Programm - Kantonsschule Enge

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Programm - Kantonsschule Enge

Inhalt des Oratoriums

Blind vor Liebe zu seiner schönen jungen Frau, der Königin Isebel, hat

König Ahab seinen eigenen Glauben an Gott vergessen und dem Volk

erlaubt, die fremden Götter seiner Frau anzubeten. Der Baalskult wird

immer wichtiger im Lande Israel.

Gott missfällt dies und er lässt durch seinen Propheten Elias einen Dür-

refluch aussprechen. Fluch: Es soll solange nicht mehr regnen, bis sich

das Volk wieder dem wahren Glauben zugewandt hat. Grosse Dürre, Ern-

teausfälle und Hungersnot sind die Folgen Ouvertüre , Klage und Gebet

„Hilf, Herr“, „Zion streckt ihre Hände aus“. Elias versucht den König vor

seinem falschen Handeln zu warnen, wird aber nur von der Königin

gehört. Sie erkennt, wie gefährlich ihr dieser Prophet werden könnte

und beschliesst, Elias zu vernichten. Ein Engel warnt und schickt ihn in

die Wüste, wo er Wasser finden wird und Raben ihm Nahrung bringen

werden. Beschützt macht sich Elias auf den Weg Rezitativ und Doppel-

quartett „Denn er hat seinen Engeln befohlen“. Als auch dieses Wasser

versiegt, wird Elias durch den Engel zu einer Witwe weitergeschickt.

Sie nimmt ihn, trotz ihrer Armut und der Angst vor den Schergen der

Königin, auf. Nun ergreift Elias die Gelegenheit ein Wunder zu tun. Er

erweckt den toten Sohn der Witwe wieder zum Leben Rezitativ, Arie und

Duett „Was hast du an mir getan“. Gestärkt in seinem Glauben kehrt Elias

zurück an den Hof König Ahabs, um diesen erneut aufzufordern, dem

Baalskult abzuschwören. Das Entflammen eines Holzstosses allein durch

die Anrufung des Gottes soll als Beweis gelten, welcher der Wahre Gott

sei Rezitativ mit Chor „So wahr der Herr Zebaoth lebet“. Vergeblich

versuchen die Baalspriester, ihren Gott zu beschwören. Elias verhöhnt

sie Chor „Baal erhöre uns“. Elias ruft nun seinen Gott an Arie „Herr,

Gott Abrahams“, bittet ihn um das Feuerzeichen Rezitativ mit Chor „Der

du deine Diener“, „Das Feuer fiel herab“ und befiehlt, nach diesem Beweis,

alle Baalspriester zu töten.

Das Volk fleht nun Elias an, den Fluch aufzuheben. Er ruft Gott und

bittet um Regen Rezitativ mit Chor „Hilf deinem Volk“. Endlich ziehen

Wolken auf, die unter dem Dankesjubel des Volkes das ersehnte Wasser

bringen „Dank sei Gott“.

15 Minuten Pause

Elias Aufgabe ist noch nicht erfüllt. König Ahab bleibt unbelehrbar und

Königin Isebel will sich rächen für die Verhöhnung und Vernichtung

ihrer Priester. Gott bestärkt Elias weiter zu kämpfen Arie „Höre, Isra-

el“, Chor „Fürchte dich nicht“. Doch der Prophet erleidet eine bittere

Niederlage. Der Königin gelingt es, das Volk gegen Elias aufzuhetzen.

Er flieht erneut in die Wüste Rezitativ mit Chor „Der Herr hat dich er-

hoben“, Sprechchor „Wehe ihm“. Verzweifelt und des Lebens überdrüssig

will Elias aufgeben Arie „Es ist genug“, doch die Engel des Herrn schen-

ken ihm Trost und neuen Lebenswillen Terzett „Hebe deine Augen auf“

und Arie „Sei stille dem Herrn“. Elias wird aufgefordert zum Berg Horeb

zu gehen. Dort erscheint ihm Gott Rezitativ und Sprechchor „Der Herr

ging vorüber“.

Mit neuer Kraft kehrt Elias vom Berg zurück, vernichtet alle Feinde

Gottes und stürzt den König. Der wahre Glaube hat gesiegt Rezitativ

und Arioso „Ja, es sollen wohl Berge weichen“. Am Ende seines Lebens

fährt der Prophet in einem feurigen Wagen in den Himmel Sprechchor

„Und da der Herr ihn wollte gen Himmel holen“ und Schlusschor „Als-

dann wird euer Licht hervorbrechen“.

Felix Mendelssohn

Felix Mendelssohn wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und

starb am 4. November 1847 in Leipzig. Er war einer der bedeutendsten

Komponisten der Romantik. Sein vielseitiges Werkverzeichnis umfasst

Sinfonien, Solokonzerte, Kammermusik, Klavier- und Orgelwerke, Vokal-

musik sowie Schauspielmusik. Mendelssohn war einer der Mitbegründer

der neuen Chorbewegung im 19. Jahrhundert. Dank ihm gelangten die

vergessenen Passionen Bachs wieder zur Aufführung.

Für das Birmingham Music Festival erhielt Mendelssohn den Auftrag,

ein grösseres Chorwerk zu schreiben. Er griff auf alte Entwürfe eines

„Elias-Oratoriums“ zurück und brachte eine erste Fassung 1846 zur Ur-

aufführung. Umarbeitungen folgten. Ein Jahr später, in seinem Todes-

jahr, fand das Oratorium zu seiner heutigen Form.

Für die Kantonschulen Enge und Freudenberg haben wir das Orato-

rium bearbeitet und leicht gekürzt. Ziel ist es, unseren Schülerinnen

und Schülern Zugang zu einem romantischen Chorwerk mit aktuellem

Bezug zu ermöglichen.


Chor KEN

N2a Rahel Klingler, Christina Tuggener, Vincent Pelichet; N2b Jennifer

Brazerol, Lea Christen, Golzar Piranfar, Cécile Stehrenberger, Paula

Wong, Valentin Raeber; N2d Tiziana Albertani, Janine Dall’O; W2a Lisa

Bisagno, Melina Rychener, Anne Witteveen, Lukas Bärlocher, Marvin

Häberle; W2c Edona Riza, Lea Schick; W2e Natasha Gloor; W3d Hanae

Rodriguez; N3a Johanna Baum, Marina Graf, Melike Hocaoglu, Delia

Pino; N3b Lorena Brunner, Andrea Brusconi; N3c Kapilga Sivasambu;

W3a Robert Egli; W3b Nermina Ramovic, Miriam Widmer, Jérémie Schoppig;

W3e Sara Graf, Micha Schächter; W4a Ezgi Altun, Céline Hotz; W4i

Jeremy Notz; Lp Anne-Marie Aisslinger, Martin Buschbeck, André Cardinaux,

Teresa Laino, Clemens Löpfe, Michel Richard.

Chor KFR

2d Sara Piccolo; 3a Jonathan Benz, Morena Brajshori, Mona El Gedaily,

Tatiana Feijoo, Yanê Ferreira, Elena Hofmann, Sascha Litschi, Priscilla

Oettli; 3b Nora Ahlqvist, Tim Beck, Livio Brühwiler, Clara Busin, Flurina

Eck, Dominic Gerber, Mijo Karin, Manuel Müller, Nene Müller, Martina

Müller, Shannon Sangiorgio; 3c Robert Bosnic, Jorgos Boulamatsis,

Albert Chakiath, Lukas Friedlos, Cornelia Känzig, Sherin Peter, Naomi

Plantera, Mirjam Schnüriger, Livia Zwahlen; 3d Ladina Borra, Philipp

Geiger, Lena Herger, Ariane Herzig, Jakob Kampik, Alessia Kräutli, Joëlle

Mosbacher, Valeska Pedrett; 4a Momo Arackal, Norma Haller, Christina

Puthenkalam, Midori Takahashi; 4b Veena Manikulam; 5a Christina

Galli; 5c Céline Külling, Dominique Zeier; 6a Maxim Mattheeuws; 6b

Claudio Grob; 6c Marc Baumgartner, Stefanie de Capitani, Oliver Hunziker,

Nicole Nickerson; Lp Kaspar Baechi, Mathias Geiser, Thomas Hiltbrunner,

Gabriella Lanfranchi, Clemens Steiger, Serena Zweimüller.

Orchester „LA PARTITA“

Das Ensemble „LA PARTITA“ wurde 1974 gegründet. Es hat sich zum Ziel

gesetzt, neben bekannten Werken aus dem Barock und der Klassik selten

gehörte Kompositionen zur Aufführung zu bringen. Neben einer regen

Konzerttätigkeit im In- und Ausland begleitet das Orchester auch immer

wieder Chöre. www.lapartita.ch

Dank

An alle Helfer im Hintergrund: Schulleitungen der beiden Kantonsschulen,

Kirchgemeinde Fluntern, Fachschaften Musik und BG beider Schulen

und vielen mehr, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen dieses Projektes

beigetragen haben.

Chorprojekt der Kantonsschulen Enge und Freudenberg

EL AAS

AS

S

nach dem Oratorium von Felix Mendelssohn

Mittwoch, 25. Mai 2011, 19.30h

Freitag, 27. Mai 2011, 19.30h

Grosse Kirche Fluntern, 8044 Zürich

Fabrice Raviola, Elias

Rafael von Matt, Sprecher

Christina Bosbach, Sopran

Barbara Schroeder, Alt

Andrì Calonder, Tenor

Erwin Heusser, Bass

Orchester „La Partita“

Leitung: Konrad Jenny

Preise: Fr. 20.- (Fr.10.- mit Legi), Abendkasse ab 18.30h

Vorverkauf: Apotheke Fluntern, Vorderberg 5

oder über: concert@ken.ch

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