Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten - Katholische Kirche Steiermark

dekanat.at

Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten - Katholische Kirche Steiermark

An einen Haushalt Amtliche Mitteilungen

© Griesebner Teresa

September 2012

Inhalt:

Zugestellt durch post.at

Seite 3 Naturpark Sölktäler

Seite 8 Amtliche Mitteilungen

Seite 12 Gemeinde Großsölk

Seite 23 Gemeinde Kleinsölk

Seite 37 Gemeinde St. Nikolai

Seite 55 Pfarren

Seite 1


© GrW

© WoGri

Seite 2


Anbandeln in Linz …

� hieß es vom 6. bis 8. September bei unseren Freunden in Linz.

500 Steirerinnen und Steirer sorgten in der Linzer Innenstadt für eine

besonders herzliche Stimmung. Über 300.000 Besucher aus ganz

Oberösterreich haben das Steirische Lebensgefühl in ihrer Hauptstadt

genossen.

Am Stand vom Naturpark Sölktäler

konnte man sich einen kleinen

Steirerkrapfen selber austreiben.

900 Besucher ließen sich die

Chance auf einen selbstgemachten

„Roggenen Krapfen“ nicht nehmen.

Besonders beliebt war der

Steiermark-Herz-Ausstecher für

einen Krapfen in Steiermark-Herz

Form. Gefüllt mit Ennstaler Steirerkas

waren die Krapfen ein richtiger

Renner. Viele Freunde und Gäste

der Sölktäler freuten sich sichtlich,

diese Spezialität aus dem Ennstal

im Zentrum von Linz genießen zu

können.

Druckfrisch wurde beim Anbandeln

in Linz bereits das Winterprogramm

2012/2013 des Naturparks

Sölktäler präsentiert. Wie bereits

beim Sommerprogramm wurde

von der Faltversion auf Heftform

umgestellt.

Neben dem Schloss Großsölk und

dem Jesuitengarten waren die Besucher

vor allem an den Wandermöglichkeiten

und den Angeboten

Almen im Mittelpunkt der Dreharbeiten

ORF und Servus TV drehten in den letzten Wochen Beiträge auf den

Almen im Naturpark Sölktäler.

„Wir haben diesen Sommer Superlativen

für unsere Beiträge in der Sommerzeit

auf ORF 2 gesucht“ meint

Catrin Jenni vom ORF und freut sich

„mit der Schleinhütte auf der Gumpenalm

haben wir die einzige bewirtschaftete

Marmoralmhütte ausfindig

gemacht“. Am Vormittag wurden im

Marmorwerk ein paar Einstellungen

gedreht, ehe es Richtung Gumpenalm

ging. Die Sendung wurde im mobilen

Übertragungswagen vor Ort geschnit-

ORF Sommerzeit Drehtag auf der Schleinhütte

© Naturpark Sölktäler

ten und anschließend via Satellit direkt

nach Wien übertragen. Noch am

selben Tag erfolgte die Ausstrahlung

des Berichts über

die „Marmoralmhütte“. Während

der Sendung berichtete

Catrin Jenny bei einem

Live-Einstieg direkt aus

Großsölk.

Durch die heurige Umweltbaustelle

auf der Potz- und

der Stummeralm wurde das

Team von Servus TV

auf den Naturpark

Sölktäler als Drehort

für eine Wettersendung

aufmerksam.

Gregor Farkasch und

sein Team drehten

einen Tag lang verschiedene

Aktivitäten

zur Almrevitalisierung.

Von einem 8-Stunden-

Drehtag sind ganze

sieben Minuten Sendezeit

übrig geblieben.

Ausgestrahlt wurde

der Beitrag im Rahmen

des Wetterberichts

auf Servus TV.

vm

Steiermark-Herz-Krapfen austreiben am

Stand vom Naturpark

© Naturpark Sölktäler

an Almen mit Ausschank besonders

interessiert. Bleibt zu hoffen,

dass sich die Oberösterreicher bei

der nächsten Urlaubsplanung an

den Steiermark-Herz-Krapfen aus

dem Naturpark Sölktäler erinnern.

vm

Seite 3


Schloss Großsölk: „Was war da los“

Wie jedes Jahr beherbergte das Schloss viele Veranstaltungen und Projekte!

Die erste Veranstaltung war das Trachtler -Treffen am 23. Juni und zum

Saisonsausklang findet bereits das zweite Mal das Kasfest am

29.September statt.

Das Trachtler-Fest war mit Dirndln,

Lederhosen, Schuhplattlern, Spinnfrauen,

Modenschauen und viel Musik

ein voller Erfolg. Als Begrüßungskomitee

am Schlosshügel fungierte eine

kleine Auswahl von Alpakas vom Hof

Grundner, die mit ihren herzigen Blicken

viele Gäste begeisterten.

Bei der Veranstaltung ging´s richtig

gemütlich zu! Frau Mag. Deininger

von der Spinnrunde Kapellen stellte

die mühevolle Handarbeit des Webens

den Textilien der Industriefertigung

gegenüber. Weiters meisterten

die Jungmodels aus Großsölk bravourös

die Herausforderung, die Trachtenmode

vom Steirischen Dirndl -

Trachten Margit aus Schladming zu

präsentieren. Ein besonderer Applaus

galt aber auch der Kindertanzgruppe

„ d´Freistoana„ unter der Leitung

von Barbara Brandstätter und

Kindertanzgruppe

© Johanna Ruetz

den Schuhplattlern. Insbesondere die

h e i m i s c h e n P a s s e n w i e :

d´Hahnlstoana und d´Knallstoana

brachten viel Schwung und Originalität

ins Publikum.

Der letzte Event ist das Kasfest und

steht unter dem Motto „weltmeisterlich

genießen“.

Auch dieses Jahr wird es wieder ne-

Trachtenmodeschau

© Johanna Ruetz

ben dem Ennstaler Steirerkas viele

spezielle Käsesorten aus ganz Österreich

zu kaufen geben. Sehr stark

vertreten sind auch die Genussregionen

mit dem Xeis Wild, Lungauer

Eachtling, Steirische Käferbohne,

Ennstal Lamm und Steirischer Kren.

Der Schlosshof wird dieses Jahr 20

Verkaufsstände unterbringen und wird

dem Flair eines mittelalterlichen

Markttreibens unterliegen.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens

mit viel Kulinarik rund ums Kasfest

gesorgt! Gekocht wird mit Produkten

Ennstal Lamm und Ennstaler

Steirerkas und unsere heimischen

Bäuerinnen sorgen für die traditionellen

Krapfen sowie für süße Spezialitäten.

Ein besonders Highlight ist der Besuch

von Minister Nikolaus Berlakovich,

der das Prädikat „Genussregion

Ennstaler Steirerkas“ auf Schloss

Großsölk feierlich verleihen wird.

Weiters gibt es rund um die Veranstaltung

ein sensationelles Programm:

Ganztägig Kulinarik aus der

Genussregion, Wein- und Käsesommelier,

Genuss E-Bike Tour und Musik.

E-Bike Radeln: GENUSS REGION

ÖSTERREICH bewegt Tour 2012

Naturparkhaus Schloss Großsölk und Schloss-Cafe

Öffnungszeiten: 12. Mai bis 14. Oktober 2012, täglich von 10-17 Uhr außer

Dienstag und Freitag

Schlosstelefon 0676 900 4741 oder Naturparkbüro 03685 20903

www.soelktaeler.at

Schuhplattler Lexikon:

Die älteste Erwähnung war 1050 und

stammt von einem Mönch in der Ritterdichtung

„Ruodlieb“. Er beschrieb

bereits damals einen Tanz, der ähnlich

unserem Plattler war.

Der eigentliche „Schuhplattler“

stammt jedoch erst nachweislich aus

der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die

Tanzbewegungen waren ursprünglich

Werbetanzfiguren, die sich im Laufe

der Zeit weiterentwickelten. Ein Tänzer

sollte seine Tänzerin mit akrobatischen

Figuren beeindrucken und damit

für sich gewinnen. Das ursprüngliche

Verbreitungsgebiet war Bayern,

Salzachtal, Drautal und das Pustertal.

Nach einer Theorie ging der Plattler

aus der Beobachtung des Auerhahns

hervor. Im Frühjahr balzt der Auerhahn

mit aufgeschlagenen Flügeln

und hoch gestrecktem Schwanz vor

den Hennen, um sie zu beeindrucken.

Diese Art der „Brautwerbung“ wurde

in einem Werbetanz, dem so genannten

Balztanz übernommen. Dabei

„plattelte“ sich der Bursch auf

Schenkel, Knie und Fußsohlen,

„patschte“ in die Hände und stampfte

mit den Füßen auf. Den Abschluss

bildete früher immer ein kurzer walzerischer

Rundtanz mit dem Dirndl.

macht Halt beim Kasfest am 29.9. auf

Schloss Großsölk.

Tour: Vom Schloss Großsölk zur

Sölkstube‘n in Mößna, St. Nikolai

Weitere Infos unter: www.groebewegt.at

Preise:

1. Preis: Steirer E-Bike im Wert von

€ 2.000,

2. Preis: Genuss Gutschein im Wert

von € 200,-

3. Preis: Genusskörberl im Wert von

€ 100,-

4.-6. Preis: Gutschein GRO Online-

Shop € 30,-

Johanna Ruetz

.

Seite 4


Die Natur ist die beste Apotheke

Sebastian Kneipp

Hochwertige Kräuterbalsame aus dem Jesuitengarten bilden

die Grundlage für Salben. Unsere Kräuter werden

schonend zu wertvollen Produkten unter der Leitung von

Frau Ursula Gerhold in den Lebenswerkstätten in Stainz

verarbeitet. "Wir wollen den Gästen und den Bewohnern

der Naturparkgemeinden den Jesuitengarten nach Hause

bringen" freut sich Agnes Lemmerer – eine der Initiatorinnen

dieses Projekts.

Die Heilkräuter werden mit hochwertigen

Ölen sowie Wollwachs, Bienenwachs

und Blütenessenzen verfeinert.

Martha Zach und das gesamte

Garten-Team sammelten fleißig die

Kräuter aus dem Naturpark Sölktäler

und dem Jesuitengarten.

Ab sofort sind die Salben aus dem Jesuitengarten im Naturparkbüro

erhältlich und können bei Interesse getestet werden.

„Sölker Ringelblumensalbe“

die altbewährte Pflegecreme! 30 ml/€ 7,50

„Sölker Bergkraxler-Schmier“

ein reichhaltiger Balsam für strapazierte Wanderfüße!

30 ml/€ 8,90

„Sölker Sauwetter-Schmier“

Wind- und Wetterbalsam zum Wohlfühlen,

für die ganze Familie! 30 ml/€ 8,90

„Sölker Guate Nacht-Schmier“

Hautpflegebalsam für den ganzen Körper,

besonders entspannend am Abend!

100 ml/€ 15,-

Mit dem Kauf dieser Produkte unterstützen Sie den

Jesuitengarten!

Lindenblüte –

�eues Wildkräuterkochbuch der Bäuerinnen

Der Pfarrhof von Pürgg bot den passenden Rahmen für die

Präsentation des neuen Kochbuchs der Bäuerinnen aus

dem Bezirk Liezen. Bezirksbäuerin Monika Schupfer und

Initiatorin Hildegard Giselbrecht von der Bezirkskammer

Liezen stellten das Wildkräuterkochbuch dem interessierten

Publikum vor.

Auf 310 aufwendig gestalteten Seiten finden sich nicht nur

Erklärungen zu den heimischen Wildkräutern und eine ganze

Menge köstlicher Rezepte, sondern auch Texte aus den

jeweiligen Gemeinden, die sich mit

dem Leben und der Arbeit im bäuerlichen

Jahreskreis beschäftigen. Beiträge

aus dem Jesuitengarten und

über den Naturpark Sölktäler ergänzen

die Geschichten und Rezepte

aus den drei Naturparkgemeinden.

Das Lindenblütenkochbuch ist im Naturparkbüro

um € 28,- erhältlich.

Photovoltaikanlagen

Jedem sein eigenes Kraftwerk!

Man stellt sich immer wieder die Frage ob sich eine Photovoltaikanlage

wirklich (speziell in unserem Gebiet) rechnet

und die prognostizierte Energie erzeugt werden kann!?

Die ersten Anlagen sind bereits montiert und in Betrieb

genommen.

Nach einigen Wochen mit unterschiedlichen Witterungsverhältnissen

können meine Kunden bereits bestätigen,

dass die Entscheidung, Vorreiter in der eigenen

Stromerzeugung zu sein, die Richtige war.

In diesem Zuge gleich ein herzliches Dankeschön für euer

entgegengebrachtes Vertrauen.

Besonders zu erwähnen ist, dass jede der errichteten Anlagen

eine andere Voraussetzung hatte und keine der anderen

gleicht.

Ob Einbindung einer Photovoltaikanlage in eine bereits

bestehende Warmwasser Solaranlage, Ost-West Ausrichtung,

freistehende Montage, Montage auf einem

alten Stallgebäude zeigt, dass es viele Lösungsansätze

gibt.

Daher muss individuell und objektiv beraten und geplant

werden um eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anstellen zu

können.

Jede Anlage benötigt ihre eigene Berechnung!

Einreichung, Lieferverträge, Förderansuchen werden von

mir durchgeführt.

Für weitere Informationen bin ich unter 0676/6168136 jederzeit

erreichbar.

Schützen Sie ihr Leben vor Stromschlag!! durch Überprüfung

Ihrer E-Anlage!

Aktion:

� Eigenheim bis 200m² um 249,- €

� Wohnungen bis 100m² um 189,-€.

� Landwirtschaften und Betriebe nach Vereinbarung

Aktion gültig bis 30.11.2012

Seite 5


Aus Katastrophen lernen

Eine ganze Woche, vom 7. bis 11. Mai 2012, beschäftigte sich die

Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) im Rahmen einer Exkursion

mit den Sölktälern. Die sehr anerkannte Wissenschaftlerin Prof.

Dr. Ulrike Pröbstl leitete diese Lehrveranstaltung.

Dabei wurde der Naturpark

ganz genau unter die Lupe genommen.

Die Entwicklungsperspektiven,

Auswirkungen des

Klimawandels, Revitalisierung

im Gebirge, Naturparkstrategien

– Status quo und die Almwirtschaft

waren Hauptthemen mit

denen sich die Teilnehmer beschäftigten.

Eine Gruppe setzte

sich mit dem Naturparkmanagement

und mit der Verankerung

des Naturparks in der Region,

inwieweit er sie verändert oder

geprägt hat, auseinander. Dabei

wurden 131 Interviews

durchgeführt, bei denen ganz

erstaunliche und erfreuliche Ergebnisse

an den Tag gelegt wurden.

Die Frage: Wie hat sich die

Beim Projekt Green Mountain -

Nachhhaltiges Entwicklungsmodell

für benachteiligte Bergregionen -

ist bereits die Hälfte der Projektzeit

erreicht. Aus diesem Grund fand

Ende Juni die Halbzeitkonferenz in

Bukarest, Rumänien, statt.

Mit Bgm. Albert Holzinger, Bgm.

stehend: Bernhard Krautzer (LFZ Raumberg-Gumpenstein),

Volkhard Maier,

Ferdinand Prenner, Hermann Lengdorfer

hockend: Franz Neuper (LFZ Raumberg-

Gumpenstein) Claudio Carlone

(Projektleiter, Italien), Josef Zörweg und

Albert Holzinger

Quelle BOKU Bericht 2012

Region Ihrer Meinung nach durch

die Errichtung des Naturparks ver-

Halbzeitkonferenz in Bukarest

Hermann Lengdorfer und GR Josef

Zörweg nahmen Vertreter aller

drei Naturparkgemeinden an diesem

Treffen teil. Ergänzt wurde

das Team mit den Projektmitarbeitern

aus dem Naturpark Sölktäler

(Volkhard Maier und Ferdinand

Prenner).

An dem Projekt nehmen elf Partner

aus neun Ländern aus dem

Raum Südosteuropa teil. Hinsichtlich

Projektumsetzung kann man

aus Sicht des Naturparks Sölktäler

Veranstaltungen im Herbst

ändert, kann in folgender Grafik

eindrucksvoll veranschaulicht werden.

Die Ergebnisse dieser BOKU-

Exkursion wurden im Rahmen einer

öffentlichen Pressekonferenz

(Restaurant Hubertus)

am 11. Mai 2012 unter

Beisein der örtlichen

Presse präsentiert und

anschließend diskutiert.

Der Naturpark erhält

dabei ein sehr gutes

Zeugnis von einer unabhängigen

Institution und

ist bestrebt, positiv und

zielstrebig in die Zukunft

zu schreiten.

Weitere Fragen richten

Sie bitte an den Naturpark

(Tel.: 03685-

20903). Interessenten

können den 170 Seiten

Bericht im Naturparkbüro

einsehen!

Ferdinand Prenner

durchaus zufrieden sein. Stand in

der ersten Projekthälfte sehr viel

Analysearbeit auf dem Programm,

ist die zweite Hälfte sehr stark umsetzungsorientiert.

Zur Bewältigung

der umfangreichen Arbeiten

wurde das Projektteam im Sommer

von zwei Praktikanntinnen

unterstützt.

Informationen zu diesem Projekt

findet man unter

www.greenmountain-see.eu

vm

30. September 2012 um 14 Uhr - Mesnerhaus St. Nikolai

"Durch diese heilige Salbung richtet der Herr dich auf" -

Salbungen in der Kirche - Vortrag von Pater Jeremias, anschließend

Biblisches Salböl kochen - Workshop mit Michael Stückelschwaiger

9. November 2012 um 19 Uhr im Gasthaus Sölkstub´n

Rauchtum - Brauchtum - Rauhnächte

Erfahren Sie mehr über den Ursprung vom "Rachn geh". Was sind die

Rauhnächte und was für ein Brauchtum steht dahinter?

Referent: Roland Lackner

Seite 6


Von der Umweltbaustelle ausgeflogen!

Auch heuer vom 16. bis 21. Juli 2012 war es wieder soweit! Die Umweltbaustelle

fand in der Kleinsölk auf der Potz- und Stummer–Alm statt.

Als Unterkunft bot sich die Potz–Alm aufgrund ihrer Größe vorzüglich

an.

12 freiwillige Helfer, darunter auch

zwei Kinder, unterstützten durch

ihren körperlichen Einsatz die Almbauern

tatkräftig.

Steine von den Almweiden entfernen,

Bäume und Sträucher schwenden,

das waren Aufgaben, die auf

den Almen von den Teilnehmern

durchgeführt wurden.

Auch 2 Kinder halfen fleißig beim „Steine

klauben“ mit

© Sven Kleinhapl

Der Naturpark Sölktäler agierte dieses

Jahr bei der Umweltbaustelle

als Veranstalter und bedankt sich an

dieser Stelle für die bestens funktio-

Auf die Spuren der Säumer…

nierende Verpflegung mit regional

typischen Produkten durch die Almbauern.

Der größte Dank gilt aber

den Teilnehmern, die bereit waren,

für Kost und Logis unentgeltlich den

Almbauern unter die Arme zu greifen.

Mit großer Begeisterung und Engagement

von Projektbeginn an wurden

die anstehenden Arbeiten von

den Teilnehmern und der Projektbetreuerin

eifrigst erledigt. Mehrere

Teilnehmer haben schon bei ähnlichen

Projekten teilgenommen und

freuen sich immer wieder, wenn Sie

helfen können. Auch für Friederike

Geppert ist dieses Projekt ein großes

Anliegen, da sie auch selber

das Unwetter am 17. Juli 2010 miterlebte.

„Ich war auf der Tuchmoaralm

und musste mittels Hubschrauber

ausgeflogen werden.“

Aber auch heuer am 21.Juli erlebten

die Teilnehmer dieser Umweltbaustelle

eine ebensolche Überraschung

wie im Jahre 2010. Nach

nächtlichen starken Niederschlägen

� begaben sich über 90 Reiter mit ihren Pferden beim 18ten Säumerfest

am Sölkpass. Bei herrlichem Wetter bot der höchste Pass der Steiermark

einmal mehr den perfekten Rahmen für diese grenzüberschreitende

Veranstaltung.

Zu Mittag wurde das Salz aus dem

Norden gegen den Wein aus dem

Süden getauscht. Pfarrer Wonisch

aus Schöder segnete die Pferde

und Reiter. Das Bandscheiben-Trio

sorgte für die musikalische Umrahmung

des Festes am Sölkpass.

Unsere Murtaler Freunde bereiteten

die traditionelle Säumerpfanne zu,

während die Damen aus St. Nikolai

die Gäste mit Steirerkrapfen und

"almerischen" Mehlspeisen verwöhnten.

Stärker als die Jahre zuvor stand

die Säumerei im Vordergrund des

Säumerfestes. Einige Pferde waren

mit einem Traggestell ausgestattet

und trugen symbolische Lasten auf

die Passhöhe. Besucher hatten die

Möglichkeit, die Säumer auf ihrem

Weg zum Sölkpass zu begleiten.

Das Säumerfest wird vom Naturpark

Sölktäler in enger Zusammenarbeit

mit der Urlaubsregion Greim, dem

Gröbmingerland und der Tourismusregion

Schladming-Dachstein organisiert.

Alle Teilnehmer wurden mittels Hubschrauber

ausgeflogen

© Naturpark Sölktäler

wurde die Straße Richtung Potz-Alm

auf ca. 200 Meter weggerissen. Somit

waren die Teilnehmer von der

Außenwelt abgeschnitten. Nur mittels

Hubschrauber konnten Sie dann

schlussendlich ausgeflogen werden.

Ein Teilnehmer der Umweltbaustelle:

„Mir wurde ein weiteres Mal vor Augen

geführt, dass das Leben in den

Bergen sehr hart sein kann und

dass Unwetter verheerende Auswirkungen

haben können“.

Die vom Alpenverein organisierten

Umweltbaustellen finden seit Ende

der 1980er Jahre in ganz Österreich

statt. Mit dieser Initiative wird versucht,

in mühevoller Kleinarbeit

Almweiden und Wege wieder zu

sanieren und Schäden, die durch

Unwetter entstanden sind, zu beseitigen.

Ferdinand Prenner

Säumer auf dem Weg zum Sölkpass

© Naturpark Sölktäler

Der Termin für das Säumerfest

2013 steht bereits fest. Am Sonntag,

7. Juli, treffen sich die Säumer aus

dem Mur- und dem Ennstal, um in

bewährter Weise wieder Salz gegen

Wein zu tauschen.

vm

Seite 7


Amtliche Mitteilungen

Auszug über die Einhebung einer Abgabe für das Halten von Hunden

Großsölk

Kleinsölk

St.Nikolai

Steiermärkisches Hundeabgabegesetz ab 1.1. 2013

Die Höhe der Abgabe ist festzusetzen (§2)

1. mit mindestens € 60,00 und

2. für Wach- Jagdhunde jährlich mit 50% der in Z. 1 geregelten

Abgabe.

Eine gestaffelte Abgabenfestsetzung für unter die Regel

der Z. 1 fallende Hunde ist für den ersten, zweiten, dritten

und jeden weiteren Hund zulässig.

Begriffsbestimmung (§3) Wachhunde, Nutzhunde,

Jagdhunde, § 4 Abgabenbefreiungen und § 5 Abgabenbegünstigungen

Abgabenerhöhung (§ 6)

Ist ein Hundekundenachweis gemäß Steiermärkisches Landes-Sicherheitgesetz

erforderlich und kann die Hundehalterin/der

Hundehalter bei einer Meldung diesen nicht vorlegen,

so erhöhen sich die gemäß § 2 festzusetzenden Abgaben

auf das Zweifache.

Antragstellung § 7: Die Anerkennung eines Hundes als

Wachhund, Nutzhund oder Jagdhund sowie die Geltendmachung

eines Befreiungs- oder Begünstigungsgrundes ist

spätestens bis zum 28. Februar eines Jahres bei der Gemeinde

zu beantragen.

Abgabepflichtige (§ 8)

(1) Zur Entrichtung der Abgabe ist verpflichtet, wer in der

Gemeinde einen über 3 Monate alten Hund hält..

(2) Halten mehrere Personen gemeinschaftlich einen Hund,

so haften sie als Gesamtschuldner.

(3) Wer einen Hund auf Pflege oder auf Probe hält, hat die

Abgabe zu entrichten, wenn er nicht nachweisen kann,

dass der Hund in einer anderen Gemeinde bereits zur Hundeabgabe

herangezogen wird.

Selbstberechnung und Fälligkeit (§ 9) Die Hundeabgabe

ist von der/vom Abgabepflichtigen für ein Kalenderjahr

selbst zu berechnen und bis zum 15. April an die Gemeinde

zu entrichten. Weist die/der Abgabepflichtige das Ableben,

die Weitergabe oder das Abhandenkommen des Hundes

bis zum 15. April des laufenden Kalenderjahres nach, entfällt

ab diesem Jahr die Abgabepflicht für diesen Hund�

§ 10 Einrechnung der Abgabe

Meldepflicht (§ 11) rechte Spalte

(1) Eine Person, die einen über drei Monate alten Hund hält

(Hundehalterin/Hundehalter), hat dies der Gemeinde, in der

sie ihren Hauptwohnsitz hat, binnen vier Wochen zu melden.

Die Meldung hat zu enthalten:

1. personenbezogene Daten:

Name, Hauptwohnsitz und Geburtsdatum der Hundehalterin/des

Hundehalters;

2. tierbezogene Daten:

Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum (zumindest Jahr), Kennzeichnungsnummer

gemäß § 24a Tierschutzgesetz –

TSchG (Microchipnummer).

(2) Der Meldung gemäß Abs. 1 sind anzuschließen:

1. die Registrierungsnummer des Stammdatensatzes gemäß

§ 24a Abs. 5 TSchG,

2. der für das Halten des Hundes notwendige Hundekundenachweis,

sofern ein solcher gemäß § 3b Abs. 8 Steiermärkisches

Landes-Sicherheitsgesetz erforderlich ist und

Auskunftspflicht und Kontrolle (§ 12)

Die Grundstückseigentümerinnen/Grundstückseigentümer,

Betriebsleiterinnen/Betriebsleiter sowie die Hundehalterinnen/Hundehalter

(Stellvertreter) sind zur wahrheitsgemäßen

Auskunftserteilung und Ausfüllung der ihnen von der

Gemeinde übersandten Unterlagen bei Durchführung von

Hundebestandsaufnahmen verpflichtet.

§ 13 Eigener Wirkungsbereich der Gemeinde und § 14

Verweise

Strafbestimmungen (§ 15)

(1) Eine Verwaltungsübertretung begeht, wer

1. der Meldepflicht nicht zeitgerecht oder nicht nachkommt,

2. einen Nachweis gemäß § 11 Abs. 2 Z. 1 und 3 nicht erbringt,

3. unter Verletzung einer abgabenrechtlichen Anzeige-,

Offenlegungs- oder Wahrheitspflicht die Hundeabgabe verkürzt.

(2) Verwaltungsübertretungen sind mit einer Geldstrafe bis

zu 2.000 Euro zu bestrafen, Verpflichtung der Nachzahlung

usw.

Den vollständigen Text dieses Gesetzes finden Sie unter

h t t p : / / w w w . l a n d t a g . s t e i e r m a r k . a t / c m s /

beitrag/11402769/58064506/ oder bei Ihrem Gemeindeamt

Seite 8


INFO

Bezirksgericht Schladming

Aufgrund des 2. Stabilisierungsgesetzes wird mit 1. Oktober

2012

⇒ der Gerichtstag des Bezirksgerichtes Schladming

am Sitz der Marktgemeinde Gröbming und

⇒ der Gerichtstag in Arbeits- und Sozialrechtssachen

des ASG Leoben am Sitz des Bezirksgerichtes

Liezen

ersatzlos aufgehoben.

Der rechtssuchenden Bevölkerung steht unverändert die

kostenlose Rechtsauskunft beim Bezirksgericht Schladming,

jeweils am Dienstag in der Zeit von 8.00 bis 12.00

Uhr zur Verfügung.

Die Die Die Direktvermarkter

Direktvermarkter

Direktvermarkter

des des Naturparks Naturparks Sölktäler Sölktäler

Sölktäler

laden laden herzlich herzlich ein ein ein zum zum

zum

3. 3. Oktoberfest

Oktoberfest

am am am Pendlerparkplatz Pendlerparkplatz in in Stein/Enns

Stein/Enns

am am Samstag, Samstag, Samstag, 06.10.2012 06.10.2012

06.10.2012

ab ab 10.00 10.00 Uhr

Uhr

♥ für Essen, Trinken und a guati Musi is gesorgt ♥

♥ Schätzspiel 1.Preis Spezialitäten-Korb ♥

♥ Gewinnspiel für die Kinder ♥

♥ Pferdekutschen-Fahrt 13.00 bis 15.00 Uhr ♥

♥ Vorführung Wollverarbeitung - Spinnen ♥

♥ Frischer Apfelsaft, auch zum Mitnehmen ♥

♥ Weißwürste mit Brezen ♥ Kesselwurst ♥ Gulasch ♥

♥ Fleischkrapfen ♥ Steirerkrapfen frisch aus der Pfanne ♥

♥ Kasnockerl ♥ Butterbrot mit Steirerkas ♥

♥ Kasbratling oder Selchfleischknödel mit Rahmkraut ♥

♥ Allerlei Weckerl ♥ Bauernbrot ♥

♥ Butterkrapfen ♥ Schaumrollen ♥ Brandteigkrapferl ♥

♥ Torten ♥ Kuchen ♥ Germgebäck ♥ Raungerl ♥ Fedlkrapfen ♥

♥ Lebkuchen-Herzerl ♥ Lebkuchen ♥ Honig ♥

♥ Steirerkas ♥ Butter ♥ Buttermilch ♥ Suppeneinlagen ♥

♥ zum Mitnehmen Speck ♥ frische Forellen ♥

♥ herbstliche Gestecke ♥

♥ (Weiß)Bier ♥ Sturm ♥ Wein ♥ Edelbrände ♥ Liköre ♥ Säfte ♥

♥ Kaffee ♥

♥ Wir Wir g´frein g´frein uns uns auf auf an an g´miatlichen g´miatlichen g´miatlichen Herbsttag Herbsttag Herbsttag mit mit euch! euch! euch! ♥

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt

Amtliche Mitteilungen

Großsölk

Kleinsölk

St.Nikolai

Information des Roten Kreuzes

Blaulicht und Folgetonhorn

Wie verhalte ich mich richtig?

Die Sicherheit der Patienten, Sanitäter und Notärzte ist

auf den teilweise zeitkritischen Fahrten zum Notfallort

bzw. ins Krankenhaus ein wichtiges Thema und stellt an die

Einsatzfahrer hohe Ansprüche.

Blaulicht wird niemals willkürlich oder als Spaß eingesetzt.

Denn das Fahren mit Sondersignal ist gesetzlich geregelt

und bedeutet grundsätzlich, dass für das Einsatzfahrzeug

höchste Eile geboten ist. Bei Einsätzen des Roten

Kreuzes können Sekunden über Leben und Tod von

Menschen entscheiden.

Sobald die Notrufnummer des Roten Kreuzes im Bezirk

Liezen gewählt wird, gelangt dieser Anruf in die Rettungsleitstelle

nach Liezen. Diese alarmiert dann den zuständigen

Rettungswagen. Werden beim Anruf nur ungenaue

Informationen über den Zustand des Patienten, über den

Unfallhergang oder sonstiger relevanter Daten gemacht,

kann durch den Leitstellendisponenten nur schwer beurteilt

werden, um welche Art von Priorität es sich handelt.

In den meisten Fällen alarmiert dieser dann den Rettungswagen

zu einem Prioritätseinsatz (Anfahrt mit Sondersignal),

um schneller eine Lagebeurteilung zu erhalten und um

im Bedarfsfall unverzüglich das zuständige Notarztmittel

entsenden zu können.

Viele Verkehrsteilnehmer werden durch ein herannahendes

Einsatzfahrzeug verunsichert, bzw. werden dadurch

unter Stress gesetzt.

Darum fragen sich viele: „Wie verhalte ich mich richtig,

wenn ein Einsatzfahrzeug mit Sondersignal näher kommt?“

⇒ die Geschwindigkeit nicht abrupt verringern

⇒ die nächste Ausweichmöglichkeit aufsuchen

⇒ an den rechten Fahrbahnrand fahren

⇒ Richtungswechsel durch Blinkzeichen früh

genug bekannt geben

⇒ In keinen Kreuzungsbereich mehr einfahren

⇒ Auf Autobahnen/Autostraßen Rettungsgasse bilden

⇒ Als Fußgänger bleiben sie bitte vorm Zebrastreifen

stehen und achten sie auf nachfolgende

Einsatzfahrzeuge

VORSICHT:

Es können weitere Einsatzfahrzeuge folgen!

Wir appellieren an die Bevölkerung, Verständnis für die

Einsatzorganisationen zu haben. Keine Fahrt mit Sondersignal

und Folgetonhorn wird grundlos durchgeführt. Ob

zusätzlich zum Blaulicht auch ein akustisches Warnsignal

verwendet wird, ist situationsabhängig und wird vom jeweiligen

Einsatzfahrer entschieden. Dies dient zusätzlich zum

Schutz der meist „freiwilligen“ Rettungskräfte und zum

Schutz der zivilen Verkehrsteilnehmer.

Ihre Rücksicht kann Leben retten!

Seite 9


FARBE

Es gibt nur Weniges, das landschaftlich so „stören“ kann,

wie grell und bunt gefärbte Bauteile (Wände, Dächer).

Natürliche Farben hingegen harmonieren stets optimal mit

der Landschaft und wirken nicht aufdringlich fürs Auge.

Um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, ist

es ratsam, vor der Färbelung ein 1m² großes Farbmuster

direkt auf die Fassade aufzubringen! Selbst der Fachmann

kann sich bei winzigen Farbmustern aus der Farbpalette

grob täuschen!

Seien Sie besonders bei der Nachfärbelung des Bestandes

behutsam und achten Sie auf eine harmonische Gesamterscheinung!

Meist ist farblich gesehen „weniger mehr“!

PROPORTIONEN

Die Proportion bestimmt darüber, ob ein Gebäude

schwerfällig und massiv oder harmonisch und ausgewogen

wirkt. Vermeiden Sie zergliederte, proportionslose

Baukörper mit „ausgebissenen“ Ecken und

„Märchenschlösser“ mit Türmchen und Erkerchen. Ihre

Geldtasche und ihre Umgebung werden es Ihnen danken.

FENSTER UND ÖFFNUNGEN

Neben der Fassadengestaltung durch Material und Farbe

sind auch Fenster und Türen ausschlaggebend für das Erscheinungsbild.

Der heutige Anspruch an Wohnkomfort

Amtliche Mitteilungen

Leitfaden zur Baugestaltung im Ennstal (3. Teil)

Form, Farbe, Dach & Material

Großsölk

Kleinsölk

St.Nikolai

wünscht meist große, lichtdurchflutete Wohnräumlichkeiten.

Achten Sie daher umso genauer auf ein harmonisches

Fassadenbild!

DACHFORMEN

In der breiten Öffentlichkeit „verbeißt“ sich die Diskussion

rund um die Gestaltungsqualität in der Baukultur zumeist

am Thema Dach. Aufgezwungene Dachausbildungen haben

schon manch gut konzipiertes Bauvorhaben verschandelt

und Dachformen bestimmen enorm den Gebäudecharakter

mit.

SATTELDACH

Traditionellerweise herrschen im Ennstal unaufdringliche

und meist stimmige Satteldächer als typische Dachform

vor. Dieses harmonische Erscheinungsbild wächst jedoch

aus der Kombination: Schmaler, länglicher Baukörper

und längs dazu aufgesetztes Satteldach. Firste, die auf

der Breitseite des Gebäudes sitzen, ergeben jedoch leider

oft ausufernde, unproportionale Dachflächen.

PULTDACH

Pultdächer werden oft mit Niedrigenergiebauweise gleichgesetzt.

Achtung: diese benötigen keinesfalls zwingend ein

Pultdach! Optisch problematisch sind Pultdachhäuser unter

anderem in Südhanglage: Das „verkehrt“ zum Hang geneigte

Pultdach lässt die Hangfassade oft noch größer wirken!

FLACHDACH

Flachdächer können zu einem ruhigen, reduzierten Gebäude-Erscheinungsbild

führen und eignen sich daher

meist optimal für Nebengebäude und Zubauten, die sich

dem „Haupthaus“ optisch unterordnen. Auch als neutrale

Verbindungsbauteile zwischen 2 Gebäuden oder auf komplizierten

Grundrissen meist ideal. Flachdächer auf Hauptgebäuden

erfordern aber eine sorgfältige Abstimmung mit

dem gebauten und landschaftlichen Umfeld! Gestalterisch

praktikabel ist das Flachdach oder flach geneigte Dach

auch bei großvolumigen Bauten (Gewerbe-, Hallen-, Sportbauten),

auf denen ein Satteldach aufgrund der Kubatur

meist vollkommen fehl am Platz ist.

DACHDECKUNG

Heutige Dachmaterialien verwittern kaum mehr, sind oft in

grellen, glänzenden Farben erhältlich und können– besonders

von oberhalb betrachtet – „störend“ wirken. Vor allem

allein stehende Objekte sollten auf zu grelle Farbwahl in

Fassade und Dach verzichten, um sich besser in die Landschaft

einzubinden!

nächste Ausgabe: PLANEN ODER PLANEN LASSEN

Seite 10


Die Caritas hat in Gröbming ein Beschäftigungsprojekt

im Bereich Sachspendenverwertung eröffnet.

„Weg aus der Arbeitslosigkeit“ ist das Motto der Beschäftigungsprojekte

der Caritas. Peter Wagner, der Leiter von

WerkStart, berichtet, dass einerseits das „Wegsein“ aus der

Arbeitslosigkeit sowie auch andererseits der Weg zurück

ins Arbeitsleben dabei eine wichtige Rolle spielen.

Das bestätigt auch Helge Röder, der Leiter des Arbeitsmarktservices

Gröbming. „Die Zusammenarbeit von AMS

Steiermark und Caritas im Bereich der Beschäftigung hat

sich bestens bewährt. Im Arbeitsmarktbezirk Gröbming ist

es unser erstes Beschäftigungsprojekt, mit dem sieben

Arbeitsplätze geschaffen werden.“

Gearbeitet wird in zwei Arbeitsfeldern: Im „Carla Gröbming“

werden Bekleidung, Schuhe, Bücher, Spielwaren

etc. zum Verkauf angeboten. Beim Möbelbereich geht es

um die Abholung, den Verkauf und die Zustellung von

Möbeln.

Neben der Abgabemöglichkeit im Geschäft werden auch in

der Region Kleidercontainer aufgestellt. Ein relativ neues

Thema ist die Betonung der ökologischen Seite. Carla

bietet mit der Verwertung von rund 1000 t Kleiderspenden

pro Jahr natürlich auch eine namhafte Maßnahme zur

Reduktion des Müllbergs. Aufgrund der guten regionalen

Präsenz von Carla in der Steiermark, haben sich deshalb in

den letzten beiden Jahren viele Kooperationen und Pilotprojekte

mit Gemeinden und Abfallwirtschaftsverbänden

ergeben.

Kleidercontainer

Das ist auch der Grund, warum sich der Abfallwirtschaftsverband

Schladming und die Mitgliedsgemeinden der

Kleinregionen Schladming und Gröbming bei dem Projekt

engagieren. „Durch die

Wieder- und Weiterverwendung

von Produkten

kann nicht nur eine längere

Lebensdauer erzielt

werden, sondern auch

eine Reduktion der anfallenden

Abfälle. Die Abfallvermeidung

steht dabei

an oberster Stelle der Abfallhierarchie

und die Kooperation

im Rahmen des

Projektes bietet dafür eine

sehr gute Möglichkeit, um

Ressourcen zu nutzen“,

unterstreicht Geschäfts-

Amtliche Mitteilungen

Caritas u. AMS - Weg aus der Arbeitslosigkeit

Großsölk

Kleinsölk

St.Nikolai

Carla Gröbming - Kleidercontainer in den Gemeinden

führer Ing. Johann Hinterschweiger vom Abfallwirtschaftsverband

Schladming die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit

und Bedeutung für die Zusammenarbeit.

Die regionale Verankerung ist eine wesentliche Voraussetzung

für die Umsetzung des Beschäftigungsprojektes.

„Damit hat die Region ein Vorzeigeprojekt, für das sich

auch andere Regionen interessieren werden“, ist Wagner

überzeugt.

Carla Gröbming

Es ist also ein Projekt mit vielen Gewinnern: Die (Sach-)

Spender sind froh, weil sie wissen, dass ihre Waren in einem

sozial sinnvollen Projekt „weiterleben“. Die Kunden

können ihr Haushaltsbudget entlasten oder Fundstücke

entdecken, die sie neu gar nicht kaufen könnten. Und andere

Menschen haben die Chance auf Beschäftigung und

können sich damit wieder auf den Weg machen.

Kontakt:

WerkStart Gröbming/Carla Gröbming

Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt

Hauptstraße 28, 8962 Gröbming

T +43 676 88015 385

E-mail: werkstart-oberstmk@caritas-steiermark.at

Standorte der Kleidercontainer:

Gemeinden Großsölk und Kleinsölk

Müllsammelstelle Pendlerparkplatz

Gemeinde St.Nikolai

Vorplatz Bauhof Mößna

Seite 11


Gemeinderatssitzung

vom 27. Juni 2012

(Auszug aus den wichtigsten Tagesordnungspunkten)

LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung

Für die LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung wurden

vier Firmen zur Anbotslegung eingeladen. Vom

Institut für nachhaltige Energie- und Umweltentwicklung

wurden die eingelangten Angebote überprüft und

nach folgenden Kriterien bewertet: Energieeinsparung,

Technik und Qualität sowie Preis. Als Best- und

Billigstbieter wurde die Firma EVU Gröbming GmbH.

ermittelt. Aufgrund des Vergabevorschlages wurde

vom Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Leistungen

für die LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung

an die Firma EVU Gröbming GmbH. zu vergeben.

Gemeindestrukturreform

Vom Bürgermeister wurde berichtet, dass die Amtsleiter

der Naturparkgemeinden Großsölk, Kleinsölk und

St. Nikolai im Sölktal gemeinsam mit OAR Grogl von

der Bezirkshauptmannschaft Liezen für die fiktive Gemeinde

„Sölktäler“ auf Basis der Rechnungsabschlussdaten

von 2011 einen Voranschlag für 2012

erstellt haben. Das Ergebnis dieser Datensammlung

muss jedoch noch im Detail analysiert werden. Grundsätzlich

wurde aber festgestellt, dass es im Falle einer

Gemeindefusion ein erhebliches Einsparungspotenzial

gibt.

Jagdpachtschilling

Bislang wurde die Auszahlung des Jagdpachtschillings

in der Form abgewickelt, dass die Überweisung

ohne Ansuchen der Grundeigentümer auf deren Konto

bzw. eine Umbuchung auf sonstige Gemeindeabgaben

erfolgte. Da diese Vorgehensweise jedoch

nicht rechtskonform ist, wurde hierüber ausführlich

debattiert. Der Gemeinderat gelangte aber zur Auffas-

September September 2012

2012

sung, dass die bisherige Form bürgerfreundlicher sei

und die Umstellung der Auszahlung einen erhöhten

Verwaltungsaufwand bedeuten würde, nachdem der

Jagdpachtschilling von Gesetzes wegen im Gemeindeamt

innerhalb einer bestimmten Frist abzuholen

wäre. Es wurde daher einstimmig beschlossen, die

Auszahlung des Jagdpachtschillings wie gehabt

durchzuführen.

Resolution des Österreichischen

Gemeindebundes

Im Rahmen des Stabilitätsgesetzes wurde von der

Bundesregierung die Abschaffung der Vorsteuer-

Regelung für Infrastruktur-Projekte in den Gemeinden

beschlossen. Die Umsetzung soll mit 1. September

2012 erfolgen. Vom Österreichischen Gemeindebund

wurde hierzu eine Resolution für die Beibehaltung des

Vorsteuerabzugs für Bildungseinrichtungen verfasst,

welche vom Gemeinderat einstimmig beschlossen

wurde.

Heizkostenabrechnungen

Die Vergabe der Heizkostenabrechnungen für die Gemeindeobjekte

in Stein/Enns Nr. 107 und Großsölk

Nr. 5 erfolgte an die hierfür spezialisierte Firma ISTA

aus Graz.

Seite 12


Liebe Mitbürgerinnen und

Mitbürger!

Hinsichtlich des neuen steirischen Bildungsplanes

wurde vom Amt der Steiermärkischen

Landesregierung, Abteilung

16, in der Volksschule Stein an

der Enns eine Raumbedarfserhebung

durchgeführt. Des Weiteren hat vom

technischen Amtssachverständigen eine bautechnische

Überprüfung stattgefunden, wobei angeregt wurde,

die vorliegende Studie inhaltlich zu vertiefen, um

eine Entscheidung bezüglich Sanierung oder Neubau

der Volksschule Stein an der Enns zu finden. Unabhängig

davon mussten in den Sommermonaten etliche

Umbauarbeiten vorgenommen werden, nachdem

in der Zwischenzeit der Bescheid über die Schließung

der Volksschule Kleinsölk Rechtskraft erlangt hat, und

die Schüler aus Kleinsölk ab dem Schuljahr

2012/2013 in der Volksschule Stein an der Enns untergebracht

werden müssen. Es war daher notwendig,

die Zwischenwand von zwei Klassen zu entfernen,

damit für die zusätzlichen Schüler der erforderliche

Platz vorhanden ist.

Gleichzeitig wurde im ersten Stock des Volksschulgebäudes

die Zwischenwand, welche den Probenraum

und den Aufenthaltsraum der Musikkapelle Stein an

der Enns trennte, entfernt. Diese Baumaßnahme war

etwas aufwändiger, da die Zwischenwand ein tragendes

Element war und daher ein Stahlträger eingezogen

werden musste. Mittlerweile haben schon einige

Proben im neugeschaffenen Raum stattgefunden und

die MusikerInnen zeigten sich über die größere

Räumlichkeit sehr erfreut. Nichtsdestotrotz laufen die

Bemühungen für die Schaffung eines neuen Musikheimes

weiter.

Mit den Bürgermeistern der eingeschulten Gemeinden

des Hauptschulsprengels hat eine erste Finanzierungsverhandlung

über die Sanierung aller Umkleide-,

WC- und Duschanlagen in der Hauptschule Stein an

der Enns stattgefunden. Hierbei wurde auf die immer

schwieriger werdende finanzielle Situation des Landes

und der Gemeinden hingewiesen. Beim letzten

Sprechtag in Graz wurde mir jedoch von den Büroleuten

von 1. LH-Stv. Schützenhöfer die Zurverfügungstellung

der notwendigen Bedarfszuweisungsmittel

signalisiert.

Vom Vorstandsvorsitzenden der Siedlungsgenossenschaft

Ennstal, Herrn Dir. Ing. Wolfram Sacherer, wurde

ich informiert, dass das neue Bauvorhaben beim

sogenannten Wohnbautisch des Landes Steiermark

positiv erledigt wurde. Durch die Novellierung des

Steirischen Wohnbauförderungsgesetzes wurden Umplanungen

in den Einreichunterlagen, sowie die

Durchführung eines neuerlichen Bauverfahrens erforderlich.

Diese Verfahren sollen noch im heurigen Jahr

Gemeinde Großsölk

Betreffend Gemeindestrukturreform kann ich berichten,

dass die angekündigte Gebührenanalyse für die

Abwasserbeseitigung von Dipl.-Ing. Rappold von der

neuen Abteilung 14 durchgeführt wird. Das erforderliche

Datenmaterial wurde in den Gemeinden Großsölk

und Kleinsölk, sowie beim Abwasserverband Gröbming-Ennsboden

bereits erhoben. Für die Gemeinde

St. Nikolai erfolgt diese Erhebung Ende des Monats

September. Ebenso findet das Treffen der Bediensteten

in den Gemeindeämtern noch in diesem Monat

statt. Mittlerweile wird immer klarer, dass an einer Gemeindefusion

kein Weg vorbeiführt und wir die bis dahin

verbleibende Zeit nützen sollten, um hierfür bestens

vorbereitet zu sein.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern spannende

und interessante Stunden mit der neuen Ausgabe unserer

Zeitung.

Ihr Albert Holzinger

Bürgermeister

LÄRMSCHUTZ

Lärm verursachende Hausarbeiten (wie Klopfen

und Entstauben von Teppichen, Polstermöbeln,

Matratzen, Decken usw. ins Freie hinaus oder im Freien),

Gartenarbeiten (sind alle im Garten und auf Sportanlagen

anfallenden, mit größerer Geräuschentwicklung verbundenen

Arbeiten, insbesondere die Inbetriebnahme von

Rasenmähern, Rasenkehrmaschinen, Heckenscheren,

Spritzgeräten, Baumsägen mit Verbrennungsmotoren

und dgl.) sowie handwerkliche Arbeiten (wie Hämmern,

Sägen, Schleifen und Bohren, sowie das Zerkleinern

von Brennmaterial) sind ausschließlich an Werktagen,

von

Montag bis Samstag, in der Zeit zwischen

8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 20.00 Uhr

gestattet.

An Sonn- und Feiertagen ist die Vornahme von Lärm

erregenden Haus-/Gartenarbeiten und handwerklichen

Arbeiten ausnahmslos verboten!

Seite 13


Buchtipp für Erwachsene:

Das Leben ist einfach kompliziert

von Su Busson

Glücklich sein, das wollen wir alle.

Wenn das nur so einfach wäre! Wir lernen

in unserer Kultur von klein auf, das Leben

zu verkomplizieren. Jeder trägt sein Paket

an übernommenen Weltbildern, hinderlichen

Programmen und negativen Erfahrungen

mit sich.

Was vielen fehlt, ist eine konkrete umsetzbare

Anleitung, diesen Ballast abzuwerfen

und den eigenen Weg zu einem erfüllten

Leben zu gehen.

Mit zahlreichen Übungen, anschaulichen

Geschichten und Tipps für den Alltag bietet Su Busson ein

praktisch erprobtes, wirkungsvolles Programm in sechs

Schritten an, um das eigene Selbst zu entdecken und den

Weg zu Freude und Lebenslust zu erkunden.

Die Reinheit des Todes

von Vincent Kliesch

Was würdest du tun, wenn dein größter

Feind deine letzte Hoffnung ist?

Ein geheimnisvoller Serienmörder stellt das

LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel.

Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in

einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf

ihrem Esstisch gefunden. Spuren gibt es

keine, denn die Wohnung ist klinisch rein

geputzt - ein Alptraum für die Ermittler. Die

letzten Hoffnungen ruhen auf Julius Kern, der Jahre zuvor

einen grausamen Massenmörder fassen konnte. Doch Kern

ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner

alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das

nächste Opfer im Visier.

Wildbretwoche vom 5.—14. Oktober

Gemeinde Großsölk

Buchtipp für Kinder:

Ein Pferd für zwei

(ab 6 Jahre)

von Pippa Funnell

Lilli ist überglücklich, dass sie so

viel Zeit auf der Silver Shoe Farm

verbringen kann. Beim Reiten

lernen macht sie große Fortschritte

und ihre besonderen Fähigkeiten

im Umgang mit Pferden

sorgen für Verblüffung und Begeisterung

auf dem Reiterhof.

Lillis größter Wunsch ist es, ein

eigenes Pferd zu haben. Da erzählt

ihre Freundin Mia ihr eine spannende Neuigkeit.

Und Lilli hat das Gefühl, die besten Dinge passieren,

wenn man sie am wenigsten erwartet ...

Herzlichen Dank an Marco Höflechner, Stein/Enns

sowie Roswitha Koller, Kleinsölk für die großzügige

Bücherspende.

Öffnungszeiten:

Jeden Dienstag von 10.30 – 12.00 Uhr

Jeden Freitag von 15.30 – 17.00 Uhr

Leihgebühren

Erwachsene pro Buch für 2 Wochen € 0,50

für jede weitere Woche € 0,20

Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr) pro Buch

für 2 Wochen € 0,30

für jede weitere Woche € 0,10

Jahresgebühren:

Kinder (bis Schuleintritt): € 5,—

Kinder, Jugendliche, Studenten, Pensionisten: € 8,—

Erwachsene: € 13,—

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Früchte im Spätsommer

Im Garten der Natur ist nun Erntezeit für Wildfrüchte

und Wildbeeren.

Hecken und Waldränder erfreuen uns mit einem farbenfrohen

Angebot.

Die Eberesche Sorbus aucuparia oder Vogelbeere

zählt botanisch zu den Rosengewächsen

und ist somit nicht nur

mit der Hagebutte, sondern auch

mit unserem Apfelbaum verwandt.

Da sie für ihren Standort keine

großen Ansprüche stellt, ist sie im

gesamten Alpenraum anzutreffen.

Zu ihrer Verbreitung tragen besonders die Vögel bei,

die sich die begehrten Beeren holen und den unverdaulichen

Samen irgendwo wieder ausscheiden.

Die Beeren schmecken sehr bitter, längere Zeit einfrieren

oder über Nacht einlegen in verdünntem Essig

verbessert den Geschmack, sie sind reich an Vitamin

C, enthalten auch Parasorbinsäure, die als leicht giftig

gilt, aber durch den Kochvorgang unschädlich wird.

Verwendet werden die Beeren nicht nur für gut

schmeckenden Vogelbeerschnaps, sondern auch

gemeinsam mit Äpfel, Birnen oder/und Zwetschken für

Marmelade und getrocknet für einen Tee mit rötlicher

Farbe.

In der Volksheilkunde gilt sie als leicht abführend und

etwas harntreibend.

Hagebutte Rosa carnina, die Stammmutter der mittlerweile

tausendfach verschiedenen

Rosensorten, leistet besonders

in der kühleren Jahreszeit gute

Dienste.

Geerntet werden zur Blütezeit die

Blütenblätter als Zugabe zu einem

Blütentee und die Früchte die

reichlich Vitamin C, aber auch Vitamin

A, B1 und B1 enthalten, am

Besten nach dem ersten Frost. Der Tee aus den

Früchten der Hagebutte stärkt das Immunsystem und

dient zur Vorbeugung für Erkältungs- und Grippezeiten.

Ein besonders delikates Aroma, mit einer feinsäuerlichen

Note, hat die aus den Früchten der Hundsrose

hergestellte Marmelade.

Die Kerne, die uns als „biologisches“ Juckpulver noch

in Erinnerung sind, enthalten ein wertvolles Öl, das

für trockene Haut hilfreich sein kann.

Schwarzer Holunder Sambucus nigra. Wer kennt

nicht die Volksweisheit, die besagt::

„vor einem Hollerbusch soll

man den Hut ziehen“ – er galt als

lebende Hausapotheke und deshalb

pflanzte man ihn zu jedem

Gehöft. Die süßlich duftenden Blüten

im Frühsommer, die uns nicht

nur die köstlichen „Hollerkücherln“

Gemeinde Großsölk

bescheren, haben sich als gut schmeckender Tee, als

Hausmittel bei Grippe und Erkältung bewährt.

Die ebenfalls an Vitamin C reichen Beeren sollen

vollreif gepflückt und nur gekocht genossen werden,

die rohen Früchte enthalten das nicht sehr bekömmliche

Sambunigrin, das durch Erhitzen vernichtet wird.

Gekocht zubereitet, ob als „Hollerkoch“, Hollersaft

oder Hollergelee sind die Beeren bekömmlich, stärkend,

nahrhaft und vitaminreich.

Achtgeben beim Pflücken des schwarzen Holunders,

dass keine Verwechslung mit dem giftigen Zwergholunder

erfolgt! Er trägt die Beerendolde am Triebende

aufrecht, während sie beim schwarzen Holunder herabhängt!

Generell darf man nur Wildkräuter und Wildfrüchte

ernten, die man ganz sicher kennt!

Die Beeren des roten Holunders

Sambucus racemosa sind roh

ebenfalls ungenießbar.

Sie verursachen Durchfall und

Erbrechen, auch deren Kerne. Aus

den entkernten Beeren kann

ebenfalls Marmelade zubereitet

werden, die fein säuerlich schmeckt.

Der „Hollerschwamm“, das Judasohr, ein zur Familie

der Ohrlappenpilze gehörender

Pilz, wächst oftmals am

alten, morschen bzw. am

abgestorbenen Holz der Hollerbüsche.

Der fast geschmacklose,

gallertartige

Pilz, der so gar kein Pilzaroma

von sich gibt, kann roh

gegessen werden, er enthält

viele Vitamine und Spurenelemente.

In der Volksheilkunde wurde er eingeweicht in Milch,

bei Lidrandentzündungen oder Gerstenkorn angewendet.

Weißdorn Crataegus spec., ein mit Dornen besetzter

Strauch oder kleiner Baum, ist in

lichten Hecken an Waldrändern zu

finden .Er erfreut uns im Frühjahr

mit seinen weißen, etwas unangenehm

riechenden Blüten, die erst

nach den Blättern erscheinen. Der

Tee aus den Weißdornblüten wirkt

blutdrucksenkend und herzstärkend.

Im Herbst reifen die an langen Stielen

hängenden runden, erbsengroßen

Früchte. Sie enthalten Zucker, Pektine und Vitamin

C, und eignen sich getrocknet, gemischt mit Apfelschalen,

Holunderbeeren und Hagebutten für einen

Früchtetee (den Tee kurz kochen, wegen den Holunderbeeren).

Kräuterpädagogin Martha Zach

Seite 15


Maibaumfest:

Am 15.06.2012 fand unser Familien- bzw. Maibaumfest

im Kindergarten statt.

Bei strahlendem Wetter trugen die Kinder ihre erlernten

Lieder, Tänze und Spiele den Eltern und Angehörigen

vor. Dann wurde der Maibaum von „den Kindern

selbst” umgesägt und anschließend “amerikanisch”

versteigert. Der große Gewinner war das Kindergartenkind

Martin Daum aus der Kleinsölk. Danach ging

es mit Kaffee und Kuchen (wurden von den Eltern

selbst gebacken) weiter. Vielen lieben Dank für die

Köstlichkeiten.

Nach dem Loseverkauf gab es viele tolle Sachpreise

zu gewinnen. Auch hier ein herzliches Dankeschön an

alle Spender.

Bedanken wollen wir uns auch bei Martin und Gerti

Grundner für die Bereitstellung der Tische, Bänke und

dem Geschirr. Herrn Bernhard Leitgab ebenfalls vielen

Dank für die Transportdienste.

Erstmalig konnten sich die Kinder an einer Hupfburg

(bereitgestellt von Patrick Höflehner) erfreuen. DAN-

KE!!!!!

So ging am frühen Abend ein gemütliches und geselliges

Fest zu Ende.

Gemeinde Großsölk

Mit dem Reinerlös des Festes konnte eine Woche

später der Ausflug in den Erlebnispark Strasswalchen

vollständig finanziert werden. Die Kindergartenkinder

und deren Begleitpersonen genossen einen

erlebnisreichen und somit wohl auch einen unvergesslichen

Tag. Müde aber glücklich traten wir dann

am späten Nachmittag wieder die Heimreise an.

Wir haben uns sehr über die Einladung am 6.6.2012

vom Fußballverein Stein an der Enns gefreut.

DANKE für das Kennenlernen, der Geschicklichkeitsübungen

und der guten Jause.

Die Kinder durften einen tollen “ Bewegungsvormittag”

erleben. →

Seite 16


Nun beginnt ein neues Kindergartenjahr

2012/13 mit 18 Kindern.

Meine Kindergartenassistentin

Karin Klingelhuber

und ich freuen uns schon riesig

darauf und hoffen auch in

diesem Jahr auf eine gute Zusammenarbeit

mit Kindern,

Eltern, Gemeinde und Institutionen.

Ihre Kindergartenleiterin Renate Grießebner

Grünschnitt-Container

Wir weisen darauf hin, dass das Deponieren von

Grünschnitt (Gras- und Astschnitt, Gartenabfälle etc)

neben bzw. vor dem Grünschnitt-Container nicht zulässig

ist. Dieser Abfall ist ausnahmslos im Container

zu entsorgen! Ebenfalls verboten ist die Entsorgung

des Grünschnitts samt Plastiksack.

Sollte sich diese vermehrt auftretende untragbare Situation

nicht umgehend ändern, muss die Anlage

künftig überwacht werden.

Sofern der Container bereits überfüllt ist, ersuchen wir

um diesbezügliche kurze Mitteilung am Gemeindeamt

(03685 22282)

Gemeinde Großsölk

Gratulationen:

Zum 70. Geburtstag:

Frau Sieglinde Seiringer, Stein/Enns

Zum 75. Geburtstag:

Herrn Hermann Illmer, Stein/Enns

Zum 85. Geburtstag:

Frau Adelinde Brugger, Großsölk

Zur Vermählung:

Herrn Peter Doppelhofer und

Frau Simone Schwaiger, Stein/Enns

Zur Geburt ihrer Tochter Emma Maria:

Frau Mag. Isabel und Herrn Ing. Maximilian

Scharzenberger

Zur Matura:

Herrn Michael Steiner, Stein/Enns

Herrn Nicolas Schiefer, Gatschberg

Zur Käseprämierung:

Familie Franz und Maria-Anna Leitgab, vlg.

Adambauer, Großsölk, Goldmedaille „Ennstaler

Steirerkas“

Frau Barbara Steiner, „Mauthaus“, Stein/Enns,

Silbermedaille „Ennstaler Steirerkas“

Zum Blumenschmuck:

Frau Anna Maria und Frau Silvia Kahr,

vlg. Freibacher, Großsölk (Aner-

Kennungspreis in der Kategorie

„Bauernhöfe“)

Zum Tagessieg bei der „Pruggerer Oldie-Classic“

in der Kategorie Traktore:

Herrn Erich Zechmann mit den Beifahrern

Marco und Julia, Stein/Enns

Seite 17


Jugend der FF Stein/Enns ist in Höchstform

Nach monatelanger Vorbereitungszeit trafen sich am

13. und 14. Juli Jugendgruppen aus der gesamten

Steiermark in Irdning zum Landesjugendleistungsbewerb.

Über 2.000 Mädchen und Burschen waren mit

„Feuer-Eifer“ auf der Bewerbsbahn und beim Staffellauf

am Werk und lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen

um den Tages- und Landessieg.

Auch die gemischte Gruppe „Michaelerberg / Pruggern

/ Stein an der Enns“, welche sich bereits zuvor

bei den Bezirksbewerben ausgezeichnet hatte, errang

nach einem hervorragenden Durchgang auf der Bewerbsbahn

den 91. Platz und landete damit im Mittelfeld

der 177 teilnehmenden Gruppen im Bewerb um

das Leistungsabzeichen in Bronze.

Besonders eifrig war in diesem Jahr auch das Team

der Feuerwehrjugend 1 (10 – 11 Jahre). Sie errangen

bei den beiden Bezirksbewerben den 2. und 3. Rang.

Wir gratulieren den Jungfeuerwehrmännern nochmals

zu der ausgezeichneten Leistung und hoffen, dass sie

auch in Zukunft mit so viel Eifer und Begeisterung in

der Feuerwehr tätig sind.

Unwettereinsätze

Nachdem der meteorologische Sommer nun vorbei

ist, wagen wir einen kurzen Rückblick auf die Unwetter

in diesem Jahr. Wie wir alle wissen, wurden unsere

Gemeinden heuer von den großen Unwettern verschont.

Vor allem mit Blick auf die Gemeinden Trieben

und St. Lorenzen, welche immer wieder von starken

Unwettern heimgesucht wurden, kamen wir heuer

mit einem „blauen Auge“ davon.

Gemeinde Großsölk

FREIWILLIGE FEUEWEHR STEI�/E��S

der Gemeinden Groß- und Kleinsölk

Dennoch hatten die Kameraden der FF Stein/Enns

kaum eine ruhige Woche. So rückten die Männer im

Zuge der Katastropheneinsätze nach Gaishorn und

St. Lorenzen aus, um dort Sandsäcke zu füllen und

Häuser von Schlamm- und Geröllmassen zu befreien.

Aber auch in den eigenen Gemeinden gab es genug

zu tun. So wurden am 21. Juli über 1.000 Sandsäcke

gefüllt und an die Bevölkerung verteilt, um damit der

drohenden Hochwassergefahr durch den Sölkbach

vorzubeugen. Danach ging es in Kleinsölk weiter, wo

zahlreiche Murenabgänge, Verklausungen und verschüttete

Straßen die Folge der starken Regenfälle

waren.

Verkehrsunfälle in Öblarn, Pruggern und Fleiß

Neben den Unwettereinsätzen wurde die FF Stein/

Enns auch immer wieder zu Verkehrsunfällen gerufen.

Besonderes schlimm endete ein Unfall auf der B 320

bei Pruggern, bei dem ein PWK mit einem entgegenkommenden

LKW kollidierte.

Dabei wurde der Fahrer

des PKW lebensgefährlich

verletzt.

Mehr Glück hatte hingegen

ein PKW-Lenker im Sölktal.

Dieser kam aus unbekannter

Ursache von der Fahrbahn

ab, durchstieß dabei ein Brückengeländer

und kam

schließlich auf der Böschung

zu stehen. Dennoch konnte

sich der Fahrer selbst aus

dem Unfallfahrzeug befreien.


Seite 18


FREIWILLIGE FEUERWEHR

STEI�/E��S

der Gemeinden Groß- und Kleinsölk

Auch bei Öblarn kollidierte ein Fahrzeug mit einem

Brückengeländer. Hier wurde der Fahrer im Fußraum

eingeklemmt. Er wurde von den Kameraden der FF

Stein/Enns mittels Hydraulischem Rettungsgerät befreit

und anschließend der Rettung übergeben.

Maibaumumschneiden

Nachdem heuer sehr viel Aufsehen um den Maibaum

in Stein/Enns gemacht wurde, wurde dieser am 24.

August, im Zuge des traditionellen Maibaumumschneidens,

umgeschnitten. Bei guter Musik und super

Stimmung wurde auch heuer wieder bis in die frühen

Morgenstunden gefeiert.

Wir möchten uns dafür bei den zahlreichen Besuchern

sehr herzlich bedanken. Sie haben uns damit nicht

nur finanziell unterstützt, sie haben uns auch gezeigt,

dass sie die Arbeit der Feuerwehr zu schätzen wissen.

Ein besonderer Dank gilt Allen, die uns durch Sachspenden

für die Verlosung unterstützt haben. Es ist

nicht selbstverständlich, dass Betriebe Geschenke im

Wert von mehreren hundert Euro machen ohne eine

Gegenleistung dafür zu erwarten.

FF Stein/Enns

HBI Christian Ebenschweiger

Friedhof Stein/Enns

Die nunmehr seit einiger Zeit fertig gestellte 2. Wasserentnahmestelle

im Bereich Urnenmauer, erfreut

sich immer mehr regen Zuspruchs. Die Pflasterungsarbeiten

wurden von der Firma Gartengestaltung

Fresner aus Moosheim durchgeführt, wobei Chef Peter

selbst Hand anlegte. Danke hierfür. Dankend

möchte ich auch erwähnen, dass 2 Spritzkrüge von

einem/er anonymen Spender/in beigesteuert wurden.

GR Adler

Gemeinde Großsölk

VOLKSSCHULE

�ATURPARKSCHULE

Stein/Enns

Wir starteten am 10.9.2012 in das

neue Schuljahr!

Während der Ferien wurde im Gebäude

der Volksschule fleißig gearbeitet, um die Klassen den

neuen Erfordernissen anzupassen. Wir begrüßen ab

diesem Schuljahr auch die Kinder der ehemaligen VS

Kleinsölk bei uns!

Die 1. Klasse wird mit 2 Stufen im neuen großen Klassenraum

von Frau OSR VD Eleonore Huber unterrichtet.

Die 2. Klasse wird mit 2 Stufen von Frau Dipl.

Päd. Claudia Zeiler und Frau Dipl. Päd. Heidemarie

Rüscher geführt.

Alle Kinder haben bereits das Schulhaus vor den Ferien

kennengelernt. Wir sind sicher, dass sich alle an

die neuen Gegebenheiten gewöhnen können. Insgesamt

besuchen 44 Kinder unsere Schule.

Wir freuen uns auf die Aktivitäten im neuen Schuljahr!

OSR VD Eleonore Huber

Union Tennisclub Stein/Enns

Am Samstag, den 8. September 2012, fand die

Vereinsmeisterschaft bei strahlendem Herbstwetter

auf der Tennisanlage in Stein/Enns statt, die

folgendes Ergebnis brachte:

Herren Einzel:

1. Franz Reiter

2. Johannes Holzinger

3. Gerhard Wieser

Damen Einzel:

1. Veronika Binder

2. Anita Holzinger

3. Burgi Pilz

Herren Doppel:

1. Franz Reiter/Johann Holzinger

2. Gerhard Wieser/Johannes Holzinger

Mixed Doppel:

1. Veronika Binder /Johann Holzinger

Seite 19


Musikkapelle

Stein/Enns

Nach 5 Jahren war es wieder soweit. Der Musikausflug,

bei dem 57 Musikerinnen und Musiker mit ihren

Ehegattinen und Gatten bzw. Partnern teilnahmen,

führte diesmal vom 3. – 4. August nach Kärnten.

Als Erstes wurde die Burg Hochosterwitz besucht.

Nach einer interessanten Führung durch die Gemäuer

der Burg nahm man das Mittagessen im Burggarten

ein. Nachmittags ging es mit dem Bus zum Strandbad

nach Klagenfurt. Bei herrlichem Wetter war dann die

Schifffahrt von Klagenfurt nach Velden am Wörthersee.

Dort hielten wir uns 1 Stunde auf.

Weiter ging es wiederum mit dem Bus zu unserem

Nachtquartier “Grand-Media-Hotel“ in Villach, bei dem

um 19.00 Uhr eingecheckt wurde. Anschließend fand

das gemeinsame Abendessen statt, bei dem der Obmann

Manfred Zefferer sich bei allen Musikern/innen

nochmals herzlich für all die Mühen, die ein Musiker

im Laufe des Jahres auf sich nehmen muss, bedankte

. Er verwies auch auf die gute Kameradschaft innerhalb

des Vereines und bat, weiterhin dem Musikverein

die Treue zu halten.

Nach dem Abendessen ging es zum „Villacher Kirchtag“,

bei dem Einige die Morgendämmerung erlebten.

Nach dem Frühstück besuchten wir wiederum den

„Villacher Kirchtag“ und unsere Freunde die

„Sängerrunde Oberndörfer Fellach“, die am Kirchplatz

ihren Auftritt hatten.

Wir wurden musikalisch von unseren „Stoasteirern“

begleitet.

Gemeinde Großsölk

Das Mittagessen fand im Villacher Brauhof statt.

Unvergesslich war der anschließende Besuch unserer

Jugend und Junggebliebenen im Vergnügungspark.

Um 16.00 Uhr begann der große Umzug, den wir uns

auch nicht entgehen lassen konnten.

Dieser Ausflug wird uns sicher unvergesslich bleiben!

Ein nochmaliger Dank an unseren Chauffeur Fischbacher

Heinz von den Planaibahnen.

Seite 20


Am 14. Juli haben wir unser Sommerfest mit einem

Kleinfeld-Fußballturnier mit der Teilnahme von 14

Mannschaften am Sportplatz durchgeführt.

Nach 46 Spielen stand die Mannschaft Granit Haus

von Kapitän Klaus Prückl als Turniersieger fest. Nach

einem 0:0 im Finale gegen Bauplanung Gerhard Pilz

behielten die "Granitler" im entscheidenden Elferschießen

mit 8:7 die Oberhand. Den dritten Platz erreichte

das Team der Ennstal Milch KG mit Kapitän

Ernst Schachner ebenfalls im Elferschießen mit 4:3

nach einem 1:1 im kleinen Finalspiel gegen ESIN

Steiermark. Überlegener Torschützenkönig mit 16 Toren

wurde Klaus Egger und bester Tormann Franz

Pichler - beide von den "Altherrn" Bauplanung Gerhard

Pilz.

Auf dem Foto die beiden Finalisten

Die weiteren Plätze belegten folgende Mannschaften:

5. FHC Pichl

6. Jausenstation Langbrucker

7. Borussia Birnberg

8. Ennstal Transporte Schwab

9. WM Estrich Kickers

10. Thermotec Youngsters

11. Stieber Kleinsölk

12. Baier Bäck

13. FF Stein

14. Tom`s Bierklinik Großsölk

Nach äußerst fairem Turnierverlauf bei fallweisen Regenfällen

konnte Obmann Friedl Binder bei der Siegerehrung

auch die beiden Bgm. der Gemeinden

Großsölk, Albert Holzinger, und Kleinsölk, Karl Brandner,

herzlich begrüßen und mit ihnen gemeinsam die

Siegerehrung durchführen. Gleichzeitig wurde auch

der Dank an alle Mannschaften und Mitarbeiter sowie

an die beiden Schiris Sepp Rauch und Hans Radauer

ausgesprochen.

Vollkommen unverständlich war allerdings die private

A k t u e l l e s v o m

S p o r t v e r e i n S t e i n / E n n s

Gemeinde Großsölk

Aktion, zum selben Zeitpunkt eine weitere Veranstaltung

anzusetzen, auch wenn diese karitativen Zwecken

gedient hatte. Durch diese unkoordinierte Vorgangsweise

entgingen leider beiden Veranstaltern

mögliche Mehreinnahmen. Solche Aktivitäten sind

nicht gerade förderlich und daher in Zukunft unbedingt

zu vermeiden!

Sektion Fußball:

Das zweite Jahr in der Gebietsliga hat mit dem 10.

Platz leider nicht die Erwartungen erfüllt. Trainer

Heinz Binder ist daher sehr bemüht, weitere Nachwuchsspieler

in die Mannschaft einzubauen. Neben

den bereits integrierten Spielern Johannes Eisbacher,

Daniel Pilz und Dominik Pircher, kommen mit Daniel

Griesser und Dominik Pfenich zwei weitere nach.

Mario Micic, der zwei Jahre von Öblarn leihweise bei

uns war, wurde aus disziplinären Gründen, sowohl

der Mannschaft als auch dem Verein gegenüber, nicht

mehr weiter engagiert.

Zum Einstieg in die Herbstsaison gab es in der ersten

Runde des „Steiermark-Cups“ daheim gegen den

Meister und Unterligaaufsteiger Lassing eine 0:3 Niederlage.

Erfreulicherweise war aber der Beginn der Herbstmeisterschaft.

Das erste Spiel fand in Tauplitz statt

und endete mit einem klaren 5:1 Sieg (nach 1:0 Pausenrückstand).

Im ersten Heimspiel war die Mannschaft

aus Hall zu Gast und wurde mit 4:3 besiegt –

auch bereits nach einem 0:2 Rückstand. Diese Ergebnisse

zeigen, dass unsere Burschen offensichtlich

konditionell und moralisch gut vorbereitet sind. Im dritten

Spiel gab es auswärts gegen den FC Ausseerland

ein beachtliches 0:0 – obwohl mehrere Stammspieler

ersetzt werden mussten und konnte damit die Tabellenführung

verteidigt werden.

Im Nachwuchsbereich sind wir in der kommenden

Meisterschaft mit folgenden Mannschaften vertreten:

U 9: Eigenständig

Trainer Andreas Manseer

U 12: Spielgemeinschaft mit Öblarn

Trainer Jugendleiter Reinhard Stieg

Ein weiterer wichtiger Hinweis: Herr Kurt Röder, Helge

Röder und ich betreuen laufend unsere Homepage

und halten diese mit aktuellen Berichten der Sektion

Fußball – aber auch anderer Leistungen unserer

Sportler ständig aktuell.

(http://svsteinenns.sportunion.at). →

Seite 21


A k t u e l l e s v o m S p o r t v e r e i n

S t e i n / E n n s

Sektion Turnen:

Die Damen haben auch bereits wieder ihre Aktivitäten

unter der vom Bundeskanzleramt gemeinsam mit der

BSO und Sportunion ins Leben gerufenen Aktion „Fit

für Österreich“ aufgenommen – jeden Mittwoch ab

19.30 Uhr im Turnsaal der Hauptschule.

Auch die Volleyballgruppe (Damen und Herren), unter

der Leitung von Manuela Huber, bietet wieder ihre

Aktivitäten an, und zwar jeden Donnerstag ab 19.00

Uhr ebenfalls in der Hauptschule. Zugänge sind jederzeit

möglich und erwünscht!

Gratulieren möchte ich noch unseren beiden Sektionsleitern

Albert Heinzl (65) und Helmut Schadenbauer

(60) zu ihren Geburtstagen und ihnen für ihren unermüdlichen

Einsatz für den Verein den Dank auch an

dieser Stelle aussprechen.

Friedrich Binder

Obmann des Sportvereines

********************************************************************

GARTENTIPP

Jetzt Kübelpflanzen schneiden

Viele Kübelpflanzen benötigen einen luftigen,

kühlen und möglichst hellen Winterplatz,

um über die kalte Jahreszeit zu

kommen. Einige können auch in dunklen, frostfreien

Räumen überwintern, müssen aber jetzt im Herbst vor

dem Einräumen geschnitten werden. Zieringwer und

Mandeville werden bodennah geschnitten, Korallenstrauch

kürzt man auf 10 cm ein. Strauchmargerite

und Enzianbaum werden auf die Hälfte ihrer

vorherigen Größe zurückgenommen. Gleiches

gilt für Bleiwurz. Schönmalven werden um 2/3

eingekürzt, müssen aber unbedingt hell überwintern.

Die Jahrestriebe der Engelstrompete

und Gewürzrinde reduzieren Sie auf ein Drittel.

Beim Einstellen im dunklen und frostfreien

Raum werden die Pflanzen nur noch leicht gegossen

und dann bis zum nächsten Frühjahr

beinahe trocken gehalten.

© Österr. Agrarverlag Druck– und Verlags GesmbH Nfg

KG

Impressum

„Aus da G’moa“

Herausgeber: Gemeinde Großsölk

8961 Stein/Enns 100

Tel.03685/22282, www.grosssoelk.at

Gemeinde Großsölk

Minutensteaks mit Zucchinigemüse

Zutaten:

5 kleine Zucchini

2 EL Butter

Salz - Pfeffer aus der Mühle

100 ml Gemüsebrühe

100 g Sahne

4 Minutensteaks vom Schwein (à 120 g)

1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Die Zucchini putzen, waschen

und in dünne Scheiben schneiden.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen

und die Zucchinischeiben

darin unter gelegentlichem Rühren

3 bis 4 Minuten anbraten. Die Zucchini mit Salz

und Pfeffer würzen.

Die Hitze reduzieren und die Brühe und die Sahne

angießen. Die Zucchini zugedeckt kurz köcheln lassen,

bis sie weich sind.

Die Minutensteaks waschen und mit Küchenpapier

trocken tupfen. Das Butterschmalz in einer zweiten

Pfanne erhitzen und die Steaks darin auf jeder Seite 2

bis 3 Minuten braten. Dann mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Zucchinigemüse mit den Steaks auf Tellern anrichten

und nach Belieben mit Schnittlauch garnieren.

Dazu passen Kartoffelpüree oder frisches Weißbrot.

© Verlag Zabert Sandmann GmbH München

SUDOKU

leicht mittel

Albert Holzinger

Elfriede Binder

Friedrich Binder

Eleonore Huber

Renate Grießebner

Martha Zach

Redaktionsschluss: 30. �ovember 2012

Seite 22


Gemeindeamt

Kleinsölk

Tel.: +43 (3685) 8103

Fax: +43 (3685) 8103-4

E-mail:

gde@kleinsoelk.steiermark.at

Homepage:

www.kleinsoelk.at

Kleinsölker

Liebe Bewohnerinnen

und Bewohner unserer

Gemeinde(n)!

Gemeinde-

Ein ereignisreicher Sommer geht

zu Ende. Angefangen mit der

Schulschließung, den Unwettern

b i s h i n z u g r o ß a r t i g e n

P r ä s e n t a t i o n e n u n s e r e r

Gemeinde, wie z.B. Almfest,

Partnerschaftsfeier, Schutzengel

Kirchtag, Broadlahn-Konzert.

Leider mussten wir die Schließung unserer Volksschule

schweren Herzens zur Kenntnis nehmen. Alle

Argumentationen waren nicht ausreichend um den Standort

zu halten. Dementsprechend emotional war die

Schulschluss-Feier eine Woche vor Schulschluss. Vor von

Tränen gerührten Kindern, Eltern und Lehrern fiel es auch

mir schwer zum letzten Mal für die Schule zu sprechen. Ich

möchte dem Lehrpersonal nochmals für ihr Engagement

herzlich danken. Ebenso bei den Eltern und allen Helfern,

dass wir unsere Schule bis dahin so gut geführt haben. Ein

großes Danke gilt auch der Aufsichtsperson Manfred

Brandner, der 3 Jahre hindurch die Kinder am Morgen

beaufsichtigt hat. Das neue Schuljahr hat nun begonnen

und unsere Kinder haben sich in den neuen Schulen

bereits sehr gut eingelebt und ich wünsche allen Kindern

und Lehrern ein erfolgreiches Schuljahr 2012/13.

Besorgnis erregend ist die Häufigkeit und die Aggressivität

der Unwetter, die wir heuer miterleben mussten. Mit der

Aufarbeitung der Schäden werden noch einige Wochen

vergehen, bis die Sanierung im Bereich des Hangkanales

abgeschlossen ist. Ein großes Danke an die

Einsatzorganisationen wie Bergrettung und Feuerwehr, den

Erdbau-Unternehmen für den raschen Einsatz sowie allen

privaten Helfern, die bei der Bewältigung des Unwetters

vom 21. Juli beteiligt waren. (Details im Bericht)

Großartig hat sich unsere Gemeinde bei den zahlreichen

Festen und Veranstaltungen präsentiert. Bei herrlichem

Wetter sind viele Freiluftveranstaltungen mit

Rekordbesucherzahlen abgehalten worden. Besonders der

Schutzengel Kirchtag war wieder ein Zeichen des

Zusammenhaltes in unserer Gemeinde. Mit den liebevoll

dekorierten Ständen der Mitwirkenden sowie den

kulinarischen Genüssen und zahlreichen Belustigungen hat

sich diese Veranstaltung bereits einen guten Namen in der

Region gemacht. Den Verantwortlichen und Mitwirkenden

sei herzlich gedankt.

Ein gelungenes Fest war auch die Partnerschaftsfeier mit

unseren Freunden aus Ilshofen. Um eine Partnerschaft

aufrecht zu erhalten ist ein ständiger Kontakt erforderlich.

Besonders aber der Kontakt mit der Jugend, die diese

Ausgabe

September

2012

Nachrichten

Partnerschaft weitertragen kann. Gerade unsere

Festveranstaltung hat dieses Erfordernis vollkommen

erfüllt. Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden,

Mitfeiernden und speziell bei den Quartiergebern für die

großartige Unterstützung. Zum Abschluss wünsche ich

euch einen schönen Herbst und viel Freude in unserer

schönen, bunten „Hiristlandschaft“.

Nächster geplanter Ausgabetermin der

Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Dezember 2012

Redaktionsschluss: 30. November 2012

Jede(r) Kleinsölker(in) ist herzlich zur Mitarbeit

eingeladen. Anregungen, Fotos und/oder

Beiträge senden an:

Manfred Brandner, (0676/7623139)

e-mail manfredbrandner@aon.at

Die jeweils aktuelle Gesamtausgabe wird

auf der Homepage der Gemeinde Kleinsölk

publiziert, und steht dort in Farbe zum

Download zur Verfügung.

Euer Bürgermeister Karl Brandner

Herr Josef Kompauer beabsichtigt, sein Grundstück

Nr. 182/2 in der Josef Schütz-Siedlung (Winkelmühle)

mit einer Größe von 972 m² zu veräußern.

Josef Kompauer, 7221 Marz, Bachstraße 49

Tel: 0699/10430273

Impressum:

Kleinsölker Gemeinde-

Nachrichten

Eigentümer und Herausgeber:

Gemeinde Kleinsölk

Beiträge verfasst von:

Albert Albrecht

Karl Brandner

Manfred Brandner

Diplomtierarzt Dr. Josef Frei

Herlinde Koller

Bernhard Leitgab

Dipl.-Päd. Rebecca Maderebner

Wolfgang Schupfer

Für Gestaltung und Inhalt

verantwortlich:

Manfred Brandner

Seite 23


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

� Julia Schmid und

Herbert Daum zur

Geburt der Tochter Lena

am 09. Juli 2012

Wir gratulieren ...

� Michaela und Peter

Koller zur Geburt des

Sohnes Niklas Leonhard

am 17. Juli 2012

... zum runden Geburtstag

Ludmilla Stücklschweiger, 60 Jahre

Hubert Schütz, 70 Jahre

Albert Heinzl, 65 Jahre

Auguste Grundner, 80 Jahre

Elisabeth Stücklschweiger, 80 Jahre

Ludmilla Höflechner, 80 Jahre

� Martina

Wundersamer zur

Geburt des Sohnes

Fynn am

01. September 2012

� Manuela und Oliver

Selinger zur Geburt des

Sohnes Florian Luca am

12. September 2012

� Christian Kienler in Reith, zur mit

„Ausgezeichnetem Erfolg“ abgeschlossenen

BHAS (Bundeshandelsschule)

Seite 24


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Kleinsölk trauert ...

Josef Winterer vlg. Mähl

In lieber Erinnerung denken wir an Josef Winterer vlg.

Mähl, der am 4. Juli 2012 von Gott dem Herrn zu sich

genommen wurde. Josef Winterer ist am 11. Februar 1938

beim vlg. Obermoser in Donnersbach geboren.

Er war das 3. Kind von 4 Geschwistern. Er

besuchte die Volksschule Donnersbach und

absolvierte die Bauernschule ebenfalls in

Donnersbach. Anschließend arbeitete er auf

dem elterlichen Betrieb vlg. Obermoser, wo er

in sehr jungen Jahren auch sehr schwere Arbeit

verrichten musste wie z.B. Fuhrwerken bei

Nachbarn. 1956 lernte er bereits seine spätere

Gattin Helga kennen und absolvierte 1957 das

Bundesheer in Aigen und Zeltweg. Gemeinsam

mit Helga war er ab 1959 bei der VOEST in

Liezen beschäftigt. Durch den Arbeitsplatz war

auch ihr Wohnort damals in Liezen. 1960

schlossen sie den Bund der Ehe und 1961

wurde Sohn Sepp und 1962 Sohn Andreas

geboren.

Heinrich Pircher vlg. Fuchs

Wir gedenken an Herrn Heinrich Pircher vlg.

Fuchs, der am 12. August 2012 von Gott dem

Herrn heimgerufen wurde.

Heinrich Pircher wurde am 24. Juli 1929 in

Kleinsölk geboren und hatte eine Schwester

namens Anna, die 1974 tödlich verunglückte.

Seine Eltern waren Heinrich und Maria Pircher

geb. Schwarzkogler. Heinrich besuchte die

Volksschule in Kleinsölk und anschließend die

Landwirtschaftsschule und unterstützte seine

Eltern bei der Arbeit am elterlichen Betrieb.

Im Jahr 1952 begann er mit dem Milchtransport

für die Kleinsölker Bauern bei der

Maschinengenossenschaft Kleinsölk. Dabei

verrichtete er viele Nebentätigkeiten, wie die

Schneeräumung für das ganze Tal, Versorgung

Franz Hofer

In lieber Erinnerung gedenken wir auch an

Herrn Franz Hofer. Als Sohn von seinen Eltern

Franz und Bibiana Hofer am 22. Jänner 1952

geboren, ist er beim vlg. Klock, mit seinen 3

Geschwistern aufgewachsen.

Im Alter von 22 Jahren hat er seinen

Präsenzdienst in Klagenfurt abgeleistet, und hat

er beim Bundesheer seine Berufung gefunden.

Mit Ende des Jahres wäre er in Pension

gegangen, im Juni 2012 ist er jedoch plötzlich

Josef Winterer

+ 04. Juli 2012

Heinrich Pircher

+ 12. August 2012

Franz Hofer

+ Juni 2012

Aus Liebe zur Landwirtschaft übernahm die junge Familie

1963 den Hof vlg. Mähl in Dörfl von seinem Großonkel, der

selber keine Nachkommen hatte. Dies war eine harte Zeit,

weil nichts vorhanden war. In der Küche war lediglich ein

Messer und eine Gabel. Doch mit vereinten Kräften

schafften sie die schwierige Zeit. 1968 wurde dann der 3.

Sohn Wolfgang geboren. Neben der Arbeit in der

Landwirtschaft begann Sepp das Arbeitsverhältnis im

Steinbruch und investierte ständig in den

landwirtschaftlichen Betrieb. Ein Unfall 1991

beim Garagenbau veränderte dann sein Leben.

Durch den Absturz hatte er einen steifen Fuß.

Er musste die Arbeit im Steinbruch aufgeben

und es begann ein Leidensweg, der ihn bis zum

Ende begleitet hat. Der Zucker machte ihm

sehr zu schaffen. Er hatte eine schlechte

Durchblutung, weshalb ihm im letzten Jahr ein

Teil vom Fuß entfernt werden musste. Die

Heilung war aber sehr gut und alle waren sehr

zuversichtlich, dass er wieder auf die Beine

kommt, bis sein Herz nach einem

gemeinsamen Beisammensein mit seiner

Familie stehen blieb.

Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

K.B.

der Gasthöfe und Kaufhaus mit Lebensmittel

und Bier. Später wurde auch der

Schulmilchtransport für die VS Kleinsölk und

sogar die Müllabfuhr abgedeckt. Am 1.

Dezember 1977 wagte er den Schritt in die

Selbständigkeit und kaufte seinen ersten

Unimog. Bis zur Pensionierung 1993 erledigte

er viele dieser Arbeiten.

Den elterlichen Betrieb vlg. Fuchs übernahm

Heina am 11. Jänner 1965. Im selben Jahr, am

1. März heiratete er seine Frau Walpurga, sie

verstarb bereits im Dezember 2009. Aus dieser

Ehe stammen 7 Kinder. 1993 übergab er den

Betrieb an seinen Sohn Heinrich, wo er im

neuerrichteten Haus seinen Lebensabend

verbrachte.

Wir werden ihn stets in guter Erinnerung behalten. K.B.

und unerwartet im 61. Lebensjahr verstorben.

Bis zu diesem Zeitpunkt lebte er in seiner

schönen Wohnung - auf die er sehr stolz war -

an seinem Dienstort in seiner Wahlheimat

Klagenfurt.

Die Verabschiedung fand in der

Zeremonienhalle des Friedhofes Klagenfurt-

Annabichl statt, nach der Einäscherung fand

die Urne am 24. Juni 2012 ihren Platz am

Friedhof seiner Urheimat in Kleinsölk. M.B.

Seite 25


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Ausflug

Die Kleinsölker Senioren konnten mit ihrem Obmann Erich

Huber bei einer Ausflugsfahrt nach Gosau eine

Lehrwanderung auf den Spuren der Landesausstellung

2008 unternehmen.

Über die bekannte Strecke: Klachau, Mitterndorf, Bad

Aussee, weiter nach Obertraun und zum Hallstättersee und

dann noch 16 km nach Gosau, wo schon der Projektleiter

Siegfried Gamsjäger zur Einführung mit seinem Team

wartete. Mit dem Bummelzug ging es im Gebiet der

Bundesforste eine Stunde auf einer schmalen,

kurvenreichen Straße bergauf.

Gleich begann die lehrreiche Rundwanderung im

Naturschutzgebiet, zum Löckernmoos, einem Hochmoor

auf 1400 m Seehöhe, welches mit Latschen bewachsen

eine besondere Vegetation aufweisen kann. Auf angelegten

Holzstegen konnte das riesige Ausmaß von 7,7 ha erahnt

werden. Der weitere Weg führte zum Niedermoor, mit

möglichem Almbetrieb, und zeigte den interessierten

Wanderern verschiedene geologische Unterschiede in den

Gesteinsformationen.

Die Schleifsteinbrüche waren für alle eine Sensation. Viele

Aufzeichnungen auf den Schautafeln beweisen in der

Übersicht die bis ins Mittelalter zurückführende Geschichte.

Die Ausführungen über die schwierige und mühevolle Arbeit

beim Abbau des Materials, die Gewinnung und Beförderung

des Schleifsteins ließen erahnen, welche Leistung die

Männer damals unter diesen Umständen erbringen

mussten. Die Ausstellung der alten Geräte ergänzen die Art

der Vorstellung. Natürlich konnte jeder gleich einen

Schleifstein für den Eigenbedarf erwerben.

Zur allgemeinen Stärkung wurde in der Almhütte

„Badstubn“ allen Wanderern eine bäuerliche Mittagskost

serviert.

Nach dieser Rast ging die Fahrt wieder zurück ins Tal und

nachdem in Bad Goisern zum Abschluss die Kaffeepause

eingeplant war, freuten sich alle auf der Heimreise über

diese Ausflugsfahrt und waren dankbar, wieder einen Teil

der näheren Heimat kennen gelernt zu haben. H.K.

Geburtstage

Zu einem besonderen Anlass konnte BO Erich

Zeiringer gemeinsam mit Obmann Erich Huber und

Bgm. Karl Brandner mehreren Senioren der Ortsgruppe

Kleinsölk zu ihren runden Geburtstagen gratulieren.

So wurden alle auf der Tuchmoaralm, in der Almhütte des

Bürgermeisters, zu diesem Fest zu Roggen-Fleischkrapfen,

Kaffee, Kuchen und Getränken eingeladen. Zur

besonderen Freude und Überraschung aller muss erwähnt

werden, dass er als Hausherr mit seinem Bruder und dem

K&K-Viergesang für die musikalische Umrahmung sorgte.

Es war für jeden ein feierlicher, gemütlicher und

unvergesslicher Nachmittag, an den alle mit freudiger

Dankbarkeit jederzeit gerne zurückdenken werden. H.K.

70 Jahre: Herbert Grundner, Hubert Schütz, Roland Maas,

Erich Huber

75 Jahre: Helga Winterer

80 Jahre: Georg und Elisabeth Stücklschweiger, Auguste

Grundner, Ludmilla Höfllechner

85 Jahre: Johann Pircher, Karl Schneeberger

Asphaltstock-Turnier

Am Freitag, den 20. Juli 2012 konnte auf der Asphaltbahn

des Sportplatzes in Kleinsölk zum ersten Mal das erste

Asphaltstock-Dachstein-Tauern-Turnier vom Obmann des

Seniorenbundes Erich Huber organisiert werden.

7 Mannschaften aus Ramsau (Damen, Herren),

Schladming, Haus, Aich-Gössenberg, Gröbming und

Kleinsölk traten zur Ausführung des Turniers unter Aufsicht

und Beurteilung des Sektionsleiters und Schiedsrichters

Helmut Höflechner an. Mit fairem und sportlichem Ehrgeiz

wurden die einzelnen Entscheidungen ausgetragen.

Natürlich waren vom Team der Ortsgruppe für die Sportler

Getränke, sowie auch eine Jause bereitgestellt, und mit

einem Grillmenü vorgesorgt. H.K.

Sieger: Haus 15,3 Punkte, 2. Schladming 13,6 Punkte,

3. Gröbming 9,5 Punkte

Seite 26


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Bezirkswandertag 2012

Am 31. August organisierte SB-Obmann Karl Maier mit

seiner Ortsgruppe Haus den Bezirkswandertag für die

Region Liezen. 170 Teilnehmer, davon die weitest

angereiste Ortsgruppe aus Altenmarkt bei St. Gallen,

kamen trotz strömenden Regens zum vereinbarten

Treffpunkt nach Weißenbach bei Haus, um die 3 zur

Auswahl stehenden Strecken mit 2,4 km, 5,2 km und die

wegen der Witterung von 9,5 km auf 7 km gekürzte Strecke

in Angriff zu nehmen.

Mit gutem Regenschutz ausgestattet begaben sich die

Wanderer auf den Weg, um den mit rot, gelb oder grün

lackierten Pfeilen zu folgen. An zwei Labestationen, vor

allem bei der Kneippanlage, einem gemeinsamen

Treffpunkt, gab es Steirer- und Almkrapfen, Brotaufstriche

und Getränke. Für die Rück- und Einkehr der Senioren war

die Dorfgemeinschaft bestens vorbereitet und konnte allen

zum Empfang bei gemütlicher Atmosphäre im

Schwabenstall in Weißenbach ein Grillmenü, wärmende

Getränke, sowie Kaffee und Mehlspeisen zur richtigen

Stärkung servieren.

Prof. Hans Koller aus Kleinsölk verwöhnte alle in bewährter

Weise instrumental, mit Technik und Gesang. So waren es

bekannte Schlager, berühmte Weisen und Melodien aus

der Klassik, eine wirklich perfekte musikalische Darbietung.

LGF Friedrich Bernd Roll, LAbg. Karl Lackner, BO Erich

Z e i r i n g e r , B g m G e r h a r d S c h ü t t e r u n d

Bezirksorganisationsreferent Helmut Atzlinger konnten

allen Wanderern sehr herzlich für die rege Teilnahme am

Bezirkswandertag danken. Obmann Karl Maier und Helmut

Trinker hatten Geschenksartikel und auch

Firmengutscheine aus der Region gesammelt, sodass sie

gemeinsam mit BO Erich Zeiringer eine erfreuliche

Verlosung durchführen konnten.

Dem Niederöblarner Bgm. Johannes Zeiler, dem neuen

Obmann der Ortsgruppe, der mit der größten

Teilnehmeranzahl gekommen war, wurde zum Dank ein

Geschenkskorb überreicht. Handgefertigte Zirbenholz-

Möbelstücke - von allen bewundert - konnten als

Hauptpreise verlost und zur besonderen Freude den

Gewinnern ausgehändigt werden. Jeder war wirklich von

der Durchführung begeistert und brachte dies dankbar mit

entsprechendem Applaus zum Ausdruck. H.K.

Goldene Ehrennadel für August Pichler

Im Kreise seiner Familie und einer Abordnung des

steirischen Almwirtschaftsvereines mit Obm.Stv. Bgm.

Karl Brandner, Alminspektor DI Franz Bergler und

Vorstandsmitglied Fritz Schrempf aus Ramsau wurde

Herrn August Pichler sen. die goldene Ehrennadel des

steirischen Almwirtschaftsvereines verliehen.

Die Überbringer der Glückwünsche würdigten den

großartigen Einsatz rund um die Almwirtschaft. Neben der

Bewirtschaftung des Heimbetriebes und der dazugehörigen

Eigenalm „Tippl-Lehen“, hat August Pichler auch das

Schörkmaier-Lehen in Kleinsölk Hinterwald betreut und 37

Almsommer das Vieh von der Fam. Gruber vlg.

Schörkmaier in Gröbming beaufsichtigt. Die Arbeit,

angefangen von Einzäunungen, schwenden, errichten von

Wasserstellen bis zur täglichen Viehkontrolle waren die

Aufgaben, die er mit großer Freude und Genauigkeit die

ganzen Jahre hindurch ausführte. Dies ist ein wertvoller

Beitrag zu Offenhaltung unserer Kulturlandschaft.

In einer gemütlichen Runde wurde viel über die vielen Jahre

Almwirtschaft erzählt. K.B.

Karl Schneeberger 0664/3447170

Dienstag Ruhetag

Seite 27


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

40 Jahre Gemeindepartnerschaft

Kleinsölk – Ilshofen

Vor 40 Jahren besiegelten die damaligen Bürgermeister

Hermann Hofer (Kleinsölk) und Hermann Merz

(Ilshofen, Baden-Württemberg), nach langjähriger, tief

verwurzelter Freundschaft, eine offizielle Gemeinde-

Partnerschaft. Beide Bürgermeister waren

Kriegsteilnehmer und sahen mit unglaublichem

Weitblick schon damals die Grundlage für einen

dauernden Frieden in Europa im Aufbau einer

funktionierenden Freundschaft.

Nach 40 Jahren haben sich wohl die handelnden Personen

geändert, nicht aber der ungeteilte Wille, diese Verbindung

aufrecht zu halten und zu vertiefen. So begrüßten die

Kleinsölker mit der örtlichen Musikkapelle am Freitag, 31.

August 2012 die zwei aus Ilshofen eingetroffenen Busse

mit rund 90 Personen. Am Samstag besichtigten die Gäste

die Firma Sölker Marmor und das Naturparkhaus Schloss

Großsölk bzw. das Schloss Trautenfels, am Abend wurde

schließlich zünftig „Geburtstag“ im Kultursaal Kleinsölk

gefeiert. Bürgermeister Karl Brandner begrüßte seinen

Amtskollegen Roland Wurmthaler mit dessen Gefolge,

sowie die Kleinsölker Gastgeber, unter ihnen die

Altbürgermeister Hermann Hofer, Georg Stücklschweiger

sen. und jun., und als Repräsentant vom Land Steiermark

LAbg. Bgm. Karl Lackner. Dem verstorbenen Ernst Daum

war diese Partnerschaft stets ein wichtiges Anliegen, und

war er in Gedanken allen gegenwärtig. Der von GR Josef

Schweinberger durchorganisierte Abend war überaus

abwechslungsreich gestaltet. So zeigte Wolfgang Maas in

einer Präsentation Fotos aus vielen Jahren der Begegnung,

die „Ganggerlstoana“ führten einige ihrer Schuhplattler auf,

der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ilshofen und die 7

-Geißlein-Musi rundeten den Festabend musikalisch ab.

Partner-Bürgermeister Roland Wurmthaler übergab als

Gastgeschenk eine aus Hohenloher Muschelkalk und Holz

kombinierte Parkbank. Er konnte in seiner Ansprache mit

großer Freude bekannt geben, dass der Stadtrat

einstimmig den Beschluss gefasst hat,

Altbürgermeister Hermann Hofer in

Anerkennung für die Grundsteinlegung und

vieljährige intensive Bemühungen um diese

Partnerschaft die goldene Bürger- und

Ehrenmedaille der Stadt Ilshofen zu verleihen.

Mit lang anhaltender „standing Ovation“ des

Publikums wurde dem Ereignis Anerkennung

gezollt.

Mit dem Dank an alle, die sich um diese

Partnerschaft bemühen wurde der offizielle

Teil abgeschlossen und zum gemütlichen

übergegangen. Dieser wurde von „Hubert und

Gust“ musikalisch gestaltet und

erwartungsgemäß ausgiebig in die Länge

gezogen.

Entstehung der Partnerschaft

Herr Dr. Maroske und seine Gattin besuchten seit Jahren

den Urlaubsort Ramsau am Dachstein in der Steiermark.

Durch die Familie Maroske wurde Mitte der 60er Jahre

auch der damalige Bürgermeister Hermann Merz auf die

Steiermark aufmerksam und besuchte auch die Ramsau.

Während der Besuche in Ramsau unternahm Herr Merz

auch einige Jagdausflüge in die Kleinsölk im Revier

Schwarzensee.

Dort lernte er den damaligen Bürgermeister Hermann Hofer

kennen, der die Funktion des Obmannes des

Musikvereines inne und weiters auch dieselbe

Leidensgeschichte zu ertragen hatte. Beide wurden im 2.

Weltkrieg verwundet und hatten nur ein Bein.

Aus diesen Begegnungen entwickelte sich eine wahre

Freundschaft im Besonderen mit dem Musikverein und man

hat gegenseitige Besuche organisiert. Man spricht in

Kreisen der Musik immer noch von der ersten Fahrt 1968

nach Ilshofen, wo man mit Regenschirmen im Autobus saß.

Durch die vielen freundschaftlichen Begegnungen entstand

die Idee, eine Gemeindepartnerschaft zu begründen. 1972

wurde der einstimmige Beschluss beider Gemeinden

gefasst, die Partnerschaft zu gründen, und wurde diese am

2. Juni 1972 besiegelt.

Bgm. Wurmthaler hat des Erbe von Herrn Merz

weitergelebt und die Partnerschaft am Leben gehalten. In

Kleinsölk besteht bereits die 5. Bgm.-Generation.

Man spricht heute ganz normal von Europa in seinem

Bestand. Für viele Menschen ist der Frieden in Europa zur

Selbstverständlichkeit geworden. Doch dass unsere

Vorfahren wie Hermann Merz und Hermann Hofer vor 40

Jahren auf die Urkunde geschrieben haben „Dies ist unser

kleiner Baustein für ein geeintes Europa“, zeigt dass diese

zwei Personen mit Weitblick und wohl auch mit tiefster

Überzeugung als Kriegsopfer sich nichts sehnlicher

gewünscht haben, als diesen Frieden. Im kürzlich mit

Hermann Hofer geführten Gespräch meinte er, der Krieg

sei das Schrecklichste der Menschheit, und ohne die

Europäische Union wäre dieses Friedensprojekt nicht zu

halten. K.B.

Die Abreise erfolgte schließlich am Sonntag

Abend, nachdem der wiederum vom

Musikzug mitgestaltete Schutzengel Kirchtag

kräftigen Zuspruch fand. M.B.

Altbürgermeister Hermann Hofer wurde die goldene Bürger–

Weitere Fotos auf www.kleinsoelk.at

und Ehrenmedaille der Stadt Ilshofen verliehen

Seite 28


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Der Text der Partnerschafturkunde:

Partnerschaftsurkunde

der Gemeinde Kleinsölk / Steiermark und der Stadt Ilshofen / Württemberg

Nachdem seit Jahren freundschaftliche Beziehungen bestehen,

haben die gewählten Vertreter beider Gemeinden einstimmig

beschlossen, eine Gemeindepartnerschaft zu begründen.

Die Begegnung im Sölktal wie im Hohenloher Land soll unseren

Bürgern ein nie versiegender Quell der Freude sein.

Die Freundschaft beider Gemeinden ist eine Brücke von Land zu Land.

Das ist unser kleiner Baustein für ein geeintes Europa.

Die Unterschriften besiegeln unsere Partnerschaft.

Ilshofen den 2. Juni 1972

Bürgermeister der Gemeinde Kleinsölk Bürgermeister der Stadt Ilshofen

Hermann Hofer Hermann Merz

Schutzengel Kirchtag in Kleinsölk

mit Besucheransturm

Ein reichhaltiges Angebot an Musik, Kulinarik, und

gesellschaftlichen Schmankerln lockte eine große

Anzahl an Besuchern zum Schutzengel Kirchtag nach

Kleinsölk. Die Wiederbelebung dieses traditionellen

Festes, welches bereits im Jahre 1819 von Erzherzog

Johann von Österreich besucht wurde – damals

knüpfte er die ersten Bande mit seiner späteren Gattin

Anna Plochl – ist voll aufgegangen. Der Festtag scheint

sich zu einem Fixpunkt bei der Ennstaler Bevölkerung

zu etablieren.

Die von Pfarrer Gerhard Machata zelebrierte und von der

Bläsergruppe Kleinsölk und dem Chor der

Festgemeinschaft Obersteinach gestaltete Messe war

offizieller Eröffnungspunkt der Veranstaltung, die

Musikkapellen Kleinsölk und Stein an der Enns gaben

Konzerte, und auch der Musikzug der Partnergemeinde aus

Ilshofen in Baden-Württemberg präsentierte sich im

Rahmen der gleichzeitig stattgefundenen 40-jährigen

Partnerschaftsfeier. Die Donnersbacher Almaroas und die

Saalfeldner Tanzlmusi zog musizierend durch das

Festgelände, Schuhplattler- und Tanzeinlagen der

Hahnlstoana aus Kleinsölk und Freistoana mit

Kindertanzgruppe aus Gröbming rundeten das Programm

ab. Viele weitere Musikerinnen und Musiker hatten ihre

Instrumente dabei und förmlich aus allen Ecken war Musik

und Gesang zu hören.

Der Almabtrieb vom vlg. Köck stellte wiederum eine

bedeutende Aufwertung des Festes dar, zahlreiche Vereine

und Gewerbetreibende aus Kleinsölk und Stein an der Enns

warteten herzhaft zubereitete Schmankerln auf, bei vielerlei

Möglichkeiten zu Spiel und Spaß verging die Zeit wie im

Flug. Das Wetter ließ ein ausgelassenes Feiern bis in die

späten Nachtstunden im Freien zu. Kurz gesagt, es

herrschte eine ausgesprochen authentische, traditionelle

Kirchtagsstimmung.

DANKE allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Allen

voran dem Organisationsteam, hauptverantwortlich Bgm.

Karl Brandner, Martin Grundner und Waltraud Koller. M.B.

Seite 29


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Letzter Beitrag der

VS Kleinsölk

Zum letzten Mal wird in den

Gemeindenachrichten aus Kleinsölk

ein Artikel der Volksschule Kleinsölk

stehen.

Keiner wollte es wahrhaben, und alle haben für den Erhalt

der Schule bis zum Schluss gekämpft. Allen voran Bgm.

Karl Brandner, bei dem ich mich nochmals ganz herzlich für

die gute, ja freundschaftliche Zusammenarbeit, während

meiner zweijährigen Tätigkeit als Schulleiterin bedanken

möchte.

Bei unserem Schulschlussfest kam zum Ausdruck, wie sehr

wir alle dieser kleinen Volksschule verbunden waren.

Schulschlussfest

Ich möchte mich hier auch noch einmal bei den

Schülerinnen und Schülern, bei den Eltern und bei der

gesamten Bevölkerung bedanken, die mich so herzlich in

ihrer Mitte aufgenommen haben. Besonders gefreut hat

mich natürlich das Abschlussgeschenk meiner Schützlinge

und deren Eltern - ein Schirmständer aus Sölker - Marmor

mit den Namen der Kinder und ein Sonnenschirm mit deren

Fotos und Dankesworten! Vielen Dank!!

Schulabschlussmesse

Nun heißt es aber wieder nach vorne zu blicken und in ein

neues Schuljahr zu starten. Ich werde dieser Zeitung

zumindest in diesem Schuljahr noch die Treue halten, und

trete meinen Dienst an der VS St. Nikolai an, wo ich ein

Jahr lang Fr. Dir. Buben-Reichmann vertreten werde.

So wünsche ich all meinen ehemaligen Schülern und

Schülerinnen auch in den neuen Schulen alles, alles Gute

und auch den Eltern ein schönes neues Schuljahr.

Dipl. Päd. Rebecca Maderebner

Seite 30


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Schulchronik der

Volksschule Kleinsölk

Mit Erlaß des k.k. Landesschulrates vom 6. Juni 1878

wurde der Plan einer Schulchronik kundgemacht. Die

Schulen waren angehalten, die Zeit ab der Gründung

nachzuerfassen. Aus der Chronik geht hervor, dass,

„nachdem im Jahre 1809 der jetzige Pfarrhof vollendet

war, die frühere Wohnung des Curaten zu einem

Schulhause hergerichtet und umgewandelt wurde. Die

von der k.k. Statthalterei Graz bestätigte Fassion aus

dem Jahre 1808, welche als einen abtretenden Lehrer

einen gewissen Thomas Klamer nennt, thut dar, daß

schon vor 1813, wo hier eine ordentliche Schule

errichtet wurde, welche von 26 Kindern zu besuchen

war, eine Schule bestand, aber die Kinder (10 an der

Zal) besuchten nur den Winterkurs. Es scheint mithin,

dass gleich mit Errichtung der Curatie Schule gehalten

wurde, in welchen den Unterricht der Meßner (bis zum

Jahre 1813 werden nach den Akten nur Meßner

genannt) ertheilte.“

Diese Information hat mich veranlasst, auch beim Stift

Admont Erkundigungen einzuholen. Aus diesen geht

hervor, dass das Schulhaus zugleich mit Kirche und

Pfarrhof errichtet wurde. Der behördliche Auftrag war zwar

schon 1786 ergangen, doch hat sich das Ganze dann

bekanntlich bis in die 1790er Jahre hingezogen. Aus einem

Bericht vom Sommer 1793 geht hervor, dass das

Schulhaus damals schon zum größten Teil fertig gestellt

war. Weil der erste Lokalkurat (P. Blasius Scherer) seinen

Dienst im Jahre 1795 angetreten hat, ist anzunehmen, dass

auch der Lehrer, der ja zugleich das Amt des Mesners

ausgeübt hat, zur selben Zeit seine Unterrichtstätigkeit

aufgenommen hat. Möglicherweise hat es sich bei diesem

Lehrer um eben diesen Thomas Klammer gehandelt, der

sich 1808 „ausserm Bezirk angekauft“ und damit seinen

Schuldienst in Kleinsölk beendet hat.

Resümierend kann also festgehalten werden, dass von

1795 bis 2012, also 217 Jahre lang durchgehend

Schulunterricht in Kleinsölk stattgefunden hat.

M.B.

Auszug aus der Schulchronik des

Schuljahres 1902/03:

Erlaß des Bezirksschulrates Gröbming vom 12/10 1902 Z

561, womit den Schulleitungen die Beaufsichtigung der

Schulkinder außerhalb der Schule angeordnet wird.

Wie aus einigen der diesjährigen Bezirkslehrerkonferenz

vorgelegenen Elaborate der Lehrerschaft sowie aus den

dem Bezirksschulinspektor mündlich zugekommenen

Mitteilungen zu entnehmen ist, kommen noch immer Fälle

vor, daß Schulkinder an Tanzunterhaltungen teilnehmen,

daß dieselben selbst von ihren moralisch Kurzsichtigen

oder indolenten Eltern oder Zieheltern auf den Tanzboden

mitgenommen wurden u dort oft bis spät in die Nacht

entweder als Zuseher verweilten oder gar sich am Tanze

beteiligten, eines so bedenklich u verwerflich wie das

andere. Die Kinder sehen, hören und lernen dort nichts

Gutes und es können demnach derartige Vorkommnisse

von erziehlichen Standpunkte aus nicht strenge genug

verurteilt werden. Die Bezirksschulbehörde will solchen

Unfug entschieden abgestellt wissen und indem sie es

sämtlichen unterstehenden Lehrpersonen unter Hinweis auf

die §§ 25 u 26 der Schul- u Unterrichtsordnung vom 20.

Aug. 1870 R.G.Bl.N. 105, sowie sämtlichen Ortsschulräten

unter Hinweis auf die Punkte 11 u 12 des § 14 des

Gesetzes vom 8. Febr 1869 L.G. u W.Bl.N. 11 zur ernsten

Pflicht macht, mit allem Nachdrucke dahinzuwirken, daß

Schulkinder von Tanzunterhaltungen ferngehalten werden,

weist sie zugleich auf den Erlaß des Min. für Cultus u Unt.

vom 20. Juli 1887 Z 14654, bzw. auf den Erlaß des k.k.

Landesschulrates vom 13/8 1887 Z 4447 hin, in welchem

die nachdrücklichste Fürsorge im vollstem Maße

angedeihen zu lassen u das Verhalten der Kinder auch

außer der Schule mit geschärfter Aufmerksamkeit zu

überwachen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf den

Besuch der Tanzböden, den Besuch der Gasthäuser ohne

Begleitung im allgemeinen u nicht minder den Unfug des

Tabak- u Zigarrenrauchens seitens schulpfl. Kinder.

Solche bedauerliche Vorkommnisse der erwähnten Art sind

sofort abzustellen u falls dies nicht gelingen sollte, ist

hierüber an den Bezirksschulrat zu berichten bezw. die

Anzeige zu erstatten.

Seite 31


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Ortsturnier 2012

Anfang August fand wieder

das beliebte Ortsturnier statt.

9 Mannschaften kämpften in

2 Gruppen um den begehrten

Titel des Ortsmeisters. Zu

d e n K r e u z s p i e l e n

qualifizierten sich schließlich

d i e B e r g r e t t u n g , G H

Mössner / Bartl KG, Andy´s

Kleinsölk Treff und die Juniors. Als

verdienter Sieger des Turniers ging schließlich die

Mannschaft der Bergrettung hervor.

Sektionsleiter Matthäus Stücklschweiger nahm am

Abend die Siegerehrung vor. Er dankte allen

Mannschaften für ihr Kommen und übergab an die

ersten Drei schöne Pokale. Ganz leer gingen aber

auch die anderen Mannschaften nicht aus. Sie

bekamen zur allgemeinen Freude eine gute Jause.

Der Sektionsleiter bedankte sich auch bei allen, die

mitgeholfen haben, das Turnier zu veranstalten,

besonders bei den Kellnerinnen und dem bewährten

Kantinenteam um Helmut und Grete Höflechner.

Er beendete schließlich die Siegerehrung mit der Bitte

wieder um zahlreiche Teilnahme beim nächsten

Ortsturnier 2013.

Die Mannschaften ließen den anstrengenden Tag

noch gemütlich beim Fachsimpeln über gewonnene

und verlorene Spiele ausklingen.

Endstand Turnier 2012

1. Bergrettung

2. GH Mössner / Bartl KG

3. Andy´s Treff

4. Juniors

5. GH Stieber

6. Musi-Dirndln

7. FC Kienler

8. DJ Xandl und seine Alpinkatzen

9. Gassl Buam

Meisterschaft 2012/2013

Anfang September fand der Auftakt zur neuen

Meisterschaft statt.

Im 1. Spiel traf der SV-Kleinsölk gleich gegen den

amtierenden Meister SV-Haus. Nach einem sehr guten

Spiel gewannen wir etwas überraschend mit 6:2 Toren. Das

2. Spiel in Rohrmoos holte uns wieder auf den Boden der

Realität zurück. Nach einer schwachen Leistung verloren

wir verdient mit 3:1 Toren. Am 16. September 2012 spielten

wir das 2. Heimspiel der Saison gegen den Neueinsteiger

ESV-Selzthal. Es entwickelte sich vor zahlreichen

Zuschauern ein spannendes Spiel, wobei der Neueinsteiger

schließlich mit 5:2 Toren gewann.

Dieses Spiel war auch Anlass für die Übergabe der neuen

T r a i n i n g s a n z ü g e m i t R e g e n s c h u t z u n d

Trainingsbekleidung. Die Spieler des SV Kleinsölk möchten

sich hiermit recht herzlich bei der Firma Bartl KG, GH

Stieber, Andy´s Treff, der Firma Haider und beim

Sportverein Kleinsölk recht herzlich für die finanzielle

Unterstützung bedanken. Ohne diese großzügigen

Sponsoren wäre dieses Vorhaben nicht möglich gewesen.

Nochmals herzlichen DANK dafür. B.L.

Seite 32


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

85 Jahre Musikverein Kleinsölk

Unter dem Motto „Alte Kameraden“ lud

der Musikverein am Samstag, 30. Juni

2012 am Schulplatz der Volksschule

Kleinsölk zu einem kleinen, aber feinen

Festabend.

Obmann Helmut Höflechner führte

humorvoll durch den Abend, indem er mit den ehemaligen

Mitgliedern der Musikkapelle diskutierte und „alte

Geschichten“ aufwärmte, dazwischen gab die Kapelle ein

Konzert. Im Anschluss spielte eine kleine Besetzung aus

den Reihen der eigenen Kapelle. Der laue Abend ließ ein

langes Feiern im Freien zu. M.B.

Vorspielstunde beim Waldnerwirt

Am Samstag, den 28. Juli 2012 fand beim Waldnerwirt

eine Vorspielstunde statt. Dabei stellten die Musikschüler

von Beate, Hans und Roswitha Koller ihr Können unter

Beweis.

(Weitere Fotos unter www.kleinsoelk.at)

Jugendkapellentreffen im

Fußballstadion

Im idyllischen „Aun‘-Stadion“ in der Kleinsölk fand vor

kurzem das zweite „fußballerische“ Treffen der beiden

Jugendkapellenteams aus Kleinsölk (Leiterin Beate

Koller) und Donnersbach (Leiterin Stefanie

Stückelschweiger) statt und wurde auch von einigen

begeisterten Fans mitverfolgt.

Nachdem die Kleinsölker voriges Jahr im „Europadorf-

Stadion“ in Donnersbach mit 4:2 gewonnen hatten, waren

die Donnersbacher mit dem Vorhaben einer erfolgreichen

Revanche angereist. In dem spannenden Spiel hatten die

beiden „Torfrauen“ Kerstin Pichler (Kleinsölk) und Jasmin

Bochsbichler (Donnersbach) einiges zu tun, vor allem

Kerstin Pichler sorgte mit ihren tollen Paraden für den

knappen Endstand von 4:5 für die Donnersbacher.

Das nächste sportlich-kameradschaftliche Treffen der

beiden Jugendkapellenteams wird nächstes Jahr wieder in

Donnersbach stattfinden. W.Sch.

ÖKB Ortsverband Kleinsölk

Sonntag, 28. Oktober 2012, 09:00 Uhr

Heldengedenktag mit anschließender

Generalversammlung

Gemsfarbige Gebirgsziege abzugeben,

3 Jahre alt, Preis auf Anfrage

Martina Etschbacher, 0676/9005851

Ich möchte mich recht herzlich bei meinem

Sohn Gerald mit Alexandra und Tanja für die

wunderschöne Geburtstagsfeier zu meinem

60er, sowie bei den Geschwistern und allen

Gratulanten, über die ich mich sehr gefreut

habe, bedanken. – Stoff’n Milla

Herzlichen

Glückwunsch zur

Geburt eures

Sohnes Lukas am

02. Juli 2012 an die

Eltern Corinna

Kienler und

Wolfgang Wöckl von

euren Eltern und

Geschwistern!

Seite 33


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Au weia, Schei�

Wem ist das nicht schon einmal passiert - man steigt

schnell aus dem Auto oder genießt einen

Nachmittagsspaziergang, plötzlich tritt man in einen

weichen Kothaufen, der mitten am Gehweg thront. Nicht

nur dass es meist sehr unangenehm riecht, auch das

Reinigen der Profilsohlen ist nicht jedermanns Sache,

abgesehen von den gesundheitlichen Risiken.

Nachdem die Anzahl unserer Haustiere stetig zunimmt,

steigt leider auch die Wahrscheinlichkeit, auf einen

Kothaufen zu treffen. Eigentlich sind erwachsene

Tierbesitzer gefordert, der Jugend ein Vorbild zu sein. Es

ist selbstverständlich, Müll nicht in Straßengräben,

Wegrändern oder rund um Picknickplätzen zu entsorgen,

sondern in die dafür aufgestellten Mülltonnen zu werfen.

Und ebenso selbstverständlich sollte es auch für jeden

Hundebesitzer sein, den Kothaufen seines vierbeinigen

Lieblings von Gehwegen oder Spielplätzen zu entfernen.

Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen

Schauferln oder Greifzangen, mit denen die unerwünschten

„Würstchen“ entfernt werden können. Auch mit einem

einfachen Kunststoffsackerl kann man hygienisch den

„Haufen“ beseitigen. In manchen Gemeinden werden dafür

extra Spender mit Beuteln aufgestellt, um die Tierbesitzer

an ihre Pflicht zu erinnern. Aber letztlich ist es wirklich kein

Aufwand, ein kleines Sackerl beim „Gassigehen“

einzustecken oder es gleich an der Leine zu befestigen,

damit man es im Fall der Fälle gleich zur Hand hat.

Da nicht die planmäßigen parasitologischen

Kotuntersuchungen bei allen Tieren durchgeführt bzw. nicht

alle Hunde regelmäßig entwurmt werden, kann so ein

Kothaufen auch zur potenziellen Ansteckungsquelle mit

Spul-, Hacken-, Peitschen- oder Bandwürmer sowie mit

Giardien oder Kokzidien sein. Gerade bei Kindern

(Spielplatz, Sandhaufen, Gemüsegarten,�), älteren oder

kranken Menschen ist hier besondere Vorsicht geboten!!

Während Kokzidien- und Giardieninfektionen häufig zu

Durchfällen beim Menschen führen, fungieren wir bei den

meisten Wurminfektionen „nur“ als Zwischenwirt. Dabei

bohren sich die infektionstüchtigen Wurmlarven entweder

durch die Haut oder durch die Darmschleimhaut in unseren

Körper und verursachen Entzündungen und in weiterer

Folge Organschäden in Bindegewebe, Muskeln, Leber,

Lunge, Auge oder auch im Gehirn.

Parasiten bei Blutmahlzeit an der Darmoberfäche

Damit es auch in Zukunft ein harmonisches

Zusammenleben von Nicht-Tierbesitzern, Tierbesitzern und

ihren Haustieren gibt, sollte jeder seine Verunreinigungen

und die seiner Tiere umgehend selbst entfernen. Dies ist

einerseits ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsprophylaxe

von Mensch und Tier, andererseits dient es auch der

Erhaltung eines schönen, sauberen Ortsbildes in unseren

Gemeinden.

Ihr

Diplomtierarzt

Dr. Josef FREI

Groß- und Kleintierpraxis

8961 Stein an der Enns 265

Tel.: 03685/22626

Fax: 03685/22656

Email: frei.tierarzt@aon.at

TÄGLICH IM EINSATZ FÜR

TIER, MENSCH UND

UMWELT

Seite 34


Almfest Breitlahn

Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Feierliche Glockenübernahme

Während des Unwetters am 17. Juli 2010 wurde unter

anderem das Gebiet der Kohlung verwüstet und die

Wirtschaftsgebäude zerstört bzw. weggerissen, allein die

ehemalige "Waschkuchl" blieb verschont. Daraufhin war es

der Wunsch des Grundbesitzers Fürst Colloredo, aus

Dankbarkeit dafür, dass das Unwetter keine

Menschenleben gefordert hat, das übrig gebliebene

Gebäude zu einer Kapelle umzubauen. So entstand als

Gemeinschaftswerk der Familie Colloredo, der Almbauern,

Anrainer und privater Spender die Kapelle, die dem heiligen

Donatus geweiht wird, dem Patron gegen Unwetter, Blitz,

Hagel und Feuer. Erbaut wurde sie von heimischen

Handwerkern aus heimischen Naturmaterialien, die Glocke

ist eine Spende von Fürstin Livia Colloredo. A.A.

Erntedankfest

Wetterrückblick

Juni: Sehr warm war es im Juni

2012 in der gesamten Steiermark.

Die Temperaturabweichungen

reichen von +2° C in Graz bis +3,2°

C in Murau. Am 30. Juni wurde in

Bad Gleichenberg mit 34,4° C das

absolute Monatsmaximum der

Lufttemperatur erzielt. Trocken blieb es in der

Südsteiermark. Nur etwa 50 bis 75 % der mittleren

Niederschlagsmengen registrierte die ZAMG in dieser

Region auf. In den anderen Landesteilen war die gesamte

Niederschlagsausbeute mit 100 bis 185 % der Normalwerte

überdurchschnittlich. Der Großteil der Niederschläge fiel im

Zuge heftiger Gewitter, die Starkregen und Hagel mit sich

führten.

Juli: Die Steiermark ist mit einer durchschnittlichen

Niederschlagsmenge von rund 250 mm neben Kärnten das

niederschlagsreichste Bundesland in diesem Monat. Diese

Niederschlagsmenge entspricht etwa einem Plus von 85

Prozent zum klimatologischen Mittel. Im Murtal und im

Oststeirischen Hügelland summierte sich bis zu

zweieinhalb Mal so viel Niederschlag als üblich. In kaum

einem anderen Jahr fiel im Juli so viel Niederschlag wie im

Jahr 2012. Am Präbichl fiel 461 mm Niederschlag, 94 mm

davon allein nur am 20. Juli. An vielen Orten, wie zum

Beispiel in Aflenz regnete es binnen weniger Stunden 30

bis 50 mm. Dies entspricht etwa 30 bis 50 Prozent der

mittleren Juliniederschläge. Im Mittel war es in der

Steiermark um 1,3 °C wärmer als das klimatologische

Mittel. Die höchste Temperatur registrierte die ZAMG am 3.

Juli mit 34,3 °C in Bad Gleichenberg. Auf 4,9 °C ging die

Temperatur am 23. Juli in Oberwölz zurück.

August: Wieder ein Monat, der zu den wärmsten der

Messgeschichte zählt. Der August 2012 lag zwar nur um

1,9 °C über dem Mittel 1971-2000, erreichte damit aber

Platz vier in der 246-jährigen Messgeschichte. Wobei die

Plätze eins bis drei deutlich wärmer waren als dieser

August, mit einer Abweichung von 3,7 bis 3,9 °C. Und die

Plätze fünf bis zehn nur ganz knapp hinter diesem August

liegen, mit einer Abweichung von 1,7 bis 1,9 °C. Am

absolut wärmsten war es im August 2012 mit einem

Monatsmittel von 23,4 °C in der Wiener Innenstadt. Die

höchste Temperatur wurde am 20. August mit 37,9 °C in

Hohenau/March (NÖ) gemessen. Beachtlich waren auch

die Temperaturen in höheren Lagen: in Tamsweg (S, 1026

Meter Seehöhe) 32,6 °C am 20. August, am Galzig (T,

2084 Meter Seehöhe) 23,5 °C am 19. August. Heftige

Regenschauer und Gewitter, teils auch Unwetter, brachten

in einigen Regionen deutlich mehr Regen als im

langjährigen Mittel, etwa im Rheintal, in großen Teilen Nord

- und Osttirols und in Teilen des Mühl- und Waldviertels (50

bis 125 Prozent über dem Mittel). Die Regenmenge an der

ZAMG-Wetterstation Innsbruck-Universität war mit 224 mm

die sechstgrößte in der Messreihe seit 1866. Zu trocken

war dieser August stellenweise im Osten und Südosten

Österreichs. Das Niederschlags-Minus reicht von 30

Prozent in Deutschlandsberg bis 70 Prozent im Seewinkel.

M.B.

Quelle: ZAMG

Seite 35


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

Unwetter in immer

kürzeren Abständen

Die Häufigkeit der Unwetter und die Intensität der

Ereignisse tritt immer in kürzeren Abständen auf.

Bereits Anfang Juli kam es zu heftigen Unwettern, die

punktuell einige Schäden verursachten. Das große

Schadensereignis am 21. Juli hat jedoch wieder

erheblichen Schaden angerichtet.

Durch die ergiebigen Regenfälle im Almenbereich von

Putzental, Neualm und Hinterstriegler bzw. Tuchmoaralm

(ca. 80 l/m²) ist der Strieglerbach und der Kleinsölkbach um

05:00 Uhr morgens über die Ufer getreten und hat massive

Ufereinrisse und mächtige Bachverwerfungen verursacht.

Aufgrund der stark ansteigenden Flusspegel wurden die

Bewohner im Bereich Sagschneider evakuiert. Mit zufällig

stationierten Baggern konnte jedoch noch größerer

Schaden verhindert werden.

Ein großes Problem stellten die Überflutungen und

Vermurungen der Seitenbäche (Grasenbach, Klockbach

u n d H o p f g a r t n e r ) d a r . D e n n d u r c h d i e

Geschiebeablagerungen auf der Gemeindestraße konnten

die Baggertransporte nicht schnell genug in die Kernzone

des Geschehens vordringen. Mit 11 Baggern wurde sofort

mit der lokalen Ufersicherung und Aufräumung begonnen.

Gleichzeitig erkundete der Bergrettungsdienst die von der

Außenwelt abgeschnittenen Almen und bereitete die

Evakuierung der eingeschlossenen Personen vor, die

anschließend mit dem Hubschrauber des österr.

Bundesheeres ausgeflogen wurden.

Auch die Freiwillige Feuerwehr wurde alarmiert, um im

Bereich Stein an der Enns Sandsäcke für eine eventuelle

Überflutung vorzubereiten.

Durch die Erklärung zum Katastrophengebiet wurden die

Kosten der Aufräumung zum Großteil vom Land Steiermark

übernommen. Die Gesamtkosten der Sanierungen

belaufen sich auf ca. € 350.000,00. Dabei wurden rund 200

LKW- und 1600 Baggerstunden aufgewendet sowie ca.

1700 Tonnen Flussbausteine verbaut. K.B.

Seite 36


Gemeindeamt

Gemeindeamt

8961 8961 St.Nikolai/Sölktal

St.Nikolai/Sölktal

Tel.03689/248

Fax 03689/248-4

E-Mail info@st-nikolai.at

homepage: www.st-nikolai.at

Unabhängige Information September Dezember 2012 2006 ergeht kostenlos an an alle Haushalte

IRONMAN (Eisenmann) Werner Menneweger

In 12 Stunden 3,86 km geschwommen, 180,2 km Rad gefahren,

42,195 km gelaufen!

Beim Radfahren hatte Werner „leicht“

lachen - er holte 600 Plätze auf.

Seite 37


Uns allen sind bereits prägende Eigenschaften in die

Wiege gelegt. Manche werden als Sportler geboren und

erbringen außergewöhnliche Leistungen. Dafür sind nicht

nur entsprechende körperliche Voraussetzungen notwendig,

sondern auch eine starke psychische Potenz.

Werner Menneweger, Sohn von Stefan und Pauline

Menneweger, erfolgreicher Geschäftsführer der WM-

Estriche GmbH, hat dafür am 1. Juli 2012 mit der erfolgreichen

Teilnahme am Ironman in Klagenfurt ein beeindruckendes

Beispiel geliefert.

Hier sein persönlicher Bericht:

„Genau vor einem Jahr, im Juli 2011 ist der Entschluss

gefallen, beim Ironman in Klagenfurt mitzumachen! Mit ein

wenig Glück habe ich tatsächlich einen Startplatz bekommen!

So, jetzt wird es also wirklich ernst, dachte ich mir.

Nun mussten alle dafür notwendigen Dinge besorgt werden:

Neoprenanzug, Fahrrad, usw. Natürlich brauchte ich

auch einen Trainer. Auf Empfehlung kam ich zu Daniel

Tagwerker aus Radstadt vom Tri-Alpin Team. Ein Super-

Bursche, der schon 41 Ironmen hinter sich hat. Im Herbst

trainierte ich schon relativ viel, und nahm noch an

Triathlons in Gmunden und Mondsee teil. Im Winter verbrachte

ich die meiste Zeit im Fitnessraum in meinem

Keller. Die ZiB 2 um 22.00 Uhr verfolgte ich sehr oft im Keller

am Rad sitzend. Drei- bis viermal die Woche war eine

Skitour am Plan, - das Zwölferhorn in St. Gilgen, manch-

Seite 2

Ironman Werner Menneweger

mal zwei bis dreimal pro Tag! Am Schlimmsten wurde es

dann von Anfang April bis Mitte Juni. Da waren immer 17

bis 22 Stunden Training pro Woche angesagt - mit dem 7

Tage-Pensum: 500 km Radfahren, 60 km Laufen und 4

bis 6 km Schwimmen.

Gott sei Dank sind meine Leute im Unternehmen sehr

selbstständig! Die letzten Lactattests im Mai ließen die

Hoffnung aufkommen, dass der Bewerb mit 3,8 km

Schwimmen, 180 km Radfahren, und 42,195 km Laufen zu

schaffen ist.

Am 29. Juni war es dann so weit. Ich fuhr mit Sandra und

ein paar Freunden nach Klagenfurt. Bei der Wettkampfbesprechung

erlebte ich gleich den ersten Schock: Der

Wörthersee war zu warm, daher durfte kein Neoprenanzug

verwendet werden! Das erste Mal, seit es den Ironman

in Klagenfurt gibt. Einige gingen

aufgrund dessen gar nicht mehr

an den Start. Für mich war es als

durchschnittlicher Schwimmer

auch ein Handicap, da der Neoprenanzug

auftriebsfördernd

gewesen wäre. Ich hatte aber

nie den Gedanken, aufzugeben.

Wozu hätte ich dann ein ganzes

Jahr so hart trainiert! Endlich

kam der 1. Juli, der Wettkampftag:

Der Puls war beim Vorbereiten

schon sehr hoch. Hatte ich

nichts vergessen, passte der

Luftdruck am Rad? Wo steht mein Rad in der Wechselzone?

Alles Mögliche ging durch meinen Kopf.

Vor dem Start wurde es sehr ruhig. Das Abspielen der Bundeshymne

bescherte mir eine Gänsehaut, als auch schon

der Startschuss fiel. 2700 Menschen schwammen

zugleich los. Platzangst bzw. Berührungsängste durfte

man da keine haben – zum Teil wurde geboxt und getreten.

Manchmal bin ich halt auch kurz mit der Faust geschwommen.

Aufgrund des Neoprenverbotes war es für mich - wie

erwartet - sehr schwierig und ich ging als ca. 1600ster aus

dem Wasser.

Beim Radfahren gelang es mir, wieder 600 Plätze gutzumachen.

Ich bin die 180 km in 5 Std. 42 Min. (Schnitt

31,70 km/h bei 1870 Höhenmetern) gefahren. Die Radstrecke

war von 120.000 Zusehern gesäumt und auf den letzten

Metern am Rupertiberg herrschte eine Atmosphäre

wie bei der Tour de France. Ob der großen Hitze sah man

schon einige Teilnehmer, die aufgegeben hatten, am Straßenrand

sitzen. Natürlich legte ich eine kurze Begrüßungspause

bei meinen Club 8-Kollegen ein. Sie waren

als mentale Unterstützung mit Fan-Transparent angereist,

was mich besonders freute. Fortsetzung nächste Seite

Seite 38


Ironman Werner Menneweger

Um 14.30 Uhr startete ich zum Marathonlauf. Die Außentemperatur

betrug 38 Grad C. Während ich am Anfang

selbst über meine gute Verfassung verwundert war, wurde

die 2. Marathonhälfte zum Überlebenskampf.

Der Zieleinlauf entschädigte mich dann für die stundenlangen

Qualen. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut,

wenn ich daran denke, wie der Stadionsprecher nach 12

Std. 3 Min. gesagt hat: „Werner, You are an IRONMAN“.

Nächstes Jahr lege ich eine Pause ein. Aber in 2 Jahren,

wenn es die Gesundheit und die Zeit zulässt, möchte ich

es in 10 Std. 30 Min. schaffen. Vielleicht geht sich auch

die Qualifikation für den „Hawai Ironman“ in meiner

Altersklasse aus.

Abschließend "DANKE" an alle, die zu diesem großen

persönlichen Erfolg beigetragen haben.“

St.Nikolai-Unsere Gemeinde gratuliert herzlich zu dem

Erfolg und wünscht für die zukünftigen Vorhaben im

privaten, sportlichen und geschäftlichen Bereich "alles

Gute". W.G.

⇒ Estriche

⇒ Industrieböden

⇒ Fließestriche

⇒ Fußbodenkonstruktionen

⇒ Estrichsanierungen

Seite des Bürgermeisters

Liebe GemeindebewohnerInnen!

Der Sommer ist vorbei, er brachte

viele Sonnenstunden, die wir alle nutzen

konnten, jeder auf seine Weise.

Doch leider gab es auch Schattenstunden.

Die beinahe übergangslosen

Wetterereignisse haben uns die

Machtlosigkeit gegen die Gewalten

der Natur gezeigt. Wir werden nicht mit Berichten von

einer uns fremden Welt konfrontiert, sondern mit Berichten

von ‚vor unserer Haustür‘, von betroffenen

Nachbarn. Wie schon vor 2 Jahren, auch heuer wieder

von Kleinsölk, von unseren Murtaler Nachbarn, aber im

Besonderen vom leidgeprüften Ort St. Lorenzen. Die

Bilder der Hilflosigkeit der Bewohner gegen die Massen

von Geröll und Schlamm machten betroffen und

nachdenklich. In unserem Tal wurden in den letzten

Jahrzehnten von der Wildbach- und Lawinenverbauung

viele wertvolle Schutzverbaue und Sperren errichtet.

Dabei wurden besonders die Hauptbäche, welche

für den Siedlungsraum eine Gefahr darstellen, verbaut.

Die Sperren erfüllen ihre Funktion zur vollsten Zufriedenheit

und haben sich bestens bewährt. Es ist allerdings

unmöglich, alle 49 eingetragenen Wildbäche unserer

Gemeinde zu verbauen.

Die Sperren am Seifried– und Sölkbach konnten wir

räumen und ich möchte mich bei der WLV für die problemlose

Abwicklung sowie bei den Grundanrainern für

ihr verständnisvolles Entgegenkommen bedanken.

In einem Postwurf an alle Haushalte habe ich die Bevölkerung,

insbesondere die Forstwirtschaft über die

gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit Einzugsgebieten

von Wildbächen informiert.

Darin wird unter anderem gefordert, keine Schlägerungsabschnitte,

Lawinen- und Schadholz im Bereich

der Bäche zu lagern sowie in den Bach hängenden

Uferbewuchs zu entfernen, um bei schweren Niederschlägen

eventuelle Verklausungen zu verhindern.

Wie uns die Ereignisse immer wieder zeigen, sind

Verklausungen oftmals der Ursprung von Katastrophen,

die nicht passieren müssten. Mir ist schon klar,

dass man keinen 100%igen Schutz und keine garantierte

Sicherheit vor Naturereignissen erreichen kann,

aber mit ein wenig Verantwortungsbewusstsein können

wir den Schutz unserer Mitbewohner - vielleicht

auch den eigenen - verbessern.

Ich ersuche daher die Bevölkerung, aktiv an der Problemvermeidung

mitzuwirken. Damit kann jeder auf seine

Art und Weise einen wichtigen Beitrag zum Katastrophenschutz

leisten.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Zukunft

und einen hoffentlich störungsfreien schönen Herbst.

Bgm. Hermann Lengdorfer

Seite 39


Kostenbeitrag Frühlinie -Verkehrsverbund

Um die öffentliche Frühlinie von St. Nikolai nach Gröbming

weiter aufrecht zu erhalten, leistet die Gemeinde St. Nikolai

mit Beteiligung der Gemeinde Großsölk einen Kostenbeitrag

an den Steirischen Verkehrsverbund. Somit können

alle EinwohnerInnen diese öffentliche Einrichtung nutzen.

Finanztransaktion Wertpapiere

Die Gemeinde St. Nikolai hat für ihre Betriebe Abwasserreinigungsanlage

und Miethaus in den letzten Jahren eine

beträchtliche Rücklage geschaffen. Das Ersparte war bisher

in Wertpapieren angelegt. Auf Grund der derzeitigen

Zinsentwicklung auf dem europäischen Geldmarkt (niedrige

Kreditzinsen = niedrige Sparzinsen) wurde beschlossen,

die Wertpapiere zu verkaufen, um so das Kapital zu sichern.

Die Rücklage wird in einer neuen sicheren Sparform

angelegt werden.

Beitritt zur Energieagentur Nord

In Österreich, speziell in der Steiermark, wird die Errichtung

von Anlagen für erneuerbare Energie forciert. Dazu wurden

Energieagenturen, in unserem Fall die Energieagentur

Nord eingerichtet. Diese Vereinigung wird uns bei der Möglichkeit,

erneuerbare Energien zu finden und auch umzusetzen,

behilflich sein.

Gemeinderat

Auszüge aus der

Gemeinderatssitzung am 15. Juni 2012

Erhöhung des Besamungszuschusses

Die Kosten für die Besamung eines Rindes wurden steiermarkweit

von € 29,00 auf € 34,00 erhöht. Bisher übernahm

die Gemeinde St. Nikolai 50% der Kosten. Diese Regelung

wird in Anlehnung an die Nachbargemeinden auch weiterhin

gelten.

Nächster Redaktionsschluss:

Montag, 21. November 2012

email: gemeindezeitung@st-nikolai.at

Gasthof

Ödwirt

dankt für den Besuch der Grillabende

und lädt herzlich ein zum

Schafbratl-Essen

am 3. und 4. November

Tischreservierung Tel. 03689/240

Seite 40


zur Geburt des Sohnes

Phillipp

am 21.08.2012

Vera Baumann und Johann Schupfer

und den beiden Schwestern

Lena u. Lilli

Herbert Bodenwinkler jun

zur mit Auszeichnung abgelegten Werkmeisterprüfung

für Holztechnik

in der BAUAkademie Steiermark in Übelbach

bei Graz

Wieser Manuel

zur LAP für Installations- u. Gebäudetechniker

für Gas-, Sanitär- und

Heizungstechnik mit gutem Erfolg

Gratulationen

zur standesamtlichen und kirchlichen

Trauung am 01.09.2012

Thomas und Sandra Lemmerer

(geb. Gassner)

zum Geburtstag

Rudolf Pilz 27.10. 70 Jahre

Christian Rießner 12.11. 70 Jahre

Karl Tassatti 02.12. 70 Jahre

Stefan Mösenbacher 12.12. 75 Jahre

Margarete Langbrucker 16.12. 70 Jahre

2012 erblühte die Gemeinde wieder in voller Blumenpracht.

Wir danken allen Liebhabern und Pflegern und nennen besonders Jene,

die am Blumenschmuckwettbewerb teilgenommen haben:

Taxi Mayer (Veronika Mayer) - Bronze

Anneliese u. Martina Tassaatti - Bronze

Öffentliche Anlagen - (Brigitte Schupfer ) - Brücke Mößna - 1 Flora

Sölkstub`n (Agnes Lemmerer) - Anerkennung

Gasthof „Zum Gamsjäger“ (Fam. Tritscher) - Anerkennung

Erzherzog-Johann-Hütte (Wolfgang Senekowitsch)

Seite 41


Volksschule St. Nikolai

Neue Leiterin - Rebecca Maderebner

Die Sommerferien sind bereits zu Ende, und ein neues

Schuljahr hat begonnen. Die Aufregung der ersten Schultage

hat sich gelegt und langsam beginnt der schulische Alltag.

Ab dem 10. September habe ich für ein Jahr die Leitung

der VS St. Nikolai übernommen.

Die bisher an der Schule tätige Direktorin, Frau Ute Buben-

Reichmann, ist für dieses Schuljahr in Bildungskarenz und

arbeitet als Mediatorin.

Ich möchte mich – für alle, die mich nicht kennen - kurz

vorstellen:

Mein Name ist Rebecca Maderebner, ich bin 37 Jahre alt,

verheiratet, und habe zwei Kinder im Alter von 13 und 15

Jahren.

Ich bin gebürtige Gröbmingerin, wohne aber bereits seit

fast 20 Jahren in Öblarn. Ich unterrichte seit zwölf Jahren,

wobei ich die letzten beiden Jahre als Leiterin an der

VS Kleinsölk gearbeitet habe.

Meine Berufslaufbahn habe ich aber in St. Nikolai begonnen,

wo ich sieben Jahre lang die 1. und 2. Schulstufe

unterrichtet habe. Danach war ich noch drei Jahre an der

VS Haus tätig.

Da mein Gatte Harald und ich einen kleinen Bergbauernhof

bewirtschaften, gibt es auch hier immer genügend

Arbeit. In meiner Freizeit bin ich auch als Gemeindebäuerin

tätig. Ich fahre gern Schi, schwimme und lese gerne.

Ich freue mich schon auf dieses Schuljahr und hoffe

auf eine gute Zusammenarbeit.

Dipl. Päd. Rebecca Maderebner

Öffentl. Einrichtungen

Volksschule St. Nikolai

Schulanfang

Die Gemeinde St.Nikolai freut sich in den letzten Jahren

über steigende Schülerzahlen. So gab es heuer 8 Schulanfänger

und 2012/2013 besuchen somit 13 Mädchen und

14 Burschen die Volksschule St.Nikolai in Mößna.

Die Schulleitung liegt für 1 Jahr als Bildungskarenzvertretung

für Ute Buben-Reichmann in den Händen von

Rebecca Maderebner. Ihr zur Seite steht in bewährter

Weise Sabrina Reiter.

Der Schulanfangsgottesdienst fand im Zeichen des Netzes

als Sinnbild für die Gemeinschaft, statt. Lehrerinnen

und Eltern versprachen Verständnis, Begleitung, Wegweisung,

Trost. Diakon Wolfgang Griesebner ermunterte in

Anlehnung an die Jesu-Worte im Johannesevangelium

"Bleibt in meiner Liebe" zum immer wieder neuen Knüpfen

des Liebesnetzes. In der bildhaften Umsetzung stellten

sich Schüler und Erwachsene bei der Predigt zu einem

Netz zusammen. Für die Schulanfänger wurde vor dem

allgemeinen Segen um besonderen Schutz gebeten.

Der Diakon dankte im Besonderen Religionslehrerin

Helga Rößler für ihre kreativen Gottesdienstideen.

Außerdem brachte er seine Freude über die zahlreiche

Mitfeier der Erwachsenen zum Ausdruck.

W.G.

© GrW

Freie Stelle

Betreuung

Jagdhäuser Feltrinelli

Der Forstbetrieb Mautneralm-

Hohensee (Feltrinelli) sucht Unterstützung

zur Betreuung der

beiden Jagdhäuser in Mößna.

Unbefristete, stundenweise

Beschäftigung als freie/r

Dienstnehmer/in oder nach

Vereinbarung.

Bewerbungen bitte schriftlich

an Forstgut Mautneralm –

Hohensee, zH. Herrn Zechner,

Mößna 84, 8961 St. Nikolai oder

Terminvereinbarung-

Handy: 0664/2835587

(Festnetz bzw. Fax:

03689/453)

Impressum

Eigentümer, Herausgeber: Gemeinde St.�ikolai

im Sölktal.

Redaktionsteam: Justi Schiefer, Mag. Karin

Reiter, Hermann Lengdorfer, Helmut Stein u.

Wolfgang Griesebner. Berichte mit �amensnennung

der Verfasserin / des Verfassers. Layout:

W. Griesebner.

Seite 42


Unser pädagogischer Jahresschwerpunkt

„Der Regenbogen“ ist unser Symbol, der uns durch das

heurige Kindergartenjahr begleiten wird.

Es ist faszinierend, wenn man einen Regenbogen betrachtet,

bestehend aus vielen verschiedenen Farben, wobei

jede dieser Farben gleich wichtig für das wunderbare Gesamtbild

ist.

Der Regenbogen zeigt uns in seinen verschiedenen Farben

auch die verschiedenen Bedürfnisse, Interessen, Charaktere

und Begabungen unserer Kinder. Dieses Zusammenspiel

wie bei den Farben des Regenbogens haben wir

uns in der Gemeinschaft unserer Kindergruppe zum Ziel

gesetzt.

Die Projekte und Inhalte zu unserem Jahresschwerpunkt

werden erst nach Beobachtungen, Bedürfnisse und Interessen

der Kinder im Laufe des Kindergartenjahres geplant.

Öffentl. Einrichtungen

Kindergarten St. Nikolai

„WAS DEM LEBEN FARBE GIBT“

Ein besonderer Willkommensgruß unseren „NEUEN“ in

der Kindergartengruppe:

Sylvia Aichmann

Fabian Mayer

Lydia Leitgab

Stückelschwaiger Luca

Katja Tritscher

Laura Mandlberger

Ein bunter Regenbogen

ist übers Land gezogen,

damit ihr´s alle wisst,

dass Gott uns nicht vergisst vergisst.

.

So dürfen wir uns als Entwicklungspartner der uns anvertrauten

vierzehn Kinder sehen und ihnen Zeit, Muße und

Gelegenheit geben, die „FARBEN DES LEBENS“ zu entdecken.

Elfriede Stein

Gasthof „Zum Gamsjäger“

Sonntag, 7. Oktober 2012

Zum Erntedanktest ab Mittag

„Hirschbratl-, Lammbratl– und

und Gamssuppnessen“

Tischreservierung erbeten! Tel. 03689/210

Seite 43


Beim Schreiben des Beitrages Ende August berichtete

Badewart Franz Günther "Gümpi" stolz von 48 Badetagen

und einem Tagesspitzenbesuch von 70 Gästen.

Das kommt nicht von ungefähr: Neben der idealen Wetterlage

schien der ledige Entertainer in diesem Sommer das

Freibad geheiratet zu haben. Schon in den Morgenstunden

fuhr er zur Verwunderung der Frühaufsteher durch die

Mößna zur Arbeitsstätte im Schwimmbadviertel, um

Becken, Liegewiese und Räumlichkeiten zu reinigen.

Die Sauberkeit wurde von den Badegästen allgemein gelobt.

Anerkennung erhielt "Gümpi" auch für die leibliche

Versorgung. Mit seinen kulinarischen Ausrufen mittels Megaphon

lockte er die Hungrigen zu Pommes und anderen

Schnellgerichten.

4 Bleichgesichter auf Cocktailtrip

So entwickelte sich das Freibad im Laufe der Sommermonate

zu einem Treffpunkt der Generationen.

Für die Mitglieder des Seniorenbundes mixte der Badewart

sogar einen eigenen Jungmacher-Cocktail, der

begeistert geschlürft wurde. Wenn auch die ältere Schicht

sich nicht mehr in das

Der „Hahn im Korb“ erfrischende Nass stürzte

(einige hätten schwimmen

gelernt), so kamen

s ie ha l t a uf e in

"Plauscherl".

Des Öfteren musste die

offizielle Sperrstunde um

18.00 Uhr etwas nach

hinten verlagert werden.

In diesem Zusammenhang

bedankt sich der

Badewart besonders für

Verständnis und Geduld

der Nachbarn.

Dankbar ist "Gümpi" auch

dafür, dass die gesamte

Badesaison unfallfrei

verlief.

Öffentl. Einrichtungen

„Gümpi`s Erlebnisbad

Wo Träume wahr geworden sind!

Ausklingen ließ er sie mit einem Triathlon und einem vorgezogenen

Oktoberfest im September.

Das Triathlon-Siegerteam:

Markus Aichholzer, Georg Maier u. Hubert Schiefer

Das Erfolgserlebnis des Einstandes lässt ihn bereits von

der nächsten Saison träumen, für die "Gümpi" schon wieder

einige Überraschungen parat hat. W.G.

Prost - Zwei zufriedene Gesichter -

der Bürgermeister und sein

engagierter Badewart.

So gesehen am Oktoberfest.

Der nächste Sommer kommt

bestimmt!

WSV St. Nikolai

Der WSV St. Nikolai im Sölktal bietet vor der heurigen Wintersaison

Fleecejacken für alle Mitglieder an:

in Kindergröße um € 19,- ( mit gesticktem Vereins- und

Sponsorenlogo)

in Erwachsenengröße um € 22,- ( ebenfalls mit gesticktem

Vereins- und Sponsorenlogo)

Für unsere Mitglieder bis Jahrgang 2002 ( KINDER II) sind

die Jacken kostenlos,

von Jahrgang 2001 ( Schüler I) bis Jahrgang 1993 (Jugend

II) ist ein Selbstbehalt von 50% vorgesehen.

Für Jahrgang 1992 und älter fällt ein Selbstbehalt von 60%

an.

Der Kauf dieser Jacken zum vollen Preis ist selbstverständlich

auch für alle Nicht- Mitglieder möglich.

Obmann Franz GÜNTHER würde eine Anprobe im Kindergarten

und in der Volksschule organisieren, um die passenden

Größen für die Kinder zu ermitteln.

Bei Interesse meldet euch bitte telefonisch bei Obmann

Franz GÜNTHER bis spätestens 15. November 2012.

Tel. Nr.: 0664/8193877.

Seite 44


Chronik

„Mitterhofer, Stumpf, Berchtaler, Schwarzbauer“

Bis 1970 war die Besiedelung von Mößna beim Schwimmbadviertel

noch lange nicht zu Ende. Hinterm Lerk führte

ein Steigl über die Halt hinauf und oben schräg über die

sensengemähten Leiten zum Stumpf. Über den Mößnakargraben

ging es weiter bis zum entlegensten Gehöft, dem

Mitterhofer 1 , das zur Herrschaft Feltrinelli gehörte. Bewohnt

und bewirtschaftet wurde dieses Anwesen von Jäger

- und Holzarbeiterfamilien der Firma, so etwa in den 192oer

-Jahren von der Jägerfamilie Schmid.

(Ansichtskarte aus ca. 1950)

Einst stand auch drinnen im Schwarz² ein Bauernhof, der

Schwarzbauer. Von diesem Hof sind nur alte Mauerreste

und ein in der Erzählung

“der Moarknecht

und der Hahn“ von Gabriel

Ladstätter verarbeitetes

Gerücht in Erinnerung:

Als die gläubigen

Bewohner des Sölktales

noch zur „Mutterkirche

Gröbming“ gehörten,

trat in einer Hlg. Nacht

der Moarknecht des

Schwarzbauern den

langen W eg zur

Christmette nach Gröbming

an. Außer ihm

nahm niemand vom Hof

diese Strapazen auf

sich. Sie vergnügten

sich stattdessen lieber

daheim beim Kartenspiel.

Als der fromme

Knecht in den Morgenstunden erschöpft von der Mette

zurückkam, hörte er oben im Mößnawald einen Hahn krähen.

Er glaubt zuerst, sich verhört zu haben. Als er aber

über den Bach zum Schwarzbauern hinüberschaute, jagte

es ihm den kalten Schauer über den Rücken. Da war nichts

mehr! Schlagartig wurde ihm klar: Eine Lawine hatte den

Hof samt Mensch und Vieh hinweggefegt und nur „der Moarknecht

und der Hahn“ waren dem Tode entronnen.

Zwischen Stumpf und Mitterhofer befand sich noch ein

weiteres Sachl , das „Berchtal“. Der Sohn der Mößnawirtin

Katharina Zojer, Josef Scharzenberger, und seine Frau

Maria, die fesche Stumpftochter³, sollen im Jahr 1911 das

Gehöft in einem sehr verwahrlosten Zustand von der ehemaligen

Besitzerin Franziska Zojer gekauft haben. Wann

und warum die Familie Scharzenberger wegzog ist nicht

eruierbar.

Vom Leben in der Einschicht

1927: Wenn unten in der Mößna die Schulkinder aufstanden,

huschte oben beim Höblinger 1 schon ein Dirndl aus

dem Haus. Rosa, die Älteste der Jägerfamilie Galler machte

sich fröhlich auf den Weg über den Kargraben – vorbei

an den dahinbröckelnden Mauerresten vom Berchtaler,

hinaus zum Stumpf. Dort sprang der Wieser Heina den hölzernen

„Tritt“ herunter und gesellte sich zu seiner Weggefährtin

und Schulkollegin. Unverdrossen machten sich die

zwei auf den Schulweg hinunter ins Dorf- vorbei beim Lerk,

Verschwundene Gehöfte

wo sie den Toni abholten, übers Bauern, wo sie über die

Wiese hinunter zum kleinen Haus des Schusters Scharzenberger

liefen. Von dort war es nur noch ein Katzensprung

bis zur Schule.

In den nächsten Jahren ergänzten Heinas Bruder Ferdl und

die Gallerkinder Hubert und Cilli das kleine Schülerschöcklein.

“ Im Winter rutschten wir Kinder vom Mitterhofer

und Stumpf lieber auf einem Stecken oder am Heuziehbrett

zu Tal“ erzählt Zeitzeugin Rosa Lengdorfer (*1921) heute-

als wär’s erst gestern gewesen - von ihrer besonderen

Kindheit drinnen im Graben. Ebenso unvergessen ist ihr die

Evakuierung ihrer Familie hinaus zum vulgo Roana, nachdem

an einem Wintermorgen

des Jahres

1935 um 5 Uhr früh

Druck und Staubwolke

einer gewaltige Lawine

den in Richtung Graben

stehenden Mitterhofer-Stall

samt Kuh

und Kalb weggerissen

hatte. Es stürmte unentwegt

und erst als es am

Morgen licht wurde, sah

man, dass der Kargraben

bis zum 2. Heustadel

herauf und bis hinüber

zum „Hischzing“

voll mit Schnee war.

Auch bei der Herrschaft

bemerkte man, dass

etwas nicht stimmte,

nachdem im kleinen

Firma- E-Werk fast kein Wasser zurann. Die Lawine hatte

es gestaut. Männer eilten in den Seifriedgraben und brachten

zuerst die Gallerfamilie an einen sicheren Ort. Die Rosa

erwischte in der Eile die Schuhe der Mutter, die dann

nicht passten, die sie aber aushalten musste, bis sie nach 2

Tagen wieder zum Mitterhofer zurückkehren konnten. Die

Lawine brauchte 2 Jahre, bis sie wegging. Im Sommer

musste alles über die Lawine getragen werden, sogar das

Vieh wurde drüber getrieben, wegen der Einbruchgefahr

ein ständiges Risiko. Der Stall beim Mitterhofer wurde bis

zum Herbst neu errichtet, jetzt auf der inneren Seite des

Hauses.

„Wir Kinder von da oben hatten nie Langeweile. Alle

mussten zusammenhelfen, es wurde jede Hand gebraucht,

war es bei der Heuarbeit, im Holz, beim Vieh hüten �

Wenn aber Zeit blieb, erkundeten wir Wald und Flur und

ließen uns was einfallen“. Dass damals auch

„Steinschmeißen“ ein beliebter Zeitvertreib war, davon erzählte

Heinrich Wieser später noch oft. Dabei traf einmal

eines der Gallerkinder den Stumpf-Haushund ‚Kleff’ auf

dem Kopf – ein Zahn wurde ihm dabei ausgeschlagen. So

etwas musste sogar unter Freunden gerächt werden. Die

Stumpfbuben jagten im Gegenzug die Galler-Ziegen bis zur

Erschöpfung, so lange, bis sich die Glockgeiß weit unten im

Graben am Zaun erhängte.

Fortsetzung nächste Seite

Seite 45


Chronik

„Mitterhofer, Stumpf, Berchtaler, Schwarzbauer“

Obwohl die Kinder bei ihren Abenteuern scheinbar immer

von Schutzengeln begleitet wurden, kam es mitunter doch

zu bedrohlichen Lagen. Einmal biss den Heina beim Viehhüten

„ein Wurm“ ( Kreuzotter). Obwohl die Gallerin versuchte,

das Schlangengift durch einen Schnitt in die Haut

auszudrücken, bekam der Bub bald eine „dicke Zung“ was

hieß, ihn so schnell wie möglich ins Dorf hinunterzubringen

- auf dem Fußweg , was sonst! Der Herrschaftskutscher

Wegscheider brachte den sich schon im Delirium befindlichen

Buben mit dem Herrschaftsgespann zum Dr. Mack

nach Gröbming, wo der Bub für die Dauer der Behandlung

bei der Jägerfamilie Schmid im Gröbming-Winkl einquartiert

wurde.

Ein andermal waren die Wieserbuben allein daheim, während

die Eltern mit der Kuh „zum Stier fuhren“. Die zwei

Lauser hatten plötzlich die Idee, von jedem Fläschchen,

das sie im Haus fanden, zu kosten. Das „Essenzflaschl“

schien dem Heina aber nicht ganz geheuer – so ermutigte

er den kleinen Ferdl, zuerst zu kosten. Schon das nur-

Ansetzen der Flasche reichte für eine gefährliche Verätzung.

Nicht einmal der heiß begehrte Kakao, den ihnen die

Mutter fürs Nachtmahl hergerichtet hatte, konnte die Ätzung

lindern, auch nicht der vom Heina zur Wiedergutmachung

spendierte. Die Buben verrieten nachher den Eltern nichts

vom Missgeschick, denn der Heina warnte den kleineren

Bruder: „Wenn du was sagst, Ferdl, sag ich dem ‚Voda‘,

dass du das Glas von seinem Wehrmachtsbild zerbrochen

hast!“.

Ganz dramatisch sollte es aber erst kommen: Eines Tages

buk Burgl, die Wiesermutter, für Mittag roggene Krapfen.

Plötzlich fing das Schmalz Feuer. Es nützte nichts, dass

die verzweifelte Frau um Hilfe schreiend mit einem Leintuch

winkend vors Haus rannte, in der Hoffnung, irgendwer unten

in der Mößna würde sie hören oder sehen! Das einfache

alte Holzhaus brannte samt dem daneben stehenden

Stall bis auf die Grundmauern ab. Bis der Brand unten im

Dorf bemerkt wurde, kam jede Hilfe zu spät.

Als die traurige Kunde auch in der Schule ankam, lief der

Lehrer Zweifler mit den Schulkindern ins Freie, um zum

Stumpf hinaufzuschauen. Unter den Schülern waren auch

Heina und Ferdl, die „Stumpfbuben“, die nun buchstäblich

nur noch das hatten, was sie am Leib trugen. Nur einen

Sack weißes Mehl hatte die Wieserin noch retten können;

Verschwundene Gehöftge

er rollte über die Leiten, als sie ihn ins Freie gezerrt hatte,

und kam unten unversehrt an. Im Dorf wurde eine Sammlung

für die hart getroffene Familie organisiert und mit Hilfe

vertrauensvoller Geld-Vorstrecker 4 erwarb die Familie von

der Familie Traninger die Weber-Sima-Keuschn, vulgo

Schneider.

Nachdem die Gallerleut nach Nikolai ins Platzerhäusl zogen,

lebte in den 1940er-Jahren bis etwa Anfang der

Fünfziger der Holzknecht Peter Griesebner mit seiner Frau

Maria und Sohn Franzl beim Höblinger. In den Jahren 1945

bis 1949 wurde jeweils nach dem Almabtrieb im Herbst bis

zum Almauftrieb im Frühsommer das Patenkind Jakob Holzinger

im Familienverband der ‚Pedaleut‘ aufgenommen. In

der Dachstube des Mitterhoferhauses hatte zu der Zeit

auch Franz Schneeberger seine Dienstwohnung. Jakob

Holzinger, heute Altbauer vulgo Schlein, erinnert sich noch

an den Hausgarten der Miazl zwischen den ehemaligen

Stallmauern. In Erinnerung geblieben ist ihm die Furcht vor

Lawinen, wenn es mehrere Tage ununterbrochen stürmte

und schneite. Wenn man eine Lahn befürchtete, schliefen

alle Hausbewohner in einem Zimmer im Erdgeschoss, wo

man sich wegen der Bergmauer sicherer fühlte als im oberen

Stock, den die Naturgewalt leicht in die Tiefe reißen

konnte. Auch der Weg über den Graben war an solchen

Tagen viel zu gefährlich. Wenn der Jakob zur Schule und

die Männer zum Forstamt hinunter zur Arbeit mussten,

nahmen sie lieber den großen Umweg über den Lerkn-Berg

auf sich. Der kleine Stadel vom Schmied Michl bot ihnen

dabei in Extremsituationen Unterschlupf.

Von 1954 bis 1963 bewohnte der Firma-Halter Sepp Gassner

mit seiner Frau Irma und den Kindern Elli, Norbert, Gerti

und ab 1955 noch Sepp jun., Irmi, Elfi und Manfred das

Mitterhoferhaus.

Bald nachdem sich die Familie beim Mitterhofer angesiedelt

hatte, bekam Irmas älteste Tochter, Elli Samberger, die

damals schon im Schulalter war, wahnsinniges Heimweh

nach ihrer alten Heimat, dem vlg. Scherer in Schöder. Während

ihre Familie bei einem Dreikönigsingen in Nikolai

war, geschah es: Elli machte sich auf den Weg in Richtung

Sölkpass. Als das Fehlen des Kindes bemerkt wurde, rückten

Sucher aus und holten das Mädchen erst am Sölkpass

ein. Sie wurde zu den Eltern zurückgebracht, kehrte aller-

Seite 46


dings später ins Murtal zurück als die Entscheidung in ihrer

Verantwortung lag.

„So einen Schulweg im Winter kann sich heute niemand

mehr vorstellen“, meint Gerti Berger im Rückblick. „An einem

Wintertag 1962 blickte der Lehrer Wallner aus dem

Fenster und meinte dann zu uns Mitterhoferkindern:

„Kinder, gehts nach Hause, trinkts beim Mössnawirt noch

einen Tee und dann nix wie heim, heut wird’s noch lawinengefährlich“.

Folgsam machten sich die Kinder gleich auf

den Weg. Zum Glück waren sie zu schüchtern, um auch

den guten Rat, beim Mößnawirt noch auf einen Tee einzukehren,

zu befolgen. Drinnen im Graben stürmte es und

den zarten, kleinen Seppi vertrug sogar ein brutaler Windstoß

ein Stück. Gerade noch, dass ihn sein älterer Bruder

Norbert am Rockzipfl zu fassen bekam. Erschöpft kamen

die Kinder oben beim Mitterhofer an und kaum waren sie in

der warmen Stube, zerriss ein Getöse die urige Stille da

oben in der Einschicht. Der Vater trat vor die Tür und traute

seinen Augen nicht. Eine riesige Staublawine füllte meterhoch

den Hof – nicht einmal der überdachte Hofbrunnen

war zu sehen, schon gar nicht der Stall, in dem sich zu der

Zeit seine Frau bei einer Kälberkuh aufhielt. Angst erfüllte

alle, was da drüben war, ob die Mutter im Stall unversehrt

war, ob der Stall überhaupt noch stand? Obwohl der Gassner

an diesem Tag krank war, hub er an, sich einen Weg

über die Schneemassen zu bahnen und es dauerte Stunden,

bis er die Gewissheit hatte, dass die Staublawine gottlob

nur den Freiraum zwischen Haus und Stall gefüllt hatte,

aber außer einem gewaltigen Schreck weder seine Gattin

noch das Vieh zu Schaden gekommen war.

Die letzten Bewohner waren von 1964 bis 1970 Josef und

Berta Mayerl mit den vier Kindern Vroni, Viktor, Seppi und

Rudi. „Es war kein leichtes Leben da oben“ denkt Berta

Mayerl heute an manche Hürde beim Mitterhofer oben zurück.

Kein Strom, keine Zufahrt aber immerhin Wasser

vom Brunnen vor dem Haus . Was allerdings im Frühjahr

beim Bassinputzen zum Vorschein kam, daran darf sie

nicht denken: Aufgeblähte Froschkörper, Mäuse � Freude

bereitete hingegen das zwischen den warmen Stein-

Chronik

„Mitterhofer, Stumpf, Berchtaler, Schwarzbauer“

Verschwundene Gehöftge

mauern des ersten Stalles nach wie vor prächtig gedeihende

Gemüse.

Für immer in Erinnerung bleiben wird der Familie auch die

Geburt des jüngsten Sohnes ‚Rudi‘. Zu Fuß ging die Berta

an einem frühlingshaften Märztag, an dem schon überall

die Schneeguggala 5 blühten, hinunter zum Seifriedweg.

Dort wartete der um diese Fahrt gebetene Moser Anderl,

um die Berta rechtzeitig zur Entbindung nach Schladming

zu bringen. Während Mutter und Kind im Spital waren,

schneite es heftig. Als sie nach einer Woche vom Prem

Karl vom Krankenhaus wieder abgeholt wurden und in die

Mößna zurückkehrten, lag der Weg ins Seifriedtal unter

meterhohen Neuschneemassen. Der weite Weg hinein zum

Mitterhofer war der jungen Mutter unmöglich zumutbar, sodass

sie mit „Klein Rudi“ für 2 Tage bei der Familie Tritscher

im Mößnawirtshaus Aufnahme fand. Als nach 2 Tagen

Hubert Griesebner für die Forstverwaltung den Weg

ausgeschoben hatte, konnte sich die Berta mit dem Kleinen

endlich auf den Weg nach Hause machen. Obwohl sich

Sepp Mayerl mit den größeren Kindern Vroni und Viktor

größte Mühe gemacht hatten, für die Mama und das neue

Geschwisterl wenigstens ein schmales Wegerl auszutreten,

hieß es „waten“ bis zum Gesäß - eine wohl ewig in Erinnerung

bleibende Tortur.

Damit schließe ich den langen Bericht und bedanke mich

bei allen, die mir geholfen haben, die ‚alten Zeiten‘ mit allergrößtem

Respekt vor jenen, die diese Zeit mitgemacht

haben, noch einmal aufleben zu lassen.

Justi Sch.

1 Das Mitterhofer trug früher noch den Hausnamen Höblinger.

² Als „Schwarz“ bezeichnet man noch heute das sonnseitige Gebiet

zwischen dem Erlenwald nach der Seifriedbach-Staumauer

nach der Schwimmbadsiedlung und dem Grundstück, auf dem

sich der Weg zur Gabelung Dr.Leitner /Mitterhofer hinaufschlängelt.

Die Stumpfbewohner hießen Anfang des 19. Jahrhunderts angeblich

Aichholzer –Frau und Sohn sollen bereits in jungen Jahren

verstorben sein– Matthias Aichholzer bewirtschaftete danach

noch eine Zeit lang allein mit seiner Tochter Maria³ den Stumpf.

4 Agnes Stückelschwaiger, spätere Prem Bäuerin und älteste

Tochter von Walburga Wieser, lieh ihrer Mutter und dem Stiefvater

um ein Wohnrecht Geld, das sie von ihrem leiblichen Vater

geerbt hatte.

5 Krokusse

Anna Pretscherer, Fleiß 32, 8961 St. Nikolai/Sölktal

T 03689/275 o. 0676/4841978

Seite 47


Gästekarten-Verlosung

Fam. Freimüller in St. Nikolai

Eine Woche Urlaub genossen Waltraud und Wolfgang

Freimüller mit den Söhnen Lorenz und Jan in St.Nikolai.

Sie waren die Glücklichen, die bei der alljährlichen Verlosung

der Gästekarten den Aufenthalt für 2 Personen

(Zimmer mit Frühstück) gewannen.

Fam. Tritscher (GH Zum Gamsjäger) und der Vorstand

des Tourismusverbandes freuen sich, dass sich die

Gäste aus Pichl bei Wels wohlfühlten und hoffen auf ein

Wiedersehen in den Sölktälern. W.G.

© GrW

Gästeehrung am Ederhof

Paul Prusa aus Wien war überrascht

Hin und wieder kommt es vor, dass wir Vermieter nicht

genau wissen, wie lange unsere Gäste ihren Urlaub

schon im Sölktal verbringen, sei es, weil sie den Vermieter

gewechselt haben oder genauere Aufzeichnungen fehlen.

Gott sei Dank gibt es aber auch aufmerksame Gäste, die

uns dann darauf hinweisen. So geschehen auch bei Herrn

Paul Prusa aus Wien, der seit nunmehr 10 Jahren immer

wieder gerne ins Sölktal kommt. Eine gute Freundin und

ebenfalls langjährige Sölktal-Besucherin hat uns schließlich

den entscheidenden Wink gegeben und wir durften Herrn

Prusa in einer kleinen privaten Feier (für ihn eine absolute

Überraschung) für 10 Jahre Urlaubstreue danken und ihn

entsprechend ehren. Wie gut das Zusammenspiel zwischen

Gast und Vermieter funktionieren kann, zeigte uns

diese Feier: Frau Margarete Prokop verköstigte uns mit

einem köstlichen Bauernschmaus und wir steuerten von

der Vermieterseite die Nachspeise bei.

Lieber Paul, nocheinmal ein herzliches Dankeschön für

deine Treue zum Sölktal. Wir wünschen dir weiterhin viele

schöne Aufenthalte in St. Nikolai vor allem aber viel Gesundheit

und immer eine kräftige Stimme zum Singen!

Lokales

Herbst Rezept

Kürbis-Paprika-

Gemüse

eine süß-saure Beilage zu

g e k o c h t e m R i n d f l e i s c h

(Tafelspitz oder Schulterscherzl)

⇒ 1 Kilo Hokkaido Kürbis-Fruchtfleisch

(oder vom Flat White Boer)

⇒ 2 Stk. Paprika gelb

⇒ eine kleine Zwiebel

⇒ 1 Knoblauchzehe

⇒ 2 EL. Rama

⇒ 1 TL. Paprikapulver edelsüß

⇒ 1 TL. Honig

⇒ 2 EL. milden Apfelessig

⇒ 1 kleines Stück geriebenen Ingwer (vorsichtig dosieren,

sehr scharf!)

⇒ Salz, Pfeffer, Suppenpulver

Zubereitung

Den Kürbis auf einer rutschfesten Unterlage in Spalten teilen

und schälen. Das Fruchtfleisch von den Kernen befreien,

mittelfein raspeln und salzen. Die Paprika entkernen

und in kleine Würfel schneiden.

Die Margarine in einem Topf heiß werden lassen, darin die

gehackte Zwiebel und die fein geschnittene Knoblauchzehe

goldgelb rösten, dann den geraspelten Kürbis und die Paprikawürfel

dazugeben. Alles gut durchrösten, den Honig

einrühren und mit Essig ablöschen; mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver,

dem frisch geriebenen Ingwer und einem Löffel

Suppenpulver pikant abschmecken. Noch ca. 5 Min. weiterköcheln

lassen und das Kürbis-Paprika Gemüse mit gekochtem

Rindfleisch und Röstkartoffeln servieren.

Guten Appetit wünscht Justi

Gasthof „Sölkstub`n

Agnes Lemmerer

Öffnungszeiten:

Mo bis Sa: 17.00 - 22.00 Uhr, So: 11.00 - 22.00 Uhr

Warme Küche zu folgenden Zeiten:

Mo bis Sa: 17.30 - 20.30 Uhr

So : 11.30 - 14.00 Uhr u. 17.30 - 20.30 Uhr

Donnerstag Ruhetag

Vom 26. - 29. Oktober 2012

Gamssuppe aus der Kochkiste und

Spezialitäten vom Hochwild

Mittags und Abends

November Betriebsurlaub

Seite 48


Musikverein

Sehr guter Erfolg bei der Marschwertung C

Die erste Ausrückung im Frühsommer führte die Bläsergruppe

des Musikvereines auf das Deneck. Dorthin hatten

die Bergrettungskameraden zur Einweihung des neu errichteten

Gipfelkreuzes am 16. Juni geladen. Bei strahlendem

Sonnenschein war es ein herrliches musikalisches Gipfelerlebnis

für Musiker und Mitfeiernde des Gottesdienstes.

Der gesamte Klangkörper rückte dann zum Kirchtag

"Peter und Paul" am 1. Juli aus und konzertierte vor dem

Gasthof "Zum Gamsjäger".

Viel Zeit, Geduld und Ausdauer waren in der Vorbereitung

auf das Bezirksmusikfest am 8. Juli in Pruggern notwendig.

Die dortige Teilnahme an der Marschwertung C stand

bevor und konnte schließlich mit "Sehr gutem Erfolg"

abgeschlossen werden. Dabei ist besonders die Leistung

der "Jungen" als Debütanten hervorzuheben. Den Hauptanteil

für das gute Abschneiden hatten aber Kapellmeister

Mathias Stein, Stellvertreterin Karin Reiter und der altbewährte

Stabführer Lorenz Menneweger.

Das Gründungsfest des Musikvereines Donnersbachwald

am 4. August folgte und 8 Tage danach, am 12. August,

hieß der Festort Bräualm. Zum Auftakt des Herbstes

mit den Bäuerinnen wurde eine Almmesse mit Zelebrant

Abt Bruno Hubl umrahmt und anschließend konzertiert.

Der Abschluss der sommerlichen Ausrückungen am letzten

Augustsonntag fand schon zum dritten Mal hintereinander

bei der Bergrettungshütte statt. Die Gedenkmesse am

Hornfeldspitz für die verstorbenen Bergrettungskameradenmusste

wegen des Schlechtwetters leider wieder nach unten

verlegt werden.

Die Musikworkshops der vergangenen Jahre, bei denen

die Kinder die Möglichkeit haben, alle Instrumente auszuprobieren,

animierten viele dazu, ein Musikinstrument zu

erlernen und dem Verein beizutreten. Deshalb wird natürlich

auch heuer ein Musikworkshop veranstaltet.

Der Altersdurchschnitt des Klangkörpers liegt derzeit bei

25 Jahren.

An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand es Musikvereines

bei den Musiklehrenden für die ausgezeichnete

Arbeit, bei den Eltern, die ihren Kindern das Erlernen

eines Musikinstrumentes ermöglichen und bei der Gemeinde

für die Übernahme von 70 % der Ausbildungskosten.

Martina Pfandl

Vereine

Seniorenbund

Das Wandern ist der Senioren Lust!

Der Sommer geht dem Ende zu und damit auch die Zeit, in

der wir unsere Almbesuche, Wanderungen sowie das Knödelessen

und das Ripperlessen in der Erzherzog-Johann-

Hütte in vollen Zügen genossen haben. Die Hüttenwanderungen

gingen diesmal in die Breitlahnalm und in die

Winkleralm, auf der unser Bezirksseniorenbund-Obmann

mit seiner Frau als Sennerleute tätig waren. Etliche rüstige

Senioren gingen dabei sogar weiter hinauf bis ins

„Mahdfeld“ – also wieder ein schöner, gelungener Tag für

uns Senioren.

Im heurigen Sommerprogramm gab es auch eine abwechslungsreiche

Zwischeneinlage: man traf sich im Schwimmbad!

Es war wie es sein sollte: das Wasser war warm und

die Getränke gut gekühlt. Mit Hilfe unseres Bademeisters

„Gümpi“ haben wir den Schwimm- und Trinkkurs aber auch

erfolgreich abgeschlossen.

Einen herrlichen Tag erlebten wir auch wieder, als es in die

Knall-Alm hinaufging. Dieser Einladung sind wirklich sehr

viele Senioren gefolgt. Bei bester Verpflegung durch Veverl,

Hans und Midi konnten wir uns auch an gesanglichen

Einlagen erfreuen, die einen Almbesuch noch zusätzlich

bereichern. Ein großes DANKE noch einmal an alle, die

zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben.

Wir durften uns auch wieder über ein Geburtstagskind freuen:

Frau Martha Hell, vlg. Hochegger feierte ihren

80.Geburtstag. Sie ist seit 17 Jahren Mitglied in unserem

Seniorenbund. Zu ihrem runden Geburtstag gratulierten

unser Obmann Bgm. Hermann Lengdorfer und Rudi recht

herzlich. Wir wünschen dir liebe Martha noch zahlreiche

schöne Jahre, arbeite nicht mehr so viel, denn dein Leben

war von Kindheit an mit viel Arbeit verbunden. Du hast

eine brave Familie, die den Hocheggerhof sehr gut weiter

führen wird.

Als wir heuer bei der Troger-Mühle gesessen sind, ist mir

ein Spruch von Johann Wolfgang v. Goethe eingefallen,

der sehr gut als Abschluss passt:

Seele des Menschen,

wie gleichst du dem Wasser!

Schicksal des Menschen,

wie gleichst du dem Wind. Frieda Egger

Bau– und Möbeltischlerei

Willi Gamsjäger

8961 St. Nikolai, Tel. u. Fax 03689/201

Mobil: 0676/7340492, Email: tischlerei.gamsjaeger@a1.net

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Schaukelpferd, Eisstock, Holzuhr …

das wär doch auch fürs Christkind was!

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Seite 49


Am 23. Juni fand unser Chor-Konzert in der Pfarrkirche

St. Nikolai statt. Mit Sonnwendbüscherln durften wir uns bei

der Bevölkerung für den guten Besuch unseres Konzerts

und für die freiwilligen Spenden bedanken. Danken

möchten wir an dieser Stelle auch Herrn Pfarrer P. Jeremias

Müller für das zur Verfügung Stellen des Raumes in

der Kirche sowie für seine treffenden abschließenden Worte.

Danke auch an unsere Chorleiterin Silvia Pichlmayer

für die Moderation und den oftmaligen weiten Weg nach St.

Nikolai. Vielen Dank sagen möchten wir auch den Musikanten

für die nette Begleitung und den Chordamen für

die gespendeten Mehlspeisen.

Anschließend an das Konzert gab es noch ein gemütliches

Beisammensein bei Speis und Trank im Messnerhaus .

Leider musste das angekündigte Sonnwendfeuer frühzeitig

wegen Regen abgebrochen werden. Trotzdem war es ein

schöner Abschluss unseres Konzertes.

Am 28. Juni fand das Begräbnis von Alexander Stein

statt, der in St. Nikolai im Grab seiner Großeltern die letzte

Ruhestätte gefunden hat. Die Chorgemeinschaft umrahmte

den Trauergottesdienst. Unser Obmann Alois Unger übernahm

dabei – wie des Öfteren bei Begräbnissen – die Aufgaben

des Chorleiters.

Der Peter und Paul Kirchtag stellt auch einen fixen Punkt

in unserem Jahresreigen dar. Auch heuer haben wir uns

deshalb mit einem Mehlspeisstanderl und den traditionellen

Lebkuchenherzen daran beteiligt. Gefreut hat uns auch

die Anwesenheit unserer Chorleiterin samt Familie.

Am 5. Juli fand sich unsere Chorgemeinschaft zu einem

Geburtstagsständchen für eine Kollegin unserer Chorleiterin

ein. Anschließend saßen wir auf Einladung von Silvia

Pichlmayer noch gemütlich im Gasthof Gamsjäger zusammen.

Dabei gab Obmann Alois Unger auch das nachträglich

stattfindende Geburtstagsessen von Peter Lerchegger

anlässlich seines 50. Geburtstages bekannt, was na-

Vereine

Chorgemeinschaft

Sommergesang

türlich große Zustimmung fand, da er uns in die Trogeralm

zu Veverl eingeladen hat. Danke dir lieber Peter für die

Einladung, wir wünschen dir weiterhin das Allerbeste sowie

eine immer gut geölte Tenorstimme.

Am 8. Juli fand das Harald-Tassatti-Gedenkturnier am

Sportplatz in Mössna statt. Dabei hat natürlich auch die

Chorgemeinschaft mitgemacht: eine Damenrunde hat sich

mit vollstem Einsatz ins Turnier geworfen und sich wirklich

tapfer geschlagen. Hut ab!!!

Uns alle hat der plötzliche Tod von Alois Huber schockiert.

Sein Begräbnis fand am 8. August in der Pfarrkirche St.

Nikolai statt. Die Chorgemeinschaft umrahmte mit der Vater

Unser Messe den Trauergottesdienst.

Schließlich besuchten wir am 9. September mit zahlreichen

Sölknern, P. Winfried Schwab in Frauenberg, und

sangen beim Wallfahrtsgottesdienst. Anschließend wurden

wir im Pfarrsaal bestens bewirtet. Danke P. Winfried!

Hanni Moser

Erzherzog-

Johann-Hütte

Fam. Senekowitsch

dankt allen Gästen

bzw. Ripperlfreunden

für die sommerlichen

Besuche!

Seite 50


ARGE Sölkpasskapelle

Ökumenischer Gottesdienst

In christlicher Geschwisterlichkeit feierten der katholische

Pfarrer des Großsölktales, P. Jeremias Müller OSB,

der Pfarrer von Schöder, Ferdinand Sattler, Diakon Wolfgang

Griesebner, und der evangelische Pfarrer von Gröbming,

Dr. Manfred Mitteregger, am 5. August den traditio-

nellen Gottesdienst bei der Sölkpasskapelle. Die musikalische

Mitgestaltung lag diesmal bei der Edelweißkapelle

Schöder.

Der für den Übergang zwischen Enns- und Murtal typisch

starke Wind blies und P. Jeremias definierte ihn zur Einleitung

als intensives Wehen des Heiligen Geistes. Susanne

Faßwald verkündete die Lesung und Diakon Wolfgang

Griesebner das Evangelium von der Bergpredigt.

Auf dieser baute Pfarrer Mitteregger seine Gedanken

zum Thema Versöhnung auf. Er richtete einen eindringlichen

Appell an die Gläubigen, sich mit Gott und den Mitmenschen

zu versöhnen. Pfarrer Sattler fasste in den Fürbitten

nochmals die Anliegen der Seligpreisungen in der

Bergpredigt zusammen. Den Wettersegen erbaten die

Geistlichen in ökumenischer Gesinnung gemeinsam.

Nach dem "Großer Gott, wir loben dich" bedankte sich der

Obmann der Arbeitsgemeinschaft zur Erhaltung der Sölkpasskapelle

bei der großen Anzahl von Mitfeiernden und

Mitwirkenden. Die Ehrengäste wurden zur Stärkung in die

Kreuzerhütte eingeladen. W.G.

Vereine

Am ersten Julisonntag lud der Dorfentwicklungsverein

zum Kirtag. Während die mitwirkenden Vereine ihre Stände

aufbauten, feierte die Gottesdienstgemeinde mit Pfarrer

P. Jeremias Müller OSB in der Pfarrkirche das Festhochamt.

Er stellte in der Predigt die zwei grundverschiedenen

Glaubensbrüder gegenüber. Während Petrus für

Tradition und fixe Ordnung eintrat, war Paulus der emsigaufgeschlossene

Wanderprediger. Tradition und Innovation,

zwei Dimensionen, die laut P. Jeremias zusammen gehören.

Jede Tradition sollte hinterfragt und der Sinn für die

Gegenwart neu gedeutet werden.

© GrW

Dorfentwicklung

Peter und Paul - Kirtag

Ab dem späteren Vormittag herrschte dann rund um den

Gasthof "Zum Gamsjäger" und das Mesnerhaus ein reges

Treiben. Der Musikverein unter Leitung von Karin Reiter

konzertierte und wurde später von Hubsi & Gust aus

Kleinsölk abgelöst. Die Vereine hatten sich wieder einiges

einfallen lassen.

Der Balanceakt auf den selbst zu errichtenden Bierkisten-

Türmen hat bereits Tradition. Ex-Ortsstellenleiter Ludwig

Lengdorfer schaffte dank Anfeuerung seines Sohnes Gerhard

24 Kisten. Kegelscheiben, Baumsägen, Darten, Bierkrugschieben,

Baggerlöffeln sowie eine Hüpfburg ließen

den Tag wie im Flug vergehen. Viele Damen liefen mit Lebzeltherzen

durch die Gegend. Bei der Verlosung hatte

Helmut Tritscher mit dem Gewinn des Sölktaldirndls das

bessere Ende für sich.

Der Initiator und Obmann des Dorfentwicklungsvereines,

Bürgermeister Hermann Lengdorfer, war besonders stolz

auf das gemeinschaftliche Auftreten der Vereine. Die

Gesamteinnahmen flossen ohne Bewertung der Einzahlungshöhe

in einen Gesamttopf. W.G.

Seite 51


Bergrettung

Hornfeldspitz-Gottesdienst

Bereits das 3. Jahr hintereinander verhinderte am letzten

Augustsonntag ein Schlechtwettereinbruch die Feier der

Bergmesse am Hornfeldspitz.

Nichtsdestotrotz versammelten sich die Bergrettungsmitglieder

und die wetterfesten Besucher rund um die Bergrettungshütte.

Ortstellenleiter Andreas Menneweger begrüßte

und Diakon Wolfgang Griesebner leitete den

Gottesdienst im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder.

In der Predigt sprach er von der Wichtigkeit einer christlichen

Seilschaft, die am Weg die Liebe zum eigenen Leben

und dem der Nächsten im Blick, sowie Gott als Begleiter

und Ziel hat.

Einsatzorganisationen wie die Bergrettung seien darin

lebenserhaltende Vorbilder. Für die musikalische Gestaltung

sorgte der Musikverein St.Nikolai unter Leitung von

Kapellmeister Mathias Stein. Im Anschluss ehrten Ortsstellenleiter

Andreas Menneweger und Stellvertreter Thomas Lemmerer

die Kameraden Julius Arnold für 25 Jahre und Rudolf

Pilz für 50 (51) Jahre Mitgliedschaft. Zweiterer war auch

lange Jahre als Schriftführer im Vorstand. Dr. Heinz Becvar

und Hans Ladstätter jun. waren, als ebenfalls zur Ehrung

Eingeladene, leider verhindert.

In periodischen Abständen prasselte der Regen auf den

überdachten Vorplatz der Hütte.

Das hielt die Besucher nicht ab, bis in den späten Nachmittag

bei Speis und Trank sitzen zu bleiben. Nach und nach

verlagerte sich das Geschehen aber in das Hütteninnere.

W.G.

Rätselauflösung

© GrW

Bergmesse

Förster

Brombeere

Saibling

Sankt Nikolai

Hangofen

Breitlahnhütte

Brandlbracke

Sölkpassstraße

Jungfrau

Kesselspitze

Reflexionsmassage

Geodreieck

Zivildienst

rascheln

Wildbret

schlafwandeln

Brotschnitten

Lindenblüte

Schwarzer Rettich

Salbei

Adambauer

Vereine

Sektion Fußball

Harald-Tassatti-Gedenkturnier

Einen ganzen Tag Fußball, das halten nur die eingefleischten

Fans aus. Das Harald – Tassatti – Gedenkturnier

am 07. 07. 2012 hatte es wieder in sich. Vormittag kämpften

6 Vereine um den Sieg, den schließlich die Mannschaft

des WSV St. Nikolai gewann.

Torschützenkönig wurde Dominik Pfennich mit 9 Treffern.

Als Aperitif vor dem Mittagessen duellierten sich die

Damen der Chorgemeinschaft und des Musikvereines.

Beim ersten Betrachten schien schon der Altersdurchschnitt

für die Musikerinnen zu sprechen. Älter und ein wenig

besser präsentierten sich mit dem runden Leder die

Sängerinnen und gewannen 2:1. Maßgeblichen Anteil am

Sieg hatte Ingrid Lengdorfer, die aufopfernd kämpfte und

einige technische Feinheiten sehen ließ.

© GrW

Nachmittags fand dann das große Turnier mit 11 Mannschaften

statt, wobei der SC Stadler Stüberl mit dem letzten

Platz vorlieb nehmen musste.

Die weiteren Platzierungen:

10. SV Sölk Juniors, 9. FC Treppen Fritz, 8. SV St. Martin,

7. SV Rohrmoos, 6. Tschelsie – Stammtisch, 5. SV

Stieber Kleinsölk, 4. Autohaus Tschernitz GmbH, 3.

Gröbminger Alm, 2. Planungsbüro Pilz.

Platz Nummer eins errang Gümpis Dream Team.

Als Torschützenkönig ließ sich mit 5 Toren Ralf Leichtenmüller

feiern.

Als Highlight dieses perfekten Tages hatten wir dank unseres

umsichtigen Obmannes Franz Günther (Gümpi) zum

ersten Mal ein Duell zweier Damenmannschaften: Pruggern

gegen Gröbming.

Der Sektionsleiter Franz Günther ( Gümpi ) und das

Organisationsteam des SV Tom´s Bierklinik Sölk bedanken

sich bei allen Mannschaften für ihr verlässliches

Kommen, bei Schiedsrichtern, Musik, Losverkäufern,

freiwilligen Helfern, allen Gästen und den Sponsoren

für ihren finanziellen Beitrag. Katrin Gassner

Seite 52


Quartalsbericht 3/2012

Ein herzliches Grüß Gott aus dem Rüsthaus Mössna!

An dieser Stelle dürfen wir nochmals unseren Dank und

unser Beileid an die Familie Huber zum Ausdruck bringen.

Wir haben mit Alois einen vorbildlichen, stets bereiten

Kameraden verloren, der über Jahrzehnte das Geschehen

unserer Wehr mitgeprägt hat. Fast 30 Jahre lang hat Alois

im Ausschuss mitgewirkt und mit der Ausbildung der

Jugend bis 2010 einen unschätzbaren Beitrag geleistet.

Alois wird durch seine Söhne, aber auch durch seine

Leistungen in unserer Wehr weiterleben.

Unserem Kameraden, HFM Hans Schupfer und seiner

Vera wurde am 21. August ein Philip geboren – wir

gratulieren sehr herzlich zum Nachwuchs!

Die Hauptgebiete unserer Tätigkeiten:

Einsätze:

⇒ Waldbrand durch Blitzschlag in der Trogeralm/

Stierberg am 6.7.2012 - 13 Mann, 2 Fahrzeuge mit

104 Stunden sowie 9 Mann der FF Aigen mit einem

Fahrzeug und 63 Stunden, Hubschrauber der Fliegerstaffel

Aigen mit Wasserbehälter 3 Stunden.

⇒ Hochwassereinsatz beim Stausee – Sattlerrinne am

21.7.2012 - 14 Mann, TLF-A und MTF sowie TS

Anhänger und sämtliches verfügbares Schanzgerät.

⇒ Straßenreinigung – Verkehrsregelung – insgesamt

35 Stunden

⇒ Reinigung der Futtermittelsilos in der Seifrieding

bei Castor am 28.7.2012 - 3 Mann, TLF-A mit HD

Gerät – insgesamt 9 Stunden

⇒ Wassertransport zur Erzherzog-Johann-Hütte, Auffüllen

des Wasserbassins am 22.8.2012 - 2 Mann

mit TLF-A – insgesamt 3 Stunden

⇒ Reinigung des Oberflächenabwasserkanals bei Faml.

Schneeberger, Fleiß am 22.8.2012 - 5 Mann, TLF-A

mit HD Gerät – insgesamt 7,5 Stunden

37 Mann, 158,50 Stunden und 70 KM

Die Feuerwehren

Sonstige Tätigkeiten:

⇒ Teilnahme am Harry Tassatti Gedenkturnier

⇒ Pflege der Außenanlage, Rasenmähen, Zaunreparatur

⇒ Todesfall EHBM Alois HUBER, Kondolenzbesuch

und Trägermannschaft

⇒ Zeltauf- und -abbau, Durchführung Sommerfest

⇒ 3 Vorstandssitzungen

⇒ 1 Ausschusssitzung am 7. September

⇒ Jahresüberprüfung der Atemschutzgeräte im

Bezirksatemschutzstützpunkt Liezen

⇒ Wartungs- und Reinigungsarbeiten an den

Einsatzfahrzeugen und technischen Geräten

⇒ Abschlussgrillen der 1:8 Bewerbsgruppe im Rüsthaus

110 Mann, 512 Stunden und 340 KM

Übungen:

⇒ Abschnittsfunkübung in Lengdorf mit 5 Mann

⇒ Abschnittsatemschutzübung in St. Martin (5 Mann)

⇒ 2 Vorbereitungsübungen für die Schauübung zum

Sommerfest

26 Mann, 38 Stunden und 105 KM

Wir freuen uns auch sehr über allfällige Rückmeldungen

per e-mail an das Kommando: kdo.041@bfvli.steiermark.at.

HBM d. V. Hubert Mörschbacher Öffentlichkeitsbeauftragter

Post.Partner

Lagerhaus-Zeltverleih-Baustoffe-Heizmaterial

KAUFHAUS—LAGERHAUS

MÖRSCHBACHER

8961 St. �ikolai/Sölktal, Mössna 177

03689/208

Seite 53


A BAU BEE BEI BERG BLÜ BRA BRANDL BREIT BRET BROM

BROT CKE DAM DELN DEN DIENST DREI ECK ER FEN FLEX

FÖRS FRAU GE GE HANG HÜT JUNG KES KO LAHN LAI

LIN LING MAS MES NEN NI O O PASS RA RE

RE RET SA SAIB SAL SANKT SCHELN SCHLAF SCHNIT SCHWAR SE

SEL SÖLK SPIT ßE STRA TE TE TEN TER TICH VIL

WAN WILD ZE ZER ZI ZO

Besonderer Gottesdienst im Freien

Beruf in der Natur

Gesunde Dorngebüschbeere

Heimischer Speisefisch

Ort des Naturparkwirtes mit der "Gamsjägerplatte" (2 W.)

Berg zwischen Großsölktal und Ramertal

Schutzhütte u. Startpunkt für Wanderungen im Kleinsölktal

Jagdhund

Straßenbezeichnung der "L 704"

Sternzeichen

Berg in Kleinsölk

Alternativmedizinische Behandlung

Zeichenbehelf für Schüler

Ersatzdienst für 'Wehrdienst'

Typisches Herbstgeräusch im Laubwald

Bezeichnung für Fleisch von frei lebenden Tieren

Vom Betroffenen unbemerkte Schlafstörung

Selten zubereitete, in Fett herausgebackene Süßspeise

Neues Wildkräuterkochbuches mit Naturpark-Rezepten

Scharf schmeckende Gemüserübe (2 W.)

Herbes Heil- u. Küchenkräutl

2012 mit 'Gold' prämierter Steirerkaserzeuger (Hofname)

Denksport

Viel Vergnügen beim Raten, liebe Leute!

Seite 54


Evangelische

Pfarrgemeinde Gröbming

Loyplatz 211, 8962 Gröbming

Mail:

evang.pfarramt@utanet.at

Homepage:

www.evang-groebming

Neue Amtseinführung Pfarrer Dr. Manfred Mitteregger

In der evangelischen Kirche Österreichs werden die

Pfarrer alle 12 Jahre neu gewählt. Bei der Pfarrerwahl

in der evangelischen Pfarrgemeinde Gröbming wurde

Dr. Manfred Mitteregger mit überwältigender Mehrheit

in seinem Amt bestätigt. Die neuerliche Amtseinführung

durch den steirischen evangelischen Bischof, Superintendent

Mag. Hermann Miklas, fand Sonntag, den

�.. statt.

Kurator Mag. Markus Gerharter u.

Pfarrer Dr. Manfred Mitteregger

bei der Segnung

Die Kirche war voll besetzt, die Stimmung war herzlich und

Kurator Mag. Markus Gerharter konnte neben den Gemeindemitgliedern

auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Allen

voran Superintendent Mag. Hermann Miklas, den katholischen

Pfarrgemeinderatsobmann Willi Seebacher, Bundesrat

Franz Perhab, LAbg. Bgm. Karl Lackner, Expositurleiter

Dr. Florian Waldner sowie die Bürgermeister Alois Guggi,

Manfred Danklmaier, Ehrenfried Lemmerer und Hermann

Lengdorfer.

Superintendent Miklas sprach in seiner Laudatio über einen

guten Weg, den die evangelische Pfarrgemeinde Gröbming

mit Manfred Mitteregger als Pfarrer geht. Das Miteinander

ist in den Mittelpunkt der vielseitigen Aktivitäten gerückt und

das bereits seit 20 Jahren, denn so lange ist Manfred Mitteregger

bereits Pfarrer von Gröbming. Nach der Verlesung

der Bestellungsurkunde und dem öffentlichen Bekenntnis

seitens des Pfarrers und des Presbyteriums wurde die Segnung

vorgenommen. Neben Superintendent Miklas assistierten

die Pfarrer Mag. Waltraud Mitteregger und Pfarrer

Hans Taul.

In seiner Predigt ging Pfarrer Mitteregger auf die 5 Sendungsaufträge

Jesu aus dem Lukasevangelium ein und

sieht dies auch als sein Amtsverständnis und Aufgabe als

Pfarrer von Gröbming.

In den Grußworten dankte Kurator Mag. Markus Gerharter

namens der gesamten Pfarrgemeinde für die geleistete Arbeit

in den vergangenen 20 Jahren und sieht mit Pfarrer

Mitteregger zuversichtlich den Herausforderungen der Zukunft

entgegen. Pfarrgemeinderatsobmann Willi Seebacher

sprach über die überaus gute ökumenische Zusammenarbeit

in der Region Gröbming. Mit einer Überraschung wartete

Bgm. Alois Guggi auf. Er überreichte Pfarrer Mitteregger

für seine Verdienste als Pfarrer von Gröbming die

„Goldene Ehrennadel“. LAbg. Karl Lackner sieht einen Pfarrer

als wesentlichen Bestandteil im Lebenskreis der Menschen,

der sowohl in Freude als auch in Sorge und Not vor

Ort sein muss.

Der Festgottesdienst wurde vom Evangelischen Kirchenchor

und einem Bläsertrio musikalisch festlich gestaltet.

Beim anschließenden Kirchenkaffee gab es noch interessante

Gespräche an diesem für die Pfarrgemeinde Gröbming

besonderen Tag.

Kurator Mag. Markus Gerharter

Feierliche Konfirmation

Am 10. Juni feierten 28 junge Mädchen und Burschen in

der Evangelischen Kirche die heurige Konfirmation. Die

Kirche war festlich geschmückt und bis auf den letzten

Platz voll besetzt. Kurator Mag. Markus Gerharter dankte

den KonfirmandInnen für ihre Teilnahme am Konfirmandenkurs,

den Eltern für die treue Unterstützung und den Paten

für die freundliche Begleitung.

Pfarrer Dr. Manfred Mitteregger segnete die einzelnen jungen

Menschen in der Hoffnung, dass der Same des Wortes

Gottes in ihnen aufgehen und in ihrem Leben viele Früchte

bringen möge. Musikalisch gestaltet wurde dieser Festgottesdienst

durch den Evangelischen Kirchenchor Gröbming.

Unsere heurigen Konfirmand/innen:

Katharina Eiler, Sabrina Ertlschweiger, Lorenz Gruber, Dominik

Kindler, Julia Koch, Bernhard Ladreiter, Corinna Ladreiter, Petra

Ladreiter, Andreas Landl, Antonia Moosbrugger, Marcel

Perhab, Christine Perner, Simon Pichler, Julia Pilz, Josef Reichhart,

Verena Rescher, Jana Royer, Dominik Schupfer, Sebastian

Schwab, Lukas Schwab, Natascha Scott, Gregor Steiner, Lukas

Stieg, Christina Walcher, Florian Walcher, Hannes Wolfschläger,

Keanu Zenz, Tobias Zörweg.

Katharina Eiler, Sabrina Ertlschweiger, Lorenz Gruber, Dominik

Kindler, Julia Koch, Bernhard Ladreiter, Corinna Ladreiter, Petra

Ladreiter, Andreas Landl, Antonia Moosbrugger, Marcel

Perhab, Christine Perner, Simon Pichler, Julia Pilz, Josef Reichhart,

Verena Rescher, Jana Royer, Dominik Schupfer, Sebastian

Schwab, Lukas Schwab, Natascha Scott, Gregor Steiner, Lukas

Stieg, Christina Walcher, Florian Walcher, Hannes Wolfschläger,

Keanu Zenz, Tobias Zörweg.

Seite 55


Allerheiligen

Liebe Heilige!

„Moment mal“, werden Sie denken.

„Warum diese Anrede? Wir – Heilige?“

Das widerspricht unseren Vorstellungen.

Ich vermute, die meisten von uns

stellen sich einen Heiligen so vor: Er ist

besonders fromm, betet viel und vollbringt eine Menge freiwilliger

Bußwerke. Natürlich führt er ein moralisch absolut

einwandfreies Leben. Außerdem hat er der Welt entsagt

und denkt den ganzen Tag an den Himmel.

Sicher merken Sie schon, dass mir diese Vorstellung von

den Heiligen nicht gefällt. Sie sind keine christlichen Supermenschen,

keine religiösen Hochleistungssportler, keine

frommen Musterexemplare. Was also ist ein Heiliger? Und

was ist mit der Heiligenverehrung? Wenn der Hals weh tut,

ist der hl. Blasius dran, wenn ich was verloren habe, Sankt

Antonius. Sind wir nicht in Gefahr, Gott in den Schatten zu

stellen, wenn wir die Heiligen ehren?

Nein! Heilige sind vielmehr Menschen, bei denen Gott ankommen

konnte. Trotz ihrer Fehler und Schwächen. Wenn

ich ehrlich bin, dann finde ich unter den Heiligen auch ziemlich

schrullige Typen. Aber das macht nichts. Gott kommt

bei den Menschen an – darauf kommt es an.

Gott ist bei den Menschen angekommen

Vielleicht verstehen Sie jetzt meine Anrede „Liebe Heilige

unserer Pfarrgemeinde“. Auch bei uns ist Gott ja angekommen

– in der Taufe. Wenn Paulus an die Gemeinde in Korinth

schreibt, dann nennt er auch sie die „Heiligen“, obwohl

es dort ganz und gar nicht heilig zuging. Heiligkeit ist kein

Lohn für frommen Perfektionismus, sondern Gottes Geschenk

an uns. Gott erschafft nichts Unheiliges, das kann

er gar nicht. Und in den Getauften erschafft er sich ein heiliges

Volk – trotz allem. Die Gemeinschaft mit Jesus – sie

macht heilig, trotz aller Fehler.

Lebendige Kommentare zum Evangelium

Diejenigen, die wir als Heilige ehren, sind so etwas wie lebendige

Kommentare zum Evangelium; sie können uns Mut

machen: Man kann danach leben, es ist möglich, jeder auf

seine Weise! Wir ehren zu Allerheiligen keine Helden, sondern

Menschen, die sich von Gott begeistern ließen – und

doch ganz Mensch blieben, mit allen Ecken und Kanten.

Heilige sind also keine Halbgötter. Es sind Leute wie du

und ich, bei denen Gott ankommen konnte, so dass wir annehmen

können, dass sie auch bei Gott angekommen sind.

Allerheiligen ist ein Vorausklang aus der Heimat, zu der wir

alle unterwegs sind.

Ich wünsche uns allen, dass wir heilig werden – nicht mehr

und nicht weniger.

Es grüßt sie alle Ihr Pfarrer

P. Josef Wagner

Kleinsölk - Großsölk - St. Nikolai

Minitreffen auf der Knallalm

Ein spannendes Abenteuer

Auf Einladung von Familie Margit, Christian und Mathea

Rießner verbrachten die Ministrantinnen die Nacht vom

7. auf 8. September auf der Zeinerhütte.

Ihren Einstand feierte

Emely Lengdorfer, die

einen Tag nach dem

Abenteuer, am Sonntag,

zum ersten Mal

ministrierte.

Spannend wurde die

Nacht durch die selbst

kreierten und zuerst

"gutt" gefundenen Gruselgeschichten.

Die

Nachwehen bekam

dann Margit im Bett als

"Kuschelmama" zu

spüren. Die Heimfahrt

nach dem Frühstück

hatte es dann wegen

des gleichzeitigen Almabtriebes

in sich. Das

Zeiner-Almvieh wollte

partout nicht hinunter in den heimischen Stall und versuchte

immer wieder, querfeldein zur Alm zurückzukehren.

Auch die Ministrantinnen beteiligten sich am Einfangen,

das zwischenzeitlich einer Treibjagd ähnelte. Diese

anstrengende "Hetz" war noch das Tüpfelchen auf dem "I"

des sehr gelungenen Ausfluges.

Das "herzliche Danke" gilt den "Rießners" für die Gastfreundschaft

in ihrer schönen Hütte, die sich in einem

sehr fürsorglichen Umgang und bester leiblicher Versorgung

äußerte.

Wolfgang

Gottesdienstordnung - Online

Liebe(r) Bewohner unserer Pfarre Kleinsölk!

Der neu gewählte Pfarrgemeinderat hat sich vorgenommen,

die Bewohner unserer Pfarre, und darüber hinaus, in

Zukunft mittels e-mail über die Gottesdienstzeiten

zu informieren.

Wir laden dich/euch herzlich ein, uns dazu eine e-mail-

Adresse bekannt zu geben, an welche wir dann monatlich

den aktuellen Plan zusenden können, unserer modernen

Zeit entsprechend, sozusagen als „Newsletter“. So können

wir auch über kurzfristige Änderungen schnell informieren.

Bekanntgabe bitte an: angelika.daum@aon.at

Natürlich liegen die Informationen auch weiterhin in der

Kirche zum Mitnehmen bereit.

Kirche und Glauben braucht Gemeinschaft. Wir laden

daher herzlich zur Mitfeier der Gottesdienste ein,

insbesondere auch die Kinder.

Es grüßen euch herzlich

P. Josef Wagner OSB.,

sowie die Pfarrgemeinderäte eurer Pfarre Kleinsölk

Seite 56


Eine solche E-Mail-Adresse gibt es eigentlich nicht:

gott_glauben@leben.komm - Aber wenn es sie

gäbe, wäre der Empfänger klar: Du bist gemeint,

du, der du gerade diese Zeilen liest! Aber in der

Regel landen – das ist auch bei mir so – eine Reihe

von Emails, deren Absender ich nicht kenne, automatisch

im „Spam-Ordner“ oder werden von mir

gelöscht. Ich lese sie erst gar nicht. Das machen

auch viele Zeitgenossen so mit religiösen Texten

oder kirchlichen Aussagen. Wahrscheinlich wird auch dieser

Text nur von einem Bruchteil der Leute gelesen, für die

er eigentlich (!) bestimmt ist! Aber das ist halt so. Schön,

dass Sie gerade diesen Text lesen! Danke für die Aufmerksamkeit!

Ab Herbst beginnt das „Jahr des Glaubens“, wie es Papst

Benedikt XVI. ausgerufen hat. Menschen glauben ja ziemlich

an ziemlich vieles. Die einen folgen den Sternen

(Horoskope), die anderen den medialen Stimmungsmachern,

wieder andere glauben an eine Marke eines Produktes

und schwören auf dessen Qualität, die nächsten glauben

nur an sich selbst, wieder andere an die Macht des

Geldes – und dann gibt es auch noch die, die von sich sagen,

sie glauben an Gott. Es gibt freilich auch welche, die

glauben an verschiedene Götter, reden von einem

„Wettergott“, obgleich es einen solchen gar nicht gibt. Was

macht eigentlich unseren christlichen Glauben in seinem

Kern aus? Unser Glaube ist personal. Dreh- und Angelpunkt

ist eine Person, Jesus von Nazareth, der erwartete

Messias, der Christus des Glaubens. Von ihm kennen wir

die „Eckdaten“ seiner Biographie, Geburt und Tod – aber

auch das, was über diese Eckdaten hinaus geht. Schon

„vorher“ existiert er als das ewige Wort bei Gott, das – einmal

ausgesprochen – menschliche Gestalt annimmt. Und

„nachher“ existiert er als der, der – einmal auferstanden

nicht mehr stirbt – beim Vater ist. Und aus diesem Anfangs-

und Endpunkt resultiert eine Grundüberzeugung: Es gibt

ein Leben, das „mehr“ ist als das einfache „Dasein“, das

Geborenwerden mit Ablaufdatum. Zu diesem Leben sind

wir eingeladen: „Komm, und sieh!“

Das soll in dieser E-Mail-Adresse zum Ausdruck kommen:

gott_glauben@leben.komm – wer an Gott glaubt, der

kommt zum Leben, zum wirklichen Leben. Das zentrale

Zeichen steht in der Mitte. Es ist ausnahmsweise mal nicht

das Kreuz, sondern das „@“-Zeichen, der „Klammeraffe“.

Der Ursprung des Symbols ist unklar, es gibt mehrere

Hypothesen über die Entstehung. Zwei davon werden im

Mittelalter angesiedelt: entweder als handschriftliche Verschmelzung

der Buchstaben „a“ und „d“ des lateinischen

Wortes „ad“ (deutsch ‚bei‘, ‚zu‘) oder als Abkürzungszeichen,

beispielsweise nach einem Brief eines römischen

Großsölk - St. Nikolai

gott_glauben@leben.komm

Das Jahr des Glaubens als Anstoß zum Fragen

Kaufmannes über Schiffsladungen als Abkürzung

für das Wort „Amphore“. In einigen Kulturkreisen

überlebte das @-Zeichen. Aus Spanien ist das „@“

aus dem Jahr 1555 überliefert. Spanische, portugiesische

und dann auch französische Kaufleute handelten

mit Stieren und Wein und nutzten dabei ein

Maß für Festes und Flüssiges namens arroba, etwa

zehn Kilogramm (25 Libras) oder 15 Liter. Bei der

Erfindung der E-Mail 1972 wurde nach einem noch

ungenutzten Zeichen im Schriftsatz amerikanischer Fernschreiber

(ASCII) gesucht, das zwischen Benutzer- und

Rechnername gesetzt wird und die beiden Namen eindeutig

trennen sollte. Dabei stieß Ray Tomlinson auf das @

und benutzte es als at-Symbol in E-Mail-Adressen. Das

Zeichen @ (als “at” = bei) passte auch von der Benennung

her, weil der Benutzername vor dem @ eine Person und

der Rechnername (Domain) hinter dem @ ursprünglich

meist den Großrechner des Betriebs oder Instituts bezeichnete,

bei dem er arbeitete.

Also: Wenn du an Gott glaubst, dann findest du „bei“ ihm

und „durch“ ihn das neue Leben. Es verbindet Gott und

Mensch miteinander, das @ - und damit wird es zur einladenden

Frage: Will ich Gott einen Platz in meinem Leben

geben? gott_glauben@leben.komm – Um diese Frage

beantworten zu können, müssen wir uns auf den Weg machen,

mit Gott in Kontakt treten, dazu dient der Glaubenskurs,

der im September beginnen wird. Das erste, was man

manchmal machen muss, ist die Bestätigung, dass man die

E-Mail angenommen hat. Aber entwickelt sich daraus ein

Dialog? Was wird der Inhalt sein?

Kinderkirche

P. Jeremias Müller OSB, Pfarrer

Nachdem die erste Kinderkirche zum Pfarrfest von St. Nikolai

über die Maßen gut angenommen wurde, planen wir

jetzt für dieses Jahr die nächsten beiden Termine:

Sonntag, 14. Oktober 2012, 10.30 Uhr St. Nikolai

Thema: Erntedank – Danken & Bitten

Samstag, 1. Dezember 2012, 19.00 Uhr, St. Nikolai

Thema: Advent ist Zeit der leisen Töne

Die Kinder treffen sich zu Beginn der Messe in der Kirche,

werden dann als Gruppe entlassen und kehren nach einer

eigenen kreativen Katechese zum Thema wieder zurück

zur Messe, spätestens zur Gabenbereitung.

Wir laden alle Kinder im Kindergarten und in der Volksschule

ein, an der Kinderkirche teilzunehmen!

Seite 57


Nahrung für die Seele

„@lpha_kurs_glaube“ nach den Sommerferien

Des Öfteren wurden der Diakon oder ich darauf angesprochen,

dass dem einen oder der anderen einfach etwas

fehlt: Grundwissen in Sachen Glaube. Als Pfarrer erlebe ich

das in den Vorbereitungen auf die Sakramente. Wir gestalten

mit den Kindern und Jugendlichen einen Weg, aber

letztlich müssten alle Erwachsenen auch wieder einen

Grundkurs des Glaubens machen, um noch mal „up to

date“ zu sein. Glaube wird nicht in die Wiege gelegt und

damit hat es sich dann! Glaube will auch geformt werden,

er braucht „Nahrung“, damit er auch erwachsen werden

kann. Sonst glauben wir mit 75 Jahren noch an den „lieben

Gott mit Rauschebart auf einer Wolke“. Manche Menschen

sehnen sich danach, andere Erfahrungen mit ihrem Glauben

und Leben zu machen. Manchen genügt das

„Dahinplätschern“ des Daseins einfach nicht. Für alle, die

„mehr“ wollen, die ihr Leben auch „nachhaltig“ und

„mehrwertig“ leben wollen, bieten wir einen solchen Grundkurs

des Glaubens an. Wir sprechen damit alle Altersgruppen

an, junge Ehepaare und Eltern genauso wie die

Großelterngeneration und die „Mittelalter-Schicht“.

Unser Projekt trägt den Namen @lpha_kurs_glaube und

wird nach den Sommerferien starten. Schon jetzt: Tragen

Sie sich die Termine ein! Dann kann nix dazwischen kommen!

Der Kurs baut aufeinander auf, aber es ist auch möglich

einzelne Teile zu besuchen. Doch es lohnt sich, den

gesamten Kurs zu besuchen. Kosten entstehen keine!

1. Abend: Freitag, 28. September 2012, 19.00–21.00 Uhr

Im Zeichen des Fisches - Die Säulen des Christentums

2. Abend: Freitag, 12. Oktober 2012, 19.00 – 21.00 Uhr

Alles nur Märchen oder Schlüsseltexte? - Zugänge zur Heiligen

Schrift

3. Abend: Mittwoch, 31. Oktober 2012, 19.00 – 21.00 Uhr

Unbemerkt in der Kirchenbank? - Die persönliche Berufung

und mein gelebter Glaube

4. Abend: Freitag, 16. November 2012, 19.00 – 21.00 Uhr

Eine Stunde fromm sein? Gottesdienste als fromme Welt

und der Alltag?

5. Abend: Freitag, 14. Dezember 2012, 19.00 – 21.00 Uhr

"Tot - Und das war alles?" – Warum wir Christen Hoffnungsträger

sind!

Die Reihe dieser fünf Abende findet im Pfarrsaal Steinach

statt und ist für das gesamte Dekanat ausgeschrieben. Es

lohnt sich zu kommen!

Ich selbst möchte den Kurs inhaltlich gestalten, mit modernen

Medien, mit Vortrag, Diskussion, aber Gesprächen zwischen

den Teilnehmern. Glaube will kommuniziert werden.

Ich lade herzlich dazu ein!

P. Jeremias Müller

Großsölk - St. Nikolai

Die Buntheit der kirchlichen Gemeinschaft kam beim

Pfarrfest am 29. Juli in St. Nikolai zum Ausdruck.

Während beim Festhochamt in der Pfarrkirche um 10.00

Uhr die Nachprimiz von Benediktinerpater Augustinus

Gejdos OSB gefeiert wurde, fand parallel dazu im Festzelt

eine Kinderkirche statt. Augustinus gab im Wortgottesdienst

ein Zeugnis über seine Berufung und mit den Kindern

wurde aufgrund der Geschichte vom bunten Vogel

über die Verschiedenheit der Menschen und was das mit

Gott zu tun hat, nachgedacht. Zur Eucharistiefeier vereinigte

man sich wieder im Gottesdienstraum. Im Anschluss

wurde zum Festplatz auf die Pfarrwiese und rund um den

Pfarrhof eingeladen.

Danke an alle, die zum Gelingen des Pfarrfestes beigetragen

haben. Den MitarbeiterInnen und den SpenderInnen

der köstlichen Mehlspeisen. Besonders erwähnenswert ist

auch das Engagement der neuen Pfarrgemeinderätinnen

für die Kinderkirche. W.G.

© GrW

Pfarrfest St.Nikolai

„Du bist ein bunter Vogel“

„ I n k o g n i t o “ i n

St.Nikolai unterwegs

waren im Juli der

Pfarrer von Gröbming,

P. Andreas

Scheuchenpflug mit

seinem beliebtesten

Aushelfer und Priesterfreund

OstR. KR

Mag. Reinhold Kindler.

Jener ist der

Halbbruder des

leider schon verstorbenenSchwarzlechner-Erich.

Diakon

Wolfgang Griesebner

freute sich über

das Zusammentreffen

und machte diese

sehenswerte und

nicht alltägliche Aufnahme.

Seite 58


© GrW

Feste

Peter und Paul - Kirtag am 1. Juli

Seite 59


Kleinsölker Gemeinde-Nachrichten

© Lengdorfer

Seite 60

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