, SANSAP Single-Sign-On mit Active DirectoryEin Passwort für allesStandardbasierte Single-Sign-On-Lösungen (SSO) setzen sich allmählich durch, um derwachsenden Zahl an Benutzeridentitäten und -passwörtern Herr zu werden. Denn immer mehrAnwender müssen sich an immer mehr Applikationen anmelden, um die täglichen Arbeitsschrittedurchzuführen. So nimmt das Passwortmanagement als Teil des Identity Managementeinen immer größeren und wichtigeren Bereich innerhalb der IT-Operations ein.SSO ermöglicht es dem Anwender,nach nur einer Authentifizierungauf alle Anwendungen zuzugreifen, fürdie er die entsprechenden Rechte besitzt.Dies ist nicht nur für den Nutzereine angenehme Arbeitserleichterungund hilft Zeit zu sparen, auchfür den Admin bringt diesVorteile mit sich. Die Passwortverwaltungvereinfachtsich, während die Sicherheitsteigt: Zum einen müssen sichNutzer nur noch ein Passwortmerken und Klebezettel unterder Tastatur gehören hoffentlichder Vergangenheit an,zum anderen muss das Passwortnur einmal übertragenwerden und ein Benutzerkontolässt sich, wenn nötig, deutlicheinfacher entfernen.Gute GelegenheitEs gibt verschiedene Möglichkeiten,SAP in ein SSO-Konzept miteinzubeziehen. Ein komfortabler Wegist es, vorhandene Systeme für SSO zunutzen. Mit MS Active Directory undSAPs SNC kann man rasch, einfach undmit geringem Ressourcenaufwand SSOauf Basis von Kerberos/LDAP umsetzen.Dazu wird weder eine zusätzlicheInfrastruktur benötigt noch muss eineClient-Software installiert werden. Aufdem Markt finden sich diverse Lösungen,die auf verschiedenen Wegen einSSO ermöglichen. Nun, da SAP ihreklassische Benutzerverwaltung ZBVzugunsten des eigenen Produkts SAPIdentity Management auslaufen lässt,lohnt sich ein Blick auf die Angebotevon unabhängigen Drittherstellern.Denn auch bei der Umstellung von ZBVQuest Authentication Services (SAP Client/SAPgui)auf SAP Identity Management kommtKerberos2Quest Authentication ServicesGSS-API.dll1 SAP Client (SAPgui)Integration ArchitectureActive DirectorySAPClientlinklinkencrypted data channelQuest Authentication ServicesGSS-API.soASAPR/3 (w/SNC)Quest Authentication Services Integration Architecture43ein Migrationsaufwand auf die Administratorenzu; eine gute Gelegenheit,eine Lösung zu implementieren, dieSSO über SAP hinaus gewährleistet.Für Unternehmen, die weder ZBV imEinsatz haben noch SAP Identity Managementeinführen wollen, lohnt sichder Blick auf eine umfassende Drittlösungbesonders.Ob ein Open-Source-Produkt in Fragekommt, hängt von den gewünschtenFunktionalitäten und dem erwartetenSupport ab. Oft ist für Open-Source-Lösungen kein oder nur eingeschränkterSupport erhältlich, umfangreichereSupport-Leistungen verursachen ebensowie bei kommerziellen LösungenKosten. Kaum ein Open-Source-Produktliefert dabei einen vergleichbarenFunktionsumfang: BeispielsweiseZwei-Faktor-Authentifizierung,Benutzergruppenintegration, automatisiertesManagement derKerberos-Tickets oder Caching,wenn das Active Directory einmalnicht zur Verfügung steht, bietennur kommerzielle Produkte.Einfache UmsetzungEine für SAP ERP, R3 und NetWeaver zertifizierte Lösung sinddie Authentification Services vonQuest. Die SSO-Lösung nutzt dieSAP-SNC-Schnittstelle und mussdeshalb lediglich auf dem Serverinstalliert werden. Nachdemeinige Parameter im SAP-Konfigurationsmenügesetzt und dasSystem einmal neu gestartet wurde,ist SSO einsatzfähig. Dies funktioniertganz unabhängig davon, ob ein Unternehmenbisher mit ZBV, SAP IdentityManagement oder keinem der beidenModule gearbeitet hat. Alle standardisiertenAnwendungen – von Siebelbis IBM WebSphere – lassen sichüber Kerberos an das Active Directoryanbinden. Reto Bachmann óQuest Software GmbH, Zürich (CH)www.questsoftware.de24MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


ACADEMYSystemwerkzeugefür IBM System Power iIhr System i stellt Ihnen Werkzeuge für die Administration zur Verfügung, von denen Anwenderanderer Plattformen oft nur träumen können. Der Workshop zeigt Ihnen, wie Sie die neuerenMöglichkeiten Ihres IBM System Power i in Wert setzen und was sie taugen.Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…. Ihr System durch virtuelle Partitionierung noch wirtschaftlicher betreiben möchten eine noch höhere Verfügbarkeit Ihres zentralen Servers benötigen lernen möchten, wie Sie mit wenigen Mausklicks WebServices erstellen die grafische Administrationsschnittstellen endlich anwenden möchten am Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen und dem Dozenten interessiert sindAus dem Inhalt: HASM (High Availability Solutions Manager) Basiskonfiguration eines Power Systems Zeit/Datum HMC Erstellung virtueller i-Partitionen Der System i Navigator Benutzerverwaltung Datenbanküberwachung Performance Überwachungen und Alerts Der IBM Systems Director Navigator for i Benutzerverwaltung Datenbankfunktionen Performance Überwachungen Der IBM Web Admin Der Web Service Wizard Web Services bereitstellenReferent: Klaus-Peter LuttkusOrt Termin WS-Nr.Zürich 03. 12. 2009 5312913Hamburg 14. 12. 2009 5312901Köln 15. 12. 2009 5312902Stuttgart 16. 12. 2009 5312903München 17. 12. 2009 5312904Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONIBM DB2 Web QueryReport-Assistent, Kreuztabelleund Drill-DownIm ersten Beispiel verwende ich eines der zahlreichen Datumsformate, um eine Kreuztabellezu erstellen. Danach zeige ich Ihnen, wie die Drill-Down-Funktion verwendet werdenkann, um von einer kumulierten Darstellung zur Detail darstellung zu gelangen.Zum Zeitpunkt der Erstellung diesesArtikels konnte für die Ausführungder Beispiele nur die englische Versionverwendet werden.Für meine Beispiele verwende ichdie von IBM verfügbare BibliothekQWQCENT. Diese enthält vier Tabellen:ó ORDERS – Bestellungen,32.283 Zeilen bzw. Sätzeó INVENTORY – Artikelbestand,75 Zeilen bzw. Sätzeó STORES – Kaufhäuser/Geschäfte,116 Zeilen bzw. Sätzeó PLANT – Regionale Niederlassungen,6 Zeilen bzw. SätzeErstellen einer Kreuztabelle(Cross-Tab Report)Im ersten Beispiel möchte ich Ihnenzeigen, wie man aus dem im letztenArtikel erstellten Bericht über nachProdukttypen kumulierte Umsätze einesogenannte Kreuztabelle bzw. einenCross-Tab Report erstellen kann.Als Ergebnis sollen die Umsätzeeines bestimmten Jahres nach Produkttypin vier Quartalen unterteilt angezeigtwerden.Ausgangspunkt ist unser BeispielprogrammTKL1_01. Für die Darstellungnach Quartalen benötigen wirzunächst ein neu zu definierendes Feld‚Quartal‘ . Dieses ergibt sich aus demFeld ORDERDATE mit der Formatierung‚Q‘. Die Formatierung ‚Q‘ beziehtsich auf ein Datumsfeld und liefert dieQuartale 1 bis 4. Eine Übersicht allerDatumsformate wird in der Tabelle vonAbbildung 1 gezeigt.Die Erstellung eines neuen Feldeskann über die Anzeige der verfügbarenFelder durch Anklicken des Taschenrechnersymbolserfolgen (sieheAbbildung 2). Das neue Feld nenne ich‚Quartal‘, die Formatierung ‚Q‘ wirdverwendet für das Datumsfeld ORDER-DATE: siehe Abbildung 3.Auf die gleiche Art und Weise erstellenwir noch ein Feld ‚Jahr‘ mit derFormatierung ‚YY‘ für ORDERDATE.Dieses wird benötigt, um den Zeitraum2007 auszuwählen. Die beiden erstelltenFelder ‚Quartal‘ und ‚Jahr‘ sind nunin der Sicht der verfügbaren Felder enthalten:siehe Abbildung 4.Die Auswahl der Umsätze für dasJahr 2007 erfolgt über ‚Selection Criteria‘(Auswahlkriterien). Nur die Sätzefür das ‚Jahr‘ = 2007 sollen verwendetwerden. Sobald für die Art des zu vergleichendenFeldes ‚Values‘ (Werte)ausgewählt wird, werden die möglichenWerte aus der Datei ORDERS angezeigt(siehe Abbildung 5). Damit eine quartalsmäßigeDarstellung erfolgt, wirddas Feld ‚Quartal‘ in den Bereich ‚Sortacross‘ übertragen: siehe Abbildung 6.Nachdem die Kopfzeile noch angepasstwurde (das ausgewählte Jahr wurdeals Variable übertragen), sollte derBericht wie in Abbildung 7 aussehen.Vergessen Sie bitte nicht, die Anwendungzu sichern (TKL1_03).Erstellen eines Drill-Down-BerichtsBisher wurden Berichte erstellt, dieals Oberbegriff den Produkttyp PRO-DUCTTYPE verwendeten. Die nächstedarunter liegende Stufe ist die ProduktkategoriePRODUCTCATEGORY. Inunserem Beispiel soll es möglich sein,von der obersten Stufe Produkttyp indie darunter liegende Produktkategoriezu verzweigen. Diesen Vorgang nenntman Drill-Down.Dazu erstelle ich zunächst einenneuen Bericht, der innerhalb einesProdukttyps auch die zugehörigenProduktkategorien anzeigt. Diesen Berichtnenne ich TKL1_04. Das Ergebnisdieses Berichts ist in Abbildung 8 zusehen. Er erhält neben den Zwischensummenfür den Produkttyp auch einebedingte Darstellung des Gewinnsje Produktkategorie. Der Bericht wirdnach Gewinn absteigend sortiert. EineRangfolgespalte wurde hinzugefügt.Der so erstellte Bericht erwartet alsEingabeparameter das Feld PRODUCT-TYPE (siehe Abbildung 8).Als Ausgangspunkt für die Drill-Down-Funktion verwenden wir wiederden ersten Bericht TKL1_01. DurchMarkieren des Feldes PRODUCTTYPEim ‚Sort by‘-Bereich erscheint unter26MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


1 Anzeigeoptionen für Datumsfelder4 ansicht Verfügbare FelderAnzeigeoptionBedeutung ErgebnisD Tag zeigt einen Wert von 1 bis 31 für denTag anM Monat zeigt einen Wert von 1 bis 12 für denMonat anY Jahr zeigt das Jahr zweistellig anYY Jahr vierstellig zeigt das Jahr vierstellig anTtTRtrUmsetzungMonatUmsetzungMonatUmsetzungMonat oder TagUmsetzungMonat oder Tagwird mit ‚M‘ für Monat verwendet:‚TM‘ oder ‚MT‘ und liefert die dreistelligeAbkürzung des Monatsnamens in Großbuchstaben(JAN)wie ‚T‘, jedoch mit Groß-/Kleinschreibung:Janwie ‚T‘, jedoch wird der komplette Nameangezeigtwie ‚TR‘, der komplette Name in Groß-/KleinschreibungQ Quartal zeigt die Quartale Q1 bis Q4 anW Wochentag zeigt die Nummer des Wochentags 1 bis7 an (Montag = 1). Zusammen mit anderenOptionen wird Wochentag dreistelligin Großbuchstaben dargestelltw Wochentag wie ‚W‘, aber mit Groß-/KleinschreibungWR Wochentag wie ‚W‘, aber der Name wird komplettin Großbuchstaben dargestelltwr Wochentag wie ‚WR‘, aber mit Groß-/KleinschreibungJUL JulianischesFormatzeigt das Datum im julianischen FormatYYJULJulianischesFormatzeigt das Datum im julianischen FormatYYYYDDD56Werte aus der Datei ORDERsQuartalsmäSSige Darstellung2Neues Feld erstellen3Datumsfeld ORDERDATE7Berichtsansicht12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN27


TECHNIK & INTEGRATION8 Bericht TKL1_0411 Feld PRODUCTTYPE9Auswahlknopf Drill down12Produkttyp mit Hyperlink10Bericht TKL 1_0413Ansicht28MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


‚Feldoptionen‘ der Auswahlknopf ‚Drilldown‘. Dieser wird angeklickt (sieheAbbildung 9).Nach der Auswahl ‚Execute procedure(FOCEXEX) wird die DomainTECHKNOW angezeigt. Aus dieserwähle ich den oben beschriebenen BerichtTKL1_04 aus (siehe Abbildung10). Als Parameter füge ich noch dasFeld PRODUCTTYPE hinzu (siehe Abbildung11). Speichern Sie den Berichtunter dem Namen TKL1_05 und führenSie ihn aus.Die angezeigten Produkttypen sindnun mit einem Hyperlink versehen(siehe Abbildung 12). Die Auswahl vonProdukttype ‚Audio‘ sollte dann wie Abbildung13 aussehen. Genial einfach!Im nächsten Schritt könnte nun einDrill-Down für die Produktkategorieerfolgen. Die Realisierung dürfte jetztnicht mehr allzu schwierig sein.Vorschau für die nächste FolgeZentrales Thema der nächsten Folgewird Query/400, das Vorgängerproduktvon DB2 Web Query sein. Zum einenwerde ich zeigen, wie bestehende Abfragenvon Query/400 nach DB2 WebQuery übernommen werden können.Zum anderen werde ich Unterschiedezwischen den beiden Produkten aufzeigen.Auch werde ich weitere Funktionendes Report-Assistenten vorstellen.Theo Bär óDer TechKnowLetter erscheintalle zwei Wochen per E-Mailund enthält wichtige technischeBeiträge für die Bedienungund Administration IhrerIBM-Serversysteme.Sichern Sie sich jetztdas Schnupperabo:6 Ausgaben TechKnowLetterfür nur 9,90 EuroÛ www.techknowletter.deMySQLQuery BrowserIch habe in den vergangenen Ausgaben viel über dieAdministration eines MySQL Servers geschrieben.Abschließend soll es jetzt darum gehen, die Unterschiedein der SQL-Syntax zu verdeutlichen.Außerdem benötigen wir noch einegeeignete grafische Oberfläche fürden Zugriff auf die MySQL-Datenbank.Als grafische Benutzeroberfläche empfiehltsich der MySQL Browser. Er wirdebenso wie der MySQL-Administratorvon MySQL direkt entwickelt und erhältsomit gewissermaßen einen offiziellenCharakter. Aber natürlich könnenSie für den SQL-Zugriff auch diverseandere Oberflächen einsetzen. Alleverfügbaren Oberflächen zu erklären,würde allerdings den Rahmen dieserBeiträge sprengen.Der MySQL Query Browser istein einfach zu bedienendes Visualisierungswerkzeugzur Erstellung, Ausführungund Optimierung von SQL-Abfragen.Die Hauptaufgabe dieses Werkzeugsbesteht darin, Ihnen beim Erstellenund Testen Ihrer SQL-Abfragen zuhelfen. Daneben bietet das Programmeine Reihe nützlicher Zusatzfunktionen.Sie können z. B.ó Abfragen aufgrund der Abfragen-historie wieder verwenden,ó Mehrfachabfragen mit Hilfe desErgebnis fensters vergleichen,ó Datenbanken, Lesezeichen und dieSQL-Historie mit einer webbrowserähnlichenOberfläche – dem Objektbrowser– verwalten,ó Tabellen und Felder für Ihre Abfrageauswählen und Tabellen erstellenund/oder löschen,ó mit dem Tabelleneditor Tabellenin-halte einfügen, ändern und löschen.Schauen wir uns nun den MySQLBrowser etwas genauer an:Zunächst stellen Sie wieder eineVerbindung zum MySQL Server her,indem Sie die entsprechenden Verbindungsdateneingeben (siehe Abb. 1).Anschließend erscheint das zentraleAbfragefenster (Abb. 2).Im unteren Teil des Bildschirmswerden anschließend die Ergebnissedargestellt. Im rechten Teil des Fensterssehen Sie den Objektbrowser. Erhilft Ihnen bei der Verwaltung IhrerDatenbanken und erlaubt Ihnen, IhreDatenbanken, Abfragelesezeichen unddie Abfragehistorie zu verwalten. DerDatenbankexplorer ist ein Teilbereichdes Objektbrowsers. Er stellt eine ArtANZEIGEWartung von WilschEine sichere Bank in stürmischen ZeitenWilsch wartet:IBM AS/400 – iSeries – i5 – System iPower Systems i – RS/6000 – pSeriesp5 – System p – Power Systems pxSeries – System x – Disk-StorageTape Storage – Enterprise StorageMatrixdruckerUlrich Wilsch GmbH & Co. KGKarl-Valentin-Straße 17D-82031 GrünwaldTel.: +49-89-64169-0Fax: +49-89-64169-25E-Mail: info@wilsch.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN29


TECHNIK & INTEGRATION1 Die Anmeldung3 Tabellendefinitionen anzeigen4Lesezeichen5Chronik2Das zentrale Abfragefenster6Ein erster Versuch2aKontextmenü7SQL-Kommandos per Mausklick30MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


Dateibaum zur Verfügung, mit demSie Tabellen und Felder zur Abfrageselektieren und Tabellen zur Bearbeitungauswählen können. Wenn Sie aufeine der Tabellen doppelt klicken, wirdeine einfache SELECT-Abfrage der ArtSELECT * FROM tabelle erstellt. Über dieKontexttaste im Objektbrowser erhaltenSie weitere Möglichkeiten der Bearbeitung(Abb. 2 a). Sie können hierüberneue SQL-Schemata, Tabellen undViews erstellen. Aber auch bestehendeTabellen lassen sich problemlos bearbeiten(siehe Abb. 3).Der Objektbrowser hat zwei weitereRegisterkarten: Chronik und Lesezeichen(Abb. 4). Häufig verwendete Abfragenkönnen Sie zu einer Sammlungvon Lesezeichen hinzufügen.Plazieren Sie häufiger genutzte Abfragenin Lesezeichen, damit Sie diesespäter schnell wieder finden und erneutnutzen können. Dazu ziehen Sieeinfach die Abfragen vom Abfragebereichin den Lesezeichenbrowser undgeben den Abfragen einen Namen. AlsShort-Key steht die TastenkombinationSTRG + B zur Verfügung.Alternativ steht Ihnen eine Abfragechronik(Abb. 5) zur Verfügung. DerBrowser speichert automatisch alleausgeführten SQL-Kommandos in einersogenannten Historienliste, die Sieebenfalls über die Sidebar am rechtenBildschirmrand erreichen.Mittels Drag & Drop können Sie dasSQL Statement in den Eingabebereichverschieben, per Doppelklick lässt essich auch unmittelbar ausführen. Allerdingswird die Historie meiner Meinungnach sehr schnell unübersichtlich, sodass es sich sicherlich lohnt, wichtigeSQL Statements in der Rubrik „Lesezeichen“zu verwalten. Nachdem wir nundas Objektfenster kennen gelernt haben,sollten wir nun endlich eine SQL-Abfrage ausführen:Um den MySQL Query Browser kennenzu lernen, geben Sie zunächst eineinfaches SQL-Kommando ein (sieheAbb. 6).Sie sehen, ich habe das Schematabook geöffnet und lasse mir die Spaltennamender Tabelle authors anzeigen.Das ist recht hilfreich, um die SQL-Abfrageim Eingabebereich zu erstellen.SQL-Schlüsselwörter werden dabeiautomatisch farbig hervorgehoben. DieAusführung starten Sie mit dem ButtonEXECUTE. Die Ergebnissätze werden anschließendim unteren Bildschirm alsTabelle dargestellt.Der MySQL Query Browser bietetIhnen vollständige Flexibilität, um IhreAbfragen zu erstellen. Sie können IhreAbfragen von Hand codieren, wie ich esgetan habe, oder Sie erstellen die Abfragenvisuell durch Auswählen der erforderlichenTabellen und Spalten überden Datenbankbrowser. Der Code füralle Abfragen und Befehle wird im Abfragebereichangezeigt, in dem er einfacheingegeben und verändert werdenkann. Lassen Sie uns als Nächstes diefolgende Abfrage visuell erstellen:SELECT t.'title', t.'subtitle', t.'edition'FROM titles tWHERE t.langID = 2ORDER BY t.'title';Als Erstes müssen wir hierfür aufden Button SELECT klicken. Sie solltenjetzt sehen, dass sich Ihr Cursor verändert,sobald Sie die Maus in die rechteSidebar ziehen (siehe Abb. 7).Jetzt wählen wir die Spalten title,subtitle und edition aus. Die Alias-Namenfügt der Editor selbstständig hinzu.Als Nächstes wählen wir in der Befehlsauswahldie Klausel WHERE und selektierenhierfür die Spalte langID. DieKonstante =2 müssen Sie manuell indas Statement einfügen. Abschließendbauen Sie die ORDER-Klausel auf. Auchhier sind als Erstes die Befehlsauswahlund anschließend die entsprechendeSpaltenwahl zu treffen. Das auf diesemWeg aufgebaute SQL-Kommandolässt sich anschließend wieder mit demExecute-Button problemlos ausführen.Das zentrale SQL-Abfragefensterkönnen Sie im Übrigen individuell überdas Menü Ansicht bzw. über Tools/Einstellungenanpassen. Aber auch einigeTastenkürzel können die Arbeit mitdem Browser vereinfachen:ó STRG + Return führt das aktuelleSQL-Kommando aus,ó STRG + SHIFT + Return führt das SQLStatement ebenfalls aus, zeigt dieErgebnisse aber in einem neuenDialogblatt. Das hat den Vorteil,dass die vorherigen Ergebnisseweiter vorhanden sind.ó Die Funktionstaste F11 verändertdie Anordnung der Teilfenster undverkleinert bzw. vergrößert den Eingabebereichfür SQL-Kommandos.Drücken Sie die Taste erneut, wirddas Standardlayout wiederhergestellt.ó F12 schließt alle Teilfenster außerdem aktuellen Ergebnis. Dadurcherhalten Sie mehr Übersicht beimLesen umfangreicher Ergebnisse.Bei einfachen Select-Abfragen, dieDaten aus nur einer Tabelle enthaltenund ohne GROUP BY-Klausel und Agregatfunktionenauskommen, kann dieErgebnismenge auch geändert werden.Dazu klicken Sie auf den Button BEAR-BEITEN am unteren Ende der Tabelle.Der Button wird nur angezeigt, wenndie Ergebnismenge veränderlich ist.Um nun ein Tabellenfeld zu verändern,müssen Sie es mit einem Doppelklickaktivieren. Carmen Rasche óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.seminarewww.midrange-event.deworkshops12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN31


marktübersichtERP/PPSAdamkaz, iStockphoto.comSUMMARYIn unserer Marktübersicht stellen wir Ihnen dasThema ERP und PPS etwas näher vor. Neben Fachbeiträgenund Anwendergeschichten präsentierenwir Ihnen außerdem einen Auszug der Anbieteraus dem Midrange Solution Finder.Eine Unternehmenssoftware für die LebensmittelbrancheCoole ÜberwachungTiefkühlkost darf bis zum Verkauf eine bestimmte Höchsttemperatur nicht überschreiten.Das müssen Hersteller, Spediteur und Händler lückenlos dokumentieren. Eine branchenspezifischeUnternehmenssoftware liefert dafür die technologische Unterstützung.Für Hersteller von Tiefkühlproduktenist die Logistik ein neuralgischerPunkt: Die zulässige Temperaturvon minus 18 Grad Celsius darf nichtüberschritten werden. Das schreibtdie „Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel“,kurz TLMV. Danach sindAbweichungen nur in Ausnahmefällenerlaubt, ansonsten muss die Temperaturüber die gesamte Logistikkettehinweg eingehalten werden – von derHerstellung über den Transport unddie Auslieferung an den Einzelhandel(LEH) bis zum Verkauf an den Konsumenten.Angesichts der langen Logistikkettekommt es natürlich immer wieder zuNormverstößen. Sei es durch hohe Außentemperaturen,sei es durch eine unbemerktdefekte Kühlanlage. Im „Jahrhundertsommer“2003 beispielsweisehatten viele Speditionen Probleme,die TLMV einzuhalten. Immer wiedermussten Waren aus dem Verkehr gezogenwerden. Ein effizientes System zurÜberwachung der Kühlkette ist deshalbunerlässlich: An installierten Kontrollpunktenwird die Temperatur regelmäßiggemessen und aufgezeichnet. Unterstützungdafür bietet eine betriebswirtschaftlicheERP-Lösung speziellfür die Lebensmittelbranche. Weil mitihr Chargen bis auf die unterste Ebenedurchgehend erfasst und dokumentiertwerden, eignet sie sich auch fürdie Überwachung der Kühlkette. Manbraucht nur die Temperatur im Systemzu erfassen; das ordnet die Messwerteder jeweiligen Charge zu und führt sie32MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


Anbieterübersichtin der gesamten Produktion und Lagerungautomatisch mit. Auf diese Weiselässt sich anhand der Chargennummerüber alle Stufen hinweg nachvollziehen,welche Temperatur die Ware zuwelchem Zeitpunkt hatte. Ein Mausklickgenügt. In Schadensfällen und beiRückrufaktionen lässt sich damit auchdie Fehlerquelle rasch lokalisieren: Wound wann wurde der zulässige Wertüberschritten? Wurde möglicherweisean einem Punkt gar nicht oder nur unregelmäßigaufgezeichnet?EAN 128, bitte melden!Eine Branchensoftware hat den Vorteil,dass für die Messung kein externes Labor-Informations-Management-System(LIMS) erforderlich ist. Die Prüfgerätewerden direkt angebunden und dieMesswerte in die ERP-Lösung übernommen.Beim Verlassen des Hauses,also zum Zeitpunkt der Übergabe anden Spediteur, wird die Temperatur beispielsweiseauf der Rampe gemessenund protokolliert. Anschließend gehtdie Verantwortung auf den Lieferantenüber; der Hersteller kann später überprüfen,ob die Temperatur auch währenddes Transports eingehalten wurde.Grundlage dafür sind die EAN 128(Europäische Artikelnummer) und NVE(Nummer der Versandeinheit), die derHersteller erzeugt und denen die jeweiligenChargen zugeordnet sind. Auf dieseStandards beziehen sich Hersteller,Spediteur und Handel in ihrer Kommunikationuntereinander. Über sie lässtsich der aktuelle Status jeder Sendungabfragen (Tracking and Tracing) undletzten Endes auch die Einhaltung derKühltemperatur durch die Partner.Sparen mit EDVEin Blick auf die IT-Situation in derTiefkühlindustrie zeigt, wie wichtigeine integrierte ERP-Software ist. Invielen Unternehmen fehlt sie schlichtweg,was die Chargendokumentationerschwert. Hier sind in der Produktion,im Lagerwesen und in anderen Bereichenunterschiedliche Softwarelösungenim Einsatz, die nicht miteinanderverknüpft sind. Teilweise wird sogarnoch mit Papier gearbeitet. Wenn aberdie Daten, also auch die gemessenenTemperaturen, nicht durchgängig elektronischerfasst und verarbeitet werden,fehlen sie im Chargenprotokoll. Fragenbleiben offen. Was passiert beispielsweisein der Zeit zwischen Fertigungund Frosten? Oder zwischen Gefrierenund Einlagerung? In jedem einzelnenSystem wäre zu prüfen, ob ein Fehleraufgetreten ist. Im Ernstfall, wenn dieUrsache für verdorbene Ware schnellgefunden werden muss, eine rechtmühselige Angelegenheit. Nicht so beieiner ERP-Software. Hier sind die Informationenzur Temperatur lückenlos imChargenprotokoll enthalten. Mit einemMausklick lässt es sich auf jeder Verarbeitungsstufein Minuten generieren.Optimierung der ITDoch die Branche beginnt umzudenken.Unter dem Druck, weiter Kostenzu reduzieren, ist die Optimierung derIT eine attraktive Möglichkeit. Zudemsteigt die Nachfrage nach ConvenienceundTiefkühlprodukten und damit dasAuftragsvolumen. Wer wollte da nochmit Medienbrüchen in der IT arbeiten,die eine Rückverfolgbarkeit behindern?Zumal sich mit einer ERP-Softwareauch der Datenaustausch mit den Lieferantenund den Händlern verbessernlässt. EDI-fähig sind die meistenBranchenlösungen ohnehin; manche,wie Foodsprint beispielsweise, werdenbereits RFID-fähig gemacht (RadioFrequency Identification). Wann dieseTechnologie sich als Standard durchsetzt,ist offen; dass sie es tun wird, istgewiss.Carsten Lüdtge ócormeta ag, Ettlingenwww.cormeta.deABAS Software AGTel. +49 721 96723-0Agresso GmbHTel. +49 7151 972-143AJE Consulting GmbH & Co. KGTel. +49 2672 9364-0ALPHA Business Solutions AGTel. +49 631 30347-0amball business-softwareTel. +49 911 52797-0A-MEA Informatik AGTel. +41 71 4479030AMETRAS Informatik AGTel. +49 751 5685-0ams.hinrichs & müller GmbHTel. +49 2131 40669-0AP Automation + ProductivityTel. +49 721 5601-30AS/point GmbHTel. +49 2451 4900-0Berghof Systeme e.K.Tel. +49 36738 450-0Bison Schweiz AG EnterpriseTel. +41 41 9260-260BMD Systemhaus GesmbHTel. +43 7252 883-0Branchware & Partner GmbHTel. +49 911 27069-0Case SoftwareTel. +49 5228 1455Cogito Retail GmbH & Co. KGTel. +49 201 3102-0COMARCH SoftM Softwareund Beratung AGTel. +49 89 14329-0cormeta agTel. +49 7243 60591-0CPL-Unternehmensberatungfür Organisation + DV GmbHTel. +49 40 694296-0CSB-System AGTel. +49 2451 625-0Dakoda Software GmbHTel. +49 5251 18087-0e.bootis agTel. +49 201 8596-0Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN33


marktübersichtERP/PPSAnbieterübersichtEDS Itellium GmbHTel. +49 201 8709-1000Freudenberg IT KGTel. +49 6201 80-8000godesys AGTel. +49 6131 95977-0GUS Deutschland GmbHTel. +49 221 37659-0IAS GmbHTel. +49 721 96416-0IBS International Business SystemsGmbHTel. +49 40 51451-0IGS GmbH & CO. KGTel. +43 7228 6451-0itelligence AGTel. +49 521 91448-0Lawson Software Deutschland GmbHTel. +49 89 996540-0MESONIC Software GmbHTel. +49 4263 9390-0Microsoft GmbHTel. +49 89 3176-0NewServ AGTel. +41 52 224044-0OGS GmbHTel. +49 261 91595-0oxaion agTel. +49 7243 590-6777PSI AGTel. +41 44 83219-19PSIPENTA Software Systems GmbHTel. +49 30 2801-2000SAP (Schweiz) AGTel. +41 32 3447-111SAPERION AGTel. +49 30 60061-0Soft-Consult Häge GmbHTel. +49 7345 9611-0SOU Systemhaus GmbH & Co.KGTel. +49 6202 2784-0Steeb Anwendungssysteme GmbHTel. +49 7062 673-0trendEVM GmbHTel. +49 7062 9192-0update texware GmbHTel. +49 9221 895-0Wilken GmbHTel. +49 731 9650-0CLICK towww.midrange.deEine Übersicht aller uns bekanntenAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Siein der aktuellen Online-Ausgabe.Wenn China auf dem eigenen Server liegtNahtlos arbeitenSteckverbindungssysteme stellt ODU nicht nur in Bayern,sondern auch in China und Rumänien her. oxaion sorgt dafür,dass zwischen Mühldorf und Shanghai keine Welten liegen.„ Wir haben vor allem die besondershandarbeitsintensiven Produktionsschritteausgelagert“, sagt Dr.Gerhard Bienek, Projektleiter ERP beiODU. Das Unternehmen zählt zu denführenden Herstellern von Steckverbindungen.Die Fertigung erfolgt nichtnur in Mühldorf, sondern auch an zweiausländischen Standorten in Shanghaiund im rumänischen Sibiu. Die beidenTochtergesellschaften sind dabei indurchgängige Fertigungsprozesse eingebunden.Die Teile und Materialien,die dort verarbeitet werden, stammenzum großen Teil aus Mühldorf. Nachder Verarbeitung gehen die Komponentenzurück nach Bayern, wo sie teilweiseebenfalls weiterverarbeitet werden.In der oxaion business solution werdendie Töchter als eigenständige Mandantengeführt, das heißt, als eigeneorganisatorische Einheiten mit eigenenBewegungsdaten, aber mit denselbenStammdaten wie Teilestämme oderStücklisten, die über einen gemeinsamenMastermandaten geführt werden.Diese virtuellen Firmen befinden sichdabei allesamt in Mühldorf – auf demzentralen Server von ODU. Das ERP-System läuft am Stammsitz von ODU,wo die Daten aller Mandanten zentralvorgehalten und gepflegt werden. InShanghai und Sibiu ist lediglich derJET-Applikationsserver (Java ApplicationTechnology) installiert, die nötigenDaten überträgt die ERP-Lösung übereine gesicherte Internetverbindungdorthin. Die Anwender vor Ort brauchennur eine Client-Software auf ihrenRechnern, um darauf zuzugreifen.„Wenn wir Daten von Mühldorfnach Rumänien oder China schicken,dann gehen sie de facto lediglich aufunserem Server in Mühldorf von einemMandanten zum anderen“, erläutertDr. Gerhard Bienek. „Die Anwender inShanghai und Sibiu rufen sie dann imPrinzip nur von dort via EDI über dasInternet ab.“Zum Beispiel bei Bestellungen:Wird ein neuer Kundenauftrag imSystem erfasst, prüft die Software automatisch,ob genügend Bestand inMühldorf vorhanden ist. Wenn nicht,geht der Auftrag direkt in die Disposition.Hier ist voreingestellt, ob es sichbei dem Teil um Eigenfertigung, Bezugaus China, Rumänien oder einen anderenLieferanten handelt. Muss das Teilin Shanghai oder Sibiu bestellt werden,erzeugt die ERP-Software automatischeinen Bestellvorschlag. In Mühldorfwird dann der Bestellvorschlag in eineBestellung übernommen und gedruckt.Die Bestellung geht beim Drucken viaEDI direkt an den chinesischen bzw.rumänischen Mandanten. Dort wirdautomatisch aus der Auftragseingangsdateider Verkaufsauftrag generiert.Sollten für die Fertigung in Shanghaioder Sibiu wiederum Materialien oderKomponenten aus Deutschland benötigtwerden, läuft derselbe Vorgang inumgekehrter Richtung ab. Die zu denBestellungen gehörenden Lieferungenunterstützt die Software analog.Stephan Dürr óoxaion ag, Ettlingenwww.oxaion.de34MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


marktübersichtERP/PPSDeutschland und seine IT-LandschaftenRepublik der Inseln?In vielen Unternehmen der Prozessindustrie gibt es Inseln, leider nicht zum Entspannen,sondern zum Arbeiten: Eine für den Etikettendruck, eine für den Laborbetrieb, eine fürdas Gefahrstoffmanagement und viele andere. In Zeiten integrierter ERP-Systeme ist manauf seinen vielen Reisen erstaunt zu sehen, wie viele Insellösungen heute noch existieren.Arquiplay77, iStockphoto.comIn der Prozessfertigerpraxis findetman vielfach die Auftragsabwicklungmit der Materialwirtschaft verzahnt,meist aber ohne Verbindung in ein integriertesLabor- und Gefahrstoffmanagement.Sicherheitsdatenblätter werdenpunktuell und auftragsbezogen mit großemAufwand erstellt oder extern eingekauft.Eine wirtschaftliche und dispositivarbeitende Gebindesteuerung, dasA und O eines Prozessherstellers, fehltoder ist nur in Ansätzen erkennbar. EineChargensteuerung inklusive Chargenrückverfolgungund Chargendokumentationist nur mit großen Mühenrealisierbar.Ausgehend von dieser Erfahrunghat sich die ERP-Anwendung trendEVMauf die besonderen Herausforderungenin der Lack- und Farbenindustrie sowiein der Spezialchemie konzentriert. InUser Group-Besprechungen werdendie Erfahrungen, Vorschläge und Ideenin Standard-Software-Programmeumgesetzt. Wichtig ist hierbei allenTeilnehmern, dass auch exotische Anforderungenauf die Verwendbarkeit imStandard geprüft werden.In zahlreichen Diskussionen einigensich die Anwender schließlich gemeinsammit der Entwicklungsleitung aufdie neuen Release-Funktionen. Einmalpro Jahr wird ein neues Release vorgestellt.In der Lagerbestandskontrolle findetder Anwender eine Übersicht überdie diversen Lager. Hier erkennter sofort, wo wie viel Materialoder Fertigware zurVerfügung steht. Zusätzlichsieht er BeständeverschiedenerGebinde einesArtikels, differenziertnach Kunde-Artikel-Gebinde-Relation.Die Durchsteuerungvon KundenundFertigungsaufträgenwird über eine Auswahlstandardmäßig vordefinierterProzesse eingerichtet, so dass derAnwender seine betrieblichen Abläufeschnell wiederfindet und eine lange Implementierungsphaseausbleibt. Welchezusätzlichen Schritte noch dazu kommen,bestimmt der Anwender, indem ereinen neuen Prozess definiert.Hier gilt es jedoch genau zu sein.Die komplexen Optionen und Moduleüberfordern den Anwender leicht. Soverführerisch für die Berater die Vielzahlder Einstellungen und Verfahrenerscheint, so verwirrter steht der Anwenderdiesen gegenüber. Hier kannnur Schulen und Informieren helfenund – ganz wichtig – die Erklärung derZusammenhänge der vor- und nachgelagertenFachabteilungen. Dann sollteeine Anpassung der Favoritenleiste undder Fachbereichsmenüs erfolgen, diefür den Anwender alltagstauglich sind.Ein kurzer Check des Umgangs mit derneuen Lösung hilft nach einigen MonatenKorrekturmaßnahmen rechtzeitigeinzuleiten und damit die Zufriedenheitund Akzeptanz zu erhöhen.Integrierte ERP-Systeme solltenso offen sein, dass der Anwender dieProzesse überblicken kann, ohne siealle bedienen zu müssen. In seinem Arbeitsgebietjedoch sollte er alle Rechteeinsetzen können. Leider werden dieBenutzerrechte so zusammengestutzt,dass der Anwender wieder nicht erkennenkann, wie der betriebliche Ablaufmit seinen Daten und Entscheidungenweiterarbeitet. So überblickt er nurseine Arbeitsinsel und kann die Ideeintegrierter ERP-Systeme nur begrenztnutzen. Hier hilft nur eines: Schulung,Schulung und Statuscheck.Frank Peter Pawlak ótrendEVM GmbH, Ilsfeldwww.trend-evm.de36MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


Lawson Software im Einsatz bei der WIKUS-SägenfabrikEin ERP-System für alle(s)WIKUS, der größte Sägebandhersteller Europas, verlässt sich bei Produktion sowieVerkauf bereits seit Jahren auf die ERP-Software von Lawson. Stetiges Wachstummachte ein integriertes ERP-System für das nordhessische Unternehmen, das übermehr als 65 Vertriebsstandorte verfügt, unumgänglich.Bis zum Jahr 2000 nutzte WIKUSnoch eine auf die Kundenauftragsabwicklungspezialisierte Software,die auf Insellösungen aufbaute.Damals drohte das Unternehmen, dasin Deutschland produziert und seineProdukte weltweit verkauft, an seineGrenzen in Sachen Transparenz zustoßen. Die zahlreichen Schnittstellenzwischen Produktion, Auftragsplanungund Vertrieb sollten durch eine einheitlicheERP-Software transparent abgebildetwerden.„Bei der Auswertung verschiedenerAnbieter fiel unsere Wahl schließlichauf Lawson Software, da Lawson M3unsere Ansprüche am besten erfüllenkonnte“, bemerkt Michael Möller, LeiterFinanzen und Controlling und Mitgliedder Geschäftsleitung bei WIKUS.Die Implementierung dauerte wenigerals sechs Monate, der endgültige Umstiegerfolgte am 1. Januar 2000. Dankder integrierten Lösung konnten dieSchnittstellen weitestgehend von derSoftware abgebildet und so die Transparenzinnerhalb des Unternehmenserhöht werden. Lawsons Multi-Unit-Coordination-Lösung (MUC) erlaubtWIKUS zudem, auch externe Unternehmenproblemlos in das in Spangenberginstallierte ERP-System zu integrieren.So lösen beispielsweise in den USAgetätigte Transaktionen automatischProduktionsaufträge in Deutschlandaus, ohne dass auf Grund gesonderterBearbeitungszeiten Produktionslückenentstehen. „Gerade in der heutigen Zeitbietet das MUC-Konzept wertvolle Möglichkeiten“,freut sich Möller. „Unserekomplette IT befindet sich hier in Spangenbergund wir verfügen trotzdemüber die vollständige Transparenz fürdas angeschlossene Tochterunternehmenin den USA.“Im Jahr 2004 führte WIKUS einenRelease-Wechsel durch und migriertezur Nutzung erweiterter Funktionalitätauf die neuere Version Lawson M312.4. Die neuen Funktionen standenvor allem für den Lawson-Produktkonfiguratorzur Verfügung, der eine zentraleRolle für WIKUS spielt. Basierendauf 15–20 Artikelgruppen stellt dasUnternehmen bis zu 1800 verschiedeneProduktvarianten her, die in der ERP-Software gemäß den Kundenwünschengeneriert und an die Produktion weitergeleitetwerden. „Die Erweiterungenim Bereich des Konfigurators sowie unserWunsch, eine Standardsoftware imEinsatz zu haben, die über möglichstwenige Modifikationen verfügt, gabenden Anstoß für das Upgrade“, blicktMöller zurück. So erfolgte der Wechsel,der u. a. eine Neubeschreibung der Prozessebeinhaltete, innerhalb von sechsMonaten und war im Frühjahr 2004 erfolgreichvollzogen.Gleichzeitig stellte sichdas Unternehmen einer weiterenHerausforderung undsicherte gemeinsam mit IBMund Vision Solutions die ITmit einer Hochverfügbarkeitslösunggegen eventuelleSystemausfälle ab. Heutestehen deshalb in Spangenbergzwei Maschinen deriSeries, zwischen denensämtliche Daten gespiegeltwerden und die im Notfall innerhalbkürzester Zeit zur Verfügung stehen.„Rückblickend lässt sich festhalten,dass WIKUS sein seit dem Jahr 2000permanent vollzogenes Unternehmenswachstumohne Unterstützung einerintegrierten ERP-Software in diesemMaße kaum hätte realisieren können“,fügt Möller an. So können sich die Verantwortlichenbeispielsweise jederzeitanzeigen lassen, in welchem Lager wieviele Produktvarianten zur Verfügungstehen, dementsprechend die Produktionsteuern und die Lagerwirtschafteffizient gestalten. Optimierte Lieferleistungsowie Einsparungen von Zeitund Kosten sind die Folge.óLawson Software Deutschland GmbH, Hildenwww.lawson.com12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN37


u ! Neu ! Neu ! NeuDatenbank & SQLfür IBM Power i SystemDie Datenbank ist das Herz einer jeden Anwendung. Je besser das Design derDaten bank auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnitten ist, desto performanter laufendie Programme. Aber auch die Zugriffsmethoden haben entscheidenden Einfluss auf diePower Ihrer Anwendungen.Moderne Tools und eingebaute Funktionen erübrigen inzwischen langwierige Entwicklungsarbeitbei der Programmierung sowie beim Erstellen von Abfragen. Ebenso übernehmenheute Präsentations- und Business-Intelligence-Werkzeuge elegant und schnell die Analyseund Aufbereitung von Daten.Wie Sie die Power derDB2 UDB für Abfragen,Zugriffe und AnalysenDieses Lose-Blatt-Werk ist von Datenbank-Praktikern aus Softwareentwicklung und Datenbankmanagementgeschrieben und es wird laufend erweitert. Es unterstützt Sie beimVerständnis für Aufbau und Funktion dieser IBM Datenbank genauso wie bei der effektivenAnwendung der eingebauten Funktionen und Möglichkeiten. Die ausführliche Beschreibungvon Abfragetechniken und Tools runden die enorme Praxistauglichkeit dieses Nachschlagewerksab.nutzen.Günther Hartung,Klaus-Peter Luttkus,Carmen Rasche, Jörg Zeigzum Start ca. 450 Seitenim praktischen DIN A4-FormatISBN 978-3-930176-75-5Preis nur € 128,– (nachAus dem Inhaltó DB2 UDB für IBM i im Überblick– Relationale Datenbanken– Spezifik der DB2 UDB für IBM i– Die DDS-beschriebene klassischeDB2 UDBó Von der DDS- zur SQL-beschriebenenDatenbankó Lizenzprogramm SQLó iSeries Navigatoró Daten-Perspektive der Rational IDEsó Business Intelligence / Datawarehouse– Query Manager– Query/400– IBM WebQueryó DB2 UDB Client in anderen Technologien– ODBC– JDBC– Webanwendungenó SQL– DDL zur Datendefinition– DML (SELECT, Joins, INSERT,UPDATE,DELETE)– Indexe– Views– Benutzerdefinierte Funktionen– Gespeicherte Prozeduren– Trigger– PerformanceErscheinen € 158,–) zzgl. Versandper FaxBestellung + 49 8191 70661im Webwww.midrange-shop.comFirmaNameStraßeE-MailHiermit bestelle ich mein Handbuch „Datenbank & SQL für IBM Power i Systeme“ zumSubskriptionspreis von € 128,– (nach Erscheinen am 27.11.2009 € 158,–) zzgl. Versandkosten.Damit das Werk, trotz dieses dynamischen Themas, jederzeit aktuell bleibt, erhalte ich vierteljährlichErweiterungen bzw. Aktualisierungen zum Preis von € 64,90. Diese Lieferungen können jederzeitgekündigt werden. Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oder TechKnowLetter erhalten 10 % Treuerabatt.PLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftFaxVertrauensgarantie: Ich kann diese Bestellung binnen zwei Wochen widerrufen. Außerdem habe ichvolles Rückgaberecht binnen zwei Wochen nach Erhalt. Zur Einhaltung der Fristen genügt die rechtzeitigeAbsendung des Widerrufs bzw. der Ware an ITP VERLAG GmbH, Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering.Diese Garantie nehme ich mit meiner2. Unterschrift zur Kenntnis. Y Datum 2. UnterschriftITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de


Adaptive Fertigung spart GeldDie wertschöpfenden Fertigungs- und Logistikprozesse sollen schneller, effizienter undprofitabler werden. Die FIBRO-Gruppe ist da mit neuer Software auf dem richtigen Weg.Die FIBRO GmbH fertigt Rundschalttischemit Planverzahnungund Rundlauftische mit Kurventrieb sowieNormalien – also Schneidstempel,Buchsen und Werkzeugschieber. DieProdukte der FIBRO-GSA AutomationGmbH sind Linearportale, Bandsystemeund individuelleKundenlösungen.Neben Niederlassungenin Frankreich,den USA,Kanada, Indien,Schweiz und Singapurgibt es noch100 Vertretungenund Servicepartnerweltweit.Seit längeremsank die Liefertermintreuedeutlichunter die gestecktenZiele, was zu hohen Beständen miterheblicher Kapitalbindung führte. IT-Leiter Achim Stapf: „Die Auftragsbücherwaren randvoll, es kam aber zukeiner effizienten Reihenfolge in derProduktion.“ So definierte man konkreteZiele für eine weitere Softwareunterstützung:Erhöhung der Liefertermintreue,Reduzierung der Bestände sowiedie Erhöhung der Prozessgeschwindigkeiten.1999 hatte man den ERP-StandardPSIpenta der PSIPENTA Software SystemsGmbH eingeführt, in dessen Multisite-Umgebungseither die gesamte FI-BRO-Gruppe zentral verwaltet wird. DieIntegrationsfähigkeit in dieses Systemspielt daher eine wichtige Rolle. „Wirwollten auf keinen Fall Parallelsystemeeröffnen“, so Stapf. Das von PSIPENTAneu entwickelte Funktionspaket AdaptiveManufacturing Control (AMC) entsprichtexakt diesen Vorstellungen.Geregelter ErfolgEs ist tief im ERP-Standard integriertund nutzt Algorithmen der Regelungstechnik,um vordefinierte Zielstellungenselbständig zu erreichen. Kernbestandteilesind die Module SRM (SelbstregulierenderMechanismus), DPA (DynamischerProduktionsabgleich) und CTP(Capable-to-promise). „Mit SRM regulierenwir jetzt automatisch Stellgrößenwie Bestellmengen und Wiederbeschaffungszeiten.Mit DPA legen wir Reihenfolgenin Einkauf und Fertigung festund lösen Fertigungsrückstände auf“,erklärt Stapf. CTP wird zurzeit noch andie unterschiedliche Termingestaltungder Geschäftsbereiche angepasst.Statt früherer Excel-Listen entstehenheute in PSIpenta adaptive, klarstrukturierte Aufträge, die die Liefer-und Fertigungsabschnitte schonbei Auftragserteilung in der Kundenvorgangsstrukturerhalten. AktuelleKennzahlen lassen Störungen, wieexterne oder interne Lieferverzögerungen,sofort erkennen. Aber die Praxiszeigt, dass auch die Wirtschaftlichkeiteine Rolle spielt: Etwa wenn man übersJahr zwei bestimmte Teile braucht, diewirtschaftliche Losgröße laut Fertigungaber zehn Teile wären. Soentstand ein Programmzur wirtschaftlichen Losgrößenbetrachtung,das jedenArtikel kalkuliert undeine Lagerkostenrechnungdagegenstellt.Es zahlt sich ausJetzt ergeben sich schon inder Angebotsphase realistischeLiefertermine, undtagesgenaue Betrachtungenliefern dem Managementpräzise Vorlagen fürMake-or-Buy-Entscheidungen.„Das Projekt ist inzwischen auch inunseren Zahlen angekommen“, weißStapf. Darin hat sich die Liefertermintreueauf über 80 Prozent erhöht, bisJahresende sollen daraus 90 Prozentwerden. Das Net Working Capital, fürFIBRO eine wichtige Kennzahl für denProjekterfolg, wurde um 20 Prozentreduziert, laut Stapf immerhin ein Betragim zweistelligen Millionenbereich.Den Erfolg führt er nicht zuletzt daraufzurück, dass man mit PSIPENTA einenausgesprochenen Branchenspezialistenals Softwarepartner gewonnen hat.Volker Vorburg óPSIPENTA Software Systems GmbH, Berlinwww.psipenta.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN39


marktübersichtERP/PPSEckelmann modernisiert ERP- und PPS-System mit iNEXT SuiteTechnisch fitNur fünf Monate hatte die IT-Abteilung, um die vorhandenen System-i-Lösungenzu modernisieren, mehrsprachig zu machen und in Betrieb zu nehmen. Mit iNEXTSuite konnten diese ehrgeizigen Ziele realisiert werden. Wie geplant, werden diemodernisierten .NET-Clients seit dem 1. Januar eingesetzt.Die Eckelmann AG hat ihren Sitzin Wiesbaden und unterhält zweiweitere Niederlassungen in Herfordund seit 2008 in Tschechien. Sie bietetu. a. Lösungen für die Steuerung vonMaschinen an, Leitsysteme für Anlagen,Antriebstechnik und Industrieelektroniksowie die Entwicklung undMenü in tschechischer SpracheSystem integration von Hard- und Software.Damit erwirtschafteten die 365Mitarbeiter im Jahr 2008 eine Jahresleistungvon mehr als 50 Mio. Euro.In den fast 40 Jahren seit der Unternehmensgründungim Jahr 1970 istEckelmann stetig gewachsen. Hierzuhat auch die IT mit ihren Individuallösungeneinen wichtigen Beitrag geleistet.„Ohne das eigenentwickelte ERPundPPS-System auf AS/400-Basis wäredie rasante Unternehmensentwicklungwohl kaum zu bewältigen gewesen“,bewertet IT-Leiter Uwe Mannweiler denWert seiner ERP- und PPS-Software. „Ineinem permanenten Prozess wurdendie AS/400-Lösungen immer wieder andie sich ändernden Marktgegebenheitenund Unternehmensanforderungenangepasst, so dass man sich bei Eckelmannschnell und flexibel auf neue Situationeneinstellen konnte.“Dass diese Strategie die Richtigeist, hat sich erneut im vergangenenJahr bewiesen. Durch den Kauf einertschechischen Firma im April 2008stand Eckelmann vor der Aufgabe, diedortigen Abläufe in die vorhandenenUnternehmensstrukturen einzugliedern.Auch die Softwarelandschaft solltedurch die eigene IT-Abteilung mitmöglichst geringem Aufwand bis zumJahresende angepasst werden.Dies durch den Wechsel auf eineStandardsoftware umzusetzen, kamnicht in Frage, da man die perfekt zugeschnittenenFunktionalitäten derEigenentwicklungen nicht aufgebenwollte. Eine theoretisch mögliche Software-Migrationkam ebenso wenig inBetracht. Hier wären nicht nur der Kosten-und Zeitaufwand zu hoch gewesen.Es fehlte außerdem an erfolgreichenReferenzprojekten. So wurde im Juni2008 die Entscheidung getroffen, dasvorhandene ERP-System für den neuenStandort in Tschechien fit zu machen.Die Modernisierung mit iNEXTSuite versprach die hoch gestecktenZielvorgaben erfüllen zu können. Insbesonderedie Technologie für die Umsetzungder Mehrsprachigkeit überzeugte.So konnte viel Zeit durch dieErzeugung einer automatisierten Übersetzungsdatenbankgespart werden.Auch die Möglichkeit, hier jederzeit beliebigeweitere Sprachen integrieren zukönnen, eröffnete sichere Perspektivenfür die Zukunft.Im August fiel der Startschuss fürdas Modernisierungsprojekt. Es fand40MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


eine fünftägige Schulung statt, bei dervier IT-Mitarbeiter im Hause Eckelmannintensiv in das Konzept derModernisierung mit iNEXT Suite eingearbeitetwurden. Ziel war es, dasssie die Modernisierung weitgehend eigenständigdurchführen konnten. DieML-Spezialisten sollten die Grundlagenfür die Mehrsprachigkeit schaffen undbei auftretenden Fragen zur Verfügungstehen. Gemeinsam wurde ein zeitkritischeraber realistischer Projektplanerstellt, der den 1. Januar 2009 als Terminfür die Inbetriebnahme der neuenLösung vorsah.Bereits im September war der Prototypdes neuen .NET Client fertig undkonnte bis zum Oktober getestet undoptimiert werden. Sogar die Mehrsprachigkeitund die Unterstützung destschechischen Zeichensatzes waren innerhalbdieser kurzen Zeit weitgehendabgeschlossen. Damit lag man sehr gutim Zeitplan und konnte die verbleibendenzwei Monate nutzen, um dieÜbersetzungsdatenbank mit den tschechischenBegriffen zu vervollständigenund eine Anwenderdokumentation zuerstellen. Pünktlich am 1. Januar gingder modernisierte .NET-Client in denEchtbetrieb. Seitdem arbeiten alle Mitarbeiteram Standort in Tschechien undzum Teil am Hauptstandort in Wiesbadenmit der neuen Lösung und sind mitder neuen Oberfläche und dem Bedienkomfortsehr zufrieden. Aber auch dieMöglichkeit, parallel zum neuen .NET-Client weiterhin die Green-Screen-Emulation nutzen zu können, findetinsbesondere bei den Mitarbeitern inder Datenerfassung und der Auftragsbearbeitunggroßen Anklang.Innerhalb weniger Monate hatEckelmann die Einführung seinerERP-Individuallösung in der neuentschechischen Niederlassung erfolgreichdurchführen können. Damit sindzumindest IT-seitig die Grundlagen füreine reibungslose Zusammenarbeitgeschaffen. IT-Leiter Uwe Mannweilerzieht abschließend das Fazit: „AlleZiele konnten ohne Zeitverzug erreichtwerden. Damit ist die Unternehmensleitungsehr zufrieden.“ Auf die Frage, ober rückblickend etwas anders machenwürde, antwortete er: „Nein. Die Unterstützungdurch die ML war vorbildlichund unser Erfolg bestätigt, dass wir allesrichtig gemacht haben.“Jana Klinge óML Software GmbH, Ettlingenwww.ml-software.infoService 12/2009inserentenBytware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5www.bytware.deEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9www.eposgmbh.comHelp/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . 44www.helpsystemsintl.comIBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.ibm.deITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 25, 38www.midrange.deK+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35www.kh-software.dementen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17www.menten.comOGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 – 19www.ogs.deoxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3www.oxaion.deTechnogroup IT-Service . . . . . . . . . 23www.technogroup.deToolmaker . . . . . . . . . . . . . 43, Beilagewww.toolmaker.deWilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29www.wilsch.deautorenReto Bachmann . . . . . . . . . . . . . . . 24reto.bachmann@quest.comTheo Bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26info@edv-baer.comDenise Bickel . . . . . . . . . . . . . . . . . 14denise.bickel@avenum.comStephan Dürr . . . . . . . . . . . . . . . . . 34stephan.duerr@oxaion.deDaniel Eberhardt . . . . . . . . . . . . . . . 20daniel.eberhardt@ntt.euTatjana Erkert . . . . . . . . . . . . . . . . . 18te@abas.deOksana Gergel . . . . . . . . . . . . . . . . 18og@abas.deAndreas Heincke . . . . . . . . . . . . . . 10andreas_heincke@de.ibm.comWolfgang Kaiser . . . . . . . . . . . . . . . . 22w.kaiser@profi-ag.deJana Klinge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40jklinge@ml-software.comRainer Kress . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23rainer.kress@ogs.deCarsten Lüdtge . . . . . . . . . . . . . . . . 32carsten.luedtge@pr-x.deFrank Peter Pawlak . . . . . . . . . . . . . 36info@portolancs.comCarmen Rasche . . . . . . . . . . . . . . . . 29carmen.rasche@eposgmbh.comKarl Senftleber . . . . . . . . . . . . . . . . . 16karl.senftleber@sou.deMichael Ulbricht . . . . . . . . . . . . . . . 19michael.ulbricht@comarch.comVolker Vorburg . . . . . . . . . . . . . . . . . 39v.vorburg@gmx.degenannte firmenABAS Software AG . . . . . . . . . . . . . 18www.abas.deAvenum Technologie GmbH . . . . . . . 14www.avenum.deComarch Software AG . . . . . . . . . . 19www.comarch.comcormeta ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32www.cormeta.deIBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . 10www.ibm.deK+H Software KG . . . . . . . . . . . . . . . 12www.kh-software.deLawson SoftwareDeutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 37www.lawson.comML Software GmbH . . . . . . . . . . . . 40www.ml-software.infoNTT Europe Online GmbH . . . . . . . . 20www.ntteuropeonline.deOGS Ges.für Datenverarbeitungund Systemberatung mbH . . . . . . . . 23www.ogs.deoxaion ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34www.oxaion.dePROFI Engineering Systems AG . . . . 22www.profi-ag.dePSIPENTA SoftwareSystems GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 39www.psipenta.deQuest SoftwareSwitzerland GmbH . . . . . . . . . . . . . . 24www.questsoftware.deSOU GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 16www.sou.detrendEVM Software für denMittelstand GmbH . . . . . . . . . . . . . 36www.trend-evm.de12/2009 · MIDRANGE MAGAZIN41


SERVICEGLOSSEVORSCHAURecht sicher und rechtssicherSeit der Erfindung des Papyrus werden folgenschwere Vereinbarungenin Form von Schriftlichkeit mit Brief und Siegel dokumentiert.Bei Streitigkeiten gilt demnach auch seit jeher das geschriebene Wort. Andie Stelle von Federkiel, Tintenfass und Brieftaube sind Computer, Faxeund E‐Mails getreten. Damit, so mutmaßt der Gesetzgeber wohl, stehenFälschungen Tür und Tor offen, und es musste eine Regelung her. Undso ersann man u. a. die Buchstaben des § 14 Abs. 3 UstG über die qualifiziertedigitale Signatur von Dokumenten. Dieses Gesetz soll für eineordnungsgemäße, revisionssichere, beweiskräftige und damit rechtlichanerkannte Aufbewahrungund Kommunikation elektronischerDokumente sorgen.Wenn Sie sich mit dem Wortlautdieser Vorschrift auch nurentfernt befassen, sollten Siesich davor hüten, beispielsweiseRechnungen als normalesFax oder als gewöhnlicheE‐Mail zu akzeptieren. Auchdie rechtssichere elektronischeArchivierung hat so ihreTücken – einfach einscannenund fertig ist nicht. Unter www.bmwi.de steht ein 32-seitiges PDF zumDownload bereit, genauer gesagt der Handlungsleitfaden Nr. 564. Hiersteht beschrieben, wie die Aufbewahrung elektronischer und elektronischsignierter Dokumente zu erfolgen hat. Lesen Sie nach, wie Sie dieIntegrität und Unversehrtheit Ihrer elektronischen Dokumente sowiederen Authentizität sicherstellen. Prüfen Sie, inwieweit Sie die Lesbarkeitund Sichtbarmachung über die unterschiedlichen langen Aufbewahrungszeiträumegewährleisten können, und das in Zeiten, in denen dasThema Datenspeicherung noch immer im Fluss ist. Prüfen Sie, ob Ihreelektronischen Dokumente recht sicher und rechtssicher abgelegt sind.kdj óMIDRANGE MAGAZIN 1/2010erscheint am 22. 12. 2009SCHWERPUNKTRechtssichere DokumenteBei der digitalen Verarbeitung von Belegenund in der Geschäftskommunikationper Mail und Fax sind wichtige Punktezu beachten, damit die Rechtssicherheitder Dokumente gewährleistet bleibt.SAP on POWERIBM Power Systems stellen eine skalierbare,sichere und hochverfügbare Basisfür Anwendungen vor, die 24 × 7 im Einsatzsind, und eignen sich deswegen besondersfür den Einsatz im SAP-Umfeld.MARKTÜBERSICHTZeit- und Betriebsdatenerfassung,ZutrittskontrolleIn unserer Marktübersicht stellen wirIhnen die Anbieter und deren Lösungenfür die Zeit- und Betriebsdatenerfassungund Zutrittskontrolle in Form vonAnwenderberichten und Fachbeiträgennäher vor.Anyka, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.), TanjaMaršal (TM) Irina Hesselink (I.H.), Klaus-PeterLuttkus (KPL), Klaus-Dieter Jägle (kdj),Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENBrigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORATText Lift, Thomas GaissmaierMichaela OgorelicaBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste:Media-Daten Nr. 20/2010Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.42MIDRANGE MAGAZIN · 12/2009


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