2009 gemeinsam 10 Jahre SAGA GWG

sagagwg

2009 gemeinsam 10 Jahre SAGA GWG

2009 gemeinsam

40 Jahre Steilshoop

Festakt mit Senatorin

Anja Hajduk

Seite 3

Service

Tipps der Polizei

Trickdiebe und ihre

Maschen

Seite 11

move! im Quartier

Nordic Skiking

Seite 12

Skilanglauf im Sommer heißt jetzt Nordic

Skiking. Kostenfrei im Angebot von

SAGA GWG

Kultur

Neues Quartiers -

künstler-Duo

auf der Veddel

Seite 13

Das Magazin für unsere Mieter

Stadtteilentwicklung

mit Tradition

10 Jahre

SAGA GWG

1926 2009


2 EDITORIAL INHALT

Liebe Leserin, lieber Leser,

im zehnten Jahr von SAGA GWG organisieren

wir unsere Geschäftsstellen neu und vereinheitlichen

den Außenauftritt. Die Wohnungsbe -

stände werden neu zugeordnet, so dass die

18 Geschäftsstellen immer möglichst mitten in

ihren Bestandsgebieten liegen. Dafür werden

zwei neue Standorte eingerichtet und zwei werden

geschlossen.

Alle Adressen ab 1. Oktober und weitere Infos

haben wir in einem Sonderteil ab Seite 6

zusammengestellt.

Insgesamt bringt die Umstrukturierung kürzere

Wege für alle Beteiligten, erleichtert die Arbeit

im Quartier und verbessert den Service für Sie.

Diese Neuorganisation ist die logische Folge der

bisherigen Zusammenführung von SAGA und

GWG: 2001 werden gemeinsame Zentral ab -

teilungen eingesetzt, 2004 ziehen beide Zen -

tralen in ein gemeinsames Gebäude, 2007 übernimmt

SAGA Anteile an GWG und jetzt 2009,

die Vereinheitlichung der Geschäftsstellen.

In der dritten Septemberwoche finden die

Umzüge statt. 70.000 Akten werden bewegt,

rund 500 Arbeitsplätze neu hergerichtet. Am

Ende zählt für uns, dass Sie mit den Leistungen

unserer neuen Organisation zufrieden sind.

Herzlichst Ihr

Foto: A. Bock

Kurze Wege

Carl Mario Spitzmüller

Leiter Unternehmenskommunikation

Mehr Hamburg

WIR gemeinsam

TITEL

10 Jahre SAGA GWG . . . . . . . . . . . 4–5

WIR IM NEUEN LOOK

Einheitliche Geschäftsstellen

ab Oktober 2009 . . . . . . . . . . . . . 6–8

WIR IM QUARTIER

Das Weltquartier wächst

Gemeinsam planen,

miteinander feiern . . . . . . . . . . . 10–11

SERVICE

Vorsicht an der Wohnungstür . . . 11

WIR IN BEWEGUNG

Nordic Skiking in Großlohe . . . . . . 12

KULTUR

Hamburg Animation

Award 2009 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

GEWINNSPIEL

Rätseln und gewinnen

Sonderpreis: Ausstellung

Multiple City . . . . . . . . . . . . . . . . 14–15

STADTTEILTIPP

Eißendorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

gemeinsam

IMPRESSUM

WIR gemeinsam, das Magazin für Mieter von SAGA GWG, Auflage 137.500 Exemplare

Anschrift der Redaktion: WIR gemeinsam – Das Magazin für unsere Mieter,

Poppenhusenstraße 2, 22305 Hamburg, Tel. (0 40) 4 26 66-91 16, Fax (0 40) 4 26 66-91 15,

E-Mail: wirgemeinsam@saga-gwg.de

Herausgeber: SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg und GWG Gesellschaft für Wohnen und Bauen mbH

Redaktion: Carl Mario Spitzmüller (Leitung und V. i. S. d. P.), Herbert Glass, Kerstin Matzen, Christian Pieper

Texte: Björn Erichsen (BE), Herbert Glass (HG), Meike Lüßmann (ML), Kerstin Matzen (KM), Christopher Peter (CJP),

Christian Pieper (CP), Chan Sidki-Lundius (CSL), Thomas Soltau (TS), Carl Mario Spitzmüller (SPM), Mark Stöhr (MS)

Titelfoto: Ansichten Bunsenstraße, Altona, SAGA GWG Archiv, Markus Scholz, Montage: LD Medien

Gestaltung: Jörg Pansegrau, LD Medien- und Druckgesellschaft, Hamburg

Druck: Evers-Druck GmbH, Meldorf

Erscheinungsweise: Jährlich sechs Ausgaben in den Monaten Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember.

Für unverlangt eingesandte Bilder und Manuskripte keine Haftung. Nachdruck nur nach Rücksprache mit der Redaktion.

WIR gemeinsam ist auf chlorfreiem Papier gedruckt.


Fotos: M. Scholz

Senatorin Anja Hajduk bezeichnete die energetische Bauweise als richtigen Schritt für den

Klimaschutz

Energiesparendes Wohnen

Familien-Idyll in Horn

Prominenter Besuch in der neu gebauten

Riedsiedlung: Anja Hajduk, Sena -

torin für Stadtentwicklung und Um -

welt, ließ sich bei einem Rundgang

vom SAGA GWG Vorstand Lutz Basse

und Willi Hoppenstedt über die energie

effiziente Siedlung in Horn informieren.

Auf dem Gelände wurden 48

Rei henhäuser und 270 Wohnungen

mit günstigen Mieten geschaffen. Im

Kel ler eines Passivhauses in der Legien -

straße erklärt SAGA GWG Energie ex -

per te Philip Schneider die moderne

Technik. „Ich glaube, das wird noch

eine ganz eigene Dynamik bekommen.

Aus Klimaschutzgründen müssen wir

uns besonders – wie es SAGA GWG tut

– um den Bestand kümmern und die

Modernisierung fördern“, betont

Senatorin Hajduk.

Zwei Etagen höher sieht man nur

noch ein kleines Ufo, das unter der

Wohn zimmerdecke von Zehra Oguz-

Cöloglu klebt: „Dass diese kleine Lüf -

tungsanlage den ganzen Raum wärmt,

ist klasse.“ Für ihre 83 Quadratmeter

große Wohnung zahlt die Familie eine

Warmmiete inklusive Betriebskosten

von nur 712 Euro. Das neue technische

Konzept wurde von den Mietern gut

angenommen. „Ich habe die trockene

Hei zungs luft nie vertragen – jetzt

genieße ich das bessere Klima“, sagt

Oguz-Cöloglu.

Auch im Reihenhaus von Eveline

Sewellies teilt man die Freude. Seit

August 2008 bewohnt sie das Haus

mit ihren Kindern – auf knapp 100

Quadratmetern für eine Warm miete

von 847 Euro. „Wir haben unser eigenes

Reich auf drei Etagen“, freut sich

Sewellies. Durch den niedrigen Ener -

gie bedarf der Neubauten werden

finan zielle Belastungen der Mieter

durch steigende Energiepreise abgefedert.

„Die Investition von fast 35 Mio.

Euro kommt nicht nur unseren Mie -

tern zugute, sie ist auch ein Bei trag

für die umweltpolitischen Ziele der

Stadt“, erklärt SAGA GWG Vor stand

Lutz Basse. (TS)

SAGA GWG Energieexperte Philip Schneider erläuterte die Funktionsweise der Niedrigenergiehäuser

40 Jahre Steilshoop

Ein lebenswerter

Stadtteil

WIR BERICHTEN

Der Rahmen für die Geburtstagsfeier konnte nicht

besser sein: Die Sonne lacht vom Himmel, karibische

Temperaturen und die Band der Freiwilligen

Feuerwehr Bramfeld spielt Evergreens. Etwa 200

Anwohner, dazu viele Akteure aus Politik und Wirt -

schaft, feiern im Innenhof vom Fritz-Flinte-Ring den

40. Geburtstag von Steilshoop. Sportvereine und

Stadtteilinitiativen haben rund um den kleinen Park

ihre Stände aufgebaut. So erfahren Kinder durch

ein Bildermosaik wie sich ihr Stadtteil im Laufe der

Zeit verändert hat.

Es gibt aber auch viele „Veteranen“, die in

Steils hoop leben, seit die ersten Wohnungen be -

zugsfertig waren. Sie alle hören sie genau zu, als

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk in ihrer

Rede die Bedeutung des Stadtteils hervorhebt. „Als

vor 40 Jahren der Grundstein für Steilshoop gelegt

wurde, war der Wohnungsmarkt noch härter als

heute. Hier ist damals ausreichend bezahlbarer

Wohnraum für Familien geschaffen worden. Heute

steht der Stadtteil für ein gelungenes Miteinander

verschiedener Kulturen – Steilshoop ist lebens- und

liebenswert“, sagt sie unter großem Beifall der

Besucher.

Großer Andrang beim Festakt in Steilshoop

Und das sei nur mit der aktiven Hilfe der An -

wohner möglich gewesen, die sich im Stadtteil bei -

rat und zahlreichen Initiativen engagieren. Lobes -

hymnen gibt es auch von Bezirksamtsleiterin

Cornelia Schroeder-Piller. „Das soziale und kulturelle

Leben ist hier außerordentlich vielfältig – die Be -

wohner bilden eine gut funktionierende Gemein -

schaft.“ Wie gut, das beweist ein problemloses

Miteinander von Türken, Kroaten, Afrikanern und

Deutschen. Mehr als ein Drittel der Quartier-Be -

wohner haben einen Migrationshintergrund.

Wie begehrt der einstige Problemstadtteil

heute für Familien ist, weiß auch SAGA GWG Vor -

stand Willi Hoppenstedt. „Wir haben im Schnitt 73

Quadratmeter große Wohnungen. Menschen, die

Steilshoop nach der Schule verlassen haben, kehren

jetzt zurück, um in dieser grünen Oase eine

Familie zu gründen.“ Kein Wunder, die Steilshooper

sind laut SAGA GWG Umfragen überdurchschnittlich

zufrieden mit ihrem Leben in diesem Quartier.

Zur Bestätigung steigen am Ende des Festes 500

Luftballons in den Himmel – mit Grußkarten aus

dem lebendigsten Stadtteil Hamburgs. (TS)

Ausgabe 4 · 2009

Foto: A. Bock

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4

TITEL

WIR gemeinsam

10 Jahre SAGA GWG

Stadtteilentwicklung mit Tradition

So wie in dieser Fotomontage am Beispiel der Geschäftsstelle Dulsberg werden ab Oktober alle Geschäftsstellen mit dem gemeinsamen

Konzern-Logo ausgestattet

SAGA GWG ist ein junger Konzern mit einer langen Geschichte. Die

Gesellschaften haben ihre Ursprünge in den zwanziger Jahren, einer

Zeit mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, hoher Arbeits losig -

keit und dramatischem Wohnungsmangel. Nach langer und bewegter

Geschichte in der Stadt, schlossen sich beide Hamburger Wohnungs -

unternehmen vor zehn Jahren als SAGA GWG zusammen.

Schritt für Schritt sind SAGA und GWG seitdem zusammen ge -

wachsen. In diesem Herbst vollzieht sich ein großer letzter Schritt zur

Integration: Die Geschäftsstellen von SAGA GWG werden neu und einheitlich

organisiert.

Ab 1. Oktober gelten bei SAGA GWG an vielen Stellen neue Adres -

sen, Ansprechpartner und Telefonnummern. Lesen Sie bitte dazu un -

seren Sonderteil ab Seite 6.

Die neue Geschäftsstellen-

Struktur hat viele Vorteile für Mieter

und Mietinteressenten, zum Beispiel

kürzere Wege zu den Ansprech par t -

nern. Um die vielen Änderungen praktisch

umzusetzen, werden in der dritten

Septemberwoche zahlreiche Um -

züge zwischen den 18 Standorten

stattfinden.

Gemeinsame Geschichte

Die SAGA wurde 1922 gegründet, in der

damals von Hamburg noch unabhängigen

Stadt Altona. In der größeren

Nachbarstadt Hamburg gründeten

etwa zur gleichen Zeit Gewerkschafter

die Vorgängergesellschaft der heutigen

GWG.

Seitdem sind beide Unternehmen

den Zielen des sozialen Wohnungs -

baus verpflichtet. Es galt und gilt, be -

zahlbare und attraktive Wohnungen

für Menschen mit kleinen und mittleren

Einkommen in stabilen Nachbar -

schaften zu schaffen.

Nach dem Krieg erbrachten die

SAGA und die damalige Neue Heimat

enorme Aufbauleistungen und schufen

große Wohnungsbestände in

Ham burg. Nach dem Ende der Neuen

Heimat 1988 wurden deren Wohnun -

gen zur weiteren Bewirtschaftung der

städtischen GWG übergeben.

Wirtschaftliche

Leistungsfähigkeit

Bei SAGA GWG verbindet sich das traditionell

hohe soziale Engagement seit

Jahren zunehmend auch mit wirtschaft

lichem Erfolg. Diese positive

Entwicklung zu mehr Leistungs fähig -

keit hat auch größere Spielräume für

wichtige Investitionen in die Qualität

der Wohnungsbestände eröffnet. Mit

breit angelegten Sanierungsprogram -

men wurden und werden bauliche

Mängel beseitigt, veraltete Ausstat -

tun gen erneuert und die Energie effi -

zienz verbessert.

Stadtentwicklungssenatorin Anja

Hajduk betont den besonderen Nut -

zen von Modernisierungen – auch für

den Geldbeutel: „Der Einsatz des Un -

ternehmens für den Klimaschutz ist

ein entscheidender Baustein der Ham -

burger Klimaschutz-Strategie. SAGA

GWG hat mit erheblichen Inves ti -

tionen die CO2-Emissionen des Ge bäu -

debestands bereits um 40 Prozent


Fotomontage: points up

gegenüber 1990 gesenkt. Von der

höheren energetischen Qualität der

Gebäude profitieren auch die Mieter,

die dauerhaft von Energiekosten entlastet

werden.“

In diesem Jahr werden rund 5.200

Wohnungen modernisiert und damit

baulich verbessert. Fassaden, Dächer

und Keller werden saniert und wärmegedämmt.

Erneuert werden Heizungs -

anlagen, Leitungen, Fenster sowie

Bäder und Küchen. Trotzdem sind die

Mieten günstig geblieben.

Günstige Mieten

Im Durchschnitt liegt die Miete bei

SAGA GWG für einen Quadratmeter

bei 5,30 Euro, noch günstiger sind im

öffentlich geförderten Bereich von

SAGA GWG die sogenannten „Sozial -

wohnungen“ mit durchschnittlich 5,02

Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich

liegt beim Hamburger Mietenspiegel

(gültig mit Werten von 2007) der

Durchschnittswert aller Mieten deutlich

höher, nämlich bei 6,53 Euro (alle

Angaben zuzüglich Betriebskosten).

Die Investitionstätigkeit von SAGA

GWG hat auch auf dem Arbeitsmarkt

positive Auswirkungen und führt zu

einer stabilen Auftragslage, sagt der

Präsident der Handwerkskammer,

Josef Katzer: „Hamburgs öffentliche

Wohnungsunternehmen sind wichtige

Auftraggeber für das Hamburger

Hand werk. Jährlich werden rund 200

Mio. Euro in Modernisierungs- und

Instandhaltungsarbeiten investiert

und überwiegend an Hamburger

Hand werksbetriebe vergeben.“

Neubau ist wichtig und neue

Wohnungen werden gebaut. Zwischen

1998 und 2008 stellte SAGA GWG

2.690 Wohnungen fertig, also im

Schnitt 270 pro Jahr.

Foto-Ausstellung

„90 Jahre SAGA GWG

Zur Unternehmensgeschichte zeigt

SAGA GWG eine eigene Ausstel lung

Soziales Engagement

Gleichzeitig werden soziale Projekte,

Initiativen und Einrichtungen in den

Quartieren unterstützt, um ein gutes

nachbarschaftliches Miteinander zu

fördern, besonders von Menschen mit

unterschiedlichen Kulturen und Spra -

chen. Jugendtreffs, Sprachkurse, El -

tern beratung, Selbsthilfegruppen

sowie Sport- und Kulturförderung

gehören dazu. Auf diese vielfältige

Weise werden die Wohnviertel insgesamt

für die Bewohner attraktiver.

Dabei sind sozial und städtebaulich

benachteiligte Stadtteile besonders im

Fokus.

Die Gründe für die hohen Leis tun -

gen des Unternehmens, gleichzeitig

im sozialen Bereich wie wirtschaftlich,

sehen Fachleute darin, dass SAGA

GWG effizient und sparsam gemanagt

wird und zugleich vollständig in der

Hand der Stadt liegt. Hamburgs Woh -

nungskonzern steht eben nicht unter

dem wechselhaften Einfluss von Fi -

nanzinvestoren, die schnelle und hohe

Renditen suchen, weil das die Anleger

erwarten. Eine Stadt plant und handelt

in der Regel verantwortungsvoll

und damit langfristig. Diese Vorsorge

in guten Zeiten kommt den Menschen

in Krisenzeiten zu Gute.

Der Vorstandsvorsitzende von

SAGA GWG, Lutz Basse, erläutert: „Wir

gehen antizyklisch vor und investieren

gerade in Krisenzeiten noch mehr in

unseren Wohnungsbestand und in

den Neubau. In diesem Jahr werden es

210 Millionen Euro sein.“

Verantwortungsbewusstes Han -

deln für die Stadt und die Menschen

hat Tradition in der langen Geschichte

von SAGA GWG und bleibt prägend in

der Zukunft.

Carl Mario Spitzmüller

mit 40 historischen, bisher unveröffentlichten

Fotos bis zum 11. Sep tem -

ber 2009 im Foyer der SAGA GWG

Verwaltung, Pop pen husenstraße 2,

22305 Hamburg. Öffnungszeiten:

montags bis donnerstags von 8 bis

18 Uhr, freitags bis 13 Uhr. Eintritt

frei.

Die Bilder wurden im Juni in der

Freien Akademie der Künste im

Rahmen des Hamburger Architek tur

Sommers erstmal gezeigt, als Teil der

viel beachteten Sonder schau: „SAGA

GWG – Der Ham bur ger Weg. 90 Jah -

re sozialer Woh nungs bau und Quar -

tiersent wick lung“.

TITEL

SAGA GWG Vorstandsvorsitzender Lutz Basse (2. v. li.) diskutiert

im Rahmen der Ausstellung in der Akademie der

Künste mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft

Die gemeinsame Verwaltung von SAGA GWG, seit 2004 in

Barmbek

Bilanz 2008:

„Stark in der Krise“

Die wirtschaftliche Situation von SAGA GWG

hat sich im Laufe der letzten Jahre stetig verbessert.

Das Unternehmen arbeitet profitabel

und kann seine Überschüsse wieder in die

Wohnungsbestände in ves tieren. Wirtschaftlich

stark und sozial verantwortlich: Diese besondere

Rolle hat sich in und für Ham burg bewährt,

wie die Geschäftsergebnisse 2008 belegen.

Ende Juli präsentierte der Vor stand den

Geschäftsbericht 2008 mit folgenden Ergeb -

nissen für den Konzern, gerundet in Mio. Euro:

Um satz 850, Ergebnis nach Steuern 106, Inves -

titionen 212, Cashflow 201. (SPM)

Fotos: SAGA GWG Foto: M. Scholz

Ausgabe 4 · 2009

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6

WIR IM NEUEN GESCHÄFTSSTELLENNETZ

WIR gemeinsam

Die künftigen Bestandsgebiete der 18 Geschäfts -

stellen sind in Grautönen markiert. Mit roten Linien

sind die sieben großen Hamburger Bezirke gekennzeichnet.

GS 25: Osdorf

Legende

- = politische

Bezirksgrenzen

Altona

Harburg

GS 21: Süderelbe

GS 28: Eidelstedt

Eimsbüttel

GS 26:

Eimsbüttel

GS 24:

Altona

Nord

GS 27:

Mitte

Mitte

GS 23: Wilhelmsburg

GS 22: Harburg

GS 32: Langenhorn

Verwaltung:

Barmbek

GS 29:

Barmbek

Stand: 30. Juli 2009

GS 37: Bramfeld

GS 31:

Dulsberg

GS 35:

Wandsbek

GS 38: Hamm

Wandsbek

GS 34:

Jenfeld

GS 33:

Rahlstedt

GS 36:

Mümmelmannsberg

Bergedorf

GS 39: Bergedorf

Neues Geschäftsstellennetz ab Oktober

Gemeinsame Geschäftsstellen für unsere Mieter

Die SAGA GWG Geschäftsstellen sind

über die ganze Stadt verteilt. Dort finden

Mieter und Mietinteressenten ihre

Ansprech partner, dort wird beraten,

ver mietet und werden Baumaßnah -

men koordiniert. Zum Erfolg und zur

hohen Kundenzufrie den heit von SAGA

GWG haben diese modernen Dienst -

leis tungs zentren mit ihren kompetenten

und engagierten Kundenberatern

und Technikern beigetragen. Durch die

Re-Organisation wird das Service ange -

bot der Geschäftsstellen optimiert.

Im Zuge dieser Neuorganisation

wurden auch die Gebiete der Woh -

nungs bestände neu auf die Ge schäfts -

stellen aufgeteilt, um für die Beteilig -

ten möglichst kurze Wege zu gewährleisten

und die Quartiersarbeit aus

einer Hand zu vereinfachen. Aus organisatorischen

Gründen werden zahlreiche

Umzüge zwischen den Stand -

orten in der dritten Septemberwoche

stattfinden. Rechtzeitig wird jeder

Mie ter schriftlich über seine künftigen

Ansprechpartner mit Adresse und Tele -

fonnummer informiert.

Künftig wird es 18 Geschäfts stel -

len geben, alle einheitlich mit dem

bekannten Firmenzeichen von SAGA

GWG. Die Geschäftsstellen liegen

dann mitten in den neu strukturierten

Bestandsgebieten. SAGA GWG Vor -

stand Willi Hoppenstedt erklärt die

Vorteile des neuen Netzes: „Wir hatten

bisher für jedes Wohngebiet eine doppelte

Zuständigkeit. Ein SAGA-Kunde

aus Neuwiedenthal musste beispielsweise

zum Besuch seiner Geschäfts -

stelle nach Harburg fahren, obwohl

vor Ort eine GWG-Geschäftsstelle

bestand. Das war unpraktisch und

uneffizient.“

Durch die Neuorganisation wer-

den für die meisten Mieter kürzere

Wege zu ihren Ansprechpartnern

gewährleistet. Die Sprechzeiten in den

Ge schäfts stellen werden an die Kun -

den wünsche angepasst und vereinheitlicht.

Auch die Internetseite von

SAGA GWG wird zum 1. Oktober neu

gestaltet sein.

Durch die Neustrukturierungen

ändern sich Zuständigkeiten und es

ergeben sich personelle Verän de run -

gen. Auf den folgenden Seiten stellen

sich alle Geschäftsstellenleiter mit

ihren Stand orten vor. (SPM)

SAGA GWG Sprechzeiten

ab 1. Oktober:

Montag 10 – 19 Uhr

Dienstag 10 – 17 Uhr

Donnerstag 10 – 17 Uhr

Freitag 10 – 12 Uhr


Fotos: A. Bock

Geschäftsstelle

Süderelbe

Jürgen Gapski (52) arbeitet seit 1996 bei

SAGA GWG. Seit 1999 ist er Geschäfts stel -

lenleiter in Altona. Künftig wird er in der

Ge schäftsstelle Süderelbe für ein gutes

Klima sorgen. Seine Freizeit verbringt er

gerne sportlich bei Fußball und Tennis.

Gapski über seine neue Auf gabe: „Ich

freue mich auf die neuen Heraus for de -

rungen in einem spannenden Gebiet mit

vielen Möglich keiten, Ideen umzusetzen

und aktiv das Quartier zu gestalten.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Süderelbe

Striepenweg 45 a, 21147 Hamburg

Telefon: 4 26 66-21 00

Fax: 4 26 66-21 05

Geschäftsstelle

Harburg

Sven Wittstock (31) ist der jüngste Ge -

schäfts stellenleiter. Seine Karriere be gann

er 1997 als Auszu bil dender bei SAGA GWG.

11 Jahre später übernahm er die Ge -

schäftsstelle Har burg, der er auch in

Zukunft treu bleibt. Der Vater eines einjährigen

Jungen kocht gerne für sich und

seine kleine Familie. „Ich wünsche mir,

dass die neuen und alten Mieter mit der

Zusam menarbeit in der Geschäfts stelle

und der Kundennähe weiterhin zufrieden

sind“, gibt Wittstock als Ziel für die

Zukunft an.

SAGA GWG Geschäftsstelle Harburg

Bremer Straße 24, 21073 Hamburg

Telefon: 4 26 66-22 00

Fax: 4 26 66-22 05

Alle Angaben gültig ab 1. Oktober 2009

Dittmar Loose (52) ist seit 1998 bei SAGA

GWG beschäftigt. Seit 2001 leitet der fünffache

Vater die Ge schäfts stelle Wil helms -

burg. In seiner Freizeit relaxt Loose gern

bei der Lek türe von Asterix-Comics, engagiert

sich für Inte gration oder bastelt

Nist kästen für Vögel. Für die Zukunft seiner

neuen und alten Geschäftsstelle

wünscht er sich, dass der Kontakt zu den

Mietern bestehen bleibt und sich weiter

ausbauen lässt. „Wir wollen immer möglichst

nah am Kunden sein“, lautet Looses

Motto.

SAGA GWG Geschäftsstelle Wilhelmsburg

Schwentnerring 6, 21109 Hamburg

Telefon: 4 26 66-23 00

Fax: 4 26 66-23 05

Anja Ehlers (34) ist seit 12 Jah ren in unterschiedlichen

Funk tio nen im Unternehmen

tätig, zuletzt als Leiterin der GWG Ge -

schäftsstelle Rahl stedt. Ihre Freizeit verbringt

sie gern im Garten, liest oder geht

ins Theater. Mit Rad- und Snow board -

fahren hält sie sich fit. Anja Ehlers über

ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich, ge -

meinsam mit dem Team der Geschäfts -

stelle daran zu arbeiten, unseren Mietern

ein lebenswertes Zuhause zu bieten,

Nachbarschaften zu fördern und die Ent -

wicklung von Quartieren mit zu gestalten.

Der persönliche Kontakt zu unseren

Kunden ist mir dabei besonders wichtig.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Altona

Eckernförder Straße 1, 22769 Hamburg

Telefon: 4 26 66-24 00

Fax: 4 26 66-24 05

WIR IM NEUEN GESCHÄFTSSTELLENNETZ

Geschäftsstelle

Wilhelmsburg

Geschäftsstelle

Altona

Geschäftsstelle

Osdorf

Mario Mack (40) übernimmt nach 14 Jah -

ren Tätigkeit in tech nischen Bereichen bei

SAGA GWG die Lei tung der Geschäfts -

stelle Osdorf. Mit seiner Familie genießt er

das Leben auf dem Land, insbesondere bei

ausgedehnten Fahrradtouren und erholsamer

Garten arbeit. Auch ein gutes Buch

sollte niemals fehlen.

„Ich freue mich auf ein tolles Ge -

schäfts stellenteam in Osdorf und auf die

Zusammenarbeit und Gespräche mit den

Menschen in den Quartieren“, so Mack.

SAGA GWG Geschäftsstelle Osdorf

Bornheide 10, 22549 Hamburg

Telefon: 4 26 66-25 00

Fax: 4 26 66-25 05

Geschäftsstelle

Eimsbüttel

Jens Oliczewski (38) ist Vater dreier Töch -

ter und seit zehn Jah ren im Kon zern SAGA

GWG, zuletzt leitete er die Ge schäfts stel -

len Mümmel mannsberg und Bergedorf.

Künftig übernimmt er die Geschäftsstelle

Eims büttel. Familie und Freunde, Sport,

ein gutes Buch und Bas teln am PC zählt

Oliczewski zu seinen Hobbys. „In den letzten

Jahren hat sich ein offenes und kommunikatives

Mitein ander sowohl innerhalb

der Ge schäfts stelle als auch im

Dialog mit den Mietern bewährt. Dieses

möchte ich fortführen“, wünscht sich

Oliczewski.

SAGA GWG Geschäftsstelle Eimsbüttel

Eidelstedter Weg 64, 20255 Hamburg

Telefon: 4 26 66-26 00

Fax: 4 26 66-26 05

Ausgabe 4 · 2009

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8 WIR IM NEUEN GESCHÄFTSSTELLENNETZ

Fotos: A. Bock

Karin Ringhofer (41) ist seit 1998 im Unter -

nehmen tätig und leitet seit No vember

2007 die Geschäftsstelle Mitte, der sie auch

in Zukunft erhalten bleibt. In ihrer Freizeit

kocht sie gerne, treibt Sport oder widmet

sich der Lite ratur. Für die Zukunft wünscht

sich die Geschäfts stellen leiterin, dass die

Kunden noch kürzere Wege haben, um ihre

Anlie gen rasch und kompetent klären zu

lassen – ohne dass sich Ärger anstaut. „Die

Mie ter sollen mit uns als freundlichem

Dienst leister zufrieden sein.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Mitte

Königstraße 4 a, 22767 Hamburg

Telefon: 4 26 66-27 00

Fax: 4 26 66-27 05

Sybille Köllmann (52) wird künftig die SAGA

GWG Geschäftsstelle Ei delstedt leiten.

Köllmann ist seit 1976 im Unternehmen

beschäftigt und leitete die vergangenen

18 Jahre die Geschäftsstelle Eimsbüttel. In

ihrer Freizeit geht sie gerne tanzen oder,

wenn es die Zeit erlaubt, auf den Golfplatz.

Köllmann über ihre neue Aufgabe: „Auf

meine Tätigkeit in der neu geschaffenen

Geschäftsstelle Eidelstedt freue ich mich

und wünsche mir respektvollen Umgang

miteinander und immer ein gutes Händ -

chen gemeinsam die Stadtteile im Ham -

burger Norden voranzubringen.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Eidelstedt

Ekenknick 4 (2. OG), 22523 Hamburg

Telefon: 4 26 66-28 00

Fax: 4 26 66-28 05

WIR gemeinsam

Geschäftsstelle

Mitte

Geschäftsstelle

Eidelstedt

Alle Angaben gültig ab 1. Oktober 2009

Geschäftsstelle

Barmbek

Friedrich Becker (38) ist Vater von drei Kin -

dern und seit 2002 im Kon zern SAGA GWG

tätig. Zunächst war er sieben Jahre lang bei

dem Tochterunter neh men ProQuartier für

die Quartiers entwick lung in Neuwie den -

thal zuständig. Im Juni 2009 übernahm er

die Leitung der Ge schäfts stelle Barmbek. In

Beckers Frei zeit steht seine Familie im

Mittelpunkt. Zudem reist er gerne, fährt

Kanu und trifft sich mit Freunden. „Barm -

bek und Steils hoop sind Stadt teile mit

Tradition, Grün und Lebens quali tät. Deren

Entwicklung liegt mir sehr am Herzen. Da -

für haben wir mit unserer Geschäftsstelle

mitten im Quartier die besten Vorausset -

zungen“, so Becker.

SAGA GWG Geschäftsstelle Barmbek

Schwalbenplatz 18, 22307 Hamburg

Telefon: 4 26 66-29 00

Fax: 4 26 66-29 05

Geschäftsstelle

Dulsberg

Geschäftsstelle

Rahlstedt

Holger Rullmann (49) arbeitet seit 1995 bei

SAGA GWG als Geschäfts stellenleiter der

Geschäftsstelle Hamburg-Süd. Nun wird er

die SAGA GWG Geschäftsstelle Dulsberg

leiten. Rullmann widmet sich in seiner Frei -

zeit der Malerei und reist gerne. „Während

meiner Tätigkeit in Hamburgs Süden habe

ich die unterschiedlichen Wohnquartiere

südlich der Elbe schätzen gelernt. Nun

freue ich mich auf neue Heraus forde run gen

östlich der Alster. Neben meinen Haupt -

aufg aben habe ich immer versucht, Kunst

und Kultur in unseren Quartieren zu initiieren.

Ich wür de mich freuen, wenn das im

Bereich meiner neuen Geschäfts stelle wieder

ge lingt.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Dulsberg

Dulsberg-Nord 53, 22049 Hamburg

Telefon: 4 26 66-31 00

Fax: 4 26 66-31 05

Geschäftsstelle

Langenhorn

Gisela Richter-Hansen (54) übernimmt die

SAGA GWG Geschäfts stelle in Langenhorn.

Seit 2001 ist sie im Konzern SAGA GWG und

derzeit noch Geschäfts stellenleiterin in

Altona. Richter-Hansen kümmert sich in

ihrer Freizeit gern um ihre Patenkinder – die

Zwillinge des ersten vor 20 Jahren von ihr

ausgebildeten Azubis oder ist sportlich

aktiv. Beim Laufen, Schwimmen oder Dra -

chen boot paddeln findet sie Entspan nung.

„In Lan genhorn wünsche ich mir und meinem

neuen Team ein gutes Miteinander

mit unseren Mietern und denen, die es

noch werden wollen“, so Richter-Hansen.

SAGA GWG Geschäftsstelle Langenhorn

Krohnstieg 41 - 43 (3. OG), 22415 Hamburg

Telefon: 4 26 66-32 00

Fax: 4 26 66-32 05

Andrea Kelch (39, re.) und Astrid Meincke

(46) leiten gemeinsam die Geschäftsstelle

Rahlstedt. Das wird auch künftig so sein.

Schließlich sind die beiden schon seit mehr

als zwei Jahren ein eingespieltes Team in

Hamburgs Osten. Bei den Hobbys gibt es

auch eine Parallele zwischen Kelch und

Meincke: Beide reisen gerne. Kon se quenter -

weise haben sie einen gemeinsamen

Wunsch für die Zukunft: „Wir wünschen

uns eine konstruktive Zusammen arbeit und

bitten alle Mieter und Anwoh ner unserer

Quartiere, sich intensiv mit eigenen Ideen

einzubringen. Nur so macht Quartiers ent -

wicklung Sinn und belebt die Wohngebiete

im Sinne einer funktionierenden Nachbar -

schaft.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Rahlstedt

Rahlstedter Bahnhofstraße 23 - 25 (1. OG)

22143 Hamburg

Telefon: 4 26 66-33 00

Fax: 4 26 66-33 05


Fotos: A. Bock

Geschäftsstelle

Jenfeld

Doris Bieniek ist 55 Jahre alt und stolze

Oma einer Enkeltochter. Seit 1983 ist sie in

verschiedenen Positionen bei SAGA GWG

tätig. Seit 1991 leitet sie die Geschäfts stelle

Jenfeld, der sie weiterhin er halten bleiben

wird. In ihrer Freizeit erholt sich Bieniek

beim Fahrradfahren, Lesen oder lernt Ita lie -

nisch. „Ich wünsche mir, dass wir auch mit

den neuen Kolleginnen und Kol legen in

guter Weise den Standort Jenfeld/Rahl -

stedt-Süd-West zu einem nachgefragten

Quartier weiterentwickeln und dass bei

einer guten Arbeitsatmos phäre der Quell

guter Ideen niemals versiegen möge“, sagt

Bieniek.

SAGA GWG Geschäftsstelle Jenfeld

Coseler Twiete 6, 22045 Hamburg

Telefon: 4 26 66-34 00

Fax: 4 26 66-34 05

Geschäftsstelle

Wandsbek

Holger Gebser ist 52 Jahre alt und dreifacher

Familienvater. Seit 1991 bringt er sein

Know-how bei SAGA GWG ein, zurzeit als

Geschäftsstellenleiter in Wandsbek. Diese

Position wird er auch künftig bekleiden. In

seiner Freizeit erholt Gebser sich beim

Tennis, Motorradfahren und Reisen. Die

Geschäftsstellenneuorganisation ist für ihn

eine Herausforderung, der sich Mitarbeiter

und Kunden gemeinsam stellen müssen.

„Ich wünsche mir ein gemeinsames Auf -

einanderzugehen sowie ein wei terhin

engagiertes und vertrauensvolles Zu sam -

menarbeiten von Mitarbeitern und Mie -

tern“, so Gebser.

SAGA GWG Geschäftsstelle Wandsbek

Schloßstraße 12, 22041 Hamburg

Telefon: 4 26 66-35 00

Fax: 4 26 66-35 05

Alle Angaben gültig ab 1. Oktober 2009

Der 44-jährige Rinaldo Marucha leitet künftig

die SAGA GWG Geschäftsstelle Müm mel -

mannsberg. Der gebürtige Thürin ger ist seit

2007 im Unternehmen und war bisher für

die Geschäftsstelle Bramfeld verantwort lich.

In seiner Freizeit geht Marucha gerne wandern,

spielt Billard und fährt Mo torrad. Der

Vater von sechs Kindern freut sich auf seine

neuen Aufgaben: „Ich bin mir sicher, wir werden

viel zusammen erreichen.“

SAGA GWG Geschäftsstelle

Mümmelmannsberg

Steinbeker Marktstr. 87 a, 22117 Hamburg

(Postadresse)

Telefon: 4 26 66-36 00

Fax: 4 26 66-36 05

2. Standort:

Mümmelmannsberg 71, 22115 Hamburg

Dagmar Straßnitzki leitete fünf Jahre lang

die Geschäftsstelle Langenhorn. Künftig ist

sie verantwortlich für die SAGA GWG Ge -

schäftsstelle Bramfeld. Die 35-Jäh rige, die

gerne Ski fährt, kocht und Spieleabende

veranstaltet, geht ihre neue Aufgabe mit

viel Begeisterung an: „Ich wünsche mir eine

konstruktive Zu sam menarbeit mit den

Mietern und hoffe, dass wir alle mit Spaß

bei der Sache sind und gute Ideen gemeinsam

umsetzen.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Bramfeld

Mützendorpsteed 14, 22179 Hamburg

Telefon: 4 26 6-37 00

Fax: 4 26 66-37 05

WIR IM NEUEN GESCHÄFTSSTELLENNETZ

Geschäftsstelle

Mümmelmannsberg

Geschäftsstelle

Bramfeld

Geschäftsstelle

Hamm

Stefan Henze (41) ist seit rund zehn Jahren

im Konzern SAGA GWG. Im Juli vergangenen

Jahres hat er die Leitung der Ge -

schäfts stelle GWG Mitte übernommen. Im

Rahmen der Umstruk turierung wird aus

ihr die SAGA GWG Geschäftsstelle Hamm.

Stefan Henze als Leiter bleibt je doch der

Alte. In seiner Freizeit verreist er gerne und

fährt im Winter Ski. Der Ge schäfts stellen -

leiter über die Neuerun gen: „Wir werden

auch während der Um bau arbeiten der Ge -

schäftsstelle selbstverständlich wie ge -

wohnt für unsere Kunden da sein. Ich

wünsche mir eine weiterhin vertrauensvolle

und respektvolle Zu sam menarbeit mit

unseren Mietern.“

SAGA GWG Geschäftsstelle Hamm

Hammer Landstraße 120, 20537 Hamburg

Telefon: 4 26 66-38 00

Fax: 4 26 66-38 05

Geschäftsstelle

Bergedorf

Afrotheti Ferentinos (37) ist seit 1994 im

Konzern SAGA GWG beschäftigt. Seit 2007

leitet sie die Geschäftsstelle Bergedorf in

Hamburgs Osten. Dort wird sie weiterhin

Ansprechpartner für die Mieter von SAGA

GWG sein. Ferentinos kocht gerne, treibt

Sport und reist in die Ferne. „Ich freue

mich auf eine weiterhin gute Zusam men -

arbeit mit allen Mietern und den vielen

Institutionen“, so Ferentinos.

SAGA GWG Geschäftsstelle Bergedorf

Am Güterbahnhof 8 (1. OG)

21035 Hamburg

Telefon: 4 26 66-39 00

Fax: 4 26 66-39 05

Ausgabe 4 · 2009

9


10

WIR IM QUARTIER

WIR gemeinsam

Wilhelmsburg

Das Weltquartier wächst

Bei ihrem Besuch im Weltquartier weihte

Senatorin Anja Hajduk die erste Stehle ein,

die über das gemeinsame Projekt von SAGA

GWG und IBA informiert

Die Einweihung einer ersten Info-

Stehle zum IBA-Projekt „Weltquartier“,

dem umfangreichen Modernisierungs -

vorhaben von SAGA GWG im Quartier

Weimarer Straße, nutzte Anja Hajduk,

Senatorin für Stadtentwicklung und

Umwelt, um sich über den Stand der

Dulsberg

Schüler entdecken ihren Stadtteil

Tamer Ünal (10) und Sarah Wisnewski

(10) aus der 4a haben eine eigene

Sicht auf ihren Schulweg in Dulsberg.

Täglich gehen sie vom Naumannplatz

zur Grundschule Alter Teichweg. „Das

ist ein Labyrinth aus Schlängelwegen

Die Straße wird zur Bühne: SAGA-Mieterin

Elfriede Rosenthal (im Fenster) unterhält die

kleinen Schauspieler und das Publikum mit

Anekdoten

Foto: M. Scholz

Foto: H. Hass

Arbeiten zu informieren. In Beglei tung

der SAGA GWG Vorstände Willi

Hoppen stedt und Michael Sachs so -

wie IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg

konnte sie die Moderni sierungs maß -

nah men des ersten Bauabschnittes

besichtigen.

In diesem Quartier im südlichen

Reiherstiegviertel leben rund 1.700

Men schen aus mehr als 30 Ländern in

812 SAGA GWG Wohnungen. Davon

sind 750 von den Moderni sie rungs -

maßnahmen betroffen. Etwa ein

Drittel der Wohnungen wird voraussichtlich

ab ge brochen; die gleiche

Anzahl aber auch neu gebaut, teils auf

zusätzli chen Flächen.

Senatorin Hajduk sprach von ei -

nem „besonders sympathischen Pro -

jekt – wir wollen nicht Alt durch Neu

ersetzen, sondern Neues aus Beste -

hendem entwickeln.“ Durchgeführt

werden unter anderem energetische

Verbesse run gen und Erneuerungen an

Fassa den, Fenstern, Dächern, Hei -

zungs an lagen; Balkone und Winter -

und Dschungelgängen“, erklärt Sarah.

Beim Theaterspektakel „Der Duls ruft“

hatten Erwachsene Anfang Juni Gele -

genheit, die Welt einmal mit Kinder -

augen zu sehen: Als Publikum folgten

sie Sarah und Tamer sowie einem

Dutzend weiterer Grundschüler auf

eine Entdeckungsreise durch den

Stadtteil.

Unter der künstlerischen Leitung

von Christiane Richers und Morena

Bartel vom „Theater am Strom“ und

mit ihrer Lehrerin Imke Siebels er for -

schten die Grundschüler intensiv den

Dulsberg. Ein Hamburger Quartier mit

vielen interessanten Bewohnern, Häu -

sern und Plätzen. Vor 90 Jahren errichtete

beispielsweise auf dem Nau -

mann platz eine Vorgänger-Gesell -

schaft von SAGA GWG die ersten

Sozial woh nun gen. Von den Kindern

befragt, erinnert sich die 83-jährige

SAGA-Mieterin Elfriede Rosenthal und

erzählt Anek doten aus der damaligen

Zeit. Sazeye Ak (61) entführte das Pub -

likum in ihren Rosen- und Kräutergar -

gärten werden angesetzt. Die Außen -

anlagen werden komplett umgestaltet,

so dass sich das Viertel öffnet und

mit neuen Wegenetzen erlebbarer und

grüner wird.

Durch die Modernisierungen im

Weltquartier werden sowohl der Ener -

gieverbrauch als auch die CO2-Emis si -

onen jeweils um rund 30 Prozent

gesenkt. Das wird sich günstig auf die

Miete auswirken. Denn durch die sinkenden

Heiz kosten werde die Brutto -

warm miete um lediglich „13 Cent pro

Qua dratmeter von 8,29 auf 8,42 Euro

steigen“, führte SAGA GWG Vorstand

Willi Hoppenstedt aus.

Die öffentlich geförderten Woh -

nungen kommen nach Ende der Mo -

dernisierung in eine langjährige Preis -

bindung. Damit wird sichergestellt,

„dass jede Bewohnerin und jeder Be -

wohner weiter im Quartier leben

kann“, erläuterte IBA-Geschäftsführer

Uli Hellweg. (KM)

Geschäftsstelle Wilhelmsburg

Telefon 4 26 66-23 00

ten. Seils prin gend und tanzend zeigten

Tamer und Sarah, wie Kinder vor

90 Jahren spielten.

Nach dem Stadtteilausflug wartet

die nächste Überraschung auf die Zu -

schauer: Alle 220 Grundschüler stellen

auf dem Pausenhof ein buntes Pro -

gramm rund um den Stadtteil Duls -

berg vor. Die Kleinen aus der ersten

Klasse haben gebastelt und aus Papp -

maschee ein Miniatur-Dulsberg gezaubert.

Eine zweite Klasse bereitet Fisch -

suppe zu. Eine weitere Schülergruppe

entführt die staunenden Eltern und

Liebhaber des Open-Air-Spektakels in

ein streng und karg wirkendes Klas -

sen zimmer von vor 90 Jahren. „Wir

haben schon im letzten Jahr im

November angefangen zu Proben“,

erzählt die Lehrerin Sabine

Wesemüller. Mühe, die sich gelohnt

hat. Mehrere hundert Besucher tauchten

begeistert in die Lebenswelt des

Stadtteils ab. (CJP)

Geschäftsstelle Dulsberg

Telefon 4 26 66-27 00


Eidelstedt

Gemeinsam

planen, miteinander

feiern

Foto: B. Erichsen

Viel Spaß hatten die jüngeren Besucher beim

Theaterschminken und im Mit-Mach-Zirkus

Hadschi und Jöckel mussten sogar

Überstunden machen: Die beiden

Ponys waren beim Sommerfest in der

Siedlung Reemstückenkamp/Wie bi -

schenkamp Anfang Juli sehr gefragt.

Vor allem bei den kleinen Gästen, die

auch nach dem Ende der Veran stal -

tung für einen Ausritt über die grüne

Wiese anstanden. Insgesamt waren

mehr als 800 Besucher rund um das

„Café für Familien“ in Eidelstedt zu -

sammengekommen. Neben dem von

SAGA GWG gesponserten Ponyreiten

amüsierten sich die vielen Kinder

beim Schminken, Kunstfischangeln

und natürlich mit den beiden Clowns,

die ihnen kleine Überraschungen

überreichten. Während die Eltern das

gute Wetter und manche selbstgemachte

kulinarische Köstlichkeit ge -

nossen, bekam eine Jugendgruppe viel

Applaus, die auf der großen Bühne

ihre Tanzeinlagen präsentierte.

„Der Erfolg des Festes ist vor

allem das Ergebnis guter Zusam men -

arbeit“ sagt Pamela Bender von Pro -

Quartier. „Fast alle Institutionen und

Vereine haben sich unter der Feder -

führung des Stadt teilteams an der

Vorbereitung und Durchführung be -

teiligt. Unser besonderer Dank gilt

den engagierten Mie tern im Quartier,

die sich mit Tatkraft und vielen Ideen

eingebracht haben.“ Im Anschluss an

das Fest trafen sich all die helfenden

Hände zu einem geselligen Beisam -

mensein, dem sich spontan viele weitere

Anwohner an schlossen. Bis in den

Abend hinein wurde gefeiert. Und für

den guten Zweck gesammelt: Der kleine

Un kos tenbeitrag für Grillwurst und

Geträn ke kommt komplett der örtlichen

Kita zugute. (BE)

Tipps von der Polizei gegen Trickbetrüger

Vorsicht an der Wohnungstür!

Die Ganoven gehen mit Raffinesse vor

und schüchtern die meist älteren

Opfer ein. Oft reden sie permanent,

treten sehr bestimmt auf und machen

ihren Opfern ein schlechtes Gewissen,

für den Fall, dass eine angebliche Hilfe

versagt wird. Gerade gab es einen Fall

in unserer Nachbarschaft:

Ein netter junger Mann im Blau -

mann klingelt an der Tür. Der Wasser -

druck soll gemessen werden. Die 89jährige

Roswita Hoffmann ist miss -

trauisch, sagt: „SAGA GWG hat mir

aber nicht Bescheid gesagt.“ Da entgegnet

der freundliche Handwerker:

„Das ist nur eine kleine Sache. Sie

brauchen keine Angst haben, Sie können

mich hereinlassen.“ Weil gerade

Bauarbeiten am Haus stattfinden, öffnet

sie die Tür.

In Küche und Bad werden die

Wasserhähne aufgedreht. „Ich habe

mich noch beschwert, er solle das

Wasser nicht so laufen lassen, das

kostet ja mein Geld“, erzählt

Hoffmann. In einem unbeobachteten

Moment schlägt der Trickdieb zu. „Ich

sollte in der Küche nach dem Was ser -

druck sehen“, erinnert sich die rüstige

Renterin. Der kurze Augenblick reichte,

um den auf einer Kommode im Bad

be findlichen Schmuck einzustecken.

Die Beute: eine Goldkette und zwei

goldene Armreifen im Wert von rund

1.000 Euro. Mit den Worten: „Ich muss

noch schell ein Werkzeug holen, bin

aber gleich wieder zurück“, verschwindet

der Dieb. Roswita Hoffmann wartet

vergeblich und kann nur noch die

Polizei rufen.

Polizeisprecherin Christiane Leven

kennt die dreisten Tricks und weiß,

wie Sie sich schützen können:

Handwerkermasche: Handwerker

stehen unangekündigt vor Ihrer Tür

und geben vor, Reparaturen oder

Seien Sie vorsichtig, wen Sie in Ihre Wohnung

lassen

Foto: H. Scholz

Polizeisprecherin

Christiane Leven

Überprüfungen durchführen zu müssen.

Öffnen Sie nur, wenn Sie den

Termin selbst ausgemacht haben oder

Sie vorher informiert wurden. Im

Zweifelsfall fragen Sie in Ihrer Ge -

schäftsstelle oder bei Ihrem Hauswart

nach. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet,

jemanden unangekündigt in

die Wohnung zu lassen.

Enkeltrick: Angebliche Verwandte

oder alte Bekannte sprechen Sie an,

wollen wegen einer Notlage Geld.

Zweifeln Sie daran, die Person zu kennen,

geben Sie weder Ihren Namen

oder Ihre Adresse an, noch lassen Sie

sie in ihre Wohnung.

Polizeitrick: Vermeintliche Amts -

personen bitten Sie Unterlagen oder

Geld herauszugeben. Geben Sie in keinem

Fall Wertsachen heraus. Lassen

Sie sich den Dienstausweis zeigen und

erkundigen Sie sich im Zweifel bei der

entsprechenden Behörde.

Nachbarschaftstrick: Angebliche

Nachbarn wollen bei Ihnen Wasser für

Blumen holen oder ein Geschenk de -

ponieren. Lassen Sie Fremde nicht in

ihre Wohnung. Lassen Sie den Sperr -

bügel oder die Sicherheitskette vor der

Tür und reichen Sie Blumenvase oder

Zettel und Stift durch den Spalt.

Notlagenmasche: Fremde, hauptsächlich

Frauen, täuschen Ohnmacht

oder Übelkeit vor, möchten ein Baby in

Ihrer Wohnung wickeln, die Toilette

benutzen, wegen einer Autopanne

oder eines Unfalls telefonieren. Lassen

Sie niemanden in Ihre Wohnung.

Bittet Sie jemand um ein Glas Wasser,

holen Sie es bei geschlossener Tür. Ob

es sich um einen echten Notfall handelt,

lässt sich nicht immer abschätzen.

Schließen Sie deshalb die Tür und

telefonieren Sie selbst mit Polizei,

Feuerwehr oder Arzt.

Übrigens: Die Polizei konnte Ende

Juli Dank eines Hinweises aus der

Bevölkerung zwei Männer festnehmen,

die sich fälschlicherweise als

Mitarbeiter der Wasserwerke ausgaben.

Polizeisprecherin Leven: „Das

zeigt, wie sehr wir auf die Mithilfe aufmerksamer

Bürger angewiesen sind.“

(CJP)

SERVICE

Ausgabe 4 · 2009

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12 WIR IN BEWEGUNG

Sportbegeisterte aufgepasst!

Treppenstürmer 2009

WIR gemeinsam

Fotos: T. Duffé

In wenigen Tagen startet der „Aufstiegskampf“ der

besonderen Art: 15 Stockwerke mit insgesamt 264

Stufen – auf Zeit!

Samstag, 29. August, Sibeliusstraße 4 (Bahrenfeld)

Anmeldung vor Ort ab 14.00 Uhr (kostenlos), Start

15.00 Uhr

Treppenstürmen können alle fitten Teilnehmer ab

14 Jahren. Neben dem Hochhauslauf und der tollen

Bühnenshow gibt es in diesem Jahr ein Pro gramm

für die ganze Familie mit viel Spaß und spannenden

Wettbewerben. Als Medienpartner ist 2009 erneut

die Hamburger Morgenpost dabei. (ML)

4.Kinder-Olympiade

Ein besonderes Highlight für „Jungsportler“ zwischen

fünf und zehn Jahren ist die 4. Kinder-

Olympiade der TopSportVereine – unterstützt von

der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft. Gefragt

sind Vielseitigkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer.

Die Vorausscheidungen in den Vereinen finden am

19. bzw. 20. September statt, im Hochschulsport-

Förderverein am 29. September.

Wer sich qualifiziert, ist am 4. Oktober beim

Finale in der Leichtathletikhalle Krochmannstraße

(Alsterdorf) dabei. Wichtig: Die Olympiade ist offen

für alle Kinder, egal ob Vereinsmitglied oder nicht.

Uhrzeiten, Adressen und weitere Infos demnächst

unter: www.topsportvereine.de (ML)

Langlauf, Skaten – oder was?

Nordic Skiking in Großlohe

Es sieht schon ein wenig ungewöhnlich

aus, wenn Andreas Meyer mit seiner

Trainingsgruppe über Radwege

braust und durch die Parkanlagen in

Großlohe skatet. Wie ein Ski-Lang -

läufer im Sommertraining bewegt er

sich mit seinen Langlaufstöcken, aber

statt Skiern mit Rädern hat er sogenannte

„Skikes“ unter seinen Füßen.

Nordic Skiking heißt der Sport, den er

betreibt. Autor Christopher Peter hat

es ausprobiert:

Eine kuriose neue Sportart. Unter

den vielen Sportlern in der Abend -

sonne stechen wir tatsächlich heraus.

So ist es auch kein Wunder, dass man

auf diesen Rollen nie allein ist. Die

einen staunen, die anderen lächeln,

und die ganz Mutigen sprechen uns

sogar an. „Was ist das denn?“, werden

wir gefragt. Nein, wir sind keine

Nordic Walker, wir joggen nicht und

wir gleiten nicht auf Inlinern die Wege

entlang. Wir machen von allem etwas.

Wir sind auf Skikes unterwegs.

„Skiking ist eine Kreuzung aus

Inline-Skating und Ski-Langlauf, ein

ideales Ganzkörpertraining für alle

Muskelgruppen“, erklärt Meyer den

neugierigen Passanten. Unter unsere

Turnschuhe haben wir mit Klettver -

schluss die Skikes geschnallt, eine Art

Rollschuhe mit zwei luftbefüllten

Rädern, in den Händen halten wir

zwei Metallstöcke. „Durch den kombinierten

Einsatz von Armen und Beinen

beansprucht man zahlreiche Muskel -

gruppen, rund 90 Prozent mehr als

beim herkömmlichen Ska ten“, erklärt

Meyer. „Nur allzu ängstlich sollte man

nicht sein.“

Mit Tempo sogar über Sandwege und unebenes

Gelände: Trainer Andreas Meyer macht es

vor

Der 29-Jährige hat vor kurzem an

der Hamburger Inline-Skating Schule

seinen Trainerschein zum Skike-In -

struc tor gemacht. In Großlohe lernt er

erstmals in dieser Saison Teilnehmer

des SAGA GWG Sportprogramms

„move!“ in der neuen Trendsportart

an. Mitbringen muss man nichts: die

komplette Trainingsausrüstung, bestehend

aus Stöcken, Laufschuhen und

Protektoren, wird gestellt.

Die Pause ist zu Ende, weiter

geht’s. „Es macht Riesenspaß“ jubelt

die sechsjährige Anne, die mit ihrer

Mutter unterwegs ist, stemmt die

Stöcke in den Boden, drückt sich ab –

und flitzt los.

Weitere Informationen zum

move!-Sportprogramm finden Sie

unter www.saga-gwg.de/

sport_und_aktion.html (CJP)

Trainer Andreas Meyer (links) mit den „Neu-Skikern“ Jörn Jungklaus, Anna Boateng-Asamoa,

Dieter Braatz und Madelaine Boateng-Asamoa

Fotos: T. Duffé


Fotos: H. Scholz

Die Vorstände der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft, Lutz Basse (re.), Willi Hoppenstedt (3.

v. re.) und Michael Sachs (li.) verabschiedeten Olafur Gislason (3. v. li.) und begrüßten

„Dellbrügge & de Moll“ als neue Quartierskünstler

Neue Quartierskünstler „Dellbrüge & de Moll“

„Die Veddel ist viel

spannender als Berlin“

Die neuen Quartierskünstler auf der

Veddel heißen Christiane Dellbrügge

und Ralf de Moll. Das renommierte

Künstlerduo aus Berlin erhält das von

der SAGA GWG Stiftung Nachbar -

schaft ausgelobte Stipendium und

folgt damit auf den Isländer Olafur

Gislason. Bei der Willkommens ver -

anstaltung Mitte Juli wussten „Dell -

brügge & de Moll“, wie sich die beiden

Kreativen abgekürzt nennen, mit Witz

und Charme zu überzeugen. Sie freuen

sich auf das Hanseatische, die Nähe

zum Wasser und die neue Heraus for -

derung: „Wir sind selbst gespannt, wie

sich die Zeit hier auf unsere Kunst auswirken

wird“, gaben beide zu Proto -

koll. „Die Veddel ist ein Gebiet, das sich

enorm entwickelt und damit zurzeit

viel spannender ist als Berlin.“

Für zwei Jahre werden Dellbrügge

& de Moll das 90 Quadratmeter große

Wohn-Atelier im Kulturzentrum

„Sport halle Veddel“ bewohnen und im

angrenzenden Galerieraum quartiersbezogen

arbeiten. Im Rahmen des Sti -

pendiums werden die Räume mietfrei

zur Verfügung gestellt, das Künstler -

duo außerdem finanziell unterstützt.

„Insgesamt gab es mehr als 90 Be wer -

ber, wir hatten sogar Anfragen aus

Ägypten und Kasachstan“, sagt GWG-

Geschäftsstellenleiter Holger

Rullmann, der der neunköpfigen Jury

angehörte. „Dellbrügge & de Moll

haben sich mit ihrem Motto, der

‚Suche nach dem perfekten Ort’ aber

mit weitem Abstand durchgesetzt.“

Auf der Veranstaltung wurde

gleichzeitig der scheidende Quartiers -

künstler Olafur Gisslason verabschiedet.

Der Isländer lebte seit Februar

2007 mit seiner Familie auf der Veddel

und hat mit seiner viel beachteten

Videoinstallation „gemeinsam parallel“

den Stadtteil und seine Bewohner

auf sehr sensible Weise abgebildet.

Lutz Basse, Vorstandsvorsitzender der

SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft,

war voll des Lobes: „Als erster Quar -

tierskünstler auf der Veddel hat Olafur

Gislason Pionierarbeit geleistet. Mit

seinem Wirken belebte er die Kommu -

nikation zwischen den Bewohnern

und hat authentische Kunst im Quar -

tier geschaffen.“ (BE)

Charmant und mit Witz beantwortete das Berliner Duo Fragen von Carl Mario Spitzmüller,

Leiter der SAGA GWG Unternehmenskomminikation

Foto: B. Erichsen

KULTUR

Blockparty 2009

Ein„Juvel“ in Eimsbüttel

Er war der große Star auf der „Blockparty 2009“:

Der Hamburger Rapper „Juvel“, der gerade sein De -

bütalbum „Wolkenloch“ herausgebracht hat. Mit

seinem nachdenklichen Reimen zog der 27-Jährige

die rund 150 Besucher im Innenhof der Lenz sied -

lung in seinen Bann. „Zeigt mal wie laut ihr sein

könnt“, forderte er seine jungen Fans auf. Und die

taten ihm den Gefallen: sie tanzten, reckten die

Hände gen Himmel und sangen bei seinen Hits

kräftig mit.

Zum zweiten Mal hat der Verein Lenzsiedlung

e. V. das nichtkommerzielle Musikspektakel organisiert.

Geschäftsführer Jörg Fischlin: „Mit der Ver -

anstaltung wollen wir die Siedlung für Besucher

öffnen. Und natürlich auch denjenigen ein Forum

bieten, die regelmäßig zu unserem Musikprojekt

kommen und dabei an ihrem Gesang oder ihren

Raps arbeiten.“ Wie schon im Jahr zuvor standen

neben den etablierten Künstlern auch junge Talente

auf der Bühne: die Rapper MC Seb und Commpany

beispielsweise, oder DJ Hardo. Bis in die Abend stun -

den wurde getanzt, und nicht mal ein kräftiger Re -

genschauer konnte die gute Stimmung trüben. (BE)

Ein grauer Himmel konnte die gute Stimmung bei der

Blockparty nicht trüben

Sponsoring

Hamburg Animation

Award 2009

Einer der erfolgreichsten Animationsfilme ist „Ice

Age“ aus den Blue Sky Studios in den USA. Auch die

Animationsbranche Hamburgs hat viele Erfolgs sto -

rys und Trickfilmhelden hervorgebracht. Dazu zählen

der Hase Felix, der kleine Eisbär Lars oder der

Pin guin Jasper. Ende Juni wurde zum fünften Mal

der internationale Trickfilmpreis „Hamburg Ani ma -

tion Award“ vergeben. SAGA GWG gehört zu den

Sponsoren des zweiten Preises, der an die Studentin

Onni Pohl von der Filmakademie Baden-Würt tem -

berg ging. „Wir engagieren uns für diesen Talent -

wettbewerb, um junge kreative Leute zu fördern

und damit anderen Jugendlichen in der Stadt Mut

zu machen, ihre Ideen aktiv zu verfolgen und umzusetzen“,

sagt Carl Mario Spitzmüller von SAGA

GWG. Den ersten Preis gewann das Team des Ani -

mation Workshop Viborg aus Dänemark für den

Film „Trainbombing“. Die Laudato hielt Mike

Thurmeier, Co-Regisseur von „Ice Age 3“. (CSL)

Ausgabe 4 · 2009

13


14 WIR BERICHTEN GEWINNSPIEL

WIR in Hamburg

Senatorin Anja Hajduk stellt sich in der Riedsiedlung den

Fragen von Sven Hille

Harmonie in der

Riedsiedlung

„Wenn’s dir nicht gefällt, mach neu!“ singt Peter

Fox. Na, wenn das man so einfach wäre! „Auf stand

in der Riedsiedlung“, schrieben vor mehr als zehn

Jahren die Zeitungen. Ein großer Hamburger Ver -

mieter „walze“ über die Zukunftsängste der kleinen

Leute. Jetzt gehe es „auf die Barrikaden“.

Nun ist es vollbracht, trotz des Widerstandes.

Die neue–alte Riedsiedlung steht. Für die Mieter

dürfte es kein Blick zurück im Zorn sein, denn das

Alte, musste dem Neuen nicht gänzlich weichen. Es

entstand eine energieeffiziente Siedlung. 48 Rei -

henhäuser und 270 Wohungen zu günstigen Mie -

ten. Sogar zwei Passivhäuser wurden errichtet.

Familie Oguz-Cöloglu zahlt in ihrem genau 712,00

Euro Warmmiete für 83 Quadratmeter inklusive

aller Betriebskosten – und das Klima dankt dafür.

Die hier angewendete Niedrigenergiebauweise

wird SAGA GWG die nächsten Jahre weiterhin be -

schäftigen. Es sei ein Beitrag für die „umweltpolitischen

Ziele der Stadt“, erklärt Vorstandsvor sit zen -

der Lutz Basse.

Das „Neue“ bringt Schwung in die Bude. Mieter

arrangieren sich, Nachbarschaftshilfe wird wieder

größer geschrieben. Plötzlich gibt es wieder Kin der -

betreuung unter Nachbarn.

Klar, dass Veränderung und Wandel manchmal

wehtun. Und es wird klar, wie viel Fingerspitzen ge -

fühl es abverlangt, um solche Entwicklungsprozesse

einzuleiten und zu realisieren. Gut, da muss auch

immer ein Stück Vertrautes, Liebgewonnenes hergegeben

werden. Haben es Peter Fox und der alte Phi -

lo soph Heraklit mal wieder auf den Punkt ge bracht:

Alles fließt, nichts ruht – auch in der Ried siedlung.

Bis zum nächsten Mal

Ihr Sven Hille

(TV-Moderator „WIR in Hamburg“)

WIR in Hamburg

Berichte aus den Stadtteilen alle zwei Wochen

dienstags um 17.45, 18.45, 19.45 Uhr auf Hamburg 1

Nächste Termine:

01.09., 15.09., 29.09. und 13.10.2009

WIR gemeinsam

Foto: M. Scholz

Lösen Sie unser Kreuzworträtsel und gewinnen Sie

einen der folgenden drei Preise:

1. Preis

Geschichte live mit Guido Knopp

Am 9. November 2009

jährt sich der Fall der

Mauer zum 20. Mal.

Prof. Dr. Guido Knopp,

Leiter der Redaktion

Zeitge schichte beim ZDF,

geht anlässlich dieses

besonderen Jubiläums

im Herbst 2009 erstmals

auf große Vor trags -

reise durch Deutsch land.

In einem technisch aufwändigen,

multimedialen Vortrag zeigt Guido Knopp unter anderem, was die

Menschen in Ost und West im Schick sals jahr 1989/90 wirklich bewegte und

heute noch tief berührt: die Ge schich ten hinter der Geschichte. Mit Hilfe vieler

historischer Bilder und Filmsequenzen sowie Berichten prominenter Zeit zeugen

wie beispielsweise Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und Michail

Gorbatschow vermittelt er ebenso unterhaltsam wie lehrreich die Geschichte der

Deutschen Einheit. Am 12. November um 20.00 Uhr ist Guido Knopp im Saal 1 des

CCH zu Gast.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.sternstunden-live.de

Wir verlosen 3 x 2 Tickets.

2. Preis

Hans Werner Olm in der Fabrik

Hans Werner Olm ist ein Urgestein der deutschen

Comedyszene. In seinen Bühnen programmen karikiert

er seine Umwelt, das tägliche Mit- und Unter -

einander scharf, wortgewaltig und intelligent. Mal

charmant, mal böse, aber immer gnadenlos auf den

Punkt und mit philosophischem Weitblick, erzählt er

von menschlichen Abgrün den und dem ganz normalen

Leben, wie es eben ist. Seine Tournee mit dem

neuen Programm „Der Olm-Knall“ führt ihn auch

nach Hamburg.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.hanswernerolm.de

Für seinen Auftritt in der Hamburger Fabrik am

6. Oktober um 20.00 Uhr verlosen wir 3 x 2 Eintrittskarten.

3. Preis

Umsorgt wohnen

Viele Menschen möchten ihren Lebensabend am liebs -

ten zu Hause verbringen und hier auch im Notfall

gepflegt werden. Der große Hamburg-Ratgeber „Um -

sorgt wohnen“ beschreibt in seiner sechsten Auflage

alle Möglichkeiten rund um das Thema „Wohnen im

Alter“. Ebenso die großen Chancen des häufig gescholtenen

Wohnens in Seniorenwohnungen, Residenzen

oder Altenheimen.

Das Buch stellt 155 Häuser mit Leistungen und Preisen

vor. Außerdem bietet es einen Extra-Teil rund um die

Betreuung und Pflege daheim.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter

www.umsorgt-wohnen.de

Wir verlosen 5 Exemplare.


Abk.:

Messerspitze

(Rezepte)

Mischling

Nordafrikas

in

hohem

Grade

Postsendung

große

Anzahl

ital.:

Getränke

selten

1

Söller

Abk.:

vor

allem

Lösungswort:

1

Biene

ital.

Tonsilbe

Orchestermitglied

2

nordafrik.

Wüste

3

7

5

franz.

Schriftstellerfamilie

die Landwirtsch.betreffend

4

Fährte,

Abdruck

Bärenlaut

leichte

Vertiefung

9

Wichtigtuer

sich in

der Luft

fortbewegen

5

erlernte

Arbeit

6

Hauptstadt

d.

Libanon

Dokumentenaustauschformat

6

Unkosten,

Spesen

seidiges

Gewebe

Vogeldünger

engl.

Hohlmaß

Schreiben Sie das Lösungswort auf eine Postkarte und schicken Sie diese an

WIR gemeinsam, SAGA GWG Mietermagazin, Poppenhusenstraße 2,

22305 Hamburg. Oder schicken Sie eine E-Mail an: wirgemeinsam@saga-gwg.de

Der Einsendeschluss ist der 16.09.2009. Absender nicht vergessen!

SAGA GWG Mitarbeiter sowie deren Angehörige dürfen an der Verlo sung nicht

teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Umwand lung der Preise in

Baraus zah lung ist nicht möglich.

7

4

2

SchuhmacherwerkzeugLiliengewächs,Heilpflanze

frühere

ital.

Währung

(Mz.)

8

kleines

Nagetier

bestimmter

Artikel

9

Abk.: medizinischtechn.

Assistent

lustig,

spaßig

8

nachträgliche

Montage

3

skand.

Münze

Wir gratulieren!

Das Lösungswort des letzten Kreuzworträtsels

lautete „Sommerabend“

Abk.:

Nordnordost

starr

blicken

®

s1212.1-58

Über Tickets für das Schleswig-Holstein Musik Festival in Barmbek freuen sich

Lidia Borisow, Lothar Jakob, Karin Marquardt, Michael Meier und Manfred

Schwarz.

Simone Böckem, Jasmin Jürgens und Maike Krohn sind Gast bei den

Romantik-Nächten im Tierpark Hagenbeck.

Schöne Lesestunden mit dem Buch „Unser HSV“ wünschen wir Ellen

Behrensmeyer, Karin Jahn und Ronny Seliger.

Tickets für den etwas anderen Stadtrundgang über St. Pauli gewinnen Claus

Niezborala, Gabriele Severin und Stephan Stiel.

Die richtige Lösung lautete b) Herbertstraße

Gäste beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel sind Stefanie

Behrens, Thoma Schulenburg und Gabriele Zilm.

9 8 7 5 4 1 6 2 3

1 4 2 3 6 9 7 5 8

5 6 3 2 8 7 1 4 9

2 9 6 7 3 4 8 1 5

7 5 8 9 1 2 3 6 4

3 1 4 6 5 8 2 9 7

4 2 1 8 9 3 5 7 6

8 7 5 4 2 6 9 3 1

6 3 9 1 7 5 4 8 2

Auflösung des Sudoku-Rätsels

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Teilen Sie uns Ihre Kritik zur WIR gemeinsam mit.

Haben Sie Tipps oder Themen vorschläge?

Dann schreiben Sie bitte an: WIR gemeinsam,

SAGA GWG Mieter magazin, Poppenhusenstraße 2,

22305 Hamburg, E-Mail: wirgemeinsam@saga-gwg.de

WIR gemeinsam-Sonderpreis

Ausstellung

Multiple City

GEWINNSPIEL

„Die Stadt“ gibt es nicht. Stattdessen jedoch zahlreiche

Erscheinungsbilder des Städtischen. Das Museum

für Hamburgische Geschichte lädt zum Flanieren

durch hundert Jahre Stadtplanung. Die von SAGA

GWG unterstützte Ausstellung „Multiple City. Stadt -

konzepte 1908 - 2008 // Hamburg“ zeigt bis zum

15.11.2009 historische und aktuelle Beispiele aus aller

Welt. Die Gartenstadt, die mobile oder funktionale

Stadt, die digitale „Telepolis“ oder die Planstadt be -

schäftigen Generationen von Planern und Architekten

und spiegeln sich auch heute im urbanen Raum. Die

Aus stel lung wird durch einen Hamburg-Teil mit lokalen

Bei spielen ergänzt. Der Eintritt beträgt für Er -

wach sene 7,50 Euro, ermäßigt 4,00 Euro. Für Kinder

und Ju gend liche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen unter

www.hamburgmuseum.de.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets mit einem Katalog zur

Ausstellung.

Beantworten Sie bitte folgende Frage:

Wie hieß Hamburgs Oberbaudirektor, der Anfang des

20. Jahrhunderts mit seinen Entwürfen das Stadtbild

Hamburgs entscheidend geprägt hat?

a) Michael Schumacher

b) Kurt Schumacher

c) Fritz Schumacher

Senden Sie Ihre Lösung bis zum 16.09.2009 an die

WIR gemeinsam (Adresse unten links). (CP)

Sudoku-Rätsel

. . . der japanische Rätselspaß

Das Diagramm ist mit den Zahlen 1 bis 9 aufzufüllen.

Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile und jeder

Spalte und in jedem 3 x 3-Feld nur einmal vorkommen.

Auflösung auf dieser Seite links unten.

7 1 2 3

1 7 8

2 8 7

9 4 8 5

9 1 2

3 4 6 9

8 9 3

8 5

1

6 3 1 4

Ausgabe 4 · 2009

15


Stadtteiltipp

Eißendorf

Eißendorf gehört zu den hügeligsten Stadt -

teilen Hamburgs. Die Harburger Berge sind

nicht weit. Der zum Bezirk Harburg gehörende

Stadtteil im Südosten Hamburgs besteht

überwiegend aus reinem Waldgebiet und

Forsten, die zu allerlei Freizeitbeschäftigun -

gen einladen. Schön grün ist es hier also und

beschaulich. Ge prägt wird der 8,4 Quadrat -

kilometer große Stadtteil durch die Eißen -

dorfer Straße, die vom Harburger Zentrum

bis zum Stadtrand auf einem Hügelrücken

zwischen zwei Tälern verläuft. Ganz anders

stellen sich die nach Süden abfallenden

Hänge und das grüne Göhlbachtal dar. Zum

Zentrum hin öffnet sich das Tal in Form eines

Parks. Dort befinden sich ein Kleingarten ge -

biet und zahlreiche Grünflächen. Im alten

Ortskern des erstmals im 14. Jahrhundert

erwähnten Stadt teils weisen heute noch einzelne

Fachwerk bauten auf den dörflichen

Ursprung hin. Weiter südlich besteht eine

dichte Bebauung mit Einzel-, Reihen- und

mehrgeschossigen Wohnhäusern. Bis ins 19.

Jahrhundert war Eißendorf ein Bauerndorf.

Dann hielten die Folgen der Industriali sie -

rung Einzug: Bauern höfe wurden aufgegeben,

die Bebauung der Eißendorfer Straße

begann. Alles, was man zum täglichen Leben

braucht, gibt es in Ei ßendorf, ebenso Schulen,

Kindergärten und Sportplätze. Das gefällt

den knapp 25.000 Menschen, die hier leben,

natürlich sehr. Die Vereine und öffentliche

Einrichtungen bieten viele Veranstaltungen

für alle Altersklassen an. Ein beliebter Treff -

punkt für Jugendliche ist das neue Jugend -

zentrum am ehemaligen Schützenplatz.

Hervorzuheben ist schließlich auch die gute

Verkehrsanbindung von Eißendorf, zum Bei -

spiel an die Autobahn. Auch der S-Bahnhof

Harburg ist bequem mit dem Bus zu erreichen.

Von dort aus sind es nur noch 13 Minu -

ten bis in die Hamburger City. Eines der jährlichen

Highlights ist das Schützenfest. Das

Fest des Eißendorfer Schützenvereins be -

ginnt jeweils am ersten Wochenende im Juni

mit einem Marsch durch den Stadtteil und

anschließendem Zapfenstreich.

(CSL)

Wenn Sie sich fürs Wohnen in Eißendorf und der direkten Umgebung interessieren, helfen

Ihnen die Kollegen in unseren Geschäftsstellen gern weiter:

SAGA-Geschäftsstelle Harburg, Bremer Straße 24, 21073 Hamburg, Tel. 4 26 66-22 00

GWG-Geschäftsstelle Hamburg-Süd, Striepenweg 45 a, 21147 Hamburg, Tel. 4 26 66-83 00

Vermietungshotline 42 666 666

täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr

oder www.saga-gwg.de

Foto: M. Scholz

Freizeitipp Eißendorfer Forst

und Wildpark „Schwarze

Berge“

Lust auf Wandern, Radfahren oder

Reiten? Dann empfiehlt sich ein Aus -

flug in den Eißendorfer Forst. Das

hügelige Naherholungs- und Misch -

waldgebiet bietet rund 50 km

Wanderwege, 10 km Reitwege und

einen Spielplatz am Vahrenwinkel -

weg. Nicht weit ist es zum Wildpark

„Schwarze Berge“. Ein malerischer

Rundgang führt vorbei an Luchsen,

Steinböcken und Bären. Große

Renner sind die Flugshow und die

frei herumlaufenden Hänge bauch -

schweine.

www.wildpark-schwarze-berge.de

(CSL)

Kunst im Stadtteil

Kunst hat Tradition bei SAGA GWG

und ist bei uns in vielen Häusern, auf

Grünflächen und in den Stadtteilen

zu finden. Zum Beispiel der Pan flö -

ten spieler (1961) von Ursula Querner

im Eißendorfer Pferdeweg (Heimfeld).

Diese Skulptur ist nur ein Beispiel für

die über 300 Plastiken, Reliefs, Mo -

saiken und Wandbilder in den Wohn -

anlagen von SAGA GWG. Gehen Sie

doch mal in Ihrem Stadtteil auf Ent -

deckungsreise. (ML)

Mehr Hamburg

Foto: M. Scholz Foto: Wildpark „Schwarze Berge“

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