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NEUHEITEN 2. HALBJAHR 2012

NEUHEITEN 2. HALBJAHR 2012

20 THEATERWISSENSCHAFT

20 THEATERWISSENSCHAFT Christine Laudahn Zwischen Postdramatik und Dramatik Roland Schimmelpfennigs Raumentwürfe Forum Modernes Theater, Band 40 2012, ca. 430 Seiten, ca. €[D] 78,00/SFr 105,00 ISBN 978-3-8233-6730-7 Vor dem Hintergrund der in Forschungskreisen kontrovers geführten Diskussion um ein Ende der Postdramatik und eine Rückkehr des Dramas untersucht die Arbeit die Konstitution und Semantisierung des Raumes und der Zeit in den Stücken von Roland Schimmelpfennig. Dabei wird sowohl die modale Ebene des Textes als auch die mediale Ebene der Aufführung berücksichtigt. Am Beispiel von Deutschlands meistgespieltem Gegenwartsautor zeigt die Untersuchung, wie sich zeitgenössische Theatertexte mit der dramatischen Tradition auseinandersetzen, sie rezipieren und in eigenen (post-)dramatischen Entwürfen fruchtbar machen. Aus dem Inhalt: Einleitung • Methodische Vorüberlegungen • Struktur und Präsentation des Raumes • Struktur und Präsentation der Zeit • Chronotopische Strukturen • Schimmelpfennigs Raumentwürfe in der szenischen Realisierung • Schlussbetrachtung Über die Autorin: Dr. Christine Laudahn promovierte mit der vorliegenden Arbeit bei Prof. Dr. Michael Gissenwehrer an der LMU München. Erscheint: November 2012 Zielgruppen: Literatur- und Theaterwissenschaftler. Caroline Lüderssen Der wiedergewonnene Text Ästhetische Konzepte des Librettos im italienischen Musiktheater nach 1960 2012, 242 Seiten, €[D] 68,00/SFr 91,00 ISBN 978-3-8233-6716-1 Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Untersuchung von vier Librettotexten, die zwischen 1963 und 1984 entstanden sind: Ulisse (Luigi Dallapiccola, 1968), Passaggio (Edoardo Sanguineti, 1963), Un re in ascolto (Luciano Berio/Italo Calvino, 1984), Prometeo (Massiamo Cacciari, 1984). Die Texte gehören zu einem neuen Typ von hochkomplexen, intertextuell geprägten Libretti, der sich in der Oper seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. In diesem Buch werden verschiedene Ansätze zu einem modernen Librettobegriff zusammengeführt und in Einzelanalysen vertieft. Weil sich die Untersuchung weniger an der Genese als am abgeschlossenen Artefakt und dessen Rezeption orientiert, ist sie auch für Dramaturgie und Opernregie von Interesse. Aus dem Inhalt: Vorwort • Kalkulierte Uneindeutigkeit • Text und Metatext: Luigi Dallapiccola, Ulisse • Percorso: Luciano Berio/Edoardo Sanguineti, Passaggio • Kaleidoskop: Luciano Berio/Italo Calvino, Un re in ascolto • Archipel: Luigi Nono/ Massimo Cacciari, Prometeo • Die librettologische Perspektive: Destruktionen, Rekonstruktionen, Textmodelle • Literaturverzeichnis Über die Autorin: PD Dr. Caroline Lüderssen lehrt Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Erscheint: Mai 2012 Zielgruppen: Italianisten, Musikwissenschaftler, Dramaturgen. Stefanie Watzka Die ‚Persona‘ der Virtuosin Eleonora Duse im Kulturwandel Berlins in den 1890er-Jahren »Italienischer Typus« oder »Heimathloser Zugvogel«? Mainzer Forschungen zu Drama und Theater, Band 45 2012, ca. 385 Seiten, ca. €[D] 78,00/SFr 105,00 ISBN 978-3-7720-8459-1 Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wird die Stadt Berlin sowohl zur Hauptstadt des Deut schen Reiches als auch zur internationalen Me tropole. Insbesondere das florierende inter na tio nale Gastspielwesen darf als Spiegel von na tio na li sie - renden und internationalisierenden Strömungen gesehen werden. Ziel der Untersuchung ist es, diese Strömungen am Beispiel der Rezeption der Gastspiele der italienischen Virtuosin Eleonora Duse in den 1890er-Jahren nachzuzeichnen und dadurch die Perspektive auf das Theater Berlins vor 1900 zu erweitern. Aus dem Inhalt: Einleitung • Theoretische Vorüberlegungen • Italienische Stereotype im 19. Jahrhundert • Das Stereotyp einer »typisch italienischen« Schauspielkunst • Die berühmten Vorgänger der Duse • Die Duse als Repräsentantin eines Stereotyps • Kosmopolitismus versus Natio na - lismus • Gastspiel und »Theaterprovinz« • Ausblick Über die Autorin: Dr. (des.) Stefanie Watzka ist Wissenschaft - liche Mitarbeiterin am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Erscheint: Oktober 2012 Zielgruppen: Theaterwissenschaftler, Historiker, Kulturwissenschaftler.

Dietmar Koch / Irmgard Männlein-Robert Niels Weidtmann (Hg.) Platon und die Mousiké Tübinger Phänomenologische Bibliothek Antike-Studien Band 2 2012, 230 Seiten, €[D] 38,00/SFr 51,50 ISBN 978-3-89308-428-9 Aus dem Inhalt: M. Carlé: Zu den musikmathematischen Elementen von Platons Methexis · G. Figal: Platon und Nietzsche über Musik · D. Koch: Die Philosophie als höchste Musenkunst und die Phoné des Logos in Platons Werk · I. Männlein-Robert: Die Musenkunst des Philosophen. Sokrates und die Zikaden in Platons Phaidros · D. O’Meara: Religion und Musik als politische Erziehung in Platons Spätwerk · G. Pascalau: Eros und Musik in Politeia III · M. Schölles: Tanz, Lebensalter und die zweitbeste Verfassung in Platons Nomoi · P. Segedin: Mousiké als Mimesis der Wahrheit · K.-H. Stanzel: Zur Aus - einandersetzung Platons mit der traditionellen Dichtung · G. Radke-Uhlmann: Überlegungen zum Zusammenhang von Hören und Begreifen von Musik bei Platon Friedhelm Schneider Bruchstücke 2 Aphorismen Tübinger Phänomenologische Bibliothek Dichtung und Bildende Kunst 2012, 68 Seiten, ca. €[D] 14,00/SFr 20,90 ISBN 978-3-89308-427-2 »Märchenhaft Im Witz verband sich einst das Lachen mit dem Mut und dem Verstand; und das Wünschen half noch, auch dem Denken. – Es war einmal ... Denken ist die Umkehrung der Schwerkraft. Der Seufzer ist der Ton, in dem Leben und Sprechen aufeinander gestimmt sind. Jeden Tag eine gute Tat ... und einen bösen Gedanken ... Aphorismen – kurz Gebratenes, innen noch blutig ...« Philipp F. Bartholomä The Johannine Discourses and the Teaching of Jesus in the Synoptics A Contribution to the Discussion Concerning the Authenticity of Jesus’ Words in the Fourth Gospel Texte und Arbeiten zum Neutestamentlichen Zeitalter, Band 57 2012, ca. 500 Seiten, ca. €[D] 78,00/SFr 105,00 ISBN 978-3-7720-8457-7 Die negative Beurteilung der Authentizität der johanneischen Jesusreden basiert häufig auf der Annahme erheblicher Gegensätze zwischen Johannes und den Synoptikern. Allerdings wurde ein sorgfältiger Vergleich zwischen den Jesusworten des Johannesevangeliums und denen in Matthäus, Markus und Lukas bisher nicht durchgeführt. Vorliegende Studie gelangt durch einen detaillierten Vergleich zu dem Ergebnis, dass die Reden Jesu im vierten Evangelium zwar in einem spezifisch johanneischen Wortlaut formuliert sind, auf inhaltlicher Ebene aber in bedeutendem Maße mit der synoptischen Lehre Jesu übereinstimmen. So lässt sich zeigen, dass die Authentizität der johanneischen Reden nicht aufgrund einer vermeintlichen Unvereinbarkeit mit den Synoptikern in Abrede gestellt werden kann. Aus dem Inhalt: Part I: Introduction – Review and Approach • Part II: The Teaching of Jesus – John and the Synoptics • Part III: Literary, Theological, and Historical Perspectives • Conclusion: Demonstration of the Thesis Über den Autor: Dr. Philipp F. Bartholomä ist Pastor einer freikirchlichen Gemeinde und Gastdozent für Neues Testament an der Freien Theologischen Hochschule Gießen. Erscheint: November 2012 Zielgruppen: Theologen, insbesondere Neutestamentler. PHILOSOPHIE / THEOLOGIE 21 Philippe Kneubühler Theologie des Wortes und Sakramentenlehre im Johannesevangelium 2012, ca. 200 Seiten, ca. €[D] 49,00/SFr 65,50 ISBN 978-3-7720-8463-8 Die Frage des Sakramentenverständnisses im Johannesevangelium ist seit langem bei den Exegeten umstritten. Bis heute wurde keine wirklich befriedigende Antwort zu den sakra - mentalen Anspielungen gegeben, die aus den Kapiteln 3, 6 und 13 des vierten Evangeliums hervorgehen. Diese Studie versucht eine Antwort aus der neuen Perspektive einer synchronischen Sichtweise zu finden, die von der Hypothese der Kohärenz des textus receptus ausgeht, ohne die Beobachtungen der Literarkritik zu ignorieren. Die Analyse ermöglicht ein Verständnis des Evangeliums, in welchem die sakramentalen Töne der johanneischen Theologie des Wortes nicht widersprechen, sondern sie in ritualen Handlungen ausdrücken. Aus dem Inhalt: Einleitung • Johannes 3 • Die Taufe in Johannes 3 • Johannes 6 • Das Herrenmahl im Johannesevangelium • Johannes 13, 1-20 • Die Fußwaschung im Johannesevangelium • Die Sakramente im Johannesevangelium • Literaturverzeichnis Über den Autor: Dr. Philippe Kneubühler ist Neutestamentler und Pfarrer in Tramelan/Schweiz. Erscheint: November 2012 Zielgruppen: Theologen, insbesondere Neutestamentler.

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