Spannungsrissbildung bei Kunststoffen - Freudenberg ...

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Spannungsrissbildung bei Kunststoffen - Freudenberg ...

im Dialog

Ausgabe 3 / 2007

Freudenberg Forschungsdienste KG . D-69465 Weinheim . Tel. +49 (0)6201-80-4455 . Fax +49 (0)6201-88-3063 . e-mail: ffd@freudenberg.de

Salatbesteck mit Spannungsrissen.

Inhaltsverzeichnis

Seite

Kolumne 2

Spannungsrissbildung bei

Kunststoffen 3

25-jähriges Jubiläum der

Zerkleinerungstechnik 6

Zehn Mitarbeiter des

Leadcenters Luftfedern zu Besuch 9

Neue Mitarbeiter 10

Seminare der FFD 13

ffd.imdialog@freudenberg.de

www.forschungsdienste.de


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Liebe Geschäftsfreunde,

wenn ich das letzte halbe Jahr Revue passieren lasse, dann hat sich in mir die

Ansicht verstärkt, dass sich viele Protagonisten in Politik und Wirtschaft mehr oder

weniger stark entweder der Gruppe der „Macher“ oder der Gruppe derjenigen, „die

machen“, zurechnen lassen. Die „Macher“, problemorientierte Selbstdarsteller,

sorgen für Polarisierung, erreichen meist wenig und verkaufen dies aber als großen

Erfolg. Ihr Ziel ist es, zu gewinnen und als Sieger dazustehen, was impliziert, dass

jemand Anderes verlieren muss. Auf der anderen Seite sind die, „die machen“,

lösungsorientiert, diplomatisch, meist bescheiden wirkend, zielsicher das maximal

Erreichbare anstrebend und das Erreichte mehr oder weniger gut verkaufend. Ihr Ziel

ist es, eine Win-Win-Situation zu erreichen. Leider hat letzteres zur Folge, dass die

Umgebung oder die Medien, denen der Selbstdarsteller meist viel näher steht, dem

„Macher“ den Vorzug geben bzw. dass dieser in einer Firma eher gefördert wird. So

gibt es Manager, die haben eine Belegschaft still, leise und mit viel Fingerspitzengefühl,

weil notwendig, um 15 % reduziert und neue Strukturen geschaffen. Sie gelten als

„Softies“. Andere haben das Betriebsklima ruiniert, nachhaltig Probleme erzeugt und

gerade einmal mit viel Krach 10 % der Belegschaft abgebaut. Sie gelten dann als die

„Macher“, denen man noch viel mehr zutraut. Dies gilt für Politiker wie für Manager,

und dies macht mich sehr nachdenklich.

Wenn in Stellenanzeigen der durchsetzungsstarke Manager gesucht wird, sieht

man da im Geiste nicht den „Macher“ vor sich anstelle des ruhigen, souveränen

Managers, „der macht“? Für mich hat die deutsche Politik des ersten halben Jahres

2007 deutlich gezeigt, dass jemand, der lösungsorientiert das „macht“, was sie für

richtig hält, mehr erreicht, als die verbal aggressiven „Macher“, von denen es nicht

nur in der Politik einige gibt.

Vielleicht sollten wir zukünftig noch mehr als bisher die Frage stellen, was jemand

unter vorgegebenen Randbedingungen wirklich erreicht hat und was nicht. Vielleicht

könnten wir damit manchen „Macher“ auch als das entlarven, was er ist: ein Blender.

Um es klar zu sagen: Nicht jeder Selbstdarsteller ist in dem oben beschriebenen

Sinne auch ein „Macher“, aber manchmal wäre ein bisschen Skepsis angesagt.

Ihr

Dr. Thomas Barth

Freudenberg Forschungsdienste KG . D-69465 Weinheim . Tel. +49 (0)6201-80-4455 . Fax +49 (0)6201-88-3063 . e-mail: ffd@freudenberg.de


Spannungsrissbildung bei Kunststoffen

... eine häufige Schadensursache von Kunststoffbauteilen

Die Spannungsrissbildung gehört zu den häufigsten Schadensursachen von Kunststoffbauteilen.

Uns allen ist dies aus alltäglichen Anwendungen bekannt. Abb. 1

zeigt einen Löffel mit Spannungsrissen. Treten Spannungsrisse jedoch in technischen

Bauteilen auf und sind diese nicht wie in unserem Beispiel transparent, so werden

sie häufig erst nach einem Bauteilversagen erkannt.

Spannungsrisse werden durch Spannungen

bei gleichzeitiger Einwirkung

von Medien ausgelöst. Hierbei

kann es sich um bauteilinnere

Spannungen und auch um äußere

Spannungen, wie Montagespannungen

handeln. Die bauteilinneren

Spannungen werden bedingt durch

den Verarbeitungsprozess, so dass

neben Werkstoff, Medium und Last

auch die Verarbeitung eine wesentliche

Rolle spielt.

Spannungsrissprüfung

Eine Spannungsrissprüfung kann zwei Zielsetzungen verfolgen: Zum einen kann

man sie nutzen, um Spannungen in einem Bauteil aufzuzeigen. Hierzu legt man das

Bauteil in ein für den Werkstoff spannungsrissauslösendes Medium ein und bewertet

dann die anschließend auftretende Rissbildung. Hiermit kann man Spannungen

nachweisen. In transparenten Bauteilen können derartige Spannungen auch durch

Polarisationsoptik sichtbar gemacht werden. Abb. 2 zeigt die beiden Hälften einer

CD-Hülle im linear polarisierten Licht. Die Farbsättigung der farbigen Flächen (sog.

Isochromaten), sowie ihre Anzahl und die gegenseitigen Abstände geben Informationen

über die Höhe und Gradienten der Spannungen.

Neben dem Aufdecken von Spannungen

in Bauteilen werden normierte

Prüfverfahren verwendet,

um die Spannungsrissbeständigkeit

von Kunststoffen gegenüber verschiedenen

Medien zu testen. Diese

Prüfungen sind in der DIN EN ISO

22088 zusammengefasst. Hierzu

gehören das Biegestreifenverfahren

und das Stifteindrückverfahren.

Abb. 1: Löffel eines Salatbestecks mit Spannungsrissen.

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Abb. 2: Eigenspannungen der beiden Hälften in einer CD-Hülle werden im polarisiertem

Licht sichtbar.

links: Unterseite rechts: Oberseite


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Biegestreifenverfahren

Durch die Verwendung von Biegeschablonen lassen sich definierte Dehnungszustände

an Probekörpern herstellen, Abb. 3 links und rechts.

Abb. 3: Biegeschablonen mit unterschiedlichen Radien.

links: Radius: 150 mm rechts: Radius: 50 mm

Somit lässt sich eine definierte mechanische Belastung des Werkstoffs erzeugen und

durch Verwendung von Biegeschablonen mit unterschiedlichen Krümmungsradien

(Dehnungsreihe) eine Aussage über die Spannungsrissanfälligkeit bei ansonsten

gleichen Bedingungen treffen.

Um eine vergleichende Prüfung mit dem Ziel der Werkstoffauswahl durchzuführen,

benutzt man entweder das im späteren Einsatzfall zutreffende oder ein bekanntes

spannungsrissauslösendes Medium (Tabellen, Literatur), in das man die über Schablonen

gebogenen Normproben eintaucht oder mit dem man sie bestreicht.

In der Abteilung „Physikalische Prüfungen“ der FFD stehen Biegeschablonen aus

chemikalienresistentem Edelstahl zur Verfügung, die mit abnehmenden Biegeradien

von 500-50 mm Randdehnungen in einem Bereich von 0,40-3,85 % ermöglichen

(für eine Materialstärke von 4 mm).

Stifteindrückverfahren

Abb. 4: Normprobe mit eingedrücktem Stift nach Medienlagerung.

Ein weiteres Verfahren ist das Stift- oder Kugeleindrückverfahren, Abb. 4.

Beim Stifteindrückverfahren werden

nur relativ kleine Proben benötigt.

In ein in die Probe gebohrtes

und aufgeriebenes Loch (d=3,00 mm)

werden Stifte mit einem definierten

Übermaß gesteckt. Daraus resultiert

im Lochbereich eine definierte

Dehnung.

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Durch Verwendung von Stiften mit unterschiedlichen Übermaßen lässt sich eine

Dehnungsreihe erzeugen, die nach Eintauchen der Proben in die entsprechenden

Medien Aussagen über die Spannungsrissanfälligkeit erlaubt.

Bei Schadensfällen liegt in der Regel nicht genügend Material vor, um komplette

Normproben aus dem Bauteil auszuarbeiten. Oftmals ist die Probenentnahme auch

aus einem kleinen Bauteilbereich notwendig. Daher kommt hier das Stifteindrückverfahren

zum Einsatz.

In der Abteilung „Physikalische Prüfungen“ stehen Stifte aus chemikalienresistentem

Edelstahl zur Verfügung, die mit Durchmessern von 3,00-3,14 mm Dehnungen in

einem Bereich von 0,00-4,67 % ermöglichen.

Bei der Verwendung von Normprobekörpern ist bei beiden Verfahren neben der rein

visuellen Kontrolle auf Spannungsrisse (einstufiges Verfahren) nach der Medienlagerung

die Durchführung mechanischer Prüfungen möglich (zweistufiges Verfahren).

So kann z. B. aus einem anschließenden Zugversuch die Restfestigkeit des Werkstoffs

ermittelt werden. Die Durchführung des zweistufigen Verfahrens ist sinnvoll bei

nichttransparenten Werkstoffen, bei denen die visuelle Beurteilung nur erschwert

möglich ist, oder bei einer nur schwach ausgebildeten Spannungsrissbildung.

Mit Hilfe der Polarisationsoptik und der Spannungsrissprüfung sowie mit der

Unterstützung weiterer analytischer Methoden konnten in den letzten Monaten

Schadensfälle verschiedenster Art aufgeklärt werden.

Zum Beispiel konnte analytisch an einem Bauteil aus Polyetherimid nachgewiesen

werden, dass dort ein Kontakt mit halogenierten Kohlenwasserstoffen stattgefunden

haben musste. Spannungsrissprüfungen, die mit Hilfe des Stifteindrückverfahrens

an diesem Bauteil durchgeführt wurden, zeigten deutlich, dass die halogenierten

Kohlenwasserstoffe bei Polyetherimid zur Spannungsrissbildung führen.

An einem anderen Bauteil aus Polycarbonat konnte gezeigt werden, dass durch

die Montage Spannungen in das Bauteil eingebracht wurden, die zu dem späteren

Versagen führten. Es wurden Bauteile vor und nach der Montage mit der Polarisationsoptik

bewertet und in ein Gemisch aus Toluol und Propanol (1:5) als spannungsrissauslösendes

Medium gelegt. Nur die Bauteile nach der Montage zeigten

hier Rissbildung. Nach einer Optimierung der Montage war die Rissbildung im Test

deutlich verringert und das Versagen trat nicht mehr auf.

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Ihr Ansprechpartner

zu diesem Thema:

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Dr. Sonja Pongratz

Schadensanalyse

Tel.: 0 62 01 - 80 60 95

Fax: 0 62 01 - 88 60 95

sonja.pongratz@freudenberg.de

Christian Daub

Physikalische Prüfungen

Tel.: 0 62 01 - 80 38 21

Fax: 0 62 01 - 88 51 91

christian.daub@freudenberg.de


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25-jähriges Jubiläum der Zerkleinerungstechnik:

Das FFD Mahltechnikum

Abb. 1: Mitarbeiterin Nicole Biereth bei der Präsentation der

Ultrazentrifugalmühle.

Schnelle und schonende Feinzerkleinerung von weichen,

mittelharten bzw. faserigen Materialien im Labormaßstab.

Innerhalb der Freudenberg Forschungsdienste konnten in den letzten 25 Jahren

umfangreiche technische Möglichkeiten der Zerkleinerungstechnik und ein umfassendes

verfahrenstechnisches Know-how aufgebaut werden. Dies gelang durch

kontinuierliche Verbesserungen und gezielte Investitionen. Auch der Umzug des

Mahltechnikums in neue Räumlichkeiten und die damit einhergehende organisatorische

Eingliederung vor 5 Jahren in das Chemietechnikum der FFD (Bau 127)

brachte viele Synergien. Somit konnten die vorhandenen Techniken weiter verfeinert

werden. Dieses Jubiläum dient zum Anlass, das Mahltechnikum und die damit für

die Kunden verbundenen Möglichkeiten zu präsentieren.

Die technische Ausstattung ist für den Einsatz im Labor- und Technikumsmaßstab

ausgelegt und umfasst alle gängigen verfahrenstechnischen Möglichkeiten an Kugel-,

Schneid- und Stiftmühlen. Im Detail werden im Folgenden drei Mühlentypen

genauer vorgestellt.

Die Universalmühle ist sowohl für kontinuierlichen als auch diskontinuierlichen

Zerkleinerungseinsatz im Technikum für Grob-, Fein- und Feinstzerkleinerung

verschiedenster Stoffe bis zu einer Härte von ca. 3 Mohs (mit Kupfermünze ritzbare

Materialien, z. B. Calcit) geeignet. Je nach verwendetem Mahleinsatz (Stiftscheibe,

Schlagnase, Schlagkreuz, Doppelstromrad, Turborad, Schleuderrad) kann diese

Standardmühle die verschiedensten verfahrenstechnischen Aufgaben wie Desagglomerieren,

Aufschließen, Zerfasern, Grobzerkleinern, Feinmahlen, Feinstvermahlen

und Homogenisieren erfüllen. Die erzielbaren Durchsatzleistungen bei einer max.

Aufgabekorngröße von ca. 7 mm liegen dabei zwischen 5 und 130 kg/h.

Für eine schnelle und schonende Feinzerkleinerung im

diskontinuierlichen Prozess von weichen, mittelharten

bzw. faserigen Materialien im Labormaßstab (50 g bis

5 kg) ist die Ultrazentrifugalmühle (Abb. 1) besonders

geeignet, da der Einsatz auch unter Verwendung von

Flüssigstickstoff möglich ist. Innerhalb der Ultrazentrifugalmühle

erfolgt die Zerkleinerung durch die Scher-

und Prallwirkung zwischen Rotor und feststehendem

Ringsieb. Das zu mahlende Gut wird durch einen

Trichter mit Rückspritzschutz auf den Rotor gegeben.

Durch die Zentrifugalbeschleunigung wird es nach

außen geschleudert und beim Auftreffen auf die mit

hoher Geschwindigkeit umlaufenden, keilförmigen Rotorzähne

vorzerkleinert. Die Feinzerkleinerung erfolgt

im zweiten Schritt zwischen Rotor und Sieb.

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Die Fliehkraftkugelmühle (Abb. 2) wird ebenfalls

diskontinuierlich betrieben und wird hauptsächlich

für die Feinstvermahlung und Homogenisierung von

weichen bis harten Materialien verwendet. Der hohe

Energieeintrag durch dieses Mahlverfahren erlaubt

es, nanoskalige Materialien oder Nano-Masterbatches

herzustellen bzw. Modifizierungen auf nanoskaliger

Ebene am Material vorzunehmen. So können z. B.

Füllstoffe und Pigmente aller Art aktiviert werden und

damit deren spezifische Oberfläche, Reaktivität oder

Löslichkeit und damit die Effizienz in der Anwendung

deutlich verbessert werden.

In diesem Mühlentyp werden Porzellan-, Achat- oder

Zirkoniumdioxid-Mahlkörper eingesetzt. Bei Bedarf

können auch extrem harte Mahlkörper wie z. B. aus

Titannitrid beschafft werden. Die Verarbeitungsmenge

beträgt dabei materialabhängig 50 g bis 5 kg.

Zur Qualitätskontrolle der erzeugten Mahlgüter wird zusätzlich eine gravimetrische

Siebanalyse angeboten. Dabei handelt es sich um eine schnelle und exakt reproduzierbare

Prozesskontrolle, die mit Hilfe unterschiedlicher Siebgrößen von 20 µm bis

1600 µm arbeitet. Im Angebot der Siebanalyse ist eine graphische Darstellung der

Größenverteilung enthalten (Abb. 3). Beachtenswert ist die gute Reproduzierbarkeit

bei der Doppelbestimmung.

Die gravimetrische Siebanalyse steht den Kunden auch für Materialien, die nicht

im FFD Mahltechnikum zerkleinert wurden, als separate Leistung zur Verfügung.

Alternativ zur Siebanalyse kann auch eine Partikelgrößenbestimmung über optische

Verfahren, zum Beispiel mittels Rasterelektronenmikroskop (Abt. Mikroskopie)

erfolgen.

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Abb. 2: Die beiden FFD Fliehkraftkugelmühlen mit unterschiedlichen

Mahlvolumina.

Feinstvermahlung und Homogenisierung von weichen bis harten

Materialien.

Abb. 3: Grafische Darstellung einer Siebanalyse mit Verteilungsfunktion sowie den

kumulierten Anteilen der einzelnen Fraktionen (Doppelbestimmung).


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im Dialog

Ihr Ansprechpartner

zu diesem Thema:

Dr. Stefan Stangler

Leiter

Chemie und Nanotechnik,

Leiter Chemietechnikum

Tel.: 0 62 01 - 80 53 83

Fax: 0 62 01 - 88 30 63

stefan.stangler@freudenberg.de

Rolf Hentschel

Chemietechnikum

Tel.: 0 62 01 - 80 36 17

Fax: 0 62 01 - 88 36 17

rolf.hentschel@freudenberg.de

Rainer Hornig

Chemietechnikum

Tel.: 0 62 01 - 80 29 53

Fax: 0 62 01 - 88 35 05

rainer.hornig@freudenberg.de

Durch die universelle Ausstattung und die Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten der

untereinander leicht austauschbaren Mahleinsätze sind auf den vorhandenen Mühlen

sowohl weiche, harte, zähe, faserige und elastische Stoffe wie Zellulose, Kunststoffe,

Gummi, Leder, Harze und Kunstharze sowie mineralische Substanzen verarbeitbar.

Ausgehend von der Grobzerkleinerung über Fein- bis hin zur Feinstvermahlung sind

Korngrößenbereiche für die verschiedensten Stoffe bis kleiner 80 µm (abhängig vom

Material) oder in Spezialfällen auch deutlich unter 1 µm erzielbar.

Allerdings ist in den meisten Fällen eine Probevermahlung von bisher nicht

verwendeten Materialien nicht zu umgehen, um ein optimales Mahlergebnis zu

erzielen. Dies ist notwendig, um häufig auftretende Verarbeitungsprobleme und

ungleichmäßige Mahlleistungen sowie ungewollte Produktveränderungen und

damit verbundene Qualitätseinbußen ausschließen zu können. Die beim Fein- oder

Feinstzerkleinerungsprozess bei normaler Umgebungstemperatur auftretende

Wärmeentwicklung, die auf Grund chemischer oder physikalischer Eigenschaften

des Mahlgutes entweder unerwünscht oder hinsichtlich der Mahlqualität und der

Mahlleistung unwirtschaftlich ist, kann durch den zusätzlichen Einsatz von Stickstoff

als Kühlmittel unterdrückt werden.

Somit kann selbst an wärmesensiblen Stoffen eine thermische Schädigung durch

lokale Überhitzung ausgeschlossen werden und eine optimale Weiterverarbeitung

des gewonnenen Mahlguts in den unterschiedlichsten Korngrößenbereichen gewährleistet

werden.

In Zukunft sind auch Reaktivvermahlungen geplant, wodurch Produkte erhalten

werden können, deren Herstellung normalerweise hohe Drücke oder hohe Temperaturen

erfordern.

Dank unserer guten Ausstattung und dem großen Erfahrungsschatz unserer Mitarbeiter

können wir unseren Kunden eine schnelle und kompetente Auftragsabwicklung

anbieten. Der Kunde erhält auf Wunsch eine unverzügliche Rückmeldung von Teil-

und Endergebnissen, speziell bei Testvermahlungen neuer Materialien. Es besteht

die Möglichkeit der Vermahlung von Spezialitäten und Standardpolymeren nach

kundenspezifischer Vorgabe in Mengen von 50 g bis 500 kg. In den Fällen, in denen

eine Vermahlung innerhalb des FFD Mahltechnikums nicht möglich sein sollte, kann

durch die bestehenden Kontakte zu Maschinenherstellern und Lohnmahlern weitere

Hilfe vermittelt werden.

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Fühlt Euch wie zu Hause –

Zehn Mitarbeiter des Leadcenters Luftfedern der Vibracoustic Hamburg zu

Besuch bei den FFD

Um das Ideenpotenzial konzernweit zu nutzen und schneller problemlösend zu kommunizieren

ist es von Vorteil, wenn sich die Partner persönlich kennen. Wie aber schaffen

wir es, dass sich die Mitarbeiter der Freudenberg-Gruppen besser kennen lernen.

Wie schaffen wir eine zwanglose und lockere Gesprächsatmosphäre?

Diese Fragen gingen uns durch den Kopf, als wir einen speziell für die Mitarbeiter

des Leadcenters Luftfedern der Vibracoustic Hamburg ausgerichteten „TechDay“

in den FFD veranstalten wollten. Zehn Mitarbeiter des Leadcenters haben uns am

10. Juli dieses Jahres besucht.

Oberstes Gebot für uns war: „Die Leute zusammenbringen“. Dies gelang, indem

wir die sonst übliche Vorgehensweise der sich über den Vormittag hinziehenden

vortragsmäßigen Vorstellung der einzelnen Abteilungen nicht anwandten.

Die einzelnen Abteilungen unseres Entwicklungsbereiches stellten sich kurz und

knapp vor – mehr als fünf Minuten waren nicht zugelassen. Danach gab es bewusst

eine „Große Pause“ in der in Form einer Stehparty schon die ersten Gespräche

geführt wurden. Anschließend wurden die Gäste durch die einzelnen Prüf- und

Analytiklabors wie auch die Technika geführt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen standen den Gästen aus Hamburg die Forschungsdienste

für zwei Stunden „zur freien Verfügung“. Dies war nun das Herzstück

des Besuches. In dieser Zeit suchten sie die Abteilungen auf, für die sie sich

besonders interessierten, unterhielten sich mit den Mitarbeitern über ihre speziellen

Probleme und ließen sich das eine oder andere individuell erläutern.

Nach diesen von allen Teilnehmern als äußerst angenehm und fruchtbar empfundenen

Gesprächen trafen wir uns noch zu einer Abschlussdiskussion, in der dann einige

Maßnahmen für den Start in eine bessere zukünftige Zusammenarbeit beschlossen

wurden.

„Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf diese Art aufzuzeigen und den Besuchern

in einer so zwanglosen Atmosphäre das breite Dienstleistungsspektrum der

Forschungsdienste darzulegen, wurde von uns allen sehr positiv aufgenommen.

Wir freuen uns schon auf einen bei diesem Treffen vereinbarten Besuch der FFD-

Verfahrenstechnik bei uns in Hamburg“, äußerte sich Herr Herbert Bahr, Leiter des

Leadcenters Luftfedern.

Der gute Verlauf dieses Besuches und die positiven Reaktionen der Besucher zeigten

uns, dass wir mit unserer Idee, wie wir dieses Treffen gestaltet haben, absolut richtig

lagen. Dies lässt uns hoffen, auch andere Bereiche Freudenbergs für solche Treffen

gewinnen zu können.

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Ihr Ansprechpartner

zu diesem Thema:

im Dialog

Dr. Markus Grass

Marketing & Vertrieb

Tel.: 0 62 01 - 80 51 23

Fax: 0 62 01 - 88 51 23

markus.grass@freudenberg.de


Seite 10

im Dialog

Neue Mitarbeiter

Dr. Andreas Kapp

Angewandte Physik

Tel.: 0 62 01 - 80 74 60

Fax: 0 62 01 - 88 30 63

andreas.kapp@freudenberg.de

Dr. Ansgar Komp

Polyurethane

Tel.: 0 62 01 - 80 46 71

Fax: 0 62 01 - 88 30 63

ansgar.komp@freudenberg.de

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Andreas Kapp, und ich bin seit 01.05.2007 in der Angewandten

Physik tätig. Zu meinen Aufgaben gehört die Entwicklung von Prüfmethoden und

die Konzeption von Prüfgeräten.

Das Studium der Elektrotechnik absolvierte ich an der Universität Karlsruhe und

der University of Strathclyde, Glasgow. Während meiner Doktorarbeit, die ich am

Institut für Mess- und Regelungstechnik der Universität Karlsruhe anfertigte, befasste

ich mich mit der Signalverarbeitung für Laserscanner, die zur Abstandsmessung in

Fahrzeugen eingesetzt werden. Zusätzlich baute ich gemeinsam mit einem Doktoranden

vom Forschungszentrum Karlsruhe einen Laserscanner auf, dessen Laserstrahl

durch einen Formgedächtnisaktor abgelenkt wird.

In meiner Freizeit bin ich gerne draußen und fahre Fahrrad oder gehe Wandern.

Bei schlechtem Wetter oder während langer Zugfahrten lese ich gerne, meistens

Zeitung, seltener Bücher.

Ich bin gespannt auf die kommenden Aufgaben und bedanke mich bei meinen Kollegen

für das angenehme Arbeitsklima und ihre geduldige Unterstützung und Hilfe.

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Ansgar Komp, und ich bin seit April bei den Freudenberg Forschungsdiensten

in der Abteilung Polyurethane tätig. Gerne nutze ich die

Möglichkeit, mich hier kurz vorzustellen: Nach dem Chemiegrundstudium in

Münster wechselte ich zum Hauptstudium an die Universität Freiburg mit dem

Schwerpunkt Makromolekulare Chemie. Bei Professor Finkelmann forschte ich

im Rahmen meiner Promotion an flüssigkristallinen Elastomeren. Dabei reichte

das Spektrum von der Synthese der Monomere mit perfluorierten Molekülteilen

über die Umsetzung zu Polymeren und Elastomeren bis zur Untersuchung

der nanostrukturierten Netzwerke mit optischen und mechanischen Methoden.

Ich freue mich darauf, mein Wissen und meine Fähigkeiten bei den Forschungsdiensten

einzubringen und auszubauen und danke meinen Kollegen für die Hilfsbereitschaft

und freundliche Einarbeitung.

In meiner Freizeit tauche ich, spiele Unterwasserrugby und gehe mit Freunden

zum Geocaching - eine moderne Schatzsuche mit GPS-Gerät im städtischen und

auch im natürlichen Dschungel. Dabei reizt mich besonders, dass trotz technischer

Hilfsmittel das Zusammenspiel der Gruppe und ein siebter Sinn wichtig sind, um

zum Ziel zu finden.

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Dr. Birger Lange

Oberflächentechnik

Tel.: 0 62 01 - 80 32 90

Fax: 0 62 01 - 88 30 63

birger.lange@freudenberg.de

Dr. Volkmar Mehling

Computer Aided Engineering

Tel.: 0 62 01 - 80 64 02

Fax: 0 62 01 - 88 30 84

volkmar.mehling@freudenberg.de

Liebe Leserinnen und Leser,

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im Dialog

mein Name ist Birger Lange. Seit dem 01.05.2007 bin ich als Projektleiter in der

Abteilung Oberflächentechnik tätig. Dort habe ich die Nachfolge von Kristina

Margarit-Puri angetreten. Ich werde mich hier vor allem mit Plasmabehandlungen

zur Oberflächenmodifikation beschäftigen, d.h. Aktivierung, Ätzung und Polymerisation.

Mein Chemiestudium habe ich an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz

absolviert. Der Schwerpunkt meiner Ausbildung lag auf dem Gebiet der Polymerchemie.

Während meiner Promotion am Institut für Organische und Makromolekulare

Chemie habe ich mich mit der Herstellung und Modifikation von funktionellen

künstlichen Polymer-Opalen beschäftigt. Das Hauptarbeitsgebiet war hier die

photochemische Strukturierung zur Herstellung von gezielten Defekten im Inneren

der Opalstruktur.

In meiner Freizeit betreibe ich gerne Sport, wie zum Beispiel Handball, Volleyball

oder Badminton. Auch bin ich ein großer Liebhaber von Gesellschaftsspielen, besonders

wenn die strategische Komponente nicht zu kurz kommt.

Ich freue mich sehr auf meine zukünftigen Aufgaben innerhalb der Freudenberg

Forschungsdienste und möchte allen Kolleginnen und Kollegen herzlich danken, die

mir beim Einstieg bei der FFD und in das neue Thema helfen und geholfen haben.

Ich freue mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit.

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Volkmar Mehling. Seit dem 01.04.2007 arbeite ich in der Abteilung

Computer Aided Engineering der Freudenberg Forschungsdienste als Berechnungsingenieur.

Neben der Bauteilsimulation wird die Untersuchung und Vorhersage der

Lebensdauer von Elastomerbauteilen in der Nachfolge von Dr. Christian Ziegler zu

meinen Hauptaufgaben gehören.

Nach meinem Studium des Bauingenieurwesens an der TU Darmstadt war ich bis zu

meiner Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Mechanik tätig.

In dieser Zeit habe ich mich hauptsächlich mit der Modellierung und Simulation des

elektromechanisch gekoppelten nichtlinearen Materialverhaltens ferroelektrischer

Keramiken beschäftigt. Daneben war ich in der Lehre im Bereich der Mechanik und

der Numerischen Methoden eingesetzt. Als Lehrbeauftragter unterrichte ich seit

vergangenem Jahr Technische Mechanik an der Hochschule Darmstadt.

Seit Januar diesen Jahres bestimmt über meine Freizeit hauptsächlich mein Sohn

Holger. Wenn er es zulässt, spiele ich im Orchester der TU Darmstadt und in verschiedenen

Kammermusikensembles Querflöte, fotografiere und wandere gerne.

Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die freundliche Aufnahme

und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

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im Dialog

Frauke Pfeiffer

Fasern und Kunststoffe

Tel.: 0 62 01 - 80 44 07

Fax: 0 62 01 - 88 30 63

frauke.pfeiffer@freudenberg.de

Christine Westerkamp

Physikalische Prüfungen

Tel.: 0 62 01 - 80 49 36

Fax: 0 62 01 - 88 30 63

christine.westerkamp@

freudenberg.de

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Frauke Pfeiffer. Seit dem 15.05.2007 bin ich als Nachwuchsforscherin

in der Abteilung Fasern und Kunststoffe für die Freudenberg Mektec Europa GmbH

tätig und werde dort hauptsächlich für die standortübergreifende Optimierung der

fotochemischen Prozesse zuständig sein.

Nach einer Ausbildung zur Umweltschutz-technischen Assistentin studierte ich an

der Friedrich-Schiller-Universität Jena Umweltchemie und legte zusätzlich die Diplomprüfung

in Makromolekularer Chemie ab. Im oberfränkischen Bayreuth befasste

ich mich im Rahmen meiner Promotion am Lehrstuhl Makromolekulare Chemie I

bei Prof. Hans-Werner Schmidt mit mehreren Aspekten der Fotolithografie. So

synthetisierte ich Fotoresistmaterialien für lösungsmittelfreie Lithografieprozesse.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit lag auf der Herstellung von Resistfilmen

durch Aufdampfen mittels kombinatorischer PVD und ihrer anschließenden Strukturierung.

Meine Dissertation habe ich vor kurzem eingereicht, die Verteidigung

steht allerdings noch aus.

In meiner Freizeit fahre ich Motorrad, interessiere mich für Musik, Kino, Tiere und

Pflanzen, koche recht gern und betreibe mit einigen Leuten ein Onlinemagazin.

Meine Rundreise durch Deutschland schließe ich nun erst einmal in Weinheim ab,

wo ich sehr freundlich von den Kollegen empfangen wurde. Ihre Hilfsbereitschaft

macht den Einstieg sehr leicht, und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Christine Westerkamp. Ich bin seit dem ersten März in der Abteilung

Physikalische Prüfungen der Forschungsdienste KG tätig.

Mein Studium der Chemischen Technik habe ich an der Hochschule Mannheim

absolviert. In dieser Zeit hatte ich im Rahmen der Praxissemester bereits Gelegenheit

die Forschungsdienste kennen zu lernen und habe dann von August 2006 bis

Februar 2007 meine Diplomarbeit über die Charakterisierung des Alterungsverhaltens

elastomerer Werkstoffe verfasst. Dabei habe ich hauptsächlich mit den Methoden

Kernspinresonanz-Relaxation (NMR), Spannungsrelaxation und Chemilumineszenz

gearbeitet.

In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden. Außerdem spiele ich Querflöte

und Gitarre.

Für die Unterstützung während meiner Diplomarbeit sowie für die freundliche

Aufnahme bei FFD bedanke ich mich herzlich und freue mich auf eine weiterhin

gute Zusammenarbeit.

Freudenberg Forschungsdienste KG . D-69465 Weinheim . Tel. +49 (0)6201-80-4455 . Fax +49 (0)6201-88-3063 . e-mail: ffd@freudenberg.de


Seminare der Freudenberg Forschungsdienste KG

Seminar zur Gummi/Metall-Bindung

Die Freudenberg Forschungsdienste KG bietet in diesem Jahr am 15./16.11.2007

erstmalig ein zweitägiges Seminar zur Gummi/Metall-Bindung an.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Ingenieure, Chemiker, Techniker und Werker des

Arbeitsgebiets Gummi/Metall-Bindung. Ziel des Seminars ist, den Teilnehmern

ein grundlegendes Verständnis der Gummi/Metall-Bindung und deren sicherer

Herstellung zu vermitteln.

Inhalt

Gummi: Klassen, Verarbeitung und Bindefähigkeit; Metall: Reinigung, Vorbehandlungen

(mechanisch, chemisch, Phosphatierung), Benetzung; Bindemittel:

Zusammensetzung und Wirkungsweise, Applikation, Adhäsionsmechanismen,

Gummi- und Oberflächenanalytik, Vorgehensweise und Abhilfmaßnahmen bei

Schadensfällen, praktische Demonstrationen und Übungen.

Weitere Informationen

bei Herrn Dr. Michael Ballhorn, Freudenberg Forschungsdienste KG,

Abteilung Schadensanalyse, Tel. 0 62 01 - 80 35 00, Fax 0 62 01 - 88 35 00

michael.ballhorn@freudenberg.de

Anmeldungen bitte an:

Frau Sonja Heinzelbecker, Tel. 0 62 01 - 80 55 63, Fax 0 62 01 - 88 55 63,

sonja.heinzelbecker@freudenberg.de

Seminar zur Schadensanalyse an Kunststoffbauteilen

Die Freudenberg Forschungsdienste KG bietet im November erneut ein Seminar

zur Schadensanalyse an Kunststoffbauteilen an.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Ingenieure und Techniker der verschiedensten Branchen,

die ein grundlegendes Verständnis der Schadensmechanismen bei Kunststoffbauteilen

erwerben und Methoden für eine systematische Ursachenanalyse kennenlernen

möchten.

Inhalt

Den Seminarteilnehmern wird dies durch Vorträge und praktische Demonstrationen

vermittelt. Ziel eines Praktikums „Schadensanalyse an Kunststoffbauteilen“ ist es,

anhand eines Leitfadens zur systematischen Vorgehensweise die vorgestellten Untersuchungsmethoden

gezielt anzuwenden und selbst Schadensfälle zu bearbeiten.

Neben den thermoplastischen Werkstoffen werden auch Polyurethane und duroplastische

Werkstoffe eingehend behandelt.

Weitere Informationen

bei Frau Dr.-Ing. habil. Sonja Pongratz, Freudenberg Forschungsdienste KG,

Abteilung Schadensanalyse, Tel 0 62 01 - 80 60 95, Fax 0 62 01 - 88 60 95,

sonja.pongratz@freudenberg.de

Anmeldungen bitte an:

Frau Sonja Heinzelbecker, Tel. 0 62 01 - 80 55 63, Fax 0 62 01 - 88 55 63,

sonja.heinzelbecker@freudenberg.de

Seite 13

im Dialog

Ort: Kantine, Bau 142

Gebühr: 890,- Euro

zuzügl. MwSt.

Termin: 15.11. / 16.11. 2007

Ort: Kantine, Bau 142

Gebühr: 1.190,- Euro

zuzügl. MwSt.

Termin: 27.11. - 29.11. 2007

Freudenberg Forschungsdienste KG . D-69465 Weinheim . Tel. +49 (0)6201-80-4455 . Fax +49 (0)6201-88-3063 . e-mail: ffd@freudenberg.de


Seite 14

im Dialog

Seminare zur Elastomerverarbeitung bei Freudenberg

Zielgruppe:

Die Seminare wenden sich an technisch oder naturwissenschaftlich vorgebildete Teilnehmer,

insbesondere an neue Mitarbeiter in Produktion, Entwicklung, Produktmarketing

etc. Sie sollen sich mit Hilfe dieser Seminare schnell und gezielt in das für die

meisten bis dahin unbekannte Gebiet der Elastomere einarbeiten können.

Werkstoffe

Inhalt

Grundlagen der Kunststoffchemie, Kautschuktypen, Kleinchemikalien und Füllstoffe.

Besichtigung mit Praktikum am Labormischer. Materialverhalten von Elastomeren.

Vulkanisation, Gummianalytik, Gummi-Metall-Haftung, Prüfverfahren und Rheologie.

Werkstoffinformation im Internet, Polyurethane.

Verfahren

Inhalt

Mischen von Elastomeren mit Besichtigung, Pressen und Spritzgießmaschinen, Prozessoptimierung,

Endbearbeitung von Gummiformteilen, Kautschuk-Bodenbeläge mit

Besichtigung, Vorrichtungsbau, Arbeitsstrukturen im Wandel, Werkzeuge und Werkzeugbau,

Mikroskopie, Statistische Versuchsplanung bei der Elastomerentwicklung.

Produkte

Inhalt

In diesem Seminarmodul werden vorzugsweise von den Entwicklern der einzelnen

Produktbereiche die physikalischen Grundlagen ihrer Produktgruppen behandelt. Die

Teilnehmer erhalten einen breiten Überblick über die Produktpalette von Freudenberg

Dichtungs- und Schwingungstechnik und Vibracoustic, Simmerringe, Besichtigung der

Fertigung, Formteile, O-Ringe, PU-Formteile, Dichtungen für Hydraulik und Pneumatik,

Torsionsschwingungsdämpfer, Motorlager, Gleitringdichtungen, PTFE-Formteile, Membranen,

Rahmendichtungen, FEM-Berechnungen, Schadensanalyse.

Anmeldungen bitte an:

Frau Simone Hildenbrand, Tel. 0 62 01 - 80 48 80, Fax 0 62 01 - 88 30 63

simone.hildenbrand@freudenberg.de

Impressum

Herausgeber: Freudenberg Forschungsdienste KG, D-69465 Weinheim

Redaktionsleitung: Ulrike Kast

Redaktion: Dr. Markus Grass, Maike Kreichgauer, Dr. Boris Traber, Sabrina Lemke

Gestaltung: Ehret Design, www.ehretdesign.de

Ort: Bau 142

Gebühr: Euro 650,-

Termine: 25./26.02.2008

08./09.09.2008

Ort: Bau 142

Gebühr: Euro 650,-

Termine: 10./11.03.2008

22./23.09.2008

Ort: Bau 142

Gebühr: Euro 650,-

Termine: 07./08.04.2008

20./21.10.2008

Freudenberg Forschungsdienste KG . D-69465 Weinheim . Tel. +49 (0)6201-80-4455 . Fax +49 (0)6201-88-3063 . e-mail: ffd@freudenberg.de

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