Eine Präsentation von Fr. Prof. Dr. Jutta Schöler (pdf-Datei, tagged)

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Eine Präsentation von Fr. Prof. Dr. Jutta Schöler (pdf-Datei, tagged)

Auf dem Weg zur Inklusion in der SchuleHannover - 08.04.2011Prof. Dr. Jutta Schöleri.R. – bis 2006 TU-Berlin,Erziehungswissenschaft


CharlotteCharlotte im Kreis ihrer Freundinnen integriert in der Schule desNachbardorfes – leider nicht in der Schule am Wohnort.©Jutta Schöler


RabeaRabea – ein Mädchen mit Down Syndrom – im gemeinsamen Unterrichtin einer 5. Gymnasialklasse. Thema: Der Knochenbau des Menschen.©Jutta Schöler


DominikDominik wurde zu Beginn des 2. Schuljahres in eine Schule für Lernbehinderteüberwiesen. An seinem Wohnort kennt ihn kein anderes Kind.©Jutta Schöler


AmelieMarvinStationenlernen im Physikunterricht in einer 8. Gymnasialklasse.©Jutta Schöler


kein Kind zurücklassenAstridEin Mädchen mit einer schweren Mehrfachbehinderung im Physikunterrichteiner 8. Gymnasialklasse. Sie stößt das Objekt an, dessen Beschleunigunggemessen wird.©Jutta Schöler


Artikel 24 der UN-Konvention:Absatz 1: „Die Vertragsstaaten anerkennen dasRecht von Menschen mit Behinderungen aufBildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierungund auf der Grundlage der Chancengleichheit zuverwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaatenein integratives/inklusives Bildungssystem aufallen Ebenen und lebenslanges Lernen.“(Hervorhebung: J. Schöler)


Artikel 24 der UN-Konvention:Absatz 2: „Bei der Verwirklichung dieses Rechts stellen dieVertragsstaaten sicher, dass (…)b) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen inder Gemeinschaft, in der sie leben, Zugang zu einem integrativen/inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht anGrundschulen und weiterführenden Schulen haben;c) angemessene Vorkehrungen für die Bedürfnisse des Einzelnengetroffen werden;d) Menschen mit Behinderungen innerhalb des allgemeinenBildungssystems die notwendige Unterstützung geleistet wird, umihre erfolgreiche/ wirksame Bildung zu erleichtern/ermöglichen.“(Hervorhebungen J. Schöler)


Bilder über Unterricht in denKöpfen - Exklusion


Bilder über Unterricht in denKöpfen: Weichenstellungen


Bilder über Unterricht in den Köpfen– Integration/Inklusion – Lernen amgemeinsamen Gegenstand -Baumbild


Gemeinsamer Unterricht:Den Lernhunger stillen– an einem vielfältiggedeckten Lernbuffet


Notwendig: Änderung desSchulgesetzes - Beispiel Hamburg:§ 12 (1) „Kinder und Jugendliche mitsonderpädagogischem Förderbedarf haben dasRecht, allgemeine Schulen zu besuchen. Siewerden dort gemeinsam mit Schülerinnen undSchülern ohne sonderpädagogischenFörderbedarf unterrichtet und besondersgefördert. Die Förderung kann zeitweilig ingesonderten Lerngruppen erfolgen, wenn diesesim Einzelfall pädagogisch geboten ist.“


Was es nicht mehr geben darf:• Defizit-Diagnostik, um Aussonderung zubegründen.• Abstimmungen über die Beteiligung vonKindern mit besonderem Förderbedarf amUnterricht.• Überweisungen von Kindern mit besonderemFörderbedarf an besondere Schulen gegenden Willen der Erziehungsberechtigten.


In den Schulen der Zukunft …• ist Vielfalt eine Bereicherung,• arbeiten Regelschul-Lehrer/innen,Sonderpädagog/innen, Schulhelfer/innen undTherapeuten im Team,• wird kein Kind beschämt oder zurückgelassen,durch „Reifetests“ oder „Sitzenbleiben“,• ist die Förderung jedes Kindes entsprechendseinen Fähigkeiten die Aufgabe aller.


• „Wie ist es möglich, dass im Gegensatz zuallen Erwartungen nicht die Schule sichverändert hat, um die Behindertenaufzunehmen, sondern die Aufnahme derBehinderten allmählich die Schule verändert?“• „Wo die Integration nicht Widerstand, sondernberufliches Interesse auslöst, wird die Schulekindgerechter und da haben endlich dieBehinderten etwas für die sogenanntenNormalen getan“• (Ludwig-Otto Roser 1998)


1984 – erster Zugang zur U-Bahnfür Rollstuhlfahrer in Berlin (West)


Fahrstuhl -nützlich für alle -nicht nur fürRollstuhlfahrer.


Danke für Ihre AufmerksamkeitWenn Sie mehr wissen wollen:• Jutta Schöler: Alle sind verschieden. – Auf demWeg zur Inklusion in der Schule. Weinheimund Basel : Beltz-Verlag, 2009• Bidok-Volltextbibliothek:bidok.uibk.ac.at/library

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