wohin geht die Reise? - Werkstätten:Messe

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wohin geht die Reise? - Werkstätten:Messe

Heggbacher WerkstattverbundBildung unter einem DachBerufliches BildungszentrumInnovationspreisträgerdes KVJS Baden Württemberg 2011- 3 -


Heggbacher WerkstattverbundBerufliches Bildungszentrum


Heggbacher WerkstattverbundBerufsbildungsbereichVorbereitung der Teilhabe amArbeitsleben im ArbeitsmarktAZAV §5 Satz1 Nr. 6Kooperative Bildung undVorbereitung auf den allgemeinenArbeitsmarktAZAV §5 Satz1 Nr. 3,6Maßnahmen für Personen mitbesonderen UnterstützungsbedarfAZAV §5 Satz1 Nr. 1,2,3,4Fort- und Weiterbildungen fürMitarbeiterInnen in der StiftungRaumangebotJob- und Sozialcoaching imHeggbacher WerkstattverbundFort- und Weiterbildungen fürPersonen in Sozialunternehmen,Kooperation mit 53 Grad NordJob- und Sozialcoaching imSonderprojekt „Teilhabe anArbeit“ in Ehingen mit Agentur fürArbeit und ESFAZAV §5 Satz1 Nr. 1,4


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Heggbacher WerkstattverbundBehinderte Menschen sind, am richtigen Platz eingesetzt,wertvolle Mitarbeiter, die ihre Arbeit oft noch motivierterund engagierter als andere verrichten. Zu Rechtverweisen CDU/CSU und FDP in ihrem Antrag darauf hin,dass alle von einer Beschäftigung von Menschen mitBehinderung profitieren. Dass z. B. Menschen mitBehinderung zu einem guten Betriebsklima beitragen undnichtbehinderte Kollegen ein positives Sozialverhaltengegenüber diesen Mitarbeitern entwickeln, wird aus derPraxis immer wieder bestätigt.Stellungnahme der Deutschen Arbeitgeberverbände im Februar 13 in Berlin- 8 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Zukunft■§ 40 Leistungen zur Beruflichen Bildung(1) Leistungen zur beruflichen Bildung werden erbracht, wenn sie erforderlich sind, um die LeistungsoderErwerbsfähigkeit des behinderten Menschen soweit wie möglich zu entwickeln, zu verbessernoder wiederherzustellen sowie ein größtmögliches Maß an Arbeitsfähigkeit zu vermitteln. DieLeistungen umfassen auch die Vermittlung von berufsübergreifenden Lerninhalten undSchlüsselqualifikationen sowie die Weiterentwicklung der Persönlichkeit der behinderten Menschen.(2) Die Leistungen werden für zwei Jahre erbracht. Die Leistungsdauer kann auf ein Jahr verkürztwerden, wenn der behinderte Mensch bereits über eine berufliche Bildung verfügt. Zeiten derindividuellen betrieblichen Qualifizierung im Rahmen einer Unterstützten Beschäftigung nach §38awerden zur Hälfte auf die Dauer der Leistungen zur beruflichen Bildung angerechnet. Allerdingsdürfen die Zeiten individueller betrieblicher Qualifizierung und der beruflichen Bildung insgesamtnicht mehr als 36 Monate betragen.(3) Der Leistungsanbieter hat rechtzeitig vor Ende der Maßnahme auf der Grundlage einerPotentialanalyse mit dem behinderten Menschen dessen weiteren beruflichen Werdegang zuerörtern und dazu gegenüber dem Rehabilitationsträger, der für die anschließende Leistungzuständig ist, eine Stellungnahme abzugeben. Bei Zuständigkeit des Trägers der Sozialhilfe ist dieStellungnahme Gegenstand der Beratungen in der Gesamtplankonferenz nach §58a des ZwölftenBuches.4(4) Hinsichtlich der Rechtsstellung der teilnehmenden behinderten Menschen gilt §36entsprechend.- 9 -


Heggbacher Werkstattverbund§ 39a Leistungen zur Eingangserklärung(1) Leistungen zur Eingangserklärung werden erbracht, um festzustellen, ob der behinderte Menschfür eine Teilnahme an Leistungen zur beruflichen Bildung (§40) geeignet ist oder ob andereTeilhabeleistungen in Betracht kommen und um einen Eingliederungsplan zu erstellen.(2) Die Leistungen werden für drei Monate erbracht. Die Leistungsdauer kann auf bis zu vier Wochenverkürzt werden, wenn im Einzelfall festgestellt wird, dass eine kürzere Leistungsdauer ausreichendist.(3) Hinsichtlich der Rechtsstellung der teilnehmenden behinderten Menschen gilt §36entsprechend.(4) Zum Abschluss der Eingangsklärung erörtert der Leistungsanbieter mit dem behindertenMenschen dessen Situation und gibt gegenüber dem für die anschließende Leistung zuständigenRehabilitationsträger eine Stellungnahme nach Absatz 1 ab. 1„Berufliche Bildung im Berufsbildungsbereich erfolgt auf der Grundlage eines ausdifferenzierten undverbindlichen Gesamtkonzepts. Die Methoden beruflicher Bildung orientieren sich an den Interessenund Fähigkeiten der behinderten Menschen, indem individuelle Lernprozesse verbunden werden mitdem Einsatz von methodisch-didaktischem Fachwissen. Der Bildungsprozess ist dialogorientiert. Eswerden Eingliederungspläne mit dem Teilnehmer erarbeitet, vereinbart, fortgeschrieben undregelmäßig im Hinblick auf die Zielerreichung überprüft.“- 10 -


Heggbacher WerkstattverbundIST StandUN Konvention Artikel 27■(1)Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf derGrundlage der Gleichberechtigung mit anderen auf Arbeit; dies beinhaltet das Recht auf dieMöglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zuverdienen, die in einem offenen, inklusiven undfür Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewähltoder angenommen wird. Die Vertragsstaaten sichern und fördern die Verwirklichung des Rechtsauf Arbeit, einschließlich für Menschen, die während der Beschäftigung eine Behinderungerwerben, durch geeignete Schritte, einschließlich des Erlasses von Rechtsvorschriften, umunter anderem …- 11 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Herausforderungen im Berufsbildungsbereich undArbeitsbereich• Heterogene Gruppen – Ansprüche – Aufgaben• Sehr differenzierte Bildungsstände von Stand Grundschule erste Klasse (inzwischenauch oft darunter) bis zum Universitätsabschluss• Schnell wechselnde Anzahl der Personen im Angebot• Mitarbeiter mit unterschiedlichen Bildungsständen- 12 -


Heggbacher Werkstattverbund■ ZielvorstellungenTeilnehmerInnen: Individuelles Angebot mit dem ZieloooGeld zu verdienenSinn erfahrenEine gute Tagesstruktur erleben und damit leben - teilhabenRehabilitationsträger:oooErfüllung gesetzlicher BestimmungenKosten so gering wie möglichMaßnahmen so wenig wie nötig- 13 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Neue Anforderungen an den Berufsbildungsbereichderzeit (und Arbeitsbereich)Zertifizierung nach AZAVMesslatte der Qualifizierung wurde deutlich erhöht - FachkonzeptKeine verlässlichen PlanungszahlenFehlendes gut ausgebildetes Personal - zunehmendSchlechter LeumundIdealisierung des allgemeinen Arbeitsmarktes- 14 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Derzeitige EntwicklungenZentrale BerufsbildungsbereicheAbkoppelung von den Arbeitsbereichen der WerkstättenOrientierung an den regulären Ausbildungsordnungen der BerufePflegerische Anforderungen im Einklang mit ArbeitsweltIntensive Begleitung in PraktikaÜberprüfung der Finanzstruktur, einbeziehen der Leistungen derKrankenkassen- 15 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Wohin geht es?Einheiten von mindestens 30 TeilnehmerInnen sind anzustrebenAnkoppelung der Bildungspläne an die Ausbildungsordnungen vonHandwerk und IHK unter Berücksichtigung des DQRVermittlung auf geeignete Arbeitsplätze mit Job- und Sozialcoaching –auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aber auch in den WerkstättenReinholen der Pflege an den ArbeitsplatzIst Arbeit immer das richtige Ziel?- 16 -


Heggbacher Werkstattverbund■ LebensunterhaltDas Ziel nach der UN Konvention ist durch Arbeit sich denLebensunterhalt zu verdienen.Ist dies die Grundsicherung?- 17 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Modell der Sicherung des Lebensunterhaltes minimumGrundgehalt nach Caritas AVR Stufe 12 1553,75 €Netto 1107,46 €Jahresgehalt Brutto 20198,75 €Durchschnittsentgelt 2013 DRV 34 071 € daraus 80% =27 256,80 € entspricht Monatsgehalt von 2096,68 € entspricht CaritasAVR Stufe 7- 18 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Eingangserklärung nach §39a SGB IX Entwurf (altEingangsverfahren)In Baden Württemberg findet dies als Orientierungsstufe inModellschulen in Berufsschulstufe statt. Das Mittel der Wahl sindPraktika, Kompetenzanalysen und die Einschätzung der Lehrer.Idee:Die Eingangserklärung sollte von einer Kooperation von IHK,Handwerkskammer und Berufsbildungsbereich durchgeführt werden.Damit ist der Bezug der Arbeitswelt gesichert und die Anforderungender Berufe werden mit einbezogen. Und die behinderungsbedingtenAnforderungen können gleich mit eingespielt werden.Als zertifizierte Maßnahme ??- 19 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Berufsbildungsbereich – Berufliche Bildung EinstiegDas jetzige Fachkonzept ist weiter zu entwickeln als Einstieg in dieArbeitswelt mit Qualifizierungsbausteinen nach DQR.Um den heterogenen Teilnehmerkreis anzunehmen ist eine Größevon mindestens 30 TeilnehmerInnen anzustreben. Das bedeutet dieAuflösung von kleinen Berufsbildungsgruppen an vielen Standorten.Der Teilnehmerkreis sollte alle Personen umfassen, dievoraussichtlich auf soziale Transferleistungen angewiesen sind.Neue zertifizierte Leistungsangebote für Menschen, die aufsoziale Transferleistungen angewiesen sind.- 20 -


Heggbacher WerkstattverbundDie Aufgabenstellung muss soweit weiterentwickeltwerden, dass• Qualifizierung ermöglicht wird (DQR)• Auf Ausbildung vorbereitet wird• In Arbeit vermittelt wird und begleitet wird• Teilhabe auch ohne Arbeit organisiert wird• Wenn Arbeit, dann Sicherung des Lebensunterhaltsohne das viele Töpfe bedient werden müssen• Fortbildungen angeboten werdenWerkstätten als fachkundige Anbieter für Personenmit sozialen Transferleistungen- 21 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Was haben die Werkstatt von der Entwicklung? Mehr Arbeit mit Leistungsträgern Mehr Organisation Unklare Planungszahlen - mehr Dienstleister Neue Angebote Neue Profile Zukunftssicherung ?? – Teilhabe am Arbeits-Gesellschaftsleben- 22 -


Heggbacher Werkstattverbund■ Was hat die Gesellschaft davon?Der Personenkreis mit sozialen Transferleistungenbekommt die Möglichkeit passendere Angebote für diepersönliche und berufliche Weiterentwicklung zubekommen.Durchgehende Bildungslandschaft, in der auch diesozialen und persönlichen Bedarfe aufgegriffen undberücksichtigt werden.- 23 -


Heggbacher WerkstattverbundWünsche■ Beendigung des Geldtopfdenkens■ Vernetzung der Inhalte und Geldmittel■ Dauerhafte Begleitung der Betriebe, die Arbeitsplätzefür Menschen mit dauerhaftem Unterstützungsbedarfhaben■ Sozialcoaching

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