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NUTZ FAHRZEUGE

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 23. Jahrgang Juli 2011 10413

STERN-

ZAUBER ePaper


INHALT

Stern-Zauber S. 18

Neues Design, neue Technik, bewährter

Name: Mercedes-Benz hat den Actros

neu erfunden und ihn jetzt in Brüssel der

Öffentlichkeit vorgestellt. Wir waren bei

der Premiere dabei.

Transport-

Kosten: Brand-

Gefahr! S. 38

Aus dem Ruder laufende

Kosten kann sich

niemand mehr leisten.

Trotzdem wird nach wie

vor viel Geld verbrannt.

Wertvolle Tipps, um

Verluste zu vermeiden,

gibt unser Kostenkiller.

Spiegel-

Bildung S. 48

Mietkunden wollen

neben dem Lkw

auch Service.

Genau darauf haben

die Vermieter

reagiert. Sie haben

um ihre Mietfahrzeuge

Servicepakete

geschnürt. Unser

Mietspiegel zeigt, wer

was zur Miete bietet.

Juli 2011


Editorial

3 Verhängnisvolle Kirchturmpolitik

Finanzen & Fuhrpark

6 Gutschein als Gehaltsoption

8 Gesetzeskonforme Kontrolle

10 Höhere Transportleistung

12 Kontrolle schafft Effizienz

14 Chance nutzen und bewerben

16 Grenzenlose Knöllchen

Nutzfahrzeuge

18 Stern-Zauber

Tipps & Trends

26 Zwei Jahrzehnte Tempo

28 Verdienste gewürdigt

30 Intelligent auf Achse

68 Schulen ohne Schleudergefahr

Fit am Lenkrad

34 Sicherer Papierrollentransport

36 Überwachung gefordert

Kostenkiller

38 Transport-Kosten: Brand-Gefahr!

Mietspiegel

48 Spiegel-Bildung

50 Zeitgemäße Servicebausteine

52 Dichtes Netz geknüpft

54 Erweitertes Netzwerk

56 Günstige Alternativen

58 Mietflotte aufgestockt

60 Unter neuer Führung

Die Reise geht sauber weiter S. 82

62 Höchste Zuggewichte

64 Mobile Mietkonzepte

66 Saisonaler Obst-Express

Baukasten

Aus- & Weiterbildung

70 Technik macht (Fahr-)Schule

72

Software

Vollautomatisch eingelesen

74 Mehr Lenkzeit pro Schicht

Anhänger, Auflieger, Aufbauten

76 Stärken und ausbauen

78

Komponenten

Leichte Volumentür

80 Immer maßgeschneidert

82

Umweltfreundliche Mobilität

Die Reise geht sauber weiter

87 Reinigung für Reinigung

88 Diesel mit Zukunft

90 Methan-Gas geben

92 Spritkostenbremse Autogas

94 Europaweite Distribution

96 Positive Bilanz

Werkstatt

98 Schmieren auf höchstem Niveau

102 Beleg für Qualität

104 Transparente Kostenkontrolle

106 Flexibel eingerichtet

108 Hohe Diagnosetiefe

109 Impressum

110 Händlerteil

Der grundsätzliche Wille, die Luftqualität durch weiter reduzierte Emissionen seitens der Verbrennungsmotoren

zu verbessern, ist ungebrochen. Allerdings bleibt der Weg dorthin, ein dorniger – wie die europäische

Veranstaltung der diesjährigen Diesel Emissions Conference in Düsseldorf gezeigt hat.

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Auf die Straße, fertig los...


STERN-

ZAUBER


Innovation. Ein Lkw ist lediglich ein Mittel zum

(Transport-)Zweck? Mitnichten! Es gibt kaum ein

Investitions-Gut, das so mit Emotionen behaftet ist, wie

ein Lkw. Auf der Straße noch immer als Stinker mit

erheblichem Gefahrenpotenzial verschrien, im Fahrerlager

individuellen Vorlieben ausgesetzt und bei den

Flottenbetreibern eine Kostenstelle, die man kontinuierlich

bis ins Detail kostenseitig analysiert, schließlich dient

der Lkw nur dem Zweck, Geld zu verdienen.

Der neue Actros:

sparsam, sicher,

komfortabel


20 MIO. TESTKILOMETER: Wenn der neue Actros im September erstmals ausgeliefert wird, hat er ein beispielloses

Testprogramm absolviert. Komponenten und das Gesamtfahrzeug werden seit fünf Jahren intensiv auf der Straße getestet.

Der neue Actros legte dabei rund 20 Mio. km zurück, unter anderem in der intensiven Kundenerprobung. Hinzu kommen

Härtetests auf Prüfständen, Schlechtwege-Erprobung und externen Untersuchungen.


Angesichts dieser sehr unübersichtlichen Gemengelage,

einen Lastwagen auf die Straße zu bringen, der den

unterschiedlichen Interessen gerecht wird, ist es extrem

schwierig und gleicht ein wenig der Quadratur des Kreises. Den

Ingenieuren der Daimler AG ist diese Quadratur des Kreises

mit dem neuen Actros gelungen, davon ist Andreas Renschler,

im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks

und Daimler Buses, überzeugt. Klingt auf den ersten Blick nach

den üblichen Übertreibungen eines Herstellers, ist aber bei

näherer Beschäftigung mit dem neuen Flaggschiff der Daimler-

Nutzfahrzeugflotte eine durchaus berechtigte Aussage.

Signifikante Einsparungen

Der neue Actros produziert so geringe Emissionen, dass er in

belasteten Regionen fast schon als Luftfilter eingesetzt werden

kann. Der neue Actros ist dank ausgereiften Assistenzsystemen

SAUBER SPAREN: Vergleicht man den neuen Actros

mit der Vorgänger-Generation in Euro-5-Ausführung,

wird besonders deutlich, was die Entwickler erreicht

haben. Hier verbraucht der neue Actros signifikante

sieben Prozent weniger kostbaren Diesel. Vergleicht

man den bisherigen Actros mit dem neuen in Euro-6-

Ausführung sind es immerhin noch vier Prozent.

sicherer denn je und bietet ein bislang beispielloses Komfortniveau

sowie gegenüber der Vorgängergeneration absolut signifikante

Einsparpotenziale.

In Euro-5-Ausführung sind es immerhin bis zu reelen sieben

Prozent, die durch die Einspritzdüsen der ebenfalls neuen Motorengeneration

gedrückt werden. Mit der neuen Fernverkehrsbaureihe

hat die Marke mit dem Stern einen von Grund auf neu

konstruierten Fernverkehrs-Lkw auf die Räder gestellt. Die ersten

Vorstudien für dieses bislang aufwändigste Projekt in der

Daimler-Nutzfahrzeuggeschichte wurde bereits 1998 durchgeführt.

Seitdem wurden rund 20 Mio. Testkilometer und mehr

als 1 Mrd. Euro in die Entwicklung des neuen Actros gesteckt.

Gelungenes Design

Das erste, was von einem Fahrzeug wahrgenommen wird, ist

bekanntlich das Design. Das des neuen Actros ist auf den aller-

Wie im Oberklasse-

Pkw: Der Arbeitsplatz

im neuen Mercedes-

Benz Actros.


ersten Blick etwas ungewöhnlich. Wer das neue Design

jedoch einige Minuten auf sich wirken lässt, erkennt

schnell die gelungene Mischung aus Harmonie der Form

und das Vertrauen, das diese Harmonie ausstrahlt. Darüber

hinaus wirkt es modern, dynamisch und emotional.

Das Gesicht des neuen Actros verzichtet auf gerade,

nüchterne Linien und ebene Flächen. Wölbungen und

kontrastierende Linien geben dem neuen Actros einen

sichtbar eigenständigen Charakter. Insgesamt eine absolut

gelungene Optik, in der sich das neue Fahrerhaus präsentiert.

Die neue Linienführung ist weit mehr als gelungenes

Design. Die neue Optik ist auch das Ergebnis von

2600 Stunden, die das Fahrzeug im Windkanal verbracht

hat. Die so entstandene Aerodynamik trägt maßgeblich

zum deutlich gesunkenen Verbrauch bei.

Sieben Varianten

Das Fernverkehrsfahrerhaus des neuen Actros wird es in

sieben verschiedenen Varianten geben. Diese setzen sich

aus zwei Breiten und vier Dachvarianten zusammen. Fünf

dieser Varianten verfügen dabei über einen ebenen Boden.

Top of the range ist dabei das neue GigaSpace-Fahrerhaus,

das das bisherige MegaSpace-Fahrerhaus ablöst.

Auch wenn die gesetzlich vorgegebenen Maße, innerhalb

derer sich ein Fahrerhaus bemisst, gleich geblieben sind,

ist das Innenvolumen um einen knappen Kubikmeter

gewachsen. Die Stehhöhe beträgt übrigens 2,13 m und

wäre damit selbst für Basketballstar Dirk Nowitzki geeignet.

Die verschiedenen Fahrhausvarianten beeindrucken

aber nicht nur durch ihre schiere Größe. Auch das neue

Interieurkonzept bringt einiges an neuen Annehmlichenkeiten

für die Fahrer mit.

Behaglicher Wohnbereich

Das bedienungsfreundliche Cockpit schwingt sich ergonomisch

um den Fahrerarbeitsplatz herum, der behagliche

Wohnbereich ist farblich und geometrisch vom

Arbeitsplatz getrennt. Während der Funktionsbereich in

sachlichem Anthrazit gehalten ist, dominiert im Fond,

an der Decke sowie im Bereich um den Beifahrersitz der

helle Farbton Mandelbeige. Materialien und Haptik erinnern

an Oberklassefahrzeuge des gleichen Herstellers und

tragen somit zu einem bisher nicht gekannten Komfortniveau

im Lkw bei.

Auf Wunsch gibt es ein so genanntes SoloStar Concept

im neuen Actros. Hier ist das Interieur konsequent auf die

Einfahrer-Besatzung ausgelegt, die im Fernverkehr auch

der Regelfall ist. Wichtigstes Kennzeichen dieses Interieurkonzeptes

ist eine „Lümmelecke“ mit sehr bequemem

Relaxbereich auf der Beifahrerseite. Er hat die Form einer

Kantenschutz und mehr…

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Rundecke und ist nach hinten an die Rückwand versetzt. Das

hohe Komfortniveau ist übrigens alles andere als Selbstzweck

oder reine Leistungsschau. Das hohe Komfortniveau wird ebenfalls

zur Profitabilität des neuen Actros beitragen.

Effizienter Antriebsstrang

Wie soll das gehen? – Schließlich kostet ein hohes Komfortniveau

zunächst einmal mehr. Indem der Fahrer sich an Bord des

neuen Actros wohlfühlt, ihm genügend Raum zur Verfügung

gestellt wird, damit er sich von seinem immer anstrengender

werdenden Job in den Ruhezeiten erholen kann. Und ausgeruhte

Fahrer sind erwiesenermaßen die besseren, weil verbrauchsorientierteren

und sichereren, Fahrer.

Erholung gibt es aber auch während der Arbeit. Einen Beitrag

dazu leisten die neu entwickelten ISRI-Fahrersitze und das deutlich

erweiterte Verstellfeld des Wohlfühlsitzes. Einen zusätzlichen

Betrag zur Verbesserung der Fahrergesundheit wird Mercedes-Benz

ab 2012 leisten. Dann wird für den neuen Actros ein

Serienmäßig an Bord: Die Fleetboard-Hardware wird grundsätzlich

in den neuen Actros eingebaut. (Fotos: Daimler)

24 NFM 7/2011

Leistung (kW)

400

350

300

250

200

150

100

Sechs-Zylinder-Reihenmotoren

800 1200 1600 2000

Drehzahl (U/min)

3000

2500

2000

1500

1000

Ökonomisch im Fernverkehr:

Zum Marktstart kommt der neue Actros mit drei Motorvarianten.

Fahrersitz mit Massagefunktion verfügbar sein, der das Thema

Rückenbeschwerden spürbar entschärfen wird. Basis für die hohe

Wirtschaftlichkeit des neuen Actros, ist der ebenfalls von Grund

auf neu entwickelte Antriebsstrang. Herzstück sind der neue

Reihen-Sechs-Zylinder-Motor OM 471 der Motorenfamilie. Der

neue Motor erreicht die Abgasnorm Euro 6 und deckt ein Leistungsspektrum

von 310 kW (421 PS) bis 375 kW (510 PS) und

damit die gängigsten Leistungsstufen im Fernverkehr ab. Der

OM 471 wartet mit einer Summe an Innovationen auf, die wir

bereits in der NFM-April-Ausgabe ausführlich vorgestellt haben.

Technische Highlights

Die beiden oben liegenden Nockenwellen des OM 471 steuern

vier Ventile pro Zylinder. Die Nockenwellen sind gebaut – Premiere

für Motoren dieser Größe. Weitere Premiere ist das Common-Rail-Einspritzsystem

mit Druckverstärkung X-PULSE. Der

Druck im Rail von maximal rund 900 bar wird in den Injektoren

auf bis zu 2100 bar verstärkt und ist im Motorkennfeld

voll variabel. Die Aufladung erfolgt über einen Turbolader mit

asymmetrischem Turbinengehäuse, das das Ansprechverhalten

verbessert. Höchste Effizienz gilt für die Motorbremse, eine aufgeladene

Dekompressionsbremse. Die dreistufige Bremse erreicht

eine Leistung von maximal 400 kW.

Wegen der hohen Anforderungen der Abgasstufe Euro 6 setzt

Mercedes-Benz auf aufwändige Abgasreinigung. Sie besteht aus

SCR-Technik mit AdBlue-Eindüsung ohne Druckluft, gekühlter

Abgasrückführung (AGR) und Partikelfilter. Teil der hohen Wirtschaftlichkeit

des Motors sind ungewöhnliche Robustheit und

Langlebigkeit sowie Wartungsintervalle bis zu 150.000 km.

Entkoppelbare Nebenaggregate

Bemerkenswert sind auch die Nebenaggregate, die beim neuen

Actros bei Nichtgebrauch entkoppelt werden können und somit

Drehmoment (Nm)

R6 12,8 l Hubraum

kW (PS) Nm

bei 1800 U/min. bei 1100 U/min.

310 (421)

330 (449)

350 (476)

375 (510)


Alles automatisch:

Die gesetzlich vorgeschriebeneAbfahrtkontrolle

kann der

Fahrer beim neuen

Actros per Knopfdruck

erledigen.

zur Verbrauchsreduzierung beitragen. Prominentestes Beispiel

dafür ist der Luftpresser. Das dieses Prinzip auch für andere

Aggregate funktioniert, zeigt die Lenkhilfepumpe, die nur dann

aktiviert wird, wenn sie in Gebrauch ist.

Die Kraftübertragung erfolgt künftig übrigens ausschließlich

über die vollautomatisierten PowerShift-Getriebe, der inzwischen

dritten Generation. Sie haben sich bereits bestes bewährt

und reagieren nach dem Update für die neuen Motoren noch

sensibler, schneller und präziser. Wie beim Vorgänger unterstützen

Zusatzfunktionen wie der EcoRoll-, Freischaukel- und

Power-Modus den Fahrer. Neu hinzugekommen ist eine Kriechfunktion,

die den bisherigen Rangier-Modus ersetzt. Wie funktioniert

diese Funktion? Analog zum Pkw mit Automatikgetriebe

schließt die Kupplung beim Loslassen des Bremspedales, was

zur Folge hat, dass der neue Actros sich bei eingelegtem Gang

und ohne Gas im Schritttempo bewegt, eine Unterstützung des

Fahrers im Stau oder beim Rangieren.

Verbesserte Fahrdynamik

Ein großes Thema im Zielheft für die Entwickler war auch das

Thema Fahrdynamik. Hier geht es bei schweren Nutzfahrzeugen

vor allem um Fahrsicherheit. Um ein Höchstmaß an Fahrdynamik

zu realisieren, wurde ein neuer Rahmen entwickelt,

der gewissermaßen das Rückgrad des neuen Actros bildet. Er ist

besonders verwindungssteif und 90 mm breiter als der bisherige

Rahmen. Eine Maßnahme, die, so die Entwickler, für ein besonders

stabiles Fahrverhalten sorgen soll.

Ein weiterer wichtiger Beitrag zur neuen Fahrdynamik ist die

optimierte Hinterachsführung mit neuer Geometrie. Hier liegt

der Schnittpunkt der Wirklinien hinter der Achse, was ebenfalls

zur Fahrstabilität beitragen soll. Noch hatten wir keine Gelegenheit

mit dem neuen Actros zu fahren und uns selbst von der neuen

Fahrdynamik zu überzeugen. Wir werden das aber in Kürze

nachholen und sind uns sicher, dass der neue Actros auch in

fahrdynamischer Hinsicht, den hohen Erwartungen gerecht wird.

Ab September verfügbar

Die Transportunternehmen können sich ebenfalls schon in Kürze

von den Vorteilen des neuen Actros überzeugen. Die Fernverkehrsvarianten

sind in Kürze bestellbar. Ab September werden

die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Die Varianten für den Verteilerund

Baustellenverkehr folgen dann in den Jahren 2012 und 2013

und werden auch die bisherige Axor-Baureihe ersetzen.

FAZIT: Über zehn Jahre intensive Entwicklungsarbeit haben ein

schweres Nutzfahrzeug entstehen lassen, welches den Herausforderungen

der Zukunft zweifellos gerecht wird. Das gilt mit

Blick auf Umweltstandards, das gilt aber auch für die Themen

Sicherheit und Komfort. Wichtigstes Argument für den neuen

Actros ist allerdings seine hohe Wirtschaftlichkeit. Trotz Erreichung

der Abgasnorm Euro 6 benötigt der neue Actros spürbar

weniger Diesel als sein Vorgänger.


Tipps & Trends

ARBEITSMARKT

Nachwuchssorgen

Der Transport- und Logistik-Branche

fehlt es an Nachwuchs. Klischeebedingt

hat der Job des Berufskraftfahrers

mit großen Imageproblemen

zu kämpfen. Aber auch reale Faktoren

wie schmale Bezahlung und ungünstige

Arbeitszeiten machen den Arbeitplatz

am Brummisteuer für Berufseinsteiger

nicht sonderlich attraktiv.

Auch andere Branchenberufe wie der

des Speditionskaufmannes oder des

Fachlageristen werden nach Angaben

des Bundesverbandes Güterkraftverkehr

Logistik und Entsorgung (BGL)

nur selten wahrgenommen.

HAFENVERKEHR

Drittes Zolltor

für Bremerhaven

Die Eröffnung der Kaiserschleuse in

Bremerhaven bringt nicht nur für

Schiffe, sondern auch für den Straßenverkehr

neue Möglichkeiten. So hat

das Zollamt Bremerhaven den Freizonenübergang

Kaiserschleuse mit

neuen Gebäuden eröffnet und bietet

so drei Abfertigungsstellen für den

Freizonenverkehr.

Quasi mitten im Geschehen stehen

die ebenso modernen Postenhäuschen,

von denen aus die Kontrollen bei Einund

Ausfahrt in die Freizone erfolgen.

Vorsichtig und langsam zu fahren ist

hier für alle Verkehrsteilnehmer verpflichtend.

Denn auch der nicht gewerbliche

Freizonenverkehr muss

mit Haltesignalen der Zöllner für die

entsprechenden, stichprobenweisen

Kontrollen rechnen.

26 NFM 7/2011

Zwei Jahrzehnte Tempo

Jubiläum bei Logwin: 20 Jahre Kurierdienst

Pro Jahr organisiert Logwin Courier

von seiner Zentrale in Norderstedt

den Versand von ca. 50.000 Sendungen

mit einem Gesamtgewicht von

rund 1000 t. Eilig, wichtig, wertvoll –

seit dem 17. Juni 1991 befördert Logwin

über seinen eigenen Kurierdienst,

den Service Logwin Courier, Sendungen,

die diese Eigenschaften tragen.

Die Entwicklung. Holger Schönberg,

Leiter von Logwin Courier, war von

Anfang an dabei und erinnert sich:

„Die Idee für einen eigenen Kurier-Express-Dienst

entstand durch die Media-Logistik.

Denn der Versand zeitkritischer

Dokumente und Sendungen

stellt die gleichen Anforderungen an

die Logistik wie die Lieferung der aktuellen

Tageszeitung – Tempo und absolute

Zuverlässigkeit.“ Mit steigendem

Transportvolumen wurden dann

die Ladungen der Presse-Logistik und

des Kurier-Express-Dienstes getrennt –

um effizient zu bleiben und um sich

den speziellen Anforderungen und

auch Wünschen der jeweiligen Kunden

noch besser anzupassen.

Individueller Service. Zu den Kunden

zählen unter anderem Banken, Versicherungen,

Behörden und Landesvertretungen.

Druck- und Medienhäuser

wie z. B. Prinovis verlassen sich beim

TRANSIT CONNECT ELECTRIC IST AB SOFORT BESTELLBAR

Elektrisch zum Kunden

Der strombetriebene Ford Transit Connect Electric ist in Deutschland ab

sofort bestellbar. Das leichte Elektro-Nutzfahrzeug wird zurzeit von der

Hamburger Autohauskette Pfohe angeboten, weitere Händler sollen im

Jahresverlauf folgen. Das Ziel ist der Aufbau eines deutschlandweiten

Vertriebs- und Servicenetzes. Neben dem Kauf sollen in Zukunft auch verschiedene

Leasingmodelle angeboten werden, zu denen die Details aber

noch nicht bekannt sind. Angetrieben wird der Stromer von einem Elektro-

Motor, der eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h leistet. Die maximale

Reichweite liegt bei bis zu 130 km.

(Foto: Ford)


Versand eiliger Druckunterlagen, Korrekturvorlagen

oder von Ersatzteilen seit

über 20 Jahren auf die Kurier- und Expressdienstleistungen

von Logwin.

Mit einer neuen Software, die noch in

diesem Jahr eingeführt werden soll, rücken

Logwin-Kunden, Courier-Mitarbeiter

und -Partner noch enger zusammen:

Die Datenübertragung bei Online-Aufträgen

sowie bei der Sendungsverfolgung erfolgt

dann ohne Reibungsverlust schnell

und direkt über das Logwin-Rechenzentrum

in Luxemburg. Zurzeit laufen diese

Tools via Internet.

Zeit ist Geld. Die Art der Sendungen

reicht von Papierdokumenten über Kunst-

gegenstände bis hin zu Solarmodulen;

entsprechend stehen für den Transport

nicht nur Transporter zur Verfügung.

Den Zeitpunkt für Abholung und Lie-

NEU !

Jetzt auch in verschieden flachen Böden

mit STÄHLERNEN Profilen lieferbar!

Am 17. Juni 2011

feierte Logwin Courier

sein 20-jähriges Bestehen.

(Foto: Logwin)

ferung bestimmt der Versender. Damit

Tempo und Sorgfalt zusammen gehen,

arbeitet Logwin Courier am zentralen

Sendungsumschlag in Bad Hersfeld mit

einer halbautomatischen Abfertigungsanlage.

In Norderstedt laufen alle Fäden

von der Beratung über die Auftragsannahmen

bis zur Abwicklung zusammen.

KEINEN LEEREN KILOMETER?

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- Horizontal Entladen und Laden möglich

- Schüttgut hin, Paletten zurück

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Tipps & Trends

MODELLE

Und der Bastelspaß

beginnt

Wer schon immer einen (neuen) Unimog

sein eigen nennen wollte, kann

ihn sich jetzt in die Garage stellen: Der

erste Unimog U 400 zum Selbstbauen

im Maßstab 1:12,5 ist ab August im

Handel erhältlich. LEGO hat ein Modell

aus 2048 Elementen entwickelt – das

bisher größte LEGO-Technic-Modell der

Unternehmensgeschichte.

Das ausgesprochen große Fahrzeug,

das eine Kombination von elektrischem

Antrieb und Pneumatik verbindet,

entstand in exklusiver Kooperation

mit Mercedes-Benz und ist seinem

Vorbild originalgetreu nachempfunden.

Die vielseitigste Arbeitsmaschine der

Welt schiebt im Winter den Schnee

weg, mäht im Sommer die Böschungen

der Autobahn oder hilft beim Bauen

von neuen Straßen. Die so genannten

„Power Functions“ treiben die Pumpe

eines pneumatisch betriebenen Kranes

mit Greifarm an, der fast um 360°

rotieren kann. Mit seinem Greifer und

der Front-Seilwinde räumt der Unimog

(fast) jede Last aus dem Weg. Der

LEGO Technic Unimog U 400 ist ab

August im Spielwarenhandel und

über Mercedes-Benz erhältlich.

28 NFM 7/2011

(Foto: Daimler)

Verdienste gewürdigt

Dr.-Ing. E.h. Bernard Krone erhält Grashof-Denkmünze vom VDI

Im Rahmen des Deutschen Ingenieurtages

2011 wurde Dr.-Ing. E.h. Bernard

Krone mit der Grashof-Denkmünze

ausgezeichnet. Die Grashof-Denkmünze

ist die höchste Ehrung des Vereins

Deutscher Ingenieure e. V. (VDI). In

der Laudatio des VDI hieß es, dass

Dr.-Ing. Bernard Krone die Grashof-

Denkmünze für seine maßgebliche

BERATUNGSKONZEPT RUND UM DEN REIFEN

Positive Bilanz gezogen

VDI Präsident

Prof. Dr.-Ing.

Bruno O. Braun (r.)

überreichte...

...die Grashof-

Denkmünze an

Dr.-Ing. E.h. Bernard

Krone. (Foto: VDI)

Mitgestaltung und Entwicklung der

Deutschen Landtechnik und der Nutzfahrzeugtechnik

als mittelständischer

Unternehmer erhält.

Mut und Vertrauen. Unternehmerischer

Mut, Vertrauen in seine Mitarbeiter,

aber auch in die hohe Forschungs-

und Entwicklungseffizienz

seien seine Markenzeichen geworden.

Vor einem Jahr starteten Continental und der ADAC TruckService ihr

gemeinsames Service-Center für die Kunden der Conti360° Fleet Services

in München. Die Conti360° Fleet Services sind ein Rundum-Paket für das

Reifen-Management von nationalen und international tätigen Transport-

Unternehmern. Sie umfassen ein individuell auf den Fuhrpark zugeschnittenes

und kostensenkendes Reifen-Management, von der Beschaffung der

Reifen über regelmäßige Kontrollen des Reifenzustandes bis hin zur schnellen

Hilfe bei der Reifenpanne. Das neue Angebot hat sich inzwischen

erfolgreich im Markt etabliert. Werner Renz, Geschäftsführer des ADAC

TruckService, sieht das gemeinsame Service-Center als einen Meilenstein

im Nutzfahrzeugservice und -Management.


CASTROL ELIXION – DER EINE HAT ´S,

DER ANDERE NICHT.

Und während der eine vorneweg fährt, haben es andere schwer. Denn mit

einem Motorenöl wie Castrol Elixion Low SAPS sind Sie als Fahrer klar im

Vorteil. Schließlich reduziert die Low-Friction-Technology den Verschleiß,

erhöht die Motorlebensdauer, mindert den Schadstoffausstoß, senkt den

Ölverbrauch, fördert das Fließverhalten und steigert die Motorleistung. Dass

Castrol Elixion Low SAPS auch noch den Kraftstoffverbrauch senkt, klingt

bei diesem Leistungsportfolio schon fast unglaublich. Deshalb sollten Sie es

unbedingt einmal selbst testen.


Die intellic Germany GmbH ist aus der

EFKON AG hervorgegangen und erst seit

diesem Jahr als eigenständiges Unternehmen

am Markt. Welche Hintergründe

gibt es hierfür?

Weyer: Die EFKON AG hat von vornherein

das Tachografengeschäft unter der

intellic GmbH betrieben. Anfangs noch

stark von der 100-prozentigen Muttergesellschaft

unterstützt, hat sich die intellic

schnell und erfolgreich etablieren kön-

Andreas Weyer von

intellic will die Zeit bis

zum Stichtag für ein

ausgereiftes Produkt

nutzen. (Fotos: intellic)

Intelligent auf Achse

Interview. Mit der neuen Verordnung 1266/2009, die im Oktober

2011 in Kraft tritt, ist Bewegung in den Tachografenmarkt gekommen

– so auch bei der intellic GmbH mit ihrem Tachografen EFAS.

NFM hat hierzu bei Geschäftsführer Andreas Weyer nachgefragt.

30 NFM 7/2011

nen. Wir sind sozusagen erwachsen geworden

und wollen nun auf eigenen Beinen

stehen. Auf diese Weise haben wir

jetzt eine flache Hierarchie und kürzere

Entscheidungswege – davon profitieren

auch unsere Kunden.

Was macht das Unternehmen intellic

heute nach Ihrer Ansicht aus?

Weyer: Wir sind ein junges, dynamisches

und motiviertes Unternehmen. Unsere

Innovationskraft war und ist unsere Stärke.

Wir bieten unseren Kunden erstklassige,

qualitativ hochwertige technologische

Produkte an. Unser Ziel ist es, die

Wünsche unserer Kunden 1:1 umsetzen

zu können. Wir hören unseren Kunden

zu, ermitteln ihren Bedarf und setzen ihre

Wünsche und Anforderungen gezielt

um. Im Mittelpunkt stehen bei uns Benutzerfreundlichkeit,

langlebige Produkte

von höchster Qualität und Kostenersparnis.

Das macht intellic aus.

Hat sich mit der Eigenständigkeit

sonst etwas bei intellic verändert?

Weyer: Ja. Um unserem schnellen Wachstum

Rechnung tragen zu können, wurde

das Management um einen zweiten Geschäftsführer,

Herrn Maas, erweitert. So

sind wir optimal aufgestellt, um künftigen

Anforderungen gelassen entgegenblicken

zu können. Wir haben in diesem

Jahr eine neue Regulation für Tachografen

und im nächsten Jahr kommt mit der

Phase 2 eine weitere. Dafür bedarf es der

entsprechenden Power – die haben wir.

Während andere Anbieter bereits jetzt

digitale Tachografen auf den Markt bringen,

die der neuen Verordnung entsprechen,

will intellic mit der Markteinführung

ihres neuen Tachografens bis zum

Stichtag im Oktober 2011 warten.

Aus welchem Grund?

Weyer: Nun, um es gleich vorweg zu sagen:

Es besteht keine Austauschpflicht

für die bisherigen digitalen Tachografen,


RDD: Für intellic ist

Remote-Data-Download

ebenso wie andere Themen

zeitgemäße Tacho-Technologie.

(Foto links)

auch wenn der Markt uns dies zuweilen

suggerieren will. Das bedeutet: Wir haben

keine Eile, den neuen EFAS vor Oktober

2011 auf den Markt zu bringen. Wir raten

unseren Kunden immer, sich Zeit bei ihrer

Entscheidungsfindung zu nehmen und die

Qualität eingehend zu prüfen. Der erste Anbieter

im Markt ist nicht zwangsläufig der

innovativste und beste.

Also, wenn man Zeit hat, sollte man sie

auch nutzen. Wir setzen bei unseren Produkten

auf maximale Qualität und Innovation.

Dabei versuchen wir stets, weitere

Schritte einzuplanen. Das heißt, wir wollen

nicht nur die gesetzlichen Anforderungen

erfüllen. In diesem Sinne erfüllt der neue

EFAS bereits jetzt zahlreiche Anforderungen

für die Phase 2, die 2012 eintritt.

Noch einmal: Die neue Gesetzesverordnung

ist keine bahnbrechende Erneuerung, sondern

als ein Mehrwert für den Kunden zu

verstehen, um künftig eine noch höhere

Führender Hersteller

für Schubbodenfahrzeuge

www.legras.de

Genauigkeit und Sicherheit der Tachografen

zu gewährleisten. Dabei wurden eben

auch viele Bedürfnisse von Fahrern und

Unternehmen berücksichtigt und umgesetzt,

die bislang nicht in diesem Umfang

bedacht worden sind.

Der neue Tachograf bringt wieder Zusatzfeatures mit.

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Welche Funktionen sollte ein digitaler Tachograf,

Ihrer Meinung nach, neben den gesetzlichen

Anforderungen mitbringen?

Weyer: Ich persönlich denke, dass die

kabellose Datenfernübertragung via GPRS

absolut zeitgemäß ist und allgemeiner

Standard sein sollte. Wir bieten dafür den

Remote-Data-Download (RDD) an. Hier

könnten die im Gesetz verankerten, technologischen

Aspekte sicherlich noch optimiert

werden. Was jetzt in Phase 1 und 2

umgesetzt wird, ist meiner Ansicht nach ein

Versuch, zeitgemäße Kundenanforderungen

umzusetzen, die mit den bisherigen Regularien

nicht berücksichtigt wurden.

Relevant sind aber auch andere Themen,

wie z. B. die Interoperabilität bei der Maut.

Hier bieten sich erhebliche Entwicklungspotenziale:

Wie können die vielen, unterschiedlichen

Systeme, die es in den europäischen

Ländern gibt, auf ein gemeinsames

Niveau gebracht werden?

Ein anderes, wesentliches Thema ist die

Flotten-Thematik, also das Fuhrunternehmen

selbst: Der Tachograf stellt als ein Standardprodukt

in Europa eine gute Basis dar,

um Telematikdienste auf ein anderes Niveau

zu heben. Der Tachograf ist durchaus

mehr als nur ein Kontrollgerät. Denken Sie

z. B. an Versicherungsthemen wie z. B. Payper-drive

oder die Blackbox für Unfallgeschehen.

Schon jetzt können mithilfe

der Tachografen bestimmte Abläufe nachgezeichnet

werden, aber auch hier ist mehr

möglich. Sie sehen, wir sind noch lange

nicht am Ende angekommen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Fit am Lenkrad

SICHERHEIT

Todesfalle

Lkw-Laderampe

Beim Be- und Entladen eines Lkw

kommt es immer wieder zu schweren,

mitunter gar tödlichen Verletzungen.

Insgesamt 75.112 Arbeitsunfälle

sind im Jahr 2009 beim Be- und

Entladen eines Lkw gezählt worden;

34 davon endeten tödlich. Besonders

beim Anfahren an die Ladestelle, beim

Andocken und dann beim Lösen des

Fahrzeugs von der Ladestelle können

Mitarbeiter im Lager gefährdet werden,

wenn es an der Arbeitsorganisation

mangelt.

Zu einer besonderen Aufmerksamkeit

bei der Lkw-Beladung raten nun die

Unfallkassen und Berufsgenossenschaften

im Rahmen der Präventionskampagne

„Risiko raus!“. Eine Rückfahrkamera

und breite Rückspiegel

können den gefährlichen Bereich für

Lkw-Fahrer einsehbar machen. Die

Wege für Fußgänger und Lieferfahrzeuge

sollten zudem getrennt werden

sowie mit baulichen Maßnahmen die

Quetschgefahr reduziert werden.

BLITZUMFRAGE: FAHRERASSISTENZSYSTEME

Sicher unterstützt

In Firmenfuhrparks gewinnen Fahrerassistenzsysteme zunehmend

an Bedeutung – mit 67 Prozent gaben dies rund zwei

Drittel der Fuhrparkentscheider bei einer Blitzumfrage des Full-

Service-Leasing-Anbieters Arval auf dem bfp-Fuhrpark-FORUM.

Die elektronischen Assistenten bleiben jedoch stets Beifahrer;

verantwortlich für das Fahrgeschehen bleibt der Fahrer

selbst. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten tödlichen

34 NFM 7/2011

Sicherer Papierrollentransport

Fraunhofer IML und Spedition Bode: neue Forschungsergebnisse

Verlader und Transporteure von Papierrollen

können bald mit Konstruktionsverbesserungen

bei Lkw und Sattelaufliegern

rechnen.

Beitrag. Nach umfangreichen Praxistests

und Belastungsmessungen zog

Projektleiter Gerrit Hasselmann vom

Dortmunder Fraunhofer-Institut für

Materialfluss und Logistik IML auf der

Weltleitmesse transport logistic 2011

in München dieses Zwischenfazit. Bestandteil

des noch bis Ende 2011 laufenden

EU-Forschungsvorhabens „Cosatt“

ist auch die weitere Optimierung

von Ladungssicherungsmaßnahmen.

Durch ihre Beteiligung an dem EU-

Forschungsvorhaben und Bereitstel-

Projektleiter

Gerrit Hasselmann.

(Foto:

Fraunhofer-Institut)

lung eines Sattelaufliegers mit niedergezurrten

Papierrollen sowie eines 45’-

Seecontainers will die norddeutsche

Spedition Bode nach eigenen Angaben

dazu beitragen, die Sicherheit von

Mensch und Material weiter zu verbessern.

Die Messungen fanden im

Lübecker Hafen und bei Überlandfahrten

auf Landstraßen statt und wurden

von der Lübecker Hafengesellschaft

unterstützt.

Ergebnisse. Die Messungen des IML-

Verpackungslabors liefern Zahlenwerte

für Beschleunigungen, die beim Anheben,

Schwenken und Absetzen für

Trailer und Container anzunehmen

sind. Damit können laut Hasselmann

Arbeitsunfälle im Straßenverkehr geschehen, setzen 53 Prozent

der Befragten auf Technologien, die zur Unfallprävention

beitragen.

Dabei haben 35 Prozent der Flotten-Manager auch die Kosten

im Auge und erhoffen sich Einsparpotenzial bei Schadenkosten.

Zudem wollen 41 Prozent der Flotten-Manager den Fahrern

mit den Systemen ein angenehmeres Fahren ermöglichen.

Bremsassistent (20 Prozent), Verkehrszeichenbeobachter (18

Prozent) und Abstandsregler (14 Prozent) stehen auf den Top-

Drei-Plätzen für Flotteneinsatz in den nächsten drei Jahren.


sowohl Maßnahmen zur Bildung von

Ladeeinheiten als auch Ladungssicherungsmaßnahmen

mit deutlich mehr

Sicherheit ausgeführt werden. Hasselmann

zu NFM: „Gemessen wurde mit

Beschleunigungssensoren in allen drei

Raumachsen bei Umschlag und Transportvorgängen.

Durch Kombination

mit Kraftmessdosen konnten Zusammenhänge

zwischen Vorspannkräften

in Spanngurten und Beschleunigungen

vertieft werden. Mit der Folge,

dass der Umschlingungsfaktor ‚k‘ neu

definiert werden muss.“

Weitere Beteiligte. An der EU-Initiative

zur Verbesserung der Sicherung

im öffentlichen Straßenverkehr nehmen

neben Fraunhofer IML und Bode

auch die Spedition Nuber und Transport-Technik

Günther (beide Augsburg)

teil. Forschungspartner ist ferner

die Fahrzeugwerk Bernard Krone

GmbH. Uwe Sasse, Geschäftsführer

Konstruktion und Entwicklung bei

Krone: „Bereits seit vielen Jahren

besteht mit der Spedition Bode eine

Entwicklungspartnerschaft – vor allem

im Bereich der Ladungssicherung.

Wir nutzen diese, um praxisrelevante

Anforderungen in unser Lastenheft

aufzunehmen und lassen diese Erkenntnisse

in die Entwicklung neuer

Produkte einfließen.“

LADUNGS- UND VERPACKUNGSSCHUTZ VON HHD

Kantenschutz und mehr

Ladungssicherung muss individuell auf die jeweilige Ladung abgestimmt

werden. Seit fast 15 Jahren liefert die Firma Heinz Haschke Dienstleistungen

(HHD) aus Bad Berleburg Ladungs- und Verpackungsschutzartikel an

Handel, Industrie und Endverbraucher. Zum Lieferprogramm gehören Gurtschutzecken

und Kantenschutzwinkel, Kantenschutzecken mit und ohne

Dorn, Schutzecken offen und geschlossen und Kantenschutzprofile in den

unterschiedlichsten Formen und Klemmbereichen.

Eigene Werkzeuge und ein gut sortiertes Lager gewährleisten Qualität,

Quantität und schnelle Verfügbarkeit. Neue Produkte werden ständig entwickelt

oder zusammen mit den Kunden umgesetzt. „Erst beraten, wenn

nötig, bemustern und dann verkaufen“ ist ein Leitbild des Unternehmens.

Ein besonderes Anliegen der Firma Heinz Haschke Dienstleistungen ist es

auch, die Kunden zu bedienen, die nur geringe Mengen benötigen. Ein solider

Kantenschutz unterstützt nicht nur die eigentliche Sicherung der Ladung,

sondern trägt oftmals auch aktiv zur

Vermeidung von Transportschäden

bei. Durch die jeweiligen Werkstoffe

der Kantenschutzelemente ergeben

sich mit dem entsprechenden Ladegut

nicht nur geeignete Werkstoffpaarungen,

auch das Gewicht der Bauteile

fällt vergleichsweise niedrig aus.

Für hohe Belastungen: Gurtschutzecken.

(Foto: HHD)

...in der nächsten Ausgabe! (erscheint am 1. August 2011)


Fit am Lenkrad

Überwachung gefordert

Lkw-Fahrer sind häufig gesundheitlich belastet

Viele Lkw-Fahrer haben gesundheitliche

Probleme. Um die daraus resultierenden

Gefahren auch für andere Verkehrsteilnehmer

zu minimieren, fordert der

Deutsche Verkehrssicherheitsrat eine medizinische

Überwachung von Berufskraftfahrern.

In Deutschland arbeiten 900.000

Durch Konturmarkierungen

wird es mehr Sicherheit

geben. (Foto: Reflexite)

36 NFM 7/2011

Ausgeprägte

Müdigkeit: Ein

Problem, mit dem

viele Lkw-Fahrer

kämpfen. (Foto: DVR)

Menschen in der Güter- und Personenbeförderung,

80 Prozent davon als Lkw-

Fahrer, deren Durchschnittsalter mit 46,3

Jahren ungewöhnlich hoch ist.

Belastungen. Nicht nur die Arbeitsbedingungen

führen zu erheblichen, gesundheitlichen

Belastungen. Ein Großteil

ECE 104 REG. 48 IST PFLICHT FÜR NEU ZUGELASSENE NFZ

Unfallgefahr reduziert

ist Raucher, hat Übergewicht, zu wenig

Bewegung und ernährt sich unausgewogen

– Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen,

Infarkt und Schlaganfall

sind die Folgen.

Wichtiger Leistungsnachweis. Zwar wird

bei Lkw-Führerschein-Neuerteilung und

-verlängerung eine ärztliche Bescheinigung

über einen ausreichenden Gesundheitszustand

und ein Sehtest verlangt.

Und wer mit mehr als 50 Jahren eine Busschein-

oder einem Alter über 60 Jahren

eine Taxischein-Verlängerung beantragt,

braucht eine zusätzliche Bescheinigung

über die ausreichend psycho-physische

Leistungsfähigkeit.

Folgenschwere Defizite. Dennoch seien

sehr viele Unfälle die Folge gesundheitlicher

Schwächen. Viele Lkw-Fahrer litten

unter ausgeprägter Müdigkeit, was zu

Einschlafunfällen führe. Und dass Lkw-

Fahrer schon drei Monate nach einem

Herzinfarkt wieder ans Steuer dürfen, sei

ebenfalls nicht ohne Problematik.

Ab Juli greift die Richtlinie ECE 104 Reg. 48. Sie verordnet mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit

im Straßenverkehr und sorgt nachts für bessere Erkennbarkeit und Auffälligkeit –

ein Plus für Mensch und Fahrzeug. Denn dann müssen alle Nutzfahrzeuge mit auffälliger

reflektierender Konturmarkierung ausgestattet sein. Eine lebenserhaltende Maßnahme

und ein wichtiger Schritt, um das Unfallrisiko weiter zu minimieren sowie den Straßenverkehr

noch sicherer zu machen. Reflexite ® hat als führender Hersteller von reflektierenden

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Transport-Kosten:


Betriebswirtschaft. Einnahmen minus Kosten gleich Gewinn! Eine simple Formel mit erheblichen

Auswirkungen. Sinken die Einnahmen und steigen die Kosten, schrumpft der Gewinn. Im Extremfall wird

daraus sogar ein Verlust. Ziel sollte daher sein, die Einnahmen zu maximieren und die Kosten zu minimieren.

Beides ist in der Transportbranche nicht so ganz einfach.

Auf der einen Seite herrscht scharfer Wettbewerbsdruck,

was sich natürlich auf die Frachtraten auswirkt. Auf der

anderen Seite ist gerade das Transportgewerbe in sehr hohem

Maße Kosten ausgesetzt, auf die es kaum Einfluss hat. Prominentestes

Beispiel dafür sind die Kraftstoffkosten. Der Transportunternehmer

steht also vor dem klassischen Dilemma stagnierender

oder gar sinkender Einnahmen und steigender Kosten.

Faktor Fahrer: Regelmäßige

Schulungen sorgen für eine

wirtschaftliche Bedienung.

Wie geht man mit diesem Dilemma um? Der erste Gedanke dreht

sich meistens um eine Steigerung der Einnahmen.

In der Praxis ist das allerdings schwierig umzusetzen. Die Transportsegmente,

in denen man sich durch herausragende Qualität

preislich von der Masse absetzen kann, sind rar. In aller Regel

entscheidet der Preis über die Auftragsvergabe und da gibt es bekanntermaßen

immer jemanden, der es noch billiger macht.

Durch den Wegfall des Kabotageverbotes sind die Bedingungen


für das heimische Transportgewerbe nicht unbedingt besser

geworden. Das soll natürlich niemanden entmutigen,

sich mit unternehmerischer Kreativität und innovativen

Transportsegmenten eine Verbesserung auf der Einnahmeseite

zu verschaffen. Beispiele dafür gibt es auch heute

noch. Erforderlich ist dafür jedoch auch ein langer Atem.

Um seine Gewinnsituation kurzfristig zu verbessern,

kommt man im Transportgewerbe an Optimierungen

auf der Kostenseite nicht vorbei. Wer seinen Betrieb auf

der Kostenseite gründlich analysiert, wird nicht selten

erhebliche Sparpotenziale ausmachen.

Diese Sparpotenziale lassen sich grob in drei Gruppen

einteilen. Die erste Gruppe lässt sich vereinfacht gesagt

durch gesunden Menschenverstand realisieren. Wer glaubt,

dass hier lediglich die berühmten „Peanuts“ zu holen

seien, liegt falsch. Allein durch vorausschauendes Fahren

lassen sich selbst bei mittelständischen Unternehmen

mit kleiner Fahrzeugflotte fünfstellige Summen im Jahr

sparen – das sind absolut keine „Peanuts“!

Sparsame Motoren

Die zweite Gruppe der Sparpotenziale erfordert zunächst

Investitionen in die Technik. Auch hier ist die Bandbreite

enorm. Sie reicht von einfachen Telematiksystemen bis

hin zu moderner und effizienter Fahrzeugtechnik. Was die

leistet, kann man deutlich an den Verbräuchen ablesen.

Durchschnittsver-

Anzeige bräuche um die

30 l in der schweren

Klasse sind inzwischen

eher die

Regel, als die Ausnahme.

Was sich aus modernenDieselmotoren

herausholen lässt, zeigt sich gegenwärtig besonders

augenfällig im Transportsegment. Im Zuge der Umstellung

auf die Abgasnorm Euro 5 kommen die Hersteller

mit neuen Motoren auf den Markt, die zum Teil Kraftstoffeinsparungen

bis zu über 30 Prozent ermöglichen.

Organisation optimieren

Eine dritte Gruppe sind schließlich Einsparpotenziale,

die sich durch arbeitsorganisatorische Maßnahmen erschließen

lassen. So lassen sich gegebenenfalls Tourenplanungen

so optimieren, dass Leerfahrtanteile minimiert

werden oder ganz einfach neue, kostengünstigere

Wege für Touren gefunden werden. Mitunter muss dafür

außer Gedankengut nichts investiert werden. Spartipps

lassen sich natürlich nicht pauschalisieren.

Effizienz

macht glücklich.

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1. Kraftstoffkosten senken

Eine zentrale Variable in der Kostenrechnung eines Transport-

unternehmens sind die Fahrer. Sie beeinflussen letztlich, wie viel

Kraftstoff verbraucht wird. Natürlich hat jeder Motor seinen spezifischen

Kraftstoffverbrauch, aber der Bereich des Verbrauches,

den der Fahrer beeinflussen kann, beträgt bis zu 15 Prozent. Da

der Mensch nicht kontinuierlich eine gleich gute Leistung bringt,

lassen sich davon realistisch bis zu zehn Prozent realisieren. Ein

Prozentsatz, der es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat.

Zwei Beispiele: Eine Firma ist mit 24 Sattelzügen im nationalen

Fernverkehr unterwegs. Die

Anzeige

Fahrzeuge legen täglich ca.

600 km zurück. Der Durchschnittsverbrauch

der Flotte

liegt bei 33 l/100 km.

Hier einen Minderverbrauch

von 3 l/100 km hinzubekommen,

ist oft gar nicht

so schwer. Gelingt das in einer

solchen Beispielflotte, macht das an 220 Arbeitstagen bei 24

Fahrzeugen und einem Dieselpreis von 1,13 Euro netto im Jahr

satte 107.395 Euro.

Beispiel 2: Ein kleiner Kurierdienst ist mit acht Transportern

im Einsatz. Der Unterschied zwischen Vollgas und vertretbar

vernünftig sind pro 100 km 1,5 l Verbrauchsreduzierung. Die

Transporter legen täglich rund 400 km zurück. Hier macht das

mit acht Transportern aufs Jahr gerechnet immerhin noch gut

Erhebliches Sparpotenzial: Investitionen

in Kurse zum wirtschaftlichen Fahren

rechnen sich.

11.900 Euro aus. Auch das eine nicht zu verachtende Summe. Die

Frage ist nur: Wie bekomme ich den Verbrauch so deutlich reduziert?

Das ist gar nicht so schwer, wie bereits etliche Unternehmen

vorgemacht haben. Ein Erfolg versprechender Weg sind entsprechende

Fahrerschulungen. Die sind aufgrund des BKrFQG

ohnehin vorgeschrieben. Der Fahrer lernt hier vorausschauend

zu fahren und behutsam mit dem Gaspedal umzugehen.

Eine Gefahr ist natürlich, dass die Einsparungen nach kurzer

Zeit wieder verpuffen, weil die Fahrer wieder in alte Verhaltensweisen

zurückfallen. Um dem entgegenzuwirken, bieten sich

insbesondere Prämiensysteme an. Warum nicht die Fahrer mit

dem geringsten Spritverbrauch am Ende des Jahres mit einer Prämie

belohnen? Angesichts der oben vorgerechneten Potenziale

ist eine solche Prämie mit Sicherheit gut angelegtes Geld. Vorausschauendes

Fahren hat eine weitere kostensenkende Komponente:

Der Verschleiß wird spürbar reduziert. Wer vorausschauend


Erst zurren,

dann starten:

Eine fachgerechte

Ladungssicherung

spart Standzeiten

und bares Geld.

fährt sind rechtzeitig vom Gas geht, beansprucht nicht die

Bremsbeläge. Die müssen folglich weniger häufig gewechselt

werden, was sich unmittelbar auf der Kostenseite des

Unternehmers auswirkt.

2. Regelmäßiger Check

Eine ganze Menge Geld lässt sich durch regelmäßige

Fahrzeugchecks sparen. Falsch eingestellte Spoiler oder

flatternde Planen sind alltäglich auf den Autobahnen zu

sehen. Und die vielen „abgeworfenen“ Reifen entlang der

Standspuren sind auch nicht überwiegend aufgrund

schlechter Verarbeitung vorzeitig aus dem Leben geschieden.

Die 15 Minuten für einen Check der Reifen sollten

eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, werden aber

nach wie vor allzu häufig vernachlässigt.

Aber auch hierfür steht inzwischen elektronische Assistenz

in Form verschiedener Druckwächter, auch als Nachrüstlösung,

zur Verfügung. Auch dem Profil und dem Allgemeinzustand

der Reifen sollte etwas Aufmerksamkeit

gewidmet werden. Reifenpannen gehören nach wie vor

zu den häufigsten Gründen für einen Fahrzeugausfall.

Aber auch andere Bereiche des Fahrzeuges und des Aufbaus

sollten regelmäßig gecheckt werden.

3. Bußgelder vermeiden

Bußgelder sind angesichts des kontinuierlich stärker werdenden

Kontrolldrucks ärgerlich und kostspielig. Allein

das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) stellte im Jahr

2009 knapp 31.400 Bußgeldbescheide mit einem Gesamtvolumen

von über 12 Mio. Euro aus. Das sind knapp

400 Euro pro Bescheid. Dazu kommen Polizeikontrollen,

die auf Rechnung der jeweiligen Kommunen kassieren.

Hier ist es sehr schwierig, Schätzungen anzustellen, aber,

die so verursachten Belastungen für die Transportunternehmen

dürften ein Vielfaches über den Bußgeldbescheiden

des BAG liegen. Schaut man sich an, für welche Vergehen

so alles Bußgelder in erheblicher Höhe verlangt

werden, liegt mitunter der Verdacht nahe, dass hier eine

Branche mit „Sondersteuern“ belegt wird. Angesichts der

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Vielzahl bußgeldrelevanter Verstöße, fällt es auch Profis immer

schwerer, an alles zu denken. Umso wichtiger ist es, die Fahrer

regelmäßig über ihre Pflichten zu informieren. So lassen sich

zumindest einige „Tickets“ vermeiden.

4. Organisation optimieren

Wie steht es um die Effizienz von Arbeitsabläufen in einem

Transportunternehmen? Wer seiner Kostensituation auf den

Grund gehen will sollte alle Ausgaben aber auch alle Arbeitsprozesse

regelmäßig kritisch auf den Prüfstand stellen. Das beginnt

bei Kleinigkeiten wie Büromaterial (auch hier lassen sich immer

wieder nennenswerte Summen einsparen) und führt bis hin zur

kompletten Tourenanalyse der einzelnen Fahrzeuge. Auch hier

können sich überraschende Sparpotenziale ergeben. Darum sollte

man dort mit der Suche beginnen, wo naturgemäß die meisten

Kosten verursacht werden.

Sind die Touren wirklich kosteneffizient geplant? Muss sich beispielsweise

ein Fahrzeug täglich durch den kraftstoffzehrenden

Berufsverkehr quälen, weil ein bestimmter Kunde zu einer

bestimmten Zeit beliefert werden will? Häufig lässt sich in Verhandlungen

ein neuer Weg finden, der deutlich kosteneffizienter

ist. Hier kommt es jedoch auch darauf an, die Scheuklappen

abzulegen und offen für neue Lösungen zu sein. Viele Kunden

schätzen es sogar, wenn ihr Transportdienstleister mit neuen

Transportideen kommt, die vielleicht auch für ihn Vorteile bringen.

Wenn es um Arbeitsorganisiation geht, spielt natürlich

auch die wertvolle Fahrzeit eine ganz zentrale Rolle.

Nach wie vor gibt es etliche Firmen, die auf gut Glück losfahren

und wenn die Fahrzeit, aus welchem Grund auch immer, abgelaufen

ist, stehen bleiben. Das Problem dabei: Wenn der Fahrer

auf einem Parkplatz steht, steht auch das Fahrzeug, in das nicht

unerhebliche Investitions-Mittel geflossen sind und mit dem

nur Geld verdient wird, wenn es rollt. Auch hier lohnt es sich,

44 NFM 7/2011

Wirtschaftlich: Flexible oder maßgeschneiderte

Trailer und Aufbauten.

(Fotos: Hersteller, © Gerd Altmann / PIXELIO)

nach neuen Lösungen zu suchen. Selbstverständlich gibt es

hier keine Standardrezepte, aber von Fall zu Fall können auch

Begegnungsverkehre ebenso Sinn machen, wie die Besetzung

mit zwei Fahrern oder Schichtdienstkonzepte. Möglichkeiten

gibt es viele, sie müssen lediglich auf ihre Eignung für das jeweilige

Einsatzprofil geprüft werden. Eine solche Prüfung ist mit

geringem Aufwand zu bewerkstelligen.

5. Effizienter Antriebsstrang

Wer so kosteneffizient wie möglich unterwegs sein will, kommt

an entsprechender Fahrzeugtechnik nicht vorbei. Hier ist es

vor allem der Antriebsstrang, der Einfluss auf den Verbrauch

und damit die Kosten hat. Umso wichtiger ist es, den Antriebsstrang

bei der Bestellung eines Nutzfahrzeuges sorgfältig zu

konfigurieren. Eine falsch gewählte Motorisierung und eine

Hinterachsübersetzung, die nicht zur Topografie passt, sind die

häufigsten Fehler, die bei der Antriebsstrangkonfiguration von

Nutzfahrzeugen gemacht werden. Es gibt eben nicht mehr die

Universalübersetzung, die für die meisten Anwendungen passt.

Die Auswahl muss an die Anforderungen und Einsätze des Fahrzeuges

angepasst werden.

Die Wahl des richtigen Hinterachsgetriebes mit einer geeigneten

Übersetzung gehört zu den allerwichtigsten Entscheidungen

bei der Festlegung der Daten eines Fahrzeuges. Sie beeinflusst in


entscheidender Weise die Eigenschaften wie Lebensdauer,

Fahrbarkeit und Kraftstoffverbrauch. Wer z. B. mit einer

falschen Hinterachse unterwegs ist, die zu schwach für

den Einsatz ist, riskiert häufiger Schäden, die wiederum

Werkstattaufenthalte nach sich ziehen. Eine zu starke

Achse ist allerdings auch keine Lösung, bedeutet sie doch

in aller Regel einen Nutzlastverlust.

Wird die Übersetzung zu kurz gewählt, dreht der Motor

bei Marschfahrt zu hoch. Die negativen Folgen: Der Dieselverbrauch

und der Verschleiß steigen. Wurde die Übersetzung

zu lang gewählt, leidet der Fahrkomfort. Das

Fahrzeug hat subjektiv weniger Zugkraft, der Fahrer

muss oft schalten und der Verbrauch steigt ebenfalls.

Nicht vergessen werden sollten in diesem Zusammenhang

auch die Reifen, die ebenfalls integraler Bestandteil

des Antriebsstrangs sind. Bei den allermeisten Einsatzprofilen

führt kein Weg mehr am automatisierten Getriebe

vorbei. Dabei kommen übrigens auch im Baustellenverkehr

mehr und mehr automatisierte Getriebe zum Einsatz.

Dank speziell für den Traktionsverkehr abgestimmter

Programmierungen sind die Schaltautomaten heute

in der Lage, fast jede Situation ohne manuellen Eingriff

souverän zu meistern. Selbst Features wie der Freischaukelmodus

sind hier inzwischen darstellbar.

6. Kostensenkende Komponenten

Mit dem passenden Antriebsstrang allein ist es nicht

getan. Auch zahlreiche weitere Komponenten eines Nutzfahrzeuges

haben Einfluss auf den Verbrauch und den

Verschleiß. Besonders hervorgehoben werden soll hier

der Retarder. Wer sich die Rechnung für den Bremsbelagwechsel

anschaut, weiß jede Rechnung zu schätzen, die

gar nicht erst gestellt wird.

Der Retarder bietet hier einiges an Sparpotenzial. Richtig

eingesetzt, trägt er dazu bei, den Verschleiß und damit die

Kosten für Wartung und Reparatur der Betriebsbremse auf

ein absolutes Minimum zu reduzieren. Wenn es um die

Erfüllung von Fahrerwünschen bei der Bestellung eines

Fahrzeuges geht, werden manche Unternehmen schnell

kleinlich. Zu Unrecht: Wer hier spart, spart am falschen

Ende. Nur ein Fahrer, der sich an seinem Arbeitsplatz (der

Alles unter Kontrolle:

Ein regelmäßiger

Blick auf den Reifendruck

minimiert das

Pannenrisiko.

ALARM

…im Transportgewerbe:

Die Kosten laufen davon!

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Kostenkiller in der

NFM-August-Ausgabe.


über die Woche meistens auch Schlaf- und Wohnzimmer ist)

wohlfühlt, ist auch motiviert. Und wer motiviert ist, fährt sparsam

und behält die Kosten im Blick. Ständiger Stress und Unwohlsein

lässt den Kraftstoffverbrauch nachgewiesenermaßen

nach oben gehen.

7. Runde Sache

Ein weiteres Beispiel für die Bedeutung der Komponenten sind

die Reifen: Wer aus Kostengründen auf Billigprodukte setzt,

zahlt nicht bereits ab dem ersten Kilometer in Form eines höheren

Kraftstoffverbrauchs, bedingt durch einen erhöhten Rollwiderstand,

drauf. Der Rollwiderstand sollte so gering wie möglich

sein. Die renommierten Reifenhersteller haben mittlerweile

alle so genannte Sprit-Spar-Reifen im Programm.

Gemeinsames Merkmal ist die konsequent rollwiderstandsoptimierte

Bauweise. Allerdings zählen auch andere Eigenschaften,

die ebenfalls stimmen sollten, damit man nicht am falschen

Ende spart. Stichworte hier sind Laufleistung, Nachschneidefähigkeit

und die Eignung zur Runderneuerung. Nur wenn die

Gesamtperformance stimmt, sollte der Reifen auf die Felge.

8. Telematische Fähigkeiten

Moderne Technologien machen es möglich: Telematik-Systeme

unterstützen sowohl Fahrer als auch Disponenten im Transportalltag.

Dabei können sich die Helfer auch als echte Kosten-Killer

erweisen. Die übermittelten Daten zwischen Fahrzeug und Zentrale

bringen Transparenz in die Abläufe und geben so Möglichkeiten,

schnell und effizient zu planen und einzugreifen.

So lassen sich z. B. Routen mit entsprechend eingesetzten Fahrzeugtypen,

Ladungen und Fahrzielen optimieren, Fahrzeugflotten

in Echtzeit im Blick behalten, Leerfahrten vermeiden und

auf drohende Verzögerungen schnell reagieren. Dabei können

die Disponenten die Fahrer entsprechend den Lenk- und Ruhezeiten

optimiert auf Routen einsetzen. Hinzu kommt die „grü-

Touren optimieren: Durch leistungsstarke

Telematiksysteme lassen sich auch Kosten reduzieren.

ne“ Sparkomponente. Denn neben den optimierten Routen,

die helfen Kilometer und damit Zeit und Kraftstoff zu sparen,

geben über Telematik erfasste Daten zu Kraftstoffverbrauch und

Fahrweise ebenfalls die Chance, die ökologische und ökonomische

Effizienz zu steigern. Ein weiterer Kostensparpunkt zeigt

sich nach der Fahrt, wie z. B. für Auftrags- und Personalabrechnung.

Schnittstellen ermöglichen hier die digitale Datenübernahme

und minimieren damit Fehler und Erfassungszeiten.

9. Optimale Aufbauten

Maximales Ladevolumen? Schnelles Be- und Entladen? Beides

ist eines Sache des Aufbaus. Die Nutzfahrzeugindustrie, aber

auch der mittelständische Fahrzeugbau hat hier in den letzten

Jahren Innovationskraft bewiesen und Aufbaukonzepte entwickelt,

die nahezu allen Anforderungen der anspruchsvollen

Kunden gerecht werden. Wer mit seinem Aufbau sparen will,

sollte sich über aktuelle Entwicklungen informieren.

Eine effiziente Antwort auf diese Herausforderung ist der Einsatz

von Doppelstockfahrzeugen. Der Markt bietet inzwischen

eine ganze Reihe von Fahrzeugen, bei den auf zwei Ebenen geladen

werden. Dieses Fahrzeugsegment eignet sich für diverse

Logistik-Segmente. Das sind vor allem die Segmente mit vergleichsweise

leichten Transportgütern oder nicht stapelbarer

Ware. In diesen Fällen bleibt viel Transportraum ungenutzt.

Neben speziellen Doppelstockfahrzeugen mit zwei Ladeebenen

gibt es zahlreiche Standardfahrzeuge zum Laden in zwei Etagen.

10. Gut versichert

Bei hoher Schadenshäufigkeit steigen die Versicherungsprämien

in Regionen, die für den Transportunternehmer nicht mehr

beherrschbar sind. Um die Schadenshäufigkeit zu reduzieren,

bieten einige Versicherungen ein so genanntes Risk-Management

an. Das beginnt mit einer Beratung und kann bis hin zu

einem Risk-Coaching für die gesamte Belegschaft führen.


ERSTE WAHL AUS

ZWEITER HAND

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Einfach nur mieten? Das reicht schon lange nicht

mehr! Die Kunden sind anspruchsvoller geworden.

Potenzielle Mieter wollen neben dem Lkw auch Service.

Sie wollen sich um nichts mehr kümmern müssen,

außer natürlich um ihr Kerngeschäft, die Befrachtung.

Genau darauf haben die Vermieter reagiert. Sie haben

um ihre Mietfahrzeuge Servicepakete geschnürt,

die keine Wünsche mehr offen lassen.

Full Service“ heißt hier das Zauberwort. Der ist inzwischen in

nahezu allen Mietflotten Standard. Gleichwohl gibt es Unterschiede.

Das gilt vor allem im Umfang dieses „Full Service“. Hier

gilt es, sich genau über die im Mietpreis inkludierten Servicedienstleistungen

zu informieren. Der große NFM-Mietspiegel ist dabei eine

wertvolle Unterstützung, listen wir doch auf, welches Unternehmen

seinen Kunden welche Servicedienstleistung im Zusammenhang mit

der Nutzfahrzeugmiete bietet.

Telematik im Trend

Zunehmend wird in Mietflotten auch auf Telematik-Anwendungen

gesetzt. Hier geht es den Vermietern natürlich zum einen darum,

regelmäßig über ihre Fahrzeuge informiert zu werden. Zum anderen

hat natürlich auch der Mietkunde einen erheblichen Mehrwert, wenn

er die Telematik-Möglichkeiten nutzt. Navigation mit Zielführung,

Kommunikation, Tracking und Tracing sind hier nur einige Stichworte.

In Sachen Telematik sind einige Vermieter längst über das

Stadium einfacher Standardanwendungen hinaus.

Inzwischen werden selbst komplexe Telematik-Dienstleistungen,

auch für unbegleitete Transporte auf der Schiene oder der Fähre, darstellbar.

Auch wenn der Service rund ums Nutzfahrzeug weiter an

Bedeutung im Vermietgeschäft gewinnt, bilden Lkw, Trailer und

Anhänger weiterhin die Basis des Vermietgeschäftes. Es sprechen

zahlreiche Argumente für die Beschaffungsform Miete, der Branchenkenner

weiterhin ein hohes Wachstumspotenzial prognostizieren.

Argumente für die Miete

Zentraler Vorteil der Beschaffungsform Miete ist die hohe Flexibilität,

die sich der Kunde mit der Miete einkauft. Dazu kommen maximale

Kostentransparenz, keine Kapitalbindung und damit verbunden eine

Verbesserung der Eigenkapitalquote sowie Bilanzneutralität. Daneben

kann der Kunde durch den Einsatz von Mietfahrzeugen auch kurzfristig

auf aktuelle Fahrzeugtechnik

zurückgreifen. Auch das

ein nicht zu unterschätzender

Vorteil, der besonders dann

zählt, wenn viele Mautpflichtige

Autobahnkilometer zurückgelegt

werden müssen.

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Mietspiegel

Zeitgemäße Servicebausteine

Miete. Eine zentrale Anforderung der Transportunternehmer ist, schnell auf sich verändernde

Kapazitäten reagieren zu können. Ob kurzfristiger Auftrag, Saisongeschäft oder unerwarteter

Fahrzeugausfall: In solchen Fällen ist ein leistungsfähiger Mobilitätsdienstleister gefragt.

Durch die zum 1. April erfolgte

Komplettübernahme der EURO-

Leasing GmbH hat die MAN

Truck & Bus AG ihre Position im nationalen

und internationalen Nutzfahrzeugvermietgeschäft

gezielt weiter ausgebaut.

EURO-Leasing bleibt auf dem Expansionskurs

als eigene Marke bestehen und veredelt

ihre Mobilitätskonzepte laut CEO

Ralf Faust durch neue, zeitgemäße Servicebausteine

wie Telematik- und Rücknahmekonzepte

(Fixed Damage Rate).

Der zu EURO-Leasing gehörende Premiumanbieter

MAN Rental will seinen

Fuhrpark bis 2012 außerdem auf rund

4000 Sattelzugmaschinen aufstocken.

MAN Truck & Bus

Deutschland hat durch

die Übernahme der...

Wertschöpfungskette geschlossen

Gegenwärtig vermietet MAN Rental in

Deutschland, Dänemark und Polen Sattelzugmaschinen,

Solo-Lkw und Komplettzüge

der jeweils neuesten Fahrzeuggeneration.

Auch in Ländern, in denen

MAN zukünftig sein Vermietgeschäft

über den eigenen Vertrieb auf- bzw. ausbaut,

wird die Marke MAN Rental genutzt.

In Großbritannien und Schweden

soll MAN Rental noch in diesem Jahr eingeführt

werden.

MAN Rental schließt nach Darstellung

von Reinhard Pöllmann, Vorsitzender der

Geschäftsführung der MAN Truck & Bus

Deutschland GmbH, „eine Lücke in un-

serer bisherigen Wertschöpfungskette.

Ob Kauf, Finanzierung, Leasing, Kurzoder

Langzeitmiete zum Zuge kommt,

hängt allein von den individuellen Kundenanforderungen

ab. Als Vollsortimenter

decken wir jetzt nachfragegerecht alle

Bereiche ab. Dadurch hat der Kunde bei

MAN einen zentralen Ansprechpartner.“

...EURO-Leasing seine Position

als Nutzfahrzeugvermieter

deutlich gestärkt.

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Pöllmann weiter: „Wer kauft, finanziert

oder least kann über seine Servicestrukturen

selbst entscheiden und trägt normalerweise

auch das Verwertungsrisiko.

Wer bei uns mietet, entledigt sich dieses

Risikos, reduziert das eigene Fuhrpark-

Management, ist aber in die vorhandenen

Servicestrukturen eingebunden.“

Flexibler Partner

Mit Mietfahrzeugen von MAN Rental

kann die Fuhrparkgröße schnell und flexibel

der jeweiligen Auftragslage angepasst

werden – insbesondere mithilfe der

Kurzzeitmiete.

Ralf Faust: „Effizienz, Wirtschaftlichkeit

und Wettbewerbsfähigkeit entscheiden

darüber, wie erfolgreich unsere Kunden

ihren Fuhrpark betreiben. Als Lkw-Her-

„Lücke in der Wertschöpfungskette

geschlossen“: Reinhard Pöllmann,

Vorsitzender der Geschäftsführung der

MAN Truck & Bus Deutschland GmbH.

Setzt auf zeitgemäße Servicebausteine:

EURO-Leasing CEO Ralf Faust.

(Fotos: MAN/EURO-Leasing)

steller unterstützen wir sie dabei mit

unseren MAN-Rental- und EURO-Leasing-Angeboten,

weil flexible Mobilitätsstrukturen

heute nur über die Vermietung

realisierbar sind.“

MAN Rental vermietet nicht nur Fernverkehrsfahrzeuge.

Zur Produktpalette gehören

inzwischen auch mit Telematik

ausgestattete MAN-Verteilerfahrzeuge der

Baureihe TGL mit Koffer- und Planenaufbauten

in den Gewichtsklassen 7,49 und

12 t. Diese stehen deutschlandweit kurz,

mittel und langfristig zur Verfügung.

Zum Portfolio in der Vermietung gehören

in Zusammenarbeit mit BFS Business

Fleet Services außerdem Spezialeinheiten,

wie beispielsweise Bau-, Kommunal- und

Entsorgungsfahrzeuge. MAN Rental bietet

zusammen mit seinen Partnern ein

Firmenkunden mieten bei STARCAR noch günstiger!

weit verzweigtes Servicenetz mit 7500

Werkstätten entlang der wichtigsten west-

und osteuropäischen Verkehrsachsen an.

Die Mietkunden werden rechtzeitig über

Wartungstermine benachrichtigt und

können diese Arbeiten sowie gesetzliche

Prüfungen per Gutschein an den zahlreichen

Servicestationen erledigen lassen.

Auf dem neuesten Stand

Fahrzeuge von MAN Rental bieten aktuellste

Abgas- und Motorentechnologie

und sparen dadurch Kraftstoff und Mautgebühren.

Alle MAN-Mietfahrzeuge sind serienmäßig

mit MAN TeleMatics ausgestattet.

Effizienz ist also serienmäßig eingebaut.

Die Miete beinhaltet eine umfassende 24-

Stunden-Mobilitätsgarantie.

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Kühlwagen ab

129,-/Tag

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18x in Deutschland:

MB Atego, 7,5 t

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Reservierung unter: 0180/ 55 44 555* oder www.starcar.de

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Ausgeprägtes Profil: Die zur BFS gehörenden Partner treffen sich regelmäßig. (Foto: BFS)

Dichtes Netz geknüpft

Truckvermieter BFS: klares Profil und starker Kundennutzen

Die Business Fleet Services GmbH (BFS)

hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem

der führenden Anbieter im Marktsegment

Vermietung entwickelt. Rund

1000 Sattelzugmaschinen, Auflieger, Kipper,

Kommunal- und Spezialfahrzeuge

hat BFS derzeit im Programm. Vermietet

werden die Fahrzeuge deutschlandweit

und in der Schweiz durch mehr als 50

Partner, die jeweils über eigene Werkstätten

verfügen und neben der reinen

Vermietung auch den entsprechenden

Service rund um die Miete bieten.

STARCAR ERWEITERT FLOTTE UM E-TRANSPORTER

Wachsende Langzeitmiete

Der Fahrzeugvermieter STARCAR baut seine Nutzfahrzeugflotte

aus. Firmen mit Interesse an klimafreundlichen Technologien

werden ab sofort auch bei STARCAR fündig. Mit einem Fiat Fiorino

E unterstützt STARCAR als einziger Autovermieter in Hamburg

den Einsatz von Elektromobilität und leistet somit einen Beitrag

für Innovation und Klimaschutz. Der Elektro-Fiorino Kombi

ist mit hoher Batterieleistung und einer Reichweite von bis zu

100 km bestens ausgestattet für die Anforderungen des städtischen

Verkehrs. Im Lkw-Segment bietet STARCAR alles vom

Klares Profil. „Wir sind mit unseren Spezialfahrzeugen

am Markt klar erkennbar

und verfügen über ein ausgeprägtes Profil“,

sagt Hermann Stegmaier, Geschäftsführer

von BFS. Zur Wiedererkennung

tragen auch die zahlreichen Aktivitäten

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bei, mit denen BFS in der Öffentlichkeit

immer wieder auf sich aufmerksam

macht und ein Sieben-Sterne-Programm,

mit dem der Vermieter seine Kompetenzen

betont.

Günstige Modalitäten. Kontinuierlich

hat BFS in den letzten Jahren den Service

für seine Kunden ausgebaut: BFS-Kunden

erhalten Vergünstigungen, wenn sie Diesel

über DKV tanken, Hydraulikschläuche

bei Pirtek beziehen und Schulungen

nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

bei Kröper belegen. Bei der

Maut auf deutschen Autobahnen hat BFS

für seine Kunden ebenfalls günstigere

Zahlungsmodalitäten erreicht. Weitere

Kooperationen sind geplant.

Mercedes-Benz Vito bis zum 12-Tonner mit Schlafkabine. Zahlreiche

Firmenkunden nutzen die Autovermietung für Tages- und

Wochenmieten, aber auch langfristige Verträge werden zunehmend

interessanter. Branchenexperten raten Unternehmen mit

eigenem Fahrzeugpool vermehrt zu Langzeitmieten statt Leasingverträgen.

Ein eigener Fuhrpark rechnet sich nur, wenn

sichergestellt ist, dass 70 Prozent der Fahrzeuge auch wirklich

permanent genutzt werden. Die meisten Autovermietungen

haben die Chance der Langzeitmiete bereits für sich entdeckt

und bieten den Unternehmen spezielle Service- und Mobilitätstarife

an. Bei STARCAR gehört dazu zum Beispiel der Zustellservice

und kurzfristige Fahrzeugbereitstellungen.

Kleiner Stromer: Bei STARCAR gibt es bereits den Fiorino

mit E-Antrieb. (Foto: STARCAR)


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Ihr Spezialist für

Truck&Trailer Vermietung

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Handelsgesellschaft mbH & Co. KG

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� Sale-and-Lease-Back


Das Vertriebs- und Servicenetz für Mietkunden von

PacLease wurde mit weiteren Partnern aus der DAF-Händlerorganisation

deutlich vergrößert. Zum Netzwerk gehören

inzwischen 36 DAF-Vertragspartner. Diese bieten,

neben der Funktion als PacLease-Mietstützpunkt und der

Werkstattleistung, eine umfassende Beratung rund um

das Thema Miete an.

Beratung. Bei den DAF-Vertriebspartnern erhalten Mietkunden

die gleiche qualifizierte Beratung wie in den Pac-

Lease-eigenen Stützpunkten. Mit diesen Partnern und

den acht eigenen

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Niederlassungen ist

der Weg für Mietkunden

in Deutschland

erneut deutlich kürzer

geworden. Durch

diese Zusammenarbeit

wird der Anspruch

von PacLease, nahe beim Kunden zu sein, erneut unterstrichen.

Weitere Vertragspartner für das Netzwerk sind

derzeit in Vorbereitung.

Kurze Wege. Ergänzend gehören weit über 100 DAF-Servicepartner

zum Netzwerk ausgewählter Werkstätten. Sie

sind speziell für die Bedürfnisse von Mietkunden eingerichtet.

Hier werden sowohl Zugmaschinen wie auch Auflieger

nach den hohen PacLease-Standards schnell und

fachgerecht instandgesetzt. Der Kunde profitiert dabei

von kurzen Wegen und kann sich dabei auf bestehende

Geschäftsbeziehungen zu seinem lokalen DAF-Partner

stützen. Selbstverständlich erhalten alle Mietkunden bei

den Vertragspartnern alle Informationen über das Full-

Service-Vermietprogramm von PacLease.

54 NFM 7/2011

Trucks und Service: Das PacLease-Netzwerk

wurde ausgebaut. (Foto: PacLease)

Erweitertes Netzwerk

PacLease: Vertrieb und Service erweitert

AIR – All Inclusive Rental

1. Fernverkehrszugmaschinen mit und ohne Hydraulik, Schiebeplanenauflieger,

Bordwand- und Plateau-Sattel; Kühlauflieger

mit Doppelstock und Trennwand, auch Ladebordwand möglich;

Megatrailer, Lebensmitteltanker, Containerchassis,

Lafetten, Stahlwechselkoffer, Tieflader, Schubbodenauflieger,

Kippmulden, Autotransport-Sattel sowie 7,45-t-Lkw mit

Pritsche/Plane und Ladebordwand, 10,5-t-Tandemanhänger

für Führerscheinklasse 3, historische Lkw für Filme und

Events, Kipperzüge, 7,5-t-Kipper, 12-t-Plane und -Koffer,

Fahrschul-Lkw C1, C1E und CE.

2. Verschleiß, Reifen, Versicherung und bei SZM Steuer

und Anhängerzuschlag inklusive. Auch Nettomiete ohne

Verschleiß möglich.

3. Kurz- und Langzeitmiete von 1 Tag bis 72 Monate möglich.

4. Leasing und Mietkauf.

Avis

1. Die Lkw-Mietflotte umfasst Transporter von 5 bis 15,6 m 3

Ladevolumen und 7,49-Tonner mit Koffer und Ladebordwand

und Anhängerkupplungen als „Rockinger“.

2. Vermietung an Firmen- und Privatkunden; One-Way-Mieten

möglich, Zustellung und Abholung, Reparatur und Wartung,

Reifen-Service, Ersatzfahrzeuggestellung, Abwicklung von

Unfallschäden, Umzugszubehör, Fahrzeugbeschriftung

nach Kundenwunsch.

3. Tages-, Wochen-, Monats- und Langzeitanmietungen;

insbesondere Tarife für Kurzzeit-, Wochenend-, Nacht-,

Stunden- und Ein-Weg-Mieten.

4. Für die KEP-(Kurier-Express)-Branche ist extra ein

3,5-t-Langtransporter ohne digitalen Tachografen,

mit Rückfahrkamera und Transportnetz im Programm.

BFS ® – Die Truckvermieter

1. Alles aus einer Hand, Spezialfahrzeug- sowie Truck- und

Trailervermietung, kompletter Lkw-Service, An- und Verkauf

von Nutzfahrzeugen, Gebrauchtteilebörse, 100-prozentiger

Check-in und -out durch elektronische Erfassung innerhalb

kürzester Zeit bis zum kompletten Schulungs- und Ausbildungsprogramm:

Berufskraftfahrerausbildung, Pflichtschulungen

nach BKrFQG, Fahr- und Spartrainings, Flurfördergeräteausbildung,

Führerscheine aller Art.

2. Über 55x MAN-Kompetenz in Deutschland und der Schweiz,

spezialisiert auf Kurzzeit- und mittelfristige Miete bis zur Langzeitmiete,

Ersatzfahrzeuggestellung, Full-Service, Mietkauf,

Leasing, Finanzierung, Fahrzeugbeschriftungen, Planung,

Konzeption und Fertigen von individuellen Fahrzeugen und

Fahrzeugaufbauten, Abwicklung von Unfallschäden, Reparatur

und Wartung, Reifen-Service sowie gesetzliche Prüfungen

innerhalb kürzester Zeit bei allen Partnerbetrieben und den


Herstellernetzwerken europaweit (MAN, Krone, Meiller,

Dautel, Kögel, Multicar, Wabco und viele mehr).

3. 1 Tag bis 36 Monate.

4. Komplettes Mietfahrzeugprogramm von Standardfahrzeugen

von 7,49 bis 40 t zul. GG, Sonder- und Spezialfahrzeuge bis

160 t zul. GG mit den entsprechenden Aufbauten, Anhängern

und Aufliegern, bis zu kommunal- und kundenspezifischen

Fahrzeugen. Ein Auszug aus dem Mietprogramm: 2-, 3-, 4und

5-Achs-Kipper, 2- und 3-Achs-Kipper-Sattelzugmaschinen

mit div. Anhängern und Aufliegern, Hydro-Drive-Fahrzeuge,

div. Krankipper, Wechselsysteme Betonmischer, Müllfahrzeuge,

Holzfahrzeuge, Traktoren und Kranwechselbrücken.

CAI International GmbH

1. Die Mietflotte besteht ausschließlich aus Wechselbehältern in

den verschiedenen Ausführungen. Überwiegend stapelbare,

7,45 m lange, gesickte Stahlkoffer mit Alu-Rolltor und Schlüssellochsystem

in den Außenmaßen 2,73, 2,98 und 3,03 m;

7,45- und 7,82-m-Schiebegardinen-Einheiten, DPD-Einheiten

mit Klapptischsystem, Glattwandkoffer und Einheiten mit Doppelstocksystem.

2. Individuell auf jeden Kunden abgestimmte Mietverträge,

Reparatur-Service und Wechselbrückentransporte (per Lkw,

Bahn und Binnenschiff-Fahrt) durch Depotpartner. Die Einheiten

können in Kundenfarbe lackiert und in Hausbeschriftung

beschriftet werden. Neben Miete auch Leasing, Mietkauf und

Verkauf von Wechselbehältern möglich. Verkauf gebrauchter

Wechselbehälter.

3. Kurzzeit-Mietverträge ab einer Laufzeit von 3 Monaten,

Langzeitverträge bis 60 Monate oder mehr. Auf Anfrage

auch kürzere Laufzeiten möglich.

4. Schwerpunkt ist die Langzeit-Vermietung von Wechselbehältern.

www.chassis.de Mieten – Kaufen – Leasen

1. Containerchassis für den Transport von 20-, 2x20-, 30-, 40und

45’-High-Cube-Containern, mit Mittel-/Heckausschub

oder Schiebeschlitten zum erreichen der optimalen Sattellast,

großer Fahrzeugbestand, ständige Verfügbarkeit.

2. Full-Service, Langzeitmiete inklusive Service-Verträge, 7-Tagebis

24-h-Service- und Buchungs-Hotline für registrierte Kunden,

europaweit technischer Support, Kurzzeit- und Tagesmiete

zu Pauschalpreisen, inklusive Ein- und Aus-Checken,

Vertrieb von Neufahrzeugen, Vertriebs- und Service-Partner

diverser Hersteller mit kompetenten Partnern für Garantie-/Gewährleistungs-

und Reparaturaufträge, Ankauf von

Gebrauchtfahrzeugen, Bewertung und Begutachtung von

Gebrauchtfahrzeugen, Vermittlung von Leasingverträgen.

3. 1 Tag bis Langzeitmiete.

4. Multifunktions-Containerchassis, Mietangebote mit anschließender

Kaufoption oder Rückgabe.

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten

FÜR ÖKONOMISCHE UND ÖKOLOGISCHE MOBILITÄT

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Wilhelm-Giese-Straße 26 • 27616 Beverstedt


Bei CharterWay gibt es

u. a. Sprinter mit Erdgasantrieb. (Foto: CharterWay)

Günstige Alternativen

Autogas-Sprinter von CharterWay

Die Nutzfahrzeughersteller setzen zunehmend auf alternative

Antriebstechniken. Beim Miet- und Leasing-Spezialisten

Mercedes-Benz CharterWay hat eine ganze Reihe

an alternativen Antrieben Einzug in den Fuhrpark gehalten.

Die Neuheit für Mietkunden ist der Atego BlueTec

Hybrid als europaweit erster Serien-Lkw mit Elektromotor.

Der Mietfuhrpark

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von CharterWay umfasst

insgesamt mehr

als 5500 Fahrzeuge,

vom Standard- bis

zum Branchenfahrzeug

und ist in den

vergangenen Monaten

stetig gewachsen. „Wir gehen davon aus, dass sich bei

stabiler Wirtschaft der Anteil des Mietmarktes weiter

positiv entwickeln wird. Die Auslastung liegt derzeit bei

90 Prozent“, sagt Geschäftsführer Ralf Bernhard.

Umweltschutz. Mit 15 Erdgas-Sprintern NGT erprobt

CharterWay bereits seit 2008 alternative Antriebe. Der

Basismotor des Sprinter NGT (Natural Gas Technology)

lässt sich neben Erdgas ebenfalls mit Benzin betreiben.

Seit Anfang dieses Jahres können Mietkunden bei CharterWay

mit dem Sprinter LGT (Liquefied Gas Technology)

erfahren, wie umweltfreundlich und wirtschaftlich

ein Transporter mit Flüssiggas-Antrieb ist. Erdgas und

Flüssiggas haben bei der Verbrennung in einem Ottomotor

gegenüber Benzin nicht nur erheblich geringere Emissions-

und CO2-Werte; Fahrzeuge mit Gasantrieb sind

auch ein Fall für Rechner.

56 NFM 7/2011

ES-GE Nutzfahrzeuge

1. Teleskopierbare Semi-Tieflader, Tiefbetten (auch mit Pendelachsen),

Bagger- und Kesselbetten, Plattform-Auflieger (einfach,

doppelt und dreifach teleskopierbar), Tieflade-Anhänger

und Megatrailer (auch ausziehbar), Tandem-Tiefladeanhänger,

Nachläufer, Curtainsider, Tautliner mit/ohne Coilwanne, Pritschenauflieger

in Mega-Ausführung, Kipp-, Pritschen- und

Schubbodenauflieger; Containerchassis (auch in teleskopierbarer

Ausführung), Innenlader, Schwerlast-SZM (DB, MAN,

Scania, Iveco, DAF und Volvo), Lkw – auch mit Ladekran.

2. Reparatur und Wartung sowie Abwicklung von Unfallschäden

in den Fach-Reparaturwerkstätten.

3. Tage-, wochen- und monatsweise; auch Langzeitmiete möglich.

Wechsel in Mietkauf möglich bei prozentualer Anrechnung

von gezahlten Mieten. Fahrzeugübernahme gegen

Anrechnung von 60 Prozent, z. T. 100 Prozent der Mieten

(je nach Fahrzeug) möglich.

4. Spezialfahrzeuge (z. B. Pendelachsen, Pendelmax oder Twin-

Axles) auf Anfrage.

Euro-Leasing

1. Gardinen-, Kippmulden-, Kühl- und Planenauflieger, Lafetten

und Containerchassis der Premiumhersteller Schmitz und

Krone sowie MAN-Sattelzugmaschinen (Kurz- und Langzeitmiete),

BDF-Lkw, Baufahrzeuge (Kipper und Betonmischer),

umweltfreundliche 7,5- und 12,5-t-Verteilerfahrzeuge.

2. Europaweit mit 18 eigenen Vermietstationen und rund 7500

Servicewerkstätten vertreten. Im Mietpreis sind enthalten:

Wartungsarbeiten, Inspektionen, Kfz-Steuern, Reifenservice,

Reparaturen, gesetzliche Prüfungen und Versicherungen.

Abwicklung von Unfallschäden, Ersatzfahrzeuge, Fahrzeugwechsel

möglich, individuelle Beschriftung ab 24 Monaten

Mietzeit; komplementäre Service-Bausteine: sicheres Fahrzeugrückgabe-Management

mit eigener Eincheckhalle bzw.

mobil vor Ort, Reifen-Management (ECR-Solutions), ADAC-

Truck-Service/-Pannenhilfe (rund um die Uhr). Auf Wunsch:

Europa-Service „Reifen-Care“ (Michelin), Telematikprodukte

und Mautservice.

3. Laufzeiten: kurz, mittel und langfristig. Taggenaue Abrechnung,

Vertragswechsel möglich.

Europcar Autovermietung GmbH

1. Im Nfz-Bereich effiziente und maßgeschneiderte Mobilitätslösungen

vom Transporter über 3,5- und 7,5- bis hin zum

12-Tonner mit Pritsche oder Koffer jeweils mit Ladebordwand

und auf Wunsch mit Anhängerkupplung. Durch Kooperation

mit KLVrent auch Vermittlung schwerer Nfz möglich.

2. Europcar bietet Full-Service: Anmietung rund um die Uhr

(24-h-Drive), Wartung, Verschleißreparaturen, Reifen-Ersatz,

gesetzliche Prüfungen und Untersuchungen, Unfall-Manage-


ment, Fahrzeugtausch in ca. 400 Lkw-Stationen, 24-h-Pannenhilfe

mit kurzfristiger Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen,

Haftpflichtversicherung, Kfz-Steuern und Rundfunk-Gebühren,

Zustellungs- und Abholservice, One-Way-Mieten, bargeldlose

Abwicklung über Kreditkarten, Zusatz-Services wie Transportversicherung,

mobile Navigationsgeräte, Sonderausstattungen

wie integrierte Navigationsgeräte und Rückfahrkameras,

zusätzliches Umzugsmaterial wie Kartons, Packdecken und

Gurte, 24-h-Hotline. Ein besonderer Service ist das Online-Firmenportal

Europcar Business Plus, ein attraktiver Vertragsund

Buchungskanal mit vielen Vorteilen für Lkw-Kunden.

3. Tages-, Wochen- und Monatsmieten inklusive verschiedener

km-Leistungen. Besondere Tarife für Wochenend-, Ein-Wegund

Firmenmieten sowie saisonale Angebote.

4. 7,5- und 12-Tonner hauptsächlich mit innermotorischer

Lösung von MAN und Iveco mit Harnstoff, luftgefederter Hinterachse

und Anhängerkupplung, auf Wunsch mit spezieller

Sonderausstattung; Hilfe bei Überbrückung saisonaler und

kurzfristiger Engpässe durch eine große und breit aufgestellte

Europcar-Flotte sowie ein großes Service-Netzwerk. Alle Nfz

haben die grüne Feinstaubplakette.

F. & K. Trailer Service

1. Curtainsider, Coilauflieger, Megatrailer (auch mit Coil),

Kofferauflieger in allen Ausführungen auch als Doppelstock,

Kühlauflieger in allen Ausstattungen, alle Planenfahrzeuge

sind mit Ladungssicherungszertifikat ausgestattet, 90 Prozent

der Flotte (auch Kurzzeit) sind mit Trailer-Telematik

ausgestattet (Meldungen über Standort, Geschwindigkeit,

Wegstrecke, Bremsverschleiß, Türöffnungen, Kühltemperatur

uvm.). Durchschnittsalter der gesamten Flotte: 2 Jahre.

2. Stressfrei-Mieten-Paket: Bei der Rückgabe der Trailer fallen

keine Reparaturkosten an, alle Trailer sind mit Telematik

ausgestattet, 24-h-Pannenhilfe, eigene Service-Hotline,

Zusammenarbeit mit allen Service-Werkstätten, Hin- und

Rücktransport der zu wartenden Einheiten, Anlieferung der

Mietfahrzeuge, All-inclusive-Vermietung, Reifen-Versicherung,

keine Kilometer- und Kühlstundenbegrenzung, Überwachung

der Verschleißgrenzen durch Telematik, Freischaltung

der Telematik für Kunden über Internetzugang,

22 Trailer-Depots in Deutschland, Niederlassungen in

Österreich; eigene Reparturwerkstatt am Standort Rheda

Wiedenbrück, Reifenservice.

3. Kurz- und Langzeitmiete je nach Kundenwunsch.

4. Trailer-Telematik für Sicherheitstransporte, Trailer in

Kundenspezifikation.

FrigoRent Kühlfahrzeugvermietung

1. Kühl- und Tiefkühlfahrzeuge für den temperaturgeführten Verteilerverkehr

von 600 bis 7500 kg Nutzlast, Tiefkühlsattel-

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten

Wieder ein Lintrailer

1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-Achser Plateau-Auflieger

Telefon: (00 31) 77/3 52 28 36 · Telefax: (00 31) 77/3 52 12 50

E-Mail: lt@lintrailers.nl • www.lintrailers.nl

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Auch beim RPS Mietservice gehört ein

umfassendes Serviceangebot zur Miete. (Foto: RPS Mietservice)

Mietflotte aufgestockt

RPS Mietservice: flexibel in die Zukunft

Steigender Wettbewerbsdruck erfordert von Spediteuren

flexibles Fuhrpark-Management und niedrige Standzeiten.

Bequeme Finanzierung mit der Option auf späteren

Kauf bietet eine sichere Alternative zur Neuanschaffung.

Man geht davon aus, dass der Mietmarkt in den kommenden

Jahren durch die vorteilhafte Investitionssicherheit

stark wachsen wird. RPS Trailer Rental hat seine Fahrzeugflotte

vor diesem

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Hintergrund auf knapp

700 Einheiten ausgebaut

und konnte 2010

die ohnehin hohe Auslastung

des Fuhrparks

noch einmal deutlich

steigern. Im Bedarfsfall

ist der Mietservice in der Lage, jederzeit und kurzfristig

auf Marktanpassungen zu reagieren und für nahezu jeden

Einsatzbereich schnell das richtige Fahrzeug bereitzustellen.

Als RPS-Partner kann jeder Spediteur nun noch

schneller und flexibler auf unvorhersehbare Anforderungen

oder spezielle Wünsche seiner Kunden reagieren,

ohne finanzielle Risiken einzugehen.

Individuelle Verträge. Volle Kostenkontrolle durch individuell

vereinbarte Vertragsdauer und Servicebausteine

plus die Option auf Fahrzeugrückgabe oder Kauf mindern

die Gefahr von Fehlinvestitionen. Mobilität wird zu

einem planbaren Faktor, der Sicherheit verspricht und

Chancen eröffnet. RPS-Kunden können auf eine große

Auswahl von Standard- und Spezialfahrzeugen zugreifen

– vom einfachen Fahrgestell-Anhänger über wirtschaftliche

Stahl- und Alukipper bis hin zum Spezialauflieger

für Papiertransport mit Joloda-Schienensystem.

58 NFM 7/2011

auflieger. Das Nutzlastspektrum erweitert sich somit auf

40-t-Fahrzeuge.

2. Kurz- und Langzeitmiete, Zustellung und Abholung der Fahrzeuge

(bundesweit), Abwicklung von Unfallschäden, Unfallersatz,

Fuhrpark-Management, Beschriftung der Fahrzeuge

mit Firmenlogo des Kunden (nur Langzeitmiete).

3. 1 Tag bis 60 Monate, Vermietung von Kühlfahrzeugen.

4. Kühlfahrzeuge mit Lamberet- und Kerstner-Ausbau, sämtliche

ATP-zertifiziert für den temperaturgeführten Verteilerverkehr,

Fuhrpark-Management.

Gergen IBV

1. Moderne Euro-5-Lkw mit Absetz- und Abrollkipper (auch mit

Ladekranen), Baustoff-Lkw mit Ladekran und entsprechende

Anhänger, Fahrzeuge alle mit OBU, auf Wunsch auch mit Navi.

2. Gergen-Full-Service-Rental: inklusive Wartung, Reifen,

gesetzliche Fahrzeugprüfungen, GEZ-Gebühr, Versicherung:

Haftpflicht, Teil- bzw. Vollkasko, Kfz-Steuer.

3. Kurzzeitmiete: 1 Tag/Woche/Monat, Langzeitmiete:

von 12 bis 48 Monate, Mietkauf, Leasing, Finanzierung.

4. Kundenspezifische Konzeptlösungen bei langfristigen Verträgen,

z. B. für den GaLaBau das Profi-Paket Geländewagen

Iveco Massif mit Baumaschinentransport-Anhänger und

einer Baumaschine (Bagger oder Radlader).

Rudolf Greiwing GmbH & Co. KG

1. SZM in allen Ausführungen mit ADR, Silokompressoren,

Hydraulik, Lowliner; MAN, Volvo, MB oder DAF; Hakengeräte

mit Anhänger, Siloauflieger in allen Größen, Mega-, Plan-,

Kühl-/Kranauflieger, Stahl-/Alu-Kippmulden.

2. Eigener Werkstatt- und Herstellerservice, Mietpreise inklusive

Full-Service, Versicherung, Kfz-Steuer, OBU auf Wunsch.

3. 1 Tag bis 36 Monate, flex. Laufzeiten mit anschl. Kaufoption.

4. Spezialisiert auf Transportsilos, Kompressortechnik und

Hydraulik.

HeavyTrailer

1. Der Mietfuhrpark besteht aus teleskopierbaren Semi-Tiefladern,

Tiefbett- mit abfahrbarem Schwanenhals (auch mit Planenaufbau),

Plateau- (einfach, zweifach und dreifach teleskopierbar)

und ausziehbaren Megatrailern namhafter Hersteller;

Spezialfahrzeuge (z. B. Pendelachsen) auf Anfrage lieferbar;

alle Fahrzeuge sind „neutral“ ohne Werbeaufdruck gestaltet.

2. Im Mietpreis enthalten ist der normale Reifen- und Fahrzeugverschleiß,

Versicherungen (Haftpflicht, Teil- und Vollkasko)

sowie laufende Kundendienste.

3. Mietlösungen von 1 Tag bis 24 Monate inklusive Kaufoption

aus der Miete heraus (unter prozentualer Anrechnung der

geleisteten Mietzinsen); längerfristige Miete, Mietkauf- oder

Finanzierungsservice nach Vereinbarung möglich.


4. Neben der Vermietung und dem Verkauf bietet HeavyTrailer

eine Plattform zur Vermarktung von gebrauchten Fahrzeugen

und die Möglichkeit von Kommissionsverkäufen an.

Heisterkamp Fleet Rental

1. Truck Rental & Leasing – Trailer Rental & Leasing. Die Firma

Heisterkamp ist markenunabhängig. Alle Modelle sind möglich.

Von SZM, Mega- und Citytrailer, Curtainsider bis hin

zu Tautlinerfahrzeugen.

2. Heisterkamp bietet Full-Service-Vermietung: Material, Versicherung,

Steuern, OBU, Reparaturen und Wartung, Reifenund

Breakdown-Service (Pannenservice) 365 Tage im Jahr.

Heisterkamp verfügt über eigene Werkstätten und ein europaweites

Werkstatt-Netzwerk.

3. Je nach Anforderung des Kunden sind alle denkbaren

Laufzeiten individuell vereinbar. Kurzzeit-, Langzeitmiete;

darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Miete oder

Leasing für mehrere Jahre.

4. Sale-and-lease-back, Hol- und Lieferservice, DKV-Service,

Ersatzteile, Fahrzeugbeschriftung nach Kundenwunsch,

Wartungsverträge (vorteilhafte Tarife aufgrund eigener

Werkstatt).

Hertz Autovermietung GmbH

1. Nfz aller Tonnagen mit Sonderspezifikationen bei Aufbauten

und Fahrgestellen; Hersteller: MAN, Iveco und Mercedes-

Benz, bei Transportern auch Peugeot, Renault, Fiat und

Ford; flächendeckendes Stationsnetz mit über 180 Lkw-

Stationen, davon rund 40 Schwerlaststationen in Deutschland

und rund 900 Stationen in Europa. Alle mautpflichtigen

Fahrzeuge mit OBU, Full-Service-Konzept (Hertz übernimmt

auch TÜV, Wartung, Reifen, Versicherung; Preise sind in der

Regel Komplettpreise inklusive Haftungsbeschränkung bis

1600 Euro).

2. Umfassende Fahrzeugpalette (vom Kleinwagen bis zur 40-t-

SZM), Langzeit-Full-Service-Mieten ohne Kapitalbindung mit bis

zu 24 Monaten Laufzeit (Contract Hire), Mautabrechnung mit

Einzelfahrtnachweis, Komplettlösungen wie SZM mit Auflieger

in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner F. & K.

Trailer-, Zustell-Service, Rundum-Versicherungsschutz, Mobilitätsgarantie

durch 24-h-Pannenhilfe im In- und Ausland durch

eigenes Competence-Center, das im Pannenfall kurzfristig

die Reparatur oder ein Ersatzfahrzeug garantiert, Service-

Hotline, bargeldlose Abwicklung über die DKV-Card und die

UTA-Full-Service-Card sowie über Kreditkarten (American

Express, Mastercard, Visa, Diners Club).

3. Von 24 h bis 24 Monaten bei schweren Nutzfahrzeugen.

Ab 1 h bei leichten Nutzfahrzeugen.

4. Strategischer Partner für modernes Fuhrpark-Management,

von heute auf morgen das gewünschte Fahrzeug, Hilfe bei

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten

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Beim Partner in Sachen Nutzfahrzeuge von Renault

Trucks Deutschland gibt es personelle Änderungen.

Georg Bischoff ist neuer Vertriebsleiter der Nutzlast AG.

Damit zeichnet Bischoff zugleich verantwortlich für das

Vermietangebot Rent&Drive von Renault Trucks.

Umfangreiche Flotte. Seit 2010 kooperiert die Renault

Trucks Deutschland GmbH im Bereich der Vermietung

mit der Nutzlast Die Lkw-Vermieter AG. Neben Fernverkehrsfahrzeugen

der Renault-Premium- und -Magnum-Baureihe

werden unter dem Label Renault Trucks

Rent&Drive auch komplette Verteiler-Lkw auf Renault-

Midlum-Basis zur Miete offeriert.

Die Vermietung von Komplettzügen mit Aufliegern gehört

ebenfalls zum Programm. Vor seiner Tätigkeit für

den in Altdorf bei Nürnberg ansässigen Vermietspezialisten

betreute Bischoff die Rental-Aktiviäten eines deutschen

Herstellers im Großraum Nürnberg.

Full-Service. Der Mietpool umfasst Standard- und Großvolumen-Sattelzugmaschinen

sowie BDF-Standard- und

-Maxifahrgestelle auf Renault-Magnum- und Renault-Premium-Basis

aber auch Komplett-Verteilerfahrzeuge der

Midlum-Baureihe wahlweise mit Planen-, Koffer- oder

Tiefkühlkofferaufbau.

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Für den Fernverkehr

werden zudem Komplettfahrzeugkombinationen

mit Aufliegern

angeboten. Die

Vertragslaufzeiten betragen

wahlweise 12,

24 oder 36 Monate. Alle Fahrzeuge verfügen über einen

Full-Service-Vertrag inklusive Prüfdienste, Wartung, Verschleißreparaturen,

Reifen, Ersatzfahrzeug sowie Schadensabwicklung.

60 NFM 7/2011

Neuer Vertriebschef:

Georg Bischoff

verantwortet das

Vermietgeschäft

der Nutzlast AG.

(Foto: Renault Trucks)

Unter neuer Führung

Georg Bischoff neu in der Nutzlast AG

Saisonspitzen (z. B. Weihnachtsgeschäft, Rübenernte, Spargelzeit,

Promotouren, etc.), Ersatzfahrzeug bei Engpässen

durch Reparatur sowie zur Überbrückung von Lieferfristen,

hohe Zuverlässigkeit.

Truck Service Hiebenthal

1. MAN-2- und -3-Achs-SZM – auch mit ADR – auch als Ultra,

2-, 3- und 4-Achs-Kipper, Kran-Kipper-Lkw, 7,5- bis 12-t-Lkw

(teils mit LBW), 20- bis 50-m3-Kippauflieger, Gardinenauflieger

mit Staplerhalterung, Getränkezertifikat oder als Varios,

Tandem-Kipper und -Tieflader, BDF-Lafetten, Tieflade-Anhänger

und -Auflieger; alle Lkw mit OBU, auf Wunsch mit Telematiksystem.

2. Reparaturen, Wartung, Reifen-Service, Kfz-Versicherung,

Abwicklung von Unfallschäden, Kfz-Steuer, Gestellung von

Ersatzfahrzeugen.

3. Von 1 Tag bis zu 36 Monaten variabel mit anschließender

Kaufoption, Mietverlängerung ohne Probleme möglich.

4. Tieflade-Anhänger und -Auflieger (teleskopierbar), Vermietung,

Verkauf, Leasing, Finanzierung, Mietkauf. Maut über Mieter

oder Vermieter.

HT Hauser Trucks

1. Sattelzugmaschinen (Standard und Mega), Mercedes-Benz,

Volvo, Renault, Iveco, DAF; 12-Tonner (Plane, Koffer und

Tiefkühlkoffer), Iveco; Wechselsysteme (Standard und Multiwechsel

Air Lifter), Mercedes-Benz, DAF; Anhänger (Standard,

Maxi und Jumbo-Tandem-Anhänger), Schmitz Cargobull;

Planenauflieger (Standard und Mega), Schmitz Cargobull,

Krone und Kögel; Koffer- und Kühlkofferauflieger (Standard,

Doppelstock, Trennwand und Doppelverdampfer), Schmitz

Cargobull und Krone.

2. Full-Service 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr,

Reifen-Management durch „Reifen-Care“ (Michelin), Ersatzfahrzeuggestellung.

3. 1 Tag bis 36 Monate.

4. Komplettes Mietfahrzeugprogramm von Standardfahrzeugen

von 12 bis 40 t zul. GG mit entsprechenden Anhängern

und Aufliegern. Alle Fahrzeuge sind neuwertig und mit sehr

guter Ausstattung. Flexibilität ohne Grenzen und alles aus

einer Hand.

KLVrent Nutzfahrzeug-Vermietung

1. Fuhrparkgröße: über 1500 Fahrzeuge, neuwertige und

sehr gut ausgestattete SZM (Standard, Low-Deck und

mit Kipphydraulik), Sattelauflieger (Curtainsider, Coil- und

Kühlsattelauflieger, Trockenfrachtkoffer, Megatrailer, Schubboden,

Alu-Kippmulden und Getränkesattelauflieger), BDF-

Lkw (Standard, Maxi, Jumbo) mit passenden Anhängern und

Brücken, Abroll- und Absetzkipper mit Entsorgungsanhän-


gern, 4-Achs-Kipper. Durch Kooperation mit Europcar auch

Anmietung von Pkw, Lieferwagen, Transportern und Lkw bis

11,9 t möglich.

2. Innovatives und kundenorientiertes Preissystem mit den

KLVrent-Tarifen: QUICKrent, FAIRrent und FIXrent. All-in-

Preise mit deutschland- und österreichweitem Service- und

Wartungsnetz, Reifen-Service, gesetzliche Untersuchungen,

Fahrzeugtausch innerhalb der Mietzeit, komplettes Versicherungspaket,

Schaden-Management, Kfz-Steuer mit Anhängerzuschlag,

Notdienst über Service 24 und Ersatzfahrzeug bei

Unfall/Pannenfall, 8 Vermietstationen in Deutschland und

4 Vermietstationen in Österreich.

3. 1 Tag bis 48 Monate.

4. Alle Zugfahrzeuge sind mit OBU ausgestattet, Bezahlung

der Maut über DKV-Card oder auf Guthabenbasis, Einzelfahrtennachweise

sind im KLVrent-Mautinfo-System online

abrufbar, bargeldlose Anmietung über DKV-Card möglich,

Hausfarbe auf Kundenwunsch ab einer Mietzeit von

24 Monaten etc.

MAN Rental

1. MAN-Premienfahrzeuge der neuesten Generation, wie z. B.

MAN-SZM in Fernverkehrsausstattung (auch mit Gardinen-,

Kippmulden-, Kühl- und Planenaufliegern, Lafetten und Containerchassis),

BDF-Lkw und Abroll- bzw. Sattelkipper sowie

umweltfreundliche 7,5- und 12,5-t-Verteilerfahrzeuge.

2. Komplettservicepaket, das von der 24-h-Pannenhilfe bis zum

Ersatzfahrzeug im Schadenfall reicht. Dichtes bundesweites

Werkstattnetz. Servicebausteine: Wartung, Verschleiß, Reifenservice

und Fuhrpark-Management (ADAC-Truck-Service,

Schadenabwicklung, MAN Telematics und Aufliegertelematik);

Versicherung und Kfz-Steuer sind enthalten. Auf Wunsch:

Europa-Service „Reifen-Care“ (Michelin).

3. Kurzzeitmiete aktuell in Deutschland, Dänemark und Polen.

Mercedes-Benz CharterWay

1. Mercedes-Benz-Nutzfahrzeuge in allen Ausführungen: vom

Transporter bis zum Schwerlastzug, Standard- und Spezialfahrzeuge

(z. B. Kühl-, Müll-, Bau-, Winterdienst-, Entsorgungs-

und Fahrschulfahrzeuge) mit modernsten Umweltstandards

inklusive Anhänger und Auflieger – auf Wunsch

auch mit Fahrer; CharterWay bietet an 65 Standorten

deutschlandweit einen Mietfuhrpark mit über 5500 Fzg.

2. Mehrwertdienste wie Reifenersatz und -service rund um die

Uhr, Ersatzfahrzeuggestellung ab 9 h, Gebühren-Abwicklung

und Telematik-System FleetBoard. Dazu individuell kombinierbare

Dienstleistungen für alle Mercedes-Benz-Nfz innerhalb

der Produktlinien Service und Service-Leasing. Das

Angebot reicht von Grundwartungsarbeiten bis hin zur

Komplettabsicherung.

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten

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LKW-KOMFORT & SICHERHEIT

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TRUCK GRAND PRIX

Stand: B7


ES-GE bietet seinen Kunden

Schwerlast-Technik vom Feinsten. (Foto: ES-GE)

Höchste Zuggewichte

ES-GE: Fahrzeuge für Schwerlastspezialisten

Getreu dem Motto „immer einen Schritt voraus“ ließ

die ES-GE Nutzfahrzeuge GmbH einen teleskopierbaren

Acht-Achs-Satteltieflader (Multimax) von Faymonville

realisieren. Das Gesamtgewicht beträgt 119.000 kg, die

Sattellast 23.000 kg, die Achslast 96.000 kg und das Leergewicht

rund 27.000 kg. Daraus resultiert beim Einsatz einer

Vier-Achs-Sattelzugmaschine eine Nutzlast von etwa

92.000 kg.

Zwei Breiten. Der Schwanenhals des Tiefladers kann

auch für eine fünfachsige Sattelzugmaschine mit bis zu

36.000 kg (zugelassen 30.000 kg) ausgelegt werden, sodass

ein Gesamtgewicht von 126.000 kg und eine Nutzlast

von ca. 99.000 kg erzielt werden. Der Acht-Achs-

Multimax wird in zwei Fahrzeugbreiten angeboten: 2750

sowie 3000 mm. Das angegebene Leergewicht von ca.

27.000 kg bezieht sich auf das 3000 mm breite Fahrzeug.

Bei einer Fahrzeugbreite von lediglich 2750 mm verringert

sich selbstverständlich das Leergewicht entsprechend.

Die Gewichte und Nutzlasten können erreicht

werden durch die Verwendung eines achtachsigen Pendle-Axle-Fahrwerks

mit je 12.000 kg zugelassener Achslast.

Doppelt teleskopierbar. Neu ist beim Semitieflader

die Ausziehbarkeit nach der zweiten Achse. Die doppelte

Lenkaufnahme im Schwanenhals ermöglicht es, für die

ersten zwei Achsen eine Gegenlenkung zu realisieren.

Der hydraulische Achsausgleich mit Hebe- und Senkeinrichtung

verfügt über 600 mm Hub (–200/+400 mm) und

entspricht somit dem neuesten Stand der Technik.

Die Lenkeinschläge von

ca. 60° und – als enorm

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wichtiges Detail – der

Achsabstand von 1510

mm machen den Multimax

zu einem außerordentlichwendigen

Semi-Tieflader.

62 NFM 7/2011

Das Full-Service-Paket beinhaltet alle Service- und Reparaturarbeiten

zu einer festen monatlichen Rate.

3. Fahrzeuge stehen in der Kurzzeitmiete ab 24 h, aber auch

wochen- und monatelang zur Verfügung.

4. Das Transportunternehmermodell: Im Rahmen des Transportunternehmermodells

schließt CharterWay strategische

Partnerschaften mit Logistik-Unternehmen. Vereinbart werden

bestimmte Fahrzeugtypen sowie Finanzierungskonditionen

und Mietprodukte für die Transport-Unternehmer der Logistiker.

Um seine eigene Corporate Identity zu unterstützen,

kann der Kunde die Fahrzeuge in der eigenen Firmenfarbe

und mit eigenem Logo gestalten lassen.

Mezger Rent & Service

1. SZM mit OBU, Lowliner, Komplettzüge, Kühlauflieger auch

mit LBW, Multitemperatur-, Gardinenauflieger, Bordwandsider,

Tiefbettauflieger für Lkw, 60-m3-Silo-, Kippsattel- und

Schubbodenauflieger.

2. Alle Fahrzeuge mit Full-Service, 24-h-Service in Europa,

Reifen-Service, Ersatzfahrzeuge, Kühldatenüberwachung

und Auswertung.

3. 1 Tag bis mehrere Jahre.

4. Beschriftung des Fahrzeuges nach Kundenwunsch möglich,

Unfallfahrzeug-Überführung mit Tieflader.

Detlef Moll

1. Diverse Transporter, leichte Lkw (Koffer, Pritschenwagen,

offene Pritschen, Möbelkoffer, Kipper, Lkw mit Kran, Lkw-

Züge), Lkw ab 7,5 t (SZM, Auflieger, 3-Achs-Lkw, Anhänger,

BDF/Containerzüge), Doppelkabine.

2. ADAC-Vertretung, Ersatzfahrzeuggestellung, Abwicklung von

Unfallschäden, Kfz-Steuer, Beschriftung des Fahrzeuges nach

Kundenwunsch möglich, 24-h-Online-Reservierung.

3. Ab 1 Tag bis 1 Jahr.

4. Kühl- und Getränkefahrzeuge, Tieflader, Hakenlift-Abrollkipper,

3-Seiten-Kipper und Lkw mit Arbeitsbühnen, Arbeitsbühnen

ab 10 m Arbeitshöhe.

PacLease

1. Zugmaschinen/BDF-Motorwagen als Standard- oder mit

Mega-Aufsattel-/Abstellhöhe, CF-Absetzkipper und DAF-

XF105-Abrollkipper; Fahrzeuge der DAF-LF Baureihe mit

12, 15 oder 18 t zul. GG mit Schiebegardinen, Trockenfracht-

oder Tiefkühlaufbau sowie Ladebordwand; 3-achsige

Schwerlastzugmaschinen mit Hoch-/Niederdruck-Hydraulik

und vielen weiteren Ausstattungsdetails für den Schwerlastverkehr.

Anhänger/Lafetten als Standard oder für Volumentransporte.

Wechselaufbauten (Plane oder Trockenfracht-

WAB) in Standard- oder Volumenausführung. Auflieger:

Curtainsider Standard/Mega, Luftfrachtauflieger als Curtain-


sider oder Koffer mit Rollboden, Kofferauflieger in Trockenfracht-

oder Tiefkühlversion.

2. Mietpreise beinhalten PacLease-Full-Service: Verschleißpaket

für Bremsen und Reifen, gesetzliche Prüfungen und Untersuchungen,

Gebühren für Wartung und Reparatur gemäß AGB,

GEZ-Gebühren; Pannenhilfe. Der europaweite Full-Service von

PacLease ist über eine kostenfreie Hotline erreichbar. Neben

dem eigenen Pannen-Notdienst und den eigenen Werkstätten

kann PacLease durch ein dichtes, europaweites Netzwerk von

Partnern rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres schnell

und zuverlässig im Pannenfall helfen oder Ersatzfzg. stellen.

3. Kurzfristig als Tag/Woche/Monat, mittelfristig ab dem 2.

bis zum 11. Monat, langfristige Verträge mit Laufzeiten von

12, 24, 36 oder 60 Monaten, Fahrzeugtausch im laufenden

Vertrag nach Absprache möglich. Telematiklösungen auf Kundenwunsch

verfügbar. Fahrzeuge können auf Anfrage auch

mit Hochsicherheitsausstattungen für Werttransporte ausgerüstet

werden.

4. Ziehende Einheiten: km-Leistung je nach Fahrzeugtyp bis zu

12.500 km pro Monat, gezogene Einheiten ohne Beschränkung;

Hausfarben und individuelle Beschriftung, individuelle

Ausstattung nach Kundenspezifikationen/Konzeptlösungen

bei langfristigen Verträgen nach Absprache möglich; bargeldlose

Anmietung über UTA/DKV möglich.

PaulGünther Deutschland GmbH

1. Chassis-Spezialist seit mehr als 35 Jahren. 3100 Chassis

und Trailer, Standard-Chassis 20 bis 40’ blatt- und luftgefedert,

Gooseneck-Chassis 40’ blatt- und luftgefedert,

Gooseneck-HC-Chassis 40’ multipurpose mit 55er-Bereifung,

Gooseneck-HC-Chassis 45’ multipurpose mit 55er-Bereifung,

MaxiFlex-Chassis, variable Containerposition, optimaler

Satteldruck, 30-/20’-Tankchassis 20-/30-/40- und 40’-HC-

Kipperchassis, Tieflader teleskopierbar, 20’-BDF-Lafette,

40’-Plattenchassis, Curtainsider, Kühl-, Mega- und Bordwandtrailer,

Berücksichtigung von Kundenspezifikationen

(bei Langzeitmiete).

2. PaulGünther-Netzwerk: 14 Standorte in Deutschland und

22 Standorte in Europa, kostenlose Telefonnummer, 24-h-

Pannenservice; Mietraten mit maßgeschneiderten Serviceleistungen

inklusive Wartung und Verschleiß, keine Kilometerbegrenzung,

Vollkasko mit und ohne Haftungsbegrenzung,

Reifenversicherung.

3. Individuelle Laufzeiten: Kurzzeit: ab 1 Tag bis 6 Monate;

mittelfristig: ab 6 bis 24 Monate; langfristig: ab 24 Monate;

MasterRent: Verbindet individuell die Vorteile aller Mietvarianten;

Miete mit Kaufoption: zur langfristigen Eigentumsbildung.

4. Sale-and-rent-back: Bietet finanzielle und operative Flexibilität,

Flotten-Management: komplette Verwaltung, Reporting,

Monitoring, Controlling.

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten

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NutzFahrzeuge-Management


Mobile Mietkonzepte

Nutzfahrzeugvermietung von WAD

„Werner.“ „Hallo, ich habe eine Panne.“ 4:45 Uhr irgendwo

in Deutschland. Bei WAD kann es schon mal sein,

dass der Chef selber am Notdiensttelefon ist. „Die Nähe

zu unseren Kunden ist uns wichtig, anders ist eine langfristige

Kundenbindung nicht möglich“, so Mathias Werner,

Gründer und Geschäftsführer der WAD.

Aus der Idee, Kunden ein Werkstattersatzfahrzeug zu

stellen, ist ein eigener und sehr erfolgreicher Zweig der

Werner-Gruppe geworden. Heute steht die WAD für ein

komplettes Angebot an Dienstleistungen rund um das

Transportwesen. „Vom Smart bis zur Sattelzugmaschine

mit Kipphydraulik, oder vom Tandemanhänger bis zum

Kühlauflieger mit Doppelverdampfer – die WAD verfügt

wie kein anderer Dienstleister über ein so umfangreiches

Angebot an Fahrzeugen“, so Werner.

Individuelle Angebote. Was in die Flotte integriert wird,

hängt von der Kundennachfrage ab. Es gibt inzwischen

viele Kunden, die auch langfristig auf die individuellen

Vermietangebote

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des mittelständischen

Mobilitätsspezialisten

zurückgreifen.

Dass sich die Mietfahrzeuge

jederzeit in

einem einwandfreien

Zustand befinden, ist

nicht zuletzt auf die intensive Wartung in der eigenen

Nutzfahrzeugwerkstatt zurückzuführen. Hier werden die

rund 250 Sattelzugmaschinen und über 300 Trailer der

Nutzfahrzeugvermietung gewartet und repariert.

Hohe Flexibilität. „Das Konzept der WAD unterscheidet

sich deutlich von dem des Wettbewerbs“, so Andreas Mede,

verantwortlich für das WAD-Vermietgeschäft. „Die

sehr hohe Flexibilität ist außergewöhnlich. Hier steht

stets der Kunde im Vordergrund, geht nicht – gibt es bei

uns nicht! Grundsätzlich ist für Stammkunden bei uns

alles möglich. So auch die Fahrzeugabholung außerhalb

unserer Geschäftszeiten. Oder wir stellen das Fahrzeug zu.

Das hat mich wirklich beeindruckt“, so Mede.

NFM-Mietspiegel

Der nächste NFM-Mietspiegel

erscheint in der

NFM-Februar-Ausgabe 2012.

Pema Truck- & Trailervermietung

1. 15.000 Einheiten, Komplettanbieter SZM, Motorwagen,

Bau-, Tank-, Entsorgungs- und Silofahrzeuge sowie Wechselbehältersysteme,

Anhänger und Auflieger mit Pritschen-,

Koffer-, Kipp-, Container- und Kranaufbau, 2-Achs-Tiefkühl-,

Zentral-Achs-Anhänger mit Tiefkühlaufbau, 3-Achs-Kofferauflieger

in Standard-, Frischdienst-, Doppelstock-, Luftfracht-,

oder Mehrtemperatur-Ausführung.

2. Die Pema GmbH ist in Europa einer der größten herstellerunabhängigen

Full-Service-Vermieter von Nutzfahrzeugen

für kurz-, mittel- und langfristige Mietlösungen. Pema ist mit

21 eigenen Standorten in 9 europäischen Ländern aktiv. Als

Unternehmen der GEFA-Gruppe gehört Pema seit 2008 zum

SG-Equipment-Finance-Netzwerk des französischen Bankenkonzerns

Société Générale. Eigene Werkstätten mit 24-h-

Service an 7 Wochentagen, Wartungsarbeiten, Inspektionen,

Kfz-Steuern, Reifen-Service, Reparaturen, gesetzliche Prüfungen,

Versicherungen, Steuern, Abwicklung von Unfallschäden,

Ersatzfahrzeug, Fahrzeugtausch, Pannenhilfe, ab 24 Monaten

Mietzeit Fahrzeugbeschriftung nach Kundenwunsch.

3. Ab 1 Tag bis 60 Monate.

4. Herstellerunabhängig, 21 Niederlassungen in 9 Ländern,

maßgeschneiderte Fahrzeuge für spezielle Transportaufgaben,

ab 24 Monaten Mietzeit: Lkw in Kundenfarbe.

Renault Trucks Rent&Drive

powered by Nutzlast

1. SZM Standard und Großvolumen, BDF-Standard und -Maxifahrgestelle,

Verteiler-Komplettfahrzeuge, Komplettfahrzeugkombinationen

mit Aufliegern.

2. Full-Service-Vertrag inklusive Prüfdienste, Wartung, Verschleißreparaturen,

Reifen, Ersatzfahrzeug, Schadensabwicklung.

3. 12, 24, oder 36 Monate.

4. Auf Wunsch Hausfarben des Kunden.

Rosen Truck+Trailer GmbH

1. SZM für Fernverkehr, aktuelle Modelle, z. B. Mercedes-Benz

1844 MP3 oder MAN TGX 18.440, Curtainsider (auch als

Coil, Mega oder Joloda), Plateaus, Koffer- und Kühlauflieger,

Kippmulde 24 und 50 m3 .

2. Full-Service bei SZM und Aufliegern (inkl. Verschleiß von Reifen

und Bremsen, Vollkasko-Versicherung und Übernahme der

Kosten für gesetzliche Abnahmen und Service bei SZM und

Kühlmaschinen, Mautgeräte sind in SZM bereits eingebaut.

3. Kurzzeitmietverträge von 1 Tag bis Langzeitmietvertrag

48 Monate.

4. Hausfarbe bei Lkw ist blau, je nach Verfügbarkeit auch weiß

oder andere Farben möglich; Auflieger (mit Ladungssicherungs-Zertifikat);

Kühler und Koffer neutral weiß; Alle Fahrzeuge

bei Langzeitmieten auch neutral ohne Werbung lieferbar.

64 NFM 7/2011 1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten


RPS Trailer Rental

1. Gardinensattel, Bordwand- und Kofferauflieger, Sattelkipper, Containerchassis,

Tandemanhänger, Wechselfahrgestelle, Entsorgungs-

und Schubbodenfahrzeuge, Tiefladeanhänger und Satteltieflader,

Holzsattel- und Plateau-Sattelauflieger. Flotte mit mehr

als 500 Einheiten bei sehr niedrigem Durchschnittsalter. Kurzfristige

Verfügbarkeit von Trailern trotz sehr guter Auslastung.

2. RPS unterhält derzeit über 30 Stützpunkte in Deutschland,

Frankreich, Belgien, Spanien, Ungarn und Tschechien und ist

über den ADAC-Truckservice an 40.000 Service-Stationen in

Europa vertreten. Zusätzlich verfügt RPS über ein bundesweites

Netz von 1000 Reifen-Service-Centern. Online-Fahrzeuganfrage

ist möglich. Servicebausteine (z. B. für Reifen-Care, Full-Service,

Wartung, Verschleiß). Durchgängig erreichbare Pannen-Hotline

und Ersatzfahrzeugservice.

3. 1 Tag bis 36 Monate. Während der Laufzeit hat der Mieter

jederzeit die Möglichkeit, den Trailer durch Kauf zu übernehmen.

Wünscht der Mieter eine vorzeitige Rückgabe des Fahrzeuges,

so prüft RPS den Fall individuell und findet gemeinsam mit dem

Kunden eine Lösung.

Über 35 Jahre

Erfahrung auf der

Transportbühne!

4. Individuelle Produktion nach Kundenvorgaben bei langfristigen Mietverhältnissen

sowie Planenzentralverschluss Quick Lock als Option.

Scania Deutschland

1. Ca. 1200 Fahrzeuge, OBU ab sechs Monaten. In Kooperation

mit Schmitz Cargobull für Auflieger. Im Angebot stehen Sattelcurtainsider

und -kühlauflieger, Coilmulden, Trockenfrachtkoffer,

Containerfahrgestelle, Papier- und Schubbodenauflieger.

2. Full- und Reifen-Service, Reparatur und Wartung, Versicherung

(Haftpflicht, Teil-, Vollkasko), Steuern inklusive Anhängerzuschlag

bei Sattelzugmaschinen.

3. Scania Rent Kurzzeitmiete Truck & Trailer, 1 Tag bis

12 Monate. Scania Rent Langzeitmiete Truck & Trailer,

24 Monate bis gesetzliche Regelung.

4. Überwiegend SZM, Hausfarbe ist weiß. Die Scania-Rent-Fahrzeuge

können bei 20 Vermietstationen in Deutschland angemietet

werden. Seit April 2010 umfasst die Scania-Rent-Kurzzeitmiete

Truck & Trailer auch Baufahrzeuge. Angeboten werden Absetzkipper

(2- und 3-Achser), Abrollkipper (3-Achser) sowie 3-Seitenund

Hinterkipper.

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Saisonaler Obst-Express

Vermietung. Sie gehört zum Sommer wie Sonnenschein und blauer Himmel: die große Vielfalt

heimischer Obst- und Gemüsesorten, die auf den Märkten zum Verkauf angeboten wird. Mietfahrzeuge

stellen oftmals die entsprechende, saisonal geprägte Logistik sicher.

Natürliche Schwankungen des Ern-

te-Ertrages erfordern eine ständige

Anpassung der Mobilität. Viele

Erdbeerhöfe halten keinen eigenen

Fuhrpark, sondern arbeiten über die Ernte-Saison

mit dem Autovermieter Europcar

zusammen, um ihren Fahrzeugbedarf

flexibel abzudecken.

Über 200 Verkaufsstände

So auch das familiengeführte Traditionsunternehmen

Erdbeerhof Glantz. Seit 50

Jahren am Markt, hat die Familie Glantz

ihren Erdbeerhof als starke regionale Marke

platzieren können, die für ein herausragendes

Qualitätsprodukt steht. Zwei Betriebe

gehören zum Unternehmen, eines

66 NFM 7/2011

befindet sich im Schleswig-Holsteinischen

Delingsdorf, das andere in Hohen

Wieschendorf, direkt an der Ostsee. Insgesamt

230 Verkaufsstände, verteilt in

ganz Norddeutschland, werden von den

Glantz-Höfen aus mit den erntefrischen

Erdbeeren beliefert.

Die Belieferung der Verkaufsstandorte organisiert

der Vertriebsleiter des Erdbeerhofes

Glantz, Hidde Jörg Meyer, bereits

seit zwölf Jahren mithilfe von Europcar.

Als er sich im April 1999 auf die Suche

nach einem neuen Autovermietpartner

begibt, findet er in der Europcar-Station

in der Ahrensburger Straße in Hamburg

offene Türen, erhält eine umfangreiche

Beratung und ein erstes Angebot.

Schnelle Belieferung: Die Verkaufsstände von Glantz

erfordern eine flexible Fahrzeugflotte. (Fotos: Europcar)

Hohe Kilometer-Leistung

Die Erdbeersaison selbst startet zwischen

dem 15. und 20. Mai in Abhängigkeit des

Wetters und der Vegetation. Ausgehend

von einem kleineren Fahrzeugpool kommen

dann mit dem Anstieg der Ernte

nach und nach weitere Fahrzeuge von

Europcar dazu. Zurzeit sind ca. 30 Sprinter

sowie knapp 15 Pkw im Einsatz. Im

Laufe der Saison bewältigt jedes Fahrzeug

des Europcar-Fuhrparkes im Dienste

der Erdbeer-Ernte durchschnittlich rund

10.000 km/Monat – eine ordentliche

Laufleis-tung, die so auch deutlich für die

erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem

Erdbeer-Anbauer Glantz und dem Autovermieter

Europcar steht.


STARCAR

1. Alle Pkw-Klassen, Autotrailer, Tiertransportanhänger, Offroader

(SUVs), 9-Sitzer, Transporter von 2,70 bis 18 m3 , Kühlfahrzeuge,

Lkw von 7,5 bis 12 t zul. GG, Elektrofahrzeuge, Lkw-Ausstattungsmöglichkeiten:

Ganzjahres- und Winterreifen, Maul- und Kugelkopfkupplung,

umweltfreundliche AdBlue-Technik, Umweltplaketten.

2. 18 Vermietstationen – Köln, Essen, Bremen, Hannover, Braunschweig,

Berlin, Hamburg und Lübeck (Lizenznehmer). Zustellung

und Abholung im Einzugsbereich, Kreditkartenakzeptanz, Mengenrabattstaffel,

Umzugszubehör. Spezialisiertes Firmenkunden-Center

mit Business-Rahmenabkommen.

3. Stundentarife (mindestens 3 h), Pauschal-, Spezial-, Nacht- und

Wochenendtarife, Ein-Weg-, Langzeittarife.

4. Mietwagendiscounter aller Art; von Transportern bis 12-Tonner.

T. Ryll GmbH

1. SZM, SZM mit Kipphydraulik, Mega-SZM, BDF-Fahrzeuge, Abroll-

kipper, Kühlauflieger, Curtainsider (auch Mega und Joloda), Agraru.

Baustoffmulden, Schubbodenauflieger, Transporter bis 7,49 t.

2. Full-Service, alternativ individuelle Servicekomponenten, Hol- und

Bring-Service, Fahrzeugüberführungen (auch Unfall) auf Achse,

per Tieflader oder per Abschleppwagen.

3. 1 Tag bis 48 Monate.

4. Kippauflieger von 20 bis 55 m3 , zertifizierte Kippauflieger.

Tang Rent Hilden

1. Tandem-Anhänger, Sattelauflieger, 1-Achs-Anhänger (4,5 t).

2. Mietkauf, Leasing, Reparatur und Wartung, Reifen-Service,

gesetzl. Prüfarbeiten, Ersatzfahrzeuggestellung, Aggregatetausch,

Abwicklung von Unfallschäden, Kfz-Steuer, Beschriftung des Fahrzeuges

nach Kundenwunsch möglich (nur bei Langzeitmiete).

3. Tage-, wochen- und monatsweise.

4. Kundenspezifische Ausstattung möglich.

UES Intermodal

1. Containerchassis in allen Ausführungen, Lafetten, Wechselbrücken.

2. Mietkauf, Kaufmiete, Sale-and-lease-back, Leasing, Fahrzeuge

in Abrufbereitschaft, faire Versicherungsbedingungen, inklusive

Verschleiß, HU und SP, 5-Tage-Woche, Wochenende mietfrei,

Reifenversicherung möglich, 24-h-Pannenhilfe.

3. Tages-, Wochen, Monats- und Langzeitmiete.

4. Spezialchassis für den Transport von Chemiecontainern,

Wunschfahrzeuge.

Werner Automobil-Dienste GmbH

1. Sprinter-Kasten, Sprinter-9-Sitzer, Vito-9-Sitzer, Kühlsprinter,

Pritsche, Koffer 7,5 bis 12 t, Kühlkoffer 7,5 bis 18 t, SZM,

Wechselbrücken, Wechselbrücken- und Tandem-Anhänger, Klappen-,

Schiebeplanen-, Kühl- und Koffer-Auflieger, Pkw-Vermietung, Schubboden-

und Kippauflieger, SZM mit Hydraulik, Abrollkipper.

2. Full-Service (verschleißbedingte Reparatur und Wartung, Reifen-

Service, gesetzliche Prüfungen, Kfz-Steuer und -Versicherung),

Ersatzfahrzeuggestellung, Aggregatetausch, Unfall-Management,

Pannenhilfe/Bergung, Beschriftung.

3. Tages-, Wochen-, Monats- und Langzeitvermietungen inklusive

verschiedener km-Leistungen, Wochenend- und Firmentarife,

saisonale Angebote, Fahrzeugübernahme möglich.

4. Flexible Vertragsvereinbarungen, komplette Mobilitätsangebote,

Hauptbestand Euro-5-Fahrzeuge.

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1. Sattelauflieger, Anhänger, Tandemanhänger, Curtainsider,

Koffer, Schubbodenauflieger, 1-Achs-Anhänger, Mautkiller,

SZM, Tieflader, Auflieger als Abrollkipper, Stahlmattentransporter

neuester Generation mit Ladungssicherungs-Zertifikat.

2. Full-Service, Leasing, Finanzierung, Mietkauf, Reparaturen,

Abwicklung von Unfallschäden.

3. 1 Tag bis Langzeit ohne Beschränkung.

4. Schubbodenauflieger, Fahrzeuge im Kunden-Erscheinungsbild

möglich. Sonderfahrzeuge in Langzeitmiete möglich,

Fahrzeugübernahme möglich.

Wires

1. SZM mit Vollausstattung neu oder jung, Kühlauflieger (z. B.

Doppelstock, blumenbreit, Trennwand usw.), Planenauflieger

(z. B. BW, Schiebeplane) jeweils Vollausstattung, Verteilerkühlfahrzeuge

z. B. 12 t mit Hebebühne, Seitentür uvm.

2. Full-Service inklusive Steuer und Versicherung oder

Nettomiete möglich.

3. Langzeitmiete ab 3 Monaten.

4. Internationaler Support/Pannenservice, Beschriftung

nach Kundenwunsch möglich, Umwandlung in Kauf,

Leasing, Finanzierung jederzeit möglich.

LVS Lastwagen Vermiet Service Witteler GmbH

1. SZM, SZM Hydraulik, SZM Low-Liner, Curtainsider, Coil-Auflieger,

Mega-Trailer, Mega-Trailer mit Coilmulde, Schubbodenauflieger,

BDF-Fahrzeuge, -Lafetten, -Wechselbrücken (Koffer

und Plane), 3-Achs-Kipper, Abrollkipper, Paketkofferfahrzeuge

mit Flensburger Kofferaufbau (FFG).

2. Full-Service-Vermietung, eigene Mercedes-Benz-Werkstatt,

24-h-Notruf im europaweiten Mercedes-Benz-Werkstattnetz,

Reifenservice über Conti, Vollkasko, Tankkarten: Zahlung

Miete und Maut über DKV; GEZ, Schaden-Management,

Mautabrechnung, gesetzliche Untersuchungen.

3. Flexible Vertragslaufzeiten.

4. Telematiklösungen (FleetBoard, mobile objects); 3 Standorte:

Brilon, Autohof Paderborn-Mönkeloh, Arnsberg; reinrassiger

Mercedes-Benz-Fuhrpark; Auflieger und Anhänger von Krone,

Kögel, Knapen, Carnehl und Schmitz Cargobull.

1. Angebot 2. Service 3. Laufzeiten 4. Besonderheiten


Tipps & Trends

Degener unterstützt Ausbilder

bei der Unterrichtsplanung.

(Foto: Degener)

Schulen ohne Schleudergefahr

Degener bietet Leitfäden für Berufskraftfahrer-Ausbilder

Jährlich 575.000-mal rund um den Globus?

Zusammengerechnet legen Berufskraftfahrer

23,1 Mrd. km pro Jahr zurück.

Würden die etwa 1,5 Mio. Berufskraftfahrer

alle in einer Stadt wohnen, wäre sie

größer als München. Dazu kommen noch

etwa 80.000 Busfahrer. Dieses Rechenbeispiel

des Degener Verlags gibt einen

Eindruck, welches Ausmaß das Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

(BKrFQ)

für die Aus- und Weiterbildung mitbringt.

Bloß kein „Schleuderkurs“. Mit dem Gesetz

kommt dabei eine wahre Flut an

RECHTZEITIG AN WEITERBILDUNG DENKEN

Die Uhr tickt

Noch scheint der September 2014 fern – doch die Zeit bis zum

Stichtag, an dem Brummifahrer erstmals ihre 35-h-Weiterbildung

nach BKrFQG für die weitere Arbeit hinterm Steuer nachweisen

müssen, vergeht schnell. Rechtzeitig an die Weiterbildung

denken, gilt dabei nicht nur mit Blick auf drohende

Konsequenzen, wenn die Weiterbildungen nicht nachgewiesen

werden. Auch die Ausfallzeiten der Fahrer für die Schulungszeit

sollten optimal aufgeteilt werden, damit Unternehmen keinen

Wettbewerbsnachteil riskieren. Damit die geschulten Themen

68 NFM 7/2011

Richtlinien mit vorgeschriebenen Themen

und Inhalten, wie Degener erklärt.

Diese lassen jedoch viele Unternehmen

angesichts der Planung im Dunkeln tappen.

Techniker, Juristen, Repräsentanten,

Vermittler, Umweltbeauftragte, Helfer

und Physiker sollen sie sein – und sichere

Fahrer sowieso. Eine im Gesetz verankerte

„Liste der Kenntnisbereiche“ schreibt

vor, was Lkw- und Busfahrer von heute

leisten müssen – 35 Stunden im Fünf-Jahres-Rhythmus

haben Unternehmen Zeit,

ihre Fahrer entsprechend zu schulen –

aber wie, ohne dabei ins Schleudern zu

geraten?

Hilfestellung. Methodische Ausbilder-

Leitfäden und Degener-Rahmenpläne

können Ausbilder unterstützen und helfen,

den gesetzlichen Forderungen gerecht

zu werden. Seit über 75 Jahren ist Degener

in der Verkehrsschulung zu Hause.

Alle Folien werden einzeln aufgegriffen

und mit pädagogischen Tipps untermauert.

Rahmenpläne mit Zeitangaben sollen

die Aufteilung der Aus- und Weiterbildung

erleichtern. Denn eng werde es laut

einer Umfrage des Instituts für Verkehrspädagogik

schon jetzt. Es drohe ein

„Weiterbildungsstau“ und somit auch ein

schlechteres Tagesgeschäft für viele Logistik-Dienstleister.

Auch erhöhte Kosten,

längere Wartezeiten und zusätzliche Behördengänge

seien weitere unangenehme

Folgen, die es zu vermeiden gilt.

Nicht nur Schule machen. Allein die

Schulung der Fahrer reicht nicht, denn

darüber hinaus müssen verschiedene Daten

verwaltet werden: Termine für die

Führerscheinverlängerung, die nächste

Weiterbildung, Ablauf von Fahrerkarte

und ADR-Schein müssen überwacht werden.

Degener bietet für die Verwaltung

mit dem BKF-Planer ein Programm als

Unterstützung.

zudem den individuellen Anforderungen genau entsprechen,

lohnt es sich für Unternehmen, jetzt möglichst schnell passende

Weiterbildungspakete zu schnüren. Das Unternehmen hält mit

den Schulungen die gesetzlichen Anforderungen ein und stellt

die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicher. Aber nicht nur das:

So können die Berufsfahrer bei der TÜV SÜD Akademie z. B. lernen,

wirtschaftlicher zu fahren, Gefahrensituationen besser zu

meistern, Stress zu vermeiden und schwierige Passagiere souverän

zu behandeln. Jeder Fahrer muss insgesamt fünf Tages-

Seminare belegen. Auf Wunsch bietet die Akademie auch Kompaktseminare

an, bei denen die fünf benötigten Module innerhalb

einer Woche absolviert werden können.


Technik macht (Fahr-)Schule

Veranstaltung. Simulatoren, CBT-Programme oder eLearning – für die Aus- und Weiterbildung sind längst

mehr Mittel als Lehrbücher und Präsenzseminare verfügbar. Die moderne Technik bietet verschiedenste

Lösungen zur Lernunterstützung – auch für die Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern.

Die modernen Technologien unterstützen beispielsweise,

indem sie theoretische Lerninhalte anschaulich darstellen.

Dem Thema „Technology based Training for

Drivers“ widmet sich bereits zum dritten Mal eine eigene Konferenz,

die TTD-Konferenz. Aufbauend auf den Vorgängerkon-

70 NFM 7/2011

ferenzen in den Jahren 2007 und 2009 setzen die Veranstalter

und Teilnehmer vom 23. bis 24. November 2011 die Diskussion

über die Möglichkeiten der Unterstützung in der Aus- und

Weiterbildung von Berufskraftfahrern fort. Gemeinsam mit

internationalen Experten wollen dabei der Deutsche Verkehrs-

Nicht ob, sondern wie Technologien

beim Lernen unterstützen können,

ist die Frage. (Fotos: DVR)


sicherheitsrat (DVR), die Berufsgenossenschaften (BG),

die Unfallkassen (UK) und die Unfallforschung der Versicherer

(UDV) das Thema Fahrerkompetenz und Fortbildung

näher beleuchten.

Rückblick und Ausblick

Der Bedarf an gut qualifizierten Berufskraftfahrern ist

nach Expertenmeinung momentan kaum zu decken und

wird weiter steigen. Umso wichtiger sind umfassende

Aus- und Weiterbildungskonzepte, um Unfälle zu vermeiden

und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Aktuelle Beiträge und internationale Teilnehmer aus

unterschiedlichen Disziplinen sollen bei der Konferenz

eine anspruchsvolle, fachliche Diskussion garantieren.

Fachbeiträge beschäftigen sich mit der Integration von

Trainingsmedien und Konzepten sowie mit Entwicklungen

der Zukunft. Vorgesehen ist ebenso ein Austausch

über die praktischen Erfahrungen seit der TTD-Konferenz

2009. Tagungsort ist das Institut für Arbeit und Gesundheit

(IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

(DGUV).

Fachliches Rahmenprogramm

Vorträge und begleitende Ausstellungen beschäftigen

sich mit verschiedensten Themen. Wie zum Beispiel dem

Stand der Umsetzung der EU-Richtlinie 2003/59 EG in

Europa – sind Anpassungen/Modifikationen zu erwarten

oder der Verkehrssicherheit im Spannungsfeld zwischen

Fahr- und Verkehrssimulation.

Auf dem Prüfstand stehen hier auch inhaltliche, technische

und didaktische Anforderungen: Wie können

spezielle Fahrergruppen, zum Beispiel Rettungsdienste,

von einem Simulatortraining profitieren? Erfordern

unterschiedliche Fahrzeugkategorien unterschiedliche

Trainingskonzepte? Wie kann berufliche Weiterbildung

von Simulatoren und modernen Trainingskonzepten/

Medien profitieren? Ebenfalls beleuchtet wird das Thema

Qualitätssicherung: Wie kann Weiterbildung verstärkt als

Aspekt des betrieblichen Qualitäts-Managements gesehen

werden?

Nicht ob, sondern wie

Die Notwendigkeit der Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern

unter Nutzung von technischen Lösungen

und anderen zeitgemäßen Hilfsmitteln wird laut

DVR nicht länger im Grundsatz diskutiert. Heute geht es

vielmehr um die Art und Weise der Integration von Trainingsmedien

und Konzepten und um die Entwicklungen

der Zukunft. Nähere Informationen und Teilnahmemöglichkeiten

finden sich auf der Webseite des DVR.

Berufskraftfahrerverwaltung leicht gemacht!

• einfache Planung der

Weiterbildungen Ihrer

Fahrer

• übersichtliche Verwaltung

Ihrer Fahrerdaten und

Weiterbildungsstände

Die Verwaltung Ihrer Fahrer:

Einfach wie noch nie!

• integrierte Überwachungssysteme

schützen Ihr

Unternehmen vor Bußgeldern

für Fristversäumung

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Terminmanagement

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Software

TOURENPLANUNG

Perspektivenwechsel

Die PTV AG hat mit der Software PTV

SmarTour eine neue Generation der

Tourenplanung vorgestellt. Das Planungssystem

bildet komplexe Transportprozesse

ab, ermöglicht kooperative

Planungen und gemeinsame Verplanung

unterschiedlicher Verkehre in einem

Produkt. Einmalig ist nach Angaben von

PTV die Multi-DIMA, die automatisiert

im Hintergrund läuft und für jedes dieser

Fahrzeugprofile eine eigene DIMA

bietet, um die Planung realistischer zu

gestalten. In der Software können zudem

Restriktionen hinterlegt werden.

Mit PTV SmarTour lassen sich außerdem

Schadstoffemissionen ermitteln

und die Daten in andere Systeme für

eine Emissionsbilanz übernehmen.

SPEZIELLE BUSINESS-SOFTWARE

Pilotprojekt für Logistik-Lösung

Wie kann eine Business-Software auch den speziellen Bedürfnissen

eines Logistik-Unternehmens gerecht werden? Dieser Frage

widmet sich der Logistik-Dienstleister Greiwing logistics for you

GmbH in einem Pilotprojekt mit der SAP Deutschland und der

arvato. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen unter dem

Namen BEST4LOGX ein Spezialmodul der SAP-Businesslösung

All-in-One. Mit diesem haben Kunden in Echtzeit Zugriff auf alle

72 NFM 7/2011

(Foto: PTV)

Vollautomatisch eingelesen

Speichern und auswerten: Jumbo-Tech-Driver-Point-Terminal

Der Gesetzgeber schreibt es vor, die Firmen

sind dazu verpflichtet: Die Auswertung

und Archivierung der elektronisch

erfassten Tachodaten ist mit

hohem Aufwand verbunden. Mit über

6000 verkauften Unternehmenslizenzen

ist Jumbo-Tech einer der bedeutenden

Anbieter von Archivierungsund

Auswertungslösungen rund um

die Fahrerkarte und den digitalen Tachografen.

NEU

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Verstöße auswerten. Das wichtigste

Produkt ist hierbei die TachWare, der

Nachfolger der Driver-Card-Software.

Die Profivariante TachWare Fuhrpark

wartet von Haus aus mit so wichtigen

Funktionen wie komplexer Verstoßauswertung,

integrierter Führerscheinkontrolle,

FTP-Synchronisation und vielem

mehr auf, was über die reine Auswer-

tung und Speicherung hinaus geht. Immer

mehr greift indessen die Erkenntnis

um sich, dass der geschulte und gut

informierte Fahrer seine Fahrerkarte

immer sauberer bekommt. Schließlich

liegt immer noch der Bärenanteil der

auflaufenden Verstöße an falscher Bedienung

des Kontrollgerätes.

Automatisch archiviert. Wenn der

Fahrer indessen übersichtlich und klar

die letzten Aktivitäten aufgezeigt bekommt,

mit Nennung der unter Umständen

entstandenen Verstöße gegen

die Sozialvorschriften, dann kann

er Fehler erkennen und auf dieser

Grundlage künftig zunehmend abstellen.

Die Daten werden vollautomatisch

eingelesen, gesichert und archiviert.

Und wenn im Büro, z. B. in der

Disposition die Jumbo-Tech-TachWare

verwendet wird, stehen dort die Daten

auch sofort für weitere Auswertungen

zur Verfügung. Natürlich ist der Datenschutz

gesichert.

Verschiedene Ausführungen. Nur so

lange die Fahrerkarte gesteckt ist, erfolgen

die Anzeigen und Auswertungen.

In dem Moment, wo die Fahrerkarte

herausgezogen wird, fällt das

Infos in Logistik und Lager – grafisch aufbereitet und ohne ihre eigene

Software verlassen zu müssen. Mit dem neu entwickelten

Modul haben das Grevener Unternehmen und dessen Kunden

Zugriff auf alle logistischen Prozesse. So bietet BEST4LOGX Lösungen

u. a. für Auftrags-Management, Transportdisposition,

Gefahrgutabwicklung und Lager-Logistik. Auch die Liquiditätsplanung

für das Unternehmen soll sich vereinfachen. Der Datenabgleich

in Echtzeit ermöglicht es, Prozesse transparenter zu planen

und auszuführen. Ihre Vorzüge spielt die Software vor allem

im Bereich Lager-Logistik und Spedition aus.


Einfach die Fahrerkarte

einführen und

die Daten werden ausgelesen, ausgewertet

und archiviert. (Foto: Jumbo-Tech)

Display in die neutrale, geleerte Oberfläche.

Der LAN- und WLAN-fähige

Jumbo-Tech-Driver-Point-Terminal ist

in verschiedenen Ausführungen, vom

kompakten Wand-Terminal bis hin

zum komplexen Terminal-Schrank mit

integriertem Laserdrucker, Fahrerablagefächern

und weiterem, abschließbarem

Stauraum erhältlich.

Kompatibilität. Der Terminal ist optimiert

auf die Zusammenarbeit mit der

Jumbo-Tech-TachWare. Er kann aber

mit nahezu jeder anderen, am Markt

befindlichen Archivierungslösung eingesetzt

werden. Damit eignet sich der

Terminal auch für Unternehmen, die

sich bereits auf Archivierungslösungen

anderer Hersteller festgelegt haben.

Der Terminal ist damit eine zukunftssichere

Investition.

Mit unserem modernsten Fuhrpark überführen wir auch Ihr Fahrzeug.

STÄDTLER-LOGISTIK ERWEITERT LÖSUNG

Mit Auktionstools und mehr

Als Ihr verlässlicher Partner überführen wir Anhänger, Sattelanhänger sowie das gesamte Sortiment

an Motorfahrzeugen auf nationaler und internationaler Ebene.

Wir bieten Ihnen den auf Sie zugeschnittenen Komplettservice an. Dabei koordinieren wir Ihre Überführung

vom ersten Kontakt an bis zur Übergabe am Zielort. Wir erledigen sämtliche erforderlichen Formalitäten für Sie,

z.B. Zollabfertigungen, Zulassungsservice und Verschiffungen.

Hohe Termintreue, langjährige Erfahrung, geschultes Personal und zuverlässiger Service haben dabei für uns Priorität.

Pünktlich, sicher und zuverlässig: Vertrauen Sie auf unser Know-how und testen Sie uns.

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Die Dr. Städtler Transport Consulting GmbH & Co. KG (Städtler-Logistik)

hat verschiedene Neuigkeiten für ihre Logistik-Software vorgestellt. So wurde

LP/2, eine Software für Versandabwicklung und Frachtberechnung, in

der Beschaffungs- und Distributions-Logistik um ein Auktions- und Kommunikationstool

erweitert. Das Schwesterprodukt SCALA bekommt ebenfalls

eine Auktionskomponente.

Das Tourenplanungs- und Dispositionssystem TRAMPAS optimiert Touren

aus Transport- oder Serviceaufträgen und berücksichtigt mit speziellen Branchenmodulen

besondere Problemstellungen einzelner Logistik-Sparten. Mit

TRAMPAS Cockpit steht Anwendern jetzt ein Modul für die Abbildung des

Handlings von Dispositions- und Abrechnungsprozessen zur Verfügung. Eine

weitere Neuheit ist das Interface-Modul TRAMPAS Web, mit dem Aufträge

über das Web erfasst und Informationen zu diesen eingesehen werden können.

(Foto: Dr. Städler Transport Consulting)

DEUTSCHLAND

EUROPA

ÜBERSEE


Exakte

Lenkzeit

Bisher

SE5000

Exakt

Mehr Lenkzeit pro Schicht

Erste Rückmeldungen ergaben laut der Iveka GmbH Vorteile

von 15 bis 30 Minuten im Fernverkehr und bis zu

90 Minuten bei Verteiler- und Baustellen-Verkehren. Ähnliche

Ergebnisse erzielten Container-Absetz- und Abrollfahrzeug-einheiten.

Die Zeiten können dabei je nach Tour und

Strecke variieren. Früher hatte bei der Aufzeichnung der Fahrtenschreiber

die Lenkzeit Vorrang, deshalb wurde bei jeder

Fahrzeugbewegung die Lenkzeit aufgezeichnet. Heute wird die

längste, kontinuierliche Aktivität innerhalb einer Minute registriert.

Dank dieser Abrechnung können Fuhrparkunternehmer,

74 NFM 7/2011

Iveka hat eine

Tauschaktion

für Tachografen

gestartet.

(Fotos: Iveka)

Digitaler Tachograf. Der SE5000 Exakt setzt als erster zugelassener Tachograf mit der Ein-Minuten-

Regelung schon jetzt die neue EG-Verordnung 1266/2009 um, die am 1. Oktober 2011 in Kraft tritt.

Damit macht sich der neue SE5000 Exakt direkt bei den Lenkzeiten bemerkbar.

Spediteure und Flottenbetreiber insbesondere im Verteilerverkehr,

im Stau oder bei der Zollabfertigung in der gleichen

Schichtzeit mehr Lenkzeit generieren.

Service für Interessierte

Iveka bietet Flottenbetreibern die Möglichkeit, die Fahrzeugdaten

aus dem Fahrtenschreiber-Download per eMail an den Service

zu senden. Dann ermittelt der Stoneridge-Vertragspartner

aus diesen die potenzielle, individuelle, zusätzliche Lenkzeit. „Für

uns Fahrer bringt der SE5000 Exakt mit der Ein-Minuten-Rege-

00:00:00 00.01:00 00:02:00 00:03:00 00:04:00 00:05:00

00:00:00 00.01:00 00:02:00 00:03:00 00:04:00 00:05:00

00:00:00 00.01:00 00:02:00 00:03:00 00:04:00 00:05:00

Die neue Minuten-Regelung zählt nur die Zeit als Lenkzeit, wenn die längste kontinuierliche Aktivität innerhalb einer Minute tatsächlich stattfindet.


lung viele Vorteile. So fahre ich auf dem Parkplatz während

meiner Pause 1 m vor, damit mein Kollege parken

kann, ohne andere zu gefährden. Früher war somit meine

Pauseneinstellung weg. Mit dem neuen Tachografen sind

diese sinnvollen Aktionen machbar“, beschreibt Gerhard

Schüssler, Kraftfahrer seit 23 Jahren bei der Spedition Heinrich

und Müller in Wildflecken, Vorteile für Fahrer.

Schichtlenkzeit auf einen Blick

Auch die kurzen Downloadzeiten des SE5000 Exakt sind

ein wichtiger Pluspunkt. Bei einem Drei-Monats-Download

liegt die neue Generation laut Iveka unter fünf Minuten.

Zudem beinhaltet der SE5000 Exakt die Remote-

Download-Funktion, um Fahrer- und Fahrzeugdaten

während der Fahrt zeitsparend zu übertragen.

„Morgens und abends bin ich mit dem neuen SE5000

Exakt viel schneller fahrbereit als meine Kollegen. Das

liegt an dem raschen Einlesen und Speichern meiner Fahrerkarte.

Außerdem kann ich schnell und kinderleicht

meine manuellen Nachträge in Ortszeit einfügen“, erklärt

der Kraftfahrer. Um dabei Fehler zu vermeiden, bietet das

Gerät die Option, die Einträge vor Bestätigung auszudrucken.

Die ebenfalls im SE5000 Exakt umgesetzte EG-

561/2006- Regelung unterstützt den Fahrer zusätzlich: Er

erhält nach 4,5 Stunden eine Pausenerinnerung mit aktualisierter,

gesetzeskonformer Zeiteinteilung (15/30 Minuten).

„Einer der besten Funktionen ist für mich die Anzeige

der Schichtlenkzeit. Früher musste ich immer rechnen,

wie viele Minuten ich noch fahren darf. Heute sehe ich es

auf einen Blick“, berichtet Schüssler.

Tauschgutschein bei Iveka

Mit der Unternehmerkarte kann der Unternehmer zudem

die automatische Pausenschaltung oder andere Standardaktivitäten

bei Zündung Ein/Aus programmieren. Der

Austausch der Pufferbatterie ist nach Unternehmensangaben

nicht notwendig, sodass geringe Servicekosten

für das Gerät entstehen. Weitere Merkmale sind die größeren

Symbole auf dem Display, veränderte Tasten sowie

Ja-/Nein-Befehle.

Ausgeschriebene Ländernamen und die Auswahl von 24

Sprachen erleichtern die Arbeit für Fahrer verschiedener

Nationalitäten. Zudem passt sich der SE5000 Exakt automatisch

an die Sommer- und Winterzeit der Ortszeit an.

Iveka bietet interessierten Spediteuren, Fuhrparkunternehmern

und Flottenbetreibern, die ihren alten Tachografen

durch den SE5000 Exakt von Iveka ersetzen möchten,

einen Gutschein im Wert von 100 Euro. Weitere

Informationen zur Tauschaktion und dem digitalen Tachografen

gibt es auf der Firmenhomepage.

Wir wachen

über Ihre Risiken

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(Foto: ZANDT cargo)

Anhänger, Auflieger, Aufbauten

KIPPFAHRZEUGE

Rundum einsetzbar

Alltag im Baugewerbe: Da müssen Arbeitsgeräte

ebenso transportiert werden

wie Baustoffe oder Schüttgüter.

Der Zwei-Seiten-Kipper von Blomenröhr

ist in solchen Fällen eine interessante

Alternative. Während des seitlichen

Kippvorgangs bleiben die Laderampen

senkrecht stehen.

So kann in engen Gassen und nahe

an Hauswänden gearbeitet werden.

Der Zwei-Seiten-Kipper bietet gegenüber

dem Drei-Seiten-Kipper einige Vorteile.

Die Ladehöhe des Zwei-Seiten-Kippers

ist sehr niedrig. Auch bei langer

Ladefläche garantiert das Blomenröhr-

Fahrzeug ein sicheres Abkippen. Die

Pritschenlänge kann sogar 7,50 m betragen.

Das gelingt auch bei ungleicher

Lastverteilung. Die Kippanlage ist mit

zwei Kippzylindern versehen. Der automatische

Hubbegrenzer und der integrierte

Mengenteiler gewährleisten eine

sichere Bedienung. Bei dem Einsatz von

Zugfahrzeugen mit unterschiedlichen

Kupplungen hilft die Schwenköse. Sie

ermöglicht den schnellen Wechsel von

einer 40- auf eine 50-mm-Zugöse.

TANDEMANHÄNGER

Baureihe erweitert

Das Fahrzeugbauunternehmen ZANDT cargo hat jetzt die Baureihe

der TandemAnhängerTieflader-Kipper, kurz TAT-K genannt, um

ein weiteres Modell erweitert. „Damit werden jetzt auch Nutzlas-

Cargotec will das Segment der Forst- und Recyclingkrane

von Hiab Loglift und Hiab Jonsered weiter ausbauen. (Foto: Cargotec)

Stärken und ausbauen

Cargotec: Forst- und Recyclingbereich wird forciert

Cargotec intensiviert seine Bemühungen

auf dem Geschäftsfeld der Forstund

Recyclingkrane. Das skandinavische

Unternehmen, weltweit operierender

Anbieter von Lösungen für den

Ladungs- und Lastumschlag, hat Anfang

Juni nach eigener Aussage beschlossen,

den Bereich der Forst- und

Recyclingkrane, die unter den Marken

Hiab Loglift und Hiab Jonsered zu-

sammengefasst sind, zu stärken und

spürbar auszubauen. Dazu gehört zunächst

einmal das Bilden einer Stammführungsmannschaft,

die sukzessive

um weitere Team-Mitarbeiter erweitert

werden soll.

Modelle überarbeiten. Diese Maßnahme

soll ebenso im Vertrieb, im

Service und im Ersatzteilwesen ihre

Umsetzung finden. Darüber hinaus

ten um 10 t ermöglicht“, erklärt Inhaber Manfred Zandt. Bei der

Baureihe TAT-K handelt es sich um einen Multifunktionstiefladekipper,

der sich als klassischer Maschinentransporter durch seine

Drei-Seiten-Kipp-Konstruktion sowohl für eine Verwendung in der

allgemeinen Bau- und Kommunalwirtschaft als auch im Gartenund

Landschaftsbau empfiehlt. Die neuen Tandemanhänger sollen

dabei durch ein besonders kompaktes Aufbaudesign überzeugen,

wodurch sie vor allem im städtischen Transport sowie unter engsten

Baustellenbedingungen eingesetzt werden können.


hat Cargotec beschlossen, seine Aktivitäten

in weiteren Ländern auch um

den Bereich der Forst- und Recyclingkrane

zu erweitern. Die vorrangigen

Aufgaben sind die Überarbeitung der

wichtigsten Kranmodelle beider Marken.

Das Produktprogramm von Hiab

Loglift und Hiab Jonsered umfasst robust

ausgelegte Krane, wie sie typischerweise

bei Forst-Lkw eingesetzt

werden. Die Produkte kommen aber

auch in der Recycling- und Wirtschaftsbranche

oder als Einzelkrane

in der Industrie zum Einsatz.

Starke Nachfrage. Des Weiteren erfolgt

die Neuentwicklung in Kransegmenten,

in denen zukünftig mit einer

stärkeren Nachfrage zu rechnen

ist. Das Hauptaugenmerk der Neuentwicklungen

ruht dabei nach Unternehmensangaben

auf einem geringen

Kraneigengewicht und einer ergonomischen

Gestaltung.

Rationelle Montage. Ein weiterer,

wesentlicher Gesichtspunkt ist die rationellere

Montage des Ladekrans auf

dem Lkw, um Kosten bei der Fertigung

der kompletten Fahrzeuge zu

minimieren. Last but not least sollen

im Dienstleistungssegment in naher

Zukunft zusätzliche Bausteine hinzu

kommen. So aufgestellt, will das

Unternehmen seine Position in dem

Segment nachhaltig stärken.

Telefon: +49(0)521/1455-0

Telefax: +49(0)521/1455-114

E-Mail: post@wihag.de

www.wihag.de

ACKERMANN STELLT NEUEN MÖBELAUFBAU VOR

Überzeugende Details

Die Ware ist empfindlich und nicht selten kaum geschützt: Möbeltransporte

und Umzüge sind anspruchsvoll. Für diese Aufgabe stellte der Fahrzeugbauer

Ackermann in Oschersleben jüngst den aktuellen Stand der Entwicklung

vor. Als Trägerfahrzeug dient ein MAN-TGM-15.290-15-Tonner mit Doppelkabinen-Fahrerhaus,

das einen ganzen Umzugstrupp mit sieben Personen aufnehmen

kann. Der Aufbau umfasst 7200 x 2440 x 2920 mm (L x B x H) mit

52 m3 Innenvolumen. Die Stirnwand besteht aus 20 mm Plywood ohne Sicken.

Konzeptionell neu sind die Seitenwände: Hier setzt Ackermann auf eine selbst

entwickelte Sandwichlösung. Unter der Deckschicht aus Plywood befindet sich

eine 25-mm-Kunststoffverbund-Leichtbauplatte. Darin bündig integriert sind

zwei Reihen Stäbchen-Zurrleisten mit der bei Möbel-Transporteuren so beliebten

tiefen Zurrmulde. Die Lösung bietet Doppelnutzen: Sie ist nicht nur

robust, sondern isoliert obendrein, um Schwitzwasser vorzubeugen.

(Foto: Ackermann)

Plus-Programm für LKW-Aufbauten

Bestimmen Sie die Konfiguration und Farbe –

natürlich in geprüfter erstklassiger Qualität.

+ Türen

+ Stirnwände

+ Heckrahmen

+ Schieberungen

+ Bordwände


GHH-RAND-KOMPRESSOREN

Platzsparender

Einbau

Der Silotransport von Lebensmitteln

stellt eine besondere Herausforderung

an die eingesetzte Technik. Das gilt

auch für die Kompressoren. Seit über

55 Jahren ist GHH Rand als Hersteller

innovativer und zuverlässiger Schraubenkompressoren

für den Schüttgutsektor

bekannt. Der Spezialist für absolut

ölfreie Druckluftlösungen hat ein

völlig neu entwickeltes InChassis-Kit im

Programm: Das innovative Design des

CS1200-InChassis ermöglicht aufgrund

seines Designs den Einbau der Kompressoranlage

in nahezu alle europäischen

Lkw-Typen, die für die Entladung

von Schüttgut eingesetzt werden.

„Das technisch optimierte Antriebskonzept

sorgt für Langlebigkeit und platzsparenden

Einbau des Kompressors.

Die kompakte Kompressorstufe verfügt

zudem über ein neuartiges Schraubenprofil,

welches die Geräuschemission

massiv reduziert und damit in diesem

Marktsegment ein absolutes Alleinstellungsmerkmal

darstellt“, erklärt John

Ferreira, OEM-Sales-Manager EMEIA

bei GHH Rand. Besondere Eigenschaften

des CS1200-InChassis-Kits sind

eine komplett neu entwickelte ölfreie

SILU ® -Kompressorstufe und eine innovative

Antriebskonfiguration.

78 NFM 7/2011

Komponenten

(Foto: GHH Rand)

Die Volumentür GETO

Megaport II wurde um

30 Prozent erleichtert.

(Foto: Titgemeyer)

Leichte Volumentür

GETO Megaport II: Gewicht um rund 30 Prozent reduziert

Mit der neu entwickelten Volumenhecktür

GETO Megaport II bietet Titgemeyer

die idealen Hecktüren für

Nutzfahrzeugaufbauten wie Pritschen-,

Curtainsider- oder Kofferaufbauten.

Die Rahmen-Maße sind so gewählt,

dass die Türen universell an jedem Curtainsider

mit mindestens 30 mm Portalsäulenbreite

montiert werden können.

Die GETO-Megaport-II-Hecktür ist

die erste Volumenhecktür am Markt,

die zu 100 Prozent Dichtigkeit verspricht

und deshalb gerade auch für

Kofferbausätze bestens geeignet ist.

Gewichtsreduzierung. Hochwertige

Materialien und eine gelungene Optik

machen sie außerdem zu einer

attraktiven Werbefläche. Von außen

sind keinerlei Dichtungen mehr zu sehen.

Durch den erhöhten Einsatz von

Aluminium konnte das Gewicht der

Tür um rund 30 Prozent gegenüber

BOTT BRINGT DEWALT-EQUIPMENT SICHER ZUM EINSATZ

Kompatibel mit System

Das neue ToughSystem von DeWALT, bestehend aus Boxen für Werkzeug

und Zubehör, einem Schwerlast-Trolley und Elektrowerkzeuge der Marke,

gehören in vielen Montagefahrzeugen zum Standard-Equipment. Sicher zu seinem

Einsatzort kommen die Produkte von DeWALT jetzt in Verbindung mit

der Fahrzeugeinrichtung von bott. Denn darin lassen sich Boxen und Trolley

sowie Maschinenkoffer, die ungesichert ein hohes Gefahrenpotenzial in sich

bergen, schnell und sicher verstauen.


dem Vorgängermodell gesenkt werden.

Diese Gewichtseinsparung erhöht

damit gleichzeitig das mögliche

Ladegewicht. Säulenbreiten zwischen

30 und 60 mm erlauben eine optimale

Ausnutzung der Ladebreite. Die

Rahmung der GETO-Megaport-II-Türen

besteht aus hochfesten Aluminium-Profilen.

Reparaturfreundlich. Die Türfüllung

aus einer 25 mm starken Sandwich-Paneele

ist innen und außen durch eine

Stahl-Deckschicht geschützt. Die bewährten

Knickhebelverschlüsse unterhalb

der Türflügel wurden auch in die

neue Türkonstruktion integriert. Die

neuen GETO-Megaport-II-Volumenhecktüren

sind darüber hinaus sehr reparaturfreundlich.

Scharniere gehören

zu den am stärksten belasteten Bauteilen

einer Volumenhecktür und müssen

bei starker Abnutzung oder Beschädigung

ausgetauscht werden.

Einfacher Austausch. Im Gegensatz

zur älteren Version ist es nun möglich,

jedes Scharnier einzeln auszutauschen,

ohne dabei die gesamte Tür

aufwändig demontieren zu müssen.

GETO Megaport II ist nach DIN EN

12642 Code XL zertifiziert und wurde

von Titgemeyer in aufwändigen Versuchen

gemeinsam mit der Fachhochschule

Osnabrück getestet.

DIESEL TECHNIC PRÄSENTIERT ERSTMALS PRODUKTLINIENKATALOG

Neuer Ersatzteilkatalog

Unter der Marke DT bietet die Diesel Technic Group ein Aftermarket-Komplettprogramm

mit mehr als 22.000 verschiedenen Nutzfahrzeug-Ersatzteilen

an, welches exklusiv über den Teilefachhandel vertrieben wird. Nun wird der

erste reine Produktlinienkatalog mit Ersatzteilen für die Luftfederung des

Fahrwerks von Lkw, Aufliegern und Bussen präsentiert. Der neue, handliche

Katalog enthält auf 136 Seiten rund 330 stark nachgefragte Ersatzteile mit

Produktbildern, passend für über 1600 Teilenummern der führenden Fahrzeug-,

Achsen- und Aftermarket-Hersteller.

Für die schnelle Teileidentifikation wurde im Vorspann eine Cross-Referenzliste

integriert. Der Produktkatalog ist aufgeteilt in die zwei Hauptkapitel Luftfederbälge

und Zubehörartikel. Im Kapitel Luftfederbälge sind alle gängigen

Rollbälge mit Stahlkolben, Kunststoffkolben oder ohne Kolben sowie Faltenbälge

gelistet. Das Kapitel mit Zubehörartikeln, wie zum Beispiel Kolben, Grundplatten,

Hohlfedern und Federsteckern rundet das Katalogsortiment ab.

(Foto: Diesel Technic)


FILTER

80 NFM 7/2011

Komponenten

Maximale Standzeit

Innenraumluftfilter leisten ganze Arbeit.

Für die Filtrierung von Grobpartikeln,

die bei widrigen Einsatzbedingungen

den Innenraumfilter schädigen

können, setzt Mahle auf leistungsfähige

Grob- oder Vorfilter. Heute ist nahezu

jedes Fahrzeug mit Innenraum-

Partikelfiltern oder -Kombifiltern mit

zusätzlicher Aktivkohleschicht ausgestattet.

Sie schützen die Passagiere

vor Feinstaub, Pollen, Industriestäuben

und anderen kleinsten, lungengängigen

Partikeln. Aktivkohlefilter absorbieren

zusätzlich Gerüche und Gase wie Stickoxide,

Benzindämpfe und bauen bis zu

99 Prozent des Ozons ab.

Fahrzeuge mit hoher Laufleistung und in

besonders belasteter Umgebung benötigen

zusätzlich noch Grobfilter. Diese

sichern die maximale Standzeit des

Innenraumluftfilters über die komplette

Filterfläche: Treffen grobe Partikel auf

die in Zickzack-Form plissierte Oberfläche

des Innenraum-Luftfilters, kann

sich dieser frühzeitig zusetzen – bis

zum gefürchteten Faltenbalgverschluss,

der jeglichen Luftdurchsatz verhindert.

Vorgebaute Grobfilter verringern das

Zusetzen auf der Schmutzseite und

sichern so die vorgesehenen Wechselintervalle

der Innenraum-Luftfilter.

(Foto: Mahle)

Immer maßgeschneidert

„EasyConn Next Generation“ noch vielfältiger

Mit dem neuen Trailer-Verkabelungssystem

EasyConn Next Generation

und der modularen LED-Hybrid-Heckleuchte

bietet Licht- und Elektronikspezialist

Hella qualitativ hochwertige

Trailerbeleuchtung mit maximaler

Funktionssicherheit und einer problemlosen

Funktionserweiterung. Die

Einstiegskosten sind trotzdem niedrig

und auch die Betriebskosten bleiben

im gesamten Fahrzeuglebenszyklus

gering. Drei verschiedene Systeme zur

Erstausrüstung ermöglichen maßgeschneiderte

Kundenlösungen. Es existiert

ein System zur Erstausrüstung

von Nutzfahrzeugen, eins zum Systemaustausch

bei Flotten sowie eins für

Werkstätten und Trucker.

Zahlreiche Varianten. Die Bandbreite

von modularer Heckleuchte und

Verkabelungssystem reicht dabei vom

Zwei-Kreis-Grundsystem – mit EBS-

Adaptern zu EasyConn erweiterbar –

über ein einfaches, besonders kosten-

GEEICHTE FUNKWAAGEN SPF FÜR ABSETZKIPPER

Wiegen ohne Mehraufwand

(Foto: Hella)

Vor Ort das Gewicht eines Ladegutes bestimmen zu können, macht in vielen

Transportsegmenten Sinn. Das gilt z. B. in der Entsorgungs- und Baustoff-Logistik

oder im Metallhandel. Wenn vor Ort keine Waage verfügbar

ist, kann das Wiegen recht aufwändig werden. Am einfachsten ist es, wenn

der Lkw die Waage gleich mit dabei hat. Speziell für Absetzkipper und Ladekrane

hat die Firma S+P Wägetechnik GmbH eine mobile Funkwaage

entwickelt. Die Funkwaage (Handelsklasse III) lässt sich einfach und schnell

am Lkw installieren. Sie wird dem Kunden geeicht zugeschickt und nach

der Montage ist die Waage sofort betriebsbereit. Das System kann auch

jederzeit demontiert und an ein anderes Fahrzeug montiert werden.


günstiges Ein-Kreis-System mit maximal

reduzierten Steckverbindungen

bis zum „offenen“ EasyConn-System

mit dem – im Automobilbereich verbreiteten

– Superseal-Steckersystem.

Die Leuchtmittel sind je nach Anforderung

(Glühlampen oder LEDs und

Gehäuseteile) nach dem Baukasten-

Prinzip modular wählbar. Dabei setzt

Hella verstärkt auf die umweltfreundliche

LED-Technologie, die nicht nur

durch eine längere Lebensdauer überzeugt,

sondern auch weniger Energie

verbraucht.

Bausätze. Bei der Auswahl des passenden

Produkts helfen dem Kunden Software-Werkzeuge

von Hella. So stellt

beispielsweise der NextGen-Konfigurator

sein Verkabelungssystem aufgrund

eigener Wünsche und Anforderungen

aus dem Hella-Angebot individuell

zusammen. Für den freien Teilehandel

bietet Hella ein komplettes Umrüst-Kit

an. Es enthält die modularen

Heckleuchten – mit Abdeckhaube einschließlich

Gummiarm – sowie eine

Kennzeichenleuchte und den Heckadapter

mit der Hella-Verteilerbox

zum freien Anschluss an alle bestehenden

Verkabelungskonzepte.

LED-VERSION DER LC8-HECKLEUCHTE

Helles, reines Licht von Vignal Systems

Heutige Beleuchtungssysteme setzen zunehmend auf die LED-Technologie.

Grund dafür ist eine Vielzahl von Vorteilen wie längere Lebensdauer, ein geringer

Energieverbrauch, Vibrationsbeständigkeit oder auch das helle und reine

Licht. LEDs bieten zudem mehr Sicherheit und es erfolgt kein Glühlampenwechsel

mehr. Die Lebensdauer entspricht der des Fahrzeuges. Vignal Systems

hat eine LED-Version der LC8-Heckleuchte entwickelt. Durch identische

Abmessungen hat der Fahrer die Möglichkeit sein Fahrzeug aufzuwerten. LC8

LED beinhaltet die gesetzlich vorgeschriebene Überwachung des Fahrtrichtungsanzeigers.

Einige Fahrzeughersteller überwachen auch andere Funktionen.

In diesem Fall kann durch ein optionales Vorschaltgerät das Schlusslicht

und das Bremslicht der LED-Leuchte überwacht werden. Vignal Systems hat

eine Elektronik mit numerischer Ansteuerung entwickelt und patentieren lassen.

Hiermit werden die strengen Anforderungen der Nutzfahrzeughersteller

erfüllt. Diese Elektronik ist komplett gegen Überspannung abgesichert. Knowhow

erlaubt es Vignal Systems, technologische Fortschritte für optimierte

Lösungen und leistungsfähige, innovative optische Systeme umzusetzen.

Kein Glühlampenwechsel

mehr: Die LED-Version

der LC8-Heckleuchte.

(Foto: Vignal Systems)


DIE REISE GEHT

Abgas-Experten tref


SAUBER WEITER

fen sich in Düsseldorf


Abgasnachbehandlung. Es bleibt weiter spannend: Der grundsätzliche Wille, die Luftqualität durch weiter

reduzierte Emissionen seitens der Verbrennungsmotoren zu verbessern, ist ungebrochen. Allerdings bleibt

der Weg dorthin, die theoretischen Erkenntnisse auch in praktikable Lösungen umzusetzen, ein dorniger –

wie die europäische Veranstaltung der diesjährigen Diesel Emissions Conference in Düsseldorf gezeigt hat.

Man stelle sich mal folgende Situation

vor: Ein Laufsportler wird

von seinem Trainer zu einem

Geländelauf angemeldet. Im Rahmen der

Vorbereitungen schickt der Trainer seinen

Schützling regelmäßig auf den Sportplatz

und ermittelt die Rundenzeiten auf

der Aschbahn. Am Tag des Querfeldeinrennens

wundert sich dann der Trainer,

dass die zuvor ermittelten Zeiten

der ebenen Teststrecke in der teilweise

recht anspruchsvollen Topografie nicht

erreicht werden – der angestrebte Podestplatz

wird natürlich verfehlt.

So oder ähnlich stellt sich wohl derzeit

die Situation in Brüssel im Bereich der

Abgasgrenzwerte für Straßenfahrzeuge

dar. Die definierten Limits der Europäischen

Gemeinschaft werden bei entsprechenden

Prüfstandsläufen seitens der

Motorenhersteller erreicht und erhalten

84 NFM 7/2011

anschließend die begehrte Freigabe – auf

der Straße mit einem unglaublich breiten

Spektrum an unterschiedlichen Herausforderungen

werden die ermittelten Werte

jedoch nicht erreicht.

Der Realität auf der Spur

So macht man sich derzeit mit so genannten

PEMS (Portable Emission Measurement

Systems) auf den sprichwörtlichen

Weg, die Abgase von Straßenfahrzeugen

unter realen Bedingungen zu ermitteln.

Darüber berichtete auch auf der erneut

von Integer Research organisierten Diesel

Emissions Conference in Düsseldorf

Giorgio Martini vom Joint Research Centre

der EU-Kommission.

Nachdem im Zusammenhang mit der

kommenden Euro 6 noch weiterhin diverse

offene Fragen zu klären sind, will

man sich nach Aussage von Martini bei-

spielsweise auch den besonders kritischen

Fahrsituationen und den damit natürlich

verbundenen Abgaswerten widmen.

Konkret denkt man so über die Berücksichtigung

von „kalten“ Außentemperaturen

(hier –7 °C) bei den Fahrzeugeinsät-

SCR auch in

kompakten Fahrzeugen:

Auch

„kleinere“ Diesel

tanken zukünftig

AdBlue. (Fotos:

Hersteller, fh)


zen nach – spätestens hier merkt man,

welche „Überraschungen“ für die europäischen

Bürokraten der Alltag auf

den hiesigen Straßen bereithält.

Darüber hinaus besitzt für Brüssel jedoch

auch weiterhin die weltweite

Standardisierung von Fahrzyklen und

damit vereinfachte bzw. klare Entwicklungsrichtlinien

für die jeweiligen

Motorenhersteller eine übergeordnete

Priorität.

Fahrzyklen für Hybridfahrzeuge

In seinem anschließenden Vortrag

griff Dr. Rainer Vogt aus dem Umweltbereich

von Ford Research & Advanced

Engineering Europe den Aspekt

der Messwertüberschreitung von Giorgio

Martini auf und verwies auf eine

hauseigene Untersuchung, bei der

man festgestellt hatte, dass selbst

fabrikneue, noch nicht ausgelieferte

(Diesel-)Fahrzeuge teilweise erheblich

abweichende Abgasgrenzwerte aufweisen.

Ohne belastbare Erkenntnisse

vorliegen zu haben, vermutet man bei

Ford u. a. eine unterschiedliche Erst-

Befüllung der Filter durch die entsprechenden

Partikel. Im Zusammenhang

mit offenen Fragen bei der europäischen

Gesetzgebung soll auch nicht

unerwähnt bleiben, dass die jetzt so

zahlreich vorgestellten Hybrid-Konzepte

auch auf legislativer Seite noch

manches Kopfzerbrechen bereiten.

So ist bei der quantitativen Bewertung

der Abgase keinesfalls geklärt, mit welchen

Anteilen sich der emissionsfreie

Betrieb in zukünftigen Fahrzyklen wiederfinden

soll oder auch die Frage,

ob eine vorhandene Batterie beim Start

der Messung ungeladen oder bereits

geladen ist und ob diese im laufenden

Testbetrieb auch nachgeladen werden

darf – und in welchem Umfang.

Der frühere Leiter im Umweltbundesamt,

Dr. Axel Friedrich, machte im

Verlauf der Veranstaltung mehrfach

deutlich, dass der Umbau auf eine

deutlich umweltfreundlichere Fahrzeugflotte

zukünftig noch energischer

vorangetrieben werden müsse. Hier

verwies er nochmals auf den deutlichen

Zusammenhang zwischen Luftqualität

und Verkehrsaufkommen.

Zahlreiche Indizien sprächen ganz klar

dafür, dass beispielsweise durch die typischen

Partikelgrößen oder aber auch

sinkende Luftbelastungen am Wochenende

ganz eindeutig davon ausgegangen

werden könne, dass der (Güter-)

Verkehr einen erheblichen Teil letztendlich

auch zu den Klimaveränderungen

beitragen würde.

Konsequente Umweltzonen

In diesem Zusammenhang forderte

Friedrich nochmals eine konsequente

Umsetzung der Umweltzonen. So

könne es nicht angehen, dass man beispielsweise

einzelne Städte und Ge

meinden im Ruhrgebiet zu Umweltzonen

erklären würde, dazwischen mit

den Autobahnen aber Schneisen mit

vergleichsweise hohen Verunreinigungen

hätte, die dann wiederum negativ

die lokalen Luftwerte der angrenzenden

Städte beeinflussen würden. Und

das Argument, dass Umweltzonen, aus

denen eben gerade Fahrzeuge mit

alten, hohen Abgaswerten verbannt

würden, unwirksam wären, lässt Friedrich

schon gar nicht gelten – dass

müsse einem eigentlich schon der gesunde

Menschenverstand sagen.


Expertentreffen:

Drei Tage

diskutierten

Fachleute in

Düsseldorf

über die künftigeAbgasnachbehandlung.

Unklare Zukunft: Die Erfassung der Hybridemissisonen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt der dies-

jährigen Diesel Emissions Conference in

Düsseldorf bildete der inzwischen doch

recht komplexe Abgasstrang. Wo einst ein

einfacher Schalldämpfer und mehr oder

weniger lange Rohrsysteme zu finden waren,

kommen heute zur anspruchsvollen

Abgasnachbehandlung unterschiedliche

Katalysatoren, Filter und Eindüssysteme

zum Einsatz. Zu den Herausforderungen

praktischer Umsetzungen zählt neben der

maximal gewünschten Konvertierungsrate

(in welcher Reihenfolge ordne ich

die einzelnen Elemente optimal an?) auch

86 NFM 7/2011

weiterhin ein reduzierter Bauraum. Ingo

Mikulic berichtete hier vom Automobilzulieferer

DOW von Erfolg versprechenden

Entwicklungen bei der Zusammenlegung

von SCR-Katalysator und Partikelfilter in

einem gemeinsamen Substrat.

Reale Tests sollen folgen

Dieser als SCR-Kat beschichtete DPF würde

das Volumen entsprechender Abgasnachbehandlungssysteme

deutlich verkleinern,

wobei nach den bisherigen

Labortests die ersten realen Tests in Verbindung

mit einem Lkw-Motor in der

zweiten Jahreshälfte die bisherigen Ergebnisse

bestätigen sollen.

SCR auch für Pkw

Eine oder eben keine Frage der Größe ist

die Nutzung des SCR-Konzeptes übrigens

auch für deutlich kleinere Fahrzeuge. So

sehen sich auch die Hersteller von Pkw

oder den artverwandten Stadtlieferwagen

und ergänzenden Transportern vor der

Herausforderung, die Abgase weiter zu reduzieren.

Und wie in der Fahrzeuggeschichte zuvor

auch schon mehrfach geschehen, profitieren

die „kleinen“ Diesel-Fahrzeuge

von der erprobten Technik der „Großen“.

Dies machte neben Joel op de Beeck vom

Automobilzulieferer Inergy auch Motorenspezialist

Patrice Marez von PSA Peugeot

Citroën deutlich.

Beide Experten waren sich darin einig,

dass die Zahl der SCR-Anwendungen im

Pkw-Bereich trotz der räumlichen Herausforderungen

in den „kleinen“ Fahrzeugen

zunehmen wird und hierdurch

beispielsweise auch die Systempreise weiter

sinken werden. Nicht zu Unrecht verwies

Marez dabei auf die Tatsache, dass

ein SCR-System in einem Lkw einen

deutlich kleineren Anteil in den gesamten

Beschaffungskosten ausmachen würde,

als bei einem Kleinwagen, wo dieser

Wert schnell mal mit fünf bis zehn Prozent

des Kaufpreises zu veranschlagen ist.

Hausaufgaben für Industrie

Auch hier wird somit deutlich: Die Reise

bei der Abgasnachbehandlung geht mit

unverminderter Geschwindigkeit weiter.

Allerdings sind mit den entsprechenden

Herausforderungen zunächst einmal die

eigentlichen Motorenhersteller konfrontiert

– weder Endkunde noch Nutzer des

Fahrzeuges brauchen sich zunächst einmal

Gedanken über die technische Umsetzung

zu machen. Interessant wird die

Geschichte erst bei der Bezahlung und

den sich daraus ergebenden Luftreinhaltemaßnahmen.

Profitieren sollten wir auf

lange Sicht davon in jedem Fall.


Reinigung für Reinigung

Neue Generation von modularen Filterreinigungsgeräten

Bei PURItech kann man inzwischen auf

eine 17-jährige Erfahrung im Bereich

dieselmotorischer Abgasreinigung zurückblicken.

Mit der Entwicklung von Reinigungskonzepten,

gerade auch für die

kommenden Filterelemente der Euro-

6-Generation, sollen die entsprechenden

Wartungs-, aber auch Betriebskosten der

Abgasnachbehandlungsysteme wirtschaftlich

gehalten werden.

Betriebserfahrungen. Mit zahlreichen

Fahrzeugherstellern besteht nach Werksangaben

eine enge Kooperation, die auch

auf mehrere Mio. Kilometer Betriebserfahrung

der jeweiligen Fahrzeuge und

Flotten setzt. Die Filterprodukte zeichnen

sich nach Angaben der Entwickler

insbesondere durch eine hocheffiziente

Filterwirkung von 99,9 Prozent aus – wobei

mit den PURItech-DAS/DBS-Filtersystemen

ebenso die NO2-Emissionen um

bis zu 90 Prozent reduziert werden. Das

jüngste Produkt aus der Ideenschmiede

aus dem Schwarzwald ist eine völlig neue

Generation von kompakten, modularen

Filterreinigungsgeräten.

Die Reinigungseffizienz. Die neuen PU-

RItech-Geräte basieren auf einer jahrelangen

Erfahrung im Bereich Filterreini-

gungsservice und sollen bezüglich Prozess,

Umfang und Gerätschaft weltweit

einzigartig sein. Die Reinigungseffizienz

gewährleistet auch nach mehreren Reinigungen

praktisch die gleiche Laufleistung

wie bei einem neuen Filter – und

das über viele Jahre.

Weiterentwicklung. Die nach der Vorstellung

im vergangenen Jahr mittlerweile

erfolgte Weiterentwicklung des PURIclean-Konzeptes

hat zu einem verfeinerten

(Reinigungs-)Verfahren für die entsprechenden

Filter geführt.

Dieses beinhaltet, je nach Filterausführung,

eine unterschiedlich hohe Anzahl

an Reinigungsvorgängen, wobei Untersuchungen

gezeigt haben, dass letztendlich

Reinigungsraten nahe 100 Prozent erzielt

werden. Dass man bei PURItech nach der

Entwicklung von PURIclean gedanklich

sogar schon ein paar Schritte weiter ist,

machte Technik-Chef Hans-Peter Mayer

auf der DEC in Düsseldorf deutlich, als er

über eine mögliche Verwendung der anfallenden

Aschemengen sprach.

Asche-Recycling. Angesichts der steigen-

den Zahl von zu reinigenden Filtern denkt

man beispielsweise über einen Einsatz

der Asche im Straßenbau nach – ein ein-

Modulare Filterreinigungsgeräte

für lange Wartungsintervalle.

(Foto: PURItech)

faches Deponieren wird es nach Hans-

Peter Mayer schon allein aufgrund der

absoluten Mengen nicht geben.

...in der nächsten Ausgabe! (erscheint am 1. August 2011)


Dr. Wolfgang Warnecke. (Foto: Shell)

Herr Dr. Warnecke, wie wird man

oberster Kraft-, Brenn- und Schmierstoffentwickler

bei Shell?

Dr. Warnecke: Da ich gewissermaßen auf

der Tankstelle groß geworden bin, waren

die Voraussetzungen bereits sehr gut.

Meinem Patenonkel gehörte in Hannover

eine der größten Stationen in ganz

Deutschland und ich habe dort als Junge

und als Student Monate verbracht. Insofern

habe ich den Geruch von Benzin

schon seit frühester Jugend ständig in der

Nase gehabt. Während des Studiums habe

ich dann nebenbei eigene Rennmotoren

professionell überholt und wollte

eigentlich immer in die Motorsport-Motorenentwicklung.

Doch dann hat es

Shell geschafft, mich nach Hamburg zu

holen. Das war 1987. Heute leite ich das

Forschungslabor PAE in Hamburg, zudem

verantworte ich die globale Kraft-, Brennund

Schmierstoffentwicklung bei Shell

und bin seit Kurzem auch noch als Chief

Scientist for Mobility tätig.

Was steckt hinter diesem Titel?

Dr. Warnecke: Vor allem das Thema Mobilität

der Zukunft. Mit meinen globalen

Kollegen denke ich sowohl technologisch

als auch strategisch darüber nach,

wie Mobilität zukünftig aussehen könnte.

Sie haben Ihre Laufbahn hier im PAE-

Labor in Hamburg begonnen. Wofür steht

eigentlich die Abkürzung PAE?

88 NFM 7/2011

Diesel mit Zukunft

Kraftstoffe. Ohne ihn dreht sich gar nichts! Der Diesel wird trotz

alternativer Antriebe seinen Stellenwert behalten. Umso wichtiger

ist es, dem Dieselkraftstoff in Sachen Effizienz alles mitzugeben.

Wir sprachen mit dem Shell-Chefentwickler für Kraft-, Brenn- und

Schmierstoffe Dr. Wolfgang Warnecke über Entwicklungen,

Herausforderungen und den FuelSave Diesel von Shell.

Dr. Warnecke: PAE steht für Produkte,

Anwendung, Entwicklung. Rund 200 Mitarbeiter

entwickeln hier täglich, was Fahrzeuge

und Motoren aller Art am Laufen

hält – und künftig am Laufen halten soll.

Wo liegen da die Schwerpunkte in der

täglichen Arbeit?

Dr. Warnecke: Neben der Entwicklung

von verschiedensten Schmierstoffen forschen

wir vor allem an Kraft- und Brenn-

Führender Hersteller

für Schubbodenfahrzeuge

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stoffen für alles, was sich bewegt oder

auch stationär betrieben wird. Von der

Motorsäge über Pkw und Lkw bis hin

zu großen Schiffsaggregaten. Ein dritter

Schwerpunkt sind Aggregate-Tests, denn

wir testen hier vom Achsöl bis zum Hochleistungskraftstoff

das gesamte Spektrum

an Betriebsstoffen auf Herz und Nieren.

Auf welche Bereiche bezieht sich die

Zusammenarbeit im Automobilbereich?

Dr. Warnecke: Das ist sehr vielfältig. Es

betrifft im Grunde alle Komponenten

und Bereiche in einem Fahrzeug, die

von Kraft- oder Schmierstoffen beeinflusst

werden bzw. diese selbst beeinflussen.

Angefangen bei der Kraftstoffeinspritzung

über Katalysatoren bis hin zu Getriebe

und Achslager.

Welchen Stellenwert hat der

Nutzfahrzeugbereich für Shell?

Dr. Warnecke: Einen sehr hohen, wie

unser Shell FuelSave Diesel beweist. Seine

einzigartige Kraftstoff-Sparformel hilft,

die Einspritzdüsen sauber zu halten und

die Bildung von Ablagerungen zu verhindern.

Dadurch kann der Kraftstoffverbrauch

gesenkt, die Motoreffizienz verbessert

und der Ausstoß von Emissionen

wie CO2 reduziert werden – alles ausschlaggebend

für einen effizienten Fuhrparkbetrieb.

Seit jeher wird zwischen Pkw- und Lkw-

Diesel unterschieden. Wo liegen die

Unterschiede in deren Entwicklung?

Dr. Warnecke: Technisch betrachtet gibt

es sie kaum. Die Aggregate unterscheiden

sich ja im Grunde nur in ihrer Größe

und im Drehzahlbereich. Grundsätzlich

verschieden sind jedoch die Fahr- bzw.

Einsatzzyklen. Ein Pkw fährt eher mit kaltem

Motor und seltener unter Voll-Last,

während ein Lkw in der Regel permanent

im warmen Betrieb und unter Voll-Last

läuft. Das stellt besondere Anforderungen

an die Entwicklung der Betriebsstof-


fe, die immer auf das Fahrzeug und dessen

Nutzung abgestimmt sein müssen.

Inwiefern? Ist Diesel etwa nicht gleich

Diesel?

Dr. Warnecke: Nein. Gerade bei Nutzfahrzeugen,

wo Motor und Kraftstoff teils

extrem beansprucht werden, ist es für einen

effizienten Fuhrpark wichtig, einen

hochwertigen Dieselkraftstoff zu tanken.

Was heißt das konkret für den

Fuhrparkbetreiber?

Dr. Warnecke: Mit Blick auf Investitionsund

Betriebskosten ist es im gewerblichen

Bereich wichtig, Fahrzeuge und

ihre Motoren so lange wie möglich in

optimalem Zustand zu erhalten. Da zählen

vor allem Kraftstoffkosten, Wartungsaufwand

und – immer wichtiger – die

Reduzierung von Emissionen. Diese drei

Faktoren bestimmen letztlich die Nachfrage

nach einem qualitativ hochwertigen

Dieselkraftstoff. Und genau dafür haben

wir Shell FuelSave Diesel entwickelt,

mit dem der Kraftstoffverbrauch gesenkt

und zugleich die Motoreffizienz verbessert

werden kann. Das rechnet sich!

Warum sollte der Nutzfahrzeugkunde ausgerechnet

Shell FuelSave Diesel tanken?

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Fax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22

Dr. Warnecke: Kurz gesagt, weil er damit

die Unterhaltskosten seines Fuhrparkes

über einen reduzierten Kraftstoffverbrauch

von im Schnitt bis zu drei Prozent

senken kann. Außerdem trägt die Additivierung

zu mehr Sauberkeit und damit

Langlebigkeit der Motoren bei. Und davon

profitiert jeder Nutzfahrzeugkunde,

ganz egal ob Spediteur, Landwirt, Busoder

Bauunternehmer.

Wie haben Sie diesen Wert ermittelt?

Dr. Warnecke: Wir haben Shell FuelSave

Diesel umfassend im Labor getestet und

intensiven Feldversuchen unterzogen.

Der vielfältige Praxiseinsatz hat unsere

Testergebnisse bestätigt und unsere Kunden

konnten teilweise sogar noch deutlich

höhere Einsparungen verzeichnen.

Letztlich kann sich jeder Unternehmer

leicht ausrechnen, was da so im Jahr an

Kraftstoffkosten gespart werden kann.

Wagen Sie mal einen Blick voraus: Ist der

Diesel ein Kraftstoff mit Zukunft?

Dr. Warnecke: Definitiv! Beim Lkw, insbesondere

bei schweren Lkw und damit

beim Straßengüterfernverkehr, wird der

Dieselantrieb sicher noch für die nächsten

Jahrzehnte das Maß der Dinge bleiben.

Es gibt zwar interessante Ansätze

wie die Elektrifizierung leichterer Nutzfahrzeuge

oder Brennstoffzellen, die mit

Wasserstoff betrieben werden. Bei Dauerhaltbarkeit,

Reichweite und Infrastruktur

sind die aber noch weit davon entfernt,

dem Diesel in der Breite Konkurrenz

machen zu können. Eher werden wohl

synthetische Kraftstoffe aus Erdgas oder

Biomasse die fossilen Kraftstoffe einmal

weiter ergänzen können.

Welche Anstrengungen unternehmen

Sie im PAE, um den Diesel weiter zu

verbessern?

Dr. Warnecke: Unser oberstes Ziel ist der

„Clean Diesel“. Das heißt, die Verbrennung

muss noch sauberer werden und

die smogrelevanten Emissionen müssen

weiter gesenkt werden, allerdings bei

weiterhin geringem Kraftstoffverbrauch

des Dieselmotors. In die Erreichung dieses

Zieles fließt unser ganzes Know-how

und unsere Leidenschaft.

Abschließende Frage: Womit bewegt sich

der Lkw im Jahre 2030?

Dr. Warnecke: Mit Dieselkraftstoff mit

einem höheren biogenen Anteil in Verbindung

mit weiteren abgasreduzierenden

Maßnahmen und intelligenteren

Getrieben.

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DEUTLICH WENIGER KRAFTSTOFF BENÖTIGT

Positive Halbjahresbilanz

Eine positive Halbzeitbilanz seiner Spritspar-Tour zieht

jetzt der Nutzfahrzeughersteller MAN. Nach elf Stationen

in ganz Europa und über 5700 absolvierten Kilometern

verbraucht der auf Sparsamkeit ausgelegte Fernverkehrs-Lkw

TGX Efficient Line im Schnitt 2,7 bis 2,9 l/

100 km weniger als ein normaler vergleichbarer Lkw.

Der Spritspar-Truck zeichnet sich neben einem sparsamen

Motor u. a. durch optimale Aerodynamik aus:

Seitenverkleidung ist Pflicht, an der Kabine montierte

Drucklufthörner und Sonnenblenden sind dagegen tabu.

Außerdem wird für die Brummifahrer ein Wirtschaftlichkeits-Fahrtraining

angeboten, denn die persönliche Fahrweise

beeinflusst den Spritverbrauch bekanntlich enorm.

MOTOREN

Frische Kolben,

isolierter Krümmer

Der erfolgreiche 12,9-l-Motor PACCAR MX

von DAF hat eine Verjüngungskur erhalten.

Neue Kolben, optimierte Kraftstoffeinspritzung

und ein vollständig isolierter Auspuffkrümmer

sollen künftig für einen noch geringeren

Kraftstoffverbrauch und somit auch

für weniger CO2-Emissionen sorgen. Die Erneuerungen

wurden im Rahmen des DAF Ad-

90 NFM 7/2011

Umweltfreundliche Mobilität

(Foto: MAN)

vanced Transport Efficiency-Programms (ATe

= verbesserte Transporteffizienz) durchgeführt.

Dabei handelt es sich um eine breite

Palette an Lösungen, die die Transportleistung

steigern und gleichzeitig Auswirkungen

auf die Senkung der Betriebskosten und der

Umweltbelastung haben.

Der 12,9-l-Motor PACCAR MX, der in den erfolgreichen

Baureihen DAF CF85 und XF105

verbaut wird, ist bekannt für seine hohe

Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. Der

Motor wird zudem aufgrund seiner ausge-

Umwelt schonen und Kosten

sparen: Der Volvo FM Methan-Diesel

ist ab August lieferbar. (Fotos: Volvo Trucks)

Methan-Gas geben

Verkaufsstart für neuen Volvo FM Methan-Diesel

Kraftstoffkosten reduzieren durch den Einsatz von Methan-Gas

als Ergänzung zum Diesel. Diese Antriebsalternative

bietet Volvo Trucks jetzt seinen Kunden. Mit dem

neuen Volvo FM Methan-Diesel ist Volvo Trucks der erste

Lkw-Hersteller in Europa, der gasbetriebene Lkw für

den regionalen Verteilerverkehr anbietet, die auch den

Anforderungen für den Fernverkehrseinsatz genügen. Die

Produktion wird im August aufgenommen.

Vorhandene Infrastruktur. Das Modell kann aber schon

heute in begrenzter Stückzahl bestellt werden. Zunächst

sind die Fahrzeuge in den Niederlanden, in Großbritannien

und Schweden erhältlich, da die Infrastruktur für

zeichneten Kraftstoffeffizienz geschätzt. DAF

legte bei der Optimierung des Motors seinen

Schwerpunkt auf Maßnahmen, die den Verbrauch

unter Teillast verbessern, da 80 Prozent

aller Lkw unter Teillast fahren.

Die Ausführungen des PACCAR-MX-Motors

mit einer Leistung von 265 kW (360 PS),

300 kW (410 PS) bzw. 340 kW (460 PS)

verfügen nun über neue Kolben, die bessere

Wärmeeigenschaften aufweisen und somit

weniger Kühlung benötigen, was den

Verbrauch entlastet.


verflüssigtes Gas dort am besten ausgebaut ist. Die Pläne

von Volvo Trucks sehen derzeit den Bau von etwa 100 im

Jahr 2011 vor. Der neue Volvo FM Methan-Diesel wird

mit einem 13-l-Motor angeboten, der 460 PS leistet und

ein Drehmoment von 2300 Nm entwickelt.

Ein variierendes Verhältnis. Als Kraftstoff werden bis zu

75 Prozent verflüssigtes Methan-Gas und 25 Prozent Dieselkraftstoff

genutzt, wobei dieses Verhältnis je nach Einsatz

des Fahrzeugs variieren kann. Da Methan-Gas häufig

erheblich günstiger als Dieselkraftstoff ist, lassen sich

auch deutliche finanzielle Einsparungen erzielen. Im

Vergleich zu konventionellen gasbetriebenen Motoren,

bei denen der Kraftstoff durch Zündkerzen entzündet

wird, ist der Wirkungsgrad der Methan-Diesel-Alternative

30 bis 40 Prozent höher, sodass der Kraftstoffverbrauch

um 25 Prozent sinkt.

Kraftstoffsparende

Neuerungen: Der 12,9-l-MX-

Motor wurde überarbeitet. (Foto: DAF)

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Umweltfreundliche Mobilität

KOMPONENTEN

Schnell und

kraftstoffoptimiert

Volvo Trucks unternimmt jetzt einen

weiteren Schritt, um die Kraftstoffkosten

zu reduzieren. Eine neue Hinterachse

für schnelle Fernverkehrseinsätze

senkt den Kraftstoffverbrauch

im Vergleich zu den gegenwärtigen

Achsen mit Nabenvorgelege um bis

zu zwei Prozent. Die neue Hinterachse

RSS1360 ist eine Soloachse mit

Einfachübersetzung, die für Lkw mit

hoher Motorleistung und einem Gesamtzuggewicht

von bis zu 60 t konzipiert

wurde. Das sind insbesondere

Fahrzeuge für anspruchsvolle Fernverkehrsaufgaben,

bei denen schwere

Lasten transportiert und hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten

erreicht

werden. Lebensmittel und Agrarprodukte

sind zwei typische Ladungen für

diesen Einsatzbereich. Dies ist eine –

besonders von Kunden des Volvo

FH16 – lang ersehnte technische

Neuerung.

Verbrauchsoptimierte Hinterachse

SS1360. (Foto: Volvo Trucks)

FÜR ÖKONOMISCHE UND ÖKOLOGISCHE MOBILITÄT

Betriebskosten gesenkt: Alle firmeneigenen Fahrzeuge

wurden von PROGAS bereits mit Autogasantrieb ausgestattet. (Foto: PROGAS)

Spritkostenbremse Autogas

Mit Autogas lassen sich die Betriebskosten reduzieren

Mit mehr als 525 eigenen Tankstationen

verfügt PROGAS in Deutschland

über eines der größten Versorgungsnetze

für das preisgünstige und umweltschonende

Autogas. Bei der eigenen

Fahrzeugflotte geht Deutschlands

führender Flüssiggasversorger ebenfalls

mit gutem Beispiel voran: PRO-

GAS hat alle firmeneigenen Fahrzeuge

mit Autogasantrieb ausgestattet.

Die Firmenflotte. Bundesweit sind

die Kundendienst-Monteure des Dort-

munder Unternehmens mit 20 Nutz-

fahrzeugen der Mercedes-Sprinter- und

Ford-Transit-Klasse unterwegs. Darüber

hinaus stehen 90 Autogasfahrzeuge

für die Mitarbeiter im Außendienst

bereit. Jedes Firmenfahrzeug von PRO-

GAS legt im Jahr durchschnittlich

35.000 km zurück. Hochgerechnet auf

die Flotte ergibt dies eine Gesamtstrecke

von 3,85 Mio. km – was der

zehnfachen Entfernung zum Mond

entspricht. „Wir freuen uns, dass wir

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angesichts dieser hohen Laufleistung

der Fahrzeuge in erheblichem Maße

die Umwelt entlasten“, sagt Kai Gospodarek,

Leiter des Bereiches Autogas

von PROGAS. Einerseits liegt der CO2-

Ausstoß des ungiftigen Propan-Butan-

Gemischs zehn Prozent unter dem

von Benzin. Andererseits treten Schadstoffe

wie SO2, Ruß und andere Partikel

bei Autogas praktisch nicht auf.

Eigene Tankstelle. Wenn Unternehmen

ihre Fahrzeuge auf Autogasantrieb

umrüsten, schonen sie nicht nur

die Luft, sondern reduzieren auch erheblich

die Spritkosten: Der alternative

Kraftstoff kostet nur in etwa soviel

wie Superbenzin zu Anfang der 90er-

Jahre. Hinzu kommen geringere Wartungskosten,

da Autogasantriebe eine

längere Lebensdauer besitzen.

„Den größten Spareffekt und die größte

Unabhängigkeit vom Tankstellennetz

erzielt ein Betrieb mit eigener

Autogas-Tankstelle direkt auf dem Firmengelände“,

betont Kai Gospodarek.

Die Unternehmen, die sich für diese

Lösung entscheiden, können dabei so

vom Know-how der PROGAS-Experten

profitieren.

Planen und bauen. Einerseits sind die

fachkundigen Ingenieure und Inspektoren

mit sämtlichen Vorschriften für

die Installation bestens vertraut. Andererseits

behalten sie die gesetzlich

vorgeschriebenen Prüfungen, Wartungsarbeiten

und weitere wichtige

Details stets im Blick. Die Anlagen

werden vom Dortmunder Unternehmen

auf Wunsch geplant, errichtet

oder auch vermietet.

EURO 6 MIT SCR-TECHNOLOGIE UND OHNE ABGASRÜCKFÜHRUNG

Iveco setzt auf SCR only

Jede/s Filteranlage/Filtersystem ist nur so gut, wie die darin verwendeten Filterelemente!

Wir liefern Original-Filterelemente von Kleenoil UK sowie Ecofil-Elemente für Hydraulikund

Motoröl, die auch passend für TrippleRRR-Systeme sind. Neu im Programm:

Filterbeutel und Filterkerzen. Zu erfragen unter: info@a-b-o-umweltservice.com

Als dritter Nutzfahrzeughersteller hat nun auch Iveco seine Euro-6-Motoren

marktreif entwickelt. Im Gegensatz zu Mercedes-Benz und Scania erreichen

die Italiener die Euro-6-Norm auf ausschließlicher Basis der SCR-Technologie.

Die neuen Motoren der Cursor- und Tector-Familie verfügen über eine optimierte

Verbrennung, die für eine sehr hohe Kraftstoffeffizienz sorgen soll.

Die patentierte Technologie ist nicht nur wirtschaftlich, sondern erreicht

einen NOX-Umwandlungsgrad von 95 Prozent.

Die Realisierung des hocheffizienten SCR-Systems wurde durch ein ausgefeiltes

AdBlue-Management mit einer Präzisionssteuerung über den gesamten

Arbeitsbereich möglich. Die Tector- und Cursormotoren sind bereits

aktuellster Stand der Technik. Im Rahmen der Weiterentwicklung werden

dieses Motorenfamilien weiterhin vorausfahren. Kernpunkte sind natürlich

die zwangsläufige Erhöhung von Einspritz- und mittlerem Kolbendruck. Einher

gehen aber auch konstruktive Änderungen, um damit umgehen zu können:

ein verstärkter Kurbeltrieb, ein modifizierter Zylinderkopf mit mehr

struktureller Steifigkeit sowie größere Hubräume.

Beide Motoren, Tector und Cursor, erhielten ein Common-Rail-System mit

Mehrfach-Einspritzung bei Spitzendrücken bis zu 2200 bar, ergänzt durch

eine elektronische Steuereinheit, die alle Betriebszustände aufeinander

abstimmt und deren Funktion untereinander optimiert – auch zusätzliche

Elemente wie den Dieselpartikel-Filter (DPF). Die Cursor-Motoren fahren

weiterhin mit einem variablen Turbolader, der nicht nur für gute Füllung bereits

bei niedrigen Drehzahlen sorgt, sondern auch als Motorbremse dient.

Euro 6:

Iveco setzt

auch hier

ausschließlich

auf SCR.

(Foto: Iveco)

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E-FAHRZEUGE

Gefragte

Alternativen

Flottenentscheider sehen Wachstumspotenzial

in der ökologischen Gestaltung

ihrer Firmenflotten. Neben den

klassischen fahrzeugbezogenen Services

der Leasinggesellschaften fordern

die Fuhrparkverantwortlichen vor

allem zusätzliche Services mit Umweltplus.

So sind umfassende CO2-Reportings

und der Einsatz spritsparender

Fahrzeuge heute gefragter denn je.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle

Studie „CVO-Barometer 2011

– Trends im Fuhrparkmanagement“,

für die das Meinungsforschungsinstitut

csa im Auftrag des Corporate

Vehicle Observatory (CVO) mehr als

3300 Flottenentscheider in elf EU-

Ländern befragte.

Für Deutschland liefern 297 Fuhrparkverantwortliche

Aussagen über die

Bereitschaft zur ökologischen Gestaltung

ihrer Firmenflotte und den tatsächlichen

Einzug von Elektromobilität

in den Firmenfuhrpark. So gibt jedes

fünfte Unternehmen (20 Prozent) mit

mehr als 1000 Mitarbeitern an,

bereits über einen Fahrzeugpool mit

spritsparenden Firmenwagen zu verfügen.

Weitere 63 Prozent wollen

einen solchen Pool einführen oder

sind zumindest daran interessiert.

Bereitschaft vorhanden: E-Fahrzeuge

haben gute Chancen. (Foto: Opel)

94 NFM 7/2011

Europaweite Distribution

Yara und Brenntag arbeiten weiterhin zusammen

Yara International, der weltgrößte Ad-

Blue-Produzent, und Brenntag, weltweit

Marktführer in der Chemie-Dis-

KOMBINIERTES TANKSTELLENKONZEPT VON FLACO

Ein-Stopp-AdBlue-Strategie

(Foto: Brenntag)

tribution, haben Anfang Juni bekannt

gegeben, dass sie die Partnerschaft für

Vertrieb und Distribution von AdBlue

Der Gütersloher Gerätehersteller FLACO hat jetzt die Zapfsäule FD III als so

genannten Multi-Dispenser vorgestellt, der die parallele Abgabe von zwei Betriebsstoffen

erlaubt. So können beispielsweise Diesel und AdBlue dank zwei separater

Anzeigen gleichzeitig getankt werden.

Eine weitere FLACO-Neuheit ist der Tankcontainer TCI 2000. Das System ist weniger

als 1 m breit und 3 m lang und somit die kleinste Tankcontainer-Baureihe, die

nun mit einem Tankvolumen von 2000 bis 10.000 l erhältlich ist. Die schlüsselfertigen

Systeme zeichnen sich durch eine sehr einfache Installation und kurze Inbetriebnahme

aus. Mit der Einführung der neuen Baureihe hat FLACO bei allen Modellen

eine wichtige Detailverbesserung vorgenommen: Zapfpistole und -schlauch

werden jetzt durch das intelligente FLACOVENT-Heizungssystem und eine Bürstenabdeckung

vor Witterungseinflüssen geschützt.

Durch den Wegfall der selbstschließenden Plexiglastür wird die Handhabung der

Systeme noch einfacher und der Wartungsaufwand weiter reduziert. Alle Zapfsäulen

und Tankcontainer sind in eichfähiger oder nicht eichfähiger Ausführung erhältlich.

Die Gütersloher bieten unterschiedliche Preisrechner mit zahlreichen Anbindungsmöglichkeiten

an Tankautomaten und Kassensystemen an. Neben den


in Europa fortsetzen wollen. Die Vereinbarung

erneuert die seit 2006 bestehende

Partnerschaft, bei der Chemie-Logistik-

Spezialist Brenntag für die Distribution

von Yaras Marken-AdBlue, Air1, in ganz

Europa verantwortlich ist.

Qualität gefragt. Air1 bietet sowohl das

Qualitäts-AdBlue selbst als auch eine große

Bandbreite an damit verbundenen Services,

beispielsweise Tanklösungen und

Telemetrie. Während der letzten fünf Jahre

hat Air1 sich als zuverlässiger Partner

von Nutzfahrzeugflotten aller Größenordnungen

und für die Mineralölindustrie

etabliert. Nach Einführung der Europäischen

Abgasnormen Euro IV und V gewährleistet

Air1 die sichere Versorgung

mit Qualitäts-AdBlue.

Erneuerte Vereinbarung. Durch die nun

erneuerte Vereinbarung über die Zusammenarbeit

wird Brenntag Air1 in den Benelux-Ländern,

Großbritannien, Frankreich,

Spanien und der Schweiz weiterhin

Serienprodukten realisiert FLACO auch kundenindividuelle

Sonderlösungen. So wurde mit den

AdBlue-Experten von Yara und dem Air1-Team

eine eigene Zapfsäulenbaureihe für eine große

Mineralölgesellschaft entwickelt. Für den direkten

Kunden-Service bietet FLACO neben einer

telefonischen Service-Hotline mit eigenen Technikern

ein flächendeckendes Netz von qualifizierten

und kontinuierlich geschulten Servicepartnern

an.

Die FLACO-

Zapfsäule.

(Foto: FLACO)

vertreiben. In Deutschland, Polen und

Italien wird Yara unter der Marke Air1

Qualitäts-AdBlue anbieten. Brenntag wird

sein Produkt zukünftig AdBlue nennen.

Die Markteinführung erfolgt unabhängig

voneinander.

Gut aufgestellt. „Yara und Brenntag arbeiten

seit dem Beginn des AdBlue-Geschäftes

partnerschaftlich gemeinsam mit

Fahrzeugherstellern und der Mineralölindustrie

daran, die Umweltgesetzgebung

zu implementieren“, sagt Rolf Isberg,

Manager des weltweiten Air1-Geschäfts

für Yara International. „Wir sind zuversichtlich,

mit der Erneuerung unserer Vereinbarung

für die Bedürfnisse des wachsenden

Marktes von bereits über 1 Mio.

Fahrzeugen allein in Europa sehr gut aufgestellt

zu sein.“ Alejandro Pattyn, Business

Manager AdBlue für Europa, fügt

hinzu: „Brenntag ist sehr zufrieden, in Europa

die Kooperation mit dem größten

AdBlue-Produzenten fortzusetzen.


ERDGAS

Große Resonanz

Die Erdgasauto-Branche hat sich

jetzt erstmals in Berlin zur NGV 2011

getroffen. Zahlreiche Besucher nutzten

die Gelegenheit, um an den mehr

als 80 Ständen über aktuelle Erdgasfahrzeugtechnik

zu informieren. Für

großes Interesse sorgte auch die

große Erdgasauto-Schau, die bereits

am ersten Tag zahlreiche Besucher

angezogen hatte. Neben Pkw waren

auch schwere Nutzfahrzeuge und

Busse mit Erdgasantrieb zu sehen.

Zum Konzept des NGV 2011 gehörten

auch einige Workshops, für die sich

viele Teilnehmer angemeldet haben.

Bereits die erste Veranstaltung war

ein voller Erfolg. Acht Spitzen-Manager

der Autobranche – darunter Vertreter

von Daimler, Fiat, Toyota und

Volkswagen – diskutierten über Herausforderungen

und Chancen für

Serien-Erdgas-Fahrzeuge.

(Foto: Iveco)

Umweltfreundliche Mobilität

Der Maxity

Electric ist täglich sechs

Stunden auf Achse. (Foto: Renault Trucks)

Positive Bilanz

Maxity Electric sorgt in Paris für saubere Getränke-Logistik

Seit einem Jahr rollt der erste Renault

Maxity Electric durch Paris. Jetzt haben

Hersteller und der Getränke-Großhandel,

für die das Elektrofahrzeug im

Einsatz ist, eine erste Bilanz gezogen.

Er punktet durch seinen leisen Betrieb

und kommt vor allem bei den Fahrern,

aber insbesonders auch bei den

Anwohnern der innerstädtischen Lieferzonen,

gut an. Ebenso wie alle anderen

Maxity, die für den Getränkelieferanten

im Einsatz sind, arbeitet der

Maxity Electric sechs Stunden täglich.

Gerade die Reichweite erweist sich im

Einsatz wesentlich unproblematischer

als oftmals angenommen.

Bedenken widerlegt. Anfangs gab es

noch Bedenken wegen der Batteriekapazität.

Aber mit der Zeit, mit etwas

Gewohnheit und Erfahrung, hat sich

dieser Zweifel völlig gelegt.

„Zum Glück, denn ich kann mir bei

meinen Kunden eine Panne nicht leisten!“–

aus der Sicht von Xavier Thillaye

ist die Bilanz nach einem Jahr im

Betrieb durchweg positiv.

Eine sinnvolle Investition. „Natürlich

ist die ursprüngliche Investition höher,

doch das muss man relativieren“,

so seine Analyse, „Denn er hat niedrige

Betriebskosten und verbraucht

natürlich keinen Kraftstoff. Außerdem

hatten wir keinerlei technische Probleme

mit ihm.“

Über die rein wirtschaftlichen Aspekte

hinaus wurde der Vorstoß von Tafanel

mit dem ersten Maxity Electric von

den Kunden sehr positiv aufgenommen:

„Sie fanden das innovativ und

zukunftsorientiert“, meint er. Dieses

Gefühl teilen auch die Mitarbeiter:

„Seitens des Personals haben wir viel

NFM-Leser wissen mehr!

NutzFahrzeuge-Management


Begeisterung und auch einen gewissen

Stolz auf dieses Fahrzeug gespürt“,

so der Tafanel-Manager abschließend.

Keine Lärmemissionen. Der Renault

Maxity Electric weist weder Schadstoff-

noch CO2- oder Lärmemissionen

auf. So bietet das Fahrzeug eine optimale

Kombination seiner bekannten

Vorteile (Wendigkeit, Aufbaumöglichkeiten,

Nutzlast bis zu 2 t) gepaart

mit einer einzigartigen Umweltverträglichkeit.

Es ist mit einem automatisierten

Getriebe und Lithium-Ion-

Batterien der neuesten Generation

ausgestattet. Seine Höchstgeschwindigkeit

beträgt 90 km/h, sein maximales

Drehmoment erreicht er schon

beim Anfahren.

Begrenzte Geschwindigkeit. Um die

Batterieleistung zu optimieren und

den spezifischen Aufgabenstellungen

für diese Art von Fahrzeug gerecht zu

werden, kann die Höchstgeschwindigkeit

beim Einsatz im Stadtverkehr auf

70 km/h begrenzt werden.

39t-Silo-Futtermittel-Sattelauflieger

● hydraulische Zwangslenkung am 2. und

3. Achsaggregat

● Zentralrohrentladung

● optische Anzeige der Materialdosierung

● nutzlastoptimierte Leichtbauweise

SAUBERE FLOTTE: PARTIKELFILTERNACHRÜSTUNG MIT SERVICE

Frühzeitig umgerüstet

Mit der Einführung weiterer Umweltzonen seit Anfang des Jahres in

Deutschland, gewinnt auch das Thema der Partikelfilternachrüstung einmal

mehr an Aktualität. Gesteigert wird die Bedeutung noch durch die Umsetzung

der zweiten Stufe in ersten bestehenden Umweltzonen, die nur noch

Fahrzeugen mit einer grünen Umweltplakette die Einfahrt in die Innenstädte

ermöglicht. Zukünftig sind in diesen Städten auch Halter von Fahrzeugen

mit einer gelben Plakette zum Handeln gezwungen, die bisher noch nicht

mit Restriktionen zu rechnen hatten.

Bei der Firma Reisedienst Bils aus Telgte hat man diese Entwicklung schon

sehr frühzeitig erkannt und entsprechend rechtzeitig reagiert. Bereits im

April dieses Jahres schloss die Firma Tehag Deutschland GmbH bei ihrem

Kunden die Umrüstung der Bestandsfahrzeuge Euro 2 und 3 mit dem CWF-

Rußpartikelfiltersystem ab. Damit ist der Busbetrieb aus dem Münsterland

zukünftig komplett mit einer „grünen“ Flotte unterwegs, da der gesamte

Fahrzeugbestand nun mit einer grünen Umweltplakette fährt. Der Familienbetrieb

behauptet sich bereits seit mehr als 80 Jahren in seinem Markt

und bietet nun mit seiner sauberen Busflotte umweltfreundlichste Verkehrsleistungen

in einem Umfang, wie sie selbst von kommunalen Busbetrieben

nur selten erreicht werden. Begonnen wurde das Nachrüstprojekt bereits

im Jahre 2008, als mit der Einführung der Umweltzonen in mehreren deutschen

Städten das Thema Rußemissionen aktuell wurde. Mit der wachsenden

Anzahl an Umweltzonen und deren restriktiver werdenden Einfahrtbestimmungen,

sah sich auch die Firma Bils immer mehr zum Handeln gezwungen.

Neben den sechs neueren Bestandsfahrzeugen, die bereits eine entsprechende

Abgasnorm werkseitig einhalten, wurden daher von Tehag in den vergangenen

zwei Jahren sukzessive 13 Fahrzeuge mit Partikelfiltern nachgerüstet.

Aus alt mach

sauber: Mit Rußpartikelfiltern

von

Tehag. (Foto: Tehag)

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DER HUNING GRUPPE

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Wellingholzhausener Straße 6

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Telefon: +49 (0) 54 22/608-240

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SCHMIEREN

auf höchstem Niveau


Schmierstoffe. Moderne Dieselmotoren haben sich

zu hocheffizienten Hightech-Aggregaten entwickelt.

Die Anforderungen wie ein niedriger Verbrauch, lange

Haltbarkeit und gesetzeskonforme Abgaswerte wachsen

kontinuierlich. Damit nehmen auch die Anforderungen

an die Leistungsfähigkeit der Schmierstoffe zu.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Schmieröl

ist eine hohe Standzeit. Wer seltener zum Ölwechsel

in die Werkstatt muss, kann länger mit dem

Fahrzeug Geld verdienen. Hier hat sich in den vergangenen

Jahren sehr viel getan. Parallel zu der gewaltigen

Leistungs- und Drehmomentsteigerung von Dieselmotoren

für den Einsatz in Nutzfahrzeugen haben sich die

Ölwechselintervalle deutlich verlängert. Musste ein Truck

vor 20 Jahren alle 20.000 km zum Ölwechsel in die Werkstatt,

beträgt der Intervall heute unter günstigen Bedingungen

schon mal 150.000 km.

Schmiermittel weiterentwickelt

Beides, Steigerung der Leistungen und Ausweitung der

Wechselintervalle, macht deutlich, wie sehr sich die

Technik weiterentwickelt hat. Das gilt nicht nur für

normale Nutzfahrzeuge, sondern auch für alle anderen

Arbeitsmaschinen, die mit Dieselmotoren betrieben werden.

Mit den Motoren haben sich auch die Öle weiterentwickelt.

Ein regelrechter Quantensprung in Sachen

Leistungsfähigkeit von Motorölen war der Wechsel von

mineralischen zu synthetischen Motorölen. Die sind

heute Standard bei Nutzfahrzeugen und zugleich die

Basis für lange Wechselintervalle.

Es ist deutlich leistungsfähiger als mineralisches Öl und

weist eine bessere Reinheit auf. Das sorgt für einen geringeren

Ölverbrauch, eine geringere Mischreibung und

Motorverschleiß und eine Minimierung der Schlammbildung.

Mit den Schmierölen ist auch die Filtertechnik

leistungsfähiger geworden.

Leistungsfähige Filtertechnik

Eine besonders umweltfreundliche Lösung zur Filtration

des Motoröls ist das metallfreie und vollveraschbare

Filterelement von MANN+HUMMEL. Es sitzt in einem

Gehäuse, das fest mit dem Motor verbunden ist und als

Lifetime-Bauteil nicht gewechselt werden muss. Ausgetauscht

wird nur das Filterelement, bestehend aus dem

Filtermedium und den Endscheiben. Durch diese Reduktion

der Wechselteile wird ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit

und Umweltfreundlichkeit erreicht.

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FUTURE SOLUTIONS FOR TODAY


Gewusst wo und wie: Zu den Standards von Wartungsintervallen

zählt auch der Schmierstofftausch. (Fotos: Hersteller)

100 NFM 7/2011

Der Systemlieferant hat darüber hinaus zahlreiche weitere

innovative Lösungen im Programm. So bietet das

Unternehmen eine Kombination aus Hauptstromölfilter

und Ölzentrifuge im Nebenstrom an.

Die Zentrifuge bearbeitet im Nebenstrom rund zehn Prozent

des Öls, das von der Ölpumpe kommt. Dadurch können

Rußpartikel und Abriebmetalle aus dem Öl entfernt

werden. Angetrieben wird die Zentrifuge vom unter Druck

stehenden Motoröl. Dabei werden je nach Größe der Zentrifuge,

des Öldrucks und je nach Viskosität Geschwindigkeiten

von mehr als 10.000 U/Min. erreicht.

Ausweitung der Wartungsintervalle

Die Entwicklung ist noch nicht zu Ende. Eine der zentralen

Herausforderungen der Zukunft ist eine individuelle

Festlegung der Wartungsintervalle je nach Einsatzprofil

des Fahrzeuges. Das Ziel: Das Öl eines Fahrzeuges so lange

zu nutzen, bis es verbraucht ist. Kein einfaches Unterfangen,

schließlich sind es diverse Faktoren, die Einfluss

auf die Qualität des Motorenöls haben.

Einige Hersteller bieten für ihre Fahrzeuge bereits variable

Wartungsintervalle an. So bietet Mercedes-Benz auch

im Nutzfahrzeugbereich das variable Wartungssystem

Assyst. Das System berechnet aufgrund vieler Parameter,

wie Zeit und zurückgelegte Kilometer und wann der

nächste Service ausgeführt werden muss. Dabei steht im

Vordergrund, ob zuerst die Zeit oder die gefahrenen Kilometer

erreicht werden. Der Assyst speichert auch die

bereits absolvierten Ölwechsel und Inspektionen. Die

Forscher des Unternehmens arbeiten bereits am nächsten

Schritt und haben einen Sensor entwickelt, der die

Qualität des Öls ermitteln kann. Dadurch soll es künftig

zu einer Verlängerung der Wartungsintervalle um weitere

25 Prozent kommen.

Wartung erfordert Profis

Egal wie leistungsfähig das Öl auch ist, irgendwann muss

es gewechselt werden. Die Zeiten, als der Mechaniker mit

einer Plastikschale auf dem Parkplatz das Öl wechselte,

sollten endgültig vorbei sein. Nicht nur um Umweltverschmutzungen

auszuschließen, sondern auch um ein

Höchstmaß an Sauberkeit zu gewährleisten. Service und

Wartung für Hochleistungsmotoren erfordern kompetente

und gut ausgestattete Werkstätten.

Die Anforderungen an den Ölservice sind gewachsen. Insbesondere

das Thema Reinlichkeit hat mit der Entwicklung

moderner Hochleistungsmotoren an Bedeutung

gewonnen. Die leistungsfähige Filtertechnik ist nutzlos,

wenn durch Unachtsamkeit bereits beim Ölwechsel

Fremdstoffe mit in den Ölkreislauf eingebracht werden.


Rotierend Flächen gereinigt

URACA stellt Waschdüse für Pistolen und Lanzen vor

Die URACA Pumpenfabrik GmbH & Co.

KG aus dem schwäbischen Bad Urach,

der international tätige Hersteller von

Plungerpumpen und Hochdruck-Reinigungssystemen,

hat die neue Rotationswaschdüse

RWD 3000 für Spritzpistolen

und -lanzen entwickelt.

Optimiertes Strahlbild. Dabei bekam sie

nach Unternehmensangaben nicht nur

ein ansprechendes Äußeres mit auf den

Weg in das zukünftige Arbeitsleben. Dem

Anwender soll mit der Rotationswaschdüse

jetzt auch ein Hochdruckwerkzeug

mit hoher Qualität und gleichzeitig hoher

Standfestigkeit zur Verfügung stehen.

Das Gewicht der Düse beträgt nur noch

1,6 kg. Und aufgrund des optimierten

Strahlbildes lassen sich Reinigungsvorgänge

wesentlich schneller verrichten.

Der Hochdruckwasserstrahl tritt je nach

Anwendung aus drei bis sechs Öffnungen

aus der Düse. Durch die rotierende Werkzeugbewegung

trifft er nicht konzentriert

auf einen Punkt, der zu reinigenden Oberfläche,

vielmehr entsteht ein Kegel, der

Druck machen...

...mit dem perfekten

Werkzeug der Natur.

Behälter-, Tank- und Containerreinigung

mit

� Tankwaschköpfen »TWK«

� Positioniereinrichtungen

� Haspelsystemen

� Komplette Anlagen nach Maß

� Hochdruckpumpenaggregaten

URACA GmbH + Co. KG

Postfach 1260 · D-72563 Bad Urach

Tel. (0 7125) 133 - 0 · Fax (0 7125) 133 - 202

www.uraca.de

bei Bewegungen der Spritzpistole einen

breiten Streifen auf der Fläche abdeckt.

Zeitersparnis. Flächiger Abtrag lässt sich

dadurch einfacher und schneller beseitigen,

der Arbeiter muss die Spritzpistole

für eine effektive Reinigung mit Tiefenwirkung

seltener über dieselbe Fläche

führen. Das spart wertvolle Zeit. Durch

den flächigen Auftrag können empfindliche

oder lackierte Oberflächen gereinigt

werden, ohne dass Schäden wie Risse verursacht

werden.

Herstellerunabhängig. Für ein deutlich

erleichtertes Handling sind die Drehzahlen

von 1000 bis 2000 U/Min. durch eine

verschleißfreie Wirbelstrombremse von

außen stufenlos von Hand einstellbar.

Die verschiedenen Druckstufen, von 2000,

2500, 2800 bis 3000 bar, machen die

Düse noch flexibler. Sie ist herstellerunabhängig

für alle Spritzpistolen-Fabrikate

einsetzbar. Möglich sind unterschiedliche

Düsenanzahlen und Düsengrößen.

Eingesetzt wird die Düse z. B. für den

Farbabtrag oder die Fassadenreinigung in

Die URACA Pumpenfabrik

hat die einsatzgerechte

Rotationswaschdüse RWD

3000 für Spritzpistolen

und -lanzen entwickelt.

(Foto: URACA)

der Bauindustrie, für die Entlackung und

Entrostung im Schiffbau, Betonaufrauung

sowie für die Formenreinigung oder

auch für geführte Reinigungsanlagen im

Maschinenbau.

ATEX-zertifiziert für

Zone 0 und 20

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Werkstatt

SPEZIALFAHRZEUGE

Standard

oder individuell

Gerade, wenn es um den Transport

schwerer und sperriger Lasten geht,

sollte das Fahrzeug optimal passen.

Der niederländische Trailerhersteller

Lintrailers hat sich auf die Entwicklung

und Fertigung von Schwerlast- und Spezialfahrzeugen

fokussiert. Im eigenen

Betrieb in Venlo werden zwei-, drei-,

vier-, fünf- und sechsachsige, teleskopierbare

Semi-Tieflader, Plateau-Auflieger,

Tandem- und Tridem-Anhänger sowie

Spezialauflieger für den Transport

von Forst- und Agrarmaschinen in Serie

gefertig. Lintrailers baut auch individuell

nach Kundenwunsch. Durch den Einbau

von Radmulden, Baggerstielmulden

sowie einsteckbare Ladungssicherungshalter

ist der Einsatz eines Lintrailers

für viele Bereiche geeignet.

Die zwei- oder dreiachsigen Lintrailers-

Forstmaschinen-Tieflader ermöglichen

einen Transport von Arbeitsmaschinen

wie Forwarder, Harvester, Ruckelzüge

und Schlepper, mit einer Ladeflächenhöhe

von nur 250 mm zu transportieren

sowie diverse Maschinen, wobei die

Nutzlast von 29.000 bzw. 39.000 kg

erreicht wird. Durch diese Vielseitigkeit

ermöglicht es Lintrailers schnellstmöglich

für jeden Zweck den passenden

Trailer herzustellen. Die zwei- bis

sechsachsigen teleskopierbaren

Standard-Auflieger sind

kurzfristig lieferbar.

(Foto: Lintrailers)

102 NFM 7/2011

Beleg für Qualität

ad-AUTO DIENST Moszicke ist „Werkstatt des Jahres 2011“

Beim bundesweiten Wettbewerb „Werk-

statt des Jahres“ schaffte es der ad-

AUTO DIENST Moszicke auf das Sie-

Kompetenter Service: ad-AUTO DIENST

Moszicke ist Werkstatt des Jahres 2011. (Foto: Carat)

TEILE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

Neue Reparatur-Hotline

gertreppchen und setzte sich damit

gegen zahlreiche qualitativ hochwertige

Konkurrenten aus ganz Deutsch-

Ab sofort steht Werkstätten und Handelspartnern aus Deutschland, Österreich

und der Schweiz die neue LuK-INA-FAG-Reparatur-Hotline zur Verfügung.

Es ist die erste fahrzeugherstellerübergreifende Hotline für alle

im freien Ersatzteilmarkt vertriebenen Produkte der Schaeffler-Gruppe.

Im persönlichen Dialog werden hier die Anrufer in allen technischen Belangen

rund um die Themen Schadensdiagnose und professionelle Fahrzeugreparatur,

bis hin zur anschließenden Erfolgskontrolle, von den Hotline-Experten

aktiv bei der Problemlösung begleitet. Dabei stehen den

Spezialisten alle zur Reparatur erforderlichen Unterlagen und Service-Informationen

in OE-Qualität bereit.


land durch. Bei der Preisverleihung

am 18. Mai in Bad Brückenau wurde

er für seinen dritten Platz in der Kategorie

3 (6,5 bis 12,5 Mitarbeiter) feierlich

geehrt und erhielt neben der begehrten

Auszeichnung einen Pokal

sowie ein Preisgeld.

Unabhängiges Team. Der Weg dorthin

war jedoch nicht einfach. Zahlreiche

freie Werkstätten aus dem gesamten

Bundesgebiet hatten zunächst

bis Ende Januar dieses Jahres ihre Bewerbungsmappen

beim Veranstalter

Partslife eingereicht. Diese wurden

von einem unabhängigen Team aus

Experten der Autobranche bewertet.

Die aus der Bewertung hervorgehenden

drei Finalisten jeder Kategorie

wurden anschließend von der Jury besucht

und konnten somit vor Ort ihren

Betrieb vorstellen.

Mensch und Technik. Bewertet wurde

dabei eine ganze Reihe von Fachgebieten.

So stehen Investitionen in Mensch

und Technik ebenso auf dem Prüfstand

wie innovative Marketingideen, die

Erschließung zukunftsträchtiger Geschäftsfelder,

Kundenorientierung und

durchdachte Unternehmensstrategien

an Werkstätten.

Wir sind EUROPART.

More than parts: Werkstattkonzepte

BEKANNTE OBERFLÄCHE, ERWEITERTE FUNKTION

Zielgerichtete Transporter-Diagnose

Das Transporter-Segment, die so genannte Sprinter-Klasse, unterliegt in

den freien Kfz-Werkstätten einem anhaltenden Wachstum. Daraus resultiert

eine steigende Nachfrage nach Diagnose-Produkten, die auf diese Fahrzeugkategorie

abgestimmt sind. AVL DiTEST hat nun die Produktpalette um die

AVL-DiTEST-Transporter-Diagnose erweitert und bietet damit einen preislich

attraktiven Einstieg in die Fahrzeugdiagnose zu sehr günstigen Jahreskonditionen.

Die AVL-DiTEST-Transporter-Diagnose arbeitet unter der bekannten

AVL-DiTEST-Diagnose-Oberfläche und kann somit leicht um Pkw- und/oder Lkw-

Funktionen erweitert werden. Es stehen die Varianten AVL-DiTEST-System- und

Diagnose-Support PREMIUM bzw. PLUS und AVL DiTEST Diagnose-Update für

AVL DiX und AVL DiGIS zur Verfügung.

Die aktuelle AVL-DiTEST-Transporter-Diagnose beinhaltetet alle gängigen Fahrzeugmarken

und Transportermodelle. Die AVL-DiTEST-Transporter-Diagnose

kann natürlich mit jeder PC-basierten, diagnosefähigen Hardware aus dem

Hause AVL DiTEST (AVL DiX, AVL DiGIS) betrieben werden. Für preisgünstige

Neuanschaffungen empfiehlt AVL DiTEST das Ultra-mobile-Diagnose-Gerät

AVL DiX DRIVE UM oder für PC oder Notebook das AVL DiX 105.

Werkstattkonzepte: „Werkstattkonzepte sind kein Selbstzweck.

Sie müssen den Werkstätten einen klaren Vorteil

bringen. Klar ist aber auch: Die Organisation in starken

Verbünden gewinnt an Bedeutung, auch im Flottengeschäft.

Mit TrailerSTATION und TruckSTATION haben wir die

richtige Antwort.“

Thomas Kotowski

Leiter Netzentwicklung/Aftersales Werkstattkonzepte

EUROPART Trading GmbH

Tel.: 0180 2255 330*

www.europart.net

*nur 6 Cent pro Gespräch,

Mobilfunkpreise können abweichen

Perfekter Einstieg

in die Transporterdiagnose:

das AVV

DiX 105. (Foto: AVL)


Werkstatt

Transparente Kostenkontrolle

Pflegestatus gibt es bei my Truckwash per Mausklick

Saubere und gepflegte Fahrzeuge sind

für die meisten Transportdienstleister ein

absolutes Muss. Damit dabei die Kosten

jederzeit unter Kontrolle bleiben, bietet

die neue Großwaschanlage my Truckwash

in der Nähe des Frankfurter Flughafens

einen pfiffigen Online-Service.

Geschäftskunden, die sich per Rahmenvereinbarung

entscheiden, mit Lastschrift

oder auf Rechnung zu bezahlen, erhalten

einen Zugangscode. Mit diesem können

SYSTEM FÜR AUTOMATISCHE REIFENKONTROLLE

Erfassen und auswerten

Die VENTECH GmbH präsentierte auf der Messe transport

logistic 2011erstmals die neue Datenbankanwendung PNEU-

SCAN DAT. Das Programm dient zur einfachen und übersichtlichen

Auswertung, der mit den Reifenkontrollgeräten PNEU-

SCAN ATM und PNEUSCAN PRO gemessenen Reifendrücken

und Profiltiefen. PNEUSCAN DAT stellt dem Nutzer des Reifenkontrollsystems

PNEUSCAN eine Schnittstelle zur Verfügung,

mit deren Hilfe er sämtliche Kontrollergebnisse von jedem Computerarbeitsplatz

im Firmennetzwerk aus einfach überwachen

und auswerten kann. „Mit unserem neuen Daten-Management

104 NFM 7/2011

sie auf www.my-truckwash.de jederzeit

auf ihr Kundenkonto zugreifen. Informationen

über Zeitpunkt und Anzahl der

erfolgten Fahrzeugwäschen und die Kosten

sind hier jederzeit einsehbar. Jene,

die per Sofortlastschrift bezahlen, haben

einen zusätzlichen Vorteil: Sie sparen 16

Prozent der Kosten gegenüber den regulären

Servicepreisen.

Pflegestatus einsehen. Darüber hinaus

können die Online-Nutzer ihre Rechnun-

Sauberkeit

plus Service:

Bei my Truckwash

gehört

beides zusammen.

(Foto: my

Truckwash)

gen bei my Truckwash online abrufen

und ausdrucken.

Das Gleiche gilt für Diagramme, die den

Pflegestatus und die Kosten grafisch veranschaulichen.

Kunden können diese Diagramme

auch für eigene Firmen-Präsentationen

importieren.

Das Bonuskartensystem. Für Privatkunden

und kleinere Unternehmen bietet

my Truckwash ein Bonuskartensystem

an. Vor Ort kann der Kunde entscheiden,

welchen Betrag er auf seine Karte aufladen

möchte und damit die Rabatthöhe bestimmen.

So kann er bis zu zwölf Prozent

bei den Servicepreisen sparen.

lassen sich jetzt sämtliche Kontrollergebnisse der einzelnen

Fahrzeuge auch über einen längeren Zeitraum verfolgen und

auswerten“, erklärt Ulrich Pingel, Geschäftsführer des PNEU-

SCAN-Herstellers VENTECH.

Das Daten-Management PNEUSCAN DAT bietet zahlreiche Funktionen

und Auswertungen, die das Fuhrpark-Management einfacher

und die Kostenkontrolle wesentlich effizienter machen.

So lässt sich nicht nur rechtzeitig Ersatzbedarf für abgefahrene

Reifen erkennen. Es ist auch möglich, überdurchschnittlichen

Verschleiß, etwa durch Fehleinstellungen an der Achse, aber

auch Schädigungen der Reifen frühzeitig zu analysieren, Ausfällen

durch Reifenschäden vorzubeugen und so die Kosten für Reifenersatz

sowie Reparatur- und Ausfallzeiten erheblich zu senken.


Angebot erweitert

Eggers baut Vertrieb und Programm aus

Um seinen Kunden, besonders auch aus dem Bereich der

Nutzfahrzeughändler, noch mehr Verkaufsunterstützung

bieten zu können, hat Eggers das eigene Verkaufsteam

verstärkt und neue Produkte in das Programm aufgenommen.

Mit Martin Mannischeff konnte ein sehr erfahrener

Vertriebsprofi aus dem Bereich Fahrzeugeinrichtung

und -zubehör gewonnen werden. Er ist seit 15 Jahren im

genannten Bereich tätig, wobei sein Schwerpunkt zukünftig

in der Betreuung von Autohäusern und Nutzfahrzeugzentren

liegt. Zu den neuen Produkten bei Eggers zählen

neben den Doppelkabinenlösungen von Snoeks auch die

Elastomerpanzerung von MetaLine sowie die Laderaumverkleidungen

von Cover.

Zertifiziert. Für die genannten Produkte erfolgten bei

Eggers umfangreiche Schulungen, die mit den entsprechenden

Zertifikaten gewürdigt wurden. Somit stellt

Eggers dem Nutzfahrzeughandel neben den bewährten

Fahrzeugeinrichtungslinien von Aluca und StoreVan sowie

den LEAB-Unterflurgeneratoren eine umfangreiche Palette

an Dienstleistungen zur Verfügung.

Aus einer Hand. Getreu dem Motto „Einmal hin, alles

drin“ braucht der Nutzfahrzeugverkäufer bei der Zusammenarbeit

mit Eggers nach eigenen Angaben die einzelnen

Ausrüstungswünsche seines Kunden nicht mehr

mit unterschiedlichen Partnern zu koordinieren, sondern

kann alle Aus- und Umbauten aus einer Hand bekommen.

Dies umfasst auch die Bereiche Klimatechnik und

Sondersignalanlagen. Laut Vertriebsleiter Ulrich Weihe

ist ein weiterer Ausbau der Dienstleistungen geplant.

Zusammen mit Leab möchte man den Service im Bereich

Fahrzeugelektrik und Bordstromsysteme ausbauen und

sich in diesem Bereich langfristig als kompetenter Partner

für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte etablieren.

(Foto: Eggers)

Farbspritzen ohne Sprühnebel!

Mit Spritzpistolen

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http://www.metacap.de • E-Mail: Info@metacap.de

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23560 Lübeck • Tel. 04 51/5 82 00 91 • Fax 58 13 12

Ein Thema in jeder

NFM-Ausgabe

Vehicles-World-Online

www.vehicles-world-online.de I www.topinvestmo.com

www.nfm-verlag.de I www.kran-und-hebetechnik.de

www.contrailo.de I www.in-fbll.de


Werkstatt

ARBEITSSICHERHEIT

Sicher abgedeckt

Aluminium-Verladeschienen und

Überfahrbrücken sind das Kerngeschäft

der Firma Altec. Jetzt hat

das süddeutsche Unternehmen sein

Sortiment um so genannte Grubenabdeckungen

für den Bereich Arbeitssicherheit

erweitert.

In Arbeitsräumen und Werkstätten,

wo Fahrzeuge repariert und gewartet

werden, befinden sich häufig offene

Gruben. Bei wechselnder Nutzung

dieser Räume können diese eine nicht

unerhebliche Gefahr darstellen. Durch

tragfähige Abdeckungen aus Aluminium

für alle infrage kommenden

Radlasten, die problemlos überfahren

werden können, verschafft man sich

uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Eine Grubenabdeckung besteht aus

mehreren Einzelsegmenten, die der

Größe der aktuellen Situation angepasst

werden kann.

Sicher abgedeckt: Altec fertigt jetzt

auch Grubenabdeckungen. (Foto: Altec)

106 NFM 7/2011

Flexibel eingerichtet

Plastipol-Scheu realisiert zwei Musterfahrzeuge

Mit zwei Transporter-Fahrzeugen zeigt

das Traditionsunternehmen Plastipol-

Scheu, welche Möglichkeiten sich dem

Handwerker heute bieten, um sein

Fahrzeug als mobile Werkstatt und

motorisiertes Ersatzteillager zu nutzen.

Die in Bad-, Gebäude-, Energie-,

Klimatechnik und erneuerbaren Energien

tätigen Handwerker und Unternehmen

erhalten in den beiden Fahrzeugen

einen Überblick, wie Ordnung,

Sicherheit und Werterhaltung im Servicefahrzeug

kombiniert werden.

In den beiden Ausstellungsfahrzeugen,

einem Mercedes-Benz Sprinter und einem

VW Caddy, steht die flexible, innovative

und modular aufgebaute Produktlinie

Profi-Line im Mittelpunkt.

Abläufe effizient gestalten. Im Mercedes-Benz

Sprinter mit Hochdach

zeigt Plastipol-Scheu ein Potpourri von

Komponenten, die dem Handwerker

ein Arbeiten in bequemer Haltung

im Fahrzeug ermöglichen. Die praxisorientierte

Modulbauweise aus Schubkastensystemen,

Roll-Laden-Einheiten,

Kofferlösungen und Regalwannen vermitteln

dem Fachmann Anregungen

Plastipol-Scheu

bietet gerade

auch für den

Service- und

Wartungsbereich

maßgeschneiderte

Ausbaukonzepte an.

(Foto: Plastipol-Scheu)

wie er seinen täglichen Arbeitsablauf

erleichtern und noch effizienter organisieren

kann.

Schubkästen. Gleichzeitig wird er dabei

für seine Sicherheit im Straßenverkehr

sensibilisiert. Bestandteil der

Demonstrationseinrichtung sind neben

mehreren Varianten von Ablagewannen,

mit Unterteilungen oder

Lagerboxen, ein vielfältiges Schubkastenspektrum.Teleskopschienengeführt

und mit bis zu 80 kg belastbar,

sind die robusten Schubkästen in zwei

bzw. drei Tiefen, fünf Breiten und vier

Höhen erhältlich.

Geschützter Bereich. Zu den Highlights

der Servicefahrzeuge zählt nach

Aussage von Plastipol-Scheu auch der

VW Caddy. Ausgestattet mit verschiedenen

Unterflurlösungen, ist das Allround-Talent

die praktische Alternative

zum beidseitig ausgestatteten

Sprinter. Die zwischen zwei Böden integrierten

Großraumschubladen, sowohl

im Schiebe- als auch im Hecktürbereich

integriert, bieten optimalen,

vor Blicken geschützten, Stauraum für

teures Werkzeug und Material.


REIFEN

Werkstatt

Zweiter Nfz-Profi-Tag

der point S

Mit dem eigenen Nfz-Profi-Konzept

hat Deutschlands größte unabhängige

Reifen- und Auto-Service-Kooperation,

point S, ein eigenes Nfz-Einkaufs- und

Vermarktungstool. Zweieinhalb Jahre

nach dem Start dieses Konzeptes

haben sich diesem bereits über 130

Gesellschafter angeschlossen.

Diese trafen sich jetzt zum zweiten

Nfz-Profi-Tag. Dabei informierten Geschäftsführung

sowie Einkaufsleitung

die Gesellschafter über den Status quo

und die zukünftige Ausrichtung des

Nfz-Profi-Konzeptes. Begleitet wurde

diese Veranstaltung durch eine Industriemesse

mit attraktiven Messeangeboten

sowie durch Präsentationen

der teilnehmenden Industriepartner

Bridgestone, Continental, GT Radial,

Hankook, Pirelli und Yokohama.

ERSATZGESCHÄFT

Reifenprogramm

auf der Überholspur

Nutzfahrzeugreifen der Marke

WindPower haben sich in den letzten

Jahren zunehmend im Ersatzgeschäft

etabliert. Besonders im Nah- und Regionalverkehr

sowie im Bereich Baustelle

trifft man immer häufiger auf die

Reifen mit dem etwas außergewöhnlichen

Namen. Ein neuer Gesamtkatalog

dokumentiert jetzt die große Sortimentsbreite

und Profilvielfalt sowie

die hohe Wirtschaftlichkeit der Reifen,

die ausnahmslos zur Runderneuerung

geeignet sind und durch das EU-Programm

De-minimis gefördert werden.

108 NFM 7/2011

Hohe Diagnosetiefe

AVL-DiTEST-Diagnose-Version 23: Diagnose für Nutzfahrzeuge

AVL DiTEST beschäftigt sich seit mehr

als vier Jahren intensiv mit der Steuergeräte-Diagnose

an Nutzfahrzeugen.

Mit Iveco Italien besteht ein Vertrag

SPEZIALISTEN FÜR DEN ANSPRUCHSVOLLEN EINSATZ

Reifen mit Sparpotenzial

über die Nutzung der AVL-DiTEST-

Nkw-Diagnose auf dem EASY-Tester.

Neben der ständigen Erweiterung bei

den bestehenden Marken Mercedes-

Die Herausforderungen im regionalen und überregionalen Verteilerverkehr

sind vielfältig. Genau für diese Herausforderungen hat Continental die

neuen Reifentypen LSR1+ für die Lenkachse sowie LDR1+ für die angetriebene

Achse konzipiert. Beim regionalen Verteilereinsatz sind optimale

Straßenhaftung, gutes Bremsverhalten und günstiger Rollwiderstand

gefragt. Die neuen Continental LSR1+ und LDR1+ im Radformat 17.5”

und Breiten von 205 bis 265 mm im 75er-Querschnitt warten in diesem

anspruchsvollen Einsatzgebiet mit Bestwerten auf.

Mit einer völlig neuen Materialmischung konnte der Rollwiderstand um bis

zu zehn Prozent abgesenkt werden, ohne Abstriche beim Fahrverhalten

und der Lebensdauer in Kauf nehmen zu müssen. Mit den neuen Reifentypen

lassen sich so zwischen drei und vier Prozent Kraftstoffeinsparungen

bei insgesamt verlängerter

Laufleistung in der täglichen Praxis

realisieren. Durch ihr Einsparpotenzial

tragen die neuen Continental-Reifen

wesentlich zur Gesamtwirtschaftlichkeit

des Fahrzeuges

im Distributionseinsatz bei.

(Foto: Continental)


Volles Diagnoseprogramm:

Die AVL-DiTEST-Diagnose-

Version 23 ist ab sofort

verfügbar. (Foto: AVL)

Benz, MAN, DAF, Iveco und Volvo werden

mit dem aktuellen Update Version

23 auch Trailer mit den Systemen Wabco

und Knorr sowie Busse abgedeckt. Mit

der AVL-DiTEST-Nkw-Software kann konsequent

eine One-Stop-Strategie umgesetzt

werden, egal ob Zugmaschine oder

Trailer diagnostiziert werden müssen.

IMPRESSUM

Verlag: NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26 | 27616 Beverstedt

Tel.: (0 47 47) 87 41-0 | Fax: (0 47 47) 87 41-2 22

Redaktion: H. Peimann Tel.: (0 47 47) 87 41-3 01

(Chefredakteur) hpeimann@nfm-verlag.de

Frank Heise Tel.: (0 47 47) 87 41-2 50

fheise@nfm-verlag.de

Stephan Keppler Tel.: (0 47 47) 87 41-2 20

skeppler@nfm-verlag.de

Stefanie Hünken Tel.: (0 47 47) 87 41-2 35

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Redaktions- Sandra Schramm Tel.: (0 47 47) 87 41-2 44

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Anzeigen: Jacqueline Smiatek Tel.: (0 47 47) 87 41-4 11

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Jakob Diring Tel.: (0 47 47) 87 41-4 07

jdiring@nfm-verlag.de

Fax: (0 47 47) 87 41-4 22

eMail: info@nfm-verlag.de

AVL DiTEST hat von Anbeginn Wert darauf

gelegt, dass bei jeder Marke eine sehr

gute Diagnosetiefe erzielt wird.

Dies bedeutet, dass neben den Standard-

Funktionen Fehlercode lesen, Messwerte

lesen vor allem auch die Funktionen

Stellglieddiagnose und viele Anlernfunktionen,

die beim Tausch von Bauteilen

wie Kupplungs-/Fahrpedal oder Bremsbeläge

zur Verfügung stehen. Auch die

Funktion ECAS kalibrieren ist für die

AVL-DiTEST-Nkw-Diagnose eine Selbstverständlichkeit.

Viele Modelle. Als besonderes Highlight

der V.23 ist die Erweiterung um die Marken

Volvo und SETRA zu nennen. Das

Volumenmodell FH12 von Volvo ist mit

sämtlichen wichtigen Steuergeräten implementiert.

Für den Mercedes-Benz Actros

MP2/MP3 kann jetzt auch die Funktion

Niveauregulierung durchgeführt

Layout: Sandra Wilckens, Sabine Peimann, Svenja Naubert,

Carina Wegner, Regina Köhnken, Jasmin Mahnken

Monika Zupke

Mitarbeiter: Siglinde Peimann, Gaby Preuschoff, Bianca Peimann,

Elke Stern, René Niedermeyer, Ursula Schröder,

Susanne Sinss, Carmen Bartsch, Tobias Ritscher,

Alexander Bigaj, Ines Nettlau, Cigdem Kilicaslan

Satz/Lithos: NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26 | 27616 Beverstedt

Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH | 27616 Beverstedt

Verlagsleitung: H. Peimann

Druck: SKN | Stellmacherstraße 14 | 26506 Norden

Erscheinungsweise: 12x im Jahr

Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, stellen die Ansicht des Verfassers

dar und nicht unbedingt der Redaktion oder des Verlages. Nachdruck oder

Vervielfältigung darf nur mit Genehmigung des Verlages erfolgen. Einsender

von Briefen, Manuskripten usw. erklären sich mit redaktioneller Überarbeitung

einverstanden. Für unverlangte Manuskripte haftet nicht der Verlag.

Bei Nichtbelieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.

Bezugsbedingungen: Einzelpreis je Heft 3,30 € inkl. MwSt.

Das Abonnement verlängert sich um ein Jahr, wenn es nicht drei Monate

vor Ablauf eines Jahres schriftlich beim Verlag gekündigt wird.

Bankverbindung: Dresdner Bank AG Bremerhaven

(BLZ 292 800 11), Konto-Nr. 0 552 620 600

ISSN 1614-1229

i

v

w

werden. Auch das immer stärker nachgefragte

Transporter-Segment ist um wichtige

Fahrzeuge, Steuergeräte und Funktionen

erweitert. Hierbei ist sicherlich

der Iveco Daily mit Erdgasmotor sowie

Motoren- und Bremsen-Steuergeräte für

den Iveco Daily ab Baujahr 2002 hervorzuheben.

Die einfache Diagnose. Mit den von AVL

DiTEST speziell entwickelten Funktionen

AutoScan und AutoIdent wird der Diagnosealltag,

gerade für die freie Werkstatt,

zum Kinderspiel. Intelligente SW-Algorithmen

finden treffsicher heraus, welche

Variante oder welche Steuerung verbaut

ist. Einfach z. B. ABS anwählen, die vielen

Varianten, die sich dahinter verstecken

können, werden automatisch von

AutoIdent erkannt – schnell und treffsicher.

Das SW-Paket Version 23 steht ab

sofort zur Auslieferung bereit.

Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur

Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.

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