Moderne Basis

midrange

Moderne Basis

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 209 · € 13,– · CHF 25,–

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

Zendcore

Programme aus

PHP aufrufen

Internationale Java-Lösung für Rechnungswesen

Moderne Basis

Neuerungen von IBM Lotus Notes

und Domino

V8 für den Desktop

Effizienter und flexibler mit

IT-Outsourcing

Trend geht zum

Dienstleister

06

2008

Archivpower gut und günstig

DMS für den Mittelstand

Zusammenarbeit

Domino und

Outlook

Arne Claßen, geschäftsführer und Komplementär

der K+H Software Kantioler Kg, im Interview auf Seite 12


ACADEMY

iSeries-workshops in Basel

PHP und MySQL on System i

Wie Sie open Source Software auch

für Ihr System i nutzbar machen

Beide Technologien steht jetzt auch System i

Anwendern uneingeschränkt zur Verfügung.

Damit erschließen sich nicht nur ungeahnte

Möglichkeiten bei der Softwareentwicklung,

sondern es eröffnet sich gleichzeitig ein riesiger

Markt an Software und Tools.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ durch PHP-Entwicklungen die nahtlose

Webintegration wünschen

◊ die Auswahl an stabilen und preiswerten

Anwendungen verbreitern möchten

◊ endlich beweisen möchten, dass System i

nicht proprietär ist

◊ die Stabilität Ihres System i auch für

MySQL Anwendungen nutzen wollen

◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und Kollegen

Aus dem Inhalt

k Zend PHP auf dem System i installieren

k MySQL auf dem System i installieren

k unterschiede zwischen DB2 und MySQL

k Administration von MySQL

k PHP – Open Source Applikationen auf dem

System i

k PHP – Übersicht: System i spezifi sche

Syntaxerweiterungen

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

WS-Nr.

1. 7. 2008 5421806

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum unterschrift

Unser Angebot im Juli

IBM webQuery für System i

Das „neue“ Query/400 mit mehr Funktionalität,

Komfort, Sicherheit und Performance

WebQuery ist der Nachfolger des nahezu bei

allen System i Anwendern erfolgreich eingesetzten

Query/400. Dieses Tool ist jedoch

nicht nur Ersatz oder Ablösung, sondern es beinhaltet

wesentlich mehr Funktionen, Komfort,

Sicherheit und Performance.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ auch Ihre bestehenden Query/400 Abfragen

über moderne Browseroberfl ächen

bedienen möchten

◊ Ihre Auswertungen mit einfachen Methoden

grafi sch darstellen möchten

◊ Ihre Abfragen effektiver und performanter

erledigen wollen

◊ sichere Verbindungen der Anwender zur

DB2 und Informix wünschen

◊ ein starkes Data-Management Werkzeug

brauchen

◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und Kollegen

Aus dem Inhalt

k Übersicht über das Produkt Web Query

k Installation/Administration auf System i

k Einstieg in die Bedienung

k Der Report Assistant

k Der graph Assistant

k Der Power Painter

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

WS-Nr.

2. 7. 2008 5431806

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

i5/OS V6R1 – what’s hot?

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

Damit Sie wirklich wissen, was auf Sie zukommt

und Vorbereitungen treffen können

IBM hat mit dem neuen Betriebssystem für Ihr

System i eine Reihe von Verbesserungen und

vor allem Standardisierungen implementiert.

Insbesondere im Bereich Systemadministration,

Datenbank und Programmierung haben sich

erhebliche Veränderungen ergeben. Holen Sie

sich die notwendigen Informationen aus erster

Hand.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wissen müssen, worauf Sie sich mit V6R1

einlassen

◊ beurteilen sollten, ob sich der umstieg für

Sie lohnt

◊ Ihre Anwendungen vorbereiten sollten

◊ mit WebQuery und System i Access neue

Produkte brauchen

◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und Kollegen

Aus dem Inhalt

k upgrade auf V6R1

k Neue Möglichkeiten der System-

administration

k DB2 uDB für System i und SQL

k IBM Web Query als Ersatz für Query/400

k System i Access

k Programmierung

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Datum

WS-Nr.

3. 7. 2008 5341806

im Web

www.midrange-academy.com

Teilnahmegebühr pro Person / workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpfl

egung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.

Ausgabe der unterlagen ab 8.30 uhr, Beginn um 9.30 uhr,

Ende gegen 16.30 uhr. Änderungen vorbehalten.


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Lieblingsantwort

gal“, „Was denkst Du?“, „Weiß nicht“ – wer einen Mann nach der

„ beliebtesten E Erwiderung auf für ihn elementare Problemstellungen

befragt, hört meist eine aus diesem Trio. Lieblings Antwort ist aber

gar keine Provokation, sondern vielmehr auf mangelndes Wissen und

eine daraus resultierende unsicherheit zurückzuführen. So zumindest

interpretieren Dell und die union Mittelständischer unternehmen e.V.

die Antwort von immerhin 30 Prozent der Mittelständler, die auf „Wie

EDITORIAL

fühlen Sie sich durch Ihre

externen IT-Partner be- Û SymphoNIE: Open Standards haben es schwer.

treut oder beraten?“ mit „Kost nix – taugt nix“? Jörg Zeig weiß es besser. Seite 10.

„weiß nicht“ geantwortet Û V8: Wer bei diesem Kürzel vor allem an Speed

haben. Laut dieser um- denkt, liegt goldrichtig: Lotus Notes und Domino solfrage

treffen 72 Prozent len noch produktiver machen. Seite 18 ff. Û Raus da-

aller KMu mit bis zu 100 mit! Ein Outsourcen der IT ist keine leichte Entschei-

Mitarbeitern ihre IT-Entdung. Wir erklären Modelle, Vor- und Nachteile. Seite

scheidungen mit externer 26 ff. Û Kein Brief, aber Siegel: Rechtsverbindlich

unterstützung. Die Hoheit müssen Dokumente auch im Zeitalter der elektroni-

über das finale go! haben schen Übermittlung sein. Wie man wahre Absender

meist geschäftsführer erkennt und erkennbar macht? Seite 40 ff.

oder Inhaber, die Stelle

des IT-Leiters ist oft gar nicht existent. Ist aber unwissenheit auch

der grund für die hohe Zahl geplatzter IT-Projekte in 2007? Wie die

Studie „IT-Budget 2008“ feststellt, war ein Scheitern in jedem dritten

Fall auf fehlende Lösungsreife, Fehlplanungen oder Bedarfsänderungen

zurückzuführen, weitere 30 Prozent fielen Budgetkürzungen zum

Opfer. Verblüffend ist auch diese Zahl: Die Hälfte aller bis 2002 gebauten

Rechenzentren ist schon veraltet, Versorgungs- und Kühlkapazitäten

werden den Anforderungen nicht mehr gerecht. Ob das Ihre noch

Energie-effizient arbeitet, können Sie mit Hilfe eines Online-Checks

der American Power Conversion bestimmen. Falls danach mal jemand

nach dem grund für die hohe Stromrechnung fragt, können Sie ja immer

noch die Lieblingsantwort nehmen.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

oxaion

Vom Wert Ihre Branche zu kennen:

Variantenfertiger

Wir haben uns für oxaion

entschieden – warum?

„Unzählige Stücklisten und Arbeits-

pläne für ähnliche Aufträge vermeiden

– eine Herausforderung für

jeden Variantenfertiger. oxaion ist

die passende Lösung dafür.“

Wolfram Zipf, EDV-Leiter Karl Marbach

GmbH & Co. KG, Heilbronn

Dei ferebatur Die ERP-Komplettlösung super maquas

dixitque Deus fi at

ettlingen · hamburg · düsseldorf

info@oxaion.de | www.oxaion.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INHALT

Arne Claßen, geschäftsführer und Komplementär der

K+H Software Kantioler Kg: „Die Tatsache, dass unsere

Java-Anwendungen plattformübergreifend einsetzbar

sind, macht sie so attraktiv für die Bedürfnisse mittelständischer

unternehmen. Û Seite 12

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Lotus-

Anwendungen

Die IBM Lotus Notes und Domino 8 Software baut mit

einer intuitiven Benutzeroberfläche, leistungsfähigen

neuen Funktionen und neuen Tools für eine erhöhte

Produktivität die Führungs rolle der IBM Lotus Software

als Messaging- und Kollaborationslösung weiter aus.

Û Seite 18

ASP, Rechenzentren,

Hosting

Durch ein Outsourcing der IT-Infrastrukturen können

unternehmen den reibungslosen Ablauf ihrer geschäftsprozesse

sichern – und das ohne hohen Administrations-

und Investitionsaufwand. Erklärtes Ziel: Die Konzentration

auf Kernkompetenzen! Û Seite 26

Manfred Terzer

Vorstands vorsitzender strategische

Führung Infoniqa gruppe

„Wir sehen uns als ,IT-Vollversorger‘ für den Mittelstand

im deutschsprachigen Raum, dem wir ein umfassendes

Angebot an komplementären IT-Produkten und -Dienstleistungen

bieten.“ Û Seite 16

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Track & Trace mit Logstar 7

CeMAT: LuNZER + PARTNER stellt neue Funktionalität vor

Köpfe 8

Open Standards haben es schwer 10

Kommentar zur Frage des Monats

Moderne Basis 12

Internationale Java-Lösung für Rechnungswesen

DNUG Conferences 2008 14

IT-Vollversorger 16

Infoniqa-gruppe setzt auf organisches Wachstum

LOTUS-ANwENDUNGEN

V8 für den Desktop 18

Neuerungen von IBM Lotus Notes und Domino

Nicht mehr wegzudenken 21

Augsburger Mediengruppe setzt auf Notes und edcom

Effektiver Spam-Schutz 22

Sichere E-Mails für Lotus-Anwender mit Clearswift-Firewall

Projektmanagement 23

Prozesse mit PAVONE Espresso Workflow standardisieren

All you need is Notes … 24

ASP, Rz, HOSTING

Trend geht zum Dienstleister 26

Effizienter und flexibler mit IT-Outsourcing

Ein klares „Ja“ zum Outsourcing 28

Mit Hansalog Lohn- und gehaltsabrechnung auslagern

Vertrauensbeweis ASP 29

Verzicht auf eigene Hardware ist keine leichte Entscheidung

Auslagern, mieten oder kaufen? 30

Eigenbetrieb, ASP, SaaS - Suche nach dem optimalen Weg

Mit Application Hosting wachsen 31

Deutsche Präzisions Ventil gmbH entscheidet sich für ASP

TECHNIK & INTEGRATION

Programme aus PHP aufrufen 32

Domino und Outlook 34

Datenbankzugriff mit der ODBC-Komponente 38

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50


MARKTÜBERSICHT

Elektronisch rechtsverbindlich 40

Sicherheit durch eindeutige Zuordnung

zentrales DMS 42

Lemken archiviert mit Easy Enterprise.x

DMS für den Mittelstand 44

Archivpower gut und günstig – nun auch für System i

Mit einem Mausklick 45

DMS in der getränkewirtschaft

Neue nützliche Features 46

PDFA für SpoolMaster 5.1

Viele wege führen zum ziel 47

Suchoptimierung dank ArchivPlus von gräbert

Vom Archiv zum ECM-System 48

Meilenstein für unternehmensweites DMS

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die neue Stellen-Börse für IT-Professionals und

unternehmen, die auf der Suche nach personeller

Verstärkung sind.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen und Symposien

fein säuberlich sortiert.

Û www.midrange-event.de

DMS: Output, Archivierung

JUNI 2008

Sind elektronische Archivsysteme im Midrange-Bereich

nur was für große unternehmen? Hohe Entwicklungskosten

bei geringen Marktvolumina machen sie teuer.

An ihrem Nutzen gibt es außerdem Zweifel: Archivsysteme

bringen nur dann Erfolg, wenn sie von den Nutzern

akzeptiert werden. Û Seite 40

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes und fragen

diese online ab. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Û www.midrange.de

Wenn Sie lieber

Kundennähe wünschen

Software, speziell für den Mittelstand. ERP made in Germany.

Für Ihr Wachstum, auch international. Starken Service inklusive.

Sie wollen mehr sehen? www.trend-EVM.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

5


6

MIDRANGE AKTuELL

APC-Test: In welcher

Effizienz-Liga spielt

Ihr Rechenzentrum?

Û APC by Schneider Electric stellt

IT-Managern den „Enterprise Efficiency

Quotient" vor: Mit diesem Service

können sie problemlos und online die

Energie-Effizienz ihrer Rechenzentren

und Serverräume bestimmen. Zunächst

müssen die IT-Verantwortlichen einen

übersichtlichen Fragebogen beantworten.

Schon ein paar Sekunden später erhalten

sie direkt per Mausklick den aktuellen

Effizienz-Level ihrer IT-Architektur.

Das Internet-Tool identifiziert anhand

der eingegebenen Daten neben der Wirkkraft

auch mögliche Schwachstellen und

empfiehlt Optimierungspotenziale.

www.apc.com/de

BUCHVORSTELLUNG

Klaus-Peter Luttkus

PHP on System i

ó Installation von PHP auf System I und Erklärung

der PHP Laufzeitumgebung

ó Zendstudio als Entwicklungsumgebung

ó grundlagen: HTML, Cascading, Stylesheet,

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

IBM-Tools befreien

Daten aus den Fesseln

proprietärer Software

Û IBM hat neue Social Software-

Werkzeuge vorgestellt, die wichtige

geschäftsdaten und -inhalte von den

Fesseln proprietärer Software, wie zum

Beispiel Microsoft SharePoint, befreien.

Mit IBM Lotus Quickr 8.1 und dem neuen

IBM Lotus Quickr Content Integrator

können unternehmen Informationen

auf einfache Art und Weise verwalten,

miteinander teilen und gemeinsam in

Teams bearbeiten. unternehmen haben

nun die Möglichkeit, eine ganze Reihe

von IT-Anwendungen für Lotus Quickr

zu standardisieren und damit für Team

Collaboration und Social Networking

verfügbar zu machen, ohne eine lästige,

weil komplizierte Datenmigration durchführen

zu müssen. Die neue Version 8.1

enthält Funktionen wie Dokumentenbibliotheken,

Wikis, Blogs und Konnektoren

für Desktop-Applikationen wie Microsoft

Office und IBM Lotus Notes. Lotus Quickr

Content Integrator und Lotus Quickr 8.1

sind ab sofort verfügbar. Lotus Quickr

Entry ist für Kunden von Lotus Notes

und IBM Lotus Domino Web Access mit

aktiven Lizenzen ohne Zusatzkosten erhältlich.

www.ibm.de

Javascript

ó DB2uDB für System i: Zugriffsmethoden,

Tabellen funktionen

ó Programme aufrufen

ó Arbeiten mit Dataqueues, Datenbereiche,

Systemwerten, Jobs … > www.midrange-shop.de

TICKER

Û Micro Focus plant Übernahme

von NetManage. Micro Focus plant

die Übernahme von NetManage und

hat dafür ein Angebot von 7,20 Dollar

pro Aktie abgegeben, was einem Aufschlag

von ca. 73 Prozent gegenüber

dem Schlusskurs vom 30. April 2008

entspricht. Der gesamtwert des Angebots

liegt damit bei 73,3 Millionen

Dollar, wobei ein Barvermögen

von NetManage von mindestens 25

Millionen Dollar eingeschlossen ist.

Der Vorstand von NetManage hat

dem Angebot bereits zugestimmt,

so dass nun nur noch die Zustimmung

der Anteilseigner aussteht.

Diese soll bis Juni 2008 vorliegen.

www.microfocus.com Û POwER6

unterstützt Max-Planck-Gesellschaft.

Die Max-Planck-gesellschaft

(MPg) hat einen neuen IBM Supercomputer

erhalten. Das neue Power

575-System mit mehr als 6600

POWER6-Prozessoren komplettiert

den upgrade der Supercomputingressourcen

im Rechenzentrum

garching (RZg). Die gesamt-Computing-Leistung,

die den Wissenschaftlern

zur Verfügung steht, erhöht sich

um das mehr als Dreißigfache – der

Energieverbrauch steigt aber nur

um den Faktor drei. www.ibm.de

Û Buss-Gruppe wechselt zu P&I.

Seit Anfang des Jahres setzt die Bussgruppe

auf P&I LOgA. Buss ist eine

breit aufgestellte Dienstleistungsgruppe

in der weltweiten Logistik.

Das mittelständische unternehmen

mit Hauptsitz in Hamburg rechnet

mit der Personalmanagementsoftware

P&I LOgA die Löhne und gehälter

von rund 550 Mitarbeitern und

1.300 Rentnern ab. www.pi-ag.com.

Û web-Blog von Vision Solutions.

Vision Solutions hat einen neuen

Blog ins Leben gerufen, der jede Woche

neue Tipps und Tricks im Bereich

System-Management für IBM i (i5/OS

and OS/400) bereitstellt. Der Blog

ist kostenlos abrufbar und steht unter

folgendem Link zur Verfügung:

visionsolutionsinc.blogspot.com

www.midrange.de


CeMAT: LUNzER + PARTNER stellt neue Funktionalität vor

Track & Trace mit Logstar

Auf der CeMAT stellt Lunzer + Partner

ein neues Feature der Java-basierten

Lagerlogistik-Software Logstar

vor, mit dem beispielsweise Kunden

von Online-Shops über das Internet den

Bearbeitungsstand ihrer Bestellung bis

hin zur Auslieferung verfolgen können.

Bekannt ist die „Track & Trace“ genannte

Paketverfolgung von den großen

KEP-Dienstleistern, die ihren

Kunden diesen besonderen Auskunftsservice

per Telefon-Hotline

und Internet bieten und damit eine

zeitnahe Betrachtung des Sendungsstatus

von der Übernahme

über die verschiedenen Beförderungsstufen

bis hin zur Auslieferung

bieten. Warehouse-Tracking

nennt L+P die neue Funktion der

Lagerlogistik-Software, die das

Verfolgen der Lagerprozesse vom

Auftragseingang über die Kommissionierung

und Qualitätskontrolle bis hin

zur Übergabe an den KEP-Dienstleister

in Echtzeit erlaubt. Der Tracking-Link

steht primär den Online-Kunden zur

Verfügung, die nun über ihren Webbrowser

auf die aktuellen Informationen

der Lagerlogistik-Software zugreifen

können. Darüber hinaus können

aber auch die Mitarbeiter eines externen

oder internen Call-Centers den Prozessstatus

jeden Auftrags abrufen und

somit eine außergewöhnlich präzise

auskunftsfähige Hotline bieten. ó

LuNZER + PARTNER gmbH, Alzenau

www.mylogstar.com

MIDRANGE WEBFAIR

WEBFAIR

MIDRANGE wEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen

MIDRANGE

Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. und falls Sie möchten, können Sie jederzeit

wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Am 22. 4. 2008 sind die Aussteller „persönlich“ für Sie da.

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im gegensatz zu den traditionellen Messen

ist bei der MIDRANgE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

LiveDay

17. 6. 2008

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MIDRANGE AKTuELL

Stellen online finden und anbieten

MIDRANGE JobbörSe

Die Website des MIDRANGE MAGAZIN

hat sich mit monatlich durchschnittlich

rund 13.000 unterschiedlichen

Besuchern als Portal für Informationen

rund um den Midrange-Markt

und dort speziell zu Themen rund um

die IBM iSeries, i5 und Power-Systeme

fest etabliert. Insgesamt werden

jeden Monat mehr als 245.000 Page

Views erzeugt.

Wenn Sie eine neue Stelle in diesem

Bereich oder neue Mitarbeiter/innen

für Ihr unternehmen suchen, finden

Sie diese hier, in unserer MIDRANGE

JobbörSe.

Stellengesuche sind prinzipiell jedem

zugänglich und kostenfrei. Es

können gerne auch mehrere davon

angelegt werden. Sie erhalten pro

Stellengesuch eine E-Mail mit den

eingegebenen Daten. Bitte beachten

Sie, dass Ihr gesuch erst nach einer

Freischaltung durch den ITP VERLAg

online erscheint.

Stellenangebote für Praktika, Volontariate

oder Ausbildungsplätze sind

prinzipiell kostenfrei. Angebote für

Festanstellungen sind dagegen kostenpflichtig

(weitere Informationen

hierzu finden Sie auf der Website).

In jedem Account können beliebig

viele Stellenangebote angelegt werden.

Alle Stellenangebote werden

durch den ITP VERLAg freigeschaltet

und Sie werden per E-Mail über den

Stand Ihrer Angebote informiert.

www.midrange-jobs.de

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

KöPFE

Veranstaltungstipp: Der jährliche Kongress der Deutschen

Gesellschaft für Personalführung (DGFP e.V.) findet am

5. und 6. Juni in den Rhein-Main-Hallen in wies baden statt.

Helmut Hilgers

Aufsichtsratsmitglied,

P&I Ag

Helmut Hilgers ist seit 7. April neuer Aufsichtsrat

bei der P&I Ag und folgt damit

auf Michael Abels, der sein Mandat niedergelegt

hat. Hilgers gilt als anerkannter

Fachmann im IT-Service Sektor. Er

ist seit 1972 in der IT-Branche tätig und

war für mehrere Jahre in leitender Funktion

als IT-Manager tätig. 1987 gründete

er seine eigene Firma und entwickelte

diese zu einem erfolgreichen unabhängigen

IT-Service-unternehmen. 1999

verkaufte er das unternehmen und zog

sich 2004 vom Vorsitz der geschäftsführung

zurück. Seit dieser Zeit ist er als

Executive Consultant für mehrere unternehmen

tätig.

www.pi-ag.com

Hans-günter Börgmann ist neuer Managing

Director germany von Iron Mountain

Europe. Der 40-Jährige ist eine Führungskraft,

die sowohl über jahrelange

Branchenerfahrung als auch Fachkenntnisse

aus dem Controlling und kaufmännischen

Bereich verfügt. Vor seinem

Wechsel zu Iron Mountain leitete er über

vier Jahre als geschäftsführer die Hamburger

Recall Deutschland gmbH.

www.ironmountain.de

Hans-Günter

Börgmann

Managing Director

germany, Iron

Mountain Deutschland

gmbH

www.dgfp.de

John Lee

Chairman und

CEO, D-Link

Deutschland

gmbH

Seit 8. April ist John Lee Chairman und

CEO der D-Link Corporation. Er ist Nachfolger

des im Alter von 58 Jahren verstorbenen

Ken Kao. Lee ist einer der sieben

Männer, die vor knapp 22 Jahren das

unternehmen gründeten. Er war 2004

Präsident, CTO und Vice Chairman der

D-Link Corporation. Im Januar 2004 verließ

er die geschäftsführung und übernahm

als Chairman und CEO die Leitung

des D-Link Spin-off Alpha Networks.

www.dlink.de

Zum 1. Mai hat Stefan Koop die alleinige

Leitung der MDH gmbH übernommen.

Der 38-Jährige ist seit 1998 für das unternehmen

tätig und hat in dieser Zeit

den Bereich IT-Consulting als zweites

Standbein der MDH federführend mit

aufgebaut. unter seiner Leitung wurde

das Produkt-Portfolio um das IT-Notfallhandbuch

erweitert, sowie das Segment

Hardware-Wiederbeschaffung ausgebaut.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur

löst den bisherigen geschäftsführer Alfons

Lohse ab, der weiterhin als gesellschafter

für das unternehmen aktiv ist.

www.mdh.de

Stefan Koop

geschäftsführer,

MDH Mobile

Daten hallen

Systeme gmbH


WORKSHOPS KALENDER

i Fortbildung in Basel

IBM hat mit den neuen Announcements

kaum einen Stein auf dem anderen gelassen.

Demzufolge ist gerade jetzt gezielte Weiterbildung

wichtiger denn je. Die MIDRANgE

ACADEMY wird gleich nach der EM in Basel

Halt machen und Workshops über innovative

Themen rund um IBMs Mittelstandsserver

anbieten:

1. 7. 2008: PHP & MySQL zeigt wie es geht,

und welche Möglichkeiten sich für i Anwender

ergeben.

2. 7. 2008: Der IBM WebQuery ist weit mehr

als der beliebte, aber abgekündigte Query/400.

Hier erfahren Sie, wie Sie das Nachfolgetool

in Betrieb nehmen, die Zusatzfunktionen

in Wert setzen und Ihre Altabfragen

übernehmen.

3. 7. 2008: V6R1 – What’s hot ist der Titel

des Workshops, welches Ihnen die Neuerungen,

die das neue Betriebssystem IBM i V6.1,

neutral und praxisnah erläutert.

Mehr Infos finden Sie unter

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefing 2008

Auch 2008 erhalten Sie beim IBM Breakfast

Briefing neueste Informationen von IBM,

serviert im Rahmen eines herzhaften Frühstücks.

Wie gewohnt werden Ihnen Breakfasts

rund um System i, System p, System x

und System z geboten.

Bregenz (A), 5. 6. 2008

Hamburg, 12. 6. 2008

Berlin, 26. 6. 2008

Agenda System i

Innovation und die IBM Systems Agenda

Simplify your IT

ó i5/OS – V5R4 und V6R1

ó IBM System i – virtuell, kooperativ, offen,

lösungsorientiert

Frühstück (Breakfast)

Weitere Neuigkeiten, Trends und

Entwicklungen

Tipps und Tricks (live)

ó Integration mit iSCSI

ó Datensicherheit mit System Storage

ó Systems Management mit IBM Director

ó Im Web mit Domino oder PHP

ó unternehmensportallösung mit Web-

sphere Portal

ó Beispiele aus der Praxis

www.ibm.com/de/events/breakfast

Event Termin, Ort Veranstalter

System i unter i5/OS (V6R1) 2. 6. – 3. 6.

Bremen

IBM WebQuery für System i 2. 6. HH, 3. 6. K,

4. 6. S, 5. 6. M,

25. 6. Basel (CH)

IBM EgL: DIE Zukunft für RPg & Co. 5. 6. A-Bregenz,

12. 6. HH

Wertschöpfung ohne Verschwendung 5. 6. Frankfurt,

Brixen (I)

SQL – DML (Data Manipulation

Language)

9. 6. – 10. 6.

Rodgau

PHP und MySQL on System i 9. 6. HH, 10. 6. K,

11. 6. S, 12. 6. M,

24. 6. Basel (CH)

SAP Mittelstandsfrühstück 11. 6.

Langenau

Evolution statt Revolution mit

iNEXT Suite

12. 6.

Hamburg

IBM EgL Training 17. 6. – 19. 6.

Stuttgart

Online Messe WEBFAIR – nächster

Live Day

Forum Effektive Fabrik-Produktivität

am Standort D

ILE – Welt der Programme, Module

und Funktionen

17. 6.

online

20. 6.

München

23. 6. – 25. 6.

Rodgau

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange.de

PKS Software gmbH

www.pks.de

MPDV Mikrolab gmbH

www.mpdv.de

CSP gmbH

www.csp-gmbh.de

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange.de

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

Juni-Themen

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

ML-Software gmbH

www.ml-software.info

PKS Software gmbH

www.pks.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

MPDV Mikrolab gmbH

www.mpdv.de

CSP gmbH

www.csp-gmbh.de

• Grundlagen der System i DB2 UDB

• Embedded SQL

• Fortgeschrittene SQL Techniken

• XML und System i XML Tools –

Webtraining

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Notes 8 bietet neue und integrierte

Funktionen, wie beispielsweise das

direkte Erstellen, Bearbeiten und

Speichern von Office-Dokumenten

innerhalb des Clients.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

FRAgE DES MONATS

Open Standards haben es schwer

Open Standards haben es schwer,

sich in der gewerbliche Nutzung

durchzusetzen. Diese Erfahrung haben

verschiedene Anbieter in der Vergangenheit

wiederholt machen müssen.

Zu groß scheint die Vormacht von

Word, Excel & Co, als dass kostenfreie

Lösungen im kommerziellen Bereich

eingesetzt werden. Dass das Sprichwort

„was nichts kostet, taugt auch

nichts“ nicht in jedem Fall zutrifft,

zeigen Beispiele von Linux, aber auch

von verschiedenen kostenfreien Office-

Lösungen.

Dass IBM auch in diesem Bereich

sein Portfolio abrundet und das kostenfreie

Lotus Symphony als Officepaket

anbietet, scheint die Anwender wenig

zu beeindrucken. Und das, obwohl die

Kompatibilität zu Microsofts Produkten

gegeben ist. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation

und auch Präsenta-

?

DIE FRAGE

tionswerkzeuge gehören ebenso zum

Funktionsumfang von Lotus Symphony

wie die Möglichkeit der direkten PDF-

Erstellung aus bestehenden Dokumenten.

Einen Mehrwert glaubt man den

Lotus Notes Anwendern durch die Integration

der Office-Funktionen direkt

in den Mailclient bieten zu können. Im

Rahmen einer Befragung antworteten

knapp mehrheitlich der befragten Anwender

mit „Nein“ auf die Frage, ob

die Integration solcher Office Funktion

in den Notes Client ein Grund für die

Migration auf die neue Version 8 des

Clients darstellt.

Sicher spielen Kompatibilitätsgedanken

eine Rolle, welche bei einer

möglichen Ablösung oder einem Parallelbetrieb

von Office-Anwendungen zu

dem ernüchternden Ergebnis geführt

haben. Zu groß erscheinen die Unsi-

Ist das für Sie Grund

genug, auf Version 8

zu migrieren?

DAS ERGEBNIS

52 % ja

48 % nein

2.810 Teilnehmer

haben abgestimmt

cherheiten beim unternehmensübergreifenden

Einsatz – denn die Lesbarkeit

von Dokumenten spielt eine wichtige

Rolle in der Kommunikation.

Der Vorteil, häufig wiederkehrende

Aufgaben aus einer Anwendung heraus

ausführen zu können, scheint die Entscheider

wenig zu locken – und das, obwohl

gerade moderne Lösungen auf die

Integration von Anwendungen abzielen.

Das zentrale Arbeiten bringt sicher

Vorteile, die jedoch eine entsprechende

Hardware-Voraussetzung an den Arbeitsplatz

richten – denn die Basis des

neuen Notes Clients als auch des Office

Pakets Lotus Symphony bildet Eclipse

– ebenfalls ein OpenSource Produkt,

welches auch in einigen anderen maßgeblichen

Bereichen von IBM als strategische

Plattform eingesetzt wird. ó


Christine Balderas, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR zUM UNTERNEHMEN IHRE MEINUNG, BITTE!

Jörg zeig

Technischer Berater

hjzeig@zebis.de

zeBIS Beratung/Informationssysteme

Beschäftigt sich seit 1994 mit System i und Lotus

Notes. Integration von Domino/Notes in System i

umgebungen sind der Schwerpunkt bei der Arbeit

mit Domino – in jüngster Zeit auch die Zusammenarbeit

von Domino- und WebSphere-umgebungen.

www.zebis.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Die neuen IBM POWER-Systeme bieten bei

einem reduzierten Preismodell jetzt noch flexiblere

Möglichkeiten, u. a. im Bereich der Server-

Virtualisierung und -Konsolidierung.

werden die neuen Systeme auch Ihre

IT-Strategie mittelfristig beeinflussen?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Internationale Java-Lösung für Rechnungswesen

Moderne Basis

Der Mittelstand blickt zunehmend ganzheitlich auf seine IT und berücksichtigt inter-

nationale Anforderungen – auch im Bereich Rechnungswesen. Arne Claßen, Geschäfts-

führer und Komplementär der K+H Software Kantioler KG, spricht über den Nutzen

web-basierter Rewe-Lösungen.

Thomas Seibold: Sie haben Ihre rechnungswesen-Anwendungen

komplett

auf Java portiert. Was waren die Gründe

dafür?

Arne Claßen: Von einer Portierung unserer

Rechnungswesen-Anwendungen

kann in diesem Zusammenhang nicht

gesprochen werden. Vielmehr wurden

unsere Java-Anwendungen komplett

neu entwickelt, um möglichst viele neue

Funktionalitäten integrieren zu können.

Historisch gesehen kommen wir

aus der RPg-Welt mit dem klassischen

green Screen. Wir haben in eine neue

Technologie investiert, da sie durch die

Web-Funktionalität Vorteile bietet, die

mit der green-Screen-Lösung nicht zu

realisieren waren – beispielsweise in

Hinsicht auf Zugriffsmöglichkeiten mit

„ Unsere Java-Anwendungen wurden

komplett neu entwickelt, um möglichst

viele neue Funktionalitäten integrieren

zu können.“ Arne Claßen

einem handelsüblichen Browser sowie

niedrigeren Hardware-Kosten auf Server-Seite.

Also fingen wir 2004 an, die

Anwendung neu zu gestalten. Das ging

mit einem starken Lernprozess einher.

Das Produkt kam in der Pilotphase bei

klassischen green-Screen-Anwendern

auf der iSeries zum Einsatz. Eine wichtige

Erkenntnis daraus war, dass die Performance

ein fundamentaler Faktor ist.

Die Kunden investierten daher in eine

performantere Hardware, die den Anforderungen

genügte. Mittlerweile fragen

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

die Kunden fast ausschließlich nach

der Java-Lösung. 2006 haben wir erkannt,

dass sich der Markt mit unserer

Zielgruppe – dem einfachen und

dem gehobenen Mittelstand – nicht

ausschließlich nur mit neuen Lösungen

beschäftigt, sondern auch mit

neuen Technologien. Da wurde das

komplette umfeld – also die ERP-Lösung

sowie die Hardware – gesamtheitlich

in Frage gestellt. Das hat uns im

letzten und auch schon in diesem Jahr

zu vielen Neukunden verholfen, alleine

im März entschieden sich acht Kunden

für die neue Java-Lösung.

Thomas Seibold: Wie setzen die Kunden

die Lösung ein, passiert das auf einem

separaten Server?

Arne Claßen: Das ist bei unseren Kunden

kein Thema und aus Sicht der

IT auch eher lästig. Der Kunde, der

bereits ein System i hat, will dieses

mit der Datenbank auch gleich mitsichern.

Die Anwendung ist im Laufe

der Zeit sehr gereift, was die Funktionalitäten

angeht. Das System ist

stabil und zudem von einem Münchner

Treuhänder testiert. Dadurch, dass wir

die Lösung in vielen Ländern installiert

haben, ist natürlich auch der Funktionsumfang

gewachsen; wir bieten mittlerweile

verschiedene Landesversionen an.

Hinzu kommt, dass die fachlichen Anforderungen

in der heutigen geschäftswelt

an ein unternehmen immer komplexer

und individueller werden; diese Problemstellungen

werden natürlich auch an uns

gerichtet, damit wir die Software ständig

und zeitgemäß erweitern.

Arne Claßen

geschäftsführer

und Komplementär

der K+H Software

Kantioler Kg

classen@

kh-software.de

Thomas Seibold: Wie gewährleisten Sie

da eine gleichbleibend hohe Support-

Qualität?

Arne Claßen: Wir setzen da auf unser

bewährtes Konzept: Auf der iSeriesumgebung

sind wir mittlerweile in 31

Ländern vertreten. Diese Strukturen im

Ausland haben wir bereits 1998 angefangen

zu installieren und im Laufe der

Zeit immer weiter ausgebaut. unsere

Leute beherrschen deswegen mehrere

Sprachen – analog zu unseren Lösungen.

Wir können beispielsweise von hier

aus gleichzeitig bei acht Kunden mittels

Fernzugriff auf die Maschinen sehen. Wir

werden in diesem Zusammenhang aber

nicht eigene Lokationen in den Ländern

betreiben.

Thomas Seibold: Welche Vorteile und

Möglichkeiten hat der Kunde beim einsatz

einer solchen Java-basierten Lösung

im Gegensatz zur Green-Screen-

Lösung?

Arne Claßen: Im Zuge zunehmender

Internationalisierungstendenzen mittelständischer

unternehmen ist eine optimal

auf diesen Prozess abgestimmte

Finanzlösung von besonderer Relevanz.

Das web-basierte Java-Rechnungswesen


ietet hier optimale Möglichkeiten, um

dezentrale unternehmensstrukturen

strukturiert abbilden und auswerten zu

können.

Thomas Seibold: Wie sieht es mit der

Performance aus? Ist diese auf allen

Plattformen (Windows, Unix, Linux,

oS/400) gleich?

Arne Claßen: Hinsichtlich der Performance

sind lediglich marginale unterschiede

– abhängig von Betriebssystem

und Datenbank – spürbar. Heutzutage

ist Performance weniger eine Frage der

Software, sondern vielmehr der dem

System zugrundeliegenden Hardware.

Denn gerade die Tatsache, dass unsere

Java-Anwendungen plattformübergreifend

einsetzbar sind, macht sie so attraktiv

für die Bedürfnisse mittelständischer

unternehmen. Deshalb begrüßen

wir auch das Announcement der IBM

hinsichtlich der neuen Power6-Maschinen.

Thomas Seibold: Welchen Stellenwert

haben die iSeries-basierten Lösungen

in Ihrem Haus und bei Ihren Kunden?

Arne Claßen: Die Wahl der Plattform

bleibt nach wie vor allein unseren Kunden

überlassen. Auch in Zukunft wird

hier die K+H ihrer etablierten Zwei-Produkt-Strategie

folgen. Aus der Möglichkeit,

beide Software-Lösungen anbieten

zu können, ergeben sich zudem wichtige

Vorteile. So haben wir früher einen Kunden

verloren, wenn dieser seine Plattform

gewechselt hat. Heute sind wir in

der Lage, entsprechende Alternativen

anzubieten. Dies macht uns in Hinblick

auf die Bedürfnisse unseres Kunden

noch flexibler. grundsätzlich schlagen

hier bei mir zwei Herzen in einer Brust:

Da wäre zum einen das eine, das für die

über Jahre gewachsene iSeries-Lösung

schlägt und zum anderen das ‚neue’, das

für die Java- bzw. Microsoft-Lösung pulsiert.

Letztendlich entscheidet der Kunde,

was für ihn am besten geeignet ist.

Thomas Seibold: Welche Möglichkeiten

bieten Sie Ihren Kunden an, die von der

iSeries-basierten auf die Java-Lösung

migrieren wollen?

Arne Claßen: Zunächst einmal

möchte ich etwas zur green-

Screen-Lösung sagen: Sie wird

weiter verkauft und weiter gewartet.

Es gibt dafür ein aktuelles

Release, in dem Anforderungen

– wie zum Beispiel SEPA – realisiert

wurden. Außerdem ist für dieses Jahr

ein Release-Wechsel im Bereich Anlagevermögen

geplant. Für die Kunden, die

migrieren möchten, haben wir spezielle

Migrations-Tools entwickelt, die es uns

ermöglichen, problemlos

eine umstellung der

Kunden-Software auf das

neue System vorzunehmen.

Denn unser Ziel ist

es, stets die für unseren

Kunden optimale und

individuell auf seine Bedürfnisse

zugeschnittene

Lösung anzubieten. Die

erste Migration eines

Kunden aus dem Logistikbereich

erfolgte bereits

Ende April. Dieser setzt

bereits seit langen Jahren unsere green-

Screen-Lösung ein, hat sich unsere neue

Java-Lösung sowie Konkurrenzprodukte

angesehen und sich dann wieder für uns

entschieden. Die Migration war für uns

daher eine Kleinigkeit. Zu beachten ist

dabei grundsätzlich nur, wie viele Daten

aus den alten Jahren übernommen werden

sollen. Wir empfehlen den Kunden

grundsätzlich, hier nur die Euro-Werte

zu übernehmen bzw. bei Auslandskun-

den die Werte ab dem entsprechenden

Zeitraum.

Thomas Seibold: Welche Auswertungswerkzeuge

für das Controlling bieten

Sie für diese Daten an bzw. welche sind

bereits in die Lösungen integriert?

Arne Claßen: In unserer klassischen

FiBu sind diese Werkzeuge bereits integriert.

Das Buchen ist die eine Angelegenheit;

die Information daraus qualitativ

hochwertig zu extrahieren, eine

ganz andere. Beispielsweise kommt zur

frühzeitigen Erkennung von Liquiditäts-

„ Die Wahl der Plattform bleibt nach wie vor

allein unseren Kunden überlassen. Auch in

Zukunft wird hier die K+H ihrer etablierten

Zwei-Produkt-Strategie folgen.“ Arne Claßen

strömen ein OLAP-Werkzeug in unserem

Business Warehouse zum Einsatz.

Mit „Finance Intelligence“ sind firmenübergreifende

Auswertungen möglich.

grundsätzlich gilt: „Transparenz“ ist

das Schlagwort der Stunde. Ohne entsprechend

aufbereitete Daten kann kein

unternehmer wichtige Entscheidungen

treffen. Hierfür bauen wir die Basis – mit

den entsprechenden Werkzeugen. ó

zUM UNTERNEHMEN

Die K+H Software Kantioler Kg ist seit

1985 mit ihren Anwendungen Finanzbuchhaltung,

Anlagenverwaltung und

Kostenrechnung einer der wichtigsten

Partner im Rechnungswesen. Die Lösungen

sind branchenübergreifend in den

wichtigsten Industrienationen weltweit

im Einsatz. Praxisorientierte Anwendungen

für ein effizientes Rechnungswesen

zu entwickeln, ist der Bereich, auf den

sich das Software-Haus spezialisiert hat.

Dies belegen mehr als 200 Installationen

weltweit – verteilt auf mittlerweile 31

Länder der Erde. Zu diesem Erfolg tragen

neben der Spezialisierung auch die oft

von Kunden bestätigte Praxistauglichkeit

der Anwendungen, die schnellen Einführungszeiten

sowie die kompetente Belegschaft

aus Steuerberatern, Informatikern

und Kaufleuten bei.

www.kh-software.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

13


14

MIDRANGE AKTuELL

Social Collaboration an der weser

DNug Conferences 2008

Vom 5. bis 6. Juni wird die Deutsche Notes User Group (DNUG) ihre Frühjahrskonferenz

in Bremen durchführen. Dort können sich die Besucher unter dem Schwerpunkt „Social

Collaboration for the Enterprise“ interessante Vorträge anhören und an Arbeitskreisen

zu vielfältigen Themen rund um IBM Messaging- und Collaboration-Produkte teilnehmen.

wie jedes Jahr richtet die Deutsche

Notes User Group (DNUG) auch

2008 eine große Frühjahrskonferenz

aus. Mitglieder, Notes-Anwender und

Service-Provider aus ganz Europa können

sich in Präsentationen, Seminaren,

Workshops und Trainings über alle

Aspekte des Einsatzes

der Lotus-

Produktfamilie

informieren. Das

bisherige, erfolgreiche

Konzept

der DNUG Frühjahrskonferenzen

wird beibehalten:

Neben Anwendern mit Praxis-Präsentationen

werden auch in diesem Jahr wieder

hochkarätige Mitarbeiter von IBM

mit Keynotes vertreten sein. Arbeitskreise,

Zertifizierungsmöglichkeiten

(IBM Software Tests) und eine kleine

Messe mit etwa 30 Ausstellern runden

den Kongress ab.

Zu den Highlights der Veranstaltung

zählen die Keynote Speech von

Mike Rhodin, General Manager Collaboration

von Lotus Software bei IBM,

zur Eröffnung der Konferenz und der

Vortrag von Thomas Heinemeyer, European

e-Business Manager bei Amway,

zum Thema Web 2.0. Des Weiteren

wird Craig Roth, VP and Service Director

der Burton Group, unter dem Titel

„Collaboration and Content Strategies“

über die zukünftigen Veränderungen

in den Unternehmen durch Social Software

sprechen. Einen besonders inter-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

.

essanten Punkt in der Agenda der strategisch

orientierten Konferenz bilden

außerdem die speziell für CIOs und

13:00 mittag

IT-CHEFIN

Mittagspause

viel zu tun

Archivierung

abgehakt �

Mehr Zeit, weniger Stress. Dafür sorgt

der neue SpoolMaster 5.1, wenn er

tausende Spools zuverlässig während

Ihrer Mittagspause abarbeitet.

Dass er jetzt auch im TIF- und PDFA-

Format archivieren kann, ist dabei

Nebensache.

Mehr erfahren Sie unter

www.SpoolMaster.de

IT-Leiter aufbereitete Tracks. Web 2.0,

Kommunikation, SOA, ITIL, Compliance

sind nur einige der für Führungskräfte

.

ausgewählten Themen. Dabei kommen

sowohl Vertreter von Unternehmen als

auch von Behörden zu Wort.

Ebenfalls ein sehr wichtiger Bestandteil

des Konzepts der DNUG Frühjahrskonferenz

ist der direkte Kontakt

zu den Lotus Entwicklern; Kernstück

ist auch 2008 das „IBM Experts’ Lab“

während beider Konferenztage. In den

am Vortag stattfindenden Arbeitskreisen

werden überwiegend technische

Themen diskutiert und im HandsOn-

Workshop „Notes2Web“ werden Notes

Anwendungen in kürzester Zeit zum

Web Frontend.

Nicht zu vergessen sind die „Social

Events“, wie die Welcome Reception

am Vorabend der Konferenz oder das

traditionelle „Get Together“. Dabei wird

nach einem gemeinsamen Abendessen

der DNUG Award für das beste Projekt

aus dem Themenbereich Lotus Notes/

Domino bzw. IBM WebSphere Portal

verliehen.

GMI fördert die Veranstaltung als

Platin Sponsor. Weitere Sponsoren sind

Azlan, GFT inboxx GmbH, iAnywhere

Solutions und SOFTWERK Innovative

Technologien GmbH.

Weitere Informationen zu Agenda,

Highlights, Anmeldung und Veranstaltungsort

finden Sie unter

Û www.dnug.de/conference

Dr. Roswitha Boldt ó

DNug e.V. – Deutsche Notes user group, Jena

www.dnug.de


ACADEMY

PHP und MySQL

on System i

Wie Sie Open Source Software

auch für Ihr System i nutzbar machen

Aus dem Inhalt

Zend PHP auf dem System i installieren

k System i vorbereiten und PHP installieren; Zend Software

für PHP-Entwicklung

MySQL auf dem System i installieren

k System i vorbereiten und MySQL installieren; Installations-

nachbereitung unter i5/OS

Unterschiede zwischen DB2 und MySQL

k unterschiede der Implementation; Systemobjekte beider

DBMS; Übersicht syntaktischer unterschiede

Administration von MySQL

k Administrationstools für MySQL; MySQL-Datenbanken

erstellen; Daten von/zu DB2 importieren/exportieren

Open Source Applikationen auf System i

k Wikis-PmWiki und Media Wiki; Helpdesk-Mantis, Internet-

Portal-Joomla!; SugarCRM

PHP-Übersicht: System i Syntaxerweiterungen

k Programme aufrufen; Auf Systemwerte zugreifen; Einzel-

satzzugriffe; Auf Spoolfi les zugreifen

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

Orte & Termine

5421801 Hamburg 9. 6. 2008

5421802 Köln 10. 6. 2008

5421803 Stuttgart 11. 6. 2008

5421804 München 12. 6. 2008

5421806 Basel 1. 7. 2008

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum unterschrift

Referent

Klaus-Peter

Luttkus

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

IBM webQuery

für System i

Das „neue“ Query/400 mit mehr Funktionalität,

Komfort, Sicherheit und Performance

Aus dem Inhalt

Einleitung: Übersicht über das Produkt Web Query

k Web Query Architektur; Funktionen kennen lernen

Installation und Administration auf System i

k PC und System i Anforderungen; Mit Benutzern arbeiten,

Datenbankanmeldung, Fehlerbehandlung

Einstieg in die Bedienung

k Anfangssetup; Query/400 Abfragen und SQL-Abfragen

von System i importieren

Der Report Assistant

k Einfache Reporte erstellen; Tabelleninformationen

verknüpfen, Ausgaben formatieren

Der Graph Assistant

k Säulen-, Linien-, und Kreisgrafi ken erstellen; Bedingte

Formatierungen von grafi k-Elementen realisieren

Der Power Painter

k grafi ken in Reports integrieren; Listen professionell

formatieren

Orte & Termine

5431801 Hamburg 2. 6. 2008

5431802 Köln 3. 6. 2008

5431803 Stuttgart 4. 6. 2008

5431804 München 5. 6. 2008

5431806 Basel 2. 7. 2008

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

Referent

Klaus-Peter

Luttkus

Teilnahmegebühr pro Person / workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 514,— € 488,30 €

2 514,— € 479,— € 455,05 €

3 479,— € 444,— € 421,80 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpfl

egung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.

Ausgabe der unterlagen ab 8.30 uhr, Beginn um 9.30 uhr,

Ende gegen 16.30 uhr. Änderungen vorbehalten.


16

MIDRANGE AKTuELL

Infoniqa-Gruppe setzt auf organisches wachstum

IT-Vollversorger

Manfred Terzer ist als Vorstandsvorsitzender für die strategische Führung der Infoniqa

Gruppe und für Business-Development-Aufgaben verantwortlich. Er verfügt über 25 Jahre

Erfahrung als Unternehmer und Technologiemanager in der IT-Branche – vor allem im Bereich

der Entwicklung und der internationalen Vermarktung von Standard-Software-Produkten.

Thomas Seibold: Speziell in der letzten

Zeit machte Infoniqa mit Zukäufen von

IT-Unternehmen von sich reden. Würden

Sie unseren Lesern bitte die Historie

Ihres Unternehmen erläutern – und

wofür steht Infoniqa heute?

Manfred Terzer: Das unternehmen hat

mehrere Wurzeln: Zum einen gibt es in

österreich die ursprüngliche Firma Infoniqa,

ein serviceorientierter Informatik-

Dienstleistunger aus dem IBM AS/400umfeld.

Zum anderen kommt aus

Deutschland r.z.w. cimdata hinzu, ein

mittlerweile 25 Jahre altes unternehmen

aus dem PPS-Bereich. Den dritten Block

bildet die Schweizer Firma Kendox, aus

der auch ich komme. Im Sommer 2006

wurde mit Beteiligung eines institutionellen

Investors eine Holding gegründet,

die seit 2007 als Infoniqa Holding

firmiert. unter ihrem Dach sind die drei

erwähnten unternehmen zusammengeführt

worden, teilweise auch als strategische

Beteiligungen. Außerdem kamen

„ Wir werden den nahtlosen Weiterbetrieb von

Loga/400 sicherstellen. Dabei haben wir

nicht vor, Änderungen vorzunehmen – ganz

im Gegenteil: Wir bieten Konstanz.“

im vergangenen Jahr die Schweizer SQL

Ag, der deutsche ERP-Hersteller IBeeS

und die FW Software Entwicklung gmbH

mit der PPS-Software M.A.S.T hinzu. All

diese unternehmen wären alleine sicherlich

zu klein gewesen, um im Markt

offensiv zu wachsen. Denn in Zeiten der

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Marktkonsolidierung fragen die Kunden

zunehmend nach Stabilität und Leistungsfähigkeit

ihres Anbieters. Zusammen

können wir das bieten, denn inzwischen

betreuen wir mit 240 Mitarbeitern

mehr als 2.000 Kunden.

Thomas Seibold: Was können

Ihre Kunden von dem „Konglomerat“

Infoniqa erwarten? Wo sehen

Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale

bzw. Ihre Kernkompetenzen im

Markt?

Manfred Terzer: Nun, wenn ich

das englische Wort „conglomerate“

übersetze, bedeutet „Konglomerat“

ja „Mischkonzern“. Das

sind wir auf keinen Fall. Wir führen

nur unternehmen zusammen, die

zueinander passen und sich mit ihren

Angeboten ergänzen. Das ist der unterschied

zu anderen Anbietern. Diese

gehen mit Kriterien wie „Attraktivität

des jeweiligen Suchmarktes“ oder mit

EBIT-Erwartungen auf Einkaufstour. Wir

sehen uns dagegen als „IT-

Vollversorger“ für den Mittelstand

im deutschsprachigen

Raum, dem wir ein umfassendes

Angebot an komplementären

IT-Produkten und

-Dienstleistungen bieten.

Kunden sind für uns Firmen,

die eine bestimmte größe erreicht haben,

über eigene nationale IT-Abteilungen

verfügen. Außerdem hat für unsere

Kunden die Informationstechnologie eine

strategische Bedeutung.

Thomas Seibold: Sie haben kürzlich

von P&I das Lohnabrechnungssystem

Manfred Terzer

Loga/400 inklusive aller Kunden übernommen.

Welche Strategie verfolgen

Sie damit – und wie sieht die weitere

Produktentwicklung sowie -betreuung

aus?

Manfred Terzer

Vorstandsvorsitzender

strategische

Führung

Infoniqa gruppe

manfred.terzer@

infoniqa.com

Manfred Terzer: Wir sind seit langen

Jahren Partner der P&I in österreich

und verfügen über sehr viel Know-how

in der Personalabrechnung und -administration.

unsere klare Strategie ist es,

diesen Bereich weiter auszubauen. Mit

Loga/400 möchten wir unsere Kunden

weiter möglichst optimal betreuen.

Thomas Seibold: Was können die

Loga/400-Lohnkunden von ihrem neuen

Software-eigner in der Zukunft erwarten?

Manfred Terzer: Wir werden den nahtlosen

Weiterbetrieb sicherstellen. Dabei

haben wir nicht vor, Änderungen vorzunehmen

– ganz im gegenteil: Wir bieten

Konstanz. Das bedeutet, dass wir die

Vereinbarungen, die P&I getroffen hat,

übernommen haben und sie ohne unterbrechung

weiterführen. Die ersten Feedbacks

der Kunden, die uns beispielswei-


se zwei Wochen nach Bekanntgabe der

Übernahme auf der CeBIT besucht haben,

waren durchweg sehr positiv. Was

die Lösung angeht, so kann ich eines

mit Bestimmtheit sagen: Loga/400 wird

modernisiert und weiterentwickelt.

„ Weitere Akquisitionen sind möglich. In

erster Linie bleiben wir aber ein mittelständisches

IT-Unternehmen, das für mittelständische

Kunden Lösungen, Produkte

und Services anbietet.“ Manfred Terzer

Thomas Seibold: Sie verfügen in den

unterschiedlichen Unternehmensteilen

über viele „Kompetenz-Inseln“. Was

unternehmen Sie, um mit diesen Kompetenzen

am Markt in einer „one-faceto-the-customer-Strategie“

aufzutreten?

Wie nutzen Sie die Synergien?

Manfred Terzer: Zunächst müssen sich

die Produkte für die Nutzung von Synergien

eignen. Nicht jede Lösung kann im

Cross-Selling-Verfahren vertrieben werden.

Das geht nur mit komplementären

und qualitativ hochwertigen Angeboten.

Der Kunde profitiert davon in zweierlei

Hinsicht: Einmal bietet Infoniqa als gesamtanbieter

eine bestimmte Stabilität,

größe und Verlässlichkeit. Zum Zweiten

bieten wir zielgruppengerechte Angeboten.

Beispiel PPS: Solch ein System

muss zunächst die Anforderungen des

Kunden aus betrieblicher Sicht erfüllen.

Passt unsere Lösung und ist der Kunde

zufrieden, dann wird er auch geneigt

sein, andere Infoniqa-Angebote in Betracht

zu ziehen.

Thomas Seibold: Wie sieht die weitere

Unternehmensstrategie aus? Werden

Sie mittelfristig mehr auf Konsolidierung

und organisches Wachstum setzen

oder auf Zukäufe weiterer Firmen?

Manfred Terzer: Wir setzen in nächster

Zeit in erster Linie auf organisches

Wachstum in unseren drei geschäftsbereichen.

Der erste Bereich umfasst die

vertikalen ERP-/PPS-Lösungen, die spezifisch

auf unterschiedliche Branchen

– wie den Möbelbau, die Kunststoff-

industrie, Elektro oder andere Industrien

– ausgerichtet sind. Ergänzt wird

das durch den Bereich der horizontalen

Anwendungen – etwa im HR-umfeld,

wo wir angefangen bei Loga/400, über

das HR-Management-Portal engage! bis

hin zu Anwendungen für

e-Learning die komplette

Bandbreite abdecken. In

diesem Bereich ist auch

das Informationsmanagement

mit den Produkten

von Kendox angesiedelt.

Dabei geht es um die Nutzung

der vorhandenen Informationen

und deren Einbindung in die geschäftsprozesse.

Der dritte Bereich schließlich

ist gewissermaßen das Fundament des

ganzen: Er umfasst Dienstleistungen

und Angebote rund um die Themen IT-

Infrastruktur, Software-Modernisierung,

IT-Security- und Hochverfügbarkeitslösungen

sowie der dazugehörigen Hard-

und Software. Weitere Akquisitionen

sind möglich. In erster Linie bleiben wir

aber ein mittelständisches IT-unternehmen,

das für mittelständische Kunden

Lösungen, Produkte und Services anbietet.

unser nächstes Ziel: Alle unsere

Produkte aus den drei Bereichen sollen

kurzfristig flächendeckend in der DACH-

Region angeboten werden. ó

zUM UNTERNEHMEN

Die Infoniqa gruppe konzentriert sich

auf die mittelständische Wirtschaft in

den deutschsprachigen Ländern und den

Nachbarländern in Europa. Bereits mehr

als 2000 Kunden profitieren von der

langfristigen Ausrichtung der Infoniqa

gruppe und deren Verankerung in drei

sich ergänzenden Lösungsbereichen:

ó Informatik-Dienstleistungen, Pro-

jektmanagement und Infrastruktur-

Lösungen

ó Branchenübergreifende Standard-

Lösungen für Personalmanagement,

Dokumenten-, Informations- und Wissensmanagement

sowie Finanzen

ó Branchenspezifische Business-Soft-

ware, vor allem für die Fertigungsindustrie

und den großhandel

www.infoniqa.com

17

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und Elektronikindustrie · Luft- und Raumfahrtindustrie

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und Elektronikindustrie · it.aerospace

Luft- und Raumfahrtindustrie · Maschinen- und

Anlagenbau · Holz- und Möbelindustrie · Metallund

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Pharmaindustrie · Nahrungsmittelindustrie

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18

SCHwERPUNKT LOTuS-ANWENDuNgEN

Neuerungen von IBM Lotus Notes und Domino

V8 für den Desktop

Neu an Lotus Notes 8 ist eine auf

dem Eclipse Framework basierende,

clientseitige Architektur. Somit ist es

möglich, auf Eclipse basierenden Code

innerhalb des Lotus Notes Rich-Clients

auszuführen. Eclipse Plug-ins können

in der Randleiste genutzt werden oder

mit Lotus Notes Anwendungen zu einer

modularen Anwendung zusammengeschlossen

werden, die dem User mit

nur einer Ansicht einen raschen Zugriff

auf die Geschäftsinformationen bietet.

Das Client-Programm lässt sich zudem

beispielsweise durch Hinzufügen von

Suchmaschinen zur aktuellen Liste und

die individuelle Anpassung der Benutzeroberfläche

erweitern.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

SUMMARY

Lotus Notes wird derzeit von rund

130 Millionen Anwendern weltweit

genutzt. Die neue Version 8 bringt eine

Vielzahl von Neuerungen mit sich.

Die IBM Lotus Notes und Domino 8 Software baut mit einer intuitiven Benutzeroberfläche,

leistungsfähigen neuen Funktionen und neuen Tools für eine erhöhte Produktivität die

Führungs rolle der IBM Lotus Software als Messaging- und Kollaborationslösung weiter aus.

Viele Produktivitätstools

Lotus Notes 8 stellt Anwendern darüber

hinaus eine Reihe von IBM Produktivitätstools

bereit. Diese ermöglichen die

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation

und die Erstellung von Präsentationsgrafiken

in Dateiformaten, die kompatibel

mit dem OpenDocument Format

(ODF) und anderen verbreiteten Formaten

sind. Die neue Version bietet

Verbesserungen in Leistung und Verwaltung,

eine höhere Wartungsfreundlichkeit

und, in den meisten Fällen,

niedrigere Gesamtbetriebskosten. Die

Server-Software verbindet zuverlässige

und sichere E-Mail-, Kalender- und

Terminplan-Funktionen mit einer leistungsfähigen

Plattform für die geschäftliche

Zusammenarbeit. Sie stellt Lösungen

für Messaging-Anwendungen und/

oder individuell angepasste Geschäftsanwendungen

auf verschiedenen Betriebssystemen

bereit. Unterstützt wird

eine offene Anwendungsinfrastruktur.

Die neue Version ermöglicht die Implementierung

von modularen Anwendungen

und erweitert die Unterstützung

für Webservices.

IBM Lotus Domino Designer 8

Lotus Notes und Domino bieten eine

produktive Umgebung für die Anwendungsentwicklung,

die eine rasche

Dan Tero, iStockphoto.com


Erstellung, Modifizierung und Implementierung

von Geschäftsanwendungen

mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen

ermöglicht. Auf Domino Anwendungen

kann z. B. über Webservices,

Lotus Notes und Webbrowser zugegriffen

werden. Lotus Domino Designer 8

wurde durch zahlreiche neue Features

und Funktionen erweitert, die Benutzern

eine bessere Wertschöpfung von

Lotus Notes und Domino Anwendungen

ermöglichen und eine serviceorientierte

Architektur unterstützen.

Unterstützung für webservices

Lotus Notes und Domino 8 ermöglichen

Entwicklern durch die native Unterstützung

für Webservices die Wiederverwendung

von Funktionen aus anderen

IT-Systemen und sogar aus öffentlich

verfügbaren Webservices. Lotus Domino

8 und Lotus Domino Designer 8 optimieren

zudem die native Unterstützung für

Webservice-Provider, die erstmals mit

Domino 7 eingeführt wurde. So stehen

Entwicklern mehr Optionen für kundenspezifisch

programmierte Webservice-

Provider zur Verfügung, die anderen

Systemen die Nutzung der Domino Daten

und Geschäftslogik ermöglichen.

LOTUS NOTES UND DOMINO 8.0.1

Die IBM Lotus Notes und Domino 8.0.1 Software

bietet auch weiterhin den Mehrwert und

die Innovation von V8.0 und erleichtert darüber

hinaus mit dem Lotus Domino Web Access

Lite Modus sowie Lotus Notes Traveler den

Zugriff auf Lotus Domino E-Mail.

Neue Funktionen:

ó vereinfachte Domino-Implementierung

ó neuer, für geringe Bandbreiten optimierter

Lotus Domino Web Access Modus

ó Lotus Notes Traveler, eine sofort einsatz-

bereite, drahtlose E-Mail-Lösung, die eine

echtzeitbasierte Übertragung von Lotus

Domino E-Mail- und PIM-Daten auf ein mobiles

Endgerät mit Windows Mobile 5 oder 6

(Smartphone oder Pocket PC) ermöglicht

ó Kompatibilität mit anderen Komponenten

des Lotus Portfolios einschließlich Lotus

Lotus Domino 8 kann für die Verwendung

von IBM DB2 als alternativen

Datenspeicher für NSF konfiguriert

werden. Dadurch eröffnen sich Entwicklern

neue Möglichkeiten der Nutzung

relationaler Datenbanken. Lotus

Domino Designer 8 unterstützt diese

neue Funktion, indem es Entwicklern

die Möglichkeit bietet, ausgewählte Lotus

Domino Daten als relationale Daten

sichtbar zu machen. Zudem ermöglicht

es Entwicklern, Structured Query Language

(SQL) für die Erstellung einer Lotus

Domino Ansicht zu verwenden, die

Lotus Domino Daten, DB2 Daten und

DB2 Verbunddaten miteinander kombiniert.

Lotus Domino Designer 8 beinhaltet

darüber hinaus ein Nutzungsrecht

für Lotus Component Designer,

das Entwicklern das Erstellen von

Komponenten und Anwendungen für

IBM WebSphere Portal erlaubt. Lotus

Domino Enterprise Server stellt ein

eingeschränktes Nutzungsrecht für

WebSphere Portal bereit. Somit können

Anwender über Webbrowser oder Lotus

Notes 8 Clients Ressourcen nutzen,

die auf verschiedenen Plattformen und

Servern laufen. ó

Quickr und Lotus Connections sowie verbesserte

unterstützung für Lotus Sametime 8.0

(einschließlich Lotus Sametime unyte)

ó verbesserte Erweiterbarkeit durch Lotus

Notes Widgets

ó unterstützung Citrix Presentation Server 4.5

ó Datenbankkomprimierung

ó native 64-Bit-unterstützung für Microsoft

Windows 2003 und IBM AIX Plattformen

erlaubt Domino eine höhere Speicheradressierung

als in vorherigen Versionen

ó unterstützung für FIPS 140-2 Verschlüsse-

lung für Lotus Notes E-Mail

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de

19

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ACADEMY

Düsseldorf, 19. – 21. August 2008

SQL SummerCamp

SQL ist eines der wichtigsten Basiswerkzeuge für alle Programmierer.

Zugriffe in SQL sind schneller als native Datenbankzugriffe und vor allem

Datenbank- und System-übergreifend einsetzbar. Eingebautes SQL bringt

ungeahnte Perfomance in Programmierung und Abfragen und für reine

Abfragen und Datenbankmanipulationen ist SQL aller erste Wahl. Damit

wendet sich das SQL Summer Camp im Track 1 an Kollegen, die die Anwendung

von SQL perfektionieren möchten und im Track 2 erleben erfahrene

Programmierer, wie SQL innerhalb der Softwareentwicklung zu

schnelleren und besseren Ergebnissen führt.

Aus dem Inhalt für alle

DB2 UDB für System i und SQL

k Implementation DB2 uDB für System i

(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)

k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung

(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)

k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen

(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit

WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitet

werden kann.

Ablauf

Dienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 uDB für System i

und SQL; Abend zur freien Verfügung

Mittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch

Donnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

15.00 Uhr Ende und Verabschiedung

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum unterschrift

per Fax

+ 49 8191 70661

Sie sollten das SQL Summer Camp besuchen, falls Sie …

◊ Ihre SQL-Fähigkeiten vervollkommnen möchten

◊ durch die bordeigenen SQL Tools ihre Arbeit beschleunigen wollen

◊ schneller zu Ergebnissen kommen möchten

◊ SQL in der Programmierung einsetzen

◊ wirklich konzentriert die Theorie lernen und sofort praktisch

umsetzen möchten

◊ von erfahrenen Referenten aus der Praxis lernen möchten

Track 1: Mit SQL arbeiten

Einfache Abfragen

k Datenselektionen; Built-In Functions

Komplexe Abfragen

k Joins und unions; Insert, Delete und update; Subselects

Datenbanken erstellen

k Create-, Alter und Drop-Befehle; Daten in DB2 importieren

Track 2: SQL fortgeschrittene Techniken

Mit Stored Procedures arbeiten

k Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;

External Procedures

Mit User Defi ned Functions arbeiten

k Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;

Externe Funktionen

SQL-Trigger

k Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of Trigger

Referenten: Klaus-Peter Luttkus, Roland Böhmer

1. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

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1 2

1 2

Teilnahmegebühr pro Person / workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

workshops (1 Monat vorher)

1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €

2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €

3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält 2 × Übernachtung/Frühstück im EZ

sowie die Verpfl egung tagsüber inkl. zwei Mittag-, einem Abendessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang Ihrer

Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über

Termine und Veranstaltungsort. Änderungen vorbehalten.


Augsburger Mediengruppe setzt auf Notes und edcom

Nicht mehr wegzudenken

300 Anwender arbeiten mit dem edcom teamCalendar in der Mediengruppe Pressedruck.

Verbesserte Kommunikation, besserer Überblick und reduzierter Erfassungs- und Pflegeaufwand

sind nur einige der Vorteile für die Augsburger Unternehmensgruppe.

Von den rund 1.100 Mitarbeitern,

die in der Mediengruppe Presse-

Druck und Verlags-GmbH beschäftgt

sind, nutzen bereits 300 den edcom

teamCalendar. Der Gruppenkalender

für Notes, der zunächst in einer kleinen

Pilot-Anwendergruppe eingeführt wurde,

ist heute nicht mehr wegzudenken.

Da die Implementierung für die

User ohne Schulungs- und Mehraufwand

durchgeführt werden konnte, ist

die Akzeptanz bei den Anwendern sehr

hoch. „Die Einführung ist vollkommen

eigenständig und problemlos durch

uns selbst umgesetzt worden. Kleinere

Hürden und Fragen bezüglich des Updates

unserer bestehenden Installation

konnten direkt telefonisch geklärt werden“,

so Stefan Hoser von der Software-

Entwicklung, der den edcom team-

Calendar betreut.

Alle angestrebten ziele erreicht

Die Mediengruppe Presse-Druck- und

Verlags-GmbH ist einer der führenden

Informationsanbieter in Deutschland

mit einem der modernsten Druckzentren.

Der edcom teamCalendar ist derzeit

in drei Firmen innerhalb der Unternehmensgruppe

eingesetzt, und

zwar in der Presse-Druck- und Verlags-GmbH

(Verlag, Chefredaktion,

Produktionsplanung und -steuerung),

der Medienzentrum Augsburg GmbH

(technische Anzeigenbearbeitung)

und der Mediengruppe Pressedruck

Dienstleistungs GmbH & Co OHG (DV,

technische Dienste).

Die mit der Einführung der Lösung

angestrebten Ziele hat das Unternehmen

voll und ganz erreicht. Sowohl

teamintern als auch teamübergreifend

haben die Mitarbeiter jederzeit und

sofort Überblick über die vorhandenen

Personalressourcen. Insbesondere

in der Führungsebene ist der aktuelle

Überblick über die laufenden Termine

ein hoher Informationsgewinn.

„Mit dem edcom teamCalendar habe

ich jederzeit Überblick über die Aktivitäten

meiner Mitarbeiter. Wenn ein

Mitarbeiter nicht erreichbar ist, kann

ich mit Hilfe des teamCalendars oft

feststellen, auf welchem Termin er sich

befindet“, bestätigt Andreas Schmutterer,

Leiter Produktmanagement, seinen

Geschäftsnutzen.

Neben einer Verkürzung von Terminabstimmungsprozessen,

einer verbesserten

Team-Kommunikation und

Team-Organisation konnte insbesondere

auch der Erfassungs- und Pflegeaufwand

reduziert werden. Für die

wachsende Zahl an PDA-Usern erfolgt

die Terminerfassung nur noch an einer

Stelle, da durch den teamCalendar die

Termine direkt an die PDAs sowie in

den teamCalendar übertragen werden.

Auch für die Sekretariate und Assistenten

ließ sich der Zeitaufwand deutlich

verbessern. Sie erfassen die Termine

ihrer Vorgesetzten jetzt über den team-

Calendar, ohne umständliche Zugriffe

auf die Mail-Datenbank der Vorgesetzten

zu benötigen.

Integration von Non-Notes-Usern

Ein Feature im edcom teamCalendar ist

die Integration von Non-Notes-Usern.

Das sind solche Personen (ohne Notes-

ID und ohne Mailfile/Kalender), die

ausschließlich im teamCalendar geführt

werden. Die Abteilung „Technische

Dienste“ nutzt dieses Feature, um

die Termine des TÜV-Prüfers zu erfassen:

Durch die Anlage einer Person ohne

Notes-ID kann jeder Mitarbeiter in

der Abteilung stets den Überblick über

die TÜV-Termine behalten.

Die Mediengruppe Presse-Druck-

und Verlags-GmbH ist ein langjähriger

Lotus-Notes-Anwender. Mit Notes R4

begann das Unternehmen, ein E-Mail-

System einzuführen. Noch für 2008 ist

der Umstieg von derzeit Domino 6.54

auf Domino 8 sowie der Ausbau der

edcom Lösung im gesamten Unternehmen

geplant. Edith Sollfrank ó

edcom Software & Consulting gmbH, München

www.edcom.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SCHwERPUNKT LOTuS-ANWENDuNgEN

Sichere E-Mails für Lotus-Anwender mit Clearswift-Firewall

Effektiver Spam-Schutz

Die neue Version MIMEsweeper for Domino Edge Server schützt Lotus E-Mail-Umgebungen

optimal. Spam, Viren und Malware haben keine Chance. Parallel kann die Software in der

neuen Architektur für den Schutz vor Datenverlusten mit ausgehenden Nachrichten, für Outbound

Content Control sowie für die Durchsetzung von Nutzungsrichtlinien genutzt werden.

Clearswift hat mit dem „MIMEsweeper

for Domino Edge Server“

eine E-Mail-Firewall für IBM Lotus-

Notes- und Domino-Infrastrukturen

vorgestellt, die effektiven Schutz vor

Spam, Viren und Malware bietet. Der

Domino Edge Server nutzt die bereits

in der MIMEsweeper E-Mail Appliance

implementierte Technologie, um die

Vorteile einfacher Verwaltung und hohen

Anwenderkomforts auch Domino-

Anwendern zugänglich zu machen.

Eingehende Gefahren ausschalten

Der MIMEsweeper for Domino Edge

Server wurde als Zusatzkomponente

für Kunden entwickelt, die bereits

MIME sweeper for Domino nutzen. Der

Edge Server schaltet alle Gefahren des

eingehenden Nachrichtenverkehrs aus,

bevor sie die Grenze zum internen

Netzwerk erreichen. Parallel kann die

MIMEsweeper-for-Domino-Software in

der neuen Architektur optimal für den

FEATURES

Der Edge Server bietet folgende Features:

ó Moderne Anti-Spam-Technologie mit unter-

stützung

– für die komfortablen Clearswift TRuSTmanager

Reputations-Services

– für die Clearswift Anti-Spam Engine SPAMlogic

– für eine grey Listing-Funktion für das

Spam-Verbindungsmanagement

– für DNS-basierte Filter mit SPF-, RBL- und

SuRBL-unterstützung

– für Bayes-, Signatur- und Heuristik-Filter

– für ThreatLAB Managed Lists

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Schutz vor Datenverlusten mit ausgehenden

Nachrichten, für Outbound

Content Control sowie für die Durchsetzung

von Nutzungsrichtlinien genutzt

werden. Auch Domino-Anwendern

steht damit eine komplette Lösung für

E-Mail-Sicherheit und Content-Management

zur Verfügung.

Der Edge Server filtert nicht nur

Spam, Viren und Malware aus, sondern

unterstützt auch durch TLS-Verschlüsselung

sichere und vertrauenswürdi-

ó Kaspersky Anti-Virus (als kostenpflichtige

Option verfügbar)

ó TLS- (Transport Layer Security-) Verschlüsse-

lung für Verbindungen zwischen den Servern

ó Erzeugung von SNMP- und SMTP-Benach-

richtigungen für Systemalarme

ó E-Mail-basiertes Digest-System für die Spam-

Verwaltung durch die Benutzer

ó geplante/Remote-Backups, -updates und

-Patches

ó Multi-Server-unterstützung für einheitliche

Richtlinienumsetzung

ge Verbindungen für die vertrauliche

Kommunikation zwischen Unternehmen

und Geschäftspartnern. Nach dem

Prinzip einer „Filtervorstufe“ trägt der

Edge Server zu einer höheren Zuverlässigkeit

der Unternehmens-Server sowie

zu einer schnelleren Datenübertragung

im Netzwerk bei. Dadurch beugt er der

Vergeudung von Speicherplatz durch

unerwünschte Nachrichten vor. Der

Edge Server verfügt über einen sicheren,

gehärteten Linux-Kern und bietet

mehrstufigen Spam-Schutz mit zahlreichen

Komponenten wie Spam-Reputations-Service,

Spam- und Virenfiltern,

die das E-Mail-Gateway effizient vor Gefahren

aus dem Internet schützen.

„Der Edge Server ist eine logische

Fortführung der Clearswift-Philosophie,

die in der Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien

die Grundlage

für wirksame Internet- und E-Mail-

Sicherheitsstrategien sieht“, erklärt

Michael Scheffler, Geschäftsführer bei

Clearswift. „Die servicebasierte Architektur

hat den Vorteil, dass sämtliche

E-Mail-Gefahren von einem Punkt außerhalb

des Unternehmensnetzes neutralisiert

werden können. In der Zwischenzeit

werden die Content-Engines

entlastet; sie können somit intensiver

für Content Security und Richtliniendurchsetzung

sorgen“. ó

Clearswift gmbH, Hamburg

www.clearswift.de


Prozesse mit PAVONE Espresso workflow standardisieren

Projektmanagement

Produkte leben von ihrer weiterentwicklung. Über Kosteneinsparungen und Produktverbesserungen

kann nur teilweise die wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten werden.

Die Kunden legen viel wert darauf, keine Qualitätsverluste zu erleiden. In der globalen

welt steigen die Qualitätsanforderungen sogar kontinuierlich an.

wettbewerbsvorteile werden vor

allem über Produktinnovationen

erreicht. Oftmals kommen Innovationen

über Anfragen potentieller Kunden

herein und müssen dann geprüft,

bearbeitet, gezeichnet und produziert

werden. Um diesen Prozess weltweit

zu vereinheitlichen und internationale

Produktionsstätten standortübergreifend

mit den gleichen Informationen zu

versorgen, wurde in dieser Fallstudie

eine Software gesucht.

Als Holding vereint die Heitkamp &

Thumann Group unter ihrem Dach 24

mittelständische Unternehmen. Diese

profitieren vom weltweiten Austausch

von Wissen und Erfahrungen sowie

von der optimalen Nutzung von Synergien.

Um neue Kundenanforderungen

umzusetzen, müssen im Rahmen von

Kleinserien Muster gefertigt werden.

Von der Spezifikation über die Freigabe

bis zur Fertigung sind unterschiedliche

weltweit verteilte Standorte in Amerika,

Asien und Europa eingebunden.

Arbeitsablauf optimieren

Der bisherige Arbeitsablauf basierte

auf einem manuell gepflegten, abteilungsübergreifenden

Arbeitsblatt. Vom

Vertrieb aus ging es zu den verschiedenen

technischen Abteilungen weiter

über Produktion, Qualitätssicherung

und Logistik. Zum Schluss landete das

Dokument wieder beim Vertrieb, dem

Abschluss des Bearbeitungskreislaufs.

Ein Nachteil war die Nutzbarkeit, die

sich auf nur einen Unternehmensstandort

oder eine Fachabteilung begrenzte.

Die Anforderung an den externen

IT-Dienstleister lautete, das bisher genutzte

Microsoft Excel Spreadsheet in

einer Workflow-basierten Anwendung

umzusetzen. Da es sich um einen standardisierten

und teambasierten globalen

Musterauftrags-Prozess handelte,

lag es nahe, eine IBM Lotus Notes/Domino-Infrastruktur

zu verwenden.

Daten jederzeit verfügbar

Es wurden hohe Anforderungen an das

Berechtigungsmanagement gestellt.

Nur einem ausgewählten Personenkreis

sollte es möglich sein, Aufträge

zu bearbeiten. Der Projektfortschritt

sollte dabei an jeder Stelle der Bearbeitung

visualisierbar sein. Außerdem

sollten die relevanten Daten jederzeit

verfügbar vorliegen.

Die Lösung „QuickSAM“ Team

Charter basiert auf Pavone Espresso

Workflow. Das ist eine Prozess-Entwicklungsumgebung

auf Basis von IBM

Lotus Notes/Domino. Diese setzt sich

aus einem grafischen Modellierungs-,

Analyse- und Simulationswerkzeug sowie

einer Workflow-Laufzeitkomponente

zusammen. Über die Modellierungskomponente

werden Prozesse über die

einfache, leicht bedienbare grafische

Benutzerschnittstelle abgebildet. Die

Workflow-Abwicklung und die automatische

Steuerung kann in einer neuen

oder bereits bestehenden Notes-Datenbank

von Anwendern genutzt werden.

Neben den Standardprozessen können

Ad-hoc-Workflows für unstrukturierte,

teaminterne Aufgaben umgesetzt

werden. Durch die Auswertungsmöglichkeiten

werden Engpässe frühzeitig

erkannt, um rechtzeitig Maßnahmen zu

ergreifen. Einstellbare Durchlaufzeiten

mit entsprechenden Eskalationsstufen

optimieren den Zeitbedarf. ó

PAVONE Ag, Paderborn

www.pavone.de

Germano Vilabril

Senior Product

Marketing Consultant

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

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24

SCHwERPUNKT LOTuS-ANWENDuNgEN

All you need is Notes …

… und clevere konfigurierbare Domino-Lösungen. Dann ist Transparenz in allen Prozessen

einfach und kostengünstig zu erreichen. Bei der Frankfurter Sparkasse wurde Papierwust

in transparente Domino workflows für Notes und web verwandelt.

wenn man ein Haus gebaut und

einige Jahre bewohnt hat, weiß

man immer, was man hätte besser machen

können. Das gilt auch im Zusammenhang

mit Lösungen für Lotus Notes

Domino. Zunächst war es wichtig, möglichst

genau die speziellen Anforderungen

einer Fachabteilung zu erfüllen,

jede Änderung des Workflows wurde

dann wieder speziell programmiert. Die

so entstandenen Unikate sind heute das

Problem. Nur wenige berücksichtigten

bei der ersten Auswahl und Implementierung

die Wiederverwendbarkeit von

Anwendungen und Modulen. Heute ist

das anders und auch möglich.

Alle Prozesse vereinheitlichen

Am Beispiel von process Q! werden hier

die Anforderungen, die eine Lotus Notes

Domino-Lösung heute erfüllen sollte,

dargestellt. Mit process Q! werden alle

Anträge und Prozesse in einem Portal

unter einer Oberfläche zusammengefasst.

Die verschiedenen Prozesse sind

vom Entwurf bis zur Freigabe vereinheitlicht.

Mit diesem Standardpaket für

Workflow-Anwendungen unter Notes

und Web kann der Anwender sofort mit

Ideenmanagement, Beschwerde-Workflow,

IT-Anforderungen, Helpdesk oder

Abwesenheit loslegen. Neue Prozesse

können von einem Administrator mit

diesem Lösungsbaukasten im Handumdrehen

selbst verwirklicht werden.

Bestehende Anwendungen lassen sich

einfach und günstig übernehmen.

Bei der QKom GmbH ging die Idee

für die Anwendung 2005 von deren

Kunden, der Frankfurter Sparkasse,

aus. Unikate und wechselnde Benutzerführung

wurden dort als Problem

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

erkannt. Als Lösung sollte eine Standardanwendung

entstehen, mit der die

Sparkasse selbst neue Anforderungen

umsetzen konnte. Als Prüfstein dienten

die Anforderungen an die Prozesse

für Vorschlagswesen und Beschwerdemanagement.

Der Papierwust sollte in

transparente Domino Workflows für

Notes und Web verwandelt werden.

Alles was wiederholt verwendbar

ist, wurde gekapselt und konfigurierbar

abgelegt. Es bleibt nur der Fachanteil

übrig – also die Felder, die man

benötigt, um eine Idee zu erfassen und

zu bearbeiten. Mit der Einführung der

Mehrsprachigkeit wurden alle Texte,

die der Anwender sieht, im Profil einstellbar.

Das hilft nicht nur international,

sondern allen Kunden. Denn so

können die Benennungen genau dem

Firmenjargon angepasst werden. Ob

es dann „Filiale“ oder „Geschäftstelle“

heißen muss, ist für die Software kein

Problem mehr. Der Anwender sollte

nichts suchen müssen. Für ihn ist es

ideal, wenn er an einer Stelle all seine

Anträge einsehen kann.

Die beste Lösung ist ein Portal

Die beste Lösung ist also ein Portal.

Fachabteilungen wollen am liebsten

nur ihre eigenen Daten sehen und sicher

sein, dass nur Berechtigte Zugriff

haben. Sie brauchen eine speziell gesicherte

Datenbank. Die Anforderung,

die Anonymität der Ideeneinreicher

wirklich sicherzustellen, brachte QKom

auf ein neues Konzept: Alle Anträge

werden im Portal erstellt und erst nach

Freigabe an die Fachabteilungsanwendung

geleitet. Dort durchlaufen sie alle

Workflow-Schritte und die Portaldoku-

mente werden immer wieder mit dem

erreichten Status versorgt.

Bei der Mail-Benachrichtung ist es

wichtig flexible Vorlagen zu verwalten.

Jede Fachabteilung weiß genau, was sie

wann wem und wie zusenden will.

Lösungen müssen entscheiden

Am schlimmsten ist es, wenn Lösungen

nicht in der Lage sind, einfache Entscheidungen

zu treffen. Für den User

ist es angenehm, wenn es nur einen

Prozess für IT-Anforderungen gibt. Für

die Annahmestelle ist es jedoch doppelte

Arbeit, wenn einerseits schon längst

klar ist, wer z. B. für neue Telefone zuständig

ist, aber andererseits das System

noch nicht so fein eingestellt ist, so

dass es erstmal alles an die allgemeine

Annahmestelle sendet. Bei process

Q! reicht für einfache Fälle die Notes-

Formelsprache, andernfalls kann Lotus

Script hinterlegt werden.

Auf einen grafischen Workflow-Designer

wurde verzichtet. Wie soll man

auch mit „Linie und Kasten“ alle notwendigen

Informationen ablegen oder

gar bezahlbar definieren? Prozesse einrichten

ist etwas für Datenbank-Admins

mit Zuhörerqualitäten, die außerdem

gute Fragen stellen können. Ein Vorhandensein

von geringen Entwicklerkenntnissen

reicht aus. Überraschend

schnell fanden sich die Kundenmitarbeiter

in process Q! zurecht und lösten

rasch selbstständig Prozesse.

Andreas Rosen ó

QKom gmbH, Kobern-gondorf

www.qkom.de


PROMOTION ANBIETERPROFIL

CRM auf Notes-Basis:

Mehrwert durch Add-ons

von SoftM

Mit Lotus Notes Domino als Messaging-

und groupware-System verfügen viele

unternehmen über eine ideale Plattform

zum Aufbau moderner Business-Applikationen,

zum Beispiel für CRM. SoftM

Communications bietet eine auf Notes

basierende Software an, die mit einer

breiten Palette von SoftM-Tools optimal

in die Kundenumgebung eingepasst

wird.

Die Basis bilden Lotus Notes und das

CRM-System von gEDYS IntraWare, das

sich entweder als Komplettlösung oder

je nach Bedarf unter Verwendung ausgewählter

Module einsetzen lässt. Das

Produkt, das mit dem „IBM Lotus Award

2008 – Best TOTAL Lotus Software Solution“

ausgezeichnet wurde, bietet von

der Adressen-, Angebots-, Kontakt- und

Terminverwaltung bis zur Vertriebs-, Service-

und Kampagnenunterstützung alles,

was ein anspruchsvolles und fl exibel

arbeitendes mittelständisches unternehmen

an CRM-Funktionalität benötigt.

ERP-Integration

Den vollen Nutzen entfaltet das Notesbasierende

CRM-Produkt aber erst

dann, wenn es mit dem ERP-System

des Anwenderunternehmens integriert

wird. Auf diese Weise wird es möglich,

Stammdaten in einer oder beiden Richtungen

abzugleichen und einen Wildwuchs

an Stammdaten zu vermeiden.

Zur Integration ist ein leistungsfähiger,

leicht zu bedienender und kostengünstiger

Connector gefordert.

SoftM empfi ehlt anstelle einer „Pump“

mit gewaltigem Funktionsumfang,

schwieriger Bedienung und hohen Kos-

ten ein eigenes maßgeschneidertes Produkt,

den SoftM DataConnector. Dabei

handelt es sich um eine moderne, in Java

geschriebene Software, die zuverlässig

je nach individuell einstellbaren Transfer-

Defi nitionen Daten zwischen beliebigen

Datenquellen und -zielen überträgt. Für

die Kunden ist der SoftM DataConnector

ein intuitiv bedienbares und in wenigen

Stunden Schulung gut erlernbares Tool,

das störungsfrei im Hintergrund Daten

abgleicht und Systemadministratoren

bei notwendigen Transfer-Defi nitionen

optimal unterstützt.

Einfache workflow-Umsetzung

Mit weiteren Software-Komponenten

optimiert SoftM die CRM-Installation

der Kunden. Anwender bekommen mit

SoftM Workfl owForms einen Container

zur schnellen und einfachen Abbildung

von Workfl owprozessen. SoftM Workfl

owForms, das u. a. einen großen Fundus

an vorgefertigten Formularen bereitstellt,

ist bereits mit dem Workfl ow-Modul

von gEDYS Intraware integriert und

unterstützt die Kunden auf diese Weise

sehr effi zient.

Der SoftM DataFinder wiederum hilft bei

der Suche in zahlreichen Datenbanken,

die ein Kunde nutzt. Mögliche Suchziele

sind neben Lotus Notes-Datenbanken

verschiedene relationale Datenbanksysteme

(zum Beispiel DB2 oder MS SQL-

Server). Der SoftM DataFinder lässt sich

mit minimalem Aufwand in jede beliebige

Firmen-Infrastruktur integrieren.

ANBIETER

SoftM

Communications GmbH

Bamberger Straße 10 a

D-96215 Lichtenfels

Telefon: +49 9571 9501-0

Telefax: +49 9571 9501-95

info@softm-communications.com

www.softm-communications.com

Siegmar Vojer

geschäftsführer

„Wir verstehen uns als Lösungsanbieter

für Document Management und

Business Collaboration. Im Bereich

CRM bedeutet dies, dass wir nicht nur

die Software ‚schlüsselfertig’ installieren,

sondern auch optimal in die bestehende

umgebung und die geschäftsprozesse

des Kunden integrieren.

Dabei nutzen wir ein Arsenal von Tools,

die wir speziell für typische Kundensituationen

entwickelt haben.“

zUM UNTERNEHMEN

Andreas Schmidt

Leiter Beratung

Gründungsjahr: 1988

Mitarbeiter: 30

Kunden: ca. 300

Regionale Schwerpunkte:

Lichtenfels/Oberfranken, München

Kompetenzbereiche:

ó DMS-, ECM-Lösungen

ó Messaging, Collaboration, group-

ware-, Workflow-Lösungen

ó CRM, Service management, Helpdesk,

Qualitäts management

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

25


26

SCHwERPUNKT ASP, AuSFALL- uND SERVICE-RZ, HOSTINg

SUMMARY

Viele Unternehmen konzentrieren sich zunehmend

auf ihre Kernkompetenzen und

lassen ihre IT-Infrastruktur von externen

Spezialisten betreuen.

Effizienter und flexibler mit IT-Outsourcing

Trend geht zum Dienstleister

Ob partiell in Form von Hosting/Housing oder gesamt als ASP-Lösung – immer mehr

Unternehmen übertragen die Verantwortung für ihre IT an einen externen Dienstleister.

Die Gründe für eine solche Entscheidung

sind vielfältiger Natur und für

jedes Unternehmen individuell zu betrachten:

Kostendruck, Liquiditätsengpässe,

Senkung des administrativen

Aufwands verbunden mit Personaleinsparungen

im IT-Sektor sind einige davon.

Die Möglichkeit, individuelle und

konkrete Service Level Vereinbarungen

zu treffen oder die Systemverfügbarkeit

zu optimieren wiederum andere.

Das Hauptargument kann man jedoch

in einer Überschrift zusammenfassen:

Konzentration auf Kernkompetenzen!

Besonders mittelständische Unterneh-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

men entdecken das IT-Outsourcing

zunehmend als wirksames Werkzeug,

um ihr eigenes Geschäft effizienter und

flexibler zu gestalten.

Sicherheit und Verfügbarkeit

Die Outsourcing-Leistungen umfassen

neben der Bereitstellung der Server,

Band- und Plattensysteme auch die

laufende Wartung und das System-

Management (im ASP-Bereich auch die

Anwendungssoftware). Experten überwachen

und kontrollieren permanent

die Systeme und sind zudem zuständig

für das Monitoring der Backup- und

Restore-Prozesse. Vereinbarte Service

Level Agreements dienen der Qualitätssicherung

und –kontrolle der erbrachten

Leistungen. Der Kunde erhält eine

exakt auf ihn zugeschnittene Verfügbarkeit.

Häufig vernachlässigen Unternehmen

aus Zeit- oder Kostengründen

die Aktualisierung ihrer Systeme

(Betriebssystem-Updates, PTF-Einspielungen

etc.). Beim Outsourcen kann

dies nicht passieren. Der Dienstleister

bietet aktuellste Sicherheitsstandards

in Verbindung mit zeitnahen Hard-

und Softwareupgrades und garantiert

Foto: APC Deutschland GmbH


somit eine hohe Flexibilität und eine

verbesserte Administration. Sozusagen

ein „Up-To-Date“- Service! Ein ganz

wichtiger Aspekt sollte nicht vergessen

werden: Durch den Betrieb gleicher Applikationen

für unterschiedliche Kunden

werden Synergieeffekte erzielt, die

ein Einzelunternehmen nicht erreichen

kann.

Optimierte Administration

Täglich fallen eine Vielzahl administrativer

Aufgaben im IT-Bereich an. Sei es

das Einrichten neuer User, die Systemüberwachung,

Fragen zum Betriebssystem

oder zur Anwendungssoftware

oder einfach nur ein Problem mit dem

Drucker. Für diese oder andere Aufgaben

stehen den Anwendern ständig Experten

zur Verfügung, die sich um die

Probleme kümmern und sie beseitigen.

Urlaub oder Krankheit sind kein Thema

mehr, da ein „externer Mitarbeiter“

permanent zur Verfügung steht. Auch

die Qualifizierung der Mitarbeiter und

die in Zeiten des Fachkräftemangels

oftmals schwierige Beschaffung von

neuem Fachpersonal fällt weg.

Kosten transparent kalkulierbar

Besonders in mittelständischen Unternehmen

gestalten sich die Investitionen

in die Bereitstellung eines Rechenzentrums

mit dem dazugehörigen Fachpersonal

sehr aufwendig und kostenintensiv.

Beim Outsourcing sind die Kosten

transparent kalkulierbar. Häufig wird

ein Preismodell nach dem „On-Demand-Prinzip“

der Vertragsgestaltung

zugrunde gelegt. Hierbei fällt ein monatlicher

Grundtarif an. Im Normalfall

werden mit der monatlichen Rate die

Hardware, gängige Lizenzprogramme,

Wartungsgebühren sowie der Basisbetrieb

abgedeckt. Zusätzliche Leistungen

können individuell nach Bedarf

abgerufen werden.

Ein ganz wichtiger Vorteil beim

IT-Outsourcing ist natürlich die Kosteneinsparung,

die zwischen 10 und

30 Prozent liegen kann. Es entstehen

keine „Sprungkosten“, da sämtliche Investitionen

im Bereich Hard- und Software

beim Dienstleister liegen. Ebenso

wichtig ist die Systemsicherheit und

Systemverfügbarkeit zu bewerten. Sensible

Applikationen befinden sich in

den sicheren Händen von erfahrenen

und kompetenten Experten. Es existieren

klar definierte Service Level Agreements

und Verantwortlichkeiten.

Durch ein Outsourcing der IT-Infrastrukturen

können Unternehmen den

reibungslosen Ablauf ihrer Geschäftsprozesse

sichern – und das ohne hohen

Administrations- und Investitionsaufwand.

Erklärtes Ziel: Die Konzentration

auf Kernkompetenzen! ó

zUM UNTERNEHMEN

Die S4You. Service gmbH ist ein Systemhaus

mit Spezialisierung auf die IBM Systeme

AS/400 und System i. Ergänzt wird

das IBM Portfolio durch PC-Infrastrukturund

Netzwerkservice. Die Schwerpunkte

des unternehmens liegen in folgenden

Bereichen:

Im Bereich „Outsourcing“ werden Kunden-ERP-Applikationen

gehostet, für ein

Backup-Hosting Rechner- und Storage-

Kapazitäten zur Verfügung gestellt.

Im Bereich „(Hoch)Verfügbarkeit und

Monitoring“ stellt S4You. die IT-Verfügbarkeit

Ihrer Kunden mit modularen Leistungsangeboten

sicher. Auf die jeweilige

Verfügbarkeitsanforderung abgestimmt,

werden Systemüberwachung, Bereitstellung

von Ersatzsystemen und das Spiegeln

von Servern angeboten.

Der Bereich „Tools und Services“ bietet

SSO Lösungen, das Tool FlexTo zur

IT-Überwachung, Programme zur Performance-Messung

sowie Telefon- und

Remote-Support.

Der Bereich „Server-Virtualisierung/Konsolidierung“

mit VM-Ware unterstützt die

Vereinfachung und Optimierung der IT-

Infrastruktur:

www.S4You-service.de

Uwe Carstens

geschäftsführer

S4You. Service gmbH

27


28

SCHwERPUNKT ASP, AuSFALL- uND SERVICE-RZ, HOSTINg

Mit Hansalog Lohn- und Gehaltsabrechnung auslagern

Ein klares „Ja“ zum Outsourcing

Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile der Auslagerung von Personalarbeit.

was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, ist heute schon in vielen Unternehmen

selbstverständlich, und zwar, Teile der Personalarbeit auszulagern.

wenn es auch Journalisten gibt, die

das Outsourcing schon für angestaubt

halten, gibt es doch viele Unternehmen

die sich immer noch scheuen,

gerade Dienste im Personalbereich für

sich in Anspruch zu nehmen. So teilt

sich der Markt in zwei Lager.

Es sprechen jedoch viele Gründe für

eine Auslagerung. Beispielsweise muss

das Know-how der Personalfachkräfte

ständig den Gesetzesänderungen angepasst

werden, die IT muss gepflegt

und gewartet werden, der Datenschutz

muss gewährleistet sein.

Neue Denkweise erforderlich

Was früher als Kernkompetenz zählte,

fordert heute gerade in mittelständischen

Unternehmen eine neue Denkweise.

Ist die Lohn- und Gehaltsabrechnung

Wert schöpfend?

Können die Personalsachbearbeiter

die sich ständig ändernden Steuergesetze

sowie die Änderungen im

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

überblicken und auch anwenden? Was

tun, wenn der geschulte Sachbearbeiter

in Urlaub oder Elternzeit geht, schlimmer

noch, er kündigt sogar? Woher so

schnell eine Vertretung nehmen? Fachleute

sind schwierig zu finden, insbesondere

motivierte und engagierte

– auch oder gerade in der Personalabteilung.

Diese Fachkräfte hält ein guter

Dienstleister im Rechenzentrum für Sie

bereit.

Wurde noch vor einigen Jahren

so argumentiert, dass Sicherheit und

Datenschutz nur im eigenen Haus gewährleistet

werden könnten, so spricht

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

heute einiges dagegen. Die interne Datensicherheit

wird enorm erhöht, wenn

die Dienste eines Rechenzentrums in

Anspruch genommen werden und insbesondere

die Lohn- und Gehaltsabrechnung

ausgelagert wird. Empfindliche

Daten werden extern gehostet.

Manipulationen werden sofort erkannt.

Das wiederum muss ins Verhältnis

gesetzt werden mit den dafür verbundenen

Kosten. Bleiben wir bei den

Kosten: Wie kann man die Fixkosten in

variable Kosten verwandeln? Wie kann

man die Betriebsrisiken verringern in

Bezug auf Basel II? Das sind wieder Argumente

für das Outsourcing der Lohn-

und Gehaltsabrechnung. Die Fixkosten

werden in variable Kosten umgewandelt.

Das Betriebsrisiko sinkt.

Darüber hinaus gibt es verschiedene

Möglichkeiten des Outsourcings

– vom ASP bis zum Fullservice. ASP

(Application Service Providing) ist die

reine zur Zurverfügungstellung der

Software. Dieser Service-Level kann

nach Absprache erhöht werden in Teil-

oder Fullservices – je nachdem, welche

Aufgaben das Rechenzentrum für den

Kunden übernehmen soll. Bei einem

Fullservice werden alle Leistungen

erbracht, die für die Abrechnung erforderlich

sind: von der Erfassung der

Daten, über Bescheinigungen bis zum

Druck der Abrechnung und auch der telefonischen

Betreuung der Mitarbeiter.

Von A bis Z, einfach alles. Was genau,

das muss der Kunde mit dem Dienstleister

ausloten.

wartungskosten entfallen

Liegen die Vorteile des ASP nicht sofort

auf der Hand, so kann man folgende

Gesichtspunkte betrachten. Wartungs-

und Unterhaltskosten entfallen, Betreuungs-

und Supportaufwand für den Betrieb

der Server fallen weg, es werden

Folgeinvestitionen in Hard- und Software

sowie Support vermieden, der Datenschutz

wird erhöht und Raumkosten

für Server entfallen.

Warum Dinge selbst machen, die

Spezialisten besser und günstiger erledigen

können? Dinge, die keinen

Mehrwert zur eigenen Unternehmensleistung

beitragen. Hier gilt ein klares

„Ja“ zum Outsourcing der Personalabrechnung.

ó

Hansalog gmbH & Co. Kg

www.hansalog.de


Verzicht auf eigene Hardware ist keine leichte Entscheidung

Vertrauensbeweis ASP

Der Entschluss, Daten auf eine fremde Maschine zu verlegen und auf eine eigene Hard-

ware zu verzichten, fällt nicht leicht, sind damit doch gewisse Risiken verbunden. Deshalb

sind zuverlässigkeit des Providers und dessen „Standing“ unerlässliche Kriterien.

Seit knapp zehn Jahren bietet das

Systemhaus OGS im Interesse seiner

Kunden auch eine IBM-gehostete

ASP-Dienstleistung an. Software und

erforderliche Rechnerleistung kommen

so aus einer Hand und sichern den Erfolg

durch die Nutzung aktuellster Technik

mit hervorragender Performance.

Als Anbieter von Branchen-Software

besitzt das Softwarehaus seit zwei

Jahrzehnten das Vertrauen der Kunden

in Integrität und Servicequalität. Aus

der doppelten Verantwortung für SW-

Entwicklung und Server-Providing war

daher der Schritt vom Anbieter branchenorientierter

Standard-Software

zum ASP-Dienstleister ein kleiner, aber

logischer. Mittelständische Kunden forderten

und fordern die meisten auf die

IT-Infrastruktur bezogenen Dienstleistungen

als Service an. Gerade kleinere

Unternehmen mit fünf bis fünfzehn

Usern bietet das OGSid Server-Hosting

auf einer IBM i5 eine effiziente Hardware,

ohne den Budget-Rahmen zum

Betrieb eines eigenen Servers zu sprengen

oder auf eine kostengünstigere Alternative

mit geringerer Performance

ausweichen zu müssen.

Darüber hinaus partizipieren die

Kunden von dem umfassenden Knowhow,

denn das Systemhaus ist kein

reiner Hosting-Partner, der lediglich

Rechenleistung des Servers bereitstellt.

Ein solcher kann nur Produkt-unabhängige

Aussagen zur Performance treffen,

die für einen Mittelständler kaum

nachvollziehbar sind. Im Gegensatz zu

einem derartigen ASP-Anbieter handelt

es sich hier um die Entwickler des

beim Kunden im Einsatz befindlichen

ERP-Systems. Damit ist gewährleistet,

dass sich neue technische Lösungen im

Hosting-Bereich auch stets an den kaufmännischen

Anforderungen des Kunden

orientieren. Kein unabhängiger

ASP-Anbieter kennt die Besonderheiten

und die idealen Rahmenbedingungen

für ein Software Service Providing

besser als der Erfinder der Software.

Keine Hardware-Investitionen

Dank vieler Jahre Erfahrung in dieser

Art der Komplettbetreuung bedeutet

die Entscheidung von OGS-Anwendern

für eine ASP-Lösung lediglich den Verzicht

auf Hardware-Investitionen und

gleichzeitig das Abtreten all der lästigen

Jobs im Server-Umfeld. Dabei stellen

die modernen i5-Server abgeschottete

Daten- und Arbeitsumgebungen für

die jeweilige Anwendung fast von Haus

aus zur Verfügung. Firewall und Verschlüsselungstechniken

lösen die Da-

tensicherheit heute auf einem so hohen

Niveau, das in manchem Unternehmen

auch bei eigener Server-Plattform häufig

nicht erreicht wird. Abgesicherte

und mit Parallelstrukturen aufgebaute

Verbindungskonzepte ermöglichen einfache

und ständig verfügbare Zugriffsbandbreiten

für den Kunden.

Obwohl der Run auf die ASP-Dienste

allgemein eher verhalten ausgefallen

ist, sind bei der OGS die Nutzerzahlen

stetig gestiegen, so dass der Server-

Park in dieser Zeit bereits zum dritten

Mal aufgestockt wurde. Ein Grund dafür

ist auch die 24-Stunden-Hotline, die

seit Jahrzehnten im Software-Service

eine klare Qualitätsstrategie ist und die

jetzt durch die ASP-Lösung erweitert

wurde. Lothar Graef ó

OgS gmbH, Koblenz

www.ogs.de

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���

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����������������

������ ������������� ������ �

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��������������� � ����������� �����������

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06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SCHwERPUNKT ASP, AuSFALL- uND SERVICE-RZ, HOSTINg

Eigenbetrieb, ASP, SaaS - die Suche nach dem optimalen weg

Auslagern, mieten oder kaufen?

Software-Programme und -Anwendungen bestimmen Unternehmensprozesse sowie den

Erfolg – und das in zunehmendem Maße. Unabhängig von Unternehmensgröße und Branche

sehen sich Geschäftsleitungen mit der „Manage-Software-Thematik“ konfrontiert.

Die Lösungen sind unterschiedlich

und reichen – grob umrissen –

vom Eigenbetrieb (Hard- und Software),

über das bekannte Application Service

Providing (ASP) bis hin zum neueren

Software-as-a-Service-Modell (SaaS).

Welcher Weg nun der optimale ist,

hängt von einer Vielzahl von Faktoren

ab und sollte wohl überlegt

werden. Nicht zuletzt

war die Gegenüberstellung

von allgemeinen und

finanziellen Größen ein

Entscheidungsfaktor und

führte zu raschen, wenn

auch oft zu unbefriedigenden

Ergebnissen. Die

Breite an Einsatzgebieten

und Software-Programmen sowie

die Fülle an Dienstleistern erhöhen

die Auswahlmöglichkeiten der Unternehmen;

sie verlangen aber auch eine

genauere Auseinandersetzung mit der

Thematik.

Wie der Begriff „Eigenbetrieb“

schon sagt, handelt es sich hier um

Hosting sowie um die selbstständige Betreuung

und Wartung einer oder mehrerer

Software-Programme. Die damit

verbundenen Hardware-Investitionen

sowie der kostenintensive Ausbau der

IT-Abteilungen waren ausschlaggebend

für den Outsourcing-Trend vor einigen

Jahren. ASP war dabei das Schlagwort

der Stunde. Es beschreibt die für den

Kunden dezentrale Bereitstellung, den

dauerhaften Betrieb sowie die Wartung

von einem oder mehreren Software-

Programmen durch den Dienstleister

(Application Service Provider). Die

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Software-Anwendungen – seien es

Standardlösungen oder auch individuelle,

auf den Kunden angepasste Applikationen

– werden im Rechenzentrum

des Dienstleisters gehostet. Sie sind

über das Internet oder über ein privates

Netzwerk für den Kunden jederzeit

verfügbar.

SaaS ist flexibleres ASP

Der noch relativ neue Begriff Software

as a Service (SAAS) kann als flexiblere

Form des Application Service Providing

bezeichnet werden. Der Umfang

der Auslagerung ist hier nicht mehr

so weitgreifend, wie es in den umfassenden

ASP-Verträgen steht; SaaS entschärft

die bestehenden Bedenken über

möglichen Kontrollverlust und Provider-Abhängigkeit.

Diese Entschärfung

kommt vor allem den E-Business- und

EDI-Dienstleistern zugute, für deren

Produkte diese Bedenken nicht in diesem

Ausmaße zu treffen.

Nische & Chance: EDI as a Service

Der elektronische und der idealerweise

automatisierte Geschäftsdatenaustausch

(EDI) zwischen wirtschaftenden

Unternehmen profitiert sehr stark

vom Software-as-a-Service-Modell. „Befürchtungen

vor Unternehmensausverkauf

und Kontrollverlust haben bisher

Software-Service-Entscheidungen

enorm und im EDI-Bereich unbegründet

beeinflusst“, so Erich Krejcirik,

Sales Manager bei Avenum Technologie

GmbH. Große Teile der österreichischen

Getränkebranche und der damit

einhergehenden Sublieferanten haben

beispielsweise die Chance des EDI-Outsourcings

schon vor mehreren Jahren

erkannt und nutzen den damals noch

unbenannten Service beim E-Business-

Pionier Avenum Technologie.

Entscheidend war und ist für die IT-

Leiter immer wieder der Kostenvorteil

(Ressourcen, EDI-Fixkosten etc.) gegenüber

den Inhouse-Lösungen. Jedoch

verweisen sie auch auf weitere Vorteile,

wie beispielsweise einfache Neupartner

anbindung oder gesicherten Geschäftsdatenaustausch

(Formate, Backup etc.).

Das sind Vorteile, die das Unternehmen

zukunftssicher machen.

Die Entscheidung für „auslagern,

mieten oder kaufen“ differiert von Unternehmen

zu Unternehmen. Um einen

zukunftssicheren Weg einzuschlagen,

empfiehlt es sich professionelle Unterstützung

zu holen. Die Avenum Technologie

betreut in punkto Software-Technologien

– speziell im EDI-Bereich –

mehrere hundert Kunden und profiliert

sich am Markt mit jahrelanger Erfahrung

sowie mit Experten-Know-how.

Denise Bickel ó

Avenum Technologie gmbH, A-Wien

www.avenum.com


Deutsche Präzisions Ventil GmbH entscheidet sich für ASP

Mit Application Hosting wachsen

Die NCT GmbH übernimmt das Application Hosting für die Deutsche Präzisions-Ventil GmbH

in Hattersheim sowie für deren Herstellungsstätten in Frankreich und Großbritannien.

Der Neukunde gehört zur globalen Precision Gruppe.

G egenstand der mehrjährigen Vereinbarung

ist das Hosting von Daten

und Applikationen der Deutschen

Präzisions-Ventil GmbH, einem Hersteller

von Sprühsystemen mit weltweit

über 20 Produktionsstätten, sowie die

Bereitstellung der notwendigen Soft-

und Hardware-Ressourcen.

Eric Nürnberger

geschäftsführer

NCT gmbH

eric.nuernberger @

nctgmbh.de

NCT erbringt für das Unternehmen

Leistungen wie die Bereitstellung der

System i-Infrastruktur inklusive Service

Level Agreements (SLA) sowie die

Bereitstellung eines hochsicheren Rechenzentrums.

Die gesamte Stromversorgung

ist dual konzipiert. Ein eigenes

Umspannwerk – mit Notstromversorgung

von Dieselgeneratoren – stellt

sicher, dass die IT selbst bei einem

kommunalen Stromausfall nicht zum

Stillstand kommt. Ergänzt wird dieses

Konzept mit einem sechsstufigen

Sicherheitskonzept. Die Hochverfügbarkeit

der Systeme innerhalb zweier

getrennter und unabhängiger Brand-

Abschnitte wird durch die NCT-Lösung

*noMAX gewährleistet.

Mehr zeit für die Kernkompetenzen

Die Treburer NCT übernimmt außerdem

das Monitoring des Produktiv- und

Backup-Systems sowie dessen Adminis-

tration und die tägliche Datensicherung

mit Maintenance und Wartung. Auch

ein 7 × 24-Desaster-Support ist Bestandteil

des Vertrags.

„Eine gute Entscheidung. Unser

Kunde kann sich heute wieder verstärkt

auf seine Kernkompetenzen konzentrieren“,

erklärt Eric Nuernberger,

Geschäftsführer der NCT GmbH. „Wir

sind natürlich auch stolz, dass sich die

Deutsche Präzisions-Ventil GmbH für

unsere langjährige Erfahrung und un-

ser Expertenwissen entschieden hat.

Denn es macht viel Sinn, wenn der

Kunde mit den Kosteneinsparungen

für seinen Kernbereich wichtige Investitionen

finanzieren kann und dabei

trotzdem die Sicherheit hat, dass seine

IT immer auf dem aktuellen Stand der

Technologie ist.“ ó

NCT gmbH, Trebur

www.nctgmbh.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

TECHNIK & INTEGRATION

zendcore

Programme aus PHP aufrufen

Eine der Stärken von zendcore-PHP besteht darin, dass in diese Distribution spezifische

System-i-Funktionen eingebaut wurden. Eine dieser Funktionen, die sehr wichtig ist,

besteht darin, direkt System-i-Programme aufrufen zu können. Im Rahmen dieser Funktion

können sowohl Parameterwerte an ein Programm übergegeben als auch Parameterwerte

wieder zurückgegeben werden.

Mit anderen Worten, wir verfügen

über eine komplette CALL-

Schnittstelle zu Systemprogrammen

des System i.

Feldbeschreibungen anzeigen

Im folgenden Beispiel geht es darum,

die Feldbeschreibungen einer Datei

anzuzeigen. Das bedeutet, dass Sie die

meisten Vorgänge bereits aus den vorherigen

PHP-Beispielen kennen. Deshalb

beschränke ich mich hier ledig-

lich auf das Kommentieren des Programmaufrufs

von System i-Programmen

(Abbildung 1).

Verbindung zum System i aufbauen

Der erste wichtige Schritt besteht darin,

die Verbindung zum System i aufzubauen.

Hierzu definiere ich die folgenden

Variablen.

$i5_server_ip = "LOCALHOST";

$i5_uname = "??????????";

$i5_pass = "??????????";

Statt der Fragezeichen geben Sie

hier Ihre entsprechenden Kenndaten

ein.

$status = " ";

$message = " ";

Die Verbindung wird dann mit Hilfe

der Funktion „i5_connect()“ aufgebaut.

Diese Funktion erwartet die drei

Parameter: Verbindung, Benutzer und

Kennwort, die ich über die Variablen

($i5_server_ip, $i5_uname, $i5_pass)

übergebe (Abbildung 2).

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Programm für Ausführung vorbereiten

Vor der Ausführung muss das Programm

vorbereitet werden. Dazu ist es

notwendig, die Parameterstruktur zu

beschreiben und der PHP-Umgebung

bekannt zu machen.

1

ANzEIGE DER FELDATTRIBUTE



Anzeige der Feldattribute



Sie sehen in Abbildung 3 das Array

„$desc“. Dieses Array besteht wiederum

aus eingebetteten Arrays, die jeweils einen

Parameter beschreiben.

Jetzt wird mittels der Funktion

„= i5_program_prepare“ die Vorbereitung

durchgeführt. Diese Funktion erwartet

zwei Parameter: den Namen und




Bibliothek

Datei

Satz

Feldname

Typ

Länge(alpha)

Länge(num.)

Skala(num.)



4

Pfad des aufzurufenden Programms sowie das

Array „$desc“, das die Parameterbeschreibung

beinhaltet.

$prog = i5_program_prepare("EPSW04/ZgETFFD",

$desc);

if ($prog === FALSE){

$errorTab = i5_error();

echo 'Programmvorbereitung gescheitert \n';

var_dump($errorTab);

die();

FUNKTION I5_PROGRAM_CALL

$ret = i5_program_call($prog, $params, $retvals);

if ($ret === FALSE){

$errorTab = i5_error();

echo 'Fehler : Programmaufruf gescheitert: \n';

var_dump($errorTab);

die();

}

$status = $MSGID;

$message = $MSGTXT;

if ($status == ‚0000000')

{

$connectionstring = db2_connect("EPOSI501", "LUTTKUS", "DONGEL");

// Wenn $Status gleich '0000000', dann Feldliste abfragen

$Query = "select WHLIB, WHFILE, WHNAME, WHFLDI, WHFLDT, WHFLDB, WHFLDD,

WHFLDP from EPSW04.ffdfil";

$queryexe = db2_exec($connectionstring, $Query);

while(db2_fetch_row($queryexe))

{

$dlgLib = db2_result($queryexe, 0);

$dlgFil = db2_result($queryexe, 1);

$DlgFmt = db2_result($queryexe, 2);

$dlgFld = db2_result($queryexe, 3);

$dlgTyp = db2_result($queryexe, 4);

$DlgFln = db2_result($queryexe, 5);

$dlgNln = db2_result($queryexe, 6);

$dlgNsc = db2_result($queryexe, 7);

//format results

print ("");

print ("$dlgLib");

print ("$dlgFil");

print ("$DlgFmt");

print ("$dlgFld");

print ("$dlgTyp");

print ("$DlgFln");

print ("$dlgNln");

print ("$dlgNsc");

print ("");

}

}

print "";

//disconnect von datenbank

db2_close($connectionstring);

if ($status != '0000000')

{

}

// Wenn $Status ungleich '0000000', dann Meldungen ausgeben

echo "".$status." ";

echo $message;

Programm ausführen

Jetzt muss das Programm aufgerufen werden.

Ich übergebe aus PHP die Parameter des Formulars

an das Array „$params“, das aus den

Elementen LIB, FIL, MSGID und MSGTXT besteht.

Das sind die im vorherigen Schritt beschriebenen

Parameter im Array „$desc“.

$params = array ("LIB" => $_POST[lib], "FIL" =>

$_POST[fil], "MSgID" => " ", "MSgTXT" => " ");

Die Rückgabewerte werden

dann mit dem Arrays „$retvals“

im PHP deklariert.

$retvals = array("MSgID" => "MSgID",

"MSgTXT" => "MSgTXT");

Jetzt wird das System-i-

Programm mittels der Funktion

„i5_program_call“ aufgerufen

(Abbildung 4). Diese Funktion

erwartet drei Parameter:

ó $prog: Programm-Handle,

der mit dem Funktionsaufruf

$prog = i5_program_

prepare("EPSW04/ZGETFFD",

$desc)

erstellt wurde.

ó $params: Input-Parameter

ó $retvals: Output-Parameter

Verbindung zum System i

schließen

Zuletzt muss die Verbindung

zum System i geschlossen werden.

Dazu wird die Funktion „i5_

close“ verwendet. Diese Funktion

erwartet einen Parameter:

ó $conn: Das ist der Verbindungs-Handle,

der mit $conn

= i5_connect($i5_server_ip,

$i5_uname, $i5_pass); erhalten

wurde.

i5_close($conn) || print ("Fehler :

Programmverbindung konnte nicht

aufgehoben werden: $i5_server_ip");

?>

Klaus-Peter Luttkus ó

33


34

TECHNIK & INTEGRATION

Die zusammenarbeit ermöglichen

Domino und Outlook

Es ist schon ein wenig verwegen, Domino und Outlook – zwei Konkurrenzprodukte – in den

zusammenhang mit einem Domino-Artikel zu bringen. Dennoch hat sich in den letzten Jahren

– gerade bedingt durch das Konkurrenzverhalten der beiden Hersteller IBM und Microsoft –

die Notwendigkeit entwickelt, das zusammenspiel der beiden Produkte zu realisieren.

Der eigentliche Ansatz von IBM,

die „Zusammenarbeit“ von Domino-

und Outlook-Komponenten zu ermöglichen,

liegt dabei in der einfachen

Unterstützung möglicher Umsteiger

von Outlook-Produkten, um diesen den

Einsatz von Domino und Notes zu vereinfachen

und damit einen Umstieg sowohl

für Administratoren als auch für

Endbenutzer so einfach wie möglich zu

gestalten.

Der Einsatz ist dabei allerdings

auf die gemeinsamen Funktionen von

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Notes und Outlook beschränkt. Dies

sind die klassischen Mail-Funktionen

– sowie Kalender-Abgleich und Informationsaustausch

aus den Adressbüchern.

Betrachtet man gerade die zuletzt

genannten Funktionen, so ist die

Synchronisierung zwischen Notes und

Outlook nicht ohne Weiteres möglich.

Anders sieht das mit den Mail-Funktionen

aus. Denn sowohl im POP3- als

auch im SMTP-Umfeld könnte man einen

Vergleich zwischen beiden Welten

starten, indem man diese Standard-

1 DOwNLOAD VON DAMO

2 INSTALLATIONSSTART

3

Mail-Protokolle verwendet, um die Informationen

zwischen Notes und Outlook

auszutauschen.

Konnektor für Notes und Outlook

Wer eine solche „handgefertigte“ Lösung

nicht möchte und neben dem Abgleich

der Mail-Inhalte auch die Informationen

im Kalender und Adressbuch synchronisieren

will, dem ist der Einsatz eines

Tools zu empfehlen, das genau diese

Funktionen übernimmt. Dazu bietet die

IBM ein eigenes Zusatzprodukt an, das

LIzENzBESTIMMUNGEN


im Lieferumfang der Domino-Software

angeboten wird: „Lotus Domino Access

for Microsoft Outlook“ (DAMO). DAMO

ist nichts anderes als ein paar Konnektoren,

die die Kommunikation zwischen

Notes und Outlook ermöglichen.

Diese Konnektoren bilden die Basis für

das Zusammenführen der beiden Produkte

– Domino/Notes mit Outlook –,

die vom Aufbau und der Arbeitsweise

kaum unterschiedlicher sein können,

wenngleich deren Einsatzgebiet in

vielen Bereichen deckungsgleich ist.

Während Outlook/Exchange die Daten

zentral in einer Datenbank speichert,

basiert der Einsatz von Domino/Notes

auf unterschiedlichen Dateien, die im

Netzwerk mit Hilfe von Repliken ausgetauscht

werden. Der Datenaustausch ist

in diesem Bereich klar ein Bonuspunkt

für Domino/Notes, denn Microsoft

bremst sich selbst in Sachen Datenaustausch

und Outlook durch den Einsatz

des MAPI-Protokolls aus. Dieses Protokoll

kann einen flexiblen Einsatz von

Outlook in einem großen Netzwerk mit

Datenaustausch-Optionen nur schwer

realisieren, da die dazugehörigen Werkzeuge

fast ausschließlich von Microsoft

zur Verfügung gestellt werden.

Genau bei dieser „Eigenart“ setzt

DAMO an; es generiert eine Art virtuelle

Verbindung, mit der Microsoft Outlook

und Exchange mit Lotus in Einklang

gebracht werden können. Damit lassen

sich dann die Änderungen im Outlook

Client geschickt als eine Art ‚Replik‘ in

den Notes-Bereich übertragen (und umgekehrt).

Mit Hilfe dieses Werkzeugs

lassen sich somit die E-Mails, Kalender

und auch Adressdaten zwischen Notes

und Outlook synchronisieren. Das schöne

daran ist: Notes/Domino-Einstellungen

und die Datenbanken bleiben vollkommen

unverändert! Lotus Domino

Access for Microsoft Outlook lässt sich

also ohne Gefahr einrichten!

DAMO wurde – wie bereits beschrieben

– in erster Linie dazu entwickelt,

um Umsteigern den Einstieg in die Domino/Notes-Umgebung

so einfach wie

möglich zu gestalten. Aber es ist nicht

nur allein auf den Umstieg beschränkt,

sondern es erlaubt durchaus auch den

Parallelbetrieb beider Systeme. Damit

besteht die Option, Anwendern für eine

gewisse Zeit die Wahl zu lassen, ob

Domino/Notes- oder Outlook-Produkte

eingesetzt werden sollen. Damit lassen

sich geschickt die Stärken beider

Produkte miteinander verbinden. Das

Gute dabei ist, dass weder auf Domino-

noch auf Outlook-Seite irgendwelche

Veränderungen oder Anpassungen

vorgenommen werden müssen. Die

für den Austausch der Informationen

erforderlichen Konfigurationsschritte

werden allein in DAMO vorgenommen.

Der Administrator hat damit die Wahl,

welchen der Clients er dem einzelnen

Benutzer anbietet. Genau genommen

ist damit ein Parallelbetrieb von Notes/

RICHTIgSTELLuNg

In der Ausgabe 5/2008 wurde dem Technikartikel

„Neuerungen in Release V5R4“ auf

Seite 42 der falsche Autor zugeordnet. Verfasst

wurde der Beitrag von Birgitta Hauser.

Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

Domino mit Outlook durchaus möglich.

Damit können im Extremfall Outlook-

Fanatiker auch nach der Einführung

von Notes weiter mit dem Microsoft-

Produkt arbeiten.

Für die Konfiguration von DAMO

müssen Sie auf Notes-Seite lediglich die

aktuellen Informationen des Benutzers

vorhalten, die mit Outlook abgeglichen

werden sollen. Diese Informationen

sind der Notes-Benutzername, der Name

oder die IP-Adresse des Domino Servers,

die NOTES.ID des Notes-Benutzers

sowie dessen aktuelles Kennwort.

Ein kleiner Tipp: Wer sich mit den

Problemen der Synchronisation zwischen

Notes und mobilen Clients herumschlagen

muss, für den kann DAMO

durchaus eine Hilfe sein. Es gibt derzeit

nur einige wenige, mobile Clients oder

auch Handys, die den direkten Datenaustausch

zwischen Notes und diesen

mobilen Helfern ermöglichen. Mit dem

Einsatz von DAMO kann hier in vielen

Fällen das Synchronisieren von Adressbüchern

und Kalendern von Handys &

Co. mit Notes ermöglicht werden!

DAMO ist als separate Software von

IBM erhältlich; sie kann beispielsweise

als Testversion von der IBM Webseite

herunter geladen werden (Abb. 1):

Û www-128.ibm.com/developer

works/lotus/downloads

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

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36

TECHNIK & INTEGRATION

4

5

6

7

KUNDENINFORMATIONEN

INSTALLATIONSVERzEICHNIS

zU INSTALLIERENDE FEATURES

START DER INSTALLATION

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Unabhängig davon, ob Sie DAMO als Vollversion gekauft,

als CD-Auslieferung erhalten haben oder ob Sie

die Testversion nutzen bzw. installieren wollen, beide Versionen

sind nach demselben Verfahren zu installieren.

Installation von DAMO

Die Installation selbst ist trivial. Der allgemein von Notes und

Domino unterstützte Installationsassistent führt durch die

Installationsschritte von DAMO (Abb. 2).

Nach einem Klick auf „Next“ werden zunächst die Lizenzbestimmungen

angezeigt, die für das Fortsetzen der Installation

akzeptiert werden müssen (Abb. 3).

In der folgenden Anzeige (Abb. 4) geben Sie die Kundeninformationen

an. Außerdem lässt sich hier bestimmen, ob

DAMO für einen Benutzer (Single User Install) oder für mehrere

Benutzer (Multi User Install) eingesetzt werden soll. Der

Unterschied liegt darin, dass bei der Auswahl „Multi User

Install“ für jeden Benutzer ein eigenes Verzeichnis angelegt

wird, in dem anschließend die benutzerspezifischen Informationen

gespeichert werden.

Mit einem weiteren Klick auf „Next“ werden Sie zur Eingabe

des Installationsverzeichnisses aufgefordert. Natürlich

können die vorgeschlagenen Werte übernommen oder bei

Bedarf geändert werden (Abb. 5).

Single-Signon-Funktion inklusive

Um den vielen Kennwörtern in den unterschiedlichsten Anwendungen

Rechnung zu tragen, wird im Bereich von DAMO

eine Single-Signon-Funktion angeboten, die optional installiert

werden kann. Dabei brauchen Sie bei Verwendung der gleichen

Benutzerinformationen im Outlook- und Notes-Bereich

keine Mehrfachanmeldungen mehr durchführen und können

die SSO-Funktionen nutzen, die sowohl IBM als auch Microsoft

anbieten. Damit entfällt die Mehrfachangabe der Kennwörter

während der Notes-/Outlook-Anmeldung (Abb. 6).

Mit diesen Angaben wurden die Vorgaben für die DAMO-

Installation abgeschlossen; die eigentliche Installation sowie

die Grundeinrichtung beginnt (Abb. 7). Die Konfiguration

zwischen Notes und Outlook muss anschließend noch erfolgen.

In der Regel startet der Installationsassistent den Konfigurationsbereich

für die Angabe der Notes- und Outlook-

Details auf Kontoebene unmittelbar nach der Installation der

Software. Dieser Konfigurationsschritt lässt sich aber auch

jederzeit durch den neu generierten Eintrag „Create New

MAPI Profile“ über das Windows-Startmenü aufrufen.

Achten Sie unbedingt darauf, dass zum Zeitpunkt der

Ausführung der DAMO-Konfiguration Notes nicht ausgeführt

wird. Anderenfalls schlägt die Konfiguration fehl (Abb. 8)!

Basierend auf den benutzerspezifischen Notes-Informationen,

die Sie in der Abbildung 9 sehen, wird eine Verbindung

zwischen Notes und Outlook geschaffen. Dabei müssen der


8

9

Name des Notes-Benutzers, der Domino-Server

und das Datenverzeichnis

angegeben werden.

Achten Sie darauf, dass der korrekte

Name des Notes-Benutzers eingegeben

wurde, denn dadurch wird über das Domino-Verzeichnis

auf die Notes-ID zugegriffen,

die für die Kommunikation zwischen

Notes und Outlook benötigt wird.

Stimmt der Name nicht, erhalten Sie

die Meldung aus Abbildung 10. Wenn

der Name korrekt eingegeben oder die

INI-Datei über das in der vorhergehenden

Abbildung gezeigte Menü geladen

worden ist, werden Sie zur Eingabe des

Notes-Kennwortes aufgefordert, mit

dem die weiteren benutzergebundenen

Informationen abgerufen werden können

(Abb. 11).

Mit diesen Informationen wird eine

Verbindung zum Domino-Server hergestellt,

die später für den sofortigen

Abgleich der Mail-, Kalender, und Adressinformationen

zwischen Notes und

INSTALLATIONSSCHRITTE

zUGANGSINFORMATIONEN

Outlook genutzt wird. Auf Outlook-Seite

generiert der Konfigurationsprozess

ein passendes MAPI-Profil, das dort als

Gegenstück für die Notes-Kommunikation

genutzt wird.

Beim Starten von Outlook müssen

Sie dann nur noch das Konto auswählen,

mit dem die Kommunikation

durchgeführt werden soll. Beim ersten

Anmelden muss der Basisabgleich

zwischen Notes und Outlook manuell

gestartet werden. Diese „Replikation“

kann je nach Datenmenge einige Minuten

dauern. Ein Statusfenster gibt dabei

Auskunft über den aktuellen Stand des

Abgleichs.

Leider steht DAMO nur für Windows-Betriebssysteme

zur Verfügung.

Eine Unterstützung für Linux- oder

MAC-Betriebssysteme ist derzeit nicht

gegeben. Außerdem wird momentan

die Nutzung von Microsoft 2007 (Outlook

2007) noch nicht unterstützt.

J. z. ó

10

11

SPEICHERORT DER INI-DATEI

NOTES-KENNwORT

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

37


1

2

3

4

5

38

TECHNIK & INTEGRATION

Datenbankzugriff mit der

ODBC-Komponente

Die ODBC-Komponente von Visual Age für RPG ist einerseits sicherlich eine Komponente,

die nützliche Fähigkeiten für Datenbankzugriffe via SQL mit sich bringt, andererseits

aber auch für meinen Geschmack etwas unhandlich zu handhaben ist. Ich werde deshalb

versuchen, in diesem Artikel ein wenig Licht in die Angelegenheit zu bringen.

Als Voraussetzung sollten Sie (natürlich)

VARPG installiert haben,

ebenfalls benötigen Sie einen ODBC-

Treiber; ich habe den von iSeries Access

in diesem kleinen Projekt eingesetzt.

PROJEKTzIEL

VERBINDUNG HERSTELLEN

CODE-ANSICHT

STRING-ERSTELLUNG

VERBINDUNG HERSTELLEN

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

6

7

8

9

10

Das Programm soll ein Hauptfenster

mit einer Subdateikomponente

erhalten. Dort sollen Daten aus einer

Tabelle der iSeries angezeigt werden

(Abbildung 1).

LADEN DER DATEN

CODE-ANSICHT

DATEN ABRUFEN

SUBDATEI FÜLLEN

PUFFER DEFINIEREN

Gehen wir die einzelnen Schritte

durch und beginnen wir mit der Anmeldung

an der Datenbank. Im Ereignis

PRESS des Buttons PsbConnect (Button

mit der Beschriftung „verbinden“) wird

die Prozedur connect() aufgerufen, die

eine Verbindung zur Datenbank herstellen

soll (Abbildung 2). Die nächste

Abbildung zeigt das Innenleben der

Prozedur (Abbildung 3).

Für die Verbindung wird eine Verbindungszeichenfolge

benötigt, die

dem ODBC-Treiber zu übergeben ist.

In dieser Zeichenfolge wird festgelegt,

welcher Treiber zu verwenden ist, auf

welche Datenbank zugegriffen werden

soll und so weiter. Das zu besetzende

Attribut der ODBC-Komponente ist

„connectStr“. Die eigentliche Zeichenkette

wird von einer weiteren Prozedur

geliefert, um den Code schlanker zu

halten (Kästchen 1 und 2). Durch das

Belegen dieses Attributs wird die Verbindung

noch nicht hergestellt. Erst

wenn das Attribut „connect“ auf den

Wert „1“ gesetzt wird, findet die Aktion

statt (siehe Kästchen 3). Werfen wir

noch einen Blick auf die Prozedur, die

die Verbindungszeichenkette bereitstellt

(Abbildung 4).

In der lokalen Variablen „cncStr“

wird der benötigte String zusammengestellt.

Wer wissen möchte, wo Informationen

über die Struktur der verschiedensten

ConnectionStrings zu finden

sind, der möge sich folgenden Link

merken:

Û www.connectionstrings.com


Wenn nach dem Start der Anwendung

auf den „Verbinden“-Button geklickt

wird, laufen alle diese Aktionen

ab und die Verbindung mit der iSeries

wurde hergestellt (Abbildung 5).

Laden der Daten

Die Laderoutine wird innerhalb des

Press-Events des „Laden“-Buttons aufgerufen

(Abbildung 6). Auch hier zeige

ich Ihnen den inneren Aufbau der Prozedur

load() (Abbildung 7).

Die Prozedur defineBuffer() in Zeile

166 baut einen Datenpuffer auf, der

vom Treiber verwendet wird, um die via

SQL-Abfrage gelesenen Daten für RPG

zur Verfügung zu stellen. Wie diese Prozedur

funktioniert folgt später. Betrachten

wir erst einmal den prinzipiellen

Ablauf des Ladens. Zu Beginn wird die

auszuführende Abfrage erstellt und in

das Attribut „SQLQuery“ geschrieben.

Danach erfolgt die Ausführung (also

der Abruf der Daten) dadurch, dass der

Wert „1“ in das Attribut „executeSQL“

geschrieben wird (Abbildung 8).

Die folgenden Zeilen füllen die

Subdatei. Der nächste Eintrag aus dem

Resultset wird über „fetchNext“ abgerufen

und in vorher durch „defineBuffer()

definierten Puffer übertragen. Über die

Abfrage von „isData“ lässt sich heraus-

��������������

�������������������

����������������

finden, ob ein Satz bereitgestellt werden

konnte oder nicht. Die gelesenen Daten

können dann mit dem üblichen „write

SubDatei“ in die Subfile geschrieben

werden. Damit sollte der folgende Abschnitt

verstanden werden können (Abbildung

9).

Nun bleibt noch die Frage offen, wie

der Puffer zu definieren ist. Ich verwende

eine extern definierte Datenstruktur,

die eine Satzstruktur abbildet und

führe für jedes Unterfeld der Struktur

einen Pointer ein (Abbildung 10).

Für jede einzelne Spalte des Resultsets

wird eine entsprechende Definition

erstellt, die PufferTyp und Länge angibt.

Welchen Bereich des Speichers die

ODBC-Komponente verwenden soll, um

die Daten bereitzustellen, wird durch

die Angabe der verschiedenen Pointer

festgelegt (Abbildung 11).

Damit ist die Zeit reif, um auf den

Button „laden“ zu klicken (Abbildung

12). Und das Ergebnis sieht dann

wie folgt aus (Abbildung 13).

Natürlich soll eine Verbindung auch

wieder getrennt werden können. Dafür

habe ich eine Prozedur release() eingesetzt,

die in Abbildung 14 gezeigt wird.

So einfach geht das also. Dann wünsche

ich Ihnen viel Spaß beim Experimentieren!

Ronald Böhmer ó

11

12

13

14

PUFFER INITIALISIEREN

BUTTON-AUSwAHL

DATEN LADEN

����������������������

����������������������������������

�����������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������

������������������������������������������������������

���������������

������������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������

VERBINDUNG TRENNEN

��������������������

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

MARKTÜBERSICHT DMS: OuTPuT, ARCHIVIERuNg

SUMMARY

Die revisionssichere Langzeitarchivierung

von Dokumenten jeder Art ist für jedes

Unternehmen ein Muss. Wir stellen Anbieter

und ihre Lösungen vor.

Sicherheit durch eindeutige zuordnung

Elektronisch rechtsverbindlich

Die elektronische Signatur versieht ein Dokument mit einem Siegel, weist den Unterzeichner

aus und stellt sicher, dass Manipulationen erkannt werden. Auch Verträge können heute

ausschließlich mit rein elektronischen Dokumenten rechtsgültig geschlossen werden – dank

qualifizierter elektronischer Signatur nach dem Signaturgesetz (SigG).

Lange Zeit fehlte eine anerkannte

Methode, mit der sich die Authentizität

eines Absenders sowie die Integrität

eines elektronischen Dokuments

oder einer E-Mail überprüfen ließen.

Inzwischen wurde jedoch die elektronische

Signatur mit der EU-Richtlinie

1999/93/EG offiziell anerkannt. Sie ermöglicht

es, auch elektronisch rechtsverbindliche

Geschäfte durchzuführen.

Das Signaturgesetz unterscheidet

zwischen elektronischer Signatur, fort-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

geschrittener elektronischer Signatur

und qualifizierter elektronischer Signatur.

Dabei sind sowohl die fortgeschrittene

als auch die qualifizierte elektronische

Signatur der handgeschriebenen

Unterschrift gleichgestellt.

Garantie für den Empfänger

In Deutschland müssen heute Rechnungen,

die auf elektronischem Weg verschickt

werden, mit einer qualifizierten

elektronischen Signatur versehen sein.

Ansonsten sind sie nicht vorsteuerabzugsfähig.

Fortgeschrittene elektronische

Signaturen werden häufig bei

E-Mail-Kommunikation verwendet und

sind ein hoher Garant dafür, dass eine

E-Mail tatsächlich vom Unterzeichner

der Mail versandt wurde.

Um die Rechtsverbindlichkeit zu

gewährleisten, muss die elektronische

Signatur bestimmte Anforderungen

erfüllen, die von der handgeschriebenen

Unterschrift vertraut sind – hier

Foto: Docuware


verbindet sich die Tinte mit den Fasern

des Papiers. Die elektronische Signatur

muss eindeutig mit dem Dokument verbunden

sein und es muss nachprüfbar

sein, wann die Unterschrift geleistet

wurde. Sie gilt nur im Zusammenhang

mit dem Datum. Im Streitfall ist es auch

erforderlich, nachzuweisen, wer die Unterschrift

geleistet hat.

Manipulation gleich erkennbar

Die einfache elektronische Signatur

erfüllt die erste Anforderung; sie ist

eindeutig mit Daten verbunden, für

die sie angebracht wird. Dazu wird aus

allen Daten des zu unterzeichnenden

Dokuments ein sogenannter Hashwert

gebildet. Wird das Dokument geändert,

ändert sich auch der Hashwert; eine

Manipulation wird erkannt.

Nach der EU-Richtlinie für elektronische

Signaturen muss die fortgeschrittene

elektronische Signatur

ausschließlich dem Unterzeichner

zugeordnet werden können. Sie muss

seine Identifizierung ermöglichen, mit

Mitteln erzeugt sein, die der Unterzeichner

unter seiner alleinigen Kontrolle

hat, und mit Daten, auf die sie sich

bezieht, so verknüpft sein, dass spätere

Änderungen der Daten erkannt werden.

Letzteres wird auch hier mit dem

Hashwert sichergestellt.

Privater und öffentlicher Schlüssel

Doch wie kann die Signatur die weiteren

Anforderungen erfüllen? Bei

handgeschriebenen Unterschriften

sind es biometrische Merkmale, die

die Unterschrift einzigartig machen.

Ihre Echtheit ist anhand von öffentlich

zugänglichen Schriftproben prüfbar. In

der elektronischen Welt sind sowohl

der persönliche als auch der öffentliche

Schlüssel Binärcodes. Mathematische

Algorithmen verbinden beide Schlüsselarten

eindeutig miteinander. Wird

ein privater Schlüssel benutzt, so lässt

sich durch den öffentlichen nachweisen,

dass genau dieser private Schlüssel benutzt

wurde. Ein öffentlicher Schlüssel

ist in einem Zertifikat gespeichert und

darüber für jeden abrufbar.

Die qualifizierte elektronische Signatur

ist heute Bestandteil der EU-Signaturrichtlinie.

Sie beruht auf einem

zum Zeitpunkt ihrer Erzeugung gültigen

qualifizierten Zertifikat und muss

mit einer sicheren Erstellungseinheit

erzeugt worden sein. Ein qualifiziertes

Zertifikat ist ein Ausweis, der den

Inhaber eines Schlüsselpaares eindeutig

identifiziert. Für Ausstellung und

Gültigkeitsgarantie dieses Ausweises

sowie für die Verwaltung von Sperrlisten

ist die Zertifizierungsstelle – ein

sogenanntes Trust Center – zuständig.

Die Signaturerstellungseinheit gewährleistet,

dass der private Schlüssel auf

einem sicheren Speichermedium – beispielsweise

auf einer Smartcard – abgelegt

und nur über die Eingabe einer

PIN-Nummer zugänglich ist. Ein Vertragspartner,

der eine Signatur prüfen

möchte, fragt beim Trust Center nach,

ob das Zertifikat gültig ist.

PKI gewährleistet Echtheit

Doch wie kann der Empfänger einer signierten

Datei sicher sein, ob das Zertifikat,

mit dem der öffentliche Schlüssel

beglaubigt wird, auch tatsächlich von

einem vertrauenswürdigen Trust Center

stammt? Hier kommt die Public Key

Infrastructure – kurz PKI – ins Spiel.

Sie besteht aus mehreren Trust Centern,

die in einer Hierarchie zueinander

stehen. In Deutschland fungiert die

Regulierungsbehörde für Telekommunikation

und Post – kurz RegTP – als

Root Certification Authority. Ihr sind

die anderen Trust Center unterstellt

und sie ist somit für die Überprüfung

der Zertifikate zuständig.

Jürgen Biffar ó

DocuWare gmbH, germering

www.docuware.de

DMS: Output, Archivierung

CEYONIQ Technology GmbH

Telefon +49 521 9318-1000

Docuware AG

Telefon +49 89 894433-0

Gräbert Software + Engineering GmbH

Telefon +49 30 896903-33

2B Consulting GmbH

Telefon +49 5921 81967-0

ALOS GmbH

Telefon +49 2234 4008-0

AURA Equipements

Telefon +33 1 69070145

Beta Systems Software AG

Telefon +49 30 726118-0

bpi solutions gmbh & co. kg

Telefon +49 521 9401-0

CEYONIQ Technology GmbH

Telefon +49 521 9318-1000

Comline AG

Telefon +49 231 97575-0

command ag

Telefon +49 7243 590-6666

CSP GmbH

Telefon +49 6106 8407-0

CSw Peripheriesysteme GmbH

Telefon +49 2157 12913-0

COPA Systeme GmbH & Co. KG

Telefon +49 281 1639-0

d.velop AG

Telefon +49 2542 9307-0

DANS Europe AG

Telefon +352 26 551199

Docuware AG

Telefon +49 89 894433-0

EASY SOFTwARE AG

Telefon +49 208 45016-0

FC Franconia Computer GmbH

Telefon +49 2224 96000-65

GFT inboxx GmbH

Telefon +49 40 35550-0

Gräbert Software + Engineering GmbH

Telefon +49 30 896903-33

H&S GmbH

Telefon +49 9122 87227-0

www.midrange-solution-finder.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

MARKTÜBERSICHT DMS: OuTPuT, ARCHIVIERuNg

DMS: Output, Archivierung

Hyperwave Inform. Management GmbH

Telefon +49 89 94304-0

IGS GmbH & Co. KG

Telefon +43 7228 6451-0

LIB-IT DMS GmbH

Telefon +49 7144 8041-0

LOG-IT GmbH

Telefon +49 941 83026-99

Magellan Software GmbH

Telefon +49 231 94537-0

Multi-Support Deutschland AG

Telefon +49 40 650622-0

Telefon +41 81750 39573

NewServ AG

Telefon +41 52 224044-0

Telefon +43 1 8794327

PORTOLAN Commerce Solutions GmbH

Telefon +49 7062 919-0

Pyxis Consulting Group GmbH

Telefon +49 6198 5933-30

QKom GmbH

Telefon +49 2607 1012

ROHA Software Support GmbH

Telefon +43 141 -96700

SAPERION AG

Telefon +49 30 60061-0

SER Solutions Deutschland GmbH

Telefon +49 2683 984-0

SoftM Communications GmbH

Telefon +49 9571 9501-0

SoftM Software und Beratung AG

Telefon +49 89 14329-0

Solitas Informatik AG

Telefon +41 81 75555-00

StreamServe Deutschland GmbH

Telefon +49 6172 2888-0

SysPrint AG

Telefon +41 44 7302345

TOOLMAKER Software GmbH

Telefon +49 8191 968-0

TQS EDV-Software GmbH

Telefon +43 2252 508708-0

UBL Informationssysteme GmbH

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Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Lemken archiviert mit Easy Enterprise.x

Zentrales DMS

Die Lemken GmbH & Co. KG führt zurzeit das Dokumentenmanagement-

und workflow-System Easy Enterprise.x

und Easy Documents gemeinsam mit der command ag ein.

Der Hersteller von landwirtschaftlichen

Geräten für Bodenbearbeitung,

Aussaat und Pflanzenschutz wird

dabei vom DMS-Spezialisten der command

ag unterstützt – command ist ein

langjähriger Vertriebspartner des Herstellers

Easy Software

AG. Mit einem

zentralen elektronischen

Archiv sowie

durchgängig digitalen

Workflows

will das Traditionsunternehmen

aus dem niederrheinischen

Alpen

die Transportzeiten

seiner Dokumente

reduzieren und den

Informationsfluss

optimieren. Dazu

wird die Software

unter anderem an

das ERP-System „oxaion business solution“

angebunden. Implementiert wird

Easy Enterprise.x bei Lemken von der

Ettlinger command ag.

Mit Easy Enterprise werden künftig

sämtliche ausgehenden und die

wichtigsten eingehenden Dokumente

archiviert. Unterlagen wie Rechnungen

oder Lieferscheine aus der oxaion business

solution gehen dabei in Form von

Druckausgabe-Dateien (sogenannte

Spool-Files) direkt in das elektronische

Archiv ein. Eingehende Papiere werden

von Lemken künftig gescannt und an

das DMS-System übergeben. Die Mitarbeiter

können die archivierten Dokumente

dann in der ERP-Lösung bequem

recherchieren und sich diese direkt an

ihren PC-Arbeitsplätzen anzeigen lassen.

Um die Geschäftsprozesse von Lemken

weiter zu verbessern, werden die

Berater der command ag zusätzlich die

Mit seinen landwirtschaftlichen geräten für Bodenbearbeitung, Aussaat

und Pflanzenschutz zählt Lemken zu den führenden Herstellern

in Europa.

gescannten Dokumente in automatische

Workflows einbinden – unter anderem

für die Bearbeitung von Eingangsrechnungen

oder Lieferantenreklamationen.

Weitere Schwerpunkte des Projekts

bei Lemken sind E-Mail-Archivierung,

vorgangsbezogene Archivierung von

Office-Dokumenten sowie der Aufbau

einer elektronischen Geräteakte.

Thomas Behmer ó

command ag, Ettlingen

www.command.de


PROMOTION PRODuKTVORSTELLuNg

ProForma infinitec EMF

Der Nachbrenner für jedes

Drucksystem

Formatieren, drucken, kuvertieren, archivieren,

zusammenführen, mailen, faxen

– unabhängig vom druckenden System,

Drucker und Zielsystem, zu überschaubaren

Preisen und in kürzester Zeit

selbst konfi guriert. Diesen Anforderungen

stellt sich die CSW Peripheriesysteme

gmbH mit modernen Werkzeugen.

Eine Drucklösung, die fl exibel mit allen

Ausgabeformaten umgeht, übersichtlich

alle Möglichkeiten zur Drucksteuerung-

und Verteilung bietet und sich an die

hauseigenen Anforderungen anpasst,

Projektlaufzeit: eine Stunde.

ProForma infinitec EMF:

grenzenlos kompatibel

ProForma infi nitec EMF heißt die Lösung

der CSW Peripheriesysteme gmbH, die

diesen Anforderungen gerecht wird. Auf

der Eingabeseite ist es anwendungsunabhängig.

Auf der Ausgabeseite steuert

es jedes denkbare Ausgabegerät an.

Schnittstellen zu allen marktüblichen

Archiv-, Mail und Fax-Systemen sind

vorhanden. OMR-Zeichen für alle Poststraßentypen,

datengesteuerter Duplexdruck

und dynamische Schachtwechsel,

unterdrücken und Hinzufügen von Seiten

und fl exibles Dokumenten-Management

gehören zur grundausstattung. Per

Mausklick lassen sich im offenen Dokument

Bedingungen und Drucksteuerungen

ändern und kombinieren, Testläufe

durchführen und das virtuelle Druckergebnis

1 :1 auf dem Bildschirm überprüfen.

Statistische Daten informieren über

die Details des Druckvorgangs. For mular

än der ung en beschränken sich auf das

Auswählen einer neuen Formulardatei,

die sich mit jedem Layout-Programm

erstellen lässt. So können Anwender

ihre Drucklösung selbst an veränderte

Druckdaten anpassen.

ProForma Output Manager:

Sicherheit mit Komfort

Wo Datensicherung gefragt ist und Dokumente

vor dem Papierdruck bearbeitet

werden müssen, ergänzt ProForma

Output Manager die Druckaufbereitung

um eine Client-/Server-gestützte Druckdatenbank.

Sie speichert die Dokumente

mit ihren Druckeinstellungen aus

ProForma infi nitec EMF in einer SQL-Datenbank.

Die übersichtliche Oberfl äche

bietet neben der Dokumenten- und Seitenansicht

eine detailgenaue Druckvorschau

und hilfreiche Sortier- und Filterfunktionen.

Durch „Zusammenführen“

werden alle Schreiben für einen Empfänger

gemeinsam gedruckt und kuvertiert.

Vor dem Ausdruck lassen sich Drucker,

Schacht, Poststraße etc. einer geänderten

Druckumgebung nachführen. Passgenau

konfi gurierbare Zugriffsrechte für

Benutzer auf Dokumente sind integriert.

CSw: Erfahrung im Massendruck

Rechnungen, Lohn und gehalt, VDA-

Aufkleber, Barcode-Etiketten, Rundschreiben

– für alles fi ndet

CSW effi ziente und preisbewusste

Lösungen. Die

erfahrenen Spezialisten

kennen die marktgängigen

Anwendungen, Druck- und

Kuvertiersysteme und beraten

schon im Vorfeld

von umstrukturierungen

kompetent und markenunabhängig.

ANBIETER

CSw

Peripheriesysteme GmbH

Herrenpfad Süd 21

41334 Nettetal

Telefon +49 2157 12913-0

Telefax +49 2157 12913-50

info@cswgmbh.de

www.cswgmbh.de

Ihre Ansprechpartner:

Michael Schepers, Steffen Wittig

PRODUKT

ProForma infinitec EMF

Leistungsbeschreibung:

ó Output-Management und

Dokumenten-Finishing für alle

Anwendungen

ó Alle Datenformate, alle Drucksysteme

ó Archivierung, E-Mail, Fax parallel

zum Druck

ó Druckverteilung, Dokumente

zusammenführen, kuvertieren

Verfügbare Sprachen:

D, E, NL

Verfügbar für folgende Plattformen:

Windows 2000 Professional,

Windows 2000 Server,

Windows XP Pro,

Windows 2003 Server,

Windows Vista

Branche:

branchenunabhängig

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

43


44

MARKTÜBERSICHT DMS: OuTPuT, ARCHIVIERuNg

Archivpower gut und günstig – nun auch für System i

DMS für den Mittelstand

Sind elektronische Archivsysteme im Midrange-Bereich nur was für große Unternehmen?

Hohe Entwicklungskosten bei geringen Marktvolumina machen sie teuer. An ihrem Nutzen

gibt es außerdem zweifel: Archivsysteme bringen nur dann Erfolg, wenn sie von den

Nutzern akzeptiert werden.

Dokumenten-Management ist was

für Bessermacher. Bei hohen Software-Kosten

und einem kaum kalkulierbaren

ROI braucht es schon gute Argumente,

warum man nicht einfach so

weiter „wurschtelt“ – papierloses Büro

hin oder her. Doch manchmal lässt die

Anschaffung weiterer Aktenschränke

oder ein hausgemachtes Informations-

Chaos auch fortschrittsresistente Entscheider

umdenken. Für IBM Power

System-basierte Unternehmen ist es

die richtige Entscheidung, derlei unternehmenskritische

Anwendungen

der Zuverlässigkeit und Sicherheit des

Power-Systems anzuvertrauen. Rechenleistung

und Speicherplatz sind heute

günstiger zu haben; PC-Lösungen sind

dagegen vergleichsweise wackelig und

lahm. Bleibt der hohe Einstandspreis,

der bei marktgängigen Systemen den

Controller erschaudern lässt.

Nutzerakzeptanz sehr wichtig

Neben dem Preis als Knackpunkt aller

Archivsysteme gehören Nutzerakzeptanz,

Transparenz und Anwenderfreundlichkeit

zu den Anschaffungsgründen.

Sie sind eng miteinander

verzahnt. Ein Archivsystem braucht

zwingend eine intrinsische Ablagelogik,

intuitive Bedienbarkeit und schnelle

Suchfunktionen. Fachleute sprechen

von fünf bis zehn Fehlversuchen bei

einer Suche, bevor Nutzer wieder zu ihrer

Privatablage zurückkehren.

Wie also kommen Unternehmen zu

einem anwender- und aufgabenbezogenen

System, das spürbar Arbeit, Zeit

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

.

und Geld spart? Wie können auch mittlere

bis kleine Unternehmen den Konflikt

zwischen Preis, Leistung und Anwenderfreundlichkeit

lösen? Mit einem

NEU!

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komplett neuen Ansatz: Toolmaker hat

sich Anfang 2008 als neuer Anbieter

zur Schar der etablierten Archiv- und

DMS-Systeme gesellt. DirectArchiv ist

.

eine völlig neue Lösung, die auch für

mittlere und kleine Unternehmen erschwinglich

ist, und die bedingungslos

auf Anwenderfreundlichkeit, frühen

ROI und Produktivität getrimmt ist.

webbasiert und jederzeit nutzbar

Die Lösung ist durchgehend webbasiert

und jederzeit rund um den Globus

nutzbar. Sie ist auch dann noch nutzbar,

wenn die iSeries gegen ein anderes

System ausgetauscht wird, denn Direct-

Archiv läuft auch stand-alone und nutzt

alle gängigen JDBC-fähigen Datenbanksysteme.

Die Leistungsmerkmale: Webbasiert

zu administrieren und zu bedienen, konsequente

Verwendung des Standardformats

PDF/A für Langzeitarchivierung,

Transparenz durch Speicherung der

Daten in DB2 UDB für Power System

i, Schnittstellen zu RPG-, COBOL- und

CL-Anwendungen, Dokumentrecherche

aus existierenden Anwendungen per

Befehlsschnittstelle, digitale Signierung

von archivierten Dokumenten,

Volltextindizierung und -suche native

auf dem System i, praxisorientierte und

einfache Archivierung von Spool-Daten,

Dokumenten und E-Mails. Anfügen von

Notizen, vollständige Protokollierung

der Zugriffe auf archivierte Dokumente,

archivübergreifende Recherche. Ab

V5R2 und dazugehörige Betriebssystemkomponenten.

ó

Toolmaker Software gmbH, Kaufering

www.toolmaker.de


DMS in der Getränkewirtschaft

Mit einem Mausklick

Mit weiteren, zum Jahresbeginn gestarteten Projekten

betreut der Getränke-Software-Spezialist COPA Systeme

im DMS-Bereich mehr als 30 Unternehmen der Getränkewirtschaft.

Der Getränkefachgroßhandel (GF

GH) „Getränke Hartmann“ aus Bochum

hat im Januar 2008 die Software

EASY ARCHIV eingeführt. „Wir beginnen

nun mit EASY zu arbeiten und

erwarten uns deutliche Arbeitserleichterungen“,

berichtet Christian Bilitzki,

IT-Chef bei Hartmann. „Bisher mussten

wir Unterlagen sammeln, abheften und

bei Bedarf wieder mühsam heraussuchen.

Das soll künftig mit dem berühmten

Mausklick möglich sein, um

beispielsweise auf Lieferscheine und

Rechnungen zurückzugreifen.“ Außerdem

visiert Bilitzki Kosteneinsparungen

an – vom Arbeitsaufwand bis zu

den Druckkosten.

Gesetzliche Anforderungen erfüllt

Die Maierbräu KG in Altomünster, ein

langjähriger COPA-Anwender, der die

Branchenlösung L5000 einsetzt, schätzt

die Kompetenz von COPA Systeme. „Wir

haben EASY vor rund zwei Jahren eingeführt,

als mit einer Betriebsprüfung

die Forderung entstanden war, die Daten

elektronisch bereit zu stellen“, berichtet

Christoph Maier, Miteigentümer

und Geschäftsführer von Maierbräu.

„Da hat uns COPA sehr geholfen. Wir

sind jetzt wirklich froh, ein System zu

haben, das den gesetzlichen Anforderungen

zu den Grundsätzen zum Datenzugriff

und zur Prüfbarkeit digitaler

Unterlagen (GDPdU) gerecht wird und

mit den Systemen der Prüfbehörden

und -gesellschaften kompatibel ist.“

Wie Maier weiter berichtet, ist bei

EASY ARCHIV die Einsparung von

Aufwand und Kosten deutlich spürbar:

„Wir sparen viel Arbeit – besonders

beim Aufsuchen von Dokumenten –

und enorm viel Platz. Früher haben wir

die Liefer- und Ladescheine, die über

zehn Jahre aufgehoben werden, in Kartons

gelagert; das brauchte Platz und

war bei der Suche aufwändig. Heute

werden die in der Branchenlösung von

COPA generierten Ladescheine automatisch

archiviert; Lieferscheine mit den

Unterschriften von Kunden und Fahrern

scannen wir ein.“

Ähnlich verfährt auch die Lütvogt

GmbH & Co. KG, ein Mineralbrunnen

und GFGH in Wagenfeld. Zeitersparnis

war hier die entscheidende Motivation

zur Einführung von EASY ARCHIV.

Wurden diese Erwartungen erfüllt?

„Aber ja“, zeigt sich IT-Chef Uwe Grüner

zufrieden.

zeitersparnis durch passende Sw

„Wir sparen ganz kräftig Zeit – sowohl

bei der Ablage wie auch beim Finden

von Dokumenten, Lieferscheinen,

Rechnungen und Buchungsbelegen.“

Bei Lütvogt kommt die COPA-Branchenlösung

drink.3000 zum Einsatz, in die

EASY ARCHIV über Standardschnittstellen

eingebunden ist.

Hans-Peter Sander ó

COPA Systeme gmbH & Co. Kg, Wesel

www.copasysteme.de

45

InfoStore DMS

Document Management Solutions

Sichern Sie die

Infrastruktur Ihrer

Prozesse.

InfoStore ist eine Ent scheidung

für Sicherheit und Transparenz,

für mehr Zuver lässigkeit und

Effizienz in mittelständischen

Unternehmen. Ob für Document-

Manage ment, Work flow oder Archivierung,Geschäftsprozessanalyse

oder Effizienz bei der Kundenbetreuung.

Nutzen Sie die

Erfahrung aus über 900 Kundenprojekten.

Unter schied liche IT-

Umge bungen, ERP-Systeme oder

hochspezialisierte Branchen-

lösungen – InfoStore passt sich

Ihren individuellen Anforderungen

an. Überzeugen Sie sich

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9471 Buchs – Switzerland


46

MARKTÜBERSICHT DMS: OuTPuT, ARCHIVIERuNg

PDFA für SpoolMaster 5.1

Neue nützliche Features

Seit zehn Jahren arbeitet die ROHA Software Support GmbH kontinuierlich an ihrem

erfolg reichen Output-Allrounder. In der aktuellen Generation 5.1 wurde unter anderem

auch ein PDFA-Modul ergänzt. Das bedeutet für den Benutzer eine sorgenfreie und

gesetzeskonforme Archivierung seiner Dokumente, ohne einen Gedanken an beinhaltete

Ressourcen wie Schriftarten verschwenden zu müssen.

Der SpoolMaster packt alles gemeinsam

in eine PDFA-Datei und garantiert

damit eine nachhaltige Verfügbarkeit

aller Ressourcen im Dokument. Eine

weitere Neuheit ist das TIFF-Writer

Modul. Zusätzlich zu den bisherigen

Ausgabesprachen – wie PCL, ZPL,

PDF, RTF, HTML etc. – kann die Software

Ausgaben auch in TIFF-Grafiken

konvertieren. Dabei werden genau wie

bei einer PCL-Ausgabe alle erzeugten

Gestaltungen umgesetzt. Dazu gehören

Formulare, Barcodes oder Tabellen

und vieles mehr. Beinhaltete Spool- und

Formular-Texte werden von der neuen

Font-Verwaltung in die TIFF-Grafiken

integriert, was die Verwendung beliebiger

Schriftarten ermöglicht. Auch

Grafiken unterschiedlicher Formate

können für die Verwendung mit der

TIFF-Ausgabe umgesetzt werden. Da

das TIFF-Format ein nicht änderbares

Grafikformat ist, eignet es sich hierfür

besonders.

Das neue VFL.NET

Außer den nützlichen Ergänzungen im

Bereich Archivierung bietet die Lösung

auch VFL.NET – eine neue Version des

Features „Visual Forms Language“.

Es wurde speziell für den Einsatz mit

der Software entwickelt und erleichtert

die übersichtliche Gestaltung mit

Hilfe der grafischen Oberfläche direkt

am PC. Die verbesserte Benutzeroberfläche

macht das Arbeiten wesentlich

intuitiver. Schon während der Formu-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

larerstellung wird ein Spool auf dem

PC angezeigt, wodurch die Bearbeitung

auf dieser Spool-Anzeige erfolgen kann.

Das heißt: Alle Elemente wie Texte,

SL iPrint

Outputmanagement Lösung �

„ Unlimited Outfit for your Output “�

extrem variabel

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und vieles mehr . . . ����

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Linien, Grafiken oder Boxen bleiben immer

sichtbar, was eine ständige Überprüfung

bei der Positionierung ermöglicht.

Viele Anwender werden auch die

brandneue UNDO-Funktion begrüßen.

Sie ermöglicht das Rückgängigmachen

der letzten 100 Arbeitsschritte.

Das neue Release bietet aber noch

einiges mehr. Ein neues System zum

Installieren von PTFs erleichtert die

Wartung. Beispielsweise können PTFs

ab sofort direkt aus einer Datei im IFS

gelesen werden. Wie man es von der

iSeries/i5 gewohnt ist, können installierte

PTFs auch wieder entfernt werden.

Verbesserte Frontends

Trotz aller Neuerungen gilt nach wie

vor: Alle nötigen Funktionen, wie beispielsweise

die Druckaufbereitung,

die PDF-Erstellung oder der E-Mail-

Versand, werden direkt auf der iSeries/

i5 ausgeführt. Anwender werden dabei

aber auch die verbesserten grafischen

Frontends zur Formulargestaltung begrüßen.

Die gute Nachricht für bestehende

SpoolMaster-4.x-Nutzer: Wie auch in

der Vergangenheit bietet SpoolMaster

5.1 wieder eine intelligente Upgrade-

Prozedur, um Formulare und Konfigurationen

aus einer bestehenden Spool-

Master-4.x-Version zu übernehmen.

Dazu gehört natürlich auch die PCL-

Ladensteuerung. ó

ROHA Software Support gmbH, A-Wien

www.roha.at


Suchoptimierung dank ArchivPlus von Gräbert

Viele Wege führen zum Ziel

Unerschöpflich ist nicht nur die warenwelt, sondern auch die Vielzahl ihrer Artikelbezeichnungen.

Um ihre Produkte gegeneinander zu positionieren, zeigen sich Hersteller erfindungsreich:

Die eigentlichen Bestandteile eines Artikels finden sich nicht zwangsläufig in seinem

Namen. Bei einer artikelspezifischen Belegsuche wirft diese Praxis mitunter Probleme auf,

nicht zuletzt, wenn es sich um Sortimente wie bei Pharma- oder Drogerieartikeln handelt.

Im Ermitteln vergleichbarer Geschäftsvorfälle,

deren genauere Daten

nicht erinnerlich sind, z. B. bei Baldrianmitteln,

hilft die Recherche über den

Indexbegriff mit der exakten Artikelbezeichnung

manchmal nicht weiter, weil

stattdessen in der Artikelbezeichnung

für ein bestimmtes Arzneimittel ergänzende

oder auch ausschmückende Ausdrücke

verwendet wurden. Was also

tun, um dem Gedächtnis bei der Suche

auf die Sprünge zu helfen?

Recherche in Artikelpositionen

Die bewährte Archivierungs- und Dokumentenmanagementlösung

Archiv-

Plus des Berliner Systemhauses Gräbert

bietet in solchen Fällen mit der

inhaltlichen Suche eine Alternative:

Entsprechend konfiguriert durchsucht

ArchivPlus die archivierten Spool-Belege

auf dem System i nach bestimmten

Zeichenfolgen, zum Beispiel im Bereich

der Positionstexte, und listet die entsprechenden

Dokumente auf. Da die

Bestandteile eines Produkts meist doch

irgendwo in der Artikelbezeichnung

auftauchen, führt dieses probate Mittel

auch in schwierigeren Fällen zum gewünschten

Erfolg, dem Wiederauffinden

schwer auszumachender Daten. So

können ganz einfach die zugehörigen

Belege ähnlicher Geschäftsvorfälle anhand

einer freien Suche innerhalb der

Artikelpositionen ermittelt werden.

Naheliegenderweise bietet sich die

inhaltliche Textrecherche in Kombina-

tion mit der Suche über Indexierung

an, wobei hier bei ArchivPlus mehrere

Wege zum Ziel führen: Neben gängigen

Suchkriterien, wie zum Beispiel

Kunden- oder Rechnungsnummer, gibt

es die Möglichkeit,

Schlüsselbegriffe

nach individuellen

Vorgaben und Wünschen

zu definieren.

So lassen sich zusätzliche,

leicht handhabbare

Suchpfade

schaffen.

Neben diesen

Möglichkeiten der

Suchoptimierung enthält

ArchivPlus alle

Funktionalitäten, die

ein leistungsfähiges

Dokumentenmanagement

erfordert: Die

ganze Breite der zu einem Geschäftsvorfall

gehörigen, unterschiedlichen

Belege kann damit in einem Archiv

gespeichert werden – seien es auf dem

System i erzeugte Spool-Belege von der

Auftragsbestätigung bis zur Ausgangsrechnung,

Korrespondenz in Form von

E-Mails und Faxen, PC-Dateien, gescannte

Auftragsdokumente und vom

Kunden unterzeichnete Lieferscheine.

Leichte Skalierbarkeit

Automatisierbar ist dabei beispielsweise

die Extraktion der Buchungsdaten

bei gescannten Eingangsrechnungen.

Hinzu kommen die leichte Skalierbarkeit

und ein bedarfsgerechter, modularer

Aufbau bis hin zum elektronischen

Workflow der Dokumente zwischen den

Sachbearbeitern.

Nicht zuletzt durch die günstige

Kostenstruktur lässt ArchivPlus erst

gar keine Nervosität aufkommen. Und

da Artikel problemlos trotz kuriosester

Namensgebungen gefunden werden

können, erübrigt sich nach Einführung

der Lösung die Einnahme von Baldriantropfen

beim Anwender.

Birgit weinfurtner ó

gräbert Software + Engineering gmbH, Berlin

www.graebert-gse.de

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

47


48

MARKTÜBERSICHT DMS: OuTPuT, ARCHIVIERuNg

Meilenstein für unternehmensweites Dokumentenmanagement

Vom Archiv zum ECM-System

InfoStore 9, das neue Release des DMS-Systems für die Plattform i5/OS, bietet zusätzliche

Optionen zur revisionssicheren Archivierung auf handelsüblichen Festplatten, erweiterte

Funktionalität für Volltext-Retrieval inklusive OCR sowie neue Lösungen für workflow und

digitale Signatur. InfoStore 9 wurde Ende März 2008 zum Vertrieb freigegeben.

zunehmend gewinnt in den Unternehmen

die Bewältigung größerer

Datenvolumina an Bedeutung. Über

Spoolfiles hinaus sind insbesondere

folgende Dokumente während des

gesamten „Lifecycle“ zu verwalten, zu

bearbeiten, zu managen und häufig

mehrfach in veränderter Form zu archivieren:

E-Mails und Anhänge, Dokumente

aus Office-Programmen, der

gesamte Output aus dem ERP–System

sowie gescannte Dokumente (Eingangsrechnungen,

Lieferscheine etc.).

E-Mail stößt an Kapazitätsgrenze

Während E-Mail- und File-Server bereits

jetzt häufig an Kapazitätsgrenzen

stoßen, muss künftig eine überproportional

wachsende Menge heterogener

Dokumente über ein leistungsfähiges,

in die IT integriertes System organisiert,

weitergeleitet, bearbeitet, ergänzt,

freigegeben, signiert, verschickt und

archiviert werden.

Archivierung ist in Zukunft ein

Baustein in einem umfassenden Konzept

des Dokumenten-Handlings. Beispiel

E-Mail: Das E-Mail-Management

geht organisatorisch und technisch

weit über die E-Mail-Archivierung

hinaus. Es beginnt bei der automatischen

Hinterlegung von Regelwerken

(Absender, Empfänger, Betreff), führt

zur automatischen Klassifizierung

von Inhalten und beinhaltet Vorgänge

wie das digitale Signieren und Archivieren

sowie die Prüfung von E-Mails,

die mit Signatur eingegangen sind, auf

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

Authentizität. Auf technischer Ebene

spielt die Verknüpfung der Business-

Applikationen (ERP, Finance, CRM)

mit den Content-Applikationen (E-Mail-

Server, File-Server) eine zentrale Rolle.

Ein Enterprise Content Management

System (ECMS) muss die Lücken zwischen

ERP-Anwendungen, Office-Welt

und elektronischem Archiv schließen

und aus verschiedenen Anwendungen

den raschen Zugriff auf zusammengehörige

Dokumente unterstützen.

InfoStore wurde nahtlos in Office-

Programme und verschiedene ERP-

Systeme integriert und ermöglicht

damit das Dokumenten-Handling (Ablegen,

Indizieren, Zuordnen, Recherchieren,

Archivieren) direkt aus den

Anwendungen. Unterstützt wird ein

umfassendes E-Mail-Management. Von

zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang

die serverseitige Anbindung

unterschiedlicher Mail-Systeme

(MS-Exchange, Lotus Notes, Novell,

Groupwise). Diese Anbindung ist die

Basis für eine automatisierte Verarbeitung

der E-Mails.

Signatur-Server-Anbindung

Infostore 9 verfügt über eine integrierte

Signatur-Server-Anbindung. Abgesehen

von der zuverlässigen Signatur

eigener Dokumente (Rechnungen, Angebote

etc.) und der Prüfung fremder

Signaturen bietet die Archivierung von

Dokumenten mit digitaler Signatur den

Vorteil einer neuen Form der Revisionssicherheit.

Erstmals lässt sich damit ge-

richtlich verwertbar nachweisen, dass

die von einem Absender versandten

Eingangsdokumente, die E-Mails, unverändert

eingegangen und aufbewahrt

wurden. Die vielgescholtene E-Mail

mausert sich dank neuer Technik zum

sichersten Dokument aller Zeiten, das

von den Anwenderunternehmen für

den Massenversand und erhebliche

Kosteneinsparungen eingesetzt werden

kann!

Revisionssichere Archivierung

Bei der Archivierung hat die technologische

Entwicklung neue Optionen

eröffnet, die in InfoStore konsequent

umgesetzt wurden. Zusätzlich zur bisher

unterstützten Peripherie (optische

Speichermedien) ermöglicht InfoStore

9 die Archivierung auf handelsüblichen

Festplatten ab einer Größe von 0,5

Terabyte. Neben der Erweiterbarkeit im

laufenden Betrieb profitieren die Anwender

von schnellen Zugriffszeiten in

Sekundenbruchteilen und einem vergleichsweise

niedrigen Preis. InfoStore

ist mit rund 900 Installationen ein führendes

DMS-System auf der Plattform

IBM i5/OS. ó

Solitas Informatik Ag, Buchs (CH)

www.solitas.com

Roland Böhme

geschäftsführer

Solitas Informatik Ag

roland.boehme@

solitas.com


SERVICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Thomas Behmer . . . . . . . . . . . . . . thomas.behmer@command.com . . . . 42

Denise Bickel . . . . . . . . . . . . . . . . denise.bickel@avenum.com . . . . . . . . 30

Jürgen Biffar . . . . . . . . . . . . . . . . . juergen.biffar@docuware.com . . . . . . 40

Roland Böhme . . . . . . . . . . . . . . . roland.boehme@solitas.com . . . . . . . 48

Ronald Böhmer . . . . . . . . . . . . . . ronald.boehmer@eposgmbh.com . . . . 38

Dr. Roswitha Boldt . . . . . . . . . . . . rboldt@dnug.de . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Uwe Carstens . . . . . . . . . . . . . . . . uc@s4you-service.de . . . . . . . . . . . . 27

INSERENTEN DIESER AUSGABE

Avenum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.avenum.com . . . . . . . . . . . . . . . 29

Ceyoniq . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ceyoniq.com . . . . . . . . . . . . . . . 41

CPL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cplgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 37

CRM-expo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.crm-expo.de . . . . . . . . . . . . . . . 39

CSw . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cswgmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . 43

Docuware . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com . . . . . . . . . . . . . 41

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 9

ExcelData . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.exceldata.de . . . . . . . . . . . . . . . 35

Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . 19, 41

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

itelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.itelligence.de . . . . . . . . . . . . . . 17

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . . 2, 7, 20

K+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.kh-software.de . . . . . . . . . . . . . 52

FIRMEN DIESER AUSGABE

Avenum Technologie GmbH . . . . . www.avenum.com . . . . . . . . . . . . . . . 30

Clearswift GmbH . . . . . . . . . . . . . www.clearswift.de . . . . . . . . . . . . . . . 22

command ag . . . . . . . . . . . . . . . . www.command.de . . . . . . . . . . . . . . 42

COPA GmbH & Co. KG . . . . . . . . . www.copasysteme.de . . . . . . . . . . . . 45

Dt. Präzisions-Ventil GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

DNUG e. V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.dnug.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Docuware GmbH . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com . . . . . . . . . . . . . 40

edcom GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . www.edcom.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Getränke Hartmann . . . . . . . . . . . www.getraenke-hartmann.de . . . . . . . 45

Gräbert GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . 47

Hansalog GmbH & Co. KG . . . . . . www.hansalog.de . . . . . . . . . . . . . . . 28

Heitkamp & Thumann Group . . . . www.hut-group.com . . . . . . . . . . . . . 23

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Infoniqa GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.infoniqa.com . . . . . . . . . . . . . . 16

K+H Software Kantioler KG . . . . . www.kh-software.de . . . . . . . . . . . . . 12

Lothar Graef . . . . . . . . . . . . . . . . . Lothar.graef@ogs.de . . . . . . . . . . . . . 29

Andreas Rosen . . . . . . . . . . . . . . . Andreas.Rosen@qkom.de . . . . . . . . . 24

Hans-Peter Sander . . . . . . . . . . . . hp.sander@eastwestcom.net . . . . . . . 45

Edith Sollfrank . . . . . . . . . . . . . . . edith.sollfrank@edcom.de . . . . . . . . . 21

Germano Vilabril . . . . . . . . . . . . . gvilabril@pavone.de . . . . . . . . . . . . . 23

Birgit weinfurter . . . . . . . . . . . . . weinfurtner@graebert-gse.de . . . . . . 47

Jörg zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . hjzeig@zebis.de . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Libelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.libelle.com . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Magic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.magicsoftware.com/germany . . 33

OGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . 21, 22, 23

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

ROHA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . 14, 44

S+S SoftwarePartner . . . . . . . . . . www.softwarepartner.net . . . . . . . . . 27

Schleicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.schleicher-systemag.de . . . . . . . 46

SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solitas.com . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . 51

trend | EVM . . . . . . . . . . . . . . . . . www.trend-evm.de . . . . . . . . . . . . . . . 5

wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Lemken GmbH & Co. KG . . . . . . . . www.lemken.com . . . . . . . . . . . . . . . 42

Lunzer + Partner GmbH . . . . . . . . www.mylogstar.com . . . . . . . . . . . . . . 7

Lütvogt GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Maierbräu KG . . . . . . . . . . . . . . . . www.maierbraeu.de . . . . . . . . . . . . . 45

Mediengruppe Presse-Druck . . . . www.mediengruppe-pd.de . . . . . . . . . 21

NCT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.nctgmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . 31

OGS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Pavone AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pavone.de . . . . . . . . . . . . . . . . 23

QKom GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . www.qkom.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

ROHA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

S4You. Service GmbH . . . . . . . . . www.S4You-service.de . . . . . . . . . . . 26

Solitas Informatik AG . . . . . . . . . . www.solitas.com . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Toolmaker Software GmbH . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . 44

zeBis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.zebis.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

06/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

SERVICE

International-mittelständische

Software-Collaboration

Ein Blick auf unsere Schlüsselindustrien beweist es: Selbst unsere mittelständische

Wirtschaft hängt in vielfacher Weise an den Weltmärkten.

Beispielsweise werden neue Automobilprojekte schon seit langem unter

Einbezug der potenziellen, meist mittelständischen Zulieferer konzipiert

und konstruiert, die oft über den gesamten Globus verteilt sind. Im Zuge

des Fertigungsprozesses müssen immer mehr mittelständische Firmen –

neben der räumlichen Integration – auch ihre IT in die Logistikkette Ihrer

Kunden und Lieferanten

so nahtlos wie möglich

einbinden, um nicht verdrängt

zu werden. Die Fähigkeit

zur Collaboration

auf Bit-Basis ist damit für

den Mittelstand ebenso

wichtig wie die technische

Kompetenz. Produktions-,

Service- und Vertriebsstellen

diversifiziert in

unterschiedlichen Teilen

der Welt bedingen, dass verschiedensprachige Mitarbeiter Anwendungen

bedienen müssen und das konform zu den unterschiedlichsten (steuer-)

rechtlichen Rahmenbedingungen. Entstehen hieraus etwa Anforderungen

an die Software-Industrie, die nur die allergrößten Anbieter lösen können?

Größe allein ist da wohl nicht der alles entscheidende Faktor. Viel

wichtiger ist deren Fähigkeit zur flexiblen Unterstützung der Prozesse, die

Erfahrung in der jeweiligen Branche, Internationalität sowie die Fähigkeit

der IT-Collaboration innerhalb von unterschiedlichen Lieferketten. Das

alles sollte zu verlässlichen Rahmenbedingungen und zu kalkulierbaren

Kosten in überschaubarer Zeit implementiert werden können. Erst dann

sind IT-Lösungen mittelständisch international. kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

eMail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

eMail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2008

gLOSSE

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 18/2008

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

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ITP VERLAg gmbH

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Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

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Internet www.midrange.de

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MIDRANGE MAgAZIN 07/2008

erscheint am 17. 6. 2008

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SAP-Lösungen decken bereits im Standard

sehr viele Anforderungen ab.

Zusätzliche Add-ins erlauben die indi-

viduellere Anpassung von speziellen

geschäftsprozessen.

XML, EDI, Collaboration,

eBanking

Die sichere und zuverlässige Kommunikation

über XML und EDI ist zwischen

unternehmen, Banken und Kunden eine

der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche

geschäfte.

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Internationale ERP- und

Finance lösungen

Zunehmend sind nicht nur großkonzerne,

sondern auch Mittelständler auf international

einsetzbare ERP- und Financelösungen

angewiesen. Wir stellen die

Anbieter und ihre Lösungen vor.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe:

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

DSgpro, iStockphoto.com


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Deutschland | Tel. 08191 968111 | www.toolmaker.de

Schweiz | Tel. 043 3057223 | www.toolmaker.ch

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Torsten Thoma, IT-Leiter und Chef-Controller,

Cellofoam GmbH & Co. KG, Schallschutzprodukte,

Biberach/Riß, www.cellofoam.de

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