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reiter.spektrum.saar.de

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Reiter

spektrum

Das informative

Magazin für Pferdesport an der

saar

Ausgabe 2

2011 / Jahrgang 4

Themen

Vereinsportrait

Who is who

Pferdegala

Vereins -

geschehen

Deutschlandpreis

der

Vierkämpfer

Westernreiten

Vielseitigkeit Pferderennen Dressur/Springen Spanische Hofreitschule


Inhaltsverzeichnis

RUBRIK INHALT

Vorwort und Impressum .................................................................................... 4

Turniere

Turnier in Ottweiler – Garant für Sonne .................................................................. 5

WBO-Turnier in Rissenthal ................................................................................... 6

Vielseitigkeitsturnier in Saargau-Merzig .................................................................. 6/7

Frühlingsturnier auf der Betzenhölle ...................................................................... 8

Das Saarland zeigte sich stark in Dosse ................................................................. 10/11

Traditionelles Osterturnier in Furpach .................................................................... 12

Dressurturnier in Wehingen ................................................................................. 12

Veranstaltungsmarathon auf dem Wiesenhof .......................................................... 14/15

Über 400 Starts in Bliesen .................................................................................. 15

Homburg-Reiskirchen-Klein entscheidet S*-Springen für sich ..................................... 17

Positive Resonanz beim Turnier des RFV Dreiländereck............................................. 20

Hallenturnier der RG St. Martin Spiesen ................................................................ 21

Cowboyhüte und feuchte Hundeschnauzen ............................................................. 41

Top Thema

Berufsbild Pferdewirt – Neue Ausbildungsordnung ................................................... 22/23

Vereinsportrait

RSG Ormesheim – ein Verein stellt sich vor............................................................. 24

Vereinsgeschehen

50 Jahre RV Neunkirchen.................................................................................... 7

RFV Beckingen im Web ....................................................................................... 11

Reitabzeichenabnahme mit Verwöhnaroma............................................................. 25

Die „7 Zwerge“ zu Gast in Köllerbach..................................................................... 26

Ecker: „Der Reitverein ist mein Leben“ ................................................................... 39

Informatives

Wir haben ein neues Redaktionsmitglied ................................................................ 21

Karl-Heinz Groß erhält Gold .................................................................................. 25

Holger Holtschmit neuer Vorstandsvorsitzender beim DKThR .................................... 27

Wenn „Not am Mann“ ist .................................................................................... 29

„Pferd macht Schule“ .......................................................................................... 31

Pferdegala in Zweibrücken .................................................................................. 28

Who is who

Selina Ehl – erfolgreiche Amazone im Galopprennen ................................................. 30

Kinder&Jugendseite mit Gewinnspiel ................................................................... 2

Vielseitigkeit

Clayton Fredericks – zu Gast in Zweibrücken ........................................................... 34/35

Pferderennen

Lotto – Renntag am Ostermontag 2011 ................................................................ 36

Jugend

Jugendversammlung in Saarbrücken ..................................................................... 37

Portrait

Pavie-Klein in den Ruhestand verabschiedet ........................................................... 40

Vorschau .......................................................................................................... 42

www.equiva-online.de

Homburg

In den Rohrwiesen 1

3


4

RUBRIK VORWORT

Wir sind für Sie überall dabei

IMPRESSUM

REITER SPEKTRUM SAAR erscheint vierteljährlich und liegt zur kostenlosen Mitnahme aus.

Adresse

Anne Adam SAWA-Magazinverlag

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

Kontakt

Telefon 06831/ 9665388 • Telefax: 06831/9665388

Mobil: 0178/9319375

anne.adam@sawa-magazinverlag.de • www.sawa-magazinverlag.de •

www.reiter-spektrum-saar.de

Redaktionsleitung & Anzeigenleitung (verantwl.)

Anne Adam (aa)

Redaktion

Sport: Christina Schneider

Allgemein: Andreas Kunz

redaktion@sawa-magazinverlag.de

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S.HH. Wolf

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Layout, Gestaltung & Reproduktion

Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Saarbrücken

WVD Druck + Neue Medien GmbH • St.Ingbert

Druck

WVD – Druck + Neue Medien GmbH, St.Ingbert

Auflage

5000 Stück, siehe auch www.sawa-magazinverlag.de

Der Verlag übernimmt keine Haftung für eingesandtes Redaktionsmaterial. Eingesandte Texte und Fotos unterliegen der

eventuellen redaktionellen Bearbeitung. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, stellen nicht

unbedingt die Meinung des Verlages dar. Der Einsender haftet selbst dafür, dass die Beiträge frei von Rechten Dritter

sind.

Dass die Turniersaison 2011 in vollem

Gange ist, zeigte sich an fast jedem

Wochenende auf zahlreichen Turnieren

im Land. Und auch außerhalb des

Saarlandes tat sich so einiges: So belegte

die Vierkampf-Saarlandmeister-

Mannschaft beim „Deutschlandpreis

der Vierkämpfer“ in Neustadt bei Berlin

einen respektablen fünften Platz.

Was die Mannschaft beim Wettkampf

so alles erlebt hat, könnt ihr auf

Seite10 lesen.

In dieser Ausgabe wollen wir wie gewohnt

nicht nur über das Geschehen

bei den Turnierreitern berichten: Dieses

Mal werfen wir einen Blick auf die

Berufsausbildung zum Pferdewirt und

was sich so alles seit dem vergangenen

Jahr getan hat. Das Redaktionsteam

wünscht euch viel Spaß beim Lesen.

Andreas Kunz

Titelbild:

Jenny Chudzinsky mit ihrem Araber

Shaklan Foto: pferdeknipser.de

Titelbilder unten:

Vielseitigkeit Foto: Christina Schneider

Pferderennen Foto: Susanna Bur

Dressur/Springen Foto: Anne Adam

Spanische Hofreitschule

Foto: Musikfestspiele Saar

Optik

Bechtel

Peter Bechtel

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Fassungsauswahl

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66538 Neunkirchen · Bahnhofstraße 48

Telefon 0 68 21 / 2 60 10

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Ottweiler steht ja praktisch für

die Eröffnung der Freilandsaison

und der Reitverein hat anscheinend

einen guten Draht zu Petrus.

Ich kann mich nicht

erinnern, dass das Wetter einmal

wirklich schlecht war. Auch wenn

es tatsächlich mal geregnet hat,

so war das eher ein kurzes Zwischenspiel.

Die saar ländischen

Griller und Schwenker können

sich eigentlich prima danach richten.

So war es auch in diesem

Jahr – Sonne satt und zwar an

beiden Wochenenden.

Vorwiegend junge Reiterinnen und

einige wenige Reiter präsentierten sich

am 9. und 10. April in den Dressurprüfungen,

die in unterschiedlicher Form

angeboten wurden. Aber auch ein paar

„alte Hasen“ konnte man im Dressurviereck

sehen, denn jung heißt nicht

zwangsläufig Anfänger und somit war

es ein ausgewogenes Teilnehmerfeld.

Unsere saarländischen jugendlichen

Reiter können sich durchaus behaupten;

so waren die vordersten Plätze mal vom

„jungen“- und mal vom „älteren“

Semester belegt. Siegte in der Kandaren-L

Marei Essig vom RV Ensheim mit

Donna Maria 8, so ging in der M-Dressur

der Sieg an Gabriele Ehrmanntraut

vom RFV Limbach mit Schattenmann 2.

Der RV Ensheim war an diesem

Wochenende der erfolgreichste Verein

und heimste 9 Schleifen ein. In der L-

Kandare hätten die Damen beinahe

alleine die vier vorderen Plätze belegt,

wenn sich nicht Mirjam Gall vom RV

Neunkirchen mit Guajiro 5 noch kurz

vor Ende der Prüfung auf den 3. Platz

gesetzt hätte. So mussten sich Petra

Ziegler und Ray Man S mit dem 4. Platz

zufrieden geben. Platz 2 ging an Heike

Klein mit A C'est Ci Bon und Platz 5 an

Viktoria Zimmermann mit Las Palmas

21. Nichtsdestotrotz ein erfolgreiches

Wochenende für die Reiterinnen des RV

Ensheim, denn auch in der M-Dressur

waren alle platziert.

Michael Gessner vom RFV Alstal, den

man eigentlich von der Meldestelle her

kennt, nahm zusammen mit seiner Stute

Dorena Anahita in der L-Trense die goldene

Siegerschleife in Empfang und

konnte in der M-Dressur einen respektablen

5. Platz belegen.

Namen wie Madeleine-Lisa Maron,

Laura Kohlhund, Claudia Buchmann und

Sina Graf (alle RV Neunkirchen), Chantal

Freudenreich (RSV Völklingen),

sowie Anna Diener (RV Bischmisheim)

und die Damen aus Ensheim bescheinigten

ein starkes Starterfeld.

Wie sah es bei

den Springreitern aus?

Am darauf folgenden Wochenende war

Springreiten angesagt. Waren die Starterfelder

auch etwas kleiner als bei der Dressur,

so las man doch auf den Starterlisten

allseits bekannte Namen, die für Spannung

in den einzelnen Prüfungen sorgten:

Kurt-Werner Thielen (RV Losheim)

belegte im L-Springen den ersten und den

zweiten Platz mit den Pferden Latino

Lover und Abanda 13. Im L-Springen mit

Siegerrunde schlug sich Janina Hammes

auch selbst: 38,68 sec. mit Burning Heart

und 39,69 mit Princess.

Der Sieger im M-Springen hieß Thorsten

Volz (RFV Illtal) mit Cordanio. Weitere

Platzierungen: Michael Herrmann

mit Leon vom Hütherhof und Joachim

Specht mit Looping 48 vom RFV Neunkirchen

City.

TURNIERE

Turnier in Ottweiler – Garant für Sonne

(aa)

Auswahlergebnisse (Sieger)

Dressur Reiter WB

Julia Schneider mit Rio de Rasso, RFV Ottweiler 1970

Dressurwettbewerb Kl. E

Vanessa Basters mit Charisma 171, RFV Spiesen

Stilspringwettbewerb Kl. E

Hannah Stein mit Lolly Pop 32, RFV Limbach

Zwei-Phasen-Spring- Wettbewerb Kl. E

Anna Neurohr mit Frejus 3, RSG St.Martin Spiesen

Gabriele Ehrmanntraut

und Schattenmann vom

RFV Limbach

Linda Schuh vom

Trabrenn u. RV

Heiligenwald mit Ravel

Fotos: Anne Adam

5


Little Joe nutzt die Pause

für ein kleines Nickerchen,

seine Reiterin Aurélie

Lili Dreiling vom

RV Ballern wartet auf den

„Startschuss“

Foto: Anne Adam

Selina Schweigert

vom gastgebenden

RV Saargau-Merzig holte

sich bei den Junioren/

Jungen Reitern den

Kreismeistertitel

Foto: Christina Schneider

TURNIERE

WBO-Turnier in Rissenthal am 3. April

6

Sehr gut angenommen wurde

die Ausschreibung des RV Rissenthal

– die Teilnehmerzahl war

dementsprechend hoch. Viele jugendliche

Starter bewiesen in

den verschiedenen Prüfungen,

dass sie durchaus ihr Platzierungen

und Schleifen zu Recht

entgegen nahmen. So lag der

größte Teil der Wertungsprüfungen

über der 7,0-Marke.

Alleine die RFG Ilsenhof/Beckingen

nahm insgesamt drei Siege und 20 Platzierungen

mit nach Hause und nur der

gastgebende Verein konnte dieses Ergebnis

noch toppen: 22 Siege und 62 Platzierungen,

das spricht für eine gute

Jugendarbeit. Hierbei wurden bei der

Zählung in den Jugendreiterprüfungen

nur die ersten drei Plätze berücksichtigt.

Beim Spezialspringwettbewerb Klasse

E bekommen alle Nullfehlerritte eine

goldene Schleife und das waren hier bei

19 Startern ganze 15 Teilnehmer.

Bei der Stafettenspringprüfung Klasse

E/A hieß das Siegerteam Julie und

Kurt-Werner Thielen. Vater und Tochter

hatten von insgesamt vier Nullfehlerritten

die beste Zeit und legten mit 41,94

Sekunden, gegenüber den Zweitplatzierten

Michelle Lauer und Rebecca

Schwinn mit 51,83 Sekunden, eine

recht schnelle Runde hin.

War auch die Essen- und Getränkeversorgung

etwas weit vom Geschehen, so

wurde man doch sehr gut versorgt, und

bei angenehmen Temperaturen konnte

man sich sogar auf der kleinen „Terrasse“

ein wenig sonnen.

Alles in allem ein gut organisiertes Turnier

mit motivierten und gut gelaunten

Richtern und einem ambitionierten Team

hinter dem Vorstand des RV Rissenthal.

(aa)

Auswahlergebnisse (Sieger)

Dressurprüfung Kl. A

Jil Sepeur mit Paganini K, RV Rissenthal

Dressurprüfung Kl. E

Michelle Schmitt mit George 56, RV 71 Ballern

Caprilli-Test

Fabienne Sturm mit Cantago B, RFV 1970 Ottweiler

Jugendreiterprüfung ohne Galopp

1. Abteilung

Lea Dörr mit Bünteeichen-Marino, RFV Illtal

RV Saargau-Merzig veranstaltet erneut

erfolgreiches Vielseitigkeitsturnier

Wassergraben, Wall und Co.

galt es am 30. April auf der Geländestrecke

in Hilbringen zu

überwinden. Beim One-Day-Vielseitigkeitsturnier

des RV Saargau-Merzig

waren für die

Buschreiter insgesamt fünf

Prüfungen ausgeschrieben.

„Am Ende hatten wir mehr Starts als

Nennungen“, freute sich Stefan Odenbreit,

der erste Vorsitzende des Gastgebervereins

und selbst aktiver Reiter,

über die Bilanz der eintägigen Freilandveranstaltung.

„Für uns als Veranstalter

war es besonders erfreulich,

dass die Qualität der gestarteten Reiter

und Pferde so gut war.“ Es seien viele

routinierte, aber auch ein paar neue

Teilnehmer an den Start gegangen.

„Aber auch die Zwei- und Vierbeiner,

die erstmals im Busch unterwegs

gewesen sind, haben sich hier sehr

ansprechend präsentiert – so gab es

auch keine unschönen Bilder“, so

Odenbreit zufrieden. Auch schwere

Stürze habe es dank guter Vorbereitung

nicht gegeben, die ein oder

andere kleinere Blessur könne man als

Vielseitigkeitsreiter problemlos verkraften.

„Viele der Teilnehmer haben im Winter

fleißig in der Halle trainiert, waren

zum Beispiel regelmäßig zum Üben

bei mir auf der Schwalbacher Reitanlage

und sind entsprechend gut vorbereitet

– so wie es gerade in dieser Disziplin

sein sollte.“ Anders als im

Parcours seien die Hindernisse auf der


50 Jahre – Große Jubiläumsfeier

beim RV Neunkirchen

1961 gegründet, feiert der RV

Neunkirchen in diesem Jahr bereits

sein 50. Jubiläum. Aus diesem

erfreulichen Anlass luden

die Vereinsvorsitzende Martina

Muthweiler und ihr amtierender

Vorstand am 16. April zu einem

großen Fest ins Neunkircher

Bürgerhaus ein.

Geländestrecke schließlich fest und auf

der Distanz zwischen den Sprüngen

dürfe Reiter und Pferd nicht die Luft

ausgehen. „Beide müssen fit sein und

mit den Natursprüngen zurechtkommen.

Wer den hohen Anforderungen

im Gelände nicht gewachsen ist, der

sollte an solchen Prüfungen nicht teilnehmen“,

informierte Odenbreit.

So bestehe beispielsweise die L- Vielseitigkeit

aus einer L-Dressur, einem

L-Springen und einem L-Geländeritt.

„Die Länge dieser Querfeldeinstrecke

beträgt dabei 2200 Meter und ist mit

20 Natur-Hindernissen bestückt, die

bis zu 1,10 Metern hoch sind und in

einem Tempo von 520 Metern pro

Minute überwunden werden.“

Da der Anspruch in der Vielseitigkeit

somit groß sei, freue er sich umso

mehr über die guten Ergebnisse – vor

allem natürlich seiner zumeist jugendlichen

Schützlinge. „Das bestätigt

mich in meiner Tätigkeit als Ausbilder“,

kommentierte Odenbreit stolz.

So gewann Selina Rück vom RFV

Köllerbach den Stil-Geländeritt der

Der RV Neunkirchen hatte geladen – und

alle kamen. Unter den vielen Gratulanten,

die dem „Geburtstagskind“ sowohl

mit Worten als auch Präsenten ihre Aufwartung

machten, waren nicht nur wichtige

Persönlichkeiten aus Politik und

Gesellschaft, sondern auch mehrere Vorsitzende

der Nachbarvereine und natürlich

Ehrengäste. So hielten unter anderem

Karl-Heinz Groß als Präsident des

Pferdesportverbandes Saar, Arthur Gräser

vom Neunkircher Sportverband und

Sören Meg, erster Beigeordneter der

Stadt Neunkirchen, eine Ansprache. Da

für Speis und Trank, Musik und Tanz

bestens gesorgt war, feierten die Anwesenden

im Anschluss an den offiziellen

Teil bis tief in die Nacht hinein. (hch)

Martina Muthweiler, die erste Vorsitzende

des RV Neunkirchen, und Ehrengast

Mathias Woll schwangen gemeinsam das

Tanzbein Foto: Christina Schneider

Klasse E und die Vielseitigkeit der

Klasse A. In der A-Geländepferdeprüfung

siegte Sandra Bauer-Both (RFV

Köllerbach), Christina Franken vom

RV 71 Ballern lag in der L-Geländepferdeprüfung

vorn. Der Sieg in der L-

Vielseitigkeit, der Hauptprüfung, ging

an Henning Driedger vom RFV Dudweiler-Sulzbachtal.

Im Rahmen dieses Turniers wurden

zudem eine Wertung zum CDV-Cup

2011 (L-Vielseitigkeit), eine Wertung

zum IGV-Cup 2011 (E- und A-Vielseitigkeit),

eine Wertung zum Nachwuchscup

Vielseitigkeit 2011 (E-Vielseitigkeit)

sowie die Qualifikation zum

Bundeschampionat des Deutschen

Geländepferdes (A- und L-Geländepferdeprüfung)

ausgetragen. Daneben

standen die Kreismeisterschaften Vielseitigkeit

„Kreis Merzig“ auf dem Programm.

Zum Kreismeister gekürt wurden

Katrin Paulus (Nachwuchsklasse),

Selina Schweigert (Junioren und Junge

Reiter), Angela Keith (Reiter) und Stefan

Odenbreit (Senioren)

(hch)

VEREINSGESCHEHEN

7


Selina Maringer

(RFG Gerensrech-Alt -

forweiler) und Question

gewannen auf der Betzenhölle

die erste Abteilung im

L-Springen mit Stechen

Foto: Christina Schneider

TURNIERE

Wettergott beschenkte Frühlingsturnier auf der

Betzenhölle mit „Sonne satt“

8

„In diesem Jahr hat es der

Wettergott endlich einmal gut

mit unserem Frühlingsturnier

gemeint und uns an beiden

Tagen ein herrliches Wetter beschert“,

freute sich Rainer Fischer,

der zweite Vorsitzende

des RFV Neunkirchen-City.

Sowohl am Samstag, 30. April, als

auch am Sonntag, 1. Mai, strahlte die

Sonne mit den vielen Teilnehmern des

großen Reit-, Dressur- und Springturniers

auf der Betzenhölle ganztägig um

die Wette. „Doch trotz des schönen

Wetters war der Umsatz in der Gastronomie

leider etwas mau“, so Fischer.

Der Verein sei aber mit der Bilanz des

Turniers zufrieden: „Alles lief ohne

Probleme, sowohl für die Organisation

als auch für die Durchführung wurden

wir von allen Seiten gelobt. Daher

sehen wir das kleine Turnier einfach

als gelungenes Warm-Up für unser großes

Turnier im September.“ Schließlich

sei nach dem Turnier immer vor dem

Turnier, und der Verein stecke bereits

jetzt in den Vorbereitungen für seine

zweite Veranstaltung 2011.

Der Vorstand sei jedoch nicht nur froh

darüber, dass beim Frühlingsturnier an

diesem Wochenende alles so gut

geklappt habe – auch auf die Leistung

der Mitglieder sei man stolz. Fischer:

„Zum einen natürlich auf unsere Reiter,

die hier erfolgreich die Ehre des Vereins

verteidigt haben.“ Neben Platzierungen

gingen auch vier Siege auf das

Konto des RFV Neunkirchen-City. So

gewannen Hannah Wilken den Caprilli-

Test, Marie-Sophie Händel das A*-Stilspringen

und ein A**-Springen, Esther

Schäfer das A*-Springen und Rainer

Fischer die A**-Springpferdeprüfung.

„Zum anderen sind wir aber auch stolz

auf unsere fleißigen Helfer, die vor,

während und nach dem Turnier anpacken,

denn ohne sie gäbe es diese Veranstaltung

gar nicht,“ kommentierte der

zweite Vorsitzende.

Da der gastgebende RFV Neunkirchen-

City seine zweitägige Freiland-Veranstal -

tung an diesem Wochenende besonders

auf die Ansprüche des Nach wuchses ausgerichtet

hatte, standen viele Jugendprüfungen

auf dem Programm. Höhepunkt

waren zwei L-Springen. Die erste Abteilung

im Zwei-Phasen-Springen der

Klasse L entschied Nadine Gleser vom

RV Rissenthal auf Cinderella siegreich

für sich, in der zweiten Abteilung lag

Anika Straß (RFV Illtal) mit Carewa

vorn. Auch das L-Springen mit Stechen

gestaltete sich spannend. In der ersten

Abteilung holte sich Selina Maringer

(RFG Gerensrech Altforweiler) den

Sieg. Sie schaffte den von Parcourschef

Kai Gröning gebauten Kurs nicht nur

fehlerfrei, sondern auch in der Bestzeit

von 33.01 Sekunden. Ohne Fehler und

mit 33.84 Sekunden ebenfalls schneller

als die Konkurrenz kam auch Kurt-Werner

Thielen (RFV Losheim) in der zweiten

Abteilung siegreich ins Ziel.

(hch)

Caprilli Reitsport

Zuchthof Kalfertshaus

54314 Zerf

www.caprilli.de


Stolpert Ihr Pferd öfter? Geht es nicht

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frisch vorwärts? Sie sitzen nicht in der Balance?

Das kann am falsch angepassten Sattel liegen.

Trotz den heutigen Erkenntnissen und

Möglichkeiten herrscht immer noch

viel Unwissenheit, was die Anpassung

eines Sattels betrifft. Ein Sattel sollte

Pferd und Reiter gleichermaßen

passen.

Das hundertprozentig symmetrische

Pferd gibt es so gut wie nicht. Jedes

Pferd ist schief! Ein beidseitig gleichmäßiger

Sattel kann also nie perfekt

passen. Wir gehen auf jede Schiefe ein

und passen den Sattelbaum gegebenenfalls

an die Schiefe an.

Pferde sind Lebewesen, welche sich

im Laufe ihres Lebens immer wieder

verändern. Im besten Fall durch den

normalen Trainingsverlauf, manchmal

aber auch durch Krankheit. Dabei werden

die Muskelgruppen entweder ab-

oder aufgebaut. Durch unsere Nachbetreuung

stellen wir sicher, dass der Sattel

immer wieder an diese Veränderungen

angepasst wird.

Ein Reiter ist ebenso unterschiedlich in

Gewicht und Größe wie ein Pferd und

falsch verteiltes Gewicht führt zu

Unregelmäßigkeiten im Takt und mitunter

zu weiteren Problemen.

Wichtig hier ist das Finden der optimalen

Balance, die auch entscheidend

davon abhängt, ob Sie männlich oder

weiblich sind, denn in der Anatomie

sind Mann und Frau unterschiedlich.

Zusätzlich dazu achten wir auf das

Verhalten des Pferdes, denn ihr Pferd

wird niemals lügen und Ihnen jederzeit

zeigen, ob der Sattel passt oder nicht.

Wir vermessen deshalb Reiter und

Pferd exakt.

Unser Ziel ist es, dass sich das Pferd

gerne und „frei“ bewegt. Der Schweif

muss entspannt sein und leicht im

Rhythmus der Bewegung mitschwingen.

Augen und Ohren müssen entspannt

sein; die Hinterbeine Ihres Pferdes

von Anfang an unter treten. Ihr

Pferd soll sich frei in allen drei Gangarten

bewegen und flüssige Übergänge

zeigen. Sie sollen ohne Anstrengungen

in der richtigen Position auf Ihrem

Pferd sitzen, um somit optimale Hil-

fenstellung geben zu können.

Wir werden dies

möglich machen!

Gerne kommen wir zur

kostenlosen Vorlesung an Ihren Stall.

Nehmen sie Kontakt mit uns auf.

9


von links: Lisa Grün -

nagel, Isabel Theobald,

Mareike Schwarz,

Vanessa Körner, Irene

Weber // (vorne) von

links: Lauftrainer Nicolas

Peter, Springtrainer

Manfred Reitmeier,

Mannschaftsführerin Heike

Körner, Dressurtrainer

Dieter Pankok

TURNIERE

Das Saarland zeigte sich stark in Dosse beim

„Deutschlandpreis der Vierkämpfer“ 2011

10

Ein paar Eindrücke

schildert uns Heike Körner:

Nachdem wir am Donnerstagmorgen um 5 Uhr mit einem Neunsitzer-Bus

der Sport jugend und zwei Autos mit Hänger die Reise nach

Neustadt/Dosse antraten, wussten wir alle noch nicht, dass 12

Stunden Fahrt vor uns standen (inklusive drei Futterpausen mit

Frischluftzufuhr).

Ziemlich erledigt kamen wir bei Sturm

und Kälte an. Nach einem kurzen Te le -

fonat wurden wir vom Landstallmeister

Müller sehr freundlich begrüßt und

eingewiesen. Unsere Pferde bekamen

schöne Boxen (mit Selbsttränke!), Heu

und Stroh hatten wir zur freien Verfügung.

Schleswig-Holstein und Hannover

waren unsere Boxennachbarn,

wobei die Hannoveraner außerordentlich

nett waren (hatten immer Süßigkeiten

parat!).

Der erste Tag war trotz Fahrt über

Kopf steinpflaster und ständig aufsprin-

gender Hängertür schon ein toller

Tag.

Freitagmorgen Frühstück erst um 9

Uhr, denn schließlich sollten unsere

Sportler ausgeruht zum Schwimmen

kommen. Natürlich machte sich schon

um 7.15 Uhr ein Stalltrupp zum Füttern

auf. Und danach freuten auch wir uns

auf ein prächtiges Frühstück mit frischem

Obst …

In der Veranstaltungshalle (wahnsinnig

groß, Vorhang beim Einritt, Eingangsschleuse

…) durften wir für zehn Minuten

unsere Pferde arbeiten. Wir fielen

auf, einheitliche Jacken, Schabracken,

Reithosen und Bandagen, mit manchen

Tigersachen nicht zu vergleichen!

Um 17.00 Uhr konnte Heike das Los-

Glück verkünden: Dressurpferde aus

dem Rheinland, Springpferde aus Hannover.

Gut gelaunt, doch tierisch aufgeregt,

fuhren wir um 17.15 Uhr ins

Erlebnisbad Neuruppin zum Schwimmen,

der Disziplin, die uns Saarländern

immer Probleme bereitete.

Dunkelblaue Badeanzüge und blaue

Mützen bedruckt mit „Team Saarland“

und dem Sponsorlogo „Fitnesstreff“

(Homburg) stachen uns in die Augen.

Ein langer Pfiff – Aufgang auf den

Startblock – auf die Plätze – gebückt

zur Kante – ein lauter Pfiff ging uns

durch den Magen und unsere Mädels

schwammen mit einer Leichtigkeit

durchs Wasser. Lisa schlug an, dann

schon Irene gefolgt von zwei norddeutschen

Mädels. Super Leistung! Neue

persönliche Bestleistungen!!! (beide 41

Sekunden). Auch Vanessa und Isabel

schlagen ihre Konkurrenz: Isabel

schwimmt 37 und Vanessa 40 Sekunden.

– Ein toller Start – das Schwimmen

brachte uns auf den achten Platz

(von 13 Mannschaften).

Samstag Dressurreiten und Laufen –

Resultat: Irene (8.0), Isabel (7,0)

Vanessa (7,3) und Lisa (6,1). Die Richter

schmunzelten, als Christine die


Mannschaft aus dem wunderschönen

Saarland vorstellte. Ein Richter meinte,

es wäre noch besser gewesen, hätte die

Grußaufstellung nicht der Saarschleife

geähnelt. So war die zweite Disziplin

geschafft: Alle hatten ihr Mögliches

gegeben. Lisa war noch etwas aufgeregt,

aber schließlich ist sie zum ersten

Mal mit zur DM und wird sich in den

weiteren Bereichen steigern. Die TT´s

versorgten die Dressurpferde nach dem

Vorstellen. Die Springpferde standen

schon gesattelt da, ein letztes Lösen

von Carthago und Fidelio auf dem herrlich-großen

Außenplatz und dann raus

aus den Reitstiefeln und mit dem Trainerlein

Nico zur Geländestrecke.

Vorstellen der Dressurpferde, Bewegen

der Springpferde, Abgehen der Laufstrecke,

Mittagessen, Dressurprüfung, Aufwärmen

fürs Laufen und dann mit einer

knappen Stunde Verspätung der Startschuss

zum 3000-Meter-Geländelauf.

Super trainiert von Nico Peters traten

unsere Mädels in ihren orangenen Shirts

an, immer gut erkennbar. Isabel blieb

den Jungs auf den Fersen von Anfang

an, veränderte nie ihre Position, Lisa zog

hinterher, Irene im guten Mittelfeld,

gefolgt von Vanessa. Zieleinlauf brutal –

Isabel als erstes Mädel hinter einigen

Jungs (unter 12 Minuten gelaufen =

Die Homepage des Reit- und Fahrvereins

Beckingen e. V. soll Reiterinnen

und Reitern und solche, die es werden

wollen und Freude am Umgang mit

Pferden haben, Informationen vermitteln

über alles, was ein Reitverein wie

unserer mit sich bringt.

1000 Punkte), gefolgt von Lisa,

die über 900 Punkte einlief,

Irene und Vanessa erzielten über

800 Punkte. Eine tolle Belohnung

für solch ein hartes Training! – Ein

Lob an den Trainer!

Sonntag Springen: Wir starteten als

siebzehnter, achtzehnter, dreiund -

vierzigster und vierundvierzigster Starter.

Isabel kam souverän zu jedem

Sprung und legte eine 7,7 vor. Lisa bändigte

gekonnt ihren eifrigen Fidelio,

was die Richter mit einer 7,9 belohnten.

Dann gingen unsere Pferde mit den

Hannoveranern an den Start: super

Runden und Wertnote 8,5 mit Fidelio.

Da schlucken die Norddeutschen, was

wir im Saarland für eine Qualität

haben!

So, jetzt noch einmal Daumen drücken

für Irene und Vanessa auf dem Abreiteplatz.

Super Sprünge von Irene und

ihrem Pferd. Die Startglocke geht:

Sprung eins und zwei in gewohnt souveränem

Stil. Sprung drei: Vanessas

Pferd stolpert und war aus dem Fluss.

Irene sammelte sich schnell und ritt

beherzt zum Ende. Schade, denn sie

führte bis dahin unser Team an.

Eine tolle Aufwertung des Teams durch

die Ersatzreiterin Mareike Schwarz, die

Es werden u. a. die verschiedensten

Ausbildungsarten vorgestellt. Beginnend

beim Reit-Anfänger bis hin zum

Turnierreiten werden wir die HP regelmäßig

aktualisieren.

Terminhinweis:

09./10.07.2011

Turnier in

Limbach mit

Drei- und Vierkämpfen!

TURNIERE

immer mit Rat und Tat

zur Stelle war.

Einen ausführlichen

Bericht

kann man

nachlesen auf: www.reiterspektrum-saar.de

Mit insgesamt 16196 Punkten, also nur

500 Punkten Abstand zum 3. Platz

belegte unser Vierkampf-Team einen

hervorragenden 5. Platz – vom Team des

Reiter Spektrum Saar herzliche Glückwünsche

zu diesem tollen Ergebnis!

Sieger wurde der PSV Hannover mit

17.195 Punkten; auch nach Hannover

gehen unsere Glückwünsche.

VEREINSGESCHEHEN

Der Reit- und Fahrverein Beckingen

ist jetzt auch im Web zu finden

Infos über Reitturnier und Jagd sowie

Freizeit- und Wanderritte werden

ebenso enthalten sein, wie nicht reiterliche

Aktivitäten.

Diese reichen von A wie Ausflügen bis

hin zu W wie Wanderungen.

Denn eines soll auf jeden Fall vermittelt

werden:

Die Mitgliedschaft in einem Reitverein

und vor allem der Umgang mit dem

sensiblen Lebewesen PFERD soll

Spaß und Freude bringen, für Tier und

Mensch.

Infos etc. an

www.ruf-beckingen.de

info.ruf-beckingen@t-online.de

oder per Kontaktformular auf der HP.

von links: Isabel Theobald,

Lisa Grünnagel,

Mareike Schwarz,

Vanessa Körner, Irene

Weber // vorne: Trainer

Nicolas Peter

Fotos: Körner

11


Nachwuchsreiterin Marie-

Sophie Händel (RFV

Neunkirchen-City) erritt

sich die meisten goldenen

Schleifen– sie gewann drei

Springen auf einmal

Foto: Christina Schneider

Sina Graf – hier in

Ottweiler – siegreich in der

M-Dressur

Foto: Anne Adam

TURNIERE

Traditionelles Osterturnier in Furpach

fand wieder allgemeinen Anklang

12

Keine Ostereier, sondern

Platzierungen sammelten die

Reiter vom 22. bis 25. April

beim traditionellen Osterturnier

des RV Neunkirchen auf der

Anlage „Beim Wallratsroth“.

25 Reit-, Dressur- und Springprüfungen

von der Einsteigerbis

zur mittelschweren Klasse

bot der Veranstalter von

Karfreitag bis Ostersonntag an

das sind weitaus mehr Schleifen

als in ein Osternest rein -

passen …

„43 Platzierungen inklusive mehrerer

Siege beim eigenen Hallen-

Dressurturnier zu erzielen, ist

schon eine besonders gute Erfolgsbilanz“,

freute sich Simin

König, Vorstandsmitglied der TG

Johanneshof Wehingen, über

den großen Erfolg, den sie selbst

und mehrere ihrer Vereinskameraden

beim großen Heimturnier

am Samstag, 30. April, und

Sonntag, 1. Mai, hatten.

„Besonders toll ist natürlich, dass es bei

der M*-Dressur, die wir ja erstmals im

Rahmen unseres Turniers ausgerichtet

haben, ein Mitglied von uns sogar fast

ganz oben auf das Treppchen geschafft

Besonders erfolgreich beim Sammeln

war der RFV Neunkirchen-City, denn

allein neun Siege gingen auf sein Konto.

Katrin Kiefer gewann das E-Stilspringen,

Vereinskollegin Maike Wilken

siegte im A*- und A**-Springen, jeweils

in der ersten Abteilung. Und getreu dem

Motto „Aller guten Dinge sind drei“

holte sich Marie-Sophie Händel im A**-

Springen (erste Abteilung), im L-Springen

und im L-Punktespringen (zweite

Abteilung) die goldenen Schleifen. Mit

ihren drei Siegen, die sie sich auf drei

verschiedenen Pferden erritt, war die 14jährige

Schülerin hier die erfolgreichste

Turnierteilnehmerin.

Andreas Woll, der erste Vorsitzende des

RFV Neunkirchen-City, ging in den beiden

Hauptspringen aufs Ganze: er entschied

im M*-Springen und M*-Springen

mit Stechen jeweils die erste

Abteilung siegreich für sich. In der

zweiten Abteilung im M*-Springen lag

Madeleine Gettmann vorn. Woll war

sehr stolz auf die gute Bilanz seines Vereins:

„Bei neun Siegen kann man wohl

von einem guten Lauf für den RFV

Neunkirchen-City sprechen. Jetzt hoffen

wir natürlich, dass diese Glückssträhne

hat“, lobte sie. Denn Vereinsmitglied

Nadja Greweldinger und Phaedra, die

hier zudem zwei L-Dressuren gewannen,

wurden in dieser mittelschweren

Prüfung gleich hinter Sina Graf und

bis zu unserem Turnier am kommenden

Wochenende anhält.“

Die zweite Abteilung im M*-Springen

mit Stechen gewann Thomas Wittemer

von der RSG Worms-Pfeddersheim.

Im Dressurviereck gab es am Osterwochenende

kein Vorbeikommen an Jutta

Bitsch. Denn die Amazone von der DSG

Bliesgau stand in beiden M*-Dressuren

ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Natürlich traten auch die Lokalmatadoren

beim Osterturnier an und holten für

den gastgebenden RV Neunkirchen

neben mehreren Platzierungen auch drei

Siege: Lilly Braunberger gewann einen

Reiter-Wettbewerb, Anna Benkert eine

E-Dressur und Ann-Kathrin Wellnitz die

zweite Abteilung im A**-Springen.

Martina Muthweiler, Vorsitzende des RV

Neunkirchen und Leiterin der Meldestelle,

war zufrieden: „Da wir in diesem

Jahr unser 50-jähriges Jubiläum feiern,

freut es uns natürlich besonders, dass

unser traditionelles Hallenturnier an

Ostern auch dieses Mal wieder bei allen

Teilnehmern und Zuschauern so gut

angekommen ist.“

Großer Erfolg für Lokalmatadore beim

Dressurturnier in Wehingen

(hch)

Loanda de Gracia, dem siegreichen

Paar vom RV Neunkirchen, souverän

Dritte. „Wir hatten vor allem in den Aund

L- Dressuren viele Nennungen,

und fast alle Reiter sind dann tatsächlich

gestartet.

Besonders gefreut haben wir uns über

die vielen Besucher, die am ersten Mai

auf dem Viez-Pfad bei uns am Stall

vorbeigewandert sind und bei uns Rast

gemacht haben“, so König. Dazu habe

natürlich auch das erfreulich gute Wetter

beigetragen. „Dank der vielen freiwilligen

Helfer ging zudem alles ohne

Probleme vonstatten, und wir wurden

auch von allen Seiten für unser schönes

Turnier gelobt.“ (hch)


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13


1 und 2: Beste Saarländerin

im S*-Springen mit Stechen,

der höchsten Prüfung

auf dem Wiesenhof, war

Anuschka Zewe vom RV

Schaumberg

Foto: Christina Schneider

TURNIERE

Dressur- und Springturnier des RB 64 Saarlouis

14

„Ich danke nicht nur den

Helfern und Sponsoren,

sondern auch den Reitern und

Zuschauern für dieses schöne

Springturnier“ – mit diesen

schönen Dankesworten schloss

Bernd Diny, Vorsitzender des

RB 64 Saarlouis, die dreitägige

Hallen-Veranstaltung seines

Vereins auf dem Gestüt

„Wiesenhof“.

An diesem ersten Turnierwochenende

(8. – 10. April) hatten die Springreiter

ihre Pferde gesattelt. „Insgesamt 28

goldene Schleifen haben wir von Freitag

bis Sonntag verteilt“, so Diny.

„Vom E-Springen für Ponys bis zur

schweren Prüfung, von der Jugend bis

zum Profi war alles vertreten.“ Er war

zufrieden: „Alles hat geklappt, es gab

keinen Stress und keine Verzögerungen.“

Turnierrichter Viktor Hafner

lobte: „Auch während der Prüfungen

wurden die Hallenböden immer abgezogen,

um allen Teilnehmern ideale

Bedingungen bieten zu können.“ Elke

Hoffmann, die Justitiarin des Pferdesportverbandes

Saar und selbst aktive

Reiterin, war von den Springen begeistert:

„Hier hat Parcoursdesigner

Michael Bommer wieder sein besonderes

Geschick für die Anforderungen an

das qualitativ hochkarätige Starterfeld

gezeigt.“

Auch für die Organisation und Durchführung

des Turniers gab es Lob. Mit

einem besonders guten Gefühl fuhr

Dirk Hauser vom Galmbacher PS

Team, Sieger des S*-Springens mit

Stechen, nach Hause. „Mit diesem

Sieg im Gepäck kommen mir auch die

knapp 300 Kilometer Heimweg nicht

mehr ganz so weit vor“, gestand der

Springreiterprofi schmunzelnd. Im Sattel

von Embassy II hatte er beide

Umläufe der Hauptprüfung souverän

gemeistert und sich mit der Bestzeit

von 37.59 Sekunden verdient den Sieg

erritten. Damit hatte das Erfolgspaar

hier zudem erfolgreich seinen „Titel“

verteidigt, denn schon 2010 hatte es

auf dem Wiesenhof das höchste Springen

gewonnen. „Ich bin erfreulich gut

in die Saison gestartet. Bei fünf Starts

in der schweren Klasse habe ich mit

Embassy II bereits zwei Siege und drei

vordere Platzierungen erritten. Dass

wir hier erneut das Hauptspringen

gewinnen konnten, war jetzt natürlich

das Sahnehäubchen.“

Zweite im S*-Springen mit Stechen

wurde Viktoria Häussler (Cercle Equestre

de Luxembourg) mit Zerafina und

ihrer Nullrunde in 38.90 Sekunden.

Auch Steffen Hauter, der hier für den

RV Großsteinhauserhof antrat, war gut

unterwegs. Auf Truman sicherte er sich

mit seinen fehlerfreien 39.80 Sekunden

erfolgreicher

den dritten Platz. Rang vier belegten

Manuel Marx und Quam vom RV

Gestüt Fronhof (0 Fehler/ 40.98

Sekunden). Das beste saarländische

Ergebnis in dieser Prüfung hatte

Anuschka Zewe (RV Schaumberg).

Auf Vip beendete die Saarländerin das

Stechen ebenfalls ohne Fehler, war mit

48.40 Sekunden aber zu langsam und

wurde „nur“ Fünfte. Auch Thorsten

Volz (RFV Illtal) und sein Corner

waren in diesem schweren Springen

am Start. Mit vier Fehlern und 58

Sekunden im ersten Umlauf landete

der Saarlandmeister der Reiter, der

zuvor bereits eine A**-Springpferdeprüfung

gewonnen hatte, hier auf dem

sechsten Platz.

Das normale S*-Springen gewann

Andreas Woll (RFV Neunkirchen-

City), der zudem ein M*-Springen

für sich entscheiden konnte. Im Punktespringen

der Klasse S* für die

Nachwuchsreiter dominierte Lynn

Theis vom Club Hippique Beaufort.

Auch in drei M**-Springen gab es an

der jungen Luxemburgerin, die für

ihre sehr rasanten Ritte und ihren

eigenen Stil geradezu „berühmtberüchtigt“

ist, kein Vorbeikommen.

Mit vier Siegen war Theis an diesem

Wochenende die erfolgreichste Turnierteilnehmerin.

Drei goldene Schleifen erritt sich

Klaus Conrad vom RV 71 Ballern. Der

Altmeister, der in diesem Jahr bereits

seinen 60. Geburtstag feiert, stand

sowohl in zwei Springen als auch in

einem M*-Springen ganz oben auf

dem Treppchen und zeigte damit den

„Jungen“, dass er noch lange nicht

zum „alten Eisen“ gehört.

Zu den Doppelsiegern gehörte neben

Woll auch Markus Wagner (RSFV Birkenhof

Bous) mit dem ersten Platz in

zwei L-Springen. Einen souveränen

Heimsieg gab es für den RB 64 Saarlouis

im „Jump and Drive“. Denn unter

dem lauten Jubel des Publikums

kamen Lokalmatador Frederic Schenk

und sein Kompagnon Philip Holzknecht

in der traditionellen Spaßprüfung,

die in diesem Jahr erstmals auf


Quad und Pferd ausgetragen wurde, als

schnellstes Paar ins Ziel.

Das zweite Turnierwochenende (16.

und 17. April) stand dann ganz im Zeichen

des Dressursports „Bis um halb

elf nachts haben die Dressurreiter noch

bei uns geritten“, kommentierte Bernd

Diny, Vorsitzender des RB 64 Saarlouis,

stolz das große Hallen-Dressurturnier

seines Vereins. Ob Einsteigeroder

Profi-Prüfung, alle Wettbewerbe

am Samstag und Sonntag seien bestens

besetzt gewesen. „Dass die Resonanz

derart positiv war, hat uns unglaublich

gefreut“, so Diny.

Über 400 Starts in Bliesen

Namhafte Dressurreiter tummelten

sich vom 13. – 15. Mai

in Bliesen; das Feld der Springreiter

war zwar etwas kleiner

als gewohnt, aber immer noch

ausreichend, denn immerhin

gab es mehr als 400 Starts zu

vermelden.

Günther Essig war sich nicht zu stolz

an einer der ausgeschriebenen Dressurprüfungen

teilzunehmen – immerhin

bietet eine „kleinere“ Prüfung (hier Kl

M) für ein junges Pferd bessere

Voraussetzungen – auch Arjan van

Loon war im Viereck zu sehen, der

zum Beispiel in der Reitpferdeprüfung

Fioretto 35 vorstellte - und Vanessa

Siep war mit von der Partie – habe ich

jemanden vergessen?

Schön, wenn unsere saarländischen

Berufsreiter nicht nur im „Ausland“

starten, denn umso mehr wiegt ein

Sieg oder eine Platzierung, die ein

Amateur dann mit dieser Konkurrenz

mit nach Hause nimmt, auch wenn hier

nicht mit den erfahrenen Dressurpferden

gestartet wird, denn die behält man

sich dann doch für die schweren Prüfungen

vor. Mal ganz davon abgesehen,

dass die Ausschreibung das auch

nicht zulässt.

Erfolgreichste Teilnehmerin war Uta

Gräf, die auf Dandelion für den RFV

Weisenheim am Sand angetreten war.

Sie gewann nicht nur die M**-und die

S*-Dressur, sondern holte sich mit

ihren 44.02 Punkten auch den Sieg in

der S*-Kür „Prix St. Georg“. Platz

zwei ging an die Saarländerin Sandra

Newedel-Hilpisch vom Akademischen

RC an der Universität des Saarlandes,

deren Vorstellung auf Rive Gauche N

die Richter mit 43.35 Punkten belohnten.

Dritte wurde Fie Christine Skarsoe

(Cavaliers Reunis Luxembourgeois),

die hier mit One-Night-Stand angetreten

war und 42.41 Punkte erritt. Zwei

In der Dressur sowie im Springen war

die höchste Prüfung in Klasse M ausgeschrieben.

Im Springen siegte hier

Janina Hammes mit Princess 282 vom

Heidwaldhof mit einer absoluten Bestzeit

von 42.10 sec. Christiane Jung

(RV Neunkirchen) mit Heman S lag

mit 43.00 sec. nicht gar so weit dahinter,

musste sich aber wegen eines

Abwurfs mit dem 3. Platz zufrieden

geben. Der 2. Platz ging mit 48.00 fehlerfreien

Sekunden an Denise Friedrich

(RFV Limbach), die It´s Showtime 3

gesattelt hatte.

Siegried Wolf vom Reiter Spektrum

Saar: „Ich habe mir die Stilspringen

angeschaut und war von Heidelore

TURNIERE RUBRIK

auf dem „Gestüt Wiesenhof“ –

Veranstaltungsmarathon über zwei Wochenenden

goldene Siegerschleifen für den Veranstalter

holten Dominique Blandfort in

der E- und Markus Hoen in der A-

Dressur. Ein Doppelsieg ging in den

Dressurpferdeprüfungen der Klasse A

und L an Vanessa Siep von der DSG

Bliesgau, die auch in den hohen Prüfungen

mehrfach platziert war.

(hch)

Auswahlergebnisse (Sieger)

Stilspringwettbewerb Kl E

Caren Heyne mit Nashville’s First Lady WH,

RFV Dudweiler-Sulzbachtal

Dressurwettbewerb Kl E

Dominique Blandfort mit Dark Angel 54

RB 64 Saarlouis

Rosenzweig begeistert, die fachgerecht

die Ritte kommentierte. So kann auch

ein Laie die Beurteilung sehr gut nachvollziehen.“

Siegfried Wolf ist begeisterter

Zuschauer bei Springen und liegt

mit seiner Wertung, die er privat für

sich abgibt, oft mit den Richtern

gleichauf.

(aa)

Auswahlergebnisse (Sieger)

Dressurprüfung Kl A

Fabienne Brill mit Highlight WE, RFV Bliesen

Stilspringwettbewerb Kl E

Siri-Christina Bonny mit Cordino 14, RFV Namborn

Stilspringprüfung Kl A*

Kristin Tinius mit Pink Lady 2, PSV Am See

Stefanie Scheer vom

gastgebenden Verein mit

Orlando 249 in perfekter

Springmanier hatte leider

zwei Abwürfe; von der

Zeit her hätte es für eine

Platzierung gereicht.

Foto: Christina Schneider

15


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Deutsche Meisterschaften Paraequestrian

in Verbindung mit dem 3. ARC-Dressurfestival auf dem

16

Wir freuen uns darauf, Ihnen im Juni

2011 auf der großzügigen Reitanlage

des Linslerhof ein besonderes Highlight

präsentieren zu können!

Foto: Dieter Werle

Linslerhofvom 23. – 26. Juni 2011

Schon zum 3. Mal veranstaltet der

Akademische Reitclub an der Universität

des Saarlandes (ARC) hier sein

Dressurfestival, wieder mit zahlreichen

Prüfungen bis Olympianiveau (Grand

Prix)! Viele namhafte Dressurreiter aus

Südwestdeutschland und Luxemburg,

aber auch aus der kompletten Bundesrepublik

werden an den Start gehen.

Doch in diesem Jahr kommt noch ein

hochkarätiges Event hinzu: der ARC

wurde mit der Durchführung der deutschen

Meisterschaft der Dressurreiter

mit Handicap (Paraequestrian) betraut!

Hierzu werden die deutschen Teilnehmer

der Weltreiterspiele 2010 in Kentucky

und der Paralympics 2008 in

Hongkong erwartet, aber auch, denn

diese internationale Veranstaltung

dient als Sichtung für die Europameisterschaften

2011 in Belgien, zahlreiche

Starter aus dem benachbarten Ausland!

An den 4 Tagen wird also der Pferdesport

auf dem Linslerhof ganz groß

geschrieben! Sie werden natürlich vorzüglichen

Sport der Spitzenklasse erleben,

Sie können sich aber auch verzaubern

lassen von den vierbeinigen

Nachwuchscracks im Dressurviereck:

wie bereits 2009 und 2010 finden Qualifikationen

für das Bundeschampionat

des Deutschen Dressurpferdes statt, so

dass sicher auch die 5- und 6-jährigen

Talente ihr Können präsentieren werden!

Ein weiteres sportliches Highlight:

Saarlandmeisterschaft

Vielseitigkeit

Der Pferdesportclub Linslerhof e.V.

ist dieses Jahr Ausrichter der Saarlandmeisterschaft

Vielseitigkeit mit

Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat

des dt.Geländepferdes

und dem CDV-Cup einer nationalen

Vielseitigkeitsserie auf L-Niveau.

Unter der Leitung von Helmut Gosert

und René Semel entsteht eine kom-

Foto: Anne Adam

plett neue Vielseitigkeitsstrecke.

Das Turnier wird abgerundet durch

Dressur- und Springprüfungen bis

zur Klasse L, so dass für die

Zuschauer am 23/24.Juli alle Sparten

des Reitsports gezeigt werden. Samstags

finden die Dressur-und Geländeprüfungen

und sonntags die Springprüfungen

statt.


Die Verschiebung des Turniers

von Juli auf den Mai war die

richtige Entscheidung, denn die

Premiere des S*-Springens am

Sonntagabend des 15. Mai,

lockte viele saarländische

Springcracks auf die Anlage.

Die Starterliste ließ zunächst das Gefühl

aufkommen in einem anderen Bundesland

zu sein, denn viele Reiterinnen und Reiter

aus Luxemburg, Rheinhessen und Rheinland-Pfalz

machten es den saarländischen

Reitern im Kampf um Siege und Platzierungen

nicht leicht. So setzte dann auch

im S*- Springen der für den RFV Zweibrücken

startende Hans-Günther Klein

mit seinem Erfolgspferd Cassius Clay am

schnellsten über die Hindernisse. Andreas

Woll vom RFV Neunkirchen-City, der bekannt

für seine rasanten Ritte ist, drängte

sich mit einem 2. Platz zwischen die Reiterkollegen

aus den benachbarten Bundesländern,

die weitere Plätze belegten, und

auch Frederic Schenk (Reiterbund 64

Saarlouis) und Anuschka Zewe (RV

Schaumberg) ließen sich nicht so leicht

abschlagen und blieben im Geld.

Im M*-Springen mit insgesamt 61 Paaren

siegte in der 1. Abteilung Maximilian

Ritter von der RSG Barbarossa Kaiserslautern,

die 2. Abteilung entschied Andreas

Woll für sich, was ihn wohl eine

Ponytrense für seine kleine Tochter kostete,

denn das Versprechen, ihr im Falle

eines Sieges diese bei Reitsport Klose zu

kaufen (begleitete das Turnier mit einem

Verkaufsstand), wird er doch hoffentlich

eingelöst haben.

Die Punktespringprüfung Kl M* wurde

gar in drei Abteilungen platziert. Hier

siegten jeweils Anna Wendel (RFV Pirmasens/Winzeln),

Michael Wittchier

(RSG Prüm) und Manfred Reitmeier

(RFV Limbach).

Außer zwei E-, vier A- und vier L-Springen

waren auch Dressurprüfungen in vielfältiger

Art ausgeschrieben. Marei Essig

hat hier wieder einmal den Vogel abgeschossen

und in der Kandaren-L den 1.

und 2. Platz belegt sowie in der M*-Dres-

sur den 1. und 3. Platz. Die junge Dame

hat in den letzten beiden Jahren richtig

aufgeholt und scheint das Motto „Kam,

sah und siegte!“ wörtlich zu nehmen.

Nicht unerwähnt sollen aber die saarländischen

Siegerinnen der E-, A- und L-

Dressuren bleiben. Im Einzelnen waren

das: Vanessa Körner, RFV Limbach (Kl

L Trense), Maria Leidinger, RFG Ilsenhof/Beckingen

(Kl E) und Anna Benkert,

RV Neunkirchen (Kl E).

Die Restauration war wie immer spitze

und traditionell bot das Team um den ersten

Vorsitzenden Manfred Ecker einen

warmen Mittagstisch, Bratwürstchen sowie

Kaffee und Kuchen an. Kleine Snacks

konnten im renovierten und wiedereröffneten

Vereinsheim „Steigbügel“ eingenommen

werden. „Wenn der Wettergott

zu uns hält, wird es wieder ein unvergessliches

Wochenende mit vielen sportlichen

Highlights“, sagte Manfred Ecker im Vor-

TURNIERE

Homburg-Reiskirchen –

Hans-Günther Klein entscheidet S*-Springen für sich

feld. Und er behielt Recht. Die paar

Schauer vertrieben niemand wirklich vom

Schauplatz des Geschehens. Außerdem

gab es für alle Fälle Glühwein, der ja bekanntlich

von innen wärmt. (aa)

Hanna drückt ihrem Vater Andreas

Woll die Daumen

Auswahlergebnisse (Sieger)

Stilspringwettbewerb Kl E

Marvin Wellnitz mit Costa Rica 28, RV Neunkirchen

Stilspringprüfung Kl A*

Nicola Böhmer mit Sunny Boy 123

RG Großwieserhof Auersmacher

Reitpferdeprüfung

Esther Nieder mit Samira R., RSG Berghof-Einöd

Reiterhof

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von oben nach unten:

Anuschka Zewe (RV

Schaumberg), erfolgreiche

Amazone mit Rafinesse im

perfekten Absprung

Nina Weisbrodt (RV

Neunkirchen) duckt sich

tief über den Pferdehals.

Sion Le Beau scheint neugierig

in die Kamera zu

schauen.

Fotos: Anne Adam

17


18

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Mit dem richtigen

Outfit punkten

Vanessa Siep, Gewinnerin

des Dressur-Championats

der rheinland-pfälzischen/

saarländischen Berufsreiter

in Folge:

„Gerade in der Dressur ist ein guter

Eindruck wichtig, da er das Gesamtbild

abrundet. Ein guter Ritt wird

durch ein gutes Erscheinungsbild aufgewertet.

Ich vertraue beim Kauf meiner

Turnierbekleidung auf die Qualität

von Caprilli Reitsport, weil ich dort

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19


Auch das Drumherum ist in

Perl-Sinz sehenswert. Bild

vom Turnier 2009

Foto: Anne Adam

20

TURNIERE

Positive Resonanz bei erstem Turnier

des RFV Dreiländereck in diesem Jahr

„Der mit dem Wolf tanzt“ ist

out – in sind „Die mit dem Pferd

tanzen“, sprich die Dressurreiter.

Denn sie stellten am letzten

Februar-Wochenende beim

großen Dressurturnier des RFV

Dreiländereck wieder einmal

eindrucksvoll unter Beweis,

dass das Dressurreiten, das

wirklich einem Tanz mit dem

Pferd gleicht, seinen ganz besonderen

Reiz hat und die Reiter

wie Zuschauer

gleichermaßen anspricht.

So durfte sich das zweitägige Event

auf dem „Birkenhof“ in Perl-Sinz, bei

dem Dressurprüfungen bis zur mittelschweren

Klasse und WBO-Prüfungen

ausgeschrieben waren, über regen

Zulauf freuen. Alle Prüfungen an diesem

Samstag und Sonntag, 26. und 27.

Februar, waren gut besetzt. Auch die

Zuschauertribüne war voll – dank der

zahlreich angereisten Dressurfans und

Reitsportfreunde aus nah und fern.

„Da unsere Reitanlage sehr grenznah

liegt, kommen immer viele Luxemburger

zu unserem Turnier“, kommentierte

Norbert Koster, Mitveranstalter und

Anlagenbesitzer, zufrieden die Flut an

Reitern aus dem Nachbarland.

Auch aus Rheinland-Pfalz, unter anderem

aus dem Trierer Raum, waren viele

Reiter angereist. „Besonders erfreulich

ist, dass unter den gestarteten Teilnehmern

auch viele hochkarätige Dressurreiter

waren – und zwar Profis wie

Amateure. Aus dem Saarland hätten es

meiner Meinung nach aber ruhig noch

ein paar Starter mehr sein können.“

Obwohl die Bedingungen laut Aussagen

der Teilnehmer und Besucher sehr

gut gewesen seien, waren nur wenige

saarländische Elitereiter am Start.

Koster nahm es sportlich: „Entweder

waren ihnen die Prüfungen nicht hoch

genug ausgeschrieben, oder aber sie

sind vielleicht noch nicht aus dem Winterschlaf

erwacht.“ Trotzdem war er

zufrieden: „Die Bilanz kann sich durchaus

sehen lassen. Sowohl von den Reitern

als auch von den Zuschauern gab

es eine positive Resonanz. Wie erwartet

haben wir auch bei diesem Turnier wie-

der viel Lob von allen Seiten bekommen.“

Der Sieg in der M*-Dressur, der

Hauptprüfung an diesem Wochenende,

ging an die luxemburgische Gastreiterin

Isabelle Faber (Cavaliers

Indep.Luxembourgeois). Im Sattel von

Delon VA erritt sie sich in dieser mittelschweren

Prüfung mit der Wertnote

7,6 souverän den ersten Platz. Zweite

wurde die saarländische Dressurreiterin

Eliza Wild vom Theisenhof Reitsport,

die sich hier mit Archimedes die

Wertnote 7.5 holte. Rang drei ging

ebenfalls an einen Luxemburger, denn

hier konnten sich Steffen Ascherl vom

Club Hippique Beaufort und sein Rotdorn

mit der Wertnote 7,4 platzieren.

Gleich drei Siege für den Gastgeberverein

holten Valerie Alves (Reiterwettbewerb

ohne Galopp), Michelle

Schmidt (Dressur-Reiterwettbewerb)

und Kim Thill (E-Dressurwettbewerb).

„Es war ein rundum schönes Turnier“,

so Kosters Fazit.

(hch)

Auswahlergebnisse (Sieger)

Führzügelwettbewerb

Giulina Müller mit Newton, RFG Johannishof Schmelz

Dressurwettbewerb Kl E

Kim Thill mit Belvedere 33, RVF Dreiländereck

Dressurprüfung KlA

Irene Weber mit Remington Steel 16, RV Bliestal

Caprilli Reitsport

Zuchthof Kalfertshaus

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„Wir sind mit der Bilanz unseres

Hallenturniers rundum zufrieden“,

kommentierte

Elisabeth Brill, die erste Vorsitzende

der RG St. Martin Spiesen,

strahlend die große

Dressur- und Springveranstaltung

ihres Vereins in der Georg-

Orth-Halle. „Sowohl in den

Dressuren als auch in den

Springen waren die Starterlisten

gut gefüllt und dank des

frühlingshaften Wetters hatten

sich ja auch schon einige Zuschauer

vor die Tür gewagt.“

Auch über die harmonische und effektive

Zusammenarbeit ihres Teams

konnte sie sich an diesem Wochenende

(11. bis 13. März) freuen: „Egal ob alt

oder jung – alle ziehen an einem

Strang und packen freiwillig mit an.“

Besonders erfreulich für Brill war, dass

auch viele Mitglieder des eigenen Vereins

erfolgreich beim Heimturnier am

Start waren. Ihre Bilanz: mehrere Platzierungen

und vier Goldschleifen. So

gewann Lina-Marie Luck in ihrer

Abteilung des Reiterwettbewerbs, Tom

Schröder in der ersten Abteilung des

A**-Springen und Jochen Georg in der

ersten Abteilung des L-Springens.

Der Sieg in der höchsten Parcoursprüfung,

dem M*-Springen mit Stechen,

ging ebenfalls an den Veranstalter. Auf

Concantus absolvierte Gerd Geyer den

zweiten Umlauf nicht nur fehlerfrei,

sondern auch in der Bestzeit von

gerade einmal 31.70 Sekunden. Damit

setzte sich der Lokalmatador deutlich

von der Konkurrenz ab und holte für

die RG St. Martin Spiesen verdient den

Sieg. Zweiter wurde Karsten Schäfer

(RSV Käshofen), der für seine Nullrunde

auf Chantal M 32.84 Sekunden

brauchte. Auf dem dritten Rang konnte

sich Peter Grevenstein vom Club Hippique

du Nord mit Lagavulin (0 Fehler/

33.80 Sekunden) platzieren.

TURNIERE

Hallenturnier der RG St. Martin Spiesen –

Lokalmatador holt Sieg im Hauptspringen

Wir haben ein

neues

Redaktionsmitglied

Andreas Kunz, vielen schon durch

den Pferdesportverband Saar und die

Betreuung der Verbands-Homepage

bekannt, wird ab sofort unser Team

unterstützen. Den ein- oder anderen

Artikel hat er im Laufe der Zeit

sowieso schon beigesteuert. Wir freuen

uns, ein so engagiertes Mitglied bei

uns willkommen heißen zu dürfen.

Die Hauptprüfung im Viereck, eine

Dressur der Klasse L, gewann Nicole

Bustert (RFV St. Georg Könen) auf

Florentianer mit der Wertnote 7,6.

Platz zwei ging an Madeleine-Lisa

Maron vom RV Neunkirchen und ihren

Cpt. Kirk (Wertnote 6,8). Dritte wurde

Anna Diener (RV Bischmisheim), die

sich hier mit Pallamos die Wertnote

6,7 erritt.

Wie vielseitig der saarländische Nachwuchs

ist, demonstrierte am Wochenende

unter anderem Marvin Wellnitz

vom RFV Illtal. Denn er trat nicht nur

am Samstag mit seinem Pony Don`t

touch me in den beiden E-Dressuren

an, wo er Sechster und Elfter wurde –

auch sonntags im Parcours stellte er

mit Erfolg sein reiterliches Können

unter Beweis. Auf Costa Rica, dem

Pferd seiner Schwester Ann-Kathrin

Wellnitz, siegte er in der ersten Qualifikation

zum diesjährigen Nachwuchscup

Springen und wurde Achter im

zweiten E-Springen. „Der junge Mann

hat in Parcours und Viereck ansprechende

Ritte gezeigt“, lobte Nachwuchsrichter

Frank Andreas, der hier

bei Turnierrichter Klaus Altmeyer

seine Kenntnisse und Fähigkeiten

schulte.

(hch)

INFORMATIVES

Auch in der E-Dressur

machten Nachwuchsreiter

Marvin Wellnitz (RFV

Illtal) und sein Pony Don`t

touch me eine gute Figur

Foto: Christina Schneider

21


22

TOP-THEMA

Berufsbild Pferdewirt –

Neue Ausbildungsordnung

Sie kümmern sich Tag für Tag

um das Wohlergehen von Pferd

und Reiter: Die Pferdewirte.

Wer eine Ausbildung zum Pferdewirt

machen wollte, konnte

das bisher in vier verschiedenen

Fachrichtungen tun. Nun gibt

es seit dem 1. August 2010

eine neue Verordnung für das

Berufsbild Pferdewirt. Sie regelt

die Ausbildung neu. Wir

haben uns für euch bei Pferdewirt

und Ausbilder umgehört.

Das Glück der Erde liegt bekanntlich

auf dem Rücken der Pferde. – Und

damit das auch so bleibt, kümmern

sich zahlreiche Pferdewirte in den Ställen

um Ausbildung, Gesundheit, Haltung,

Zucht und nicht zu vergessen um

die Zufriedenheit von Pferd und Reiter.

– Mathias Böhm ist einer von ihnen:

Er ist ausgelernter Pferdewirt mit

Schwerpunkt Zucht und Haltung. Dass

der Beruf des Pferdewirtes sein Traumberuf

ist, ist für ihn ganz klar: „Ich

reite schon mindestens seit zehn Jahren

und für mich ist es einfach toll Hobby,

Freizeit und Beruf unter einen Hut zu

bringen. – Der Alltag ist jeden Tag

anders: Man lernt nie aus und jeder

Arbeitstag ist anstrengend, macht aber

Katharina Presti, Pferd „Dakota Moon“

TOP-THEMA RUBRIK

Katharina Presti und Mathias Böhm

auch Spaß“, schwärmt Mathias Böhm

von seinem Beruf. „Ich kann die Ausbildung

zum Pferdewirt eigentlich

jedem empfehlen, der gerne mit Tier

und Mensch arbeitet, bei jedem Wetter

gerne draußen ist und kräftig zupacken

kann“, erzählt er weiter.

Zuerst Neunkircher Zoo,

dann Pferdestall

Absolviert hat Mathias Böhm seine

Ausbildung bei Ingo Linn auf dem

Bliesberger Hof in Kirkel-Limbach.

Auch Katharina Presti hat den Beruf

des Pferdewirtes für sich entdeckt. Sie

macht zur Zeit ihrer Ausbildung zum

Pferdewirt auf der Reitanlage Körner

in Kirkel-Altstadt. „Ich habe nach meinem

Abitur zuerst ein Freiwilliges

Soziales Jahr im Zoo in Neunkirchen

gemacht und kam dann durch Zufall zu

dem Beruf“, berichtet sie.

Wer, wie Mathias Böhm und Katharina

Presti, eine Berufsausbildung zum

Pferdewirt machen möchte, kann dies

innerhalb einer dreijährigen Ausbildungszeit

tun. Die Ausbildung findet

in einem anerkannten Pferdebetrieb

und der Berufsschule statt. Zwar muss

man nicht studiert haben, um den

Beruf zu erlernen, doch sollte man

einige Voraussetzungen erfüllen. Brigitte

Pontius von der Landwirtschafts-

kammer des Saarlandes weiß, worauf

es ankommt: „Man sollte auf jeden

Fall einen Hauptschulabschluss haben,

denn die Anforderungen in der Schule

sind sehr hoch. Dann sollte man

gewisse Fitness mitbringen, um das

tägliche Arbeitspensum im Betrieb zu

meistern.“ Praktische Erfahrungen in

der Pferdehaltung, im Reiten oder

Fahren mit dem Partner Pferd sind

zwar nicht zwingend vorgeschrieben,

sind jedoch von Vorteil. Vorkenntnisse,

zum Beispiel in Form von Praktikas,

helfen bei der Berufsorientierung

und erhöhen die Chance bei der

Bewerbung.

Hat man dann die Bewerbungshürde

genommen – erfolgreich ein Bewerbungsgespräch

geführt, muss man sich

schon vor Ausbildungsbeginn auf

einen Ausbildungsschwerpunkt, eine

Fachrichtung, festlegen. Bisher wurde

der Beruf in vier Fachrichtungen unterteilt:

Pferdezucht und -haltung, Reiten,

Rennreiten, Trabrennfahren. Eine neue

Verordnung zum Berufsbild Pferdewirt

ist nun in Kraft getreten. Sie gilt für

alle, die den Beruf nach dem 1. August

2010 begonnen haben oder noch

beginnen werden. In der neuen Ordnung

wird die Ausbildung in fünf, statt

bisher in vier, Fachrichtungen unterteilt:

Klassische Reitausbildung, Pferdehaltung

und Service, Pferderennen

(Galopp- oder Trabrennen), Pferde-


zucht, Spezialreitweisen (Westernoder

Gangpferdereiten).

Katharina Presti hat ihre Ausbildung

noch in der alten Form, als Pferdewirt

für Zucht und Haltung, begonnen:

„Vor fast zwei Jahren habe ich angefangen

den Beruf zu erlernen. Mittlerweile

gibt es fünf verschiedene Fachrichtungen,

da sich die Betriebe anders

spezialisiert haben und man jedem

gerecht werden wollte, hat man die

Ausbildungsordnung ein wenig verändert“,

erzählt Katharina Presti.

Ausbildungsbeauftragte

des Pferdesportverbands Saar e.V.

Frau Heike Körner

Homburger Straße 19

66459 Kirkel-Altstadt

Telefon: (06841) 8251

Fax: (06841) 89812

www.pferdesportverband-saar.de/bildung

Und viele stellen sich jetzt

bestimmt die Frage:

Was kann ich nach der

Ausbildung verdienen?

Das Gehalt liegt bei den ausgelernten

Pferdewirten meist so bei 1000 oder

1100 Euro – allerdings Brutto.

„Das Gehalt ist stark davon abhängig,

wie man sich präsentiert, wo man

hin will und welche Qualifikation

man hat. Man muss auch ganz klar

sagen, dass die Gehälter der Agrarberufe

mit denen des Handwerks nicht

mithalten können“, berichtet Brigitte

Pontius.

Und wie sieht die berufliche

Zukunft nach der Ausbildung

aus?

Brigitte Pontius: „Wie in anderen Ausbildungsberufen

auch, gibt es hier die

Möglichkeit der Weiterbildung zum

Meister. Zwei Jahre Berufserfahrung

nach dem Abschluss sind ausreichend,

um zum Meisterkurs zugelassen zu

werden. Die Meisterausbildung gibt es

hier im Saarland leider nicht. Wir von

der Landwirtschaftskammer verweisen

die Interessenten der Fachrichtung

Haltung und Service (ehemals Zucht

und Haltung) dann nach Rheinland-

Pfalz. Aber auch die anderen Bundesländer

bieten entsprechende Meisterkurse

an.“

Und wie Mathias Böhm sich weiterbilden

möchte steht schon fest: „Zuerst

mache ich hier im Saarland ein Jahr

lang eine Weiterbildung zum Bereiter

und im Anschluss möchte ich den Pfer-

Weitere Informationen zum Berufsbild Pferdewirt:

Ausbildungsbeauftragte

der Landwirtschaftskammer

Saarland

Frau Brigitte Pontius

Dillinger Straße 67

66822 Lebach

Telefon: (06881) 928-246

E-Mail: brigitte.pontius@lwk-saarland.de

TOP-THEMA RUBRIK

dewirtschaftsmeister machen – aber

nicht im Saarland.“

(kza)

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kein Weg ist zu weit

von links: Stroh, Mistgabel,

Katharina Presti

Fotos: Andreas Kunz

23


Erfolgreiche Reiterjugend

beim Turnier auf dem Berghof

in Einöd

Den Schulpferden geht es

gut – alle haben viel Platz

Führzügelkinder am Tag der

offenen Tür

VEREINSPORTRAIT

RSG Ormesheim – ein Verein stellt sich vor

24

Fotos: RSG Ormersheim

Die RSG Ormesheim ist ein

schon seit 1994 bestehender

Verein, den Christine Maul,

Pferdewirtschaftsmeisterin, im

August 2003 mit verschiedenen

Mitgliedern wieder neu aktiviert

und langsam aufgebaut

hat bis zum heutigen Stand von

136 Mitgliedern in allen Altersklassen.

Der Schwerpunkt des Vereins liegt in

der Jugendarbeit, die von Christine

Maul und ihren drei Auszubildenden

Stephanie Eckhardt, Sabrina Sohl und

Janine Kihm ständig gefördert wird.

Auf 10 gut ausgebildeten Schulpferden

und Ponys können Kinder von der

Führzügelklasse über Longenunterricht

bis hin zum Reitunterricht in Gruppen

für Anfänger und Fortgeschrittene das

Reiten erlernen oder sich weiter aus -

bilden lassen.

Um das Erlernte auch zu bestätigen,

fahren wir jedes Jahr mit den Kindern

und Jugendlichen auf zwei Turniere in

der näheren Umgebung, woran alle mit

entsprechendem Ausbildungsstand mit

viel Freude teilnehmen können.

Aber auch offizielle Termine wie unser

„Tag der offenen Tür“ und die jähr -

liche Weihnachtsfeier mit interner

Jugendreiterprüfung finden stets viel

Anklang – hier können die Reiter bei

Quadrillen, Kürreiten und Reiterspielen

zahlreich mitwirken.

Auch die Abnahme von Basispass,

Reitabzeichen und Kleines Hufeisen

findet regelmäßig statt und ermöglicht

den Reitern eine ständige Fortbildung

und Überprüfung ihrer Kenntnisse auf

eigenen Pferden oder Schulpferden.

Viele Aktivitäten zum Spaß haben

Neben den Möglichkeiten sein Können

in Prüfungen unter Beweis zu stellen,

gibt es jedes Jahr Reiterferien, die an

Ostern und im Sommer stattfinden und

alle Kinder ab acht Jahren einladen,

bei vielen gemeinsamen Unternehmungen

wie Schwimmbadbesuch, Schnitzeljagd,

Reitstunden, Theorie und

Reiterspielen einfach Spaß zu haben

und sich zu erholen.

Der Zusammenhalt der Jugendlichen

wird bei uns groß geschrieben und

sowohl Schulpferdereiter als auch

Reitbeteiligungen an Privatpferden

bekommen beste Trainingsmöglich -

keiten auf dem Reiterhof Ormesheim.

Neben den Reitern des Schulbetriebs

besteht der Verein natürlich auch aus

den Besitzern der Pensionspferde,

ohne deren Hilfe die Organisation der

Unternehmungen mit den Schulkindern

oft nicht möglich wäre! An dieser

Stelle ein herzliches Dankeschön!!!

Alles in allem sind bei uns sowohl

Schulbetrieb als auch Privatpferdehaltung

gut organisiert und kooperieren

sehr positiv miteinander, was zu einem

sehr guten Vereinsklima beiträgt.

Die Zufriedenheit von Pferd und Reiter

liegt allen Mitarbeitern sehr am Herzen

und wird nicht zuletzt auch durch die

artgerechte Pferdehaltung in großen,

hellen Boxen z.T. mit Paddocks und

täglichem Weidegang gefördert. Auch

die Schulpferde dürfen regelmäßig auf

die Wiese!

Heu, Stroh, Silage und Hafer werden

bei uns selbst angebaut und in bester

Qualität an die Pferde weiter gefüttert,

was ebenfalls zu deren Wohlbefinden

beiträgt.

Wer Interesse hat uns näher kennen zu

lernen, ist jeder Zeit herzlich zu einem

Besuch eingeladen oder kann sich auf

unserer Homepage unter www.rsgormesheim.de

noch weiter informieren!

Christine Maul

Caprilli Reitsport

Zuchthof Kalfertshaus

54314 Zerf

www.caprilli.de


Endlich, der große Tag ist da:

Samstag – 16.04.2011 – herr -

liches Frühlingswetter, unsere

Pferde strahlend sauber, perfekt

eingezöpfelt und startklar,

alles Leder auf Hochglanz

poliert, wir todchic in unseren

Turnieroutfits, nur unsere Gesichter

eher verkrampft, die

Nerven flattern (was muss ich

nochmal reiten?).

Bachblüten, Schnäpschen, Kaffee, Cremant

oder ein leckeres Stück Kuchen?

Wir werden betüttelt und nach Strich

und Faden verwöhnt, dürfen nichts helfen

– wir sollen einfach nur reiten.

Da war doch noch was – ohoh, Theorie!

Schnell noch mal die Karten durch -

lesen; keiner kann noch irgendwas …

13 Uhr, los geht’s. Und zack, Dressur

schon vorbei. Hey, die klatschen ja alle.

Ein kleines Hochgefühl stellt sich ein,

denn das war ja gar nicht schlimm: das

Richterteam Pankok / Pfister hat uns

Für seine hervorragenden Verdienste

um die Förderung des Reit- und Fahrsports

wurde Karl-Heinz Groß vom

Präsidium der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung im Rahmen des Verbandstages,

den die FN am 3. und 4. Mai in

Trier veranstaltete, mit dem Deutschen

Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet.

nicht gebissen, im Gegenteil, sie sind

sehr nett und verbreiten eine lockere,

wohlwollende Atmosphäre. Danach ist

die Theorie für uns plötzlich ein

Klacks. Jetzt noch vier Anwärter, ab in

den Springparcours. Geschafft!!!

Fehlt noch was? Klar, die Beurteilung:

Alle sieben Teilnehmer haben erfolgreich

abgeschnitten. Herr Pankok gibt

uns noch eindringliche und sehr witzige

Worte mit auf den Weg und das

war's dann – wir können endlich feiern.

Groß ist nicht nur seit 1994 der Präsident

des Pferdesportverbandes Saar,

sondern wurde 2001 auch zum Finanzkurator

der FN gewählt. Seit 2009 ist

er zudem Mitglied im Präsidium des

VEREINSGESCHEHEN

Reitabzeichen mit Verwöhnaroma

beim RV Ensheim

Vielen Dank an die Veranstalter, das

war eine richtig tolle Reitabzeichenabnahme.

Sabine Rojko

Karl-Heinz Groß mit dem Deutschen

Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet

Foto: Christina Schneider

Basispass: Christian Feld

Dt. Reitpass: Karin Blank

DLA IV: Karin Blank

Landessportverband für das Saarland

(LSVS) und seit 2011 Delegierter in

der saarländischen Sporthilfe.

(hch)

Erleichterung

Foto: Sabine Rojko

DRA IV: Christian Feld, Arno Rojko und Sabine Rojko

DRA III: Hagen Steinhauer

DRA II: Aileen Schwenk

DRA II: Patricia Scmitt

INFORMATIVES

25


VEREINSGESCHEHEN

Die „7 Zwerge“ zu Gast

beim Schulpferdetag in Köllerbach

26

Mit einer ganz besonderen

Feier – nämlich einem exklusiven

Schulpferdetag – ehrte der

RFV Köllerbach am Sonntag,

27. Februar, die Schulpferde

seines Vereins.

Mit einem bunten Showprogamm würdigten

die Vereinsmitglieder deren

Einsatz bei der Ausbildung seiner Reiter

und Voltigierer. Die kleinen und

großen Pferdesportler zeigten mit ihren

Schulpferden vor zahlreichem Publikum,

wie vielfältig sowohl eine Reitausbildung

als auch der Einsatz der

Schulpferde sein kann. Die Schulpferde

Leopardos, Michel, Namolo,

Pablo, Sunny, Janosch und Shetlandpony

Goldi – deren Aufgabe es ist, den

meist jugendlichen Vereinsmitgliedern

fast täglich das Reiten oder Voltigieren

Am Stockfeld 10

66539 Neunkirchen

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0178 / 28 68 566

beizubringen – bewiesen dabei, dass sie

nicht nur brav im Kreis laufen und

geduldig reiterliche Fehler verzeihen

können. Sie zeigten nämlich eindrucksvoll,

was sonst noch so alles in ihnen

steckt.

Platz für 7 Zwerge auf einem

Pferderücken

Jugendwartin Sarah Hirschmann und

Sportwartin Sandra Bauer-Both präsentierten

mit ihren Schülern hier Reitstunden

in verschiedenen Ausbildungsstufen

und zwar von den geführten

Anfängerrunden über die Dressur- und

Stangenarbeit bis hin zum Springen

über kleine Hindernisse. Auch Elke

Maus und Anja Hippchen zeigten mit

den kleinen und großen Nachwuchsvol-

Martina Muthweiler

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Foto: Christina Schneider

Auch die „7 Zwerge“ waren beim Schulpferdetag zu Gast

tigierern eine lustige „Zwergenvorführung“.

Pablo bewies dabei eindrucksvoll,

dass sogar die „7 Zwerge“ auf seinem

Rücken genug Platz finden. Die

Voltigiergruppe von Anja Hippchen

zeigte in gewohnt professioneller Weise

eine toll geturnte Kür auf Janosch. Zwischendurch

bot sich für alle Neulinge

mit Mut die Chance, auch mal selbst

aufs Pferd zu steigen und in der Halle

einige Runden zu drehen. Von den fortgeschrittenen

Reitschülern Julia Frohnhöfer,

Rebecca Hämsch, Carolin Maus,

Michelle Müller, Anna-Lena Scherf und

Vivian Weber wurde auf den Pferden

Balou, Janosch, Namolo, Pablo, Michel

und Sunny eine selbst entworfene und

einstudierte Quadrille zu flotter Popmusik

aufgeführt.

Den Abschluss des Showprogramms

bildeten Anna-Lena Baierschmidt auf

Toni und Vivian Weber auf Sunny. Sie

zeigten in der dämmerigen Reithalle ein

spektakuläres Pas de Deux mit Lichteffekten

an Reitern und Pferden. Artur

Walz betonte, dass dem Verein auch das

Wohlergehen der Schulpferde am Herzen

liege. „Jedes Schulpferd hat einen

persönlichen Pfleger, der am Wochenende

das Pferd zum Beispiel ins

Gelände reitet und es an Tagen ohne

Reitbetrieb versorgt“, so der erste Vorsitzende

des Vereins. „Auch der übrige

Alltag der Pferde ist abwechslungsreich.

So wird Schulpferd Pablo wegen

seiner Nervenstärke sowohl bei der

Reiterausbildung als auch zu Therapiezwecken

eingesetzt. Zudem nimmt er

mit den jüngeren Voltigierern regelmäßig

an Voltigierturnieren teil und wird

von seiner Pflegerin Anna Schieber

sogar auf Jagden geritten.“ Walz ist

stolz auf die Schulpferde, Reitschüler

und Voltigierer, die gemeinsam ein

solch vielfältiges Programm auf die

Beine gestellt haben. Er bedankte sich

bei den Helfern und Mitwirkenden für

diesen gelungenen Schulpferdetag, der

ein Revival haben wird.

(hch)


Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches

Reiten, kurz DKThR

genannt, hat einen neuen Vorstand. Im

Rahmen der Mitgliederversammlung,

die am 19. März auf der Equitana in

Essen stattfand, ist Dr. Jan Holger

Holtschmit zum neuen Vorsitzenden

gewählt worden.

Holtschmit ist Facharzt für Orthopädie

und Rheumatologie und wohnt in Saarbrücken.

Seit November 2002 betreut

er als Chefarzt die Abteilung für Konservative

Orthopädie an den Marienhauskliniken

St. Josef in Losheim am

See.

Der Saarländer ist sowohl aktiver

Dressur- und Springreiter als auch

FEI-Para-Equestrian-C-Judge für

Dressur. Zudem engagiert er sich als

Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsrichter

sowie als FEI Chef-Steward für

Vielseitigkeit, Dressur, Springen und

Para-Equestrian. Darüber hinaus ist

Holtschmit der Vorsitzende des Akademischen

Reitclubs an der Universität

des Saarlandes sowie Verbandsarzt der

Landespferdesportverbände in Saarland

und Hessen. Seit 2004 bereits als

INFORMATIVES

Führungswechsel beim Deutschen Kuratorium

für Therapeutisches Reiten

Saarländer neuer Vorstandsvorsitzender beim DKThR

stellvertretender Vorsitzender im Vorstand

des DKThR löste er nun Cornelia

von Rüxleben-Plöger ab, die aus

persönlichen Gründen nicht mehr für

das Amt kandidierte.

(hch)

Foto: Christina Schneider

27


Fotos: Andreas Kunz

PFERDEGALA

Pferdegala 2011 – Fantastische Schaubilder begeisterten in der

ausverkauften Reithalle des Landgestüts Zweibrücken

28

Seit vielen Jahren eröffnet der

nunmehr 20-jährige Claudino

die Pferdegala im Landgestüt,

so auch am 26. März. Stolz

galoppierte er mit seiner jungen

Reiterin durch die Reithalle mit

einer wehenden Standarte an

der Seite.

Die darauf folgenden Aktivisten zeigten

Schaubilder der Extraklasse. Ob

nun die Stuntreiter aus Belgien mit

ihren spektakulären Stunts oder die

Frühlingsboten in Form von Mutter

mit Fohlen – es war sehenswert.

Etwas ganz Besonderes hat sich der

Hütherhof einfallen lassen. Unter dem

Titel „Kinder dieser Erde“ stellten

Kinder und Jugendliche zu Fuß und zu

Pony verschiedene Länder dar. Farbenprächtige

Kostüme und kleine kecke

Reiter erhielten stürmischen Applaus

für ihre Darbietung.

Die Isländer – Pferde aus Feuer und

Eis; Akrobatik auf dem Pferderücken –

hier zeigten die Saarlandmeister Voltigieren,

der RV St. Arnual, spektakuläre

Figuren auf dem galoppierenden Pferd.

Der Feuerreiter Roland Heiß führte in

einer einzigartigen Schau vor, dass

Pferde nicht unbedingt Angst vorm

Feuer haben. Bogenschützen zu

Pferde, Piraten der Karibik in Form

einer Quadrille, Kaltblüter vor der

Kutsche, Mini-Shettys, Wolfgang

Lauenburger mit seinen Hunden (die

anderen Vierbeiner) und ein witziges

Duo vervollständigten das Programm.

(aa)


Haben Sie gewusst, dass Kinderwindeln

dank ihrer Form,

Reißfestigkeit und Saugkraft

das „Wundermittel“ sind, um

die wehen Hufe eines Pferdes

mit kaltem Wasser zu kühlen?

Oder dass beim Menschen

auch eine Herzmassage ohne

zusätzliche Beatmung ausreicht,

um bei einem Herzstillstand

schnell in den ersten

Minuten die Sauerstoffversorgung

des Gehirns zu gewähr -

leisten? Nein?

Auch den meisten Reit- und Pferdefreunden,

die am 13. März im Konferenzsaal

der Hermann-Neuberger-

Sportschule in Saarbrücken zu Gast

waren, war dieses Wissen sicher fremd

– zumindest bis zu dieser großen Vortragsveranstaltung,

die der Pferdesportverband

Saar in Kooperation mit

der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

(FN) ausrichtete. Über 100 Interessierte

jeder Altersklasse lauschten

gespannt den informativen wie auch

amüsanten Ausführungen der Referenten

zu dem wichtigen Thema „Erste

Hilfe bei Reiter und Pferd“. Den tierärztlichen

Teil übernahm Dr. med. vet.

Nadine Blum von der Pferde-Klinik in

Altforweiler. Sie ist nicht nur Fachtierärztin

für Pferde, sondern auch Pferdeosteotherapeutin,Pferdephysiotherapeutin

und Pferdechiropraktikerin. Für

die Humanmediziner sprach Dr. med.

Jan Holger Holtschmit, Facharzt für

Orthopädie und Rheumatologie sowie

Chefarzt in der Abteilung für Konservative

Orthopädie der Marienhausklinik

St. Josef in Losheim am See.

Gemeinsam erläuterten und demonstrierten

sie anhand zahlreicher Bilder

und Beispiele, wie man auch als Laie

akute Krankheitsbilder bei Mensch

und Pferd erkennt und – soweit möglich

– selbst behandelt. Hat mein Pferd

eine Kolik, sollte der Tierarzt kommen?

Wie versorge ich einen gestürzten

Reiter, muss er ins Krankenhaus?

Was gehört alles in eine gute Stall-

Apotheke, um Mensch und Tier im

Notfall schnell helfen zu können?

Diese und viele andere wichtige Fragen

wurden kompetent beantwortet.

Mehr Teilnehmer als erwartet

Teilnehmer Lothar Salm aus Fitten war

begeistert: „Mir hat es sehr gut gefallen,

dass beide Referenten in punkto

Erstversorgung keine Panik verbreitet

haben. Sie haben uns vielmehr vermittelt,

dass man im Notfall – egal ob es

um Mensch oder Tier geht – immer

Ruhe bewahren und überlegt handeln

soll.“

Zum Schluss konnten an einer speziellen

Trainingspuppe unter Anleitung

von Holtschmit noch die richtige Beatmung

und die Herzmassage beim

Zweibeiner geübt werden. „Erste Hilfe

geht uns alle an. Wer daher seine alten

INFORMATIVES

Wenn „Not am Mann“ ist –

Erste Hilfe bei Pferd und Reiter

Caprilli Reitsport

Zuchthof Kalfertshaus

54314 Zerf

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Kenntnisse auffrischen oder neue

gewinnen möchte, kann dies zum Beispiel

beim Roten Kreuz oder Malteserhilfsdienst

tun“, so der Humanmediziner.

Bert Siegwart, Vize-Präsident des saarländischen

Pferdesportverbandes, war

sehr zufrieden: „Die Resonanz war

wirklich gut. Wir hatten weitaus mehr

Teilnehmer als erwartet. Der Verband

ist stolz darauf, dass er hier ein so

hochkarätiges Event anbieten konnte.“

(hch)

Dr. med. vet. Nadine

Blum, Dr. med. Jan

Holger Holtschmit und

Vize-Präsident Bert

Siegwart (v. l. n. r.)

Foto: Christina Schneider

29


Selina – die zweite von

rechts

Fotos: Susanna Bur

30

WHO IS WHO

Selina Ehl, 18 Jahre,

erfolgreiche Amazone im Galopprennen

Wohnhaft in Altforweiler, lag

das Gestüt Wiesenhof in Saarlouis

ganz in der Nähe und war

somit bestens geeignet für die

ersten Reitstunden – damals

war Selina acht Jahre alt. Mit

Elf machte sie mit Pflegepferd

Angel die ersten Erfahrungen

im Springen. Daraufhin folgten

Turniere in Dressur und Springen

sowie das Kleine Reitabzeichen

und die Bronzene

Reiternadel.

Durch einen Trainingsritt 2006 am

Stall Häsfeld bei Martin Schu wurde

sie vom Galoppsport infiziert. „Es ist

einfach toll, wenn einem der Wind um

die Ohren fliegt. Das ist ein Gefühl,

das man nicht beschreiben kann“,

lächelt Selina.

Und so begann ihre Karriere im Rennsport.

Von Anfang an erfolgreich

unterwegs

Im Jahr 2007 startete die junge Dame

im Juniorcup Südwest und im gleichen

Jahr legte sie am Stall von Peter

Schiergen ihre Amateurrennreiterprüfung

ab. Bereits 2008 reitet sie ganz

vorne mit, gewinnt mit Fanatic Dane in

Lebach ein B-Rennen, und auf Panicaut

lässt sie bei einem A-Rennen in

Köln alle anderen hinter sich.

2009 wird Selina Siegerin im Wetten-

Leip Turfchampionat Südwest, belegt

den 2. Platz in der Sport-Welt Talent

Trophy und den 2. Platz im Kölner

BKS Amateur-Pokal.

Wegen Schulwechsel 2010 von Realschule

auf Wirtschaftsgymnasium

Saarländische Firmen

unterstützen Reitvereine

Bliesgau-Garage in

Blieskastel-Webenheim:

„Bliesgau-Garage“-Sprung für Springturniere.

Buchung/Reservierung (kostenlos) bei Frau Jutta

Bitsch

Telefon 06842-9235-0

konnte sie nicht so viele Rennen reiten,

trotzdem drei Siege, vier Mal Zweite

und zwei Mal Dritte.

Jetzt in 2011 ist sie mitten in der Saison

und hat bei elf Starts einen Sieg

und sieben Platzierungen zu verzeichnen.

Pizza und als Ausgleich Joggen

„Meine Vorbilder sind Kirsten Schmitt

und Andreas Helfenbein“, antwortet

Selina auf die Frage, an wen sie denn

einmal heran reichen möchte.

Wie in allen Sportarten wird einem

auch im Rennsport nichts geschenkt.

Regelmäßige Trainingsritte sind selbstverständlich

und zusätzlich hält sich

Selina noch mit joggen und Fahrrad

fahren fit.

Wenn sie dann mal nicht trainiert, trifft

sie sich mit Freunden, geht in die Eishalle

oder zum Italiener: „Ich liebe

Pizza und Lasagne!“ Auch Spaziergänge

mit ihrem Hund dienen der Entspannung.

Und natürlich ist da immer

noch die Schule, für die gebüffelt werden

muss.

Ihre weiteren Ziele: „In erster Linie

mal Gesund bleiben und viele Siege.“

(aa)

Caprilli Reitsport

Zuchthof Kalfertshaus

54314 Zerf

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„Pferd macht Schule“

Nicht die Pferde saßen hier

auf der Schulbank, auch nicht

die Schüler, sondern ausnahmsweise

mal die Lehrer.

Der Kurs auf der Reitanlage Körner

sprach Lehrerinnen und Lehrer an sowie

alle, die an diesem Thema Interesse

haben. Schule und Reitverein in Zusammenarbeit

– geht das? Gerade beim

Reitsport ist es schwer möglich das

Pferd mit in die Turnhalle zu nehmen.

Nach Plänen des Ministeriums sollen

während des Sport- und Sachkundeunterrichts

und der Betreuung am Nachmittag

sportliche Aktivitäten zusammen

mit den Vereinen gefördert werden.

Es wurden Erfahrungen ausgetauscht

und zusammen Konzepte erarbeitet, mit

dem Ziel kleine Projekte, Wandertage

Meine Top 7:

• Ausbildung als Reitsportsattlerin als Landessieger abgeschlossen

• fast 10 Jahre Berufserfahrung – seit 2009 eigene Werkstatt

• Meisterbrief

• Maßanfertigung von Trensen und Vorderzeug sowie Halsbändern

und Leinen

• Reparaturen von Sättel und Lederwaren

• Anpassung und Verkauf von Neu- und Gebrauchtsätteln

• Turniersponsoring und Ausstellungen auf Turnieren

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was das Reiterherz begehrt, z.Bsp.: Pflegezubehör, Schabracken,

Decken, Reithosen, Reithelme und vieles mehr.

Mein Geschäft ist Ihnen zu weit weg? Kein Problem! Vereinbahren

Sie einen Termin und ich besuche Sie und Ihre Vereinskameraden/Innen

am Stall.

Völlig unverbindlich können Sie dann vor Ort Halfter, Trensen,

Schabracken am Pferd ausprobieren und Sie selbst die

neueste Reitsportmode. Und wenn ich dann schon mal da

bin, nehme ich gerne Ihre Pferdedecken zur Reinigung mit.

oder das Thema Pferd im Unterricht

besser zu meistern.

Susanne Kroth (Schulsportbeauftragte

des Pferdesportverband Saar e.V.) und

Uta Kaufmann (Lehrerin) referierten

über die Veränderung der Schullandschaft

im Saarland: Freiwillige Ganztagsschulen

und das Abitur nach zwölf

Schuljahren haben den Schulalltag bis in

den Nachmittag verlagert. Da bleibt

kaum Zeit einem Hobby nachzugehen.

Die Folgen sind auch in Reitvereinen

und Reitbetrieben zu spüren: Reitstunden

werden auf den späten Nachmittag und

frühen Abend verschoben oder die Kinder

und Jugendliche werden ganz vom

Reitunterricht abgemeldet. Susanne

Kroth: „Reiten fördert die Koordination,

was vielen Kindern heutzutage leider

fehlt. Und gerade deshalb ist Reiten im

Schulsport eine wunderbare Sache.“

INFORMATIVES

Susanne Gött, Fachreferentin für Sachunterricht

am Landesinstitut für Pädagogik

und Medien (LPM) war total

begeistert und freute sich über die vielen

interessierten, jedoch ausschließlich

weiblichen Teilnehmer. Der einzige

„Mann“ in der Truppe war Pony

Winnetou. Und das zeigte bereitwillig,

unter Anleitung von Heike Körner

(Reitlehrerin), was machbar ist.

In Planung ist ab Herbst 2011 ein

regelmäßiger Arbeitskreis „Schulsport“.

Ansprechpartner ist Susanne

Kroth: susanne.kroth@yahoo.de (aa)

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ICH BIETE IHNEN

Ein Teil der Teilnehmerinnen.

Ganz vorne rechts

Susanne Kroth und 3.

von rechts vorne Uta

Kaufmann; Pony Winnetou

ist der einzige Mann

inmitten der Damenriege.

Verbands-Vize-Präsident

Bernd Siegward zählt

nicht, da er kein Teilnehmer

war

Foto: Andreas Kunz

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31


32

KINDER & JUGEND

Kinder- &

Jugendseite

„Faszination Pferd“ –

ein Event für alle

Am 14. August findet in Saarwellingen

das Event „Faszination Pferd“ statt. Das

ist eine Breitensportveranstaltung, zu

der alle Reiter aus allen Sparten eingeladen

sind. Eine abwechslungsreiche

Ausschreibung macht Lust aufs Mitmachen.

Das Schöne an dieser Veranstaltung ist,

dass man weder in einem Reitverein organisiert

sein muss, noch muss man ein

Reitabzeichen vorweisen oder in Turnierkleidung

antreten. Lediglich eine

zweckmäßige Reitkleidung ist vorgeschrieben

und auch sinnvoll. Alle Reitweisen

und Pferderassen sind

GEWINNSPIEL

Es gilt folgende Frage richtig zu beantworten:

a) Frack und Zylinder

b) Zweckmäßige Reitkleidung

zugelassen. Also die beste Voraussetzung

für alle, die noch nie an einem

Turnier teilgenommen haben. Vordergründig

ist hier der Spaß an der Sache

und nicht ein Sieg oder eine Platzierung.

Und auch die, die gar nicht reiten

wollen, können mitmachen. Es ist eine

Gelassenheitsprüfung ausgeschrieben,

bei der man das Pferd an der Hand vorstellt.

Vielleicht kannst du deine Vereinskameraden/Innen

überzeugen und ihr

macht als Mannschaft mit. Auch hier

gibt es tolle Angebote. Man kann in

einem Wettbewerb starten oder sich mit

einem Schaubild präsentieren.

Sollte all das für dich nicht in Frage

kommen, so kannst du immer noch als

Zuschauer dabei sein. Bei schönem

Wetter auf einer Decke mit lecker Essen

und Trinken den Aktivisten zuschauen –

besser lässt sich doch ein Sonntag nicht

verbringen.

Weitere Informationen auf: www.pferdesportverbandsaar.de

im Turnierkalender

Welche Kleidervorschrift gilt bei der Teilnahme

„Faszination Pferd“?

Kai Gröning Reitsport sponsert,

wie immer, das Kinder- und

Jugendgewinnspiel. Dieses Mal

erhält der Gewinner/in einen Einkaufsgutschein

über 50 €, einzulösen

bei KG Reitsport.

Bitte schickt uns die Antwort per Post an folgende Adresse:

Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Gewinnspiel Jugend

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

oder per E – Mail an:

jugend@sawa-magazinverlag.de. Dabei bitte Name, Anschrift und Alter nicht

vergessen, da ohne diese Angaben keine Teilnahme möglich ist.

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir dann den Gewinn.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Der Einsendeschluss ist der 22.07.2011. Es gilt das Datum des Poststempels. Bei Versand per E-Mail

zählen alle, die bis zum 22.07.2011, 24:00 Uhr bei jugend@sawa-magazinverlag.de eingegangen

sind. Lösungen, die nach diesem Datum bei uns eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt

werden. Bitte bei Teilnahme per Post eine Telefonnummer angeben, damit wir euch im Falle eines

Gewinnes schneller benachrichtigen können.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnabgabe erfolgt durch Selbstabholung bei Reitsport Kai

Gröning.

Teilnahme bis 16 Jahre.

Die Gewinnerin Satz Gamaschen von HV POLO ist Lara Zimmermann aus Saarlouis – Herzlichen

Glückwunsch! Die richtige Antwort lautete: a) Laufen, Schwimmen, Dressur und Springen


Ein Star unter Sternen

Vanessa Siep, Gewinnerin des Dressur-

Championats der rheinland-pfälzischen/

saarländischen Berufsreiter in

Folge:

„Den Sieg hat jeder Teilnehmer einer

Dressurprüfung im Sinn; mit Sicherheit

ans Ziel kommen, ist die Voraussetzung

dazu. Mein Pferd und ich setzen

auf geprüfte Sicherheit.“

Der Mitsubishi

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Birgit Hohlwegs Pferd

lässt die Wasserdusche

gelassen über sich ergehen

Foto: Christina Schneider

VIELSEITIGKEIT

Clayton Fredericks – eine lebende

Vielseitigkeitslegende zu Gast in Zweibrücken

34

Eine Kombination aus Vielseitigkeitslehrgang

und englischem

Sprachkurs erwartete vom

4. bis 6. März die zahlreichen

Buschreiter, die zum Training

mit Clayton Fredericks auf die

Zweibrücker Rennwiese gekommen

waren.

Schon zum dritten Mal war der erfolgreiche

Vielseitigkeitsreiter, der 2006

Das Reiter Spektrum Saar gratuliert

Klaus Conrad, der im April bereits

seinen 60. Geburtstag feierte, herzlich

zu seinem Ehrentag. Conrad, der auf

seiner Reitanlage in Ballern seit vielen

Jahren einen Pensionsstall mit

angeschlossenem Schulbetrieb

betreibt, gehört als Altmeister zur

Elite des saarländischen Springsports.

Früher zudem erfolgreich als Vielseitigkeitsreiter

im Busch unterwegs, ist

er im Parcours heute wie damals eine

ernste Konkurrenz für Jung und Alt.

So sammelt der Reitprofi auch mit

seinen derzeit aktuellen Pferden

„Tom“ und „Carl“ noch fleißig Siege

und Platzierungen in der hohen

Klasse – von „altem Eisen“ kann also

gar nicht die Rede sein. Wir wün-

den Vize-Weltmeistertitel und 2008 die

Mannschafts-Silbermedaille holte, am

Faschingswochenende im Landgestüt

Zweibrücken zu Gast. Anschaulich,

verständlich und humorvoll führte der

australische Champion die Teilnehmer

in die Geheimnisse der Military, der

Krone der Reiterei, ein. Profi-

Buschreiter Fredericks betreibt in England

gemeinsam mit seiner Frau

Lucinda einen großen Vielseitigkeitsstall

und kommt seit mehr als zehn

Jahren regelmäßig nach Baden-Württemberg,

um dort auf seine bekannt

engagierte und humorvolle Art den

Landeskader zu trainieren.

Da Clayton komplett auf Englisch

unterrichtet, bietet er den Reitern quasi

ein kombiniertes Vielseitigkeits- und

Sprachtraining. Kommunikationsprobleme

gab es dank einfacher Anweisungen

und kundiger Dolmetscher aber

nicht. Gerade noch selbst erfolgreich

in Portugal am Start – sein dortiger

Sieg in einer Vielseitigkeitsprüfung

bescherte ihm tatsächlich eine Harley

60 Jahre – Klaus

Conrad feiert runden Geburtstag

schen ihm alles Gute und hoffen, dass

er auch in Zukunft mit so großem

Erfolg im Springsattel sitzt.

(hch)

Foto: Christina Schneider

Davidson – gab der Profi bereitwillig

sein Wissen an die ambitionierten

Buschreiter weiter.

Insgesamt 31 Pferde trugen ihre Reiter

über die Naturhindernisse. Zu ihnen

gehörten rheinland-pfälzische und

saarländische Buschreiter, aber auch

Teilnehmer aus der Ferne, wie zum

Beispiel aus Wiesbaden. So waren

unter anderem Kerstin Müller (Walshausen),

Sandra Pröckl (Pirmasens),

Katharina Schunck (Thaleischweiler-

Fröschen), Ilka Pieper (Kleinbundenbach),

Karin Ostheimer-Sutter (Homburg)

und Christina Franken (Ballern)

dabei.

Beim normalen Springtraining über

Parcourshindernisse, das am Freitag in

der Reithalle des Zweibrücker Landgestüts

stattfand, arbeitete Fredericks viel

mit Stangen am Boden. „Wir haben im

Trab und Galopp verschiedene Rittigkeitsübungen

gemacht, um das kontrollierte

Anhalten und Rückwärtsrichten

zu üben. Es geht darum, in jeder

Situation ruhig zu bleiben und keinesfalls

hektisch zu werden“, so Vielseitigkeitsreiterin

Birgit Hohlweg, die

Präsidentin der IGV (Interessengemeinschaft

Vielseitigkeit) Rheinland-

Pfalz-Saar und amtierende Saarlandmeisterin

der Senioren. Die erfahrene

Amazone vom RV Einöd ritt nicht nur

aktiv beim dreitägigen Lehrgang mit,

sondern unterstützte Olaf Geissler,

selbst langjähriger Schüler und Freund

von Fredericks, auch bei der Organisation

und Durchführung.

Gestiefelt und gesponsert – also allzeit

bereit, sich im Fall der Fälle auch

selbst in den Sattel eines Problempferdes

zu schwingen – wanderte Fredericks

mit seinen Schützlingen querbeet

über die Rennwiese und übte dort verschiedene

Passagen. Auf dem Programm

standen unter anderem der

überbaute Graben, das große Wasserloch

und die bergauf- bergrunter zu

galoppierende Wellenbahn. „Wenn

man auf dieser Bahn einen Sprung

ideal anreiten will, muss man laut Fre


dericks die Zügel länger lassen und ein

vom Gefühl her zu hohes Tempo reiten.

Denn das Pferd braucht einen

freien Hals zum Ausbalancieren und

wird durch die Geschwindigkeit

gerade gehalten. So zieht es besser

zum Sprung hin.“

Daneben hatte der Profi noch mobile

Hindernisse aufstellen lassen, wie

einen mit einem blauem Kunststoff-

Wassergraben unterlegten Steilsprung.

„Gerade in der Natur rechnen die

Pferde ja nicht mit bunten Sprüngen

und sind dann oft guckig.“ Auch drei

große Holzkisten hatte der Meister auf

die Wiese stellen lassen, um mit ihnen

das technisch anspruchsvolle Anreiten

von schnell aufeinander folgenden

Sprüngen zu üben. „Hier ist es beim

Anritt der einzelnen Sprünge unabdingbar,

immer die Kontrolle zu haben

und genau die Mitte anzureiten“, kommentierte

Hohlweg diese schwierige

Übung.

Aus Fußgönnheim war Olaf Geissler

und auch dessen Tochter Celine und

sein Sohn Luca angereist. Die Dreizehnjährige,

die in ihrer Ausbildung

schon weit ist, gehört dem Bundeskader

für die Pony-Euro an und hat

bereits einige Erfolge auf dem Konto.

Sie hatte unter anderem die neun Jahre

alte Stute Navarina gesattelt. Das quirlige

Fuchspony ist erst ein Jahr im

Besitz der Familie und im Busch noch

recht grün hinter den Ohren. „Sie hatte

drei Fohlen und sollte eigentlich ein

Schulpony werden“, so Mutter Moni

Geissler.

In diesem Jahr will Celine mit ihrer

Navarina so richtig durchstarten: „Mal

abwarten, wie die Saison läuft.“ Auch

ihr Bruder Luca hielt im Sattel von

Calypso, seinem 21 Jahre alten, aber

flotten Pony, problemlos mit den Großen

mit. Obwohl Luca erst zehn Jahre

alt ist, hat er schon viele Erfahrungen

sammeln können. Moni Geissler war

VIELSEITIGKEIT

stolz auf ihren Filius: „Luca war schon

bei vielen Lehrgängen dabei und hat

durchs Zuschauen wie auch durchs

Zuhören viel gelernt. Das ist jetzt

bereits der zweite Lehrgang bei Clayton,

den er selbst reitet.“ Er brauche

auch kaum Hilfe bei der Übersetzung.

Moni Geissler: „Außerdem ist Claytons

Ausdrucksweise sehr bildlich und

dadurch ebenso leicht verständlich wie

gut zu merken.“ Stimmt – So gehört

beispielsweise der Satz „Reiten ist wie

tanzen, einer führt und einer lässt sich

führen“ sicher zu den Sprüchen, die

man auch auf Englisch und in jedem

Alter leicht verstehen kann. Hohlweg:

„Toll ist auch, dass er alle Reiter gleich

behandelt und sich auf jeden Leistungsstand

einstellen kann.“ Außerdem

habe er eine extreme Geduld – und

zwar selbst dann noch, wenn es mal

gar nicht klappen wolle.

Tradition geht neue Wege …

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35


Siegerehrung nach dem

Lotto-Preis – von rechts:

Totodirektor Jürgen

Schreier, Rennclubpräsident

Paul Niemczyk, Jokkey

Maxim Pêcheur und

Besitzertrainer Torsten L.

Schmeer mit Lebens -

gefährtin

Jana Kristin Michaelis

(Mitte) gewann auf Royal

Farah den Saartoto Preis, 2

Lauf zur Sport-Welt Talent-

Trophy-Sommermeisterschaft

der Amateure

Fotos: Fotostudio Raubuch

PFERDERENNEN

Lotto – Renntag am Ostermontag 2011

36

Besser hätte der Saisonauftakt für den

Rennclub Saarbrücken nicht laufen

können! Rund 15.000 Besucher kamen

bei schönstem Rennwetter zum Lotto-

Tag nach Güdingen, um das besondere

Flair rund um den Pferderennsport zu

erleben. In der Tat herrschte beste

Stimmung auf der Bahn, wo der Wettumsatz

um rund 20% gegenüber dem

Vorjahr gesteigert wurde.

Zur guten Stimmung trug nicht unwesentlich

der Sieg des sechsjährigen

Fuchswallachs Valhillen in den heimischen

Farben von Besitzertrainer Torsten

L. Schmeer bei, der im Hauptereignis

um den Lotto-Preis unter

Jockeylehrling Maxim Pêcheur trotz

Höchstgewicht (63 kg) sicher gewann

und seinem Besitzer 6.000 € bescherte.

Einen gelungenen Ostermontag konnte

auch Besitzertrainer Matthias Schwinn

aus Honzrath feiern, der mit Royal

Farah und Toccota punktete und somit

als einziger Aktiver zu einem Doppelerfolg

kam. Für Jana Christin Michaelis

aus Wadgassen, der Reiterin von

Royal Farah war es der erste Sieg und

somit ein ganz besonderer Erfolg. Zum

Abschluss des Renntages kam mit

Bebe Mutama ein Vertreter des großen

Gütersloher Champion-Trainers

Andreas Wöhler zum Zuge. Ganz

überlegen war die Stute am Ende

vorne und auch für ihren panamesischen

Reiter Fernando Alberto Guanti

war es der erste Treffer in Deutschland.

Erfolgreichster Aktiver bei den Trabern

war Lutz Will aus Dieburg, der

einmal siegte und sich zweimal platzieren

konnte.

Ansonsten wartete der Rennclub Saarbrücken

mit einigen Neuerungen auf.

Ganz vorne Valhillen, Gewinner des Lottopreises (1350m), Hauptereignis der Veranstaltung

So wurde ein Teil der Tribüne umgebaut;

der neue Richterturm erlaubt für

die Funktionäre, den Rennbahnkommentator

und die Rennleitung große

Sicht auf das Renngeschehen. Neu

gestaltete Toiletten und ein Wirtschaftsraum

können für private Feiern

angemietet und genutzt werden. Neu

ist auch ein erstklassiges Wettbüro von

Buchmacher Albers am Eingang zur

Rennbahn.

Nach dem letzten Renntag am 15.

August wird das Geläuf weiter verbessert,

und die Kurven werden um 1%

erhöht. Daher ist ausnahmsweise

bereits Saisonschluss. Zunächst dürfen

sich die Turffreunde im Saarland aber

auf den Pfingstsonntag freuen, wo der

eintrittsfreie Sparkassenrenntag mit

großem Kinderprogramm ansteht.

Wolfgang Lauff


Jugendversammlung in

Saarbrücken

Der Raum platzte sprichwörtlich

aus allen Nähten, als der saarländische

und rheinland-pfälzische

Nachwuchs in Begleitung von

Eltern und Co. am Freitag, 11.

Februar, zur Jugendversammlung

in der Saarbrücker Sportschule

zusammenkam.

Heike Körner, die saarländische Jugendleiterin,

hatte die jungen Pferdesportler aus

Saarland und Rheinland-Pfalz eingeladen,

um gemeinsam einen Blick auf 2010 und

2011 zu werfen. 27 Vereine hatten sich eingefunden.

Körner begrüßte die Anwesenden

und freute sich sehr über den regen

Zulauf: „Die Resonanz ist eindeutig positiv.“

In ihrem Jahresbericht wies sie daraufhin,

dass die saarländische Jugend auch 2010

an den Erfolg der vergangenen Jahre angeknüpft

und erfreulich gute Leistungen gezeigt

habe: „Wir haben in allen Sparten

wirklich sehr viel versprechende Nachwuchssportler.“

Elisabeth Keith (stellvertretende

Jugendleiterin), Uta Rosenau

(Breitensportreferentin), Christine Becker

(Voltigierbeauftragte) sowie Susanne

Kroth (Schulsportbeauftragte) legten ebenfalls

ihre Bilanzen von 2010 vor. Keith:

„Es gab im vergangenen Jahr mehrere ansprechende

Veranstaltungen wie z.B. den

Vielseitigkeitscup.“

Auch 2010 arbeitete der Breitensportausschuss

wieder in sehr enger Kooperation

mit dem Jugendausschuss zusammen und

hat mit der „Faszination Pferd“ ein besonderes

Event auf die Beine gestellt. Rosenau:

„Im Rahmen des neunten Landesverbandsbreitensportfestivals

gab es erstmals

als Aufwandsentschädigung eine Prämierung

für die besten Schaubilder, die gut angenommen

wurde.“

Wie gehabt sollen sich die Vereine auch

bei der diesjährigen „Faszination Pferd“,

die am 14. August in Saarwellingen stattfindet,

ganz aktiv einbringen. Rosenau:

„Wir legen Wert auf eine adäquate und abwechslungsreiche

Ausschreibung.“ Das

Niveau der Veranstaltung soll in punkto

Schauvorführungen und Wettbewerbe gehalten

werden. Trotz geringer Teilnehmer-

zahlen in 2010 werden auch die Geländeprüfungen

wieder ausgeschrieben. „Im

Vorfeld werden wir dann Trainingstage anbieten.“

Das Bundespferdefestival, das quasi das

Breitensportfestival auf Bundesebene darstellt,

läuft vom 9. bis 11. September im

hessischen Bad Hersfeld. Ob das Saarland

eine Mannschaft hinschickt, steht noch

nicht fest. „Das Breitensportfestival ist

quasi eine breitensportliche Vereinsmeisterschaft,

die vom Verband finanziell unterstützt

wird. Da es eine gute Plattform

zur Vereinspräsentation darstellt, ist es für

die Vereine auch auf Bundesebene interessant

– vor allem, da in der Regel mehr Basis-

als Leistungssportler in den Vereinen

sind und beim Breitensport der Spaß ein

zentraler Faktor ist“, so Körner.

Regionale und überregionale Erfolge verzeichnete

2010 auch der Voltigiersport. Becker:

„Das bestätigt den engen Zusammenhalt

und die gute Kooperation der Vereine.

Jeder ist Teil der saarländischen Voltigierfamilie.“

Sie wies daraufhin, dass am 25.

und 26. September der Fünf-Länder-Vergleichskampf

im Voltigieren stattfindet.

Beverly Haertrich, stellvertretende Bundesjugendsprecherin

und Landesjugendsprecherin

Rheinland-Pfalz, und Charlotta

Steinbach, Landesjugendsprecherin Rheinland-Pfalz,

waren auf die Bitte von Heike

Körner eigens angereist, um den Anwesenden

ihre „Arbeit“ vorstellen: das „Jugendteam

Rheinland-Pfalz“, eine Kombination

aus Freizeit- und Leistungssport. „Wir führen

eigenverantwortlich und selbst finanziert

verschiedene Projekte durch. Die Besonderheit

liegt darin, dass wir dies nicht

nur für die Jugendlichen, sondern auch mit

den Jugendlichen machen“, so Haertrich.

Der soziale Gedanke laute dabei also „Von

der Jugend für die Jugend“. Dazu gehörten

2010 das 1. Landesponyturnier, der Bau

des Jugendteam-Sprungs und die Fahrt mit

den Kindern zur DJM nach Aachen.

Das Jugendteam Rheinland-Pfalz geht

Hand in Hand mit dem FN-Juniorteam,

dem Projekt der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung auf Bundesebene. Dies ist der

freiwillige Zusammenschluss von jungen

JUGEND

Menschen, die sich für den Pferdesport interessieren

und engagieren. „Grundlage

sind die gemeinsamen Ziele und Aufgaben“,

so Steinbach.

Das Jugendteam Rheinland-Pfalz könnte

laut Körner für das Saarland ein gutes Vorbild

sein: „Analog zu Rheinland-Pfalz soll

auch das Saarland ein Jugendteam bilden.

Engagierte Jugendliche haben wir genug.“

Auch der IPZV Rheinland-Pfalz-Saar war

an diesem Abend in Saarbrücken zu Gast.

Jugendwart Klaus Merz gab ein kurzes Fazit

für das vergangene Jahr und freute sich

darüber, dass es 2011 immerhin 18 Jugendliche

in den Kader der Islandpferdereiter

geschafft haben. Merz: „Dieses Jahr ist ein

Bundesjugendtraining geplant, dessen

Schwerpunkt auf der Förderung des

Springsports bei den Islandpferden liegen

wird.“ Bei den Wahlen an diesem Abend

gab es folgendes Ergebnis: Kroth wurde

als Schulsportbeauftragte wiedergewählt,

neue Ponybeauftragte ist Katja Maurer und

Klaus Merz übernimmt das Amt des Islandpferdereitervertreters.

Einen Landesjugendsprecher

und einen Vierkampfbeauftragten

wird es vorerst nicht geben. „Wir

haben mit Hannah Stein und Anne Scherne

gleich zwei Interessentinnen, die das Amt

des Landesjugendsprechers gemeinsam

übernehmen wollen. Jetzt schnuppern sie

erst einmal – unterstützt von Bev und

Charlotta – in das Geschehen rein. Offiziell

ins Amt eingesetzt werden können sie

später noch“, so Körner. Auch die Wahl

des Vierkampfbeauftragten wurde vertagt.

Körner: „Damit warten wir bis nach den

Saarlandmeisterschaften.“

Zu den Tagesordnungspunkten gehörten

auch das „Freiwillige Soziale Jahr“ in der

Einsatzstelle Reitverein und das Projekt

„Kids in Bewegung“, das ebenfalls der

Mitgliedergewinnung dient. In Zukunft

soll die Integration von Drei- und Vierkampfwettbewerben

verstärkt werden.

„Gerade im Basisbereich fördern sie nämlich

das Mannschaftsgefühl im besonderen

Maße“, schloss Körner. (hch)

„Full House“ bei der

Jugendversammlung

37

Foto: Christina Schneider


PRESSEINFORMATION

Die Spanische Hofreitschule Wien

„Hohe Schule“ 2011 exklusiv im Saarland

38

Die Spanische Hofreitschule Wien ist

weltweit nicht nur die älteste, sie ist

auch die einzige Reitinstitution, an der

seit über 430 Jahren die Hohe Schule

die Renaissance-Tradition der Reitkunst

in reinster Form gepflegt und

praktiziert wird.

Die Aufgabe dieser klassischen Reitkunstform

ist es, die natürlichen Bewegungsveranlagungen

des Pferdes zu

studieren und durch systematisches

Training in der dem Pferd höchstmöglichen

Eleganz der „Hohen Schule“ zu

kultivieren. Das Ergebnis ist eine

unvergleichliche Harmonie zwischen

Reiter und Pferd, wie sie heute nur

mehr in der Hofreitschule in Wien

erreicht wird.

Das „Spanische“ in ihrem Namen leitet

die Hofreitschule von einer auf der

iberischen Halbinsel heimischen Pfer-

derasse ab, die im 16. Jahrhundert als

besonders edel, feurig und gelehrig

galt und sich für die klassische Reitkunst

besonders eignete. Die Lipizzanerhengste,

die heute an der Hofreitschule

mit ihren Vorführungen

Pferdefreunde aus aller Welt verzaubern,

sind die Nachkommen dieser

einstigen stolzen spanischen Pferderasse,

einer Kreuzung von spanischen,

arabischen und Berber Pferden.

Kaiser Karl VI. ließ in den Jahren

1729 bis 1735 die herrliche Winter -

reitschule in der Wiener Hofburg von

Josef Emanuel Fischer von Erlach

erbauen. Das Reiterportrait des

Monarchen ziert die prachtvolle

Barockhalle, in der die Bereiter der

Spanischen Hofreitschule ihre

Lipizzanerhengste ausbilden und in

Vorführungen einem internationalen

Publikum präsentieren.

Mit insgesamt 72 Lipizzanerhengsten

veranstaltet die Hofreitschule in Wien

70 klassische Vorführungen pro Jahr; an

jedem zweiten Tag findet ein morgendliches

Training der Pferde mit klassischer

Musik statt.

Zu drei exklusiven Deutschland-Auftritten

im Jahr 2011 kommt dieses

„österreichische Kulturgut“ Ende Juni

für drei Tageins Saarland.

Im Rahmen der Musikfestspiele Saar

unter dem Motto „Servus Austria“ ist es

Professor Robert Leonardy und Bürgermeister

Klaus Bouillon in Kooperation

mit Graziella Bruch gelungen, die weltberühmte

Spanische Hofreitschule

Wien nach St.Wendel zu holen. „Damit

hat sich die Stadt St. Wendel erneut ein

einmaliges Ereignis gesichert, das sie

als internationales Verantaltungszentrum

hervorhebt“, sagte Bouillon zu

Beginn des Jahres auf einer hochrangig

besetzten Pressekonferenz in Wien.

Bei einer Sammelbestellung ab

6 Karten für das Gastspiel vom

29. Juni bis 01. Juli erhalten Sie

Tickets der Kategorie B für € 50,-.

Tickets und weitere Informationen

erhalten Sie bei Musikfestspiele

Saar GmbH, Tel. 0681/976100,

www.musikfestspiele-saar.de,

sowie bei ProTicket,

Hotline: (0049)-(0)231/9172290,

www.proticket.de/termine/musikfestspiele-saar.

Ticketpreise € 99/70

Karten für die Spanische Hofreitschule

zu gewinnen!

Für unsere Leser haben wir ein besonderes Bonbon: Zwei Karten

der Preiskategorie B für die Spanische Hofreitschule in St. Wendel,

zur Verfügung gestellt von der Musikfestspiele Saar GmbH.

Schicken Sie uns einfach eine Mail mit dem Betreff: „Hofreitschule“

an: redaktion@sawa-magazinverlag.de. Alle Mails, die bis

zum 19. Juni 24:00 Uhr bei uns eingegangen sind, nehmen auto -

matisch an der Verlosung teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bitte teilen Sie uns Ihre Telefonnummer mit, damit eine sichere und

schnelle Benachrichtigung im Falle eines Gewinnes erfolgen kann.


Der Reitverein

ist mein Leben!

Am 7. Mai weihte der Reit -

verein Homburg den zuvor

komplett sanierten

Dressurplatz auf der Reitanlage

der Reiskircher Mühle ein.

Neben dem Dressurplatz wurde

vor weniger Zeit bereits der

Springplatz neu gestaltet. Es

herrschen nun – für alle Reitveranstaltungen

– ideale

Bedingungen.

Die Einweihung nahmen Reitschüler

des Vereins unter der Leitung des Vorstandes

und der Reitlehrerin Nadia

Schreiber zum Anlass, „ihrem Chef“,

dem ersten Vorsitzenden Manfred

Ecker, „Danke“ für seinen jahrelangen

ehrenamtlichen Einsatz zu sagen.

Nichts ahnend und unter einem Vorwand

zur Reitanlage gelockt, wurde

er mit einer eigens dafür einstudierten

Reitquadrille (eine Vorführung, bei

der paarweise Figuren geritten werden)

und einer großen Torte überrascht.

Die Danksagung kam an: „Der

Reitverein ist mein Leben. Ihr habt

mir hiermit bewiesen, dass Ihr eine

VEREINSGESCHEHEN

echte Gemeinschaft seid.“, sagte

Manfred Ecker.

Nicole Veit,

Pressewart RV Homburg

99 Luftballons ... zu Ehren

von Manfred Ecker

39


Ausbilderin Esther

Pavie-Klein wurde vom

Vorsitzenden Bernd Diny

in den Ruhestand verabschiedet

Foto: Christina Schneider

PORTRAIT

RB 64 Saarlouis: Pavie-Klein in den Ruhestand verabschiedet,

Mohr tritt Nachfolge an

40

Zu einer besonderen Feier hatten

der RB 64 Saarlouis und Familie

Diny am 12. Februar 2011

eingeladen, denn an diesem

Samstag wurde Esther Pavie-

Klein mit Speis und Trank, Musik

und Tanz in den wohlverdienten

Ruhestand verabschiedet.

Über 40 Jahre lang als Reiterin und

Ausbilderin auf dem Gestüt „Wiesenhof“

tätig hat sie nun die Reitstiefel in

den Schrank gestellt – allerdings nur in

beruflicher Hinsicht. Denn als Hobbyreiterin

wird sie dem Wiesenhof auch

weiterhin erhalten bleiben.

Schon 1962 als Zwölfjährige wurde die

gebürtige Saarlouiserin vom Pferde-Virus

infiziert. Das Spektrum an reiterlichen

Aktivitäten, welche die Amazone zu

Anfang betrieb, war breit. Es umfasste

neben Voltigieren, Dressur und Springen

sogar Fuchsjagd, Vielseitigkeit und

Galopprennen. Später spezialisierte sich

die passionierte Reiterin auf die Dressur.

Noch vor der Ausbildung zur Pferdewirtschaftsmeisterin

wurde sie Saarlandmeisterin

im Springen (1967), in

der Vielseitigkeit (1971) und in der

Dressur (1978, 1981, 1982 und 1983).

Gleich zweimal die Steensbeck-

Plakette

Viele reitsportliche Erfolge pflastern

ihren Weg – allein mit ihrem Pferd

„Flirt“ holte Pavie-Klein über 50

Siege. Dabei ging sie immer für ihren

Heimatverein an den Start, ein Vereinswechsel

kam für sie nie infrage. Nachdem

sich die gelernte Steuerfachgehilfin

1968 zu einer Umschulung

entschlossen hatte, um ihr Hobby zum

Beruf zu machen, legte sie 1974

zunächst ihre Amateurreitlehrerprüfung

ab. 1971 folgten dann die Reitwartprüfung

an der Westfälischen Reitund

Fahrschule Münster sowie 1982

die Bereiterprüfung, für die sie mit der

Steensbeck-Plakette für besondere

Leistungen ausgezeichnet wurde.

Auch für ihre Meisterprüfung zum

Pferdewirt Reiten erhielt sie 1984 die

Steensbeck-Plakette.

Verdienstabzeichen in Gold, Goldene

Ehrennadel und Ehrenmitglied

Sie engagierte sich nicht nur für

Mensch und Tier, sondern war auch als

Delegierte des Saarlandes aktiv im

Deutschen Berufsreiterverband tätig.

Das Ehrenmitglied mit den „besonderen

Verdiensten um den Berufsreiterstand“

möchte die rund 20 saarländischen

Berufsreiter dort auch in

Zukunft weiter vertreten. Burkhard

Jung, der Vorsitzende des Deutschen

Berufsreiterverbandes, ehrte die Saarländerin

an diesem Abend für ihre Verdienste

mit dem Verdienstabzeichen in

Gold. Im Namen des PSV Saar würdigte

Vize-Präsident Bert Siegwart ihr

großes Engagement mit der Goldenen

Ehrennadel.

Da Pavie-Klein seit 34 Jahren ehrenamtlich

im Vorstand des RB 64 Saarlouis

tätig ist, und den Verein dadurch

wesentlich mitgeprägt hat, wurde sie

vom Vorsitzenden Bernd Diny zum

Ehrenmitglied ernannt.

Unter den Gratulanten waren auch

Ulrike Lautemann, Vertreterin des

Berufsreiterverbandes, und Oberbürgermeister

Roland Henz. Zudem fanden

sich zahlreiche Freunde, Bekannte

und Offizielle zu ihrer Ehrung und

Verabschiedung im Vereinshaus in

Fraulautern ein. Gemeinsam ließen sie

das ereignisreiche Reiterleben der 61jährigen

Piesbacherin noch einmal

Revue passieren.

Würdiger Nachfolger gefunden

Nachfolger von Esther Pavie-Klein ist

Frank Mohr, der bereits am ersten Mai

offiziell in ihre Fußstapfen getreten ist.

Auch Mohr kann in seiner Reiterkarriere

schon auf viele große Erfolge

zurückblicken. So nahm er erfolgreich

am Bundeschampionat teil und bildet

auf dem Wiesenhof ab sofort Reiter

und Pferde bis Grand Prix aus. Sein

beruflicher Werdegang ist vielfältig.

Von 1987 bis 1990 schloss er seine

Ausbildung zum Pferdewirt Reiten am

westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf

mit Steensbeck-Plakette

ab. Nach einem Jahr als Freiberufler,

in dem er unter anderem mit Paul Stecken

trainierte, ging er als Bereiter zu

Willi Schultheis nach Warendorf und

trainierte beispielsweise mit Dieter

Scheermann aus Gelsenkirchen. 1994

und 1995 war er in Warendorf bei der

Bundeswehr Sportfördergruppe und

trainierte mit Siegfried Peilicke.

Nach der Verleihung des Goldenen

Reitabzeichens (1995) war Mohr in

den nächsten Jahren als Bereiter auf

dem Gestüt Ammerland in Münsing

und bei der Reitakademie in München-

Riem tätig. Von 1999 bis 2008 bildete

er als Selbstständiger viele Dressurpferde

aus. In dieser Zeit trainierte er

mit Dieter Scheerman (Gelsenkirchen),

Bernhard Friedhoff und Ulrike Böckler

(Bottrop), Klaus Balkenhohl (Rosendahl),

Jean Bemelmans (Krefeld) und

Holger Schmezer (Verden). Nach einer

Zwischenstation (2008 – 2010) als

Bereiter bei der Hesselhof Dressurzentrum

GmbH in Warendorf bei Ralph-

Michael Rash, wo er zum Beispiel mit

Ludger König aus Duisburg trainierte,

hat er nun sein Lager im Saarland aufgeschlagen.

(hch)


Am Wochenende des 07./08. Mai fand

das erste, saarländische C-Turnier auf

der Reitanlage Penth in Illingen/Uchtelfangen

statt. Organisiert wurde die

Veranstaltung von der Familie Both,

als Betreiber der Anlage, zusammen

mit der EWU Saarland e.V. und dem

Showteam Rheinland Pfalz e.V. Die

Turnierleitung hatte Hans-Albert Both

übernommen. An beiden Tagen wurden

die Prüfungen gerichtet von Meike

Antonia Haug und ihrer Ringstewardess

Illona Rumery. Die Meldestelle

wurde wie immer sehr zuverlässig

betreut von Illonka Henn. Für einen

reibungslosen Auf- und Abbau des Parcours

sorgte das Team um Michael

Mildau. Durch die Veranstaltung führte

als Turniersprecher der erste Vorsitzende

der EWU Saarland, Heinz Montag.

Für das Turnier hatten sich 71 Reiter-

Pferd-Kombinationen gemeldet. In der

Hauptsache gehörten die gemeldeten

Teilnehmer den Landesverbänden

Rheinland Pfalz und Saarland an, einzelne

waren aus Baden Württemberg

angereist.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten

die Bedingungen für die Reiter nicht

besser sein. Auf dem großzügigen

Abreitplatz war ein entspanntes und

ausgiebiges Abreiten für die Teilnehmer

möglich. Besonders wichtig sind

solche Voraussetzungen für Turniereinsteiger

und Jugendliche, die zum ersten

Mal Turnierluft schnuppern möchten.

Hier verzeichnete die

Veranstaltung erfreulicherweise einen

Zuwachs. Vor allem in den Walk Trott

Klassen gingen viel versprechende

Nachwuchsreiter an den Start. In ausgewählten

Prüfungen wurden Sachpreise

vergeben und Preisgelder ausgeschüttet.

Ebenso wurde an die

Allaround Champions der einzelnen

Leistungsklassen zu den Sachpreisen

ein attraktives Preisgeld ausgezahlt.

Insgesamt hatten 70 Reiter genannt,

dies führte zu 189 Starts.

Christine Kreutzberger, Pressewartin

WESTERNREITEN

Westernreiten

Cowboyhüte und feuchte Hundeschnauzen

auf der Reitanlage Penth

Anmerkung der Redaktion:

Auch Reiter der klassischen Reitweise

konnten nach den Richtlinien der LPO

mit ihrer Ausrüstung und einem Englischsattel

in Sonderprüfungen starten:

Walk Trot Trail, Walk Trot Pleasure,

Walk Trot Horsemanship, Führzügelklasse

und Horse & Dog Trail. Alle

Prüfungen waren und sind wie immer

rasseoffen!

Auswahlergebnisse (Sieger)

LK 4 RN

Hans Schick auf Snip Ofa Chic

WT WHS Jgd.

Laura Ames auf Blue Merlin BB

LK 1/2 Reining

Tatjana Stähly auf Nic N Nic To Anima

Anna-Christina Maisch

mit Jacsons Dream EJ ganz

konzentriert

Carmen Forster und ihr

Great PalOmine nehmen

den Siegerpokal entgegen

Fotos: Anne Adam

41


VORSCHAU

42

RUBRIK VORSCHAU

Im nächsten Heft

„ZUM

WIEHERN!“

Vorne ist, wo das Gras

reinkommt – hinten …

Foto: Anne Adam

In eigener Sache:

Uns erreichen immer wieder

Anfragen, wo das beliebte

Reitermagazin erhältlich ist. Schauen

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Anne Adam

SAWA-Magazinverlag,

Bliesransbacher Str. 11,

66130 Saarbrücken

Die Augustausgabe wird wieder

prallvoll mit Turnierberichten

quer durch alle Sparten sein.

Wir berichten außerdem über

die Deutsche Meisterschaft

Para-Equestrian für Dressurreiter

mit Handicap – und wer die

schönen Bilder vom letztjährigen

Barockturnier gesehen hat,

darf sich freuen; wir sind auch

dieses Mal für Sie mit dabei

Redaktionsschluss

22.07.2011

Erscheinungsdatum

26.08.2011

Saarländer Niklas Betz

holt Sieg beim Preis

der Besten 2011 in

Warendorf

Kurz vor Drucklegung erreichte uns

die Nachricht, dass Niklas Betz (13)

im Wettkampf Children Springen

mit seinem Pferd Cevin siegreich

nach Hause fahren konnte. Gegen

eine starke Konkurrenz von insgesamt

35 Reiter/Pferd-Paaren aus

ganz Deutschland schaffte er es bis

an die Spitze. Mit seinem Zweitpferd

Caretinija erreichte er auch

noch einen respektablen 14. Platz.

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