Eine Ganztagsschule? - Freie Waldorfschule Schopfheim

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Eine Ganztagsschule? - Freie Waldorfschule Schopfheim

Michaelslied: Alois Künstler Handpuppen: Projekt der vierten Klasse

Michaeli 2004

Prisma 46

Schulzeitung der

Freien Waldorfschule Schopfheim e.V.


2 l Michaeli Michaeli l l 3

Betrachtungen zur Jahreszeit: Michaeli und die Michaelslieder

I

st dieses Lied auf der Titelseite, wie auch viele andere

Michaels-Lieder ein Aufruf zu Kampf und Streit? Gibt es

nicht genug Unfriede auf der Welt? Sollen wir nun auch zu

Waffen greifen? Und gegen wen sollen wir kämpfen?

Ach ja, gegen den Drachen – gegen welchen Drachen?

Gibt es Drachen nicht nur im Märchen?

Die Märchen: Vielleicht können sie uns weiterhelfen. Sie

sind nicht „bloß“ Märchen, sondern sie enthalten, wie wir

wissen, in Sprachbildern verschlüsselte Weisheiten. Was tun

die Drachen im Märchen? Sie verwüsten das Land, machen

es unfruchtbar, lassen Quellen versiegen, verschlingen

Prinzessinnen, Jungfrauen und verdunkeln die Sonne mit

ihrem Qualm.

Friedel Lenz entschlüsselt in ihrem Buch "Bildsprache der

Märchen" die Symbole:

Land: auf sicherem Boden stehen

Wiese: sprießende, sprossende Lebenskräfte

Quelle: sprudelnde, schöpferische Erneuerung

Jungfrau: die dem Geiste entgegen reifende Seele

Die Bilder stehen also für seelische Vorgänge. So

schneidet die Drachenwirksamkeit unsere Verbindung zu den

schöpferischen Kräften ab, entzieht uns den Boden unter den

Füßen, entwurzelt und macht uns heimatlos und verhindert

das Streben nach dem Geist.

Wenn das so ist, scheint der Drache nicht in einer fernen,

sagenhaften Burg zu hausen, sondern im menschlichen

Seelenleben sein Unwesen zu treiben. Ja richtig, auch hier

haben wir Übereinstimmung mit dem Symbol im Märchen:

Haus/Schloss: Bild des menschlichen Körpers als Behausung

des seelisch-geistigen Wesens.

I

m Neuen Testament wird in der Offenbarung des Johannes

(Kap. 12, Vers 7-12) der Kampf des Erzengel Michael mit

dem Drachen geschildert. Hier ist zu lesen, dass Michael und

seine Engel den Drachen besiegten und aus dem Himmel

stießen. Wohin stießen sie ihn? „Auf die Erde wurde er gestürzt

und alle seine Engel mit ihm.“ Warum stieß er ihn denn

ausgerechnet auf die Erde? Hätte er ihn auf einen anderen

Planeten geschickt, könnten wir hier in Frieden leben.

Doch vielleicht gereicht ja der gestürzte Engel den

Menschen zum Vorteil und ermöglicht der Menschheit Entwicklungsschritte,

die ohne ihn gar nicht möglich wären. Ist

er nicht jenes Wesen, das sich als Schlange ins Paradies

geschlichen hat und uns den Apfel zur Erkenntnis des Guten

und des Bösen zu essen gab? Womöglich ist also der Drache

gar nicht nur dunkel und böse.

Wie wir schon aus „Jim Knopf“ wissen, steht er in fernöstlichen

Kulturen für Weisheit und Glück. Diese verschie-

Kleinanzeigen sind in dieser Kleinheit kostenlos

Gemüsestand vom Hof Dinkelberg:

Freitags 7.30-13 Uhr (bis 29.10.04)

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Querflöte in Schopfheim.

denen Gesichter des Drachens könnten auf die von Rudolf

Steiner geschilderten konträr wirkenden Prinzipien hindeuten,

die in verschiedenen Richtungen an den Menschen zerren.

Die einen, luziferischen, wirken verblendend, bilden aber

gleichzeitig die Grundlage für unsere Intelligenzentwicklung

und die Phantasiekräfte. Die anderen, ahrimanischen, wirken

verhärtend, verdunkelnd und verbinden sich mit der

menschlichen Willenskraft. Es handelt sich also um zweierlei

Kräfte, die uns Menschen zur Verfügung stehen, die wir

nutzen können, die aber, wenn wir es nicht verstehen sie im

Gleichgewicht zu halten, unser menschliches Seelenleben

verzerren oder verzehren können.

Hier steht nun wieder Michael vor uns: Diesmal nicht als

Kämpfer (auch er hat verschiedene Gesichter), sondern mit der

Waage. Auf vielen bildlichen Darstellungen hält Michael eine

Waage in der Hand – gewissermaßen Vorbild und Aufforderung

an uns, diese gegensätzlich wirkenden Kräfte im

Gleichgewicht zu halten.

Dafür ist es allerdings nötig jene Kräfte zu erkennen, zu

durchschauen, auseinander zu halten und richtig einzuordnen.

Auch hier ist uns Michael wieder Vor-Bild: auf vielen alten

Abbildungen, in denen übrigens ebenso wie im Märchen

Symbole wirken, ist er mit Schwert oder Lanze zu sehen. Oder

auch nur mit einem langen dünnen, aufrecht stehenden Stab:

Gleich einem Schwerthieb schlägt der Geistesblitz ein, und der

Mensch kann durch Erkenntnis gestärkt die Mitte zwischen

beiden Drachenkräften in sich finden.

V

or diesem Hintergrund und in dem Vertrauen, dass in der

kindlichen Seele ein imaginatives Verständnis wirkt,

können wir also getrost die "Streitlieder" anstimmen.

A

ber auch die Bitte um Hilfe und Beistand erklingt in einigen

dieser Lieder. Das wird nachvollziehbar durch Rudolf

Steiners Ausführungen zur derzeitigen Aufgabe von Michael:

„Michael ist der Geist der Stärke. Er muss befähigen, indem er in

die Menschheitsentwickelung einzieht, nicht die abstrakte

Geistigkeit auf der einen Seite zu haben, und auf der anderen die

Materialität, ..., Michael muss uns durchdringen als die starke

Kraft, die das Materielle durchschauen kann, indem sie im

Materiellen zu gleicher Zeit das Geistige sieht, indem im

Materiellen überall der Geist gesehen wird.“ *

Und an anderer Stelle:

„Das Göttliche“ (im höheren Sinne Menschliche?)

„besteht im Gleichgewichthalten zwischen beiden.“

Monika Luther, 07622-64133

Unterricht im Leierspiel gibt

Solveigh Hallquist, 07673-932180

Französische SchülerInnen suchen

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Aufenthaltsdauer

2-5 Tage. Die SchülerInnen kommen

im Klassenverband mit LehrerInnen

und sind den ganzen Tag unterwegs.

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* Rudolf Steiner: Die Sendung Michaels, GA 194 .

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Verpflegung (Frühstück, Lunchpaket,

Abendessen) werden 15€ gezahlt.

Pro Familie müssen zwei Schüler-

Innen aufgenommen werden. Anfragen:

Hansjürgen Baum, 07622-3601,

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Impressum

Ansprechpartner in der Prisma-Redaktion sind:

Thomas Gremm-Roloff Tel/Fax 07622 - 5746

Themen aus dem Vorstandsbereich, Werbung

E-mail: prisma@waldorfschuleschopfheim.de

Frauke Roloff Tel. 07622 - 5746

Themen-Vorbereitung, Texterfassung, Layout

E-mail: prisma@waldorfschuleschopfheim.de

Rainer Arnold Tel. 07622 - 672926

Photographie und Bildbearbeitung

E-mail: R. Arnold@Huettlin.de

Bärbel Peither Tel. 07622 - 6848166

für die Kindergärten

E-mail: bpeither@gmp-berater.de

Liane und Peter Elsen Tel/Fax 07622 - 668420

für das Lehrerkollegium

E-mail: PtrElsen@aol.com

Moana Menne 7. Klasse

für die Schülerschaft

Druck:

Hornberger Druck KG

Belchenstraße 8, 79689 Maulburg

Herausgeber:

Freie Waldorfschule Schopfheim

Schlierbachstr. 23, 79650 Schopfheim

Tel. 07622 - 666849-0, Fax 07622-5268

E-mail: waldorfschuleschopfheim@t-online.de

Internet: www.waldorfschuleschopfheim.de

-10 Frau Kühner

-11 Frau Schaubhut

-12 GF-Zimmer

-13 Hausmeister

-14 Frau Baum

-15 Lehrerzimmer – Besprechungsraum

-16 Lehrerzimmer

-17 Gartenbau

-18 Physik

-19 Küche

In eigener Sache Inhalt

Wir präsentieren mit dieser Nummer 47

unser zweites Michaeli-Prisma:

Viel Vergnügen beim Stöbern....

Unser Prisma-Photograph Rainer

Arnold war auf langer Geschäftsreise im

Ausland. So hat uns freundlicherweise

Oliver Minzloff mit der jährlichen

Klassen-Photosession aushelfen können,

und Gunther Jenisch dokumentierte die

ereignisreiche Waldorfwoche photographisch.

Wir sind außerordentlich

dankbar für ihre spontane Mitarbeit!

Hinweisen möchten wir auch auf die

Anzeigen schaltenden Firmen: Der für

die Anzeigen gezahlte Preis ermöglicht

eine hochgradige Deckung der Prisma-

Druckkosten. Bitte berücksichtigen Sie

bei Ihren Einkäufen diese Firmen.

Eingefügt in diese Prisma-Ausgabe

ist eine aktuelle Gremienliste unter der

Rubrik Menschen an unserer Schule. Sie

wird also für das laufende Schuljahr

nicht per Ranzenpost verteilt.

Besonders geschmückt ist dieses

herbstliche Prisma mit Gedichten von

Claudia Kist-Johansen, einer Schülermutter.

Mit ihrer freundlichen Genehmigung

entnahmen wir diese Gedichte

dem Lyrikbändchen Dem Leben eine

Heimat geben, welches 2003 im Engelsdorfer

Verlag, Leipzig erschienen ist.

Und dann möchten wir wieder ausdrücklich

und kräftig all den Zulieferern

für ihre zahlreichen Sendungen an das

Prisma danken! Ob Photo oder Text,

Gedicht oder Bericht, ob kurze Notiz

und Lösungswort, ob Leserbrief, Termine

oder Hinweise – alle diese Dinge

füllen jedes Vierteljahr eine Prisma-

Ausgabe und zeugen von der schillernden

Vielfältigkeit unserer Schule.

Nomen est omen: ein Prisma

streut das Licht, zeigt seine vielen

verschiedenfarbigen Facetten, vom

dunkelsten Violett über zarte Grüntöne

bis ins hellste Strahlegelb. Und alle

Farben sind Taten des Lichtes, wenn

auch jeder für sich eine bestimmte Farbe

vorziehen würde und andere lieber

nicht dabei hätte...

Eine schöne und sehr bunte Herbsteszeit

wünscht Ihnen

die Prisma-Redaktion

Titel l 1

Betrachtungen zur Jahreszeit l 2

Kleinanzeigen l 2

In eigener Sache l 3

Impressum l 3

Schule intern

Protokoll MV 16.7.04 l 4

Vorstandswahlen l 5

Hurra - Wir bauen!!! l 5

Bericht: Baulückengremium l 6

Bericht: Ganztagsschule l 7

Beschluss: Ganztagsschule l 8

Staatsgelder für freie Schulen II l 8

Es gab doch mal... l 9

Menschen an unserer Schule

Personaländerungen l 10

Das Freijahr... l 10

SMV und OSC l 10

Gremienliste l 11

Klassenphotos Kl. 1-4 l 12+13

Aus dem Schulleben

Einweihung Vicemooshalle l 14

Zur Schulanfangstagung l 15

Orchestertournée 2004 No. 1-4 l 15-17

Sonnige Einschulung l 18

Michaeli und die Feuerwaage l 18

Von den Bienen l 19

Rückblick Waldorf-Aktionswoche l 20+21

Aus dem Unterricht

"He-Jo, spann den Wagen an..." l 22

"Cooool, die neue Sporthalle..." l 23

Besuch im Asylbewerberheim l 23

"Geh´ doch lieber..." l 24

Zum Zeitgeschehen

nix

Buchbesprechungen

Wie der Schatten eines flie... l 25

Zauber einer Begegnung l 25

Aus dem Umkreis der Schule

Bericht Bundeselternratstagung l 26

Bericht Landeselternrat l 27

Leserbriefe

Der Saalbau kommt l 28

Werkstattbühne... l 28

Leserbrief fürs Prisma l 28

Aus den Kindergärten

Wir wollen Generationen verbinden l 29+30

Rätsel l 30

Kurznachrichten, Mitteilungen

und Ankündigungen l 30 - 32

Termine

Quartalsübersicht l 32

Ferienkalender l 32

Wöchentliche Termine l 32

Redaktionsschluss l 32

Die Inhalte der redaktionellen Beiträge im Prisma

werden von den jeweiligen Verfassern michaelisch mutig selbst verantwortet.


4 l Schule intern

Protokoll der 3. ordentlichen Mitgliederversammlung

im Schuljahr 2003/2004 am Freitag, 16.Juli 2004

Beginn: 20.05 Uhr, Ende: 21.55 Uhr

Anwesend waren 39 stimmberechtigte Mitglieder.

Top 1

Herr Kühnel eröffnete um 20.00 Uhr die 3. ordentliche Mitgliederversammlung im Schuljahr 2003/2004, die sich mit dem

Budget für das Folgejahr 2004/2005 beschäftigte. Er stellte Vollständigkeit und Beschlussfähigkeit fest, ebenso wurde

ordnungsgemäß eingeladen. Anträge zur Tagesordnung sind nicht eingereicht worden.

Top 2

Herr Boettger gibt eine Information, die dazu führen soll, dass die FWS Schopfheim ebenfalls als Ganztagsschule (GTS)

anerkannt und geführt werden kann. Er erläutert, dass bereits 50 % der vom Bund zugesagten Gelder an andere Schulen

zugesagt wurden. Die Schule muss an drei Tagen ein Angebot von 8 – 16 Uhr zur Verfügung stellen, dazu kommt noch eine

Std. für die Mittagspause, Zuschüsse gibt es nur für die Klassen 1 – 10, Zuschüsse gibt es nur für Investitionen in Gebäude

und Einrichtungen. Schopfheim hat Konzepte entwickelt: in den Klassen 1 – 3 im Bewegungsbereich, offene Form, Klassen

4 – 6 ebenfalls offene Form, aber ein Jahr verpflichtend mit Hausaufgabenbetreuung, Klassen 7 – 10 Vertiefung Wahlpflichtfächer,

Programm Was ist lernen. Finden von anderen Unterrichtsformen. 10 % der Kosten sind durch die Schule selbst zu

finanzieren, Elternzustimmung muss ebenfalls vorliegen (kann im neuen Schuljahr eingeholt werden), Folgekosten:

Abschreibung, evtl. 1 zusätzliche Personalstelle. Hinweis darauf, dass THG ebenfalls GTS-Antrag stellen will, Ausbau

Ess-Raum + Küche + Bühne

Aussprache: Angebot bringt neue Schüler, aber auch neue Kosten.

Folgekosten für die Eltern beachten, keine Überbelastung.

Ist Verwendung des Zuschusses verpflichtend, kann Rückzahlung gefordert werden – (grundsätzlich). Ja, jedoch Frage

der Darstellung beachten.

Wenn man an Umbau bzw. Erweiterung denkt, Raumkonzept der bestehenden Schule unbedingt mit in Überlegungen

einbeziehen, lebendiger, differenzierter Unterricht sollte möglich sein, Einrichtung einer Bibliothek beachten.

Kein Beschluss erforderlich, da nur Information.

Top 3

Vorstellung Budget/2004/2005

Da Frau Kühner erkrankt ist, wird das Budget 2004/2005 von Herrn Gremm-Roloff vorgestellt. Er erläutert die wichtigsten

Positionen der geplanten Ausgaben und Einnahmen, die wertmäßig größten Posten sind die Personalkosten und die OSA-

Zuschüsse. Es wurde mit einer 1%-igen Erhöhung der Gehälter und einer Zahlung des 13. Monatsgehaltes gerechnet, leider

steht eine Kürzung des OSA-Zuschusses um ca. 3,6 % ins Haus. Bezüglich der Deputate ist man bemüht diese zu reduzieren,

die künftige neue zweite 5. Klasse wird aus dem bestehenden Personal betreut, Sport wird durch Lehrer sowie Schüler mit

Übungsschein gegeben (Wahlpflichtbereich).

Aussprache: Lehrer sollen materiell nicht weiterbelastet werden, ebenfalls auch nicht mit Mehrarbeit, die Schule solle sich

darum bemühen, das Spendenaufkommen zu steigern.

Top 4

Um die Ausgaben zu decken bzw. keine zu große Unterdeckung zu riskieren, schlägt der Vorstand vor, dass der

genehmigte Solidarzuschlag weiterhin bezahlt wird = € 17,55 je Monat und Elternhaus. Die Versammlung schlägt vor, dass

dies eine feste Erhöhung sein soll.

Top 5 Der neu formulierte Antrag, dass der Monatsbeitrag um € 17,55 je Elternhaus erhöht wird, wird mit 33 Ja-Simmen

bei 5 Enthaltungen und 1 Gegenstimme angenommen. Das Budget

2004/2005 wurde somit mit einer geplanten Unterdeckung von

TEUR 87 (Einnahmen TEUR 2.250 – Ausgaben TEUR 2.337)

verabschiedet.

Top 6 Der Vorschlag, die Beitragstabelle anzupassen, wird

vom Vorstand als Arbeitsauftrag entgegengenommen.

Schopfheim, den 14.09.2004

Versammlungsleitung: Gun-Jörg Kühnel

Protokoll: Bernd Futterer

Vorstandswahlen

Die Vorstandsmitglieder unseres Schulvereins

werden immer für zwei Jahre

gewählt. Daher läuft jedes Jahr die

Amtsperiode eines Teils der Vorstände

ab. Dieses Mal betrifft dies Hans

Klinger und Thomas Gremm-Roloff.

Der aktuelle Vorstand setzt sich

wie folgt zusammen und zeigt die vielfältigen

Ebenen der Verbundenheit mit

unserer Freien Waldorfschule:

1. Christian Boettger Schülervater

und Lehrer FWS

2. Beate Engeser Schülermutter

3. Bernd Futterer Ex-Schülervater,

Fördermitglied, Ehemann von

Frau Futterer/Lehrerin FWS

4. Thomas Gremm-Roloff Schülervater

5. Rolf Kern Schülervater

und Lehrer FWS

6. Hans Klinger Schülervater

7. Gun-Jörg Kühnel Ex-Schülervater

Mitarbeiter/Hausmeisterei FWS

8. Bernd Sevecke Ex-Schülervater,

Fördermitglied, Ehemann von

Frau Sevecke/Lehrerin FWS

Der Vorstand ist ein zentraler Ort an

unserer Schule, der Eltern die Möglichkeit

gibt, neben der Erledigung des

kurzfristigen „Tagesgeschäfts“ z.B.

auch intensiv an langfristigen Entwicklungsprozessen

der Schule teilzuhaben

und diese mitzugestalten. Wobei Vorstandsarbeit

die Entwicklung der ganzen

Schule im Bewusstsein haben soll und

nicht in der Vertretung von persönlichen

Interessen (mein Kind/mein Konto...)

oder Gruppeninteressen (die Eltern/die

Lehrer...) bestehen darf.

Zu beackernde Arbeitsfelder gibt es

reichlich, und wie im Kollegium so steht

auch im Vorstand in den kommenden

Jahren ein Generationenwechsel an. Das

ist teilweise zu bedauern, und es werden

Lücken entstehen, die nicht von heute

auf morgen zu schließen sind. Wenn

man aber die Altersstrukturen bewusst

anschaut, so sieht man, dass dies in den

nächsten Jahren eine Realität sein wird,

mit der wir uns auseinandersetzen

müssen, und auf die wir vorbereitet sein

sollten.

Der Vorstand ist immer offen für

aktive und interessierte Eltern, die

konkret die Dinge mitgestalten wollen.

• Sind Sie erst seit kurzem an der

Schule? Kein Problem. Hier haben Sie

die beste Möglichkeit diesen „Laden“ so

richtig kennen zu lernen.

• Sie wollen erst mal sehen wie in der

derzeitigen Konstellation die Vorstandsarbeit

läuft? Auch kein Problem!! Rufen

Sie Frau Kühner an – 07622-66684910 –

und lassen sich von Ihr die Termine der

Vorstandssitzungen geben. Sie können

eine Zeit lang als Gast teilnehmen und

dann in Ruhe entscheiden, ob Sie

verbindlich mitarbeiten wollen.

Wir freuen uns auf Sie!!!

Thomas Gremm-Roloff

Hurra – Wir bauen!!!

Einen Parkplatz???

Haben Sie`s in der Zeitung gelesen? Bei

THG und Waldorfschule soll nächstes

Jahr die Hol- und Bringsituation neu

gestaltet und das Parkplatzangebot

erweitert bzw. wieder instand gesetzt

werden.

Ist doch toll – nur leider nicht ganz

billig für uns:

Laut Baugenehmigung der Schule

müssen wir eine bestimmte Anzahl von

Stellplätzen zur Verfügung stellen und

unterhalten. Gleiches gilt für die

Vicemooshalle. Als Eigentümer eines

Hallendrittels „gehören“ uns auch ein

Drittel der erforderlichen Stellplätze.

Gegen Bezahlung derselben – versteht

sich.

Als anteiliger Mitfinanzier dieser

Aktion werden wir aber auch an der

Planung und Gestaltung mitwirken,

analog zur gemeinsamen Arbeit der

Bauherrengemeinschaft Vicemooshalle.

Dies wurde so von Bernd Sevecke bei

Stadt und Gemeinderat am 20. Sept. 04

zu Protokoll gegeben.

Gleiches gilt für eine Anzahl von

Parkplätzen auf dem ehemaligen

Columbangelände, zu deren Bau wir uns

bereits in grauer Vorzeit, beim Bau der

Schule verpflichtet hatten, die aber

niemals gebaut wurden. Nun ist es im

Rahmen der Bebauung durch die

Christengemeinschaft soweit. Auch

diese Parkplätze müssen gebaut werden.

Über den erforderlichen finanziellen

Aufwand und Planungsdetails informieren

wir sobald als möglich.

Thomas Gremm-Roloff

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Schule intern l 5

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6 l Schule intern

Bericht aus dem Arbeitsprozess des Baulückengremiums

Für die Baulücken Zwischentrakt und

Bühne/Versammlungsraum sollten in

der November-MV Planungen, Kostenschätzungen

und Finanzierungsmodelle

zur Beurteilung und Entscheidung vorgelegt

werden. So war es in meinem

kurzen Bericht im letzten Prisma und

auch auf der Juli-MV angekündigt

worden.

Diese zeitliche Planung hat sich jetzt

(Stand Ende September) wohl als zu

optimistisch erwiesen.

Was ist

in der Zwischenzeit geschehen?

Im Zusammenhang mit den Überlegungen

zur Ganztagsschule GTS war die

Möglichkeit aufgetaucht, einen nicht

unwesentlichen Teil unserer Baumaßnahmen

über das "Investitionsprogramm

des Bundes Zukunft, Bildung und

Betreuung“ IZBB zu realisieren. Erste

Informationen von anderen Waldorfschulen

nährten auch diese Hoffnung.

Faszinierend war die Tatsache, dass

einiges, was mit diesem Programm

angeregt werden soll, eigentlich bei uns

schon Wirklichkeit ist: Soviel fehlt uns

gar nicht, um als Ganztagsschule anerkannt

zu werden!

Dieser vermeintliche Startvorteil

erweist sich aber in Bezug auf die IZBB-

Förderung als Nachteil: Was bei uns

quasi schon Standard ist (z.B. Theaterprojekte

u.a.) wäre an vielen staatlichen

Schulen eine förderungswürdige

Innovation. Wir haben das aber schon

im Lehrplan, daher ist es keine Innovation

und somit werden auch damit in

Zusammenhang stehende Investitionen

nicht gefördert. Dies ergab sich direkt

zu Beginn der Sommerferien aus einem

Gespräch mit dem Oberschulamt.

Das bedeutet ganz konkret: Es ist

z.B. keine direkte Saalfinanzierung über

IZBB-Mittel möglich.

Wie geht es nun weiter?

Um einen Antrag auf Förderung stellen

zu können, muss vom Kollegium ein

Ganztagsschulkonzept erarbeitet und

mehrheitlich gutgeheißen werden. Daran

wird derzeit im Kollegium gearbeitet.

Die Innovation muss im Konzept klar

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Thomas Gremm-Roloff

dargestellt sein, und es muss dokumentiert

werden, wie und mit welchem Aufwand

(räumlich, zeitlich und personell)

sie realisiert wird.

Der Elternwille zum Ganztagsschulkonzept

muss erfragt werden.

Das aktuelle Raumnutzungskonzept

muss dokumentiert und die Notwendigkeit

von Investitionen und deren Umfang

belegt werden.

Und die Baulücken?

Das bedeutet

für die Arbeit

an den

Baulücken

eine

.....Ver-

.........zö-

............ge-

...............rung.

Gibt es ein Ganztagsschulprogramm,

so haben wir sicher zusätzlichen Raumbedarf

im Zwischentrakt. Wir wissen

aber noch nicht, ob GTS-Gelder über

IZBB beantragt werden (geschweige

denn bewilligt werden), und auch noch

nicht, für welche Bereiche und in

welchem Umfang.

Wenn wir eine Ganztagsschule

wollen, aber keine IZBB-Mittel dafür

erhalten – was ist dann?

Investieren wir dann die noch zur

Verfügung stehenden Versicherungsgelder

aus dem Brandschaden dafür? Im

Bereich Zwischentrakt? Oder sollte

man nicht eher das Raumkonzept des

bestehenden Schulgebäudes optimieren

und die Versicherungsgelder als Startkapital

für Bühne und Versammlungsraum

nutzen?

Auch ohne GTS: haben wir zusätzlichen

Raumbedarf im Zwischentrakt??

Viele Fragen – und es gäbe noch

viele mehr…….

Es gibt, wie berichtet, Vorplanung und

Kostenschätzung für den Zwischentrakt

und ansatzweise wurde so etwas auch

schon für einen Versammlungsraum

erarbeitet, und wir werden bis zur

November-MV an verschiedenen

Varianten weiterarbeiten. Das lässt sich

dann sicher auch auf der Mitgliederversammlung

darstellen, aber richtig

konkret können wir erst werden, wenn

die Ganztagsschulfrage entschieden ist.

Die Freie Waldorfschule Schopfheim: Eine Ganztagsschule?

Ich möchte mit diesem Artikel an die Darstellungen in der Johanni-Ausgabe des Prisma und an den Bericht auf der

Mitgliederversammlung im Juli 04 anknüpfen und zugleich die weitere Arbeit zu diesen Fragen dokumentieren.

Ein Blick in die deutsche Bildungslandschaft

sei zunächst erlaubt:

Seit den Ergebnissen der Pisa Studie

wird in Deutschland auf politischer

Ebene versucht, die Bildungslandschaft

zu reformieren. Man kann den Eindruck

gewinnen, dass die Reformversuche der

80er Jahre wieder aufgegriffen werden.

In den Schulen wird es noch einige Zeit

dauern, bis sich die Reformen durchsetzen

werden, trotzdem sind schon

einige Veränderungen bemerkbar, die

für die Waldorfschulen eine vertiefte

Profilbildung notwendig machen, um

weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.

Konkurrenzfähig auch, weil sich in

den nächsten Jahren geburtenschwache

Jahrgänge abzeichnen, die schon zu

Existenzüberlegungen der Kindergartengruppe

aus Hausen geführt haben. In

Regelkindergärten wird es zu Gruppenschließungen

kommen. Die sich verändernden

Familienverhältnisse erfordern

zunehmend längere Betreuungszeiten

für die Kinder aus den Klassen 1 bis 6.

Auf diese Bedürfnisse wird in den

staatlichen Schulen mit den Ganztagsangeboten

(8 – 16 Uhr) reagiert.

Die Konzepte der Bildungsreform 2004

sehen nicht nur Fremdsprachenunterricht

in der Grundschule vor. Es wird den

Schulen insgesamt mehr Autonomie

• in der Ausgestaltung ihres Leitbildes,

• in der Verteilung ihrer Unterrichtszeit,

• in der Gestaltung ihrer Projekte

zugesprochen.

Schulen sollen flexibel, eigenverant-

wortlich und selbständig ihr Schulcurriculum

gestalten.

Man hat erkannt, dass der Weg von

der Lehrschule zur Lernschule beschritten

werden muss. Noch gibt es viele

skeptische Stimmen in den Kollegien

unserer Nachbarschulen, aber es gibt

auch viele innovative und interessante

Projekte, die auch zu einer Waldorfschule

passen würden und insbesondere

von neuen interessierten Eltern nicht

von unseren Ansätzen unterschieden

werden können.

In unserem Kollegium wird vermutet,

dass in absehbarer Zeit die Nachfrage

nach ganztägigen Angeboten, von der

1. Klasse an, zunehmen wird.

Ein zusätzliches Unterrichts- und

Förderangebot für die Klassenstufen 1-3

und 4-6 wird ausgearbeitet. Es soll die

Arbeit der Schule an den Vormittagen

aufgreifen, unterstützen und ergänzen

und würde in die Definition Offene

Ganztagsschule passen.

In den Klassen 7-12 soll das

Unterrichts- und Lernangebot an drei

Tagen von 8-16.15 Uhr verpflichtend für

alle sein. Wir erhoffen uns mehr Atem

am Vormittag und dadurch die Chance,

den Lernprozess für die unterschiedlichen

SchülerInnen besser zu gestalten.

Von dem Gespräch mit dem Oberschulamt

(OSA) hat Herr Roloff in dem

Artikel vom Baulückengremium (s.S. 6)

berichtet.

Um die Chancen auf die Fördermittel

Schule intern l l 7

für unser Raumprogramm zu wahren,

muss die schon angekündigte Elternumfrage

durchgeführt werden. Wir müssen

von unseren Eltern hören, ob sie die

Einrichtung eines Ganztagesbetriebes

in der dargestellten Weise befürworten.

Schwierig ist vor allem deutlich zu

machen, dass diese Frage eine Frage ist,

die man für zukünftige Familien beantworten

muss, denn es geht um eine

Perspektive von mehr als 10 Jahren.

Zunächst war die Umfrage für den

September angekündigt. Das verschiebt

sich leider etwas.

Christian Boettger

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8 l Schule intern

Beschluss

der Internen Konferenz

zur Ganztagsschule

Die Interne Konferenz der Freien

Waldorfschule Schopfheim e.V. hat am

Donnerstag, den 30.09.04 folgender

Beschlussfassung zur Ganztagsschule

mit 13 Ja, 3 Nein und 2 Enthaltungen

zugestimmt.

1. Das Kollegium erhofft sich durch den

Ausbau unserer Schule zu einer

Ganztagsschule folgendes:

• Chancen unser Profil deutlicher zu

beschreiben,

• in einen neuen Lern- und Arbeitskontakt

mit den Kindern und Jugendlichen

zu kommen (Tagesgestaltung)

• auf längere Sicht konkurrenzfähig zu

bleiben

2. Auch wenn die staatliche Definition

des Begriffs Ganztagsschule nicht

unbedingt treffend ist, können wir das

Wort übernehmen. Wir verstehen

darunter vorbehaltlich der Bearbeitung

von Punkt 3

• einen Schulbetrieb an drei Tagen von

etwa 8:00 bis 16:15 Uhr

• eine teilgebundene, gebundene (verpflichtende)

oder offene Form für die

Klassen 1 – 13

3. Der Antrag zur Förderung durch

IZBB-Mittel ist weiter voranzutreiben.

Daraus ergibt sich

• die Umfrage des Elternwillens

• die Beschreibung des Status quo

• die Beschreibung eines Schwerpunktprofils,

aus dem sich die Innovationen

in den einzelnen Klassenstufen ableiten

• die Ausarbeitung der baulichen

Ergänzungen

• der zusätzliche Personalbedarf bzw.

Kooperationen

• Beschreibung der Lehrerarbeitszeit

• Darstellung und Planung aller Kostenfaktoren

4. Auch unabhängig von der Förderung

durch die IZBB-Mittel will die Freie

Waldorfschule Schopfheim Schritte in

Richtung einer Ganztagsschule gehen.

5. Eine Projektgruppe mit folgenden

MitarbeiterInnen wird installiert:

Herr Boettger, Frau Futterer, Herr

Wehkamp, n.n.

Staatsgelder für freie Schulen II

In Anknüpfung an den Bericht von

Thomas Gremm-Roloff im Prisma 44,

möchte ich aus Sicht des Landeselternrates

(LER) die Entwicklung der

Bemühungen um die Novellierung des

Privatschulgesetzes und die Abwendung

der Kürzungen aufgrund der Sparmaßnahmen

des Landes schildern. Unsere

baden-württembergischen „einsichtigen“

Politiker, auf die in Berlin verwiesen

wurde, scheinen ihre Haltungen

zugunsten drastischer Einsparmaßnahmen

des Landes aufzugeben.

Mit folgendem Stand waren wir im

Juli in die Sommerferien gegangen: Das

Ergebnis der Steinbeis-Stiftung zur

Ermittlung der Bemessungsgrundlage

(Stichwort 100%-Kommission) lag den

Fraktionen vor; seitens der Landesregierung

wurde die Kürzung der Zuschüsse

augrund der Sparmaßnahmen (Stichwort

Einsparvolumen im Landeshaushalt 04

von 1 Mrd. €) durchgezogen, was

unserer Schule für das Schuljahr 04/05

eine Minder-Bezuschussung durch das

Land in Höhe von ca. 50.000 € beschert.

Am 9. Juni 04 fand im Landtag ein

Gespräch mit Herrn Oettinger und Vertretern

der Arbeitsgemeinschaft Freier

Schulen (AG FS) statt – von der Landesarbeitsgemeinschaft

Freier Waldorfschulen

e.V. nahmen Frau Kayser-

Gantner und Herr Dr. Götte daran teil –,

in dem Herr Oettinger bzgl. der

Kürzungen und Verankerung der 80%-

Bezuschussung im neuen Privatschul-

Gesetz einen Vorschlag unterbreitete.

Dieses Angebot wurde jedoch von

der AG FS in einer Sondersitzung am

15.6.04 abgelehnt, da es zu viele Unwägbarkeiten

enthielt (Versprechungen für

die Jahre 2008-2010, „negative Kürzungsgarantie“

und Inflationsanpassung,

etc.) und nur eine „Minimalst-Verbesserung“

bedeuten würde.

Nachdem nun also auch diese „Verhandlungen“

gescheitert sind, wird die

Freie Waldorfschule Nürtingen

Verfassungsklage gegen das Land

Baden-Württemberg erheben. Hierbei

geht es um die Elternbeiträge, die über

dem verfassungsrechtlich Zulässigen

liegen.

Bei der Sitzung des Landeselternrates

in Schwäbisch-Hall war neben dem

erwähnten Steinbeis-Gutachten noch

von dem so genannten Hufen-Gutachten

die Rede. Leider konnte ich bis Redaktionsschluss

nicht genauer in Erfahrung

bringen, was Gegenstand dieses

Gutachtens ist, und muss hier auf die

etwas dürftigen Informationen im LER

zurückgreifen:

Das Hufen-Gutachten prüft die

verfassungsrechtliche Seite des Sonderungsverbotes,

das durch die Kürzungen

der Landesregierung und den damit

einhergehenden Erhöhungen der Elternbeiträge

zum Tragen kommt. Die Landesarbeitsgemeinschaft

prüft momentan

gemeinsam mit ihrem Rechtsbeistand

Herrn Dr. Hahn, der auch die Nürtinger

Musterklage betreut, ob bezüglich des

Sonderungsverbotes eine Sammelklage

möglich ist, oder ob einzelne Eltern als

Musterkläger auftreten müssen. Der LER

hat über die Landesarbeitsgemeinschaft

beantragt, diese Frage beim Bund der

Freien Waldorfschulen prüfen zu lassen.

Fazit: Momentan kann noch nicht von

einer Verbesserung der Situation

gesprochen werden! Aufgrund der zögerlichen

Haltung der Regierungsfraktion

– insbesondere auch von Kultusministerin

Frau Dr. Schavan, deren Antworten

auf unsere Anliegen immer sehr knapp

und enttäuschend ausfallen – und der

Unsicherheit bezüglich des Ausgangs

der Verfassungsklage werden wir noch

keinen Silberstreif am Horizont zu

sehen bekommen.

Unter uns Eltern muss das Thema

weiterhin verfolgt werden und nach

Möglichkeiten gesucht werden, wie wir

Druck auf die Landesregierung ausüben

können.

Georg Freidel

Es gab doch mal……. Und was ist daraus geworden?

...die Aussage: „Wir müssen

unsere Abschreibung verdienen!"

Im letzten Geschäftsjahr 03/04 wird uns

das wie auf der Juli-MV berichtet

wurde, fast gelungen sein. Die

Abschlussbilanz ist noch nicht erstellt,

aber das Ergebnis dürfte annähernd

ausgeglichen sein. Erkauft wurde dies

allerdings u. a. mit Lücken in der

Unterrichtsversorgung (z.B.

Französisch).

Für das laufende Jahr 04/05 haben

wir ein Budget mit einem Bilanzminus

von 87.000 Euro verabschiedet (siehe

MV-Protokoll). Aber auch das würde

bedeuten, dass wir immerhin ca. 60%

unserer Abschreibungen verdienen

würden – ein Liquiditätszuwachs von

ca. 140.000 Euro. Dies gilt allerdings

nur für das jetzt laufende Jahr.

Wenn im folgenden Jahr 05/06 die

Freijahre von Herrn Langhammer und

Herrn Mally beendet sind und beide

Stellen wieder voll besetzt sind, steigen

die Personalkosten beträchtlich. Wir

würden dann voraussichtlich mit einem

Bilanzminus von ca. 175.000 Euro

abschließen. Nicht akzeptabel!!

An der Kostensituation gibt es also

noch einiges zu tun. Ein Spagat: Den

Mitarbeitern wollen wir die Gehälter

nicht kürzen, aber auch die Elternbeiträge

lassen sich nicht beliebig hochschrauben,

und die Entwicklung der

staatlichen Zuschüsse ist eher skeptisch

zu betrachten.(siehe Bericht auf Seite 8)

Fragen, an denen zu arbeiten ist:

• Wie können wir unsere Kostenstruktur

zukunftssicher gestalten und gleichzeitig

ein attraktives, pädagogisches Angebot

realisieren?

• Gibt es Möglichkeiten qualitätsvolle

Angebote zu entwickeln, die wie z.B.

manche Schülerkurse im Wahlpflichtbereich

quasi kostenlos zu realisieren sind.

Vielleicht Fachkurse durch Eltern, die

wie aus Ihrem Beruf heraus, eine

Epoche gestalten:

Architekt = Architekturepoche,

Ingenieur = Vermessungspraktikum....

• Oder wer könnte als ehrenamtlicher

Fundraiser den Versuch starten, die

Einnahmenseite zu verbessern? Haben

wir jemanden in der Elternschaft, der

Erfahrungen in diesem Bereich hat?

• Solange, wie sich die Situation bei den

staatlichen Zuschüssen nicht drastisch

bessert, müssen wir weitermachen wie

schon diverse Schulgenerationen vor

uns: Durch Einsatz und Kreativität uns

am eigenen Schopf aus dem "Sumpf"

ziehen.

Wenden Sie sich mit Ihren Vorschlägen,

Möglichkeiten usw. über unser

Schulbüro an Schulleitung und Vorstand.

Das Prisma steht als Ideenbörse zur

Verfügung.

… die Meldung: Die staatlichen

Zuschüsse(OSA) werden gekürzt.

Das kostet uns real bis zu 60.000 Euro!

Dies ist der Grund, warum die MV beschlossen

hat, den für 02/03

festgelegten, befristeten

Solidaritätszuschlag von 17,55 Euro je

Familie und Monat als feste Erhöhung

auf den Beitrag zu erhe-ben und die

Beitragstabelle entsprechend

anzupassen.

Schule intern l 9

…einen Veranstaltungskreis, der

Theateraufführungen und

Konzerte organisierte.

Nun ist Herr Mally im Freijahr, die Fam.

Boettcher nicht mehr an der Schule,

Frau Jacoby macht noch eine berufliche

Ausbildung und …..

ist der Veranstaltungskreis verwaist?

Die Nachfolgefrage wurde nicht geklärt.

Oder gibt’s ihn doch noch?? Im Büro ist

auch nichts bekannt, oder hat man es

nur nicht mitgeteilt?

Ansonsten wäre das ein Feld für

ambitionierte, kreative, natürlich ehrenamtliche,

von den Möglichkeiten und

Begegnungsfeldern des Kulturmanagements

begeisterte Menschen. Auch hier

gilt: Zupacken und die Chancen und

Möglichkeiten nutzen.

Kontakt: Schulbüro

Thomas Gremm-Roloff

Ganztagsschule

Gesamtelternabend

Am Dienstag, den 26. 10.2004

um 20.00 Uhr findet im Kleinen Festsaal

ein Gesamtelternabend zum Thema

Ganztagsschule statt.

Eine gesonderte Einladung mit den

Fragestellungen dieses Abends wird per

Ranzenpost eine Woche vorher an alle

Elternhäuser verteilt.

Anzeigen


10 l Menschen an unserer Schule

Personaländerungen

Aus dem Kreis der Angestellten unserer

Schule haben sich folgende Menschen

neuen Aufgaben zugewandt:

• Melanie Reinhardt (Klavierbegleitung)

ist jetzt in England an einer privaten

Musikschule tätig.

• Dorothe Jakobi (Eurhythmiebegleitung

und Religion Christengemeinschaft)

macht eine Ausbildung in Stuttgart.

• Helmut Mally ist im Freijahr und gibt

Kunstkurse am Anthroposophischen

Zenrum Casa San Martin in der Nähe

von Madrid.

• Stefan Langhammer, ebenfalls im

Freijahr, arbeitet am Goetheanum in

Dornach.

• Gernot Rödder führt nur noch den

Abiturkurs in Musik.

hinten: Kristofer Gudmunson (Kl.12, Schülersprecher),

Desweiteren freut sich die Schulgemeinschaft

über Verstärkung in folgenden

Bereichen:

• Mathematik in der Oberstufe: Gotthard

Jost (bisher nur vertretungsweise...)

• Französisch in der Unter- und

Mittelstufe: Sonja Weber

• Abiturkurs Deutsch (als Vertretung

für Herrn Langhammer): Wolfgang

Dreiser

• Klavierbegleitung im Fach Eurythmie

(für Frau Reinhard): Sabine Meyer

• Kunstunterricht Oberstufe (als Vertretung

für Herrn Mally): Udo Großklaus.

Es werden im nächsten Prisma, so

hoffen wir freudig und gespannt, sich

die "Neuen" vorstellen!?

Die Klassenphotos

sind diesesmal von Oliver Minzloff geschossen. Es haben nicht alle in dieser

Ausgabe Platz gefunden, aber in den folgenden Prismen werden sie auch noch

erscheinen.

Die neue Schülermitverwaltung SMV

bzw. SchülerMitVerantwortung

Das Freijahr . . .

. . . heißt wohl Freijahr, weil man nun

frei für anderes als Schule ist.

Nach insgesamt 12-jähriger Tätigkeit

als Oberstufenlehrer an der FWS Schopfheim

arbeite ich seit Ende August in der

Medizinischen Sektion am Goethenaum

in Dornach/CH; ich bin dort als Assistent

der Leitung, Frau Dr. Michaela

Glöckler, angestellt.

Mein Arbeits feld umfasst neben

administrativen Aufgaben z. Zt. vor

allem die Betreuung der im letzten Jahr

neu ins Leben gerufenen „Förderstiftung

Anthroposophische Medizin“.

Das erfordert das Hineindenken in

ganz neue Zusammenhänge, bringt mich

mit vielen interessanten Menschen in

Verbindung und weitet meinen beschränkten

Lehrerhorizont ungemein.

Mein erster Eindruck nach vier

Wochen: der richtige Schritt zur richtigen

Zeit an den richtigen Ort.

Das Oberstufencaféteam OSC-team

Ein Jahr lang haben

xxx

das Oberstufencafe mit viel Elan geführt. DANKE!!!

Die Schulgremien Stand 28.09.2004

MITGLIEDERVERSAMMLUNG (MV)

Setzt sich zusammen aus: LehrerInnen, MitarbeiterInnen,

Eltern, fördernden Mitgliedern

Aufgaben: Wahl des Vorstandes und der

Rechnungsprüfer, Entlastung des Vorstands,

Erörterung und Beschlussfassung des Haushaltsplanes

für das kommende Geschäftsjahr,

Änderung der Satzung und der Beiträge,

Auflösung des Vereins.

VORSTAND

Setzt sich zusammen aus mindestens je zwei

VertreterInnen der Elternschaft und des

Lehrerkollegiums. Im Übrigen kann jedes

Vereinsmitglied kandidieren.

Aufgaben: Führung der laufenden Geschäfte,

Verwaltung des Vereinsvermögens, Vertretung

des Vereins im Rechtsverkehr, Vorlage

des Jahresberichtes, Rechnungslegung des

abgelaufenen Geschäftsjahres, Vorlage eines

Haushaltsplans an die Mitgliederversammlung,

Berufung und Entlassung von MitarbeiterInnen,

weitreichende Zusammenarbeit

mit Kollegium und ELSK.

• Christian Boettger 07622/688 903

• Beate Engeser 07622/672 020

• Bernd Futterer 07627/972 712

• Thomas Gremm-Roloff 07622/5746

• Rolf Kern 07627/8684

• Hans Klinger 07622/4951

• Gun-Jörg Kühnel 07622/669 805

• Bernd Sevecke 07622/2145

für die Geschäftsführung:

• Iris Kühner 07622/63393.

Ansprechpartner für die verschiedenen

Aufgabenbereiche

Bau:

• Gun-Jörg Kühnel 07622/669 805

• Bernd Sevecke 07622/2145

Geschäftsf. Vorstand: Budget/Finanzen:

• Christian Boettger 07622/688903,

• Thomas Gremm-Roloff 07622/5746

• Hans Klinger 07622/4951

• Bernd Sevecke 07622/2145

für die Geschäftsführung

• Iris Kühner 07622/63393.

Schulträgerversammlung

• Bernd Sevecke 07622/2145

BEITRAGSGREMIUM

Aufgabe: Beitragsgespräche.

• Bernd Futterer 07622/5700

• Thomas Gremm-Roloff 07622/5746

• Bernd Sevecke 07622/2145.

SCHULLEITUNGSGREMIUM (SLG)

Aufgaben: Koordination, Organisation und

Delegation aller anstehenden Arbeiten der

Selbstverwaltung der Schule - Gewährleistung

der Durchführung von Beschlüssen

und Entscheidungen.

für den Vorstand

• Beate Engeser 07622/672 020

• Gun-Jörg Kühnel 07622/669 805

• Bernd Futterer 07627/972 712

für das Kollegium:

• Gabriele Rellermeier 07622/6677828

• Rolf Kern 07627/8684

für die Geschäftsführung:

• Brigitte Schaubhut 07622/1460

INTERNE KONFERENZ

setzt sich zusammen aus LehrerInnen, die

mind. 1 Jahr an der Schule sind, Leitung :

• Rolf Kern 07627/8684

ELTERN-LEHRER-SCHÜLER-KREIS (ELSK)

setzt sich zusammen aus mindestens einem

Elternvertreter je Klasse, einem Lehrer je

Stufenbereich und einem Vorstandsvertreter.

Aufgaben: Beratung pädagogischer, rechtlicher

und wirtschaftlicher Fragen, zu deren

Erörterung das Zusammenwirken von Eltern

und LehrerInnen erforderlich ist.

• Beatrice Baum: 07622/3601

BAUKREIS

Aufgaben: Planung und Umsetzung von

Bauvorhaben sowie deren Überwachung:

• Roland Beidek 07625/930512

• Gun-Jörg Kühnel 07622/669805

• Bernd Sevecke 07622/2145.

GELÄNDEGESTALTUNGSKREIS

Aufgaben: Planung und Umsetzung der

Gestaltung der Außenanlagen.

• Bärbel und Roland Beidek 07625/930 512

• Werner Karcheter 07622/61396

• Hans Chr. Keil 07622/64547

• Mathias Schubert 07622/64769

• Gerhard König 07622/688 985

FESTGESTALTUNGSKREIS (FGK)

Vorbereitung / Organisation der Jahresfeste.

• Brigitta Heym 07762/ 2096 .

Kollegiumsvertreterinnen:

• Anna Schubert 07622/64769,

• Petra de Vet 07622/669573

GESCHÄFTSFÜHRUNG/VERWALTUNG

• Beatrice Baum 07622/3601:

Arbeitsgebiet: ELSK, Konferenzen, Koordination

und Betreuung von Eltern, Lehrer-

Innen, SchülerInnen; Versicherungen,

Schülerbeförderung etc.

• Iris Kühner 07622/63393:

Arbeitsgebiet: Vorstand, Beitragswesen,

Schülerdatei, Finanzen, Rechnungswesen;

Vertreterin b. Tagungen d. Bundes der Freien

Waldorschulen, Landesarbeitsgemeinschafts-

u. südbadischen Geschäftsführertreffen etc.

• Brigitte Schaubhut 07622/1460:

Arbeitsgebiet: Schulleitungsgremium, Personal,

Vermietung und Terminkoordination

von Schulräume etc.

HAUSMEISTEREI

• Hermann Hohenbild 07622/684 78 76

• Gun-Jörg Kühnel 07622/669 805

Menschen an unserer Schule l 11

PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

• Beatrice Baum 07622/3601

• Thomas Gremm-Roloff 07622/5746

REDAKTIONSKREIS PRISMA

• Thomas Gremm-Roloff und

• Frauke Roloff 07622/5746

• Liane und Peter Elsen 07622/668 420

PÄDAGOGISCHE KONFERENZ

Aufgaben: Kinderbesprechung, Klassenbesprechung,

Erörterung pädagogischer

Probleme, Leitung:

• Volker Kleeberg 07626/972337

• Gerhard König 07622/ 688 985

Oberstufenkonferenz

Aufgaben: pädagogische und

organisatorische Fragen.

• Peter Elsen 07622/668420

Mittelstufenkonferenz

Aufgaben: pädagogische und

organisatorische Fragen.

• Freya Ingenfeld 07622/5917

Unterstufenkonferenz

Aufgaben: pädagogische und

organisatorische Fragen.

• Magdalene Dycke 07627/922 148

NEUAUFNAHMEN

Schülerinnen und Schüler.

• Sabine Büttelmann 07622/9689

• Hans Christian Keil 07622/64547

SCHÜLERMITVERWALTUNG (SMV)

• Kristofer Gudmundsson07622/7712

• Hannah Kümmerle 07623/50255

SMV - VERBINDUNGSLEHRER

• Peter Elsen 07622/668420

• Gabriele Rellermeier 07622/6677828

BERUFS- und STUDIENBERATUNG

• Gerhard König 07622/688985

SCHULÄRZTIN

• Sabine Büttelmann, 07622/9689.

GESAMTELTERNBEIRAT-SCHOPFHEIM

• Christopf Trzebitzky 07622/672020

• Paula Unger 07625/1638.

LANDESELTERNRAT d.Waldofschulen

• Georg Freidel 07762/4750

• Christoph Kiesow 07622/6677599

BUNDESELTERNRAT d.Waldorfschulen

• Anne Klapprott 07622/672942

• Barbara Kornfeld-Buder 07623/59312

DELEGIERTENTAGUNGEN BUND/LAG

• Christian Boettger 07622/65338

• Gisela Sevecke 07622/2145

Angaben ohne Gewähr.

Änderungen vorbehalten.


1. Klasse

2004 / 2005

Roswitha Futterer mit

4. Klasse

2004 / 2005

Magdalene Dycke mit

Petra Krause-Leipoldt und

3. Klasse

2004 / 2005

2. Klasse

2004 / 2005

Ulrike Villinger mit

Thomas Wehkamp und Andrea Brandt mit


14 l Aus dem Schulleben

Die Einweihung

der neuen

Vicemooshalle

Trotz des anfänglichen Regens

leuchteten die Wände der

Vicemooshalle in Sonnengelb, und

sonnig wurde die Feier auch eröffnet:

Mit einem Ausschnitt des Musicals

„Fame“, dargeboten von der

12. Klasse der Waldorfschule.

Anschließend begrüßte Landrat

Walter Schneider alle Anwesenden und

erinnerte an den Brand und die Konsequenzen.

Außerdem bedankte er sich,

unter anderem im Namen des Schulsports,

bei allen Beteiligten. Nachdem

er Bürgermeister Christof Nitz ein

Lörracher (kein Schopfheimer?)

Wappen überreicht hatte, ergriff dieser

selbst das Wort.

Der bedankte sich u. a. bei der

Feuerwehr, der SV-Versicherung, die die

finanzielle Basis für den Wiederaufbau

bot, und bei der Bauherrengemeinschaft.

Er informierte über die Bauzeit von

11 Monaten und über die Zukunft der

Traglufthalle, die man hatte kaufen

müssen und die nun nach Köln weiterverkauft

werden kann.

Alle Photographien zur Einweihung

mit freundlicher Genehmigung

von Oliver Minzloff, Basel.

Schließlich

ging das Wort an

die Architektin

Margarete Staiger.

Auch sie blickte

zurück auf bisherige Feste und Probleme,

die auftauchten und dank Engagement

von einzelnen gelöst werden konnten.

Dann lud sie Landrat Schneider, Bernd

Sevecke, Mitglied des Schulvorstandes,

und den Bürgermeister zu einem

Federballspiel ein.

An Herrn Kühnel übergab sie als

dem Hallenwart einen Volleyball, auf

dem sich die prominenten Anwesenden

noch verewigten.

Im aufgebauten Festzelt konnte man

sich stärken und plaudern.

Am Nachmittag wurde die Halle

ihrer Bestimmung übergeben. Neben

einem Prominenten-Fußballspiel waren

verschiedene Sportarten präsentiert, wie

zum Beispiel Klettern, wobei sich auch

Herr Ludwig und Herr Nitz mehr oder

weniger erfolgreich betätigten.

Außerdem gab es eine Aikito-

Vorführung, Basketball, Tischtennis

und ein Völkerballturnier.

„Herr Wassmer

hatte ein cleveres

Fest-Management“,

freute sich

Frau Staiger über

das gelungene Fest.

Moana Menne,

8. Klasse

Zur Schulanfangstagung

Wie schon gewohnt, kürzte sich unser Kollegium auch dieses Jahr seine Sommerferien

um zwei Tage und traf sich zu einer „Schulanfangstagung“. Damit diese nicht als

leblose Tradition erscheint, sollen hier einige Gründe dafür bewusst gemacht und die

diesjährige Tagung skizziert werden.

Für eine fruchtbare menschliche

Arbeit ist ein ausgewogenes Zusammenspiel

von Leib, Seele und Geist hilfreich.

Ohne gesunden Leib fällt die physische

Arbeit schwer, ohne Seelenleben wird

die Arbeit gefühllos und ohne beteiligten

Geist wird sie planlos.

Im Schulorganismus lässt sich ebenfalls

ein Schulleib, eine Schulseele und

ein Schulgeist entdecken. Damit dieser

Schulorganismus nach den Ferien wieder

sinnvoll arbeiten kann, müssen auch

seine Glieder von der Schulgemeinschaft

wieder neu ergriffen werden. Dies hat

das Kollegium in der Anfangstagung

folgendermaßen versucht:

Als Schulleib stellt sich in erster

Linie das Schulgebäude dar. Um dies neu

in Besitz zu nehmen und

für das neue Schuljahr zu

rüsten, wurden praktische

Arbeiten im Gebäude, im

Garten und im Gelände

geleistet (näheres siehe

unten). Im übertragenen

Sinne kann man auch alles

Organisatorische, Struktur-

gebende zum Schulleib

zählen. Unter diesem Gesichtspunkt

fand eine Eröffnungskonferenz statt, in

der technische Aspekte im Vordergrund

standen.

Die Schulseele lebt vor allem in dem,

was zwischen uns sozial lebt. Die durchgeführten

praktischen Arbeiten sowie

das gemeinsame Singen, Essen oder

Sporttreiben hatten daher auch eine gemeinschaftsbildende

Aufgabe.

Als Schulgeist soll hier dasjenige

bezeichnet werden, was als geistige

Ziele oder Ideale der Waldorfschule in

uns lebt. Um sich dieses Schulgeistes

wieder bewusst zu werden, fand eine

Textarbeit als Rückbesinnung auf unsere

generellen Ziele statt und eine Rundäußerung

als Vorblick auf die speziellen

Ziele jedes einzelnen Kollegen für

dieses Schuljahr.

Besondere Aktualität hat die Textarbeit

dadurch erfahren, dass ein Text

(aus der Abschlusskonferenz des ersten

Schuljahres der ersten Waldorfschule,

GA 300, Bd. I) als vorweggenommener

Kommentar zu einem kürzlich erschienenen

Spiegelartikel („Das Ende der

...Es müsse einem

geradezu zu

denken geben,

wenn

Außenstehende

die Schule loben...

Exorzisten“, Spiegel Nr. 36, 2004) aufgefasst

werden kann. Rudolf Steiner

betont in dem behandelten Text ausdrücklich

die Anthroposophie als Basis,

auf der die Waldorfpädagogik beruht.

Er beschreibt, aus welchem Geiste

heraus die Schule begründet wurde, und

warnt vor oberflächlichem Kopieren der

Schule ohne diesen Geist. Es müsse

einem geradezu zu denken geben, wenn

Außenstehende die Schule loben. Genau

dies geschieht im Spiegelartikel.

In Zeiten der Pisa-Studie lobt man

Einrichtungen der Waldorfschule, z.B.

keine Zensuren, kein Sitzenbleiben und

Klassenverbände über mehrere Jahre.

Der Geist, aus dem die Waldorfschule

heraus arbeiten sollte, wird sogar

erkannt, doch wird eher

positiv vermerkt, dass

viele Eltern und Lehrer

mit der „teils kruden

Weltsicht des Schulgründers"

heute wenig

gemein haben. Dieser

Entwicklung entgegen zu

steuern war ein Ziel der

diesjährigen

Schulanfangstagung.

Überblick über die

in der Schulanfangstagung

geleisteten praktischen Arbeiten:

• Im Innenhof wurden die Pflanzen

beschnitten und der Hof gesäubert.

• Der Fußboden im Speisesaal wurde

ausgebessert.

• Lamellenvorhänge in der 12.Klasse

wurden aufgehängt.

• Im Französischraum wurden neue

Lampen installiert und die Tische

wurden überarbeitet.

• Die Teeküche wurde aufgeräumt und

die Schränke neu lackiert.

• Die 6. Klasse wurde mit SchülerInnen

gestrichen und lasiert.

• Der Webvorraum erhielt neue Farbe.

• Der Garten wurde von Unkraut befreit.

• Die untere Putzkammer wurde aufgeräumt.

• Das Schulgelände wurde gesäubert,

und kaputte Bänke wurden entfernt.

Volker Kleeberg und

Ulrike Reichert

Aus dem Schulleben l 15

Orchestertournée 2004

Am Freitag, den 10.Sep. trafen wir uns

um 19.30 Uhr an der Schule zur Abfahrt.

Nachdem wir die Nacht hindurch

gefahren waren, brauchte unser Busfahrer

erst einmal eine Pause. Also

verbrachten wir den Tag an der Ostsee.

Gegen Abend ging es dann mit der

Fähre nach Dänemark. Nach weiteren 5

Stunden Fahrt kamen wir an der

Waldorfschule in Kopenhagen an.

Am nächsten Morgen mussten wir

schon früh aufstehen und hatten auch

schon gleich die erste Probe. Am Abend

fuhren wir in den Tivoli, den ältesten

Freizeitpark der Welt.

Nun folgten mehrere schöne Tage in

Kopenhagen. Neben Proben, Straßenmusik

und Schüleraufführungen hatten

wir noch genug Zeit für Stadtbesichtigung,

Bummeln usw., auch eine Kanal-

rundfahrt stand auf dem Programm.

Am Mittwoch zogen wir dann für

zwei weitere Übernachtungen in die

Jugendherberge um. Dann war die Zeit

gekommen, wieder nach Deutschland

zurückzufahren.

Auf der Heimfahrt machten wir

noch eine Zwischenstation an der

Lübecker Waldorfschule. Neben einem

Konzert konnte man ebenfalls die Stadt

anschauen. Auch ein Besuch im Marzipanmuseum

stand auf dem Programm.

Am nächsten Morgen machten wir

uns für die Rückfahrt bereit, und nach

langer Fahrt kamen wir wieder alle

sicher in Schopfheim an.

Vielen Dank an alle Verantwortlichen

für diese gelungene und schöne

Tournée.

Athit Desapha und

Axel Schaffner, 10. Kl.

No.1


16 l Aus dem Schulleben Aus dem Schulleben l 17

D

ie Teilnehmer des Oberstufen- und

Freiwilligenorchesters der Freien

Waldorfschule Schopfheim wissen jedes

Jahr: Die letzte Sommerferienwoche ist

für intensive Proben reserviert, denn in

der ersten Schulwoche geht es auf Tournee

in eines der europäischen Länder.

Viele Orte sind im Laufe der Jahre

schon bereist worden, und jedes Mal hat

es allen viel Spaß und Freude gemacht..

In diesem Jahr waren Kopenhagen

und Lübeck die Ziele. Da war schon so

manch einer überrascht: Was, in den

Norden? Da regnet es doch immer und

ist kalt und windig!? Naja, wir bitten

halt den lieben Petrus um etwas Nachsicht,

und außerdem versichern uns die

Dänen, daß der September der schönste

Monat, jedenfalls in Kopenhagen sei.

Busfahrer Miquel ist meistens auf

den Fahrten dabei und Gott sei Dank

auch in diesem Jahr bereit, die ca. 50

Menschen zu fahren. Er meistert den

riesigen Bus samt Anhänger elegant und

sicher, ist Vater, Kamerad, "Küchenfee",

und Solosänger zusammen, einfach ´ne

Wucht.

Von der Waldorfschule in Kopenhagen

werden wir freundlich aufgenommen,

und nach der langen Fahrt, mit

Badeaufenthalt auf Fehmarn, scheint am

nächsten Tag wieder die warme Sonne

vom klaren Himmel und macht alles so

angenehm. Auch die Menschen dort

sind angenehm und so anders, so locker.

Auf einem, von der Schule traditionell

veranstalteten Erntedankfest, sind

wir ganz integriert. Eine offene Probe

soll die Eltern und Schüler neugierig auf

die Konzerte machen. In den abschliessenden

Volkstanz reihen sich unsere

Schüler und Schülerinnen ganz natürlich

mit ein. Übernachtet wird für Redelustige

in der Turnhalle, die auch als Festsaal

und uns als Konzertsaal dient, für die,

die es ruhiger haben wollen, in Klassen

und dem Hortgebäude. Dieses hatten wir

ganz für uns, und das war sehr heimelig

und hielt die Gruppe zusammen.

A

Orchestertournée 2004 No.2ie Teilnehmer

m Sonntag Abend gab es dann ein

gut gelungenes Konzert vor leider

nur ca. 40 Menschen. Diese aber hörten

so anteilnehmend und konzentriert zu,

daß es fast ein feierlicher Abend wurde.

Am Montag Vormittag spielten wir

dann zweimal hintereinander, erst für

die Kleinen, dann für die Großen.

Einige Oberstufenschüler sprachen

Deutsch und drückten

ihre Freude über das

gelungene Konzert aus.

Alles zusammen war es

eine schöne Begegnung

mit den dänischen

Menschen gewesen.

Zu unserem Vergnügen

erlebten wir dann

noch die Großzügigkeit

der Stadt Kopenhagen,

den Tivoli mit seinen,

aus dem 19. Jhdt. stammenden

kleinen Bühnen

und Restaurants, aber

auch Geisterbahnen und

Achterbahnen.

Zwei Nächte schliefen alle noch in

einer Jugendherberge, die in dem berühmten

Tierpark nördlich Kopenhagens

liegt und von der aus man z. B. nachts,

vorbei an unzähligen, im Nebel grasenden

Hirschen zum Meer laufen konnte.

M

ontag nachmittag war

es etwas trüb und

kühler geworden. Trotzdem

stand das ganze Orchester

am Nyhavn, Kopenhagens

Touristenmeile, an einem

großen Anker, im Hintergrund

das Wasser und uralte

Segelschiffe, und spielte

tapfer gegen den Wind an.

Langsam füllten sich auch

die Geigenkästen mit internationaler

Währung und

dänischen Kronen. Ein

junger schwedischer Student saß lange

versonnen in die Musik lauschend auf

einer Steinstufe......

Die Musik ist eben auch eine Sprache,

verbindet die Menschen und gibt

der Seele Nahrung.

Dänemark liebt seine Königin und

Margarethe II. ist eine sehr kunstlieben-

Marzipan

de Persönlichkeit. Einmal im Monat

besucht sie die Oper in Kopenhagen. –

Bald wird es die "Alte Oper" sein, denn

ein neues Opernhaus mit 1000 Plätzen

steht schon zur Einweihung bereit. –

Ausgerechnet aber an dem Abend, an

dem nach langen Entscheidungswehen

nur ein Teil des Orchesters die Oper

Titus von Mozart besuchte (der andere

Teil machte sich einen gemütlichen

Abend in der wunderschönen Jugendherberge),

war sie da, die Königin, in

ihrer Loge. Daß alle aufstanden, sie zu

begrüßen, und daß sich die Sänger zuerst

vor ihr verbeugten und dann vor dem

Publikum, hat jeden von uns auf seine

Weise außerordentlich berührt.

A

m Dienstag schien die Sonne

wieder warm, und schöne nordische

Wolken trugen zu einer herrlichen

Hafenrundfahrt bei. Munter von den

vielen Eindrücken traten wir die Überfahrt

nach Deutschland an und glitten

fast nach Lübeck.

Hier fand vor allem eine Begegnung

mit einem wunderbaren Waldorf-Saal

statt. Ich höre noch eine Schülerin:

Ist das schön hier, ich will hier nicht mehr

weg! Entsprechend war dann auch das

Konzert. Die ganze Schule war am Vormittag

anwesend. Zwei Zugaben

mussten wir spielen, so wurde geklatscht.

Am Abend verloren sich die Zuhörer

etwas in dem großen Saal, aber auch

hier war es trotz allem ein Erfolg.

Lübeck ohne Marzipan, das geht

nicht. Elfriede Hochweber hatte sich die

Marzipantorte mit deutscher Sahne

hoch verdient und genoß sie auch entsprechend.

Im Mazipanmuseum waren

lebensgroße Figuren aus Marzipan zu

bewundern. Eine gute Stadtführung gab

es auch.

Fortsetzung des Artikels gleich auf

nebenstehender Seite 17 unten links

Orchestertournée 2004 No. 3

Nach der nächtlichen Hinfahrt kamen

wir am Freitag, den 10.9.04 auf der Insel

Fehmarn an und verbrachten den Tag am

Meer. Am Abend ging es auf die Fähre,

und um Mitternacht waren wir in der

Kopenhagener Waldorfschule angekommen.

Hier sollten wir uns die nächsten

Tage sehr wohl fühlen und wurden

herzlich aufgenommen.

Am nächsten Tag gaben wir in Verbindung

mit einem Erntedankfest der

Schule eine öffentliche Probe. So kamen

wir auch mit den Schülern der Schule in

näheren Kontakt, was uns sehr freute.

Der Nachmittag verlief mit Proben. Auf

dem Abendprogramm stand der Freizeitpark

Tivoli mit einem bunten

Feuerwerk, sowie artistischen- und

tänzerischen Darbietungen.

NATURHEILKUNDLICHER

DIAGNOSE CHECK

In der kurzen Zeit von nur anderthalb

Tagen konnte von der Hansestadt

leider nur ein flüchtiger Eindruck

gewonnen werden.

Es ist den Schülern und Schülerin-

Am Sonntag

morgen wurde unser

Klarinettist (ehemaliger

Schüler) eingeflogen,

mit dem wir eine lange

Probe durch das Programm

begannen. Mit

dem ersten Konzert am

Sonntag Abend, begann

unsere erfolgreiche

Tournée.

Nach zwei Schüleraufführungen

am nächsten

Morgen und der

Straßenmusik mit orkanischen

Windstößen,

siedelten wir um in unsere Luxus-

Appartements in der Jugendherberge.

Für eine Gruppe Orchesterleute wurde

die Suche nach dem Meer (2km entfernt)

zu einer lustigen und abenteuerlichen

Nachtverirrung.

Am Dienstag wurde der ganzen

Orchestergruppe eine wunderschöne

und kulturreiche Schiffsrundfahrt durch

Kopenhagen gesponsert.

Als wir am Mittwoch Abend in der

Waldorfschule Lübeck ankamen, waren

wir beeindruckt und begeistert von dem

riesigen, schönen Festsaal der Schule,

in dem sogleich eine Probe stattfand.

Der Donnerstag Morgen beinhaltete

eine Schüleraufführung für die gesamte

Schule, eine Führung des Kunstlehrers

der Schule durch Lübeck und einen

mit

allgemeiner medizinischer Aufnahme und Untersuchung, sowie Iris-Diagnose,

Puls/Zungen Diagnose (Chinesischer Medizin) und Energiefotografie.

8 Therapeuten aus den verschiedensten naturheilkundlichen Richtungen wie

Chinesische -, Ayurvedische -, Klassische Abendländische Medizin, Körperund

Psychotherapie beraten und finden für Sie im Konsilium einen

individuellen und ursächlichen Therapieplan.

Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns einfach an oder kommen Sie vorbei

Fortsetzung des nebenstehendes Artikels

Orchestertournée 2004 No.2

Gesundheits-Zentrum VERIMEER, Scheffelstr. 14

in 79650 Schopfheim Tel. 07622 669808

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nen zu danken, daß alles so harmonisch

ablaufen konnte. Letzendlich ist es aber

immer wieder Frau Hochweber zu

verdanken, daß es in Schopfheim ein

Orchester gibt, mit dem man, wie sie

sagt: "...eine Weltreise machen könnte".

Astrid Andersen

Stadtbummel. Im berühmten Niederegger

Marzipanhaus erledigte Elfi erst

einmal einen Großteil ihrer Weihnachtseinkäufe.

Als wir uns alle zur Abfahrt wiedertrafen,

wollte uns der begeisterte Miguel

(unser Busfahrer) unbedingt noch das

beeindruckende Marzipanmuseum im

Niederegger zeigen (siehe Foto).

Elfi war schon mit einem Taxi vorgefahren

und erwartete uns um 18 Uhr zu

einer Einspielprobe. Durch den kurzfristigen

Besuch im Museum verspätete

sich unsere Ankunft, und alle zitterten

schon vor Elfis Strafpredigt. Nach einem

ausgeklügelten Wiedergutmachungsplan

packten wir nach unserer Ankunft in

Windeseile die Instrumente aus und

spielten uns mit dem Ungarischen Tanz

ein, den Miguel aus dem Stehgreif

dirigierte. Hiermit war unserer Versöhnungsplan

perfekt gelungen. Am Abend

gelang uns auch ein lebendiges

Abschlusskonzert.

Damit war wieder eine erlebnisreiche

und wunderschöne Tournée beendet.

Das schöne Wetter und der stets für

gute Stimmung sorgende Miguel hatten

dazu beigetragen.

Ein Lob auf unsere Elfi...!!!

Miriam Pfitzenmaier, 11. Kl.

Larissa Scheel, 10. Kl.

Orchestertournée 2004 No. 4

Charlotte v. Kageneck, 10. Kl.


18 l Aus dem Schulleben

Sonnige Einschulung

Am Ende der ersten Schulwoche

wurden im Foyer des Schulgebäudes am

Samstagvormittag 34 neue Erstklässler

vor einem weißen Vorhang eingeschult.

Im vollbesetzten Treppenhaus

sangen zuerst alle Einschulungs-Eltern

im Kanon das Lied: “Lauter kleine

Leute/ an vielen kleinen Orten/ die viele

kleine Schritte tun/ können das Gesicht

der Welt verändern.“

Dann betrat Frau Futterer, die neue

Erstklasslehrerin die Bühne und bat ihre

alte Klasse, d.h. die jetzige 9. Klasse

als Patenklasse zu sich hoch, bevor sie

alle vierunddreissig Erstklässler

namentlich aufrief. Diese vielen kleinen

Kinder stellten sich im Halbkreis vor

ihre großen Schulpaten und erhielten

dann von den Zweitklässlern jeder eine

große blühende Sonnenblume

überreicht.

Mit diesen Blumen durften sie sich

dann direkt vor die Bühne setzen. Dort

erklang erst ein Sonnenblumenlied der

Zweitklässler, und dann begann Frau

Futterer den Anfang des Einschulungsmärchens

„Das Wasser des Lebens“ zu

erzählen.

Während die Eltern daraufhin im

Speisesaal sich an den Köstlichkeiten

labten, die traditionsgemäß die Eltern

der letztjährigen ersten Klasse bereitet

hatten, und dort der Gespräche pflegten,

konnten die neuen „Kleinen Leute“ das

bedeutungsreiche Märchen in ihrem

neuen Erstklassraum zu Ende hören.

Dann sprangen auch sie in die Sonne

dieses ganz besonders strahlenden

Tages.

Frauke Roloff

Vor nur kleinem Kreis (mit-ohne erwünschte, staunende Kinder) fand heuer wieder ein

„Feuerwägen“ statt. Schade, dass weitere Interessierte und Begeisterte, die sich das

ganze Jahr auf dieses Ereignis freuten, nicht informiert waren - es wurde wohl einfach

vergessen in all dem Alltagsstress......? Aber schön, dass die Schulgemeinschaft nun

einen Bericht davon im Prisma lesen kann. (Die Red.)

Mittwoch 29. Sep. 2004: Michaeli und die Feuerwaage

Dieses Jahr dominierte die Aktionswoche

der Waldorfschulen die Michaelizeit.

Eine gute und starke Erinnerung an

die Feuer-Waage – oder wie sie im

Prisma 42 genannt worden war:

Michaels Waage – impulsierte einige

Menschen, die Waage wieder aufzubauen,

und ebenso Begeisterte kamen und

begleiteten den feurigen Wägevorgang.

Diesmal fand das Experiment im

Schulgarten statt unter der Schirmherrschaft

von Frau und Herrn Beidek.

Herr Schubert begrüßte. Herr Hermes

spielte auf der Viola ein Michaelslied,

und er wurde von Herrn Schubert begleitet.

Herr Schubert stimmte anhand

einer Ausstellung von Michaels-Darstellungen

vom frühen Mittelalter bis heute

die Anwesenden in die michaelische

Unternehmung ein. Die Anwesenden

erlebten seine engagierte Frage, wie

herausfordernd ein mögliches und

zukünftiges Michaels-Fest sei.

Im Freien sprach der Initiator der

Feuerwaage Herr König zu dem Motiv

der vielfältigen Erscheinung und der

innermenschlichen Realität des Wägens.

Der Mensch ist heute in einem noch nie

da gewesenen individuellen Maße

herausgefordert, zwischen gegensätzlichsten

Kräften und Angriffen

auszugleichen. Herr König verdeutlichte

dies dadurch, dass er die Situation des

modernen Menschen als eine experimentelle

Gegebenheit ansprach. Auch

unsere Arbeit mit der Feuer-Waage stellt

ein geführtes Experiment dar, in dem

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der Betrachter als tätig empfindender

und wahrnehmender selbst drinnen

vorkommt.

Wir wurden noch an den spektakulären

Flammenschlag des Birkenholzes

erinnert im Gegensatz zur die Flamme

bindenden Eiche. In diesem Jahr standen

Kirsche und Esche Scheit an Scheit in

den im Gleichgewicht schwebenden

Schalen. Herr König und Herr Staiger

entzündeten die Hölzer.

Erstaunlich schnell eroberten sich

die Flammen das Eschenholz; die Schale

mit der nach und nach immer heftiger

flammenden Kirsche senkte sich

auffallend. Das Kirschholzfeuer schien

rötlicher mit einem dichteren Gelbanteil.

Die Esche brannte heller und strahliger.

Eine Zeitlang brannten beide Feuer

gleich scheinend. Doch die Esche

flammte letztlich fröhlich munter auch

mit niederen Flammen luftvoll der

Nacht entgegen.

Die ganze Zeit – bis zum Morgen –

zeigte die zur Kirsche geneigte Waage,

wie Schwere und Leichte durch das

Feuer verteilt wurden. Welch eine handgreifliche

Frage zeigte sich in der morgendlichen

Asche: die Esche erbrachte

eine durch und durch fast flauschig,

duftige Asche in großer Fülle, und die

Kirsche zeigte zum größten Teil sich

mit zahlreichen Holzkohlestückchen.

So reichen die Schalen

übers Jahr geneigt und erhaben

dir Frage und Antwort.

Albert Staiger

Das Bienenjahr beginnt mit der

Herbstpflege

Nur vereinzelt fliegen noch Bienen an

den letzten warmen und sonnigen Herbsttagen.

In der Natur finden die Bienen

kein Futter mehr. Sie leben von ihren

gesammelten Vorräten (Honig, Nektar

und Pollen).

Während der Brutzeit im Sommer

beträgt die Temperatur in der Bienenwohnung

37°C. Wenn es kalt wird, sinkt

die Temperatur auf 20°C. Ganz dicht

gedrängt, wie in einer Traube, wärmen

und füttern sich die Bienen gegenseitig

und schützen ihre Königin.

Die Winterbienen leben 6-8 Monate,

während die Sommerbienen nur etwa

4-6 Wochen alt werden.

Neben vielen anderen Einflüssen, wie

zum Beispiel Futtervorrat, Temperaturschwankungen

usw. entscheidet der

Milbenbefall (Varroa), wie gut die

Bienen durch den Winter kommen. Die

Imker haben gelernt, die Varroa-Milbe

Aus dem Schulleben l 19

Bienenwachs-Kerzen am Bazar - von den Bienen:

durch geeignete Maßnahmen unter

Kontrolle zu halten. Die Milbe ist vor

etwa 25 Jahren nach Europa durch den

Handel mit Bienenvölkern eingeschleppt

worden.

Im Schulgarten gab es dieses Jahr

zwei Schwärme, die von Herrn Beidek

im Beisein von Schülern “eingeschlagen”

wurden. Diese Schwärme, die in Wehr

und Karsau stehen, haben sich laut

Herrn Buder (Imker) gut entwickelt und

überstehen hoffentlich auch den Winter

unbeschadet.

Mehr Informationen zur Bienenhaltung

und zu Bienenprodukten gibt es

am Bazar, Sonntag, den 14. Nov.

im Gartenbauhaus. Dort werden auch

wie jedes Jahr die von Schülern gezogenen

Bienenwachskerzen zu kaufen

sein

Imke Liehr

Alle Handpuppen

der letztjährigen 4. Klasse schmücken

diese Prisma-Ausgabe.

Sie warten auf ihren Auftritt!

Claudia Kist-Johansen

Herbst

Nun holt die Welt noch einmal aus

zu einem Zauberschlag der Zeitund

Alles wird so bunt und weit,

so wie die Dinge oft vor dem Vergehn!

Die Uhren und die Herzen bleiben stehn,

denn da ist nichts mehr,

das sie misst und treibt.

Und was du dachtest, das du bist,

verglüht in diesem nicht mehr Sein der Zeit.

Du brauchst Gepäck und Abschied nichtdu

bist bereit,

und löst dich wie ein Blatt

vom alten Baum.

Du fühlst, dass alles,

alles was du bist

nur Farbe, Wind

und Freiheit ist!


20 l Aus dem Schulleben Aus dem Schulleben l 21

Rückblick auf die Aktionswoche der Waldorfschule Schopfheim.

Sogar das Wetter war uns hold,

• die Jurte im Anna-Kym-Garten war

eine wunderschöne Kulisse und ein

bezaubernder Innenraum,

• die dargebotenen Aktionen und

Attraktionen waren liebevoll gestaltet,

begleitet und ausgeführt,

• die Märchenerzählerin führte Alt und

Jung in eine andere Dimension und

verzauberte ihr Publikum mit zum Teil

noch nie Gehörtem,

• die Künstler bauten ein Kunstwerk,

das tatsächlich viele Diskussionen

auslöste – was will Kunst denn noch

mehr?

• das Filzen, Dreschen, Mosten, Spinnen

und auch alles weitere Handwerken

verwandelte den sonst so stillen Park in

einen Ort mit einer ganz besonders

fröhlichen Atmosphäre arbeitsamem

Schaffens,

• der Zirkus Phantasia, eine Initiative 12

engagierter SchülerInnen unterschiedlicher

Klassenstufen, lud auf eine

Weltreise nicht zuletzt auch in eigene

Phantasieräume ein,

• es wurde viel gearbeitet, gelacht,

beraten, gedacht, entspannt

und gestaunt

• und nicht zuletzt ein

außergewöhnliches Fest mit allem was

das Herz begehrt gefeiert,

• zwei Live Bands begeisterten ihr

Publikum - man hätte gut noch weiter

zuhören können,

• aber auch die Musik aus der Dose war

nicht von schlechten Eltern und riss

sogar manch eingefleischten Nichttänzer

geradezu vom Hocker,

• das Essen war vorzüglich, die

Getränke reichlich und lecker,

• schön, dass das Parkcafe vor Ort mit

seinem Angebot unseres so gut

ergänzen konnte und so für Getränke

aller Art und jeder Zeit gesorgt war,

• am Abend wirkte der Park, mit den

viele bunten Lichtern, dem Tanzboden

und den leuchtenden Kerzen in so

origineller Verpackung, der einladend

warmherausstrahlenden Jurte und den

leckeren Düften nach feinem Essen wie

die Kulisse aus 1001 Nacht,

• es war alles wunderbar vorbereitet,

perfekt geplant,

• die Ausführung wirklich gelungen und

ein echter Erfolg,

• trotz knapper Vorbereitungszeit und

zusätzlich zum alljährlichen Martini-

Bazar, der ohnehin schon alle Kräfte

abverlangt – ein richtig gutes Stück

gelungener Arbeit!

Alle, die an der Vorbereitung beteiligt

waren, die am Aufbau mitgewirkt

haben, die alle Aktionen begleitet haben

und die am späten Abend noch alles

auch wieder abgebaut haben, hatten ein

schönes Fest und einen glanzvollen

Abschluss der ausgefüllten Waldorf-

Aktionswoche in Schopfheim.

Auch einige wenige Gäste haben

sich dessen erfreut.

Aber was war mit den vielen

anderen Gästen; mit denen, für die das

Fest gefeiert wurde?

Wo waren sie???

Obwohl das Fest mitten in der Stadt

gefeiert wurde und auf dem Marktplatz

nebenan das Leben tobte – in den Anna-

Kym-Garten verirrten sich nur wenige.

Sicher, da gab es welche, die gerade

etwas Wichtiges vorhatten, da gab es

welche, die von dem Fest und der ganzen

Waldorfwoche nichts wussten - trotz

Prismaartikeln, Berichten auf Elternabenden,

Plakaten, Zeitungsartikeln,

Berichten im Radio etc., da gab es welche,

die meinten, sie seien nur erwünscht,

wenn sie persönlich eingeladen würden.

Aber was war mit den anderen

Gästen? Interessieren sie sich nicht für

das, was in der Schule passiert? Sind sie

der Meinung, es reiche es aus, wenn

eine Hand voll Aufrechter die Interessen

der Schule öffentlich vertritt und für

Akzeptanz und Unterstützung wirbt?

Kann man von den Schopfheimern

erwarten, dass sie ein Fest der Waldorfschule

mitfeiern, wenn nicht einmal die

Eltern der Waldorfschüler und die

Schüler selbst mitfeiern? Warum ist das

so an unserer Schule?

Fragen über Fragen.

Die Ausreden kennen wir, wir sind

auf der Suche nach den Antworten. Wir

fragen uns, wo wir die Arbeit des Festgestaltungskreises

optimieren können,

um das Ziel eines solchen Festes zu

erreichen; wir fragen aber auch die, die

nicht daran teilnehmen, woran dies

liegt. Alle, die Antworten geben können

oder Verbesserungsvorschläge und

konstruktive Kritik äußern wollen, sind

herzlich eingeladen, unsere Arbeit mit

Rat UND TAT zu unterstützen.

Für den Festgestaltungskreis

Ivonne Krüger

Alle Photographien zur Aktionswoche von Gunther Jenisch


22 l Aus dem Unterricht

He-Jo, spann den Wagen an .......

Ein Ausflug der dritten Klasse -

Am Freitag, den 17. September machten

wir uns gleich nach unserem morgendlichen

Tagesanfang mit Morgenspruch

und Zeugnissprüchen auf den Weg nach

Maulburg zum Bauernhof vom Bauern

Hildebrandt Jost.

Die Kinder wussten nicht, wohin es

gehen sollte: da wir nun aber in der

dritten Klasse sind und die Kinder daher

wissen, dass wir unter anderem eine

Ackerbau- und eine Hausbau- Epoche

haben werden und alle schon ganz

gespannt gerade auf diese Epochen sind

– da lag es für viele schnell sehr nahe,

dass wir zum Ackerbauen aufbrechen

würden.

Wie war das früher zu Großvaters

(oder Urgroßvaters) Zeiten? Wenn kein

Auto und keine Bahn zur Benutzung

bereit steht, wie weit reicht dann unsere

Kraft und Ausdauer zum Wandern?

In unserem Falle wollte ich zusammen

mit der Klasse herausfinden, ob ein

Weg von ca. 7 km durch leicht hügeliges

Gelände hin und zurück an einem

Schulvormittag machbar ist.

Aufbruch war gegen halb 9 Uhr von

der Schule. Wer schon mal mit einer

Klasse aufgebrochen ist (oder einfach

nur mit seinen Kindern), der weiß, dass

schon recht bald die Frage nach einer

Pause kommt, bzw. die Frage: Wie lange

noch? All das hatten wir heute auch –

bei den ersten nach einer halben Stunde,

bei den Letzten so nach ungefähr 2

Stunden.

Unser Weg führte bei herrlichem

Septemberwetter durch einen hellen, in

der Sonne glänzenden Wald, der schon

die ersten zarten Spuren des Herbstes

trug.

In Maulburg angekommen -wir

traten aus dem Wald und hatten noch

eine gute halbe Stunde bis zum Hof- war

dann bei vielen die Erschöpfung gar zu

groß. Langsam aber stetig setzte sich

eine Gruppe immer weiter nach hinten

ab. Wir hatten noch eine Steigung im

Wald zu nehmen, und dann sahen wir

Bäume voller Äpfel, die zeigten, dass es

nicht mehr weit zum Hof ist. Viele Kinder

hatten spätestens hier das Gefühl:

Jetzt will ich nicht mehr weiter – ich kann

nicht mehr.

Aber was jetzt? Es war schon nach

halb elf, und wenn wir pünktlich um

13.00 Uhr wieder in der Schule sein

wollten, hätten wir nur eine knappe halbe

Stunde zum Vespern, Ausruhen und

einem kurzen Treffen mit „unserem“

Bauern Jost.

Der rettende Einfall kam von Hildebrand

Jost. Zufällig stand in seiner

Scheune unterhalb des Heubodens ein

Hänger – voll mit Strohballen, die ausgeladen

werden mussten. Er schlug uns

einen „Tausch“ vor: Wir laden den Hänger

mit Stroh ab und stapeln die Ballen

oben im Heuboden, und dann nimmt er

den leeren Hänger und bringt uns ein

großes Stück in Richtung Schule. Die

Kinder nahmen diese Idee mit Begeisterung

auf und dann ging es los:

Diejenigen, die Bauer Jost helfen

wollten beim Stapeln, kletterten auf dem

Förderband nach oben - für einige Kinder

eine kleine Mutprobe. Die anderen

blieben mit mir unten und mühten sich

dann nach Möglichkeit, die zwar nicht

schweren aber doch etwas unhandlichen

Ballen auf das Förderband zu heben.

Natürlich haben wir alle Ballen

hochbekommen und wurden nur durch

Niesen und Husten unterbrochen, denn

unser Stroh war schon einmal nass

geworden und dann bei den schönen

Wetter der letzten Tage getrocknet, na ja

und jetzt staubte es halt kräftig.

Lustig wurde es, wenn einzelne

Ballen, die auf dem Förderband schon

fast oben waren, aufgrund ihrer Leichte

und weil die Gumminoppen des Förderbandes

schon etwas abgenutzt waren,

plötzlich wieder ihren Weg nach unten

purzelten: dann nahmen sie die anderen

Ballen auch mit herunter, und dann

mussten sie wieder neu aufs Band.

Der Hänger war schließlich leer und

der Boden fast voll, und für die Stapel-

Helfer kam jetzt das Herunterrutschen

auf dem Förderband: Es ist gar nicht so

leicht eine Rutsche hinunter zu rutschen,

die diese lästigen Gumminoppen hat!

Auf unterschiedliche Art und Weise

probierten die Kinder vorsichtige, bedächtige

und rasante Abgänge, um

unten im weichen Stroh zu landen.

So, die Arbeit war getan – jetzt

konnten es die Kinder kaum noch erwarten,

auf den Hänger zu klettern. Wir

verschnauften uns etwas, tranken noch

die letzten Reste leer und warteten auf

„unseren“ Hänger.

Der Ladewagen wurde schließlich

erklommen, der Rand und der gesamte

Boden war voll mit uns und unter lauten

Freudenrufen ging es los. Nicht lange

und schon erschallte „He-Jo, spann den

Wagen an ...“ Während der ganzen Fahrt

sangen wir den Kanon weiter: So lange

und ausdauernd können sie singen!?

Ich selber saß ganz hinten im Wagen

und war voll Freude über den gelungen

Ausflug. In solchen Momenten wird die

Arbeit und die Mühe, die ich als Lehrer

für die Klasse aufwende, so überreich

belohnt: Vor mir im Wagen eine Klasse

mit strahlenden Gesichtern, abgekämpft

und laut singend! Ein gelungener Start

ins neue Schuljahr!

Thomas Wehkamp

Cooool, die neue Sporthalle............

Die erste Sportstunde des noch funkelnagelneuen

Schuljahres steht auf dem

Stundenplan:

Wir treffen uns im Schulhaus an der

Treppe. Die ersten SchülerInnen der

Mittelstufenklasse kommen angehüpft,

erwartungsfrohe Spannung im

Gesicht: Aber heute dürfen wir doch

in die neue Halle??????? Na klar, wir dürfen,

denn es tropft nicht mehr von der

Decke, und alles ist fertig und wartet

auf die SchülerInnen.

Nachdem auch die letzten "Sportler"

eingetrudelt sind, geht´s los.... d.h. die

"Kids" drängeln und sind fast nicht zu

bremsen. Bange Frage auf dem Weg:

Müssen wir uns etwa mit den Jungs

zusammen umziehen?

Dann geht endlich die Tür auf, und

wir steigen die Treppe zu den Umkleidekabinen

hoch: Erleichterung, denn

natürlich gibt es zwei Umkleideräume,

.... oh, und sogar mit Duschen. Kurz darauf:

Wie geht denn das Wasser wieder

aus? Meine Socken sind nass... Auch die

Fenster werden ausprobiert, das automatische

Licht der Toiletten wird entdeckt...

Besuch im Asylbewerberheim

Am Dienstag, den 15.06.04 um 10 Uhr

trafen wir uns in Schopfheim an der

Wiese vor dem Asylbewerberheim.

Unsere Gruppe zählte 10 Schülerinnen

und Schüler der 9. Klasse, Frau Rellermeier

war unsere Begleitperson.

Während wir warteten, bis alle eintrudelten,

wurden wir schon neugierig

von Asylbewerbern begutachtet, die

gerade Müll herausbrachten, rauchten

oder Wäsche aufhängten. Eine Frau aus

dem Irak kam auf uns zu, begrüßte uns

sehr freundlich und erzählte von ihrem

Schicksal, das sie nach Schopfheim

verschlagen hatte. Ich war erstaunt, dass

sie, obwohl sie uns zum ersten Mal

gesehen hatte, aus ihrem Leben erzählte.

Ihr Mann wurde wegen politischer

Aktivitäten verhaftet und sitzt seitdem

im Gefängnis. Sie floh mit ihrem

damals 9-jährigen Sohn sowie ihren 14-

und 16-jährigen Töchtern. Sie fuhr mit

ihrem Sohn in dem einen Laster, der

andere Laster nahm ihre zwei Töchter

mit, die sie bis heute nicht wieder

gefunden hat.

Ich hatte das Gefühl, dass sie sich

gefreut hat, mit uns reden zu können.

Man musste sich zwar anstrengen, sie zu

Es dauert eine ganze Weile, bis alle

SchülerInnen wie besprochen umgezogen

und mit blitzsauberen Hallenschuhen

unten in der Turnhalle auftauchen. Die

richtige Tür muss auch erst mal gefunden

werden, und dann dieser überaus

interessante Wasserspender im Vorraum

- der Fußboden wird gut gewässert.....

Aber alle sind sich einig, cool ist die

neue Halle, auch wenn es noch so

komisch neu riecht.

Jetzt könnten wir am besten alles

ausprobieren, was die Halle an neuen

Geräten zu bieten hat - und das tun wir

dann auch, nach und nach. Das neue

Klettergerüst, fast wie die große Kletterwand

in der dritten Halle, ist natürlich

die Attraktion. Aber auch die automatisch

von der Decke schwebenden

Ringe werden bestaunt.

Dann dürfen die SchülerInnen auch

die anderen Geräte herausholen und so

in der Halle verteilen, dass man ohne

den Boden zu betreten durch die ganze

Turnhalle laufen kann. Affenfangen

heißt das Spiel, macht allen viel Spaß,

und all die neuen Turngeräte werden

verstehen, doch wie ich später erstaunt

feststellte, konnten alle Asylbewerber

dafür, dass sie ziemlich isoliert leben,

gut Deutsch.

Jetzt kam Frau Meier, die Leiterin

des Asylbewerberheims, und beantwortete

uns Fragen: dass es 100 Plätze

in beiden Häusern des Heims gebe, die

momentan mit 70 Menschen belegt

seien; in einem Haus würden Familien

wohnen, in dem anderen Alleinstehende.

Sie führte uns dann durch das Haus

der Alleinstehenden. Das Treppenhaus

hatte sie mit Männchen verschönert. Sie

führte uns in eine Frauenwohnung. Hier

besuchten wir eine Frau aus Afrika, die

auch aus politischen Gründen fliehen

musste. Sie hat zwei Kinder. Das Mädchen

geht in den Kindergarten, der

Junge ist einen Monat alt. Sie lebt mit

ihren Kindern in einem Zimmer, welches

zwei Betten, einen Kühlschrank,

ein Sofa und ein Schrank ausfüllt.

Mir war es sehr unangenehm, in

dieses Zimmer zu gehen, das ihre ganze

Privatsphäre offen legte. Aber ich

merkte, dass sie sich freut, uns ihr Heim

zeigen zu können und unser Interesse an

ihrem Schicksal zu spüren.

Aus dem Unterricht l 23

dabei erobert und sich vertraut gemacht.

Am Ende der Turnstunde sind alle

verschwitzt und müssten jetzt eigentlich

duschen, aber der nächste Fachlehrer

wartet. Alle freuen sich schon jetzt auf

die kommende Woche.

Auch die Wahl-Pflicht-Sportkurse

der OberstufenschülerInnen sind

inzwischen angelaufen, doch die größeren

SchülerInnen sind zurückhaltender

als die Kleinen — aber ein lobendes

oh, is´ ja cool haben auch sie für unsere

neue Halle übrig .......

Zufriedenheit auch bei den SportlehrerInnen:

Die neue Halle hat eine

sehr angenehme Atmosphäre, die

Akustik ist viel stimmenschonender und

auch der Plastikvorhang hält entgegen

allen Befürchtungen den Lärm der

Nachbarhalle recht gut ab.

Die SchülerInnen spüren diese

Atmosphäre und kommen gerne in den

Sportunterricht - was können wir uns

noch wünschen ??

Mein Dank an alle, die daran mitgewirkt

haben, dass unsere neue Sporthalle

so „cooooool“ geworden ist!!!!!

Freya Ingenfeld

Danach besuchten wir die Frau aus

dem Irak, die uns erzählte, dass ihr

Sohn Beckham-Fan sei und dass er Fußballer

werden möchte. Es gab noch ein

Zimmer in dieser Wohnung, welches

wir aber nicht betraten. Sie teilen sich

eine Toilette, die direkt am Eingang der

Wohnung ist. Daneben befindet sich die

Gemeinschaftsküche. Sie war sauber

gehalten, aber sehr alt und klapprig.

Wir besuchten noch eine andere

Wohnung, in der nur männliche Junggesellen

leben. Einem Afrikaner aus

dem Kongo, der erst kürzlich nach

Deutschland geflohen war, begegneten

wir in seinem Zimmer. Hier sahen wir

nun ein kaltes, noch uneingerichtetes

Zimmer. Dieser Mann arbeitet bei

McDonald, und ich hatte das Gefühl,

dass er stolz ist, einen Job zu haben.

Zum Schluss gingen wir in den

Keller. Hier befinden sich die Duschräume.

Schwarzer Schimmel stach uns

sofort ins Auge.

Mit dem Entschluss, für die Menschen

dort etwas zu tun, gingen

wir zurück in die Schule.

Charlotte v. K., 10. Klasse


24 l Aus dem Unterricht Buchbesprechungen l 25

„Geh doch lieber...“

Es ist ja nicht ganz einfach, einen Tag vor den Sommerferien Unterricht zu organisieren,

der von der Oberstufe noch ernst genommen wird. Ich habe sogar schon gehört,

dass es sich nach Pfingsten nicht mehr lohnen soll, in die Schule zu kommen...

Aber an dem oben genannten Termin ein Oberstufenforum? Etwa zweihundert

SchülerInnen, die innerlich schon in den Ferien sind?

Im Rahmen der Wahlpflichtfächer lief

wieder ein Globalisierungskurs, klein

aber fein. Dort war die Idee von Frau

Rellermeier gelandet, ob man nicht mit

Herrn Hieber über eine gentechnikfreie

Zone für seine Märkte diskutieren wolle.

Ein Missverständnis ließ das erste

Gespräch platzen. Erst wieder nach den

Sommerferien? Maria Jacobi (11.Kl.)

ließ nicht locker und lud Herrn Hieber

ins Oberstufenforum ein – einen Tag

vor den Sommerferien...

Pünktlich erschien er in sauberem

weißen Kittel und stellte sich ganz unprätentiös

vor und warum er in Arbeitskleidung

gekommen sei. Alter, beruflichen

Werdegang und Hobbies zählte er

rasch und lebendig auf – fast 200

SchülerInnen hingen an seinen Lippen

(war er doch tags zuvor eine Etappe der

Tour de France nachgefahren...), die

Sommerferien waren vergessen...

Nun bat Herr Hieber um Fragen.

Genaueres Nachhaken betreffs seines

beruflichen Starts ließ ihn bildhaft von

der End- und Nachkriegszeit erzählen,

und dass es damals häufig vorkam, dass

man mit dem Hauptschulabschluss in

den Beruf startete.

Und wie kam er zu seinem Beruf?

Der Vater teilte ihn ihm eines Tages mit:

Konditor. Was das denn sei? Ja, um das

herauszufinden, dafür lerne er den Beruf

ja jetzt. Dann lange Zeit auf See, das

Kennenlernen seiner Frau. Die Suche

nach einer Wohnung für die entstehende

Familie ließ sie in Höllstein landen und

den vorhandenen kleinen Laden führen.

Die erste Pleite, das Nicht-Aufgeben,

sondern „Jetzt erst Recht“, die großzügigen

Aufbauhilfen der Edeka-Organisation

bis hin zu den jetzt vorhandenen

Märkten.

Was sei denn wichtig für die

Berufswahl? Alle Berufe würden sich

letztendlich zu 80% aus Routine und

verbleibenden 20% zusammensetzen.

Wenn einem diese 20% nicht wirklich

befriedigen würden, solle man das nicht

machen (wir teilnehmenden KollegInnen

fingen an zu rechnen...). Manchmal

würde er im Laden einen Praktikanten/

Azubi in einem Arbeitstempo sehen, da

würde ja das Verfallsdatum des einzusortierenden

Joghurts schon abgelaufen

sein, bevor der im Regal lande – na, das

könne doch wohl nicht sein! Einmal

hätte ihn ein Abteilungsleiter dazu überreden

wollen, allgemeine Angestellten-

Videoüberwachung zu installieren. Wo

komme man denn hin, wenn man

nirgendwo mehr Vertrauen hätte? Aber

wenn doch mal jemand in die Kasse

greifen würde, da gäbe es kein Pardon!

Man hätte ja mit seiner Not zu ihm

kommen können, sicherlich wäre eine

Lösung gefunden worden.

Ob er an einer gentechnikfreien

Zone interessiert sei? Die Edeka hätte

sehr klare Verträge mit ihren Zulieferern

und wehe denen, deren Deklarierung

„Nicht gefragt soll werden:

Was braucht der Mensch zu wissen und

zu können für die soziale Ordnung, die besteht;

sondern:

Was ist im Menschen veranlagt

und was kann in ihm erweckt werden?

nicht stimmen würde! Insofern sähe er

momentan darin keinen Sinn. Ansonsten

sei klar: Der Kunde entscheidet, welche

Ware der Kaufmann in sein Regal

stellt!- Auch bei Waffen: Solange die

Menschen sich abschlachten wollen,

würde es immer jemanden geben, der

die nötigen Waffen herstelle.

Was er in seinen ersten 100 Tagen

als Bundeskanzler machen würde: mit

seinen Ministern in Klausur gehen und

die Marschroute festlegen. Wer danach

öffentlich etwas anderes sagen würde,

würde sofort rausfliegen!

Ich kann Ihnen versichern: Sie haben

etwas verpasst! Und das einen Tag vor

den Sommerferien....

P. Elsen

Dann wird es möglich sein,

der sozialen Ordnung immer neue Kräfte aus

der herauswachsenden Generation zuzuführen.

Dann wird in dieser Ordnung immer das leben, was die

in sie eintretenden Vollmenschen aus ihr machen;

nicht aber wird aus der heranwachsenden Generation das gemacht werden,

was die bestehende soziale Organisation machen will.“

Rudolf Steiner:

Aufsätze über die Dreigliederung der sozialen Organisation und zur Zeitlage, 1915-1921, GA 24

Bücher

Diesmal werden zwei kleine wenigseitige Büchelchen vorgestellt, die es aber in sich

haben; gut für dunkel werdende Zeiten.

Wie der Schatten

eines fliegenden Vogels

Eine jüdische Legende aus Kurdistan

erzählt und illustriert von Mordicai Gerstein,

erschienen 2000 im Verlag Freies Geistesleben

Ein richtiges Novemberbuch über Leben,

Sterben und Tod, Trauer und Trost:

Moses ist alt und seine Erdenzeit ist

vorüber, sterben muss er jetzt. Aber

Moses will nicht sterben. Er beginnt um

sein Leben zu kämpfen und bittet

Sonne, Mond und Erde, gar die Sterne

zu Hilfe, aber alles umsonst. Auch Gott

verschließt vor seinen mächtigen

Bittgebeten alle Türen des Himmels,

zuletzt aber beugte Moses sein Haupt. –

Herr der Welt, sagte er, meine Seele ist

dein. Komm und nimm sie.

So will Gott seine Erzengel als Boten

schicken um Moses Seele von der Erde

zu holen, aber sie verweigern sich dieser

Bitte Gottes. Nur „der Böse“, Sammael

frohlockt und macht sich dienend auf.

Doch Moses ist tief in frommen Gebeten

und Sammael, Engel des Todes und des

Hasses wird machtvoll zurückgestoßen.

Da macht sich nun Gott selber auf...,

und er holt die widerstrebende Seele

Moses mit einem Kuss.

Doch dann setzt er sich nieder und

beginnt zu trauern – Gott selber trauert

um den gestorbenen Moses! Und alle

seine singenden Engel im Zusammenklang

mit der nun himmlischen Seele

Moses trösten ihn.

In diesem Bilderbuch werden Kinder

unmittelbar von der Stimmigkeit der

Legende ergriffen (z.B. auch Gott muss

getröstet werden, selbstverständlich!),

und gerade die Illustrationen sind zum

Verständnis der Vorgänge außerordent-

lich hilfreich (denn wie verbildlicht man

heutzutage Gott, ohne in oberflächliche

Traditionalismen zu verfallen!) – doch

auch gerade für Erwachsene laden diese

Bilder sehr zum Nachsinnen ein:

- Kann sogar ein so gottverbundener

Moses auch nicht sterben wollen,

genau wie unsereins?

- Wie seltsam, dass gerade der Engel des

Bösen der einzige im Himmel ist, der

sich nicht Gottes Bitte verweigert!?

- Trauert gar der allmächtige Gott wie

wir, wenn jemand Geliebtes stirbt?

Und immer weitere Fragen tun sich auf,

je tiefer man sich in diese Legende versenkt,

und gleichzeitig leuchten in diesen

rätselhaften, scheinbaren Paradoxien

Weltenwahrheiten auf… wer ist Gott?

Wer ist der Mensch?

Frauke Roloff

Zauber einer Begegnung

Erlebnisse mit einer Kohlmeise

von Hella Krause-Zimmer

erschienen 2003 im OGHAM-Verlag

Diese Geschichte schrieb eine alte Frau,

die in einem Altenheim lebte:

Täglich wurde sie von einer Kohlmeise

besucht. Das Vögelchen kam – und

zu ihrem Erstaunen pickte es ihr Nüsschen

aus der Hand. Aber sie merkte

bald, dass ihr Piep-piep, wie sie ihn

nannte, nicht nur wegen der Nüsschen

kam. Wenn sie noch schlief, beschäftigte

es sich mit etwas anderem…

Einmal war eine Freundin zu Besuch.

Die Freundin saß ihr gegenüber,

sie selbst saß im Sessel. Sie führten ein

Gespräch, in das sie sich vertieften.

Dabei kam Piep-piep zur Balkontür

herein. Er bemerkte die Lage und hüpfte

auf dem Teppich herum, aber sie beachteten

ihn nicht. Was nun? Er überlegte…

Jetzt hatte er es: Er flog gezielt unter

den Stuhl auf eine Querstrebe. Dort

flatterte er hin und her. Dann flog er auf

die gegenüberliegende Strebe, von dort

auf den Boden, wieder zurück unter den

Stuhl und alles mit lautem Flügelschlagen.

Dann ging es wieder auf den

Boden. Dort tanzte er hin und her. Es

war ein Geflattere und Gehupfe. Endlich

hatte er es erreicht: sie konnten ihr

Gespräch nicht weiter führen. Piep-piep

war jetzt Sieger geworden: Sie schauten

nur noch auf ihn.

Später dann war der Vogel plötzlich

verschwunden, aber er bekam einen

Nachfolger.

Claudia Kist-Johansen

November

Jetzt sind die Farben

aus der Welt verschwunden,

als hätte ein gewaltger Maler

allein mit einem Pinselstrich

all Leben aus dem Bild

gefegt.

Die Welt

dunkelt grau.

Die weißen Kühe,

die noch auf der Weide sind,

sind grau

der rote Baukran

am Waldrand

ist grau

die braunen Blätter

auf dem Waldboden

sind grau

und selbst die Kirchenglocken

am Abend

läuten grau.

Die Welt versinkt

erschöpft

im Schlaf

unwissend,

ob sie jemals

wieder

aufersteht.

Anonymus, .

der Name ist der Redaktion bekannt


26 l Aus dem Umkreis der Schule

Bericht von der Bundeselternratstagung vom 24.-26.9.2004 in Offenburg

Die Einladung zur Tagung des Bundeselternrats

in Offenburg war dieses Jahr

gleichzeitig die Auftaktveranstaltung

zur bundesweiten Aktionswoche der

Waldorfschulen und somit etwas

Besonderes.

Zu Beginn gab es einen Empfang im

Saal Salmen. Ein historischer Ort, da

sich dort 1847 und 1849 freiheitsliebende

Bürger der Stadt Offenburg trafen und

Forderungen für eine freiheitliche,

demokratische Verfassung formulierten.

Daran knüpfte die Waldorfbewegung

mit dieser Tagung an, und es wurde an

eigenen Forderungen gearbeitet, wie

sich Eltern und Lehrer Bildung und den

Umgang mit freien Schulen in der

heutigen Bildungslandschaft vorstellen.

(s. Entwurf der Offenburger Erklärung

2004 im Programmheft der Aktionswoche

Seite 24 + 25)

Die Offenburger Waldorfschule

wurde 1982 ins Leben gerufen. Anfangs

war sie in einer alten Zigarrenfabrik an

der Rheinstrasse untergebracht. Erst

1997 konnte die Schulgemeinschaft in

ihren sehr schönen, lebendig gestalteten

Schulneubau einziehen. Ihr Schulprofil

war festgelegt: Man wollte kein Waldorfgymnasium

und nicht die Anzahl der

Abiturienten sollte zählen. Schwerpunkt

sollte besonders der künstlerischmusische

Bereich sein.

Heute besuchen 575 Schülerinnen

und Schüler diese Schule. Wegen großer

Nachfrage entstanden 5 Parallel-Kleinklassen

mit jeweils nur 18 Schülerinnen

und Schülern. Die „großen“ Klassen

Anzeige

werden jeweils von 38 Kindern besucht.

Die Einbindung der Schule in die

kommunale Öffentlichkeit ist sehr gut

und wird auch von beiden Seiten bewusst

gepflegt. Die Stadt Offenburg bezahlt

pro Schüler 100 Euro jährlich zusätzlich

an die Schule. (Anm. d. Redaktion: das

sind 57.500 Euro jährlich = ca. die Vollfinanzierung

einer ganzen Deputatsstelle.)

Davon träumen wir „Schopfheimer“

noch!

Die Tagung war vortrefflich organisiert,

und schon auf dem Bahnhof

wiesen bereits Hinweisschilder auf die

Veranstaltung hin. Pendelbusse waren

organisiert, Gepäck wurde befördert,

und Privatautos brachten die Gäste der

Tagung zu ihren Quartieren. Über das

Essensbuffet muss ich schweigen, sonst

würde den Lesern das Wasser im Munde

zusammen laufen.

Die öffentliche Monatsfeier am Freitagabend

begeisterte mich außerordentlich:

soviel Fröhlichkeit, Lebendigkeit

und Originalität habe ich auf einer

Schulveranstaltung selten kennengelernt.

Ob es die Mützenparade mit buntgemusterten

selbstgestrickten Mützen aus

dem Handarbeitsunterricht war oder der

Bauchtanz der 6. Klasse, es hat mich

mitgerissen und das Publikum war

begeistert. Musik mit Mittelstufenbläsern,

einem Rap und das Spiel

Die Brücke über den Main rundeten das

abendliche Programm ab.

Am Samstagvormittag gab es eine

Podiumsdiskussion über die von der

Waldorfbewegung aufgestellte „Offen-

burger Erklärung 2004“. An dieser

Podiumsdiskussion nahmen neben Vertretern

der Waldorfbewegung je ein

Vertreter der GEW (Gewerkschaft

Erziehung und Wissenschaft), des

Kultusministeriums Baden-Württemberg,

der Aktion „Mündige Schule“, ein

Professor der Universität Mainz und

eine Schülerin aus der Bundesschülervertretung

teil. Auch wurden die Pisa-

Studie, die neuen Lehrpläne, die zentralen

Prüfungen und die Stellung der freien

Schulen in Deutschland diskutiert.

Am Nachmittag wurden verschiedene

Gesprächsgruppen angeboten. Über

die Arbeitsgruppe von Peter Freitag und

Ute Heim zum Thema „Perspektive:

Eigener Waldorfabschluss“ werden wir

im Eltern-Lehrer-Schüler-Kreis (ELSK)

berichten.

Am Samstagabend erlebten die

Teilnehmer mit Tanz, Musik, Zirkusdarbietungen

und Lehrerkabarett ein

ausgelassenes, kurzweiliges Programm.

Der Abend endete gegen 0 Uhr mit einer

Feuershow des Zirkus Calibastra auf

dem Schulhof.

Rundum eine gelungene Tagung, an

der inhaltlich geschafft wurde, das

Essen nicht zu kurz kam und geselliger

Austausch stattgefunden hat. Wie es

eben sein muss, wenn im Mittelpunkt

der Mensch steht.

Für den Bundeselternrat

Anne Klapprott

Die Zeiten werden rauer

Bericht vom Landeselternrat, der am 18.09.2004 in der Freien Waldorfschule Schwäbisch Hall tagte.

Bereits zum siebten Male durfte ich

unsere Schule bei einer Tagung des LER

(Landeselternrat) der freien Waldorfschulen

in Baden-Württemberg vertreten.

Nach Tübingen, Pforzheim, Göppingen,

Esslingen, Engelberg, Überlingen und

Freiburg-St. Georgen war nun Schwäbisch-Hall

an der Reihe.

Der LER ist neben der Regionalkonferenz,

der Geschäftsführerkonferenz,

dem Sprecherkreis der Landesarbeitsgemeinschaft

und den Gründungsberatern

ein beratendes Organ der Landesarbeitsgemeinschaft

der Freien Waldorfschulen

in Baden-Württemberg e.V.

(www.waldorf-bw.de). Mitglieder des

LER sind Eltern der Schüler an Freien

Waldorfschulen, idealerweise von den

entsprechenden Schulen delegiert.

Die Tagungen des LER leben vom

gegenseitigen Austausch der 49 Freien

Waldorfschulen in Baden-Württemberg,

denn obwohl jede Waldorfschule für sich

eine eigenständige Institution ist und

ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich

regeln kann, gibt es darüber hinaus

auch sehr viele Dinge, die nicht nur die

Schule vor Ort angeht, sondern die von

landesweitem Interesse sind.

Die Themen der vergangenen zwei

Jahre waren schwerpunktmäßig:

• Novellierung des Privatschulgesetzes,

• Lehrernachwuchskommission,

• Früheinschulung und G8,

• Abschlüsse an unseren Schulen,

• Kürzung der Zuschüsse aufgrund der

Sparmaßnahmen des Landes.

Darüber hinaus werden auch immer

wieder soziale Gegenwartsfragen von

kompetenten Referenten behandelt:

In Göppingen sprach Dr. Strawe zum

Thema Globalisierung – GATS und Freie

Waldorfschule, Dr. Sandkühler behandelte

in Überlingen die PISA-Studie, in

Engelberg hielt Frau Dr. Schaffrath

einen spannenden Vortrag zur

Salutogenese.

Aufgrund der Berichte aus den

Regionalkonferenzen kommen auch die

tages-aktuellen Themen zur Diskussion,

und ich kann somit getrost behaupten,

dass jeder Elternvertreter gut informiert

an seine Schule zurückkehrt! Ich

empfinde die Tagungen jedes Mal als

persönliche Bereicherung, und so ging

ich auch dieses Mal gerne nach

Schwäbisch-Hall.

Peter Lang, als Diplom-Pädagoge

leitender Dozent am Waldorfkindergarten-Seminar

in Stuttgart und Herausgeber

der Broschüre Recht auf Kindheit

– ein Menschenrecht! Lasst den Kindern

Zeit, hielt einen spannenden, kurzweiligen

Vortrag zum Thema Früheinschulung.

Er legte sehr klar und schlüssig

dar, dass aufgrund der gesetzlichen Vorgabe

der Früheinschulung mit 5 Jahren

– die genauso wie G8 bereits vollzogen

ist – die individuelle Betrachtung

unserer Kinder, die zur Einschulung

anstehen, also die Einschulungskriterien

unserer Aufnahmegremien immer

wichtiger werden.

Es gehe nicht darum zu fordern, dass

alles so bleiben soll, wie es ist – auch bei

der Einschulung gibt es nicht nur ein zu

früh, sondern eben auch ein zu spät und

es ist durchaus denkbar und möglich, ein

5-jähriges Kind einzuschulen – es geht

jetzt in erster Linie darum, Kriterien der

Waldorfschulen zu „veröffentlichen“,

unser Tun darstellbar zu machen und

unsere politische Stimme zu erheben

gegen Beschlüsse, die nur aus wirtschaftlich/ökonomischen

Gründen und nicht

aus pädagogischer Betrachtung heraus

stattgefunden haben.

Schlaglichtartig einige Äußerung

von Peter Lang:

• Schulreife ist ein Prozess und kein

Stichtag, der vom Geburtstag abhängig

gemacht werden kann;

• Kinder sind Individuen. Alles normierende,

entindividualisierende, festlegende

widerspricht menschenkundlich den

Entwicklungsbedingungen von Kindern;

• Es gibt anerkannte wissenschaftliche

Untersuchungen die sagen: Es gibt

Entwicklungsgesetzmäßigkeiten bei

Kindern, die geschützt werden müssen,

damit Kindheit i. S. von Zeit haben, sich

entwickeln können, stattfinden kann;

• Die Annahme: Früh rein – früh raus

stimmt so überhaupt nicht, da Studien

zeigen, dass der Prozentsatz der Klassenwiederholer

unter früh eingeschulten

Anzeige

Aus dem Umkreis der Schule l 27

Kindern viel höher liegt als bei

herkömmlich eingeschulten Kindern;

• Erziehung heißt: Kinder beobachten“.

Zur weiteren Vertiefung empfahl

Peter Lang die Bücher von M. Spitzer,

Neurobiologe in Ulm, G. Hüther –

ebenfalls Neurobiologe sowie Remo H.

Largo, Professor für Kinderheilkunde.

Aus der Sicht eines Erstklass-Lehrers

beleuchtete Herr Betz von der Freien

Waldorfschule Schwäbisch-Hall die

Änderungen der Neufassung des Schulgesetzes.

Er machte deutlich, dass rein

rechtlich lediglich der Stichtag der

Einschulung nach vorne verlegt wurde –

alles andere, was sich geändert habe,

hänge einzig und allein vom Elternwillen

ab, was bedeute, dass der Elternwille

noch mehr zähle als der Gesetzeswille.

Entscheidend wird nun sein: Wie

fordern die Eltern die Entscheidungen

ein? Er regte an, dass man mit den

Schulen (vor allem den staatlichen)

in Kontakt treten solle und hinterfragen

solle: Warum wird denn so früh eingeschult?

Welche Gründe gibt es, die es

rechtfertigen 5-jährige Kinder schon

einzuschulen? Die Eltern müssen ermutigt

werden vom Recht der Rückstellung

Gebrauch zu machen, so lange es geht.

Am Satz Rudolf Steiners: Die Pädagogik

muss sich richten nach dem, was in

den Herzen der Kinder lebt machte Herr

Betz die Forderung fest: Eltern, Lehrer

und Kinder müssen gemeinsam hinschauen

auf das, was in den Herzen lebt!

Es folgten Berichte aus den Konferenzen

und Arbeitsgemeinschaften.

Breiten Raum nahm dabei die Waldorf-

Aktionswoche ein. Bezüglich der

Novellierung des Privatschulgesetzes

und der Kürzungen durch das Land wird

nun Klage erhoben gegen das Land. Die

Freie Waldorfschule Nürtingen tritt als

Musterklage-Schule auf.

Die nächste Tagung des LER wird

am 4. Dez. in Stuttgart stattfinden.

Georg Freidel


28 l Leserbriefe Aus den Kindergärten l 29

Der Saalbau kommt!

Oder doch nicht?

Selbstverständlich wird der Saal gebaut,

denn eine Schule ohne Saal ist auf

Dauer nicht denkbar. Die Frage ist nur:

„Wann!“ Eins ist klar, zum jetzigen

Zeitpunkt scheint eine normale Finanzierung

nicht möglich.

Es ist ein unbefriedigender Zustand,

in dem sich die Schulgemeinschaft auf

noch nicht absehbare Dauer befindet. Der

Saal als Herz unserer Schule ist uns aus

bekannten Gründen verloren gegangen.

Das Für und Wider eines Saalbaus

wird nun seit geraumer Zeit abgewogen.

Nicht unbedingt das einzige, aber sicher

das kraftvollste Argument dagegen

waren und sind die Finanzen. Was nun,

wenn es gelänge, mit einer Reduktion

der Baukosten genau dieses Argument

zu entkräften?

Nun, überall steigt der Kostendruck,

Land auf Land ab werden Kosten

gesenkt, jeder von uns hat da so seine

(meist negativen) Erfahrungen damit

gemacht. Laßt uns das doch auch einmal

probieren! Wir senken die Kosten ohne

den Saal zu verlieren.

Schön gedacht, leicht gesagt, nur -

wie gemacht?

Leserbrief fürs Prisma

(Ausgabe Michaeli 2004)

Ich finde es schade, dass es den Pressespiegel

im Prisma nicht mehr gibt, und

fände es sinnvoll, denselben wieder

einzuführen. Meines Wissens archiviert

Frau Ingrid Steven noch immer treu für

uns die themenbezogenen Zeitungsausschnitte

und ist gerne wieder bereit,

diese dem Prisma-Team zur Verfügung

zu stellen.

Anne Klapprott

Wir brauchen dazu das, was alle

haben und erst mal nichts kostet: IDEEN!

Ideen zum Sparen, zum Finanzieren,

Ideen zum Durchhalten, zum Motivieren,

geniale Ideen, verrückte Ideen........

kurz, alles was hilft!!!!

Hier mal ein Anfang:

Idee: Wir lassen den Marktstand

wieder aufleben. Über Jahre hinweg

haben unsere Eltern in Rheinfelden und

Schopfheim, Woche für Woche Gespendetes

wie Brot, Kuchen, Marmelade

oder Blumen etc. für den Schulneubau

verkauft. (Was die konnten, können wir

doch auch)

Idee: „Reality TV“, unsere Medien

Gesellschaft schreit nach neuen Ideen.

Bitte: Wir ersteigern alles bei e-bay,

exklusiv! (Wer hat schon mal bei e-bay

einen ganzen Konzertsaal ersteigert?).

frei nach dem Motto: Ist die erfolgreichste

Internetauktion so potent, um

das zu ermöglichen, wird das Material

rechtzeitig geliefert, droht ein Baustop,

müssen evtl. (noch zu erfindende) Joker

eingesetzt werden?

IDEE: Wir erstellen mit Arbeitsloseninitiativen,

durch Eigenleistung und

dem "Internationalem Bauorden" den

Rohbau weit unter dem Marktpreis und

verpflichten zu beauftragende Firmen

E in s t ein i ger Weg .. .. lasst sie uns aufheben und verbauen!

Kurze Anmerkung der Redaktion:

Liebe Anne Klapprott, danke für die

öffentliche Anregung per Leserbrief.

Wenn Du den Pressespiegel im Prisma

lesen möchtest, kannst du natürlich gerne

die Auflistung der Presse-Artikelüberschriften

mit Erscheinungsdatum und

veröffentlichender Zeitung schicken. Was

wäre Deiner Ansicht nach der Sinn dieser

Aktion?

Wir drucken, was pünktlich kommt.

zur Beschäftigung dieser Menschen.

Steht erst mal der Rohbau, wird es leichter

fallen, gezielte Arbeitseinsätze

erfolgreich durchzuführen.

Idee: Absolventen der Schule werden

zu Förderern. Wie an verschiedenen

anderen Schulen üblich, werden beim

Eintritt in das Berufsleben jährlich

kleine Beträge zur Unterstützung an die

Schule gespendet.

Wir wollen Reaktionen:

Schreibt an die Prisma-Redaktion!!

Patrick Königsfeld

Werkstattbühne

- Zuschauerraum/Saal

Hilfe...

...rufen da viele – zu teuer und...

Wir schaffen es, tönen die Anderen!

Ich will versuchen, die Skeptiker zur

zweiten Gruppe zu gewinnen:

• Das Geld, das vom Wiederaufbau der

Turnhalle übrig ist, ist für die Bühne.

• Vom Zuschauerraum existiert schon

der Boden, und die Wände stehen schon.

• WC`s sind schon da und auch diverse

Anschlüsse.

Leicht übertrieben könnte man

sagen: Es fehlt nur das Dach! Wie finanzieren

wir den Rest? Das ist die Frage.

Z.B. so:

• Auf geliebte Gewohnheiten verzichten:

wie z.B. Rauchen abgewöhnen –

zusätzlicher Gewinn: Gesundheit.

• Handy aufgeben (vor einigen Jahren

lebten wir auch ohne) – zusätzlicher

Gewinn: weniger Strahlenbelastung.

• Zwei Familien - ein Auto oder Carsharing

– zusätzlicher Gewinn: bessere

Umwelt.

• Kein oder weniger Fernsehen, dafür

Zeit für den Innenausbau des Saals –

zusätzlicher Gewinn: Die Freude am

gemeinsamen Schaffen.

Weiteren und besseren Ideen sind

keine Grenzen gesetzt. Die Schule

konnte entstehen, weil genügend Eltern

das auch so gesehen haben. Mit solch

einer Grundstimmung werden „wir“ die

Werkstattbühne und den Zuschauerraum

bald realisieren.

Mit optimistischen Grüßen

Hermann und Uta Hohenbild

Wir wollen

Generationen verbinden

A

usgangslage:

wird das Kutschhaus verkauft?

Aus der Not werden oft gute Ideen geboren.

Der Kindergarten Am Eisweiher,

der im letzten Jahr die Finanzierung mit

der Stadt Schopfheim sichern konnte,

stand im Frühjahr vor einer neuen

großen Aufgabe. Es deutete sich an, dass

das Kutscherhaus, in dem der Kindergarten

untergebracht ist, verkauft werden

sollte. Frühzeitig wurde der Vorstand

durch das Ehepaar Würth über die

Situation informiert und stand plötzlich

vor einer völlig neuen Aufgabenstellung.

Zunächst wurde überlegt, ob der

Kindergarten das Haus selbst kaufen

könnte, aber sämtliche Berechnungen

und Einschätzung bzgl. der Finanzkraft

des Kindergartens ließen die Gedanken

wie ein Kartenhaus einstürzen. Aber es

entstand während dieser arbeitsreichen

Tage eine Idee, die nicht aus den Augen

verloren wurde.

Nachdem der Kauf unmöglich

erschien, wurde die Möglichkeit einer

Pacht mit den Verantwortlichen des

Hauses Columban erörtert, und es zeigte

sich, dass sie gegenüber einem zukunftorientierten

Konzept bzgl. der Nutzung

des Kutscherhauses sehr aufgeschlossen

waren.

E

in Generationenhaus

soll es werden

Die Grundidee war, viele Generationen

unter einem Dach zusammenzuführen.

Der Kristallisationspunkt sollte der

Kindergarten mit dem Haus Columban

werden.

Um das Gebäude als Kindergarten

effizient nutzen zu können, müsste aber

zunächst die 2. Gruppe, die bisher in

Hausen untergebracht war, nach Schopfheim

umziehen – angesichts der

Gesetzeslage ein fast aussichtsloses

Unterfangen. Viele Gespräche mit der

Gemeinde Hausen, dem Sozialministerium,

dem Paritätischen Wohlfahrtsverband

u.a. wurden geführt.

Dies führte dazu, das der Gemeinderat

Hausen noch vor den Sommerferien

den einstimmigen Beschluss fasste, dem

Waldorfkindergarten auch dann die

Landesmittel zur Verfügung zu stellen,

wenn die Gruppe nach Schopfheim umziehen

würde. Dies war der entscheidende

Schritt, das Konzept eines Generationenhauses

weiterverfolgen zu können.

Wir danken auch an dieser Stelle

dem Gemeinderat Hausen für sein Verständnis

und die Bereitschaft, unsere

Anliegen zu unterstützen.

Nun war eine Finanzierung von zwei

Kindergartengruppen in Schopfheim

wie in der Vergangenheit möglich.

Schon dieser Schritt wurde von uns mit

Begeisterung aufgenommen.

Weitere Gespräche führten dazu,

dass die Pacht des gesamten Kutscherhauses

möglich schien. Die Finanzierung

der Pacht wird dadurch möglich, dass

ein Teil an das Haus Columban zurückvermietet

wird und die Wohnung der

Familie Würth weiterhin vermietet

bleibt. Die Mietkosten der Kindergärten

werden zwar mit diesem Schritt auch

steigen, aber auch für die gemieteten

Räume in Hausen hatte sich eine

deutliche Mieterhöhung angedeutet.

D

ie Finanzierung steht

Nun ging es an die Planung. Der

gesamte Erdgeschossbereich sollte zum

2-gruppigen Kindergarten umgebaut

werden. Dies ist in einem bestehenden

Gebäude nicht ganz so einfach wie in

einem Neubau (der übrigens während

der ganzen Entscheidungsfindung auch

überlegt wurde).

Die Kostenschätzung ergab, dass

man mit viel Eigenleistung immer noch

Finanzierungsmittel in Höhe von ca.

60.000 Euro für den Umbau benötigen

würde. Der Verein selbst kann aus den

Rücklagen 25.000 Euro beisteuern, und der

Rest muss anders besorgt werden. In

mehreren Mitgliederversammlungen

wurde das Thema mit der ganzen Elternschaft

besprochen und erörtert.

Und nach dem Finanzierungsaufruf

kann der Kindergarten stolz auf seine

Elternschaft sein. Mehr als 30.000 Euro

an Finanzierungszusagen in Form von

Spenden, zinsfreien Darlehen und Bürgschaften

brachten Eltern und Mitglieder

auf. Damit war auch die Finanzierungshürde

genommen und es machte den Anschein,

dass aus einer Idee Realität werden könnte.

Immer wieder feilten wir an dem Konzept,

verwarfen das eine und integrierten

anderes. Auch das Konzept ist einem

fortlaufenden Fluss unterworfen. Um dies

auch der Öffentlichkeit nahe zu bringen,

wurde die örtliche Presse über unser Vorhaben

informiert, auch die Stadt wurde

informiert. Das Interesse ist groß und die

Berichterstattung in den lokalen Medien

sehr gut.

D

er Umbau hat begonnen

Der Umbau des Kindergartens hat

bereits begonnen und mit Hilfe von 4

Jugendlichen, die uns vom VJB (Verein für

Jugend und Berufshilfe) kostenlos sehr

aktiv unterstützen, kommen wir mit den

Abbruch- und grundlegenden Sanierungsmaßnahmen

sehr gut voran.

Vieles von dem was in den letzten 7

Monaten geschehen ist, lässt sich nicht in

Worte fassen. Es herrscht Aufbruchstimmung,

und diese schafft Impulse, die

vieles entstehen lassen, was unfassbar

erschien. Und doch brauchen auch wir

immer weitere Anstöße, Kritik, Lob und

engagierte Personen, um mit unseren Ideen

weiterzukommen. All den Menschen, die

uns dies gegeben haben und immer noch

geben, danken wir als Vorstand im Namen

unserer Kinder und all den Menschen, die

im Generationenhaus noch wirken werden.

Und es werden hoffentlich noch viele.

A

ktion Mensch unterstützt das

Projekt Gestalte ein Kalenderblatt

Während der nächtlichen Besprechungen

und Abstimmungen wurde nebenbei ein

Projekt geboren, das Ende September von

der Aktion Mensch im Rahmen der Initiative

5000x Zukunft den Förderzuschlag erhielt.

Das Generationenhaus schreibt einen

Wettbewerb für 10-17-jährige aus, ein

Fortsetzung dieses interessanten Artikels

auf der folgenden Seite 30, bitte umblättern!


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30 l Rätsel Bazar-Mitteilung

PrimaPrismaPreisRätsel

Das Herbsträtsel ist ein kleiner, kurzer

und bescheidener, aber sehr schwerer

?

Rätsel-Vers in sechs Zeilen.

Wer dazu das Lösungswort errät

(Eltern dürfen da auch kräftig mithelfen

beim Raten!!), kann es auf ein Zettelchen

schreiben und mit Namens- und Klassenangabe

in den hölzernen Prisma-

Briefkasten im Foyer werfen.

Zur Weihnachtsausgabe des Prisma

werden wir dann wissen, wer es erraten

konnte.

? ?

? ? ?

Wer`s hat,

der ist ein armer Mann,

Wem`s fehlt,

der ist sehr wohl daran,

Wer`s weiß,

der ist als dumm bekannt,

Wer`s tut,

wird Taugenichts genannt,

Wen`s erfreut,

heißt Unglückskind,

Wer`s hört, ist taub,

wer`s sieht, ist blind.

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Fortsetzung des Artikels von Seite 29:

Wir wollen Generationen verbinden

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Im großen Sommerrätsel hat xxx aus

der 4. Klasse gewonnen.

Viele Schüler und Schülerinnen haben

das richtige Lösungswort "Sommerferien"

errätselt, aber Johannas Los wurde heute

?

gezogen.

Hurrah, welch Zufallsglück!!

Wieder wünschen wir der strahlenden

Gewinnerin beim Verzehren der unzähligen,

Gummibärchen einen großen Appetit.

Kalenderblatt zum Thema Jung und Alt

zu gestalten. Die Arbeiten müssen bis

zum 22. Oktober 04 eingereicht sein.

14 Blätter werden prämiert und werden

als Kalender veröffentlicht.

Die Aktion wird unterstützt von der

Badischen Zeitung, dem Markgräfler

Tagblatt und der Uehlin Print und

Medien GmbH. Die Kalender werden ab

Mitte November zum Preis von 10 Euro

verkauft.

Wenn alles gut geht, können erste

Exemplare beim Martinibasar verkauft

werden. Ein ideales Weihnachtsgeschenk

für alle Schopfheimer: Fließen doch die

Überschüsse des Projektes in sogenannte

Kalenderfreizeiten, die insbesondere

der Altersgruppe der 5-12-jährigen

zugute kommt. Es ist schön, wenn sich

vieles so schön zusammenfügt.

Mehr Informationen gibt es auf der

inzwischen auch realisierten Homepage

www.generationenhaus.org

Für den Vorstand Thomas Peither,

Waldorfkindergarten Schopfheim e.V.

Auf ein Neues: Bazar

Auch in diesem Jahr bereiten sich die

fleißigen Bienchen des Bazarkreises

schon lange wieder auf den Martini-

Bazar vor. Es wird gebastelt, gewerkelt,

gehandarbeitet, geplant, geschmückt,

gebacken und eingekocht... das hoffen

wir doch zumindest!

Jedes Jahr versuchen wir den Bazar

noch besser, noch schöner und noch

gelungener zu gestalten. Es bedarf dazu

vieler guter Ideen und vieler, vieler

fleißiger Hände. Wir hoffen deshalb

wieder sehr auf große Mithilfe von allen

Schülern, Eltern und Lehrern, ohne die

uns dieser Kraftakt gar nicht möglich

wäre. Dafür im Voraus schon einmal ein

ganz großes, herzliches Dankeschön!

Wir werden unsererseits dafür versuchen,

die letztjährigen Fehler zu

vermeiden und in Positives zu verwandeln,

Kritik aufzunehmen und kreativ

umzusetzen, offen für Neues zu sein

und doch gutes Altes zu bewahren, wo

uns dies wichtig erscheint. Gerne stehen

wir bei Fragen, Hinweisen, Anmeldungen

oder Anmerkungen zur Verfügung,

freuen uns auch über jede Erheiterung

und Ermunterung.

Hier die Ansprechpartner:

Standanmeldung:

B. Heym 07762-2096

Bewirtung ( jegliche Fragen die mit

Essen und Trinken zusammenhängen) :

F. Liehr 07765-8414

Martinsumzug und Elternbriefe:

H. Hänßler 07622-669695

Kulturangebote:

M. Nübling 07622-9120

Öffentlichkeitsarbeit (Plakate/Flyer):

J. Hesse-Nowak 07627-63428

Öffentlichkeitsarbeit (Zeitung/Prisma) :

I. Krüger 07622-6677407

Finanzen:

S. Wunsch 07762-3422

Wie in jedem Jahr freuen wir uns über

reichliche Spenden von Marmelade,

Eingekochtem, Gebackenem, Gebasteltem

und was sonst noch so einfällt..

für den Marktstand, sowie Bücher,

Flohmarktartikel und weitere erlesene

Köstlichkeiten für die entsprechenden

Stände. Genauere Infos hierzu geben

wir in Elternbriefen kurz vor dem

Bazar bekannt. Vielen Dank für jede

Hilfe, Spende oder Zuspruch,

Ihr Festgestaltungskreis

Ivonne Krüger

Christus und die Elemente / Tage zu Michaeli am 22.-24.10.04

Der Weg des Menschen im Johannesevangelium Vorträge: Harald Falck-Ytter,

Künstlerisches: Eurythmie, Kirchenbau-Ausstellung: Jörg Gorr, Bilder: Silvia Gorr

Die 4 klassischen Elemente der Erde: das Irdische selber, Wasser, Luft und Feuer

sind für uns heute in ihrer Vollständigkeit überschaubar. Gleichzeitig entstehen im

menschlichen Umgang mit diesen Elementen globale Bedrohungen wie etwa die

sogenannten "chemtrails" mit den Möglichkeiten der planetarischen Manipulation

und Zerstörung von Luft und Wasser des Himmels.

In diesem Spannungsfeld wird zugleich deutlich, wie wir dieser Verantwortung

nur gerecht werden können, wenn auch der Weg in das Menscheninnere beschritten

wird, der ebenfalls durch die entsprechenden Elemente hindurch führt. Dies kann

durch ein fortschreitendes Christentum geschehen, wodurch das Irdische und der

Mensch neu erfasst werden. Auf den menschlichen Aspekt soll bei den

Michaelitagen in Schopfheim der Blick gerichtet werden.

Auskunft: Harald L. Andersen 07622-7453

Wieder Kunst-raum

wieder Martini-zeit

Die beiden Künstler -Tochter und Vaterbereiten

wiederum eine Ausstellung vor

in der Michaelskirche. Fortgesetzt werden

Aktionen mit Interessierten. Der

Brauch der lichtbringenden Rübengeister

wird mit Schulkindern realisiert. Weitere

Lichaktionen folgen. Die äußere

Lichtesfülle nimmt jahreszeitlich ab und

doch konzentriert sich hoffnungsfroh

und erwartungsvoll der Mensch in seinen

Lebenshaltungen auf lichtbringende Taten.

Die zahlreichen Kunstwerke stehen

dem Betrachter experimentell zur Verfügung.

Haltung, Geste und Gebärde

dürfen bewegt und empfindsam erlebt

werden; sie werden zum bewegten Wort,

zur empfundenen Erfahrung, zum

innerlich erlebten Schatz.

Im Lichtraum: Bilder & Objekte

von Bérénice und Albert Staiger

10.-21. November 2004, Michaelskirche,

Mittwoch, Samstag, Sonntag 10-16 Uhr

und nach Vereinbarung,

besondere Aktionen entnehmen Sie bitte

der Tagespresse

Kontakt: Albert Staiger 07622-1737

Bothmer Gymnastik

und Loheland Gymnastik

In Bewegung kommen

am Freitagvormittag von 8.00 - 9.30 Uhr

im Eurythmieraum der Waldorfschule

ab 29.10.2004

Auskunft und Anmeldung:

Gabriele Hurter 07622-8608

Beate Schmidgall 07622-68 89 83

Kommet zuhauf

Die nächste Mitgliederversammlung

wird am Freitag, den 26. Nov. um

20 Uhr im Kleinen Festsaal stattfinden.

Thematischer Schwerpunkt ist der

Rückblick auf das vergangene Schuljahr.

Die Bilanz wird erläutert und der Bericht

der Kassenprüfer wird vorgelegt.

Dann erfolgt die Abstimmung über

die Entlastung des Vorstands für das

letzte Geschäftsjahr und die Neu- bzw.

Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern.

Auch zu laufenden Entwicklungen

im wirtschaftlichen und pädagogischen

Bereich wird es Informationen geben.

Eine schriftliche Einladung und die

genaue Tagesordnung werden Sie rechtzeitig

erhalten.

Gymnastik und Spiele

für Eltern u. Freunde der Waldorfschule

sich gesund und bewusst bewegen,

sich selbst neu aufrichten lernen,

sich unterstützen lassen,

sich fordern ohne sich zu überfordern

dies sind beispielhaft einige Aspekte

unter denen wir zusammen Sportspiele

(alte u. neue Ball- und Bewegungsspiele)

und Gymnastik (Bothmergymnastik

und allg. Bewegungsschulung)

miteinander verbinden wollen.

Dienstags 18.30 h - 20.00 h,

Vicemooshalle 1,

erster Termin: 09. 11. 2004,

geringer Unkostenbeitrag

Auskunft: Thomas Trefzer 07622-3448

Ankündigungen, Mitteilungen l 31

Kurz-Nachrichten-Mix

u.a. von Aktivitäten

neben dem regulären Unterricht

Hier ist die Rubrik, wo etwas erwähnt

werden kann, ohne gleich einen ganzen

Bericht schreiben zu müssen. Wir bitten

laufend um weitere Mini-Nachrichten.

Die Klassen 4, 6 und 7 haben neues

Schulmobiliar (Stühle und Tische).

Die 11. Klasse ist für drei Wochen vom

11.10.-29.10. im Sozialpraktikum,

teilweise gar im fernen Ausland.

Im nachgeholten Vermessungspraktikum

hat die 11. Klasse den Dinkelberghof

(Verein Kambium) in der ersten

Schulwoche mit den Lehrern Christian

Boettger und Gotthard Jost berechnend

bearbeitet.

Folgende Wahlpflicht-Sportkurse

werden im laufenden ersten Schulhalbjahr

für die Klassen 10 bis 12 von

Schülern und Eltern erteilt:

• Yoga, • Fußball, • Basketball, • Leichtathletik,

• Klettern und Bouldern, sowie

• Artistische Gymnastik.

Alle genießen die neue Halle.

Die Anzahl der Schüler an unserer Schule

beträgt zur Zeit stattliche 456 —

eine wohl rekordverdächtige Zahl?

Umweltschutz

kann Nutzen bringen!

Wir sammeln in der Schule weiterhin

alle Druckerpatronen (Tinten, Laser,

Kopierer) und lassen sie recyceln.

Die wieder verwertbaren Patronen

werden der Schule vergütet, das erlöste

Geld wird dem Computerbereich der

Schule zur Verfügung stehen.

Bevor Sie also ihre Patronen wegwerfen

oder woanders hinbringen, denken

Sie bitte auch an uns. Der Sammelbehälter

steht im Kopierraum im

Naturwissenschaftlichen Trakt.

Christian Boettger

Eurythmieschuhverkauf

ab sofort

dienstags in der großen Pause

in der Schülerumkleide Eu 1 im EG,

bis Gr. 39 Euro 7.00, ab Gr. 40 Euro 7.50

Auskunft: Liane Elsen


32 l Termine, Mitteilungen

Quartalsübersicht

von Terminen in den Räumen der Freien Waldorfschule

(in Ermangelung einer schuleigenen Halle teilweise auch auswärts)

Oktober

11.10. Elternabend

Klasse 4 und 9

12.10. Elternabend

Klasse 7

17.10 Sontagshandlung

freichristlich

10.00 bzw. 10.30 Uhr

18.10. Elternabend

Klasse 6

19.10. Elternabend

Klasse 5a und 10

22.10.– Tage zu Michaeli

24.10. der Christengemeinschaft

Kleiner Festsaal

26.10. Gesamtelternabend

zur Ganztagsschule

20.00

Kleiner Festsaal

30.10.–

07.11. Herbstferien

Ganztagsschule

Gesamtelternabend

Am Dienstag,

den 26. 10.2004 um 20.00

Uhr findet im Kleinen Festsaal

ein Gesamtelternabend

zum Thema Ganztagsschule

statt. Eine gesonderte Einladung

mit den Fragestellungen

dieses Abends wird per Ranzenpost

eine Woche vorher

an alle Elternhäuser verteilt.

November

07.11. Sonntagshandlung

Christengemeinschaft

9.30 bzw. 10.00 Uhr

13./14.11. Bazarwochenende

13.11. mit Volkstanzen

23.11. Elternabend

Klasse 4

26.11. Mitgliederversammlung

Kleiner Festsaal

20.00 Uhr

28.11. Sonntagshandlung

freichristlich

10.00 bzw. 10.30 Uhr

Dezember

11.12. Volkstanzen

Eurythmieraum 1.OG links

20.15 Uhr

12.12. Sonntagshandlungen

freichristlich

10.00 bzw. 10.30 Uhr

17.-19.12. Klassenspiel

12. Klasse

23.12.– Weihnachtsferien

09.01.

25.12. Weihnachtshandlung

freichristlich

Januar 2005

22.01. Elternsprechtag

Claudia Kist-Johansen

…..letzte Worte

Dem Leben

eine Heimat

geben

in uns

bedingungslos………

…….an stillen

Feuern

Gedanken schmieden

Kronen

für verstoßene

Könige………

……und

Leben wie Tod

ohne Gier

die Hand

reichen…….

Achtung:

liegengebliebene und verlorene und vergessene

teure - schöne Kleider

Ab sofort besteht Möglichkeit, an jedem letzten Schultag

vor den Ferien die liegengelassenen Kleider Ihrer Kinder im

Hortraum von 12.00-13.00 Uhr abzuholen. An diesen

Tagen wird keine Kernzeitbetreuung stattfinden.

Kleider, die an diesen Tagen nicht abgeholt werden, wandern

in den Altkleiderverkauf zu Gunsten unserer Schule am

Bazar. Überzeugen Sie sich selbst, welche Mengen an hochwertigen

Kleidungsstücken sich in den Garderoben ansammeln.

Die Kleider müssen ausgelegt oder aufgehängt werden, für

Mithilfe bei dieser Vorbereitung wäre ich sehr dankbar.

Bitte melden Sie sich bei mir.

Wöchentliche Termine

in der Waldorfschule

Bei Vermietung u. Vergabe von Schulräumen alle Termin- und Raumwünsche

bitte mit Frau Schaubhut im Schulbüro abstimmen: Tel. 07622-666849-11

dienstags Tanzen am Dienstag

20.15 (unregelmäßig)

Bärbel Bauer

07622-64043

mittwochs Zweig der

Anthroposophischen

Gesellschaft

20.00

Peter Beyer

07622-61424

freitags Freiwilligen-Orchester

18.30

Elfriede Hochweber

07621-53579

Ferienkalender

2004 / 2005

Dieses Schuljahr hat für die Schüler-

Innen am Montag, den 13.09.2004

begonnen und wird am Mittwoch,

den 27.07.2005 enden.

Jeweils erster und letzter Ferientag,

Schulschluss am letzten Schultag:

Herbst

30.10.04 - 07.11.04

Schulschluss nach Stundenplan

Weihnachten

23.12.04 - 09.01.05

Schulschluss 11.30 Uhr

Fasnacht/Winter

05.02.05 - 14.02.05

Schulschluss nach Stundenplan

bzw. nach den Faschingsfeiern

Ostern

19.03.05 - 03.04.05

Schulschluss nach Stundenplan

Pfingsten

14.05.05 - 29.05.05

Schulschluss nach Stundenplan

Sommer

28.07.05 - 11.09.05

Schulschluss 11.30 Uhr

Ulrike Reichert 07622-6849140

samstags Volkstanz

je 2. Sa des Monats

20.15

Fam. Bauer

07622-64043

sonntags Sonntagshandlung

freichristlich

Opferfeier 10.00

Kinderhandlungen 10.30

(siehe Termine)

Corinna Boettger

07622-65338

Sonntagshandlungen

Christengemeinschaft

9.30 (unregelmäßig)

Harald Andersen

07622-7453

Redaktionsschluss:

Prisma 47

4. Ausgabe 2004

2. Dezember

Bitte liefern Sie die Beiträge pünktlich

ab, je früher desto besser.

Am besten im Fließsatz per e-mail an

prisma@waldorfschuleschopfheim.de

oder auf Diskette/CD gespeichert

oder kleinere Texte handschriftlich

in den Prisma-Briefkasten im Foyer.

Es dankt Ihnen die Prisma-Werkstatt

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