Infobrief 1/2012 - Initiative eV

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Infobrief 1/2012 - Initiative eV

Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Informationen für unsereMitglieder und FreundeDas Wichtigste in Kürze Auch in Rumänien hat Initiative jetzt erfreulicherweiseeinen Schwesterverein. Siehe Berichterstattungauf Seite 4. Pünktlich zum Jahr der Genossenschaftenwerden hier die „Väter“ des Genossenschaftswesensgewürdigt,auf den Seiten 5 und 6. Das Programm für die Jahrestagung in Erfurtund die zur Anmeldung erforderlichen Informationenfinden Sie auf den Seiten 8 bis 11. Die Mitgliedschaft bei Initiative könnte sichvielleicht in Zukunft auch finaziell auszahlen.Näheres dazu auf den Seiten 18 bis 20.1


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Inhalt1. Editorial2. Erfreuliche Entwicklung in Rumänien3. Das Jahr der Genossenschaften 2012: Ein Mann der Tat verändert die Welt4. Tipps für Selbstständige5. Herzliche Einladung zur Jahrestagung 2012 in Erfurt vom 12. bis 14. 10.6. Das Tagungsprogramm7. Unsere Regionaltagungen8. Vermischtes9. Preisvorteile für Initiative-Mitglieder10. Aus dem Mitgliederkreis11. Und es gibt noch weitere Anlässe zu gratulieren12. ImpressumZu guter letzt2


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________EditorialViele unter uns wissen aus eigener Erfahrung was Führung bedeutet. Sie führen Mitarbeiter, sie führeneine Firma, ein Büro, eine Praxis, eine Kanzlei. Und da sich Führung in unserem Kreis überwiegendim mittelständischen Umfeld abspielt, ist dieses Führen alles andere als anonym. Es muss sichstets rechtfertigen lassen. Wer führt, übernimmt immer Verantwortung. Wer Verantwortung für sichund andere übernehmen will, braucht tragfähige Werte.Vom 12.10. bis zum 14.10. treffen wir uns zur Jahrestagung in Erfurt. Hier geht es um genau diesesThema:Mit christlichen Werten führen.Wir möchten Sie zu diesem Termin und diesem Thema schon jetzt ganz herzlich einladen und ermuntern,auch Freunde, Bekannte, Berufskollegen und natürlich Familienangehörige mitzubringen.Wir brauchen in unserer Gesellschaft viele, die Verantwortung übernehmen. Initiative ermutigt zuSelbstständigkeit und Verantwortung. Gerade auch junge Leute sollten wir mehr noch als bisher dafürgewinnen. Ein neuer Tagesordnungspunkt wird in diesem Jahr daher auch „Junge Initiative“ sein.Bitte sprechen Sie junge Menschen darauf an.Initiative selbst braucht auch Mitarbeiter. Initiative wird durch ehrenamtliche Mitarbeit geprägt und zusammengehalten.Mehr als 35 (!) Ehrenamtliche sorgen dafür, dass der Kontakt nach Mittel- Osteuropakontinuierlich gehalten wird, dass viele Regionaltagungen und die zentrale Jahrestagung stattfinden,dass die Öffentlichkeitsarbeit gemanagt wird, dass Organisatorisches und Finanzielles ordentlichund termingerecht erledigt wird, dass die Hospitationen durchgeführt werden können, dass derInitiative-Preis verliehen wird und dass die Initiative-Stiftung arbeitet. Ganz zu schweigen vom unentgeltlichenEinsatz der Mitglieder in Vorträgen und Seminaren im In- und Ausland. Und wir könnenweitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen. Gerne nehmen wir dazu Angebote, Anregungenund Vorschläge entgegen.Initiative lebt - durch die Initiative vieler.Ihr Hartmut Töter3


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________2. Erfreuliche Entwicklung in RumänienIm Februar besuchten Helmut Oevermann, Länderbeauftragterfür Rumänien, und WernerWeiss vom Vorstand zusammen mit zwei Mühlenfachleutenaus Norddeutschland unsere Initiative-Freundeim Großraum Tirgu Mures inSiebenbürgen. Zwei Mühlenbetriebe wurdeneingehend unter die Lupe genommen mit demZiel, Konzepte und Vorschläge zur Optimierungdes Betriebsablaufes und für technische Verbesserungenund Investitionenauszuarbeiten. Durch dieseMaßnahmen sollen die beiden Betriebein die Lage versetzt werden,mittelfristig eine sichere finanzielleBasis zu schaffen und sich imWettbewerb besser behaupten zu können. AuchFragen der Vermarktung wurden eingehend besprochen.Die befreundeten Unternehmer habenunsere Unterstützung mit großer Dankbarkeitangenommen.Mit den rund 25 Initiative-Freunden, die sich unterder Leitung unseres Counterparts IstvanSzabo einmal im Monat treffen, erlebten wir eineinteressante Abendveranstaltung in einer sehrangenehmen Atmosphäre. Der Abend begannwie auch sonst stets üblich mit einer ausführlichenbiblischen Besinnung.Danach fand eine Aussprache statt über dieWünsche und Erwartungen unserer rumänischenFreude an die Zusammenarbeit mit derdeutschen Initiative. Nachdem in anderen Ländernder Wunsch nach Seminaren in den letztenJahren stark zurückgegangen ist, waren wirüberrascht, zu hören, dass in Rumänien nachwie vor großes Interesse an solchen Weiterbildungsmaßnahmenbesteht.Ausführlich wurde anschließendberaten, wie ein Initiative-Verein fürSiebenbürgen gegründet und aufwelche Schultern die Arbeit verteiltwerden könnte. Erfreulicherweisewaren viele Teilnehmer bereit, sichin diese Arbeit einzubringen und so konnte einekonstituierende Sitzung vereinbart werden. DieseGründungssitzung fand im März statt. Die vonHelmut Oevermann schon vorbereitete Vereinssatzungdiente als Basis und die drei Hauptverantwortlichendes Vereins wurden gewählt. Vorsitzenderist Attila Kövesdi, nachdem IstvanSzabo wegen seiner theologischen Dissertationvorübergehend ein klein wenig kürzer tretenmuss. Wir sind überzeugt, dass die InitiativeSiebenbürgen in guten Händen liegt und sindgespannt auf die weitere Entwicklung.Helmut Oevermann4


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________3. Das Jahr der Genossenschaften 2012:Ein Mann der Tat verändert die WeltFriedrichWilhelmRaiffeisenDie UNO hat das Jahr zum Internationalen Jahrder Genossenschaften erklärt, um die weltweiteBedeutung der Genossenschaften für Wirtschaftund Gesellschaft zu betonen. Die „Initiative fürevangelische Verantwortung in der WirtschaftMittel- und Osteuropas e.V.“ nutzt diesen Anlass,um auf die Bedeutung der Genossenschaften fürdie Wettbewerbskraft und Existenzsicherung mittelständischerBetriebe hinzuweisen.Die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte der deutschenGenossenschaften begann im 19. Jahrhundert.Und sie ist untrennbar mit Friedrich WilhelmRaiffeisen (1818–1888) und HermannSchulze-Delitzsch (1808–1883) verbunden. IhreGenossenschaftsidee ist buchstäblich aus derNot heraus geboren. Der schrittweise industrielleAufbau hatte für viele Bauern und kleine Handwerksbetriebenegative Auswirkungen. Sodrängten viele Arbeitssuchende in die leicht erlernbarenBerufe, wie zum Beispiel Weber, Spinner,Schneider oder Schumacher. Dies führtedazu, dass die Handwerker meist notleidend waren,da sie in einem harten Konkurrenzkampfstanden. Gleichzeitig entstand eine neue Klasse,die der ungelernten Fabrikarbeiter. Diese Menschen,auch Proletarier genannt, lebten unterschlechten sozialen Bedingungen. SonntagsundKinderarbeit waren an der Tagesordnung.Missernten und Hungersnöte verschärften diesozialen Spannungen weiter, die sich zum Beispiel1847/48 in politischen Unruhen niederschlugen.Hermann Schulze-Delitzsch hat für die Beseitigungdieser Probleme einen Lösungsansatzentwickelt. Seine Idee war die einer freien,marktwirtschaftlichen Ordnung. Die Lage derHandwerker und Arbeiter sollte sich durch dieorganisierte Selbsthilfe in Genossenschaftenund Gewerbevereinen — den späteren Gewerkschaften— verbessern. Mit den BegriffenSelbsthilfe und Kooperation setzte Schulze-Delitzsch auf einen schrittweisen Wandel der sozialenBedingungen. Ebenso sah er die Förderungder allgemeinen Volksbildung als wichtigenAnsatz für den Abbau der sozialen Probleme anund gründete mehrere Arbeiterbildungsvereine.Als sozial engagierter Bürger setzte sichSchulze-Delitzsch früh für notleidende Bürgerein. Die karitative Hilfe war für ihn ein Gebot derMitmenschlichkeit, jedoch kein Mittel, die wirt-5


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________HermannSchulze-Delitzschschaftliche Not breiter Bevölkerungskreise aufDauer zu beseitigen. Als überzeugter Anhängerder Marktwirtschaft kam für Schulze-Delitzschnur ein Wirtschaftsmodell in Frage, das die Freiheitdes Einzelnen schützt und seine Eigeninitiativeund seine Selbstverantwortung unterstütztund fördert.Beides konnte jedoch nur gelingen, wenn denSelbstständigen Zugang zu ausreichendem Geschäfts-und Betriebskapital ermöglicht würde. Erüberlegte, wie man den Gewerbetreibenden dasKapital zugänglich machen könnte. Er baute imGegensatz zu den Sozialisten auf den selbstständigenMittelstand. Im Gegensatz zu FerdinandLasalle sah er nicht dessen Ende voraus.Die freien Genossenschaften sah Schulze-Delitzsch als Lösung für diese wirtschaftlichenProbleme an. Durch die Zusammenarbeit vielerkleiner Gewerbebetriebe sollten die betriebswirtschaftlichenNachteile ausgeglichen und dieselbstständigen Mittelständler im Konkurrenzkampfmit den Großbetrieben wettbewerbsfähiggemacht werden. Durch die „Rohstoffvereine“wurde der Einkauf von Werkstoffen und Lebensmittelnzu günstigeren Preis- und Lieferbedingungenmöglich. Im Jahr 1849 wurde die ers-6te Genossenschaft dieses neuen Typs, die„Schumacher-Association“ in Delitzsch gegründet.Der Absatz der produzierten Waren solltemit Hilfe der „Magazinvereine“ rationalisiert werden.Mit den „Vorschußvereinen“ als Vorläuferder Volksbanken stellte sich Schulze-Delitzschdem größten Problem des selbstständigen Mittelstandes.Es war der Zugang zum Finanzmarkt.Denn kurz- und langfristige Finanzierungenwaren die lebensnotwendige Voraussetzungfür die Handwerksbetriebe.Alle die Genossenschaften nach Schulze-Delitzsch hatten als gemeinsame Grundlage ihrerArbeit die Prinzipien der Selbsthilfe, derSelbstverwaltung und der Selbstverantwortung.Die Mitglieder der Genossenschaft, also zu DelitzschsZeiten insbesondere Handwerker undkleine Selbstständige, arbeiteten in einer Genossenschaftzusammen, um durch diese Formder Kooperation die Nachteile der kleinen Strukturenzu überwinden. Ohne dass die mittelständischenMitglieder ihre Selbstständigkeit aufgebenmussten, wurden sie auf den sich wandelndenMärkten mit Unterstützung ihrer Genossenschaftwettbewerbsfähig.Nach einer starken Ausbreitung der Genossenschaftsbewegungwurde bald auch ein zentralerVerband gegründet, der die organisatorischeKlammer bildete und die unternehmerischen Zusammenschlüsseberaten konnte. Mit der Schaffungeiner gesetzlichen Grundlage für die Genossenschaftenkrönte Hermann Schulze-Delitzsch sein Lebenswerk.Heute gibt es in Deutschland etwa 7.500 Genossenschaftenmit etwa 20 Millionen Mitgliedernund mehr als 800.000 Mitarbeitern. Viele Branchenwerden durch die verschiedenen Genossenschaftsartengeprägt. Mittelständische Unternehmen,aber auch Freiberufler, Bürger oderKommunen profitieren von den Leistungen ihrerGenossenschaft in vielfältiger Weise. HermannSchulze-Delitzsch ging es nicht um eine Ideologie.Er war Jurist und ein Mann der Tat. Das findetin seinem Ausspruch „Es ist besser, man hältsich an Thaten, als an Worte“ seinen Ausdruck.Albert Rathjen


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________4. Tipps für SelbstständigeZusammengestellt von unserem MitgliedKlaus Kistner unter Mitwirkung von Dr. WolfgangHeyde (Rechtsanwalt) und ThomasMetzner (Steuerberater):Kostenvoranschlag/eine Auftragsbestätigung/ für eine noch zu erbringende Leistung.Dieser Kostenvoranschlag / diese Auftragsbestätigung/ dieses Angebot berechtigtnicht zum Vorsteuerabzug! Ratingsysteme der Kreditinstitute - Trend:ausschließlich die Kontoführung entscheidetüber die Ratingnote bei „normal laufenden“Kreditengagements bis zu Größenordnungenvon 250.000 Euro. Vermeiden Sie nicht nurÜberziehungen und Lastschriftrückgaben,sondern auch geringe Volatilitäten im letztenViertel des Kreditlimits. Je volatiler (auch mitGuthaben) die Kontoführung und Limitnutzung,desto besser das Rating. GroßeBanken „raten“ ihr Konto ein- bis zweimal imMonat automatisch. Empfehlung: BetrachtenSie die komplette Finanzierungsstruktur neu. Bundesfinanzhof (BFH – Az. V R 39/09):„Weist ein Unternehmer in einem AbrechnungspapierUmsatzsteuer für noch nichterbrachte Leistungen aus, so schuldet er dieUmsatzsteuer. Dies gilt selbst dann, wenndas Papier nicht alle notwendigen Rechnungsangaben(Lieferzeitpunkt, Rechnungsnummeretc.) enthält und der Rechnungsempfängerdeshalb gar nicht zum Vorsteuerabzugberechtigt ist“. Dieses Urteil betrifftAngebote, Auftragsbestätigungen,Kostenvoranschläge etc. und enthält dasmögliche Risiko einer mehrfachen Umsatzsteuerschuld!Es ist bereits ausreichend,wenn ein Dokument die wesentlichenMerkmale einer Rechnung aufweist oder denSchein einer solchen erweckt und dazugeeignet ist bzw. sein könnte, den Empfängeroder einen Dritten zum Vorsteuerabzug zuverleiten. Daher bitte vorsorglich deutlichkennzeichnen: „Dieses Dokument ist ein Wer seine Waren in einem Prospekt bewirbt,muss stets seine vollständige Geschäftsanschriftsowie Firmierung inkl. Rechtsform mitangeben. Gleiches gilt für den im Werbeprospektgenannten Finanzierungspartner.Wer dagegen verstößt, handelt wettbewerbswidrig.(OlG HammAz.: I-4 W 84/11). Gründungswillige Arbeitslose haben grundsätzlichauch bei der Aufnahme einer selbstständigenTätigkeit im europäischen AuslandAnspruch auf finanzielle Förderung in Formdes Gründungszuschusses.LSG Hessen (Az.: L 7 AL 104/109).Internet: Vorsicht bei der Verwendungfremder Texte, längerer Textpassagen,Fotos etc. Die Urheberrechtsverletzungenkönnen sehr teuer werden. Auch beiQuellenangaben empfiehlt es sich,vorweg die Zustimmung zurVeröffentlichung schriftlich einzuholen.Wer Tipps oder Anregungen für diese Rubrik hat, sollte sie Herrn Klaus Kistner, e-mail:kistnerub@t-online.de, weitergeben. Eine Auswahl werden wir dann im Infobrief veröffentlichen.7


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________5. Herzliche Einladung zur Jahrestagung2012 in Erfurtvom 12. bis 14. 10.Unsere aktuelle Jahrestagung steht unter demMotto „Mit christlichen Werten führen“ und enthälteine Reihe hochinteressanter Beiträge, diedas zeitgemäße Thema in seiner Vielfalt beleuchtenund auch verwandte Fragen aufgreifenwerden. Das allein ist Grund genug am zweitenOktoberwochenende nach Erfurt zu kommen.sondern auch weltberühmte theologische Kapazitätenin ihren Mauern gesehen zu haben: vomspätmittelalterlichen Meister Eckhart bis hin zumneuzeitlichen Martin Luther.Das im Rahmen der Tagung vorgesehene Besichtigungsprogrammerfordert die Entscheidungfür einen Schwerpunkt; daneben bleibt aberauch Raum für individuelle Erkundungen.Nach der Tagung sind die Teilnehmer, die sichnoch etwas Zeit nehmen, eingeladen an einemTagungshotel Radisson Blu ErfurtDaneben ist aber auch die Stadt Erfurt selbst einErlebnis und eine Quelle von Inspiration. In wohlkaum einer deutschen Stadt findet sich auf engstemRaum eine solche Fülle historischer Zeugnisseweltlichen, besonders aber auch geistlichenLebens. Die thüringische Landeshauptstadtkann sich nicht nur rühmen einen fast geschlossenenmittelalterlichen Stadtkern zu besitzen8Historische Erfurter Altstadt mit Dom und Severi-KircheFoto: www.wikimedia.de Fotograf: Oliver KumisEinkehrtag teilzunehmen und sich mit einer dergrößten theologischen und spirituellen Kapazitätder mittelalterlichen Welt zu befassen, mit demSohn Thüringens, Meister Eckhart.Das Besichtigungsprogramm bietet alternativ:Die AltstadtDie vielen Kirchen, die der Stadt den Beinamendas „thüringische Rom“ gaben, machen das über1260 Jahre alte Erfurt zu einem Bilderbuch derdeutschen Geschichte. Ein geführter Spaziergangführt durch die Altstadt mit Krämerbrücke,Rathaus, Universitätsviertel, Dom und Severi-Kirche.Die Alte SynagogeDie alte Synagoge ist mit ihren ältesten Bauteilenaus dem 11. Jahrhundert die älteste bis zumDach erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. Sie istein Zeugnis einer der wichtigsten jüdischen Gemeindendes Mittelalters. In der Ausstellung wirdder 1998 in unmittelbarer Nähe der Synagogegeborgene gotische Schatzfund aus dem 13./14.


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Jahrhundert gezeigt. Er ist in Art und Umfangmit 3.141 Silbermünzen, 14 Silberbarren, über700 gotischen Gold- und Silberschmiedearbeitensowie dem jüdischen Hochzeitsring weltweit einzigartig.In das Museumskonzept wird ein jüdischesRitualbad einbezogen.Stadterkundung auf eigene FaustWer sich alle Optionen offen halten und auffachkundige Führung verzichten will, kann aucheine Erkundung auf eigene Faust vornehmen.Dazu bekommt man einen besonderen Stadt-Plan und darf dann selbstständig auf Entdeckungsreisegehen.Die Synagoge mit ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. JahrhundertFoto: www.wikimedia.de Fotograf: Michael SanderDas Collegium MaiusDas wiedererstandene einstige Hauptgebäudeder alten Universität weckt großes Interesse.C.M. als früherer Mittelpunkt der universitärenGeschichte Erfurts (Martin Luther wurde hier vorüber 500 Jahren immatrikuliert) erinnert nicht nuran die wissenschaftliche Vergangenheit derStadt, sondern eröffnet zugleich einen repräsentativenRaum für das geistige Leben der Stadt.Das C.M. beherbergt heute das Landeskirchenamtder EKM.Das AugustinerklosterKirche und Klosteranlageder Augustiner-Eremitenwurde um 1300 erbaut.Martin Luther trat 1505 indas Augustinerkloster einund wurde Mönch. An diesemOrt betete, studierteund lehrte der spätere Reformatorund hier rang erum die Erkenntnis desgnädigen Gottes. Er weiltehier bis 1511. Die „Lutherzelle“ist als Teil der Ausstellungzu besichtigen.„Lutherzelle“ im AugustinerklosterBundesarchiv,Bild 183-27212-0002Einkehrtag zum AusklangDer Einkehrtag zum Abschluss der Initiative-Jahrestagung hat Tradition. Dieses Mal heißt esunter Leitung von Superintendent Reiner Rinnemit Prof. Dr. Udo Kern, Universität Rostock, denSpuren Meister Eckharts im ehem. Erfurter Dominikanerkloster,der heutigen Predigerkirchenachzugehen:Vor mehr als 750 Jahren ist Meister Eckhart inThüringen geboren. Predigerkloster und Predigerkirchein Erfurt waren sein spirituelles Zuhause.Wer war M.E.? Warum beschäftigen wir unsheute mit ihm? Warum interessieren sich moderneMenschen über die Konfessions-, ja sogarüber Religionsgrenzen hinweg für diesen Gelehrtenaus dem späten Mittelalter? Viele sagenheute, dass er Mystiker war. Sie suchen nachtieferer Erfahrung bei einem Meister der Spracheund der Lebenskunst. Vielleicht ist dies derGrund, warum wir nach ihm fragen.Die Wirkungsstätte Meister Eckharts das DominikanerklosterFoto: Foto: www.wikimedia.de Fotograf: Oliver Kumis9


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________6. Tagungsprogrammzur 16. Jahrestagung in ErfurtFreitag, 12. Oktober 2012ab 9.00 Uhr Registrierung im Tagungs- und ÜbernachtungshotelRadisson Blu Erfurt,13.30 Uhr Begrüßung der Tagungsteilnehmer HartmutTöter, Vorstandsvorsitzender Initiative13.45 Uhr GrußworteSenior des Kirchenkreises Erfurt,Pfr. Dr. Matthias ReinDr. Christoph Bergner, MdB, parlamentarischerStaatssekretär im BMI (angefragt)14.00 Uhr Mitgliederversammlung Initiative e.V.15.00 Uhr Eröffnungsvorträge:Wertekonflikte und christliche Verantwortungin der EU, Dr. Martin Borowsky, Richter amLandgericht Erfurt, Maître en droit (Aix-en-Provence)Unternehmer in der EU im Zeichen der Finanzmarktkrise,Ministerialrat.a. D. Dr. Dr.Dietmar Görgmaier M.A., Europamanagementin der IHK Erfurt16.00 Uhr Kaffeepause16.30 Uhr Hospitanten des Jahres 2012 stellen ihre Ergebnissevor, Doris Stscherbina, Vorstand Initiativeund Hospitanten18.00 Uhr Begegnungen: unsere Partner aus Russlandund der Ukraine, Musik, Gesang, Tanz, MIGe. V., Jena, Leitung Michal Berman19.30 Uhr Abendessen – Buffet, Begleitmusik, Gespräche21.30 Uhr Abendsegen – Hochschulpfarrer Dr. AribertRothe, ErfurtSamstag, 13. Oktober 20128.30 Uhr Morgensegen,Superintendent Andreas Piontek, InitiativeRegionalsprecher Thüringen8.45 Uhr Martin Luthers Impulse für den Mittelstand– verwurzelt in Glaube und LebenserfahrungDr. Thomas Seidel, Beauftragter der Thür.Landesregierung zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums„Luther 2017“9.45 Uhr Demografischen Wandel unternehmerischgestalten – Überlegungen aus Thüringen,Dr. Danko Knothe, Persönl. Referent desThüringer Ministers für Bau, Landesentwicklungund Verkehr Christian Carius10.30 Uhr Kaffeepause11.00 Uhr Junge InitiativePeter Littau: Mitgliederpotentiale sichtbar machenund nutzen.12.30 Uhr Lunchbuffet14.00 Uhr Stadtführungen19.00 Uhr Festabendeinschl. Sektempfang und Abendessen, Begrüßung:Marion Walsmann,Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheitenund Chefin der Thüringer StaatskanzleiVerleihung des Initiative-Preises für besondereLeistungen kleiner und mittlerer Unternehmerinnenund Unternehmer in MittelundOsteuropa, Pfr. Dr. Christoph Bergner,Mitglied von InitiativeMusikalische UmrahmungAbendsegen,Superintendent Reiner Rinne, Vorstand InitiativeSonntag, 14. Oktober 20129.00 Uhr Spaziergang zum Augustinerkloster9.30 Uhr Abschlussgottesdienstim Augustinerkloster mit der Ortsgemeindeunter Mitwirkung von Superintendent ReinerRinne, Vorstand Initiative und Gästen ausMOE, Initiative - Bläserensemble11.00 Uhr Tagungsausklang im Augustinerkloster, Luthersaal,Einladung zur Jahrestagung 201312.00 Uhr Mittagessen im Speisesaal des AugustinerklostersAn die Tagung schließt sich der Einkehrtagan.Ort: Ev. Predigerkirche, Meister–Eckhart–Straße 1, Beginn 14.00 Uhr, Ende 18.00 Uhr.10


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Die Einladung wird jedem Initiativemitglied postalischund soweit Mail-Adressen zur Verfügung stehenauch elektronisch zugeschickt.Sie haben aber auch die Möglichkeit sich bereits jetztunter Nutzung des hier abgedruckten Anmeldeformularsanzumelden.Anmeldung zur Jahrestagung 2012 - InformationenDie Tagungsgebühr beträgt 100,-- Euro pro Person bzw.für Initiative-Mitglieder und –Ehepartner 90,-- Euro. Darinsind Mahlzeiten wie im Programm angegeben sowiePausengetränke und die Stadtführung enthalten.Bitte überweisen Sie den Betrag für Ihre Teilnahme bisspätestens zum 10.September 2012 auf das Konto von Initiativee.V.:KD-Bank e. G. DortmundKonto-Nr. 101 305 5013, BLZ 350 601 90Bei rechtzeitiger Überweisung des Teilnahmebeitrags erhaltenSie bei der Registrierung am 12. Oktober 2012 einNamensschild. Nur mit Ihrem Namensschild können Siean den Veranstaltungen der Tagung teilnehmen.Anmeldungzur 16. Jahrestagung von Initiative e.V.vom 12. bis 14. Oktober 2012 in ErfurtAnmeldung bitte senden an:Dorothea Schulze-HeckmannAlte Schulstraße 1, 29342 WienhauseneMail: schulzeheckmann@t-online.deFax: +49 (0)5149-187604Ich nehme an der Jahrestagung teil und überweise auf dasKonto von Initiative e.V., Kto-Nr.101 305 5013 bei der KD-Bank e.G. Dortmund (BLZ 350 601 90) folgenden Betrag:Personen............ á 100,00€ (Gäste) .................. €............ á 90,00€ (Init.-Mitgl.+Partner) .................. €zu überweisender Gesamtbetrag .................. €In der Tagungsgebühr ist die Teilnahme an allen Teilendes Programms inklusive Mahlzeiten und Stadtführungenthalten.Vor- und Zuname: .................................................Vor- und ZunameEhegatte/Partner(In) ..................................................Für die Übernachtungen stehen Ihnen wahlweise ab Donnerstagoder Freitag Zimmer in unserem TagungshotelRadisson Blu, Erfurt zur Verfügung. Das begrenzte Kontingentkonnten wir bis zum 31.August 2012 vorreservieren.• Preis pro Doppelzimmer pro Nacht inkl. Frühstück112,00 € zuzügl. Kulturförderabgabe 4,40 € pro Zimmerund Nacht• Preis pro Einzelzimmer pro Nacht inkl. Frühstück90,00 € zuzügl. Kulturförderabgabe 3,90 € pro Zimmerund NachtBitte buchen Sie unter dem Stichwort Initiative Ihr gewünschtesZimmer bei Radisson Blu Hotel Erfurt,Tel. 0361-55100, Fax 0361-5510210,eMail info.erfurt@radissonblu.comFalls Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte direkt anunser Initiative-Mitglied Dorothea Schulze-Heckmann aneinen unserer Vorstände.Anschrift: ......................................................................................................Tel./Fax/eMail ...................................................Initiative-Mitgliedja/neinBitte melden Sie sich auch für die Teilnahme am Einkehrtagund an den Führungen an:Teilnahme am Einkehrtagja/nein ..........Pers.Teilnahme am Mittagessen So.14.10. ja/nein ..........Pers.Teilnahme an folgenden Führungen:Stadtführung ja/nein ..........Pers.Alte Synagoge ja/nein ..........Pers.Augustinerkloster ja/nein .........Pers.Collegium Maius ja/nein ..........Pers.Individueller StadtrundgangOrt, Datumja/nein ..........Pers.Unterschrift. .................................................................11


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________bitte senden an:Dorothea Schulze-HeckmannAlte Schulstraße 1, 29342 WienhausenFax: +49 (0)5149-187604#Die Krämerbrücke in ErfurtFoto: www.wikimedia.de Fotograf: Steffen Prößdorf12


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________7. Unsere Regionaltagungen... im Kirchkreis Vlotho am 02.03.Constanze und Matthias Nolting sindbeide Unternehmer, auch wenn sie inganz unterschiedlichen Branchen aktivsind. Gemeinsam luden sie die Regionalgruppe„Bad Oeynhausen“ im Frühjahr zu einemInitiative-Treffen ein: ins „Giraffenland“. Was sichnach Serengeti-Tierpark anhört, entpuppte sichzwar auch als Treffpunkt — allerdings nicht fürexotische Tiere in der Savanne — sondern fürMitmenschen aller Couleur im Gewerbegebietam Rande der Stadt Löhne.Die couragierte Gründerin des Begegnungszentrums„Giraffenland“, ConstanzeNolting, hat hier eine ideale Begegnungsstättegeschaffen. „Es war ein Wink Gottes, dass ich inLöhne ein solches Familienbegegnungszentrumins Leben rufen konnte“ sagt sie. Der sechs Jahrealte gemeinnützige Verein „Lebenshorizont“hat ein Haus erworben in dem man alles findet,was Menschen brauchen, um sich wohl zu fühlen,miteinander ins Gespräch zu kommen undetwas gemeinsam zu unternehmen: ein Café,Tagungsräume für Erwachsene und Ältere,Spielplatzsäle und Beschäftigungsmöglichkeitenund dazu organisierte Betreuung für Kindergarten-und Grundschulkinder und Seminarveranstaltungenfür Väter und Mütter.Wer zum ersten Mal vor dem Gebäude steht, hatallerdings eher den Eindruck, dass es sich umeinen industriellen Zweckbau handelt — was garnicht so falsch ist, denn das war dieses Gebäudeauch — bis es vom Verein „Lebenshorizont“erworben und zum Haus „Giraffenland“ umgestaltetwurde. Das erfolgte mit großem ehrenamtlichemEngagement, unternehmerischem Risikound viel Gottvertrauen. Wenn sie vom Aufbaudes Vereins und „ihres“ Hauses berichtet, stelltConstanze Nolting immer wieder ihren christlichenGlauben in den Mittelpunkt, der bei all ihrenEntscheidungen maßgeblich war. Der AufundAusbau des Hauses ist immer noch nichtganz abgeschlossen. Und es wird in Zukunftnoch ein wenig Begeisterung brauchen, um allesfertig zu stellen. Nicht nur Immaterielles tut dabeiNot: „ ...wir sind auch für Spenden dankbar“, sodie Vereinsvorsitzende vielsagend, die weiß,dass bei den meisten gemeinnützigen Vorhabenauch eine solide Finanzierung vonnöten ist.Damit wären wir schon bei ihrem Mann, der beidiesem Initiative-Treffen seine Firma, das ‚FinanzdienstleistungsbüroNolting und Partner‘,vorstellte.In ihrem Portfolio bietet die Firma „Nolting undPartner“ diverse Dienstleistungen an,• etwa zu Vermögensaufbau- und -verwaltung(beispielsweise auf den Sektoren Aktien-,Geldmarkt- und Rentenfonds),• sie berät in Sachen Finanzierung, so z.B.beim Hausbau und• sie beantwortet ihren Klienten auch die Frage:welche und wie viel Versicherung sie brauchen,und wie viel das kosten muss oder darf.„Schon immer, bereits vormeiner Selbstständigkeit,war ich von Zahlen undGeldgeschäften unglaublichfasziniert“ so Nolting.Und dass sich darannichts geändert hat, vermittelteder temperamentvolleUnternehmer aufDas Ehepaar Matthias undConstanze Noltinggeradezu ansteckendeWeise bei derPräsentation seines Geschäftsfeldes.Wie geht es in der Region weiter?Bereits am 28. September ist das nächste Treffender Initiative-Gruppe vereinbart, wieder unterLeitung des Regionalsprechers SuperintendentAndreas Huneke. Diesmal mit Architektin undInitiative-Mitglied Dana Ellerhoff. Sie wird uns IhreArbeiten in Bad Oeynhausen vorstellen: sodie Neugestaltung des Kreiskirchenamtes Vlothound den Umbau des Foyers der Auferstehungskirche.Man darf schon jetzt gespannt sein.Hartmut Töter13


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________...in Berlin Brandenburg am17.03.Für die Region Berlin und Brandenburg fand am17. März eine Tagung in Berlin statt, für die unsdie Steuerberatungs- und WirtschaftsprüfungsgesellschaftPricewaterhouseCoopers (PwC),Berlin, in ihr Hochhaus am Potsdamer Platz eingeladenhatte. Der Einladung waren 31 Dauergästegefolgt. Das Tagungsthema lautete „Diedass die Frage nach der Zukunft unserer Kirchenicht aus der Angst und nicht als Ausdruck einerKrise gestellt wird. „Eine verzagte Grundhaltungist kein guter Ansatz. Wenn uns begründeteHoffnung prägt, finden wir Wege, um in den unterschiedlichenMilieus unserer beiden Bundesländerals Kirche zu leben und zu arbeiten“, sagteDröge.Regionalsprecher OKR i.R. Wilhelm Schlemmer mit dem Hauptreferentender Tagung, dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Dr .h.c. Markus Dröge (links)Zukunft unserer Kirche — Aufgaben, Programme,Wege“.Zu Beginn stellte Thomas Metzner von PwCDresden den Gastgeber vor, woran sich ein kurzesImpulsreferat zum Gesamtthema durch Dr.Thorsten Stegh (PwC Berlin) anschloss. Er warfeinen Blick auf unsere Kirche aus Beraterperspektive.Einige seiner Diskussionspunkte bliebenden ganzen Tag über Gesprächspunkte, dasein Hauptanliegen war, dem einzelnen Kirchenmitgliedin seinem Alltag die Mitgliedschaftspürbar werden zu lassen. Bischof Dr. Dr. h.c.Markus Dröge ging dann auf etliche Punkte ein.Sehr anschaulich und konkret schilderte er sowohldie heutige Situation, als auch Wege derLandeskirche in die Zukunft. Ihm war wichtig,14Der Blick ins Auditorium: Regionaltagungs-Teilnehmer im Haus vonPwC-BerlinDie Zeit anschließend reichte nicht für das Gespräch,sodass wir nach der Mittagspause (dannohne den Bischof, aber mit KonsistorialpräsidentSeelemann) weiterdiskutierten. Darum entfieldas Nachmittagsthema über das Verhältnis vonStaat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland.Thomas Metzner und Wilhelm Schlemmer.stellten für die Neuen in der Runde unsere Initiativevor, und mit einer Andacht zur Jahreslosungund dem Reisesegen schlossen wir pünktlich ab.Es sah so aus, als wären alle zufrieden und fröhlichnach Hause gefahren.Wilhelm Schlemmer... im „Osnabrücker Land“ in denAmazonen Werken Hasbergen am06.03.Das Thema der Initiative-Regionaltagung mag für manchen provozierendgeklungen haben. Anregend war es allemal. Die„Evangelische Zeitung“ hat in ihrer Ausgabe vom25.03. anschaulich darüber berichtet:


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________„Muss ein Unternehmen um jeden Preiswachsen?Mit dieser Frage befasste sich das zweite Regionaltreffender „Initiative“, einer Vereinigungevangelischer Mittelständler. Sie waren Gast beider Firma Amazone, die mit 1.600 Mitarbeitendenvor allem Landtechnik produziert und damitannähernd 400 Mio. EUR Umsatz erzielt und in70 Länder exportiert.Spätestens seit der Studie „Grenzen des Wachstums“(1972) stellen sich Fragen wie: Gibt es Alternativenzur Ausbeutung der Rohstoffe? Kanndie Umwelt geschützt werden? Ist die wachsendeBevölkerung zu ernähren? Nach Ansicht desBonner Prof. Hans-Joachim Leyrer werde esmakroökonomisch weiter Wachstum gebenmüssen. Er hoffe aber, dass das meiste davonein qualitatives Wachstum sei. Darunter versteheer die bessere Ausnutzung der natürlichen,technischen und menschlichen Ressourcen.Hier könne auch der einzelne Unternehmer Erfolgeanstreben, die nicht zu Lasten der Umweltoder der Mitmenschen gehe, sagte Leyrer und,so der Unternehmensberater, was dem Unternehmennütze, könne auch für das Gemeinwohlpositiv wirken, etwa Energieeinsparungen. Zumindestin der Aufbauphase sowie in den Folgejahrenaber müsse ein Unternehmen auf Wachstumsetzen. Wachstum sei weder makro- nochmikroökonomisch etwas Schlechtes.Dem stimmten in der anschließenden Diskussionsrundealle vier Teilnehmer zu. Dazu zählteder ehemalige niedersächsische LandwirtschaftsministerHans-Heinrich Ehlen, der seinemHans Georg Hune, Hans-Heinrich Ehlen, Michael Eberstein, LutzKirchner, Martin Schwutke, Otto Strecker, Matthias Beuke, GuidoStrothmann, Hartmut TöterSohn einen gut etablierten, wenn auch nichtschuldenfreien Hof übergeben hatte. DasWachstum des einzelnen Hofs sei schon deshalbnötig, um die Versorgung der Abnehmer sicherzu stellen, da immer weniger junge Menschenbereit seien, einen Hof zu übernehmen.Auch für den ehemaligen KreishandwerksmeisterHans Georg Hune war Wachstum „bis zu einerbestimmten Grenze“ selbstverständlich. Nursei etwa einem Installateur wie ihm kaum möglich,bundesweit zu expandieren. Vor Übergabeseines Betriebes habe er im Gegenteil etwas„zurückgefahren“, um seinen Nachfolgern denEinstieg zu erleichtern und einen eigenen Wegauszubauen.Die Beschäftigten hatte Lutz Kirchner vor allemim Blick. Immer mehr und größere Aufträge sichertenihre Arbeitsplätze, sagte der beratendeIngenieur. Und bestimmte Aufträge seien alskleinerer oder mittlerer Betrieb gar nicht mehr zubekommen. Private wie kommunale Investorenvertrauten Bauvorhaben nur Firmen an, die überentsprechende Fachleute verfügten.Grenzen für ein Wachstum seiner Agentur wollteGuido Strotmann nicht setzen. Wichtiger sei imVersicherungsgewerbe die Zufriedenheit derKunden. So könne aus einem kleinen Abschlusswie der Versicherung für ein Motorrad ein großesGeschäft werden, wenn dieser Kunde Jahre späterein größeres Unternehmen versichern müsse.Den Faktor Kundenzufriedenheit unterstrichenschließlich alle Diskussionsteilnehmer. Dass ausdieser Haltung Zuversicht für weitere erfolgreicheJahre wachsen könne, betonte Pastor BerndRoters in seiner Schlussandacht.“Wir blicken sehr dankbar auf diese Tagung zurück.Obwohl es nach dem erfolgreichen erstenVersuch im Jahre 2011 (im Unternehmen Westland-Werkeunseres Mitglieds Dagmar zurNedden in Melle) erst die zweite Initiative-Regionaltagung in der Region „OsnabrückerLand“ war, waren über 70 Teilnehmer unsererEinladung gefolgt. Die Firma Amazonen Werkebeflügelte unsere Phantasie für erfolgreiche Unternehmensführungauch im Zeitalter der Globa-15


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________lisierung. Und das Thema „Wachstum“ spiegeltedie Aufgaben und Herausforderungen undzugleich die Verantwortung gegenüber unsererlokalen und globalen Umwelt in unserem beruflichenAlltag. Die Tagung hat unsere Mitgliederund Gäste ermutigt.Das gilt auch für die weitere Arbeit in unsererRegionalgruppe:• Wir wollen – unter der Federführung vonKarsten-August Tralle – aktiv die Betreuungvon drei Hospitanten und Hospitantinnenübernehmen, für die wir auf Anforderung deszuständigen Initiative-Vorstandsmitglieds DorisStscherbina die Hospitationsplätze in unsererRegion bereitstellen.• Carsten Stegkämper wird in Initiative das Projekt„Preisvorteile für Initiative-Mitglieder“ inGang setzen (siehe Bericht in diesem Infobrief).• Wir treffen uns am 23.06. zu einem Gesprächunserer Mitglieder in Osnabrück, um die weitereZusammenarbeit und die Vorbereitungder nächsten Regionaltagung im Frühjahr2013 zu besprechen. Wir hoffen, dass unserMitgliederkreis bis dahin weiter angewachsenist.16...der Gruppe Rheinland-Nordin Düsseldorf am 23.03.Als Tagungsort konnten wirdie Handwerkskammer Düsseldorfgewinnen, wodurchwir insbesondere die Handwerkerin unseren Reihenansprechen und aktivierenwollten. Dies gelang zwarnur zum Teil, aber es fandensich dennoch etwa 45 Mitglieder und Interessierteam Freitagnachmittag ein, um zum Thema„Kommunikation – Ein Muss für jeden KMUsowie Freiberufler?“ interessante Vorträge sowieeine lebhafte Podiumsdiskussion zu erleben.Dabei ging es auch um die Frage, in welchemMaße unsere Kommunikation bereits heutedurch den Umgang mit den modernen Mediengeprägt und verändert wurde. Wie stark nehmenGoogle, Facebook und Co. Einfluss auf unsereKommunikation mit Anderen und insbesonderemit unseren Kunden oder denen, die es werdensollen.Zum Einstieg gab unser Mitglied Kai Damm-Jonas (Inhaber einer Agentur für Marketing undKommunikation) einen detaillierten Überblickzum Thema und zu den Begrifflichkeiten vonKommunikation.Danach startete eine Podiumsdiskussion mitsechs Gesprächspartnern aus unterschiedlichenBranchen und Berufsgruppen. Die Frage lautete,welche Erfahrungen jeder einzelne im Umgangmit den modernen Medien bisher gemacht hatund wie er die jeweilige Relevanz einschätzt.Die Einschätzungen der Gesprächsteilnehmerentpuppten sich als unterschiedlich, je nachBranche und Berufsfeld. Die meisten nutzenzwar inzwischen regelmäßig das Internet sowieEmails, um Wissenswertes zu recherchierenoder mit Anderen in Kontakt zu treten, aber dennochwaren sich alle einig, dass die Email letztendlichden persönlichen Kontakt zum Kundennicht ersetzen kann – und darf. Denn nur, wersich persönlich mit den Wünschen seiner Kundenauseinandersetzt und dabei spürt, was diesenwichtig ist, ist auch in der Lage,seine Produkte oder seineDienstleistung überzeugend zuerbringen. Das Internet kann undsollte somit genutzt werden, umKunden auf sich aufmerksam zumachen oder erste Informationenweiter zu geben, aber das tatsächlicheGeschäft läuft dann docheher auf der persönlichen


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Ebene. Von der Handwerkskammer waren derHauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann sowieder Geschäftsführer Dr. Georg Cramer anwesend.Letzterer zeigte anhand zahlreicher Beispiele,mit welcher Kommunikationskampagnedas Deutsche Handwerk seit einiger Zeit auf sichaufmerksam macht. Unter der Überschrift: „DasHandwerk – Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“Wurden zum Teil freche als auch zumNachdenken anregende Bildmotive entwickelt,die auf Plakaten, als Aufkleber oder auch in TV-Spots für Aufmerksamkeit sorgen. Die Kampagnesoll aufrütteln und gerne auch zum Schmunzelnanregen. Wichtig ist es den Handwerkernund deren Kammern, dass sie wahrgenommenwerden – als wichtiger, wenn nicht sogar zentralerWirtschaftsfaktor, als nachhaltiger Arbeitgeberund als zuverlässiger Partner für ihre Kunden.Einen bewegenden Beitrag zum Thema brachteOKR Klaus Eberl, der den Umgang mit Kommunikationaus kirchlicher Sicht aufzeigte. VomBuchdruck als erste Kommunikationskampagneüber die Telefonseelsorge bis hin zur aktivenund lebendigen Kirchengemeinde vor Ort zeigteer die verschiedenen Kommunikationswege auf,die die Kirche von je her und heute beschreitet.Dabei ist auch hier der persönliche Kontakt innerhalbeiner lebendigen Gemeinde durch nichtszu ersetzenschon gar nicht durch das eherunpersönliche Internet. Das Wort Gottes erlebtman nur in der Kirche und in der Gemeinschaftmit anderen Christen. Kirche ist DAS „Kommunikationsmittel“zwischen Gott und den Menschen.Und den eigenen Glauben erlebt man am intensivsten,wenn man ihn mit anderen gemeinsamerlebt, sich untereinander austauscht und zusammenetwas aufbaut – seine jeweilige Gemeinde.Zum Abschluss der Tagung schenkte uns PfarrerChristoph Nötzel in seiner Andacht Momentedes Innehaltens und der Ruhe, die nach denbewegenden Beiträgen und dem lebhaften Austauschsehr willkommen waren.Die nächste Regionaltagung der Gruppe Rheinland-Nordfindet am 01. und 02. März 2013 statt.Dann wieder in Kooperation mit der Ev. Landesakademiein Bonn.Kerstin Schmitz-MohrMitglieder werben Mitglieder17


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________8. VermischtesGebrauchtmaschinensucheDer Teilnehmer eines Initiative-Seminars im vergangenenJahr in Saratow, Rustamzhon Abdukodirov,wollte aufgrund unserer Einladung dieUSETEC Weltmesse für Gebraucht-Technik AnfangMärz 2012 in Köln besuchen, was dannaber in der Folge an zu knappen Terminen füreine Visa-Beantragung scheiterte. Stattdessenerreichte uns jetzt seine Anfrage:Gesucht wird ein gebrauchter Radlader (evtl. derMarke Bobcat), seine E-Mail-Adresse ist miriamsar@mail.ru.Im Vorfeld der Messe fragte Propst AlexanderScheiermann aus Saratow nach "HolzbearbeitungsmaschineModell Altendorf W-A-8"Email: rus-scheiermann@yandex.ruWer kann helfen?UnternehmerreisenDie Länderbeauftragten von Lettland (AlbertRathjen) und Slowenien (Hartmut Töter in Zusammenarbeitmit Heinz Haag) planen für 2012und 2013 Unternehmerreisen zu den Initiative-Schwestervereinen in beiden Ländern.Die Fahrt nach Lettland findet voraussichtlichvom 06. bis 09. September 2012 statt (möglicherAusweichtermin: 20. bis 23.September 2012).Das Schloss Rundale steht auch auf dem Programm.Die Abende sind mit Ballettbesuch, einemKonzert und einem Gespräch mit lettischenUnternehmerinnen und Unternehmern ausgefüllt.Die voraussichtlichenKosten betragen etwa680,-- € pro Person.Nähere Informationenerfragen Sie bitte beiAlbert RathjenKiefernstr. 5, 27432Bremervörde,Fon: 04761 6686,E-Mail: albert.rathjen1@ewetel.net .1. Die Fahrt nach Slowenien wird voraussichtlichvom 04.05. bis 11.05. 2013 stattfinden. Be-suchtwerden der Schwesterverein Iniciativa-Slovenijaund die Betriebe der Mitglieder. Geplant ist weiterhinder Besuch der Deutschen Botschaft undder Handelskammer in Ljubljana. Danebenkönnen die Teilnehmer auch die Naturschönheitenund kulturellen BesonderheitenSloweniens kennen lernen.Die Kosten stehen noch nicht fest. Sie werdensich voraussichtlich zwischen 600,- und 700,-€/Person bewegen.Nähere Informationen erfragen Sie bitte beiHeinz HaagAm Traugraben 3, 97342 MarktsteftFon: 0933 259335250E-Mail: heinz-haag@gmx.deEs ist beabsichtigt, in Riga einen Altstadtrundgangund eine Stadtrundfahrt zu machen. Außerdemsollen zwei Betriebe (Handwerk und Industrieoder Landwirtschaft) besucht werden.18Sonderkonditionen für Initiative–Mitgliederund deren Familien in 70 VCH-HotelsSeit einigen Jahren pflegen die OrganisationenVCH–Hotels und Initiative eine verbindendePartnerschaft. Der christliche Grundgedanke,soziales Engagement, Mittelstand, aber auch dieMithilfe beim Aufbau Osteuropas bilden für beideOrganisationen die Bezugsbasis.


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Die rund 70 drei- und vier Sterne VCH-Hotelsbieten Stadt-, Konferenz-, Land-, Ferien-, Wellness-Angebote und Häuser der Besinnung, alsoKlöster, zum Entschleunigen, Besinnen, aberauch zum Tagen in besonderer Atmosphäre.Seit mehr als 100 Jahren ist es dem VerbandChristlicher Hoteliers, gemäß dem Leitmotiv derGründerväter, ein Anliegen, ständig ein ganz besonderesMaß an Gastfreundschaft in den Mitgliedshotelszu fördern.Den Mitgliedern der Initiative und ihren Angehörigengewährt VCH–Hotels für Aufenthalte in denMitglieds–Hotels Sonderkonditionen.Zum Vorgehen:Über die Internet – Adresse www.vch.de oderden VCH–Hotelführer (abrufbar über die E – Mailhotelinfo@vch.de), können Sie Ihr Wunschhotelauswählen.Per Mail oder telefonisch erfragen Sie die gewünschteVerfügbarkeit (bei Vollauslastung bitteAlternativtermin wählen; bei Messen oder saisonalbedingt kann es zu Preisabweichungenkommen).Nennen Sie bei Buchung bitte den Legitimation -Code Initiative e.V., der Ihnen zu einem Rabattauf den Normalpreis verhilft.Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Siesich bitte jederzeit an unsVCH-Hotels Deutschland -Hotelkooperation-GmbHSpeditionstr. 1540221 DüsseldorfTel. 0 30/55 15 39 70Fax 0 30/55 15 39 71hotelinfo@vch.dewww.vch.deUm den aktuellen Anforderungen gerecht werdenzu können, wurde 2000 die VCH-HotelsDeutschland-Hotelkooperation-GmbH gegründet,deren alleiniger Gesellschafter der VCH e.V.ist.Die über 70 individuell geführten Kooperations-Hotels des VCH im Drei- bis Vier-Sterne DeHo-Ga Standard verbinden Tradition und christlicheGastfreundschaft mit zeitgemäßer Modernität,erfrischender Aktualität und bejahender Lebensfreude.Je nach Standort bieten die Hotels ausgesuchtattraktive Angebote im Bereich Kultur, Architektur,Musik, Ausstellungen, Wellness, regionalesSpezialitäten, Sport, Literatur, Tagung, Messe,Konferenz. Dem zunehmenden Bedarf nach Ruheund Entschleunigung des Lebens kommenKloster-auf-Zeit-Angebote oder Klausuren entgegen.Gemeinsam möchten sie den Gast erleben lassen,dass er – obwohl unterwegs - dennoch zuHause ist.Seit 2004 macht es sich unsere VCH-Akademiezur Aufgabe, das besondere „Gesicht“ des Verbandesund die Atmosphäre gelebten christlichenGlaubens in der Welt von heute zu vermittelnund darzustellen.Was ist der Verband Christlicher Hoteliers?Unter dem biblischen Leitwort „Herbergt gern!“wurde 1904 der Verein Christlicher Hospize gegründet,der sich dann 1987 in „Verband ChristlicherHoteliers“ (VCH e.V.) umbenannte.Hans-Jürgen Wiesenbach19


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________9. Preisvorteile für Initiative-Mitgliederserer Jahrestagung erleben und pflegen unddass wir im Zeitalter der Globalisierung Brückennach Mittel- und Osteuropa bauen. Kurzum: Initiative- Mitglieder bezeugen vielfach, dass siedurch die Mitgliedschaft vor allem ideell bereichertwerden.Aber das braucht nicht auszuschließen, dass dieZusammenarbeit untereinander für Initiative-Mitglieder auch finanzielle Vorteile haben kann.Bereits seit mehreren Jahren gewähren die zumVerband Christlicher Hoteliers VCH gehörendenHotels jedem Initiative-Mitglied einen Rabatt von10 %. Dies hat bereits manchem Mitglied aufGeschäfts- oder Privatreisen entsprechende Vorteilegebracht und hat zugleich die Verbundenheitder Initiative-Mitglieder mit den VCH-Hotelsgefestigt. Der Vorstand von Initiative e.V. hat beschlossen,dass er solche Vorteile für Initiative -Mitglieder verstärkt erschließen will, und er hatmich gebeten, die praktische Umsetzungsmöglichkeitzu erkunden.Dieser Bitte will ich gern entsprechen. Denn esliegt nahe, dass eine auch durch preisliche Vorteileuntermauerte Zusammenarbeit für Initiative-Mitglieder attraktiv sein kann: Sie führt Anbieterund Nachfrager zusammen, die miteinander innerlichverbunden sind und besonders gern zusammenarbeiten. Ich möchte in den nächstenMonaten Mitglieder von Initiative finden, diegrundsätzlich bereit sind, für ihre Produkte undDienstleistungen anderen Mitgliedern von Initiativein direktem Geschäftskontakt zunächst füreine zweijährige Erprobungsphase in den Jahren"Was habe ich davon?" Dies ist eigentlichk e i n e typische Frage von Initiative-Mitgliedern. Zumindest nicht im vordergründigenmateriellen Sinn. Für uns als Mitglieder steht imVordergrund, dass wir Informationen und Kenntnissemit anderen Mitgliedern teilen können,dass wir diesen durch die gemeinsame Grundlagevon christlichem Glauben und von beruflicherErfahrung verbunden sind, dass wir diese Gemeinsamkeitauf Regionaltagungen und auf un-202013 und 2014 einen Preisrabatt - bezogen aufihre Listenpreise - von 10 % zu gewähren. Ichhabe mir das Ziel gesetzt, bis zum Herbst 2012mindestens 10 Anbieter zu finden, die dabeimitmachen. Ich bitte deshalb alle Initiative-Mitglieder, die daran interessiert sind, sich beimir zu melden. Ich werde mit diesen Interessentendann bis zum Sommer dieses Jahres dieEinzelheiten unserer Aktion "Preisvorteile fürInitiative-Mitglieder" erarbeiten, über die der Vorstandim Herbst entscheiden sollte. Wenn allesklappt, werden alle Mitglieder ab 01.01.2013 etlichepreislich begünstigte Einkaufsmöglichkeitenbei einer Reihe von Mitgliedern nutzen können.Ich freue mich auf Ihr Interesse und Ihre Anregungen.Carsten Stegkaemper, Dipl.-Wirtsch. Ing.,Wiehengebirgsstr. 1749326 Melle.Tel.: 05427-95500 und 0151-25 22 55 02,E-Mail: c.stegkaemper@mail.cus-it.netCarsten Stegkaemper


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________10. Aus dem MitgliederkreisWir senden herzliche Glück- und Segenswünschean alle Mitglieder mit einem besonderenGeburtstag von Mai bis August80 Lebensjahre vollendet:am 18.05. Sabine Braun, Gräfelfink75 Lebensjahre vollenden:am 10.06. Prof. Dr. Michael Bohnet, Bonnam 31.07. Pastor Klaus Steinmetz, Göttingen70 Lebensjahre vollenden:am 06.08. Hans Göhler, Weimaram 03.07. Henning von Eichel-Streiber, Pr.Oldendorf65 Lebensjahre vollenden:am 11.07. Doris Bodemann, Bensheimam 07.05. Friedrich Stumpf, Halle/Saaleam 16.08. Reinhard W. Knobloch, Albigam 03.08. Erich Pohle, Alpenam 09.05. Superintendent Roland Voigt, Bad Frankenhausenam 29.05. Hans Joachim Franke, Schönebeck60 Lebensjahre vollenden:am 01.05. Christian Lubkowitz, Räbkeam 18.06. Pfarrer Matthias Loesch, Neu-Isenburgam 27.05. Barbara Schulz, Rinteln55 Lebensjahre vollenden:am 16.06. Pfarrer Christoph Bergner, Bensheimam 27.05. Helmut Roßkopf, Volkenrodaam 07.05. Pastor Michael Wohlgemut, Celleam 20.07. Eckhard Mellies, Burgdorfam 27.08. Martin Haß, Minden50 Lebensjahre vollenden:am 01.08. Dr. Ernst Giese, Pragam 27.07. Friedhelm Jung, Spiesheim21


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________11. Und es gibt noch weitereAnlässe zu gratulierenDr. Christoph Bergner MdB, ParlamentarischerStaatssekretär im Bundesministerium des Innern,befürwortete in seiner Eigenschaft als Beauftragterder Bundesregierung für die neuenBundesländer gegenüber der „Frankfurter AllgemeineZeitung“, wie diese am 05.03. berichtete,die Ausweitung von speziellen Ostprogrammenzu gesamtdeutschen Förderprojekten. Diesesollten aber die „ostdeutschen Probleme berücksichtigen,etwa bei der Fortschreibung desHochschulpakts, der Gestaltung der Innovationsprogrammeund bei den Forschungseinrichtungenin den neuen Bundesländern“.Prof. Dr. Günter Brakelmann, emeritierterLehrstuhlinhaber für Sozialethik an der Evangelisch-TheologischenFakultät der Ruhr-UniversitätBochum und Gründungsmitglied von Initiativee.V., wurde am 19.01. nachträglich zu seinem80. Geburtstag mit einem Festabend der EvangelischenKirche von Westfalen geehrt.Den Festvortrag hielt Prof. Dr. TraugottJänichen, Nachfolger des Jubilars an der UniversitätBochum und Mitglied des Kuratoriumsvon Initiative e.V., zum Thema „SozialpolitischeAspekte der Menschenrechte“.Dipl.-Ing. Gottfried Giesen, Alpen, wurde beider Presbyteriumswahl am 05.02. erneut in dasPresbyterium der Evangelischen KirchengemeindeAlpen/Niederrhein gewählt.Ekkehart Groß, Orgelbaumeister in Kubschütz-Waditz (Sachsen) hielt auf dem deutschpolnischenKolloquium „Das deutsche Kulturerbein Schlesien“ vom 29.02. bis 02.03. in Berlin einenVortrag zum Thema „Der Orgelbau in Schlesienaus der Sicht eines sächsischen Orgelbauers“.22Dr. Renate Schulze, bisher in der Kirchenverwaltungin Darmstadt (Evangelische Kirche inHessen und Nassau) tätig, hat zum 1. November2011 ihre neue Tätigkeit als Kirchenanwältin imLandeskirchenamt der Evangelisch-LutherischenKirche in Bayern in München aufgenommen. Sieist dort für Dienst- und Hochschulrecht zuständig.Dr. Heinz-Wilhelm Strubenhoff hat nach sechsJahren Leitung des deutsch-ukrainischen agrarpolitischenDialogs am Institut für Wirtschaftsforschungund Politikberatung in Kiew seine dortigeBeratungstätigkeit beendet. Seit Februar hat ereine Aufgabe bei der International Finance CorporationIFC, einer Tochtergesellschaft derWeltbank, übernommen, zunächst am StandortKiew. Er wird für die Investitionsförderung derIFC im Agribusiness in den Ländern Osteuropas,Nordafrikas und des Mittleren Ostens verantwortlichsein.Dipl.Ing.agr. Karsten-August Tralle wurde am18.03. in den Kirchenvorstand der Ev.-luth.St.Petri-Kirchengemeinde Melle gewählt.Pastor Hans-Jürgen Wiesenbach, Bremen,Präsident des VCH Verband Christlicher Hoteliers,nahm in Heft 3/2012 der Monatszeitschrift"Chrismon plus Rheinland" kritisch zu Urlaubsangeboten"kinderfreier Hotels" Stellung. Ein solcherTrend sei diskriminierend für Familien mitKindern und könne zu einer Aufspaltung unsererGesellschaft führen.Die Stadtakademie Bochum unter der Leitungvon Pfarrer Arno Lohmann hat ihr neues Domizilim Haus der Kirche am Westring bezogen.Einweihung war am 23. Februar. Lohmann: "Wirsind jetzt sehr gut erreichbar, da wir in derStadtmitte präsent sind“.


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________12. ImpressumVorstand Initiative e.V.:Hartmut Töter, Uelzen(Vorsitzender)Heinrich Lesinski, Hemmingen (Schatzmeister) • Superintendent Reiner Rinne, Bad Eilsen• Doris Stscherbina,Erfurt • Werner Weiss, TrossingenEhrenvorsitzender: Professor Dr. Otto Strecker, 53177 BonnInitiative e.V. ist Fachverband im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in DeutschlandRedaktion des Infobriefs: Hartmut Töter, St.-Georg-Straße 19, 29525 UelzenE-Mail: h.Toeter@t-online.deGestaltung und Layout des Infobriefs: Joachim Metzner, Fröbelstraße 2, 50823 KölnE-Mail: metzner-koeln@online.deDie Redaktion behält sich die Kürzung eingereichter Texte - soweit erforderlich - vor.Geschäftsadresse:Initiative e.V., Im Sieksfeld 19, 30966 Hemingen,Tel.: 05101 24 62; Fax: 05101 58 74 68E-Mail: initiative-eu@t-online.deInternet:www.Initiative-europa.euZuschriften für den Infobrief und für Öffentlichkeitsarbeit an den Vorsitzenden von Initiative e.V.:Hartmut Töter, St.-Georg-Straße 19, 29525 Uelzen, E-Mail: h.Toeter@t-online.deMitgründer: • Dipl.-Kfm. W. Bosch, Bad Homburg • Prof. Dr. G. Brakelmann, Bochum • LandespfarrerH.-P. Friedrich, Düsseldorf • Bundesminister a.D. Dr. h. c. H.-D. Genscher, Bonn • Dr. h.c. J. Gohde,Berlin • Landesbischof i.R. D. H. Hirschler, Loccum • Dipl. Kfm. H.A. Ihle, Fulda †• OKR i.R. H. Kalinna,Bonn • Dr. J. Krämer, Gütersloh • Dipl.-Ing. M. Roch, Kunnerwitz • Pfarrer Dr. h.c. H. Roser D.D.,Roth †• Dipl.-Ing. A. Schattanik, Genthin • Prof. Dr. Otto Strecker, Bonn • Dipl.-Ing. E. Witzschel,Frankenberg/Sachsen • Bischof i.R. K. Wollenweber, Bonn23


Infobrief 1/2012Maiwww.initiative-europa.eu_____________________________________________________________________Zu guter letzt"Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde mit derwunderbaren Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.Es gibt so viele Geschöpfe auf der Erde, aber nur einesmit der Fähigkeit, für sich selbst, für das Du neben unsund den Raum um uns herum Verantwortung zu übernehmen."Bundespräsident Joachim Gauckaus seinem Buch: "Freiheit. Ein Plädoyer"Das Format ist mit Absicht so gestaltet, dass die Seite nicht ganzvoll ist. So bleibt noch genügend Raum für Bilder und ähnliches.24

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