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NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 23. Jahrgang Oktober 2011 73713

ConTraiLo

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Container | Trailer | Logistik

WEGE: AUF

UND ÜBERSEE ePaper


INHALT

Leipziger Dreierlei S. 10

TFG Transfracht und DB Intermodal Services können bereits

auf zehn Jahre in Leipzig-Wahren zurückblicken – mit Erfolg.

Ein guter Grund, einmal vor Ort hinter die Kulissen zu schauen:

drei Männer, drei Firmen, ein Standort und eine Richtung

– und zwar voraus.

Verbindungselement mit Perspektive S. 26

Rund 50.000 Mitarbeiter von CEVA Logistics setzen weltweit für verschiedene Branchen Supply-Chain-Lösungen um.

Ein Logistik-Dienstleister mit ambitionierten Zielen – eines davon: zu den Top-5-Seefrachtführern gehören.

9/2011

Magische 7 der Ozeane S. 18

Sieben Häfen, sieben Tage die Woche zur gleichen

Zeit und mehr als 70 Schiffe auf einer Route

– mit dem neuen Dienst Daily Maersk will

Maersk Line die Containerschifffahrt

neu erfinden –

mit Termingarantie.


Editorial

3 Voll auf Aufbaukurs

Tipps & Trends

6 Denkmalgerecht saniert

Terminals International

8 Abschluss mit Aussicht

Kombinierter Verkehr

10 Leipziger Dreierlei

15 Intermodal unterwegs

16 Brummis Huckepack on tour

Übersee

18 Magische 7 der Ozeane

22 Auf und über Seewege

24 Feeder im Aufwind

26 Verbindungselement mit Perspektive

Hafenreport

32 Norddeutsches Hafenneuland

39 Unterwasser heben

40 Krantechnik goes offshore

42 Prüfung bestanden

Binnenhäfen

44 Hafengewand im Wandel

Logistik

48 Bonn baut aus

53 „Faktenlage versus Gefühlslage“

54 Gespräche an der Spree

56 Globale Zustellwege

58 Klimaneutral umziehen

60 Weltweit aus einer Hand

64 Kurzstrecken-Spezialisten

68 Das Ganze verknüpfen

70 Baustart für Wachstum

72 Schadenfrei dankt Detailblick

Straße

74 Rund um die Chassiswelt

Container

76 Spezialisten mit vielseitigem Gesicht

81 Impressum

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Drehmoment bei geringem Kraftstoff verbrauch) und eine neue Generation

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Schallisolierung. Konecranes Lift Trucks ist ein Unternehmensbereich

von Konecranes, dem Weltmarktführer bei Hebezeugen, Kranen,

Service- und Wartungsleistungen mit weltweit 10.000 Mitarbeitern

und Niederlassungen in rund 50 Ländern.

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Michael Heinemann (DB Intermodal Services),

Dipl.-Ing. Wolfgang Müller (DB Netze DUSS) und Frank Gedat (TFG Transfracht)

gehen in Leipzig-Wahren gemeinsam Richtung Zukunft.


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Leipziger

DREIERLEI

Standortreport. TFG Transfracht

und DB Intermodal Services können

bereits auf zehn Jahre in Leipzig-

Wahren zurückblicken – mit Erfolg.

Ein guter Grund, einmal vor Ort hinter

die Kulissen zu schauen: drei Männer,

drei Firmen, ein Standort und eine

Richtung – und zwar voraus.


Der Puls im Güterverkehrszentrum Leipzig-Wahren, nahe

dem Flughafen Halle/Leipzig und der Autobahn A14

schlägt schnell. Ein Pulsschlag, der auch von intermodalen

Verkehren geprägt ist. Die Umsteigemöglichkeit zwischen

Schiene und Straße nutzen Branchen wie z. B. die Automobilund

Chemieindustrie. Auch Konsumgüter reisen über diesen

Weg. Täglich rollen hier am KV-Terminal der Deutschen Umschlaggesellschaft

Schiene-Straße (DUSS) mbH etwa sieben Zugpaare

auf den vier Gleisen mit etwa 630 m Länge ein und aus.

Zug um Zug

Darunter auch täglich der AlbatrosExpress der TFG Transfracht,

der in Spitzenzeiten derzeit bis zu acht Umläufe pro Woche

Der AlbatrosExpress verbindet Leipzig seit zehn

Jahren mit den Nordseehäfen. (Fotos: © Rainer

Sturm, Manfred Schütze/PIXELIO, sh)

schafft. Über die Drehscheibe Hamburg-Maschen und Direktzüge

verbindet das Zugsystem Wirtschaftszentren in Deutschland,

Österreich und der Schweiz mit den deutschen Seehäfen – inzwischen

mehr als 11.000 Verbindungen jährlich, über 220 Züge

wöchentlich. Jährlich verlagert TFG so ca. 600.000 Lkw-Transporte

von der Straße auf die Schiene und hilft so, CO2-Emissionen zu

reduzieren. Auch die Straßen zur Wirtschaftsregion Leipzig entlastet

der AlbatrosExpress. Bereits in den 90er-Jahren rollte der

TFG-Express in die Region – damals noch zum Terminal Leipzig-

Stötteritz. Die stetig wachsenden Volumen brachten 2001

schließlich die Wende für die Containerzuglinie: Der Albatros-

Express schlug eine neue Richtung ein, zum neu errichteten und

größeren Terminal in Leipzig-Wahren. Aber nicht nur im DUSS-

Terminal fand die TFG einen starken Partner vor Ort. Ebenfalls

im Jahr 2001, genau genommen am Pfingstsamstag, begann die

Geschichte des Containerdepots der DB Intermodal Services

GmbH (DB IS) in direkter Nachbarschaft zum Terminal.

Teamspieler in der Nachbarschaft

Eine Handvoll Mitarbeiter machten sich damals in Leipzig-

Wahren an den Start: ohne Stromanschluss und mit gerade

einmal 8000 m2 Fläche. Nicht viel für ein Containerdepot. So

gab es in der Anfangsphase auch nur etwa 40 Containerbewegungen

pro Tag in dem neuen Depot – heute sind es rund 300.

Bis zu vier Container stapeln die Mitarbeiter mithilfe von Kalmar-Containerstaplern

übereinander. Die Depotfläche hat sich


deutlich erweitert und ein zweites Areal, etwa 300 m Luftlinie

entfernt, ist hinzu gekommen. Obwohl hier erst

kürzlich eine Erweiterungsfläche von 10.000 m2 neu in

Betrieb genommen wurde, ist der Übergang zwischen

den Flächen nicht mehr zu erkennen. In diesem Bereich

können die Container sogar bis zu sechs hoch gestapelt

werden. Mit dem gerade erst abgeschlossenen Ausbau des

Depots setzt DB Intermodal Services ein deutliches Zeichen

in Richtung Zukunft – im Depot können mittlerweile

bis zu 4500 TEU abgestellt werden.

Gemischte Ladeeinheiten

Platz, der auch dem DUSS-Terminal zumindest für die

Entlastung von abgestellten Leercontainern zugutekommen

kann. Denn die drei Abstellspuren, Ladespur und

Fahrspur entlang der Umschlaggleise sind nicht für den

längerfristigen Verbleib der Ladeeinheiten vorgesehen,

sondern dienen in erster Linie dem zügigen Umstieg

zwischen Schiene und Straße bzw. Schiene und Schiene.

Zwischen 20 und 25 Umschläge schafft jeder der beiden

Containerportalkrane – und das im Wechselbetrieb mit

Twistlock und Greifzange, je nach Ladeeinheitentyp.

Denn hier gehen sowohl Container als auch Wechselbrücken

und Trailer von und auf die Schiene. Einen größeren

Anteil haben dabei nach wie vor Tankcontainer.

Die Einheiten gehen direkt auf die Tragwagen, wartende

Lkw-Chassis oder kurzfristig auf die Stellplätze der

Abstellspuren, die ebenso wie die Ladespur in nummerierte

Sektoren unterteilt sind. In der Krankabine zeigt ein

Monitor dem Kranführer die wichtigsten Auftragsdaten

an: welche Ladeeinheit von welchem Stellplatz wohin.

Mit Vergleichscheck

Die Container sind dank der standardisierten Containernummer,

die auch auf der Oberseite aufgedruckt ist, aus

der Vogelperspektive leicht zu erkennen – ein international

einheitliches Identifikationssystem, das bei Wechselbrücken

und vor allem Trailern noch fehlt, jedoch in den

nächsten Jahren über den internationalen ILU-Code den

heutigen Containernummernstandards angenährt wird.

Je nach Ladeeinheit setzt der Kranführer den Topspreader

oder die Greifzangen ein. Auch unterschiedliche Containerlängen

zwischen 20 und 45’ sind für das Spezialhebezeug,

das für Lasten bis 41 t ausgelegt ist, kein Problem.

Bevor die beiden Kranführer, die im Zweischichtbetrieb

arbeiten, mit einer Zugbe- bzw. -entladung starten können,

ist jedoch die Kontrolle der Ladeeinheiten auf den

eingehenden Zügen bzw. Lkw notwendig. Eine halbe

Stunde pro Zug, mehr Zeit steht für den Check im Regelfall

nicht zur Verfügung. Innerhalb dieser Minuten muss

Fotos: iStockphoto.com

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Kurzer Firmenüberblick

DB INTERMODAL SERVICES

DB IS bietet seinen Kunden im Seehafenhinterlandverkehr

zahlreiche Vor- und Rückstauflächen für die Zwischenlagerung

ihrer Güter an. Reedereien, Spediteure und Schienenoperateure

profitieren so von der Verfügbarkeit diverser

Lager- und Servicedienstleistungen. Aktuell betreibt DB

IS zudem vier Umschlagbahnhöfe in Deutschland und das

europaweite Wagen- und Ladeeinheiten-Management für

den Intermodalbereich von DB Schenker Rail.

DEUTSCHE UMSCHLAGGESELLSCHAFT SCHIENE-STRASSE

Die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS)

ist eine Beteiligung der DB Netz AG, DB Mobility Logistics AG

und Kombiverkehr GmbH & Co. KG. Die DUSS betreibt, plant

und baut Umschlagterminals und Verladeanlagen der „Rollenden

Landstraße“ (RoLa) an der Schnittstelle der Verkehrsträger.

Mit ihren aktuell 22 Terminals, zwei RoLa-Anlagen sowie

50 Portalkranen und zehn Reachstackern zählt die DUSS zu

den größten Terminalbetreibern in Deutschland.

TFG TRANSFRACHT

Die TFG Transfracht Internationale Gesellschaft für kombinierten

Güterverkehr mbH & Co. KG ist eine Beteiligungsgesellschaft

der DB Mobility Logistics AG und der HHLA

Intermodal GmbH. Das Unternehmen transportiert für

Reeder und Spediteure Container von den deutschen Seehäfen

direkt zum Endempfänger in Deutschland, Österreich

und der Schweiz. Das Zugsystem AlbatrosExpress bietet

jährlich 11.000 Verbindungen mit über 20 Terminals. Täglich

bietet das Unternehmen mit dem Netzwerk Transportkapazitäten

von 4800 TEU.

14 ConTraiLo 9/2011

Bis zu 25 Umschläge

schafft

jeder Kranführer

jede Stunde

in Leipzig.

der Mitarbeiter am Zug entlang die Zahl der Ladeeinheiten

und Waggons und ihren Zustand prüfen.

Fitnessprogramm für Boxen

Einen Check gibt es auch auf dem Nachbargelände im

Depot – hier für die eingehenden, leeren Container. Denn

bevor die leeren Boxen abgestellt werden, kontrollieren

Depotmitarbeiter sie auf Schäden. Die Reparatur von

Frachtboxen spielt in dem DB-IS-Depot ebenfalls seit dem

ersten Tag eine entscheidende Rolle im Leistungsangebot.

Die festgestellten Schäden oder auch Verunreinigungen

meldet die DB IS an die Reedereien und bietet die Reparatur

an. Damals, vor zehn Jahren, richteten die Fachkräfte

am Standort etwa 40 Container pro Monat wieder für den

Warenverkehr her. Heute sind es täglich 40 bis 60 Stück.

Ungefähr 1000 Container reparieren die Servicemannschaften

auf dem Außengelände oder in der Reparaturhalle

in Leipzig pro Monat.

Jubiläum in Originalumgebung

In etwas anderer Ausstattung präsentierte sich genau diese

Halle Ende August: Denn TFG und DB IS nutzten die Gelegenheit

genau hier mit über 100 Kunden, Partnern und

mehr, auf die gemeinsamen zehn Jahre zurückzuschauen

und den Blick auch voraus, auf die kommenden Herausforderungen,

zu richten. So könnte zukünftig die Bedeutung

der Hinterlanddepots wie in Leipzig-Wahren auch als

Lastdepot zur Zwischenlagerung voller Container steigen.

Denn wenn die Seehäfen an ihre Lagerkapazitätsgrenzen

stoßen, ist ein gezielter Just-in-time-Zulauf zu den Überseeterminals

gefragt – mit den entsprechenden Anbindungen

wie z. B. über Züge des AlbatrosExpress. Auch das

DUSS-Terminal hat die Zukunft im Blick: Direkt neben

dem jetzigen Bahnmodul kann ein zweites entstehen. Vielleicht

nimmt das Unternehmen bereits im kommenden

Jahr die Investitions-Gelder hierzu in die Hand.


Intermodal unterwegs

In vollen Zügen quer durch Europa

Die Ambrogio-Gruppe setzt auf die Kombination von Schiene

und Straße – und das seit mehr als 40 Jahren. Damals in einer

Vorreiterrolle, schicken die Italiener heute wöchentlich etwa

60 Züge mit je 600 m Länge und bis zu 1600 t Gewicht auf

europäische Schienenstrecken.

Strategie mit Erfolg. Dreh- und Angelpunkt in Deutschland

ist das Terminal Neuss-Hessentor, an dessen Betreibergesellschaft

Neuss-Trimodal Ambrogio beteiligt ist. Ambrogio hat die

Krise von 2009 nicht nur gut überstanden, sondern Firmenchef

Livio Ambrogio zeigte sich als Stratege und Visionär und investierte

in neue Wechselbehälter. Seit dem Frühjahr 2010 ist

wieder deutlicher Aufschwung zu spüren. „Wir schreiben im

Moment Rekordzahlen und haben wieder im zweistelligen Prozentbereich

zugelegt“, sagte Siegfried Wendland, Geschäftsführer

für Ambrogio Deutschland.

Zug um Zug. Ambrogio wickelt zu 95 Prozent intermodale Verkehre

ab, zusammen mit der Schweizer BLS BernerLötschbergbahn

und DB Schenker Rail. Das Erfolgsrezept liege dabei im

Ganzzugsystem in eigener Regie: „Wir müssen die Bahnen sehr

loben, unsere Pünktlichkeit liegt bei 98 Prozent“, meint Verkaufsleiter

Michael Klöpper. Für die Strecke von etwa 900 km zwischen

Neuss und Gallarate benötigen wir ca. 18 Stunden. So können

die Waren zwei Tage nach der Übernahme beim Kunden bereits

zu Arbeitsbeginn an die italienischen Kunden zugestellt werden.

Vorteile. Die eingesetzten 13,60-m-Planenwechselbehälter wurden

in Zusammenarbeit mit Fahrzeugbauern möglichst leicht

konstruiert. Pro Ganzzug können bis zu 40 davon verladen werden.

Bei 44 t zul. GG im Vor- und Nachlauf kann so mit einer

leichten Zugmaschine und leichtem Chassis bis zu 28 t Zuladung

ermöglicht werden. Unter dem Motto „Jeder das, was er am bes-

Handel & Vermietung

Handel &

Vermietung

l &

Lager-

Container

ii

Ambrogio setzt aus

Überzeugung auf Intermodalität. (Foto: Ambrogio)

ten kann“, nutzt Ambrogio die Vorteile beider Verkehrsträger.

Weniger abhängig von steigenden Dieselpreisen und Mautgebühren,

können laut Unternehmen längerfristige Preise garantiert

werden. Unter dem Slogan „The Green Supply Chain“ zeigt sich

auch das Umweltargument mit CO2-Einsparpotenzialen.

Der Blick in die Zukunft. Im letzten Jahr hat Ambrogio weitere

150 neue Doppelwaggons in Auftrag gegeben, von denen

bereits 40 in die Systemverkehre integriert sind. Mit der Investition

sichert der Anbieter auch zukünftig notwendige Ressourcen

in den alpenquerenden Verkehren zwischen den Ambrogio-Terminals

in Italien und Belgien, den Niederlanden und

Deutschland. Die Ganzzüge zwischen den Wirtschaftsräumen

Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und Großbritannien

können laut Ambrogio im heutigen internationalen Verkehrsmarkt

den Industrieanforderungen im Vergleich zum Lkw gut

standhalten. Inwieweit die Form der europäischen Verkehrsfreiheit

ausreicht, um den Anforderungen der wachsenden

Wirtschaft gerecht zu werden, werde für die Straße und den

intermodalen Verkehr durch das gleichzeitige Wachstum der

Produktivität entschieden.

ii

ii

ii

Container


Kombinierter Verkehr

STATISTIK

Schiene im Aufwind

In den ersten sechs Monaten des Jahres

2011 wurden auf dem deutschen

Schienennetz Güter mit einem Gesamtgewicht

von 188 Mio. t befördert. Wie

das Statistische Bundesamt weiter

mitteilt, entspricht dies im Vergleich

zum ersten Halbjahr 2010 einer Zunahme

von 8,1 Prozent. Im bisherigen

Jahresverlauf hat sich die Zunahme

allerdings abgeschwächt: Während in

den ersten drei Monaten der Zuwachs

gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum

noch bei 10,6 Prozent

lag, ist das Transportvolumen von

April bis Juni nur noch um 5,8 Prozent

gestiegen. Der Binnenverkehr trug mit

127,8 Mio. t transportierten Gütern

maßgeblich zum Anstieg bei. Nach

Güterarten legte der Transport von

Erzen, Steinen, Erden und sonstigen

Bergbauerzeugnissen am stärksten zu.

Die tonnenkilometrische Leistung hat

sich mit +8,5 Prozent ähnlich wie die

Transportmenge entwickelt.

(Foto: HHLA)

16 ConTraiLo 9/2011

Brummis Huckepack on tour

Dank „Rollender Landstraße“ rechtzeitig am richtigen Ort

6.420.580 Prospekte druckt die Roto

Alba Spa innerhalb von fünf Tagen für

den französischen Sportartikelhändler

GO Sport. Damit das notwendige

Papier in der gewünschten Qualität

auch ohne Papierlager rechtzeitig vor

Ort ist, ist eine exakt getimte Logistik

unentbehrlich. Wie das geht, dazu hat

Kurt Metz einen Beitrag verfasst, den

ConTraiLo hier gekürzt wiedergibt.

Rollende Landstraße. Das von der

Druckerei mitten in der Altstadt von

Alba im Piemont benötigte Papier wird

nicht in Italien hergestellt. Es wird daher

von Duisburg auf der Straße und

mit der „Rollenden Landstraße“ (Ro-

SHUTTLEZÜGE ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND POLEN

Neues Konzept geht aufs Gleis

In Freiburg

wechselt Savic

für den Weg

über die Alpen

von der Straße

auf die Schiene.

(Foto: Pirmin Rösli)

La) der RAlpin just in time angeliefert.

Dragan Savic übernimmt die neun Rollen

von der Papierfabrik Norsk Skog

Walsun in Duisburg. Zusammen wiegen

sie 24 t. Mittwochabend, kurz nach

acht Uhr fährt er ab, um rechtzeitig

am Donnerstagmittag für die RoLa um

12.40 Uhr in Freiburg im Breisgau einzutreffen.

Eine Alternative zum Straßentransport

der Papierrollen gibt es

laut RAlpin nicht.

Vorteilhaftes Verlagern. Die Just-intime-Lieferung

in einem präzisen Zeitfenster,

die Lage der Druckerei im historischen

Kern der Stadt, der fehlende

Gleisanschluss und kein Umschlag-

Die Frankfurter Kombiverkehr KG startet ein neues Zugkonzept zwischen Deutschland und

Polen, das die Leistung und Zuverlässigkeit der umweltfreundlichen Schienentransporte

deutlich erhöhen soll. Dreimal pro Woche, montags, mittwochs und freitags, pendelt ein

Direktzug zwischen Duisburg und Poznan.

In Zusammenarbeit mit der Partnergesellschaft Polzug Intermodal GmbH werden zudem

vier weitere Kombibahnhöfe in Polen bedient. Ein Zug verkehrt zwischen Poznan und den

Terminals Wroclaw sowie Dabrowa Gornicza bei Kattowitz, ein weiterer zwischen Poznan

und Lodz sowie Pruszków bei Warschau. Über Pruszków wird auch das für Russlandtransporte

wichtige Terminal Malaszewicze bedient. Die Weiterleitung in Poznan findet in beiden


terminal in der Nähe, lassen den

Schienentransport über die gesamte

Strecke nicht zu. Die RoLa der

RAlpin durch den ökosensiblen

und stauanfälligen Alpenraum erlaubt

immerhin den Schienenweg

über mehr als ein Drittel der Gesamtdistanz.

Die Verladung auf die

RoLa macht für Friedrich Mair, Prokurist

bei der Berger Logistik GmbH

in Radfeld bei Kufstein auch ökonomisch

Sinn: Der Fahrer verbringt

während der Fahrt seine gesetzliche

Ruhepause von neun Stunden. Die

pünktliche Anlieferung in Alba sichert

die erhöhte Planbarkeit der

Logistik-Kette und 279 km Umweg

auf der Straße über den Brenner aufgrund

des Nachtfahrverbots in der

Schweiz entfallen.

Die letzten Meilen. Für Savic geht

die Reise am Freitagmorgen weiter

nach Süden. Etwas eng wird es in

Alba wegen der historischen Straßen

und knappen Kreisel zur Druckerei.

Am Dienstag muss der Großauftrag

fertig gedruckt sein. Savic

lädt auf dem Heimweg im 15 km

entfernten Canale 25 Paletten Apérogetränke,

bevor es über den Brenner

nach Hause geht.

Richtungen jeweils noch am Ankunftstag

statt. Zuvor litten die Transportmöglichkeiten

im Kombinierten Verkehr von

und nach Polen zunehmend unter einer

hohen Unzuverlässigkeit. Das neue Konzept

soll bisherige Fehlerquellen ausschließen.

Ein Shuttlezug mit einer festen

Waggonzusammensetzung ist das

Kernelement des neuen Produktionskonzepts.

Er darf bis zu 1800 t schwer

sein und soll damit einer der Züge mit

der höchsten Kapazität in Europa sein.

Einfach mehr bewegen.

Containerterminal Linz

Das rund 90.000 m² große Containerterminal liegt im Schnittpunkt wichtiger

internationaler Verkehrsströme und bietet daher optimale Voraussetzungen

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Straße. Modernes technisches Equipment garantiert schnelles und flexibles

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Daily Maersk als Fließband

zwischen Asien und Europa

Fakten zum neuen Dienst

Häfen: Ningbo, Shanghai, Yantian, Tanjung Pelepas, Felixstowe, Bremerhaven, Rotterdam.

Transportzeit (Cut-off bis Auslieferung): Ningbo nach Europa: 36 Tage; Shanghai nach

Europa: 34 Tage; Yantian nach Europa: 30 Tage; Tanjung Pelepas nach Europa: 26 Tage.

Servicestart: 24. Oktober 2011. Erste Auslieferung: 19. November 2011.

Daily Maersk Mengen von Asien nach Europa: Mehr als 1 Mio. FEU/FFE pro Jahr.

Ladungsaufkommen auf der Route: 20 Prozent Elektronikartikel, Haushaltsund

Küchengeräte; 15 Prozent Möbel; zehn Prozent Textilien und Bekleidung;

fünf Prozent Spielsachen und Spiele; 40 Prozent Sonstiges/Verschiedenes.


Services. Sieben Häfen, sieben Tage die Woche zur gleichen

Zeit und mehr als 70 Schiffe auf einer Route – mit dem neuen

Dienst Daily Maersk will Maersk Line die Containerschifffahrt

ab dem 24. Oktober 2011 neu erfinden – mit Termingarantie.

Bisher sorgten Schiffstransporte für

Angst statt Langeweile, erklärt

Maersk Line. So gelte die allgemeine

Regel: Schifffahrtslinien auf der Route

Asien–Nordeuropa sind unzuverlässig:

44 Prozent der Container sind zu spät.

Davon bis zu acht Prozent um mehr als

acht Tage. Auch wenn Maersk-Line-Schiffe

nach eigenen Angaben mit 75 Prozent

termintreue bereits über dem Durchschnitt

lagen, reichte dies für optimale

Lieferkettenplanungen nicht aus.

Das soll sich mit dem täglichen Dienst

Daily Maersk ändern: mit einem festen

Annahmeschluss, sieben Tage die Woche

und festen Transportzeiten zwischen der

20 ConTraiLo 9/2011

Das Konzept mit täglichen Abfahrten wurde

zusammen mit Kunden entwickelt. (Fotos: Maersk Line)

Ab- und Auslieferung der Container. Ermöglicht

wird die Abfahrtsdichte durch

ein Netzwerk mit mehr als 70 Schiffen

und eine neue Art, Schiffskapazitäten

und Fahrpläne zu gestalten.

Das neue Maersk-Line-Produkt

Statt ihre Bestände, Produktionspläne

und Lieferketten an unzuverlässigen Lieferungen

der Reedereien anzupassen, sollen

Kunden auf gleichbleibende Zeiten

und die termingetreue Auslieferung am

Zielort vertrauen können. Tägliche Abfahrten

bedeuten zudem, dass Güter unmittelbar

nach der Produktion ohne Lagerkapazitäten

versandt werden können.

Ausgleich bei Verspätung

Das Versprechen Termingarantie untermauert

die Reederei mit einer Ausgleichszahlung

bei Nichteinhaltung. So will

Maersk Line bei Verspätungen um ein bis

drei Tage je Container 100 US-Dollar, bei

vier Tagen und mehr sogar 300 US-Dollar

pro Box bezahlen. Dabei soll es nur wenige

Ausnahmen für die Ausgleichszahlungspflicht

geben, wie z. B. extreme Unwetter

oder Hafenstreiks. Sollte Ladung

früher als geplant ankommen, erhalten

Kunden die Möglichkeit, diese früher abzuholen

– müssen dies aber nicht.

„Der Mangel an termingerechten Lieferungen

kostet unseren Kunden hohe

Summen an Geld, da es Schifffahrt mehr

zu einer Kunst als Wissenschaft macht“,

erklärt Eivind Kolding, CEO Maersk Line.

Ein Rechenbeispiel: In einer Umfrage der

Reederei gab ein Kunde an, dass durchschnittlich

25 Prozent seiner Einnahmen

verloren gehen, wenn die Ladung sich

um eine Woche verspätet. Bei einem Ladungswert

von 30.000 Euro pro Container

wären dies 7500 Euro Kosten.

Transportzeit statt Transitzeit

Bisher dauerte, laut Maersk Line, eine typische

Reise von Shanghai nach Rotterdam

28 bis 32 Tage. Plus ca. 3,5 Tage Bestandspuffer

wegen der wöchentlichen

Abfahrten, plus einen Puffer für mangelnde

Terminzuverlässigkeit, plus die Zeit

zwischen Abgabe und Ladevorgang sowie

Löschen und Abholung. Daily Maersk soll

als Gesamttransportzeit auf der gleichen

Strecke 34 Tage bieten.

„Die Kunden brauchen uns nur zu informieren,

wann die Ladung für die Verschiffung

bereit ist. Basierend auf dieser

Einzelinformation, legen wir die Ankunftszeit

fest und sichern pünktliche

Lieferung. Die Komplexität hinter diesem

einfachen Angebot ist irrelevant für unsere

Kunden“, sagt Kolding. Den Kunden

interessiere nicht, wie lange ein Container

an Bord ist, sondern die gesamte

Transportzeit zwischen der Ablieferung

und der Abholung am Zielort.


Den Teufelskreis unterbrechen

Verschiedene Faktoren führen zu Verspätungen.

Ein Beispiel ist die Überbuchungspraxis,

die einem Teufelskreis gleicht.

Maersk Line erklärt die Problematik: Reeder

nehmen mehr Buchungen an als Kapazitäten

vorhanden sind, um z. B. kurzfristige

Stornierungen auszugleichen.

Wird dann mehr Ladung angeliefert, bedeutet

dies, dass die überschüssige Ladung

auf das nächste Schiff verschoben

wird – unter Umständen erst auf die Abfahrt

eine Woche später. Kunden reagieren,

indem sie mehr Stellplätze buchen

als sie brauchen und dies eventuell sogar

gleich bei mehreren Anbietern.

Mehr als ein Hafen im Blick

Auch das bisherige „one-port-at-a-time“-

Management führe zu Problemen. Wenn

Schiffe Asien verlassen, ist die Auslastung

ein wichtiger Faktor. Aber Linienagenten

planen, wie Maersk Line erklärt, die Kapazität

jedes Schiffes nicht vom Anfang bis

zum Ende. Die Schiffe haben in den Häfen

feste Liegezeiten, in denen eine bestimmte

Anzahl an Containern geladen werden

kann. Ist mehr Ladung vorhanden, reicht

die vorgegebene Liegezeit nicht. Reeder

stehen vor der Entscheidung: weiter laden

und zu spät ablegen oder pünktlich sein,

aber riskieren, dass die Ladung nicht für

die volle Schiffsauslastung reicht. Daily

Maersk soll nun die Ladung über alle vier

Ladehäfen zur gleichen Zeit managen.

Maersk Line hat das neue System bereits

drei Monate getestet. Eines der Testergebnisse:

Mehrfach wurden Container auf

ein früheres als das gebuchte Schiff geladen.

Daily Maersk soll zudem im Vergleich

zum Durchschnitt im Asien-Europa-Handel

13 Prozent CO2-Emissionen

pro TEU sparen helfen. Mit Blick auf den

Wettbewerb glaubt Maersk Line nicht

Eivind

Kolding.

daran, dass ein anderer Carrier das gleiche

Netzwerk erfolgreich aufbauen könne

und dass Wettbewerber gezwungen

wären ihre Aufmerksamkeit auf andere

Märkte zu richten oder ihr Produkt allein

über den Preis zu unterscheiden.

DB International:

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Maximilian Lautenschläger; Foto Fabry

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Übersee

Auf und über Seewege

Service-Update. Ja genau, auch in dieser ConTraiLo-Ausgabe soll er nicht fehlen: der Blick

auf Neuerungen und Änderungen in einigen Fahrplänen für Container- und RoRo-Transporte.

Daher auch hier wieder ein kurzes Schiffslinien-Update.

Containerships – verändertes

Serviceangebot

Der Short-Sea-Carrier Containerships hat

deutliche Veränderungen für sein Serviceangebot

angekündigt. So sollen Verbesserungen

der Dienste von und nach

Finnland, dem Baltikum und Russland

den beendeten Nordeuropa-/Mittelmeerservice

ausgleichen. Für Nordeuropa ist

Anfang September ein Dienst mit neun

Auf den Meeren herrscht wieder Bewegung

bei den Fahrplänen. (Fotos: Finnlines, Hamburg Süd)

Schiffen angelaufen. Eine der Hauptveränderungen

ist die erhöhte Frequenz für

die Verbindung zwischen dem Vereinigten

Königreich sowie den Benelux-Staaten

mit Finnland und Russland mit bis zu

vier wöchentlichen Verbindungen und

mehr direkten Anbindungen als bisher.

Die Einstellung des Nordeuropa/Mittelmeerdienstes

soll keine Auswirkungen

auf den Intra-Med-Service haben. Dieser

wird weiterhin Verbindungen zwischen

der Türkei, Ägypten, Lybien und Tunesien

bieten. Seit der 37. Kalenderwoche

2011 hat Containerships in diesen Dienst

auch einen Stopp im Hafen von Algier

integriert. Auf der Linie sind derzeit vier

Schiffe im Einsatz.

Intra-Med-Service deckt somit folgende

Hafenrotation ab: Izmir, Istanbul (Kumport),

Bizerte (Tunesien), Algier, Izmir.


Finnlines – TRE jetzt mit

erweiterter Kapazität

Mit Wirkung vom 9. September 2011

hat Finnlines seinen RoPax-Liniendienst

TransRussiaExpress (TRE) mit höherer

Kapazität ausgestattet.

Die FINNARROW mit 2400 Lademetern

und Platz für 246 Passagiere ersetzt nun

die TRANSLUBECA im Freitagsfahrplan

Lübeck–Ventspils–Sankt Petersburg–Vents-

Das Armour-Zinc-System

Die Nasslackalternative für (Spritzflamm-) Verzinken

Der trockene Farbfilm unserer Armour Zinc 786 enthält

satte 86% Zink. Diese Grundierung verfügt über

ausgezeichnete Fülleigenschaften und lässt sich

außerdem sehr dünn aufspritzen.

pils–Lübeck. Zusammen mit den Schwesterschiffen

TRANSEUROPA und TRANS-

RUSSIA bietet TRE so eine wöchentliche

Ladekapazität von 8800 Lademetern und

494 Passagierplätzen in jede Richtung.

Hamburg Süd und APL –

WECA für Westküste

Seit dem 4. September hat die Hamburg

Süd ihr Serviceangebot an der Westküste

Since 1932

Zinc 786

Zentralamerikas mit einem Zweislingkonzept

(WECA) mit APL erweitert. Das

neue Konzept bietet so eine Hafenabdeckung

wichtiger Märkte an der Westküste

Zentralamerikas und zudem vielfältige

Anschlussmöglichkeiten an das

Liniennetzwerk der Hamburg Süd.

Darüber hinaus ergeben sich zahlreiche

weitere Anschlussmöglichkeiten durch

die Einbindung der Häfen Paita, Guayaquil

und Balboa. Im ersten Sling sind drei

1300-TEU-Schiffe eingesetzt, im zweiten

ein 1100-TEU-Schiff.

WCA – WECA1: Der erste Sling hat folgende

Hafenrotation: Balboa, Puerto

Quetzal, Lazaro Cardenas, La Union,

Puerto Caldera, Balboa, Paita, Guayaquil

und zurück nach Balboa.

MCX – WECA2: Der zweite Sling deckt

die Häfen Lazaro Cardenas, Acajutla, Puerto

Quetzal und Lazaro Cardenas ab.

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Übersee

MOBILITÄT AUF SEE UND IM NETZ

Jetzt auch mobil online

Hamburg Süd bietet seinen Kunden und weiteren

Interessenten seines Leistungsportfolios eine mobile

Webseite für Smartphones. Unter der Domain

m.hamburgsud-line.com können User jetzt auch von

unterwegs – ohne die Installation einer App – ganz

leicht Informationen über die Reedereigruppe in

Deutsch und Englisch abrufen. Die Auflösung der

mobilen Seite ist speziell für Smartphones angepasst

und das Layout an den Stil der normalen Webseite

angelehnt. Darüber hinaus beinhaltet die neue mobile

Domain Informationen zu den Rubriken Track & Trace,

Fahrpläne sowie Büros. Auf diese Weise kann der

User sich zum Beispiel über den aktuellen Standort

seines Containers, das Liniendienstnetzwerk der

Reedereigruppe und die für ihn relevanten Ansprechpartner

informieren.

Neue

Webseite,

speziell für

Smartphones

gestaltet.

(Foto: Screenshot)

KÜHLVERKEHRE

Verstärkte Kühlflotte

Die Evergreen Line hat mit ihrer letzten Bestellung

von 4000 PrimeLINE ® -Kühlaggregaten

von Carrier Transicold ihre ursprüngliche

Investition verdreifacht.

Das zur Carrier Corp. gehörende Unternehmen

Carrier Transicold verfügt über eine

umfangreiche Reihe an Equipment für temperaturgeführte

Transporte für Lkw, Trailer

24 ConTraiLo 9/2011

und Container. Die Kühltechnik soll Evergreen

Line unterstützen ihre Umweltziele zu

erreichen, indem sie den Energieverbrauch

und die damit zusammenhängenden Emissionen

an Bord verringern und so den

Einfluss von Containertransporten auf die

Umwelt reduzieren. Die PrimeLINE ® -Units

haben laut Carrier Transicold inzwischen

einen Anteil von mehr als 20 Prozent in der

Kühlflotte der in Taiwan ansässigen Reederei.

Einige der neuen 40’-Kühlcontainer er-

Dichtes Netz: Hamburg bietet eine Vielzahl

an Feederverbindungen. (Foto: HHM/D.Hasenpusch)

Feeder im Aufwind

Verkehre zwischen Hamburg und Polen steigen

Mit 2,6 Mio. t an seeseitigem Güterverkehrsvolumen im

Jahr 2010 ist Hamburg für Polen ein bedeutender Hafen

in der Nordrange. Im ersten Halbjahr 2011 spürten nun

besonders die seeseitigen Containerverkehre zwischen

Hamburg und Polen mit einem Plus von 38 Prozent auf

114.000 TEU einen starken Aufwind.

Transport in der Balance. Import und Export aus bzw.

nach Polen stehen dabei mit 56.000 und 58.000 TEU in

einem guten Gleichgewicht. Aufgrund der starken Nachfrage

in dieser Marktregion startet die Reederei Green

Feeder ab September eine neue Verbindung zwischen

Hamburg, Finnland und Polen. In Polen sollen die Häfen

Gdynia und Gdansk angelaufen werden, in Finnland werden

die Häfen Helsinki und Kotka in den Fahrplan aufgenommen.

Bisher bediente Green Feeder ab Hamburg

nur Dänemark und Schweden. Bereits im Juli hatte Delta

setzen ältere Einheiten; die meisten sind

jedoch zum Ausbau der Flotte angeschafft.

Von den insgesamt 6000 PrimeLINE-Einheiten

bei Evergreen Line können laut David

Appel, President Carrier Transicold, über

deren Lebenseinsatzzeit genügend Energie

einsparen, um mehr als 208.000 t CO2-

Emissionen zu eliminieren, bezogen auf den

Durchschnitt der Branche. „Das ist, als würden

in der gleichen Zeit 2900 Autos von den

Straßen genommen werden“, sagt Appel.


Shipping auf die steigenden Handelsströme zwischen

Hamburg und Polen reagiert und Danzig in den Fahrplan

des bestehenden Liniendienstes zwischen Hamburg und

St. Petersburg aufgenommen.

Welche Güter reisen. Als östlichster Hafen der Nordrange

bietet Hamburg Verbindungen über den Nord-Ostsee-

Kanal in die Ostsee und verfügt über mehr als 150 wöchentliche

Feederabfahrten, davon 15 bis 20 Abfahrten

nach Polen. Anbieter sind neben Green Feeder unter

anderem CMA CGM, APL, OOCL, Unifeeder, Team Lines

und Delta Shipping. Wichtigste Güter im Import aus Polen

sind Kohle, Fleisch (Kühlgut), Möbel, sonstige Nahrungsmittel

und chemische Erzeugnisse bzw. Grundstoffe.

Andere Verkehrsträger. Auf der Exportseite dominieren

Futtermittel, sonstige Fertigwaren, sonstige Nahrungsmittel,

Bekleidung bzw. Textilien und chemische Erzeugnisse

bzw. Grundstoffe. Weiterhin bestehen 24 wöchentliche

Bahnverbindungen vom Hamburger Hafen nach

Polen. Im ersten Halbjahr 2011 wurden rund 31.800 TEU

auf der Schiene nach Polen transportiert. Die Lkw-Verkehre

zwischen den Handelspartnern transportieren jährlich

ein Volumen von rund 120.000 TEU.

Gefragtes Zoll-Management. Die Entwicklung der Containerverkehre

im ersten Halbjahr 2011 war Gegenstand

einer Konferenz in Warschau. Vor dem Hintergrund der

Einführung der elektronischen Maut in Polen wurden

auf der Veranstaltung Potenziale und Perspektiven des

Hinterlandtransports von Deutschland, Polen und der

Ukraine diskutiert. Die Unternehmen Polzug Intermodal,

Gerlach und Porath Customs Agents präsentierten hier

auch zollrechtliche Anforderungen, die mit der Einführung

der elektronischen Maut verbunden sind.

Energiesparen bei Transporten dank moderner

Kühltechnologie. (Foto: Carrier Transicold/Evergreen Line)

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VERBINDUNGS

mit Perspektive


ELEMENT

CEVA Logistics kurz vorgestellt

Porträt. Rund 50.000 Mitarbeiter

von CEVA setzen weltweit für

verschiedene Branchen Supply-

Chain-Lösungen um. Ein Logistik-

Dienstleister mit ambitionierten Zielen

– eines davon: zu den Top 5 der

Luft- und Seefrachtführer gehören.


Je nach Ladung und Anforderungen bietet CEVA Lösungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft an.

Unterschiedliche Waren, Kunden und Projekte stellen

unterschiedliche Anforderungen an Transport und Logistik

– CEVA setzt daher auf maßgeschneiderte, flexible

Lösungen, die von einzelnen Serviceleistungen bis zum End-toend-Supply-Chain-Management

reichen. Seit mehr als 50 Jahren

bietet CEVA seinen Kunden so inzwischen individuelle Supply-

Chain-Lösungen an. Die branchenspezifischen Logistik-Lösungen

richten sich dabei sowohl an Konzerne als auch nationale

und multinationale, mittelständische Unternehmen. Dabei setzt

CEVA seine operative Expertise in mehr als 170 Ländern ein.

Mit vier Elementen

CEVA arbeitet dabei nach einer eigenen Operations-Excellence-

Philosophie mit vier Elementen. So sollen Smart Solutions den

Kunden Best-Practice-Lösungen für Industriesektoren mit vergleichbaren

Anforderungsprofilen bieten, die auf kundenspezifische

Bedürfnisse angepasst werden. Mithilfe des LEAN-Ansatzes

soll die Konzentration auf das Wesentliche erreicht und Optimierungspotenziale

erkannt und ausgeschöpft werden. Der CEVA

Projekt-Management-Prozess Zero Defect Start-Up (ZDS) bietet

Kunden die Möglichkeit, spezifische Qualitäts- und Servicelevel

zu definieren. Ein Start-Up gilt nach Unternehmensangaben erst

28 ConTraiLo 9/2011

dann als gelungen, wenn die vereinbarten Standards erreicht

wurden. Als viertes Element steht das ganzheitliche Handeln mit

Blick auf Gesundheit, Sicherheit und Umwelt auf der Agenda.

Integriertes Geschäftsmodell

CEVA stellt das Geschäftsmodell integrierter Supply-Chain-Lösungen

in den Fokus seines Handelns. Durch den integrierten

Ansatz erhalten Kunden die Möglichkeit, signifikante Optimie-

Passende

Ladungsträger

sind

ebenfalls

wichtig für

Logistik-

Konzepte.


ungspotenziale in ihrer Supply Chain zu erzielen. Die

von CEVA angebotenen Kontrakt-Logistik- und Freight-

Management-Dienstleistungen können individuell nach

Bedarf oder in ihrer Gesamtheit abgerufen werden. Wichtig

ist dem Logistik-Dienstleister hierbei, dass die Kunden

in CEVA einen Ansprechpartner besitzen, der in der Lage

ist, sämtliche Aktivitäten entlang der Supply Chain zu

steuern und zu optimieren. Als Basis hierfür dienen langjähriges

Fachwissen einerseits und maßgeschneiderte,

standardisierte Lösungsansätze andererseits.

Langjährige Expertise in der Kontrakt-Logistik

Das integrierte Supply-Chain-Management-Unternehmen

blickt auf eine langjährige Historie innerhalb seiner

Kontrakt-Logistik-Aktivitäten. Die Ursprünge liegen hier

im Jahr 1946, als in Australien das Unternehmen TNT

gegründet wurde. Im Herbst 2006 kaufte Apollo Management

L.P. die Kontrakt-Logistik-Sparte TNT Logistics, die

schließlich im Dezember 2006 zu CEVA Logistics umbenannt

wurde. Dabei bietet CEVA aktuell seine Kontrakt-

Logistik-Dienstleistungen hauptsächlich in den Sektoren

Automotive, Technology, Consumer & Retail, Energy,

Healthcare und Industrial an.

Mit texanischer Historie

Auch bei seinen Freight-Management-Aktivitäten blickt

CEVA auf eine langjährige Expertise. Diese reichen bis in

die 1980er-Jahre, als das texanische Unternehmen EGL

gegründet wurde und im Jahr 2000 mit Niederlassungen

in mehr als 100 Ländern zu einem Global Player avancierte.

Nachdem Apollo Management L.P. im August 2007

EGL übernommen hatte und die Fusion mit CEVA Logistics

vollzogen war, wurde das Unternehmen vom NAS-

DAQ-Börsenindex genommen und agiert seitdem unter

dem Markennamen CEVA. Die Bandbreite an Frachtlösungen

ist umfangreich. So reicht das Feld der Seefrachtdienstleistungen

z. B. von FCL- und LCL-Sendungen

über Stückgut bis zu Projektladungen. Hinzu kommen

verschiedene Management-Dienstleistungen, wie z. B.

Zollabfertigungen im Ursprungs- und Zielland oder

Unterstützung bei der Erstellung der Dokumente in Übereinstimmung

mit den geltenden Vorschriften.

Fracht hebt ab in die Lüfte

Das globale LCL-Netzwerk bietet den Kunden Zugang zu

mehr als 200 Häfen. Im letzten Jahr bewegte CEVA so im

Seefrachtbereich 671.000 TEU. Die Seefrachtservices sind

über ein globales Informationssystem miteinander vernetzt,

sodass Kunden den Sendungsstatus während des

Transport- und Distributionsvorgangs verfolgen können.

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CEVA will unter anderem ihre Position in der Seefracht ausbauen.

IBC in verschiedenen

Varianten

sind auch

ein Angebot.

(Fotos: CEVA

Logistics)

Aber auch Luftfrachtsendungen gehören in das Angebotsspektrum

von CEVA. Bei der Verladung von Fracht

auf über 500 Flügen pro Tag und knapp 780.000 t Luftfracht

im Jahr, arbeitet CEVA mit Fluggesellschaften auf

Hunderten von Trade Lanes zusammen.

Die Leistungen reichen hier von schnellen Ad-hoc-Lösungen

wie Charter, On Board Courier (OBC) und Aircraft-on-Ground

(AOG) Services bis hin zu multimodalen

Lösungen von Airport-to-airport bis hin zu Door-to-door

inklusive Abholung und Zustellung oder Kombinationen

daraus. Dabei können die Kunden auch von der langjährigen

Erfahrung von CEVA im Bau von Luftfrachtpaletten

für die Zusammenstellung der Fracht unter Volumen- und

Gewichtsverhältnissen sowie Abmessungen profitieren.

Boxen-Management

Passende Ladungsträger stehen auch im Geschäftsbereich

CEVA Container Logistics im Fokus, zu dessen Leistungen

die Vermietung und der Verkauf von wieder verwendbaren

Intermediate Bulk Containern (IBC) und der zugehörige

Verpackungs-Management-Service zählen. Die Spezialisten

beraten bei der Auswahl der optimalen Verpackungsvariante

für den Versand von Roh-, Halb- und Fertigwaren.

Zum Angebot gehören unterschiedliche Containertypen

für Flüssig-, Stück- und Schüttgüter, die auf Tages-, Kurzzeit-

oder Langzeitbasis angemietet werden und beliebig in

Europa eingesetzt werden können. CEVA übernimmt hierbei

auch die Leeranlieferung der gereinigten und die Rückführung

der gebrauchten Container.

Zukunft mit Fokus auf fünf

Auch bei CEVA steht die Zeit nicht still und der Blick geht

stetig voraus – und das mit ambitionierten Zielsetzungen.

Der derzeitige Dreijahresplan setzt den Fokus auf fünf

strategische Prioritäten. Die beiden organisatorischen

Prioritäten liegen in der dedizierten Förderung der Mitarbeiter

und gleichzeitigen Bindung neuer Talente. Des

Weiteren sollen im Rahmen des Projekts UNO Prozesse

im See- und Luftfrachtbereich zunehmend standardisiert

werden. Wachstumsorientierte Prioritäten sind hingegen

das Century Account-Program, welches das Augenmerk

verstärkt auf Großkunden richtet und zunehmend Best-

In-Class-Leistungen anbietet. Ebenso rückt China enger

in das Blickfeld von CEVA. Bereits heute repräsentiert das

Land einen Wachstumsmarkt für das Unternehmen. Bis

2013 soll hier der Marktanteil auf fünf Prozent gesteigert

werden. Schließlich sollen die deutlichen Zuwächse im

Bereich Seefracht-Management des vergangenen Jahres

2010 fortgesetzt werden und das Unternehmen als eines

der Top 5 Seefrachtführer etablieren.


Die Emissions-Manager

Hamburg Süd und Germanischer Lloyd

Hamburg Süd und die Klassifizierungsgesellschaft Germanischer

Lloyd (GL) entwickeln gemeinsam ein innovatives

Daten-Management-System zur systematischen Erfassung

aller umweltrelevanten Schiffsbetriebsinformationen. Der

künftige GL Emission-Manager soll den Unternehmen

eine detaillierte Auswertung und Analyse relevanter Daten

der gesamten Flotte ermöglichen.

Systematische Sammlung. Hamburg Süd hat sich dabei

zum Ziel gesetzt, eine valide Grundlage für die weitere

Reduzierung des Schadstoffausstoßes ihrer eingesetzten

Schiffsflotte zu erzielen. „Bislang gibt es im Markt keinerlei

vergleichbare Möglichkeiten, systematisch alle umweltrelevanten

Informationen der eingesetzten Schiffe zu sammeln

und zu analysieren“, so Dr. Arnt Vespermann, Mitglied

der Geschäftsführung der Hamburg Süd.

Zwei Komponenten. Der GL Emission-Manager wird ab

Anfang 2012 bei der gesamten Schiffsflotte der Hamburg

Süd eingesetzt und neben den umweltrelevanten auch

weitere operative Informationen wie z. B. aktuelle Schiffsposition,

Ladungsmix oder Wetterbedingungen abrufbereit

zur Verfügung stellen. Systemseitig wird der GL Emission-Manager

aus zwei separaten, aber direkt vernetzten,

Teilen bestehen. Der Datenrekorder sammelt an Bord die

Informationen, die automatisch an den zentralen „Green

Server“ beim GL weitergeleitet werden.

HAFEN ROTTERDAM NUTZT ESI

Belohnung für Top 25

Die Port of Rotterdam Authority hat angekündigt,

dass sie in 2011 und 2012 die 25 umweltfreundlichsten

Seeschiffe, die den Hafen anlaufen,

mit einem Preisnachlass auf die Hafengebühren

belohnen will. Die Rotterdamer Hafengesellschaft

ist Co-Initiator des im vergangenen Jahr eingeführten

ESI (Environmental Ship Index). Neben

den niederländischen Häfen setzen auch Häfen

von Antwerpen, Hamburg, Oslo, Kiel und Bremen

auf den Index als Maßstab zur Belohnung umweltfreundlicher

Schiffe.

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4

Norddeutsches

HAFENNEULAND


5

Hafenreport. Der JadeWeserPort hat bereits lange vor seinem Start

für Schlagzeilen gesorgt und zahlreiche Hindernisse waren auf dem Weg

zu meistern. In zehn Monaten, am 5. August 2012, sollen nun die ersten

Meeresgiganten an der neuen Kaje festmachen. ConTraiLo hat

schon jetzt das norddeutsche Neuland betreten.

3

2

1


Die Anreise über die Straße ist denkbar einfach –

trotz der aktuell noch vorhandenen Baustelle am

Ende der A29. Denn die Autobahn endet direkt

vor den Toren des zukünftigen JadeWeserPorts mit Güterverkehrszentrum

und Containerhafen am Jadebusen.

Eine gute Voraussetzung, denn etwa ein Fünftel der hier

umgeschlagenen Warenströme sollen zukünftig im Vorund

Nachlauf über die Straße gehen. Der etwa 60 m hohe

Voslapper Leuchtturm ist hier momentan noch einer der

wohl höchsten Punkte, die ins Auge fallen. Doch schon

in zehn Monaten sollen auf dem neu aufgespülten Land

des Containerterminals die ersten Umrisse von Schiffsgiganten

ähnliche Höhen erreichen. Ein Beispiel: Die

Triple-E-Giganten von Maersk werden eine Bauhöhe von

73 m erhalten. Doch so weit ist es jetzt noch nicht.

Voll im Bauzeitplan

Wenige Meter hinter dem Leuchtturm beginnt es: das

norddeutsche Neuland. Mehr als 45 Mio. m3 Sand haben

die Baumannschaften hier bereits aufgespült und dem

Meer so 360 ha Land für das neue Terminal und die

Logistik-Zone abgewonnen. Die ehemals frei in das Meer

ragende Niedersachsenbrücke mit der Umschlaganlage

von Rhenus Midgard bildet nun mit dem Süddamm des

Geländes den Abschluss zu einer Seite des Geländes. Wer

auf die Baustelle will, muss sowohl im Süden als auch im

Norden zunächst die Sicherheitskontrolle passieren.

Denn nicht erst zum Terminalstart, schon jetzt wird in

Wilhelmshaven Sicherheit groß geschrieben. Kurz hinter

der südlichen Einfahrt ist auf der linken Seite ein eigenes

Betonmischwerk errichtet. Kein Wunder, schließlich wurden

hier in den vergangenen Monaten neben 80.000 t

Stahl und rund einer Mio. Steine auch 80.000 m3 Beton

JadeWeserPort in Zahlen

Kajenlänge: 1725 m

Terminaltiefe: 650 m

Wassertiefe (unter SKN): 18 m

Wendebecken: 700 m

Revierfahrt: 23 Seemeilen

Umschlagkapazität: 2,7 Mio. TEU

Liegeplätze: 4

Containerkrane: MalaccaMax 16 Stück

Straddlecarrier: 68

Bahnverladekrane: 5

1

2

Dipl.-Ing. Axel Kluth, Geschäftsführer der JadeWeserPort

Realisierungs GmbH & Co. KG, an der fast fertigen Hauptkaje.

Kajenquerschnitt: das Bauwerk aus anderer

Perspektive. (Fotos: JadeWeserPort, sh)


verbaut. Die Baumaterialien sind dabei zu einem großen

Teil direkt auf dem Seeweg an den Jadebusen gereist.

Vielfältiges Baugeschehen

Auf dem gesamten Baufeld herrscht eifrige Betriebsamkeit,

denn neben den Infrastrukturbauarbeiten sind auch

Arbeiten für die Suprastruktur angelaufen: Fundamente,

Kanalverlegung, landseitige Kranbahnbalken für die

Brückenkrane oder die letzten Arbeiten an der Hauptkaje.

Täglich ändert sich das Bild und die Wege über die

Baustelle schlagen andere Richtungen ein. Ein Teil der

Oberflächen des 130 ha großen Terminals ist bereits mit

Asphalt befestigt. So konnte sich der zukünftige Tiefwasserhafen

auch schon als Veranstaltungsort für die 7. Nationale

Konferenz oder vor wenigen Wochen für die Freisprechungsfeier

der ersten Hafen-Logistiker zeigen. Auch

die Hauptkaje zeigt sich bereits in ihrer Gestalt.

Zwei Jahre früher als geplant

Obwohl im August nächsten Jahres nur 1000 m Kaje an

den Start gehen, sind bereits jetzt die Betonarbeiten für

die Gesamtlänge von 1725 m abgeschlossen. Genau ein

Jahr nach dem ersten Abschnitt sollen dann auch die

anderen 725 m Kaje in den operativen Terminalbetrieb

gehen. Übrigens ist das Gesamtterminal damit zwei Jahre

früher als ursprünglich angedacht am Start.

Denn die beteiligten Partner haben sich aus wirtschaftlichen

Gründen zwar entschieden, den ersten Abschnitt

statt im November 2011 erst im Sommer 2012 in Betrieb

zu nehmen – gleichzeitig wurde aber das Dreiphasenmodell

auf zwei Bauabschnitte verkürzt. Eine spätere Verlängerung

des Containerterminals und der Kaje wäre

übrigens vom Platz her auch möglich – bis auf ca. 8 km

Länge könnte weiteres Neuland für den Hafen gewonnen

werden. Aber zurück zu der jetzigen Kaje.

Aktueller Kajenbaustand

Auf der Kaje mit vier Schiffsliegeplätzen sind bereits zahlreiche

der 260 Poller und Fender gesetzt – jeweils ein

Doppel aus zwei einzelnen Pollern im Abstand von ungefähr

14 m. Die 92 cm hohen Poller mit einem Kopfdurchmesser

von 80 cm wurden in China produziert und können

einer Zugkraft von 250 t standhalten. Eine hohe Zahl

mit Blick auf die Kajenlänge; Hintergrund hierfür ist die

Sicherheit bei Sturm. So übernehmen die Doppelpoller

auch gleich die Funktion als Sturmpoller – denn würden

diese weiter von der Kajenkante entfernt angebracht,

könnten die Brückenkrane aufgrund der Schiffsleinen

nicht mehr frei verfahren werden. Unter der Oberfläche

befindet sich eine weitere Besonderheit: eine Druckkam-

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3

Der Schlepperhafen

im Norden ist einer der

aktuellen Bauabschnitte.


mer, in die Wasser einströmen kann, sorgt für den Druckausgleich

und entlastet so das Bauwerk.

Über die heutigen Anforderungen hinaus

Der Beton der Hauptkaje ist so stark ausgelegt, dass hier auch

die neueste Generation der Containerbrückenkrane aufgestellt

werden kann. Denn auch hier ist eine Premiere geplant: Die

16 Spezialkrane mit 78 m Auslegerlänge sollen Schiffe mit bis

zu 25 Containerreihen abfertigen können. Den Blick für zukünftige

Entwicklungen beweisen die Realisierer des JadeWeserPorts

an der Kaje auch noch an anderer Stelle. Denn bereits heute

sind bei den Betonbauarbeiten und dem Versorgungskanal die

Vorinstallationen für eine mögliche Landstromversorgung

getroffen. Sobald es gefordert wird, können dann die Restarbeiten

für die alternative Stromversorgung mit relativ geringem

Arbeitsaufwand ohne Störung des Umschlagbetriebs erfolgen.

Wasserseite in Bewegung

Aber nicht nur an Land, auch wasserseitig herrscht auf der

Wilhelmshavener Großbaustelle Bewegung. Die ursprüngliche

Wassertiefe an der Kajenkante lag bei –14 m; in wenigen Mona-

Neues Netzwerk

de.NETexpress

ten soll die Hafensohle bei fast –20 m liegen. Derzeit laufen

daher die Baggerarbeiten für die Liegewanne. Da vor der Kaje

aufgrund der Tide hohe Fließgeschwindigkeiten herrschen,

rechnen die Betreiber mit geringen Unterhaltungsarbeiten für

die Wasserseite. Im Bau befindet sich zurzeit auch der Schlepperhafen,

der im Herbst 2011 mit neun Liegeplätzen fertiggestellt

sein soll. Auswirkungen hat das neue Terminal auch auf

die Kurslinie der Fahrrinne: Sie wird verlegt.

Heiße Phase für Logistik-Zone

Um der Schifffahrt die neue Kurslinie anzuzeigen, ist daher auch

eine neue Richtfeuerlinie notwendig. Die neue Anlage besteht

analog zur bisherigen aus einem Ober- und einem Unterfeuer

und wurde bereits im Mai gesetzt. Mithilfe eines Schwimmkrans

wurden am Nordweststrand des Jappensands das neue Unterfeuer

und rund 1,5 km weiter südlich, im zentralen Bereich von

Jappensand, das Oberfeuer postioniert. Das 21 m hohe Unterfeuer

hat ein Gewicht von ca. 38 t; die Höhe des rund 62 t

schweren Oberfeuers beträgt 44 m. Auch für die 160 ha große

Logistik-Zone gehen die Arbeiten mehr und mehr in die

heiße Phase. Im Oktober beginnt die Nordfrost-Unternehmens-

„Geradezu perfekt: die neuen intermodalen

Verbindungen für mein Expressgut.“

„Was gestern noch Nacht für Nacht auf der Straße unterwegs war,

setze ich heute auf die Bahn. Denn mit den Verbindungen des neuen

Netzwerks de.NETexpress macht mir Kombiverkehr die Verlagerung

von der Straße auf die Schiene ganz einfach: Erst spätabends am

Terminal sein und tags darauf frühmorgens die Wechselbehälter

mit eiligem Gut wieder abholen, um sie schnellstens über das

nahegelegene Hub regional zu verteilen. Garantiert mit hoher

Pünktlichkeit.

Das ist für mich mehr als ein Transport!“


5

4

Am Voslapper Leuchtturm steht

bereits ein Straddlecarrier – bald

rollen 68 Geräte übers Terminal.

An der Verstellgruppe setzte das Team unterstützt

von einem Hubschrauber die Masten und Signale.

gruppe mit dem Bau ihres Tiefkühl- und Frischeterminals.

Hier ist auch der Sitz der Einfuhruntersuchungsstelle für

die veterinär- und pflanzenschutzamtliche Kontrolle vorgesehen.

Auch für die anderen Flächen im Güterverkehrszentrum

JadeWeserPort laufen Ansiedlungsverhandlungen.

So haben z. B. mehrere Dienstleister Interesse an

dem geplanten Truck-Service-Center bekundet. Da das

Auswahlverfahren noch läuft, nimmt die JadeWeserPort

Logistics Zone noch Angebote entgegen.

Alles zeitlich im Gleis

Der Weg am Norddamm entlang führt schließlich vorbei

an der 16-gleisigen Vorstellgruppe, wo die Gleise und

41 Weichen verlegt sind. Im Hintergrund steht bereits

ein Gebäude: für den Betreiber der Hafenbahn, NPorts.

Die Flächen in der Logistik-Zone können bei Bedarf ebenfalls

an das Schienennetz angeschlossen werden. Ende

August setzten die Bauteams innerhalb von zwei Tagen

hier insgesamt 149 Beleuchtungsmasten mit je 12 m

Höhe und 31 Signale mit 6 m Höhe mithilfe eines

Hubschraubers. Für den Umstieg von der Straße auf die

Schiene ist auf 75.000 m2 Terminalfläche eine Verladestation

mit sechs Ladegleisen und fünf Kranen für den Kombinierten

Verkehr vorgesehen.

Mit Spannung erwartet

Die viel diskutierte Anbindung des Hafens über ein 4 km

langes Gleis an die DB-Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven

ist ebenfalls fertig. Mit dem Bahnanschluss ist eine

wichtige Weiche für den Hafen gesetzt. Zwischen Vorstellgruppe

und Anbindungsgleis führt der Weg zur nördlichen

Baustellenausfahrt auf die Straße – zurück zum

Startpunkt der Rundfahrt – auf die A29.


Unter Wasser heben

LGH GmbH unterstützt Josef Möbius AG

Am JadeWeserPort entsteht derzeit nicht nur der neue Containerhafen

– auch für ein neues Steinkohlekraftwerk laufen die

Arbeiten an der Nordseeküste. Für das Absenken von zwei Kühlwasserrohren

ist dabei auch die passende Hebetechnik für den

Unterwassereinsatz gefragt.

Spezialeinsatz. Im Jahr 2013 soll das neue Steinkohlekraftwerk

am Seehafen in Betrieb gehen. Die Josef Möbius Bau-AG ist Teil

der Arbeitsgemeinschaft, die mit dem Bau des Kühlwassersystems

beauftragt wurde. Für das System mussten auch zwei

Kunststoff-Kühlwasserauslaufrohre 1 km vor der Küste im Meer

auf 10 m Tiefe herabgesenkt werden. Die Rohre sollten dabei

unter Wasser am oberen Rohrende in ein Stahlbetonwiderlager

eingebettet und am unteren Rohrende mit einem bereits gelegten

Rohr verbunden werden. Mit ihrem modularen Spreizensystem

hatte die LGH GmbH die passende Hebetechnik zur

Unterstützung des Vorhabens in ihrem Vermietangebot.

Mietlösung mit Vorteilen. Kai-Oliver Henze, Projektleiter

bei der Josef Möbius Bau-AG, erklärt zum Projekt: „Bereits zu

Beginn der Planung wussten wir, dass dafür ein Spreizensystem

notwendig war. Der Kauf eines Systems nur für diese Projekt

wäre aber alles andere als wirtschaftlich gewesen und so haben

wir uns die LGH GmbH mit ins Boot geholt.“

Die Hebeaufgabe. Die Rohre sind nicht linear gebaut, sondern

haben Knicke im Verlauf. Ein Rohr hat dabei ein Gewicht von

45 t, einen Außendurchmesser von 3,60 m und eine Länge von

48 m. Nur mit einem modularen Spreizensystem konnte nach

Unternehmensangaben Rohrstabilität gewährleistet werden.

Denn so waren die Höhenunterschiede beim Einbau unter Wasser

zu meistern. Zusätzlich mussten die unteren Rohrenden

Software für die integrierte und elektronische

Speditions- und Zollabwicklung (ATLAS, Europa)

Die Rohre haben Knicke im Verlauf und wiegen je 45 t

bei 48 m Länge und 3,60 m Außendurchmesser. (Foto: LGH)

beschwert werden, damit beim Wechselspiel von Ablassen und

Wasserauftrieb keine Schräglage auslöst werden würde.

Die Lösung. Das Projekt hatte eine Vorlaufzeit von vier Monaten.

Gemeinsam mit Statikern, den Experten der Josef Möbius

AG und den Spezialisten von LGH wurde die Hebelösung ausgearbeitet.

Die Kühlwasserrohre wurden auf einem Ponton an

die vorhergesehene Stelle im Meer gezogen, dort in Stellung

gebracht, mit einem Schwimmkran angehoben und schließlich

an der richtigen Position ins Wasser abgelassen. Für das Heben

und Ablassen der Rohre lieferte LGH ein 110-t-Spreizensystem

mit 30 m Länge, drei Stirnradkettenzüge mit 32 und mit 20 t

Tragfähigkeit, drei Tragegurte mit 20 t Tragfähigkeit und dazu

Rundschlingen mit 70, 35 und 25 t Tragfähigkeit sowie Schäkel

mit 35 und 20 t Tragfähigkeit.

Mattentwiete 2, 20457 Hamburg, Telefon: +49 40 37 003-0, Fax: +49 40 37 003-370, info@dakosy.de, www.dakosy.de


Krantechnik goes offshore

Kranservices. Spezielle Krananlagen spielen auf Containerterminals eine entscheidende

Umschlagrolle. So auch bald am JadeWeserPort. Besondere Krantechnik findet sich im

Hafen von Wilhelmshaven, aber auch an anderer Stelle – in direkter Nachbarschaft.

40 ConTraiLo 9/2011

(Fotos: TKMSS)

Krantechnik hat beim Unternehmen

ThyssenKrupp MillServices

& Systems GmbH (TKMSS) lange

Tradition. Schon seit Jahren gilt der Bereich

Anlagenservice in der Stahlbranche

als Partner für die Instandsetzung

und Neumontage von Transport-, Sonder-

und Portalkranen. Nun machen sich

die Oberhausener auch einen Namen für

Krane im Offshorebereich. Ein aktuelles

Beispiel ist ein Gipssilokran für ein Steinkohlekraftwerk

in Wilhelmshaven.

Neben dem JadeWeserPort

Das Besondere an diesem Modell: Es fährt

auf einer runden Kranbahn. Die Krananlage

dient der Wartung von Gebläsen

und Antrieben in der obersten Siloetage.

Dank seines speziellen Aufbaus besitzt der

Kran die Fähigkeit, durch eine Montageöffnung

in der Silowand Lasten vor dem

Silo aufzunehmen und hinein zu heben.

Der Schwesterkran für ein bauähnliches

Silo in Rotterdam wurde im August ausgeliefert

und aufgrund der engen Zeitschiene

innerhalb von einem Tag montiert.

Zurück zum Anfang

Doch zurück zum Beginn der Krantechnik

für den Offshorebereich. Alles begann

Ende 2009, als die J.D. Neuhaus

GmbH & Co. KG aus Witten Kontakt zu

TKMSS aufnahm und kleinere Stahlbauaufträge

für Brückenkrane im Offshorebereich

anfragte. Beide Seiten kamen ins

Gespräch und schnell wurde klar, dass


J.D. Neuhaus auch die Engineering-Kompetenzen

von TKMSS nutzen wollte.

Vier auf einen Streich

So begannen die Konstruktionsexperten

aus der Technik in Oberhausen Anfang

2010 mit den Vorbereitungen für vier

Offshorekrane zur Ankerkettenwartung.

Die Herausforderung hierbei waren die

Anforderungen an Werkstoff und Verarbeitung:

Die Krane müssen nicht nur

in der Lage sein, bis zu 25 t schwere Teile

des Ankerkettenspannsystems heben

und halten zu können, sondern das auch

noch trotz schlechtem Wetter und Seegang

bis Windstärke zehn. Dazu kam die

Vorgabe des Explosionsschutzes auf einer

Bohr- und Produktionsplattform, was mit

nicht funkenreißender Bronzeplattierung

gelöst wurde. J.D. Neuhaus schickte eigens

Auditierer von Bureau Veritas und

Det Norske Veritas nach Oberhausen, um

die Stahlbaufertigung produktionsbegleitend

zu überprüfen und zu überwachen.

Erfolg mit Folgen

Die Qualität der Ausführung überzeugte.

Ein Auftrag für vier weitere Krane war die

Folge, einer davon für den „Christmas

tree“ bei Offshorebohrungen. In diesem

Fall gab es eine sehr enge Terminschiene

inklusive Zertifizierung; heute ist der Kran

bereits auf der Plattform vom Typ Aker

H6E im Einsatz. Die anderen drei Krane

ThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH

TKMSS ist ein technischer Dienstleister mit besonderem Know-how in der Metall

erzeugenden und verarbeitenden Industrie, aber auch in anderen Branchen mit

komplexen Produktionsprozessen. Das Portfolio reicht über die gesamte Wertschöpfungskette

der Kunden – vom Schlacken-Management über die innerbetriebliche

Logistik, Produktionsunterstützung und Instandhaltung bis hin zu Projektgeschäft

und Verpackung. Die Kunden können so komplette Servicekonzepte aus

einer Hand nutzen. Auf allen angebotenen Dienstleistungsfeldern zeichnet sich das

Unternehmen dabei nach eigenen Angaben mit 24-Stunden-Einsatzbereitschaft

und hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit und Umweltschutz aus, mit international

zertifizierten Sicherheits- und Qualitätsstandards.

gingen nach Südafrika, wo sie für solches

Aufsehen sorgten, dass zwölf weitere Anfragen

folgten. Darunter eine Expressbestellung

von BP für einen Werkstattkran

zur Montage auf einer Plattform in Korea.

„Die Resonanz war großartig“, bestätigt

Stefan Biniszkiewicz, Projektleiter bei

TKMSS. „Aber nicht ganz unerwartet. Unser

Alleinstellungsmerkmal ist, dass jede

Oberfläche optisch auf Risse und Korrosion

überprüfbar ist. Das minimiert den

Wartungsaufwand um ein Vielfaches.“

Das Gesamtprogramm für Krane

Von der Konstruktion inklusive statischer

Berechnungen über die Fertigungsaufsicht

bis hin zur Zertifizierung ist TKMSS

in der Lage, Brückenlaufkrane, Portalund

Halbportalkrane in Vollwand- und

Fachwerkkonstruktion sowie Kranbahnträger

im Turn-Key-Lieferprogramm anzubieten

– einschließlich Detail- und Basicengineering,

elektrische Ausrüstung

sowie Montage und Inbetriebnahme.

Das Know-how reicht vom kompletten

Kranservice über Kranumbauten, die Sanierung

von Krananlagen bis hin zum

Neubau von schweren Sonderkranen und

deren Abnahme. Notwendige Vorableistungen

wie z. B. Planung, Berechnungen,

Dokumentation, Zertifizierung, Herstellung

und Beschaffung können komplett

durch ThyssenKrupp MillServices & Systems

erbracht werden.

Hausmesse: 11. 10. 2011


Hafenreport

PORT-MANAGEMENT-SYSTEME

Digitale Unterstützung

Für den effizienten Terminalbetrieb sind heutzutage

nicht nur die Infrastruktur, Fachkräfte und moderne

Geräte am Kai und im Yard wichtig. Auch die datentechnische

Anbindung ist ein Element. Für den JadeWeser-

Port hat das Unternehmen Inplan den Auftrag zur Lieferung

einer Port-Management-Software erhalten. Die

Inplan-Software soll dem neuen Tiefwasserhafen ein

breites Spektrum an Funktionen bieten, wie beispielsweise

die Schiffsanmeldung, Koordination und Erfassung

der Leistungen sowie deren komplette Abrechnung

und ein umfangreiches Berichtswesen. Inplan

ist auf Software für Hafen-, Umschlag- und Beschaffungs-Logistik

spezialisiert.

(Foto: © Marko Greitschus/PIXELIO)

BAUEN IN GROSSEN DIMENSIONEN

Bauherrenhaus

Container spielen am JadeWeserPort nicht

erst ab August 2012 eine tragende Rolle.

Denn schon für die gesamte Bauzeit haben

spezielle Boxen einen Anteil für den Projekterfolg

übernommen – wenn auch in anderer

Form. Am Tiefen Fahrwasser 9 – direkt vor

den Baustellentoren steht sie: eine blaue

Baucontaineranlage, die auf den ersten Blick

kaum wie ein Gebäude auf Zeit anmutet.

Doch genau das ist die Aufgabe der dreistöckigen

Anlage. Denn sie schafft Raum für

die Baubeteiligten in unmittelbarer Projektnähe.

Denn Großbaustellen wie der Jade-

WeserPort sind heutzutage wahre Mega-

42 ConTraiLo 9/2011

projekte – ein meisterliches Zusammenspiel

aus Ingenieurskunst, Logistik und modernen

Bauverfahren.

Optimale Koordination und reibungslose Abläufe

sind Voraussetzungen für den Erfolg

eines Projekts. Um eben diese zu gewährleisten,

sind zum Teil Maßnahmen erforderlich,

die selbst schon wie ein kleines Megaprojekt

anmuten. So auch die Errichtung eben jener

Baucontaineranlage. Das dreistöckige „Containerdorf“

direkt am Deichkamm haben die

Spezialisten von SANI aus dem schleswigholsteinischen

Borgstedt errichtet. Während

der Bauzeit beherbergt die Anlage die

gesamte Bauleitung. Neben der üblichen

Ausstattung mit eigenen Treppenhäusern

und Flurverbindungen sowie Sanitäreinhei-

Prüfung bestanden

Erste Fachkräfte für Hafen-Logistik

EUROGATE

und ma-co bilden

für den Betrieb

des CT Fachkräfte

aus.

(Foto: VIELMO/

EUROGATE)

Genau ein Jahr vor der Eröffnung des EUROGATE Container

Terminals Wilhelmshaven fand auf dem zukünftigen

Hafengelände die Freisprechungsfeier der ersten

ten und Anschlüssen für Wasser, Elektrizität

und Datenverkehr, verfügt die Anlage zusätzlich

über eine eigene Warmwasserzentralheizung

und eine Klimatisierungsautomatik.

Doch SANI verfügt auch über ein eigenes

Containerwerk. Hier werden nicht nur verschiedene

Formen von Containern hergestellt,

sondern auch Containeranlagen modernisiert.

So auch bei der JadeWeserPort

Realisierungs GmbH. Nach der grundlegenden

Sanierung der Container mit neuer Lackierung,

neuer Elektrik, neuen Böden und

einem Neuaufbau der Sanitäreinheiten wurde

auch diese zweite Anlage installiert. Fast

2000 m2 Bruttofläche stehen so für die

Bauleitung und Koordination zur Verfügung

– und tragen zum Erfolg des Projekts bei.


Lehrgangsgruppe statt. 57 Umschüler haben im Juni ihre

IHK-Prüfung zum Hafen-Logistiker nach Abschluss einer

zweijährigen theoretischen und praktischen Ausbildung

erfolgreich bestanden. An der Freisprechungsfeier nahm

auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode teil.

Zunächst in Hamburg. Die frischgebackenen Fachkräfte

für Hafen-Logistik, die zusätzlich die Großgeräteprüfung

bestanden haben (insgesamt 55) haben von EUROGATE

einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Bis zur Eröffnung

des EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven

werden sie in einer Übergangslösung am EUROGATE

Container Terminal Hamburg eingesetzt und können

dort weitere praktische Erfahrungen sammeln.

Gemeinsames Konzept. 154 Umschülern steht die Prüfung

bis Ende 2012 noch bevor. Die Umschulung führt

EUROGATE in Kooperation mit ma-co maritimes competenzcentrum

durch. Die Auswahl der Bewerber fand in

Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Wilhelmshaven

statt. Teil der praktischen Ausbildung ist unter anderem

der „Führerschein“ für das Bedienen von Großgeräten

wie Containerbrücken oder Straddlecarrier.

Hintergrund EUROGATE. Die Containerterminal-Logistik-Gruppe

betreibt gemeinsam mit Contship Italia neun

Containerterminals von der Nordsee bis zum Mittelmeer.

Neben dem Seeterminal in Wilhelmshaven baut die Gruppe

in Russland in Ust-Luga einen weiteren Standort auf.

Vor dem JadeWeser-

Port entstand

gleich ein richtiges

Containerdorf.

(Foto: SANI)

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HAFENGEWAND


im Wandel

Ausbauprojekt. Im Linzer

Hafen herrscht Bewegung

– und zwar derzeit nicht

nur beim Umschlag

von Gütern selbst.

Denn seit August laufen

die Arbeiten zur teilweisen

Hafenverlandung für

das Projekt Logistik-Park

auf Hochtouren.

Blick ins Jahr 2012:

Mit der Teilverlandung

von Wasserflächen

gewinnt der Linzer Hafen

mehr als 6 ha Fläche.


Der Logistik-Park ist ein langfristiges

Projekt, mit dem das Handelshafenareal

aus logistischer

Sicht noch mehr an Bedeutung gewinnen

soll. Ziel ist die Schaffung von zusätzlichen

Logistik-Flächen und die Erhöhung

der Umschlagmengen im Linzer

Hafen. Dank seiner geografischen Lage

und der trimodalen Anbindung bietet

der Linzer Hafen Potenziale für Logistik-

Aktivitäten. Die Fläche des geplanten Logistik-Parks

umfasst in etwa 66,5 ha, eingegrenzt

vom ehemaligen Schiffswerftgelände

und der Industriezeile. Die drei

Handelshafenbecken haben derzeit ein

Ausmaß von rund 23,6 ha.

Historischer Hafen mit neuem Gesicht

Der Linzer Hafen wurde ursprünglich als

Versorgungshafen für die Großindustrie

gebaut. Für heutige Anforderungen ist er

viel zu groß, erklärt die LINZ AG. Wasserflächen,

Senkrechtverbauungen, Gleise

und Teile der Lagerhäuser sind auf die

Beschäftigungslage vor 1960 ausgelegt.

Daher ist der Plan, einen Teil der überdimensionierten

Wasserflächen zu verlanden

und so ca. 6,2 ha Neuland zu gewin-

46 ConTraiLo 9/2011

Bereits im Dezember

soll die neue Tiefkühlhalle

West den

Betrieb aufnehmen.

nen. Für Ersatz- und Erweiterungs-Inves-

titionen benötigt die LINZ AG HAFEN von

diesen 3,2 ha, während ca. 3 ha als Erweiterungsfläche

für bestehende bzw. neue

Kunden an der Industriezeile bleiben.

Bekanntes Verfahren

Verlandungen von Wasserflächen sind

sowohl bei Seehäfen als auch Binnenhäfen

übliche Verfahren zum Landgewinn

– und das auch international. So wurden

auf diese Art z. B. Landgewinne in den

Häfen Wien, Regensburg und Duisburg

(Fotos: LINZ AG)

erzielt, ohne Beeinträchtigung der Kapazitäten

für den Umschlag.

Trotz Teilverlandung ist mit den verbleibenden

Wasserflächen die notwendige

Umschlagkapazität des Handelshafens

laut LINZ AG HAFEN nicht nur gesichert.

Da die vorhandenen Lagerflächen derzeit

zu 100 Prozent ausgelastet sind und auch

das Containerterminal an seine Grenzen

stößt, ist die Verlandung sogar eine Voraussetzung

für mehr Umschlag.

Bewegte Massen

Mit der Ansiedlung von logistikaffinen

Firmen ist auch eine Steigerung des Wasserumschlags

geplant. Für die Teilverlandungen

im Linzer Hafen sind Investitionen

von 10,8 Mio. Euro erforderlich. Das

für die Ausgleichsfläche zur Verfügung

stehende Areal, die so genannte „Ottensheimer

Marktau“, weist eine Fläche von

ca. 15 ha auf und wurde im Winter gerodet.

Rund 800.000 m3 Erdmassen gilt

es, bei dem Projekt zu bewegen. Während

ca. 665.000 m3 Sand/Kies zu den

Hafenbecken transportiert werden, werden

etwa 115.000 m3 Feinsedimente in

der Donau verklappt. Weitere 20.000 m3 entfallen auf Deckwerke aus Wasserbausteinen,

die abgetragen und transportiert

werden. Der Materialtransport per Schiff

erspart rund 60.000 Lkw-Fahrten.

Pro Tag sind – je nach Wasserstand und

Leistungsfortschritt – zwischen fünf und

acht Fahrten geplant. Vier bis zwölf


Momentaner Bauzeitplan

Rodung und Erdarbeiten Marktau . . . . . . . . . . . . . .Januar 2011 bis November 2012

Verlandung Hafenbecken 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .August 2011 bis Dezember 2011

Verlandung Hafenbecken 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Dezember 2011 bis August 2012

Verlandung Hafenbecken 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .August 2012 bis Dezember 2012

Wiederaufforstung Marktau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2010 bis 2012

Neubau Tiefkühlhalle West . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .April 2011 bis Dezember 2011

Ausschreibungen Erweiterung CT . . . . . . . . . . . . . . .Januar 2012 bis Juni 2012

Bauarbeiten zur Erweiterung CT . . . . . . . . . . . . . . . .Juli 2012 bis Dezember 2013

Mann bedienen jeweils die Flotte. Insgesamt

absolvieren die Schiffe so rund 1200

Fahrten. Auf der Ottensheimer Seite entsteht

ein neuer Anlegebereich für Schiffe

mit einer Gesamtlänge von ca. 400 m.

Hierfür werden bei den Bauarbeiten neue

Poller, Fertigteilstiegen ebenso wie Beleuchtungsmasten

inklusive etwa 1,5 km

Kabelbau hergestellt.

Im Hafenbecken 3 werden Spundwände

mit einem Gesamtgewicht von ca. 670 t

verbaut und mit Gurtungen mit einer

Gesamtlänge von über 340 m stabilisiert.

Darüber hinaus werden über 90 Ankerpfähle

und Totmann-Anker hergestellt.

Mit schwerem Gerät

Für die Verlegung von Entwässerungsleitungen

mit über 700 m Gesamtlänge und

einem Durchmesser bis 0,50 m kommen

Bagger mit einem Einsatzgewicht von

bis zu 30 t zum Einsatz. Auf dem Wasser

sind die MS Wallsee und ein Baggerponton

mit einem Hydraulikbagger mit etwa

90 t Einsatzgewicht im Einsatz. Auch vier

Transportbargen sowie eine Hydraulik-

schute gehören zum geplanten wasserseitigen

Bauprojektequipment. Sie haben

mit einer Länge von 70 m eine Kapazität

von 2000 t. Die Hydroklappschute

mit etwa 300 m Länge kann ca. 600 t

laden. Auf dem 120 m langen Baggerschiff

„Die Drei Gebrüder“ befindet sich

ein Hydroseilbagger mit 200 t Einsatzgewicht.

Die Schubschiffe sind ca. 35 m

lang. Die Eigengewichte der eingesetzten

Schiffe liegen je nach Schiffstyp zwischen

100 und 1000 t.

Geräteeinsatz an Land

An Land kommen zwei 8,25 m lange Erdbauschubraupen

mit einer Schildbreite

von über 4 m und 50 t Gewicht zum Einsatz.

Gleiches gilt für einen fast 12 m langer

Kettenbagger. Das Projekt Logistik-

Park beinhaltet unter anderem den Bau

einer neuen Tiefkühlhalle, die bereits im

Dezember 2011 in Betrieb gehen könnte.

Das Containerterminal soll ebenfalls erweitert

werden. Bis Dezember erwartet

die LINZ AG die Genehmigungen der Behörden,

sodass nach der Ausschreibung

der Baubeginn für Juli 2012 und die Fertigstellung

für Dezember 2013 geplant ist.

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aut aus

Porträt. Ein Hafen mit Herz, Historie und Hightech: Das Bonner Rheinterminal

ist in Bewegung. Trotz seiner langen Tradition – der Hafen ist seit 1907 familiengeführt

– achten die Betreiber am Rheinkilometer 568 nach eigenen Angaben strikt darauf,

dem Wettbewerb stets eine Schiffslänge voraus zu sein.


Seit dem Jahr 2008 werden hier insgesamt

16 Mio. Euro in die Erweiterung

investiert, die 2012 abgeschlossen

sein soll. Die Transportanforderungen

sind dabei vielfältig: „Wir transportieren

alles, was man sich vorstellen kann. Und

auch alles, was man sich nicht vorstellen

kann – es gibt kein zu groß, zu schwer, zu

kompliziert“, so Geschäftsführer Alfons

Am Zehnhoff-Söns.

Möglichkeiten an Mittelrheinschiene

Die Güter, die in Containern am Bonner

Hafen umgeschlagen werden, reichen

vom klassischen Stückgut bis zum Massengut,

von Kunststoffgranulaten bis zu

Maschinenbauteilen und Handelsgütern,

von Erzen über Mineralien bis zu Quarzsand.

Die Schiffe machen direkt am Strom

fest. Als offener Rheinhafen und als freies

Terminal, das mit verschiedenen Rheinreedern

zusammenarbeitet, bietet Bonn

auf 65.000 m2 hafenaffinen Flächen verschiedene

Vorteile. Über 50 An- und Ab-


Für das operative

Geschäft im Bonner

Hafen ist das

Unternehmen

Am Zehnhoff-Söns

Ansprechpartner.

fahrten pro Woche zu und von den Überseehäfen

in Rotterdam, Antwerpen und

Amsterdam machen ihn nach eigenen

Angaben als letzten Ladehafen auf der

Mittelrheinschiene mit direkter Verbindung

nach Rotterdam und Antwerpen

attraktiv für Kunden aller Branchen.

Regional und global

Die Bonner Hafenbetriebe GmbH Bonn

(BHB) ist der Betreiber des Hafens und

ein Zusammenschluss der Am Zehnhoff-

Söns GmbH sowie der Stadtwerke Bonn.

Am Zehnhoff-Söns ist für den operativen

Bereich verantwortlich und dabei

sowohl regionales Logistik-Unternehmen

als auch gleichzeitig ein Global Player mit

Joint Ventures in Asien.

Inzwischen ist der Mitarbeiterstamm auf

über 180 Menschen angewachsen; regelmäßig

wird in verschiedenen Berufen ausgebildet.

Multimodale Container-Logistik

steht neben nationaler und internationaler

Komplettladung, Lagerung, Überseeverkehren

und Zollabwicklung im Mittelpunkt

der Aktivitäten.

Das logistische Equipment

Mittels IT-gestützter Containerbrücken

und Multifunktionskranen sowie einer

IT-gebundenen Stellplatzverwaltung ist

ein schneller Umschlag möglich – mehr

als 85 Prozent der Container werden im

Kombinierten Verkehr transportiert. Kunden

können dabei aus den verschiedenen

Containerarten vom 20’-Flatcontainer bis

zum 45’-Highcube wählen. Etwa 60 Prozent

der Güter werden in 40’-Containern

transportiert, rund 40 Prozent in 20’-

Containern. Die dazugehörige Lkw-Flotte

besteht zum Großteil aus unternehmenseigenen

Fahrzeugen und verfügt über 120

Zugmaschinen und 180 Chassis.

Bei der Erweiterung des Bonner Hafens

wird ein Schwerpunkt auf Transporte

im Kurzstrecken-Seeverkehr, dem Short-

Sea-Shipping, gelegt. Die intermodale

Transportkette „Lkw – Binnenschiff – Küstenmotorschiff“

punktet, wie Am Zehnhoff-Söns

erklärt, insbesondere durch


Zuverlässigkeit, hohe Kapazität und ökologische

Aspekte. Als Logistik-Dienstleister

direkt am Rhein verbinden die

Bonner mit einer umweltverträglicheren

Alternative zum Direkt-Lkw so das

Mittelrheingebiet mit Europa.

Schwergewicht Sankt Petersburg

Auch ganz spezielle Aufträge kommen

bei Am Zehnhoff-Söns nicht zu kurz. Aus

Sankt Petersburg in Russland machte sich

Ende Juli ein schwerbeladenes Güterschiff

auf den Wasserweg. Mit dem Küstenmotorschiff

ging es nach Rotterdam,

von dort aus per Binnenschiff Richtung

Bonner Rheinterminal, wo bereits Lkw

bereitstanden – auch dieser komplette

Ablauf wurde von Am Zehnhoff-Söns

organisiert. An Bord waren über 90 Stahlbrammen

mit einem Gesamtgewicht von

Zufrieden mit der kombinierten Transportlösung über Wasser und Straße (v. l.):

Gregor Söns, Hartmut Tamke, Roland Haas und Gerd Thiebes. (Fotos: Am Zehnhoff-Söns)

mehr als 3000 t. Benötigt wurden die je

9 m langen Stahlblöcke in Königswinter

im Rhein-Sieg-Kreis – mit einem Einzelgewicht

von 32 t pro Stück keine leichte

Transportaufgabe. „Uns war besonders

wichtig, diesen Transport nicht nur sehr

sicher, sondern auch möglichst umweltverträglich

durchzuführen“, erklärt Gre-

Kombinierter Verkehr Schiene-Straße: 700 Waggons · 1.500 Wechselbehälter · 60 Ganzzüge pro Woche

Im intermodalen Verkehr ist

die Ökobilanz noch in Ordnung.

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Umweltaspekt stärkt auch

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Exotische Transportaufträge gehören

auch zum Geschäft.

gor Söns, Geschäftsführer von Am Zehnhoff-Söns.

Prokurist Gerd Thiebes dazu:

„Short Sea reduziert Umweltbelastungen

und entlastet das Budget. Es wäre wünschenswert,

wenn noch mehr Unternehmen

aus der Region diese Chance erkennen

und nutzen würden.“

Service und Infrastruktur

Bei der Verladung des ungewöhnlichen

Stückgutes vom Binnenschiff auf Lkw waren

auch die Chefs des Warmwalzwerkes

Königswinter, Dipl.-Ing. Hartmut Tamke

und Roland Haas, anwesend. „Wir haben

diese Aufgabenstellung mit verschiedenen

Häfen besprochen und uns dann für Bonn

entschieden. Ausschlaggebend war neben

dem zuverlässigen Service die sehr gute

Infrastruktur, die der Rheinhafen bietet“,

so Tamke. Haas ergänzt: „Bisher hat alles

reibungslos funktioniert – deshalb wird

dies nicht der letzte Transport sein, bei

dem der Bonner Hafen unser Logistik-

Partner ist. Knapp 100 weitere Stahlbrammen

werden momentan in Sankt Petersburg

für uns auf den Weg gebracht.“

Verladen werden die Stahlbrammen

mittels der Bonner Containerbrücke. Per

Lkw geht es ab dem Terminal mit jeweils

einer Stahlbramme beladen, die fast das

Doppelte wie der Lkw selbst wiegt, auf

den gut 15 km langen Weg nach Königswinter,

wo die Schwergewichte im Warmwalzwerk

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Automotive, Hoch-, Tief-, Metall- und

Maschinenbau weiterverarbeitet werden.

Chinesischer Elefant auf Reisen

Ebenso gab es in Bonn jüngst noch einen

anderen Exoten zu sehen: Ein aus China

importierter Steinelefant mit einer Höhe

von über 2 m und einem Gewicht von

mehr als 6000 kg, der für seinen weiteren

Transportweg fertig gemacht wurde

– die komplette Transportorganisation

ab China inklusive Containerentladung,

Stripping am Hafen und Zustellung obliegt

dabei den Bonner Spezialisten. „Wir

haben bis jetzt noch jeden Spezialauftrag

sicher ans Ziel gebracht“, schmunzelt Am

Zehnhoff-Söns.

Eine Flotte mit mehr als 120 Zugmaschinen ist auch auf Straßen unterwegs.


Prof. Dr.-Ing.

Raimund

Klinkner.

(Fotos: BVL)

„Faktenlage versus Gefühlslage“

Kommentar zum Logistik-Indikator vom BVL-Vorstand

Die Hochkonjunktur in der deutschen

Logistik-Wirtschaft hat sich laut dem Logistik-Indikator

auch im dritten Quartal

fortgesetzt, allerdings deutet sich für die

weiteren Geschäftsaussichten eine etwas

ruhigere Gangart an. Prof. Dr.-Ing. Raimund

Klinkner, Vorsitzender des BVL-

Vorstandes, hat einen Kommentar zum

Logistik-Indikator verfasst.

Klinkner: „Faktisch stehen alle betriebswirtschaftlichen

Indikatoren, die zur Ermittlung

des Logistik-Indikators erhoben

werden, deutlich im expansiven Bereich.

Supply-Chain-Manager aus Industrie und

Handel heben besonders die Verfügbarkeit

und die Auslastung von Kapazitäten hervor,

loben Nachfrage und relative Preisentwicklung.

Es wird Personal eingestellt

und investiert. Die Logistik-Dienstleister

sind mit der Kapazitätsauslastung zufrie-

Tradition trifft Innovation

Logistik-Dienstleister: Erwartungen

Saldo der expansiven Antworten in Prozent aller Befragten, Erwartungshorizont: 12 Monate

Abbau

schlechter

schlechter

–100 % –50 % 0 %

50 %

100 %

den, ebenso mit der Geschäfts- und Auftragslage.

Die Auftragseingänge aus dem

In- und Ausland sind gestiegen, wenn

auch weniger stark als im Vorquartal. Nun

spielen neben Fakten aber auch Emotionen

eine große Rolle: Auffällig ist, dass die

Erwartungen für die nächsten zwölf Monate

bei Industrie und Handel schon seit

einem Jahr verhaltener angegeben werden

als die Lage. Gegenüber dem letzten Quartal

knickt der Wert wahrnehmbar ein. Zusätzlich

fallen die Erwartungen auch bei

den Logistik-Dienstleistern hinter die Lageeinschätzung

zurück.

Sind dies Frühindikatoren für eine Trendwende?

Oder gar eine sich selbst erfüllende

Prophezeiung? Zumindest sind gefühlte

Unsicherheiten geeignet, faktische

Volatilität zu erzeugen. Dass sich in einem

Umfeld finanzpolitischer Probleme und

2011–Q3 2011–Q2 2011–Q1 2010–Q4

Abbau Sachkapazitäten

Aufbau

Personaleinsatz

Auftragslage

Geschäftsentwicklung

Aufbau

besser

besser

bei Turbulenzen an den Aktienmärkten

die Erwartungen eintrüben, ist verständlich.

An der soliden Verfassung des Wirtschaftsbereichs

Logistik in Deutschland

hat sich jedoch nichts geändert: Der Gesamtindex

liegt mit 146 Punkten deutlich

im expansiven Bereich oberhalb der neutralen

Linie von 100 Indexpunkten und

hat gerade einmal zehn Punkte gegenüber

dem zweiten Quartal nachgegeben.

Die Logistik in Deutschland erfreute sich

ein knappes Jahr lang einer besonders positiven

Konjunktur. Diese ist nicht gebrochen,

aber sie erfordert jetzt besonders

sensibles Agieren. Robuste und flexible

Lieferketten sowie Wachsamkeit gegenüber

den globalen Entwicklungen sind

die richtigen Werkzeuge. Darüber werden

Fach- und Führungskräfte beim 28. Deutschen

Logistik-Kongress diskutieren. Das

von der BVL vor Jahresbeginn gewählte

Kongressmotto ‚Flexibel, sicher, nachhaltig‘

bekommt in diesem Zusammenhang

beinahe prophetische Züge.“

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Gespräche

AN DER SPREE

Veranstaltungstipp. Zwei Podiumsdiskussionen, vier Exkursionen, acht Hauptvorträge,

und 16 Fachsequenzen – das Programm des Deutschen Logistik-Kongresses verspricht

auch 2011 abwechslungsreiche Tage für die Teilnehmer in Berlin.


Flexibel – sicher – nachhaltig“ lautet

der Leitgedanke des diesjährigen

Kongresses der Bundesvereinigung

Logistik e. V. Der Dreiklang – ergänzt um

den Aspekt der Innovationskraft – wird

an den drei Kongresstagen durchgespielt.

Harte Themen wie „Strategien in Richtung

Agilität“ stehen neben der Präsentation

eher weicher Erfolgsfaktoren wie

„Marke und Marketing in der Logistik“.

Die Referenten kommen aus Industrie,

Handel, den Logistik-Dienstleistungen

und der Wissenschaft.

Die deutsche Perspektive soll dabei ebenso

eingebracht werden wie Expertise aus

aller Welt. Im vergangenen Jahr besuchten

3400 Teilnehmer aus 40 Nationen

den Kongress und 200 Aussteller präsentierten

ihre Unternehmen und Leistungen

für die Branche. Auch in diesem Jahr

findet die bewährte, begleitende Fachausstellung

wieder statt.

Preisverleihung inklusive

Die Gala als gesellschaftlicher Höhepunkt

des Kongresses findet wie gewohnt am

Mittwochabend statt – diesmal in der

Arena Treptow. Dort geht es um Spitzenleistungen

– im Sport, in der Logistik

und im Entertainment. Als Stargast des

Abends, an dem auch der Deutsche Lo-

Your Your way way -

Our port port

Der BVL-Kongress startet vom 19. bis zum 21. Oktober 2011. (Fotos: BVL)

gistik-Preis 2011 verliehen wird, hat der

BVL die zweifache Olympiasiegerin Katarina

Witt, Vorsitzende des Kuratoriums

der Bewerbungsgesellschaft München

2018, angekündigt.

Die Fachexkursionen am Donnerstag führen

in diesem Jahr zum Siemens Mess-

gerätewerk Berlin, dem Lekkerland Logistik-Zentrum

Berlin in Großenbeeren,

dem Rewe Logistik-Zentrum Oranienburg

Region Ost sowie zu Zalando mit dem

Besuch des ersten eigenen B2C-Lagers. Als

Gastredner am Abschlusstag konnte Bertrand

Piccard gewonnen werden.

Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH:

Wir begrüßen Sie gerne an unserem Messestand

auf der transport logistic, Halle B4, Stand 113/214

oder unter www.rostock-port.de

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Opening new new horizons


GLOBALE

Zustellwege

Unternehmen. Die Kosten niedrig zu halten und

gleichzeitig internationale Märkte zu bedienen ist

eine Herausforderung, der sich auch UPS stellt.

Denn hinter diesen drei Buchstaben steckt ein Spezialist

für weltweite Paket- und Frachttransporte.

Seine Dienstleistungen bietet United Parcel Service

(NYSE: UPS) in über 220 Ländern und Gebieten

der Welt an. Hauptsitz des Unternehmens ist dabei

Atlanta in den USA. Weltweite Kapazitäten, verlässliche

Zeitpläne und konkurrenzfähige Tarife nennt der

NVOCC-Spediteur als Vorteile für Nutzer der angebotenen

Seefrachtleistungen. Sendungen verschiedener Größen,

von Containerteilladungen über Vollladungen und

Spezialgeräte bis hin zu überdimensionaler Fracht liefern

UPS Ocean Freight Services zu und von Häfen der Welt.

UPS ist weltweit unterwegs, um Pakete

und Fracht zuzustellen. (Fotos: UPS)

UPS greift im Seetransport auf Schiffe

verschiedener Unternehmen zurück.


Technisiert unterwegs

Von der Abholung bis zur Endzustellung enthält das breite

Angebot von UPS an Seefracht-Serviceoptionen unter

anderem Zusammenlegungsservices, Dokument-Management,

Zollabfertigung, Vermittlung von Versicherungen,

Aufteilungsservices sowie die Zustellung. Kunden können

ihre Waren über die ganze Strecke mit UPS online

verfolgen. Wo vorhanden, können die UPS-Kunden mit

Quantum View ® Manage oder Flex ® Global View verbesserte

Einsicht erhalten. Denn es handelt sich hierbei um

webbasierte Verfolgungs- und Berichtsysteme, die Sendungen

mit Echtzeit-Statusdetails während des gesamten

Transportzyklus bieten sollen.

Leistungen rund um die Box

Auch im Bereich der Container-Logistik können Kunden

von UPS unterschiedliche Angebote und Möglichkeiten

nutzen. Hierzu gehören verschiedene Containertypen

wie Standard Container (DC), Open-Top, Reefer und Flat

Racks ebenso wie Dienstleistungen von Seefracht Doorto-door,

Containerpacken und Sammelcontainer bis zur

Zollabwicklung. Für die Containertransporte hat UPS

Kontrakte und Volumenvereinbarungen mit Reedereien.

Fracht geht ab in die Luft

Neben Seefracht bietet UPS auch verschiedene Luftfrachtservices

an. Hochwertige und zeitkritische Sendungen

müssen pünktlich ankommen, egal ob sie innerhalb der

Landesgrenzen oder rund um die Welt verschickt werden.

Die globalen Luftfrachtservices von UPS sind entsprechend

verschiedenen Ansprüchen an Laufzeiten ausgerichtet.

Sie reichen von Übernachtzustellungen bis zu

Routinesendungen der internationalen Luftfracht.

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Logistiker

KURZPORTRÄT

Mit buntem

Kundenmix

Die ALLIED Forwarding Group GmbH

mit Hauptsitz im bayerischen Fürstenfeldbruck

ist 2003 bei einem Management-Buy-Out

aus der Speditionsabteilung

des Klimageräteherstellers

Güntner AG & Co. KG entstanden.

Die Hauptaktivitäten mit inzwischen

bundesweit sieben Standorten und

mehr als 60 Mitarbeitern liegen in den

Bereichen nationale und internationale

Landverkehre, Luftfracht, Lagerung,

Umschlag, Distribution und Discounter-

Logistik sowie last but not least Seetransporte.

Egal ob Import/Export,

Short Sea/Deep Sea, FCL/LCL, Bulk

oder Breakbulk, Flussschifffahrt oder

Crosstrades – Bremen als zweitgrößter

Standort spielt in diesen Segmenten

eine wichtige Rolle. Die Mitarbeiter hier

kümmern sich um Ex- und Importladungen,

verschiffen Container, organisieren

Projektverladungen und sind mit

Bulk- und Breakbulkverschiffungen beschäftigt.

Waren die Aktivitäten zu Beginn

eher exportlastig, so hat sich das

Verhältnis zwischen Ex- und Import bis

heute in etwa ausgeglichen. Mit einem

Büro in der Türkei, in Izmir und dem

Agentennetzwerk in den GUS-Staaten

übernimmt ALLIED gemeinsam mit

ihren Partnern vor Ort die Abwicklung

aller Land- und Seetransporte.

58 ConTraiLo 9/2011

(Foto: ALLIED Forwarding)

Klimaneutral umziehen

Die Darmstädter Speditions- und Möbeltransportgesellschaft

Friedrich Friedrich

bietet seit Kurzem klimaneutrale

Umzugslösungen an. In Kooperation

mit der Klimaschutzberatung Climate-

Partner können hierbei die CO2-Emissionen

von Kundenaufträgen ausgewiesen

und mit der Unterstützung

eines anerkannten Klimaschutzprojektes

ausgeglichen werden.

Ausgleichsberechnung. Grundlage für

die Berechnung der auftragsspezifischen

CO2-Emissionen für klimaneutrale

Dienstleistungen bildet der firmenbezogene

CO2-Fußabdruck, den

ClimatePartner für die Friedrich Friedrich

GmbH ermittelt hat. Für diese Bestandsaufnahme

der relevanten Treibhausgase,

die nach Unternehmensangaben

nach international anerkannten

Standards erfolgte, wurden die emissionsrelevanten

Daten des Unternehmens

wie Fuhrpark, Heizung, Strom,

Geschäftsreisen, Verbrauchsmaterial

etc. erfasst. Darauf basierend hat ClimatePartner

dann eine individuelle

Lösung entwickelt.

Auch weitere Maßnahmen. Der individuelle

CO2-Fußabdruck ermöglicht

es dem Umzugsdienstleister zudem,

Auch Umzugs-Logistik bietet

„grüne“ Dienstleistungen an. (Foto: Friedrich Friedrich)

Friedrich Friedrich kooperiert mit ClimatePartner

eine unternehmensbezogene Klimaschutzstrategie

zur Reduktion und

Vermeidung von CO2-Emissionen zu

entwickeln. Durch den Bezug von

Ökostrom leistet das Unternehmen

bereits einen Beitrag zum Klimaschutz

– jährlich werden nach eigenen Angaben

allein so etwa 30 t CO2 eingespart.

Weitere konkrete Maßnahmen sollen

bis Ende des Jahres folgen. Hierzu gehört

beispielsweise die weitere Modernisierung

des Fuhrparks sowie der Einsatz

von Recyclingpapier innerhalb

des gesamten Unternehmens.

Kunden mit einbeziehen. „Als eines

der führenden Unternehmen der deutschen

Umzugsindustrie sind wir uns

unserer Verantwortung im Klimaschutz

bewusst. Wir wollen mit gutem Beispiel

vorangehen und konkret handeln,

statt nur darüber nachzudenken.

Daher haben wir uns zur Zusammenarbeit

mit ClimatePartner entschlossen.

Jetzt können wir Antworten auf Fragen

zum Thema CO2-Emissionen in der

Transportbranche liefern und unsere

Kunden in unser Engagement mit einbeziehen“,

erläutert Ralf Stößel, geschäftsführender

Gesellschafter der

Friedrich Friedrich GmbH.


Hintergrund zu den Unternehmen.

Die Friedrich Friedrich Darmstädter

Speditions- und Möbeltransportgesellschaft

mbH ist ein mittelständisches,

in der dritten Generation inhabergeführtes

Familienunternehmen.

Zur Unternehmensgruppe Friedrich

Friedrich gehört neben Friedrich

Friedrich, Griesheim, das Mainzer

Dienstleistungsunternehmen Günter

Höhne Inh. Josef Grass Nachf. GmbH

mit seinen vier Geschäftsbereichen

Umzug, Archivdienstleistung, Self-

Storage und Räder-Logistik sowie die

Friedrich CliniCare Krankenhauslogistik,

ein Logistik-Dienstleister für

medizinische Einrichtungen.

Leistungsspektrum. Das breit gefächerte

Dienstleistungsangebot umfasst

sowohl das nationale und internationale

Umzugsgeschäft als auch

Firmenumzüge, Warehousing in Containern

und Self-Storage-Boxen sowie

Archivdienstleistungen.

Die Klimaschutzberatung Climate-

Partner hat ihren Hauptsitz in München

und verfügt über verbundene

Unternehmen in Italien, Griechenland,

Österreich und den USA. ClimatePartner

ist darüber hinaus ein

TÜV-zertifizierter Anbieter von IT-

Systemlösungen zur CO2-Bilanzierung

und CO2-Kompensation.

TRANSPORT KRUMPF KURZ VORGESTELLT

Fernweh in Kisten

Logistikstandort im Zentrum Berlins

BEHALA

Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH

Westhafenstraße 1, 13353 Berlin

Auslands- und Überseeumzüge wie auch Betriebsverlegungen erfordern

ausgeklügelte Logistik-Konzepte. Die Hamburger Transport Krumpf GmbH

hat sich dabei seit 1937 ein Ziel gesetzt: mit der Arbeit und persönlichen

Services beim Kunden im Gedächtnis bleiben. Die wichtigsten Leistungsbereiche

des Familienunternehmens sind die Organisation und Durchführung

von nationalen wie internationalen Umzügen, umfangreiche Business-

Services sowie Lagerung von Akten, Möbeln und mehr. Beim einfacheren

Start am Zielort unterstützt der Relocation-Service. Zudem wickelt

Krumpf regelmäßig Transporte von und nach Zypern, Großbritannien und

Irland ab. Dabei hat das Unternehmen bereits mehr als 20.000 Umzüge

national und international ausgeführt. In Hamburg bietet das Krumpf-

Containerlager Platz für über 320 Container. Das Lager ist diebstahlgesichert

und klimatisiert.

Die Archivierung erfolgt über ein EDV-gestütztes System. Für bundesweite

Projekte bietet Krumpf gemeinsam mit HANSETRANS und der Walter

Logistik-Gruppe als ARGE Transport Krumpf Umzugs-Logistik mit mehr

als 100 Fahrzeugen an. Das weltweite Netzwerk schließt 530 Partner

in 101 Ländern ein. Grenzüberschreitende Transporte stellen dabei

besonders hohe Anforderungen an die Umzugspartner: lange Transportwege,

wechselnde Transportmittel und Formalitäten der Zoll- und Einfuhrbestimmungen

verlangen nach Kompetenz, Erfahrung und internationalen

Kontakten. Das Familienunternehmen wurde mit dem internationalen

Qualitätssiegel FAIM ausgezeichnet (FIDI Accredited International Mover)

ausgezeichnet. Bei der Arbeit legt Krumpf nach eigenen Angaben sowohl

mit Blick auf den Umgang mit natürlichen Ressourcen als auch bei der Wahl

der Verkehrsmittel Wert auf den Schutz der Umwelt.

Drei Häfen in Berlin in zentraler Lage mit Umschlagsdienstleistungen für Massen- und Stückgüter, Umschlag von Schwergut,

Hafenbahn-Dienstleistungen, Vermietung von Hafenimmobilien, Trimodales Containerterminal im City-GVZ Westhafen.

Telefon 030 39095-243, Telefax 030 39095-176

E-Mail vertrieb@behala.de

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WELTWEIT

aus einer Hand

Porträt. Als Logistik-Partner steht die

Schenker Deutschland AG für Leistungen

zu Land, zu Wasser und in der Luft. Mit

Verkehrsträger übergreifenden Tür-zu-Tür-

Lösungen verbindet der Logistik-Anbieter

globale Märkte miteinander – auch bei

komplexen und umfassenden Aufgaben

mit Lösungen aus einer Hand.

Die Schenker Deutschland AG, mit Sitz in Frankfurt

am Main, erzielt mit rund 13.800 Mitarbeitern

einen Umsatz von etwa 3,8 Mrd. Euro im

Jahr. Die logistische Schenker-Palette reicht von Dienstleistungen

im Landverkehr, in der Luft- und Seefracht,

Messe- und Spezialverkehre bis zu globalem Supply-Chain-

Management (SCM). Damit unterstützen die Logistiker

Kunden aus Industrie und Handel, ihre Leistungskraft auf

den globalen Weltmärkten besser zu entfalten, die Beschaffungs-

und Distributions-Logistik weiter zu optimieren,

Lagerbestände abzubauen, Kosten zu reduzieren und

den Endkunden zugleich Liefersicherheit zu bieten.

Nationales und globales Netz

Wenn Waren auf dem Landweg zu ihren Empfängern in

Deutschland, Europa oder darüber hinaus reisen, kann

Schenker Deutschland mit getakteten Lkw-Verkehren

und dem Netzwerk von DB Schenker Logistics mit über

2000 Standorten Möglichkeiten anbieten.

Dank lückenlosem Landverkehrsnetz mit Zentralhub in

Friedewald und den Regionalhubs in Hannover und

Nürnberg sowie den Mitarbeitern in über 100 deutschen

Standorten, erreichen laut Schenker nahezu 100 Prozent

der nationalen Stückgutsendungen innerhalb von

24 Stunden ihre Empfänger. Auch auf globaler Ebene

sichert DB Schenker Logistics in der Luft- und Seefracht

seinen Kunden Verbindungen zu wichtigen Absatz- und

Beschaffungsmärkten. Dazu erarbeiten die Logistiker der


Schenker Deutschland flexible und ökonomische Hauszu-Haus-Transportkonzepte

mit fest definierten Laufzeiten

und lückenloser Sendungsverfolgung, die auf die individuellen

Anforderungen der Kunden zugeschnitten

sind – ohne Maß- und Gewichtsbeschränkungen.

Transporte über Seewege

Auf dem Seeweg stehen den Kunden aus Industrie und

Handel regelmäßige Verbindungen zur Verfügung, gleichgültig,

ob es sich um ganze Container oder Sammelgut

handelt. Dabei halten die Logistik-Experten für hochwertige,

empfindliche Waren einen besonderen Service bereit:

die DB SCHENKERsmartbox – Seefrachtcontainer mit

satellitengestützter Überwachung mittels Sensortechnologie.

Das Gerät übermittelt während des Transports kontinuierlich

GPS-Koordinaten, Temperaturdaten, Feuchtigkeitswerte

oder Erschütterungsmeldungen an die zentrale

Leitstelle von DB Schenker Logistics. Für den Absender

sind die übermittelten Daten online verfügbar.

Sicherheitsbox auf See

Im Fall einer Manipulation oder falls der Container unbefugt

geöffnet werden sollte, sendet die DB SCHENKERsmartbox

augenblicklich ein Alarmsignal an die zuständigen

Logistik-Spezialisten. Michael Korn, stellvertretender

Vorsitzender des Vorstandes der Schenker Deutschland

AG und unter anderem verantwortlich für die Luft- und

Michael Korn,

stellvertretender Vorsitzender

des Vorstandes der

Schenker Deutschland

AG. (Fotos: DB AG)

Schenker kann mit getakteten Lkw-Verkehren Sendungen

im Inland, Europa und weiter transportieren.


Seefracht, erklärt: „Besonders Hersteller teurer oder zeitkritischer

Waren profitieren von dieser modernen GPS-

Telematiklösung. Mit der DB SCHENKERsmartbox gelangen

ihre Waren noch sicherer ans Ziel. Komplexe

Logistik-Ketten sind mit diesem Service jederzeit lückenlos

nachvollziehbar und dokumentierbar – das stellt

oft bereits aus versicherungstechnischen Gründen einen

entscheidenden Vorteil dar.“

Kombinierte Luft-Wasser-Brücke

Einen anderen interessanten Service bietet DB Schenker

der verladenden Wirtschaft mit DB SCHENKERskybridge.

Das spezielle intermodale Angebot verbindet die Geschwindigkeit

der Luftfracht mit der Wirtschaftlichkeit

der Seefracht und sorgt so für kombinierte Ökonomie

und Ökologie in der globalen Lieferkette.

Dazu reisen die Sendungen einen Großteil der Strecke

kostengünstig auf Schiffen per Seefracht; den Rest des

Weges legen die Sendungen schließlich im Flugzeug zurück.

DB SCHENKERskybridge ist aktuell auf den Hauptstrecken

von Asien über die Westküste nach Europa/Lateinamerika,

von Europa über Miami nach Lateinamerika

und von Asien über Dubai oder Vancouver nach Europa

verfügbar. So können Kunden von DB Schenker Logistics

die Transportvariante wählen, die auf ihre individuellen

Anforderungen bestmöglich zugeschnitten ist – ob zu

Land, zu Wasser oder in der Luft.

Platzsparend

konzipiert: die

smartbox von

Schenker...

...mit integrierterTelematiklösung.

CO*OPERATOR GmbH Bremen hat mit sofortiger Wirkung die Vertretung

von RentalWorld-AG für Deutschland und Polen übernommen

und kann nunmehr wieder Rolltrailer zur Vermietung anbieten.

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RentalWorld-AG (ein Teil der Houcon-Gruppe) bietet

fabrikneue Rolltrailer zur Anmietung an. CO*OPERATOR

GmbH, gegründet 1989, bietet langjährige Erfahrung in

der Rolltrailervermietung und verfügt über das technische

Know-how und ein weltweites Netzwerk, um die Handling-

Performance und Produktivität unserer Kunden optimieren

zu können.

Gern erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.

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Führend in multimodaler

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Seacon Logistics ist der Top-Logistikdienstleister mit maritimer Ausprägung. Für weltweite

logistische Herausforderungen können wir angesichts unserer Präsenz in über 75

Ländern in Kooperation mit unseren Partnern integrierte Lösungen bieten. Seacon

Logistics nimmt bereits seit über 25 Jahren eine führende Stellung in der Realisierung

des multimodalen Transportkonzepts ein. Unsere Inlandsniederlassungen an Schienen-,

Straßen- und Wasserterminals bilden die Basis unserer weltweiten Tätigkeit.

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K+S Transporte

auf Wasser und

Land unterwegs

Kurzstrecken-

SPEZIALISTEN


Der Hamburger

Kalikai ist ein KST-

Umschlagpunkt. (Fotos:

K+S AG, © Rainer Sturm/PIXELIO, sh)

Porträt. Um unabhängig von

unkontrollierbaren Variablen

wie Maut, Öko- oder Mineralölsteuer

zu sein, haben viele

Unternehmen begonnen, eigene

Bahn- und Binnenschiffsverbindungen

einzurichten.

So auch KST, die gleich mit

zwei KLV-Angeboten zu Lande

und zu Wasser unterwegs ist.

66 ConTraiLo 9/2011

Die historischen Wurzeln der K+S

Transport GmbH Hamburg (KST)

reichen bis in das Jahr 1926 zurück.

Bereits seit der Gründung lagert

KST Kaliprodukte und andere trockene

Massengüter am Kalikai in Hamburg-Wilhelmsburg

und schlägt diese um. Bis

zu zehn Ganzzüge mit Bulkwaggons erreichen

Hamburg-Hohe Schaar täglich

aus Bernberg, Zielitz, Heringen oder Neuhof

bei Fulda, wo die Ware zwischengelagert

wird. Bis zu 4000 Bulkwaggons sind

so für die Transporte unterwegs.

Die Unternehmenszugehörigkeit

„1926 wurde die KST vom deutschen

Kalisyndikat, dem Zusammenschluss der

deutschen Kaliproduzenten, als Kali-

Transport Gesellschaft mbH gegründet.

1970 mit der Gründung der Kali und Salz

GmbH, der späteren Kali und Salz AG,

bündeln die Salzdetfurth AG und die

Wintershall-/Burbach-Gruppe ihr Kaliund

Salzgeschäft“, stellt Heiko Heß, verantwortlich

für den Containerservice der

KST, die Verbindung zum Mutterkonzern

K+S AG dar.

Die Logistik-Sparte

„Innerhalb der K+S-Gruppe ist die Geschäftseinheit

Logistik zuständig für die

strategische Ausrichtung aller Aktivitäten

innerhalb der Konzern-Logistik. Operativ

ist ihr die KST zugeordnet, die im Bereich

CS (Container Spedition) für die K+S-

Gruppe unter anderem die Container-Logistik

sicherstellt.“

Mehr als eigene Güter

Mit der Containerzuglinie Balic Train

wickelt KST Vorläufe in die K+S-Werke

ab, steht aber auch Dritten zur Verfügung.

Heß erklärt: „Bei den von uns betriebenen

Zug- und Binnenschiffslinien orientieren

wir uns an den Warenströmen der

K+S-Gruppe. Jede von uns betriebene Zuglinie

hat eine enge Verbindung mit den

Eigenverkehren der K+S.“

Robert Zydek, Leiter der Abteilung Baltic

Train, erläutert das Konzept der Zuglinie:

„Bereits mit der Verkehrsaufnahme wurde

für die K+S AG sowie Fremdkunden

klassischer Kombinierter Verkehr angeboten.

Die Intention lag bei KST darin,

eine hohe Servicequalität sicherzustellen

und die gesamte Kette der Containertransporte

vom Hafen bis zum Gestellungsort

anzubieten. Dies ist heute möglich und

jede Spedition und jeder Direktverlader

kann über unser offenes System den Baltic

Train buchen. Die Kunden orientieren

sich dabei an unseren festen Fahrplänen

und übermitteln uns die Aufträge entsprechend.

Operativ stellen wir die recht-


zeitige Containergestellung und Abfuhr

zu und von den Seehäfen sicher.“

Zug um Zug mit Aussicht

Die erste ständige Containerbahnverbindung

unter dem Produktnamen Baltic-

Train richtete KST zwischen Hamburg

und Wismar Mitte 2002 ein. Seit 2003 besteht

die Baltic-Train-Zuglinie Hamburg-

Beiseförth, die aktuell dreimal wöchentlich

bedient wird. In diesem Sommer

wurde sie zum neuen KST-WerraKombi-

Terminal in Philippsthal verlängert.

Neben den K+S-Kalicontainern werden

hier stetig mehr Container von Verladern

und Spedition aus der Region zwischen

Eisenach, Fulda und Schweinfurt umgeschlagen.

Nach einem Jahr Betrieb der

KLV-Anlage arbeitet KST an den weiteren

Ausbauplänen, die weitere Umschlag-

und Wartegleise sowie einen Portalkran

in der Endausbaustufe vorsehen. Eine

weitere Baltic-Train-Linie besteht zwischen

Hamburg und Hannover. Waren es

im Startjahr noch rund 2000 Container,

die KST selber auf der Schiene transportierte,

kalkuliert Heß für das Jahr 2011

mit rund 44.000 Einheiten.

Bundesweite Spotbuchung

Unterwegs sind die KST-Containerzüge

mit den drei Eisenbahnverkehrsunternehmen

(EVU) Railion/Stinnes, den Verkehrsbetrieben

Peine-Salzgitter und der

Mittelweserbahn. Die Mittelweserbahn

ist dabei auch für die Traktion des Baltic-

Train-Spotliners zuständig und mietet

hierfür auch die Waggons an. Zydek erklärt

das Angebot des Spotliners: „Mit

72 Stunden Vorlaufzeit können die Kun-

den den Zug im ganzen Bundesgebiet als

Ganzzug mit 96 TEU Kapazität buchen.

Die KST übernimmt die Vermarktung

und Vorbereitung der Sonderzugverkehre,

die Mittelweserbahn alle eisenbahntechnischen

Fragen.“

Wasserseitige Kombination

Gemeinsam mit Rheinumschlag Oldenburg

und Walter Lauk Hamburg betreibt

KST zudem über die Tochtergesellschaft

Börde Container Feeder (BCF) eine eigene

Binnenschiffslinie.

Mehrmals wöchentlich pendeln die BCF-

Schiffe zwischen Hamburg, Haldensleben,

Magdeburg und Berlin. Auch hier

konnten Verlader und Speditionen als

Kunden gewonnen werden. Die eingesetzten

Schiffe wurden an die Schleusen

des Elbeseitenkanal angepasst.


Logistiker

Das Ganze verknüpfen

Gefahrgut-Logistik. Die Logistik wird internationaler, die Supply Chains länger und Deutschland

ist längst zu einer internationalen Drehscheibe geworden. Chemion Logistik verknüpft als Spezialist

für „Gefährliches“ Individuelles zu einem runden Ganzen.

Unternehmen sehen sich einer stetig wachsenden logistischen

Komplexität gegenüber. Viele Unternehmen

erkennen in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

einen Weg, diese Komplexität zu reduzieren und an

Flexibilität zu gewinnen – und das hat nicht zuletzt auch

einen wirtschaftlichen Nutzen. Voraussetzung hierfür ist laut

Chemion, dass der Logistik-Dienstleister als Komplettanbieter

ein breites Servicespektrum abdeckt und dabei verschiedene

Leistungsbereiche miteinander in einem logistischen

Gesamtkonzept verknüpft.

Ende nicht am Werkstor

Diesen ganzheitlichen Ansatz verfolgt der auf Gefahrguthandling

und Standort-Logistik spezialisierte Dienstleister Chemion

bei der Entwicklung von Kundenlösungen: „Wir schauen uns

die individuellen Produktions- oder Distributionsprozesse des

Kunden im Detail an und überlegen dann gemeinsam mit ihm,

wie eine optimale Gesamtlösung aussehen kann“, erläutert Ralf

Thiesen, Leiter Marketing Vertrieb. Oftmals zeigt sich in der

Abstimmungsphase, dass viele produktionsnahe Abläufe eigentlich

in den Bereich der Logistik fallen. Da sie nicht zum Kerngeschäft

des Kunden gehören, kann dieser, wie Chemion erklärt,

im wahrsten Sinne des Wortes „mehr Wert“ erfahren, wenn er

die Logistik-Services rund um die Produktion zusammen mit

anderen Leistungen in die Hände des Dienstleisters legt.

In Lösungen denken

Um jeweils das für den Kunden geeignete Konzept entwickeln

zu können, hinterfragt Chemion die bestehenden Prozesse, verändert

bewusst den Blickwinkel auf ein vermeintlich offensichtliches

Problem und zieht auch angrenzende Abläufe mit in die

Betrachtung ein. Für Bahnverkehre heißt das beispielsweise,

dass die Optimierungsüberlegungen nicht am Ende des Transports

– also am Prellbock – enden, sondern auch die Leistungen


Chemion ist spezialisiert auf den Umgang

mit Gefahrgut und -stoffen. (Fotos: Chemion) Büro-, Sanitär-, Lagercontainer

am Standort mit einbezogen werden. Denn gerade innerhalb

der Werksgrenzen lassen sich häufig mit kleinen

Ablaufveränderungen gute Effizienzsteigerungen für die

gesamte Transportkette erzielen. So integriert Chemion

also Be- und Entladung, Rangieren und expeditionelle

Abwicklung und Ladungssicherung in den eigentlichen

Transportprozess. Bei den Komplettpaketen entfällt dann

der sonst notwendige Koordinationsaufwand der Einzelleistungen.

Die Unternehmen erhalten dabei laut Chemion

einen Service, der in Umfang, Qualität und Kosten

dem Angebot von Speditionen im Gütertransport auf der

Straße in nichts nachsteht.

Partner im Kundensinne

Je nach Aufgabenstellung des Kunden involviert Chemion

bei seinen Lösungen auch Partner und lässt sich

auch umgekehrt gern selbst als Partner für eine gute Kundenlösung

anderer Anbieter einbinden. Aus Sicht von

Ralf Thiesen gehört ein verlässliches Netzwerk an Partnern

zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren für Kontrakt-

Logistiker. „Der erfolgreiche Kontrakt-Logistiker von

morgen muss regional handeln und sich überregional

vernetzen. Und er muss es vor allem vermögen, nicht in

Leistungen, sondern in Lösungen zu denken.“ Chemion

Logistik GmbH deckt als Komplettanbieter das gesamte

Spektrum logistischer Services in der Chemie- und chemienahen

Industrie ab.

Ausrüstung rund um „Gefährliches“

Spezialisiert auf den Umgang mit Gefahrgut und -stoffen

stellt Chemion Equipment und Infrastruktur bereit

und bietet im CHEMPARK Lager-, Umschlag-, Transportund

Mehrwertservices, die Betriebsführung produktionslogistischer

Betriebsteile sowie Schulungsleistungen an.

Neben Unternehmen der Chemie- und chemienahen

Industrie gehören auch Unternehmen aus anderen Branchen

zu den Kunden. Die Niederlassungen des Dienstleisters

sind in Leverkusen, Dormagen, Krefeld und Duisburg

zu finden.

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Stand C35


BAUSTART

für Wachstum

Standorte. Die Emons

Spedition investiert in

eine neue Niederlassung

im bayernhafen Nürnberg.

Auf rund 40.000 m2 entstehen eine Umschlagund

Logistik-Halle mit 55

Toren, Büroräumen, eine

befestigte Freifläche wie

auch ein Hochregallager.

Albert Kistner (Emons), Herbert

Putzmann (Emons) und Harald

Leupold (Hafen Nürnberg-Roth)

beim ersten Spatenstich für die

neue Niederlassung.

(Fotos: Emons/Hafen Nürnberg-Roth GmbH)


Wegen des aus Lärmemissionsgründen

stark eingeschränkten

Nachtbetriebes und den

hohen Wachstumsraten war eine Verlagerung

der Niederlassung innerhalb von

Nürnberg notwendig geworden. Anfang

2012 werden die 130 Mitarbeiter/-innen

der Nürnberger Emons-Niederlassung ihre

Tätigkeit an dem neuen Standort im

Gebiet des Hafens aufnehmen.

Trimodale Anbindung

Das Familienunternehmen Emons ist mit

über 40 Standorten in Deutschland, Bulgarien,

Italien, Litauen, Polen, Rumänien,

Russland, der Schweiz, Tschechien, der

Ukraine und Weißrussland vertreten. Der

neue Sitz bietet eine bessere Anbindung

an den Schienenverkehr, da sich die trimodale

Containerumschlaganlage im Hafen

in direkter Nachbarschaft befindet.

Nicht zuletzt aus ökologischen Gründen

wird auch bei Emons auf einen steigenden

Anteil des Kombinierten Verkehrs Schiene–Straße

gesetzt. So verfügt das Schienenverkehrsunternehmen

Emons Rail Cargo

(ERC) inzwischen über eigene Containerzugverbindungen

zwischen den Nordhäfen

und den Bundesländern Sachsen, Thüringen

sowie auch Sachsen-Anhalt.

Wie an der Slot Machine,

gewinnt auch in der Logistik

die richtige Kombination.

Wer clever kombiniert

• profitiert von Sicherheit

und Termintreue

• spart Kosten

• schont die Umwelt

Mehr Infos unter

www.bayernhafen.de

Hintergrund Emons

Das mittelständische und konzernunabhängige

Unternehmen wurde im Jahre

1928 gegründet und bietet weltweit Leistungen

in den Bereichen Logistik, Landverkehre

(Straße und Schiene) sowie in

der See- und Luftfracht, einschließlich

Kombi-/RoRo-Verkehre. Grundlage für

das Leistungsspektrum bilden die Transportnetzwerke

Deutschland, Europa und

Osteuropa sowie Tochterunternehmen

und Logistik-Partner.

Die richtige Kombination gewinnt

Beste Verbindungen.

Aschaffenburg – Bamberg – Nürnberg – Roth – Regensburg – Passau


Unterstützung für die Transportunternehmen

bietet die INTAKT

Transportberater e. K. Schon der

Firmenname weist auf das Augenmerk

der Hamburger hin: schadfreie Transporte.

Mit Fachwissen und Erfahrungen aus

mehr als 35 Jahren bietet das INTAKT-

Spezialteam rund um Geschäftsführer

Ralf Schöne Dienstleistungen von Transportanalysen

über Seminare und Fachveranstaltungen

bis zu Schadensgutachten.

INTAKT für intakte Ladungen

Aus zahlreichen Transportbegleitungen

vom Hersteller bis zum Empfänger, von

Russland nach Japan, von Österreich nach

Kanada und mehr gewann das Spezialistenteam

Waren-, Transport- und Ortskenntnisse

und Wissen zum nicht zu unterschätzenden

Transportfaktor „Mensch“.

INTAKT begann, Transporte mit einer

72 72 ConTraiLo ConTraiLo 9/2011 9/2011

Mit einem Spider kontrolliert INTAKT,

ob die Papierrolle noch 100-prozentig rund ist.

Schadenfrei dank Detailblick

Ladungssicherung. Sie bieten Laderaum für unterschiedlichste Güter und lassen sich auf multimodalen

Wegen in alle Welt bewegen – Container sind nicht umsonst zu einem der Ladungsträger

schlechthin geworden. Doch gerade diese Universalität birgt Risiken, die es zu meistern gilt.

schadensverhütenden und präventiven

Ausrichtung aktiv zu planen. Dieses betrifft

die Ladung und Verpackung ebenso

wie die Ladungssicherung und das Handling

während des Transportes.

Fehl(ende)-Informationen

Die universellen Möglichkeiten der Boxen

täuschen leicht über die individuellen

Eigenarten eines Transportes hinweg.

Als ein Beispiel nennt INTAKT den Kombinierten

Verkehr.

Oft weiß das Verladepersonal bei der Beladung

und Ladungssicherung nicht, dass

der Straßentransport nur bis zum nächsten

Kombibahnhof geht. Unter Umständen

reist der Trailer dann mit dem Heck

in Fahrtrichtung auf einem Waggon weiter.

Doch dann muss die Ladung gegen

die doppelte Verschubkraft von 1 statt

0,5 g gesichert werden, wie Schöne er-

klärt. Da nach den Erfahrungen der Transportberater

in vielen Fällen die Ladungssicherung

nach hinten eher „stiefmütterlich“

gehandhabt wird, ein umso größeres

Problem. Schon dieses Beispiel zeigt, wie

wichtig Detailwissen an der Rampe ist.

Wechselnde Kraftspiele

Das gilt auch mit Blick auf die unterschiedlichen

Belastungen, die auf den

verschiedenen Verkehrsträgern auf die

Ladung einwirken. Gehören im Straßenverkehr

vertikale und horizontale Kräfte

wie unebene Straßen, Brems- und Beschleunigungsmanöver

dazu, kommen

auf der Schiene Richtungswechsel und

Rangierstöße hinzu. Auf See wirken noch

andere Kraftdimensionen wie das Rollen

und das teilweise auf wochenlangen

Überfahrten. Ganz zu schweigen von den

Belastungen an den Umsteigepunkten


INTAKT nimmt

Containertransporte

unter die Lupe.

zwischen Verkehrsträgern. Denn auch

hier ändern sich die Voraussetzungen

kontinuierlich. Wurden vor nicht allzu

langer Zeit durchschnittliche Umschlagzeiten

je Container mit drei Minuten beziffert,

schaffen heute einige Terminals

60 Sekunden pro Container.

Individual- statt Pauschalfall

INTAKT arbeitet daher mit dem Kunden

jeweils spezifische transporttypische Lösungen

heraus. So können dann aufgrund

der vielfältigen bekannten Umschlagbedingungen

laut INTAKT in der

Regel kostengünstige Individual- statt

kostenintensive Pauschallösungen angeboten

werden. Gerade bei der Ladungssicherung

bzw. auch Seminaren zum

Thema wird oft auf theoretischer Basis

gearbeitet, weiß Schöne: „Wenn ein Con-

Schäden kosten – ob offensichtliche

oder versteckte. Daher hilft das

INTAKT-Spezialteam Unternehmen

auf dem Weg zur passenden

Ladungssicherung. (Fotos: INTAKT)

tainer bzw. die Ladung hier gesichert raus

geht und dort unbeschädigt ankommt,

dann ist das kein Indiz dafür, dass jetzt

alles optimal ist. Vielmehr ist der Container

eventuell nur über ruhige See gelaufen

und in routinierten Umschlagplätzen

gehandelt worden.“

Er fährt fort: „In diesem Fall wäre die

Ladung wahrscheinlich auch völlig ungesichert

unversehrt beim Kunden angekommen.

Erst wenn bekannt ist, was

wirklich auf die Ware einwirkt, kann die

Ladungssicherung, das Packschema, oder

die Verpackung als tatsächlich geeignet

bezeichnet werden.“

Das Recht im Blick

INTAKT nimmt daher die Transportkette

in der Praxis genau unter die Lupe und

setzt für die exakte Analyse, z. B. Senso-

ren in Seecontainern oder Simulationstechniken

ein. Die Kosten der Analyse

können sich auszahlen. Denn neben minimierten

Schäden können beispielweise

unter Umständen auch Transportversicherungsprämien

langfristig sinken.

INTAKT berücksichtigt bei der Beratung

nationale und internationale Besonderheiten,

die speditionelle Umsetzung und

die kaufmännische Betrachtungsweise.

Darüber hinaus stehen auch rechtliche

Aspekte im Fokus. Als von der Handelskammer

Hamburg öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger hat

Schöne viele Gerichtsgutachten ausgefertigt.

Damit Verlader nicht Gefahr laufen,

einen Bußgeldbescheid zu erhalten oder

wegen Organisationsverschulden angeklagt

zu werden, rundet der rechtliche

Block die Dienstleistungen ab.

Sicherheit lernen

Ein weiteres Angebot von INTAKT sind

Ladungssicherungsseminare. Die firmenspezifischen,

auch bundesweit durchgeführten

Seminare werden dabei individuell

maßgeschneidert.

Dabei setzt INTAKT beim Veranstaltungsort

gerne auf Gelände mit Praxisbezug,

z. B. auf dem Containerterminal Hamburg.

Ebenso sind Inhouse-Schulungen

beim Kunden möglich. Ein nicht alltägliches

Angebot sind Fachveranstaltungen

in den Seehäfen, die sich sowohl an Insider

wie Reeder und Spediteure als auch

deren Kunden richten. Auch im Falle eines

Falles kann INTAKT Unternehmen zur

Seite stehen. Denn sollte doch ein „worst

case“ eintreten, erstellen die Spezialisten

Gutachten zur Schadensursache etc.


Straße

CHASSIS EURO 500

Spezielle Leichtgewichtsklasse

M&V Trailer hat ein Fliegengewicht

in seine Produktpalette aufgenommen.

Das starre Containerchassis Euro

500 Leichtbauweise ist mit Mercedes-

Benz-Air-Master-Achsen ausgestattet,

wodurch die separaten Druckluftbehälter

am Chassis entfallen. Scheibengebremst

und inklusive einer Liftachse ist

der Euro 500 zum Transport von 40’-

Containern geeignet. Dank der speziell

von dem sächsischen Fahrzeughersteller

entwickelten, gewichtsreduzierten

Bauweise bringt das Chassis nur ein

Eigengewicht von 3450 kg auf die

Waage. Gleichzeitig ist es für einen

langfristigen und anspruchsvollen Einsatz

im Containerverkehr konzipiert.

M&V Trailer ist ein Unternehmen, das

zum Großunternehmen M&V GmbH

„Siegmar“ gehört, das an den drei

Standorten, Jahnsdorf, Leipzig und

Jena, produziert. In Jahnsdorf/Erzgebirge

befinden sich neben Fertigungsanlagen

auch die Bereiche Entwicklung,

Service und Vertrieb.

Das Euro-500-Chassis punktet mit

geringem Eigengewicht. (Foto: M&V)

I www.vehicles-world-online.de

I www.topinvestmo.com

I www.nfm-verlag.de

I www.kran-und-hebetechnik.de

I www.contrailo.de

I www.in-fbll.de

Die Hermann-H.-Poppe-Mitarbeiter haben die Container

Quick-Locks getestet. (Foto: Hermann H. Poppe GmbH)

Rund um die Chassiswelt

Vermietpartner Kessel Fahrzeugbau kurz vorgestellt

Trotz Standardabmessungen ist auch

für Containertransporte stets das richtige

Equipment gefragt. Miete ist hier

auch für die Straßenausstattung eine

alternative Finanzierungsoption, wie

z. B. mit dem Chassisdepot am Hafen

Köln Niehl von Kessel Fahrzeugbau.

Zum Vermietangebot von Kessel gehören

Containerchassis, verschiedenste

Trailer, Zugmaschinen und Container.

Hierzu gehören extraleichte und ultraflache

Chassis ebenso wie Kipp- oder

Tiefladerchassis.

Variationsmöglichkeiten. Weitere Aus-

stattungsmerkmale wie ADR, hydrau-

Wissen, was bewegt!

lisches System, Sondergrößen und

Chassis für Lebensmittel- oder Chemietransporte

sind auf Anfrage ebenfalls

möglich. Selbst die Vermittlung

von Eisenbahnwaggons und Transporte

durch Vertragspartner finden sich

im Angebot des Unternehmens. Neben

dem Depot am Niehler Hafen ist

Kessel Fahrzeugbau auch in Hamburg,

Duisburg, Ludwigshafen und Frankfurt

vertreten.

Vertriebspartner Quick-Lock. Neben

der reinen Vermietung bietet Kessel da-

bei auch Ersatzteil- und Reparaturser-

vices an. Als Vertriebspartner von Con-

ONLINE


tainer Quick-Lock NV für Deutschland

berät Kessel darüber hinaus auch

zum Umbau von Containerchassis von

Twist-Lock auf den Containerschnellverschluss

Container Quick-Lock. Das

mechanische System verriegelt diesen

Verschluss automatisch durch das Gewicht

der Container.

Aus der Nutzerperspektive. Auch

die Hermann H. Poppe GmbH hat

sich so vor einem halben Jahr für den

Probelauf eines Kippchassis mit dem

Verriegelungssystem entschieden. Die

Hamburger Stückgut- und Containerspedition

kippt mit dem Chassis Container,

die teilweise Gesamtgewichte

von über 30 t haben. „Da scheint Ihr

das Rad neu erfunden zu haben“, sagt

Kristian Poppe nach dem ersten halben

Jahr Einsatz des Container-Quick-

Lock-Systems. Zuerst waren einige der

Kollegen im Unternehmen skeptisch,

doch inzwischen sind auch diese laut

Angaben der Hamburger überzeugt.

Bei fünf Containerrundläufen pro

Tag spart das Unternehmen dank den

Schnellverschlüssen bereits ungefähr

30 Minuten Zeit ein.

Positive Bilanz. Dass die Verriegelungen

verschleißfrei und wartungsarm

sind, hat die Hermann-H.-Poppe-Mitarbeiter

zusätzlich positiv überzeugt.

So hat der Test mit einem Chassis

letztlich für die Hamburger eine Konsequenz

ergeben: Die weiteren Chassis,

die angeschafft wurden, sind mit

den Quick-Locks ausgestattet und so

soll es auch bei Chassis bleiben, die

zukünftig vom Hamburger Unternehmen

angeschafft werden.

K+S Transport GmbH

Ihr Partner für den KLV nach Niedersachsen und Hessen

• 3x wöchentlich dt. Seehäfen – Beiseförth

• 4x wöchentlich dt. Seehäfen – Philippsthal WKT

• 1x wöchentlich dt. Seehäfen – Göttingen

• 3x wöchentlich Hamburg – Hannover Nordhafen

www.baltic-train.de

LEHNKERING INVESTIERT IN NACHHALTIGKEIT

„Grünes“ Flottenkonzept

Der Logistik-Dienstleister Lehnkering hat inzwischen den 100. Mercedes-

Benz Actros mit BlueTec-Technologie übernommen. Insgesamt sollen 220

der sparsameren und umweltfreundlicheren Zugmaschinen von Mercedes-

Benz die bestehende Lehnkering-Flotte nach und nach ersetzen. Sicherheit

und Umweltschutz waren nach Unternehmensangaben u. a. die Beweggründe,

den Rahmenvertrag abzuschließen. Die Fahrzeuge des Modells Mercedes-Benz

Actros 1844 LS besitzen das TopSafety-Paket mit allen verfügbaren

Sicherheitsassistenzsystemen von Mercedes-Benz inklusive des

Active Brake Assist. Die Lkw erfüllen mit den BlueTec-Motoren von Mercedes-Benz

sowohl die Emissionsrichtlinie Euro 5 als auch die freiwillige EEV-

Norm. Ebenfalls gemeinsam mit Mercedes-Benz und weiteren Partnern testet

Lehnkering eine Sattelzugmaschine mit dualem Antriebssystem, das aus

Dieselkraftstoff und Flüssiggas besteht. Auch die Trailerflotte wird von der

Lehnkering Euro Logistics GmbH modernisiert, um z. B. Leerfahrten zu vermeiden.

Bereits 19 neue Kombitrailer der Marke Schmitz Cargobull wurden

ausgeliefert. Bis Ende 2011 wird die Lehnkering Euro Logistics in weitere

35 nutzlastoptimierte Auflieger investieren.

Lehnkering

modernisiert sowohl seine

Lkw- als auch Trailerflotte. (Foto: Lehnkering)

WerraKombiTerminal

• Das neue KV-Containerterminal in Osthessen

• Drehscheibe für Deutschland und Europa!

www.werrakombiterminal.de

Kontakt: K+S Transport GmbH • Glockengießerwall 3 • 20095 Hamburg • Tel.: 040-30 90 61-06 • Fax: -35 • E-Mail: container-service@k-plus-s.com


SPEZIALISTEN

mit vielseitigem Gesicht

Saft

Zucker

Milch

Vielseitige Gesichter der Tankcontainer-

Logistik: Unter anderem werden auch

Saft, Zucker und Milch transportiert.


Der richtige Containertyp ist bei der Bulk-

Logistik ebenso wichtig wie der korrekte

Umgang mit Blick auf die Sicherheit.


Containertypen. Neben dem Standardcontainer haben längst

andere Bauformen ihre eigenen Erfolge im weltweiten Warenverkehr

geschrieben – so auch der Tankcontainer. ConTraiLo nimmt

zusammen mit Wieland Korkowsky vom Spezialisten TWS diese

besonderen Ladungsträger einmal genauer in Augenschein.

In den 60er-Jahren wurde erfolgreich

versucht, Tankbehälter in einen 20’-

Rahmen für den Seeverkehr und später

auch für den Landverkehr zu integrieren.

Die Zulassungen waren nun nicht

mehr mit denen des Tankzuges identisch,

sondern für den weltweiten Einsatz weitreichender.

Heute sind es drei Zulassungen:

eine für den Rahmen nach CSC, eine

für den Drucktank und eine für die

Gefahrgüter. Alle Informationen werden

in der Baumusterzulassung vereinigt. Die

technische Wiederholungsprüfung muss

alle 2,5 Jahre vorgenommen werden.

Kurzer Blick in die Geschichte

Die ersten Tankcontainer wurden als

IMO-Tanktyp 1 mit einem Prüfdruck von

4 bar und mit einem Volumen von knapp

20 m3 gebaut und in den Überseeverkehr

geschickt. Die ersten Serienfertigungen

konnten Anfang der 70er-Jahre festgestellt

werden. Als Rundtank mit und ohne

Isolierung, als Box verkleidet mit einem

innenliegenden Drucktank wurden

die Flüssigkeiten nun auch in Europa

transportiert. Gleichzeitig nahm auch

der Kombinierte Verkehr in Deutschland

und von bzw. nach Italien zu.

Ideen mit Richtungswechseln

Mit der Rahmenveränderung auf 8,6’-Höhe

ergab sich bald die Möglichkeit, das

Volumen auf 24 m3 Inhalt zu optimieren.

Bereits eine Revolution – doch der Innovationsgeist

der Spediteure und Techniker

blieb nicht ruhig. So werden heute im

20’-Isorahmen bis zu 26 m3 Volumen

untergebracht. Es wurden sogar 2,55 m

breite Tankcontainer mit 27 bis 30 m3 gebaut, die sich jedoch nicht so recht

durchsetzen konnten. Die weitere Entwicklung

ergab Tankcontainer im 30’-

Rahmen, die sich jedoch als zu schwer

und zu teuer herausstellten. Dafür ergab

sich eine andere Entwicklung.

Container im Wandel

Die Tankcontainer wurden über das Längenmaß

von 20’ hinaus verlängert, zuerst

nur einseitig, dann gleichmäßig auf beiden

Seiten. Es wurde der Swap-Tankcon-

Der Seitenlader Spezialist

Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit weltweitem Service und Ersatzteilnetz

Hammar Maskin AB SE- 517 95 Olsfors, Sweden

Tel: (+46) 33 29 00 00, Fax: (+46) 33 29 00 01

e-mail: info@hammar.eu, webside: www.hammar.eu

tainer gebaut, der anfangs mit einem Volumen

von 29,5 m3 und 7,15 m Gesamtlänge

die Verlader begeisterte. Heute gibt

es diese Grundkonstruktion mit Varianten

bis zu 35 bzw. 36 m3 Volumen, bei denen

die Containerbauer Längen bis zu

8,80 m ausreizen. Die 20’-Eckbeschläge

wurden trotz „Überbreite“ so gearbeitet,

dass die Nutzung des Chassis, Bahnwaggons

und RoRo-Schiffes keine Probleme

im Betrieb bereitete.

Schlagworte zur Ausstattung

Womit muss ein Tankcontainer ausgestattet

sein? Diese Frage zu beantworten,

bedarf besonderer Kenntnisse, denn es

ist wichtig zu wissen, was transportiert

werden soll. Bodenauslauf mit zwei Verschlüssen,

Anschluss für Druckluft, Mannloch

mit Klappdom, Sicherheitsventil,

Berstscheibe, Isolierung, Flammendurchschlagsicherung,

Dampfheizung und Zulassung

sind Teile für eine Grundausrüstung.

Wenn es speziell wird, fallen

Stichworte wie: Steigrohr oder top only,

Befüllstutzen, Reserveanschluss, Elektro-

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.

Tankcontainer

speziell ausgestattet.


Standardtankcontainer

mit 3’’-Bodenauslauf mit

dreifachem Verschluss.

80 ConTraiLo 9/2011

Standardtankcontainer

mit

Klappdomdeckel,

Sicherheitsventil

und Reserveflansch.

(Fotos: TWS,

© Sigrid Rossmann,

JouJou,

knipseline/

PIXELIO)

Spezialtankcontainer mit vier

hinteren Anschlüssen.

oder Warmwasserheizung, Kugelventil,

Chemiedom, Auskleidung oder Beschich-

tung, Isolierung, Manometer, Thermometer

und mehr.

Inspiration für Spezielles

In den Regelwerken nach CFR, ADR/RID,

IMDG, UIC, etc. wird genau festgelegt,

zu welchen technischen Bedingungen

die Flüssigkeiten transportiert werden

dürfen. Die Codierungen von T1 bis T22

schreiben genau vor, wie der Tankcontainer

ausgerüstet sein muss. Für die Gase

steht der Code T50 und für die tiefkalten

Gase der Code T75. Womit wir auch

schon zu den Spezialitäten der Tankcontainer

gekommen sind.

Die Verlader und Spediteure haben herausgefunden,

was im Kesselwaggon auf

der Schiene transportiert werden kann,

muss auch im Tankcontainer möglich

sein. Je nach (Produkt-)Gewicht und anderen

Eigenschaften wurden Tanks entwickelt,

die sowohl im 20- und 30- als

auch 40’-Isorahmen in Dienst gestellt

wurden. Im Gasbereich konstruieren die

Containerbauer inzwischen auch Container

mit Flaschenverbänden für Wasserstoff.

Gekühlte und tiefgekühlte Ware

wird auf dem Land-/Seeweg mit dem

Kühlauflieger oder der Reeferbox (Kühlboxcontainer)

mit eigenem Kühlaggregat

zum Verbraucher gebracht.

Von kühl unterwegs...

Die Tankcontainer-Fachwelt hat zu diesen

Spezialeinheiten hinübergeschaut

und sich die Technik zu Eigen gemacht:

Ein 20’-Isorahmen mit einem Druckbehälter

aus Edelstahl, mit vielen Halbrohren,

in dem die Kühlflüssigkeit zirkuliert,

einer besonders guten Isolierung und integriertem

Kühlaggregat erfüllt nun die

gleiche Funktion für flüssige Produkte.

Reefertankcontainer finden so zunehmend

Einsatz für Saftkonzentrate oder

Molkereiprodukte im unteren Temperaturbereich.

Die Kühlcontainer können

auch als stationäre Lagertankcontainer

dienen. Ein vergleichbares „heißes oder


warmes“ Verfahren ist mit dem Warmwasserheizungssystem

möglich. Bei entsprechender

Ausrüstung können so beispielsweise

Schokoladentransporte auf

Temperatur gehalten werden.

...bis zu heißen Vertretern

Eine weitere Gruppe der spezialisierten

Tankcontainer sind Transportbehälter für

Bier. Um den Umlauf zu beschleunigen,

wurden diese Einheiten mit innenliegenden

Reinigungsleitungen versehen, sodass

die Reinigung im geschlossenen System

erfolgt.

Für Wein oder Milch gibt es keine besonderen

technischen Anforderungen, außer

einer Isolierung und einem größtmöglichen

Tankvolumen, um gesetzlich erlaubte

Maximalgewichte auszunutzen.

Für den „heißen“ Bereich bis +250 °C

kann Tallharz mit dem Tankcontainer be-

IMPRESSUM

Verlag: K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

Tel.: (0 47 47) 87 41-0 · Fax: (0 47 47) 87 41-2 22

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Layout: Sandra Wilckens, Sabine Peimann, Svenja Naubert,

Carina Wegner, Regina Köhnken, Jasmin Mahnken,

Monika Zupke, Corinna Kahrs, Ronja Müller

fördert werden. Selbst an kalten Wintertagen

ist dank Nachheizen vor der Entladung

eine Restlosentleerung möglich.

Bitumen wird beispielsweise im Einweg-

Tankcontainer auf unterschiedliche Art

transportiert: Es findet eine normale Beladung

bei ca. +200 °C statt, das Produkt

erkaltet und kann bei Bedarf mit dem Gasoder

Ölbrenner über einen Heizkanal wieder

verflüssigt werden. Dieses System wird

für die Überseeverladungen verwendet.

Trocken geht’s auch

Eine weitere Gruppe von Tankcontainern

sind Silocontainer für trockene rieselfähige

Produkte – auch hier nicht unbedingt

Gefahrgüter. Stärke, Zucker, Kunststoffgranulat,

Silizium und mehr wird

in großvolumigen Druckbehältern befördert.

Vorzugsweise nutzen Transporteure

auch hier Kombinierte Verkehre stark.

Schwere Siloprodukte fahren im 20’-

Modul, da sie bei hohem Gewicht nicht

übermäßig viel Volumen benötigen.

In den 30’-Behältern (Koffertank) mit bis

zu 45 m3 Inhalt dürften die Massen abtransportiert

werden. Die 40’-Druckbehälter

mit über 50 m3 Inhalt nutzt die

Kunststoffbranche mit den leichten Rieselprodukten.

Alle Silobehälter haben dabei

folgende Eigenarten gemein: Material

aus Aluminium oder Edelstahl, mehrere

Domdeckelöffnungen, größerer Bodenauslauf

mit Auflockerungsschüssel,

Entladehilfe mittels Turbine mit Luftverteilersystem,

Entladehilfe mit externem

Kippchassis, keine Isolierung und mehr.

Unschwer ist zu erkennen, dass auch hier

jede Produktgruppe ihre ganz speziellen

Eigenarten und Anforderungen hat. Ja,

unverkennbar ist der Tankcontainer eine

eigene Erfolgsstory für sich.

Mitarbeiter: Gaby Preuschoff, Bianca Peimann, Elke Stern,

Jacqueline Smiatek, René Niedermeyer,

Susanne Sinss, Cigdem Kilicaslan, Alexander Bigaj,

Jakob Diring, Ursula Schröder, Carmen Bartsch,

Ines Heidl, Jessica Haase, Marleen Rauschenberger,

Sören Krajewski, Niklas Städtler

Satz/Lithos: K&H Verlags-GmbH

Wilhelm-Giese-Straße 26 · 27616 Beverstedt

Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH · 27616 Beverstedt

Druck: SKN · Stellmacherstraße 14 · 26506 Norden

Erscheinungsweise: 11x im Jahr

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