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Programmheft Seminare Stufe 1 - Deutscher-Wildgehege-Verband eV

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Qualifizierungsoffensive

Qualifizierungsoffensive Umweltbildung / DWV / Stufe IFormelle UmweltbildungPädagogischer Schwerpunkt zoologischer Anlagen sind Schulklassen. Anschaulicher Unterricht am lebenden Tiermit Möglichkeiten der direkten Begegnung mit allen Sinnen ist ein traditionelles Angebot aller Tierparks. Gleichwohlgibt es natürlich Unterschiede hinsichtlich der Bedeutung, die diesem Zweig der Umweltkommunikation vonSeiten einzelner Parks zugewiesen wird. In diesem Zusammenhang kommt es durchaus zu unterschiedlichenqualitativen Ausprägungen.Rückmeldungen aus den ersten beiden Durchläufe der Qualifizierungsoffensive ergaben, dass nur einige wenige derteilnehmenden Einrichtungen logistisch in der Lage sind (ÖPNV‐Anbindung, Übernachtungsmöglichkeiten), Schulenlängere Aufenthalte anzubieten. Vorherrschend sind vergleichsweise kurzfristige 2‐3stündige Aufenthalte, die nichtimmer lehrplanorientiert sind bzw. sein müssen. Daraus ergab sich, dass spezifische Merkmale formeller Bildungsangebotefür die Teilnehmer der DWV‐Qualifizierungsoffensive weniger relevant sind. Vielmehr stellte sich heraus,dass die Kriterien für informelle Umweltbildung in Tierparks weitestgehend deckungsgleich mit denen für kurzzeitigeKlassenaufenthalte sind. Aus diesem Grund identifizierten die Teilnehmenden im Rahmen der Kriterien‐Diskussion einige wenige Aspekte, welche als spezifisch für die Bewertung von Schulklassen‐Angeboten aufgenommenwurden. Zugunsten einer intensiveren Beschäftigung mit den gleichermaßen für informelle wie fürformelle Umweltbildung geltenden Kriterien wird der spezifische, formelle Teil zeitlich gekürzt und zusammen miteiner Diskussion zum Thema Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Rahmen der DWV‐Qualifizierung alsUnterpunkt aufgenommen.ZielIdentifikation von förderlichen Maßnahmen im Rahmen von lehrplanorientierten, formellen Angeboten.Inhalte• Lehrauftrag & Ziele der Programminhalte• Vor‐ & Nachbereitungsmaterialien• Ggf. methodische Hinweise• Bedeutung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE)Methoden/MedienPower‐Point Beiträge, Klein‐ und Großgruppenarbeit4

Qualifizierungsoffensive Umweltbildung / DWV / Stufe IGästeführungenNicht umsonst sind Gästeführungen eine der am häufigsten angewandten Methoden in informellen Bildungseinrichtungen.Ob in der ursprünglichen Form mit einem voranschreitenden Gästeführer, als theaterpädagogischeVariante, mit technisch‐akustischer Unterstützung oder gar als multimediales Erlebnis, Führungen werden methodischmeist nicht ausgereizt. Die diesbezügliche Literatur ist dementsprechend überschaubar.ZielIm Gästeführungsseminar werden Führung als erlebnisorientiertes „Gesamtkunstwerk“ betrachtet, das von derAnmeldung über den Start und die eigentliche Führung bis zum Abschluss begleitet und analysiert wird. Die Teilnehmendensollen in die Lage versetzt werden, Führungen in ihrer eigenen Einrichtung konstruktiv zu kritisieren,um so prozessorientiert zu einer Optimierung beizutragen.InhalteAufbauend auf dem Seminar zur Einführung in die informelle Umweltbildung werden spezifische Erlebniskomponentenvon Gästeführungen vermittelt, bevor die neu gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis angewandtwerden. Dazu wird in Absprache dem Veranstaltungsort eine konkrete Führung ausgesucht und analysiert. Diespezifischen Erlebniskomponenten umfassen u. a.: Visualisierung, Einbezug der Gäste, theaterpädagogischeMöglichkeiten.Die Chancen solcher theaterpädagogischen Methoden liegen darin, dass die Besucher nicht nur Empfänger vonInformationen sind. Sie werden auf verschiedenen Ebenen angesprochen und können so ganz in das Gescheheneintauchen. Das auf diese Weise vermittelte Wissen wird mit Interesse und Neugier aufgenommen und bleibtdurch die Verknüpfung mit Bildern und Emotionen haften.In der konkreten Umsetzung sind uns folgende Aspekte besonders wichtig:• Den Einstieg spannungsreich gestalten‐ damit der Anfang neugierig macht. und Lust auf mehr.• Aus Einzelgästen eine Gruppe machen – denn in Gemeinschaft macht Lernen mehr Spaß.• Angebote für alle Sinne schaffen – weil der Mensch nicht nur Augen und Ohren hat.• Einen roten Faden haben – damit alle gerne dabeibleiben.Methoden/MedienPower‐Point Beiträge/Klein‐ und Großgruppenarbeit5

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