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NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 24. Jahrgang Februar 2012 73713

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Container | Trailer | Logistik

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INHALT

Frühlingserwachen S. 18

Die gesamte Containerbranche scheint in Bewegung: Die ersten Hafenbilanzen

für das letzte Jahr stehen vielerorts auf Rekorden. Doch von ruhigen Fahrwassern

kann nicht die Rede sein, denn die Herausforderungen der nächsten

Jahre warten bereits.

Maritimer 6er-Pakt S. 24

1/2012

Nordlicht für die Meere S. 38

Eine 50 m hohe und 280 m lange geschlossene Halle umgibt den Helgen

an der Flensburger Förde. Rund 750 Neubauten liefen hier bereits vom

Stapel – und das Orderbuch verspricht mehr. Eine Geschichte, die vor

nahezu genau 140 Jahren mit der Idee von fünf Reedern begann.

Sechs Reedereien, mehr als 90 Schiffe, neun gemeinsame Dienste und über 40 Häfen – dies sind die Eckdaten

der neuen G6 Alliance. Bereits in der ersten Märzwoche soll das neue Netz im Fernost–Europa- und Fernost–Mittelmeer-Verkehr

seine ersten Fäden im Containerverkehr spinnen.


Editorial

3 Da bewegt sich was ...

Tipps & Trends

6 Hamburger Blütezeit

8 Regionales Vertriebsdoppel

10 Präsidentenwechsel

Logistik

12 Es gibt noch Optimierungspotenzial

14 Interner Wandel

16 Logistik-News

66 Eine für sieben, sieben für eine

Übersee

18 Frühlingserwachen

22 Frühjahrs-Bewegungsmelder

24 Maritimer 6er-Pakt

30 Weitere Übersee-Allianzen

32 Weiterer Meeresplanet

34 APM Terminals: Auftrieb

RoRo

38 Nordlicht für die Meere

64 Ab auf die Meeresschiene

Binnenhäfen

42 Frischer Wind am Untermain

44 Mit doppelter Wasserkraft

46 Trimodale Metropole

48 Neuordnung Wesel-Bonn-Range

50 Übersicht Binnenhäfen

Schiene

52 Frühlingsboten auf Gleisroute

58 KV auch ohne Gleisanschluss

60 Modernisierte Schienenfabrik

62 Cool kombiniert

Containerumschlag

74 Kompakt in „grün“

76 Schwergewichtsmeister

78 Der Messe-Newsticker

81 Impressum

Frühlingsboten auf Gleisroute S. 52

Zug um Zug reisen Container, Trailer und Co. über die Schiene. Dabei hat das Schienennetz auch

2012 wieder zahlreiche neue Verbindungen verknüpft. Beispiele aus einigen Fahrplanänderungen

zeigt das ConTraiLo-Schienen-Update.

Der Messe-Newsticker S. 78

Zum zehnten Mal öffnet die LogiMAT in

diesem Frühjahr ihre Tore. Dabei bietet

die internationale Fachmesse in diesem

Jahr vom 13. bis 15. März

auch wieder Neuigkeiten rund

um die Logistik- und Hafen-

Welt. ConTraiLo stellt

Aussteller mit ihrem

Messeprogramm vor.


Welche Trends sehen Sie für die globalen Containerverkehre?

Fallet: Kurzfristig sehen wir sicherlich eine instabile Preisentwicklung

durch die aktuelle Situation im Markt, wie Rezessionsängste,

Schuldenproblematik der großen Industrienationen

und Liquiditätsprobleme einzelner Carrier. Der Einsatz größerer

Schiffe wird bei gleichzeitigem Ausbleiben der Exportvolumina,

z. B. FEWB ex China, die Ratenspirale erneut antreiben. Langfristig

sehen wir einen Trend zu komplexeren Lösungen, welche

es unseren Kunden ermöglichen, ihre Supply Chains effizienter

zu managen. Ziele werden sein, die Lagerhaltung zu optimieren,

Transitzeiten zu verkürzen, den Containerverkehr zuverlässiger

zu machen und nach Möglichkeit Luftfracht durch

Seefracht zu substituieren. Dieses wird erreicht durch die Verlagerung

von Loops, Verschiffungen zu fixierten und definierten

Fahrplänen, mehr Transparenz und Planungssicherheit dank

neuen IT-Lösugen sowie einem verstärkten Management durch

Control Towers zur Unterstützung von Buyers Consoldiations,

Vendor- und Event-Management.

Sehen Sie dabei besondere Wachstumspotenziale

für bestimmte Güterarten im Bereich der Seefracht?

Fallet: Besonderes Wachstum ist für Luxuskonsum- sowie Investitionsgüter,

Ersatzteile und Consumer-Electronics zu erwarten.

Die gesteigerte Zuverlässigkeit und die neuen Tools werden es

unseren Kunden ermöglichen, bei niedrigen Lagerbeständen

eine zuverlässige Wiederauffüllung und eine berechenbarere

Versorgung ihrer Märkte oder Kunden wahrzunehmen.

12 ConTraiLo 1/2012

Es gibt noch

Optimierungspotenzial

Stefan Fallet wurde

im Sommer letzten Jahres

zum Vice President Freight

Management Central Europe

bei CEVA ernannt.

(Fotos: CEVA)

Interview. Logistik-Dienstleister CEVA hat sich

ehrgeizige Ziele im Seefrachtbereich gesetzt.

In das neue Jahr ist das Unternehmen z. B.

mit LCL-Angeboten auf 30 neuen Routen

gestartet. ConTraiLo sprach mit Stefan Fallet,

Vice President Freight Management Central

Europe, über Trends und Aussichten

am Containermarkt.

Welches sind Ihrer Ansicht nach derzeit die größten Hindernisse

für die globalen Frachtverkehre und welche Änderungen würden

Sie als Logistik-Dienstleister sich hier wünschen?

Fallet: In der Seefracht wird nach wie vor zu viel Papier produziert.

Ergänzend kommt hinzu, dass diese Papiere noch durch zu

viele Hände laufen und jeder begeistert seinen Stempel draufsetzt

– gegen Gebühr natürlich. Dieser gesamte administrative Prozess

muss effizienter und papierloser gestaltet werden. Erschwerend

kommen administrative Aufgaben wie ENS, AMS usw. hinzu.

Eine Standardisierung von Dokumenten und Systemen wäre hier

wünschenswert. Bei den Vor- und Nachläufen, vor allem in Europa,

wäre sicherlich eine Lockerung der Nachtfahrverbote für die

Straße und eine bessere Infrastruktur der Bahn erstrebenswert.

Nicht zuletzt wegen der Umweltaspekte, welche eine effizientere

Containerrotation ermöglichen würden.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung

für die Güterströme in den nächsten Jahren?

Fallet: Wir sehen eine verstärkte Herausforderung in der Abstimmung

von Nachfrage und Lieferung bezogen auf das Equipment,

also die Verfügbarkeit von Containern und den Umschlagkapazitäten.

Volumenschwankungen und Veränderungen

der Handelswege und Verkehre treten in immer kürzeren Zyklen

auf. Des Weiteren wird die Produktion immer weiter in Regionen

und Länder verlagert, denen eine effiziente und zuverlässige

Infrastruktur fehlt. Zeitgleich wollen unsere Kunden eine immer

genauere Vorhersagbarkeit von Transitzeiten.


Die Nach- bzw. Vorläufe zu den Seehäfen lassen sich über

unterschiedliche Verkehrsträger verwirklichen. Welche Rolle

spielen für CEVA Schiene, Binnenschiff und Straße?

Fallet: Sämtliche Verkehrsträger sind für CEVA und für unsere

Kunden von Bedeutung. Die Binnenschifffahrt, aber auch die

Schiene sind in Bezug auf Green Logistics nicht zu unterschätzen.

Aber irgendwann landet eigentlich jedes Gut auf der Straße.

Daher planen wir für jeden unserer Kunden die optimale

Lösung, basierend auf deren Anforderungen, existierender Infrastruktur

und Effizienz im Prozessablauf.

Gibt es Regionen/Staaten/Kontinente, in denen das Angebot

eines der Verkehrsträger hier besonders hervorsticht?

Fallet: Wenn man sich die aktuelle Bevölkerungsdichte und die

gleichzeitige Versorgung dieser durch die einzelnen Verkehrsträger

anschaut, denke ich, haben wir die zuverlässigste Verkehrsinfrastruktur

in Europa. Nichtsdestotrotz gibt es gerade

im grenzüberschreitenden Schienenverkehr noch erhebliches

Optimierungspotenzial.

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CEVA baut LCL-Angebot aus

CEVA hat sein weltweites Angebot um 30 weitere LCL-Strecken

erweitert. Mit Konsolidierungspunkten in Amerika, Europa,

dem Nahen Osten und in der Region Asien/Pazifik, wurden

u. a. folgende neue Strecken eingeführt: Los Angeles

nach Shanghai, Singapur, Hongkong, Sydney und Melbourne;

Hamburg nach Shanghai, Singapur und Dubai; Shanghai nach

Dallas, Singapur und Hamburg, sowie Nhava Sheva, Indien,

nach New York. Mit den neuen CEVA-Managed Services haben

CEVA-Kunden laut Anbieterangaben bei gleichbleibend hohen

Serviceleistungen eine noch größere Auswahl an maßgeschneiderten

LCL, Full-Container Load (FCL) und Break-Bulk-

Transporten. Von CEVA betriebene Konsolidierungsdrehscheiben

befinden sich in New York City, Miami und Los Angeles

für die USA, in Hamburg, Dubai (VAE) und in Antwerpen (Belgien)

für Europa und den Nahen Osten; und in Singapur und

Hongkong für den Raum Asien/Pazifik.

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Logistik

LOGISTIKER ZU KAPAZITÄTSREDUZIERUNGEN

Engpässe vermeiden

Der Anbieter weltweiter Lieferketten, SBS Worldwide,

hat Verladern geraten, Logistik-Dienstleister mit starker

Beziehung zu Reedereien zu nutzen. Sonst könnte

es passieren, dass sie ihre Sendungen am Kai zurückgelassen

vorfinden. Als Hintergrund für die Warnung

nennt SBS die Reduzierung von Kapazitäten durch die

Reedereien, da die Branche auf wichtigen Handelsrouten

aufgrund von Überkapazitäten gelitten habe.

Der SBS Worldwide Group Chairman Steve Walker

sagt dazu: „Wenn Reedereien Dienste aufheben, um

Angebot und Nachfrage auszubalancieren, führt dies

zu einer kurzfristigen Reduzierung von Kapazitäten.“

Er fährt fort: „Wenn dies geschieht, lassen Reedereien

Container zurück.“ Dieses Schicksal würde dabei laut

SBS Worldwide oft die Ladung von Befrachtern betreffen,

deren Transportbeziehungen von kurzfristigen

Angeboten und Nachfrage gesteuert seien.

Walker rät: „Der beste Weg, um von einer Situation

wie dieser nicht betroffen zu sein, ist sicherzustellen,

dass Ihr Logistik-Dienstleister starke, langfristige Beziehungen

zu mehr als einer zuverlässigen Reederei auf

jeder Handelsroute, auf denen Sie Transportdienste

benötigen, hat.“ Der Spezialist SBS Worldwide bietet

weltweite Speditions- und Supply-Chain-Lösungen für

Kunden in aller Welt an.

AGILITY-LOGISTIK-INDEX-WACHSTUMSMÄRKTE 2012

Märkte im Blickpunkt

Agility hat im vergangenen Jahr

erstmals mit einem Logistik-Index

dynamische Entwicklungsmärkte der

Welt analysiert und in eine Rangliste

geordnet. In diesem Jahr geht

der Index in die zweite Auflage. Diese

soll aufzeigen, wie sich Aufruhr,

Veränderungen und Instabilität der

vergangenen Monate auf mehr als

40 Wachstumsmärkte der Welt

ausgewirkt haben. Neu in den Länderrankings

sind in diesem Jahr

14 ConTraiLo 1/2012

Kuwait und Libyen. Der Index soll

zudem einen fundierten Blick auf

Bereiche des Welthandels legen,

wo massive und signifikante Veränderungen

im Gange sind.

Der von Agility gesponsorte Report

wurde von Transport Intelligence

erstellt. Als Teil des Index wurden

550 Logistik-Führungskräfte gefragt.

Weitere Informationen zu

dem Logistik-Index gibt es auf der

Agility-Logistics-Homepage.

Interner Wandel

Chemion Logistik stellt sich neu auf

Chemion Logistik hat zum 1. Januar 2012 eine neue, flachere

Aufbauorganisation umgesetzt. Ziel ist es, flexibler

auf Kundenwünsche eingehen zu können. Mit der neuen

Unternehmensstruktur wurden die Führungsebenen personell

verdichtet und auch neue Funktionen geschaffen:

In dem hierarchischen Gerüst übernimmt Gerd Clemens,

der zuvor Leiter Betriebsmittel-Management bei Chemion

war, den Bereich Inbound-/Outbound-Logistik I, Stückgut

und Container. Hans Joachim Schultes, bisher Betriebsleiter

Post und KEP-Services an den Chemion-Standorten,

zeichnet verantwortlich für den Vertrieb und das Key-

Account-Management des Logistik-Dienstleisters. Ein neues

zentrales Geschäftsfeld von Chemion stellt die Organi-

HAFENDIENSTLEISTUNGEN

Ausbau der Marktposition

Der Hafendienstleister Gerd Buss Stevedoring will

seine Marktposition im Jahr 2012 weiter festigen.

Die Buss-Tochter setzt dabei auf ein breites Produktportfolio

und standortunabhängige Dienstleistungen.

Derzeit sorgt das Unternehmen unter anderem in den

Häfen Hamburg, Bremen, Eemshaven, Sassnitz und

Stade für einen reibungslosen Ablauf an der Kaikante.

Nicht nur an den Terminals des Mutterunternehmens


Mit neuen Funktionen

bei Chemion (v. l.):

Hans Joachim Schultes,

Lothar Hinterlang

und Gerd Clemens.

(Fotos: Chemion)

sationseinheit Logistik-Innovation dar, die von Lothar

Hinterlang geführt wird, der bis Ende des letzten Jahres

die Unternehmensentwicklung verantwortet hat.

Ein Jahrzehnt Chemion. Ende 2011 konnte der auf

Standort-Logistik und Gefahrguthandling spezialisierte

Dienstleister Chemion, sein zehnjähriges Jubiläum feiern.

Der Ausbau bzw. die Erstellung der Containerterminals

in Leverkusen und Dormagen zählen zu den Unternehmensmeilensteinen,

ebenso der Ausbau des Equipment-

Managements. Heute sind in ihm neben 800 Tankcontainern

und 2000 Flurförderzeugen, davon 400 mit

Ex-Schutz, u. a. auch Absetztanks, Mulden und 100.000

Paletten im Chemion-Pool enthalten. Gemeinsam mit

Partnern entwickelte Chemion in den letzten zehn Jahren

auch zahlreiche innovative Konzepte. So zum Beispiel

mit DB Schenker Rail, mit dem der Dienstleister eine Rangierplattform

aufbaute.

Buss Group, sondern auch an anderen Standorten bieten

die Spezialisten Stauen, Laschen und Sichern der

Ladung, Beratung und Personalgestellung sowie den

kompletten Umschlag der Güter an. Die Güterpalette

umfasst Projektladungen und Stückgüter aller Art, Container

(konventionelle Verladung) und Fahrzeugtypen

jedweder Couleur, aber auch Eisen und Stahl. Zugleich

sind die Mitarbeiter Experten für Trimmen und Resten

von losem Massengut sowie für internationale Havarie-

Stauerei. Ebenso sollen sie eine Rolle bei Hafen-Logistik

und Services für das Offshore-Windsegment spielen.

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Logistik-NEWS

Bewegte Zugehörigkeit

DB Schenker mal zwei. Die DB-Schenker-Landesgesellschaft

Oy East AB hat im Januar vereinbart, das gesamte Aktienkapital

der Suomen Kiitoautot Oy zu erwerben und das operative

Geschäft zu übernehmen. Im Sultanat Oman hat DB Schenker

Logistics mit der Khimji Ramdas Group das gemeinsame Unternehmen

Schenker Khimji’s LLC ab Frühjahr im Plan.

Aus Jonen Freight wird Dachser. Ein Jahr nach der Gründung

des Joint Ventures firmiert das südafrikanische Logistik-Unternehmen

nun unter dem Namen Dachser South Africa (Pty.).

Das Unternehmen bietet mit Niederlassungen in Johannesburg,

Kapstadt und Durban beispielsweise Luft- und Seefrachtdienstleistungen

und zahlreiche Services an.

Übernahme ATC. Militzer & Münch hatte bereits Ende 2011

angekündigt, die Geschäftsaktivitäten der türkischen ATC Group

mit Wirkung zum 1. Januar 2012 zu übernehmen. ATC bietet

Logistik-Lösungen von Straßen- und Schienentransporten über

Luft- und Seefracht bis zur Projekt-Logistik an.

Ausbau im Gesundheitswesen. UPS hatte im Dezember eine

Vereinbarung über den Kauf der in Italien ansässigen Pieffe

Group bekannt gegeben. Die Akquisition soll UPS bei seiner

weltweiten Strategie für Dienstleistungen für die Pharma-, Biotech-

und Medizingeräteindustrie unterstützen.

16 ConTraiLo 1/2012

Standortgeschehen

Bedeutender Spatenstich. Die duisport-Gruppe errichtet für

Kühne + Nagel einen neuen Logistik-Komplex mit drei Hallen

und einem Bürotrakt und insgesamt 22.000 m2 Nutzfläche.

Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Damit baut der

Logistik-Dienstleister nach Angaben von duisport seinen Standort

zum weltweit größten aus.

Logistik-Plattform in Joita. GEFCO Rumänien hat im Gewerbepark

Prologis in Joita, nahe der Hauptstadt Bukarest, ein neues

Logistik-Zentrum in Betrieb genommen. Das Logistik-Zentrum

verfügt über eine Fläche von 4500 m2 und bietet ein

umfangreiches Dienstleistungsportfolio an: Lagerung, Bestandsverwaltung,

Warenumschlag und Kommissionierung.

HOMTRANS in Rostock. Seit dem 1. Januar 2012 ist die Rieck-

Logistik-Gruppe Mehrheitsgesellschafter der Rostocker Spedition

HOMTRANS Service GmbH & Co. KG. Die Rieck-Gruppe

ist Bauherr des neuen HOMTRANS-Standorts in Kavelstorf bei

Rostock. Die Anlage ging am 1. Januar 2012 in Betrieb.

Water Warehouse Worms. Trans Service Team (TST) hat im

November das Water Warehouse Worms (WWW) eröffnet. Das Lo-

gistik-Zentrum mit 200.0000 m2 Fläche soll dank intermodalem

Verkehrskonzept dafür sorgen, dass Danone Waters Mineralwasser

noch umweltfreundlicher auf deutschen Esstischen landet.


Aus den Unternehmen

Zertifikatsdoppel. Agility hat Ende Januar seine jüngsten

ISO-14001:2004- und OHSAS-18001:2007-Zertifizierungen

in Italien bekannt gegeben. Die Zertifizierungen sollen

für alle italienischen Standorte und Produkte gelten.

In den letzten Monaten hatte das Unternehmen bereits

die AEO-F- und SQAS-Zertifikate erhalten.

TÜV-geprüfte Informationssicherheit. Dachser hat seine

zentralen IT-Services, Rechenzentren, Infrastrukturen

und IT-Fachbereiche gemäß ISO/IEC 27001:2005 zertifizieren

lassen. Demnach bestätigten die Prüfer des TÜV

SÜD, dass das Informationssicherheits-Management-System

von Dachser strengsten Anforderungen entspricht.

Drei auf einen Streich. Logwin realisiert seit Kurzem für

drei weitere Kunden aus Spanien Logistik-Dienstleistungen:

für das Modelabel Anjara García, den Fernsehsender

TV3 und den Verlag Editorial Quintessence S.L.; die Leistungen

sind individuell angepasst.

Zuversichtlich für 2012. Röhlig hat vorläufige Zahlen

für das Jahr 2011 vorgelegt. Der Rohertrag der Röhlig-

Gruppe stieg auf über 141 Mio. Euro; der Konzern-Rohertrag

auf 96 Mio. Euro. Der Gewinn konnte demnach um

18 Prozent auf 15 Mio. Euro gesteigert werden.

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ERWACHEN


Das Containerbarometer. Die gesamte

Containerbranche scheint in Bewegung:

Die ersten Hafenbilanzen für das letzte Jahr

stehen vielerorts auf Rekorden. Doch von

ruhigen Fahrwassern kann nicht die Rede

sein, denn die Herausforderungen der

nächsten Jahre warten bereits.

Der Güterverkehr in Deutschland hat 2011 mit einem

Plus von 6,5 Prozent deutlich zugelegt, auf

insgesamt 4,3 Mrd. t. Dies geht aus den vorläufigen

Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Während

die Binnenschifffahrt aufgrund von Behinderungen

gegenüber dem Vorjahr verlor, trugen Seeschifffahrt, Straße,

Schiene und Luftverkehr zu der Steigerung bei. So

wurden z. B. mit 291 Mio. t 6,8 Prozent mehr Güter per

Seeschiff befördert als im Jahr 2010.


Ein Blick auf Seehäfen

Mit zu diesem Ergebnis beigetragen haben auch die maritimen

Logistik-Standorte Bremen und Bremerhaven. Sie verbuchten

mit einem Plus von 81,3 Prozent das Jahr 2011 als bestes in der

bremischen Hafengeschichte und peilen nun als neues Ziel die

100-Mio.-t-Marke an. Der Containerumschlag verzeichnete mit

5,9 Mio. TEU ein Plus von 20 Prozent, bzw. 62,6 Mio. t containerisierte

Güter. Hamburg setzte ebenfalls eine Spitzenmarke:

„Deepwater-Horizon-Moment“ voraus

Die erwartete Ankunft neuer Schiffsgiganten zieht weitere

Kreise als es zunächst vielleicht erscheint. So steht nun auch

die Versicherungs- und Haftungsfrage für den Fall eines Falles

im Raum. Holman Fenwick Willian Partner, Andrew Chamberlain,

wies bei einer Veranstaltung von Maritime London im Januar

darauf hin, dass die Konsequenzen eines ersten Vorfalls

bei dem eines der größeren Containerschiffe involviert ist „zu

einer kompletten Änderung der akzeptierten Haftungsreglungen

und der Versicherungsvereinbarungen für solche Schiffe

führen könnten.“ Der Anwalt erinnerte daran, dass von den

letzten Unglücken, wie der Rena mit 3352 TEU, Containerschiffe

relativ kleiner Klassen betroffen waren. Er mahnte alte

und begrenzte Ressourcen der Bergebranche an. Kopien der

Präsentation sollen bei Holman Fenwick Willan erhältlich sein.

20 ConTraiLo 1/2012

(Fotos: HL, Antwerpen,

© Rudolf Ortner/PIXELIO)

So erreichte der Hafen 2011 nach eigenen Angaben mit 9 Mio.

TEU das stärkste absolute Wachstum im Containerumschlag

in der nordeuropäischen Hafenrange. Der Gesamtumschlag in

dem Elbhafen stieg 2011 um 9,1 Prozent auf 132,2 Mio. t.

Nicht nur an der Nordsee, auch an der Ostsee konnten deutsche

Seehäfen 2011 Bestmarken verbuchen. So wurden im Kieler Seehafen

erstmals mehr als 6 Mio. t Fracht verladen bzw. gelöscht.

Die Zahl der Container stieg im Vergleich zum Vorjahr um

80 Prozent. Mehr als 250.000 Lkw, Trailer und Container wurden

verladen. Der Rostocker Hafen meldet eine Bilanz mit Licht

und Schatten. Während der Gesamtumschlag um fünf Prozent

gegenüber dem Vorjahr auf 24 Mio. t gefallen ist, stieg z. B. der

Fähr- und RoRo-Güterumschlag auf 13 Mio. t.

Bei europäischen Nachbarn

Der Blick über die Grenzen zeigt ein ähnliches Bild: Auch Antwerpen

meldet mit 187 Mio. t Güterumschlag einen neuen

Rekord zu dem auch 8,66 Mio. TEU bzw. 105 Mio. t containerisierte

Güter beitrugen. Rotterdam konnte seine Bestmarke von

2010 nochmals übertreffen und das Umschlagergebnis auf

434,3 Mio. t steigern. Darunter auch 11,9 Mio. TEU.

Zeebrügge erreicht zwar sein zweitbestes Jahr, was jedoch auch

einen Rückgang um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Der Containerverkehr fiel um 11,7 Prozent auf 2,2 Mio

TEU. Währenddessen nahm der RoRo-Verkehr um fast sechs

Prozent auf 13,1 Mio. t zu. Im Mittelmeerraum meldet Valenciaport

mit fast 66 Mio. t Gesamtumschlag ebenfalls Zuwächse.

Dabei fällt der Containerbereich mit 4,3 Mio. TEU und damit

2,86 Prozent mehr als 2010 ins Gewicht.


Hinterlandverkehr Hamburg-Le Havre-Range

Hochrechnungen aus dem „Global Port Tracker – North

Europe Edition“ zufolge wurde in der Hamburg-Le Havre-

Range im Jahr 2011 mit rund 40 Mio. TEU ein neues Allzeithoch

erreicht. Das Volumen der Hinterlandverkehre

erreichte dabei voraussichtlich mehr als 25 Mio. TEU.

Dies geht aus einer Meldung des ISL hervor. Dank der soliden

Wirtschaftsentwicklung im Kernland Deutschland

waren die Hinterlandverkehre der Nordrangehäfen weniger

durch die Krise belastet als deren Feederverkehre mit

dem Ostseeraum, wie jüngste Ergebnisse aus dem ISL-Containerverkehrsmodell

Nordrangehäfen zeigen.

Marktaussichten Hinterland

Langfristig bieten demnach die Märkte Mittel- und Osteuropas,

um die die Nordrangehäfen in starkem Wettbewerb

stehen, die besten Wachstumsaussichten. Ein

Großteil dieser Märkte wird über Feederverkehre versorgt;

über Hinterlandverkehre werden laut dem ISL-Bereicht

aus den Nordrangehäfen vor allem der Süden Polens,

Tschechien, die Slowakei und Ungarn versorgt.

Im Wettstreit um Transhipment-Ladung für den Ostseeraum

und Nordeuropa hatten die deutschen Häfen 2008

bis 2010 Marktanteile an die Westhäfen verloren. Doch

2011 war eine Rückverlagerung zu beobachten. Die Short-

Sea-Verkehre entwickeln sich ebenfalls zunehmend stärker,

wobei die Routen Kontinent–Britische Inseln mit Abstand

der größte Markt sind. Aber auch der Seehandel mit

Russland und Westeuropa soll wieder boomen. Trotz dieser

dynamischen Märkte ist Deutschland laut ISL bedeutendster

Markt für die Nordrangehäfen.

In anderen Weltteilen

Hier noch ein Beispiel aus anderen Teilen der Welt: Mit

12,4 Mio. Bewegungen in 2011 setzen die Containervolumen

für die nordamerikanische Intermodalbranche einen

neuen Rekord. Dies geht aus dem IANA Intermodal

Market Trends & Statistic Report hervor. Maßgeblich beteiligt

an dem Erfolg waren Inlandcontainer-Ladungen.

Doch zurück nach Europa. Die Seehäfen ruhen sich nicht

auf dem Ist-Stand aus, sondern haben den Blick mit Ausbauplänen

bereits nach vorne gerichtet. Ein wichtiges

Thema: die Anbindung ans Hinterland.

Auch hier nur einige Beispiele: Mit Blick auf erwartete

770 Güterzüge pro Woche bis 2025 steht in Bremen z. B.

die Hafeneisenbahn im Fokus. Rotterdam erwartet für

2035 über 35 Mio. TEU und investiert z. B. in die Anbindung

der Maasvlakte 2 Terminals. Valenciaport hat sich

mit ihrem Strategic Plan 2020 ebenfalls Ziele mit dann

u. a. erwarteten 5,6 bis 6 Mio. TEU gesetzt.

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Frühjahrs-Bewegungsmelder

Service-Update. Bewegende Zeiten wirken sich auch auf die Routen über die Meere aus. Das zeigt

nicht zuletzt wieder der Blick auf einige Fahrpläne von Reedereien in der Branche – daher auch zum

Saisonstart in das Frühjahr 2012 der bekannte ConTraiLo-Bewegungsmelder.

BBC: America Line – Med Service

Der Schwergutbefrachter BBC Chartering hat Ende 2011 einen

monatlichen Liniendienst aufgenommen, der Ladehäfen im

Mittelmeer mit Zielen in Lateinamerika verbindet. Damit hat

das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach Verschiffungsmöglichkeiten

für Investitions-Güter im Bergbau- und

Energiesektor aufgrund der Entwicklung von Investitions-Projekten

in Südamerika reagiert.

America Line – Med Service verbindet die Ladehäfen Izmir,

Porto Maghera und Genua mit Suape, Rio de Janeiro, Santos

sowie Buenos Aires. Zusätzliche Destinationen auf der Route

können laut BBC auf Anfrage berücksichtigt werden.

CMA CGM reorganisiert Asien-Nordeuropa-Dienste

Nach der Bekanntgabe der operativen Partnerschaft mit MSC

hat CMA CGM für Anfang April 2012 die Reorganisation ihrer

Dienste für den Asien-Nordeuropa-Handel bekannt gegeben.

Das bestehende Abkommen mit der Maersk Line auf dem Asien-

Med-Handel bleibt unverändert. Das neue CMA-CGM-Netzwerk

soll wie nachfolgend aussehen:

New FAL 1 bedient mit elf CMA-CGM-Schiffen mit Kapazitäten

von 13.800 bis 14.000 TEU die Häfen Ningbo, Shanghai,

Nansha, Hongkong, Chiwan, Yantian, Vung Tau, Southampton,

Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam, Zeebrügge, Le Havre, Malta,

Khorfakkan, Port Kelang, Singapur, Yantian, Ningbo.

FAL 2 soll zwei zusätzliche Anläufe in Jeddah erhalten.

New FAL 3: Die elf Schiffe mit Platz für je 11.400 TEU laufen

22 ConTraiLo 1/2012

(Foto: BBC)

folgende Häfen an: Xingang, Pusan, Qingdao, Shanghai, Xiamen,

Singapur, Port Kelang, Tangiers, Le Havre, Hamburg, Bremerhaven,

Antwerpen, Zeebrügge, Beirut, Jeddah, Port Kelang,

Singapur, Xingang.

FAL 6: Insgesamt elf MSC-Schiffe mit je 14.000 TEU bedienen

die Rotation mit den Häfen Dalian, Xingang, Kwang Yang,

Pusan, Qingdao, Ningbo, Shanghai, Singapur, Port Kelang,

Felixstowe, Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam, Southampton,

Valencia, Jebel Ali, Singapur, Hongkong, Dalian.

FAL 7: Ebenfalls mit elf 14.000-TEU-Schiffen, die MSC betreibt,

werden diese Häfen bedient: Ningbo, Shanghai, Xiamen, Chiwan,

Yantian, Sines, Le Havre, Rotterdam, Antwerpen, Felixstowe,

Gioia Tauro, Singapur, Chiwan, Xiamen, Ningbo.

FAL 9: Gemeinsam setzen CMA CGM und MSC auf diesem

Dienst neun 9500-TEU-Schiffe ein und laufen folgende Häfen

an: Shanghai, Ningbo, Hongkong, Chiwan, Yantian, Singapur,

Port Kelang, Gioia Tauro, Malta, Tangiers, Port Kelang, Singapur,

Vung Tau, Shanghai.

CMA CGM/CSCL/UASC: Asien–Mittlerer Osten

Als Teil einer Vereinbarung mit CSCL und UASC hat CMA CGM

den CIMEX-1-Service zwischen Asien und dem Mittleren Osten

ab Februar neu organisiert. Gemeinsam betreiben die Reedereien

den neuen Dienst mit sieben Schiffen mit Kapazitäten

zwischen 12.500 und 14.400 TEU. Der Dienst ersetzt den bisherigen

CIMEX-/AMA-Dienst von CMA CGM und CSCL sowie

den AGX-1-Dienst von UASC.


CIMEX 1 hat die Rotation: Tianjin, Dalian, Pusan, Shanghai

(YangShan-Terminal), Ningbo, Shekou, Port Kelang, Khorfakkan,

Jebel Ali, Port Kelang, Nansha, Tianjin.

CMA CGM/MSC: New Black Pearl Service

Die CMA-CGM-Gruppe hat als Teil des operativen Abkommens

mit MSC seit Mitte Januar einen neuen Direktdienst zwischen

der Ostküste Nordamerikas und der Westküste Südamerikas. Der

neue Dienst soll der wachsenden Nachfrage für temperaturgeführte

Warentransporte von Chile und Peru nach Philadelphia

und New York sowie nach schnellen und wettbewerbsfähigen

Transitzeiten zwischen den beiden Kontinenten gerecht werden.

In dem Dienst werden insgesamt sieben von MSC betriebene

4000-TEU-Schiffe eingesetzt.

NEW BLACK PEARL: Die Rotation des Dienstes deckt folgende

Häfen ab: Philadelphia, New York, Charleston, Savannah,

Jacksonville, Freeport, Port Everglades, Cristobal, Balboa,

Callao, Arica, Coronel, Valparaiso, Balboa, Cristobal, Freeport,

Philadelphia und wieder New York.

CMA CGM/OOCL: Partner im ANZEX-Service

Bereits Ende Dezember hat CMA CGM die Partnerschaft mit

OOCL für den ANZEX-Service auf der Handelsroute Neuseeland–Fernost

aufgenommen. In dem Dienst werden insgesamt

fünf Schiffe mit einer Kapazität von je 1800 TEU eingesetzt.

ANZEX läuft dabei folgende Häfen an: Hongkong, Chiwan,

Ningbo, Shanghai, Pusan, Suva (Alternative A), Noumea (Alternative

B), Auckland, Port Chalmers, Lyttelton, Tauranga,

Noumea und zurück nach Hongkong.

Hamburg Süd: rund um Europa-Amerika-Dienste

Um den veränderten Marktbedingungen Rechnung zu tragen,

hat die Reederei Hamburg Süd ab Februar 2012 mehrere Dienste

von Nordeuropa und dem Mittelmeerraum in Richtung Mittelamerika,

zur Südamerika-Westküste ebenso wie zur nordamerikanischen

Westküste umstrukturiert.

EUROSAL Loop 2 läuft demnach mit acht 3500-TEU-Schiffen

von Hamburg Süd, Hapag Lloyd und CMA CGM die Häfen Rotterdam,

Hamburg, Antwerpen, Le Havre, Kingston, Cartagena,

Manzanillo (Panama), Guayaquil, Callao, Paita, Guayaquil, Bue-

naventura, Manzanillo (Panama), Cartagena und wieder den

Hafen Rotterdam an.

EUROSAL Loop 1: Dieser Dienst verbindet mit Hamburg-Südund

Hapag-Lloyd-Schiffen die Häfen Rotterdam, Hamburg, Tilbury,

Antwerpen, Caucedo, Cartagena, Manzanillo (Panama),

Callao, Valparaiso, Callao, Manzanillo (Panama), Cartagena,

Caucedo und Rotterdam.

MCPS: Der neue Gemeinschaftsdienst von Hapag Lloyd und

Hamburg Süd mit zehn Schiffen hat die Rotation: Cartagena,

Manzanillo (Mexiko), Los Angeles, Oakland, Seattle, Vancouver,

Portland, Oakland, Los Angeles, Manzanillo (Mexiko), Manzanillo

(Panama), Cartagena, Caucedo, Tanger, Valencia, Cagliari,

Livorno, Genua, Fos, Barcelona, Valencia, Tanger, Cartagena.

WAMS läuft nun mit vier 1750-TEU-Schiffen von Hamburg

Süd und CCNI folgende Häfen an: Cartagena, Puerto Quetzal,

Manzanillo (Mexiko), Long Beach, Oakland, Manzanillo (Mexiko),

Lazaro Cardenas, Puerto Quetzal, Cartagena.

Hamburg Süd/Partner erweitern Transatlantic-Service

Die Grand-Alliance-Mitglieder Hapag-Lloyd, NYK und OOCL

haben beschlossen, gemeinsam mit Hamburg Süd und ZIM größere

und effizientere Schiffe im Transatlantic-Service zwischen

Europa und der USA-Ostküste einzusetzen.

Ab März 2012 sollen nach einer Pressemitteilung der HHM

anstelle von vier Schiffen mit jeweils 3700 TEU, vier Schiffe mit

einer Kapazität von 5400 TEU zum Einsatz kommen. Wie bisher

werden für diesen Dienst Hamburg Süd und ZIM je ein Schiff

und die Grand Alliance zwei Schiffe stellen.

Transatlantic-Service: Die Hafenrotation des wöchentli-

chen Fixed-day-Service lautet: Rotterdam, Hamburg, Le Havre,

Southampton, New York, Norfolk, Charleston, Rotterdam.

AB TransAtlantic: Kiel als Container-Wayport

Die Reederei AB TransAtlantic hat den Kieler Hafen in ihre

Bothnia-Linie zwischen Kemi/Oulu (Finnland) und Zeebrügge/Antwerpen

(Belgien) aufgenommen. Im Kieler Ostuferhafen

werden so nun Containerteilmengen gelöscht, die via Hamburg

für Übersee bestimmt sind. Die für TransAtlantic gelöschten

Container gehen dann von Kiel aus per Blockzug in die Hamburger

Terminals und von dort weiter in Richtung Übersee.


Maritimer

APL Hapag-Lloyd


Dienste. Sechs Reedereien, mehr als 90 Schiffe,

neun gemeinsame Dienste und über 40 Häfen – dies sind

die Eckdaten der neuen G6 Alliance. Bereits in der ersten

Märzwoche soll das neue Netz im Fernost-Europa- und

Fernost-Mittelmeer-Verkehr seine ersten Fäden

im Containerverkehr spinnen.

HMM MOL NYK

OOCL


Reedereien und Kunden können

von der Allianz profitieren.

Im April sollen die neuen

Dienste starten. (Fotos: Reedereien)

Die Namen hinter der G6 Alliance sind bekannte

Größen: APL, Hapag Lloyd (HL), Hyundai Merchant

Marine (HMM), Mitsui O.S.K. Lines (MOL),

Nippon Yusen Kaisha (NYK) und Orient Overseas Container

Line (OOCL). Die Reedereien aus der Grand und

der New World Alliance schaffen mit der G6 eine neue

Kooperation in der Containerschifffahrt mit gemeinsamen

Diensten für Asien, Europa und im Mittelmeer.

Das erste Servicenetz

Zunächst startet die G6 Alliance sechs Dienste zwischen

Asien und Nordeuropa. Darunter befindet sich auch ein

direkter Dienst, der bis in die Ostsee nach Gdansk und

Göteborg fährt und einen Transhipment-Anlauf in Singapur

hat. Ein siebter Dienst soll folgen, sobald der Markt

dies nachhaltig erfordert und dann die Häfen Dalin und

Xingang direkt mit Europa verbinden.

Neue Giganten in Fahrt bringen

Zudem setzt die Allianz ihren bereits existierenden Asia-

Mediterranean-Express-Service (EUM) fort und plant, diesen

ab Anfang April 2012 durch den neuen Asia-Black-

Sea-Express-Service (ABX) zu ergänzen. Alle Dienste

sollen schnelle Transitzeiten, eine große Hafenabdeckung

und moderne Schiffe mit bis zu 14.000 TEU Kapazität bieten.

Die Partner können dank der Zusammenarbeit zudem

ihre, in den nächsten 30 Monaten in Fahrt kommenden,

größten Schiffe integrieren. Die Gemeinschaftsdienste sollen

den Kunden Fahrpläne mit täglichen Abfahrten in den

wichtigen Häfen Asiens, Europas und des Mittelmeers bieten,

darunter beispielsweise mehrfache wöchentliche Anläufe

in Singapur und Hamburg.


Die neuen Dienste

Die bisher vereinbarte Hafenfolge der neuen Dienste ist wie

folgt (Anpassungen an Marktveränderungen sind möglich):

Loop 1: Kobe, Nagoya, Shimizu, Tokio, Hongkong,

Cai Mep, Singapur, Jeddah, Rotterdam, Hamburg,

Southampton, Le Havre, Singapur, Hongkong, Kobe.

Loop 2: Häfen folgen.

Loop 3: Shanghai, Ningbo, Süd-China, Singapur, Tanger,

Rotterdam, Bremerhaven, Gdansk, Göteborg, Rotterdam,

Jeddah, Singapur, Süd-China, Hongkong, Shanghai.

Loop 4: Ningbo, Shanghai, Süd-China, Singapur,

Southampton, Hamburg, Rotterdam, Singapur,

Süd-China, Ningbo.

Loop 5: Kwangyang, Pusan, Shanghai, Süd-China,

Singapur, Rotterdam, Hamburg, Thamesport,

Singapur, Kwangyang.

Loop 6: Kaohsiung, Xiamen, Süd-China, Hongkong,

Singapur, Colombo, Southampton, Antwerpen, Hamburg,

Rotterdam, Jebel Ali, Singapur, Süd-China, Kaohsiung.

Loop 7: Qingdao, Shanghai, Hongkong, Süd-China,

Singapur, Salalah, Le Havre, Rotterdam, Hamburg, South-

ampton, Tanger, Salalah, Singapur, Süd-China, Qingdao.

ABX Service: Ningbo, Shanghai, Süd-China, Hongkong,

Singapur, Port Said, Ashdod, Istanbul, Constanza,

Odessa, Istanbul, Ashdod, Port Said, Singapur, Ningbo.

EUM Service: Pusan, Shanghai, Ningbo, Süd-China,

Hongkong, Singapur, Port Kelang, Jeddah, Damietta,

Genua, Fos sur mer, Barcelona, Valencia, Damietta,

Jeddah, Singapur, Hongkong, Pusan.

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Hapag-Lloyd

Das weltweite Netzwerk von Hapag-Lloyd wird von mehr als 300 Büros

in 114 Ländern und mehr als 80 Diensten gespannt. Die Mainlines

bieten dabei direkte Anläufe von über 160 Häfen in 65 Ländern. Hinzu

kommen die Feederverkehre, sodass HL insgesamt über 430 Häfen in

112 Ländern erreicht. Bedient werden die Dienste mit rund 150 Schiffen

mit einer Gesamtkapazität von 657.000 TEU. Im Juli 2012 erwartet

HL das erste 13.000-TEU-Schiff; zum Jahresende dann zwei weitere.

APL

APL bietet in der weltweiten Containerschifffahrt mehr als 80 wöchentliche

Services und läuft über 140 Häfen an. APL ist dabei

Teil der in Singapur ansässigen Neptune Orient Lines (NOL). Der

Containerspezialist bietet Schiffs- und Landtransporte in Asien, Nordund

Südamerika, Europa, dem Mittleren Osten, dem Indischen

Subkontinent und in Australien an. Die Flotte des Unternehmens

umfasst annähernd 150 Schiffe.

HMM

Hyundai Merchant Marine hat ein weltweites Netzwerk mit vier internationalen

Hauptsitzen, 28 Niederlassungen, 76 Filialen, sechs Überseebüros

und zehn Verbindungsbüros. Mit mehr als 40 Diensten bindet

das Netzwerk über 100 Häfen ein. HMM betreibt eine Flotte mit

rund 160 Schiffen mit Kapazitäten von bis zu 8566 TEU, die auf

den Transpazifik-, Asien-Europa-, Transatlantik- und Innerasien-Routen

sowie in Lateinamerika und Afrika im Einsatz sind.

OOCL

Die Orient Overseas Container Line (OOCL) Limited ist eine 100-prozentige

Tochter der Orient Overseas (International) Ltd. Das Unternehmen

mit Hauptsitz in Hongkong ist mit mehr als 270 Büros in

60 Ländern vertreten. Die Dienste verbinden Asien, Europa, Nord-


MOL

Mitsui O.S.K. Lines (MOL) Ltd. ist mit einer Flotte von derzeit 104

Containerschiffen unterschiedlichster Größen und Büros in rund

80 Ländern/Regionen mit insgesamt rund 419.000 TEU Kapazität

weltweit unterwegs. Neben den Ost-West-Routen von Asien

nach Nordamerika und Europa deckt das MOL-Netz ebenso Nord-

Süd- und Intra-Asien-Verbindungen ab. Weitere Geschäftsbereiche

sind beispielsweise CarCarrier- und Fährverkehre.

NYK

Der Transport- und Logistik-Konzern Nippon Yusen Kabushiki Kaisha

kann auf mehr als 125 Jahre Erfahrung blicken. Neben dem

Hauptsitz in Tokio bestehen regionale Hauptquartiere in London,

New York, Singapur, Hongkong, Shanghai, Sydney und Sao Paulo.

Insgesamt hat NYK rund 240 Niederlassungen in 27 Ländern. Die

Gruppe betreibt 827 Hochseeschiffe, darunter 143 Containerschiffe.

In der Containerschifffahrt bietet NYK ein weltumspannendes

Netzwerk von Liniendiensten und Feederservices.

amerika, den Mittelmeerraum, den Indischen Subkontinent, den

Mittleren Osten und Australien/Neuseeland. Zur Flotte gehören

Schiffe mit Kapazitäten bis zu 8888 TEU. Als nächster Neubau

soll im Januar 2013 ein weiteres 8888-TEU-Schiff an die Reederei

abgeliefert werden.

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Weitere Überseeallianzen

Reedereien. Die G6 Alliance ist dabei nicht die einzige neue Zusammenarbeit auf See. Auch andere

Reedereien bzw. bestehende Allianzen haben sich entschlossen, auf neue oder ausgeweitete partnerschaftliche

Konzepte auf und über See zu setzen – wie diese beiden Beispiele.

CKYH und Evergreen:

gemeinsames Dutzend

Evergreen Line und die Allianz CKYH

planen, ihre Zusammenarbeit unter anderem

im Asien-Europa- und Asien-Mittelmeer-Handel

ab dem zweiten Quartal des

Jahres 2012 zu verstärken. Die Kooperation

soll ermöglichen, die Frequenz der

30 ConTraiLo 1/2012

Dienste zu verbessern, Lieferzeiten zu beschleunigen

und eine Hafenabdeckung

in vollem Maßstab zu erreichen. Insgesamt

planen die Partner acht Service-

Loops von asiatischen Häfen nach Nordeuropa

sowie vier zwischen Asien und

Mittelmeerhäfen pro Woche. Evergreen

werde der CKYH-Allianz jedoch nicht

Yang Ming Uboty mit 8200 TEU bei einem Anlauf in Hamburg.

(Fotos: Evergreen, HHM/D. Hasenpusch)

beitreten. Die Mehrheit der auf diesen

Loops eingesetzten Schiffe soll sich in der

Größenklasse von 8000 bis 13.000 TEU

bewegen. Weitere Details sollen später

bekannt gegeben werden.

MSC und CMA CGM:

operative Zusammenarbeit

Die Reedereien MSC und CMA CGM

haben eine Vereinbarung getroffen, auf

einer breiten Basis operativ zusammenzuarbeiten.

Die Partnerschaft soll verschiedene

Handelsrouten einbeziehen

inklusive Asien–Nordeuropa, Asien–Südafrika

und die südamerikanischen Märkte.

Die Vereinbarung soll dazu beitragen,

operative Synergien zu erreichen und die

Servicequalität für die Kunden zu erhöhen.

Zudem ermöglicht die Partnerschaft

den Reedereien, jeweils ihre besten Schiffe

in Dienste zu integrieren sowie die

Zahl der Hafenanläufe und Abfahrtsfrequenzen

zu erhöhen.


Frist endet

Vorsicht beim Verplomben

Mit der ersten Edition der ISO 17712:

2010 wurden weltweit entsprechend höhere

Standards eingeführt, um Überseecontainer

noch wirkungsvoller vor Manipulationen

zu schützen.

Zeitnah einkalkulieren. Um die lästigen

Zahlungen für Nachverplombungen auszuschließen

und Verzögerungen in der

Zollabwicklung zu vermeiden, rät die Ferrotec

GmbH den Anwendern von High

Security Seals dringend, ihre Siegelbestände

zu prüfen: Denn am 29. Februar 2012

soll nun die eingeräumte Übergangsfrist

für die Verwendung älterer Hochsicherheitssiegel

enden, die noch nach der

ISO/PAS 17712:2006 zertifiziert wurden.

Wer diese Übergangsfrist voll ausschöpfen

möchte, der sollte in jedem Fall die

Transitzeit berücksichtigen, da der Ankunftstag

des versiegelten Containers am

Zielort entscheidend sei.

Geeignete Abmaße. Zum besseren Schutz

von Überseefracht schreibt die ab dem

1. März dieses Jahres für alle High Security

Seals unumgängliche ISO 17712:2010

unter anderem bei Bolzenplomben einen

Stahlkerndurchmesser von 18 mm für

den Körper sowie den Kopf des Pins vor,

erkärt Spezialist Ferrotec.

Die Konsequenzen. „Wenn nach dem

1. März 2012 Container mit unzulässigen

Bol-zenplomben eingesetzt werden,

ist mit Nachverplombungskosten zwischen

25 und 200 Euro pro Container zu

rechnen“, warnt Guido Jasmund, Product

Manager der Ferrotec GmbH.

Ab März gelten für die Sicherheit von Überseefracht neue Regeln. (Fotos: Ferrotec)

„Um unnötige Mehrkosten und Zustellungsverzögerungen

zu vermeiden, sollten

Anwender von Hochsicherheitssiegeln

jetzt unbedingt ihre High Security

Seals überprüfen und ausschließlich

Fabrikate verwenden, die nach ISO 17712:

2010 zertifiziert sind. Für jeden neuen

Siegeltyp muss dem jeweiligen Kunden

deshalb ein entsprechendes Zertifikat zur

Verfügung gestellt werden.“

Das Ferrotec-Produktprogramm. Um

der Norm gerecht zu werden, müssen

Hochsicherheitssiegel nach Unternehmensangaben

alle zwei Jahre erneut

durch ein akkreditiertes Prüflabor getestet

werden. Ein gültiges Zertifikat darf

also keinesfalls älter als zwei Jahre sein.

Die Ferrotec GmbH bietet mit seinen

nach ISO 17712:2010 zertifizierten Produktlinien

Ferrolock ® S4 und LP4 Hochsicherheitssiegel

an.

Nachweismöglichkeit. Für ein zusätzliches

Plus an Sicherheit verfügen beide

Fabrikationsreihen über eine Anti Spin

Safety (ASS) und den Security Compliance

Check (SCC).

Dokumentation. Diese Sicherheitsextras

bieten laut den Siegel-Spezialisten einen

weiteren Schutz vor Manipulation, da

schadhafte Einwirkungen auf ein Siegel

sichtbar werden. Für eine schnellere und

fehlerfreie Dokumentation ihrer Hochsicherheitssiegel

wurde die gesamte Ferrolock-Produktfamilie

vor einem halben

Jahr mit dem Remove Security Sticker

(RSS) ausgestattet. Damit soll laut Ferrotec

der vorgeschriebene, auf sieben Jahre

nachvollziehbare Nachweis der Siegelnummern,

-farben sowie -markierungen

entsprechend erreicht werden.

Das Unternehmen. Die norddeutsche

Ferrotec GmbH engagiert sich für die

Entwicklung, Produktion und Vermarktung

verschiedener Indikativ- sowie ferner

Sicherheitssiegel. Das Unternehmen

wurde vom Germanischen Lloyd nach

ISO 9001:2008 und ISO 14001:2004 zertifiziert

und ist als AEO zugelassen.


Übersee

M/V BBC ANGLIA ERWEITERT FLOTTE

Die Neue an Bord

Der Mehrzweckfrachter M/V BBC Anglia verstärkt die

Flotte des CaytransBBC-Dienstes. Als sechstes Schiff

fährt die BBC Anglia zwischen dem US-Golf und der

Nordküste Südamerikas. Das Schiff verfügt über „boxshaped“-Laderäume,

verstellbare Zwischendecks und

zwei 60-mt-Krane. Die Schiffe des Dienstes laden in

Houston und Mobile und verbinden nach Cartagena,

Santa Marta und Barranquilla in Kolumbien, Guanta

und Maracaibo in Venezuela ebenso wie nach Pt. Lisas

in Trinidad. Weitere Lade- und Löschhäfen sollen auf

Anfrage bedient werden können. CaytransBBC ist ein

Joint-Venture-Service von BBC Chartering und Caytrans

Project Services.

RICKMERS TIANJIN GETAUFT

Kompakt verstärkt

Der Europa-/Indien-Dienst der Rickmers-

Line hat Verstärkung erhalten: Rickmers

Tianjin, der 17.000-dwt-Neubau, hat bereits

seine Jungfernreise absolviert und mit der

Taufe im Hafen von Mumbai abgeschlossen.

Kamini Kotak war zuständig für die Namensgebung.

Die Familie Kotak ist Eigner von

United Liner Agencies (Pvt) Ltd. (ULA), dem

Agenten der Rickmers-Linie in Indien. Neben

32 ConTraiLo 1/2012

(Foto: CaytransBBC)

den Schwesterschiffen Rickmers Tianjin und

Rickmers Yokohama sind die Charterschiffe

Linde, Martin und Baltic Winter im Europa-/

Indien-Dienst eingesetzt.

Hamburg, Antwerpen, Genua, Mumbai und

Chennai gehören dabei zu den Basishäfen

des Services, der laut Reederei bei Bedarf

auch weitere Häfen außerplanmäßig bedienen

kann. Gegenüber den neun 30.000-dwt-

Superflex-Einheiten, die Rickmers-Line im

Round-the-World-Pearl-Sting-Service beschäftigt,

sind die Neubauten dank ihrer geringe-

Eine weitere Schwester der CSCL Star ist seit

einigen Monaten auf Fahrt. (Foto: HHM/D. Hasenpusch)

Weiterer Meeresplanet

Kurzvorstellung der jungen CSCL Mars

Ganz so groß wie der Planet Mars ist die „CSCL Mars“

zwar nicht, doch als 14.000-TEU-Containerriese gehört

sie aktuell zu den ganz großen der Meere. Auf ihrer Jungfernfahrt

machte das neue Schiff im Dezember auch im

Hamburger Hafen fest und reihte sich damit in die Liste

der außergewöhnlich großen Fahrzeuge (AGF) ein, die

den Hafen an der Elbe Jahr für Jahr besuchen. Das Schiff

der Reederei China Shipping Container Lines mit einer

Kapazität von 14.074 TEU gehört zu den größten Schiffen,

die den Hamburger Hafen derzeit anlaufen.

Zahlreiche Größen. Die AGF-Klasse umfasst Einheiten

mit einer Länge von mehr als 330 m und/oder einer Brei-

ren Größe flexibler bezüglich der Anforderungen

einiger Häfen in ihrem Fahrtgebiet.

Der Mittlere Osten wird nun primär durch

den Round-the-World-Dienst bedient.


te von 45 m. Von Januar bis September 2011 liefen

bereits 674 AGF den Hamburger Hafen an, darunter

621 Containerschiffe. Dem 366 m langen und 55 m breiten

Ozeanriesen CSCL Mars bereiteten Vertreter des Hamburger

Hafens einen gebührenden Empfang: Hafenamtsleiter

Werner Viessmann und Bernd Ahlf, Bereichsleiter

Finanzen bei Hafen Hamburg Marketing e. V., überreichten

dem Kapitän des unter Hongkong-Flagge fahrenden

Schiffs, Anatoliy Borodulin, zur Begrüßung die Hamburgische

Admiralitätsplakette.

Das Dienstgebiet. Ihre Jungfernfahrt im Gemeinschaftsdienst

Asia Europe Express Service 7 (AEX 7) der Reedereien

China Shipping Container Lines und Evergreen

startete die CSCL Mars in Shanghai. Von dort ging es über

die Häfen Ningbo, Shekou, weiter nach Hongkong, Yantian

und Port Kelang. Anschließend passierte die CSCL

Mars den Suez-Kanal und machte schließlich nach zwei

Stopps in westeuropäischen Häfen auch am Eurogate-

Containerterminal im Hamburger Hafen fest.

Weitere Schwestern. Die in der Samsung-Werft im südkoreanischen

Koje gefertigte CSCL Mars gehört zu den

größten der über 140 Schiffe der China-Shipping-Flotte

und gehört zu einer Bauserie mit insgesamt acht Schiffen.

Neben der Containerschifffahrt gehören auch Tank-,

Bulk- und die konventionelle Schifffahrt zu den Hauptbetätigungsfeldern

der China-Shipping-Gruppe. Als erster

Containerriese der 14.000-TEU-Serie war die CSCL

Star in See gestochen und hatte am 23. Februar 2011 mit

ihrem Erstanlauf in Hamburg direkt einen neuen Rekord

gesetzt: als größtes Containerschiff, das im Hamburger

Hafen bis zu diesem Tag je abgefertigt wurde.

Mehrzweckfrachter: Die beiden Neubauten Rickmers

Yokohama und Rickmers Tianjin sind mit jeweils zwei

150-t-Kranen sowie mit je einem Kran für bis zu 80 t

ausgerüstet. (Foto: Rickmers-Linie)

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APM Terminals:

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Terminalprojekte im Überblick

Asien

Kim Fejfer, CEO APM

Terminals, sieht den

Terminalausbau als

bedeutend an.

(Fotos: APM Terminals)

Cai Mep, Vietnam Terminalbetrieb seit März 2011

Qingdao, China Ausbau des Terminals

Afrika

Apapa, Nigeria Ausbau des Terminals

Pointe-Noire,

Republik Kongo

Neues Terminal wird gebaut

Port Said East Phase II,

Ägypten

Ausbau des Terminals

Luanda, Angola Ausbau des Terminals

Monrovia, Liberia Neues Projekt, gestartet März 2011

Europa

Rotterdam, Niederlande Neues Terminal wird gebaut

Vado, Italien Neues Terminal wird gebaut

Wilhelmshaven, Deutschland Neues Terminal wird gebaut

Poti, Georgien Neues Projekt, gestartet Mai 2011

Göteborg, Schweden Neues Terminalprojekt

Mittlerer Osten

Aqaba, Jordanien Ausbau des Terminals

Lateinamerika

Santos, Brasilien Neues Terminal wird gebaut

Moin, Costa Rica Neues Terminal wird gebaut

Callao, Peru Neues Projekt inklusive Ausbau

Lázaro Cárdenas, Mexiko Neues Terminalprojekt

Terminalprojekte. Für Auftrieb am Containerweltmarkt

investiert APM Terminals

in den Neu- und Ausbau diverser Terminals.

Denn der Containermarkt setzt z. B. mit

steigenden Schiffsgrößen und Wachstumsmärkten

deutliche Kurssignale.

Die Strategie der Maersk-Gruppe zielt auf die Ausrichtung

zu wachsenden Märkten. Eine Strategie,

die nach Meldung des Unternehmens zu den

Ergebnissen des Maritimen Transport Reports 2011 der

United Nations Conference on Trade and Development

(UNCTAD) passt. Denn demnach gingen 2010 inzwischen

fast 30 Prozent des globalen BIP und 40 Prozent des globalen

Handels von Schwellenmärkten aus.

Zeitpunkt für Investitionen

Die Zahlen und Trends des Reports zeigen nach Ansicht

von APM-Terminals-CEO Kim Fejfer nachdrücklich, dass

großes Gewicht für die Zukunft der Schifffahrt auf den

Entwicklungsmärkten Asien, Lateinamerika, Afrika und

dem Mittleren Osten und zu einem gewissen Grad auf

Zentraleuropa liege. Um mit dem Tempo des prognostizierten

Wachstums Schritt zu halten, seien nach Ansicht von

APM Terminals jetzt Investitionen in die Infrastruktur

gefordert. APM-Terminals-Vice-President und -CFO Christian

Moller Laurensen hatten bereits auf der Port Finance


International Conference in London Schiffe und das

Volumenwachstum als Katalysatoren für die Branche

aufgeführt und von Häfen einer neuen Ära gesprochen.

Flotten wachsen weiter

Ähnlich hatte John Trenchard, APM Terminals Director

of Port Investment for Europe and the Mediterranean,

auf die Bedeutung der 18.000-TEU-Schiffe und den verbundenen

Schiffswechseln für die Mittelmeerhäfen auf

der Med Freight Conference angesprochen. Bis zum Jahr

2014 sollen mehr als 260 Containerschiffe mit 10.000 TEU

oder mehr Kapazität zur weltweiten Containerschiffsflotte

hinzukommen. Die Folge: Neue Zugangsvoraussetzungen

und Produktivitätsverbesserungen von den Containerterminals

und Häfen sind erforderlich.

Projektnews in aller Kürze

Die jüngste Investition kündigte APM Terminals für den

neuen TEC2-Tiefwasser-Terminal im Hafen von Lázaro

Cárdenas an der mexikanischen Pazifikküste an, dessen

erster Abschnitt 2015 an den Start gehen soll. Ein Jahr

später steht die Inbetriebnahme des Contendores de

Moin (TCM) in Costa Rica auf dem Plan. Die CMA CGM

LAPEROUSE läutete als Schiff der 13.800-TEU-Klasse in

Vietnam eine neue Zeit ein: Denn das Terminal am Cai

Mep-Thi Vai Port Complex in Ba Ria, Vung-Tau-Provinz,

ist ein Vorbote für die Anforderungen des neuen FAL1-

Service mit größeren Schiffen, der ab März 2012 die

Anläufe aus dem FAL3-Service ersetzen soll.

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Schiffbau. Eine 50 m hohe und 280 m

lange geschlossene Halle umgibt den

Helgen an der Flensburger Förde. Rund

750 Neubauten liefen hier bereits …

… vom Stapel – und das Orderbuch

verspricht mehr. Eine Geschichte,

die vor nahezu genau 140 Jahren mit

der Idee von fünf Reedern begann.


Die Flensburger

Schiffbauer haben

ihren Fokus auf

Spezialschiffe

gelegt.

Keine zwei Wochen nach Jahresbeginn

startet die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft

(FSG) mit einem

Stapellauf in das Jahr 2012: Die Seatruck

Performance, der Fährneubau mit der Baunummer

751, gleitet in das Wasser der

Flensburger Förde.

Im April soll die 142 m lange sowie 25 m

breite Fähre für die Seatruck Ferries Ltd.

vor allem in der Irischen See in See stechen.

Mit ihren vier Decks bieten sie mit

2166 Spurmetern Platz für bis zu 151

Trailer. Kaum zu glauben, doch ein Segel-

schiff aus Stahl, die Doris Brodersen, hat

im 19. Jahrhundert den Grundstein für

den Bau dieses und anderer Spezialschiffe

gelegt. Denn statt wie bis zu diesem

Zeitpunkt Schiffe in England bauen zu

lassen, hatten 1872 fünf Flensburger Reeder

eine Werft gegründet.

Bereits drei Jahre später stach eben jene

Doris Brodersen als erster Neubau von der

Flensburger Förde aus in See. In den kommenden

Jahrzehnten folgten ihr eine ganze

Bandbreite an Schiffstypen – entwickelt

und gebaut von den Flensburgern. Mehr

und mehr begannen sie sich auf Spezialschiffe

zu konzentrieren. Schiffe wie die

Seatruck Performance und drei weitere

RoRo-Schwesterschiffe, die alle bis Juni

2012 die Werft verlassen haben sollen.

Forscher und Entwickler

Für die Konstruktion der Schiffe sind bei

FSG rund 100 Ingenieure verantwortlich.

Im Inneren der Neubauten arbeiten zwei

MAN-Common-Rail-Hauptmaschinen, die

zusammen 16.000 kW leisten und schärfste

Abgas- und Verbrauchswerte erfüllen.

Denn Umweltfreundlichkeit und niedriger

Verbrauch sind der FSG nach eigenen

Angaben besonders wichtig.

Ein besonderes Augenmerk legten die

Schiffbauspezialisten zudem auch auf die

Eines der aktuellen Projekte sind die RoRo-Schwestern für Seatruck. (Fotos: FSG, © Gerd Altmann/PIXELIO)

widrigen Umstände auf der Irischen See.

Die Konstrukteure mussten für Heysham

ebenso die Längen- und Tiefenrestriktionen

beachten. Trotz der Einschränkungen

sollte dabei eine größtmögliche Ladekapazität

erreicht werden.

Die Werftkulissen

Um das manuelle Laschen der Ladung

größtenteils überflüssig zu machen, setzen

die Flensburger auf das SAT-Laschsystem.

Im gewerblichen Bereich sorgen

rund 135 Schweißer, 110 Schlosser und

75 Schiffbauer für die Umsetzung der

Entwürfe in die Realität. Bis 220 m lange

und 32 m breite Schiffe können in der

Halle auf dem Trockenen gebaut werden.

Bis zur Inbetriebnahme

Alle Module werden vor der Endmontage

komplett beschichtet. Für das Strahlen

und Beschichten hat FSG zwei klimatisierte

Konservierungshallen. An der 160 m

langen und 14 m breiten Ausrüstungspier

erfolgt die Inbetriebnahme der Schiffe.

Längere Schiffe können an den Dalben

in Verlängerung der Pier festmachen. Für

den Be- und Entladebetrieb stehen zwei

entsprechende Krane mit 60 und 42 t Kapazität

zur Verfügung. Neben den Seatruck-Schwestern

stehen bis Ende des Jah-


es 2013 im Orderbuch der Werft auch

noch drei RoRo-Fähren für Ulusoy Sealines

(Türkei) sowie ein ConRo-Schiff für

einen Kunden aus Kanada.

Neue ConRo-Klasse kommt

Denn kurz vor Weihnachten konnten die

Flensburger Schiffbauer nach zwei Jahren

Projektarbeit den Auftrag für das ConRo-

Schiff an Land ziehen. Ab Oktober 2012

baut die FSG das rund 210 m lange Schiff

mit einer Tragfähigkeit von 19.500 t. Die

Konfiguration von Rampen und lichten

Deckshöhen ermöglicht den Transport

von Containern verschiedener Größen,

Lkw, Trailern und Pkw.

Ladedeckkapazitäten

Auf 1700 Spurmetern finden allein auf

dem Hauptdeck und im unteren Laderaum

95 Lkw-Trailer Platz. Zusätzlich stehen

an Bord gesonderte Decks für den

Transport von 370 Pkw zur Verfügung.

Das ebenfalls für den Transport von Ro-

Ro-Ladung ausgelegte Wetterdeck erlaubt

das Stauen von Containern der Größen

20/40/48/53’ mit einer Gesamtkapazität

von umgerechnet 940 TEU.

Zu der umfangreichen Ausstattung zählen

Heck- und Seitenrampen, feste Cardecks,

Hängedecks unterhalb dieser Cardecks so-

Bruno Dabelstein

Stahl- und Maschinenbau GmbH

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wie ein internes Rampensystem zur Versorgung

der verschiedenen Trailer- und

Cardeck-Ebenen. Eine weitere Besonderheit

ist die Auslegung aller Systeme auf

weltweite Fahrt, das bedeutet unter anderem:

Eisklasse ICE 1A nach DNV.

Der „grüne“ Gedanke

Dank optimiertem Linienentwurf verbraucht

das neue Schiff laut Werftangaben

rund 30 Prozent weniger Treibstoff als

bisher eingesetzte Schiffe. Des Weiteren

kommt ein innovativer Trockenscrubber

Die Spezialschiffe gehen

von Flensburg aus in den Seebetrieb.

zur Abgasentschwefelung zum Einsatz,

der die Schwefeloxide um 1100 t pro Jahr

nahezu komplett reduzieren soll. Damit

unterbietet der Neubau die für Schiffe

ab 2015 in ausgewiesenen ECA-Gebieten

geltenden Umweltrichtlinien. Doch die

Flensburger ruhen sich nicht auf dem

Auftragsbestand aus. Sie beschäftigen

sich bereits mit 30 anderen Projekten und

hoffen, auch hiervon den einen oder anderen

im Orderbuch der nächsten Jahre zu

finden und so die Geschichte der Schiffsneubauten

an der Förde weiterzustricken.

Service around the clock

● Anfertigung von Container-Spreadern

und Zubehör,

● Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten

für Schiffbau und Industrie,

● Schweißkonstruktionen, Aufpanzern

von Maschinenteilen,

● Rohrleitungs- und Behälterbau,

● Dreh-, Fräs- und Bohrwerksarbeiten,

● Sonderanfertigungen von Ersatzteilen,

● Montagearbeiten


Frischer Wind am Untermain

Terminals. Der bayernhafen Aschaffenburg startet gleich zu Beginn mit frischem Schwung in das Jahr:

TCA hat den Betrieb des Containerterminals des Hafenstandorts übernommen. Nicht die einzige aktuelle

Neuerung für den Binnenhafen an der Rhein-Main-Donau-Schiene.

TCA steht für die Trimodales Containerterminal Aschaffenburg

GmbH und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der

Container Depot Nürnberg GmbH, Nürnberg, und der

Bayernhafen GmbH & Co. KG, Regensburg. Das Unternehmen

TCA hat seit dem 2. Januar 2012 den Betrieb der trimodalen

Umschlaganlage für den Kombinierten Verkehr (KV) am bayernhafen-Standort

Aschaffenburg übernommen.

Die Spezialisten schlagen hier Container zwischen Schiff, Bahn

und Lkw um – und zwar aktuell mit einer Umschlagkapazität

von 50.000 TEU pro Jahr. Dabei bietet sich noch viel Luft nach

oben, denn die Entwicklungsperspektiven sind laut Angaben des

42 ConTraiLo 1/2012

(Fotos: Gregor/bayernhafen Aschaffenburg)

Binnenhafens ca. 120.000 TEU. Dabei sollen sowohl maritime

als auch kontinentale Verkehre gestärkt werden. Auch Wechselbrücken

und kranbare Sattelauflieger handhabt die TCA.

Das Container-Rundumpaket

Für den Umschlag hat das 20.000-m2-Terminal eine Kranbrücke

mit einer Tragfähigkeit bis zu 50 t, einen Reachstacker mit Greifzangengeschirr

für Wechselbrücken und Sattelauflieger bis zu

einer Tragfähigkeit von 44 t sowie zwei Ladegleise. Abgerundet

wird das Leistungsspektrum mit einem Rundumservice. Zu diesem

gehören z. B. das Voll- und Leerdepot, Trucking, Agentur-

CDN Container Depot Nürnberg

Die CDN Container Depot Nürnberg GmbH realisiert an ihren

Standorten Nürnberg, Regensburg und München Containerverkehre

per Bahn, Schiff und Lkw von und nach den Wirtschaftszentren

in Süddeutschland und bietet darüber hinaus auch die

Lagerung sowie Reparatur von Überseecontainern an.


leistungen, Zoll sowie damit zusammenhängende Zusatzdienstleistungen,

wie Reparatur und Reinigung von Ladeeinheiten

sowie Vor- und Nachlauf im KV.

Die Verbindungsmöglichkeiten

Für Alexander Ochs, einer der TCA-Geschäftsführer, hat

das Containerterminal Aschaffenburg noch enormes

Potenzial: „Container sind die Alleskönner der Logistik.

Sie machen auf Schiene, Straße und Wasserstraße gleichermaßen

eine gute Figur. Die verladende Wirtschaft in

der Region Bayerischer Untermain braucht ein leistungsfähiges,

flexibles und neutrales KV-Terminal als Sprungbrett

in alle Welt. Das Terminal ist heute über Main und

Rhein mit Rotterdam, Antwerpen und Amsterdam sowie

per Schiene mit Hamburg verbunden.“

Aber das ist nicht alles – Alexander Ochs fährt fort: „Weitere

Verbindungen zu nationalen wie internationalen

Zielen sind möglich, bei entsprechender Nachfrage der

Unternehmen aus der Region. Aktuell führen wir Gespräche

bezüglich einer KV-Verbindung in die Türkei. Als bayernhafen-Gruppe

haben wir uns zum Ziel gesetzt, das KV-

Terminal Aschaffenburg gemeinsam mit einem starken

Partner in die Pole-Position zu bringen.“

Blau-silbernes Zugpferd

Erst vor Kurzem hat die bayernhafen-Gruppe für den

Standort Aschaffenburg weiter in die Schiene investiert:

Als 1450-PS-Zugpferd für Containerzüge hat seitdem die

Diesellok der Marke Adtranz im bayernhafen-Bahnservice

die „letzte Meile“ übernommen. Genau genommen

also die sieben Schienenkilometer vom Hauptbahnhof

bis zum bayernhafen Aschaffenburg.

Arbeit wartet hier genug auf sie – denn dreimal wöchentlich

verkehren Containerganzzüge zwischen dem

Nordseehafen Hamburg und Aschaffenburg. Die von der

Gmeinder Lokomotivenfabrik vollmodernisierte Diesellokomotive

ist als Rangier- sowie Streckenlok zugelassen

und kann in ganz Deutschland eingesetzt werden.

bayernhafen Aschaffenburg

Der bayernhafen Aschaffenburg ist Teil der bayernhafen-Gruppe,

zu der auch Bamberg, Nürnberg,

Roth, Regensburg und Passau gehören. Die über 70

angesiedelten Betriebe sind aus Logistik, Produktion,

Handel, Recycling, Versorgung und Dienstleistung.

Tagesaktuell

im Internet unter:

www.contrailo.de

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Binnenhäfen

STANDORTE

Namensänderung

Das Frankfurt Intermodal Terminal

(F.I.T) trägt seit einigen Wochen den

Namen Contargo Industriepark Frankfurt-Höchst.

Mit der Namensänderung

soll die Zugehörigkeit zum Containerterminalnetzwerk

von Contargo deutlicher

machen. Für die Kunden des

Logistik-Dienstleisters bedeutet dies,

dass sie auch von Frankfurt aus auf

die bewährten Abläufe und Dienstleistungen

des Netzwerks zugreifen können.

Eine besondere Kompetenz der

Frankfurter ist das Handling und

die Lagerung von Gefahrgütern und

-stoffen. Die Anlage ist nach der

Bundes-Immissionsschutz-Verordnung

(BImSchV) für die disponierte Lagerung

von Gütern aller Gefahrgutklassen

außer 1, 4, 5 und 7 sowie dem

Umschlag aller Gefahrgutklassen außer

den Klassen 1 und 7 zugelassen.

Weiterhin bietet das Terminal eine

Reeferservicestation und Dienstleistungen,

wie z. B. Lagerung von Einzelpaletten,

Stuffing/Stripping, Konfektionierung,

Verprobung, aber auch

Tankreinigung und -reparatur werden

zusammen mit Infraserv Logistics (ISL)

und Infraserv Höchst (ISH) angeboten.

(Foto: Contargo)

44 ConTraiLo 1/2012

Mit doppelter Wasserkraft

„Grüne“ Logistik am Mainzer Containerterminal

Aus einem „Toi, toi, toi“ ist in Mainz

längst ein „TEU, TEU, TEU“ geworden.

Denn gut neun Monate sind nach der

offiziellen Eröffnung des neuen Frankenbach

Container Terminals (FCT)

Der FCT bietet Kapazität für

den Umschlag von über 450.000 TEU. (Foto: FCT)

bei Rheinkilometer 501 vergangen –

und wieder gibt es Neues aus Mainz zu

berichten. Denn Wasser spielt nicht

nur für den Umschlag von Containern

an der 560 m langen Kaje mit vier Kra-

INTERESSEN IM „GESAMTKONZEPT FÜR DIE ELBE“

Elbpotenzial lange nicht erschöpft

„Trotz noch unzureichender Schifffahrtsverhältnisse auf der Elbe gibt es

bereits erfreuliche Logistik-Angebote und Planungen“, sagt Peter Plewa. Mit

diesem Satz fasste der Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes

e.V. und Geschäftsführer der HHLA Intermodal GmbH, die

Beiträge und Diskussionen der Veranstaltung „Das Elbstromgebiet im Rahmen

intermodaler Transportketten“ zusammen. Die Elbe habe als Wasserstraße,

insbesondere auch in Verbindung mit Bahnverkehren, enormes

Potenzial und könne aufgrund der zunehmenden Kapazitätsengpässe bei

Straße und Schiene an Bedeutung gewinnen. Die Wirtschaft in Deutschland

und der Tschechischen Republik müsse sich aber darauf verlassen können,

dass bei Gütertransporten über die Elbe die Tauchtiefen nicht durch Untiefen

beeinträchtigt werden. Es werde auf die Zusage der Bundesregierung

vertraut und erwartet, dass durch das vorgesehene „Gesamtkonzept für die

Elbe“ diese Zusage nicht relativiert werde. Die Veranstaltung am 31. Januar

2012 wurde vom Elbstrom in Kooperation mit HHM, der HK Hamburg sowie

dem SPC und der Kammerunion Elbe/Oder durchgeführt.


nen eine Rolle, sondern auch für das

Thema Klimaschutz.

Erneuerbare Energien. Seit Jahresbeginn

geht FCT mit Ökostrom aus

Wasserkraft in die Zukunft und könnte

so, bei einem Jahresverbrauch von

1,1 Mio. kWh, rund 572 t CO2 vermeiden.

Der FCT bietet auf 80.300 m2 Fläche

neben dem wasserseitigen Umschlag

mit einem Bahnumschlagkran

und zwei 600 m langen Ladegleisen

auch eine direkte Anbindung an das

Schienennetz. Auch Lkw können von

dem Gelände aus innerhalb weniger

Minuten das Autobahnnetz, genauer

die A643, erreichen.

Weitere Leistungen. Insgesamt können

bis zu 10.300 TEU auf dem Frankenbach-Containerterminal

gelagert

werden. Auch für die Lagerung von

Gefahrgut hat das Mainzer Terminal

dabei Möglichkeiten. Containerservice

und -reparatur runden das Angebot

des trimodalen Umschlagplatzes ab.

LOGISTIK FÜR SEEHÄFEN AUS BERLIN-BRANDENBURG

Hauptstadtregion-Offensive

Wo ist die Prignitz? Unternehmen aus Hafenstädten wie Hamburg, Bremen

oder Rotterdam, aber auch aus Rostock und Stettin wissen laut LNBB wenig

über die Logistik-Potenziale der Hauptstadtregion. Das soll sich in Zukunft

ändern. Im Frühjahr startet das LogistikNetz Berlin-Brandenburg (LNBB)

mit der Vermarktung der Region als Hub für die Seehäfen.

Zur Zielgruppe, die das LNBB besonders im Blick hat, gehören auch Bahnunternehmen

und Terminalbetreiber, Reedereien sowie Leasinggesellschaften.

Geschäftsführer der Unternehmensberatung Wagener & Herbst und

LNBB-Mitglied, Dr. Norbert Wagener, und sein Kollege Wulfram Overmann

leiten für das LNBB die Planung und Umsetzung.

Eine ihrer ersten Aufgaben besteht darin, mit Vorurteilen aufzuräumen. „Viele

Unternehmer, mit denen wir sprechen, sagen uns: ‚Berlin ist doch voll, da

gibt es gar keine Gewerbeflächen‘. Nur wenige denken an das angrenzende

Umland mit den Güterverkehrszentren“, sagt Wagener. Neben Roadshows,

Messen und Kongressen soll es dafür voraussichtlich ab Mitte 2012 eine

Projektwebsite mit interaktiver Geo-Datenbank mit Informationen zur Infrastruktur,

Flächenverfügbarkeit und mehr geben.


Binnenhäfen

2011 verbuchte Kehl einen neuen

Umschlagrekord. (Foto: Hafen Kehl)

RHEINHAFEN KEHL

Neue Bestmarke

Der Rheinhafen Kehl hat im Jahr 2011

ein neues Rekordergebnis erzielt. Der

Umschlag erreichte 3.994.000 t.

Dank deutlicher Zuwächse beim wasserseitigen

Umschlag von Eisen- und

Stahlwaren, konnte so die bisherige

Bestmarke von 3,97 Mio. t aus dem

Jahr 2008 übertroffen werden. Die

Steigerung gegenüber 2010 beträgt

160.000 t. Bei Eisen- und Stahlwaren

wurde beispielsweise ein Zuwachs von

rund 200.000 t registriert.

Nach dem Kehler Hafenbericht 2011

mussten andere deutsche Oberrheinhäfen

bei den Umschlagzahlen aufgrund

von Verkehrsbehinderungen

nach dem Schiffsunglück bei St. Goarshausen

und Niedrigwasser teils deutliche

Rückgänge hinnehmen. 3546

Schiffe liefen den Rheinhafen Kehl an.

Am stärksten vertreten waren dabei

Schiffe unter niederländischer Flagge

mit 51,6 Prozent, gefolgt von Deutschland

mit 39,3 Prozent. Schiffe aus Belgien

waren mit sieben Prozent vertreten.

2,1 Prozent der Schiffe fuhren

unter französischer, schweizer und

luxemburgischer Flagge.

46 ConTraiLo 1/2012

Trimodale Metropole

Stuttgart – eine Hafenstadt am Neckar kurz vorgestellt

Zwischen Mannheim und Plochingen

ist der Neckar auf 201 km als Großschifffahrtsstraße

im Rheinstromgebiet

ausgebaut. Am Kilometer 187 führt die

Einfahrt dabei zu einer Hafenstadt, die

sich vom reinen Massengutumschlagplatz

zum trimodalen Güterverkehrszentrum

(GVZ) entwickelt hat.

Gebündelte Verkehrsträger. Seit Inbetriebnahme

des Hafens am Neckar

im Jahr 1958 ist Stuttgart über das

Wasser und die Schiene mit wichtigen

Wirtschaftszentren und europäischen

Seehäfen verbunden. In dem GVZ werden

die Verkehrsträger Binnenschiff,

Eisenbahn und Güterkraftverkehr vernetzt

und gebündelt.

IGÖD-HÄFEN-UMSCHLAGBILANZ 2011

Einige Hafendetails. Der Handelsund

Industriehafen verfügt über ein

breites Infrastruktur- und Dienstleistungsangebot.

Die im 100 ha großen

Hafengebiet ansässigen 50 Unternehmen

wie Reedereien, Speditionen und

Handelsfirmen beschäftigen zusammen

über 2500 Mitarbeiter.

Jahresumschlag. Mit ihren nationalen

und internationalen Handelsbeziehungen

tätigten diese im Jahr 2011

einen Warenumschlag von insgesamt

über 3 Mio. t. Den Knotenpunkt erreichen

Rohstoffe auf dem Wasser sowie

der Schiene und verlassen die Stadt

schließlich auf eben diesen Wegen in

alle Welt wieder als Fertigprodukte.

Jahres-Wasserstandsmeldung

Trotz schwieriger nautischer Bedingungen konnte im Jahr 2011 das

positive Vorjahresergebnis der IGÖD-Häfen annähernd erreicht werden.

Im Gesamtergebnis wurde ein leichter Rückgang von drei Prozent verzeichnet.

Positiv hervorzuheben ist der Mierka-Donauhafen Krems,

welcher mit 428.682 t ein deutliches Plus von 22 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr erreicht hat. Der Hafen Wien verfehlte sein Vorjahresergebnis

um 0,25 Prozent; hier wurden rund 1.135.000 t umgeschlagen.

Die Häfen Linz mit 1.141.328 t und Enns mit 608.085 t mussten

ein Minus von knapp acht bzw. neun Prozent hinnehmen. Im landseitigen

Containerumschlag konnten die IGÖD-Häfen eine deutlich positive

Bilanz ziehen. Wien erzielte 2011 mit 441.615 TEU und damit 38 Prozent,

die größte Steigerung. Insgesamt verbuchten die IGÖD-Häfen im

Containerumschlag ein Plus von 26 Prozent.

(Foto: IGÖD)


Vielseitig entlasten. Die Aufgabe des Hafens

ist und bleibt es, der Wirtschaft eine

hohe Standortqualität zu schaffen. Im

Zeichen der Globalisierung und der erwarteten

Mengenentwicklung im Güterverkehr,

fehlender Kapazitäten auf den

Straßen und nicht zuletzt aus umweltpolitischen

Gesichtspunkten, kommt den

Verkehren auf den Wasserstraßen und

auf der Schiene in Zukunft eine noch höhere

Bedeutung als bisher zu.

Vorteil Wasser. Die größten Kapazitätsreserven

besitzen die Wasserstraßen.

Hinzukommt, dass Binnenschiffe beim

Transport weniger Energie als Lkw oder

Bahn benötigen. Bei Massengütern führt

der Hafen Stuttgart hier eine Energieeinsparung

von 67 bzw. 35 Prozent bei Massengütern,

bei Containern von 52 bzw.

38 Prozent an. Gleichzeitig reduzieren

sich dabei die CO2-Emissionen.

Stuttgart schlug fast

83.000 TEU um. (Foto: Hafen Stuttgart)

Möglichkeiten der Wasserstraßen. Den

Neckar können nach Hafenangaben Binnenschiffe

mit einer Länge von 105 m

und einer Tragfähigkeit bis zu 2800 t

befahren. 2,80 m Fahrrinnentiefe und

die Möglichkeit der „Rund-um-die-Uhr-

Schleusung“ machen die Wasserstraße für

MSG – Ihr kompetenter Partner für Schwerlastumschläge

am Oberrhein!

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des Rheins diverse Möglichkeiten Ihre

Schwergüter von der Straße auf das Schiff

oder umgekehrt zu verladen.

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es uns, die unterschiedlichsten Gewichte zu

realisieren.

Wir verfügen über die entsprechenden Ortskenntnisse

und stehen immer mit den Hafenbehörden

im engen Kontakt.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen gebrochenen

Verkehr wünschen – wir können

Ihnen die komplette Projektlogistik bieten –

aber auch den reinen Umschlag am Hafen

Ihrer Wahl entlang des Oberrheins.

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viele Transporte interessant. Die Verlängerung

der 27 Neckarschleusen für die

neue Generation der 135-m-Rheinschiffe

durch den Bund, ist für den Hafen unabdingbar

für die Förderung der Wirtschaftskraft

der Metropolregion und zur nachhaltigen

Entlastung von Straße/Schiene.

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Binnenhäfen

CTD NEU IM NETZWERK

Partner Nr. neun

Die Container Terminal Dortmund

GmbH (CTD) ist das neunte „extended

gate“ im europäischen Containernetzwerk

von Europe Container Terminals

B.V. (ECT) und wird unter dem Namen

European Gateway Services im Markt

angeboten. In diesem Netzwerk können

Container per täglichem Bahnshuttle

direkt zwischen Seehafen und

CTD transportiert werden. Zu den zukünftigen

Möglichkeiten zählen „papierlose“

Containertransporte mit vereinfachter

Zollabwicklung. CTD hat 2011

mit 175.000 Ladeeinheiten ein Umschlagplus

von 3,8 Prozent erreicht.

UMSCHLAGREKORD FÜR WIEN

Wiener Meisterstück

Nicht nur an den Küsten vermelden

Häfen neue Umschlagrekorde, auch

im Binnenland, genau genommen bei

WienCont, steht 2011 für das beste

Ergebnis seit Bestehen. Die Wien-

Cont meldet für das Jahr 2011 einen

Zuwachs von 38 Prozent im Containerumschlag

verglichen mit dem Vorjahr.

Erstmals wurde die Marke von

400.000 Einheiten durchbrochen und

mit 440.000 TEU ein Rekord erzielt.

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Im Kölner Hafen sind Neuerungen in der Planung. (Foto: HGK)

Neuordnung Wesel-Bonn-Range

Kooperation HGK und Neuss-Düsseldorfer Häfen

Nach eingehender Prüfung hat das

Bundeskartellamt die Fusion der Hafen-

und Eisenbahnverkehrsunternehmen

Köln und Neuss-Düsseldorf genehmigt.

Der Zusammenschluss der

zwei Rhein-Binnenhäfen zwischen Wesel

und Bonn führte demnach zu einer

Verengung der Marktstruktur. Eine

Marktbeherrschung durch das neue

Gemeinschaftsunternehmen sei jedoch

nicht zu befürchten. Die Duisburger

Hafen AG bleibe hier marktführend.

Die erste Reaktion. Horst Leonhardt,

Vorstandssprecher der Häfen und Gü-

terverkehr Köln AG, sagte: „Das positive

Votum der Kartellbehörden ist ein

weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg

zu einer Kooperation. Die Gespräche

sind weit fortgeschritten, die Aufsichtsräte

der HGK und des Stadtwerke-Konzerns

haben zugestimmt.“

RheinCargo-Start. Er ergänzt: „Die

HGK verfolgt weiter engagiert ihr Ziel,

bis Mitte 2012 mit den Neuss-Düsseldorfer

Häfen das Gemeinschaftsunternehmen

RheinCargo an den Start zu

bringen. Dann würden der Hafenumschlag

und das Eisenbahngeschäft bei-

www.indatamo.com


der Unternehmen unter einem Dach

geführt. Der Vorteil liegt klar auf der

Hand: Zusammen können HGK und

NDH ihren Kunden bessere Angebote

für die regionalen und internationalen

Güterverkehre machen.“

Ausblick HGK. Die HGK konnte im

Jahr 2011 eine insgesamt positive Leis-

tungsbilanz verbuchen. Der Hafenumschlag

der HGK blieb mit einem

Gesamtumschlag von 12,4 Mio. t in

den vier Kölner Häfen auf Vorjahresniveau.

Darunter auch 514.000 TEU

am Containerterminal Köln-Niehl.

Im Eisenbahngüterverkehr konnte die

HGK ihre Leistung im vergangenen

Jahr mit insgesamt 14,4 Mio. t beförderten

Gütern um rund zehn Prozent

steigern. Das Kölner Logistik-Unternehmen

versteht gerade den weiter

wachsenden Containerverkehr als Herausforderung

und Chance zugleich.

So sei hier laut Leonhardt die Investition

in eine Infrastruktur wichtig.

Neues KV-Terminal. Das zurzeit wich-

tigste Vorhaben: der Bau eines neuen,

bimodalen Umschlagterminals für den

Kombinierten Verkehr. Im so genannten

Industriepark Köln-Nord errichtet

die HGK ein neues Drehkreuz für den

Schienengüterverkehr.

Die Zielsetzung. An neun Gleisen mit

sechs Kranen sollen insgesamt bis zu

400.000 TEU pro Jahr zwischen Schiene

und Straße umgeschlagen werden.

Anfang des Jahres 2014 will die HGK

die erste Baustufe hierfür abgeschlossen

haben. Dann sollen nahe des Autobahnanschlusses

Niehl 69.300 TEU

im Jahr umschlagen werden.

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BINNENHÄFEN AN DER OBERELBE ZIEHEN BILANZ

Hafenverbund bleibt auf Kurs

(Foto: SBO)

„Die Investitionen in die trimodale Aufstellung der Elbehäfen lohnen sich“,

sagt Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok

(FDP) zur Bilanz der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) für

2011. Trotz widriger Transportbedingungen mit einer Folge von Hoch- und

Niedrigwasser konnten die sechs Elbehäfen 2,7 Mio. t Güter umschlagen.

Der Güterumschlag per Eisenbahn des Hafenverbundes betrug 711.000 t.

Ein zweifellos erfolgreiches Projekt auf der Elbe ist der Transport von Containern

mit der 1995 ins Leben gerufenen ECL2000, die zweimal wöchentlich

zwischen Riesa, Aken, Magdeburg und Hamburg verkehrt. Vor fünf Jahren

wurde sie mit der Binnenschiffslinie ETS Elbe in Richtung Tschechische

Republik erweitert. Die SBO GmbH hat in diesem Zusammenhang Schiffe

gechartert, die auf der Strecke Lovosice, Decín, ˇˇ Dresden, Riesa, Torgau

und Dessau-Roßlau im Pendel eingesetzt werden. Die mit den Linien und

dem Ganzzug-Albatross-Express ab Riesa transportierten Container, trugen

2011 wesentlich zum Erfolg des Hafenverbundes bei. Insgesamt wurden

über 37.000 TEU in den Häfen umgeschlagen.

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Übersicht Binnenhäfen

Hafen Güterarten Umschlag in t/TEU Besonderheiten

Antwerpen (B)

Belene (BG)

Heavy Lift Port Belene NPP

Berlin (D)

West-, Südhafen, Hafen Neukölln

Dresden (D)

Decín ˘˘ (CZ)

Emmerich (D)

Rhein-Waal-Terminal

Ennshafen (A)

Frankfurt/Main (D)

Halle (D)

Kehl (D)

Rheinhafen Kehl

Köln (D)

Hafen und Güterverkehr Köln AG

Krems (A)

Mierka Donauhafen Krems

Lovosice (CZ)

Lüttich (B)

Autonomer Hafen von Lüttich

Mainz (D)

Frankenbach Container

Terminals GmbH

Mannheim (D)

Rhein-Neckar Hafen Mannheim

50 ConTraiLo 1/2012

Seehafen mit Container, RoRo, konventionelle

Ladung und Massengütern

Schwerlast- und Projektladungen

(z. B. Transformatoren)

Container, Massen- und Stückgut

Schwerlast- und Projektladung, Steine

und Erden, Metall und -abfälle

chemische, land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, Metall, -abfälle, Steine,

Erden, Schwerlast-, Projektladung

Container, konventioneller Umschlag

Container, Stück-, Massen-

und Schwergut

Container, landwirtschaftliche Erzeugnisse,

Steinkohle, Heizöl und Dieselkraftstoff,

Eisen-, Stahlschrott,

Schredderabfälle, Eisen, Stahl, Kies,

Sand, Erdaushub und Baustoffe

(Übersee-)Container

Eisen- und Stahlwaren, Mineralölprodukte,

Baustoffe, Getreide,

feste Baustoffe und weitere Güter

Erdöl, Mineralölerzeugnisse, Gase,

Fahrzeuge, Maschinen, Halb- und

Fertigwaren, chemische Erzeugnisse,

Steine, Erden, etc.

mineralische Rohstoffe (Bulk und

BigBags), Projektcargo, Agrarprodukte,

Futtermittel, Dünger,

Stahlcoils, Schotter

Schwerlast- und Projektladung, chemische,

land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, Steine und Erden

alle Arten

Container

alle Arten

Binnenschiff:

87.133.204 t

1051 t

3.820.000 t

96.515 TEU

816.725 t

151.756 t

756.297 t

davon 97.092 TEU

277.023 TEU

2.011.145 t

davon 259.052 t Container

72.000 TEU

3.994.189 t

12,4 Mio. t

davon 514.183 TEU

1,165 Mio t

davon 30.265 TEU

274.599 t

21.018.113 t

28.982 TEU

450.000 TEU

6.570.971 t

davon 99.088 TEU

Seehafen der Nord-Range

RoRo-Anlage, Montagehalle

96.000 m 2

Containerterminal

eigene Anschlussbahn mit Zielgleistastensteuerung,

RoRo-Terminal,

Umschlag ausgen. Container erfolgt

durch private Betriebe, Bunkerstation

Container und Wechselbrücken per

Bahn und Lkw, kein Schiffumschlag

eigenes Gütereisenbahn-

Unternehmen mit 14,4 Mio. t

beförderter Güter 2011

privater Hafenbetreiber und Spediteur

(eigene Schiffe und Lkw-Befrachtung),

seit 2010 Partnerschaft mit Rhenus

Logistics

eigener Kranumschlag bis 185 t

signifikantes Wachstum

Containerumschlag

Zentrale Lage im Rhein-Main-Gebiet,

Ausstattung z. B.: 560 m Kai, 5 Krane,

Gefahrgutlager, Container M+R


Hafen Güterarten Umschlag in t/TEU Besonderheiten

Hafenband am Mittellandkanal

Hille, Espelkamp, Lübbecke, Preuß.

Oldendorf, Bückeburg, Minden

Neuss Düsseldorfer Häfen (D)

Neuss, Düsseldorf-Haupthafen,

Düsseldorf-Reisholz

Riesa (D)

Roßlau (D)

Straubingen (D)

Donauhafen Straubingen

Stuttgart (D)

Schweizerische Rheinhäfen (CH)

Kleinhüningen, Birsfelden, Muttenz-Au

Torgau (D)

Wien (A)

WienCont

Worms (D)

INTELLIGENT VERNETZT

z. B. Container, Massen- und Schwerlastgüter,

land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, Baustoffe

z. B. Fahrzeuge, Maschinen, Halb- &

Fertigwaren, Container, Erze, Steine,

Erden, chemische, land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, etc.

Container, chemische, land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, Metall

und -abfälle, Steine und Erden

chemische, land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, Metall, -abfälle,

Steine, Erden, Projektladung

Biomasse, Nahrungsmittel, chemische

Erzeugnisse, Erze, Steine, Erde, Metall

Container (Leercontainer und Container

mit sonstigen bzw. Güterart

unbekannt), verschiedene Güterarten

alle Arten

Holz und Holzwaren, land- und forstwirtschaftliche

Erzeugnisse, Metall

und -abfälle, Steine und Erden

Container

Container, Mineralöl, Nahrungs-

und Futtermittel, Steine und Erden,

chemische Erzeugnisse, Düngemittel

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG agiert als Logistik-Dienstleister

erfolgreich am Markt. Mehr als 600 Mitarbeiter sorgen

für reibungslose Abläufe und die zuverlässige Abwicklung der

Kundenaufträge. Unsere Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

ergänzen mit ihren Leistungen das Serviceportfolio der HGK.

Durch Kooperationen und Angebotsverbunde stiften wir zusätzlichen

Nutzen für unsere Kunden.

Harry-Blum-Platz 2 I 50678 Köln

+49 (0) 2 21/3 90-0 I www.hgk.de I presse@hgk.de

596.201 t

81.638 TEU

15,8 Mio. t

1.115.343 t

davon 37.189 TEU

287.674 t

davon 142 TEU

637.012 t

Gesamt: > 3 Mio. t

Container: 583.302 t

bzw. 82.641 TEU

5.677.988 t

davon 93.371 TEU

59.081 t

440.000 TEU (gesamte

WienCont-Gruppe 510.000 TEU)

ca. 1,2 Mio. t.

Je nach Hafen Ausstattungen,

wie z. B. Schwerlastbrückenkran,

Speziallager, Containerumschlag

u. a. KV-Knotenpunkt, Zugleistung,

Kooperationsverträge mit EVU,

Wartung von Güterwagen, Wagentechnische

Untersuchung (WU)

KV-Terminal, Containerservices

(Reparatur, Reinigung, Einbau von

Flexitanks, Verkauf, Depothaltung)

Schwerpunktsetzung Biomasse-Logistik,

Cluster Nachwachsende Rohstoffe

bahn- und wasserseitiger Umschlag

Leercontainerdepot in Wien, Graz,

Krems, Villach, Wels, Containerhandel

und -reparatur, Zollservices, Trucking


FRÜH


LINGSBOTEN

auf Gleisroute


Schienenupdate.

Zug um Zug reisen

Container, Trailer und

Co. über die Schiene.

Dabei hat das Schienennetz

auch 2012 wieder

zahlreiche neue Verbindungen

verknüpft.

Beispiele aus einigen

Fahrplanänderungen

zeigt das ConTraiLo-

Schienen-Update.

Die Güterbahnfahrpläne

bieten viel Neues.

Norddeutschland–Portugal

Ab dem 3. Februar bieten die DB Schenker Rail Automotive

GmbH und Schenker Transitários, S.A. eine neue regelmäßige

Zugverbindung zwischen Portugal und Deutschland an. Eine der

Zielbranchen für das neue Angebot ist die Automobilindustrie.

Ein Zugpaar verkehrt wöchentlich ohne Zwischenhalt auf der

Relation Braunschweig–Göttingen–Lissabon–Porto. Umgespurt

von europäischer Normalspur auf iberische Breitspur und umgekehrt

wird in Irun. Ab August soll der Service auf wöchentlich

zwei Zugpaare erweitert werden. Die neue Leitstelle von Schenker

Transitários S. A. in Lissabon stellt in Zusammenarbeit mit

dem Controltower bei der DB Schenker Rail Automotive GmbH

die ganzheitliche Steuerung der Ladeeinheiten einschließlich Vorund

Nachlauf auf der Straße zwischen den Ladestellen der Kunden

und den Terminals in den Güterverkehrszentren sicher.


Belgien–Italien

Auf den Gleisen herrscht

auch 2012 wieder neue

Bewegung für Container

und Trailer. (Fotos: Operateure)

Auf der Strecke Antwerpen–Novara können seit Februar 2012

Sattelauflieger im Kombinierten Verkehr mitfahren. Im italienischen

Domodossola wird eine Wagengruppe von bis zu vier Doppeltaschenwagen

an- bzw. abgehängt. Für die Terminalaktivitäten

vor Ort ist die DB-Schenker-Landesgesellschaft Schenker

Italiana S.p.A. verantwortlich.

Den Schienenhauptlauf zwischen Basel und Aachen verantwortet

der Marktbereich Intermodal bei DB Schenker Rail. Die Schweizer

Zentrale von DB SCHENKERhangartner wird in Zusammenarbeit

mit den entsprechenden Landesgesellschaften in Belgien,

den Niederlanden sowie in Italien auch eigene Sattelauflieger

verladen. Mit acht Stellplätzen sowie maximal fünf Abfahrten pro

Woche können somit jährlich zusätzlich 2000 Komplettladungen

pro Richtung befördert werden.

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Seehafenverkehr–Polen

DB Schenker Rail hat die Seehafenverkehre von Hamburg und Bremerhaven

nach Polen ausgebaut. Gemeinsam mit seinem Kunden

Polzug Intermodal hat DB Schenker Rail ein Produktionskonzept für

durchgehende Shuttlezüge ausgearbeitet. Eine wichtige Rolle spielt

dabei das neue Hub-Terminal, das für Polzug als Betreiber eigens

in Gadki, knapp 20 km südöstlich der Metropole Posen, errichtet

wurde. Hier erfolgt der Umschlag der Container auf Ganzzüge der

PKP Cargo, welche dann die Polzug-Terminals in den polnischen

Wirtschaftszentren ansteuern. Fünf neue Mehrsystemlokomotiven,

die sowohl auf dem deutschen als auch auf dem polnischen Streckennetz

fahren können, werden für die Polzug-Verkehre eingesetzt.

Nordhäfen–Schweiz

Die IMS Rail Switzerland AG bietet mit dem Swiss-Hansa-Shuttle

ein entsprechendes Ganzzugprodukt für den unbegleiteten Kombinierten

Verkehr zwischen den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven

sowie den Terminals Frenkendorf BL, Basel, und Rekingen AG

im Großraum Zürich an. Auch im Vor- und Nachlauf ab den schweizerischen

Terminals können Bahnhöfe und Anschlussgleise auf der

Schiene angefahren werden.

Der Swiss-Hansa-Shuttle ist zunächst einmal mit zwei Rundläufen

pro Woche gestartet. Auf den Relationen sollen zukünftig sämtliche,

auf der Schiene gängigen Intermodaleinheiten möglich sein.

Der Shuttle verbindet dann die Binnenterminals mit den entsprechenden

Hochseeverkehren. Aber auch ein Warenaustausch im

Kontinentalverkehr mit Wechselbrücken ist möglich. Außerdem ist

ein Ausbau des Angebots auf Lkw-Trailer denkbar.

56 ConTraiLo 1/2012

Skandinavien–Italien

Die Hupac Intermaodal AG und Intercontainer Scandinavia AB haben

ihre Kräfte gebündelt, um ein intermodales Netzwerk im One-stop-Shop

zwischen Schweden und Italien zu betreiben. Die Kooperation verknüpft

das schwedische Netzwerk der Intercontainer mit Verbindungen von

Hupac von/nach Verona, Busto Arsizio und Dänemark via Taulov.

Verknüpfungspunkt ist der Terminal Malmö CT. Die Kooperation startete

mit sechs Abfahrten pro Woche und Richtung im Nachtsprung zu den

Zielen des Intercontainer-Netzwerkes. Richtung Süden bietet das Hupac-Netzwerk

zwölf direkte Shuttlezüge pro Woche nach Busto Arsizio

und fünf direkte Züge nach Verona für 4-m-Sattelauflieger. In Busto Arsizio

bestehen verschiedene Weiterfahrmöglichkeiten innerhalb Italiens.

Tschechien/Polen–Italien

Kombiverkehr hat gemeinsam mit Cemat und Bohemiakombia einen

Direktzug zwischen Tschechien und Italien gestartet. Die Züge, auf

denen Container, Wechselbehälter und Sattelauflieger befördert werden

können, verkehren dreimal wöchentlich je Richtung zwischen Ostrava

und Verona. Im Terminal Quadrante Europa in Verona können die

Sendungen aus Osteuropa direkt auf Züge nach Bologna, Nola und über

Bari bis ins griechische Patras weiterverladen werden.

Gleichzeitig haben damit Ladungen aus Süditalien Anschluss an den

Direktzug nach Ostrava. Das an der Grenze zu Polen gelegene Terminal

Ostrava erschließt nicht nur die nordöstliche Industrieregion in Tschechien,

sondern auch die großen südpolnischen Industrieregionen Schlesiens

bis hin nach Krakau. Die Traktion des Zuges übernimmt auf italienischer

Seite bis zum Brenner RTC, auf österreichischer und deutscher

Seite Lokomotion und im tschechischen Teil AWT.


Schweden

Die Kombiverkehr KG nutzt für Transporte innerhalb Schwedens zwei

Netzwerke mit insgesamt elf Terminals. So steht Kunden für Sendungen

von und nach Süd- und Mittelschweden das Netz des unabhängigen

schwedischen Kombioperateurs Intercontainer Scandinavia

AB zur Verfügung. Das Unternehmen übernimmt die Sendungen

von Kombiverkehr-Kunden in Helsingborg und Malmö und bedient

neben der Drehscheibe Västeras die Kombiterminals Borlänge, Gävle,

Norrköping, Örebro und Södertälje. Weiter nördlich liegen die

Terminals Lulea, Sundsvall und Umea. Hier besteht Anschluss über

das Wagenladungssystem von Green Cargo AB, das Kombiverkehr

ebenfalls angebunden hat. Ausgelöst wurden die Veränderungen

in Schweden durch die Ankündigung von CargoNet AB, die Schienentransporte

in Schweden im Dezember einzustellen. Bisher war

CargoNet AB der schwedische Partner von Kombiverkehr.

INFORMATIONS-DATENBANK FÜR MOBILITÄT

www.indatamo.com

Krefeld–Mortara

• Storage and handling of tank

containers

• Accepted for periodic testings by

„Germanischer Lloyd“

• Certified for 2.5 year and 5 year

testing by „GL“

• Maintenance and repairs under

ITCO standard

• Special quick service for tank

operators

• Modifications

• Sale and purchase of tank containers

Der Intermodal-Operateur Shuttlewise hat eine Shuttlezugverbindung

zwischen dem Krefelder Container Terminal (KCT), und dem Terminal

Intermodale di Mortara (TIMO) in Italien gestartet. Die Verbindung

mit fünf Rundläufen pro Woche soll eine strategische Vervollständigung

bereits bestehender Verbindungen zwischen Rotterdam und Mortara

bieten. Die Traktion übernimmt SBB Cargo International.

Nordhessen–Italien

TX Logistik verknüpft das Güterverkehrszentrum (GVZ) Kassel mit einer

direkten Güterzuganbindung mit Verona. In beiden Richtungen verkehrt

jeweils dreimal pro Woche ein Zug des Kombinierten Verkehrs. Die

neue Relation führt über Österreich. Zwischenhalt ist in Hall/Tirol. Dort

und in Verona sind die Züge mit weiteren Verbindungen Richtung Süditalien

vernetzt. Initiiert wurde das neue Angebot in Zusammenarbeit

mit der österreichischen Nothegger Transport Logistik und der Spedition

Frölich Internationale Transporte aus Hessisch Lichtenau, die auch

Hauptnutzer sind. Die Züge verfügen über Stellplatzkapazitäten für zehn

Trailer und 24 Großraumwechselbrücken.

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DB Schenker

will das System

für Zwischenwerksverkehre

eines Kunden

nutzen.

KV auch ohne Gleisanschluss

Umschlagalternative. Auf einem Fachkongress der „Allianz pro Schienen“ in Berlin informierte Michael

Kadow, Leiter Business Excellence bei DB Schenker, über den bevorstehenden Einsatz des so genannten

MOBILER-Systems im Zwischenwerksverkehr eines großen deutschen Automobilherstellers.

58 ConTraiLo 1/2012

Das MOBILER-System bietet

eine weitere Chance zur Verknüpfung

von Schiene und Straße. (Fotos: Rail Cargo Austria)

Mit dem horizontalen Umschlagsystem MOBI-

LER können auch die Kunden ohne eigenen

Bahnanschluss bedient werden. Ein mit einer

Spezialvorrichtung zum Horizontalverschub ausgestatteter

Lkw bringt die Transportbehälter vom Kunden zur

nächsten Verlademöglichkeit auf die Schiene. Hier wird

die Ladung auf speziell ausgestattete Wagen verschoben.

Die MOBILER-Technologie, welche ohne Kran auskommt

und auch keine eigene Terminalinfrastruktur erforderlich

macht, wird bereits seit einigen Jahren sowie mit wachsender

Nachfrage von der österreichischen ÖBB-Güterbahn

Rail Cargo Austria eingesetzt.


Blick nach Österreich

Im Jahr 2011 beförderte Rail Cargo Austria (RCA) mit

dem Geschäftsbereich MOBILER mehr als 1 Mio. t Güter

mit rund 314 tkm Transportleistung. So konnte das

Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 60.000 Lkw-

Fahrten von den Straßen auf die Schiene verlagern und

mehr als 33 Mio. t CO2-Emissionen sparen. Ausgehend

von Österreich, erobert MOBILER zunehmend auch die

Nachbarländer. Bisher laufen dabei 75 Prozent der Transporte

im Einzelwagenverkehr, wobei die Transportentfernungen

etwa zwischen 110 und 900 km liegen. Die

weiteren 25 Prozent entfallen auf Ganzzugverkehre, die

derzeit etwa 68 bis 300 km Entfernungen zurücklegen.

Das RCA-Equipment

Im Januar 2012 hatte der RCA-Equipment-Pool für die

MOBILER-Logistik 30 MOBILER-Fahrzeuge, 183 Waggons,

706 Behälter von Planen-WAB und Tankcontainern

über Schüttgutbehälter bis zu Multitainern.

Im letzten Jahr erreichte RCA mit dem MOBILER wieder

verschiedene Höhepunkte und hat sich auch für das aktuelle

Jahr wieder zahlreiche Ziele gesetzt. Hierzu gehört

unter anderem die Verlagerung von 30.000 t Schlacketransporten

vom Binnenschiff und die Einbindung in Rundläufe

ex Rosslau Hafen, ebenso wie die Erweiterung des Multitainer-Behälter-Projektes

mit Wingliner-Seitenwand.

Transportnetzwerk schaffen

Ein weiteres Beispiel ist der Start von MOBILER-Verkehren

für einen Automobilhersteller mit DB Schenker

Automotive. Also zurück zu der DB-Schenker-Vorstellung:

DB Schenker hat mit der Verladetechnologie gemeinsam

mit dem Kunden ein Transportnetzwerk entwickelt.

Abgestimmt auf die entsprechenden Anforderungen sollen

schließlich 600 Transportbehälter angeschafft sowie

Transporte mit jährlich rund 40.000 Umschlägen in dem

Firmennetzwerk gefahren werden.

Nutzen auf letzter Meile

„Die Wechselbehälter und die zugehörigen Tragwagen

sind einfach zu handhaben. Das System ist schnell,

sicher, wirtschaftlich und flexibel. Wir bringen damit

mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene, weil wir

die Vorteile der schnellen Lkw-Zustellung auf der letzten

Meile ausnutzen und so auch Kunden ohne Gleisanschluss

erreichen“, erklärt Kadow. Er ergänzt: „An einem

Kriterium müssen sich letztlich jedoch alle Systeme messen

lassen: Sie müssen auf Dauer wirtschaftlich und ohne

Subventionen funktionieren und die Interoperabilität in

Europa sicherstellen.“

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Schiene

ENTSORGUNGSFACHBETRIEB

Lizenz zum Entsorgen

Die TX Logistik AG (TXL) ist erneut

als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert

worden. Mit dem erfolgreich abgeschlossenen

Wiederholungsaudit

wurde dem Eisenbahnverkehrsunternehmen

bescheinigt, die Qualitätsanforderungen

für den Transport von

Abfällen in Europa auf der Schiene

dauerhaft zu erfüllen.

Für das Zertifikat, das TX Logistik

erstmals vor acht Jahren erlangt hatte,

müssen gemäß der Verordnung für

Entsorgungsfachbetriebe im Rahmen

des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes

regelmäßig etwa Fachkenntnisse

der Mitarbeiter, technische Voraussetzungen,

ein lückenloses Dokumentenund

Daten-Management sowie Rechtskonformität

und Versicherungsschutz

nachgewiesen werden. TXL ist es nach

eigenen Angaben gelungen, auf allen

Strecken der europäischen Nord-Süd-

Achse zahlreiche Abfalltransporte von

der Straße zu verlagern.

STUDIE ZU LOKOMOTIVEN UND TRIEBWAGEN

Veraltete Flotten im Fokus

Ende 2012 sollen für Lokomotiven und Triebwagen die Emissionsgrenzwerte

der Stufe III B inkrafttreten. Die Vorschrift

erfordert eine Reduzierung von Stickoxiden sowie der Partikelemissionen

von ca. 90 Prozent im Vergleich zur Stufe III A. Die

Erneuerung veralteter Flotten schafft so Wachstumschancen

für alternative Antriebstechnologien.

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Frost &

Sullivan sollen bis zum Jahr 2020 in Europa 10.862 Diesellokomotiven

und 9314 Dieseltriebwagen (Neuaufträge und Ersatz)

60 ConTraiLo 1/2011

Tata Steel kann nun

jährlich 340.000 t Schienen

produzieren. (Foto: Tata Steel)

Modernisierte Schienenfabrik

Tata-Steel-Betriebsaufnahme in Frankreich

Die Schienenproduktionsstätte von

Tata Steel in Hayange, in der Region

Lothringen, hat nach ihrer Modernisierung

den Betrieb aufgenommen.

Hier können nun Schienen mit Längen

von über 108 m für Bahnstrecken

produziert werden. Bisher war nur die

Herstellung von Schienen bis zu einer

Länge von 80 m möglich. Die Investition

in den Ausbau soll eine Steige-

rung der Produktionskapazität auf ganze

340.000 t pro Jahr bewirken.

Der Hintergrund. Tata Steel Europe

(früher Corus) hat seine größten Stahlwerke

in Großbritannien sowie in den

Niederlanden und versorgt die Bau-,

Automobil-, Verpackungs- und Fördertechnikindustrie

sowie andere Märkte

weltweit mit Stahl und den zugehörigen

Dienstleistungen.

ausgeliefert werden. „Die steigenden Betriebs- und Wartungskosten

einer überalterten Flotte zwingen die Betreiber dazu, Aufträge

für neue Schienenfahrzeuge zu platzieren, mit denen pensionsreife

Lokomotiven und Triebwagen ersetzt werden sollen“,

erläutert Frost-&-Sullivan-Research-Analyst Shyam Raman. Das

Durchschnittsalter von Diesellokomotiven beträgt in Frankreich,

Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien ungefähr 37

Jahre. Es gibt in diesen Ländern derzeit 10.298 Diesellokomotiven,

die über 30 Jahre im aktiven Dienst waren.

Durch die stark ansteigenden Treibstoffkosten in den letzten

Jahren sind Betreiber und Leasinggesellschaften darum bemüht,

energieeffiziente und kostengünstige Schienenfahrzeuge in ihren


Neue Zugkombination

Zwei JetModule bei Kombiverkehr

Zwischen Leipzig-Wahren und Hamburg-Billwerder können

nun auch nicht kranbare Sattelauflieger auf die

Schiene gehen. Möglich machen sollen dies zwei Spezialwaggons

der CargoBeamer AG. Ende November hat die

Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten

Güterverkehr mbH & CO. KG erstmals diese beiden Jet-

Module in den Regelzug eingebunden.

Merkmale. Da sie mit Standardzug- und Stoßeinrichtungen

ausgestattet sind, konnten sie nach Unternehmensangaben

problemlos in den Regelzugverband integriert

werden. Weiteres Merkmal der JetModule ist der Waggonaufsatz.

Diese Wanne erlaubt, nicht kranbare Sattelauflieger

per Kran oder Reachstacker zwischen Straße und Schiene

umzuschlagen. Von der TRANSA Spedition GmbH sind

unmodifizierte Trailer in den DUSS-Terminals angeliefert

und in die Waggonaufsätze abgestellt worden. Sowohl das

Ent- als auch Beladen erforderte für die Kranführer laut

CargoBeamer keine besonderen Voraussetzungen.

Spezialanlagen zum Verschieben. Die CargoBeamer-Jet-

Module werden für den Einsatz in CargoBeamer-Gates –

das sind spezielle, automatisierte Anlagen zum Querverschieben

von Waggonaufsätzen vom Bahnsteig auf den

Zug – entwickelt und von der CargoBeamer AG in ihrem

Werksterminal in Leipzig-Engelsdorf seit 2010 praktiziert.

In einem CargoBeamer-Gate soll ein kompletter Zug mit

36 CargoBeamer-JetModulen in weniger als 15 Minuten

be- und entladen werden können.

Flotten zu führen. „Hersteller sehen, dass die Umrüstung

von Lokomotiven mit neuen Antriebs-, Getriebeund

Steuerungssystemen fast genauso teuer ist wie die

Anschaffung von neuen hochmodernen Lokomotiven der

letzten Generation“, erklärt Raman.

„Die größte Diskrepanz besteht jedoch zwischen der

Nachfrage nach erschwinglichen Lokomotiven seitens

der Betreiber und der Angebote, die Hersteller bieten

können“, ergänzt er. Weitere Infos zur Studie Strategic

Analysis of Alternative Powertrain Technologies in the

European Diesel Locomotive and Railcar Market gibt

es auf der Frost-&-Sullivan-Homepage.

Vehicles-World-Online

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Schiene

Rechenbeispiel

Eine Schnellbilanzierung transportbedingter

Schadstoffemissionen des Frankfurter

Unternehmens Kombiverkehr macht

die ökologischen Vorteile des Kombinierten

Verkehrs (KV) per Mausklick transparent.

Der in die Fahrplanauskunft auf der

Firmenwebsite integrierte Vergleich bezieht

sich in der Basiseinstellung auf Züge mit

1500 t Ladungsgewicht, auf Lkw mit 34

bis 40 t Gesamtgewicht, einem Ladungsgewicht

von 25 t sowie auf die Lkw-Schadstoffklasse

Euro 5.

Die Einstellungen können vom Nutzer entsprechend

seines Fuhrparks und individueller

Ladungsgewichte verändert werden. Im

Folgenden werden die Ersparnisse für eine

einzige Lkw-Sendung auf einer Beispielstrecke

dargestellt:

MÜNCHEN-RIEM–MADRID

Auf der Strecke spart der KV nach

den Berechnungen 2,582 t oder

78 Prozent CO2 gegenüber dem

reinen Straßengüterverkehr ein.

Dabei ist die ausgewählte Zugverbindung

2557 km lang und der

Lkw legt auf der direkten Fahrt

1952 km zurück. Die Ersparnisse

für weitere Schadstoffe sowie

die Einsparung beim Primärenergieverbrauch

gemessen in Liter

Dieseläquivalent betragen:

7,786 kg Stickoxid (86 Prozent)

3,593 kg Schwefeldioxid

(62 Prozent)

1,397 kg Nicht-Methan-

Kohlenwasserstoff (92 Prozent)

0,148 kg Feinstaub (47 Prozent)

934 l Dieseläquivalent

(64 Prozent)

62 ConTraiLo 1/2012

Cool kombiniert

Kühltransporte. Wirtschaftlich und ökologisch soll er sein,

der Kombinierte Verkehr (KV). Doch in der Frische-Logistik

war er im Vergleich zum reinen Straßentransport lange nicht

wettbewerbsfähig. Heute bietet sich ein zusätzliches Plus.

Die Stärken des Lkw, der Waren

flexibel an fast jedem Ort der

Welt abholen und zustellen

kann, soll der KV mit den Stärken der

Bahn verbinden, die Waren auf langen

Strecken günstiger und umweltfreundlicher

transportieren kann.

Die Anfänge: neues Equipment

„Das ist jetzt anders“, sagt Ralf Ossenbühl,

Geschäftsführer der Spedition

Mainsped aus Rüsselsheim. „Noch bis

vor etwa vier Jahren war es generell

nicht möglich, temperatursensible Güter

wirtschaftlich im Kombinierten

Verkehr zu befördern.“ Der hessische

Spediteur war einer der Pioniere, die

gemeinsam mit Kombiverkehr sowie

weiteren Spediteuren und der Industrie

an der Entwicklung eines neuartigen

kranbaren Thermotrailers für den

Kombinierten Verkehr beteiligt waren.

Im Unterschied zu herkömmlichen Sattelaufliegern

verfügen die KV-geeigne-

ten Modelle über eine vom Motorfahrzeug

entsprechend unabhängige Energieversorgung

und eine Zwei-Wege-

Kommunikation. Per Satellit kann die

Temperatur im Inneren des Trailers

überwacht und geregelt werden. Neu

an dieser Lösung war, dass sie ausschließlich

auf bereits vorhandene und

bewährte Standardmodule setzte, statt

auf eine Speziallösung.

Erste Erfolgsbilanzen

In der Lebensmittelbranche gehörte

Carsten Hemme, Chef der Spedition

Paneuropa-Rösch, zu den ersten, die

die neue Technik testeten. Seine Spedition

im niedersächsischen Vechta

ist auf Kühltransporte spezialisiert. Im

Januar 2009 hat er die ersten 20 seiner

Thermoauflieger im Italienverkehr

eingesetzt. „Bei Kunden, die sowohl

Planenladung als auch Kühlware haben,

sind wir vorher auch im Planenbereich

immer abgeblitzt, weil wir kei-


Auf einer Strecke zwischen

München und Madrid

kann Kombinierter Verkehr

2,5 t CO2-Emissionen

einsparen. (Fotos: Kombiverkehr,

ne Temperaturführung anbieten konnten.“

Doch mittlerweile ist das Geschäft

derart eingeschlagen, dass Paneuropa-

Rösch ca. 45 der kranbaren Thermotrailer

beschafft hat und damit im KV tempera-

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© Uta Herbert/PIXELIO)

turgeführte Transporte zwischen Italien

und Deutschland anbietet.

Plus: Beleg für CO2-Bilanz

„Der Druck aus Politik und Gesellschaft

wächst, dass Industrie, Handel und Logistik-Dienstleister

umweltfreundlichere

Transport- und Logistik-Ketten aufbauen

sollen“, so Hemme. „Während die ökologischen

Vorteile der Schiene bisher den

meisten theoretisch einleuchteten, waren

sie praktisch wenig greifbar.“

Hemme belegt seinen Kunden inzwischen

schwarz auf weiß, wie stark sie durch die

Nutzung des KV den Ausstoß von CO2

und anderer Klimaschadstoffe senken. Er

nutzt dafür die Online-Schnellbilanzierung

transportbedingter Emissionen von

Kombiverkehr. Für diesen jederzeit zugänglichen

Internetservice nutzt Kombiverkehr

die Datenbasis des Heidelberger

ÖKOLOGISTISCH

POLZUG Intermodal GmbH

Container Terminal Burchardkai, Hamburg

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Ifeu-Instituts, die unter anderem auch für

die Plattform Ecotransit der europäischen

Bahngesellschaften eingesetzt wird.

Die Berechnungsgrundlage

„Weil wir jedoch die reinen Emissionsdaten

mit unserer Fahrplanauskunft verknüpft

haben, entstand ein ganz neuer

Service“, sagt Robert Breuhahn, einer

der zwei Geschäftsführer des Frankfurter

Unternehmens. „Erstmals wurde damit

Verladern wie Spediteuren auf den von

ihnen tatsächlich genutzten Verbindungen

ein Emissionsvergleich des reinen

Straßenverkehrs mit dem KV möglich.“

Das kostenlose Programm macht die tatsächlich

gefahrenen Strecken von Lkw

und genutzten Zügen transparent; zeigt

also auch, dass im KV mehr Straßenkilometer

anfallen und dennoch die CO2-

Emissionen sinken.

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Schiff und Bahn, die umweltfreundlichsten Verkehrsträger im intermodalen Transport. Die erste und letzte Strecke von Tür zu Tür mit abgasarmen LKW.

Wir verbinden sie alle. So senken wir den CO 2 -Ausstoß. Zum Schutz der Umwelt. Damit auch die wilden Wisente weiter wandern können.

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RoRo

50 JAHRE STENA LINE

Schiffe auf

Jubiläumskurs

Bei der Reederei Stena Line stehen

die Maschinen in diesem Jahr auf

Feiern: Denn 50 Jahre sind bereits

vergangen, seitdem Skippersohn

Sten Allan Olsson sein Unternehmen

gegründet hat. Er startet mit einer

ersten Strecke von Göteborg in das

dänische Skagen. Heute gehört die

schwedische Fährreederei unter der

Führung seines Sohnes Dan Sten Olsson

zu den bekannten Namen in der

Schiffswelt. Als Jubiläumshighlights

bietet Stena Line monatlich wechselnde

Angebote und die Möglichkeit, auf

der entsprechenden Firmenwebsite

etwas zu gewinnen.

BALTIKUMVERKEHR

Sechs Abfahrten

Die Reederei Scandlines hat die Abfahrtsfrequenz

zwischen Travemünde

und den lettischen Häfen Liepaja und

Ventspils weiter erhöht. Frachtkunden

können nun täglich, ausgenommen

sonntags, eine Abfahrt in das Baltikum

nutzen. Hintergrund ist die steigende

Nachfrage im Baltikumverkehr. So

verzeichnete die Reederei auf der Linie

2011 einen Anstieg der Zahl der beförderten

Frachteinheiten um rund

43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Route Travemünde–Liepaja wird

von den Fähren M/V Ask und M/V

Urd viermal pro Woche bedient und

bietet je Überfahrt 1550 Lademeter.

Die M/V Valting mit 2255 Lademetern

steuert Travemünde und Ventspils

zweimal wöchentlich an.

64 ConTraiLo 1/2012

Das Schiff St. Petersburg ist rund 190 m lang

und schlägt eine Brücke von Sassnitz nach Ust-Luga. (Foto: TransExpress)

Ab auf die Meeresschiene

Neue deutsch-russische Eisenbahn- und Lkw-Fährlinie

Das neue Jahr ist in Sassnitz mit neuen

Ereignissen verknüpft: Nach einer

zweijährigen Pause ist im Dezember

wieder eine deutsch-russische Fährverbindung

gestartet. Genau genommen

vom Fährhafen Sassnitz-Mukran zum

Hafen Ust-Luga.

Die Anfänge. Schon seit dem 10. Oktober

2010, nach dem Beitritt Russlands

zur OTIF (zwischenstaatliche

Organisation für den internationalen

Eisenbahnverkehr) und der Unterschrift

der COTIV (Übereinkommen

über den internationalen Eisenbahnverkehr)

wurden die ersten Schritte für

die Eröffnung der Fährverbindung gemacht.

So wurden beispielsweise einige

Veränderungen im Zollwesen vorgenommen,

wie die Vereinigung der

Zollgebiete von Kaliningrad und der

Nord-West-Gebiete.

Eisenbahn- und Lkw-Fähre. Jetzt können

Waggons in Baltijsk beladen und

nach Sassnitz-Mukran verschifft werden,

von wo sie dann direkt nach Ust-

Luga verfrachtet werden können. Bei

der Schiffverbindung handelt es sich

um ein langfristiges Projekt zur Ent-

wicklung von deutsch-russischen Handelsbeziehungen.

Die Möglichkeiten. Dem gemeinsamen

Pool der Eisenbahnkompanien ist hierfür

bereits ein fester Waggonbestand

zugeordnet, zu dem G- und E-Waggons

sowie Plattformwaggons gehören. Als

einen Vorteil nennt TransExpress, dass

der Rücktransport der Waggons nicht

erforderlich ist. Darüber hinaus werden

die Frachten, im Gegensatz zum

Schienentransport über Land, nach

Anbieterangaben als inländisch eingestuft

und können so von günstigeren

Transittarifen profitieren.

Kapazitäten. Die Fähre kann bis zu 49

Waggons aufnehmen und diese bis zu

sechsmal pro Monat liefern. Dabei ist

die Fähre St. Petersburg nicht rein für

Eisenbahntransporte ausgelegt. Ebenso

bietet das Schiff beispielsweise Platz für

bis zu 30 Lkw. Die Entscheidung für

den Hafen Sassnitz fiel nicht zufällig.

Denn Deutschlands östlichster Tiefwasserhafen

ermöglicht einen schnellen

Zugang, es besteht keine Lotsenpflicht

und die Infrastuktur ist auf

russische Breitspur ausgelegt.


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EINE FÜR SIEBEN,

Vorstellung des

neska-intermodal-Netzwerks


SIEBEN FÜR EINE


Porträt. „So einfach kann Logistik

sein“ lautet das Motto von

neska intermodal. ConTraiLo hat

das Unternehmensnetzwerk hinter

dieser Marke einmal genauer

unter die Lupe genommen –

und hat dabei verschiedene

Neuigkeiten mitgebracht.

Die neskaintermodal-Standorte

sind 2012 mit

zahlreichen neuen

Verbindungen

erreichbar.

Bei neska intermodal ist der Name Programm: Denn

bei den Logistikern dreht sich alles um verkehrsträgerübergreifende

Transporte für Ladeeinheiten des

Kombinierten Verkehrs. Schnittstelle für die Güterströme

ist dabei ein Netzwerk aus eigenständigen Terminalstandorten

und die Zugehörigkeit zu einer Logistik-Gruppe mit

globaler Ausrichtung. Daher zunächst im Kurzformat ein

Blick auf die Unternehmenszusammenhänge.

Die IMPERIAL-Logistics-International-Gruppe

Sowohl neska intermodal als auch neska Conventional,

mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, gehören

als neska-Gruppe zur IMPERIAL Logistics International.

Damit ist die Gruppe gemeinsam mit Panopa, dem

Kontrakt-Logistik-Dienstleister, der IMPERIAL Shipping

Group, dem Binnenschifffahrtsunternehmen für Trocken-

und Tankschiffahrt sowie Industrie-Logistik, LEHN-

KERING, dem Dienstleister im Bereich Chemie-Logistik

sowie Brouwer, Experte für Chartering von Seeschiffsraum

weltweit, Teil eines internationalen Netzwerks, das

mit globaler Ausrichtung maßgeschneiderte Logistik-

Lösungen anbietet. Während die IMPERIAL-Logistics

International-Gruppe so insgesamt Lager- und Distributionskonzepte

bis hin zu weltweiten See-, Luft- und

Landtransporten abdeckt, ist das Spezialgebiet von neska

intermodal die verkehrsübergreifende Container- und

Trailer-Logistik im europäischen Hinterland.


Vernetzung für Effizienz

Um die Transportketten sowohl für Kunden als auch die

beteiligten Unternehmen zu optimieren, übernimmt neska

intermodal dabei eine Koordinationsfunktion für die

eigenständigen Beteiligungsgesellschaften. Hierzu gehört

zum Beispiel die Alcotrans Container Line B.V. Zwijndrecht

(ACL). Diese nimmt als Transportunternehmen

die Funktion eines Bindeglieds zwischen den Seehäfen

und den Hinterlandterminals ein.

ACL organisiert mit einer Flotte von zehn Binnenschiffen

die Schifffahrt auf dem Rhein und wickelt Bahnaktivitäten

sowie den Lkw-Bereich ab. Dabei behält das Unternehmen

mit seinen Spezialisten stets die Auslastung

der jeweiligen Verkehrsträger oder auch Hindernisse wie

Klein- oder Hochwasser im Blick und versucht, die Transporte

zu bündeln und zu optimieren.

Drehschreibe Duisburg

Die Rhein-Ruhr Terminal Gesellschaft für Container- und

Güterumschlag RRT mbH ist eine der Terminalbeteiligungen.

Neben dem Stammsitz in der Richard-Seiffert-Straße

ist RRT noch an zwei weiteren Standorten in der Region

tätig. Das Leistungsportfolio umfasst die gesamte Containerservicepalette

von der Lagerung über Stuffen und

Strippen bis zu Reparatur und Wartung. Zu einer Spezialität

gehört hier die Ausstattung von Containern für

Spezialtransporte, insbesondere mit Inlets für den Chemiebereich

oder für Malzverladungen.

Neben dem Containertrucking für die Verteilung in der

Fläche fertigt das Terminal am Anschlussgleis ein- und

ausgehende Containerzüge ab. Für die Zwischenlagerung

von Leercontainern hat RRT etwa 500 m Luftlinie entfernt

ein Leerdepot mit 25.000 m2 Fläche. Direkt am

Rhein gelegen, findet sich mit dem Terminal Gateway

West ein RRT-Standort. Über die Bahnanlage wickelt neska

intermodal hier zum Beispiel Containerzüge nach

Stuttgart und Trailerzüge Richtung Norditalien ab. Das

OWX-Zugsystem nach Bönen hilft nicht nur die überfüllten

Straßen im Ruhrgebiet zu entlasten, es ist auch eine

Verbindung zu einem weiteren KLV-Terminal, an dem

neska intermodal beteiligt ist.

Spezielle Niederrhein-Gemeinschaft

Eine zentrale Anbindung an das Ruhrgebiet hat auch die

Krefelder Container Terminal GmbH (KCT). Der Standort

bietet ebenfalls die gesamte Dienstleistungspalette rund

um Container an und arbeitet wie die anderen neskaintermodal-Terminals

auch im 24/7-Betrieb. Ein Kennzeichen

des KCT sind internationale Schienenanbindungen,

wie ein Trailerzug nach Italien. Seit Anfang Januar 2012

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Seit über 40 Jahren ist TFG Transfracht zuverlässiger

Partner für Transportlogistik rund um den Containertransport.

Als Marktführer im europäischen

Seehafen-Hinterlandverkehr verbindet TFG täglich

über 20 Terminals in Deutschland, Österreich und

der Schweiz mit den Deutschen Seehäfen Hamburg

und Bremerhaven mit seinem Zugsystem, dem

AlbatrosExpress.

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Zwei Fragen an

Hans-Peter Wieland

Geschäftsführer

Hans-Peter Wieland.

Geschäftsführer neska GmbH, verantwortlich für neska intermodal

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen der nächsten Zeit

für die Container-Logistik und damit auch für neska intermodal?

Wieland: Für uns ist es im Moment wichtig, Fachkräfte zu behalten

und sehr umfangreich aus- und weiterzubilden. Denn nur mit einer wirklich

hohen Qualität an Mitarbeitern können wir diese Aktivitäten angehen.

Eine Herausforderung sind die steigenden Energiekosten und die

Maut, die auch ein Instrument ist, das dazu zwingt, von der Straße in

den Kombinierten Verkehr umzusteigen. Länder in denen Maut bereits

abgerechnet wird, werden diese mit Sicherheit erhöhen. Hinzu kommen

weitere Länder, die Maut einführen. Weitere Probleme sind permanent

verstopfte Straßen. Umdenken verlangt auch die Einhaltung von Lenkund

Ruhezeiten, die massiv überprüft wird. Ich schätze, dass der unbegleitete

Transport die Zukunft hat. Wichtig ist dann natürlich, dass

an den Empfangsplätzen Partner die Last-Mile-Zustellung sicherstellen.

Wo sehen Sie Handlungsbedarf, um Hindernisse für Intermodalverkehre

zu beseitigen?

Wieland: Das Wasserstraßennetz muss ausgebaut und vor allem

modernisiert werden. Auch Schleusen müssen dem Stand angepasst

werden. Zudem brauchen wir stabile und planungssichere Bahntrassen.

Denn die Trassen sind nicht endlos. Die Problematik Lokomotivenoder

Waggonknappheit kann man lösen, aber das Schienennetz ist

eine andere Sache. Wir diskutieren z. B. bereits seit 25 Jahren den

Eisernen Rhein – bislang ist hier jedoch noch nichts passiert und wenn

man sich nicht über die Strecke einig wird, kommt hier auch in den

nächsten Jahren nichts zur Umsetzung. Die Vorbereitungszeiten in

Deutschland sind wahnsinnig, Planungen werden immer wieder durch

Widersprüche und Einsprüche gestört.

gehört ein Kombiverkehrzug nach Mortara in Italien mit

fünf Abfahrten in der Woche zum Angebot. Zum Frühjahr

soll zudem ein Trailerzugsystem nach Wien starten.

Über einen ShortSea-Service der United Container Intermodal

Schifffahrtsgesellschaft mbH (UCI) besteht darüber

hinaus eine Schiffsverbindung direkt nach Goole,

Blyth, Immingham und Kilbury in England.

Wie KCT hat zudem auch die Danes Container Trucking

ihren Sitz in Krefeld. Danes ist spezialisiert auf System-

und Spezialverkehre. Im Kombinierten Verkehr werden

hier BlackBoXX-Container im Y-System aus Polen

zugestellt. Ein System, zu dem es später noch mehr zu

berichten gibt. Daneben werden in Krefeld auch Container

mit Abfall aus Südeuropa gehandelt. Kipp- und

Spezialchassis runden die Flotte ab.

Düsseldorfer Gefahrgutspezialisten

Die Düsseldorfer Container-Hafen GmbH (DCH) ist ein

weiterer Containerspezialist im neska intermodal-Netzwerk.

Auch dieses Terminal bietet das vollständige Containerleistungspaket,

verfügt dabei jedoch als einer der

wenigen Plätze am Rhein über die Möglichkeit zur Gefahrgutlagerung.

Zu den Hauptkunden zählen Chemiekunden

wie die Henkel AG & Co. KGaA, aber auch Firmen aus der

Automobilindustrie wie beispielsweise die Daimler AG.

Achtmal in der Woche startet vom DCH aus ein Zug Richtung

Rotterdam. Anfang 2012 soll zudem ein neues Zugsystem

für Trailer, Wechselbrücken und Container nach


Lübeck starten. Mit den dortigen internationalen Fährverbindungen

bieten sich dann für die Kunden zum Beispiel

Transportmöglichkeiten Richtung Skandinavien,

Russland und ins Baltikum.

Spezialgebiet Massengut

Am Mehrzweckterminal der Dormagener Umschlag Container

Terminal GmbH (UCT) begegnen sich die intermodale

und konventionelle Güterwelt. Dies zeigt sich

beispielsweise auch bei der Schwerpunktgütergruppe des

Terminals: Aluminium. Während Aluminiumbarren als

Massengut umgeschlagen und per Bahn bewegt werden,

sind für Aluminiumkleinteile Container als Haupttransportmittel

im Einsatz.

Auch bei anderen Gütern wie Kohle, Stahl, Erze, Sand

und Steine, die am Terminal gehandhabt werden, zeigt

sich die Mehrzweckausrichtung. Die Lagerhallen und

Silos bieten für diverse Produkte Lagermöglichkeiten. Die

derzeit größte Umschlaganlage der neska intermodal ist

jedoch die Kölner CTS Container-Terminal GmbH (CTS).

Fünf Containerbrücken und zehn Reachstacker sorgen

hier für Bewegung – und zwar im Jahr 2011 mit einer

Bilanz von mehr als 600.000 TEU.

Schwerpunkt Rheinschiene

Neben der Containerbinnenschifffahrt nehmen am CTS

Containerzüge zu den Seehäfen Rotterdam, Hamburg

und Bremerhaven eine große Bedeutung ein. Hinzu kom-

ACL wickelt Transporte

per Binnenschiff

oder auch

anderen Verkehrsträgern

ab.

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men Kombinierte Verkehrszüge nach Berlin, Istanbul, Valencia

und Mailand. Neu für 2012 ist hier ein Zugsystem nach Rumänien.

Speziell für Kohle- und Zellulose-Transporte gehen Nahverkehrszüge

mit Leercontainern nach Bergisch Gladbach und

Hürth. Dort werden die Container beladen und gehen noch am

selben Tag über die Schiene zurück zum CTS.

Die Zugverkehre sind dabei nach Unternehmensangaben so

getaktet, dass für die Container noch in der Nacht Anschlüsse

zur Antwerpen-Hamburg-Range möglich sind. Neben Containerreparatur

und -packen bietet CTS auch den An- und Verkauf

sowie die Vermietung von Containern an. Für Vor- und Nachläufe

können die Logistiker auf einen Truckingfuhrpark mit

etwa 110 Subunternehmer-Zugmaschinen und rund 250 Chassis

zurückgreifen. Mit der Mehrheitsbeteiligung an der KCG

Knapsack Cargo GmbH kann CTS zudem mit einer täglichen

Zugverbindung die angrenzende Industrie zum Chemiepark

Hürth-Knapsack mit Containern bedienen.

Hanseatische Abrundung

Seit 2011 ist mit der Alcotrans GmbH in Hamburg ein weiteres

Mitglied der neska intermodal am Markt. Mitte Januar 2012

startete das Unternehmen einen Zug von Hamburg über Bönen

nach München und zurück. Das Ziel: die derzeit drei Abfahrten

pro Woche bereits in wenigen Wochen auf sechs Abfahrten zu

erhöhen. Einen Ausbau könnte es bald auch für die so genann-

72 ConTraiLo 1/2012

Trucking Spezialist Danes.

(Fotos: neska intermodal)

ten BlackBoXX-Container von neska intermodal geben. Innerhalb

weniger Jahre haben sich die 30’-Open-Top-Container im

Kohletransport auf den Relationen von Polen nach Duisburg,

Padborg, Saarbrücken und im Raum Kassel etabliert. Für das

Frühjahr 2012 ist eine ähnliche Verbindung von Tschechien

nach Deutschland geplant.

Blick voraus

Insgesamt richtet neska intermodal dabei den Blick zunehmend

Richtung Osteuropa. Gerade Russland – St. Petersburg und Moskau

– aber auch Polen, Tschechien, Rumänien und Bulgarien

hält der Spezialist für interessante Märkte. Beim Ausbau will

neska intermodal dabei auf Kooperationen mit internationalen

Partnern setzen. Dabei kommt den Hinterlandspezialisten die

Zugehörigkeit zu IMPERIAL entgegen.

Beispielsweise ist Panopa bereits mit eigenen Standorten stark

in Polen vertreten und die Amadeus Schiffahrts- und Speditions

GmbH, die zur IMPERIAL Shipping Group gehört, ist insbesondere

auf der Ostsee in Osteuropa im Einsatz. Geschäftsführer

Hans-Peter Wieland sagt: „Wenn man sagt, China ist der große

Markt, dann sagen wir: Osteuropa ist unser China.“ Auch Wilhelmshaven

haben die Intermodalspezialisten bereits besucht

und erwarten den Terminalstart im Sommer mit Spannung.

„Wenn es dann Volumen in Richtung Rheinland gibt, werden

wir uns mit Sicherheit diesem Thema stellen“, erklärt Wieland.


Strategische Neuausrichtung

LEHNKERING-Gruppe unter neuer Flagge

Im Zuge der Übernahme durch die IMPE-

RIAL-Gruppe wurde für Teile der LEHN-

KERING-Gruppe eine strategische Neuausrichtung

beschlossen. Gerhard Riemann

ist CEO IMPERIAL Logistics International

B.V. & Co. KG sowie CEO der LEHNKE-

RING Holding GmbH in Personalunion.

Zur Optimierung der Geschäftsbereiche

werden folgende strukturelle Veränderungen

bei LEHNKERING aktiv.

Bereich Schifffahrt. Die IMPERIAL Reederei

weist eine starke Marktpräsenz im

Bereich Binnenschifffahrt auf, daher sollen

die beiden Schifffahrtsbereiche zu einer

operativen Einheit in der IMPERIAL

Shipping Group zusammengeführt werden.

So können Kunden beispielsweise

von erweiterten Angeboten profitieren.

Die Marken Rhein-Fracht und LEHNKE-

RING bleiben für die Chemie-, Mineralöl-

und Gastankschifffahrt erhalten und

werden im neuen Geschäftsbereich Liquid

Cargo Services zusammengefasst.

Personelle Verstärkung. Die LEHNKE-

RING-Standorte in Mannheim und Hamburg

bleiben bestehen. Der Bereich Trockenschifffahrt

wird nun in den Bereich

Dry Bulk Services der IMPERIAL Shipping

Group integriert. Robert Baack wird zu-

künftig die Geschäftsführung der IMPE-

RIAL Shipping Group in der Position des

COO verstärken. Carsten Taucke ist CEO

der IMPERIAL Shipping Group. Weitere

Mitglieder der Geschäftsleitung sind darüber

hinaus Andreas Grzib, Jürgen Helten

und Dr. Roland Pütz.

LEHNKERING CMS. Dr. Bernd Müller ist

zum COO des Unternehmensbereichs

Chemical Manufacturing Services (CMS)

und gleichzeitig zum Geschäftsführer der

LEHNKERING Holding GmbH berufen

worden. Im Unternehmensbereich CMS

sind die Geschäfte der LEHNKERING-

Tochter Schirm GmbH zusammengefasst,

für die Dr. Müller schon viele Jahre verantwortlich

zeichnet.

LEHNKERING LCT. Der Bereich Road Logistics

& Services (RLS) bündelt innereuropäische

Straßentransporte und damit

verknüpfte Dienstleistungen in drei Divisionen.

Hier werden die Verantwortlichkeiten

neu aufgeteilt.

Uwe Willhaus übernimmt zusätzlich zu

seinen Aufgaben als COO Distribution

Logistics & Services (DLS) bei der LEHN-

KERING Holding GmbH die Leitung für

den RLS-Bereich LEHNKERING Chemical

Transport (LCT). LCT bietet schwerpunkt-

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mäßig Gefahrgut-Tanktransporte für flüssige

chemische Produkte an.

LEHNKERING LEU und LSTS. Walter

Steinig übernimmt in Personalunion als

CFO der LEHNKERING Holding GmbH

die beiden weiteren RLS-Divisionen. In

seinen Verantwortungsbereich fallen damit

zum einen die LEHNKERING Euro

Logistics (LEU), die europaweit Transportlösungen

für Teilpartien- und Komplettladungen

aller Art anbietet und zum

anderen die auf Transport und Handling

von Stahl spezialisierte LEHNKERING

Steel Logistics & Services (LSTS).

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.

Gerhard Riemann.

(Foto:

IMPERIAL)


Containerumschlag

MASSGESCHNEIDERTE SPEZIALISTEN

Duo bricht auf nach Rio

Terex Cranes hat eine speziell modifizierte Schwerlastausführung

seines Reachstacker-TFC-46M-HC-Modells

im Angebot. Zwei dieser Maschinen gingen kürzlich an

den Hafenterminalbetreiber MultiRio Operaçoes Portuarias

S.A. Die beiden über den Vertriebspartner Equiport

ausgelieferten Maschinen des Typs Terex ® TFC

46MS HC wurden eigens für die Anforderungen eines

speziellen Güterumschlagauftrags konzipiert. Der sowohl

für den Containerumschlag als auch mit Unterflasche

einsetzbare Reachstacker vereint die Vorteile

einer flexiblen Nutzung verschiedener Anbaugeräte

für den Umschlag sowohl von Massengut als auch von

Containerfracht. Der Terex TFC 46MS HC erreicht eine

maximale Tragfähigkeit von 15 t auf einem 11-t-Radius;

er stapelt bis zu sieben volle ISO-Standardcontainer in

der ersten sowie maximal fünf volle High-Cube-Großraumcontainer

in der dritten Reihe.

Mit seiner umrüstbaren Unterflasche bewältigt dieses

neu angepasste Modell zudem Massengut mit einem

Gewicht von bis zu 60 t. Aufbauend auf dem Standardmodell

TFC 46M hat das Terex-TFC-46MS-HC-Sondermodell

einen Radstand von 6,50 m und wird serienmäßig

mit 18.00-25-Bereifung ausgeliefert. Die RTG

bieten Tragfähigkeiten von 45 (erste Reihe), 33 (zweite

Reihe) und 18 t in der dritten Reihe.

DEMAG CRANES GEWINNT AWARD

Straffer Stundenplan

Demag Cranes hat den Preis des International

Bulk Journal (IBJ) in der Kategorie

The People Development Award (Cargo

Handling) gewonnen. Verliehen wurde der

Award für ein Intensiv-Trainingskonzept für

Kranführer, das langwieriges und kostspieliges

Einarbeiten vor Ort ersetzen soll. Demag

Cranes Services entwickelte das Trai-

74 ConTraiLo 1/2012

ningskonzept gemeinsam mit dem im Hafen

Antwerpen ansässigen Trainingszentrum

OCHA. Innerhalb von drei Wochen sollen

Kranführer so dieselben Kenntnisse und Fähigkeiten

erlangen, wie es zuvor nach bislang

üblichen Ausbildungsmethoden erst

nach mehreren Monaten möglich war.

Das Training wird auf die jeweiligen Bedürfnisse

des Kunden zugeschnitten und soll

gleichzeitig umfassend und praxisorientiert

ausgerichtet sein. Das gilt sowohl für das

Umbau in Los Angeles. (Foto: Conductix-Wampfler)

Kompakt in „grün“

Drive-In L für ein Maximum an Flexibilität

Die Conductix-Wampfler AG hat ihre Drive-In-Lösung

zur Elektrifizierung dieselbetriebener RTG (Rubber Tired

Gantry-Krane) weiter optimiert. Das neue System Drive-

In L ist kompakt konzipiert, kommt gänzlich ohne hydraulische

oder pneumatische Komponenten aus. Zudem

ist das System nach Angaben des Unternehmens das derzeit

leichteste auf dem Markt.

Details zum System. Dank dieser Eigenschaften soll der

Einsatz bei jedem RTG-Typ möglich sein, selbst bei wenig

Raum für zusätzliche Komponenten. Dank seines Designs

kann das System auf beiden Seiten des RTG unter dem

Sillbeam installiert werden. Die Ein- oder Ausfahrzeit des

Hands-on-Training auf einem Gottwald HMK

260 E Hafenmobilkran als auch für die

vorangehende Schulung in einem Kabinensimulator

mit Original Gottwald Kransteuerung.

Im Simulator wird das Handling aller

gängigen Cargoarten in allen denkbaren

Szenarien wie Nachtarbeit, schweres Wetter

oder Notfallsituationen realistisch simuliert.

Auf Wunsch können die erlernten Fähigkeiten

in einem weiterführenden Training

(Advanced-Training) ausgebaut werden.


RTG soll mit Drive-In L weniger als 20 Sekunden betra-

gen. Die kurze Einfahrzone ermöglicht es zudem, den RTG

von der ersten Containerreihe an mit Strom zu betreiben.

Zusätzlich ist die Kompensation von Toleranzen gesichert,

die während der Fahrt oder durch das entsprechende

Heben und Senken auftreten können.

Pilotprojekt Los Angeles. Aufgrund der rein elektrischen

Antriebe reduzieren sich laut Anbieterangaben der Wartungsaufwand

und damit die Stillstandszeiten auf ein

Minimum. Das Ankoppeln in die Schleifleitung mit Drive-In

L verläuft vollautomatisch und wird ausschließlich

über die Kabine des RTG gesteuert. Zum Wechseln des

Blocks bedarf es keinerlei Bodenpersonal mehr, was auch

die Sicherheit im Terminal erhöht. Die erste Bestellung

für das Drive-In-L-System hat Conductix-Wampfler bereits:

Im APM Terminal Pier 400 im Hafen von Los Angeles

werden sie als Teil des bestehenden, globalen Rahmenvertrags

zwischen den Unternehmen installiert.

Die Sparpotenziale. Die Umrüstung von RTG von Diesel-

auf Strombetrieb führt laut Conductix-Wampfler zur

Einsparung von bis zu 95 Prozent des Dieselverbrauchs.

E-RTG brauchen nur noch bei Fahrten von einer Containergasse

in die nächste oder in den Wartungsbereich

den Dieselmotor. „Stellt man die Diesel- den voraussichtlichen

Stromkosten eines RTGs gegenüber, konkretisieren

sich die durch eine Umrüstung erreichbaren Einsparungen.

Diese sind oft so hoch, sodass sich die Umrüstkosten

– rund 150.000 Euro pro RTG – schon nach zwei Jahren

vollständig amortisieren“, betont Claus Burger, Director

Business Unit E-RTG bei Conductix-Wampfler. Zudem

können Wartungs- und Betriebskosten sowie CO2-Ausstoß

und Lärmbelästigung reduziert werden.

(Foto: Demag Cranes)

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Containerumschlag

E-ONE 2 -RTG FÜR VIETNAM

Folgeauftrag

für Cargotec

Cargotec hat einen Auftrag für zwei

weitere Kalmar E-One2-RTG mit Null-

Emission-Technologie. Auftraggeber für

die Krane ist die Tang Cang Technical

Services Joint Stoke Company, eine

Tochter des Terminalbetreibers Saigon

Newport (SNP). Auf dem von SNP betriebenen

Tang-Cang-Cat-Lai-Terminal

in Ho Chi Minh City sind bereits sechs

E-One2-Modelle im Einsatz, die nach

Unternehmensangaben als erste Null-

Emission-RTG nach Asien gingen.

SNP schlägt laut der Meldung von

Cargotec 80 Prozent der Im- und

Export-Volumen in der Ho-Chi-Minh-

City-Region um und fast 50 Prozent

nationalweit. Mit der Bestellung der

beiden weiteren RTG reagiert SNP auf

das kontinuierliche Umschlagwachstum

in den letzten Jahren. Die bestellten

E-One2-RTG mit 41-t-Kapazität verfügen

über eine Spannweite von 6+1

Containern und können einen über

fünf Container hoch stapeln.

CAVOTEC-AUFTRÄGE

Dubai wechselt

zu Strom

Cavotec hat Ende 2011 den Auftrag

erhalten, acht RTG des DP World Jebel

Ali Port in Dubai zu elektrifizieren.

Dieselbetriebene RTG sind in Häfen zu

einem großen Teil für den Kraftstoffverbrauch

und damit auch CO2-Emissionen

verantwortlich. Cavotecs RTG-

Elektrifizierungsprogramm ist auf diese

ökonomischen und ökologischen

Herausforderungen ausgerichtet.

76 ConTraiLo 1/2012

TTS bietet

Lösungen für Schweres. (Foto: TTS Liftec)

Schwergewichtsmeister

Jubiläum bei TTS Liftec Oy in Finnland

Jeder Weg beginnt mit einem ersten

Schritt: so auch bei TTS Liftec Oy. Aus

kleinen Anfängen heraus, hat sich das

Unternehmen innerhalb von 20 Jahren

zu einem weltweit bekannten Namen

für Handhabungs- und Transportlösungen

für schwere Lasten entwickelt.

Von damals ... Die mit Hauptsitz in

Pirkkala, Finnland, ansässige TTS Liftec

Oy feierte 2011 ihr 20-jähriges

Bestehen. Schwerpunkt der heutigen

Aktivitäten sind die Bereiche Hafenumschlag,

Schiffsbau, Papier-, Betonund

Stahlindustrie. Mit Gründung der

HYUNDAI-GABELSTAPLER IM LOGISTIK-EINSATZ

Material im steten Fluss

Liftec Products Oy verfolgten Seppo

Karppelin und Jorma Mäkinen die Geschäftsidee,

ein neuartiges, auf einer

speziellen Drehgestellkonstruktion basierendes

Transportsystem weiter zu

entwickeln und zu vermarkten. Der

von einer Zugmaschine gezogene und

gesteuerte Schwerhubwagen ist noch

heute als Translifter bekannt.

... bis heute. In den Folgejahren wurde

das Produktfolio kontinuierlich erweitert,

u. a. durch Handlingsysteme

für Holz, Straddle Carrier für den Secu-Containerumschlag,

AGV mit 95 t

Spedition und Transport, Outsourcing, Werkstatt und Service, Räder und Reifen

und Warehousing – schon diese Aufzählung zeigt: Das Familienunternehmen Lammers

Lkw Service & Logistik bietet ein breites Leistungsspektrum. Für den Materialtransport

auf dem Werksgelände setzt das Unternehmen eine Flotte von Hyundai-Gabelstaplern

ein, die für ihre jeweiligen Aufgaben mit speziellen Anbaugeräten

ausgerüstet sind. In der Sparte Räder und Reifen produziert Lammers kundenspezifisch

komplette Räder für internationale Hersteller von Trailern. Gegenwärtig verlassen

im Schnitt täglich 1700 Räder das Werk; die maximale Kapazität liegt


Tragkraft sowie Anwendungen

für das Schrotthandling

bis 360 t.

Auch beim TTS-Translifter

stand die Entwicklung

nicht still. Bereits

1993 konnten Ladekapazitäten

von bis zu 85 t realisiert

werden. Mit der

Übernahme durch die

norwegische TTS Group

ASA eröffneten sich weitere

Marktsegmente. Zugleich

erfolgt die Umfirmierung

in TTS Liftec Oy.

Aktuell deckt die in Modulbauweise

konzipierte

Translifter-Flotte Traglasten

von 50 bis 170 t ab.

Der deutsche Markt. In

Verbindung mit dem eigens

entwickelten Cassetten-System

können so

nach Unternehmensangaben

pro Stunde bis zu

540 t auf 500 m Strecke

bewegt werden. Die deutsche

Vertriebszentrale ist

im Juni des Jahres 2010

gegründet worden und

wird seither von Josef

Konersmann geleitet.

bei 2800 Rädern pro Tag.

Be- und Entladen von Lkw,

Ein- und Auslagern sowie Anliefern

an die Montagestationen

gehören zu den Aufgaben

der Dieselstapler des

Modells 18D-7E, den fünf

30D-7E sowie des 45DS-7E.

Lammers ist seit mehreren

Jahren ein Kunde von Isfort

Staplertechnik in Heek.

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Eine gute Verbindung

ein gemeinsames Ziel

Conductix-Wampfler stellt sich einer bedeutenden

Aufgabe: Wir liefern Ihnen Energie- und Datenübertragungs-Systeme,

die den reibungslosen Betrieb

Ihres Hafen-Terminals sicherstellen. Rund um die

Uhr - 365 Tage im Jahr! Conductix-Wampfler Systeme

sind zuverlässig, wartungsarm und praxiserprobt in

den Containerhäfen weltweit - selbst unter härtesten

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Der Messe-

NEWSTICKER


LogiMAT. Zum zehnten Mal öffnet die LogiMAT

in diesem Frühjahr ihre Tore. Dabei bietet die

internationale Fachmesse in diesem Jahr vom

13. bis 15. März auch wieder Neuigkeiten rund

um die Logistik- und Hafenwelt. ConTraiLo stellt

Aussteller mit ihrem Messeprogramm vor.

In ihrem Jubiläumsjahr belegt die LogiMAT erstmals den

gesamten Nordflügel des Stuttgarter Messegeländes. Unter

dem Motto „Innovationen und Netzwerke für nachhaltiges

Wachstum“ präsentieren auf den 65.000 m2 Ausstellungsfläche

mehr als 900 Aussteller aus 25 Ländern ihre Produktinnovationen

für Intra-Logistik – darunter erstmals auch Anbieter aus

Spanien, der Türkei, Kanada, Australien und den USA.

Vielseitiger Rahmen

Die Messeleitung erwartet an den drei Messetagen mehr als

25.000 Fachbesucher. Viele der Aussteller nutzen nach Veranstalterangaben

in 2012 die LogiMAT, um eine Fülle von Neuheiten

vorzustellen. Foren und Live-Events ergänzen das

Programm. Auf fünf Forenflächen direkt in den Messehallen

stellen Partner und Experten aus Wirtschaft

und Wissenschaft in jeweils eineinhalbstündigen

Sequenzen Zahlen und Daten der

Branche vor. Sie leiten Handlungsdirektiven

ab und erörtern

praxisnah intelligente,

zukunftsfähige Lösungsansätze.

(Fotos: LogiMAT, Hersteller, Zoll/FP, © Birgit H/PIXELIO)

Ihre Ihre Lasten Lasten –

unser unser Maßstab Maßstab

Wir stellen aus!

Halle 9

Stand 365

Schwerlasttraversen bis 50 t Tragkraft

Schwerlasttraversen für den Umschlag

von Lang- und Flachprodukten in Stauereien

Gabelzinken bis 90 t Tragkraft

Standard- und Sonderausführungen in allen

Formen und Abmessungen

Anbaugeräte

Sonderkonstruktionen und Umbauten für

besondere Lastaufnahmeanforderungen

Reparaturservice

Gabelzinken richten, Hubmasten kürzen,

Profile aufarbeiten oder erneuern, Anbaugeräte

und Gabelträger instand setzen

Hotline +49 2205 901090

Lück ISAH GmbH

Im Rohnweiher 16

53797 Lohmar

Germany

falueck@lueck-isah.de

www.lueck-isah.de


BUTT (Eingang Ost, Stand 025)

Um ihre mobilen Verladerampen mit Mittelachse vom Typ BK912,

BK713 und BK715 noch komfortabler für die Nutzer zu machen, hat

BUTT eine neue, elektrische Höhenverstellung entwickelt. Diese ermöglicht

es, die Rampe mit einem elektrischen Lithium-Ionen-Akku-Spezialantrieb

in die gewünschte Höhe zu bringen. So ist bei dem rechtlich

geschützten System gegenüber herkömmlichen elektrischen Höhenverstellungen

kein fester Stromanschluss erforderlich. Für den Notbetrieb

ist zusätzlich eine Handpumpe integriert.

Cargotec KALMAR (Halle 9, Stand 251)

Im letzten Jahr stellte Cargotec die neue Modellreihe DCG90-180 der

KALMAR-Gabelstapler vor. Damit läutete der Hersteller gleichzeitig die

Ära der Generation „G“ in seinem Gegengewichststapler-Programm ein.

Denn die Vorteile wie Kraftstoffeffizienz, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit

dieser Generation sollen schrittweise auf die gesamte

Gabelstaplerflotte von KALMAR übertragen werden. So sollen zukünftig

alle Gabelstapler, Reachstacker und Loghandler des Herstellers beispielsweise

die neue EGO-Kabine erhalten.

CARU Containers (Halle 3, Stand 211)

Container sind heute mehr als reine Transportbehälter und finden

auch als flexible Raumsysteme zahlreiche Einsatzpotenziale. CARU

Containers bietet dem Containermarkt mit Niederlassungen in Europa,

den USA, Singapur und Depots in in Moerdijk, Rotterdam und Antwerpen

laufend ca. 10.000 Container „on stock“ zum Kaufen, Leasen

oder Mieten. In Deutschland hat CARU Containers seinen Sitz in

Hildrizhausen, wo Spezialcontainer mit „Engineering“ und „individuellen

Lösungen“ im Angebot sind.

dbh Logistics IT AG (Halle 7, Stand 674)

Pünktlich zur Fachmesse hat dbh ihr Portfolio für internationale Zollabwicklung

erweitert und bringt mit Advantage Preference auch eine

Neuentwicklung auf den Markt. Wer Präferenzen kalkuliert, kann

sich Preis- und Wettbewerbsvorteile sichern – doch ist die Feststellung

von Ursprungseigenschaften eines Produkts ein komplexer

Prozess, der für exportierende Unternehmen oft nur schwer umzusetzen

ist. Hier bietet die neue Software Abhilfe. Ein weiteres

Schwerpunktthema: Exportkontrolle mit der erweiterten Software

Advantage Customs.


IBS (Halle 9, Stand 541)

Mit dem Container-Filler ist es der IBS gelungen, eine effiziente

Lösung für das Be- und Entladen von Standard-Seecontainern

anzubieten. Nach mittlerweile über drei Jahren auf dem Markt

kann das Unternehmen zahlreiche Referenzkunden vorweisen.

Durch unterschiedliche Anforderungsprofile sind verschiedenste

technische Lösungen der Anlage entstanden. So ist inzwischen

z. B. auch ein integrierter Kompressor als Sonderausstattung erhältlich.

Derzeit arbeitet IBS an einer Lösung für das Verladen von

Europaletten. Das System soll dabei so ausgelegt werden, dass

eine Integration in automatisierte Logistik-Prozesse möglich ist.

Konecranes Lifttrucks (Halle 9, Stand 530)

Am Konecranes-Lifttrucks-Messestand finden Fachbesucher

Informationen rund um das Thema Gabelstapler, Reachstacker

und Containerstapler für verschiedenste Branchen. Die Tragkraft

der Stapler und Reachstacker reicht jeweils bis zur maximalen

Hubhöhe. Ein lastabhängiges Hydrauliksystem bietet Kraftstoffsparpotenzial.

Die Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt

und Neuerungen werden auf Wunsch individuell an unterschiedliche

Kundenbedürfnisse angepasst.

ORTEC (Halle 7, Stand 361)

Innovationen zur Touren- und Laderaumoptimierung stehen bei OR-

TEC auf dem Messeplan. Die neueste Version der Software ORTEC

Transport & Distribution (OTD) kommt mit verbesserter Routen-,

Touren- und Transportoptimierung. Zudem hat ORTEC erneut die

SAP ® -Special-Expertise-Partnerschaft von SAP ® Deutschland für

den Bereich Supply-Chain-Management (SCM) erhalten. Neuestes

Produkt ist hier ein Release der ORTEC-Laderaumoptimierung integriert

in SAP ® Transportation Management 8.0.

Städtler-Logistik (Halle 7, Stand 551)

Der Anbieter von Software und Beratung für die Transport-Logistik

stellt die neuen Cockpit- und Informationsfunktionen ihrer Tourenplanungs-

und Dispositionssoftware TRAMPAS vor. Das Fracht-

Management mit der Software LP/2 bildet den zweiten Schwerpunkt

der Softwarepräsentationen. Daneben informieren die Spezialisten

auch zum Bereich Logistik-Beratung und Frachtenprüfung.

Bei den Städtler-Beratern stehen dabei neue Konzepte im Bereich

Lager- und Transport-Logistik im Mittelpunkt.

IMPRESSUM

Verlag: K&H Verlags-GmbH

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Carina Wegner, Regina Köhnken, Jasmin Mahnken,

Monika Zupke, Corinna Kahrs, Ronja Müller

Mitarbeiter: Gaby Preuschoff, Bianca Peimann, Elke Stern,

Jakob Diring, Ursula Schröder, Carmen Bartsch,

Ines Heidl, Jessica Haase, Marleen Rauschenberger,

Sören Krajewski, Niklas Städtler

Satz/Lithos: K&H Verlags-GmbH

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Vertrieb: Vehicles-World-Online GmbH · 27616 Beverstedt

Verlagsleitung: S. Peimann

Druck: SKN · Stellmacherstraße 14 · 26506 Norden

Erscheinungsweise: 11x im Jahr

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