Download (PDF) - Konzert Theater Bern

konzerttheaterbern.ch

Download (PDF) - Konzert Theater Bern

89Visuelle VerweiseDie Lust zu spielenDie künstlerische Gestaltung dieser Programmvorschaustammt von Dominik Stauch.dominik stauchGeboren 1962 in London, lebt in Thun.Ausbildung zum Grafiker.1984 – 1987 Studium an der Hochschuleder Künste Bern2001 Aeschlimann Corti Stipendium derBernischen Kunstgesellschaft2005 Preis für Bildende Kunst der StadtThun2007 Preis der Stiftung für die GraphischeKunst in der Schweiz2008 Atelierstipendium Berlin / StadtThun Anerkennungsbeitrag der UBSKultur stiftungZahlreiche Ausstellungen u. a. in derSchweiz, in Deutschland, Spanien, Italien,den Niederlanden und Brasilien.Die in diesem Programm abgedrucktenWerke entstanden exklusiv für KonzertTheater Bern.RubbeldruckDie vier verschiedenen Titelbilderwurden mit einem speziellen Druckverfahrenverborgen – und lassen sich miteiner Münze freilegen.Der Berner Künstler Dominik Stauch arbeitet an einer konsequenten«Erweiterung» seiner Malerei, indem er unterschiedlichsteMedien (Ölmalerei, digitale Prints, Computeranimationen,Installationen oder Skulpturen) miteinander kombiniert,dabei aber der gängigen Farb- und Formtheorie stets treu bleibt.Kunstgeschichte, Literatur und Musiktheorie des 20. Jahrhundertsbilden das nötige Fundament, um den Arbeiten die mehrdeutigeTiefe zu geben. Trotz seines ernsthaften, beinahe liebevollrespektvollenUmgangs mit «Bildern» und Vorbildern, verstehtes der Künstler, genügend Distanz zu diesen zu wahren, ja,ihnen sogar oft mit einer nötigen Prise Humor zu begegnen.Für das vorliegende Saisonprogramm eignete er sich das bishervorgegebene Gestaltungsraster von Konzert Theater Bernan, nahm sich aber innerhalb des gesteckten Rahmens vieleFreiheiten heraus. So löste er etwa die die Sparten strukturierendeMonochromie in freien Pinselstrichen malerisch aufoder streute, einer Bühne gleich, gefundenes Bildmaterial insHeft. Diese variierten «Trouvaillen» lösen verschiedene Assoziationenaus und verweisen visuell auf die verschiedenenProduktionen der Saison, ohne jedoch didaktisch oder illustrativzu werden. Auf der so ausgebreiteten Metaebene legtDominik Stauch interpretierend all den dramaturgischen Stoffaus, aus dem die Produktionen der aktuellen Saison gestricktsein könnten.Bernhard Bischoff,galerist und vorsitzender des berner theatervereins(bthv)Vor einem Jahr war vieles neu. «Konzert Theater Bern», aus derFusion von Stadttheater und Berner Symphonieorchester hervorgegangen,startete mit neuem Führungsteam. Man hattesich viel vorgenommen. Die Urfassung von «Fidelio» war in derSchweiz überhaupt noch nie gespielt worden. Dass dabei derMaestro des Orchesters in den Orchestergraben stieg, hatte symbolischeBedeutung. Es zeigte, dass die Fusion mehr ist als einblosses Zusammenlegen einzelner Bereiche. Der Applaus nachder Premiere war gross, auch in den Medien. Der geglückte Starthat alle Sparten beflügelt und zu Höchstleistungen angetrieben.Die nzz hat über die europäischen Theater geschrieben, dieseüber hundertjährigen Häuser seien nach wie vor «ein kulturellerAnziehungspunkt, ein Segen, ein Aushängeschild, ein Denkmal, das eszu bewahren gilt». Ihr Erhalt sei allerdings herausfordernd. «SanitäreAnlagen, Heizungen müssen erneuert, durchgesessene Bestuhlungausgetauscht, Bühnen- und Beleuchtungstechnik auf den neuesten Standgebracht werden». Das gilt auch für Bern. Die Planung für die Sanierungdes Stadttheaters ist weit fortgeschritten. In diesemJahr sollen die dafür notwendigen politischen Entscheide gefälltwerden.Die Renovation soll in zwei Etappen erfolgen. Das hat Auswirkungenauf den Spielplan und stellt hohe Anforderungen an dasLeitungsteam und alle Mitarbeitenden. Die Lust zu spielen wirddadurch nicht beeinflusst. Möge dieses Programm Ihre Lust zumZuschauen und Zuhören wecken.Benedikt Weibel,stiftungsratspräsident konzert theater bern


2021


24spielzeit 2013.2014––25TanzProgrammZeroHomo FaberOthelloTanzplattform BernDie Gaza MonologeNext GenerationInternationale Gastspiele I & IIBerner TanzpreiseCUt(CINEMA UNLEASHES DANCE)LSD(LABORATOIRE SWISS DE LA DANSE)Dance And The CityGASTSPIEL STEPS:MAMBO 3 XXI, DEMO-N / CRAZY


26tanz––27ÜBERGRENZENHINWEGEin Jahr nach dem Neustart von Konzert Theater Bern freue ichmich, auch mit dem Tanz in neue Richtungen zu gehen undmich Ihnen mit unserem Programm vorstellen zu dürfen. In dennächsten Spielzeiten möchten wir verstärkt gesellschaftlicheProzesse reflektieren und aktuelle, sowie lokale Themen aufgreifen.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung vonchoreografischen und tänzerischen Talenten. Manches ändernwir, bei vielem bauen wir auf dem Bestehenden auf. Wir setzenaber auch Zeichen; so haben wir den Namen des Ensembles anprogrammatische Neuerungen angepasst und möchten Ihnenauf den folgenden Seiten die « Tanzcompagnie Konzert TheaterBern » präsentieren:Tanzangebot zu erweitern und vielfältiger zu gestalten. So erwartenSie Uraufführungen, Schweizer Erstaufführungen, Tanzreihenund das Festival für Nachwuchschoreografen «TanzplattformBern» mit internationalen Gastspielen, Preisverleihungenund vieles weitere mehr.In vielen Ländern haben wir gesucht, und nun sehen sie dieFrüchte unserer Suche auf unseren Bühnen. RenommierteKünstlerinnen und Interpretationen bedeutender Werke stehenauf dem Spielplan. In den nächsten Spielzeiten werden wiruns mit Grenzüberschreitungen auseinandersetzen. In dieserSaison präsentieren wir Stücke, die die Themenkomplexe Identitätund Wandel, Heimat und Globalisierung untersuchen undzeichnen ein Panorama äusserer und innerer, sichtbarer und unsichtbarerGrenzen. Max Frisch sagt: « Heimat ist der Mensch, dessenWesen wir vernehmen und erreichen ».Lernen Sie unser Programm bereits auf den folgenden Seitenkennen: Wir laden Sie ein, die Grenzen zwischen Tanzstilen undKulturen, zwischen Kunst und Leben, zwischen Ihnen und unszu überschreiten.HerzlichEstefania Miranda,direktorin tanzDas multikulturelle Ensemble überschreitet die Grenzen vonTanzstilen und Theater und trägt den Tanz in Stadt und Kanton.In der deutsch-französischen Namensgebung «Tanzcompagnie»spiegelt sich die kulturelle Vielfalt des Kantons Bern wider, derZusatz « Konzert Theater Bern » benennt ihre künstlerische Heimat.Der Name steht zugleich für Identität und Vielfalt, für Internationalitätund regionalen Bezug, bedeutet Kooperation undTalentförderung. Internationale Koproduktionen und Kooperationenmit Berner Partnern ermöglichen bei gleichem Budget, das


2829tanz––paula alonsowinston ricardo arnonnorikazu aokimartina langmann franklyn lee miryam garcia mariblancavittorio bertollimaria demandtmilan kampfer kira metzler, Elevin edoardo novelli, Eleve izabela orzelowska, Elevin


3031tanz––izumi shutonicola wähner, Elevinyu min yangWirkönnenauchandersmarion zurbach


32tanz––33zeroNANINELINNINGzero gleich null: Ende oder Anfang? Beides!Für die niederländische Choreografin Nanine Linning ist jedesEnde zugleich der Anfang von etwas Unentdecktem. Zum Neustartdes Tanzes am Konzert Theater Bern erschafft sie mit derneuen Compagnie eine fantastische Welt, die einen gewaltigenWandel durchläuft.Die Apokalypse wird immer wieder aufs Neue prophezeit. DieNatur taumelt auf ihr Ende zu. Wenn die Menschheit ihrenPlaneten zerstört, hört sie dann auf zu existieren? Zero ist eineMetapher für das Ringen des Menschen mit seinen irdischenFesseln und zugleich für die elementaren Prinzipien, die unserUniversum bestimmen. Ein Ende als Chance und Neuanfang.Ein in Tanz und Bilder gefasstes ‹ Prinzip Hoffnung ›.Besetzungmusikalische leitungMirga GraŽinytė-Tylakonzept, choreografie & bühneNanine Linningmusik Philip Glass, Arvo Pärt,Ralph Vaughan Williams, Julia Wolfe u. a.kostüme Iris van Herpenlichtdesign Loes Schakenbosvideo Roger Muskeedramaturgie Phillip KobanTanzcompagnie Konzert Theater BernBerner SymphonieorchesterWie gefallene Engel schweben Tänzer im Bühnenraum, um ineine neue Zeitrechnung zu gleiten. Sich rasant bewegende Körperprallen zusammen und stossen sich ab, springen hoch, aberfallen nicht. Linning kündigt der Schwerkraft den Gehorsamund ersetzt schlichte Gravitation durch virtuose Irritation.Die Musik bedeutender Komponisten der Gegenwart findetpremiere19. Oktober 2013Stadttheaterweitere termine26. Okt 201301. Nov 201307. Nov 201310. Nov 201306. Dez 201314. Dez 201317. Dez 201328. Dez 201330. Dez 2013SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNGTANZSTÜCK | EINE KOPRODUKTION VON KONZERT THEATERBERN, DANCE COMPANY NANINE LINNING / NL,und THEATER HEIDELBERG / Dihr visuelles Pendant in den Kostümen der Mode-DesignerinIris van Herpen, dem Wunderkind der Pariser Haute-Couture,die bereits Lady Gaga und Björk einkleidete. Ihre Entwürfe scheinennicht von dieser Welt: schillernd, futuristisch und flüchtig.Die visuelle Schönheit und Intensität von Nanine Linnings Arbeitenist legendär. Ihre Choreografien werden weltweit präsentiert.Sie ist für zahlreiche Tanzpreise wie u. a. für den niederländischenKulturpreis und den deutschen «Faust» nominiertworden. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Perspektiv-Preis,der Philip-Morris-Kunstpreis, der De Mus-Preis und der De Swan-Preis.«Meine Arbeit istuniversal lesbar,weil sie Gefühleanspricht, die jederkennt.»07. Jan 2014nanine linning


34tanz––35premiere17. Januar 2014Vidmar 1weitere termine* 19. Jan 201401. Feb 201419. Feb 201407. Mrz 201413. Mrz 201416. Mrz 201422. Mrz 2014HOMOFABERFELIXLANDERERNACHMAX FRISCH29. Mrz 201411. Apr 2014 URAUFFÜHRUNG* Mit kostenloser Kinderbetreuung unterTANZSTÜCK FREI NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMANdem Patronat der bekb | bcbeUnter dem Patronat desRationalität trifft auf Emotionalität und Denken auf Sinnlichkeit!Homo faber kommt aus dem Lateinischen und bedeutet«schaffender Mensch». Walter Faber, Protagonist im gleichnamigenRoman von Max Frisch, versteht sich als ein solcher. Erist Techniker, glaubt nicht an Zufälle oder Schicksal, bis er selbstvon schicksalhaften Zufällen eingeholt wird. Im Gegensatz zumHomo ludens, dem spielenden Menschen, glaubt er an Statistikenund physikalische Gesetze. Doch nachdem er seine schwangereFreundin Ivy verlassen hat, gerät sein Leben aus der Bahn:Er stürzt mit dem Flugzeug ab; er wird Zeuge des Todes seinesbesten Freundes; er begegnet an seinem fünfzigsten Geburtstagzum ersten Mal seiner Tochter Sabeth und verliebt sich in sie. Erverdrängt diese Wahrheit. Sabeths Mutter Helen hatte ihm dieGeburt der gemeinsamen Tochter verschwiegen. Doch dann geschiehtein tragischer Unfall. Walter und Helen treffen sich amSterbebett ihrer gemeinsamen Tochter wieder. Wie Ödipus stehter am Ende vor den Scherben seiner Existenz, deren Zerstörunger durch Hybris und Verblendung selbst verursacht hat.In seinem Glauben an Technik und Beherrschbarkeit ist WalterFaber davon überzeugt, selbstbestimmt mitten im Leben zu stehenund muss am Ende erkennen, im Kampf gegen das Schicksalsein Leben verpasst zu haben.Dieser Geschichte eines ewig Suchenden nähert sich die Choreografievon Felix Landerer assoziativ und mit einer markanten,dynamischen, fliessenden und schwungvollen Tanzsprache.Landerer begeisterte bereits ein internationales Publikum mitseinen vielschichtigen Tanzabenden, die grosse erzählerischeKraft besitzen. Er ist Gewinner des 1. Preises des InternationalenWettbewerbs für Choreografen Hannover und des Produktionspreisesvon Ed Wubbe Rotterdam.Besetzungchoreografie Felix Landerermusikkomposition Christof LittmannTanzcompagnie Konzert Theater Bern«Die meistenverwechselnDabeiseinmit Erleben.»max frisch


36tanz––37OTHELLOESTEFANIAMIRANDANACHWILLIAMSHAKE-SPEARELiebe und Gewalt, Treue und Verrat, Leben und Tod bilden einegefährliche Mischung. Othello ist das Epizentrum einer implodierendenGesellschaft, in der keiner weiss, worauf Verlass istund wem man trauen kann.Othello ist ein anerkannter und erfolgreicher Kriegsherr dervenezianischen Armee, ein Siegertyp und Aufsteiger par excellence.Sein Status scheint unantastbar und steht doch im Missverhältniszu seiner dunklen Hautfarbe, die ihn zum Fremdenmacht. Heimlich gelingt es ihm, die kluge und mutige Desdemonazu heiraten, die sich mit ihrer Entscheidung für diese Liebe gegenihren Vater stellt. Othellos Fähnrich Jago, enttäuscht darüber,bei einer Beförderung übergangen worden zu sein, spinnteine In trige. Er überzeugt Othello davon, dass Desdemona ihnbetrügt. Othello tötet daraufhin Desdemona. Als er erkennenmuss, einer Intrige seines Kontrahenten Jago aufgesessen zusein, tötet er auch sich selbst.Mit irritierender Schärfe erzählt Shakespeare von gesellschaftlicherAusgrenzung, Rassismus und Sexualität. Und nicht zuletztvom Untergang einer Liebe. In diesem Drama versuchen alleFiguren, anders zu sein, als sie sind und zahlen jeden Preis, um ihrZiel zu erreichen. Othellos Geschichte konfrontiert uns mit derFrage nach den Bildern von Identität und deren Zerstörbarkeit.Besetzunginszenierung & choreografieEstefania Mirandaausstattung Gabriele WasmuthTanzcompagnie Konzert Theater Bernmusiker N. N.Tanz, Text, Livemusik und Bühnenbild fliessen in die Inszenie-premiere26. April 2014Vidmar 1weitere termine02. Mai 201406. Mai 201411. Mai 201404. Jun 201412. Jun 201413. Jun 2014UraufführungTanzstück FREI NACH DER GLEICHNAMIGEN TRAGÖDIErung von Estefania Miranda ein und zeigen Tanztheater in seinerspartenübergreifenden Schönheit. Der Tanz, der diese Tragödiedurchdringt, ist konzentriert, aber auch riskant, schonungslosund temporeich. Aus der bewussten Reduktion wächst eineSpannung, die in ekstatischen Momenten kulminiert. So entfaltetdie Choreografie aus ihrem unablässigen Drang nach Kontrasteneine emotionale Wucht, die den Zuschauer in die Seelenerkundungder Figuren hineinzieht.«I will kill thee,and love theeafter.»19. Jun 2014william shakespeare, «Othello»


38tanz––39TANZ-PLATTFORMBERNFEStIVALEine Woche lang dreht sich im Mai alles um die Leidenschaft,Kraft und Poetik des bewegten Menschen. Uraufführungen, internationaleGastspiele, Schweizer Erstaufführungen, Filmreihenund eine Gala laden zu einer spannenden Entdeckungsreisein die Welt des Tanzes ein.Die Tanzplattform Bern ist ein von Estefania Miranda initiiertes,internationales Tanzfestival zur Förderung von Nachwuchschoreografen.Es bietet den jungen Choreografen der TanzcompagnieKonzert Theater Bern und internationalen Nachwuchschoreografendie Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen, ihreArbeiten zu präsentieren und einen der Berner Tanzpreise zugewinnen. Diese werden von einer Fachjury und dem Berner Publikumvergeben.besetzungkonzept & künstlerische leitungEstefania MirandaTanzcompagnie Konzert Theater BernInternationale GästeDie ausgewählten Choreografen sollen sich durch eine individuellekünstlerische Handschrift, grosses choreografisches Vermögenund Risikofreude auszeichnen. Ein Rahmenprogrammergänzt dieses Fest des Tanzes.Eröffnet wird das Festival am 16. Mai mit «Die Gaza Monologe»,tanzplattform bern16. – 24. Mai 2014StadttheaterVidmar 1termine16. / 17. Mai 2014 Die Gaza Monologe18. Mai 2014 Next Generation20. / 21. Mai 2014 Internationale Gastspiele I22. / 23. Mai 2014 Internationale Gastspiele II24. Mai 2014 Berner Tanzpreise /Verleihung und Tanz-GalaDetaillierte Informationen auf denfolgenden SeitenURAUFFÜHRUNGENINTERNATIONALE GASTSPIELEPREISVERLEIHUNGFILMREIHENTanzgala & MEHRINTERNATIONALES TANZFESTIVAL FÜRNACHWUCHSCHOREOGRAFENeiner Tanzproduktion mit Berner Jugendlichen in der Choreografiedes Schweizers Marcel Leemann (Seite 40).Danach präsentieren die Anwärter auf die Berner Tanzpreise ihreWettbewerbsbeiträge. Die Tanzcompagnie Konzert Theater Bernist in «Next Generation» (Seite 42) zu erleben, gefolgt von den«Internationalen Gastspielen I und II» (Seite 44). Zum Abschlussam 24. Mai werden die «Berner Tanzpreise» (Seite 45) bei einerTanzgala im Stadttheater verliehen.Die Tanzplattform Bern fördert langfristig neue Talente undist Schaufenster aktueller choreografischer Entwicklungen. Zugleichmacht dieses neue Format auch Produktions- und Findungsprozesseder Theaterarbeit transparent und lässt das Publikummitentscheiden, welchen Tanz es möchte.«Der Schritt verrät,ob einer auf seinerBahn schreitet. Weraber seinem Zielenahe kommt, dertanzt.»friedrich nietzsche


40tanz––41TANZPLATTFORM BERNDIE GAZAMonoLOGE31 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 17 Jahrenhaben dieses Stück geschrieben, doch keiner von ihnen wirdzur Aufführung ihrer Texte kommen können. Sie alle leben imGazastreifen, jener Krisenregion zwischen Israel und Ägypten,deren Einwohner seit Jahrzehnten unter der anhaltenden Abriegelungleiden.Die Jugendlichen haben ihre Gedanken und Gefühle in Monologenniedergeschrieben. Sie schildern ihr Leben und ihre Träumewährend des Krieges. Sie beschreiben das Gefühl der Angst undder Akzeptanz der Tatsache, dass sie schon im nächsten Augenblicktot sein könnten.besetzungchoreografie & ausstattungMarcel Leemannvermittlung Gabriele Michel-Freiproduktionsleitung & umsetzungpartnerprojekte in ramallahEstefania MirandaTanzcompagnie Konzert Theater Bern undJugendliche aus BernDa die Jugendlichen den Gazastreifen nicht verlassen können,bat das Ashtar Theatre Ramallah über 40 Theater auf allen Kontinenten,diese Texte aufzuführen. 2010 kamen schliesslich 22junge Schauspieler aus 18 Ländern nach New York, um die «GazaMonologe» in 13 Sprachen zu präsentieren. Sie spielten auch vordem un-Komitee, das an diesem Tag zur Frage einer Lösung desisraelisch-palästinensischen Konflikts tagte.Dieses auf Basis der Texte entstehende Tanzstück sucht nachemotionalen Momenten der Empathie, aber auch der Distanz.Es versucht, sich auf eigene Weise tänzerisch einem aktuellenEreignis der Weltgeschichte zu nähern. Lässt sich fremdes Leid,das Schicksal eines Altersgenossen nachvollziehen oder gar darstellen?PREMIERE16. Mai 2014Vidmar 1weitere termine17. Mai 2014URAUFFÜHRUNGTanzstück frei nach den gleichnamigen TextenJugendlicher aus dem GazastreifenEINE KOPRODUKTION VON KONZERT THEATER BERN UNDMARCEL LEEMANN PHYSICAL DANCE THEATER BERN,IN KOOPERATION MIT DEM GYMNASIUM HOFWIL BERN.EIN TEIL DER EINTRITTSGELDER kommt DEM ASHTARTHEATRE RAMALLAH zugute.Der Schweizer Choreograf Marcel Leemann geht mit der TanzcompagnieKonzert Theater Bern und Berner Jugendlichen ausallen Bevölkerungsschichten und mit verschiedenen kulturellenPrägungen dieser Frage nach. Es geht darum, mitzuteilen, wiees Altersgenossen geht – und zugleich das eigene Leben dazu inBeziehung zu setzen.In Verbindung mit dieser Produktion entstehen unter derLeitung von Estefania Miranda Partnerprojekte in Ramallah.Weitere Informationen dazu vor und nach den Vorstellungen.«Wisst ihr, diesesLand ekelt mich an,obwohl ich es liebe.»tamer aus Gaza


42tanz––43TANZPLATTFORM BERNNEXTGENE-R aTIONDie Tänzer der Compagnie wechseln die Seiten und stellen sichals Choreografen der internationalen Konkurrenz.Verheissungsvolle choreografische Talente sollen durch dieneu ins Leben gerufenen «Berner Tanzpreise» entdeckt werden.Über ein offenes Bewerbungsverfahren wird dieser Wettbewerbinternational ausgeschrieben. Gemeinsam mit demBerner Publikum vergibt eine Fachjury mehrere Preise. Abernatürlich gibt es auch in der Tanzcompagnie Konzert TheaterBern «ungeschliffene Diamanten».Unterstützt von Estefania Miranda entwickeln diese Talente15 – 30 minütige «Tanzjuwelen». Ensemblemitglieder erhaltenso die Möglichkeit, sich mit eigenen Choreografien um dieBerner Tanzpreise zu bewerben. Bereits in den Tanzreihencut und lsd haben die Tänzer die Chance, ihr Betätigungsfeldzu erweitern und in ungezwungener Atmosphäre eigeneIdeen und Ausdrucksformen zu erforschen. Die besten Beiträgezu diesen Tanzreihen werden für «Next Generation» ausgewähltund weiterentwickelt. Stilistisch reflektieren dieseArbeiten Tanzrichtungen von Neoklassik über Modern Dancebis hin zum Tanztheater. Sie drücken sich ebenso im intimenPas de Deux, wie in dynamischen Gruppenchoreografien aus.Das musikalische Spektrum ist dabei mindestens genausobreit gefächert.Das Publikum ist eingeladen, diese neuen Impulse der «NextGeneration» auf sich wirken zu lassen und einen Blick in dieZukunft zu wagen. Stimmen Sie für die beste Choreografie abund entscheiden Sie über den Beginn einer neuen choreografischenKarriere!besetzungchoreografie und tanz TanzcompagnieKonzert Theater Berncoaching Estefania MirandaTermin18. Mai 2014vidmar 1MEHRTEILIGER TANZABEND MITWETTBEWERBSBEITRÄGEN ZU DEN BERNER TANZPREISEN


44tanz––45besetzungkonzept & künstlerische leitungEstefania MirandaInternationale ChoreografenTANZPLATTFORM BERNGAST sPIELEI & IITANZPLATTFORM BERNbernertanzpreisebesetzungkonzept & künstlerische leitungEstefania MirandaTanzcompagnie Konzert Theater Bernund internationale GästetermineSCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNGENVERLEIHUNG | TANZGALA UND FESTTermin20. Mai 2014Internationale Gastspiele I21. Mai 2014Internationale Gastspiele I22. Mai 2014Internationale Gastspiele II23. Mai 2014Internationale Gastspiele IIvidmar 1MEHRTEILIGE TANZABENDe MIT WETTBEWERBSBEITRÄGENZU DEN BERNER TANZPREISENWelchen Tanz möchten Sie sehen? Was ist eine innovative Choreografie?Und wer ist ein vielversprechendes Talent? EntscheidenSie mit und stimmen Sie ab!Die neuen «Berner Tanzpreise» sollen junge choreografische Talenteunterstützen und werden über ein offenes Bewerbungsverfahreninternational ausgeschrieben. Wichtigste Auswahlkriteriensind Professionalität, choreografisches Handwerk und eineeigene künstlerische Handschrift sowie Bereitschaft zum Risiko.Bewerben können sich professionelle Choreografen mit eineraktuellen Choreografie von 15 – 40 Minuten Dauer. Eine Vorauswahlaus den Bewerbungen wird von der künstlerischen Leiterinder Tanzplattform Bern, Estefania Miranda, getroffen. Die ausgewähltenProduktionen werden zum Wettbewerb nach Bern eingeladenund in den Vidmarhallen gezeigt. Eine Fachjury vergibtgemeinsam mit dem Berner Publikum mehrere Preise.So unterschiedlich wie der kulturelle Hintergrund der vielversprechendenTalente, die aus aller Welt anreisen, sind auch diegezeigten Tanzstücke. Erleben Sie Schweizer Erstaufführungenund spannende Tanzabende mit verschiedenen choreografischenHandschriften und innovativen Tanztechniken. VergleichenSie internationale Choreografien und verfolgen Sie kühnekünstlerische Visionen!Tanzstücke von internationalen Newcomern treffen auf hochkarätigeTanzgäste und ungewöhnliche Choreografien ausder Region!Zu einem der Höhepunkte der Tanzplattform Bern gehört dieVerleihung der Berner Tanzpreise. Der Hauptpreis, der «TanzpreisBern», ist ein Produktionspreis. Er ermöglicht dem Gewinner,eine eigene Choreografie am Konzert Theater Bern,mit Tänzern der Compagnie zu realisieren.Dazu gehören auch eine Produktionsresidenz sowie die Uraufführungdes neuen Werkes am Konzert Theater Bern. Dieprämierten Künstler werden durch Produktionsförderungund persönliche Unterstützung intensiv gefördert. Ein solcherPreis ist in dieser Form neu und europaweit einzigartig.Zwei weitere Preise werden verliehen, darunter ein Publikumspreis.Präsentiert werden die besten Wettbewerbsbeiträge, Höhepunkteaus den eigenen Tanzproduktionen sowie exquisite und ungewöhnlicheGastdarbietungen. Der besondere Reiz dieses Abendsliegt nicht nur in der Aktualität der Choreografien, sondern auchin der Vielfalt der gezeigten Stile. Das Publikum unternimmt eineWeltreise durch den faszinierenden Kosmos des Tanzes. FreuenSie sich auf einen unterhaltsamen Abend voller Überraschungenund feiern Sie mit uns die erste Tanzplattform Bern!24. Mai 2014stadttheater


46tanz––47besetzungkonzept & künstlerische leitungEstefania Mirandabeiträge Tanzcompagnie KonzertTheater Bern, Berner GästeLSDcutbesetzungkonzept & künstlerische leitungEstefania Mirandachoreografie & tanz TanzcompagnieKonzert Theater BernTermine09. Nov 201321. Dez 201311. Jan 201408. Feb 201402. Mrz 201412. Apr 201410. Mai 2014vidmar 2«Die Kunst isteine Tochter derFreiheit.»LABORATOIRE SWISS DE LA DANSE |TANZWERKSTATT UND KOMMUNIKATIONSLABORHier spielt die Kunst!Um ein Kreislaufstimulans zu entwickeln, synthetisierte derSchweizer Chemiker und Autor Albert Hofmann 1938 verschiedeneAmid-Derivate der Lysergsäure, darunter erstmals dasDiethylamid lsd, das er im Selbstversuch testete.Die Tänzer der Compagnie testen gemeinsam mit Künstlernder Berner Szene ihre Kreativität und berauschen sich an ihrerTanzlust. Bestehend aus einer Mischung aus Improvisationen,Repertoireausschnitten, Interviews und Gastauftrittenvon Tänzern, Musikern oder Sängern, ist jeder Abend ein Unikatmit jeweils eigenem Thema. «lsd» ist Gestalt gewordeneTanz- und Lebenslust, ist aufregend und immer in unmittelbarerNähe zum Publikum. Die intime Atmosphäre ermöglichtallen Tanzliebhabern, das kreative Potential der Künstlerhautnah zu erleben und sich ein persönliches Bild von denEnsemblemitgliedern zu machen. Immer neu und anders,immer unverbindlich und unterhaltsam, dennoch von fundiertemInformationscharakter, bietet «lsd» Einblicke in diekreativen Produktionsprozesse des Tanzes.«lsd» bringt regelmässig Tanz, Musik, Berner Künstler, Tänzerund Publikum zusammen und ist der ultimative Treffpunktfür alle Berner Tanzjunkies!CINEMA UNLEASHES DANCE | URAUFFÜHRUNGENTänzer machen ihren Gedanken Beine: Junge choreografischeTalente der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern nähern sichauf individuelle Weise ausgewählten Filmen und präsentiereneigene Interpretationen. Unter Verwendung von Musikstückenund Bildern, die aus dem Film bekannt sind, widmen sie sich derAuseinandersetzung mit cineastischen Vorbildern. In der Saison2013 / 14 steht «cut 1» unter dem Motto «Animationsfilme».Ratatouille Remy ist ein Meisterkoch. Allerdings ist er eineRatte und somit in keiner Küche gern gesehen. Um trotzdemkochen zu können, verbündet er sich mit dem kulinarisch unbegabtenLinguini. «Ratatouille» ist ein oscarprämiertes Plädoyerfür Familiensinn und Freundschaft, gegen Vorurteile und elitäreÜberheblichkeit.Persepolis ist ein preisgekrönter französischer Film. Die achtjährigeMarjane erlebt die Folgen der Iranischen Revolution.Als Jugendliche rebelliert sie auf ihre eigene Weise. Um sievor Schlimmerem zu bewahren, wird Marjane nach Wien geschickt.Schon bald taucht sie in die dortige Subkultur ein. Aberihre Heimat lässt sie nie los.Waltz With Bashir ist ein animierter Dokumentarfilm desRegisseurs Ari Folman, der 1982 als israelischer Soldat währenddes ersten Libanonkrieges im Libanon stationiert war. Auf derSuche nach der historischen Wahrheit greift er die politischeVergangenheit auf. Poetische Bilder und Musik verwandelnZeugeninterviews und Dokumentarmaterial in ein bewegendesZeugnis der Entmenschlichung im Krieg.Premiere05. März 2014VIDMAR 1Termine06. Mrz 2014friedrich schiller


48tanz––49besetzungkonzept & künstlerische leitungEstefania MirandaTanzcompagnie Konzert Theater BernDANCE ANDTHE CITYMambo 3 XXIDemo-N /CrazyMambo 3 XXIchoreografie George Céspedesbühne & kostüme George Céspedesmusik Beny Moré, Nacional ElectrónicaDemo-N / Crazychoreografie Rafael Bonachelbühne & kostüme Carlos Díazmusik Nina Simone, Estrella Morente,Bebe, Julia WolfeTerminefinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.ch«Ein Werkentsteht aus derBegegnungzwischen einerIntention und einerAufmerksamkeit.»ORTsSPEZIFISCHE TANZPERFORMANCES | TÄNZEREROBERN DIE STADT«Dance And The City» sind einzigartige, ortsspezifische Tanzperformances,die den Tanz aus dem Theater heraus und in dieStadt hinein tragen. Freuen Sie sich auf Flashmobs sowie aufbesondere Tanzinteraktionen und Performances an Orten, andenen Sie keinen Tanz erwarten.Zum Teil ohne Vorankündigung und spontan erobern die Tänzerneue Räume. Die Choreografien erforschen öffentliche Plätze,untersuchen architektonische Gegebenheiten und werden dabeiselbst zum bewegten, lebendigen Kunstwerk. Die ungewöhnlichenAufführungsorte werden so bespielt, dass die Taten demRaum und der Raum den Taten eine neue Bedeutung geben. DieRaumerkundung spiegelt sich im Tanz wider und erschafft Momentaufnahmenverschiedener Berner Orte. Gleichzeitig lädtsie zu einer Tanzreise ein, deren Ausgangs- und Zielpunkt Bernist. Die Grenzen zwischen Improvisiertem und Vorproduziertem,sozialer Interaktion und ästhetischer Rezeption werdendurchbrochen und verwischt. Ein beeindruckendes Tanzerlebnissowohl für die Beteiligten als auch für die Zuschauer.Danza Contemporánea de Cuba | Gastspiel im Rahmenvon Migros Kulturprozent Tanzfestival: StepsDie 1959 im Jahr der kubanischen Revolution gegründeteDanza Contemporanea de Cuba ist ein vibrierendes Ensemblefür zeitgenössischen Tanz. Ihre Dynamik gewinnt dieCompagnie aus der Virtuosität ihrer Tänzerinnen und Tänzer,die an Kubas zahlreichen Tanzakademien ausgebildetwurden und deren Vielseitigkeit von afro-karibischem undzeitgenössischem Tanz über modernes Theater bis zum europäischenBallett reicht. Die Danza Contemporánea de Cubatourt international, seit Ende der 1990er-Jahre arbeitet siemit Choreografen aus aller Welt zusammen. In Bern präsentiertdie Compagnie im Rahmen des Tanzfestivals Steps zweiChoreografien.« Mambo 3 xxi », das Stück des Kubaners George Céspedes, isteine explosive Reflexion der in Lateinamerika inzwischenkommerzialisierten Mambo-Musik. In «Demon-N/ Crazy» desSpaniers Rafael Bonachela, einem neuen Star der internationalenChoreografenszene, ringen die Tänzerinnen und Tänzermit den Dämonen der Erotik. Beide Stücke bieten Einblickein Kubas Gegenwart – über die politischen Schranken hinweg.Danza Contemporánea de CubaTermin30. April 2014stadttheatergérard genette


5051


54spielzeit 2013.2014––55schauspielpremierenKÖNIG LEARCABARETMESSERMORD: KLINGE STECKTE NOCH IN DERBRUSTFARM DER TIEREKLEINER KÖNIG KALLE WIRSCHDIE OPFERUNG VON GORGE MASTROMASMARIA STUARTTIEF IN EINEM DUNKLEN WALDBIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTERVOLPONE ODER DER FUCHSICH WERDE HIER SEIN IM SONNENSCHEINUND IM SCHATTENHUNGER FOR TRADEWIEDERAUFNAHMENDER GOALIE BIN IGDAS BEKENNTNIS EINES MASOCHISTENKRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRe HIERTRILOGIE DER TRÄUMER


56schauspiel––57REDENWIR NOCHÜBER UTOPIEN, GEHEN WIR INS THEATER – ODER LIEBERESSEN?Wie wird unsere Zukunft sein ? Welche Utopie werden wiruns noch erlauben ? Viel Arbeit und wenig Geld ? Wenig Arbeit,dafür viel Freizeit? Oder einfacher: Wird Geld nichtmehr nötig sein ? In der «Trilogie der Träumer» fragt sich diesPhilipp Löhles trauriger Held Gospodin und sein Autor forschtweiter: Philipp Löhle wird unser Hausautor 2013 / 14. Derdeutsch-schweizerische Autor, aufgewachsen in Baden-Baden,untersucht erstmals in seinem Leben die unbekannte Heimat:die finanzstarke, traditionsbeflissene Schweiz.Dieses kleine Land hat Anfang 2013 mit seiner Volksabstimmungzur «Abzocker-Initiative» weltweit überraschend ein deutlichesSignal gesetzt. Eines, das viele Menschen erst einmal optimistischstimmt. Nicht Geld, noch Götter und auch nicht der Marktsollen das Weltgeschehen lenken, sondern der Bürger. Und dieEntlohnung ist nicht willkürlich, nicht (schein-) heilig, sonderngerecht. Oder etwa nicht ? Wenn wir tatsächlich nicht mehr daranglauben sollen, dass Geld und Märkte die Welt regieren können,dann müsste jeder selbst sich wieder als Akteur ins Spielbringen. Aber was hält uns davon ab ?In unseren klassischen und auch gegenwärtigen (Theater-) Dramenstehen Könige und Machthaber auf dem Prüfstein. IhreMotive sind damals wie heute Gier nach Macht, Erfolg undAnerkennung. Es liegt an uns, die Zeichen richtig zu deuten –und uns selbst in Bezug zu setzen.Die Protagonisten werden sein: der grosse King Lear, der kleineKönig Kalle Wirsch, die schottische Königin Maria Stuartund der Wirtschaftsemporkömmling Gorge Mastromas. Sieheissen aber auch Sally Bowles, einfach «die Schweine» oderVater Otto und Mutter Linde oder noch bezeichnender: HerrBiedermann. Sie alle sind keine Opfer. Doch im Widerstreitzwischen Gier und Moral wird der eine oder andere Bemächtigteunwiederbringlich seine Seele samt Verstand auf demAltar des Erfolges geopfert haben. Bei zwei sehr unterschiedlichenProjekten am Ende unserer Spielzeit 2013 / 14 können Sieselbst sich als Handelnde neu entdecken. Bei unserer Bühnenadaptiondes Romans «Ich werde hier sein im Sonnenscheinund im Schatten» können Sie mit dem Helden tatsächlich aufdie Reise gehen – und in einen (Theater-) Bus einsteigen. Ernimmt Sie mit auf eine utopische, fiktionale Zeit- und Weltenreiseund führt Sie in einen Bunker ausserhalb Berns.Das zweite Projekt – «Hunger for Trade» – ist eine internationaleKoproduktion und führt Sie geradewegs ins Schlachthaus(-Theater). Auch hier haben Sie als Akteur die Chance, Verantwortungzu übernehmen: Welche Rolle wollen Sie als Konsumentin der globalen Lebensmittelindustrie spielen ? Sindwir darin Opfer oder Täter ? Macher oder ohne Macht ? WelcheHandlungsspielräume haben wir beim Essen ?Bevor Sie in der nächsten Spielzeit berechtigterweise Ihr allabendlichesNachtessen planen: Folgen Sie uns im Theater undmit dessen Mitteln auf eine hoffentlich mutige gemeinsame Entdeckungsreisein das Innerste der Schweiz – im Hinblick auf neueAussichten. Und danach wird vernünftig gegessen. Versprochen!Iris Laufenberg,schauspieldirektorin


5859schauspiel––henriette blumenauphiline bührer*michael frei, Schauspielmusiksophie hottinger mona kloos jonathan loosliheidi-maria glössner*pascal goffinbenedikt greinerstéphane maederandri schenardimarcus signer** Gast


60schauspiel––milva starkstefano wenkjürg wisbachzuschauen61ist aucheinekunst


62schauspiel––63KöniglearWilliamShakespeareEs beginnt wie in einem Märchen: Ein alter König dankt ab undteilt sein Reich unter seinen Töchtern auf. Doch da seine Lieblingstochternicht in der erwarteten Weise ihre Liebe zu ihmäus sert, verstösst er sie und schlägt ihr Drittel den beiden älterenSchwestern zu. Er will lediglich die Königswürde behaltenund abwechselnd bei einer von beiden wohnen. Doch schonbald verstört der Vater die Gastgeberinnen mit seiner Lebenslust,so dass sie ihn schliesslich vor die Tür setzen.Sind die reich beschenkten Töchter böse Biester, die dem Alteneinen guten Lebensabend nicht gönnen oder lebt der Senior aufdem Rücken der Kinder anarchistisch-rücksichtslos seine neugewonnene Freiheit aus ? Oder ist sein Wahnsinn gar eine Formvon Demenz ? Wie oft bei Shakespeare sind die Motive rätselhaftund die Charaktere so vielschichtig, dass sich diese Fragen nichteindeutig mit Ja oder Nein beantworten lassen, vielmehr Spielraumfür Interpretation geben.besetzungregie Lisa Nielebockbühne & kostüme Sascha Grossausstattungsmitarbeit Michaela Kratzerdramaturgie Jan Stephan Schmiedingpremiere12. Oktober 2013Stadttheaterweitere termine23. Okt 201327. Okt 201309. Nov 201316. Nov 2013* 24. Nov 201307. Dez 201310. Dez 201319. Dez 201305. Jan 201424. Jan 201422. Feb 2014* Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der bekb | bcbeFakt ist, dass Lear, von seinen älteren Töchtern verstossen, durchdie Welt irrt. Er ist scheinbar wahnsinnig geworden, begleitetnur von einem Narren und dem treuen Grafen von Kent. In einerSturmnacht wird das seltsame Trio um einen nackten, jungenMann ergänzt, der sich seinerseits aus Verzweiflung überseinen Vater in den Wahnsinn geflüchtet hat.Undank der Kinder und Willkür der Eltern, echte geistige Umnachtungund Wahnsinn als Schutzfunktion des Verstandes,dazu die professionelle Verrücktheit des Narren und die wahnsinnigenNaturgewalten in der Sturmnacht auf der Heide – dieBegegnung der drei Verrückten und ihr philosophisches Gesprächist Höhe- und Wendepunkt des Dramas, das zeigt, wiedünn der Firnis der Vernunft, wie ungeschützt der Menschsämtlichen Kräften der Natur ausgesetzt und wie sehr er nichtsweiter als ein nacktes, armes Tier ist, sobald er aller Ämter,Würden und äusserlichen Statuszeichen entkleidet ist.«Aushalten mussder Mensch. /Sein Abgang ausder Welt ist wieseine Ankunft: /Bereit sein ist alles.»


64schauspiel / berner symphonieorchester––65premiere13. Oktober 2013Vidmar 1weitere termine17. Okt 201327. Okt 201302. Nov 201305. Nov 201309. Nov 201326. Nov 201307. Dez 201310. Dez 201315. Dez 201320. Dez 201322. Dez 201331. Dez 201307. Jan 201418. Jan 201422. Feb 201414. Mrz 201412. Apr 201404. Mai 201401. Jun 2014CABARETJOHNKANDER,FRED EbB,JOEMASTEROFFmusicalBuch von Joe Masteroff nach dem Stück «Ich bin eineKamera» von John van Druten und der Erzählung vonChristopher Isherwood; Musik von John Kander,Gesangstexte von Fred Ebb; Deutsch von Robert Gilbert;Fassung von Chris Walker«Money makes the world go round». – Und weil das so ist, muss jederselber sehen, wo er bleibt. Fräulein Schneider zum Beispiel hatim Alter von über 60 Jahren ihre grossbürgerliche Wohnung ineine Art WG verwandelt, um über die Runden zu kommen. Eineder Mieterinnen verdient als Prostituierte ihren Lebensunterhalt,Herr Schulz steht täglich 14 Stunden in seinem Obstladen.Mit ihm erlebt Fräulein Schneider das unverhoffte Glück späterLiebe, dem jedoch der Umstand, dass Herr Schulz Jude ist, einschnelles Ende macht – wir befinden uns im Berlin der späten20er Jahre. Fräulein Schneiders dritter Mieter ist der junge AmerikanerClifford Bradshaw, der hofft, in Berlin Stoff für einenRoman zu finden.Cliff stürzt sich in den Partytaumel, feiert die Nächte durch undgeniesst sein junges Leben in vollen Zügen. Nicht ganz unbeteiligtdaran ist Sally Bowles, «das verrückteste Mädchen der Welt»und der Star des Kit-Kat-Clubs, in die er sich am ersten Abendin Berlin verliebt. Sally zieht kurzerhand in sein WG-Zimmerein und wird wenig später schwanger. Cliff, der bereit ist, seinenTraum von der Schriftstellerei an den Nagel zu hängen undmit einem Job seine Kleinfamilie durchzubringen, erkennt, dassdie politische Situation immer bedrohlicher wird, und bestehtdarauf, das Land zu verlassen. Sally jedoch ist blind für die politischenVeränderungen um sich herum, verschliesst Augen undOhren für das Offensichtliche und opfert das Kind, das sie erwartet,ihrer mehr als unsichereren Karriere im Showbiz.Das Musical «Cabaret» schildert Überlebensstrategien in Umbruchszeiten:Viele tanzen wie Sally Bowles auf dem Vulkanund wollen nicht aufwachen – und einige begreifen wieClifford Bradshaw mit schmerzlicher Klarheit, dass der einfachsteWeg nicht immer der beste ist … Über die Zeiten hinweg ist«Cabaret» eine Aufforderung, nicht wegzusehen, wenn gesellschaftlicheVeränderungen geschehen, sich nicht in Traumweltenzu flüchten, sondern wachen Sinnes die Machtverschiebungenwahrzunehmen.besetzungmusikalische leitung Michael Freiregie Mathias Schönseechoreografie Patrick Staufbühne Doreen Backkostüme Christine Hallerdramaturgie Karla MäderBerner Symphonieorchester«Alle haben so einekrankhafte Sucht,sich zu amüsieren.Wenn das ein Filmwäre, weisst du,was dann passierenwürde? Ein Vulkanwürde ausbrechenoder eine riesigeSturmflut kommen.»Unter dem Patronat der


66schauspiel––67MESSER-MORD:KLINGESTECKTENOCHIN DERBRUSTKennen Sie Woyzeck ? Fast jeder wird diese Frage mit ja beantworten.Denn fast jeder kennt «Woyzeck», diesen ersten Underdogder Weltliteratur, mit dem Büchner einer ganzen Klassevon Menschen eine Stimme verlieh. Fast jeder kennt auch einenWoyzeck, jemanden, der am Rande der Gesellschaft lebt.Gemeinsam mit Haftentlassenen bringt das Wiener PerformancekollektivGod’s Entertainment «Woyzeck» auf die Bühne. Zusehen ist aber mitnichten eine Inszenierung von Büchners Text.Vielmehr erzählen die ehemaligen Gefangenen von ihren Straftaten,die auf Neid, Eifersucht oder Verzweiflung beruhten. Siespielen ihre eigene Geschichte. Sie sind Woyzeck. Das Interesseliegt dabei auf dem Augenblick, in dem der Entschluss gefasstwird, eine Straftat zu begehen, die anschlies send auch tatsächlichausgeführt wird. Doch während das öffentliche Interesseam Verbrechen abflacht, sobald die Täter verurteilt sind, verfolgtGod’s Entertainment die Geschichten der Täter weiter.Gleichzeitig spielt der Abend aber auch mit den Erwartungender Zuschauer. Wie stellt man sich selbst dar, wie wird manwahrgenommen, was heisst es, seinen Platz innerhalb der Gesellschaftzu verlieren? Wie gestaltet sich die wiedergewonneneFreiheit nach der Haftentlassung ? Und wie hätte sich wohlWoyzeck resozialisiert, wenn er in die Mühlen der Justiz geratenwäre ? Die Geschichte beginnt mit dem Ende von BüchnersWoyzeck-Fragmenten und fragt danach, wie es weitergeht miteinem Leben, in dem man straffällig geworden ist.von und mitGod ’s Entertainmentund Haftentlassenenpremiere23. Oktober 2013vidmar 1weitere termine24. Okt 201325. Okt 201326. Okt 2013NACH GEORG BÜCHNERS « WOYZECK »SCHLACHTHAUS THEATER BERN ZU GAST IMKONZERT THEATER BERNDie Arbeiten von God’s Entertainment bewegen sich in den BereichenPerformance, Happening, Visual-Art und Sound. Die grosseQualität der radikalen Performancegruppe God’s Entertainment,die ein wesentlicher Bestandteil der freien Szene und des europäischenTheaters ist, liegt in ihrer Experimentierfreude und inder Fähigkeit, Dinge beim Wort zu nehmen.«Die Gier warschuld, dass es nichtfunktioniert hat.»


68schauspiel––69premiere08. November 2013Vidmar 1WEITERE TERMINE13. Nov 201314. Nov 201305. Dez 201311. Dez 2013FARMDER TIEREGeorgeOrwellEine Produktion des Jugendclubsvon Konzert Theater BernKurz vor seinem Tod hat Old Major, preisgekrönter Zuchteberund Vater von 400 Schweinen, einen Traum: Er sieht eine Welt,in der alle Tiere friedlich nebeneinander leben. Die Tiere aufder «Herren-Farm» lauschen andächtig seiner nächtlichen Vision,die das Gegenteil dessen beschreibt, was sie täglich erlebenmüssen: Mr. Jones, der Besitzer der Farm, ist ein Säufer und Tierschänder,der die Vierbeiner schlecht behandelt, hungern undschuften lässt.Kurzerhand besinnen sich die Tiere auf ihre Stärke und zahlenmässigeÜberlegenheit und jagen Mr. Jones vom Hof. Jetzt sindsie die Herren auf der Farm, die von nun an «Farm der Tiere»heisst. Es beginnt eine friedliche Zeit, in der sieben Gebote dasZusammenleben regeln und bei Fahnenappellen die motivierendeHymne «Tiere Englands» gesungen wird. Nach wie vor ist dasFutter knapp und die Arbeit hart, aber mit der Aussicht auf einebessere Welt geht alles leichter von der Hand bzw. von Pfote,Kralle oder Huf. Man versucht sogar, sich ein paar menschlicheKulturleistungen anzueignen – das Alphabet zum Beispiel.Doch da manche Tiere zwar über ungeheure Körperkräfte verfügen,nicht jedoch mit übermässig grossen Geistesgaben gesegnetsind, lernen eigentlich nur die schlauen Schweine lesenund schreiben. Aufgrund dieser Überlegenheit reissen sie dasRegime auf dem Hof mit zunächst subtilen, später brachialenMethoden an sich, und bald ist die Gegenwart nicht viel andersals die Vergangenheit: Die Schweine sind vermenschlicht, beutendie anderen Tiere aus, und am Ende kann man nicht malmehr erkennen, wer Schwein und wer Mensch ist.1945 geschrieben, schildert die «Farm der Tiere» die Pervertierungursprünglich demokratischer Prinzipien zu einem demagogischenHerrschaftsmodell – ein eindrückliches (und trotzdemhumorvolles) Warnzeichen. Zurückblickend und vorausschauendverarbeitet Orwell historische Erfahrungen mit Diktaturenund Terrorregimes und reflektiert die Gefährdung der Freiheitdurch Machtanmassung und blinde Gefolgschaft.besetzungregie Jens Daryousch Ravaridramaturgie Sabrina Hofertheaterpädagogik Gabriele Michel-Frei«Alle Tiere sindgleich. Aber manchesind gleicher.»


70wiederaufnahme––71DERGOALIEBIN IGPedroLenzSo richtig viel Glück hat er nicht gehabt im Leben, der Goalie. Zuletztwar da diese dumme Sache mit einem Gefallen, den er seinemKumpel Ueli getan hat und für den er ein Jahr in den Knastgewandert ist. Pech gehabt! Ein Jahr später ist alles Schnee vongestern, die Strafe abgesessen, die Rechnung beglichen, Goaliewagt einen Neuanfang. Er findet eine Wohnung (über Beziehungen)und sogar einen Job (über Beziehungen). Und als die schöneRegula, Bedienung in seiner Stammbeiz Maison, um die er ausdauernd,aber bislang vergeblich und teilweise ehrlich gesagtauch ziemlich dämlich geworben hat, mit ihm nach Spanienin die Ferien fährt, ist das Glück fast schon zum Greifen nah.Aber wie so oft schlägt das Schicksal Goalie auch hier wiederein Schnippchen …Ein sympathisches Stehaufmännchen ist der Goalie von PedroLenz, der es immer wieder schafft, sich an den eigenen Haarenaus dem Sumpf zu ziehen, in den er immer wieder fällt.besetzungregie Till Wyler von Ballmoosbühne & kostüm Evi Bauerdramaturgie Sabrina Hofermit Jonathan LoosliDie Erfolgsinszenierung der vergangenen Spielzeit wird von TillWyler von Ballmoos (Regie) weiterentwickelt und von Evi Bauer(Bühne) räumlich neu arrangiert. Diese Adaption für die Vidmar1 entführt das Publikum in die zwar kalte, aber zauberhafteSchneelandschaft des Schummertals und hebt so Goalies indivi-wiederaufnahme29. November 2013Vidmar 1weitere termine06. Dez 201308. Dez 201317. Dez 201312. Jan 201431. Jan 201412. Mrz 201402. Apr 2014Uraufführungduellen Kampf sowie sein Ringen um Wärme und Anerkennungin eine grössere Dimension.«Die One-Man-Show erzeugt eine grosse Kraft: ‹Der Goalie bin ig› istwitzig und voller Humor, gleichzeitig aber auch tieftraurig und herzzerreissend.»(basil weingartner, berner kulturagenda,12. 12. 2012)«Ein ziemlich berauschender Abend: Pedro Lenz’ Erfolgserzählung ‹DerGoalie bin ig› überzeugt auch als Theaterstück auf der Vidmar-Bühne.»(regula fuchs, der bund, 17. 12. 2012)«Im Zusammenspiel mit der Bühne, die sich nach und nach in ein Schlachtfeldaus Schneematsch verwandelt, begeistert Jonathan Loosli mit Timingund Körpereinsatz.» (céline graf, berner zeitung, 17. 12. 2012)«Gschichte si nidwi Zähn, wo numezwöi Mou chöme.D Gschichte wachsenimmer wiedernoche.»


72schauspiel––73premiere01. Dezember 2013Stadttheaterweitere termine02. Dez 201303. Dez 201308. Dez 201309. Dez 201310. Dez 201311. Dez 201312. Dez 201313. Dez 201324. Dez 201326. Dez 201302. Jan 201412. Jan 201419. Jan 201402. Feb 201416. Mrz 2014KLEINERKÖNIGKALLEWIRSCHTildeMichelsKINDERSTÜCK FÜR ALLE AB 6 JAHRENWie jedes Kind weiss, haust unter der Erde das Volk der Erdmännchen.Seit 1000 Jahren wird es gut und gerecht vonKalle Wirsch regiert, Herrscher über die Stämme der Wolde,Trumpe, Wirsche, Gilche und Murke. Zur Zeit hat Kalle Wirschallerdings allen Grund, etwas unwirsch zu sein, denn ihm wirdder Thron streitig gemacht. Zoppo Trump, Stammesfürst derTrumpe, fordert Kalle Wirsch nach alter Erdmännchensitte zumZweikampf, der drei schwierige Aufgaben umfasst: einen Steinmit der Hand durchstossen, einen Kristall zum Wachsen bringenund den Gegner durch blosse Gedankenkraft schrumpfen lassen.Doch da Pünktlichkeit die Höflichkeit der Könige ist, besagtdas alte Erdmännchengesetz folgendes: Erscheint der Throninhaberzu spät zum Zweikampf auf der Erdmännchenburg, fälltdie Krone kampflos an den Herausforderer. Diesen Umstand willsich Zoppo Trump zunutze machen, der nicht nur fies, sondernauch feige ist. Mit der Hilfe seines Kumpans, einer Ratte, stellt erKalle Wirsch eine Falle nach der anderen – in die jener eine nachder anderen nicht hineinfällt. Pünktlich erscheint Kalle Wirschauf der Erdmännchenburg, und der Zweikampf beginnt.Der kleine König, der ein grosser (wenn auch etwas grummeliger)Herrscher ist, stammt von der deutschen KinderbuchautorinTilde Michels (1920 – 2012). Berühmt wurde Kalle Wirschals Marionette der Augsburger Puppenkiste, einem grossen Publikumbekannt durch die Verfilmung des Marionettentheatersdurch das deutsche Fernsehen im Jahre 1970. Diese Verfilmungenlassen noch heute kleine (und grosse) Kinderherzen höherschlagen. Für Kinder ist es eine Geschichte zum Mitfiebern, fürErwachsene zum Lachen. Die grossen Konflikte eines Königsdramasspielen sich hier im Kleinformat ab: Gut gegen Böse, Hinterlistgegen Ehrlichkeit, Opportunismus gegen Freundschaft.Bloss, dass im Kinderstück am Ende das Böse auf ein unschädlichesFormat zurechtgeschrumpft wird.besetzungregie Rüdiger Burbachbühne Beate Faßnachtkostüme Jessica Kargemusik und geräusche Dominik Blumerdramaturgie Karla Mäder«Kronen sind dummesMenschenzeug.Wir Unterirdischenbrauchen keineKronen.»


74schauspiel––75premiere29. Januar 2014Vidmar 2weitere terminefinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.chDIEOPFERUNGVONGORGEMASTRO-MASDennisKellySchweizer ErstaufführungGorge Mastromas ist das Ergebnis einer nicht besonders leidenschaftlichenLiebesnacht im Sommer 1976; ein durchschnittlicherMensch, der als Kind und Jugendlicher auf der Beliebtheitsskalaeher «im oberen Drittel der unteren Hälfte» angesiedelt war.Eine Art Teufelspakt verschafft dem jungen Gorge das Wissendarum, wie man in der Welt weiter kommt: «Erstens: Wenn duetwas willst, nimm es dir. Zweitens: Um dir alles zu nehmen,was du willst, brauchst du nichts weiter als absoluten Willenund die Fähigkeit, aus tiefstem Herzen zu lügen. Drittens: (…)Bereue nichts, niemals, nie.» Mit diesem Wissen wechselt Gorgemühelos von der Seite der Verlierer auf die der Gewinner, löstsich von seiner Familie, glaubt nur noch an seine eigene Wahrheit,wird reich und mächtig. Als Unternehmer befehligt er baldein Firmenkonglomerat aus Medien, pr und Kommunikationsanbieternund hat mit Mitte dreissig alles, was er sich wünschenkann. Mit List und Tücke sogar die Frau, die er unbedingt habenwollte.Doch dann deckt sein Bruder die Wahrheit hinter all den Lügenauf und muss dafür mit dem Leben bezahlen. Gorge bleibt alleinzurück, mit einem schwarzen Loch an der Stelle, wo andereMenschen so etwas wie ein Herz haben. Jahre später, vielleichtum das Jahr 2045 herum – Gorge ist inzwischen ein steinreicher,einsamer, alter Mann – kommt der Tod in Gestalt eines jungenMannes, der mit ihm über die Zeiten verwandtschaftlich verbundenist und ihm endlich die Augen öffnet: Gorge ist ein Opferauf dem Altar des Erfolgs. Er hat seine Seele gegeben füralles Falsche, Finstere, Faule, das die Welt beherrscht.Woher kommen und nach welchen Prinzipien leben und handelndie global player, die das Geschick der Welt in ihren Händenhalten? Und was ist der Preis, den sie dafür zahlen? Mit den einfachenMitteln des Erzähltheaters, das immer wieder von Spielszenenunterbrochen wird, zeigt Kelly, komplex wie in einemRoman, ein Schicksal, das es mit den grossen Königsdramen derKlassik aufnehmen kann.besetzungregie Nina Gühlstorffbühne Frank Holldackdramaturgie Sabrina Hofer«Ich mache sie,ich mache dieseScheiss-Welt,Menschen wie ich,sie gehört uns.»


76schauspiel––77premiere07. Februar 2014Stadttheaterweitere termine20. Feb 201401. Mrz 201413. Mrz 201421. Mrz 201411. Apr 2014* 13. Apr 201421. Apr 201401. Mai 201416. Mai 201421. Mai 2014* Mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der bekb | bcbeMARIASTUARTFriedrichSchillerUnter dem Patronat desDie schöne, leidenschaftliche, stolze Schottin Maria Stuart istals Kronprätendentin in England unter Verstoss gegen jeglichesVölkerrecht unter Hausarrest gestellt. Maria fühlt sichzwar nicht unschuldig, hat aber in 19 Jahren Haft jeden Machtanspruchaufgegeben, zu demütiger Frömmigkeit gefundenund die Schuld ihrer Meinung nach abgesessen.«Umgeben rings von Feinden» regiert ihre englische CousineElisabeth als starke Königin, die mit erfolgreicher Kriegsführungund kluger Politik England befriedet hat. Als unehelichesKind und unverheiratete Frau lebt sie allerdings mit der Angst,ewig um den Thron bangen zu müssen, den sie spätestens nachihrem Tod an die katholische Maria oder deren Erben abgebenmüsste.42 englische Richter haben Maria Stuart nun zum Tode verurteilt,und Elisabeth obliegt es, dieses Todesurteil in letzter Instanzzu bestätigen oder aufzuheben. Die Herrscherin, die ihrVolk mehr lieben soll als sich selbst, die dessen Wohlergehenauch über den eigenen Tod hinaus erhalten will, entscheidetsich für das Todesurteil – und bleibt allein zurück, verlassenvon ihren männlichen Beratern, die ihr Heil anderswo suchen.Heute sind weltweit 20 der 180 Staatsoberhäupter Frauen. InFriedrich Schillers Königinnendrama, geschrieben 1800, kämpfenzwei Frauen in Spitzenpositionen mit den ihnen zur Verfügungstehenden Mitteln dafür, in einer Männerwelt anerkannt,geachtet und gerecht behandelt zu werden. Staatsraison gegenGewissen, privates Gefühl gegen politisches Interesse – an dieserKonfliktlinie richtet Schiller die Handlung des Stückes aus.Daneben ist «Maria Stuart» aber auch eine geschichtsphilosophischeBetrachtung darüber, wie sich (irdisches) Recht und(himmlische und irdische) Gerechtigkeit zueinander verhalten;es beschäftigt sich mit der Rolle, die das Gewissen desMächtigen als letzte seelische Instanz spielt, und stellt auchheute noch die Frage, welchen Preis Frauen in Machtpositionenbezahlen.besetzungregie Stephan Rottkampbühne Robert Schweerdramaturgie Jan Stephan Schmieding«Die Welt /glaubt nichtan die Gerechtigkeitdes Weibes, /Sobald einWeib das Opferwird.»


78schauspiel––79einNeuesstückPhilippLöhleDer in Berlin lebende Philipp Löhle ist einer der bekanntestendeutschsprachigen Autoren mit Schweizer Pass, der hierzulandenoch weitgehend unbekannt ist. Er hat uns folgendes zu seinenPlänen geschrieben:«Was ist das eigentlich: ein Land ? Wo fängt das an und wo hört es aufund wer hat das festgelegt ? Manchmal (vielleicht sogar meistens) sinddie Grenzen ja gar nicht besonders geschickt gewählt, trennen Gruppen,Ethnien, Familien. Das Ergebnis: Konflikte.Andere Länder müsste es vielleicht gar nicht geben. Zum Beispiel fängtdoch die Schweiz geografisch genau da an, wo die Erdoberfläche ungemütlichwird und hört da auf, wo es wieder besser wird, weil flacher. Undtrotzdem haben sich die Bewohner dieser Täler, so unterschiedlich sie auchsind, zu einem Verbund zusammengeschlossen. Dabei könnte man dochdie Schweiz ganz leicht aufteilen. Den deutschsprachigen Teil an die Deutschen(und ein bisschen was an die Österreicher), den französischsprachigenTeil an die Franzosen, und das Tessin an die Italiener. Die Schweizwäre dann weg und die andern drei Länder hätten ein paar Berge mehr.Und? Wäre das schlimm ?besetzungregie Volker Hessebühne & kostüme Elisa Alessidramaturgie Karla Mäderpremiere08. Februar 2014Vidmar 1weitere termine21. Feb 201423. Feb 201408. Mrz 201415. Mrz 201430. Mrz 201408. Mai 201410. Mai 201413. Mai 201403. Jun 201420. Jun 2014UraufführungIM RAHMEN von STÜCKLABOR BASELJa klar wäre das schlimm, weil die Schweiz doch auch für manche Menschen(hauptsächlich Schweizer!) Heimat ist. Und was ist das jetzt wieder:Heimat? Lässt die sich an einem Wort (Schweiz) festmachen? Ist Heimatnicht viel eher Sprache? Also ist Heimat ein Ort. Aber dann ist es ja wiederegal, wie der heisst. Was ist dann Heimat? Essen? Trinken? Freunde?Eltern? Lieblingsfilme? Bücher? Theaterstücke?»Vor Jahren war Philipp Löhle Regieassistent bei Volker Hesse,einem der «Urgesteine» der Schweizer Theaterlandschaft, derin den 70er Jahren auch in Bern am Stadttheater als Regisseurarbeitete. Jetzt finden die beiden in Bern wieder zueinander:Löhle, inzwischen erfolgreicher Autor, und Hesse, inzwischen vorallem Förderer und Mentor des Nachwuchses, der nur noch ausgewählteStücke inszeniert, zuletzt die Tellfestspiele in Altdorf.«Ich werde siesuchen. Die Heimat.Und zwar alserstes bei einerAlpenüberquerung.Zu Fuss. Und ohneElefanten!»


80schauspiel––81Premiere29. März 2014Stadttheaterweitere termine05. Apr 201415. Apr 201402. Mai 201406. Mai 201414. Mai 201415. Mai 201422. Mai 201423. Mai 2014BIEDER-MANNUND DIEBRAND-STIFTERMax FrischNichts als Sorgen hat er, der Fabrik- und EigenheimbesitzerGottlieb Biedermann: Seine herzkranke Frau verträgt keine Aufregung;ein langjähriger Mitarbeiter fordert unverschämterweiseseinen Anteil an der Erfindung des Haarwassers «Hormoflor»; undvor allem hat er Angst, Opfer eines Brandanschlags zu werden.Eines Tages bittet ein gewisser Herr Schmitz um Obdach, undBiedermann ist schwach genug, diesem in einer Anwandlung vonGrosszügigkeit seinen Dachboden als Schlafquartier anzubieten.In der Folge ignoriert er mit grosser Konsequenz alle Anzeichendafür, dass dort oben einer jener Brandstifter haust, von denener täglich in der Zeitung Horrormeldungen liest. Nicht nur, dasser das Auftauchen eines zweiten Kumpans toleriert, Biedermannwill förmlich nicht die Benzinfässer sehen, die bald auf seinemDachboden auftauchen, assistiert sogar beim Anbringen der Lunteund weiss sich am Ende nicht anders zu helfen, als zu versuchen,die beiden Brandstifter mit einem Gänsebraten zu korrumpieren.Was natürlich schief geht – denn Freundschaft lässt sichnicht mit Schwäche erzwingen.Und all das tut Biedermann nur aus Angst, als das wahrgenommenzu werden, was er in Wirklichkeit ist: ein humorloser, ängstlicherSpiesser, der sich von allem, was anders und fremd ist, insBockshorn jagen lässt. Die Methode der beiden Brandstifter: MitUnterwürfigkeit erschleichen sie erst sich einen Platz im HaushaltBiedermanns, der sich darin sonnen kann, besser, wenigermisstrauisch als andere zu sein, und mit der Frechheit desjenigen,der die wunden Punkte des Gegenübers erkannt hat, behauptensie dann diesen Platz. Eine wahrhaft explosive Mischung, die amEnde zwangsläufig in die Luft fliegen muss.Schon der Name des Protagonisten ist Programm in dieser Parabelauf die unheilvollen Seiten im Wesen des Bürgers. Frischs«Lehrstück ohne Lehre» von 1957 überrascht durch seinen groteskenHumor und ist auch 56 Jahre nach Entstehen ein schmerzlicherBlick in den Spiegel, in dem sich ein Teil der bürgerlichenMentalität schonungslos offenbart.besetzungregie Claudia Meyerbühne & kostüme Aurel Lenfertmusikkomposition Michael Wilhelmidramaturgie Karla Mäderchor ensemble ardentleitung Patrick Secchiari«Jeder Bürgerist strafbar,genau genommen,von einem gewissenEinkommen an.»Unter dem Patronat der


82schauspiel––83premiere01. April 2014Vidmar 2weitere terminefinden Sie im Monatsspielplan und unterwww.konzerttheaterbern.chTIEF INEINEMDUNKLENWALDNeilLaButeIn einer finsteren Gewitternacht hat Betty ihren Bruder Bobbyin eine kleine Waldhütte bestellt, um ihr zu helfen, diese auszuräumen,da am nächsten Tag neue Mieter kommen. Bettyund Bobby sind Geschwister, könnten aber unterschiedlichernicht sein: Betty ist die beruflich erfolgreiche Schwester, Literaturprofessorinam College, verheiratet, zwei Kinder, ihr BruderBobby ist einfacher Schreiner, zweimal geschieden, treu wie Gold,neigt aber zur Gewalttätigkeit. Bobby mag es im Leben vielleichtnicht so weit gebracht haben, aber er steht seiner Schwester inSachen Intelligenz in nichts nach. Und während die Geschwistermiteinander die Hütte ausräumen, stellt Bobby Fragen und entdecktdie eine oder andere Merkwürdigkeit. Mit seinem Wissenüber die Vergangenheit der Schwester und allem, was er in derHütte beobachtet, deckt er eine Lüge nach der anderen auf.Zwei einsame Menschen, die durch ihre gemeinsame Vergangenheitmit familiärer Hassliebe aneinander gekettet sind,liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel auf der Suche nach derWahrheit hinter all den Lügen. Die «Wahrheit» ist der zentraleBegriff, um den dieses Stück kreist: die Wahrheit, die weh tut;die Wahrheit, dass beide Geschwister sich kaum kennen, obwohlsie doch von den gleichen Eltern stammen; vor allem aberdie Wahrheit, was es mit diesem hideaway tief in einem dunklenWald tatsächlich auf sich hat ...Der Amerikaner Neil LaBute hat sich in den letzten Jahren durchseine Tätigkeit als Drehbuchautor in Hollywood und seinen Aufstiegzum Dramatiker von Weltrang zu einem der grossen Moralistenunserer Zeit entwickelt. In jedem seiner Stücke, und soauch in diesem, geht es um allgemein menschliche Gesetze, umden moralischen Kern des Menschen und um die Grenze zwischendem, was richtig und was falsch ist. Überdies ist LaButeein Meister des well made play, der die Kunst beherrscht, anspruchsvolleThemen in spannender, unterhaltsamer Form zuverpacken.besetzungregie Mario Matthiaskostüme Senta Amackerdramaturgie Jan Stephan Schmieding«Wie stellst du dirdas vor, soll ichausgerechnet jetztanfangen,die Wahrheit zusagen?»


84schauspiel––85Volponeoder DerFuchsBenJonsonVolpone, der Fuchs, hat keine Erben und zwei Leidenschaften:seinen Besitz und die schöne Celia, die er unbedingt insBett kriegen will. Und er glaubt, er sei schlauer als alle, dieda in sein Haus kommen, um den vermeintlich Sterbendenzu besuchen und an deren Dummheit und Unterwürfigkeit ersich ergötzt. Schlauer als der Advokat Voltore, der mit einemgoldenen Teller als Gastgeschenk kommt; gerissener als derGeizkragen Corbaccio, der einen Beutel Geld präsentiert undseinen eigenen Sohn zum Wohle Volpones enterbt; klüger alsder Kaufmann Corvino, der Schmuck und Edelsteine bringt undbereit ist, seine Nichte Celia zu prostituieren, damit Volponeihn zum Alleinerben macht. Überwacht und geleitet wird dieProzession der Erbschleicher von Mosca, der seinerseits hofft,an den Reichtum seines Dienstherren zu gelangen. Beim herbeiintrigiertenund erzwungenen Stelldichein mit Celia kommtes jedoch zum Skandal, weil Celias Verehrer, Corbaccios enterbterSohn, mit gezücktem Degen das Tête-à-tête verhindert.Vor Gericht wird der Fall aufgerollt, doch nach wie vor ist dieGier nach Gold grösser als der Wahrheitssinn der Zeugen, undes braucht einige Zeit, bis der alles durchschauende weise Oberrichterkonstatiert: «Verbrecher mästen sich am Bösen wie amGras das Vieh, bis sie die Schlachtbank ruft. Dann bluten sie.»besetzungregie Claudia Bauerdramaturgie Sabrina Hoferpremiere04. April 2014Vidmar 1weitere termine10. Apr 201427. Apr 201403. Mai 201407. Mai 201431. Mai 201406. Jun 201411. Jun 201414. Jun 201417. Jun 2014Bis dahin jedoch haben die Erbschleicher genügend Zeit, ihrevon Geiz, Gier, Vorteilsdenken und Opportunismus verkrüppeltenCharaktere auf das trefflichste zu enthüllen und daraus eineMenge an Komik zu entwickeln. Die sprechenden Namen sinddeutlich: Stechfliege, Geier, Habicht, Rabe und Krähe witterndas Aas des Fuchses und vergessen darüber alles, was Menschseineventuell ausmacht.Im gleichen Jahr wie «König Lear» aufgeführt (1605) ist «Volpone»ein Stück ganz anderer Art: Als Vorläufer der Typenkomödie –Molières «Geiziger» scheint hier schon durch – macht diese Komödieden Zuschauer zum Mitwisser und führt eine groteskeGalerie von Menschen mit tierischen Eigenschaften vor.«Ihr wisst:Das Maul der Gierschluckt jedenKöder.»


86schauspiel––87premiere17. Mai 2014Bunkeranlage Geristein(in planung)weitere terminefinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.chICH WERDEHIER SEINIM SONNEN -SCHEINUND IMSCHATTENChristianKrachtIM RAHMEN DES FESTIVALS « AUAWIRLEBEN »Lenin hat 1917 das Exil in der Schweiz nicht verlassen, sondernhier die Sowjetunion gegründet. Russland ist von Minskbis zum Ural verstrahlt und unbewohnbar, die Amexikanersind in die weltpolitische Bedeutungslosigkeit abgesunkenund haben ihre Grenzen dicht gemacht; aufstrebende Staatensind Hindustan und Korea. Neu-Bern ist eine der Hauptstädtedes bolschewistischen Riesenreichs, das bis nach Schwarzafrikareicht, wo Schweizer Divisionäre das Land zivilisiert,urbanisiert, Schulen, Krankenhäuser, Universitäten und auchMilitärschulen aufgebaut haben. «Die Schweiz, sie verdanktAfrika viel.» Vor allem Nachschub an Menschenmaterial, dasden Krieg führt, der nun schon so lange dauert, dass sich niemandmehr an Frieden erinnern kann.Aus Nyasaland (heute Malawi) stammt die Hauptfigur des Romans,ein junger, afrikanischer Offizier, der 2014 vom OberstenSowjet als Parteikommissär in die Schweizerische Sowjetrepublikbeordert wird. Er soll in Neu-Bern einen ideologischverdächtigen jüdisch-polnischen Offizier festnehmen. Zu Pferdverfolgt er Richtung Alpen aareaufwärts den Flüchtigen durchein kriegsmüdes, zerfallendes Land, bis er schliesslich durcheinen Eingang im Schreckhorn das Réduit betritt. Dieses mythischeZentrum des Landes, «Kern, Nährboden und Ausdruckunserer Existenz», trotzt seit 96 Jahren den Angriffen der Faschisten.In den unendlichen Gängen des Réduits findet derKommissär zwar den Gesuchten, verliert sich jedoch in einerFülle von psychedelischen Eindrücken, bis er es schafft, dieAlpenfestung gen Süden, gen Afrika zu verlassen.Der Roman des polyglotten Schweizer Autors Christian Krachterschien 2008. In ihm gehen Geschichtsparodie, Sprachkritik,Dystopie, Phantastik und Poesie eine wundersame Verbindungein, die direkt ins Schweizer Herz der Finsternis führt.Und so wird das Stück in einem vor den Toren Berns gelegenenBunker spielen, der so grössenwahnsinnig und düster istwie der Roman selbst.besetzungregie Jan-Christoph Gockelbühne Julia Kurzwegdramaturgie Karla Mäder«Ein Jude, eine Frauund ein Schwarzer,das ist die Schweiz,das ist die neueWelt.»


88schauspiel––89besetzungregie Martin Schickbühne Studierende des MasterstudiumsBühnenbild der Zürcher Hochschule derKünste; Leitung Prof. Michael Simondramaturgie Sabrina HoferHUNGER FORTRADETrèsOhrVol. 1 – 3besetzungkonzeption & leitungFabio Baechthold und Michael FreiEin Theaterprojekt über den NahrungsmittelmarktEin Liederabend zusammen mit BeJazzpremiere27. Mai 2014Schlachthausweitere termine28. Mai 201430. Mai 201431. Mai 2014In den vergangenen zehn Jahren sind die Preise für Grundnahrungsmittelum fast 180 % gestiegen. Gründe dafür sind u. a.Spekulationen, die Umnutzung von Agrarflächen für die Gewinnungvon Biosprit, klimatische Veränderungen und das weltweiteBevölkerungswachstum. Versorgungskrisen und teilweise inGewalt mündende Protestaktionen in Afrika, Asien und Südamerikawurden genau wie die revolutionären Ereignisse in Ägypten2010 / 11 massgeblich durch die hohen Nahrungsmittelpreisebeeinflusst. Doch während in Afrika und Südamerika Bauernvon den Feldern vertrieben werden, und in Indien Bauern aufgrundder hohen Schuldenlast Selbstmord begehen, verzeichnetdie Frankfurter Börse bei den sogenannten «soft commodities»Rekordumsätze.«Hunger for Trade» ist ein international vernetztes Theaterprojekt,an dem Konzert Theater Bern als assoziierter Partner teilnimmt.Initiator und Zentrum des Projekts ist das Schauspielhausin der Hanse-, Hafen- und Handelsstadt Hamburg; weiterePartner sind das Indian Ensemble, Indien, das State Theatre inPretoria, Südafrika, das Acte Sept in Bamako, Mali, die Cie. SãoJorge de Variedades in São Paulo, Brasilien, sowie assoziierte,europäische Partner-Theater in Manchester, Brüssel und Bukarest.Die Stückentwicklung basiert auf einem in diesen Ländernparallel durchgeführten Rechercheprozess, der in Bern eine eigenständigeInszenierung hervorbringen wird.«Hunger for Trade» ist ein internationales Theaterprojekt in Zusammenarbeitmit Clemens Bechtel und dem Deutschen SchauspielhausHamburg. Wir sind zu Gast im Schlachthaustheater Bern.Die grossen Boxen hängen direkt über der Bühne – sichtbaresZeichen dafür, dass in der Vidmar 2 nicht nur Theater gespielt,sondern auch Musik gemacht wird: Die Vidmar 2 ist eben nichtnur die kleinste Bühne von Konzert Theater Bern, sondern auchVeranstaltungsort des Jazzclubs BeJazz, der immer donnerstagsund freitags dort Konzerte veranstaltet.Bei so viel gemeinsam genutzter Infrastruktur und nachbarschaftlicher,freundschaftlicher Nähe liegt der Gedanke nahe,Jazzclub und Theater miteinander zu verbinden. So werden indieser Spielzeit Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembleszusammen mit BeJazz-Musikerinnen und Musikern inunterschiedlichen Formationen gemeinsam als Band auftretenund die Vidmar rocken.Die Liederabendreihe in der ehemaligen Tresorfabrik wirdaus sergewöhnliche und wertvolle Musikschätze aus dem Panzerschrankziehen und diese an drei Konzerten präsentieren.termine07. Nov 201327. Feb 201424. Apr 2014vidmar 2Thematisch werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt,welche jedem dieser Abende eine ganz eigene Note verleihen. «If it’s illegal torock and roll,throw my ass injail!»kurt cobain


90schauspiel––wiederaufnahme––91besetzungkonzeption & leitungPhilipp Löhleterminefinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.ch«Erst die Fremdelehrt uns, waswir an derHeimat besitzen.»theodor fontaneLÖHLESHEIMATLABOREine Late-Night-Show IM RAHMEN von STÜCKLABORBASELPhilipp Löhle, der Autor unserer letztjährigen Eröffnungspremierein der Vidmar 1, «Trilogie der Träumer», ist unser neuerHausautor. Die Spielzeit 2013 / 14 wird er am Konzert TheaterBern verbringen und während dieser Zeit u. a. ein Stück füruns schreiben, das im Rahmen von Stücklabor Basel entstehtund in Bern uraufgeführt wird. Dafür wird er sich in dieserSaison intensiv mit seinen Schweizer Wurzeln auseinandersetzen.Der junge Dramatiker, der in Baden-Baden aufwuchs,hat sich durch den Einfluss seiner Schweizer Mutter seineneigenen Reim auf die Eidgenossen gemacht. Diese Vorstellungenund Ahnungen gilt es nun zu überprüfen. Dafür wird erein «Heimatlabor» einrichten, damit er in unterschiedlichenVersuchsanordnungen zusammen mit dem Publikum spielerischden «Schweizer Kern» untersuchen kann.Löhle ist ein Beobachter. Er lässt sich von allen möglichenQuellen wie beispielsweise von Zeitungsschnipseln, Gesprächsfetzenaus Lauschangriffen in der Tram oder im Zug und Beobachtungenaus dem Alltag inspirieren. Das gesammelte Materialverarbeitet er dann zu Texten, die er distanzlos, direktund waghalsig zusammen mit dem Ensemble in Szene setzt.Jeder Abend wird eine Wundertüte für Kopf und Herz. Eswird aber nicht nur idyllisch und heimelig, sondern zuweilendurchaus auch unheimlich zugehen.DASBEKENNTNISEINES MASO-CHISTENRomanSikoraDeutschsprachige ErstaufführungHerr M. ist bekennender Masochist. Er entdeckt, dass das Arbeitslebeneine Quelle herrlicher Demütigungen sein kannund findet Befriedigung durch Gehaltskürzungen, unbezahlteÜberstunden und Urlaubsverzicht. Der Höhepunkt seinesDaseins als Arbeitssklave ist die Teilnahme an der «Human-Ressources-Olympiade», bei der er mit seinem Bedürfnis sichausbeuten zu lassen sogar gegen die leidensfähigen Chinesengewinnt. – Niemand schuftet ausdauernder und aufopferungsvollerals die Bewohner eines kleinen Landes in Europa,die in der Lage sind, aus Schmerz Lustgewinn zu ziehen.«Safe, sane, and consensual»: So lautet die Regel für sadomasochistischeVerhältnisse. Und sicher, vernünftig und freiwilligsind auch die Arbeitsverhältnisse, denen wir uns unterwerfen.Der tschechische Autor Roman Sikora hat eine Farceüber das pervertierte Verhältnis des Mitteleuropäers zu seinerArbeit geschrieben, die den Nagel auf den Kopf trifft.besetzungregie Dominic Friedelbühne Olga Ventosa Quintanakostüme Senta Amackerdramaturgie Sabrina Hofermit Philine Bührer, Henriette Cejpek,Pascal Goffin, Christoph RathWIEDERAUFNAHME18. Oktober 2013Vidmar +weitere termine01. Nov 201323. Nov 201330. Nov 201313. Dez 2013«Weil Tradition,Verantwortung,Prosperität. UndLeiden. Die Pfeilersind. Grundpfeilerder Prosperität.»


92wiederaufnahmen––93besetzunginszenierung Patricia Berchtoldkostüm Simona Germanndramaturgie Jan Stephan Schmiedingmit Mona KloosKRIEG – STELLDIR VOR, ERWÄRE HIERJanne TellerTRILOGIE DERTRÄUMERLilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev … /Die Kaperer / Genannt GospodinPhilipp Löhlebesetzungregie Jan - Christoph Gockelbühne & kostüme Julia Kurzwegmusik Jacob Suskepuppenbau Michael Pietschdramaturgie Karla Mädermit Philine Bührer, Mona Kloos,Benedikt Greiner, Michael Pietsch,Andri Schenardi, Marcus SignerwiederaufnahmeSchweizer ErstaufführungEin Stück für Jugendliche ab 12 Jahren & ErwachseneSchweizer Erstaufführungen,Uraufführung als Trilogiewiederaufnahme22. Oktober 201318. februar 2014Vidmar 2 und mobilIn Europa herrscht Krieg. Ein Mädchen ist mit seiner FamilieWie begegnet man den Herausforderungen der Zukunft ? Mit ei-Vidmar 1weitere terminefinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.chBUCHUNG MOBILEVORSTELLUNGENvermittlung @ konzerttheaterbern.chins sichere Ägypten geflüchtet und wartet dort in einem Auffanglagerauf die Anerkennung als Asylbewerberin. So gut wienichts hat sie mitnehmen können aus der Heimat, und dasfremde Land, in das sie mit so viel Hoffnung kam, erweist sichals verschlossen und taub gegenüber den Nöten der Fremden.Die Jahre gehen ins Land, schliesslich erfolgt die Anerkennungals Flüchtling, doch so etwas wie ein normales Leben ist längstnicht mehr möglich. Was wäre, wenn? Wenn wir die Flüchtlin-ner rückwärtsgewandten Utopie, ohne Geld, wie sie Gospodinmit seinem Lama vorschwebt ? Oder mit der fortschrittsgläubigenErfindung von technischen Hilfsmitteln zur Überlistung derNatur, wie es etwa Mörchen mit seinem Haus gegen Hochwasserplant ? Oder gibt es gar keine gemeinsame Vision, sind die Lebenswegeso verschieden wie die der Weltverbesserungstruppe«Die fünf Sinne», die vor 10 Jahren gemeinsame Sache machten,aber schon damals unterschiedliche Motivationen hatten ?weitere termine25. Feb 201411. Mrz 201428. Mrz 2014«Wenn bei unsKrieg wäre.Wohin würdestdu gehen?»ge wären, die Bittsteller, die Verfolgten, die Ungewollten? Dasso einfache wie beklemmende Gedankenexperiment der dänischenAutorin Janne Teller führt eindringlich vor Augen, wasdie Würde des Menschen wert ist.«Die Inszenierung berührt dort am meisten, wo sich das persönlicheSchicksal der Figur in ganz kleinen Dingen zeigt: Eine aus dem Abfall gefischteSüssigkeit wird zur Delikatesse, und der Jubel über den erreichtenAsylstatus führt zu einem Freudensprung, weil jetzt endlich ein Handygekauft werden kann. Hier offenbart sich die menschliche Tragödie amdeutlichsten.» (magdalena nadolska, berner zeitung, 19. 10. 2012)Philipp Löhle lässt in seinen Stücken bevorzugt Träumer aufdie Realität los und erzählt dabei von den Existenzängsten undLebenszielen seiner Generation. Unsere Eröffnungsproduktionder vergangenen Spielzeit war im Mai 2013 zum HeidelbergerStückemarkt eingeladen, einem der renommiertesten deutschenFestivals für zeitgenössisches Theater.«Es wurde selten so viel gelacht in der Vidmarhalle, und wenn die ‹eigeneSprache für Bern› bedeuten würde, dass man dabei immer wieder herzhaftlachen kann, so wäre das keine schlechte Perspektive.» (charleslinsmayer, nachtkritik, 15. 9. 2012)«Jan-Christoph Gockel inszeniert temporeich und mit visueller Klasse.» (nzz)«Ich bin einAussteiger,der im Landbleibt.»


9495


98spielzeit 2013.2014––99MusiktheaterDie premierenDER FREYSCHÜTZLA TRAVIATADAS SCHLAUE FÜCHSLEINDER VETTER AUS DINGSDAARIADNE AUF NAXOSPETER GRIMES


100musiktheater––101VonHelden,dieabseitsstehenGemeinsam haben wir eine erste Saison erlebt, in der wir unsim Musiktheater mit Grenzüberschreitungen beschäftigt haben.Die Werke, die wir Ihnen in neuen Lesarten vorstellen durften,handelten von Menschen, die sich von inneren wie äusserenFesseln befreien. Damit sind unser Musiktheaterensembleund das Berner Symphonieorchester dank Ihres Interessesund Ihrer Offenheit sehr erfolgreich gewesen; die Interpretationenunserer Regisseure lieferten den Stoff für manch leidenschaftliches,zum Teil auch kontroverses Gespräch. Solche Anteilnahme,solche Auseinandersetzung braucht die Kunst – undwir freuen uns über den Dialog mit Ihnen! Deshalb bieten wirauch weiterhin vor jeder Aufführung eine kostenlose Werkeinführungan und laden regelmässig im Anschluss zu Publikumsgesprächenmit den Regieteams ein.Unser neuer Spielplan stellt nun «Helden» in den Mittelpunkt,die am Rande der Gesellschaft stehen: Max im «Freyschütz»,Violetta in «La Traviata», «Das schlaue Füchslein», Julia im «Vetteraus Dingsda», «Ariadne auf Naxos» und «Peter Grimes». Von letzteremerzählen wir Ihnen in der Grossen Halle der Reitschule, dagleichzeitig die Sanierung des Stadttheaters beginnen soll.Sie wundern sich, warum unsere Eröffnungspremiere «Der Freyschütz»geschrieben wird ? Das «y» kennzeichnet eine neue Fassung,die Mario Venzago für Bern erarbeitet hat: Die üblicherweisegesprochenen Dialoge sind nun durchkomponiert; dieinneren und äusseren Vorgänge werden wie im Film gerafftund beschleunigt. Dadurch wird dem Drama mehr Raum gegeben.Der Regisseur an Mario Venzagos Seite, Michael Simon, istIhnen seit unserem «Blaubart» bekannt. Markus Bothe, dessenminutiöse Auseinandersetzung mit Macht und Gerechtigkeit Siebereits im Schauspiel bei «Mass für Mass» erleben konnten, inszeniert«Das schlaue Füchslein» von Leoš Janáček als Familienoper.Schliesslich ist uns die altersgerechte Vermittlung grosserStoffe an die jüngsten Opernbesucher ein besonderes Anliegen –der grosse Erfolg unserer ersten Familienoper, «La Cenerentola»,hat uns darin bestätigt.Daneben haben wir Regisseure und Regisseurinnen eingeladen,die erstmals in Bern arbeiten werden, wie zum Beispiel MaraKurotschka und Jetske Mijnssen. Und wir freuen uns, Ihnen auchneue Stimmen präsentieren zu dürfen: Wolfgang Resch undKai Wegner verstärken unser Ensemble; Daniel Frank gibt seinBern-Debut als Peter Grimes. Gleichzeitig kehrt Miriam Clarkals Violetta Valéry nach Bern zurück – und Tomasz Zagorskiwird bei uns seinen ersten Max singen.Uns allen eine spannende Spielzeit!Ihr Xavier Zuber,opern- und konzertdirektor


102103musiktheater––robin adams, Bariton *camille butcher, Sopranmiriam clark, Sopran **michael feyfar, Tenor * daniel frank, Tenor ** michele govi, Bariton **andries cloete, Tenorchristina daletska, Mezzosopran **claude eichenberger, Mezzosopranadriano graziani, Tenor **johanna greulich, Sopran *richard helm, Bariton *** Teilzeit Engagement ** Gast


104105musiktheater––adréana kraschewski, Sopran **yun-jeong lee, Sopranpavel shmulevich, Basswolfgang resch, Baritonceri williams, Mezzosopran **tomasz zagorski, Tenor **kai wegner, Bassbaritonoriane pons, Sopran **michael putsch, Tenor *** Teilzeit Engagement ** Gast


106107chor konzert theater bern––


108musiktheater––109premiere20. Oktober 2013Stadttheaterweitere termine22. Okt 201302. Nov 201308. Nov 201313. Nov 201304. Dez 201315. Dez 201320. Dez 201322. Dez 2013* 29. Dez 201304. Jan 201418. Jan 2014* Mit kostenloser Kinderbetreuung unterdem Patronat der bekb | bcbeDERFREY-SCHÜTZCarl Mariavon WeberROMANTISCHE OPER IN DREI AUFZÜGENTEXT VON JOHANN FRIEDRICH KINDMIT REZITATIVEN VON HECTOR BERLIOZNEU GEFASST VON MARIO VENZAGOCarl Maria von Webers «Freyschütz» erzählt die Geschichte umden Jäger Max, der – plötzlich erfolglos – um seine beruflicheZukunft und seine geliebte Agathe bangen muss. Der alles entscheidendeProbeschuss droht für ihn zum Fiasko zu werden.Kaspar, ein von Eifersucht getriebener Aussenseiter, versuchtMax durch zwielichtige Manipulationen dazu zu bringen, seinSchicksal auf betrügerische Weise selbst zu bestimmen. Zurbevorstehenden Prüfung wird Max mit sieben magischen,heimlich gegossenen Kugeln antreten. Sechs davon treffen. Diesiebte jedoch gehört dem Teufel! Welches Ziel wird sie finden ?Carl Maria von Weber komponierte seine Romantische Operim Jahre 1820 / 21 für das Opernhaus in Dresden. Bald wurdedas Werk in der ganzen Welt gespielt; so auch in Paris. Auf derBühne der französischen Grand Opéra durfte jedoch nicht gesprochen,sondern nur gesungen werden, sodass die Dialogedurch Rezitative ersetzt werden mussten. Kein Geringerer alsHector Berlioz führte diesen Auftrag aus. Es entstanden wahremusikalische Meisterwerke, die für unsere Berner Aufführungins Deutsche rückübersetzt wurden und nun als integrierte«accompagnati» die einzelnen Szenen nahtlos aneinander binden.Das phantastische Sujet gewinnt so noch mehr an Dramatik,Trauer und Tiefe. Die von Berlioz komponierten Teilebasieren auf originalem Themenmaterial und wurden vonMario Venzago ebenso wie die verschollene Anfangsszene derBegegnung zwischen Agathe und dem Eremiten neu gefasst.Ebenfalls gespielt wird auch die für die Pariser Aufführung eingefügteBallettmusik «Aufforderung zum Tanz», ein virtuosesKlavierstück Webers, das Berlioz eigens hierfür unübertrefflichbrillant orchestrierte.besetzungmusikalische leitung Mario Venzagoregie & bühne Michael Simonkostüme & video Zana Bosnjakchor Zsolt Czetnerdramaturgie Xavier ZuberChor Konzert Theater BernBerner Symphonieorchester«Die Wahrheit istder immergleiche göttlicheStrahl, der sich nurdurch die Seelenwolkenbricht unddem Prisma derPhantasie seineverschiedenenFarben leiht.»carl maria von weberUnter dem Patronat der


110musiktheater––111premiere17. November 2013Stadttheaterweitere termineLATRAVIATAGIUSEPPEVERDI«Ich sehne mich nach neuen, grossartigen, schönen, abwechslungsreichen,kühnen Stoffen». Als Giuseppe Verdi 1852 zusammen mitseiner Lebensgefährtin Giuseppina Strepponi das Schauspiel«Die Kameliendame» von Alexandre Dumas (Sohn) in Paris sah,wurde ihm schlagartig klar, ein solches Sujet gefunden zuhaben. Die Dramatisierung des 1848 erschienenen Romans erzähltin Rückblenden die halbbiographische Romanze zwischendem bürgerlichen Armand Duval (Alfredo Germont) und dertodkranken Edelprostituierten Marguerite Gautier (bei Verdi:Violetta Valéry). Ihre Schwindsucht und die an den gesellschaftlichenSchranken scheiternde Liebe lassen die Kameliendamezu «einem seelenlosen Körper, einem gedankenlosen Etwas» werden. DerKomponist wollte seine einzige Oper, die zu seiner Zeit spielt,zunächst «Amore e morte» nennen, änderte dann aber auf Druckder venezianischen Zensur den Titel in «La Traviata» («Die vomrechten Weg Abgekommene»). Dabei ist die Verschränkung vonLiebe und Tod in der Figur Violettas wesentlich für das Werk.Die auf das innere Drama der Protagonistin, ihre Leidenschaft,Krankheit und ihr Sterben konzentrierte Musik macht «LaTraviata» zu einer der bewegendsten und berührendsten Opernder Musikgeschichte.besetzungmusikalische leitungMirga Gražinyte· -Tylaregie Jetske Mijnssenbühne Katrin Bombekostüme Katrin Wittigchor Zsolt Czetnerdramaturgie Nils SzczepanskiChor Konzert Theater BernBerner Symphonieorchester19. Nov 201323. Nov 201330. Nov 201305. Dez 201318. Dez 201321. Dez 201327. Dez 201331. Dez 201303. Jan 201411. Jan 201414. Jan 201417. Jan 201426. Jan 201428. Jan 201416. Feb 2014OPER IN DREI AKTENLIBRETTO VON FRANCESCO MARIA PIAVENACH DEM DRAMA «LA DAME AUX CAMÉLIAS»VON aLEXANDRE DUMAS D. J.Mit «La Traviata» zeichnet die Niederländerin Jetske Mijnssen erstmalsfür eine Inszenierung am Konzert Theater Bern verantwortlich.Ihre psychologisch nuancierten Figurenregien waren bereitsu. a. an den Opernhäusern in Basel, Berlin, Saarbrücken und Essenzu erleben.«Als Profi halteich ‹Rigoletto› fürmeine beste Arbeit,als Liebhaber aber‹La Traviata›.»giuseppe verdiUnter dem Patronat des


112musiktheater / familienoper––113premiere25. januar 2014Stadttheaterweitere termine08. Feb 201421. Feb 201423. Feb 201425. Feb 2014* 02. Mrz 201406. Mrz 201415. Mrz 201430. Mrz 2014* Mit kostenloser Kinderbetreuung unterdem Patronat der bekb | bcbeDASSCHLAUEFÜCHSLEINPŘÍHODY LIŠKY BYSTROUŠKYLEOŠJANÁc˘EKOPER IN DREI AKTENDICHTUNG VOM KOMPONISTENNACH EINER NOVELLE VON RUDOLF TĕSNOHLÍDEKfür alle ab 9 jahrenVom Mittagsschläfchen durch einen kleinen Frosch aufgeschreckt,packt der Förster ein vorwitziges Fuchsmädchen und nimmt esfür seine Kinder mit zu sich nach Hause. Geschickt gelingt derFüchsin nach einiger Zeit die Flucht vom Hof des Försters. Einneues Leben in der Freiheit des Waldes beginnt. Dem Leben derTiere gegenübergestellt ist das Leben der Menschen im Dorf:Diese haben zwar ihre Schwierigkeiten mit der Liebe, aber auchihr Leben ist bestimmt von Jugend und Alter, von Liebe undGlück sowie dem Wechsel der Natur, der alles überdauert. DerKreislauf von Leben und Tod schliesst sich, als der Förster erneutim Wald einnickt und im Traum ein junges Fuchsmädchen greifenwill, das dem Tier, welches vor wenigen Tagen erlegt wurde,auf das Haar gleicht: Es ist die Tochter des schlauen Füchsleins.Als der Förster erwacht, hält er einen Frosch in seiner Hand –einen Nachkommen jenes Frosches, mit dem die Geschichte ursprünglichbegonnen hatte.Basierend auf der Fortsetzungsgeschichte «Die Abenteuer der FüchsinSpitzohr», die im Sommer 1920 erschien, schuf Leoš Janáčekeine Oper, in der er in zahlreichen musikalischen Natur- und Charakterskizzendie Sprache der Tiere, die Laute der Natur sowie dasLeben der Menschen schildert und zueinander in Beziehung setzt.Die verschiedenen Bilder der 1924 im Nationaltheater in Brünnuraufgeführten Oper sind eingerahmt durch Instrumentalstücke,in welchen die Welt der Menschen mit dem Leben der Waldtierezu einer poetischen Reflexion über den zyklischen Wiederbeginnallen Lebens in der Natur verflochten werden.Markus Bothe stellt sich der Herausforderung, das Werk mit seinerernstzunehmenden Thematik so aufzuschlüsseln, dass auchKinder (ab 9 Jahren) voll auf ihre Kosten kommen und einenbunten, kindergerechten Theaterabend für die ganze Familieerleben können.besetzungmusikalische leitungMirga Gražinyte· -Tylaregie Markus Bothebühne Ralph Zegerkostüme Justina Klimczykdramaturgie Katja BuryChor Konzert Theater BernBerner Symphonieorchester«Und so dreht sich,das Böse unddas Gute im Lebenerneut im Kreis.»leoš janáček


114musiktheater––115premiere09. März 2014stadttheaterweitere termine12. Mrz 201414. Mrz 201423. Mrz 201428. Mrz 201406. Apr 201410. Apr 201412. Apr 201427. Apr 2014* 04. Mai 201407. Mai 201409. Mai 201417. Mai 201420. Mai 2014* Mit kostenloser Kinderbetreuung unterdem Patronat der bekb | bcbeDERVETTERAUSDINGSDAEDUARDKÜNNEKEOPERETTE IN DREI AKTENLIBRETTO VON HERMAN HALLER UND FRITZ OLIVENSeit sieben Jahren wartet Julia auf ihre Jugendliebe Roderichund hofft auf seine baldige Rückkehr. Ihr gieriger VormundOnkel Josse hingegen zielt darauf ab, sie mit seinem NeffenEgon von Wildenhagen zu verheiraten, damit das Erbe, das Juliamit ihrer Volljährigkeit zusteht, in der Familie bleibt.In sieben Jahren kann sich viel verändern: Kann sich Julia daherbei der Ankunft eines Fremden, der behauptet Roderich zusein, hundertprozentig sicher sein, dass es sich bei ihm auchwirklich um ihren Roderich handelt ? Kehrt der einst Vertrauteplötzlich als Fremder zurück ? Niemals wurde bislang versucht,den Verlobten ausfindig zu machen. Onkle Josse betäubt dieUngewissheit mit Essen, Trinken und einseitiger Konversation.Julia verzehrt sich im Mondlicht nach ihrem Roderich und lässtden Utopien freien Lauf. Die Ankunft des Fremden erst bringt dasGefüge ins Wanken und zwingt alle Beteiligten, ihre jeweiligeKomfortzone zu verlassen und sich mit der Realität auseinanderzusetzten.Was als eher unwahrscheinlich anzunehmen ist, wird zur Voraussetzungfür die Handlung. Somit reiht sich auch «Der Vetter ausDingsda» in die Erzähltradition der Operette ein, mehr noch: 1921uraufgeführt, hat diese Vertreterin der «Berliner Operette» längstdie Unbefangenheit ihrer Vorgängerinnen der Gattung verloren.Bei Künneke werden im Genre nun selbst die eigenen Möglichkeitenund Unmöglichkeiten überdacht und die typischen Versatzstückeironisiert, aus denen auch «Der Vetter aus Dingsda» inbewährter Weise selbst besteht. So nimmt der Titel des Werkeshämisch Bezug auf den Exotismus zeitgenössischer Operetten,die wie am Fliessband entstanden und bei denen die Thematisierungfremder Länder zu einer festen Rahmenhandlung gehörte.Bissiger Witz und frivoler Charme prägen dieses Werk, mit demuns der Komponist zeitlose Evergreens beschert hat.besetzungmusikalische leitung N. N.regie Mara Kurotschkabühne Frank Holldackkostüme Kathi Maurerdramaturgie Katja BuryBerner Symphonieorchester«Endlich, endlicherkennt ihr mich!»erster fremder, zweiter Akt


116musiktheater––117premiere19. april 2014Stadttheaterweitere termine26. Apr 201429. Apr 201403. Mai 201408. Mai 201410. Mai 201413. Mai 201418. Mai 201425. Mai 2014ARIADNEAUFNAXOSRICHARDSTRAUSSOPER IN EINEM AUFZUG NEBST EINEM VORSPIELDICHTUNG VON HUGO VON HOFMANNSThALMit «Ariadne auf Naxos» komponierte Richard Strauss eine Operin der Oper: Auf der Bühne des Privat-Theaters eines neureichenWieners werden die letzten Vorbereitungen für die Aufführungder Oper «Ariadne auf Naxos» getroffen. Es herrschtgrosse Aufregung, denn wie man soeben erfahren hat, soll nachder Darbietung dieser neuen ernsthaften Komposition die Posse«Die ungetreue Zerbinetta mit ihren vier Liebhabern» durch eineGruppe Komödianten zum Besten gegeben werden. Die hoheKunst droht entweiht zu werden … Doch damit nicht genug:In die allgemeine Unstimmigkeit platzt der Haushofmeister mitder Nachricht herein, dass aus Gründen der Zeitersparnis beideDarbietungen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig gespieltwerden sollen. Der Komponist ist der Verzweiflung nahe, fügtsich aber dem Vorschlag, sein Werk wie geplant aufzuführenund an geeigneten Stellen durch Einlagen der Komödianten zuerweitern.In diesem, mittlerweile dritten Gemeinschaftswerk von RichardStrauss und seinem Textdichter Hugo von Hofmannsthal, widmetesich der Komponist nach «Elektra» erneut einem Themaaus der antiken Mythologie. In dieser Oper tritt jedoch das Pathosder antiken Ariadne-Handlung der Ironie des Tanzspielesgegenüber, sodass sich die beiden Traditionen gegenseitig kommentieren.Ursprünglich als kleines Gelegenheitsstück und Einlagein Molières Komödie «Der Bürger als Edelmann» geplant,kam das Werk nach einer Umarbeitung mit einem eigenen Vorspielum die Rolle des Komponisten 1916 als eigenständiger Theaterabendin Wien erfolgreich zur Uraufführung.Die Regisseurin Lydia Steier stellte sich in der vergangenenSpielzeit am Konzert Theater Bern mit Mozarts «Die Entführungaus dem Serail» vor. Sie überzeugte mit ihrer klaren und phantasievollenRegiesprache, die an entscheidenden Stellen mit denKonventionen bricht, um ins Groteske abzudriften.besetzungmusikalische leitung N. N.regie Lydia Steierbühne Katharina Schlipfkostüme Ursula Kudrnadramaturgie Katja BuryChor Konzert Theater BernBerner Symphonieorchester«Eine geistreicheParaphrase desalten heroischenStils, durchflochtenmit dem Buffo-Stil.»hugo von hofmannsthal


118musiktheater––119PETERGRIMESBENJAMINBRITTENDie Sehnsucht nach Anerkennung und der Wille, diese auf eigeneFaust zu erreichen, das ist die Geschichte von Peter Grimes.Sein Ehrgeiz entfremdet ihn zunehmend von seiner Umgebungund stürzt ihn in die Katastrophe.Benjamin Britten gilt als einer der grössten Opernkomponistendes 20. Jahrhunderts. Mit der Oper «Peter Grimes» schuf er zusammenmit seinem Lebenspartner Peter Pears und dem LibrettistenMontagu Slater während des Zweiten Weltkriegs eineOper, welche die Gesellschaft als unbarmherzige Meute zeigt.Die Handlung nach George Crabbes Vorlage «The Borough»spielt in einem englischen Küstenstädtchen. Peter Grimes’ Eifer,stets einen erfolgreichen Fang zu machen, führt zum Tod seinesBootsjungen, der an Erschöpfung stirbt, und verschafft ihmden Ruf eines Schinders. Obwohl er für unschuldig erklärt wird,lässt das Gerede um ihn nicht nach, auch nicht, nachdem ersich wieder einen Lehrjungen nimmt. Peter Grimes sieht sichmehr und mehr isoliert und auf das reduziert, was er immerschon war: ein geldgieriger Fischer. Sein Wunsch, durch Reichtumzu Anerkennung zu gelangen, führt unwiderruflich zumnächsten Todesfall.besetzungmusikalische leitung N. N.regie Ludger Engelsbühne Ric Schachtebeckkostüme N. N.chor Zsolt Czetnerdramaturgie Xavier Zuber / Katja BuryBritten prägte zu dieser seiner Komposition folgendes Diktum:«Je böser die Gesellschaft, desto bösartiger das Individuum!» Wegender Sanierung des Stadttheaters spielen wir «Peter Grimes» inpremiere06. Juni 2014GROSSE HALLE, REITSCHULE BERNweitere termine11. Jun 201415. Jun 201418. Jun 201420. Jun 201422. Jun 2014OPER IN DREI AKTEN UND EINEM PROLOGTEXT VON MONTAGU SLATERder Grossen Halle der Reitschule Bern.«Je böser dieGesellschaft, destobösartiger dasIndividuum!»benjamin britten


120121


122123


124spielzeit 2013.2014––125bernersymphonieorchesterkonzertSymphoniekonzerteextrakonzertemusik.punkt.zwölffamilienkonzertematineekonzerte


126berner symphonieorchester––VERÄNDERNUNDERHALTEN127Das bso und ich sind nun im vierten Jahr gemeinsam unterwegsund fest zusammen gewachsen. In der Probenarbeit sindwir effektiv geworden und verstehen einander auch in kompliziertenmusikalischen Abläufen mühelos. Wir haben uns demIdeal eines schlanken, eher französischen Klangbildes weitergenähert und artikulieren mit gemeinsamer Zunge. Dieser Weggeht nun in sein oberes Drittel – und wird steiniger. Denn, ummit Voltaire zu sprechen: «Das Bessere ist der Feind des Guten.» Aufdiese Herausforderung freuen wir uns!In der vor uns liegenden Saison ist wiederum Beethoven ein Programm-Schwergewicht:Die «Missa Solemnis» und die «Neunte»komplettieren den Weg, den wir mit unserem «Ur-Fidelio» inder vergangenen Saison beschritten haben und der uns unerwartetviel Aufmerksamkeit einbrachte.Mit Freude dirigierte ich letztes Jahr Werke von Richard Strauss.In dieser Konzertsaison aber überlassen wir den Strauss-Schwerpunkthauptsächlich unseren prominenten Gastdirigenten, dieuns und Ihnen verschiedene Lösungen anbieten werden undunsere Musiker noch flexibler machen.Haben die Dirigenten bis in die Dreissigerjahre des letztenJahrhunderts selbst die grössten Meisterwerke bearbeitet,so gilt solches Eingreifen heute als geradezu sittenwidrig.Mahler, Weingartner, Stokowski und Mengelberg z. B. habengar die Symphonien von Beethoven und Schumann in eigenenFassungen präsentiert. Die Klasse eines Dirigenten wurdevorwiegend an seiner Fertigkeit gemessen, stilsichere Retuschenanzubringen. Die Musik sollte so den Zeitgenossen zugänglichergemacht werden. Auch unser so erfolgreicher «Ur-Fidelio»wäre ohne ein paar «Kniffe» nicht aufführungsfähig gewesen.Wesentlich weiter gehen wir, wenn wir nun im Musiktheaterdie altbackenen Dialoge aus dem Weberschen «Freyschütz»eliminieren und durch neu adaptierte Zwischenmusiken vonHector Berlioz ersetzen. Gänzlich spekulativ ist im Konzert unserVersuch, die «Unvollendete» von Franz Schubert einmal nichtwie üblich als zweisätzigen Torso aufzuführen, sondern derSymphonie die originale viersätzige Gestalt zurückzugeben.Mehr zu dem damit verbundenen «Krimi» im Abendprogramm.Orchestermusik braucht Öffentlichkeit. Wir können ohne Sie,die gewogenen Zuhörer, nicht leben und hoffen mit dankbarstemHerzen, dass auch die Umkehrung dieses Satzes stimmt!IhrMario Venzago,chefdirigent bsoDas Engagement von Mario Venzago als Chefdirigent des Berner Symphonieorchesterswird grosszügigerweise durch die Burgergemeinde Bernfinanziert.


128berner symphonieorchester––129


18 130symphoniekonzerte––131 19MARIO VENZAGO DIRIGENTMIRIAM CLARK SOPRANYVONNE NAEF ALTSOLISTEN KONZERT THEATER BERNPHILHARMONISCHER CHOR BRNO(EINSTUDIERUNG: PETR FIALA)TERMINEDi, 03. Sep 2013, 19:30Mi, 04. Sep 2013, 19:30berner münsterMISSASOLEMNIS1. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 1)VINCENT DE ROGUIN * 1981«Partisane Aliphat», eine elektroakustische Befragung von Beethovens«Missa Solemnis» (2013, Uraufführung, Auftrag des SchweizerischenTonkünstlervereins)LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770 – 1827«Missa Solemnis» D -Dur op. 123 (1817 – 23) (81’)KOMPLETDANIEL GLAUS * 1957«Redeuntes» (2013, Uraufführung), «Tranquillo», aus dem Oratorium«Von den vier Enden der Welten» (2010 – 11)ROLAND MOSER * 1943«Wal», für schweres Orchester und Saxophonquintett (1980 – 83)Dieses Konzert ist Auftakt der neuen Konzertsaison des BernerSymphonieorchesters und gleichzeitig Eröffnung des viertenMusikfestival «WahnWitz», bei dem eine Vielzahl an SchweizerKomponistinnen und Komponisten mit neuen Auftragswerkenvertreten ist. Damit sind auch die Weichen für das Programmdieses Konzertes gestellt, denn über eine traditionelle Aufführunghinaus wird Beethovens «Missa Solemnis» hier umspieltvon elektroaktischen Klängen, welche der aus Genf stammendeVincent de Roguin eigens für diese (Ur)aufführung erschaffenund dabei speziell auf den Raum des Berner Münsters auslegenwird. Als Komponist, Musiker und Künstler ist de Roguin überausvielseitig und spartenübergreifend tätig – ein charismatischerKlangschöpfer, dessen Kreationen sich kaum in eine genretypische«Schublade» einordnen lassen. Dieses Konzertereignis wirdso zur Interaktion zwischen Einst und Jetzt, zwischen analogenund elektroakustischen Instrumenten, zwischen Wiener Klassikund Berner Gegenwart – ganz so, wie es dem Credo des Festivalsentspricht.Beethoven selbst hielt sie für sein bedeutendstes Werk – unddie Nachwelt ist ihm in dieser Einschätzung gefolgt: Die«Missa Solemnis» zählt ganz unbestritten zu den grössten Werkender abendländischen Musikgeschichte. Sie ist dabei weitmehr als funktionale liturgische Musik (bezeichnenderweisefand die Uraufführung denn auch in einem philharmonischenKonzert und nicht in einem sakralen Rahmen statt), sonderneher ein persönliches «Credo», welches der Komponist in einerfür ihn schwierigen Lebensphase leistete: 1819, im Jahr der Komposition,war Beethoven fast vollständig ertaubt. Damit einherging eine zunehmende gesellschaftliche Isolation. Auf sich selbstzurückgeworfen, schuf Beethoven die späten Streichquartette,die neunte Symphonie und die «Missa Solemnis» – und setzteseinem Schaffen damit die Krone auf.«Da der KomponistVincent de Roguinein eigenes Notationssystempflegt,wird es eine Herausforderungsein,die Klänge instrumentalzu realisieren.Die Akustik desMünsters wird eineentscheidende Rollespielen.In Zusammenarbeit mit dem Tonkünstlerfest 2013 und im Rahmen desMusikfestival Bern «WahnWitz»»mario venzago


20 132symphoniekonzerte––133 21EIJI OUE DIRIGENTRAMÓN ORTEGA QUERO OBOETERMINEDo, 19. Sep 2013, 19:30Fr, 20. Sep 2013, 19:30kulturcasino bern, grosser saalEIN HELDEN-LEBEN2. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 1)ENIGMAVARIATIONEN3. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 1)RUMON GAMBA DIRIGENTMARTIN FRÖST KLARINETTETERMINEDo, 10. Okt 2013, 19:30Fr, 11. Okt 2013, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGEdith Keller18:30, burgerratssaalCARL MARIA VON WEBER 1786 – 1826Ouvertüre zu Euryanthe (1823) (08’)CARL MARIA VON WEBER 1786 – 1826Ouvertüre zu Oberon (1825 – 26) (09’)KONZERTEINFÜHRUNGDr. Doris Lanz18:30, burgerratssaal«Die Aufnahmedes Werkes warsehr stürmisch.Ein paar Zeitungensind wohlgesonnen,die übrigen spuckenGift und Galle.RICHARD STRAUSS 1864 – 1949Konzert für Oboe und kleines Orchester D -Dur (1945) (28’)RICHARD STRAUSS 1864 – 1949«Ein Heldenleben» op. 40 (1898) (40’)Des Helden Widersacher, Walstatt, Weltflucht, Vollendung – inRichard Strauss’ berühmtem Opus 40 «Ein Heldenleben» geht esbetont heroisch zu. Kommt noch hinzu, dass der Held, um denes hier geht, kein anderer sein soll als der Komponist selbst.Diese Form der symphonischen Selbstdarstellung verlangt vielFingerspitzengefühl, eine Eigenschaft, die Eiji Oue als gefeierterDirigent auf dem Grünen Hügel und als erfahrener Strauss-Interpret in hohem Masse besitzt. Nicht zuletzt pflegt Oue denregen Austausch mit der jungen Generation, und so kommt hier– zwischen romantischer Oper und kraftstrotzenden Heldenklängen– der junge, aus Granada stammende Oboist, ard- undEcho-Preisträger Ramón Ortega Quero zum Zug, und das miteinem Solokonzert, welches Richard Strauss noch einmal voneiner ganz anderen Seite zeigt.ROLF MARTINSSON * 1956Klarinettenkonzert Nr. 1 op. 86 «Concert Fantastique» (2010) (24’)CLAUDE DEBUSSY 1862 – 1918«Première Rapsodie» für Klarinette und Orchester (1909 – 10,orch. 1911) (10’)EDWARD ELGAR 1857 – 1934Enigma, Variations on an Original Theme op. 36 (1898 – 99) (29’)Romantische Elfenwelt (Oberon), überbordende Orchester-Variationen(Enigma), fantastische Klänge aus Skandinavien (Martinsson),lichte impressionistische Sphären (Debussy), darin inbegriffenzwei solistische Höhepunkte von Martin Fröst – dieses Konzertist Garant für viel Abwechslung. Lange schon gehört Fröst, derVirtuose aus dem hohen Norden, zu den umjubelten Stars derinternationalen Szene – auch im Kulturcasino sorgte er bereitsfür Furore. Und als Spezialist für britische Musik und gros se Orchesterpartiturenist Rumon Gamba die allererste Wahl für dieberühmten «Enigma-Variationen» seines Landsmannes EdwardElgar, der hier seine Freunde musikalisch porträtiert. «Fantasieund Vorstellungskraft ist alles in diesem Konzert – es vermag uns in ferneWelten zu entführen und ist so eine gelungene Abwechslung zum Alltag.»(Rumon Gamba)PUBLIKUMSGESPRÄCHNach dem Konzert im Burgerratssaalmit Rumon Gamba und Martin Fröst«Die Erfahrung hatgelehrt, daß dieGesamtstimme desPublikums beinaheimmer gerecht sei.»»carl maria von weberrichard strauss


22 134symphoniekonzerte––135 23MARIO VENZAGO DIRIGENTNICOLAS ALTSTAEDT VIOLONCELLOTERMINEDo, 21. Nov 2013, 19:30Fr, 22. Nov 2013, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGWalter Kläy18:30, burgerratssaalBRUCKNERSSIEBTE4. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 2)ROBERT SCHUMANN 1810 – 1856Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 (1850) (25’)SCHUBERTS(UN-)VOLL-ENDETE5. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 2)MARIO VENZAGO DIRIGENTSTEFAN JACKIW VIOLINETERMINEDo, 28. Nov 2013, 19:30Fr, 29. Nov 2013, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGGottfried Franz Kasparek18:30, burgerratssaal«...was beim erstenAnhören dieserSymphoniezunächst Staunenerregen muß, ist dieKraft und die Größesowie der Adel unddie Originalität derGedanken ...ANTON BRUCKNER 1824 – 1896Symphonie Nr. 7 E-Dur (1881 – 83) (64’)Die Symphonien Anton Bruckners hat Mario Venzago schonlange «im Gepäck» – und längst gelten seine neuartigen und individuellenInterpretationen dieser grossen Werke als Meilensteinder Bruckner-Exegese. Insbesondere seine Einspielung dersiebten Symphonie wird mit Attributen wie «originell», «sensationell»oder gar «revolutionär» versehen. Was ist das Erfolgsgeheimnis?Es sei wichtig, so Venzago, «das Herz zu öffnen, dieMusik nicht zur Selbstdarstellung zu missbrauchen und falsche Prachtzu vermeiden». Unter diesen Vorzeichen schafft der Chefdirigentdes bso transparente Strukturen und beschreitet so den Weg zujenem himmlischen Paradies, von dem die Siebte kündet. MitSchumanns berühmtem Cellokonzert gibt Nicolas Altstaedt darüberhinaus sein Debüt mit dem Berner Symphonieorchester.Nicolas Altstaedt ist als Interpret barocker, romantischer sowiezeitgenössischer Werke und als Partner vieler berühmter Dirigentenund Solisten eine beeindruckende Künstlerpersönlichkeit,die zu erleben sich lohnt.GUSTAV MAHLER 1860 – 1911«Todtenfeier» c-Moll (Urfassung des 1. Satzes der späteren2. Symphonie) (1888) (20’)SERGEJ PROKOFJEW 1891 – 1953Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 (1935) (26’)FRANZ SCHUBERT 1797 – 1828Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 «Unvollendete» (1822) mit Scherzo(Newbould) und viertem Satz (Venzago) (40’)Lässt sich Schuberts «Unvollendete» vollenden? Die Antwortlautet «ja»: «Für ‹meinen› vierten Satz der Unvollendeten habe ichkeine einzige Note verwendet, die nicht von Schubert ist», so MarioVenzago. «Stattdessen habe ich einfach die aus der gleichen Zeitstammenden und meiner Meinung nach den vierten Satz verkörperndenZwischenaktmusiken aus ‹Rosamunde› neu gebündelt.» Die so geschaffene«Vollendete» wird zur vollgültigen Symphonie. Dieseraussergewöhnlichen Schubert - Aufführung steht hier Mahlers«Todtenfeier» zur Seite – ein Werk, welches in dieser Form an diesymphonischen Dichtungen Liszts erinnert. Mittendrin erklingtProkofjews zweites Violinkonzert, dessen unsagbar schöner undkantabler Mittelsatz dem jungen Geiger Stefan Jackiw genügendRaum zur Entfaltung seines als aussergewöhnlich gesanglichgepriesenen Tones gibt.PUBLIKUMSGESPRÄCHNach dem Konzert im Burgerratssaalmit Mario Venzago und Stefan Jackiw«Stefan Jackiw isteiner der grossennachrückendenGeiger, die eineneue, aufregendeamerikanischeÄsthetik ver körpern.»»franz schalkmario venzago


24 136symphoniekonzerte––137 25MICHAEL SANDERLING DIRIGENTISABELLE VAN KEULEN VIOLINETERMINEDo, 12. Dez 2013, 19:30Fr, 13. Dez 2013, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGALSO SPRACHZARA-THU STRAMOZART –PARIS7. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 3)GEORGE PETROU DIRIGENTVARDAN MAMIKONIAN KLAVIERTERMINEDo, 09. Jan 2014, 19:30 *Fr, 10. Jan 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saal* Mit Lauschen & Geniessen Genießen(Informationen S. 204) 76)Dr. Michael Matter18:30, burgerratssaal6. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 2)JEAN-PHILIPPE RAMEAU 1683 – 1764Suite aus «Les Indes Galantes» (1735 / 36) (18’)DMITRI SCHOSTAKOWITSCH 1906 – 1975Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129 (1967) (30’)MAURICE RAVEL 1875 – 1937Klavierkonzert D -Dur für die linke Hand (1929 – 30) (19’)RICHARD STRAUSS 1864 – 1949«Also sprach Zarathustra» op. 30 (1896) (33’)RICHARD WAGNER 1813 – 1883Ouvertüre und Venusberg aus «Tannhäuser» (1842 – 61) (21’)«Unter welcheRubrik gehörteigentlich dieser‹Zarathustra›?Ich glaubebeinahe, unterdie Symphonien.»Mainstream ist ihre Sache nicht: Isabelle van Keulen hat sich vorallem als Interpretin selten gespielter und moderner Werke einenNamen gemacht. Hier tritt sie mit einem Klassiker des 20. Jahrhundertsin Erscheinung, der ein Höchstmass an Einsatz, Virtuositätund Ausdruckskraft fordert. In Michael Sanderling, der einstals Solocellist am Leipziger Gewandhaus begann und heute zuden international gefragten Dirigenten der jüngeren Generationzählt, findet die niederländische Virtuosin dabei einen kongenialenPartner für das geheimnisvolle und gleichzeitig heiter gelösteViolinkonzert von Dmitri Schostakowitsch. Richard Strauss’ berühmteNietzsche -Tondichtung «Also sprach Zarathustra», dankihres mächtigen Anfangsmotivs ein echter Topklassiker, gibtden Musikern des Berner Symphonieorchesters abschliessendGelegenheit, ihre herausragenden solistischen Qualitäten unterBeweis zu stellen.WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (1778) (20’)Mit Paris, der Stadt der Liebe, hat hier irgendwie alles zu tun:Da sind zum einen die höfisch eleganten Klänge des 1735 bzw.1736 in der Académie Royale uraufgeführten Opéra-Ballets«Les Indes Galantes», zum anderen die auf die Pariser Lebensartzugeschnittene Symphonie Nr. 31 von Mozart. Darüber hinausfolgen zwei Werke aus zwei weiteren Jahrhunderten, die ebenfallsmit der Seine-Metropole in Beziehung stehen: Wagners «Tannhäuser»(natürlich in der Pariser Fassung von 1861) und das vomJazz inspirierte Klavierkonzert für die linke Hand, das Maurice Ravelzwischen 1929 und 1930 für den kriegsversehrten PianistenPaul Wittgenstein schrieb – bis heute eine grosse technische wiemusikalische Herausforderung, der sich hier der aus Armenienstammende (in Paris ansässige) Virtuose Vardan Mamikonianstellt. In George Petrou findet dieses Konzertprogramm einenUniversalisten, der überall zwischen barocker Aufführungspraxisund Impressionismus zu Hause ist.«Ich habe aber dochHoffnung, dass dieEsel auch etwasdarin finden, dasihnen gefallen kann.»wolfgang amadeus mozart über seine PariserSymphonie (1778)friedrich nietzsche


26 138symphoniekonzerte––139 27MARIO VENZAGO DIRIGENTLISE DE LA SALLE KLAVIERTERMINEDo, 30. Jan 2014, 19:30Fr, 31. Jan 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalBRAHMS /CHOPIN8. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 3)BRAHMS /SCHÖNBERG9. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 3)JUN MÄRKL DIRIGENTDAVID FRAY KLAVIERTERMINEDo, 27. Feb 2014, 19:30Fr, 28. Feb 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGKONZERTEINFÜHRUNGProf. Dr. Victor Ravizza18:30, burgerratssaalMAURICE RAVEL 1875 – 1937Rapsodie espagnole (1907 – 08) (16’)JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897Akademische Festouvertüre op. 80 (1880) (10’)Prof. Dr. Victor Ravizza18:30, burgerratssaalFRÉDÉRIC CHOPIN 1810 – 1849Klavierkonzert Nr. 2 f- Moll op. 21 (1829 – 30) (30’)WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791Klavierkonzert Nr. 24 c -Moll KV 491 (1786) (31’)«Welch herrlicheMelodien sind da zufinden. Es ist lauterLiebe und das Herzgeht einem auf.»JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897Symphonie Nr. 3 F -Dur op. 90 (1883) (33’)Schon Antonín Dvořák schwärmte in höchsten Tönen von ihrem«herrlichen Melodienreichtum» und als Film-Soundtrack zu AnatoleLitvaks «Lieben Sie Brahms?» machte sie achtzig Jahre nach ihrerUraufführung noch einmal Karriere: Die dritte Symphonieist fraglos die kompakteste und gleichzeitig eingängigste dervier Meisterwerke des grossen «B». Man muss dieses Werk lieben– und live erleben, vor allem dann, wenn gleich zwei weitereHochkaräter auf dem Programm stehen: Mit ihren HabaneraundMalagueña- Klängen beschwört Ravels «Rapsodie espagnole»die Welt der iberischen Halbinsel in leuchtenden Farben. UndChopins frühes f-Moll-Konzert ist bis heute eines der eindrucksvollstenVirtuosenkonzerte überhaupt, ein Werk, das niemandemunter den Pianistinnen der jungen Generation mehr aufden Leib geschrieben scheint als der Französin Lise de la Salle.JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897 /ARNOLD SCHÖNBERG 1874 – 1951Klavierquartett g - Moll op. 25 (1863) (43’)(Bearb. für Orchester von Arnold Schönberg, 1937)Zweifacher Echo-Preisträger, Instrumentalist des Jahres 2010 beiden Victoires de la Musique – an Ehrungen und Auszeichnungenmangelt es Frankreichs jungem Shooting-Star David Fraynicht. Mit gutem Grund: Sein überaus gesanglicher, ele ganterund beseelter Stil macht Fray zum aufregendsten Bach- undMozart-Interpreten seiner Generation. In Mozarts schicksalsgeladenemund melodisch intensivem c-Moll-Konzert kommendiese Tugenden gut zum Tragen. Als Auftakt zu diesem solistischenHighlight dient Brahms’ «Akademische Festouvertüre»,ein eindrucksvoller Reigen bekannter Studentenlieder. Und alskrönenden Abschluss dirigiert Jun Märkl eine ganz besondereOrchesterfassung des Klavierquartetts op. 25. Sie stammt ausder Hand Arnold Schönbergs und gilt Kennern dank ihrer ausgefeiltenOrchestrierung und Adaption als «Brahms’ Fünfte».«Man mag dasOriginalquartettgar nicht mehr hören,so schön klingt dieBearbeitung.»antonín dvořák über Brahms’ dritte Symphonieotto klemperer, Dirigent der Uraufführung (1937)


28 140symphoniekonzerte––141 29MARIO VENZAGO DIRIGENTLENA NEUDAUER VIOLINETERMINEDo, 20. Mrz 2014, 19:30Fr, 21. Mrz 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalMAHLERSFÜNFTE10. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 4)DER RINGOHNE WORTE11. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 4)JOSEP CABALLÉ-DOMENECHDIRIGENTKONSTANTIN LIFSCHITZ KLAVIERTERMINEDo, 03. Apr 2014, 19:30Fr, 04. Apr 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGDr. Doris Lanz18:30, burgerratssaalROBERT SCHUMANN 1810 – 1856Violinkonzert d-Moll WoO 23 (1853) (31’)JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a (1873) (17’)KONZERTEINFÜHRUNGLeopold Dick18:30, burgerratssaalGUSTAV MAHLER 1860 – 1911Symphonie Nr. 5 (1901 – 02) (70’)JOSEPH HAYDN 1732 – 1809Klavierkonzert D-Dur Hob. xviii / 11 (1782) (19’)«Nicht trotz desKitschs (…), istMahlers Musik gross,sondern indem ihreKonstruktion demKitsch die Zunge löst.»Aufführungen der Symphonien Gustav Mahlers haben in Berneine lange Tradition. Das ehrwürdige Kulturcasino ist insofernein authentischer Ort, weil es den Aufführungsbedingungen derEntstehungszeit entspricht. Genau hierin liegt für Mario Venzagodie besondere Herausforderung: «Mich interessiert, wie man die gigantischenKlangmassen dieses Werkes bändigen und unserem historischenKonzertsaal anpassen kann. Denn genau für Säle dieser Art sind Werkewie Mahlers Symphonien komponiert worden, und nicht für die HollywoodBowls dieser Welt». Unter diesen Vorzeichen kommt nun MahlersFünfte zur Aufführung – jene Symphonie mit dem berühmtenAdagietto, das einst als Score zu Viscontis «Tod in Venedig»Mahlers Ruhm und Bekanntheit mehrte. Voran geht SchumannsViolinkonzert – ein Werk, das insbesondere die junge Generationfür sich entdeckt hat. Die Münchner Geigerin Lena Neudauer hatin ihrer Konzert- und Aufnahmetätigkeit tiefes Gespür für SchumannsMusik bewiesen. Von ihr darf man sich viel erwarten.Besonders empfehlenswert ist auch die Konzerteinführung, beider die historische Aufnahme des ersten Satzes der Mahler-Symphonie, vom Komponisten am Klavier eingespielt, präsentiertwird.RICHARD WAGNER 1813 – 1883«Der Ring ohne Worte» (Orchesterquerschnitt aus dem«Ring des Nibelungen»)Stimmige und abwechslungsreiche Konzertprogramme sindJosep Caballé-Domenech ein grosses Anliegen: «In diesem Konzertist unsere ganze Vorstellungskraft gefordert, von den klaren Strukturendes klassischen Klavierkonzertes über die symphonische Welt vonBrahms (einschliesslich ihres Rückbezuges auf Haydn) bis in die zutiefstmagische und romantische Götter- und Heldenwelt des «Ring» – eineunglaubliche Reise». Und auch das Orchester macht in diesemKonzert eine ungeheure Wandlung durch, vom klassischenKlangkörper bis hin zu jener üppigen Besetzung, die es für denEinstieg in die Wagner-Welt am Rhein bedarf. Insofern bietetsich hier die wunderbare Möglichkeit, das bso aus ganz verschiedenenPerspektiven zu erleben. Erneut zu Gast ist in diesemKonzert Konstantin Lifschitz, der heute in Luzern lehrtund bereits vor Jahren mit Tschaikowskys Klavierkonzert brillierte.«Im Orchester –da liegt doch dasWesentliche –das ist der Textunterm Text, das istdas universaleUnterbewusstsein.»theodor w. adornowieland wagner


30 142symphoniekonzerte––143 31GILBERT VARGA DIRIGENTSOYOUNG YOON VIOLINETERMINEDo, 24. Apr 2014, 19:30Fr, 25. Apr 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalBRAHMSUND BARTÓK12. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 4)MAHLERSNEUNTE13. SYMPHONIEKONZERT (GRÜNES ABO 5)ELIAHU INBAL DIRIGENTTERMINEDo, 01. Mai 2014, 19:30Fr, 02. Mai 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalKONZERTEINFÜHRUNGChristian MüllerBÉLA BARTÓK 1881 – 1945Violinkonzert Nr. 2 (1937 – 38) (36’)GUSTAV MAHLER 1860 – 1911Symphonie Nr. 9 D - Dur (1909 – 10) (85’)18:30, burgerratssaal«Nun möchte ichnoch die vermutlichsehr überraschendeMitteilung machen,dass meine [erste]Sinfonie lang undnicht geradeliebenswert ist.JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897Symphonie Nr. 1 c -Moll op. 68 (1862 – 76) (45’)Es ist ein Werk der Gegensätze und schroffen Brüche, mal zwölftönigdissonant, dann wieder gesanglich schön: Bartóks zweitesViolinkonzert gehört zu den eindrucksvollsten und besten Konzertendes 20. Jahrhunderts – ein Werk, das höchste Ansprüchestellt und eine Top-Interpretation verlangt. Und die wird es hierfraglos geben: Innerhalb weniger Jahre hat sich Soyoung Yoon –Gewinnerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2007 und des InternationalenHenryk-Wieniawski- Geigenwettbewerbs 2011 – zueiner der weltweit angesehensten Geigenvirtuosinnen entwickelt.Ihr zur Seite steht der britische Maestro Gilbert Varga,dessen Erfahrung, Umsicht und Präzision beste Voraussetzungenbieten – nicht nur für Bartóks Violinkonzert, sondern vorallem auch für Brahms’ erste Symphonie, oft «Beethovens Zehnte»genannt.Die neunte Symphonie, die erst posthum im Juni 1912 unterBruno Walters Leitung in Wien uraufgeführt wurde, ist GustavMahlers Vermächtnis an die Nachwelt. Für Eliahu Inbal ist sie«eines der grössten Werke, die je für Orchester geschrieben wurden, Gipfelund Summum in Mahlers Schöpfung, mit dem der Komponist Abschiedvom Leben nimmt und von allem, was ihm lieb und teuer war – und mitdem er den Tod als Transfiguration und Verklärung akzeptiert». Dieseszutiefst berührende und persönliche Werk ist bei Eliahu Inbal,dessen Mahler-Interpretationen seit Jahrzehnten Geschichtegeschrieben haben und einen Massstab bilden, in berufenenHänden. Nicht zu vergessen bleibt, dass das bso sich mittlerweilezu einem «Mahler- Klangkörper» von Weltklasse entwickelt hat.Die Kombination von bso, Inbal und Mahler verspricht somitein Konzert der Extraklasse.«O Jugendzeit!Entschwundene!O Liebe! Verwehte.»gustav mahler»johannes brahms


32 144symphoniekonzerte––145 33MARIO VENZAGO DIRIGENTSOL GABETTA VIOLONCELLOTERMINEDo, 15. Mai 2014, 19:30Fr, 16. Mai 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saalPUBLIKUMSGESPRÄCHNach dem Konzert im Burgerratssaalmit Mario Venzago und Sol Gabetta«David Philip Heftiist für mich einhochinteressanterKomponist, dersinnlich aufnehmbareMusik schreibt,ohne deswegenKomplexität undTiefgang zu opfern.DIEITALIE NISCHE14. SYMPHONIEKONZERT (ROTES ABO 5)DAVID PHILIP HEFTI *1975«Changements» (2011) (14’) (ch-Erstaufführung)BOHUSLAV MARTINŮ 1890 – 1959Konzert Nr. 1 für Violoncello und Orchester (1930, rev. 1955) (26’)FELIX MENDELSSOHN 1809 – 1847Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische» (1829, 1832 – 33) (30’)Stimmungswechsel, darum geht es in David Philip Heftis «Changements»,einem einsätzigen Orchesterwerk, das erst vor zweiJahren aus der Taufe gehoben wurde und nun – endlich – auchhier zur Erstaufführung gelangt. Organische Übergänge, Widerborstiges,statische Klangflächen und eruptive Kräfte kennzeichnenHeftis Komposition, die beides ist: modern und hörbar. Einwunderschönes Pendant finden die «Changements» in Martinu°serstem Cellokonzert, dessen neoklassizis tischer Charme sichin einer Fülle an expressiven Melodien niederschlägt. DiesesWerk verlangt Ernsthaftigkeit und Leidenschaft: Kerntugendender argentinischen Starcellistin Sol Gabetta, die nach mehrereninternationalen Auftritten mit Mario Venzago nun auch im Kulturcasinomit ihm konzertiert. Noch mehr Stimmungswechselbietet abschliessend Mendelssohns «Italienische» – auch sie einQuell der Abwechslung und Vielfalt.LE SACRE DUPRINTEMPS15. SYMPHONIEKONZERT (BLAUES ABO 5)LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770 – 1827Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799 / 1800) (26’)Klavierkonzert Nr. 3 c - Moll op. 37 (1800 – 03) (34’)IGOR STRAWINSKY 1882 – 1971«Le sacre du printemps» (1913) (33’)Die Pariser Uraufführung des «Sacre» gilt als grösster Theaterskandalder Musikgeschichte. Schläge und sogar Boxhiebe solles damals im Théâtre des Champs-Elysées gesetzt haben. Heuteist der «Sacre» ein Publikumsrenner, dessen unwiderstehlicherhythmische Urgewalten stets für Begeisterung sorgen. DemInterpreten fällt dabei keine leichte Aufgabe zu: «Abfällig undgnadenlos hat Strawinsky das Aufweichen seiner kompositorischen Forderungengegeisselt. Dass Strawinsky in seinen Einspielungen öfters gegenseine eigenen Anweisungen verstösst, zeigt allerdings, dass auch erals Interpret ein Kind seiner Zeit und der gerade herrschenden Trendswar», so Mario Venzago. Für eine authentische und gleichzeitiglebendige Aufführung bedarf es insofern einer kritischen undverantwortungsvollen Aufarbeitung aller verfügbaren Quellen.Auch die Beethoven-Pflege des bso geht hier weiter, und dasgleich mit zwei Werken: Neben der ersten Symphonie zählt insbesonderedie Aufführung des dritten Klavierkonzertes zu denSaison-Highlights. Solist ist hier der junge, aus Kalifornien stammendePianist und Komponist Kit Armstrong, den sein Mentorund Lehrer Alfred Brendel als die «grösste musikalische Begabung,der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin», bezeichnet.MARIO VENZAGO DIRIGENTKIT ARMSTRONG KLAVIERTERMINEDo, 22. Mai, 2014, 19:30*Fr, 23. Mai 2014, 19:30kulturcasino bern, grosser saal* Mit Lauschen & Geniessen Genießen(Informationen S. 76) 204)«Zweifellos wirdman eines Tagesverstehen, dassich einen ÜberraschungscoupaufParis gelandethatte, Paris aberunpässlich war.»igor strawinsky»mario venzago


36 146extrakonzertesymphoniekonzerte––147MARIO VENZAGO DIRIGENTFRANCO FAGIOLI COUNTERTENORCHOR KONZERT THEATER BERNSOWIE WEITERE BERNER CHÖRETERMINSa, 24. Aug 2013, 20:30bundesplatz bern *OPENAIR-KONZERTFEST DERCHÖREGALA-KONZERTMIT MARIO VENZAGO UND SABINE MEYERRichard Wagner 1813 – 1883Vorspiel zu Die Meistersinger von Nürnberg (1845 – 67) (09’)Mario Venzago DirigentSabine Meyer KlarinetteTerminFr, 25. Okt 2013, 19:30kulturcasino bern, grosser saal«Für Franco Fagioligibt es offenbarkeine stimmlichenGrenzen.»freie presse (2011)Den schönsten Volksliedern unseres Landes ist dieses Konzert gewidmet– und das in allen Variationen, vom Chorsatz über Orchestervariationenbis hin zum solistischen Vortrag. Zu Gast auf demsommerlichen Bundesplatz sind dieses Jahr das Berner Symphonieorchesterunter Leitung seines Chefdirigenten Mario Venzago,diverse Chöre der Aarestadt und vor allem ein Gesangsvirtuoseganz besonderer Art: Franco Fagioli ist Countertenor, Spezialistfür bravouröse Barockarien, und gilt als einer der Weltbesten seinesFaches. Erst vor zwei Jahren kürte man Fagioli in Italien, demUrsprungsland des Belcanto, zum «Sänger des Jahres». Hier wirdder aus Argentinien stammende Sänger einen bunten Reigen verschiedensterArien von italienischer Oper bis Wiener Operetteofferieren. Und auch das Programm des Orchesters ist überwiegendWerken gewidmet, die einen Bezug zum Volksliedgut derSchweiz haben.* bei schlechter Witterung im kulturcasino bernWolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791Klarinettenkonzert A-Dur kv 622 (1791) (25’)Richard Strauss 1864 – 1949«Don Juan». Tondichtung nach Nikolaus Lenau für grossesOrchester op. 20 (1888/ 89) (17’)Othmar Schoeck 1886 – 1957Suite aus Penthesilea (1923– 25 / 1927) (25’)John Adams *1947Short Ride in a Fast Machine (1986) (04’)Diese Gala ist ein echter Höhepunkt der Konzertsaison: MittelalterlichesNürnberg, innige Liebesszenen, Maskenball undSchwertkampf, eine Sportwagentour durch die Weiten Amerikas,Trauerspiel und klassisches Solokonzert. So abwechslungsreichwie die Themenwelten der hier dargebotenen Werke,so vielseitig ist auch die stilistische Vielfalt, die von WienerKlassik über romantische Opernklänge bis hin zu den eingängigenPatterns der Minimal Music von John Adams reicht. ImZentrum steht dabei der Auftritt der deutschen KlarinettistinSabine Meyer, die zu den renommiertesten Solistinnen überhauptzählt. Und so vereint diese Gala Anspruch und Unterhaltungauf höchstem Niveau.«Sabine MeyersherzerwärmenderKlarinettenton istLegende.»westfälische nachrichtenMerci!Merci!


148extrakonzerte––149Mario VenzagoDirigent & ModerationChor Konzert Theater Bern(Einstudierung: Zsolt Czetner)Sophia Christine Brommer SopranYvonne Naef AltTomas Zagorksi Tenorn.n. BassneujahrskonzerteMario Venzago dirigert Beethovens Neunte –Gastkonzert inFribourgMario Venzago DirigentLena Neudauer ViolineTerminSa, 22. Mrz 2014, 20:00fribourg, salle équilibretermineMi, 01. Jan 2014, 17:00Do, 02. Jan 2014, 17:00kulturcasino bern, grosser saalund mehrVor der Pause: Heiterer musikalischer AuftaktLudwig van Beethoven (1770 – 1827)Richard Wagner | Vorspiel zu «Lohengrin»Robert Schumann | Violinkonzert d-MollGustav Mahler | Symphonie Nr. 5 cis-MollSymphonie Nr. 9 d - Moll op. 125 (1822 – 24) (65’)«Die letzte SymphonieBeethovens ist dieErlösung der Musikaus ihrem eigenstenElemente heraus zurallgemeinsamenKunst. Sie ist dasmenschliche Evangeliumder Kunst derZukunft ...»«Kunst und Wahrheit feiern ihren höchsten Triumph» – schrieb ein Kritikerunmittelbar nach der Wiener Uraufführung der 9. Symphonievon Ludwig van Beethoven vor rund 190 Jahren. Als Europahymne,als Weltkulturerbe und «Memory of the World» hatdie «Neunte» auf beispiellose Weise ihren Weg in die Herzender Menschheit gefunden. Was gibt es auch Bewegenderes alsdie elysische Verkündung des «Seid umschlungen, Millionen». Undeinen passenderen Anlass für diesen Moment der Besinnung alsden Neujahrstag wird man wohl auch nicht finden. Dem grossensymphonisch-vokalen Ereignis geht ein «funkensprühendes»,nicht ganz so hehres Überraschungsprogramm voraus, soviel (und nicht mehr) darf hier verraten werden – auch hier giltdas Schillerwort «das Leben ist ernst, die Kunst ist heiter».SCHULHAUSKONZERTEDas Berner Symphonieorchester geht mit Sergej ProkofjewsKlassiker «Peter und der Wolf» auf Tournee und besucht Schülerinnenund Schüler in ihrer Schulaula!Alle Schulen des Kantons Bern können sich ab sofort für einSchulhauskonzert mit dem Berner Symphonieorchester bewerben.Die Konzerte eignen sich für Klassen vom Kindergarten biszur Mittelstufe.TermineFolgende Termine stehen zur Auswahl(jeweils ca. um 10:00 Uhr):26. / 27. Aug 201313. Sept 201307. / 08. Nov 201304. / 05. Dez 2013informationen & bewerbungirene.salgado @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 17richard wagnerMerci!


48 150musik.punkt.zwölf––Merci!151 49EIN HELDENLEBENRING OHNE WORTE1. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF4. MUSIK.PUNKT.ZWÖLFEIJI OUE DIRIGENTTERMINDo, 19. Sep 2013, 12:00kulturcasino bern, grosser saalRICHARD STRAUSS 1864 – 1949«Ein Heldenleben» op. 40 (1898) (40’)VOLLENDETE« UNVOLLENDETE »RICHARD WAGNER 1813 – 1883«Der Ring ohne Worte» (Orchesterquerschnitt aus dem«Ring des Nibelungen»)FELIX IN ITALIENJOSEP CABALLÉ-DOMENECHDIRIGENTTERMINDo, 03. Apr 2014, 12:00kulturcasino bern, grosser saal2. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF5. MUSIK.PUNKT.ZWÖLFMARIO VENZAGO DIRIGENTTERMINDo, 28. Nov 2013, 12:00kulturcasino bern, grosser saalFRANZ SCHUBERT 1797 – 1828Symphonie Nr. 7 h - Moll D 759 «Unvollendete» (1822) mit Scherzo(Newbould) und viertem Satz (Venzago) (40’)FELIX MENDELSSOHN 1809 – 1847Symphonie Nr. 4 A - Dur op. 90 «Italienische» (1829, 1832 / 33) (30’)MARIO VENZAGO DIRIGENTTERMINDo, 15. Mai 2014, 12:00kulturcasino bern, grosser saalBRAHMS ’ « FÜNFTE »3. MUSIK.PUNKT.ZWÖLFJUN MÄRKL DIRIGENTTERMINDo, 27. Feb 2014, 12:00kulturcasino bern, grosser saalJOHANNES BRAHMS 1833 – 1897 /ARNOLD SCHÖNBERG 1874 – 1951Klavierquartett g - Moll op. 25 (1863) (43’)(Bearb. für Orchester von Arnold Schönberg, 1937)


152familienkonzerte––Merci!153TERRA INCOGNITA –EIN KOFFER WANDERTUM DIE WELTKARNEVALDER TIEREn.n. Dirigentn.n. SprecherterminSo, 08. Sep 2013, 14:30 / 17:00yehudi menuhin forumKurz vor den grossen Ferien ist wieder Kofferpacken angesagt.Lucie kann ihren Koffer jedoch nicht finden und beginnt nachihm zu suchen. Statt Urlaub mit der Luftmatratze am Strand beginnteine spannende Reise durch viele Kontinente. Das BernerSymphonieorchester packt ebenfalls die Koffer und begleitet unsereHeldin mit grossen Werken der Konzertliteratur rund umdie Welt. Ob mit orientalischen Klängen aus Rimsky-Korsakows«Sheherazade», Khatchaturians «Säbeltanz» oder Ausschnittenaus Bernsteins West Side Story – in jedem Land begegnet Lucieeiner ganz eigenen klanglichen Welt.Ab 6 JahrenWährend auf den Strassen Berns die Vorbereitungen für die Fasnachtauf Hochtouren laufen, haben sich die Tiere im grossenSaal des Kulturcasinos versammelt, um dort den Einzug derschillerndsten Charaktere im Tierreich zu bestaunen. Die Stimmungin der Arena ist angeheizt, denn wann darf einem solchenEreignis schon mal beigewohnt werden …? Camille Saint-Saënsentwickelte mit dem «Karneval der Tiere» im Jahre 1886 eineganz eigene zoologische Fantasie, deren Bann bis heute ungebrochenist.Ab 6 Jahrenn.n. DirigentUwe Schönbeck SprecherterminSo, 09. Mrz 2014, 14:30kulturcasino bern, grosser saalDER JOSA MIT DERZAUBERFIEDELINTO THE WEST –AMERICAN CLASSICSALEXANDER JANOS DIRIGENTMILVA STARK SPRECHERINLISA KATHARINA HOLZBERGSZENISCHE EINRICHTUNGELISA ALESSI,MADELEINE SCHWENDIMANNAUSSTATTUNGMit Geigenschüler / innen der MusikschuleKonservatorium BernIn Zusammenarbeit mit dem Ensemble«Bühnentiger» aus der TanzschuleHermes DanceterminMo, 23. Dezember 2013, 17:00stadttheater bernMan könnte meinen, Josa und sein Vater führten ein wunderbaresLeben. Doch Josa ist verzweifelt, weil er nicht wächst undso glaubt, nie gross und stark genug zu sein, um seinem Vaterbei der schweren Arbeit helfen zu können. Eines Tages jedocherhält er von seinem Freund, dem Vogel, eine Zauberfiedel geschenkt.Mit dieser kann er die ganze Welt, Menschen, Tiereund alle Dinge, grösser oder kleiner werden lassen, je nachdemob er seine Melodie vorwärts oder rückwärts spielt. Einzig erallein kann nicht grösser werden, da er sonst nicht mehr aufder kleinen Geige spielen könnte. Am Ende der Geschichte überden Köhlerjungen Josa wird klar, dass jeder seine Aufgabe in derWelt hat. Schmunzelnd erkennt der Zuschauer, dass körperlicheGrösse nicht immer von Vorteil sein muss.Ab 6 JahrenDer Wilde Westen – das ist dort, wo Lucky Luke die Dalton-Brüderjagte, Billy the Kid gen Sonnenuntergang ritt und der Schauplatzvon vielen High-Noon-Duellen in der prallen Mittagssonnelag. Das Kulturcasino verwandelt sich in diesem Familienkonzertin einen Westernsaloon und bietet für die raue und dochkraftvolle Atmosphäre vieler Westernfilme eine passende Kulisse.Das Berner Symphonieorchester schafft dazu mit Musikvon amerikanischen Komponisten wie Aaron Copland, LeonardBernstein oder Ennio Morricone die dazu passende Stimmung.Ab 12 JahrenJesko Sirvend Dirigentn.n. SprechertermineSo, 13. April 2014, 17:00kulturcasino bern, grosser saal


58 154matineekonzertefamilienkonzerte––155 59VOM TRIO ZUM OKTETTCO(EU)R ANGLAISDie Pflege der Kammermusik ist für jeden Musiker etwas ganz2. MATINEEKONZERTEssentielles. Im intimen Rahmen des Musizierens finden vieleeine besondere Befriedigung, nicht nur weil viele Komponistenin dieses Genre ihr «Herzblut» einbrachten, sondern weil dasZusammenspiel mit Kollegen in kleinem Kreis eine grosse musikalischeHerausforderung darstellt. Seit vielen Jahren sind dieMatineekonzerte bei Musikern und Publikum beliebt und einewunderbare Möglichkeit, miteinander in direkten Kontakt zukommen.Neben den grossen «Klassikern» widmen sich unsere Musikerinnenund Musiker auch ungewöhnlichen Programmen undBesetzungen. Ein Septett des relativ unbekannten KomponistenPeter von Winter oder eine «Conte Fantastique» von André Capletfür Harfe und Streichquartett nach einer Novelle von Edgar AllenPoe sind hierfür nur zwei Beispiele.Catherine Kämper, oboe & cor anglais | Stefan Meier, violineGuillaume Leroy, viola | Eva Lüthi, violoncelloJEAN FRANÇAIX 1912 – 1997Quartett für Cor Anglais, Violine, Viola und Violoncello (1971) (15’)LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770 – 1827Streichtrio Nr. 3 G - Dur op. 9 «Dem Grafen von Browne gewidmet»(1796 – 98) (23’)BENJAMIN BRITTEN 1913 – 1976«Phantasy» op. 2 für Oboe und Streichtrio, Quartett in einem Satz(1932) (15’)TERMINSo, 23. Feb 2014, 11:00stadttheater bern, foyerSPÄTWERKTERZETT1. MATINEEKONZERT3. MATINEEKONZERTTERMINSo, 20. Okt 2013, 11:00kulturcasino bern, burgerratssaalCOLLA PARTE QUARTETTGeorg Jacobi, violine | Susanna Holliger, violineFriedemann Jähnig, viola | Eva Wyss-Simmen, violoncelloBÉLA BARTÓK 1881 – 1945Streichquartett Nr. 6 Sz 114 (1939) (26’)FRANZ SCHUBERT 1797 – 1828Streichquartett Nr. 15 G - Dur D 887 (1826) (38’)Isabelle Magnenat, violine | Anouk Theurillat, violineUlrike Lachner, violaANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904Drobnosti op. 75 a für zwei Violinen und Viola (1887) (15’)ZOLTÁN KODÁLY 1882 – 1967Serenade op. 12 für zwei Violinen und Viola (1919 – 20) (20’)TERMINSo, 09. Mrz 2014, 11:00stadttheater bern, foyerANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904Terzett C - Dur op. 74 (1887) (20’)


60 156matineekonzertefamilienkonzerte––157 61LYRICA QUARTETTSCHUBERT-OKTETT4. MATINEEKONZERT6. MATINEEKONZERTTERMINSo, 23. Mrz 2014, 11:00stadttheater bern, foyerAnouk Theurillat, violine | Sandrine Canova, violineJulia Malkova, viola | Eva Lüthi, violoncelloFRANZ SCHUBERT 1797 – 1828Quartett Nr. 6 D-Dur D 74 (1813) (25’)ANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904Streichquartett F -Dur op. 96 «Amerikanisches Quartett» (1893)(25’)Fióna-Aileen Kraege, violine | Michael Rubeli, violineEmanuel Bütler, viola | Eva Wyss-Simmen, violoncelloManuel Kuhn, kontrabass | Bernhard Röthlisberger, klarinetteMonika Schneider, fagott | Sebastian Schindler, hornFRANZ SCHUBERT 1797 – 1828Oktett F-Dur D 803 (1824) (60’)TERMINSo, 11. Mai 2014, 11:00kulturcasino bern, burgerratssaalCONTE FANTASTIQUEMEISTERWERKE FÜRKLARINETTENQUINTETT5. MATINEEKONZERT7. MATINEEKONZERTLine Gaudard, harfe | Julien Mathieu, violineFrançois Theis, violine | Friedemann Jähnig, violaEva Lüthi, violoncello | n. n., sprecherGábor Horváth, klarinette | György Zerkula, violineTheresa Bokány, violine | Johannes von Bülow, violaArpád Szabó, violoncelloTERMINSo, 27. Apr 2014, 11:00stadttheater bern, foyerMARCEL TOURNIER 1879 – 1951Féerie, Prélude et dance pour harpe et quatuor à cordes (1912) (20’)ANDRÉ CAPLET 1878 – 1925«Conte fantastique pour harpe et quatuor à cordes d’apres la nouvelle‹Le masque de la mort rouge› de Edgar Allen Poe» (1919) (20’)WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und VioloncelloA- Dur KV 581 (1789) (30’)JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897Quintett für Klarinette und Streichquartett h-Moll op. 115(1891) (34’)TERMINSo, 01. Jun 2014, 11:00kulturcasino bern, burgerratssaal


62 158matineekonzertefamilienkonzerte––159 63BRUNCHKONZERTEIM SCHWEIZERHOFWINDS MEET STRINGS2. BRUNCHKONZERTBrunch und Konzert – geniessen Sie in entspannter Atmosphäredas reichhaltige Brunch-Buffet im Hotel Schweizerhof und lassenSie sich dabei von auserlesenen Klängen berühren.Doris Mende, oboe | Christian Holenstein, horn | Fióna - AileenKraege, Ingrid Schmanke, violine | Julia Malkova, violaEva Wyss-Simmen, violoncelloIm eleganten Salon Trianon spielen die Musiker mitten unterden Gästen, die sich beim Sonntagsbrunch so richtig verwöhnenlassen dürfen. Es wartet ein kulinarisches Angebot der Extraklasseauf Sie: Das ausladende Buffet lockt mit kalten und warmenKöstlichkeiten – Frühstück, Mittagessen und Dessert in einem!A MORNINGAT THE OPERA1. BRUNCHKONZERTFEDERIGO FIORILLO 1753 – 1823Quintett F - Dur (06’)LOUIS-FRANÇOIS DAUPRAT 1781 – 1868Hornquintett F - Dur op. 6 Nr. 1 (12’)WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791Oboenquartett F - Dur kv 370 (1781) (15’)EDVARD GRIEG 1843 – 1907Streichquartett F - Dur (1891) (18’)TERMINSo, 01. Dez 2013Brunch von 10:00 bis 14:00Konzert von 11:00 bis 13:00mit Moderation und mehreren Pausenhotel schweizerhof, salon trianonJennifer Tauder, Milko Raspanti trompete | Sebastian Schindler,horn | Stanley Clark, posaune | Daniel Schädeli, tubaADOLPHE BLANC 1828 – 1885Romance op. 43 für Oboe, (ca. 1870) (06’)TERMINSo, 10. Nov 2013Brunch von 10:00 bis 14:00Konzert von 11:00 bis 13:00mit Moderation und mehreren Pausenhotel schweizerhof, salon trianonGEORG FRIEDRICH HÄNDEL 1685 – 1759«Arrival of the Queen of Sheba» aus «Solomon» (1748) (05’) (arr.B. Hubatka)GIOACHINO ROSSINI 1792 – 1868Ouvertüre zu «L’ Italiana in Algeri» (1813) (07’) (arr. J. F. Michel)WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791Ouvertüre zu «Die Zauberflöte» (1791) (08’) (arr. P. Archibald)GIUSEPPE VERDI 1813 – 1901Ouvertüre zu «La forza del destino» (1862) (09’) (arr. J. Mortimer)LEONARD BERNSTEIN 1918 – 1990Suite aus «West Side Story» (1957) (22’) (arr. J. Gale)In Zusammenarbeit mitSEPTETTE AUS KLASSIKUND ROMANTIK3. BRUNCHKONZERTAnouk Theurillat, Julien Mathieu, violine | Julia Malkova, violaAndreas Graf, violoncello | Bernhard Röthlisberger, klarinetteMonika Schneider, fagott | Sebastian Schindler, Daniel Lienhard,hornPETER VON WINTER 1754 – 1825Septett Es -Dur op. 10 (1803) (25’)JOSEPH MIROSLAV WEBER 1854 – 1906Septett E - Dur «Aus meinem Leben» (1899) (30’)TERMINSo, 19. Jan 2014Brunch von 10:00 bis 14:00Konzert von 11:00 bis 13:00mit Moderation und mehreren Pausenhotel schweizerhof, salon trianon


164koop––165KOOPERATIONENkoopMUSIKFESTIVAL BERN «WAHNWITZ»DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEITBERNER REDENROCK POP IN CONCERTSANIERUNGSKONZERT IM STADTTHEATERM & THE ACID MONKSGILGAMESH MUST DIE!


166koop––167KOOPSTADT UND LANDMUSIKFESTIVAL 2013«WAHNWITZ»FESTIVALZENTRUMEine kurze Spielzeit lang sind wir durch die Stadt gelaufen, ha-»Städte lassensich an ihremGang erkennenwie Menschen.«robert musilben sie abgeschritten und konnten Mass nehmen an ihrer Fliessgeschwindigkeitund Bewegung – an ihrem Rhythmus. Nochlängst nicht haben wir Bern erkannt, aber den Gang der Stadthaben wir kennengelernt: in erster Linie bewegt sie sich anders.Bern fliesst.Wir folgen also ihrem Strom, lassen uns in ihr herum und ausihr heraus treiben, lassen unsere Blicke schweifen und fixierenim Vorbeigehen diesen oder jenen Punkt. Mit unseren Partnernerkunden wir Zentrum und Peripherie, stossen ins Herz derStadt vor, an ihre Grenzen und über sie hinaus. Dabei suchenwir, was den Verdacht der Besonderheit aufwirft – wir suchenGeheimnisse. Geheimnisse der Stadt und des Landes, von Theaterund Musik.Was wir finden, zeigen wir. Gemeinsam mit dem ‹MusikfestivalBern› und anderen internationalen Partnern präsentieren wirtotales ‹ Zirkusmusikfilmtheater › (siehe S. 18). Keine der Bühnenkünstelässt es ungenutzt, um uns zur Spielzeiteröffnung zuverführen. Wie für alle Kooperationsprojekte gilt auch für jenesdas Unerprobte als Vorgabe, das Risiko und der offene Ausgang.Auch für die Fortsetzung unserer Reihe mit der Hochschule derKünste, der wir offenen Raum für Projektentwicklung lassen,und für eine ganz spezielle Form von Konzert-Theater, die Sie abNovember erstmals in Bern und bei uns sehen können.Nur ein Projekt nutzt nicht die Kunst, um etwas darzustellen,aber die Bühne und das Wort: die Berner Reden. Sie sollen unsin vier Anläufen näher bringen, was wir zu verstehen suchen:Stadt und Land, Bern und die Schweiz.Zum vierten Mal findet in Bern das Musikfestival statt – in diesemJahr unter dem Motto «WahnWitz»: Während 13 Tagen werdenzahlreiche Partnerinnen, Veranstalter und Ensembles ein lautes,leises, buntes, wahnhaftes, witziges, wahnwitziges, verblüffendes,erschreckendes, verführerisches Festival ausrichten und Bern alsMusikstadt präsentieren.Als Festspiel von Berner, Schweizerischen und internationalenKünstlern bildet das Musikfestival eine Plattform für den künstlerischenAustausch, fördert Verbindungen zwischen den Veranstaltern,Künstlergruppen und Lehr- und Forschungsinstituten– und bietet grandiose musikalische Erlebnisse.Neben dem ersten Symphoniekonzert des Berner Symphonieorchestersund der Produktion « The Fool and the Princesses » von«Cirque de Loin » (siehe S. 18) beheimatet Konzert Theater Bernauch das Festivalzentrum. Hier tauschen sich Besucher undKünstler, Veranstalter und Publikum über ihre Begegnungenund Erfahrungen aus und feiern die Musik. Neben dem Barbetriebinstallieren wir eine akustische Live-Dauer-Performance:In zwölf mal zwei Stunden wird Erik Saties berühmtes KlavierstückVexations im ununterbrochenen Wechsel von verschiedenenPianisten während der gesamten Öffnungsdauer des Festivalzentrums840 mal gespielt werden.Ausserdem begleitet eine Jahrmarktorgel die Berner Spielorte:Mehrmals vor und nach den Aufführungen des «Cirque de Loin»wird eine von den Gebrüdern Wellershaus gebaute Orgel vordem Haus am Kornhausplatz für Zirkusatmosphäre sorgen: miteigens für das Festival komponierten Musiken.IN KOOPERATION MITFestivalbarIm Foyer des Stadttheaters:03. – 14. Sept 2013, jeweils ab 21:30 Uhr.«Der Grad des inAnsehung deroberen ErkenntniskraftgestörtenKopfes ist eigentlichdie in Unordnunggebrachte Vernunft,insofern sie sich ineingebildeten feinerenUrteilen überallgemeine Begriffeauf eine ungereimteArt verirrt, undkann der Wahnwitzgenannt werden.»immanuel kant


168koop––169IN KOOPERATION MITStudiengang Theater derBerner Hochschule der KünsteDIE LETZTEN TAGE DERMENSCHHEITKARL KRAUS | DAS NEUE PROJEKT MIT DER HKBBERNER REDENDIE SCHWEIZ:DAS HERZ EUROPASPREMIERE05. Apr 2014, vidmar+WEITERE VORSTELLUNGEN06., 09., 13., 15., 17. Apr 2014Besetzungregie Peter Jecklindramaturgie Jan Stephan Schmiedingmit Studierenden des dritten Jahrgangsdes Bachelorstudiengangs des FachbereichsTheater der Berner Hochschuleder Künste«Wer schwacheNerven hat, wennauch genug starke,die Zeit zu ertragen,entferne sich vondiesem Spiel.»Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste setztsich fort. Nach zwei Projekten mit Absolventen des Masterlevelsbieten wir in dieser Spielzeit dem Bachelor eine Bühne. Indieser Spielzeit liegt der Schwerpunkt nicht auf der Prüfung,sondern in der Praxis.Gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Peter Jecklinwerden sich zwölf Studierende des dritten Jahrgangs der Schauspielschuleder hkb einem grossen Werk des deutschsprachigenTheaters widmen: «Die letzten Tage der Menschheit.» Karl Kraushatte damit ein Welttheaterstück geschrieben – unaufführbarund doch unumgänglich für jeden am Kosmos und am Theaterder Welt Arbeitenden. Dennoch kondensierte Kraus die ursprünglichenfünf Akte mit Vorspiel und Epilog von rund 800 Seiten Längein eine Theaterfassung, wiederum für einen herkömmlichenTheaterabend so gut wie unspielbar. Nur wenige Aufführungenalso gab es, darunter 1996 auch eine am Berner Stadttheater.Wie ist hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs– dem Gegenstand dieses Bühnenepos – darüber zu erzählen?Niemand mehr wird wohl nicht aushalten, was dasStück zur Sprache brachte: die Gräuel, die der Verlust eineseuropäischen Massstabs von Gewissheit mit sich führte. Wieist heute darüber zu berichten? Das Projekt, das jenen Titelträgt, wird es zeigen.Die Schweiz, dieses in vielen Dingen so glückliche Land, repräsentiertdie moderne demokratische Keimzelle des Kontinents,symbolisiert den idealen Staatenbund und rühmt sich ihrer Eidgenossenschaft.Sie pflegt ihre Konsenskultur, beweist Effektivitätund gilt als reichstes Land der Welt.Zugleich erfüllt kein europäisches Land so viele Kriterien, die als‹typisch europäisch› gelten, wie die Schweiz. Sie verkörpert einemultilinguale Mentalität, ist neutral, freiheitlich, strukturiert,ausgeglichen, wohlhabend. Sie hat sich zum gelobten Land inder Mitte entwickelt. Und doch grenzt sie sich von Europa ab,sucht eine einzigartige Stellung – und hat sie auch inne.Was ist es, das Swissness als Haltung zum Exportschlager macht?Wie verbinden sich Liberalität und Mundart zu dem, wofür dieSchweiz steht? Wo verstecken sich das Ressentiment, der heimlicheHang zur Exklusion, das Chaos, das Extrem, die Neurose,das Anarchische? Gibt es das etwa nicht? Das glauben wir nicht!Wir gehen es suchen. Wir blicken auf die Schweiz als Ort, alsMentalität, als Politikstil, als Wirtschaftsmacht, als KernlandEuropas – und auf Bern: die ‹Bundesstadt›, die Residenzstadtdes Understatement – und europäische Kapitale vieler Erfindungen,bedeutender Institutionen und einiger Nobelpreisträger:von Schokolade und Instantkaffee über die Relativitätstheoriehin zur Klimaforschung.Was macht die Schweiz so besonders? Und was bewahrt ihrdoch immer eine besondere Zurückhaltung? Wir bitten mit denBerner Reden vier unterschiedliche Persönlichkeiten auf dieBühne, von Repräsentanten einer ‹Specifica Helvetiae› oder gar‹Berniensis› bis zu Experten in Sachen eines Herzens Europas.TERMINAb März 2014 vier Mal in der Spielzeitim StadttheaterIn Kooperation mitdem Stadtpräsidenten der Stadt Bernund der Tageszeitung «Der Bund».«Unus proomnibus,omnes prouno.»karl kraus


170koop––171TERMIN26. Mai 2014stadttheaterROCK POP IN CONCERTKonzert Theater Bern heisst ab dieser Spielzeit auch Rock undPop in Concert. Mit Unterstützung diverser Konzertmacher undKonzertveranstalter nehmen wir den Namen unseres Hausesbeim Wort und verbinden Konzert und Theater auf verschiede-Die Basler Band The bianca Story hat sich in der Vergangenheitmit genre-überschreitenden Aktionen im Theater- und Kunstbereicheinen Namen gemacht. Nach dem internationalen Erfolgihres Albums «Coming Home» kommen sie nun mit demKonzert-Theaterstück «M & The Acid Monks» nach Bern, um unsdas Fürchten zu lehren.regie Daniel Pflugerbühne Flurin Borg Madsenkostüme Janine Werthmannvideo Fabian Chiquetsounddesign Stefan Uitinglichtdesign Nina JokinenIN KOOPERATION MITnen Bühnen.Das Grosse Haus geht Ende mai in eine verlängerte sommerpause.wir möchten es daher mit einem fulminanten Sanierungskonzertverabschieden.in kooperation mitThe | bianca | StorySANIERUNGSKONZERT IMSTADTTHEATERGILGAMESH MUST DIE !KONZERTTHEATER IITERMINE29. Apr. & 01. Mai 2014vidmar 1während sich unsere technik bereits auf die sanierung desEin Drittel Mensch, zwei Drittel Gott: Gilgamesch, mesopota-bühnenturms und der publikumsbereiche vorbereitet, wird nochmischer König und totalitärer Egomane, kennt keine Grenzen.Besetzungeinmal die bühne bespielt.Auf den anderen Bühnen in den Vidmarhallen lassen wir dieVerbindung von Konzert und Theater neu auferstehen – mit einemGastspiel und einer Koproduktion mit der Basler Band Thebianca Story.Bis die Götter seinen besten Freund Enkidu vor seinen Augendem langsamen und qualvollen Tod ausliefern. Getrieben vonrastloser Angst, wird die Suche nach Unsterblichkeit zu Gilgameschsneuem Lebensinhalt. Finden wird er sie, aber anders alser vermutete.Das Gilgamesch-Epos ist die älteste überlieferte Geschichte dermit The bianca Story: Elia Rediger,Fabian Chiquet, Victor Moser, Anna Waibel,Lorenz Hunziker & Joël Fonsegrive;Natalina Muggli; zwei Opernsänger / innender Deutschen Oper Berlin undzahlreichen Berliner Jugendlichenkomposition Fabian Chiquet,Victor Moser, Elia RedigerMenschheit. Auf zwölf Steintafeln wird Gilgameschs Weg vomregie Daniel PflugerTERMINE15. & 16. Nov 2013, vidmar+EINE KOPRODUKTION VONKaserne Basel, Rote Fabrik TheaterZürich & Tuchlaube / kiff Aaraukonzeption Fabian Chiquet,Flurin Borg Madsen, Victor Moser,Daniel Pfluger, Elia RedigerM & THE ACID MONKSKONZERTTHEATER IDrogen, Hochmut und Schizophrenie – Pop, Beat und Rock ’n’ Rollkonzertant inszeniert. Basierend auf dem Schauerroman «DieElixiere des Teufels» von e. t. a. Hoffmann ist «M & The AcidMonks» der musikalisch und schauspielerisch in Szene gesetzteHöllenritt eines begabten jungen Mannes auf dem Grat zwischenGrandiosität und Verzweiflung, zwischen Askese und Aus-Despoten zum Beschützer seiner Heimat Uruk beschrieben.Anhand der zwölf Tafeln entwickeln die Basler Pop-Formation Thebianca Story elf Songs, die die Grundmotive des Epos aufnehmenund überschreiben. Zusammen mit jungen LaiendarstellerInnenund professionellen SängerInnen entsteht eine wilde und lustvolleReise in die Abgründe der menschlichen Urängste.bühne Flurin Borg Madsenkostüme Janine Werthmanndramaturgie Jörg KönigsdorfEine Produktion vonThe | bianca | Storykomposition Fabian Chiquet,Victor Moser, Elia Redigermusik & spiel The bianca Storyschauspiel Mario Gremlich,Natalina Muggli, Fabian Guggisbergschweifung. Auf der Suche nach seinem Weg ins Leben wird ervon seinem Doppelgänger verfolgt, der ihn um den Verstandbringt.in kooperation mit


172spielzeit 2013.2014––173nouvellescèneUNE FENÊTRE SUR L’ACTUALITÉFRANÇAISE DU THÉÂTREFRATRICIDERACELE PORTEUR D’HISTOIRETOUT OFFENBACH … OU PRESQUE!SPECTACLE PRECISE ULTERIEUREMENTLE LAVOIRLA CONVERSATIONCOMME S’IL EN PLEUVAIT


174nouvelle scène––175FratricideDOMINIQUE WARLUZELSPECTACLE PRECISEULTERIEUREMENTDATE 21 octobre 2013mise en scene Delphine de Malherbeavec Pierre Santini, Jean-Pierre Kalfon …Les retrouvailles de deux frères qui ne se sont pas vus depuisvingt ans … Avec deux grands comédiens, un texte contemporainfort et intense qui évoque les mille facettes des liens du sang.Consulter le programme de la Nouvelle ScèneLe LavoirDATE 10 mars 2014RaceDominique Durvin & Hélène PrévostDATE 3 novembre 2013mise en scene Pierre Lavilleavec notamment Yvan Attal …DAVID MAMETDans un bureau d’avocats, une enquête sur la manipulation,la justice, l’impact de la question raciale, le politiquement correct… «Avec un Yvan Attal remarquable, un brillant suspense dehaute tenue.» (Le Figaro)Eté 1914: une douzaine de femmes sont réunies pour la grandecérémonie de la lessive. Entre rires et larmes dans de grandséclaboussements, «une vision étourdissante» (Le Monde), «ungrand moment de pur bonheur théâtral.» (Kourandart, Avignon)LA CONVERSATIONDATE 22 mars 2014mise en scene Brigitte Damiensavec 12 interprètesDATE 16 décembre 2013mise en scene Alexis Michalikavec 5 interprètesGrand succès du Festival d’Avignon & nominationau Palmarès du Théâtre 2013Le Porteur d’histoireALEXIS MICHALIKUn homme est entraîné dans un périple vertigineux à traversl’Histoire, la littérature et les continents … une épopée théâtralestupéfiante d’originalité: «brillante, haletante (Le Canardenchaîné), «en un mot: génial!» (L’Express)JEAN D’ORMESSONFils de la Révolution, Bonaparte décide de transformer la 1èrerépublique française en empire – quel paradoxe! Encore faut-ilfaire passer ce projet à son entourage … Une conversation brillantepleine d’humour et d’élégance.Comme s’ il en pleuvaitDATE 13 avril 2014 a la salle vidmar 1mise en scene Jean-Laurent Silviavec Maxime d’Aboville et Alain PochetDATE 1er février 2014mise en scene Alain Sachsavec 13 interprètesTout Offenbach … oupresque!Après le succès de «La Vie parisienne», Alain Sachs et son équipede comédiens-chanteurs-musiciens reviennent pour une traverséeébouriffante de joyeuse énergie dans l’univers d’Offenbach:«c’est la fête» (Pariscope), «un plaisir exquis.» (Figaro).SEBASTIEN THIERYDes billets de banque surgissent mystérieusement et quotidiennementdans le salon d’un couple sans histoire: «une satire socialediaboliquement troussée, et menée à un rythme d’enferavec un Arditi exceptionnel de drôlerie et de finesse.» (Télérama)Sous réserve de modificationsLe programme détaillé de la Nouvelle Scène est disponible à la Billetteriedu Théâtre dès mi-juin. Il est envoyé directement aux abonnés.DATE 5 mai 2014mise en scene Bernard Muratavec Pierre Arditi, Evelyne Buyle …


176spielzeit 2013.2014––177KONZERT& THEATERFÜR KINDERUND IHREFAMILIENKINDERSTÜCKFAMILIENOPERFAMILIENKONZERTESITZKISSENKONZERTEÖFFENTLICHE TANZPROBEN FÜR FAMILIENTHEATERFESTKINDER- & FAMILIENFÜHRUNGENKINDERBETREUUNG: KIDS CORNER


178familien––179KINDERSTÜCKKLEINER KÖNIG KALLE WIRSCH — TILDE MICHELSUnser Kinderstück, geeignet für Kinder ab 6 JahrenDer kleine König Kalle Wirsch, der ein grosser (wenn auch etwasgrummeliger) Herrscher ist, stammt von der deutschenKinderbuchautorin Tilde Michels (1920 – 2012). Berühmt wurdeKalle Wirsch als Marionette der Augsburger Puppenkiste. DerCharme dieser Fernsehserie lässt noch heute kleine (und grosse)Kinderherzen höher schlagen. Für Kinder ist es eine Geschichtezum Mitfiebern, für Erwachsene zum Schmunzeln. Die grossenKonflikte eines Königsdramas spielen sich hier im Kleinformatab: Gut gegen Böse, Hinterlist gegen Ehrlichkeit, Opportunismusgegen Freundschaft. S. 72FamilienoperDAS SCHLAUE FÜCHSLEIN — LEOŠ JANÁČEKab 9 JahrenWir bringen Janáčeks wunderbare, poetische Oper als Musiktheaterereignisfür die ganze Familie auf die Bühne: Das heitermelancholischeWerk vermittelt Jung und Alt auf zauberhafteWeise die tröstliche Gewissheit, dass in der Natur aus dem Vergehenimmer wieder neues Leben entsteht … S. 112FAMILIEN-SPEZIALPREISZwei Erwachsene, die von mindestens einem Kind begleitetwerden, erhalten ihre Karten um 50 % rabattiert (begrenztesKontingent, nicht mit anderen Ermässigungen kombinierbar).Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieser Aktionspreis nichtonline, sondern nur am Schalter von Bern Billett bzw. an derVorstellungskasse erhältlich ist.FamilienkonzerteAusdrucksstarke Musik und spannende Geschichten schickenKinder und ihre Familien auf musikalische Entdeckungsreisen.In vier Familienkonzerten verschaffen wir Kindern durch altersgerechteund unterhaltsame Programme einen unmittelbarenZugang in die Welt der klassischen Musik – und das alles zu familienfreundlichenPreisen! S. 152 – 153 Merci!SitzkissenkonzerteIn den Sitzkissenkonzerten werden Kinder ab vier Jahren aufspielerische Weise an die klassische Musik herangeführt. Musikerinnenund Musiker erzählen spannende, lustige oder traurigeGeschichten, während die Kinder auf weichen Kissen sitzendder Musik und den Worten lauschen.Vor den Konzerten findet ein kleiner Bastelworkshop statt, indem die Kinder einen Teil des Bühnenbildes selber gestalten.Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit Instrumente auszuprobieren,Fragen zu stellen und die MusikerInnen kennenzulernen.Unter dem Patronat derÖFFENTLICHE TANZ-PROBEN FÜR FAMILIENFamilien können bei einem Besuch im Tanzstudio in der Vidmarden Tänzerinnen und Tänzern der Tanzcompagnie beim Probenzuschauen. Kinder können dann auch ein paar kleine Schrittfolgenmit den Tänzern einüben.TERMINEfinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.chTERMINEfinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.ch


180familien––181Termin24. Aug 2013stadttheater und bundesplatzTERMINEfinden Sie im Monatsspielplan und aufwww.konzerttheaterbern.chTheaterfestEröffnen Sie mit uns die neue Saison und erleben Sie einen Tagvoller musikalischer und theatraler Überraschungen! Viele tolleAbenteuer vor und hinter der Bühne warten darauf, von Kleinund Gross entdeckt zu werden. Ob Darbietungen aus allen vierSparten oder das immer wieder aufs Neue begeisternde Kinderschminken– Spass für die ganze Familie ist garantiert! S. 16KINDER- & FAMILIEN-FÜHRUNGENEin unterhaltsamer, kindgerechter Blick hinter die Kulissendes Stadttheaters, bei dem Kinder und ihre Familien dem«Abenteuer Theater» zwischen Kulissen, Kostümen und Orchestergrabennachspüren können. Billette sind bei Bern Billett erhältlich.KINDERBETREUUNG:KIDS-CORNERUnser Service für Familien: Während der Vorstellungen amSonntagnachmittag öffnet unser Kids-Corner im Stadttheaterbzw. Vidmar 1 und 2 ! 4- bis 12 - jährige Kinder werden von professionellenPädagoginnen betreut, derweil ihre Eltern die Vorstellungbesuchen. Unser Kids-Corner ist jeweils ab 14:30 Uhrgeöffnet. Bitte buchen Sie diesen Service direkt bei Bern Billettbeim Erwerb Ihrer Eintrittskarten. Eine Online-Reservierung istaus technischen Gründen leider nicht möglich.Unter dem Patronat derKINDERBETREUUNGAn Sonntagnachmittag-Vorstellungen jeweils um 14:30König Lear24. Nov 2013, StadttheaterDer Freyschütz29. Dez 2013, StadttheaterHomo Faber19. Jan 2014, Vidmar 1Das schlaue Füchslein02. Mrz 2014, StadttheaterMaria Stuart13. Apr 2014, StadttheaterDer Vetter aus Dingsda04. Mai 2014, Stadttheater


182spielzeit 2013.2014––183teach meif you canWorkshopsTheater-JugendclubFarm der TiereTanz für AlleTheater und Konzert machen SchuleTheaterpädagogik undMusikvermittlung


184vermittlung––185weitere informationen undKONTAKT & ANMELDUNGtheaterpädagogik Gabriele Michel-Freivermittlung @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 07musikvermittlung Irene Salgadoirene.salgado @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 17Konzert Theater BernNägeligasse 43011 BernSofern nicht anders angegeben,werden die Termine und Informationenzur Anmeldung rechtzeitig aufwww.konzerttheaterbern.ch und inunserem Monatsspielplan veröffentlicht.Teach me if you can !Pures Abenteuer, phantasievolle Bildung und erfrischendes Miteinander,Eintauchen in die auf- und anregenden Welten vonKonzert und Theater: Das bieten die umfangreichen Vermittlungsangebotevon Konzert Theater Bern! Dicht an den künstlerischenProzessen bieten wir Vermittlungs- und Mitmachaktionenfür alle Altersgruppen an. Sie sind als Zuschauer eingeladen, mituns gemeinsam Theater und Konzert von einer anderen Seitekennenzulernen.workshopsUnsere Workshops bieten Interessierten zwischen 6 – 75 Jahrendie Möglichkeit, in die Welt des Theaters und der Konzerte einzutauchen.WILD & JUNGTHEATER-JUGENDCLUB für 15- BIS 21-JÄHRIGEDie Begeisterung für Theater kann im Jugendclub einmal proWoche ausgelebt werden. Gemeinsame Proben- und Vorstellungsbesuchestehen dabei auch auf dem Programm. Im Laufe derSpielzeit erarbeitet die Gruppe ein Theaterstück oder eine Performance.Farm der TiereDie Mitglieder des Jugendclubs werden in Orwells «Farm der Tiere»(S. 68) auftreten. Neben regelmässigen Abendproben stehenwährend der Berner Herbstferien Intensivproben auf dem Programm.Die Auswahl der Besetzung findet im Juni statt.TANZ FÜR ALLETANZCLUB U70Unter der Leitung eines Tänzers der Tanzcompagnie KonzertTheater Bern trainieren Tanzbegeisterte einmal pro Woche underarbeiten eine Choreografie, die im Rahmen einer Vorstellungim Tanz zur Aufführung kommt.«Die Gaza Monologe»Der Schweizer Choreograf Marcel Leemann erarbeitet mitEnsemblemitgliedern und Berner Jugendlichen das Tanzstück«Die Gaza Monologe» (S. 40).COMPAGNIE WORKSHOPSDiese Workshops bieten intime Einblicke in den Probenprozess.Nach einem Warm-up wird an einfachen Tanzsequenzen, sowiean Improvisationsaufgaben gearbeitet. Im Anschluss besuchendie Workshopteilnehmer gemeinsam eine Vorstellung.ÖFFENTLICHE TANZPROBENGewinnen Sie einen Einblick in den Probenalltag der Compagnieund nutzen Sie die Möglichkeit, den Choreografen undTänzern über die Schulter zu schauen. Die Proben finden imTanzstudio in der Vidmar statt.


186vermittlung––187THEATER UND KONZERTMACHEN SCHULESCHULHAUSKONZERTEDas Berner Symphonieorchester geht mit Sergej Prokofjews Klassiker«Peter und der Wolf» auf Tournee und besucht SchülerinnenInformationenirene.salgado @ konzerttheaterbern.chDie Kooperation mit Schulen im Kanton Bern ist ein wichtigerSchwerpunkt unserer Arbeit. Schulklassen aller Altersstufen habendie Möglichkeit, an Vorstellungen, Konzerten, Konzertproben,Workshops und Einführungen teilzunehmen.und Schüler in ihrer Schulaula! Alle Schulen des Kantons Bernkönnen sich ab sofort für ein Schulhauskonzert mit dem BernerSymphonieorchester bewerben. Die Konzerte eignen sich für Klassenvom Kindergarten bis zur Mittelstufe. (S. 202)oder tel 031 329 51 17Mobile Produktionen, Konzerte und Stückeinführungen ermöglichenSchülerinnen und Schülern, Theater und Musik im eigenenKlassenraum oder in der Schulaula zu erleben.Unsere vielfältigen Angebote decken alle Sparten von KonzertTheater Bern ab und sind auf die jeweiligen Bedürfnisse derSchulklassen zugeschnitten.MOBILE VORSTELLUNGDen Monolog «Krieg – stell Dir vor, er wäre hier» von Janne Teller(ab 12 Jahren) ist als Gastspiel in ihrer Schule buchbar. (Kosten:chf 600,– (max. 3 Klassen)) Im Anschluss an die Vorstellung organisierenwir gerne ein Gespräch mit der Darstellerin und / oderden Regisseuren.INFORMATIONENgabriele.michel-frei @ konzerttheaterbern.choder tel 031 329 51 07Auf diesen Seiten finden Sie eine Auswahl unseres Angebotes.Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Broschüre«teach me if you can», den Monatsspielplänen undMAXIMUMPAKET «Kleiner König Kalle Wirsch» |www.konzerttheaterbern.ch.THEATER UND MUSEUMTheater und Kunstmuseum Bern schnüren ein gemeinsamesTERMIN & KOSTENINFORMATIONENirene.salgado @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 17SITZKISSENKONZERTEBerner Kindergärten können geschlossene Vorstellungen einesSitzkissenkonzertes buchen. In den Sitzkissenkonzerten werdendie Kinder spielerisch und altersgerecht an die klassischeMusik herangeführt und können nach dem Konzert Instrumenteselber ausprobieren.Paket für Schulklassen. Zuerst besuchen sie die Vorstellung«Kleiner König Kalle Wirsch» im Stadttheater. Anschliessendpicknicken die Klassen in der Mansarde des Stadttheaters oderim Atelier des Kunstmuseums, damit sie gestärkt im KunstmuseumKunstwerke, passend zum Stück, bewundern können.Zum mitgebrachten Picknick der Kinder offerieren wir Getränkeund ein leckeres Dessert.10., 12. & 13. Dez 2013chf 20,–(Billett; Dessert & Getränke;Museumsbesuch)Buchbar über Bern BillettUnter dem Patronat der


188vermittlung––189Informationenirene.salgado @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 17Probenbesuch kostenlos für Schulklassen1 – 6. Ab 7. Klasse chf 15,– bzw.bei Konzertbesuch kostenlosInformationenvermittlung @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 07PROBENBESUCHE IM KONZERTDer Probenbesuch beginnt mit einer Einführung durch dieMusikvermittlerin und durch ein Mitglied des Berner Symphonieorchesters.Im Probenbesuch erleben die Schülerinnenund Schüler den Probenprozess mit und erfahren allerlei Wissenswertesüber die Orchesterinstrumente und die gespieltenWerke. In der Nachbesprechung werden Fragen geklärt undBeobachtungen ausgetauscht.SCHÜLERWORKSHOPSIn spielpraktischen Stückeinführungen setzen sich Schulklassenüber geführtes szenisches Arbeiten vor dem Vorstellungsbesuchgemeinsam mit Thematik, Stoff und Inszenierung auseinander.Neben individuell gebuchten Einführungen gibt es vor ausgewähltenVorstellungen dieses Angebot.SCHULWORKSHOPS TANZIn diesen Workshops werden Schulklassen Ideen und Themenvon Tanzproduktionen – begleitend zum Vorstellungsbesuch –näher gebracht. Im Gespräch werden Themen und Fragen formuliertund im Anschluss Ideen tänzerisch ausprobiert.LEHRER-WORKSHOPSInspiration für den Unterricht und Informationen zu den Inszenierungengibt es in unseren Lehrerworkshops.LEHRER-CLUBRegelmässig treffen sich Lehrkräfte mit Mitarbeitern vonKonzert Theater Bern und nutzen das Angebot der Sichtprobenzu Produktionen.BEGLEITMATERIALIENZu unseren Produktionen und Konzerten stehen Begleitmaterialienzur Verfügung. Für ausgewählte Inszenierungen undKonzerte entwickeln wir pädagogische Unterrichtsunterlagenfür Schulklassen.NEWSLETTERIm Newsletter informieren wir Sie per Mail über unsere aktuellenVermittlungsangebote, Highlights und mögliche Probenbesuche.Lassen Sie sich in den Verteiler des monatlichen Mail-Newslettersaufnehmen!PATENSCHAFTENMitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Konzert Theater Bernübernehmen Patenschaften für Schulklassen und begleiten siebei ihren Ausflügen hinter die Bühne.SYMPHONIEMURISTALDENDas bso und die Schule Campus Muristalden Bern sind im September2009 eine langfristige Partnerschaft eingegangen mitdem Ziel, den Schülerinnen und Schülern persönliche Kontaktezu Musikern zu ermöglichen, während das bso von frischenImpulsen und Ideen profitiert. Das Partnerschaftsmodell soll inZukunft auch auf andere Berner Schulen übertragen werden. InteressierteSchulen können sich ab sofort für eine Partnerschaftbewerben.FÜHRUNGEN FÜR SCHULKLASSENBei einem Rundgang durchs Theater erfahren die Schüler Interessantesüber die Bühnenarbeit und erhalten einen Einblickin die Ateliers und Werkstätten. Die 1 ½ -stündigen Führungenfinden ausserhalb der Bühnenproben nach 14:00 statt. Die Gruppengrösseumfasst maximal 25 Personen. Führungen am Vormittagsind leider nicht möglich.INFORMATIONirene.salgado @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 17INFORMATION & BUCHUNGfuehrungen @ konzerttheaterbern.chBILLETTE FÜR SCHULKLASSENSchulklassen profitieren von vergünstigten Eintrittspreisen(S. 215).


190spielzeit 2013.2014––freunde &förderer191


192freunde––193PRÄSIDENTBernhard BischoffKONTAKTBerner Theatervereinc / o Konzert Theater BernPostfach 6093000 Bern 7info @ bthv.chwww.bthv.chTELEFONISCHE AUSKÜNFTEdas Theater an der Effingerstrassetel 031 382 72 73BernerTheatervereinLange Tradition !Der Berner Theaterverein (bthv) ist mit gegen 1100 Mitgliederndie grösste Publikumsorganisation von Konzert Theater Bern.Er wurde 1923 gegründet und unterstützt seither ideell und finanzielldas Stadttheater sowie nach Möglichkeit weitere Theaterin Bern – im Moment «das Theater an der Effingerstrasse».Über die finanzielle Unterstützung hinaus möchte der Vereindas Interesse für das Theater auf breiter Basis wecken und dasVerständnis für Theaterbelange fördern. Der bthv versteht sichals Vermittler zwischen Publikum und Theaterschaffenden.Theaterkultur hautnah erleben!Im Stadttheater Bern erhalten Mitglieder des bthv für sämtlicheVorstellungen (inkl. «Nouvelle Scène») auf der grossen Bühnesowie in den Vidmarhallen eine Vergünstigung von 30 % aufden Eintrittspreis. Ausgenommen sind lediglich die Silvestervorstellungsowie Gast- und Festvorstellungen. Jedes Jahr übernimmtder bthv je eine Patronatsvorstellung im Musiktheater,im Schauspiel und im Tanz – in der Saison 2013 / 2014 sind diesdie Oper «La Traviata», das Schauspiel «Maria Stuart» und derTanzabend «Homo Faber». Ausserdem organisiert der Theatervereinexklusiv für seine Mitglieder Apéros vor ausgewähltenVorstellungen der Patronatsstücke, Werkeinführungen, Vorträge,Theaterreisen sowie weitere Anlässe im und ums Theater.Im «das Theater an der Effingerstrasse» erhalten Sie für alle Vorstellungendie Ermässigung um eine Platzkategorie – und beimPatronatsstück bei Vorweisen des Mitgliederausweises ein GlasChampagner.freunde desberner symphonieorchestersWerden Sie Mitglied und fördern Sie Musik!Die Freunde des Berner Symphonieorchesters unterstützen dasmusikalische Leben von Stadt und Kanton Bern, namentlichdurch Leistung von Beiträgen an Veranstaltungen des BernerSymphonieorchesters (bso).Mitglieder sind stolz auf «ihr» OrchesterNehmen Sie aktiv am Musikgeschehen teil! Gehören auch Siezum exklusiven Kreis von kulturverbundenen Persönlichkeitenund werden Sie Mitglied bei den «Freunden des BernerSymphonieorchesters» !Die Freunde ermöglichen regelmässig besonders aufwändigeKonzerte und sind im Besitz von vier exklusiven Musik instrumenten,die den Musikerinnen und Musikern leihweise zur Verfügunggestellt werden. In den letzten zwölf Konzertsaisonshaben die Freunde Sonderprojekte mit über zwei MillionenFranken unterstützt.Unser Dankeschön für Ihre UnterstützungNeben der Freude, am Geschehen des Berner Symphonieorchestersmitzuwirken, erhalten die Mitglieder aber auch ganz besondereVorteile:› verschiedene spezielle Angebote nur für die «Freunde des bso»,z. B. exklusive Probenbesuche› Gratis -Zusendung aller Informationsbroschüren und desGesamtspielplans› Rabatt für Galakonzert-Karteninformationenmitarbeiter marketingSeverin BarmettlerNägeligasse 43011 Berntel 031 329 51 04severin.barmettler @ konzerttheaterbern.chKonzert Theater BernKonzert & Theater!Der bthv setzt sich in seinem Jubiläumsjahr bereits seit 90 Jahrenfür einen lebendigen Konzert- und Theaterbetrieb in Bernein und freut sich, dass das Stadttheater und das Berner Symphonieorchester(bso) eine kulturell hochstehende Einheit untereinem Dach bilden. Viele gemeinsame, spannende TheaterundMusikerlebnisse sind damit garantiert!› Bevorzugte Behandlung bei schriftlicher Bestellung vonEinzelkarten› Mitsprache- und Stimmrecht bei der HauptversammlungEinzelpersonen ......................................................... chf 80,–Ehepaare ................................................................. chf 140,–Firmen ..................................................................... chf 200,–Einzelmitglied ..........................................................chf 90,–Partnermitglied .......................................................chf 150,–Gönnermitglied ........................................................chf 200,–


194freunde––195PräsidentBeat LuginbühlInformationen & Anmeldungenwww.freunde-stadttheaterbern.chPostanschriftGesellschaft der Freundedes Stadttheaters Bern3000 Berninfo @ freunde-stadttheaterbern.chSekretariatTreuhand Strasser ag, Berntel 031 330 22 30fax 031 330 22 39Gesellschaft derFreunde desStadttheaters BernUnterstützen und profitierenSeit über 50 Jahren unterstützen die «Freunde des StadttheatersBern» als Gönner unser Stadttheater. Gerade in Zeiten immerknapper werdender öffentlicher Mittel sind wir, die Theaterbesucherinnenund -besucher, gefordert. Als Mitglied der «Freundedes Stadttheaters Bern» unterstützen Sie das Theater unmittelbar.Jeder Franken Ihres Mitgliederbeitrags kommt dem Hauptstadt-Theaterzugute. Und natürlich profitieren auch Sie direktvon Ihrem Engagement.Ein Logenplatz in der TheaterszeneBei exklusiven Probenbesuchen und Sonderveranstaltungenhaben Sie den direkten Kontakt zu den Künstlern. Denn unsgeht es nicht allein um finanzielle Unterstützung, sondernauch um den kritischen, fruchtbaren Austausch zwischenTheaterfreundinnen und -freunden und Theatermachern.Theaterreisen mit GleichgesinntenMehrmals im Jahr bieten wir unseren Mitgliedern Reisen zu Inszenierungenanderer Theater oder Opernhäuser an. So richtenwir den Blick immer wieder über den Berner Bühnenrand hinausund pflegen den Kontakt unter Theaterfreunden.Einzelmitglieder ...................................................... chf 200,–Ehepaare ................................................................. chf 300,–Juristische Personen ................................................ chf 500,–Jungmitglieder (bis 28 Jahre) .................................... chf 50,–SponsoringKonzert Theater Bern ist das grösste und vielseitigste Kulturhausim Espace Mittelland und bietet pro Saison über 400 Vorstellungender vier Sparten Musiktheater, Konzert, Schauspielund Tanz.Ein Engagement als Sponsor des Konzert Theater Bern bietetIhrem Unternehmen die ideale Plattform, um sich der Öffentlichkeitzu präsentieren.Eine Sponsoringpartnerschaft lohnt sichDifferenzierte ZielgruppenanspracheNutzen Sie unser breites Hospitality-Angebot in unvergleichlicherKonzert- oder Theateratmosphäre, um Ihre Zielgruppen imintimen Rahmen persönlich anzusprechen.Starke visuelle PräsenzAls Sponsor erhalten Sie eine starke visuelle Präsenz in unserenPrint- und Onlineprodukten und können unsere umfangreichenKommunikationskanäle und Marketinginstrumente nutzen.Kundenbindung und MitarbeitermotivationWir bieten Ihnen diverse Plattformen, um Kunden und Mitarbeitermit aussergewöhnlichen Erlebnissen zu begeistern undemotional anzusprechen.Verankerung in der RegionMit Ihrem Engagement zeigen Sie Ihre Integration in das gesellschaftlicheUmfeld der Region, unterstützen das wichtigste KulturhausBerns und damit die Vielfalt der kulturellen Angebotevor Ort.KartenkontingenteTeil der gemeinsam und individuell gestalteten Sponsoringpartnerschaftsind nach Wunsch Kartenkontingente für Konzerte,Opern-, Schauspiel- und Tanzvorstellungen.Weitere Informationensponsoring, events &dialogmarketing Claire MenthaNägeligasse 43011 Berntel 031 329 51 19claire.mentha @ konzerttheaterbern.chEinblick in den künstlerischen ProzessProjektpartnerschaften und gemeinsam entwickelte Projektelassen Sie teilhaben am künstlerischen Prozess und führen zueiner Vernetzung mit der Theater- und Konzertwelt.


196subventionsgeber, partner & stiftungen––197KonzertTheaterBerndanktfür dieUnterstützungSubventionsgeberKanton BernRegionalkonferenzBern-MittellandStadt BernSchweizerischeEidgenossenschaftStiftungenBürgi-Willert-StiftungFondationJohanna Dürmüller-BolMax und ElsaBeer-Brawand FondsPro HelvetiaStanley Thomas JohnsonStiftungWarlomont-Anger-StiftungUrsula Wirz StiftungSponsorenAllianz SuisseBank Julius BärBerner KantonalbankBurgergemeinde BernCredit SuisseCSL BehringDie MobiliarDie Securitas GruppeHirslanden Kliniken BernInselspital, UniversitätsspitalBernStämpfli Publikationen AGValiant HoldingVidmar AGBesucherorganisationenBerner Theaterverein BTHVFreunde des BernerSymphonieorchestersGesellschaft der Freundedes StadttheatersPartnerAdvantis, apg,Der Bund (Medienpartner),Casino Restaurants Bern,Delinat-Weindepot Bern,Kursaal Bern, Haller + JenzerAG, Hotel Bellevue Palace,Hotel Schweizerhof Bern,Loeb, Ricola… und allen Förderern,die nicht genannt werdenmöchten.(Stand März 2013)


198spielzeit 2013.2014––WeitereAngeboteService199


200in der region––201konzert theaterbern IN DER REGIONmobileVORSTELLUNGENDAS BSO IN FRIBOURGDen Monolog «Krieg – stell Dir vor, er wäre hier» von Janne Teller –Ein Stück für Jugendliche ab 12 Jahren ist als Gastspiel in Schulenbuchbar. Terminangebote für Gastspiele sind gesetzt.Informationen und Buchungengabriele.michel-frei @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 07TerminMario Venzago Dirigentkosten chf 600,– (max. 60 Schülern)Sa, 22. Mrz 2014, 20:00fribourg, sallé equilibreLena Neudauer ViolineRichard Wagner | Vorspiel zu «Lohengrin»Robert Schumann | Violinkonzert d-MollGustav Mahler | Symphonie Nr. 5 cis-Mollkonzert theater busINFORMATIONEN & BEWERBUNGirene.salgado @ konzerttheaterbern.chtel 031 329 51 17SCHULHAUSKONZERTEDas Berner Symphonieorchester geht mit Sergej ProkofjewsKlassiker «Peter und der Wolf» auf Tournee und besucht Schülerinnenund Schüler in ihrer Schulaula!Alle Schulen des Kantons Bern können sich ab sofort für einSchulhauskonzert mit dem Berner Symphonieorchester bewerben.Die Konzerte eignen sich für Klassen vom Kindergarten biszur Mittelstufe.Komfortabler geht’s nicht: Wir holen Sie ab – und bringen Sieauch wieder nach Hause!Der Konzert Theater Bus holt Sie direkt in Ihrer Gemeinde ab.Auf dem Weg zur Vorstellung erfahren Sie Spannendes über Ihrbevorstehendes Abendprogramm. Nach dem Vorstellungs - oderKonzertbesuch bringt Sie der Bus wieder nach Hause. Karten fürden Konzert Theater Bus gibt es auf Ihrer Gemeindeverwaltung.Weitere Details, genaue Termine und Programme erfahren Siein Ihrer Gemeindezeitung oder natürlich auf unserer Website.www. konzerttheaterbern.chTERMINEFolgende Termine stehen zur Auswahl(jeweils ca. um 10:00 Uhr):26. / 27. Aug 201313. Sep 201307. / 08. Nov 201304. / 05. Dez 2013


202zusatzangebote––203Lauschen & GeniessenFührungenLauschen & Geniessen bietet Ihnen die Möglichkeit, Networkingund Kundenpflege mit Kultur auf höchstem Niveau undgutem Essen zu verbinden. Nach einem köstlichen Drei - Gänge-Menu erleben Sie auf besten Plätzen ein Symphoniekonzert imKulturcasino Bern. Beim anschliessenden Digestiv haben Sie inentspannter Atmosphäre die Gelegenheit, wertvolle Kontaktezu knüpfen und die Künstler des Abends persönlich kennen zulernen. Lauschen & Geniessen eignet sich bestens als KundenoderMitarbeiteranlass und bietet auch Privatpersonen einenaussergewöhnlichen Einblick in die Welt des Konzerts.Wir bieten Lauschen & Geniessen zu folgendenKonzerten an:Stadttheater: Blick hinter die KulissenWerfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Stadttheaters underleben Sie die Bühne einmal von der anderen Seite!Spezialführung FundusEntdecken Sie, fachkundig geführt von Fundusverwalter HeinzAllemann, die aufregende Welt der Kostüme.Informationen und AnmeldungHeinz Allemann, fundusverwalter,tel 031 979 53 37 oder tel 031 329 52 78Termines. Monatsspielplandauer ca. 1 Stunde,kosten chf 10,– / 5,–TermineAuf Anfrage / nur für Gruppendauer ca. 1 StundeBegrenzte Teilnehmerzahl(max. 15 Personen).kosten chf 50.–Persönliche BeratungClaire Menthasponsoring, events &dialogmarketingtel 031 329 51 19claire.mentha @ konzerttheaterbern.ch9. Januar 2014 – 7. Symphoniekonzert (Seite 139)22. Mai 2014 – 15. Symphoniekonzert (Seite 147)Lauschen & Geniessen kann auch als exklusiver Event zu anderenTerminen gebucht werden. Wir beraten Sie gerne.SÜDKURVEKostümverleihUnser Service für Schulen, Theater und alle, die sich gern verkleiden:der Kostümverleih in den Vidmarhallen. Die Preiserichten sich nach dem Zustand der Kostüme und der Dauerdes Verleihs.Die ÖffnungszeitenMittwoch 10:00 – 12:0013:00 – 19:00Donnerstag 13:00 – 19:00Freitag 13:00 – 19:00Merci!Nette Leute, kühle Getränke, eine besondere Atmosphäre, dazuden besten Sound, den man sich vorstellen kann – was brauchtes mehr für einen tollen Abend? An drei Terminen in der Konzertsaison2013 / 14 machen wir die südliche Ecke der Mittelgaleriedes Kulturcasinos zum Fanblock und laden in der Pause undnach dem Konzert zur Lounge in den «Salon Rose». Sie wollendabei sein? Dann teilen Sie Facebook mit, dass Ihnen KonzertTheater Bern gefällt. Denn dort werden wir rechtzeitig die Einladungenzur «Südkurve» versenden.werkeinführungenZu zahlreichen Vorstellungen bieten wir kostenlose, kurzeWerkeinführungen an, z. B. im Musiktheater jeweils 45 Minutenvor Vorstellungsbeginn. Die Termine entnehmen Sie bitte demMonatsspielplan.ESSEN & TRINKENStadttheaterDas Buffet im Foyer ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginngeöffnet.VidmarHallenDie Vidmar Bar öffnet eine halbe Stunde vor Beginn der Aufführungenin Vidmar 1. Darüberhinaus freut sich das RestaurantLe Beizli auf Ihren Besuch.KulturCasino BernRestaurant casino Täglich 11:00 – 23:30Relais Mo – Sa 7:30 – 23:30So 10:00 – 18:30, bis 14:30 BrunchRestaurant le beizlitel 031 971 11 64www.lebeizli.chCASINO Restaurants BernHerrengasse 253011 Berntel 031 328 03 28info @ casinobern.chwww.casinobern.ch


204service––205SchwerhörigenanlageSowohl das Stadttheater wie auch Vidmar 1 sind mit einerTechnik ausgestattet, die Schwerhörigen das Verständnis erleichtert.Im Stadttheater erhalten Sie auf Anfrage bei unseremBesucherservice spezielle Infrarotkopfhörer. In der Vidmar 1 istin den Reihen 1 bis 3 eine induktive Höranlage installiert, diedie Akustik an entsprechend ausgerüstete Hörgeräte überträgt.Bitte fragen Sie beim Billettkauf nach Plätzen in diesen Reihen.RollstuhlplätzeStadttheaterIm Stadttheater stehen im 1. Sperrsitz vier Plätze für Rollstühlezur Verfügung.VidmarhallenRollstühlplätze können zur Verfügung gestellt werden.KulturCasinoFür Rollstühle stehen im Parkett rechts freie Plätze zur Verfügung.Geben Sie bitte bereits beim Billettkauf Ihren Wunsch nach einem rollstuhlgängigenPlatz an! (Ermässigung 50 %)BESTENS INFORMIERTMonatsspielplanVier Sparten, ein Spielplan. Jeden Monat neu. Auf Wunschschicken wir Ihnen den Monatsspielplan auch nach Hause –kostenlos!Programmheft-AboFür passionierte Theaterfreunde, Sammler und Fans: Mit einemProgrammheft-Abo erhalten Sie für chf 68,– pro Saisonsäm tliche Programmhefte der Premieren des Konzert TheaterBern (ohne Wiederaufnahmen) bzw. für chf 50,– die Programmheftesämtlicher Symphoniekonzerte direkt nach Erscheinenzugestellt.Monatsspielplan im KulturkuvertFür alle, die kulturelle Vielfalt lieben: Abonnieren Sie das Kulturkuvertfür nur chf 25,– pro Spielzeit. Sie erhalten den aktuellenMonatsspielplan von Konzert Theater Bern zusammenmit den Spielplaninformationen der Dampfzentrale, des KinoKunstmuseum und des Schlachthauses per Post.Anmeldung per Postkarte mit Ihrer Adresse unter dem StichwortKulturkuvert an nebenstehende Adresse.E-Mail-NewsletterTopaktuelle Informationen rund um den Spielplan, Zusatzveranstaltungen,Umbesetzungen und vieles mehr. Ausserdem: Gewinnspiele,Sonderaktionen, Gimmicks. Abonnieren Sie unserschnellstes Medium online unter www.konzerttheaterbern.chANMELDUNGSchulungs- und Wohnheime RossfeldAbt. Kaufmännische BerufsschuleYvonne RappoReichenbachstr. 122Postfach 6993004 Bern 4yvonne.rappo @ rossfeld.chInternetUnsere vierte Spielstätte www.konzerttheaterbern.ch hat rundum die Uhr für Sie geöffnet. Mit Einblicken und Ausblicken,Text und Multimedia, Billett-Shop und natürlich topaktuellenSpielplaninformationen. Versteht sich, dass Sie uns auch aufFacebook und Twitter finden.


206service––Spielstätten207Konzert Theater BernKulturCasino BernStadttheater & kulturCasino bernPostfach, 3000 Bern 7tel 031 329 51 11 (Zentrale)info @ konzerttheaterbern.chwww.konzerttheaterbern.chHerrengasse 25, 3011 BernTram Nr. 6, 7, 8, 9 undBus Nr. 10, 12, 19 und 30 bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»Parkhaus Casino an der KIRCHENFELDBRÜCKEBollwerkHodlerstrasseSpeichergassestadttheaterStadttheaterKornhausplatz 20, 3011 BernBERN RBSNägeligasseZeughausgasseBERN, ZYTGLOGGEKornhausplatzBrunngasshaldeRathausgasseKramgassePostgasshaldeNydeggasseTram Nr. 6, 7, 8, 9 undBus Nr. 10, 12, 19 und 30 bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»BubenbergplatzAmthausgasseVidmarhallenBundesgasseKochergasseFEDERAL PALACEOF SWITZERLANDkulturcasinoKönizstrasse 161, 3097 LiebefeldAAREKirchenfeldbrückeBus Nr. 17 bis Hardegg / VidmarBus Nr. 10 bis HessStrasseTiefgarage (CHF 5.–)jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.Montag bis Freitag stehen erst ab 18.30 Uhr Parkplätzezur Verfügung.Berner münstermünsterplatz 1, 3000 BernVidmarhallen LiebefeldHARDEGG,VIDMARKonservatorium BernKramgasse 36, 3011 BernSchlachthaus Theater BernRathausgasse 20 / 22, 3011 BernKönizstrasseGROSSE HALLE, REITSCHULEvidmarhallenWilker-StrasseNeubrückstrasse 8, 3011 BernYehudi Menuhin Forum BernHelvetiaplatz 6, 3005 BernWaldeggstrasseWaldeggstrasseSchwarzenburgstrasseKönizstrasseLIEBEFELD,HESSSTRASSEHessstrasseKirchstrasse


208209


210211


212spielzeit 2013.2014––BILLETTEaboS213


214billette & abos––215VerkaufSpezialpreiseDER VERKAUF VONNEU-ABONNEMENTS BEGINNTam 29. apr 2013Der Vorverkauf vonEinzelkarten beginntam 10. jun 2013Bern Billett Nägeligasse 1 A, 3011 BernTelefon 031 329 52 52öffnungszeitenMontag – Freitag ..............10:00 – 18:30Samstag ..........................10:00 – 14:00InternetOnline-Verkauf für Billette der ganzen Saison, bequem undKINDER, SCHÜLER UND STUDENTEN50 % Ermässigung auf alle Billette bereits im Vorverkauf *JOKER CARDVier Sparten, ein PreisDie Joker Card für junge Menschen in Ausbildung ist kostenlosund gilt für Vorstellungen aller Sparten von Konzert TheaterBern. An der Vorstellungskasse erhalten Sie mit Ihrer Joker Card15,–pro Billettplatzgenau: www.bernbillett.chjeden noch freien Platz für nur chf 15,– * ! Die Joker Card gibt esBitte beachten Sie, dass Abos und Spezialpreise nicht online offeriertbei Bern Billett und bei der sub der uni Bernwerden können.* Nur bei Vorlage eines gültigen Ausbildungsausweises bis zum 30. Lebens-Abendkassenjahr, nicht bei Premieren, Kammermusik, Gastspielen, Sonderveranstaltungenwie Gala- und Neujahrskonzertberner MünsterKONSERVATORIUMkulturcasinostadttheaterVIDMARHALLENYEHUDI MENUHIN FORUMGROSSE HALLE REITSCHULE BERNmünsterplatz 1, 3000 bernBERN Kramgasse 36, 3011 BernHerrengasse 25, 3011 BernKornhausplatz 20, 3011 BernKönizstrasse 161, 3097 LiebefeldHelvetiaplatz 6, 3005 Bernneubrückstrasse 8, 3001 BernSCHULKLASSENchf 15,– pro Billett ab einer Mindestgruppengrösse von zehn Schülerinnenund Schülern in Begleitung einer Lehrkraft. (Im Stadttheaterab pk 4). Pro zehn Schülerinnen und Schüler erhält eine Lehrkraftebenfalls ein Billett zu chf 15,–.15,–pro BillettDie Abend- und Tageskassen öffnen jeweils eine Stunde vor Konzert-bzw. Vorstellungsbeginn. Wir bitten um Verständnis, dassan diesen Kassen nur Billette für aktuelle Veranstaltungen ver-KULTUR-LEGI50 % Ermässigung mit KulturLegi: Sport, Bildung und Kulturfür alle ! Infos: www.kulturlegi.ch | tel 031 378 60 3650 %Ermässigungkauft werden können.AKTIONSTAGESchriftliche BestellungNeu! An unseren Aktionstagen heisst es: 50% Ermässigung fürNeue Abonnements können Sie bequem mit unseren Abobestell-alle! Die Aktionstage werden kurzfristig auf unserer Webseitescheinen auf dem Postweg bestellen. Einzelbillette können Sieveröffentlicht. Die rabattierten Eintrittskarten sind dann bei Bernvor Beginn des Vorverkaufs am 10. Juni 2013 ebenfalls schriftlichBillett ab 10 Uhr für die am gleichen Tag stattfindende Vorstellungvorbestellen. Mitglieder der Freundeskreise und des Berner The-bzw. das Konzert erhältlich. Fällt der Aktionstag auf einen Sonn-atervereins haben ein Vorbezugsrecht. Der Erwerb der termin-tag, so gibt es die ermässigten Karten bereits ab Samstag, 10 Uhr.gebundenen Abos ist nur bis spätestens zum Tag des ersten Kon-Zuvor zum regulären Preis erworbene Billette können nicht nach-zertes bzw. der ersten Vorstellung der jeweiligen Reihe möglich.träglich rabattiert werden; der Aktionspreis ist nicht mit anderenWahlabos sind während der gesamten Saison erhältlich.Ermässigungen kombinierbar.GESCHENKGUTSCHEINEGASTSPIELE UND SONDERVORSTELLUNGENBei Bern Billett sind Geschenkgutscheine in jeder Betragshöhe abEs gelten besondere Regelungen.chf 20,– erhältlich.


216billette & abos––Eintrittspreise2013.2014217DER KLEINE KÖNIG KALLE WIRSCH *Kat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 630,– 25,– 22,– 19,– 10,– 10,–Cirque de loinKat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 651,- 43,- 38,- 33,- 20,- 12,-KÖNIG LEAR, MARIA STUART, BIEDERMANN UND DIEBRANDSTIFTER, ZERO, NOUVELLE SCÉNE (stadttheater)Kat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 681,– 69,– 61,– 53,– 31,– 18,–DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN**Kat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 695,– 80,– 71,– 62,– 36,– 21,–DER VETTER AUS DINGSDA, ARIADNE AUF NAXOSKat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6109,– 91,– 81,– 71,– 41,– 24,–DER FREYSCHÜTZ, LA TRAVIATAKat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6123,– 104,– 92,– 80,– 46,– 27,–PETER GRIMES / CABARET Einheitspreis69,–HOMO FABER, OTHELLO, der goalie bin ig, volponeoder der fuchs, ein neues stück, TRILOGIE DERTRÄUMEr, la conversation* Keine Ermässigungen39,–** Familien-Spezialpreis: (siehe S. 178).Symphoniekonzert 1Kat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6di / Mi 80,– 65,– 55,– 48,– 30,– 18,–Symphoniekonzerte 2 – 15Kat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6do 80,– 65,– 55,– 48,– 30,– 18,–fr 90,– 73,– 62,– 54,– 33,– 20,–GalakonzertKat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6150,– 120,– 90,– 60,– 45,– 30,–NeujahrskonzertKat 1 Kat 2 kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6100,– 90,– 78,– 68,– 45,– 28,–FamilienkonzerteErwachsene Kinder, Schüler, Studenten20,– 10,–musik.punkt.zwölf *30,–MATINEEKONZERTEErwachsene Kinder, Schüler, Studenten20,– 10,–brunchkonzerteErwachseneKINDER BIS 9 JAHRE95,– 42,50SITZKISSENKONZERTE*10,–LAUSCHEN & GENIESSEN*220,– (inkl. essen und getränke)Änderungen bleiben vorbehalten.Bei Premieren wird ein Zuschlag erhoben.Alle Preise verstehen sich in chf.* Keine ErmässigungenAlle Preise verstehen sich in chf.


218billette & abos––219stadttheaterkulturcasinoLINKS667 669 671 673 675 677635 637 639 641 643679 681 683801 803 805 807 809 811 813827 829845 847851 853 855841 843601 603 605 607 609 611447 449 451 453 455 457 459 461 463 465 467 469 471613 615 617423 425 427 429 431 433 435 437 439 441 443 445645 647 649 651 653 655 657 659685 687815 817831 833849689 691819 821835 837619 621 623 625693 695 697823 825839401 403 405 407 409 411 413 415 417 41934561225 23 21 1925 2325 23 21 19 17 1527 25 23 21 19 177825 23 2121 19 17 15 13 1121 1921 19 1725 23 21 19 17 15 13 11 09 07 059101123 21 19 1717 15 1317 15 1319 17 15 1315 13 11 09 07 05 0315 13 11 0915 13 11 09 07 05 03 0121 19 17 15 13 11 09 07 0519 17 15 13 1109 07 0511 09 0711 09 07 0513 11 09 0712PARKETT 131415161. RANG 17421627 629 631661 663 665699515 517 5196333.RANG907 909925 927 92911 09 07 0505 03 0105 03 0107 05 03 0109 07 05 03 0115 13 11 09 07 05 03 0109 07 05 03 0109 07 05 03 0109 07 05 03 01 02 04 06 0809 07 05 03 01 02 04 06 0811 09 07 05 0303 0103 010103 0103 0102 04 06 08 10 12 14 16 18 2002 04 06 0802 04 06 0802 04 06 0802 04 06 0802 04 06 0802 04 06 0802 04 06 0802 04 06 08 10 12 14 16 18 20 2203 01 02 04 06 0802 04 06 08 1002 04 06 08 1002 04 06 08 1002 04 06 08 1001 02 04 06 08 1010 12 1410 12 14 16 18 2010 12 14 1610 12 14 1610 12 14 1610 12 14 1610 12 14 16 18 20 22 2410 12 14 16 1812 14 16 1812 14122216 18 20 2218 20 22 24 2618 20 2218 20 2218 20 22 24 2620 221234567891022 2424 2624 26111213 PARKETT14151617 1. RANG473 475 477 479 481 483 485 487 489 491 490 488 486 484 482 480 478 476 474493 495 497 499 501521523 525 527 529503 505 507 509511 513531 533 535 537 538512 510536 534508 506 504532 530 528502 500 498 496 494 492526 524 522 520518 516 514551 552 581 58214553 554 561 562 571 5722 3583 584563 564 573 574LOGEN2.2.RANGRANG857 859877 879701 703 705 707 709711713 715 717 719 721 723 725712 710 708 706724 722720 718704 702716 714727 729 731 733 735 737 739 740 738 736 734 732 730 728861 863893 895 897 899911 913 915881 883 885 887 889917865 867 869 871 873 875 872 870 868 866 864 862901 903 905 904 902919 921 923931 933 935937 939945941947 949951 953 955891 892BÜHNE922890 888 886 884 882920 918936 934 932 930943 942 940 938950 948 946 944957 956 954 952726880 878 876 874900 898 896 894916 914 912860 858634666910 908 906928 926 924422 420 418 416414 412 410 408 406 404 402446 444 442 440632 630 628 626438 436 434 432 430 428 426 424472 470 468 466 464 462 460 458 456 454 452 450 448624 622664 662 660700 698 6963.RANG620 618 616688 686640 638 636614 612 610 608 606 604 602658 656 654 652 650 648 646 644 642694 692 690826 824 822820 818840 838 836RECHTS816 814834 832684 682 680 678 676 674 672 670 668812 810846852844 842850 848808 806830 828856 854804 802GALERIE LINKSORCHESTER-GALERIELINKS12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0111 10 09 08 07 06 05 04 03 0109 08 07 06 05 04 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 028 7 6 5 4 3 2 11324 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 1324 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 1324 23 22 21 20 19 18 15 14 1324 23 22 21 20 19 18 17 15 14 1324 23 22 21 20 19 18 17 14 1324 23 22 21 20 19 18 17 16 14 1321 20 19 18 17 1622 21 20 19 18 17 16 15 14 13248 7 6 5 4 3 2 136 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 2536 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 2536 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 2536 35 34 33 32 31 30 29 2536 35 34 33 32 29 28 27 26 2536 35 34 33 32 31 30 29 26 2536 32 31 30 29 28 2735 34 33 32 31 30 29 28 272 112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0111 10 09 08 07 06 05 04 03 02 015 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 501 02 03 4 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 4 19 20 2101 02 03 3 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 3 19 20 2101 02 03 2 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 2 19 20 2101 02 03 1 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 1 19 20 21PODIUM02 03 04 05 06 07 08 09 1001 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12LINKS01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12BÜHNE1234567891011PARKETT12131415161718192010 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01RECHTS12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0112 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0101 02 03 04 05 1 06 07 08 09 10 11 12 13 1 14 15 16 17 18 19 20 21 1 22 23 24 25 2601 02 03 04 05 2 06 07 08 09 10 11 12 13 2 14 15 16 17 18 19 20 21 2 22 23 24 25 2601 02 03 04 05 3 06 07 08 09 10 11 12 13 3 14 15 16 17 18 19 20 21 3 22 23 24 25 2601 02 03 04 05 4 06 07 08 09 10 11 12 13 4 14 15 16 17 18 19 20 21 4 22 23 24 25 2601 02 03 04 05 5 06 07 08 09 10 11 12 13 5 14 15 16 17 18 19 20 21 5 22 23 24 25 2603 04 05 6 07 08 09 10 11 12 13 6 15 16 17 18 19 20 21 6 22 23 241 201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 1201 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11ORCHESTER-GALERIERECHTS01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 3601 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 3601 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 17 18 19 20 21 22 23 24 25 29 30 31 32 33 34 35 3601 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 32 33 34 35 3601 03 04 05 06 07 08 09 10 11 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 29 30 31 32 33 34 35 3601 04 05 06 07 08 0913 16 17 18 19 20 21 24 27 28 29 30 31 32 3602 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 351 2 3 4 5 6 71 2 3 4 5 6 7GALERIE RECHTSGALERIE MITTEpreisKategorien1 2 3 4 5 6preisKategorien1 2 3 4 5 6


220billette & abos––221vidmar 1BÜHNEUNSERE ABOS –SPAREN UND GENIESSENTheater- und Konzertgenuss auf Ihrem festen Platz oder volleFlexibilität bei der Wahl der Daten und Programme? Wir bietenIhnen das passende Abo – und beraten Sie gern!Als Abonnentin oder Abonnent profitieren Sie vom günstigenAbo-Vorzugspreis. Neben dem Rabatt auf Ihre abonnierten Vorstellungenerhalten Sie zusätzlich eine Ermässigung von 10 %auf alle weiteren Vorstellungen und Konzerte von Konzert TheaterBern.INFORMATIONEN & VERKAUFbern billettNägeligasse 1A3011 Berntel 031 329 52 5228 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 1556 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 4384 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 26914 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 0 142 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 2 970 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 5 798 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 8 5126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253Ausserdem senden wir Ihnen kostenlos unser Saisonheft, den Monatsspielplanund auf Wunsch auch unseren E - Mail - Newsletterzu und informieren Sie persönlich über besondere Angeboteund Highlights im Spielplan.NeuabonnementeLassen Sie sich individuell beraten und sichern Sie sich vorSaisonbeginn Ihren Wunschplatz.Erneuerung von AbonnementenBequemer geht’s nicht: Bestehende Abonnemente erneuern sichautomatisch für die nächste Spielzeit, wenn sie nicht bis zum31. Mai der laufenden Saison gekündigt werden.KASSEFOYER›UmtauschrechtIm Verhinderungsfall können Sie Ihren Abonnementsplatz bisspätestens einen Werktag vor der Vorstellung abmelden (giltnicht für Wahl - Abos). Sie können einen Platz an einem anderenVorstellungstermin derselben Produktion gegen eine Tauschgebührvon chf 6,– pro Platz wählen. Bei grossen Abonnements(ab 8 Vorstellungen) können Sie auch eine Produktion tauschen.VersandFür den Versand der Billette erheben wir eine Gebühr von chf 6,–


222abos––223Programmheft-AboMit einem Programmheft - Abo erhalten Sie die neuen Programmheftevon Konzert Theater Bern bequem per Post nach Hause.Wählen Sie zwischen:WAHLABOSMit einem unserer Wahl - Abos stellen Sie sich Ihr ganz persönlichesTheater- und Konzertprogramm für die neue Saisonzusammen.Premieren-Programmheft-Abochf 68,– pro Saison für sämtliche Premieren-Programmhefteder Sparten Musiktheater, Schauspiel, TanzKonzert-Programmheft-AboDAS KONZERT THEATERWAHL-ABOchf 50,– pro Saison für 15 Symphoniekonzerte des BernerSymphonieorchesters.DAS UPGRADE-ABOSCHAUSPIEL MUSIKTHEATER TANZ KONZERTSuchen Sie dazu aus dem Spielplan mindestens fünf Aufführungenoder Konzerte der gleichen Preiskategorie aus. Darauferhalten Sie eine Ermässigung von 10 %. Die Vorstellungsdatendürfen Sie frei wählen (Premieren sind allerdings ausgenommen).Gegen Vorlage Ihres Abos erhalten Sie ab 10. Juni 2013 beiBern Billett Ihre Eintrittskarten.10 %PreisvorteilNEU!Bis zu 78%PreisvorteilUnser neues Abo für alle Theater- und Konzertliebhaber mitSpielernatur und kleinem Geldbeutel. So funktioniert’s: Sie bucheneines unserer Abos als Upgrade Abo in der 6. Preiskategorieund legen dieses ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn ander Abendkasse vor. Je nach Verkaufslage buchen wir Ihr Billettin die beste verfügbare Kategorie um!Das Kontingent ist begrenzt, Angebot gilt nicht für Wahlabos.ABO À LA CARTEKONZERTAcht Konzertcoupons für Ihr ganz persönliches Konzertprogrammmit einem Preisvorteil von 20 % ! Beim Erwerb des Aboserhalten Sie einen Ausweis mit Veranstaltungscoupons fürPlätze in der gebuchten Kategorie. Diese Coupons tauschen Siesowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse gegen die gewünschtenKonzertkarten ein. Ob Sie Ihre Freunde oder Familieeinladen und alle Coupons für ein Konzert einlösen oder IhreGutscheine auf verschiedene Konzerte verteilen, steht Ihnen frei.20 %PreisvorteilEinsteiger-ABOKONZERTFür Neugierige und alle, die noch kein Konzert - Abo hatten.Drei Konzertcoupons mit 20 % Rabatt.20 %Preisvorteil


224abos––225NeuDas Vier-Sparten-Abo10er ABODi. 03. Sep 2013 19 : 301. 1. Symphoniekonzert BERNER MÜNSTER1. Cabaret Vidmar 1Di. 26. nov 2013 19 : 30Do. 07. nov 2013 19 : 302. Zero STADTTHEATER2. KÖNIG LEAR Stadttheatersa. 07. dez 2013 19 : 30di. 10. Dez 2013 19 : 303. KÖNIG LEAR STADTTHEATER3. La Traviata StadttheaterSa. 11. jan 2014 19 : 30fr. 04. jan 2013 19 : 304. DER FREYSCHÜTZ STADTTHEATER4. DER FREYSCHÜTZ Stadttheatersa. 18. Jan 2014 19 : 30Do. 20. feb 2014 19 : 305. Maria Stuart STADTTHEATER5. der Goalie bin ig Vidmar 1mi. 12. mrz 2014 19 : 30do. 20. Mrz 2014 19 : 306. 10. Symphoniekonzert Kulturcasino6. DER VETTER AUS DINGSDA STADTTHEATERSo. 23. MRZ 2014 18:00di. 29. Apr 2014 19 : 307. Ariadne auf Naxos STADTTHEATER7. DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Stadttheaterso. 30. mrz 2014 18 : 00do. 22. MAI 2014 19 : 308. BIEDERMANN UNDDIE BRANDSTIFTERpremieren ABOSTADTTHEATER8. Maria Stuart Stadttheater9. EIN NEUES STÜCK Vidmar 110. Othello Vidmar 1fr. 11. apr 2014 19 : 30SA. 10. MAI 2014 19 : 30Fr. 13. jun 2014 19 : 30Sa. 12. okt 2013 19 : 30so. 13. okt 2013 18 : 00Sa. 19. Okt 2013 19 : 30so. 20. Okt 2013 18 : 00So. 17. Nov 2013 18 : 00fr. 17. Jan 2014 19 : 30Sa. 25. jan 2014 19 : 30FR. 07. feb 2014 19 : 30Sa. 08. feb 2014 19 : 30so. 09. mrz 2014 18 : 001. KÖNIG LEAR Stadttheater2. Cabaret Vidmar 13. Zero Stadttheater4. DER FREYSCHÜTZ Stadttheater5. La Traviata Stadttheater6. Homo Faber Vidmar 17. Das Schlaue Füchslein Stadttheater8. Maria Stuart Stadttheater9. EIN NEUES STÜCK Vidmar 110. Der Vetter aus Dingsda Stadttheater8er Abo1. Zero Stadttheater2. KÖNIG LEAR Stadttheater3. La Traviata Stadttheater4. der Goalie bin ig VIDMAR 15. Das Schlaue Füchslein Stadttheater6. Der Vetter aus Dingsda Stadttheater7. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 18. Ariadne auf Naxos StadttheaterSa. 26. okt 2013 19 : 30sa. 09. Nov 2013 19 : 30Sa. 21. dez 2013 19 : 30FR. 31. JAN 2014 19 : 30DO. 06. MRZ 2014 19 : 30do. 10. apr 2014 19 : 30Sa. 03. mai 2014 19 : 30so. 25. Mai 2014 18 : 00sa. 29. mrz 2014 19 : 30fr. 04. Apr 2014 19 : 30Sa. 19. apr 2014 19 : 30Sa. 26. apr 2014 19 : 30fr. 06. jun 2014 19 : 3011. Biedermann undDIE BrandstifterStadttheater12. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 113. Ariadne auf Naxos Stadttheater14. Othello Vidmar 115. Peter Grimes Grosse HalleReitschule6er AB01. Cabaret Vidmar 12. Zero Stadttheater3. La Traviata Stadttheater4. EIN NEUES STÜCK Vidmar 15. Ariadne auf Naxos StadttheaterSo. 27. Okt 2013 18 : 00Sa. 28. dez 2013 19 : 30di. 28. jan 2014 19 : 30so. 23. feb 2014 18:00Sa. 26. apr 2014 19 : 306. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1Sa. 31. mai 2014 19 : 30


226abos––227Grosses Abo DienstagKleines Abo MittwochDi. 22. Okt 2013 19 : 301. Der Freyschütz Stadttheater1. KÖNIG LEAR StadttheaterMi. 23. okt 2013 19 : 30Di. 05. Nov 2013 19 : 302. Cabaret Vidmar 12. DER FREYSCHÜTZ StadttheaterMi. 04. dez 2013 19 : 30Di. 17. Dez 2013 19 : 303. der Goalie bin ig Vidmar 13. Homo Faber Vidmar 1Mi. 19. feb 2014 19 : 30Di. 07. jan 2014 19 : 304. Zero Stadttheater4. Der Vetter aus Dingsda StadttheaterMi. 12. Mrz 2014 19 : 30Di. 25. feb 2014 19 : 305. Das Schlaue Füchslein Stadttheater5. Maria Stuart StadttheaterMi. 21. mai 2014 19 : 30DI. 15. APR 2014 19 : 306. BIEDERMANN UNDdie BRANDSTIFTERSTADTTHEATER6. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1Mi. 11. Jun 2014 19 : 30Di. 06. mai 2014 19 : 30Di. 20. Mai 2014 19 : 30Di. 03. jun 2014 19 : 30Di. 17. Jun 2014 19 : 307. Othello Vidmar 18. DER VETTER AUS DINGSDA Stadttheater9. EIN NEUES STÜCK Vidmar 110. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1Abo Freitag1. DER FREYSCHÜTZ Stadttheater2. der Goalie bin ig Vidmar 13. La Traviata StadttheaterFr. 08. nov 2013 19 : 30Fr. 06. dez 2013 19 : 30Fr. 17. jan 2014 19 : 30Di. 05. nov 2013 19 : 30Di. 25. feb 2014 19 : 30DI. 15. APR 2014 19 : 30Kleines Abo Dienstag1. Cabaret Vidmar 12. Das Schlaue Füchslein Stadttheater3. BIEDERMANN UNDdie BRANDSTIFTERSTADTTHEATER4. KÖNIG LEAR Stadttheater5. Das Schlaue Füchslein Stadttheater6. Der Vetter aus Dingsda Stadttheater7. Homo Faber Vidmar 18. Othello Vidmar 1Fr. 24. Jan 2014 19 : 30Fr. 21. Feb 2014 19 : 30Fr. 14. Mrz 2014 19 : 30Fr. 11. Apr 2014 19 : 30Fr. 02. Mai 2014 19 : 30Di. 06. MAI 2014 19 : 304. Othello Vidmar 19. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1Fr. 06. jun 2014 19 : 30Di. 20. Mai 2014 19 : 305. DER VETTER AUS DINGSDA Stadttheater10. EIN NEUES STÜCK Vidmar 1Fr. 20. Jun 2014 19 : 30Di. 17. Jun 2014 19 : 30Mi. 23. okt 2013 19 : 30Mi. 04. dez 2013 19 : 30Mi. 18. dez 2013 19 : 30Mi. 19. feb 2014 19 : 30Mi. 12. mrz 2014 19 : 30Mi. 02. apr 2014 19 : 30Mi. 14. Mai 2014 19 : 306. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1Grosses Abo Mittwoch1. KÖNIG LEAR Stadttheater2. Der Freyschütz Stadttheater3. La Traviata Stadttheater4. Homo Faber Vidmar 15. Der Vetter aus Dingsda Stadttheater6. der Goalie bin ig Vidmar 17. Biedermann undDIE BrandstifterStadttheaterAbo Sonntag Nachmittagjeweils mit kostenloser Kinderbetreuungunter dem Patronat der bekb | bcbe1. KÖNIG LEAR Stadttheater2. DER FREYSCHÜTZ Stadttheater3. Homo Faber Vidmar 14. Das Schlaue Füchslein Stadttheater5. Maria Stuart Stadttheater6. Der Vetter aus Dingsda Stadttheaterso. 24. nov 2013 15 : 00so. 29. dez 2013 15 : 00so. 19. jan 2014 15 : 00so. 02. mrz 2014 15 : 00so. 13. apr 2014 15 : 00so. 04. mai 2014 15 : 00Mi. 21. mai 2014 19 : 308. Maria Stuart StadttheaterMi. 04. jun 2014 19 : 309. Othello Vidmar 1Mi. 11. Jun 2014 19 : 3010. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1


228abos––229Premieren Abo SchauspielGrosses Abo Musiktheatersa. 12. okt 2013 19 : 301. KÖNIG LEAR Stadttheater1. DER FREYSCHÜTZ StadttheaterSa. 02. NOV 2013 19:30So. 13. Okt 2013 18 : 002. Cabaret Vidmar 12. Cabaret Vidmar 1Fr. 20. Dez 2013 19:30fr. 07. FEB 2014 19 : 303. Maria Stuart Stadttheater3. La Traviata StadttheaterDi. 14. JAN 2014 19:30sa. 08. FEB 2014 19 : 304. EIN NEUES STÜCK Vidmar 14. Das Schlaue Füchslein StadttheaterSa. 15. MRZ 2014 19:30sa. 29. mrz 2014 19 : 30Fr. 04. apr 2014 19 : 30SO. 27. OKT 2013 18:005. Biedermann undDIE BrandstifterStadttheater6. VOLPONE ODER DER FUCHS Vidmar 1Abo Schauspiel1. KÖNIG LEAR Stadttheater5. Der Vetter aus Dingsda Stadttheater6. Ariadne auf Naxos Stadttheater7. Peter Grimes Grosse HalleReitschuleAbo MusiktheaterSa. 12. APR 2014 19:30Sa. 10. MAI 2014 19:30mi. 11. JUN 2014 19:30SA. 07. DEZ 2013 19:302. Cabaret Vidmar 11. DER FREYSCHÜTZ Stadttheatermi. 13. NOV 2013 19:30SO. 12. JAN 2014 18:003. der Goalie bin ig Vidmar 12. La Traviata StadttheaterFr. 27. DEZ 2013 19:30FR. 21. Feb 2014 19:304. EIN NEUES STÜCK Vidmar 13. Das Schlaue Füchslein StadttheaterSa. 08. FEB 2014 19:30SA. 01. MRZ 2014 19:305. Maria Stuart Stadttheater4. Der Vetter aus Dingsda StadttheaterFr. 28. MRZ 2014 19:30DO. 10. APR 2014 19:306. VOLPONE ODER DER FUCHS VIDMAR 15. Ariadne auf Naxos StadttheaterDo. 08. MAI 2014 19:30FR. 23. MAI 2014 19:307. bIEDERMANN UNDDIE BRANDSTIFTERStadttheater6. Peter Grimes Grosse HalleReitschuleSo. 15. JUN 2014 18:00Premieren Abo MusiktheaterKleines Abo MusiktheaterSo. 20. OKT 2013 18:001. DER FREYSCHÜTZ Stadttheater1. La Traviata StadttheaterSa. 23. nov 2013 19:30So. 17. NOV 2013 18:002. La Traviata Stadttheater2. DER FREYSCHÜTZ StadttheaterSo. 22. dez 2013 18:00Sa. 25. JAN 2014 19:303. Das Schlaue Füchslein Stadttheater3. Das Schlaue Füchslein StadttheaterSo. 23. feb 2014 18:00So. 09. MRZ 2014 18:004. Der Vetter aus Dingsda Stadttheater4. Der Vetter aus Dingsda StadttheaterSo. 27. apr 2014 18:00Sa. 19. APR 2014 19:305. Ariadne auf Naxos Stadttheater5. Ariadne auf Naxos StadttheaterSo. 18. mai 2014 18:00fr. 06. JUl 2014 19:306. Peter Grimes Grosse HalleReitschuleABO NOUVELLE SCÈNE1. FRATRICIDE StadttheaterMO. 21. OKT 20132. RACE StadttheaterSO. 03. NOV 20133. LE PORTEUR D'HISTOIRE StadttheaterMO. 16. DEZ 20134. TOUT OFFENBACH … OU PRESQUE! StadttheaterSA. 01. FEB 20145. Spectacle à préciser StadttheaterMO. 10. MRZ 20146. LE LAVOIR StadttheaterSA. 22. MRZ 20147. LA CONVERSATION vidmar 1SO. 13. APR 20148. COMME S'IL EN PLEUVAIT StadttheaterMO. 05. MAI 2014


230abos––231Di. 03. / mi. 04. Sept 2013 19:30Do. 19. / Fr. 20. Nov 2013 19:30Do. 09. / Fr. 10. Jan 2014 19:30Do. 20. / Fr. 21. Mrz 2014 19:30Do. 01. / Fr. 02. Mai 2014 19:30Do. 19. / Fr. 20. Sept 2013 19:30Do. 28. / Fr. 29. Nov 2013 19:30Do. 30. / Fr. 31. Jan 2014 19:30Do. 03. / Fr. 04. Apr 2014 19:30Do. 15. / Fr. 16. Mai 2014 19:30Do. 10. / Fr. 11. Okt 2013 19:30Do. 12. / Fr. 13. Dez 2013 19:30Do. 27. / Fr. 28. Feb 2014 19:30Do. 24. / Fr. 25. Apr 2014 19:30Do. 22. / Fr. 23. Jun 2014 19:30GROSSES ABO GRÜN1. SYMPHONIEKONZERT BERNER MÜNSTER4. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino7. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino10. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino13. SYMPHONIEKONZERT kulturcasinoGROSSES ABO ROT2. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino5. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino8. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino11. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino14. SYMPHONIEKONZERT kulturcasinoGROSSES ABO BLAU3. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino6. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino9. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino12. SYMPHONIEKONZERT kulturcasino15. SYMPHONIEKONZERT kulturcasinoEmpfehlen Sie unsweiter.Es lohnt sich.Begeistern Sie Ihre Freunde, Verwandten, Kollegen und Nachbarnfür ein Abonnement. Wir bedanken uns mit einer attraktivenPrämie.FÜR EIN VERMITTELTES ABO(Ausser: Abo.Punkt.Zwölf, Kammermusik-Abo,Einsteiger-Abo, Upgrade-Abo)Schenken wir Ihnen:2 Freikarten ab 3. KategorieUnd Sie erhalten ausserdem1 Warengutschein im Wert von CHF 60,–*Für die Vermittlung eines:Abo.Punkt.Zwölf, Kammermusik-Abo, Einsteiger-Abo,Upgrade-AboErhalten Sie1 Warengutschein im Wert von CHF 30,–** Die Warengutscheine sind gültig bei Loeb & KrompholzSo sind Sie dabei: Einfach Karte «Werben Sie Neu-Abonnenten!»in der beiliegenden Abo-Broschüre ausfüllen und abschicken.Änderungswüsche und Kündigungenbestehender Abonnemente bis 31. Mai 2013


232abos––abopreise233Abo-Beratung unterTel 031 329 52 52Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6Abo-Beratung unterTel 031 329 52 52Vier Sparten Aboabo nouvelle scène653,– 527,– 445,– 371,– 217,– 134,–558,– 460,– 390,– 327,– 201,– 138,–Premieren AboPREMIEREN ABO MUSIKTHEATER1177,– 1040,– 955,– 870,– 628,– 489,–628,– 539,– 486,– 433,– 279,– 192,–10er Abogrosses Abo Musiktheater720,– 607,– 536,– 468,– 330,– 264,–628,– 522,– 459,– 397,– 271,– 211,–8er Abo617,– 506,– 437,– 371,– 237,– 172,–KLEINES ABO MUSIKTHEATER542,– 434,– 364,– 302,– 169,– 102,–6er Abo435,– 375,– 336,– 300,– 226,– 189,–Abo Musiktheater571,– 465,– 402,– 340,– 214,– 159,–Grosses Abo Dienstag640,– 550,– 493,– 439,– 329,– 276,–Kat 1 Kat 2 Kat 3 Kat 4 Kat 5 Kat 6Kleines Abo Dienstag408,– 353,– 318,– 286,– 218,– 185,–Grosses Abo Konzert DONNERSTAG320,– 260,– 220,– 192,– 120,– 72,–Grosses Abo Mittwoch683,– 574,– 504,– 437,– 303,– 238,–Grosses Abo Konzert FREITAG352,– 285,– 242,– 211,– 130,– 78,–Kleines Abo Mittwoch453,– 378,– 329,– 283,– 190,– 144,–Kammermusik-Abo360,– 290,– 170,– -- -- --Grosses Abo Freitag654,– 555,– 494,– 435,– 315,– 258,–abo.punkt.zwölf128,–Abo Sonntag Nachmittagabo à la carte510,– 417,– 356,– 300,– 184,– 127,–116,– bis 576,– (je nach Preiskategorie und Konzerttag)Premieren Abo Schauspieleinsteiger-abo390,– 354,– 330,– 306,– 240,– 201,–44,– bis 216,– (je nach Preiskategorie und Konzerttag)Abo SchauspielAbo-Verkauf bei Bern Billett381,– 339,– 309,– 282,– 228,– 201,–Bestellkarten, Einzelheiten und genaue Bedingungen zu unserenAbonnements finden Sie in der beiliegenden Abobroschüre.Alle Preise verstehen sich in chf


234abos––KONDITIONEN235Der Verkauf von Abonnements beginnt am 29. April 2013.Der Vorverkauf von Einzelkarten beginnt am 10. Juni 2013.Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters, derFreunde des Berner Symphonieorchesters und des Berner Theatervereinshaben ein Vorbezugsrecht. Bitte beachten Sie beimBillett-Kauf:1.Bestellte oder bereits gekaufte Billette werden weder zurückgenommennoch getauscht.2.Vorbestellte Einzelkarten werden Ihnen mit Rechnung zugestellt.Die Versandgebühr beträgt chf 6,–.3.Ermässigungen können nur bis zum Minimalpreis von chf 10,–pro Billett und nicht nachträglich gewährt werden. Ermässigungensind nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Ermässigungenund Spezialpreise sind i. d. R. nicht online buchbar.5.Konzert Theater Bern behält sich auch nach Beginn des Vorverkaufsvor, eine Vorstellung abzusagen oder durch die Aufführungeines andern Werks zu ersetzen, das Datum oder dieUhrzeit einer Vorstellung oder die Besetzung zu ändern. Die definitivenAnfangszeiten sind der Internetseite www.konzerttheaterbern.chbzw. der Tagespresse zu entnehmen, wobei KonzertTheater Bern für redaktionelle Veröffentlichungen der Tagespressekeine Gewähr übernehmen kann. Wird eine Vorstellungabgesagt oder durch die Aufführung eines anderen Werks ersetztoder wird das Datum einer Vorstellung geändert oder kanndem Kunden nach einer Sitzplatzreduktion kein anderer Platzzugewiesen werden, hat dieser Anspruch auf Rückerstattungdes Kaufpreises inklusive Buchungsgebühren. Dieser Anspruchverfällt, wenn er nicht binnen 10 Tagen geltend gemacht wird.Diese Frist beginnt am Tag zu laufen, an welchem die Vorstellunggemäss dem beim Kauf gültigen Spielplan hätte stattfindensollen. Bei Änderungen der Besetzung oder der Anfangszeit einerVorstellung besteht keinerlei Anspruch auf Rückvergütungdes Kaufpreises.6.Konzert Theater Bern nimmt gewisse Vorstellungen oder Konzerteauf Tonbildträger auf. Zu diesem Zweck behält es sich vor,aufgrund der Stellungen der Kameras den Bestuhlungsplan zuändern. Der Kunde erklärt sich einverstanden, dass solche Aufnahmenim Fernsehen ausgestrahlt, auf dvd herausgebrachtoder anderweitig veröffentlicht werden, auch wenn der Kundeauf solchen Aufnahmen zu sehen ist.7.Den Kunden sind bei den Vorstellungen und Konzerten vonKonzert Theater Bern alle Arten von Bild- und Tonaufnahmenuntersagt.8.Wenn Sie es einmal nicht pünktlich zum Vorstellungsbeginngeschafft haben, bemüht sich Konzert Theater Bern Ihnen einenNacheinlass zu gewähren. Ein Anspruch darauf besteht jedochebenso wenig wie ein Anspruch auf Einnahme des gebuchtenSitzplatzes. Sollte der Nacheinlass nicht gewährt werden können,besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Umtauschdes Billettpreises.8.Kommt ein Billettkauf zustande, untersteht Schweizer Recht.Gerichtsstand ist die Stadt Bern.


240spielzeit 2013.2014––241mitarbeiterINNEN


242mitarbeiter/innen––243MITARBEITERINNENDirektionDirektor Konzert Theater Bern Stephan Märki *Assistentin des Direktors Marianne SchärerKünstlerische Leitung Kooperations- undSonderprojekte / Referentin des DirektorsDr. Sophie-Thérèse KremplLeiter KOMMUNIKATION, TICKETING & BESUCHERSERVICEJens Breder *Künstlerische Betriebsdirektionchefdisponent Olaf SchmidtKÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTORIN / DISPOSITIONDr. Esther Ferrier (bis 30.10.2013)VERANTWORTLICHE / R KÜNSTLERISCHES BETRIEBSÜRO n. n.Orchestermanager Axel Wieck *Programmation Nouvelle Scène José ZengerInspizienz Hasan Koru, Miklós Ligeti, Denis PuzanovSoufflage Monique Saulnier, Margot VandrichStatisterie Irène Bürgi, Pierre Braunschweig, Renato DanelonSchauspielDirektorin Schauspiel Iris Laufenberg *Dramaturgie Sabrina Hofer, Karla Mäder,Jan Stephan SchmiedingSchauspielmusik Dominik Blumer, Michael Frei, MichaelWilhelmiRegieassistenz / AbendspielleitungClaudia Ursina Bossard, Mario MatthiasSCHAUSPIELERINNEN / SCHAUSPIELER Philine Bührer **,Henriette Blumenau, Henriette Cejpek **, Heidi Maria Glössner **,Pascal Goffin, Benedikt Greiner, Sophie Hottinger, Mona Kloos,Jonathan Loosli, Stéphane Maeder, Christoph Rath **, AndriSchenardi, Marcus Signer **, Milva Stark, Stefano Wenk, JürgWisbachRegie Claudia Bauer, Rüdiger Burbach, Jan-Christoph Gockel,Nina Gühlstorff, Volker Hesse, Mario Matthias, Claudia Meyer,Lisa Nielebock, Jens Daryousch Ravari, Stephan Rottkamp,Mathias SchönseeBühne, Kostüme Elisa Alessi, Senta Amacker, Doreen Back,Evi Bauer, Beate Faßnacht, Sascha Gross, Christine Haller,Frank Holldack, Julia Kurzweg, Jessica Karge, MichaelaKratzer, Aurel Lenfert, Robert Schweer, Bühnenbildstudierendeder zhdkMusiktheaterOPERN- UND KONZERTDIREKTOR Xavier Zuber *Assistenz Lisa Katharina HolzbergDramaturgie Katja Bury, Nils Szczepanski **, Xavier ZuberChorleiter Zsolt CzetnerVERANTWORTLICHER EXTRACHOR Urs HegiStudienleitung Hans Christoph BüngerSolorepetitorinnen Angela Gossmann, Sonja LohmillerRegieassistenz / AbendspielleitungAlexander Kreuselberg, Anika Rutkowsky **Dirigenten Hans Christoph Bünger, Mirga Gražinytė-Tyla(1. Kapellmeisterin), Mario Venzago (Chefdirigent bso)Regie Markus Bothe, Ludger Engels, Mara Kurotschka,Jetske Mijnssen, Michael Simon, Lydia SteierBühne, Kostüme Zana Bosnjak, Katrin Bombe, Frank Holldack,Justina Klimczyk, Ursula Kudrna, Kathi Maurer, Ric Schachtebeck,Katharina Schlipf, Michael Simon, Katrin Wittig, Ralph ZegerSolistinnen / SolistenRobin Adams, Camille Butcher, Miriam Clark **, AndriesCloete, Christina Daletska **, Claude Eichenberger, DanielFrank **, Michael Feyfar, Michele Govi **, Adriano Graziani **,Johanna Greulich, Richard Helm **, Brigitte Imber **, BettinaJensen **, Adréana Kraschweski **, Yun-Jeong Lee, Oriane Pons **,Michael Putsch **, Wolfgang Resch, Gabriela Scherer **, PavelShmulevich, Kai Wegner, Ceri Williams **, Tomasz Zagorski *** Mitglieder der Geschäftsleitung** Als Gast


244mitarbeiter/innen––245ChorBorjana Angelova, Lucy De Butts, Franka Friebel, VilislavaGospodinova, Milena Gradinarova, Nina Jaksic, Adriana Kiss,Jana Larissa Knobloch Vesela Lepidu, Lidia Lichtensztein,Ulrike Schneider, Aleksandra Shenker, Nina Szabo, ManamiTakasaka, Duck-Hee Suzuki Yoon, György Antalffy, MariusChrzanowski, Pier Dalas, Andrés Del Castillo, Gerassim Gerassimov,Ivaylo Ivanov, Sascho Jelev, Atanas Ouroumov, VesselinOuroumov, Angel Petkov, Andrzej Poraszka, Dietmar Renner,Pietro Santucci, Rolf Scheider, Tadeusz Tomaszczuk, AssenTochev, n. n., n. n.TANZCOMPAGNIE KONZERT THEATER BERNDirektorin Tanz Estefania Miranda *PROBENLEITUNG / ASSISTENZ Jenny MacgregorKURATIERUNG / Management / DramaturgieEstefania MirandaTänzerinnen / Tänzer Paula Alonso, Norikazu Aoki, WinstonRicardo Arnon, Vittorio Bertolli, Maria Demandt, Milan Kampfer,Martina Langmann, Miryam Garcia Mariblanca, Franklyn Lee,Izumi Shuto, Yu-Min Yang, Marion ZurbachELEVINNEN / ELEVEN Kira Metzler, Edoardo Novelli, IzabelaOrzelowska, Josse Vessies, Nicola WähnerBallettpianist Abdiel Montes de OcaCHOREOGRAFIE Felix Landerer, Marcel Leemann,Nanine Linning, Internationale Choreograf / innenTanzplattform Bern, Tänzerinnen und Tänzer der CompagnieBühne, Kostüme Iris van Herpen, Marcel Leemann,Nanine Linning, Gabriele WasmuthBerner SymphonieorchesterOPERN- UND KONZERTDIREKTOR Xavier Zuber *chefdirigent Mario Venzagoorchestermanager Axel Wieck *konzertdramaturgie & KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜROBarbara HoneggerDirigenten Rumon Gamba, Josep Caballé-Domenech,Eliahu Inbal, Jun Märkl, Eiji Oue, George Petrou,Michael Sanderling, Gilbert Varga, Mario VenzagoSolisten Nikolaus Altstaedt, Kit Armstrong, Miriam Clark,Franco Fagioli, David Fray, Sol Gabetta, Lise de la Salle, MartinFröst, Stefan Jackiw, Konstantin Lifschitz, Vardan Mamikonian,Sabine Meyer, Yvonne Naef, Lena Neudauer, Ramón OrtegaQuero, Isabelle van Keulen, Soyoung Yoon1. Violine Alexis Vincent (1. Konzertmeister), n.n. (1. Konzertmeister),Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin), Fióna-Aileen Kraege(2. Konzertmeisterin), Theresa Bokány (2. Konzertmeisterin),Anara Baimukhambetova, Elisabeth Becker-Grimm,Sandrine Canova, Aline Faller, Aina Hickel, Anna Holliger,Alexandru Ianos, Stefan Meier, Jeanne de Ricaud, MichaelRubeli, Christian Scheurlen, François Theis, György Zerkula,n. n.2. Violine Anouk Theurillat (Solo), n.n. (Solo), Wei-Zhong Lu(stv. Solo), Francis Roux (stv. Solo), Susanne Baumgartner,Katia Giubbilei Alvarez, Cornelia Hauser-Ruckli, Regula Hunger,Georg Jacobi, Marianne Krenger, Wen Lu-Hu, Martin Manella,Julien Mathieu, Ingrid SchmankeViola Yutaka Mitsunaga (Solo), Yulia Malkova (Solo),Thomas Korks (stv. Solo), Yang Lu (stv. Solo), Olivier Bertholet,Emanuel Bütler, Christoph Enderle, Friedemann Jähnig,Olivier Krieger, Ulrike Lachner, Guillaume Leroy, Johannes von BülowVioloncello Constantin Negoita (Solo), Alexander Kaganovsky(Solo), Árpád Szabó (stv. Solo), Peter Hauser (stv. Solo),Claudia Bisegger, Andreas Graf, Pavlina Iorova,Christina Keller-Blaser, Eva Lüthi, Eva Wyss-SimmenKontrabass Shigeru Ishikawa (Solo), Gabriel Duffau Vacariu(Solo), Goran Kostic (stv. Solo), Matteo Burci, Cordula Kreschel,Manuel Kuhn, Béla Szedlák, Mátyás VincziFlöte Christian Studler (Solo), Kurt Andreas Finger (Solo),Sakura Kindynis (stv. Solo/Piccolo), Cornelia Zehnder (Piccolo),n. n. (Piccolo)Oboe Adam Halicki (Solo), Doris Mende (Solo), Stilian Guerov(stv. Solo, Englischhorn), Catherine Kämper (Englischhorn Solo)Klarinette Walter Stauffer (Solo), Michel Biedermann (Solo,Es-Klarinette), Bernhard Röthlisberger (Solo, Bassklarinette),Urs Etter (Bassklarinette), Gábor Horváth (Es-Klarinette)Fagott Monika Schneider (Solo), Heidrun Wirth-Metzler (Solo),Norihito Nishinomura (stv. Solo,Kontrafagott), n. n. (Kontrafagott)* Mitglieder der Geschäftsleitung


246mitarbeiter/innen––247Horn Olivier Alvarez (Solo), Olivier Darbellay (Solo),Christian Holenstein (Solo), Sebastian Schindler (stv. Solo),Denis Dafflon, Daniel Lienhard, Matteo Ravarelli, Peter SzlávikTrompete Jean-Jacques Schmid (Solo), Milko Raspanti (Solo),Olivier Anthony Theurillat (stv. Solo), n. n.Posaune Stanley Clark (Solo, Altposaune), Wassil Christov(Solo, Altposaune), Hans-Peter Schiltknecht (stv. Solo), Justin Clark(Bassposaune), Josef Zink (Bassposaune)Tuba Daniel Schädeli (Solo)Harfe Line Gaudard (Solo), Cornelia Lootsmann (Solo)Pauke / Schlagzeug Franz Rüfli (Solopauke), Mihaela Despa(Solopauke), n. n. (stv. Solopauke), Hans-Jürg WahlichOrchesterwarte Daniel Würgler, Walter Lüthi,Nermin Halilovic, Elisabeth NiederhäuserkOMMUNIKATION, TICKETING & BESUCHERSERVICELeitung Jens Breder *MEDIENVERANTWORTLICHE & OnlineredakteurinSusanne SchäferMarketing-Managerin Annette BrasdatMITARBEITER MARKETING Severin BarmettlerSponsoring, Events & Dialogmarketing Claire MenthaVermittlung / Audience DevelopmentGabriele Michel-Frei, Irene SalgadoLEITung VERKAUF & VERTRIEB Florian SchalitPolygrafin Murielle BenderFotografie Annette Boutellier, Philipp ZinnikerKONZERT- UND THEATERKASSE (BERN BILLETT)Florian Schalit (Leitung), Kirana Aeschbacher, David Cloesges,Anne Neustupny, Raphael Reber, Julian Riedweg,Anna-Barbara Rothen, Katharina Ruchti, Isabelle Schorer,Tim Sollberger, Anja Stapelfeldt, Ursula ZumbachFührungen Gabriele Bieri, Philipp Mamie, Gabriele Michel - FreiKaufmännische DirektionKaufmännischer Direktor Anton Stocker *ASSISTENZ KAUFMÄNNISCHER DIREKTOR Claudia EtterBuchhaltung Markus BusenhartKaufmännische Mitarbeiter Alexandra Buchschacher,Ralph RomanensKuriere Dursun Aglamaz, Vinh Nguyen NgocPersonalleitung Regula von NiederhäusernPersonalfachfrauen Carmen Aerni,Deborah Amaree ChansornLoge Zsuzsanna Holczer (Leitung), Gertrud Funk, Daniela Funke,Edith Liechti, Ursula Tochev-Reck, Stefanie WirthTechnische DirektionTechnischer Direktor Gino Fornasa *Assistenten der Technischen Direktion Markus Inäbnit,Barbara NyffelerLeiter Bühnenbetrieb Claude RuchLeiter Werkstätten Andreas WieczorekLeiterin Kostüm und Maske Franziska AmbühlBühnenbetriebBühnentechnikLEITER VIDMAR Marc BrüggerBühnenmeister David Grütter, Vinzenz Kocher, Paolo Rütti,Bernhard Spielmann1. Schnürmeister Roger GrandiSchnürmeister Rudolf Schneider, Jürg StreitBühnentechniker & -technikerin Carla Wiedmer,Jean-Claude Bögli, Beat Brunner, Peter Egger, Daniel Gauch,Stefan Gautschi, Fabio Kohli, Thomas Kym, Urs Liechti,Pascal Lindenmann, Urs Marti, Daniel Murbach, Josquin Pellet,Simon Pinter, André Renaud, Stefan Romig, Francesco Scaramuzzo,Matthias Schaller, Jozsef Toth, Hans Ruedi WengerProbebühnenwart Urs GertschBeleuchtungLeiter Beleuchtung Karl MorawecStellvertreter des LEITERS BELEUCHTUNGBernhard Bieri1. Beleuchter Rolf Lehmann* Mitglieder der Geschäftsleitung


248mitarbeiter/innen––249Stellwerkbeleuchter Reto Dietrich, Daniel Gräub,Hanspeter Liechti, Jamshid MirshahiBeleuchter und Beleuchterin Patricia Zwahlen,Marc Binz, Udo Hoppe, Philippe VonlanthenAudio / VideoLeiter Audio / Video Bruno BenedettiTONTECHNIKER Urs Haller, Sebastian Hundius, Urs Kohli,Marcel SchneiderVIDEOTECHNIKER Michael RyffelRequisiteleiter requisite Thomas AufschlägerRequisiteurinnen Tabea Bösch Ruch, Gabriela Hess,Cora Liechti, Karin Meichtry, Barbara SalchliDekorationLeiter Dekoration Daniel Mumenthaler1. Tapezierer Vinzenz HerrmannTapezierer Martin Bieri, Beat Cherpillod, Philippe Eggler,Thomas WittwerWerkstättenSchreinereiLeiter Schreinerei Bruno Basler1. Schreiner Markus BlaserSchreiner Rose Marie Hintermeister, Dominik Lehmann Flury,Nicola Mangione, Walter RohrerSchlossereiLeiter Schlosserei Marc BergundthalSchlosser Urs MumenthalerMalsaalCo-Leitung Malsaal Susanna Hunziker / Lisa Minder1. Theatermaler Daniel EymannTheatermalerinnen / Theatermaler Barbara Bono,Levin Bräu, Susanne Kolbow, Flavia SomalvicoKascheure Benedetto Ruocco, Mirjam RamserTheatermaler in Ausbildung Miro WidmerBühnenbild- und KostümassistenzBühnenbildassistenz frank holldackKostümassistenz Senta Amacker, Myriam Casanovakostüm und MaskeFundusverwalter Heinz AllemannMitarbeiterin Fundus Regula Hug, Sybille WeltliModistinnen Caroline Buchs, Marina FröhlinDamenschneidereiDAMENGEWANDMEISTERIN Gabriela Specogna1. Damenschneiderin Bettina BrunoldSchneiderinnen Carmen Amsler, Anna Burren,Katrin Schilt, Elvira Szabo, Nuria Trüb, n.n.HerrenschneidereiHERRENGEWANDMEISTERIN Mariette Moser1. HERRENSCHNEIDER Thomas EberhardSchneider / Schneiderinnen Magdalena Flückiger,Mahmud Hamidi, Raphaela Leuthold, Jeannine Lindegger,Brigitte Pilleri-RiederAnkleidedienst Nadine Mrkwitschka, Maria Kummer,Yvonne Leuenberger, Judith Moser, Eliane Münger,Françoise Mumenthaler, Barbara Tonietti, Eveline Zehnder,Vania Wyssen-IvanovaMaskenbildnereiLeiter Maske Ralph ZaunStellvertreterin des Leiters MaskeSibylle Langeneck-DekumbisMaskenbildnerinnen / Maskenbildner Gabriele Basler,Heike Bechtold, Ruth Caprez, Martina Jans, Bert Hoffmann,Anja Wiegmann, Rainer Wolf


250mitarbeiter/innen––251HausdienstHausmeister Ugo JamettiBetriebselektriker Franco SilibertiREINIGUNG Vidmarhallen Perihan Ucur AydinHausreinigungsdienst Daniela Bachofner-Hinni,Pasang Getetsang, Cornelia Howald, Carmen Lozano,Vinh Nguyen Ngoc, Zeynep Özgür, Nhu Pham, Stephen KumarWilliam, Romina Wüthrich LutzBESUCHERSERVICE UND GASTRONOMIELEITER KOMMUNIKATION, TICKETING UNDBESUCHERSERVICE Jens Breder*GastronomieFoyer Stadttheater Josy Grüter (Leitung), Margrit Albisser,Antoinette Renée Balsiger-Donat, Marianne Brechbühl,Irene Buehler-Marti, Anna Rosa Fischbach, Maria Frey, Pia Hofmann,Franziska Iseli-Stauer, Anja Nordieker, Heidi Puliafito,Svenja Ravioli, Rosa Schindler Baumgartner, Marionna SchmidVidmar Ruth Kreuter Blatter (Leitung), Miriam Ernst,Esther SchneiderImpressumherausgeber Konzert Theater Berndirektor Stephan Märkiredaktion Dramaturgie, Kommunikationkonzept und gestaltung formdusche, Berlinbilder Dominik Stauch, www.stau.chfotos Philipp Zinniker, Caroline Otteni (Estefania Miranda),Wolfgang Silveri (Robin Adams, Andries Cloete, Michael Frei,Marcus Signer), Alberto Venzago (Mario Venzago),zVg Agenturen (Gastkünstler)lektorat Christian Müller, Daniel Allenbachdruck Stämpfli Publikationen AGinserate inMedia Services AG, Bernredaktionsschluss März 2013Änderungen vorbehaltenKantine Yvonne Leuenberger (Leitung), Michael Minder (Koch),Silvia Cadieux-Schmid, Françoise DettwilerBESUCHERSERVICEStefanie Wirth (Leitung), Katherina Biancone, Adelheid Binggeli,Lucia Bühler, Tabea Bürki, Rebekka Christ, Anthonie de Groot,Flurin Dummermuth, Dominique Feller, Eva Feuz,Margrit Freiburghaus, Camille Hegi, Jonas Hirschi, Aline Höchli,Aranka Kanyo-Szasz, Daniela Keller, Elena Leumann, JuliaLiechti, Mirjam Liechti, Liberata Loforti, Melania Loforti, JaninaNeustupny, Delia Petteruti, Svenja Ravioli, Diana Rohnfelder,Speranza Saponaro, Simone Schalk, Esther Sommer-Dössegger,Beatrice Steiner, Yagmur Turunc, Susanne von Graffenried,Franziska VollenwyderVeranstaltungsdienst Nioman Ben-Bader, Günter Böhm,Frederic Coulin, Jörg Gutzwiller, Jakob Kirchmeier, Fabian Liechti,Marcel Schindler


einfach persönlich. einfach anders.einfach bärtschi.Wir wünschen guteUnterhaltung.zeitglockenlaube 6, 3000 bern 7, telefon 031 329 60 60, info@baertschi.ch, www.baertschi.ch


Die Kulturagenda für unterwegsNeu als Web-App für SmartphonesJeden Mittwoch im Anzeiger Region Bernw w w . k u l t u r a g e n d a . b e


«UnserePräzisiongarantiert Sicherheit»La Roche 1787Rittergasse 25 | CH-4001 BaselT +41 61 286 44 00F +41 61 286 43 24mail@lrc.ch | www.lrc.chIn Bern und Olten vertreten durchLa Roche & Co AGKramgasse 5 | CH-3000 Bern 8T +41 31 327 55 55Leberngasse 9 | CH-4603 OltenT +41 62 205 50 50


XFXJ XKDER NEUE JAGUAR XFSPORTBRAKE. LEBENSSTILIM ELEGANTEN OUTFIT.Der neue XF Sportbrake ist bereit für den Alltag – und wird dabeihöchsten Ansprüchen gerecht. Seine eleganten Linien umfasseneinen vielseitigen Laderaum, der mit bis zu 1’675 Liter mehr Platzbietet als je ein JAGUAR zuvor.• Hocheffizienter 2.2 Liter Diesel mit 5.2 l Verbrauch/100 km• Sportlicher 3.0 Liter Diesel in zwei Leistungsstufen• Innovative Stopp/Start-Technologie, 8-Stufen-Automatik• Maximale Ladekapazität von 1’675 LiterDer XF Sportbrake jetzt ab CHF 59’500.–*Erleben Sie jetzt bei uns, wie lebendig Sie sich im JAGUAR XFSportbrake fühlen können, und kontaktieren Sie uns noch heute fürweitere Informationen.Emil Frey AGAutocenter BernMilchstrasse 3, 3072 Ostermundigen, 031 339 44 44www.emil-frey.ch/bern13-127-AB* Abgebildetes Modell: XF Sportbrake 2.2 Liter Diesel, 200 PS, 2WD, 5-Türer, CHF 59’500.– (ListenpreisCHF 63’500.– abzüglich Kundenvorteil CHF 4’000.–), Angebot gültig vom 15.9. bis 17.3.2013 (Vertragsabschluss)auf den XF Sportbrake-Modellen des Modelljahrgangs 2013. Normverbrauch 5.2 l/100 km,CO 2 -Emission 139 g/km (Durchschnitt aller Neuwagen in der Schweiz 153 g/km), Effizienzkategorie A.Swiss Deal: gültig bis auf Wider ruf (Immatrikulationen in der Schweiz) auf den XF-Modellen des Modelljahrganges2013 (ohne XF 2.2 Liter Diesel). JAGUAR Free Service: 3 Jahre kostenlose Wartung ohneKilometerbegrenzung, inklusive Flüssigkeiten.


CHRISTIAN MOSER, HAIRSTYLISTCOOL STYLE 4YOUMIT UND OHNEVORANMELDUNGHIRSCHENGRABEN 2, 3011 BERN, TEL. 031 381 77 25WWW.CM-HAIRSTYLIST.CHchristian mueller.indd 1 15.03.2013 14:25:29Burgerliche Ersparniskasse BernGenossenschaftDie etwas andere, regional tätige Berner Bank.Kompetenz, Tradition und Unabhängigkeit sindunsere Grundwerte.Diese ‚Tradition mit Zukunft‘ – unser Leitsatz –und die Nähe zu unseren Kunden aus der Regionsind unsere Stärken.Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.Marktgasse 37, Postfach 6362, 3001 BernTelefon 031 / 312 03 12, Fax 031 / 312 03 60www.burgerliche-ek-bern.ch


Unbenannt-1 1 27.03.2013 14:29:47WoRk / LIfEBaLaNCEIm möBELsoRTImENTHeutzutage sind Wohnen und Arbeiten nichtmehr streng getrennt. Wir unterstützen Sie mitunserem breiten Know-how und Leidenschaftdabei, die Balance zu finden.Wir helfen Ihnen raschund unkompliziertaus der Patsche.www.mobi.chBRECHBÜHL INTERIEURBrechbühl Interieur AGHauptstrasse 54, CH-2560 Nidauwww.brechbuehlinterieur.ch


AuS ErFAHruNGwAcHSEN.ProBENAPPlAuSPrEmiErEFür Generationen.Sparkasse, Hypothekar- und Privatbank.AEK BANK 1826.033 227 31 00. 031 328 30 00. termin@aekbank.chAus Erfahrungwww.aekbank.ch


NACH DEM KONZERT ISTVOR DEM DINNERKleine und grosse Naschereienfür «Late-Night-Gourmets» serviert bis MitternachtBELLEVUE PALACEwww.bellevue-palace.ch, Telefon 031 320 45 45

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine