Hagener Depesche Nr. 18 - FernUniversität in Hagen

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Hagener Depesche Nr. 18 - FernUniversität in Hagen

Hagener DepescheBachelor of Laws | Master of Laws | Rechtswissenschaftliche Fakultät | FernUniversität in HagenWorkshop über Austauschprogramm für Postgraduierte:Das Team der Summer School in JapanVon Nils SzukaEine Einladung der Doshisha Law Schoolin Kyoto führte die Organisatoren desLL.B. Summer School Programms, Prof.Dr. Spoormans, Prof. Dr. de Diego Angelesund RA Nils Szuka, nach Japan. Prof.Dr. Marutschke, Direktor des Institutes fürJapanisches Recht an der FernUniversitätund langjähriger Gastprofessor an der DoshishaLaw School, hatte den internationalenKontakt vermittelt und begrüßte dieGäste aus Europa in der alten KaiserstadtKyoto.# 18/14.12.09Schwerpunkt während des Besuches derVertreter der deutschen, spanischen undniederländischen Fernuniversitäten wardie Durchführung eines gemeinsamenWorkshops mit den japanischen ProfessorenDres. Takeda und Hayakawa unterModeration von Prof. Dr. Marutschke.Inhalt dieses Workshops war der Austauschüber Erfahrungen mit dem SummerSchool Programm der drei beteiligtenDer Todai-Ji-Tempel in der japanischen Stadt Nara(Bilder: Nils Szuka)Fernuniversitäten. Hintergrund der Reisewar, dass in Japan ein gesteigertes Interresseam Austausch von Studierenden mitinternationalen Universitäten besteht. Diedrei Referenten berichteten über die Möglichkeiten,Chancen und Aufgaben, diemit einem internationalen Studierendenaustauschzusammenhängen. Zugleichstellte der Besuch einen ersten Schritt imInhaltS. 01 Summer School Team in JapanS. 02 Das Kurt-Haertel-InstitutS. 03 Dies Academicus 2009S. 05 Täuschungsversuche durchmarkierte GesetzeS. 05 Hausarbeiten im LL.B.S. 06 Summer School 2009S. 07 Weihnachsgruß undMeldungenS. 08 ImpressumProf. Dr. Marutschke, Prof. Hayakawa, Prof. Takeda, RA Nils Szuka, Prof. Spoormansund Prof. de Diego1


Hagener DepescheDas Gebäude der Doshisha-Law-School in der alten Kaiserstadt KyotoRahmen eines Projektes dar, das Studierendendes Master of Laws in Zukunft zuGute kommen könnte. Derzeit existiertim Rahmen des Studienganges LL.B. dieSummer School, die Studierenden nichtnur einen Auslandsaufenthalt im Rahmenihres Studiums ermöglicht, sondern(mvh) Die Rechtswissenschaftliche Fakultätsteht nicht nur für ein modernesund vielfältiges Studienangebot, sondernauch für exzellente Forschung. In siebenInstituten und einem An-Institut wird aufganz unterschiedlichen Gebieten wissenschaftlichgeforscht. In der letzten Ausgabeder Hagener Depesche haben wirIhnen das Institut für Europäische Verfassungswissenschaften(IEV) vorgestellt. Indieser Ausgabe möchten wir Ihnen dasKurt-Haertel-Institut für geistiges Eigentumvorstellen.Benannt ist das Institut nach Dr. iur. h.c.Kurt Haertel, der seit 1948 maßgeblicham Aufbau des gewerblichen Rechtsschutzesin Deutschland beteiligt war undals „Vater des europäischen Patentrechts“gilt. Das Institut wurde von der FernUniversitätin Kooperation mit der Patentanwaltskammerin München gegründet,die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter desInstituts kümmern sich insbesondere umdie Betreuung von Studiengängen, die fürdie Aus- und Weiterbildung von Patentanwältinnenund Patentanwälte konzipiertsind. Leiter ist Prof. Dr. Sebastian Kubis,LL.M. (Illinois), Inhaber des W.P. RadtStiftungslehrstuhls für Bürgerliches Recht,Gewerblichen Rechtsschutz, InternationalesPrivat- und Zivilprozessrecht. DerGeschäftsführende Direktor des Institutsist Dr. Jörg Hofmeister. Zu den Studiengängendes Instituts zählen der Studiengang„Recht für Patentanwältinnen undPatentanwälte“, der Studiengang „EuropäischerGewerblicher Rechtsschutz“ unddas „Examinatorium Europaeum“ (hierzuauch Depesche Nr. 15).auch Grundlagen des internationalen,des spanischen und des niederländischenRechts vermittelt und zugleich ein reguläresWahlmodul im LL.B. ersetzt.Ein ähnliches Projekt könnte es in Zukunftauch im Master of Laws geben, dann allerdingsim Herbst als Autumn School in Japan.Studierende der FernUniversität, diein den Studiengang LL.M. eingeschriebensind, könnten dann unter Umständen einesder regulären Wahlmodule etwa durcheine intensive zweiwöchige Veranstaltungin Japan ersetzen. Noch befindet sich dasProjekt in einem frühen Planungsstadium.Für konkrete Bewerbungen ist es dahernoch zu früh. Für die Fakultät wäre es aberzunächst wichtig, ein Feedback zu erhalten,ob seitens der Studierenden Bedarfund Interesse an einer Autumn School inJapan besteht. Was halten Sie von einemsolchen Projekt? Hätten Sie Interesse aneiner rechtswissenschaftlichenAutumn School in Japan?Rückmeldungen, Meinungen und Anregungenkönnen Sie per E-Mail anNils.Szuka@fernuni-hagen senden.Institut für Japanisches RechtMehr Informationen zum Institut fürJapanisches Recht der FernUniversitätfinden Sie unter:http://www.fernuni-hagen.de/JAPANRECHT/welcome.htmDas Kurt-Haertel-Institut an der FernUniversitätDer Studiengang „Recht für Patentanwältinnenund Patentanwälte“ vermitteltgrundlegende Rechtskenntnisse, diefür die spätere berufliche Tätigkeit vonPatentanwältinnen und Patentanwältenvon Bedeutung sind. Der weiterbildendeMasterstudiengang „Europäischer undGewerblicher Rechtsschutz“ soll Bewerberinnenund Bewerbern wissenschaftlicheund praxisrelevante Kenntnisse imBereich des Europäischen GewerblichenRechtsschutzes vermitteln. Darüber hinauswerden Rechtsvergleichung, InternationalesPrivatrecht und EuropäischesVerfassungsrecht gelehrt.Das Weiterbildungsstudium „ExaminatoriumEuropaeum“ bereitet Patentanwältinnenund Patentanwälte gezielt auf dieEuropäische Eignungsprüfung (EQE) vor,da die deutsche Patentanwaltsprüfungfür die Anmeldung eines europäischenPatents nicht ausreicht. Diese Eignungsprüfungmüssen Patentanwältinnen und–anwälte bestehen, bevor sie ein europäischesPatent beim Europäischen Patentamt(EPA) anmelden können. Für Patentabteilungender Industrieunternehmen istdie Prüfung ebenfalls erforderlich.Weitere Informationen zum Institut,zu Veröffentlichungen und zu denStudiengängen erhalten Sie auf derHomepage des Kurt-Haertel-Institutsfür geistiges Eigentum:http://www.fernuni-hagen.de/kurthaertel/2


Hagener DepescheDritter Dies Academicus der Rechtswissenschaftlichen Fakultät:Ehrungen für Absolventinnen und AbsolventenProdekan Prof. Dr. Andreas Haratsch (l.) und Dekan Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth (r.) zusammen mit Absolventinnen und Absolventendes Studiengangs Bachelor of Laws(Bilder: Martin von Hadel)Von Manuela FeldkampDie Absolventenzahlen im Bachelor- undim Masterstudiengang Rechtwissenschaftender FernUniversität in Hagen steigenkontinuierlich. Seit der Einführung des Bachelorof Laws 2003 hat die RechtswissenschaftlicheFakultät 159 Absolventinnenund Absolventen hervorgebracht, davon81 im aktuellen Studienjahr. Bei ihrer diesjährigenAbsolventenfeier vergab DekanProf. Dr. Ulrich Wackerbarth außerdem 11Master- und 12 Promotionsurkunden.„Mit Ihren Leistungen tragen Sie allewesentlich zum Erfolg unseres Studienprogrammsbei“, unterstrich Prof. Wackerbarth.Dass die Absolventinnen undAbsolventen gefragte Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter sind zeige, dass der Bachelorund der Master of Laws der Fern-Universität die Bedürfnisse des Arbeitsmarktesganz genau treffen, betonteKanzlerin Regina Zdebel.Sorgten für den musikalischen Rahmen: Ein Quintett aus dem Rainbow SymphonyCologne Orchester„Während bereits 75 Prozent aller Studienangebotebundesweit auf die gestuftenBachelor- und Masterstudiengänge umge-3


Hagener DepeschePromovierte Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler und Master-AbsolventInnendes vergangenen Studienjahresstellt worden sind, leisten die klassischenStaatsexamensfächer nach wie vor Widerstand.Neben den Medizinern fürchteninsbesondere die Juristen um die Qualitätder Ausbildung“, so die Kanzlerin. „Sieaber sind der beste Beweis dafür, dass dieseBefürchtungen gänzlich unbegründetsind“, gratulierte sie den Absolventinnenund Absolventen. Dem stimmte Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführerder Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer(SIHK), zu. „Die FernUniversitäthat im Jahr 2003 ihre neuen rechtswissenschaftlichenStudiengänge gezieltso konzipiert, dass sie sich von denender Präsenzuniversitäten abgrenzen. Sieverbindet rechts- und wirtschaftswissenschaftlicheInhalte.“ So bildet die FernUnibewusst nicht für das Richteramt, sondernfür Tätigkeiten in Unternehmen, Institutionenund Verbänden aus.Seinen Hut vor der Leistung der Kommilitoninnenund Kommilitonen zog WolframWürtele, Vertreter der Fachschaft Rechtswissenschaft.„Größtenteils selbstständigzu Hause zu lernen und zu forschen undsich selbst zu motivieren, ist nicht immereinfach“, betonte er.Grußworte richtete auch Regina Zdebel, Kanzlerin der FernUniversität, an die GästeEinblicke in die Vielfalt der Rechtswissenschaftund ihrer Gebiete gaben Prof. Dr.Dr. Thomas Vormbaum und Dr. MarkusPein in ihren Festvorträgen. Vormbaumreferierte zum Thema „Vom Umgang mitnationalsozialistischem Strafrecht“, Peinaus seiner Dissertation „Studienplatzverfahren– Ungewöhnliche Wege im Prozessrecht“,für die er den diesjährigenPromotionspreis der Juristischen GesellschaftHagen e.V. erhielt. Teilen muss erden mit insgesamt 1.000 Euro dotiertenPreis mit Dr. Christiane Dietze. Sie wurdefür ihre Arbeit „Das Projekt Europa in derDialektik von freiem Markt und sozialerGerechtigkeit. Juristische Prolegomena zueinem Europäischen Sozialmodell“ ausgezeichnet.Musikalisch Video zur Veranstaltunguntermalt wurde die Veranstaltungvon einem Quintett aus demRainbow Symphony Cologne Orchester.Ein Video zum Dies Academicus 2009der Rechtswissenschaftlichen Fakultätmit vielen O-Tönen finden Sie im Internetunter der folgenden Adresse:http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2009/10/2009-10-27-akrewi-absolventenfeier.shtmlÜber 100 Gäste kamen zum diesjährigen Dies Academicus der Fakultät4


Hagener DepescheTäuschungsversuche durch markierte Gesetze:Erlaubte und nicht erlaubte EintragungenVon Timo ZeiskeWer bei einem Täuschungsversuch „ertappt“wird, sieht sich nicht nur einer unangenehmenSituation ausgesetzt, er odersie verliert auch einen Klausurversuch. FürJurastudierende stellt sich die Frage, inwieweitdie mitgebrachten GesetzestexteUnterstreichungen, Verweise auf andereParagraphen, Kommentierungen etc.aufweisen dürfen. Diese Frage wird nunleider in jedem Bundesland anders beantwortet.Da die FernUniversität Hagen ihrenSitz in Nordrhein-Westfalen hat, sindfür Abschlussklausuren in den Studiengängender FernUni auch die nordrheinwestfälischenRegelungen maßgebend.Auch dann, wenn der Klausurort in einemanderen Bundesland liegt. Leider führtdies immer wieder zu Missverständnissen,die für so manchen Studierenden letztlichim Nichtbestehen der Abschlussklausurenden, da das Mitführen von unzulässigkommentierten oder unzulässig markiertenGesetzestexten als Täuschungsversuchzu werten ist.Um das zu verhindern, soll hier erneut daraufhingewiesen sein, was erlaubt ist undwas nicht.Vor jeder Klausurenphase erscheint dasHeft „Studien- und PrüfungsinformationenNr. 2“ der RechtswissenschaftlichenFakultät. Hier wird zu jeder Klausur ausdrücklichaufgeführt, welche Hilfsmittelzulässig sind und welche Unterstreichungenund Markierungen erlaubt sind.Erlaubt sind danach:Ab dem Sommersemester 2010:• Unterstreichungen• Markierungen einschließlichfarbiger Tesa-LesezeichenDaraus folgt schon, was nicht erlaubt ist,nämlich alles andere. So sind im Gesetzestextund auf den Lesezeichen insbesondereuntersagt:• (Quer-)Verweise: Anders als inanderen Bundesländern (z. B. Bayern[s. 4.1. der HilfsbekanntmachungEJS], Baden-Württemberg[Hinweisblatt zur Zulässigkeit vonKommentierungen des JPA BW –Stand Oktober 2009]) ist es alsountersagt, an eine Vorschrift einenVerweis auf eine andere Vorschriftzu schreiben• Kommentare• Eintragungen• Letztlich dürfen die an sich zulässigenUnterstreichungen und Markierungenauch nicht in einer solchsystematischen Weise vorgenommenwerden, dass sie einer Kommentierunggleichkommen oderals Verweis dienen.Künftig Hausarbeiten im Studiengang LL.B.Von Nils SzukaBei vielen Studierenden kommt es bei derSeminararbeit im Studiengang Bachelor ofLaws in Bezug auf das wissenschaftlicheArbeiten zum ersten Mal zum Schwur.Bedauerlicherweise mussten die Korrektorinnenund Korrektoren in den letzten Semesternhäufig feststellen, dass nicht wenigeSeminar- und Bachelorarbeiten daranscheitern, dass grundlegende Vorgabenfür die Erstellung von wissenschaftlichenArbeiten nicht beachtet werden. Dies,obwohl das Propädeutikum eine Einführungin das Juristische Arbeiten enthält,die auch beim Erstellen der Seminararbeitnoch einmal studiert werden sollte.Die Schwächen zeigen sich etwa imfehlerhaften Umgang mit juristischenQuellen, inhaltlichen und formalen Aufbauproblemen,in der Nichtbeachtungrechtswissenschaftlicher Standards sowiein sprachlichen Mängeln. Aufgrund dieserErkenntnisse hat die Fakultät beschlossen,den Studierenden künftig die Möglichkeitzu geben, bereits während des StudiumsÜbung im Verfassen wissenschaftlicherArbeiten zu sammeln. Damit Sie also bereitsfrüh im Studium und noch einmalvor ihrem Abschlussseminar und der Bachelorarbeitan das wissenschaftliche Arbeitengewöhnt werden, müssen Sie abdem Sommersemester 2010 in den Modulen55103 – Bürgerliches Recht II, Modul55104 - Deutsches und Europäisches Verfassungsrechtund 55113 – BürgerlichesRecht IV statt der gewohnten EinsendearbeitenHausarbeiten verfassen.Dies bedeutet, dass ab dem Sommersemesterdie Einsendeaufgaben in diesenModulen als Klausurzulassungsvoraussetzungenwegfallen und durch das Bestehender Hausarbeiten ersetzt werden. Selbstverständlichbleiben Klausurzulassungsberechtigungen,die vor dem Sommersemester2010 erreicht wurden, bestehen. DieHausarbeiten werden einmal im Semestervon den betreuenden Lehrstühlen erstelltund veröffentlicht, die Anforderungen teiltjeder Lehrstuhl im Einzelnen mit, in der Regelwird eine 15 bis 20seitige Bearbeitunggefordert. Sie erkennen die Hausarbeitenkünftig an den gelben Deckblättern imGegensatz zu den grünen Deckblättern5der Einsendeaufgaben. Wesentlich stärkerals bisher sollen Studierende lernen, sichmit rechtswissenschaftlichen Quellen unddem wissenschaftlichen Diskurs auseinanderzu setzen. Hausarbeiten eignen sichbesonders gut, um die Formalia des wissenschaftlichenArbeitens zu erlernen. Beiden geplanten Hausarbeiten geht es nichtdarum, Studierenden auf dem Weg zumAbschluss weitere Hürden in den Weg zulegen, vielmehr geht es darum, sie auf dieHerausforderungen der Seminar- und derBachelorarbeit gezielt vorzubereiten.Videostream zu Seminararbeiten:Eine Vielzahl an allgemeinen Hinweisenund Tipps zum Abfassen von Seminar-und Bachelorarbeiten erhaltenSie auch in einem Videostream vonProf. Dr. Karl August Prinz von SachsenGessaphe und Prof. Dr. Sebastian Kubis,LL.M. (Illinois):http://www.fernuni-hagen.de/videostreaming/rewi/vonsachsen/20090819.shtml


Hagener DepescheBewerbungen bis zum 1. Februar 2010 abschicken:LL.B. Summer School 2010 findet in Berlin statt(sz/mvh) Auch 2010 findet die SummerSchool in Law in Kooperation mit der spanischenUniversidad Nacional De EducaciónA Distancia (UNED) und der niederländischenOpen Universiteit (OU) statt. Imkommenden Jahr wird die FernUniversitätdie Veranstaltung ausrichten, Veranstaltungsortfür die knapp zwei Wochen dauerndeVeranstaltung wird das Regionalzentrumder FernUniversität in Berlin sein.Nachdem bereits 2008 und 2009 zwölfStudierende des Studiengangs Bachelorof Laws die Gelegenheit hatten, eines derLL.B. Wahlmodule mit 24 Kommilitoninnenund Kommilitonen aus Spanien undden Niederlanden im Ausland zu absolvieren(Depesche Nr. 13 und Nr. 17), erhaltenauch im Jahr 2010 erneut 12 Studierendeder FernUniversität in Hagen die Möglichkeit,im Zeitraum vom 27. Juni bis zum 9.Juli 2010, an einer Summer School teilzunehmen.Den 12 Studentinnen und Studenten derFernUniversität bietet sich die Gelegenheit,vertiefte Kenntnisse in der englischenRechtssprache, dem Europarecht, demniederländischen und spanischen Rechtsowie in rechtsvergleichenden Seminarenzu sammeln, an einem Moot-Court teilzunehmen,dabei eines der Wahlmodulezu absolvieren und freundschaftliche Kontaktezu spanischen, niederländischen undnatürlich auch zu deutschen Studierendenzu knüpfen. Die Teilnehmer erhalten 10ECTS für die erfolgreiche Teilnahme an derSummer School, im Vorfeld müssen alleTeilnehmer/Innen vorbereitende Skriptedurcharbeiten, die an die im Rahmen derSummer School behandelten Inhalte heranführen.Die Unterrichtsveranstaltungen finden dabeiim zentral gelegenen RegionalzentrumBerlin der FernUniversität statt, das sich imBerliner SpreePalais befindet. Neben demanspruchsvollen Unterrichtsprogramm sollaber auch noch genügend Zeit bleiben,damit Sie Ihre Kommilitionen und natürlichdie Hauptstadt kennenlernen können.Zum Rahmenprogramm wird auch ein Besuchdes Reichstags gehören. Die Kostensind abhängig von der gewählten Unterbringungund liegen für die zweiwöchigeVeranstaltung zwischen ca. 400 Euro(Mehrbettzimmer) und ca. 800 Euro (Einzelzimmer).Bitte beachten Sie, dass aufgrunddes Programms und des Charaktersder Veranstaltung während der gesamtenVeranstaltung erwartet wird, dass Sie inBerlin bleiben und gemeinsam mit IhrenKommilitonen wohnen. Wenn Sie Interessean der Summer School in Law 2010haben, können Sie sich bis zum 1. Februar2010 bewerben, sofern Sie folgende Voraussetzungenerfüllen:1. Sie sind immatrikuliert im StudiengangBachelor of Laws an der Fern-Universität in Hagen.2. Sie haben die Module BGB I, II,sowie Deutsches und EuropäischesVerfassungsrecht bereits erfolgreichabgeschlossen.3. Sie belegen im SS 2010 das ModulStrafrecht oder haben dieses bereitserfolgreich abgeschlossen.4. Sie beherrschen die englische Sprache,ein gutes Schulenglisch sollte esschon sein.Wenn dies alles auf Sie zutrifft und SieInteresse an einem der 12 Plätze haben,dann senden Sie uns bis zum 1. FebruarIhre Bewerbung. Diese sollte neben persönlichenDaten (Name, Geburtsdatum,Matrikel-Nr. usw.) auch Kopien der obengenannten Leistungsnachweise und einMotivationsschreiben in englischer Sprachebeinhalten, indem Sie darlegen, warumSie an der Summer School teilnehmenmöchten. Der Umfang des Schreibens solleine DIN A4 Seite (12pt Schrift) nicht überschreiten(bitte nicht mehr). Bewerbungenrichten Sie bitte an:FernUniversität HagenDekanat derRechtswissenschaftlichen Fakultät-Stichwort: Summer School 2010 -Universitätsstraße 2158084 Hagen6


Hagener DepescheEin frohes Weihnachtsfest!Liebe Studentinnen und Studenten,das Jahr 2009 war für die FernUniversitätwie auch für unsere Fakultät ein ereignisreichesJahr. Die Fakultät hat sich zur größtenjuristischen Fakultät der BundesrepublikDeutschland entwickelt und hat alleineim vergangenen Jahr so viele Absolventinnenund Absolventen hervorgebracht, wieNews from the flightdeck:in den anderen Jahren seit Einführung desBachelor of Laws Studiengangs zuvor. Ichdanke Ihnen an dieser Stelle - auch im Namender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterder Fakultät - für das Vertrauen, das Sieuns mit der Wahl Ihres Studienortes geschenkthaben. Wir hoffen, dass Sie unsauch in Zukunft treu bleiben werden. Ichund die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterder Rechtswissenschaftlichen Fakultätwünschen Ihnen ein frohes und besinnlichesWeihnachtsfest, viel Erfolg und vorallem Gesundheit für das Jahr 2010.IhrProf. Dr. Ulrich WackerbarthDekanMeldungen aus der FakultätZusätzliche Lehrstühle an derRechtswissenschaftlichen FakultätGute Nachrichten für die Studierendenübermitteln nun der Rektor der FernUniversitätProf. Dr.-Ing. Hoyer und der Dekander Rechtswissenschaftlichen FakultätProf. Dr. Wackerbarth. Die RechtswissenschaftlicheFakultät wird wachsen, umden steigenden Studierendenzahlen gerechtzu werden und nicht zuletzt um dieBetreuung der Studierenden zu verbessern.Die Hochschulleitung bewilligt derFakultät kurzfristig zwei neue Lehrstühle,die bereits im Frühjahr in die Berufungsverfahrengehen werden. Mittelfristig istsogar noch eine dritte Professur denkbar.Einer der beiden neuen Lehrstühle wirddie Denomination „Bürgerliches Recht,Privatrechtsgeschichte und ein wirtschaftsrechtlichesFach“, der andere dieDenomination „Verwaltungsrecht, insbesondereWirtschaftsverwaltungsrecht undein Grundlagenfach“ tragen. Mit diesenbeiden Bezeichnungen verdeutlich dieUniversität die besondere Bedeutung desWirtschaftsrechts und auch der Grundlagenforschungin der RechtswissenschaftlichenFakultät. Gewinner der Entscheidungdes Rektorates und des Hochschulrateswerden auf jeden Fall die Studierendensein, die künftig auf ein breiteres Fächerangebotund zusätzliche Betreuung zurückgreifenkönnen.Regionalzentrum Hagen hat dieArbeit aufgenommen7Im Zuge der Neuaufstellung des Netzesder Studienzentren in NRW (siehe DepescheNr. 16) hat vor einigen Wochen dasRegionalzentrum Hagen seine Arbeit aufgenommen.Erfreulich für Studierende derRechtswissenschaftlichen Fakultät ist besonders,dass sich zahlreiche wissenschaftlicheMitarbeiterinnen und Mitarbeiter derFakultät bereit erklärt haben, Mentoriatezur Betreuung der Studierenden in Hagenzu übernehmen. Studierende werden damitalso „aus erster Hand“ in Hagen betreut.Informationen zu den Angeboten des RegionalzentrumsHagen erhalten Sie hier:http://www.fernuni-hagen.de/hagen/betreuung/Staudinger BGB für die FernUnilizenziertDie Universitätsbibliothek hat den StaudingerBGB wieder lizenziert.Mit dieser Maßnahme baut die Universitätsbibliothekkonsequent ihr Angebot fürForschung und Lehre aus. Informationenüber das Bürgerliche Recht einschließlich


Hagener Depescheder Kommentierung von Nebengesetzenund aktuellen Themen. Referierende undanalytische Darstellungen der einschlägigenGesetzgebung, Rechtsprechungund Literatur. Entscheidungsergebnisse,Gründe und Gegengründe sowie Lösungsvorschlägefür Problemstellungen.Rechtsgeschichtliche, rechtsvergleichendeund rechtspolitische Hinweise sowie wirtschaftlicheund soziale Bezüge [vom 18.August 1896 (RGBl 195) in der Fassungder Bekanntmachung vom 2. Januar 2002(BGBl I 42) BGBl III/FNA 400-2].Allen Studierenden, Mitgliedern und Angehörigender FernUniversität steht diesesAngebot zur freien Recherche natürlichauch vom heimischen Arbeitsplatz aus zurVerfügung.Professor Tsatsos erhält weitereEhrendoktorwürdeProf. Dr. Dr. h.c. mult. Dimitris Tsatsos wurdeam 4. Dezember 2009 der Ehrendoktorder sozialwissenschaftlichen Fakultät derUniversität Peloponnes verliehen. 1980wurde Prof. Dr. Dimitris Tsatsos an dieFernUniversität berufen. Damit gehörteProfessor Dr. Dimitris Tsatsos zur Riege derersten Professoren des damaligen FachbereichsRechtswissenschaften an der Fern-Universität in Hagen, der im Jahre 1979gegründet wurde. Noch heute ist der renommierteWissenschaftler und Politiker,der von 1994 bis 2004 auch Mitglied desEuropäischen Parlamentes in der Fraktionder Sozialdemokratischen Partei Europaswar, mit seiner früheren Wirkungsstätte- der FernUniversität - verbunden. Sogehört er zum Vorstand des Instituts fürEuropäische Verfassungswissenschaftender FernUniversität, er hält in Hagen regelmäßigVorträge und nimmt an wissenschaftlichenTagungen teil, weiterhin ist erVorsitzender des Kuratoriums des Contarini-Institutsfür Mediation.Ergebnisse der Befragung„Studieren mit Behinderung und/oderchronischer Erkrankung“Nunmehr liegen die Ergebnisse einer 2009durchgeführten Befragung von behindertenund chronisch erkrankten Studierendenvor. Bei der Befragung ging es um dieStudienzufriedenheit und krankheits- bzw.behinderungsbedingten Beeinträchtigungenim Studium bei betroffenen Studierenden.Ein zweiter Teil enthält überdieseinen ausführlichen Bericht zu den potentiellenAuswirkungen des Bologna-Prozessesauf ein Studium bei Menschen mitBehinderungen und chronischer Erkrankung.Neben kritischen Anmerkungen zuden Studienbedingungen, die ein Verbesserungspotentialaufzeigen, findet sichauch Lob für die FernUniversität in denausführlichen Berichten. Die RechtswissenschaftlicheFakultät ist auch weiterhinbemüht, die Rahmenbedingungen für dasStudium an die Bedürfnisse von Menschenmit chronischen Erkrankungen und Behinderungenanzupassen.ImpressumHerausgeber:Der Dekan derRechtswissenschaftlichenFakultätder FernUniversität in HagenVerantwortlich für den Inhalt:RA Nils SzukaLeserbriefe an:martin.hadel@fernuni-hagen.de8

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