Prisma (74) - Freie Waldorfschule Schopfheim

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Prisma (74) - Freie Waldorfschule Schopfheim

Foto: Steinmetzarbeiten auf den herbstlichen Schulgelände

Prisma

Michaeli 2011

Schulzeitung der Freien Waldorfschule Schopfheim e.V.

74

... empfinden zu können,

wenn die Blätter sich bleichen, ihre Herbstesfärbung annehmen ...


2 • Michaeli 2011

Assoziationen zur michaelischen Herbstzeit

Gegenoffenbarung

des verglimmenden Sinnlichen

Und der Mensch kann diese Elementarwesen mit sich vereinigen,

wenn er – zu einer Festeszeit, die in das Ende des September fiele – mit einer

besonderen inneren seelenvollen Lebendigkeit empfinden würde,

wie die Natur gerade gegen den Herbst zu sich verändert;

wenn der Mensch empfinden könnte,

wie da das tierisch-pflanzliche Leben zurückgeht,

wie gewisse Tiere sich anschicken, ihre schützenden Orte aufzusuchen für den Winter,

wie die Pflanzenblätter ihre Herbstesfärbungen bekommen,

wie das ganze Natürliche verwelkt.

Gewiss, der Frühling ist schön,

und die Schönheit des Frühlings, das wachsende, sprießende und sprossende Leben

des Frühlings zu empfinden, ist eine schöne Eigenschaft der menschlichen Seele.

Aber auch empfinden zu können,

wenn die Blätter sich bleichen, ihre Herbstesfärbungen annehmen,

wenn die Tiere sich verkriechen –,

fühlen zu können,

wie im absterbenden Sinnlichen ersteht das glitzernde, glänzende Geistig-Seelische –,

empfinden zu können,

wie mit dem Gelbfärben der Blätter ein Untergang des sprießenden, sprossenden Lebens da ist,

aber wie das Sinnliche gelb wird, damit das Geistige in dem Gelbwerden als solches leben könne –,

empfinden zu können, wie in dem Abfallen der Blätter das Aufsteigen des Geistes stattfindet,

wie das Geistige die Gegenoffenbarung des verglimmenden Sinnlichen ist:

das sollte – als eine Empfindung für den Geist – den Menschen in der Herbsteszeit beseelen!

Dann würde er sich in der richtigen Weise gerade auf die Weihnachtszeit vorbereiten.

Durchdrungen sollte der Mensch werden

aus der anthroposophischen Geisteswissenschaft heraus von der Wahrheit,

dass gerade das geistige Leben des Menschen auf Erden zusammenhängt

mit dem absteigenden physischen Leben.

Indem wir denken, geht ja unsere physische Materie in dem Nerv zugrunde.

Der Gedanke ringt sich aus der zugrunde gehenden Materie auf.

Das Werden der Gedanken in sich selber,

das Aufglänzen der Ideen in der Menschenseele

und das im ganzen menschlichen Organismus Sich-verwandt-Fühlen

mit den sich gelbfärbenden Blättern,

mit dem welkenden Laub der Pflanzen,

mit dem Dürrwerden der Pflanzen –,

dieses Sich-verwandt-Fühlen des menschlichen Geistseins mit dem Naturgeistsein:

das kann dem Menschen jenen Impuls geben, der seinen Willen verstärkt,

jenen Impuls, der den Menschen hinweist auf die Durchdringung des Willens mit Geistigkeit.

Dadurch aber, dass der Mensch

seinen Willen mit Geistigkeit durchdringt,

wird er ein Genosse der Michael-Wirksamkeit

auf Erden (…)

Rudolf Steiner

aus: Der Jahreskreislauf als Atmungsorgan der Erde

und die vier großen Festeszeiten,

Fünf Vorträge vom 31. März bis 8. April 1923, GA-Nr. 223

Prisma (74) Prisma (74) Michaeli 2011 • 3

Impressum

Ansprechpartner in der ehrenamtlichen

Prisma-Redaktion sind:

Frauke Roloff fr

Lektorat , Layout, Druck-CD

E-mail: prisma@waldorfschuleschopfheim.de

Tel. 07622 - 5746

Thomas Wehkamp tw

für das Lehrerkollegium

E-mail: wehkamp@waldorschuleschopfheim.de

Thomas Gremm-Roloff tg-r

Themen aus dem Vorstandsbereich

Monika Bringe mb & Ilona Gerdes ig

ELSK

Gerlinde Göltenbott gg

Korrektur

Daria Hoffman dh

Bücherseite

Claudia Kiefer ck

Bazarkreis

Sabine Sprich ssp

Verteiler, Kindergärten

Photos:

Harry Müller (offizieller Prismafotograf) und

Elena Iserloth, Rainer Arnold, Benedikt Arnold,

Sabine Sprich, Thomas Quartier, Magdalene

Dycke, Peter Elsen, Rita Becker-Leeser, Freya

ingenfeld u.a.m.

Herausgeber:

Freie Waldorfschule Schopfheim

Schlierbachstr. 23, 79650 Schopfheim

Tel. 07622 - 666849 - 0, Fax 07622 - 5268

E-mail: info@waldorfschuleschopfheim.de

Internet: www.waldorfschuleschopfheim.de

-10 Frau Kühner

-11 Frau Brunke

-12 Frau Schaubhut

-13 Hausmeister

-14 Pforte – Frau Baum

-15 Lehrerzimmer – Besprechungsraum

-16 Lehrerzimmer

-17 Gartenbau

-18 Physik

-19 Küche

-22 Anrufbeantworter

Die Inhalte der Beiträge im Prisma

werden von den jeweiligen Verfassern

michaelisch selbst verantwortet.

Die Redaktion behält sich dabei vor,

Artikel aus Platzgründen zu kürzen.

In eigener Sache Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie bringe ich Informationen

an den Mann / die Frau? Wie bereite ich

meine Wahrnehmungen und Gedankengänge

so auf, dass andere folgen können

und auch etwas davon haben? Wie

bringe ich eine Sache rüber und wie

kommuniziere ich etwas? Für eine

(Schul-) Zeitung bzw. die Autoren der

Artikel eine Grundfrage.

Die Beschäftigung mit allen Aspekten

von Kommunikation scheint mittlerweile

in immer mehr gesellschaftlichen

Bereichen zu einem Top-(Trend-?)thema

zu werden – auch an unserer Schule? (S.5)

Die Neuauflage der Förderdiskussion

(S.4) resultierte aus Kommunikationsdefiziten.

Aber auch der Satz einer sehr

engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterin

dieser Schule: "Eigenlob stinkt, aber

sonst lobt uns ja keiner..." (S.23) gibt

doch sehr zu denken. Wie ist es um die

gegenseitige Wahrnehmung bestellt und

wie gehen wir miteinander um? Im

Prisma(73) war von der sozialen Plastik

die Rede – erinnern Sie sich noch?

Eigentlicher Schwerpunkt dieser

Ausgabe sind aber die zahlreichen

Berichte aus dem Unterrichtsalltag: Aus

der Unterstufe wird z.B. übers Pflügen,

Sähen, Ernten, Brot backen und Hütten

bauen berichtet. Die 5. Klasse war auf

Klassenfahrt in Fröhnd (S.28) und die

6. Klasse radelte nach Augusta Raurica

(S.31). Aber keine Bange – die Kinder

lernen auch lesen und schreiben. Überzeugen

Sie sich selbst, viele der Berichte

und wurden von Schülern geschrieben –

auch Gedichte entworfen (S.32). Im

Chemieunterricht experimentierte Herr

Wehkamp mit dem "stummen Impuls"

(S.31) – Themenschwerpunkt "Kommunikation"!?

Menschen an unserer Schule gibt es

sehr viele – einen Teil davon können Sie

auf den aktuellen Gruppenfotos entdecken

(S.11f). Die neue erste Klasse

wurde gebührend begrüßt (S.22) und die

neue 1.Klass-Lehrerin stellt sich neben

anderen neuen/alten Mitarbeitern vor

(S.7). Wir wünschen allen ein gutes

Gelingen und Ihnen, liebe Leser, allen

eine anregende Prismalektüre

Ihre Prisma Redaktion

PS

Haben Sie vielleicht Interesse, an

unserer Schulzeitung mitzugestalten?

Ein motiviertes Redaktionsteam heißt

Titel • 1

Assoziationen zur Jahreszeit

Gegenoffenbarung des Sinnlichen • 2

In eigener Sache • 3

Impressum • 3

Schule intern

Juli-MV – Entscheidung zum Fördern • 4

Das Budget des Schuljahres 2011/2012 • 4

November-MV: Vorstandswahlen • 4

Schulanfangstagung • 5

1. Sitzung des ELSK • 5

Der Förderbereich • 6

Antrag auf Satzungsänderung • 6

Fleßiges Büro • 6

Menschen unserer Schule

Ann-Kathleen Krätzig • 7

Tatjana Sykora • 7

Petra de Vet • 8

noch jemand in spe • 8

Ehemaligengruß aus Downunder • 8

Schüler-Mit-Verantwortung und

Vorstellung der Schulsprecher • 9

Schulgremien und Kontaktpersonen • 10

Kollegiumsfoto • 11

Schüler- und Schülerinnenfotos der

Klassen 3 & 8 • 12

Klassen 7 & 6 • 13

Klassen 9 & 11b • 14

Klassen 2 & 10 • 15

Klassen 12a & 12b • 16

Klassen Abitur & Fachhochschule • 17

Aus dem Schulleben

Seifenblasenrezept vom Sommerfest • 18

Schule als Lenesraum

Flexible Nachmittagsbetreuung • 18

Michaeli-Aktionen der Unterstufe • 19

Workshop / Konzert mit

Weltmusikchor Northern Harmony • 20+21

Einschulungsfeier • 22

Neues aus der OLBibliothek und

Verabschiedung von J. & Y. • 23

Und immer wieder im November –

die Martinibazareinladung • 23

Aus dem Unterricht

Frühling auf dem Dinkelberg (ehem. Kl.2) • 24

Schuljahresabschluss (ehem. Kl.2) • 25

In der Welt tätig werden (Kl.3) • 25

Vom Korn zum Brot –

ein langes Jahr (Kl.4) • 26+27

Klassenfahrtberichte (Kl.5) • 28+29

Klassenfahrtberichte (Kl.6) • 30

Chemiestunde & stummer Impuls (Kl.7) • 31

Poetische Ernte (ehem. Kl.10b) • 32+33

Eurythmie & "Fükom" (ehem. Kl.12) • 34+35

Rückblick Klassenspiel (ehem. Kl.12) • 36+37

Einladungen, Ankündigungen

und Hinweise • 38 + 39

Kleinanzeigen • 8

Termine / Redaktionsschluss • 40

Sie willkommen!


4 • Schule intern Prisma (74) Prisma (74)

Schule intern • 5

Mitgliederversammlung Juli : Entscheidung zum „Fördern“ – Teil 2

Wie im letzten Prisma 73 auf Seite 7

berichtet, wurde von der gut besuchten

Mai-Mitgliederversammlung

mit klarer Mehrheit dem Antrag der

Initiative Fördern zugestimmt. Der

Antrag war vor der MV zusammen mit

der Einladung allen Mitgliedern zugegangen.

Obwohl in der Versammlung

nicht alle Details geklärt und ausdiskutiert

werden konnten, hatten sich die

anwesenden Mitglieder vor der eigentlichen

Abstimmung mit 69 zu 7 Stimmen

dazu entschieden, direkt über den

Antrag abzustimmen. – Also eigentlich

eine klare Sache könnte man meinen.

So klar war das Ganze dann aber

anscheinend doch nicht. Fristgerecht zur

Juli-Mitgliederversammlung beantragten

zwei Mitglieder die erneute Diskussion

des Themas und nochmalige Abstimmung

über den Antrag der Initiative

Fördern. Trotz fristgerechtem Eingang

kam der Antrag aber leider doch zu

spät, um noch in der per Post verschickten

Einladung aufgeführt zu werden.

Das Budget des Schuljahres 2011/12

Auf der Mitgliederversammlung

vom 15. Juli wurde das Budget

für das jetzt laufende Schuljahr 2011/12

vorgestellt, diskutiert und verabschiedet.

Bei der Vorbereitung und Aufstellung

des Budgets gibt es verschiedene Probleme:

Unsere Einnahmen, also die

Zuschüsse und Elternbeiträge, sind

praktisch zu 100% von der Schülerzahl

abhängig. Zum Zeitpunkt der Budgeterstellung

liegen aber noch nicht alle

neuen Schulverträge unterschrieben vor,

bzw. es sind teilweise auch Aufnahmegespräche

noch nicht abgeschlossen.

Auch die genaue Höhe des je Schüler

gezahlten staatlichen Zuschusses ist

noch nicht bekannt.

Das Budget 2011/12 wurde wie

immer auf Basis dessen gerechnet, was

als gesichert gelten kann (unterschriebene

Schulverträge, Zuschussbeträge

auf aktuellem Niveau, Elternbeiträge

mit aktuellem Durchschnittswert). Der

Planung zugrunde gelegt wurde die

Zahl von 460 Schülern & Schülerinnen

Bei der Mitgliederversammlung am

15. Juli, deren eigentlicher Schwerpunkt

die Diskussion und Verabschiedung des

Budgets für das Folgejahr war, fanden

sich 30 Mitglieder ein. Es sorgte dann

für einige Überraschung und teilweise

auch Unmut, dass nun ein nicht angekündigtes

Thema so breiten Raum

beanspruchte. Es wurde die Frage diskutiert,

ob es den zulässig sei, die von

der Mai-MV entschiedene Thematik

erneut zu diskutieren und zu entscheiden.

Unter satzungs- und vereinsrechtlichen

Aspekten sprach nichts dagegen und so

entschieden sich die anwesenden Mitglieder

mit 14 zu 9 Stimmen dafür, die

Anträge in die Tagesordnung aufzunehmen

und zu bearbeiten.

Nach erneuter ausführlicher Diskussion

wurde über folgendes abgestimmt:

• Rücknahme des bei der Mai-MV

erfolgten Beschlusses zur Finanzierung

einer halben Förderstelle. Die beschlossene

2,5% zweckgebundene Beitragserhöhung

soll nicht durchgeführt werden.

in den Klassen 1 bis 13. Dazu wurden

noch 16 FHR-Schüler eingerechnet, für

die allerdings kein staatlicher Zuschuss

gezahlt wird.

Wir budgetieren keine Hoffnungen

und sind mit diesem Budget sehr nahe

an die Grenze des nach Datenlage im

Juni 2011 Möglichen gegangen. Es

bleibt im Verhältnis zur Betriebsgröße

(Gesamthöhe der Aufwendungen: ca.

2.770.000 Euro) nur ein vergleichsweise

geringes Liquiditätspolster von ca.

32 TSD Euro für Unvorhergesehenes.

Als Ergebnis dieser vorsichtigen

Budgetierung gab es in den vergangenen

Jahren bei den Bilanzergebnissen immer

wieder mal angenehme Überraschungen.

Aber besser so, als vor der Situation

zu stehen, eingehende Rechnungen oder

Gehälter nicht mehr zahlen zu können.

Was aus dem Budget 2010/11 geworden

ist, erfahren Sie auf der Bilanz-

MV am 25.11. um 20 Uhr im Kleinen

Festsaal. Sie sind herzlich eingeladen.

tg-r

Das Ergebnis dieser Abstimmung

lautete: 8x Ja / 21x Nein / 1x Enthaltung.

Damit wurde der Beschluss der Mai-

Mitgliederversammlung klar bestätigt.

Details sind dem MV-Protokoll zu

entnehmen, welches alle Vereinsmitglieder

mit der Einladung zur November-

Mitgliederversammlung erhalten. tg-r

Siehe auch Artikel zur Förderthematik aus

Seite 6 und8 dieser Ausgabe)

Vorstandswahlen

an der MV am 25.11.2011

Mit der kommenden Mitgliederversammlung

laufen die Wahlperioden

mehrerer Vorstandsmitglieder

aus. Zur Wiederwahl stellen sich

(Stand Ende September):

• John Espinoza,

• Thomas Gremm-Roloff,

• Oliver Krüger und

• Iris Kühner.

Auch die zwei Kollegiumsvertreter

• Freya Ingenfeld und

• Helmut Mally

müssten vom Kollegium neu delegiert

und von der MV bestätigt werden.

Erstmals für einen Vorstandsposten

kandidiert

• Monika Bringe.

Sie hat als ELSK Vertreterin im vergangenen

Schuljahr an den Vorstandssitzungen

hospitierend teilgenommen. tg-r

Schul-Anfangstagung vom 9. September 2011

Es ist eine noch nicht so alte Tradition

an unserer Schule: In der Woche

vor Schulbeginn begegnen sich die

Vertreter der verschiedenen Schulgremien

(ELSK, Vorstand, Kollegium)

zur Anfangsklausur. 14 Personen waren

anwesend; ein lebendiges und fruchtbares

Arbeiten miteinander führte bald

zu konsensfähigen Ergebnissen.

Welche Themen / Schwerpunkte

sollen im kommenden Jahr im Zentrum

der unterschiedlichen Gremien unserer

Schule stehen? An welchen Themen

arbeiten wir alle gemeinsam? Die

inhaltliche Festlegung für die beiden

Klausurwochenenden (jeweils Freitagabend

und Samstag) des aktuellen

Schuljahres war ein Schwerpunkt

der Anfangsklausur.

An den Themen der Klausurtage

sollte bereits in den unterschiedlichen

Die erste Sitzung des Eltern-Lehrer-

Schüler Kreises (ELSK) in diesem

Schuljahr verlief vielversprechend. Zehn

Elternvertreter aus den Klassen trafen

sich mit zwei Lehrern und drei Schülerinnen,

um sich über aktuelle Schulfragen

zu informieren und auszutauschen.

Besonders gerne und herzlich wurden

die drei Schülerinnen Rebekka Zahrte,

Judith Roloff und Theresa Kiesow aus

der 10. Klasse begrüßt, die im Auftrag

der Schülermitverwaltung (SMV) an der

Sitzung teilnahmen – denn teilnehmende

Schüler sind leider eher selten im ELSK

zu sehen.

Am Anfang der Sitzung stand

gewohnheitsmäßig der Bericht aus den

einzelnen Klassen. Auch wenn erst

wenige Elternabende stattgefanden, so

konnten doch alle Vertreter mitteilen,

dass gut ins neue Schuljahr gestartet

wurde – in der 4. Klasse sogar mit sechs

neuen Schülern und ihren Familien.

Nach den obligatorischen Berichten

aus der Schulführungskonferenz (SFK),

dem Vorstand, dem Schulleitungsgremium

(SLG) und dem Kollegium,

die einen Einblick in die breite Palette

Schulgremien gearbeitet werden, um

dann in der Klausur vertiefend arbeiten

zu können. Wir einigten uns auf

folgende Themen:

Thema Kommunikation

am 21./22. Oktober 2011: Was hat

Kommunikation/Sprache zu tun mit

Waldorfpädagogik? Dies soll unter

anderem am Märchen von Goethe

bearbeitet werden.

Thema Klassengröße

Ende Januar 2012: Für diesen Termin

bereitet die bereits arbeitende Delegation

den Inhalt vor.

Thema Leitbild

Ein drittes Thema begeisterte die

Anwesenden: ein Leitbild für unsere

Schule! Konsens war, dass dies bereits

der Arbeitsthemen der einzelnen Schulorgane

gewährten, ging es darum, die

Arbeitsfelder und -themen des ELSK in

diesem Jahr festzulegen. Aus der SMV

wurde gewünscht, über eine mögliche

Verlängerung der Projekttage und das

Thema Raucherecke zu sprechen.

Weitere Themen auf der Liste sind:

• Vorstellung verschiedener Bereiche

im ELSK, z.B. Schulärztin / therapeutischer

Bereich, Hausmeisterei, Fachbereiche

• Transparenz: Wie arbeitet der ELSK?

• Inklusion: Was hat die Waldorfschule

(Schopfheim) dazu zu sagen?

• Mittelstufenkonzept: Was wurde

umgesetzt, was muss (neu) bedacht

werden?

• Qualitätsarbeit/-kontrolle an

unserer Schule

Anschließend befasste man sich mit

der Vorbereitung auf die erste gemeinsame

Klausur der Gremien am

21./22. Oktober 2011 mit dem Thema

Kommunikation. Dabei wurden ganz

konkrete Fragen gestellt, z.B. wie man

mit den Eltern ins Gespräch kommen

kann, ohne über die Elternabende gehen

im Laufe dieses Jahres in den Gremien

angeschaut werden soll. Die Idee war,

einen Verantwortliche zu finden, der

Ideen und Ergebnisse sammelt – einen

„Hüter der Ideen“ – leider war aus dem

Kreis der Anwesenden niemand dazu

bereit. Die Leitbildarbeit soll dann in

der ersten Klausur des neuen Schuljahres

im Oktober 2012 Thema sein.

Assoziationen zum Thema Leitbild:

Das Leitbild beschreibt die „Ur-Ziele“

der Schule, ist idealerweise nicht länger

als ein Fünfzeiler (Meinung unserer

LEM´mer), den jede/r auswendig kann,

muss spiegeln, wo die Intention ist,

hieraus entwickelt sich das Weitere,

wie z.B. das Profil der Schule.

Monika Bringe / Thomas Wehkamp

Eltern, Lehrer und Schüler treffen sich –

ein kurzer Bericht aus der 1. Sitzung des ELSK in diesem Schuljahr

zu müssen – insbesondere wenn diese in

den oberen Klassen immer seltener

werden (manchmal nur 2-3 Elternabende

pro Jahr). Eine andere Frage lautete:

Wie erleben die Eltern die Kommunikation

mit den Lehrern und „der Schule“?

Es wurden aber auch allgemeinere

Themen berührt wie z.B. die Grenzen

der Kommunikation oder deren verschiedenen

Ebenen (sachlich, emotional)

und den Umgang damit.

Zum Schluss der Sitzung wurden

noch Vertreter in den Elternabend der

neuen ersten Klasse entsandt, welche

den ELSK vorstellen und dazu einladen

sollen.

Ganz generell wurde der Wunsch

geäußert, dass auch die bisher nicht

vertretenen Klassen insbesondere der

Oberstufe ihre Elternvertreter entsenden

sollten. Auch das Lehrer-Kollegium und

die SMV wurden aufgefordert, sich

weiterhin mit mindestens zwei Vertretern

zu beteiligen. Denn im ELSK bietet sich

„die“ Möglichkeit, alle Gruppen der

Schule an einen Tisch zu bringen und

„Schule“ zu gestalten!

Peter Schramm


6 • Schule intern

Der Förderbereich unserer Schule

Dieses Schuljahr hat Petra de Vet

ihre Arbeit als Förderlehrerin an

unserer Schule aufgenommen (siehe auch

Seite 8 ). Damit wurde ein langer und

intensiver Prozess zu einem vorläufigen

Abschluss gebracht.

Zur Erinnerung

Zu Beginn des Schuljahres 2010/11

wurde Petra Chalk beauftragt, mit einigen

Kindern aus der 2. Klasse zu arbeiten,

die einer besonderen therapeutischen Zu-

wendung bedurften. Diese Stelle wurde

für ein Jahr bewilligt – verbunden mit

dem Auftrag, ein Konzept, eine Arbeitsplatzbeschreibung

und eine mögliche

Finanzierung für eine Förderlehrerstelle

zu erarbeiten.

Sowohl aus dem ELSK wie auch von

Klassenlehrern wurde der immer dringender

werdende Bedarf an Förderung &

Therapie einzelner Kinder angemahnt.

Antrag auf Satzungsänderung

Bei der Mitgliederversammlung

am 25. November 2011 wird ein

Antrag auf Änderung der Vereinssatzung

auf der Tagesordnung stehen.

Auslöser für den Antrag war u.a.die

erneute, unangekündigte Diskussion

und Abstimmung über den Antrag der

"Initiative Fördern" (siehe Artikel S. 4).

Durch die angestrebte Satzungsänderung

soll sichergestellt werden,

dass alle rechtzeitig eingehenden

Anträge mit der Einladung zur Mitgliederversammlung

mitgeteilt werden

können und solche Überraschungen,

Anzeige

Förderkonzept

In der Initiative Fördern haben sich

Eltern & Kollegen in zahlreichen Treffen

und einer Klausur zusammengefunden,

um ein Konzept aus zu arbeiten. Es

wurden die unterschiedlichen Förderbereiche

anderer Schulen in Baden-

Württemberg erörtert, ebenso die verschiedenen

Finanzierungsmöglichkeiten.

Eine Vereinsgründung wurde erwogen,

die Selbstbeteiligung der Eltern in

Betracht gezogen und eine mögliche

Zusammenarbeit mit benachbarten

Förderschulen und Therapieeinrichtungen

untersucht.

In der Mitgliederversammlung am

27. Mai wurde über das Konzept, die

Arbeitsplatzbeschreibung und die

Finanzierung positiv abgestimmt, nachdem

diese sowohl im Vorstand, im ELSK

und in der Schulführungskonferenz vor-

gestellt wurden. Eine überarbeitete

wie z.B. bei der Mitgliederversammlung

im Juli, vermieden werden.

Um dies zu erreichen muss der Zeitpunkt

für den rechtzeitigen Eingang

eines Antrags vor dem Versanddatum

der Einladung sein. Alle Mitglieder

sollen möglichst umfassend über die

anstehende Tagesordnung informiert

werden und dadurch die Möglichkeit

haben, sich angemessen auf die kommende

MV vorbereiten zu können.

Der genaue Antragstext zur Satzungsänderung

wird mit der MV-Einladung

verschickt. tg-r

Fassung der Arbeitsplatzbeschreibung

und Stundenverteilung wurde in der

letzten Mitgliederversammlung noch

einmal aufgelegt.

Stellenvergabe & Fazit

Die Stelle wurde ausgeschrieben, mit

drei Bewerberinnen wurden Gespräche

geführt und in einer Abstimmung in der

Schulführungskonferenz wurde Frau

de Vet als Förderlehrerin gewählt.

Damit hat die Initiative Fördern

ihren Auftrag erfüllt. Deutlich wurde

allerdings, dass die halbe Stelle nur ein

Anfang sein kann, denn die Notwendigkeit

einen gut ausgestatteten Therapie-

und Förderbereich einzurichten, wurde

in den intensiven Gesprächen mit Schulärztin,

Heileurythmistin, Förderlehrerin

und besonders den Eltern deutlich.

Wir wünschen allen eine gute

Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder.

Für den „Initiativkreis Fördern“

Ulrike Reichert

Fleißiges Büro am 6.10.

Heute, am 6. Oktober hat Susanne

Brunke die neue Erziehungskunst

ausgepackt und in die Klassenverteilerkisten

gepackt. .... So sieht´s dann im

Büro aus (siehe Foto unten).

Wir haben am Schuljahresbeginn

immer insgesamt sehr viel Briefpost:

spaßeshalber haben wir eine Woche

lang mal den BRIEFpost-Eingang

(ohne Päckchen oder Paketlieferungen)

gewogen: in der 2. Schulwoche erhielten

wir z.B. reine Briefpost mit einem

Gewicht von 19,278 kg. Hochgerechnet

auf ein Jahr wären das rd. 694 kg! tw

Prisma (74) Prisma (74) Menschen an unserer Schule • 7

Menschen unserer Schule

Und wieder stellen sich neue Kollegiumsmitarbeiter unter dieser Rubrik vor, ebenfalls sie neue SMV und dann fast alle Schüler

dieser Schule – fein säuberlich nach Klassen sortiert. Dann dürfen Sie das aktuelle Mitarbeiterfoto betrachten und viele unsichtbare

Gute Geister suchen. Auch die aktuelle Gremienliste für das laufende Jahr ist abgedruckt, damit Sie immer wissen, an wen Sie

sich bei Bedarf wenden können. Und als Bonbon gibt es in dieser Ausgabe einen weitgereisten Ehemaligengruß der Ururanfänge... fr

Hallo, mein Name ist Ann-Kathleen

Krätzig und ab diesem Schuljahr

gebe ich Französisch in der 1. Klasse

und Englisch in der 9. Klasse.

Obwohl ich eigentlich aus dem platten

Norden komme, habe ich mich hier in

Schopfheim schon sehr gut eingelebt und

freue mich, hier an der Schule arbeiten

zu dürfen. Bevor ich nach Schopfheim

gezogen bin, habe ich drei Jahre in England

gelebt und dort an einer Waldorfschule

als Fach- und Klassenlehrerin

gearbeitet. Berufsbegleitend habe ich in

diesen drei Jahren das Fernstudium zur

Waldorflehrerin gemacht.

Ich bin damals nach England gegangen,

weil ich vorher in Bielefeld Anglistik

studiert hatte und mein Englisch noch

Liebe Schulgemeinschaft,

mein Name ist Tatjana Sykora und

ich durfte in diesem Schuljahr die neue

1. Klasse an Ihrer Schule übernehmen.

Ich selbst bin unweit von hier, in Staufen

im Breisgau am 11.2.1968 als jüngstes

von vier Kindern zur Welt gekommen.

Nach der Schulzeit habe ich in

Freiburg Germanistik, Pädagogik und

Philosophie studiert. Ich empfand schon

früh eine große Liebe zur Sprache und

wollte gerne in diesem Bereich arbeiten,

doch zunächst hielt das Leben andere

Aufgaben für mich bereit: ich bekam

meine erste Tochter Joanna und da ihr

noch drei Brüder folgten, widmete ich

mich in den folgenden Jahren ganz dem

Muttersein.

Mit der Waldorfpädagogik bin ich

schon mit 10 Jahren in Kontakt gekommen,

da ich Tante wurde und sehr viel

auf die Kinder meines Bruders aufpassen

durfte. Meine Nichten und Neffen waren

allesamt im Waldorfkindergarten und

hatten eine Waldorflehrerin zur Mutter.

Ich beobachtete den anderen Umgang

mit diesen Kindern sehr genau und war

davon sehr angetan. Mein Interesse war

geweckt.

Als ich dann durch meinen damaligen

Mann in die Gegend von Baden-Baden

kam und meine Tochter in den Kindergarten

und später zur Schule kommen

etwas mehr üben wollte. Außerdem

hatte ich auch Deutsch als Fremdsprache

studiert und nutzte dies, um in

England u.a. Deutsch zu unterrichten.

Vor meinem Studium habe ich ein

soziales Jahr in Nord Irland gemacht

und dort in einer Camphill-Einrichtung

gearbeitet. Meine Schulzeit schließlich

habe ich an der Waldorfschule in

Bielefeld genossen. Am meisten sind

mir jedoch die spannenden Jahre beim

Circus Ubuntu in Erinnerung geblieben.

Deshalb freue ich mich auch sehr hier in

Schopfheim das Zirkus-Projekt übergeben

bekommen zu haben und hoffe

auf rege Teilnahme!

Und nun wünsche ich uns allen ein

gutes Schuljahr. Mit herzlichen Grüßen.

sollte, begegneten mir überall Neugründungen

von Waldorfeinrichtungen. Zunächst

galt es, das Bühler Zwergenhaus

mit aufzubauen, später wurde ich dann

Gründungsmutter der Freien Waldorfschule

Rastatt. Es war, als zeichneten

mir meine Kinder den "Waldorfweg"

vor und ich brauchte nur zu folgen.

Doch damit nicht genug.

Als ich, bedingt durch die Arbeitslosigkeit

meines Mannes, wieder selbst

daran dachte zu arbeiten, entschloss ich

mich, in Mannheim die Ausbildung zur

Klassenlehrerin zu beginnen. Trotz der

vielen Strapazen, die dies mit 4 Kindern

und einer täglichen Zugfahrt von vier

Stunden mit sich brachte, war dies eine

sehr schöne, reichhaltige Zeit und ich

habe diesen Schritt nie bereut. Am Ende

dieser Ausbildung konnte ich nahtlos die

1. Klasse in der Rastatter Schule übernehmen.

Nun habe ich meinen ersten

Klassenlehrer-Durchgang im Juli 2011

beendet und bin so dankbar für diese

Zeit, in der viele wunderschöne Beziehungen

zu den Kindern gewachsen sind.

Da ich mich vor vier Jahren von

meinem Mann trennte und die 2. Hälfte

meiner Klassenlehrerzeit als Alleinerziehende

verbrachte, entstand in mir

der Wunsch, wieder näher in meine alte

Heimat zu ziehen. So machte ich mich

letzten Herbst auf und schaute mir die

... spannende Jahre beim

Circus Ubuntu

.................Ann-Kathleen Krätzig

... eine 1. Klasse sozusagen

auf mich wartete

Schulen der Umgebung an. Die Schopfheimer

Schule lernte ich am Martinibazartag

kennen, und es gefiel mir sehr.

Den letzten Ausschlag jedoch, mich

für Schopfheim zu entscheiden, gab die

Tatsache, dass hier eine 1. Klasse sozusagen

auf mich wartete. Da ich ja schon

die glückliche Erfahrung einer "ganzen

Runde" in Rastatt machen durfte, gibt

es für mich nichts Schöneres, als wieder

Kinder vom Austritt aus dem Kindergarten

bis in die Pubertätszeit hinein

begleiten zu dürfen. Darauf freue ich

mich jetzt und unser "Erstklassschiff"

ist schon gut losgefahren. Tatjana Sykora


8 • Menschen an unserer Schule

Hinderniss verkleinern

oder gar wegräumen...

Ehemaligengruß aus Downunder

Seit 11 Jahren gebe ich an unserer

Schule Kochunterricht und möchte

mich – vor allem den neuen Eltern –

kurz vorstellen. Mein Name ist Petra

de Vet und ich bin 52 Jahre alt. Ich habe

drei erwachsene Kinder, welche schon

hier bei uns auf der Schule waren.

Aufbauend auf das berufsbegleitende

Lehrerseminar in Dornach habe ich in

der Zeit von 2003 bis 2005 eine Zusatzausbildung

zur Förderlehrerin gemacht.

In den letzten 6 Jahren konnte ich

bei der Arbeit im Förderunterricht mit

Waldorf- und Grundschulkindern aus

staatlichen Schulen viel Erfahrung

sammeln.

Ich freue mich – besonders für die

Kinder –, dass es nun wieder Förder-

odipsum volummo dipsum aut

...und wer ist das???????? M acum vullandre velit, quis adipis.

Dieser auffallend freundlichen und

veliqui bla feu feugait veliquip ercipisit

blondgelockten Dame kann man seit

einiger Zeit überall in der Schule begegnen...

Sicherlich würde sie jedem gerne

am, consectem adignit velesto consistet

und mit fröhlich-schnellen Worten auf

diese Frage antworten – und so hoffen

Prisma (74)

Am 09.08.2011 06:52 erhielten die Homepage & das prisma stellvertretend für unsere Waldorfschule Schopfheim folgende Mailpost:

Schoene Gruesse aus Downunder. Ich als ehemaliger Schueler verfolge eureTaetigkeiten auch aus meiner neuen

Heimat Australien. Habe den Abschluss in Schopfheim 1981 gemacht, was gleichbedeutend mit dem ersten

Jahrgangsabschluss der Waldorfschule Schopfheim ist. ALLES GUTE VOM Ende der Welt Christoph Mertens.

From: Prisma to: Mertens, Christoph (Acacia)

hallo christoph, wir würden deine grussmail gerne in der kommenden schulzeitung drucken - wäre dir das recht?

unbekannte grüsse von topover fraukeroloff

Von: Mertens, Christoph (Acacia) an: Prisma

Damit habe ich kein Problem; sage allen, die vielleicht noch aus der alten Zeit da sind liebe Gruesse aus Perth;

werde naechstes Jahr wahrscheinlich meine Heimat besuchen und hoffe die Zeit zu fi nden, bei euch vorbei zu

schauen. Die Heimat und alte Erinnerungen fehlen am Ende der Welt am meisten. Liebe Gruesse und bis bald

Chris aus Perth W.A.

Kleinanzeigen sind in dieser Kleinheit kostenlos

Ich freue mich, auch weiterhin privaten Geigenunterricht

an unserer Schule zu erteilen.

Elfriede Hochweber, 07621-53579

Für alle Piano- & Keyboardanfänger gibt es nun die

Möglichkeit, die ersten Schritte für nur 5 Euro

pro ½ Stunde zu erarbeiten. Ich persönlich habe

10 Jahre Klaviererfahrung und habe nun vor zu

unterrichten. Phillip Brandt (12.Kl.),

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div. Krankenkassen möglich) und künstlerische

Sprachgestaltung für die Freude am Sprechen – in

meinem Studio für Therapie durch Sprache und

Sprachkunst in der Entegaststr. 4 im Zentrum von

Schopfheim, Ute Poland, 07622-683458

unterricht an unserer Schule gibt (siehe

auch Bericht zur Förderinitiaive auf

Seite 4 und 8 u.a. in diesem Prisma)

und dass ich diese Aufgabe übernehmen

darf – in intensiver Zusammenarbeit mit

Eltern, KlassenlehrerInnen, Schulärztin

und Heileurythmisten.

Die Arbeit als Förderlehrerin bereitet

mir viel Freude, da ich die Kinder –

für einige Zeit – intensiv auf ihrem Weg

begleiten kann und es mir dadurch

möglich ist, sie da abzuholen, wo sie

stehen, um darauf die gemeinsame

Arbeit aufzubauen und dadurch die

Hindernisse kleiner zu machen oder

gar wegzuräumen, die dem Kinde im

Wege stehen.

Petra de Vet

nulputem quamcons autatet iliquipisis

wir für unsere interessierte und wohlmeinende

Leserschaft, dass auch diese

dionum exer acilis doluptatem ad te

tüchtige Hotzenwalddame der Schule

eine kleine biografi sche Notiz für die

adio cor adigna accummolore do od tie

Weihnachtsausgabe zukommenlassen

wird. Ver sed ectem zzrit amet am volor

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Prisma (74)

Die Schüler-Mit-Verantwortung... oder

... auch die Schüler-Mit-Verwaltung

Die Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule

Schopfheim haben die Möglichkeit, ihre Schulzeit aktiv

mitzugestalten. In der Schüler-Mit-Verwaltung können sie

ab der 8. Klasse ihre Ideen und Projekte verwirklichen.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte

wie z.B. die Unterstufentage und die Projektwochen für die

Oberstufe, die Oberstufenforen sowie Vorträge organisiert.

Die Mitglieder der SMV setzten ihre Ideen selbständig um

und treffen sich zur Planung und Organisation einmal pro Woche.

In diesem Jahr haben die SMV-LER zwei Schulsprecher

gewählt, Nicolas Katzer aus der 12a und Emanuel Mlynek aus

der 11a. Die SMV hat desweiteren zwei Verbindungslehrer für

dieses Schuljahr gewählt – Herrn Johannes Strohschein und

mich, Johanna Glocker.

Alle interessierten und engagierten Schülerinnen und

Schüler sind in der SMV immer herzlich willkommen!

Johanna Glocker

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Die neuen Schulsprecher stellen sich vor:


10 • Menschen an unserer Schule Prisma (74) Prisma (74)

Menschen an unserer Schule • 11

Schulgremien und Ansprechpartner Stand 21.09.2011 Angaben ohne Gewähr und Änderungen vorbehalten.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG (MV)

Setzt sich zusammen aus LehrerInnen, MitarbeiterInnen,

Eltern, Fördermitgliedern.

Aufgaben: Wahl von Vorstand u. Rechnungsprüfer,

Entlastung des Vorstands, Erörterung

und Beschlussfassung des Haushaltsplanes

fürs kommende Geschäftsjahr, Änderung von

Satzung/Beiträgen, Auflösung des Vereins

VORSTAND

Setzt sich zusammen aus mind. je 2 Vertreter-

Innen der Elternschaft und des Lehrerkollegiums.

Im Übrigen kann jedes Vereinsmitglied

kandidieren. Aufgaben: Führung der

lfd. Geschäfte, Verwaltung des Vereinsvermögens,

Vertretung des Vereins im Rechtsverkehr,

Vorlage des Jahresberichts, Rechnungslegung

des abgelaufenen Geschäftsjahrs,

Vorlage eines Haushaltsplans an die

Mitgliederversammlung, Berufung/Entlassung

von MitarbeiterInnen, weitreichende

Zusammenarbeit mit Kollegium und ELSK.

John Espinoza 07622-668942

Ilona Gerdes 07762–1712

Thomas Gremm-Roloff 07622-5746

Freya Ingenfeld 07622-5917

Oliver Krüger 07622-6677407

Gun-Jörg Kühnel 07622-669805

Iris Kühner 07622–66684910

Helmut Mally 07622-6677825

SCHULLEITUNGSGREMIUM SLG

Aufgaben: Koordination, Organisation und

Delegation aller anstehenden Arbeiten der

schulischen Selbstverwaltung, Gewährleistung

der Durchführung von Beschlüssen

und Entscheidungen.

für den Vorstand:

Gun-Jörg Kühnel 07622-669805

Oliver Krüger 07622-6677407

für das Kollegium:

Fridtjof Densch 0761-6964650

Andrea Timm-Brandt 07622-6844869

Thomas Wehkamp 07622-6848014

für die Geschäftsführung:

Brigitte Schaubhut 07622-666849-12

SCHULFÜHRUNGSKONFERENZ SFK

setzt sich zusammen aus LehrerInnen,

die mindestens ein Jahr an der Schule sind,

und Delegierte aus VS und ELSK

Ltg: Fridtjof Densch 0761-6964650

Thomas Wehkamp 07622-6848014

ELTERN-LEHRER-SCHÜLER-KREIS ELSK

setzt sich zusammen aus mind. ein Elternvertreter

je Klasse, ein Lehrer je Stufenbereich,

ein Vorstandsvertreter, Schüler aus der SMV.

Aufgaben: Beratung pädag., rechtl. und

wirtschaftl. Fragen, zu deren Erörterung das

Zusammenwirken von Eltern und Lehrer-

Innen erforderlich ist.

Beatrice Baum 07622-666849-14

BAUPFLEGEKOMMISION

Aufgaben: Pflege und Instandhaltung des

Schulgebäudes

Beatrice Baum 07622-666849-14

BAUKREIS

Gun-Jörg Kühnel 0172-7460197

BEITRAGSGREMIUM

Aufgabe: Beitragsgespräche

Oliver Krüger 07622-6677407

Thomas Gremm-Roloff 07622-5746

KULTURKREIS

Ceciel Strouken 07622-688648

BAZARKREIS

Aufgaben: Vorbereitung und Organisation

des Martinibazars (incl. -Umzugs)

Anna Schubert 07622-64769

Claudia Kiefer 07622–6677635

GESCHÄFTSFÜHRUNG/VERWALTUNG

Brigitte Schaubhut 07622-666849-12

Schulleitungsgremium, Personal, Vermietung

u. Terminkoordination v. Schulräumen etc.

Iris Kühner 07622-666849-10

Vorstand, Beitragswesen, Schülerdatei,

Finanzen, Rechnungswesen; Tagungen von

BUND, LAG, Geschäftsführer etc.

Beatrice Baum 07622-666849-0

ELSK, Konferenzen, Koordination und Be-

treuung von Eltern, Lehrer- u. SchülerInnen;

Versicherungen, Schülerbeförderung etc.

HAUSMEISTEREI

Gun-Jörg Kühnel 0172-7460197

Harry Müller 0151-50572151

PRESSE/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Beatrice Baum 07622-666849-14

Schulzeitung „PRISMA“

Frauke u. Thomas Gremm-Roloff 07622-5746

für das Kollegium:

Thomas Wehkamp 07622-6848014

Homepage

Harry Müller 0151-50572151

Infoblatt "Splitter"

Sabine Brunke 07622-666849-10

PÄDAGOGISCHE KONFERENZ

Aufgaben: Kinderbesprechung, Klassen-

besprechung, Erörterung pädag. Probleme

Roswitha Futterer 07627–972712

Mittel- & Unterstufenkonferenz

Magdalene Dycke 07627–472431

Oberstufenkonferenz

Johannes Strohschein 07622–6673728

Jutta Bockelmann 07622–9036746

NEUAUFNAHMEN von Schülern

in die Unter- und Mittelstufe

Andrea Timm-Brandt 07622–6844869

in die Oberstufe

Ulrike Reichert 07622–6849140

SCHÜLERMITVERWALTUNG (SMV)

Nicolas Katzer 07622 – 64 605

Emanuel Mlynek 07622 - 684 59 87

SMV - VERBINDUNGSLEHRER

Johanna Glocker 07622-6976255

Johannes Strohschein 07622–6673728

Verlässliche GRUNDSCHULE -

(Kernzeitbetreuung)

Daniela Fahl 07622-8756

Tanja Hübschmann 07622 – 6843277

Ulla Östringer 07623 – 796 808

SCHULÄRZTIN

Annette Himmelstoß 07622-6976543

FÖRDERLEHRERIN

Petra de Vet 07622–669573

GESAMTELTERNBEIRAT Schopfheim

Jutta Roßkopf 07622–1595

LANDESELTERNRAT d.Waldorfschulen

Georg Freidel 07762-4750

Jutta Rosskopf 07622-1595

BUNDESELTERNRAT d.Waldorfschulen

Monika Bringe 07622–6672849

Peter Schramm 07622–6678643

DELEGIERTENTAGUNGEN BUND/LAG

Rita Becker-Leeser 07622–6677311

Iris Kühner 07622-63393

kleiner Teil vom

Kollegium 2011 / 2012

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A r c h i t e k t u r

Entwurf - Ausschreibung - Bauleitung

Energetische Sanierungen - Baubegleitung

Denkmalsanierungen - Wertgutachten

Ar c h i t e k t u r b ü r o ho r s t Wu c h n e r

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Tel. 07622 6847345, Fax 6847346

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12 • Menschen an unserer Schule Prisma (74) Prisma (74)

Menschen an unserer Schule • 13

Klasse 3 2011 / 2012 Magdalene Dycke mit

Klasse 8 2011 / 2012 Roswitha Futterer mit

Klasse 7 2011 / 2011 Thomas Wehkamp mit

Klasse 6 2011 / 2012 Freya Ingenfeld mit


14 • Menschen an unserer Schule Prisma (74) Prisma (74)

Menschen an unserer Schule • 15

Klasse 9 2011 / 2012 Volker Altmann & Anna Schubert mit

Klasse 11b

2011 / 2012

Peter Elsen mit

Klasse 10 2011 / 2012 Volker Kleeberg mit

Klasse 2 2011 / 2012

Julia Palkova mit


16 • Menschen an unserer Schule Prisma (74) Prisma (74)

Menschen an unserer Schule • 17

Klasse 12a 2011 / 2012 Gotthard Jost & Markus Werges mit

Klasse 12b 2011 / 2012 Johannes Strohschein mit

Klasse Fachhochschule

2011 / 2012

Jutta Bockelmann mit

Klasse Abitur 2011 / 2012 Godefroy Kozlik mit


18 • Aus dem Schulleben Prisma (74) Prisma (74)

Aus dem Schulleben • 19

Seifenblasen

Seifenblasen

Seifenblasen

Seifenblasen

Beim Sommerfest der Unterstufe vor den Ferien waren die Seifenblasen eine der

vielen Attraktionen. Oft wurde nach dem Rezept gefragt, das wirklich sehr gut

funktionierte! Hier ist es:

Seifenblasenrezept

(für ca. 5 l Seifenblasenlauge)

0,5 l lauwarmes Wasser

340 g Neutralseife*

11 g Tapetenkleister

225 g Zucker

Mehrere Minuten gut rühren

und 24 Stunden ziehen lassen.

Danach mit weiteren 4,5 Litern

Wasser begießen und wieder

kräftig rühren. Besonders gut

wird es mit weichem Wasser,

z.B. Regenwasser.

Weidenruten entblättern,

zum Kreis zusammenbinden

mit dünnem Draht, dann mit

Woche umwickeln.

Sommerfest erprobt –

begeisterte Kinder und Große!

Monika Bringe

Seifenblasen

Seifenblasen

Seifenblasen

*Tipp:

die Neutralseife von HAKAWERK eignet sich sehr gut!

Zu beziehen beispielsweise über Frau Brutschin in Schopfheim-Wiechs, Tel. 07622 – 37 32.

Schule als Lebensraum – die flexible Nachmittagsbetreuung 2011 / 2012

Während der Schulzeit können seit

einigen Jahren die SchülerInnen

der Klassen 1 bis 10 (bei Interesse auch

ältere SchülerInnen: bitte nachfragen!)

an verschiedenen Angeboten an den

Nachmittagen während der Schulzeit

teilnehmen.

Kurs Kurzbeschreibung Verantwortlich Für wen? Dauer Termin

Zirkus OberstufenschülerInnen sind ebenfalls herzlich

willkommen!

Es ist auch möglich den Zirkus im Rahmen

einer Jahresarbeit zu begleiten.

Theater

Tempus fugit

In Kooperation mit Tempus Fugit. Es wird

geprobt, improvisiert und auf jeden Fall eine

Aufführung am Schuljahresende präsentiert.

Wandervögel Duft der Wälder und Wiesen, Sommersonne,

Feuer, Wasser, Wind und Wetter, Natur und

Tiere: mit Rucksackvesper und robuster Kleidung

werden wir unterwegs sein...

Mathe

„Nachhilfe“

In Absprache mit dem Fachkollegium Mathematik

wird gezielte Vorbereitung auf die

Prüfungen angeboten.

Wir möchten im Rahmen der flexiblen

Nachmittagsbetreuung möglichst vielfältige

Angebote präsentieren und

freuen uns, dass für dieses Schuljahr

folgende Kurse stattfinden können (siehe

untenstehende Tabelle oder unter den

Wochenterminen auf der letzten Seite).

Basketball Basketball –

das „körperlose“ Spiel, das die Geschicklichkeit

und Beweglichkeit fördert.

Theater AG Weiterarbeit am Theaterstück

„Herr der Diebe“

Anka Krätzig

Johanna Glocker

Tim Krause

(„El Mundo“)

Magdalene Dycke

Klassenlehrerin

Angela Bangert

Mathematiklehrerin

ab

Klasse 3

9. - 11.

Klasse

Klassen

1, 2 & 3

Frank Fischer 5. - 10.

Klasse

Ute Poland,

Sprachgestaterin

Seifenblasen

Die Ausschreibung fand per Splitter

und Homepage statt, und nach Ablauf

der Anmeldefrist können sich nun die

angemeldeten Schüler und Schülerinnen

an folgenden Nachmittagen bei den

verschiedensten Aktivitäten erfreuen. fr

ganzjährig montags

15.30 - 17.00

Uhr

ganzjährig dienstags

15.45 - 17.15

Uhr

ganzjährig dienstags

13.00 - 16.00

Uhr

Oberstufe nach

Absprache nach

Absprache

6. & 7.

Klasse

ganzjährig donnerstags

15.30 - 17.00

Uhr

ganzjährig mittwochs

15.45 - 17.15

Uhr

Nach einer kurzen Michaeli-Feier

am 29. September für die gesamte

Unterstufe trafen sich die Schüler und

Schülerinnen der 2. und 3. Klasse

gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau

Palkova und Frau Dycke sowie einigen

Eltern und Großeltern zum Drachenbasteln.

Mit großem Eifer und in manchem

Getümmel entstanden hierbei unter

Anleitung viele wunderschöne, recht

individuelle und herbstlich-bunte

Faltdrachen.

Am darauffolgenden Vormittag

wanderten wir dann in zwei Gruppen

auf jeweils eigenen Pfaden bis zum

Eichener See, um die selbstgebauten

kleinen Kunstwerke in den tiefblauen

Spätsommerhimmel steigen zu lassen.

Wieder einmal waren die Kinder

voller Begeisterung bei der Sache –

sowohl hierbei als auch beim Grillen

der mitgebrachten Äpfel, Birnen, Brote

und ähnlichem über dem von Frau

Dycke entfachten Lagerfeuer.

Zum krönenden Abschluss wurden

all jene Drachen, die bedauerlicherweise

ihren Jungfernflug oder das Getümmel

auf dem feuchten Erdboden nicht überstanden

hatten, feierlich den Flammen

des Michaeli-Feuers übergeben….

Sabine Sprich

Impressionen zur

Michaeli-Aktion

in den Klassen 2 & 3

Wenn du aus dir verjagst,

all Unruh und Getümmel,

so wirft Sankt Michael

den Drachen aus dem Himmel.

Angelus Silesius


20 • Aus dem Schulleben

Workshop

mit dem Weltmusikchor No r t h e r N ha r m o N y

im Kleinen Festsaal

oder:

Singen einmal anders

Bereits beim Mittagessen konnte man

Bekanntschaft machen mit den 15

Sängern des amerikanischen Chores

Northern Harmony. Einige Schüler waren

überrascht, als sie auf amerikanisch

oder mit amerikanischen Akzent angesprochen

wurden. Im Rahmen ihrer

Europatournee hatten sie Nachmittag

und Abend an unserer Schule eingeplant.

Nach der Mittagspause trafen sich

ca. 30 - 40 Schüler und Lehrer mit den

Sängern im kleinen Festsaal zu einem

einstündigen Workshop. Mit Text an

der Tafel erlernten wir den vierstimmigen

Gospelsong Beulah Land, indem

wir durch die Chorsänger mitgenommen

wurden in den Fluss des rhythmischen

Singens. Alle konnten hier erleben, wie

viel Spaß es machen kann, mehrstimmig

ohne instrumentale Begleitung zu singen.

Danach führte uns Mollie Stone, die

bei der diesjährigen Tour als Gastdirigentin

dabei ist, in eine uns eher unbekannte

Welt der Musik – in die Südafrikas. Auch

hier spielte der Rhythmus eine zentrale

Rolle, zumal eine sich wiederholende

Bewegungsfolge zum Lied dazugehörte.

Wir erfuhren, dass kurze, sich wiederholende

Bewegungsfolgen Bestandteil

afrikanischer Lieder sind. Obwohl das

ganze rhythmisch anspruchsvoll war,

weil der Rhythmus der Tanzbewegungen

teilweise gegenläufig zu dem des

Gesangs war, bewegte sich in Kürze

die Gruppe singend durch den Raum

– beeindruckend! Später hörte ich von

den Chorsängern viel Lob für die

spontane Bereitschaft, sich einzulassen

und mitzumachen und für die

Qualität des Ergebnisses, das ich an

dieser Stelle an alle Teilnehmer des

Workshops weiter geben möchte.

Abends trafen wir uns wieder zum

Konzert im Saal, bei dem der Chor

sein enormes Repertoire an Liedern aus

aller Welt zum Klingen brachte. Ins

richtige und sehr stimmungsvolle Licht

wurde der Abend von Kim & Julian aus

der 9. Klasse gesetzt und viele Fotos,

auch schon beim Workshop, machte

Elena aus der 12. Klasse. Vielen Dank!

Begrüßt wurden wir mit einem

deutschen Kirchenlied von Heinrich

Schütz (1585-1672), bei dem wir merkten:

Dieses Konzert wird uns anrühren. Wir

hörten Shape-Note-Gesänge, die ihre

Ursprünge in Gemeinschafts-Gesangs-

Schulen New Englands im 18. Jhd.

haben. Sie zeichnen sich durch kräftige,

offene Harmonie, kontrapunktische

Fugenteile und der wunderbar spirituellen

Dichtung des Hymnendichters Isaac

Watts und seiner Nachfolger aus. Auch

neuzeitliche Arrangements von Gospelquartetten

aus den dreißiger Jahren

wurden von vier Sängern vorgetragen

und erhielten viel Beifall.

Fast ausschließlich mündlich weitergegeben,

faszinieren die Gesänge aus

Korsika durch zwei obere, stark ornamentierte

Stimmen über einem gehalteneren,

harmonischen Bass. Die leidenschaftliche

Singweise, überraschende

Harmoniewechsel und das besondere,

obertonreiche Stimmtimbre bewegte

Zuhörer und Singende gleichermaßen.

Immer wieder erklangen amerikanische

Gospels und Höhepunkte waren

die afrikanischen Lieder mit ihrem

stimmlichen Zusammenklang und

den synkopierten Rhythmen. Nicht

synkopiert, aber dafür unregelmäßige

Rhythmen im 7er-, 9er- oder 11er- Takt

in Verbindung mit klarer Stimmqualität

und dissonanten Harmonien zeichnen

die Lieder aus Mazedonien & Bulgarien

aus, deren oft schalkhafte Inhalte, die

sich um das Verhältnis zwischen

Männern & Frauen drehen, von Northern

Harmonie gekonnt inszeniert wurden.

Zum Schluss kamen die Teilnehmer

des Workshops auf die Bühne und sangen

mit dem Chor gemeinsam die beiden

gelernten Lieder – und bei den Bewegungen

zum afrikanischen Lied, es ging ums

Autofahren, machte das Publikum mit.

Nach reichlichem Applaus und zwei

Zugaben verschwanden die SängerInnen

nicht hinter der Bühne, sondern unterhielten

sich mit Einzelnen aus dem

Publikum, bedankten sich für die schöne

und angenehme Atmosphäre und versprachen

wiederzukommen. Monika Zauter

Prisma (74) Prisma (74) Aus dem Schulleben • 21

Musikalische Grenzüberschreitungen im Großen Festsaal

Mit großer Abwechslung und voller

Schwung präsentierte die nordamerikanische

Gruppe "Northern

Harmony" am Mittwoch Weltmusik im

Festsaal. Der 15köpfige Chor gastierte

im Rahmen seiner großen Europatournee

auch bei uns im kleinen Schopfheim.

Larry Gordon und Patty Cuyler, die

Begründer von „Village Harmony“ in

Marshfield, USA führen zwar die Gruppe

an, treten aber beim Konzert nicht als

Dirigenten auf – der Chor führt sich

selbst und findet einen eigenen präzisen

Rhythmus zum Beispiel bei den traditionell

korsischen Gesängen. Genauso

frei entsteht ein gemeinsames Gefühl

für die Harmonien und den getragenen

Klang der georgischen Stücke. Auch das

passende „Feeling“ durchziehen die

Gospel- und Shape-Note-Songs...

Die Gestaltung des reichhaltigen

Programmes lebt von der erfrischenden

Abwechslung von alten, geistlichen

Kirchenliedern, über südafrikanische

Rhythmen bis hin zu zeitgenössischenamerikanischen

Kompositionen und vermittelt den

ungewöhnliches Reiz des Abends.

Es findet sich kein Schwerpunkt auf

einem Singstil – durch die Globalität in

musikalischer und geografischer Sicht

gibt es, bei jedem Stück etwas Neues zu

entdecken: die klagenden, melancholischen

Bassklänge aus Mazedonien, den

Schwung der Balkan-Tanzmelodien und

die aus den Gospel-Liedern klingende

spirituelle Begeisterung.

Nicht nur durch diese selten zu

hörenden musikalischen Stilrichtungen

unterscheidet sich das Konzert von

anderen Chordarbietungen, schon der

individuelle, gar nicht kongruente

Kleidungsstil der Sänger lässt jeden

Einzelnen als Persönlichkeit erscheinen

und gemeinsam mit den anderen als

harmonische Gruppe auftreten.

Sie singen, mit einem Lächeln im

Gesicht oder mit geschlossenen Augen,

Schon der individuelle Kleidungsstil

lässt jeden als Persönlichkeit erscheinen

und gemeinsam mit den anderen

als harmonische Gruppe auftreten.

für sich und für die Zuhörer, ihre musikalische

Begeisterung überträgt sich

nicht alleine durch den raumfüllenden

Klang aufs Publikum, sondern auch

durch ihre ganz körperlichen Ausdruck.

Eine wohltuende, wohlklingende und

frische Konzertatmosphäre entsteht.

Kein Wunder, dass auch die Washington

Post dem Weltchor begeistert eine "unglaubliche

Beweglichkeit, Lebendigkeit

und Singkraft" attestiert.

Am Schluss präsentierten die rund

40 Teilnehmer des dem Konzert vorausgegangenen

Workshops gemeinsam mit

den amerikanischen Sängern die beiden

innerhalb der Workshopstunde erlernten

Stücke und zeigten damit, wie auch

nach kurzer Zeit das Singen von Gospel-

Songs und afrikanischen Liedern die

Begeisterung für Musik wachsen

lassen kann.

Benedikt Arnold, 13. Klasse


22 • Aus dem Schulleben Prisma (74) Prisma (74)

Aus dem Schulleben • 23

Einschulungsfeier 17. September 2011

Das Buffet ist bereit, der Saal ist

voll, die Sonne scheint, feriengebräunte,

erwartungsvolle Eltern, Kinder

und Freunde beleben den sonst samstags

so ruhigen Schulbau. Wie wohl die

neuen Erstklässler gleich daherkommen

werden? Wird es wieder Sonnenblumen

geben? Wer wohl die neue Lehrerin ist?

Frau Palkova begrüßt für die Schulgemeinschaft

die vielen neuen Gesichter,

nun schon völlig zu den "alten Hasen" in

der Schule gehörend, obwohl sie ja vor

einem Jahr erst selbst eingestiegen ist.

Die neuen Erstklass-Eltern haben schon

einen wohlklingenden Chor gebildet

und verbreiten festliche Stimmung für

Frau Sykora, die sich nun gleich selbst

vorstellt. Freudig, jugendlich und zugleich

erfahren, und sehr gespannt auf

ihre neuen Schützlinge scheint sie zu

sein – wer könnte da nicht bedenkenlos

sein Kind zu ihr auf die Bühne gehen

lassen?

Zeremonie - Urbild - Schulreifetest

Wieder dieses Urbild, das mich jedes

Mal so tief anrührt: wie die Kinder

beim Namen aufgerufen werden, wie sie

sich aufmachen von irgendwo aus dem

großen, vollen Saal, vor aller Augen

Eltern und Geschwister an ihren Plätzen

sitzen lassen und allein nach vorne

gehen, um von ihrer Lehrerin begrüßt

zu werden.

Sie kommt ihnen entgegen, empfängt

sie unten im Saal, geleitet sie auf die

Bühne – dennoch, es ist auch so eine Art

Schulreife-Test. So einen Gang durch die

Menge fi nden ja sogar wir Erwachsenen

aufregend.

Und wie viele Arten es gibt, diesen

Weg zu gehen, der Lehrerin die Hand zu

geben, ihr in die Augen zu schauen oder

verschämt woanders hin, sich auf seinen

Platz neben einem anderen, fremden

Kind zu setzen…

Auf der Erde steh` ich gern...

Und dass es immer wieder neue Arten

gibt, die Bänke auf der Bühne anzuordnen!

Diesmal ist nur die rechte Hälfte

der Bühne leicht schräg mit Bänken

bestellt, so dass alle Beiträge von schräg

links kommen, z.B. die Zweitklässler,

die nun ja schon "groß" und erfahren

sind und das schöne Lied singen, das als

"Lernmotto" für die Schulzeit dienen

mag: Auf der Erde steh‘ ich gern, fest

mit beiden Beinen..

Dann dürfen sie die Sonnenblumen

verteilen, die schon bereit stehen. Jedes

neue Schulkind eine große, gelbe, leuchtende

Sonnenblume, an langem Stiel –

die müssen nun schön gerade gehalten

werden, während der Anfang des

Märchens vom Trommler von

Frau Sykora erzählt wird. Ob der

Trommler die Prinzessin erlösen

konnte, das müssen die Eltern dann

in den nächsten Tagen ihre Kinder

fragen, das erfährt die Schulgemeinschaft

nun nicht mehr.

Dafür begrüßt die neunte Klasse

ihre neue Patenklasse mit einem

galoppierenden Reiter-Kanon – ganz

selbständig, ohne einen dirigierenden

Lehrer. Schöne Aussicht für die Eltern!

Wohlgefallen - Warten - Fotos

Die Erstklässler ziehen sich nun in ihre

Klasse zurück (wie gibt man den

anderen die Hand, um eine Kette zu

bilden, wenn man noch eine große

Sonnenblume halten muss?) und haben

ihre erste Unterrichtsstunde.

Der Elternchor singt nochmal, und

dann löst sich alles in Wohlgefallen auf.

Begrüßen, Essen, Erzählen, Rückblicken,

Vorblicken – und dann warten,

warten, warten – bis die "Ersties", wie

sie von den übrigen Unterstufenkindern

liebevoll-herablassend genannt werden,

endlich wieder aus ihrem Klassenzimmer

kommen und die Fotos für die

Ewigkeit geschossen werden können…

Christine Arncken

Ja, wir mussten uns leider von unseren

jungen Mitarbeitern Yannik Tschamber

und Jonas Riese verabschieden. Seit

der 7. Klasse haben sie anfänglich bei

mir mitgeholfen, um dann auch bald

selbständig die Bücherei zu öffnen. In

dieser Zeit gab es megatolle Öffnungszeiten!

Doch leider sind diese Zeiten

wieder vorbei, da die jungen Herren in

der 9. Klasse doch viele Praktika absolvieren

werden und sie die großen Pausen

auch wieder für sich haben wollen.

Wir sagen Vielen Dank! für eure

treue und gute Mitarbeit. Mit Schokobons

hat es damals begonnen und mit diesen

haben Andrea Singer und ich euch jetzt

verabschiedet und hoffen, dass ihr als

Kundschaft hin und wieder vorbeischaut.

Ja, und zum Glück haben wir wieder

Schülerhilfe – sozusagen noch in der

„Ausbildung“, welche donnerstags in

der Bücherei mithelfen und bestimmt in

absehbarer Zeit den Bibliotheksdienst

alleine bewerkstelligen können. Es sind

Justin Mutter und Niko Rosskopf.

Leseköniginnen sind übrigens Lea

Singer und Clara-Sophie Rummel mit

40 Ausleihen!

Ansonsten hatten wir Besuch von

Martina Weiser. Sie ist als Bibliothekarin

in der Waldorfschule in St. Georgen

geringfügig beschäftigt (ja, so was gibt’s

auch). Ihr Interesse galt hauptsächlich

unserem PC-Programm: Wie es funktioniert

/ Ob es sich für ihre Bibliothek

auch lohnen würde / Wie lange man für

die Eingabe braucht / Wie hoch die

Der wird dieses Jahr am Sonntag,

dem 13.11.2011 im und um das

ganze große mehrstöckige Schulhaus

inklusive dem Schulgarten der Freien

Waldorfschule stattfi nden.

Mit der traditionellen und feierlich

musikalischen Eröffnung – dieses Jahr

wieder durch den Bläserkreis der Schule

– wird um 11 Uhr der Martinibasar

geöffnet und dann kann jeder sich den

ganzen Tag lang bis 18 Uhr im Schulgelände

verweilen.

Wie in jedem Jahr freuen wir uns

auf viele Begegnungen im festlich

geschmückten Schulhaus, wo es wieder

ein reichhaltiges Angebot an Kulinarischem,

Kunsthandwerklichem und

Kulturellem geben wird.

Neu erwartet die Besucher dieses

Jahr ein kulturelles Rahmenprogramm

im Großen Saal der Schule. Programm

Neues

aus der OLBiblithek:

Verabschiedung von

Jonas und

Yannik

Anschaffungskosten sind ... ect.

Es war – wie so oft – sehr interessant

von anderen Schulbibliotheken zu hören

und von einer „bezahlten Stelle“ war ich

wirklich sehr überrascht. In der FWS in

St. Georgen ist die Lehrer- und Schülerbibliothek

zusammengelegt und umfasst

ca. 12.000 Bücher, welche alle noch mit

Karteikärtchen (!) katalogisiert sind.

Die Bibliothekarin hat viel Arbeitsaufwand

mit den Mahnungen und

der Neuanlage von Büchern.

Aufmerksam auf unsere tolle

Bücherei ist Martina durch einen

Prisma-Artikel geworden, welchen sie

im Internet gefunden hat. Unser Programm

hat sich auch gleich von seiner

besten Seite gezeigt: Nämlich ganz

schön gesponnen.

Es war ein schöner Vormittag und

ich denke der Austausch war für beide

Seiten interessant und hoffentlich für

Martina hilfreich – in der Hinsicht, ob

sie auf EDV umstellen will, da sie es

ganz alleine machen müsste. Ja, dazu

fällt mir was ein: Ich bin nicht alleine,

wir sind ein starkes Team. Eigenlob

stinkt, aber sonst lobt uns ja keiner,

wenn wir es nicht selbst tun!!! Also:

Ich fi nde wir haben dieses Schuljahr

wieder eine tolle Leistung vollbracht.

Burgel, Andrea und ich haben so viele

Stunden in der Bibliothek verbracht:

Abgestaubt, gefegt, Bücher eingebunden,

beschriftet und in den PC eingegeben,

uns viele Gedanken gemacht, was wir

Neues anschaffen sollen... und alle

neuen Bücher hoch bis unters Dach

geschleppt... – von den blanken Nerven

mit unseren PC-Problemen mal ganz

abgesehen. Für uns auch ein Dankeschön

für treue und verlässliche Arbeit.

Ich wünsche uns allen ein schönes

erfolgreiches neues Schuljahr. Eure

Beate Felgenhauer für die OLBibliothek

UND HIER DIE NEUEN ÖFFUNGSZEITEN:

Montag

von 9:30 bis 10:00 Uhr

Donnerstag

von 9:30 bis 10:00 Uhr

Mittwoch und Freitag

leider nicht, da die Schüler nicht mehr öffnen

DAS TEAM

Andrea Singer, Burgel Vogt, Beate Felgenhauer

Und immer wieder im November ...

und Zeiten sind über den Flyer, der am

Basar ausliegt, oder auch im Vorfeld

über die Schul-Homepage zu erfahren.

Um alle so richtig auf den Martini-

Gedanken einzustimmen, fi ndet am Tag

zuvor, am Samstag, dem 12.11.2011, der

traditionelle Martiniumzug statt. Der

Treffpunkt wird um 17 Uhr auf dem

schönen Markplatz in Schopfheim vor

den Arkaden sein, von wo es gemeinsam

……lädt der Basarkreis

stellvertretend für alle Eltern zum Martinibasar ein.

und von Bläsern und Fackeln begleitet

zur Waldorfschule geht.

Hier kann man dem Martinispiel

lauschen und dann den späten Nachmittag

bei Kürbissuppe und Punsch

gemütlich ausklingen lassen.

Wir bitten zu beachten, dass der

Umzug nur bei gutem Wetter stattfi

nden kann. Claudia Kiefer


24 • Aus dem Unterricht

Es ist ein herrlicher Morgen Mitte

Mai wie aus einem Bilderbuch,

als wir uns gegen 9 Uhr auf den Weg

machen zu unserem Hüttendorf auf dem

Dinkelberg. Wir – das sind die Schüler

und Schülerinnen der 2. Kl. (inzwischen

Kl. 3), Frau Dycke, ein Schülervater und

ich, Schülermutter.

Nach Verlassen des Schulhofes und

dem leichten Aufstieg durchs Sengele-

Wäldchen, liegt er dann vor uns – der

Dinkelberg. Angetrieben durch ganz

viel Freude und natürlich auch dem

Ehrgeiz, möglichst unter den Ersten zu

sein, die oben ankommen, rennen einige

Schüler regelrecht den Berg hinauf –

immer mit dem Wissen, dass sie an den

vereinbarten Haltestellen auf ihre etwas

langsameren Kameraden und uns zu

warten haben. Vorbei zieht sich unser

gemeinsamer Weg an Wiesen, blühenden

Obstbäumen und Feldern, an denen

wir schon deutlich die Hoch-Zeit des

Frühlings und Wonnemonats Mai

erkennen können. Unterwegs wird viel

geschaut, gestaunt, gesammelt, geschwätzt,

gelacht, gestritten und auch

wieder versöhnt. Nach und nach setzt

sich die Sonne mit all ihrer Kraft durch

und die ersten Jacken wandern in die

Rucksäcke. Ich kann wahrnehmen, wie

die Kinder das alles genießen und regelrecht

in sich aufsaugen.

Oben bei unseren Hütten angekommen,

wird als erstes das Vesper ausgepackt

und verzehrt, obwohl es ganz

deutlich spürbar ist, dass einige Kinder

es kaum noch aushalten können und

endlich ins Unterholz oder in ihre

Hütten abtauchen möchten. Endlich ist

es soweit – die Mädchen und Jungen

verstreuen sich im ganzen Hüttendorf

und der Umgebung.

Es entstehen neue Hütten, Verbesserungen

oder Änderungen an bereits

erbauten werden vorgenommen, alle

möglichen Ideen umgesetzt – Banden

gegründet und Anführer gewählt.

Natürlich kämpfen die Banden auch

gegeneinander, aber man bleibt fair

dabei und die selbst erstellten Klassenregeln

werden fast immer eingehalten.

Sehr selten muss einer von uns Erwachsenen

wirklich eingreifen! Ich selbst

finde es außerordentlich spannend, den

Prisma (74) Prisma (74) Aus dem Unter- -richt • 25

Ein Frühlingsvormittag auf den Höhen des Dinkelbergs

Schuljahres-Abschluss (ehem. Kl.2)

bei "unseren Hütten" –

ein wahres Fest für die Sinne (ehem. Kl.2)

Kindern dabei zuzusehen und zu

spüren, wie unsere Klasse in diesen

beiden Schuljahren zu einer Sozialgemeinschaft

zusammenwachsen

durfte. Den einzelnen Schülern gelingt

es allermeistens, den Konflikt selbständig

wieder aufzulösen – was mir

persönlich vor Augen führt, dass unsere

Kinder auch schon in diesem Alter

recht eigenständige Persönlichkeiten

sind, die inzwischen ganz viel selbst

regeln können, ohne dass der Erwachsene

immer gleich eingreifen muss,

sondern eher in der beobachtenden und

abwartenden Position bleiben sollte, um

dann natürlich in schwierigen Situationen

präsent zu sein und das Eskalieren

eines Konfliktes zu verhindern.

Während nun die einen bauen,

„kämpfen“ oder auf die höchsten Wipfel

der Bäume klettern bzw. auf Baumstämmen

balancieren, genießen einige

Mädchen nur im Gras liegend die herrlich

warme Frühlingssonne – ein wahres

Fest für die Sinne! Gleichzeitig werden

Bewegungssinn, Gleichgewichtssinn,

Tastsinn und auch der Lebenssinn der

Kinder durch das Ergreifen und das

begeisterte Eintauchen in die voll zum

Leben erwachte Natur geschult und

gestärkt. Was könnte heilsamer oder

fördernder sein?

Viel zu schnell vergeht ein solch

eindrucksvoller und spannender Vormittag

– und Frau Dyckes Pfeifchen

ertönt.

Der Heimweg zieht sich dann doch

etwas gemächlicher hin, denn die Kinder

sind zwar zufrieden und glücklich, aber

auch ziemlich müde und schlapp vom

erlebnisreichen Vormittag – die meisten

jedenfalls!

Noch einige Male haben wir zu Ende

des 2. Schuljahres hin eine Wanderung

zu unseren Hütten unternommen und

ich muss sagen, dass ich immer sehr froh

darüber war, wenn ich unsere Klasse

dabei begleiten durfte – eine Erfahrung,

die ich allen Eltern wünschen würde,

falls sie die Zeit und die Möglichkeit

dazu haben, denn es ist ein wirkliches

Geschenk.

Danke, liebe Kinder der jetzt dritten

Klasse und danke, liebe Frau Dycke!

Sabine Sprich, Schülermutter 3.Kl.

Wie bereits am Ende des 1. Schuljahres,

trafen sich am 24.7.2011

die Familien der Klasse, um am letzten

Sonntag des 2. Schuljahres die „Ernte“

der Arbeit zu betrachten und sich daran

gemeinsam zu freuen.

Nach einem kleinen Französisch-

Spiel Roule Galette zeigten die Kinder

Verschiedenes aus der rhythmischkünstlerischen

Arbeit und im Handarbeitsraum

gab es eine kleine Ausstellung

mit den Arbeiten aus dem 2. Schuljahr.

Im Anschluss daran suchten sich

die Familien ein ruhiges Plätzchen im

Schulhaus oder draußen, um gemeinsam

Das 3. Schuljahr steht in der Waldorfpädagogik

unter einem ganz

besonderen Duktus: das Kind durchlebt

im 9./10.Lebensjahr einen tiefgreifenden

Entwicklungsschritt. Die behütete Zeit

der frühen Kindheit geht zu Ende und

der kleine Mensch sieht sich mehr oder

weniger plötzlich der Welt als eigenständiges

Wesen gegenübergestellt. Dieses

Erlebnis kann zum Teil zu heftigen

seelischen Krisenstimmungen führen.

Rudolf Steiner geht mit seinen Lehrplananregungen

in dieser Altersstufe

genial auf diesen Entwicklungsschritt

ein. Angefangen mit der Schöpfungsgeschichte

aus dem Alten Testament

geht der Weg über die Ackerbauepoche

weiter zu den Handwerkern und der

Hausbauepoche. Das Tätig werden und

sich beheimaten in der Welt ist durch

alle Fachbereiche in diesem Schuljahr

das wesentlichste Thema.

Gleich in der ersten Schulwoche

beschäftigte sich die 3. Klasse mit den

sieben Schöpfungstagen und setzte

die Eindrücke in Farbstimmungen und

passende Bilder um. Durch entsprechende

Texte ergänzt, stellten sich die Kinder

ihr eigenes Buch zur Schöpfungsgeschichte

zusammen.

Um den Kindern in diesem Schuljahr

ganz besonders intensiv das Arbeiten

in der Welt und für Andere zum Erlebnis

werden zu lassen, haben wir im

Stundenplan einen Handwerkertag

eingerichtet, an dem wir häufig unterwegs

sein werden, um zu arbeiten, Handwerker

zu besuchen oder auch in der Schule

tätig zu sein.

die Hefte und Bilder, an denen die Kinder

während des Schuljahres so fleißig gearbeitet

hatten, anzuschauen und sich

dazu erzählen zu lassen. So konnten

sich die Eltern gut auf das anstehende

Zeugnis einstimmen.

Zum Abschluss gab es einen reichhaltigen

„Brunch“, bei dem man in

gemütlicher Runde das Schuljahr

ausklingen lassen konnte.

Auch diesmal war es ein bereichernder

Vormittag und es wurde vielfach der

Wunsch geäußert, diese Veranstaltung

als „Tradition“ in der Klasse

einzurichten. Magdalene Dycke

In der Welt tätig werden – Klasse 3 startet ins neue Schuljahr

In den ersten Schulwochen durften

wir bei herrlichstem Spätsommerwetter

auf dem Dinkelberg bereits bei der

Kürbis- und Apfelernte helfen und

als nächsten freuen wir uns auf den

Ackerbautag, an dem die Kinder ihr

"Klassenfeld" pflügen, eggen und einsäen

werden, sowie die noch anstehende

Sellerie-Ernte. Parallel dazu beschäftigen

wir uns in der Epoche dann mit dem

Thema "Vom Korn zum Brot" und lernen

außerdem die Arbeitsabläufe eines vielseitigen

Bauernhofes kennen. Dabei darf

natürlich der Besuch auf dem Hof nicht

fehlen, um das theoretisch Erarbeitete

dann auch hautnah erleben, erspüren

und riechen zu können. So sind unsere

"Arbeitstage" bis zu den Herbstferien

bereits reichhaltig ausgefüllt.

Die Kinder waren bisher immer

mit Feuereifer bei der Sache und haben

gestaunt, wieviel man als Gemeinschaft

an einem Vormittag arbeiten kann. So

freuen wir uns auf ein ganz vielseitiges

und aktives Schuljahr und sind gespannt,

was wir alles noch zusammen arbeiten

und erleben dürfen. Magdalene Dycke

Klassenlehrerin Klasse 3


26 • Aus dem Unterricht

Vom Korn zum Brot –

ein langes Jahr (Kl.4)

Wie weit der Weg vom Korn zum

Brot ist und wie lange es dauert

von der Aussaat des Getreides bis zu

dem Tag, an dem die Kinder herzhaft in

das duftende, warme Brot hinein beißen

konnten, verging genau ein langes Jahr:

Ende September des vergangenen

Jahres wanderte die damals 3. Klasse

zum ersten Mal zum Aussiedlerhof des

Bauern Jost in Maulburg, um dort im

Rahmen der Ackerbau-Epoche das

Getreide auszusäen. Zuvor waren jedoch

mehrere verschiedene Arbeitsschritte

notwendig, bis der Boden zur Aufnahme

des Saatgutes bereitet war.

So musste zuerst der Acker gepfl ügt

werden. Die Kinder zogen jeweils zu

zweit eine Pfl ugschar. Dabei wurde

jedem bewusst, wie schwer der Boden

ist. Als wir nach ca. zwei Stunden harter

Arbeit die glänzenden Ackerschollen

vor uns liegen sahen, waren alle stolz

auf die geleistete Arbeit. In diesem

Moment kam Frau Jost mit ihrem trotz

seiner 30 Jahre immer noch munteren

und rüstigen Pony namens Kobold zum

Feld. Kobold sollte den Kindern helfen.

die schwere Egge zu ziehen. So wechselten

nun das Pony und die Schüler sich

ab und die Ackerschollen wurden zu

feinkörniger Erde zerkleinert, in welche

anschließend der Weizen und der Roggen

ausgesät wurden. Während jeweils vier

Kinder ruhigen Schrittes über das Feld

gingen und das Saatgetreide in gleichmäßigen

Bögen auswarfen, sprachen

die um das Feld herumstehenden Kinder

den schönen und bekannten Säerspruch

von Conrad Ferdinand Meyer:

Bemesst den Schritt! Bemesst den Schwung!

Die Erde bleibt noch lange jung!

Dort fällt ein Korn, das stirbt und ruht.

Die Ruh ist süß. Es hat es gut.

Hier eins, das durch die Scholle bricht.

Es hat es gut. Süß ist das Licht.

Und keines fällt aus dieser Welt

Und jedes fällt, wie‘s Gott gefällt.

Ja, tatsächlich haben alle Elemente und der Segen des Himmels mitgewirkt und mit

dazu beigetragen, dass das Getreide prächtig gewachsen ist, sodass wir kurz vor den

Sommerferien das Feld abernten durften.

Prisma (74) Prisma (74) Aus dem Unterricht • 27

Nachdem die Garben während der

Ferienzeit noch weiter trocknen durften,

war es bereits in der ersten Schulwoche

des neuen Schuljahres soweit, dass die

nun Viertklässler Gewordenen das Getreide

dreschen durften. Alle Beteiligten

staunten darüber, wie groß der Haufen

Körner war, nachdem sämtliches Getreide

gedroschen worden war. Manche Ähren

jedoch, in denen die Körner fest sitzen

geblieben waren, mussten wir noch von

Hand verlesen, damit möglichst keines

der wertvollen Körner verloren ging.

Bei unserem letzten Besuch beim

Bauern Jost durften wir endlich das

geschrotete und gemahlene Getreide zu

Brot verbacken, was nochmals einen ganz

besonderen Höhepunkt auf dem Weg

vom Korn zum Brot bedeutete. Lassen

wir dazu die Kinder mit ihren bunten

Epochenheften sprechen.

Rita Becker-Leeser


28 • Aus dem Unterricht Prisma (74) Prisma (74)

Aus dem Unterricht • 29

Auf der Klassenfahrt extra für das Prisma geschrieben hat Klasse 5

Die Viertklässler haben von ihrer ersten Klassenfahrt nach Fröhnd kleine Berichte für die Schulzeitung geschrieben. Es hat sich

bewährt, dass wir täglich nach dem Frühstück eine halbe Stunde lang Schreibstunde hatten und uns Aufzeichnungen in ein

kleines „Klassenfahrtsheft“ gemacht haben, welche die Grundlage für diese Berichte abgeben konnten. Ich wünsche viel Freude bei

den individuellen und lesenswerten Schilderungen der Kinder! Meine Version der Fahrt ist am Schluss angefügt. Andrea Brandt

Sophie: Wir haben uns an der Schule

getroffen und sind zum Bahnhof. Wir

waren alle aufgeregt und sind mit dem

Zug nach Zell gefahren und sind los

gelaufen zum Zeller Blauen. Dann sind

wir angekommen und haben uns sehr

gefreut und sind hoch in unsere Zimmer

gegangen und haben zum Abend eine

Wasserschlacht gemacht und am Dienstag

sind wir zur Wiese baden gegangen und

an dem selben Tag sind wir noch ins

Schwimmbad gegangen und um fünf

Uhr sind wir gegangen. Am Mittwoch

sind wir im Regen gewandert zur Wiesen-

quelle. Als wir dann da waren sind wir

in einen Laden und konnten uns was

kaufen, ein paar Freiwillige durften

zum Feldberg laufen. Dann sind wir mit

dem Bus nach Kastel gefahren und am

nächsten Tag haben wir unsere Sachen

gepackt und sind los gelaufen. Wir

kamen durch einen Tunnel und als wir

dann da waren haben wir uns gefreut.

Die Zugfahrt war sehr angenehm und

viele Kinder wurden am Bahnhof von

ihren Eltern abgeholt. Die anderen

Kinder wurden in der Schule abgeholt.

Ich war froh, dass ich zuhause war. Zu

hause habe ich mich aufs Bett gelegt.

Worte

Worte sind reife Granatäpfel,

sie fallen zur Erde

und öffnen sich.

Es wird alles Innre nach außen gekehrt,

die Frucht stellt ihr Geheimnis bloß

und zeigt ihren Samen,

ein neues Geheimnis

H. Domin

Antonella Krieger

Sprachgestaltung &

Therapeutische Sprachgestaltung

Telefon 07622 7701

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Pablo: Als die vierte Klasse erfahren

hat, dass sie auf Klassenfahrt geht, hat

sie sich sehr gefreut. Wir trafen uns

um 8 Uhr bei der Schule. Wir guckten,

wer das größte Gepäck dabei hat und

machten es in den Anhänger. Der

Weg war anstrengend weil wir einen

riiiiiieeeeeesen Umweg gemacht haben.

Aber als wir angekommen waren, waren

wir froh und guckten unsere Zimmer

an und richteten sie ein. Auf dem Hof

gab es eine Tischtennisplatte mit einem

Brett als Netz, einen Fußballplatz und

ein Federballnetz. Wir spielten ein

bisschen und dann gab es Pasta als

Abendessen. Dann gingen wir schlafen.

2.Tag: Am nächsten Tag frühstückten

wir, dann spielten wir noch und ein paar

Kinder badeten noch in der Wiese und

dann sind wir alle ins Schwimmbad

gegangen. Und da gab es einen Dreier,

einen Einser und einen Minigolfplatz.

Als wir dann wieder im Haus waren

gab es Essen.

3. Tag: Wir stehen auf und es regnet.

Wir erfahren beim Frühstück, dass wir

zur Wiesenquelle wandern. Als wir dann

bei der Wiesenquelle waren tranken wir

das Wasser und spritzen uns auch damit

ab, obwohl es kalt war. Und dann hat

unsere Lehrerin eine Tafel Schokolade

gekauft und hat gesagt, die wo noch auf

den Gipfel wandern kriegen Schokolade.

Ich und elf andere Kinder sind dann auf

den Gipfel gewandert. Es war so nebelig,

Sichtweite 50 meter. Und plötzlich schon

fast unheimlich taucht vor uns ein Turm

auf. Dann aßen wir die Schokolade und

als wir runter wanderten verpassten wir

um eine Minute den Bus. Dann tranken

wir noch einen Kakao und gingen dann.

4.Tag: Du hast dich an das Haus

gewöhnt und musst gehen. Wir haben

unser Zimmer geputzt und haben unser

Gepäck in den Anhänger gemacht. Wir

sind los gelaufen und bei einer Pause

sind zwei meiner Klassenkameraden auf

einem morschen Zaun gesessen und der

Zaun ist eingekracht. Das war lustig.

Ab Zell sind wir mit dem Zug gefahren.

Als wir dann bei der Schule waren,

haben wir unser schweres Gepäck

gekriegt und die Mutter von Tom hat

mich nach Hause gefahren.

Tom: Unsere Klasse hat sich um 8 Uhr

an der Schule getroffen. Alle waren sehr

aufgeregt, auch ich. Wir sind dann zum

Schopfheimer Bahnhof gelaufen und

sind nach Zell gefahren. Der Weg nach

Fröhnd war ziemlich lang und ich habe

bei einer Pause meine Mütze verloren. In

Fröhnd angekommen habe ich mich erst

mal hingelegt. Am nächsten Tag sind

wir nach Unterkastel zur Badestelle

gelaufen und mit dem Bus nach Schönau

gefahren. Im Schwimmbad haben wir

dann Volleyball und Minigolf gespielt,

außerdem sind Lukas und ich ganz viel

vom Dreier gesprungen und ich habe

mir eine „EIN-EURO-MISCHTÜTE“

gekauft. Am dritten Tag sind wir dann

zur Wiesenquelle gewandert, das heißt

von Todnau aus der Weg war viel kürzer

als der Hinweg nach Fröhnd. Bei der Wiesenquelle

bin ich in die Quelle gefallen.

Dorothea: Am ersten Tag haben wir

uns in der Schule getroffen und haben

das Gepäck in einen Anhänger gepackt.

Dann sind wir zum Bahnhof gelaufen

und sind mit dem Zug nach Zell gefahren.

Im Zug habe ich die Zeitung 20

Minuten gelesen. Von Zell aus sind wir

losgewandert und als wir dann in einen

Ort kamen und dachten, das könnte

Fröhnd sein, haben wir eine Frau gefragt,

die in Socken war, ob wir hier in Fröhnd

sind und wir haben sie auch noch gefragt,

wo Haus Winfried ist und sie hat gesagt,

die Dorfgstraße entlang wären es drei

Minuten und die Hauptstraße entlang

wären es zehn Minuten. Wir wollten die

Hauptstraße laufen, aber Frau Brandt

wollte die Dorfstraße laufen. Als wir

dann in dem anderen Fröhnd angekommen

waren hat Laura mich bei jedem Haus

gefragt, ob es Haus Winfried ist, denn

ich war schon mal in oder bei Haus

Winfried und irgendwann habe ich ja

gesagt und wir sind hingegangen und

haben uns in den Zimmern eingerichtet.

Zum Abendessen gab es Nudeln mit

Tomaten- und Käsesauce. Ungefähr um

9 Uhr haben wir uns unter dem Dach

getroffen und haben gesungen. Als dann

alle im Bett waren habe ich mit Sophie

noch Tier-Mau-Mau gespielt.

Fortsetzung der 5.Klass-Berichte auf Seite 29

2.Tag: Heute gehen wir ins Schwimmbad.

Ich freue mich schon. Gerade fahren

wir mit dem Bus ins Schwimmbad und

als wir im Schwimmbad waren, haben

wir unsere Plätze gerichtet und dann

bin ich mit Sophie und Anna ins Wasser

gegangen. Wir haben Wettschwimmen

gemacht und ich habe am Ende gewonnen.

Als wir dann wieder in Fröhnd an-

gekommen waren haben wir noch gespielt

und Lukas hat einen kleinen Vogel gefunden,

der aus dem Nest gefallen ist

und wir haben Ciaras Wärmflasche

genommen und haben den Vogel darauf

gelegt. Alle wollten, dass der Vogel

überlebt und haben sich um ihn gekümmert.

Wir haben ihn gefüttert und haben

alle mitgeholfen. Am Ende ist der Vogel

aber doch gestorben und wir haben ihm

ein Grab mit Moos, Blumen, Steinen und

Blättern gebaut. Wir haben ungefähr

zwei Beerdigungen gemacht. Bei der

ersten haben die Jungs Quatsch gemacht,

aber bei der 2ten Beerdigung hat es

dann geklappt und die Jungs waren

still. Wir haben gesungen und gebetet,

dann war die Beerdigung fertig.

3.Tag: Heute wandern wir zur

Wiesenquelle. Gerade frühstücken wir.

Also packen wir unsere Rucksäcke und

wandern dann bald los. Als wir in einen

Wald kamen sagte Sophie, dass es wie

in einem Märchenwald aussähe. Später

kam eine Wiese auf der viele Kräuter

wuchsen. Ich und Sophie haben ein paar

Kräuter gepflückt. Dann kamen wir

wieder in einen Wald und ich war einer

der letzten. Als es dann anfing zu regnen

haben wir mitten im Wald eine Pause

gemacht und haben Frau Brandt gefragt,

ob wir umdrehen dürfen, aber sie hat

nein gesagt und wir mussten weiter

laufen. Dann kamen wir an der Wiesenquelle

an und haben dort gespielt. Dann

sind wir einen Laden gegangen und ein

paar Kinder haben sich etwas gekauft.

Ciara, Larissa, Siomon, Laurin und noch

acht Kinder mehr sind noch auf den

Feldberggipfel gewandert. Dann haben

wir auf den Bus gewartet. Ich, Lioba,

Laura und noch ein paar mehr haben

zusammen noch ein paar Zicken geärgert.

Dann kam der Bus. Als wir dann in

Fröhnd waren, haben wir noch gespielt.

Anna und Teresa konnten beide nicht

mit, denn sie hatten Verletzungen also

haben sie für uns eine Schatzsuche gemacht

und ich habe mich davor noch in

den vollen Pool gesetzt und war deshalb

ganz nass. Ich musste mich erst duschen

und konnte deshalb nicht mitmachen,

aber irgendwann hab ich sie dann bei

den Tischtennisplatten gefunden. Der

Schatz war auf dem Dachboden versteckt,

für jeden ein Brausebonbon.

Yunus: Die Klasse hat sich am Morgen

an der Freien Waldorfschule Schopfheim

getroffen und alle waren sehr aufgeregt.

Juhu, wir gehen auf Klassenfahrt. Und

dann sind wir von der Schule zum

Schopfheimer Bahnhof gelaufen, und

von dort aus mit dem Zug nach Zell

gefahren. Von dort aus haben wir den

Zeller Blauen gekratzt und sind nach

Kastel gewandert zum Haus Winfried.

Dort gab es dann Kuchen für alle. Unsere

Gruppe hat erst einmal Bekanntschaft

mit dem Zimmer gemacht und später

haben Aaron und ich mit der Gitarre und

Klarinette ein bisschen Musik gemacht.

Dort gab es auch einen kleinen Pool.

Als wir uns dann richtig eingewöhnt

hatten, haben wir später eine Wasserschlacht

gemacht.

Am nächsten morgen hat Frau Brandt

uns mit dem Akkordeon geweckt und es

war ein total heißer Tag, wo wir ins

Schwimmband gegangen sind. Ich bin

vom Drei-Meter-Brett gesprungen und

wollte einen Salto machen, aber daraus

wurde nichts. Daraus wurde ein totaler

Rückenplatscher. Als wir beim Haus

waren starb ein Vogel. Den haben wir

dann beerdigt. Am nächsten Tag sind

wir, obwohl es total geregnet hat, auf

den Feldberggipfel gewandert.

Alexander: Wir waren von der Schule

aus zum Bahnhof gelaufen. Von dort

aus waren wir mit dem Zug nach Zell

gefahren. Da gingen erst die Wanderung

los. Es ging durch einen Wald, da war

ein Baum über den Bach gefallen und

Jonas und Alexander waren darüber

gelaufen. Dann mussten wir ein steiles

Stück hochlaufen. Es ging lange so

weiter. Dann haben wir Pause gemacht

und dann haben wir "Abschlagverstecki"

gespielt. Dann ging es weiter, immer

berghoch. Dann waren wir da und haben

gespielt. Am nächsten Tag hat uns die

Frau Brandt mir dem Akkordeon geweckt.

Am Abend waren wir sehr müde.

Am dritten Tag sind wir zu der

Wiesenquelle gewandert. Danach sind

zwölf Kinder zum Gipfel gewandert.

Dann gingen sie zum Haus der Natur.

Da haben die Gipfelstürmer den Bus

verpasst. Am Morgen des nächsten

Tages waren alle sehr aufgeregt.

Dann sind wir los gelaufen.

Paul: Wir, die Klasse, haben uns bei der

Schule getroffen und haben als erstes

unser Gepäck verladen und meine Tasche

ist aufgegangen und ich habe sie wieder

zugemacht. Als alle ihr Gepäck verladen

hatten sind wir dann endlich los gelaufen

an den Schopfheimer Bahnhof und

sind dann bis Zell gefahren und losgewandert

durch Wälder, auf Waldwegen,

bergab, bergauf, bis wir dann gegen

Mittag angekommen sind. Schnell das

Zimmer eingerichtet. Und dann erst

einmal alles besichtigt. Dann habe ich

Fußball gespielt und unsere Mannschaft

hat gewonnen. Ich war dann wieder

drinnen und habe Tischkicker gespielt.

Da hat unsere Mannschaft wieder

gewonnen und dann gab es auch schon

Abendessen. Dann haben wir noch

Tischkicker gespielt, bis wir dann

ins Bett mussten.

Die Nacht habe ich nicht so gut

geschlafen. Als ich aufgewacht bin,

gab es Frühstück und ich hatte Kopfweh,

hab aber trotzdem was gegessen,

nämlich ein Brot mit Käse.

Laurin: Wir trafen uns am Montag

morgen an dem Lieferanteneingang der

Waldorfschule Schofheim! Wir liefen

zum Schopfheimer Bahnhof und wir

fuhren mit dem Zug nach Zell i.W.. Von

dort sind wir losgelaufen. Der Weg war

teils angenehm zum Laufen, der Rest

anstrengend! Als wir die erste Pause

machten, wollten alle gleich wieder los

wandern! Wir kamen an. Wir bekamen

unsere Zimmer und unser Gepäck. Wir

gingen auf unsere Zimmer. Manche

spielten, doch ich lag auf meinem Bett

und habe mich gefragt, wie ich es hier

vier Tage aushalten kann! Am Abend

gab es dann Essen. Ich hatte gar keinen

Hunger! Die erste Nacht stand bevor

und ich ging dann auf mein Zimmer!

Am nächsten Morgen gingen wir ins

Schwimmbad. Wir trafen uns am

Eingang, liefen zur Bushaltestelle und

fuhren nach Schönau ins Schwimmbad!

Ich sprang die meiste Zeit vom 1-Meter-

Brett! Als wir wieder am Haus waren,

fing es an zu gewittern und zu regnen.

Als ich in der Nacht aufwachte, sah

ich einen Kugelblitz!

Am nächsten Morgen....

Fortsetzung

der 5.Klass-Schülerberichte

sowie die Version des Lehrerinberichtes

zu den Tagen in Fröhnd

in der kommenden Prismanummer 75.


30 • Aus dem Unterricht

Michaeli-Fahrradtour zur Augusta Raurica

und Michaeli-Übernachtung im Stroh (Kl.6)

Immer den Berg hoch

Wir trafen uns um 8 Uhr an der Schule

und sprachen den Morgenspruch. Dann

fuhr die erste Gruppe mit den Rädern

los. Frau Ingenfeld gab uns Pläne, damit

wir den Weg zum Spielplatz in Karsau

alleine finden konnten. Wir fuhren über

den Dinkelberg, das war ziemlich

anstrengend, immer den Berg hoch,

aber wir haben´s geschafft und dann

konnten wir uns freuen, dass es bergab

ging. Am Spielplatz trafen wir Suba und

dann mussten wir ziemlich lange warten

bis alle da waren.

Nach der Pause fuhren wir in einer

Kolonne weiter durch Schloss Beuggen

Richtung Kaiseraugst. Wir haben beim

neuen Kraftwerk den Rhein überquert

und sind dann eine schöne Strecke am

Rhein auf der Schweizer Seite entlang

gefahren. In Kaiseraugst mussten wir

Fragen zu den Außenanlagen und zum

Museum beantworten.

Danach fuhren wir nach Arisdorf.

Vor dem Haus mussten wir einen langen

Weg bergauf fahren, weil das Haus auf

einem Berg liegt. Als wir oben ankamen,

gab´s auch bald Essen, doch davor konnten

wir noch die Schlafplätze einrichten.

Man konnte draußen auf der Wiese

schlafen und manche schliefen im Stroh.

Nach dem Essen durften wir noch

spielen bis es dunkel war, dann sind wir

schlafen gegangen.

Am nächsten Tag haben wir gefrühstückt

und Brote für die Fahrt geschmiert.

Bevor wir abfahren wollten, gab´s bei

Moritz einen platten Reifen, aber er

wurde schnell ausgewechselt und wir

konnten nach Hause fahren. Katalin

Dann gab es endlich Essen

Als wir um 8 Uhr gepackt und gestriegelt

am Schulhof mit den Fahrrädern standen,

wurde jeweils eine Gruppe von 6/7

Kindern losgeschickt. Im 5 Minuten

Abstand fuhren wir, so wie es auf dem

Plan stand, ins Sengelen Wäldchen. Dann

ging es eine ganze Weile den Berg hoch,

doch als wir oben waren, sahen wir auf

ganz Schopfheim. Dann ging es runter

auf einem Schotterweg, der war schwierig

zu fahren und Lena und Louisa sind

dort gestürzt und in den Brennesseln

gelandet. Aber sie konnten trotzdem

weiter fahren. Schließlich kamen wir am

Treffpunkt an und aßen und tranken erst

einmal und warteten auf die anderen.

Als alle fertig gegessen hatten, fuhren

wir nicht mehr in Gruppen, sondern alle

in einer Reihe hintereinander her. Als

wir am Rhein entlang fuhren, sahen wir

viele kleine Inseln und das war total

schön. Wir fuhren weiter und dann waren

wir endlich im Rheinfelden der Schweiz,

dort bekamen wir dann ein Eis spendiert.

Schließlich kamen wir in Kaiseraugst

an. Dort bekamen wir eine Auszeit, um

Fragen zu den Außenanlagen herauszufinden.

Als wir um 15 Uhr einen Termin

im Museum hatten, konnten wir unsere

Fragebögen ausfüllen. Wir hatten nur

eine Stunde Zeit. In dem Museum war

es total schön, da hat man alles heraus

gefunden und alles betreten dürfen. Was

mich sehr interessiert hat, waren die

Räume und Küchen der alten Römer.

Als alle wieder versammelt waren,

fuhren wir zu dem Bauernhof, um im

Stroh und auf einer Wiese zu übernachten.

Als wir sahen, dass es wieder bergauf

ging, stöhnten viele. Doch alle haben

diesen hohen Berg zum Hof geschafft.

Als wir ankamen, waren wir so erleichtert,

dass wir gleich Schlafsäcke

und Kissen im Stroh ausbreiteten und

uns hinlegten. Doch bald sind wir wieder

aufgestanden und haben uns den Hof

angeschaut. Von dort hatten wir einen

schönen Ausblick, sodass wir die zurückgelegte

Strecke bestaunen konnten. Der

Hof hatte auch süße Zwergziegen mit

Glocken um den Hals. Dann gab es endlich

Essen und das hat lecker geschmeckt.

Es gab Spaghetti mit Tomatensauße und

Salat. Später gab es noch Kuchen. Nach

dem Essen durften wir noch lange spielen.

Das Schlafen war ganz o.k., es hat

nur gejuckt. Doch irgendwann bin ich

eingeschlafen und wieder aufgewacht.

Am Morgen gab es dann Frühstück:

Kakao, Brot, Marmelade und Müsli.

Dann haben wir unsere Sachen gepackt.

Um 10 Uhr wollten wir los fahren, doch

Moritz´ Reifen war platt und das hat uns

dann noch ganze 15 Minuten gekostet.

Als es dann zunächst alles bergab

ging, war ich froh, doch dann ging es

auch wieder bergauf… Doch irgendwann

kam wieder der Rhein und dort machten

wir eine längere Pause. Dann ging es

weiter und schließlich mussten wir auch

wieder über den Dinkelberg, das war

sehr anstrengend. Als wir oben waren,

habe ich mich sehr gefreut, weil man ab

da schon Schopfheim sehen konnte. Und

dann ging es nicht mehr lange und wir

waren am ZIEL !!!! Hella

Kurzer angenehmer Rückweg

Um 8.30 sind wir als letzte Gruppe

losgefahren. Durchs Sengelenwäldchen

und über den Dinkelberg bis nach Nordschwaben.

Von dort auf direktem Weg

nach Karsau zu einem Waldspielplatz,

an dem wir Pause machten. In Kolonne

fuhren wir beim neuen Kraftwerk über

den Rhein, durch Rheinfelden bis zur

Augusta Raurica. Dort mussten wir

Fragen über das Museum und die Außen-

anlagen lösen. Dann fuhren wir nach

Arisdorf zu unserer Übernachtungsstätte.

Unsere Taschen wurden schon

mit dem Gepäckdienst hochgefahren.

Zum Abendessen gab es Spaghetti.

Nach dem Essen durfte sich jeder noch

etwas austoben. Als es stockdunkel war,

musste jeder zu seinem Schlafsack. Man

konnte sich aussuchen, ob man draußen

unter freiem Himmel oder in einer

Scheune schlafen wollte.

Der Rückweg war eine kurze,

angenehme Fahrt. Julian

Prisma (74) Prisma (74) Aus dem Unterricht • 31

Eine Chemiestunde in der 7. Klasse und ein "Stummer Impuls"

Samstag, 1. Oktober, die ersten drei

Schulwochen des neuen Schuljahres

sind um. (Gefühlt schon mindestens sechs

Wochen – das geht mir jedes Jahr so.)

Gestern habe ich in meiner Klasse einen

Hauptunterricht innerhalb der Chemieepoche

gehalten, den ich in dreierlei

Hinsicht be-merkens-wert fand, daher

dieser Artikel.

Zum einen:

die Vorbereitung

Am Abend vorher – die Konferenzen

waren für diesen Donnerstag beendet –

ging ich müde und nicht mehr so ganz

motiviert um ca. 21.15 Uhr in die

Chemievorbereitung, um die Reste des

Versuches von "Heute" zu entsorgen,

abzuwaschen, aufzuräumen etc.

Im "heutigen" Unterricht hatte ich

einen Versuch gemacht, der am Ende

einen für die SchülerInnen unerwarteten

Ausgang nahm. Ich hatte auch bereits

angekündigt, am nächsten Tag die Frage

zu stellen: "Warum wurde der gekochte

Rotkohl-Sprudel am Ende des Versuches

grün?"

Normalerweise baue ich an dieser

Stelle den nächsten Versuch auf, mache

einen "Probelauf" und entwickle daraufhin

den Unterricht. Ich fand jedoch eine

Möglichkeit, den bisherigen Inhalt abzu-

runden, so dass ich beruhigt und beschwingt

(wegen dieses Einfalls) nach

Hause radelte.

Zweitens:

Die Unterrichtsmethode

Ich habe die 7. Klasse zu Beginn dieses

Schuljahres übernommen, wir befinden

uns also in einer Phase des genaueren

Kennenlernens und der gegenseitigen

Wahrnehmung: Die SchülerInnen

prüfen genau, ob der vor Ihnen stehende

Kollege den hohen Erwartungen eines

im Beginne der Pubertät stehenden

jungen Menschen entspricht: also

gleichzeitig Tischkante und trotzdem

verständnisvoll zu sein – der Lehrer

hingegen erforscht, ob und mit welcher

Methode er in dieser Klasse am besten

unterrichten kann.

Nun zu meinem plötzlichen Einfall

vom Abend vorher: Ich weiß nicht, ob

die nun beschriebene Methode einen

Namen hat, ich jedenfalls nenne sie

"Stummer Impuls".

Nachdem ich die SchülerInnen begrüßt

hatte und die täglichen Regularien

und kleinen Gespräche geführt waren,

schrieb ich an die Tafel nur die gestern

bereits angekündigte Frage: "Warum

wurde der gekochte Rotkohl- Sprudel

am Ende des Versuches grün?" und

setzte mich stumm hinten in die Klasse.

Was in der nun beginnenden halben

Stunde passierte, möchte ich kurz skizzieren:

Zunächst trat Verwirrung ein,

die SchülerInnen wandten sich mehr oder

weniger zahlreich um und fragten, was

zu tun sei. Mein beharrliches Schweigen

blieb aber ungebrochen, sodass einzelne

SchülerInnen anfingen, an der Frage zu

arbeiten, andere gingen ganz anderen

Beschäftigungen nach...

Nachdem ich merkte, dass die Klasse

nicht auf den Weg fand, gab ich ca. sechs

Minuten später noch einen Hinweis:

"Beantwortet bitte die Frage und versucht

eine gemeinsame Lösung zu finden und

diese an die Tafel zu schreiben." –

"Aha, das will der also..."

Zielgerichteter gingen nun die

meisten SchülerInnen an die Arbeit.

Einzelne Gruppen gingen nach vorne,

wo das Versuchsergebnis noch zu besichtigen

war, andere zogen ihre Hefte

heraus, wieder andere versuchten, ein

gemeinsames Gespräch zu initiieren...

Um es gleich vorwegzunehmen, das

gemeinsame Klassengespräch gelang

nicht, zu sehr waren die einzelnen

Gruppen mit ihren "Theorien" und

Inhalten beschäftigt.

Drittens:

Die Auswirkung auf die SchülerInnen

Ich ließ also den SchülerInnen insgesamt

etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit,

um die richtige Lösung zu finden. Immer

wieder kamen dann doch Einzelne zu

mir: "Herr Wehkamp, jetzt erlösen Sie

uns doch, machen Sie das doch bitte!" –

"Herr Wehkamp, stimmt es, dass..."

(Hier folgte jeweils die persönliche Vermutung).

Ich weigerte mich weiterhin,

dazu Stellung zu nehmen.

Als ich merkte, dass keine neue Entwicklung

mehr eintreten würde, ging

ich wieder nach vorne und löste die Frage

auf. Die SchülerInnen konnten erstaunt

hören, dass einige von ihnen auf dem

völlig richtigen (Lösungs-)Weg waren.

Es herrschte gleichzeitig Erleichterung

und Enttäuschung: Erleichterung,

weil jetzt wieder eine klare Richtung da

war, Enttäuschung, weil die Klasse es

nicht selbst ganz gelöst hatte.

Fazit:

Durch diese in gewisser Hinsicht

extreme Methode tritt der Lerneifer, das

Lernen- und das Verstehen-Wollen in den

Vordergrund. Der Großteil der Klasse

schloss sich nach und nach den Lösungs-

Bemühungen an: es wurden Hefte studiert,

der Versuchsaufbau wurde genau

untersucht, die Schüler tauschten sich

rege aus und stritten diskutierend...

Soweit ein kleiner Einblick in eine

halbe Stunde Unterricht – ich hoffe,

mit anregendem Charakter.

Thomas Wehkamp

P.S.

In dem skizzierten Versuch befindet sich

in einem Erlenmeyerkolben Rotkohlsaft

mit Sprudel. Der Rotkohlsaft ist ein

Indikator, er zeigt den pH-Wert einer

Substanz an. In diesem Falle war der

Rotkohlsaft rötlich, das heißt der

Sprudel war leicht sauer.

Über eine Schlauchverbindung war

dieser Erlenmeyerkolben mit einem

zweiten Erlenmeyerkolben verbunden,

in dem sich nur Rotkohlsaft befand, der

in seiner neutralen Lage blau ist.

Nun erhitzte ich den Sprudel bis zum

Kochen, das Kohlensäure-Gas strich über

die Schlauchverbindung in den zweiten

Erlenmeyerkolben und färbte den hierin

enthaltenen Rotkohlsaft rötlich. Für eine

gewisse Zeit hatten also beide Behälter

die gleiche Farbe.

Nachdem ich den Sprudel dann aber

einige Minuten lang gekocht hatte, veränderte

sich wiederum die Farbe: der

Inhalt des Kolbens wurde nun grün.

(Wenn Rotkohlsaft grün/gelblich wird,

ist die geprüfte Substanz basisch, also

eine Lauge). Hierauf bezog sich die im

Artikel beschriebene Frage. tw


32 • Aus dem Unterricht Prisma (74) Prisma (74)

Aus dem Unterricht • 33

„Ich kann nicht dichten!“ – und reiche poetische Ernte aus Kl.10b

Letzte Epoche der 10b im Schuljahr 2010/11. Eine Schülerin fragt, wie ich das denn mit den Zeugnissen schaffen will.

Ich antworte, dass ich keine schreiben werde. Und warum machen wir dann eine Poetikepoche? Ja, warum?

Ich hatte den ersten Poetry-Slam der Schopfheimer Waldorfschule geplant. Letztendlich wurde es ein wunderschöner Abend

im OLBi, wo jede/r SchülerIn ein Sprachmenue servierte: Lieblingsmethapher, gefolgt von einem Arbeitsgedicht (Reimarten, Haiku,

Stilmittel, Rhythmen, eigener Morgenspruch, etc.), danach das aktuelle Lieblingsgedicht und gekrönt vom freien Kunstwerk,

dh. Inhalt und Form selbstbestimmt.

Nachfolgend das, was die SchülerInnen zur Veröffentlichung freigegeben haben. Peter Elsen

Es wurde ein Walfangverbot beschlossen

Sie werden nicht mehr erschossen

Dadurch hat man keine Wut

das ist gut

Draußen ist es kalt,

Zuhause ist es wärmer,

deshalb bleib ich drin.

S.W.

S.Y.

Am Tisch

Wollen wir uns messen

Beim Essen

Mit einem Fisch

das all ist groß

auf dem see schwimmt ein floß

das reh ist scheu

und du bleibst mir treu

Du wirst es schaffen glaube mir,

denn ich steh immer hinter dir,

Und ist es manchmal auch nicht leicht,

und unsere Seele einfach weint.

Ich bin erst 17 Jahre jung,

und ich weiß, ich bin nicht dumm,

ich seh`, wenn du fühlst dich krank und leer,

und du denkst: es geht nicht mehr.

Doch gemeinsam sind wir stark,

drum geb` ich dir den guten Rat:

Irgendwann kommt irgendwo die Hoffnung

wieder her.

Die Sonne scheint in unseren Herzen,

Wir lachen gern gemeinsam viel,

Mama, damit will ich sagen:

Du bedeutest mir sehr viel!

P.S.O.

R.L.

K.N.

Da s Ic h

Die Zeit,

der Mensch,

verbindet Raum,

beflügelt uns,

Der Mensch,

durchlauft Zeit,

im Raum,

zum Ich,

Das Ich,

im Kampf,

mit mir,

um uns,

Der Kampf,

in mir,

ums Ich,

Das Zeit,

durchquert Raum,

mit Ich,

der Mensch.

S.D.

Die Fr e i he i t

Sie ist leicht zu erreichen

Nun können wir was dafür machen

Dazu gibt es etliche Sachen

Damit die Welt zu vergleichen

Von Freiheit gibt es verschiedene Sicht

Die Freiheit vom Leben

statt sich zu ergeben

Nur manche sehen sie nicht

Manche brauchen sie

Manche haben sie

Manche rauchen sie

Viele die sich dran laben

Viele die darinnen tauchen

Dabei hat sie viele Gaben

J.W.

Vor einem Jahr

Weißt du noch wie es war

Um genau zu sein vor einem Jahr 3 Monaten und 6 Tagen

Das will ich dir heute noch mal sagen

Als ich mit dem Zug ankam, standest du da mit diesem Blick in den Augen,

ich werde dir immer glauben, so wie du mich ansiehst, dass du mich liebst

Ich möchte dir danken für diese schöne Zeit, du warst immer bereit mich

aufzufangen, Liebe, Vertrauen und Glück zu geben, ich möchte nie wieder

ohne dich leben.

Wir haben schon so viel erlebt und durchgemacht und oft haben wir

zusammen gelacht und dann: unser erster Urlaub, ich konnte es nicht

fassen, konnte dich keinen Tag loslassen,

Denn dieses schöne Gefühl, wie schön es für mich ist, wenn du Tag und

Nacht bei mir bist.

Was würde ich denn ohne Dich machen, ich könnte nicht mehr lachen, ich

könnte nicht mehr leben, geschweige denn nach Glück streben.

Du hast mir so viel geholfen und beigestanden, dafür werde ich immer

dankbar sein, denn du bist mein, mein allein.

Ich könnte Dich nie verlassen, dafür würde ich mich ein Leben lang

hassen-

Schatz... Du bist so einzigartig und wunderbar, für mich bist du mein

kleiner Star

Ja ein Jahr 3 Monate und 6 Tage ist es her...

Mein Schatz Ich Liebe Dich so sehr!!!!

A.D.

Ich will nicht mehr in Schweigen verweilen

Denn heute widme ich euch ein paar Zeilen

Die Klasse zu beschreiben, das fiel mir nicht leicht

Doch habe ich es am Ende dennoch erreicht

Der erste Vers ist für den Wicht

Clemens Baumgartner in diesem Gedicht

In Riedichen ist er zuhaus

Dort lässt er oft die Sau raus

Annouschka in ein paar Zeilen zu beschreiben

Das lass ich lieber gleich bleiben

Und dennoch widme ich ihr ein paar Worte

Denn sie ist von der lustigen und netten Sorte

Jetzt kommt Paloma unser Badminton Star

Immer in Kampfstellung gewinnt sie fast jedes Jahr

Die Lena ist ne tolle Persönlichkeit

Und im Kopf sehr gescheit

Stets drei Minuten zu spät

Kommt Jonas Hoffman angeschwebt

Das Diktat das verpasst er immer

Aber ändern wird sich das nimmer

Und Gesa,

Du reimst dich auf Tesa

Sie hat auch viel in Kopf

Doch wenn sie es nicht zeigen will

Dann ist sie für ne Weile still

Und nun zu `nem Fußball Zocker

Den reist eigentlich nichts vom Hocker

Doch in der Deutschstunde ist es geschehen

Das ward nicht gern gesehen

Falls ihr nicht wisst von wem die Rede war

Von Simon Wunderle das ist doch kla

Der Peter ist oft zum Rappen bereit

Das führt oft zu Genervtheit

Und sein einziges Problem ist,

Dass wir in ihm kein Rapper sehen

Da haben wir noch den Eisbären

Er hat sehr helle Haut

Nennt man ihn so dann lacht er sehr

Und das klingt wiederum laut

FARD der Junge aus dem Ruhrpott

Singt Selim der sei ein Sthrkopf

Das war in Polen

Selims Füße waren fast abgefroren

Und auch in Bergalingen

Hört man den Kai das gleiche singen

Kennt ihr Emil? Wurden wir von S. gefragt

Doch keiner von uns hat ja gesagt

Im bitterkalten Winter wen sieht man da?

Die Kikko mit nem Ballerina

Stefan Julius und auch Lennart sind die nächsten

Denn Rammstein hören sie am liebsten

Zwei haben die Haare kurz und zwei sie lang

Sie tragen schwarze Klamotten da wird einem ganz bang

Wir haben noch den Svante Lau

Der macht selten Radau

Er ist von der Art eher still

Denn Ruhe ist das was er will

Es rufen ein paar Mona der Vampir

Und dann rufen wir

Nimm`s nicht so

schwer, Rebekka

ABBA

Voller Glück ,

findet Danny

den Penny

und legt ihn zurück.

J.H.

Schau dir die Welt an,

schau sie dir an!

Jeden Augenblick solltest du auskosten,

jeden Tag kannst du was erleben, was dich prägt.

Leben ist was Wertvolles,

darum geh mit offenen Augen durchs Leben!

P.W.

Die Bürste, sie stand nass herum,

Sie fühlte sich schmutzig und dumm,

Sie durfte im Kühlen,

Nur wischen und wühlen,

als Klobürste nahm sie das krumm.

S.S.

Gr ü n

Du musst die ganze Natur durchstreifen,

erst dann wirst du ganz schnell begreifen,

grün gibt es nicht im weiten Weltall,

auf der Erde dafür fast überall.

Es ist eine sehr, sehr tolle Farbe.

Eine wunderschöne volle Farbe.

Ob hell, ob dunkel, sie ist wie ein Sternengefunkel,

drum haben wir sie gern, wie unsern Lieblingsstern,

doch nur nicht ganz so fern.

C.B.

sie schenkt uns jeden tag eine schöne minute

schon bei der berührung kommt uns ein glücksgefühl zugute

sie schickt unseren geist über die meere

es ist die wünderschöne süße ERDBEERE.

s.l.

Sonnenuntergang

Spazieren gehen am Strand

Der H. geht in ein Autokaufhaus

sowas gefällt mir !

Und fährt mit `nem Audi in die weite Welt raus

G.S.

Und nun zum Ende von diesem Gedicht

Wir schauen nur noch in ein Gesicht

Ich hoffe diese Zeilen bringen Sie zum Lachen

Alles andere würde Sie nur wütend machen

Nach Sprüchen wie: “That’s life“oder “See you in the afternoon”

Haben wir Schüler oft sehr viel zu tun

Doch selbst der Spruch ich bin eine Dissonanz

Bringt die Schüler nicht zum Tanz

Nein höchstens zum Lachen

Wenn sie sich über ihren Lehrer lustig machen

Und Herr Elsen brummt mit viel Verdruss

Wenn er alleine tanzen muss.

C. H.


34 • Aus dem Unterricht Prisma (74) Prisma (74)

Aus dem Unterricht • 35

Fükom = Fächerübergreifende Kompetenzprüfung

in der Mittleren

Reifeprüfung (MR): Jeweils drei bis

fünf SchülerInnen der MR-Gruppe aus

Klasse 12 suchen sich im Herbst ein

Thema aus mind. zwei verschiedenen

Fächern, arbeiten daran und präsentieren

es nach Pfingsten als Gruppe in einer

mündlichen Prüfung. Es muss zwar eine

Dokumentation erstellt werden, die aber

nur zur Vorbereitung der Lehrer dient

und nicht in die Beurteilung mit einfließt.

Im letzten Schuljahr gab es z.B. die

Themen: „Medieneinfluss im 21. Jhdt.“

(Gemeinschaftskunde / Geschichte) und

„Nordamerika – Prägende Aspekte der

Geschichte“ (Geschichte / Physik).

Nachdem vor einigen Jahren an der

Waldorfschule Dachsberg eine Gruppe

ein Thema innerhalb Deutsch / Eurythmie

gewählt hatte, gab es im letzten

Jahr auch an unserer Schule eine, die

Eurythmie 10/11

als Fach erstmals in der "Fükom"

diesen Versuch unter dem Titel

„Gesellschaftliche Herausforderungen

Afrikas an ausgewählten Beispielen“

wagen wollte.

Freiraum in der Eurythmie

„Es war uns als Gruppe wichtig, unser

Thema nicht nur theoretisch zu präsentieren,

sondern es auch künstlerisch

darzustellen. Beim Durchdenken der

verschiedenen Möglichkeiten einigten

wir uns darauf, unser Thema durch

Bewegung zum Ausdruck zu bringen.

Wir wollten für uns die Freiheit und

Möglichkeit haben, persönliche Gedanken

und Gefühle zur Gesellschaft

Afrikas darzustellen. Dieser Freiraum

ist uns in der Eurythmie gegeben.

Um unserer Darbietung einen

Rahmen zu geben, entschieden wir

uns, das Gedicht Africa my beginning,

Africa my end von Mthoko Mpofana

eurythmisch darzustellen.“ , schrieb

Miriam W., die das Thema „Warum

haben wir Eurythmie als Fach

dazugewählt?“ übernommen hatte.

Höhen und Tiefen

eines Gruppenprozesses

Vanessa F.: „Wie bei jedem Arbeitsprozess

wurde auch unserer von immer

wieder auftretenden Krisen oder Problemen

begleitet. Angefangen hat es mit

der Gruppenzusammenstellung. Wir

gingen zwar seit vielen Jahren in eine

Klasse, doch hatten wir noch nie intensiver

miteinander zu tun. Das äußerte

sich insofern, dass jeder erst mal seine

Motivation zeigen musste, damit die

Eurythmie wirklich ein Teil unserer

Arbeit wird. Wir machten uns gegenseitig

klar, wie zeitaufwändig das ist,

und betrachteten alles erst einmal von

einer kritischen Seite. Doch wir blieben

alle bei unserer Meinung, die Eurythmie

zu unserem Arbeitsprozess dazuzunehmen.

Dann ging es an das Üben; bei

einer Gruppe aus vier Leuten gestaltet

sich das alleine der vier verschiedenen

Ideen wegen schwer. Doch versuchten

wir immer gerecht zu bleiben und

kamen diesem Ziel auch nach: Wer nicht

einverstanden war, musste reden über

das, was ihm nicht gefiel oder was man

selbst anders machen würde. So kamen

wir zu vielen Gestaltungsmöglichkeiten...

Wir hatten jede Woche Probentermine,

doch diese entpuppten sich oft

als Geduldsprobe. Entweder war schon

Pause oder man wollte nach Hause oder

man fand einfach keine Motivation am

jenem Tag. So fanden sich immer wieder

kleine Motivationsblocker in jedem von

uns. Doch traten in jedem von uns auch

Motivationsschübe auf und so wurden

Unmotivierte zumindest für kurze Zeit

ins Boot geholt.“

Hier wird ein wesentlicher Aspekt

dieser recht neuen Prüfungsform

beschrieben: Höhen und Tiefen eines

Gruppenprozesses und was daraus

gelernt werden kann.

Was stellt Eurythmie dar?

„Was kann man sich aber unter Eurythmie

vorstellen, was stellt sie dar?

Man kann sich das ganz einfach

erklären: Sie macht sichtbar, was wir

beim Sprechen/ Singen im Kehlkopf

und mit den Nachbarorganen machen,

das bedeutet also, sie macht die Sprache

sichtbar oder eben das Singen/ die

Musik.“ (Christina M.)

Ist Eurythmie Kunst?

Diese Frage war das Unterthema von

Miriam B. „Jeder Mensch wird in der

Eurythmie ein Kunstwerk... Sprache

oder Musik lässt man durch körperliche

Bewegung, Gebärden und Formen

sichtbar werden. Man muss während des

Stückes immer ganz bei der Sache sein,

denn wenn man einmal die Spannung

weglässt, bekommt das Kunstwerk eine

Delle – und dies fällt sofort auf.“

Benotung – Prüfung

Kann man denn Eurythmie bis hin

zu einer Note beurteilen?

Die einen sagen: Nein – und man

sollte es auch nicht versuchen, damit

eines der letzten Reservate von Freiheit

geschützt bleibt! Die anderen sagen: Ja –

und die Eurythmie sollte (fast) jede

Möglichkeit des Anschlusses an die

Welt nutzen!

Die Prüfung im großen Saal sah

dann so aus: eurythmische Darstellung

des Gedichtes, einige Sätze als Überleitung,

die Afrikathemen (Armut,

Krankheiten, Frauen, Kindersoldaten),

noch einmal das Gedicht. Danach folgte

das sogenannte Prüfungsgespräch, in

dem Herr Werges und ich Fragen an die

Einzelnen stellten, denn letztendlich soll-

te jede Schülerin einzeln benotet werden.

Das Ganze dauerte die vorgesehenen

60 Minuten. Für die Notenfindung

blieben die LehrerInnen Frau Kaiser-

Metzner, der Prüfungsvorsitzende Herr

Lederer von der Montfort Realschule

Zell und die vorgenannten unter sich.

Herr Werges und ich sagten zu jeder

Schülerin, was wir an Positivem und

Negativem auf der Bühne, beim Vortrag

und im Prüfungsgespräch wahrgenommen

hatten, bildeten daraus Notenurteile

und fanden durch die vorher festgelegte

Gewichtung von je einem Drittel zur

Gesamtnote.

Diesen effizient und angenehm

verlaufenden Prozess fand auch der

Prüfungsvorsitzende sehr nachvollziehbar

und motivierte unsere Schule in der

Abschlusskonferenz dazu, es doch

nicht bei diesem ersten Versuch mit der

Eurythmie zu lassen – es sei auch für

sie immer wieder befruchtend, etwas

Neues kennenzulernen und die Eurythmie

gehöre ja nun mal zum Profil der

Waldorfschule. Peter Elsen

The Dark ConTinenT

‘Africa my beginning, Africa my end. I was born here and I will die here’

Africa you bear my hopes and fears

Poverty, famine, crime and AIDS are words which plague Mother Africa’s name

These demons bring me shame

While people try to make Africa better, a few let the hardship overpower them

Shame on them

They give up hope and go about their knavish ways

Even though there’s hope on the horizon, be that as it may

They continue to destroy what little Mother Africa has

Africa is no longer what she was

‘Mother Africa is weeping’

Yet a new dawn may be creeping

Mother Africa and her children are beautiful, they know their place in nature

Even though hardship may corrupt good nature

In the name of ALL that is good, I hope Africa will rise one day

And we’ll stop the suffering before she frays

The words upon a famous poet, I hear

‘Africa my beginning, Africa my end. I was born here and I will die here’

MThoko Mpofana


36 • Aus dem Unterricht Prisma (74) Prisma (74)

Aus dem Unterricht • 37

EL MUNDO

Helden der Küche der ehem. 12. Klasse

Unser Klassenspiel erzählte einen Tag in der Großküche eines

Restaurants: Der Tag beginnt gemächlich und ruhig, doch mit

der Zeit kommt die Küchenmaschinerie ins Rollen. Je später

es wird, desto mehr gleicht die Küche einem Irrenhaus. Das

Stück schafft ein symbolisches Abbild unserer Gesellschaft in

Form einer Großküche. Die Welt als Küche mit ihren kleinen

Streitereien, ihren Alltagssorgen und ihrem Humor. Kann die

Menschlichkeit in der Maschinerie des Lebens bestehen...?

Ein Theaterstück über einen Tag in

einer Großküche? – Wo, bitte, ist

denn da die Handlung, wo der Höhepunkt?

Wo bleibt bei so einem "Thema"

denn Platz für verschiedene Charaktere,

für Beziehungen und Konflikte? ...

Dieselben Fragen, die sich vielleicht

manch einer vor der Aufführung des

12.Klassspiels des letzten Schuljahres

gefragt hat, gingen auch uns vor der

Beschäftigung mit dieser Thematik

durch den Kopf.

Wer an "klassische" Theaterstücke

mit Hauptcharakter, Nebendarsteller

und klarer und bedeutungsschwangerer

Handlung gewöhnt ist, mochte sich zu

Beginn fragen, ob das, was wir da

vorhatten, für das Publikum überhaupt

interessant oder doch etwas langwierig

und langweilig werden würde.

Auch die anfängliche Theaterarbeit

ganz ohne Text und Bezug zum Stück

wirkte zu Beginn etwas befremdlich.

Was hat denn "Durch-den-Raum-laufen"

mit Theaterspielen zu tun? ...

Doch im Nachhinein blicken viele

aus der Klasse wahrscheinlich ganz

anders auf die Proben zurück – es geht

eben nicht nur darum, einen Text auswendig

zu lernen und diesen auf der

Bühne aufzusagen, sondern um ein

gemeinschaftliches Gefühl, um Präsenz

auf der Bühne und um Identifikation mit

der eigenen Rolle. Dass vor allem das

Miteinander-Spielen gerade für unser

Theaterstück wichtig war, lag besonders

daran, dass während der guten eineinviertel

Stunden Spielzeit fast jeder die

ganze Zeit auf der Bühne war.

Auch wenn dies zu anstrengenden

Proben führte, wurde daraus immer

mehr ein Stück, das jedem der Klasse

die Möglichkeit gab, eine mit anderen

Rollen gleichwertige Persönlichkeit zu

entwickeln und zu spielen und nicht einer

Haupt-Nebenrollen-Teilung zu verfallen.

Und hoffentlich wurde es – wie uns

Schauspielern – den Zuschauern deutlich,

dass auch dieses nicht "normale"

Theaterstück einen dramaturgischen

Aufbau aufweist – das Erwachen der

Küche, die Servierzeit als Höhepunkt,

die Mittagspause als Ruhepunkt… –,

gerade durch die vielen verschiedenen

Persönlichkeiten eine Vielzahl an

Beziehungen & Konflikten auf der

Bühne entstehen und es unterhaltsam

sein kann, wenn man nicht nur einer

Handlung zu folgen hat, sondern auf

der Bühne so viel gleichzeitig passiert,

dass der Schauplatz "Küche" plastisch

und anschaulich wird...

Fotos: Thomas Quartier, Tempus fugit Fotograf

Wir als Klasse

danken unserem Team

von Tempus fugit – Tim,

Maren, Elias und Eva –

für ihr Engagement und

die Arbeit mit uns an

unserem Klassenspiel.

für die 13. Klasse,

Benedikt Arnold


38 • Ankündigungen / Einladungen / Hinweise

Überraschung zum

Klassenspiel 12a

Dies ist eine Blanko-Einladung zum

Klassenspiel der 12a. Bei Redaktionsschluss

waren nämlich nur Aufführungstermin

und Regisseure (Nübling /

Jost) bekannt – und das erhöht natürlich

ungemein die Spannung und Neugierde.

Im großen Saal hinter und vor dem

Vorhang wird am 2. / 3. Dezember (sicher

gegen Abend) sehr wahrscheinlich etwas

für die interessierte Waldorfklassenspielbegeisterte

Öffentlichkeit inszeniert.

Lassen wir uns überraschen! fr

Kumpanei zum

Christgeburtspiel

Termine zeitnah auf der Homepage

Einladung zu den drei

Martini-Events

Am Samstag, dem 12.November

veranstaltet der Bazarkreis am

Marktplatz in Schopfheim ab 17 Uhr

den Martini-umzug mit Bläsern &

Fackeln zur Waldorfschule – dort wird

anschließend das Martini-spiel inszeniert

und Suppe & Punsch serviert.

Am Sonntag, dem 13. November

fi ndet dann ab 11 Uhr in den Räumlichkeiten

der Schule der traditionelle große

Waldorf-Martini-bazar. Die fl eißigen

Waldorfeltern laden herzlich ein. fr

Anzeigen

12 Gespräche an 12 Dienstagen zur

Biografi e Rudolf Steiner

Vorgeschlagene Grundlagenbiografi e:

Rudolf Steiner, Mein Lebensgang,

GA 28, in Taschenbuchausgabe oder

gebunden. Weitere Biografi en sind

sehr willkommen!

Treff: Erster Termin zum Kennenlernen

und Einstieg in die Arbeit am

8. Novemver 2011 um 19.30 Uhr bei

Staiger, Gündenhausen 41, Schopfheim.

Kontakt per Mail unter frauke.roloff@

antik-moebel-markt.de oder auch gerne

per Telefon 07622-5746. fr

Prisma (74) Prisma (74) Ankündigungen / Einladungen / Hinweise • 39

Sprache einmal anders

Sprachgestaltung

Sprache dient im Alltag der Vermittlung

von Inhalten. Was ist aber die

Sprache selbst? Was geschieht in uns

beim Sprechen?

Mit Ihnen gemeinsam möchte ich die

Welt der Laute, Rhythmen, Wort- und

Satzgebärden entdecken. Spielerisch befassen

wir uns mit Sprachübungen sowie

mit Texten aus der Dichtung und erleben

dabei bewusst die Artikulationsorgane,

Atmung, Stimme und Gestik – immer

dienstags von 18:45 bis 20:00 Uhr.

Antonella Krieger, Tel. 07622-7701

Jeder steckt in ihnen, jeder braucht sie,

jeder freut sich an ihnen und leidet

unter ihnen. Sie können nah sein oder

eng, manche brauchen Zeit und Raum,

andere existieren nur im Unsichtbaren:

Beziehungen bestimmen unser Leben.

Familie gründet sich auf Beziehung.

Mama - Papa - Kind, das sind

Urbeziehungen im Familienleben.

Wir werden geboren und fi nden eine

Familiennatur vor. Aber der natürliche

Rahmen ist heute nicht mehr der allein

bestimmende. Im Zeitalter der Patchwork-Familie

sind alte gesellschaftliche

Strukturen kaum mehr Maßstab für

unsere Handlungen. Ganz neue Familienkonstellationen

entstehen, neue Rollenmodelle,

neue Entwicklungswege,

und damit auch existenzielle Fragen und

vermeintlich unlösbare Probleme: wir

sind aufgefordert, eine Familienkultur

zu entwickeln.

Dafür müssen wir uns zu Bewusstsein

bringen, was früher alles „von

selber“ lief. Wir brauchen Gesichtspunkte

zur eigenen Gestaltung unser

Beziehungen. Das setzt aber voraus,

dass ich in Beziehung zu mir selber trete.

Das ist Selbsterkenntnis und die ist

alles andere als einfach: denn wie unterscheide

ich mich denn von den Gewohnheiten,

die mir anerzogen wurden, von

dem eigenen Seelenleben, mit dem ich

manchmal gar nicht einverstanden bin,

und von den Erwartungen, denen ich in

der Umgebung ausgesetzt bin: den

Erwartungen der Kinder, des Partners,

der eigenen Eltern?

Eine zukünftige Familienkultur

Einladung zur

Mitgliederversammlung

Am 25. November 2011 fi ndet um

20 Uhr im Kleinen Festsaal die

erste ordentliche Mitgliederversammlung

des Schuljahres 2010/11 statt. Folgende

Schwerpunkten werden sein:

1. Rückblick aufs vergangene Schuljahr

2. Wirtschaftliche Bilanz des SJ 2010/11

3. Vorstandswahlen

4. Neue Kollegiumsmitglieder

5. Antrag auf Satzungsänderung.

Die genaue Tagesordnung und weitere

Informationen sind der schriftlichen

Einladung zu entnehmen. Wir freuen

uns auf Ihre engagierte Teilnahme! tg-r

Goetheanum / Sektion für Sozialwissenschaften / 27. - 29. Januar 2012

Familienkulturtagung: BeziehungsWeise

basiert also auf der Selbsterkenntnis und

die braucht wiederum eine Kultur mit

mir selbst: sie braucht einen inneren

Dialog mit der Instanz in mir, die ich

noch nicht bin aber werden kann, und

braucht eine Kultur des Umgangs mit

dem, was ich geworden bin. Aus diesem

inneren Spiel des Noch-nicht mit dem

Nicht-mehr entsteht eine Weisheit. Und

diese macht offen und fähig für die

neue Gestaltung von Beziehungen im

Familienalltag. Allso: Wie werde ich

beziehungsweise? – dazu möchten wir

an dieser Tagung Ansätze und Perspektiven

erarbeiten.

Vorträge von

• Olaf Koob (Arzt, Berlin)

• Florian Osswald (Leiter der Pädagogischen

Sektion am Goetheanum)

Arbeitsgruppen mit

• Susanne Hofmeister

(Ärztin, Heidelberg)

• Monika Kiel-Hinrichsen

(Bildungsstätte Forum Zeitnah, Kiel)

• Eva Kleber (Akademie Vaihingen)

• Cristina und Christoph Meinecke

(Familienzentrum Havelhöhe, Berlin)

• Madeleine Ronner (Studentin, Basel)

Vorbereitungsteam der Sektion für

Sozialwissenschaften: Anneka Lohn,

Franziska Schmidt-v. Nell, Clara Steinemann

Das Programm ist ab 1. Nov. 2012 erhältlich am

Goetheanum Empfang, Postfach, CH-4143 Dornach

Fax + 41 (0) 61-706 44 46, Tel. + 41 (0) 61-706 44 44,

E-Mail:tickets@goetheanum.ch

Für weitere Informationen: Monika Clément,

Sekt. f. Sozialwis., Goetheanum Postfach,

CH-4143 Dornach, Tel. + 41 (0) 61-706 43 09;

E-Mail: monika.clement@goetheanum.ch

Musik Akademie Basel - Musikschule

Junge Sinfoniker Konzert

Mit folgendem Programm gastieren

die Jungen Sinfoniker Basel und

der Solist Yang Wu unter der Leitung von

Ulrich Dietsche am 6. November 2011

um 17 Uhr in unserem Großen Festsaal:

• Robert Schumann (1810-1856)

Introduktion und Allegro appassionato

G-Dur op. 92

für Klavier und Orchester

Solist: Yang Wu

• Pyotr Ilyitch Tchaikovsky (1840-1893)

Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Andante, Allegro con anima

Andante cantabile, con alcuna licenza

Valse – Allegro moderato

Finale – Andante maestoso, Allegro vivace

Das Konzert dauert eine Stunde, Eintritt frei, Kollekte

Die Jungen Sinfoniker Basel sind ein

fester Bestandteil des Angebotes der

Musikschule Basel. Sie bilden innerhalb

der Orchesterschule den obersten Baustein.

Hier wird den jungen Musizierenden

der Streicher-, Bläser- & Schlagzeugklassen

die Möglichkeit geboten, auf

hohem Niveau gemeinsam in großer

Besetzung zu musizieren. Dabei lernen

die Jugendlichen originale Orchesterliteratur

kennen – vor allem aber auch,

diese umzusetzen. Das Hauptgewicht

liegt deshalb auf dem Arbeitsprozess,

der dazu nötig ist, und nicht unbedingt

allein auf einer geplanten Aufführung.

Zur Zeit spielen über 70 Jugendliche

im Alter von 15 - 25 Jahren in unserem

Orchester. Ein LehrerInnen-Team teilt

sich die erforderlichen Arbeiten auf

(Dirigent, Stimmenproben, Organisation).

Nebst den Aufführungen in der

Musik Akademie stehen auch immer

wieder Konzerte außerhalb der Schule

auf dem Programm. Schon zweimal

haben die Jugendlichen erfolgreich an

Wettbewerben teilgenommen (Valiant-

Forum, Murten-Classics). Die nächsten

Konzerte fi nden im November 2011 und

Februar 2012 im Stadtcasino statt.

Für die Mitglieder bedeutet dies

neben Schule, Instrumental-Ausbildung,

Kammermusik und Vorspielen eine

enorme zusätzliche zeitliche Beanspruchung.

Das Publikum spürt die

ernsthafte Auseinandersetzung mit

der anspruchsvollen Aufgabe und der

jugendliche Charme der Darbietenden

entgeht ihm nicht.

Kontakt: www.musikschule-basel.ch


40 • Termine der Woche, des Quartals, der Ferien und des Redaktionsschlusses

Quartalsübersicht

Oktober

23.10. Sonntagshandlung

freichristlich

10:00 Uhr

unterer Eurythmieraum

28.10. ElternLehrerSchülerKreis

20:00 Uhr

Lehrerzimmer 1.OG

29.10. - Herbst-

6.11. ferien

November

6.11. Orchesterkonzert

Junge Sinfoniker Basel

17:00 Uhr

Großer Festsaal

7.11. Elternabend

Klasse 10

9.11. Berichtsabend

Handwerks-Praktika

Klasse 9

Grüner Speisesaal

12.11. Martini-Umzug & -Spiel

17:00 Uhr

Marktplatz Schopfheim

dann Schulgelände

13.11. Martini-Bazar

11:00 - 18:00 Uhr

Gesamtes Schulgelände

18.11. Berichtsabend

Betriebs-Praktika

Klasse 10

18:00 Uhr

Fest- und Speisesaal

ElternLehrerSchülerKreis

20:00 Uhr

Lehrerzimmer 1.OG

20.11. Sonntagshandlung

freichristlich

10:00 Uhr

unterer Eurythmieraum

22.11. Elternabend

Klasse 1

25.11. Mitgliederversammlung

Thema: Bilanz u.a.

20:00 Uhr

Kleiner Festsaal

28.11. Elternabend

Klasse 3

Termine und weiteres sind

auf der Homepage einsehbar:

www.

waldorfschuleschopfheim.de

Redaktions-

schluss:

Prisma 75

01.12.2011

für allerletzte Termine, aber Texte

unbedingt im Vorfeld einreichen!

Absprachen gerne per Telefon:

Frauke Roloff 07622-5746

Es dankt Ihnen die Prisma-Redaktion

Erscheinungsdatum:

7.12.2011 als pdf auf der Homepage

22.12.2011 in gedruckter Form

Dezember

2.- 3.12. Klassenspiel

Klasse 12a

Großer Festsaal

4.12. Sonntagshandlung

freichristlich

10:00 Uhr

unterer Eurythmieraum

6.12. Jahresarbeiten

Präsentation

Klasse 8

Großer Festsaal

17.12. Schulfeier

öffentlich

10:00 Uhr

Großer Festsaal

18.12. Sonntagshandlung

freichristlich

10:00 Uhr

unterer Eurythmieraum

23.12. - Weihnachts-

8.1.2012 ferien

Januar 2012

9.1. Elternabend

Klasse 1

10.1. Elternabend

Klasse 4

15.1. Sonntagshandlung

freichristlich

10:30 Uhr

unterer Eurythmieraum

16.1. Elternabend

Klasse 2

17.1. Elternabend

Klasse 5

23.1. Elternabend

Klasse 6

24.1. Elternabende

Klassen 3 und 11a

27.1. Elternsprechtag

16:00 - 20:00 Uhr

diverse Schulräume

29.1. Sonntagshandlung

freichristlich

10:00 Uhr

unterer Eurythmieraum

30.1. Elternabende

Klassen 9 und 12b

31.1. Elternabend

Klasse 7

Wochentermine

in den Räumlichkeiten der Waldorfschule bzw. Vicemooshalle 1

Bei Vermietung von Schulräumen bitte alles mit Fr. Schaubhut im Schulbüro

abstimmen: Tel. 07622-666849-12.

montags Eurythmiekurs II

8.00 - 9.00 Uhr

Michaela Trefzer

07621-168928

Schülerbibliothek

9.35 - 10.00 Uhr

Burgl Vogt

07622-65350

Fördern im Rechnen

für Schüler Klasse 6

12.30 - 13.30 Uhr

Petra de Vet

07622-669573

Zirkus

für Kinder ab Klasse 3

15.30 - 17.00 Uhr

Ann-Kathleen Krätzig

07622-666849-22

Eurythmie am Abend

19.00 - 20.00 Uhr

Renate Langhammer

07622-64094

Bothmer Gymnastik

19.00 - 20.15 Uhr

Gabriele Hurter

07622-6846582

dienstags Sprachgestaltung

18.45 - 20.00 Uhr

Antonella Krieger

07622-7701

Wandervögel

Klassen 1, 2 und 3

13.00 - 16.00 Uhr

Magdalene Dycke

07627-472431

Theater Tempus fugit

Klasse 9 - 11

15.45 - 17.15 Uhr

Tim Krause

07622-666849-22

mittwochs Theater AG

für Klasse 6 und 7

15.45 - 17.15 Uhr

Ute Höinghaus-Poland

07622 – 683458

Anthroposophische

Gesellschaft

Zweigabend

20.00 Uhr

Peter Beyer

07622-61424

donnerstagsSchülerbibliothek

9.35 - 10.00 Uhr

Beate Felgenhauer

07622-63486

Basketball

Klassen 5-10

15.30 - 17.00 Uhr

Frank Fischer

07622-666849-22

Volleyball-AG

18.30 Uhr für Schüler

20.00 Uhr für Ehemalige,

Eltern und Lehrer

Gotthard Jost

07622-6884571

freitags Eurythmiekurs I

8.00 - 9.00 Uhr

Renate Langhammer

07622-64094

Bläserkreise I und II

nachmittags

Carl-Philipp Rombach

0713-3142444

samstags Artaban-Gruppenstunde

10.00 - 12.00 Uhr

Gero Engeser

07622-672020

Volkstanz

je 2. Sa. des Monats

20.15 Uhr

Fam. Bauer

07622-64043

sonntags Sonntagshandlung

freichristlich

Kinderhandlung

10.30 Uhr

Rita Becker-Leeser

07622-6677311

Ferienkalender

2011 / 2012

Das Schuljahr hat für die Schülerund

LehrerInnen am Montag, dem

12.09.2011 begonnen und wird am

Mittwoch, dem 26.07.2012 enden.

Herbstferien

29.10.2011 - 06.11.2011

Weihnachtsferien

23.12.2011 - 08.01.2012

Fasnachtsferien

18.02.2012 - 26.02.2012

Osterferien

31.03.2012 - 15.04.2012

Brückentag / Himmelfahrt

18.05.2011

Pfingstferien

26.05.2012 - 10.06.2012

Sommerferien

26.07.2012 - 09.09.2012

Prisma (74)

Die Terminangaben beziehen sich jeweils

auf den ersten & letzten Ferientag.

Die Ferienregelung selbst kann

aufgrund interner Unterrichtsplanung

geringfügig vom Ferienkalender der

staatlichen Schulen abweichen.

Schopfheim, 15. Februar 2011

SCHULLEITUNG der

Freien Waldorfschule Schopfheim e.V.

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