Der Alte Fritz – - Berliner Volksbank

berliner.volksbank.de

Der Alte Fritz – - Berliner Volksbank

treffpunkt

Das Magazin für Bankteilhaber Nummer 37 März 2012

Der Alte Fritz

Frau

Erika Mustermann

Musterstraße 100

10100 Beispielstadt

ein modernes Finanzgenie

Facebook,

Twitter & Co.

Das erste Jahr mit

Social Media

Gewinnspiel mit

toller Chance

17 Monate Zeit und

Geld für Ihren Traum

Die begehrte

Hauptstadt

Preiswert übernachten

in Berlin

Seite 4 Seite 13 Seite 20

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Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

17 Mio. Mitglieder für die Volksbanken Raiffeisenbanken,

17 Monate für Sie. Die Vereinten Nationen haben 2012 zum

„Internationalen Jahr der Genossenschaften“ erklärt. Nutzen

Sie die Kraft der Genossenschaft und gewinnen Sie als Mit-

glied 17 Monate Zeit für alles, was Sie antreibt. 17 Monate,

in denen wir Ihnen einen festen monatlichen Betrag zahlen,

mit dem Sie Ihre laufenden Kosten und Ihren Lohn decken

können. 17 Monate, in denen Sie sorgenfrei Ihrem Antrieb

folgen können. Teilnahmebedingungen erhalten Sie in unserer

Filiale und unter www.volksbank-musterstadt.de

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Wir machen den Weg frei.

Mitgliedschaft:

jetzt profitieren

und gewinnen.


Caroline Methner

Inhalt

04 Aktuell

Das erste Jahr mit Social Media

UnternehmerAkademie

06 Titelthema

Schlag’ nach bei Friedrich ...

Liebe Leserin, lieber Leser,

12 Geld und Leben

Spielen, kombinieren, ersteigern …

Endlich ein eigenes Zuhause

17 Initiativen

Krisenmanagement in Europa:

Wie agiert der Deutsche Bundestag?

Sterne des Sports

frühlingsfrisch kommt Ihr neuer treffpunkt daher er

hat ein sanftes Lifting bekommen, wirkt jetzt jünger,

moderner und passt noch besser zur Berliner Volksbank.

Behalten hat er natürlich seine Kompetenz in

Sachen Geld und Leben.

Jung und modern: Die erste Bilanz der Berliner

Volksbank nach einem Jahr Social Media fällt durchweg

positiv aus. Die Kunden schätzen das Internet mit

Twitter, Facebook & Co.

Kompetent: Da feiern wir die 300 Jahre Friedrich

mit. Wir haben zusammengetragen, was er in Sachen

Geld und Wirtschaft drauf hatte und was da vielleicht

noch ins Jahr 2012 hineinwirkt. Sozu sagen „copy and

paste“ beim Alten Fritz, womit wir auch gleich wieder

bei jung und modern wären.

Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat

mit feinem Lächeln über das Friedrich-Jubiläum ge-

18 Immobilien

Neubau-Ensemble Haus Gotland

19 Bonus

20 Unternehmensporträts

Preiswert übernachten in Berlin

23 Medien und Rätsel

24 Veranstaltungen

Berlins ganz besondere Museen

Freikarten zu gewinnen

Kunstausstellung, Theater, Musical,

Ballett, Oper

sagt: „Das alles würde ihm gefallen.“ Auch weil er

nicht mehr vereinnahmt wird von Leuten, die ihn in

den Himmel hoben, und auch nicht von denen, die

ihn am liebsten in den Boden gestampft hätten. Heute

können wir einfach auf ihn schauen und sagen, was

wir gut finden und was nicht. Er selbst hat sich ja auch

ganz schön ironisch gesehen und notiert: „Es heißt,

dass wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien.

Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr

schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.“

Viel Freude beim Lesen Ihres neuen treffpunkt

6 26

30

31

Geburtstag: Der Alte Fritz Ballett: Onegin Schulstunde: Mal ganz anders Genuss: Brot und Salz

29 Kunst

Die Kunstsammlung der Berliner

Volksbank

30 Junior

Schulstunde „mal ganz anders“

31 Essen und Trinken

Brot und Salz

Impressum

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Aktuell

Nicht nur auf der Höhe, sogar

auf dem Kilimandscharo! Lothar

Hemmen, Betriebsratsmitglied

der Berliner Volksbank, hat das

höchste Bergmassiv Afrikas

(5 895 Meter) bestiegen. Das

beeindruckende Foto vom Gipfel

war auf Facebook zu bewundern

FAceBook, TwiTTer & co.

Das erste Jahr mit Social Media

Rund 60 Blogbeiträge mit 700 Kommentaren, 500 Follower auf Twitter, 2 670 Freunde auf Facebook!

Eine Bilanz, die Freude bereitet und Ansporn ist, auch weiterhin auf den modernen Internetplattformen

mit Kunden und an der Berliner Volksbank interessierten Personen zu korrespondieren.

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„I like“ - vor gut 12 Monaten war dieses „Stimmungsbarometer“

des Sozialen Netzwerks

Facebook noch eher fremd in der Unternehmenskommunikation

der Berliner Volksbank.

Seitdem sind gefühlt Lichtjahre

vergangen: Ganz selbstverständlich bespielt

die Bank die Klaviatur der neuen Medien,

neben Facebook auch Twitter und den Unternehmensblogwww.berliner-volksbankblog.de

zu allen möglichen (und teilweise

ungewöhnlichen) Themen rund um die Welt

eines regionalen Kreditinstituts.

Kurz, prägnant, interessant

So wurden etwa Fragen zur Sicherheit von

Online-Banking, zu den Standorten von

Geldautomaten oder zu Kontoführungsgebühren

ebenso diskutiert und beantwortet

wie Anliegen, die nicht in erster Linie mit

Geld zu tun haben, sondern das gesell-

schaftliche Engagement der Berliner Volksbank

betreffen. „Die Sozialen Medien setzen

neue Maßstäbe für die Kommunikation“, so

Nancy Mönch, Pressesprecherin. „Die Inhalte

müssen nicht nur interessant, kurz und

prägnant, sondern auch verständlich und

unterhaltsam sein. Und und das ist das

Wichtigste man muss sehr schnell sein.

Dialog und Austausch finden in Echtzeit und

vor den Augen einer breiten Öffentlichkeit

statt.“ Ständig am Ball ist daher das Social

Media-Redaktionsteam der Bank, zum Beispiel

mit kleinen Geschichten und Hintergrundinformationen

im Blog und mit fast

täglichen Beiträgen im Netzwerk Facebook,

das inzwischen in Deutschland mehr als 20

Millionen Nutzer hat. Hier hat die Berliner

Volksbank ein eigenes Profil angelegt, über

das sich Kunden wie auch Nichtkunden mit

der Bank austauschen können. „Berliner


„Gerne würde ich die Torte für meine Nachbarin und Exfrau

gewinnen. Seitdem wir geschieden sind, verstehen wir uns

besser als vorher.“ Blogger Robert Wehrmeister

Volksbank Support“ heißt ein zusätzlicher

Service, der Unterstützung bei Fragen zum

Internet- oder Mobile-Banking bietet.

Schildkröte Josy war der Renner

Die rund 2 670 Freunde, die das Kreditinstitut

mittlerweile bei Facebook zählt, erhalten

exklusive Informationen über die

Bank und die Menschen dahinter (siehe

Foto), beteiligen sich an der Jagd auf alles

was orange-blau ist und amüsieren sich: Das

Video mit Bauchredner Sascha Grammel

und seinem interaktiven Geldautomaten

eine Schildkröte namens Josy war im

vergangenen Jahr der Renner. Ein Erfolg

außerdem der „Post“ über einen schwindelfreien

Waschbären, der es sich auf dem Fensterbrett

im 7. Stock des Bürogebäudes in Top

Tegel gemütlich gemacht hatte. Besonders

positiv ist auch der Artikel „Rockermatte

trifft Bügelfalte“ der Zeitschrift „Spiegel“

über den Betriebsratsvorsitzenden und

Voll blutrocker der Bank, Thomas Mank,

angekommen. Über zwei Monate Dauerbrenner

war schließlich die Verlosungsaktion

„STARS for FREE“, wie überhaupt

die Themen, bei denen es etwas zu gewinnen

gab, reichlich Anklang fanden, so die

Hertha VIP-Aktion, Karten für die Spreefüxxe

und die monatliche „Tortenschlacht“

anlässlich des 65. Geburtstags der Berliner

Volksbank. Den liebevollsten Kommentar

dazu schrieb Blogger Robert Wehrmeister:

„Gerne würde ich die Torte für meine Nachbarin

und Exfrau gewinnen. Seitdem wir

www.facebook.com/BerlinerVolksbank

geschieden sind, verstehen wir uns besser

als vorher. Wenn ich mal Probleme habe,

hilft sie mir, so gut sie kann. Da ich keine

Waschmaschine habe, wäscht sie meine Wäsche

mit. Dafür und für vieles mehr möchte

ich mal Danke sagen.“

Da ist noch viel Musik drin

Nicht immer geht es so locker-fröhlich zu.

Es gibt durchaus kritische Anmerkungen,

auf die die Bank dem Selbstverständnis der

Sozialen Medien folgend, offen und sachlich

eingeht. „Die Darstellung der Vor- und Nachteile

von Standortveränderungen etwa hat

dazu beigetragen, dass die Kunden mehr Verständnis

für diese Entscheidungen haben“,

sagt Nancy Mönch. Sie blickt optimistisch

auf die weiteren virtuellen Aktivitäten „da

ist noch viel Musik drin!“ Die Zahl von 500

Followern bei Twitter der Internetplattform,

über die Kurznachrichten mit maximal

140 Zeichen verbreitet werden wurde

jedenfalls direkt zum Geburtstag des Social

Media-Engagements geknackt. Knapp 60 Bei -

träge mit hunderten von Kommentaren umfasst

der Blog nach einem Jahr, und 2 670

Freunde mögen die Berliner Volksbank im

Netzwerk Facebook. Doch die digitale Welt

ist nicht für alle und alles das Richtige: Felix-

Hermann, der rote Porsche-Traktor der Berliner

Volksbank, fand auf Facebook nur etwas

mehr als 300 Fans. „In echt“ jedoch, also auf

Straßenfesten und Veranstaltungen wie dem

Hoffest des Regierenden Bürgermeisters, begeisterte

er fast eine Million Menschen!

www.berliner-volksbank-blog.de

Sommersemester

Aktuell

Nach den Osterferien startet die

UnternehmerAkademie mit dem

Sommersemester. Neben Themen,

die sich im Laufe der letzten Jahre

zu Klassikern entwickelt haben,

sind in diesem Semester auch wieder

aktuelle Themen vertreten.

So werden wir aus dem betriebswirtschaftlichen

Bereich Informationen

über Liquiditätsplanung anbieten.

Erstmalig wird es auch ein Seminar

zum Komplex Empfehlungen geben.

Denn in den heutigen Zeiten rückt

dieser Gedanke bei der Kundengewinnung

immer mehr in den Vor ­

dergrund. Auch die Sozialen Medien

werden für Unternehmen immer

wichtiger und interessanter. Nach

vielen positiven Rückmeldungen zu

diesem Thema im vergangenen Jahr

findet es auch in diesem Sommer

wieder einen Platz in unserem

Programm. Abgerundet wird das

Semester durch ein Seminar mit

dem Schwerpunkt Zeitmanagement.

Das ausführliche Programm und

die Anmeldeunterlagen finden Sie

ab Mitte März im Internet unter

www.unternehmerakademie­bvb.de

oder in allen Geschäftsstellen der

Berliner Volksbank.

Vertreterversammlung 2012

Die Verteterversammlung findet

am Montag, 21. Mai 2012, um

18 Uhr im bcc Berliner Congress

Center am Alexanderplatz statt.

Wir bitten die Vertreter der Berliner

Volksbank herzlich, sich diesen

Termin bereits jetzt vorzumerken.

Sie erhalten im Vorfeld eine offizielle

Einladung.

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Titelthema

Friedrich der Große auf einem

Ölgemälde von Johann Georg

Ziesenis aus dem Jahr 1763

unmittalbar nach dem Siebenjährigen

Krieg in der Rechten

hält er den Kommandostab,

mit der Linken stützt er sich auf

Landkarten

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Landwirtschaft und Handwerk: Friedrich hat Weinbergterrassen in Sanssouci angelegt, und er hat 1763 für 225 000 Reichstaler die bankrotte

Berliner Porzellanmanufaktur (heute KPM) erworben und selbst dort eingekauft

Der GeisT Des AlTeN FriTz uND Die FiNANzpoliTik BerliNs

Schlag‘ nach bei Friedrich …

… da steht was drin kommst du mit Friedrich, schwinden Geldprobleme hin! So könnte

der berühmte Vers auf Shakespeare aus dem Musical „Kiss me Kate“, umgemünzt auf den

großen Friedrich, ein bisschen holprig lauten.

Der Alte Fritz, der 300-jährige Jubilar des Jahres, und

sein sparsames Preußen haben das alles ja auch gekannt,

worüber wir heute stöhnen: Geldmangel des Staates,

Zahlungsprobleme, Suche nach neuen Finanzquellen,

Inflation.

Von seinem Vater hatte Friedrich volle Kassen geerbt.

Als er König wurde, war er der aufgeklärte Monarch und

Schöngeist mit gefülltem Portemonnaie, der die Folter

abschaffte, die Todesstrafe abmilderte damals Meilensteine

die Zensur aufhob und eine französische und

eine deutsche Zeitung gründete, staatliches Getreide zu

geringen Preisen an die Bevölkerung verkaufte, den Bau

eines Opernhauses vorbereitete.

Aber er hat die Kassen auch geplündert für Kriege,

gegen Maria Theresia, später gegen die übermächtige

Phalanx der Großmächte Österreich, Russland und Frankreich.

Die Ausrüstung der Armee, die Waffen das kostete

viel Geld. Der Bau der Schösser auch.

Und doch hat er dafür gesorgt, dass die Finanzpolster

wieder wuchsen. Wenn man der Geschichtsschreibung

glauben darf, hat Friedrich sich dafür viel einfallen lassen.

Nur ein paar Beispiele: Vor allem hat er Menschen

in sein kleines Land geholt. Er wusste: Gut ausgebildete

Handwerker, Menschen, die etwas können, lassen das

Land aufblühen. Es ist preiswerter, vor Ort zu produzieren,

als wertvolle Waren einführen zu müssen. Wer nützlich

war, durfte kommen. Und sie kamen: zum Beispiel

Bauern und Nagelschmiede, Bauarbeiter, Spitzenklöppler,

Woll- und Seidenspinner. „Ein Haus, ein Gärtchen und ein

wenig Weideland“ das und nicht mehr brauchten Wollspinner

nach Friedrichs Ansicht. Um die 60 000 Menschen

wollte er so anlocken: Es entstanden Siedlungen für die

Wollspinner, zum Beispiel die Webersiedlung in Potsdam,

die Seidenspinner-Häuser in Friedrichshagen, von denen

einige noch erhalten sind, Handwerkerhäuser in Potsdam.

Er hat auch gewusst, dass Rohstoffe und Waren Transportwege

brauchen. Ab 1744 hat er den Finowdurchbruch,

der im 30-jährigen Krieg zerstört worden war, wieder ausheben

lassen. 1747 startete er das gewaltige Projekt der

Oderbegradigung. Sie bekam Deiche; 900 Quadratkilometer

Oderbruch wurden entwässert es entstand Siedlungsland

für Bauern; das Oderbruch lief nicht mehr jedes Jahr

voll wie eine Badewanne. 1756 erging der Kartoffelbefehl:

„Wo nur ein leerer Platz zu finden ist, soll die Kartoffel

Vom alten Fritz, dem Preußenkönig,

weiß man zwar viel, doch viel zu wenig.

So ist es zum Beispiel nicht bekannt,

dass er die Bratkartoffeln erfand!

Drum heißen sie auch das ist kein Witz

Pommes Fritz. Heinz Erhardt,1963

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… die Bauern

Im Jahr 1748 hat Friedrich der Große das sogenannte

Bauernlegen verboten. Die Gutsherren

durften die Bauern nicht mehr nach Gutdünken

enteignen. Die Bauern waren Friedrich wichtig,

aber sein Verbot wurde nur zögerlich umgesetzt.

… die Maulbeerbäume für die

Seidenraupen

Es blieb ein unerfüllter Traum des Königs: Auf

preußischen Maulbeerbäumen sollten Seidenraupen

ihre Kokons ablegen; edle Seide sollten Facharbeiter

daraus spinnen. Aber den Tierchen war

es schlicht zu kalt der Wirtschaftszweig misslang

Friedrich. Sachsenhausen beispielsweise verdankt

seine Gründung dem Königstraum: Der Ort

wurde gegründet als Spinnerdorf. Die Gründungsurkunde

hat der Alte Fritz unterzeichnet;

darunter bekundeten 25 Bürger mit drei Kreuzen

und Namen, dass sie zur neuen Gemeinschaft

gehörten. Eine Ausstellung „Friedrich II. Gründer

des Spinnerdorfs Sachsenhausen“ gibt es

vom 13. März bis zum 17. Juni.

… das Porzellan

Die Geschichte der Berliner Porzellanmanufaktur

war von Anfang an von Krisen begleitet. Firmengründer

Wilhelm Caspar Wegely machte 1757 nach

sechs Jahren bankrott, sein Nachfolger war nach

zwei Jahren pleite. Hätte nicht der Alte Fritz die Manufaktur

erworben die Geschichte des Berliner

Porzellans wäre schnell zu Ende gewesen. Bis heute

berühmt ist vor allem eine Farbe der Königlichen

Porzellanmanufaktur KPM: das blass­müde „Bleu

mourant“, die Lieblingsfarbe Friedrichs II.

… die Baumeister

Sie hatten es schwer mit ihm. Er hat sich aktiv eingemischt

und nicht selten schon vorab skizziert, was

seine Baumeister errichten sollten. Es heißt, dass er

die aus Bayreuth nach Preußen strömenden Baumeister

und Baukünstler den heimischen Mitarbeitern

vorzog. Aber auch die Bayreuther um Carl von

Gontard hatten unter dem Alten Fritz zu leiden. Mit

Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, dem Erbauer

der Linden­Oper, gab es beim Bau von Sanssouci,

vorsichtig ausgedrückt, Unstimmigkeiten.

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Der Alte Fritz und …

angebaut werden, da diese Frucht nicht allein sehr nützlich

zu gebrauchen, sondern auch dergestalt ergiebig ist, dass die

darauf verwendete Mühe sehr gut belohnt wird.“ Aber obwohl

er kostenlos Saatgut verteilen ließ, brachten erst mehrere

Hungersnöte den gewünschten Erfolg. Bis heute legen Besucher

Kartoffeln auf Friedrichs Grabstein in Sanssouci, und der

große Komiker Heinz Erhardt hat ihm sogar ein Gedichtchen

geschrieben.

Zu einer trickreichen wunderbaren Geldvermehrung

griff Friedrich 1758: Er hat den Silbergehalt von Talern und

Groschen einfach senken lassen eine (angeblich aus der

Historie längst bekannte) Methode zur Haushaltssanierung.

1766 gründete er mit französischen Spezialisten eine neue

Steuerbehörde, die „Regie“, die mit einem ausgeklügelten System

und einer Besteuerung von Luxusgütern und Genussmitteln

die vom Krieg leeren Kassen wieder füllte.

1769 erließ er eine Kabinettsorder „zur Abschaffung des

Geldmangels“. Der Vorschlag „zur Abhelfung des Geldmangels

unter dem Land-Adel“ war von seinem „Etat-Minister“ von

Carmer gekommen: Die Anordnung begründete das Pfandbriefwesen.

Im Herzen des von Friedrich II. eingedeichten Oderbruchs: das Gasthaus

zum Alten Fritz in Alt Lewin

Friedrich und das Potsdamer Haus Nr. 9

Es war ein blauer Aktendeckel voll mit alten verklebten Papieren,

der Gabriele Riechert aus der Marketingabteilung der

Berliner Volksbank im Jahr 1994 im Keller der Potsdamer Filiale

der Berliner Volksbank im Haus Wilhelm-Staab-Straße 2 in

die Hände fiel. In einem Umzugskarton. Die Siegel der Papiere

waren mit den darauf liegenden Blättern verklebt. Lesbar war

fast nichts. Gabriele Riechert konnte eine Jahreszahl erkennen:

1746 Friedrich-Zeit.

Sie setzte sich für eine Restaurierung ein. Die Sensation:

Unter den Schriftstücken befanden sich auch drei von

Friedrich II. persönlich unterzeichnete „Cabinets-Ordres“. Das

Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz bestätigte die

Echtheit. Die drei Kostbarkeiten sind Schenkungsbriefe für

ein Doppelhaus, das zunächst als „Am großen Quarré Nr. 9“

bezeichnet wurde, später Wilhelmplatz Nr. 9 (heute Platz

der Einheit). Die Urkunden geben Auskunft über die Historie

des Hauses, in das 1930 die Filiale der Volksbank Potsdam

einzog. Die drei Schenkungsbriefe hat „Seine Königliche

Majestät in Preußen, unser allergnädigster Herr!“ ausgestellt

und besiegelt:


• Am 18. Juli 1746 „für den Schneider Michael Gebhardt“

• Am 9. Februar 1771 „für den Königlichen Kammer

Musicus August Koch“ und ebenfalls

• am 9. Februar 1771 „für den Schneider George Meltzow“.

Der Alte Fritz hatte gute Gründe, das Haus ebenso wie viele

andere an den besten Ecken Potsdams zu ver schenken. Ganz

uneigennützig war er nicht: Für die Erweiterung des Heeres

brauchte er dringend Soldaten unterkünfte. Die Armee musste

auch versorgt werden: Friedrich holte also Handwerker und

Gewerbetreibende nach Potsdam, schenkte ihnen Häuser

oder Baumaterial oder das Geld für die Gebäude mit dem

Auftrag, Unterkünfte für Offiziere und Soldaten zur Verfügung

zu stellen und sie zu beköstigen.

Als Baumeister Carl von Gontard nach dem Siebenjährigen

Krieg (1756 63) mit der Umgestaltung des großen

Platzes beauftragt wurde, wurde aus dem Haus Nr. 9 etwas

ganz Besonderes. Der König selbst hat es „aus freyer Hand mit

der Feder, nicht nach dem Maasstabe, aber überaus schön gezeichnet“

entworfen die Fassade lässt das Doppelhaus als ein

einziges erscheinen. Die Zeichnung ist leider nicht erhalten,

aber es ist verbrieft, dass der Entwurf für die Nr. 9 aus Friedrichs

Hand stammt.

1930 verband sich mit dem Einzug der im Jahr 1899 gegründeten

Volksbank Potsdam in das Haus die Geschichte der

Genossenschaft mit dem großen Friedrich bis zur Inferno-

Nacht des 14. April 1945. Im britischen Luftangriff auf die

Potsdamer Altstadt wurden der Platz und das historische Haus

Nr. 9 so heißt es im Grundbuch „zu 100 Prozent zerstört“.

Erhalten blieb der Tresor, in dem Bankunterlagen, Bücher,

Kontokarten, Belege und Dokumente lagen. Unter den Dokumenten

auch der 1994 von Gabriele Riechert und dem damaligen

Filialleiter Wolfram Bürgel entdeckte Schatz mit den

Donationsurkunden. Die Originaldokumente befinden sich

heute als Dauerleih gabe der Berliner Volksbank im Stadtarchiv

Potsdam, um die Häuserakte auch der historischen

Forschung zur Verfügung zu stellen.

Die drei Donationsurkunden

Friedrichs des

Großen für das

Haus Nr. 9 im

großen Quarré

Das Haus Wilhelmplatz Nr. 9, von 1930 bis zur Zerstörung Sitz der Handels- und

Gewerbebank zu Potsdam, der späteren Volksbank Potsdam

Heute stehen an der Stelle, an der Friedrich das große Quarré anlegen ließ,

Häuser aus der Zeit der DDR

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Ideen, die bis heute wirken

Friedrich der Große, der vieles besser wusste als die meisten

seiner Zeit kann er als Vorbild für heutige Haushaltspolitiker

dienen?

Berlins Finanzsenator Ulrich Nussbaum sagt Ja: „Für

mich als Finanzsenator hat er natürlich besondere Bedeutung,

weil er sehr klar formuliert hat, dass eine Regierung

sehr sparsam sein muss, weil sie das Geld erhält,

das die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit ihrem

Schweiß, ihren Tränen und ihrem Blut erwirtschaftet

haben. So hart möchte ich das heute nicht mehr formulieren,

aber den Geist Friedrichs des Großen kann man

heute natürlich auch auf die Finanzpolitik Berlins anwenden.“

Einige Pläne von Sybille von Obernitz

(Foto), der neuen Berliner Senatorin

für Wirtschaft, Technologie und Forschung,

sind gar nicht weit weg von

den Ideen Friedrichs. Berlin soll sich

darstellen als wirtschafts- und unter -

nehmerfreundlich. „Wir müs sen es

schaffen, aus der Attraktivität der Stadt einen Spin zu

jungen Fachkräften aufzumachen, die wir hier ausbilden

und halten wollen. Das Thema Fachkräfte ist für die Unternehmen

existenziell.“

Sie appelliert an die Unternehmen: „Ihnen muss

noch stärker bewusst werden, welchen Standortvorteil sie

BRILLE IST SILBER. LASER IST GOLD!

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Profitieren Sie von unseren Sonderkonditionen für Kunden der Berliner Volksbank!

Dieses Angebot gilt auch für Ihre direkten Familienangehörigen.

Regulärer Tarif * 1.150€ pro Auge

BVB Bank Tarif *

50€

Augenärztliche

Untersuchung

995€ pro Auge 35€ Augenärztliche

Untersuchung

Der BVB Tarif gilt vom 15. März bis 15. Juni 2012. Um den BVB Tarif nutzen zu können, nennen Sie uns bitte bei der

ersten Kontaktaufnahme Ihr persönliches

* Alle Preise können gem. GOÄ leicht variieren.

www.care-vision.de/ berliner-volksbank-kunden

0800 - 8888 474 gebührenfrei info@care-vision.de

STICHWORT: Berliner Volksbank

Verlosung:

Der Große Friedrich II. von Preußen

Jürgen Luh, Siedler Verlag

treffpunkt verlost 3 Bücher

Stichwort: Der Große

Teilnahmebedingungen: Seite 31

hier haben. Das müssen wir noch stärker bewerben. Wir

brauchen aber auch die Unternehmen, die sich darauf

einlassen, damit die Fachkräfte die Stadt nicht verlassen.“

Fachkräfte das sind für sie nicht nur die Uniabsolventen:

„60 Prozent der Fachkräfte in Deutschland kommen aus

dem dualen System. Sie sind ein ganz starker Beitrag für

die Innovationskraft. Wir brauchen viele gut ausgebildete

Menschen gerade in Berlin.“ Und sie appelliert an die

jungen Menschen: „Sie müssen begreifen, dass sie für ihre

Ausbildung in erster Linie selbst verantwortlich sind.“

„Gute Stimmung in der Stadt“, so Sybille von Obernitz,

sei wichtig: „Unternehmerisches Engagement muss

gewünscht sein. Deshalb werden wir am 9. Mai die lange

Nacht der Berliner Wirtschaft mit 20 Betrieben veranstalten.“

Das Ziel: jedem Bürger, vor allem aber Hochschulabsolventen

und Fachkräften Zugang und Einblicke zu

verschaffen.“


­

rentengenuss ohne Abschlag

so geht´s richtig

Rente mit 67 jetzt geht´s los

Der einstieg in die rente mit 67 hat

am 1. Januar 2012 begonnen. Das

renteneintrittsalter steigt schrittweise

von 65 Jahren auf 67 Jahre an,

abhängig vom Geburtsjahr. Betroffen

sind die Jahrgänge ab 1947. Dies

trifft auch Freiberufler mit berufsständischen

Versorgungswerten.

Früher in Rente, geht das noch?

wer früher in rente gehen will oder

muss, der hat, abhängig von Geburtsjahr

und renteneintrittsalter, mit

empfindlichen einbußen zu rechnen.

Grundsätzlich werden für jeden

Monat, den der Betroffene früher in

rente geht, 0,3% von der rente ab­

gezogen. wenn das renteneintrittsalter

im Jahr 2031 bei 67 Jahren liegt,

bedeutet dies: wer dann schon mit

63 Jahren in ruhestand geht, der

muss auf 14,4 % (0,3 % x 24 Monate)

seiner rente verzichten.

Je früher desto weniger Abschlag

bis zu 250 € monatlich

ein Beispiel: ein heute 40­jähriger Arbeitnehmer

verdient 2 000 euro netto.

er zahlt seit seinem 25. lebensjahr

in die gesetzliche rentenversicherung

ein. Geht er mit 67 Jahren in rente,

so erhält er voraussichtlich 1 079 euro.

Bezieht er bereits mit 65 Jahren seine

rente, werden 951 euro monatlich

ausbezahlt.

Je früher desto mehr Rente

sicher, individuell und garantiert

Mit einer privaten rentenversicherung

der r+V bestimmen und gestalten

sie ihren rentenbeginn individuell

nach den eigenen Bedürfnissen.

Der rentenbeginn kann vorgezogen,

aber auch in die zukunft verschoben

werden. Die rentenhöhe richtet

sich nach der Höhe der eingezahlten

Beiträge. zuzahlungen und Beitragserhöhungen

sind genauso möglich

wie Teilverfügungen. zum privaten

rentenbeginn kann man zwischen

einer lebenslangen rentenzahlung

oder einer einmaligen kapitalabfindung

wählen. Auch eine kombination

ist möglich.

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Geld und leben

Spielen, kombinieren, ersteigern …

Nah bei den Kunden, schnell und transparent: Immer wieder bietet die Berliner Volksbank Neuheiten

an, die das Leben mit dem Geld noch ein bisschen besser und einfacher machen.

3359

7956

Geheimzahl nach Maß

Die VR-BankCard und die Kreditkarten der Berliner Volksbank werden

jetzt noch komfortabler: Ab sofort können die Karteninhaber ihre PIN,

die persönliche Geheimzahl, selbst wählen. Damit kann man das Grübeln

am Geldautomaten beenden und das Dickicht der Geheimzahlen

und Passwörter lichten. Die PIN wird so individuell wie der Karteninhaber.

Die Wahl der „Geheimzahl nach Maß“ kann an allen Geld -

auto maten, die dafür freigeschaltet sind, unter dem neuen Menüpunkt

„PIN verwalten“ vorgenommen werden. Voraussetzung für die PIN-

Selbstwahl ist, dass die BankCards eine Gültigkeit bis 2013 oder länger

aufweisen und die Kreditkarten einen Chip der neuesten Generation

haben. Aus Gründen der Sicherheit sollte man bei der Wahl der PIN auf

einfache Zahlenkombinationen oder persönliche Daten wie etwa das

Geburtsdatum verzichten. www.berliner-volksbank.de/pin-selbstwahl

4523 2434

3977

Facebook hilft

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1525

Bei Fragen zum InternetBanking oder Pro -

blemen etwa beim Mobile- oder Electronic-

Banking gibt es jetzt auf der Facebook-

Support-Seite der Berliner Volks bank schnelle

und kompetente Unterstützung, wie sie sich

schon bei der Umstellung auf Sm@rt-TAN

plus bewährt hat. Verfügbar ist der Service

von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter

www.facebook.de/berlinervolksbanksupport

6498

Cash & Go bequemer geht’s nicht

Gute Nachrichten für alle Besitzer eines Prepaid-Handys.

Seit Januar können sie nicht nur an den Geldautomaten

der Berliner Volksbank ihr Guthaben aufladen, sondern

auch direkt im OnlineBanking. Eine kurze Anleitung

findet sich unter www.berliner-volksbank.de/cash_and_go

ZasterMaster

Der Schulwettbewerb ZasterMaster

2011 endet im April dieses Jahres

mit dem dritten Baustein zur finanziellen

Bildung, den Veranstaltungen

für Eltern. Eine unabhängige

Finanzexpertin wird Tipps geben,

wie Kinder den Umgang mit Geld

erlernen. Aufgrund des großen

Erfolgs ist für 2012 ein neuer Schulwettbewerb

mit weiteren spannenden

Aktionen zur Wirtschafts- und

Finanzbildung geplant. Mehr Infos

dazu gibt es ab Ende April unter

www.berliner-volksbank.de/zastermaster


2012, das Jahr, das von den Vereinten Nationen zum „Internationalen

Jahr der Genossenschaften“ erklärt wurde. 2012, das Jahr, in dem wir

unsere Kraft der Genossenschaft beweisen:

17 Mio. Mitglieder für die Volksbanken Raiffeisenbanken, 17 Monate

für Sie: Nutzen Sie die Kraft der Genossenschaft und gewinnen Sie als

Mitglied mit uns im „Internationalen Jahr der Genossenschaften“

17 Monate Zeit für alles, was Sie antreibt. 17 Monate, in denen wir Ihnen

einen festen monatlichen Betrag zahlen, mit dem Sie Ihre laufenden

Kosten und Ihren Lohn decken können. Und in denen Sie sorgenfrei

Ihrem Antrieb folgen können.

Und so geht‘s: Gewinnen kann jeder, der Mitglied einer teilnehmenden Volksbank

oder Raiffeisenbank ist. Die Berliner Volksbank nimmt am Gewinnspiel

teil. Füllen Sie einfach diese Teilnahmekarte zusammen mit Ihrem Berater aus

und Sie sind dabei. (Einsendeschluss: 31. Mai 2012)

Sie sind noch kein Mitglied? Dann aber los: Besuchen Sie uns in unserer Filiale.

Ja,

Mein Antrieb:

Felix-Hermann wird versteigert

Ein Jahr lang war der knallrote Felix-Hermann der große

Sympathieträger für die Berliner Volksbank auf vielen

Festen und Veranstaltungen jetzt wird der legendäre

Porsche Diesel-Traktor versteigert. Wie es sich gehört,

für einen guten Zweck: Der gesamte Erlös geht an die in

Berlin gegründete Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité.

Die Wohltätigkeits-Auktion läuft vom 5. April bis 3. Mai

auf der Auktionsplattform www.unitedcharity.de.

Einsende-

schluss:

31.5.2012

ich will die Kraft der Genossenschaft nutzen,

um mein großes Ziel zu erreichen!

Gewinnspiel mit toller Chance

17 Monate Zeit und Geld für Ihren Traum

Jeder Mensch hat etwas, das ihn

antreibt. Und jeder Mensch träumt

davon, über längere Zeit ohne Geldsorgen

ein Projekt voranzutreiben:

Einen Roman schreiben, ein Boot

oder ein altes Auto restaurieren, ein

Haus mit eigenen Händen bauen,

ein Café eröffnen - für Sie als Mitglied

der Berliner Volksbank kann

dieser Wunsch bald in Erfüllung

gehen. Unter dem Titel „Zeit für

alles, was Sie antreibt: 17 Monate

geschenkt!“ veranstaltet der Bundesverband

der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken ein Gewinnspiel.

Dabei winken als Gewinn 17

Monate freie Zeit, in der der Gewinner

mit einem Monatsbudget von

7 500 Euro seinem Antrieb folgen

kann. Im „Internationalen Jahr der

Genossenschaften“ feiern die Volksbanken

und Raiffeisenbanken mit

„3, 2, 1 und der neue Besitzer ist …“

Vorname, Name

Adresse

Teilnahmekarte hier abtrennen und ausgefüllt bei Ihrem Berater abgeben.

Telefonnummer Alter

Mitglied seit (Dieses Feld ist von Ihrem Berater auszufüllen.)

Mitgliedsnummer und BLZ (Dieses Feld ist von Ihrem Berater auszufüllen.)

Datum, Unterschrift

dem Gewinnspiel ihre fast 17 Millionen

Mitglieder in Deutschland.

Teilnehmen kann jeder, der volljährig

und Mitglied einer Volksbank

oder Raiffeisenbank ist. Einfach den

Coupon unten ausfüllen, bei Ihrem

Berater die Mitgliedschaft bestätigen

lassen und abgeben. „treffpunkt“

wünscht viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ausführliche Teilnahmebedingungen

treffpunkt_37 | 13

finden Sie in Ihrer Filiale und unter www.kraft-der-genossenschaft.de


DurcH zuFAll FAND FAMilie opperMANN Die perFekTe iMMoBilie

Endlich ein eigenes Zuhause

Das Haus, die Wohnung, der Bausparvertrag 77 Prozent der privaten Finanzentscheider

plädieren für eine Investition in diese Anlageformen.

„Meine Frau und ich sind total glücklich. Endlich haben

wir ein eigenes Nest. Und wir freuen uns, dass unser Sohn

Jamie bald im Garten spielen kann!“ Sacha Oppermann,

Elektroingenieur, strahlt, denn der Traum von den vier

Wänden hat sich erfüllt. Und seine Frau Nicole, Beamtin,

nickt zustimmend: „Die letzten Wochen, in denen wir renoviert

haben, waren zwar für uns alle anstrengend, aber

es hat sich wirklich gelohnt.“ Den Oppermanns stand die

Berliner Volksbank zur Seite, Testsieger Baufinanzierung der

Zeitschrift „Euro am Sonntag“ (Ausgabe 22/2011). Die Tester

schrieben: „Wer in der Hauptstadt ein Haus oder eine

Wohnung finanzieren will, ist bei der örtlichen Volksbank

am besten aufgehoben.“ Sacha und Nicole Oppermann

wohnen (bis zum Einzug in den nächsten Tagen) keine

14 | treffpunkt_37

Eine kleine glückliche

Familie: Sacha und Nicole

Oppermann und ihr Sohn

Jamie, dessen Kinderzimmer

im neuen Haus

doppelt so groß sein

wird wie das in der Mietwohnung

1 000 Meter entfernt von der jetzigen eigenen Haushälfte.

„Aber“, erklärt Oppermann, „in der Mietwohnung hatten

wir nur 76 Quadratmeter jetzt sind es fast 150. Als meine

Frau und ich noch allein lebten, war der Platz ausreichend

aber spätestens mit der Geburt unseres Sohnes war klar,

dass wir uns verändern mussten.“ Wie sind die Oppermanns

an das Haus gekommen? Antwort: Riesenglück. Bei

einem Spaziergang mit seinem Sohn Jamie stand Sacha

Oppermann plötzlich vor einem Häuschen, an dem ein

Schild hing: Zu verkaufen! Nicole Oppermann: „Mein

Mann war sofort sehr angetan. Und bei der ersten Kontaktaufnahme

mit den Verkäufern erfuhren wir, dass sie das

Schild gerade mal 30 Minuten vorher rausgehängt hatten...“

Es sah nach einem Glücksfall für beide Seiten aus!


Schritt für Schritt

Die Oppermanns haben mit Freunden und Familienmitgliedern die Haushälfte gemeinsam renoviert und modernisiert. Ersparnis dank

"Muskelhypothek": zwischen 25 000 und 30 000 Euro

Der Traum vom Eigentum ist die eine das Bezahlen die

andere Seite. Die Oppermanns hatten ein Limit: 200 000

Euro, einschließlich aller Nebenkosten. Weil Familie

Oppermann das Geld nicht auf der hohen Kante hatte,

musste eine Finanzierung angestrebt werden.

1

2

3

4

5

6

7

7 Tipps für Ihren

Immobilienerwerb

von Christine Titze,

Baufinanzierungsberaterin

im FinanzCenter

Kurfürstendamm

Die wichtigsten Unterlagen für eine erste Beratung

sind das Exposé vom Objekt und eine Aufstellung Ihrer

persönlichen Einnahmen und Ausgaben.

Auch ohne konkretes Kaufobjekt ist ein Erstgespräch

sinnvoll. Dabei finden wir gemeinsam heraus, ob und

wie viel Immobilie Sie sich leisten können.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die eigenen

Ausgaben und Einnahmen, und geben Sie dem Berater

Einblick in Ihre finanziellen Verhältnisse.

Definieren Sie Ihre Wünsche und Ansprüche an eine

Finanzierung.

Fragen Sie nach, ob öffentliche Fördermittel möglich

und sinnvoll sind.

Wählen Sie Ihren Finanzierungspartner nicht nur nach

den Konditionen aus. Wichtig ist der „Blick über den

Tellerrand“, es geht auch um die persönliche Betreuung

und Fragen der Absicherung.

Ein guter Finanzierungsberater geht auf Ihre individuellen

Wünsche ein und berücksichtigt auch Aspekte,

an die Sie bei Ihrer ersten Finanzierung nicht denken.

Geht es um Baufinanzierung, hat die Berliner Volksbank

eine klare Botschaft: Setzen Sie in Sachen Beratung auf

unsere Baufinanzierungsexperten wir haben die richtige

Lösung für Sie. Der Bau oder Kauf eines Hauses oder

einer Wohnung ist für die meisten Menschen nicht nur

eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen, son -

dern auch eine Entscheidung, mit der sie sich am längsten

binden. Die Kunden werden umfassend und kom -

petent beraten, und die Immobilie wird zu Top-Konditionen

finanziert. So liegen die Vorteile klar auf der Hand:

• individuelle Lösungen für die Baufinanzierung

• schnelle Kreditzusagen

• Zinssicherheit für die Gesamtlaufzeit möglich

• Sondertilgungsmöglichkeiten

• Einbindung öffentlicher Fördermittel möglich

Sacha Oppermann: „Bei den Beratern der Berliner Volksbank

bekamen wir schnell einen Termin. Wir haben

ein sehr gutes und ehrliches erstes Gespräch geführt.“

Schließlich waren die Oppermanns nicht nur an günstigen

Zinsen interessiert, sondern hatten auch zusätzliche

Vorstellungen. Sie wollten eine solide Finanzierung

ohne bittere Überraschungen. Sie wollten einen genauen

langfristigen Finanzierungsplan. Und vor allem: Ihnen

schwebte eine 100-Prozent-Finanzierung vor.

Sacha Oppermann: „Wir hatten zwar etwas Eigengeld.

Aber das wollten wir als Notgroschen behalten. Wir

suchten also eine Bank, die diesen Weg mit uns geht. Mit

der Berliner Volksbank haben wir diesen Partner gefunden.

Wir wissen jetzt auf den letzten Cent haargenau,

wann welche Kosten auf uns zukommen. Und vor allem

wann wir schuldenfrei sind.“

Neben der Hypothek der Berliner Volksbank haben

die Oppermanns eine weitere Hypothek in Anspruch

genommen die so genannte ‚Muskelhypothek’. Sacha

Oppermann lacht, sagt: „Als Elektroingenieur habe ich

natürlich die gesamte Technik gemacht. Und dann sind

Freunde und Familie eingesprungen. Fast ein halbes

Jahr lang haben wir hier gearbeitet Wände rausgerissen,

Leitungen neu verlegt, Böden gefliest. Auf diese Weise

haben wir gut 25 000 bis 30 000 Euro gespart. Als Dankeschön

gibt es bald ein großes Fest im eigenen Garten.“

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Der gute Rat

Immobilienzinsen so günstig wie seit 20 Jahren nicht

10

16 | treffpunkt_37

In Berlin steigen die Mieten und auch die Kaufpreise für

Immobilien. Woher kommt der Boom?

Von einem Boom zu sprechen ist sicher zu hoch gegriffen. Aber

eine Nachfragesteigerung nach Wohneigentum ist deutlich zu

verzeichnen. Und das sind keineswegs nur Spanier, Italiener

oder Griechen, die ihren Euro in Berlin sicher anlegen wollen.

Alleine die BVBI hat im letzten Jahr knapp 23 000 Anfragen

von Immobilieninteressenten erhalten mehr als doppelt so

viele wie noch vor Jahresfrist.

Es sind also Kapitalanleger, die den Immobilienmarkt

anheizen?

In allererster Linie sind es Eigennutzer, die Häuser, Wohnungen

oder Grundstücke suchen. Die Motivation ist meist,

sich langfristig vor steigenden Mieten zu schützen, Vermögen

auch für das Alter aufzubauen, oder einfach mit

den eigenen vier Wänden die Wohn­ und Lebensqualität

zu erhöhen. Richtig ist aber, dass Kapitalanleger zunehmend

auch freie Eigentumswohnungen nachfragen und sich

nicht mehr nur auf vermietete Einheiten konzentrieren …

9

8

7

6

5

4

3

898 €*

*

767 €*

638 €*

494 €*

Wolfgang Houy,

Geschäftsführer der Berliner

Volksbank Immobilien GmbH

(BVBI)

Immobilien-Perspektiven in Berlin-Brandenburg

Interview mit Wolfgang Houy

Effektiver

Jahreszins

in Prozent

Jahreswerte

503 €*

408 €*

90 95 00 05 10 11

… womit Kapitalanleger zur Konkurrenz der Eigennutzer

werden?

Nicht beim Preis, wohl aber bei der Entscheidungsgeschwindigkeit.

Wir beobachten häufig, dass sich Interessenten erst dann mit dem

Thema Finanzierung befassen, wenn die Traumwohnung gefunden

ist und dann die Wohnungen von jemandem gekauft wird, der

schneller entscheidet.

Was raten Sie Immobilienkäufern?

Wer ernsthaft über einen Immobilienerwerb nachdenkt, sollte frühzeitig

das Gespräch mit den Baufinanzierungsexperten der Berliner

Volksbank suchen. Wer seinen finanziellen Spielraum kennt, kann

seine Entscheidung bei einer passenden Immobilie schneller treffen.

Welchen Tipp können Sie Verkäufern geben?

Der wichtigste ist sicherlich der, seine Immobilie nicht zum falschen

Preis anzubieten. Versichern Sie sich der Unterstützung der BVBI.

Die regional verantwortlichen Immobilienberater kennen nicht

nur den Kiez genau, sondern auch das Nachfrageverhalten ­ und

potenzielle Käufer.

?

Die dunkelblaue Kurve zeigt die

Entwicklung der Effektivzinssätze für

Wohnungs baukredite mit einer

Zinsbindung von 5 bis 10 Jahren.

*Die Beträge in orange sind durchschnittliche

monatliche Kosten

für einen Immobilienkredit von

100 000 Euro (10 Jahre Zinsbindung,

100 % Auszahlung, 1 % anfängliche

Tilgung). Fazit: Noch nie war Bauen

und Kaufen günstiger.

Langfristiger Durchschnittswert von

Hypothekenzinsen.

Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall


kriseNMANAGeMeNT iN europA

Wie agiert der Deutsche Bundestag?

initiativen

Spannend wie ein Krimi: Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, referierte

beim Business Dinner von Berliner Volksbank und Berliner Wirtschaftsgesprächen.

„Jede relevante neue Stufe der europäischen

Integration ist aus einer Krise

heraus entstanden“, sagte der Präsident

des Deutschen Bundestags, Dr.

Norbert Lammert, beim gemeinsamen

Business Dinner von Berliner

Volks bank und Berliner Wirtschaftsgesprächen

am 24. Januar 2012. Mit

Blick auf die Herausforderungen in

der nach wie vor präsenten Finanzkrise

machte der Bundestagspräsident

deutlich, dass die Europäische

Union durch die Partizipation der

Parlamente am politischen Entscheidungsprozess

an Qualität gewonnen

hat.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts

über den Vertrag von Lissa bon

enthalte einen Teil, der so Lammert

zunächst unbemerkt geblieben sei:

Wenn der europäische Integrationsprozess

seiner Eigendynamik überlassen

werde, „sind Entwicklungen

denkbar, die unsere Verfassung nicht

zulässt“. In der Praxis ergebe sich daraus

die konstitutive Mitwirkung des

Deutschen Bundestags als Voraussetzung

für die Übertragung von Souveränitätsrechten.

Das Parlament muss

folgerichtig rechtzeitig und vollstän-

dig über Regelungsabsichten unterrichtet

werden, kann dazu Stellung

nehmen, und „diese Stellungnahme

ist Verhandlungsposition in Brüssel“,

fasste der Bundestagspräsident zusammen.

In Frankreich etwa sei die

Handhabung eine andere, aber Bundeskanzlerin

Angela Merkel müsse

eben schon mal ein europäisches Gipfeltreffen

unterbrechen, um zuhause

die Volksvertreter angemessen in die

Entscheidungsfindung einzubinden.

Letztlich seien aber notwendige Entscheidungen

nicht durch parlamentarische

Verfahren blockiert worden.

Spannend wie einen Krimi schilderte

Lammert die Abläufe im Jahr 2008,

als ausgehend von den USA ein Zusammenbruch

des Finanzsystems als

möglich erachtet wurde. Auch wenn

der Abstimmungsprozess innerhalb

der Eurozone oder gar innerhalb der

Europäischen Union mühsam sei, habe

die sog. Lehman-Krise zu einer Reihe

von sinnvollen regulatorischen und

institutionellen Initiativen geführt.

„Wie geht es nun weiter?“ müssten

sich die politisch Handelnden fragen.

Darüber gab es unterschiedliche Auffassungen

in der anschließend vom

Dr. Norbert Lammert,

Präsident des Deutschen Bundestags

Vorstandsvorsitzenden der Berliner

Volksbank Dr. Holger Hatje moderierten

Diskussion, an deren Ende Akti -

visten der „Occupy“-Bewegung lautstark

gegen die „Allmacht der Finanzmärkte“

eintraten. Gastgeber und

-red ner nahmen’s gelassen, Lammert

hatte seinen Vortrag beschlossen mit

einem Zitat Friedrichs des Großen:

„Die Nachwelt richtet uns, und wenn

wir klug sind, kommen wir ihr durch

strenge Selbstbeurteilung zuvor.“

Sterne des Sports

Bundeskanzlerin Angela Merkel über ­

reichte am 7. Februar 2012 den Großen

Stern des Sports in Gold an die Märkische

Turngemeinde Essen­Horst. Der

Verein aus Nordrhein­Westfalen überzeugte

mit seinem Integrationsprojekt

„United Sports“. Der von der Berliner

Volksbank nominierte Tauchsportklub

Adlershof wurde in der Kategorie

„Umweltschutz“ ausgezeichnet und

erhielt einen kleinen goldenen Stern.

Im April 2012 startet der neue

Wettbewerb mit dem Versand der Bewerbungsunterlagen

an alle Vereine.

www.sterne­des­sports.de

V.l.n.r. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes; Andreas Mertke, Vorstand der Berliner Volksbank; Bundeskanzlerin

Angela Merkel; Uta Auhagen, Tauchsportclub Adlershof im ProSport Berlin 24 e.V.; Uwe Fröhlich, BVR-Präsident

treffpunkt_37 | 17


Info

immobilien

Hier isT Für JeDeN Die pAsseNDe woHNuNG DABei

Neubau-Ensemble Haus Gotland

Sogar die Preise sind noch erschwinglich

der Quadratmeter wird unterhalb 3 000

Euro angeboten.

Kein anderer Berliner Stadtteil hat sich seit der Wende so

sehr verändert wie Prenzlauer Berg. Vier von fünf „Prenzlbergern“

sind Zugezogene und das nicht nur aus dem

oft zitierten Schwabenland. Tatsächlich gibt es hier eine

Mischung aus Ur-Berlinern, Deutschen aus allen Bundesländern

und Ausländern vieler Nationen, von denen

Franzosen, Italiener, Amerikaner und Dänen die größten

Gruppierungen ausmachen. Der durchschnittliche Bewohner

des Prenz lauer Bergs ist 33 Jahre alt, gebildet und geht

einem gut dotierten Job nach.

Wer die besondere Mischung aus kiezigem Treiben und

wohlsituierter Lebensweise schätzt, will im Prenzlauer

Berg wohnen. Doch wo gibt es noch erschwing lichen

Wohnraum? Die klassischen Lagen um Kollwitzplatz,

Wins- oder Bötzowviertel sind kaum noch zu bezahlen.

Schon im vergangenen Jahr haben vorrangig die Berliner

selbst die nördlichen Teile von Prenzlauer Berg wiederentdeckt.

Nicht mitten im Trubel, aber nah genug dran,

lautet die Formel für die Lagen, in denen sich zu fairen

Preisen die eigenen vier Wände realisieren lassen. Ein

18 | treffpunkt_37

besonderes Neubauprojekt wird derzeit von der BVBI

(Berliner Volksbank Immobilien) und der Helm Gruppe

vorbereitet. Und das genau da, wo für Ur-Berliner das Herz

von Prenzlauer Berg schlägt, nämlich „Ecke Schönhauser“.

In einer ruhigen Seitenstraße mit fußläufiger Entfernung

zur ältesten Bäckerei Berlins, zu den Schönhauser Allee

Arkaden und natürlich zur U-Bahn entsteht das Wohneigentumsensemble

HAUS GOTLAND. Durchdachte Grundrisse,

wertige Materialen und nachhaltiges Bauen stehen

hier im Vordergrund. Offenporige Baustoffe lassen die

Wände atmen und garantieren ein gesundes Raumklima,

wie auch die Energieversorgung mit einem eigenen Blockheizkraftwerk

weit über die üblichen Standards hinaus-

geht. Mit dem HAUS GOTLAND wird ein Wohnkonzept

mit großzügig geöffneten und begrünten Hofanlagen

verwirklicht, das trotz modernsten Bau- und Ausstattungsdetails

noch deutlich unterhalb der 3 000-Euro-Marke

pro Quadratmeter angeboten werden kann. Vom gemütlichen

2-Zimmer-Apartment mit 57 m 2 ²bis zur großzügigen

145 m 2 -Wohnung ist für jeden die passende Wohnung

dabei.

Kontakt: BVBI Berliner Volksbank Immobilien

030/565 55 55 56, info@bvbi.de

www.bvbi.de/hausgotland oder www.hausgotland.de

Immobilien Journal für unterwegs

Sicherlich kennen Sie das ImmobilienJournal der BVBI (Berliner Volksbank Immobilien GmbH), das in Ihrer Berliner

Volksbank­Filiale pünktlich zum Monatsersten bereitliegt. Neben Immobilienangeboten aus der Region Berlin­Brandenburg

werden Themen rund um die Immobilie behandelt. Sollte einmal eine Ausgabe vergriffen sein oder wollen

Sie in älteren Ausgaben stöbern, laden Sie sich das ImmobilienJournal doch auf Ihr iPad. Mit dem kostenlosen App haben Sie die

letzten zwölf Ausgaben immer dabei. In bester grafischer Auflösung und Lesbarkeit bietet das mobile ImmobilienJournal Lesevergnügen

auch unterwegs. Laden Sie sich das App über den AppStore in iTunes herunter (Suchwort: BVBI) oder ganz einfach über

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Bruno E. Bauer sein Erfolgsgeheimnis. „Wir haben schon

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Schmuckstück auf ihren Geschmack umgearbeitet

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Schmuck gefertigt. Spezialisiert auf Siegelringe versteht

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zum Einsatz, etwa beim Uhrmacherservice, den der

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Haben Sie als Bankteilhaber ein Girokonto bei der Berliner Volksbank

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GeschäftsGiro dann finden Sie rückseitig auf Ihrer BankCard den

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finden Sie unter www.berliner-volksbank.de/Bankteilhaberbonus

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unternehmensporträts

Die BeGeHrTe HAupTsTADT Grimm’s Hotel

Preiswert

übernachten

in Berlin

Berlin und Brandenburg sind

begehrte Reiseziele. Mehr als

33 Millionen Übernachtungen,

14 Millionen Besucher innerhalb

eines Jahres das sind stolze

Zahlen. Wie gut, dass es nicht

nur Luxushotels gibt, sondern

auch charmante Häuser für das so

genannte kleine Portemonnaie.

Drei von ihnen stellen wir hier vor.

20 | treffpunkt_37

Unternehmer Elmar Grimm. Er

hat seinen Namen zum Programm

gemacht und im Herzen von Berlin

„Grimm’s Hotel“ entwickelt und

es vor einem Jahr eröffnet. Die

Auslastung des Hauses beträgt

bereits 70 Prozent

„Ich hatte und habe immer noch den Drang, etwas Neues auszuprobieren.

Visionen, die ich habe, lassen sich zumeist auch realisieren.

Und ich freue mich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn es vollbracht

ist.“ Der Mann, der das sagt, ist eine Persönlichkeit mit vielen

Leidenschaften er ist Unternehmensberater und Immobilienentwickler,

Kunstförderer, Rennsportenthusiast und neuerdings

Hotelbesitzer. Elmar Grimm heißt er, und in Berlin hat er seinen

Namen zum Programm gemacht. „Grimm’s Hotel märchenhaft

träumen“. 36 Zimmer, die den Gast verzaubern sollen jedes Zimmer

mit einem Märchen-Spruch. Für „Prinzen und Prinzessinnen“

heißt es beispielsweise: „Hier fühlen sich sogar Frösche königlich:

Träumen Sie unter Seerosen in einem kleinen grünen Märchenparadies,

das sich eines Nachts vielleicht in ein Schloss verwandelt.“

Elmar Grimms Lieblingszimmer ist die Schneewittchen-Dependance,

und deren Slogan ist klar: „Spieglein, Spieglein an der Wand,

wo kann es schöner sein im ganzen Land ...“

Eine Frage, die sich für die Region nicht stellt: Die Antwort heißt

Berlin und Brandenburg! Zehn Millionen Besucher kamen 2011 in

die Metropole und damit neun Prozent mehr als im Vorjahr. Auch

die Zahl der Übernachtungen wuchs auf eine Bestmarke: Sie erreichte

mehr als 22,4 Millionen. Somit hat Berlin die Position als

Top-3-Reiseziel in Europa hinter London und Paris weiter gefestigt.

126 000 Hotelbetten hat die deutsche Hauptstadt zu bieten etwa

30 000 mehr als New York. Gut 230 000 Personen leben in Berlin vom

Tourismus. Auch Brandenburg ist auf Wachstumskurs 10,7 Millionen

Übernachtungen, 3,9 Millionen Gäste innerhalb eines Jahres.


Das „Schnee -

wittchen-Zimmer“

ist das Lieblings-

zimmer des Besitzers.

Grimm’s Hotel

steht in der Alten

Jakobstraße, direkt

am Mauerweg

Elmar Grimm hat Berlin unmittelbar nach der Wende für sich entdeckt.

Der Münsteraner pendelte damals zwischen seiner Heimatstadt,

Sachsen, Thüringen und Berlin, um als Unternehmensberater

Polikliniken bei der Privatisierung zu helfen. „Ich war fast jede Woche

in Berlin“, sagt der 55-Jährige, „und so habe ich diese zusammenwachsende

Stadt immer ein bisschen mehr lieben gelernt.“ So

sehr, dass er sich auch geschäftlich in der Metropole orientierte, in

der mittlerweile zwei Drittel der 50 weltweit größten Unternehmen

Dependancen angesiedelt haben. Unter der Ägide von Elmar Grimm

sind in der Hauptstadt bis jetzt 20 Projekte realisiert worden. Das

Grimm’s ist im Grimmschen Portfolio das erste Hotel wie kam’s

dazu? Er erklärt. „Ich hatte in der Alten Jakobstraße, unmittelbar

am Mauerweg, also auf historischem Grund, ein Grundstück erworben.

Direkt am Spittelmarkt, ein paar Fußminuten entfernt vom

Gendarmenmarkt und Unter den Linden. Also ein idealer Platz für

ein Hotel...“ Und wie kam es zum Namen? Grimm: „Erst wollte ich

das Hotel ‚Mauerhotel’ nennen. Aber dann war plötzlich die Grimm-

Idee da. Und fortan habe ich nicht mehr über einen anderen Namen

nachgedacht.“

Die Berliner Volksbank stand Elmar Grimm bei der Realisierung

zur Seite. Grimm: „Einen besseren und zuverlässigeren Partner kann

ich mir nicht vorstellen.“ Ein guter Grund, schon gemeinsam über

ein nächstes Grimm’s nachzudenken? „Nicht nur nachdenken“,

antwortet Elmar Grimm, „wir haben bereits entschieden, 2014 das

Grimm’s am Potsdamer Platz zu eröffnen. 70 Prozent Auslastung

im ersten Jahr machen schließlich Mut.“

Grimm’s Hotel, Alte Jakobstrasse 100, 10179 Berlin, Telefon 030/28 444 100

www.grimms-hotel.de

Lindemann’s Hotel

Geschäftsführer von zwei Drei-Sterne-Hotels dem „Fjord“

und dem „Lindemann’s“ ist Lars Lindemann, 33 Jahre

jung. Der Hotelier, der seine Ausbildung im Grand Hotel

Esplanade Berlin absolvierte, sagt: „In unseren beiden

Häusern stehen den Gästen 129 Zimmer zur Verfügung.

Im Jahr kommen etwa 65 000 Menschen aus aller Welt

zu uns und fühlen sich wohl.“ Offensichtlich so sehr,

dass sie im Rahmen eines so genannten Gäste-Rankings

der Internet-Reise-Informationsquelle „TripAdvisor“, das

Lindemann’s zu einem der 25 besten deutschen Hotels

kürten. Lars Lindemann: „Diese Auszeichnung ist für uns

ein Riesenkompliment. Die Trophäe steht auf meinem

Schreibtisch und ist jeden Tag neuer Ansporn. Schließlich

lautet unser Leitsatz: ,Endlich zu Hause‘.“

Den Grundstein für die Lindemannschen Häuser legte

Lars’ Vater Emil. In der einstigen DDR war er in der Personalentwicklung

eines großen Chemiekonzerns tätig.

Doch nach der Wende wurde er mit fast 50 Jahren zum

Quereinsteiger und konnte das Fjord Hotel übernehmen.

Lars Lindemann: „Wie gut, dass er dabei einen zuverlässigen

Partner hatte ... erst half die Köpenicker Bank bei der

Finanzierung, nach der Fusion war mein Vater dann bei

der Berliner Volksbank in guten Händen. Und ich? Ich hatte

bei der Berliner Volksbank schon als kleiner Junge mein

erstes Konto, später dann meinen ersten Bausparvertrag.

Und ich werde auch in Zukunft nicht die Bank wechseln.“

Wann war klar, dass Lars Lindemann in den elterlichen

Hotelier Lars

Lindemann. Das

Haus, das er seit

2008 führt, haben

seine Gäste zu einem

der 25 besten

deutschen Hotels

gekürt

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Blick in ein Hotelzimmer und Bad vom Lindemann’s

Familienbetrieb einsteigt? Er lacht, antwortet: „Nach meiner

Ausbildung im Esplanade und dem Zivildienst wollte

ich eigentlich eine Cocktailbar auf den Kanaren eröffnen.

Aber mein Vater hat mich überzeugt, ins eigene Hotelgeschäft

zu kommen, das wir 2008 mit dem Lindemann’s

erweitert haben.“ Vater und Sohn in einem Unternehmen

ist das immer eine friedliche Angelegenheit? Lars Lindemann:

„Natürlich gab es Zeiten, in denen zwei Generationen

mit unterschiedlichen Ansichten aufeinandergeprallt

sind. Aber längst ist alles gut. Wir verstehen uns, haben

Vertrauen zueinander, wir sind ein exzellentes Team.“

Darauf legt Lars Lindemann nicht nur im Verhältnis zu

seinem Vater Wert, sondern grundsätzlich: „ Wir arbeiten

hier mit Menschen für Menschen. Nur ein gutes Team von

Mitarbeitern bildet das Fundament für ein erfolgreiches

Unternehmen mit zufriedenen Kunden und Gästen.“

Wird es in Berlin noch weitere Lindemann-Hotels geben?

Lars Lindemann: „Wir werden die Lindemann-Hotelkette

in jedem Fall erweitern. Doch nicht auf Krampf. Alles

muss stimmen.“ Pause, dann der Satz, den der Junior von

seinem Vater gelernt und verinnerlicht hat: „Nicht die

Großen besiegen die Kleinen, sondern die Schnellen besiegen

die Langsamen.“

LINDEMANN’S Hotel, Potsdamer Straße 171173, 10783 Berlin

Telefon 030/526 85 40, www.lindemanns-hotel.de

22 | treffpunkt_37

Industriepalast Hostel

Für Gäste mit eher kleinem Budget und großem Erlebnishunger ist

das Industriepalast Hostel in Friedrichshain geeignet. Der Industriepalast

ist ein Gebäude, das vor 100 Jahren von dem KaDeWe-

Architekten Johann Emil Schaudt gebaut wurde. Jahrzehntelang

waren hier kleine Gewerbebetriebe angesiedelt, in der einstigen

DDR wurden in dem roten alten Berliner Backsteingemäuer Lehrlinge

ausgebildet. Jahrelang stand es komplett leer Tristesse pur,

aber nicht unbeobachtet. Heiko Emrich, einer der Geschäfts führer

der VARENTA Beherbergungsgesellschaft, hatte ein Auge auf das

Haus geworfen. Er sagt: „Meinen Partnern und mir schwebte schon

seit zehn Jahren vor, ein Hostel zu eröffnen. Als wir hörten, dass

der Industriepalast vermietet werden sollte, traten wir ein in Verhandlungen.

Sie zogen sich ewig in die Länge ... und plötzlich bekamen

wir die Möglichkeit, diese Immobilie zu kaufen. Das war uns

natürlich am liebsten.“ Am 1. Juli 2010 wurde das Industriepalast

Hostel eröffnet mit Beteiligung der Berliner Volksbank. Heiko

Emrich: „Unsere Hausbank war abgesprungen. Ganz plötzlich, ohne

Gründe zu nennen. So kamen wir mit der Berliner Volksbank ins

Gespräch und darüber bin ich wirklich froh.“

Einchecken kann man bereits ab zehn Euro die Nacht. Insgesamt

gibt es 90 Zimmer mit fast 400 Betten. Heiko Emrich: „In unserem

Hostel stehen geräumige, günstige Gruppenzimmer für bis

zu acht Personen, auch günstige Zwei- und Einbett-Zimmer zur Verfügung.“

Beliebte Treffpunkte sind die große Lobby mit Bar, Kicker

und Billard. Im Gewölbekeller kann Tischtennis gespielt werden.

Hosteldirektor Heiko Emrich: „Bei uns mischt sich Stimmengewirr

junger Berlin-Besucher aus aller Welt. Einfach herrlich! Schließlich

muss es für die, die nicht so viel Geld haben, doch auch eine zentrale,

saubere Unterkunft geben mit freundlichen Menschen an der

Rezeption. Und all das bieten wir.“

Industriepalast Hostel, Warschauer Straße 43, 10243 Berlin

Telefon 030 / 740 78 29-0, www.industriepalast.de

Im Hostel gibt es

Mehrbettzimmer und

einen Freizeitraum für

das vorwiegend junge

Publikum


Bücher CD DVD

Gudrun Küsel

Brandenburgs berühmte

Töchter und Söhne

Viele Brandenburger sind

berühmt geworden. Karl

Friedrich Schinkel, Heinrich

von Kleist, Theodor Fontane,

Gottfried Benn, Loriot, Ernst

Schering oder Wilhelm von

Humboldt, um nur einige

zu nennen, oder auch Sonja

Ziemann und Rudi Schuricke.

Andere haben Dinge erfunden

wie das Anilin, die Kleinbildkamera

und die Reißzwecke.

Alle blieben ihrer Heimat

weiterhin eng verbunden. Das

beste Beispiel der Gegenwart:

Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Verlag Wartberg Verlag,

12,90 Euro.

Claudia von Gélieu

Wie den Berlinern ein Bär

aufgebunden wurde

Denksportaufgabe gelöst?

Woher kommt der Name

Berlin? Was schleppten

die Emmerweiber in ihren

Eimern? Und wo liegt Klein-

Istanbul? Bei der Spurensuche

in Berlins Vergangenheit von

der Roggenmuhme bis zum

Mauerfall werden diese und

andere Rätsel gelöst. Eine

Zeitreise mit wunderbaren

Illustrationen von Anna Zunterstein.

Sagen, Sprichwörter,

Straßennamen, Ausgrabungen

und Denkmäler werden ins

Blickfeld gerückt. Verlag vbb,

17,50 Euro.

Schicken Sie das Lösungswort an:

Berliner Volksbank, SUS­K, 10892 Berlin

E­Mail: treffpunkt @ berliner­volksbank.de

Einsendeschluss: 05.04. 2012

Zu gewinnen gibt es je eines der oben vorgestellten Medien.

Gewinner der Denksportaufgabe aus dem treffpunkt Nr. 36

Eberhard Kaulbach, 12529 Schönefeld

Klaus Westendorf, 12681 Berlin

Joachim Köbnick, 14478 Potsdam

Ursula Kühn, 13088 Berlin

Lederpeitsche

8

ein altgriech.Hauptstamm

ein Gewässerrand

Wasservogel

Vorzimmerdame

Mikhail Simonyan

Two Souls

Der aufsteigende Stern am

Virtuosenhimmel junger

Stargeiger, Mikhail Simonyan,

debütiert mit seinem Album

„Two Souls“. Der armenischstämmige

Künstler thematisiert

musikalisch seine Wanderung

zwischen zwei Welten

und zwei Seelen auf der Suche

nach seiner Identität. Er selbst

erklärt die eigentümliche

Faszination: „Ich bin halb

Armenier, halb Russe, ich

habe in Amerika gelebt, nun

lebe ich in Berlin. Aber meine

wahre Heimat ist die Bühne.“

Deutsche Grammophon,

16,90 Euro.

Quatsch,

Unsinn

3

1 6

2

5

altgriechischeGrabsäule

Kindertrompete

Strom

durch

Gerona

(Span.)

9

Flechtwerk

Strophengedicht

deutsche

Vorsilbe

illoyal,

abtrünnig

Leim

(ugs.)

12

Medien und rätsel

Jan Josef Liefers

Der Mann auf dem

Baum

Beiläufig erfährt Hans, dass

Ex-Freundin Linda mit dem

gemeinsamen Sohn Moritz

auswandern will. Auf sein

Kind aber kann und will er

nicht verzichten. In dieser

temporeichen Komödie um

die immer wiederkehrenden

Probleme zwischen Männern

und Frauen muss Jan Josef

Liefers einem breiten Publikum

als eloquenter Tatort-

Rechts mediziner Professor

Karl-Friedrich Boerne bekannt

gegen seine erfinderische

Ex antreten, um den gemeinsamen

Sohn nicht zu verlieren.

good!movies, 15,90 Euro.

Alleinherrscher

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

13

Lebenshauch

Stadt in

Kalifornien

(Abk.)

Auflistung

sandige

Landschaftsform

Augenkrankheit

11

7

4

Fremdwortteil:

doppelt

10

DEIKE-PRESS-1208-2

sich

informieren

treffpunkt_37 | 23

K N

D O

N

S

E

E N

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SUE


Veranstaltungen

Das Klingende Museum

Das Klingende Museum in Wedding will

Musik und Klang sinnlich erlebbar machen.

Als ein Museum mit Instrumenten zum Anfassen,

Reinblasen und Draufhauen können

Kinder und Jugendliche unter professioneller

Anleitung spielerisch entdecken, wie

eine Trompete funktioniert oder wie bei

einer Geige ein Ton erzeugt wird. Sie lernen

verschiedene Musikinstrumente kennen.

Dabei stehen Spaß und die Freude am Musizieren

im Vordergrund. Das Museum bietet

vorwiegend Workshops für Kinder- und

Jugendgruppen an.

Das Klingende Museum, Zingster Straße 15

13357 Berlin, Telefon: 030/39 99 35-22

www.klingendes-museum.de/berlin

24 | treffpunkt_37

BerliNs GANz BesoNDere MuseeN

Alles auf Zucker

Buchstabenmuseum

Ein großes „U“ von einem U-Bahnhof, das „le“

aus Alexanderplatz und noch viele andere

gerettete Buchstaben aus der Berliner Öffentlichkeit

gilt es in diesem unglaublichen

Buch staben museum zu bewundern. Hunderte

Buchstaben wurden so bereits vor Verwitterung

oder endgültiger Verschrottung bewahrt.

Manche sind bis zu 2,50 m hoch und 100 kg

schwer, und bei vielen wird auch die Zeitgeschichte

dahinter verraten. Interessant für alle,

vom ABC-Schützen bis zu Designliebhabern.

Buchstabenmuseum

Karl-Liebknecht-Straße 13, Berlin Carré, 1. OG

10178 Berlin, Telefon: 0177/420 15 87

www.buchstabenmuseum.de

Es gibt Ideen, die nur in einer Stadt wie Berlin auf fruchtbaren

Boden fallen. treffpunkt stellt fünf ungewöhnliche Museen vor,

die auf jeden Fall einen Besuch wert sind und Groß und Klein

Freude machen werden.

Computerspielemuseum

14 000 Spiele, 2 300 Hardware-Exponate und über 10 000 Zeitschriften erwar ten

Computerspielbegeisterte in diesem Museum. Vieles darf angefasst, ausprobiert

und durchgespielt werden. Es gibt einen Riesenjoystick, das erste Video-Game

der Welt und sogar ein Spiel, das bei Fehlern sanfte Stromstöße verteilt. Nicht

zu vergessen der DDR-Auto mat Poly play mit acht verschiedenen Spielen, zum

Beispiel der „Hirschjagd“, oder die Spielkonsole Vectrex mit dem schwarz-weiß-

Monitor aus dem Jahr 1982.

Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin-Friedrichshain

Telefon: 030/60 98 85 77, www.computerspielemuseum.de


Zucker-Museum

Berlin ist, wenn die Wahrheit einfach raus muss.

Slörm,

Prenzlauer Berg

dasistberlin.de

Currywurst Museum

Süßer geht’s nicht: Ob Zuckerwatte, Zuckerrübe, Zuckerrohr, Zuckergefäße

hier erfahren die Besucher auf stolzen 450 qm die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte

des Zuckers. Auch seine Rolle in unseren Nahrungsmitteln wird für

Groß und Klein anschaulich dargestellt. Außerdem gibt es das Brandenburger

Tor natürlich ganz aus Zucker zu bewundern. Und jeden Sonntag lässt ein

Zuckerbläser Figuren vor den Augen der begeisterten Besucher entstehen.

Zucker-Museum, Amrumer Straße 32, 13353 Berlin-Wedding

Telefon: 030/31 42 75 74, www.sdtb.de/Zucker-Museum

Zu Berlin gehört die Currywurst einfach dazu. Kein Wunder, dass ihr im Museum

in der Nähe des Checkpoint Charly ein Denkmal gesetzt wurde. Besucher können

auf den Spuren roter Soßenkleckse wandeln und sich an einem nachgebauten

Tresen per Computermonitor als Wurstverkäufer betätigen. Stehtische mit

Hörern in Form von Ketchupflaschen lassen echtes Feeling aufkommen, ein Wurstsofa

lädt zur Entspannung ein. Drückt der Besucher im „Berlinscope“ auf einen

bestimmten Knopf, begrüßt ihn die lokale Currywurstbude in der jeweiligen

Landessprache. Sehenswert die humorvolle Dokumentation „Best of the Wurst“.

Deutsches Currywurst Museum Berlin, Schützenstraße 70, 10117 Berlin-Mitte

Telefon: 030/88 71 86 47, www.currywurstmuseum.de

Anzeige

treffpunkt_37 | 25


18|4| Die Entführung aus dem Serail

Mit Mozarts „Die Entführung aus

dem Serail“ gab der katalanische Regisseur

Calixto Bieito sein Debüt an der

Komischen Oper Berlin. Diese Inszenierung

wurde weltweit kontrovers diskutiert:

Radikal und expressiv geht er an die

Geschichte heran und verlegt sie in ein

Bordell, wo Frauen wie Sklaven gehalten

und behandelt werden und in dem sich

Zustände und Machtverhältnisse immer

weiter zuspitzen. Der Regisseur stellt die

Frage: „Was tun wir, wenn wir lieben? Was

27|4| Fritz! Ein Theaterspiel für den König von Preußen

Anlässlich des 300. Geburtstags von Friedrich

II. hat der Berliner Autor Uwe Wilhelm

für das Hans Otto Theater eine freche, tem po -

reiche Farce über das Ringen der Nach geborenen

um die politische Auslegung von

Leben und Wirken des großen Preußen königs

geschrieben. Rita Feldmeier (Foto), als Komödiantin

und Charakterspielerin gleichermaßen

erfolgreich und beliebt, spielt in ihrem

35. Bühnenjahr beein druckend die Rolle

Friedrichs des Großen.

Hans Otto Theater Potsdam

Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

Kartentelefon: 0331/98 118

treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für die

Vorstellung am 27.4.2012 um 19.30 Uhr

Stichwort: Fritz

Teilnahmebedingungen: Seite 31

26 | treffpunkt_37

sind wir fähig zu tun für Liebe, in

Liebe? Was ist Liebe heute, was ist heute

Freiheit?“ Empfohlen ab 18 Jahren.

Komische Oper Berlin, Behrenstraße 5557,

10117 Berlin, Kartentelefon: 030/47 99 74 00

Aufführungen am 11., 18.04. sowie 04., 11.,

16.05.2012, 19.30 Uhr

treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für die

Vorstellung am 18.04.2012 um 19.30 Uhr

Stichwort: Serail

Teilnahmebedingungen: Seite 31

9|5| Onegin

John Cranko hat der Ballettwelt einige

der schönsten abendfüllenden Inszenierungen

hinterlassen, die im 20.

Jahrhundert entstanden sind. Eines der

Merkmale seiner choreographischen

Handschrift ist es, feinsinnige, innere

Vorgänge tänzerisch zu beschreiben.

Mit seinem unvergleichlichen Gefühl

für unterschwellige Befindlichkeiten

erzählt John Cranko den Mythos von

Onegin und Tatjana, den Mythos der

Ewig-Einsamen, die im Alleinsein ihre

Erfüllung finden müssen. Musikalisch

beruht Onegin auf Kompositionen von

Peter I. Tschaikowsky, die für das Ballett

eingerichtet und arrangiert wurden. Es

spielt die Staatskapelle Berlin unter der

Leitung von Paul Connelly.

Staatsoper Berlin im Schiller Theater,

Bismarckstraße 100, 10625 Berlin

Kartentelefon: 030/20 35 45 55

weitere Aufführungen 11.,12., 24. und

27. Mai 2012

treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für die Vorstellung

am 09.05.2012 um 19.30 Uhr

Stichwort: Onegin

Teilnahmebedingungen: Seite 31


is 13|5| Gerhard Richter. Panorama

Zu Ehren eines der wichtigsten

Künstler der Gegenwart, der gerade

seinen 80. Geburtstag feierte, zeigt die

Neue Nationalgalerie die umfassende

Retrospektive Gerhard Richters:

Panorama. Zuvor war die Ausstellung

des gebürtigen Dresdners in der Tate

Modern in London zu sehen und wurde

dort hoch gelobt. Durch den chronologischen

Aufbau der Ausstellung tritt

das Besondere seines Schaffens zutage.

Richter arbeitet gleichzeitig abstrakt

Vorverkaufsgebühr sparen!

Nennen Sie bei Ihrer Ticket-Bestellung

das Stichwort „Berliner Volksbank

und Sie sparen die Vorverkaufsgebühr

(15% auf den Kartenpreis).

Ticket-Hotline: 030 31575413

und figurativ. Er wiederholt Motive und

verändert sie das zeigt die Ausstellung

hervorragend.

Neue Nationalgalerie, Kulturforum,

Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin

Öffnungszeiten: DiSo 1018 Uhr, Do bis 22 Uhr

treffpunkt verlost 3 x 2 VIP Tickets für einen

Tag Ihrer Wahl bis 13.05.2012

Stichwort: Richter

Teilnahmebedingungen: Seite 31

Donnerstag, 5. Juli 2012 mit Feuerwerksfinale

Herbert Feuerstein präsentiert

First Night Best of Classics

Musik, die die Welt eroberte

Freitag, 6. Juli 2012

Dance, Dance, Dance

Die spektakuläre Tanzshow von klassisch

bis modern

Samstag, 7. Juli 2012

Opera Italiana

Verdi, Puccini, Rossini

Sonntag, 8. Juli 2012

Let it Swing

Andrej Hermlin & his Swing Dance Orchestra,

Gustav Brom Big Band & Special Guests

Montag, 9. Juli 2012

Katie Melua

Secret Symphony Tour 2012

Alle Konzerte beginnen um 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr

30|5|

Prügelstock und Flöte

ein Mensch wird

preußischer König

Der musikalisch-literarische Theaterabend

zeigt den Lebensweg des preußischen

Staatenlenkers auf. Er bestimmte die

Geschicke Preußens wie kein anderer

radikal, sozial, tolerant, seiner Zeit weit

voraus. Der Abend erkundet Friedrichs

Sehnsucht nach Kunst, Philosophie und

Ruhm sowie seine große Einsamkeit.

Das Programm besteht u. a. aus Briefen,

Tagebüchern, Berichten. Als kulinarische

Beigabe gibt es in der Pause eine preußische

Kartoffelsuppe und ein Glas Tokajer

im Kartenpreis inbegriffen.

Theater im Palais, Am Festungsgraben 1,

10117 Berlin, Kartentelefon: 030/201 06 93

treffpunkt verlost 2 x 2 Freikarten für die

Vorstellung am 30.05.2012 um 17 Uhr

Stichwort: Prügelstock und Flöte

Teilnahmebedingungen: Seite 31

BÜHNE

Loge Loge

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T R I B Ü N E N T R I B Ü N E N

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Ticket-Hotline

030 31575413

Kategorie

5. Juli 2012 89,50€ 79,50€ 69,50€ 59,50€ 45,50€

6. Juli 2012 79,50€ 69,50€ 59,50€ 49,50€ 39,50€

7. Juli 2012 79,50€ 69,50€ 59,50€ 49,50€ 39,50€

8. Juli 2012 79,50€ 69,50€ 59,50€ 49,50€ 39,50€

9. Juli 2012 89,50€ 79,50€ 69,50€ 59,50€ 45,50€

Vorteilspreis für Kunden der Berliner Volksbank

Programmänderungen vorbehalten (www.classicopenair.de)

treffpunkt_37 | 27

e

3


22|6|

Friedrich Das Musical

In einer spektakulären Welturaufführung

kommt der Mythos um den großen Preußenkönig

als Musical auf die Bühne. Opulente

Kostüme, faszinierendes Licht design, gigan -

tisches Bühnenbild und Musik mit Ohrwurm -

charakter garantieren beste Unterhaltung.

Metropolis Halle Potsdam im Filmpark

Babelsberg, August-Bebel-Straße 26,

14482 Potsdam

Kartentelefon: 0331/28 40 304

Aufführungen vom 01.30.06.2012,

DoSo 19 Uhr, MiSo 14.30 Uhr

treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für die

Vorstellung am 22.06.2012 um 19 Uhr

Stichwort: Friedrich

Teilnahmebedingungen: Seite 31

Benefizgala Romeo und Julia

Die 17. Lions-Benefizgala des Lions Club

Berlin-Wannsee am 23. März 2012 in der

Deutschen Oper Berlin steht in diesem

Jahr unter dem Motto „LIEBEN. LEBEN.

SCHWEBEN“. 100 Schüler der Oberstufe

aus fünf Berliner Schulen werden Romeo

und Julia von S. Prokofjew in einer einmaligen

Choregrafie von Kathlyn Pope auf-

Anzeige

28 | treffpunkt_37

0508|7|

Classic Open Air

Das Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt

ist aus der Berliner Kulturszene nicht

mehr wegzudenken. 2012 gibt es wieder ein

hochkarätiges, bunt gefächertes Programm,

das für jeden Musikgeschmack etwas bietet.

Auf einem der schönsten Plätze Europas

dem historischen Gendarmenmarkt im

Herzen Berlins kann man an lauen Sommerabenden

einzigartige Konzerte genießen.

Classic Open Air am Gendarmenmarkt

Kartentelefon: 030/31 57 54 13

Aufführungen vom 05.09.07.2012, jeweils

19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr

treffpunkt verlost jeweils 2 x 2 Karten für die

Konzerte (s. S. 27) am 05., 06., 07. und 08.07.2012

Stichwort: COA + gewünschtes Konzert

Teilnahmebedingungen: Seite 31

führen. Der Überschuss des Konzertes wird

wie seit Jahren für Projekte der Kinder- und

Jugendförderung in Berlin eingesetzt.

Mehr Informationen unter:

www.lions-benefizgala.de; Tickets von

22 bis 74 Euro; Telefon 030/21 24 70 24 oder

benefizkonzert@lions-wannsee.de

KULTURpur

wissen, wo was läuft!

Christian Kourik, Chefredakteur der

bundesweiten Kulturplatt form, gibt

Tipps, die Ihnen in den kommenden

Wochen besonders viel Freude

machen. Mehr Informationen unter

www.kulturpur.de

Top-5

Dr. Eckart von Hirschhausen erklärt

das Phänomen Liebe

Tempodrom

Möckernstraße 10, 10963 Berlin

20.04.2012, 20 Uhr

Kartentelefon: 01805/55 41 11

Die Zauberflöte

South Africa meets Mozart

Admiralspalast

Friedrichstraße 101, 10117 Berlin

27.04.05.05.2012, 20 Uhr

Kartentelefon: 030/32 53 31 49

Peter Gabriel live mit Orchester

O World, O Platz 1, 10243 Berlin

2 2

09.05.2012, 20 Uhr

Kartentelefon: 030/20 60 70 88 99

Lucia di Lammermoor mit Joseph

Calleja, Diana Damrau und Olga

Peretyatko

Deutsche Oper Berlin

Bismarckstraße 35, 10627 Berlin

08. und 14.06.2012, 19.30 Uhr

Kartentelefon: 030/34 38 43 43

Alanis Morissette

einziges Konzert in Deutschland

Freilichtbühne an der Zitadelle Berlin

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

10.07.2012, 20 Uhr

Kartentelefon: 030/78 09 98 10

Reise Best of Beethoven

Zu den bedeutenden Festivals der klassischen Musik, die in

Polen jedes Jahr stattfinden, gehören das Internationale

Beethoven-Festival zu Ostern und das Chopin-Festival im

August. Gönnen Sie sich eine bequeme und kurze Bahnreise,

vier Tage im zentralen 4-Sterne-Hotel Polonia Palace, eine

Stadtführung durch die historische Altstadt, einen Ganztagsausflug

zum Geburtshaus Chopins und zum Radziwill-Schloss

Nieborow sowie beste Karten für die Festivalkonzerte.

Warschau 30.03. 02.04.2012

Aktuelle Preise: www.kunstundgenuss-reisen.de

treffpunkt-Leser erhalten 5 % Rabatt bei Anmeldung unter

Telefon 030/66 77 10 75


Stefanie Krüger (l.) und Güler Akar fühlen sich wohl mit der Kunst von Ludwig Gabriel Schrieber. Vorn die

Steinguss-Plastik „Paseo“ von 1957, hinten an der Wand eine Vorstudie mit Kohle und Kreide, 1956

BesucH AN orT uND sTelle

Die Kunstsammlung der

Berliner Volksbank

Die Berliner Volksbank verfügt über eine bedeutende

Unternehmens-Kunstsammlung.

2007 wurden die rund 1 400 Gemälde, Zeichnungen,

Druckgrafiken und Skulpturen in

die neu gegründete gemeinnützige Stiftung

KUNSTFORUM der Berliner Volksbank überführt.

Seither werden sie von dort betreut.

treffpunkt stellt in loser Folge die Kunstwerke

in Filialen, FilialCentern, FinanzCentern

und Geschäftsbereichen vor.

Die Kunst im FinanzCenter Neukölln

Berlin-Neukölln, Hermannplatz Ecke Kottbusser

Damm. Schneeweiß strahlt der Service-

und Empfangsbereich des im Februar

2011 nach Umbau wiedereröffneten Finanz

Centers. Im Beratungsbereich empfängt die

Kunden als erstes die 1957 entstandene fels -

graue Steinguss-Plastik „Paseo“ (Spaziergang)

des Bildhauers Ludwig Gabriel Schrieber,

der Anfang der 1970er Jahre Direktor

der Hochschule der Künste in West-Berlin

war. Eine stilisierte Gruppe Männer und

Frauen steht eng aneinandergeschmiegt

im Raum. „Viele Kunden bleiben stehen

und betrachten diese Plastik“, berichtet

Güler Akar, Leiterin Kundenservice des

FinanzCenters. Anja Mertink, Leiterin des

FinanzCenters, hat zusammen mit Güler

Akar aus den Ausstattungsvorschlägen der

Stiftung KUNSTFORUM die neue Kunst für

die Räume ausgesucht. Anja Mertink: „Die

Kunst in unserem FinanzCenter ist schon etwas

ganz Besonderes. Sie lässt uns für einen

Augenblick in eine andere Welt eintauchen.

Dann geht es inspiriert weiter ins nächste

Kundengespräch oder an den PC“.

> Jetzt für den Jahrgang 2012/13 bewerben!

Bewerbungszeitraum: 1.4. bis 25.7.2012

Alle Infos unter www.jzub.de

kunst

Mit dem Start des museumspädagogischen

Workshop­Programms der Werkstatt für

Kreative Mitte Februar 2012 standen die Telefone

nicht mehr still. Bereits zwei Wochen

nach Beginn der Terminvergabe war das bei

den Schulen inzwischen wohlbekannte Programm,

dieses Mal mit dem Thema „Inszenierung

des Ichs“, weitgehend ausgebucht.

Die jugendlichen Teilnehmerinnen und

Teilnehmer erarbeiten im Workshop unter

Anleitung der Museumspädagoginnen eine

eigene „Selbstinszenierung“. Dazu experimentieren

sie mit Bildern von sich und er ­

kennen, mit welchen Mitteln sich Menschen

im Alltag in Szene setzen. Wie das Künstler

tun, zeigt eine Auswahl von Arbeiten aus

der Kunst sammlung der Berliner Volksbank.

Im prak tischen Teil wird im Anschluss ein

Bild in der künstlerischen Technik des

Siebdrucks oder der Radierung hergestellt.

Die Werkstatt für Kreative ist eingerichtet:

Leslie Klawohn (l.) und Caterina Grusche legen

letzte Hand an

Anzeige

treffpunkt_37 | 29


Junior

Wie wird man Unternehmer? Rund 180 Augenpaare richten sich

fragend auf vier Personen: Unternehmer Dieter Burmester, Manager

Bob Hanning, Bankvorstand Dr. Holger Hatje und Moderatorin Carola

Ferstl (Foto r. o.). Deren Antworten klangen durchaus ungewöhnlich

für die Schüler aus zehn Berliner und Brandenburger Schulen, die

beim Wettbewerb ZasterMaster 2011 gewonnen hatten und nun zu

einer Unterrichtsstunde „Wirtschaft“ in die Berliner Volksbank kamen.

„Geld“, sagt Dieter Burmester von „Burmester

Audiosysteme“, „ist immer der falsche

Antrieb.“ Es müsse um die Sache gehen,

und von der müsse man überzeugt sein.

Er selbst sei ausgelacht worden, als er an-

30 | treffpunkt_37

uNTerNeHMer werDeN?

Schulstunde

„mal ganz

anders“

Spannender Unterricht

für coole Schüler:

Anja und Paul vom

Marie-Curie-Gymnasium

in Hohen

Neuendorf (Mitte).

Weitere Schüler (l.), die

den Ausführungen der

„Lehrer“ lauschen und

eifrig mitschreiben!

fing, Lautsprecher, Plattenspieler und andere

Tongeräte in Handarbeit zu fertigen.

„Aber dann“, schmunzelt er, „wurden wir

kopiert, und diejenigen, die uns kopiert haben,

gibt’s nicht mehr. Das waren die ewigen

Leo … fast allein im Aquarium

Zweiten. Nur die Ersten bleiben bestehen.“

Als der Unternehmer Preise für seine weltweit

gefragten „High-end“-Produkte nennt,

geht ein Raunen durch die Reihen: Bis zu

100 000 Euro kostet eine Musikanlage. „Wir

machen das Beste, was es gibt“, erklärt der

Chef, der seinen rund 50 Mitarbeitern ein

gutes Gehalt zahlt, dafür aber Höchstleistung

erwartet.

Wie man ohne größeres finanzielles

Polster eine Firma gründen könne, fragt

eine Schülerin vom Gymnasium Villa Elisabeth

in Wildau. „Indem man wie ein Verrückter

arbeitet und wie ein Student lebt!“,

gibt Burmester trocken zu Protokoll. Es habe

30 Jahre gedauert, bis er dahin gekommen

sei, wo er heute stehe.

So viel Zeit gibt’s im Sport meistens nicht.

Und doch hatte auch Bob Hanning, Manager

des Berliner Handballvereins „Füchse“,

eine langfristige Strategie. Eindrucksvoll

beschreibt er den Weg des lokalen Vereins

„Reinickendorfer Füchse“, den Hanning

2005 übernahm, zum Hauptstadtclub, der

in der Bundesliga ganz oben mitmischt:

„Erstens: Durch Leistungsbereitschaft. Man

muss nicht unbedingt die Besten haben,

aber die Leistungsbereiten. Zweitens: Der

Trainer muss fachliches Know-how haben,

aber er muss führen statt steuern, können

statt wissen und verändern statt in Routine

zu verfallen.“ Von besonderer Bedeutung sei

die Nachwuchsarbeit, so Hanning. Außerdem

komme es auf verlässliche Partner an.

„Bei der Berliner Volksbank bin ich sicher,

dass sie mit uns auch durch schwere Zeiten

geht“, betont der Handballmanager.

Moderatorin Carola Ferstl fragt, ob Schüler

mit ihrer Geschäftsidee zur Berliner

Volksbank kommen können. „Ganz klar“,

antwortet Dr. Holger Hatje, „aber die Schule

sollte man trotzdem zu Ende machen.“

Bob Hanning, nach eigenen Worten selbst

„kein besonderer Schüler“, nickt: „Ohne Abschluss

braucht man schon großes Glück,

wenn aus einem etwas werden soll.“

Eine rot­schwarze Würgeschlange durfte treffpunkt­Leser Leo im Zoo auf den Arm nehmen!

Er hat bei der Weihnachtsverlosung unseres Bankteilhabermagazins eine der begehrten Karten

für die Nachtführungen im Aquarium gewonnen, die in den Wintermonaten nach der offiziellen

Besuchszeit stattfinden (der letzte Termin ist am 23. März 2012). Besonders spannend

fand Leo die Pfeilgiftfrösche, den Zitteraal und den Palmendieb, wie er hier schreibt (li.). Den

Riesenhai Mickey hat er sogar für uns gemalt. Die treffpunkt­Redaktion bedankt sich herzlich

für den schönen Brief und wünscht sich mehr Post von jungen Lesern …

Zoo Aquarium Berlin, Budapester Straße 32, 10787 Berlin, Telefon 030/254 01-0

www.aquarium-berlin.de


Impressum:

treffpunkt

Das Magazin für Bankteilhaber

Herausgeber:

Berliner Volksbank, Der Vorstand,

Postanschrift: 10892 Berlin,

Telefon 030 / 30 63­33 00

Gesamtleitung:

Berliner Volksbank, Strategische Unternehmenssteuerung,

Michael Schröder /

Ingeborg Schleyer, Telefon 030 / 30 63­54 17,

Fax 030 / 30 63­15 25

Redaktionsleitung: Caroline Methner,

Hans­Heinrich Reichelt

Graphische Gestaltung: Frank Rothe

Redaktion: Karin Aigner, Christian Kourik,

Ingeborg Schleyer

Erscheinungsdatum dieser Ausgabe:

9. März 2012, treffpunkt 38 erscheint am

11. Juni 2012

Konzeption, Gestaltung, Herstellung,

Anzeigen: Consultum Communications

GmbH & Co. KG, Alte Jakobstaße 7980,

10178 Berlin

Druck: Druckhaus Schöneweide GmbH,

Berlin/Frank Druck GmbH & Co. KG

Bildnachweis: S. 1 Matthias Narayek;

S. 3 Klaus G. Bergmann/SPSG, Enrico Nawrath,

Jürgen Rocholl, Brot und Salz; S. 4 Lothar

Hemmen; S. 5 Berliner Volksbank; S. 6 Klaus

G. Bergmann/SPSG; S. 7 Leo Seidel/SPSG,

SPSG, Fotolia.com by­studio; S. 8 Fotolia.com

Morphart, www.gasthof­zum­alten­fritz.de;

S. 9 Berliner Volksbank, Siedler Verlag/SPSG,

Gabriele Riechert; S. 10 Landesbildstelle; S. 11

Fotolia.com detailblick; S. 12 Fotolia.com

Picture­Factory, Valua Vitaly; S. 13 Jürgen

Rocholl, Fotolia.com Kaarsten, by­Studio;

S. 14 Sabeth Stickforth; S. 15 Sabeth Stickforth,

Berliner Volksbank; S. 16 Berliner Volksbank;

S. 17 Deutscher Bundestag, Berliner

Volksbank; S. 18 Berliner Volksbank; S. 19

Matthias Narayek; S. 20 Grimm’s Hotel; S. 21

Grimm’s Hotel, Lindemann’s Hotel; S. 22

Lindemann’s Hotel, Industriepalast Hostel, S. 24

Buchstabenmuseum/Kilia Krug, Klingendes

Museum Berlin, CMS/Metzner; S. 25 Deutsches

Currywurst Museum Berlin , SDTB/Zucker­

Museum/Archiv; S. 26 Monika Rittershaus,

HL. Boehme, Enrico Nawrath; S. 27 Staatliche

Museen zu Berlin, National galerie © Gerhard

Richter, Theater im Palais, S. 28 Friedrich­

Musical, DAVIDS/Classic Open Air; S. 29

Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank;

S. 30 Jürgen Rocholl, S. 31 Brot und Salz

Gesamtauflage dieser Ausgabe:

104 650 Exemplare

www.berliner-volksbank.de

treffpunkt@berliner-volksbank.de

Teilnahmebedingungen für die

Gewinnspiele:

Bei allen Gewinnspielen ist der Rechts weg

ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind

alle Mitglieder der Berliner Volksbank. Teilnahmeschluss

für alle Gewinnspiele und

Verlosungen ist der 5. April 2012 (Ausnahmen

sind gekennzeichnet). Sie können

der Nutzung oder Übermittlung Ihrer

Daten für die Zwecke der Markt­ und Meinungsforschung

oder der Werbung im

Hinblick auf weitere Zusendungen jederzeit

widersprechen. Wir werden dies dann

schnellstmöglich berücksichtigen.

so GuT scHMeckT Die DeuTscHe kücHe

Brot und Salz

Täglich frisch gebackene Brote gehören zum

festen Repertoire von „Brot und Salz“. Einfach

köstlich ist die Variante mit Maronencreme

und Wacholderschinken. Erst im Sommer des

Vorjahres eröffnet, gilt das kleine Lokal in

der südlichen Uhlandstraße als Geheimtipp

für alle Feinschmecker, die die deutsche

Küche lieben. Chefkoch und Inhaber Anton

Scholten steht mit viel Leidenschaft hinter

dem Herd und arbeitet mit saisonalen Produkten,

die vorwiegend aus der Region bezogen

werden.

Lächelnd meint Scholten, der auch schon

im „Lubitsch“ und im „Engelbecken“ seine

Krea tivität erfolgreich unter Beweis ge -

stellt hat, dass „unsere Speisekarten modern

deutsch und von vielen Küchen der Welt inspiriert

sind!“ Ohne Schnick-Schnack, aber

dafür immer mit einer Portion Extra-Pfiff.

Zum Beispiel der Sauerbraten vom Brandenburger

Reh mit fruchtigen Quitten

(14,50 Euro) oder die mit Ente gefüllten Rotkohlrouladen

mit Honigkarotten und Feigensauce

(13,50 Euro). Die Meerbarbe mit

Speck, Kapern und Knoblauch auf Rahmwirsing

mit gebratenen Kartoffeln (14,80

Euro) sowie die gefüllte Hähnchenbrust mit

Kräuterfarce auf kandiertem Gemüse mit

essen und Trinken

Es ist ein beliebter Brauch, als Wunsch für Wohlstand und Sesshaftig­

keit zum Einzug Brot und Salz zu verschenken. Unter diesem Motto

wird auch in diesem Charlottenburger Restaurant aufgetischt.

Ambiente, das einlädt: Restaurant „Brot und Salz“ in der Uhlandstraße

Polenta (13,80 Euro) waren in der kalten

Jahreszeit der absolute Renner und werden

entsprechend der Saison aufgefrischt. Übri -

gens gibt es zwei Varianten der Karten

eine tagesaktuelle und eine vierteljährlich

wechselnde Saisonkarte.

Auch an der Getränkeauswahl erkennt

man den Anspruch, den Gästen auf hohem

Niveau nur Bestes zu bieten (und alles zu

vernünftigen Preisen). Scholten arbeitet am

liebsten mit kleinen Winzern zusammen

und bietet hervorragende offene Weine

an. Ebenso eine Überraschung: das herbe

Eschenbräu Pils vom Fass aus der Weddinger

Privatbrauerei M. Eschenbrenner oder der

himmlische Nusslikör von der Preußischen

Spirituosen-Manufaktur.

Scholten trifft mit seinem Restaurant

nicht nur den Geschmack der Wilmersdorfer,

die das gehobene Bürgertum lieben.

Das gediegene Mobiliar aus braunem

Holz und die schönen Lampen mit floralem

Muster unterstreichen die Wohnzimmeratmosphäre.

Übrigens wird von den Gästen auch der

sogenannte „Themenabend“ sehr gut angenommen,

etwa das Spezialitätenmenü zum

Karneval in Venedig und zur Seidenstraße.

Brot und Salz, Uhlandstraße 144, 10719 Berlin, Telefon 030/364 21 776, MoSo 1723 Uhr

www.restaurant-brotundsalz.de

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