Klinische Chemie 1 - MTA-Schule Osnabrück

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Klinische Chemie 1 - MTA-Schule Osnabrück

9. Eine Behandlung mit Cumarinen hemmt außer der Synthese derGerinnungsfaktoren II, VII, IX, und X auch die Synthese von(A)(B)(C)(D)(E)Antithrombin IIIvon Willebrand-FaktorProtein CFaktor XIIIAlle Antworten treffen zu10. Ab welcher Grenze sind Mikrohämaturie und Spontanblutungen bei einemPatienten unter oraler Antikoagulation ("Marcumar-Therapie") zu befürchten?(A) INR = 1.5 - 2.0, Quick ca. 35 %(B) INR = 2.0 - 3.0, Quick ca. 25 %(C) INR = 3.0 - 4.0, Quick ca. 15 %(D) INR = 4.0 - 5.0, Quick ca. 10 %(E) INR = 5.0 - 10, Quick unter 5 %11. Welche Aussage ist richtig?Die Kombination einer verlängerten Blutungszeit und einer verlängerten partiellenThromboplastinzeit ist wegweisend für die Diagnose einer(A) Hämophilie A(B) Hämophilie B(C) Thrombasthenie(D) von Willebrand'schen Erkrankung(E) Alle Antworten treffen zu12. Welche Aussage ist richtig?Ein Mangel oder funktioneller Defekt folgender Faktoren des Hämostasesystemskann Ursache einer Thrombophilie sein:(1) Protein C(2) Protein S(3) Faktor V(4) ATIII(5) Lupusantikoagulanz(A) Nur 1 und 2 sind richtig(B) Nur 1, 2 und 3 sind richtig(C) Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig(D) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig(E) 1 – 5 = Alle Aussagen sind richtig13. Die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit ist in der Regel verlangsamt(A)(B)(C)(D)(E)bei Polyzythämien / Polyglobulienbei Plasmozytomen (= monoklonale Gammopathien)bei hämolytischen Anämienbeim nephrotischen Syndrombei einer Akut-Phase-Reaktion


14. Welche der folgenden Aussagen zum klinischen Stellenwert des C-reaktivenProteins (CRP) im Serum ist falsch ?(A)(B)(C)(D)(E)CRP ist leicht erhöht bei lokaler Entzündung / VerletzungCRP ist stark erhöht beim PlasmozytomGleichzeitig mit CRP steigt das Serum-Amyloid A anCRP ist stark erhöht bei Schock und SepsisDer CRP-Anstieg ist begleitet von einem Abfall des Albumins15. Die Feststellung einer sog. "Dysproteinämie" anhand einer deutlichbeschleunigten Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit weist hin auf(A) eine Erniedrigung des Fibrinogengehalts des Plasmas(B) einen erniedrigten Hb-Gehalt der Erythrozyten(C) eine Erhöhung des Albumin-Globulin-Quotienten(D) eine Erniedrigung des Albumin-Globulin-Quotienten(E) einen Anstieg der Lipoproteinkonzentration bei Leberkrankheiten16. Eine polyklonale Vermehrung der Immunglobulinfraktion G im Serum kommtcharakteristischerweise vor bei(A) allen allergischen Erkrankungen(B) IgG-Plasmozytom (Myelom)(C) akuter Infektion mit dem Hepatitis B-Virus(D) Glomerulo-Nephritis mit Proteinverlust im Harn(E) Leberzirrhose bzw. chronisch-aggressiver Hepatitis17. Welche Aussagen zum normalen Liquor cerebrospinalis treffen zu?(1) Er ist gelb.(2) Er zeigt keine Trübung.(3) Die Glucosekonzentration beträgt durchschnittlich 20 - 30% der Blutglucosekonzentration.(A) nur 2 ist richtig(B) nur 1 und 2 sind richtig(C) nur 1 und 3 sind richtig(D) nur 2 und 3 sind richtig(E) 1 - 3 = alle sind richtig18. Der orale Glucosetoleranztest (OGT) zeigt bei einem übergewichtigen Probandenfolgenden Testverlauf (enzymatische Bestimmung der Glucose aus Kapillarblut!):Nüchtern = 5.0 mmol/l ( 90 mg/dl)Nach 60 min. = 8.3 mmol/l (150 mg/dl)Nach 120 min. = 6.1 mmol/l (110 mg/dl)Wie beurteilen Sie das Ergebnis dieses Tests?(A)(B)(C)(D)(E)Glucose-ResorptionsstörungGestörte GlucosetoleranzManifester Diabetes mellitusNormale Glucose-ToleranzWegen der zu hohen Nüchternglucose ist der Test nicht verwertbar


19. Beim unbehandelten diabetischen Coma beobachtet man folgende biochemischeSymptome:(A)(B)(C)(D)(E)Hyperglykämie und metabolische AcidoseHyperglykämie und metabolische AlkaloseNormoglykämie und AcetonurieHypoglykämie und AcetonurieHypoglykämie und metabolische Acidose20. Zur Erkennung eines unbehandelten, manifesten Diabetes mellitus im Rahmenvon Früherkennungs-Aktionen ist erforderlich:(A) Die Durchführung eines oralen Glucose-Toleranz-Tests(B) Ein Blutzucker-Tagesprofil (8.00 / 13.00 / 16.00 Uhr)(C) Die Durchführung eines Tolbutamidtests(D) Die qualitative Prüfung auf Glucosurie(E) Die quantitative Bestimmung der Harnglucose21. Bei der Beurteilung der Einstellung des Diabetes mellitus über das HbA 1 gilt:(A) Das HbA 1c ist gegenüber dem HbA 1 schlechter zur Beurteilung einerdiabetischen Stoffwechsellage geeignet(B) Das HbA1c hat gegenüber anderen glykierten Proteinen den Vorteil, dass esauch bei verkürzter Erythrozytenlebensdauer (z.B. Hämolyse) nochverwertbare Ergebnisse liefert(C) Normalerweise liegen weniger als 2 % des gesamten Hämoglobins in derglykierten Form vor(D) Die Diabeteseinstellung ist als optimal anzusehen, wenn nicht mehr als 12 %des Hämoglobins glykiert sind(E) Das HbA1c stellt ein integrales Maß der Glucosestoffwechselentgleisung dervergangenen 4 - 8 Wochen dar22. Nach Verabreichung einer Überdosis Insulin bei einem Gesunden in suizidalerAbsicht erwarten Sie folgende Konstellation:(A) Glukose erniedrigt, Insulin erhöht, C-Peptid erhöht(B) Glukose normal, Insulin erhöht, C-Peptid normal(C) Glukose erniedrigt, Insulin erhöht, C-Peptid normal oder erniedrigt(D) Glukose erhöht, Insulin erniedrigt, C-Peptid erniedrigt(E) Glukose erniedrigt, Insulin normal, C-Peptid erhöht23. Für die Risikoabschätzung hinsichtlich koronarer Herzkrankheit(A) wird den HDL die größte Bedeutung zugemessen(B) spielen die VLDL keine Rolle(C) kann besonders bei stark erhöhtem LDL-Cholesterin (> 200 mg/dl) dieBerechnung des LDL/HDL-Quotienten hilfreich sein(D) stellt ein stark erhöhtes LDL-Cholesterin (> 185 mg/dl) einen absolutenRisikofaktor dar(E) ist ein LDL-/HDL-Cholesterin-Quotient von > 3,5 immer pathologisch


24. Eine deutliche Erhöhung von Cholesterin und/oder Triglyzeriden im Serum findetsich in der Regel bei einer der folgenden Krankheiten:(A) Gastro-Duodenitis mit Malabsorption(B) Schlecht eingestellter Diabetes mellitus(C) Chronischer Harnwegsinfekt(D) Chronischer Pankreatitis mit Maldigestion(E) Röntgen-negative Gallensteine25. Bei welchem Hyperlipoproteinämie-Phänotyp (Einteilung nach Fredrickson) liegteine isolierte Erhöhung der Serumcholesterin-Konzentration vor?(A) Typ I(B) Typ IIa(C) Typ IIb(D) Typ IV(E) Typ V26. Bei der topografischen Beurteilung von Nephropathien spielen Leitproteine imHarn eine besondere Rolle.(1) Eine isolierte Vermehrung von Albumin spricht für einen tubulärenNierenschaden(2) Eine Alpha-2-Makroglobulin-Erhöhung beschreibt in erster Linie eineinterstitielle Nephritis(3) Alpha-1-Mikroglobulin wird in den Tubuli rückresorbiert und ist einMarkerprotein für eine tubuläre Nephritis(4) Das erhöhte Vorkommen von Albumin und Immunglobulin G im Harn findetman bei nicht-selektiven Proteinurien(5) Hämoglobin und Erythrozyten im Urin sprechen in erster Linie für einehämorraghische Cystitis(A)(B)(C)(D)(E)Nur 1 und 2 sind richtigNur 2, 3 und 5 sind richtigNur 3 und 4 sind richtigNur 3, 4 und 5 sind richtigNur 4 und 5 sind richtig27. Das Vorkommen von Erythrozytenzylindern im Harnsediment(A)(B)(C)(D)(E)spricht für eine akute Glomerulo-Nephritisbeweist eine tubuläre Proteinsekretionberuht auf körperlicher Überanstrengungspricht für eine passagere Blasenentzündungist ein normaler Befund und hat keine Konsequenzen28. Unter welchen Umständen ist eine ausgeprägte Hypokaliämie zu erwarten?(A)(B)(C)(D)(E)Bei chronischer NiereninsuffizienzNach Transfusion mehrerer BlutkonservenBei chronisch-aggressiver HepatitisNach Behandlung mit DiuretikaBei akuter Niereninsuffizienz


39. Welche der Aussagen sind richtig?Bei folgenden Erkrankungen kann oder kommt es zu Erhöhungen derSerumaktivitäten der α-Amylase und Lipase:(1) akute Pankreatitis(2) chronische Pankreatitis mit akutem Schub(3) chronische Pakreasinsuffizienz(4) akute Parotitis(5) Ulcus duodeni(A) nur 1 und 2 sind richtig(B) nur 3, 4 und 5 sind richtig(C) nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig(D) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig(E) 1 – 5 = alle sind richtig40. Welche Aussage ist richtig?Die Osmolalität(A) im Serum ist ein Maß für die Anzahl osmotisch wirksamer Kationen(z.B. Na + , K + )(B) im Serum ist im wesentlichen bedingt durch die Anzahl niedermolekularerProteine und Metabolite(C) ist in der Regel im Plasma höher als im Harn(D) im Serum wird im wesentlichen von der Chloridkonzentration und denMetaboliten Harnstoff und Glucose beeinflusst(E) im Harn erreicht in der Regel nach 12-stündigem Dursten das Dreifache derSerum-Osmolalität41. Welche Einschätzung der Bestimmung von Chlorid im Serum in Bezug auf dieklinische Aussagekraft trifft nach Ihrer Meinung am ehesten zu?(F) Die Bestimmung gehört zu jedem Elektrolytstatus(G) Die Bestimmung ersetzt in vielen Fällen die aufwendigere Bestimmung vonNatrium(H) Die Bestimmung wird nur bei Ermittlung von Säure-Basen-Bilanzen benötigt(I) Man kann die Bestimmung als ergänzende Untersuchung auf einigeIndikationen (z.B. metabolische Alkalose) beschränken(J) Die Bestimmung ist klinisch ohne Bedeutung42. Welche Aussage ist richtig?Calcium liegt im Plasma vor(A) nur ionisiert(B) nur an Eiweiß gebunden(C) geringfügig ionisiert und größtenteils an Eiweiß gebunden(D) größtenteils ionisiert und nur geringfügig an Eiweiß gebunden(E) etwa zu gleichen Teilen ionisiert und an Eiweiß gebunden


43. Welche Aussage ist richtig?Eine Hypokaliämie unter 3,5 mmol/l ist ein typischer Befund bei(A) chronischer Niereninsuffizienz(B) primärem oder sekundärem Hypoaldosteronimus(C) Transfusion von Blutkonserven(D) chronischer Obstipation(E) primärem oder sekundärem Hyperaldosteronimus44. Bei einem jungen, lungen- und nierengesunden Mann liegt ein entgleisterDiabetes mellitus vor.Welches der nachfolgenden Wertetripel für den Säure-Basen-Status im arteriellenBlut ist hierbei am ehesten typisch?(BE = base excess, Basenüberschuss, Basenabweichung)pH BE CO 2 -PartialdruckA) 7,30 - 3 mmol/l 6,3 kPa (47 mmHg)B) 7,30 - 11 mmol/l 4,0 kPa (30 mmHg)C) 7,40 + 5 mmol/l 6,4 kPa (48 mmHg)D) 7,50 + 8 mmol/l 5,3 kPa (40 mmHg)E) 7,50 + 14 mmol/l 6,4 kPa (48 mmHg)45. Welche Aussage ist richtig?Zur quantitativen Bestimmung von Na+ und K+ sind in der Labormedizin zwei derfolgenden Analysenmethoden gebräuchlich:(1) Nephelometrie(2) Turbidimetrie(3) ionenselektive Membranelektroden(4) Flammenemissions-Spektrometrie (Flammenphotometrie)(A) nur 1 und 2 sind richtig(B) nur 1 und 3 sind richtig(C) nur 1 und 4 sind richtig(D) nur 2 und 4 sind richtig(E) nur 3 und 4 sind richtig46. Welche Befundkonstellation im Serum spricht für das Vorliegen einer primärenHypothyreose?(A) T3 und T4 erniedrigt, TSH erhöht(B) T3 und T4 sowie TSH erhöht(C) T3 und T4 sowie TSH erniedrigt(D) T3 und T4 erniedrigt, TSH normal(E) T3 und T4 grenzwertig normal, TSH erhöht


47. Welche Aussage ist richtig?Beim Morbus Basedow ist klassischerweise nicht(A) die Konzentration von Trijodthyronin erhöht(B) die Konzentration von freiem Thyroxin erhöht(C) die Konzentration des TSH erhöht(D) die Anwesenheit von Autoantikörpern nachweisbar(E) die Konzentration des TSH erniedrigt48. Welche Aussage ist richtig?Beim 11ß-Hydroxylasedefekt kommt es im Rahmen des adrenogenitalen Syndromstrotz Aldosteronmangel nicht zum Salzverlustsyndrom, weildas erhöht vorliegende Desoxycorticosteron eine ausreichend mineralokortikoideWirkung besitzt.(A) Beide Aussagen und ihre Verknüpfung treffen zu(B) Beide Aussagen treffen zu; ihre Verknüpfung ist falsch(C) Nur Aussage 1 trifft zu(D) Nur Aussage 2 trifft zu(E) Keine Aussage trifft zu49. Für welche der folgenden Hormone erwarten Sie in der Regel beim M. Cushingerhöhte Serumkonzentrationen?(1) Kortisol(2) 17-OH Steroide(3) 17ß-Östradiol(4) Vanillinmandelsäure(5) 5-OH-Indolessigsäure(A) alle Aussagen 1 bis 5 treffen zu(B) nur Aussage 1 bis 4 treffen zu(C) nur 2, 3 und 4 treffen zu(D) nur 1 und 2 treffen zu(E) nur 4 und 5 treffen zu50. Welche Aussage ist richtig?Die Befundkonstellation (im Plasma) einer Hypokaliämie bei gleichzeitigemVorliegen einer erhöhten Reninkonzentration und einer erhöhtenAldosteronkonzentration spricht am ehesten für(A) ein Conn-Syndrom(B) Einnahme von Furosemid(C) Einnahme von Amilorid(D) Morbus Addison(E) 21-Hydroxylasemangel


Antwortbogen zur Klausur "Klinische Chemie und Hämatologie" im WS 2003/2004a b c d e a b c d e a b c d e1 21 411 2 3 a b c d e a b c d e2 C A B 22 42a b c d e a b c d e a b c d e3 23 43a b c d e a b c d e a b c d e4 24 44a b c d e a b c d e a b c d e5 25 45a b c d e a b c d e a b c d e6 26 46a b c d e a b c d e a b c d e7 27 47a b c d e a b c d e a b c d e8 28 48a b c d e a b c d e a b c d e9 29 49a b c d e a b c d e a b c d e10 30 50a b c d e a b c d e11 31a b c d e a b c d e12 32a b c d e a b c d e13 33a b c d e a b c d e14 34a b c d e a b c d e15 35a b c d e a b c d e16 36a b c d e a b c d e17 37a b c d e a b c d e18 38a b c d e a b c d e19 39a b c d e a b c d e20 40

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