Die Schweiz im - Midrange Magazin

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Konzeptionelle HürdenDer weitverbreitete Frust über die Informatik– verbunden mit den hohen Kosten– sind nicht nur eine Folge unsachgemässerHandhabung, Missbrauchs odermangelhaften Installationen. Die Ursacheliegt oft im IT-Konzept des Unternehmens.Durch falsch dimensionierteSysteme, Fehlplanungen oder ungeeigneteSystemarchitekturen werden oftbereits bei der Anschaffung der Systemedie Kosten der Zukunft generiert. DieFehlüberlegung liegt oft bei der zu starkenGewichtung der Investitionskostenbei gleichzeitiger Vernachlässigung derBetriebskosten. Die Investitionskosteneiner EDV-Infrastruktur machen erfahrungsgemäss(über fünf Jahre gerechnet)maximal 20 bis 25 Prozent der gesamtenanfallenden Kosten aus. Das sindZahlen, die eindrücklich verdeutlichen,wie wichtig eine optimale Planung undKontrolle der Betriebskosten in einemUnternehmen sind.KMUs tun gut daran, bei einer geplantenInvestition folgende Überlegungenmiteinzubeziehen:• Kann das Unternehmen das Systemintern unterhalten oder muss externeUnterstützung in Anspruch genommenwerden?• Wie hoch werden die Kosten für Betriebund Unterhalt sein?• Ist das System skalierbar und kann esauch in 3 Jahren noch bedürfnisgerechtbetrieben werden?• Wie ist das System gegen internenMissbrauch geschützt?• Wie schnell und effektiv lassen sichnotwendige Änderungen realisieren?Die Antwort liegt also beim Investitionsentscheidund der Wahl der geeignetenSystemarchitektur. Server-based Computinghat sich in den letzten Jahreninsbesondere für KMUs als das effektivsteund langfristig kostengünstigsteKonzept erwiesen. Der Unterhalt undder Betrieb des Systems beschränktsich im Wesentlichen auf ein zentralesSystem (Server), da alle Applikationenauf diesem installiert sind und auch nurdort ausgeführt werden.Die Arbeitsplätze werden von Neuerungennicht tangiert und spielen imUnterhalt eine untergeordnete Rolle. ImIdealfall müssen nur noch einfache Terminalseingesetzt werden. Ausserdemkann die Nutzungsdauer bestehenderPC-Arbeitsplätze signifikant verlängertwerden. PCs mit einer Lebensdauer vonsieben oder acht Jahren sind mit einemsolchen Konzept keine Seltenheit.Das System lässt eine wesentlich flexiblereNutzung zu. So ist der Zugriff aufUnternehmensdaten jederzeit und vonüberall realisierbar, ohne dass eine teureInfrastruktur angeschafft werden muss.Der externe Support kann weitgehendüber das Internet erfolgen, weil der Lieferantdirekten Zugriff auf die Systemehat (oder haben kann).Die Absicherung des zentralen Systemsgegen Missbrauch ist einfach, weil dieseszentral gemanagt und kontrolliertwird. Die Ausführung oder Installationnicht geeigneter Software durch Mitarbeiterkann unterbunden werden, wasdie Stabilität des Systems wesentlicherhöht.Im Speziellen verfügen kleine Betriebeoft nicht über genügend eigene Ressourcen,um auftretende Probleme selbst zubeheben. Mit Server-based Computinggewinnt das Unternehmen die Kontrolleüber die Informatik zurück und spartnicht nur massive Unterhaltskosten,sondern erhöht auch die Zufriedenheitund Produktivität der Mitarbeiter.Autor: Erich Fehr ist Mitgliedder Geschäftsleitung derBCD-SINTRAG AG.BCD-SINTRAG AGCH-8154 Oberglatt (+41) 01/851808-0 www.bcd-sintrag.chBluewin setzt Homepage-BaukasteneinMit einer gewaltigen Werbeoffensivehat der größte Schweizer InternetService Provider (ISP) Bluewin(www.bluewin.ch) das HomepageToolin sein Angebot aufgenommen. DasTool ermöglicht kleineren und mittlerenUnternehmen sowie Privaten daseinfache Erstellen der eigenen Homepage.Das Bluewin HomepageToolbasiert auf dem CM4all WebsiteCreatorder Kölner Content ManagementAG (CM-AG) und wurde von dieserspeziell an die Bedürfnisse der Schweizerangepasst. Dazu gehörte unteranderem eine Anbindung der CM4all-Kundencenter-Software an das SAP-System von Bluewin. Das Homepage-Tool ist mit den Hosting-Produktendes Unternehmens verknüpft und bietetverschiedene Upgrade-Möglichkeiten,die ein Kunde selbständig administrierenkann.CM-AG Content Management AGD-50670 Köln (+49) 0221/4545-0 www.cm-ag.deGroup Laiteries Réuniesmit Movex von IntentiaDer führende Schweizer Anbieter vonMilch- und Fleischprodukten, dieGroup Laiteries Réunies, bestehend ausacht Unternehmen im Lebensmittelsektor,hat sich für die Implementierungvon Intentias Branchenlösung MovexCollaboration Applications für denBereich Food & Beverage entschieden.Branchen-Know-how, ProduktionsundLogistiktools sowie die Implementierungsmethodegaben den Ausschlag.Zunächst werden 150 Mitarbeiter insämtlichen acht zur Gruppe gehörendenUnternehmen den Wechsel auf dieIntentia-Lösung Movex durchführen.Die Höhe des Auftrags beläuft sich zunächstauf 2,7 Mio. CHF. Für die Wahlwaren nach Angaben von BogdanLjubibratic, CFO der Group LaiteriesRéunies, drei Gründe ausschlaggebend:NewsDie Schweiz im FOCUS Januar 20033


News„Intentias Erfahrung und Branchen-Know-how in unserem Industriesegmentsowie das Entwicklungspotentialvon Intentias Movex CollaborationApplications, was uns im Hinblick aufunsere in Zukunft geplante Expansionstark unterstützen wird. Die Hardwareanforderungen,welche MovexCollaboration Applications vollendserfüllte, um eine problemlose Installationund einen erfolgreichen Einsatz inder Praxis zu garantieren.“Intentia Switzerland AGCH-6301 Zug (+41) 041/748686-8 www.intentia.chZuverlässiger Schutzgegen Angriffenachrichtigungen und Sicherheitsprozessebei Angriffen auf Dateien in denmeisten Datei-Arten einrichten – inklusivein komprimierten Datei-Formaten.Da die Lösung den Verkehr von HTTP,FTP und SMTP durch den ISA-Serverschützen soll, setzt Symantec spezielleTechnologien ein, die auf Geschwindigkeitoptimiert sind und minimaleAnforderungen an Netzwerk-Ressourcenstellen. Um zuverlässigen Schutzund geringen Verwaltungsaufwand zugewährleisten, werden die Viren-Signaturenautomatisch aktualisiert undneue Schutzmechanismen selbstständigeingespielt. Der IT-Administratorerhält eine Lösung, die skalierbarenund zuverlässigen Schutz bietet undAngriffe über HTTP, FTP und SMTPabfängt, bevor sie den Arbeitsplatz-Rechner erreichen können.CRM der SQL AG inBison eingegliedertSQL beteiligt sich damit als ersterPartner am geplanten Netzwerk derBison Schweiz AG. Im Rahmen dieserIntegration übernimmt Martin Zellwegerinnerhalb von Bison auch operativeVerantwortung – und leitet ab sofortden Business Channel „Customer Network“.Er zieht damit in die Unternehmensleitungder Bison Schweiz AG ein,bleibt aber gleichzeitig Geschäftsführerder SQL AG. Nach den geplantenVeränderungen will SQL sich auf denvorher selbstständig geführten BereichSoftware-Infrastruktur konzentrieren.Speziell im Storage Management-Umfeldhat sich das private Zuger Unternehmenals Reseller und Elite-Partnervon Veritas einen Namen gemacht.Durch die Integration von SymantecsAntivirus-Lösung in die Management-Konsole des ISA-Servers kann derAdministrator sehr einfach Alarm-Be-Symantec Switzerland AGCH-8303 Bassersdorf (+41) 01/838490-0 www.symantec.chBison Schweiz AGCH-6203 Sempach Station (+41) 041/4696302 www.bison-group.comAnzeige4Die Schweiz im FOCUS Januar 2003

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