USA I - Kultourbikes.de

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Reise – Teil 1: Zwei Wochen auf Harleys durch den Südwesten der USANew York herum, einer Gondeltourdurch die Kanäle von Venedig, Wasserspielenam Comer See, einemGang durch das nächtliche Rom, einemWeißwurstfrühstück imMünchner Hofbräuhaus oder einem„Hot shot“ in 300 m Höhe auf demStratosphere Tower steht: Nichts istunmöglich in „Crazy Town“! Vergleichweisegünstig sind hier dieÜbernachtungspreise, selbst in denbekannten gigantischen Luxushotelsmit teilweise bis zu 6.000(!) Zimmern.So genießen wir die erstenzwei Nächte im Märchenschloss Excalibur.Die niedrige Zimmerrate istin unserem Falle auch durchaus berechtigt,bekommen unsere Bettendoch sehr spärlichen Besuch vonuns.16 WHEELIESwood-Streifen gedreht wurden, weildiese einzigartige Landschaft in ihrerVielfalt und Schönheit als Filmkulisseunübertroffen ist.Unsere Bikes haben wir beim größtenamerikanischen Vermieter EAG-LERIDER über die ReiseagenturAMERICAN MOTORCYCLE TOURS(www.am-tours.com) in Ludwigsburggebucht. Der Inhaber ThomasHess und sein Team sind absoluteSpezialisten, wenn es um organisierteBikertouren in Übersee geht.Im 2. Teil unseres Tourberichts gibtes mehr Infos hierzu. Vielen Dankauf jeden Fall schon mal für die tolleOrganisation!Nach einer ausführlichen Einweisungmacht es sich Weggo auf seinerFat Boy bequem, während Peterund ich Las Vegas jeweils auf einerRoad King in Richtung Hoover Damverlassen. Der mit 221 Meternhöchste Staudamm der USA stauthier den Colorado River an derGrenze zwischen Nevada und Arizonazum Lake Meat auf. Dieser gigantischeStausee versorgt Las Vegasmit Wasser und Strom. MitSchrecken fällt mir der extrem niedrigeWasserstand auf. Als ich vor 10Jahren zum letzten Mal hier war, lagNach dem stressigenGroßstadt(nacht)leben wollen wirnun das oft zitierte „Open Range –Weites Land“ kennen lernen, wollensehen, wo einst die Pilgerväter mitihren Familien unter unermesslichenStrapazen gen Westen, demvermeintlichen Glück entgegen, zogen.Wo stolze Indianerstämme inFrieden lebten, bevor der weißeMann kam und sie ihrer Existenzoder gleich ihrem Leben beraubteoder wo unzählige berühmte HollyderWasserspiegel mindestens 20Meter über dem des jetzigen Pegels.Ein Resultat der maßlosen Verschwendungssuchtwertvoller Ressourcenim Land der vielleicht sehrbald „begrenzten Möglichkeiten“.Die Hoffnung liegt nicht zuletzt imneuen amerikanischen Präsidenten,dass man sich in diesem Land aucheinmal mit dem Aspekt Umwelt beschäftigtund versucht noch etwaszu retten, sofern dies noch möglichist! Über den Highway 93 erreichenwir Kingman, um dann unsere Tourüber Bullhead City nach Neddlesfortzusetzen. „200 Meilen am erstenTag! Wie sieht’s mit einem Nachtquartieraus?“ „Ist doch noch so eingeiles Wetter, lass uns noch ein paarMeilen fahren!“ So ähnlich lautetder Dialog zwischen den drei „Harley-Desperados“.An dieser Stelle nun folgt dieEinleitung: Kernig bollert derV-2 unter dir, usw.…Als wir nämlich irgendwo in der einsamenWüste die Interstate 40 verlassenund auf die Route 66 abbiegen,in der Hoffnung, an der „Motherroad“würde es von Motels nurso wimmeln, werden wir für unserenAnfängerfehler gehörig bestraft.

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