Fachforen 2013: Gesellschaft steuert Wirtschaft - Eine Welt Netz NRW

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10:30 - 11:30 Uhr | Raum H3/01Nutzen statt BesitzenGemeinschaftlicher Konsum – eine neueressourcenschonende Konsumkultur?Leihen, Tauschen von privat zu privat liegt im Trend, vom Auto über Kleidungbis zu Lebensmitteln – Internet macht es möglich. Gemeinschaftlicher Konsumheißt der Trend. Eine neue Form von nachhaltigem Konsum? Welche Vorteilebietet gemeinschaftlicher Konsum für Gesellschaft und Umwelt? Welche Modellegibt es? Was hat den gemeinschaftlichen Konsum befördert und sind dieVoraussetzungen?Dr. Michael Kuhndt Center for Sustainable Consumption und Production(CSCP); Felix Weth Fairnopoly; Stefan Kreutzberger FoodsharingModeration: Hartmut Hering Journalist11:45 – 12:45 | BühneUnlocking the power of the manyDie neue Strategie (2013 – 2015) von Fairtrade InternationalMit der Strategie will Fairtrade International die Vorreiterrolle übernehmen,um den globalen Welthandel hin zu mehr Gerechtigkeit zu reformieren. Dasgroße Potenzial, das in Kleinbauern und Arbeitern steckt, soll freigesetzt werden(Harriet Lamb, FLO-International). Neue Absatzmärkte sollen in den USA,in Indien und Brasilien sowie neue Geschäftsmodelle für einzelne Produkteentwickelt werden. Was bedeutet die Strategie konkret? Was heißt das für dieKooperation mit der Zivilgesellschaft und der Zusammenarbeit mit dem Handelhier bei uns? Wie sehen die neuen Geschäftsmodelle für Zucker, Kakao undBaumwolle aus?Dieter Overath Fairtrade Deutschland11:45 - 12.45 | B2B-ForumEine sichere Bank mit gutem GewissenEthische GeldanlagenOffshore Geschäfte, Spekulationsblasen, Schuldenkrise – die Bankenbranchesteht unter Druck. Alle Banken? Nein, wie auch der Faire Handel wächst seitJahren die Nachfrage nach ethischen Geldanlagen. Verstärkt durch die Finanzkrisewollen immer mehr Menschen wissen, was mit ihrem Geld geschieht undlegen es unter Beachtung von Umwelt- und Sozialstandards an. Wie gestaltetsich aktuell der Bereich ethischer Geldanlagen? Welche Banken gibt es? Wiesieht es mit ethischen Anlagen bei der Altersvorsorge aus?Agnes Dieckmann Urgewald; Thomas Goldfuss GLS Bank; Jörg Weberoder Jürgen Röttger Eco ReporterModeration: Thomas Pfister Verbraucherzentrale NRW12.00 – 13.00 Uhr | Raum H3/01Lieferanten für WeltlädenKriterien, Verfahren, Sortiment – der neue Lieferantenkatalog des Weltladen-DachverbandesDr. Silke Steinbronn Weltladen-Dachverband e.V.13:15 – 14:15 | Raum H3/01Spielraum Urban Gardening – Stadt kreativWie ist die neue Bewegung entstanden? Welche Bedeutung hat sie für einenachhaltige Stadtentwicklung? Welche Bedeutung kann sie für eine andereLandwirtschaft haben? Welche Formen gibt es?Wilm Weppelmann Künstler13:15 - 14:15 | B2B ForumBranchentreff TextilBunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider …Die Mode bietet eine bunte Farbenwelt. Sehr oft auf Kosten der Umwelt undder Menschen in den Produktionsländern. Welche Standards gibt es beimFärben von Textilien? Welche Farben sind ökologisch verträglich(er) und welchenicht? Wie sieht der Arbeits- und Umweltschutz beim Färben aus? Welche Unterschiedegibt es bei bestehenden Bio- und Sozialstandards?Claudia Kersten Global Organic Textile Standard (GOTS);Stefan Niethammer 3freunde;Prof. Dr. Rudolf Voller EthNa-Kompetenzzentrum CSR, FH MönchengladbachModeration: Hartmut Hering Journalist14:45 - 15:45 Raum | H3/01Fair reisen – Tourismus im BlickpunktWir alle fahren und fl iegen gerne in den Urlaub, obwohl uns bewusst ist, dasswir dadurch einen großen C0 2 -Fußabdruck hinterlassen. Außerdem dringen wirmit unseren westlichen Bräuchen und Vorstellungen in fremde Kulturen ein. Inder Diskussion wird thematisiert, inwieweit es möglich ist nachhaltig die Weltzu erkunden.Antje Monshausen Tourism-Watch, Brot für die Welt; n.n. Touristik-Unternehmen; Kai Pardon forum anders reisen e.V./ ONE WORLD Reisen mitSinnen, Dortmund (angefragt)Moderation: Bernd Ludermann welt-sichten


11:00 - 12:00 | BühneGeschmacksvielfalt oder EinheitsbreiKann ökologische Landwirtschaft die Welt ernähren?„Weiter wie bisher ist keine Option“ … lautet eine Erkenntnis der deutschenÜbersetzung des Weltagrarberichtes. Ausgelaugte Böden, ausgebeutete Produzenten,verlorene Artenvielfalt – die weltweite Landwirtschaft braucht einUmdenken: weniger Agroindustrie und Agromonopolismus. 3 Chemiekonzernekontrollieren 50 % des Weltmarktes für Saatgut. Wer bestimmt, was wir essen?Ökologische Landwirtschaft steht für den Schutz der Artenvielfalt, für densorgsamen Umgang mit Umwelt, Tier und Mensch. Für Geschmacksvielfalt stattEinheitsbrei. Kann jedoch eine ökologische Landwirtschaft die wachsende Zahlder Weltbevölkerung ernähren?Oliver Willing Zukunftsstiftung Landwirtschaft11.00 - 12:00 | B2B-ForumUpcycling Mode – ein nachhaltiges Geschäftsmodell?Aus gebrauchter Kleidung und anderen Dingen neue Kleidung gestalten wirdderzeit immer beliebter. Upcycling ist im Trend. Es schont Ressourcen, schafftArbeitsplätze und ist chic. Wie sieht der Markt für Upcycling Mode aus? WelcheTrends gibt es, welche Chancen bietet er?Elisabeth Prantner Bis es mir vom Leibe fällt, Berlin12:15 – 13:15 Uhr | Raum H3/01Gemeinwohl-ÖkonomieEin Wirtschaftsmodell mit Zukunft?Der Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie ist Teil eines stärker werdenden aktuellenDiskurses um neue Wirtschaftsmodelle. Die Gemeinwohl-Ökonomiebewegungversteht sich als partizipativer Diskussionsprozess für eine demokratischeWirtschaftsordnung. In Städten Österreichs, der Schweiz und Deutschlandsgründen sich zunehmend lokale Gemeinwohl-Ökonomie Gruppen. 1.000 Unternehmenunterstützen bereits die Gemeinwohl-Ökonomie und 300 Unternehmenerstellen eine Gemeinwohlbilanz.Thomas Eberhardt-Köster Attac Düsseldorf / GWÖ UnterstützerInnengruppeHeinrich Hannen Bioland Lammertzhof, Kaarst, Arbeitskreis Gemeinwohl-Bilanz / Familie Hannen GbR „Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomiemit Gemeinwohl-Bilanz“13.30 – 14.30 Uhr | Raum H3/01Chiemgauer, Havelblüte oder Bremer RolandRegionalwährungen als Antwort auf globalen Wettbewerb?Bereits 30 Regionalwährungen sind in Deutschland, meist im ländlichen Raum,verbreitet. Sie existieren als komplementäre Währungen zum Euro, kurbeln dieregionale Konjunktur an und halten das Geld im regionalen Kreislauf. In demVortrag wird das Konzept der Regionalwährungen erläutert und Argumente fürderen Zukunft aufgezeigt.Kathrin Latsch Wissenschaftsjournalistin und Filmautorin13:15 - 14:15 Uhr | B2B ForumBranchentreff TextilDie Erweiterung des Fairtrade-Baumwolle-StandardsFairtrade International hat 5 Pilotprojekte zum Fairtrade-Baumwolle-Standarddurchgeführt. Mit den Projekten sollte erarbeitet werden, wie der Fairtrade-Standard erweitert werden kann, so dass auch ArbeiterInnen innerhalb derTextil produktion von Fairtrade profitieren.Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und Ergebnissen der Projekte.Dr. Rossitza Krueger Fairtrade International


DIENSTLEISTUNGACCESSOIRES/SCHMUCKNACHHALTIGER TOURISMUSIT MÖBEL TEXTILIENBILDUNG/FORSCHUNG/WEITERBILDUNGNATURKOSMETIKDESIGNFAIRER HANDELRECYCLING/UPCYCLINGLEIH- /TAUSCHBÖRSENGEMEINSCHAFTLICHER KONSUMDie FA!R2013 – Fair Trade & Friends greift/aktuelle Themen und neue Trends auf. Siewill alte Freundschaften pflegen und verfestigen. Dazu zählen alle bisher zugelassenenZertifizierungen und Mitgliedschaften im klassischen FairenHandel (Fairtrade, WFTO, Lieferanten für Weltläden) oder dieZertifizierungen im Textilbereich (GOTS, IVN BEST, FAIR WEARFOUNDATION) oder auch ethisches Investment (faires Geld) und„sozialverträglicher Tourismus“.Als neue Freunde nimmt die FA!R2013 die Bereiche GemeinschaftlicherKonsum / Collaborative consumption und Recycling/Upcycling-Produkte auf.Einzelheiten zu dem attraktiven Rahmenprogramm sowie weitereInformation zur FA!R2013 – Fair Trade & Friends finden Sie im Internetunter www.fair2013.deFRIENDSLEBENSMITTELKUNSTHANDWERKETHISCHE GELDANLAGEN MITFAHREN/MOBILITÄTÖffnungszeiten:Freitag, 6.9.2013 · 10.00 Uhr – 18.00 UhrSamstag, 7.9.2013 · 10.00 Uhr – 18.00 UhrSonntag, 8.9.2013 · 10.00 Uhr – 17.00 Uhr(FachbesucherInnen und EndverbraucherInnen)Eintrittspreise: Erwachsene 6,00 € / 7,00 €;Online / Tageskasse Gruppen ab 10 Personen auf Anfrage;Kinder bis 13 Jahre frei; Jugendliche14-16 Jahre, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte,Auszubildende 4,00 € / 5,00 €;Dauerkarte 15,00 € / 18,50 €;Schulklassen 2,50 € /2,50 €Veranstalter Messe: Messe Westfalenhallen Dortmund GmbHStrobelallee 45, 44139 DortmundIdeeller Träger:Kooperationspartner:Förderer:Die LandesregierungNordrhein-Westfalen

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