Erz - 2008

willkommen.in.sachsen.de

Erz - 2008

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Erz - 2008

Erz - 2008

Erscheinung:

1. August 2008

verbreitete Aufl age:

185.000 Exemplare

Bruno, Nina, Helena

und Rebecca reichen

sich die Hände und

symbolisieren damit das

Zusammenwachsen von

Aue-Schwarzenberg,

Annaberg, Stollberg

und dem Mittleren

Erzgebirgskreis.

Sonderveröffentlichung von

E r z g e b i r g s k r e i s

E r z g e b i r g s k r e i s


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 60

TIPP

Sachsens einzig

erhaltenes

Bergmagazin

Marienberg. Vom

unansehnlichen

Getreidespeicher

zum sächsischböhmischenKulturzentrum

hat es

sich in den zurückliegenden

Jahren gemausert:

das MarienbergerBergmagazin

– das einzig

erhalten gebliebene

seiner Art in

Sachsen. Damit

wurde ein neues

Kapitel in der

wechselvollen Geschichte

des rund

200 Jahre alten

Gebäudes aufgeschlagen,

das einst

Bergmeister Heinrich

von Trebra

hatte errichten

lassen.

Nach einer schweren

Hungersnot

zunächst als Getreidespeichergenutzt,

diente es

später lange Zeit

vorwiegend militärischenZwecken.

Von

1969 bis zur

Wende war es

Obstlager, bevor

es zu Beginn der

90er Jahre wieder

in das Eigentum

der Stadt Marienberg

überging. Es

vergingen noch

fast zehn Jahre,

bis das Gebäude

für 2,6 Millionen

Euro umgestaltet

wurde.

Heute beherbergt

das Bergmagazin

die Ausstellung

„Deutsche und

Tschechen im

20. Jahrhundert

– Biografie einer

Nachbarschaft“,

das Museum zur

Stadtgeschichte

und zur Geschichte

des sächsischböhmischenErzgebirges

sowie die

Stadt- und Kreisergänzungsbibliothek.

(af)

Konzertreigen zum Jubiläum

Sie gilt als das wertvollste Kunstdenkmal der Stadt Marienberg: die St.-Marien-Kirche. Sie ist

neben der St.-Wolfgangs-Kirche in Schneeberg und der St.-Annen-Kirche in Annaberg-Buchholz

die jüngste der drei spätgotischen Hallenkirchen im Erzgebirge. Mit einem Konzertprogramm

feiert das Gotteshaus noch bis Jahresende 450 Jahre Grundsteinlegung. Höhepunkt

ist das Konzert des Dresdner Kreuzchores am 7. September, 17 Uhr.

◗ Aqua Marien: Sachsens größtes Erlebnisbad von Antje Flath

Badespaß ganz in Familie

Marienberg. Mit einer Gesamtwasserfläche von

fast 1300 Quadratmetern ist das Erlebnisbad

Aqua Marien in Marienberg nach Aussage der heimischen

Stadtwerke das größte sächsische Erlebnisbad.

Wellenbecken mit Strömungskanal,

Schwimmerbecken mit vier 25-Meter-Bahnen, jeweils

ein Erlebnis- und ein Soleaußenbecken, warmes

Kaskadebecken – der Angebote gibt es reichlich

in der mittlerweile seit fast elf Jahren bestehenden

Einrichtung. Besonders beliebt sind bei

den Gästen die 90 Meter lange Röhrenrutsche

und der 88 Meter lange Crazy River – eine Rutsche,

in der man auf riesigen Gummireifen nach

unten saust. Für die kleinsten Besucher gibt es extra

ein Babybecken.

2,5 Millionen Besucher waren das Ziel in den ersten

zehn Jahren. Das ist mit fast 3,5 Millionen

deutlich überboten worden. Voraussetzung dafür

waren und sind durchschnittlich 1000 Badegäste

pro Tag. Um deren Wohl kümmern sich insgesamt

40 Beschäftigte. „Was von den Mitarbeitern im

Bad und bei den Stadtwerken als Träger der Einrichtung

täglich geleistet wird, nötigt großen Respekt

ab“, formulierte es Bürgermeister Thomas

Wittig anlässlich des Jubiläums. Um das zu unterstreichen,

führt er einige Beispiele an: So seien in

ERLEBNIS

Bergstadt MARIENBERG

den zehn Jahren Geldwertkarten in einem Gesamtwert

von annähernd 2,7 Millionen Euro verkauft

worden. In der hauseigenen Küche gingen

an hungrige Badegäste rund 37 Tonnen Pommes

Frites und etwa 30 Tonnen Spaghetti über den

Thresen. Außerdem wurden knapp 150.000 Paar

Wiener Würstchen verkauft, zählt der Bürgermeister

auf. In diesem Zusammenhang sieht er

sich und die Verwaltung auch in der damaligen

Entscheidung bestätigt, in dem Bad alles in eige-

Der Wellengang im Schwimmerbecken sorgt

immer für ausgelassene Stimmung.

Foto: Andreas Judefeind (Archiv)

Entdeckerlust und

Tatendrang sollen Ihr

Antrieb für die Zeit

Ihres Aufenthaltes in

Marienberg sein.

Sie werden staunen

was wir alles zu

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Erzgebirge

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großer Wellnessbereich mit Traumbad & Wohlfühlmassagen

Kinderbadebereich

Bowling, Billard, Dart,

Tischtennis, Minigolf

Solarien

ner Regie zu behalten. „Diese Entscheidung war

richtig“, konstatiert Wittig rückblickend.

Annähernd 30 Millionen Mark haben die Stadtwerke

Marienberg vor elf Jahren in den Bau

des Komplexes investiert. Noch einmal rund

900.000 Euro wurden 2005 in die Erweiterung

der Saunalandschaft gesteckt. Seither präsentiert

sie sich rund 300 Quadratmeter größer mit Sole-

Stollen, einem nachgebauten Erzstollen sowie einer

Köhlerhütten-Sauna mit Kamin. Bereits vorhanden

waren drei Finnische Saunen, eine Dampfund

eine Aroma-Sauna sowie eine Blockhaus-Sauna.

Damit können die Besucher auf 1000 Quadratmetern

Schwitzen und Entspannen.

Die jüngste Investition: eine Geothermie-Anlage.

Dabei wird seit November vorigen Jahres mit Hilfe

des gleichbleibend warmen Grubenwasser aus

dem ehemaligen Schacht 302 das Wasser im Erlebnisbad

erwärmt. Mit dem zweiten Bauabschnitt

soll erreicht werden, dass die rund

1,1 Millionen Euro teure Anlage nun auch mittels

Wärmetauscher für Kühlung sorgt. In den Badkomplex

selbst wollen die Stadtwerke in diesem

Jahr nach Aussage ihres Prokuristen Roy Brückner

65.000 Euro investieren, unter anderem in

neue Umkleidekabinen.

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Vom Wasserspeicher zum Badesee

Beim Kurzurlaub entspannen oder toben

Der Greifenbachstauweiher wurde vor etwa 600 Jahren als Wasserspeicher für den Bergbau

angelegt und ist damit einer der ältesten Stauseen im Erzgebirge. Heute ist er ein Badesee

und beliebtes Ausflugsziel. Der Greifenbachstauweiher ist umgeben von 70 Kilometern gut

markierten Wander- und Radwanderwegen mit Rastplätzen und Schutzhütten sowie neu

angelegten Reitwegen.

Im Freizeitbad Greifensteine wird der Ausflug zu einem Kurzurlaub – bei Sauna, Wellness und

kulinarischen Köstlichkeiten. Nicht nur Kindern machen der 80 Meter lange Wildwasserkanal

mit Stromschnellen und Strudel und 85 Meter lange Rutsche mit tollen Licht- und Wassereffekten

Spaß. Auch das Erlebnis- und Wellenbecken zieht die Besucher magisch an. Wer ausruhen

möchte, findet einen schattigen Platz unter tropischen Palmen oder steigt in den 34 Grad warmen

Whirlpool, während die Jüngsten im Kinderbadeland oder in der Spielecke „Geyerhorst“

bestens aufgehoben sind. Die Saunalandschaft mit Bar sowie Kosmetik- und Wellnesscenter

lässt keine Wünsche offen. Foto: Rainer Dohle (Archiv)

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Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 61

TIPP

Heimatstube in

neuer Heimat

Hormersdorf.

Durch die Räume

der Heimatstube

Hormersdorf

weht ein Hauch

Nostalgie. Das

Kleinod für Heimatfreunde

im

Erdgeschoss der

ehemaligen „Hundert“

ist ein richtiges

kleines Museum

geworden.

„Es wird die Geschichte

von Hormersdorf

und

letztlich die Geschichte

des Erzgebirges

gezeigt“,

erklärt Regine

Seifert, Vorsitzende

des Erzgebirgszweigvereines

Hormersdorf.

Seit einem Jahr

sind die neu gestaltetenAusstellungsräume

in

dem 1927 als

Strumpffabrik gebauten

Gebäude

geöffnet.

Den Mittelpunkt

der Ausstellung

bildet die Wohnung

einer Arbeiterfamilie

um die

Jahrhundertwende.

In der Küche

stand die Kettelund

Nähmaschine

für die Heimarbeit,

daneben der

Stubenwagen mit

dem Baby. Die

„Gute Stub’“ mit

den dunklen,

schweren Brokatvorhängen

wurde

in vielen Familien

nur an Sonn- und

Feiertagen betreten.

Im Schlafzimmer

schläft der

Opa mit der

Wärmflasche auf

dem Bauch. In der

Heimatstube sind

Puppenstuben,

Kaufmannsläden,

Pferdeställe und

Kinderspielzeug,

Musikinstrumente,

historische

Nähmaschinen

und Notgeld unter

Glas zu bewundern.

Das Heimatmuseum

Hormersdorf,

Auerbacher Straße

34, ist jeden

ersten Sonntag im

Monat von 14 bis

18 Uhr geöffnet.

(pw)


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 62

TIPP

10 Jahre

Gesundheitsbad

Actinon

Bad Schlema.

Anlässlich des

10-jährigen Bestehens

des Kurmittelhauses

können

sich die Besucher

im Oktober auf

vielfältige Aktivitäten

im Gesundheitsbad

und in

der Umgebung

freuen. So erwartet

Sie bereits am

ersten Oktoberwochenende

das

„Quell- und Weinfest“

unter anderem

mit der Wahl

des neuen Bad

Schlemaer Brunnenmädchens

und

einer Sauna-Erlebnisnacht.

(ari)

Historischer

Überblick

1918 bis 1946

Kurbetrieb im RadiumbadOberschlema,

die weltweit

stärksten Radiumquellen

machten das Bad

international bekannt

1946 bis 1991

wegen des Uranerzbergbauskomplette

Einstellung

des Kurbetriebes

1.10.1993

Offizieller Beginn

der regelmäßigen

Radonbehandlungen

in Schlema

25.10.1998

Einweihung des

Kurmittelhauses

mit Gesundheitsbad

Actinon und

Verleihung des

Prädikates „Ort

mit Heilquellenkurbetrieb“

4.1.2001

Begrüßung des

einmillionsten

Gastes

20.12.2003

Eröffnung der

Wellnessoase

29.10.2004

Verleihung des

Prädikates

„Heilbad“

22.3.2005

Verleihung der

Zusatzbezeichnung

„Bad“ für

die Gemeinde

11. Europäisches Blasmusikfestival

Vom 19. bis 21. September lädt das 11. Europäische Blasmusikfestival des Bergmannsblasorchesters

ins Kurbad Schlema ein. Dazu sind Spitzenorchester aus der europäischen Blasmusikwelt

eingeladen. In einem Nonstop-Programm erlebt das Publikum etwa 60 Konzerte

von 15 bis 18 Orchestern – Polka, Swing und Bigband-Sound sowie klassische und konzertante

Musikstücke.

Annaberger Werkstätten

Frühförder- und Beratungsstelle

Heilpädagogische Kindertagesstätte

Wohnheim

Außenwohngruppe

Lebenshilfewerk Annaberg e.V.

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gemeinnützige GmbH

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Pflegeheim

für alle Menschen

mit

Pflegestufe

◗ Stressfreie Stunden im Gesundheitsbad Actinon von Ariane Grund

Wellness auf drei Ebenen

Bad Schlema. Wohltuende Stunden fernab vom

stressigen Alltag verspricht das Gesundheitsbad

Actinon.

Mit seinen verschiedenen radon- und solehaltigen

Therapiebecken mit einer Wassertemperatur

zwischen 31 und 37 Grad Celsius lädt es

zum Entspannen ein. Die angeschlossene Saunalandschaft

lässt mit acht verschiedenen Saunen

im Innen- und Außenbereich, darunter eine

Kristall- sowie eine Heusauna, ein Sanarium und

ein Sole-Vital-Bad, keine Wünsche offen. Die

Wellnessoase erstreckt sich über drei Ebenen

und lockt mit Angeboten aus den mediterranen,

indischen, asiatischen und orientalischen Kulturkreisen.

Darüber hinaus gibt es vielfältige Angebote

mit Massagen, ayurvedischen Anwendungen,

Energieflussbehandlungen und Bädern.

Ganz neu kann man sich im Actinon einer Rosenquarz-Gesichtsbehandlung

und einer Honigmassage

hingeben. Der Rosenquarz ist ein rosafarbener,

milchig schimmernder Edelstein. Eine

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Landkreis

Bei uns stets in guten Händen!

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und Angehörige

Massage mit diesem Stein wirkt entspannend

und beruhigend auf die Haut. Honig wird bereits

seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde

und Volksmedizin eingesetzt. Durch spezielle

Grifftechniken werden bei der Honigmassage alte

Schlackenstoffe und Gifte, die der Körper im

Laufe der Jahre eingelagert hat, bis tief aus dem

Körpergewebe herausgesogen. Die Honigmassage

vitalisiert, reinigt und stärkt so den gesamten

Organismus. Das Gesundheitsbad Actinon

hat täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet.

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates,

chronischen Schmerzzuständen, Arthrosen

oder rheumatischen Beschwerden sind Radonbäder

im Therapiebereich des Kurmittelhauses

zu empfehlen. Diese können im Rahmen einer

ambulanten Badekur oder von Privatgästen mit

Unbedenklichkeitsbescheinigung des Arztes in

Anspruch genommen werden. Der Therapiebereich

ist Montag bis Freitag 7 bis 20 Uhr und

Sonnabend 7 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Gesundheitsbad Actinon verfügt über verschiedene radon- und solehaltige Therapiebecken

mit einer Wassertemperatur zwischen 31 und 37 Grad Celsius. Foto: Kurgesellschaft

Schulungszentrum

Kurse für

Menschen mit

Behinderungen,

Angehörige und

Interessierte

Betreutes

Wohnen

Pflege und

Betreuung in

Gemeinschaft

erleben

Erholung /

Freizeit

Sinnesgarten,

Kegelbahn,

Kneipp-Wassertretbecken

Ein Garten zum Schnuppern und Staunen

Im Kräutergarten in Thermalbad Wiesenbad wachsen auf 1400 Quadratmetern 230 verschiedene

Arten und Sorten der am häufigsten verwendeten Heilkräuter. Die Anlage neben der Kurparkhalle

wurde im Sommer vergangenen Jahres eingeweiht. Der Wiesenbader Thermal-Kräutergarten

ist frei zugänglich, während der Vegetationszeit werden thematische Führungen angeboten.

◗ Kurklinik „Miriquidi“ baut Kurparkhalle um von Ariane Grund

Klinik setzt auf Quelle und Ideen

Thermalbad Wiesenbad. „Miriquidi“ – dunkler

Wald – so lautet der klangvolle Name der Rehabilitationsklinik

in Thermalbad Wiesenbad. Versteckt,

inmitten dichter Mischwälder des Erzgebirges

liegen Ort und Klinik im wildromantischen

Zschopautal. Gespeist von einer wohltuend warmen

Quelle, reicht die Historie des Bades etwa

500 Jahre zurück.

Die Geschichte der Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft

für Kur- und Rehabilitation mbH ist

weitaus jünger und nimmt nach der politischen

Wende ihren Anfang. Zahlreiche Investitionen

und innovative Ideen machen die Klinik Jahr für

Jahr attraktiver. So wurde unter anderem im

Jahr 2000 das Badehaus modernisiert. „Jüngstes

Kind ist der Ausbau unserer Thermal-Kräuter-Wellness-Abteilung

und die Etablierung eines

Thermal-Heilkräuter-Zentrums mit Wiesenbader

Kräuter-Kochstudio, Wiesenbader Kräuterladen

am Kurpark und Kräutergarten“, sagt Klaus Leibiger,

seit 1998 Geschäftsführer der Gesellschaft.

Nach einer kompletten energiewirtschaftlichen

Modernisierung des Komplexes mit

der Errichtung eines Blockheizkraftwerkes stehen

nun die Fertigstellung des Kurparkes und die

Erweiterung der Kurparkhalle mit Ausbau des

Obergeschosses zu einem Seminar- und Ausstellungszentrum

als nächste Aufgaben an. Zwischenzeitlich

hat sich das heutige Thermalbad

Wiesenbad zu einer modernen Behandlungsstätte

von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates

entwickelt. Hier wird der Heilungsprozess

durch das Zusammenwirken von

Thermalwasser und einer auf den einzelnen Patienten

zugeschnittenen Bewegungstherapie

günstig beeinflusst. Insgesamt stehen 260 Kurbetten

zur Verfügung, die Klinik beschäftigt

165 Mitarbeiter.

Im Zuge von Umbaumaßnahmen wird die Kurparkhalle attraktiviert. Danach soll unter anderem

das Obergeschoss als Ausstellungs- und Seminarbereich genutzt werden. Foto: Rainer Dohle

Rehabilitationsklinik

Unsere Gesundheitsangebote:

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der Rententräger,

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Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 63

HISTORISCH

Schäfer soll

heilsame Quelle

entdeckt haben

Ein Schäfer sprach

erstmals vor rund

500 Jahren von

einer heilenden

Quelle in der

Rosenaue von

Thermalbad Wiesenbad:

Er entdeckte

bei seiner

Wanderung einen

warmen Sprudel

und belebte seine

müden Glieder darin.

Schon ein

Jahr später ließ

ein reicher Bürger

das heilsame Wasser

in einem Becken

auffangen

und ein Badehaus

errichten. (ari)

TIPP

Gesundheitsbaden

im

„Miriquidi“

Das Wiesenbader

Thermalwasser ist

fluorid- und kohlensäurehaltig

und

hat einen entspannenden

und entzündungshemmenden

Effekt.

Die Therme bietet

unter anderem

Sprudelliegebänke,

Sitzbänke,

Massagedüsen,

Strömungsdüsen

und Nackenduschen.

Die

Wassertemperatur

der einzelnen

Becken liegt zwischen

31 und

35 Grad Celsius.

Das Bad mit Sauna

und Dampfgrotte

hat montags

bis freitags

ab 14 Uhr und

samstags und

sonntags ab 9 Uhr

geöffnet. (ari)

VERANSTALTUNG

in Thermalbad

Wiesenbad

Sonntag, den

21. September:

Herbstmarkt

Samstag, den

18. Oktober:

3. Erzgebirgischer

Thermal-Kräutertag

Donnerstag, den

6. und Freitag,

den 7. November:

Sächsischer Landesbädertag


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 64

TIPP

Thermenwelt ist

täglich geöffnet

Warmbad. Saunalandschaft,Thermenwelt

und

Wellnessbereich

der Silbertherme

Warmbad sind

täglich geöffnet.

Alle Bereiche sind

behindertengerechtausgestattet.

In jeder Besucherebene

stehen

entsprechende

Umkleidekabinen,

Toiletten und

Fahrstühle zur

Verfügung. Die

Wasserbecken im

Thermenbereich

sind mit Hebeliftenausgestattet.

(ari)

HINTERGRUND

Engländer

erfanden die Kur

Als Kurort darf

sich in Deutschland

eine Ortschaft

bezeichnen,

die aufgrund ihrer

besonderen Eigenschaft

für eine

medizinische Therapie

ein entsprechendes

Prädikat

verliehen bekam.

Kurorte, in denen

Wasserkuren, beispielsweiseBadekuren

oder Trinkkuren,

praktiziert

werden, bezeichnet

man auch als

Badeorte.

Die Geschichte der

Bade- und Kurorte

beginnt im

18. Jahrhundert

in England. Die

englische Oberund

Mittelschicht

kurte damals

schon in solch

renommierten Orten

wie Bath und

Brighton. Ab dem

19. Jahrhundert

übertrug sich diese

Entwicklung

auf das europäische

Festland.

Bald wurden die

Ostseebäder und

die böhmischen

Kurorte zum

Treffpunkt.

In Deutschland

werden unterschiedlichePrädikate

verliehen, darunterHeilklimatischer

Kurort, Seebad

und Heilbad.

(ari)

Zeitzeugen im „Sättlerhaus“

Im Dorfmuseum „Sättlerhaus“ in Großolbersdorf kann der Besucher eine Strumpfwirkstube

um 1850, eine Innungslade von 1851, Dokumente der Handwerkerinnung aus dem

18. und 19. Jahrhundert sowie eine Stülpnerecke und Mineralien besichtigen. Außerdem zeigt

das Museum die Biografie des Stülpnerforschers Johannes Piezonka. Geöffnet ist samstags

und sonntags, 14 bis 17 Uhr.

◗ Kurort Warmbad und Silbertherme von Ariane Grund

Gesundbrunnen aus dem Schoß der Erde

Warmbad. Nicht allein die landschaftlich reizvolle

Lage macht den kleinen Ortsteil von Wolkenstein

zum beliebten Anziehungspunkt. Vielmehr sind

es Therme und Kurklinik, die jährlich tausende

Gäste locken.

Warmbad wurde 1997 als erster Ort in Sachsen

mit diesem Titel als Kurort staatlich anerkannt.

Seine Geschichte reicht weit zurück: Das

26,5 Grad Celsius warme Thermalheilwasser

wird hier seit über 600 Jahren für Trink- und

Badekuren angewendet. Damit ist Warmbad das

älteste Bad Sachsens mit der wärmsten Thermalheilquelle.

Im Zeitraum von 1997 bis 2002 wurde die gesamte

Kurinfrastruktur modernisiert beziehungsweise

neu errichtet. Neben ambulanten und

stationären Rehabilitationseinrichtungen bietet

der Kurort Warmbad auch Gesundheits- und

Wellnessangebote für Urlauber und Tagesgäste.

Für sie hat auch die Silbertherme täglich geöffnet.

Ob im Bade- oder umfangreichen Saunabereich,

im Wellnessbereich „Jungbrunnen“ oder in

der Kurmittelabteilung – die Besucher finden in

der Therme Entspannung und aktive Erholung

zugleich.

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Im 30 Grad warmen Wasser der Silbertherme Warmbad können die Badegäste die Seele

baumeln lassen und gleichzeitig ihrem Körper etwas Gutes tun.

Foto: Wolfgang Schmidt (Archiv)

Kompetente Rehabilitation im Erzgebirge

Im Mittleren Erzgebirgskreis, 35 km

südlich von Chemnitz, nahe dem

mittelalterlichen Bergstädtchen Wolkenstein,

in einer Höhe von ca. 460 m

liegt Warmbad, das älteste Heilbad in

Sachsen. Die parkähnliche Gestaltung

der Talmulde von Warmbad im

Herzen der Gesundheitsregion des

Erzgebirges mit entsprechenden Voraussetzungen

bietet dem Besucher

eine Vielzahl von Naturschönheiten,

Sehenswürdigkeiten und einen besonderen

Schatz – die Warmbadquelle.

Das Quellwasser ist für Trink- und

Badekuren bestens geeignet und wird

zur Behandlung von Erkrankungen

des Bewegungsapparates, des Muskel-

und Skelettsystems, des rheumatischen

Formenkreises sowie von Folgezuständen

nach Unfällen und Operationen

therapeutisch genutzt. Wei-

tere Anwendungsmöglichkeiten liegen

im Bereich des Herz-Kreislaufund

Gefäßsystems, der Atemwege,

bei Stoffwechselstörungen sowie Nieren-

und Harnwegserkrankungen.

Die Knappschafts-Klinik Warmbad

ist eine Fachklinik für Rehabilitation

und Anschlussheilbehandlungen mit

hoher Tradition, gehobenem Standard

und außergewöhnlichen Möglichkeiten

der Diagnostik und Therapie auf

den Gebieten Orthopädie, Innere Medizin

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und Therapie,

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„Zug um Zug“ ist das neue Buch über sächsische Eisenbahngeschichten. Einer der maßgebenden

Autoren des Werkes ist Lothar Müller aus Thum. Wer die Seiten aufschlägt, riecht förmlich

noch Öl und Kohle, sieht blitzblank polierte alte Dampfloks im Schuppen. So erfährt

man, wie die Eisenbahn nach Sachsen kam, warum der Freistaat ein Land der Brücken und

Tunnel ist und wie die Bahn mit dem Winter im Gebirge zu kämpfen hatte.

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Fr - Sa 9.00 - 23.00 Uhr

Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 65

BUCHTIPPS

Reiseführer

Erzgebirge

Das Erzgebirge ist

nicht nur eine

Landschaft, die

man im Winter

besuchen kann.

Das Mittelgebirge

an der Grenze zu

Böhmen hat viele

historische Merkwürdigkeiten,

reizvolle Gegenden,

Städte und

Dörfer, die einen

Besuch zu jeder

Jahreszeit lohnen.

96 Seiten,

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Der sächsische

Prinzenraub

Regina Röhner erzählt

die Geschichte

des Ritters

Kunz von Kauffungen

und seine

spektakuläre Entführung

der sächsischen

Prinzen

Ernst und Albrecht.

Dabei

räumt sie mit etlichen

Irrtümern

der Geschichtsschreibung

auf.

160 Seiten,

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Sachsen ist ein

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Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 66

KURZ & KNAPP

Kein Öl, kein

Gas, keine

Kompromisse

Bermsgrün. Im

Schwarzenberger

Ortsteil Bermsgrün

ist mit der

Firma Energietechnik

Laukner

eine erste Adresse

in Sachen regenerativer

Energien

zuhause.

Inhaber André

Laukner ist Vorreiter

für die Nutzung

alternativer

Energieformen.

Seine Sichtweise

trägt der Diplomingenieur

mit

Überzeugung:

„Wir haben uns

von den fossilen

Energieträgern

verabschiedet“, so

der Chef. „Wenn

der Kunde eine

Öl- oder Gasheizung

haben möchte,

muss er wo

anders hingehen.“

André Laukner

setzt mit seinem

Unternehmen auf

die Kraft der Sonne

– auf Photovoltaikanlagen,thermischeSolaranlagen

und auf Wärmepumpen,

die

ausschließlich mit

Sonnenenergie gespeist

werden.

Darüber hinaus

verfügt die Firma

über eine breite

Palette von Elektrofahrzeugen

mit

modernster Lithiumbatterietechnik,

darunter Minicar,

viersitzige

PKWs, Kleintransporter

und Sportwagen.

Alle Fahrzeuge

können

Probe gefahren,

gemietet oder gekauft

werden.

„Reichweiten zwischen

60 und

200 Kilometern

sowie Geschwindigkeiten

von

über 100 Kilometer

pro Stunde

sind kein Problem“,

schwärmt

André Laukner.

(ari)

Warm und mobil mit Hilfe der Sonne

Die von der Firma Energietechnik Laukner eingebauten Photovoltaikanlagen sind exakt so

groß wie eine komplette Dachfläche. Sie erzeugen so viel elektrische Energie, dass sogar

die Batterien von Elektrofahrzeugen davon geladen werden können. Die abgebildeten

70 Module liefern etwa 8000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht dem gesamten

Energieverbrauch des Gebäudes oder rund 70.000 Kilometer Laufleistung eines Pkw.

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Das Leistungsangebot umfasst alle erforderlichen

diagnostischen Verfahren sowie

ein breites therapeutisches Spektrum. Die

Patienten werden im Fachkrankenhaus interdisziplinär

und multiprofessionell von qualifizierten

und spezialisierten Mitarbeitern

behandelt und betreut.

Kompetenzleistungen

• Palliativmedizinische Komplexbehandlungen,

auch in Zusammenarbeit

mit Hausärzten

• Uni-/ multimodale Schmerztherapien

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des Bewegungssystems

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oder Infektion mit multiresistenten

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Leitung des interdisziplinären Ärzteteams:

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und Therapie

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einschließlich der locoregionalen

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Vom Bergbau zum Bad

Der Filzteich in Schneeberg-Neustädtel ist als Sachsens älteste Talsperre bekannt. Woher

stammt der Name „Filzteich“? Die Südseite des Gewässers stößt an ein Terrain, das aus Granitverwitterung

und Torf besteht. Umgangssprachlich wird Torf auch als Filz bezeichnet – daher

der Begriff. In den Jahren 1483 bis 1485 angelegt, diente er ursprünglich dem Schneeberger

Bergbau als Betriebswasserreservoir. Heute ist er ein Badegewässer.

◗ Filzteich: Aktive Erholung an Sachsens ältester Talsperre von Ralf Wendland

Wasser, Strand und Feste

Schneeberg. Während der Freiluftsaison finden

Menschen, die sich aktiv erholen wollen, im

Strandbad Filzteich in Schneeberg-Neustädtel eine

ganze Menge Betätigungsfelder. Wer etwas mehr

möchte, als Schwimmen und Badespaß allein, der

kann die 85 Meter lange Großwasserrutsche oder

den Sprungturm nutzen. Für die kleinen Besucher

steht eine Kinderrutsche zur Verfügung. Wassertreter

und Ruderboote können genauso ausgeliehen

werden wie Strandkörbe, Liegen und Sonnenschirme.

Der Filzteich selbst hat eine Wasserfläche

von 23 Hektar. Sandstrand und Liegewiese laden

Sonnenanbeter zum Faulenzen ein und auch für

Anhänger des FKK findet sich ein stilles Plätzchen.

Wem das noch nicht genug ist, der kann sich

beim Tischtennisspielen, an der Freikegelbahn, der

Großwippe, einer Hängeseilbahn oder auf dem

Großschachplatz betätigen. Für die kleinsten Badegäste

gibt es auf mehreren Kinderspielplätzen immer

etwas Neues zu erleben. Freiluftgaststätten

und Kioske sorgen für das leibliche Wohl.

Das Filzteich-Gelände ist während der Badesaison

auch Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen.

Was jedes Jahr im Mai mit dem Anbaden lebendi-

© DSG ’08

• Rabattkarte bei über 100 Akzeptanzstellen

• Informationskarte

für Jedermann

auf Internetportal

• Wertekarte

• persönlicher

E-Mail-Service

und Newsletter

Zum Saisonausklang stechen am 14. September die Drachenboote in See. Foto: Wendland

ger „Tauchsieder“ beginnt, wird mit einem „Kessel

Buntes“ beim alljährlichen Filzteichfest fortgesetzt.

Jugendliche und Junggebliebene kommen

bei der Freiluft-Disko „Sommer am See“ voll auf

ihre Kosten.

Beliebt bei den Besuchern ist auch die jährliche

Oldie-Party und zum Saisonabschluss das Drachenbootrennen.

Die Sportwettkämpfe am Filzteich im

Duathlon und Triathlon sind weit über die Grenzen

des Freistaates hinaus bekannt.

Angelegt wurde der Filzteich vor 525 Jahren, seit

1933 wird das Gewässer als Strandbad genutzt.

Zur Ausreichung der diesbezüglich notwendigen Premium-

Wertekarte ist ein persönlicher Besuch in unserem Service-

Center notwendig, um gegen die Zahlung des Entgeltes die

Premium-Wertekarte zu erhalten.

Was müssen Sie tun?

1. Sie beantragen die seit 01.06.2008 gültige SilberstromCard

mit der Rabattfunktion bei zurzeit über

100 Partnern der Region.

2. Sie sichern sich Ihre persönlichen und immer aktuellen

Auswertungen, indem Sie uns mit der Bereitstellung

und Speicherung Ihrer Daten beauftragen.

3. Sie aktivieren Ihr persönliches Kartenkonto im Internet

unter: www.silberstromcard.de unter Eingabe Ihrer

Karten-Nummer und Ihrer persönlichen PIN.

Sparen mit der SilberstromCard

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Als Naturgewässer besitzt der Filzteich große Bedeutung.

Das Wasser fließt aus dem Hochmoor

des Hartmannsdorfer Forstes zu. Die bräunliche

Färbung des Gewässers wird durch Moortrübstoffe

hervorgerufen und Moor ist ein anerkanntes

Naturheilmittel. So ist ein Bad im Schneeberger

Filzteich auch förderlich für die Gesundheit.

Direkt neben dem Strandbad findet man den

„Sportpark am Filzteich“ mit Fitnesscenter, Sportanlage

sowie Tennisplatz und -halle. Das Kinderund

Jugenderholungszentrum „Am Filzteich“ bietet

Unterkunft und Aktivitäten.

Silberstrom Premium

Leistungen: Listenpreis

(Stand 05.2008)

Silberstrom-Events:

2 Erwachsene freier Eintritt –

Große Silberstrom-Party Filzteichfest 30,- E

2 Erwachsene freier Eintritt –

Silberstrom-Oldie-Party 40,- E

Silberstrom-activ:

1 Fitnessgutschein für Sportstudio

fit-„u.p.” oder Vital Schneeberg bis zu 59,- E

Silberstrom-Wellness:

3 x freier Eintritt – Dr. Curt-Geitner-Bad

mit Saunalandschaft & Schwimmhalle 21,- E

6 x freier Eintritt – Filzteich 21,- E

Silberstrom-Fun:

3 x 2 Personen freier Eintritt –

Kino Nickel-Odeon-Filmtheather Aue bis zu 42,- E

3 x 2 Personen freier Eintritt –

Diskothek Nachtwerk Zwickau 30,- E

Gesamtwert: 243,- E

abzüglich Preis Premiumpaket: – 45,- E

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Bei Abwahl Wellness- oder Fun-Paket Preis nur 40,- E

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6. Freuen Sie sich über Ihre Ersparnisse durch vielfältige

Nutzung Ihrer neuen SilberstromCard.

Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 67

TIPPS

Am Filszteich

jagt ein Ereignis

das nächste

Schneeberg.

Die Stadtwerke

Schneeberg verwalten

den Filzteich

jetzt schon

seit 1993 als Eigentümer.Während

der gesamtenOpen-Air-Saison

eines Jahres

werden von Seiten

der Stadtwerke

„Silberstrom-

Events“ präsentiert.

Nach dem

Filzteichfest, das

im Juni gefeiert

wurde, stehen in

diesem Jahr noch

drei große Events

auf dem Veranstaltungsplan.

Am 23. August

startet der Silberstrom-Triathlon,

zu dem Athleten

aus ganz Deutschland

erwartet

werden.

Auf den 30. August

können sich

alle Musikfans

freuen. Zur großen

Silberstrom-

Oldie-Party stehen

als Starakts die

Gruppen „The

Equals“ und „Sailor“

auf der Bühne.

Konzertbeginn

ist 20 Uhr. Karten

gibt es im Strandbad

Filzteich, bei

den Stadtwerken

Schneeberg und

im Geitnerbad in

Schneeberg.

Am 14. September

startet dann,

zum Saisonausklang,

das zweite

Silberstrom-Drachenbootrennen,

das schon jetzt

Aktion und Spaß

verspricht.

Zur Premiere

2007 kämpften

Teams, wie die

„Turbo-Sperken“,

die „Rudernarren“

oder die „Handpaddler“

um den

Pokal. (rw)


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 68

SCHMACKHAFT

Angelika

im Likör

Bockau. Besondere

Bedeutung in

der Verarbeitung

von Kräutern erlangte

die Gemeinde

Bockau.

Hier wird seit

Jahrhunderten die

Wurzel der Angelikapflanze

zu Likör

verarbeitet.

Informatives bieten

der KräuterundLaborantengarten

sowie das

Erste Sächsische

Spirituosenmuseum

„Bockauer

Wurzelstube“.

Hier gibt es interessante

Einblicke

in die Likörherstellung

mit vielen

historischen Zeitzeugen

des Laborantenwesens.

Das Museum hat

von Montag bis

Freitag 10 bis

16 Uhr, an Samstagen,

Sonn- und

Feiertagen 13 bis

17 Uhr, geöffnet.

(ari)

Museum:

Kräuter-Destille

Crottendorf. Die

einmalige Atmosphäre

einer Kräuterdestillation

können Besucher

des Grenzwald

Schnaps-Museums

erleben. Das Museum

zeigt den

Produktionsablauf

und lädt zu einer

Verkostung ein.

Es hat montags

bis freitags 10 bis

17 Uhr, an Samstagen

9 bis 12 Uhr

geöffnet. (ari)

Schaudestille

im Pferdegöpel

Lauterbach. Zu

Schaudestillationen

im Pferdegöpel

lädt die

Likörfabrik Ernst

F. Ullmann Lauterbach

jeden ersten

Donnerstag im

Monat ein. Die

Likörfabrik stellt

seit 1910 den

„Lauterbacher

Tropfen“ her.

Anmeldungen sind

möglich unter

Telefon 0173

1003059 oder

03735 25845.

(ari)

Naturpark schützt einzigartige Fauna

Die Kräuter des Erzgebirges gedeihen unter anderem im Schutz des Naturparks Erzgebirge/Vogtland,

der sich in den höheren Lagen des Mittel- und Westerzgebirges auf einer

Fläche von rund 1500 Quadratkilometern erstreckt. Im Naturpark befinden sich

14 Landschaftsschutzgebiete, 45 Naturschutzgebiete sowie 181 Flächennaturdenkmale.

61 Prozent des Naturparks sind mit Wald bedeckt.

◗ Heilkraft aus dem Schoß der Natur von Ariane Grund

Die Macht der erzgebirgischen Kräuter

Im Auftrag August des Starken suchten königlich-sächsische

Laboranten auf Basis der Kräuterheilkunst

nach einem Lebenselixier, das dem

sächsischen König ein langes Leben schenken

sollte. Nach seinem Tod im Jahre 1733 wurden

viele von ihnen im Erzgebirge sesshaft, um die

hier zahlreich vorkommenden Wildfrüchte,

Kräuter und Wurzeln zu Heil- und Hausmitteln

zu verarbeiten. Einreibungen, Tinkturen sowie

Schnupftabak und Spirituosen wurden damals

hergestellt.

Das Wissen um die heilende Wirkung unter anderem

von Birke, Spitzwegerich und Brennnessel

wurde dann von Generation zu Generation überliefert.

Heute gibt es im Erzgebirge zahlreiche

Unternehmen, die die Kraft der Pflanzen nutzen.

Hier entstehen unter anderem Heilsäfte und

Tees, Öle, Salben und Essenzen, aber auch

Cremes und Liköre. Für Gäste gibt es eine Vielzahl

an speziellen Angeboten für Gesundheitsund

Kräuterwochen, zahlreiche Restaurants der

Ferienregion locken mit einer köstlichen Kräuterkarte,

in vielen Orten wurden für Einheimische

und Besucher Kräutergärten angelegt. Es

gibt Museen mit Einblicken in die Kräuterverarbeitung

und Verkostungen.

Die Landschaft des Erzgebirges zählt zu den schönsten Mittelgebirgsregionen Deutschlands.

Foto: Rainer Dohle

Spirituosenspezialitäten nach alten Rezepten

Neben der Verarbeitung der Vogelbeere hat die Verwendung vieler erzgebirgischer Pflanzen,

Kräuter und Wurzeln in Lauter lange Tradition. Seit 1734 gibt es das heutige Unternehmen

Lautergold, das sich der Laborantenkunst verschrieben hat. Das „Brauen“ von Haus- und

Heilmitteln, Tropfen und Balsamen entwickelte die Familie Schubert weiter und übertrug es

auf die Herstellung von Spirituosen, die weit übers Erzgebirge hinaus bekannt sind.

◗ Lauterer feiern im Oktober zum 13. Mal ihr „Vugelbeerfast“ von Anna Neef

Prinzessin krönt das letzte Volksfest der Region

Lauter. Es ist jedes Jahr eines der letzten

Volksfeste im Erzgebirge und krönt die Sommerfest-Saison:

das Vogelbeerfest in Lauter.

Dann dreht sich in der seit 1962 bestehenden

Stadt mit derzeit rund 5000 Einwohnern alles

um den viel besungenen Vugelbeerbaam.

Seit 1996 wird das Fest gefeiert. Zwischen

Marktplatz und Gelände der Likörfabrik Destillerie

Lautergold warten die Veranstalter mit

kulturellen Leckerbissen und buntem Festtreiben

auf. Dafür sorgen Händler, Vereine und

Musikanten.

Höhepunkt in jedem Jahr ist die Wahl der Vogelbeerkönigin

durch eine Jury und Besucher.

Amtierende Hoheit ist Anett Schlemmbach.

Erstmals bekam sie voriges Jahr mit Elke Eckhardt-Martin

eine Vogelbeerprinzessin an ihre

Seite, die so schon mal einen Einblick in die

vielseitigen Repräsentations-Aufgaben einer

Königin erhält – und in das Amt hineinwächst.

Durch die Neuerung kürt man dieses Jahr –

das 13. Vogelbeerfest steigt vom 3. bis 5. Oktober

– keine Königin, sondern eine Prinzessin.

Denn Elke Eckhardt-Martin rückt automatisch

auf den Thron von Anett Schlemmbach

nach.

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Die amtierende Vugelbeerkönigin (links) heißt Anett Schlemmbach, die Vugelbeerprinzessin

ist Elke Eckhardt-Martin. Foto: Marcel Weidlich (Archiv)

Tel.: 0 37 71 / 250 900

Fax: 0 37 71 / 250 902

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Öffnungszeiten der Ausstellung

Montag - Freitag 9.00 - 18.00 Uhr

Samstag 9.00 - 12.00 Uhr

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Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 69

WISSENSWERT

Bisherige

Vogelbeerköniginnen

Diana Schulz (Lauter),

Barbara

Scheiter (Neuwürschnitz),

Jana

Holupirek (Annaberg),

Constanze

Loos (zwei Amtszeiten/Annaberg),

Regina Barth, Katrin

Lang (beide

Lauter), Heike

Tetmeyer

(Schwarzenberg),

Mandy Baumann

(Grünhain), Andrea

Kreisel (Lauter),

Yvonne Kling

(Aue). (ane)

PROGRAMM

Vorschau auf das

„13. Lauterer

Vugelbeerfast“

Freitag,

3. Oktober:

14 bis 17. Uhr:

EMWF-Disco &

„De Orgelpfeifen“

mit Modenschau

20 bis 1 Uhr:

Oldiekonzert mit

„Anna And The

Rocks“

Samstag,

4. Oktober:

20 bis 1 Uhr:

Stimmungsnacht

mit „Die Grenzgänger“

Sonntag,

5. Oktober:

11 bis 13 Uhr:

Frühschoppen

mit „Die Grenzgänger“

17 bis 21 Uhr:

Unterhaltung mit

EMWF-Disco &

„De Orgelpfeifen“

TIPPS

Lauter lässt

sich „erlaufen“

Viele gutausgeschilderteWanderwege

führen

von Lauter aus in

die Umgebung.

So zum Waldschulheim„Conradswiese“,

zum

höchsten Berg von

Lauter, der Morgenleithe,

oder

zum „Waldhaus“

mit dem Naturlehrpfad

„Rund

um den Spanhübel“.

(ari)


Liebenswurdig und Lebenswert ...




































































Gelenauer Freibad geizt nicht mit seinen Reizen

42-Meter-Großwasserrutsche, Massagedüsen, Wasserpilz, Wasserkanone und Wassererwärmungsanlage

– das Erlebnisbad in Gelenau geizt nicht mit seinen Reizen. Das Bad bietet

nicht nur ein Schwimmbecken und Bassin zum Plantschen für die Kleinen. Spaß im Nass haben

Wasserratten vor allem im 345 Quadratmeter großen Erlebnisbecken. An das Freibad ist

ein Spiel- und Sportkomplex angeschlossen.

◗ Ländliche Region ist anerkanntes Ile-Fördergebiet von Ariane Grund

Verein in der Mitte des Kreises

Hormersdorf. Einer der jüngsten Vereine im neuen

Kreisgebiet arbeitet seit März in genau dessen

Mitte: der Verein Zwönitztal-Greifensteinregion.

Im Januar gegründet, bezog Regionalmanager

Jürgen Opitz im März die Geschäftsstelle im Hormersdorfer

Gemeindeamt. Hormersdorf ist eine

von insgesamt 13 Mitgliedskommunen im Verein.

Der Verein entstand vor dem Hintergrund des

Projektes „Integrierte ländliche Entwicklung“

(Ile) des Staatsministeriums für Umwelt und

Landwirtschaft. Innerhalb dieses Projektes stellt

der Freistaat Sachsen für ausgewählte ländliche

Regionen Fördergelder von insgesamt 422 Millionen

Euro in Aussicht. Da das Geld nur an Projekte

in Gebietsgemeinschaften fließt, suchte und

fand man von Zwönitz ausgehend gleichgesinnte

Kommunen, erarbeitete ein Konzept und reichte

es in Dresden ein. Mit der Anerkennung als Ile-

Gebiet, das im Oktober vergangenen Jahres in

der Landeshauptstadt bestätigt wurde, konnte

sich der Verein gründen und die eigentliche Arbeit

beginnen: das Stellen von Fördermittelanträgen.

Seit eineinhalb Jahren gibt es das Ile-Projekt

schon, bis 2013 sollen verschiedene Vorhaben in

ländlichen Regionen von dem Geld profitieren.

Regionalmanager Jürgen Opitz hat für das aktuelle

Jahre 34 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen

von 1,5 Millionen Euro gestellt. So will

der Verein mit dem Geld aus Dresden unter anderem

den Abbruch des ehemaligen Kulturhauses

im Amtsberger Ortsteil Weißbach finanzieren.

Weiterhin sind Straßenbaumaßnahmen beantragt,

der Ausbau zweier alter Scheunen zu

Wohnhäusern sowie des Rittergutes im Amtsberger

Ortsteil Schlösschen zum Mehrgenerationenhaus.

Auch die Wiedernutzung des Bahnhofes in

Zwönitz hat ein Herz für die galoppierenden Vierbeiner

Scharfenstein steht auf dem Papier. „Es ist noch

kein Geld geflossen“, sagt Jürgen Opitz. Dennoch

sieht er schon einen kleinen Erfolg für seinen jungen

Verein: „Die Zusammenarbeit unter den

Kommunen ist intensiver. Es gibt viele Gemeinsamkeiten.“

Der Verein erstreckt sich über eine

Fläche von rund 281 Quadratkilometern und

zählt etwa 63.000 Einwohner. Handlungsbedarf

sehen seine Mitglieder unter anderem in der Präsentation

der Region, in ihrer wirtschaftlichen

Entwicklung verbunden mit der Schaffung von

Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie dem Ausbau,

der Vernetzung und Vermarktung touristischer

Ziele. Sachsenweit gibt es 21 Ile-Regionen,

vier davon im Erzgebirgskreis: „Das Tor zum

Erzgebirge“, das „Westerzgebirge“, „Gemeinsame

Zukunft Erzgebirge“ und den Verein Zwönitztal-Greifensteinregion.

1994 wurde Zwönitz als erster sächsischer Ort mit dem Titel „Pferdefreundliche Gemeinde Deutschlands“ ausgezeichnet. Vier Jahre später konnte

die Gemeinde den Titel behaupten und nahm am bundesdeutschen Vergleich teil. Auch hier wurde Zwönitz die Anerkennung „eine der pferdefreundlichen

Gemeinden“ zuteil. Neben Reiten, Kutsch- und Schlittenfahrten werden Sportturniere angeboten. Im jährlichen Veranstaltungskalender

sind das Reit- und Springturnier zu Pfingsten und im Juni verankert. Berühmt ist Zwönitz für seinen „Obererzgebirgischen Pferdetag“ am dritten

Wochenende im September. Es gibt im Ort drei Pferdevereine und zahlreiche -züchter. Foto: Andreas Tannert (Archiv)

Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 71

FAKTEN

Mitgliedskommunen

im

Verein Zwönitztal-Greifensteinregion

- Amtsberg

- Auerbach

- Burkhardtsdorf

- Ehrenfriedersdorf

- Thalheim

- Thum

- Gelenau

- Geyer

- Hormersdorf

- Elterlein

- Zwönitz

- Venusberg

- Drebach

HINTERGRUND

Schwerpunkte

der Ile-Förderung

- Verbesserung

der Grundversorgung

- Unterstützung

von Familien

- Förderung

beschäftigungswirksamerMaßnahmen

- Verbesserung

der Agrarstruktur

- Ausbau kommunalerInfrastruktur

WISSENSWERT

Ile-Regionen

im Kreis

Gemeinsame

Zukunft Erzgebirge:

Region Marienberg

– Pobershau

– Zöblitz,

Fläche 120 Quadratkilometer,

19.000 Einwohner

Tor zum Erzgebirge:

Region um Stollberg,

Fläche

22 Quadratkilometer,

30.000 Einwohner

Westerzgebirge:

Region um Aue,

Fläche 370 Quadratkilometer,

157.000 Einwohner

Zwönitztal:

Greifensteinregion

Fläche 158 Quadratkilometer,

158.000 Einwohner(ari)


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 72

TIPPS

Veranstaltungen

20. Juli bis 17.

August: Mit einer

umfangreichen

Ausstellung wird

des Marienberger

Landschaftsmalers

Martin Tille gedacht,

dessen Geburtstag

sich in

diesem Jahr zum

125. Mal jährt. Im

Kultur- und Freizeitzentrumkönnen

die Bilder

montags bis freitags

von 9 bis

19 Uhr sowie

sonntags von

14 bis 17 Uhr besichtigt

werden.

Zur Einstimmung

auf die Exposition

gestalten am

19. Juli Danae Papamatthäou

und

ihr Vater Uwe

Matschke einen

Kammermusikabend

für Violine

und Klavier. Sie

interpretieren

Werke von Johannes

Brahms, Ludwig

van Beethoven,

Claude Debussy,

Nathan Milstein

und Edvard

Grieg. Das Konzert

beginnt

19 Uhr im Haus

Hanischallee der

Sparkasse Mittleres

Erzgebirge in

Marienberg.

19. bis 21. September:

Michael

Müller aus Nordböhmen

und Martin

Mallaun aus

Kitzbühel gestalten

zusammen das

1. Marienberger

Zitherseminar.

Beide Musiker stehen

für einen modernen

Umgang

mit dem traditionellen

Instrument

des Erzgebirges.

4. Oktober: Komponist

und Rockmusiker

Thomas

Natschinski

kommt zur Konzert-Lesung

unter

dem Titel „Verdammt,

wer hat

das Klavier erfunden“

nach Marienberg.

Die Konzert-Lesungbeginnt

20 Uhr. (af)

Historischer Wintergarten wird saniert

Um die Erhaltung des Marienberger Kultur- und Freizeitzentrums kümmert sich seit einigen

Jahren ein etwa 20 Mitglieder zählender Förderverein. Er bemüht sich unter anderem um

Spenden für die Sanierung des historischen Wintergartens, in dem sich ein deutschlandweit

einmaliges Tuffsteinimitations-Becken mit besonderem denkmalschützerischen Wert befindet.

Für die Arbeiten in diesem Jahr werden annähernd 250.000 Euro benötigt.

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◗ Kultur- und Freizeitzentrum Marienberg von Antje Flath

Kunst hält jung: fast 100 Jahre

alt – und kein bisschen leise

Kulturelles Zentrum der Stadt Marienberg ist die Baldauf-Villa. Hochkarätig besetzte Veranstaltungen

bestimmen die Szenerie im Haus. Foto: Ariane Grund

Marienberg. Fast 100 Jahre ist sie schon alt, die

ehrwürdige Jugendstilvilla am Rand der Stadt

Marienberg. Der Grundstein für das heute unter

Denkmalschutz stehende Gebäude wurde einst

von Knopffabrikant Theodor Baldauf gelegt.

Doch in ihrem Inneren ist die Villa immer jung

geblieben: Ob zu Zeiten der DDR als Pionierhaus

„Philipp Müller“, nach der Wende als Schülerfreizeitzentrum

oder jetzt als Kultur- und Freizeitzentrum

– stets war sie vor allem von Kindern

und Jugendlichen bevölkert.

Dabei hat sich das Haus in den zurückliegenden

Jahren mehr und mehr zum kulturellen Zentrum

der Stadt und des gesamten Landkreises entwickelt.

Namen wie Pierre Brice, Hardy Krüger,

Manfred Krug, Ursula Karusseit, Annekathrin

Bürger, Peter „Cäsar“ Gläser, Uschi Brünning

– die Liste der prominenten Gäste in der Villa ist

lang. Doch nicht nur hochkarätig besetzte Veranstaltungen

bestimmen die Szenerie im Haus. Bei

den alljährlichen Erzgebirgischen Musiktagen

und den Erzgebirgischen Kunst- und Literaturtagen

beispielsweise präsentiert sich das Haus zugleich

als künstlerische Plattform für eine ganze

Region.

Dabei wird eindrucksvoll der Beweis angetreten,

dass das Erzgebirge weit mehr als nur Schnitzen

und Klöppeln zu bieten hat. Im Gegenteil: Kunst

und Kultur in der Villa sind so vielfältig wie das

Leben im Erzgebirge. Ob traditionsbewusster

Heimatchor oder rockende Nachwuchsband, ob

gestandener Schauspieler oder junger Lyriker, ob

traditionelle Spitze oder moderne Holzgestaltung

– in der einstigen Fabrikantenvilla findet jeder

und jedes seinen Platz und seine Anerkennung.

Und der Nachwuchs liegt Constanze Ulbricht,

der Leiterin des Hauses, besonders am

Herzen. Seit mehreren Jahren bereits organisiert

sie gemeinsam mit ihrem Team den Talentewettbewerb

des Mittleren Erzgebirgskreises in

den verschiedensten Sparten. Eine Veranstaltung,

die sachsenweit ihresgleichen sucht. So

bietet das Kultur- und Freizeitzentrum zugleich

Raum und Zeit für Begegnungen und Gespräche:

zwischen den Jungen und den Alten, den Laien

und den Profis, den Deutschen und den Tschechen.

Auf mehr als 50.000 wird die Zahl der

jährlichen Besucher geschätzt.

Dabei ist die denkmalgeschützte Villa – deren

einzigartiger Wintergarten gegenwärtig aufwändig

saniert wird – selbst schon ein Kunstwerk

für sich: Stuckdecken, Holzvertäfelungen,

Bleiglasfenster, Wand- und Deckenmalerei. Ein

Teil davon wurde erst bei der Restaurierung in

den zurückliegenden Jahren freigelegt. Fast

schon legendär in Besucher- und Künstlerkreisen

gleichermaßen ist der Kamin im Foyer des Hauses,

um den nach einer Veranstaltung nicht selten

bis in die frühen Morgenstunden gesessen

wird. Infos: www.mek-kultur.de

Sammlung Ströher

ab 2009 in Annaberg

Annaberg-Buchholz. Ein neugestaltetes Gebäudeensemble

mitten in der Annaberger Altstadt

wird ab 2009 eine bedeutende Sammlung erzgebirgischer

Volkskunst beherbergen. Für 6,5 Millionen

Euro werden für die „Ströhersche Sammlung“

der „Erzhammer“ und das Haus Museumsgasse

1 grundlegend umgebaut. Mit dem Abbruch

des Gebäudes zwischen Adam-Ries-

Museum und Museumsgasse 1 wurde bereits begonnen.

Mit dem „Zentrum für erzgebirgische

Volkskunst“ entsteht unweit des Annaberger

Marktes eine Art Museumsmeile, in der die Besucher

auch das Adam-Ries-Museum und die Ausstellung

in den Lebens- und Arbeitsräumen von

Carlfriedrich Claus finden.

Die „Ströhersche Sammlung“ umfasst rund

700 Exponate als Dauerleihgaben der Schweizerin

Erika Pohl-Ströher. Die Ausstellung, für die

gegenwärtig umgebaut wird und die derzeit nur

einen Arbeitstitel hat, stellt eine einzigartige Privatsammlung

erzgebirgischer Volkskunst dar.

Sie gilt als die umfangreichste ihrer Art in der

Welt. Bei den Ausstellungsstücken handelt es

sich um Exponate im geschätzten Wert von mehr

als einer Million Euro. Sie waren bereits im Freiberger

Stadtmuseum von den Mitarbeitern registriert,

gesäubert und fotografiert worden.

Nun kommen sie nach Annaberg.

Die Sammlerin, Dr. Erika Pohl-Ströher, hat die

Exponate im Gedächtnis an ihre aus dem Erzgebirge

stammende Großmutter zusammengetragen.

Sie gibt 1,7 Millionen Euro hinzu, um die

Schau zu präsentieren. (ari)

Eine Deckenpyramide vom Ende des 19. Jahrhunderts

– etagenweise mit Paradies-, Krippen-

und Schäferszene – wird ein Exponat der

„Ströherschen Sammlung“ sein. Sie soll ab

2009 gezeigt werden. Foto: Stadtverwaltung

Geschnitzte Figuren stehen für Glaube und Tradition

32 geschnitzte Figuren in Lebensgröße sollen es einmal sein, die Gästen und Einheimischen

die Verbundenheit der Stadt Annaberg-Buchholz mit der bergmännischen Tradition und mit

dem christlichen Glauben verdeutlichen. Im Jahr 2001 wurden die ersten Figuren der

„Bergmännischen Krippe“ präsentiert. Mittlerweile zählt das Projekt 16 Figuren, die einen

dauerhaften Platz in der Bergkirche St. Marien gefunden haben.

Kultur- und Freizeitzentrum des Mittleren Erzgebirgskreises

Zithern im Erzgebirge

1. Marienberger Zitherseminar

19. – 21. September 2008

Dozenten:

Michal Müller, Tschechien

Martin Mallaun, Österreich

Freitag, 19. September 2008 · 20.00 Uhr

MundARTliches mit dem Erzgebirgsensemble Aue

Samstag, 20. September 2008 · 20.00 Uhr

Ein Erlebnis der besonderen Art:

Michal Müller und Martin Mallaun im Konzert!

Michal Müller (Tschechien) und Martin Mallaun (Österreich) spielen das Instrument Zither nicht, sie

zelebrieren es. Blues, Rock, Pop, internationale Folklore, Klassik, Jazz – kein Genre lassen sie aus.

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Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 73

KURZ & KNAPP

Schätze heben

Mit einer „Schatzsuche“

startete

2006 die Stadt

Annaberg-Buchholz

eine Entdeckertour.

Das

Konzept, das von

der City-Offensive

Sachsen „Ab in die

Mitte“ ausgezeichnet

wurde, gefällt.

Wer auf Schatzsuche

gehen und

rätseln möchte,

muss für die große

Anleitung einen

einmaligen Betrag

zusätzlich zu den

Eintrittspreisen

bezahlen. Danach

können sich die

Besitzer jede Menge

Zeit lassen, um

alle zwölf Erinnerungsstückezusammenzutragen

und die Schatzkarte

nach und

nach abzustempeln.

„Die Menschen

sollen doch

unsere Sehenswürdigkeitenbesuchen“,

sagte der

städtische Marketingchef

Eckhard

Tanzhaus. Ob sie

dafür mehrere

Monate oder Jahre

brauchen, das

ist egal. Mit von

der Partie sind neben

dem Rathaus

samt Touristinformation

das Adam-

Ries-Haus, die

Bergkirche St.

Marien, das ErlebnisbergwerkDorothea-Stolln,

die

St.-Katharinen-

Kirche in Buchholz,

der „Frohnauer

Hammer“,

das Besucherbergwerk

Markus-

Röhling-Stolln und

der Aussichtsturm

auf dem Pöhlberg.

Natürlich fehlen

auch die St.-Annen-Kirche,

das

Erzgebirgsmuseum

mit Bergwerk

„Im Gößner“ und

das Haus des Gastes

Erzhammer“

nicht. Zum Bund

gehören ebenso

die Annaberger

Backwaren. In

diesen Einrichtungen

können insgesamt

zwölf Andenkengesammelt

werden. (ari)


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 74

TIPP

Aus dem

Veranstaltungskalender

Samstag,

18. Oktober,

20 Uhr: Zärtlichkeiten

mit Freunden(Musik-Kasperett)

Donnerstag,

23. Oktober,

19.30 Uhr: „Vom

Küssen der Kröten“

– Buchlesung

mit Hellmuth Karasek

Samstag,

1. November,

15 Uhr:

Felix – Das

Kindermusical

Sonntag,

2. November,

18 Uhr: Erich von

Däniken: „Götterdämmerung“

Samstag,

22. November,

19.30 Uhr: „Dinner

For One & Ilse

Bähnerts 79. Geburtstag“

mit dem

Zwingertrio

Samstag,

22. November,

19.30 Uhr: Weihnachtskonzert

mit

„De Randfichten“

WISSENSWERT

Bewerbung für

Literaturpreis

Annaberg. Der

Kulturraum Erzgebirge/Mittelsachsen

schreibt

auch für das Jahr

2009 den Literaturpreis„Kammweg“

aus.

Der Preis wird in

drei Kategorien

vergeben, das

Preisgeld beträgt

insgesamt 3000

Euro.

Der Bewerbungszeitraum

endet

am 30. Oktober.

Im März 2009

wird der Preis

dann im Rahmen

einer Festveranstaltungübergeben.

Er wird für Werke

der Belletristik

– Lyrik oder Prosa

– sowie für Hörspiele

und Theaterstückeausgelobt,

die das Thema

Erzgebirge behandeln.Sachbücher

werden nicht

berücksichtigt.

(ari)

Literaturpreis „Kammweg“ verbindet das Erzgebirge

Der Literaturpreis „Kammweg“ 2008 des Kulturraumes Erzgebirge wurde an acht Autoren

aus den vier Erzgebirgskreisen vergeben. Insgesamt hatte die fünfköpfige Jury annähernd

400 Gedichte von 56 Autorinnen und Autoren aus den Kreisen Annaberg, Aue-Schwarzenberg

und Stollberg sowie dem Mittleren Erzgebirgskreis zu bewerten. Der Bewerbungszeitraum

für den Förderpreis 2009 läuft noch bis Ende Oktober.

◗ 50 Jahre Kulturhaus Aue von Anna Neef

Bedeutender Umschlagplatz kulturellen Lebens

Aue. Andere sind längst geschlossen und dem

Verfall preisgegeben. Das Kulturhaus in Aue jedoch

erfreut sich – wenn man das so sagen will –

auch im Alter von 50 Jahren noch bester Gesundheit:

Die Kultur geht ein und aus in einem Gebäude,

das zweifellos zu den markantesten der Stadt

zählt.

Eingebettet in das Grün des Parks am Carolateich

prägt es seit einem halben Jahrhundert das

Auer Stadtbild. Am 7. Oktober 1958 wurde der

Bau als Kulturhaus „Ernst Thälmann“ eröffnet

und nach der Wende unter Denkmalschutz gestellt.

Doch zurück zu den Anfängen: Als sich die

Region rund um Aue und Schlema aufgrund des

Uranbergbaus der Sowjetunion zu einem Ballungsgebiet

entwickelte, musste für tausende Arbeiter

für Abwechslung gesorgt werden. Was tun

nach Feierabend? Die Idee der Kulturhäuser wurde

geboren, von denen allein in der Region Aue-

Schwarzenberg elf entstanden.

Des Bauwerks in Aue nahm sich damals die Sowjetisch-Deutsche

Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut

an, um das Kunstbedürfnis der wachsenden

Bevölkerung zu befriedigen, Interessen zu fördern

sowie Platz für Konferenzen, Fachvorträge,

Betriebsfeiern und geistige Zerstreuung bieten




Das Gebäude des Auer Kulturhauses wurde nach der Wende unter Denkmalschutz gestellt. Doch

es ist nicht nur ein markantes Haus der Stadt sondern auch ein Ort vielfältiger Kulturveranstaltungen.

Foto: Rainer Dohle

zu können. Fünf Jahre dauerten die Bauarbeiten.

Ein Kraftakt, der sich auszahlte. Beispiel: Nach

25 Jahren zählte man mehr als 5,6 Millionen Besucher.

Pro Jahr gab es im Schnitt 700 Veranstaltungen.

1963 übergab die SDAG das Haus an den

Rat des Kreises, heute ist der Landkreis Träger

der Einrichtung. Diese meisterte nach der Wende

eine kurze Durststrecke und ist nach baulicher

und inhaltlicher „Generalüberholung“ noch immer

ein Umschlagplatz des kulturellen Lebens.

✃ ✃ ✃

✃ ✃ ✃ ✃



Gelenauer Puppenspieler haben eigenes Theater

Seit mehr als 25 Jahren zieht Marionettenspieler Frank Hübner an den Strippen, die den daran

hängenden, hölzernen Gesellen Leben einhauchen. Im Kellertheater in Gelenau, das sie

2001 eröffneten, bringen Helga und Frank Hübner die 50 Zentimeter großen Figuren zum

Tanzen. Die Puppenspieler präsentieren mit den etwa 200 kleinen Künstlern neben Theaterstücken

auch Varietés. Im Herbst beginnt die neue Spielzeit.

◗ Marionettentheater gastiert in Zschorlauer Bergwerk von Anna Neef

Große Kunst auf kleinem Raum unter Tage

Zschorlau. Uwe Dombrowsky ist Puppenspieler

in siebenter Generation. Seit 1971 tourt er als

Freiberufler mit den Marionetten durch das Land.

Im Zschorlauer Besucherbergwerk „St. Anna am

Freudenstein“ gastiert das Ensemble, zu dem

auch Dombrowskys Ehefrau Evelyn sowie Antje

Glanz gehören, in diesem Jahr das zehnte Mal.

Die Dombrowskys stammen aus dem Landkreis

Altenburg, leben von Juli bis Anfang September

jedoch an der Quarzhöhle in Campingwagen.

„Wir freuen uns sehr, wieder hier zu sein“, erklärt

der Ensemble-Chef, der mit seinem Team

bis 7. September verschiedene Stücke aufführt.

Neu im Programm: das Märchen „Tischlein deck

dich“. Ansonsten dürfen sich die Besucher auf alte

Bekannte freuen: Rotkäppchen, Berggeist Rübezahl,

Hexe Kaukau, Hänsel und Gretel, Struwelpeter,

der gestiefelte Kater und viele mehr geben

sich die Ehre.

Die Märchen für die kleinen Zuschauer dauern jeweils

eine Stunde, sonst wird es trotz Decke zu

kalt. Eher unempfindlich sind die rund 20 Figuren,

die ihre Rollen wie menschliche Schauspieler

wechseln können. „Sie werden umgekleidet, sogar

die Köpfe kann man austauschen“, verrät

Uwe Dombrowsky. (mit ari)

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Evelyn und Uwe Dombrowsky sind mit ihren Puppen in den Zschorlauer St.-Anna-Stollen eingezogen.

Die Spielzeit dauert bis in den Monat September hinein. Foto: Marcel Weidlich (Archiv)

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Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 75

WISSENSWERT

Künstlerische

Ausdrucksform

neu entdeckt

Figuren- oder

Puppentheater

wurde wohl schon

vor unserer Zeitrechnung

gespielt.

Als Ursprungsland

des Handpuppenspiels

nimmt man

Persien an. Handpuppen

waren

auch den Griechen

in der Antike bekannt:

Aristoteles

beschrieb Puppen,

die ihren Kopf

drehen sowie ihre

Glieder und Augen

bewegen konnten.

Früher wurde das

Puppentheater oft

als Kaspertheater

abgewertet. Heute

geniesst das

moderne Figurenspiel

weltweit den

Ruf einer wiederentdecktenKunstform,

die mit verschiedenstenanderenKunstgattungenkooperiert.

Eines der

bekanntesten

deutschen Figurentheater

ist die

„Augsburger Puppenkiste“.

1983 erreichte

der Verband DeutschePuppentheater,

dass an der

Staatlichen Hochschule

für Musik

und Darstellende

Kunst in Stuttgart

der Studiengang

„Figurentheater“

eingerichtet wurde

– die erste Ausbildungsstättedieser

Art in West-

Europa.

Seit 1990 gibt es

in Sachsen den

Verein Bund SächsischerPuppenundMarionettentheater.

Sein Ziel:

die Präsentation

sächsischer Puppentheaterkunst

im In- und Ausland.

Heute gehören

dem Verein

23 Mitglieder von

19 Bühnen aus

vier Bundesländern

an. (ari)


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 76

MUSIKALISCH

Musikfestival

2000+1 Nacht

Schlettau. Fantastisches

von

Klassik bis Jazz

bietet das diesjährigeMusikfestival

„2000+1

Nacht“. Es findet

bereits zum achten

Mal in Folge

statt. In diesem

Jahr lädt es vom

15. bis 17. August

in das zauberhafte

Ambiente

von Schloss und

Parkgelände

Schlettau zum

musikalischen Reigen.

Unter dem

Motto „Strömungen“

geben die

verschiedenen

Programme Gelegenheit,

sich bei

einer Zeitreise

durch die Musikgeschichte

treiben

zu lassen. Karten

gibt es im Vorverkauf

im Schloss

Schlettau, Telefon

03733 66019.

(ari)

TRADITIONELL

Musik und

Literatur im

Rittersaal

Ebenfalls in diesem

Jahr geplant

sind laut Dieter

Rausendorff, Ehrenvorsitzender

des Fördervereins

Schloss Schlettau,

Veranstaltungen

innerhalb der beliebten

Reihe „Musik

und Literatur

im Rittersaal“. Im

September gibt es

das Beste aus der

Welt der Operette

und im Oktober

feurige Zigeunermusik.

Humor in

der Poesie – von

Kästner bis Loriot

– heißt es im

November. Den

Schlusspunkt setzen

im Dezember

der Organist der

Dresdner Kreuzkirche,

Holger

Gehring, und der

Solotrompeter der

Sächsischen

Staatskapelle

Dresden, Mathias

Schmutzler, im

feierlichen Duett.

(sl/ari)

Historie lebt in altem Gemäuer

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts entwickelte sich im Erzgebirge die Herstellung von Bändern,

Borten, Fransen und Quasten. Die Stadt Schlettau war eines der Zentren dieser Produktion,

wie das Schloss Schlettau in seiner Posamentenschauwerkstatt anschaulich zeigt. Neben einem

Arbeits- und Wohnraum einer Posamentiererfamilie sind unter anderem funktionsfähige

Häkelgalonmaschinen sowie ein Perl-Webstuhl zu sehen.

»Glück auf!«

dem neuen Erzgebirgskreis

Bergstadt

Scheibenberg

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◗ Schloss Schlettau: Zentrum für Kultur von Ariane Grund

Attraktive Programme

vor historischer Kulisse

Schlettau. Auch 2008 will der Schlossförderverein

dem Ruf des alten Gemäuers gerecht werden, ein

attraktives Veranstaltungszentrum zu sein. Immerhin

wurde im vergangenen Jahr allein im Museumsteil

ein Besucherrekord von 10.700 erreicht.

„Ganz sicher war unser Angebot gut, doch auch

die Werbung spielt da kräftig mit“, sagt der Vorsitzende

des 130-köpfigen Fördervereins, Matthias

Drechsel.

Der Verein wurde 1995 mit dem Ziel der Erhaltung

des damals ruinösen Schlosses gegründet. Inzwischen

ist Schloss Schlettau zu einem Zentrum für

Kultur und Tourismus im oberen Erzgebirge geworden.

Zahlreiche Auszeichnungen bescheinigen dem

Schloss und seinen Betreibern unter anderem besondere

Kinderfreundlichkeit und eine hervorragende

Betreuung seiner Besucher. Seit zwei Jahren

taucht Schloss Schlettau im Katalog des Schlösserlandes

Sachsen „Alte Pracht in neuem Glanz“

zwischen mehr als 40 Burgen, Schlössern, Parks,

Klöstern und Gärten auf, steht dort in einer Ebene

mit Schloss Pillnitz und der Albrechtsburg Meißen.

Das Kleinod des Schlosses ist der Rittersaal

mit seiner historisch wertvollen Holzbalkendecke.

Vor etwa einhundert Jahren wurde der Saal mit

wertvoll geschnitzten Wandtäfelungen und Kaminverkleidungen

ausgestattet. Das stilvolle Ambiente

bietet heute den Hintergrund für den Veranstaltungsreigen

„Musik und Literatur im Rittersaal“.

Adventsliedersingen in der Vorweihnachtszeit, spezielle

Veranstaltungen während des Annaberger

Kultursommers, das Schlossparkfest oder auch

das Musikfestival „2000+1 Nacht“ sind im Schloss

Schlettau ebenso zu Hause wie die Mettenschicht

der Schlettauer Bergknappschaft.

Das Schloss Schlettau ist von einer Parkanlage mit

vielen alten Bäumen und zwei Teichen umgeben.

Sie erinnert an die Zeit der Gründung der Burg

Schlettau im Dunkelwald und verleiht dem Baudenkmal

einen verwunschenen Charakter.

Im Schloss findet der Besucher eine Reihe von Ausstellungsräumen,

darunter das Zentrum für Waldund

Wildgeschichte, die Sammlung Erzgebirgischer

Landschaftskunst sowie den Naumannraum. Dieser

wurde in Erinnerung an den letzten privaten Besitzer,

von Hauptmann Carl Friedrich Naumann, eingerichtet.

Dieser hatte die Anlage mit Turm und

Wohnhaus bis 1909 aufwändig restauriert.

Seit 1930 gehört das Schloss der Stadt Schlettau.

Die Entstehung der Anlage geht warscheinlich mehr

als 1000 Jahre zurück, als die stark frequentierte

Salzstraße ins Böhmische hier entlang führte und

durch wehrhafte Anlagen geschützt werden

musste.

Versteckt, verträumt und immer für eine

Überraschung gut: das Schloss Schlettau. Im

vergangenen Jahr verzeichnete das Kleinod

einen Besucherrekord. Mit einer Reihe interessanter

Ausstellungen und einem abwechslungsreichen

Veranstaltungskalender bemüht

sich der betreibende Verein um ständige Attraktivität.

Foto: Rainer Dohle

Märchen auf

der Zauberburg

von Sandra Häfner

Scharfenstein. Karl Stülpner tritt seit dem

Frühjahr auf Burg Scharfenstein einmal im Monat

in die zweite Reihe. Für ein Wochenende übernehmen

dann Dornröschen, Rapunzel und Rotkäppchen

die Herrschaft. „Märchenburg Scharfenstein

– lass Dich verzaubern“ heißen die Tage, bei deren

Premiere im September 2007 weit mehr als

2000 Kinder, Eltern und Großeltern dem Ruf der

Veranstalter folgten und in eine Welt der Magie,

Clownerie und guten Laune eintauchten.

Vom Puppenspiel über Märchenkino, eine Hexenküche

zum Experimentieren bis zum Märchenerzähler

reichen die zahlreichen Angebote. Die

Schlösserverwaltung hat sich für die Veranstaltungsreihe

eine Reihe Partner ins Boot geholt: die

Erzgebirgsbahn, eine Werbeagentur, die Gemeinde

Scharfenstein und den Verein zur beruflichen

Förderung von Frauen (VbFF). „Die Burg bietet

sich vom Ambiente für das Thema Märchen an.

Sie thront hoch oben auf dem Berg, hat einen

schönen Garten. Und es gibt die Möglichkeit, bei

schlechtem Wetter ins Innere auszuweichen“,

erläutert Tino Zschorn, verantwortlich für das

Marketing.

Das seit 1995 sanierte und als Erlebnisburg für

jedermann geöffnete Baudenkmal will mit diesem

bisher noch nirgendwo praktizierten Angebot

nicht nur mehr Besucher in seine Mauern locken.

Zugleich sollen Kinder im Zeitalter von Gameboy

und Computerspielen auch zur Beschäftigung mit

Märchen im weitesten Sinne angeregt werden,

beschreibt Schloss-Geschäftsführer Werner Sieber

das Konzept: „Mit Museen allein sind

Besucher auf Dauer nicht zu rekrutieren, wir

müssen unsere Schlösser mit unverwechselbaren

Veranstaltungen beleben.“

Ob beim Projekttag mit der Klasse oder dem

Familienausflug – das Erlebnis beginnt bereits auf

dem Bahnhof Chemnitz. Dort erwarten zu allen

Märchenburg-Terminen im 9.38-Uhr-Zug der

Erzgebirgsbahn zwei Märchengestalten die

Reisenden. Unterwegs gilt es, bei einem Quiz auf

sieben Bahnhöfen bis Scharfenstein Märchen zu

erraten.

Zusätzliche Mittel für so einen Tagesausflug mit

der Schulklasse werde es zwar nicht geben. Aber

es liege am Geschick der Schulen, dieses

Programm in ihr Ganztagsangebot zu integrieren

und Zuschüsse zu beantragen, so ein Sprecher

des sächsischen Kultusministeriums. In diesem

Topf seien pro Jahr 30 Millionen Euro abrufbar.

Bei entsprechender Resonanz soll die Märchenburg

2009 variiert und erweitert werden.

Für weiterführende Infos und Reservierung:

03725 70720 oder www.die-sehenswertendrei.de

Informativ und kreativ

Als Geheimtipp im Erzgebirge gilt die Erlebnis- und Familienburg Scharfenstein. Neben einem

Weihnachts- und Spielzeugmuseum gibt es ein Museum „Karl Stülpner und Burggeschichte“.

Der Besucher kann beim Schnitzen, Malen und Klöppeln zuschauen, oder aber in der Schauwerkstatt

selbst basteln und gestalten. Kleine, niveauvoll eingerichtete Läden ergänzen das

Angebot für die ganze Familie.

Tipp: Tipp:

BURG SCHARFENSTEIN

Täglich (außer montags) geöffnet.

4 Museen, verlockende Geschäfte und

Karl Stülpner persönlich erwarten die Gäste.

2. & 3. August `08 Scharfensteiner Handarbeitstage

15. - 17. August `08 Märchenburg

w w w . d i e - s e h e n s w e r t e n - d r e i . d e

RECHTSANWALTSKANZLEI BAIER

HORST BAIER

Rechtsanwalt & Patentanwalt

THOMAS SCHAUMBERGER

Rechtsanwalt & Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)

angestellter Anwalt

Beratung und Vertretung in allen Rechtsangelegenheiten,

einschließlich Wettbewerbs-, Familien-, Verkehrs- und Strafrecht

Erlaer Straße 23

08340 Schwarzenberg

Telefon (0 37 74) 2 23 91

Telefax (0 37 74) 2 54 67

eMail: RA-Horst-Baier@t-online.de

www.kanzlei-baier-schwarzenberg.de

Ben hat gut Lachen, denn der Kraftstoff für sein Auto steckt in seinen Beinen. Wenn er mit seinen Eltern unterwegs ist,

fährt er mit Erdgas. Das schont die Umwelt und füllt das Sparschwein.

Weitere Informationen unter:

0371/ 27 38 555

www.erdgas-suedsachsen.de

03771/ 55 66 33

www.swaue.de

Weil´s Zeit ist!

Fahren mit Erdgas.

Willkommen im Süden.

Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 77

WISSENSWERT

Webseite macht

Lust auf UnternehmungenKrumhermersdorf.

Informativ,

professionell,

übersichtlich, einladend

– Adjektive,

die für die

private Homepage

von Dorothea

Doerffel zutreffen.

Seit 2004 trägt

die junge Krumhermersdorferin

unter der Adresse

www.ins-erzgebirge.deWissenswertes

über das

Erzgebirge – diesund

jenseits der

Staatsgrenze

– zusammen, dass

man nur staunen

kann. Die Ausflugsziele

hat die

20-Jährige nach

eigenen Aussagen

fast alle selbst besucht.

Anderen an

ihren Erlebnissen

teilhaben zu lassen,

war ein

Grund dafür, sich

diesem zeitaufwändigen

Hobby

zu widmen. Burgen,

Schlösser,

Bergwerke, Museen,

Kirchen,

Aussichtsfelsen,

Gewässer ordnet

Dorothea Doerffel

nach den ehemaligenerzgebirgischenLandkreisen.

Besonders am

Herzen liegt ihr

der tschechische

Teil des Erzgebirges,

von dem ihrer

Meinung nach

viele zu wenig

wissen, dafür aber

jede Menge Vorurteile

haben. Große

Resonanz findet

bei den Nutzern

das Angebot, Ausflugsziele

selbst

zu bewerten und

Erlebnisse dazu

aufzuschreiben.

Die Bewertungen

sind nicht nur hilfreich,

sondern

hinter manchen

stecken äußerst

interessante Geschichten,

die

sonst verloren

gingen. (ka)


Der neue Landkreis

stellt sich vor

Seite 78

HISTORISCH

Mittelalterliche

Burganlage

Zschopau. Schloss

Wildeck steht auf

der Spitze eines

Felsgrates, oberhalb

der Furt des

alten grenzüberschreitenden

Fernweges dem

Alten Böhmischen

Steig. Von der

mittelalterlichen

Burganlage ist

obertägig nur der

frei im Schlosshof

stehende Wachturm

„Dicker

Heinrich“ aus dem

12./13. Jahrhundert

erhalten.

Zwischen

1545 und

1547 ließ der

sächsische Kurfürst

Moritz die

Anlage in ein

Jagdschloss im

Stil der Frührenaissanceumbauen.Charakteristisch:

der Treppenturm„Schlanke

Margarete“ mit

seiner geschwungenen

welschen

Dachhaube und

die dominanten

Zwerchhäuschen

(Quergiebel) auf

dem Dach.

Bis 1911 hatten

Forstmeister ihren

Sitz auf dem Zschopauer

Schloss.

Seit 1994 befindet

sich das

Schloss Wildeck in

städtischem Besitz

und wurde seitdem

schrittweise

restauriert.

Heute beherbergt

Schloss Wildeck

neben der städtischen

Bibliothek

auch ein Buchdruckmuseum,eine

Münzwerkstatt

und natürlich eine

Motorradaustellung.

Dort sind

nicht nur DKWundMZ-Motorräder

zu sehen. Gezeigt

wird auch

die Geschichte des

Motorradbaues

und der Motorradstadt

Zschopau

in Wort, Bild und

Film. (shf)

Zschopau – Heimat des Dampfkraftwagens (DKW)

In Zschopau darf eine Ausstellung zur Motorrad- und Motorsportgeschichte der Stadt nicht

fehlen. Untergebracht ist sie im Schloss Wildeck und beherbergt Zeitzeugen der Geschichte

von DKW. Denn Zschopau war ab 1907 die Gründungsstadt und Heimat von DKW. Die spätere

Autofirma stellte damals nur Motorräder her. Als sich DKW aus Zschopau zurückzog, wurden

dort Motorräder der Marke MZ hergestellt.

◗ Gartenanlage um Zschopauer Schloss Wildeck im Erzgebirge einmalig von Sandra Häfner

Alter Plan diente als Baugrundlage

Zschopau. „Es ist das Projekt meines Lebens“, urteilt

Planer Gerd Tschersich über die Gestaltung

der Außenanlagen von Schloss Wildeck. Im Juni

2006 – nach zweijähriger Bauzeit – hatten die

Zschopauer den Rosengarten in Besitz nehmen

können. Gerade in diesen Tagen lohnt es sich,

Licht- und Schneekönigin, Schneewittchen und

Postillon zu bewundern, die dort gedeihen. Besucher

pilgern vorbei an drei Statuen des Hohndorfer

Bildhauers Fritz Böhme und am Brunnen, der

über die Zisterne gespeist wird. Zum Rosengarten

gelangen Besucher über die Treppe in der Nähe des

Pfarrgässchens. Die Stufen hinab in die terrassenförmig

angelegten Erholungsflächen überwinden

fünf Höhenmeter und damit den größten Höhenunterschied

im Schlossgarten. Der Blick des Betrachters

fällt nicht nur auf die Hinterhöfe der Johannisstraße

und Teile der Altstadt, sondern

schweift auch in Richtung Hoffeld und Bodemersiedlung.

31 Bänke stehen entlang des 140 Meter

langen Weges, insgesamt 135 Stufen sind über diverse

Treppen verteilt. Abends wird der Garten beleuchtet.

Der Garten ist täglich von 10 bis 18 Uhr,

an Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Wildeck, Horst Kretzschmar, und Bauamtsmitarbeiter

Thomas Berger (r.) setzten im Frühjahr im Zschopauer Schlossgarten eine Zierkirsche.

Foto: Hendrik Jattke (Archiv)

Sachsens Wohnungsbestand nimmt ab

Der neue Kreis verfügt über einen Bestand von mehr als 200.000 Wohnungen. Davon befinden

sich im ehemaligen Kreis Stollberg 47.000, in Aue-Schwarzenberg 71.000 sowie in

Annaberg und dem Mittleren Erzgebirgskreis je 45.000 Einheiten. Der gesamte Freistaat verfügt

über 2,3 Millionen, davon stehen rund 414.000 leer. Der Wohnungsbestand nimmt

seit 2002 kontinuierlich ab.

◗ Demografischer Wandel zieht Veränderungen in der Gesellschaft nach sich von Ariane Grund

Herausforderung für den Wohnungsmarkt

Wussten Sie schon, dass Sachsens Bevölkerung in

15 Jahren von 4,3 auf 3,7 Millionen Einwohner

gesunken sein wird? Wussten Sie schon, dass bereits

in diesem Jahr die Zahl der Berufsaustritte

die Zahl der Berufsanfänger übersteigt? Wussten

Sie schon, dass im Jahr 2020 jeder dritte Sachse

älter als 65 Jahre sein wird? Der demografische

Wandel ist in vollem Gange – und zwar in ganz

Deutschland. Schon heute müsste jede Frau im

Durchschnitt 2,1 Kinder gebären, um die Bevölkerungszahl

zu erhalten. Deutsche Frauen bekommen

jedoch durchschnittlich nur 1,3 Kinder -

40 Prozent der Akademikerinnen bleiben gar kinderlos.

Dieser Schrumpfungs- und Alterungsprozess

zieht gravierende Veränderungen innerhalb

des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft

nach sich.

Eine Herausforderung wird der Wohnungsmarkt

zu meistern haben. In der Vergangenheit ist eine

Vielzahl von Wohnformen für pflegebedürftige

und ältere Menschen entstanden: integriertes

Wohnen, Mehrgenerationenhäuser, selbstorganisierte

oder betreute Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften

für Menschen mit Demenz oder

Pflegewohnungen im Wohnquartier. Das betreute

Wohnen verspricht älteren Menschen ein selb-

Schuhwerk für Menschen mit Handicap

✔ Einhandschnürung für Armprothesenträger, Rheumatiker,

Arthrosepatienten, Bandscheibenvorfälle, Hüft-OP etc.

✔ Soft-Step-Dämpfungssysteme reduzieren den Aufprallschock beim Auftreten

und stabilisieren den Fuß beim Abrollen – speziell für Beinprothesenträger

✔ Integrierte Fußgewölbe- und Mittelfußstütze

sowie abgewinkelter Fersenbereich mit Weichtrittkeil

✔ Orthopädisch aufgebautes Kork-Latex-Fußbett zur Unterstützung

des Bewegungsapparates

✔ Abrollkontrolle durch geometrische Sohlenkonstruktionen

✔ Richtungsstabilität über gezielte Schaftaufbauten

mit zusätzlichen Fersen- und Torsionsstabilisatoren

Das Durchschnittsalter eines Erdenbürgers

wird während des 21. Jahrhunderts von 29,7

auf 45,5 Jahre ansteigen. Schon jetzt werden

eine Vielzahl an Wohnformen entwickelt, die

im Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Foto: Ariane Grund (Archiv)

Weit zu öffnender Einstieg

Harmonisches Gangbild

ständiges Leben in der eigenen Wohnung, ohne

dass sie im Bedarfsfall auf qualifizierte Hilfeleistungen,

Sicherheit und Geborgenheit verzichten

müssen. Solche Angebote werden von vielen Senioren

und ihren Angehörigen als Alternative zu

Pflege- und Altenheimen in zunehmendem Maße

angenommen. Die Bewohner betreuter Wohnanlagen

schließen mit dem Vermieter einen Mietvertrag

ab. Darüber hinaus regelt ein Betreuungsvertrag

zusätzliche Vereinbarungen, beispielsweise,

dass ein Ansprechpartner rund um

die Uhr zur Verfügung steht. Beim „altersgerechten

Wohnen“ ist vor allem die Größe und Lage sowie

die Ausstattung der Wohnung auf den betagten

Menschen zugeschnitten. Hier werden keine

konkreten Hilfsangebote gemacht.

Auch die Zahl der Wohngemeinschaften zwischen

Jung und Alt steigt an. Die räumliche Nähe des

Hauses macht es möglich, verschiedene Leistungen

gemeinsam zu nutzen.

„Hauptziel einer künftigen Alterspolitik wird

sein, den Menschen in seiner gewohnten Umgebung

zu belassen – mit seiner Nähe zu den Nachbarn,

zu Freunden, zum Hausarzt und so weiter“,

sagt Karin Berghäuser, Geschäftsführerin des

Wohn- und Pflegezentrums Annaberg-Buchholz.

Exklusiv bei:

ORTHOPÄDIETECHNIK

MAYER &

BEHNSEN

Das Sanitätshaus Aktuell

Am Niederen Anger 11

08297 ZWÖNITZ

Tel.: (03 77 54)5 06 0

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E-mail: info@mayer-behnsen.de

Der neue Landkreis

stellt sich vor

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VORGESTELLT

„Zur Spitze“

Annaberg. Im Barbara-Uthmann-

Ring in Annaberg-

Buchholz eröffnet

am 8. August der

trägerübergreifendeBeratungsundPflegestützpunkt

„Zur Spitze“.

Unter dem

Dach des Fördervereins„Wohlfühlen

in Annaberg-

Buchholz“ kooperieren

dabei ambulante

und stationäreEinrichtungenmiteinander.

Ratsuchenden

werden unter anderem

ambulante

Pflegedienste,

Heime und andere

Dienstleister im

Landkreis vorgestellt.

Man bekommt

eine Einführung

in pflegerischesGrundwissen

und kann sich

nach hilfreichen

Umgangsformen

in der Arbeit mit

demenziell erkranktenMenschen

erkundigen.

Erreichbar ist der

Pflegestützpunkt

„Zur Spitze“ montags

bis sonntags

von 10 bis 19 Uhr

oder bei dringendem

Bedarf über

die zentrale Telefonnummer

03733 555555.

Diese ist täglich

und rund um die

Uhr erreichbar.

(ari)

ZAHLEN

Pflege in

der Statistik

Der bisherige

Kreis Annaberg

zählte rund 600

Pflegebedürftige.

Das entspricht

einer Quote von

7,2 auf 100 Einwohner.

In allen

anderen Kreisen

lag die Quote höher

(MEK: 733/

8,6; STL: 744/

8,3; ASZ:

1181/9,0).

Mehr als 60 Prozent

der Empfänger

von Pflegeleistungen

werden im

Freistaat zu Hause

versorgt. (ari)

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