Tätigkeitsbericht 2005 - Ärzte der Welt e.V.

aerztederwelt.org

Tätigkeitsbericht 2005 - Ärzte der Welt e.V.

Médecins du Monde

Deutschland

Internationale Humanitäre Hilfe

Ärzte der Welt e.V.

Tätigkeitsbericht 2005

Wir bekämpfen alle Krankheiten. Auch die Ungerechtigkeit


Ärzte der Welt e.V.

Ärzte der Welt e.V. wurde 1999 in München als

deutscher Zweig der internationalen humanitären Organisation

Médecins du Monde, Frankreich, gegründet.

Ärzte der Welt e.V.

Thalkirchner Strasse 81

Kontorhaus 1

DE-81371 München

Telefon +49 89 62420955

Fax +49 89 65309972

info@aerztederwelt.org

www.aerztederwelt.org

www.medecinsdumonde.org

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Spendenkonto

Bayerische Landesbank

Konto 28888

BLZ 700 500 00

1

Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder

von Ärzte der Welt e.V.

Univ.-Prof. Dr. med.Wilfried Schilli,

Vorstandsvorsitzender

Dr. med. Pierre Rosenstiel,

stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Rolf-Michael Schlegtendal, Schatzmeister

Andreas Jungk

Prof. Dr. med. Albrecht Pfleiderer

Dr. med. Francois Scheffer

Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Dr. Dr. h.c.

Norbert Schwenzer

Dr. med. Beatrice Stambul

Dr. Klaus Wieners

Ärzte der Welt e.V. ist als

gemeinnützige Organisation

anerkannt.

Spenden sind steuerlich

abzugsfähig.

Im April 2006 erteilte das

deutsche Zentralinstitut für

soziale Fragen/ DZI Ärzte

der Welt das DZI Spendensiegel.


1. Projekte

2

Die Arbeit von Ärzte der Welt wurde im Jahr

2005 durch die leidvollen Auswirkungen des Seebebens

(Tsunami) in Südostasien am 26. Dezember

2004 und dem Erdbeben in Pakistan am 8.

Oktober 2005 stark beeinflusst. Diese Ereignisse,

die uns aus unserem regelmäßigen Alltag herausreißen

und unsere Aufmerksamkeit auf andere

Orte in der Welt lenken, sind unverändert Brennpunkte.

Leider jedoch gibt es noch viele schon

vergessene Krisen.

Im Rahmen des internationalen Netzwerkes der

humanitären Organisation Médecins du Monde,

deren Mitglied wir als deutscher Zweig sind, setzen

wir uns für den Zugang zu medizinischer Versorgung

als humanitäres Grundrecht für jeden Menschen

ein. In akuten Notsituationen können die

Einsatzteams mit professioneller Erfahrung schon

nach spätestens zwei Tagen vor Ort aktiv sein, so

geschehen beim Erdbeben in Pakistan.

Auf der anderen Seite, und das kennzeichnet die

Arbeit von Ärzte der Welt, sind wir langfristig

tätig. Oft über Jahre hinweg engagieren wir uns für

Menschen, die die Welt langsam vergisst, z.B. in

Äthiopien (vgl. 1.1), in Angola (1.2), im Niger (1.4)

oder im Sudan. Dort herrschen menschenunwürdige

Verhältnisse, sterben Menschen an Krankheiten,

die in Westeuropa schon vergessen sind

und kämpfen Kinder um ihr Überleben.Wir bleiben

und behandeln, bauen mit auf und sind somit

Augenzeugen – für die betroffenen Menschen.


Derzeit engagieren wir uns weltweit in 51 Ländern

und 93 Projekten, vor allem im Gesundheitswesen.

Es werden Projekte für basismedizinische

Versorgung, psychische Betreuung oder Aidsprävention

aufgebaut und in die staatlichen Systeme

integriert. In den Notfallsituationen wird medizinische

Versorgung in Flüchtlingcamps geleistet und

in Ressourcen für eine langfristige eigenständige

Arbeit investiert.

Noch etwas wird oft vergessen: auch in Deutschland

bleiben unbeachtet Tausende Menschen ohne

Zugang zum Gesundheitssystem, weil sie keine

Krankenversicherung mehr haben, oder hier ohne

Aufenthaltsstatus leben. Auch daran wollen wir

etwas ändern (1.6).

Grundlage für die Arbeit ist die Überzeugung, dass

jeder Mensch ein Recht auf ein Höchstmaß an

individueller geistiger und körperlicher Gesundheit

hat und dass es sich lohnt, sich für dieses Recht

einzusetzen. Sei es dadurch, dass wir die unwürdigen

Lebensbedingungen und Menschenrechtsverletzungen

bezeugen und dokumentieren oder dadurch,

dass wir aktiv ein Bleiberecht für schwerkranke

Menschen auf EU Ebene einfordern (1.7).

Freiwillige, die in den Ländern als ÄrztInnen oder

als KrankenpflegerInnen und in anderen Berufen

aktiv sind, setzen die Prinzipien von Ärzte der Welt

um und fungieren gleichzeitig als ÜbermittlerInnen

der Situation in einer entfernten Welt (4). Besonders

regelmäßig ist dabei eine Gruppe von

deutschen ÄrztInnen aktiv, die mehrmals pro Jahr

3

in Kambodscha im Rahmen der „Aktion Lächeln –

Opération Sourire“ Menschen durch ihre Operationen

eine Perspektive und Lebenshoffnung zurückgeben

(1.3; 4).

In unserem Tätigkeitsbericht stellen wir dar, welche

Projekte und Länder uns im Jahr 2005 beschäftigten.

Es werden Aktivitäten beschrieben, die Ärzte

der Welt organisiert und finanziert hat. Andere

Projekte konnte Ärzte der Welt durch verschiedene

Partner finanziell unterstützen, die Durchführung

lag aber bei Médecins du Monde Frankreich. Im

Rahmen der Partnerschaft zwischen Ärzte der Welt

und Médecins du Monde lassen sich größere Projekte

realisieren und werden die vielfältigen Möglichkeiten

der Organisation weltweit deutlich.


1. Projekte

1.1 Äthiopien

Programm zur Prävention

der Übertragung von

HIV von Mutter zu Kind

4


Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt

mit einer Bevölkerung von 65,3 Millionen. Die

Gesundheitsindikatoren sprechen für eine sehr

schlechte Gesundheitsversorgung, noch unterhalb

des Durchschnitts von Afrika südlich der Sahara.

Die Gesundheitsdienste erreichen nur 51% der Bevölkerung.

In 2001 wurde die Zahl der HIV-Infizierten auf 2,2

Millionen geschätzt, unter ihnen 200.000 Kinder.

In der Region Mekele ist ein besonders hohes Auftreten

von HIV unter Schwangeren (mit 17,2 %

deutlich über dem Durchschnitt in städtischen Gebieten)

festzustellen. Daher hat sich Ärzte der Welt

zum Handeln entschlossen und versucht durch

seinen Einsatz, die Übertragung von HIV von Mutter

auf Kind in der Region Mekele deutlich zu

senken. Neben der Prävention und der Gesundheitsaufklärung

ist die freiwillige Beratung verbessert

und ein freiwilliger Aids-Test der Mütter in

die Vorsorge der Schwangeren integriert worden.

Alle infizierten Mütter, die im Krankenhaus von

Mekele entbinden und der Therapie zugestimmt haben,

werden behandelt. Das gleiche gilt für ihre

Kinder. Das Personal wird dafür weiterqualifiziert

und die Gesundheitsdienste verbessert. Es wird

eine fortlaufende Beratung und Unterstützung bezüglich

sicherer Praktiken der Baby- und Kleinkinderernährung

angeboten. Ärzte der Welt gewährleistet

die Versorgung mit Medikamenten und

Verbrauchsmaterialien.

5

Projektort

Mekele, Provinz Tigray, Äthiopien

Projektziel

Reduzierung der Übertragung von HIV

von Mutter zu Kind um mindestens

35 % in der Region Mekele, Äthiopien

Dauer

drei Jahre

Gesamtkosten

580.000 Euro für drei Jahre

Davon durch Ärzte der Welt mit

Unterstützung der Benefizaktion

„Sternstunden“des bayerischen

Rundfunks finanziert:

70.000 Euro (für die Zeit von August

2004 – Juli 2006)

Äthiopien

Kindersterblichkeit 112 ‰

Lebenserwartung 47,6 Jahre

Entwicklungsindex 0,367;

Rang 170/177

BIP/Einwohner 97 US-Dollar


1. Projekte

1.2 Angola

Zugang zu basismedizinischen Versorgungseinrichtungen

einschließlich Notfallchirurgie

und Geburtshilfe für die

schutzbedürftige Bevölkerung im Norden

der Provinz Huambo-Angola

6

Ernährungsprogramme,

Fortbildungen und

basismedizinische Versorgung

in der Provinz Huambo


Der Konflikt in Angola war einer der längsten des

letzen Jahrhunderts. Am 4. April 2002 beendete

eine Vereinbarung der Regierung mit der UNITA

Gruppe den 27 Jahre währenden Bürgerkrieg.

Durch den Krieg hat die Qualität des Gesundheitssystems

stark abgenommen. Die Müttersterblichkeitsrate

ist eine der höchsten der Welt.Weniger

als 30 % aller AngolanerInnen haben Zugang zu angemessener

Gesundheitsversorgung und einige

hunderttausend Menschen sterben jährlich an basismedizinisch

behandelbaren Krankheiten. Die

Sterblichkeitsrate der unter Fünfjährigen wird auf

33 % geschätzt. Auf dem Land ist die Versorgung

extrem schlecht.

In der Provinz Huambo wurden in den letzten

Jahren keinerlei chirurgische Dienste mehr durchgeführt.

Diese wieder aufzubauen, vor allem

die Not- und Geburtshilfechirurgie, ist ein Ziel

von Ärzte der Welt.

Ein zusätzliches Ziel ist die Unterstützung der Ernährung

von Kindern im Alter von unter fünf Jahren.

Unter anderem erhielten bis zu 90 % der Schwangeren

von Ärzte der Welt ein Mindestpaket an

Schwangeren- und Mütterfürsorge. Dreiviertel der

Frauen, die die Gesundheitsstationen aufsuchten

und Geschlechtskrankheiten aufwiesen, wurden

behandelt. Fast alle Kinder im Alter von unter fünf

Jahren, bei denen schwere Unterernährung diagnostiziert

wurde, und bis zu 70 % derjenigen mit

moderater Unterernährung wurden in ein Ernährungsprogramm

integriert.

Ärzte der Welt plant die basismedizinische Gesundheitsversorgung

der Gesamtbevölkerung

in Angola oder der Provinz Huambo langfristig zu

stabilisieren.

7

Projektort

Huambo Provinz, Angola

Projektziel

Reduzierung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit

sowie Reduzierung mäßiger

und schwerer Unterernährung bei

unter Fünfjährigen

Dauer

1.6. 2003 – 31.12. 2006

Gesamtkosten

201.000 Euro

vom 1.10. 2005 – 28.1. 2006

Unterstützung

Das Deutsche Auswärtige Amt hat

dieses Projekt mit 179.600 Euro unterstützt

Angola

Kindersterblichkeit 154 ‰

Lebenserwartung 40,8 Jahre

Entwicklungsindex 0,445;

Rang 160/177

BIP/Einwohner 975 US-Dollar


Aktion Lächeln –

Opération Sourire

1. Projekte

1.3 Kambodscha

8

Erfolgreiche Behandlung

einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte,

Kambodscha 2005


Vergessen scheint das Land, welches unter Pol Pot

gelitten hat und noch immer die Folgen des Regimes

spürt.Viele Menschen in Kambodscha haben

das Lächeln noch nicht wieder gelernt.Vor allem

viele Kinder, die von Missbildungen oder Entstellungen

(z.B. durch Verbrennungen und Unfälle)

betroffen sind. Der ÄrztInnenmangel ist ebenso

gravierend wie die Armut. Genetisch bedingte Fehlbildungen

treten wesentlich häufiger auf, als in

anderen Ländern. Die Ursachen dafür sind bisher

nicht eindeutig geklärt.

Im Jahr 2005 führte Ärzte der Welt zwei Reisen im

Rahmen der „Aktion Lächeln – Opération Sourire“

nach Kambodscha durch. Im Frühjahr machten

sich zwei Teams auf den Weg. Das erste Team von

8 Personen leitete unser Präsident Prof. Dr. Schilli.

Das 2.Team leiteten Prof. Dr. Dr. Lauer und Dr.

Pinzer.

Sie operierten 96 Patienten, davon 56 in Kampon

Cham, 15 in O Reang Ov, 7 in Kampong Thom und

18 in Phnom Penh. Meistens wurden Lippen-Kiefer-Gaumenspalten,

aber auch Meningoencephalozelen

(tumorartige Ausstülpungen des Gehirns in

den Gesichtsbereich) behandelt. Zusätzlich wurden

Trainingseinheiten und Vorlesungen für das einheimische

Personal in den Krankenhäusern und für

StudentInnen der Universität von Ärzte der Welt

durchgeführt. Die Projektkoordination für die

„Aktion Lächeln – Opération Sourire“ wurde aus

Frankreich nach München übergeben.

Im November reisten Prof. Dr. Dr. Lauer und

Dr. Pinzer ein weiteres Mal nach Phnom Penh. Unterstützt

durch das lokale Personal wurden 21

PatientInnen im Alter von 11 Monaten bis 23 Jahren

operiert. Bis auf drei Operationen handelte

9

es sich ausschließlich um Meningoencephalozelen.

Dies sind schwierige Operationen am freigelegten

Gehirn. Langsam arbeiten sich die einheimischen

Fachkräfte in diese spezifischen Operationsabläufe

ein. Damit wird durch Ärzte der Welt auf längere

Sicht die Selbstständigkeit der lokalen Fachkräfte angestrebt.

Projektort

Kampong Cham, Kampong Tom,

O Reang Ov, Phnom Penh

Projektziel

Menschen, die durch Krieg, Krankheit

und Unfälle entstellt sind, ein Gesicht

geben.

Dauer

2 x 14 Tage

Gesamtkosten

25.500 Euro

Unterstützung

Finanziert durch Ärzte der Welt und

Médecins du Monde Frankreich

Kambodscha

Kindersterblichkeit 97 ‰

Lebenserwartung 56,2 Jahre

Entwicklungsindex 0,571;

Rang 130/177

BIP/Einwohner 315 US-Dollar


Aktion Lächeln –

Opération Sourire

1. Projekte

1.4 Niger

10

Entstellungen führen in traditionellen

Kulturen oft zu einer gesellschaftlichen

Ausgrenzung.

Die Operationen schaffen Zukunft.


Zweimal jährlich findet die „Aktion Lächeln –

Opération Sourire“ in Niger statt, um Kindern und

Jugendlichen, die von der Krankheit Noma betroffen

sind, zu helfen. Bei Noma handelt es sich um

eine krebsartige Infektion des Gesichtes, die

hauptsächlich in Afrika südlich der Sahara zwischen

Senegal und Äthiopien zu finden ist. Die Region

wird auch „Noma-Gürtel“ genannt.

In Europa trat die Krankheit im 18. und 19. Jahrhundert

auf, konnte jedoch durch Impfungen, verbesserten

Lebensstandard und gute Ernährung

bekämpft werden. Noma befällt hauptsächlich Kinder

unter 6 Jahren, die unter Armut und Unterernährung

leiden. Sie äußert sich durch Entzündungen

der Mundhöhle und verursacht sehr schnell

tiefe Wunden.Wenn die Krankheit im Frühstadium

erkannt wird, kann ihre Ausbreitung durch eine

Behandlung mit Antibiotika, richtiger Ernährung und

Hygiene leicht verhindert werden. Laut der WHO

tötet diese Krankheit jährlich zwischen 90.000 und

450.000 Kinder, wobei 80 % der Erkrankten in der

akuten Phase sterben. Die Kinder, die überleben,

sind auf Grund ihrer starken Entstellungen oft dazu

verurteilt, ihr Leben außerhalb der Gesellschaft

zu verbringen.

„Aktion Lächeln – Opération Sourire“ verfügt

über erfahrene ChirurgInnen, die in der Lage sind,

die sehr schwierigen Operationen, die durch Noma

notwendig sind, durchzuführen. Die PatientInnen

(ungefähr 15 pro Einsatz) werden vor der Ankunft

des Teams von Ärzte der Welt ausgesucht. Die

11

Einsatzdauer ermöglicht es, Nachoperationen durchzuführen,

falls diese notwendig sein sollten. Parallel

dazu arbeiten unsere Teams mit PartnerInnen, die

sich ebenfalls auf diesem Gebiet engagieren, um die

Bevölkerung auf die Symptome der Krankheit aufmerksam

zu machen, so dass sie im Frühstadium erkannt

wird, in dem sie noch zu behandeln ist.

Projektort

Niamey Zentralkrankenhaus

Projektziel

Kinder und Jugendliche, die durch Noma

entstellt wurden, behandeln.

Dauer

2 x 14 Tage

Gesamtkosten

35.200 Euro

Unterstützung

Finanziert mit Untersützung der

Firma Vermop Salmon GmbH.

Niger

Kindersterblichkeit 125,7 ‰

Lebenserwartung 44,4 Jahre

Entwicklungsindex 0,281;

Rang 177/177

BIP/Einwohner 835 US-Dollar


1. Projekte

1.5 Pakistan

A Soforthilfe nach dem Erdbeben

in Pakistan

B Unterstützung eines Netzwerkes

gegen häusliche Gewalt

12

Ärzte der Welt wurde nach dem Erdbeben in

mehreren Flüchtlingsunterkünften tätig.

Für Frauen, die von häuslicher

Gewalt betroffen sind, gibt

es wenige Möglichkeiten der

Zuflucht.


A Soforthilfe nach dem Erdbeben in Pakistan

Ein Beben der Stärke 7,6 hat am 8. Oktober 2005

die Region von Nord-Pakistan, aber auch angrenzende

Gebiete in Indien und Afghanistan erschüttert.

Mindestens 30.000 Menschen wurden getötet,

43.000 verletzt und ca. 2,5 Millionen wurden obdachlos.

Die erste Nothilfe, kurz nach dem Erdbeben, konzentrierte

sich auf die Versorgung der Verletzten in

den entlegenen Gebieten im Norden Islamabads.

Danach widmete Ärzte der Welt seine Unterstützung

den während des Winters obdachlos umherziehenden

Menschen. Dabei wird darauf geachtet,

nicht nur die Menschen in offiziellen Unterkünften,

sondern auch die Betroffenen in spontanen Ansiedlungen

zu betreuen.

In den eingerichteten Sammellagern in der Nähe

von Islamabad und Mansehra wurden feste medizinische

Sprechstunden eingerichtet. In diesen

Unterkünften war auch ein chirurgisches Team im

Einsatz. Mehr als 10.000 Menschen konnten in

den Lagern medizinisch versorgt werden. Dabei trafen

die MitarbeiterInnen von Ärzte der Welt auf

Menschen, die nicht einmal den minimalsten Zugang

zu medizinischer Versorgung hatten. Die Teams,

bestehend aus ÄrztInnen, KrankenpflegerInnen

und Hebammen, arbeiten eng mit lokalem Personal

zusammen und bilden dieses aus.

B Unterstützung eines Netzwerkes gegen

häusliche Gewalt

In Sargodha begleitet Ärzte der Welt ein in 2004

begonnenes Projekt, in dem Frauen betreut werden,

die unter häuslicher Gewalt leiden. Die Frauen

erhalten dort medizinische, psychologische wie

auch juristische Hilfe. Ärzte der Welt schult lokale

13

MitarbeiterInnen, um eine langfristige Unterstützung

der betroffenen Frauen zu gewährleisten.

Dieses wichtige Projekt war durch die Erdbebenkatastrophe

fast in Vergessenheit geraten und in

seiner Existenz betroffen. Die langfristige Arbeit an

diesen Initiativen ist uns jedoch sehr wichtig.

Projektort

A Kaschmir Region

B Punjab

Projektziele

A Krisenintervention

B Langfristige Hilfe für Opfer familiärer

Gewalt

Dauer

A ab Oktober 2005

B ab 2004

Unterstützung

Der Zuschuss von Ärzte der Welt

zu den von Médecins du Monde Frankreich

durchgeführten Maßnahmen

betrug ca. 25.000 Euro aus Spendengeldern.

Pakistan

Kindersterblichkeit 81 ‰

Lebenserwartung 63 Jahre

Entwicklungsindex 0,527;

Rang 173/177

BIP/Einwohner 304 US-Dollar


1. Projekte

1.6 Deutschland

Zugang zur Gesundheitsversorgung

für MigrantInnen und Menschen ohne

Versicherungsschutz

Projektort

München

Projektziel

Zugang zur medizinischen Grundversorgung

Dauer

2005: Planungsphase,

ab Sommer 2006: Projektphase

Kosten

ca. 7.500 Euro für Vorbereitungen aus

Spendengeldern von Ärzte der Welt.

14

Das Projekt München

Auf der Grundlage verschiedener Studien, z. B.

einer Feldstudie von Ärzte der Welt und der Erfahrung

bundesweiter Beratungsstellen im Bereich

Gesundheit und Migration wird deutlich, dass in

Deutschland eine zunehmende Anzahl von Personen

ohne Zugang zur Gesundheitsversorgung

lebt. Darunter befinden sich Menschen ohne Krankenversicherung

und ohne Mittel, ihre Behandlungen

zu bezahlen, aber auch Personen, die ohne

Aufenthaltsstatus in Deutschland leben.

Doch der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist

ein humanitäres Grundrecht für jeden Menschen.

Darauf möchte Ärzte der Welt mit dem „Projekt

München“ reagieren. Es ist geplant, Menschen

ohne Zugang zur Gesundheitsversorgung, vor allem

MigrantInnen, zu begleiten, zu beraten und zu

unterstützen.

Darüber hinaus besteht für diese Menschen in der

Regel ein umfassender Beratungsbedarf im Sinne

der Gesundheitsförderung sowie im sozialen und

rechtlichen Bereich. Eine Vernetzung und Kooperation

mit anderen Organisationen, die Hilfestellung

leisten können, ist deshalb notwendig. In München

ist Ärzte der Welt Mitglied des Trägerkreises, in

dem sich regelmäßig verschiedene Organisationen,

die in diesem Bereich tätig sind, mit den zuständigen

Vertretern des Gesundheits- und des Sozialreferats

der Stadt und der Sozialverbände treffen,

um eine Lösung anzubieten.

Ärzte der Welt ist dabei, das obengenannte Projekt

vorzubereiten.Wir werben deshalb ehrenamtlich

arbeitende Freiwillige aus Gesundheits- und sozialen

Berufen an, die gemeinsam mit Ärzte der Welt das

Projekt unterstützen und aufbauen wollen.


1. Projekte

1.7 Europäische Union

Europäische Lobbyinitiative –

für ein Bleiberecht schwerkranker

Menschen

15

Eine internationale Lobbyinitiative von Médecins du

Monde Frankreich fordert, dass schwerkranke

Menschen ein Bleiberecht in den Ländern der Europäischen

Union erhalten und nicht abgeschoben

werden. Eine Abschiebung soll verhindert werden,

solange die schwere Erkrankung im Rückführland

nicht sachgerecht behandelt werden kann. Diese

Initiative wurde von Ärzte der Welt aufgegriffen und

unterstützt. Neben Briefen und Telefonaten mit

den deutschen Abgeordneten des Europaparlaments

kam es auch zu mehreren Gesprächen mit Europaparlamentariern.

Die Kampagne wird im Jahr 2006

fortgesetzt.

Projektort

EU Staaten

Projektziel

Veränderung der Direktive über

ein einheitliches Bleiberecht in den

EU Staaten


1. Projekte

1.8 Sri Lanka

Tsunami Fluthilfe Asien/

Münchner Projektpartnerschaft

„Hilfe für Batticaloa“

16

Bilder aus Batticaloa und

dem dortigen Zentralkrankenhaus

nach dem Tsunami.

Links unten: das Team von Ärzte

der Welt mit den einheimischen

Partnern.


Durch den verheerenden Tsunami im Dezember

2004 wurde auch die Stadt Batticaloa im Osten von

Sri Lanka getroffen, die seit Jahren eine Projektpartnerschaft

mit der Landeshauptstadt München

pflegt. Die Stadt München fragte Ärzte der Welt,

das von der Stadt ins Leben gerufene Projekt

„Help for Batticaloa“ in medizinischen Fragen zu

unterstützen. Daher wurde im März eine erste

Projektvorbereitungsreise nach Batticaloa durchgeführt,

bei der festgestellt wurde, dass neben der

Versorgung der Tsunami-Opfer vor allem die allgemeine

Basisversorgung der Bevölkerung stabilisiert

und verbessert werden sollte. Das Krankenhaus

in Batticaloa ist für die Versorgung der Bevölkerung

eines großen Umlandes (350.000 – 400.000 Personen)

nicht ausreichend ausgestattet.

Das geplante Projekt sieht eine Verbesserung der

PatientInnenversorgung, vor allem durch die Ausbildung

der MitarbeiterInnen des Krankenhauses,

vor. Außerdem sollen die Räumlichkeiten renoviert

werden, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern

und Infektionen zu vermeiden.

Zwei weitere Besuche konnten erste Verbesserungen

bezüglich der Hygiene im Operationssaal

erwirken. Ein Plan der Umbauten und der notwendigen

Klimatisierung wurde erstellt.Vor Ort hat

Ärzte der Welt partnerschaftliche Beziehungen

etabliert, die für die Projektdurchführung in der

Zukunft zur Verfügung stehen.

Die Stadt München sagte im Sommer 2005 eine

finanzielle Unterstützung des Projektes zu, auch die

Benefizaktion „Sternstunden“ des bayerischen

Rundfunks hat Ende des Jahres eine Finanzierung

angeboten.

17

Im Januar 2005 spendete die Firma Ansell einen

großen Posten chirurgischer Handschuhe, die zum

Teil nach Sri Lanka zu den Kollegen der portugiesischen

Delegation von Médecins du Monde –

Base Hospital Point Pedro, Manthigai und Jaffna,

im Norden des Landes gesandt wurden. Einen Teil

der Handschuhe verwendet Ärzte der Welt für

die „Aktion Lächeln – Opération Sourire“ in Kambodscha.

Projektort

Batticaloa, Sri Lanka

Projektziel

Bessere PatientInnenversorgung in der

chirurgischen Abteilung des Zentral

Krankenhauses in Batticaloa durch Ausbildung,

Operationen und Ausstattung

Dauer

2005 – 2007

Kosten

Anlaufkosten in 2005: ca. 15.000 Euro

aus Spendengeldern von Ärzte der Welt

Sri Lanka

Kindersterblichkeit 13 ‰

Lebenserwartung 74 Jahre

Entwicklungsindex 0,751;

Rang 93/177

BIP/Einwohner 948 US-Dollar


Prof. Dr. med.Wilfried Schilli,

Vorstandsvorsitzender

von Ärzte der Welt e.V.

Überreichung zweier

Schecks von Sternstunden

an Ärzte der Welt

Dr. Françoise Jeanson,

Präsidentin von Médecins du

Monde Frankreich

2. Öffentlichkeitsarbeit

18

2.1 Präsentationen

Im Juni 2005 feierte Ärzte der Welt sein fünfjähriges

Bestehen in Deutschland. Gleichzeitig wurde

Médecins du Monde in Frankreich 25 Jahre alt.

Im Rahmen der Feier am 20. Juni 2005 wurden

Ärzte der Welt von der Benefizaktion „Sternstunden”

des bayerischen Rundfunks zwei Schecks im

Gesamtwert von 100.000 Euro für Projekte in Kambodscha

und Äthiopien überreicht.

2.2 Dokumentation

Im Jahr 2005 wurde ein eigener Dokumentationsfilm

zur „Aktion Lächeln – Opération Sourire“ in

Kambodscha erstellt.

„Sternstunden“ sendete einen Bericht über das

Projekt „Hilfe für Batticaloa“ in Sri Lanka auf

Bayern 3. Ein weiterer Beitrag von „Sternstunden“

über die „Aktion Lächeln – Opération Sourire“,

welcher auf Bayern 3 ausgestrahlt wurde, ist auf

der Webseite von Ärzte der Welt abrufbar. Ärzte

der Welt erstellte anlässlich der 5-Jahres-Feier

und des 25-jährigen Bestehens von Médecins du

Monde eine filmische Kurzdokumentation mit

Bildern.


2.3 Presse

Anlässlich der 5-Jahres-Feier von Ärzte der Welt

wurde ein umfassender Pressespiegel der Organisation

erstellt.

Regelmäßig erschienen Pressemitteilungen und

Artikel zu den Aktivitäten von Ärzte der Welt, vor

allem zur „Aktion Lächeln – Opération Sourire“

und zum geplanten Projekt in Batticaloa in zahlreichen

regionalen und überregionalen Zeitungen.

Neben den oben erwähnten Filmbeiträgen auf

Bayern 3 gab es eine Sendung auf arte-TV über

die Arbeit von Ärzte der Welt in Afghanistan.

2.4 Internet

2005 erschienen 3 Newsletter. Über das Internet

wurden aktuelle Aktivitäten und Projekte vorgestellt,

Stellenangebote veröffentlicht und Spendenaufrufe

gestartet.

www.aerztederwelt.org

Besonders erfolgreich erwies sich die Präsentation

auf der Spendenplattform des ZDF nach der Erdbebenkatastrophe

in Pakistan. Aber auch die regelmäßige

Präsenz auf anderen Spendenplattformen

im Internet schafft interessierte Öffentlichkeit.

2.5 Kongress humanitäre Hilfe

Im November fand der Kongress „Theorie und

Praxis in der humanitären Hilfe“ unter dem Titel

„Ist humanitäres Handeln universell? Medizinische

Hilfe zwischen Anspruch, Prinzipien und Wirklichkeit.“

statt. Gemeinsam mit dem Tropeninstitut

Berlin, dem deutschen Roten Kreuz, Médecins

sans Frontièrs und der Ärztekammer Berlin wurde

dieser Kongress von Ärzte der Welt vorbereitet

und gestaltet. Dabei wurden mehrere Vorträge von

Médecins du Monde Frankreich gehalten.

19

2.6 Auktion

Vom 20.10.2005 – 16.12. 2005 fand in der Bank Sal.

Oppenheim die Auktion „19 Künstler für Ärzte

der Welt“ statt, bei der Lithografien von Médecins

du Monde aus Frankreich verkauft wurden. Ärzte

der Welt dankt auch an dieser Stelle nochmals

der Bank Sal. Oppenheim für die großzügige Unterstützung

dieser Auktion.

2.7 Repräsentation und Beratung

Ärzte der Welt nimmt regelmäßig an den Aktivitäten

der Arbeitsgruppen und Netzwerke, in denen wir

Mitglied sind, teil.

Website und E-Mail-Newsletter

von Ärzte der Welt

Die Vertretung von Ärzte der Welt auf dem Kongress humanitäre

Hilfe: Sabrina Schmitt, Gertrud Wimmer,

Dr. Lecia Feszczak und Dr. Klaus Wieners (v.l.n.r.)


Sachspenden 0,55 %

Bußgelder 5,57 %

Auswärtiges Amt 35,96%

3. Finanzbericht

Spenden und Zuschüsse

36,85% Geldspenden

21,05% Zuwendungen privater

Einrichtungen

20

Ärzte der Welt erhielt im Jahr 2005 aus

privaten und öffentlichen Zuwendungen insgesamt

448.429,99 Euro.

Spenden und Zuschüsse

Geldspenden 165.262,83 Euro

Zuwendungen privater

Einrichtungen 94.398,76 Euro

Öffentliche Zuschüsse

Auswärtiges Amt 161.297,40 Euro

Bußgelder 25.000,00 Euro

Sachspenden 2.471,00 Euro

Gesamt 448.429,99 Euro

aus: Ärzte der Welt Jahresabschluss 2005 erstellt von Wirtschaftsprüfer Mathes

2005


Die Projektausgaben von Ärzte der Welt betrugen

insgesamt 429.047,95 Euro.

Projektausgaben

Afghanistan 4.082,85 Euro

Angola 179.600,00 Euro

Äthiopien 70.000,00 Euro

Liberia

Für weitere Einzelprojekte in

327,12 Euro

Zusammenarbeit mit MdM Paris 25.939,50 Euro

Opération Sourire Kambodscha 6.720,82 Euro

Projekt München 1.287,40 Euro

Vorbereitungskosten Projekt Batticaloa

(davon Sachspenden 1.171 Euro) 16.265,84 Euro

Rückstellung von Projektspenden 124.824,42 Euro

Gesamt 429.047,95 Euro

& Fischbacher, München

Die Projektausgaben werden gemeinsam mit

Médecins du Monde Frankreich koordiniert. Die

Weiterleitung der Gelder erfolgte dementsprechend

an Médecins du Monde Frankreich mit Ausnahme

der selbst durchgeführten Projekte wie

z.B. die Aufwendungen für die Projektvorbereitung

in Batticaloa. Ein großer Teil der Zuschüsse für

die „Aktion Lächeln“ – Opération Sourire in Kambodscha

wurde direkt bei Médecins du Monde

in Frankreich verbucht und erscheint daher nicht

in diesem Zahlenwerk

21

Rückstellung Projektspenden 29,09 %

Projektvorbereitung

Batticaloa 3,79 %

Projekt München 0,30%

Einzelprojekte

mit MdM 6,04 %

Kambodscha 1,56 %

Liberia 0,07 %

Projektausgaben

16,31 % Äthiopien

0,95 % Afghanistan

41,86 % Angola

Das Spendenaufkommen hat sich auf Grund der

Tsunami-Katastrophe wie auch dem schweren

Erdbeben in Pakistan im Gegensatz zum Vorjahr

deutlich erhöht.

Zudem konnte durch die Bußgeldwerbung die

Summe von 25.000 Euro eingenommen werden.

Sonstige Erträge

Ärzte der Welt erhielt für das Jahr 2005 Zuschüsse

von Médecins du Monde Frankreich in Höhe von

145.000 Euro für die laufenden Betriebsausgaben.


4. Personalentsendung

Ärzte der Welt vermittelt medizinisches Fachpersonal

in die internationalen Gesundheitsprojekte

von Médecins du Monde Frankreich. Im Rahmen

dessen wurde im Oktober 2005 eine 3-tägige

Fortbildung für Recruitment in Paris durchgeführt.

Nach der Tsunami-Katastrophe meldeten sich im

Januar und Februar ungefähr 80 BewerberInnen

mit medizinischem Hintergrund für einen Einsatz.

Mit allen wurden die Möglichkeiten eines Engagement

diskutiert. Im Laufe des Jahres erreichten uns

weitere 250 Anfragen für Auslandseinsätze und

Praktika. Nach vorheriger Auswahl und Rücksprache

mit den BewerberInnen wurden ca. 40 BewerberInnen

in Paris vorgestellt. Ein Teil dieser BewerberInnen

wurde in den Pool von Médecins

du Monde Frankreich aufgenommen und werden

bei Bedarf wieder angefragt.

Dr. Schmidt und Dr. Pfäfflin

bei ihrem Einsatz in Liberia

22

Ärzte der Welt entsandte

nach Liberia

Dr. Nicole Schmidt und Dr. Frieder Pfäfflin

(Berlin), Mai – Dezember 2005

nach Äthiopien

Dr. Robert Angerer (München),

Ende Dezember 2005 bis Mitte Februar 2006

An den Projektfahrten nach Sri Lanka, koordiniert

durch Ärzte der Welt, beteiligten sich:

Dr. Berger (Straßburg), Prof. Echtermeyer

(Minden), Frau Jehle (Freiburg), Prof. Dr. Schilli

(Freiburg), Prof. Schlickewei (Freiburg)

Für Projekteinsätze in Batticaloa haben sich nach

einem Zeitungsartikel zahlreiche SpezialistInnen

beworben, darunter mehrere Fachärzte aus der

Unfallchirurgischen Klinik in Murnau.

An der „Aktion Lächeln – Opération Sourire“

in Kambodscha nahmen über Ärzte der Welt

in Deutschland teil:

Herr Dekoleadenu (Tübingen)

Dr. Hertler (Stuttgart)

Prof. Dr. Dr. Lauer (Dresden)

Dr. Pinzer (Dresden)

Dr. Rapidel (Melun)

Frau Sandorfi (Melun)

Prof. Dr. Schilli (Freiburg)

Dr. Schneider (München)

Dr.Dr. Schwenzer-Zimmerer (Basel)

Dr. Zimmerer (Basel)


5. Ärzte der Welt

Büro München

Büro München: Gertrud Wimer, Peter Frank, Monika Kleck,

Sabrina Schmitt und Dr. Lecia Feszczak (v.l.n.r.)

Angestellte MitarbeiterInnen

Monika Kleck, Büroleitung ab Februar 2006

Dr. Lecia Feszczak, Gesundheit und Entwicklung,

Projekt München

Gertrud Wimmer, Administration, Organisation

Volker Stapke, Medien, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Opération Sourire (bis Mai 2005)

Praktikantinnen für das Projekt München

Sabrina Schmitt, September 2005 – Februar 2006

Susanne de Kock, September 2004 – Februar 2005

Praktikantin im Büro

Amke Ferlemann, Juli – August 2005

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen

Peter Frank, Christian Franz, Andrea Hestermann,

Hermann Hösl, Lin Kwok-Stadelmann,

Silvia Ladopoulos, Sabine Obermeyer, Andrea

Voss, Dr. Helmut Weinbuch, Heribert Wetzel,

Tanja Zagar, Ingrid Zsolnay

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Mitgliedschaften

Koordinierungsausschuss Humanitäre Hilfe,

Auswärtiges Amt (KAHH), Berlin

Arbeitskreis Medizin in Entwicklungsländern

(AKME), Bonn

Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen

e.V. (VENRO), Bonn

Deutscher Spendenrat (DSR), Bonn

Nord-Süd-Forum im Eine-Welt-Zentrum, München

Helpdirect Europäische Online-Spendenplattform

(www.helpdirect.org,), Bonn

Reuters Alertnet (www.alertnet.org) London

Vorstandssitzung bei

Ärzte der Welt


DankeO.D.C.

Fruchthandels GmbH, München

Ärzte der Welt bedankt sich für die finanzielle, materielle, Lx-Systems, Feltl Computer Software Consulting,

logistische und beratende Unterstützung folgender Firmen, Insti- München

tutionen und Organisationen:

Landeshauptstadt München

ACG Identification Technologies GmbH,Wallen

Alter Hof, Gastronomie, München

Ansell Health Care Europe, Brüssel, München

Auswärtiges Amt, Berlin

Bank Sal.Oppenheim jr. & Cie.KgaA, Frankfurt,

München

Bayerische Landesbank, München

Bayerischer Rundfunk, München

Deutsche Botschaft Phnom Penh

Die Johanniter, Berlin

Europäisches Patentamt, München

Euro RSCG life, München

Excognito Agentur für Public Relations, Berlin

Firma Paul Hartmann AG, Heidenheim

Firma Gemüse- und Pflanzenhof Lüske Höltighausen,

Bühren

Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit

(GTZ), Eschborn, Phnom Penh

Gestaltungsbüro Schultes, München

IGH Sylvia Schluter, Essen

Internationale Spedition Heinz Huber, Schweitenkirchen

Mathes & Fischbacher, München

Martin Medizintechnik,Tuttlingen

M-Net, München

Neumeister – Kunstauktionshaus, München

Schäfereigenossenschaft Finkhof EG, Bad Wurzach-

Hauerz

SIC-Invent, Basel

Spedition Hofmeister GmbH, Schockstadt

Staatsanwaltschaft Bochum

Süddeutsche Zeitung, München

Sternstunden e.V., München

Tagesheimschule an der Hochstraße, München

Tatendrang, Freiwilligen-Agentur, München

Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, München

Vermop Salmon GmbH – Professional Cleaning

Systems, Wertheim

Vogtland Philharmonie Greiz, Reichenbach

Help Direct, Europäische Spendenplattform, Bonn

ZDF Spendenplattform, Mainz

Ärzte der Welt bedankt sich auch bei der Vielzahl

der EinzelspenderInnen.

München, im April 2006

Prof. Dr.Wilfried Schilli,Vorstandsvorsitzender


Wir bekämpfen alle Krankheiten. Auch die Ungerechtigkeit

© Ärzte der Welt e.V. , V.i.S.d.P.: Prof. Dr.W. Schilli (Vorstand),

Redaktion: Monika Kleck, R.-M. Schlegtendal, Dr. K.Wieners

Fotos: Médecins du Monde, Catherine Henriette, Stéphane Lehr, Christian Rausch,

Gestaltung: Gestaltungsbüro Schultes, Druck: Kreiter Druckservice GmbH,Wolfratshausen

6/ 2006

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