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Umweltbericht 2007


07Unique (Flughafen Zürich AG), Umweltschutz, Postfach, CH-8058 Zürich-FlughafenTel. +41 (0)43 816 22 11, Fax +41 (0)43 816 46 15umweltschutz@unique.ch, www.unique.chTitelbild: Flachmoorfläche in Pistennähe


Geschätzte Leserinnen,Geschätzte LeserDas Jahr 2007 war einmal mehr ein erfreuliches für denFlughafen Zürich. Die Passagierzahlen sind weitergestiegen und in Passagierumfragen verzeichneten wirerneut Top-Ergebnisse. Auch im Umweltschutz konntenam Flughafen Zürich wieder wichtige Fortschritte erzieltwerden.Die Umweltansprüche der Gesellschaft werden in dennächsten Jahren weiter zunehmen. Die Lancierung derPlafonierungsinitiative ist ein Beispiel dafür, wie derFlughafen Zürich in einem ständigen Spannungsfeld zwischenden Mobilitätsbedürfnissen der Gesellschaft undden Ruhebedürfnissen der Anwohner steht. Wir betrachtenes als unsere Aufgabe, eine Balance zwischen Kon -sumentenbedürfnissen und Verantwortung gegenüberder Umwelt zu finden und dabei im Rahmen unserer Mö -glichkeiten bestmögliche Lösungen umzusetzen.2007 konnte die Flughafen Zürich AG das Umwelt mana -ge mentsystem (UMS) als zweckmässiges Instrument fürden Umweltschutz rezertifizieren. Mit dieser zweiten Re -zertifizierung unterstreichen wir unser Bekenntnis zueiner ökologisch verantwortbaren Geschäftstätigkeit undbekräftigen gegenüber Behörden und Öffentlichkeit dieErnsthaftigkeit und Beständigkeit unseres Umwelt mana -gements und -engagements.Im November 2007 stimmten die Wählerinnen undWähler des Kantons Zürich über die Plafonierungs initia -tive und den Gegenvorschlag des Kantons Zürich ab. DieZürcher Bevölkerung hat die wirtschaftliche Bedeutungdes Flughafens Zürich für den Standortkanton und diegesamte Schweiz erkannt und sich für die moderatereder beiden Vorlagen entschieden. Mit diesem Abstim -mungs ergebnis lässt die Bevölkerung dem FlughafenZürich die Möglichkeit offen, sich auch künftig durch einkontrolliertes Wachstum dem Mobilitätsbedürfnis derGesellschaft entsprechend zu entwickeln.Die laufenden Bauprojekte am Flughafen Zürich dienenvor allem der Optimierung der Infrastruktur. Bei allenBauvorhaben wird dem Umweltschutz Rechnung getragen.So steht die Pistensanierung 16/34 nicht nur imZeichen der Erneuerung, sondern auch der Vermeidungunnötiger Auswirkungen auf die Umwelt während derBauarbeiten. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten, dieunvermeidlich mit Baulärm verbunden sind, finden ausbetrieblichen Gründen vorwiegend in der Nacht statt.Zusammen mit dem Bauunternehmen setzten wir vieldaran, diesen Lärm mit entsprechenden Massnahmen sogering wie möglich zu halten. Die Bauarbeiten werdenmit Lärmmessungen überwacht und die Anwohner werdenregelmässig informiert.Im Rahmen des Projekts «Zürich 2010» erfolgt die Um -setzung des Schengen-Abkommens. Dafür werden einneues Busgate sowie eine zentralisierte Sicherheits -kontrolle gebaut. Ausserdem wird das Dock B, welchesbis Ende 2007 als Eventdock genutzt wurde, wieder demFlugbetrieb zugeschlagen und entsprechend umgebaut.Mit der Umsetzung des Projekts «Zürich 2010» steht derFlughafen Zürich AG ein komplexes Bauvorhaben bevor.Mit der Erteilung der definitiven Betriebsbewilligung fürdie Reinigung der Enteiserabwässer in der Verregnungs -anlage geht eine fünfjährige umfassende Pilotphaseerfolgreich zu Ende. Mit dem Bau und dem Betrieb dieserAnlage, die eine biologische Reinigung der Enteiser -abwässer vor Ort erlaubt, leistet der Flughafen Zürichauch in der Abwasserreinigung Pionierarbeit.All diese Massnahmen würden kaum wahrgenommen,wenn die Flughafen Zürich AG nicht eine aktive undtrans parente Umweltkommunikation pflegen würde. AlsBetreiberin des Flughafens Zürich ist unsere Unter -nehmung bestrebt, der Öffentlichkeit die flughafenspezifischenUmweltthemen näher zu bringen. Aus diesemGrund wurde im Berichtsjahr eine Umweltausstellunglanciert, die einen Einblick in bekannte und weniger be -kannte Umweltthemen am Flughafen Zürich bietet. Zielist es, sie einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglichzu machen.Den Leserinnen und Lesern des Umweltberichtes wünscheich eine spannende und angenehme Lektüre undlade Sie ein, uns Ihre persönliche Meinung über unsereLeistung zuzustellen.Thomas E. KernChief Executive Officer2


EinleitungDas Wichtigste in KürzeZum Umweltbericht 2007Der vorliegende Umweltbericht dokumentiert anhandvon Datenreihen die Umweltauswirkungen, die der Be -trieb des Flughafens Zürich im Jahre 2007 verursachthat. Die Datenreihen umfassen auch die Auswirkungender rund 260 Unternehmen, die den Flughafen Zürich alsArbeitsstandort nutzen.Der Bericht enthält zudem Angaben zum Geschäfts ver -lauf und –ergebnis der Flughafen Zürich AG im vergangenenJahr. Detaillierte Finanzkennzahlen sind im Ge -schäftsbericht 2007 publiziert. Seit 2006 finden sich imUmweltbericht ebenfalls Informationen zum ThemaGesundheitsmanagement. In diesem Zusammenhangbeziehen sich die publizierten Informationen ausschliesslichauf die Flughafen Zürich AG.Wichtige JahresereignisseIm November 2007 stimmte die Zürcher Bevölkerungenüber die Plafonierungsinitiative und den kantonalenGegenvorschlag ab. Mit einem Mehr von 63% wurde derGegenvorschlag der Kantonsregierung, der sogenannteZürcher Fluglärmindex («ZFI+») angenommen.Zur Optimierung der Infrastruktur des Flughafens Zürichsind für die kommenden zwei Jahre verschiedene Bau -projekte geplant. Mit der Sanierung der Piste 16/34wurde bereits im Berichtsjahr begonnen. Mit dem Pro -jekt «Zürich 2010» wird das Schengen-Abkommen um -gesetzt. Die Planungsarbeiten für das Bauvorhabenkonnten im Berichtsjahr weitgehend abgeschlossen werdenund wurden den Behörden mit dem Gesuch zur Bau -bewilligung eingereicht.2007 fanden die zweiten SIL 1 -Koordinationsgesprächestatt, in denen die beteiligten Kantone ihre Haltung zuden 19 Betriebsvarianten bekannt gaben und ihre Opti -mierungsanliegen äusserten. In der Optimierungsphasewurden die Betriebsvarianten gemäss den Vorgaben desBundes überarbeitet und die Führung der An- undAbflugrouten in Zusammenarbeit mit den Kantonennochmals überprüft.Wichtigste Umweltthemen im Überblick2007 wurde das Umweltmanagementsystem (UMS) derFlughafen Zürich AG zum zweiten Mal erfolgreich rezertifiziert.Mit der Rezertifizierung unterstreicht die Unter -nehmung ihr Bekenntnis zu einer ökologisch verantwortbarenGeschäftstätigkeit.Im vergangenen Jahr nahm die durchschnittliche Lärm -belastung in der Region Flughafen an einer der zehn vonder Flughafen Zürich AG betriebenen Messstellen ab. ImVergleich zum Vorjahr nahm die Lärmimmission zurTageszeit an drei Messstandorten zu und an fünf Stellenblieb sie stabil. Im Rahmen des «Programms 2010 –Schallschutz Flughafen Zürich» wurden weitere Sa nie -rungs gebiete erschlossen. Zudem wurden die Arbeitenim Rahmen des SIL 1 und in Zusammenhang mit der Pis tensanierung16/34 vorangetrieben.Die Stickoxid-Emissionen aus Flugbetrieb, Abfertigungund Infrastruktur haben 2007 im Vergleich zum Vorjahrum 8% zugenommen. Die Zunahme ist einzig dem Flug -betrieb zuzuschreiben und widerspiegelt den Einsatzgrös serer Flugzeuge und die partielle Umrüstung aufgrössere Triebwerke. Im Gegensatz nahm die Luft belas t -ung durch Stickstoffdioxid in der Region Flughafen dankder meteorologischen Bedingungen im letzten Jahr fastflächendeckend ab.Trotz höheren Passagierzahlen und Gebäudeflächen wirdheute am Flughafen Zürich nicht mehr Energie verbrauchtals 1994. Sowohl der Wärme- als auch derStromverbrauch nahmen 2007 gegenüber dem Vorjahrum 13% respektiv um 1% ab.Im Berichtsjahr wurde die als Pilotanlage betriebeneVerregnungsanlage für Enteiserabwässer mit der definitivenBewilligung in den Dauerbetrieb überführt. Zudemkonnte der Trinkwasserverbrauch in den letzten Jahrendurch die Nutzung von Regen- und Grundwasser umrund 40% verringert werden.AusblickDer Flughafen Zürich ist international, national und re -gional eng vernetzt. Als Verkehrsdrehscheibe stärkt erden Wirtschaftsstandort Schweiz im globalen Wett be -werb. Davon profitieren die Wirtschaft, der Bildungs- undForschungssektor, die Kultur, der Sport sowie die individuelleLebens- und Freizeitgestaltung. Als Betreiberindes Flughafens sieht es die Flughafen Zürich AG auch alsihre Pflicht, unter Berücksichtigung des Konzessions auf -trags und der politischen Rahmenbedingungen bewusstökologische und gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmenund versucht eine Balance zwischen Ökologieund Mobilitätsbedürfnissen der Gesellschaft zu finden.1Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt3


Unique (Flughafen Zürich AG)


UnternehmensprofilDie Flughafen Zürich AG ist Eigentümerin des in -terkontinentalen Flughafens Zürich und betreibtdiesen im Auftrag des Bundes. Sie ist bis zumJahre 2051 konzessioniert den zivilen Luftverkehrin Zürich sicherzustellen und die Infrastrukturnachfrageorientiert zu entwickeln. Am StandortZürich-Flughafen betreibt die Gesellschaft ebenfallsein Einkaufs- und Begegnungszentrum.Im Jahr 2007 beschäftigte die Gesellschaft amStand ort Zürich-Flughafen insgesamt 1’552 Mit -arbeitende, dies entspricht 1’319 Vollzeitstellen.Zu dem sind am Flughafen Zürich 260 Unter -nehmen mit knapp 21’000 Beschäftigten tätig.Unique (Flughafen Zürich AG)Kerngeschäfte des UnternehmensBetrieb und Unterhalt des FlughafensSicherheitImmobilienmanagementKommerzielle Tätigkeit– Bereitstellen der nötigen Infrastruktur– Verantwortlich für Betrieb, Unterhalt und für die damitverbundenen Dienstleistungen– Safety & Security– Notfallplanung– Erstellen, betreiben und Unterhalt von Gebäuden,Anlagen und Einrichtungen– Vermietung von Einzelhandelsgeschäften, Büros undWerbeflächen– Betreiben von Business Centers und Parkflächen– Bereitstellen von GebäudenEigentumsverhältnisse und weitereKonzerngesellschaftenDie Flughafen Zürich AG ist ein gemischt wirt -schaft liches Unternehmen und an der SchweizerBörse kotiert. Die Mehrheit des Aktienkapitals ist inPrivatbesitz, 33.3% gehört dem Kanton und 5% derStadt Zürich. In den Statuten ist festgelegt, dasskeine weiteren Aktionäre über eine Be tei ligung vonmehr als 5% der stimmberechtigten Aktien verfügendürfen.Die Unternehmung besitzt drei 100-prozentigeTochtergesellschaften, welche nicht börsenkotiertsind. Dabei handelt es sich um die APT AirportTechnologies AG, die Unique Betriebssysteme AGsowie die Unique Airports Worldwide AG.Die Flughafen Zürich AG besitzt und betreibt ge -meinsam mit lokalen Partnern auch Flughäfen imAusland. In Indien ist die Flughafen Zürich AG mit17% des Aktienkapitals an den Besitz des neuenFlughafens von Bangaluru beteiligt. Mit weiterenBeteiligungen und Aufträgen ist die FlughafenZürich AG ebenfalls in Kolumbien, Chile, Hondurasund Venezuela präsent.Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2007Im Jahr 2007 erwirtschaftete die nicht subventionierteGesellschaft einen Umsatz von 802.9 Mil lio -nen Franken und einen Gewinn von 130.7 MillionenFranken. Im Vergleich zum Vorjahresgewinn entsprichtdieser einer Zunahme von 49.4%.Die Verteilung der Erträge zwischen Fluggeschäftund Nicht-Fluggeschäft betrug 61.8% respektive38.2%. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich dieErträge aus dem Flug geschäft um 11.6% und dieaus dem Nicht-Flug geschäft um 4.8%. DasBetriebsergebnis vor Ab schreibungen, Zinsen undSteuern (EBITDA) konnte um 31.8 Mio. auf 410.1Mio. Franken erhöht werden. Die EBITDA-Margehingegen sank von 51.3% im Vorjahr auf 51.1%.Dabei betrug der Mittel über schuss (Cash-Flow)337.5 Mio. Franken im Vergleich zum Vorjahr entsprichtdies einer Zunahme von 12.5%.Eine detaillierte Zusammenstellung der Finanz -kenn zahlen kann dem Geschäftsbericht 2007 entnommenwerden.Finanzkennzahlen Flughafen Zürich AG(CHF in Tausend, alle Beträge gemäss International Financial Reporting Standards IFRS)2006 2007 Veränderungin ProzentUmsatz 737'109 802'868 +8,9%Betriebskosten 358'837 392'753 +9,5%Gewinn vor Kapitalkosten,Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 378'272 410'115 +8,4%Konzerngewinn 87'448 130'675 +49,4%Cash-Flow 2 252'460 337'527 +12,5%2 Konzerngewinn zuzüglich Abschreibungen und Veränderung der langfristigen Rückstellungen5


Flughafen Zürich


Flughafen ZürichVerkehrsentwicklungIm Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl derPassagiere im Jahr 2007 um 7.8% von 19.2 Mil lio -nen auf 20.7 Millionen zugenommen. Die grössteab solute Zunahme verzeichnete Swiss mit einemWachstum von 11.6%, gefolgt von Air Berlin, Emi -rates, und Hello.Die Zahl der Lokalpassagiere wuchs 2007 um 5.4%auf 13.6 Millionen. Der «Homecarrier» Swiss transportiertenach wie vor am meisten Lokalpassagiereund legte im Jahresvergleich um 9.2% zu. Der An -teil der Low Cost Passagiere erhöhte sich von 7.1%auf 8.5%, wobei das Wachstum klar von Air Berlin(+17.4%) geprägt wurde. Die Zunahme der Um stei -ge passagiere um 14.3% auf 7.0 Millionen weist aufeine weitere Stärkung des Hubs Zürich hin. Rund90% des Umsteigeverkehrs wird von der Swissabgewickelt. Der Transferanteil der Passagiere stiegvon 31.9% im Jahr 2006 auf 33.8% im Jahr 2007.Im Berichtsjahr wurden 268'476 Flugbewegungenverzeichnet, womit die Anzahl der Bewegungen2.9% über dem Vorjahreswert liegt. Der Verkehrs -anteil von Swiss beträgt derzeit 51.9%, gefolgt vonLufthansa (6.7%), Air Berlin (4.3%) sowie BritishAirways (3.3%). Die durchschnittliche Sitz aus las t unghat sich im Jahr 2007 aufgrund des um 7% gestiegenenSitzangebotes von und nach Zürich auf demNiveau des Vorjahres (70%) gehalten. Die An zahlPassagiere pro Flug erhöhte sich von 87 auf 93.Das gesamte Frachtvolumen nahm im Jahr 2007um 3.0% gegenüber 2006 zu. Im Berichtsjahr wurdeninsgesamt 374'264 Tonnen Fracht transportiert.Das transportierte Volumen an Luftpost be -trug 25'343 Tonnen und nahm im Vergleich zumVorjahr um 10.9% zu.Entwicklung der Flugbewegungen 2000 bis 2007350’000 325’622309’230300’000282’154269’392 266’660 267’363 260’786268’476250’000200’000150’000100’00050’00002000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007Entwicklung des Passagieraufkommens 2000 bis 2007 (in Millionen)252022,721,017,9 17,0 17,3 17,919,220,71510502000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007Entwicklung des Fracht-/Luftpostvolumens 2000 bis 2007 (in Tonnen)600’000500’000400’000568’266514’552444’801411’493386’500 393’890 386’178399’607300’000200’000100’00002000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 20077


Jahresstatistik der An- und AbflugroutenIn der Abbildung sind An- und Abflugrouten mit den entsprechenden Be we -gungs zahlen 2007 in grün beziehungsweise in rot dargestellt (vgl. Seite 16).Reproduziert mit Bewilligung von swisstopo (BA081155).Weitaus am stärksten ist die Piste 28von Abflügen betroffen. Je rund einDrittel aller Starts vom Flughafen Zürichstarteten im letzten Jahr von dieserPiste mit Weiterflug in Richtung Westen(33.8%) resp. Osten (31.2%). Die Startsvon den Pisten 32 und 34 nach Nordenmachten mit 9.2% (Weiterflug nachWesten) resp. 10.9% (Weiterflug nachOsten) die am zweithäufigsten benutzteAusflugrichtung aus. Insgesamt 6.0%(Weiterflug nach Osten) sowie 4.4%(Weiterflug nach Westen) benutzten diePiste 16 in Richtung Süden. Die rest -lichen 4.5% aller Abflüge benutzten diePiste 10 in Richtung Osten.Die Landungen erfolgten zu 74.3% vonNorden, 72.2% auf Piste 14 und 2.2%auf Piste 16. 16.8% aller Anflüge landetenvon Osten auf Piste 28 und 8.8% derAnflüge landeten von Süden auf Piste34. Die grosse Anzahl Ostanflüge wurdevor allem durch die 2007 aussergewöhnlichhäufigen Westwindverhältnisse verursacht.Wichtige JahresereignisseZürcher Stimmvolk spricht sich gegen diePlafonierungsinitiative aus und nimmt denGegenvorschlag des Kantons anAm 25. November 2007 stimmten die Stimm bür -gerin nen und Stimmbürger des Kantons Zürichüber die Plafonierungsinitiative und den Gegen vor -schlag des Kantons Zürich ab. Die Zürcher Bevöl -kerung hat die grosse wirtschaftliche Bedeutungdes Flughafens Zürich für den Standortkanton unddie gesamte Schweiz erkannt und sich mit 63% zu37% für die moderatere der beiden Vorlagen entschieden.Die Plafonierungsinitiative wurde mit37% zu 63% abgelehnt, der Gegenvorschlag desKantons Zürich, der sogenannte Zürcher Flug lärm -index («ZFI+») wurde mit 63% der Stimmen angenommen.Die Stimmbevölkerung lässt dem Flughafen Zürichdurch dieses Abstimmungsresultat die Möglichkeitoffen, sich auch künftig dem Mobilitätsbedürfnisder Gesellschaft entsprechend zu entwickeln.Gleichzeitig wurde dem Anliegen der ZürcherRegierung Rechnung getragen, die Bevölkerungvor Fluglärm zu schützen.Der «ZFI+», das zentrale Element des Gegen vor -schlags des Kantons Zürich, begrenzt nicht dieAnzahl Bewegungen, sondern die Anzahl der vonFluglärm betroffenen Personen. Somit stellt der«ZFI+» den Menschen in den Vordergrund derBetrachtung, was positiv ist.Risiken birgt der «ZFI+» jedoch in Bezug auf dieSiedlungsentwicklung in Flughafennähe. Je mehrMenschen in der Flughafenregion wohnen, destogrösser kann die Anzahl der von Fluglärm starkgestörten Personen sein. Der Richtwert von 47'000stark von Fluglärm gestörten Personen kann somiterreicht oder sogar überschritten werden, auchwenn die Anzahl der Flugbewegungen nur geringfügigzunimmt. Wichtig ist daher, dass der Bundund der Kanton Zürich nun die raumplanerischeEntwicklung der Flughafenregion im SIL-Prozessverankern.8


Flughafen ZürichPistensanierung 16/34Die Piste 16/34, auch bekannt als Blindlandepiste,wurde letztmals vor etwas mehr als 30 Jahren er -neuert. Seit Einführung der Südanflüge dient diePiste für Starts und Landungen in beide Richtun -gen und ist dadurch grossen Belastungen ausgesetzt.Untersuchungen haben gezeigt, dass nur dieam meisten belastete 23 m breite Fläche in derMitte der 60 m breiten Piste saniert werden muss.Das nun seit Herbst 2007 gestartete Sanierungs -vorhaben wird durch das eigene Umweltcontrollingder Flughafen Zürich AG begleitet.Alle Bauarbeiten werden nachts in der Flug be -triebs pause ausgeführt und stellen hohe An for de -rungen an Organisation und Logistik, denn bereitskurz nach den nächtlichen Arbeiten wird der Flug -betrieb wieder aufgenommen. Zwangsläufig sinddie Bauarbeiten mit Lärmimmissionen verbunden,welche über grössere Distanz wahrnehmbar sind.Es ist ein Anliegen der Flughafen Zürich AG, dasRuhebedürfnis der Anwohner zu respektieren. Des -halb sollen keine Transporte nach 22:00 Uhr undvor 06:00 Uhr durch Wohngebiete geführt werden.Um die Lärmbelastung zu überwachen, werden inden benachbarten Siedlungsgebieten Messungendurchgeführt. Damit wird kontinuierlich überprüft,ob die für das Projekt festgelegten Lärmrichtwerteeingehalten werden. Zudem werden die Anwohnerperiodisch über den Verlauf der Arbeiten informiert.«Zürich 2010»: Infrastruktur wird neuenVorschriften angepasstMit dem Projekt «Zürich 2010» soll die EU-Kom pa -tibilität der Passagierinfrastruktur erreicht werden.Dies bedeutet einerseits eine weitgehende Zusam -menlegung der Sicherheitskontrollen für Pas sa -giere. Andrerseits soll die Schengen-Tauglichkeitdes Flughafens als eine der wenigen Schengen-Aussengrenzen der Schweiz sichergestellt werden.Die damit verbundene Trennung der Schengen-Passagiere von den Nicht-Schengen-Passagierenerfordert mehr Abfluggates. In einer ersten Phasewird dies mit zusätzlichen Busgates realisiert. Ineiner zweiten Phase wird das Dock B wieder eröffnet.Der Verwaltungsrat hat im Januar 2007 dieDetailplanung dieser Projekten freigegeben.Die Planung des Projekts «Zürich 2010» ist weitgehendabgeschlossen. Die notwendigen Baugesuchewurden dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)eingereicht. Der Baubeginn ist auf Frühjahr 2008angesetzt, sodass die relevanten Bauwerke für dieSchengen-Einführung termingerecht auf Herbst2008 fertiggestellt sein werden. Das Dock B und diezentrale Sicherheitskontrolle werden voraussichtlichim Herbst 2010 in Betrieb genommen.Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL)Sachpläne sind die Raumplanungsinstrumente desBundes zur langfristigen Sicherung nationaler In -teressen. Während die Kantone mit den Raum plä -nen ihre raumplanerischen Interessen seit Jahrenverfolgen, ohne die An- und Abflugachsen desFlug hafens von Siedlungen freizuhalten, liegt derSachplan für die nationale Infrastruktur FlughafenZürich auch fast 30 Jahre nach der Einführung desRaumplanungsgesetzes noch nicht vor.Der SIL-Prozess für das Objektblatt von Zürichwurde 2001 gestartet, kam aber im folgenden Jahrzum Stillstand. Der Versuch für eine Me dia tionscheiterte bereits im frühen Stadium und einProjekt auf kantonaler Ebene blieb auch ohne greifbaresResultat. Im Herbst 2004 nahm der Bund Ko -ordinationsprozess wieder auf, diesmal in einerProjekt partner schaft zwischen dem BAZL, derVolkswirtschafts direktion des Kantons Zürich undder Flughafen Zürich AG. Im Oktober 2005 wurdenim ersten Koor dinationsgespräch verschiedeneGrundlagendokumente veröffentlicht. Seitherwurden die Fach arbeiten für die Entwicklung von9


künftigen Be triebs varianten in noch nie da gewesenerTiefe und Breite vorangetrieben, um derpolitischen Dis kus sion umfassende und transparenteGrundlagen bereitzustellen. Am 8. Dezember2006 stellte das BAZL am zweiten Koordinations -gespräch (Teil 1) die umfangreichen Resultate dieserArbeitsphase, insgesamt 19 Betriebsvariantenauf drei unterschiedlich weitentwickelten Pisten -systemen, den Vertretern der Nachbarkantone undden zuständigen Bundesämtern sowie VertreternDeutschlands vor. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeitinformiert.Am zweiten SIL-Koordinationsgespräch (Teil 2) am6. Juli 2007 gaben die beteiligten Kantone ihreHaltung zu den 19 Betriebsvarianten bekannt undäusserten ihre Optimierungsanliegen. Gestützt aufdie Eingaben der Kantone legte das BAZL Grund -sätze zur Einengung des Variantenfächers und zurOptimierung fest.In der folgenden Optimierungsphase wurden dieBetriebsvarianten gemäss den Vorgaben des Bun -des überarbeitet und die Führung der An- und Ab -flugrouten in Zusammenarbeit mit den Kantonennochmals überprüft. Zudem untersuchten zwei un -abhängige Gutachter die Auswirkungen der raum -planerischen Sicherung einer Betriebsvariante mitParallelpistensystem. Beide Gutachter empfehlendem Bund, die raumplanerische Sicherung vorzunehmen.An der Medienkonferenz vom 1. Februar 2008 stelltedas BAZL im Hinblick auf das dritte Koordina -tions gespräch am 3. April 2008 den Optimie rungs -bericht und die beiden Gutachten der Öffentlichkeitvor. Der Bund wird voraussichtlich im Mai 2008 aufgrundder Stellungnahmen der Kantone über dieFlugbetriebsvariante(n) für das SIL-Objektblatt entscheiden.Anschliessend folgt abgestimmt mit denRichtplananpassungen der betroffenen Kantone(Zürich, Aargau und Schaffhausen) die öffentlicheAuflage des SIL-Objektblattentwurfs. Gemäss heutigerPlanung steht der Bundesratsentscheid zumSIL-Objektblatt und zu den Richtplänen der betroffenenKantone im Jahr 2010 an.Während die auf einem Parallelpistensystem basierendenVarianten die Nachfrage gemäss der Prog -nose des Bundes ab Inbetriebnahme der Paral lel -piste abzuwickeln vermögen, verfehlen die Va rian -ten auf dem bestehenden Pistensystem oder mitVerlängerungen der Pisten 28 und 32 dieses Zielder Luftfahrtpolitik des Bundes deutlich. Bei denPassagieren könnten dabei im Jahr 2030 bis zu40% der prognostizierten Verkehrsnachfrage nichtbefriedigt werden. Da Infrastrukturanpassungen aneinem Flughafen in der Schweiz mindestens 15Jahre dauern, wird es gemäss Prognose selbst beiraschem Fortschritt der Arbeiten zwischenzeitlichzu Kapazitätsengpässen kommen.10Weitere Informationen zum SIL-Prozessfinden Sie unter:– www.bazl.admin.ch/sil


Flughafen ZürichAussenansichtUnter dem Stichwort «Aussenansicht» lädt die Flughafen Zürich AG externe Experten ein, Bedeutung undWirkung des Flughafens Zürich aus ihrer Sicht darzulegen. Der diesjährige Beitrag wurde von Frau GabiHildesheimer verfasst. Frau Hildesheimer ist Geschäftsführerin der Öbu - Netzwerk für nachhaltigesWirtschaften. Die Öbu ist Think-Tank für Nachhaltigkeits- und Management-Themen. Sie realisiert unternehmensspezifischeund wirtschaftspolitische Projekte und fördert den Erfahrungsaustausch zwischenden über 300 Mitgliedunternehmen.Investitionen für eine dauerhafte «Licence toOperate»Ein Flughafen ist ein Schnittpunkt von vielenNetzen. Am Boden führen Strassen, Bahnen undBusse dorthin. Im Falle des Flughafens Zürich istdiese Anbindung intensiv: Der Bahnhof mit über300 Verbindungen pro Tag ist einer der zehn grösstender Schweiz und in Bälde kommt noch neu dieTangentialverbindung mit der Glattalbahn dazu.Weiter verkehren hier täglich rund 20'000 Privat -fahrzeuge und über 600 Busse. Rund 70'000 Per -sonen reisen pro Tag an den Flughafen, wo überdieseines der grössten Einkaufszentren derSchweiz angesiedelt ist. Was dem Flughafen dieDaseinsberichtigung – die Berechtigung genau dazu sein – verschafft, findet jedoch oberhalb diesererdgebundenen Aktivitäten statt.Flugzeuge bedienen ein weltumspannendes Netz.Sie brauchen auf ihrem Weg ans Ziel keine Stras -sen oder Schienen. Sie belasten die Umwelt unterwegs,im Gegensatz zu Auto oder Zug, nicht durchgebaute Infrastrukturen. Heute wissen wir, dass sieunsichtbar trotzdem Umweltauswirkungen verursachen.Denn die lange gehegte Hoffnung, dass dievermeintlich unendliche Aufnahmekapazität derAtmosphäre die Emissionen problemlos schluckenkönne, hat sich leider als Trugschluss entpuppt.An Start- und Zielorten der Flugzeuge konzentrierensich die Umweltauswirkungen. Neben den er -wähnten Verkehrsbewegungen am Boden verursachendie tief fliegenden Flieger Lärm und lokaleLuftbelastungen. Energieverbrauch, Abwasser, Ab -fall sind Themen, welche ständiger Überwachungbedürfen. Die Flughafenverantwortlichen in Zürichhaben ihren Betrieb gut im Griff. Bezüglich Ener -gie verbrauch hat der Kanton Zürich von Uniqueverlangt, dass dieser gemessen an 1994 nicht steigensolle. Tatsächlich sank er – trotz massiv höhererGebäudeflächen und Passagierzahlen – bis2007 um 3 Prozent. Auch in anderen Umwelt berei -chen wurden schöne Erfolge erzielt.Zwei weniger «leicht zu lösende» Probleme bleiben:der Fluglärm und die global wirksamenEmissionen. Beides steht nicht direkt im Ein fluss -bereich von Unique (Flughafen Zürich AG). Aberauch hier sind die Verantwortlichen nicht untätig.Diesbezüglich werden am Flughafen Zürich seit1980 lärmabhängige Landegebühren und seit 1997Gebühren für die Emission von Schadstoffe erhoben.In Sachen Fluglärm kommuniziert der Flug -hafen aktiv und transparent. Umfangreiche Mess -programme versachlichen die Diskussion mit denBetroffenen. Die Mitarbeit an raumplanerischenVorkehrungen soll künftig gesellschaftsverträglicherepolitische Entscheide bewirken. Und in Sa -chen Klimawirksamkeit des Flugbetriebs engagiertsich Unique in den internationalen Netzwerken.Für seine offene, die Schwachstellen nicht ver -deckende Kommunikation in einem sehr kontro -versen und sensiblen Tätigkeitsgebiet, hat ÖbuUnique (Flughafen Zürich AG) 2003 und 2005 denPreis für den besten Umweltbericht verliehen. Dasist schön, aber die ganz grosse Herausforderungsteht noch bevor: Die Schweiz hat sich, wie auchdie EU, zum Ziel gesetzt, bis 2020 ihre klimaschädlichenEmissionen um 20 bis 30 Prozent zu reduzieren,bis 2050 gar um 60 Prozent. Ob der Flug ver -kehr hier seinen Beitrag leisten können wird, istmehr als fraglich. Das Projekt eines solarbetriebenenFliegers von Bertrand Piccard ist zwar span -nend, aber ob da raus eine massentauglicheTechnologie entsteht? Wahrscheinlicher ist, dassFliegen noch lange mit einem namhaften Treib -stoffverbrauch verbunden sein wird. Das «unersetzlicheGut» Fliegen wird einen höheren Wert alsheute erhalten müssen. Dort, wo andere Wege zumZiel führen, müssen diese wettbewerbsfähigerwer den. Die verbleibenden Belastungen des Luft -verkehrs müssen «am Boden» kompensiert werden.Aus dieser Optik machen die Anstrengungenvon Unique (Flughafen Zürich AG) durchaus Sinn,wo immer sie kann, die Emissionen zu minimieren.Das ist ein Anfang, aber eigentlich doch erst eine«Aufwärmübung».Unique (Flughafen Zürich AG) ist gut vorbereitet,die kommenden Herausforderungen zu meistern.Es wird schwierig – viel Erfolg!11


Umweltschutz


UmweltkommunikationUmweltkommunikationMit einer aktiven und transparenten Umwelt kom -mu nikation möchten wir die verschiedenen Ziel -gruppen erreichen und mit ihnen einen Dialog führen.Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Geschäfts -partner, Flughafengäste, Anwohner, Geldgeber,Behörden und die interessierte Öffentlichkeit werdenmit einem vielfältigen Informationsangebotüber die ökologischen Leistungen des Unter neh -mens und über die Entwicklung der Luft ver kehrs -auswirkungen orientiert. Unsere Aussagen beruhenauf einem übersichtlichen und flughafenweitenKennzahlensystem, das quantitative Ver gleiche zuVorjahresdaten erlaubt. Den Zielgruppen und In -teressierten wird somit die Möglichkeit ge währ -leistet, sich ein transparentes Gesamtbild über dieökologischen Auswirkungen des Flug hafens zu verschaffen.Vielfältiges InformationsangebotUnser Informationsangebot ist unterschiedlich undwird laufend aktualisiert. Der Umweltbericht stehtden Interessierten über das Internet elektronischoder in gedruckter Form zur Verfügung.Zu bestimmten Umweltthemen stellt die FlughafenZürich AG detaillierte Informationsbroschürenzusammen, die über die Internetseitewww.unique.ch/umweltschutz verfügbar sind oderauf Anfrage kostenfrei in gedruckter Form bestelltwerden können. Auch diejenigen, die über dieInternetseite des Flughafens Zürichwww.flughafen-zuerich.ch Informationen suchen,finden weiterführendes Material zum ThemaUmweltschutz am Flughafen.Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FlughafenZürich AG erscheint sechsmal jährlich ein elektronischesInformationsblatt «Econet», das über Ak -tuelles zum Thema Umweltschutz informiert. Bei -träge zu diesem Thema erscheinen ebenfalls in derMitarbeiterzeitung «Homebase» oder im «Politik -brief». Informationen und Broschüren zum Themaund die entsprechenden Ansprechpersonen findensich zudem auf dem firmeninternen Intranet.Schulen und sensibilisierenMit gezielten Schulungen werden sowohl neuEintretende, Lernende und unternehmensinterneUmweltmanagementsystem-Beauftragte von einerFachperson in den betrieblichen Umweltschutzbeziehungsweise in das Umwelt management -system eingeführt. Im Jahr 2007 wurden 216 Per -sonen an 16 Veranstaltungen eingeschult.Auf Anfrage bieten wir Interessierten und Gruppensogenannte Ökorundfahrten an. Den Teilnehmernwird vor Ort anhand von praktischen Beispielen derUmweltschutz im betrieblichen Flughafenalltagnäher gebracht.Fragen von Anwohnern und BehördenEin wesentlicher Teil unserer Umwelt kommuni ka -tion umfasst die Beantwortung von Anfragen ausunserer Nachbarschaft. Die Flughafen Zürich AGunterhält dafür ein Lärmtelefon für Fluglärmfragenund Beschwerden. Ein Team von Fachpersonenbeantwortet Fragen zum Thema Fluglärm und Um -weltschutz. Die entsprechenden Kontaktadressenfür Lärm- und Umweltschutzfragen sind im In ter -net veröffentlicht.Im Jahr 2007 erreichten 3'900 Lärmbeschwerden(Vorjahr 4'600) die Flughafen Zürich AG. Die Hälfteder Reklamationen betrifft nach wie vor das Thema«Südanflüge» und stammte aus den Gemeinden imBereich des Südanfluges. Fragen zum Thema Luft -belastung gehören zu den meist gestellten Fragen,die bei der Abteilung Umweltschutz eingehen.Im Austausch mit Geschäftspartnern, Behördenund internationalen PartnernDen Informationsaustausch mit Geschäftspartnernund Behörden pflegt die Flughafen Zürich AG imRahmen von verschiedenen flughafenweiten Ar -beitsgruppen für Energie-, Abfall- und Was ser -bewirt schaftung sowie Lufthygiene. In diesen Gre -mien, in denen ebenfalls die Behörden vertretensind, werden gemeinsame Umweltmassnahmenerarbeitet und umgesetzt.13


Das Thema Umwelt schutz ist auch Inhalt von Ver -trägen. Über die «Allgemeinen Umwelt schutz -bedingungen für den Flughafen Zürich» als inte -grierender Vertragsbestandteil aller DienstleistungsundMietverträge verpflichtet die Flughafen ZürichAG auch ihre Vertragspartner zur Umsetzung ihrerUmweltzielsetzung und Umweltauflagen.International engagiert sich die Flughafen ZürichAG im Committee on Aviation and EnvironmentalProtection (CAEP) der International Civil AviationOrganisation (ICAO) und ist Mitglied des Umwelt-Fachausschusses der ArbeitsgemeinschaftDeutscher Verkehrsflughäfen (ADV) sowie desEnvironmental Strategy Committee der AirportCouncil International Europe (ACI Europe).Willkommen in unserer Umwelt!Mit dem Titel «Willkommen in unserer Umwelt!»startete die Flughafen Zürich AG anfangs No vem -ber 2007 eine Wanderausstellung zum Thema Um -weltschutz am Flughafen Zürich. Sechs Vitrinen zuden Themen «Umweltschutz im Alltag», «Luft -hygiene», «Ressourcen», «Schallschutz», «Natur -schutz» und «Wasser» stellen den Umweltschutzam Flughafen Zürich an konkreten Beispielen dar.Die Ausstellung ist zweisprachig Deutsch undEnglisch und wird an verschiedenen Standorten amFlughafen präsentiert. Mit der Ausstellung möchtenwir die Öffentlichkeit für die flughafenspezifischenUmweltthemen sensibilisieren und gleich-zeitig einen Einblick in verschiedene Aspekte desUmweltschutzes ermöglichen.Für das Jahr 2008 ist geplant, die Ausstellung mitweiteren Vitrinen über die Themen «Lärm» und«Klimawandel» zu erweitern. Gleichzeitig soll sieauch an Standorten ausserhalb des Flughafensausgestellt werden. Der aktuelle Aus stel lungs -stand ort ist jeweils über das Internet unterwww.unique.ch/umweltschutz publiziert.Organisation des Umweltschutzes im Jahr 2007Die praktische Umsetzung des Umweltschutzeswird von den einzelnen Abteilungen der verschiedenenGeschäftsbereiche mit operationellen Auf -gaben wahrgenommen. Die Kommunikation, Ko or -dination und Steuerung des Umweltschutzeswerden von den Abteilungen Lärmmanagement &An wohnerschutz und Umweltschutz übernommen.Diese sind im Corporate Center Public Affairs &Environment angesiedelt.Die Abteilung Lärmmanagement & Anwohner -schutz befasst sich mit Fluglärmfragen und -projektensowie mit der Koordination der Schall -schutz massnahmen. Die Abteilung Umweltschutzübernimmt das Umweltdatenmanagement, dieOrganisation des UMS, die Bearbeitung von um -welt relevanten Projekten und die Beratung der Mit -arbeitenden in verschiedenen Umweltbelangen.14


Umweltmanagementsystem (UMS)Umweltmanagementsystem2007 erreicht Überprüfung und Umsetzung der Hinweise undKorrekturmassnahmen Erfolgreiche zweite Rezertifizierung nachISO 14001:20042008 geplant Überprüfung und Umsetzung der Hinweise undKorrekturmassnahmen Erfolgreiches Überwachungsaudit nachISO 14001:2004 erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuIm Umweltleitbild verpflichtet sich die FlughafenZürich AG zur Vermeidung oder Reduktion von Um -weltbelastungen. Dafür setzt sie ein nach der internationalenNorm ISO 14001:2004 zertifiziertes UMSein. Dieses wurde 2007 zum zweiten Mal erfolgreichrezertifiziert.Das UMS regelt in nachvollziehbarer Weise diepraktische Umsetzung der Umweltpolitik. Aus -gehend vom Umweltleitbild werden dabei die wiederkehrendenProzesse Steuerung, Umsetzungund Controlling durchlaufen. Unter Einhaltung derRechtskonformität und unter Berücksichtigung derWirtschaftlichkeit optimieren wir damit unsere Um -weltprozesse und entwickeln unsere Umwelt effi -zienz und Umweltkompetenz weiter.Der Handlungsbedarf wird mittels einer jährlichenUmweltsignifikanzanalyse ermittelt. Dabei werdendie relevanten Umweltaspekte hinsichtlich Be trof -fenheit, Einflusspotenzial und Handlungs ver pflich -tung überprüft und gewichtet. Der daraus abgeleiteteHandlungsbedarf liegt in Form von Um weltportfoliosvor und dient als Grundlage für dieMassnahmenplanung.UMS-Analyse 2007Seit der Erstzertifizierung im Jahr 2001 wurde dasUMS der Flughafen Zürich AG stetig weiterent -wickelt und an die veränderten Rahmen bedin gun -gen angepasst. Dabei wurde dem UMS in denexternen Audits stets ein hoher bis sehr hoherEntwicklungsstand attestiert.Trotzdem erachtete es die Flughafen Zürich AGanlässlich der Re-Zertifizierung 2007 als sinnvoll,eine vertiefte, nicht-normative UMS-Analyse durchzuführen.Dazu wurde eine externe Firma mit einerNutzen- und Wirkungsevaluation beauftragt.Die Analyse kommt zum Schluss, dass das UMS alsumfassendes und zertifiziertes Management systemfür die Flughafen Zürich AG ein wichtiges und ge -eignetes Instrument zur Wahrnehmung der eigenenUmweltverantwortung ist, das zur Trans parenzbezüglich Umweltaspekten und allgemein zu einerhohen Umweltkompetenz beiträgt. Dabei wird dasUMS eher als Kontroll- denn als Füh rungs instru -ment verstanden und eingesetzt.Eine rückblickende, eindeutige Bewertung derWirksamkeit des UMS (welche Umweltleistungwurde explizit als Folge des UMS erbracht?) waraufgrund fehlender Vergleichsmöglichkeiten hingegennicht möglich.Das UMS geniesst innerhalb der Unternehmungallgemein eine gute Akzeptanz und wird gleichbedeutendmit dem Umweltschutz als «zwingenderforderlich» erachtet, was aber kritische Stimmennicht ausschliesst. Besonders erwähnt wird derGewinn von Durchblick und Führungssicherheit imUmweltrecht. Wertvolles Nutzenpotenzial ortet dieAnalyse in der Weiterentwicklung des UMS voneinem Kontroll- zu einem Führungsinstrument.Und mit Blick auf die anderen (Teil-)Manage ment -systeme innerhalb der Flughafen Zürich AG, wie siefür Qualität, Safety, (Arbeits-)Sicherheit, Gesund -heit etc. bereits betrieben werden oder im Aufbausind, empfiehlt die Analyse die Entwicklung einesumfassenden Management-Systems, das alle dieseAspekte prozessorientiert integriert.Weitere Informationen zum ThemaUmweltmanagementsystem der Flughafen Zürich AG– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüre «UMS Infoblatt»– Umweltleitbild: www.unique.ch/umweltschutz unterUmweltmanagement15


Lärmmanagement und Anwohnerschutz2007 erreicht Abschluss der Erneuerungsarbeiten für dasFluglärmmess- und Flugwegüberwachungssystem Fachliche Begleitung und Optimierung vonlärmrelevanten Flugbetriebs- und Bau pro -jekten Untersuchung und Beantwortung von Fragenvon Behörden und Bevölkerung zu Flugbetriebund Fluglärm, Überprüfung mit Kunden -befragung Programm 2010: Fortführung der Schall -schutzmassnahmen gemäss Phase 2006/2007;Vorbereitung der Phase 2008/20092008 geplant Betrieb und Ausbau des permanenten Mess -stellennetzes und Durchführung von temporärenMesskampagnen. Fachliche Begleitung und Optimierung vonlärmrelevanten Flugbetriebs- und Bauprojekten Untersuchung und Beantwortung von Fragenvon Behörden und Bevölkerung zu Flugbetriebund Fluglärm, Überprüfung mit Kundenbefra -gung Programm 2010: Fortführung der Schall -schutzmassnahmen gemäss Phase 2008/2009;Vorbereitung der Phase 2010/2011 erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuIm vergangenen Jahr wurde die Benützung derAbflugrouten beim Ostanflugkonzept geringfügigangepasst. Grund dafür war die Kreuzung der AnundAbflüge über dem Gebiet des Hinterthurgau.Zur Gewährleistung von genügender räumlicherSeparation zwischen An- und Abflügen mussten diezeitlichen Abstände vergrössert werden. Dies führtevor allem am Abend und bei West wind ver hältnis -sen zu Verspätungen. Um die Verkehrsströme östlichvon Winterthur horizontal zu entflechten, wer -den die Abflüge in Richtung Osten, welche auf denPisten 32 und 34 starten, seit August 2007 wiedervermehrt in eine Linkskurve über das Wehn tal -gebiet geführt.LärmmessungenDie Flughafen Zürich AG betreibt zehn ständigeLärmmessstationen in der Umgebung des Flug -hafens. Die Resultate werden monatlich in einemLärmbulletin ausgewertet, das via Internet für Ge -meindebehörden, Politiker und weitere interessierteKreise zugänglich ist. Bei fünf der zehn permanentenLärmmessstellen wurden im Vergleich zumVorjahr gleich bleibende Werte (ausgedrückt durchLeq in dB(A)) ermittelt. Bei drei Messstellen ist dieFluglärmbelastung zur Tageszeit von 06.00 bis22.00 Uhr angestiegen, eine Messstelle weist ge -gen über dem Vorjahr eine Reduktion auf. An derMessstelle Nürensdorf wird kein Jahresmittelwertausgewiesen, da die Messstelle infolge Bau ar bei -ten am Schulhaus für längere Zeit ausser Betriebgenommen werden musste. Die konkreten Wertebetragen in Rümlang: 66 (2006: 66), Oberhasli-Oberglatt: 61 (2006: 61), Oberglatt: 58 (2006: 57),Hochfelden: 53 (2006: 51), Höri: 58 (2006: 57),Glattbrugg: 65 (2006: 65), Wallisellen: 54 (2005: 55),Furttal: 57 (2006: 57) sowie Kloten: 55 (2006: 55).Nachtflugsperre und FlugwegabweichungenDie Zahl der Flug bewegun gen zur Nachtzeit (22.00bis 06.00 Uhr) ist im vergangenen Jahr gegenüberdem Vorjahr um 15% auf 9'028 (2006: 7'876) Flug -16Entwicklung Lärmgebührenklassen-Anteile 2002 bis 2007 (in Prozent)9087.786.987.680.182.685.880706050403020108.6 8.56.0 8.30.6 2.20.2 2.90.1 2.4 4.6 7.1 0.0 1.1 5.6 5.6 0.0 1.3 6.0 5.80.0 1.3 5.3 5.802002 2003 2004 2005 2006 2007Lärmgebührenklassen: ■ I ■ II ■ III ■ IV ■ V


Lärmbewegungen angestiegen.Das sind im Durch schnitt 25(2006: 22) Bewegungen proNacht bzw. 3.5% (2006: 3.2%)vom Gesamttotal der Be we -gun gen. Rund 71% (2006:81%) der Nachtflüge fandenzwischen 22.00 und 23.00Uhr statt. Der Anteil der Flü -ge während der Nacht flug -sperr zeit, d.h. während derZeit, zu der Flugbewegungennur mit Ausnahme -bewilligungen erlaubt sind,ist mit 0.5% (2006: 0.7%)aller Nachtflugbewegungengegenüber dem Vorjahrgesunken. Insgesamt wur -den 67 (2006: 53) Aus nah -mebewilligungen erteilt.Im Berichtsjahr wurden auf -grund von Flugwegabweichungen 383 Piloten angeschrieben.Insgesamt 344Fälle konnten mit einerBelehrung der verantwortlichenPiloten abgeschlossenwerden, während 42 Fälle amJahresende noch offen waren.Förderung lärmgünstiger Flugzeuge.Der Anteil lärmgünstiger Flugzeugtypen ist im Jahr2007 gegenüber dem Vorjahr etwa konstant geblieben.Mit 88% (2006: 87%) hat sich der Anteil Flug -bewegungen mit lärmgünstigen Typen der Lärm -gebührenklasse 5 gegenüber dem Vorjahr leichterhöht. Im Jahr 2007 wurden wie im Vorjahr nur1.3% der Flugbewegungen mit Flugzeugen derLärmgebührenklasse 2 durchgeführt. Als Vergleichwurden im Jahr 2002 noch 8.6% der Flug bewe gun -gen mit Flugzeugen der Lärmgebührenklasse 2durchgeführt.Reproduziert mit Bewilligung von swisstopo (BA081155)sind Hauseigentümer in einem klar definiertenGebiet, deren Liegenschaften lärmempfindlicheRäume aufweisen.Im Rah men der Phase 2006/2007 wurden in dreiGebieten Sanierungen an ca. 220 Liegenschaftenausgeführt. In Angriff genommen wurde in wei -teren fünf Sa nie rungsgebieten die Projektierung,d.h. Ist-Aufnahme inkl. Massnahmenplanung. Seitdem Jahr 2000 wurden mit dem Programm 2010(Schall schutz kosten) rund 75 Mio. Franken investiertund an 5'100 Liegenschaften Ist-Aufnahmendurchgeführt. Gesamthaft wurden bisher an 2'170Objekten Schallschutzmassnahmen umgesetzt.Umsetzung Schallschutzkonzept mit demProgramm 2010, Massnahmen 2007Durch den Einbau von Schallschutzfenstern wirdder Schutz der Bevölkerung vor Auswirkungen desFluglärms laufend verbessert. LeistungsberechtigtWeitere Informationen betreffend Fluglärm:– www.unique.ch/fluglaerm– www.programm2010.ch17


Lufthygiene2007 erreicht Einführung neue Berechnungsmethoden Flug -betrieb Teilmassnahmen zu Emissionsreduktionen imluftseitigen Verkehr2008 geplantN Roadmap mit Flughafenpartnern für Mass nah -men in der Abfertigung / luftseitigen VerkehrN Beschaffung und Einbau Partikelfilter in Pas sa -gierbusse erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuSchadstoff-Emissionen etwas höherDie Emissionen aus Flugbetrieb, Abfertigung undInfrastruktur haben im 2007 etwas zugenommenund betrugen total 1'286 Tonnen (+8%) bei denStickoxiden (NO x ). Die Zunahme fand ausschliesslichbeim Flugbetrieb statt und widerspiegelt denEinsatz grösserer Flugzeuge und die Umrüstungauf grössere Triebwerke bei einer Flugzeuggruppe.Der Zielwert von 2'400 Tonnen, bei dessen Er rei -chen der Flughafen gemäss Auflage des UVEKeinen weiteren Massnahmenplan vorlegen muss,wurde mit 53.6% noch nicht erreicht. Als Basis dienennoch die bisherigen Berechnungsmethoden.Die CO 2 -Emissionen aus dem ganzen SystemFlughafen betrugen 340'623 Tonnen. Im Vergleichzum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 2%.den werden diese neuen Methoden auch am Flug -hafen Zürich schrittweise umgesetzt.Global wirksame EmissionenObwohl der Flughafen die globalen Emissionen derFlugzeuge und deren Einfluss auf das Klima nichtbeeinflussen kann, unterstützt er durch sein En ga -ge ment die internationalen Arbeiten zur Emis sionsreduktion.EUROCONTROL, die europäische Orga ni sa tion fürdie Sicherheit des Luftverkehrs, hat ab geschätzt,dass im Jahr 2007 global rund 13'000 TonnenStickoxide (NO x ) und 2.95 Mio. Tonnen Kohlen dioxid(CO 2 ) auf allen Flügen vom Flughafen Zürich zumjeweiligen Zielort emittiert worden sind.Zukünftig genauere BerechnungenDurch die Entwicklung von neuen Modellen zur Be -rechnung von Emissionen aus der Luftfahrt kanndie Genauigkeit der Resultate deutlich verbessertwerden. Auf Grund der früher eher konservativenAnnahmen wurden die Emissionsmengen oft überschätzt.So zeigen die heute präziseren Verfahren,dass beispielsweise die Stickoxid-Emissionen ausdem Flugbetrieb etwa 25% geringer sind als bisherangenommen. In Zusammenarbeit mit den Be hör -Grossräumige Abnahme der LuftbelastungDie Stickstoffdioxid-Belastung hat in der RegionFlughafen gegenüber 2006 fast flächendeckend ab -genommen (5-12% je nach Standort). Diese Ent -wicklung ist auf die meteorologischen Be din gungenim letzten Jahr zurückzuführen. Sie unterstreichtauch die Beobachtung, dass sich die Menge der di -rekten Emissionen nicht gleichermassen als Be las t -ungskonzentration präsentiert.18


LuftNO 2 -Immissionsmessungen 2007 (in μg/m 3 )über dem Grenzwert im Grenzwertbereich unter dem Grenzwert(> 33 μg/m 3 ) (27–33 μg/m 3 ) (< 27 μg/m 3 )automatische Messanlagen Passivsammler Veränderung gegenüber Vorjahr23- 11 %20-10%212820-12 %2517- 7 %-12 %18 23-10 %- 8 %- 6 %342926- 5 %40- 8 %23-10 %- 8 % 30- 5 % 5123- 9 %23-10 %Reproduziert mit Bewilligung von swisstopo (BA081155)Kommunikation zum Thema LuftDie neue Umweltausstellung widmet sich auchintensiv dem Thema Luft. Ein Modul gibt Einblick indie lokalen Zusammenhänge, ein weiteres Modulbefasst sich mit dem Klimawandel (ab Juni 2008).Im Weiteren wurde die Broschüre «Flugzeuge undLufthygiene» überarbeitet und aktualisiert.Weitere Informationen zur Lufthygiene:– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüren «Flugzeuge und Lufthygiene»; «Luft schad -stoff-Monitoring»; «Treibstoffschnellablass»; «EmissionCharges Zurich Airport»– Unique-Beteiligung am europäischen For schungs pro -gramm AERONET: www.aero-net.org/about.htm19


Landseitiger Verkehr2007 erreicht Ausarbeitung Vorprojekt Reisebusterminal Begleitung Baustelle OPC 2 Kreuzung inkl.Definition der Aussenflächen und Ergänzung derVeloabstellplätze in demselben Bereich Verlegung Personalparkplätze und P70/71 vonLuftseite auf Landseite (verschärfte Si cher heits -vorschriften) Bestimmung der zukünftigen, mit der steigendenPassagierzahl einhergehenden Parkraumangebote Verlegung des Personalshuttlebusses von LuftaufLandseite (verschärfte Sicherheits vor -schriften)2008 geplantN Begleitung Umgestaltung Vorfahrten undGrünbereich im Bereich OPC 3 Bestimmung der zukünftigen, mit der steigendenPassagierzahl einhergehenden Park raum -angeboteN Durchführung von Untersuchungen bezüglicheiner durchgehenden Buslinie vom Standort Regabis zum Geschäftsgebäude Unique One Verlegung Personalparkplätze und P70/71 vonLuftseite auf Landseite (verschärfte Sicherheits -vorschriften) erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuMobilitätMit täglich 349 Zugsverbindungen in die wichtigstenZentren der Schweiz ist der Flughafenbahnhofeiner der zehn grössten Bahnhöfe der Schweiz. DieAnbindung ans Zürcher S-Bahn-Netz und über 600Busverbindungen pro Tag sorgen für die Fein ver -teilung in der Region Flughafen. Zudem wird derFlughafen täglich von rund 20'000 Privatfahrzeugenfrequentiert.Aufgrund von Erhebungen, die im Jahr 2003 durchgeführtwurden, liegt der Modalsplit des Flug ha -fens Zürich bei einem Wert von 43%. Dies bedeutet,dass 43% des damaligen Personenverkehrs denFlughafen mit einem öffentlichen Verkehrsmittel(öV) erreichten. Dieser Wert wurde durch dasöffent liche Verkehrsmittelangebot des Flughafensunterstützt und dürfte auch in Zukunft mit demstets wachsenden Bus- und Bahnverbindungs an -gebot bestätigt werden.Zur Unterstützung der Nutzung von öffentlichenVerkehrsmitteln, belohnt die Flughafen Zürich AGMitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf ihre kostenpflichtigeParkkarte verzichten, mit Ökobonusoder ZVV- beziehungsweise Z-Bonus-Pässen. Einähnliches Angebot wird auch von anderen Flug -hafen partnern offeriert und von ihren Mitarbeiten -den wahrgenommen.wurde bereits im Sommer 2006 mit den Bau ar bei -ten begonnen. Diese umfassen nicht nur den Bauder Glattalbahn selber, sondern auch die optimaleAnpassung des bestehenden Strassennetzes an dieneue Bahnstrecke. In diesem Zusammenhang wur -de zum Beispiel das Trassee des öffentlichen Ver -kehrs (Bahn und Bus) im Herbst 2007 kreuzungsfrei.Neugestaltung des landseitigen Gesichtes desFlughafensWer heute den Flughafen Zürich über die Autobahnoder mit dem Bus erreicht, wird über verschiedeneBaustellen geführt. Mit einer Umgestaltung derVor fahrten und einer Neugestaltung des Grün be rei -ches des landseitigen Verkehrsanschlusses soll inZukunft das Gesicht des Flughafens Zürich den Be -suchern einen positiven Eindruck hinterlassen. Indiesem Zusammenhang schrieb die FlughafenZürich AG im Dezember 2007 einen internationalen,öffentlichen und anonymen Gestaltungswettbewerbfür Architektur-, Landschaftsarchitektur- und In -genieurteams aus. Mit dem Siegerprojekt des Wett -bewerbes wurde eine Gestaltungsidee gefunden,die sich überzeugend in das vorhandene Land -schafts bild des nahe liegenden Naturschutz- undNaherholungsgebiets Butzenbüel einpasst.Öffentlicher Verkehr (öV)Ab Dezember 2008 kann der Flughafen Zürich auchmit der Glattalbahn direkt aus dem HauptbahnhofZürich erreicht werden. Im Bereich des FlughafensWeitere Informationen zur Thema Verkehr amFlughafen Zürich:– www.flughafen-zuerich.ch/info/anreise– Broschüren «Mobilität bei Unique» und«Umweltschutz am Arbeitsplatz»203Operations Center


VerkehrAbfallAbfall2007 erreicht Überarbeitung Logistik luft- und landseitig(EU-Anpassungen)2008 geplant Überarbeitung Logistik luft- und landseitig(EU-Anpassungen)N Neue Zentralsammelstelle landseitig (HotelRadisson) erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuAbfallmengenIm Jahr 2007 fielen am Flughafen Zürich insgesamt14'154 Tonnen Abfälle an (+ 5.7% gegenüber 2006).Die Zunahme kann mit dem erhöhten Ver kehrs auf -kommen erklärt werden, welches in den verschiedenenEntstehungsbereichen luft- und landseitigzu grösseren Abfallmengen führt. Der Kehricht -anteil betrug rund 56%. 38.4% konnten dem stofflichenRecycling zugeführt werden. Die grösstenseparat gesammelten Wertstoff-Fraktionen warenPapier/Karton (2’746 t), organische Abfälle (1’025 t)und Holz (691 t). Aus dem Bereich Flug zeug ab fer -tigung / Borddienst wurden durchschnittlich 370 gAbfall pro Passagier entsorgt (Vorjahr 350 g). DieSammelmenge von PET-Flaschen konnte gegenüberdem Vorjahr nochmals um 5% gesteigert werdenund erreichte mit 107.2 Tonnen einen neuenHöchststand seit 1995. Im Berichtsjahr speziell zuerwähnen sind 338 Tonnen sogenannte «Liquids»(konfiszierte Flüssigkeiten aus der Sicher heits -kontrolle). Seit dem 6. November 2006 fällt täglichrund eine Tonne solcher Abfälle an, welche in derKehrichtverbrennung entsorgt werden müssen.Bedingt durch Anpassungen an EU-Vorschriften imZusammenhang mit dem Schengen-Abkommen,welche auch den Verkehr mit Abfällen betreffen,wurde 2007 die Entsorgungslogistik land- und luftseitiganalysiert. Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen.Unter anderem werden auch Standortefür eine neue Hauptsammelstelle auf der Landseitegeprüft. Das bestehende Abfallkonzept mit Vor ga -ben für eine weitgehende Rezyklierung von Wert -stoffen gilt weiterhin.Aufteilung der Abfälle 2007 auf die verschiedenen Entstehungsbereiche am FlughafenZubringerverkehr;170 t; 1.2 %Fracht, Post;1’103 t; 7.8 %Andere/unbekannt;77 t; 0.5 %Flughafenunterhalt, -betrieb; 623 t; 4.4 %Borddienst,Ground Handling7’577 t; 53.5 %Werft,Flugzeugunterhalt797 t; 5.6 %Büros; 509 t; 3.6 %Gesamtmenge 2007: 14’154 TonnenTerminals und Läden;3’298 t; 23.3 %Weitere Informationen zur Abfallbewirtschaftung amFlughafen Zürich:– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüre «Abfallbewirtschaftung»21


Energie2007 erreicht Betriebsoptimierungen an der Kälteerzeugungim Bereich Terminal 2 Betriebsoptimierungen an den Klima- und¨ Kälteanlagen im Dock E Grossverbrauchervereinbarung erfüllt2008 geplantN Ersatz Fernleitungen Bereich Werkhof Betriebsoptimierungen an den Klima- undKälteanlagen im Dock EN Totalsanierung Bürohaus Fracht Konsequentes Energiemanagement durchEngineering und die Instandhaltung erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuEnergieverbrauch stabilTrotz der bedeutenden Zunahme der Gebäude flä -chen aus der 5. Bauetappe (Dock E, Airside Center,Shopping usw.) und einem erneuten Anstieg derPassagierzahlen wird heute am Flughafen Zürichnicht mehr Energie verbraucht als 1994. Der Wär -meverbrauch nahm 2007 gegenüber dem Vorjahrum 13% und der Stromverbrauch um rund 1% ab.Energieeffizienz wiederum markant verbessertIn einer Vereinbarung mit der Baudirektion desKan tons Zürich hat sich die IG Energie FlughafenZürich (Flughafen Zürich AG, Avireal, SBB) zur Re -duktion des spezifischen Energieverbrauchs verpflichtet.Die Verpflichtung beinhaltet eine durchschnittlichejährliche Effizienzsteigerung von 2%zwischen 1994 und 2014, wobei die Reduktion bis2006 grösser ist. Die Effizienz wird unter Be rück -sichtigung des absoluten Energieverbrauchs, desVerkehrsaufkommens und der Energie bezugs flä -che (m 2 beheizte Flächen) berechnet. Als weitererParameter werden die Heizgradtage zum Ab gleichder klimatischen Unterschiede im Winter halbjahrberücksichtigt. Der spezifische Energieverbrauchkonnte demnach im Jahr 2007 gegenüber 1994 um33.3% reduziert werden. Damit wird der positiveTrend der drei Vorjahre fortgesetzt. Der erreichteWert übertrifft den in der Vereinbarung vorgegebenenWert dieses Jahr deutlich und erreicht bereitsden für das Jahr 2014 angestrebten Zielwert. Zumguten Ergebnis beigetragen hat neben verschiedenenkonkreten Projekten im Gebäude- und Technik -bereich (z. B. Flachdachsanierungen) auch daskonsequente Energiemanagement im täglichenBetrieb der Anlagen. Ein weiterer wichtiger Faktorwar der äusserst günstige Klimaverlauf imBerichtsjahr (milder Winter, kühler Sommer).Entwicklung Energiebilanz Flughafen Zürich2007 2006 Veränderung zu 2006am Flughafen genutzte Wärme 111’413 MWh 127'934 MWh -13%am Flughafen genutzter Strom 178’719 MWh 180'276 MWh -1%Total Energieverbrauch Flughafen 290'132 MWh 308'210 MWh -6%16014012010080Energienachweis 1994 bis 2007Prozent gegenüber Basisjahr 1994Genutzte Wärme*Genutzter StromHeizgradtageEnergiebezugsflächeVerkehrseinheiten* Heizgradtag-korrigiert2260402001994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007


EnergieNISEntwicklung des spezifischen Energieverbrauchs Flughafen Zürich(Stand 01.01.2008)Spezifischer Energieverbrauchin Prozent10090807060501994 1996 1998 20002002 2004 2006 2008 2010 2012 2014Wert FlughafenStandard Vorgabe für Grossverbraucher(-2 %/Jahr)Vorgabe GrossverbrauchervereinbarungFlughafen Zürich (mit Sta bi li sie rungs auf -lage bis 2006)Nichtionisierende StrahlungDie Emissionen von technisch erzeugter nichtionisierenderStrahlung 4 (NIS) in die Umwelt werden inder Schweiz von der im Jahre 2000 in Kraft getretenenVerordnung über den Schutz vor nichtionisierenderStrahlung reglementiert. NIS-emittierendeAnlagen wie beispielsweise Flug siche rungs- undFunkanlagen werden am Flughafen als Über -mittlungsinstrument von In for ma tionen oder fürdie Ortung von strahlungsreflektierenden Objekteneingesetzt. Bei anderen Anlagen wie Trans for ma to -ren oder Hochspannungs leitun gen, die ebenfallsfür den Betrieb des Flughafens nötig sind, entstehtNIS als Nebenwirkung des Stromflusses.Sämtliche auf dem Flughafengelände vorhandenenNIS-emittierenden Anlagen erfüllen die nationalenund internationalen gesetzlichen Standards undverfügen über die notwendige behördliche Be -triebs bewilligung. Eine Personengefährdung kannaus heutigem Kenntnisstand bei diesen Anlagenausgeschlossen werden.Im Jahre 2006 startete die Flughafen Zürich AGgemeinsam mit den Geschäftspartnern eine systematischeInventarisierung der am Flughafen vorhandenenNIS-relevanten Anlagen. Ziel der In ven -tarisierung ist die Erarbeitung einer lagebezogenenDarstellung der Anlagen und deren emittierten NIS.Im Berichtsjahr wurden bereits über 170 Anlagenin die Datenbank erfasst. Bei der Mehrheit der er -fassten Anlagen handelt es sich um Trans for ma to -ren und Schaltanlagen. Aufgrund der grossen An -zahl benötigter Daten verzögert sich die In ven tarisierung und wird deshalb im Jahr 2008 weitergeführt.Ziel ist es, bis Ende 2008 diese zu vervollständigen.Im Jahr 2006 nahm die Flughafen Zürich AG alseines von fünf grösseren Unternehmen an einerStudie des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO)teil. Die Studie umfasste die Messung der Mobil -funk- und Funknetzwerkbelastung an rund 400Arbeitsplätzen. Die im Jahr 2007 publiziertenErgebnisse zeigen, dass die Schweizer Umwelt -grenzwerte an allen Arbeitsplätzen bei weitem eingehaltenwerden. Die NIS-Immissionen von Mobil -funk und Funknetzwerken sind für die Arbeit nehmenden weitgehend unbedenklich. Trotzdem rätdas SECO, beim Einsatz interner Funkanlageneinen Abstand von mehreren Metern zu ständigenArbeitsplätzen einzuhalten. In den kommendenJahren wird das SECO die Entwicklung weiter beo -bachten und eventuell wiederholende Mes sun gendurchführen, um mögliche Änderungen der Im mis -sionen als Folge technologischer Entwicklungenrechtzeitig zu erfassen.Weitere Informationen zur Energiebewirtschaftung amFlughafen Zürich:– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüre «Energiemanagement»Weitere Informationen zum Thema Elektrosmog:– www.luft.zh.ch/ unter Elektrosmog NIS– www.seco.admin.ch unter Aktuell4Entsprechend der Frequenz wird das elektromagnetische Strahlungsspektrum in ionisierende und nichtionisierende Strahlung unterteilt.23


Wasser und Abwasser2007 erreicht Überarbeitung GEP-Regenwasserkonzept Definitive Bewilligung Verregnungsanlage erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neu¨Im vergangenen Jahr bezog der Flug hafen Zürich510'303 m 3 Trinkwasser (-4% zum Vorjahr). Zu sät -zlich wurden 54'740 m 3 Grund wasser für die Ver -sorgung in Gebäuden sowie 13’950 m 3 Regenwasserfür Toilettenspülungen genutzt. Durch dieseund andere Massnahmen konnte der Wasser ver -brauch in den letzten Jahren um rund 40% verringertwerden.EnteiserabwasserNach den Rekordwintern 04/05 und 05/06, in welchensehr grosse Mengen an Enteisermitteln eingesetztwerden mussten, war der Winter dienst -aufwand im milden Winter 06/07 deutlich tiefer. DerVerbrauch an Enteisungsmitteln fiel gegenüberdem Vorjahr um 67%. Gesamthaft wurden 1’088Tonnen Flugzeugenteiser und 512 Tonnen Flä chen -enteiser ausgebracht. Zusätzlich wurden 85.5 Ton -nen herkömmliche Tausalze verwendet (Strassenund Parkhäuser).Als Flächenenteiser wurde erstmals ausschliesslichFormiat an Stelle des früher verwendeten De -patinols eingesetzt. Formiat hat den Vorteil, dasses bei gleicher Wirkung wesentlich weniger Koh -lenstoff enthält. Die unbehandelt abgeschwemmteMenge Kohlenstoff (C) vom bestehenden Vorfeld,Pisten und Rollwegen betrug noch rund 52 Tonnenoder rund 14% der gesamthaft verwendeten Menge(Vorjahr: 100 Tonnen, 11%).Verregnungsanlage bewilligtDie seit 2001 als Pilotanlage betriebene Ver reg -nungs anlage für Enteiserabwässer ist mit der defi-2008 geplant Überarbeitung GEP-Regenwasserkonzeptnitiven Bewilligung 2007 in den Normalbetriebüber führt worden. Die Bewilligung des BAZL giltbis 2022. Das Monitoringprogramm der Pilotphase,welches sämtliche Umweltbereiche wie Boden,Was ser, Luft und Biosphäre umfasste, kann aufGrund der einwandfreien Funktionalität der Anlagereduziert werden. Der Fokus liegt dabei auf demEr kennen von allfälligen Langzeitauswirkungen. Mitder Methode der Verregnung können die im Re gen -abwasser enthaltenen Enteisermittel während derBodenpassage auf natürlichem Weg zu 99.7% ab -gebaut werden. Enteiserabwasser mit hoher C-Konzentrationkann seit 2007 in einer eigenen Des til la -tionsanlage auf 60% Glykolanteil weiter auf kon zen -triert und dem Recycling zugeführt werden.GEP ÜberarbeitungDie aktuelle Überarbeitung der generellen Ent wäs -serungsplanung (GEP) betrifft insbesondere dasRegen- und Enteiserabwasserkonzept. Neue Er -kennt nisse über die Verschmutzung und Be hand -lungsmöglichkeiten werden darin einfliessen. Diebehördliche Genehmigung wird für 2009 erwartet.Derzeit sind verschiedene Vorbereitungsarbeitenim Gange. Die Daten zeigen beispielsweise, dassdie Verschmutzung des Regenabwassers im Som -merbetrieb insgesamt schwächer ist als ursprünglichangenommen. Schrittweise werden nun verschiedeneArten von Einzugsgebieten im Hinblickauf die Belastung weiter untersucht. Eine der Fra -gestellungen betrifft die Verteilung der abtropfendenFlugzeugenteiser auf den verschiedenen Vor -feldflächen, Rollwegen und Pisten, was in einerBelastungskarte dargestellt werden kann.Weitere Informationen zum Gewässerschutz amFlughafen Zürich:– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüren «Enteiserabwasserbehandlung» und«Gewässerschutz»24


Wasser und AbwasserNatur und LandschaftNatur und Landschaft2007 erreicht Umsetzung Bewirtschaftungsplan und Pflegeder Naturschutzgebiete Weiterführen der Monitoringaktivitäten imNaturschutzgebiet Umsetzung der noch offenen weitergehendenbehördlichen Naturschutzauflagen¨2008 geplant Weiterführen der Monitoringaktivitäten imNaturschutzgebiet und auf den betrieblichenGrünflächen Umsetzung Bewirtschaftungsplan und Pflegeder Naturschutzgebiete Wirkungskontrolle von ökologischenMassnahmen im Naturschutzgebiet Umsetzung der noch offenen weitergehendenbehördlichen Naturschutzauflagen erreicht; weitergehend; nicht erreicht; N neuBetriebsflächen als NaturraumVor rund 10 Jahren wurde ein grosser Teil der Be -triebsflächen auf dem Flughafenareal als Acker -land genutzt. Heute ist der Ackerbau auf dem Flug -hafenareal aus Sicherheitsgründen verboten (Ver -meidung von Vogelschlag). Die letzte Acker land -fläche wurde 2000 aufgehoben. Seit nun neun Jah -ren werden die unversiegelten Be triebs flächen alsextensive Lang graswiesen bewirtschaftet. Diesenaturnahe Bewirtschaftungsform ohne Dünger ein -satz förderte die Entstehung eines nährstoffarmenund artenreichen Lebensraumes für selten gewordeneeinheimische Pflanzen- und Tierarten. DerUnterhalt dieser Flächen geschieht auf der Basiseines jährlichen Bewirtschaftungsplans, der durchden Grünflächenunterhalt der Flughafen Zürich AGdurchgeführt wird.Geschützte NaturoaseEine weitere Besonderheit des Flughafens ist dasim Flughafengelände zwischen den Pisten 14/32und 16/34 und neben der Piste 14/32 liegende Na -tur schutzgebiet. Auf 74 Hektaren verteilt, ge deihteine wertvolle Kultur land schaft, die Riedwiesen,Bruchwald und Flachmoore umfasst. Letztere sindals Schutzobjekte von nationaler Bedeutung im Bun -desinventar der Flach moore aufgeführt. Zu sam menmit den benachbarten Naturschutzgebieten bildetdas Na tur schutzgebiet des Flughafens eines dergrösseren Riedgebiete des Kantons Zü rich.Ziel ist es, diese Naturoase zu erhalten und nachMöglichkeit zu fördern. Dabei ist die regelmässigePflege wichtig. Diese Aufgabe nimmt die FlughafenZürich AG in Zusammenarbeit mit der kantonalenFachstelle Naturschutz jährlich wahr.Weitere Naturschutzgebiete, die von der FlughafenZürich AG als Ersatz- oder Kompensations mass -nahmen im Rahmen der 5. Bauetappe des Flug -hafens realisiert und finanziell mitgetragen wur-den, können heute im Gebiet Halbmatt bei Winkel,entlang der Glatt bei Rümlang, oder in den Ge -mein den Steinmaur und Weiach besucht werden.Ökologische Erhaltungs- undAusgleichsmassnahmenUm die langfristige Entwicklung des Natur schutz -gebietes innerhalb des Flughafens zu überwachen,werden regelmässig Untersuchungen durchgeführt.Im Jahr 2007 wurden die Vegetation und derunterirdische Wasserhaushalt der Flachmoorflächenuntersucht. Die Ergebnisse des soge nann -ten Flach moor monitorings zeigen, dass seit demBau des Docks E die Funktion und der Wasser -haushalt der Feucht gebiete durch den Bau nichtbeeinträchtigt beziehungsweise nicht verändertwurden. Im Vergleich zu 1997 nahm die Artenzahlder Pflanzen auf allen Untersuchungsflächen zu.Parallel dazu hat sich auch die Anzahl Flach moor -zeiger erhöht. Dazu dürften auch die ökologischenMassnahmen beigetragen haben, die in den vergangenenJahren zur Verbesserung des Wasser -haushaltes und zur Re ge neration der vorhandenenFlachmoorflächen um gesetzt wurden. Die Wir kungdieser Mass nah men wird seit zwei Jahren beobachtetund im Jahre 2008 abschliessend beurteilt.Erfreulich sind auch die Ergebnisse der Erfolgs -kontrolle der Altläufe entlang der Glatt, die ebenfallsim Jahre 2007 stattgefunden hat. Die im Ge -biet neu gestalteten Natur flächen «Langensegen»entwickeln sich gemäss Zielvorgaben. Seit den Ge -staltungsarbeiten im Jahre 2002 hat sich erstaunlichrasch ein vielfältiges Mosaik mit auen- undflachmoortypischer Vegetation gebildet.Weitere Informationen zum Gewässerschutz amFlughafen Zürich:– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüre «Naturschutz»25


26Weitere ThemenUmweltbaubegleitung und –controllingDas Umweltmanagement von Bauprojekten ist beider Flughafen Zürich AG unternehmensweit geregelt.Bauprojekte werden immer auch hinsichtlichihrer Umweltrelevanz beurteilt und erfahren eineihrer Bedeutung entsprechende Umwelt bau beglei -tung. Die von der Flughafen Zürich AG festgelegtenUmweltschutzbestimmungen für Bauprojekte geltengrundsätzlich als Umweltstandard und könnenje nach Projekten präzisiert werden. Sie sind im -mer auch Teil der Submissionsbestimmungen undWerkverträge.Als Beispiel sei die derzeitige Sanierung der Piste16/34 erwähnt. Da es sich um eine grössere Bau -stelle mit Umweltrelevanz handelt, wird die Sa nie -rung seit der Vorprojektierung von den AbteilungenUmweltschutz sowie Lärmmanagement & An woh -ner schutz der Flughafen Zürich AG begleitet. Siestellen im Projektteam zusammen mit der Bau -leitung und den Bauunternehmern sicher, dass dierelevanten Umweltaspekte mitberücksichtigt unddie Umweltschutzforderungen umgesetzt werden.Mit dem Umweltcontrolling stellen sie zudem si -cher, dass der behördlich geforderte Um set zungs -nachweis jederzeit erbracht werden kann und diebetroffenen Anwohner in passender Form miteinbezogenund informiert sind.Altlasten und BodenschutzAltlasten: Untersuchungen weitgehendabgeschlossenDie Altlastenstandorte des Flughafens Zürich sindim «Kataster der belasteten Standorte auf Zi vil flug -plätzen» des BAZL beschrieben und öffentlich einsehbar.Insgesamt umfasst der Ka taster am Flug -hafen Zürich heute 56 Standorte, wovon noch beivier Standorten Abklärungen nötig oder definitiveKlassierungen seitens des BAZL aus stehend sind.Alle übrigen Standorte sind entweder saniert oderuntersucht und deshalb nur noch bei allfälligenBauvorhaben relevant.Im Berichtsjahr wurde die letzte technische Unter -suchung durchgeführt (Werft 1, SR Technics). Dazuwurden drei über 30 m tiefe Kernbohrungen durchgeführtund das Grundwasser analysiert. Es konntenkeine Schadstoffe nachgewiesen werden. DieEinstufung des Standorts ist noch nicht entschiedenworden. Beim sanierten Standort «VorfeldSüd» sind noch Verfahrensfragen bezüglich derVerteilung der Sanierungskosten hängig.Zwei Standorte sind teilsaniert, jedoch weiterhinals sanierungsbedürftig eingestuft. ErgänzendeUntersuchungen sind für das Jahr 2008 geplantund werden Auskunft über die noch vorhandeneRestbelastung geben.BodenschutzNach den umfangreichen Untersuchungen im Jahr2006 (vgl. Umweltbericht 2006) lag im vergangenJahr das Schwergewicht auf den Vorbereitungenfür die Pistensanierung 16/34, welche aufwändigeBodenarbeiten an den Pistenrändern bedingt. ZurBegleitung des Grossprojektes wurde ein externerBodenschutzexperte beigezogen. Generell wird beiBodenarbeiten auf korrekte Anwendung der Bo -den schutzrichtlinien geachtet. Grosse Flächenwer den in Zukunft noch für die Erweiterung derVerregnungsanlage benötigt werden, was intakteBöden bedingt.StörfälleTreibstoffschnellablassTreibstoffschnellablass ist ein Notfallverfahren, dasausschliesslich beim Eintreten einer Störung währendder Startphase eingeleitet wird und nur beigewissen Flugzeugtypen (B-747, B-767, B-777, MD-11, A-330, A-340 und A-380) erforderlich ist. Umeine sichere Landung zu ermöglichen wird bei diesemVerfahren das erlaubte Landegewicht durchdas Ablassen von Treibstoff erreicht. Ein kontrollierterTreibstoffschnellablass unterliegt strengen,vom BAZL bestimmten Kriterien. Dem Flugzeugwird von der Flugsicherung ein verkehrsfreies Ge -biet zugewiesen, wo es Treibstoff über zwei Ventilebei den Flügeln ablässt. Das unverbrannte Kerosinwird in kleinste Nebeltröpfchen zerstäubt und überein grosses Luftvolumen verteilt. Durch den Sauer -stoff in der Atmosphäre wird das Kerosin in Was -ser dampf und Kohlendioxid um gewandelt. Am Bo -den selber kann keine Kerosin belastung mehrnachgewiesen werden.Erfreulicherweise kam es im Jahr 2007 im Flug -sicherungsbereich Zürich zu keinem Vorfall mitTreibstoffschnellablass (Vorjahr: 1 Vorfall mit 75 tKerosin).Umweltrelevante FeuerwehreinsätzeBis Ende 2007 verfügte die Flughafen Zürich AGüber eine eigene Berufsfeuerwehr. Seit Anfang2008 ist die Berufsfeuerwehr neu Teil des städtischenBetriebes Schutz & Rettung Zürich. In Bezug


Weitere ThemenStatistik der Feuerwehr-EinsatzartenEinsatzart Anzahl 2006 Anzahl 2007 Anteil am TotalÖlwehr (ausgetretenes Kerosin, Hydrauliköl, Benzin) 107 99 12,3 %Chemiewehr (ausgetretene chemische Stoffe) 18 3 0,4 %Strahlenwehr (undichtes Transportgutvon radioaktivem Material) 3 2 0,2 %Biologische Stoffe (Verdacht auf Antrax) 1 4 0,5 %Wasser (Wasserwehreinsätze im und ausser Haus) 11 8 1,0 %Umweltrelevante Feuerwehreinsätze Total 140 116 14,4 %Feuerwehreinsätze Total 991 806auf die Art und Weise der Einsätze ändert sich fürdie Flughafen Zürich AG grundsätzlich nichts. So -wohl der Standort am Flughafen Zürich sowie dieInfrastruktur bleiben erhalten. Neu beziehen wir ab2008 diese Dienstleistung vom städtischen Betrieb.Von den insgesamt rund 806 Feuerwehreinsätzenwar die Berufsfeuerwehr im Berichtsjahr 116-malmit umweltrelevanten Vorfällen konfrontiert. Er -neut bestätigten sich die Unfälle mit austretendemKerosin als die häufigsten Vorfälle. Bei allen Ereignissen konnte eine Gefährdung der Umwelt vermiedenwerden. Speziell im Jahr 2007 ereignetensich vier Fälle mit Verdacht auf Antrax, die sich alleals harmlos erwiesen.Umweltkosten und -erträgeZu den wichtigsten Umweltkosten und -erträgender Flughafen Zürich AG gehören die Lärm- undEmissionsgebühren. Der Flughafen Zürich zählt zuden ersten Flughäfen europaweit, die solche Ge -bühren als Massnahmen zum Schutz der Umwelteingeführt haben. In beiden Fällen soll die AbgabeAnreize für den Einsatz von emissionsärmerenFlug zeugen schaffen. Die angewendeten Ge büh -ren modelle zielen auf die finanzielle Förderung vonmodernen anstelle von älteren Technologien. DieseAbgaben betreffen primär die Fluggesellschaften.Bei den Passagieren wird einzig eine pauschaleLärmtaxe von 5 Franken erhoben.Die Erträge aus den Lärmgebühren dienen zurFinanzierung von allfälligen zukünftigen Kosten fürformelle Enteignungen, Schallschutzmassnahmensowie lärmabhängige Betriebskosten und fliessenin den Airport Zurich Noise Fund (AZNF). Eine ausführlicheRechnung des AZNF findet sich im Ge -schäftsbericht 2007.Kosten entstehen ebenfalls bei der Behandlungund der externen Entsorgung von mit Ent eiser mit -tel verschmutzten Abwässern und für den Unter -halt der Verregnungsanlage.Besonders relevante Umweltkosten und –erträge 2007 der Flughafen Zürich AG(Kosten und Erträge sind in Millionen CHF angegeben. Zur besseren Lesbarkeit sind die Zahlen gerundet.)2005 2006 2007Ertrag aus Lärmgebühren 50,3 46,1 57,7Kosten für Umsetzung Schallschutzkonzeptund weitere Massnahmen 10,9 9,1 7,0Guthabensaldo AZNF per 31.12. 161,3 197,0 248,6Ertrag aus emissionsabhängiger Landegebühr 2,9 2,9 2,8Kosten für Unterhalt Verregnungsanlage 2,2 1,9 1,7Abschreibung und Zinsen Infrastruktur Verregnungsanlage 1,5 1,6 1,7Weitere Informationen zum Thema Altlasten:– www.unique.ch/umweltschutz– www.aviation.admin.chunter Für Fachleute/Flugplätze/AltlastenWeitere Informationen zum Treibstoffschnellablass:– www.unique.ch/umweltschutz– Broschüre «Treibstoffschnellablass»27


Gesundheitsmanagement


GesundheitsmanagementAls Flughafenbetreiberin beschäftigt die FlughafenZürich AG Mitarbeitende in verschiedensten Be -rufs gruppen. Das Gesundheitsmanagement richtetsich auf die gesamte Belegschaft aus und verfolgtanalog dem Umweltmanagement den Anspruch aufNachhaltigkeit. Die Arbeitssicherheit, ein Bestand -teil des Gesundheitsmanagements, weist diestärksten Parallelen zum Umweltmanagement auf,da es ebenfalls soziale und ökologische Aspekteverfolgt.Bausteine des GesundheitsmanagementsZiele des Gesundheitsmanagements sind die Sen -si bilisierung der Mitarbeitenden auf gesundheitsrelevanteThemen, die Reduktion der Fehlzeiten so -wie die Wahrnehmung der Fürsorgepflicht alsAr beitgeber. Es baut auf der Grundlage des HumanResources Managements auf und umfasst die dreiBausteine «Betriebliche Gesundheitsförderung»,«Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz» sowie«Präsenz- und Case Management». Durch die Aus -einandersetzung mit dem Gesundheitsmanagementund dessen Weiterentwicklung hat sich gezeigt, dasseine differenziertere Darstellung erforderlich ist.AdministrationBetrieblicheGesundheitsförderungGesundheitsmanagementArbeitssicher-BetrieblicheGesundheitsförderunheit/GesundheitsschutzPräsenz- undCa seCaseManag emManagementHuman AbsenzenmanagementResources ManagementArbeitssicherheit und GesundheitsschutzDas in den letzten Jahren aufgebaute und den EKAS 5Richtlinien entsprechende Arbeitssicherheits- undGesundheitsschutzmanagement wurde weiter ausgebaut.Mit dem Ziel, ein integriertes Managementsystemanzustreben, wurde im vergangenen Jahr begonnen,die Arbeitsprozesse in die verschiedenenManagementsysteme (ISO 9001, ISO 14001, OHSASControlling18001 und SMS) einzubauen und mit diesen zu ko -ordinieren. Die Führung der Unfall- und Bei nahe -unfallstatistik gilt als wichtige Grundlage für diePlanung von Präventionsmassnahmen und für denVergleich mit anderen Flughäfen und Betrieben.Die Sicherheitskoordinatoren wurden mit der «Be -triebsinternen Unfallabklärung» vertraut gemacht,so dass alle Berufsunfälle einheitlich nach derSuva-Methode bearbeitet werden. Unfallereignissewerden detailliert analysiert (Ursachen, Mass nah -men, Ergebnisse), um gezielte Präventions mass -nahmen einzuleiten und zu kontrollieren.Betriebliche GesundheitsförderungZur Unterstützung und Sensibilisierung gesundheitsrelevanterThemen sowie für das Wohl be fin -den am Arbeitsplatz werden seitens der Unter -nehmung Massnahmen ergriffen und Angebotege schaffen. Vorerst konzentriert sich das Unter -nehmen auf bereits bestehende und bewährte Prä -ventionsmassnahmen wie das Sportangebot.Präsenz- und Case ManagementBeim Präsenz- und Case Management handelt essich aus der Sicht des Unternehmens um Mass -nahmen zur Senkung der Krankheits- und Un fall -absenzen. Das Case Management ist die Betreuungund Be gleitung von ganz oder teilweise leistungsoderarbeitsunfähigen Mitarbeitenden. Es verfolgtdas Ziel der beruflichen Integration und der Vor -beu gung einer Invalidisierung. Fokussiert wird aufden strukturierten Ablauf sowie auf die Beratungder betroffenen Mitarbeitenden und deren Vor ge -setzten in Zusammenarbeit mit allen involviertenParteien.Die Betriebliche Sozialberatung unterstützt Mit -arbeitende, Vorgesetzte und HR im Umgang mitsozialen Problemen im Alltag und wird ab 2008kostenlos zur Verfügung gestellt.ControllingDie regelmässige Erhebung und Auswertung derKennzahlen ermöglicht die Wirkung von In ter ven -tionen zu analysieren sowie gezielte Massnahmenabzuleiten. Die Analyse der Krankheits- und Unfall -absenzen gibt dem Unternehmen Informationen zuSchwerpunktthemen und Weiterentwicklung vonMassnahmen.5Richtlinie Nr. 6508 der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit29


Zahlen und Fakten


Assurance BerichtBericht («Independent Assurance Report») zum Umweltbericht 2007 der Unique (Flughafen Zürich AG)An die Geschäftsleitung der Unique (FlughafenZürich AG), Zürich («Unique»).Wir haben ein Verfahren zur Erhebung von Nach -weisen bezüglich der folgenden Aspekte des fürdas am 31. Dezember 2007 abgeschlossene Ge -schäftsjahr erstellten Umweltberichts (nachstehendbezeichnet als Untersuchungsgegenstand)der Unique durchgeführt: Die Führungs- und Berichterstattungsprozesseim Zusammenhang mit der Umwelt bericht er stat -tung 2007 und der Umweltdatenerhebung; und die Umweltdaten in der Tabelle «Umweltdaten2007 des Flughafens Zürich» auf den Seiten 34und 35 des Umweltberichtes der Unique.Wir haben den Untersuchungsgegenstand anhandfolgender Kriterien beurteilt: dem Leitfaden «Umweltkennzahlen für Flug -häfen» der Arbeitsgemeinschaft deutscher Ver -kehrsflughäfen (ADV-Leitfaden, September 2002); die Verfahren, mit welchen die Umweltdatenintern erhoben, verarbeitet und aggregiert werden;und der im Abschnitt «Erläuterungen zu den Umwelt -kennzahlen» auf Seite 32 des Umweltberichteszusammengefassten Prinzipien, welche den Um -fang der Berichterstattung definieren.Die Genauigkeit und Vollständigkeit von Daten imBereich Umwelt unterliegen inhärent vorhandenenGrenzen, welche aus der Art und Weise der Daten -erhebung, -berechnung und -schätzung resultieren.Unser Assurance Bericht sollte deshalb im Zu -sammenhang mit den Unique internen Richtlinienund Verfahren sowie den Definitionen zur internenUmweltberichtstattung gelesen werden.Für den Untersuchungsgegenstand und die Beur -teilungskriterien ist die Geschäftsleitung derUnique verantwortlich.Unsere Aufgabe besteht darin, aufgrund unseresVerfahrens zur Erhebung von Nachweisen Schluss -folgerungen zum Untersuchungsgegenstand inÜbereinstimmung mit dem International Standardon Assurance Engagements (ISAE) 3000 «As su ran -ce Engagements other than Audits or Reviews ofHistorical Financial Information», genehmigt imDezember 2003 durch das International Auditingand Assurance Standards Board (IAASB), zu ziehen.Wir haben unser Verfahren zur Erhebung vonNach weisen so geplant und durchgeführt, damitSchlussfolgerungen in Übereinstimmung mit ISAE3000 gezogen werden können. Wir haben keinePrüfung in Übereinstimmung mit den InternationalStandards on Auditing durchgeführt und geben ausdiesem Grund kein Prüfungsurteil ab.Unser Verfahren zur Erhebung von Nachweisenbeinhaltete folgende Arbeitsschritte: Beurteilung, inwieweit die Mitarbeitenden derUnique die internen Vorgaben zur Umwelt be -richterstattung anwenden; Besuch am Standort der Unique in Zürich-Kloten; Befragung der Personen, welche am besuchtenStandort für die Umweltberichterstattung und dieErfassung der Umweltdaten verantwortlich sind; Stichprobenweise Überprüfung von Nachweisenfür eine Auswahl von Umweltdaten (Netto-Ener -gieinput, Treibstoff-Betankungsmengen, Emis -sionen Stickoxide (NOx) und Kohlenwasserstoffe(VOC) sowie Abfallmengen) mit Blick auf die vonden ausgewählten Datenlieferanten gemeldeteDatenaggregation; Einsichtnahme und Überprüfung der relevantenDokumentation auf Stichprobenbasis, ein -schliess lich der internen Richtlinien zur Um welt -berichterstattung, der Management- und Be -richterstattungsstrukturen sowie der vorhandenenDokumente und Systeme zur Erhebung,Analyse und Aggregation der gemeldeten Um -weltdaten; und Aufnahme und Beurteilung des Konsolidierungs -verfahrens von Umweltdaten auf der Ebene derUnique.Gemäss unserer Beurteilung werden die Richtlinien in den ausgewähltenStichproben richtig angewandt; funktioniert das interne Umwelt-Bericht er stat -tungs system zur Einholung und Konsolidierungvon Umweltdaten bestimmungsgemäss, und bildet das Berichterstattungssystem, in allen we -sentlichen Belangen, unter Berücksichtigung dergenannten Beurteilungskriterien, eine angemesseneGrundlage für die Veröffentlichung von Um -weltdaten.Gestützt auf unsere in diesem Bericht beschriebenenKriterien und Arbeitsschritte sind wir nicht aufSachverhalte gestossen, aus denen wir schliessenmüssten, dass die Managementaussagen zum Un -tersuchungsgegenstand wesentliche Falsch aus -sagen enthalten würden.PricewaterhouseCoopers AGThomas ScheiwillerZürich, 28. April 2008Stephan Hirschi31


Erläuterungen zu den Umweltkennzahlen 2007UmweltdatenmanagementDie Rohdaten zu den publizierten Umwelt kenn zah -len stammen aus der Umweltdatenstatistik derFlug hafen Zürich AG, die seit 1991 mit Daten ausden verschiedenen Betriebsabteilungen und Flug -hafenpartnern systematisch erweitert wird.Umweltkennzahlen 2007Die Flughafen Zürich AG verwendet branchenüblicheund flughafenweite Kennzahlen, um den Zu -stand und die Entwicklung der Umwelt am Flug -hafen Zürich zu beschreiben. Das angewendeteKennzahlensystem dient der Identifikation von Ver -besserungsmöglichkeiten und der Formulierungvon quantifizierbaren und realistischen Umwelt -zielen. Der Vergleich mit Vorjahreskennzahlen er -möglicht eine transparente und nachvollziehbareKontrolle der Zielerreichung.Die im vorliegenden Bericht publizierten Umwelt -daten basieren auf dem Umweltkennzahlensystem,das dem von der ADV empfohlenen Leitfaden vomSeptember 2002 entspricht.Externe ÜberprüfungDie im Umweltbericht 2007 ausgewiesenen Um -welt kennzahlen werden von einer externen unabhängigenStelle auf Genauigkeit und Vollständigkeitüberprüft. Dabei wird auch das Verfahren zur Er -hebung, Verarbeitung und Aggregierung der Dateneingesehen. Die Ergebnisse können dem im Um -welt bericht publizierten Assurance Bericht entnommenwerden.Die angewandte Assurance Methodik folgt denStandards der «International Federation Accoun -tants» (IFAC), im Speziellen dem «InternationalStandard on Assurance Engagements (ISAE) 3000:Assurance Engagements other than Audits orReview of Historical Financial Information» des«International Auditing and Assurance StandardsBoard» (IAASB), das im Jahr 2004 revidiert wurdeund am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist.Systemgrenzen des Umweltberichtes 2007Der Umweltbericht 2007 dokumentiert sämtlicheUmweltauswirkungen, die durch den Betrieb desFlughafens entstehen. Für jeden Umweltaspektwurde eine spezifische Flughafen-Systemgrenzedefiniert. Diese erstreckt sich über den räumlichenBereich, in dem die eindeutig vom Flughafen induziertenBelastungen anfallen. Falls nicht anderserwähnt, beziehen sich die Angaben auf dasKalenderjahr 2007.Wesentliche Änderungen gegenüber 20062007 konnte der betriebliche Bedarf an Naturgasnicht vollständig mit Biogas abgedeckt werden.Dieser Umstand wurde in der ausgewiesenen CO 2 -Bilanz für «Abfertigung und Infrastruktur» berücksichtiget,indem der Verbrauch an Naturgas imJahr 2007 nicht als CO 2 -neutrale Treibstoff quellebehandelt wurde.Die Zuordnung von APU zu einzelnen Flug zeug -typen wurde überprüft und angepasst. SämtlicheTurboprop-Flugzeuge sind ohne APU ausgerüstet.Dies führt zu einem geringeren Anteil von APU-Flugzeugen an den Standplätzen und dementsprechendzu geringeren Emissionen trotz Zunahmeder Bewegungen.LärmmessungenDie Flughafen Zürich AG betreibt zehn ständigeLärmmessstationen in der Umgebung des Flug -hafens. Die Resultate der Lärmmessungen für dasJahr 2007 sind auf Seite 16 aufgeführt.EmissionenDie Luftschadstoffquellen am Flughafen Zürichsind Flugbetrieb, Abfertigung und Infrastruktursowie landseitiger Verkehr. Für diese Quellen geltenfolgende Systemgrenzen: Flugbetrieb: Für den Flugbetrieb ist der internationaldefinierte Zertifizierungs-LTO-Zyklus (Lan -de-Start-Zyklus) massgebend, welcher die Emis -sionen der Flugbewegungen bis rund 950 m überGrund berücksichtigt. Diese Grenzhöhe wird beieinem horizontalen Abstand von rund 7.5 km(Start) bzw. rund 18 km (Landung) von der Pis -tenschwelle erreicht. Abfertigung und Infrastruktur: Dazu zählen sämtliche Quellen innerhalb des Flughafenarealssowie Quellen ausserhalb, die in direktem funktionalenZusammenhang mit dem Flug hafen -betrieb stehen. Landseitiger Verkehr: Berücksichtigt werden Zu -fahrtbereiche entlang des Flughafenkopfes mitVorfahrten, Parkhäusern und Parkfeldern.ImmissionenDie auf Seite 35 angegebenen Schad stoff kon zen -tra tionen stammen aus der DOAS-Anlage, die imOsten der Piste 10/28 liegt und kontinuierlich inBetrieb ist. Die PM10 Konzentrationen werden miteinem TEOM-Gerät gemessen, das sich in derMess station auf dem Dach des Docks A befindet.Die auf der Karte auf Seite 19 dargestellte NO 2 -Belastungstammt aus 16 Messstationen mit Pas siv -sammlern (Umgebung des Flughafens) sowie aus 3automatischen Messanlagen (am Flughafen). DieImmissionswerte beinhalten auch die nicht vomFlughafen verursachte Belastung. Alle Messungenwerden im Auftrag des Flughafens durch das kantonaleAmt für Abfall Wasser Energie und Luft(AWEL) durchgeführt.32


EnteisermittelverbrauchErfasst werden die Enteisermittelmengen, die amFlughafen Zürich zwischen dem 1. Oktober 2006und dem 30. April 2007 eingesetzt wurden.WasserAusgewiesen wird der gesamte Wasserverbrauchdes Flughafens Zürich. Neben dem Bezug vonFrischwasser wird auch Grundwasser aufgeführt,das am Flughafen abgepumpt und für verschiedeneZwecke verwendet und anschliessend in die ARAKloten/Opfikon abgeleitet wird. Alle Angaben beziehensich auf das hydrologische Jahr (1. Oktober2006 bis 30. September 2007).AbfallErfasst werden die Abfallmengen aller am Flug -hafen ansässigen Unternehmen. Abfälle, die unregelmässiganfallen und kaum beeinflussbar sind,werden nicht einbezogen. Dazu gehören beispielsweiseLöschwasser aus Feuerwehreinsätzen,Grün schnitt oder Bauabfälle.EnergieDie Statistik beinhaltet den Wärme- und Elektri -zitäts input für sämtliche Gebäude und Anlagen, dieinnerhalb und ausserhalb des Flughafenareals liegenund die einen geografischen oder funktionalenBezug zum Flughafenbetrieb aufweisen.Treibstoff-BetankungsmengeDie angegeben Betankungsmengen beziehen sichauf die am Flughafen Zürich abgegebenen Treib -stoffe für Flugzeuge, Abfertigungs- und Unter halts -fahrzeuge.StörfälleIn die Statistik der Treibstoffschnellablässe fliessenausschliesslich Angaben von Flugzeugen, die vomFlughafen Zürich aus gestartet sind.Zahlen und FaktenUmweltkennzahlen 2007 nach ADV-LeitfadenUmweltindikator absolut zu 2006 spezifisch zu 2006EmissionenStickoxide (NO x ) 1’321 t/a + 6.2 % 0.053 kg/VE - 0.8 %Kohlenwasserstoffe (VOC) 367 t/a + 2.2 % 0.015 kg/VE - 4.5 %EnergieWärme und Elektrizität 290’132 MWh/a - 5.9 % 11.7 kWh/VE - 12.1 %WasserTrinkwasserverbrauch 510’303 m 3 - 3.7 % 24.6 l/PAX - 10.7 %AbfallTotal Abfallmenge 14’154 t/a + 5.7 % 0.6 kg/VE - 1.3 %Total Verwertung 13’426 t/a + 4.3 % 94.9 % -1.3 %VE = Verkehrseinheit: 1 Passagier (PAX) oder 100 kg Fracht/Luftpost33


Umweltdaten des Flughafens ZürichUmweltkennzahlen nach ADV-Leitfaden * 2005 2006 2007FlugbetriebFlugbewegungen 267'363 260'786 268'476Passagiere 17'884'652 19'237'216 20'739'113Fracht [t/a] 372'415 363'325 374'264Luftpost [t/a] 21'475 22'853 25'343Verkehrseinheiten 1 PAX oder 100 kg 21'823'552 23'098'996 24'735'183Fracht/LuftpostVerkehrÖffentlicher Verkehr– Benutzer SBB-Bahnhof Mio. 9.5 10.7 11– Anzahl Züge pro Tag Werktag 343 349 349– Anzahl Busse pro Tag Werktag 611 611 611Individualverkehr– Parkplätze Flughafenkopf– öffentliche 7'300 7'300 7'300– Personal 4'100 4'100 4'100– fest vermietet 1'900 1'900 1'900– Bewirtschaftung Dritte 300 300 300Total 13'600 13'600 13'600Strassenverkehr zum FlughafenLastwagen/Busse Fahrten pro Tag 1'162 1'159 1'183Kleinbusse/Lieferwagen Fahrten pro Tag 1'502 1'562 1'683Personenwagen/Taxi Fahrten pro Tag 20'703 20'891 21'385EmissionenStickoxide (NO x )– Flugbetrieb [t/a] 991 1'024 1'109– Abfertigung [t/a] 145 135 130– Infrastruktur [t/a] 49 49 47– Landseitiger Verkehr [t/a] 37 36 35Total [t/a] 1'222 1'244 1'321Kohlenwasserstoffe (VOC)– Flugbetrieb [t/a] 137 136 138– Abfertigung [t/a] 137 135 136– Infrastruktur [t/a] 79 71 79– Landseitiger Verkehr [t/a] 17 17 14Total [t/a] 370 359 367Kohlenmonoxid (CO)– Flugbetrieb [t/a] 1'133 1'115 1'120– Abfertigung [t/a] 94 89 83– Infrastruktur [t/a] 12 20 23– Landseitiger Verkehr [t/a] 187 172 155Total [t/a] 1'426 1'396 1'381Kohlendioxid (CO 2 )– Flugbetrieb [t/a] 251'001 255'322 268'385– Abfertigung [t/a] 27'386 27'229 25'700– Infrastruktur [t/a] 42'617 38'828 33'427– Landseitiger Verkehr [t/a] 13'089 13'021 13'112Total [t/a] 334'093 334'400 340'624* Zur besseren Lesbarkeit sind die Zahlen gerundet.34


DatenADV-Kennzahlen, gesamter Flughafen* 2005 2006 2007ImmissionenStickstoffdioxid (Jahresmittel) μg NO 2 /m 3 27 27 26Schwefeldioxid (Jahresmittel) μg SO 2 /m 3 4 4 4Ozon (höchster 98 %-Wert im Monat) μg O 3 /m 3 148 159 139Feinstaub (Jahresmittel) μg PM10/m 3 25 26 22EnteisermittelverbrauchFlugzeugenteisung [m 3 /a] 1'896 2'139 1'012Flächenenteisung flüssig [m 3 /a] 1'255 1'844 379Flächenenteisung fest [t/a] 10 81 0Wasser (hydrologisches Jahr)Trinkwasserverbrauch [m 3 /a] 494'111 530'141 510'303Genutztes Grundwasser [m 3 /a] 60'427 56'320 54'740Genutztes Regenwasser [m 3 /a] 12'551 9'041 13'950AbfallmengenGesamttotal [t/a] 17'980** 13'397 14'154Abfallfraktionen– Kehricht/Sperrgut [t/a] 7'061 7'485 8'025– Papier/Karton [t/a] 2'064 2'405 2'746– Glas [t/a] 325 290 302– Metalle [t/a] 431 450 346– Kunststoffe [t/a] 250 250 256– Textilien [t/a] 1 0 0– Elektronikabfälle [t/a] 114 116 112– organische Abfälle [t/a] 637 1'130 1'025– Altholz [t/a] 539 650 691– weitere Abfälle [t/a] 4 26 24– Sonderabfälle [t/a] 6'554 595 627** inkl. Enteisermittel (Sonderabfälle)Netto-EnergieinputWärme [MWh/a] 138'872 127'934 111'413Elektrizität [MWh/a] 179'310 180'276 178'719Total [MWh/a] 318'182 308'210 290'132Heizgradtage SMA HGT12/20 3'507 3'215 3'065Treibstoff-BetankungsmengenKerosin [m 3 /a] 1'149'306 1'214'012 1'246'274Flugbenzin [m 3 /a] 499 446 456Diesel [m 3 /a] 2'925 2'803 2'772Benzin [m 3 /a] 742 680 626Naturgas [kg] 9'286 12'864 14'681StörfälleAnzahl Fuel Dumping 2 1 0abgelassener Treibstoff [t/a] 91 75 0* Zur besseren Lesbarkeit sind die Zahlen gerundet.35


GlossarADVAPUARAAZNFBAZLDOASArbeitsgemeinschaft Deutscher VerkehrsflughäfenAuxiliary Power Unit: Hilfstriebwerk für die StromerzeugungAbwasserreinigungsanlageDer Airport Zurich Noise Fund ist eine liquiditätsbezogene Fondsrechnung.Diese zeigt per Bilanzstichtag die kumulierte liquiditätsmässige Über- oderUnterdeckung aus den erhobenen Lärmgebühren abzüglich der liquiditätswirksamenAusgaben für formelle Enteignungen, Lärmschutzmassnahmenund Betriebskosten im Zusammenhang mit Fluglärm.Bundesamt für ZivilluftfahrtDifferentielle optische Absorptions-Spektroskopie: Technologie zur Messungvon Luftschadstoffen entlang eines LichtstrahlsExtensiv Mit dem Begriff extensiv ist eine naturnahe landwirtschaftliche Be wirt -schaftungsform ohne Anwendung von Düngemitteln und ohne Beweidunggemeint. Die Wiesen werden jährlich ein- bis zweimal geschnitten und dasSchnittgut weggeführt.EUFlughafenkopfEuropäische UnionGemeint ist der Bereich der Vorfahrten zu den Check-ins, Frachtgebäudeund Parkhäuser.Heizgradtag Heizgradtag bezeichnet die Differenz zwischen der gewünschten Raum -temperatur und der mittleren Aussentemperatur eines Tages, falls dieseunter einer angenommenen Heizgrenze liegt.HomecarrierEine oder mehrere Luftverkehrsgesellschaften die an einem bestimmtenFlughafen ihre Basis haben.IGInteressengruppeISOInternationale Organisation für NormierungLand- und luftseitig Bezeichnen den öffentlichen und nicht öffentlichen Bereich des Flug hafen -areals, der ausserhalb beziehungsweise innerhalb des Flug hafen zaunesliegt.ModalsplitPM10SILTEOMUMSUVEKVeVAVOCVerkehrseinheitVogelschlagZFI+Im Zusammenhang mit Personenverkehr versteht man darunter dieVerkehrsmittelwahlParticulate Matter: Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleinergleich 10 Mikrometer. PM10 wird auch Feinstaub genannt.Sachplan Infrastruktur der LuftfahrtTapered Element Oscillating Microbalance: Technologie zur PM10-MessungUmweltmanagementsystemDepartement für Umwelt, Verkehr, Energie und KommunikationVerordnung über den Verkehr mit AbfällenVolatile Organic Compound: flüchtige Kohlenwasserstoffe1 Passagier (PAX) oder 100 kg Fracht/LuftpostDer Begriff Vogelschlag beschreibt den Zusammenprall von Greif- undSchwarmvögeln mit Flugzeugen. Konsequenzen sind meistens kostenaufwändigeFlugzeugschäden und teilweise schwerwiegende Sicher heitsrisikenfür Besatzung und Passagiere.Zürcher Fluglärmindex36


ImpressumCopyright: Unique (Flughafen Zürich AG)Fotografien: Thomas Buchwalder, ZürichGestaltung: Valance & Bauer Kommunikation, ZürichSatz/Druck: kdmz, ZürichAuflage: 05/2008Gedruckt auf Recystar, ein Rezyklat


Unique (Flughafen Zürich AG), Postfach, CH-8058 Zürich-FlughafenTel. +41 (0)43 816 22 11, Fax +41 (0)43 816 46 15info@unique.ch, www.unique.ch

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