Arokiyam - Kanton Basel-Stadt

gesundheit.bs.ch

Arokiyam - Kanton Basel-Stadt

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Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Bereich Gesundheitsdienste

Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheit

01/09

Vielfältige Auswahl,

gesunder Genuss

Ernährung ab 60 –

besondere Bedürfnisse

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Gesundheit für

Kinder

Seite 4

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Die Siddha-Medizin

Seite 16

Tamilisch-deutsche Zeitung zum Thema Gesundheit

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Seite 28

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Gesundheit – ein kostbares Gut


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Arokiyam

Warum eine tamilischeGesundheitszeitung?

Viele Faktoren können unsere Gesundheit negativ

beeinflussen: zum Beispiel Rauchen, ungesunde

Ernährung oder zu wenig körperliche Aktivität.

Ob man sich gesund fühlt, ist von vielen Einflüssen

abhängig, das individuelle Wohlbefinden ist

vielschichtig. Körper, Geist und das persönliche

Umfeld sind eng miteinander verknüpft und beeinflussen

unser Befinden. Die Leitidee dieses ist,

dass die Förderung der Gesundheit beim eigenen

Verhalten beginnt. Die Verantwortung liegt bei

jedem Einzelnen. Oft fehlt es jedoch an Informationen,

Wissen oder ganz einfach an Motivation.

Die Zeitschrift Arokiyam stellt deshalb viele

Präventionsangebote vor, welche von der ganzen

Bevölkerung in Anspruch genommen werden

können. Viele Angebote und Informationen sind

auch in verschiedenen Sprachen erhältlich, was

den Zugang für die fremdsprachige Bevölkerung

erleichtert. Wir haben verschiedene Organisationen

und Vereine gebeten, ihre Angebote näher

vorzustellen. Für einen Teil der Migrationsbevölkerung

ist es schwieriger einen Zugang zum Gesundheitssystem

und zur Gesundheitsversorgung zu

finden als für die einheimische Bevölkerung. Dies

kann viele Gründe haben, auch die persönlichen

Migrationserfahrungen spielen eine Rolle. Studien

haben gezeigt, dass Migrantinnen und Migranten

durchschnittlich weniger Sport machen und

häufiger rauchen als die Schweizer Bevölkerung.

In Basel leiden Kinder mit Migrationshintergrund

auch öfter an Übergewicht. Damit längerfristig

keine Benachteiligungen bestehen, sind gezielte,

spezifische Informationen besonders wichtig. Das

Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verfolgt

innerhalb ihres Schwerpunktprogramms Migration

und Gesundheit verschiedene Projekte. Dazu

gehören auch die migrationsspezifischen Gesundheitsinformationen.

Die Gesundheitszeitung

Arokiyam legt ihren Fokus auf die zugezogene,

fremdsprachige Bevölkerung und will ihr den

Einstieg in die vielfältigen Gesundheitsförderungsangebote

erleichtern. Im Vordergrund steht die

alltagsbezogene Gesundheitsförderung. Wie das

Pilotprojekt Sağlık (in Deutsch und Türkisch) wird

das Magazin zweisprachig herausgegeben. Nach

dem erfolgreichen Pilotprojekt folgt nun eine neue

Ausgabe in tamilischer Sprache. Anregungen,

Ideen und Kommentare zu dieser Ausgabe der

Gesundheitszeitung nimmt das Team der Gesundheitsförderung

Basel-Stadt gerne entgegen.

Kontaktadresse: Gesundheitsförderung Basel-Stadt,

St. Alban-Vorstadt 19, 4052 Basel, g-p@bs.ch

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10 Gesundheitstipps für den Alltag

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Richtige Ernährung – ein Stück Lebensqualität

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Migrantinnen nähen Fasnachtskostüme Seite 13

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Eine kurze Vorstellung

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Inhaltsverzeichnis

Nichtrauchen schafft Lebensqualität Seite 18

Wie höre ich auf zu rauchen?

HIV/Aids-Prävention Seite 20

Beratungsangebote der Aids-Hilfe beider Basel

Rückenschmerzen – was können Sie tun? Seite 22

Gsünder Basel Seite 24

Ernährung – Bewegung – Entspannung

Bewegungspyramide Seite 26

Bewegung ist wichtig – und macht Spass

Portrait des Yogalehrers Jeeva Master Seite 28

Kurz notiert Seite 31

Notfallnummern

Prävention und Gesundheitsförderung stärken

– für und mit der Migrationsbevölkerung

Menschen mit Migrationshintergrund haben in der Schweiz noch zu wenig Zugang zu Angeboten der

Prävention und Gesundheitsförderung. Die Träger-Organisationen des Projekts «Transkulturelle Prävention

und Gesundheitsförderung» möchten dies ändern. Sie haben das vorhandene Wissen zur Arbeit mit

der Migrationsbevölkerung in der Schweiz gesammelt und stellen es Fachpersonen und Organisationen

zur Verfügung. Zwei wichtige Erkenntnisse aus dem Projekt: Die Organisationen der Prävention und

Gesundheitsförderung müssen ihre Strukturen umfassend weiterentwickeln – und Personen mit Migrationshintergrund

sollen an transkulturellen Angeboten und Projekten von der Planung bis zur Umsetzung

beteiligt sein.

Das Projekt wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, der Schweizerischen Fachstelle

für Alkohol- und andere Drogenfragen (SFA), der Krebsliga Schweiz, dem Schweizerischen Roten Kreuz,

der Caritas, Radix und Public Health Services. Das Bundesamt für Gesundheit unterstützt es. Die Finanzen

stammen vom Tabakpräventionsfonds, dem Alkoholzehntel, Gesundheitsförderung Schweiz und von

den tragenden Organisationen.

Sie finden weitere Informationen, Unterlagen und Adressen auf www.transpraev.ch. Der Synthesebericht

des Projekts enthält Empfehlungen und Hilfsmittel für die praktische Umsetzung in den Organisationen

und Projekten. Alle Dokumente sind auf Deutsch und Französisch erhältlich.

Impressum

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Bereich Gesundheitsdienste

Gesundheitsförderung und Prävention MNuhf ;fpak ;

01/09

Vielfältige Auswahl,

gesunder Genuss

Ernährung ab 60 –

besondere Bedürfnisse

berücksichtigen

Gesundheit

MNuhf;fpak ; rk ;ge;jkhd jkpo ;-N[Hkd ; nkhopg ; gj;jpupif Tamilisch-deutsche Zeitung zum Thema Gesundheit

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Gesundheit für

Die Siddha-Medizin

Portrait des Yoga-

Kinder

lehrers Jeeva Master

Seite 4

Seite 16

Seite 28

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Gesundheit – ein kostbares Gut

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Titelfoto:

Die Yoga-Gruppe von Basel

Regierungsrat Dr. Carlo Conti

Vorsteher des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt

Editorial

Unsere Gesundheit ist ein kostbares Gut. Es ist

bekannt, dass die Art und Weise, wie wir mit unserem

Körper umgehen, die eigene Gesundheit massgeblich

beeinflusst. Auf einfache Weise können wir viel für

unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Familie

tun. So kann beispielsweise durch gesunde Ernährung,

genügend Alltagsbewegung und durch einen guten

Umgang mit Belastungssituationen viel für die eigene

Gesundheit und das Wohlbefinden getan werden.

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt setzt sich

deshalb für eine praxisnahe Gesundheitsförderung

ein. Prävention soll aber nicht mit dem Zeigefinger

gemacht werden, sondern den Einzelnen lustvoll

animieren und so zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden

führen.

Mit dem vorliegenden Gesundheitsmagazin

Arokiyam möchte das Gesundheitsdepartement

Basel-Stadt besonders auch die zugezogene, fremdsprachige

Bevölkerung ansprechen. Diese zweisprachige

Zeitschrift bietet viele wertvolle Informationen

zur Förderung Ihrer eigenen Gesundheit und

Ihres Wohlbefindens. In diesem Sinne wünsche ich

Ihnen eine anregende Lektüre.

KjyhtJ gjpg;G 2009 /

1. Auflage 2009

ntspaPl;lhsH / Herausgeber

Gesundheitsförderung und Prävention

Basel-Stadt

cUthf;fk; / Redaktion

Caroline Guggisberg, Thomas Steffen,

Sivomiya Chandrasenan, Daniel Kobell

jk pohf ;fk; / Übersetzungen

Sivomiya Chandrasenan

tbtikg ;G / Layout

Daniel Kobell, Commpact AG, Basel

mr;rfk; / Druck

Friedrich Reinhardt AG, Basel

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Bestelladresse

Gesundheitsförderung und Prävention

Basel-Stadt, St. Alban-Vorstadt 19,

4052 Basel, g-p@bs.ch,

www.gesundheitsdienste.bs.ch

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Sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern ist sehr wichtig. Für Sie und Ihre

Kinder haben wir einige Tipps zusammengestellt.

1. Bewegung für die Kinder

Kinder benötigen viel Bewegung. Mit Gleichaltrigen im Freien zu spielen und

herumzutoben macht ihnen Spass und stärkt zudem das Herzkreislaufsystem.

Ausreichend Bewegung schützt vor Übergewicht. Drinnen vor dem Fernseher

oder Computer kann Ihr Kind seinen Bewegungsdrang nicht abbauen. Schicken

Sie Ihr Kind deshalb so oft als möglich nach draussen zum Spielen.

2. Ausgewogene und gesunde Ernährung bevorzugen

Ihr Kind benötigt eine ausgewogene und gesunde Ernährung, damit es sich optimal

entwickeln kann. Ideal sind drei Hauptmahlzeiten und zwei bis drei kleine

Zwischenmahlzeiten. Für die Zwischenverpflegungen in der Schule eignen sich

Obst und Vollkornprodukte, die wertvolle Vitamine und Ballaststoffe liefern

und erst noch satt machen. Fastfood-Produkte eignen sich nicht als regelmässige

Haupt- oder Zwischenmahlzeiten, da sie zuviel Zucker und Fett enthalten. Der

tägliche Nahrungsbedarf ist abhängig von der körperlichen Aktivität. Zu viel

Nahrung bedeutet unverbrauchte Energie, die zu Übergewicht führt.

3. Ungezuckerte Getränke löschen den Durst besser

Kinder brauchen für ihren Stoffwechsel viel Flüssigkeit und benötigen regelmässig

etwas zum Trinken. Als Durstlöscher eignen sich besonders zuckerlose,

kalorienarme Getränke wie Wasser, Tees und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte.

Stark zuckerhaltige Getränke wie koffeinhaltige Limonaden, solche mit Fruchtgeschmack

oder gekaufter Eistee fördern nicht nur Karies, sondern begünstigen

auch die Entstehung von Übergewicht.

4. Genügend Schlaf und Ruhezeit für die Erholung

Schlaf erholt und entspannt. Wichtig ist, dass Ihr Kind seinem Alter entsprechend

genug schläft. Ausgeschlafene Kinder sind leistungsfähiger in der Schule

und verhalten sich entsprechend. Sie können sich besser konzentrieren und

dem Unterricht folgen. Schlafstörungen und Übermüdung können vermieden

werden, wenn Ihr Kind regelmässig zur gleichen Zeit ins Bett geht und genug

Schlaf bekommt.

5. Kinder benötigen Zeit mit ihren Eltern

Kinder brauchen viel Zuwendung und Geborgenheit, damit sie sich gut entwickeln

können. Gönnen Sie sich und Ihrem Kind von Zeit zu Zeit geplante

stressfreie Stunden für gemeinsame Aktivitäten.

6. Damit Kinder sicher durch den Alltag kommen

Unsere Welt ist kompliziert. Kinder müssen lernen, Gefahren richtig einzuschätzen.

Deshalb ist Ihr Kind auf Sie angewiesen, da es Unfallgefahren nicht immer

erkennen kann. Machen Sie es auf Gefahren aufmerksam und schaffen Sie,

wo möglich, Abhilfe. So kommt Ihr Kind auf dem Schulweg sicher durch den

Strassenverkehr und kann auch zuhause mit möglichen Gefahren umgehen.

Gesundheit für Kinder

10 Gesundheitstipps für den Alltag

7. Vor Passivrauchen schützen

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kinder, welche

regelmässig Tabakrauch einatmen müssen, häufiger krank werden.

Das Risiko, krank zu werden, ist umso höher, je mehr die

Eltern rauchen. Verzichten Sie in geschlossenen Räumen, in denen

sich Kinder aufhalten, aufs Rauchen.

8. Mit Impfungen aktiv vorbeugen

Impfungen sind vorbeugende Massnahmen, die verschiedene

Infektionskrankheiten mit gefährlichen Auswirkungen verhindern

können. Je mehr Kinder gegen diese Krankheiten geimpft

sind, desto seltener treten diese auf. Ihr Arzt bzw. Ihre Kinderärztin

oder Ihr Kinderarzt berät Sie gerne.

9. Die Neugier der Kinder stillen

Sobald Kinder Fragen stellen, sind sie auch nicht zu jung für entsprechende

Antworten. Kinder interessieren sich sehr für ihren

Körper und die damit zusammenhängende Sexualität. Gespräche

rund um Sexualität und Körper begleiten eine Familie im Idealfall

über viele Jahre und unterstützen so die gesunde Entwicklung des

Kindes.

10. Konflikte bewältigen helfen

Auf dem Weg zum Erwachsenwerden machen Kinder und Jugendliche

immer neue Erfahrungen. Sie erleben den ersten Liebeskummer

oder den Tod von Angehörigen. Konflikte und manchmal

gar Krisen können die Folge sein. Ob und wie Kinder und

Jugendliche Konflikte bewältigen, hängt entscheidend davon ab,

ob sie gelernt haben, mit solchen Herausforderungen positiv umzugehen.

Machen Sie Ihrem Kind Mut, sich diesen Herausforderungen

zu stellen, und unterstützen Sie es, wenn es dies braucht.

Möchten Sie über einzelne Themen mehr wissen? Der Kinderund

Jugendgesundheitsdienst hilft Ihnen gerne weiter.

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Was tun, wenn mein

Kind krank ist?

Kinder mit Fieber sollten zuhause im Bett bleiben und sich erholen.

Auch wenn Kinder sich unwohl fühlen, sollten sie zuhause

bleiben. Sie benötigen dann vor allem Ruhe und Pflege. Nach

einem fiebrigen Infekt sollte ein Kind mindestens noch einen Tag

lang fieberfrei sein und zuhause bleiben, bevor es wieder in den

Kindergarten oder in die Schule geht. Erst dann ist es wieder

vollständig gesund. Bei speziellen ansteckenden Krankheiten

kann es sein, dass Ihr Kind den Kindergarten oder die Schule

vorübergehend nicht besuchen darf, selbst wenn es ihm nicht

schlecht geht. Dies ist nur eine Vorsichtsmassnahme, damit

nicht Mitschülerinnen und Mitschüler angesteckt werden und

ebenfalls erkranken. Auf einem separaten Merkblatt des Kinder-

und Jugendgesundheitsdienstes finden Sie Richtlinien für den

Kindergarten- und Schulbesuch. Dieses können Sie beiziehen,

wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind die Schule besuchen kann

oder nicht. Für die individuelle Betreuung und Behandlung Ihres

Kindes ist Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt zuständig.

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Ein gesundes Znüni

Kinder essen

gerne gut

Eine ausgewogene Ernährung ist für Kinder und

Jugendliche Voraussetzung für Wohlbefinden und

Leistungsfähigkeit: Regelmässige Mahlzeiten unterstützen

die gesunde Entwicklung Ihres Kindes.

Mit einem guten Frühstück, einem gesunden Znüni

als Zwischenmahlzeit und ausreichend Flüssigkeit

ist ein Kind bestens für den Schultag gerüstet und

kann sich gut auf den Unterricht konzentrieren.

Zwischenmahlzeiten ergänzen diese Hauptmahlzeiten

und verhindern dabei Heisshunger.

Gesunde Ernährung macht Spass!

Sorgen Sie für Abwechslung und lassen Sie Ihr

Kind auch mal was Neues probieren. Wechseln Sie

zwischen verschiedenen Vollkornbroten, Käsesorten,

Nüssen sowie Obst- und Gemüsesorten ab. So

bringen Sie Farbe ins Znüni, was Kindern besonders

Spass macht. Vermeiden Sie Weissbrot, Schokolade,

gesüsste Backwaren oder Getreidestängel.

Stellen Sie das Znüni am besten gemeinsam mit

Ihrem Kind zusammen. Für den Transport sind wieder

verwendbaren Behälter besonders praktisch.


MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 9

Die Ernährungspyramide

Damit man sich wohl fühlt und gesund bleibt, braucht der Körper viele

verschiedene Nährstoffe. Diese werden durch unterschiedlichste

Lebensmittel geliefert. Ernähren wir uns einseitig, kann dies auf Dauer

schädlich sein und zu gesundheitlichen Problemen führen, weil lebensnotwendige

Nährstoffe fehlen.

Die Ernährungspyramide zeigt auf sechs Ebenen, wie abwechslungsreiche

Ernährung aussehen kann. Die Lebensmittel der unteren Ebenen sollen

in grösseren, solche der oberen Ebenen hingegen in kleineren Mengen

gegessen werden.

Süssigkeiten und Snacks, eine Portion täglich

Geniessen Sie nach einer Mahlzeit etwas Süsses oder Salziges.

Tipp: Eine gesunde Alternative ist eine kleine Handvoll ungesalzener Nüsse

oder Trockenfrüchte.

Fette und Öle, sparsam verwenden

Fette und Öle liefern lebensnotwendige Fettsäuren und wichtige Vitamine.

Für Salate sind Oliven-, Kürbiskern-, Lein- oder Rapsöl zu empfehlen.

Zum Braten bei hohen Temperaturen ist Bratbutter ideal.

Beschichtete Pfannen sind ideal für eine fettarme Zubereitung.

Achtung: Chips, Schokolade, Kuchen, Biskuits, Wurstwaren und panierte

Speisen enthalten viel Fett.

Fleisch, Fisch und Eier, ein- bis zweimal pro Woche

Milchprodukte, täglich ein bis zwei Portionen

Täglich ein Glas Milch, eine Portion Frisch- oder Hartkäse oder ein

Joghurt nature.

Bevorzugen Sie magere Fleischsorten wie Schinken, kalten Braten oder

Bündnerfleisch.

Wurstwaren wie Salami, Wienerli oder Lyoner meiden.

Getreideprodukte und Kartoffeln, täglich

Teigwaren, Kartoffeln, Reis oder Brot bilden die Basis einer ausgewogenen

Ernährung. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte, da sie mehr Nährstoffe enthalten

und länger sättigen.

Täglich zwei Scheiben Brot oder eine Portion Getreideflocken.

Wählen Sie zu den Hauptmahlzeiten entweder eine Portion Reis, Teigwaren

oder Kartoffeln.

Obst und Gemüse, fünf Portionen pro Tag

Gemüse und Früchte sind zu jeder Mahlzeit ideal, da sie viele wichtige

Nährstoffe enthalten.

Zum Frühstück frische Früchte mit Joghurt oder Müesli, als Zwischenverpflegung

Rüebli, Radieschen, einen Apfel oder Beeren und abends

einen Salat.

Bevorzugen Sie regionale und saisonale Produkte.

Getränke, 1,5 bis 2 Liter pro Tag

Getränke decken den Flüssigkeitsbedarf und sollten möglichst wenig Zucker

enthalten. Gut sind Mineral- sowie Leitungswasser, ungesüsste Kräuterund

Früchtetees oder mit Wasser verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte.

Achtung: Schwarzer Tee, Kaffee oder Süssgetränke sind keine geeigneten

Durstlöscher.

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Vielfältige Auswahl,

gesunder Genuss

Ernährung ab 60 –

besondere Bedürfnisse

berücksichtigen

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Bereich Gesundheitsdienste

Gesundheitsförderung und Prävention

ERNÄHRUNGS

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 11

Gesundheitswegweiser

Gesundheit für alle

Zahlreiche Ratgeberbroschüren richten sich heute direkt an Migrantinnen und

Migranten, um sie in ihrer Muttersprache über Gesundheitsfragen aufzuklären.

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) setzt sich mit der Internetplattform

www.migesplus.ch sowie mit schweizweiten Gesundheitskursen für Migrantinnen

und Migranten für einen chancengleichen Zugang zu Dienstleistungen der Gesundheitsversorgung

ein.

Zugangsbarrieren zu Dienstleistungen und Gesundheitsinformationen

Untersuchungen zeigen, dass in der Schweiz der Gesundheitszustand von

Angehörigen der Migrationsbevölkerung in verschiedenen Bereichen schlechter

ist als jener der Einheimischen. Ein Grossteil der Migrantinnen und Migranten

gehört zu den verletzlichsten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Sie

sind einerseits grösseren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, andererseits finden

sie weniger leicht Zugang zu unserem Gesundheitssystem. Die Wege der

schweizerischen Gesundheitsversorgung erscheinen Menschen, die mit anderen

Gesundheitssystemen vertraut sind, oft verschlungen. Chancengleichheit für

alle ist daher nicht gewährleistet.

Das SRK verfügt über zwei Angebote, die es MigrantInnen ermöglichen, sich

im Gesundheitswesen besser zurechtzufinden und für ihre Gesundheit selbst

Verantwortung zu übernehmen. Grundlage dieser beiden Projekte bildet die

Bundesstrategie «Migration und Gesundheit 2008 – 2013» des Bundesamts für

Gesundheit.

www.migesplus.ch - Gesundheitsinformationen für

Migrantinnen und Migranten

Die Internetplattform www.migesplus.ch dient Migrantinnen und Migranten

wie auch Fachleuten aus dem Gesundheitsbereich als zentrale Bezugsquelle

für die derzeit in der Schweiz verfügbaren, in mehr als 25 Sprachen übersetzten

Gesundheitsratgeber. Die vielfältigen Broschüren, Merkblätter, Filme und

anderen Informationsmaterialien sind auf der Website thematisch geordnet,

inhaltlich in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch kommentiert

und können (zum grossen Teil kostenlos) online bestellt werden.

Viele der über 130 verschiedenen Informationsunterlagen liegen auch in tamilischer

Sprache vor. Das Angebot reicht vom «Gesundheitswegweiser» (s. Infobox)

über Informationen zum Thema Ernährung und Bewegung für Kinder, Sucht

und Alkoholkonsum bis zur Broschüre «Info Mutterschaft», die über Rechte am

Arbeitsplatz bei Schwangerschaft informiert. Drei- bis viermal jährlich informiert

ein Newsletter über neue Publikationen und Übersetzungen.

Als Kompetenzzentrum bietet Migesplus nicht nur mehrsprachige Broschüren

von zahlreichen Partnerorganisationen an, sondern begleitet und unterstützt

auch die Planung und Produktion von neuem Informationsmaterial zur Gesundheitsförderung

der Migrationsbevölkerung in der Schweiz.

Bestellen Sie den migesplus-Newsletter und lassen Sie sich regelmässig über die

neusten Publikationen und Übersetzungen informieren: www.migesplus.ch –

Newsletter

Fortsetzung auf Seite 12

Albanisch, albanais, albanese

Arabisch, arabe, arabo

Deutsch, allemand, tedesco

Durchgeführt werden die VIA-Kurse von ausgebil-

Englisch, anglais, inglese

Farsi, farsi, persiano

Französisch, français, francese

Italienisch, italien, italiano

deten VIA-KursleiterInnen Japanisch, japonais, mit giapponeseMigrationshinter

Kroatisch, croate, croato/Serbisch, serbe, serbo/Bosnisch, bosniaque, bosniaco

Portugiesisch, portugais, portoghese

Russisch, russe, russo

Somalisch, somalien, somalo

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Tamilisch, tamoul, tamil

Thai, thaï, thai

Türkisch, turc, turco

den Sprachen Tamil, Türkisch, Urdu, ourdou, urdu Spanisch, Serbisch/

Vietnamesisch, vietnamien, vietnamita

Kroatisch/Bosnisch, Albanisch, Portugiesisch und

Französisch unterrichten.


Gesundheitswegweiser Schweiz

Albanisch, albanais, albanese

Arabisch, arabe, arabo

Deutsch, allemand, tedesco

Englisch, anglais, inglese

Farsi, farsi, persiano

Französisch, français, francese

Italienisch, italien, italiano

Japanisch, japonais, giapponese

Kroatisch, croate, croato/Serbisch, serbe, serbo/Bosnisch, bosniaque, bosniaco

Portugiesisch, portugais, portoghese

Russisch, russe, russo

Somalisch, somalien, somalo

Spanisch, espagnol, spagnolo

Tamilisch, tamoul, tamil

Thai, thaï, thai

Türkisch, turc, turco

Urdu, ourdou, urdu

Vietnamesisch, vietnamien, vietnamita

Der Gesundheitswegweiser Schweiz hilft in der Schweiz lebenden

Menschen, sich im schweizerischen Gesundheitssystem zurechtzufinden.

Er gibt Auskunft zur medizinischen Versorgung, zeigt auf,

was im Falle von Krankheit und Unfall zu tun ist bzw. an wen man

sich wenden soll und erklärt wichtige Gesetze und Regelungen wie

die Kranken- oder Invalidenversicherung. In den VIA-Kursen werden

die wichtigsten Inhalte des Gesundheitswegweisers vermittelt.

Der Gesundheitswegweiser Schweiz ist in Deutsch, Tamil

und 16 weiteren Sprachen erhältlich und kann direkt unter

www.migesplus.ch kostenlos bestellt werden.

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Gesundheitswegweiser Schweiz, 2. überabeitete Auflage

Deutsch, allemand, tedesco

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Gesundheitswegweiser

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Der Gesundheitswegweiser hilft in der Schweiz lebenden

Menschen – vor allem Migrantinnen und Migranten –

sich im schweizerischen Gesundheitssystem zurechtzufinden.

Er gibt Auskunft zur medizinischen Versorgung und erklärt

wichtige Gesetze und Regelungen, wie die Krankenoder

Invalidenversicherung.

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www.migesplus.ch – die Internetplattform für Gesundheitsinformationen

in mehreren Sprachen bietet:

eine Datenbank mit Broschüren in verschiedenen Sprachen mit

Bestellmöglichkeit

Beratung und Unterstützung bei der Produktion von neuen Informationsmaterialien

Wegleitungen

Newsletter (3 Mal jährlich)

Kontakt:

Schweizerisches Rotes Kreuz

Werkstrasse 18, 3084 Wabern,

Telefon 031 960 75 71, info@migesplus.ch


MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 13

Fortsetzung von Seite 10

VIA-Kurse – Ein nationales Angebot von MigrantInnen für

MigrantInnen

VIA vermittelt Migrantinnen und Migranten wichtige Informationen über

das schweizerische Gesundheitssystem und ermöglicht ihnen, sich besser darin

zurechtzufinden. Konkrete Anleitungen und praktische Tipps stehen dabei im

Vordergrund: An wen wende ich mich, wenn ich krank werde? Welche Leistungen

übernimmt meine Krankenkasse? Welche Rechte habe ich als Patientin

oder Patient? Auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Gesundheit

und Gesundheitssystem erhalten die Migrantinnen und Migranten in den VIA-

Kursen Antwort.

Inhaltliche Grundlage der VIA-Kurse bildet der Gesundheitswegweiser Schweiz

(siehe Infobox). Dieser praktische Ratgeber wird während den Kursen allen

Teilnehmenden sowohl in Deutsch als auch in deren Muttersprache abgegeben,

sodass jederzeit die wichtigsten Informationen, Adressen und Hinweise schnell

zur Hand sind.

VIA führt Veranstaltungen zu den Themen Grundversorgung, Rechte und

Pflichten von Patienten, Krankenkassen und Sozialversicherungen, Mutter

und Kind, Notfall und Spitex-Dienste durch. Neu werden auch Kursmodule zu

den aktuellen Themen Ernährung und Bewegung angeboten. Denn nebst der

Unterstützung und der Stärkung von Migrantinnen und Migranten im Umgang

mit dem hiesigen Gesundheitssystem zeigen die VIA-Kurse auf, was man selbst

für die Erhaltung der eigenen Gesundheit tun kann. Hilfe zur Selbsthilfe für

eine gesundheitsförderliche Lebensführung – das ist das Ziel von VIA.

Seit 2004 realisiert das SRK im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit VIA-

Kurse in Basel, Bern, Zürich, Genf und Lausanne. Das VIA-Angebot richtet

sich an Akteure aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich, die sich

mit Integration befassen, sowie an Integrationsprojekte, Organisationen und soziale

Institutionen, aber auch Sprachschulen, MigrantInnenorganisationen und

-vereine, Treffpunkte, Begegnungszentren und religiöse Einrichtungen. VIA-

Kurse werden oft auch in Treffpunkten der tamilischen Community angeboten.

So führte das SRK in Basel beispielsweise Kurse in der «Freiplatzaktion» oder

der «Kontaktstelle Eltern und Kinder St. Johann» durch.

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Migrantinnen

nähen Fasnachtskostüme

Unter dem Motto «Mir naaie eyer Goschdyym»

produzierte das Nähatelier «Hinterhof

165» zahlreiche Kostüme für die Fasnacht

2009. Das Angebot des SRK Basel bietet den

Näherinnen die Möglichkeit, mit der Basler

Fasnacht in Kontakt zu kommen und sich in

bescheidenem, aber sehr sichtbarem Rahmen

an ihr zu beteiligen. «Für das SRK ist wichtig,

mit diesem Angebot ausländischen Frauen ein

Stück Basler Tradition näher zu bringen und

ihnen eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten»,

betont Isabelle Holder, Leiterin des Integrationsprojektes

«Hinterhof 165». Das Nähatelier

hat schon langjährige Erfahrung im Nähen von

Fasnachtskostümen und garantiert eine hohe

Qualität: «Wir haben uns über die Zusammenarbeit

mit den Fasnächtlern sehr gefreut und

haben die Sujets der Kostüme bis zur Fasnacht

natürlich streng geheim gehalten.»

Die Arbeitsplätze für die Migrantinnen und

Migranten im «Hinterhof 165» an der Kleinhüningerstrasse

165 werden von zwei Mediatorinnen

des SRK Basel professionell betreut. Das

Angebot wird auch von einigen tamilischen

Frauen in Anspruch genommen. Interessierten

Besucherinnen und Besuchern wird beim

Nähen geholfen und auch in anderen Fragen

Beratung angeboten. Für die Kinder stehen

grosszügige Spielmöglichkeiten zur Verfügung,

damit die Eltern in Ruhe im Nähatelier ihre

mitgebrachten Sachen bearbeiten können.

Mit dem Projekt «Hinterhof 165» möchte das

SRK Basel einen Beitrag zur Integration von

Migrantinnen und Migranten im Quartier leisten.

Gleichzeitig soll der Verständigungsprozess

zwischen einheimischen und zugewanderten

Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohnern

gefördert werden. Das Nähatelier besteht

seit sieben Jahren und erfreut sich grosser

Beliebtheit.

Öffnungszeiten

Mittwoch: 8.30 – 12.30 Uhr

Donnerstag: 8.30 – 12.30 und 13.30 – 17.30 Uhr

Freitag: 13.30 – 17.00 Uhr

«Hinterhof 165»

Kleinhüningerstrasse 165

4057 Basel

Tel: 061 632 02 24

Emai: hinterhof165@srk-basel.ch

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Nähatelier im «Hinterhof 165»

Änderungs- und Reparaturaufträge, Neuanfertigungen

Preisliste

Hose kürzen, einnehmen, auslassen Fr. 15.00 bis Fr. 25.00

Jupe kürzen, einnehmen, auslassen Fr. 25.00

Mantel kürzen Fr. 50.00

Ärmel kürzen Fr. 25.00 bis Fr. 30.00

Weitere Änderungen nach Absprache

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Neuanfertigungen wie beispielsweise Stillkissen, Sakkos und

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Topflappen auf Anfrage.

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«Hinterhof 165»

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Kleinhüningerstrasse 165

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 15

Sabine Chambovey

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Ein Gespräch mit

Sabine Chambovey

Sabine Chambovey ist gelernte Bewegungspädagogin und arbeitet

bei Pro Senectute im Bereich Seniorensport. Seit Oktober

2007 arbeitet sie im Auftrag der Freiplatzaktion auch als Trainerin

für Fit for Fun für Frauen und leitet den Badminton-Kurs.

Als sie damals von der Freiplatzaktion angefragt wurde, um als

Trainerin zu arbeiten, willigte sie sofort ein. Sabine Chambovey

führt diese Kurse mit grosser Begeisterung und sieht ihre Arbeit

als Chance, Spass an der Bewegung zu vermitteln. Für Migrantinnen

und Migranten ist es oft schwierig, den ersten Schritt zu tun,

insbesondere in einem neuen, ungewohnten Umfeld. Speziell für

diese Frauen und Männer sind die Angebote der Freiplatzaktion

geeignet. Man hat die Gelegenheit, Menschen aus unterschiedlichen

Kulturen kennenzulernen, die Sprachkenntnisse zu verbessern

und sich dabei sportlich zu betätigen.

Zurzeit gibt es noch viele freie Plätze in den verschiedenen Kursen.

Das Angebot steht allen offen, unabhängig von der Nationalität.

Die Kurse sollen Bewegungsmöglichkeiten bieten und

vor allem Spass machen. Willkommen sind alle, die Interesse

haben. Sabine Chambovey freut sich auf alle TeilnehmerInnen.

Die Freiplatzaktion Basel

– eine kurze Vorstellung

Im Jahr 1984 suchte erstmals in der Schweiz eine grössere Anzahl

Tamilen in der Schweiz Zuflucht vor dem Bürgerkrieg in ihrer

Heimat Sri Lanka. In dieser Situation wurde von privater Seite ein

Projekt lanciert, aus dem nur wenig später der Verein Freiplatzaktion

Basel entstand. Die Freiplatzaktion Basel ist parteipolitisch

und konfessionell unabhängig, motiviert und betroffen durch

persönliche Schicksale. Sie versteht sich als Brücke zwischen

beiden Kulturen, denn Integration ist ein interaktiver Prozess,

der gleichzeitig die zugewanderte und die einheimische Bevölkerung

betrifft. Sie setzt sich für die Wahrung der Rechte von Asyl

Suchenden ein und unterstützt mit Hilfe zur Selbsthilfe die Integration

langjährig anwesender Männer, Frauen und Kinder.

Mit Hilfe von tamilischen DolmetscherInnen informieren und

unterstützen die Mitarbeiter der Beratungsstelle an der Florastrasse

12 in Basel über ein sinnvolles Vorgehen im Asylverfahren

und übernehmen Mandate. Langjährig Anwesende begleiten sie

teilweise intensiv über Jahre mit rechtlicher und sozialer Beratung

in allen Bereichen des Alltags und vermitteln wenn nötig

mit anderen Fachstellen. Daraus entstanden:

Einzel-Deutschunterricht für Männer, Frauen und Kinder

Deutschunterricht in Gruppen für Frauen

Unterstützung in Staatskunde

Tamilische Schule Basel

Projekte im Gesundheitsbereich

Informations-Dienstleistungen

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Freiplatzaktion Basel bietet als gemeinnütziger Verein verschiedene

Angebote im Gesundheitsbereich an...

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Badminton für Frauen

Wann: Freitag, 16 – 17.45 Uhr

Wo: Isaak Iselin Schulhaus, Strassburgerallee 65, Basel

Trainerin: Sabine Chambovey, 076 472 86 78

Kosten: CHF 1.– pro Teilnehmerin

Fit for Fun für Frauen

Wann: Dienstag, 16 - 17.45 Uhr

Wo: Mission 21, Nonnenweg 36, Basel

Trainerin: Sabine Chambovey, 076 472 86 78

Kosten: CHF 1.– pro Teilnehmerin

Fussball als Plausch

Wann: Montag, 19.30 – 22 Uhr (im Sommer draussen)

Wo: Sporthalle Kriegsacker, Gründenstrasse 32, Muttenz

Trainer: Tonino Chiaramonte, 076 387 58 05

Kosten: CHF 1.– pro Teilnehmer

Ausflüge für die ganze Familie

Wann: 4 Mal im Jahr, siehe Ausschreibung auf

www.freiplatzaktion-basel.ch

Wo: in Basel oder Umgebung

Kontakt: Rasu Ratnalingam, rrasu@bluewin.ch, 079 451 42 19

Kosten: CHF 1.– pro Person

Für Fragen:

Miriam Clauberg, Projektbeauftragte der Freiplatzaktion Basel

miriam.clauberg@freiplatzaktion-basel.ch

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 17

Die Siddha-Medizin

Diese Gesundheitszeitschrift ist speziell für die tamilische Bevölkerung konzipiert

und dies nehmen wir zum Anlass, um über die tradionelle Siddha-Medizin

zu berichten. Wir hatten die Gelegenheit, mit der gelernten Siddha-Medizinerin

Gitanjali Azariah–Thelen aus Indien zu sprechen, welche uns interessante Informationen

über die Siddha-Medizin vermittelte.

Frau Azariah lebt seit fünf Jahren in Hagendorn im Kanton Zug. Fünfeinhalb

Jahre lang hat sie sich in Siddha-Medizin ausbilden lassen und das Bachelor-

Studium erfolgreich abgeschlossen (Bachelor of siddha medicine and surgery).

Anfänglich hatte sie das Studium als sehr anstrengend empfunden. Doch je

mehr sie über die Hintergründe dieses faszinierenden Medizinsystems erfuhr,

desto interessierter wurde sie. Heute erforscht sie die Heilwirkung seltener

Pflanzen in einer bestimmten Bergregion in Südindien und leitet ein Unternehmen,

das Medikamente aus Pflanzen herstellt.

Die Siddha-Medizin ist ein traditionelles Heilsystem, das auf Jahrtausende alten

Erfahrungen und Beobachtungen der sogenannten «Siddhars» (die Erleuchteten)

beruht. Diese mönchsgleich lebenden Einsiedler haben ihr Leben dem

«Universum» gewidmet und all ihre Erfahrungen und Erkenntnisse über die

Wirkungen von Pflanzen, Kräutern und zusätzlich mineralisch-metallischen

Substanzen aufgeschrieben und weitergegeben.

Die Siddha-Medizin berücksichtigt physische, mentale, emotionale und spirituelle

Aspekte, die wichtig für die Gesundheit sind bzw. Auslöser für Krankheiten

sein können.

Diagnose und Therapie basieren auf dem System der drei dynamischen Prinzipien,

genannt Doshas oder Energien. Nach Siddha-medizinischer Anschauung

existieren diese in jedem Organismus. Die drei Doshas oder Energien werden

«Vata», «Pitta» und «Kapha» genannt, steuern alle körperlichen und geistigen

Vorgänge und bestimmen so die Konstitution des Menschen. In einem gesunden

Organismus, der als «in sich selbst ruhend» bezeichnet wird, sollten sich

diese Energien in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Ist das Gleichgewicht

gestört, bedarf der Mensch einer Behandlung. Daher ist es für den Arzt

wichtig zu wissen, welche Doshas bei einem Menschen vorherrschen, weil jeder

Typ andere Medikamente und Behandlungen benötigt.

Die Medikamente in der Siddha-Behandlung sind pflanzlich oder mineralisch

und werden zum Beispiel aus Blättern, Wurzeln, Kräutern oder aus Baumrinde

gewonnen und ohne künstliche Zusatzstoffe verwendet. Viele Heilmittel, die

in der Siddha-Medizin beschrieben sind, kennen wir hier als altbewährte Hausmittel.

So wird zum Beispiel Süssholz, auch Lakritze genannt, bei Husten und

anderen Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Dies beruht auf der schleimlösenden

Wirkung dieser Heilpflanze.

Frau Azariah betont, dass jeder Mensch, um seine Gesundheit zu bewahren,

auf eine gute Verdauung und beschwerdefreie Atmung achten sollte. Zusätzlich

sollten schädliche Einflüsse von Aussen, wie Rauchen oder übermässiger Alkoholkonsum,

vermieden werden.

Gerade die westliche Welt ist der Alternativmedizin gegenüber sehr offen

eingestellt und macht gerne davon Gebrauch. Die Menschen hier seien mehr

von stressbedingten und psychischen Krankheiten betroffen, im Gegensatz zu

Indien, wo physische Leiden überwögen, erzählt Frau Azariah. Daher bedürfe

es auch unterschiedlicher Behandlungsarten.

In den letzten Jahrzehnten hat dieses traditionelle Heilsystem in weiten Teilen

Asiens auch innerhalb der Schulmedizin immer mehr Gewicht bekommen.

Auch im Westen hat die Verbreitung von Siddha-Medizin stark zugenommen.

Für Frau Azariah ist es wichtig, dass die Siddha-Medizin weiter praktiziert wird

und das jahrhundertealte Wissen stets gepflegt wird.

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 19

Nichtrauchen schafft Lebensqualität –

Wie höre ich mit dem Rauchen auf?

Rauchen ist die häufigste vermeidbare Ursache von zahlreichen

Krankheiten wie Krebserkrankungen oder Herzinfarkt, ja sogar die

vermeidbarste Todesursache überhaupt. In der Schweiz sterben

jährlich rund 10`000 Menschen an den Folgen des Tabakrauchens.

Wie gelingt es aufzuhören? Wie ist ein Rauchstopp zu planen?

Was braucht es für den erfolgreichen Rauchstopp? Die Fachstelle

Tabakprävention der Lungenliga beider Basel gibt Antworten und

Unterstützung.

Stinkt es Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes von der Zigarette

abhängig zu sein? Ärgert Sie das viele Geld, das Sie für Zigaretten

ausgeben? Möchten Sie vielleicht auch Ihren Kindern ein gutes

Vorbild sein? Wollen Sie, dass diese möglichst gar nicht erst anfangen

mit dem Rauchen? Wünschen Sie sich eine verbesserte

Lebensqualität, ein neues Lebensgefühl?

Rauchfrei werden und bleiben ist ein Gewinn für Ihre Gesundheit

und Ihre Lebensqualität: Das Atmen fällt leichter, der Atem

wird reiner, Geruchs- und Geschmackssinn sind ausgeprägter, die

Leistungsfähigkeit in allen Lebensbereichen steigt. Das Treppensteigen

fällt leichter! Auch die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten

sinkt und der Geldbeutel wird geschont.

Gut zu wissen

Nicht nur der Körper ist abhängig vom Nikotin, auch die Psyche

hat sich an den regelmässigen Konsum gewöhnt. Wer täglich ein

Paket Zigaretten raucht, inhaliert 73`000 Mal pro Jahr Tabakrauch.

Nicht verwunderlich also, dass diese Gewohnheit sich wie

ein fester Bestandteil des Alltags anfühlt. Man kann es aber wieder

«verlernen» und sich dabei schnell besser fühlen. Bereits nach

20 Minuten sind die ersten Veränderungen und eine Erholung

des Körpers messbar. Der Blutdruck sinkt 20 Minuten nach der

letzten Zigarette. Schon wenige Monate nach dem Rauchstopp

verschwindet der Raucherhusten. Das Herzinfarktrisiko verringert

sich ein Jahr nach dem Rauchstopp auf die Hälfte.

Rauchstopp – wie packe ich es am besten an?

Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte sich darauf vorbereiten.

Notieren Sie sich Ihre persönlichen Gründe für und wider das

Rauchen. Überdenken Sie diese Liste regelmässig. Bezweifeln

Sie alles wenigstens einmal.

Beobachten Sie Ihr Rauchverhalten und überlegen Sie, was Sie

in der jeweiligen Situation statt zu rauchen tun können.

Wenn Sie Lust auf eine Zigarette haben, warten Sie drei Minuten.

Vielleicht schaffen Sie es schon bald länger.

Kaufen Sie erst ein neues Zigarettenpäckchen, wenn das alte

leer ist. Halten Sie keinen Vorrat. Wechseln Sie die Zigarettenmarke

bei jedem Kauf. Die neuen werden Ihnen weniger

schmecken.

Setzen Sie Ihren Rauchstopp-Tag fest. Wählen Sie dafür den

bestmöglichen Zeitpunkt, z.B. einen arbeitsfreien Tag.

Trennen Sie sich von Ihren Rauchutensilien. Werfen Sie z.B.

am Vorabend alle Zigaretten, Feuerzeuge, Aschenbecher fort.

Halten Sie sich an Ihren festgesetzten Rauchstopp-Tag.

Lenken Sie sich während der ersten Tage ohne Zigarette ab. Kauen Sie

zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons, spielen Sie mit einem Bleistift…

Atmen Sie immer wieder tief durch und entspannen Sie sich. Lernen Sie,

ohne Rauchen mit Stress umzugehen.

Bewegen Sie sich, am besten an der frischen Luft.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Rauchstopp-Methoden und

suchen Sie Unterstützung.

Information und Unterstützung bei der Lungenliga beider Basel

Die Fachstelle Tabakprävention der Lungenliga hilft gerne mit Informationen,

Beratung und Rauchstopp-Trainings weiter. Das Infopaket «Wege zum Rauchstopp»

kann man bei der Lungenliga (kostenlos) bestellen. Darin enthalten sind

Broschüren mit Informationen, Tipps und Tricks. Viele Broschüren sind in verschiedenen

Sprachen, z.B. auch in Tamil erhältlich. Auch die Rauchstopplinie

gibt unter der Telefonnummer 0848 000 181 Auskunft und Unterstützung in

mehreren Sprachen. Weitere Infos: www.llbb.ch

Lungenliga beider Basel

Fachstelle Tabakprävention, Margit Heintz

Kanonengasse 33, 4410 Liestal

Tel. 061 927 91 25, margit.heintz@llbb.ch

www.llbb.ch, www.unternehmenrauchfrei.ch

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 21

Im Jahr 2008 sind in der Region Basel rund 51 Menschen HIV-positiv getestet

worden. Unerkannt und nicht therapiert, kann die HIV-Infektion zur Immunschwächekrankheit

Aids führen. Ein HIV/Aids-Test bringt Klarheit. Die Safer Sex-Regeln

bilden den besten Schutz und bleiben auch in Zukunft gültig.

Die Zahlen zur HIV-Epidemie in der Schweiz sind klar. Im Jahr 2008 bleibt

das Niveau der positiven HIV-Tests hoch: 779 Menschen mussten eine HIV-

Diagnose entgegennehmen. Eine stark exponierte Risikogruppe sind Männer,

die Sex mit Männern haben. Auf sie fallen gut 47% der Neudiagnosen. Zur

Übertragung des unheilbaren Virus kommt es bei ungeschütztem Sex. Wer

sicheren Sex praktizieren will, benutzt den Gummi. Er schützt vor einer HIV-

Infektion und auch vor weiteren sexuell übertragbaren Infektionen wie Gonorrhö,

Chlamydien oder Syphilis.

Wie geht das mit dem Gummi?

Die Präventionsarbeit der Aids-Hilfe beider Basel hat viele Facetten. Fachpersonen

der AHbB informieren und beraten alle Interessierten und sind vor Ort im

Einsatz. Spezielle Präventions- und Gesundheits-Angebote richten sich an:

junge und erwachsene Migrantinnen und Migranten

Männer, die Sex mit Männern haben

Sexarbeiterinnen, Sexarbeiter und Freier

Herr VIVEkanandan Chellathuray, der Tamil sprechende Präventionsbeauftragte

der Aids-Hilfe beider Basel, hat langjährige Erfahrung bei der Vermittlung

von Kompetenzen und ist ausgebildeter Mediator. Er setzt sich mit Frauen

und Männern zusammen und informiert offen und in klaren Worten über die

Risiken im Zusammenhang mit HIV/Aids, sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten,

Verhütung oder Sexualität. Im persönlichen Kontakt werden auch

Fragen diskutiert und es wird Wissen über die Verwendung von Kondomen

und zu möglichen weiteren Schutzmassnahmen vermittelt. Kontaktstelle für

Anfragen an Herrn Chellathuray ist die Aids-Hilfe beider Basel, Telefon 061

685 25 00.

HIV/Aids-Test und Beratungsangebot

HIV/Aids kennt keine Grenzen! HIV / vapl;] ; fl;Lf ;flq ;fhky ; guTk ;

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Das Testangebot der Aids-Hilfe beider Basel ist anonym und vertraulich. Rund

30 Minuten nach der Fingerpunktion liegt das Resultat vor. Beim persönlichen

Beratungsgespräch gibt es nützliche und individuelle Tipps und Informationen

zur sexuellen Gesundheit. Bei sprachlichen Schwierigkeiten kann eine Person

zur Übersetzung mitgebracht werden, vorausgesetzt der Kunde oder die Kundin

wünscht dies. Es ist sehr wichtig, dass alle Menschen wissen, wenn sie HIVpositiv

sein sollten. Sonst geben sie ungewollt den HI-Virus weiter und dieser

verbreitet sich in der Bevölkerung. Dies ist mit viel Leid verbunden, das vermeidbar

ist.

Anmeldung zum HIV/Aids-Test und Beratung über 061 685 25 07. Informationen

gibts auch im Internet unter www.ahbb.ch

Die Safer Sex-Regeln

Eindringen immer mit Gummi

Kein Sperma und Blut in den Mund

Beratung und Unterstützung für HIV-Infizierte

Betroffenen Menschen, die Trägerin oder Träger des HI-Virus

sind oder Aids haben, steht die AHbB unterstützend zur Seite.

Beraten werden auch Familien, Freunde oder Partnerinnen und

Partner. Die AHbB vermittelt Kontakte zu psychosozialen und

medizinischen Kompetenzpartnern im regionalen Netzwerk.

Perspektive Plus (psychotherapeutisches Angebot)

Massage (Körper- und Klangmassage)

Treffpunkt für HIV-Betroffene: 10 Mal pro Jahr «Happy Hour»

Wir sind solidarisch

Seit über 20 Jahren ist die Aids-Hilfe beider Basel die regional

verankerte Fachstelle im Themenfeld von HIV/Aids, sexuell übertragbaren

Infektionskrankheiten, sexueller Gesundheit sowie der

Prävention zugunsten von Risikogruppen. Zudem beraten und

unterstützen wir betroffene Menschen, die mit dem HI-Virus

infiziert sind.

Der Trägerverein der Aids-Hilfe beider Basel (AHbB) wurde im

Jahr 1986 gegründet. Politisch und konfessionell neutral, steht er

solidarisch ein für die Anliegen und Bedürfnisse von Menschen

mit HIV oder Aids. Finanziert werden die Angebote und Projekte

durch Spenden, Stiftungsbeiträge, Legate und Leistungsvereinbarungen

mit den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt.

Aids-Hilfe beider Basel

Clarastrasse 4, 4058 Basel

Tel. 061 685 25 00, Fax. 061 685 25 01

info@ahbb.ch, www.ahbb.ch

Spendenkonto PC 40-8275-9

Herr VIVEkanandam Chellathuray, Mediator und

Präventionsfachmann der AHbB

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 23

Rückenschmerzen – was können Sie tun?

Die Wirbelsäule bildet die Hauptachse durch unseren Körper. Sie

trägt den Kopf, das zentrale Steuerorgan, und beinhaltet zudem die

ganze «Verdrahtung» des Körpers: Rückenmark und austretende

Nerven. Bei jeder Bewegung arbeiten im Rücken Knochen, Muskeln,

Bänder und Nerven zusammen – ein Wunderwerk der Natur. Leider

hat die menschliche Entwicklung zum aufrechten Gang ihren Preis:

Rückenschmerzen gehören zum normalen Alltag des Menschen.

Trotz aller technischen Hilfsmittel, abnehmenden körperlichen Belastungen

und zunehmendem medizinisch-therapeutischem Wissen

hat beinahe jeder einmal Rückenbeschwerden.

Rückenschmerzen sind häufig und machen vielen Betroffenen

Angst. In den allermeisten Fällen steckt aber nichts Schlimmes

dahinter. Sehr häufig handelt es sich um Muskelverspannungen

als Folge von Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, aber auch Überlastung

und Stress. Akute Rückenbeschwerden, einschliesslich

Nackenschmerzen, klingen in 80 bis 90 Prozent der Fälle spontan

oder unter Therapie innert 6 Wochen wieder ab.

Was können Sie bei akuten Rückenschmerzen tun?

Wichtig ist, mit dem Rücken und den Beschwerden verantwortungsbewusst

umzugehen, wenn nötig Verhalten und Bewegungsmuster

zu ändern. Weil in den meisten Fällen eine harmlose Verspannung

der Rückenmuskulatur vorliegt, helfen oft klassische

«Hausmittelchen» wie ein heisses Bad, Kälte- oder Wärmewickel,

«Rheumasalben», ein entspannender Spaziergang oder Bewegungsübungen.

Je nach Ausmass der Beschwerden verordnet Ihnen

Ihr Hausarzt Schmerzmittel, behandelt mit Mobilisationen,

überweist zum Chiropraktiker oder zur Physiotherapie.

Sobald die Schmerzen wieder erträglich sind, dürfen Sie Ihre alltäglichen

Aktivitäten rasch wieder aufnehmen, Sie müssen nicht

warten, bis alle Schmerzen verschwunden sind. Wenn Schmerzmittel

nötig sind, um den Alltag oder auch eine eventuell nötige

Physiotherapie möglichst erträglich zu machen, sollten sie nicht

warten, bis alles schmerzt und verspannt ist, sondern die Medikamente

frühzeitig und so einsetzen, wie Sie Ihnen vom Arzt

verschrieben wurden, damit der Teufelskreis von Schmerz, Schonung

und Verspannung durchbrochen werden kann. Meistens ist

es ungefährlich, auch mit gewissen Schmerzen möglichst rasch

wieder körperlich aktiv zu werden, zu starke Schonung oder gar

längere Bettruhe können die Genesung auch verzögern. Bleiben

Sie in Bewegung! Therapeutische Massnahmen wie Muskeldehnung,

sanfte Mobilisationsübungen, moderates Krafttraining

und Entspannungsverfahren können Sie unterstützen. Entscheidend

sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit den

Beschwerden: Sie spüren selbst, welches Verhalten, welche Bewegungen

den Rücken entlasten können, setzen Sie dieses Wissen

bei der alltäglichen Beanspruchung praktisch um.

Sie entdecken weitere Warnzeichen?

Rückenschmerzen sind ganz selten Ausdruck einer schwereren

Erkrankung. Falls die Schmerzen nach einem Unfall aufgetreten

sind oder gleichzeitig zum Rückenschmerz andere Beschwerden

bestehen, wie ein allgemein schlechter Zustand, Fieber, Schmerzen

vor allem in der Nacht, morgendliche Steifigkeit länger als

eine Stunde, Gewichtsverlust, Schmerzausstrahlung in die Beine

oder ein Schwächegefühl oder Lähmungserscheinungen in den

Beinen, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der nach einer

sorgfältigen Befragung und detaillierten klinischen Untersuchung

bei Bedarf weitere Abklärungsschritte veranlassen wird. Er verordnet

vielleicht Röntgenaufnahmen, was nicht immer nötig ist,

vielleicht überweist er Sie auch zu einem Spezialisten des Bewegungsapparates.

Das Ziel besteht darin zu verhindern, dass die

Schmerzen chronisch werden.

Spezifische Rückenschmerzen

Entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule, Infektionen,

Tumore oder Brüche der Wirbelkörper bei Osteoporose sind selten.

Abnützungsbedingte Veränderungen an den Wirbelgelenken

oder auch Bandscheibenschäden, z.B. Diskushernien, können,

müssen aber nicht zu Beschwerden führen. Untersuchungen

haben ergeben, dass ein grosser Prozentsatz der Menschen, die

Bandscheibenvorfälle haben, davon nichts bemerken.

Wenn Rückenschmerzen chronisch werden, d.h. mehr als drei

Monate andauern, spielen häufig Faktoren eine wesentliche Rolle,

die nicht mit dem Rücken direkt zu tun haben. So scheinen

die Lebens- und Arbeitssituation, Stress und Unzufriedenheit,

ungünstige Körperhaltungen und Rauchen zu einer Chronifizierung

von Rückenschmerzen zu führen, ohne dass ein relevanter

Schaden vorliegt.

Was tun bei chronischen Rückenschmerzen?

Das Behandlungskonzept wird an das individuelle Gesundheitsproblem

angepasst und kann ganz verschiedene Massnahmen

beinhalten. Es gilt, den Funktionsverlust, der durch Schmerzen,

Angst vor Schmerzen, Schonung, körperliche Inaktivität, Schwächung

der Muskulatur oder Konditionsverschlechterung mit

schliesslichem Verlust des Selbstvertrauen zu durchbrechen entsteht.

Im Vordergrund soll der drohenden Schwächung der Muskulatur

entgegengewirkt werden: Viel wichtiger als die oft verzweifelte

Suche nach einem Grund für die Rückenschmerzen ist für Sie

nämlich, sich eine allgemeine Leistungsfähigkeit zu erhalten bzw.

diese wieder zu erreichen. Die Palette möglicher Therapien und

Massnahmen ist gross: Physiotherapie, Schmerzmedikamente,

schmerzdistanzierende Medikamente, Arbeitsplatzabklärungen,

ergonomische Massnahmen, Beratung im Alltag mit Anleitung

zu rückenschonendem Verhalten, Rückenschule, psychologische

Begleitung, gezielte Infiltrationen und vieles mehr. Die Herausforderung

liegt darin, zusammen mit dem Arzt zu versuchen, auf

der einen Seite den Schmerz so gut als möglich zu behandeln, auf

der anderen Seite lebensfroh und aktiv zu bleiben.

Rheumaliga beider Basel

60 Jahre – bewusst bewegt

Kurse – bleiben Sie fit und beweglich

Beratung – Rheuma verändert Ihr Leben, Beratung hilft

Alltagshilfen – tägliche Verrichtungen leicht gemacht

Information – kompetent für Rheuma

Rheumaliga beider Basel

Mittlere Strasse 35, 4056 Basel

Tel 061 269 99 50, Fax 061 269 99 59,

info@rheumaliga-basel.ch, www.rheumaliga.ch/blbs

Postkonto 40-20363-6

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 25

Ernährung – Bewegung – Entspannung

Angebote von «Gsünder Basel» auch

für Migrantinnen und Migranten

Pia Steinmann

In Basel und Baselland bietet «Gsünder Basel» seit 2006 Schwimmkurse für

Frauen an. 5 Kurse werden pro Semester angeboten. Rund 400 Frauen aus den

verschiedensten Ländern haben bisher teilgenommen und schwimmen gelernt.

Möchten Sie schwimmen lernen? Interessieren Sie sich für eine gesunde Ernährung?

«Gsünder Basel» hat verschiedene Angebote, welche sich spezifisch an

Migrantinnen und Migranten richten.

Seminare zum Thema Gesundheit

In Deutschkursen wird auf das Thema Gesundheit eingegangen. Seit 2005 hat

«Gsünder Basel» Kontakt zu Deutschschulen, wie ECAP und K5. Sowohl in

Integrationskursen als auch in Modulen für Mediatorinnen der Deutschschulen

hat «Gsünder Basel» Seminare zum Thema Gesundheit durchgeführt. Was bedeutet

Gesundheit? Wann ist man krank? Über diese Fragen wurde informiert

und ausgetauscht.

Referate zu den Themen Ernährung – Bewegung – Entspannung

Wichtig ist für «Gsünder Basel», einfache Tipps zu geben, die im Alltag umgesetzt

werden können. Was kann ich für meine Gesundheit tun? Wieviel

Bewegung brauche ich am Tag? Wie kann ich essen, damit ich mein Gewicht

behalte? Wie kann ich meine Kinder gesund ernähren? Was kann ich machen,

wenn ich unter Stress leide und nicht mehr gut schlafe?

In Referaten geht «Gsünder Basel» auf diese Fragen ein. Sie erfahren wissenschaftliche

Informationen und erhalten einfache Tipps. Gleichzeitig haben Sie

Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen. Unsere kompetenten Fachpersonen geben

Ihnen gerne Auskunft.

Schwimmkurse für Frauen

Seit 2006 bietet «Gsünder Basel» Schwimmkurse für Frauen an. Die Kurse sind

alle ausgebucht und erhalten sehr positive Rückmeldungen. Eine Teilnehmerin

berichtet: «Mir hat die Gruppe und die Lehrerin sehr gefallen. Vorher hatte ich

Angst vor dem Wasser. Jetzt nicht mehr. Jetzt kann ich ein bisschen schwimmen.»

Nach nur 10 Lektionen können viele Frauen bereits etwas schwimmen.

Sie stärken ihr Selbstwertgefühl und tun etwas für ihre Gesundheit. In den

Kursen wird Deutsch gesprochen. Viele verbessern dadurch ihre Deutschkenntnisse.

Bestehende Angebote

Schwimmen für Frauen

Schwimmen für Frauen mit Schmerzen (in Zusammenarbeit mit den EPD

Bruderholz)

Wassergymnastik für Migrantinnen

Gesunder Rücken – Rückengymnastik für Migrantinnen

Aktiv im Sommer: gratis Gymnastik im St. Johanns-Park und Margarethenpark

(mit Berücksichtigung migrationsspezifischer Merkmale)

Modul «Gesundheitsförderung in Integrationskursen»

Sind Sie in einem Migrationsverein aktiv? Gerne kommen wir zu Ihnen und halten

ein Referat zu den Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung. Haben

Sie einen Wunsch? Wir sind offen und nehmen gerne Ihre Ideen entgegen.

Die Finanzierung

«Gsünder Basel» ist mit vielen Institutionen vernetzt. Knapp

ein Drittel wird von den Gesundheitsdiensten BS und der

Gesundheitsförderung BL durch Leistungsaufträge gedeckt. Die

Schwimmkurse werden auch von «Integration Basel» und dem

Sportamt BS finanziell unterstützt. Für eine Schwimmkurs-

Lektion bezahlen Sie CHF 12.–. Bei finanziellen Engpässen

kommen wir Ihnen mit einer Vergünstigung entgegen. Gerne

informieren wir Sie dazu.

Nutzen eines gesunden Lebensstils

Mit einem gesunden Lebensstil lassen sich viele der heutigen

Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-

Erkrankungen, Übergewicht, Nervosität oder Schlafstörungen

positiv beeinflussen. Deshalb fördert «Gsünder Basel» mit seinen

Angeboten eine ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung

und bewusste Entspannung.

Mehr Informationen

Gsünder Basel, Güterstrasse 141, 4053 Basel

Tel. 061 263 03 36, info@gsuenderbasel.ch

www.gsuenderbasel.ch

(Direkte Kursanmeldung per Internet möglich)

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 27

Bewegung zählt

Wie viel Bewegung ist gesund? Was ist gesunde Bewegung?

Die gute Nachricht für Bewegungsmuffel ist: Man

muss nicht unbedingt regelmässig Sport treiben.

Auch der Alltag birgt genügend Möglichkeiten, um

sich ausreichend zu bewegen. Bei Erwachsenen reicht

eine halbe Stunde körperliche Aktivität pro Tag aus,

um Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensqualität und

Leistungsfähigkeit zu verbessern. Wer sich regelmässig

bewegt, ist gesünder und leistungsfähiger, fühlt

sich wohler und ist belastbarer – das ist heute klar

nachgewiesen. Aber es muss nicht immer Sport immer

engeren Sinn sein. Es kann Ihrer Gesundheit

schon viel bringen, den Arbeitsweg mit dem Fahrrad

oder zu Fuss zurückzulegen, die Einkäufe per Velo

zu tätigen oder nach dem Mittagessen einen Spaziergang

zu machen. Es ist wichtig, sich Raum für

Bewegung zu schaffen und diese in den Alltag fest

einzubauen. Unsere Bewegungspyramide zeigt Ihnen

viele Ideen auf, wie Sie mehr Bewegung in Ihren

Alltag bringen können, und vielleicht animiert Sie

ja die Alltagsbewegung auch zur einen oder anderen

sportlichen Aktivität.

Übrigens, auch bei Kindern und Jugendlichen

ist genügend Bewegung, nebst der ausgewogenen

Ernährung, ein zentrales Element für eine gesunde

Entwicklung. Nach heutigen Erkenntnissen sollten

sich Jugendliche im Schulalter mindestens eine

Stunde pro Tag bewegen, jüngere Kinder noch deutlich

mehr. Heute zeigen verschiedene Studien, dass

schon bei Kindern und Jugendlichen ein erheblicher

Bewegungsmangel besteht. Dies ist mit ein wichtiger

Grund, weshalb die Zahl der übergewichtigen Kinder

heute so hoch ist wie noch nie. Im Rahmen des

Schwerpunktprogramms «Gesundes Körpergewicht

Basel-Stadt» wurden seit Anfang 2007 verschiedene

Projekte und Massnahmen lanciert, um gezielte Prävention

zu fördern. Dazu gehören auch verschiedene

Bewegungsprojekte wie zum Beispiel «Burzelbaum

und Znünibox» in den Basler Kindergärten.

Wenn man regelmässig körperlich aktiv ist, profitiert

man auf vielfältige Weise. Man fördert das

Wohlbefinden, ist leistungsfähiger, und Bewegung

kann auch vor Kreislauf- und Blutdruckproblemen,

Zuckerkrankheit und vielen anderen Erkrankungen

wirkungsvoll schützen. Wer bereits aktiv ist, kann

mit gezieltem Training von Ausdauer, Kraft und

Beweglichkeit einen zusätzlichen Nutzen erzielen.

Auch ältere Menschen, die sich bisher kaum bewegt

haben, können viel von regelmässiger Bewegung

profitieren. Zum Anfangen ist es nie zu spät!

Die Bewegungspyramide

Versuchen Sie mit der ersten Stufe zu beginnen: Bewegen Sie sich möglichst

täglich während 30 Minuten. Bauen Sie körperliche Aktivität in den Alltag

ein. Diese Zeitspanne kann auch aufgeteilt werden in dreimal 10 Minuten. Sie

brauchen dabei nicht zu schwitzen, Puls und Atmung sollten aber beschleunigt

werden («mittlere» Intensität). Einen gesundheitlichen Gewinn haben Sie dann,

wenn Bewegung ein fester Bestandteil des Tagesablaufs wird.

Mit der zweiten Stufe erreichen Sie zusätzlich durch gezieltes und sportlich

anstrengendes Training in der Freizeit eine Steigerung Ihres Wohlbefindens,

Ihrer Gesundheit und Ihrer Leistungsfähigkeit. Optimal sind dreimal pro

Woche 20 bis 60 Minuten Ausdauertraining und zweimal pro Woche Kraftund

Beweglichkeitstraining. Schauen Sie sich nach einer sportlichen Aktivität

um, die Ihnen Spass macht – am besten zusammen mit einer Person aus Ihrem

Freundeskreis.

Die dritte Stufe kann mit Sportspielen und Leistungssport erreicht werden.

Diese Stufe bringt Trainierten zusätzlichen Nutzen. Bei dieser Stufe ist eine

ausgewogene Gestaltung von Training, Erholung und Ernährung sinnvoll.

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 29

Portrait des tamilischen

Yogalehrers Jeeva Master

Jeevamanoharan Suntharalingam, kurz Jeeva Master, kommt aus

Jaffna, Sri Lanka und lebt seit 1982 in Burgdorf bei Bern. Er hat

eine vierjährige Ausbildung mit Diplom (Diploma in Naturopathy

and Yogic Science) unter der Führung von Herrn N. Kulasingam,

einem Yogameister, absolviert.

Herr Suntharalingam leitet eine eigene Yoga-Schule namens

Krishna-Yoga-Schule in Burgdorf für alle Altersgruppen und hat

sowohl tamilische wie auch Schweizer Schülerinnen und Schüler.

Daneben unterrichtet er Yoga in dem tamilischen Verein «Thamil

Manram» in Basel.

Jeeva Master selbst praktiziert seit über 15 Jahren Yoga, vor

rund sieben Jahren fing er an sein Wissen weiterzugeben. Er

sagt, dass ihm sein Interesse für Religion und Spiritualität Yoga

näher brachte und es inzwischen eine Passion für ihn ist. Er ist

sehr glücklich und fühlt sich geehrt, dass er die Möglichkeit hat,

sowohl den Schweizerinnen und Schweizern wie auch seinen

Landsleuten Yoga beizubringen.

In seinen Worten beschreibt er Yoga als eine Methode oder

Wissenschaft, welche die physische sowie die psychische

Gesundheit erhalten kann. Bereits vor tausenden von Jahren,

in einer Zeit, als es die Medizin, so wie wir sie heute kennen,

noch nicht gab, haben sich Yogis (Yoga-Meister) und Heilige mit

dem Innenleben ihres Körpers auseinandergesetzt. Sie erforschten

die Geheimnisse des menschlichen Körpers und suchten

nach Möglichkeiten, Krankheiten zu heilen. Bei dem Versuch,

den Menschen dieses Wissen zu vermitteln, entstand das Yoga-

System als eine philosophische Lehre.

Yoga umfasst eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen und

Meditation. Das Praktizieren von Yogaübungen kann den Körper,

den Geist und die Seele in Einklang bringen und so das allgemeine

Wohlbefinden und die Vitalität verbessern. Yoga kann,

wenn richtig und regelmässig ausgeübt, eine Linderung bei verschiedensten

Beschwerden und Krankheiten bringen.

Die Asanas, also die Yoga-Übungen, können in wenigen Monaten

erlernt werden. Es ist jedoch wichtig, regelmässig zu üben. Um

Yoga zu praktizieren, braucht es wenig; ein Tuch oder eine Matte

und eine ruhige Umgebung genügen. Yoga eignet sich auch für

Menschen, die eine körperliche Behinderung haben oder verletzt

sind. Denn statt körperlichen Übungen (Asanas) kann man auch

Atemübungen (Pranayama) und Meditation praktizieren. Auch

diese sind Teil des Yoga. Generell hat Yoga auf viele Menschen

eine beruhigende und ausgleichende Wirkung. Insbesondere die

Atemübungen, die sogenannten Pranayama, und die Meditation

helfen, das eigene Wohlbefinden zu verbessern, sein eigenes

Verhalten zu reflektieren und es positiver zu gestalten.

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MNuhf ;fpak ; | 1 / 2009 I 31

Yogaübungen – Nahfhrdg ;ga pw ;r pfs ;

Es gibt eine grosse Auswahl an Yogaübungen und

deren Variationen. Hier zeigt uns Jeeva Master einige

Beispiele davon.

Nahfhrdg;gapw;rpfs; VuhsKs;sd. mjpy; rpytw;wpid Nahfh

MrpupaH [Pth mtHfs; nra;J fhz;gpf;fpd;whH.

Der «Padmasana» oder «Lotus-Sitz» gilt als optimale

Sitzhaltung für die Meditation. Dabei ist die

Wirbelsäule aufgerichet. Man kann sehr lange im

«Padamasana» sitzen, ohne das Rückenbeschwerden

auftreten. Die beiden Fersen aktivieren zwei wichtige

Energie-Punkte im Bauch. Die Haltung beruhigt

Körper und Bewusstsein gleichermassen.

gj ;khrdk ; vd ;W miof ;fg ;gLk ; ,t ;thrdj ;jpypUe;J

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«Ardha Sirasasana» steuert die körperliche und geistige

Leistungsfähigkeit.

,J mHj ;j rpurhrdkhFk . ; jiyf;F ey ;y ,uj ;j

Xl;lk ; fpilg ;gjdhy ; fz ;ghHit $HikailAk > ;

kw ;Wk ; Qhgf rf;jp mjpfupf;Fk . ;

«Halasanam» oder «Pflug» genannte Übung dehnt

Rücken und Halswirbelsäule. Der «Pflug» mobilisiert

die Wirbelsäule und wirkt sich positiv auf die

Bauchorgane aus.

`yhrdk ; nra ;Ak ; NghJ Ks;sk ;jz ;L tisf;fg ;gl;L

GJ ,uj ;jk ; gha ;r ;rg ;gLfpd ;wJ. ijnuha ;l; Rug ;gpiar ;

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nkd ;ikahd mOj ;jk ; fpilg ;gjdhy ; ,itfSk ;

Gj ;JzHr ;rpAld ; ,aq ;Ffpd ;wd.

«Paschimothasana» oder «Vorwärtsbeuge» ist eine

starke Bauchübung, wobei die Muskeln gut gestärkt

werden. Sie wirkt anregend auf die Bauchorgane.

gr ;rpNkhj ;jhrdk ; nra ;tjhy ; tapW rpWg ;gJ

kl;Lky ;yhky ; tapw ;Wj;jirfs; ,Wfp tYg ;ngWfpd ;wd.

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mjpfk; Ruf;fg;gLtjdhy; ePupopT NehahspfSf;F

,J iffz ;l kUe;jhfpd ;wJ.

Bewegungstipps

Zum Anfangen ist es nie zu spät. Man kann in

jedem Alter mit mehr körperlicher Aktivität oder

gezieltem Training anfangen.

Hören Sie auf ihren Körper – treiben Sie nur

Sport, wenn Sie sich gesund fühlen.

Reduzieren Sie das Fernsehen und ersetzen

Sie die gewonnene Zeit durch körperliche

Aktivität.

Auf die Regelmässigkeit kommt es an. Schaffen

Sie sich Bewegungsgelegenheiten im Alltag.

Probieren Sie verschiedene Aktivitäten oder

Sportarten aus, vielleicht gibt es etwas, das

Ihnen besonders viel Spass macht.

Gerade mit der Familie oder mit Freunden

macht es manchmal doppelt Spass, suchen

Sie sich Begleitung und unternehmen Sie was

mit anderen Menschen.

Ein Schritt nach dem anderen – setzen Sie sich

gerade am Anfang nicht zu grosse Ziele. Wichtig

ist, dass Sie dran bleiben und so Schritt für

Schritt zu mehr Bewegung kommen.

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Fw pg ;Gfs ;

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gpbj;jnjhd;iw NjHe;njLj;Jf;nfhs;Sq;fs; .

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Mde;jj;ijAk; cw;rhfj;ijAk; nfhLf;Fk; .

Muk;gj;jpNyNa ngupa Fwpf;Nfhs;fis Nehf;fpr;

nry;yhky; > rpW rpW gapw;rpfspy; Muk;gpj;J

gbg;gbahf tsHj;Jf;nfhs;Sq;fs; . njhlHe;J tplhky;

gapw;rp nra;tNj Kf;fpakhFk; .

Kurz notiert – RUf ;fkhd Fw pg ;G

Multikulturelle Suchtberatungsstelle beider Basel (MUSUB)

Erfahrene Fachleute aus verschiedenen Herkunftsländern bieten eine migrationsspezifische

Beratung bei Suchtproblemen mit legalen (Alkohol, Medikamente) und illegalen Drogen an.

Informationen auch in tamilischer Sprache.

Nghijf ;F mbikahdtHfSf ;fhd gy ;fyhr ;rhu MNyhrid ikak ;

gy ;NtW ehl;ilr; NrHe;j> mDgtkpf;f JiwrhHe;j epGzHfs; > rl;lj;jhy ; mDkjpf;fg ;gl;l (kJghdk ;>

kUe ;Jfs ) ; kw ;Wk ; rl;l tpNuhjkhd Nghijg ;nghUs ;fs ; rk ;ge;jkhf> FbNgwptho ;NthUf;F

tpNrl MNyhrid toq ;Ffpd ;wdH.

Kontakt: Musub, Nauenstrasse 71, 4052 Basel, Tel. 061 273 83 05, E-Mail: info@musub.ch

Krebsliga Schweiz

Eine Broschüre zum Thema Brustkrebs und Selbstuntersuchung sind in tamilischer Sprache

erhältlich.

Rt p] ; Gw ;WNeha ;j ; jLg ;G ikak ;

khHgfg ; Gw ;WNeha ; kw ;Wk ; mjd ; RagupNrhjid gw ;wpa rpWE}iy jkpo ; nkhopapy ;

ngw ;Wf;nfhs ;syhk . ;

Kontakt: Krebsliga Schweiz, mehr Infos unter Nkyjpf tpguq;fSf;F www.swisscancer.ch, Bestellungen

via shop@krebsliga.ch oder Bestelltelefon 0844 85 00

Ausländerberatung der GGG

Individuelle Beratungen zu rechtlichen und sozialen Fragen, sowie Umgang mit schweizerischen

Behörden und Institutionen. Neu werden auch Beratungen in tamilischer Sprache

angeboten.

nts pehl;ltUf ;fhd MNyhrid ikak ; GGG

rl;l kw ;Wk ; r%f uPjpahd tplaq ;fSf;Fk > ; Rtp] ; ehl;L gzpkidfs > ; epWtdq ;fSldhd

njhlHGfSf;Fk ; cjtpfs ; toq ;fg ;gLk . ; Gjpjhf jkpo ; nkhopapYk ; MNyhrid

toq ;fg ;gLk . ;

Kontakt: Ausländerberatung der GGG, Eulerstrasse 26, 4051 Basel, Tel. 061 206 92 22,

www.auslaenderberatung@ggg-basel.ch

Schulärztliche Beratung des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes

Individuelle Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche rund um die Gesundheit. Verschiedene

Informationsblätter sind in tamilischer Sprache erhältlich.

Foe ;ijfSf ;Fk ; ,isQHfSf ;Fkhd Rfhjhu Nrit> ghlrhiyfs py ;

ms pf ;Fk ; kUj ;Jt MNyhrid

MNuhf;fpak ; rk ;ge;jkhf> Foe;ijfSf;Fk > ; ,isQHfSf;Fk ; kw ;Wk ; ngw ;NwhHfSf;Fk ;

jdpg ;gl;l MNyhrid mspf;fg ;gLk . ; gytpjkhd jfty ; gpuRuq ;fis jkpo ; nkhopapy ;

ngw ;Wf ;nfhs;syhk ;.

Kontakt: Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Basel-Stadt, St. Alban-Vorstadt 19, 4052 Basel,

Tel. 061 267 45 20, www.gesundheitsdienste.bs.ch, g-p@bs.ch

mtru njhiyNgr p

,yf ;fq ;fs ;

Notrufnummern

fl;lk; Nghl;l ,g;gFjpapid ntl;b vLj;J> cq;fs;

njhiyNgrpf;F mUNf my;yJ thrw; fjtpy; >

ghHg;gjw;F njspthf xl;b itAq;fs; . mtru #o;epiy

Vw;gl;lhy; vspjpy; Njitahd njhiyNgrp vz ;iz

miof ;fyhk ;.

Am besten schneiden Sie diesen Bon aus und

kleben diesen gut sichbar neben das Telefon

oder an die Haustüre. So finden Sie in einem

Notfall die richtige Nummer.

144 mtru kUj;Jt Nrit

Sanität

117 fhty; Jiw

Polizei

118 jPaizg;Gg; gil

Feuerwehr

145 eQ;R rk;ge ;jkhd

t pgj;JfSf;F

Tox-Zentrum bei Vergiftungen

1414 Rega – cyq;F thD}Hjpapy;

Md kPl;Gg; gzp

Rega Rettungsflugwacht

061 263 75 75

mtru kUe ;Jf ;fil

Notfallapotheke

061 261 15 15

mtru gy; kUj;Jt Nrit

Notfalldienst Zahnärzte

061 685 65 65

ghry; gy;fiyf;fof Foe;ijfs;

kUj;Jtkid

Universitäts-Kinderspital

beider Basel

143 cjTk; fuq;fs;

Die Dargebotene Hand

147 Pro Juventute

vDk; Foe;ijfs; kw;Wk;

,isQHfSf;fhd mtru cjtpj;

njhiyNgrp

Jugend- und Kindernotruf

Pro Juventute

061 681 66 33 ngz;fs; ,y;yk;

Frauenhaus


Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Bereich Gesundheitsdienste

Gesundheitsförderung und Prävention

In Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Versicherern und der FMH.

Ein gesundes Znüni gibt Power für den ganzen Tag.

gesundheitsfoerderung.bs.ch

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