Die flexible „FiBu“

midrange

Die flexible „FiBu“

3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u S g A B E 2 0 6 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –

IT-Konzepte und Wissen für eServer im Unternehmensnetzwerk

Datensicherung Domino

Katastrophen

vorbeugen

CODA bietet mehr als den Standard

Die flexible „FiBu“

Konsolidierung, Virtualisierung und HA

Hand in Hand

Neue Thin Clients

Weiter geschrumpft

03

2008

Neuigkeiten, Highlights, Perspektiven

i5/OS V6R1

Technik & Integration

Was verbirgt sich

hinter iASP?

Stefan Faust, Territory Manager und geschäftsführer der

CODA Financial Systems gmbH, im Interview auf Seite 12


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Immer auf die

Kleinen …

Sie fragen sich, warum Sie geld für Identity und Access Management

in die Hand nehmen sollten? Nach einer detaillierten ROI-

Berechnung kennt Novell die Antwort – und will damit ausgemachte

Widerstandsgruppen überzeugen: „Eh-da-Kosten-Vertreter, naive Risikorechner

und mittelständische gernekleins“, wie Novell sie nennt.

Ob es Mini-Firmen nach 2008 überhaupt noch geben wird, bleibt abzuwarten.

Die Technologie-Provider zumindest haben sich das Beglücken

der KMu auf die Fahnen geschrieben, wollen sich möglichst viele

Kalorien aus deren Budgetkuchen

sichern. Sie argumentieren

mit Wachstum, das

natürlich auch auf sie selbst

zurückfällt. IDC prognostiziert,

dass die KMu in 2008

durchschnittlich 7 Prozent

mehr in ihre IT-Landschaft investieren

als im Vorjahr. Entsprechend

gespannt dürfen

wir auf die CeBIT sein – ein

Einkaufsparadies, wenn man

so will. An Besuchern dürfte es der Messe nicht mangeln, besonders

die Neugier auf neue Trends lockt nach Hannover. Knapp die Hälfte

der mittelständischen Entscheider plant einen CeBIT-Abstecher, um

auf die Suche nach Megatrends zu gehen. Parkplätze und freie Restaurant-Tische

sind ebenfalls sehr gefragt, ein Amuse-gueule finden Sie

auf den Seiten 14 ff. Egal für welches Trend-Menü Sie sich entscheiden:

green IT ist überall. Als Beilage oder Hauptgericht – aber immer

gut für gesundes Wachstum …

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

EDITORIAL

Û V6R1 kommt: Mit PowerVM und neuer Java Performance

– Hochverfügbarkeit inklusive. Alles über

das neue i5/OS-Release. Seite 14 Û Aufgemacht:

Mit einer plattformunabhängigen Lösung will oxaion

die grenzen des System i-Marktes überwinden.

Seite 19 Û ERP-Express: Frei Leitung werden

SaaS-Angebote geliefert. Für wen zahlt sich der

Service aus? Seite 22 ff. Û Unabhängig: iASP als

Basis für Serverkonsolidierung und Hochverfügbarkeit.

Seite 36

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Vom Wert Ihre Branche zu kennen:

Elektro-/Elektronikbranche

Wir haben uns für oxaion

entschieden – warum?

„Als führender Anbieter industrieller

Sicherheitstechnik brauchen wir eine

funktional ausgereifte ERP-Lösung,

die unsere hohen Anforderungen an

Integration erfüllt und unsere gesam -

te Prozesskette optimal unterstützt

– deshalb oxaion.“

Bob McIntosh, IT-Manager, Bernstein AG

CeBIT 2008, Hannover

Dei ferebatur Halle 5, Stand super A38

maquas

dixitque Deus fi at

ettlingen · hamburg · düsseldorf

info@oxaion.de | www.oxaion.de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

3


INHALT

Stefan Faust, Territory Manager und geschäftsführer

der CODA Financial Systems gmbH: „CODA bietet seit

20 Jahren beides: Funktionalität und Technologie. Daher

sind wir auch der Spezialist für Finanz- und Rechnungswesen.

Wir haben den Bedarf der unternehmen erkannt,

die mehr als ,nur‘ eine FiBu haben wollen.“ Û Seite 12

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

ERP, CRM, SCM

Business-Software hat heute die vornehmliche Aufgabe,

die individuellen Prozesse abzubilden, aussagekräftiges

Zahlenmaterial zeitnah zur Verfügung zu stellen und damit

dem unternehmer das Handwerkszeug zu liefern,

den Betrieb anhand dieser Erkenntnisse zu lenken und

auf Veränderungen sofort zu reagieren. Û Seite 24

Systemintegration

& Konsolidierung

Eine Konsolidierung verhindert die Verbreiterung der Infrastruktur

durch das Verschmelzen von Anwendungen

und Daten von diversen, oft untergenutzten Systemen

auf einer geringen Anzahl von Computern.

Û Seite 32

Neues Konzept,

scharfes Profil

Û Seite 16

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

MIDRANGE WebFair 7

Köpfe 8

Ergebnis nur Momentaufnahme 10

Setzen Sie bereits Thin Clients ein?

Die flexible „Finanzbuchhaltung“ 12

CODA bietet mehr als den Standard

i5/OS V6R1 14

Neuigkeiten, Highlights, Perspektiven

MESSE SPEzIAL

CeBIT 2008: klare Struktur, mehr Inhalt 16

Ausstellerverzeichnis 17

oxaion öffnet sich 21

ERP, CRM, SCM

Alternative SaaS 24

Eine ERP-Software aus der Leitung

Lager-IT für höhere Ansprüche 26

Software der AJE steuert Prozesse bei Norgren

Business Collaboration 27

Semiramis bei Hoffmann/Autopflegemittel-Hersteller Sonax

Im Einkauf wird das Geld verdient 29

SRM-Systeme stärken die Lieferantenbeziehungen nachhaltig

Business-Software im Fokus 30

unternehmensprozesse im griff

Effektive Vielfalt 31

ERP-Variantenlösung auf hohem Niveau

SySTEMINTEGRATION

Hand in Hand 32

Server-Konsolidierung, -Virtualisierung und HA

Raus aus der Rüstungsspirale 34

Westa-gruppe steigt auf Linux und OpenOffice um

Wege und ziele 35

IT-Konsolidierung

Nachbrenner 36

Speicherlösung für PROMOS-Rechenzentrum von Profi

TECHNIK & INTEGRATION

Was verbirgt sich hinter iASP? 38

Katastrophen vorbeugen 41

Datensicherung Domino auf System i – Teil 1


MARKTÜBERSICHT

Fit für die zukunft 44

unterstützung neuer Netzwerk-Technologien

Anbieterübersicht 45

Weiter geschrumpft 46

Neue Thin Clients von AXEL

Energiekosten gesenkt 47

gebrüder Weiss Paketdienst entscheidet sich für WSM

Alles im grünen Bereich 48

Endress setzt auf Blade-Center und Thin Clients von Levigo

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die neue Stellen-Börse für IT-Professionals und

unternehmen, die auf der Suche nach personeller

Verstärkung sind.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen und Symposien

fein säuberlich sortiert.

Û www.midrange-event.de

MäRz 2008

Spezialdrucker, Printserver,

Thin Clients

Für einen modernen High End Printserver ist es heute

Standard, mit allen gängigen Betriebssystemen – wie

Windows, Mac OS, uNIX, Linux und Novell – kompatibel

zu sein und außerdem eine Vielzahl von Netzwerkprotokollen

zu unterstützen. Û Seite 44

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes und fragen

diese online ab. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Û www.midrange.de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


MIDRANGE AKTuELL

IBM zeichnet Azlan aus

Û Die IBM prämierte Azlan, die VAD-

Sparte von Tech Data, als „Best IBM

Value Add Distributor Lotus 2008“

weltweit. Von über 100 teilnehmenden

internationalen Distributoren wurden

die Münchner VAD-Spezialisten von der

IBM ausgewählt; die Preisübergabe er-

folgte auf der diesjährigen Lotusphere

2008, die vom 19. bis 24. Januar 2008

in Orlando, Florida (uSA) stattgefunden

hat. Marjorie Tenzer, Vice President

Marketing & Channels WPLC Software,

und Mike Rhodin, general Manager Lotus

Software bei IBM, überreichten den

Award an Dagmar Ziegler, Business unit

Leiterin IBM Software, und Birgit Filpes,

Business Development Manager IBM

Software, die den Preis für Azlan stolz

entgegennahmen.

www.azlan.de

BUCHVORSTELLUNG

Ben Margolis mit Joseph Sharpe

SOA für Anwendungsentwickler

ó XML

ó SOA-Standards (WSDL, SOAP, uDDI)

ó Einführung in XPath, BPEL, SCA und SDO

ó Wofür wird BPEL benötigt

ó Führer durch SOA Standard Subsets

ó Einrichten von XPath

ó Reference guide für BPEL 2.0

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

Bot-Netz in Polen

verursacht Spam-Flut

Û Seit Anfang Februar verzeichnet der

Messaging-Experte Retarus in seinen

Rechenzentren eine sprunghafte Zunahme

von Spams. ursache dafür ist ein

neues Bot-Netz in Polen, das auf unzureichend

geschützten unternehmens-

PCs im Nachbarland aufgebaut ist. Bereits

zu Beginn des Jahres 2007 hatte

Polen China als Spam-Nation Nummer

zwei abgelöst. Jetzt steht das Land wieder

im Rampenlicht, denn ein neues

Bot-Netz aus Polen sorgt in den letzten

Tagen für ein sprunghaft angestiegenes

Spam-Volumen. Bei einigen Mail-

Accounts von Retarus-Kunden ist nahezu

eine Verdopplung zu verzeichnen. Diese

Messungen beruhen auf Millionen, an

geschäftskunden im deutschsprachigen

Raum adressierte E-Mails, die Retarus

täglich in seinen Rechenzentren filtert.

www.retarus.de

> www.midrange-shop.de

TICKER

Û CSS GmbH verstärkt Engagement

in Österreich. „größtmögliche

Nähe zum Kunden“ lautet das

Prinzip der CSS Software gmbH.

Auch für Österreich wird es nun in

die Tat umgesetzt: Mit der gründung

des Schwesterunternehmens

in Wörgl zum 1. 1. 2008 setzt die

CSS gmbH ihr langjähriges Engagement

in dem Land jetzt konsequent

fort. www.css-austria.at

Û 19-zoll-LCD-Thin-Client von

IGEL und Samsung. Zusammen mit

Samsung bietet IgEL Technology seine

integrierten Thin Clients der Elegance-Serie

ab sofort auch mit einem

19-Zoll-LCD-Display an. Die Modelle

IgEL-9319 LX und IgEL-9619 XP eignen

sich besonders für den kundenwirksamen

Einsatz am Point of Sale

oder für Räume mit begrenztem Platzangebot

im Handel, Finanz- oder

gesundheitswesen. www.igel.com

Û COMRAMO IT Holding AG setzt

auf P&I LOGA. Die COMRAMO IT

Holding Ag rechnet monatlich rund

200.000 Lohn- und gehaltsabrechnungen

für ca. 500 Kunden ab. Seit

Januar 2008 bietet die COMRAMO

ihren Kunden neben P&I LOgA nun

auch das webbasierte Mitarbeiterportal

P&I HCM mit den Modulen Seminarverwaltung,Bewerbermanagement

und Personalentwicklung an.

www.pi-ag.com Û SAS: Leader

in Gartners Magic Quadrant für

BI. gartner hat den BI-Anbieter

SAS in seiner neuen Studie „Magic

Quadrant for Business Intelligence

Platforms, 2008“ im „Leaders“-Quadranten

positioniert. Laut gartner

sind „Leader“ diejenigen Softwarehersteller,

die ebenso umfangreiche

wie leistungsstarke Business-Intelligence-

(BI-) Plattformen bieten.

Zudem ermöglichen „Leader“ ihren

Kunden, eine unternehmensweite BI-

Strategie umzusetzen. www.sas.de

www.midrange.de


Die interaktive IT-Messe im Internet

MIDRANgE WebFair

Das MIDRANGE MAGAzIN eröffnet Ende März eine interaktive

IT-Messe. Die Dauerveranstaltung ist virtuell und in ihrer

Funktionsweise mit einer traditionellen Messe vergleichbar.

Es gibt Stände, bei denen es wertvolle

Informationen zum Mitnehmen

gibt; es gibt Gesprächspartner

zur Besprechung von Vorhaben und

es gibt Besucher – wie im richtigen

Leben eben! Aussteller werden wie auf

einer herkömmlichen Messe schon von

weitem an ihren unverwechselbaren

Merkmalen – wie Logo, Farbe etc.

– erkennbar sein. Und jeweils dann,

wenn ein Besucher mit seiner Maus

einen Messestand auf der MIDRANGE

WebFair berührt, erscheint zur Orien-

Wolfgang Krappe

tierung ein Kurzprofil des Ausstellers

mit seinen Kompetenzschwerpunkten

und Kontaktdaten. Entschließt sich ein

Besucher, den Stand seiner Wahl zu betreten,

kann er entscheiden, ob er dies

anonym macht oder ob er seine Visitenkarte

hinterlegt.

Standbesucher können sich nun

völlig ungestört umsehen und sich – je

nach Interessenslage – Prospekte mitnehmen,

Filmsequenzen anschauen

oder Kontakt aufnehmen. Die Kontaktaufnahme

erfolgt, indem man als Be-

Geschäftsführer der M. BUSCH GmbH & Co. KG

„Wir von M. Busch haben schon immer großen Wert auf die stete

Weiterentwicklung und Verbesserung von Organisation und Prozessen

gelegt. Auch im Rechnungswesen lassen wir daher in der Qualität

keine Kompromisse zu: So werden wir, wie bereits an unseren Standorten

in Deutschland, künftig auch in unserem Unternehmen in Ungarn

die Lösungen von PORTOLAN auf der Basis von IBM System i einsetzen.

Der internationale Anbieter von Finanz-und Controlling-Software ist

für uns die erste Wahl.”

sucher unmissverständlich per Mausklick

bekannt gibt, dass man Beratung

wünscht, oder bei live-besetzten Ständen,

dass man in einen interaktiven Dialog,

jetzt und sofort, eintreten möchte.

Die Stände der MIDRANGE WebFair

werden mit den Einträgen der Internet-

Datenbank MIDRANGE Solutionfinder

verlinkt. Damit können Besucher gezielt

einen einzelnen Stand selektieren

– oder sie gehen über das WebFair-Portal

und haben das pralle Messegeschehen

vor ihrer Maustaste. kdj ó

W E LT W E I T E R F O L G E V E R B U C H E N www.PortolanCS.com

Internationale Softwarelösungen für Finanzbuchhaltung und Controlling

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


8

MIDRANGE AKTuELL

Zum 1. Februar 2008 trat Frank Haines

(46) in die unternehmensleitung von

FRITZ & MACZIOL gmbH ein. Als geschäftsführer

verantwortet er in dieser

Position insbesondere das operative geschäft

in Deutschland. Aus langjährigen

Managementpositionen in der IT-Branche,

u. a. als Vertriebsdirektor Mittelstand

von IBM in der Region Nordrhein-

Westfalen, zuletzt als geschäftsführer

eines namhaften IBM Business Partners,

verfügt Haines über umfassende Erfahrung

in den von FRITZ & MACZIOL positionierten

Bereichen.

www.fum.de

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

KÖPFE

Die Gehälter von IT-Führungskräften sind um rund 4,9 % gestiegen, die von Fachkräften und

Spezialisten dagegen gerade mal um 0,5 %. Laut der Studie „Führungskräfte und Spezialisten

in der IT-Wirtschaft 2007/2008“ verdienen IT-Berater am meisten. Quelle: www.personalmarkt.de

Frank Haines

geschäftsführer

operatives geschäftDeutschland,

FRITZ &

MACZIOL gmbH

Ing. Mag. (FH) gerhard Raffling ist ab

sofort group Director Sales bei der IT-

Lösungs- und Dienstleistungs-gruppe

Infoniqa Holding gmbH. Der 35-jährige

IT-Vertriebsspezialist zeichnet für die

strategische Vertriebsausrichtung sowie

die Konsolidierung und Steuerung aller

Vertriebsaktivitäten innerhalb der gruppe

verantwortlich. Er verfügt über mehr

als 14 Jahre Erfahrung im komplexen

Lösungsvertrieb. Zuletzt leitete er als Director

Sales & Marketing die Vertriebsaktivitäten

bei der Atos Origin gmbH.

www.infoniqa.com

Gerhard Raffling

group Director

Sales, Infoniqa

Holding gmbH

Markus Sümmchen

Leiter Entwicklung,

Cubeware gmbH

Zum 1. Januar 2008 hat die Cubeware

gmbH Markus Sümmchen zum Leiter

der Entwicklung berufen. Darüber hinaus

verantwortet Patrick Eisner ebenfalls

seit Jahresbeginn die Leitung der

Niederlassung Rosenheim. Der 31-jährige

Diplom-Informatiker (FH) Markus

Sümmchen ist seit mehr als acht Jahren

für Cubeware tätig. Der 35-jährige bisherige

Account Manager Patrick Eisner

gehört schon seit der Cubeware gründung

1997 zum Team, war damals einer

der ersten Vertriebsmitarbeiter des unternehmens

und ist bis heute einer der

stärksten Kundenkontakter.

www.cubeware.de

Patrick Eisner

Leitung der Niederlassung

Rosenheim

Susan Pache

geschäftsführerin der evosoft business

relations gmbH

Susan Pache, geschäftsführerin der evosoft

business relations gmbH, hat mit

Wirkung vom 29. November 2007 die

gesellschaftsanteile an dem CRM-Beratungshaus

in Form eines Share-Deals

erworben. Mit dieser Entscheidung

baut sie konsequent die erfolgreiche

Entwicklung des auf CRM-geschäftsprozesse

spezialisierten Dienstleisters

weiter aus. evosoft business relations

gmbH gehörte bisher zur evosoft unternehmensgruppe

und realisiert seit 1995

erfolgreich CRM-Projekte.

www.evosoft-business-relations.com

Zum 1. Januar 2008 hat Jörg Huhnold die

Leitung des Competence Centers SAP

bei der SAPERION Ag übernommen.

Der 49-jährige war zuvor für diverse Beratungsunternehmen,

darunter Steria

Mummert Consulting Ag, tätig. Während

der letzten 14 Jahre war er im ECM-

Sektor stets mit FileNet-Produkten aktiv

und verantwortete bereits zweimal den

Aufbau und Betrieb eines ECM-Bereichs

mit dem Schwerpunkt SAP-Archivierung

in den Branchen Industrie, Chemie, Medizin-Technik,

Instandhaltung und technische

Dokumentation.

www.saperion.com

Nach fast acht Jahren an der Marketingspitze

in der IBM-Tochter it’ gmbH

wechselt Jörg Sattler in die geschäftsführung

des Marketing und Kommunikationsdienstleisters

fourseasons gmbH.

fourseasons beschäftigt sich mit webbasierenden

Marketing- und Kommunikationsprozessen

ihrer vorrangig größeren

mittelständischen Kunden. Darunter gehören

Intra- und Internetsysteme sowie

onlinegestützte Marketingkampagnen,

die gemeinsam mit klassischen Marketingmitteln

eingesetzt werden.

www.4so.de

Jörg Huhnold

Leitung Competence

Center SAP,

SAPERION Ag

Jörg Sattler

geschäftsführung

fourseasons

gmbH


WORKSHOPS KALENDER

Kopieren Sie noch?

Moderne IT kennt keine unübersichtlichen

Kopiestrecken. Zeitgemäße Datenhaltung

kommt inzwischen ohne Redundanzen aus

und Kollegen, die auf der Höhe der Möglichkeiten

sind, kennen das Zauberwort und können

damit umgehen. Das Zauberwort heißt

SOA, also Service orientierte Architekturen,

und die Technologie hierfür sind WebServices.

Ihr System i hat alles, was Sie brauchen,

um mit wenigen Mausklicks aus jedem

RPg- oder Cobol-Programm einen WebService

zu zaubern. Das geht auf keiner anderen

Plattform ähnlich flott. Die MIDRANgE ACA-

DEMY zeigt Anfang März, wie es geht.

Neue Maschine bestellt?

Falls Sie Performance Schwierigkeiten im

SQL haben, sollten Sie Ihre Order noch zurückhalten.

Der Workshop „SQL-Abfragen

tunen“ zeigt Ihnen nämlich von der Pike auf,

was Sie tun können, damit Ihre SQLs performanter

laufen. Entwickeln Sie Verständnis

und staunen Sie über die Tricks und die

Kniffe, die Sie im Rahmen des einschlägigen

Workshops der MIDRANgE ACADEMY Mitte

April mitnehmen können.

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefing 2008

Auch 2008 erhalten Sie beim IBM Breakfast

Briefing neueste Informationen von IBM,

serviert im Rahmen eines herzhaften Frühstücks.

Wie gewohnt bieten wir Ihnen Breakfasts

rund um System i, System p, System x

und System z. Diese Briefings beinhalten alle

Neuigkeiten zur jeweiligen Systemfamilie

– und was Sie dabei auch zu Software und

Services interessierten könnte.

Hannover (CeBIT) 5. 3. 2008

Frankfurt 20. 3. 2008

Agenda System i

Innovation und die IBM Systems Agenda

Simplify your IT

ó i5/OS – V5R4 und V6R1

ó IBM System i – virtuell, kooperativ, offen,

lösungsorientiert

Frühstück (Breakfast)

Weitere Neuigkeiten, Trends und Entwicklungen

Tipps und Tricks (Live)

ó Integration mit iSCSI

ó Datensicherheit mit System Storage

ó Systems Management mit IBM Director

ó Im Web mit Domino oder PHP

ó unternehmensportallösung mit Websphere

Portal

ó Beispiele aus der Praxis

www.ibm.com/de/events/breakfast

Event Termin, Ort Veranstalter

CL-Programmierung 3.3. – 5.3.

Bremen

WebServices für System i

Programmierer

3.3. HH, 4.3. K,

5.3. S, 6.3. M

Fortgeschrittene SQL Techniken 10.3. – 11.3.

Bremen

PHP für System i Anwendungsentwickler

10.3. – 12.3.

Kaufering

IBM EgL Training 11.3. – 13.3.

IBM Stuttgart

SQL Performance 11.3. – 13.3.

Rodgau

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

PKS Software gmbH

www.pks.de

CSP gmbH

www.csp-gmbh.de

CL-Programmierung 12.3. – 14.3. EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

SAP Mittelstandsfrühstück 12.3.

Langenau

Das Cobol update 13.3. – 14.3.

Bremen

HTML und Javascript für System i

PgMer

17.3. – 19.3.

Bremen

IBM EgL - Die Zukunft für RPg & Co! 20.3.

Frankfurt

XML und System i XML-Tools 31.3. – 2.4.

Bremen

Embedded SQL 31.3. – 1.4.

Rodgau

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

Soft Consult Häge gmbH

www.soft-consult.net

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

PKS Software gmbH

www.pks.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

CSP gmbH

www.csp-gmbh.de

März-Themen

• CL-Programmierung

• PHP für System i Anwendungsentwickler

• Fortgeschrittene SQL Techniken


Das Cobol Update

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


10

MIDRANGE AKTuELL

Thin Clients sind sicher, kostengünstig

und leicht zu adminis-

trieren; sie unterstützen

Server-based Computing.

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

FRAgE DES MONATS

Setzen Sie bereits

Thin Clients ein?

Ergebnis nur Momentaufnahme

Diese Frage wurde etwa zu gleichen

Teilen mit „Ja“ und „Nein“ beantwortet.

Bedeutet das jetzt, dass die eine

Hälfte der Unternehmen PCs als Client-Device

als den Weg der Zukunft betrachten

und die andere Hälfte Serverbased-Computing

mittels Thin Clients?

„ Niedrigere TCO, höhere Sicherheit

und größere Zufriedenheit durch

ausfallsichere Client-Devices.“

Stefan Maas, Axel GmbH

Ich denke, die Antwort muss hier klar

„Nein“ lauten.

Das Ergebnis dieser Frage des Monats

muss vielmehr als Momentaufnahme

eines kontinuierlichen Wandels

gesehen werden. Die Hauptvorteile des

Thin Client liegen klar auf der Hand:

eine im Vergleich zum PC-Client bis zu

?

DIE FRAGE

DAS ERGEBNIS

51 % ja

49 % nein

70 Prozent niedrigere TCO, eine gegenüber

dem PC deutlich höhere Sicherheit

der Unternehmensdaten und nicht zuletzt

eine größere Zufriedenheit durch

ausfallsichere Client-Devices. Woran

liegt es aber dann, dass bisher nur die

Hälfte der Unternehmen den Umstieg

gewagt haben? Thin Clients sind doch

keine Erfindung aus dem letzten Jahr.

Gerade für den Mittelstand mit iSeries-

Erfahrung ist ein Thin Client doch

nichts anderes als ein an die heutigen

Anforderungen angepasstes Terminal.

Lassen wir bei dieser Betrachtung

mal die „kleinen“ Unternehmen mit

einer Zahl von weniger als 10 Arbeitsplätzen

unberücksichtigt, denn für sie

rechnet sich eine Umstellung auf SBC

mit Thin Clients wirtschaftlich nur

schlecht. Einen Client-PC gegen einen

Thin Client auszutauschen kostet erst

einmal Geld. Eine Investition, die bei

4.445 Teilnehmer

haben abgestimmt

den heutigen Preisen für Desktop-PCs

vordergründig nicht sonderlich logisch

erscheint.

Die IT-Strukturen eines Unternehmens

müssen eventuell an die Nutzung

von Thin Clients angepasst werden (Lizenzmodelle,

Server-Performance), was

weitere Investitionen nach sich ziehen

kann. Die lokalen Applikationen bedürfen

einer Überprüfung ihrer SBC-Tauglichkeit.

Und nicht zuletzt müssen Anwender

davon überzeugt werden, dass

ein Thin Client keine Degradierung

gegenüber einem Client-PC bedeutet,

denn er bietet heute die gleichen Funktionalitäten.

Dies alles kann nicht als

leichtes Spiel betrachtet werden. Allerdings

steht danach fest, dass die ganze

Mühe und der finanzielle Aufwand mit

einer sehr stabilen und äußerst wirtschaftlichen

Unternehmens-IT belohnt

wird. ó


Foto: Christine Balderas, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR zUM UNTERNEHMEN IHRE MEINUNG, BITTE!

Stefan Maas

AXEL gmbH

stefan.maas@axel.com

AXEL GmbH

Als deutsche Vertretung des französischen Thin

Client Herstellers AXEL S.A. zeichnet die AXEL

gmbH mit Sitz in Wuppertal für den deutschen,

österreichischen und Schweizer Markt verantwortlich.

AXEL ist unter den Thin-Client-Herstellern einzigartig.

Seit gründung des unternehmens 1981

werden alle Komponenten der Produkte (Hardware,

Firmware, Emulationen und Protokolle) durch AXEL

in eigenen Forschungsabteilungen entwickelt.

Diese Investition ist in der Industrie einzigartig und

ermöglicht es, Entwicklung und Support kraftvoll

zu verbinden. AXEL ist nicht gezwungen, Produkte

oder Lizenzen dritter zu integrieren. Die gesamte

Planung und Herstellung der geräte erfolgt in Europa

und ermöglicht so eine exzellente Kontrolle der

Produktqualität. Die aktuelle Produktpalette deckt

alle Anforderungen der Nutzer zum Zugriff auf Multiuser-Betriebssysteme

– wie AS/400, uNIX/Linux

und Windows TSE – ab.

www.axel.com

Jetzt ist die

Zeit für

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"Wir waren sehr beeindruckt vom Preis

und der Benutzerfreundlichkeit unserer

HV-Software von Vision. Die Implementierung

war verblüffend einfach."

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© Copyright 2008, Vision Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten. IBM und System i sind Warenzeichen der International Business Machines Corporation.

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Ihr geschäftserfolg hängt von der Verfügbarkeit

Ihrer IT ab.

Stellen Sie durch eine entsprechende Hochverfügbarkeitslösung

die Kontinuität Ihres

Geschäfts für den K-Fall sicher?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

Einfach. Erschwinglich. Innovativ… Marktführer haben Vision.

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

CODA bietet mehr als den Standard

Die flexible „Finanzbuchhaltung“

Ein modernes Finanzmanagement lässt sich mit den Grundfunktionalitäten einer Standard-

FiBu alleine nicht bewerkstelligen. Stefan Faust, Territory Manager und Geschäftsführer der

CODA Financial Systems GmbH, spricht über die Wichtigkeit der Integrationsfähigkeit und

warum Unternehmen mehr auf die Funktionen als auf die Technologie achten sollten.

Thomas Seibold: Eine FiBu gehört zum

Standard eines jeden Unternehmens.

Aus grundsätzlichem Interesse: Warum

oder wann sollte diese ausgetauscht

werden?

Stefan Faust: Bestehende und damit

meist auch ältere Anwendungen verwalten

aus der Historie heraus „nur“ alte

Strukturen, alte Ansichten, alte Denkweisen.

Sie konzentrieren sich daher nur

auf den Mindeststandard „FiBu“ – das

allerdings perfekt - und bieten keine Verbindungen

zu aktuellen und modernen

Anforderungen. Ältere Anwendungen

sind daher z. B. nicht an ein umfassendes

Performance-Management für den CFO

ausgerichtet. Sie sind in Bezug auf diese

Anforderungen extrem kostenaufwändig

anzupassen, sind umständlich in der

Anwendung und basieren immer noch

„ Ältere Anwendungen sind nicht an ein umfassendes

Performance-Management für den CFO ausgerichtet.“

Stefan Faust, Territory Manager/Geschäftsführer

CODA Financial Systems GmbH

auf Modulen ohne Integrationskonzept.

Beispielsweise werden die zahlreichen

Controlling-Werkzeuge, die der Markt

heute bietet, nur an eine FiBu angehängt,

damit diese dem aktuellen Anforderungsprofil

entspricht. Das kommt

der Performance und der usability nicht

sehr entgegen. Eine FiBu im eigentlichen

Sinne, die nur grundfunktionalitäten bietet,

reicht heute nicht mehr aus: gefragt

sind integrierte Funktionen - wie Controlling,

Deckungsbeitragsrechnung, Data

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

Marts, Konsolidierung, Cash Flow-Rechnung,

Liquiditätsplanung, Budgetierung,

Forecasting, IFRS und HgB parallel, Insolvency

Rechnung, Internationalität,

Zahlungseingangs- und -ausgangsprozesse

usw. Das sind heute für unternehmen

die Herausforderungen an eine

FiBu. Diese Funktionen müssen zudem

skalierbar, stabil, durchgängig, transparent

und schnell einführbar sowie gut zu

verstehen und vom unternehmen selbst

an neue Prozesse und Informationswünsche

anpassbar sein. Darüber hinaus

drücken die Compliance-Anforderungen

auf diese alten Anwendungen. Die Abbildung

von genehmigungsprozessen

mit entsprechenden Verweisen auf die

jeweiligen Menschen und Daten muss

möglich sein. Hinzu kommen noch unterschiedliche

Arbeitsweisen und/oder

zentrale Dienste wie

Shared Services, die

dezentrales Arbeiten

erlauben – diese stellen

andere Anforderungen

an die Applikationen.

Thomas Seibold: Was unterscheidet

Ihre Lösungen zu denen der Wettbewerber?

Stefan Faust: Da nenne ich am besten

Beispiele: Als wir vor zehn Jahren gefragt

wurden, ob wir Client/Server können,

haben wir gesagt: „Ja, können wir!“ Vor

fünf Jahren entstand die Frage, wie weit

wir mit der Web-Funktionalität seien. Wir

konnten sagen: „Wir haben bereits alles

im Web.“ Aber auf der Suche nach Abgrenzungen

gegenüber Mitbewerbern ist

Stefan Faust

Territory Manager/geschäftsführer,

CODA

Financial Systems

gmbH

stefan.faust@

coda.com

die Technologiefrage allein irreführend

– wie etwa die: „Sind wir heute schon

auf Java?“ Denn: Was nutzt die beste

und neueste Technologie, wenn ich keine

Funktionalitäten zu bieten habe? Das

ist es doch, worauf es ankommt. CODA

bietet seit 20 Jahren beides: Funktionalität

und Technologie. Daher sind

wir auch der Spezialist für Finanz- und

Rechnungswesen. Wir haben den Bedarf

der unternehmen erkannt, die mehr als

„nur“ eine FiBu haben wollen. unsere

Lösungen sind vollständig – quasi das

„ERP der Finanzen“. Daher bieten wir

hier auch das beste Angebot.

Thomas Seibold: Auf welche technologischen

Aspekte soll ein Kunde heute

Rücksicht nehmen, wenn er eine neue

Lösung sucht?

Stefan Faust: Da müsste ich eine glaskugel

bemühen, wenn ich die Trends der

Zukunft deuten soll. grundsätzlich gilt:

unabhängigkeit ist Zukunftssicherheit

– also wenn einem eine Lösung grundflexibilität

bietet. Damit meine ich zum

einen die Wahl von Plattform und Datenbank

und zum anderen Technologien wie

SOA und SaaS. Solche Technologien er-


möglichen weitere Funktionen, Schnittstellen

und eine hohe Integration. Eine

Lösung – wie die von uns – ist dafür sicherlich

am besten geeignet.

Thomas Seibold: Ihre FiBu kann sich in

die Unternehmensprozesse integrieren.

Wie sieht so etwas konkret aus und was

hat der Anwender davon?

Stefan Faust: unsere Integrationsfähigkeit

war entscheidend für unseren

bisherigen Erfolg – und diese Fähigkeit

wird noch wichtiger werden. Die SOA-

Konzepte sind Prozesskonzepte. Dahinter

steht der Wunsch, Anwendungen

und Funktionen in Prozessketten ohne

großen Aufwand zu integrieren. Mit

unseren Web-Services können andere

Anwendungen bidirektional mit CODA

„ Eine FiBu im eigentlichen Sinne, die

nur die Grundfunktionalitäten bietet,

reicht heute nicht mehr aus.“

Stefan Faust, Territory Manager/Geschäftsführer

CODA Financial Systems GmbH

Daten verarbeiten. Beispielsweise holt

sich eine Auftragsabwicklung die Kennzahlen

für den Zahlungseingang eines

Debitors via Web-Services. Web-Services

sind daher immens wichtig. unser

neues Procurement-System kommuniziert

z. B. ausschließlich darüber. Ein

wichtiger Punkt dabei ist, wie granular

sich Anwendungen über SOA verbinden

lassen. Je feiner das geschieht, umso

weniger Fehler treten auf und umso größer

ist die Integration. Bei alldem darf

man natürlich auch den Anwender nicht

vergessen. Für diesen muss der tägliche

umgang mit der Anwendung komfortabel

sein. Wenn er zwei Fenster öffnen

muss anstatt alles in einem angezeigt

bekommt oder wenn die Anzeige insgesamt

zu langsam ist, dann stimmt etwas

nicht.

Thomas Seibold: Neben der Integration

mit anderen Business-Anwendungen ist

die Frage nach dem Zusammenspiel mit

der MS-Office-Welt aus Anwendersicht

häufig ein großes Thema. Wie sieht bei

CODA dieses Zusammenspiel aus?

Stefan Faust: Excel ist in der Tat zum

festen Bestandteil auch im Rechnungswesen

und Controlling geworden; es ist

für viele Anwender gar nicht mehr wegzudenken.

Daher gab es im Zusammenspiel

von Excel mit Fibu-Programmen

einige Entwicklungssprünge. Zunächst

wurden die Daten von einem Programm

aus der Bildschirmmaske heraus händisch

in Excel kopiert. Der nächste

Schritt bestand darin, die Daten aus der

Applikation heraus nach Excel zu exportieren

bzw. zu importieren. CODA hat im

gegensatz dazu schon sehr früh auf eine

tiefere Integration mit Excel gesetzt. Hier

ist es seit einigen Jahren möglich, Excel

als vollständig in die Daten integriertes

Frontend für Auswertungen, Datenabfragen

und die Buchungsvorgänge zu

verwenden. Wir nennen das CODA-XL:

Excel ist dabei mit genau der gleichen

Syntax und Semantik verbunden, wie wir

ansonsten mit CODA arbeiten – mittels

Hierarchien. Jeglicher Export entfällt;

Funktionalität und Sicherheit sind zu

100 Prozent gegeben. Der einzige unterschied

ist die Art der Darstellung. Der

Anwender muss nicht groß geschult werden,

da er mit Excel keine für ihn „neue“

Anwendung bedient. Das ist benutzerfreundlich

und garantiert von Anfang an

eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Hinzu

kommt noch, dass eine Vielzahl der täglich

anfallenden Belege und Buchungen

von Haus aus automatisiert werden

kann und ein manueller Eingriff nur für

Spezialfälle vonnöten ist. Die Integration

ist hierbei das A und O.

Thomas Seibold: Vor kurzem hat CODA

die erste Entwicklungsphase von CODA

2go bekannt gegeben. Welche Erwartungen

verknüpfen Sie mit dieser Lösung

und welche Möglichkeiten bietet sie?

Stefan Faust: Bei CODA 2go setzen wir

auf eine strategische Allianz mit Salesforce.com.

Wichtig ist uns hierbei, dass

wir nicht ersetzen, sondern ergänzen

wollen. Dies entspricht genau unserer

Strategie. CODA kümmert sich um alternative

Lösungen und überlässt die

Wahl der Technologie dem Anwender

entsprechend seiner eigenen Bedarfssituation

und Technologiestrategie. Wir

sehen SaaS (Software as a Service) als

Wachstumsmarkt und sind überzeugt,

dass die Nachfrage nach strategischen

On-Demand Anwendungen – wie z. B.

Finanzlösungen – stark zunehmen wird.

Die Neuentwicklung ist eine Ergänzung

WEBCAST AM 28. 2. 2008

Weitere Informationen zu diesem Thema

erfahren Sie in einem Webcast am

28. 2. 2008. Die Teilnahme ist kostenlos.

Melden Sie sich an unter

www.worldbit.de

zu Salesforces CRM-Applikationen. In

einer ersten Stufe können Anwender

Rechnungen mittels Mausklick erstellen

und die Transaktion in die Debitorenbuchhaltung

buchen. Die Auftragsabwicklung

wird so enorm erleichtert.

Die neue CODA-Lösung wird erstmalig

in Europa auf der „Dreamforce“ im Mai

in London vorgestellt. Die Lösung stellt

die Debitorenbuchhaltung als einen

Service zur Verfügung, um den Orderto-Cash-Prozess

zu unterstützen – inklusive

Erstellung von Rechnungen, Abwicklung

des Zahlungseingangs sowie

des Cash-Managements. Dadurch sind

Anwender in der Lage, Außenstände, die

in ihren Salesforce-CRM-Applikationen

aufgeführt sind, effizienter vom Kunden

einzufordern, Kundenkonten besser zu

verwalten und damit gebundenes Betriebskapital

zu reduzieren. In einer weiteren

Ausbaustufe wird die vollständige

CODA-Lösung on-demand bereitgestellt.

Durch den webbasierten Ansatz steht

die Anwendung immer, weltweit und vor

allem sicher zur Verfügung. Die Daten

werden dezentral gespeichert und sind

dadurch sicherer als auf einem Rechner

in der Firma oder auf einem Laptop. Aus

technischer Sicht spricht also nichts gegen

den Einsatz dieser Lösung. ó

CODA Financial Systems gmbH,

Landsberg am Lech

www.coda.com/de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

13


1

MIDRANGE AKTuELL

Neuigkeiten, Highlights, Perspektiven

i5/OS V6R1

Die IBM hat Ende Januar 2008 eine neue Version des Betriebssystems i5/OS – i5/OS Version

6 Release 1 – angekündigt; nähere Details wurden dazu im Rahmen eines Presse-Briefings

vorgestellt. Diese neue Version von i5/OS enthält zahlreiche Neuerungen („Major Enhancements“),

die bahnbrechend sind und sich auf viele Bereiche erstrecken. Die Verfügbarkeit

von i5/OS V6R1 ist für den 21. März 2008 geplant.

Der Einsatz von i5/OS V6R1 bedingt

für die Applikationen eine Konvertierung

der bestehenden Programmobjekte,

sofern diese Programme das

sogenannte MI (Machine-Interface-)

Interface verwenden. Das sind also alle

Programme die das „Integrated Language

Environment“ (ILE) oder das „Old

Program Model“ (OPM) verwenden.

Programme, die ausschließlich Java

oder „Portable Application Solutions

Environment“ (PASE) verwenden, sind

hiervon nicht betroffen. Eine solche

Konvertierung hat es in der Historie

von System i bereits zweimal gegeben:

1988 beim Wechsel von System /38 auf

die AS/400 und 1995 beim Wechsel von

der 48-bit CISC- auf die 64-bit RISC-

Architektur. Im Vergleich zum letzten

Wechsel ist der für i5/OS V6R1 nötige

Aufwand für die Konvertierung eines

einzelnen Programmobjekts wesentlich

geringer und dauert pro Objekt – je

nach Komplexität der Anwendung, Anzahl

der verwendeten Module und des

jeweiligen Prozessors – in der Regel

wenige Sekunden.

Die IBM stellt für i5/OS V5R3 und

V5R4 ein Analyse-Tool zur Verfügung,

um im Vorfeld überprüfen zu können,

ob die Programmobjekte die sogenannte

„Observability“ aufweisen und damit

problemlos konvertiert werden können.

Weitere Informationen hierzu finden

sich in einem Redbook, das unter

Û www.redbooks.ibm.com/red

pieces/abstracts/redp4293.html?Open

bezogen werden kann.

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

Durch den Einsatz von Virtualisierungstechnologien

können multiple

Server-Funktionen auf wenigen

Servern betrieben werden. So können

auf einem einzigen Server beispielsweise

mehrere Betriebssysteme sowie

verschiedene Geschäftsanwendungen

gleichzeitig laufen. Die Verwendung

von Virtualisierungskapazitäten kann

IT-Kosten und Geschäftsrisiken reduzieren,

Effizienz und Flexibilität erhöhen,

Installation und Management der

IT-Infrastruktur vereinfachen, die Ausfallsicherheit

erhöhen und neue Innovationen

ermöglichen.

Außerdem neu: PowerVM

Basierend auf diesen Anforderungen

hat IBM parallel zu i5/OS V6R1 eine

neue Virtualisierungsplattform vorgestellt:

PowerVM. DiesePowerVM-Plattform

– vormals Advanced

Power Virtualization

(APV) – ist

ab sofort in den Editionen

Express, Standard

und Enterprise

verfügbar. Power

VM bietet umfangreiche

Virtualisierungslösungen für die

weitverbreiteten Betriebssysteme AIX,

Linux und i5/OS.

Der sensible Bereich Security steht

in der Prioritätenliste der Kunden und

der IBM sehr weit oben. Neu in i5/OS

V6R1 sind die beiden folgenden Optionen:

zum einen die Möglichkeit, Da-

ten in sogenannten „Auxiliary Storage

Pools“ verschlüsseln zu können, und

zum anderen Datensicherungen verschlüsselt

auf ein Bandlaufwerk oder

virtuelles Tape abspeichern zu können.

Dadurch sind sensible Daten mit der

höchstmöglichen Sicherheit geschützt.

Das System proaktiv schützen

Im Umfeld von „Intrusion Detection and

Prevention“ (Schutz vor unerlaubten

Zugriffen) wurden bereits mit i5/OS

V5R4 einige zusätzliche Möglichkeiten

in das Betriebssystem eingeführt; als

Beispiel sei der Intrusion Monitor genannt.

Dieser zeichnet entsprechende

Zugriffsverletzungen für den Administrator

zur weiteren Bearbeitung in Audit-Files

auf. Mit i5/OS V6R1 wird dies

nun dahingehend erweitert, das eine

Benachrichtigung solcher Zugriffsverletzungen

in Real-Time

– beispielsweise per E-Mail oder

Pager – erfolgen kann. Darüber

hinaus gibt es nun erstmalig eine

Technologie, die es erlaubt,

im Falle eines Systemangriffes

(„Denial of Service Attacks“) Filter

zu aktivieren, die dann dafür

sorgen, dass solche Angriffe

das System möglichst wenig belasten.

Dieser Prevention-Mechanismus mit

seiner Filter-Funktion basiert auf systeminternen

Zeitintervallen und Statistiken;

er sorgt beim Überschreiten der

Schwellwerte dafür, dass diese Angriffe

erkannt werden und das System daraufhin

automatisch bestmöglich geschützt


werden kann. Diese Technologie ist vollkommen

neu. Der dritte wichtige Punkt

behandelt das Thema „digitale Signatur

von i5/OS-Betriebssystemobjekten“.

Diese Signatur sorgt für eine höchstmögliche

Integrität innerhalb des Systems

und verhindert, dass Systemobjekte

in irgendeiner Form manipuliert

bzw. modifiziert werden können.

Virtualisierung und LPAR

Im Zusammenhang mit der Virtualisierung

bietet i5/OS V6R1 ebenfalls

etliche Erweiterungen. So ist es erstmalig

möglich, dass eine i5/OS

V6R1-Partition der Host für

eine weitere i5/OS V6R1-

Partition sein kann. Diese

Funktionalität stand in der

Vergangenheit bereits für

AIX-, Linux- oder Windows-

Umgebungen zur Verfügung.

Die i5/OS-Hosting-Partition

ist für das Management der

Ressourcen (Platten, Adapter

etc.) zuständig und stellt

sie dann den anderen Client-Partitionen

virtuell zur

Verfügung. Nunmehr ist diese

Hosting-Möglichkeit von

i5/OS V6R1 also auch für

andere i5/OS V6R1-Partitionen

gegeben. Dies erlaubt es den Kunden,

sehr einfach Test- und/oder Entwicklungsumgebungen

aufbauen zu

können. Die Client-Partition benötigt

jetzt keine eigenen Ressourcen mehr,

sondern verwendet die Ressourcen der

Hosting-Partition.

Erweiterungen gibt es auch im Bereich

von Logical Partitioning. So ist es

mit i5/OS V6R1 möglich, mehrere i5/OS

V6R1 Micro-Partitions logisch in einem

Pool zusammenzufassen und für diesen

Pool eine Obergrenze festzulegen (siehe

Abbildung „Shared Processor Pool

Example“). Diese Obergrenze definiert

die maximale Anzahl an Prozessoren,

die gleichzeitig in diesem Pool aktiv

sein dürfen. Diese Art der Limitierung

erlaubt es den Kunden, die Anzahl der

erforderlichen Software-Lizenzen einfach

zu kontrollieren.

Bessere Java-Performance

Das neue Betriebssystem bringt auch

eine verbesserte Java-Performance mit

sich. So wurde beispielsweise in einem

IBM-Internen Benchmark auf einem

2.2 Ghz POWER5+-Prozessor ein „Trade

6.1“ Workload (basierend auf Java und

WebSphere Application Server 6.1)

unter i5/OS V5R4 und i5/OS V6R1

verglichen. Die Leistungssteigerungen

bewegten sich in der Größenordnung

von etwa 70 bis 80 Prozent. Auch wenn

diese Performance-Steigerungen nur

für diese spezielle Benchmark-Umgebung

gelten, ist doch erkennbar, dass

Kunden mit Java-basierenden Anwendungen

erheblich profitieren werden.

HA inklusive

Das Thema Hochverfügbarkeit steht bei

vielen Kunden in der Prioritätenliste

sehr weit oben. Vor diesem Hintergrund

hat die IBM mit i5/OS V6R1 ein neues

Lizenzprogramm, den „High Availability

Solutions Manager“ (HASM) angekündigt.

Diese Cluster-Lösung hilft

Kunden den Einfluss von geplanten

und ungeplanten Ausfällen zu minimieren.

HASM unterstützt die Implementierung

und das Management von

Cluster-Umgebungen, die technologisch

auf sogenannten „Independent Auxiliary

Storage Pools“ (IASP) basieren und

in Verbindung mit i5/OS Geographic

Mirroring oder DS8000 Metro Mirror

oder Global Mirror betrieben werden.

Das Management der Lösung geschieht

über ein webbasiertes Frontend und gestaltet

sich dadurch einfach. Anhängig

von der Implementierung beziehungsweise

von den Anforderungen ist diese

Cluster-Lösung sowohl für kleinere

Kunden mit einfachen Umgebungen als

auch für größere mit komplexeren IT-

Strukturen vorgesehen.

Außerdem wird die Hochverfügbarkeitslösung

iCluster als offizielles

Lizenzprogramm Einzug in das IBM-

Portfolio nehmen. Dieses Produkt

stammt von DataMirror, einem Unternehmen,

das im letzten Jahr von IBM

übernommen worden ist. Zusammen

mit dem HASM wird dem Kunden nun

ein großes Portfolio an Hochverfügbarkeits-Lösungen

angeboten.

i5/OS im BladeCenter

Neu ist auch die Möglichkeit, in einem

BladeCenter H-Chassis das i5/OS V6R1

als Client auf einem POWER-6-basierten

JS 22 Bladeserver laufen zu lassen. Der

JS 22 Bladeserver besitzt einen POWER-

6-Prozessor mit 4 Cores und hat eine

Taktrate von 4 Ghz. Auf der JS 22

muss ein virtueller I/O-Server (VIOS)

betrieben werden, der für das Ressourcen-Management

verantwortlich ist

und mit der Virtualisierungsplattform

PowerVM mitgeliefert wird. Das i5/OS

V6R1 wird dann als Client auf demselben

JS 22 Bladeserver installiert und

nutzt dann die virtuell zur Verfügung

gestellten Ressourcen. Die IBM plant

zu einem späteren Zeitpunkt in 2008,

auch das BladeCenter S-Chassis in Verbindung

mit dem JS 22 Bladeserver

durch i5/OS V6R1 zu unterstützen. ó

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

1


1

MESSE AKTuELL

CeBIT 2008: klare Struktur, mehr Inhalt

Neues Konzept, scharfes Profil

as neue Konzept mit scharfem Pro-

„Dfil, klarer Struktur und deutlich mehr

Inhalt trifft auf positive Resonanz“, sagte

Ernst Raue, Vorstandsmitglied der Deutschen

Messe Ag im Vorfeld der CeBIT

2008. Vom 4. bis 9. März präsentieren

über 5500 Aussteller aus 75 Ländern bei

der weltweit größten Messe für Informationstechnik

in Hannover ihre neuen

Produkte. Partnerland ist in diesem Jahr

Frankreich.

Kombi aus Kongress- und Messe

Die CeBIT, die sich immer mehr zu einer

Kombination aus Kongress- und Messeprogramm

wandelt, findet seit 1986 jedes

Frühjahr in der niedersächsischen

Landeshauptstadt statt. Dieses Mal präsentiert

sich die CeBIT mit den zentralen

Bereichen Business Solutions, Public

Sector Solutions, Home & Mobile Solutions

sowie Technologie & Infrastruc-

Öffnungszeiten 9 bis 18 uhr

Eintrittspreise

Tageskarte Vorverkauf 33,– €

Tageskasse 38,– €

Dauerkarte Vorverkauf 71,– €

Tageskasse 81,– €

Ermäßigte Tageskarte 17,– €

Die Eintrittskarten sind am Tag des Messebesuchs

als Fahrausweise in Bussen und Bahnen

im großraum-Verkehr Hannover gültig.

CeBIT-Katalog/CD-ROM je 26,50 €

Bestellmöglichkeit für Eintrittskarten

www.cebit.de/tickets

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

ture. Hinzu kommen die Schwerpunkte

future parc und Planet Reseller.

zahlreiche Sonderveranstaltungen

Zahlreiche Sonderveranstaltungen runden

das umfangreiche in 27 Hallen ausgestellte

Programm ab. Erstmals bietet

die Deutsche Messe im Rahmen der

CeBIT zudem ein eigenes Konferenzprogramm

mit dem Titel „CeBIT global

Conference“. Besonders erfreut zeigte

sich Raue darüber, viele herausragende

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und

Wissenschaft bei der CeBIT begrüßen

zu dürfen. So wird Bundeskanzlerin

Dr. Angela Merkel die Messe am Montag,

3. März, eröffnen. Außerdem sprechen

der französische Präsident Nicolas

Sarkozy, Eu-Komissionspräsident José

Manuel Barroso sowie Steve Ballmer,

Chief Executive Officer des weltweit

größten Software-Herstellers Micro-

soft. Im Rahmen der CeBIT global Conferences

und anderer Veranstaltungen

werden viele weitere Spitzenvertreter

der Industrie erwartet. „Ein solches

Rahmenprogramm bietet keine andere

Veranstaltung“, betonte Ernst Raue und

untermauerte damit die Position der

CeBIT als weltweit wichtigste Plattform

für den Know-how-Transfer.

Übergreifendes Thema: Green-IT

Übergreifendes Thema der Branche ist

angesichts des heiß diskutierten Klimawandels

die green-IT. Hierbei wird

die Frage aufgeworfen, wie innovative

IT-Anwendungen zum Schutz des Klimas

beitragen können. Zudem steht die IT-

Industrie vor entscheidenden Weichenstellungen,

da die Energieeffizienz der

Anlagen immer mehr ins Zentrum rückt.

Die CeBIT bündelt das Thema green-IT

weltweit erstmals in dieser Form. ó


AuSSTELLER

Die nachfolgenden Aussteller haben sich in der Online-Datenbank MIDRANgE SOLuTION FINDER

eingetragen. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Anbietern und ihren Produkten.

Û www.midrange-solution-finder.de

ALPHA Business Solutions AG 5-E36

proALPHA ist eine funktional und technologisch

führende ERP-Komplettlösung, die für

den Einsatz in mittelständischen unternehmen

entwickelt wurde. proALPHA ist bekannt

für umfangreiche Funktionalitäten und herausragende

Ergonomie. Die optimierende

Produktionsplanung APS ist ebenso State-ofthe-Art

wie das durchgängige DMS, die Workflow-Automation,

geschlossene Mengen- und

Wertekreisläufe, Funktionen der Datenanalysen

sowie e-Business-Funktionen.

ATOSS Software AG 6-C17

Die ATOSS Staff Efficiency Suite ist die Lösungsfamilie,

die auch komplexe Herausforderungen

im Arbeitszeitmanagement und

Personaleinsatz erfüllt. Durch modularen

Aufbau und zukunftsweisende Technologien

bietet sie Lösungen für alle Branchen und

Anforderungsszenarien. ATOSS Time Control

ist die leistungsfähige Komplettlösung zur

Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung, Projektverfolgung,

Zutrittskontrolle, Workflow

sowie-ESS für kleine u. mittelständische unternehmen

aller Branchen.

CP CORPORATE PLANNING AG

3-C33

CORPORATE PLANNER ist ein voll integriertes

Planungs-, Analyse- und Reportingsystem für

das operative Controlling. Es dient der zeitnahen

Analyse unternehmensrelevanter Daten,

der Planung der unternehmerischen Zukunft

sowie der aktiven Steuerung einzelner

unternehmensbereiche. CORPORATE PLAN-

NER ist für alle Teilgebiete des Controllings

einzusetzen, z. B. für das Finanzcontrolling,

das Ergebnis-, Vertriebs- und Kostencontrolling

etc. Das zertifizierte Konsolidierungs-

Tool CP-CONS dient der Erstellung und Analyse

von Konzernabschlüssen nach HgB und

IAS/IFRS. Die Software führt den Anwender

systematisch durch den gesamten Konsolidierungsprozess.

CSS GmbH 5-C46 und 5-C04

Seit gründung der CSS gmbH 1984 richtet

das inhabergeführte unternehmen seinen

Fokus auf die Entwicklung und die Vermarktung

innovativer Softwarelösungen speziell

für mittelständische unternehmen sowie

Beratungsleistungen aus einer Hand. So ist

egECKO die einzige Mittelstandslösung mit

einer 100%ige Integration von Controlling,

Rechnungswesen und Personalwirtschaft am

Markt.

Dakoda Software GmbH 5-G48

Mit KOPIAS-SES präsentiert Dakoda eine zu

100% in Java realisierte, plattformunabhängige

Lösung, die komplett im eigenen Hause

entwickelt wurde. Hierbei handelt es sich

nicht, wie bei vielen Mitbewerbern, um eine

Migration alter Programme und Konzepte,

sondern um eine von grund auf neue Entwicklung

mit serviceorientierter Architektur(SOA).

Durch Modellieren statt Programmieren sind

erstmalig individuelle Anwendungen mit

100% Standard möglich.

DocuWare AG 3-C46

unabhängig von Format und Quelle vereint

DocuWare beliebige Papierunterlagen und

elektronische Daten im zentralen Dokumenten-Pool.

DocuWare unterstützt alle Formen

der Elektronischen Signatur und stellt alle

Elemente für ein leistungsfähiges Enterprise

Content Management bereit. Via Internet

steht das zentrale Archiv weltweit rund um

die uhr zur Verfügung. geschäftsprozesse

lassen sich mit DocuWare automatisieren

und nachhaltig verbessern.

1

InfoStore DMS

Document Management Solutions

CeBIT vom 04.03.-09.03.2008

Halle 5, Stand C16

Sichern Sie die

Infrastruktur Ihrer

Prozesse.

InfoStore ist eine Ent scheidung

für Sicherheit und Transparenz,

für mehr Zuver lässigkeit und

Effizienz in mittelständischen

Unternehmen. Ob für Document-

Manage ment, Work flow oder Archi-

vierung,Geschäftsprozessanalyse

oder Effizienz bei der Kunden-

betreuung. Nutzen Sie die

Erfahrung aus über 900 Kunden-

projekten. Unter schied liche IT-

Umge bungen, ERP-Systeme oder

hochspezialisierte Branchen-

lösungen – InfoStore passt sich

Ihren individuellen Anforde-

rungen an. Überzeugen Sie sich

unter:

w w w . s o l i t a s . c o m o d e r

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F a x + 4 1 8 1 7 5 5 5 5 0 1

Solitas Informatik AG

Bahnhofstrasse 21b

9471 Buchs – Switzerland


18

MESSE AKTuELL

EXCEL DATA Deutschland AG 5-G48

Auf dem DAKODA-Stand sehen Sie das Excel

Data Informationskonzept: InfoSuite

– automat. Erstellung von Programmen für

DATA Warehousing (DW), Reporting sowie

für Anzeige-, Eingabe- und Web-Programme.

ETL-Funktionalität, schnell/einfach erlernbar.

Komfortabler Java-Browser Client. Integriertes

Planungsmodul (InfoBudget) mit automat.

Verteilung. Einsatz auf DB2, MySQL,

MS-SQL, Oracle.

Ferrari electronic AG

OfficeMaster für Exchange 2007 ermöglicht

die reibungslose Integration von unified Messaging-Funktionalitäten

wie Fax, VoicE-Mail,

SMS und CTI in die Microsoft-umgebung.

Ferrari electronic stellt mit OfficeMaster gate

darüber hinaus ein einfach zu installierendes

VoIP-Mediagateway vor, das die Anbindung

des Microsoft Office Communications Servers

2007 an herkömmliche ISDN-Anlagen

erlaubt. Zusätzlich präsentiert Ferrari electronic

in Halle 12 am Stand C06 als Partner

der gFT die OfficeMaster-Suite, die optimal

auf die TK-Anlagen verschiedener Hersteller

(Cisco, Alcatel-Lucent, Siemens, etc.) abgestimmt

ist.

Gräbert Software + Engineering

GmbH 2-IBM und A10/94

Modernes Dokumenten-Management für IBM

System i zur papierlosen Bearbeitung mit

Scannen, elektronischem Workflow, E-Mailund

Spool-Archivierung. Automatisierte

Bearbeitung von Eingangsrechnungen mit

Daten-Extraktion aus gescannten Belegen.

Einfache Integration in Fakturierung, FiBu,

Lohn/gehalt, Vertrieb. Flexible Anordnung

recherchierter Dokumente auf einstellbaren

Registerkarten. Archivierung von E-Mails &

Faxen im Kontext des geschäftsvorfalls.

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

AuSSTELLER

International Business Systems

IBS 5-D26

International Business Systems stellt sein

Komplettangebot aus SCM-Branchenlösungen,

IBM-Hardware und den dazugehörigen

Serviceleistungen vor. Insbesondere

die sechs Branchenlösungen stehen im Blickpunkt.

Dabei handelt es sich in erster Linie

um IBS Pharma (pharmazeutischer großhandel),

IBS Paper (Papiergroßhandel) und IBS

Electro (Elektrogroßhandel) und daneben die

spezialisierten IBS-Systeme für Lebensmittel

und getränke (IBS Food), Chemie (IBS Chemical)

sowie den Land- und Baumaschinengroßhandel

(IBS Machines). Ebenfalls zu sehen

ist das Basisprodukt IBS Enterprise 6.0.

IGEL Technology 4-A04

IgEL stellt das gesamte Produktportfolio vor:

Der Bremer Hersteller bietet insgesamt über

20 Thin Clients an, die mit umfangreichen

Digital Services, d. h. Softwaretools und lokalen

Applikationen, ausgestattet sind. Die

Highlights auf der CeBIT: die Diktierlösung

Philips SpeechMikeTM, die ab sofort von den

IgEL Linux-Thin Clients unterstützt wird, der

integrierte Thin Client der Elegance-Serie mit

19-Zoll-Display von Samsung, die neue Version

der Linux-Firmware und die weiter optimierte

Remote Management Suite.

NIIT Technologies 6-H16

Auf der CeBIT zeigt NIIT Technologies, wie

unternehmen ihr Rechenzentrum zur Trutzburg

ausbauen und Bedrohungen erfolgreich

abwehren können. Die Herausforderung dabei

ist der Trend zu Mobilität und Dezentralisierung,

der die Firmengrenzen für die IT

ausdehnt und verschwimmen lässt. NIIT präsentiert

ihre Lösung für die Absicherung der

Trutzburg durch „Sicherheits-Informations-

Management“ (SIM) sowie ihren ganzheitlichen

Ansatz für den Schutz mobiler user.

PROFI Engineering Systems AG

2-IBM

PROFI präsentiert mit ganglia eine Open-

Source-Software, die für das Monitoring

spezieller Features des IBM System p – wie

Shared Processor Pool, Capacity Entitlement

und Physical CPu usage – erweitert wurde.

ganglia sorgt für die Protokollierung der

Performancewerte eines Serversystems wie

etwa Rechnerlast, RAM oder CPu- und Speichernutzung

im zeitlichen Verlauf. Auf diese

Weise lassen sich aufgetretene Engpässe und

andere Trends analysieren.

PSIPENTA GmbH 5-A08

PSIpenta setzt sich aus den Modulen PPS,

MES, SCM, Finance & HR sowie PLM und

CRM zusammen. Es stehen Branchenlösungen

für Automotive, Maschinen- und Anlagenbau

sowie Projektlösungen bereit. Keine

andere Software deckt im Standard mehr

fertigungsspezifische Funktionalität serienmäßig

ab. Darum ist für Einmal-, Einzel-, Auftrags-

und Variantenfertiger, für Kleinserien

und Automobilzulieferer PSIpenta im besten

Wortsinne: die Lösung.

retarus GmbH 4-B61

Kernkompetenzen: Managed Mail Services

(AntiSpam-/AntiVirus-Lösungen, Archiv, Verschlüsselung,

Mail Monitoring), Belegversand

aus SAP-/ERP-Systemen, elektronischer

Rechnungsversand, signierter Faxempfang,

EDI-Outsourcing. Electronic Marketing Services,

Fax/E-Mail/SMS-Broadcast. Domino/

Notes Applikationen (Vertrags- und Lizenzmanagement)

und Infrastruktur-Beratung.

Retarus-Lösungen befinden sich bei über

3.000 internationalen Kunden im Einsatz.


AuSSTELLER

SoftM Semiramis GmbH & Co. KG

5-C16

Semiramis ist eine komplett in Java entwickelte,

internetbasierte ERPII-Software, die speziell

für die Anforderungen mittelständischer

unternehmen konzipiert wurde. Moderne

Technologien ermöglichen einen flexiblen,

plattformunabhängigen Einsatz der Software.

Kunden, Lieferanten und andere Partner lassen

sich leicht einbinden. Semiramis wurde

mehrfach preisgekrönt, insbesondere für

hervorragende Ergonomie.

SoftM Software und Beratung AG

5-C16

SharkNex ist eine Java-basierende Finance-

Lösung, die von grund auf die aktuellen

Anforderungen an ein modernes Rechnungswesen

berücksichtigt. Das System ist für den

internationalen Einsatz konzipiert, sprachenunabhängig

und unterstützt bei der Rechnungslegung

parallel verschiedene Standards

wie HgB, IAS/IFRS, uS-gAAP etc.. Das

ERP-System SoftM Suite ist eine betriebswirtschaftlich

komplette Standardsoftware

für die Anwendungsbereiche SCM, CRM, Financials,

BI, HR und e-Business. SoftM Suite

ist für die Serverplattform IBM iSeries bzw.

System i optimiert und verfügt über spezielle

Funktionalitäten für die Prozessindustrie, insbesondere

für die Lebensmittelbranche.

Solitas Informatik AG 5-C16

InfoStore ist ein schnelles, schlankes und

sehr leistungsfähiges elektronisches Archiv-,

Ablage und Dokumentenverwaltungssystem

mit speziellen Optimierungen für die Plattform

System i. InfoStore verfügt über alle

Funktionalitäten für eine integrierte Speicherung

und Abfrage der unterschiedlichsten

Dokumente und Belege und ermöglicht eine

firmenweite elektronische Archivierung.

1

solvito GmbH 14-G26

Als einer der führenden Anbieter für Lösungen

und Dienstleistungen rund um Lotus

Notes hat sich das Hamburger unternehmen

solvito in den letzten 6 Jahren als solider

Partner an der Seite seiner Kunden bewährt.

Exzellente Lösungen für Vertrieb, Marketing,

Projektmanagement etc. liefern die von solvito

entwickelten Softwaremodule für z. B.

CRM, DMS, Workflowmanagement und Vertriebssteuerung,

aber auch mobile CRM-Anwendungen

für den BlackBerry.

Eine,

die zu Ihnen hält!

Semiramis hat unser Unternehmen

verändert und die Marktchancen erweitert.

Semiramis öffnet viele Türen.

Wir können Semiramis mit gutem

Gewissen weiterempfehlen.

Semiramis, die ERP II Software der

new generation verfügt über eine

hervorragende Ergonomie, ist 100%

Java und 100% Internet-basiert.

Özgür Bender, Geschäftsführer

KANZ Kindermoden

Halle 5

Stand C16

DIE SOFTWARE FÜR STARKE UNTERNEHMEN | WWW.SEMIRAMIS.COM

Semiramis Partner

auf der CeBIT 2008:


20

MESSE AKTuELL

ABAS Software AG 5-18

Flexible, anpassungsfähige und zukunftssichere

betriebswirtschaftliche Komplettlösung

(ERP, PPS, WWS, eBusiness) für den

Mittelstand. Der klare Aufbau dieser Software

und ausgeklügelte Einführungsstrategien

ermöglichen kurze Einführungszeiten

und eine reibungslose Integration in die Firmenstruktur.

Die abas-Business-Software

läuft unter Linux, unix und Windows. Rund

50 international vertretene abas-Software-

Partner betreuen die Kunden vor Ort.

adata Software GmbH 6-C16

Die adata Software gmbH gehört zu den

etablierten Entwicklern und Anbietern von

betriebswirtschaftlichen Anwendungsprogrammen.

Über 20 Jahre Erfahrung für Standard-

und Individuallösungen geben unseren

Kunden die Sicherheit, die richtige Investition

zu tätigen. Durch die Kombination einer breiten

Produktpalette mit kompetenter Beratung

und Support können wir auf über 1.000

Kunden blicken.

AP Automation + Productivity AG

5-C24

Mit APplus, dem user-zentrierten ERP-System,

das vollständig auf Microsoft .NET und

modernsten Webtechnologien basiert, profiliert

sich die Karlsruher AP Ag als kompetenter

Partner für unternehmenssoftware im

Mittelstand: APplus integriert durchgängig

e-Business, CRM und Wissensorganisation

in das klassische ERP in einer einheitlichen

Systemstruktur und Benutzeroberfläche. Die

AP Ag betreut über 1000 mittelständische

unternehmen in D, A und CH.

basycs GmbH 2

basycs gmbH ist eine technische unternehmens-

und Managementberatung mit dem

Schwerpunkt „SAP on System i“. Das Leistungsportfolio

umspannt alle technischen

Bereiche zu Auswahl, Installation, Implementierung

und den Betrieb der SAP Komponenten.

Neben der technischen SAP Beratung

hat sich basycs zum Spezialisten für das Sizing

und die Konfiguration von IBM System i

Servern und von Storage Lösungen für den

Betrieb aller SAP Systeme entwickelt.

bpi solutions gmbh & co. kg 3-A29

Mit der Archivierungs- und DMS-Lösung werden

Datenbestände der bestehenden SAP-

Infrastruktur reorganisiert und langfristig

sicher, kostengünstig und rechtswirksam verwahrt.

– Reorganisation durch Archivierung-

Dokumentenerfassung und Workflow- Import

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

AuSSTELLER

und Integration externer Daten- unbegrenzte

Suchfunktionalität- Langfristige systemunabhängige

Archivierung- Aufbereitung steuerlich

relevanter Daten- Immer vollständig: Die

elektronische Akte.

FRITz & MACzIOL GmbH 2-A10

Think Big Start Smart Prozesse einfach gestalten,

die IT-Infrastruktur optimieren. Für mehr

Effizienz, Effektivität und Flexibilität. Auf dem

IBM Stand in Halle 2 zeigen wir Beispiele für

die erfolgreiche SOA-umsetzung und präsentieren

Ihnen intelligente Software Lösungen,

mit denen Sie geschäftsprozesse jeglicher

Art im unternehmen effizient und sinnvoll

managen, Ressourcen optimal einsetzen und

langfristig Kosten sparen können.

GFOS mbH 6-B14

Mit weltweit über 2.800 Installationen bietet

die Softwarefamilie X/TIME für jede Branche/jedes

unternehmen die richtige Lösung.

Die modulare Struktur ermöglicht den bedarfsindividuellen

Einsatz einzelner Module

bis hin zum umfassenden MES-System. X/TI-

ME steht für Zeiterfassung, PEP, BDE, MDE,

Qualitätssicherung mit Chargenverfolgung,

Ressourcenmanagement, Fertigungsleitstand,

Leistungslohnermittlung, Logistik-Management,

Zutrittskontrolle.

GIS GmbH 2-A10

Zur CeBIT 2008 stellen wir Ihnen branchenunabhängige

Lösungen auf Basis der IBM

Middleware in Halle 2 auf dem IBM Stand

vor: Management Cockpits, gIS-CRM &

Portale, eCommerce-Lösungen, gIS-Dokumentenmanagement

& Archivierung, ITIL &

gIS-Projektmanagement, gIS-Adress- und

Korrespondenzmanagement, gIS-Content

Management. Weitere Infos auf unserer Website.

Nutzen Sie auch unser Online-Formular

zur Terminvereinbarung für Ihre persönliche

Beratung.

IBM Deutschland GmbH 2, A10

unter dem Motto „get IT started“ präsentiert

IBM kundenorientierte Lösungen. An über 90

Demopunkten können sich Besucher zu den

Themen „green Responsibility“, „Information

On Demand“, „Enterprise Collaboration 2.0“,

„Security & Service Management“, „Serviceorientierte

Architektur (SOA)“ und „IT

Optimization“ informieren. gemeinsam mit

Business Partnern zeigt IBM an Beispielen

aus der Industrie neue Ansätze und Dienstleistungen

für großunternehmen und Mittelstandskunden,

die den Aufbau eines innovativen

unternehmens unterstützen.

MPDV Mikrolab GmbH 4-D12

Das integrierte, modular aufgebaute MES-

System HYDRA verfügt über leistungsfähige

Funktionen im Fertigungs-, Personal- und

Qualitätsbereich: BDE/Auftragsdaten, Maschinendaten,

Leitstand, Material- und Produktionslogistik,

Werkzeug und Ressourcenmanagement,

Traceability, Prozessdaten,

DNC, Qualitätssicherung/CAQ, PZE, Personaleinsatzplanung,

Zutrittskontrolle, Manufacturing

Scorecard, MES-Cockpit. HYDRA ist

ein zertifiziertes SAP-Subsystem.

oxaion ag 5-A38

oxaion zählt zu den führenden ERP-Mittelstandslösungen

auf dem IBM eServer i5.

Die moderne Java-basierte Lösung deckt

sämtliche geschäftsprozesse eines unternehmens

integriert und durchgängig ab: von

klassischen ERP-Modulen über Projektmanagement

bis hin zu CRM und Portalen. Für

den internationalen Einsatz stehen zahlreiche

Länder- und Sprachversionen zur Verfügung.

Über 25 Jahre Beratungserfahrung garantieren

jedem Kunden die optimal Betreuung.

oxaion ag 5-A38

oxaion open ist die Plattform unabhängige

ERP-Komplettlösung der oxaion ag. Diese

neue Java-basierte ERP-Software deckt sämtliche

geschäftsprozesse ab und bietet den

Anwendern eine moderne grafische Oberfläche.

Neueste Erkenntnisse in Sachen Ergonomie

sind in die Entwicklung eingeflossen.

oxaion open richtet sich an mittelständische

unternehmen in Industrie und großhandel.

r.z.w. cimdata AG 4-B58

XDAPS ist ein Werkzeug für die grafisch-interaktive

Feinplanung von Fertigungsaufträgen

und den dazu notwendigen Ressourcen.

XDPPS ist eine betriebswirtschaftliche,

geschäftsprozessorientierte, skalierbare

Internet Business Application für mittelständische

Fertiger in den Branchen Kunststoff,

Elektronik, Möbelindustrie, Metallverarbeitung,

Automotive, Werkzeugbau sowie für

Auftragsfertiger.

Varial Software AG 5-F04

Die Varial Software Ag gehört zu den führenden

Softwareherstellern im Finanzwesen,

Controlling und der Personalwirtschaft. Die

Software wird von mehr als 5.000 vorwiegend

mittelständischen unternehmen, Verwaltungen

sowie Konzernen eingesetzt. Die

Produkte sind international und auf allen

gängigen Plattformen/Datenbanken lauffähig.

Varial gehört zur Infor-global-Solutionsunternehmensgruppe.


Neuvorstellung

oxaion öffnet sich

Auf der CeBIT präsentiert die oxaion ag die neue, plattformunabhängige

Lösung oxaion open. Die oxaion business

solution für iSeries wird gleichberechtigt weiterentwickelt

und profitiert von den Neuerungen des Schwesternprodukts.

Die für den IBM Mittelstandsrechner

System i (iSeries) entwickelte

ERP-Software oxaion business solution

bekommt eine Schwester: oxaion

open, die erste plattformunabhängige

ERP-Lösung des Ettlinger ERP-Spezialisten.

Live zu erleben ist diese komplett

Java-basierte Unternehmens-Software

erstmals auf der diesjährigen

CeBIT (Halle 5, Stand A38). Damit

erweitert die oxaion ag ihre Strategie.

Bislang richtete sich der badische ERP-

Software-Anbieter mit der business

solution ausschließlich an System-i-

Anwender: Mittelstandsunternehmen

zwischen 20 bis 1.500 Mitarbeitern aus

Industrie, Dienstleistung und Handel.

Mehr als 340 Firmen arbeiten mit dieser

Komplettlösung. Mit der „offenen“

Hanspeter Hüttisch, geschäftsführer

der CuP gmbH: „Eine gute

uI-Oberfläche macht ein Software-

Produkt wie oxaion nicht nur attraktiver,

sondern erhöht auch die

gebrauchstauglichkeit und damit

auch die Produktivität und Zufriedenheit

der Anwender.“

Lösung verschaffen sich die Ettlinger

nun den Zugang zum freien Server-

Markt; sie wollen dort den Durchbruch

im Midrange-Segment erreichen. Vertriebs-

und Marketing-Vorstand Uwe

Kutschenreiter ist zuversichtlich: „Wir

haben keine Angst im offenen Haifischbecken

betriebswirtschaftlicher Unternehmens-Software,

schließlich ist die

neue Lösung funktional derart ausge-

reift, dass wir uns keineswegs fürchten

müssen. Es stecken 30 Jahre ERP-Erfahrung

drin.“ So ist das Funktionsspektrum

von oxaion open genauso groß wie

das der bewährten Schwesternlösung.

Auch die Zielgruppe ist identisch. Neu

dagegen ist – außer der durchgängigen

Java-Programmierung – eine grafische

Oberfläche, die nach neuesten Erkenntnissen

in Sachen Design und Ergonomie

entwickelt wurde.

oxaion ag erwartet Wachstum

Vom Schritt in die Unabhängigkeit

erwartet die oxaion ag ein deutliches

Wachstum. Bleibt die Frage offen, ob

die neue Lösung nicht zu Lasten der

oxaion business solution geht. Müssen

sich die Bestandskunden künftig etwa

als Kunden zweiter Klasse

fühlen? Von Uwe Kutschenreiter

kommt dazu ein entschiedenes

„Nein“. „Die Einführung

von oxaion open ist keine Abkehr

von der IBM-Hardware.

Wer System i bevorzugt, setzt

mit der oxaion business solution

auch weiterhin auf das

richtige Pferd. Wir haben dort eine stabile

Kundenbasis mit sehr zufriedenen

Anwendern. Es gibt also keinen Grund,

daran zu rütteln. Wir bleiben deshalb

auf jeden Fall der Plattform treu; auch

die IBM entwickelt das System i permanent

weiter.“ Laut Uwe Kutschenreiter

besteht deshalb für Bestandskunden

kein Grund zur Sorge. Die oxaion

business solution wird weiterhin ge-

21

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22

MESSE AKTuELL

pflegt, erweitert und mit allen langfristigen

Wartungsgarantien vertrieben, so

wie bisher auch. Ein Wechsel von oxaion

business solution zu ihrer jüngeren

„Schwester“ ist nicht notwendig – im

Gegenteil: „Die Gespräche mit unseren

Kunden und verschiedene Zufrieden-

heitsstudien belegen, dass der Wunsch

nach einem Umstieg überhaupt nicht

existiert“, so Uwe Kutschenreiter weiter.

„Alle Bestandskunden fühlen sich

mit der oxaion business solution gut

versorgt und betreut.“ So wurden trotz

des großen Entwicklungsaufwandes

für oxaion open zeitgleich zahlreiche

Funktionserweiterungen für die neue

Version 7 der business solution vorgenommen.

Modernes UI-Design

Fakt ist: oxaion open beeinflusst die

Entwicklung ihrer Software-Schwester

positiv. Synergieeffekte werden

genutzt, die beiden Lösungen zugute

kommen sollen. Beispiel Oberfläche:

Das neu entwickelte Design und die

Ergonomie von oxaion open werden

zukünftig auch der oxaion business solution

ein neues Outfit verpassen. Das

geschieht nicht ohne Grund, denn das

Thema Handhabbarkeit gewinnt immer

mehr an Bedeutung. Schließlich sind

Software-Lösungen heute funktional so

mächtig, dass eine einfache Abbildung

dieser Komplexität in einer grafischen

Benutzeroberfläche (GUI) nicht mehr

ausreicht. „Nur wer Funktionalität bedienerfreundlich

zur Verfügung stellt,

gewinnt am Markt“, erläutert Hanspeter

Hüttisch, Geschäftsführer der CUP

GmbH. Zusammen mit der oxaion ag

hat CUP das neue User Interface (UI)

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

Uwe Kutschenreiter, Vertriebs-

und Marketingvorstand der oxaion

ag, strebt mit der neuen ERP-

Komplett-Software oxaion open

den offenen Server-Markt an.

Design für oxaion open entwickelt.

„Eine gute UI-Oberfläche macht ein

Produkt nicht nur attraktiver, sondern

erhöht auch die Gebrauchstauglichkeit

und damit die Produktivität und Zufriedenheit

der Anwender“, so Hanspeter

Hüttisch weiter.

Diese Kriterien spiegeln

sich in der Oberfläche beider

ERP-Produkte wider: Funktionalitäten

werden so zur

Verfügung gestellt, dass sich

der Anwender nicht überfordert

fühlt in der Bedienung.

Die attraktive „Verpackung“

beider Lösungen versetzt ihn

in die Lage, sich auf sein Kerngeschäft

zu konzentrieren. „Was nützt eine leistungsfähige

ERP-Software, wenn ihre

Bedienbarkeit schwer verständlich ist.

Schließlich ist nicht jeder Anwender

ein IT-Profi“, sagt oxaion-Vorstand Uwe

Kutschenreiter. Bei der

Entwicklung der neuen

oxaion-Oberfläche wurde

deshalb viel Wert darauf

gelegt, dass jede Veränderung

auch tatsächlich

einen Nutzen für den Anwender

bringt.

zwei Lösungen

für alle Fälle

Mit oxaion open und ihrem

System-i-Pendant

besitzt das badische Software-Haus

heute zwei

funktional ausgereifte

ERP-Lösungen, in denen

die Anforderungen an

moderner Ergonomie

berücksichtigt sind. Sie

werden internationalen

Standards gerecht (wie

beispielsweise der Norm

ISO 9241), die Richtlinien

für die Interaktion

zwischen Mensch und

Computer festlegen.

„Wir sehen die beiden

Angebote nicht als

Gegenspieler, sondern als gleichberechtigte

Zwillinge, die voneinander

profitieren“, bringt es Vorstand Kutschenreiter

auf den Punkt. Deshalb

werde man künftig zweigleisig fahren.

Zum einen will der Ettlinger IBM ISV-

Partner noch mehr Kunden von den

Vorzügen der ohnehin recht offenen

IBM-Maschine überzeugen. Immerhin

sind die hohe Ausfallsicherheit und die

einfache Bedienbarkeit nach wie vor die

schlagenden Argumente von System i.

Doch inzwischen gelten sie auch für andere

IBM-Server, so dass oxaion künftig

jedem Interessenten auch Hardware

von Big Blue empfehlen wird. Einziger

Unterschied: Mit oxaion open kann

nun auch demjenigen Kunden eine

leistungsfähige und zukunftssichere

Software angeboten werden, der sich

für eine andere Plattform als System i

entscheidet. ó

zUM UNTERNEHMEN

oxaion ag

Das Ettlinger Softwarehaus gehört mit seinem Produkt oxaion

zu den führenden deutschen Anbietern von ERP-Komplettlösungen

auf dem IBM System i. Mehr als 25 Jahre ERP-Erfahrung

sind in die völlig neu entwickelte, moderne und hoch

skalierbare Software eingeflossen. Mit ihrer Business Software

richtet sich die oxaion ag an mittelständische unternehmen in

Industrie und großhandel. Dazu gehören Variantenfertiger wie

Maschinen- und Apparatebauer, Metallverarbeiter, Werkzeughersteller,

Projektierer wie der Anlagenbau und Teile der Bauindustrie

sowie die Elektronikindustrie, der serviceorientierte

großhandel und Dienstleister. Jahrzehntelange Branchen- und

Prozesserfahrungen zeichnen die oxaion ag als kompetenten

Beratungspartner aus.

oxaion besteht aus einem kompletten Rechnungswesen, Warenwirtschaft,

PPS inklusive Variantenfertigung, Service- und

Projektmanagement sowie Modulen für Dokumentenmanagement,

Business Intelligence, E-Commerce, mobile Anwendung,

Microsoft-Integration, Portal, IRM, SCM, QS, Zoll, Versandoptimierung

und Personalwesen. Die offene Architektur von

oxaion erlaubt die reibungslose Einbindung von bestehenden

Anwendungen und Datenquellen und garantiert eine hohe Zukunfts-

und Investitionssicherheit. Dazu zählt auch eine konsequente

Internationalisierung mit einer Vielzahl von Sprach- und

Länderversionen.

Die oxaion ag ist ein unternehmen der command gruppe mit

Sitz in Ettlingen und beschäftigt inklusive der Standorte Düsseldorf,

Hamburg, Wien und Wels derzeit mehr als 120 Mitarbeiter.

Im geschäftsjahr 2006/07 (Ende: 30. 4. 2007) erzielte

die oxaion ag einen umsatz von 14,3 Millionen Euro.

www.oxaion-open.de


Firma

ACADEMY

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

SQL-Abfragen tunen

SQL Abfragen können trotz gleicher Aufgabenstellung höchst unterschiedlich

performant ablaufen. Je nach dem, mit welchen Methoden, Indices und Keys

gearbeitet worden ist. Dieser Workshop zeigt Ihnen, was Sie tun können, damit

Ihre Abfragen und Zugriffe wirklich fl ott sind und wie Sie vorhandene Abfragen

tunen können.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ das Gefühl haben, dass Ihre Abfragen schneller sein könnten

◊ an die Anschaffung neuer Hardware denken, wegen unperformanter SQLs

◊ systematisch verstehen möchten, wie SQL-Tuning erfolgreich wird

◊ die neuen Möglichkeiten der Datenbank nutzen möchten


am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegen

interessiert sind

Hamburg

14.04.2008

WS-Nr. 5951801

Anmeldung

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Orte & Termine

Köln

15.04.2008

WS-Nr. 5951802

So machen Sie Ihre SQL-Abfragen und Zugriffe wirklich performant

Stuttgart

16.04.2008

WS-Nr. 5951803

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

München

17.04.2008

WS-Nr. 5951804

Aus dem Inhalt:

Basiswissen

Die SQL Query Engine (Optimizer): Dispatcher,

Statistikmanager, Plan Cache, Data

Access Primitives

Binärindex versus Logical File

Encoded Vector Index (EVI)

Den Optimierungsprozess verstehen

Tuning der SQL Abfragen

Welcher Index wird benötigt?

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

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Multi Key Row Positioning Join und Early Exit

Die Query Attributdatei (QAQQINI)

Komplexe SQL-Abfragen:

Neue Funktionen V5R4: Ranking und Row

Number, Instead of SQL Trigger, rekursive

Lösungen – Inner Join, Outer Join, Exception

Join, korrelierende Unterabfragen – Temporäre

Tabellen – Der Einsatz von Views und

materialized Query Tabels (MQT)

GUI Tools für die Analyse:

Visual Explain und SQL Performance

Monitor

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


2

SCHWERPUNKT

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

ERP, CRM, SCM

Eine ERP-Software aus der Leitung

Alternative SaaS

Knapp 38 Prozent der befragten 221

Firmen waren von der höheren

Aktualität einer solchen Software überzeugt;

sie lobten die niedrigeren Anfangsinvestitionen

beispielsweise einer

SaaS-Lösung. Auf der anderen Seite stehen

64 Prozent der Befragten, die eine

zu hohe Abhängigkeit vom Serviceanbieter

fürchten. Ein Drittel hat Sicherheits-

und Integrationsbedenken und

fürchtet Know-how-Verlust. Die Angst

vor Systemausfällen und der damit

verbundenen mangelnden Software-

Verfügbarkeit lässt über 36 Prozent der

Unternehmen zurückschrecken.

SUMMARy

Lesen Sie, was heutige ERP-System

leisten müssen und wie CRM- und

SCM-Lösungen Vorteile bei den Prozessen

und der Transparenz bringen.

Eine von der deutschen IDG Business Media GmbH im Oktober 2007 durchgeführte Studie

zeigte deutlich, dass derzeit aus Unternehmenssicht die Nachteile einer „Software aus der

Leitung“ überwiegen und damit ihre Vorteile in den Schatten stellen.

Noch aufschlussreicher ist die Antwort

auf die Frage, in welchen Bereichen

das Unternehmen auf gar keinen

Fall eine gemietete Software einsetzen

will. Hier steht ERP mit 38 Prozent der

Nennungen an erster Stelle – gefolgt

von TK-Software und CRM mit jeweils

25 Prozent sowie BI mit 24 Prozent. Die

Unternehmen haben insgesamt also

große Bedenken, wenn es darum geht,

ihre Daten anderen anzuvertrauen.

Sind diese Ängste berechtigt?

Im privaten Bereich nutzt wohl

jeder bereits SaaS – ob bei der eBay-

Ersteigerung oder bei der Buchbestel-

lung über Amazon. Auch die Unternehmen

erledigen die Meldungen an das

Finanzamt mit Hilfe der Formulare, die

über das Netz zur Verfügung stehen.

Dieses Prinzip von „One-to-many“

bietet eine einheitliche Lösung für

viele Nutzer, ohne dass die Daten, die

jeder Einzelne in die Bildschirmmaske

einträgt, mit denen anderer durcheinander

geraten – von Ausnahmen und

Pannen einmal abgesehen. Dennoch

stehen mittelständische Unternehmen

einer solchen Lösung im Bereich der

Unternehmens-Software äußerst misstrauisch

gegenüber.

guillermo Perales, iStockphoto.com


Risiken der SaaS-Lösung

Dass entgegen allen Beteuerungen der

Software-Häuser diese Angst nicht unberechtigt

ist, zeigen auch die jüngsten

Angriffe auf Salesforce und ihre Folgen.

Dieser Anbieter musste im November

2007 seinen Kunden gegenüber eingestehen,

für Viren- und Pishing-Attacken

auf die eigenen Kunden mitverantwortlich

zu sein. Die von den Angreifern verwendeten

Daten stammten von einem

Mitarbeiter des Software-Hauses, der

zuvor selbst Opfer einer Attacke geworden

war. Durch ihn waren die Urheber

der Pishing-Attacke in den Besitz der

Kunden-Kontaktdaten gelangt.

Stark ist bei mittelständischen Unternehmen

auch die Befürchtung, durch

SaaS in zu große Abhängigkeit vom

Software-Anbieter zu geraten. Dieses

Problem ist diffizil, denn der Software-

Partner stellt nicht nur die Software

online zur Verfügung, sondern er verwaltet

auch die Daten der Kunden. Wer

ist also verantwortlich, wenn Daten

in fremde Hände geraten, beschädigt

werden oder verloren gehen? Wichtig

ist auch, ob der SaaS-Nutzer seine Daten

nach Vertragskündigung zurückbekommt

und in welcher Form. Diese

Fragen müssen bei Vertragsabschluss

eindeutig formuliert sein, um ein böses

Erwachen zu vermeiden.

SaaS dennoch im Aufwind?

Entgegen aller Bedenken, die der Mittelstand

heute zur Einführung von

SaaS äußert, prognostiziert Alexander

Kubsch, Leiter des Analyseteams bei

der Kasseler TechConsult GmbH: „SaaS

wird sich als künftiges Liefermodell

durchsetzen. Die Frage ist nicht mehr

ob, sondern wie schnell.“

SAP äußert sich ebenfalls überzeugt,

mit der SaaS-Idee punkten zu

können. Dennoch liegt der Verdacht

nahe, dass auch bei den Walldorfern

Zweifel an der Allheilkraft dieses Systems

bestehen. Warum sonst sollte man

„On-Demand-CRM“ anbieten, das aus

einer Kombination aus gehosteter und

beim Kunden installierter Software besteht.

Dabei räumt man auch ein, dass

sich viele Firmen in punkto CRM von

anderen unterscheiden wollen, was

nur geht, wenn die Lösung mittelfristig

individuell veränderbar und anpassbar

ist.

Individualität ist notwendig

Was hier am Beispiel von CRM dargelegt

wurde, gilt für die gesamte ERP-

Software. Business-Software hat heute

die vornehmliche Aufgabe, die individuellen

Prozesse abzubilden, aussagekräftiges

Zahlenmaterial zeitnah zur

Verfügung zu stellen und damit dem

Unternehmer das Handwerkszeug zu

liefern, den Betrieb anhand dieser Erkenntnisse

zu lenken und auf Veränderungen

sofort zu reagieren.

Selbst wenn die ausgewählte SaaS-

Lösung eine Reihe von Spezifika des

Mittelstands und der Branche abdeckt,

kann sie die individuellen Besonderheiten,

die häufig die Geschäftsbeziehungen

mit seinen Kunden so erfolgreich

machen, nicht abbilden. Das ist

nur mit einer individuellen Anpassung

möglich. Sinnvoller erscheint es, sich

für die eigene ERP-Software einen Partner

zu suchen, der im Mittelstand zu

Hause ist und der die Besonderheiten

der Branche kennt und sie in großem

Umfang in seine Standard-Software

einfließen lässt. Dann bietet er mit seiner

Lösung ein Gleichgewicht zwischen

der lieferbaren Standard-Software und

der notwendigen individuellen Anpassung.

Nur so werden firmenspezifische

Vertriebsgruppen, Sach- oder Erlöskonten,

individuelle Genehmigungsverfahren

und Prozesse nicht zum problematischen

Dauerbrenner – und der

Mittelstand verliert nicht seine Individualität,

die ihm seine Marktvorteile

garantieren. Manfred Over ó

OgS gmbH, Koblenz

www.ogs.de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

2


2

SCHWERPUNKT

Um den Logistikbetrieb durch einen

höheren Warenumschlag zu verbessern

und die Kosten weiter zu senken,

hat das Unternehmen in Alpen –

westlich von Duisburg – sämtliche

Logistikaktivitäten in Europa fokussiert

und dort das Zentrallager Europas

installiert. Die Etablierung des

Zentrallagers als Logistikdrehscheibe

bedurfte jedoch der Optimierung der

ablaufenden, logistischen Prozesse:

„So effektiv die Handhabung in der

Vergangenheit auch war, den kommenden

Anforderungen konnte die jetzige

Lagerhaltung nicht gerecht werden. Die

Lagerkapazitäten mussten vergrößert

werden“, sagt Torsten Norff, Logistikmanager

bei Norgren. Unterstützung

mit Expertenwissen zu Fragen der

Lager-IT fand die Unternehmung durch

den langjährigen Partner AJE Consulting.

Deren Warehouse-Management-

System (WMS) wurde bereits 2002 als

LOSSY-Standard eingeführt. Rationalisierungseffekte

durch die eingesetzte

Software zeigten sich sowohl in der

Effizienzsteigerung der Arbeitsabläufe

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

ERP, CRM, SCM

Software der AJE steuert Prozesse bei Norgren

Lager-IT für höhere Ansprüche

Norgren, ein Unternehmen der IMI-Gruppe, ist einer der weltweit führenden Hersteller pneumatischer

Antriebs- und Fluid-Technik. Von Europa, Amerika und dem Pazifik aus fertigt und

vertreibt Norgren ein umfassendes Programm pneumatischer Komponenten und Systeme.

um mehr als 50 Prozent als auch in der

Kommissionierung im Hochregallager.

Über die Jahre wuchs das WMS weiter

mit den Anforderungen von Norgren:

Neben Erweiterung und Modernisierung

des Hochregallagers entstand

ein automatisiertes A-Teile-Lager mit

Pick-by-light-/Pick-to-light-Kommissionierung.

Ferner wurde eine Crossdock-

Funktionalität ins WMS implementiert.

„Dank perfekt abgestimmter IT verdoppelten

sich die Kapazitäten; die Abläufe

erfuhren eine Verbesserung. Insbesondere

bei den Schnelldreherprodukten

stieg die Effizienz um

den Faktor 6“, merkt Norgrens

Geschäftsführer Peter Varwijk

zufrieden an.

Innovative A-Teileabwicklung

Im Wareneingang wird ein Hinweis

der Artikelzugehörigkeit –

A- oder Crossdockteil – an die

Mitarbeiter ausgegeben. Eine

Qualitätsprüfung und Warensteuerung

gewährleisten Barcoding

und Datenfunk. Die eingelesenen

Daten werden direkt ans übergelagerte

WMS übertragen. Bei fehlenden Daten

im Artikelstamm werden Abmessung

und Gewicht durch Cubiscan systemintegriert

ermittelt. Die Software nutzt die

generierten Daten zur Berechnung der

Größe des Versandkartons. Per Fördertechnik

werden die zur Vermessung separierten

Teile dem vollautomatischen

Kleinteilelager (AKL) zugeführt. Bei

Kommissionierung mindestens eines

Artikels aus dem AKL findet auch dort

eine Auftragsfreigabe statt. Bei Nachfrage

zusätzlicher Teile aus anderen

Lagersegmenten kommt ein Schäferkasten

statt eines Versandkartons zum

Einsatz. Pick-by-light-/Pick-to-light-Systeme

rationalisieren die Kommissionierung

und begünstigen eine weitere

Verkürzung der Durchlaufzeiten. Die

Mitarbeiter profitieren von den Leuchtsignalen,

da ein Drehen, Wenden und

Suchen nicht mehr notwendig ist.

Bei Befindlichkeit sämtlicher

nachgefragter Artikel im AKL werden

Anzahl und Größe der benötigten Versandkartons

vom System ermittelt;

die Artikel werden direkt versandfertig

kommissioniert. Das Versandpaket

fährt unverzüglich zum Packplatz, an

dem vollautomatisch Versandetikett,

Packstückliste und Lieferschein erzeugt

und bereitgestellt werden. Nach

dem manuellen Verschließen ist die

Ware versandbereit. „WMS LOSSY

steuert die gesamte Warenabwicklung

vom Warenein- bis Warenausgang und

gewährt einen Überblick über den gesamten

Lagerbestand in Echtzeit“, berichtet

Arnold Johann, Geschäftsführer

der Roeser AJE Consulting. Eine Lagertransparenz

ist zu jeder Zeit gegeben.

Auch künftig wird Norgren den Anspruch

einer optimalen Lagerhaltung

verfolgen und – wenn nötig – weiterführende

Verbesserungsmaßnahmen

ergreifen. Mirjam Johann ó

AJE Consulting gmbH & Co. Kg, Roes

www.aje.de


Semiramis bei Hoffmann/Autopflegemittel-Hersteller Sonax

Business Collaboration

Die Unternehmensgruppe Hoffmann in Neuburg an der Donau umfasst nicht nur selbst

eine Reihe von Firmen, die eng zusammenarbeiten, sondern pflegt auch eine sehr intensive

Kooperation mit einem externen Logistik-Dienstleister. Der Schlüssel zum Erfolg in der

Kooperation hat einen Namen: JAVA. Sowohl das neue ERP-System (Semiramis) als auch die

Schnittstelle zum Dienstleister sind in JAVA programmiert.

Nach einem gründlichen Auswahlverfahren

entschied sich die Unternehmensgruppe

Hoffmann in Neuburg

an der Donau, für ihre fünf Firmen die

JAVA-basierte ERP-Software Semiramis

einzuführen. Produktiv geschaltet wurde

die Semiramis-Multisite-Installation

am 3. Juli 2006 mit einem Big-Bang-Ansatz.

Bestens bewährt hat sich in Neuburg

die Multisite-Fähigkeit von Semi-

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ramis. Einmal angelegte Stammdaten

lassen sich dank Multisite an andere

Firmen der Unternehmensgruppe ‚vererben’

und dann mit weiteren je spezifisch

benötigten Feldern erweitern. So

vererbt der Autopflegemittel-Hersteller

Sonax seine Artikelstammdaten beispielsweise

an die Sonax-Vertriebsgesellschaft

in Österreich, die sodann eigene

Felder anlegt – beispielsweise für

abweichende Umsatzsteuersätze und

Preise in der Alpenrepublik. Stammdaten

bleiben bei diesem Verfahren

konsistent und lassen sich dennoch

pro Firma individuell anpassen – beispielsweise

an landestypische Anforderungen.

Auch die interne Kooperation läuft

dank Semiramis-Multisite-Installation

sehr rationell. Ein- und ausgehende Auf-

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03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

2


28

SCHWERPUNKT

träge, Rechnungen und Lieferscheine

sowie die dazugehörigen Buchungen

im ERP-System lassen sich für zwei an

einem Geschäft beteiligte Firmen der

Unternehmensgruppe gleichzeitig und

automatisch erstellen.

Hohes Maß an Ergonomie

Semiramis überzeugt auch durch ein

hohes Maß an Ergonomie. Die Arbeit

mit den neuen Oberflächen war für

die Mitarbeiter leicht erlernbar, nach

einer Navigationsschulung konnten

sie in ihrer Arbeit die komfortablen

Suchfunktionen in Semiramis nutzen.

Auch neue Mitarbeiter, Gelegenheits-

User sowie Azubis finden sich im neuen

selbsterklärenden ERP-System gut

zurecht. Besonders hilfreich sind für

zahlreiche Mitarbeiter die „Anwendungsbezogenen

Favoriten“ in den Semiramis-Cockpits,

die jeder User für

sich selbst nach Bedarf anlegen und

aufrufen kann.

Die Business Collaboration ist bei

der Unternehmensgruppe Hoffmann

nicht nur auf die eigenen Firmen begrenzt.

Die größte Firma der Gruppe,

ANWENDER

Unternehmensgruppe Hoffmann

Die unternehmensgruppe Hoffmann mit Sitz

in Neuburg an der Donau umfasst fünf Firmen,

drei im Inland, zwei im Ausland. größtes

unternehmen der gruppe ist die Sonax

gmbH & Co. Kg,

Hersteller einer

breiten Palette

von Autopflegemitteln. Sonax ist einer der

Top-5-Hersteller von Autopflegeprodukten in

Europa und vertreibt seine Ware in 65 Ländern

der Erde. Die 1903 gegründete Hoffmann

Mineral gmbH & Co. Kg produziert mineralische

Füllstoffe für gummi und Farben.

www.sonax.de

die Sonax GmbH & Co. KG, ein führender

Autopflegemittel-Hersteller, hat

ihre Lagerhaltung und Logistik nahezu

komplett an den Logistikdienstleister

Loxxess AG übertragen, der ebenfalls

in Neuburg ein Lager unterhält. Mit

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

ERP, CRM, SCM

dem Outsourcing von Lager und Logistik

reagierte Sonax auf begrenzte

Lagerkapazitäten im Stammwerk, die

kaum erweitert werden konnten. Seit

Jahren wird die produzierte Ware aus

dem Werk in Neuburg via Shuttle LKW

an das Lager von Loxxess und von hier

an die Sonax-Kunden in aller Welt ausgeliefert.

Halle 5,

Stand A 18

ERP · PPS · WWS · eBusiness

abas-Business-

Software für den

Mittelstand

• zukunfts-

und investitionssicher

• flexibel • weltweit

Komplexe Intercompany-Prozesse

Um den Vertrieb der rund 1.500 Autopflege-Produkte

rationell abzuwickeln,

war es notwendig, die Hauptprozesse

und -funktionalitäten der „Business

Collaboration“ quer zu Sonax und

Loxxess zu identifizieren:

ó Umlagerung der produzierten Fertig-

ware zu Loxxess

ABAS Software AG

Südendstraße 42

76135 Karlsruhe

info@abas.de

Tel. 07 21 / 9 67 23 - 0

Fax 07 21/ 9 67 23 -100

www.abas.de

ó Lieferung der zugekauften Handelsware

direkt an Logistik-Dienstleister

ó Auftragsabwicklung, Kommissionierung

und Versand durch Logistik-

Dienstleister

ó Bestandsabgleich zwischen ERP-

System (Sonax) und Logistiksystem

(Loxxess)

ó Update und Pflege der Stammdaten

ó Suche und Analyse von Fehlern

Dass scheinbar Einfaches gerade bei

Intercompany-Prozessen sehr komplex

sein kann, zeigt das Beispiel „Umlagerung

der produzierten Fertigware zum

Logistik-Dienstleister“. Der Geschäftsprozess

beginnt auf Seiten von Sonax

mit der Beladung des Shuttle LKW und

der Erstellung von Lieferschein und

Gefahrgutpapieren im ERP-System. Auf

die Meldung der Lieferdaten an Loxxess

folgt im Sonax-ERP-System die Umbuchung

der Ware „auf virtuellen LKW“.

Nach Empfang der Daten nimmt Loxxess

die gelieferten Produkte im Wareneingang

entgegen, bucht die Ware intern

im Lagerverwaltungssystem und lagert

die Produkte zunächst in einem

Zwischen- und abschließend in einem

Hochlager. Sodann folgt die Empfangsbestätigung,

die an Sonax übertragen

wird und hier im ERP-System erneut

zu einer Umbuchung führt (Ware im

Loxxess-Lager).

Pro Jahr tauschen Sonax und Loxxess

im Rahmen ihrer Kooperation

rund zwei Millionen sogenannte Telegramme

(Logistik-Informationen) aus.

Aufgrund des hohen Nachrichtenvolumens

sehen die Fachbereiche von

Sonax den Ausfall der Schnittstelle an

einem einzigen Tag bereits als unternehmenskritisch

an.

Austausch über Java-Schnittstelle

Um eine technische Basis für die unternehmensübergreifenden

Prozesse

zu schaffen, integrierten die beiden

Unternehmen das ERP-System von Sonax

und das Lagerverwaltungssystem

IVS von Loxxess über eine in JAVAprogrammierte

Schnittstelle. Informationen

werden über Telegramme ausgetauscht.

Hierbei handelt es sich um

Textdateien, die nach einem bestimmten

Muster aufgebaut sind und die

nach der Konvertierung in ein speziell

für die beiden Unternehmen entwickeltes

proprietäres Format wechselseitig

per Internet – gesichert durch ein

Virtual Private Network – übertragen

werden. ó

SoftM Software und Beratung Ag, München

www.softm.com


SRM-Systeme stärken die Lieferantenbeziehungen nachhaltig

Im Einkauf wird das geld verdient

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) hat errechnet, dass der

Anteil der Beschaffungskosten gemessen an den Gesamtkosten in der industriellen Fertigung

bei weit über 50 Prozent liegt.

Globaler Wettbewerb und sinkende

Margen zwingen Unternehmen,

nach neuen Wegen für mehr Effizienz

zu suchen – vor allem auch im Einkauf.

Einer davon ist Supplier Relationship

Management (SRM) Software. Die elektronische

Unterstützung der operativen

und strategischen Einkaufsprozesse in

Form eines integrierten Lieferantenbeziehungsmanagements

hat vor allem

bei Automobilzulieferern zunehmend

an Bedeutung gewonnen. Denn 65 Prozent

eines Fahrzeugs kamen im Jahr

2000 in der Automobilindustrie von Zulieferern.

„Das Thema SRM spielt eine

zunehmend wichtige Rolle“, erläutert

Wolfram Schmid, Manager Industry &

Product Marketing Automotive bei Infor.

Die Nachfrage nach SRM-Systemen

steigt. Profitables Wachstum ist immer

mehr von Innovationen, optimierten

Prozessen und Senkung der Kosten abhängig.“

Ein optimiertes Lieferantenmanagement

kann mittelständischen

Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile

verschaffen. Durch eine

engere Zusammenarbeit mit Zulieferern

lassen sich Kosten senken sowie

punktgenaue und zuverlässige Anlieferungen

der Produktionsteile gewährleisten.

Geschäftsdatenaustausch via

EDI verschafft Abhilfe. Die überwiegende

Mehrheit wickelt ihre Beschaffungsvorgänge

immer noch telefonisch,

postalisch oder per Fax ab. Dies kann

zu Übertragungsfehlern führen; zudem

müssen Angebote für benötigte Produktionsmittel

manuell verglichen werden,

was bei mehreren hundert Lieferanten

mit großem zeitlichen Aufwand verbunden

ist.

Möglichkeiten von SupplyWEB

Der Vorschlag von Infor ist beispielsweise

die SRM-Lösung SupplyWEB; sie

vereint EDI-Kommunikation mit webbasierten

Methoden. Die offenen Schnittstellen

und die im SupplyWEB-System

integrierten EDI-Funktionalitäten können

Daten von einem vorhandenen EDI-

System in der Lösung einbinden. Damit

wird die Kommunikation zwischen allen

ERP-Systemen der beteiligten Partner

garantiert. Zulieferer und Mitarbeiter

arbeiten immer mit der gleichen

Ansichtsplattform, da alle Daten heterogener

Systeme und unterschiedlicher

ERP-Applikationen in SupplyWEB integriert

werden können. Technologisch

wird die offene Systemstruktur von

SupplyWEB durch APIs umgesetzt, die

auf XML-Basis realisiert sind. Die Teilnahme

an EDI unter Verwendung von

XML ist kostengünstig und somit für

kleine und mittlere Betriebe lukrativ.

Mit SupplyWEB können Unternehmen

alle Prozesse, die bei der

Beschaffung auftreten, elektronisch

abbilden – von der Kontaktaufnahme

mit potenziellen Lieferanten und den

dazugehörigen Preis- und Vertragsverhandlungen,

über Bestellvorgänge

(Mengen, Termine), Transport- und

Sendungsdaten, In-Transit-Darstellung

und -Verfolgung, Wareneingang/Rücklieferung/Reklamation,

Abrechnungs-

und Wertefluss bis hin zur Analyse von

Kennzahlen in der Lieferantenbewertung.

Daneben unterstützt SupplyWEB

auch Beschaffungsmethoden wie eKanban,

Vendor Managed Inventory (VMI),

sequenzgenaue Lieferung oder Kundeneinzelaufträge.

Einführung der SRM-Lösung

Wie sich ein webbasiertes SRM-System

in der Praxis bewährt, bestätigt

Hitachi. Deren Entscheidung fiel auf

SupplyWEB aufgrund seiner stabilen

EDI-Funktionalität, die die Zusammenarbeit

mit Zulieferern intensiviert, die

Kundenantwortzeiten verkürzt und die

Datengenauigkeit sowie die Bedarfs-

und Auftragsverwaltung verbessert.

Um einen möglichst reibungslosen

und fehlerfreien Austausch von Daten

zwischen Hitachi und seinen Lieferanten

zu gewährleisten, war das Unternehmen

bestrebt, Daten mit allen

Lieferanten über EDI auszutauschen.

Seit dem SRM-Rollout kann das Unternehmen

die gesamte Lieferantenkommunikation

online abwickeln, sogar mit

Zulieferern, die nicht über EDI-fähige

Systeme verfügen. Hitachi erweiterte

die EDI-Fähigkeit von SupplyWEB auf

diejenigen Lieferanten, die zuvor die

technischen Vorraussetzungen für die

Abfrage von Lieferinformationen nicht

erfüllten. Mit SupplyWEB kann Hitachi

Automotive Bestellprozesse beschleunigen,

die Datengenauigkeit erhöhen und

damit einhergehend die Produktivität

der Mitarbeiter steigern.

Katrin zwingmann ó

Infor global Solutions Deutschland Ag,

Stuttgart

www.infor.de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

2


30

SCHWERPUNKT

Die kontinuierliche Weiterentwicklung

der Software Greenax von

Bison lässt dem Anwender die volle

Freiheit bei der Ausgestaltung der

Geschäftsprozesse im Unternehmen.

Trendbeobachtungen zeigen, dass immer

mehr Anbieter auf webbasierte

Produkte setzen. Diese bieten die Möglichkeit,

externen Partnern kontrollierten

Zugriff auf das eigene System

zu erlauben. Kunden oder Lieferanten

können somit direkt in die Geschäftsprozesse

mit einbezogen werden, um

beispielsweise Bestellungen aufzugeben

oder Lieferungen zu terminieren.

Das verschafft Zeit- und Kostenvorteile.

Genau das ist der Grundgedanke von

Greenax: über die Unternehmensgrenzen

hinaus sehen und agieren.

änderungen in Vorteile wandeln

Die Entscheidung für eine Business-

Software ist Vertrauenssache. Sie soll

sich rundum auf die Bedürfnisse abstimmen

lassen – unabhängig von der

Komplexität und Dynamik des abzubildenden

Geschäftsmodells. Insbesondere

ist es wichtig, dass die Business-Software

releasefähig ist. Das heißt, neue

und erweiterte Funktionen können

ohne Betriebseinschränkungen jederzeit

problemlos eingespielt werden. Die

Umstellung auf eine höhere Version

stellt jetzt kein Risiko mehr dar, denn

alle individuellen Anpassungen eines

Unternehmens bleiben erhalten. Standardisierte

Business-Software wird intelligenter

und verhält sich rücksichtsvoll,

Mitarbeiter werden gezielt geführt

und die Kontinuität ist gesichert.

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

ERP, CRM, SCM

Unternehmensprozesse im Griff

Business-Software im Fokus

Eine ERP-Lösung steuert Prozesse und Ressourcen in Unternehmen. Sie deckt von der

Materialwirtschaft über Beschaffung, Vertrieb und Marketing bis zu den Finanzen alle

Bereiche ab. SOA ermöglicht die flexible Anpassung kundenspezifischer Anforderungen.

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Höchste Anwenderfreundlichkeit

Komfort und überzeugendes Design

sind für eine moderne Software-Architektur

genauso notwendig wie Web-Anbindung

und eine hundertprozentige

Integrationsfähigkeit. Die Benutzeroberfläche

lässt sich nach Belieben

konfigurieren. Das Prozess-Cockpit

vereint auf einen Blick alle relevanten

Informationen der laufenden Unterneh-

mensprozesse und es bildet deren Verflechtungen

sowie die gegenseitigen

Abhängigkeiten sauber ab. Die Migration

zum neuen System erfolgt Schritt

für Schritt. Über den Business Data

Integrator (BDI) werden vorhandene

Systeme mit neuen oder zusätzlichen

Systemen im eigenen Unternehmen

oder auch bei Lieferanten, Kunden und

weiteren Partnern verbunden. Eine

Business-Software mit hohem Investitionsschutz

ist fähig, Lieferanten in

den Materialbewirtschaftungsprozess

zu integrieren, den Kunden Zugriff auf

Sortimente zu geben oder im Bereich

Produktion die verlängerte Werkbank

nahtlos mit einzubeziehen.

Wettbewerbsvorteile

Speziell der Handel verlangt eine hohe

Flexibilität. Rasch ändernde Kundenanforderungen

stellen das Produktmanagement

und die Logistik vor enorme

Herausforderungen. Ein prozessorientiertes

Unternehmen weiß, wie die

Vielschichtigkeit im Handel kontrolliert

werden kann. Dem Wettbewerb

standhalten heißt aber auch, einen

positiven Beitrag an die übergreifende

Wertschöpfungskette zu leisten. Kontinuierliche

Prozessoptimierung unterstützt

den Erhalt oder den Ausbau der

Wertschöpfung. Mit Greenax lässt sich

der Kernprozess schneller, besser und

günstiger adaptieren. ó

Bison Schweiz Ag, CH-Sursee

www.bison-group.com


ERP-Variantenlösung auf hohem Niveau

Effektive Vielfalt

zur CeBIT zeigen SWING und update aktuelle Software-

Neuerungen aus der gemeinsam entwickelten Variantenlösung

VlexPlus-Semiramis inside (Version 4.4).

zu den Schwerpunkten gehört es,

vorhandene Datenvielfalt durch ausgeklügelte

Artikel- und Modelllogiken

effektiv zu gestalten. Mittels Merkmalsausprägungen

und Ausprägungsgruppen

werden komplexe Artikelstrukturen

vereinfacht aufgebaut. Klare Stücklisten

und Arbeitspläne optimieren die weiteren

Abläufe in Vertrieb und Einkauf

bis hin zu Produktion und Versand.

Dabei ist das Erreichen der Durchgängigkeit

innerhalb einer optimierten Prozesskette

im Unternehmen eines der

vorrangigen Ziele beider Firmen.

Oberstes Gebot von VlexPlus ist

es, durch vollständige Verfügbarkeit

sämtlicher Produktinformationen, eine

schnelle Kaufentscheidung für den

Kunden zu ermöglichen und gleichzeitig

maximale Flexibilität für die Kundenwünsche

zu bieten. Dabei spielt

die Prüfung der technischen und wirtschaftlichenRealisierungsmöglichkeiten

bis hin zur eindeutigen Identifizierung

zum Kundenauftrag eine

wichtige Rolle. Ebenso wichtig ist die

Prozessintegration der gesamten Wertschöpfungskette

„Kunden, Lieferanten

und Mitarbeiter“.

Keine Fehlbestellungen

Die Lösung unterstützt bei der schnellen

Reaktion auf Kundenänderungen

des Auftrags beziehungsweise der Bestellung.

Die Firmen können fundiert

entscheiden, ob sie selbst herstellen

oder ob sie über Dritte losgrößen- und

variantenoptimiert beschaffen sollen.

Während des gesamten Produktionsprozesses

können alle Aufträge modi-

fiziert werden. Dies betrifft auch die

Neuzuordnung von bereits vorgefertigten

oder bestellten Komponenten.

Bedingt durch die Option, variantenorientiert

ein- und auszulagern,

ergeben sich automatisch wesentlich

geringere Kosten bezüglich des Personaleinsatzes

im Lagerbereich sowie bei

den notwendigen Lagerraumkapazitäten.

Dabei können jederzeit sämtliche

Produktionsvarianten identifiziert und

bis zur Kundenauftragsposition zugeordnet

werden. Rücknahmen und

Wiederzuführungen in den Produktionskreislauf

zur Neuverwendung sind

inbegriffen.

Über die Auswertbarkeit aller Funktionsbereiche,

Produkt- und Merkmalstufen

inklusive einer Deckungsbeitragsrechnung

können Entscheidungen

einfach, schnell und sicher getroffen

werden. Mehrdimensionale Auswertungen

lassen auch interne und externe

Trends erkennen, die Einfluss auf die

Sortimentgestaltung haben können.

Um eine schnelle und reibungslose

ERP-Einführung sicher zu stellen, runden

SWING und update ihre Variantenlösung

mit einem hochwertigen Dienstleistungsspektrum

ab. Dazu gehören:

Identifikation, Potentialanalyse und

Initialisierung, Prozess-Assessment,

Konzeption, Planung und Bewertung,

Konfiguration und Implementierung,

Projektmanagement, Schulung, Support

und Wartung. ó

update Solutions Ag, Kulmbach

www.updateag.de

31

������������������������

����������������������

Die L������������������������������

auf Wirtschaftlichkeit, Flexibilit��� ���

Transparenz der Gesch������������

Schnittstellen zu den Office-

Anwendungen optimieren die Arbeitsabl�����

���� ���� ������������������hkeiten

der Daten des Rechnungswesens.

Die M������������������������ndividuellen

Gestaltung von Bildmasken

erh���� ���� ���������� ����� �npassungskosten.

Den Anforderungen

der GDPdU wird durch die Bereitstellung

von Daten im IDEA-Format

Rechnung getragen. Die internationale

Einsetzbarkeit wird durch Mehrsprachigkeit

und der Ber�������������

landesspezifischer Anforderungen und

Rechnungslegungsvorschriften (HGB,

IAS) sichergestellt.

�������������

ISF-Finanzbuchhaltung

ISC-Controlling

ISA-Anlagenverwaltung

ISL-Leistungsabrechnung

ISI-Nachnahme-Inkasso

ISF-Cash-Management

ISR-Reisekostenabrechnung

ISW-Wertpapierverwaltung

����������������� 1990

�����������������OS/400,

MS-Windows, UNIX/Linux

������������ alle g���igen

������ abh�������������������

Nutzungsgrad

S+S SoftwarePartner GmbH

Haldemer Str. 64

D-32351 Stemwede

0049/5474/9 36-0

0049/5474/9 36-18 Fax

info@softwarepartner.net

www.softwarepartner.net


32

SCHWERPUNKT

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

SYSTEMINTEgRATION & KONSOLIDIERuNg

SUMMARy

Server-Konsolidierung, -Virtualisierung und HA

Hand in Hand

Eine Konsolidierung verhindert die

Verbreiterung der Infrastruktur

durch das Verschmelzen von Anwendungen

und Daten von diversen, oft

untergenutzten Systemen auf einer geringen

Anzahl von Computern. Da es

Andresr, iStockphoto.com

Unternehmen arbeiten heute auf mehreren

IT-Plattformen. Da jedoch Daten aufgrund

von Prozessen benötigt werden,

besteht Bedarf an Integration.

Im kommenden Jahr wird Server-Konsolidierung für viele IT-Abteilungen zu einer der

obersten Prioritäten werden. In einer kürzlich von Gartner Group durchgeführten Umfrage

gaben 61 % der befragten Unternehmen an, dass sie bereits im Begriff seien, mehrere

Systeme miteinander zu verschmelzen; 28 % gaben an, dass sie dies sehr bald tun werden.

wichtiger denn je ist, den maximalen

Wert aus Technologie, Personalbestand

und Energie zu holen, gehört es zu einer

der hohen Priorität, Arbeitslasten

zu konsolidieren, um so Ressourcen

besser nutzen zu können.

Verfügbarkeit pro Tag pro Monat pro Jahr

99,999 % 00:00:00,4 00:00:26 00:05:15

99,99 % 00:00:08 00:04:22 00:52:35

99,9 % 00:01:26 00:43:49 08:45:56

99 % 00:14:23 07:18:17 87:39:29

Downtime in hh:mm:ss

Während die Konsolidierung eine

solide Sache ist, haben Systembenutzer

in der Vergangenheit oft ihre Unzufriedenheit

über diese umgestalteten

Umgebungen zum Ausdruck gebracht.

Aufgrund von Konsolidierungen wurde

der Zugriff auf viele Anwendungen

oft kompliziert. Die Lösung dieses Problems

ist die Virtualisierung.

Der Bedarf nach HV

Der Übergang zu einer virtuellen Umgebung

stellt ein großes Unterfangen

dar. Es erfordert in schwierigen Fällen,

dass Systeme mehrere Stunden oder


gar Tage lang nicht verfügbar sind. Und

wenn Rechnerressourcen auf einem

Server gelagert sind, so hat ein Systemausfall

oder eine Katastrophe vor Ort

viele negative Auswirkungen.

Um die Vorteile der Server-Konsolidierung

zu nutzen und den Schrecken

von geplanter Auszeit während des

Übergangs zur Virtualisierung sowie

den Schock bei ungeplanter Auszeit

(eine beständige Bedrohung der Produktivität)

zu minimieren, können Unternehmen

eine Hochverfügbarkeitslösung

einsetzen, um ihr finanzielles und

physikalisches Eigentum, ihre Ressourcen,

ihr Wissen etc. zu schützen.

Eine Hochverfügbarkeitskonfiguration

ermöglicht den Aufbau virtueller

Rechnerumgebungen, ohne dafür

die Geschäftsabläufe unterbrechen zu

müssen. Die Verfügbarkeit von Anwendungen

bleibt während des gesamten

Umbauvorgangs erhalten, mit Ausnahme

einer kurzen Frist von 20 bis 40

Minuten, die jedoch auf ein Wochenende

oder einen Feiertag gelegt werden

können.

Der zentrale Vorteil der Integration

von HV in einen Konsolidierungsplan

ist, dass jegliche Bedrohung der

Betriebsbereitschaft, die durch ungenaue

Planung oder einen Systemausfall

entstehen kann, praktisch eliminiert

wird, sobald es zur Aktivierung der HV-

Umgebung kommt.

zUM UNTERNEHMEN

Vision Solutions, Inc.

Vision Solutions ist Anbieter von Hochverfügbarkeits-, Disaster-Recovery-

und Datenverwaltungssystemen für die IBM System i- und

System p-Märkte. Mit einem Portfolio, das die innovativsten Marken

der Branche (ORION, MIMIX und iTera) umfasst, sorgt Vision

dafür, dass kritische geschäftsinformationen dauerhaft geschützt

und verfügbar bleiben. Die Produkte von Vision sind preisgünstig

und benutzerfreundlich; sie tragen zur geschäftskontinuität bei,

erhöhen die Produktivität, reduzieren Betriebskosten und erfüllen

Compliance-Anforderungen. Vision bietet auch fortschrittliche Lösungen

für Cluster-Verwaltung und Systemmanagement an sowie

Support für die Betriebssysteme i5/OS, Windows und AIX.

www.visionsolutions.com

HV hilft bei Systemkonsolidierung

Das HV-Werkzeug kann im Konsolidierungsprozess

auch als Datenübertragungsagent

dienen, um Daten von mehreren

verteilten Servern zurück auf den

Konsolidierungspunkt zu replizieren.

Im Gegensatz dazu sind Bänder, die

traditionell für die Ausführung dieses

wichtigen Schrittes eingesetzt werden,

bekannt dafür, gelegentlich während

des Wiederherstellungsprozesses auszufallen.

Arbeitsverwaltung ist ein Schlüsselaspekt

bei der Instandhaltung akzeptabler

Reaktionszeiten in einer konsolidierten

Rechnerumgebung – und

viele Hochverfügbarkeitslösungen

bieten Lastausgleich an. Lastausgleich

bei Schreib- und Lese-Servern ist kompliziert,

aber die Hochverfügbarkeitswerkzeuge

sind dafür gut ausgerüstet,

um eine positive Synchronisierung

zwischen Primär- und Backup-Servern

unterzubringen.

Während mit Hochverfügbarkeit gewisse

Kosten assoziiert werden und ungenutzte

Systemkapazitäten allein zu

Zwecken der Ausfallsicherung bereit

gehalten werden, können die Vorteile

von HV in Verbindung mit Konsolidierung/Virtualisierung

in vereinfachtem

Übergang und in beträchtlich kürzerer

Wiederherstellungszeit zum Ausdruck

gebracht werden. Mike M. Khattab ó

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

33


3

SCHWERPUNKT

Der Besucher- und Ausstellerrekord

auf der Linuxworld 2007 in San

Francisco hat es mal wieder gezeigt:

Open-Source-Software entwickelt sich

zur ernstzunehmenden Alternative

zu kommerziellen Betriebssystemen

und Büroanwendungen. Das Marktforschungsinstitut

IDC prognostiziert ein

jährliches Wachstum von jeweils 26

Prozent bis 2011. Allein in Deutschland

sollen bereits ein Drittel der Unternehmen

mit Linux arbeiten. Selbst

Behörden, die neuen Experimenten bekanntlich

abgeneigt gegenüber stehen,

fahren auf Open Source ab – beispielsweise

die Stadtverwaltungen in München

und Schwäbisch Hall.

So auch die Westa-Gruppe, die Rohrund

Filtersysteme sowie Schornsteine

für die Luft-, Klima- und Abgastechnik

produziert. Das international tätige

Unternehmen ist vor rund zwei Jahren

von Windows auf Linux umgestiegen

und hat dabei auch OpenOffice eingeführt.

Wie vielen Windows-Anwendern

stieß dem Firmenverbund die Upgrade-

Politik von Microsoft sauer auf. So ist

im Lizenzmodell der Redmonder beispielsweise

nicht vorgesehen, einen älteren

Release-Stand einzufrieren, auch

wenn er für die Bedürfnisse des Unternehmens

ausreicht. „Wir wollten dem

Zwang entgehen, alle zwei oder drei

Jahre das Betriebssystem nachrüsten

zu müssen“, begründet Jan Westerbarkey

den Wechsel. Der Geschäftsführer

spielt damit auf die Vertriebsstrategie

der kommerziellen Anbieter an: Sie

bringen in regelmäßigen Abständen

neue, kostenpflichtige Software-Versi-

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

SYSTEMINTEgRATION & KONSOLIDIERuNg

Westa-Gruppe steigt auf Linux und OpenOffice um

Raus aus der Rüstungsspirale

72.000 Euro spart die Westa-Gruppe jährlich, seit sie das freie Betriebssystem Linux einsetzt.

Die Verknüpfung mit der bereits genutzten Software oxaion stellte kein Problem dar – ganz

im Gegenteil: Die Offenheit der ERP-Lösung verbesserte die Datenhaltung.

onen mit erweitertem Funktionsumfang

auf den Markt und „nötigen“ die

Anwender indirekt, ihr System ständig

nachzurüsten.

Weniger Kosten für Lizenzen

Für ihn ist diese Situation nicht nur

gefühlt, sondern auch bewiesen. „Studien

zeigen, dass bei Microsoft-Anwendungen

die Hälfte aller lizenzpflichtigen

Funktionen nicht genutzt werden.

Trotzdem passt man einen erheblichen

Teil des brachliegenden Anwendungspotenzials

immer wieder kostspielig

an. Vor allem bei lizenzpflichtigen

Büroanwendungen gibt es ein krasses

Missverhältnis zwischen Ausgaben und

Leistungen.“ Dagegen sind laut Westerbarkey

beim Einsatz von Open-Source-

Systemen Rationalisierungspotenziale

von bis zu 50 Prozent möglich. Er muss

es wissen: 72.000 Euro spart sein Unternehmen

jährlich, seit es mit Linux

und OpenOffice arbeitet.

Für Jan Westerbarkey und seine

Mitarbeiter hat die Umstellung auf

das freie Betriebssystem einen interessanten

Nebeneffekt: „Linux-Desktops

kommen mit erstaunlich wenig Hardware-Ressourcen

aus. Deshalb konnten

wir auch ältere Hardware verwenden,

die mit Windows nicht mehr laufen

würde.“ Dass die Westa-Gruppe aus

dieser endlosen „Rüstungsspirale“ ausstieg,

hatte noch einen anderen Grund:

Man besaß nicht die personellen Ressourcen,

um jedes Upgrade mitmachen

zu können. Das Unternehmen unterhält

keine IT-Abteilung; alle die EDV betreffenden

Fragen lösen der technische

Geschäftsführer und die Mitarbeiter

selbst.

Für die rund 350 Mitarbeiter der

Westa-Gruppe hat sich der Wechsel zu

Open Source gelohnt. Das Unternehmen

arbeitet heute mit allen gängigen

Büroanwendungen (Textverarbeitung,

Tabellenkalkulation, Präsentationen,

Datenbank, Zeichnungen/Grafiken,

PDF-Export). An funktionale Grenzen

ist man dabei nicht gestoßen. „Vor allem

unsere Kollegen, die lange Texte mit

Inhaltsverzeichnissen und eingebetteten

Grafiken bearbeiten müssen, sind

angetan von der neuen Software, denn

die gefürchteten Verschiebungen gibt

es hier nicht“, führt der Geschäftsführer

weiter aus. Insgesamt erleichtere

OpenOffice dem Handwerker beziehungsweise

dem Außendienstmitarbeiter

die Erstellung von Rechnungen und

Angeboten. Mit der neuen Version 2.4

ist Westaflex demnächst auch in der

Lage, eingehende PDF-Dokumente als

Text ins System zu importieren. Ein

wichtiger Vorteil angesichts der Fülle

an Ausschreibungen, mit denen es die

Westa-Gruppe zu tun hat und die meistens

auch als PDF-Dateien reinkommen.

Von dem oft gehörten Einwand,

OpenOffice sei schwer zu bedienen,

will Westerbarkey nichts wissen. Seine

Mitarbeiter hätten bereits nach zwei

Wochen „keine Sehnsucht mehr nach

Microsoft gehabt“. ó

oxaion ag, Ettlingen

www.oxaion.de


IT-Konsolidierung

Wege und Ziele

Um die Anforderungen im Geschäftsalltag flexibel bewältigen und auch langfristig im

jeweiligen Marktsegment bestehen zu können, kommt kein Unternehmen an leistungs-

starker Software zum Management seiner Prozesse vorbei.

Die Zielsetzung einer IT-Konsolidierung

ist klar: erhöhte Produktivität

durch schlankere Prozesse, Vermeidung

von redundanter Datenhaltung

(außer an den Stellen, wo sie sinnvoll

und notwendig ist), langfristige Sicherung

der IT-Investitionen sowie eine

skalierbare, plattformunabhängige Architektur,

die auch künftige Geschäftsanforderungen

abbilden kann. Auf diese

Weise ist innerhalb der IT-Infrastruktur

ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet,

außerdem kann man dadurch den höheren

Erwartungen an Service-Level

und Sicherheit Rechnung tragen.

Entscheidend bei der Umsetzung

eines solchen Projekts ist es, die Lösungen

auf die konkreten individuellen

Bedürfnisse anzupassen. Der Ausgangspunkt

ist zunächst eine intensive

Bestandsaufnahme der Ist-Situation

AUSGEREIFT

der jeweiligen IT. Die darauf folgende

Implementierungsphase bildet den

Übergang der bisherigen Test- in die

Produktionsphase ab. Dort wird das

nunmehr getestete System in die Produktionsumgebung

übernommen; zu

dieser letzten Stufe gehören zudem

Aspekte – wie die Überwachung der

vorab definierten Service-Level und die

Erarbeitung eines passenden Support-

Konzepts.

Die Konsolidierung selbst erfolgt

auf mehreren Ebenen. So führt die

physische Konsolidierung alle Dienste,

Applikationen und Datenbanken in

dynamischen Systemen zusammen.

Über die Datenkonsolidierung wiederum

werden die im gesamten Unternehmen

gespeicherten Daten, die häufig

redundant, fehlerhaft und zudem in

unterschiedlichen Datenbanken abge-

legt sind, in eine homogene Struktur

gebracht, in der sie dann als korrekte

und konsistente Informationen zur Verfügung

stehen. Die Applikationskonsolidierung

konsolidiert Funktionalitäten

sowie Prozesse und zentralisiert sie auf

weniger Komponenten. Zuletzt sorgt

die Applikationszugriffskonsolidierung

für einen einheitlichen Multi-Channel-

Zugriff auf alle Anwendungen.

Letztendlich ist das A und O jedes

Konsolidierungsprojekts natürlich der

richtige Projektpartner, der für einen

möglichst reibungslosen Ablauf der

Konsolidierungsmaßnahmen und die

anschließende weitere Systembetreuung

sorgt. Marco Mancuso ó

SOu Systemhaus gmbH & Co. Kg,

Schwetzingen

www.sou.de

IBM-Stand,

Halle 2

Ihre PROFIs zeigen:

IBM System p Monitoring

mit Ganglia

3

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

PROFI Engineering Systems AG • www.profi-ag.de


3

SCHWERPUNKT

Um hier bessere und schnellere Performance-Ergebnisse

zu erzielen,

hat PROMOS gemeinsam mit der PROFI

Engineering Systems AG innerhalb der

SAN-Umgebung den Umstieg von der

bisherigen FAStT600- auf die deutlich

leistungsstärkere DS4800-Technologie

vollzogen.

Die SAP-Systemperformance ist

maßgeblich abhängig von den angeschlossenen

Plattensubsystemen. Im

PROMOS-Rechenzentrum wurde hierfür

bis zur Umstellung die IBM-Speicherlösung

TotalStorage DS4300 auf

Basis der FAStT600-Technologie genutzt.

Diese wurde den kontinuierlich

steigenden Anforderungen nicht mehr

gerecht. Zudem gestaltete sich die Erzeugung

von Kopien via FlashCopy-

Funktion sehr umständlich. Gesucht

war daher eine neue Speichertechnologie,

die performanter, variabler und

schneller ist. Schließlich fiel der Entschluss

zugunsten eines Einsatzes des

Plattenspeichersystems IBM System

Storage DS4800.

Mit der skalierbaren Speicherlösung

für On-Demand-Computing-Umgebungen

steht heute eine leistungsstarke

Fibre-Channel-Schnittstelle mit

vier GB/s zur Verfügung, die mehr

Möglichkeiten für den Host-Anschluss

bietet und die erforderliche Bandbreite

mitbringt, die für Anwendungen

notwendig ist. Hinzu kommen neueste

innovative IBM-Lösungen bezüglich

Performance und Management von

IT-Infrastrukturen. Aufgrund der sehr

hohen Datenverfügbarkeit unterstützt

Storage DS4800 die Entwicklung von

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

SYSTEMINTEgRATION & KONSOLIDIERuNg

Speicherlösung für PROMOS-Rechenzentrum von Profi

Nachbrenner

Hohe Performance und Skalierbarkeit sowie eine maximale Verfügbarkeit von Daten sind

das A und O in jedem Unternehmen. Das gilt auch, wenn Datenverwaltung und -speicherung

ausgelagert sind. PROMOS stellt über tausend SAP-Nutzern die Daten per Rz zur Verfügung.

Speicherumgebungen und trägt dank

zahlreicher RAID-Stufen und redundanter,

Hot-Swap-fähiger Komponenten

zu einer dauerhaften Datensicherheit

bei.

Im Notfall FlashCopy

Zur Wiederherstellung von Daten besteht

die Möglichkeit, zu einem bestimmten

Zeitpunkt über IBM Flash-

Copy-Kopien zu erzeugen. Über diese

Funktionen lassen sich bis zu vier virtuelle

Kopien eines bestehenden Volumens

anfertigen. Über die Dynamic Volume

Expansion, die sich vor allem für

Anwendungen mit schnell wachsenden

Datenanforderungen eignet, können

Administratoren die Größe logischer

Datenträger ändern, ohne den Systembetrieb

unterbrechen zu müssen.

VolumeCopy unterstützt die vollständige

Replikation von logischen

Datenträgern (Quelldatenträgern) auf

einen anderen Datenträger; es erlaubt

den Lesezugriff auf den Quelldatenträger

während des Kopierprozesses und

ermöglicht das Aussetzen von Schreibvorgängen

zur Unterstützung zeitpunktgesteuerter

Datenintegrität. Auch

die Datenmigration zwischen verschiedenen

Datenständen ist realisierbar.

Die Grundlage eines effizienten On-

Demand-Business ist die permanente

Bereitstellung aller Informationen mit

dem Ziel, nicht große Mengen Speicher

vorzuhalten, sondern die darauf gehosteten

Daten auch effektiv zu verwalten

– entsprechend ihrem Wert, ihrem Lebenszyklus

und ihrer Nutzung. Vor diesem

Hintergrund bietet das IBM System

Storage DS4800 einen noch flexibleren

Zugriff und mehr Optionen bezüglich

Skalierung und Performance. Für die

Struktur und den Kontext der Daten ist

gesorgt und es können Managementstrategien

festgelegt werden, die exakt

auf den jeweils aktuellen Informationsbedarf

abgestimmt sind. Zudem garantiert

das System gleichzeitig Hochverfügbarkeit.

Als einer der branchenweit ersten

Server eignet sich die Speicherlösung

vor allem auch für den Einsatz von

Anwendungen für Speicherkonsolidierung

und Clustering. Dabei ist IBM

System Storage DS4800 so konzipiert,

dass sich direkt angeschlossene Speichereinheiten

in der zentral verwalteten

SAN-Umgebung zusammenfassen

lassen.

Positives Fazit

Durch die Einführung der aktuellsten

4GB-Fibre-Channel-Technologie in die

SAN-Infrastruktur des PROMOS-Rechenzentrums

haben sich die Leistungsdaten

wesentlich verbessert. So

verringert sich beispielsweise die Zeit

für ein System-Restore von über vier

Stunden auf weniger als zwei. Die mehr

als 1.000 gehosteten SAP-Nutzer können

aufgrund der verbesserten Antwortzeiten

sowohl im Dialogbetrieb als

auch besonders in komplexen Abfragen

wesentlich schneller arbeiten.

Frank Gaebert ó

PROFI Engineering Systems Ag, Darmstadt

www.profi-ag.de


PROMOTION ANBIETERPROFIL

Wir machen EDI.

Konzentrieren Sie sich auch auf Ihr Business?

16 Jahre EDI Erfahrung machen es möglich: avEDIum Software Service bedeutet

für Kunden der Avenum Technologie ein stabiles, kosteneffizientes und

Ressourcen entlastendes EDI Fullservice.

Avenum Technologie zählt dank der

langjährigen Erfahrung mit EDI Entwicklungen

und Projektumsetzungen zu den

führenden EDI Spezialisten. Bei den

mehr als 2.000 Kunden sind integrierte

und stabile EDI Produkte im Einsatz,

welche die Geschäftsprozesse einfacher

und effizienter machen.

EDI – ohne geht’s nicht.

Elektronischer Datenaustausch (EDI) mit

Kunden, Partnern und Lieferanten gehört

längst zur Tagesordnung eines Unternehmens,

jedoch nicht zu dessen Kernkompetenz.

Dies spiegelt sich in den vielen ineffizienten

und teuren Umsetzungen wider.

Was nicht verwundert, EDI beschreibt in

den meisten Unternehmen einen veränderlichen,

ressourcenintensiven und „unliebsamen“

Supportprozess.

Von Know-how profitieren,

ohne groß zu investieren.

Der aus oben genannten Gründen oft

„unliebsame“ EDI Prozess ist die Kernkompetenz

der Avenum Technologie.

Besonders interessant sind in diesem

Zusammenhang die investitionsarmen

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Avenum bietet dabei dem Kunden

umfassenden und stabilen EDI Fullservice,

dessen hohe Qualität auf den bewährten

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profitieren bei der Auslagerung

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Mappings, Schnittstellen, Standards)

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Leonard-Bernstein-Straße 10

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(Mappings, Protokolle, … )

ó laufende Anpassungen an neue

Standards und Technologien

ó integrierte, rechtskonforme

eSignatur


38

TECHNIK & INTEGRATION

Was verbirgt sich hinter iASP?

Schon seit Release V5R2 gibt es die Möglichkeit, auf dem System i einen unabhängigen

Platten-Pool (independent ASP – iASP) einzurichten, in dem nicht nur IFS-Objekte sondern

auch Datenbankobjekte gespeichert werden können.

Im folgenden Artikel geben wir Ihnen

einen kurzen Überblick, welche unterschiedlichen

Einsatzmöglichkeiten

iASP bietet – und wie Sie ihn einrichten

können.

iASP – Einsatzmöglichkeiten

iASP ist eine Anzahl von Platten, die im

Gegensatz zum normalen ASP dem System

verfügbar gemacht werden können.

Sie können auch abgehängt werden und

damit dem System nicht zur Verfügung

stehen. Das geschieht unabhängig von

den Platten des Systems ASP und auch

unabhängig von den Platten in einem

anderen iASP. Man unterscheidet dabei

zwei Arten von iASPs:

ó Private iASPs. Diese sind nur mit

einem System verbunden und

können auch nur von einem System

verwendet werden.

ó Umschaltbare iASPs. Diese können

zwischen zwei Systemen oder Partitionen

logisch hin und her geschaltet

werden, wobei der Zugriff auf die Daten

zu einem bestimmten Zeitpunkt

immer nur von einem System aus im

iASP möglich ist.

Die Art des iASP definiert gleichzeitig

die Einsatzmöglichkeiten. Private

iASPs können zur Systemkonsolidierung

genutzt werden. Umschaltbare

iASPs werden eingesetzt, um eine höhere

Verfügbarkeit von Anwendungen

und Daten zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich zur Unterscheidung „privat/umschaltbar“

gibt es noch die Unterscheidung

in primäre und sekundäre

iASPs. Diese Aufteilung ist vergleichbar

zwischen System ASP und „normalen“

Basis-ASPs (also ASPs mit der Nummer

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

��������������������������

�������

����������

����������������

��������

������ ������

���������

���������

�����������������

��������������������

������������������

���������������������������������

�����������������

�������������

��������������������

1 bis 32). Konnten bisher schon Basis-

ASPs verwendet werden, um zum Beispiel

Journal Receiver in einem eigenen

Plattenbereich abzulegen und sie von

Anwendungsdaten zu trennen, so kann

auch im iASP eine Trennung von Daten

(im primären iASP) und von Journalreceivern

(im sekundären iASP) erfolgen.

Der primäre und die zugeordneten sekundären

iASPs funktionieren dabei

immer als Einheit; sie werden in einer

sogenannten iASP-Gruppe definiert.

Wenn der primäre iASP angehängt

wird, so werden auch die sekundären

iASPs automatisch mit angehängt.

Im Gegensatz zu Basis-ASPs steht

iASP nach dem IPL des System i nicht

automatisch zur Verfügung. Er muss

über die zugehörige Einheitenbeschreibung

explizit angehängt werden. Auch

ein Job auf dem System kann nicht

automatisch auf Daten in einem angehängten

iASP zugreifen. Um dies zu ermöglichen,

muss der Zugriff entweder

über die Jobbeschreibung (Parameter

Initial ASP Group) oder über den CL-

Befehl SETASPGRP „freigeschaltet“

werden. Ein einzelner Job kann dabei

immer nur Zugriff auf den System-ASP

und maximal eine weitere iASP-Gruppe

haben.

iASP als Basis für Server-Konsolidierung

Immer mehr Kunden möchten heute

ihre Server-Landschaft wieder konsolidieren

und zum Beispiel Filialrechner

durch ein zentrales System ersetzen.

Dies ist natürlich am einfachsten, wenn

die installierten Anwendungen mandantenfähig

sind und es von sich aus

erlauben, mehrere unabhängige Umgebungen

– zum Beispiel Filialen – in

einer Anwendungsumgebung anzubilden.

Dies ist jedoch nicht immer der

Fall. Eine Umgehung liegt dann in der

Verwendung von logischen Partitionen;

jedes Filialsystem wird durch eine eigene

logische Partition abgedeckt. Eine

andere Möglichkeit ergibt sich durch

die Verwendung von iASPs. Dabei wird

für jedes ursprüngliche System ein ei-


gener iASP eingerichtet. Da ein einzelner Job

zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur

maximal eine iASP-Gruppe (bestehend aus

einem primären und gegebenenfalls mehreren

sekundären iASPs) ‚sehen’ kann, dürfen

in den verschiedenen iASP-Gruppen auch

Bibliotheken mit identischem Namen vorkommen.

Allerdings darf eine Bibliothek aus

dem iASP nicht gleichzeitig auch im System-

ASP vorhanden sein. Ebenso muss ein Bibliotheksname

innerhalb einer iASP-Gruppe

eindeutig sein.

iASP als Basis für Hochverfügbarkeit

Ein weiteres Einsatzgebiet für iASPs liegt im

Bereich von Hochverfügbarkeitslösungen. Je

nach installiertem Release gibt es dabei unterschiedliche

Möglichkeiten. Seit V5R2 gibt

es die Möglichkeit, mit Switchable Disks zu

arbeiten. Dabei werden ein oder mehrere

komplette Erweiterungseinheiten innerhalb

einer HSL-Loop zwischen zwei Systemen i

1 TyPEN VON ASPS

2 IASP ALS BASIS FÜR SERVERKONSOLIDIERUNG

logisch umgeschaltet. iASP muss also die

Platten im Erweiterungsgehäuse umfassen.

Zusätzlich zu den Platten werden auch alle

anderen Ressourcen im Erweiterungsgehäuse

an das zweite System umgeschaltet, was

bei einem Bandadapter durchaus erwünscht

sein kann – beim Adapter für die Systemkonsole

hingegen nicht. Hier ist eine sorgfältige

Hardware-Planung notwendig. Die verschiedenen

Erweiterungseinheiten und das Backup-System

müssen dabei mit dem Produktivsystem

über eine oder mehrere HSL-Loops

verbunden werden. Daraus ergibt sich eine

gravierende Einschränkung dieser Konfiguration.

Die maximale Entfernung zwischen

Produktiv- und Backup-System kann bei Verwendung

von optischem HSL maximal 250

Meter betragen – bei Kupfer-HSL sind es sogar

nur 10 Meter.

Die logische Weiterentwicklung der Switched

Disk-Technologie steht seit V5R3 zur Verfügung.

Um die HSL-bedingten Entfernungsbeschränkungen

zwischen

Produktiv- und Backup-System

aufzuheben, wurde Cross

Site Mirroring entwickelt. Bei

dieser Technologie wird nicht

mehr Hardware zwischen

Produktion und Backup „verschoben“,

vielmehr befindet

sich auf beiden Systemen ein

iASP. Die physischen Plattenseiten

des iASP auf dem Produktivsystem

werden über

eine IP-Verbindung auf die

physischen Plattenseiten des

iASP auf dem Backup-System

gespiegelt – grob vergleichbar

mit OS/400 Plattenspiegelung.

Dabei ist zu beachten,

dass eine Schreiboperation

auf dem lokalen System immer

erst dann als abgeschlossen

gilt, wenn vom Backup-System

mindestens die

Bestätigung kommt, dass die

entsprechenden Daten dort

im Hauptspeicher (oder je

nach Konfiguration auch auf

Platte) angekommen sind.

Eine langsame Kommuni-

3


0

TECHNIK & INTEGRATION

3 IASP KONFIGURATION SWITCHABLE DISKS

4 CROSS SITE MIRRORING

5 NEUEN PLATTENPOOL ERSTELLEN

6 TyP BESTIMMEN 7 PLATTEN HINzUFÜGEN

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

kationsverbindung hätte hier also direkte

Auswirkungen auf die Antwortzeiten auf

dem Produktivsystem, weshalb die Verwendung

von Gigabit-Verbindungen empfohlen wird.

Einrichtung eines iASP

Nachdem wir nun wissen, wofür ein iASP verwendet

werden kann, widmen wir uns im nächsten

Schritt der Einrichtung eines iASP. Dazu benötigen

Sie auf Ihrem System i unkonfigurierte Platten.

Die Konfiguration des iASP erfolgt über den

iSeries Navigator. Dazu wählen Sie „Konfiguration

und Service _ Hardware _ Platteneinheiten“ (hier

ist eine Anmeldung im SST notwendig) aus, dann

erfolgt ein rechter Mausklick auf „Plattenpools“

und dann „Neuer Plattenpool“.

Es wird der Wizard zur Erstellung eines neuen

Plattenpools gestartet. Im ersten Fenster können

Sie auswählen, welchen Typ von Plattenpool Sie erstellen

wollen. Zur Erstellung eines primären iASPs

muss die Auswahl „Primär“ getroffen werden, außerdem

muss der Name des iASP angegeben werden.

Zusätzlich kann der Name der Datenbank im

iASP definiert werden. Erfolgt hier keine Angabe,

dann ist der Datenbankname identisch mit dem

Namen des iASP. Als letzte Auswahl muss definiert

werden, ob die Platten, die den iASP bilden

sollen, geschützt (RAID5 oder Mirroring) oder ungeschützt

sind. Diese Auswahl legt fest, welche unkonfigurierten

Platten für den iASP zur Auswahl

stehen. Wenn Sie bereits einen primären iASP

konfiguriert haben und nun einen sekundären

iASP erstellen möchten, dann wählen Sie als Typ

des Plattenpools „Sekundär“ aus. Auch in diesem

Fall müssen Sie den Namen des iASP festlegen

– und definieren, zu welchem primären iASP der

sekundäre iASP zugeordnet werden soll.

Im nächsten Schritt legen Sie fest, welche Platten

dem iASP hinzugefügt werden. Damit ist die

Konfiguration eines einzelnen iASP abgeschlossen.

Der Konfigurationsprozess dauert je nach Anzahl

und Typ der Platten einige Zeit.

Was Sie tun müssen, um eine Anwendung im

iASP lauffähig zu machen, erfahren Sie in den folgenden

Beiträgen. Dort beschäftigen wir uns auch

noch damit, welche Voraussetzungen für Cross

Site Mirroring notwendig sind, wie es konfiguriert

wird und welche Neuerungen es im iASP-Umfeld

und Clustering mit V5R4 gegeben hat.

Sabine Jordan ó


Datensicherung Domino auf System i – Teil 1

Katastrophen vorbeugen

Nicht nur der Betrieb der einzelnen Anwendungen auf einem System i ist wichtig, sondern

auch deren Sicherung. Obwohl System i zu den sichersten und zuverlässigsten Systemen

überhaupt zählt, kann es im Katastrophenfall gar nicht wichtig genug sein, eine vollständige

und möglichst aktuelle Sicherung aller Daten zu haben.

Aufgrund seiner Architektur unterscheidet

sich Domino von den

meisten anderen Anwendungen, die

auf einem System i betrieben werden

können. Und genau diese Architektur

macht es auch erforderlich, im Umfeld

der Datensicherung und der Wiederherstellung

der Daten ein besonderes

Augenmerk auf Domino im System i

zu legen. Im Zuge der Installation von

Domino werden Domino-spezifische

Objekte sowohl in Bibliotheken des System

i gespeichert als auch im IFS des

System i abgelegt. Nur eine komplette

Sicherung aller einzelnen Objekte, die

für Domino erforderlich sind, kann im

Wiederherstellungsfall einen Erfolg

bringen.

In diesem Artikel werden die

Grundlagen für die unterschiedlichen

Datensicherungsmöglichkeiten von Domino

auf System i aufgezeigt.

Eine umfassende Datensicherung

des Domino-Servers ist natürlich bereits

mit den Grundbefehlen der System

i möglich.

So kann zum Beispiel mit den beiden

nachfolgenden Befehlen ein Domino-

Server gesichert werden:

Bibliotheken:

ó GO SAVE

ó Auswahl 22

– oder alternativ dazu der OS/400

Befehl SAVLIB LIB(*IBM)

ACCPTH(*YES).

Verzeichnisse:

ó SAVOBJ ('/QIBM/ProdData')

('/QOpenSys/QIBM/ProdData'))

UPDHST(*YES)

Allgemein gilt:

Das System i bietet unterschiedliche

Datensicherungsmöglichkeiten für

Domino:

ó Verwendung von OS/400-Sicherungsund

Wiederherstellungsbefehlen

ó Verwendung von BRMS (Backup and

Recovery Media Services)

– Zusätzliches OS/400-Lizenzprogramm

5722-BR1

ó Verwendung von Datenschutz für

Domino

– Server Cluster

– Backup-Server

Weiterhin kann die Vermeidung

von Sicherungs-Down-Zeiten durch die

Verwendung von Server Clustern gewährleistet

werden.

Basis für alle Datensicherungen

sollte natürlich eine Gesamtsicherung

des Systems sein, die in einem Katastrophenfall

alle Basis-Informationen

und Objekte liefern kann. Veränderte

Objekte werden im Verlauf von täglichen

oder anderen periodischen Sicherungsprozessen

erfasst.

Zunächst muss festgelegt werden,

welche Datensicherung durchgeführt

werden kann. Dabei kommt es unter

anderem darauf an, ob der Domino-Server

24 Stunden verfügbar sein muss,

ob eine Datensicherung in einem sogenannten

„Online-Sicherungsverfahren“

durchgeführt werden muss oder ob ein

ausreichendes Zeitfenster zur Verfügung

steht, in dem eine Datensicherung

aller erforderlichen Objekte durchgeführt

werden kann. Weiterhin kann eine

Unterscheidung der Datensicherung

entsprechend des zu verwendenden

Mediums durchgeführt werden:

ó auf Band

ó in eine Sicherungsdatei

ó auf einen anderen Server

ó seit V5R4 in ein virtuelles Tape

Doch nun werden wir uns erst mal

weiter mit dem Aufbau beziehungsweise

mit der Integration von Domino auf

System i und den unterschiedlichen

Objekten in diesem Zusammenhang

widmen.

Domino-Objekte auf der System i

Im Zuge der Domino-Installation werden

nachfolgende Objekte auf dem System

i angelegt, die natürlich auch im

Zuge einer Datensicherung berücksichtigt

werden müssen:

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

1


2

TECHNIK & INTEGRATION

ó Benutzerprofil QNOTES

Dieser Benutzer wird für die Integration

von Domino verwendet. Er

kann nicht für eine Anmeldung am

System verwendet werden und fungiert

als internes Benutzerprofil.

– Eigner aller Domino-Objekte

ó Bibliothek QNOTES

– Domino-Objekte (z. B. *PGM und

*SRVPGM) werden in der QNOTES

gespeichert.

ó Bibliothek QUSRNOTES

– Domino Subsystem-Beschreibung

– DTAQs und JOBQs des Domino-

Servers

– Status des Domino-Servers

(WRKDOMSVR)

ó Bibliothek QNOTESAPI

– Bei Installation der Option 1

(C-API)

ó Verzeichnis /QIBM/ProdData/

LOTUS/NOTES

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

1 BILDSCHIRMANzEIGE

Work with Domino Servers

System: ASZEBIS

Type options, press Enter.

1=Start server 2=Change server 5=Display console 6=End server

7=Submit command 8=Work console 9=Work server jobs

11=Change current directory 12=Work object links 13=Edit NOTES.INI

Domino

Opt Server Subsystem Path

COMDOM01 DOMINO00 /notes/data

QPDOMSVR QPDOMSVR /Domino/QPDOMSVR

Bottom

Parameters or command

===>

F3=Exit F4=Prompt F5=Refresh F9=Retrieve F10=Sort by name

F11=Display status F12=Cancel F17=Top F18=Bottom F24=More keys

– Basis Domino Dateien

– NTF- und NSF-Dateien mit Verbindungen

zu QNOTES-Objekten

ó Verzeichnis /QIBM/ProdData/

GUIplugin/LOTUS.DOMINO

– Domino-Plug in für den iSeries

Navigator

Datenverzeichnis

Im Gegensatz zur Installation von

Domino auf anderen Server-Plattformen

wird das Daten-Verzeichnis (/DATA)

nicht im Zuge der Installation von Domino

erstellt, sondern erst bei der Kon-


figuration des Domino-Servers. Da der

Speicherort des Daten-Verzeichnisses

frei wählbar ist, muss in jedem Fall sichergestellt

sein, dass dieses Verzeichnis

auch im Zuge der Datensicherung

mit berücksichtigt wird.

Sind Sie sich nicht sicher, wo sich

das Daten-Verzeichnis befindet, kann

dies auf folgendem Weg ermittelt werden

(Abb. 1):

ó OS/400 Befehl WRKDOMSVR auf der

Befehlszeile angeben.

ó Befehlstaste F11 drücken.

– Anzeige Bibliotheksname und

Domino Version

ó Nochmals Befehlstaste F11 drücken.

– Anzeige Domino Daten Verzeichnis

Domino-Bibliotheken

Tabelle 1 dient nochmals der Übersicht

aller Domino-relevanten Bibliotheken:

Sichern von Domino-

Verzeichnissen

Für die Sicherung der Domino-Verzeichnisse

muss der Domino-Server

zunächst beendet werden:

ENDDOMSVR SERVER(servername)

Wenn der Java Server-Controller

verwendet wird, sollte der Server wie

folgt beendet werden:

ENDDOMSVR SERVER(servername)

OPTION(*CNTRLD) JSC(*YES)

Ob der Domino-Server wirklich

beendet ist, kann mit dem Befehl

WRKUSRJOB festgestellt werden:

WRKuSRJOB uSER(QNOTES) STATuS(*ACTIVE)

Hier sollte kein Job angezeigt werden.

Um die Verzeichnisse zu sichern,

wird der Befehl SAV verwendet. Wird

dieser mit dem Parameter *PRINT angegeben,

dann wird ein Protokoll der

gesicherten Verzeichnisse erstellt.

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd') OBJ(('/notes/

data/zebdom')) OuTPuT(*print)

Nach der Datensicherung wird der

Server wieder gestartet:

STRDOMSVR SERVER (servername)

Bei Installationen mit Datenverteilungen

der Domino-Dateien in ver-

Bibliothek Inhalt Beschreibung

QNOTES Domino-Code Installiert mit Option *BASE des Domino

Servers

QNOTESAPI C APIs Installiert mit Option 1 des Domino Servers

QNOTESCPP C++ APIs Verfügbar über Download von Developers

Network

QNOTESLSKT Lotus-Script Extension Verfügbar über Download von Developers

Toolkit

Network

QuSRNOTES Server-Instanz

z. B. Subsystembeschreibung, Job-

Informationen

beschreibung

Anmerkung: Diese Bibliotheksübersicht gilt für nicht Multi-Versioning-fähige Release-Versionen. Seit den

Domino-Versionen 6.0.3 und 6.5.0 hat sich die Bibliothekszuordnung von Domino teilweise geändert. In diesen

Fällen gilt die nachfolgende Tabelle als Übersicht der Domino-relevanten Bibliotheken:

QDOMINO7xx Release-abhängige

Domino-Informationen

z. B. QDOMINO702 für Rel. 7.0.2

QNOTES Domino-Code Installiert mit Option *BASE des Domino

Servers

QNOTESAPI C APIs Installiert mit Option 1 des Domino Servers

QNOTESCPP C++ APIs Verfügbar über Download von Developers

Network

QNOTESLSKT Lotus-Script Extension

Toolkit

QuSRNOTES Server-Instanz

Informationen

Tabelle 1

schiedenen Verzeichnissen innerhalb

des IFS kann alternativ zur Sicherung

der einzelnen Verzeichnisse natürlich

auch eine Sicherung des gesamten IFS

durchgeführt werden. Die Regeln zum

Beenden des Domino-Servers gelten

auch dort!

Sichern des gesamten IFS:

Der Sicherungsbefehl für die Sicherung

des gesamten IFS sieht wie folgt

aus:

SAV OBJ(('/*') ('/QSYS.LIB' *OMIT)

('/QDLS' *OMIT) uPDHST(*YES)

Sichern einer speziellen Datei:

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('/notes/data/zebdom/beispiel.nsf'))

Oft sind die Mail-Dateien der einzelnen

Benutzer äußert wichtig; im täglichen

Einsatz kommt es häufiger vor,

dass diese gesichert beziehungsweise

restored werden müssen.

Deshalb sehen Sie nachfolgend einige

Beispiele für die Sicherung der Mail-

Dateien: Sichern aller Mail-Dateien im

Mail Verzeichnis:

Verfügbar über Download von Developers

Network

z. B. Subsystembeschreibung, Jobbeschreibung

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('notes/data/zebdom/mail/*.nsf'))

Sichern mehrerer einzelner Mail-

Dateien:

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('/notes/data/zebdom/mail/user1.nsf')

('/notes/data/zebdom/mail/user2.nsf')

('/notes/data/zebdom/mail/user3.nsf'))

In der nächsten Ausgabe werden

wir die unterschiedlichen Sicherungsmethoden

behandeln und einen Ausblick

auf den Einsatz von BRMS im Zusammenhang

mit Domino bieten.

Jörg zeig ó

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www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

TECHKNOWLETTER

Der TechKnowLetter erscheint alle zwei

Wochen per e-Mail und enthält wichtige

technische Beiträge für die Bedienung

und Administration Ihrer IBM Serversysteme.

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03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

3


MARKTÜBERSICHT

SUMMARy

Wir bringen eine Übersicht über die

führenden Anbietern und machen

Ihnen mit Beispielen Appetit.

Diese komplexen Netzwerkkomponenten

sorgen für Sicherheit

beim Netzwerkdruck und sind meist

mit einer Reihe nützlicher Features für

einfache Installation und Management

ausgestattet. Trotzdem gilt es, mitzuhalten

mit den sich abzeichnenden Trends

in der Netzwerktechnologie und dem

Netzwerkdruck. Wenn eine Migration

zu einer neuen Technologie oder einem

moderneren Standard geplant ist, lohnt

es sich – aus Gründen des Investitionsschutzes

– auch bei Printservern auf

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

SPEZIALDRuCKER, PRINTSERVER, THIN CLIENTS

Unterstützung neuer Netzwerk-Technologien

Fit für die Zukunft

Für einen modernen High End Printserver ist es heute Standard, mit allen gängigen

Betriebssystemen – wie Windows, Mac OS, UNIX, Linux und Novell – kompatibel zu sein

und außerdem eine Vielzahl von Netzwerkprotokollen zu unterstützen.

Kompatibilität mit dem geplanten Standard

zu achten.

Das Internetprotokoll IPv6 ist dabei,

das noch vorherrschende IPv4

abzulösen, denn die über IPv4 verfügbaren

IP-Adressen werden in den

nächsten Jahren knapp. In Asien, USA

und Europa ist IPv6 in Regierungs- und

Industrie-Umgebungen schon Pflicht.

IPv6 bietet Vorteile, von denen auch

der Netzwerkdruck profitiert. Die wichtigsten

sind ein deutlich vereinfachtes

Netzwerkmanagement und verbes-

serte Sicherheit. Heute bereits erhältliche

IPv6-fähige Printserver bieten

Investitionsschutz bei einer geplanten

Migration zu IPv6, denn sie sind auch

mit IPv4 voll funktionsfähig. Das dreistufige

IPv6 Ready-Logo-Programm

des IPv6-Forums hilft bei der Orientierung.

Das Logo „Phase 1“ bedeutet:

Geräte verfügen über die für IPv6 notwendigen

Kernprotokolle und sind mit

anderen IPv6-Implementierungen kompatibel.

Produkte mit dem Logo „Phase

2“ erfüllen die strikten Anforderungen

Graham Whiles, iStockphoto.com


des IPv6-Logo-Komitees; für das Logo

„Phase 3“ wird die obligatorische Implementierung

von IPSec dazukommen.

Zwei weitere Trends im Netzwerkdruck

– die Verbreitung von Glasfaser-

Anbindungen für Drucker und die Gigabit-Technologie

– sind dem gewaltigen

Datenaufkommen in Netzen geschuldet,

das wegen bandbreitenhungriger Technologien

(VoIP, Streaming Media etc.),

der intensiveren Kommunikation von

großen Datenmengen (Datenbanken,

File-Sharing, Backups etc.) und größeren

Dateien noch weiter wachsen wird.

Dazu gehören auch Druckdokumente,

die durch intensiven Grafikeinsatz

oder Farbdruck viel Bandbreite beanspruchen.

Mit der bereits weit verbreiteten

Gigabit-Technologie (IEEE 802.3) lassen

sich große Datenmengen im Netz

sehr schnell übertragen. Dazu kommt

mehr effektive Bandbreite zur Steigerung

der Netzleistung und Vermeidung

von Bandbreitenengpässen. Außerdem

ist eine Aufrüstung in der Regel

kostengünstig machbar. Mit Gigabit-

Printservern lassen sich diese Vorteile

in Netzen mit Kupferkabel bis an den

Drucker führen und auch hier ist Investitionsschutz

gegeben, weil alle Ethernet-Standards

– also Standard, Fast und

Gigabit Ethernet – voll kompatibel miteinander

sind.

Ähnlich sieht es in einem Glasfasernetz

aus, in dem Übertragungsraten

bis in den Bereich von Giga- und Terabit

pro Sekunde möglich sind. Bei einer

Glasfaserleitung bis zum Drucker gelangen

die Druckdaten bis zum Faktor

10 schneller ans Ziel. Ein weiteres wesentliches

Argument für das Drucken

über Glasfaser ist die Abhörsicherheit

der Datenübertragung, denn es gibt

keine elektromagnetische Abstrahlung.

Wer bereits ein Glasfasernetz angelegt

hat, sollte in punkto Netzwerkdruck

Nägel mit Köpfen machen: Gegenüber

hybriden Systemen mit Glasfaser-Backbone

und Ethernet-Anbindungen von

Netzwerkendgeräten haben durch-

gängige FTTD-Lösungen (Fiber to the

Desktop) den Vorteil, dass sie Abhörsicherheit

bis an den Drucker bieten und

störungsfreier laufen. In gemischten

Netzen stellen Medienkonverter oft eine

Schwachstelle mit hoher Ausfallrate

dar.

Immer wichtig: Sicherheit

High-End-Printserver im professionellen

Einsatz sorgen auch für sicheres

Drucken im Netz – zum Beispiel Passwort-

und Zugriffsschutz, IP-Adressenfilterung

etc. Da Angriffsmethoden sich

ständig weiter entwickeln und neue

hinzukommen, gilt es jedoch, sich ständig

über die aktuellsten Standards und

neue Sicherheitslösungen auf dem Laufenden

zu halten. Bei WLAN zum Beispiel

sollten Printserver die neuesten

Verschlüsselungsstandards wie WPA/

WPA2 unterstützen. Benutzerbasierte

Zugriffsregelungen via zentraler Authentisierungsinstanz

– Stichwort IEEE

802.1x – verhindern ein unbefugtes Zugreifen

auf das Netz.

Professionelle Printserver unterstützen

im Idealfall mehrere Authentisierungsprotokolle

(z. B. EAP-MD5,

EAP-TLS, Cisco LEAP, EAP-FAST, EAP-

TTLS, PEAP). Ein Blick auf die Liste

der unterstützten Netzwerkprotokolle

mit integrierten Sicherheitsmechanismen

(zum Beispiel HTTPs, secure FTP,

IPPv1.1, SNMPv3, IPsec etc.) hilft bei

der Auswahl der dem eigenen Sicherheitskonzept

entsprechenden Printserver.

Ein technisch anspruchsvolles Feature,

das erst von wenigen Herstellern

wie SEH angeboten wird, ist die Verschlüsselung

von Druckdaten während

der Übertragung mit SSL/TLS.

Margarete Keulen ó

SEH Computertechnik gmbH, Bielefeld

www.seh.de

ANBIETER

Spezialdrucker, Printserver,

Thin Clients

Axel GmbH

Telefon +49 202 9460723

SA.S.S. Datentechnik AG

Telefon +49 6182 7865-0

Client-Endgeräte – Thin Clients

AFFIRMATIVE computer products GmbH

Telefon +49 6724 9304-0

Axel GmbH

Telefon +49 202 9460723

edv... beratung litters

Telefon +49 6241 9562-25

Hewlett-Packard GmbH

Telefon +49 89 998952-963

IBM Deutschland GmbH

Telefon +49 711 785-0

IGEL Technology GmbH

Telefon +49 421 1769-240

levigo systems gmbh

Telefon +49 7031 4161-10

Sphinx Connect GmbH

Telefon +49 711 72875750

transtec AG

Telefon +49 7071 703-0

UMB Consulting AG

Telefon +41 41 7492020

WS Datenservice zentrale und Technik

Telefon +49 7334 92198-0

Wyse Technology GmbH

Telefon +49 89 460099-0

Spezialdrucker

AJE Consulting GmbH & Co. KG

Telefon +49 2672 9364-0

Cosys Ident GmbH

Telefon +49 5062 900-0

Fibunet GmbH

Telefon +49 4106 7743-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.100 Produkte von über 1.100

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


MARKTÜBERSICHT

Spezialdrucker, Printserver,

Thin Clients

Lexmark Deutschland GmbH

Telefon +49 6074 488-0

msgi Märkische Service-GmbH

Telefon +49 2371 9675-0

PFB GmbH – Printing for Business

Telefon +49 2734 2818-0

Printronix Deutschland GmbH

Telefon +49 69 829706-0

SA.S.S. Datentechnik AG

Telefon +49 6182 7865-0

Wien Computer Expert GmbH

Telefon +49 40 535707-0

Drucken im Netz

Clever Business Solutions

Telefon +44 870 7307773

CSP Computer Schnittstellen Peripherie

GmbH

Telefon +49 6106 8407-0

CSW Peripheriesysteme GmbH

Telefon +49 2157 12913-0

Dell Computer GmbH

Telefon +49 69 9792-7000

Edimax Technology Europe BV

Telefon +31 499 377344

FC Franconia Computer GmbH

Telefon +49 2224 96000-65

HOB GmbH & Co.KG

Telefon +49 9103 715-0

PFB GmbH – Printing for Business

Telefon +49 2734 2818-0

PSi Laser GmbH

Telefon +49 271 31387-0

ROHA Software Support GmbH

Telefon +43 1 4196700

ROHA Software Support GmbH

Telefon +49 2224 96000-80

SEH Computertechnik GmbH

Telefon +49 521 94226-0

SMC Networks GmbH

Telefon +49 89 928610

SysPrint AG

Telefon +41 44 7302345

ThinPrint GmbH

Telefon +49 30 39493-10

Toolmaker Software AG

Telefon +41 43 30573-23

TOOLMAKER Software GmbH

Telefon +49 8191 968-0

VEDA GmbH

Telefon +49 2404 5507-0

VEDA(Switzerland) AG

Telefon +41 52 342-0212

zebra Technologies Europe Ltd.

Telefon +49 2159 67680

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

SPEZIALDRuCKER, PRINTSERVER, THIN CLIENTS

Neue Thin Clients von AXEL

Weiter geschrumpft

Bei einer Größe von nur 10 ×13 × 3 cm und einem Gewicht

von wenigen 330 g bieten die neuen Geräte von AXEL den

gleichen Leistungsumfang wie bewährte Tischgeräte.

Bedingt durch die sehr geringe Leistungsaufnahme

von nur 6 Watt

entfällt die Notwendigkeit einer aktiven

Kühlung; demzufolge arbeitet das Gerät

vollkommen geräuschlos. Im Unterschied

zu den meisten anderen Herstellern

verwendet AXEL keine zugekaufte

Hardware, sondern entwickelt seine

Geräte von Grund auf in Eigenregie.

Schlanke Lösung

Ein lokales Betriebssystem – wie Windows

oder Linux – wird zur Funktion

eines optimal geplanten und durchdachten

Thin Client nicht benötigt; es

kann daher bei allen AXEL-Geräten als

Bindeglied zwischen Hardware und

Emulation/Protokoll komplett entfallen.

AXEL schaltet durch diese Technologie

viele Probleme aus, mit denen

die Thin Clients anderer Anbieter zu

kämpfen haben. Zum Beispiel entfällt

jegliches Booten eines Betriebssystems

beim Start. Die Verbindung zum jeweiligen

Server kann ohne lange Wartezeit

sofort aufgebaut werden. Die Hardware

muss keine Performance für ein

lokales Betriebssystem verschwenden;

sie kann daher klein und sparsam im

Stromverbrauch konzipiert werden.

Nicht zu letzt entfällt der Zwang für

den Administrator, das Betriebssystem

des Client durch Updates oder Patches

auf dem Laufenden zu halten oder gegen

Virenbefall zu schützen.

Alle Server im Griff

Das Modell 70F bietet neben der gewohnten

5250-Emulation und weiterer

textbasierender Emulationen auch gra-

fischen Zugriff auf Windows TSE über

RDP/Citrix ICA. Selbst ein grafisches

Arbeiten auf UNIX/Linux-Servern ist

über das VNC-Protokoll möglich. Es

lassen sich so gleichzeitig bis zu sechs

Sessions zu unterschiedlichsten Server-

Systemen aufbauen, die vollkommen

unabhängig voneinander arbeiten.

zentrale Administration

Ein weiteres Highlight der Geräte ist

die zentrale Administration über das

Netzwerk. Alle im Netz vorhandenen

AXEL-Geräte werden zentral in einer

Datenbank verwaltet und lassen sich so

problemlos konfigurieren und administrieren.

Die Geräte können übersichtlich

gruppiert und gebündelt oder auch

einzeln mit einem neuen Setup oder einer

neuen Firmware versehen werden.

Als ein weiteres Feature ist die automatische

Konfiguration der AXEL-Devices

zu nennen. Neu zu installierende Thin

Clients werden einfach angeschlossen

und erhalten beim Erststart sofort die

passende Konfiguration übermittelt.

Stefan Maas ó

AXEL gmbH, Wuppertal

www.axel.com


Gebrüder Weiss Paketdienst entscheidet sich für WSM

Energiekosten gesenkt

Österreichs führender privater Paketdienst GWP sagt ja zur Desktop-Bereitstellungslösung

WSM von Wyse Technology und setzt künftig die Wyse-Software mit 100 Wyse ,zero‘ Clients

in 150 bereits vorhandenen PCs ein.

WSM erlaubt die bedarfsgerechte

dynamische Bereitstellung von

Betriebssystem und Applikationen auf

Desktop-Endgeräten und ist besonders

geeignet für ,Zero‘ Clients – also Thin

Computer, die ohne Festplatte beziehungsweise

ohne Flash-Speicher auskommen.

WSM ermöglicht unter anderem

die zentrale Konfiguration und

Verwaltung der Parameter von Thin

Clients auf dem Server. Dadurch unterscheidet

sich die Funktion dieser Geräte

nicht von einem PC, die Administration

jedoch wird deutlich vereinfacht. Dies

senkt die Wartungskosten erheblich

und erhöht die Sicherheit.

„Aufgrund unserer speziellen Anforderungen

ist für uns eine terminalserverbasierte

Infrastruktur nicht in

Frage gekommen. Deshalb haben wir

unsere bestehenden 150 PCs um 100

Wyse ,Zero‘ Clients ergänzt und mit

entsprechender zentraler Verwaltungs-

Software nachgerüstet“, erklärt Daniel

Neumann, Assistent der Geschäftsführung,

Gebrüder Weiss Paketdienst. „Die

WSM-Lösung von Wyse bietet die Vorteile

einer serverbasierten Streaming-

Infrastruktur, ohne auf die Vorteile des

lokalen ausgeführten Betriebssystems

verzichten zu müssen. Das erleichtert

nicht nur die Administration der Clients,

sondern führt auch zu bedeutenden

Einsparungen in der Bereitstellung

von IT für die Geschäftsprozesse.“

zukunftsorientierte Lösung

Umgesetzt wurde die WSM-Lösung

gemeinsam mit dem österreichischen

Lösungspartner SecureSolutions. Bei

der Planung wurde besonderes Augenmerk

darauf gelegt, den ROI sowie bestehenden

Administrations-, Software-

Rollout- und Client-Rollout-Aufwand

erheblich zu reduzieren. Nach diversen

Tests im hauseigenen Labor wurde

dem Gebrüder Weiss Paketdienst eine

Lösung vorgestellt, die sich an eine

virtuelle Umgebung im Server-Bereich

anlehnt und so auch deren Vorteile

nutzt. Der Administrationsaufwand

verringert sich auf drei Client Images,

aranto auf der CeBIT: BITKOM-Stand · Halle 4 · Stand A 04 · Plätze 37–38

die direkt auf die Thin Clients beziehungsweise

auf die bestehenden PCs

gestreamt werden. Da hierbei keine Daten

lokal auf dem Client liegen und jede

Applikation bei Bedarf über das lokale

Netzwerk bereitgestellt werden kann,

trägt dies erheblich zur Steigerung der

Sicherheit bei.

„WSM ist das erste Tool, mit dem

sämtliche Herausforderungen in Bezug

auf Desktop-Management – wie Deployment,

Patching und das Bereitstellen

von Applikationen – einfach und

unkompliziert begegnet werden kann.

Neben den Einsparungen aufgrund der

einfachen Verwaltung tragen die neuen

,Zero‘ Clients zudem erheblich zur

Senkung der Energiekosten bei, da sie

lediglich ein Zehntel der Energie benötigen,

die für den Betrieb eines vergleichbaren

PCs benötigt werden“, bestätigt

der Geschäftsführer von Secure-

Solutions, Armin Kundigraber. ó

Wyse Technology gmbH, Kirchheim

www.wyse.de

Offen für alle: aranto ThinClient Suite

Die neue aranto ThinClient Suite basiert auf Open-Source-Technologie und bietet mit optimierten

Betriebssystem-, Manager- und Serverkomponenten maximale Flexibilität. Das komplette Bundle

ist eine kommerzielle Version von openthinclient.org mit umfangreichen

Features und dem gewohnten levigo-Support. Ebenfalls neu im Programm

ist die passende aranto ThinClient Hardware. Informieren Sie sich!

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

aranto – eine Marke der levigo systems gmbh · Max-Eyth-Straße 30 · D-71088 Holzgerlingen · Telefon (0 70 31) 4161-0 · Telefax (0 70 31) 4161-50 · info@aranto.de


8

MARKTÜBERSICHT

Dietmar Traidl, der seit 13 Jahre die

IT-Fäden bei Endress in der Hand

hält: „Wir waren in Deutschland eine

der ersten Firmen, die Thin Clients hatten.

Damals noch in einer dezentralen

Struktur. Nach dem

Ausstieg von IBM Anfang 2002

aus diesem Geschäftssegment

standen wir, wie andere Kunden

auch, ziemlich ratlos da.“

In diese Zeit fiel der erste Kontakt

zum Levigo-Systemhaus

und seinem Geschäftsführer

Oliver Bausch. Levigo hatte die

Nöte seiner Kunden erkannt

und eine Lösung dafür parat.

Die Thin Clients von Levigo

waren genauso flexibel und

exakt einstellbar wie die von IBM. Und

die einzigen mit Original IBM-5250-

Emulation“, sagt Traidl.

Schlank und langlebig

Vor einem Jahr nun hat Endress seine

komplette Server- und Speicherlandschaft

konsolidiert und sich für ein

Blade-Center von IBM entschieden.

Der Zugriff auf die zentrale Einheit erfolgt

zu 90 Prozent über Thin Clients.

Schlagende Argumente, den einstmals

eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen,

waren die Einsparungen

beim Wartungsaufwand und Stromverbrauch.

Zwar sind die Anschaffungskosten

für einen abgespeckten Klienten

annähernd so hoch wie für einen „dicken“

PC. Aber ein Thin Client läuft im

Schnitt zweieinhalb Zyklen länger. Da

MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

SPEZIALDRuCKER, PRINTSERVER, THIN CLIENTS

Endress setzt auf IBM Blade-Center und Thin Clients von Levigo

Alles im grünen Bereich

In seinen 22 Fachmärkten bietet Endress Motorgeräte Garten-, Forst- und Reinigungstechnik

allererster Güte. Groß geworden ist das mittelständische Unternehmen aus Stuttgart mit

hochwertigen Produkten von Markenherstellern. Bei seiner IT setzte Endress schon früh auf

die schlanken, Energie sparenden Thin Clients. Ein kluger Schachzug, wie sich bei der jüngsten

Konsolidierung gezeigt hat.

die Anwendungen bei den handlichen

Endanwendergeräten auf dem zentralen

Server liegen, erfolgt auch die Administration

zentral. Nach Schätzung

von Dietmar Traidl hat sich der Zeitaufwand

für die Verwaltung im Vergleich

zu früher um rund 40 Prozent reduziert.

Ein weiterer Pluspunkt für den

Handel ist die kompakte Bauweise der

Thin Clients. Sie lassen sich in die Möblierung

der Verkaufstheken wesentlich

besser integrieren als PCs und verursachen

außerdem keinen Lärm.

1,5 Millionen Datensätze pro Jahr

Endress handelt ausschließlich mit

Produkten von Markenherstellern. Jeder

dieser Hersteller liefert Saison für

Saison seine Kataloge und Ersatzteillisten

auf CDs an den Handel. Und alle

in einer anderen Version. Verkauf und

Werkstatt greifen auf die Produktdaten

sowie Explosionszeichnungen zurück.

Pro Jahr sind es sage und schreibe

rund 1,5 Millionen Datensätze, die bei

Endress auf die Bildschirme laufen.

„Bei diesen Datenmasse ist eine Lösung,

bei der die Anwendungen nur an

einer Stelle, nämlich auf dem

Server aktualisiert werden

müssen, ideal“, erklärt Oliver

Bausch.

Softwareseitig kommt

Microsoft Windows Server

2003 und Citrix Presentation

Server 4.0 in der Enterprise-

Version zum Einsatz. Um

die Daten – speziell die bei

Endress verwendeten Explosionszeichnungen

– perfekt

dreidimensional sichtbar zu

machen, werden diese mittels

Citrix Presentation Server zur Verfügung

gestellt. „Mit Citrix lassen sich die

Außenstellen einfacher anbinden. Das

verwendete ICA-Protokoll beschleunigt

den Datenfluss und stellt dem User alle

benötigten Anwendungen in Echtzeit

zur Verfügung,“ so Oliver Bausch.

Fit für weiteres Wachstum

Endress will auch in Zukunft seinen Erfolgkurs

fortsetzen und weiter wachsen.

Mit der serverbasierten Thin-Client-

Lösung können neue Standorte unkompliziert

an die bestehende zentrale IT

angebunden werden. Bei Endress ist

also alles im grünen Bereich. ó

levigo systems gmbH, Holzgerlingen

www.levigo.de


SERVICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Frank Gaebert . . . . . . . . . . . . . . . info@profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Katrin zwingmann . . . . . . . . . . . . katrinz@lewispr.com . . . . . . . . . . . . . 29

Manfred Over . . . . . . . . . . . . . . . . manfred.over@ogs.de . . . . . . . . . . . . 24

Marco Mancuso . . . . . . . . . . . . . . marco.mancuso@sou.de . . . . . . . . . . 35

Margarete Keulen . . . . . . . . . . . . m.keulen@seh.de . . . . . . . . . . . . . . . 44

INSERENTEN DIESER AUSGABE

abas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.abas.de

ALPHA Business Solutions . . . . . 17 . . . . . . . . . . . . . . . . . www.abs-ag.de

ATOSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 . . . . . . . . . . . . . . . . www.atoss.com

Avenum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 . . . . . . . . . . . . . . www.avenum.com

AXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 45 . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com

BISON . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 . . . . . . . . . . . www.bison-group.com

CODA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 . . . . . . . . . . . . . . www.coda.com/de

CP Corporate Planning . . . . . . . . . 17 . . . . . . www.corporate-planning.com

CPL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 . . . . . . . . . . . . . . www.cplgmbh.com

CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.css.de

Dakoda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 . . . . . . . . . . . . . . . . www.dakoda.de

DocuWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com

ExcelData . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . . . . . . www.exceldata.de

Ferrari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . www.ferrari-electronic.de

FRITz & MACzIOL . . . . . . . . . . . . . 33 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.fum.de

Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 21 . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de

IBS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . . . . www.ibs-software.de

IGEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.igel.com

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de

FIRMEN DIESER AUSGABE

AJE Consulting GmbH & Co. KG . . www.aje.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

AXEL GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . 10, 46

Bison Schweiz AG . . . . . . . . . . . . www.bison-group.com . . . . . . . . . . . . 30

CODA Financials Systems GmbH www.coda.com/de . . . . . . . . . . . . . . 12

Endress Motorgeräte GmbH . . . . www.endress-shop.de . . . . . . . . . . . . 48

Gebrüder Weiss Paketdienst . . . . www.gw-world.com . . . . . . . . . . . . . . 47

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . 14, 38

Infor Global Solutions AG . . . . . . . www.infor.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

levigo systems GmbH . . . . . . . . . www.levigo.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Norgren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.norgren.com/de . . . . . . . . . . . . 26

OGS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

oxaion ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oaxion-open.de . . . . . . . . . . 21, 34

PROFI Engineering Systems AG . . www.profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . 36

PROMOS consult GmbH . . . . . . . . www.openpromos.com . . . . . . . . . . . 36

SecureSolutions GmbH . . . . . . . . www.securesolutions.at . . . . . . . . . . 47

SEH GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.seh.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Mike M. Katthab . . . . . . . . . . . . . . khattabm@lakeviewtech.com . . . . . . . 32

Mirjam Johann . . . . . . . . . . . . . . . mjo@aje.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Sabine Jordan . . . . . . . . . . . . . . . sabine_jordan@de.ibm.com . . . . . . . . 38

Stefan Maas . . . . . . . . . . . . . . . . . stefan.maas@axel.com . . . . . . . . 10, 46

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 23, 51 . . . . . . . . . . . www.midrange.de

K+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 . . . . . . . . . . . . . . www.kh-software.de

levigo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 . . . . . . . . . . . . . . . . . www.levigo.de

MAGIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 . . www.magicsoftware.com/germany

NiiT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . . . . . . . . www.niit-tech.de

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de

PORTOLAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 . . . . . . . . . . . . . . www.PortolanCS.de

PROFI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 35 . . . . . . . . . . . . . www.profi-ag.de

Psipenta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.psi.de

retarus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 . . . . . . . . . . . . . . . www.retarus.com

ROHA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30, 38 . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at

S + S Software . . . . . . . . . . . . . . . 31 . . . . . . . . . www.softwarepartner.net

SA. S. S. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 . . . . . . . . . . . . . . . www.sass-ag.info

Semiramis . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 . . . . . . . . . . . . . www.semiramis.com

SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com

Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17, 19 . . . . . . . . . . . . . www.solitas.com

solvito . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solvito.de

Vision Solutions . . . . . . . . . . . . . . 11 . . . . . . . . . www.visionsolutions.com

WILSCH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de

SoftM AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 27

SOU GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . www.sou.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

SWING Software GmbH . . . . . . . . www.swingsoftware.de . . . . . . . . . . . 31

Unternehmensgr. Hoffmann . . . . www.sonax.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

update Solutions AG . . . . . . . . . . www.updateag.de . . . . . . . . . . . . . . . 31

Vision Solutions, Inc. . . . . . . . . . . www.visionsolutions.com . . . . . . . . . 32

Westa Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . www.westaflex.com . . . . . . . . . . . . . 34

Wyse GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wyse.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

NEUzUGANG BEIM ITP VERLAG

Seit dem 1. Februar verstärkt

Tanja Maršal die Redaktion

von MIDRANgE MAgAZIN

und ist für Sie unter

Telefon +49 8191 9649-33 bzw.

über tanja.marsal@midrange.de

erreichbar.

03/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


SERVICE

Business Continuity ist

Chefsache

Der uniformierte Werksschutz patrouilliert noch heute an den

Werkstoren unserer Firmen und schaut jedem Passanten in dessen

mehr oder weniger aufgeräumte Brotzeittasche. Das soll verhindern,

dass privat brauchbare Gegenstände unberechtigterweise dem

Unternehmensvermögen zum Nachteil des Betriebs entzogen werden.

Verglichen mit dem Schadenspotenzial, das die Datenverarbeitung in

sich birgt, schlägt der traditionelle

Werksschutz lediglich

teuer die Schlacht um die vielbemühten

Peanuts. Je erfolgreicher

Ihr Unternehmen ist,

desto höher ist das Potenzial

einzuschätzen, dass sich professionelle

Hacker um Sie bemühen.

Selbst frustrierte (Ex-)

Mitarbeiter sollen es schon

auf die Wettbewerbsvorteil-begründenden

elektronischen Informationen

abgesehen haben.

Zu all den Schlechtigkeiten in

der Welt, gibt es Branchen, bei denen der Ausfall der IT verheerende

bis existenzbedrohende Auswirkungen hat. Haben Sie sich schon mal

so ein K-Fall-Szenario für Ihr Unternehmen ausgemalt? Was würde

passieren, wenn wirklich unternehmenskritische Daten weg wären

oder beim Wettbewerb landeten? Was wäre, wenn Ihre IT über Stunden,

Tage oder noch länger nicht einsatzfähig wäre? Nun seien Sie hier

aber beruhigt. Der Schaden, den Ihr Unternehmen in solchen Fällen

erleiden würde, ist ja abgesichert – und zwar durch Sie als Verantwortlichen.

Der Sensenmann lässt grüßen. kdj ó

IMPRESSUM

0 MIDRANGE MAgAZIN · 03/2008

gLOSSE

MIDRANGE MAgAZIN

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

ISSN 0946-2880

Bezugspreis (Jahresabo):

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

eMail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 18/2008

Irina Hesselink (I.H.), Klaus-Peter Luttkus (KPL), Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

Klaus-Dieter Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

Jörg Zeig (J.Z.), Tanja Maršal (TM)

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

eMail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

eMail brigitte.wildmann@midrange.de

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

TECHNISCHE REDAKTION

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutz-

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

rechten ist.

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 04/2008

erscheint am 18. 3. 2008

SCHWERPuNKT

HR: Personalmanagement und

zeitwirtschaft

Die Mitarbeiterplanung für einen Arbeitsplatz

beschränkt sich zunehmend nicht

nur auf die Stelle an sich, sondern auch

auf unterschiedliche Besetzungstypen,

wie z. B. Notfall-, Minimal- und Optimalbesetzung.

Security/HA

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

eMail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

Eine sichere IT mit einer hohen Verfügbarkeit

ist für das Überleben eines

unternehmens unabdingbar. Neben den

Bordmitteln von i5/OS stellen verschiedene

Anbieter ihr Know-how in Sachen

Security und HA unter Beweis.

MARKTÜBERSICHT

Datawarehouse, BI

Wir stellen die Anbieter zum Thema vor

und informieren Sie mittels Anwenderberichten

über Praxiseinsatz und -tauglichkeit

der Lösungen.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe:

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Uyen Le, iStockphoto.com


Firma

ACADEMY

Security- und

Hochverfügbarkeitstage

Oft genug werden die Themen rund um Business Continuity auf

die leichte Schulter genommen – es ist ja bisher noch nichts Gravierendes

passiert. Aber die Abhängigkeit von Ihrer IT wächst unaufhaltsam.

Unerwünschter Besuch bei Ihren Daten oder der Verlust

von IT-Verfügbarkeit werden deshalb immer bedrohlicher für

Ihr Unternehmen. Dem tragen beispielsweise auch die Ratingverfahren

der Geldinstitute und die strengen Haftungsbestimmungen

Rechnung.

Sie sollten die MIDRANGE Security- und Hochverfügbarkeitstage

am 27. und 28. Mai 2008 besuchen.

Erleben Sie wo die Risiken sind und was Sie mit Bordmitteln Ihrer

System i bereits lösen können. Lernen Sie aber genauso, wo deren

Grenzen sind und wann Sie „externe“ Hilfe in Anspruch nehmen

sollten. Machen Sie sich ein Bild, welchen Aufwand bedarfsgerechte

Sicherheit/Hochverfügbarkeit für Sie bedeutet.

Zielgruppe

Wenn Sie verantwortlich sind für die IT Strategien (EDV-Leitung,

Geschäftsführung) Ihres Unternehmens oder wenn Sie operativ

(Sicherheitsbeauftragter) mit der Gewährleistung von HA und Sicherheit

betraut sind, sollten Sie kommen.

Jörg Zeig und führende Spezialisten aus dem Markt haben wir als

Referenten eingeladen. Partizipieren Sie von deren unerschöpflichem

Wissen.

Anmeldung

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Aus dem Inhalt

Security Grundlagen im i5/OS: Basis, Sicherheitsstufen,

Verschlüsselung, TCP/IP-Security, Neuerungen in V6R1.

Benutzerrechtemanagement, Hardware-Verschlüsselungen,

Security-Audits, Assessment für Sicherheitszustand, Passwordpolicy,

verbergen vertraulicher Daten, Schadcode-Abwehr,

Sitzungscapturing …

Verfügbarkeit: Grundlagen, Remote Journal, HASM (High

Avalability Solutions Manager), IBM iCluster, Switchable iASP

Disaster-Recovery, Daten-Management, Notfallhandbuch,

Ausfall-Rechenzentrum, HA on Demand, Replizierung und

LPAR (Hochverfügbarkeit mit einem System), Replication

over Distance, vorbeugen, Reduzierung/Eliminierung von

Down Times …

Ihr Nutzen

◊ Sie erkennen, wo Ihre Lücken sind

◊ Sie lernen verschiedene Strategien und Methoden kennen

◊ Sie können beurteilen, wie weit Sie mit Bordmitteln kommen

◊ Sie kennen die Möglichkeiten der wichtigsten Anbieter

◊ Sie sind sensibilisiert und wissen was Sie tun müssen

Erfahrungsaustausch mit den Referenten und anderen Teilnehmern

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

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27./28. Mai 2008

Köln/Düsseldorf

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 514,— € 488,30 €

2 514,— € 479,— € 455,05 €

3 479,— € 444,— € 421,80 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält eine Übernachtung mit Frühstück

im Tagungshotel, die Verpfl egung Tagsüber, inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen, sowie das gemeinsame Abendessen

am ersten Tag. Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die

Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über Termine und

Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen am 27.5. ab 8.30 Uhr,

Beginn ab 9.30 Uhr. Ende am 28. 5. gegen 16.30 Uhr.

Änderungen vorbehalten.


CODA Financial Systems GmbH

Bredeneyer Straße 2 b

45133 Essen

Telefon: +49 (0) 201 246 39-0

info-de@CODA.com

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Konsolidierung & Konzernrechnungswesen

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& strategisches Finanzmanagement

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