Hochuli Holzbau Info - Hochuli Holzbau AG

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Nr. 3 März 2012Hochuli HolzbauInformationenNewsund TrendsInfoHochuli Holzbau AGHauptstrasse 1065044 SchlossruedTel. 062 721 39 77Fax 062 721 51 30mail@hochuli-holzbau.chwww.hochuli-holzbau.chEINLADUNG zumHochuli IN-FORM 2012Ein packendes Referatin der Werkhalle.Infos und Anmeldung unterwww.hochuli-holzbau.chMehr WissenPhotovoltaikPhotovoltaik – «Man kann selber etwas tun»Unser Kunde hat das WortInterview mit Jeremias SchneiderZimmermann aus ÜberzeugungGebäudehüllen zum Wohlfühlen


MartinsEditorialLiebe LeserinnenLiebe LeserSchon seit 2008 beschäftigenwir uns mit der Installation vonPhotovoltaik-Anlagen. Wir warendamals überzeugt, dass sichdie Solarenergie zum Standardder Zukunft entwickeln würde. Deshalb wollten wiruns frühzeitig in dieses Gebiet einarbeiten. – Inzwischenwissen wir, dass die Bedeutung der Photovoltaiktatsächlich rapide zunimmt. Wir sind froh überdie Erfahrungen, welche wir in den letzten vier Jahrengesammelt haben. Denn damit eine PV-Anlagelange Freude macht, ist es wichtig, dass nach derMontage auch das Dach noch dicht ist. Als regionalerHandwerker installieren wir Ihre schlüsselfertigePV-Anlage mit ausgesuchten Partnern. Am Anfangsteht aber wie immer eine kompetente undpersönliche Beratung vor Ort.Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!Martin HochuliMehr WissenPhotovoltaikDie Sonne liefert jeden Tag das 10’000-Fache desgleichzeitigen weltweiten Energieverbrauchs. DieTechniken, diese unerschöpfliche Quelle zu nutzen,sind heute vorhanden. Leider werden sie noch zuwenig eingesetzt. Für eine langfristige und nachhaltigeEntwicklung der Menschheit istes von entscheidender Bedeutung,den Energiebedarf durch erneuerbareEnergie zu decken. Mit einerPhotovoltaik-Anlage auf der eigenenLiegenschaft kann jeder Hausherrseinen Beitrag zu dieser Entwicklungleisten.Die Photovoltaik wurde erstmals in den 50er-Jahren inder Weltraumfahrt als Stromversorgung für Satelliteneingesetzt. Seither werden die Solarzellen stets weiterentwickelt.Dies mit dem Ziel, möglichst leistungsfähige,zuverlässige und günstige Module produzieren zukönnen. Momentan ist die Stromproduktion mit Solarzellenin der Schweiz noch teurer, als dies mit konventionellenProduktionsmitteln (Atom-/Wasserkraft) möglichist. Um die Verbreitung der Photovoltaik zu fördern,werden die höheren Produktionskosten über eine kostendeckendeEinspeisevergütung (KEV) gedeckt. Zielist es, dass mittelfristig der Strom mit der eigenen PV-Anlage zum selben Preis wie der Netzstrom produziertwerden kann (sogenannte Netzparität) und eine Förderungsomit nicht mehr notwendig ist. In der Schweizkönnte diese Situation noch vor 2020 erreicht werden.Die Photovoltaikwurde erstmals in den50er-Jahren in derWeltraumfahrt alsStromversorgung fürSatelliten eingesetzt.Fassade montiert werden, wandeln das einfallendeSonnenlicht in Gleichstrom um. Das Modulfeld wird mitdem Wechselrichter verbunden, welcher idealerweisean einem kühlen Ort (Bsp. Keller) platziert wird. DerWechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrommit der Netzspannung um. Übereinen Produktionszähler wird die Elektrizitätdann in das öffentliche Netzeingespeist. Weil die Energie insStromnetz eingeleitet wird, entstehennie Überschüsse, welche nicht verwendetwerden können. Dies ist einVorteil gegenüber einer thermischenAnlage (Kollektoren für Warmwasser).Die Montage kann auf Steil- oder Flachdächern erfolgen.Die Module sollten möglichst Richtung Süden(Südwest bis Südost) ausgerichtet sein. Wichtig ist,Eine PV-Anlage besteht aus verschiedenen Bauteilen.Die Solarmodule, welche auf dem Dach oder an derPhotovoltaik-Anlage auf Flachdach


Photovoltaik-Anlage, im Dach integriertMontage der Unterkonstruktiondass im Tagesgang keine Verschattung auf die Solarzellenfällt. Es gibt verschiedene Varianten für die Befestigungder Module. Bei Steildächern wird entweder einintegriertes System verwendet, bei dem die PV-Modulezugleich als wasserführende Schicht dienen und dasBedachungsmaterial ersetzen, oder ein aufgesetztesMontagesystem, bei dem die Anlage über das Bedachungsmaterial(Ziegel, Eternit) montiert wird. ZahlreicheMöglichkeiten gibt es auch für dieMontage auf Flachdächern.Die Grösse der Anlage richtet sich nachverschiedenen Faktoren. Die zur Verfügungstehende Fläche oder das Budget begrenzendie Grösse nach oben. Um ein sinnvollesVerhältnis zwischen Kosten und Ertrag zu erreichen,sind ungefähr 21 m 2 Modulfläche notwendig. Diesentspricht einer Leistung von ca. 3,5 kWp, welche proJahr einen Ertrag um 3’200 kWh liefern (7 m 2 => 1 kWp=> 900 kWh/a). Die Preisentwicklung im Solarmarkt istsehr dynamisch. Gegenwärtig muss mit Investitionskostenvon CHF 4’500.– bis 7’000.– pro kWp-Leistunggerechnet werden.Die heutigePhotovoltaik-Technologie istsehr ausgereift.bleme betreffend Tragsicherheit und Witterungsschutzgeben. Obwohl die Montagephase kurz ist, sind dieSUVA-Vorschriften bezüglich Arbeitssicherheit einzuhalten.Ist die Funktionskontrolle abgeschlossen und die Anlagemit dem Netz verbunden, produziert die Anlageselbstständig und zuverlässig, sobald genügend Lichtstrahlungauf den Solarzellen liegt. Die PV-Anlage ist grundsätzlich unterhaltsfrei. DieModule werden durch den Regen genügendgereinigt. Die Leistung sollte regelmässig(monatlich) protokolliert und mit errechnetenSoll-Werten oder Vorjahreszahlen verglichenwerden. Ergeben sich Abweichungen,welche nicht witterungsbedingt erklärt werden können,sollte die Anlage durch einen Fachmann überprüft werden.Die heutige Photovoltaik-Technologie ist sehr ausgereift,obwohl natürlich noch Steigerungen bezüglichLeistungseffizienz bestehen. Damit die Freude an derAnlage während der gesamten (langen) Lebensdaueranhält, ist es wichtig, zu Beginn die richtigen Bau-Partnerund Anlagen-Komponenten zu wählen.Vor dem Bau einer PV-Anlage sind einige Formalitätenzu erledigen. Einzuhalten sind insbesondere die Baugesetzgebungsowie die verschiedenen elektrotechnischenRegeln und Gesetze. Zudem muss die Anlagefür die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) angemeldetwerden, damit man von dieser profitierenkann. Die Bewilligungen sind in der Regel Formsache.Steht das Bauobjekt ausserhalb der Bauzone, empfiehltes sich, die Sachlage zu Beginn sorgfältig abzuklären.SolarmoduleSind alle Bewilligungen vorhanden, kann die Anlagegebaut werden. Innerhalb weniger Tage ist das Solarkraftwerkbetriebsbereit und kann ans Netz gehen. Beider Montage müssen die Regeln der Arbeitssicherheitbeachtet werden. Besonders zu beachten ist der Zustanddes Dachs. Es darf während der Lebensdauerder PV-Anlage von mindestens 30 Jahren keine Pro-Quelle: swissolar1. Wechselrichter DC/AC2. Einspeisungs-Stromzähler3. Verbrauchszähler


VermischtesPhotovoltaik – «Man kann selber etwas tun»Unser Kunde hat das Wortgrosszügige Fördergelder für Photovoltaik-Anlagen gesprochenhat, habe ich das Projekt in die Tat umgesetzt.Was für eine Photovoltaik-Anlage haben Sie?Die Anlage ist in das Dach integriert, anstelle von Ziegeln.Sie ist 26 m 2 gross und läuft reibungslos. Es sindkeine Wartungen und kein Unterhalt nötig. Einzig nacheinem Hagelsturm habe ich eine visuelle Kontrolle gemacht.Markus Hauri wohnt mit seiner Familie in Kirchleerau.In seiner Freizeit treibt er Ausdauersport.2009 hat er auf dem Dach seines Hauses eine Photovoltaik-Anlageeinbauen lassen. Markus Hauri istüberzeugt, dass sich die Investition in vielerlei Hinsichtlohnt.Markus Hauri, warum haben Sie sich für eine Photovoltaik-Anlageentschieden?Die Möglichkeit mit alternativen Energien Strom zu produzieren,hat mich schon längere Zeit fasziniert. Mankann nicht über einen Atomausstieg nachdenken undselber nichts unternehmen. Und als dann der KantonWie verlief der Einbau?Alles verlief reibungslos und wir wurden sehr gut beraten.Die gesamten Arbeiten dauerten ca. 1 Woche.Die Anlage hat mehrStrom produziertals berechnet.Was für ein Fazit ziehenSie nach dreiJahren?Ich bin sehr zufrieden.Die Anlage hat mehrStrom produziert als berechnet. Wir haben im Tagesverlaufeinen unterschiedlichen Nutzungsbedarf. Strom,den wir nicht benötigen, wird automatisch ins Stromnetzder IBAarau eingespeist. Dank der Photovoltaik-Anlage müssen wir viel weniger Strom einkaufen unddurch die Gutschriften bezahlen wir für den gekauftenStrom weniger.Interview mit Jeremias SchneiderZimmermann aus ÜberzeugungDer aufgeweckte und sympathischeJeremias Schneideraus Schmiedrued absolviert im2. Lehrjahr die Berufsausbildungzum Zimmermann mit Berufsmatura.In seiner Freizeit ist er gerne mit dem Veloin der Natur unterwegs oder er surft im Internet.Jeremias Schneider, Sie habensich für die Berufsausbildung zumZimmermann mit Berufsmaturaentschieden. Warum?Zuerst wollte ich an die Kantonsschule.Nach einem Schnuppereinsatzals Zimmermann entschied ich mich jedoch fürdiesen Beruf. Jetzt bin ich im 2. Lehrjahr und weiss,dass es die richtige Entscheidung war. Ich bin ein Naturmenschund arbeite gerne im Freien. Zudem ist dasZudem ist das Resultatunserer Arbeitsofort sichtbar unddas gefällt mir.Resultat unserer Arbeit sofort sichtbar und das gefälltmir.Die Hochuli Holzbau AG montiert auch Photovoltaik-Anlagen. Haben Sie da mitgearbeitet?Ich war bisher dreimal dabei, als wir die Schienen für diePhotovoltaik-Anlage montiert haben. Bekannte von mirhaben auch eine Photovoltaik-Anlage undsind super zufrieden. Wenn ich ein Haushätte, würde ich auch eine einbauen.Warum?Weil es eine sinnvolle Sache ist, denndie Umwelt und das Klima werden geschont.Zudem sind fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl undGas nur noch begrenzt verfügbar. Jede Photovoltaik-Anlageträgt etwas zum Schutz unserer Umwelt bei. Und jemehr Menschen umdenken und handeln, desto besser.

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