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<strong>alberta</strong><br />
Magazin <strong>für</strong> Studierende der Freiburger Hochschulen Gratis <strong>10</strong>|11 20<strong>10</strong><br />
Forscher,<br />
Köche, Sportler nach vorn!<br />
Auf Freiburger Bühnen<br />
ist vieles möglich: Ein Heft über<br />
Theater<br />
plus<br />
SWFR Magazin<br />
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Reise: New London
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Ab 18:00 Uhr.<br />
27. + 28. Oktober 20<strong>10</strong>
Impressum<br />
Herausgeber<br />
Studentenwerk Freiburg<br />
Schreiberstr. 12–16<br />
79098 Freiburg<br />
und<br />
text & partner<br />
Möslestr. 21, 79117 Freiburg<br />
Redaktion<br />
Stephan Günther (V.i.S.d.P.),<br />
Dietrich Roeschmann, Peter Blöcher<br />
Mitarbeit an dieser Ausgabe<br />
Sophie Arts, Claudia Füßler,<br />
Jürgen Reuss, Dirk Rohde<br />
Konzept & Layout<br />
text & partner<br />
Titelfoto<br />
Justin Cormack<br />
Anzeigen<br />
Peter Blöcher, Tel. 0761.767 14 60<br />
Redaktionsanschrift<br />
<strong>alberta</strong> c/o text & partner<br />
Möslestr. 21, 79117 Freiburg,<br />
Tel. 0761.76714-60/-52,<br />
<strong>alberta</strong>@textundpartner.de<br />
www.<strong>alberta</strong>-freiburg.de<br />
www.textundpartner.de<br />
<strong>alberta</strong> ist Mitglied der<br />
Stadtillustrierten GmbH,<br />
Karl-Liebknecht-Str. 29,<br />
<strong>10</strong>178 Berlin, Tel. 030 / 259 369-0<br />
Liebe Leserinnen,<br />
liebe Leser,<br />
die Party ist vorbei, der Müll entsorgt, der Kater ausgeschlafen. Nach dem<br />
rauschenden Fest zu seinem <strong>10</strong>0. Geburtstag hat im Theater Freiburg die<br />
neue Spielzeit begonnen – und mit ihr auch die Arbeit an neuen<br />
Kooperationen mit der Universität. Wie genau die aussehen und was sich<br />
die Beteiligten von diesem Clash der Kulturen und der Wissenschaften versprechen,<br />
haben uns Barbara Mundel, Intendatin des Freiburger Theaters,<br />
und Oliver Müller vom Institut <strong>für</strong> Ethik und Geschichte der Medizin im<br />
Roundtable-Talk verraten: „Verwirrung ist ein An fang …“ (S. 6).<br />
Die ersten Ergebnisse dieses Teamworks gibt es bereits auf der Bühne zu<br />
sehen: Mein prähistorisches Hirn (S. 7) und Als wir Menschen<br />
waren (S. 8). Und auch auf den übrigen Freiburger Bühnen hat die neue<br />
Saison begonnen. Grund genug, diese Blüten im Off (S. <strong>10</strong>) zu pflücken.<br />
Claudia Füßler hat sie <strong>für</strong> euch zu einem bunten Strauß gebunden, den<br />
Stephan Günther mit atemlosen Einblicken in die seit Jahren<br />
boomenden Impro-Theater-Szene (S. 14) der Stadt spickt.<br />
Außerdem findet ihr in diesem Heft wie immer den Infoticker des<br />
Studentenwerks mit Mensaplan (S. 12/13) und allen News und Terminen<br />
der nächsten Wochen sowie unsere Reiseseite – diesmal mit Sophie Arts’<br />
Geheimtipps <strong>für</strong> New London (S. 22). Viel Spaß beim Lesen wünscht euch<br />
Eure <strong>alberta</strong><br />
Theater Freiburg<br />
Theater im Marienbad<br />
Vorderhaus<br />
Wallgraben-Theater<br />
Inhalt 3<br />
Theater am Martinstor<br />
Alemannische Bühne<br />
Galli-Theater<br />
Theater der Immoralisten
4<br />
Intro<br />
Bertas Welt<br />
von Dirk Rohde<br />
Und?“, fragte Ali. „Nächste Woche“, sagte ich. „Und, wie läuft’s?“ „Frag doch<br />
noch zehn Mal“, raunzte ich sie an. „Prüfung ist Prüfung, und mündlich mag<br />
ich gar nicht. Was noch sehr untertrieben ist, <strong>das</strong> weißt du doch. Seit meinem<br />
Blackout bei der Zwischenprüfung. Ich träume schon wieder von dem Amokläufer.“<br />
„Nein“, sagte Ali. „Er hat diesen riesigen Schlüsselbund mit den Schlüsseln <strong>für</strong> alle Dozentenzimmer.<br />
Er kennt alle Sprechstundentermine und er geht immer als Letzter rein.<br />
Dann kommt er raus, schiebt irgendetwas in seine Laptoptasche, so eine schwarze, mit einem<br />
Totenkopf drauf ...“ „Die ist von St. Pauli, Berta, ...“ „Aha, naja, und dann schließt er<br />
noch die Tür ab. Ich komme am nächsten Morgen zur Prüfung und da steht an der Tür<br />
von meinem Prof: „Die heutigen Prüfungen werden auf unbestimmte Zeit verschoben.“<br />
„Und dann?“, fragte Ali, obwohl sie den Traum mindestens schon so gut kannte wie<br />
ich. Dann sehe ich die gleichen Zettel auch an den anderen Dozentenzimmertüren.<br />
Erst jetzt bemerke ich <strong>das</strong> ganze Plastikabsperrband. Die Männer, die in weißen<br />
Schutzanzügen Türrahmen und Klinken abpinseln, bis einer ruft: ‚Chef, ich glaub ich<br />
hab da was.’“ „Aber du gehst doch dann runter in den Innenhof ...“, sagte Ali. „Ja,<br />
ich nehme den Fahrstuhl, noch wie benommen; ich hatte ja auch kaum geschlafen.<br />
Jedenfalls komme ich raus, gleißendes Sonnenlicht, und sehe als erstes wieder den<br />
Totenkopf. Drüben auf der Bank sitzt er. Ich denke: jetzt schießt er gleich auf mich.<br />
Aber dann winkt er grinsend, und ich winke zurück. Es ist jetzt alles wie in Zeitlupe.<br />
Plötzlich sitze ich neben ihm und wir küssen uns.“<br />
„Hhm“, sagte Ali. „Ja, und ich fühle etwas Hartes in seiner Laptoptasche und denke<br />
zuerst – bis mir dann klar wird: <strong>das</strong> muss der Schalldämpfer der Pistole sein.“ „Was ist<br />
eigentlich dein Prüfungsthema?“ „Deutsche Dramengeschichte. Wahrscheinlich ging<br />
der Traum deshalb diesmal noch weiter.“ „Du bist nicht während des Kusses aufgewacht?“<br />
„Nein, er hat mich gefragt, ob ich mit ihm noch ins Theater gehen wolle.“<br />
„Ins großen Haus?“ „Ne, zu so einer freien Studentenbühne: Die Schillerkiller.“ „Ach,<br />
die haben doch kürzlich dieses Stück gemacht: ‚Tötet die deutsche Klassik’. Goethe,<br />
Kleist, Lessing, Schiller und so weiter, waren riesige Kaiserstuhl-Kürbisse. Dann wurde<br />
auf der Bühne anderthalb Stunden rumgematscht. Bis am Schluss elf Andy Wahrhols<br />
vorstürmten und schrien: ‚Die Kunst ist blau!’.<br />
„Was?“, fragte ich, „gibt’s die wirklich? Wir sind nämlich in dieses Theater gegangen<br />
und <strong>das</strong> Stück hieß ‚Blau’“. „Siehst du“, sagte Ali. „Jedenfalls war <strong>das</strong> in einem Keller.<br />
Alles war blau. Die Treppe, die Wände, die Sitze, der Boden, die Eintrittskarten natürlich,<br />
und der gesamte Bühnenraum. In der Mitte der Bühne saß ein kleiner Junge in einem<br />
blauen Overall. Die Decke war ein Himmel, in den Ecken hing jeweils ein Haufen gammeliger<br />
Schalke 04-Trikots. Der Junge saß da eine Stunde lang und hat uns angesehen.<br />
Dann ist er aufgestanden, hat sich verbeugt und ist durch einen kleinen blauen Tunnel<br />
verschwunden. ‚Die Kunst ist blau’, wurde in riesigen Buchstaben auf die Wände projiziert.<br />
Wir sahen uns an, wollten uns wieder küssen – und da bin ich aufgewacht.“<br />
„Berta“, sagte Ali. „Ja?“ „Mach dir keinen Kopf.“ „Nein, ich muss ja weiterlernen.“<br />
„Was liest du gerade?“ „Zwei Dramen von Ludwig Tieck und Ernst Barlach. Eins heißt<br />
‚Der Blaubart’, <strong>das</strong> andere ‚Der blaue Boll’.“ „Und die gibt’s wirklich? Kein Wunder,<br />
<strong>das</strong>s du solches Zeug träumst“, sagte Ali. „Lass uns heute Abend ins Kino gehen. Da<br />
läuft ein alter Klassiker: ‚Theater des Grauens’ mit Vincent Price. Anschließend ist noch<br />
rote Filmacht mit ‚Blutrote Küsse’, ‚Red hook’ und ‚Drei Farben: Rot’. Wenn du dann<br />
nicht mal wieder etwas anderes träumst, geh ich <strong>für</strong> dich zur Prüfung.“<br />
„Theater ist Krise!“<br />
Theater<br />
... sagte Heiner Müller<br />
einmal, und beschrieb<br />
damit <strong>das</strong> Potenzial<br />
des Schauspiels, gesellschaftliche<br />
Zustände<br />
künstlerisch zuzuspitzen.<br />
Den ganz realen Krisen hingegen<br />
trotzt <strong>das</strong> Theater nach Anga ben des Deutschen<br />
Bühnenvereins erstaunlich gut: 2009 besuchten<br />
19,3 Mio. Zuschauer rund 65.500 Veranstal -<br />
tungen der 888 Stadt-, Landes- und Staatstheater<br />
in Deutschland – ein Plus von 3 Prozent im<br />
Vergleich zum Vorjahr. Die Programme der<br />
Häuser wurden mit 2,1 Mrd. Euro öffentlich<br />
subventioniert und spielten 480 Mio. Euro an<br />
der Kasse ein. Gut 80 Prozent ihrer Budgets<br />
gaben die Theater <strong>für</strong> Löhne der 38.780 festangestellten<br />
sowie <strong>für</strong> Honorare der (nicht näher<br />
bezifferten) freischaffenden Mitarbeiter aus.<br />
Aus dem Off:<br />
Sprungbrett freie Szene<br />
Karin Beier, *1965, gründete mit 21 die freie<br />
Shakespeare-O-Ton-Theatergruppe<br />
„Countercheck Quarrelsome“ (zusammen mit<br />
Elmar Goerden) > heute Intendantin des Kölner<br />
Schauspielhauses<br />
Barbara Frey, *1963, gründete 1985 als<br />
Schlagzeugerin die Postpunk-Band „The Action<br />
Office“, inszenierte in der freien Szene > heute<br />
Leiterin des Zürcher Schauspielhauses<br />
Sebastian Hartmann, *1968, gründete mit 29<br />
<strong>das</strong> „wehrtheater hartmann“, <strong>das</strong> gleich mit<br />
dem ersten Stück – der Strindberg-Paraphrase<br />
„Kalter Plüsch“ – zum Impulse-Festival<br />
eingeladen wurde > heute Intendant des<br />
Centraltheaters Leipzig<br />
Lars-Ole Walburg, *1965, gründete mit 27 <strong>das</strong><br />
freie „Theater Affekt“ (zusammen mit Stefan<br />
Bachmann u.a.) > heute: Intendant des<br />
Schauspiels Hannover<br />
Stefan Bachmann, *1966, gründete mit 26 <strong>das</strong><br />
freie „Theater Affekt“ (zusammen mit Lars-Ole<br />
Walburg u.a.), später Schauspieldirektor in Basel<br />
(1998-2005) > heute: freischaffend
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Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Zur Besserung der Beschw. bei unkompl. akuter Bronchitis. Zu Risiken u. Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage u. fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Pharmapol<br />
Arzneimittelvertrieb-GmbH, 25578 Dägeling (01/2)<br />
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6<br />
Thema<br />
„Verwirrung ist ein Anfang …“<br />
Das Theater und die Universität proben in der neuen Spielzeit einen Paarlauf.<br />
Was reizt die beiden Institutionen am Clash von Kultur und Forschung? Ein Gespräch mit<br />
Barbara Mundel, Intendantin des Freiburger Theaters, und Oliver Müller vom Institut<br />
<strong>für</strong> Ethik und Geschichte der Medizin<br />
Interview: Jürgen Reuss,<br />
Fotos: Maurice Korbel (2)/privat<br />
<strong>alberta</strong>: Frau Mundel, <strong>das</strong> Theater Freiburg<br />
pflegt über musik- und literaturwissenschaftliche<br />
Drähte schon lange gute Kontakte zur Uni.<br />
Projekte wie „Pimp Your Brain“ in der Spielzeit<br />
2009/20<strong>10</strong> oder „Als wir Menschen waren“,<br />
„Mein prähistorisches Hirn“ und <strong>das</strong> große<br />
„Wunsch kinder“-Projekt in der aktuellen Spiel -<br />
zeit zeigen, <strong>das</strong>s Sie inzwischen auch mit den<br />
Natur wissenschaften angebandelt haben. Soll -<br />
ten da im Zuge Ihres ebenfalls gerade gestarteten<br />
Kunstprojekts „Heart of the City“ etwa<br />
Bestrebungen im Gange sein, ein Doppelherz<br />
mit der Uni zu bilden?<br />
Barbara Mundel: Bestrebungen klingen immer so nach<br />
Absprachen hinter den Kulissen. So nicht. Wir haben<br />
einfach in der Vorbereitung auf unsere Zeit in Freiburg<br />
gemerkt, <strong>das</strong>s es Fragestellungen gibt, <strong>für</strong> die es wichtig<br />
wäre, Dialogpartner jenseits der klassischen Kultur -<br />
wissenschaften zu bekommen. Da viele Theater leute<br />
oft selbst einen kulturwissenschaftlichen Hintergrund<br />
haben, hatten wir <strong>das</strong> Gefühl, <strong>das</strong>s es wichtig wäre, in<br />
Folge einer komplexer werdenden Welt, uns neue „Res -<br />
sourcen“ zu erschließen Und als wir uns dann umgeschaut<br />
haben, wer in Freiburg lebt, forscht und arbeitet,<br />
dann kommt man an der Universität nicht vorbei …<br />
Theater<br />
… und sind im Institut <strong>für</strong> Ethik und Geschichte<br />
der Medizin gelandet.<br />
Mundel: Ja. Noch vor unserer ersten Spielzeit hat<br />
besonders <strong>das</strong> Interdisziplinäre Ethikzentrum der<br />
Universität unsere Neugier geweckt. Also haben wir<br />
dessen Direktor Prof. Dr. Giovanni Maio kontaktiert<br />
und mit ihm in unserem ersten MAGZIN 2006/7 ein<br />
Interview zum Thema „Wollen wir unendlich sein?“<br />
geführt. Damit war ein Stein ins Wasser geworfen, dessen<br />
Wellen sich so lange ausgebreitet haben, bis sie mit<br />
„Pimp Your Brain“ und den Projekten „Mein prähistorisches<br />
Hirn“ und „Als wir Menschen waren“ in dieser<br />
Spiel zeit eine konkrete Form angenommen haben.<br />
Wurde <strong>das</strong> Theater gerne empfangen?<br />
Oliver Müller: Ja – die Kollegen vom Theater liefen mit<br />
ihren Fragen offene Türen ein. Unser Institut ist in<br />
gewisser Weise exemplarisch <strong>für</strong> die neuere interdiszip -<br />
linäre Art, Universität zu organisieren. Für <strong>das</strong> Theater<br />
ist unser Institut eine gute Anlaufstelle, da wir eine<br />
Schnittstelle zur Uniklinik, den Neuro wissen schaften,<br />
zu Biologie, Philosophie und Theologie bilden.<br />
Mundel: Für uns war dieser Kontakt ein Glücksfall,<br />
denn zwischen Naturwissenschaften und Kunst ist es<br />
kompliziert, überhaupt miteinander ins Gespräch zu
Theater Thema 7<br />
kommen. Mit dem Institut <strong>für</strong> Ethik und Geschichte<br />
der Medizin haben wir einen Vermittler gefunden, der<br />
sich in beiden Welten zu Hause fühlt.<br />
Eine Art Übersetzungsbüro?<br />
Müller: Da wir fast alle aus den Geisteswissenschaften<br />
kommen, ist es uns ein Anliegen, ständig den<br />
Austausch mit den Kollegen von Medizin und<br />
Naturwissenschaften zu suchen, um zu verstehen, was<br />
die da machen, welche Grundlagenforschung dort<br />
betrieben wird – und <strong>das</strong> dann zu übersetzen in die<br />
Fragen, die die Gesellschaft an diese Forschung haben<br />
könnte, um damit auch <strong>das</strong> ethisch Beunruhigende,<br />
Herausfordernde zu suchen. Das kann natürlich auch<br />
zur Übersetzung <strong>für</strong>s Theater werden.<br />
Was erhoffen Sie sich im Gegenzug vom Thea -<br />
ter? Bessere performance skills?<br />
Müller: Nicht in dem Sinn, <strong>das</strong>s wir lernen wollen, bessere<br />
Vorträge zu halten. Für uns ist spannender, <strong>das</strong>s wir<br />
über die Kooperation mit dem Theater ein besseres<br />
Gefühl da<strong>für</strong> bekommen, wie wir Themen an gehen, die<br />
von großer politischer und gesellschaftlicher Relevanz<br />
sind und wie wir diese Themen in der Öffentlichkeit<br />
frei, vielschichtig und kontrovers verhandeln können –<br />
<strong>das</strong> ist ja gewissermaßen <strong>das</strong> Tages geschäft des Thea -<br />
ters. Der Ethiker, der sich zurückzieht und über die<br />
Gesellschaft nachdenkt, ist unglaubwürdig, Ethik entstand<br />
mit Sokrates auf der Agora, auf dem Marktplatz,<br />
sie muss lebendig bleiben. Das können wir vom Theater<br />
lernen und damit auch andere Bevölkerungsschichten<br />
erreichen, um dadurch zu einer ganz anderen öffentlichen<br />
Reflexion unserer Themen gelangen zu können.<br />
Was sind denn Ihre Themen?<br />
Müller: Am Anfang stand <strong>das</strong> gemeinsame Interesse<br />
an der gleichen Grundfrage: Wollen wir unendlich<br />
sein? Dadurch, <strong>das</strong>s uns solche Fragen im Zu -<br />
sammenhang mit den Folgen den Biotech nolo gien<br />
auch elektrisieren, war gleich eine Arbeitsgrund lage<br />
vorhanden. Bei der Konkretisie rung der Zu sammen -<br />
arbeit wurde uns klar, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> erste große brisante<br />
Feld <strong>das</strong> der Neuro wissen schaft werden würde.<br />
Mundel: Stimmt, als wir uns mit dieser Frage 2006 an<br />
Prof. Maio gewandt haben, war <strong>das</strong> der Beginn einer<br />
organisch wachsenden Zusammenarbeit. Wir haben ein<br />
großes gemeinsames Projekt formuliert, Gelder beantragt,<br />
weitere Kooperationspartner und Verbündete in<br />
Freiburg gesucht, so <strong>das</strong>s es bis zur vorigen Spielzeit<br />
dauerte, bis wir <strong>das</strong> erste gemeinsame Projekt verwirklichen<br />
konnten.<br />
Was bringt es, ein Thema wie Hirnforschung <strong>für</strong><br />
die Theaterbühne zu inszenieren?<br />
Müller: Die subjektive, sinnliche Erfahrung auf der<br />
Bühne erschließt Wirklichkeit ganz anders als zum<br />
Beispiel ein wissenschaftlicher Kongress oder eine<br />
Diskussion im Seminar. Eine andere Art des Erlebens,<br />
<strong>das</strong> auch <strong>für</strong> die beteiligten Neurowissenschaftler mitriss<br />
und ihnen neue Perspektiven eröffnete. Manche<br />
waren hinterher sogar ein wenig verwirrt.<br />
Mundel: Verwirrung ist ja immerhin ein Anfang ...<br />
Tolle Leistung.<br />
Müller: ... solange es eine produktive Verwirrung ist.<br />
Immerhin haken die Kollegen aus der Neurowissen -<br />
schaft seitdem häufig nach: Was läuft am Theater?<br />
Macht ihr weiter? Da ist offenbar etwas von der<br />
Insze nie rung haften geblieben, und auch von der Frage -<br />
stellung, und damit ist wiederum, so meine Hoffnung,<br />
auch ein anderes Problembewusstsein geweckt.<br />
Weckt Theater <strong>das</strong> Gewissen der Biotech niker?<br />
Müller: Warum nicht? Bei den üblichen Konferenz -<br />
situationen und Arbeitsweisen von Bioethikern werden<br />
Probleme in Checklistenmanier durchgehechelt: Hat es<br />
Barbara Mundel, geb. 1958 in<br />
Hildes heim, Studium der Neueren<br />
deutschen Literatur, Kunstgeschichte<br />
und Thea ter wissenschaft; seit 2006<br />
Intendantin des Theater Freiburg.<br />
Mein prähistorisches Hirn Andreas Liebmanns Stück<br />
erzählt vom Kampf des parkinsonkranken Hirnforschers und Künstlers Benedict Volk Orlowski<br />
Mein prähistorisches Hirn.<br />
Sprachtomographie <strong>für</strong> ein<br />
maßloses Organ<br />
Text und Regie: Andreas Liebmann.<br />
21., 26., 28. und 30. Oktober und<br />
25. November 20<strong>10</strong>, jeweils 21.00<br />
Uhr, 6. November 20<strong>10</strong>, 18.00 Uhr,<br />
Universität Freiburg,<br />
Hörsaal Rundbau, Albertstr. 21<br />
„Die Krankheit hat mich tödlich beleidigt. Ich kann<br />
ihnen sagen, wenn ich <strong>das</strong> überstehe, hab ich einen<br />
Zuwachs – nicht an Wissen – an ... Leben! Das Ge hirn<br />
muss entsprechend seines Alters gepflegt und behütet<br />
werden. Der Mensch aber fährt mit diesem kostbaren<br />
Organ Achterbahn, nutzt es nicht und verpasst die<br />
Chance, sich und die Umwelt kritisch zu bedenken.<br />
Der Mensch ist <strong>für</strong> sein Gehirn überhaupt nicht geeignet.<br />
Muss die medizinische For schung immer vorneweg<br />
marschieren, um dem Menschen vorzugaukeln,<br />
<strong>das</strong>s die Erde <strong>das</strong> Paradies ist?“ Aus seiner einjährigen<br />
Begegnung mit dem parkinsonkranken Arzt, Hirn -<br />
Oliver Müller, geb. 1972, Studium der<br />
Geschichte, Germanistik, Philosophie<br />
und Neueren Deutschen Literatur in<br />
Heidelberg, Hamburg, Venedig und<br />
Berlin; seit 2008 Leiter der BMBF-<br />
Nachwuchs gruppe „Zur Relevanz der<br />
Natur des Menschen als Orientierungs -<br />
norm <strong>für</strong> Anwendungsfragen der biomedizinischen<br />
Ethik“ am Institut <strong>für</strong><br />
Ethik und Geschichte der Medizin<br />
forscher und Künstler Prof. Benedict Volk Orlowski,<br />
einem manischen Verbinder unterschiedlicher Denk -<br />
welten, entwickelt der Autor Andreas Liebmann einen<br />
Text <strong>für</strong> vier Schauspieler und zwei Musiker. Er zeichnet<br />
den kämpferischen, manchmal an Wahnsinn und<br />
Absurdität grenzenden Kraftakt eines Menschen, der<br />
mit Hilfe seines Wissens über <strong>das</strong> menschliche Gehirn<br />
und die Auswirkungen seiner Krankheit sowie ihre<br />
medizinische Behandlung, Autonomie und Kreativität<br />
zu bewahren versucht. Ein Kraftakt, den der reale<br />
Orlowski kurze Zeit vor der Uraufführung mit dem<br />
Freitod beendete. JR
8<br />
Thema<br />
Wird der Mensch im Zeitalter seiner biotechnischen<br />
Reproduzierbarkeit noch Mensch sein? Oder kommen<br />
wir jetzt erst in <strong>das</strong> Stadium der Evolution, in der der<br />
Mensch seine Beschränkungen überwinden und zur<br />
vollen Entfaltung seiner Möglichkeiten kommen kann?<br />
Wie weit ist der Mensch auf dem Weg vom homo faber<br />
zum homo creator vorangekommen? Ist, was vor weni-<br />
Nebenwirkungen ja – nein, hat der Patient zugestimmt<br />
ja – nein usw. Dann ist die neue Technologie abgehakt.<br />
Wir versuchen <strong>das</strong> in Dialog zu setzen und zu extra -<br />
polieren, was <strong>für</strong> Auswirkung neue Ent wicklungen auf<br />
die Gesellschaft und auch ganz konkret auf die am<br />
Projekt beteiligten Schüler haben wird. Denn die Fol -<br />
gen der neurowissenschaftlichen For schung wird <strong>das</strong><br />
Leben der Schüler von heute mit Sicherheit verändern.<br />
Hat Ethik in der Wissenschaft überhaupt eine<br />
Chance? Ist die Auslagerung in einen Sonder -<br />
bereich nicht der Beleg, <strong>das</strong>s sie überall anders<br />
verschwindet?<br />
Müller: Die Wissenschaftler sind nicht alle Dr. Fran ken -<br />
steins. Aber die Rahmenbedingungen sind zugegebenermaßen<br />
schwierig. Wir können nicht viel mehr tun, als<br />
auf Probleme hinweisen und sie zu formu lie ren. Dann<br />
kommt es darauf an, bestimmte Tendenzen zu bündeln,<br />
in Aufsätzen zu beschreiben und Stellung zu be ziehen,<br />
<strong>das</strong> mag dann vielleicht Mit glieder des Ethikrats beeinflussen,<br />
die wieder Empfehlungen <strong>für</strong> rechtliche<br />
Regelungen geben können ... Dies ist <strong>das</strong> eine. Das<br />
andere ist, <strong>das</strong>s es immer einzelne Menschen sind, die in<br />
konkreten Situationen handeln, und wenn es uns<br />
gelingt, die Wissenschaftler ins Theater zu bringen und<br />
so ihr Problembewusstsein auch in ethischen Fragen zu<br />
schärfen, sind wir vielleicht schon einen Schritt weiter.<br />
Hat Sie die Begegnung mit der Wissenschaft<br />
auch einen Schritt weiter gebracht?<br />
Mundel: Wir haben begriffen, <strong>das</strong>s bestimmte For -<br />
schungsgebiete – entgegen der Annahme, wissenschaftliche<br />
Forschung sei immer objektiv – auch sehr<br />
stark von religiösen, gesellschaftlichen, soziologischen<br />
gen Jahren noch Zukunftsphantasie war, in den<br />
Forschungslabors bereits Realität? Befindet sich der<br />
Mensch in einem Übergangsstadium zu einem wesentlich<br />
anderen Geschöpf? Werden wir un endlich und vollkommen<br />
leben oder zum geklonten Ersatzteillager? Wie<br />
verändert sich unsere Anthropo logie, wenn Unvollkom -<br />
men heit und Verletzbarkeit nicht mehr zum Kern des<br />
Menschlichen gehören?<br />
Fragen, zu denen sich <strong>das</strong> Theater Freiburg auf Re -<br />
cherche begeben hat: Am Freiburger Institut <strong>für</strong> Ethik<br />
und Geschichte der Medizin, am Institut <strong>für</strong> Tech -<br />
nikfolgenabschätzung in Karlsruhe und bei dem an<br />
Parkinson erkrankten Soziologen Helmut Dubiel, der<br />
die Erfahrungen mit einem „Hirnschrittmacher“ in seinem<br />
Buch „Tief im Hirn“ beschreibt. Aus dieser Re -<br />
cherche entstand der Theaterabend „Als wir Menschen<br />
waren. Ein theatrales Zukunftslaboratorium“. JR<br />
Theater<br />
und anthropolologischen Fragestellungen begleitet<br />
werden, denken Sie zum Beispiel an Hirnforschung<br />
und Reproduktionsmedizin, und sie streifen damit<br />
immer auch ethische Fragen, die wiederum uns als<br />
Künstler am Theater beschäftigen. Auch ist ein starkes<br />
witrtschaftliches Interesse nicht von der Hand zu weisen,<br />
so <strong>das</strong>s man nicht mehr sagen kann, was zuerst da<br />
war: <strong>das</strong> wirtschaftliche oder <strong>das</strong> Erkenn t nis-Inte resse.<br />
Ein großes Thema, <strong>das</strong> sich zu verfolgen lohnt.<br />
Schafft es dabei einen Wissensvorsprung, wenn<br />
man schon mal „Die Physiker“ inszeniert hat?<br />
Mundel: Wir haben begriffen, welche ideologischen<br />
Veränderungen unser Bild vom Gehirn und damit<br />
unser Menschenbild unterworfen sind. Es geht<br />
darum, eine Beziehung herzustellen zwischen den<br />
wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Fragen,<br />
die unsere persönlichen Entscheidungen und unser<br />
Bild von uns selbst beeinflussen. Die Frage ist, soll<br />
man alles durchführen, was technisch möglich ist?<br />
Wir wollen aufmerksam machen auf die Sen sibilität<br />
und die Konse quen zen dieser sehr persönlichen<br />
Entscheidungen.<br />
Trauen Sie denn dem Theater die Kompetenz zu,<br />
sol che Konflikte dazustellen?<br />
Müller: Das Interessante ist die Kombination der traditionellen<br />
Konfliktbeobachtungs- und Austragungs kom -<br />
petenz des Theaters auf der einen Seite und deren<br />
Anwendung auf eine aktuelle wissenschaftliche Pro ble -<br />
matik. Menschen wollten sich schon immer optimieren,<br />
insofern stellen wir auch in der Hirnforschung eine<br />
uralte Frage. Aber was passiert, wenn sich die Mittel zur<br />
Verwirklichung radikal ändern?<br />
Als wir Menschen waren Der Regisseur Thomas Krupa macht<br />
sich in einem „theatralen Laboratorium“ auf die Suche nach dem zukünftigen Menschen<br />
Als wir Menschen waren.<br />
Ein theatrales<br />
Zukunftslaboratorium<br />
Regie: Thomas Krupa.<br />
Theater Freiburg, Kleines Haus,<br />
16. Oktober, 7., 20. November 20<strong>10</strong>,<br />
jeweils 20 Uhr<br />
Foto: Theater Freiburg
Theater Thema 9<br />
Was kann Forschung heute mehr als früher?<br />
Müller: Die heutige Wissenschaft generiert in bisher<br />
nicht dagewesenem Maß Umsetzungsmöglichkeiten<br />
des Erforschten. Was wir über <strong>das</strong> Gehirn wissen, ist<br />
nicht nur eine Erweiterung des Wissens, sondern<br />
nimmt schon den jeweiligen Eingriff ins Gehirn voraus.<br />
Sobald wir wissen, wie ein Hirnareal funktioniert,<br />
stehen Verän de rungs- und Manipulations -<br />
optionen am Hori zont. Die Idee des Wissen -<br />
schaftlers, der bloß wissen will, ist ein Idyll, <strong>das</strong> so<br />
nicht existiert. Wissen will immer auch umgesetzt<br />
werden. Das Verstehen der Funktionsweisen des<br />
Gehirns ist von Manipulationen und Vermarktun gen<br />
nicht zu trennen. Das ist die Tragik des einzelnen<br />
For schers, der nur Zusammen hänge verstehen will,<br />
<strong>das</strong>s er Teil einer Gesellschaft ist, in der Wissen kein<br />
Selbstzweck, sondern biopolitischer Standortvorteil<br />
ist. Die Kartierung des Gehirns dient langfristig der<br />
Kon trolle des menschlichen Innen lebens.<br />
Ist <strong>das</strong> Theater als moralische Anstalt nicht<br />
auch Spezialist <strong>für</strong> manipulative Optimierung?<br />
Mundel: Optimierung? Was ist denn <strong>das</strong> <strong>für</strong> ein<br />
Bildungsbegriff? Theater soll nicht der Garant da<strong>für</strong><br />
sein, <strong>das</strong>s Kinder durch einen Theaterbesuch opti-<br />
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miert werden. Mag es im Milliardengeschäft Bildung<br />
heute darum gehen, in Menschen investiertes Geld,<br />
dem Markt wieder zuzuführen, so sollte sich <strong>das</strong> Thea -<br />
ter von der Funktionalisierung des Bildungs be griffes<br />
absetzten.<br />
Finden denn die Universität und <strong>das</strong> Theater<br />
beim Bildungs begriff zusammen?<br />
Mundel: Ich glaube schon, <strong>das</strong>s wir Verbündete sein<br />
können, und mit dem Institut <strong>für</strong> Ethik und Geschichte<br />
der Medizin sind wir es bereits.<br />
Müller: Wir Philosophen stehen allerdings nicht stell -<br />
vertretend <strong>für</strong> die Gesamtrichtung der Uni. Wir können<br />
Entscheidungshilfen geben, aber den wissenschaftlichen<br />
Fortschritt werden wir im Zweifelsfall nicht aufhalten.<br />
Da muss man realistisch sein. Das geht nicht.<br />
Weshalb Sie viele <strong>für</strong> irrelevant halten …<br />
Müller: Das ist ein typischer Kurzschluss. Wenn wir nur<br />
ein bisschen dazu beitragen, <strong>das</strong>s Menschen über ihr<br />
Tun und ihre Ziele nachdenken, haben wir unseren<br />
kleinen aber wichtigen Beitrag dazu geleistet, <strong>das</strong>s doch<br />
mal eine andere Form von Bildung und Gesellschaft<br />
möglich ist. Mehr Hoffnung kann man nicht haben. Ich<br />
jedenfalls nicht.<br />
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<strong>10</strong><br />
Thema<br />
Blüten im Off Schnürt man alle<br />
Freiburger Off-Bühnen zu einem Paket zusammen, würde<br />
es kaum <strong>das</strong> Große Haus des Freiburger Theaters füllen.<br />
Da<strong>für</strong> steckt dort eine Vielfalt drin, die ein einzelnes<br />
Stadttheater kaum bieten kann. Ein Rundgang durch die<br />
Höfe und Hinterhöfe der lokalen Szene<br />
Text: Claudia Füßler Foto: Theater der Immoralisten<br />
Der Frischling unter den Freiburger Privattheatern<br />
sind die Immoralisten. 2001 als Studententheater<br />
begonnen, 2007 zum Profitheater geworden und seit<br />
Februar dieses Jahres im Besitz einer eigenen Bühne<br />
auf dem Stühlinger Gewerbehof. „Für uns ist es<br />
wichtig, die vierte Wand zu durchbrechen, wir wollen<br />
nah an den Zuschauer ran“, sagt Manuel Kreitmeier,<br />
der gemeinsam mit Florian Wetter <strong>das</strong> Theater der<br />
Immoralisten leitet. Wenn ein Zuschauer ins Theater<br />
kommt, sich berieseln lässt, heimgeht und denkt, es<br />
sei ein netter Abend gewesen, dann haben die Immo -<br />
ra listen was falsch gemacht. „Die Distanz zwischen<br />
Publikum und Schauspiel soll sich auflösen“, erklärt<br />
Kreitmeier, „bei uns kommt es schon mal vor, <strong>das</strong>s<br />
Bombshells<br />
Szenenfoto aus dem jüngsten Stück<br />
der Immoralisten, <strong>das</strong> am 21. Oktober<br />
20<strong>10</strong> Premiere feiert.<br />
Weitere Aufführungen am 22., 23.,<br />
28., 29. und 30. Oktober sowie am<br />
4., 5. und 6. November, je 20.00 Uhr.<br />
Theater<br />
die Bühnemitten in den Zuschauerreihen steht“.<br />
Modernes literarisches Theater ist es, was die Immo -<br />
ra listen in dem ehemaligen Industrieraum auf die<br />
Büh ne bringen, dabei ist der Hang zum schwarzen<br />
Humor unverkennbar. Sie wagen sich an Stoff, der<br />
als unspielbar gilt – wie 2007 Wolfgang Hildes -<br />
heimers Drama „Mary Stuart“ – und feiern damit<br />
Erfolge. Für diesen Herbst verspricht Kreit meier<br />
eine Nora von Ibsen, die nicht wie üblich als Psycho -<br />
drama inszeniert werde. „Das Stück verfügt über<br />
eine unglaublich subversive Komik, die wir herausgearbeitet<br />
haben“, sagt Kreitmeier. Premiere ist am<br />
11. November.<br />
„Außer Operetten“, sagt Nick Haberstrich, „komme<br />
bei ihm eigentlich so ziemlich alles auf die Bühne:<br />
Theater und Kabarett, Konzerte und Pantomime,<br />
Tanz und Unterhaltungsshows“. Der ehemalige<br />
Tänzer Haberstich leitet <strong>das</strong> Theater am Martinstor<br />
und bietet freien Gruppen und Künstlern die Mög -<br />
lichkeit, sich an einer guten Spielstätte zu präsentieren.<br />
Bei der Auswahl dessen, was im Programm aufgenommen<br />
wird, verlässt Haberstich sich auf Glück<br />
und Gespür. „Wir beurteilen die Künstler anhand<br />
des Materials, <strong>das</strong> sie uns zuschicken“, sagt Haber -<br />
stich. Das kann schief gehen, aber oft genug ist ein<br />
Glücks griff dabei. „Wir sind sehr risikobereit und<br />
pro bieren auch mal was aus, was auf den ersten Blick<br />
vielleicht nicht so erfolgsversprechend aussieht“, sagt<br />
Haber stich. Hingehen lohnt sich also, auch wenn der<br />
Name im Programm nicht ganz so verheißungsvoll<br />
klingt.<br />
Wer Überraschungen mag, sollte sich unbedingt<br />
einen Besuch in der Alemannischen Bühne im<br />
Kalender notieren, auch wenn der Name zunächst<br />
vielleicht aufschrecken lässt. Alemannisch? Der<br />
Spaßfaktor ist hier umso größer, je weiter außerhalb<br />
des alemannischen Sprachraums man geboren<br />
wurde. Bloß keine Berüh rungs ängste! Man hört sich<br />
schnell in die Mundart stücke ein, und die Komik in<br />
den Boulevard- und Kriminaltheatern macht mögliche<br />
Verständnisschwie rigkeiten schnell wieder wett.<br />
Doch nicht nur der alemannische Dialekt wird hier<br />
gepflegt, auch Gastspiele musikalischer und kabarettistischer<br />
Natur gibt’s in der Alemannischen Bühne<br />
zu sehen. Darunter immer wieder hochwertige<br />
Kleinode – <strong>das</strong> regelmäßige Pro gramm studium<br />
lohnt sich.
Theater Thema 11<br />
Ein ganz eigener Charme zeichnet <strong>das</strong> Wallgraben-<br />
Theater in der Rathausgasse aus. Vor mehr als 50<br />
Jahren von theaterbegeisterten Studenten gegründet,<br />
gehört es heute zu den ältesten Privattheatern<br />
Deutsch lands. 1973 zog es von der Wall straße – da -<br />
her der Name – in den mittelalterlichen Gewölbe -<br />
keller des Freiburger Rathauses. Pro Jahr gibt es hier<br />
fünf Hausproduktionen zu sehen, im Sommer verlässt<br />
<strong>das</strong> Darstellerteam die alten Ge mäuer und<br />
spielt open air im Rathausinnenhof. Das Repertoire<br />
ist von klassischer Unterhaltung wie Loriot bis zur<br />
experimentellen Avantgarde so breit gefächert, <strong>das</strong>s<br />
sich binnen eines Semesters garantiert einmal die<br />
Gelegenheit zum Abstecher ins Wall graben-Theater<br />
bietet. Das sollte man allerdings lieber früher als später<br />
tun, denn über dem Theater schwebt <strong>das</strong><br />
Damoklesschwert. Trotz seines fast schon chronisch<br />
zu nennenden Erfolges ist es nicht rentabel und<br />
braucht dringend höhere städtische Zuschüsse als<br />
bisher. Die Stadt hat diese zwar zugesichert, sich<br />
jedoch nicht zur genauen Höhe geäußert – weshalb<br />
<strong>das</strong> Wallgraben-Theater sich gezwungen sah, jüngst<br />
auf einer Pressekonferenz lediglich <strong>das</strong> Pro gramm<br />
<strong>für</strong> die Hälfte dieser Spielzeit bekannt zu geben –<br />
länger könne man aufgrund der bestehenden<br />
Unsicherheiten nicht planen.<br />
Obwohl Kinder- und Jugendtheater drauf steht, ist<br />
nicht nur Kinder- und Jugendtheater drin. Das<br />
Theater im Marienbad zeigt unter der Woche vor -<br />
mittags Schulvorstellungen, abends und am Wochen -<br />
ende gehört die Bühne Stücken, die auch Studenten<br />
und Erwachsene ansprechen. Vom Volks- bis zum<br />
Erzähltheater, von Solostücken bis zu umfangreichen<br />
Produktionen, vom klassischen Don Quijote bis zu<br />
experimentellen Seh-Hörspielen – im alten Stadtbad<br />
in der Marienstraße gibt es nichts, was man eine feste<br />
Größe nennen könnte. Zum Glück.<br />
„Alle machen alles“ lautet <strong>das</strong> Motto im Galli-<br />
Theater in der Haslacher Straße. Das Theater muss<br />
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ohne städtischen Zuschuss auskommen und setzt<br />
sich aus einem Team von Selbständigen zusammen,<br />
die sich von der Werbung <strong>für</strong> eine neue Produktion<br />
über <strong>das</strong> Bühnenbild bis hin zum Spielen selbst um<br />
alles kümmern. Ein Herzensanliegen des vor 25 Jah -<br />
ren gegründeten Galli-Theaters war und ist <strong>das</strong><br />
Kindertheater. Wochenende <strong>für</strong> Wochenende werden<br />
Clowntheaterstücke oder eines der Grimmschen<br />
Märchen immer bunt und lustig <strong>für</strong> die Kleinen auf<br />
die Bühne gebracht. „Zurzeit befindet sich aber auch<br />
unser Abendtheater total im Aufstieg“, sagt Pia<br />
Fütterer, Leiterin des Freiburger Galli-Theaters.<br />
„Wir konzentrieren uns dabei stark komödiantisch<br />
immer wieder auf <strong>das</strong> Verhältnis zwischen Mann und<br />
Frau, <strong>das</strong> kommt an bei den Besuchern.“ Auch<br />
Märchen und Mythen wie die Nibelungensage finden<br />
sich im Programm <strong>für</strong> die Großen, die – wenn sie<br />
plötzlich die Theaterlust packt – sich direkt im Galli<br />
anmelden können <strong>für</strong> einen Schauspielworkshop. Wie<br />
wäre es mit „Der Clown in dir“ oder „Körpersprache<br />
& Persönlichkeit“? Gelehrt wird nach der Galli-<br />
Methode, die auf den Gründer des Theaters,<br />
Johannes Galli, zurückgeht. Der hat seit Mitte der<br />
90er Jahre in verschiedenen Städten Deutschlands<br />
Theaterstandorte begründet sowie mobile Theater -<br />
companies ohne feste Spielstätte initiiert.<br />
Ein unterhaltsames Programm, <strong>das</strong> kritisch ist – so<br />
definiert Martin Wiedemann als einer von zwei<br />
Geschäftsführern <strong>das</strong>, was im Vorderhaus seit mehr<br />
als 20 Jahren dem Publikum präsentiert wird. Da -<br />
zu tragen Namen bei wie Gerhard Polt, Florian<br />
Schröder, Jess Jochimsen, Dieter Hildebrandt oder<br />
Georg Schramm. „Wir legen Wert darauf, <strong>das</strong>s <strong>das</strong><br />
politische Kabarett bei uns gut vertreten ist“, sagt<br />
Wiedemann und betont gleichzeitig, <strong>das</strong>s man<br />
Programm <strong>für</strong> wirklich alle mache, also auch Kinder<br />
und Jugendliche ansprechen will. Deshalb haben im<br />
Vorderhaus auch die Freiburger Puppenbühne,<br />
Figurentheater und Projekte <strong>für</strong> junge Leute einen<br />
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Theater der Immoralisten<br />
gegründet 2001<br />
90 Sitzplätze<br />
Ferdinand-Weiß-Straße 9-11<br />
0761-4565511<br />
www.immoralisten.de<br />
Theater am Martinstor<br />
gegründet 1988<br />
99 Sitzplätze<br />
Kaiser-Joseph-Straße 237<br />
0761-23511<br />
www.theater-martinstor.de<br />
Alemannische Bühne<br />
gegründet 1950<br />
208 Sitzplätze<br />
Gerberau 15<br />
0761-39229<br />
www.alemannische-buehne.de<br />
Wallgraben-Theater<br />
gegründet 1953<br />
120 Sitzplätze<br />
Rathausgasse 5a<br />
0761-25656<br />
www.wallgraben-theater.de<br />
Theater im Marienbad<br />
gegründet 1973 als Freie Gruppe, seit<br />
1989 feste Spielstätte<br />
150-200 Sitzplätze, plus 60 im<br />
Kesselhaus<br />
Marienstraße 4<br />
0761-31470<br />
www.theater.marienbad.org<br />
Galli-Theater<br />
gegründet 1989<br />
99 Sitzplätze<br />
Haslacher Straße 15<br />
0761-441817<br />
www.galli.de<br />
Vorderhaus<br />
gegründet 1988<br />
120 Sitzplätze<br />
Habsburgerstraße 9<br />
0761- 5036544<br />
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18. – 22. Oktober und<br />
8. – 11. November<br />
Currywurst-Wochen im Pavillon<br />
(Mensa Rempartstraße)<br />
21. Oktober<br />
Abendessen „All You Can Eat“<br />
(Mensa Rempartstraße)<br />
28. Oktober<br />
Green Day<br />
Gut essen und gut leben: ein Tag <strong>für</strong> den<br />
Klimaschutz mit ausschließlich<br />
leckeren, vollwertigen vegetarischen<br />
Gerichten (alle Mensen)<br />
15. – 19. November<br />
Suppenwoche<br />
(Mensen Rempartstraße und<br />
Institutsviertel)<br />
25. November<br />
Thanksgiving Essen (alle Mensen)<br />
Mensa<br />
Littenweiler<br />
28. Oktober<br />
Glasierter Jungschweinebraten mit<br />
Spinatnudeln und Kaisergemüse<br />
29. Oktober<br />
Schlemmerfilet Bordelaise mit<br />
Butterreis und Zuckererbsen<br />
18. November<br />
Hähnchenschnitzel „Wiener Art“ an<br />
Zitronenjus, Rissolee-Kartoffeln und Salat
Mensa<br />
Rempartstraße<br />
20. Oktober<br />
Gebackene Geflügel-Kokosfrikadelle<br />
mit rotem Thai-Curry, Waffelkartoffeln,<br />
Mango-Chili Salsa und Blattsalat<br />
28. Oktober, Green Day<br />
Marokkanischer Butternusskürbis „Thajin"<br />
mit Chili- Rosinen Couscous<br />
25. November<br />
Truthahnbraten mit Cranberrysauce,<br />
Süßkartoffelpüree und Möhren mit Ahorn -<br />
sirup (Thanksgiving Essen, alle Mensen)<br />
Wir sind<br />
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Mensa<br />
Mensa<br />
Institutsviertel<br />
16. November<br />
Überbackenes Kürbis-Hähnchenschnitzel,<br />
Rosinen-Pfeffersauce, Ebly Zartweizen<br />
und Feldsalat<br />
25. November<br />
Hausgemachter Kartoffel-Lauchgratin<br />
unter einer Apfel-Käsekruste,<br />
Bohnengemüse und Blattsalat<br />
30. November<br />
Wildragout mit frischen Champignons und<br />
Lauchzwiebeln, Bauernspätzle<br />
und Apfel-Rotkraut-Salat
14<br />
Thema<br />
Hm, lecker Fertignudeln!<br />
Frei nach Mälzer, Kerner, Lanz & Co<br />
lädt die Theatertruppe LUX (links)<br />
zur Impro-WG-Kochshow mit Rektor<br />
Hans-Jörg Schiewer, während die<br />
zappeligen BühnensportlerInnen und<br />
Dinner-KriminalistInnen von „Freistil“<br />
ihrem Namen wieder mal alle Ehre<br />
machen (rechts).<br />
Auf Zuruf und selbst inszeniert<br />
Theatersport boomt in Freiburg – und erfindet ständig neue Formate:<br />
Vom Dinner-Krimi bis zum Impro-Musical, von der Show bis zum<br />
Business-Theater ist alles im Programm<br />
Text: Stephan Günther Fotos: Lux / Freistil<br />
„Tulpen aus Amsterdam“, ruft eine Zuschauerin ins<br />
Off, „Thunderstruck“ kontert es aus den hinteren Reihen,<br />
„Katzenklo“ wünscht sich kichernd ein Spaßvogel,<br />
letztlich macht „Flugzeuge im Bauch“ <strong>das</strong> Rennen.<br />
Die Schauspielerin muss nicht mit Karaoke ran,<br />
sie singt und spielt aus dem Bauch. Improvisiertes Musiktheater<br />
steht auf dem Programm, eine Version des<br />
Improtheaters.<br />
Seit Mitte der 1990er Jahre boomt in Freiburg der<br />
Theatersport, der bereits 30 Jahre zuvor von dem<br />
Briten Keith Johnstone entwickelt wurde. Christian<br />
Schulz hat die Kunst des Improvisierens in der Stadt<br />
populär gemacht, mehr als ein Dutzend Gruppen stehen<br />
inzwischen auf diversen Bühnen, jedes Jahr lösen<br />
sich alte Formationen auf, mischen sich oder entstehen<br />
neu. Verschiedenste Spielarten und Unterformen<br />
haben sich mit der Zeit entwickelt. Bei den ganz<br />
spontanen Versionen reagiert <strong>das</strong> Schauspielerteam<br />
rein auf die Zurufe aus dem Publikum, bei anderen<br />
nimmt sie die Beiträge eher als Anregungen, die in<br />
<strong>das</strong> Stück integriert werden. „Theatersport ist ein<br />
bisschen wie Fußball“, sagt Schulz, „man kann es<br />
hoch professionell betreiben oder spontan bei einem<br />
Geburtstag aufführen.“<br />
Seit sich immer mehr Gruppen auf den Feldern des<br />
Theatersports tummeln, hat sich die Szene ein wenig<br />
selektiert und unterschiedliche Formate entwickelt, die<br />
oftmals andere mediale und künstlerische Formen auf-<br />
Theater<br />
greifen. Das Biografie-Theater nimmt eine Person aus<br />
dem Publikum in den Fokus, Impro-Soap, Impro-<br />
Show und improVision nehmen TV-Formate auf, die<br />
ImproCollage verbindet diverse Elemente.<br />
„Bei uns geht zurzeit der Dinner-Krimi am besten“,<br />
sagt Schulz. Wer den Krimi bucht, weiß – im Gegensatz<br />
zu einem reinen Impro-Stück – was er bekommt:<br />
Einen Krimi, meist inszeniert zwischen den Gängen eines<br />
Dinners. Vor nunmehr sechs Jahren hat Schulz die<br />
Gruppe Freistil gegründet, „die erste Freiburger Improvisationstheater-<br />
und Dinner-Krimi-Gruppe, die<br />
nur aus ausgebildeten Schauspielern besteht“. Die<br />
Mitglieder der Gruppe spielen inzwischen auf verschiedenen<br />
Bühnen und in Fernsehproduktionen, als Grup-
Theater Thema 15<br />
pe treten sie in der MensaBar genauso auf wie bei Firmenfeiern<br />
und großen Festivals.<br />
Entsprechend professionell und vielfältig ist <strong>das</strong> Angebot<br />
von Freistil. Es reicht von der Impro-Show mit<br />
Comedy-Elementen über den Dinner-Krimi („Ein<br />
Mordfall mitten unter den Gästen des Restaurants.<br />
Dramatische Szenen zwischen den vier Gängen eines<br />
edlen Menüs“), bis hin zum Impro-Musical, ein improvisiertes<br />
abendfüllendes Programm aus improvisierten<br />
Liedern und einstudierten Tanz-Choreografien.<br />
Und Freistil macht auch Business-Theater. Weniger<br />
Theater als großes Geschäft, sondern umgekehrt: Der<br />
Arbeitsplatz wird zur Bühne; es geht um Rollenspiele,<br />
um Kommunikation im Betrieb, „um typische innerbetriebliche<br />
Themen oder Probleme – entwickelt und<br />
aufgeführt mit den Mitarbeitern des Betriebes“. Die<br />
moderne Mitarbeiterführung macht es möglich, <strong>das</strong>s<br />
sich Unternehmen und Spontis aus der freien Theaterszene<br />
irgendwo in der Mitte treffen.<br />
Ganz überraschend kommt diese neu entdeckte Nische<br />
nicht. Denn als Nebeneffekte sind die unternehmerischen<br />
Wünsche auch schon im Theatersport be-<br />
Jetzt noch attraktiver!<br />
Mit meinem Konto<br />
nehme ich die Bank aus.<br />
reits angelegt: „Man lernt persönlich dazu und auch<br />
<strong>für</strong> den Beruf“, sagt Schulz, „Spontaneität, Selbst -<br />
sicherheit, <strong>das</strong> Überwinden von Angst.“ Ist der Boom<br />
des Theatersports also bloße Folge schnöder Karriereziele?<br />
„Nein“, widerspricht Schulz vehement, „so berechnend<br />
sind die Kursteilnehmer nicht, zuallererst<br />
geht es um den Spaß an der Improvisation.“<br />
Doch der populäre Theatersport ist – anders als <strong>das</strong><br />
Abstrakte im klassischen Theater – sehr praxisnah angelegt.<br />
Texte und Literaturvorlagen gibt es nicht. Themen<br />
und Inhalte stammen aus dem realen Leben. Insofern<br />
ist Theatersport also eine Art Übung <strong>für</strong>s<br />
Leben. Vor mehr als 50 Jahren hat Erving Goffman<br />
„The Presentation of Self in Every-day Life“ – zu<br />
Deutsch: „Wir alle spielen Theater – Die Selbstdarstellung<br />
im Alltag“ – veröffentlicht. Seine These: Wir alle<br />
schlüpfen permanent in unterschiedliche Rollen, im<br />
Job, im Studium, in der Prüfung, beim Flirten, im Bewerbungsgespräch.<br />
Wir spielen also unsere eigenen<br />
Stücke. Diese Interpretation des Soziologen passt selten<br />
in die abstrakte Welt des professionellen Bühnentheaters,<br />
sehr wohl aber in die der Improvisationskünstler<br />
und Theatersportler. Denn hier spielen alle<br />
mit – wie im richtigen Leben.<br />
Links<br />
Theatersport<br />
www.improtheater-freiburg.de<br />
Andere Wege auf die Bühne<br />
The Maniacts, Theater in englischer<br />
Sprache: www.maniacts.de<br />
Mondo Musical<br />
Produktion des Studentenwerks<br />
(Kontakt: Ute Krystof,<br />
Tel. 0761- 2<strong>10</strong>1-322)<br />
www.studentenwerk.uni-freiburg.de<br />
Studium generale<br />
Improvisation und Theatersport<br />
mit Bernd Laserstein von der<br />
Improtheatergruppe „Sahnesteif“<br />
www.studiumgenerale.uni-freiburg.de<br />
FIST<br />
Der Freiburger Interessenverbund<br />
<strong>für</strong> Studentisches Theater<br />
www.theater.uni-freiburg.de<br />
Nur contouno maxx, <strong>das</strong> junge contomaxx, bietet modernes Banking und viele Extras speziell <strong>für</strong> junge Leute: ISIC-Ausweis • Handyversicherung •<br />
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16<br />
Termine<br />
Oktober Am 20. Oktober um 21 Uhr wartet die MensaBar mit einem Big Act auf: Die Berliner Band Bonaparte<br />
um den Schweizer Tobias Jundt entfesselt ihren Trash-Zirkus auf der Bühne der MensaBar. Im Gepäck haben Bonaparte<br />
neben ihren Hits wie „Anti, Anti“ oder „Too Much“ sicher ihre neue Platte „My Horse Likes You“, die im Juni diesen Jahres<br />
erschienen ist. Doch schon allein die expressive Bühnenperformance ist es wert, diesen Termin nicht zu verpassen.<br />
MensaBar, Rempartstr. 18<br />
19. <strong>10</strong>., 20.30 Uhr<br />
Freistil: Impro-Krimi. Der improvisierte<br />
abendfüllende Kriminalfall.<br />
Ein Mord-Opfer, drei Verdächtige<br />
und ein Kommissar. Jeder hat ein<br />
Motiv, aber gelingt es dem Kommissar,<br />
den Verbrecher zu überführen?<br />
Das Publikum bestimmt Beruf und<br />
Charakter der Figuren, steuert die<br />
Mordwaffe bei, wählt den Ort des<br />
Verbrechens und kann auch sonst<br />
immer wieder wichtige Impulse geben.<br />
Aber wie sich der Fall dann entwickelt,<br />
kann keiner vorhersehen,<br />
denn der ganze Krimi entsteht improvisiert<br />
und endet jeden Abend anders<br />
… Eintitt 8/11 €<br />
Alle Infos zum Kartenvorverkauf:<br />
www.freistil-theater.de/termine.htm<br />
20. <strong>10</strong>., 21 Uhr<br />
Bonaparte: My Horse Likes You –<br />
Tour. Der Kaiser sattelt wieder sein<br />
Pferdchen und die wilde Circus-<br />
Truppe von Bonaparte um Sänger,<br />
Kopf und Frontmann Tobias Jundt<br />
wird nach ihrem unvergesslichen<br />
Auftritt aus dem vergangenen Jahr<br />
im Café Atlantik erneut einen Stopp<br />
in unserem beschaulichen Freiburg<br />
einlegen. Ihr könnt wieder von der<br />
ersten Sekunde an mit einer einzigartigen<br />
Bühnenshow rechnen und allen,<br />
die noch nie auf einem Bonaparte-Konzert<br />
waren, sei gesagt, bringt<br />
Wechselklamotten mit, denn ihr werdet<br />
schwitzen, schwitzen, schwitzen,<br />
vor lauter tanzen und feiern!!! Eintitt<br />
VVK 14 € (zzgl. Gebühr/AK 17 €<br />
Kartenvorverkauf bei BZ, Flight13,<br />
Reservix.de, Eventim.de, oder im<br />
CDC – Compact Disc Center<br />
21. <strong>10</strong>., 22 Uhr<br />
Internationaler Club: Welcome to<br />
Germany. Heute steigt die Internationale<br />
Erasmus Party. Im Eintrittspreis<br />
inbegriffen sind einige typische<br />
Spesien und Getränke. Eintritt 6 €/<br />
Clubmitglieder 4 €<br />
24. <strong>10</strong>., 20 Uhr<br />
Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />
heiße Suppen. Gemeinsames Tatortgucken<br />
mit Mörderquiz. Eintitt 2 €/<br />
Clubmitglieder frei.<br />
25. <strong>10</strong>., 20.30 Uhr<br />
Video Slam ist <strong>das</strong> Forum <strong>für</strong> junge<br />
Filmemacher in der MensaBar.<br />
Ohne Vorauswahl werden alle eingereichten<br />
Produktionen auf der Leinwand<br />
gezeigt. Eine Publikums-Jury<br />
bewertet jeden Film spontan und ohne<br />
festgelegte Kriterien mit einer<br />
Punktezahl von 0 – <strong>10</strong>. Der Gewinnerfilm<br />
startet dann bei der Endausscheidung<br />
„Video Grand Slam“, der<br />
immer im Juli im Rahmen des Freiburger<br />
Filmfests stattfindet. Bewerben<br />
könnt ihr euch mit euren Beiträgen<br />
beim Studentenwerk: z.Hd.<br />
Hardi Hänle, Schrei berstr. 12, 79089<br />
Freiburg,<br />
E-Mail: videoslam@mensabar.de,<br />
Tel. 0761 - 2<strong>10</strong>1-205. Eintritt frei<br />
26. <strong>10</strong>., 20.30 Uhr<br />
Theatersport Länderspiel D - F.<br />
Theater Lux fordert <strong>das</strong> französische<br />
Star-Ensemble des Impro-Theaters,<br />
„Theatre Inedit“, zum Freundschaftsspiel!<br />
Die Show ist größtenteils<br />
auf Deutsch. Wer die letzte Begegnung<br />
der beiden Ensembles<br />
erlebt hat, wird sich die Tickets dieses<br />
vielversprechenden Matchs hurtig<br />
sichern. Inedit erobert wie kein<br />
anderes Ensemble die Herzen der<br />
Zuschauer im Sturm. Bei der Theatersport-Weltmeisterschaft<br />
schmissen<br />
sie sogar die Favoriten aus den USA<br />
aus dem Rennen ... Doch Lux lässt<br />
sich nicht lumpen und wird alle<br />
Kniffe der Impro-Comedy in den<br />
Ring werfen. Grandiose Unterhaltung<br />
ist garantiert! Eintritt 7/11 €.<br />
Kartenvorkauf über Reservix.de und<br />
BZ, Reservierungen via info@theater-lux.de<br />
oder 0761-4880844<br />
27. <strong>10</strong>., 20.30 Uhr<br />
Slam Supreme. Die Lese- und<br />
Kleinkunstbühne. Da sind: eine<br />
Bühne, die Zuschauer und <strong>das</strong> Darauf<br />
– es tummeln sich Slamkünstler<br />
und Literaten, Kabarettisten, Musiker,<br />
Dichter, Schauspieler und<br />
Clowns. Noch unentdeckte und bereits<br />
bekannte Talente stellen hier ihr<br />
Können unter Beweis. Wir haben<br />
Text, Musik, Theater und Film; Geschichten<br />
und Lyrik, Satire und<br />
Trauerspiel; Trauriges, Bissiges, Komisches;<br />
Hochkultur und Gassenhauer.<br />
Abwechslung ist Trumpf!<br />
Eintritt 3/5 €.<br />
28. <strong>10</strong>., 20.30 Uhr<br />
Internationaler Club: Portugal.<br />
Der heutige Clubabend steht im Zeichen<br />
des westlichsten Lands Euro -<br />
pas. Eintritt 2 €/ Clubmitglieder frei.<br />
30. <strong>10</strong>., 22 Uhr<br />
Fudder PingPongClub. Freiburgs<br />
Rundlauf-Party mit Musik und<br />
Zock-Lounge. Eintitt 3/4 €.<br />
Hochschule <strong>für</strong> Musik<br />
Schwarzwaldstraße 141<br />
16. <strong>10</strong>., 12.05 Uhr<br />
Musik rund ums Freiburger<br />
Münster I. Mittagsmeditation im<br />
Münster mit der Trompetenklasse<br />
www.campuslive-freiburg.de<br />
von Prof. Anthony Blog.<br />
Eintritt frei.<br />
16. <strong>10</strong>., 15.30 Uhr<br />
Musik rund ums Freiburger<br />
Münster I. Freiburger Totentanz auf<br />
dem Münsterplatz. Eintritt frei.<br />
17. <strong>10</strong>., 17 Uhr<br />
Musik rund ums Freiburger<br />
Münster II. De Profundis – In Excelsis.<br />
Gregorianische Gesänge und<br />
Blechbläser. Im Münster, Eintritt frei<br />
29. <strong>10</strong>., 20 Uhr<br />
„Das Rohe und <strong>das</strong> Gekochte I.“<br />
Rhythmus und Wahrnehmung einer<br />
musikalischen Gestalt – Konzert <strong>für</strong><br />
—Termine der Hochschule <strong>für</strong> Musik unter<br />
ww.mh-freiburg.de/veranstaltungen<br />
n<br />
Andere Veranstaltungsorte<br />
22. <strong>10</strong>., 18 – 21 Uhr und<br />
23. <strong>10</strong>., 11 – 20 Uhr<br />
Offensichtlich 20<strong>10</strong>. Atelierrundgang:<br />
Kunststudenten stellen aus.<br />
Am 22.<strong>10</strong>. ab 21 Uhr Akademieparty<br />
zur Eröffnung von „Offensichtlich<br />
20<strong>10</strong>. Eintritt 3 €<br />
Außenstelle Freiburg der Staatlichen<br />
Akademie der Bildenden<br />
Künste Karlsruhe, Gertrud-<br />
Luckner-Gebäude, Kirchstr. 4<br />
26. <strong>10</strong>., 20 Uhr<br />
Frischfleisch präsentiert Nis-<br />
Momme Stockmann: Das blaue<br />
blaue Meer<br />
Theater Freiburg, Kammer -<br />
bühne, Bertoldstr. 46<br />
30. <strong>10</strong>., 20.30 Uhr<br />
Das Geld liegt auf der Fensterbank,<br />
Marie. Comedy mit Wiebke<br />
Eymess und Fridolin Müller.<br />
Vorderhaus, Habsburgerstr. 9<br />
Lesungen in WGs<br />
Die Lesereihe zwischen/miete, eine<br />
Kooperation zwischen dem Studenten -<br />
werk Freiburg und dem Literaturbüro<br />
präsentiert Literatur aus der jüngsten<br />
Schriftstellergeneration und bringt sie<br />
ins Gespräch. Von Studierenden organisiert<br />
und moderiert, kommen <strong>für</strong><br />
einen Abend professionelle junge<br />
AutorInnen zur „Zwischenmiete“ in<br />
Freiburger Wohngemeinschaften und<br />
präsentieren ihre Texte.<br />
Zum Auftakt des Wintersemesters liest<br />
Andreas Stichmann aus seinen neuen<br />
Texten. 1983 in Bonn geboren, studierte<br />
er am Deutschen Literaturinstitut<br />
Leipzig und erhielt bereits zahlreiche<br />
Auszeich nungen und Preise.<br />
29. <strong>10</strong>., 20 Uhr, Ort wird noch<br />
bekannt gegeben. Eintritt: 3,00<br />
Euro (inkl. einem Bier und Brötchen)<br />
Für die drei geplanten Lesungen<br />
im Wintersemester werden noch<br />
WGs gesucht (s.a. S. 20)
www.campuslive-freiburg.de Termine 17<br />
November Am 11. November lädt der Internationale Club ab<br />
20.30 Uhr zu einer spannenden Reise durch Jordanien ein, die vom Toten Meer<br />
bis an den Arabischen Golf nach Akaba führt. Lasst euch entführen und taucht<br />
ein in die Welt dieses haschemitischen Königreichs (Foto: Wadi Rum).<br />
MensaBar, Rempartstr. 18<br />
4. 11., 20 Uhr, Premiere<br />
One Night in Schwarzwald. Das<br />
schräge Black-Forest-Musical der<br />
Mondo Musical Group, eine augenzwinkernde<br />
Hommage an den<br />
Schwarzwald – sowohl dank als auch<br />
jenseits der gängigen Klischees wie<br />
Bollenhut und Kuckucksuhr.<br />
Eintitt 9/12. Mehr Info S. 18<br />
Weitere Termine: 5., 6., 12., 13.<br />
und 14. 11. Kartenvorverkauf bei<br />
allen bekannten VVK-Stellen und<br />
unter www.reservix.de<br />
4. 11., 20.30 Uhr, Peterhofkeller<br />
Internationaler Club: Rwanda –<br />
Burundi. Diese beiden afrikanischen<br />
Länder bilden <strong>das</strong> Land der<br />
tausend Hügel. Ihr erlebt Tänze, Gesänge,<br />
Trommeln und Erzählungen<br />
und werdet verstehen, was „Ubuntu“<br />
(„Du bist, weil ich bin! Ich bin weil<br />
du bist") bedeutet und welchen kulturellen<br />
Wert „Ubuntu“ <strong>für</strong> die Menschen<br />
von Rwanda und Burundi hat.<br />
Eintitt 2 €/ Clubmitglieder frei.<br />
7. 11., 20 Uhr<br />
Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />
heiße Suppen. Gemeinsames Tatortgucken<br />
mit Mörderquiz. Eintitt 2 €/<br />
Clubmitglieder frei.<br />
<strong>10</strong>. 11., 20.30 Uhr<br />
Lied.Gut. Der Acoustic Slam.<br />
Sänger, Musiker und Gruppen aller<br />
Stilrichtungen dürfen in jeweils 15<br />
Minuten ihr Können unter Beweis<br />
stellen. Einzige Bedingungen: Es<br />
muss unplugged gespielt werden und<br />
der technische Aufwand <strong>für</strong> den Aufbau<br />
darf nicht fünf Minuten überschreiten.<br />
Mehr dazu auf S. 18<br />
11. 11., 20.30 Uhr<br />
Internationaler Club: unterwegs<br />
in Jordanien. Die Reise führt vom<br />
Toten Meer nach Akaba. mehr Info<br />
großer Tipp oben. Eintritt 2 €/<br />
Clubmitglieder frei.<br />
16. 11., 20.30 Uhr<br />
Freistil: Biografie-Theater. Szenen<br />
aus dem Leben eines geladenen Gas -<br />
tes – Geschichten, die <strong>das</strong> Leben<br />
schrieb. Ein eingeladener Gast ist bereit,<br />
von sich zu erzählen. Er sitzt auf<br />
der Bühne und wird zu seinem Leben<br />
befragt. (Theater-)SpielerInnen<br />
improvisieren einzelne Stationen dieser<br />
Biografie mit Hilfe eines Regisseurs.<br />
Dabei bekommen sie Feedback<br />
vom Gast, der mit Klingel und<br />
Hupe Signale <strong>für</strong> „richtig“ und<br />
„falsch“ gibt. Außerdem kann er die<br />
Gedanken der Hauptfigur sprechen<br />
oder andere Figuren aus seiner Biografie<br />
selber darstellen.<br />
Beim Biografie-Theater können Geschichten<br />
von starker Intensität und<br />
Tiefe entstehen, die persönlich und<br />
oft sehr berührend sind - auch wenn<br />
zwischendurch immer wieder gelacht<br />
wird. Die ZuschauerInnen erhalten<br />
einen ganz plastischen Einblick in<br />
<strong>das</strong> Leben eines anderen Menschen,<br />
können ihr eigenes Leben damit<br />
vergleichen und entdecken Unterschiede<br />
- aber oft auch Gemeinsamkeiten<br />
Alle Infos zum Kartenvorverkauf:<br />
www.freistil-theater.de/termine.htm<br />
17. 11., 20.30 Uhr<br />
Fußball-Länderspiel Schweden –<br />
Deutschland. Auf der Großbildleinwand.<br />
Eintritt frei.<br />
18. 11., 20.30 Uhr<br />
Internationaler Club: Mahlzeit!<br />
Das Studenten-Kochduell zwischen<br />
Marokko und Venezuela.<br />
Aus vorgegebenen und erst während<br />
der Show ausgehändigten Zutaten<br />
soll in einer Stunde ein 3-Gänge-<br />
Menü gekocht werden – auf einem<br />
2-Platten-Herd. Eine Jury kürt <strong>das</strong><br />
Siegerteam, <strong>das</strong> Publikum darf aber<br />
auch die sicher sehr unterschiedlichen<br />
Menüs kosten. Kameramann<br />
Jan wird dabei tiefe Blicke in die<br />
Kochtöpfe werfen, denn wir übertragen<br />
<strong>das</strong> Geschehen live auf die Goßbildleinwand<br />
in der MensaBar. Ein<br />
Saalquiz mit kulinarischen Fragen<br />
und Show und Musik sorgen <strong>für</strong> Unterhaltung.<br />
Eintitt 2 €/ Clubmitglieder<br />
frei.<br />
19. 11., 20.30 Uhr<br />
Pink Party. Die Party <strong>für</strong> Schwule,<br />
Lesben, Bis und deren Freunde. Eintitt<br />
3 €.<br />
20. 11., 20.30 Uhr<br />
Comedy Deluxe. Impro-Comedy<br />
mit Lux, Theater des Moments. uf<br />
der Großbildleinwand. Die zwei<br />
Schauspieler Simon Kuner und<br />
Christian Sauter jagen mit irrem<br />
Tempo durch die verschiedensten<br />
Genres des Theaters und lassen improvisierend<br />
ganze Welten entstehen<br />
und gleichsam in Wohlklang untergehen.<br />
Eintritt 7/11 €.<br />
21. 11., 20 Uhr<br />
Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />
heiße Suppen. Gemeinsames Tatortgucken<br />
mit Mörderquiz. Eintitt 2 €/<br />
Clubmitglieder frei.<br />
22. 11., 20.30 Uhr<br />
Video Slam ist <strong>das</strong> Forum <strong>für</strong> junge<br />
Filmemacher in der MensaBar.<br />
Alle wichtigen Infos siehe S. 16 am<br />
25.<strong>10</strong>. Eintritt frei<br />
24. 11., 20.30 Uhr<br />
Slam Supreme. Die Lese- und<br />
Kleinkunstbühne. Es tummeln sich<br />
Slamkünstler und Literaten, Kabarettisten,<br />
Musiker, Dichter, Schauspieler<br />
und Clowns auf der Bühne.<br />
Noch unentdeckte und bereits bekannte<br />
Talente stellen hier ihr Können<br />
unter Beweis. Wir haben Text,<br />
Musik, Theater und Film; Geschichten<br />
und Lyrik, Satire und Trauerspiel;<br />
Trauriges, Bissiges, Komisches;<br />
Hochkultur und Gassenhauer. Abwechslung<br />
ist Trumpf! Eintritt 3/5 €.<br />
25. 11., 20.30 Uhr<br />
Internationaler Club: Incredible<br />
India. Die Reise in dieses faszinierende<br />
und multiethnische Land versucht<br />
<strong>das</strong> Moderne und <strong>das</strong> Traditionelle<br />
zu beleuchten. Eintritt 2 €/<br />
Clubmitglieder frei.<br />
27. 11., 1 Uhr<br />
Campus Open. Südbadens größte<br />
Campus Party. Mehr dazu S. 18.<br />
28. 11., 20 Uhr<br />
Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />
heiße Suppen. Gemeinsames Tatortgucken<br />
mit Mörderquiz. Eintitt 2 €/<br />
Clubmitglieder frei.<br />
Andere Veranstaltungsorte<br />
13. 11., 20 Uhr<br />
PREMIERE. „Unwiderstehlich“.<br />
Ein intelligentes, vielschichtiges<br />
Theaterstück über den Wunsch nach<br />
Liebe, die Angst vor dem Verlust und<br />
die Wahrheit dazwischen.<br />
Wallgrabentheater, Rathaus -<br />
gasse 5a<br />
14. 11., 20 Uhr<br />
No Means No. Die Band aus Vancouver<br />
sind echte Veteranen des Jazzund<br />
Hardcore Punk.<br />
Cafe Atlantik, Schwabentorring 7<br />
—Alle Angaben ohne Gewähr<br />
THEATER & BIO-SCIENCES<br />
MEIN ____ PRÄHISTORISCHES HIRN<br />
Sprachtomographie <strong>für</strong> ein maßloses Organ<br />
Ab 9.<strong>10</strong>.<strong>10</strong>, Hörsaal Rundbau, Albertstr. 21<br />
ALS ____ WIR MENSCHEN WAREN<br />
Ein theatrales Zukunftslaboratorium<br />
Ab 9.<strong>10</strong>.<strong>10</strong>, Kleines Haus<br />
Karten & Infos: 0761 201 28 53 – www.theater.freiburg.de
18<br />
Magazin<br />
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�Stephanie<br />
Mihai<br />
Studentenwerk Freiburg<br />
Mondo Musical Group Das schräge Black-<br />
Forest-Musical feiert am 4. November Premiere<br />
One Night in Schwarzwald ist die neue Produktion der studentischen Mondo Musical<br />
Group aus Freiburg. Anhand ausgewählter Shownummern aus Musical-Klassikern wie<br />
Chicago, Chess, Cabaret, West Side Story, Hair oder The Rocky Horror Show entsteht<br />
eine witzige Revue mit mitreißenden Tanz- und Gesangsnummern, die eine skurrile Geschichte<br />
mit viel Schwarzwaldflair erzählt. Musikalisch begleitet werden die Akteure von<br />
einer ebenfalls studentischen Live-Band. Regie führt wieder Stephanie Heine, die musikalische<br />
Leitung hat Mihai Grigoriu. Für die Tanznummern zeichnen nicht weniger als fünf<br />
Freiburger Choreografen verantwortlich. Das Musical ist eine augenzwinkernde Hommage<br />
an den Schwarzwald, dank und auch jenseits der gängigen Klischees wie Bollenhut<br />
und Kuckucksuhr. Alle Infos zur Musical-Group unter www.mondomusical.de.<br />
—Termine: 4./ 5./ 6./ 12. / 13. November, 20 Uhr; 14. November, 17 Uhr; MensaBar Freiburg<br />
Karten <strong>für</strong> die Vorstellungen in der Mensabar gibt es bei www.reservix.de, im Infoladen des<br />
Studentenwerks, Schreiberstr. 12-16, am ServicePoint der Mensa Rempartstr. sowie bei allen<br />
bekannten VVK-Stellen<br />
—Termin: 8. Dezember, 20 Uhr, Theater Freiburg, Kleines Haus; Karten an der Theaterkasse,<br />
Tel. 0761-201 28 53<br />
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Lied.Gut<br />
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5.<br />
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6.<br />
/<br />
12.<br />
/<br />
13.<br />
November<br />
Auf 20.00 20.00 dem Uhr<br />
Uhr richtigen Weg Die drei Freiburger Mensen<br />
Der 14. November acoustic 17.00 Slam Uhr<br />
Karten: www www.reservix.de<br />
sowie bei allen bekannten<br />
MensaBar MensaBar Fr<br />
Fr eibur eiburg<br />
servieren Fisch aus nachhaltiger Fischerei – und <strong>das</strong> mit Zertifikat<br />
V orverkaufsstellen<br />
Ab diesem Wintersemester lädt die<br />
MensaBar Freiburg Musiker und<br />
Musikliebhaber zur neuen Reihe<br />
Lied.Gut. Der acoustic Slam, die<br />
während des Semesters einmal im<br />
Monat mittwochs stattfindet. Sänger,<br />
Musiker und Gruppen aller<br />
Stilrichtungen erhalten die Möglichkeit,<br />
in jeweils 15 Minuten ihr<br />
Können unter Beweis zu stellen.<br />
Um allen Interpreten die gleichen<br />
Voraussetzungen zu gewähren, gibt<br />
es natürlich eine Bedingung: Es<br />
muss unplugged gespielt werden<br />
und der technische Aufwand <strong>für</strong><br />
den Aufbau darf 5 Minuten nicht<br />
überschreiten. Zu Beginn des<br />
Abends wird aus dem Zuschauerkreis<br />
eine Jury gewählt, die den Gewinner<br />
des Abends bestimmt. Dieser<br />
wird dann <strong>für</strong> ein bezahltes<br />
Konzert im MensaGarten gebucht.<br />
—Für die Erstausgabe am <strong>10</strong>. 11.<br />
werden noch Musiker und Gruppen<br />
gesucht.Gesucht wird außerdem noch<br />
ein engagierter Moderator <strong>für</strong> die<br />
Reihe. Wer Interesse hat melde sich<br />
bei: Hardi Hänle, 0761 2<strong>10</strong>1-205<br />
haenle@studentenwerk.uni-freiburg.de<br />
—<strong>10</strong>. 11., 20.30 Uhr, MensaBar<br />
Freiburg<br />
—weitere Termine: 8. 12. + 26. 1. 11<br />
�Heine<br />
Regie und Ausstattung<br />
Stephanie Heine<br />
Musikalische Leitung<br />
Mihai Grigoriu<br />
Seit dem 28. September dürfen die drei Freiburger<br />
Mensen des Studentenwerks <strong>das</strong> offizielle MSC-Logo<br />
führen. Betriebe, die nach MSC (Marine Stewardship<br />
Council) zertifiziert sind, bieten unter diesem Logo<br />
Fisch an, der aus nachhaltigem Fischfang stammt. Die<br />
Zertifizierung schließt sowohl bestimmte Fischarten<br />
Campus Open Am 27. November steigt in der MensaBar zum<br />
4. Mal Südbadens größte Campus-Party<br />
Der Campus rockt! Das heißt es am 27. 11. bereits<br />
zum vierten Mal, wenn die Freiburger Mensa Rempartstraße<br />
wieder zur großen Konzert- und Partyarena<br />
umfunktioniert wird. 6 Bands, <strong>10</strong> DJs, Graffiti- und<br />
Videokünstler läuten <strong>das</strong> Wintersemester 20<strong>10</strong>/11 ein.<br />
Dieses Jahr werden unter anderem Konrad Küchenmeister,<br />
Ronny Trettmann und Transmitter die Bühne<br />
rocken. Wieder werden über 2.000 Besucher erwartet,<br />
selbst als auch den gesamten Prozess vom Fang über<br />
die Fangmethoden in streng definierten Fanggründen<br />
bis zum Verkauf ein. Die in den Mensen am häufigsten<br />
verwendeten Fischarten sind der Seelachs und der<br />
Seehecht (Hoki) – die übrigens zu den gesündesten<br />
Speisefischen gehören.<br />
die bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen auf<br />
den drei verschiedenen Floors feiern. Die Fans des<br />
fudder-PingPong-Clubs, Freiburgs Rund lauf-Party<br />
mit Musik und Zock-Lounge, können sich freuen,<br />
denn er wird beim Campus Open wieder mit von der<br />
Partie sein.<br />
—27.11, 21 Uhr, Mensa Rempartstraße<br />
—Karten bei reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Studentenwerk Freiburg Magazin 19<br />
Sport- und<br />
Freizeitangebote<br />
Auch in diesem Wintersemester<br />
bietet campuslive, <strong>das</strong> Veranstaltungsprogramm<br />
des Studentenwerks<br />
Freiburg, wieder zahlreiche<br />
Freizeit- und Sportangebote <strong>für</strong><br />
Studierende an. Ob Ski- oder<br />
Snowboardkurse, Indoorklettern,<br />
Schneeschuhwanderungen oder<br />
Tanzkurse – <strong>für</strong> jeden Geschmack<br />
und ganz sicher <strong>für</strong> jeden studentischen<br />
Geldbeutel ist etwas dabei.<br />
Auch die Studitours haben wieder<br />
ein interessantes Programm zusammengestellt<br />
wie zum Beispiel<br />
Städtetrips nach Mailand und<br />
Krakau (Foto).<br />
Auch die beliebten Wanderungen<br />
und Ausflüge in den Schwarzwald<br />
und den Kaiserstuhl stehen wieder<br />
auf dem Programm.<br />
—Anmeldung <strong>für</strong> alle Angebote<br />
unter www.campuslive-freiburg.de<br />
sowie im Infoladen des Studentenwerks:<br />
Schreiberstr.12, Freiburg,<br />
Mo bis Fr, 8 – 17 Uhr, donnerstags<br />
bis 19 Uhr<br />
Alle Infos unter www.swamp-freiburg.de<br />
Zimmer gesucht! Die Nachfrage Studierender nach einer<br />
Bleibe übersteigt deutlich <strong>das</strong> Angebot an freien Zimmern<br />
Täglich bis zu 40 Studierenden, die auf der Suche<br />
nach einem Zimmer sind, stehen 60 freie Zimmer<br />
gegenüber. Die Nachfrage nach hochschulnahem<br />
Wohnraum überwiegt <strong>das</strong> Angebot. Deshalb appellieren<br />
<strong>das</strong> Studentenwerk und <strong>das</strong> Ordinariat und<br />
Dekanat der Erzdiözese Freiburg an alle potentiellen<br />
Vermieter, Wohnraum <strong>für</strong> Studierende zur Verfügung<br />
zu stellen.<br />
„Aus unseren kirchlichen Studierendenwohnheimen<br />
weiß ich, <strong>das</strong>s Studierende aus weniger einkommensstarken<br />
Familien und insbesondere viele<br />
ausländische Studierende auf bezahlbaren Wohnraum<br />
angewiesen sind“, so Weihbischof Paul Wehrle,<br />
<strong>für</strong> Hochschulen und Hochschulseelsorge zuständiger<br />
Bischofsvikar der Erzdiözese Freiburg.<br />
„Als Kirche haben wir hier unter diakonischen und<br />
weltkirchlichen Gesichtspunkten eine besondere<br />
Verpflichtung.“<br />
Auch kurzfristige Mietverhältnisse, zum Beispiel zunächst<br />
<strong>für</strong> ein Semester, helfen den Studierenden,<br />
ihr Studium in Freiburg aufnehmen zu können.<br />
„Wir bitten dringend darum, die Studienanfänger<br />
zu unterstützen und ihnen einen guten Start in die<br />
Zukunft zu ermöglichen“, so Clemens Metz, Geschäftsführer<br />
des Studentenwerks. „Die Zimmervermittlung<br />
des Studentenwerks ist gerne bereit,<br />
nach passenden Mieterinnen oder Mietern zu suchen.“<br />
—Zimmerangebote können persönlich beim Studentenwerk,<br />
Schreiberstr. 12, telefonisch unter 0761/2<strong>10</strong>1-204<br />
aufgegeben werden oder per E-Mail unter<br />
zimmer@studentenwerk.uni-freiburg.de<br />
Jetzt einsteigen Mit dem RVF-SemesterTicket seid ihr mobil<br />
im Studium und in den Semesterferien<br />
Für 73 Euro gibt es jetzt wieder <strong>das</strong> RVF-Semesterticket,<br />
<strong>das</strong> <strong>für</strong> <strong>das</strong> Wintersemester inklusive der Semesterferien<br />
gültig ist. Es ermöglicht euch die freie<br />
Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel – Bus,<br />
Bahn, Straßenbahn – in der 2. Klasse im gesamten<br />
RVF-Verbundgebiet.<br />
Studierende der Albert-Ludwigs-Universität und<br />
der Pädagogischen Hochschule können <strong>das</strong> Ticket<br />
im Internet unter www.vag-onlineticket.de erwerben<br />
21. Oktober, 21 Uhr<br />
Suzette (USA)<br />
Great Rockabilly, Country & Bluegrass<br />
aus Nashville<br />
23. Oktober, 21 Uhr<br />
Scanners (UK)<br />
Britischer Indie-Rock<br />
31. Oktober, 21 Uhr<br />
Thee Attacks (DK)<br />
60’s Garage-Rock ‘n’ Roll aus Dänemark<br />
4. November, 21 Uhr<br />
Telekinesis (USA)<br />
Indie-Power-Pop aus Seattle<br />
oder, und <strong>das</strong> gilt auch <strong>für</strong> Studierende der Hochschule<br />
<strong>für</strong> Musik, an allen DB-Automaten nach<br />
Eingabe der Matrikelnummer. Unter Vorlage des aktuellen<br />
Studierendenausweises ist es u.a. im VAG<br />
pluspunkt am Bertoldsbrunnen, bei allen DB-Verkaufsstellen<br />
im RVF und in den Südbadenbus-KundenCentern<br />
Freiburg (ZOB) erwerbbar. Wichtig <strong>für</strong><br />
eure Fahrten: Studierendenausweis mitführen.<br />
—www.vag-onlineticket.de<br />
—www.rvf.de/Semesterticket.php<br />
12. November, 21 Uhr<br />
Lena Malmborg & Kristoffer Ragnstam (SWE)<br />
Indie-Pop-Soul-Blues & Gospel<br />
28. November, 21 Uhr<br />
Austin Lucas (USA)<br />
Indie-Folk, Country & alternative Punkrock<br />
3. Dezember, 21 Uhr<br />
Wooden Sky (CAN)<br />
Indie-Rock aus Toronto<br />
<strong>10</strong>. Dezember, 21 Uhr<br />
Elf Power (USA)<br />
Indie-Rock aus Athens, Georgia
20<br />
Magazin<br />
Science Slam<br />
Freiburg<br />
Am 29. November um 20.30 Uhr<br />
startet in der MensaBar in der<br />
Rempartstraße <strong>das</strong> neue Show-<br />
Format Science Slam. Und so<br />
geht’s: Junge WissenschaftlerInnen<br />
aller Fachrichtungen erläutern<br />
scheinbar trockene Wissenschaft.<br />
Egal ob Abschlussarbeit, Dissertation<br />
oder Forschungsprojekt: In <strong>10</strong><br />
Minuten muss <strong>das</strong> Thema verständlich<br />
und möglichst unterhaltsam<br />
präsentiert werden. Und am<br />
Ende entscheidet <strong>das</strong> Publikum,<br />
wer sich „Master of Slam“ nennen<br />
darf. Also, seid dabei! Im Publikum<br />
oder auf der Bühne.<br />
—Bewerbung und Infos unter<br />
www.scienceslamfreiburg.de<br />
Studentenwerk Freiburg<br />
Literaturbegeistert? Dann lass doch deine eigene WG mal<br />
zum Ort einer öffentlichen Lesung werden<br />
Welche Freiburger WG hat Lust, mal <strong>für</strong> einen Abend<br />
einen vielversprechenden Nachwuchsautoren oder eine<br />
Nachwuchsautorin zu sich nach Hause einzuladen<br />
und <strong>das</strong> Publikum gleich dazu?<br />
Die Literaturreihe zwischen/miete des Freiburger Literaturbüros<br />
in Kooperation mit dem Freiburger Studentenwerk<br />
macht es möglich: Für einen Abend kommen<br />
professionelle, noch nicht im Literaturbetrieb<br />
etablierte AutorInnen zur „Zwischenmiete“ in Freiburger<br />
Wohngemeinschaften und stellen ihre frischen<br />
Texte vor. So wird die Wohnküche oder <strong>das</strong> eigene<br />
Zimmer zum Ort der jungen Literatur.<br />
Bereits im vergangenen Sommersemester fanden vier<br />
Lesungen in unterschiedlichen WGs mit insgesamt<br />
über 300 Gästen statt – in angeregter Stimmung, mit<br />
interessanten Diskussionen und mit vom Studentenwerk<br />
gesponserten Häppchen und Getränken.<br />
Zum kommenden Wintersemester suchen die Veranstalter<br />
nun neue Gastgeber, die ihre Räume den Autoren<br />
und ihrem Publikum zur Verfügung stellen. Wer<br />
Interesse hat, seine WG <strong>für</strong> einen Abend in einen literarischen<br />
Raum zu verwandeln und Gastgeber zu<br />
sein, kann sich beim Literaturbüro melden<br />
—Kontakt: info@literaturbuero-freiburg.de<br />
campuslive Die aktuelle Ausgabe des Semesterkalenders liegt ab<br />
sofort im Infoladen des Studentenwerks <strong>für</strong> euch bereit<br />
Der neue campuslive-kalender des Studentenwerks ist<br />
erschienen und natürlich wieder prall gefüllt mit<br />
Terminen, Tipps und Informationen. Ihr findet in<br />
ihm alle wichtigen Adressen rund ums Studium und<br />
einen Kalender, dessen großzügige Tagesspalten Platz<br />
schaffen <strong>für</strong> eure Notizen. Mit seinem handlichen<br />
Format ist er ein praktischer Begleiter durchs Wintersemester.<br />
—www.campuslive-freiburg.de<br />
—www.studentenwerk-freiburg.de<br />
Neuer Tanzkurs Show- und Musical-<br />
Dance wird jetzt angeboten<br />
Der Spaß am Tanzen steht bei diesem Kurs im Vordergrund, ein bisschen<br />
Tanzerfahrung sollte mitgebracht werden. Nach einem Warm-Up mit technischen<br />
Jazz-Elementen wird eine kleine Choreografie im Show-Entertainment<br />
bzw. Musicalstil erarbeitet. Wenn gewünscht, gibt es auch eine Auftrittsmöglichkeit<br />
zum Semesterende in der MensaBar.<br />
Die Kursleiterin Linda Jesse hat an der Stage School Hamburg eine Ausbildung<br />
zur Bühnendarstellerin mit den Schwerpunkten Tanz und Gesang<br />
absolviert. Sie ist Mitglied der Freiburger Mondo Musical Group.<br />
—Kursstart: Mo 15. 11. (<strong>10</strong> Termine, bis 7. 2. 2011)<br />
—Kurszeit: Montags, 19 bis 20.30 Uhr<br />
—Kursort: MensaFoyer, Mensa Institutsviertel (Zugang über Katharinenstraße,<br />
hinterm Chemie-Hochhaus durch den Park)<br />
—Gebühr: 25 Euro, Mitglieder Internationaler Club 22 Euro<br />
—Anmeldung und Info unter www.campuslive-freiburg.de
Studentenwerk Freiburg Magazin 21<br />
Stipendien-<br />
Info-Tag am 20.11.<br />
Das Studentenwerk Freiburg organisiert<br />
erstmals einen Info-Tag,<br />
um Studierende auf die unterschiedlichen<br />
Stipendien und die<br />
vielfältigen Möglichkeiten, ein<br />
Studium zu finanzieren, aufmerksam<br />
zu machen. Die verschiedenen<br />
Begabtenförderungswerke<br />
und Stiftungen stellen sich und<br />
ihre Angebote vor und stehen <strong>für</strong><br />
Auskünfte zur Verfügung.<br />
—20. 11., 14 bis 17 Uhr, Foyer der<br />
Mensa Institutsviertel, Stefan-Meier-Straße<br />
28<br />
— Info: Claudia Heinemann, Tel.<br />
0761 – 2<strong>10</strong>1-253, E-Mail: heinemann@studentenwerk.uni-freiburg.de<br />
Hast du eine emotionale Bindung<br />
zu deinem Studium? Zu<br />
deiner Hochschule? Zu deinem<br />
Fachbereich? Liebst du<br />
deine Alma Mater, liebst du<br />
dein Fach? Der Plakatwettbewerb<br />
fragt nach deinen Gefühlen<br />
rund ums studentische<br />
Leben. Zeig Gefühl und mach<br />
mit. 3 Plakatentwürfe darfst<br />
du eiinreichen. Bis zum<br />
6. Dezember kannst du dich<br />
noch anmelden. Alle Infos<br />
zum Wettbewerb unter:<br />
www.studentenwerke.de/<br />
main/default.asp?id=05<strong>10</strong>2<br />
Kappler Straße 57a | D-79117 Freiburg<br />
0761/61<strong>10</strong>3-0 | Fax 0761/61<strong>10</strong>3-15<br />
E-Mail: info@sprachenkolleg.de | www.sprachenkolleg.de<br />
Falsche BaföG-Angaben Bitte gebt eure Vermögens -<br />
verhältnisse wahrheitsgemäß im BaföG-Antrag an<br />
Beim jüngsten Datenabgleich wurde eine steigende<br />
Tendenz der BaföG-Antragsteller/innen beobachtet,<br />
in den Anträgen zur Ausbildungsförderung unkorrekte<br />
oder unvollständige Angaben zu den Vermögensverhältnissen<br />
zu machen. Falsche Angaben<br />
beim BaföG-Antrag können schwerwiegende Folgen<br />
haben. Darauf weist <strong>das</strong> Studentenwerk Freiburg<br />
alle Antragsteller/innen nachdrücklich hin.<br />
Um den Missbrauch öffentlicher Mittel zu verhindern,<br />
werden die Ämter <strong>für</strong> Ausbildungsförderung<br />
in Baden-Württemberg in den kommenden Monaten<br />
erneut die Fälle überprüfen, in denen BAföG-<br />
Empfänger/innen von der Kapitalertragssteuer freigestellt<br />
wurden und dieser Freistellungsbetrag über<br />
<strong>10</strong>0 Euro liegt. Hat der oder die Auszubildende bei<br />
seinem BaföG-Antrag Angaben zum Vermögen gemacht,<br />
werden diese mit den Angaben in den Mitteilungen<br />
der Steuerbehörde über die Jahre 2007<br />
bis 2009 verglichen. Die Überprüfung gilt als abgeschlossen,<br />
wenn die Vermögensangaben im Antrag<br />
mit der Höhe der Zinseinkünfte vereinbar sind. Zeigen<br />
sich Differenzen, wird der/die BAföG-Empfänger/in<br />
angeschrieben. In dem Schreiben wird er/sie<br />
aufgefordert, seine/ihre Vermögensverhältnisse zum<br />
Zeitpunkt der jeweiligen Antragstellung sowie alle<br />
Vermögensübertragungen vorzulegen, die in zeitlichem<br />
Zusammenhang mit dem Beginn und dem<br />
Verlauf der Ausbildung stehen.<br />
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Fälle<br />
von falschen oder unvollständigen Angaben aufgedeckt<br />
– mit teils schwerwiegenden Konsequenzen.<br />
Das Studentenwerk rät dringend, die Vermögensverhältnisse<br />
der Wahrheit entsprechend offenzulegen und<br />
im Antrag keine unrichtigen Angaben zu machen.<br />
—Für weitere Informationen steht <strong>das</strong> Amt <strong>für</strong> Ausbildungsförderung<br />
des Studentenwerk Freiburg gerne unter<br />
der Tel.-Nummer. 0761/2<strong>10</strong>1-246 zur Verfügung.<br />
In den Monaten Oktober/November steht euch auch<br />
von Montag bis Freitag zwischen <strong>10</strong> und 12 die Hot -<br />
line-Nummer 0761/2<strong>10</strong>1-260 zur Verfügung.<br />
Salsa – Latin – Standard Ein neues Angebot sind der Paareund<br />
der Singles-Tanzkurs mit anschließender großer Tanzparty<br />
In Kooperation mit der Tanzschule Gutmann präsentieren<br />
wir in diesem Wintersemester erstmals einen<br />
Tanzkurs mit einem Mix aus Salsa – Discofox –<br />
Cha ChaCha – Rumba – Jive – Langsamer Walzer<br />
und Wiener Walzer. Es werden ein Paarekurs und<br />
ein Kurs <strong>für</strong> Singles angeboten. Die Tanzlehrerin ist<br />
Melissa Ortiz-Gomez, Profitänzerin, Finalistin der<br />
Deutschen Meisterschaften und bekannt aus der<br />
RTL-Sendung „Let’s Dance!“.<br />
Im Anschluss an den Kurs findet an jedem Donnerstag<br />
ab 21 Uhr eine Tanzparty mit DJ statt! Die<br />
Sprachenkolleg <strong>für</strong><br />
ausländische Studierende<br />
Wir bieten Deutschunterricht<br />
<strong>für</strong> ausländische Studienbewerber<br />
in folgenden Kursstufen:<br />
Grundstufe A1– B1<br />
Mittelstufe B2– C1/C2<br />
Abendkurse (Niveau C2) auf Anfrage<br />
Vorbereitung auf die DSH<br />
Anmeldung <strong>für</strong> die Tanzkurse findet ausschließlich<br />
über die Tanzschule Gutmann statt.<br />
—Kursstart: Do. 4.11. (9 Termine: 4.-16.12. u. 13. +<br />
20. 1.); Kurszeit: Do. 18.45 bis 19.45 Uhr Paare<br />
Anfänger, 20 bis 21 Uhr Singles Anfänger<br />
—Kursort: MensaFoyer, Mensa Institutsviertel<br />
(Zugang über Katharinenstraße,<br />
hinterm Chemie-Hochhaus durch den Park)<br />
—Gebühr: Studierende 59 Euro pro<br />
Person, Nicht<strong>studierende</strong> 69 Euro<br />
—Alle Infos unter www.tanzschulegutmann.de<br />
josfritzcafe.<br />
wilhelmstr. 15<br />
79098 freiburg<br />
0761.30019<br />
mo+do <strong>10</strong>-2<br />
di+mi nur <strong>10</strong>–24<br />
fr+sa <strong>10</strong>–3<br />
so 13–19
22<br />
Magazin<br />
New London Sophie Arts, 23, verbrachte zwei Semester am Connecticut College,<br />
einem kleinen „liberal arts“ College mit 2000 Studenten<br />
Nach Big Ben und dem Tower sucht man in New<br />
London vergeblich. Aber der Thames River lädt auch<br />
hier zum Spazieren ein. Die kleine Stadt an der Ostküste<br />
Neuenglands ist zwar keine Metropole, aber da<strong>für</strong><br />
kann man hier wunderbar Fisch essen, segeln oder sich<br />
an einem der zahlreichen Strände aalen – und nach<br />
Boston und New York ist es auch nicht weit. Vor allem<br />
besticht New London aber durch seinen kolonialen<br />
Charme. Anfang des 19. Jahrhunderts einer der größten<br />
Walfang-Häfen, ist die Stadt heute beliebtes Urlaubsziel<br />
<strong>für</strong> die Bewohner der umliegenden Großstädte<br />
und beheimatet zwei Colleges sowie die US Coast<br />
Guard Academy. Wer einen Trip an die Ostküste plant,<br />
sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp machen!<br />
Reisezeit: Von Mai bis Ende September laden die<br />
Strände zum Baden ein. Landschaftlich besonders<br />
spektakulär ist der „Indian Summer“ (Oktober bis Mitte<br />
November), <strong>für</strong> den die Ostküste weltberühmt ist.<br />
Anschauen: Auf keinen Fall solltet ihr euch einen Spaziergang<br />
über die Pequot Avenue entgehen lassen. Die<br />
Küstenstraße, die einen wunderbaren Blick auf den<br />
Hafen ermöglicht, beherbergt die luxuriösesten Häuser<br />
der Gegend aus Kolonialzeit und Moderne. Hier<br />
könnt ihr auch <strong>das</strong> Monte Christo Cottage, <strong>das</strong> Elternhaus<br />
des Nobel- und Pulitzer Preisträgers Eugene<br />
O’Neill, besichtigen, <strong>das</strong> als Schauplatz zu seinem<br />
wohl bekanntesten Stück „Eines langen Tages Reise in<br />
die Nacht“ diente.<br />
Landschaftliche Höhepunkte sind Harkness Beach<br />
Park und Rocky Neck State Beach. Nach einem Picknick<br />
am Strand empfiehlt sich ein Abstecher ins historische<br />
Städtchen Mystic. Hier gibt es nicht nur bezaubernde<br />
Restaurants, sondern auch eine alte<br />
Zugbrücke, die <strong>für</strong> durchreisende Boote und Schiffe<br />
geöffnet wird. Wer es etwas turbulenter mag, findet im<br />
Casino Mohegan Sun Abwechslung. Das zweitgrößte<br />
Casino der USA liegt auf dem Grund eines Indianerreservats<br />
und ist ganz in diesem Stil eingerichtet – mit<br />
künstlichen Wasserfällen und heulenden Wölfen. Hier<br />
gibt es alles: von Spieltischen bis zu Restaurants, Bars<br />
und Wellness.<br />
Einkehren: Eine der beliebtesten Adressen <strong>für</strong> Frühstück<br />
oder Lunch ist <strong>das</strong> Café Muddy Waters auf der<br />
Bank Street. Wenn die Temperaturen es erlauben, solltet<br />
ihr unbedingt einen Kaffee auf der Terrasse genießen<br />
und dabei den Hafen überblicken, im Winter macht ihr<br />
es euch in einem Omasessel vor dem Kamin bequem.<br />
Mein absoluter Favorit <strong>für</strong> Sommerabende ist Captain<br />
Scott’s Lobster Dock. Hier kann man draußen an<br />
Picknicktischen sitzen und seine eigenen Getränke<br />
mitbringen. Eine nette Idee, um Geld zu sparen. Die<br />
Speisekarte bietet etwas <strong>für</strong> jeden Geschmack: von<br />
Lobster-Bisque (Suppencreme) bis Fish & Chips zu<br />
günstigen Preisen – und die herrliche Aussicht gibt es<br />
gratis dazu. Danach lädt Bree & Blue zur Weinprobe<br />
im Gewölbekeller ein und wem <strong>das</strong> nicht reicht, der<br />
sollte unbedingt noch ein paar Cocktails in der Bar<br />
Exchange trinken. Wer rechtzeitig kommt, kann dabei<br />
den Sonnenuntergang von der Terrasse bewundern.<br />
Einkaufen: Wer große Shopping-Touren plant, sollte<br />
lieber einen Abstecher nach Boston oder Providence<br />
machen. Abgesehen von der Chrystal Mall, in der alle<br />
großen Ketten vertreten sind, kann man Souvenirs<br />
und Kunst in zahlreichen kleinen Shops und Galerien<br />
auf der Bank Street erwerben.<br />
Übernachten: Besonders idyllisch wohnt es sich in einem<br />
der zahlreichen B & Bs in New London und Umgebung<br />
(z. B. Kirkland House Bed & Breafast). Für <strong>das</strong><br />
kleine Reise-Budget ist Camping eine gute Alternative:<br />
z. B. im Rocky Neck State Park <strong>für</strong> $ 20 pro Nacht.<br />
Links<br />
www.ci.new-london.ct.us<br />
www.conncoll.edu<br />
www.kirklandhouse.com<br />
www.ct.gov<br />
Reisen<br />
(v.l.n.r.) New London Town, Harkness<br />
Beach, Captain Scotts Lobster Dock,<br />
Indian Summer am Connecticut College<br />
Fotos: Sophie Arts studiert im 6. Semes -<br />
ter English- and American Studies und<br />
Geschichte an der Universität Freiburg
semesterticket<br />
6 Monate mobil<br />
mit dem Semesterticket.<br />
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<strong>für</strong> alle Studierenden der<br />
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und<br />
der Pädagogischen Hochschule Freiburg.<br />
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Das Angebot des SWR Sinfonieorchesters <strong>für</strong> Studierende<br />
bei allen Konzerten in Freiburg an der Abendkasse!