Ausbildung - Alpenverein Garmisch-Partenkirchen

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Ausbildung - Alpenverein Garmisch-Partenkirchen

Inhaltsverzeichnis

Infos und Termine

6 Termine

7 Hüttenkontakte

8 Neue Pächter, Warte,

Schatzmeister

13 Neu: Sektions-Archiv

Mitglieder

14 Neues Ehrenmitglied

15 Geburtstage

16 Verstorbene

17 Neumitglieder

Veranstaltungen

22 Mitgliederversammlung

30 Edelweißabend

36 Markus-Hoffmann-Lauf

38 Engadinfahrt

40 DAV Jahreshauptversammlung

42 Einweihung

Höllentalklamm-Museum

44 100-Jahrfeier Wankhaus

47 100 Jahre Meilerhütte

Jahresberichte

50 Kreuzeckhaus

52 Wankhaus

54 Meilerhütte

56 Oberreintal-/Stuibenhütte

58 Höllentalklamm

60 Wegebericht

62 Boulderhalle

63 Kletterhalle

64 Ausbildung

Gruppen

65 Gruppenübersicht

66 Jugendgruppen

69 Jungmannschaft

71 Sportklettergruppe

73 Klettergruppe

76 Botanikgruppe

78 Bergfahrtengruppe

Ausbildung und Touren

80 Tourenprogramm

82 Hinweise zu Touren und

Ausrüstung

86 Schwierigkeitsbewertung

Tourenberichte

90 Arbeiten in den

Schweizer Bergen

94 Expedition zum Denali

103 Bergerlebnis Kilimandscharo

Geschäftsstelle

106 Kontakt und Öffnungszeiten 113 DAV-Artikel, -Karten, -Souvenirs

106 Beiträge/Mitgliedschaft 113 Öffnungszeiten Boulderhalle

108 Sektionsbücherei 114 Ehrenamtliche / Ansprechpartner

109 Buchneuerscheinungen 115 Dank an unsere Spender

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Vorwort

Alpine Rufnummern

SOS

Rettung mit Handy in allen europäischen Ländern: 112 (in Deutschland auch übers Festnetz)

Bergwacht Garmisch-Partenkirchen (0049) 08821/3611,

Österreich: 140, Vorarlberg 144

REGA (Schweizer Rettungsfl ugwacht) in der Schweiz: 1414,

Italien: 118, Frankreich: 15, Rettungsleitstelle Chamonix (0430) 531689.

Alpiner-Sicherheits-Service ASS (DAV Bergunfall-Versicherung): 089/30657091

(24 Std. Hilfe bei Bergunfällen)

Alpine Auskunftsstellen (www.alpine-auskunft.de)

Deutscher Alpenverein DAV 089/294940

Österreichischer Alpenverein OeAV 0043/512/587828

Alpenverein Südtirol AVS 0039/0471/999955

Offi ce de Haute Montagne (OHM)

Chamonix 0033/450/532208

Lawinenlageberichte (www.lawinen.org)

Land Bandansage Persönliche Beratung Fax

Bayern 0049/89/9214-1210 0049/899214-1555

Südtirol 0039/0471/271177 0039/0471/414740

Schweiz 0041/848/800-187 0041/81/4170122 15733871 nur Inland

Tirol 0043/512/581839503 0043/512/581839 0043/512/580915

Frankreich 0033/8926/81020

Bergwetter

Land Tonband Internet persönliche Beratung

Deutschland 089/295070 www.alpenverein.de

Österreich 0900/91/156680 www.zamg.ac.at 0043/512/291600

Südtirol 0039/0471/271177 www.provinz.bz.it

Schweiz 0041/848/800162 www.meteoschweiz.ch

Frankreich www.meteo.fr

Infonummern siehe auch Rückseite DAV-Ausweis

Liebes Vereinsmitglied,

lieber Bergsteiger, Naturfreund und Gast,

auch im Jahr 2011 hat sich

seit meinem Amtsantritt

so manches verändert. Ich

würde es als das Jahr der

Feiern und Pächterwechsel

bezeichnen.

Zwei Jubiläen standen an, die 100-Jahrfeier

auf dem Wankhaus und ebenso das

100-jährige Bestehen der Meilerhütte. In der

Höllentalklamm konnte, nach zweijähriger

Bau- und Einrichtungszeit ein neues Museum

eingeweiht werden. Auf dem Kreuzeckhaus,

der Klamm-Eingangshütte, dem Stuiben und

in der Boulderhalle wechselten die Pächter

und Warte, und es mussten Nachfolger

gesucht werden. Hierzu waren unzählige

Bewerbungsgespräche notwendig.

Erst im März 2012 konnte ein neuer Kreuzeckhauspächter

gefunden werden. Und so

übernahm am 22. Juni 2012 Frau Barbara

Bokor das Haus.

Leider verließ uns auch Birgit Janner, die 19

Jahre als Schatzmeisterin für die Sektion

tätig war, und möchte sich nun voll und

ganz ihrer Familie und Beruf widmen. Birgit

übergab ihr Amt an den neuen Schatzmeister

Anton Huber. „Birgit, ein herzliches Dankeschön

für Deine ehrenamtliche Arbeit.“

Der öffentliche Internetauftritt unserer

Sektion wurde erweitert, und im Zeitalter

des „Online-Shoppings“ ist nun auch die

Mitgliedschaft „Online“ möglich, und dies

sogar zweisprachig in Deutsch und Englisch.

Schon lange sollte die Sektionsgeschichte,

-unterlagen und -objekte in einem eigenen

Archiv gesammelt und sortiert werden. 2011

ist durch die Mithilfe von Peter Schwarz

dieses Projekt verwirklicht worden. Von nun

an ist auch die 125-jährige Sektionsvergangenheit

der Nachwelt überlassen.

Die Schaffung des neuen Ausbildungsreferates

zeigte erste Ergebnisse. Ein ganzjähriges

Tourenprogramm wurde erstell, die Gruppenleiter

wurden auf Fachlichkeit und Versicherungsschutz

geprüft und Fortbildungsmaßnahmen

für Betreuer wurden eingeleitet.

Somit können wir unseren Kindern und

Jugendlichen ausgebildete Fachkräfte zur

Verfügung stellen.

Lasse ich das vergangene Jahr Revue passieren,

wird mir bewusst, wie viele Aufgaben

und Termine sich angesammelt haben.

Hierfür möchte ich der Vorstandschaft und

allen ehrenamtlichen Helfern, Freunden

und Gönnern für ihre Mühen meinen Dank

aussprechen. „Ohne Ehrenamt geht es halt

nicht.“

Für das entgegengebrachte Vertrauen in

unsere Sektionsarbeit bedanke ich mich bei

unseren Mitgliedern im Namen der ganzen

Vorstandschaft.

Gesundheit und schöne Gipfelmomente

wünscht Ihnen

Markus Dorfl eitner

1. Vorsitzender

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Infos und Termine

Termine und Kontakte

07. Dezember 2012

Adventfeier der Sektion

in der Aule-Alm, um 19.30 Uhr

Wie jedes Jahr fi ndet die besinnliche Adventfeier

unserer Sektion mit Musik, Geschichten

und Gemeinschaftlichem statt.

19. Oktober 2012

Edelweißabend

In der Aule-Alm, um 19.30 Uhr

Die Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen

lädt zur Ehrung seiner treuen und

langjährigen Mitglieder ein. Im Rahmen

dieses Edelweiß-Abends, werden die Jubilare

für 25, 40, 50, 60 und 70-jährige Mitgliedschaft

geehrt.

In musikalischer und kulinarischer Atmosphäre

darf über alte und neue Zeiten geredet

werden.

21. Juli – 15. Oktober 2012

Alpenvereins-Sektionsausstellung

Werdenfels-Museum, Ludwigstr. 47

www.werdenfels-museum.de

Im Rahmen des 125-jährigen Bestehens der

Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen,

präsentiert der DAV mit einer Cartoon-

Ausstellung auch die Geschichte

der hiesigen Sektion.

Ein Besuch lohnt sich, denn hier wird

Geschichte lebendig!

06. – 10. März 2013

Engadinfahrt

Anmeldung bei Klaus Rothballer

ab Di., 08. Januar 2013

Tel. 0 8821 - 38 38

19. April 2013

Mitgliederversammlung der Sektion

In der Aule-Alm, um 19.30 Uhr

Mit dem Geschäftsbericht, Haushalt

2012/2013, Neuwahlen, Berichten der

Gruppen und Referenten.

Winterausbildung der Bergwacht

Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen

startet im Oktober 2012 mit der Winterausbildung.

Informationen gibt es bei der Bergwachtgeschäftsstelle

unter Tel. 0 8821 - 36 11.

Hinweis der Geschäftsstelle:

AV-Ausweise 2012 sind bis 28.02.2013 gültig.

Die neuen Ausweise werden Anfang bis

Mitte Februar 2013 verschickt.

Kreuzeckhaus 1652 m

Tel. 0 8821 - 2202, www.kreuzeckhaus.de

geöffnet: Mitte Mai – Anfang November

und Mitte Dezember bis Mitte April

Wankhaus 1780 m

Tel. 0 8821 - 56201

www.wankhaus.de

geöffnet: Ende April bis Anfang November

und Ende Dezember bis Ende März

Meilerhütte 2366 m

Tel. 0171 - 522 78 97, www.meilerhuette.de

geöffnet Anfang / Mitte Juni bis Anfang

Oktober

Oberreintalhütte 1525 m

www.oberreintalhuette.de

geöffnet: Anfang Juni bis Anfang Oktober

Stuibenhütte 1640 m

Tel. 0174 - 751 59 11, www.stuibenhuette.de

geöffnet: Mitte Dezember bis Mitte April

Höllentalklamm-Eingangshütte 1045 m

Tel. 0 8821 - 8895

www.hoellentalklamm.de

geöffnet: Mitte Mai bis Mitte Oktober

Boulderhalle

Tel. 0173 - 374 12 62

www.kletterhalle-gapa.de

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Infos und Termine

Neue Pächter auf der

Klamm-Eingangshütte

Viele Jahre betreute Flori Jäger mit Sandra

Keuser die Höllentalklamm-Eingangshütte

und die dazugehörige Klamm. Aus privaten

Gründen können beide ihre Pächteraufgabe

nicht mehr fortführen. Unzählige Bewerbungen

gingen in der Sektionsgeschäftsstelle

ein. So war es nicht einfach, einen neuen

Pächter zu fi nden.

Die Wahl fi el auf das Paar Stefanie Stöckl

und Martin Müller, die seit Christi Himmelfahrt

2012 die Klammbesucher empfangen

und bewirten.

Bei einer kleinen Feier verabschiedete sich

die Vorstandschaft von Flori und Sandra und

bedankte sich für alles, was beide für die

Sektion geleistet haben.

Den ehemaligen und den neuen Pächtern

wünscht die Sektion alles erdenklich Gute.

Markus Dorfl eitner

V.l.n.r.:Markus Dorfl eitner, Flori Jäger, Sandra Kemser, Hans Hofmann, Steffanie Stöckl,

Martin Müller

Pächterwechsel

Kreuzeckhaus

Ende April 2011 ging in der Sektion die

Kündigung unseres Kreuzeckhauspächters

Bernhard Bruckdorfer ein. Aus Alters- und

Gesundheitsgründen wollte Bernhard

nach der Wintersaison 2012 als Hüttenwirt

aufhören.

Die erste Stellenausschreibung wurde

schnellstmöglich veröffentlicht, was eine

Bewerbungsfl ut verursachte. Bewerbungen

wurden sondiert und gezielte Gespräche

geführt. Mehrfach wurden die Vertragsverhandlungen

kurz vor Unterzeichnung des

Vorvertrages durch die Bewerber abgebrochen.

So ging sehr viel Zeit vorüber, weil die

Vorstellungen zwischen Bewerbern und der

Sektion zu unterschiedlich waren und die

Interessen der Alpenvereinssektion nicht

gewahrt waren.

Die zweite Stellenausschreibung brachte

dann letztlich den Erfolg. Die Garmisch-Partenkirchenerin

Barbara Bokor, selbst in der

Gastronomie tätig, wollte das Kreuzeckhaus

übernehmen. Die Sektion einigte sich mit

Frau Bokor und überlässt das Kreuzeckhaus

ab der Sommersaison 2012 dem Geschick

der neuen Pächterin.

Die Sektion spricht Bernhard Bruckdorfer für

die jahrelange Führung des Kreuzeckhauses

ihren Dank aus und wünscht für den weiteren

Lebensweg alles Gute und Gesundheit.

Viel Glück und Erfolg wünscht die Sektion

der neuen Pächterin, Frau Barbara Bokor.

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Infos und Termine

Neuer Hüttenwart

am Stuiben

Wie viele Skitourengeher, Bergsteiger und

Kletterer wissen, hat unser Stuiben- und

Oberreintalwirt Hans Bader noch mal Nachwuchs

bekommen. Das ganze Jahr über auf

einer Berghütte zu leben und gleichzeitig

den Familienpfl ichten nachzukommen, das

scheint kaum machbar zu sein.

Bisher wurden beide Hütten immer von nur

einem Hüttenwart betreut, aber warum sollte

sich dies nicht ändern lassen? Die Überlegung

in der Vorstandschaft, die Hütten

im Sommer und Winter an unterschiedliche

Warte zu vergeben, konnte realisiert werden.

Stuibenhütte mit Blick auf die Alpspitze.

Die Stelle „Stuibenhütten-Wart“ wurde

ausgeschrieben und auch hier fand sich ein

begeisterter Bewerber mit Bergerfahrung.

Jochen Lingott bewartet seit der Wintersaison

2011/2012 die Stuibenhütte. Seine

Gäste ließen bisher nur Lob und Freude hören,

und so wünscht die Sektion dem Jochen

das Allerbeste.

Auch ein großes Dankeschön dem Hans für

sein Engagement und die vielen schönen

Stuibenerlebnisse.

Markus Dorfl eitner

Schatzmeisterwechsel

Unsere langjährige und sehr geachtete

Schatzmeisterin Birgit Janner musste

aus familiären Gründen ihre Tätigkeit als

Schatzmeisterin beenden. Mit viel Geschick

und Kompetenz lenkte sie die Geschäfte

und manövrierte die Sektion auch mal aus

schwierigen Situationen heraus.

Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger

fi el auf Anton Huber, den Urenkel des

„Alois-Huber-Hauses“ (Wankhaus).

Herrn Anton Huber wünscht die Sektion viel

Geschick und immer einen klaren Durchblick.

Markus Dorfl eitner

Nachfolger von Birgit Janner

als Schatz meister der Sektion:

Anton Huber.

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Infos und Termine

Boulderhalle unter

neuer Bewartung

Ende Dezember 2011 übergab der alte

Hallenwart Peter Hofmann seine Tätigkeit an

Tobi Dippon.

Über zwei Jahre betreute Peter Hofmann die

Kletterer in der Boulderhalle und musste

letztendlich aus zeitlichen Gründen diese

Arbeit für unsere Sektion beenden.

Der neue Wart der Boulderhalle:

Tobi Dippon.

Eine öffentliche Stellenausschreibung und

einige Bewerbungsgespräche fanden statt,

bis der neue Hallenwart gefunden wurde.

Ein Sportler aus den Lüften, ein Gleitschirmfl

ieger namens Tobi Dippon ist seitdem der

Ansprechpartner für Kletterer.

Bei Peter Hofmann bedankt sich die Sektion

für sein Engagement recht herzlich und

wünscht dem „Neuen“ Tobi Dippon alles

Gute..

Markus Dorfl eitner

Neu: Sektions-Archiv

„Geschichte ist unwiederbringlich“

Viele alte Anekdoten, Bilder, Schriftstücke

und Exponate sind Zeitzeugen der letzten

125 Jahre unserer Alpenvereinssektion. Um

diese auch unserer Nachwelt weitergeben

zu können, erstellte die Sektion ein eigenes

Zentralarchiv.

Hierzu wurde ein Archivraum in den Sektionsräumen

der Hindenburgstraße eingerichtet.

Moderne Software ermöglicht es, in Datenbanken

diese Informationen zu hinterlegen

und zu ordnen.

In Regalen werden die Exponate und Schriften

fachgerecht hinterlegt. Peter Schwarz,

ein Mann mit Erfahrung, ist deshalb eigens

zum Alpenvereinsmuseum nach München

(Praterinsel) gefahren, um sich beraten zu

lassen. Peter Schwarz war bereits beim Museum

am Eingang der Höllentalklamm aktiv.

Ebenso arbeitet er seit vielen Jahren mit dem

hiesigen Werdenfels-Museum zusammen.

Die Vorstandschaft der Sektion von 1905.

Sitzend in der Mitte: Adolf Zoeppritz.

Sollten auch Sie geschichtliche Exponate

und Aufzeichnungen besitzen, würde sich die

Sektion über eine zeitweilige zur Verfügung

Stellung sehr freuen.

Ansprechpartner hierfür ist:

Peter Schwarz

Hindenburgstr. 38

82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel. 0 88 21 - 72 78 75

Mobil 0162 - 619 48 81

E-Mail: archiv@alpenverein-gapa.de

Markus Dorfl eitner

1939: Michl Schober in der Nordostwand

der Östlichen Karwendelspitze.

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Mitglieder

Birgit Janner zum

Ehrenmitglied ernannt

Seit 19 Jahren war Birgit Janner ehrenamtlich

als Schatzmeisterin für die Sektion tätig. Ihre

Arbeit in den Bereichen der Finanzen, Verträge

und kaufmännischen Belange hat sie

immer zum Wohle der Sektion ausgeführt.

v.l.n.r. Vorsitzender Markus Dorfl eitner,

Ehrenmitglied Birgit Janner und

3. Vorsitzender Peter Anzenberger.

In Rahmen der Mitgliederversammlung

wurde Birgit Janner deshalb für ihren

unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied

ernannt.

Überrascht aber glücklich nahm sie die handgezeichnete

Urkunde entgegen und darf sich

nun auf ein ruhigeres Leben, zumindest ohne

Alpenvereinsbelange, freuen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott auch im Namen

der ganzen Vorstandschaft.

Markus Dorfl eitner

Herzlichen Glückwunsch

zum Geburtstag!

100. Geburtstag

Freith Ewald, Vouvry

Zitzlaff Franz, München

95. Geburtstag

Braun Elisabeth, Garmisch-Partenkirchen

Schneider Elly, Garmisch-Partenkirchen

Zwick Margarete, Garmisch-Partenkirchen

90. Geburtstag

Bluemel Walter, Seefeld

Felzmann Otto, Garmisch-Partenkirchen

Fleischmann Annelies, Köln

Heinke Walter, Garmisch-Partenkirchen

Klotz Ida, Schwaigen

Ländner Hans, München

Matz Arnold, Stemwede-Oppendorf

Offermann Henry, Bad Bramstedt

Dr. Platiel Max, Icking-Attenhausen

Richter Margarete, Garmisch-Partenkirchen

Schwanthaler Annemarie, Garmisch-Partenk.

Dr. Schwarz Friedrich, Garmisch-Partenk.

85. Geburtstag

Bayerl Wilhelm, Oberau

Becker Herbert, Garmisch-Partenkirchen

Dahmen Wilhelm, Garmisch-Partenkirchen

Deinlein Marianne, Garmisch-Partenkirchen

Hackl Hans, Grainau

Knodel Rolf, Kehlheim

Lwowski Hans Ludwig, Kalifornien

Ostermeyer Liselotte, Rückersdorf

Renn Hubert, Garmisch-Partenkirchen

Rinkel Rolf, Nürnberg

Saffer Heinrich, Garmisch-Partenkirchen

Tokarski Hein, Rosbach

Weisbecker Werner, Garmisch-Partenkirchen

Widl Brigitte, Garmisch-Partenkirchen

80. Geburtstag

Anton Christine, Garmisch-Partenkirchen

Blank Werner, Garmisch-Partenkirchen

Brandner Max, Garmisch-Partenkirchen

Breidenbach Hildegard, Berlin

Delago Christl, Oberammergau

Dietrich Georg, München

Dorant Hans, Weil am Rhein

Glowacz Helmut, Oberau

Glowacz Traute, Oberau

Grasegger Annelies, Garmisch-Partenkirchen

Hammer Kurt, Berlin

Hertel Inge, Bremerhaven

Heukamp Imelda, Lippstadt

Hirsch Anneliese, Garmisch-Partenkirchen

Kaehlig Norbert, Nürnberg

Klotz Christa, Erndtebrück

Lang August, Bad Kohlgrub

Liepe Eva-Maria, Erlangen

Lindauer Rosemarie, Unterammergau

Mayr Johann, Wallgau

Miethe Renate, Garmisch-Partenkirchen

Panther Konrad, Villingen-Schwenningen

Rohm Walter, Oberau

von Rudno-Rudzinski Inge, Uffi ng

Schwarzenberger Hans, Krün

Dr. Thielemann Paul, Grainau

Wachter Manfred, Garmisch-Partenkirchen

Weißmann Peter, Mittenwald

Zwerger Joerg, Garmisch-Partenkirchen

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Mitglieder

Unsere verstorbenen

Mitglieder 2011

Geburtsjahr Eintritt DAV u. Sektion

Franz Anzinger 1935 1957 1957

Heinz-Peter Freier 1946 1996 1996

Oswald Freund 1939 1973 1980

Adolf Gebhart 1925 1942 1942

Maria Gröschl 1945 1999 1999

Dr. Arthur Jemueller 1928 1942 1942

Dr. Herbert Kirchner 1929 1955 1955

Walter Kynert 1920 1968 1968

Fritz Löffert 1922 1971 1984

Helga Mokros 1922 1965 1965

Friedrich Joh. Müller 1923 1960 1960

Anneliese Niegemeier 1912 1951 1982

Martin Ostler 1932 1972 1972

Astrid Rinkel 1926 1947 1947

Sybille-Dorothee Sarwey 1933 1957 1957

Karl Seitz 1947 1976 1976

Anton Schwab 1953 1986 1986

Fritz Traber 1934 1983 1983

Barbara Thedy 1927 1965 1965

Ella Trautmann 1926 1944 1944

Inge Wahl 1923 1944 1944

Dorothea Zoeppritz 1929 1972 1972

Neumitglieder 2011

A-Mitglieder

Thomas Altenhain, Garmisch-Partenkirchen

Iris Bauer, Garmisch-Partenkirchen

Rainer Bäuerle Windach, Kr Landsberg/Lech

Christian Becherer, Garmisch-Partenkirchen

Jörg Bednarz, Köln

Peter Behlau, Fahrenzhausen/Kammerberg

Axel Bethlehem, Raguhn-Jeßnitz

Lorenz Bierling, Bayersoien

Sabrina Blandau, Garmisch-Partenkirchen

Leslie Boecker, Köln

Werner Boekels, Garmisch-Partenkirchen

Markus Bokelmann, Den Haag

Marina Bonanati, Frankfurt am Main

Dirk Borde, Templin

Vera Bornemann, Mainz

Thomas Brauer, Seelze

Tanja Brinkmann, Garmisch-Partenkirchen

Stefan Buck, Hasenmoor

Johannes Markus Christopeit, Garmisch-P.

Olaf Crato, Grainau

Volker Dangel, Garmisch-Partenkirchen

Christiane Dieball, Schwerin

Fabian Dippel, Schwalmstadt

Lars Dobrinsky, Porta Westfalica

Dr. Stefanie Raaf, Garmisch-Partenkirchen

Marianne Drathen, Garmisch-Partenkirchen

Daniela Eberhardt, Krün

Elisabeth Echter, Grainau

Tina Eckle, Düsseldorf

Jan-Erik Engels, Schwaikheim

Rosi Englhardt, Farchant

Alexander Falter, Wielenbach

Nadine Feusi, Garmisch-Partenkirchen

Beate Fleischer, Altenau/Saulgrub

Fabian Fries, Ettal

Matthias Fritz, Eschenlohe, Loisach

Carsten Gahlen, Garmisch-Partenkirchen

Igor Goldscheider, Beilstein, Württ.

Thomas Greinwald Ohlstadt

Johannes Griesinger, Rübgarten

Sonja Grünauer, Landeck

Kathrin Grunert, Garmisch-Partenkirchen

Erika Guding, Oberau, Loisach

Thomas Habermann Garmisch-Partenkirchen

Alexandra Hauffe, Garmisch-Partenkirchen

Edmund Hegmann, Weimarschmieden

Nadine Henschel, Garmisch-Partenkirchen

Katharina Hermes, Garmisch-Partenkirchen

Stefan Herz, Wolfstein, Pfalz

Patricia Heun, Penzberg

Phillipp Hildebrandt, Garmisch-Partenk.

Jürgen Hinz, Garmisch-Partenkirchen

Stefan Hoffmann, Uffi ng a Staffelsee

Sophie Hofmann, Ohlstadt

Philipp Holz, Garmisch-Partenkirchen

Katrin Holzer, Antdorf

Julia Hupfeld, Penzberg

Josef Hutsteiner, Ohlstadt

Stefan Imberi, Garmisch-Partenkirchen

Ingomar Jäger, Köln

Stefan Jahnig, Garmisch-Partenkirchen

Gunther Janeck, Berg, Starnberger See

Joe Jeffson, Grainau

Werner Jettenberger, Oberammergau

Oliver Jost, Garmisch-Partenkirchen

Thomas Jost, Heppenheim, Bergstraße

Jürgen Jungmeier, München

Andrea Keinrath, München

Pia Kleimaier, Farchant

Anna Klein, Penzberg

Thilo Klose, Landsberg/Lech

Katharina Kohl, Garmisch-Partenkirchen

Veronika Kohl, Garmisch-Partenkirchen

Jürgen Konhäuser, Garmisch-Partenkirchen

Anne Krabiell, Garmisch-Partenkirchen

Martin Kratzmair, Oberau, Loisach

Vitali Kuhn, Ludwigsburg, Württ.

Stefan Kühnemundt, München

16 17


Mitglieder

Thomas Lechner, Garmisch-Partenkirchen

Marco Lehr, Dürrwangen

John Leigh, Oberammergau

Andreas Liebl, Oberau, Loisach

Hildegard Lindauer, Altenau

Jochen Lingott, Garmisch-Partenkirchen

Claudia Loest, Fürstenfeldbruck

Jessica Lorenz, Garmisch-Partenkirchen

Hans-Joachim Löwer, Garmisch-Partenk.

Sabine Lucke, Farchant

Barry Main, Garmisch-Partenkirchen

Claudia Mayr, Garmisch-Partenkirchen

Johannes Mayr, Wallgau

Theresa Mayr, Wallgau

Martha McSally, Garmisch-Partenkirchen

Matthias Meinhardt, Garmisch-Partenkirchen

Tracy Michaud, Oberammergau

Marc-Emanuel Michel, Saulgrub/Altenau

Thomas Michel, Quedlinburg

Christine Milz, Oberammergau

Werner Mittermaier, Gernlinden

Kai Mosbacher, Garmisch-Partenkirchen

Edeltraud Moser, Zams

Hans Mösslacher, Kochel a See

Frank Müller, Grainau

Martin Müller, Garmisch-Partenkirchen

Susann Nahmmacher, Berlin

Ruth Neumair, Oberammergau

Christa Nicolaisen, Garmisch-Partenkirchen

Johannes Niesen, Saulheim

Kerstin Ostler, Garmisch-Partenkirchen

Sabina Paulß, Garmisch-Partenkirchen

Michael Penz, Pfi nztal

Dirk Petzner, Grainau

Christian Pfaundler, Ottobrunn

Stefan Pfennig, Heiligenstedten

Wenzel Piel, Garmisch-Partenkirchen

Thomas Piesch, Farchant

Samuel Pietzka, Starnberg

Franziska Pinker, Kehl

Katrin Pönner, Garmisch-Partenkirchen

Reinhard Prahl, Grainau

Judith Pusch, Farchant

Marcel Quehl, Handewitt

Susanne Reinhold, Garmisch-Partenkirchen

Ludwig Reiser, Garmisch-Partenkirchen

Georgine Resch, Grainau

Maximilian Riezler, Farchant

Viktoria Robertus, Unterschleißheim

Frank Roßdeutscher, Schenkendöbern

Monika Roth, Köln

Thomas Rümmele, München

Andreas Ruppenthal, Oberammergau

Stephan Saller, Oberau, Loisach

Torsten Schapfl , Kiel

Markus Scheib, Germering

Stephan Schindler, München

Sarai Schirrmann, Garmisch-Partenkirchen

Daniela Schmidt, Garmisch-Partenkirchen

Markus Schmitz, München

Nicole Schneider, Garmisch-Partenkirchen

Ralf Schobert, Düsseldorf

Martin Schönach, Grainau

Sylvia Schreiber, Garmisch-Partenkirchen

Dirk-Sören Schulz, Groß Lindow

Radko Schüppel, Garmisch-Partenkirchen

Vera Schuster, Garmisch-Partenkirchen

Bernd Sebald, Schwabhausen b Dachau

Claudia Seifert, Geretsried

Mareike Sievers, Oberammergau

Hans-Jürgen Sperber, Farchant

Stefan Srugies, Garmisch-Partenkirchen

Michael Stein, Bonn

Holger Stoek, Halle, Saale

Lisa-Gina Strakeljahn, Garmisch-Partenk.

William Strauss Virginia, Fort Belvoir

Ward Strybos, 3K Weert

Stephan Tappeser, Köln

Diana Thieme, Garmisch-Partenkirchen

Martin Tiefenböck, Ohlstadt

Jörg Uhlig Garmisch-Partenkirchen

Peter Maximilian Unglert, Puchheim

Thorsten Unseld, Garmisch-Partenkirchen

Joerg Volanakis, Mainz

Alexander von Grotthuß, Marktbreit

Michail von Tsurikov, München

Birgit Wagner, Bichl b Bad Tölz

Matthias Wallner, München

Carola Walter, Eschenlohe, Loisach

Günter Weiland, Mainz

Uwe Weinkopf, Wolfsburg

Kai Werner, Garmisch-Partenkirchen

Walter Mathias, Wiedenhofer Farchant

Zimmermann Wilhelm, Geldern

Julia Wisst, Wallgau

Detlef Wörmke, Seelze

Anja Wünderlich, Farchant

Christian Zollner, Garmisch-Partenkirchen

Stefan Zydeck, Grainau

B-Mitglieder

Waltraud Adler, Unterammergau

Thomas Angele, Garmisch-Partenkirchen

Patricia Anzenberger, Garmisch-Partenk.

Petra Bäuerle, Windach, Kr Landsberg/Lech

Claire Blaesing, Schenefeld, Bz Hamburg

Dominik Boecker, Köln

Sylvia Borde, Templin

Brigitte Bührmann, Remscheid

Evangelos Chatzis, Garmisch-Partenkirchen

Jeannine Christann, Neubrandenburg

Johanna Crato, Grainau

Beate Dangel, Garmisch-Partenkirchen

Angela Dörfl er, Oberammergau

Carsten Dörseln, Garmisch-Partenkirchen

Andrea Engels, Schwaikheim

Benjamin Ewald, Garmisch-Partenkirchen

Erika Brigitte Freund, Garmisch-Partenk.

Weiskopf Gabriele, Zams

Schmid-Lustek Gabrijela, Sinzing

Wibke Gahlen, Garmisch-Partenkirchen

Frank Gerloff, Bichl b Bad Tölz

Deniz Göcen, Ohlstadt

Meike Goldscheider, Beilstein, Württ.

Daniela Groß, Garmisch-Partenkirchen

Anneliese Guttenberger, Teseguite, Lanzarote

Stefanie Habermann, Garmisch-Partenk.

Christian Heerdegen, Garmisch-Partenk.

Angelika Humitsch, Saulgrub/Altenau

Kerstin Hutsteiner, Ohlstadt

Christa Imberi, Garmisch-Partenkirchen

Dagmar Jäger-Leminger, Ettenheim

Barbara Jahnig, Garmisch-Partenkirchen

Andrea Janeck, Berg, Starnberger See

Kirsten Janzen, Hagen, Westf.

Christine Jeffson, Grainau

Petra Jost, Heppenheim, Bergstraße

Kirsten Jungmeier, München

Rainer Keilwerth, Garmisch-Partenkirchen

Beate Kloiber, Oberammergau

Simone Klose, Landsberg/Lech

Thilo Klütsch, Penzberg

Andreas Kneifel, Oberammergau

Ellen Korb, Raguhn-Jeßnitz

Hannah Kraft, Garmisch-Partenkirchen

Andreas Kramm, Tutzing

Anna Kühnemundt, München

Helga Lang, Herrsching Am Ammersee

Claudia Lechner, Garmisch-Partenkirchen

Katharina Liffers, München

Ilka Meinhardt, Garmisch-Partenkirchen

Waltrun Meyer-Prahl, Grainau

Janet Michel, Quedlinburg

Anna Maria Miller, Garmisch-Partenkirchen

Fedor Möhn, Garmisch-Partenkirchen

Alexander Moser, Zams

Christina Müller-Köhler, Grainau

Dagmar Penz, Pfi nztal

Christine Pfi ster, München

Petra Pfi sterer, Mainz

Lydia Pietzka, Starnberg

Angelika Pütz-Ollendorff, Murnau

Bernhard Raus, Grainau

Marco Reinhold, Garmisch-Partenkirchen

Susanne Reiß, Nürnberg

Mirjam Richter, Germering

Sibylle Rolf-Weinkopf, Wolfsburg

Birgit Roßdeutscher, Schenkendöbern

John-Edwin Roth, Köln

Christine Saller, Oberau, Loisach

18 19


Mitglieder

Sabine Schade, Garmisch-Partenkirchen

Ulli Schirmer, Garmisch-Partenkirchen

Iris Sebald, Schwabhausen b Dachau

Lourdes Segura, Garmisch-Partenkirchen

Sabina Sperber, Farchant

Andrea Stock, Heiligenstedten

Stefanie Stöckl, Garmisch-Partenkirchen

Eva Stumpfegger, Garmisch-Partenkirchen

Barbara Sulzgruber, Oberammergau

Lioubov Taschkova, Garmisch-Partenkirchen

Annett Uhlig, Garmisch-Partenkirchen

Agnes von Grotthuß, Marktbreit

Ralph Wünderlich, Farchant

Petra Zimmermann, Geldern

Sarah Patrizia Zimpel, Kiel

Irina Zydeck, Grainau

C-Mitglieder

Robert Bauer, Oberammergau

Philipp Feldpausch, Garmisch-Partenkirchen

Markus Hanselmann-Gehring, Steinenbronn

Michael Kapfer, Garmisch-Partenkirchen

Toni Schreiber, Garmisch-Partenkirchen

Junioren

Elisabeth Bader, Saulgrub/Wurmansau

Julia Bokor, Garmisch-Partenkirchen

Kerstin Dangel, Garmisch-Partenkirchen

Theresa Eichner, Farchant

Dirk-Hinnerk Fischer, Innsbruck

Fabian Gans, Klais

Phillipp Hittner, Garmisch-Partenkirchen

Matthias Hofmann, Ohlstadt

Martin Hohmann, Ohlstadt

Jonas Holzheimer, Garmisch-Partenkirchen

Maximilian, Huber, Altötting

Agnes Jäger, Grainau

Martina Jocher, Garmisch-Partenkirchen

Derek Kiehn, Garmisch-Partenkirchen

Antonie Kratzmair, Garmisch-Partenkirchen

Wilhelm Kraus, Grainau

Sebastian Kunst, Amorbach

Hannes Lechner, Garmisch-Partenkirchen

Simon Mrowietz, Grainau

Alena Priewer, Garmisch-Partenkirchen

Hanna Reindl, Walchensee

Sophie Riepel, Bichl b Bad Tölz

Sebastian Schädle, Unterammergau

Eric Schreiber, Garmisch-Partenkirchen

Maria Seidel, Krün

Martina Staltmair, Garmisch-Partenkirchen

Christoph Witzke, Garmisch-Partenkirchen

Markus Woelfel, Garmisch-Partenkirchen

Martin Wörndle, Garmisch-Partenkirchen

Jugend

Nic Lammerding, Düsseldorf

Christina Marchner, Farchant

Florian Mayer, Garmisch-Partenkirchen

Lucie Pach, Grainau

Mario Pach, Grainau

Patrick Suchodolski, Garmisch-Partenkirchen

Sophia von der Beek, Wallgau

Franziska Wiele, Farchant

Kinder

Linus Alves, Ohlstadt

Sebastian Bader, Garmisch-Partenkirchen

Jonas Henninger, Burgbernheim

Florian John, Garmisch-Partenkirchen

Johannes Madest, Grainau

Josepha Mayr, Uffi ng a Staffelsee

Pauli Rauscher, Garmisch-Partenkirchen

Sidney Schwind, Garmisch-Partenkirchen

Alexander-Andrei Ursu, Garmisch-Partenk.

Eva Wagentrotz, Quedlinburg

Familienverbund

Adrian Altenhain, Garmisch-Partenkirchen

Antonia Altenhain, Garmisch-Partenkirchen

Jakob Baudrexl, Garmisch-Partenkirchen

Nadja Bauer, Garmisch-Partenkirchen

Clara Blaesing, Schenefeld

Henry Christian Blaesing, Schenefeld

Robert Dieball, Garmisch-Partenkirchen

Simon Dieball, Garmisch-Partenkirchen

Viktoria Dörfl er, Oberammergau

Calvin Eich, Farchant

Leonie Eich, Farchant

Johannes Engels, Schwaikheim

Emma Viktoria Führer, Schwalbach am Ts.

Greta Amalia Führer Schwalbach am Taunus

Magdalena Luise Führer, Schwalbach am Ts.

Josef Geihs, Garmisch-Partenkirchen

Ana Goldscheider, Beilstein

Jan Goldscheider, Beilstein

Michel Goldscheider, Beilstein

Noah Elia Groß, Garmisch-Partenkirchen

Eva-Maria Guding, Oberau

Louisa Hays, Garmisch-Partenkirchen

Anna-Lena Heerdegen, Garmisch-Partenk.

Reneè Holler, Köln

Eva Hümmer, Oberau

Monika Hümmer, Oberau

Luca Imberi, Garmisch-Partenkirchen

Christoph Jahnig, Garmisch-Partenkirchen

Elisa-Marie Janeck, Berg

Paul Janeck, Berg

Mallory Jeffson, Grainau

Nathan Jeffson, Grainau

Luise Jungmeier, München

Richard Johann, Jungmeier, München

Matthias Kelly, Oberammergau

Helen Klein, Penzberg

Leandra-Maria Klose, Landsberg/Lech

Caroline Klütsch, Penzberg

Katharina Anna Kramm, Tutzing

Barbara Kröninger, Grainau

Korbinian Kröninger, Grainau

Korbinian Kusch, Murnau a Staffelsee

Alessandra Lang, Herrsching am Ammersee

Antonia Lang, Herrsching am Ammersee

Maximilian Lang, Herrsching am Ammersee

Andreas Mayr, Garmisch-Partenkirchen

Franziska Mayr, Garmisch-Partenkirchen

Maurice Meinhardt, Garmisch-Partenkirchen

Frederik Miller, Garmisch-Partenkirchen

Marie Miller, Garmisch-Partenkirchen

Lucia Milz, Oberammergau

Paula-Marie Müller, Grainau

Jannis Pfi sterer, Mainz

Pascal Pusch, Farchant

Anna Raaf, Garmisch-Partenkirchen

Elena Raaf, Garmisch-Partenkirchen

Clara Reinhold, Garmisch-Partenkirchen

Lina Reinhold, Garmisch-Partenkirchen

Nino Richter, Germering

Romy Richter, Germering

Davide Riehn, Garmisch-Partenkirchen

Maximilian Saller, Oberau

Carlotta Schmid, Unterammergau

Nils Schmid, Unterammergau

Kevin Sebald, Schwabhausen b Dachau

Nina Sebald, Schwabhausen b Dachau

Elias Seelmann, München

Benedikt Sperber, Farchant

Daniel Sperber, Farchant

Johannes von Grotthuß, Marktbreit

Josua von Grotthuß, Marktbreit

Judith von Grotthuß, Marktbreit

Jannis Weinkopf, Wolfsburg

Amèlie Wünderlich, Farchant

Eva Wünderlich, Farchant

Ferdinand Zeltner, Nürnberg

Annalena Ziemendorf, Mittenwald

Weitere Kategorien

Anzenberger Josef, Garmisch-Partenkirchen

(Senior ab 70 Jahre)

Bernhard Kraus, Grainau (Bergwacht)

20 21


Veranstaltungen

Mitgliederversammlung

Auszug aus der Niederschrift

über die ordentliche Mitglieder-Jahreshauptversammlung

am Fr., 20. April 2012

um 19.30 Uhr in der Aule-Alm.

Begrüßung der Mitglieder

Der Erste Vorsitzende Markus Dorfl eitner

begrüßt zur Eröffnung die Mitglieder und die

Ehrenmitglieder.

Die Mitgliederversammlung wurde ordnungsgemäß

angekündigt durch Inserat im

Ga.-Pa. Tagblatt am 04. April 2012 und im

Aushang an der Bahnhofsstraße und der

Geschäftsstelle, sowie auf der Sektions-

Homepage.

Geschäftsbericht

Dorfl eitner erstattet den Geschäftsbericht

wie folgt:

■ Kündigung Bernhard Bruckdorfer (Kreuzeckhaus)

Ende April 2011.

■ Kündigung der Pächter der Höllental-Eingangshütte

Florian Jäger und Sandra Keuser.

Verabschiedungsfeier der Pächter Flori

und Sandra auf der Eingangshütte mit der

Vorstandschaft. Neues Pächterpaar für die

Eingangshütte wurden Stefanie Stöckl und

Martin Müller.

■ Verhandlung mit den Bayerischen

Staatsforsten wegen Zufahrt Wank. Vor allem

während der Bahnschließung sollte ein Materialtransport

aufrecht erhalten bleiben.

■ Verhandlungen mit der Antennengesellschaft

wegen Wank und Kreuzeckhaus zur

Antennenstandortplanungen.

■ Konzepterarbeitung mit dem Gesundheitsamt

für die Wasserversorgung auf

unseren Berghütten.

■ 100-Jahre Wankhaus im Rahmen einer

würdigen Feier.

■ Eröffnung Höllental Museum mit 2 Feiern.

■ 100-Jahr-Feier Meilerhütte im Sept. 2011 –

schönstes Wetter bescherte den Teilnehmern

ein unvergessliches Erlebnis.

■ HV-Heilbronn – die Sektionsvertreter kamen

beim TOP Haushalt zu keinem Ergebnis.

Es fand eine außerordentliche Sitzung statt.

Zuschüsse im Bereich Hütten, Wege, Kletterhallen

wurden gekürzt oder sogar gestrichen.

Die Anhebung der Sektionsabgabe an

den Dachverband wurde auf 2014 vertagt.

■ Rücktritt der Schatzmeisterin Birgit Janner.

Ein Nachfolger wurde in der Person des

Anton Huber gefunden.

■ Es fanden 7 Vorstandssitzungen im

großen Kreis mit den Beiräten und teilweise

nur mit den geschäftsführenden Vorständen

statt.

■ Pächterwechsel am Stuiben. Teilung Oberreintal

und Stuiben hat sich bewährt. Für

Hans Bader kam Jochen Lingott. Eine erfolgreiche

Saison am Stuiben, sehr zum Wohle

der Hüttenbesucher und Skitourengeher, ist

zu verzeichnen.

■ Boulderhalle – Wechsel von Peter Hofmann

zu Tobi Dippon. Ende Dezember 2011.

■ Archiv – Errichtung und Aufbau mit Hilfe

von Peter Schwarz

Ausblick auf die Zukunft

Planung und Konzeptionierung für die

Sanierung des Kreuzeckhauses. Ein Mehrjahresplan

für 5 Jahre soll erarbeitet und in

Bauabschnitten umgesetzt werden.

Neuer Mitgliederstand zum 31.12.2011

Insgesamt 5.392, das sind 151 mehr als vor

einem Jahr.

Kategorie Anzahl Änderung

zum Vorjahr

A-Mitglieder 2.506 + 94

B-Mitglieder 1.688 + 55

davon Partner: 816,

Senioren: 648 und Bergwacht: 224

C-Mitglieder 53 - 2

Junioren (bis 25 J.) 409 + 18

Beitragsfreie 164 - 10

Erwachsene insgesamt 4.812 + 155

Jugend (14 -18 J.) 266 + 9

Kinder (bis 13 J.) 461 + 9

Mitglieder insgesamt 5.543 + 151

ohne C-Mitglieder 5.490 + 153

Verstorbene Mitglieder des Jahres 2011

Dorfl eitner bittet um ein kurzes Gedenken.

Die Anwesenden erheben sich von den

Plätzen.

Jahresabrechnung/Haushalt 2011

Die Schatzmeisterin Birgit Janner erstattet

hierzu Bericht und verliest die Zahlen des

Haushaltes 2011. Als Abschluss kann hierzu

festgehalten werden:

Gesamteinnahmen: € 582 181,18

Gesamtausgaben: € 602 864,78

Mehr-Ausgaben: € 20 683,60

Die Rechnungsprüfer Ludwig Hillmaier und

Werner Seidenschwan haben keinerlei Beanstandungen.

Deren schriftlicher Rechnungsbericht

wird durch Ludwig Hillmaier verlesen.

Dorfl eitner lässt zur Entlastung des Vorstandes

durch die Mitgliederversammlung

formell abstimmen. Die Entlastung erfolgt

einstimmig. Eine Gegenstimme oder eine

Enthaltung ist nicht zu verzeichnen.

Haushaltsvoranschlag 2012

Frau Janner verliest den Entwurf zum Haushaltsvoranschlag

2012 und gibt zusätzliche

Erläuterungen. Hierzu kann folgendes

Gesamt ergebnis festgehalten werden:

Zu erwartende Gesamteinnahmen:

€ 618 540,00

Zu erwartende Gesamtausgaben:

€ 815 770,00

Zu erwartende Mehrausgaben:

€ 197 230,00

Dorfl eitner lässt zum Haushaltsvoranschlag

2012 formell abstimmen. Die Genehmigung

durch die Mitglieder erfolgt ohne Gegenstimme

und ohne Enthaltung.

22 23


Veranstaltungen

Gesamtübersicht Haushalt 2010

2011 Voranschlag 2011 Voranschlag 2012

Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben

Zuschuß/Beihilfe/Wege 29.911,64 58.480,20 11.800,00 43.000,00 56.890,00 24.000,00

Verwaltung 71.721,65 72.400,00 81.400,00

Bergsteigerei 12.586,09 21.600,00 22.500,00

Verschiedenes (USt/Zins etc.) 4.091,33 27.497,40 17.200,00 11.020,00 42.200,00 6.450,00

Mitgliederbeiträge, Spenden 193.869,60 97.956,69 171.750,00 95.500,00 178.700,00 100.200,00

Bücherei 10.415,85 13.000,00 12.500,00

Höllentalklamm 181.328,55 146.745,41 156.500,00 159.000,00 156.500,00 162.800,00

A.-Zoeppritz-Haus (Kreuzeck) 84.502,92 37.632,62 77.000,00 61.800,00 62.500,00 211.050,00

Meilerhütte 23.978,57 5.657,59 21.600,00 39.100,00 56.500,00 75.100,00

Franz-Fischer-Hütte (Oberreintal) 9.440,14 18.427,59 11.000,00 17.800,00 11.000,00 11.300,00

Stuibenhütte 3.982,46 55.634,30 3.500,00 18.750,00 4.000,00 52.550,00

A.-Huber-Haus (Wank) 33.999,17 21.335,81 24.000,00 25.570,00 26.250,00 26.600,00

Kletter-, Boulderhalle 17.076,80 38.773,58 26.100,00 33.100,00 24.000,00 29.320,00

Gesamtsumme 582.181,18 602.864,78 520.450,00 611.640,00 618.540,00 815.770,00

Mehreinnahmen/-ausgaben -20.683,60 -91.190,00 -197.230,00

582.181,18 582.181,18 520.450,00 520.450,00 618.540,00 618.540,00

24 25


Veranstaltungen

Kasse 1.162,92

Kreissparkasse Girokonto 81.809,38

Kreissparkasse

Geldmarktkonto 40.208,87

Kreissparkasse

Festgeldkonto 131.336,70

Vermögensstand 31.12.2011

Guthaben EUR Schuld EUR

Kaution Wankhaus 3.500,00

Darlehen Wankhaus

Nr. 314353 5.000,00

Nr. 314442 10.000,00

Darlehen

Höllentaleingangshütte 3.060,00

Darlehen Kreuzeckhaus

Nr. 6079388 39.510,11

Darlehen Kreuzeckhaus DAV 60.000,00

Beitragsvorauszahlung 2012 157.654,55

Zwischensumme 254.517,87 278.724,66

Saldo 24.206,79

Summe 278.724,66 278.724,66

Schuld 01.01.2011 -3.523,19

Defi zit 2011 -20.683,60

Schuld 31.12.2011 -24.206,79

Berichte der einzelnen Referenten

Kreuzeckhaus Hofmann Bernhard

Wankhaus Anzenberger Peter sen.

Obereintal / Stuiben Bräckle Toni

Höllentalklamm und Eingangshütte Hofmann Hans (Vorstellung neue Pächter)

Boulderhalle i.V. Scheuber Tobi

Wege Reiser Ludwig

Ausbildungsreferent Knittel Udo

Jugendgruppe 2 Buchwieser Petra

Sportklettergruppe Bartl Bob

Bouldergruppe Bartl Bob

Jungmannschaft Baudrexl Matthias

Botanikgruppe Dr. Jürgen Heyer

Naturschutz Pfanzelt Helmut

Klettergruppe Schmid Joe

Meilerhütte Huber Toni

Die Vorträge für die Klettergruppe und für die Meilerhütte

wurden mit Dias bzw. Filmaufnahmen unterstützt.

Neu in den Vorstand gewählt: v.l.n.r. Anton Huber, Petra Buchwieser, Tobi Scheuber.

26 27


Veranstaltungen

Satzungsänderung

An die Mitglieder wurde die Satzung in der

bisherigen Fassung und in der Fassung

laut Satzungsänderungsvorschlag verteilt.

Fettdruck bedeutet, diese Änderung muss

verpfl ichtend übernommen werden.

Der Satzungsvorschlag wird von Frau Janner

vorgetragen und beinhaltet folgende Änderungen:

§13 Ziffer 4 ergänzt „und Gruppen“

§ 25 Aufl ösung: § 25 wurde neu gefasst,

wie folgt:

Ziffer 1

Über die Aufl ösung der Sektion beschließt

die Mitgliederversammlung mit einer

Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen

Stimmen der erschienenen Mitglieder.

Sind weniger als ein Drittel der Mitglieder

erschienen, so kann die Aufl ösung nur

von einer unverzüglich einzuberufenden

zweiten Mitgliederversammlung beschlossen

werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der

Erschienenen beschlussfähig ist.

Ziffer 2

Die Mitgliederversammlung, welche die

Aufl ösung beschließt, verfügt auch gleichzeitig

über das Vermögen der Sektion.

Bei Aufl ösung oder Aufhebung der Sektion

oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten

Zwecke fällt das Vermögen der Sektion an

den DAV oder an eine oder mehrere seiner

als gemeinnützig anerkannten Sektionen,

der bzw. die es unmittelbar und ausschließlich

für gemeinnützige Zwecke zu verwenden

hat bzw. haben, oder an eine juristische

Person des öffentlichen Rechts oder eine

andere steuerbegünstigte Körperschaft

zwecks Verwendung für die Erhaltung der

Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt

und für die Förderung des Bergsteigens

und der alpinen Sportarten.

Ziffer 3

Alle Rechte an Wege- und Hüttenbauten

sind dem DAV oder der bestimmten Sektion

oder dem sonstigen Rechtsnachfolger

unentgeltlich zu übertragen.

Frau Janner lässt über die Änderungen des

vorliegenden Satzungsvorschlags abstimmen.

Die Mitglieder stimmen zu. Es ist weder

eine Gegenstimme noch eine Enthaltung zu

verzeichnen.

Verabschiedung von Birgit Janner

Dorfl eitner würdigt die Verdienste der langjährigen

Schatzmeisterin Birgit Janner und

ernennt sie zum Ehrenmitglied. Janner erhält

eine entsprechend eingerahmte Urkunde.

Neuwahlen

Dorfl eitner führt die Neuwahlen durch.

Gemäß § 15 Abs. 3 der Vereinssatzung wird

für den Rest der Wahlperiode, also für ein

Jahr, wie folgt gewählt:

Antonius Huber zum Schatzmeister; Peter

Anzenberger jun. zum 2. Referenten für

Oberreintal/Stuiben; Petra Buchwieser zur

Gruppenleiterin für die Jugend; Tobi Scheuber

zum Referenten für die Boulderhalle.

Die Wahlen erfolgen nach Abstimmung durch

die Mitgliederversammlung per Akklamation.

Alle Wahlen erfolgen einstimmig ohne

Gegenstimme und ohne Enthaltung. Die

Gewählten nehmen die Wahl an.

Antonius Huber und Tobi Scheuber stellen

sich persönlich vor. Petra Buchwieser und

Peter Anzenberger jun. sind der Versammlung

bekannt.

Beitragserhöhung

Janner begründet die Beitragserhöhung wie

folgt:

Im Jahr 2014 wird der Verbandsbeitrag

erhöht, das ist der Anteil vom Mitgliederbeitrag,

den alle Sektionen an den Hauptverein

abführen müssen. Gleichzeitig werden

die Mindestbeiträge erhöht.

Die letzte Beitragserhöhung in unserer Sektion

erfolgte zum 01.01.1999.

Die höheren Mehreinnahmen für die Sektion

werden bereits zum 01.01.2013 für folgende

Maßnahmen dringend benötigt:

Kreuzeckhaus – Renovierung durch Behördenaufl

agen.

Stuibenhütte – Dachsanierung.

Meilerhütte – Hausinstallation und Wasserversorgungsanlage.

Erhöhte Kosten für die Ausbildung von

Fachübungsleitern und einem zusätzlichen

Tourenangebot.

Janner lässt formell über die Erhöhung

abstimmen. Die Zustimmung erfolgte ohne

Enthaltung und ohne Gegenstimme.

Zum 01.01.2013 werden die Beiträge wie

folgt erhöht:

A-Mitglieder von € 46,00 auf € 52,00

B-Mitglieder von € 25,00 auf € 31,00

B-Senioren von € 15,00 auf € 21,00

C-Mitglieder von € 20,00 auf € 26,00

D-Mitglieder von € 25,00 auf € 31,00

Jugend von € 12,00 auf € 16,00

Kinder von € 8,00 auf € 11,00

Beitragsfreie Mitglieder verbleiben bei ihrem

Status.

Sonstiges/Termine

Pfanzelt würdigt die Verdienste des Kreuzeckhauspächters

Bernhard Bruckdorfer

und seine unentgeltlichen Arbeiten für das

Kreuzeckhaus, die sich auf € 350 000,00

summieren.

Dorfl eitner erklärt auf Nachfrage, dass der

TSV Partenkirchen eine Mehrzweckhalle

im Bereich des Kainzenbades plant. Hierzu

werden Verhandlungen geführt, ob eine

Kletterhalle angebaut werden kann.

Dorfl eitner verkündet folgende Termine:

125-Jahr-Feier erfolgt im kleinen Rahmen.

Ab 20.07.2012 ist eine Sektionsausstellung

im Werdenfels Museum geplant.

Edelweißabend am 19.10.2012

Weihnachtsfeier am 07.12.2012

Zum Schluss bedankt sich Dorfl eitner noch

einmal bei allen ehrenamtlichen Helfern und

beendet gegen 22.30 Uhr die Mitgliederversammlung.

Bei der Mitgliederversammlung waren

59 Personen anwesend.

gez.

Markus Dorfl eitner, 1. Vorsitzender

Jim Bößenecker, Schriftführer

28 29


Veranstaltungen

Edelweißabend 2011

In feierlicher Runde wurden wie jedes Jahr

die Jubilare für treue Sektions-Mitgliedschaft

geehrt. Stefan Fütterer und Korbinian umrahmten

den Abend musikalisch mit Ziach

und Gitarre.

Der erste Vorsitzende, Markus Dorfl eitner,

sprach die Laudatio und überreichte jedem

Ehrengast eine Anstecknadel in Gold, Silber

oder Bronce.

Name Ort

70 Jahre

Dr. Gertrud Singer Grainau

Inge Warz Garmisch-Partenkirchen

60 Jahre

Alfred Wütschenr Würzburg

Anneliese Niegemeier Farchant

Christine Dr. König Oberammergau

Dr. Clemens von Schilcher Erkrath

Dionys Lang Garmisch-Partenkirchen

Dorothea Greding Kronberg

Erni Kindler Garmisch-Partenkirchen

Franz Hibler Garmisch-Partenkirchen

Hans Steigenberger Ohlstadt

Hans Ludwig Lwowski Redding California

Inge Berger Oberau

Iris Trübswetter Rosenheim, Obb.

Josef Meier Garmisch-Partenkirchen

Marianne Hellweger Farchant

Peter Leiner Garmisch-Partenkirchen

Thea Ländner München

Auf 25, 40, 50, 60 und 70 Jahre können

die rund 170 Ehrengäste zurückblicken.

Viele waren, und sind noch in der Sektionsarbeit

integriert, oder unterstützen

uns mit fi nanziellen Zuwendungen.

Allen Jubilaren gilt ein besonderer Dank für

ihre Treue, Fleiß und Idealismus.

60 Jahre

v.l.: Peter Anzenberger, Iris Trübswetter,

Rosenheim; Hans Steigenberger,

Ohlstadt; Inge Berger, Oberau;

Dionys Lang, Gap; Marianne Hellweger,

Farchant; Markus Dorfl eitner

Name Ort

50 Jahre

Alfred Schmidt Garmisch-Partenkirchen

Dr. Alois Heiss Garching

Dr. Andreas Zober Heidelberg

Anton Heidger Garmisch-Partenkirchen

Anton Lindinger Garmisch-Partenkirchen

Benedikt Stückl Oberammergau

Christa Sedlmaier Oberammergau

Elisabeth Bluemel Seefeld

Elisabeth Ziegler München

Elke Bittner Gohrisch

Franz Bäck Eschenlohe

Franz Sedlmaier Oberammergau

Gabriele Eidenschink Uffi ng

Georg Frohnwieser Oberammergau

Dr. Guntram Scheurl Herrsching

Hans Geigl Eschenlohe

Hartmut Teubner Oberau/Loisach

Heinrich Mayer Grünwald

Heinrich Reinel Garmisch-Partenkirchen

Helli Henke Garmisch-Partenkirchen

Ingrid Otto Wolfratshausen

Josef Anzenberger Garmisch-Partenkirchen

Josef Leismüller Garmisch-Partenkirchen

Käte Hilde Hartmann-Hohlt Rott/Inn

Ludwig Stauffer Langenaltheim

Marianne Dettmann Garmisch-Partenkirchen

Max Witting Garmisch-Partenkirchen

Rudi Zunterer Oberammergau

Thomas Boecking Untersiemau

Thomas Dahlmeier München

Thomas Solzer Grainau

Wally Mayer Garmisch-Partenkirchen

Wulf Trotter Waldkirchen

50 Jahre

v.l.: Peter Anzenberger, Ludwig Stauffer,

Langenaltheim; Alfred Schmidt, Gap;

Hans Geigl, Eschenlohe; Georg Frohnwieser,

O’gau; Markus Dorfl eitner,

Hartmut Teubner, Oberau; Heinrich

Reinel, Gap; Ingrid Otto, Wolfratshausen;

Dr. Andreas Zober, Heidelberg; Anton

Heidger, Gap; Helli Henke, Gap

30 31


Veranstaltungen

Name Ort

40 Jahre

Andreas Witting Garmisch-Partenkirchen

Anton Sand Garmisch-Partenkirchen

Bernd Jordan Garmisch-Partenkirchen

Birgit Krims Zirl

Charly Wehrle Leutkirch im Allgäu

Christoph Hochscheid Taufkirchen

Christoph Schmid Maisach

Dieter Burgfeld Garmisch-Partenkirchen

Eberhard Freiherr von Imhoff Amberg

Elke Gößl Eschenlohe

Eva Siedersbeck Garmisch-Partenkirchen

Eva-Maria Kirschbauer Eglfi ng

Franz Streitel Krün

Franziska Voss Grainau

Fritz Löffert Farchant

Gisela Edler Hannover

Gisela Heinemann Garmisch-Partenkirchen

Hans Geiger Grossweil

Heinz Tokarski Rosbach

Helmut Bayer Garmisch-Partenkirchen

Dr. Helmut Weidelener Dresden

Herbert Gößl Eschenlohe

Herbert Streibel Feldkirchen-Westerham

Hildegard Greimel Gauting

Hubert Anton Hahnbach

Hubert Vogler Garmisch-Partenkirchen

Hubert Wehrs Garmisch-Partenkirchen

Inge Sand Garmisch-Partenkirchen

Ingeborg Gress Garmisch-Partenkirchen

Prof. Dr. Joachim Reitner Göttingen

Karl Eichhorn Garmisch-Partenkirchen

Karl Eichhorn jun. Garmisch-Partenkirchen

Name Ort

Karlheinz Funk Oberammergau

Klaus Böhm Garmisch-Partenkirchen

Lothar Hensel Grainau

Dr. Ludwig Neidl Köln

Ludwig Klopfer Murnau

Manfred Bachsleitner Garmisch-Partenkirchen

Maria Steinberger München

Monika Rühm Garmisch-Partenkirchen

Otto Schlichtmeier München

Dr. Peter Rühm Garmisch-Partenkirchen

Dr. Peter Voss Grainau

Peter Lüddecke Saulgrub

Peter Rühm Garmisch-Partenkirchen

Peter Schulz Murnau

Richard Erlbeck München

Ruth Knoke Korschenbroich

Sabine Feilgenhauer Garmisch-Partenkirchen

Stephan Schmid Olching

Theo Reindl Garmisch-Partenkirchen

Ulrike Wiebelitz Bergisch-Gladbach

Victor Rühm Garmisch-Partenkirchen

Wolfgang Henke Garmisch-Partenkirchen

Wolfgang Lochner Icking

40 Jahre

Hans Geiger, Grossweil; Markus Dorfl eitner,

Ludwig Klopfer, Murnau; Lothar Hensel,

Grainau; Hubert Vogler, Gap; Dieter Burgfeld,

Gap; Otto Schlichtmeier, München;

Wolfgang „Amadeus“ Henke, Gap

32 33


Veranstaltungen

Name Ort

25 Jahre

Anna Dengg Garmisch-Partenkirchen

Anton Josef Klöck Garmisch-Partenkirchen

Benedikt Siess Garmisch-Partenkirchen

Bernhard Schmid Grainau

Brigitte Kemper, Oberammergau

Brigitte Plewka, Barmstedt

Brigitte Rupprich, Bergisch-Gladbach

Brigitte Widl, Garmisch-Partenkirchen

Caterine James Garmisch-Partenkirchen

Christel Fischer Garmisch-Partenkirchen

Christian Siess Garmisch-Partenkirchen

Dorothea Barke Oberammergau

Elfriede Ott Oberammergau

Erika Vogel Oberammergau

Eva-Maria Krieg Garmisch-Partenkirchen

Franz Krieg Garmisch-Partenkirchen

Gerhard Rothammel Garmisch-Partenkirchen

Gertrud Hahn Hannover

Hannelore Bauer Zolling

Heidi Hufnagl Grainau

Helga Schmidt Garmisch-Partenkirchen

Hildegard Chr. Walter München

Hubert Mittnecker Grainau

Ingo Schulze Garmisch-Partenkirchen

Joerg Lefken Garmisch-Partenkirchen

Joerg Zwerger Garmisch-Partenkirchen

Josef Seder Kinding

Karl-Heinz Fischer Garmisch-Partenkirchen

Klaus Kunzmann Waldshut-Tiengen

Kreszentia Filser Garmisch-Partenkirchen

Maria Vetter Garmisch-Partenkirchen

Marlene Hochschild Garmisch-Partenkirchen

Name Ort

Martin Kurschatke Garmisch-Partenkirchen

Monika Thomas Oberammergau

Peter Vogel Oberammergau

Richard Hufnagl Grainau

Rosa Kees Farchant

Rudolf Held Aitrang

Siegfried-J. Aschenbrenner Bad Bayersoien

Sofi e Oeffner Farchant

Susanne Klotz Farchant

Susanne Krieg Garmisch-Partenkirchen

Thomas Mayer Grünwald

Thomas Zehetmeier Saulgrub

Thomas Zwerger Murnau

Udo Mallmann Niedernhausen

Volker Schoenhuber Unterammergau

Volkert Wanner Penzberg

Wolfgang Heidrich Garmisch-Partenkirchen

25 Jahre

Vordere Reihe von links nach rechts:

Caterine James, Gap; Brigitte Widl, Gap;

Manfred Bachsleitner, Gap; Hannelore Bauer,

Gap

Hintere Reihe von links nach rechts:

Anton Klöck, Gap; Gerhard Rothammel, Gap;

Maria Vetter, Gap; Markus Dorfl eitner, Karl-

Heinz Fischer, Gap; Peter Anzenberger, Sofi e

Öffner, Farchant; Richard Hufnagl, Grainau;

Jörg Zwerger, Gap

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Veranstaltungen

Markus-Hoffmann-Lauf

2012

Der Markus-Hoffmann-Lauf fi ndet bereits

seit über 26 Jahren zum Gedenken an die im

Gebirge verunglückten Mitglieder der Jungmannschaft

Markus Hoffmann, Markus von

Zitzewitz und Heidi Hillmaier statt.

Heuer fand der Lauf am 23. Mai statt. Das

ist wie üblich der Mittwoch vor Pfi ngsten.

Der Start war wie alle Jahre am Herrgottschrofen

um 19.00 Uhr; es ging über den

Kramerplateauweg auf den Grasberg. Das

Ziel wurde auf vielseitigen Wunsch direkt vor

die St. Martinshütte verlegt.

Gewertet wurden nur Mannschaften zu je

drei Läufern und zwar nach der Summe der

Einzelplatzierungen. Auf Wunsch der Teilnehmer

werden seit einigen Jahren auch die Einzelergebnisse

mit den Zeiten festgehalten.

Die Teilnehmer des Grasberglauf 2012.

Diesmal hatte der Markus-Hoffmann-Lauf

sogar internationales Flair. Drei Amerikaner,

die wahrscheinlich in der Boulderhalle informiert

worden sind, haben teilgenommen und

sich auch wirklich achtbar geschlagen.

Ein besonderes Lob gebührt unserem Charly,

der eigens für diesen Lauf aus dem Allgäu

angereist ist.

Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön

an die Unterstützer - die Familie Hoffmann,

die Sektion, die Firma Krah und an die

Organisatoren Franz und Lena Buchner, Sepp

Grasegger und Andi Sprunck.

Jim Bößenecker

Mannschaftswertung

1. Anzenberger, Knappe Lydia, Huber 17

2. Lassiter, Pfl ugmacher, Daffner 25

3. Mair, Bauernfeind, Granowski 29

4. Hirzle, Emtman, Knappe Jürgen,

Wehrle 34

5. Opitz, Ritz, Hays 34

6. Zellinger, Focks, Willer 43

7. Hollenberger, Bößenecker, Pircher 49

5.-Platzierte: Markus, Brad und Lizzy.

Einzelwertung

1. Huber Markus 31,54

2. Pfl ugmacher Jörg 35,33

3. Emtman Daniel 36,35

4. Hays Brad 36,54

5. Anzenberger Peter 38,01

6. Zellinger Much 38,22

7. Bauernfeind Chris 39,18

8. Lassiter Jesse 39,55

9. Mair Stefan 40,02

10. Ritz Marcus 40,09

11. Knappe Lydia 40,10

12. Knappe Jürgen 40,11

13. Granowski Alexander 40,56

14. Pircher Iris 41,29

15. Daffner Anderl 41,42

16. Focks Michi 41,46

17. Bößenecker Jim 43,47

18. Hollenberger Andrea 44,31

19. Hirzle Michi 45,23

20. Opitz Lissi 46,30

21. Willer Josef 47,51

22. Wehrle Charly 53,12

Sieger: Markus, Peter und Lydia. Schlusslichter: Iris, Jim, Holly.

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Veranstaltungen

Skiausfl ug ins Engadin

im März 2011

Am Mittwoch, den 07.03.2011, war’s wieder

einmal soweit, unsere Engadinfahrt startete

pünktlich wie immer am Bahnhofplatz.

Die Zeit der Anmeldungen und Absagen war

vorbei, am 3. Tag nach dem Start der Anmeldung

war der Bus mit 6 Personen überbucht,

am Tag der Abreise waren es dann 4 weniger

als Plätze vorhanden waren.

Ich war in der Woche davor schon mal auf

Erkundungsfahrt, wegen der Verhältnisse

und Preise, es ist alles ganz schön teuer

geworden. Nur in unserem Hotel gelten noch

die alten Preise, was die Kalkulation etwas

erleichterte.

Unser Hans hat uns in bewährter Weise zügig

nach Nauders gebracht, ein schöner Skitag

begann.

Alle waren zur Abfahrt wie immer pünktlich

und unversehrt wieder da.

Im Bus, an der Grenze in Martina, wo der

Hans die Straßenbenützungsgebühr bezahlte,

war gleich die Zimmerverteilung und kurz

danach waren wir in Zernez.

Abendessen und alles andere war wie immer

bestens, die Nächte sind schon lang nicht

mehr so kurz wie früher und die Skipässe für

unseren 2. Tag in Livigno waren bestellt.

Traumwetter in Livigno, im Oberengadin und

in Klosters war es regnerisch und neblig, wie

wir am Abend erfuhren. Beste Pistenverhältnisse

und hervorragende Einkehrmöglichkeiten

waren gute Voraussetzungen für einen

schönen Skitag.

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir im

Oberengadin, die Regionen Piz Nair und

Corvatsch- Furtschellas wurden bei besten

Wetter- und Pistenverhältnissen befahren

und jeder war zufrieden. Im Hotel wurden

wir mit Glühwein empfangen, das hat auch

schon langsam Tradition. Abends ist die

obligatorische Abrechnung etwas anders als

sonst abgelaufen, ich habe nur die Zimmerzuschläge

kassiert und nicht benötigte Skipässe

ausbezahlt. Der Betrag, der diesmal

übergeblieben ist, ging als Spende für die

Kletterhalle an den Verein.

An unserem letzten Tag waren wir wieder

am Reschenpass in Schöeben, wo wir immer

bestens aufgehoben sind.

Alle sind gesund und zufrieden wieder zur

Stelle gewesen, die Heimfahrt begann.

Leider war es die letzte Reise, die unser Hans

gefahren ist, er ist ganz still und heimlich

mit „guade 70’zge“ in Rente gegangen. Auch

auf diesem Weg möchte ich mich für sein umsichtiges

und sicheres Fahren noch einmal

recht herzlich bedanken. „Hans, wenn Du

magst und Deine Haxen mitmachen, dann

haben wir immer einen Platz für Dich.“

Der Andrea und dem Christian, sowie der

ganzen Mannschaft vom Hotel auch auf diesem

Weg nochmals herzlichen Dank für alles.

Das wars im Schnelldurchgang, ich bedanke

mich, weil alle immer pünktlich waren. Alle

sind gesund wieder daheim, ich freue mich

drauf, wenn im nächsten März alle wieder

dabei sind.

Klaus Rothballer

Piz Palü, Bernina. Foto: Klaus Fengler

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Veranstaltungen

DAV-Hauptversammlung

2011 in Heilbronn

Keine Personaldiskussionen, keine bestehenden

Konfl ikte, so glaubte man im Vorfeld,

dass dieses Sektionentreffen harmonisch

über die Bühne gehen könnte.

Aber bekanntlich darf man den Morgen nicht

vor dem Abend loben, denn es kam ganz

anders.

Mit sehr großer Leidenschaft debattierten

die Sektionenvertreter zwei Tage lang, lieferten

sich dabei einige kontroverse Debatten

und überzogen die Zeitplanung deutlich.

Am Samstagabend, 29. Oktober, gegen halb

sieben Uhr konnten die rund 600 Delegierten

dann allerdings sehr zufrieden sein: Sie

hatten einige wichtige Entscheidungen mit

großer Tragweite für den DAV getroffen und

richtungsweisende Schritte eingeleitet.

Deutliche Anhebung der jährlichen Zuschüsse

für Hütten und Wege – von bislang 4 Mio.

Euro auf dann 5,2 Mio. Euro jährlich.

Stärkung der Jugendarbeit durch mehr

Unterstützung für die Sektionen bei der

Gewinnung und Bindung von Jugendleitern

und weiteren Ehrenamtlichen.

Verstärkung des Engagements im Bereich

Alpine Raumordnung; mehr Lobbyarbeit und

Einfl ussnahme auf relevante Entscheidungen,

Stärkung von Netzwerken, Mitarbeit in

Verbänden.

Mehr Service für die 355 Sektionen des

DAV; darunter fallen der Ausbau des Versicherungsschutzes

für Einzelmitglieder,

die Unterstützung bei der Verwaltung der

Mitgliederdaten oder ein deutlicher Ausbau

des alpenvereinseigenen Intranets.

Verstärkte Investitionen in die Sicherheit

beim Bergsport; weiterer Ausbau der Ausbildung

und Bereitstellung eines umfassenden

Toureninformationssystems im Internet für

alle Bergsportler.

Für beide Tagesordnungspunkte, die Verabschiedung

der Mehrjahresplanung und

die Erhöhung des Verbandsbeitrages, gab

es bereits bei der Hauptversammlung Ende

Oktober 2011 in Heilbronn einen Beschluss,

nachträglich entstanden jedoch Zweifel an

der formalen Gültigkeit. Um einen beanstandungsfreien

Beschluss zu dieser für den

gesamten DAV so wichtigen Frage zu erhalten,

wurde eine außerordentliche Hauptversammlung

einberufen.

So wurden die Mehrjahresplanung und

Verbandsbeitragserhöhung in der außerordentlichen

Mitgliederversammlung am

05. Februar 2012 in Würzburg beschlossen.

Vorraussetzung für die Umsetzung der

Mehrjahresplanung war die Anhebung des

sogenannten Verbandsbeitrages, der von

den Sektionen anteilig an den Dachverband

abgetreten werden muss.

Markus Dorfl eitner






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Veranstaltungen

Eröffnung

Höllentalklamm-Museum

Am 01.Juli wurde das vor einem Jahr erbaute

Holzhaus direkt an der Höllentalklamm-

Eingangshütte als Museum eingeweiht.

Nach 4-monatiger Vorbereitungszeit durften

ca. 40 geladene Gäste, unter anderem auch

Landrat Harald Kühn und Andreas Hildebrand,

der Bürgermeister von Grainau, den

Ausführungen des Vorsitzenden Markus

Dorfl eitner, des Klammreferenten Hans

Hofmann und des Heimathistorikers Peter

Schwarz folgen.

Da aus Platzmangel nicht alle geladenen

Gäste in der engen Klamm-Hütte untergekommen

wären, wurde die Einweihungsfeier

auf zwei Tage aufgeteilt.

Pater Thome aus Grainau spendete sowohl

dem neuen Museum, wie auch dem

Schutzpatron der Brücken, dem geschnitzten

„Nepomuk“ seinen Segen. Der Heilige hängt

seitdem über dem Eingang des ersten Stollens

am Klammeingang.

Pater Thome aus Grainau segnet

den Hl. Nepomuk.

Hans Hofmann und Peter Schwarz vollendeten

zusammen mit vielen ehrenamtlichen

Helfern dieses neue Höllental-Museum,

welches die Entstehungsgeschichte, den

Bergbau und auch den Weg durch das Höllental

erklärt.

An dieser Stelle bedankt sich die Alpenvereinssektion

Garmisch-Partenkirchen bei allen

am Bau beteiligten Helfern und Sponsoren,

sowie bei Flori Jäger für die kostenlose

Anfertigung der Schauvitrinen.

Markus Dorfl eitner

Geschichtstafel über den Ehrenvorsitzenden

Adolf Zoeppritz.

Ehrenvorsitzender besichtigt

Klamm-Museum

Helmut Pfanzelt, ehemaliger Sektionsvorsitzender

und Ehrenmitglied, durfte durch die

Unterstützung der Bergwachtbereitschaft

Grainau das neue Museum am Eingang der

Höllentalklamm besichtigen.

In Begleitung der Sektions-Vorstandschaft

und dem Museumsdirektor Hans Hofmann,

wurde Helmuts Wunsch erfüllt.

Bei strömendem Regen, eingepackt im

Rettungssack hievten 12 Mann die Gebirgstrage

mit Helmut über den steinigen Weg zur

Klamm-Eingangshütte. Nach einer kurzen

Brotzeit durfte neben dem Museum auch der

neue Klammwächter am Eingang des ersten

Stollens, der „Hl. Nepomuk“ den Ehrenvorsitzenden

begeistern.

Wenn man anderen eine Freude machen

kann, dann freut es einen auch selbst. Und

so war dieser Abend auch ein Eckpfeiler in

der Geschichte der Klamm.

Markus Dorfl eitner

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Veranstaltungen

100-Jahrfeier Wankhaus

(Alois-Huber-Haus)

Das Sektionshaus am Gipfel des Wank feierte

am 19. Juni das 100-jährige Bestehen.

Viele Vorbereitungen wurden von vielen

Menschen getroffen, gut organisiert und koordiniert

wurde eine stimmige Feier daraus,

die leider nicht im Freien stattfi nden konnte.

Der Gottesdienst konnte trotz Kälte und starken

Wind noch am Gipfelkreuz abgehalten

werden, aber dann ab ins Warme.

Alle vorhandenen Räume waren prall gefüllt,

viele Reden wurden gehalten, Geschenke

wurden überreicht, die Partenkirchner Blasmusik

hat für die Stimmung gesorgt und das

auch noch kostenlos und so mancher hat die

allerletzte Fahrt ins Tal genützt.

Von den Wirtsleuten wurde dieser Tag, wie

nicht anders erwartet, mit Bravour gemeistert.

Danke.

Peter Anzenberger

(Hüttenreferent)

Eckdaten

1894 fasst die Generalversammlung der

Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen

den Beschluss: „…soll die Errichtung einer

Schutzhütte auf dem Wank angestrebt und

die erforderlichen Mittel vom Zentralausschuss

erbeten werden“. Die Zentralverwaltung

des DAV und OeAv lehnten diesen

Antrag ab.

1904 errichtete der Volkstrachtenverein

Werdenfelser Heimat ein Gipfelkreuz.

1909 erteilt die Forstbehörde für das königliche

Finanzministerium die Baugenehmigung.

Aus den Einnahmen der Höllental sollte der

Bau fi nanziert werden, so plante es der Kassier

und Schatzmeister, sowie Hütten- und

Wegereferent der Sektion, Alois Huber.

1910 kann am 10. September die Firstfeier

des neuen Gipfelhauses abgehalten werden.

1911 spielt zur Einweihung am 15. Mai die

Veteranenkapelle, Pfarrer Sutor liest die

Messe. Erste Pächterin ist Susanne Riesch

und wird es für 30 Jahre bleiben.

In den Kriegsjahren wird das Wankhaus nur

notdürftig weitergeführt.

1918, als die Zeiten besonders schwierig

sind, wird wegen Einbruchgefahr die Bettwäsche

ins Tal gebracht.

1922 stirbt Alois Huber im Alter von nur 53

Jahren. Ihm zu Ehren wird das Wankhaus

durch Sektionsvorstand Adolf Zoeppritz in

„Alois-Huber-Haus“ umgetauft.

1928 erhält Garmisch-Partenkirchen die Konzession

für eine Bergbahn auf den Wank.

1929 beginnt am 15. April die Vergrößerung

nach den Plänen des Vorsitzenden

Otto Blümel. Umgebaut werden Küche und

Wirtschaftsräume, der Neubau umfasst im

Wesentlichen den 116 qm großen Saal und

die Terrasse zur Südseite.

1939 wird im Obergeschoss ein Nebenraum

zur Übernachtung für 30 Personen eingerichtet,

später gibt es vier Zweibettzimmer und

ein Matratzenlager.

1942 wird die Familie Riesch als Pächter

durch die Eheleute Steiner abgelöst; sie

werden 15 Jahre bleiben.

1958 übernehmen Hans und Katharina

Panholzer das Haus. Die Übernachtungszahlen

schwinden derart rapide, dass das

Matratzenlager aufgelöst und das Alois-

Huber-Haus vom DAV-Verwaltungsausschuss

in die Kategorie 3 des Hüttenverzeichnisses

eingestuft wird.

1960 läuft der Erbpachtvertrag aus und

die Sektion unter ihrem Vorsitzenden Paul

Klein kauft der staatlichen Forstverwaltung

die 3000 qm Hüttengrund samt Umgriff für

52000 D-Mark ab

1968 tritt am 1. Mai Georg Vogl als Wirt an,

der von 1960 – 64 Chef im Oberreintal war.

Der Schorsch wird bis zu seinem Tod auf dem

Wank bleiben.

1983 fährt die neue Wankbahn und in der

Bergstation wird ein Selbstbedienungsrestaurant

eröffnet.

Gottesdienst am Gipfelkreuz mit Pfarrer Hofherr. Ehrenmitglied Sepp Winter mit Gattin.

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Veranstaltungen

1989 droht in der Nacht vom 13. auf 14. Februar

ein Orkan das Dach abzudecken. Beim

Versuch, das losgerissene Blech zu bändigen,

fällt der Schorsch ins Seil; bewusstlos

wird er ins Kreiskrankenhaus

eingeliefert.

1991: Aufwendige Sanierung der Veranda.

1993 kommt Siglinde Hornemann zum

Schorsch herauf, nun sind zwei frühere Oberreintalwirte

das Wirtspaar auf dem Wank

– HmlaA! Die Schindeln an der Südwestfassade

werden erneuert.

2000 stirbt am 10. August Schorsch Vogl

nach 32 Jahren auf dem Wank. „Das Haus

war seelenlos“, heißt es im Nachrichtenblatt

der Sektion über die Monate der Schließung.

Pfarrer Hofherr und Sepp Denk in ihrem

Element.

2002 ziehen Marion Becker und Jürgen Stoll

als neue Pächter ein, die von 1993 an sechs

Jahre die Knorrhütte bewirtschaftet hatten.

Die Wankbahn stellt ihren Winterbetrieb

ein; Marion und Jürgen führen nun während

der Wintermonate wieder eine Hütte nur für

Skitouristen und Bergsteiger.

2004 gibt es im Windfang am Eingang einen

beheizten Trockenraum.

2005 wird die Heizung von Öl auf Holzbetrieb

(Stückholzheizung) umgestellt. Der Kessel

hat eine Heizleistung von 40 kW.

2006 ist zum ersten Mal Maitanz auf dem

neuen Tanzboden; dieses Fest hat inzwischen

bereits ebenso Tradition wie der

Wankfasching und die Abendfeste (mit

später Talfahrt). Die Damen- und Herrentoiletten

wurden grundsaniert. Heinz Zwerger

übergibt das Amt des Referenten an Peter

Anzenberger senior.

2010 steht im Zeichen diverser Verhandlungen

mit Landsratsamt, Wasserwirtschaftsamt,

Forstamt, Bauamt und so weiter. Es

beginnt mit dem Genehmigungsverfahren

für die weitere Nutzung unserer Quelle im

Kesselgraben; die Genehmigung wird 2011

erteilt.

2011 steht das Alois-Huber-Haus seit 100

Jahren. Die Sektion feiert dieses Jubiläum mit

ihren Gästen am 19. Juni auf dem Wank.

Quelle des chronologischen Auszugs aus:

„Festschrift 100 Jahre Wankhaus“,

DAV-Sektion Garmisch-Partenkirchen, 2011)

100 Jahre Meilerhütte

Die Hütte ist ein Juwel der Sektion, klein im

Vergleich zu unserem Wank- oder Kreuzeckhaus,

dafür aber fein.

Viele Facetten des Alpinismus hat sie miterleben

können: Grenzposten wurden hier

oben stationiert und drangsalierten Kletterer

die von der Südseite des Mustersteins zur

Hütte wollten. Wer sich nicht ausweisen

konnte wurde wieder zurückgeschickt.

Schmuggler suchten Wege von Österreich

nach Deutschland und zurück. Sie ist nicht

nur eine Schutzhütte für Kletterer und

Bergsteiger, auch in Sachen Funktionalität

und regenerative Energie hat die Meilerhütte

vor allem durch das Engagement von Helmut

Pfanzelt eine Vorreiterfunktion im Alpenraum

erlangt. Für viele Bergsteiger stellt die Hütte

ein Stück Heimat dar. Hier geht man gerne

rauf, die Wirtsleut sind freundlich, und vor allem

die Berge stehen direkt vor der Haustür.

So durfte die Meilerhütte in Anwesenheit von

etwa 120 Gästen, bei traumhaftem Bergwetter,

ihren 100. Geburtstag feiern.

Gäste wie der Ehrenvorsitzende Helmut Pfanzelt,

Landrat Harald Kühn, 3. Bürgermeister

Hannes Krätz und der 1. Vorsitzende der

Sektion Murnau Martin Schwabe brachten

die Besonderheit der Berghütte in ihrer Rede

zum Ausdruck.

Pfarrer Thomas Blab aus Kaufbeuren zelebriert vor der Mariengrotte die Hl. Messe.

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Veranstaltungen

Eine wunderschöne heilige Messe zelebrierte

der Kaufbeurer Pfarrer Thomas Blab und

verglich die Meilerhütte mit der Arche. Monika

Mittermaier und Margit Gottwald vom

„Grainauer Dreig´sang“ ließen Ihre Lieder in

den Felswänden erschallen.

Bis in die späten Stunden wurde mit den

Wirtsleuten bei Gitarren- und Diatonischenmusik

das Jubiläum gefeiert.

Ein besonderer Dank gilt auch der Hüttenwirtin

Marisa und ihrem ganzen Team für die

hervorragende Festbewirtung.

Markus Dorfl eitner

Eckdaten

1898 stiftet das Mitglied, der Bayerländer

Leo Meiler seiner Sektion eine Berghütte

auf dem Dreitorspitzgatterl. Auch der Steig

durch das Berglental wurde auf Leo Meilers

Initiative erstellt.

1899 wollten die Bayerländer auch einen

Zustieg von der bairischen Seite und ließen

deshalb einen Steig vom Schachenschloss

übers Teufelsgsass zum Frauenalpl bis zur

Hütte anlegen.

1900 erbauten Mitglieder der Bayerländer

Sektion einen Klettersteig auf die Dreitorspitze.

Etwa um 1910 kam es bei den Bayerländern

zu einem kuriosen Streit. Der Leutascher

Bürger Dionys Rauth wollte urplötzlich

auf dem Dreitorspitzgatterl ein Wirtshaus

errichten. Doch bei der Vereidigung vor

dem Schwurgericht aus Telfs und Innsbruck

wurde der Anspruch des Leutaschers auf

das Grundstück zurückgezogen. Somit war

klar, dass die rechtlichen Eigentümer nur die

Bayerländer waren.

1911 erfolgte die feierliche Einweihung der

neuen, größeren Hütte, welche wegen der

Zunahme des Hochtourismus in den Bergen

notwendig geworden war.

1936 genau zur 25-Jahrfeier war wegen

des steigenden Besucher-Andrangs eine

wesentliche Erweiterung der neuen Hütte

erforderlich. 20 Lager im Obergeschoss, eine

Waschküche im Keller und eine Küche im

Erdgeschos wurden geschaffen.

Parallel zu den An- und Umbauten ging der

Ausbau des Zugangsweges vom Schachen.

Unterhalb des Frauenalplkreuzes wurden die

Serpentinen durch die Felsen ausgesprengt.

Damit war der neue Transportweg für

Tragetiere (Mulis) geschaffen worden, deren

Ära erst 1972, durch den Bau der Material-

Seilbahn, beendet worden ist.

1973 übernimmt unsere Sektion nach langen

Verhandlungen mit der Sektion Bayerland

die Meilerhütte. In einer bereits am

10.11.1970 stattgefundenen Kampfabstimmung

wird mit 2/3-Mehrheit die Übernahme

beschlossen. Helmut Pfanzelt erklärt sich

bereit, das Referat Meilerhütte mit allen

daraus entstehenden Konsequenzen zu

übernehmen.

1976 bis 1977 haben die Bayerländer die alte

„Meiler“-Hütte von 1898 erneuert. Diese

Hütte ist heute noch Eigentum der Sektion

Bayerland und wird als Winterraum unter der

Aufsicht der Sektion Garmisch-Partenkirchen

betreut.

Am 11. Juni 1997 fand das Richtfest für die

Generalsanierung der Meilerhütte statt. Wegen

des Wintereinbruchs mussten in diesem

Jahr die Bauarbeiten eingestellt werden.

Bergsteiger und Gäste bei der Hl. Messe. Helmut Pfanzelt erzählt mit Herzblut die Geschichte der Meilerhütte.

Brandschutzmaßnahmen, Veränderung der

überengen Bettenlager, Schaffung eines Trockenraumes

und eine neue Dachhaut waren

notwendig.

1998 konnten nach zweijähriger Bauphase

die Sanierungsarbeiten auf der Meilerhütte

beendet werden.

2004 konnte die neu erbaute Marienkapelle

direkt neben der Meilerhütte eingeweiht

werden.

2007: Im Juni wurde ein neues Kreuz am

Ostgipfel der Dreitorspitze aufgestellt.

2011: Am 17.09.2011 feiert die Sektion das

100-jährige Bestehen der Meilerhütte.

Quelle des chronologischen Auszugs aus:

„Geschichte einer Schutzhütte“

von Helmut Pfanzelt, 2011.

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Jahresberichte 2011

Adolf-Zoeppritz-Haus

auf dem Kreuzeck

Die Skiweltmeisterschaft 2011 hat sich auch

auf das Kreuzeckhaus positiv ausgewirkt.

Es hielten sich verschiedene Skinationen und

Funktionäre etc. immer wieder im Hause auf.

Die Bergwacht war oben stationiert. Nach

einer bereits überfälligen Vertragsverlängerung

erhielt die Sektion die Kündigung von

unserem langjährigen Pächter aus Altersgründen.

Anschließend erfolgte eine Ausschreibung.

Verschiedene Bewerbungen aus allen möglichen

Berufssparten kamen ins Haus. Auch

einige wirklich intressante Anfragen waren

dabei. Aber leider kurz vor dem Vertragsabschluss

erfolgte wieder eine Absage. Leider

ist es jedes mal ein großer Zeitaufwand. Wir

können bis heute noch keinen neuen Pächter

vorstellen. Zur Zeit laufen wieder Verhandlungen,

aber die richtige Entscheidung ist

schwierig.

Kreuzeckhaus aus der Sicht eines Gleitschirmfl iegers. Foto: Sektionsarchiv

Das Haus bedarf einer gründlichen Renovierung.

Allein die von der Lebensmittel-Überwachung

geforderten Maßnahmen in Keller

und Küche werden von unserem Schatzmeister

einen größeren erheblichen Finanzbedarf

erfordern.

Auch Personaltoiletten, Brandschutz und

die Rettungswege beglücken noch mal die

Finanzexperten.

In diesem Zug möchten wir uns bei der Familie

Bruckdorfer recht herzlich für die gute

Zusammenarbeit bedanken. Herr Bruckdorfer

hat sehr viele Arbeiten auf eigene

Kosten oder in Eigenleistung bewegt und der

Sektion hohe Kosten erspart. Nochmals ein

herzliches Danke im Namen der Sektion.

Es wurden 2011 auch verschiedene Reparaturarbeiten

ausgeführt, wie zum Beispiel

die Auszüge der Kühlmöbel wurden ersetzt,

Fliegengitter an den Küchenfenstern ausgetauscht.

Reparaturen an der Lüftung. Zudem

wurde im Keller ein Fettabscheider für die

Küchenabläufe eingebaut, mit entsprechender

Umverlegung der Abläufe.

Die Problematik des Schlafhauses wegen

Um- oder Neubau wird uns wahrscheinlich

noch länger beschäftigen.

In der Hoffnung auf eine erfolgreiche

Pächtersuche und bestmöglichen Abschluss

möchte ich mich auch bei allen Helfern

und Firmen, die für das Kreuzeckhaus tätig

waren, herzlich bedanken.

Bernhard Hofmann

April 2012

Die Hinweisschilder unserer neuen Pächterin

Barbara Bokor. Foto: Markus Dorfl eitner

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Jahresberichte 2011

Alois-Huber-Haus

auf dem Wank

Das herausragende Ereignis im Wank-Jahr

2011 war die 100-Jahrfeier, die am 19. Juni

stattfand.

Im Jahr 2011 fi elen wenige Reparaturen an,

außer verschiedene größere Arbeiten

an der Pumpstation im Kesselgraben (zusammen

mit der BZB ).

Die Genehmigung für die Wasserentnahme,

wie im Jahresbericht 2010 angekündigt, ist

am 29.11.2011 erfolgt.

Aber nun zu den unerfreulichen Dingen:

Eine Erhöhung der Antennenanlage von 16

auf 21 Meter direkt vor dem Wankhaus ist

in Planung. Der Alpenverein hat den Plänen

dieser Baumaßnahme nicht zugestimmt und

einen anderen Standort (Nähe Messstation)

vorgeschlagen. Hierzu wurde noch keine

endgültige Entscheidung getroffen.

Das Hauptthema aber ist die fehlende Fahrgenehmigung

zwischen Esterberg und Wank

während des Sommerbetriebs.

Eine Erschwernis für unsere Pächter, die

zusätzliche Kosten und viel Ärger verursacht.

Zähe Verhandlungen mit dem Forstamt, die

immer noch andauern, haben bisher leider

zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt.

Von Seiten des Alpenvereins werden nach

wie vor sämtliche Möglichkeiten ausgelotet,

um wenigstens eine reglementierte Fahrerlaubnis

zu erhalten.

Wir kämpfen weiter!

Für den Winterbetrieb 2012 besteht folgende

Vereinbarung (bis zum 30. April):

Die Fahrgenehmigung zwischen Esterberg

und Wank gilt ausschließlich für Fahrten

mit der Pistenraupe, obwohl ein kleineres

Fahrzeug wesentlich kostengünstiger und

umweltfreundlicher wäre!

Zum Schluss noch eine kleine Scherzfrage:

Wo befi ndet sich das kleinste Feuerwehrhaus

Deutschlands?

Auf unserem Hochbehälter am Wank – Löschpumpe

mit Benzinmotor!

Ein großes Lob und Dankeschön an unsere

Wirtsleute Marion und Jürgen, wir werden die

Schwierigkeiten gemeinsam lösen.

Peter Anzenberger sen.

Hüttenreferent

Nicht nur die „Zweibeiner“, sondern auch Vierbeiner genießen die Liegewiese

am Wankhaus. Antennenmast gegen Gipfelkreuz – Moderne gegen Tradition.

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Jahresberichte 2011

Meilerhütte

6. Februar

Erster Hüttenbesuch durch Toni Huber, bei

dem in der Talstation der Materialbahn

ein starker Wassereinbruch bemerkt wird,

welcher das normal freibeweglich Tragseilspanngewicht

komplett eingeeist hat. In

der Hütte und im Turmzimmer sind mehrere

Schneehäufen vorhanden, die wohl bei starkem

Wind hinter dem Windbrett eingeblasen

wurden.

18. Februar

Auffahrt mit einem mit Ketten ausgestatteten

Quad zum Schachen durch Toni und Thomas

Huber um das Spanngewicht aus dem Eis zu

schneiden.

Blick auf die modernisierte Meilerhütte.

27. März

Zweiter Hüttenbesuch durch Christoph Ehrhardt,

Thomas Lutz, Ian Burgon, Toni Huber

mit vorherigem Aufstieg zur Leutascher Dreitorspitz.

Nach einem urigen Hüttenabend

Abfahrt am nächsten Morgen bei besten

Verhältnissen Richtung Österreich.

6. Mai

Dritter Hüttenbesuch der Saison durch Toni

Huber bei nur noch sehr wenig Schnee: das

Wasser wird angeschlossen und ein Defekt

am Stromerzeuger der Hütte entdeckt.

29. Mai

Hüttenbesuch durch Whitney Stonum und

Toni Huber bei Neuschnee: das defekte Teil

des Stromerzeugers wird ausgetauscht, vor

der Hütte liegt fast kein Schnee im Gegensatz

zum Jahr 2010 wo sich ein 3 Meter hoher

Berg auftürmte.

4. Juni

Hütte wird auf die Saison vorbereitet durch

Andreas Mayer und Toni Huber: Fenster

öffnen, Herrgott aufhängen und zum Glück

muss kein Schnee geschaufelt werden.

6. Juni

Eröffnung der Hütte.

22.Juli

Erste Wartungsarbeiten an der Materialbahn

durch Peter und Toni Huber: das Umlenkscheibenfutter

wird nach 30 Jahren gewechselt

und wird wohl erst wieder in 50 Jahren

fällig.

12. August

Umfangreiche Sanierung des Spannschachts

durch Christoph Ehrhardt und Toni Huber:

Der Spannschacht wird von innen verpresst

und versiegelt da pro Woche ca. 6000 Liter

Wasser eindringen.

14. August

Schwarzer Tag der Saison: Bei der Seilprüfung

des Tragseils durch Sven Winter IFT

Stuttgart und Peter Huber wird ein weiterer

Drahtbruch entdeckt welcher einen Seilwechsel

zu Beginn der nächsten Saison

fordert, damit müssen 2012 alle Seile der

Materialbahn gewechselt werden.

7. September

Begutachtung der Seilbahn durch die Firma

Werlberger wegen der Seilwechselarbeiten

2012.

16. September

100 Jahre Meilerhütte: Bei bestem Wetter

und schön geschmückter Hütte durch die Alpengarten

Crew wird mit rund 90 Gästen das

Jubiläum gefeiert. Anschließend bereitete

die Wirtin Marisa Sattlegger den Gästen ein

Festmahl zur Feier des Tages. Der Tag ging

mit einem gemütlichen Hüttenabend mit

Musi und Schuhplattler zu Ende.

3. Oktober

Abmarsch der Hüttencrew zum Schachen.

Toni Huber

Hüttenreferent

Inspektion der Materialseilbahn und

Überprüfung des Trag-/Zugseiles auf

Beschädigungen.

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Jahresberichte 2011

Stuibenhütte und

Franz-Fischer-Hütte

Das Stuiben-Opening an Weihnachten

begann für den Hans mit einem „kleinen“ Arbeitseinsatz.

Im Badeofen war noch Wasser,

das gefroren war und das gute Stück zum

Platzen brachte. Ein Teil des noch fl üssigen

Wassers fl oss in den Bierkeller, der ausgeräumt

und trocken gelegt werden musste.

Unser Hüttenwart musste dadurch leider für

den Rest des Winters auf eine warme Dusche

verzichten.

Der schneearme Winter ging dann auch nicht

viel besser weiter. Hans wurde immer wieder

von Krankheiten geplagt und musste die

Hütte zeitweise schließen.

Für unseren Hans war der Winter 2011 die

letzte Saison als Wirt am Stuiben. Auf seinen

Wunsch hin entschlossen wir uns, die Bewartung

unserer beiden Hütten (Oberreintal

und Stuiben) aufzuteilen. So betreut jetzt

im Sommer der Hans die Oberreintal- und

Jochen Lingott im Winter die Stuibenhütte.

Das schöne Wetter im Frühjahr verabschiedete

sich pünktlich zur Hütteneröffnung im

Familienunternehmen „Holzaktion“ – hier die Jüngsten der Familie Willibald.

Oberreintal. Leider blieb die Witterung bis

Mitte August unbeständig und so war der

Andrang an den Kettertouren eher mäßig. Ab

Mitte August wurden die Bedingungen dann

besser.

Für die Trinkwasseraufbereitung musste eine

neue UV-Filteranlage eingebaut werden.

Das 5.000 Euro teure Gerät beschäftigte

Michi Berger noch öfters. Die empfi ndliche

Elektronik fi el immer wieder aus, was sehr

ärgerlich ist, wenn man bedenkt, dass die

Wasserproben mit der alten Anlage stets

in Ordnung waren und der Anlage nur das

Zertifi kat fehlte.

Am Stuiben hatten wir 2011 gleich mehrere

Baustellen:

Die Quellfassungen wurden erneuert. Auch

hier brauchten wir eine neue Filteranlage für

die Trinkwasseraufbereitung. Michi Berger

stand uns wieder zur Seite. Er ist mit seiner

Firma auf vielen Hütten im Alpenraum tätig

und seine große Erfahrung spart uns so manche

Kosten. Seine Arbeitszeit stellt er größtenteils

nicht in Rechnung. Für seine Hilfe

möchte sich die Sektion herzlich bedanken.

Die größte Baustelle allerdings hatte Peter

Anzenberger durchzustehen. In die Hütte

wurde eine komplette Heizungsanlage mit

einem großen Pufferspeicher eingebaut.

Diese wird von einem neuen Küchenherd mit

Warmwasser versorgt. Im Trockenraum, in

den Schlafräumen und in der Gaststube sind

jetzt Heizkörper montiert, welche die ganze

Hütte erwärmen. Auch zum Abspülen in der

Küche steht jetzt sofort warmes Wasser zur

Verfügung, ohne erst den Ofen einheizen zu

müssen.

Im Schlafraum wurden aus Brandschutzgründen

größere Fenster eingebaut, die ich mit

Chris Bauerfeind, Thomas Bräckle und dem

Chef Markus Dorfl eitner an zwei weiteren

Tagen montierte. Stefan Saller und seine

Söhne erledigten für uns alle Arbeiten mit

Blech und Edelstahl.

Nach Abschluss der gröberen Arbeiten

brauchte die Hütte innen dringend einen

neuen Anstrich. Das Malergeschäft Sailer

aus Garmisch konnte mir die Arbeit noch

kurzfristig ausführen. Die Maurer- und

Verputzarbeiten erledigten Theo Reindl sen.

und jun. in Gemeinschaftsarbeit an mehreren

Wochenenden.

Meine Frau Leni und Bärbi Strobl beendeten

mit einem Großputz den arbeitsreichen

Herbst am Stuiben.

Die Holzaktion verteilten wir auf mehrere

Tage. Die Jungendgruppe und die Jungmannschaft

waren dabei sehr fl eißig.

Schon im Herbst wurde mir klar, dass Jochen

die richtige Wahl als Hüttenwirt war:

Er half uns den ganzen Herbst bei allen

Arbeiten und transportierte viel Material

zur Hütte. Auch seine Familie beteiligte sich

an verschiedenen Arbeiten. Seine große

Motivation hat mich beeindruckt und ich

freue mich auf eine hoffentlich langjährige

Zusammenarbeit.

Zum Schluss möchte ich mich noch mal bei

allen Helfern bedanken. Insgesamt wurden

350 Stunden ehrenamtlich geleistet.

Ohne Euch wären solche Projekte nicht zu

stemmen.

H.m.l.a.A

Toni Bräckle

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Jahresberichte 2011

Höllentalklamm

Am Himmelfahrtstag, den 2. Juni 2011 wurde

die Klamm wieder geöffnet.

Vor Schnee und Eis blieben wir heuer verschont.

Die dadurch eingesparten Geldmittel

konnten für Wegverbesserungen, neue Holzbeläge

und sonstige Reparaturen verwendet

werden.

Trotzdem wurde es in der Klamm nicht langweilig.

Das für 2011 geplante Museumsprojekt

musste fertiggestellt werden.

Um die Sektion fi nanziell etwas zu entlasten,

suchten wir für die 14 Schautafeln je einen

Sponsor und bekamen sogar 16 Wohltäter –

die Sache lief bestens.

Am 2. und 3. Juli wurde das Museum mit

Herrn Landrat Kühn, Bürgermeister Hildebrandt

und Dr. Henker von den „Nichtstaatlichen

Museen“ eröffnet. Die Sponsoren, viele

Ehrengäste, die Presse und das Fernsehen

waren dabei. Pater Thome aus Grainau nahm

die kirchliche Weihe vor. Über 40 Personen

wurden in der kleinen Eingangshütte bewirtet.

Es war eng aber gemütlich.

Ein eigens gefertigter und gespendeter Opferstock

wurde von uns im Museum montiert

und von den vielen Besuchern aufgefüllt.

Trotz der späten Klammöffnung im Juni war

die Schatzmeisterin und natürlich auch

ich mit den Einahmen der Klamm zufrieden

– „I hab Glück g’habt, brauch nichts

d’raufzahlen“.

Bedanken möchte ich mich im Namen der

Sektion bei unseren Pächtern welche sehr

viele Arbeiten für die Klamm, Hütte und

Museum geleistet haben. Ein herzliches Dankeschön

nochmal unseren Sponsoren.

Vor allem dem Peter Schwarz, welcher mich

von Anfang an mit Rat und Tat unterstützte

und in monatelanger Arbeit und kostenlos

die gesamte Innenausstattung samt Bilder

und Texte entwarf. Er stellte uns private

Stücke für die Ausstellung zur Verfügung und

sagte dann noch zu mir, er wäre beleidigt

gewesen, wenn er uns nicht hätte helfen

dürfen.

Das Museum wurde von den Besuchern gut

angenommen. Außerdem wird es sogar im

Führer für nichtstaatliche Museen aufgenommen.

Ein von unserem 2. Vorstand Wasti Buchwieser

in Eichenholz geschnitzter „Nepomuk“

beschützt seit heuer die Besucher und die

Klamm. So verlief auch die Saison Gott sei

Dank ohne Unfall.

Leider mussten unsere allseits beliebten

und tüchtigen Pächter Sandra und Flori aus

gesundheitlichen Gründen zum Saisonende

kündigen.

Ich hoffe, dass unsere neuen Pächter Steffi

und Martin wieder so weitermachen.

Großen Dank auch an die Firma Dörfl er,

welche wieder in altbewährter Weise den

Klammauf- und Klammabbau bestens durchgeführt

hat.

Hans Hofmann

Klammreferent

Wasserfall beim Klemmblock.

Eingangshütte aus dem Blickwinkel der Wanderer. Foto: Markus Dorfl eitner Lawinenkegel in der Hinterklamm.

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Jahresberichte 2011

Wegebericht 2011

So, ein weiteres Jahr als Wegewart für die

Sektion Garmisch-Partenkirchen ist vergangen

und wenn man so rückwirkend über das

vorige Jahr schaut, ist einiges geschehen.

Dies bezieht sich nicht nur auf die Wege und

die Tätigkeiten als Wegewart, sondern auch

auf die Familie. Ludwig (Wachter) Reiser und

Florian Klumpp haben ihren ersten Nachwuchs

bekommen. Wenn man so will, war

das Jahr 2011 also unser „Babyjahr“ und deshalb

mit großen Veränderungen und schönen

Erinnerungen verbunden. Das bedeutete

zwar auch mehr Zeit zuhause mit der Familie,

aber nichts desto trotz blieben wir unseren

Aufgaben als Wegewart nichts schuldig.

Vor allem, wenn es sich schön miteinander

verbinden ließ, wie bei einem Einsatz am

Bernadeinsteig nahe der Bockhütte, als ein

Windwurfbaum beseitigt werden musste.

Dazu luden wir beide die ganze Familie ein

und es ging mit Kinderwagen und Motorsäge

auf zur Bockhütte. Die Frauen schauten

sich die neue Hütte an und wir beseitigten

den Baum. Später am Tag waren dann noch

alle in der Hütte mehr oder weniger recht

aufgeregt, als ein Polizeihubschrauber kurz

vor einem Gewitter mit zwei „ganz wichtigen“

Personen vom Gesundheitsamt herein

schwebte. Solche Erlebnisse und Ausfl üge

sind besonders und lassen uns auf weitere

freuen.

Familienausfl ug zur Bockhütte: Die Wegereferenten und frischgebackenen Väter.

Erledigte Arbeiten im Dienstgebiet 2011:

Wetterstein

Ein großes Projekt war letztes Jahr der Weg

von der Bockhütte hoch zum Schachen und

weiter zur Meilerhütte. Das erledigte komplett

die Firma Dörfl er. Dabei wurden Stufen

und Treppen erneuert, der Weg an manchen

Stellen mehr in den Hang gesprengt, Stolperstellen

begradigt und zusätzliche Drahtseile

angebracht. Unterhalb des Frauenalpl wurde

der Winterweg mit einem neuen Stahlseil

versehen. Weiter wurden mehrere Windwurfbäume

am Bernadein- und Kälbersteig

entfernt, sowie die Wasserrinnen auf dem

Kälbersteig aufgemacht. Im Herbst richteten

wir den Zugang zur Brücke am Ferchenbach.

Ammergauer Alpen

Im Frühjahr zeigte uns Florian Dörfl er eine

Stelle auf dem Weg zum Frieder über das

Geiskarl, die jedes Jahr aufs Neue gerichtet

werden muss. Diese pickelten wir aus und

kontrollierten das Stahlseil. Am Gelbgwänd

wurde ein Randbaum eingebaut und auf den

Wegen zum Esterberg, Königstand und Rotmoos

die Wasserrinnen aufgemacht. Weiter

wurde der Weg von der Stepbergalm zum

Kramer bis zum sogenannten Wickingerplatz

ausgeschnitten, markiert und in den Gräben

durchgepickelt.

In der nächsten Saison 2012 wollen wir den

Bernadeinsteig herrichten, da einige Treppen

und Stufen in schlechtem Zustand sind oder

gar nicht mehr vorhanden. Auch wollen wir

uns der Beschilderung widmen. Allerdings

wird man dieses Jahr noch nicht so viele

gelbe Schilder sehen, da es erst mal um das

Wie und Was auf den Schildern geht, damit

die auch ihre Richtigkeit haben.

So ging wieder ein schönes und ereignisreiches

Jahr als Wegewarte zu Ende. Wir sind

gespannt und freuen uns auf ein weiteres

gutes und gesundes Jahr.

Eure Wegereferenten

Florian Klumpp, Paul Krätz und

Ludwig Reiser

Da Wachter in Aktion am Bernadeinsteig.

Flori Dörfl er und Ludwig Reiser beim

Durchpickeln eines Steiges.

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Jahresberichte 2011

Boulderhalle

Ein Jahr der Aktionen ist in und an der

Boulderhalle vorüber gegangen, ein Jahr der

Veränderungen.

Angefangen hat es mit dem Bau des

Boulderpilzes im Außenbereich. Nach der

Genehmigung unserer Bauvoranfrage konnte

der Bodenaushub gemacht werden. Betonplatten

wurden als Fundament eingearbeitet

und mit Kiesel abgedeckt. Der gebrauchte

Kletterpilz wurde von einem fünfköpfi gen

Team in der Kletterhalle Scheidegg im Allgäu

demontiert, mit einem LKW vom Stimmer

Michi, in einer halsbrecherischen und nicht

ganz der Straßenverkehrsordnung entsprechenden

Aktion, nach Garmisch transportiert.

In dreiwöchiger Arbeit wurde der Pilz

von unzähligen Ehrenamtlichen aufgebaut

und rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien

fertiggestellt.

Tobi Scheuber mit seinem Spielzeug.

Dieser Kletter-Boulderpilz ist eine enorme

Bereicherung für die Boulderhalle, denn

auch bei Regen kann, dank des aufgesetzten

Daches, im Freien geklettert werden.

Damit nicht jedermann von der Straße an

den Kletterpilz gelangen kann, mussten wir

noch einen Maschendrahtzaun aus verzinktem

Stahl aufbauen.

Ein neues Routenschrauberteam erarbeitete

ein neues Routen-Markierungssystem, damit

auch der Anfänger und „Otto-Normalverbraucher“

die „Boulder“ den Schwierigkeiten

gemäß unterscheiden kann.

Peter Hofmann unser Hallenwart musste

aus privaten Gründen seinen Vertrag als

Hallenwart zum Jahresende kündigen und so

wurde ein „Neuer“ gesucht und gefunden.

Tobi Dippon ist seit Januar der neue Chef der

Halle.

Bei der Übergabe an Tobi hat die Sektion

noch ein neues Kassensystem für die einfachere

Abrechnung eingeführt, sowie die

Eintrittspreise erhöht.

Auf Initiative von Tobi Dippon wurden die

Öffnungszeiten erweitert, sehr zum Wohle

der Sektion. Seitdem ist die Halle täglich

geöffnet, und zudem werden vermehrt

Veranstaltungen wie Kindergeburtstage

veranstaltet.

Dem Tobi Dippon wünsche ich für seine

Zukunft alles Gute.

Tobi Scheuber

Referent Boulderhalle

Kletterhalle

Das Ziel einer sektionseigenen Kletterhalle

in Garmisch-Partenkirchen, wird bereits

seit beinahe 2 Jahrzehnten verfolgt. Obwohl

Teilerfolge, wie z.B. die Boulderhalle am

Alpspitz-Wellenbad, zusammen mit dem

Kletterhalle e.V. erzielt werden konnten, ist

die momentane Situation mehr als unbefriedigend.

Bereits vor zwei Jahren wurde von Seiten der

privaten Kletterhallenbetreiber, die Förderwürdigkeit

von DAV-Kletteranlagen in Frage

gestellt, sogar mit der Androhung einer Klage.

Deshalb und auch wegen der fi nanziellen

Situation im DAV-Dachverband wurde auf der

Hauptversammlung 2011 eine Kürzung der

Fördermittel für Kletteranlagen beschlossen.

Unsere Planung auf dem Grund zwischen

Sommerrodelbahn und Kainzenbad kann

auch nicht weitergetrieben werden, da der

uns vorliegende Erbbaurechtsvertrag den

Sektionserwartungen nicht entspricht und

eine Einigung zwischen Marktgemeinde und

Alpenvereinssektion nicht erzielt werden

kann.

Die Option am Alpspitz-Wellenbad im Freibereich

eine Kletterhalle zu bauen und mit

der bestehenden Boulderhalle zu verbinden,

ist immer noch offen. Jedoch muss zuerst

die Zukunft des Schwimmbad-Areals geklärt

sein.

Derzeit führen wir Gespräche mit dem

Turn- uns Sportverein Partenkirchen (TSVP),

der eine Dreifachturnhalle am Kainzenbad

plant. Eine Kletterhalle an die Turnhalle

andocken, wäre denkbar und würde sogar

Baukosten senken. Infrastrukturen wie

Heizung, Umkleiden, Duschen, usw. könnten

gemeinsam genutzt werden. Auch der Olympiastützpunktleiter

Markus Anwander hat

für den OSP Interesse angemeldet, wodurch

natürlich Fördermittel leichter aufgetrieben

werden könnten.

Für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit

zwischen dem Kletterhalle e.V. und der

AV-Sektion möchte ich mich ganz besonders

bedanken.

Euer Markus Dorfl eitner

Christian Bindhammer in der Kletterhalle

Innsbruck. Foto Wolfgang Ehn

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Ausbildung

Im Jahr 2011 waren die Tourenangebote in

den Gruppen gut besucht. Besonders hervorzuheben

sind die großen Teilnehmerzahlen

in der Botanik- und Klettergruppe, sowie bei

der traditionellen Skiausfahrt ins Engadin.

Leider hat das monatliche und offene Touren-

und Ausbildungsangebot für Sektionsmitglieder

nicht den gewünschten Anklang

gefunden.

An der Angebotsvielfalt kann es nicht

gelegen haben, dennoch konnten seit Juni

2011 bisher nur zwei Ausbildungen und eine

Schneeschuhtour durchgeführt werden.

Gemeinschaftstouren oder Ausbildungen

wurden und werden auch in Zukunft erst bei

einer Mindestteilnehmerzahl von vier Personen

durchgeführt.

Ungebrochen und erfreulich ist jedoch der

Zuwachs in der alpinen Jugendarbeit. Zwei

interessierte und engagierte Jugendliche

wollen die Ausbildung zum Jugendleiter absolvieren

und Verantwortung übernehmen.

Volle Unterstützung erhalten die „Vorbild-

Jugendlichen“ von den Gruppenleitern der

Jugendgruppe.

Der Übertritt von der Jugendgruppe in

die Jungmannschaft gestaltet sich derzeit

schwierig. Leider kommen bereits aus dem

Jugendbereich immer weniger Allround-Alpinisten

in diese nächste Altersgruppe.

Die absoluten Spezialisten in den einzelnen

Alpin-Disziplinen, wie Sportklettern und

Bouldern gehen mit Freunden vielfach frühzeitig

schon eigene Wege.

Im Bereich des Breitensports der Sektion

werden die Gruppen von staatl. gepr. Berg-

und Skiführern, Trainer C Sportklettern,

Trainer B Skihochtour, Fachübungsleiter

Hochtour, Alpinklettern und Hochtour in den

Gruppen unterstützt.

In der Ausbildung zu Fachübungsleitern

(FÜL) bzw. Trainer befi nden sich derzeit

drei Sektionsmitglieder, die sich für das

anspruchsvolle und verantwortungsvolle

Ehrenamt bereit erklären.

Für Qualität, in der Betreuung auf Gemeinschaftstouren

und in der Ausbildung ist die

Sektion Garmisch-Partenkirchen mit seinem

qualifi zierten Personal bestens aufgestellt.

Mein Dank gilt allen Jugendleitern, Fachübungsleitern,

Trainern die Urlaub und

Freizeit zur Aus- und Weiterbildung für Ihre

Qualifi kationen einbringen und sich zur

Sicherstellung der Programme in den Sektionsgruppen

bereit erklären.

Mein besonderer Dank gilt Leni Bräckle, die

als Trainerin und Betreuerin der Sportkletterjugend

nach vielen Jahren erfolgreichen

Wirkens, die motivierten Kinder in die Hände

von Petra Buchwieser übergeben hat. Petra

und Ralf Langer wünsche ich weiterhin eine

glückliche Hand und viele sichere Unternehmungen.

Udo Knittel

staatl. gepr. Berg- und Skiführer

Ausbildungsreferent

Berichte aus den Gruppen 2011

Die Gruppen

in der Sektion

Jugendgruppe (10-16 Jahre)

Sowohl am Fels in der freien Natur, wie auch

Indoor werden die Kinder für den Klettersport

sensibilisiert. Die Betreuer organisieren

Ausfl üge und Bergtouren, wobei der

Gruppengedanke sehr im Vordergrund steht.

Hubert Neuner, Elisenweg 15a

82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel. 08821-2937

eMail: neuner.hubert@alpenverein-gapa.de

Sportklettergruppe

Gemeinsame Gruppenausfl üge in Nah

und Fern. Freude und Spaß, aber auch der

Leistungsgedanke stehen im Vordergrund.

Das Betätigungsfeld am Fels erstreckt sich

von sportlich/alpin bis hin zum Eis.

Robert Bartl, Riesserseestraße 4

82467 Garmisch-Partenkirchen

mobil 0176-62056950

eMail: bartl.robert@alpenverein-gapa.de

Jungmannschaft (18-25 Jahre)

Eistouren, alpine Kletterrouten, Erschließung

von Neutouren oder Wiederholung von besonders

schwierigen Hochtouren. Durchführung

von Expeditionen.

Matthias Baudrexl, Hörmannstraße 9

82467 Garmisch-Partenkirchen

mobil 0160 4924500, eMail:

baudrexl.matthias@alpenverein-gapa.de

Klettergruppe

Hier soll dem Alpinisten die Möglichkeit

gegeben werden, in einem familiären Kreis

seine Bergsportbegeisterung ausüben zu

können.

Joe Schmid, Untere Mühlgasse 3

82497 Unterammergau

Tel. 08822-935043

eMail: schmid.joe@alpenverein-gapa.de

Botanikgruppe

Förderung von gemeinsamen Interessen an

Natur und Bergen, Geologie und Botanik.

Sensibilisierung für den Erhalt unserer

Bergwelt.

Dr. Jürgen Heyer, Meisenstraße 7

82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel. 08821-969188

eMail: heyer.juergen@alpenverein-gapa.de

Bergfahrtengruppe

Gemeinsame Bergtouren im Winter und

Sommer. Es werden auch entferntere

Bergziele angegangen.

Sepp Winter, Innerer Birktalweg 11

82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel. 08821-4790

eMail: winter.sepp@alpenverein-gapa.de

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Berichte aus den Gruppen 2011

Jugendgruppen

Jugend-Klettergruppe 10 – 16 Jahre

In diesem Jahr gibt es in der Jugendgruppe

eigentlich nichts Spektakuläres oder

Außergewöhnliches zu berichten. Wir haben

keine Ausfl üge in andere Kletterhallen oder

Klettergärten unternommen.

Trotzdem ist unser Montag-Abend an der

Kletterwand im Gymnasium und im Sommer

am „Herrgott-Schrofen“ und am „Frosch“

immer sehr gut besucht. Im Durchschnitt

sind immer 15 bis 20 Kinder und Jugendliche

mit Eifer bei der Sache.

Es ist wichtig, den Kindern einmal pro

Woche, außer in den Ferien, diese Klettermöglichkeit

anzubieten, damit sie sich

austoben können und das Klettern in all

seinen Spielarten erlernen. Dieses Angebot

wird für die Jugendgruppe bereits seit 30

Jahren gemacht.

Ich bedanke mich bei der Vorstandschaft und

dem Verein, und hoffe auf ein unfallfreies

Jahr 2012.

Hubert Neuner

Sportklettergruppe von

Leni, Petra und Ralf

2011 sollte ein Jahr der Veränderungen

werden. Seit ca. Mitte 2010 hatten wir mit

der Petra Buchwieser eine zusätzliche Hilfe,

so dass einer auch mal aussetzen bzw. die

Tätigkeit auf 3 Betreuer aufgeteilt werden

konnte. Zunächst lief alles wie gewohnt.

Aufgrund der leider immer noch fehlenden

Alternative vor Ort, hielten wir uns nach

wie vor meistens an der Kletterwand des

Werdenfels-Gymnasiums auf. Unsere Jugendgruppe,

zahlenmäßig immer noch gleich gut

besucht, wollte beschäftigt werden. Dem

wurde Rechnung getragen, in dem wir Standplatzbau,

Umbinden am Umlenker, Abseilen,

Flaschenzug und Knotenkunde übten. Auch

Tipps in Sachen Sichern und Klettertechnik

wurden gegeben und bereitwillig angenommen

und umgesetzt. Um das Ganze nicht

zu eintönig werden zu lassen, unternahmen

wir, zusammen mit dem Bräckle Toni, eine

Tour auf den Stuiben. Nach der zünftigen

Hüttengaudi – es war der rußige Freitag

und da gab es beim Karteln viele schwarze

Gesichter – wurde der nächste Tag für ein

LVS-Training unter der fachkundigen Aufsicht

vom Bergführer Toni und eine kleine Tour

genutzt. Das hat allen wahnsinnig Spaß

Jugend-Klettergruppe am Frosch

(Herrgottschrofen).

gemacht, vielen Dank Toni, dass Du Dir die

Zeit genommen hast!

Leider meinten es das Frühjahr und der

Frühsommer nicht so gut mit uns. Etliche

Kletterversuche in Scharnitz bzw. am

Frauenwasserl fi elen dem Regen zum Opfer

und wir mussten abbrechen und Eis-Essen

gehen bzw. in die Kletterhalle nach Rieden

ausweichen. Einmal nahm uns der Ralf mit in

die Angerloch-Höhle. Das war sehr interessant

und spannend, wenn gleich für einige

von uns auch etwas unheimlich! Danke Ralf

für die tolle Erfahrung!

Der Sommer brachte dann auch die große

Veränderung mit sich: die Leni gab, nach etlichen

Jahren, die Leitung der Jugendgruppe

ab. Obwohl wir natürlich erstmal ganz schön

schlucken mussten, haben wir dafür vollstes

Verständnis und freuen uns, dass sie uns als

Aushilfe noch zur Seite steht. Danke Leni für

Man kann die „Angst“ in den Gesichtern

lesen … vor dem Abstieg ins Angerloch

Dein Engagement, Deine Motivation, Deine

Tipps – ach – einfach für alles!!!

Der Abschiedsausfl ug Ende der Sommerferien

nach Arco war super, wir hatten tolles

Wetter und eine Riesengaudi. Außerdem

wurde eine Vielzahl von leichteren und

schwereren Touren geklettert und wir konnten

sehen, dass das Training fruchtet!

Nach den Sommerferien entschädigte uns

der Sommer mit beständigem und warmem

Wetter, so dass wir noch bis in den November

hinein draußen klettern konnten, z. B.

am Herrgottschrofen, in Scharnitz oder am

Roten Fels in Karrenz. Auch die Kletterhalle

in Imst mitsamt ihrer imposanten Außenanlage

haben wir besucht! Ausgeholfen hat hier

meist noch der Buchwieser Waschti, vielen,

vielen Dank dafür! ▲

Unser ist der Fels! Klettern in Scharnitz.

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Berichte aus den Gruppen 2011

Danke auch an Dich Bob, dass Du Dich

immer so einsetzt, um unserer Jugend das

Bouldern beizubringen!

Wir hoffen, wir können weiterhin zusammen

mit Euch so viel Spaß haben!

Petra und Ralf

Bouldergruppe

Im Jahr 2011 hat sich unsere Jugend wieder

sehr engagiert gezeigt. Das Mittwochstraining

in unserer Boulderhalle bewies sich als

gute Ergänzung zum Sportklettertraining

am Freitag. Besonders freut mich, dass ein

stetiger Zuwachs stattfi ndet. Die Bouldergruppe

besteht derzeit aus ca. 20 Kindern

und Jugendlichen im Alter von neun bis

sechzehn Jahren.

Im Vordergrund steht immer der Spaßfaktor

So lässt sich’s aushalten … in der Sonne vor der Stuibenhütte.

in Verbindung mit sportlicher Aktivität. So ist

das kleine Kickerturnier im Anschluss an das

Training zum festen Bestandteil geworden.

Ein interner Boulderwettkampf diente als

Warmup für den bevorstehenden „großen“

Bouldercup in unserer Halle. Am Wettkampftag

präsentierte die Jugend motiviert ihre

Fähigkeiten und so konnten viele von ihnen

mit einer sehr guten Platzierung den anstrengenden

Klettermarathon beenden. Des Weiteren

fanden Ausfl üge in unsere heimische

Felsen sowie ein verlängertes Wochenende

in Arco statt.

Ich kann mir nur wünschen, dass die starke

Resonanz anhält und unsere jungen Boulderer

weiterhin mit viel Spaß und Motivation

zum Kraxln kommen.

Euer Bob Bartl

Jungmannschaft

Mit unserer Jungmannschaft geht’s bergauf,

nicht nur mit den alpinen Vorhaben, sondern

auch mit den Mitgliederzahlen, etwa 15 – 20

Burschen und Mädls zählen zu unserer

Gruppe.

Das Jahr 2011 nutzen wir trotz der recht

überschaubaren Schneesituation gut aus.

Im März standen wir auf dem Gipfel des

Großglockners. Unser eigentliches Ziel, die

Pallavicini-Rinne zu befahren, ging leider

wegen zu viel Blankeis nicht in Erfüllung.

Dennoch war es ein sehr schöner Ausfl ug bei

bestem Wetter. Weitere Unternehmungen im

Eis und Schnee folgten: steile Rinnen in den

Dolomiten, Eisklettern vom Stubai bis nach

Luggi und Matthias am Ausstieg der Wetterkante.

Chamonix und Skitouren u. a. auch einige

unserer heimischen Schmankerl.

Um sich wieder an den Fels zu gewöhnen,

fuhren wir im Frühjahr nach Kroatien zum

Sportklettern. Die neu erschlossenen

Gebiete, rund um die Ortschaft Buzet halfen

uns, die über den Winter etwas eingerostete

Klettertechnik und die Kraft wieder auf

Vordermann zu bekommen.

Ein beliebtes Ziel in diesem Jahr waren für

uns die Dolomiten, unter anderem folgende

Begehungen: Solda an der Marmolada

Südwand, Cassin an der Westlichen Zinne,

Buhl/Micheluzzi mit Ausstieg, Abram-Kante,

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Berichte aus den Gruppen 2011

Vinazer Verschneidung und einige weitere

Routen am Piz Ciavazes, Dibona am Sass

Pordoi, einige Klassiker an den Sellatürmen

wie die Messner oder Schober und verschiedene

Wege am Langkofel, Heiligkreuzkofel

und der Rosengartenspitze.

Einige Eis- und Schnneetouren füllten

ebenfalls die freien Wochenenden wie z.B.

der Teufelsgrat am Mont Blanc de Tacul oder

Weissseespitze oder die Wetterkante an der

Zugspitze.

Aufbruch von der Stüdlhütte zum Großglockner.

Das Wetter im Herbst war wahnsinnig schön

und so konnten wir nochmal einige Touren

im Oberreintal machen. Das Schüsselkar

war darum auch noch des Öfteren unser

Ziel, wir kletterten den Bayerischen Traum,

Wolke-7, Knapp/Köchler und die Messner/

Sint mit ihren einzigartigen Rissen. Es stehen

allerdings noch einige Vorhaben offen und

wir sind heiß, in diesem Jahr nochmal einiges

im Schüsselkar klettern zu können.

Matthias Baudrexl

Sportklettergruppe

Dank der schönen Wetterperiode im Februar

konnte die Klettersaison so früh, wie selten

erlebt, beginnen. Ein intensives Wintertraining

in der Boulderhalle brachte uns gut

in Form für die ersten Ausfl üge ins Ötztal.

Heimische Felsen waren durch die lang

anhaltende Kälte und den geringen Niederschlag

in perfektem Zustand für alte und

neue Projekte.

Etliche Neuerschließungen in unseren Hausgebieten

Hammersbach, Grießen, Grainau

und Eibsee konnten wir zu unseren Errungenschaften

zählen.

Martl Willibald im Sherwood-Forest.

Im Frühsommer wurden traditionsgemäß

gemeinsame Wochenendtrips ins Vinschgau,

Berner Oberland und Gardasee unternommen.

Nach anstrengenden Kletter - und Boulderstunden

erfreute man sich dem geselligen

Zusammensitzen bei Pizza und Wein.

Da die meisten Mitglieder der Sportklettergruppe

schon für Nachwuchs sorgten, galt

der Sommerurlaub der Familie. Doch wo ein

Wille ist, da ist ein Weg. So wurden die mehrwöchigen

Campingtrips nach Südfrankreich

oder in ähnlich gute Klettergebiete gelegt.

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Berichte aus den Gruppen 2011

Schöne Herbsttage konnten kraftreich in der

Silvretta genutzt werden. Athletische Boulderprobleme

motivierten sogar eingesessene

Seilkletterer.

Im Frühwinter hat ein kleiner Teil der Gruppe

die Kraxlsaison in Portugal (Sintra) verlängert

und noch ein paar sonnige Klettertage

genossen.

Beim nun jährlich stattfi ndenden DAV-

Bouldercup haben sich die Mitglieder der

Sportklettergruppe als echte Schraubkünstler

entpuppt und bei der Organisation,

Routensetzung und Durchführung fl eißig

geholfen.

Projektbesprechung im Ötztal

Zu Hause hat sich das regelmäßige Mittwochstraining

in unserer Halle als Gruppenübergreifendes

Treffen für alle Kletterer entwickelt.

Beim anschließenden Bier wurden

gemeinsame Reisepläne geschmiedet und

neue Projekte besprochen.

Auch 2012 freuen wir uns auf weiteren Zuwachs

und motivierte Mitglieder.

Bob Bartl

Klettergruppe

Wir hatten Glück.

Ein Jahr mit unvergessenen Bergerlebnissen

für die Klettergruppe liegt hinter uns. Das

Motto für diesen Winter: Mit guter Vorbereitung

hoch hinaus.

So starten wir Ende Februar zur Skitourenwoche

im höchstgelegensten bewohnten

Dorf Europas auf 2126 m.ü.N.N. in Juf in

Graubünden. Ein idealer Stützpunkt: Fast alle

Skitouren können wir direkt von unserer Unterkunft

aus beginnen. Von der Terrasse des

Hauses blickt man auf das Wengahorn, eine

leichte Skitour mit 700 hm, die manche von

uns noch am Ankunftstag als nachmittäglichen

Spaziergang begehen. Schon bei der

Abfahrt vom Wengahorn nach Juf.

Ankunft informieren uns andere Skitourengeher,

dass die Lawinenlage derzeit etwas

heikel sei. Über Nacht hatte es zusätzlich

noch geschneit, was uns zwar eine prima

Pulverschneeaufl age brachte, jedoch das

Erkennen von so manchen Gefahrenstellen

erschwerte. Also tasten wir uns vorsichtig

an die ersten Skitouren heran. Ab und zu

vernehmen wir in der Ebene Wummgeräusche,

die uns ermahnen Vorsicht walten zu

lassen. Im weiteren Verlauf der Woche wurde

das Wetter schön und wir konnten Spitzentouren

zum Piz Surpare, Piz Piot, Gletscherhorn,

Chlin Hüreli, Großhorn, Juferhorn, die

Rundwanderung über den Stallerberg nach

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Berichte aus den Gruppen 2011

Bivio und über Uf da Flue zurück nach Juf

unternehmen. Eine höchst spannende und

lehrreiche Woche für alle Teilnehmer mit

vielen unvergessenen Erlebnissen und einer

gesunder Rückkehr für alle. „Wir hatten

Glück“.

Nur wenige Tage später reisten Pauli und

Gefolge wieder in die Schweiz zum alljährlichen

militärischen Wintergebirgsskimarsch

in die Lenk. Ein verlängertes Wochenende

mit organisierten Skiwandertouren, Gaudi

und Musik.

Das erste von zwei KG-Aktivs führte uns

Anfang April für vier Tage ins Martelltal zur

Zufallhütte. „Wieder hatten wir Glück“: das

Wetter war, anders als in den restlichen

Alpen, hier ausgesprochen gut. Als Zustieg

zur Hütte wählten wir den Umweg über die

Madritschspitze. Darauf folgte die Tour zur

Kathrin an der Wolfebner Spitze.

Butzenspitze mit Abfahrt über den Langenferner.

Am dritten Tag als weitere Steigerung

die Überschreitung der Cima Marmotta

(Köllkuppe) und der drei Veneziaspitzen mit

direkter Abfahrt über den Ultenmarktferner.

Zum krönenden Abschluss erklommen

wir als Rundtour die Zufallspitze und den

Cevedale mit steiler Pulverschneeabfahrt

zwischen dem inneren- und dem mittleren

Kofl wieder zum Langenferner.

Wie schon angekündigt, wir wollten hoch

hinaus! Unser Ziel Anfang Mai war der Mont

Blanc. Wir nahmen uns 5 Tage Zeit, fuhren

mit 9 Teilnehmern nach Chamonix und fanden

in Les Houches eine grandiose Unterkunft

im neu renovierten Bauernhaus mit direktem

Blick auf den Berg unseres Begehrs.

Zur Akklimatisation wählten wir die Tour zum

Col de Noir über den Argentièregletscher

vom hoch gelegenen Ausgangspunkt Station

Lognan der Grand Montet-Bahn und wieder

dorthin zurück. Am nächsten Morgen starteten

wir guter Dinge, nach erholsamer Nacht

im Tal. Wir nutzten die Bahn zur Agui de

Midi Mittelstation, durchquerten den wilden

Bruch La Jonction des Glacier Bossons und

kletterten die letzten 100 m zur die Grands

Mulets Hütte. Mitten in der Nacht um 1:00

Uhr packten wir für den 1800 hm Anstieg

zum höchsten Alpengipfel. Unsere Ski waren

mehr als die Hälfte des Aufstiegs seitlich

am Rucksack befestigt, da wir die Route,

wegen möglichen Eisschlags, über den Grat

des Dome du Gouter wählten. Glücklich und

zufrieden erreichten acht der Teilnehmer den

Gipfel. Es hat sich gelohnt die Ski hochzutragen,

einige von uns wedelten mächtig

beeindruckt direkt vom Gipfel durch die

hausgroßen Eisseracs zum Grand Plateau.

Dort trafen wir uns alle wieder zum weiteren

gemeinsamen Abstieg. „Wir hatten Glück“:

Wir hatten eine Woche lang Traumwetter

und beste Verhältnisse am Mont Blanc.

Die Klettersaison starteten wir mit einem

viertägigen Kletteraufenthalt an der

Hermann von Barth Hütte, ein 20-jähriges

Jubiläumsaufklettern im Lechtal an der Wolfebnerspitze.

Und „wir hatten wieder Glück“:

das Wetter war ausgerechnet nur direkt bei

uns schön.

Zum gemeinsamen Grillen trafen wir uns

dieses Mal in Griesen. Vielen Dank für den

Platz im Garten und die Feuerstelle an Familie

Colorio.

Unser Sommer- und Familienklettercamp

führte in die Dolomiten nach St. Kassian

an den Falzaregopass. Schon am ersten

Tag konnten sich alle an super Klettereien

in nächster Nähe austoben. So machte es

wenig aus, dass es am nächsten Tag aus

Eimern goss und so mancher Gräben ums

Zelt ziehen musste. Trotzdem machten wir

uns nachmittags mit Kind und Kegel auf

zu einem Abend“spaziergang“ , vorbei an

der Scotonihütte, dem Lagazuoi-See zur

Forcella del Lago und im Bogen mit Blick in

die Fanesgruppe zurück zum Campingplatz.

Am höchsten Punkt der Wanderung begrüßte

uns die Sonne wieder, um uns dann den Rest

der Woche zu verwöhnen. „Wir hatten Glück“

und kletterten am Lagazuoi, den Falzaregotürmen,

der Tofana de Rozes, der Cima del

Lago und mit den Kindern zusammen die

Hexenstein Südkante. Der Abstieg mit den

vielen Kriegsstollen und Schützenstellungen

ließ unsere Kinder die Müdigkeit vergessen.

Zum Abschluss entdeckten sie noch ein

Murmeltier in nächster Nähe und beobachteten

mit großen Kinderaugen wie es sich

immer wieder aus seiner Höhle wagte und

die Sonne genoss.

Zum Abklettern Ende September blieben

wir zu Hause und kletterten im Dammkar

den Südwandkamin und die Joe Muff. Am

nächsten Tag nutzten wir die Bahn zum Fuß

der Alpspitze und spielten uns in den Touren

Siphon und Sonntagsausfl ug. Es blieb noch

Zeit für ein Bierchen und wir machten es uns

auf der Terrasse der Bergstation gemütlich.

Am Sonntag fuhren wir dann mit dem Radl

von Obermieming aus zu den Fischplatten

unter dem Schoßkopf. Marillensteig (VI-) ist

eine imposante Tour über Wasserrillenplatten.

Jeden Tag lachte für uns die Sonne und

„wir hatten wieder Glück“.

Neben diesen Fahrten fanden an mehreren

Wochenenden noch jede Menge kurzfristig

vereinbarte Touren in Fels und Schnee statt.

Vielen Dank bei dieser Gelegenheit an meine

fl eißigen Mithelfer: Udo, Beppi, Uwe, Jens

und Pauli. „Ich habe Glück“, dass sie sich für

die Klettergruppe und mich so engagieren.

Vielen Dank für die Unterstützung an die

Verantwortlichen der Sektion Garmisch-

Partenkirchen. Ich wünsche ein erfolgreiches

und unfallfreies Bergjahr 2012.

Joe Schmid

Klettergruppenleiter

La Jonction am Glacier Bossons.

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Berichte aus den Gruppen 2011

Botanikgruppe

Botanische Wanderungen 2011

Für die botanischen Wanderungen im Jahr

2011 hatten wir 17 Ein-Tages-Exkursionen

und zwei Mehrtagestouren geplant. Trotz

mehrfacher Terminverschiebungen wegen

ungünstigen Witterungsverhältnissen mussten

vier Ein-Tages-Exkursionen ausfallen.

Bei den ersten Wanderungen in der Umgebung

von Garmisch-Partenkirchen

(Oberau – Eschenlohe; Murnauer Moos –

Rundweg) haben wir Pfl anzen von Niedermooren

und Hochmooren kennen gelernt

(Sibirsche Schwertlilie, Steifblättriges

Knabenkraut, Rauschelbeere, Moosbeere,

Rundblättriger Sonnentau, Scheiden-Wollgras,

Fieberklee, Rosmarinheide).

In den höheren Regionen mit Hauptdolomit

(Kranzberg) und alpinen Muschenkalk

(Eckbauer – Wamberg) fanden wir alpine

Pfl anzen wie Alpen-Steinquendel, Kugel-

Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata)

30.04.11; Geroldwiesen

blumen, Felsenbirne, Alpen-Heckenrose,

Berg-Laserkraut und andere, mehr als 100

verschiedene Arten.

Neue Touren waren die Hochalm am Sylvensteinstausee,

Laber – Soilaalm – Weidmoos

und Hahnenkamm, wo wir außerdem einen

gut angelegten Alpenblumengarten besichtigen

konnten.

Auf dem Patscherkofel haben wir Pfl anzen

gefunden, die auf sauren Böden wachsen,

wie Alpenazalee, Berg-Nelkenwurz, Rostrote

Alpenrose.

Die größte Anzahl von alpinen Pfl anzen

fanden wir auf der Wanderung Kreuzeck –

Osterfelder Kopf – Bernadeinweg, z.B. Gelber

Eisenhut, Alpen-Kratzdistel, Starrer Wurmfarn,

Schnee-Enzian, Ungarischer Enzian,

Schwarzes Kohlröschen (134 Arten).

Die letzten Touren im August führten uns

zum Wallberg, in das Rofangebirge und zum

Dreiensee bei Namlos.

Ein besonderes Erlebnis war die 4-Tagestour

in den Nationalpark Berchtesgaden.

Bereits am Ankunftstag konnten wir auf den

Jenner steigen und die herrliche Aussicht auf

Königssee, Watzmann und die anderen Berge

genießen und außerdem die Vielfalt der

alpinen Flora erleben. Den darauf folgenden

Regentag haben wir mit Besichtigung von

Schloss, Kirchen und Nationalparkhaus in

Berchtesgaden verbracht. Am 3. Tag sind wir

durch das Wimbachtal gewandert, zuerst

durch die imposante Wimbach-Klamm und

dann über Wimbach-Schloss in Richtung

Wimbach-Grieshütte.

Dabei haben wir über 100 Pfl anzen gefunden,

z.B. Grauer Alpendost, Augenwurz,

Kleinblütiges Einblatt, Braunroter Sitter,

Weiße Waldhyazinthe. Am Abfahrtstag haben

einige Wanderer unserer Gruppe eine Fahrt

auf dem Königssee nach St. Bartholomä

unternommen.

Das Ziel unserer mehrtägigen Abschlusstour

war Aldein (Südtirol). Von dort aus sind wir

in das Weltkulturerbe Geopark Bletterbach

gefahren und haben nach Besichtigung des

Besucherzentrums die Wanderung durch die

Bletterbachschlucht unternommen. Dabei

konnten wir die eindrucksvolle Gliederung

der Perm-Schichten (Quarzporphyr, Grödener

Sandstein) und der Trias-Schichten (Buntsandstein,

Muschelkalk) auf den steil aufra-

Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris);

05.04.11; Hirschberg.

genden Felswänden beobachten. Am 2. Tag

wurde der Gipfel des Weißhorns

(2313 m) bestiegen und dabei haben wir

noch zahlreichen Pfl anzen gefunden.

Auf der Rückfahrt nach Garmisch-Partenkirchen

haben wir noch die Gelegenheit zur

Besichtigung des Klosters Säben genutzt.

An den 13 Tages-Exkursionen und den zwei

Mehrtagestouren mit sechs Tageswanderungen

haben insgesamt 244 Personen

teilgenommen, das heißt ca. 13 Teilnehmer

pro Tour (Maximum 16, Minimum vier) aus

einer Gruppe von 28 Interessenten.

Neu angemeldet hatten sich im Jahr 2011

vier Interessenten; zwölf Personen, die im

Jahr 2010 nur eine oder zwei Wanderungen

mitgemacht haben, sind 2011 nicht wieder

gekommen.

Dr. Jürgen Heyer

Leiter der Botaniker-Gruppe

Aufstieg zum Steinernen Tor (Rofangebirge);

11.08.11.

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Berichte aus den Gruppen 2011

Bergfahrtengruppe

Bei unseren Treffen jeden Freitag um 20 Uhr

im AV-Stüberl, wurden viele Bergtouren

besprochen, die wir dann später auch

ausgeführt haben. So waren es dieses Jahr

51 Bergtouren, bei denen wir 62 Gipfel

bestiegen haben. Insgesamt nahmen an den

Touren 205 Personen teil.

Der Berg-Winter brachte uns 15 Touren, wo

wir den Eckbauer 1237 m, das Hörnle 1548 m,

den Feldernkopf 1928 m, die Seefelderspitze

2221 m, den Almkopf 1801 m und viele Berge

mehr begehen konnten.

Im Berg-Sommer machten wir 36 Touren

bei meist schönem Wetter auf viele schöne

Gipfel. Der Zingerstein 2205 m, die Suwaldspitze

2059 m, die Lachenspitze 2130 m,

die Friederspitze 2050 m und das Kienjoch

1953 m standen auf dem Programm.

Auch viele Veranstaltungen und Geburtstagsfeiern

organisierte die Bergfahrtengruppe:

Am 23. Juni fand bei strömendem Regen die

Sonnwendfeier am Esel statt. In der Mittenwalder

Kaserne durften wir am 03. November

einen Geburtstag feiern. Den 80. Geburtstag

Hintere Steinkarspitze 2215 m. Sepp Winter, Eckard Gratz, Walter Rohm.

Foto: Helmut Hartmann

von Horst Adler feierten wir mit Blechmusik

und zwei Musikmeistern. Bei der Adventsfeier

unserer Gruppe am 15. Dezember kamen

20 Bergfreunde und durften der „Sunnaberg-

Musi“ zuhören.

Mit diesem Rückblick auf das Bergsteigerjahr

2011 möchte ich mich bei meiner Gruppe

bedanken.

Gott sei Dank verliefen alle Bergtouren

wieder unfallfrei!

Sepp Winter

Mit Sepp ist jeder Gipfel was Besonderes.

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Ausbildung und Touren

Ausbildungs- und

Tourenprogramm

Stefan Glowacz bei einem freien Begehungsversuch der vierten Seillänge

in seiner Neutour im Höllental.

Bei dem Tourenprogramm handelt es sich

um Gemeinschaftstouren, die von lizenzierten

Tourenleitern durchgeführt werden.

Die Teilnehmerzahl pro Tourenleiter ist aus

Sicherheitsgründen begrenzt. Die Teilnehmer

müssen gesund sein und über die erforderliche

Fitness verfügen. Die geforderte

Ausrüstung ist von den Teilnehmern gemäß

Ausschreibung mitzubringen.

Die genaue Tourenbeschreibung kann rechtzeitig

im Aushang der Geschäftsstelle und

auf der Homepage der Sektion eingesehen

werden.

Persönliche Anmeldung in der Geschäftsstelle

ist erforderlich.

© www.klausfengler.de

Termin Tourenziel und Beschreibung

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2012

15. September Kletterausbildung im Vorstieg- und TopRope-Klettern im Klettergarten

13. Oktober Klettern in der Seilschaft im alpinen Gelände (Damkar/Karwendel)

24. November Tourenplanung nach 3x 3 Filter (Sektionstüberl in der DAV-Geschäftsstelle)

16. Dezember Grundlagen in der Lawinenbeurteilung (Sektionsstüberl)

und Ausbildung mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät

2013

13. Januar Schneeschuhwanderung (Ausrüstung wird gestellt)

10. Februar Skitour im Tannheimer Tal

3. März Skitour in den Lechtaler Alpen

März/April Skitourenreise Südkarpaten/Rumänien (Programm und Anmeldung ab Okt.)

Rezezat- u. Fagaras- o. Bucegi-Gebirge, Tagestouren bis 1300 Hm

13./14. April Skihochtour in den Ötztaler Alpen

09. – 12. Mai Skihochtouren in den Hohen Tauern

30. Juni Mountainbiketour (Ziel je nach Verhältnissen)


Ausbildung und Touren

Gemeinschaftstouren

Abgrenzung zwischen

„Gemeinschaftstouren“ und „Führungstouren“

Gemeinschaftstouren

Gemeinschaftstouren sind keine Führungstouren

im engeren Sinn. Jeder Teilnehmer

geht auf eigene Verantwortung mit. Die

Teilnahme an einer Gemeinschaftstour verpfl

ichtet zur Eigenverantwortung bezüglich

dem Anforderungsprofi l und zur Mitnahme

der erforderlichen Ausrüstung für die ausgeschriebene

Tour.

In der Ausschreibung für eine Gemeinschaftstour

ist klar beschrieben, welche

Schwierigkeiten bei der Tour auftreten, und

dass die Teilnehmer den Schwierigkeitsgrad

voll beherrschen müssen.

Der Organisator oder Leiter einer Gemeinschaftstour

kann sich in der Regel nur um die

Rahmenbedingungen kümmern: Ausschreibung,

Anmeldungen, Organisation von Anfahrt,

Übernachtung usw. Er muss jedoch die

angemeldeten Teilnehmer auf ihre Tauglichkeit

überprüfen und ggf. unbekannte oder

nicht geeignete Teilnehmer zurückweisen.

Er muss auch auf Teilnehmer einwirken, die

z. B. eine unzureichende Ausrüstung dabei

haben oder erkennbare Schwächen zeigen.

Es bleibt dem Leiter unbenommen, ängstliche

Teilnehmer unter seine besondere Obhut

zu nehmen und ggf. am eigenen Seil zu

sichern. Für diese Teilnehmer ist er dann als

„Führer“ verantwortlich.

Unter Berücksichtigung eines guten

Überblicks, gegenseitiger Gefährdungsmöglichkeiten

und des Mehraufwandes an Zeit

gelten für Gemeinschaftstouren folgende

Teilnehmerzahlen als Empfehlung:

■ Bei leichten Wanderungen auf gut markierten

Wegen: 12 Personen

■ Bei schwierigen Wanderungen auf steilen

und schmalen Pfaden: bis 8 Personen

■ Auf Klettersteigen und in weglosem

Gelände: bis 6 Personen

■ Im Klettergelände: nur als selbständige

Zweier-Seilschaft (max. 3 – 4 Seilschaften)

Auch bei Gemeinschaftstouren müssen während

der Tour organisatorische Grundregeln

beachtet werden, z. B.:

■ Genaue Information der Teilnehmer über

Schwierigkeit, Gefährdung sowie Besonderheiten

der Tour.

■ Bekanntgabe von Sammelpunkten für den

Fall, dass sich die Gruppe auseinanderzieht.

■ Gegebenenfalls Einteilung eines Führenden

und eines Schlussmannes, zwischen

denen sich die Gruppe bewegt.

■ Verhaltensmaßnahmen für unvorhergesehene

Zwischenfälle absprechen.

■ An Sammelpunkten wird jeweils die Vollzähligkeit

der Gruppe festgestellt.

Führungstouren

Der Führer einer Gruppe im Gebirge übernimmt

eine große Verantwortung für die

Sicherheit und das Wohl der Personen, die

sich ihm anvertrauen. Darüber hinaus beeinfl

usst er entscheidend Verlauf, Erfolg und

Erlebniswert einer Bergtour. Er muss über

ein souveränes Können, eine umfangreiche

Erfahrung sowie das notwendige Wissen in

dem jeweiligen Bereich verfügen, um dieser

Aufgabe gerecht zu werden.

Der Tourenleiter trifft auf Grund seiner Sachautorität

und seiner überragenden Stellung

in der Gruppe verbindlich alle Entscheidungen,

hat aber damit auch die gesamte Verantwortung

für die Sicherheit der Gruppenmitglieder

zu tragen. Andererseits hat er den

Wünschen der Teilnehmer, was Sicherheitsbedürfnis

und Erlebniswert der Tour angeht,

möglichst nachzukommen. Dies ist nur durch

weitsichtige Planung, geschickte Organisation

und führungstaktisch richtiges Verhalten

zu erreichen.

Die Tourenführung selbst verlangt den „entschlossenen

Führer“, der seine Gruppe zum

Ziel bringt bzw. abbricht und dazu all seine

Erkenntnisse und Erfahrungen unmittelbar

einsetzt.

An einer ausgeschriebenen Führungstour

können auch Sektionsmitglieder teilnehmen,

die dem Führer noch nicht bekannt sind,

und die Tour nicht selbständig durchführen

könnten. Die Anzahl der Geführten darf dann

jedoch nur so hoch sein, dass der Führer in

allen Fällen die erforderliche Übersicht behält

sowie notwen dige Sicherungsmaßnahmen

durchführen kann. Nur so kann er seiner

hohen Verantwortung gerecht werden.

Die Fachübungsleiter haben eine umfassende

Ausbildung über die Taktik und Techniken

des Führens von Gruppen im Gebirge

erhalten.

Mit erfahrenen Führern erreicht man sicher

den Gipfel seiner Träume.

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Ausbildung und Touren

Gemeinschaftstouren

Checkliste zur Ausrüstung

A Grundausrüstung

Feste Bergschuhe mit hohem Schaft

und Profi lsohle

Berghose aus leichtem,

strapazierfähigem Stoff

kurze Hose (keine Jeans)

Regenbekleidung (Anorak, Überhose),

Pullover/ Faserpelz oder Fleecejacke

Funktionsunterwäsche

Hemd/Bluse

Tourensocken

Wechselwäsche

Wollmütze

Handschuhe

Sonnenschutz (Hut, Brille, Sonnencreme)

Trinkfl asche

Taschenmesser

Tourenverpfl egung

Erste-Hilfe-Set

Biwaksack

Tourenrucksack

Teleskopstöcke

Für Mehrtagestouren zusätzlich:

Hüttenschlafsack

Hüttenschuhe

Freizeitkleidung

Kl. Waschzeug

Stirnlampe oder Taschenlampe

AV-Ausweis

B Klettersteigausrüstung

Brust- und Hüftgurt

(Verbindung mit Anseilachter)

Klettersteig-Set

Steinschlaghelm

robuste Handschuhe

C Kletterausrüstung

Hüftgurt gegebenenfalls auch Brustgurt

(Verbindung mit Anseilachter)

Abseilachter

Steinschlaghelm

Kletterschuhe

Einfach- oder Halbseile pro 2 Teilnehmer

50 m

2 Bandschlingen, vernäht,

1,2 m Nutzlänge

2 Bandschlingen, vernäht,

60 cm Nutzlänge

Prusikschlingen, Durchmesser min. 5 mm,

Länge der Schnur vor dem Knüpfen:

1/2 Körpergröße, ganze Körpergröße,

2 x Körpergröße

ca. 10 Karabiner, z.T. mit Expressschlingen

3 Verschlusskarabiner (2 x HMS)

kleines Klemmkeilsortiment

Friends

D Hochtourenausrüstung

Hüftgurt gegebenenfalls auch Brustgurt

(Verbindung mit Anseilachter)

steigeisenfeste Bergschuhe

Steigeisen

Steinschlaghelm

Eispickel

Einfachseile pro 4 oder 5 Teilnehmer 50 m

2 Bandschlingen, vernäht,

1,2 m Nutzlänge

2 Bandschlingen, vernäht,

60 cm Nutzlänge

Prusikschlingen Durchmesser min. 5 mm,

Länge der Schnur vor dem Knüpfen:

1/2 Körpergröße, ganze Körpergröße,

2 x Körpergröße

3 Verschlusskarabiner (2 x HMS)

3 Karabiner

1 Eisschraube

Kleidung mit ausreichend Wärme- und

Nässeschutz

ausreichend Sonnenschutz

Gletscherbrille

E1 Skitouren-Ausrüstung

Tourenski/Telemark/Snowboard

mit Tourenbindung

Skistöcke mit großen Tellern

Steigfelle

Harscheisen

Lawinenschaufel

Sonde

Verschüttetensuchgerät (VS)

Skibrille

Sonnenbrille

zweites Paar Handschuhe

Skitourenhose

Kleidung mit ausreichend Wärmeschutz

E2 Schneeschuhtouren-Ausrüstung

Schneeschuhe

Wander- oder Skistöcke mit großen

Tellern

Sonnenbrille

Kleidung mit ausreichend Wärmeschutz

Gamaschen

Zustieg zum Mont Blanc.

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Ausbildung und Touren

Schwierigkeitsbewertung

Schwierigkeits- Weg/Gelände Anforderungen DAVgrad

Kategorie

T1 Weg gut ausgebaut, Keine, für Turnschuhe. ■ GELB

Wandern ausgeschildert und markiert. Orientierung problemlos

Gelände fl ach oder leicht geneigt. auch ohne Karte möglich.

Keine Absturzgefahr.

T2 Weg mit durchgehende Trasse Etwas Trittsicherheit, ■ BLAU

Bergwandern und ausgeglichenen Steigungen. Trekkingschuhe sind

Bergwege sind markiert. empfehlenswert.

Gelände teilweise steil, Absturz- Elementares

gefahr nicht ausgeschlossen. Orientierungsvermögen.

T3 Am Boden ist meist noch eine Gute Trittsicherheit, ■ ROT

anspruchs- Trittspur vorhanden. gute Trekkingschuhe

volles Ausgesetzte Stellen können mit mit Profi lsohle.

Bergwandern Seilen oder Ketten gesichert sein, Durchschnittliches

evtl. braucht es gelegentlich die Orientierungsvermögen.

Hände zum Vorwärtskommen. Elementare alpine

Erfahrung ist erforderlich.

Zum Teil exponierte Stellen mit ■ SCHWARZ

Absturzgefahr, Geröllfl ächen und

wegloses Schrofengelände.

Schwierigkeits- Weg/Gelände Anforderungen

grad

T4 Weg nicht überall sichtbar, Vertrautheit mit exponiertem

Alpinwandern Route teilweise weglos, Gelände, stabile Trekking.

an gewissen Stellen braucht es schuhe mit Gummiprofi ldie

Hände zum Vorwärtskommen. sohle.

Gelände bereits recht exponiert, Gewisse Geländebeurteilung

heikle Grashalden, Schrofen, und gutes Orientierungs-

einfache, apere Gletscher. vermögen.

T5 Oft weglos, einzelne einfache Bergschuhe mit

anspruchs- Kletterstellen. Gummiprofi lsohle.

volles Exponiertes, anspruchsvolles Sichere Geländebeurteilung

Alpinwandern Gelände, Schrofen, wenig und sehr gutes

gefährliche Gletscher und Orientierungsvermögen.

Firnfelder. Gute Alpinerfahrung und

elementare Kenntnisse im

Umgang mit Pickel und Seil.

T6 Meist weglos, Kletterstellen Ausgezeichnetes

schwieriges bis ll, meist nicht markiert. Orientierungsvermögen.

Alpinwandern Häufi g sehr exponiert, Ausgereifte Alpinerfahrung

heikles Schrofengelände, und Vertrautheit im Umgang

Gletscher mit Ausrutschgefahr. mit alpintechnischen

Hilfsmitteln.

Bemerkung zu kombinierte Touren in Fels, Schnee und Eis (Hochgebirgstouren):

Kombinierte Touren im Hochgebirge sind fast nie markiert, erfordern

gute Kenntnisse in der Orientierung, Seil- und Sicherungstechnik und

sind im besonderem Masse von den Witterungs- und Sichtverhältnissen

abhängig. Kletterstellen werden in Bergschuhen und manchmal

mit Steigeisen überwunden.

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Ausbildung und Touren

Schwierigkeitsbewertung

bei Skitouren

Schwierigkeitsgrad Aufstieg und Abstieg in der Abfahrt Anforderungen

L Weich, hügelig, mit glattem Untergrund. Keine Engpässe. Grundschwung auf roten Pisten.

leicht

unter 28°

WS In der Regel offene Hänge mit einzelnen kurzen Steilstufen, Engpässe sind kurz und fl ach, Beherrschen der Spitzkehrentechnik,

wenig schwierig Spitzkehren sind nötig. Ski können laufen gelassen werden. sichere Fahrweise abseits der Pisten.

um 30°

ZS Kurze Steilstufen ohne Ausweichmöglichkeit, Engpässe kurz, aber steiler, Sehr sichere Fahrweise

ziemlich schwierig die Abfolge von Hindernissen in mäßig steilem Gelände Abbremsen und Abschwingen sind notwendig. bei jeder Schneeart auf schwarzen Pisten

um 35° erfordert gute Reaktion. und bei Variantenskilauf.

S Steilhänge ohne Ausweichmöglichkeit, sichere Spitzkehren, Engpässe lang und steil, Untergrund eben, Beherrschen der situationsgerechten

schwierig viele Hindernisse erfordern eine ausgereifte Fahrtechnik. Kurzschwingen noch möglich. Ski- und Fahrtechnik den Schnee- und

um 40° Geländeverhältnissen angepasst.

SS Allgemein sehr steiles Gelände, oft mit Felsstufen durchsetzt, Engpässe sehr lang und sehr steil,

sehr schwierig viele Hindernisse in kurzer Folge. Untergrund hart, das Kurzschwingen

um 45° ist erschwert.

88 89


Tourenberichte

Arbeiten in den

Schweizer Bergen

Nahezu jeder Bergsteiger, der sich in letzter

Zeit mit Hütten im Gebirge beschäftigt hat,

wird von dem Neubau der Monte Rosa-Hütte

am Fuß des gleichnamigen Bergmassivs

oberhalb von Zermatt gehört und gelesen haben

oder wird schon dort gewesen sein.

Der Schweizer Alpenclup (SAC), genauer gesagt

die Sektion Monte Rosa – so wie im DAV

ist auch in der Schweiz der Alpenverein in

einzelne, autarke Sektionen unterteilt – hat

Neue Monte Rosa-Hütte.

zusammen mit einer renommierten Schweizer

Hochschule den Neubau der Monte Rosa-

Hütte geplant und 2009 dann umgesetzt.

Die Schweizer Hütten, gerade die im Hochgebirge,

sind oft noch einfache Unterkünfte,

die im Winter lediglich Schmelzwasser haben

und deren Toilette mehr an die Stuibenhütte

erinnert, als an einen modernen – evtl. in

dieser Höhe überzogenen? – Wasch- und

Toilettenraum.

Für die neue Monte Rosa-Hütte war die

ausgegebene technische Prämisse der

Betreiber, dass immer genügend Wasser zur

Verfügung stehen sollte und sich die Hütte

darüber hinaus zu circa 90 Prozent selbst

mit Sonnenenergie versorgen muss. Ähnlich

wie bei anderen Vereinen auch, konnte der

SAC in den letzten Jahren beobachten, dass

die Besucherzahlen im Gebirge und damit

auch auf den Hütten stetig gestiegen sind.

Beim Neubau der Infrastrukturen in der

Hütte ist man von ca. 6.200 Übernachtungen

ausgegangen – tatsächlich waren es 2011

nun 11.200 Übernachtungen.

Die folgenden Anpassungsschwierigkeiten

der nun zu kleinen Infrastruktur der aber

bereits schon installierten Technik und

einigen zusätzlichen Problemen mit den

montierten Systemsteuerungen, sowie dem

viel zu hohen elektrischen Energieverbrauch

von 170 kWh pro Tag, haben die Hochschule

und den SAC nach einigen Vorgesprächen

bewogen, unserem Büro einen Auftrag zur

Untersuchung der örtlichen Gegebenheiten

zu erteilen. Wir sollten evtl. Fehler auffi nden,

die installierten Systeme beurteilen und

Vorschläge zur Verbesserung der Energiesituation

im Allgemeinen ausarbeiten.

Also sind wir zu Dritt (mein Bruder Andi,

unser Diplomand Georg und ich) am 22. März

zum Briefi ng mit den Professoren und dem

SAC nach Zermatt gefahren um dann, mit vier

technischen Mitarbeitern der Hochschule,

mit der legendären AIR ZERMATT und einer

alten Lama zur 2.883 m hoch gelegenen

Monte Rosa-Hütte zu fl iegen. Traumwetter,

hochspannender Auftrag und eine unglaublich

schöne Bergkulisse aus der transparenten

Kanzel des Hubschraubers heraus – das

ist mal ein bemerkenswertes Arbeitsumfeld.

Dann folgten zwei Tage mit viel Arbeit in der

Hütte – Installationen sichten und prüfen,

Messungen vornehmen, Daten sammeln,

Blick von der Dufourspitze zum Nordend.

Michi Berger im Gletscherbruch.

90 91


Tourenberichte

Anlagen einstellen – das alles bei immer

noch schönstem Wetter und besten Tourenbedingungen

rund um den Arbeitsplatz.

Die Hütte war zu dieser Zeit mit täglich 120

Übernachtungsgästen und zehn Angestellten

komplett ausgebucht. Dazu kamen noch

viele Tagesbesucher – die Heli-Skifahrer,

die auf zwei verschiedene Landeplätze von

Zermatt in die Hochgebirgslandschaft gefl ogen

werden und dann meist auf der Hütte

Mittagspause machen.

Nachdem wir uns durch das bemerkenswerte

Haus mit seiner hochtechnischen Ausstattung

geprüft hatten und unsere Köpfe eine

kleine Pause brauchten, damit wir den Wald

vor lauter Bäumen weiter noch sehen, haben

wir beschlossen für einen halben Tag eine

technische Auszeit zu nehmen.

So sind wir am nächsten Tag um 6.00 Uhr

aufgebrochen und den langen Lichterketten

– die „Hochalpinisten“ stehen alle schon

Abstieg von der Dufourspitze.

viel früher auf – auf der mittlerweile bereits

ausgetretenen Skispur in Richtung Monte

Rosa Gipfeln gefolgt. Im Silbersattel waren

wir dann um 10°°Uhr und wieder alleine (die

Frühaufsteher brauchen natürlich bald mal

eine Brotzeitpause). Die Verhältnisse waren

ausgezeichnet, denn eigentlich benötigt man

bis hierher bereits einmal Steigeisen zur

Überwindung einer Serac – Steilpassage –

dies schreibt zumindest der neue Führer, den

wir uns in der Sektionsbücherei ausgeliehen

haben. Auch der sonst sehr zerrissene

Gletscher war mit dem vielen Schnee von

heuer recht spaltenarm und nur einmal

sind wir bewusst über eine Schneebrücke

balanciert. Vom Silbersattel war es dann

noch circa 45 Minuten bis zum höchsten

Gipfel der Schweiz, der Dufourspitze mit

4.634 m. Die eisüberzogenen Felspassagen

sind mit einem dicken Schiffstau versichert,

die letzten Meter zum Gipfelkreuz bieten

dann noch eine kurze aber luftige Kletterei.

Die Aussicht war bei bestem Winterwetter

ohne den sonst so häufi gen starken Wind

und ohne Wolken vom Monte Blanc bis in die

Po-Ebene überwältigend.

Wieder zurück am Silbersattel sind wir noch

über den stark überwechteten Grat zum

Nordend aufgestiegen und auch hier die

letzten Meter über einen kurzen, aber sehr

steilen und noch ausgesetzteren felsigen

Aufschwung zum kleinen ca. einen Quadratmeter

großen Gipfel gelangt. Dieser

ausgesetzte Ausblick über die höchste und

zudem recht steile Ostwand der Alpen mit

3.200 m über die zahlreichen Seraczonen

hinab bis in die grünen Täler sucht sicherlich

seinesgleichen.

Einziger Wermutstropfen beim Jammern auf

höchstem Niveau war die Abfahrt mit mehr

Plattenpulver als mit schönem Schnee zum

Fahren. Na ja, alles wird man nicht haben

können.

Nach dem Ausfl ug – die Gedanken hatten

sich tatsächlich wieder sortiert – haben wir

uns nochmals einen Tag und eine Nacht der

Hüttentechnik gewidmet und bald einen

ganzen Block zusammengeschrieben.

Über die Bewertung der Architektur der

Hütte wird es wahrscheinlich alle Versionen

des subjektiven Gefallens oder Nichtgefallens

geben – da wir die Hütte jedoch von nun

allen Perspektiven betrachten konnten, ist

es aus unserer Sicht geradezu erstaunlich,

wie gut sich ein derart modernes Design in

die Hochgebirgslandschaft einpassen kann

und überhaupt nicht als Störfaktor wirkt. Ob

dagegen die hochtechnischen Installationen

der Hütte den richtigen Weg für die zukünftigen

technischen Einrichtungen auf Berghütten

im Hochgebirge in diesem Maße weisen,

ist von unserer Seite aus jetzt schon kritisch

Morgenstimmung beim Aufstieg zum Monte Rosa.

zu sehen. Dort wo viel Technik vorhanden ist,

kann und wird auch viel ausfallen – und wer

kann dann dem Hüttenwart in dieser Höhe

schnell helfen?

Einen Tag später sind wir bei immer noch

herrlichem Wetter und voll von überwältigenden

Eindrücken (technischer und alpiner Natur)

über eine Gletscherzunge nach Zermatt

abgefahren und über weitere wunderschöne

Gegenden zurück nach Garmisch-Partenkirchen

gegondelt.

Nun gilt es die Daten auszuwerten und

dem SAC einen entsprechenden Bericht mit

Vorschlägen vorzulegen – also wieder am

Schreibtisch zu sitzen.

Michael Berger

Ingenieurbüro für Energie – und Umwelttechnik,

Garmisch-Partenkirchen.

92 93


Tourenberichte

Er lockt, droht,

schreckt ab, reizt –

der Denali (6194 m)

Es geht scho guat los – meine kleine „Digi“

ist weg, verschwunden beim Weg durch das

Flughafengelände in Anchorage, verloren,

verschlampt? Aber ich habe ja noch meine

Video-Kamera, und Fotos erhalte ich sicher

im Tausch gegen meine Video-Streifen. Unsere

Stimmung kann das aber nicht trüben.

Wir – das sind die Ärztin und Bergkameradin

Maria Mlynarczyk aus Mittenwald und ich

aus Oberammergau – haben uns kurzfristig

Denali und West-Butress.

zusammengetan und mit dem Teamnamen

„Werdenfels“ bei der Denali-Parkverwaltung

angemeldet. Sicher, dieser Berg lockte mich

schon vor Jahrzehnten, als solche Ziele für

mich noch utopisch weit weg lagen, familienfern,

teuer, unerreichbar für meinen alpinen

Horizont.

Weshalb will ich mir jetzt noch eine fast tägliche

Schlepperei in Wind und Kälte antun?

Profi lierungssucht? Sicher, Komplimente

locken, sind sie doch willkommene Streicheleinheiten

für unsere Schwächen, für die

Eitelkeit des Alters, aber das ist nicht alles.

Was reizt? Die Ausgesetztheit in der Natur?

Ein – für unser so sicheres und behütetes

Leben – Aufbruch in ein kleines Abenteuer,

etwas Nicht-Alltägliches? Auch. Vor allem.

Dazu gehört bereits der Ausrüstungscheck

daheim. Alles, fast alles, haben wir von

unseren früheren Expeditionen: Maria von

der Ama Dablam, dem Mustagh Ata, dem

Aconcagua, dem Cho Oyu und vielen anderen

Touren, ich z.B. von meiner Mini-Expedition

2009 auf den Cho Oyu (ein Sherpa, ein Helfer

und ich), dem Manaslu-Versuch (2008), dem

Khan Tengri, dem Mustagh Ata (2005, mit

Ski), dem Alpamayo (2006) u.a.m.

Zum Denali kommen aber noch andere,

entscheidende Faktoren hinzu. Wie ein

römischer Söldner „Omnia mea mecum porto

– alles, was ich besitze, trage ich bei mir“

muss ich für Wochen alles selbst schleppen:

Zelt, Matten, Schlafsack, Alpin-Ausrüstung,

Kleidung, Verpfl egung, Notfallversorgung,

GPS, Filme, Reparaturmaterialien,

Schreibzeug usw., zusammen Hunderte von

Einzelartikeln. Und wie und wo soll das alles

transportiert werden?

Obwohl wir beide eigentlich begeisterte

Skibergsteiger sind, entscheiden wir uns

nicht für Ski, sondern für Schneeschuhe,

die wir vor Ort ausleihen. Ich teile mein

Expeditionsgewicht von etwa 60 bis 65 kg

auf Pulka (erhält man auf dem Gletscher)

und Rucksack auf. Die vorprogrammierte

Windy Corner.

Schinderei muss man bei diesem Berg

schon aushalten können! Und vor den Erfolg

haben die Götter doch den Schweiß gesetzt!

Die Zugvorrichtung für die Pulkas habe ich

selbst zurechtgebastelt, getestet, verworfen,

geändert. Zwei Meter lange gekreuzte Alu-

Rohre halten die Pulkas beim Abwärtsgehen

von den Fersen fern. In den Rohren verlaufen

5-mm-Reepschnüre, die die oft recht starken

Zugkräfte aufnehmen. So ist das „Gefährt“

steuerbar, was sich v.a. abwärts dann sehr

gut bewährt hat, wenn es vor uns her

läuft. Busfahrt von Anchorage nach Talkeetna,

einem kleinen Ort, Ausgangsbasis für die

Denali-Rundfl üge und für unseren Start ins

‘ewige Eis’. Nachmittags haben wir grünes

Licht, Flugwetter … es geht Ruck-zuck …

einladen in die kleine Maschine, in der eine

Hälfte zugepackt wird mit dem Material für

94 95


Tourenberichte

Von dieser ‘Airbase’ schleifen wir die Schlitten

schräg 200 hm nach unten zum Kahiltna-

Gletscher. Eine letzte Rast – und in den

kommenden ‘ersten Stunden der Wahrheit’

erfahren wir, wie zäh, wie hartnäckig sich

die Last nachziehen lässt. Gottlob liegt kein

tiefer Neuschnee, so rutschen die Pulkas in

den Schleifspuren der Vorgänger auf dem

recht fl achen Gletscher recht gut, aber bei

den Steigungen muss man sich schon ganz

schön ins Zeug hängen … ich erinnere mich,

wie meine Tochter einmal bei einer ähnlichen

Tour in Schweden sagte: „Papa, du schaugst

vo hintn aus wia a Bräugaul beim Oktober-

Lagerleben

festzug“. Lager eins, zweite Tag-Nacht, Lager

zwei, dritter Zeltaufbau, jeweils vier, fünf

nur drei Bergsteiger, während auf der ande- Stunden, jeweils ein paar hundert Meter

ren Seite noch ein paar Sightseeing-Passa- höher, etwa 5 bis 10 km Kilometer täglich, an

giere mitfl iegen können. Aus dem lichten Ge- Spalten vorbei, manchmal am Seil, meist

wölk tauchen Gipfel auf, fast drohend schön, aber nicht, da es noch kalt ist und die Brü-

unter uns glänzen unzählige türkise Augen cken tragen. Lager 3, schon auf 3350 m. Die

von winzigen Seen im Eis. Ein paar Punkte Windschutzwälle von Vorgängern erleichtern

tief unter uns, in steiler Kurve schwingt die die Schaufelei. Wir haben viel Glück – fast

Beaver elegant nieder und setzt auf 2200 überall stehen verlassene Schneemauern.

m ruppig auf dem weichen Schnee auf. Bei

laufendem Motor helfen wir, das Gepäck eilig

herauszuholen. Zeltaufbau, Teekochen, und

Wir brauchen nach einigen Einebnungen

oft nur einzuziehen in diese leerstehenden

‘Wohnungen’.

WIR KÖNNEN SKITOUREN

schauen, schauen, schauen. Im Hintergrund

weit weg der Denali, zu dem uns ein langer

Die Nächte erkennt man daran, dass das

Tageslicht fl acher einfällt, die Sonne hinter

... UND ALPINSKI, FREESKI UND LANGLAUF

Weg um das ganze Massiv herum und über einem Bergkamm verschwindet und augen-

AUF 1800 m

4000 Höhenmeter hinauf führen soll. Wilde blicklich die Temperatur in den Keller fällt.

Wände, Eisfl anken, Felsrippen pfeifen nach Der Mittagshitze von oft über 37° plus im Zelt

oben, rundum ein Traum – besonders bei folgt dann Frischluft bis unter minus 20°.

diesem klaren Tag! Den nächsten Morgen Der Denali ist einer der Seven Summits, und

spüren wir eigentlich nur dadurch, dass die als höchster Berg Nordamerikas für viele US-

Sonne über den Kamm auf uns herunterfällt Amerikaner ihr Gipfel, wie es die Zugspitze

– dunkel wird es nun die nächsten Wochen für uns Deutsche ist. Und hier wie dort muss

nicht mehr werden. Wir montieren die zerleg- man sich wundern, wer sich da herumtreibt.

ten Stangen, binden sie in die Pulkas ein, die Ein amerikanischer Bergführer zieht im Lager

anderen Enden der Stangen werden am Gurt

verzurrt, die Reepschnüre vor dem Körper

mit einem Mastwurf in einen Karabiner

eingehängt, um ein Ausreißen zu vermeiden.

an einem 50-m-Seil fünf Gipfelaspiranten

hinter sich her, trainiert so mit ihnen das

Gehen mit Steigeisen oder das Einhängen

WIR RÜSTEN SIE AUS

82377 Penzberg

Bahnhofstraße 20

82418 Murnau

Obermarkt 18

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Tourenberichte

des Jümars in ein Fixseil. Im Augenblick versuchen

sich etwa 470 registrierte Aspiranten

am Denali (Erfolgsquote durchschnittlich

40%), die sich aber auf diesen langen Wegen

gut verteilen. Ich habe nicht das Gefühl einer

Überfüllung, und Staus gibt es höchstens

weiter oben an Engstellen. Auch wenn Englisch

vorherrscht, klingen die melodischen

Laute der Italiener und Russen dazwischen,

das singende Näseln mancher Asiaten, das

heimische ‘Servus’, ein ‘buenas dias’; die

Stimmung ist gut, fast freundschaftlich.

Lager 3 bedeutet für uns das Ende der Pulkazieherei.

Ab hier schleppen wir im und auf

dem Rucksack den Rest – immer noch an die

50 kg – in zwei Etappen hinauf zum Lager 4

auf 4500 m. Die Steigeisen sind von jetzt an

unerlässlich. Dort, im Medical Camp, dem eigentlichen

Basislager, spüren wir trotz unse-

Unser Team: Maria und Walter.

rer recht guten Vorakklimatisation, dass die

Luft hier auf 4500 m erheblich ´dünner´ ist.

Meine Sauerstoffsättigung – gemessen mit

dem Pulsoxymeter – erreicht nur Werte, die

ich von 1000 m höheren Bergen im Himalaya

oder in Peru kenne. Erklärung? Je weiter man

nach Norden kommt, desto dünner wird die

Stratosphärenschicht. Sicherlich ist das auch

ein Grund für eine häufi ge Unterschätzung

des Berges. Wir richten uns im Lager 4 ein:

Verstärkung und Erneuerung der Snowwalls,

ein tiefergelegter, etwas windgeschützter

Platz mit Mauern für die WC-Box, ein Weg

zum sauberen Schnee für das Trinkwasser –

Prozeduren, die wir bereits gut beherrschen,

die aber immer mit neuer Arbeit verbunden

sind, da die zerstörerische Gewalt des

Sturms oft allzu schnell die menschlichen

Gebilde einebnet, auffüllt, im wahrsten Sinne

‘verbläst’. Nicht weit entfernt schreiben die

Ranger auf einer Tafel den täglich neuen

Wetterbericht auf, den man mehrmals am

Tag mit gierigen Augen heimsucht. Windgeschwindigkeit,

Windrichtung, Temperatur

und ‘weitere Aussichten’ halten uns ständig

in Spannung; sie wechseln oft, widersprechen

sich, die Launen der Natur werden

hier zu einem Lotteriespiel. Nun gilt es, den

Weg zum Gipfel vorzubereiten, die Depots in

einem Meter Tiefe zum Schutz vor den scharfen

Schnäbeln der Raben anzulegen, zurück

ins Basecamp zu gehen, auszuruhen, erneut

auf und abzusteigen. Fünfmal schinden wir

uns am Fixseil über eine steile Flanke zum

Grat, die ‘Headwall’. Manchmal jagt und

pfeift uns der Sturm hinunter ins schützende

Zelt. Auch bei diesen Transporten kommt

man kaum mit weniger als etwa achtzehn

Kilo weg, muss man doch immer die wichtigste

Ausrüstung bei sich haben – für den

Ernstfall.

Es ist hier ein ständiges Kommen und Gehen,

ein Hinaufschauen, ein Nachfragen: „Wie

sieht es oben aus? Wart ihr auf dem Gipfel?

Ist viel Blankeis? Gibt es Fixseile? Wo liegt

das Lager 5 genau?“ Einige Tage nach

unserer Ankunft in Lager 4 treffen erste

Erfolgsmeldungen ein, aber auch Schreckensszenarien

gilt es zu verdauen: Eine

amerikanische Bergführerin wurde mit ihren

Klienten am Denalipass von einem anderen,

stolpernden Bergsteiger in den Tod gerissen,

ein Schweizer ist bei schlechter Sicht die

gegenüberliegende Flanke hinuntergestürzt

– während unserer kurzen Zeit am Denali gab

es sieben Opfer, die anderen an den Gipfeln

und Wänden rundum nicht mitgerechnet.

Solche Erlebnisse beunruhigen, aber man

schiebt sie beiseite, jeder denkt: „Ich doch

nicht“. Einige Sturmtage und -nächte verbringen

wir im sicheren Basecamp, erholen uns,

während andere Bergsteiger oben im Lager 5

Die Headwall im Aufstieg

in 5200 m Höhe festgenagelt sind; der Orkan

ist gewaltig, die Gefahr eines ‘Hinunterblasens’

vom Grat groß. Unten bei uns gibt es

kurzweilige Ablenkungen: Einige Alaskaner,

die hier am Berg sind, haben eine besondere

Zeltkonstruktion mitgebracht. Sie graben ein

gut eineinhalb Meter tiefes rundes Loch mit

einem Durchmesser von etwa drei Metern

und bauen darüber eine Art Tipi auf. Marty,

zu dem wir schnell Kontakt fi nden, lädt gern

in sein gastliches ‘Haus’ ein, spielt seine

Gitarre mit den vielen Autogrammen seiner

Gäste und singt Countries. Gipfelabsichten

hat er nicht, war er doch schon ein Dutzend

Mal oben – er macht nur Urlaub, genießt

seine Atmosphäre.

Als der Sturm nachlässt, kommt für uns die

erhoffte Chance. Das Gepäck ist längst mehrmals

kontrolliert, also kann es losgehen. Nur

nicht zu schnell, nur kein Risiko, alles mit

Überlegung! Den Steilhang der ‘headwall’

kennen wir ja schon fast auswendig, erreichen

den Grat, graben im pfeifenden Wind

aus dem Depot in der Scharte noch den Rest

aus; zügig, meist gleichzeitig gehend spuren

wir mehrere Steilstufen hoch, schinden uns

98 99


Tourenberichte

Gipfelglück: Maria, Heinz und Walter

auf dem Denali.

ein wenig zum Washburn’s Thumb, dem

Waschbär-Daumen, hinauf, steigen im diffusen

Licht, im leichten Schneegestöber höher.

Die Kälte ist erträglich. Immer wieder bricht

das Licht der Sonne durch, gibt herrliche

Ausblicke frei. Wir steigen über den Kamm,

der in mehreren Steilstufen nach oben zieht.

Schnell verbläst der Wind jedes ‘Gstapf’.

Der Grat ist manchmal leicht verblockt, wir

weichen nach Süden aus, Schwierigkeiten

bietet er keine, doch mit der schweren

Last auf dem Buckel brauchen wir gut fünf

Stunden, bis wir das Lager 5 in 5200 m Höhe

erreichen. Heinz aus einer anderen Gruppe

ist froh, dass wir kommen, musste sein

Freund doch leider absteigen. So schließt

er sich unserem Mini-Team an. Als wir in die

Zelte kriechen, gibt er noch lapidar kund:

„Innen minus 27°“. Da verzieht man gerne

in seinen Schlafsack – aber erst, nachdem

der nötige Teevorrat für heute und morgen

gewonnen ist.

6. Juni 2011 – es dauert meist eine geschlagene

Stunde, bis man sich aus der behaglichen

Wärme herausgeschält und gefrühstückt

hat. Steigeisen anlegen, Klettergurt,

Seileinbindung kontrollieren, los geht’s – die

Sonne wirft ihr sympathisches Licht auf die

Zelte. Die Tiefblicke hinunter ins Lager 4 und

hinaus auf Mt. Hunter, Mt. Foraker und zig

andere 3 Eisgipfel und Gletscher verführen

uns zu einer fast euphorischen Stimmung.

Schritt für Schritt, Meter für Meter geht es

höher, in einer langen Links-Traverse dem

Denali-Pass entgegen, an der Stelle vorbei,

wo vor wenigen Tagen dieses Unglück

passierte. Am Sattel tauchen wir aus dem

Schatten ins blendend grelle Sonnenlicht.

Diese fast Rund-um-die-Uhr-Bestrahlung

rechtfertigt einen extrem hohen Lichtschutzfaktor!

Viele, sicherlich über fünfzig

Bergsteiger sind heute unterwegs, nach den

Schlechtwettertagen kein Wunder, doch gibt

es kaum Behinderungen, die Kette zieht

sich auseinander. Über breite, weitläufi ge

Schneefl ächen kommen wir langsam höher.

Es hat keinerlei Eile, die Wetterprognosen

sind gut, der Tag hat 24 Stunden, es ist egal,

wann man weggeht, wann man ankommt …

Hauptsache, man kommt überhaupt an. Das

‘Football Field’ verlangt noch eine Überwindung

des inneren Schweinehundes; denn

es dehnt sich endlos aus, ohne technische

Anforderungen zu stellen. Der letzte Aufschwung

zum Gipfelgrat kostet aber noch die

Mobilisierung von Kraftreserven. Auf lockerem

Schnee bei harter, eisiger Unterlage fällt

das Gehen schwer – ein kurzes Fixseil bietet

aber Sicherheit. Der endgültige Weg zum

Gipfel ist eine aufgetürmte Wechte, nach

links ca. 40°, auf der rechten Seite manchmal

zwanzig, dreißig Meter senkrecht abfallend.

Eine recht bequeme Trittspur schenkt mir

Zeit zur faszinierenden Schau in die steile

Flanke, die letzten Schritte, der höchste

Punkt Nordamerikas. Hoch über uns nur ein

leichtes, zartes Hochgewölk, das den Himmel

streichelt, dazwischen sanftes Blau. Ich

versuche die Unzahl von Kuppen und Spitzen

aus Schnee und Eis in mich hinein zu saugen,

mich sattzusehen, wie ein Süchtiger gierig

alle Ketten und Grate bis zum schier unendlichen

Horizont mitzunehmen, doch ein paar

eisige Böen vertreiben den Rauschzustand

schnell.

Beim Abstieg – so gegen 19 Uhr vielleicht

– treffen wir auf drei Bergsteiger, u.a. zwei

junge, zu junge Japaner, die vor kurzem

noch wie blödelnd an uns vorbeitaumelten:

höhenkrank, total fertig, in wenigen Minuten

am Ende ihrer Kräfte, in lebensgefährlicher

Situation. Einer kann nicht einmal mehr die

Lippen zum Trinken öffnen, reagiert nur mit

ein paar schwachen Stöhnlauten. Maria,

die erfahrene Höhenärztin, kommt für sie

gerade zur rechten Zeit – mit den richtigen,

angewärmten Medikamenten unter ihrer

Daunenjacke kann sie helfen, fordert aber,

dass alle sofort ins Medical Camp gefl ogen

werden. Nach etwa zwei Stunden kommt ein

Traverse zum Denalipass.

Hubschrauber aus Talkeetna, nimmt zuerst

(wegen des schweren Spritgewichts) den

leichtesten Bergsteiger mit dem Langseil

auf und bringt ihn 800 m tiefer ins Medical

Camp.

Zu einem fast atemberaubenden Kampf mit

dem aufkommenden Sturm werden dann die

nächsten Manöver: Anfl iegen aus dem

Windschatten an den Grat, ein erfolgloser

Versuch zur Seilbergung, Abtauchen in die

Tiefe hinunter, Aufstiegsspiralen, wieder ein

Scheitern.

Endlich gelingt es, die beiden Japaner

einzeln – wie Säcke am Haken hängend – aus

dem eisigen Gefängnis zu bergen; einer wird

noch in den folgenden Stunden bis Ancorage

gefl ogen – allerhöchste Zeit! Wir erreichen

100 101


Tourenberichte

irgendwann Lager 5, tags darauf Lager 4,

durch das die Devise geht: Startet erst dann,

wenn die Sonne schräg steht, wenn ihre

Strahlung schwach ist, gab es doch an einem

einzigen Tag elf Spaltenstürze durch einbrechende

Schneebrücken. So quälen wir uns

um Mitternacht noch mit der grausamen Last

von Zelten, Kochern, Seilen u.a.m. hinunter

ins Lager 3, verbummeln dort den ganzen

Tag, starten gegen 22 Uhr – vorbei an Lager

2 und 1, bis wir uns entschließen, im diffusen

Licht des dichten Nebels bei Null-Sicht

mitten in der Spur unser Zelt aufzuschlagen

… nicht ohne vorher nach verdeckten Spalten

zu sondieren. Am frühen Morgen bricht

dann Maria, die als Versuchskaninchen

vorausgeht, mehrmals ein, auch einmal bis

zu den Oberarmen, doch wir können sie und

Der Abstieg vom Windy Corner.

den Pulka halten, sie wühlt sich heraus und

arbeitet sich mit angespannten Nerven und

dem gehörigen Respekt über den nunmehr

ganz fl achen Gletscher, von wo aus wir noch

am Vormittag im aufgeweichten Schnee über

den ‘Heartbreaker’ die ‘Landebahn’ erreichen.

Wir melden uns bei Lisa, die hier nun

schon ein Dutzend Sommer alles koordiniert,

warten auf den überraschend kurzzeitig

angekündigten Flieger, erhalten dank Marias

Eingreifen von einem anwesenden Medicus

drei Biere, die nach so langer Enthaltsamkeit

und bei ‘so am Durscht’ ein Paradies

bedeuten – abgesehen vom Geschenk, den

Traum vom Denali 2011 nicht nur geträumt

zu haben.

Text: Walter F. X. Lang

Fotos: Maria Mlynarczyk und Heinz Klamper

Bergerlebnis

Kilimandscharo

Wer träumt nicht davon einmal auf dem Dach

Afrikas zu stehen. Den Blick in die Ferne

zu richten und einfach nur die Aussicht zu

genießen. Das Land, die Menschen und die

unglaublich schöne Natur kennenzulernen.

Für mich waren das einige der schönsten

Erlebnisse.

Schon lange hatte ich geplant den höchsten

Berg Afrikas zu besteigen. Den Berichten

zufolge, soll er ja nicht sonderlich schwer

sein. Nur die Höhe macht wohl vielen Bergsteigern

zu schaffen. Schließlich gilt der Kibo

(= Der Helle) als leichtester Berg der Seven

Summits.

Zeltlager am Fuße des Kilimandscharo.

Anfang 2011 war es dann endlich soweit: Ich

buchte die Reise über den Veranstalter Hauser

Reisen. Mit 10 Teilnehmern waren wir

ein wild durcheinander gewürfelter Haufen

von Gipfelaspiranten. Jeder mit unterschiedlichen

Motiven, aber dem gleichen Ziel.

Die Reise ging von München über Amsterdam

nach Nairobi. Von da aus per Jeep nach

Tansania.

Für Auf-und Abstieg waren 7 Tage angesetzt.

Wir wählten die Nalemoru / Kikeleva Route.

Diese Tour überschreitet den Kibo von Nord

nach Süd und durchquert dabei die verschie-

102 103



Tourenberichte

Der Weg ist das Ziel Am Gipfel des höchsten Berges Afrikas.

denen Klimazonen. Zur Akklimatisation wird

der Mawenzi (=Der Dunkle) als Zwischenziel

ausgewählt. Der Mawenzi ist ein bizarr

geformter Berg, der über einen langen Sattel

mit dem Kibo verbunden ist.

Gestartet wird auf einer Höhe von 1750 m.

Am Fuße des Kibo treffen wir auf die Guides

und Träger. Das Erste was wir lernen: „Pole,

Pole“ – „langsam, langsam“. Obwohl ich

schon viele Berge in den Alpen bestiegen

habe, wird mir die Bedeutung dieser Worte

erst an diesem Berg so richtig bewusst. Pro

Tag werden ca. 800 hm und 7-8 Stunden

Gehzeit bewältigt. Geschlafen wird im Zelt,

welches die fl eißigen Träger für uns aufgebaut

haben. Die „Porter“ leisten unglaubliche

Arbeit. Mit 20 Kilogramm Gepäck –welches

genau abgewogen wird- und teilweise

schlechter Bergbekleidung zeigen sie eine

erstaunliche Zähigkeit und Ausdauer. Trotz

dieser extremen Belastung haben sie immer

ein freundliches „Jambo, Jambo“ – „Hallo,

Hallo“ oder ein Lied über den Kilimandscharo

auf den Lippen.

Um sich auf den letzten Aufstieg vorzubereiten,

wurde als Übernachtung die School Hut

(4770m) ausgewählt. An Schlaf ist da allerdings

nicht viel zu denken. Die Anspannung

auf den Erfolg oder Misserfolg der Besteigung,

sowie die Höhe machen sich bemerkbar.

Die letzte Etappe beträgt immerhin 1230

hm Aufstieg und 2000 hm Abstieg. Es ist

draußen bitterkalt, aber wir drängen ungeduldig

zum Aufbruch. Endlich ist es soweit,

0:00 Uhr gehen wir los. Nachdem einige

Teilnehmer die Höhe nicht so gut vertragen,

habe ich die Möglichkeit mit einer Teilnehmerin

und einem Guide den Aufstieg allein

zu bewältigen. Wir erreichen den Gilmans

Point (5685 m)über einen felsdurchsetzten

Weg und machen erst einmal eine Pause. Die

Höhe wird nun auch für uns deutlich spürbar.

Es ist noch dunkel und bis zum Hauptgipfel,

dem Uhuru Peak sind es noch 200 hm und

ca. 2 Stunden. Wir raffen uns auf und gehen

weiter.

Endlich haben wir es geschafft. Um 6:30 Uhr

stehen wir auf dem Höchsten Punkt Afrikas,

dem Gipfel des Kilimandscharo mit 5895 Metern.

Die Sonne geht gerade auf und es sind

überwältigende Augenblicke. Die Landschaft

und das Eis der Gletscher werden in ein rotes

Licht getaucht. Wir genießen diese Stimmung

und verweilen noch etwas.

Dann müssen wir an den Abstieg. Über eine

lange Geröllreise geht es zur Kibo Hut und

in den endlosen, weiten Wegen der Marangu

Route zur Horombo Hut.

Da schlafen wir erst einmal glücklich und

zufrieden.

Am nächsten Tag führt uns der Weg über die

Mandara Hütte zurück zum Tor des Nationalparks,

dem Marangu Gate.

Wir verschenken noch einige unserer Ausrüstungsgegenstände

an die Guides und Träger

und verabschieden uns von den liebgewordenen

Freunden.

Der Kilimandscharo ist ein Berg den man

nicht unterschätzen sollte. Nur 50 % der

Gipfelaspiranten kommen auf dem Höchsten

Punkt auch an. Die großen Entfernungen und

die zunehmende Höhe stellen die Herausforderungen

dar. Bergsteigerisch empfand ich

ihn als nicht besonders schwierig. Aber es

bleiben einmalige, unvergessene Erlebnisse

und Eindrücke zurück.

„Hakuna Matata“ –

„Alles in bester Ordnung“

Uwe Lange

Der Blick zurück lässt die unendlichen Weiten erahnen.

104 105


Geschäftsstelle

Kontakt und

Öffnungszeiten

Sektion Garmisch-Partenkirchen

des Deutschen Alpenvereins e.V.

1. Vorsitzender: Markus Dorfl eitner

Hindenburgstraße 38

D-82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel. 08821-2701

Fax 08821-71994

eMail: info@alpenverein-gapa.de

www.alpenverein-gapa.de

Öffnungszeiten:

Mittwoch: 9.30 – 12.30 Uhr und 17.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag: 9.30 – 12.30 Uhr und 17.00 – 19.00 Uhr

Freitag: 9.30 – 12.30 Uhr

Beiträge/Mitgliedschaft

1. BEITRÄGE FÜR 2012

Beitragskategorien und Beiträge

A-Mitglieder Euro 46,00

Ab vollendetem 25. Lebensjahr

B-Mitglieder Euro 31,00

– Ehepartner von A-Mitgliedern

– Bergwachtmitglieder

– Mitglieder, die das 70. Lj. vollendet haben

Familienbeitrag Euro 71,00

Bei Mitgliedschaft beider Elternteile

sind alle Kinder bis 18 J. beitragsfrei

C-Mitglieder Euro 26,00

Vollmitglieder einer anderen DAV-Sektion

Junioren Euro 31,00

Vollmitglieder im Alter von 18 bis

unter 25 Jahren.

Herbststraße

Prof.-Carl-Reiser-Straße

P

Hindenburgstr.

Von-Brug-Straße

Krottenkopfstraße

Hindenburgstraße

Jugend Euro 16,00

Jugendbergsteiger ab dem

14. Geburtstag bis unter 18 Jahre.

Kinder Euro 11,00

Unter 14 Jahren

Aufnahmegebühr

A- und B-Mitglieder Euro 10,00

Junioren Euro 5,00

Jugend und Kinder Euro 0,00

2. BEITRAGSZAHLUNG

Laut Satzung muss jedes Mitglied seinen

Jahresbeitrag bis zum 31.Januar bezahlt haben.

Nur dann tritt der Versicherungsschutz

in Kraft! (Satzung §6 Abs.5)

Die Mitgliedsbeiträge werden Mitte Dezember

neuerdings nur noch durch Lastschriftverfahren

von Ihrem Konto abgebucht. Die

Jahresausweise sind jeweils bis Ende Februar

gültig (bei ungekündigter Mitgliedschaft).

Hauptstraße

Sollten Sie uns noch keine Einzugsermächtigung

erteilt haben, bitten wir Sie umgehend

das Antragsformular in der Geschäftsstelle

auszufüllen.

Bankverbindung:

Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen

Kto.-Nr. 8680, BLZ 703 500 00

BIC: BYLADEM1GAP

IBAN: DE 88 703500000 000000 8680

Wir bitten, bei Überweisung des Beitrags das

Briefporto (dzt. Euro 0,55) für die Zusendung

des Ausweises mit zu überweisen. Bitte unbedingt

vollständigen Namen mit angeben.

Für Neumitglieder ist die Erteilung einer

Einzugsermächtigung Pfl icht!

3. ANSCHRIFTEN-, NAMENS- UND

KONTOÄNDERUNG

Bitte melden Sie jede Änderung unverzüglich

der Geschäftsstelle per Telefon, Fax, Post

oder Mail.

4. SEKTIONSWECHSEL UND AUSTRITT

(Satzungsauszug!)

Sektionswechsel und Austritt sind bis

spätestens 30. September schriftlich zu erklären.

Sie werden wirksam für das folgende

Jahr. Bei nicht rechtzeitiger Kündigung

bleibt ein Mitglied weiterhin der Sektion

beitragspfl ichtig.

5. VERSICHERUNGSSCHUTZ MIT DEM

ALPINEN SICHERHEITS-SERVICE

Bitte alle Unfälle melden beim 24-Stunden-

Notruf 089/306 570 91

Such-, Rettungs- u. Bergungskosten

Euro 25.000,00

Erstattung unfallbedingter Heilkosten (Arzt,

Krankenhaus) im Ausland Sport-Haftpfl ichtversicherung

für Personenschäden

Euro 1.500.000,00

Sport-Haftpfl ichtversicherung für Sachschäden

Euro 150.000,00

Weltweite Unfallversicherung bei Ausübung

von Alpinsport, ausgenommen Expeditionen

und Pauschalreisen. Bestehende Privat-Haftpfl

icht-Versicherungen sind vorrangig.

6. VERGÜNSTIGUNGEN ALS AV-MITGLIED

Ermäßigung der Übernachtungsgebühren bis

zu 50 % in den Hütten der Alpenvereine

in Europa. Bergsteigeressen, Bergsteigergetränk,

Teewasser und Selbstverpfl egung auf

Hütten nur für Mitglieder. Ermäßigter Eintritt

in die Höllentalklamm.

Bitte nehmen Sie immer Ihren AV-Ausweis

mit. Sie können ohne Ausweis keine Vergünstigungen

in Anspruch nehmen!

Speziell für unsere Sektions-Mitglieder:

Ermäßigter Eintritt in die Boulderhalle.

Kostenloses Nutzen des Tourenprogramms

für Sektionsmitglieder.

Kostenloses Entleihen (bis zu 3 Wochen)

von Karten, Führern und Büchern in der

Sektionsbibliothek.

Beim Entleihen eines AV-Schlüssels ist eine

Kaution von EUR 50,00 zu hinterlegen.

106 107


Geschäftsstelle

Bücherei

und AV-Artikel

Sektionsbücherei in der Geschäftsstelle

In unserer Bücherei sind alle AV-Führer

und AV-Karten vorhanden, die Sie sich zur

Planung Ihrer Touren kostenlos ausleihen

können.

Skiführer und Karten mit Skirouten,

Bücher/Führer über Klettersteige und

Sportklettern, Fernwander- und Höhenwege,

Mountainbike-Führer, Alpin-Lehrpläne

und sonstige Ratgeber, sowie Bildbände

und Wanderführer auch von außeralpinen

Gebieten ergänzen unsere Büchersammlung.

Weiterhin liegen die Zeitschriften „Alpin“,

„Berge“, „Bergsteiger“ und „Klettern“ auf.

Ausgeliehene Bücher und Karten bitte schonend

behandeln und innerhalb drei Wochen zurückgeben.

Ab der vierten Woche kostet die Ausleihe Euro 0,50

pro Stück und Woche.

Neu:

Ab sofort sind die Kartenblätter BY 3

„Allgäuer Voralpen Ost, Grünten,

Wertacher Hörnle“ und BY 5 „Tannheimer

Berge, Köllenspitze, Gaishorn“ erhältlich.

Im Jahr 2013 wird die Reihe mit einem

Kartenblatt über das Kleinwalsertal und

einem Blatt über die Allgäuer Hochalpen

komplettiert.

Neuerscheinungen in unserer Bücherei

Verein Menschenwege –

Götterberge (Hg.)

Herbert Tichy

Begegnung mit dem

Abenteurer,

Bergsteiger und

Reiseschriftsteller

Wanderer zwischen den

Welten und Botschafter des

Himalaja

Herbert Tichy (1912–1987)

war gerade 21 Jahre

jung, als er auf dem Sozius einer Puch 250 seine

Heimatstadt Wien verließ, um gemeinsam mit dem

Tiroler Max Reisch in einer mehr als abenteuerlichen

Fahrt als Erste mit dem Motorrad nach Indien

zu gelangen. Ihre Reise wurde legendär – und für

Tichy der Beginn eines völlig unkonventionellen

Lebensentwurfs, der im beständigen Unterwegssein

und Wandern zwischen den Kulturen ruhte.

Das vorliegende Buch erzählt vom außergewöhnlichen

Leben dieses großen Wanderers zwischen den Welten.

Der spannende biografi sche Teil wird ergänzt durch

Erzählungen von Freunden und Weggefährten Tichys.

Robert Demmel/Herbert

Raffalt/Bernd Ritschel

Austria alpin

Die großen Gipfel in

Österreich

Mit Bildern von Herbert

Raffalt und Bernd Ritschel,

Texten von Robert Demmel

und einem Vorwort

von Gerlinde Kaltenbrunner

Eine fotografi sche Hymne an das Land der Berge und

der Bergsteiger

Der große Bildband zu den bedeutendsten Gipfelzielen

Österreichs

Österreich ist das Land der Berge, 60 Prozent seiner

Fläche sind von Gebirgszügen bedeckt. Ein echtes

Paradies für Wanderer, Kletterer, Bergsteiger und

Skitourengeher.

„Austria alpin“ vereinigt dabei alles, was

Alpinistenherzen höher schlagen lässt: weite

Gletscher, steile Firne, himmelstrebende Grate und

Wände mit griffi gem Fels. Aus der unerschöpfl ichen

Vielfalt präsentiert dieser Bildband 55 der höchsten

und berühmtesten Gipfel in ihrer ganzen Größe und

Schönheit.

Spenglerei Dachdeckerei

BERNLOCHNER

Zimmerei Innenausbau

Josef Bernlochner

Am Bichl 1

82234 Hochstadt

Tel. 08153 / 90 67 90

Fax 08153 / 90 67 9-30

josef@bernlochner-dach.de

www.bernlochner-dach.de

108 109


Knut Jakubetz

Näher am Himmel

Die schönsten

Bergwallfahrten

in Bayern, Österreich und

Südtirol

Wandern und Bergsteigen

auf geheiligten Wegen

Die schönsten

Wallfahrtsziele im

Alpenraum erkunden

Daniel Häußinger, Michael

Waeber

Walliser Alpen

Zwischen Furka und

Grossem St. Bernhard

53 Skitouren

Die Walliser Alpen: die

mit Abstand mächtigste

Gebirgsgruppe der Alpen

ist ein wahres Paradies

für Skitouren. Hier fi nden

sich die höchsten Gipfel

Berge und Spiritualität

- im Alpenraum sindWallfah sind Wallfahrten seit Jahrhunderten der d SSchweiz h i – allein ll i 43 Vi

Viertausender sind in diesem

unverzichtbarer Bestandteil der Kultur und Ausdruck Gebiet versammelt, von denen nicht wenige auch win-

lebendiger, tief empfundener Religiosität. Knut

terliche Ziele für Tourengeher bilden. Anspruchsvolle

Jakubetz ist auf beliebten, aber auch auf selbstgewähl- und hochalpine Routen dominieren das Angebot für

ten, einsamen Wegen zu den bekannten und weniger skifahrende Bergsteiger. Von talbasierten Tagestouren

bekannten Wallfahrtsorten in den Bergen Bayerns, bis zu mehrtägigen hochalpinen Unternehmungen

Österreichs und Südtirols aufgebrochen. Dabei ist ein spannt sich das Spektrum der Möglichkeiten.

sehr persönliches Buch entstanden, das die schönsten Die Tourenbeschreibungen sind anschaulich und

Gnadenorte im Alpenraum sowie die Wege dorthin mit detailliert, informieren über Zugänge, Talorte,

großem Detail- und Hintergrundwissen vorstellt. Aufstiegszeiten, Höhenunterschiede und Hütten,

die Routen werden in allen Aspekten wie Exposition,

Lawinengefährdung, Schwierigkeiten beschrieben.

Michael Pröttel

Das perfekte Skitouren-

Wochenende

Touren für 2 bis 4 Tage

20 Touren zwischen Dachstein und

Glarner Alpen

Ein ganzes Wochenende auf

Skiern, fernab von Alltag und Lärm

– das ist ein garantiert erholsames

Bergerlebnis. 20 abwechslungs-

reiche Touren zwischen isch dem Dachstein im Osten

und den Glarner Alpen im Westen werden in diesem

Skitourenführer vorgestellt. Unterwegs ist man jeweils

zwei bis vier Tage: vom komfortablen Talquartier oder

von Hütte zu Hütte, auf spannenden Rundtouren oder

ausgedehnten Gebietsdurchquerungen.

Alle Routen sind ausführlich und präzise beschrieben,

Kurzinfos liefern alle wichtigen Angaben auf

einen Blick. Kartenausschnitte mit eingetragenen

Routenverläufen verschaffen einen guten Überblick

über die Tour.

Markus Stadler

Münchner

Skitourenberge

92 traumhafte Skitourenziele

Immer mehr Menschen entdecken

die Faszination des winterlichen

Bergsteigens mit Ski – die Berge

südlich von München bieten ihnen

dafür nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Aus seinem

reichen Erfahrungsschatz schöpfend hat Autor Markus

Stadler aus der gewaltigen Tourenauswahl die empfehlenswertesten

Skitouren zusammengestellt und

präsentiert 92 ausgearbeitete Touren, von denen jede

für sich ein tolles Wintererlebnis verspricht.

Dank seiner lebendigen Einführungstexte und

reichen Illustration ist das Buch aber auch ein

echter Lustmacher auf die schönsten Skitouren im

Einzugsbereich der Bergsteigermetropole München.

Gerhard Hirtlreiter / Christian

Rauch

Münchner Loipen

Oberbayern und angrenzendes

Tirol

60 Loipen zwischen München und

Kitzbühel, Tutzing und Traunstein,

Lermoos und Winklmoos

Klassische Loipen – Skatingpisten

– Nordic Cruising

Im Münchner Umland, im Alpenvorland um Murnau,

Bad Tölz und Rosenheim, vor allem aber in den

nahen Alpengebieten Bayerns und Tirols laden

zahlreiche Loipen und Skatingpisten dazu ein,

den Winter in vollen Zügen zu genießen. Im neuen

Rother Langlaufführer „Münchner Loipen“ werden

auch einige weiter entfernte Langlaufregionen wie

Seefeld, Hochfi lzen und Reit im Winkl vorgestellt, die

ganz besonders schneesicher sind und bei andernorts

dürftiger Schneelage ideale Ziele darstellen.

Wenn’s aber mal so richtig schneit, werden sogar im

Münchner Stadtgebiet Loipen gespurt; auch die werden

mit Karten und Tipps zur Anfahrt mit öffentlichen

Verkehrsmitteln vorgestellt.

Thomas Otto

Münchner Bergtouren

46 Felstouren im II. Grad zwischen

Salzburg und Oberstdorf

Wo die ausgebauten Wege enden,

wird das Bergwandern zum

Bergsteigen – und das gewinnt

in den Zeiten des Kle Klettersteig-Booms eine ganz neue

Faszination. Immer mehr Bergbegeisterte suchen

spannende Alternativen zum Aufstieg an Drahtseilen

und Eisenklammern. In diesem Buch werden sie

fündig: Thomas Otto stellt darin 46 Touren vor, bei

denen Felskontakt garantiert ist. Dabei übersteigt

die Kletterei (fast) nie den II. Schwierigkeitsgrad, den

Geübte in der Regel noch ohne Seilsicherung bewältigen

können.

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Dieter Buck

Vorarlberg – Mit Kindern

unterwegs

Zwischen Bodensee,

Bregenzerwald, Arlberg und

Montafon

Erweiterte und aktualisierte

Neuausgabe

Abenteuer, Spiel & Spaß –

mit rund 50 „kinderleichten“

Wanderungen im Ländle

Diese aktualisierte und um fast 20 brandneue Touren

ergänzte Neuaufl age des äußerst erfolgreichen

Wanderführers von Dieter Buck stellt abwechslungsreiche

und familienfreundliche Wanderrouten

in Vorarlberg vor. Kurze Wanderungen für alle

Altersgruppen, mit moderaten Anstiegen – oftmals

auch mit einer Liftfahrt kombiniert – mit landschaftlichen

Besonderheiten und vielen Möglichkeiten für

unmittelbares Naturerlebnis verstehen es, auch bei

Kindern die Freude am Wandern zu wecken.

Dr. Walter Treibel

Erste Hilfe

und Gesundheit

Am Berg und auf Reisen

Bergsteiger oder Reisende

abseits der Zivilisation müssen

in Notfällen sich selbst und anderen

zu helfen wissen. Einen

wirklichen Ernstfall unterwegs

wünscht man sich natürlich

niemals niemals, aber sollte er ddoch

einmal eintreten, ist es

wichtig, richtige Entscheidungen treffen zu können.

Dieses Erste-Hilfe-Buch unterstützt medizinische

Laien, einem Verletzten oder Erkrankten bei einem

medizinischen Notfall angemessen und effektiv zu helfen.

Es stellt lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen

vor, die in extremen Situationen angewandt werden,

erklärt Maßnahmen bei Knochenbrüchen, bei Wunden,

Hitze- oder Kälteschäden oder inneren Erkrankungen.

Darüber hinaus informiert es, was in die Reise-

Apotheke von Bergsteigern und Fernreisenden gehört

und bietet fundiertes Wissen zu Themen wie Training,

Ernährung, Überlastung und Psychologie.

Eine Auswahl der kostenlos aufl iegenden DAV-Broschüren:

AV-Artikel

In der Geschäftsstelle gibt es für Mitglieder

folgendes zu kaufen:

AV-Jahrbuch 2013

erhältlich ab Anfang November

Hüttenschlafsack

ab € 12,80

Sommeröffnungszeiten

Montag – Freitag 16.00 – 22.00 Uhr

Samstag – Sonntag 14.00 – 22.00 Uhr

Feiertage 14.00 – 22.00 Uhr

Hütten-Kartenspiel

€ 3,00

verschiedene

Abzeichen und Anstecker

ab € 2,50

Broschüren Meilerhütte

und Klamm

€ 1,50

Ohrenstöpsel

€ 0,50

Winteröffnungszeiten

Montag – Mittwoch 14.00 – 22.00 Uhr

Donnerstag 10.00 – 22.00 Uhr

Freitag – Sonntag 14.00 – 22.00 Uhr

Feiertage 14.00 – 22.00 Uhr

www.kletterhalle-garmisch.de

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Geschäftsstelle

Ehrenamtliche/

Ansprechpartner

Vorstandschaft

Erster Vorsitzender: Markus Dorfl eitner

Zweiter Vorsitzender: Sebastian Buchwieser

Dritter Vorsitzender: Peter Anzenberger sen.

Schatzmeister: Anton Huber

Vors. für Natur: Helmut Pfanzelt

Schriftführer: Jim Bößenecker

Jugendreferent: Hubert Neuner

Ausbildungsreferent: Udo Knittel

Beiräte

Referent Kreuzeckhaus: Bernhard Hofmann

Referent Meilerhütte: Toni Huber

Referent Oberreintal/Stuiben: Toni Bräckle,

Peter Anzenberger jun.

Referent Höllentalklamm: Hans Hofmann

Referent Boulderhalle: Tobi Scheuber

Wegereferenten: Flori Klumpp, Paul Krätz,

Ludwig Reiser

Jugendgruppe: Petra Buchwieser, Ralf Langer

Felsbetreuer: Simon Pampusch

Jungmannschaft: Matthias Baudrexl

Sportklettergruppe: Robert Bartl

Bouldergruppe: Robert Bartl

Klettergruppe: Johannes Schmid

Bergfahrtengruppe: Sepp Winter

Botanikgruppe: Dr. Jürgen Heyer

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt

Alpenvereinsektion Garmisch-Partenkirchen

des Deutschen Alpenverein e.V.

Vorsitzender Markus Dorfl eitner

Hindenburgstr. 38

82467 Garmisch-Partenkirchen

Vereinsregister: VR 50096

Gruppen

Helfer Sportklettergruppe: Michi Kleindienst

Helfer Klettergruppe: Paul Dengg,

Uwe Lange, Jens Appel, Rainer Weber

Organisation Engadinfahrt: Klaus Rothballer

Kassenprüfer

Ludwig Hillmaier, Werner Seidenschwan

Ehrenmitglieder

Ute Buchwieser, Walter Fehrenz, Hans Härter,

Hans Hofmann, Birgit Janner, Paul Krätz,

Werner Lindauer, Erich Müller, Alfred

Reinhard, Martina von Thurn, Franz Vojik,

Sepp Winter, Heinz Zwerger

Ehrenvorsitzender

Helmut Pfanzelt

Ehrenrat

Kaspar Jocher, Sepp Dengg

Darüber hinaus hat unsere Sektion viele

ehren amtliche Helfer für die Hütten und

Wege, unsere Gruppen und die Geschäftsstelle.

E-Mail-Adressen Vorstandschaft

und Beiräte:

name.vorname@alpenverein-gapa.de

Konzept, Gestaltung und Umsetzung:

©neff+elch GbR

Garmisch-Partenkirchen / Bad Füssing

Tel. 08821 18853; www.neff-elch.de

Bildnachweis: Klettern im Indian Creek, Moab/Utah (Titel);

Die Höfats, 2259 m im Oberallgäu (Umschlag-Rückseite):

© Klaus Fengler

Vergelt’s Gott

sagen wir allen, die sich für die Sektion ehrenamtlich engagiert haben,

aber auch allen Sponsoren und Gönnern möchten wir hiermit Danken.

Aschenbrenner Siegfried u. Marlies 20,00

AV-Sektion Murnau 100,00

Bayerische Zugspitzbahn AG 500,00

Baumeister Eleonore 80,00

Berger Michael, Ing. Büro 100,00

Bößenecker Siegfried 100,00

Böcking Thomas 200,00

Brandner Max 100,00

Brinkmann Wilfried 580,00

Buchwieser Anton 500,00

Bürgerstiftung Garmisch-Partenkirchen 500,00

DAV-Sektion München 500,00

Denzer + Weyland GmbH 250,00

Fa. Dörfl er, Alpiner Tiefbau 500,00

Dörschner Wolf-Eberhard 100,00

Elektro Hofmann GmbH 600,00

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Forum Projektmanagement GmbH 500,00

Dr. Frühwald Adolf 100,00

Gallenberger Adolf 25,00

Gemeinde Grainau 500,00

Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen 100,00

Geyken Erwin 30,00

Grill Reinhard 100,00

Hanslik Markus 1104,40

Heusterberg Wolfram 60,00

Hirsch Andreas 100,00

Hofmann Hans 145,50

Hotel Haus Hammersbach 500,00

Ibel Karin 14,00

Junker Karl-Heinz 24,00

Kaul Otto 356,40

Fa. Krah GmbH 500,00

Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen 200,00

Kühltechnik Pritzl 100,00

Ländner Hans und Thea 150,00

Lackner Ruth 75,00

Landkreis Garmisch-Partenkirchen 100,00

Langer Paul 500,00

Laumer Inge 45,00

Lions-Club Garmisch-Partenkirchen 500,00

Mayer Heinrich 20,00

Nitt Siegfried 25,00

Offermann Henry 57,00

Fa. Peintner, Glas-u. Metallbau 238,47

Fa. Reiser, Baugeschäft 100,00

Fa. Saller Edelstahl GmbH 385,00

Schwabe Martin 30,00

Prof. Dr. Schwink Christoph 500,00

Spenglerei Becherer 100,00

Speck Pumpen Verkaufsges. mbH 200,00

Walter Hildegard 20,00

Dr. Weidelener Helmut 100,00

Wütschner Alfred 50,00

Zitzlaff Franz 100,00

Anonym 1.000,00

Opferstock Höllental Museum 550,00

Gesamt 14.034,77

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Für die geplante Kletterhalle:

Anselm Emmerich 20,00

Bader Karl 100,00

Bauer Andrea 50,00

Baumeister Eleonore 50,00

Bayer Helmut 50,00

Berwein Bernhard 30,00

Bickel Alfred 50,00

Brauns Sven 50,00

Dipl.-Ing Bruck Josef 20,00

Bruner Gerhard und Karla 10,00

Dorfl eitner Katharina 50,00

Dr. Drechsler Martin 30,00

Droppelmann Josef 50,00

Eitzenberger Georg 50,00

Erhardt Heidi 50,00

Fotoverlag Peter Huber 100,00

Fuege Herbert 50,00

Fusseder Christa 20,00

Geissler Joseph 10,00

Glatz Hermann 20,00

Gramsl Helmut 20,00

Grassmann Adolf 20,00

Greding Dorothea 30,00

Grüner Hermann 50,00

Grzesiczek Alfred 100,00

Hausbacher sen. Ludwig 50,00

Heerdegen Christina 10,00

Henke Wolfgang und Hellen 20,00

Heidger Anton 50,00

Heinke Walter 100,00

Heinzeller Martin und Sylvia 25,00

Hintersdorf Lieselotte 30,00

Hinterstrasser Erwin 50,00

Hirsch Andreas 200,00

Hirschbold Andreas 50,00

Junker Klaus 10,00

Krieger Anja 10,00

Langer Horst 25,00

Leckert Andre Hans 100,00

Liepe Eva-Maria 25,00

Lippl Josefi ne 10,00

Maurer Franz 5,00

Mayr Johann 200,00

Meyding Gerd 50,00

Munker Richard 250,00

Neuner Manfred 500,00

Ochs Klaus 250,00

Offermann Henry 20,00

Pfanzelt Helmut 200,00

Reinhart Alfred und Erna 20,00

Richter Fabian 40,00

Sanin Benjamin 10,00

Sautmann Susanne 50,00

Schauler Josephine 50,00

Schlegel Ingrid 20,00

Schwab Helmut 20,00

Solzer Thomas 100,00

Stegmair Hubert 100,00

Dr. Steinberg Gerhard 300,00

Stoek Holger 10,00

Stoecker Werner und Ingrid 50,00

Strobel Peter 300,00

Dr. Sulitze Henning 20,00

Dr. Vogel-Gerlicher Petra 50,00

Vogl Eleonore 25,00

Dr. Voss Peter-Joerg 100,00

Wartbiegler Max 50,00

Warz Inge 50,00

Wendisch Klaus und Siegrun 15,00

Dr. Wiebelitz Rudolf und Gisela 20,00

Dr. Wohlmann Susanne 500,00

Zunterer Theo 40,00

Anonym 10,00

Gesamt 5.270,00

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Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg,

der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.

(Alexander Graham Bell)

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