QM-/UM-Handbuch - druck pruskil

pruskil

QM-/UM-Handbuch - druck pruskil

Handbuch Deckblatt

Prozessorientiertes Management-System

gemäß DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001

DRUCK PRUSKIL GMBH

Carl-Benz-Ring 9 Telefon 0 84 58 / 32 95-0

85080 Ingolstadt - Gaimersheim

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Qualitäts- und Umwelt-

Managementhandbuch

der

DRUCK PRUSKIL

GMBH

Carl-Benz-Ring 9

85080 Ingolstadt-Gaimersheim

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29.06.2005


PRUSKIL

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: 3/99

Kapitel 0

Inhalt des QM-UM-Handbuches

Nr. Inhalt des Kapitels DIN EN ISO

14001:2004

Änd.-Stand: J

04/2006

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Anz.

Seiten

Erst.

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Datum:

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letzte

Änd.

0.-3. Einführende Kapitel

0. Inhalt des QM-UM-Handbuchs - 3 3/99 08/03 F

Änd.

Stand

1. Vorstellung des Unternehmens - 1 3/99 3/05 H

2. Benutzung des

Managementhandbuches

- 1 12/98 06/02 E

2.1 Zweck und Anwendungsbereich 1 12/98 06/02 E

2.2 Fortschreibung und Verteilung 1 12/98 A

2.3 Pflichten des Benutzers, Rechte

des Unternehmens

1 12/98 A

2.4 Anwendungsbereich und

Zuschnitt

1 06/02 06/02 E

3. Management-Review der

Unternehmensleitung

4.1 3 3/99 4/06 J

4. Führungselemente

4.1 Verantwortung der obersten

Leitung

4.4.1, 4.6 7 3/99 7/05 I

4.2 Qualitäts- und Umweltpolitik

(Unternehmenspolitik)

4.2 3 2/99 7/05 I

4.3 Umweltaspekte und

Umweltforderungen (Ist-Analyse)

4.3.1-4.3.2 10 2/99 3/05 H

4.4 Umweltzielsetzung und

Umweltprogramm

4.3.3.-4.3.4 5 2/99 6/00 C

4.5 Schulungen 4.4.2 3 2/99 8/03 F

4.6 Kommunikation 4.4.3 3 2/99 A

5. Das dokumentierte Management-System

5.1 Qualitäts- und Umweltmanagement-System

4.4.4 5 2/99 A

5.2 Interne Qualitätsaudits und

4.5.4,

4 02/99 06/00 B

Imweltmanagement Audits

4.6

5.3 Lenkung der Dokumente und

Daten

4.4.5 3 2/99 A

5.4 Lenkung von Qualitäts- und

Umweltaufzeichnungen

4.5.3 2 2/99 A

5.5 Messung und Überwachung der

Kundenzufriedenheit

4.5.1 1 6/02 E

5.6 Managementbewertung 4.6 1 7/05 E

5.7 Infrastruktur 4.4.1 1 6/02 E

5.8 Arbeitsumgebung 4.4.1 1 6/02 E

6. Vertragsabschluß, Kundenanfragen und Beschaffung

6.1 Vertragsüberprüfung 4.4.6 3 2/99 A

6.2 Designlenkung 4.4.6 3 2/99 A

6.3 Lenkung der vom Kunden

beigestellten Produkte

4.4.6 2 2/99 A

6.4 Beschaffung 4.4.6 3 1/99 08/03 F

7. Produktionsbereiche Druck

7.1 Arbeitsvorbereitung 4.4.6 3 2/99 A

7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe

(Satz, Bogenmontage), Druck

4.4.6 7 2/99 A

7.3 Prozesslenkung Weiterverarbeitung,

Verpackung und

Konservierung

4.4.6 4 2/99 A


PRUSKIL

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: 3/99

Kapitel 0

Inhalt des QM-UM-Handbuches

Nr. Inhalt des Kapitels DIN EN ISO

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Seiten

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Seite 2 von 3

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Letzte

Änd.

7.4 Handhabung, Lagerung und

Versand sowie Nachkalkulation

4.4.6 5 2/99 A

7.5 Abfälle und Entsorgung 4.4.6 4 2/99 6/00 C

8. Prüfungen, Kennzeichnung und Instandhaltung

8.1 Qualitäts- und Umweltaspekte

4.5.1 (1) und 4 1/99 A

bei Prüfungen

(3)

8.2 Prüfmittelüberwachung 4.5.1 (2) 3 1/99 A

8.3 Prüfstatus - 3 1/99 A

8.4 Kennzeichnung und

Rückverfolgbarkeit von

Produkten

- 3 1/99 A

8.5 Instandhaltung der Betriebsmittel 4.5.2 3 1/99 A

Änd.

Stand

9. Fehler- und Reklamationsbehandlung, Auswertung und Vermeidung / Notfallplanung

9.1 Lenkung fehlerhafter Produkte 4.13 4.5.2 (1)

1HS.

3 3/99 A

9.2 Kundendienst und

Reklamationen

4.19 4.4.6 3 3/99 A

9.3 Statistische Methhoden 4.20 - 3 3/99 A

9.4 Korrektur- und Vorbeuge- 4.14 4.5.2 ohne 5 3/99 A

Maßnahmen

(1) 1 HS.

9.5 Notfallplanung - 4.4.7 4 3/99 A

9.6 Ständige Verbesserungen 1 6/02 E

10. Mitgeltende Unterlagen (Ordner II + III)

10.1 Dokumentenmatrix 5.3

5.4

6 04.05.99 11.02.04

10.2 Verzeichnis umweltrelevante

Behördenbescheide und

-schreiben

4.3 3 11/1999 11.02.04

10.3 Verzeichnis UM-relevante

Rechtsvorschriften

4.3 6 2/99 02/2004

10.4 Fragebogen zur ersten

Umweltprüfung

4.3 10 4/97

10.5 Umwelt-Ist-Analyse 4.3 6 10/98

10.6 Umwelt- und Qualitätsprogramm 4.3 1 6/99 16.02.04

10.7 Stoffkataster 4.3 4 6/99 11.02.04

10.8 Umweltdaten

Material- Stoff Abfallströme

Umwelteinflüsse

4.3 18 5/99 26.01.04

10.9 Checklist: Schulungsplan 4.5 61 6/99 02/2004

10.10 Auditchecklisten, Auditplanung,

Auditbericht, Zielbewertung,

Managementbewertung

5.2 35 5/99 11.02.04

10.11 Lieferantenbeurteilung,

Kundenzufriedenheitsanalyse

6.4 11 11.02.04

10.12 Betriebsmittelliste und

8.5

15 6/99 17.02.04

Prüfmittelliste

8.2


PRUSKIL

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: 3/99

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Inhalt des QM-UM-Handbuches

Nr. Inhalt des Kapitels DIN EN ISO

14001:2004

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Datum

10.13 Betriebsanweisungen 9.5 22 03/99

10.14 Prüferläuterungen 7.2, 7.3, 7.4 38 5/99

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Datum:

Seite 3 von 3

Dat.

Letzte

Änd.

10.15 Notfallplanung 9.5 4 6/99 27.04.04

10.16 Übersicht QM-Begriffe vgl. DIN EN ISO

8402 und 55350

10

10.17 Übersicht UM-Begriffe (Auszug vlg. Norm-Abschnitt 27

aus der DIN EN ISO 14001 3.-

10.18 Vortrag TQM – Die

Herausforderung für die Zukunft

25

10.19 Bescheinigungen, Expertisen etc.

10.20 Verteilerliste QM-/UM-Handbuch 1 6/99 19.03.03

10.21 Bestandliste Waschmittellager 1 6/99

10.22 Liste fehlerhafter Lieferantenware

Reklamationsbericht

6/99 05/2004

10.23 Explosionsschutzdokument 28 3/2005

Änd.

Stand


REGISTRIERUNG

Erstellt: 11.07.2006

DRUCK PRUSKIL GMBH

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DIN EN ISO 9001:2000 / DIN EN ISO 14001:2004

Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch Nr. 1

der Firma

DRUCK PRUSKIL GMBH

Carl-Benz-Ring 9

85080 Ingolstadt - Gaimersheim

Tel.: 08458 / 32 95 - 0

Fax: 08458 / 32 95 - 13

Dieses Managementhandbuch ist und bleibt Eigentum der Fa. PRUSKIL.

Dieses Handbuch ist vertraulich zu behandeln und darf ohne ausdrückliche schriftliche

Genehmigung der herausgebenden Stelle weder ganz noch teilweise vervielfältigt

werden.

Dieses Handbuch unterliegt dem laufenden Änderungsdienst

Dieses Handbuch dient nur zur Information ( Kein Änderungsdienst )

Empfänger : _______________________________

Ausgegeben von : ________________________________

Laufende Nr. : ________________________________

Die Geschäftsführung:

____________ ____________

Datum

Geprüft u. Freigegeben:

Datum:


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1. Vorstellung der DRUCK PRUSKIL GMBH

Geschichte der Firma

Unsere Firma wurde bereits 1949 unter dem damaligen Namen DRUCK PRUSKIL als

“4-Mann” Betrieb gegründet. Im Laufe eines Jahres wurde 1 Mitarbeiter eingestellt.

1953 bildeten wir auch den ersten Lehrling im eigenen Betrieb aus. 1983 wurde die

Firma vom damaligen Betriebsleiter Herrn Johann Arnold übernommen. Heute wird das Unternehmen

von seinen Söhnen Jürgen und Hannes Arnold geleitet.

Im Januar 2005 ist die Druck Pruskil GmbH von der Gutenbergstraße in das neue Firmengebäude

im Carl-Benz-Ring umgezogen. Auf einer Grundstücksfläche von 11.000 m², einer

bebauten Fläche von 5.000 m² und einer Nutzfläche von 5.650 m² entstand eine Produktionsfläche

im Bereich Druck und buchbinderische Weiterverarbeitung von 3.320 m², Druckvorstufe

400 m², Verwaltung 660 m², Lagerflächen von 650 m² sowie Technik und Sozialräume

von 620 m².

Von unseren ca. 70 erfahrenen Mitarbeitern gehört der Großteil schon lange Jahre zum Betrieb.

1998 wurde der Entschluss gefasst, das Unternehmen für den enger gewordenen Markt vorzubereiten

und die interne Organisation und Auftragsabwicklung den immer höheren Anforderungen

der Kunden anzupassen. Hier wurde der Grundstein gelegt ein Qualitätsmanagementsystem

einzuführen um unsere Kunden optimal zufrieden zu stellen. Zusätzlich wollen

wir der Verantwortung der Umwelt und der Erfüllung der umweltrechtlichen Rahmenbedingungen

aktiv und umfassend gerecht werden und den aktiven Umweltschutz durch die freiwillige

Umsetzung des UM-Systems in unserem Unternehmen verankern.

Tätigkeitsspektrum:

Wir sind eine professionelle Industriedruckerei und produzieren vorrangig Broschüren, Bücher

sowie Geschäftsberichte im Bogenoffsetverfahren. Durch modernste Technologien sind

wir auch für spezielle Aufgaben im Satz (z. B. Digitalproof, Computer-to-Plate), in der Montage

und in der Weiterverarbeitung bestens qualifiziert.

Produktspektrum

Unsere Produktpalette reicht von Visitenkarten und Geschäftspapieren über Briefumschläge,

Poster bis hin zu Broschüren, Geschäftsberichten und Büchern. Selbstverständlich bieten wir

auch den Druck von Ordnern, Aufklebern und Formularsätzen an.

Erstellt: J. Arnold

Datum: 03/2005

Seite 1 von 1

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03/2005

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Datum: 07.12.1998

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2. Benutzung des Managementhandbuches

2.1 Zweck und Anwendungsbereich

Das vorliegende Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch (kurz: MH) dient als Grundlage

für Revisionen, interne und externe Audits sowie als Referenz bei Unklarheiten und Meinungsverschiedenheiten.

Bei der Erstellung dieses Handbuches wurden die internationalen Normen DIN EN ISO

9001:2000 für das Qualitätsmanagement sowie die Norm DIN EN ISO 14001:2004 für das

Umweltmanagementsystem zugrunde gelegt. Als Nachweisstufe wurde einvernehmlich die

Norm DIN EN ISO 9001:2000 herangezogen.

Das vorliegende Handbuch ist prozessorientiert aufgebaut und berücksichtigt betriebliche

Gegebenheiten in stärkerem Maße als die Elementweise Gliederung. Betriebliche Abläufe

werden so weitgehend nicht separat beschrieben. Um dem Benutzer die Orientierung im MH

zu erleichtern, verweist die Übersicht im Inhaltsverzeichnis 0. auf die Qualitätssicherungselemente

der DIN EN ISO 9001 und die entsprechenden Normkapitel der DIN EN ISO

14001:2004.

2.2 Fortschreibung und Verteilung

Das vorliegende Handbuch wurde vom Qualitäts- und Umweltmanagement-Beauftragten

(QMB / UMB) des Unternehmens erstellt und laufend den Erfordernissen angepasst oder

ergänzt. Die Kapitel des MH werden bei Bedarf überarbeitet und im Handbuch ersetzt. Zur

Erleichterung der Pflege und Fortschreibung erscheint das MH als Loseblatt-Sammlung, externe

Handbücher können bei Bedarf in gebundener Form herausgegeben werden.

Die Geschäftsführung hat das MH mit ihrer Unterschrift freigegeben. Sie prüft und gibt geänderte

oder angefügte Elemente oder Anlagen frei.

2.3 Pflichten des Benutzers, Rechte des Unternehmens

Der Benutzer von Arbeitsexemplaren, welche dem Änderungsdienst unterliegen (Interne

MH) ist verpflichtet, geänderte Abschnitte im MH oder dieses gegebenenfalls komplett zu

ersetzen und alle in diesem MH dargestellten qualitätssichernden Maßnahmen gemäß ihrer

Aufgabenbeschreibung konsequent anzuwenden und durchzusetzen.

Das Unternehmen als Herausgeber des vorliegenden MH behält sich alle Rechte vor. Der

Inhalt ist vertraulich zu behandeln.

Geprüft: Harbeck + Partner

Datum: 07.12.1998

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06/2002


2.4 Anwendungsbereich und Zuschnitt

2.4.1 Reduzierter Anwendungsbereich

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Der Punkt 6.2 „Designlenkung“ findet in unserer Firma keine Anwendung. Aus diesem Grund

ist dieser Punkt nur für mögliche Fälle ausgearbeitet.

2.4.2 Zuschnitt

Derzeit sind aufgrund der Kundenanforderungen keine „Zuschnitte“ notwendig. Die definierten

Prozesse der angewendeten Normen entsprechen den Kundenwünschen. Werden vom

Kunden spezielle Qualitätsmerkmale gefordert, so werden diese nach der Machbarkeitsprüfung

schriftlich vereinbart. Der weitere Ablauf entspricht dann wieder den definierten Regeln

dieses Handbuches.

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3. Management-Review der Unternehmensleitung

Unsere Firma ist ein Hersteller von hochwertigen Druckerzeugnissen. Der hohe Anspruch an

die Qualität und umweltrechtliche Unbedenklichkeit unserer Produkte ist zwingende Verpflichtung

gegenüber allen Kunden und entscheidende Voraussetzung für unseren gemeinsamen

Erfolg.

Das hierzu eingeführte Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO

9001:2000 und der DIN EN ISO 14001:2004 soll uns helfen, die Forderungen und Erwartungen

unserer Kunden optimal in unsere tägliche Praxis umzusetzen, gemäß unserem Motto:

“Qualität erleben.”

Die Produkte und Leistungen haben den Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden

zu entsprechen.

Es ist der Grundsatz unseres Unternehmens, diese Anforderungen jederzeit erfüllen zu können

und hierfür eine Arbeitswelt zu schaffen, die alle Mitarbeiter motiviert, um die Qualität

der Produkte - wie auch die Produktivität - ständig zu verbessern.

Dabei ist es unser Ziel, den Qualitätsstandard kontinuierlich zu erhöhen. Primäre Aufgaben

sind dazu die Schaffung sicherer Herstellungsprozesse vom Auftragseingang und Einkauf

zur Produktion in den technischen Bereichen über die Weiterverarbeitung bis zum Versand.

Dies gilt in gleicher Weise für Produkte und Leistungen unserer Lieferanten. Die Qualitäts-

und Umweltpolitik ist Bestandteil der Einkaufsbedingungen unseres Hauses und damit Basis

für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten.

Sichere Prozesse können nur durch eine geregelte Zusammenarbeit aller Bereiche und Personen

erreicht werden.

Daher ist jeder unserer Mitarbeiter verpflichtet, gewissenhaft und nach den Vorgaben unseres

Qualitäts- und Umweltmanagementsystems zu arbeiten, um die gesetzten Ziele zu verwirklichen.

Das vorliegende Qualitäts- und Umweltmanagement-Handbuch richtet sich an unsere Kunden

und Lieferanten, an unsere Mitarbeiter und an die interessierte Öffentlichkeit. Es informiert

über unsere Aktivitäten in bezug auf Qualitätsmanagement und Umweltauswirkungen

und -schutzleistungen. Für uns ist es wichtig, Umweltschutz im eigenen Betrieb zu praktizieren.

Deshalb war es für uns folgerichtig, an der ISO-Zertifizierung DIN EN ISO 14001:2004

teilzunehmen und den Umweltschutz in unserem Unternehmen zu einem ganzheitlichen

System auszubauen. Neben den unumgänglichen Formalien, die ein solches System beinhaltet,

gilt unsere besondere Aufmerksamkeit der Einbeziehung unserer Mitarbeiter. Unser

Audit-Team hat die erste Umweltprüfung durchgeführt, Schwachstellen aufgezeigt und an

zahlreichen Stellen bereits beseitigt. Dabei wurden auch Potentiale entdeckt, die im Sinne

des Umweltschutzes und

Erstellt: J. Arnold

Datum: 05.07.1999

Seite 1 von 3

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24.04.06

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der Ressourcenschonung, programmatisch abgearbeitet, zu weiteren Verbesserungen führen

werden. Unser grundsätzliches Ziel ist es, die Qualität unserer Produkte und den betrieblichen

Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Um dieses konsequent zu verfolgen, haben

wir das Qualitäts- und Umweltschutzmanagementsystem eingeführt.

Das Qualitäts- und Umweltmanagement - Handbuch hat für alle Mitarbeiter Weisungscharakter.

Es kann im Bedarfsfall an unsere Kunden ausgehändigt werden.

Die Graphik auf nächsten Seite verdeutlicht den Aufbau unseres Qualitäts- und Umweltmanagement-Handbuches

(kurz MH) und soll dem Benutzer den Einstieg in den prozessorientierten

Aufbau erleichtern. Rechts bzw. oberhalb der Handbuchkapitel in Pfeilen angegeben

sind jeweils die relevanten Kapitel im prozessorientierten MH:

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Datum: 05.07.1999

Seite 2 von 3

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29.06.00

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Rückkopplung

Zeichnung6

24.07.1998

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Datum: 05.07.1999

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PRUSKIL-Aufbaudarstellung AD 5.1-1

Aufbau des Qualitäts- und Umweltmanagement-Handbuches

Aufbauorganisation und

Verantwortung der obersten Leitung

Umweltaspekte und Umweltstatus

Management

Qualitäts- und Umweltpolitik

Das dokumentierte QM-/UM-System

Qualitäts- / Umwelt-

Managementsystem

Interne Audits

Vertragsabschluß,

Kundenanfragen und

Beschaffung

Vertragsüberprüfung,

Kalkulation

Designlenkung /

Neuentwicklung

Vom Auftraggeber

beigestellte Produkte

Beschaffung -

Lieferanten und Subunternehmer

Schulungen Kommunikation

Produktionsbereiche

Druck

Lenkung der Dokumente

Lenkung der Qualitäts- und

Umweltaufzeichnungen

6. 7. 8.

Arbeitsvorbereitung

Prozeßlenkung

Druckvorstufe

(Satz, BoMo), Druck

Prozeßlenkung

Weiterverarbeitung,

Nachkalkulation

Notfallplanung (Störfallmanagement)

Seite 3 von 3

Änd.-Stand: C

29.06.00

HK0300.DOC

Prüfungen,

Kennzeichnung und

Instandhaltung

Qualitäts- und Umweltaspekte bei

Prüfungen

Prüfmittel

Prüfstatus

Instandhaltung der

Betriebsmittel

Fehler- und Reklamationsbehandlung,

Fehlerauswertung und -vermeidung / Notfallplanung

Lenkung fehlerhafter Einheiten

Lagerung, Verpackung,

Eigenauslieferung und Versand

Abfälle und Entsorgung

Umweltzielsetzung und

Umweltprogramm

Identifikation und

Rückverfolgbarkeit

Kundendienst, Retouren und

umweltbezogene Kundenbetreuung

Statistische Verfahren Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

Management

siehe 4.

QM-/UM-Systemsteuerung

siehe 5.

Produkt- und

Ablaufsteuerung

siehe 6. - 8.

Kontinuierliche

Verbesserung /

Verhalten bei

Umweltunfällen

siehe 9.

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Inhalt

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Datum: März 1999

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QM-/UM-Handbuch

4.0 Management / Führungselemente

4.1 Aufbauorganisation und Verantwortung der obersten Leitung

4.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

4.1.2 Beschreibung

4.4.2.1 Aufbauorganisation

4.1.2.2 Überprüfung des QM-/UM-Systems durch die Geschäftsführung

4.1.2.3 Qualitätsmanagement- und Umweltmanagement-Beauftragter (QMB/UMB)

4.1.2.4 Beauftragtenwesen im Umweltbereich - Aufgabenverteilung

4.1.3 Mitgeltende Unterlagen, Anlagen

4.2 Qualitäts- und Umweltpolitik

4.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

4.2.2 Beschreibung

4.2.2.1 Darlegung der Qualitäts- und Umweltpolitik durch die Unternehmensleitung

4.2.2.2 Aktualisierung und Verteilung der Unternehmenspolitik

4.2.3 Mitgeltende Unterlagen, Anlagen

4.3 Umweltaspekte und Umweltforderungen (IST-Analyse)

4.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

4.3.2 Umweltaspekte

4.3.2.1 Verbrauch von Material, Energie und Ressourcen

4.3.2.2 Umwelteinflüsse (Lärm, Wasser, Boden, Luft, Abfälle)

4.3.3 Umweltforderungen

4.3.3.1 Relevante Rechtsvorschriften

4.3.3.2 Umweltrelevante Anforderungen aus Genehmigungsbescheiden

4.3.3.4 Umsetzung

4.3.4 Mitgeltende Unterlagen, Anlagen

Seite 1 von 2

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4.4 Umweltzielsetzungen und Umweltprogramm

4.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

4.4.2 Vorgehensweise

4.4.2.1 Umweltzielsetzungen

4.4.2.2 Ermittlung der Umweltzielsetzungen und des Umweltprogramms

4.4.3 Mitgeltende Unterlagen

4.5 Schulungen

4.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

4.5.2 Vorgehensweise

4.5.2.1 Einarbeitung neuer Mitarbeiter

4.5.2.2 Wiederholungsschulungen und Weiterbildung

4.5.2.3 Bewusstsein und Kompetenz für umweltrelevante Fragestellungen

4.5.3 Mitgeltende Unterlagen

4.6 Kommunikation

4.6.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

4.6.2 Vorgehensweise

4.6.2.1 Interne Kommunikation

4.6.2.2 Anfragen und Mitteilungen

4.6.3 Mitgeltende Unterlagen

4.6.4 Ablaufplan zur Behandlung schutzbedürftiger Informationen

Seite 2 von 2

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05.03.1999

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QMH/UMH 4. Inhaltsverzeichnis


Begriffe und Abkürzungen:

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QM-/UM-Handbuch

4.1 Verantwortung der Obersten Leitung

Organisation Eine Gesellschaft, eine Firma, ein Unternehmen oder eine Institution

oder ein Teil davon, eingetragen oder nicht, öffentlich oder privat, welche

ihre eigenen Funktionen und eine eigene Verwaltung besitzt.

Unternehmen Eine “Interessensvereinigung”, die gegründet wurde, um ein oder mehrere

bekannte Ziele in einem oder mehreren Tätigkeitsfeldern mit einer

oder mehreren Betriebsstätten zu verfolgen.

Organigramm Schema der Aufbauorganisation eines Unternehmens, um ihre Funktionen

und gegenseitige Abhängigkeit in einem Über- und Unterordnungsverhältnis

zu verdeutlichen.

Umweltmanagement-

beauftragter Die von der Geschäftsleitung beauftragte Person, welche die vereinbarte

Organisationsstruktur, die Methoden, Verfahren, Prozesse und

Ressourcen der Umweltpolitik implementieren, aufrechterhalten, erfüllen

bewerten und entwickeln soll.

Qualitätsmanagement-

beauftragter Die von der Geschäftsleitung beauftragte Person, welche die Geschäftsführung

in der Entwicklung der Organisationsstruktur, der Verfahren

und Prozesse zur Sicherstellung der vom Kunden geforderten

Qualität unterstützen soll.

Oberste Leitung Geschäftsleitung, Führungsperson oder -gremium in einer Organisation

Management Review Eine formelle Bewertung des Standes und der Angemessenheit der

qualitäts- und umweltbezogenen Maßnahmen in bezug auf die Qualitätspolitik

sowie auf Zielsetzungen der Obersten Leitung.

Seite 1 von 7

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07/2005

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4.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

Das QM-/UM-Kapitel 4.1 zählt zu den Führungselementen des Unternehmens. Die Geschäftsführung

legt in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der obersten Leitung Verantwortlichkeiten

und Befugnisse unter ihrer Oberaufsicht fest.

Sie setzt das Qualitäts- und Umweltmanagement-Handbuch (kurz: Management-Handbuch:

MH) in Kraft, benennt den Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragten (QMB/UMB),

unterstützt diesen bei der Umsetzung des QM-/UM-Systems und lässt sich über den Stand

des QM-/UM-Systems regelmäßig berichten (Bewertung des QM-/UM-Systems).

Mit der Verwirklichung der im Rahmen des QM-/UM-Systems enthaltenen Forderungen entspricht

die Geschäftsleitung ihrer Organisations- und Aufsichtspflicht und unterstreicht hiermit

ihr besonderes Qualitäts- und Umweltbewusstsein.

Die Überwachung, Beurteilung und Zertifizierung unseres Qualitäts- und Umweltmanagementsystems

wird von einer unabhängigen Organisation durchgeführt, welche von der TGA

(Trägergemeinschaft für Akkreditierung) anerkannt ist.

4.1.2 Beschreibung

4.1.2.1 Aufbauorganisation und Verantwortungen der DRUCK PRUSKIL GMBH:

QMB / UMB

Hannes Arnold

Geschäftsführung

Jürgen Arnold

Ansprechpartner für:

* Personal

* Investitionen

Technischer Bereich Kaufmännischer Bereich

Technischer Leiter

Ansprechpartner für: Verkaufs-SB Finanzbuchhaltung Einkauf

* Personalfragen und Kalkulation Fakturierung

-angelegenheiten des

technischen Bereichs

* Brandschutz

* Sicherheitsfragen

*Gefahrgutfragen

Satz-Abteilung Bogen-Montage / CTP Druck-Bereich Weiterverarbeitung

Scanner Plattenkopie Papier- und Farblager Buchbinderei

MAC Versand

Belichter

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Fuhrpark Lager Papier

Fertigwarenlager

Das Organigramm zeigt die Aufbauorganisation aller Ebenen mit Leitungsfunktionen.

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Obersten Leitung


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Qualitäts- und Umweltbewusstsein fängt bei uns bei der Geschäftsleitung an!

Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung, dass bei der Druck Pruskil GmbH aktiver

Umweltschutz betrieben wird und alle rechtlichen Anforderungen des Umweltschutzes in

vollem Umfang erfüllt werden.

Sie sorgt dafür, dass die im Unternehmen wahrzunehmenden Aufgaben erkannt, definiert

und die Verantwortlichkeiten dazu abgegrenzt werden. Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung

für die effiziente Ausführung der Aufgaben. Diese Aufgaben können jederzeit

delegiert werden (z. B. an den QMB/UMB), was die Geschäftsführung jedoch nicht von ihrer

Verantwortung entbindet.

4.1.2.2 Überprüfung des QM-/UM-Systems durch die Geschäftsführung

Zu den Aufgaben der Geschäftsführung gehört die Inkraftsetzung und Überprüfung des QM-

/UM-Systems auf seine Wirksamkeit. Diese Überprüfung erfolgt mindestens einmal jährlich

durch den Geschäftsführer.

Als Grundlage für die Bewertung dienen das interne Audit, Korrekturmaßnahmenliste sowie

durchgeführte Korrekturmaßnahmen, Kundenreklamationen, Aufzeichnungen über aktuelle

Produktentwicklungen, Qualitäts- und Umweltlenkungspunkte, bei Änderungen der Rechtslage

z.B.: im Umweltbereich auch Gesetzesvorschriften.

Wir möchten aber auch in Gesprächen herausfinden, ob die von uns innerbetrieblich eingeführten

Abläufe und Verfahren marktgerecht sind. Deshalb gehen diese Bewertungen immer

über den konkret auf dem Papier nachweisbaren Tatbestand hinaus. Wir wollen uns mit dem

betrieblichen Status quo kritisch auseinandersetzen und unsere Produkte und Leistungen

kontinuierlich verbessern. Im Mittelpunkt dieser Verbesserungen muss immer der Kundennutzen

stehen.

Aus der Bewertung resultierende Korrekturmaßnahmen mit neuen Zielsetzungen inkl. Terminvorgabe

werden durch den QMB/UMB erarbeitet. Das Ergebnis dieser Bewertung wird

von der Geschäftsführung eingesehen und kommentiert (sog. Management-Review).

Diese Berichte sind durch den QMB/UMB mind. 10 Jahre aufzubewahren.

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4.1.2.3 Qualitäts- und Umweltmanagement-Beauftragter (QMB/UMB)

Umweltmanagementbeauftragter

Von der Geschäftsführung wurde ein Qualitäts- und Umweltmanagement-Beauftragter

(QMB/UMB) bestellt, der für die Einführung, Implementierung und Aufrechterhaltung der

Forderungen des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems nach den Forderungen dieser

Verordnung verantwortlich ist.

Die Geschäftsführung der DRUCK PRUSKIL GMBH hat Herrn Hannes Arnold als Verantwortlichen

für das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem eingesetzt. Als Beauftragter

der obersten Leitung hat er die Vollmacht, die Anwendung dieses Handbuches sowie alle

damit verbundenen Verfahren und Anweisungen durchzusetzen. Er ist für die Pflege des

Qualitäts- und Umweltmanagementsystems zuständig und ihm obliegt die Prüfung und laufende

Verfolgung der Einhaltung aller sich aus der Norm DIN EN ISO 9001:2000 und der

DIN EN ISO 14001:2004 ergebenden Forderungen.

Seine wichtigsten Aufgaben werden auf der nächstfolgenden Seite beschrieben:

- Durchführung von Produktprüfungen

- Überwachung der Konformität aller Produkte mit Vorschriften des Umweltrechts

- Durchführung von Schulungen zum Qualitäts- und Umweltmanagement

- Pflege des QM-/UM-Handbuchs

- Verbesserung der Qualitäts- und Umweltmethoden und -verfahren

- regelmäßige Durchführung von Qualitäts- und Umweltaudits

- Prüfungen zur Einhaltung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems

- Einleitung von Korrekturmaßnahmen bei entdeckten Fehlern und Mängeln

- Bericht über die Entwicklung der Qualität der Firmenleistungen an den GF.

Seine wichtigste Aufgabe ist es, das Management-System an geänderte Zielsetzungen der

Umweltpolitik, an Forderungen des Umweltrechts und an neue Erkenntnisse des Umweltschutzes

anzupassen und den Bereich Umwelt im Management-System zu vertreten. Zur

Erfüllung dieser Aufgabe erhält er die Befugnis, in Abstimmung mit der Geschäftsführung

alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, die der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung

des Management-Systems dienen.

Er darf dabei auf alle in der Druck Pruskil GmbH zur Verfügung stehenden Mittel und Informationsquellen

zugreifen und ist berechtigt, erforderliche organisatorische wie auch technische

Schritte in Abstimmung mit den involvierten Bereichen einzuleiten. Er hat die fristgerechte

Umsetzung und die Wirksamkeit dieser Maßnahmen in sinnvollen Abständen zu

überprüfen.

Über die Leistung der Bereiche Qualität und Umwelt im Managementsystem hat der

QMB/UMB der Geschäftsführung zu berichten. Diese Informationen sind so aufzubereiten,

dass sie der Geschäftsführung als Grundlage dienen für die Bewertung des Management-

Systems und daraus gegebenenfalls erforderliche technologische, finanzielle und personelle

Mittel zur Realisierung von Verbesserungsmaßnahmen ersichtlich werden.

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Die nötigen Informationen erhält der QMB/UMB aus den regelmäßigen Prüfungen über die

Einhaltung und Wirksamkeit des Bereiches Umwelt im Managementsystem. Hierbei stellt er

Mängel und Gefahrenpotentiale im Umweltschutz fest und ist verpflichtet, mittels korrigierender

bzw. vorbeugender Maßnahmen einzugreifen.

Der QMB/UMB hat das Recht, Aufgaben zu delegieren (z. B. an seinen Stellvertreter). Dies

entbindet ihn jedoch nicht von seiner Verantwortung.

Damit der Bereich Umwelt im Managementsystem der Druck Pruskil GmbH gelebt werden

kann, sind alle Mitarbeiter angehalten, ihr Tun und Handeln an den Umweltzielsetzungen

auszurichten. Der QMB/UMB veranlasst, je nach Bedarfsfall, geeignete Umweltschulungsmaßnahmen,

um bei allen Mitarbeitern das Umweltbewusstsein zu fördern. Erst nach Kenntnis

der Umweltauswirkungen, die durch die Tätigkeit am eigenen Arbeitsplatz ausgehen ist

es möglich, die Verbesserung des Umweltschutzes in allen Unternehmensebenen voranzutreiben.

Bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Qualitäts- und Umweltstrategie ist jeder

Mitarbeiter gefordert. Qualität kann nicht von der Geschäftsleitung eingeführt und verordnet

werden. Qualität muss von jedem Mitarbeiter selbst in seine tägliche Arbeit einfließen.

4.1.2.4 Beauftragtenwesen im Umweltbereich - Aufgabenverteilung

Zur Verwirklichung des Umweltmanagementsystems müssen Aufgaben, Verantwortlichkeiten

und Befugnisse festgelegt sein. Die Unternehmensführung legt zudem die zur Implementierung

und Überwachung notwendigen finanziellen und organisatorischen Mittel fest.

Die Prüfung, Überwachung, Einhaltung und ggf. Maßnahmenumsetzung zur Erfüllung aller

umweltrechtlichen Vorschriften (Gesetze, Behörden- und Genehmigungsbescheide) werden

bei der Druck Pruskil GmbH unter Gesamtverantwortung des QMB/UMB auf eingesetzte

Beauftragte delegiert.

In der Druck Pruskil GmbH werden durch den QMB/UMB zudem regelmäßige Mitarbeiterschulungen

durchgeführt, um jedem Mitarbeiter zu verdeutlichen, inwiefern seine Tätigkeit im

normalen und abnormalen Betriebsablauf Umweltauswirkungen beeinflussen kann. Somit

soll jeder Mitarbeiter erkennen können, wie durch eine verbesserte persönliche Leistung

Umweltauswirkungen in seinem Aufgabenbereich positiv zu beeinflussen sind.

Die Verantwortungen für die oben aufgelisteten Themenbereiche sind in den nachfolgenden

Unterkapiteln und mitgeltenden Unterlagen geregelt. Für spezifische Aufgaben im Rahmen

des Umwelt-Managements gelten folgende Ergänzungen (i.w.S.):

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UM-spez. Aufgabe Rechtlicher Bezug Orga. Eingliederung Verantwortlich

UMB/QMB-Beauftragter DIN EN ISO 14001 Stabstelle der Geschäftsführung

Hannes Arnold

Vertreter des

- Assistenz der Ge- Christine Hettich

UMB/QMB

schäftsführung Nicole Rehm

EDV-Beauftragte DIN EN ISO 9001 Bilanzbuchhalterin Beate Köppel

Abfallbeauftragter

(freiwillig)

§ 5 KrW / AbfG Lager Ernst Lukas

Betriebsarzt, Arbeits- BGV A6 Extern Arbeitsmedizinischer

medizinische Dienste

Dienst Ingolstadt

Fachkraft für Arbeitssicherheit

(beauftragte

Person)

BGV A5 Extern Raimund Bergner

Ansprechpartner für § 1, 3 GbV Leiter Repro / Platten- Günther Pittner

Gefahrgutfragen

Kopie

Brandschutzbeauftragter

§ 13 ArbStättV Leiter Produktion Ernst Lukas

Ersthelfer UVV alle Bereiche Karl-Heinz Brosch

Günter Rudolph

Sicherheitsbeauftragte Berufsgenossenschaft alle Bereiche Ernst Lukas

Günther Pittner

Volker Schmidt

Hannes Arnold

Christine Hettich

Nicole Rehm

Aufgaben der Umweltbeauftragten

Insbesondere wird die Aktualisierung der jeweils gültigen Rechtsvorschriften durch die regelmäßig

bezogenen Unterlagen des Umwelt- und Abfallrechts eines renommierten Verlags

sowie durch Internet-Recherchen und Gespräche mit den jeweiligen Behördenvertretern

gewährleistet.

Alle Beauftragten sind angehalten, bei Neuerscheinen der Unterlagen sich über etwaige

Rechtsänderungen zu informieren und mit Rücksprache mit dem QMB/UMB ggf. Maßnahmen

einzuleiten, die eine weiterhin rechtssichere Vorgehensweise sicherstellen.

Aufgaben der Abteilungsleiter

Die Abteilungsleiter sind Mittler zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern. Ihre

Aufgabe ist es, die Umweltpolitik, die Zielsetzungen des Umweltprogramms und die rechtlichen

Forderungen in ihrem Verantwortungsgebiet zu konkretisieren und auf die tägliche Arbeit

anzuwenden. Dazu werden die Mitarbeiter entsprechend unterrichtet und eingewiesen.

Bei dieser Aufgabe unterstützt der QMB/UMB die Abteilungsleiter.

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QMH/UMH 4.1 Verantwortung der

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In diesem Zusammenhang wird von jedem Abteilungsleiter Initiative gefordert, um Gefahren

für die Mitarbeiter und die Umwelt zu erkennen und zu verhindern. Grundlage hierfür sind die

rechtlichen und sonstigen Umweltschutzforderungen, das Umweltprogramm und die installierten

Kontrollmechanismen. Die Abteilungsleiter verpflichten sich, Unfälle und Verstöße zu

protokollieren und an den QMB/UMB sowie an die Geschäftsführung weiterzuleiten.

Aufgaben der Mitarbeiter

Jede Arbeit der Mitarbeiter hat Auswirkungen auf die Umwelt. Deshalb ist die ordnungsmäßige

und sorgfältige Erfüllung der übertragenen Aufgaben oberste Pflicht für jeden Mitarbeiter.

Für die Aufgabenerfüllung stehen dem Mitarbeitern Informationen und Hilfsmittel zur Verfügung,

die einen effizienten und zulässigen Umweltschutz gewährleisten.

Werden Defizite im Umweltschutz von den Mitarbeitern erkannt, so ist der vorgesetzte Bereichsleiter

oder der Umweltmanagement-Beauftragte umgehend darauf anzusprechen.

4.1.5 Mitgeltende Unterlagen, Anlagen

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 4.1 Verantwortung der

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Erstellt: H. Arnold

Datum: 26.02.1999

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QM-/UM-Handbuch

4.2 Qualitäts- und Umweltpolitik (Unternehmenspolitik)

Begriffe und Abkürzungen:

Unternehmenspolitik Grundsatzerklärung einer Organisation über ihr Handeln und ihre Zielsetzungen

in bezug auf Mitarbeiter, den Markt (Beschaffungs- und Absatzmarkt)

und die Entwicklung der Organisation. Die Unternehmenspolitik

kann neben der Qualitäts- und Umweltpolitik alle Aspekte (monetäre,

strategische, personelle, ideelle) des unternehmerischen Handelns

umfassen. Die Unternehmenspolitik kann auch das Wertesystem,

die Unternehmenskultur einer Organisation beinhalten.

Qualitätspolitik Die umfassenden Absichten und Zielsetzungen einer Organisation zur

Qualität, wie sie durch die oberste Leitung formell ausgedrückt werden.

Umweltpolitik Erklärung der Organisation über ihre Absichten und Grundsätze in bezug

auf ihre umweltorientierte Gesamtleistung, welche den Handlungsrahmen

für die Festlegung der umweltbezogenen Zielsetzungen und

Einzelziele bildet.

4.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

Die Geschäftsführung (GF) bestimmt die Richtlinien und Ziele der Qualitäts- und Umweltpolitik

und ist für die Bekanntmachung und Umsetzung im Betrieb verantwortlich. Sie stellt die

Mittel für das QM-/UM-System und den Betrieb (wie z. B. Beschaffung von Werkzeugen,

Fertigungs- und Prüfeinrichtungen) zur Verfügung.

Die Qualitäts- und Umweltpolitik dient als Richtschnur und Motto unserer betrieblichen Aktivitäten.

Sie bestimmt unser langfristiges Handeln und ist für jeden Mitarbeiter verpflichtend.

Konkrete Jahresziele und Einzelziele der Abteilungsleiter lassen sich daraus ableiten.

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4.2.2 Beschreibung

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4.2.2.1 Darlegung der Qualitäts- und Umweltpolitik durch die Unternehmensleitung

Unser Unternehmen, die DRUCK PRUSKIL GMBH mit Sitz in Gaimersheim, ist als Hersteller

von hochwertigen Druckerzeugnissen und Zulieferer namhafter Geschäftspartner tätig. Unsere

Firmengrundsätze lauten:

� Oberstes Gebot ist selbstverständlich die Verpflichtung zur Einhaltung der gesetzlichen

Forderungen und relevanten Regelungen vor allem im Umweltschutz- und Arbeitssicherheitsbereich.

� Der Maßstab für die Qualität all unserer Produkte und Leistungen wird von unseren Kunden

bestimmt. Grundsätzlich gilt es, ein Optimum an Preiswürdigkeit, Qualität, Liefertreue

und damit Kundenzufriedenheit zu erreichen.

� Unser Qualitäts- und Umweltmanagementsystem ist in bezug auf seine Wirksamkeit kontinuierlich

zu verbessern. Seine Darlegung soll Vertrauen in der Öffentlichkeit schaffen.

� Wir verpflichten uns dazu, nur solche Produkte zu entwickeln bzw. in unsere Produktpalette

aufzunehmen, herzustellen und diese zu vertreiben, die mit den Anforderungen einer

umweltverträglichen Produktion konform gehen.

� Wir wollen durch vorbeugende Qualitäts- und Umweltplanung bzw. durch die Sicherung

und eindeutige Klärung aller betrieblichen Abläufe und Zuständigkeiten Missverständnisse

und Unklarheiten beseitigen, Fehler verringern und vermeiden, dass fehlerhafte Produkte

unser Haus verlassen.

� Die gewissenhafte Einarbeitung neuer Mitarbeiter, regelmäßige Wiederholungsschulungen

unserer Mitarbeiter sowie eine aufgabenbezogene Personalentwicklung sorgen dafür,

dass sie sich entfalten können, sich mit ihrer Arbeit und den Zielen des Unternehmens identifizieren

und ihr Qualitäts- und Umweltbewusstsein stärken.

4.2.2.2 Aktualisierung und Verteilung der Unternehmenspolitik

Unsere Unternehmenspolitik umfasst in ihrem Kern Qualitäts- und Umweltaspekte. Sie ist

nichts statisches, sondern lebt und verändert sich mit geänderten Anforderungen, die wir

selbst an uns stellen, sowie durch Änderungen, die der Markt bzw. der Kunde oder auch der

Gesetzgeber an uns stellt.

Unsere Mitarbeiter kennen die Ziele und Inhalte der Unternehmenspolitik, welche durch

Aushang bekannt gegeben wird. Damit die Identifizierung mit dem Unternehmen möglichst

groß ist, können sie sich betriebliche und persönliche Ziele selbst stecken. Unsere Mitarbeiter

haben an der Ausgestaltung der Unternehmenspolitik konkret teil.

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QMH/UMH 4.2 Qualitäts- und

Umweltpolitik


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Die Unternehmenspolitik der Druck Pruskil GmbH kann von Außenstehenden auf Anfrage

jederzeit eingesehen bzw. angefordert werden.

4.2.3 Mitgeltende Unterlagen, Anlagen

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 4.2 Qualitäts- und

Umweltpolitik


Begriffe:

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: 25.02.1999

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QM-/UM-Handbuch

4.3 Umweltaspekte und Umweltforderungen (IST-Analyse)

Umweltaspekt: Derjenige Bestandteil der Tätigkeit, des Produktes oder der

Dienstleistung einer Organisation, welcher in Wechselwirkung

mit der Umwelt treten kann.

Umwelt: Umgebung, in der eine Organisation tätig ist; dazu gehören

Luft, Wasser, Land, Bodenschätze, Flora, Fauna, der Mensch,

sowie deren Wechselwirkungen.

Umweltauswirkung: Jede günstige oder ungünstige Veränderung der Umwelt, die

vollständig oder teilweise durch die Tätigkeit des Unternehmens

(der Organisation) hervorgerufen wird.

4.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Es müssen all diejenigen Umweltaspekte der Tätigkeit der Druck Pruskil GmbH ermittelt

werden, die eine bedeutende Auswirkung auf die Umwelt haben und bei denen eine Lenkung

und Einflussnahme möglich erscheint.

Die Erkenntnisse aus der Ermittlung dieser Umweltauswirkungen sind bei der Festlegung der

Umweltzielsetzungen zu berücksichtigen und ständig auf den neuesten Stand zu halten.

Dies wird durch regelmäßig durchzuführende Betriebsbegehungen sichergestellt.

Unser Unternehmen stellt sicher, dass die einzuhaltenden rechtlichen und sonstigen Forderungen

in der jeweils aktuellen Version bekannt sind, um deren schnellstmögliche Realisierung

zu gewährleisten.

Für die Koordination und die Überwachung dieser Aufgaben ist der Umweltmanagementbeauftragte

(QMB/UMB) zuständig, der sich diesbezüglich mit der Geschäftsleitung abzustimmen

hat.

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4.3.2 Umweltaspekte

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Die Offsetdruckerei beschäftigt ca. 70 Mitarbeiter und befindet sich in Gaimersheim, einem

Gewerbegebiet in der Nähe von Ingolstadt. In einem auch vom Audi Info Service genutzten

Gebäude verfügt das Unternehmen über 3.320 m² Produktions- und 650 m² Lagerfläche. Im

Mehrschichtsystem werden Geschäftspapiere, Plakate, Broschüren, Kataloge, Prospekte

und Bücher im Offsetverfahren gedruckt.

Jede wirtschaftliche Tätigkeit ist mit Umweltbelastungen verbunden. Durch den Einsatz von

Wasser, Energie, Vorprodukten, Hilfs- und Betriebstoffen sowie durch die Verarbeitung von

Werkstoffen werden Ressourcen verbraucht. Die Material-, Abfall- und Stoffströme sowie der

Verbrauch von Energie und Ressourcen sind deshalb in unserem Betrieb quantifiziert erfasst.

Wir sind bemüht, alle unsere Druckprodukte so zu gestalten, dass sie möglichst langlebig

konzipiert sind und durch eine leichte materialmäßige Trennbarkeit dem Stoffkreislauf wiederzugeführt

werden können. Das globale Ziel ist es, sowohl den Ressourceneinsatz und die

Abfallmengen zu verringern, als auch auf eine immer schadstoffärmere Produktion unter

Einsatz von umweltverträglichen Verfahren hinzuwirken.

4.3.2.1 Verbrauch von Material, Energie und Ressourcen

Material-, Abfall- und Stoffströme

Aus der Druckformherstellung und durch Reprochemikalien resultieren Abfälle bei der Filmherstellung.

Das jährliche Abfallvolumen setzt sich des weiteren aus Farbdosenresten, Papier

und Druckplatten zusammen.

Die Stoffe und Ressourcen sind möglichst effektiv einzusetzen, um Kosten-, Ressourcen-

und Umweltbelastung möglichst gering zu halten. Das Ziel der Ausschussminimierung wird

dabei durch das im Unternehmen implementierte Management-System unterstützt.

Die ein- und ausgehenden Materialien werden in einem Verzeichnis Material-, Abfall- und

Stoffströme geführt. Dieses Verzeichnis führt der QMB/UMB bzw. seine Vertretung. Dabei

wird er, wie nachfolgend beschrieben, von den jeweiligen Fachbereichen mit den entsprechenden

Daten unterstützt.

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QMH/UMH 4.3 Umweltaspekte und

Umweltforderungen


Verbrauch von Energie und Ressourcen

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Unter dem Verbrauch von Energie und Ressourcen versteht die Druck Pruskil GmbH den

Einsatz von Bodenressourcen, Wasser, Energieträgern und Rohstoffen. Diese Bereiche sind

in der Erfassungsliste Verbrauch von Energie und Ressourcen übersichtlich dargestellt und

werden jährlich vom QMB/UMB aktualisiert. Dabei wird der QMB/UMB von den jeweiligen

Fachbereichen mit Informationen unterstützt.

Verbraucht werden im wesentlichen Wasser, Energie und Rohstoffe (Papier und Farbe aus

der Produktion). Wasser wird vor allem am Druckplatten-Entwickler verbraucht, und nach

Beendigung des Rückgewinnungskreislaufes in die Kanalisation gefiltert eingeleitet. Bereits

bestehende Umweltmaßnahmen werden in den einzelnen Prozessabläufen (”Ökologie in

Bereich...”) dargestellt.

Verbraucht werden auch Strom, Gas und Kraftstoffe. Der QMB/UMB erfasst den Verbrauch

im Verzeichnis Verbrauch von Energie und Ressourcen und aktualisiert diese anhand entsprechender

Information aus den Fachbereichen in jährlichen Abständen. Diese Übersicht

soll als Grundlage für die Reduzierung des Verbrauchs dienen und Verbrauchsentwicklungen

aufzeigen.

4.3.2.2 Umwelteinflüsse

Die von der Druck Pruskil GmbH ausgehenden Umwelteinflüsse teilen sich auf in Lärm, Geruchsemissionen

und Abwärme und sind im Verzeichnis Umwelteinflüsse dargestellt. Der

QMB/UMB hat die Aufgabe, dieses Verzeichnis jährlich zu aktualisieren.

Lärm:

Durch die raumakustische und schalldämmende Bauweise der Betriebsgebäude wurde bei

der Gebäudeerrichtung versucht, den internen Lärmpegel in den Arbeits- und Produktionsräumen

möglichst gering zu halten.

An den Druckmaschinen sowie im Bereich Weiterverarbeitung entstehen in Zeiten mit Spitzenauslastung

nicht unerhebliche Lärmbelastungen für den Mitarbeiter. Hier wurden Lärmpegelmessungen

durchgeführt, aus denen hervorgeht, dass der Lärmpegel einen Wert von

85 db/A überschreiten kann. Der gemessene Lärmpegel lag aber immer unter 90 db/A. Die

in den UVV/VBG’s maximalen Lärmpegel für Arbeitsräume werden nicht überschritten.

Für die Bereiche mit hoher Lärmbelastung werden passive Lärmschutzmittel (Gehörschutz)

zur Verfügung gestellt. Die Lärmpegel sind aus den entsprechenden Messprotokollen zu

entnehmen. Außerdem wurden Außenlärmmessungen durchgeführt. Näheres geht aus den

Messprotokollen hervor.

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Umweltforderungen


Geruchsemissionen:

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Im Druckbereich wird Isopropylalkohol (Isopropanol) als Netzmittel dem Wischwasser zugesetzt.

Durch die nicht vollständig zu vermeidende Verdunstung wird die Raumluft beeinträchtigt.

Emissionen entstehen bei der Verbrennung von Erdgas. Dabei entstehen die Abgase

CO2, CO, NOX und SO2 sowie Staubemissionen. Die Emissionsmengen sind als Messwerte

bzw. Schätzungen in dem Verzeichnis Umwelteinflüsse vom QMB/UMB aus den Messprotokollen

bzw. aus Verbrauchsangaben ermittelt worden.

Zusätzlich zu den regelmäßig durchgeführten Messungen sind dann erneute Messungen

erforderlich, wenn sich die Luft-Emissionsquellen durch die Umgestaltung von Verfahren,

den Einsatz von neuen Stoffen oder durch den Umbau von Anlagen verändern. Die Aufgabe

des QMB/UMB ist es, in diesem Zusammenhang zu prüfen, inwiefern durch solche Maßnahmen

neue Emissionsquellen entstanden sind oder sich bestehende Emissionsquellen

verändert haben. Bei Handlungsbedarf hat der QMB/UMB die notwendigen Messungen zu

veranlassen.

Abwärme:

In den Druckbereichen entsteht Maschinenabwärme, wodurch die Raumtemperatur ansteigt.

In sensiblen Bereichen muss die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit immer innerhalb

bestimmter Grenzen liegen, damit keine Verschlechterung der Papierqualität zu befürchten

ist. Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit werden regelmäßig gemessen und

überwacht.

Abfallentsorgung

Das KrW/AbfG fordert, dass möglichst immer Abfallvermeidung angestrebt werden soll. Ist

dies nicht möglich, sind die Abfälle betriebsintern oder extern einer Wiederverwertung zuzuführen.

Erst als letzte Alternative wird eine ordnungsgemäße Entsorgung veranlasst. Dazu

legt der QMB/UMB mit dem Entsorgungsunternehmen fest, welche Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeiten

unter Beachtung einer minimalen Umweltbelastung zu wählen sind

und in welcher Form die Abfälle bereitzustellen sind.

Der QMB/UMB überzeugt sich zusammen mit dem Abfallbeauftragten vor der Vergabe von

Entsorgungsaufträgen, ob das Entsorgungsunternehmen befugt ist, übergebenen Abfälle

ordnungsgemäß zu entsorgen (z.B. durch Vorlage einer gültigen Beförderungserlaubnis).

Grundsätzlich wird angestrebt, im Bereich Entsorgung mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben

zu arbeiten. Die Abfälle aus der Montage und dem Satz werden von der Fa. Vasold,

Großmehring, die nach ISO 9001:2000 zertifiziert ist, abgeholt. Derzeit fallen keine besonders

überwachungsbedürftigen Abfälle an.

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QMH/UMH 4.3 Umweltaspekte und

Umweltforderungen


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Die Umwelteinflüsse, heruntergebrochen auf die verschiedenen Bereiche Luft, Abwasser,

Abfall, Lärm und Energie und den einzelnen Arbeitsbereichen zugeordnet, sollen nochmals

kurz graphisch veranschaulicht werden:

Arbeitsbereiche

Druckvorstufe

Satz / Repro

Bogenmontage /

Druckplatten-Entwicklung

Druckstufe

Drucken

Reinigen der

Druckzylinder

Weiterverarbeitung

Zuschnitt

Heften, Klammern,

Stanzen

Arbeitssicherheit

Luft Abwasser Abfall Lärm

Verdunstendes

Isopropanol

Filmentwicklung

Spülwasser

Plattenentwicklung

Spülwasser

Entkalktes

Abwasser

Entkalktes,

lösemittelhaltiges

Abwasser

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Umwelteinflüsse

Fixierer und

Entwickler

Plattenentwickler

fehlerhafte

Druckplatten

Makulatur,

Überproduktion

Druckfarbenreste,

Farbdosen

(kleine Gebinde)

Reinigungsmittel

lösemittelhaltige

Putztücher

Papierreste

Papierreste

Lärm durch

Druckmaschinen

Lärm, durch

Bogenheften,

Stanzen

Energie

Strom

Plattenentwickler

Maschinenabwärme,

Gasheizung

Strom Geräte

Weiterverarbeitung

Die entsprechenden Vorschriften der Berufsgenossenschaften werden regelmäßig aktualisiert

von der Fachkraft für Arbeitssicherheit und innerbetrieblich durch interne Anweisungen

und Sicherheitsbelehrungen umgesetzt. Im Hause werden die Isolationswiderstände der

Stromkreise zum Schutz der Mitarbeiter regelmäßig überprüft. Über die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften

wacht gesamtverantwortlich der QMB/UMB.

QMH/UMH 4.3 Umweltaspekte und

Umweltforderungen


Brandschutz

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Bei der Druck Pruskil GmbH wurden im Rahmen der Betriebsbegehungen und in Besprechungen

der Projektgruppe Umwelt mögliche Gefahrenherde ermittelt. Hierbei wurde das

Brandverhalten eingelagerter, fremdbezogener und teilweise weiterverarbeiteter Materialien

ermittelt. Die notwendige brandschutztechnische Ausstattung (Feuerlöscher u. ä.) wird regelmäßig

überprüft und entspricht den Anforderungen. Die Mitarbeiter sind über Brandschutzübungen

geschult, wie im Gefahrenfalle zu reagieren ist und kennen die Fluchtwege.

4.3.2.3 Gefahrenstoffe

Einkauf

Der Zukauf von Gefahrstoffen obliegt der obersten Leitung. Diese wählt die Gefahrstoffe

nach den Bedürfnissen der Firma Pruskil aus unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

• Art und Einsatz des Stoffes

• Kontrolle, ob einzusetzender Stoff durch ungefährlichen Stoff ersetzbar ist

• Gefahrenanalyse für die Mitarbeiter und die Umwelt anhand der Sicherheitsdatenblätter

• Zusammenlagerungsbedingungen und Mengenbeschränkungen

• Mögliche Gebindegröße

• Wassergefährdungsklasse nach WHG

Nach Kontrolle der o. g. Punkte und Entscheidung in Zusammenarbeit mit den zuständigen

Meistern wird die zu beschaffende Menge bestimmt und die Produkte bestellt. Die Bestellung

erfolgt nach Auswahl des geeigneten Lieferanten.

Anlieferung und Lager

Alle bei der Firma Pruskil angelieferten Stoffe werden vom Wareneingang überprüft. Der

dafür zuständige Mitarbeiter (Lagerist) ist ausgebildet, Gefahrstoffe zu erkennen, Sicherheitsdatenblätter

zu interpretieren und die dafür nötigen Maßnahmen einzuleiten, diese Stoffe

sach- und fachgerecht im Wareneingang zu deponieren. Nach Kontrolle dieser Stoffe (mit

Hilfe des Lieferscheins und des angeforderten Sicherheitsdatenblattes) werden diese zeitnah

in das Gefahrstofflager verbracht. Der geeignete Bereich für die einzulagernden Stoffe wird

vom QMB/UMB unter Berücksichtigung der Zusammenlagerungsbedingungen ausgewählt

und die Produkte dorthin verbracht. First-In / First-Out wird dabei berücksichtigt. Weiterhin

wird beim Verbringen dieser Stoffe kontrolliert, ob sich besondere Geruchsbildungen oder

Flüssigkeitsansammlungen in den Gefahrstoffwannen gebildet haben.

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QMH/UMH 4.3 Umweltaspekte und

Umweltforderungen


Erfassung des Gefahrstoffes

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Nach sicherer Einlagerung des Stoffes und nochmaliger Kontrolle des Lagerortes wird der

Stoff in die vorhandene Gefahrstoffliste durch den zuständigen Meister aufgenommen. Ist

dieser Stoff bereits vorhanden, werden die entsprechenden Mengen aktualisiert. Bei neuen

Produkten wird der QMB/UMB informiert, der diese in die Gefahrstoffliste aufnimmt und die

entsprechende Betriebsanweisung nach den entsprechenden gesetzlichen Verordnung

(155/99 EWG) erstellt. Diese Betriebsanweisung wird ortnah im Gefahrstofflager und bei den

zuständigen Meistern in Kopie ausgehängt.

Schulung der Mitarbeiter

Bei der Übergabe der Betriebsanweisung werden vom QMB/UMB die Inhalte den zuständigen

Meistern und auszuführenden Mitarbeitern vorgetragen. Die Schulungen werden dokumentiert

und vom Mitarbeiter gegengezeichnet.

Einsatz und Verbrauch der Stoffe

Beim Einsatz der im Gefahrstofflager befindlichen Stoffe wird vom zuständigen Meister der

jeweilige Mitarbeiter beobachtet, ob die in der Betriebsanweisung geforderten Maßnahmen

eingehalten werden. Maßnahmen können sein:

• Einsatz von PSA

• Absaugungseinrichtungen

• Zügige Verarbeitung

• Verbringung der Hilfsstoffe in die geeigneten Behälter

• Rauchverbot

• Verbot von Nahrungsaufnahme jeglicher Art

• Reinigung der Kleidung bzw. Haut bei Kontakt mit diesen Stoffen (Hautschutzplan)


Kontrolle des Gefahrstofflagers

Nach jeder Einlagerung beziehungsweise mehrmals jährlich wird eine offizielle Begehung

durch den QMB/UMB und der Fachkraft für Arbeitssicherheit vorgenommen. Dabei werden

folgende Punkte kontrolliert:

• Wasserhaushaltsgesetz

• Zusammenlagerungsbedingungen

• Sicherer Stand aller technischen Einrichtungen (Auffangwannen, Schlösser, Türen

etc.)

• Zugangsbestimmungen

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QMH/UMH 4.3 Umweltaspekte und

Umweltforderungen


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Jede dieser Begehung wird in die entsprechende Kontrollliste eingetragen, die im Gefahrstofflager

aufliegt. Werden Mängel entdeckt, werden diese unmittelbar der Geschäftsleitung

gemeldet und ein geeigneter Maßnahmenplan erstellt. Die Dokumentation erfolgt in gleicher

Weise wie andere Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen.

Einsatz der Gefahrstoffe im Produktionsablauf

Durch regelmäßige Schulungen durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt

wird der Umgang mit Gefahrstoffen den Mitarbeitern dargelegt. Die wichtigsten Inhalte

dieser Schulungen sind:

• Verbringungsmengen am Arbeitsplatz

• Schulung der Gefahrstoffzeichen und R- und S-Sätze

• Übergabe der Betriebsanweisung für die eingesetzten Stoffe

• Notfallvorsorge im Gefahrenfall

• Brandschutzmaßnahmen

• Entsorgung der Reststoffe

Die Schulungen werden in der Checkliste: Gefahrstoffe von den Mitarbeitern gegengezeichnet.

Reststoffbehälter und Entsorgung

Für alle verbrauchten Gebinde ist eine geeignete Sammelstelle vorhanden. Großgebinde

flüssiger Stoffe werden an denselben Plätzen gelagert wie volle Gebinde. Die leeren Behälter

werden für die Ablieferung durch den Lieferanten vom Lageristen bereitgestellt. Der zuständige

Meister und/oder der Lagerist ist verantwortlich für die Sauberkeit nach An- und

Ablieferung von Gefahrstoffen.

4.3.3 Umweltforderungen

Alle Forderungen an betrieblichen Tätigkeiten in Form von Genehmigungsbescheiden, Kundenauflagen,

Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften werden vom QMB/UMB ermittelt,

gesammelt und bei Neuerungen aktualisiert. Genehmigungsunterlagen bewahrt die Geschäftsleitung

bzw. der QMB/UMB auf. Der QMB/UMB informiert die betroffenen Bereiche

über umzusetzende Maßnahmen. Er ist für die Erfüllung von einmaligen und regelmäßigen

Auflagen zuständig.

4.3.3.1 Relevante Rechtsvorschriften

Alle gesetzlichen Forderungen an betrieblichen Tätigkeiten in Form von Gesetzen, Verordnungen

und Vorschriften, die die Druck Pruskil GmbH einhalten muss, werden vom

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QMB/UMB ermittelt, gesammelt und bei Neuerungen aktualisiert. Informationen über Änderungen

des Rechtsstandes oder der Rahmenbedingungen werden vom QMB/UMB in einem

eigenen Verzeichnis UM-relevante Rechtsvorschriften bereitgehalten.

Die Geschäftsführung und der QMB/UMB informieren sich regelmäßig über Fachverbandsinformationen,

Fachzeitschriften und sonstigen Medien über rechtliche Neuerungen und prüfen,

ob dadurch ein Handlungsbedarf für die Druck Pruskil GmbH resultiert. Über alle umweltrelevanten

Behördenschreiben und -bescheide wird der QMB/UMB von der Geschäftsführung

unterrichtet.

Der QMB/UMB nimmt derartige Umweltforderungen in das entsprechende Verzeichnis auf

und leitet in Abstimmung mit der Geschäftsführung Maßnahmen für die Umsetzung ein. Die

Forderungen aus den Genehmigungsbescheiden stellt der QMB/UMB in der Übersicht umweltrelevante

Behördenbescheide und -schreiben zusammen. Neue Bescheide bzw. Behördenforderungen

nimmt der QMB/UMB in dieses Verzeichnis auf.

Sollten solche Umweltschutzmaßnahmen ein größeres Ausmaß annehmen, sind sie in das

Umweltprogramm aufzunehmen.

Für die Aktualisierung und Pflege dieser Verzeichnisse gelten die Festlegungen des Kapitels

5.3 und 5.4 des Handbuches.

4.3.3.2 Umweltrelevante Anforderungen aus Genehmigungsbescheiden

Die Geschäftsleitung ist für die Einholung von Genehmigungen zuständig. Sie kann diese

Aufgabe auch an die betroffenen Bereichsleiter delegieren, was sie jedoch nicht von ihrer

Verantwortung entbindet.

Damit die erteilten Auflagen der Behörden eingehalten und umgesetzt werden, bedarf es

folgender Regelung:

• Die Delegation von Aufgaben an den QMB/UMB oder an die Bereichsleiter für die Einholung

von Genehmigungen legt die Geschäftsleitung individuell und nach ihrem Ermessen

inhaltlich und zeitlich begrenzt fest,

• Genehmigungsunterlagen bewahrt der QMB/UMB auf,

• Der QMB/UMB wird über alle betrieblich umzusetzenden Aufgaben von der Geschäftsführung

unterrichtet. Der QMB/UMB informiert im Auftrag der Geschäftsführung die betroffenen

Bereiche über umzusetzende Maßnahmen.

• Er überwacht und dokumentiert die Erfüllung von einmaligen und regelmäßigen Auflagen

in den Protokollen und im Umweltprogramm.

4.3.4 Mitgeltende Unterlagen:

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− Stoffkataster, Betriebsanweisungen

− Liste Material-, Abfall- und Stoffströme

− Liste Verbrauch von Energie und Ressourcen

− Liste Umwelteinflüsse

− Verzeichnis Rechtsvorschriften

− Verzeichnis umweltrelevanter Behördenbescheide und -schreiben

− Messprotokolle Lärmmessung

− Umwelt-Ist-Analyse (in verschiedenen Ständen)

− Checkliste: Gefahrstoffe

Des weiteren siehe Liste der Dokumente

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Umweltforderungen


Begriffe:

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Datum: Feb. 1999

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QM-/UM-Handbuch

4.4 Umweltzielsetzungen und Umweltprogramm

umweltbezogene Zielsetzung: Aus der Umweltpolitik des Unternehmens abgeleitetes

selbst gestecktes übergreifendes umweltbezogenes Ziel,

das vom Unternehmen, so weit wie möglich, selbst quantifiziert

wird.

umweltbezogenes Einzelziel: Detaillierte, möglichst quantifizierte Vorgabe für das Unternehmen

oder dessen Teilbereiche, die sich aus den umweltbezogen

Zielsetzungen ergibt. Das festgeschriebene

und quantifizierte Einzelziel dient für dessen eindeutige

Realisierung und Erfüllungskontrolle.

Umweltprogramm: Eine Beschreibung der konkreten Ziele und Tätigkeiten des

Unternehmens, die einen größeren Schutz der Umwelt an

einem bestimmten Standort gewährleisten sollen, einschließlich

einer Beschreibung, der zur Erreichung dieser

Ziele getroffenen oder in Betracht gezogenen Maßnahmen

und der gegebenenfalls festgelegten Fristen für die Durchführung

dieser Maßnahmen.

4.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Für alle umweltrelevanten Funktionen und Organisationsebenen müssen dokumentierte

Zielsetzungen und Einzelziele zur Vermeidung und Reduzierung von Umweltbelastungen

festgelegt werden. Dabei sind die rechtlichen Forderungen, die Umweltaspekte, die Festlegungen

der Umweltpolitik und die technologischen, finanziellen, betrieblichen und geschäftlichen

Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Die Verwirklichung der umweltbezogenen Zielsetzungen mit der Bestimmung von Verantwortlichen,

eines Zeitrahmens und der zu verwendenden Mittel wird in einem Umweltprogramm

festgeschrieben. Das Umweltprogramm wird an Modifizierungen der Produktpalette

sowie an veränderte Produktionsprozesse angepasst.

Grundsätzlich sind alle Bereiche der Druck Pruskil GmbH bei der Umsetzung dieses Kapitels

gefordert. Der QMB/UMB erarbeitet gemeinsam mit den betroffenen Bereichen die Umweltzielsetzungen

und das Umweltprogramm und stimmt sich diesbezüglich mit der Geschäftsführung

ab. Die Freigabe erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung.

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4.4.2 Vorgehensweise:

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4.4.2.1 Umweltzielsetzungen

Auflagen, Verordnungen und Gesetze dienen uns zur Orientierung. Bei der Umsetzung dieser

Forderungen in den Istzustand der Druck Pruskil GmbH werden die vorgegebenen Maßstabsgrenzen

voll eingehalten.

Die Grundziele und Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes werden den Mitarbeitern

durch Aushang bekannt gegeben.

a) Allgemeingültige Ziele:

Der betriebliche Umweltschutz ist eine zentrale Unternehmensaufgabe der Druck Pruskil

GmbH, die bei der Unternehmensführung beginnt und bei jedem einzelnen Mitarbeiter endet.

(1) Wir denken und handeln umweltbewusst und setzen alles daran, uns vor gesundheitsschädlichen

Beeinträchtigungen zu bewahren, Vorkehrungen zur Unfallvermeidung

und zur Verringerung von Umweltbelastungen zu treffen.

(2) Wir prüfen neue Arbeitsverfahren, Stoffe und Materialien vor Einführung in den

Arbeitsprozess auf ihre Umweltverträglichkeit.

(3) Wir wollen die Möglichkeiten für eine ”umweltschonende Produktion” nutzen, soweit es

technisch und wirtschaftlich vertretbar ist.

(4) Wir informieren Kunden aktiv über umweltschonende Drucktechniken und Materialauswahl.

(5) Wir trennen Abfälle konsequent und gehen sparsam mit den Ressourcen Boden, Wasser,

Luft und den eingesetzten Energiearten um.

(6) Information und Schulungen sollen die Mitarbeiter weiterhin motivieren, als Mitstreiter

bei der Erfüllung der Umweltziele dabei zu sein.

Wir führen mit Kunden, Behörden und Anwohnern einen offenen Dialog. Durch eine aktive

Informationspolitik werden diese Kreise bei Bedarf auf die Umweltauswirkungen des

Standortes der Druck Pruskil GmbH in Kenntnis gesetzt. Gleichwohl wird aber auch über

vorhandene und erbrachte Umweltleistungen informiert.

b) Mittelfristige Ziele unserer Umweltpolitik

- Wir wollen die noch offenen Punkte unseres Umweltprogramms umsetzen.

- Die Lieferanten und Partner der Druck Pruskil GmbH sind auf die Umweltpolitik hinzuweisen

und, wenn möglich zu einem umweltkonformen Verhalten zu veranlassen.

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QMH/UMH 4.4 Umweltzielsetzungen

und Umweltprogramm


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- In Zukunft wird das Unternehmen verstärkt versuchen, den Umweltgedanken auch bei

den Kunden des Unternehmens zu verbreiten und so auf alle Interessensgruppen eine

positive Ausstrahlungswirkung zu erreichen .

4.4.2.2 Ermittlung der Umweltzielsetzungen und des Umweltprogramms

Der QMB/UMB legt in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und den verschiedenen

Abteilungen und Bereichen des Unternehmens die Umweltzielsetzungen und die Einzelziele

fest. Die Ziele sind das Ergebnis der Umweltpolitik und der Ist-Analyse:

Zuständigkeiten Abläufe

Zusammenwirken

Unternehmenspolitik, Unternehmensziele,

Bereichsziele, Gesamtverantwortlichkeiten

Geschäftsführung (GF)

Führungskreis

GF, Mitarbeiter

(während MA-

Informationsveranstaltung)

GF, Mitarbeiter,

QM /UMB (Koordination)

UMB

Verantwortlicher Mitarbeiter,

UMB (Koordination)

Rückkoppelung zur Zielvorgabe

Festlegung der Unternehmenspolitik

(Qualitäts- und Umweltpolitik)

Analyse Qualitäts-

Schwachstellen

Korrekturen und

Formulierung von Projekt- /

Bereichszielen

Maßnahmenumsetzung

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Umwelt-Ist-Analyse

Umweltziele

Umweltprogramm

Hilfsmittel

Umwelt- und

Qualitätspolitik

Fehlererfassung und

Korrektur- Maßnahmen

Umwelt-Ist-

Analyse

u.a. Behördenauflagen, Rechtsvorschriften,

Ortbegehungen etc.

Bereichsziele

Umweltziele

Fehlererfassung und

Korrektur- Maßnahmen

Umweltprogramm

Bei der Zielfestschreibung sind besonders die wirtschaftlich und technologisch sinnvollen

Möglichkeiten zu betrachten und mit der geschäftlichen Weiterentwicklung des Unternehmens

abzustimmen. Es gilt in diesem Zusammenhang zu prüfen, inwiefern unter wirtschaftlich

vertretbaren Gesichtspunkten die beste verfügbare Technik eingesetzt werden kann.

Der QMB/UMB hat die Aufgabe die Verantwortlichkeiten, die Mittel und den Zeitrahmen für

die Realisierung der Umweltzielsetzungen und Einzelziele zu regeln und zu dokumentieren.

Dabei ist darauf zu achten, dass alle Zielsetzungen möglichst in Zahlen oder messbaren

Größen in nachfolgender Weise erarbeitet werden.

Zeichnung1

Blatt 1

24.07.1998

QMH/UMH 4.4 Umweltzielsetzungen

und Umweltprogramm


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Vorgehensweise bei der Erarbeitung des Umweltprogramms:

Anhand der Zielsetzungen der Umweltpolitik gilt es zu prüfen, wie in den verschiedenen Unternehmensbereichen

diese Ziele in konkrete Einzelziele ”heruntergebrochen” werden können.

Dazu finden im Unternehmen in den Führungskräftebesprechungen auch Gespräche zu

umweltrelevanten Themen statt, um die technischen und organisatorischen Möglichkeiten

der Umsetzung der Umweltziele zu prüfen und festzulegen.

Dabei sind die einzelnen Realisierungsschritte in messbaren Größen, der Realisierungszeitrahmen,

die zu verwendenden Hilfsmittel und die Verantwortlichkeiten zu beschreiben. Der

QMB/UMB hat hierbei die Funktion des Moderators und Gruppensprechers. Dabei wird er

von der Geschäftsleitung und seinem Stellvertreter unterstützt.

Er stellt für die Erarbeitung des Umweltprogramms einen Zeitplan auf. Das Arbeitsergebnis

ist in das Dokument Umweltprogramm einzutragen. Das Umweltprogramm ist somit die Auflistung

aller Arbeitsergebnisse aus den Aufgaben, die in den Führungskräftebesprechungen

festgelegt wurden.

Der QMB/UMB präsentiert (evtl. unterstützt durch die verschiedenen Bereichsvertreter) das

Umweltprogramm der Geschäftsleitung, die über deren letztendliche Verwirklichung und in

Abstimmung mit den Bereichsleitern über die Dringlichkeit der Einzelmaßnahmen befindet.

Zusammensetzung der Arbeitsgruppen:

- Der QMB/UMB prüft, welche Bereiche von der Umsetzung der Umweltpolitikziele betroffen

sind und vereinbart mit den Bereichsleitern einen Termin bzw. gibt einen Zeitrahmen

für die Erarbeitung dieser Umweltziele vor.

- Die Bereichsleiter legen fest, welche Bereichsmitarbeiter in der Arbeitsgruppe mitarbeiten

und holen, falls nötig, externe Partner (z. B. zur Erörterung spezieller technischer Probleme).

Hilfsmittel der Arbeitsgruppen:

Grundsätzlich dürfen im Unternehmen alle Informationsquellen und Hilfsmittel verwendet

werden. Auf folgende Hilfsmittel sei jedoch besonders hingewiesen:

- Liste Material-, Abfall- und Stoffströme

- Liste Verbrauch von Energie und Ressourcen

- Liste Umwelteinflüsse

Sollten sich Betriebsabläufe, eingesetzte Materialien oder ganze Dienstleistungen ändern,

sind die gesteckten Umweltzielsetzungen anzupassen. Eine Überprüfung der Aktualität der

Umweltzielsetzungen erfolgt immer in sinnvollen Abständen.

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Spätestens nach Ablauf der gesteckten Zeitrahmen des Umweltprogramms informieren die

betroffenen Bereiche den QMB/UMB und die Geschäftsleitung über den Erfüllungsgrad der

Zielsetzungen.

4.4.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QM-/UM-Handbuch

4.5 Schulungen

4.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Druck Pruskil GmbH haben durch ihre betriebsbezogene

Ausbildung einen hohen Wissensstand und fachliches Können erworben. Die Auftraggeber

können somit fachkompetent und umfassend beraten werden und über die optimalen

technischen Lösungen informiert werden.

Um die an uns gestellten Anforderungen heute und in Zukunft erfüllen zu können, erfolgt

eine gezielte Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Jeder Mitarbeiter muss durch spezifische Betreuungs- und Schulungsmaßnahmen in die

Lage versetzt werden, die sich aus dem Qualitätsmanagementsystem ergebenden Aufgaben

erfüllen zu können. Darunter fallen auch EDV-Schulungen und Schulungen über Richtlinien,

Vorschriften und umweltrechtliche Belange.

Das in diesem Abschnitt beschriebene QM-und UM-Kapitel ”Schulungen” betrifft alle Mitarbeiter

der Druck Pruskil GmbH, die mit qualitäts- und umweltrelevanten Tätigkeiten betraut

sind.

Die Geschäftsleitung plant und genehmigt Schulungsmaßnahmen in Absprache mit dem

QMB/UMB und den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Für die Aufrechterhaltung / Veranlassung von wiederkehrenden Schulungen ist der QMB/

UMB zuständig

4.5.2 Vorgehensweise:

Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin im Unternehmen hat die Möglichkeit, einen Fortbildungs-

und Weiterbildungswunsch zu äußern. Dies bezieht sich auch auf eine Erweiterung

der Aufgaben und fachlichen Fähigkeiten. Der interne Schulungsbedarf und das jeweilige

Anforderungsprofil der Stelle wird über regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen ermittelt. Jeweils

zum Jahresbeginn werden die einzuleitenden Maßnahmen im Rahmen eines persönlichen

Gesprächs mit der Geschäftsführung besprochen und bei Genehmigung durch die Geschäftsführung

in den Schulungsplan aufgenommen.

Teilnahmebestätigungen oder Schulungszertifikate werden in den Personalunterlagen aufbewahrt.

Der Mitarbeiter füllt nach dem Besuch einer Schulung einen Schulungs-Beurteilungsbogen

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aus. Der zuständige Abteilungsleiter prüft die Wirksamkeit der Schulung und die Umsetzung

der Seminarergebnisse in der Praxis.

4.5.2.1 Einarbeitung neuer Mitarbeiter:

Bei Neueinstellungen von Mitarbeiter wird der Bewerber durch die Geschäftsführung und

den verantwortlichen Bereich hinsichtlich seiner Eignung (persönliche und fachliche Qualifikation)

anhand der Bewerbungsunterlagen und dem Vorstellungsgespräch geprüft.

Neue Mitarbeiter werden durch eine definierte Einarbeitung gemäß Schulungsplan innerhalb

der Probezeit auf Ihr Aufgabengebiet vorbereitet. Fachspezifische Inhalte werden vom Abteilungsleiter

übermittelt; qualitäts-, umwelt- und sicherheitsrelevante Aspekte werden vom

QMB/UMB mitbetreut. Für die allgemeine Information über das Unternehmen und interne

Abläufe sowie das Aufzeigen von Anforderungen in den einzelnen Arbeitsbereichen ist ebenfalls

der QMB/UMB zuständig.

4.5.2.2 Wiederholungsschulungen und Weiterbildung:

Generell verfolgen Schulungen in der DRUCK PRUSKIL GMBH den Zweck, Fachkenntnisse

zu vertiefen und zu erweitern bzw. die Persönlichkeit des einzelnen Mitarbeiters zu formen

und zu fördern.

Alle an der Entwicklung von neuen Produkten beteiligten Mitarbeiter werden dahingehend

geschult (ggf. durch externe Schulungen), dass neue Produkte mit umweltrechtlichen Vorschriften

übereinstimmen und welche Informationen an die Überwachungsbehörden weitergegeben

werden müssen. Die Informations- bzw. Schulungsverpflichtung besteht auch im

Falle einer Fremdvergabe von zu entwickelnden oder ins Produktprogramm aufzunehmenden

Produkten.

Weiterbildungsmaßnahmen

Weiterbildungsmaßnahmen (wie EDV-Schulungen) finden in der Regel extern statt. Fortschritte

und technische Änderungen werden durch die Geschäftsführung bzw. die Führungskräfte

bekannt gegeben, welche sich durch Messebesuche und ggf. durch Informationen der

Hersteller auf dem Stand der technischen Möglichkeiten halten. Durch regelmäßige Mitarbeiterinformationen

ist der Wissenstransfer sichergestellt.

4.5.2.3 Bewusstsein und Kompetenz für umwelt- und qualitätsrelevante Fragestellungen

Maßnahmen zur Umwelt- und Qualitätsschulung erfordern das Festlegen der Lernziele, den

Einsatz geeigneten Schulungspersonals und von geeignetem Schulungsmaterial sowie ggf.

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QMH/UMH 4.5 Schulungen


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das Festlegen von Erfolgskontrollen. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der

Schulungen ist in der Regel der QMB. Gesamtverantwortlich ist die Geschäftsführung.

4.5.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QM-/UM-Handbuch

4.6 Kommunikation

interessierter Kreis /

interessierte Öffentlichkeit: Einzelperson oder Gruppe, welche sich von der umweltorientierten

Leistung einer Organisation betroffen fühlt

oder beeinträchtigt wird (z. B.: Kunden / Auftraggeber,

Nachbarn, Mitbewerber, Behörden, Verbände und andere

soziale Anspruchsgruppen).

4.6.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Die Kommunikation über die betrieblichen Umweltaspekte und das Umweltmanagementsystem

sowohl mit internen Unternehmensebenen und als auch mit externen interessierten

Kreisen muss in dokumentierten Verfahren festgelegt werden.

Kommunikation zu qualitätsrelevanten Fragestellungen sollte den Mitarbeitern bewusst machen,

wie wichtig effizientes Informieren der Kollegen für die tägliche Arbeit ist. Eine effiziente

Kommunikation spart Stress und Kosten für das Unternehmen.

4.6.2 Vorgehensweise:

4.6.2.1 Interne Kommunikation

Umweltaspekte und Aufgaben im Rahmen des Umweltmanagementsystems, die nicht von

einem einzelnen Unternehmensbereich zu bewältigen sind, bedingen eine bereichsübergreifende

Zusammenarbeit. Deshalb müssen sich die verschiedenen Bereiche der Druck Pruskil

GmbH in Abhängigkeit der zu lösenden Thematik gegenseitig ausreichende Informationen

bereitstellen. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch findet in Form von Besprechungen

statt, die aus aktuellem Anlass einberufen werden.

Die Bereichsleiter informieren die Mitarbeiter des eigenen Bereichs mündlich über die relevanten

Umweltthemen der Besprechungen. Durch Information soll das Interesse und die

Motivation der Mitarbeiter an der Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes geweckt

werden. Darüber hinaus versorgt der Bereichsleiter alle Mitarbeiter seines Bereiches mit all

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denjenigen Daten und Informationen, die im Rahmen des Umweltmanagementsystems für

den jeweiligen Arbeitsplatz nötig sind.

Mitarbeiterbesprechungen

Mitarbeiterbesprechungen finden jeden Montag von 8:00 h- 9:00 h statt. Hier werden aufgetretene

Probleme bei anfallenden Aufträgen behandelt, der Wochenplan für die laufende

Woche besprochen. An den Besprechungen nehmen die Sachbearbeiter und die Abteilungsleiter

teil. Als Hilfsmittel dienen die Auftragsübersicht, welche Informationen über den Kunden

und die Termine beinhalten sowie der Arbeitsplan / die Auftragsmappe.

Freiräume für Kommunikationsprozesse der Wissensweitergabe werden auch weiterhin unser

Unternehmen zu einem für seine Mitarbeiter attraktiven Unternehmen machen. Dadurch

soll es auch möglich sein, dass die Geschäftsführung betriebliche Wissenspotentiale analysiert,

das Know-how seiner Mitarbeiter und deren Bedürfnisse möglichst gut kennen lernt.

Das Unternehmen möchte auch gezielt Mitarbeiter dazu motivieren, Wissensaufbau zu

betreiben.

4.6.2.2 Anfragen und Mitteilungen

Alle umweltbezogenen Anfragen und Mitteilungen von externen und internen interessierten

Kreisen sind an den UM-Beauftragten weiterzuleiten.

Falls eine mündliche Beantwortung der Fragen möglich ist und keine Auskünfte über interne

Betriebsdaten abgefordert werden sollen, kann dieser, wenn möglich ebenfalls mündlich, die

Interessensgruppe über die Umweltschutzmaßnahmen des Unternehmens aufklären. Alle

umweltbezogenen Fragestellungen werden so beantwortet, dass sich der Anfragende umfassend

und kompetent informiert fühlen kann. Die Gesprächsergebnisse sind bei besonderen

Anfragen in einer Notiz festzuhalten.

4.6.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

4.6.4 Ablaufplan zu Behandlung von internen schutzbedürftigen Informationen:

Handelt es sich jedoch um besonders schutzbedürftige Informationen, reicht die obige Vorgehensweise

nicht mehr aus. In solchen Fällen ist das nachfolgend beschriebene Verfahren

anzuwenden:

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QMH/UMH 4.6 Kommunikation


Sekretariat /

Mitarbeiter

UMB

UMB

UMB

Fachbereich

(Behörde)

Fachbereich/

UMB

Fachbereich/

UMB

Geschäftsführung

UMB

Mitteilung /

Anfrage

Mitteilung /

Anfrage

Mitteilung /

Anfrage

Mitteilung /

Anfrage

Mitteilung /

Anfrage

Mitteilung /

Anfrage

Antwortschreiben

Antwortschreiben

Notiz

Anfrage/

Mitteilung

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Externe Anfrage/

Mitteilung

Weiterleitung an

UMB

Prüfung der

Relevanz und des

Inhalts

Anfrage in

Schriftform?

Ja

Fachbereich

zuständig?

Ja

fachliche Bearbeitung

der Anfrage/Mitteilung

(evtl. unter

Behördenmithilfe)

Potential

für Verbesserungen?

Nein

Beantwortung der

Anfrage/Mitteilung;

Freigabe zur

Weiterleitung

wichtiger Informationen

Zusendung des Antwortschreibens;

Aufbewahrung

von Anfrage und Antwort

Nein

Nein

Ja

Interne Anfrage/

Mitteilung

Schriftform fordern

bzw. Interessentenanliegen

und

-adresse notieren

fachliche Bearbeitung

der Anfrage/Mitteilung

(evtl. unter

Behördenmithilfe)

Vorschläge für

Verbesserungsmaßnahmen

im

Umweltschutz an

UMB

Entscheidung über

Aufnahme ins

Umweltprogramm

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Notiz

Anfrage/

Mitteilung

Mitteilung /

Anfrage

VerbesserungsvorschlagF

UmweltprogrammVerbesserungsvorschlag

Bemerkung:

Mündliche Auskünfte und Zwischeninformationen

sind als Notizen festzuhalten und zu

dokumentieren!

UMB

UMB

(Behörde)

Fachbereich

UMB/

Geschäftsführung

7msacu44

QMH/UMH 4.6 Kommunikation


Inhalt:

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: 25.02.1999

DRUCK PRUSKIL GMBH

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QM-/UM-Handbuch

5.0 Das dokumentierte Managementsystem

5.1 Qualitätsmanagementsystem und Umweltmanagementsystem

5.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

5.1.2 Grundlagen des Managementsystems

5.1.3 Aufbau des QM-/UM-Systems

5.1.3.1 Das QM-/UM-Handbuch

5.1.3.2 Ablaufpläne

5.1.3.3 Prüf- und Arbeitsanweisungen

5.1.3.4 Qualitätsplanung

5.1.4 Verteilung

5.1.5 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

5.2 Interne Audits (auch Umweltmanagement-Systemaudits)

5.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

5.2 Vorgehensweise

5.2.1 Planung und Durchführung von Internen Audits

5.2.2 Auditergebnis

5.3 Mitgeltende Unterlagen

5.3 Lenkung der Dokumente und Daten

5.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

5.3.2 Beschreibung

5.3.2.1 Übergeordnete Dokumente

5.3.2.2 Management-Handbuch und mitgeltende Unterlagen

5.3.2.3 Auftragsunabhängige Dokumente

5.3.2.4 Auftragsbezogene Dokumente

5.3.2.5 Schutz und Sicherung von Daten

5.3.3 Mitgeltende Unterlagen

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5.4 Lenkung von Qualitäts- und Umweltaufzeichnungen

5.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

5.4.2 Vorgehensweise

5.4.2.1 Anforderungen an Aufzeichnungen

5.4.2.2 Generelles zur Lenkung von Aufzeichnungen

5.4.3 Mitgeltende Unterlagen

5.5 Messung und Überwachung der Kundenzufriedenheit

5.6 Managementbewertung

5.6.1 Eingaben für die Bewertung

5.6.2 Ergebnisse der Bewertung

5.7 Infrastruktur

5.8 Arbeitsumgebung

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QMH/UMH 5.0 Inhaltsverzeichnis


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Datum: Jan. 1999

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QM-/UM-Handbuch

5.1 Das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

Begriffe und Abkürzungen:

Qualitäts- und

Umweltmanagementsystem Der Teil des übergreifenden Managementsystems, der die Organisationsstruktur,

Planungstätigkeiten, Verantwortlichkeiten,

Methoden, Verfahren, Prozesse und die erforderlichen Mittel

und Ressourcen zur Entwicklung, Implementierung, Erfüllung,

Bewertung und Aufrechterhaltung der Qualitäts- und Umweltpolitik

umfasst.

Qualitätsplanung: Die Vorplanung der Abläufe, welche vorausschauend die qualitativen

und ökologischen Voraussetzungen, Arbeitsweisen und

Hilfsmittel für die sichere Erfüllung der Kundenanforderungen

und der Funktionsfähigkeit des Managementsystems festlegen.

5.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Dieses Kapitel enthält die Beschreibung des Managementsystems der Druck Pruskil GmbH

und gilt für alle Bereiche unseres Unternehmens. Unser Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

beruht auf der Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000 sowie der DIN EN ISO

14001:2004 und gilt für alle Bereiche unseres Betriebes.

Die Verantwortung (Zuständigkeiten und Befugnisse) von Mitarbeitern, die das Managementsystem

betreffen, sind im Handbuch, in den Ablaufplänen und der Mitarbeiter-Übersicht

dargelegt.

Für die Beschreibung der Kapitel im Managementhandbuch ist der QMB/UMB in Abstimmung

mit den betroffenen Mitarbeitern zuständig. Die Freigabe bzw. Genehmigung der einzelnen

Abschnitte erfolgt durch die Geschäftsführung.

5.1.2 Grundlagen des Managementsystems der Druck Pruskil GmbH:

Das Managementsystem ist zum einen auf der Grundlage der Qualitäts-Forderungen der

internationalen Normenreihe DIN EN ISO 9000, im speziellen der DIN EN ISO 9001:2000,

unter Verwendung der DIN EN ISO 9004 aufgebaut. Zum anderen tragen Umweltmanagement-Aspekte,

wie sie in der DIN EN ISO 14001:2004 gefordert werden, unser Managementsystem.

Es ist prozessorientiert aufgebaut und berücksichtigt für die Produkte und

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Dienstleistungen in den einzelnen Unternehmensbereichen die gesetzlichen Vorschriften,

Regelwerke der Technik und sonstige Bestimmungen.

Bei Neuerscheinungen oder Änderung der jeweiligen Regelwerke wird überprüft, ob dadurch

eine Revision des Handbuches bzw. entsprechender Anweisungen und Vorschriften erforderlich

wird.

5.1.3 Aufbau des QM-Systems:

Unser Qualitäts- und Umweltmanagementsystem besteht aus dem Qualitätsmanagementhandbuch

und diesen untergeordneten Unterlagen wie Arbeits- und Prüfanweisungen,

Formblätter und Checklisten. Im Unternehmen eingesetzte Normen und Dokumente sind

darin integriert:

PRUSKIL-Aufbaudarstellung AD 5.1-1

Allgemeiner Aufbau des Qualitätssicherungs - und Umweltsschutz-Systems

Prozeßorientiertes

Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

Qualitäts- und

Umweltmanagementhandbuch

Ablaufpläne

(integriert ins QMH)

Prüf- und

Arbeitsanweisungen

und mitgeltende Unterlagen

Übergeordnete Dokumente

Auftragsunabhängige Dokumente

Auftragsbezogene Dokumente Zeichnung2

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basiertend auf

DIN EN ISO 14001

und

DIN EN ISO 9001

QMH/UMH 5.1 Qualitäts- und

Umweltmanagementsystem


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5.1.3.1 Das Qualitäts- und Umweltmanagement-Handbuch

Das QM-Handbuch legt die Grundzüge des QM-Systems fest und wird durch entsprechende

Ablaufpläne ergänzt. Es wird durch den QMB erstellt und gepflegt. Mit der Erklärung der Geschäftsführung

wird es genehmigt und in Kraft gesetzt (zur Fortschreibung und Verteilung

siehe auch Kapitel 2 “Benutzung des QM-Handbuches”).

5.1.3.2 Ablaufpläne:

Ein wesentlicher Bestandteil ist die ablauforientierte Beschreibung der Verfahren in den Ablaufplänen,

die in die Kapitel des Handbuches integriert sind. Darin sind für jede Phase der

Auftragsausführung die verantwortlichen Personen und die durchzuführenden Tätigkeiten

genannt, sowie die wichtigsten Hilfsmittel und die zu erstellenden Qualitäts- und Umweltaufzeichnungen

aufgeführt.

Sie werden unter Verantwortung des QMB/UMB auf dem jeweils neuesten Stand gehalten.

Neue Ablaufpläne oder Änderungen in bestehenden Abläufen werden vom QMB/UMB in

Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung erstellt und auf Konformität mit dem QM-/UM-

System geprüft. Ihre Genehmigung erfolgt durch die Geschäftsführung.

5.1.3.3 Arbeits- und Prüfanweisungen:

Arbeits- und Prüfanweisungen sind interne Durchführungsbestimmungen. Sie beziehen sich

auf qualitäts- und umweltrelevante Arbeitsschritte, Prüfungen und Wartungen und enthalten

produkt-, dienstleistungs- oder auftragsbezogene Angaben. Neue Arbeits- bzw. Prüfanweisungen

werden von den betreffenden Verantwortlichen erstellt und vom QMB/UMB und von

der Geschäftsführung geprüft und genehmigt.

5.1.3.4 Qualitätsplanung:

Die Qualitätsplanung wird durch das Zusammenwirken der verschiedenen Instrumente und

Festlegungen im QM-Handbuch festgelegt, die für das gesamte Unternehmen graphisch

dargelegt werden soll; sie schließt ökologische Zusammenhänge mit ein:

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QMH/UMH 5.1 Qualitäts- und

Umweltmanagementsystem


Punkte Inhaltsverzeichnis

6.1 Vertragsüberprüfung

9.2 Kundendienst / Retouren

5.3 Lenkung Dokumente

5.4 Lenkung Aufzeichnungen

Anfragen zu Umweltaspekten

siehe Kapitel:

4.6 Kommunikation

6.2 Designlenkung

9.4 Korrektur- und

Vorbeugemaßnahmen

5.3 Lenkung Dokumente

5.4 Lenkung Aufzeichnungen

7.1 Arbeitsvorbereitung

5.3 Lenkung Dokumente

5.4 Lenkung Aufzeichnungen

6.4 Beschaffung

6.4 Beschaffung

6.3 Beigestellte Produkte

8.1 Prüfungen

9.1 Lenkung fehlerhafter

Einheiten

9.2 Kundendienst / Retouren

6.4 Lieferantenbewertung /

Unterauftragnehmer

8.5 Instandhaltung der

Betriebsmittel

7.4 Handhabung, Lagerung

und Transport

4.5 Schulungen

7.2 und 7.3 Prozeßlenkung

8.1 Prüfungen

8.2 Prüfmittel

8.3 Prüfstatus

4.5 Schulungen

5.3 Lenkung Dokumenten

5.4 Lenkung Aufzeichnungen

8.1 Prüfungen

9.1 Lenkung fehlerhafter

Einheiten

9.3 Statistische Verfahren

9.4 Korrektur- und

Vorbeugemaßnahmen

8.2 Prüfmittel

8.5 Instandhaltung

7.5 Abfälle und Entsorgung

6.4 Lieferantenbewertung /

Unterauftragnehmer

8.4 Identifikation und

Rückverfolgbarkeit

7.4 Handhabung,

Verpackung, Versand

8.2 Prüfmittel

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Aufträge zu

bestehenden

Produkten

Kunde

Vertrieb

Neuentwicklung / Sonderleistungen

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PRUSKIL-Aufbaudarstellung

AD 5.1-2

Ablauf Qualitäts- und Umweltplanung

Sonderleistungen

Einbindung der Dienstleistungen

von Lieferanten und Unterauftragnehmern

Material

Einkauf

Dienstleistungen

(z.B. Buchbindung, Werkzeug)

Wareneingang

Produkte Dienstleistungen

Lagerung / Innerbetrieblicher Transport

(Farblager, Papierlager, sonstige Materialläger)

Transport- und

Betriebsmittel

Arbeitsvorbereitung

Satzabteilung

Produktion

Versand

Lagerwirtschaft

Lagerung Fertigwaren Eigene Auslieferung Etikettierung

Verpackung

(Umverpackung,

Transportverpackung)

Anfragen zu

Umweltaspekten

Entwicklung

Bogenmontage

Qualitätsprüfungen / Abfalltrennung / Instandhaltung

Spedition

Kunde

Retouren

Druckbereich

Weiterverarbeitung

Weitergabe an

Unterauftragnehmer

zur Komplettierung

P

P

P

P

P

P

P

P

P

P

Prüfungen

Machbarkeitsprüfung

Prüfung auf ökologische

Konformität

Prüfung Vorgaben und

Umsetzung

Prüfung auf ökologisch

verträgliche

Produktentwicklung

gültige und sichere Qualitätsund

Umweltvereinbarungen

zu den Lieferanten

Prüfung der

Umweltverträglichkeit der

bezogenen Produkte und

Leistungen

Machbarkeitsprüfung

Terminverfolgung und -

überwachung

Produkte:

Qualitätskontrolle

Kontrolle der Mengen

Halbfertigprodukte

(Papiere, Farben, Lacke)

Kontrolle:

- Beschädigungsfreiheit

- Verunreinigung

Wochenplanung

Wartungs- und

Betriebsmittelplanung

Einhaltung der intern

festgelegten Abläufe

(Selbstprüfungen oder durch

Abteilungsleiter) auf

- Sauberkeit im

Produktionsbereich

- Arbeitssicherheit

- Allgemeine Umweltaspekte

Produktprüfungen

Arbeits- und

Prüfanweisungen

(Umwelt- Qualitätsaspekte)

End-Kontrolle auf

Beschädigungsfreiheit,

Fehler- und

Vollständigkeitskontrolle

QMH/UMH 5.1 Qualitäts- und

Umweltmanagementsystem


5.1.4 Verteilung:

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Das QM-/UM-Handbuch steht allen Mitarbeitern jederzeit zur Einsicht zur Verfügung. Die

Verteilung von Prüf- und Arbeitsanweisungen sowie deren Änderungsstand regelt der

QMB/UMB in Abstimmung mit der Geschäftsführung.

Extern darf nur das QM-/UM-Handbuch verteilt werden. Über externe Empfänger des QM-

/UM-Handbuches entscheidet die Geschäftsführung. Die Weitergabe an unberechtigte Dritte

ist untersagt.

Alle Handbuch-Exemplare erhalten entsprechend ihrer internen oder externen Verwendung

den Vermerk “Dieses Handbuch unterliegt dem Änderungsdienst” oder “Dieses Handbuch

dient nur zur Information (Kein Änderungsdienst)”. Interne Empfänger haben den Erhalt des

QM-/UM-Handbuches in der “Verteilerliste QM-/UM-Handbuch” zu bestätigen.

5.1.5. Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 5.1 Qualitäts- und

Umweltmanagementsystem


Begriffe:

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QM-/UM-Handbuch

5.2 Interne Qualitätsaudits und Umweltmanagement-Audits

Umweltbetriebs-

prüfung Überprüfung des umweltrechtlichen Status des Unternehmens analog zur ersten

Umwelt-Ist-Analyse im Rahmen der internen Audits durch Betriebsbegehungen.

Audit: Systematische Überprüfung aller QM-Elemente bezüglich ihrer Wirksamkeit, Einhaltung

und Aktualität. (Siehe DIN EN ISO 8402).

System-

Audit: Angewandt auf die Prozessorientierung des vorliegenden Handbuchs bedeutet dies

einen Abgleich der betrieblich stattfindenden Prozesse mit den Festlegungen im

Qualitäts- und Umweltmanagement-System

Prozess-

Audit: Kritische Überprüfung der festgelegten Prozesse auf Zweckmäßigkeit zur Erhöhung

der Prozesssicherheit und Kontinuierlichen Verbesserung der Qualität und Umwelt.

Produkt-

Audit: Überprüfung der erzeugten Produkte auf Qualität, umweltrechtliche Unbedenklichkeit

und termingerechter und vollständiger Auslieferung.

5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Dieses Kapitel regelt die interne Auditplanung und -durchführung in unserem Unternehmen.

Durch interne Audits wird das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem periodisch und aus

aktuellem Anlass auf Vollständigkeit, Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit überprüft.

Das Kapitel Auditplanung und -durchführung gilt für alle am Produkt direkt und indirekt beteiligten

Abteilungen in unserem Unternehmen. Die internen Audits werden auch bei allen an

der Produktentstehung beteiligten internen Stellen des Unternehmens angewendet.

Ziel der internen Audits ist es, Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken,

ggf. Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten und durch Förderung des Verantwortungsbewusstseins

für Qualität und Umwelt unserer Mitarbeiter das QM-/UM-System immer

wieder auf ein höheres Niveau hinzuführen.

Sie werden in allen Bereichen der Druck Pruskil GmbH durchgeführt, deren Aktivitäten für

die Qualität und die Umweltverträglichkeit der Produkte und der zur Herstellung eingesetzten

Prozesse von Bedeutung sind.

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5.2 Vorgehensweise:

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5.2.1 Planung und Durchführung von internen Audits:

QM-Aufgaben GF Vertrieb/

Verkauf

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Druckvorstufe

Druck-

bereich

Weiterverarbeitung

Auditplanung / -häufigkeit M I I I I D

Zusammenstellung des Audit- M I I I I D

teams

Schulung und Unterweisung I I I I I D

der Mitarbeiter, Auditvorbereitung

Erstellung Auditbericht I I I I I D

Einleitung und Überwachung M I I I I D

von Korrekturmaßnahmen

Laufende Informationsweiter- I M M M M D

gabe an die Geschäftsführung

D = Durchführungsverantwortung M = Mitwirkungspflicht I = Informationsanspruch

a) Erstellung eines Auditplans

QMB/UMB

Zu Beginn eines neuen Geschäftsjahres erstellt der QMB / UMB einen Auditplan und stimmt

diesen mit der Geschäftsführung ab. Durch Unterschrift der zuständigen Geschäftsführung

wird der Auditplan in Kraft gesetzt und eine Kopie an alle betroffenen Bereiche weitergeleitet.

Die Auditplanung für den Umweltbereich umfasst System-, Prozess- und Produktaudits, sowie

Betriebsbegehungen. Das Produktaudit kann ohne vorherige Abstimmung mit der Geschäftsführung

durchgeführt werden.

Der Auditplan muss folgende Informationen enthalten:

• Anwendungsbereiche

(Prozesse)

b) Auditvorbereitung und -durchführung

• Termine • zuständige Auditoren /

Auditteams

Grundlagen zur Durchführung eines Systemaudits sind die Elemente der DIN / ISO 9000 ff.,

QMH/UMH 5.2 Interne Audits (auch

Umweltmanagement-Sytemaudits)


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EN 29000 ff. für den Aspekt Qualität, spezielle Kundennormen in ihrer jeweils gültigen Fassung,

sowie die DIN EN ISO 14001 für den Aspekt Umwelt.

QM-, UM-Handbuch

QM-UM-Kapitel,

• Abfallanweisungen,

• Arbeitsanweisungen,

• Prüfanweisungen,

• interne Organisationspläne,

• Ergebnisse vorangegangener

Audits,

• bestehende Maßnahmenpläne,

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• Kundenbeanstandungen,

• interne Beanstandungen,

• Umwelt-Kontrollpunkte

und

• Qualitätslenkungspunkte

Die Durchführung der Audits wird erleichtert durch eine entsprechende Auditvorbereitung

über Audit-Checklisten, die von dem QMB/UMB bzw. den Auditoren erstellt werden. Als Gesprächsvorbereitung

sollen aber auch die zu auditierenden Mitarbeiter und Bereiche Notizen

zu kritischen Stellen in ihrem Bereich bzw. eventuellen Verbesserungsvorschlägen machen.

c) Auditoren/Auditteams und Audithäufigkeit

Auditinhalt Auditoren/Auditteam Häufigkeit

Prozesse aller Unternehmensbe- Auditteam aus den jeweils pro- 1 x pro Jahr

reichezessbeteiligten

Bereichen

Arbeits- und Prüfanweisungen, Auditor mit der jeweils fachlichen 1 x pro Jahr

Handbuch (Systemaudit) Qualifikation

Produktaudits Auditor oder Auditteam mit der

jeweils fachlichen Qualifikation

aus konkretem Anlass

Gleichzeitig zu den regelmäßig und bei Bedarf durchzuführenden Audits (s.o.) kann der

QMB/UMB im Rahmen seiner Überprüfungsbefugnis stichprobenartige Audits durchführen.

Diese sind abhängig von nachfolgenden Faktoren:

• organisatorische Änderungen

• Befolgung der Umweltvorschriften

• Einführung neuer Methoden

und Techniken

• Kundenbeanstandungen

• geänderte gesetzliche

Vorschriften

• Personalfluktuation /

Neueinstellungen

• gestiegene Qualitätskosten.

• neue Produkte

QMH/UMH 5.2 Interne Audits (auch

Umweltmanagement-Sytemaudits)


5.2.2 Auditergebnis:

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Die Ergebnisse der Besprechungsrunde bzw. des stichprobenartig durchgeführten Audits

sowie daraus resultierende Maßnahmen werden in der Korrekturmaßnahmenliste protokolliert.

Im Auditbericht geht der Ist-Zustand des QM- und UM-Systems als Ergebnis klar hervor. Der

Beschreibung von Beanstandungen sind Empfehlungen für ihre Behebung sowie für die Behebung

der Ursachen zuzuordnen (Abweichungsbericht / Korrekturmaßnahmen).

Abweichungen von den Anforderungen werden im Auditbericht vom Auditor schriftlich festgehalten

und dem zuständigen Bereichsleiter bzw. Mitarbeiter schriftlich mitgeteilt. Die betroffene

Abteilung verpflichten sich, innerhalb des im Auditbericht festgelegten Zeitraums zu

reagieren und anzugeben, welche Maßnahmen sie treffen werden, um den abweichenden

Zustand bis zur Terminvorgabe zu beheben.

Der Termin eines etwaigen Folgeaudits, bei dem der Vollzug der Korrekturmaßnahmen festgestellt

werden soll, ist mit dem betroffenen Bereich abzustimmen. Berichte dienen als Entscheidungsgrundlage

für die Einleitung von Korrekturmaßnahmen.

Nach Abschluss der Korrekturmaßnahmen nach dem Jahresaudit ist ein formloser “Auditbericht”

zu erstellen und an die Geschäftsführung weiterzuleiten, welche schriftlich dazu Stellung

nimmt (siehe Kapitel 4.1). Die Auditergebnisse sind auch für die Genehmigungsbehörden

bei Verlangen einsehbar.

5.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Dokumentenmatrix

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30.06.00

HK0502.DOC

QMH/UMH 5.2 Interne Audits (auch

Umweltmanagement-Sytemaudits)


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QM-/UM-Handbuch

5.3 Lenkung der Dokumente und Daten

5.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Die in diesem Kapitel beschriebenen Verfahren sollen sicherstellen, dass nur richtige und

fehlerfreie Ausgaben der Dokumente/Aufzeichnungen an den Stellen verfügbar sind, wo Tätigkeiten

ausgeübt werden, die für die wirksame Funktion des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems

wesentlich sind.

Dokumente wie Formblätter, Checklisten, auftragsbezogene und übergeordnete Unterlagen

stellen das Funktionieren unseres Qualitäts- und Umweltmanagementsystems sicher. Sie

können sowohl in Papierform, als auch in Form eines Datenträgers vorliegen und stellen

Vorgaben für die tägliche Arbeit dar.

Alle Unterlagen bzw. EDV - Daten sind eindeutig mit Titel, Ersteller, Datum und Dateiname

zu kennzeichnen. Dokumente, Formulare usw. werden in der "Liste der Dokumente" vom

QMB/UMB geführt. Überholte Ausgaben werden an den QMB/UMB zurückgegeben bzw.

ausgesondert und durch aktuelle ersetzt.

Alle Dokumente und Unterlagen werden entsprechend den bundes- und EG-rechtlichen Aufbewahrungsfristen

archiviert. Der Regelkreis der Dokumentenlenkung ist wie folgt:

6

7

1

5 4

2

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29.06.99

HK0503.DOC

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Datum:


5.3.2 Beschreibung:

5.3.2.1 Übergeordnete Dokumente

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Übergeordnete Dokumente sind externe Richtlinien und Normen, die über das Managementsystem

hinaus Gültigkeit haben sowie das Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch

selbst. Übergeordnete Dokumente sind z. B. umweltrechtliche Vorschriften, sonstige Gesetzestexte,

Normen, Kataloge, Spezifikationen von Kunden.

Der QMB ist verantwortlich für die Aktualisierung und Beschaffung dieser Dokumente. Um

jeweils auf dem aktuellsten Stand der jeweils gültigen Angaben und Bestimmungen zu sein

und sich über Änderungen des Umweltrechts informieren zu können, unterhält unsere Firma

ein Dauerabonnement mit einem renommierten Verlag. Für rechtliche Änderungen im Gefahrgutbereich

haben wir zum einen externe Stellen beauftragt, die uns mit den jeweils aktuellen

Informationen versorgen, zum anderen nutzen wir die Möglichkeit der Internet-

Recherche.

Ungültige bzw. überholte Dokumente sind umgehend zu entfernen. Es ist sicherzustellen,

dass sie nicht mehr (auch irrtümlich) verwendet werden können. Je nach Zweckmäßigkeit

sind sie zu vernichten oder zu kennzeichnen. Wo es durchführbar ist, muss eine erfolgte

Änderung (Neuauflage) an den Dokumenten und Daten ausgewiesen werden.

5.3.2.2 Qualitäts- und Umweltmanagement-Handbuch (MH) u. mitgeltende Unterlagen

Zuständig für die Erstellung, Kennzeichnung, Änderung, Verteilung und Archivierung des MH

und Ablaufplanes ist der QMB/UMB. Wird im MH bzw. Ablaufplan eine Änderung vorgenommen,

erhält das MH bzw. der Ablaufplan einen neuen Ausgabestand. Die Änderung wird

im Text durch Randstrich gekennzeichnet. Eine Referenzausgabe des MH und der Ablaufpläne

wird mindestens 10 Jahre archiviert.

5.3.2.3 Auftragsunabhängige Dokumente

Werden Checklisten, Formulare wie Urlaubsanträge, Lohn- und Gehaltsabrechnungen usw.

neu erstellt oder geändert, werden diese mit aktuellem Ausgabestand an die betroffenen

Mitarbeiter verteilt. Verantwortlich für die Prüfung und Freigabe von Dokumenten ist der

QMB/UMB zusammen mit der Geschäftsführung. Mit der Aufnahme in die Liste der Dokumente

wird die Prüfung / Freigabe dokumentiert.

5.3.2.4 Auftragsbezogene Dokumente

Auftragsbezogene Dokumente werden von den Einkaufs- und Vertriebs-Sachbearbeitern in

Zusammenarbeit mit der Produktionsleitung und der Geschäftsleitung erstellt und an die betroffenen

Mitarbeiter und Kunden verteilt.

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QMH/UMH 5.3 Lenkung der Dokumente

und Daten


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Generell gilt, dass neue oder überarbeitete Dokumente und Daten vor ihrer Herausgabe

stets durch den QMB/UMB geprüft und die Geschäftsführung genehmigt werden müssen. Es

muss jederzeit sichergestellt sein, dass alle Dokumente und Daten an allen Stellen verfügbar

sind, wo sie zur Erfüllung der jeweiligen Aufgaben gebraucht werden.

Werden umweltrechtlich relevante Vorgabedokumente geändert, muss eine erneute Prüfung

der umweltrechtlichen Bestimmungen und Vorschriften vorausgehen.

Zur Verbesserung der internen Abläufe sei jeder Mitarbeiter ermutigt, Vorschläge zu machen

und diese dem QMB/UMB bzw. der Geschäftsleitung mitzuteilen.

5.3.2.5 Schutz und Sicherung von Daten

Schutz und Sicherung von Daten ist damit eine wichtige Aufgabe im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems.

Verantwortlich für die Sicherung der im kaufmännischen Bereich zentral

(über Server) verwalteten Daten ist der Leiter des kaufmännischen Bereichs als EDV-

Beauftragter. Tagessicherungen werden am Ende eines jeden Arbeitstages auf geeigneten

Datenträgern, welche nur für diesen Zweck verwendet werden dürfen, getätigt. Für jeden

Wochentag ist ein spezieller Datenträger reserviert. Durch dieses Rotationsverfahren lässt

sich gewährleisten, dass stets der aktuelle Datenstand einer gesamten Woche im Bedarfsfall

zur Verfügung steht.

Weitere Datenträger stehen zur Sicherung des gesamten Datenbestandes zur Verfügung.

Um äußersten Schutz zu gewährleisten, wird die jeweils aktuelle Sicherungskopie in Verantwortung

der Geschäftsleitung diebstahl- und feuersicher aufbewahrt.

Die in diesem Punkt beschriebenen Verfahren stellen sicher, dass bei Datenverlust mit möglichst

geringem Aufwand und somit ohne größere Störungen im Arbeitsablauf, der notwendige

Betriebszustand wieder hergestellt werden kann.

Das Kopieren von Daten jeglicher Art ist nur zu dienstlichen Zwecken gestattet. Die Weitergabe

von Daten an außerbetriebliche Einrichtungen ist nur mit Wissen und Zustimmung der

Geschäftsleitung erlaubt.

5.3.3 Mitgeltende Unterlagen

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 5.3 Lenkung der Dokumente

und Daten


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QM-/UM-Handbuch

5.4 Lenkung von Qualitäts- und Umweltaufzeichnungen

5.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Qualitäts- und Umweltaufzeichnungen sind ausgefüllte, dem Auftrag zuordenbare Formulare,

Prüfprotokolle und ausgefüllte Checklisten o.ä. Sie dienen dem Nachweis, dass qualitäts-

und umweltrelevante Tätigkeiten durchgeführt wurden. Sie werden im folgenden kurz als

Aufzeichnungen bezeichnet.

Generell ist jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin der Druck Pruskil GmbH selbst für die

korrekte Erfüllung und Überprüfung seiner Aufgaben und die Führung der notwendigen Qualitätsaufzeichnungen

verantwortlich. Der QMB gewährleistet die Einhaltung der für Qualitätsaufzeichnungen

beschriebenen Verfahren durch die Durchführung von internen Audits.

Die Organisation muss Verfahren für die Kennzeichnung, Pflege und Beseitigung von umweltbezogenen

Aufzeichnungen einführen und aufrechterhalten. Diese Aufzeichnungen

schließen Aufzeichnungen über Schulungen und Ergebnisse von Umweltaudits und Bewertungen

mit ein.

5.4.2. Vorgehensweise

5.4.2.1 Anforderungen an Aufzeichnungen:

Entsprechend den Forderungen der Norm DIN EN ISO 9001 müssen alle gebräuchlichen

Aufzeichnungen aufbewahrt werden, um die Erfüllung festgelegter Forderungen und somit

das wirksame Arbeiten des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems darzulegen.

Alle Aufzeichnungen sollen leserlich sein und sind so aufzubewahren, dass deren Beeinträchtigung,

Beschädigung oder Verlust ausgeschlossen werden kann.

Sie sind so zu kennzeichnen und abzulegen, dass sie stets leicht aufgefunden und im Bedarfsfall

auch dem entsprechenden Auftrag bzw. Produkt zugeordnet werden können. Jede

Art von Aufzeichnungen ist in Papier- oder EDV-Form zulässig.

5.4.2.2 Generelles zur Lenkung von Aufzeichnungen:

Aufzeichnungen werden wie alle in unser Managementsystem eingebundenen Unterlagen,

Dokumente und Daten behandelt.

Bevor Aufzeichnungen (z. B.: Prüfprotokolle) erstellt, geändert und archiviert werden, wird

die Übereinstimmung mit den Vorgabedokumenten (z. B.: Prüfanweisung) geprüft.

Seite 1 von 2

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29.06.99

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Die Lenkung der Aufzeichnungen geht aus der Dokumentenmatrix hervor. Qualitäts- bzw.

Umweltaufzeichnungen unterscheiden sich von den Dokumenten in ihrem Ersteller, Prüfer,

Verteiler und im Ablageort und werden als mit “A” (Aufzeichnung) in der Spalte “Art” gekennzeichnet.

5.4.3 Mitgeltende Unterlagen, Anlagen

Siehe Dokumentenmatrix

Seite 2 von 2

Änd.-Stand: A

29.06.99

HK0504.DOC

QMH/UMH 5.4 Lenkung von Qualitäts-

und Umweltaufzeichnungen


Erstellt: QMB/UMB

Datum: 06/2002

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QM-/UM-Handbuch

5.5 Messung und Überwachung der Kundenzufriedenheit

Organisatorisch werden alle Kundenanforderungen und Kundenwünsche einer Machbarkeitsprüfung

unterzogen und entsprechend bestätigt. Spezielle Qualitätsanforderungen und

Qualitätsnachweise werden vereinbart. Diese Tätigkeiten sollen das Vertrauen des Kunden

sichern.

Unser Ziel ist fehlerfreie Produkte zu liefern, welche durch Arbeitsanweisungen und Qualitätsvorgaben

in der Auftragsannahme und Produktion gesichert sind.

Durch den Verkauf wird regelmäßig die Zufriedenheit mit dem Kunden besprochen und entsprechen

protokolliert. Kundenanfragen werden innerhalb 48 Stunden beantwortet.

Kundenreklamationen werden innerhalb 48 Stunden einer Erstbewertung unterzogen und

der Kunde entsprechend informiert.

Alle Vorkommnisse werden vom QMB entsprechen ausgewertet. Bei Bedarf werden Maßnahmen

eingeleitet.

Seite 1 von 1

Änd.-Stand: E

30.07.02

HK0505.DOC

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5.6 Managementbewertung

Erstellt: Hannes Arnold

Datum: 06/2002

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QM-/UM-Handbuch

In angemessenen periodischen Zeitabständen wir das QM-System einem Review unterzogen,

wobei Korrekturmaßnahmen, Q-Ziele und auch Q-Politik besprochen und protokolliert

werden. Die Umsetzung der Korrekturmaßnahmen wird vom QMB terminlich überwacht.

Durch Begehungen der Sicherheitsfachkraft und die internen Audits wird die Bewertung der

Einhaltung relevanter gesetzlicher Forderungen gewährleistet. Dokumentiert wird dies in der

Managementbewertung.

5.6.1 Eingaben für die Bewertung

Folgende Themen sind in der Managementbewertung (Management-Review) enthalten:

- Auditergebnisse

- Mitteilungen von externen interessierten Kreisen

- Leistung des UM-Systems

- Erfüllungsgrad der Ziele

- Status von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen

- Folgemaßnahmen früherer Bewertungen

- veränderte Rahmenbedingungen

- Verbesserungsempfehlungen

5.6.2 Ergebnisse der Bewertung

Handhabung der Ergebnisse der Managementbewertung (Management-Review):

- Produktverbesserungen in Bezug auf Qualität und Kundenanforderungen

- Verbesserung der Wirksamkeit des QM-Systems und dessen Prozesse

- Festlegen von Korrekturmaßnahmen und terminlicher Aufgabenverteilung

- Bewerten der Wirksamkeit der Korrekturen

Seite 1 von 1

Änd.-Stand: I

26.06.2005

HK0506.DOC

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5.7 Infrastruktur

Erstellt: Hannes Arnold

Datum: 06/2002

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QM-/UM-Handbuch

Eine ständige Verbesserung der Infrastruktur wird von der Firmenleitung als Grundlage der

Konformität mit den Produktanforderungen und somit des Unternehmens. Dies betrifft die

Infrastruktur bei Räumlichkeiten, EDV, Ziele, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsmitteln und Einrichtungen,

Sicherheit, Verfügbarkeit sowie auch die Instandhaltung.

Ein Thema der regelmäßigen Besprechungen ist, dass durch die vorhandene Infrastruktur

die Anforderungen erfüllt werden können. Dazu gehört auch die kritische Beurteilung und

Funktionsprüfung.

Folgende Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung sind eingeführt:

- Wartung und Instandhaltung von Maschinen als vorbeugende Maßnahme

- Wartung und Prüfung von Werkzeugen und Prüfmitteln

- Machbarkeitsprüfungen bei Entwicklungen und neuen Kundenanforderungen

- Aufzeichnungen von internen und externen Q-Mängeln und Ablaufstörungen

- regelmäßige Bewertung der Arbeitsplatzsicherheit

Seite 1 von 1

Änd.-Stand: E

30.07.02

HK0507.DOC

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5.8 Arbeitsumgebung

Erstellt: Hannes Arnold

Datum: 06/2002

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QM-/UM-Handbuch

Der Arbeitsplatz wird als wichtiger Faktor im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsplatzgestaltung,

sowie Verbesserung und Aufrechterhaltung des Betriebsklimas bewertet.

Da es eine Kombination aus menschlichen und physischen Faktoren darstellt, kann der Arbeitsplatz

Einfluss auf das Wohlbefinden des Personals und seine Fähigkeiten haben, welche

zum Erreichen der gewünschten Ergebnisse beitragen.

Regelmäßig geführte Mitarbeitergespräche tragen zur besseren Zusammenarbeit und Mitarbeiterzufriedenheit

bei.

Folgende Faktoren werden beim Arbeitsplatz berücksichtig:

a) menschliche Aspekte:

- Das Verstehen geplanter Ziele, welche sich auf die Qualität auswirken können

- Kreative Arbeitsmethoden, um das Potential der Mitarbeiter zu nutzen

- Anerkennung für Erreichtes, Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung

- Sicherheit am Arbeitsplatz

b) physikalische Faktoren:

- Lärm, Temperatur, Absaugung/Belüftung, Hygiene und Sicherheit

Folgende Tätigkeiten sind zur Bewertung eingeleitet:

- Bewertungen über Sicherheit am Arbeitsplatz werden regelmäßig durchgeführt

- Mitarbeiterschulungen und Besprechungen

- Mitarbeitergespräche zur Bewertung der Mitarbeiterzufriedenheit

Seite 1 von 1

Änd.-Stand: E

30.07.02

HK0508.DOC

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Inhalt:

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: Jan. 1999

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QM-/UM-Handbuch

6.0 Kundenanfragen, Vertragsabschluß und Beschaffung

6.1 Vertragsprüfung

6.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

6.1.2 Vorgehensweise

6.1.2.1 Prüfung der Machbarkeit und Realisierbarkeit, Änderungen

6.1.2.2 Aufbewahrung und Archivierung

6.1.3 Mitgeltende Unterlagen

6.1.4 Ablaufplan Kundenanfragen / Angebotserstellung

6.2 Designlenkung

6.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

6.2.2 Vorgehensweise

6.2.3 Mitgeltende Unterlagen

6.2.4 Ablaufplan (Designlenkung DRUCK PRUSKIL GMBH)

6.3 Lenkung der vom Kunden beigestellten Produkte

6.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

6.3.2 Vorgehensweise

6.3.3 Mitgeltende Unterlagen

6.4 Beschaffung

6.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

6.4.2 Beschreibung

6.4.2.1 Beschaffungsablauf

6.4.2.1.1 Dezentrale Bestellung – Verantwortlichkeiten, Prüfungen und Freigaberegeln

6.4.2.2 Wareneingang

6.4.2.3 Lieferantenauswahl und -beurteilung

6.4.2.4 Bewertung von Lieferanten

6.4.3 Mitgeltende Unterlagen

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Erstellt: H. Arnold

Datum: Feb. 1999

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QM-/UM-Handbuch

6.1 Vertragsprüfung

6.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Um eine Übereinstimmung zwischen Auftrag und Ausführung sowie die Erfüllbarkeit von Verträgen

zu erreichen, wird jeder Auftrag bereits in der Angebotsphase und auch bei Vertragsänderungen

nach festgelegten Regeln auf alle qualitätsrelevanten Merkmale und die Erfüllbarkeit

der Kundenforderungen geprüft.

Dies gilt für alle Verträge, Kundenaufträge und Lieferantenverträge für die vom Unternehmen

benötigten, hergestellten oder vertriebenen Produkte (Produkte aus eigener Entwicklung

sowie Vertriebsprodukte, z.B.: Informations-Broschüren).

I.e.S. wird die Machbarkeitsprüfung vor der Annahme des Kundenauftrages eine Prüfung

preislicher, qualitativer und zeitlicher Belange sowie Abstimmungen mit den Lieferanten

beinhalten. Der bestehende umweltrechtliche Rahmen wird sowohl für Verträge als auch für

Auftragsänderungen in der Weise berücksichtigt, dass bei jeder Neuanfrage des Kunden

geprüft wird, ob für den Kundenwunsch auch die innerbetrieblichen Voraussetzungen bestehen

bzw. ggf. eine Genehmigungspflicht (für die Verwendung von speziellen Materialien und

Druckfarben) besteht.

Verantwortlich für die Vertragsprüfung ist jeder Mitarbeiter (Sachbearbeiter) mit Kundenkontakt.

Alle Unklarheiten, die das QM-/UM-System betreffen, werden zusammen mit dem

QMB/UMB abgeklärt.

6.1.2 Vorgehensweise:

6.1.2.1 Prüfung der Machbarkeit und Realisierbarkeit, Änderungen

In der Anfrage-/Angebotsphase wird geklärt, ob ein möglicher Auftrag kundenorientiert (terminlich,

preislich, qualitativ, ggf. ökologische Unbedenklichkeit) ausgeführt werden kann. Die

Kundenanfrage wird dabei systematisch erfasst und vom Sachbearbeiter auf ihre Machbarkeit

geprüft. Enthält eine Anfrage unklare Angaben oder Forderungen, so werden diese möglichst

umgehend (Telefon, Fax) vor der Angebotsabgabe mit dem Kunden geklärt.

Ein reger Austausch von Fachwissen unter den Verkaufs-Sachbearbeitern stellt dabei sicher,

dass der Kunde optimal beraten und betreut werden kann. Bei der Angebotserstellung müssen

zur korrekten Kalkulation alle auftragsbezogenen Daten (Produktionskosten, Herstellkosten,

Einkaufskonditionen, Lieferantendaten) vollständig und richtig vorhanden sein.

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Daraufhin ermittelt der Vertrieb mit einem Kalkulationsprogramm und ggf. unter Rücksprache

mit der Geschäftsführung den Verkaufspreis. Eingehende Aufträge werden auf Übereinstimmung

mit dem Angebot geprüft. Falls hier Abweichungen festgestellt werden, werden

diese vom Verkauf geklärt. Eine schriftliche Auftragsbestätigung und schriftliche Gegenbestätigung

durch den Kunden ist generell nicht erforderlich.

Gegebenfalls stellt der Kunde auch Muster zur Verfügung. Hier muss noch vor der Preiskalkulation

eine Qualitätsprüfung und ein Abgleich mit der eigenen Produktqualität erfolgen.

Dieser Machbarkeitsvergleich muss zur Erhöhung der Objektivität, Verlässlichkeit und Aussagefähigkeit

mindestens von zwei Personen durchgeführt werden, um qualifiziert zu sein.

Für Eigenschaften und Forderungen, die nicht preislich und technisch realisiert werden können,

werden bei gegebener Einwilligung der Geschäftsführung alternative Lösungen erarbeitet

und dem Kunden vorgeschlagen.

Vertragsänderungen bedürfen einer erneuten Machbarkeitsprüfung. Alle Änderungen eines

Vertrages werden schriftlich festgehalten und den Kunden mitgeteilt. Nach der Bestätigung

werden die Änderungen an die betroffenen Stellen weitergeleitet.

6.1.2.2 Aufbewahrung und Archivierung

Verträge, Angebote, Auftragsbestätigungen und Aufzeichnungen über Änderungen werden

in den Kundenordnern / Auftragsordnern aufbewahrt.

Dort werden während des Auftragsablaufs alle verwendeten Unterlagen abgelegt, so dass

jederzeit Auskunft über alle Anforderungen, den Stand der Herstellung und Prüfung, Schriftwechsel,

Vereinbarungen und Termine möglich ist.

Nach Vertragserfüllung werden die Kundenordner / Auftragsordner ins Archiv überführt

und gemäß den gesetzlichen Fristen aufbewahrt.

Weiterführende Regelungen sind in der “Prüferläuterung Verkauf”. Hierin sind alle Schnittstellen

und Prüftätigkeiten, die erfahrungsgemäß Abstimmungs- und Klärungsaufwand verursachen,

enthalten.

6.1.3 Mitgeltende Unterlagen

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 6.1 Vertragsprüfung


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6.1.4 Ablaufplan Kundenanfragen / Angebotserstellung

Zuständigkeiten Abläufe

Kunde

Sachbearbeiter

Sachbearbeiter,

GF, Verkaufs-SB

SB, GF

Zuständiger Verkaufs-SB

Kunde

Produktionsbereich

nein

Kunden-Anfrage

Spezifikationen aufnehmen

neuartiger Auftrag,

Neuentwicklung

nein

Kalkulation erstellen

potentielles Auftragsvolumen >

5.000.- DM

nein

Angebotspreis für Kunden

ermitteln

Auftragsbestätigung

nötig ?

ja

schriftliche

Auftragsbestätigung

weiter mit Beschaffung

6.1-1

Anfragebearbeitung

ja

ja

Seite 3 von 3

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29.06.99

HK0601.DOC

Machbarkeitsprüfung

Preislich, qualitativ, zeitlich

weiter mit Kapitel 6.2

Designlenkung

Schwierigkeit des Auftrags

inkl. Makulatur hinterlegt.

Freigabe-Pflicht durch die

Geschäftsführung

eig. Kalkulation, ggf. preisliche

und technische Anfragen

beim Lieferanten

Bei größeren Aufträgen ist

eine Auftragsbestätigung

unbedingt erforderlich

evtl. wird auch hier eine Gegenbestätigung

erstellt und dem Kunden zugeleitet.

Proof: analog (manuell erstellte Kontakte)

oder digital erstellte 4-Farben-Filme und

Andruckbögen

siehe Ablaufplan im

Handbuch-Kapitel 6.4

Zeichnung3

Blatt 1

09.06.1998

Hilfsmittel

Telefon, Fax, Brief

Ausschreibungsunterlagen

bei

geschätztem

Auftragsvolumen

Kundenspezifikation

Kalkulations-

Software

Zuschlag auf

Ausschreibung

Auftragsbestätigung

Gegenbestätigung

(bei Bedarf)

Muster

(vom Kunden

beigestellte Produkte)

Vorlaufbögen

qualitative

Ausführungsnormen

Freigabe

Kalkulationsblatt

(4-Augen-Prinzip)

evtl. Preisverhandlungen

mit dem Lieferanten

Annahme und Angebot

Lieferant

Angebot an

Kunden

Proof

QMH/UMH 6.1 Vertragsprüfung


6.2 Designlenkung

Begriffserläuterungen:

Design und

Designvorgaben

Designprüfung

Designverifizierung

Designvalidierung

Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: Jan. 1999

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QM-/UM-Handbuch

Unter Design werden alle Tätigkeiten der Produktgestaltung in ihrer Ausstattung

und Druckvorlagen oder neuartigen Aufträgen (Sonderwünschen)

zusammengefasst, die vor der Leistungserbringung erforderlich sind. Dabei

sind alle marktlichen, ökologischen und gesetzlichen Forderungen als

Designvorgaben zu berücksichtigen.

Unter Designprüfung wird die dokumentierte Prüfung der Designergebnisse

im Hinblick auf die Angemessenheit und Güte sowie die Erfüllung der

marktlichen und rechtlichen Forderungen verstanden.

Bei der Designverifizierung wird an geeigneten Entwicklungsphasen ein

Abgleich der Designvorgaben mit den Entwicklungsergebnissen durchgeführt,

um den Nachweis zu erbringen, dass die festgelegten Forderungen

erfüllt worden sind.

Mit der Designvalidierung wird mittels einer (auch extern erfolgenden) Prüfung

der Nachweis am Endprodukt erbracht, dass die besonderen Forderungen

für einen “speziellen vorgesehenen Gebrauch” erfüllt werden.

6.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch dieses Kapitel wird sichergestellt, dass die Beratung, Planung, Ausführung, Kontrolle

und Dokumentation zur Erfüllung der Kundenforderungen und Einhaltung von sonstigen

Vorgaben führt. Das Element Designlenkung gilt für alle Bereiche der Druck Pruskil GmbH

sowie die zur Musterteil- und Serienfertigung beauftragten Geschäftspartner. Unter “Designlenkung”

werden alle Planungstätigkeiten des Unternehmens verstanden, die außerhalb der

Angebotserstellung bzw. der Auftragsabwicklung von der Druck Pruskil GmbH erbracht werden.

Planungstätigkeiten zur Umsetzung von Kunden-, Behörden- und Betriebsforderungen erfolgen

unter der Verantwortung der Geschäftsleitung und den Projektverantwortlichen. Zu diesen

Aktivitäten gehören:

6.2.2 Vorgehensweise:

− Marktbeobachtungen

− Erarbeitung der notwendigen Produktspezifikationen

− Farbmischungen / Aromatisierungen von Druckseiten

− Erstellung Anfragen bei Lieferanten

− Erstellung von Mustern

− Probeläufe und Probeandrucke

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Planungstätigkeiten werden auftragsbezogen, als Vorleistung für einen Auftrag oder aus

Strategiegründen durchgeführt. In der Regel handelt es sich dabei um die Umsetzung von

Kundenwünschen.

Die Geschäftsleitung beachtet während des gesamten Planungsprozesses die gesetzlichen

Bestimmungen und Normen. Soweit nötig und möglich, werden hierbei auch Umweltaspekte

berücksichtigt.

Die Planungsergebnisse werden vollständig und nachvollziehbar dokumentiert und mit den

an der Planungsausführung beteiligten Mitarbeitern, Herstellern, Behörden, Gutachtern und

sonstigen externen Partnern, bei auftragsbezogenen Entwicklungen auch mit dem Auftraggeber

abgestimmt. Diese Abstimmung dient zur Überprüfung der Richtigkeit und Machbarkeit

der Planungsergebnisse.

Es wird sichergestellt, dass auf Basis der Planungsergebnisse eine Überprüfung in bezug

auf die Einhaltung der Vorschriften und Kundenforderungen möglich ist. Die Planungsergebnisse

werden in den Auftragsordnern archiviert.

Planungsänderungen durchlaufen den gleichen Prozess wie alle neuen Planungstätigkeiten.

Erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Kunden darf eine Änderung in den

Planungsprozess einfließen. Änderungen des Umweltrechts werden hierbei, soweit relevant,

berücksichtigt. Die weitere Arbeit erfolgt auf Basis der korrigierten Vorgaben.

6.2.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 6.2 Designlenkung


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6.2.4 Ablaufdarstellung “Designlenkung Druck Pruskil GmbH”

Zuständigkeiten Abläufe

Kunde

SB-Verkauf

SB-Verkauf, Einkauf,

Druckbereich, GF

ja

Anfrage für

Sonderaufträge

allg. Machbarkeitsprüfung

techn. Machbarkeitsprüfung

des Kundenwunsches

Über eigene Produktion

realisierbar ?

nein

Über geeignete Lieferanten

realisierbar ?

Beteiligte Bereiche (s.o.) Kalkulation erstellen

ja

Angebotspreis ermitteln

Ablauf wie

lfd. Produktion (s.o.)

6.2-1

Designlenkung

nein

Seite 3 von 3

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29.06.99

HK0602.DOC

Offene Aufgabenstellung,

evtl. stehen Muster zur

Verfügung

Qualitätsanforderungen Kunde

Konzentration, Farbkreation,

Farbzusammenstellung /

Mischungsverhältnis

selbständige Mustererstellung, um

technische Durchführbarkeit

festzustellen,

Testen von neuen Verfahren zur

Sicherstellung des technischen Know-

Hows

Entwicklungstätigkeiten,

u.a. Probeläufe

Absage, Abbruch, ggf.

Neuverhandlungen

Anmerkung:

für Sonderaufträge arbeitet die Fa. Pruskil z.B.

mit geeigneten Siebdruckern, Display-

Herstellern, Werkzeugbauern und

Buchbindereien zusammen.

Alle Beteilgten ermitteln vorher die

Einflußgrößen auf konkurrenzfähiges

Angebot

- Mehraufwand abschätzen

- Rüstzeitenaufschlag

- Materialzuschuß

- Erschwernis bei Vorlauf

- Aufschlag für Probeläufe

- Festlegung der Durchlaufzeit

Info an Kunden, Angebot

Zeichnung1

Blatt 1

20.08.1998

Hilfsmittel

Telefon, Fax, Brief

Muster

(=Qualitätsvorgabe)

Spezifikation des

Kundenwunsches

interne

Gesprächsnotizen

Schriftverkehr

Lieferanten /

Unterauftragnehmer

Qualitäts- und

Liefervereinbarungen

Einkauf

mündliche Info

Angebot

Ablauf Druckerei

QMH/UMH 6.2 Designlenkung


Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: Jan. 1999

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QM-/UM-Handbuch

6.3 Lenkung der vom Kunden beigestellten Produkte

6.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Dieses Kapitel regelt die sichere Handhabung, Abstellung, Lagerung und Erhaltung aller vom

Kunden beigestellten Produkte und Dienstleistungen. Dadurch werden Mängel an unseren

Produkten und Dienstleistungen durch beigestellte Produkte vermieden.

Alle beigestellten Produkte/Dienstleistungen, die die Qualität des Endproduktes beeinflussen

werden berücksichtigt.

Die Geschäftsführung, die betroffenen Bereiche und der QMB/UMB ermitteln gemeinsam die

Maßnahmen zum sicheren Umgang und Gebrauch beigestellter Produkte und Dienstleistungen.

6.3.2 Vorgehensweise:

Beigestellte Produkte und Dienstleistungen werden wie selbst beschaffte Produkte und

Dienstleistungen, also mit größter Vorsicht behandelt.

Sie unterliegen in jedem Fall einer formlosen Erstprüfung, in der die Unversehrtheit und die

Vollständigkeit der Lieferung geprüft wird. Obgleich diese Prüfungen durchgeführt werden,

ist der Auftraggeber nicht von seiner Sorgfaltspflicht und Verantwortung zur Bereitstellung

annehmbarer Produkte befreit. Werden bei der Erstprüfung oder bei der weiteren Verwendung

beigestellter Produkte Qualitätsmängel entdeckt, so wird dies umgehend beim Auftraggeber

reklamiert. Der Auftraggeber ist für eventuell daraus resultierende terminliche Probleme

(=Lieferverzögerungen) verantwortlich.

Beigestellte Produkte durchlaufen die technischen Bereiche wie die eigenen Produkte bzw.

werden an den jeweiligen Arbeitsplätzen bereitgestellt (Lenkung durch Unterlagen der Auftragsmappe).

Einlagerungen sowie Abgänge werden dokumentiert. Vor der Rückgabe von

vom Kunden zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel stimmt sich der Bereich Satz und Bogen-

montage mit dem zuständigen Vertriebs-Sachbearbeiter ab. Dieser ist dafür verantwortlich,

dass alle vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht worden sind. Die vertraglich vereinbarten

Leistungen schließen dabei die Leistungen des Kunden mit ein (Vergütung).

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Dabei hat der Vertriebs-Sachbearbeiter das Recht und die Pflicht, sich von weiteren Fachstellen

des Unternehmens Informationen über den Kunden einzuholen, z. B.: um weitere

Informationen über die Bonität, das Zahlungsverhalten des Kunden sowie etwaige Außenstände

einzuholen.

Die den Fachbereichen bekannten Stammkunden, mit denen aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit

ein hohes Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde, unterliegen nicht diesem

Verfahren. Die Rückgabe von beigestellten Produkten (Arbeitsmittel wie Filme, Montagen,

Druckplatten, Prägestempel, Stanzwerkzeuge sowie Materialien z. B.: Papier, Farben, Buchbinderzubehör

und Verpackungen) erfolgt über den Lieferschein.

Wird es von Kunden ausdrücklich anders gefordert, werden nach Auftragsbearbeitung wertlose

beigestellte Produkte wie übrige einzelne Falzbögen, Vorläufer, Makulaturen sowie

Fremddaten im Satz ordnungsgemäß dem Wertstoffkreislauf zugeführt.

Für die ordnungsgemäße Übernahme und Koordination dieser Aufgaben ist der Fachbereich

Vertrieb zuständig.

Werden mit dem Kunden keine Vereinbarungen zur Behebung von festgestellten Mängeln

oder voraussichtlich eintretenden Fehlern getroffen, erfolgt schriftlich eine Fehlermeldung an

den Kunden. Dabei wird darauf hingewiesen, dass für beigestellte Produkte keine Gewährleistung

für Mängel, die aus diesen Komponenten resultieren, übernommen wird.

Nach Absprache mit dem Kunden treten ansonsten Behebungsmaßnahmen an beigestellten

Produkten und Dienstleistungen in Kraft. Zusätzlich muss das weitere Vorgehen bzw. Behandeln

der beigestellten Produkte oder Dienstleistungen mit dem Kunden abgestimmt werden.

6.3.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/ UMH 6.3 Beigestellte Produkte


Inhalt

Erstellt: Harbeck + Partner

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QM-/UM-Handbuch

6.4 Beschaffung

6.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren dienen der Sicherstellung, dass nur geeignete

Zulieferer bzw. Lieferanten für die Beschaffung notwendiger Produkte herangezogen

werden. Durch ein verbindlich festgelegtes Bestellverfahren wird sichergestellt, dass Produkte

bedarfsgerecht und entsprechend den Qualitätserwartungen unserer Kunden beschafft

werden.

Für Bestellungen mit geeigneten Beschaffungsunterlagen (vollständige Angabe aller notwendigen

Daten) sind die einzelnen Fachabteilungen in Vertrieb und der Produktion zuständig.

Die Bestellüberwachung obliegt dem Bereich Lager zusammen mit den Sachbearbeitern.

6.4.2 Beschreibung:

6.4.2.1 Beschaffungsablauf:

Nach Auftragserteilung wird der Lagerbestand geprüft und die Bestellmenge ermittelt (Erfassung

und Bestellüberwachung). Noch benötigte Produkte werden bei zugelassenen Lieferanten

bestellt. Steht der Lieferant noch nicht fest, werden vorher Angebote eingeholt.

Der Sachbearbeiter übergibt den Auftragszettel (grün) (Papierbestellung) an den Lageristen

bzw. den Leiter der Druckabteilung. Hier erfolgt eine Kontrolle der angezeigten Auftragsspezifikationen.

Der Lagerist muss erkennen, ob es sich bei der Papierspezifikation um eine

Standardsorte handelt oder nicht und daraufhin eine Lagerbestandskontrolle der jeweiligen

Papiersorte vornehmen. Ist die geforderte Sorte nicht vorrätig, erfolgt die Information ”Papier

nicht auf Lager”, damit der Sachbearbeiter eine Bestellung tätigen kann.

Die Bestellung wird i.d.R. per Fax (Faxformular für Angebotsanforderung und Bestellung)

ausgelöst.

Es wird darauf geachtet, dass der Lieferant die Bestelldaten (genauer Liefertermin, Artikelbezeichnung,

Menge, Adresse usw.) vollständig erhält und die Ware so rechtzeitig bestellt

wird, dass Terminprobleme ausgeschlossen werden können.

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6.4.2.1.1 Dezentrale Bestellung - Verantwortlichkeiten, Prüfungen und Freigaberegeln

Warengruppe Dokument Bestellung durch: durch GF

freizugeben ab

... €

Papier Standard

(Lagerware)

Papier Sonderauftrag(auf-

tragsbezogen)

grüner Auftragszettel,handschriftlichesPapier-

bestellbuch

handschriftliche

Papierbestell-

liste

Druckplatten Vordruck

Bestellung Repro-Kopie

6.4.2.2 Wareneingang:

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26.08.03

HK0604.DOC

Wareneingangsprüfung

(Ware/Lieferschein)

durch:

Telefonzentrale 2.500 € Lagerist Lagerist

Meister

Druckbereich,

GF

Meister

Repro / Kopie

1.250 € Lagerist

keine

Begrenzung

Mitarbeiter

Repro / Kopie

Abgleich Auftragszettel

grün /

Lieferschein

durch:

Abteilungsleiter

Repro/Kopie

Nach dem Eintreffen der bestellten Ware im Unternehmen (Entgegennahme der Ware) ist

die Ware gemäß den vorgesehenen Verfahren einer Eingangsprüfung zu unterziehen. Ungeprüfte

Ware darf nicht eingelagert bzw. ausgeliefert werden. Läuft eine Wareneingangsprüfung

nicht beanstandungsfrei ab, ist der Lieferschein mit einer Beschreibung des Fehlers

zu kennzeichnen.

Der Lieferschein bzw. die Rechnung der Papierhersteller (grün + weiß) werden im Lager

abgelegt. Die Wareneingangsprüfung bei Papier kann nur eine Kontrolle der Papierspezifikation

und ein Abgleich des Lieferscheins mit der Bestellung sein, da fehlerhafte Einheiten innerhalb

eines Stapels erst an der Druckmaschine erkannt werden können. Wenn dies geschieht,

ist der Fehler in Hinblick auf die Lieferantenbewertung zu dokumentieren.

Dabei ist die Prüferläuterung Wareneingangskontrolle zu beachten, die für jede Produktart

den Prüfungsumfang festlegt. Wareneingangprüfungen sind durch Lieferscheinvermerk belegbar.

Genaueres wird in Kapitel 9.1 Qualitäts- und Umweltaspekte bei Prüfungen geregelt.

6.4.2.3 Lieferantenauswahl und - beurteilung

Die meisten eingesetzten Produkte, die für die Ausführung der Aufträge benötigt werden,

beziehen wir von namhaften Großhändlern und Herstellern. Falls diese zertifiziert sind, lassen

wir uns Kopien der Zertifikate für unsere Unterlagen zukommen.

Von Lieferanten, mit denen bisher keine Geschäftsbeziehungen bestanden haben oder beim

Einsatz neuer Materialien werden ggf. - um spätere Fehlleistungen zu vermeiden - Probelieferungen

bzw. Muster angefordert, anhand derer beurteilt wird, ob der Lieferant zukünftig

eingesetzt werden kann oder nicht.

QMH/UMH 6.4 Beschaffung


6.4.2.4 Bewertung von Lieferanten:

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Die Bewertung der Lieferanten hängt vom Produkt, vom Einfluss des zugelieferten Produktes

auf die Umwelt sowie auf die Qualität des Endproduktes und von Erfahrungen mit der früher

dargelegten Termintreue des Lieferanten ab. Die Bewertung der Lieferanten erfolgt ständig

über die Wareneingangskontrolle (Lieferscheinvermerk bei fehlerhafter Ware, Korrekturmaßnahmenliste).

Die Lieferanten werden durch die Geschäftsleitung, den QMB/UMB unter Mitwirkung des

Büros ausgewählt und regelmäßig bewertet. Es wird darauf geachtet, dass grundsätzlich nur

Qualitätsprodukte eingesetzt werden und die qualitäts- und umweltrelevanten Anforderungen

unseres Hauses erfüllt werden.

Mittelfristig setzt sich die DRUCK PRUSKIL GMBH das Ziel, zu allen wichtigen Lieferanten

Qualitätssicherungs- und Liefervereinbarungen abzuschließen, bzw. Prüfprotokolle von den

Warenausgangsprüfungen der Lieferanten anzufordern, um das Qualitätsniveau, die Umweltstandards

und die bestehenden guten und vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen dauerhaft

zu sichern.

Bewährte Lieferanten (A-Lieferanten) sind in der Lieferantenmatrix festgehalten und in der

EDV als solche kenntlich gemacht. B-Lieferanten, sind grundsätzlich qualitätsfähige Lieferanten,

welche allerdings nur berücksichtigt werden, wenn A-Lieferanten keine kapazitiven

oder terminbedingten Möglichkeiten zur Lieferung sehen. C-Lieferanten stehen unter Beobachtung,

werden aber grundsätzlich nicht bei Bestellaufträgen berücksichtigt.

Die zugrunde liegenden Bewertungskriterien zur Lieferantenbewertung und das dafür eingesetzte

Punktesystem geht aus der Lieferantenmatrix hervor.

6.4.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

Seite 3 von 3

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QMH/UMH 6.4 Beschaffung


Inhalt

7.1 Arbeitsvorbereitung

Erstellt: H. Arnold

Datum: Feb. 1999

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QM-/UM-Handbuch

7.0 Produktionsbereiche und Druck

7.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

7.1.2 Vorgehensweise

7.1.2.1 Auftragsvorbereitung

7.1.2.2 Globaldarstellung der technischen Auftragsbearbeitung

7.1.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe (Satz, Bogenmontage), Druck

7.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

7.2.2 Begriffe und Abkürzungen

7.2.3 Zuständigkeiten

7.2.4 Vorgehensweise

7.2.4.1 Satzabteilung

7.2.4.2 Repro / Kopie

7.2.4.3 Druckerei

7.2.4.4 Wartung

7.2.5 Mitgeltende Unterlagen

7.3 Prozesslenkung Weiterverarbeitung, Verpackung und

Konservierung

7.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

7.3.2 Vorgehensweise

7.3.2.1 Weiterverarbeitung

7.3.2.1.1 Falzbuch

7.3.2.1.2 Arbeits- und Prüfablauf

7.3.2.1.3 Ablaufgraphik Weiterarbeitung

7.3.2.2 Verpackung

7.3.2.3 Konservierung

7.3.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

7.4 Lagerung, Verpackung und Versand sowie Nachkalkulation

7.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

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7.4.2 Beschreibung

7.4.2.1 Handhabung

7.4.2.2 Lagerung

7.4.2.3 Versand

7.4.2.3.1 Ablaufgraphik Versand

7.4.2.4 Nachkalkulation

7.4.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

7.5 Abfälle und Entsorgung

7.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

7.5.2 Vorgehensweise

7.5.2.1 Sauberkeit der Arbeitsstätte

7.5.2.2 Arbeitssicherheit

7.5.2.3 Umweltbezogene Aufgaben der Abteilungsleiter und der Mitarbeiter

7.5.2.4 Pflichten des QMB/UMB

7.5.2.5 Pflichten des Lagerverantwortlichen

7.5.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

Seite 2 von 2

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QMH/UMH 7.0 Inhaltsverzeichnis


Erstellt: H. Arnold

Datum: Feb. 1999

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QM-/UM-Handbuch

7.1 Arbeitsvorbereitung

7.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

Durch Planung von Produktionsaufträgen wird sichergestellt, dass die Anlagen optimal ausgelastet

werden und Produkte gemäß den internen Anweisungen und den Spezifikationen

durch den Kunden rechtzeitig und termingerecht geliefert werden. Eine vorausschauende

auftragsabhängige Produktion mit optimierten Maschinenbelegungen und Reihenfolgeplanungen

ist dabei unabdingbar.

Neben den in Kapitel 6.1 beschriebenen Tätigkeiten der Vertragsprüfung und der Kalkulation

werden nach Auftragseingang auch alle arbeitsvorbereitenden Tätigkeiten durch den Vertriebs-Sachbearbeiter

wahrgenommen.

7.1.2. Vorgehensweise

7.1.2.1 Auftragsvorbereitung

Dazu gehören im wesentlichen die DV-gestützte Auftragseinplanung im Rahmen der ständig

stattfindenden Koordinationsgespräche mit den technischen Fachbereichen sowie die Bestellung

aller notwendigen Produkte von Zulieferern. Der zuständige Sachbearbeiter im Verkauf

erstellt alle notwendigen Produktionsunterlagen, die in der Auftragstasche gesammelt

werden und das Produkt bei seinem Werdegang ständig begleiten. Außerdem wird eine

zentrale Auftragsübersicht täglich ausgedruckt und an alle Fachstellen verteilt. Bei Eilaufträgen

muss eine neue Auftragsübersicht angefertigt werden.

7.1.2.2 Globaldarstellung der technischen Auftragsbearbeitung

Zur Arbeitsvorbereitung gehört auch die Erstellung eines Qualitätsplanes, in der die durchzuführenden

Tätigkeiten vorstrukturiert sind und von den Mitarbeitern der Bereiche, bei denen

der Auftrag durchläuft dokumentiert werden müssen.

Die prinzipiell stattfindenden Abläufe werden im folgenden kurz visuell dargestellt:

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7.1.2.2 a) Ablaufplan Produktion (bis Übergabe der Druckplatte an Druckbereich)

Zuständigkeiten Abläufe

Sachbearbeiter

Papier, Lagerist

Sachbearbeiter

Satz

Satz

Montage

ja

Erstellung einer

Auftragstasche

Übergabe 2. Durchschlag

aus Lager

Bestellung

(Kleinauflagen)

Auftragstasche enthält

mitgelieferte Filme

nein

Neusatz

geänderter Nachdruck

a) Montage bekommt Filme

von entwickelten Satz

b) Auftragstasche enthält

Filme von Kunden

Sachbearbeiter Erstellung der Blaupause

Sachbearbeiter, Kunde

Plattenkopie

(Montage Abteilung)

Druckerei

Produktionsbereich

Durchsprache mit dem

Kunden

Montage: Arbeitsanweisung

7.1-1

Produktion

Kennzeichnung und Identifizierbarkeit:

Auftragsnummer,

Datum der Lieferung an Kunden

Kennzeichnung mit Fixtermin

Kennzeichnung mit Fixtermin

ja

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HK0701.DOC

Lagerbestandsprüfung,

Ermittlung des Nettobedarfs

Lagerbestandsprüfung,

Ermittlung des Nettobedarfs

Wareneingangsprüfung für beigestellte

Produkte

Vollständigkeit der Anzahl Filme, keine

inhaltliche Kontrolle

Filme = beigestellte Produkte

Identifizierbarkeit: bei Rubrik "Montage"

Archivnummer / -ortFilme: z.B.: Eingang,

Produktgruppennummer, Kunde

Auftragsnummer (wenn Satz schon beim

Erstdruck/ am letzten Druck beteiligt

war). Archivierungsort der Filme

Lagerbestandsprüfung,

Ermittlung des Nettobedarfs

Lagerbestandsprüfung,

Ermittlung des Nettobedarfs

Sichtprüfung und Info an

Kunden bei offensichtlichen

Fehlern

Modifikationen werden

schriftlich mit Datum und

Namenskürzel aufgenommen

Berechnung des Nutzens,

wie ist zu montieren?

Druckplatte in Druckerei Papierspezifikationen

weiter mit Produktion

Druckbereich

siehe auch Handbuch-

Kapitel 7.2 und 7.3

Hilfsmittel

Mo: Wochenbesprechungen mit anstehenden

Aufträgen, Schnellschüsse sind

Tagesgeschäft,

Auftragstasche

(mitgeltende Unterlage)

= Arbeitsplan, Deiskette, Filme, allgemeine

Unterlagen, Satzmontage, Druck, Papier)

Bestellanforderung

1. Durchschlag Lagerist

2. Durchschlag SB

"Kontrakte"

werden von der Gf

abgeschlossen

Auftragsbezogene Bestellung von Papier

Filme

2 X Blaupausen

1. ->SB-> Übergabe an

Kunden

2. Verbleib SB

2. Blaupause

(gekennzeichnet mit

Änderungen)

gesondertes Blatt

mit Modifikationen

(bei Bedarf)

Auftragstasche,

DB,

archivierte Filme

Zeichnung4

Blatt 1

07.09.98

QMH/UMH 7.1 Arbeitsvorbereitung


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7.1.2.2 b) Ablaufplan Produktion (Fortsetzung)

Zuständigkeiten Abläufe

Lagerist

Schneiderei

Druckerei ,

Druckereimeister

mit anderen Fachabteilungen

Feinplanung

(=Einteilung auf Druckmaschine)

Ende

7.1-1

Produktion

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29.06.99

HK0701.DOC

Entscheidung,

ob schneller Auftrag (Liefertermin)

"Betriebsauftrag"

Hilfsmittel

Verarbeitung, Verpackung,

Kennzeichnung der

Weiterverarbeitung

Etikettierung

Kartonagen

Auftragstasche

Versand,

Buchbindermeister,

Weiterverarbeitung

Bereitstellung des Papiers

an der Maschine

Vorschnitt

Versand

mdl. Info an Maschinenbediener, wo

Papier bereitgestellt wird.

Durchschlag Lagerist auf

bereitgestellten Papierpaletten

Prüfung, wenn

Rechnungsanschrift von der

Lieferanschrift abweicht

Kennzeichnung Papier

Kommission

{Auftrag}

Gespräch

MO Sitzung

Zeitplanung und mdl.

Einteilung

MPPRUIM_HK0701.DOC

Blatt 2

07.09.1998

Weitere Regelungen finden sich in den Prüferläuterungen der jeweiligen Arbeitsplätze.

7.1.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Dokumentenmatrix.

QMH/UMH 7.1 Arbeitsvorbereitung


Erstellt: H. Arnold

Datum: Feb. 1999

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QM-/UM-Handbuch

7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe (Satz, Bogenmontage), Druck

7.2.1 Zweck und Anwendungsbereich:

Durch Planung und Festlegung des Prozessablaufes wird sichergestellt, dass bei der Ausführung

der Aufträge die vorgegebenen Anforderungen eingehalten werden. Dieses Kapitel

bezieht sich auf alle durchgeführten qualitätsrelevanten Vertriebsprozesse im Betrieb, d. h.

die Erstellung der Versandunterlagen und Verpackungs- und Versandtätigkeiten. In den Vertriebsprozess

integriert wurden die Schnittstellen zum Lager und zur Buchhaltung (Rechnungsstellung

und Zahlungsverfolgung).

7.2.2 Beschreibung:

Prozesse

- sind sowohl Verfahren zur Bearbeitung von Ausgangsmaterialien, wie auch Verfahren zur

Montage von zugekauften Komponenten und Einzelteilen. Die Ausgangsmaterialien werden

mit Hilfe von Einrichtungen und Anlagen, Technologie und Methode, nicht zuletzt durch das

planvolle Verhalten unserer Mitarbeiter in Ergebnisse umgesetzt.

Prozessplanung und -lenkung

- ist die Wiedergabe aller auftrags-, verfahrens- und qualitätsbezogenen Daten. Deren kontrollierte

Anwendung stellt die Erreichung der vorgeplanten Qualitätsziele sicher. Bei der

Druck Pruskil GmbH wird unter Prozesslenkung jeder das Produkt betreffende Ablauf beginnend

mit der Akquisition bis zur Eigentumsübertragung an den Kunden verstanden.

7.2.3 Zuständigkeiten

Die Arbeitsverteilung erfolgt unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten. Die

Sachbearbeiter sind für die rechtzeitige Materialdisposition, die Erstellung der Versandunterlagen,

für die Übergabe der erforderlichen Arbeitsunterlagen an das Lager und für die termingerechte

Abwicklung des Auftrages verantwortlich.

Änderungen, Probleme etc. während des Bearbeitungsprozesses werden regelmäßig zwischen

den betroffenen Mitarbeitern, dem Sachbearbeiter und dem Lager abgeklärt und auf

den auftragsbegleitenden Unterlagen (Auftragstasche) dokumentiert und überwacht. Für die

termingerechte, fehlerlose und vollständige Verpackung der Produkte ist die Leitung Weiterverarbeitung

/ Versand zuständig.

Die Hinzufügung wie auch der Wegfall eines Artikels innerhalb eines Auftrags / einer Lieferung

wird vom Sachbearbeiter via EDV erfasst und an den Lagermitarbeiter weitergeleitet.

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Die Änderung des Kundenauftrags sowie der Inhalt dieser Änderung ist an den Auftragspapieren

ersichtlich.

7.2.4. Vorgehensweise

7.2.4.1 Satzabteilung

Als Auftragsunterlagen dienen die Auftragstasche und die Unterlagen (Vorlagen, Manuskripte,

evtl. Datenträger, ISDN-Dateien), die der zuständige Sachbearbeiter an den Abteilungsleiter

Satz übergibt.

Der Kunde stellt die zu druckenden Unterlagen unserem Unternehmen als Vorlage (z. B.

Klebeumbruch) zur Verfügung. Weiterhin erhalten wir Dateien auf Diskette, über die ISDN-

Leitung oder als E-Mail. Damit diese Bild-Text-Daten nicht unbeabsichtigt verloren gehen,

werden sie täglich gesichert (Backups auf Magnetbänder über 2 Server von Bild und Text).

Ein reiner Satzauftrag wird zunächst von zwei Mitarbeitern geprüft. Fließtexte werden in der

Regel vom Kunden als Datei gestellt. In seltenen Fällen werden diese - je nach Länge - intern

oder extern nach genauen Spezifikationen eingegeben. Alle externen Zulieferer sind in

bezug auf die eingesetzte Software geschult.

Bilder und Fotos werden eingescannt und mit DTP-Software, falls nötig, bearbeitet. Anschließend

wird mit einem gängigen Software-System (QuarkXPress, Freehand, Photoshop)

das Layout gestaltet.

7.2.4.2 Repro / Kopie

Die Auftragsunterlagen werden vom zuständigen Sachbearbeiter in die Montage gebracht.

Sie enthalten die Auftragstasche mit allen wichtigen Daten wie Auflage, Papier, Format, Umfang,

Farben, Schön- und Widerdruck, Druckformat etc. Zusätzlich bekommen die Montageabteilung

noch die Filme, Andrucke und Muster. Die Filme werden entweder vom Kunden

zur Verfügung gestellt oder intern von der Abteilung Satz und Lithoerstellung produziert.

Nach Durchsicht des Auftrages auf Vollständigkeit der Filme und Angaben der Daten, wird

der Auftrag einem Montierer übergeben. Dieser zeichnet nun einen Standbogen auf Polyesterfolie

und überträgt darauf Druck- und Endformat sowie Zwischenschnitt. Die einzelnen

Seiten werden dann nach einem festgelegten Ausschießschema auf Polyesterfolie montiert.

Dabei wird für jede Farbe eine eigene Montage angefertigt. Diese Montage enthält die Farbbezeichnung,

Schnitt-, Falz- und Eckmarken, Auftragsnummer und evtl. das Datum.

Nach Fertigstellung der kompletten Montagen für alle Farben wird zur Kontrolle ein Korrekturabzug

auf Diazopapier (Lichtpause) erstellt. Dabei werden die Montagen lesbar auf das

Papier gelegt, mit UV-Licht belichtet und anschließend in einem speziellen Entwicklungsgerät

mit Salmiakgeist entwickelt. Die Dämpfe des Salmiakgeistes färben bei diesem Vorgang

die ursprünglich gelbe Schicht des Papiers an den unbelichteten Stellen schwarz. Nach Beendigung

des Entwicklungsvorganges wird die Lichtpause auf das richtige Format beschnitten

und in ein gesondertes Fach mit der Aufschrift „Abzüge“ gelegt.

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QMH/UMH 7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe

und Druck


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Die Lichtpause wird anschließend vom zuständigen Sachbearbeiter an den Kunden übergeben.

Der Abzug enthält ein Begleitschreiben (Druckfreigabe) in welchem der Kunde zur genauen

Durchsicht auf Fehler und Stand angehalten wird. Wenn der Kunde keine Beanstandungen

hat, gibt er den Druck mit Firmenstempel und Unterschrift frei „Abzug in Ordnung“.

(Bei eventuellen Änderungen in Text, Stand etc. werden neue Montagen und eine neue

Lichtpause angefertigt, die wiederum freigegeben werden muss.) Der zuständige Sachbearbeiter

teilt der Abteilung Montage die Freigabe mit.

Jetzt gehen die Montagen in die Druckplattenkopie. Hier wird jeweils eine Montage und eine

neue Druckplatte in einem Kopierrahmen Schicht auf Schicht gelegt. Mit UV-Licht wird der

Kopierrahmen nun belichtet. Dabei werden die Schichtanteile, die nicht durch Schrift oder

Bild auf der Montagefolie abgedeckt sind, auf der Druckplatte zerstört.

Es wird jedes Mal ein spezieller Kontrollkeil mitbelichtet, bei dem nach Entwicklung der Platte

die richtige Belichtung (Zeit) und die richtige Entwicklung (Geschwindigkeit) abgelesen

werden kann (Wiederholgenauigkeit). Anschließend werden Farbmessbalken für das jeweilige

Druckformat einbelichtet zur späteren Kontrolle an der Druckmaschine.

Nach der Belichtung erfolgt die Entwicklung in einer speziellen Entwicklungsmaschine. Dabei

werden die vom UV-Licht zerstörten Schichtanteile mit Hilfe des Plattenentwicklers in einem

chemischen Prozess herausgelöst. Nach Durchlauf des Entwicklerbades erfolgt eine Spülung

der Platte mit Wasser. Zum Schluss wird die Platte mit einer flüssigen Gummierung

zum Schutz vor Oxydation überzogen.

Sind anschließend noch Korrekturen (z. B. Schnittkanten, Staubpartikel) vorzunehmen, werden

diese mit einem speziellen Korrekturmittel entfernt, die Platte anschließend noch einmal

gewässert und gummiert. Nach der Kopie aller Platten für diesen Auftrag werden die Montagen

nach einem Nummernschlüssel (für jede Druckmaschine ein eigener Schlüssel) archiviert.

Die Platten werden nun mit allen Unterlagen (Auftragstasche, Andrucke, Korrekturabzüge) in

die Druckerei gebracht.

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a) Ablaufdarstellung Satz, Bogenmontage und Entwicklung

Zuständigkeiten Abläufe

7.2-1

Satz, Bogenmontage und

Entwicklung

Kunde Auftragserteilung

SB-Verkauf

Druckvorbereitung

(Satz, Bogenmontage,

Entwicklung)

Abstimmungen

Graphiker

Druckvorbereitung

(Satz, Bogenmontage, Entwicklung)

Druckvorbereitung

(Satz, Bogenmontage, Entwicklung)

Kunde

Korrektur-

Annahme

durch den

Leiter Montage /

Leiter

Druckvorbereitung

(Satz, Bogenmontage, Entwicklung)

Archiventnahme

Repro

Litho / Scanner

ja

Montage

ggf. Abstimmungen mit anderen

Fachbereichen

Freigabe (FG) durch den

Kunden

oder den Sachbearbeiter

Druckplattenkopie

inklusive Prüfung

Sichtprüfung durch Leiter

Montage

oder 2. Mitarbeiter

(4-Augenprinzip)

Auftragseingang und

Arbeitsvorbereitung

Mündliche Abstimmungen,

schriftliche Auftragsbeschreibung,

Kunde kommt ins Haus

Sichtung der

Auftragsunterlagen

Fotosatz

DTP

Folgeauftrag ? nein

weiter mit 7.2-2

Druckbereich

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Verschiedene

Ablageboxen in der

Bogenmontage und

Entwicklng

(Unveränderteer

Nachdruck, Montieren,

Druckfreigabe Repro,

Abzüge, Unklar).

Layouterstellung durch

Graphiker

Prüfung durch Graphiker

und

durch den Kunden

Ökologie in Filmentwicklung

- Regenerat des Entwicklers

- Einsatz von Digitalproofs

- Regenerat des Fixierers

Silberhalogenidrückgewinnung

Ökologie in Montage /

Plattenentwicklung

- Entwicklerregenerat

- Spülwasserumlauf

- Verringerung des Abwassers

- Ausfilterung von

Schmutzpartikeln

Prüfung durch Leiter

Montage

oder 2. Mitarbeiter

(4-Augenprinzip)

Zeichnung2

Blatt 1

16.09.1998

Hilfsmittel

Telefon, Fax, Brief

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Übersichtsliste

Auftragsnummer

auf

Auftragstasche

Satzdaten, Bilder

ISDN

Auftragstasche mit

Qualitätsplan, ggf.

Übersichtsliste

Laserausdruck s/w

Digitalproof oder

Analog Proof

Korrekturabzüge

FG der

Korrekturabzüge

durch Unterschrift

ggf. Fehlermeldung an

Sachbearbeiter / Kunde

Auftragstasche mit

Qualitätsplan, ggf.

Übersichtsliste

QMH/UMH 7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe

und Druck


7.2.4.3 Druckerei

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Der Sachbearbeiter übergibt den Auftragszettel (grün/weiß) an den Lageristen bzw. den Leiter

der Druckabteilung zur Papierbereitstellung. Hier erfolgt eine Kontrolle der angezeigten

Auftragsspezifikationen. Der Lagerist muss erkennen, ob es sich bei der Papierspezifikation

um eine Standardsorte handelt oder nicht und daraufhin eine Lagerbestandskontrolle der

jeweiligen Papiersorte vornehmen. Dabei ist eine zweckmäßige Lagerung von Standardformaten

einzuhalten. Auch Standardformate sind so weit wie möglich auftragsbezogen und

”just-in-time” abzurufen. Die Standardformate sind an festen gekennzeichneten Lagerplätzen

gelagert. Die Papierstapel sind nach Papiersorten gestapelt.

Beim Kleinformat werden die Druckplatten alphabetisch in einem dafür vorgesehenen Regal

abgelegt. Für die Druckplatten, die an den großen Druckmaschinen benötigt, steht ein eigenes

Regal zur Verfügung.

Der Leiter der Druckabteilung kann die Änderung der Reihenfolge zur Feinplanung der

Druckaufträge vornehmen. Dabei werden Aufträge so eingeplant, dass Waschzeiten und

Reinigungsarbeiten minimiert werden können. Dies erspart auch den Einsatz von Reinigungsmitteln

und den Verbrauch von Putztüchern und ist somit auch unter ökologischen Aspekten

wichtig.

Wartungsarbeiten werden maschinenbezogen in den Betriebsanleitungen der Hersteller geregelt

und werden in Wartungsordnern dokumentiert. Der Leiter der Druckabteilung teilt die

Schichten ein und kontrolliert stichprobenartig von den Mitarbeitern durchgeführte Wartungen.

Der Arbeitszettel Druck dient dazu, die Zeiten für Farbwechsel, Einrichten, Druckzeit und

Druckzahl für den jeweiligen Job festzuhalten. Außerdem sind auf dem Arbeitszettel auch die

Hilfszeiten (Waschen, Reinigen, Wartung) sowie die Zeiten für Störung, Wartezeit (Grund

muss angegeben werden) ersichtlich. Die beiden Maschinenterminals an den Druckmaschinen

„Heidelberger Speedmaster 102“ dienen zur Betriebsdatenerfassung, wobei die Produktionsbelege

den jeweiligen Aufträgen (Auftragstasche) beigefügt werden müssen.

Passer-, Platten- oder Montagefehler können durch Fadenzähler (siehe auch Prüfmittel) und

durch Sichtkontrolle ermittelt werden. Bei einem Plattenfehler während der Nacht ist durch

die Qualifikation und die Ausbildung der Mitarbeiter des Unternehmens gewährleistet, dass

Druckplatten vom Maschinenführer der Nachtschicht neu kopiert werden können.

Zum Aufgabenbereich des Leiters der Druckabteilung gehört auch die Angebotseinholung

und Bestellung für neue Walzen, Farben, Drucktüchern, Druckhilfsmitteln sowie die Kostenabwägung.

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und Druck


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a) Ablaufdarstellung Druckbereich und Papierlager

Zuständigkeiten Abläufe

Repro

Lager, Druckbereich

Druckbereich

Leiter Druckerei (Tag) oder

Technischer Leiter, Kunde

2. Mitarbeiter (Nachtschicht)

Druckbereich

Druckbereich

Weiterverarbeitung

Druckfreigabe

Auftragsabwicklung und

Druck

Stanzen, Rillen, Prägen,

Numerieren

7.2-2

Druckbereich und Papierlager

Bereitstellung der

Druckplatte

Bereitstellung von Papier

Bereitstellung von Farbe an

der Maschine

Einrichten der Maschine

und Probedruck

Lagerung neben Maschine

bis zur Trocknung des

Produktes

weiter mit 7.3-1

Weiterverarbeitung

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Papier ggf. zum

Formatieren in den

Zuschnitt

Der Verantwortliche der

Druckfreigabe ist abhängig

vom Auftrag

Ständige

Qualitätsprüfungen nein

Ökologie im Druckbereich

- Putztuchrecycling,

- angemessene Schutzausrüstung

- nur lösungsmittel- und alkoholfreie Lacke

- ausreichende Belüftung

- Abfalltrennung und -entsorgung

Zuschnitt, Verarbeitung

Hilfsmittel

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Identifikation

durch

Papierbestellliste

Bogenrevision, Freigabe

durch Datum und

Unterschrift auf

Druckbogen

Dokumentation auf

Qualitätsplan bzw.

Übersichtsliste

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

ständiger Abgleich

mit freigegebenen

Revisionsbogen

Betriebsanleitungen

§ 20 GefStoffVO

Auftragstasche mit

dokumentiertem

Qualitätsplan

Zeichnung3

Blatt 2

16.09.1998

QMH/UMH 7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe

und Druck


7.2.4.4 Wartung

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Generell gilt der Grundsatz, dass mit allen Betriebsmitteln sorgfältig umzugehen ist. Erkannte

Schäden sind der Geschäftsführung und dem QMB/UMB umgehend zu melden.

Für die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Wartungsarbeiten ist der entsprechende

Abteilungsleiter gesamtverantwortlich. Dies entbindet die Mitarbeiter jedoch nicht vor der

Pflicht, die Geräte nach der Benutzung regelmäßig zu pflegen und zu reinigen. Die Registrierung

und Dokumentation der Wartungsarbeiten erfolgt auf entsprechenden Unterlagen (Ordner

mit mitgeltenden Unterlagen). Die eingesetzten Maschinen werden planmäßig instandgehalten

und gewartet.

7.2.5 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Dokumentenmatrix.

Seite 7 von 7

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29.06.99

HK0702.DOC

QMH/UMH 7.2 Prozesslenkung Druckvorstufe

und Druck


Erstellt: H. Arnold

Datum: Feb. 1999

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QM-/UM-Handbuch

7.3 Prozesslenkung Weiterverarbeitung, Verpackung

und Konservierung

7.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Dieses Kapitel bezieht sich auf alle relevanten Tätigkeiten nach Erstellung der Drucksachen

im Bereich der Weiterverarbeitung. Hierzu zählen der Zuschnitt, das Bohren, Binden und

Stanzen von Drucksachen sowie das Verpacken. Durch eine planvolle Qualitätssicherung in

diesem Bereich soll sichergestellt werden, dass die Qualität der Dienstleistung der Druck

Pruskil GmbH unabhängig von den einzelnen beauftragten Mitarbeitern gleichbleibend gut

ist.

Dieser Bereich ist durch einen hohen Rationalisierungsanteil gekennzeichnet. Überwachungs-

und Qualitätskontrollen werden von den Maschinen bereits verrichtet. Die Aufgaben

der auch angelernten Mitarbeiter bestehen in der Hauptsache aus maschinenbezogenen

Überwachungstätigkeiten. Zu den Prüftätigkeiten kommen deshalb auch Wartungstätigkeiten,

die von den Mitarbeitern zu übernehmen sind. Für sämtliche Prüf- und Arbeitstätigkeiten

verantwortlich sind die Mitarbeiter des zuständigen Bereiches. Der Leiter ist Ansprechpartner

bei Unklarheiten.

7.3.2. Vorgehensweise

7.3.2.1 Weiterverarbeitung

In der Weiterverarbeitung werden die gedruckten Seiten versandfertig zusammengestellt. Je

nach Spezifikation des Kundenauftrags stehen hierfür verschiedene Maschinen und Verfahren

zur Verfügung. In der Regel erfolgt die Komplettierung und Zusammenstellung über eine

Sammelheftung. Durch das elektronische Prüfverfahren der Stärkeprüfung und der Doppelbogenkontrolle

können fehlerhafte Blätter automatisch ausgesondert werden. Diese Exemplare

werden dann nicht mehr geklammert. Der Mitarbeiter muss von Zeit zu Zeit überprüfen,

ob die ausgesonderten Einheiten weiterverwendet werden können.

Die Endkontrolle wird auf dem Etikett dokumentiert, das an der Verpackung anzubringen ist.

Pro Schicht steht in der Weiterverarbeitung ein Maschinenführer als Ansprechpartner zur

Verfügung. In den am Arbeitsplatz der Mitarbeiter ausgehängten Prüfanweisungen ist zudem

ersichtlich, welche Prüf- und Arbeitsschritte die Mitarbeiter außerdem zur Sicherstellung der

Qualität einhalten. Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert, diese Anweisungen gewissenhaft zu

befolgen.

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Datum:


7.3.2.1.1 Falzbuch

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Das Falzbuch enthält zur Rückverfolgung und Identifikation folgende Informationen:

� Mitarbeiter-Name

� Datum

� Auftragsnummer

Es muss von jedem Mitarbeiter geführt werden.

7.3.2.1.2 Arbeits- und Prüfablauf

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� Uhrzeit

� Schicht

� Menge an Fehlheftungen

Der Abteilungsleiter der Abteilung Verarbeitung erteilt mündliche Anweisungen, wie an welcher

Falzmaschine was gefalzt werden soll. Die Maschinenführer lesen als erstes die Auftragstasche

und überprüfen die bereitgestellten Paletten auf Anzahl, Anlage (müssen evtl.

noch vorher im Stapelwender umstülpt werden) und Identität zwischen Auftragstasche und

Palettenzettel. Erst jetzt beginnt die Auftragsbearbeitung, die zu falzende Papierpalette wird

in die Anlage der Falzmaschine gefahren, bzw. die Bogen werden per Hand vorgestapelt.

Im Anschluss werden die Walzen und die Doppelbogenkontrolle auf die entsprechende Papierstärke

justiert, die Falztaschen und Falzschwerter werden auf benötigten Längen und

Formate eingestellt. Nun erfolgen einzelne Probefalzungen von Einzelbogen, dabei werden

die Seitenreihenfolgen, Motivüberläufe und sonstige Kriterien solange geprüft, die Maschine

nachgestellt und justiert, bis das Ergebnis der Falzung in Ordnung scheint und keine Abweichungen

mehr festzustellen sind. Die Buchbinder legen dem Abteilungsleiter der Abteilung

Verarbeitung den Probefalzbogen vor, dieser überprüft genau die Kriterien der Probefalzung

mit dem Muster bzw. den Vorgaben der Auftragstasche und gibt die Falzung frei.

Der Maschinenbediener falzt die Auflage unter Abgleich ständiger visueller Sichtkontrollen,

ob die Falzung und die Überläufe noch den Qualitätskriterien entsprechen. Der mitlaufende

Zähler ermittelt die exakte Menge der Falzbogen.

Ist der Auftrag fertig gefalzt oder erfolgt eine Auftragsunterbrechung, so dokumentiert sich

der Buchbinder in den Qualitätsplan bzw. Übersichtslisten der Auftragstasche. In die eingefalzten

Paletten werden die Palettenzettel mit der Menge der Falzbogen wieder eingelegt,

oder die fertigen Druckprodukte werden abgezählt in Kartons verpackt (Aufkleber mit Kunde,

Produkt, Menge von der Abteilung Versand.)

In den Sammelheftern werden die halbfertigen Produkte gleich nach dem Heften geschnitten.

Einzelne Seiten (z. B. Briefbögen) werden gleich nach dem Druck in den Papierschneidern

geschnitten und verpackt. Weitere Möglichkeiten in der Buchbinderei sind die Klebebindung

(z. B. Formularsätze), das Bohren oder nur falzen (Folder). Es gibt auch zahlreiche

Möglichkeiten bei welchen von Hand ausgeführte Arbeiten erforderlich sind: einkleben von

CD-Roms in Broschüren, anbringen von Anstecknadeln, Lederstücken, konfektionieren etc.

Hier gibt der Abteilungsleiter den Auftrag mündlich an die Aushilfskräfte weiter und überprüft

stichprobenartig die Qualität der fertigen Produkte.

7.3.2.1.3 Ablaufgraphik Weiterverarbeitung

QMH/UMH 7.3 Weiterverarbeitung,

Verpackung und Konservierung


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Zuständigkeiten Abläufe

Druckerei

Weiterverarbeitung

Weiterverarbeitung

Weiterverarbeitung

Druckbereich

Weiterverarbeitung

Weiterverarbeitung

Weiterverarbeitung

7.3-1

Druckbereich und Papierlager

Bereitstellung zur

Weiterverarbeitung

Falzen Rüttelstation

Einrichten nach Vorgaben

Freigabe Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Sammelhefter

Einrichten nach Vorgaben

Freigabe Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Manuelles Heften von

Vorabmustern

Einrichten nach Vorgaben

Freigabe Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Zusammentragen

Einrichtung Reihenfolge

Freigabe durch Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

manuelle Wire-O-Stanzung /

Bindung

Einrichtung Reihenfolge

Freigabe durch Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Verpacken

Bandroliermaschine / Umreifungsanlage,

Stretchfolie mit Handabroller

Ökologie im Bereich Weiterverarbeitung

- Einsatz von lärmarmen Maschinen, die den Anforderungen der Arbeitssicherheit

entsprechen.

- Wiedereinspeisung von fehlerhaften Einheiten (z.B. beim Klammern)

- Abfalltrennung

- Gehörschutz

weiter mit

7.3-2 Versand

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HK0703.DOC

Prüfen Anlage

Makulatur aus Paletten entfernen

Sichtprüfungen

Bohranlagen

Einrichten nach Vorgaben

Freigabe Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Schneiden

Einrichten nach Vorgaben

Freigabe Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Zylinderstanze

Einrichten nach Vorgaben

Freigabe Abteilungsleiter

Sichtprüfungen

Hilfsmittel

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

dokumentiertem

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

dokumentiertem

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

dokumentiertem

Qualitätsplan

Auftragstasche mit

dokumentiertem

Qualitätsplan

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14.10.1998

QMH/UMH 7.3 Weiterverarbeitung,

Verpackung und Konservierung


7.3.2.2 Verpackung

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Um den hohen Qualitätsstandard der Produkte auch nach ihrer Herstellung zu erhalten, sind

sie in Abhängigkeit vom jeweiligen Auftrag stets so zu verpacken, dass eine nachträgliche

Beeinträchtigung ihrer Qualität ausgeschlossen werden kann. Dies zu gewährleisten liegt im

Verantwortungsbereich des Fachbereichs Weiterverarbeitung / Versand.

Die Verpackung der Produkte wird den internen Spezifikationen oder den Kundenwünschen

gemäß gewählt. Die wesentlichen Verpackungsmittel sind Faltkartons, Stülpschachteln, EW-

Paletten, Euro-Paletten, Paltainer, Folien und Stahlbandumreifungen. Gelagert werden sie

im Bereich der Fertigwaren. Der Bereich Weiterverarbeitung und Versand achtet auch auf

die ordnungsgemäße Verladung der Produkte und hält die festgelegten Palettenhöhen ein.

Verpackte Produkte werden so etikettiert und gekennzeichnet, dass Verwechslungen ausgeschlossen

sind. Bei allen verpackten Einheiten wird vor Weitergabe an den Spediteur eine

Vollständigkeitsprüfung durchgeführt. Insbesondere müssen neben dem Produkt sämtliche

Versandpapiere beigefügt werden.

7.3.2.3 Konservierung

Es muss sichergestellt werden, dass, solange die Verfügungsgewalt nicht an den Kunden

übergegangen ist, die Produkte angemessen geschützt werden. Alle möglichen Einflüsse,

welche die Qualität der Produkte während und nach ihrer Fertigstellung beeinträchtigen

könnten, sind im Vorfeld auszuschalten. Während der Fertigung stellen dies geeignete Prüf-

und Arbeitsanweisungen sicher. Druckplatten werden mit Trennblättern gegen Verkratzungen

der Oberfläche geschützt. Verantwortlich hierbei sind die Bereiche Repro / Kopie.

Nach ihrer Herstellung sind die Produkte vor allem gegen Feuchtigkeit und gegen Beschädigungen

zu sichern. Verantwortlich ist der Fachbereich Weiterverarbeitung und Versand, dem

hierfür geeignete Stretchfolien zur Verfügung stehen und der für eine sachgemäße Lagerung

bis zur Abholung durch den Spediteur oder bis zur Verladung durch Eigenauslieferung zu

sorgen hat.

7.3.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Dokumentenmatrix.

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QMH/UMH 7.3 Weiterverarbeitung,

Verpackung und Konservierung


Erstellt: H. Arnold

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QM-/UM-Handbuch

7.4 Handhabung, Lagerung und Versand sowie Nachkalkulation

7.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch sach- und anforderungsgerechten Umgang mit unseren Produkten und Materialien

werden diese vor Beschädigungen geschützt und die Qualität der Produkte aufrechterhalten.

Dieses Kapitel bezieht sich auf alle verwendeten, hergestellten und weiterverarbeiteten Materialien

und Produkte während des gesamten Produktentstehungsprozesses, vom Wareneingang

bis zur Auslieferung bzw. Übergabe an den Kunden oder den Spediteur.

Die Verantwortung für die richtige Behandlung der Produkte trägt jeder bei der Druck Pruskil

GmbH beschäftigte Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin. Der QMB und die Geschäftsführung

sowie die Leitung der technischen Bereiche und des Lagers sind befugt, alle zum Schutz der

Produkte erforderlichen Maßnahmen anzuordnen. Die Behandlung von fehlerhaften Produkten,

welche während der Druckerstellung festgestellt werden, übernimmt jeder einzelne Mitarbeiter

gemäß den vereinbarten Vorgaben.

Für das Papierlager ist der Fachbereich Druck und Papierlager zuständig.

7.4.2 Beschreibung

7.4.2.1 Handhabung

Alle Halb- und Fertigprodukte sind so sorgfältig zu behandeln oder zu transportieren, dass

weder das Produkt selbst, noch Mitarbeiter oder Dritte Schaden erleiden. Die Personen, die

mit Transportmitteln zu tun haben, sind entsprechend den Anforderungen geschult. Dies gilt

vor allem für die innerbetriebliche Logistik und die Handhabung von Transportmitteln in den

Betriebshallen und auf dem Betriebsgelände.

Hierzu werden geeignete Systeme (saubere Stellflächen zur Einlagerung, saubere Flächen

zur Zwischenlagerung, Paletten und geeignete Kartonagen zur Verpackung und zum Versand)

eingesetzt, um so Schaden oder Verschlechterungen an Produkten und Dienstleistungen

durch Beschädigungen, Abtrag infolge mangelhafter Lagerung, Abnutzungen, Temperaturschwankungen

und Feuchtigkeitseinwirkungen, Staubentwicklung etc. vorzubeugen.

7.4.2.2 Lagerung

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Zu Lagerzwecken sind geeignete Bereiche vorhanden, um die Produkte entsprechend ihren

Anforderungen vor Beschädigung, Verschmutzung und Witterungseinflüssen zu schützen.

Durch Kontrolle des Lagerbestandes (siehe Kapitel 7.1) werden überlagerte Produkte oder

zu großer Lagerbestand festgestellt. Diese Überprüfung wird dokumentiert. Die Produkte

werden grundsätzlich so eingelagert, dass die am längsten gelagerten Stoffe als erste wieder

verbraucht werden.

Alle Mitarbeiter unseres Unternehmens sind angewiesen, mit Waren, beigestellten Produkten,

Werkzeugen usw. sorgfältig umzugehen, um Beschädigungen zu vermeiden. Eingehende

bzw. bereitgestellte Materialien im Lager oder in der Fertigung sind sauber und übersichtlich

in die dafür vorgesehenen Lager- und Abstellflächen mit einer eindeutigen Kennzeichnung

(durch Regalbeschriftungen in den Lagern bzw. durch Kennzeichnung der Sperrflächen,

Kennzeichnung der Zwischenprodukte) zwischen zu lagern.

Die wesentlichen Bereiche sind dabei das Außenlager des Fachbereichs Vertrieb/Versand,

das Papierlager sowie definierte Lagerplätze zur Zwischenlagerung von Beiwerk und Abfall

(siehe auch Kapitel 7.5 Abfälle und Entsorgung). Bei der Konservierung und Lagerung von

Papier ist vor allem in Wintermonaten ist zu achten, dass sich Papier wenigstens 24 Stunden

vor der Fabrikation akklimatisieren kann. Eine Temperatur von 21 ° C mit ca. 50 - 55 %

Feuchtigkeit wird als ideal angesehen.

Das Außenlager dient zur Zwischenlagerung von Produkten, die zur Abholung bereitgestellt

werden oder Standard-Papier. Die Identifizierbarkeit wird durch einen Lagerzettel (Palettenzettel),

der sich an der Palette bzw. den Behältnissen befindet, sichergestellt. Für die korrekte

Lagerhaltung in diesem Bereich, der auch als Ladestation (Stapler) dient, ist der Fachbereich

Versand verantwortlich.

Im Papierlager werden keine Erzeugnisse der Druck Pruskil zwischengelagert, sondern übriges

Papier aus Aufträgen (Restposten). Mindestens vierteljährlich wird eine Druck- und Papierinventur

durchgeführt, um somit stets eine aktuelle Übersicht über die in diesem Bereich

gelagerten Sorten und Mengen zu erhalten. Die Inventurergebnisse (Listen) werden an den

Verkauf weitergegeben.

Die dortigen Auftragssachbearbeiter gleichen den Lagerbestand mit bevorstehenden Aufträgen

ab und sind angewiesen, wann immer möglich, die Restposten einzubeziehen, um die

Bestände im Papierlager so gering wie möglich zu halten. Weitere eingelagerte Güter sind

vom Kunden beigestellte Fertigprodukte, Altmaschinen, Ersatzteile usw.

Für Papier gilt bei der Druck Pruskil GmbH generell das “Just-in-time-Vefahren”, d. h. dass

Papier auftragsbezogen bestellt und erst kurz vor Druckbeginn an den Druckmaschinen bereitgestellt

wird. Die Prozesse werden somit vereinfacht und der Bedarf an Lagerstätten wird

gering gehalten. Weitere dem Fachbereich Druck unterstehende Lagerbereiche sind die Lagerung

von Fetten, Spezialölen, Öl für Zentralschmierung, sowie das Farblager.

In Farbregalen werden HKS-Farben, Sonderfarben, Öldrucklacke und Druckhilfsmittel wie

Bestäubungspuder, Plattenreiniger etc. aufbewahrt. Im Fachbereich Entwicklung bzw. in der

Satz- und Bogenmontage werden wichtiges Beiwerk wie Filme, Filmentwickler, Filmreiniger

sowie Abfälle an einem geeigneten Ort gelagert. Im Bereich der Plattenkopie wird zur Bear-

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QMH/UMH 7.4 Handhabung, Lagerung,

und Versand sowie Nachkalkulation


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beitung notwendiges Material wie Offsetplattenreiniger, Ammoniak, Plattenentwickler, Plattengummierungen

etc. entsprechend allen Vorschriften und unter Beachtung der umweltrechtlichen

Auflagen aufbewahrt.

Bei der Lagerung der Waren bzw. bei allen Transportvorgängen ist darauf zu achten, dass

diese nicht beschädigt werden. Bei Bedarf sind für den Transport der Waren mechanische

Sicherungen und geeignete Verpackungsmaterialien bzw. Schutzvorrichtungen vorzusehen.

7.4.2.3 Versand

Transport, Transportmittel und Transportverpackung werden auf das Produkt abgestimmt.

Beim Versand werden kritische Punkte wie Stoßempfindlichkeit, Feuchtigkeitsempfindlichkeit

usw. beachtet. Im Betrieb werden gebrauchte Kartons für Verpackungen wiederverwertet.

Die Identifikation versandbereiter Produkte erfolgt durch den Lieferschein, Versandpapiere

und die Kennzeichnung auf der Produktverpackung.

Verpackung und Etikettierung erfolgten aufgrund von Erfahrungswerten und Erfordernissen

der Zweckmäßigkeit und Stabilität in bezug auf Volumen und Gewicht des Artikels. Die Verpackungsbeschriftung

kann bei loser Ware auch versandbedingten Erfordernissen unterliegen

(z. B.: bestimmte Kennzeichnung für den ausführenden Spediteur). Die eindeutige Identifikation

der versandfertigen Produkte ist hierbei oberstes Gebot.

Der Mitarbeiter des Bereiches Weiterverarbeitung / Versand fügt alle je nach Anforderung

zur Auslieferung notwendigen Papiere (Ladelisten, Speditionsscheine Inland, Ausland usw.)

bei. Die auf Paletten bereitgestellten Aufträge werden mit Hilfe einer im Transporthubwagen

integrierten Waage gewogen, das ermittelte Gewicht wird in Form eines Aufklebers, der Bestandteil

der Lieferunterlagen ist, erzeugt. Jede Auslieferung wird durch einen Lieferschein

begleitet. Der Versandweg wird im folgenden graphisch verdeutlicht:

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QMH/UMH 7.4 Handhabung, Lagerung,

und Versand sowie Nachkalkulation


7.4.2.3.1 Ablaufgraphik Versand

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Zuständigkeiten Abläufe

7.3-2

Versand

Weiterverarbeitung Verpacken der Produkte

SB-Verkauf

Weiterverarbeitung

SB-Verkauf

Druckbereich (Archiv)

Weiterverarbeitung

an

an

Einlagerung und Aufnahme

in die EDV

Auftragstaschenübergabe

zur Nachkalkulation und

Abrechnung

Versendung mit eigenem

Fuhrpark

Ladeliste erstellen

Anweisungen beachten

Anweisungen des Kunden, durch den

Sachbearbeiter Vertrieb, durch

Assistenz der Geschäftsführung

- Restlieferung

- ... Stück auf Lager

Bereitstellung zum Versand,

Zwischenlagerung

Ende der Auftragsabwicklung /

Rechnungsstellung

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Entnahme und Archivierung

von Mustern und

Belegexemplaren

Archivierung sämtlicher Unterlagen,

die in der Auftragstasche keinen Platz

haben

Versendung, Abholung

durch Unterauftragnehmer

Spedition, Paketdienste, Termingut,

Zustellung

Hilfsmittel

Auftragstasche mit

Qualitätsplan

Vermerke auf

Auftragstasche

Abruf durch den Kunden

oder den Sachbearbeiter

Andrucke, Proofs,

Muster, Belegexemplare

Auftragstasche mit

Qualitätsplan, ggf.

Übersichtsliste

Muster,

Belegexemplare

Zeichnung4

Blatt 1

14.10.1998

Ladeliste

Versandpapiere

Unterauftragnehmer

QMH/UMH 7.4 Handhabung, Lagerung,

und Versand sowie Nachkalkulation


7.4.2.4 Nachkalkulation

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Die Nachkalkulation wird von dem zuständigen (bei Auftragsannahme festgelegten) Vertriebs-Sachbearbeiter

durchgeführt. Dabei ist es unumgänglich, dass er über den tatsächlichen

Verlauf der Auftragsabarbeitung von allen Unternehmensbereichen (auch und vor allem

bei Änderungen und Unterbrechungen) informiert wird. Zur Nachkalkulation werden auch

geeignete statistische Verfahren angewandt. Näheres geht aus der Prüferläuterung Vertrieb /

Kalkulation hervor.

7.4.3 Mitgeltende Unterlagen

Siehe Liste der Dokumente

Seite 5 von 5

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QMH/UMH 7.4 Handhabung, Lagerung,

und Versand sowie Nachkalkulation


Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: Jan. 1999

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QM-/UM-Handbuch

7.5 Abfälle und Entsorgung

7.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Dieses Kapitel regelt die Sortierung, den Transport, die Entsorgung und die Verwertung von

Abfällen in den Produktionsbereichen und in der Verwaltung. Die Abfälle müssen in den Abteilungen

der Druck Pruskil GmbH getrennt gesammelt werden. Die Abteilungen sind dafür

verantwortlich, dass die Abfälle in die bekannten Sammelplätze im Papierlager, im Farb- und

im Fertigwarenlager bzw. dem Außenlager so getrennt werden, dass die Entsorgungskosten

minimiert werden.

Verantwortlich für den Umfang der Abfallentstehung, die ordnungsgemäße Sammlung und

Bereitstellung zum Abtransport sind die Abteilungsleiter. Verantwortlich für die vorschriftsmäßige

Ausstattung des Abfallsammelplatzes und des Sonderabfall-Lagers ist der

QMB/UMB. Er stellt zusammen mit dem Leiter des Druckbereichs sicher, dass geeignete

Sammelbehälter bzw. ausreichend Behälterkapazitäten zur Verfügung stehen. Dies entbindet

die Mitarbeiter jedoch nicht vor ihren Informationspflichten, wenn abzusehen ist, dass der

Behälter übervoll wird.

Der QMB/UMB legt in Abstimmung mit der Geschäftsführung die Entsorgungswege fest. Er

verhandelt unter Berücksichtigung der Vorgaben des Abfallentsorgers mit Entsorgern und

legt diese zur Prüfung der Geschäftsführung vor, welche über die entsprechenden Maßnahmen

entscheidet. Der QMB/UMB hat hierbei eine beratende Funktion. Er informiert die einzelnen

Bereiche über die Handhabung und die Umsetzung der Entsorgungsvereinbarungen

und überprüft die Ausführungen. Der Abruf von Entsorgern erfolgt über den QMB/UMB und

dem Lagerverantwortlichen. Die Nachweisbelege über die Entsorgung werden vom Entsorger

direkt an die Druckerei zurückgeschickt, wo in der Buchhaltung aufbewahrt werden.

Außerdem ist der QMB/UMB zuständig für die Überprüfung der Entsorgungswege, der Entsorgungsdokumentation

und die Abfallbilanz der Stoffströme, ebenso für die Führung des

Abfallnachweisordners für Sondermüll und Recycling.

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7.5.2 Vorgehensweise

Grund-Voraussetzungen:

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Bereitstellung geeigneter Behältnisse im Betrieb und im Büro

Sortierung am Arbeitsplatz (siehe Prüfanweisungen)

Einbringung in größere Transportgebinde / ggf. mit Transportbelegen

Transport

Zuordnung des vorsortierten Abfalls in die Sammelcontainer (im Hof)

Prüfung und Unterschrift der Begleitpapiere für die externe Entsorgung

7.5.2.1 Sauberkeit der Arbeitsstätte

Mengenerfassung des Abfalls

Unterweisung von Vorgesetzten und Mitarbeitern

Saubere und zweckentsprechende Arbeitsplätze sind Grundvoraussetzung für die Erreichung

einer optimalen Qualität. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, ihren Arbeitsbereich und die

gemeinschaftlich genutzten Betriebsbereiche sauber und ordentlich zu halten. Dies gilt auch

für das Lager, die Werkstatt und die sanitären Einrichtungen. Bei Neueinstellungen, Einweisungen

und Unterweisungen erläutert der QMB/UMB in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung

auch diese Erfordernisse.

7.5.2.2 Arbeitssicherheit

Die Druck Pruskil GmbH legt höchsten Wert auf die Sicherheit ihrer Mitarbeiter. Gefahrenstoffe

(wie z.B.: Lacke und Lösungsmittel) werden gemäß den festgelegten Sicherheitsvorschriften

gehandhabt und entsorgt.

Anfallende Abfälle wie fester und flüssiger Sondermüll oder Papiermakulatur werden vorschriftsmäßig

(z.B.: Mewa-Lumpentonnen) im Außenlager des Fachbereiches Druck und

Papierlager zwischengelagert.

Die Mitarbeiter sind auf die entsprechenden Verfahren geschult.

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QMH/UMH 7.5 Abfälle und Entsorgung


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Abfallarten (Abfallschlüsselnummer existiert: ASN)

Abfälle zur Verwertung:

Bedrucktes Papier (Makulatur) -

Verpackungspapier, Papier aus Papierkörben, Akten -

Abfälle zur Beseitigung:

Lösemittelfreie Lacke (ASN)

Restmüll

Verunreinigte Kunststofffolien (Gelber Sack)

Sonstige ausgehärtete Lacke (restentleert) (ASN)

Entwickler (ASN)

Plattenentwickler (ASN)

Waschwasser (ASN)

Fixierbad (entsilbert) (ASN)

Filmreste (ASN)

Überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung (ASN)

Zellstoff-Mehrwegtücher mit Verunreinigungen (Recycling / Mehrwegsystem)

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30.06.00

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QMH/UMH 7.5 Abfälle und Entsorgung


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7.5.2.3 Umweltbezogene Aufgaben der Abteilungsleiter und der Mitarbeiter

� Abfälle sind soweit als möglich zu vermeiden

� Auf getrenntes sammeln des Abfalls unter Beachtung des gesetzlichen Vermischungsverbots

und der daraus festgelegten Entsorgungswege ist zu achten.

� Der Transport zum Abfallsammelplatz bzw. Sonderabfall-Lager und die vorschriftsmäßige

Einlagerung in die bereitgestellten Behälter unterliegt dem Abfallerzeuger.

� Regelmäßige Kontrollen zur Sicherstellung, dass Abfälle entsprechend dieser internen

Richtlinie getrennt gesammelt werden, sind durchzuführen.

7.5.2.4 Pflichten des QMB/UMB

� der QMB/UMB bzw. der Abfallbeauftragte hat sicherzustellen, dass der Entsorger bzw.

Transporteur über die erforderlichen Genehmigungen und Nachweise verfügt, zuverlässig

ist und die Entsorgung vorschriftsmäßig durchführen kann.

� er führt die Verhandlungen mit Entsorgern über Entsorgungsverträge.

� er führt alle Unterlagen über Entsorgungsvorgänge, die im Nachweisordner für Sondermüll

abzuheften sind (Entsorgungsnachweise, Begleitscheine, Verträge usw.)

� Durch regelmäßige Betriebsrundgänge stellt er sicher, dass Abfälle entsprechend dieser

Betriebsanweisung gesammelt und entsorgt werden.

� Er überprüft die Nachweisordner für Sondermüll und Recycling.

� Er koordiniert die jährliche Erstellung die Listen ”Material-, Abfall- und Stoffströme”

7.5.2.5 Pflichten des Lagerverantwortlichen

���� die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit im Abfalllager obliegt ihm

���� er zeichnet verantwortlich, dass alle Abfälle in geeigneten Behältnissen gelagert werden

können.

���� er meldet dem Abfallbeauftragten, wann der Entsorger bestellt werden muss.

7.5.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Dokumentenmatrix.

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30.06.00

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QMH/UMH 7.5 Abfälle und Entsorgung


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Datum: Jan. 1999

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8.0 Prüfungen, Kennzeichnung und Instandhaltung

8.1 Qualitäts- und Umweltaspekte bei Prüfungen

8.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

8.1.2 Vorgehensweise

8.1.3 Mitgeltende Unterlagen

8.2 Prüfmittelüberwachung

8.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

8.2.2 Vorgehensweise

8.2.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

8.3 Prüfstatus

8.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

8.3.2 Vorgehensweise

8.3.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

8.4 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten

8.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

8.4.2 Vorgehensweise

8.4.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

8.5 Instandhaltung der Betriebsmittel

8.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

8.5.2 Vorgehensweise

8.5.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

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QM-/UM-Handbuch

8.1 Qualitäts- und Umweltaspekte bei Prüfungen

8.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Dieses Handbuchkapitel stellt sicher, dass alle von den Mitarbeitern durchzuführenden Prüfverfahren

eingehalten werden, um fehlerhafte Produkte frühzeitig zu erkennen, damit diese

nicht weiter verarbeitet bzw. fehlerhaft an den Kunden übergeben werden. Wenn fehlerhafte

Arbeiten festgestellt werden, ist nach Kapitel 9.1 zu verfahren. Die Prüfplanung schließt sowohl

Qualitäts- als auch Umweltaspekte mit ein.

Eingangsprüfungen dienen der Erbringung des Nachweises, dass zugelieferte Produkte die

vorgegebenen Forderungen erfüllen. Zwischen- und Endprüfungen dienen dem Erkennen

und der Lenkung fehlerhafter Einheiten während und am Ende des Arbeitsablaufes.

Büromittel und Drucksachen werden im Sekretariat einer eigenverantwortlichen Prüfung unterzogen.

Der QMB gewährleistet im Rahmen seiner Verantwortlichkeit für das gesamte Qualitätsmanagementsystem

bzw. aufgrund seiner Überwachungsfunktion die Einhaltung der beschriebenen

Verfahren durch die Durchführung von internen Audits und ist in Abstimmung mit der

Geschäftsleitung und den Mitarbeitern ggf. zu ändern und zu aktualisieren.

8.1.2 Vorgehensweise:

Im Unternehmen wird generell versucht, das Just-in-Time-Prinzip bei der Beschaffung von

Papieren und anderen Materialien einzuhalten. Einige Lagerbereiche mit Standardpapieren

sind räumlich und funktional von der Produktion getrennt. Die Lagerplätze bei Standardpapieren

sind festgelegt und gekennzeichnet. Fehlerhafte Materialien und Rohstoffe werden in

mit ”gesperrt” gekennzeichneten Bereichen (Sperrlager) zwischengelagert. Die weitere Behandlung

von fehlerhaften Teilen geht aus Kapitel 9.1 hervor.

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Wareneingang:

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Gelieferte Ware wird im Wareneingang mit Hilfe des Lieferscheins auf Identität, Vollständigkeit,

Beschädigung und Termineinhaltung überprüft. Bei der Überprüfung der Ware werden

folgende Kriterien kontrolliert:

• Menge/Stückzahl,

• Gewicht, Volumen, Dimension,

• Oberflächen, Farbe

• Kennzeichnung des Produkts

• Funktion, Beschädigungsfreiheit

Weitere Regelungen gehen aus der Prüferläuterung Wareneingang/Lager und dem

Kapitel 6.4 hervor.

Werden bei der Wareneingangsprüfung Fehler festgestellt, wird dies durch ein Prüfprotokoll

auf dem Lieferschein dokumentiert. Bei der Abfüllung entdeckte Fehler werden an die Buchhaltung

zur Kreditoren-Sachbearbeitung gemeldet.

Daraufhin wird die Bestellung berichtigt / storniert und der Großhändler per Rücklieferschein

veranlasst, dass die fehlerhafte Lieferung zurückgenommen wird und ggf. eine neue Lieferung

erfolgt. Gleichzeitig wird dies in den Bestellunterlagen zur Lieferantenbewertung vermerkt.

In dringenden Fällen ist eine Freigabe von Produkten, Materialien und / oder Dienstleistungen

ohne Eingangsprüfung zulässig. In diesen Fällen muss eine entsprechende Kennzeichnung

erfolgen, um eine Rückverfolgbarkeit im Schadensfall zu ermöglichen.

Zwischenprüfung:

Die Auftragstasche wird vom Vertriebs-Sachbearbeiter angelegt und legt den Dokumentationsumfang

von allen technischen Bereichen im Qualitätsplan auf der Rückseite fest. Alle

Zwischenprüfungen werden auf dem Qualitätsplan dokumentiert.

Ausnahmen können nur bei echten Kleinaufträgen entstehen, wo Zwischenprüfungen nur in

einem reduzierten Umfang vorgenommen werden. Eine Endprüfung erfolgt aber generell.

In komplexeren Fällen oder bei umfangreichen Druckaufträgen werden evtl. weitere Übersichtslisten

und Ergänzungsblätter ausgefüllt, damit Prüfungen vollständig dokumentiert

werden können.

Die komplette Auftragstasche gelangt zur Auftragsbearbeitung zu den jeweiligen technischen

Abteilungen. Welche Punkte in den technischen Abteilungen geklärt werden müssen, geht

aus den Prozessdarstellungen (Abläufe der Kapitels 7.1-7.4) hervor. Die vom Mitarbeiter

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QMH/UMH 8.1 Qualitäts- und Umweltaspekte

bei Prüfungen


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auszuführenden Maßnahmen, Prüfungen und Dokumentationspflichten werden in Prüferläuterungen

geregelt.

Durch Zwischenprüfungen werden während der Herstellung die qualitätsbeeinflussenden

Tätigkeiten überwacht. Dabei werden von allen Mitarbeitern vor der Abarbeitung der Druckaufträge

Rohstoffe und halbfertige Ware, Anlagenteile und / oder Teilkomponenten geprüft,

insbesondere solche, die bei der Endprüfung nicht mehr geprüft werden können.

Das Ergebnis der Prüfungen wird, wie in den Prüferläuterungen festgelegt, dokumentiert.

Der jeweils zuständige Mitarbeiter ist für die Einhaltung der Prüfungen verantwortlich. Bei

negativem Ergebnis der Zwischenprüfung werden, wenn nötig, die weiteren Schritte und Korrekturmaßnahmen

mit dem Verantwortlichen besprochen.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass mögliche Fehler frühzeitig erkannt werden und kein

Arbeitsaufwand mit den damit verbundenen Kosten, in die Verarbeitung von fehlerhaften

Produkten investiert wird. Weiterhin werden auf dem Qualitätsplan die vorgeschriebenen

Arbeitsschritte mit den dazugehörigen Prüfungen dokumentiert und wer mit der Durchführung

betraut war.

Endprüfung / Warenausgang:

Die Endprüfungen werden entsprechend der vorgesehenen Prüfungen ausgeführt. Dadurch

wird sichergestellt, dass das fertige Produkt die Qualitätsanforderungen erfüllt. Die Ergebnisse

der Endprüfung werden durch Abhaken an den Paletten dokumentiert.

Die Warenlieferung erfolgt nicht, bevor nicht alle prüfrelevanten Tätigkeiten abgeschlossen

sind. Nur einwandfreie, ordnungsgemäß dokumentierte Aufträge dürfen unser Haus verlassen.

Nach der Dokumentation durch den Fachbereich Vertrieb wird die Auftragstasche mit

dem Qualitätsplan zur Abrechnung weitergegeben. Die Freigabe beinhaltet eine Dokumentationskontrolle

aller vorangegangener Prüfschritte. Die Auftragstasche wird aus Gründen der

späteren Rückverfolgbarkeit archiviert.

Die Abläufe der Prüfplanung und die Integration von bereits existierenden Normen

sowie die vollständige Berücksichtigung der Kundenanforderungen wird in der nachstehenden

Graphik kurz verdeutlicht.

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QMH/UMH 8.1 Qualitäts- und Umweltaspekte

bei Prüfungen


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Qualitätssicherungsvereinbarungen mit Lieferanten als Grundlage für eine

vertrauensvolle Zusammenarbeit. Grundsätzlich wird mit den Lieferanten eine

einwandfreie Lieferung der Waren vereinbart.

Welche produktbezogenen

Kriterien müssen überprüft

werden ?

Kundenanforderunge, Normen

usw.

Pruskil-

Normen

8.1.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

Wo ist eine Prüfung sinnvoll ?

Festlegung von Prüfungen im

Rahmen der Druckvorstufe

der Produktion und der

Weiterverarbeitung

Umsetzung in konkrete Anweisungen für Mitarbeiter

Wareneingangs-, Zwischen- und Endprüfungen

Prüferläuterungen

Selbstprüfungen

Jeder Mitarbeiter ist für die Qualität seiner Arbeit verantwortlich !

Prüfpläne

Eigenverantwortung

Qualität

sonst. Normen

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Nach welcher Methode und mit

welchen Mitteln muß geprüft

werden ?

Festlegung der Prüfmethode

und des Ablaufs für die

einzelnen Prüfstellen

6lhöb10a.vsd

Grundsatz

Prüfplanung

Prüfdurchführung

QMH/UMH 8.1 Qualitäts- und Umweltaspekte

bei Prüfungen


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QM-Handbuch

8.2 Prüfmittelüberwachung

Eichen ist das messtechnische Beurteilen von Prüfmitteln durch eine amtliche Stelle.

Kalibrieren ist die vergleichende Messung von Prüfmitteln mit einem “Referenznormal”

(= ein Messgerät, das zum Zweck des Kalibrierens nicht benutzt wird.)

Prüfmittel sind im Rahmen dieser Vorschrift alle Messinstrumente, die zum direkten

Nachweis der Qualitätsforderungen eingesetzt werden und für Prüfaufgaben

und Freigaben verwendet werden.

8.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Der Einsatz zuverlässiger Prüfmittel stellt sicher, das eventuelle Fehler im Herstellungsprozess

aufgedeckt werden und verhindert so, dass fehlerhafte Produkte verwendet werden.

Die in unserem Unternehmen eingesetzten Prüfmittel sind in der Prüfmittelliste aufgeführt.

Für die Prüfmittelüberwachung ist der Prüfmittelbeauftragte zuständig. Er ist befugt, geprüfte

und entsprechend gekennzeichnete Prüfmittel freizugeben bzw. abweichende und fehlerhafte

Prüfmittel einzuziehen. Diese Aufgabe ist einem Mitarbeiter laut “Aufgabenbeschreibung

Mitarbeiter” übertragen und allen Mitarbeitern mitgeteilt worden. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet,

fehlerhafte Prüfmittel dem Verantwortlichen zu melden.

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8.2.2 Vorgehensweise:

8.2.2.1 Beschaffung und Kennzeichnung

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Alle zur Durchführung von Messungen und Prüfungen vorgesehenen Messmittel werden

durch den Prüfmittelbeauftragten bzw. die Geschäftsleitung beschafft, einer Eingangsprüfung

unterzogen und zum Einsatz freigegeben. Der Prüfmittelbeauftragte ist dafür verantwortlich,

dass vor Gebrauch die Eigenschaften der Messgeräte laut Herstellerangaben, wie

z.B. Messgenauigkeiten usw. in der Prüfmittelliste eingetragen und überwacht werden.

Die Messgeräte werden mit einer dauerhaften Registriernummer gekennzeichnet. Die Benutzer

von Prüfmitteln sind verpflichtet, nur freigegebene Prüfmittel zu verwenden. Fehlerhafte

Prüfmittel sind dem Prüfmittelbeauftragten sofort zu melden. Alle Mess- bzw. Prüfmittel

werden turnusmäßig überwacht.

Es werden nur gekennzeichnete und damit freigegebene Prüfmittel eingesetzt. Diese Kennzeichnung

durch einen Aufkleber mit einer fortlaufenden Nummer.

8.2.2.2 Überwachung

Die regelmäßige Eichung und Kalibrierung der Prüfmittel erfolgt nach den in Prüfmittelliste

vorgesehenen Intervallen. Dabei wird, soweit notwendig, nach den vom Hersteller vorgegebenen

Prüfanweisungen verfahren. Verantwortlich hierfür ist der Prüfmittelbeauftragte.

Alle Prüfmittel werden in der Prüfmittelliste zusammengefasst. Dort sind folgende Daten enthalten:

− Prüfmittel Nr.,

− Prüfer und Prüfdatum,

− Toleranzen

− Prüfintervall,

− Prüfergebnis

− Aufbewahrungsort

Soweit die Prüfmittel nicht ständig am Arbeitsplatz aufbewahrt bzw. fest mit der Anlage verbunden

werden, befinden sich diese im Verantwortungsbereich des Prüfmittelbeauftragten.

Für die vollständige Rückgabe in einem einwandfreien Zustand des Prüfmittels ist der / die

jeweilige Mitarbeiter / -in selbst verantwortlich.

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QMH/UMH 8.2 Prüfmittelüberwachung


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Die Funktionsfähigkeit eines Prüfmittels wird ebenfalls vor dem Gebrauch vom jeweiligen

Benutzer geprüft. Der jeweilige Benutzer ist für den richtigen Gebrauch und die pflegliche

Verwendung des Prüfmittels verantwortlich.

8.2.2.3 Fehlerhafte Prüfmittel

Während des Gebrauchs defekt gewordene Prüfmittel werden vom Benutzer umgehend an

den für die Prüfmittel Verantwortlichen zurückgegeben. Dieser entscheidet über Reparatur,

Justierung, Kalibrierung, Ersatz oder Verschrottung des Prüfmittels.

Über die Wiederholung von Prüfungen, die mit fehlerhaften Messgeräten erfolgten, entscheidet

der jeweilige Meister zusammen mit der Geschäftsführung.

8.2.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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8.3 Prüfstatus

Prüfstatus ist der augenblickliche Stand der bereits durchgeführten Arbeiten und

Prüfungen.

8.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch die Kennzeichnung des Prüfstatus der Produkte und Dienstleistungen ist erkennbar,

ob, wann und wer die Produkte zur Weiterverarbeitung freigegeben hat. Somit ist ausgeschlossen,

dass versehentlich nicht geprüfte Ware verarbeitet oder an den Kunden ausgeliefert

wird.

Dieses Kapitel gilt für die gesamte Prüfstatusvergabe in Vertrieb, Verpackung und Lager,

sowie für Wareneingangs-, Zwischen- und Endprüfungen. Es gilt für das fertige Produkt, die

beigestellten Produkte, fremdbezogene Produkte und Dienstleistungen.

Die jeweils betroffenen Mitarbeiter sind für die ordnungsgemäße Anwendung und Erteilung

des Prüfstatus zuständig.

8.3.2 Vorgehensweise:

Um feststellen zu können, ob abgearbeitete Tätigkeiten bereits geprüft wurden, ist der jeweilige

Prüfstatus auf den begleitenden Unterlagen (Qualitätsaufzeichnungen laut Ablaufplan)

ersichtlich. Generell gilt, dass fehlerhafte Produkte oder Produkte, bei denen vorgeschriebene

Prüfungen noch nicht erfolgt sind, nicht zum Einlagern, Bearbeiten, Weiterverarbeiten und

zur Auslieferung weitergegeben werden dürfen.

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Weiterhin wird der jeweilige Prüfstatus durch die Eintragungen auf der Auftragstasche bzw.

im Qualitätsplan aufgezeigt. Er weist alle notwendigen Prüfungsschritte während der Auftragsabwicklung

bis zur Eigentumsübertragung an den Kunden aus. Die mit den definierten

Prüfungen betrauten Mitarbeiter bestätigen durch Datum und Unterschrift die Prüfung sowie

den fehlerlosen Zustand der weitergegebenen Produkte. Für dabei ermittelte fehlerhafte

Produkte gelten die Verfahren des Kapitels 9.1 (Lenkung fehlerhafter Einheiten).

FEHLERHAFTE PRODUKTE:

Es werden folgende Arten von Prüfstatus unterschieden:

i. O. = geprüft, freigegeben

gesperrt = nicht in Ordnung, weiteres Vorgehen wird abgestimmt

bzw. bedingte Freigabe

Die Kennzeichnung des Prüfstatus erfolgt durch:

- Nachweis in den Unterlagen

- Aufkleber und Anhänger

- Prüfberichte, Messprotokolle, Übergabeprotokolle

- besonderer Lagerort

Durchgeführte Prüfungen werden durch eines der zuvor aufgeführten Mittel kenntlich gemacht.

Zusätzlich werden die durchgeführten Prüfungen in der Auftragsakte archiviert. Aus

der Kennzeichnung ist ersichtlich, wer mit welchen Mitteln und welchem Ergebnis geprüft,

gekennzeichnet und freigegeben hat.

Falls erforderlich, müssen Lieferanten Prüfkennzeichnungen am Produkt mitliefern. Führt der

Kunde Zwischenprüfungen am Objekt durch, so werden diese in den Auftragsakten mit dem

entsprechenden Ergebnis der Prüfung dokumentiert.

8.3.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 8.3 Prüfstatus


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8.4 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten

8.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch klare Kennzeichnung wird, wenn nötig, die Identifikation aller Produkte und der zugehörenden

Dokumente so sichergestellt, dass in allen Phasen der Produktwerdung keine Verwechslungen

auftreten und eine anforderungsgerechte Rückverfolgbarkeit, auch nach der

Fertigstellung der Druckseiten, der Weiterverarbeitung und Auslieferung an den Kunden,

gewährleistet ist.

Wenn notwendig werden Produkte, Anlagen und Anlagenteile während des gesamten Entstehungsprozesses

durch entsprechende Beschriftungen gekennzeichnet. Die Kennzeichnung

erfolgt in der Regel durch den Lieferanten oder Hersteller der Produkte und Bauteile.

Für die Prüfung und Überwachung der Kennzeichnung ist der jeweils verantwortliche Mitarbeiter

in den einzelnen Wareneingangsbereichen zuständig.

Die Identifizierbarkeit und Kennzeichnung durch intern erstellte Leistungen liegt im Zuständigkeitsbereich

aller Mitarbeiter, die mit dem Werdegang unserer Produkte betraut sind.

8.4.2 Vorgehensweise:

Grundsätzlich ist die Zuordenbarkeit der Produkte und den evtl. im Voraus resultierenden

Bestellungen zur Abwicklung eines Auftrags anhand der Auftragsbezeichnung / -nummer auf

der dazugehörenden Auftragstasche möglich. Die Auftragstasche begleitet den Auftrag und

damit das Produkt vom Beginn der Auftragserteilung durch den Kunden bis zur Lieferung

und Nachkalkulation mit.

Produktart

Kennzeichnungsart

und Rückverfolgbarkeit

Anlagen und

Anlagenteile

eingegossener

Stempel,

Herstellerkennzeichen,

Teile-ID

Papier Sonstige

Betriebsmittel

Palettenzettel Bezeichnung,

(Auskunft über Verpackung

Auftrag), Kommis- Etikett, Lossionsnummer,

ggf. kennzeichnung

Lagerplatz

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Produkte zur

Auslieferung

Mitarbeiterkontrollnr.,Versandunterlagen


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In anderen, nicht speziell ausgewiesenen Fällen können Kennzeichnungen erfolgen durch:

Typenschilder, Aufkleber, Anhänger, Prägung, Stempel, Begleitpapiere, Prüfbescheide,

Prüfzeugnisse, Verpackungen, Beschriftungen.

Für jeden Auftrag wird durch die Sachbearbeiter im Vertrieb eine Auftragstasche mit allen

notwendigen Fertigungsunterlagen angelegt. Jede daraus resultierende Materialbestellung

oder Dienstleistung erhält ebenfalls die auf der Auftragstasche verzeichnete Bezeichnung / -

nummer.

Gleichzeitig füllt der Auftragssachbearbeiter ein Papierbestellformular aus, das nach Rücksprache

mit dem Papierlager bzw. nach der Bestellung bei Papierfabriken an die Abteilung

Druck weitergeleitet wird. Papierreservierungen und Lieferungen werden anhand dieses

Formulars identifiziert, kontrolliert, gekennzeichnet und bereitgestellt. Schnellschüsse sind

extra farbig zu kennzeichnen.

Paletten, die für die Druckerei oder die Weiterverarbeitung bereitstehen, werden von den an

der Produktion beteiligten Mitarbeitern mit Palettenzetteln versehen. Auf den Palettenzetteln

sind auftragsspezifische Eckdaten enthalten. Diese so gekennzeichnete Paletten können

auch bei umfangreichen Aufträgen (auch versehentlich abgestellte Lose) jederzeit identifiziert

werden.

Ein weiteres wichtiges Dokument stellt der Qualitätsplan dar, er wird vom Fachbereich Vertrieb

mit ausgegeben und gelangt über die einzelnen Fertigungsbereiche zur Auftragsmappe.

Im Qualitätsplan dokumentieren die Mitarbeiter alle im Rahmen der Arbeitsschritte wesentlichen

Prüfungen.

Änderungen der Auftragsgrundlagen müssen festgehalten werden und bedürfen immer der

Freigabe des Kunden. Hier ist der Vertrieb von den entsprechenden Fachbereichen gegebenenfalls

zu informieren.

Der Qualitätsplan wird nach Auftragsende zusammen mit der Auftragstasche abgelegt. Neben

der Prüfdokumentation stellt der Qualitätsplan sicher, dass der Werdegang der Produkte

(Druckaufträge) auch nach der Auslieferung zurückverfolgt werden kann.

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QMH/UMH 8.4 Kennzeichnung und

Rückverfolgbarkeit


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Sind Produkte durch den Hersteller/Lieferanten nicht eindeutig gekennzeichnet oder ist

durch die Verarbeitung der Teile eine Rückverfolgbarkeit nicht oder nur unverhältnismäßig

gewährleistet, so wird das Produkt in den Auftragsakten spezifiziert. Wo eine Kennzeichnung

am Produkt nicht möglich ist, werden folgende Informationen in den Begleitpapieren aufgenommen

und in den Auftragsakten aufbewahrt:

• genaue Artikelbezeichnung,

• Menge,

• Hersteller-, Lieferantenname,

• besondere Produktspezifikationen.

Die Identifikation erfolgt über den Namen des Kunden, die Kundenbestellung mit Datum (auf

Lieferschein bzw. Rechnung) und die Auftragstasche.

Eingeleitete Maßnahmen im Rahmen von Reklamationen werden auf dem Prüfprotokoll dokumentiert,

das in zweifacher Ausfertigung erstellt wird (Kundenexemplar, für interne Dokumentation).

8.4.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 8.4 Kennzeichnung und

Rückverfolgbarkeit


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QM-/UM-Handbuch

8.5 Instandhaltung der Betriebsmittel

8.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Eine ordnungsgemäße Wartung an Betriebsmitteln beugt dem vorzeitigen Verschleiß von

Betriebs- und Produktionsanlagen sowie Anlagenteilen vor, spart Geld und soll auch hier das

Hygienebewusstsein der Druck Pruskil GmbH unterstreichen. Generell gilt der Grundsatz,

dass mit allen Betriebsmitteln sorgfältig umzugehen ist. Erkannte Schäden sind der Geschäftsführung

und dem QMB umgehend zu melden.

Für alle Wartungsarbeiten ist der QMB verantwortlich. Dies entbindet die Mitarbeiter jedoch

nicht vor der Pflicht, die Geräte nach der Benutzung regelmäßig zu pflegen und zu reinigen.

Die Registrierung und Dokumentation der Wartungsarbeiten erfolgt auf der Betriebsmittelliste

(Ordner QM und mitgeltende Unterlagen). Die eingesetzten Maschinen werden planmäßig

instandgehalten und gewartet.

Für die Führung der Betriebsmittelliste ist der UMB/QMB zusammen mit den Abteilungsleitern

zuständig. Er ist befugt, diese Aufgabe auf Fachpersonal zu delegieren. Diese Aufgabe

ist einem Mitarbeiter laut “Aufgabenbeschreibung der wichtigsten Funktionsträger” übertragen

und allen Mitarbeitern mitgeteilt worden. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, Fehler und

Störungen an Betriebsmittel dem verantwortlichen Meister in der Produktion zu melden.

8.5.2 Vorgehensweise:

8.5.2.1 Beschaffung und Inventarisierung

Alle neuen Betriebs- und Produktionsmittel werden von der Geschäftsführung unter Mitwirkung

von Mitgliedern des Führungskreises (Leiter Druckerei / QMB/UMB bzw. Leiter Weiterverarbeitung

und Leiter Satz / Bogenmontage) beschafft. Hierbei werden finanzielle Aspekte

bei den Anschaffungskosten sowie die Kosten der laufenden Unterhaltung der Anlage berücksichtigt.

Zudem muss die neuanzuschaffende Anlage sowohl in Hinblick auf die zu erwartende Rentabilität

in den Jahren der voraussichtlichen Nutzung als auch ihre umweltrechtliche Unbedenklichkeit

beurteilt werden.

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Neue Betriebsmittel werden in der Betriebsmittel-Datenbank aufgenommen. Der QMB/UMB

bzw. Abteilungsleiter der jeweiligen Abteilung ist dafür verantwortlich, dass die Daten der

Betriebsmittel laut Herstellerangaben in der Betriebsmittel-Datenbank eingetragen und

überwacht werden.

Alle Betriebsmittel werden turnusmäßig gemäß den festgelegten Wartungsintervallen überwacht.

8.5.2.2 Überwachung

In der Betriebsmittel-Datenbank sind folgende Informationen enthalten:

− Hersteller

− Standort

− Wartungsintervall

− Type

− Baujahr

− Ansprechpartner

− Telefonnummer

− Wartungsdatum

− Datum der nächsten Wartung

Der verantwortliche Mitarbeiter kennzeichnet durchgeführte Wartungsarbeiten mit Erstellt /

Geprüft und Datum.

Zusätzlich sind in den Wartungsplänen die Aufgaben definiert, die von der Werkstatt und den

jeweiligen Benutzern der Betriebsmittel selbst durchgeführt werden müssen.

8.5.2.3 Fehlerhafte Betriebsmittel

Während der Produktion defekt gewordene Betriebsmittel bzw. Anlagenteile werden umgehend

ausgetauscht. Dabei werden Informationen über die Stillstandszeiten der Anlage bzw.

der Linie erfasst, damit mittelfristig eine Kosteneinschätzung und Entscheidung über eine

eventuelle Bevorratung bzw. einen vorbeugenden Austausch eines Verschleißteils nach einer

absehbaren Nutzungsdauer möglich wird.

Über die Festlegung von neuen Wartungsintervallen entscheidet die Geschäftsführung, die

sich von der Leitung Produktion beraten lässt.

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UMH/QMH 8.5 Instandhaltung der Betriebsmittel


8.5.2.4 Sauberkeit der Arbeitsstätte

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Saubere und zweckentsprechende Arbeitsplätze sind Grundvoraussetzung für die Erreichung

einer optimalen Qualität. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, ihren Arbeitsbereich und die

gemeinschaftlich genutzten Betriebsbereiche sauber und ordentlich zu halten. Dies gilt auch

für das Lager, die Werkstatt und die sanitären Einrichtungen. Bei Neueinstellungen, Einweisungen

und Unterweisungen erläutert der QMB/UMB in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung

auch diese Erfordernisse.

Flankierend dazu sind alle Reinigungstätigkeiten an Anlagen und Anlagenteilen mit Nennung

der Intervalle und der Verantwortlichkeiten geregelt. Zur Einhaltung der Sauberkeit gehört

ebenfalls die fachgerechte Handhabung von Betriebs- und Arbeitsmitteln. Dies ist vom

QMB/UMB zu erläutern und ggf. zu überwachen.

8.5.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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UMH/QMH 8.5 Instandhaltung der Betriebsmittel


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9. Fehler- und Reklamationsbehandlung,

Fehlerauswertung und -vermeidung / Notfallplanung

9.1 Lenkung fehlerhafter Einheiten

9.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

9.1.2 Vorgehensweise

9.1.3 Mitgeltende Unterlagen

9.2 Kundendienst und Retouren

9.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

9.2.2 Vorgehensweise

9.2.3 Mitgeltende Unterlagen

9.3 Statistische Verfahren

9.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

9.3.2 Vorgehensweise

9.3.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

9.4 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

9.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

9.4.2 Vorgehensweise

9.4.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

9.5 Notfallplanung

9.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten

9.5.2 Vorgehensweise

9.5.2.1 Aufgabenverteilung bei Notfällen

9.5.2.2 Meldepflichtige Ereignisse

9.5.3 Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

9.6 Ständige Verbesserungen

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9.1 Lenkung fehlerhafter Produkte

Abweichungen sind Differenzen von Ist-Werten gegenüber den Anforderungen. Sie

können unbedeutend sein mit keinerlei Auswirkung auf Sicherheit, Funktion

und Lebensdauer oder auf Fehler hinweisen. Mit dem Einverständnis

aller Beteiligten (Kunde und Firmenvertreter) können Abweichungen

toleriert werden.

Fehler ist eine nicht mehr tolerierbare Abweichung. Fehler müssen in jedem

Fall durch Reparatur, Nacharbeit oder Neuerstellung beseitigt werden.

Sonderfreigabe ist eine schriftliche Ermächtigung, ein Produkt, das die festgelegten Forderungen

nicht erfüllt, zu gebrauchen oder freizugeben.

9.1.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Es soll ausgeschlossen werden, dass als fehlerhaft und in ihrem aktuellen Status als nicht

zulässig erkannte Produkte und Ausstattungen ausgeliefert werden. Dieses Kapitel bezieht

sich auf alle beschafften, beigestellten und zu verarbeitenden Rohprodukte, die im Betrieb

verarbeitet, vertrieben oder verwendet werden.

Mit nachfolgenden Maßnahmen wird sichergestellt, dass fehlerhafte Ware, wenn erforderlich,

eindeutig als solche gekennzeichnet, separat gelagert und somit vor einer eventuellen versehentlichen

Weiterverarbeitung geschützt wird.

Alle Mitarbeiter haben die Pflicht, fehlerhafte Ware an den zuständigen Vorgesetzten zu

melden und in den vorgesehenen Bereich (Sperrlager) zu verbringen.

Verantwortlich für die Behandlung von Abweichungen von den in den Prüferläuterungen

festgelegten Abläufen ist der jeweilige Mitarbeiter. Er beurteilt die Schwere des Fehlers und

entscheidet, bei Bedarf zusammen mit seinem Vorgesetzten, in bezug auf die Weiterverwendung.

Er ist auch für die Fehlerdokumentation und, wenn Nacharbeiten möglich sind, für

die Wiederherstellung der Produktqualität zuständig.

Bei besonders schwerwiegenden Fehlern erfolgt die Entscheidung über das weitere Vorgehen

immer in Abstimmung mit der Geschäftsleitung.

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Sonderfreigaben von Produkten, welche die Anforderungen in punkto Qualität nicht erfüllen,

erteilt ausschließlich die Geschäftsleitung. Sonderfreigaben von Produkten, welche die Anforderungen

der Umweltpolitik des Unternehmens bzw. der Qualitätsanforderungen des

Kunden nicht erfüllen, werden nicht erteilt. Letzteres gilt generell.

9.1.2 Vorgehensweise:

9.1.2.1 Lenkung fehlerhafter Einheiten nach der Produktart

Lieferungen / Wareneingang

Der Fehler ist unter Angabe der Fehlerursache auf dem Lieferschein bzw. dem beizuheftenden

Beiblatt zu dokumentieren. Falsche Lieferungen von Rohstoffen werden grundsätzlich

nicht angenommen. In Ausnahmen werden Großteile auf der Sperrfläche im Lager mit Datum

und Fehlerbeschreibung gekennzeichnet. Der Lieferant wird durch den Sachbearbeiter

Vertrieb verständigt, die Ware geht zurück und wird durch eine Neulieferung ausgetauscht.

Ersatzlieferungen / Rückgabe an den Lieferanten / Verpackungsfehler

Fehlerhafte Einheiten, die zurück an den Lieferanten gehen, werden gesondert gelagert (zurück

an Lieferanten). Auf der Ware selbst wird ein Zettel mit der Art des Mangels, dem Datum

und dem Mitarbeiternamen, der den Fehler festgestellt hat, angebracht. Der Fehler wird

dann in den Begleitpapieren mit der Fehlerbeschreibung vermerkt. Fehlerhafte Lieferungen

werden von den eingeschalteten Transportdiensten bzw. Lieferanten zurückgenommen.

Eigene Produktion

Die Fehlerursache wird durch die begutachtende Stelle ermittelt und durch den Verursacher

abgestellt. Mögliche Maßnahmen zur Behandlung von fehlerhaften Produkten sind:

− Entsorgung

− Reparatur

− Nachbesserung

− Ausschuss

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− Wiederholungsprüfung

− Rücksendung an Lieferanten

− Sperrung

− Neudruck

Wenn Abweichungen oder Fehler festgestellt werden, die nicht direkt beseitigt werden können,

werden die Teile und Produkte zunächst mit einer Kennzeichnung gesondert gelagert

(ausgesonderte Ware). Entscheidet man sich für eine Aufbewahrung wegen Neuverwendung,

werden diese Produkte besonders gekennzeichnet.

Näheres geht aus den Herstellerangaben der eingesetzten Maschinen und den Prüferläuterungen,

die in jedem Arbeitsbereich ausliegen, hervor.

QMH/UMH 9.1 Lenkung

fehlerhafter Einheiten


9.1.2.2 Lenkung externer Fehler

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Bei bereits ausgelieferten Produkten gelten die Regelung des Abschnitts 8.4 Kennzeichnung

zur Rückverfolgbarkeit und ggf. Auslösung einer Rückrufaktion, sowie die Regelungen des

nachfolgenden Abschnitts 9.2 Kundendienst und Retouren. Kundenreklamationen werden

zusammen mit der betroffenen Abteilung geklärt und bevorzugt behandelt, um die schnellstmögliche

Beseitigung zu gewährleisten. Jedes ersetzte Produkt wird erneut geprüft, um die

Erfüllung der Qualitätsforderung und umweltrechtlichen Unbedenklichkeit nachweisen zu

können.

9.1.2.3 Systematische Fehlererfassung

Über immer wieder auftretende Fehler, erforderliche sowie vorbeugende Korrekturmaßnahmen

beratschlagen QMB/UMB, Geschäftsleitung und die betroffenen Mitarbeiter in den Besprechungsräumen

des Betriebes, um zukünftige Wiederholungen des Fehlers zu vermeiden.

9.1.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 9.1 Lenkung

fehlerhafter Einheiten


Erstellt: H. Arnold

Datum: März 1999

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QM-/UM-Handbuch

9.2 Kundendienst und Reklamationen

9.2.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch Wartung und Kundendienst wird der unbedenkliche Gebrauch der erworbenen Produkte

sichergestellt. Dadurch wird beim Kunden das Bewusstsein entwickelt, mit anforderungsgerechten

und qualitativ hochwertigen Produkten beliefert worden zu sein. Darüber

hinaus wird ein kontinuierlicher Erfahrungsrückfluss in den Vertriebs-, Planungs-, Beschaffungs-,

Produktions-, und Verpackungsprozess gewährleistet.

Dieses Kapitel bezieht sich auf alle Wartungs- und Kundendienstleistungen der Druck Pruskil

GmbH. Der zuständige Sachbearbeiter ist für alle Fragen, Anforderungen, Wünsche und

Aufgaben zuständig, die sich nach der Auslieferung der Produkte aus Sicht des Kunden ergeben.

Die Pflege von guten Kontakten und freundschaftlichen Geschäftsbeziehungen zu

unseren Kunden ist für unsere Geschäftsführung selbstverständlich und schließt diese in die

Kontaktpflege genauso mit ein wie den einzelnen Vertriebs-Sachbearbeiter.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Kapitels ist der Umgang mit von Kunden reklamierten

Produkten und die Ursachenermittlung und Festlegung einer Handlungsmaßnahme nach einem

entstandenen externen (= beim Kunden aufgetretenen) Fehler.

Jeder zuständige Vertriebs-Sachbearbeiter ist durch seine Hilfs- und Informationsbereitschaft

verantwortlich, dass der Auftraggeber auch weiterhin Vertrauen in den Qualitätsstandard

der Druck Pruskil GmbH hat. Sein Verhalten ist Werbung und Aushängeschild für unsere

Firma.

9.2.2 Vorgehensweise:

9.2.2.1 Kundenbetreuung

Bei der Druck Pruskil GmbH wird auf die Kundenpflege höchster Wert gelegt. Dazu ist

grundlegend eine hohe Produktqualität oberste Voraussetzung, um den Kunden zufrieden zu

stellen. Weiterhin ist man um ständigen Kontakt zu den Kunden bemüht. Durch geeignete

Maßnahmen werden die Produkte einem möglichst breiten Kundenkreis vorgestellt. Neben

persönlichen Kontakten zu den Kunden durch die Geschäftsleitung und durch die Sachbearbeiter

Vertrieb zählt verstärkt das Leistungsvermögen unseres Verlages, um auf dem Markt

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überzeugen zu können. Das Eingehen-Können und die unkomplizierte Umsetzung von Kundenwünschen,

die Beratung, der Preis, die Qualität und die Einhaltung von Lieferterminen

sind die Richtlinien, mit denen wir Kunden zufrieden stellen und auf Dauer an unser Unternehmen

binden wollen.

Wir sind starke Förderer hiesiger und international renommierter Künstler. Bei unseren Kunden

bedanken wir uns für das Vertrauen, dass sie uns durch die gemeinsamen Geschäftsbeziehungen

entgegenbringen. Auch bei unseren Weihnachtspräsenten sind wir deshalb

bemüht, immer wieder originelle und drucktechnisch ansprechende Geschenke zu machen,

z.B. auch durch anspruchsvolle Künstler-Editionen.

9.2.2.2 Reklamationsbearbeitung

Durch ständigen Kontakt zu unseren Kunden sind wir bemüht, einen optimalen Informationsfluss

zu gewährleisten und eine fehlerhafte Übermittlung von Informationen an interne und

externe Stellen zu vermeiden (Schnittstellenprobleme sollen möglichst eingedämmt werden).

Trotz vorausschauender Qualitätsplanung sind Fehler jedoch nie ganz auszuschließen.

Wichtig ist jedoch, dass sich auch in einem Reklamationsfall der Kunde ernst genommen

und gut betreut fühlt.

Hier erstellen die Vertriebs-Sachbearbeiter zusammen mit dem Kunden bzw. dem Auftraggeber

ein Konzept, um die Minderung eines Produktes beheben zu können. Der Sachbearbeiter

erstellt daraufhin einen internen formlosen Bericht über die Reklamation, in dem festgehalten

werden muss, durch wen und wodurch die Reklamation verursacht worden ist, sowie

der Vorschlag zur Vorgehensweise, um die Reklamation verursachungsgerecht beheben

zu können. Maßnahmen, die zur Vermeidung von Reklamationen eingeleitet werden, sind

vorher intern mit der Geschäftsführung, dem QMB/UMB und ggf. den involvierten Fachbereichen

durchzusprechen und müssen ebenfalls auf dem Reklamationsbericht festgehalten

werden.

Für den Nachweis der Einhaltung von Qualitäts- und Umweltansprüchen stellt die Druck

Pruskil GmbH dem Kunden folgende Unterlagen zur Verfügung:

− Einsicht in das betriebseigene QM-/UM-Handbuch

− ggf. Prüferläuterungen

− ggf. entsprechende Nachweisdokumente (Prüfprotokolle)

Mängel und Reklamationen, die auf Qualitätseinbußen basieren, fließen zur Verbesserung

unseres Management-Systems in eine systematische Fehlerauswertung mit ein. Hierbei wird

besonders auf sich wiederholende, gleichartige Störungen und Mängel geachtet. Aus der

Auswertung werden gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen aufgestellt. Rücklieferungen

werden festgehalten.

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QMH/UMH 9.2 Kundendienst und Reklamationen


Kunde

wünscht

Ersatzlieferung

Reklamationsannahme

im Vertrieb

Reklamationsannahme

im Vertrieb

Reklamationsannahme

im Büro

Transportfehler

Qualitäts-

Fehler

unvollständige

/

Fehllieferung

(Versandfehler)

Vollständigkeit

der

Kunden-

informationen

und

Unterlagen

VerantwortlichenBearbeiterbestimmen;

Anlage einesVorgangs

Verschulden

bei

Druck

Pruskil

GmbH oder

Kulanzregelung

9.2.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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nein Auslieferungsort,Datum,

Artikel

und WE-

Protokoll

des Kunden

anfordern

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Verpakkungsfehler

(Druck

Pruskil

GmbH trifft

Mitverschulden)

nein SchadensbegleichungdurchSchadensverursacher(Transporteur)

ja ja Ersatzlieferung,ÄnderungVer-

der

packungsart

Fehlerursachenanalyse

mit

allen Beteiligten

Verwaltung

laufende

Reklamationen(Anrufer

/ Kunde,

Fahrzeug,

Datum, Teile,

zur Erledigung

bis

..., W/V)

ja Ersatzlieferung

Reklamationsbearbeitung,Information

des

Kunden

Lenkung

fehlerhafte

Produkte

siehe 9.1

a) Falschlieferung:

Zusätzliche

Versandkosten

trägt

Druck

Pruskil

GmbH

nein b) Unvollständige

Lieferung:

Frachtfreie

Lieferung

Ablage bei

erledigte

Reklamationen

Ware wird

berechnet

Ware wird

nicht berechnet;Warenabgangverbuchen

Reklamationskostenauswertung

Nachlieferung,

(Kosten des

Artikels trägt

Kunde)

Nachlieferung,

Kosten des

Artikels trägt

Druck

Pruskil

GmbH

QMH/UMH 9.2 Kundendienst und Reklamationen


Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: März 1999

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QM-/UM-Handbuch

9.3 Statistische Methoden

9.3.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch den sinnvollen Einsatz statistischer Methoden innerhalb der Druck Pruskil GmbH wird

die Grundlage zur Beurteilung von Prozessen, Abläufen und Produkten geschaffen. Hierdurch

werden Schwachstellen aufgedeckt und die Basis für Verbesserungen geliefert. Dieses

Kapitel bezieht sich auf alle Mitarbeiter im gesamten Betriebsprozess einschließlich der

Nutzungsphase. Es soll die geplante und dokumentierte Anwendung sicherstellen. Für die

Bedarfsermittlung von statistischen Methoden ist der Qualitätsbeauftragte zuständig.

9.3.2 Vorgehensweise:

Wo der Bedarf für statistische Methoden festgestellt wird, bzw. notwendig oder vorgeschrieben

ist, werden leicht handhabbare Regelungen für die Anwendung zur Verfügung gestellt.

Eingesetzt werden z.B.:

− Stichprobenverfahren

− Übersichten, Auswertungen

− Strichlisten, ABC-Analyse

Monatlich werden von der Finanzbuchhaltung Umsatzstatistiken und BWA’s ausgewertet.

Die Reparaturkosten, Kosten für Wartungsarbeiten pro Druckmaschine und Kosten für Ersatzteile

werden jährlich erfasst.

9.3.2.1 Fehlerauswertung “Fehlkopien”

Alle Druckplatten werden bei der jährlich zu erhebenden Stoff- und Materialdatenübersicht

erfasst. Normale, also fehlerfreie Produktion und Fehlkopien als Folge von Hohlkopien,

Testbelichtungen, falscher Stand, werden getrennt ausgewiesen. Zusätzlich zu fertigende

Platten auf Veranlassung des Kunden (falsche Filme etc.) sind gesondert in der Übersicht

auszuweisen. Bei allen fehlerhaften Druckplatten ist stets der Grund (die Fehlerursache)

anzugeben. Die Auswertung der Fehlkopien (Anteil an der Gesamtheit in Prozent) erfolgt

regelmäßig durch den Fachbereichsverantwortlichen Satz/Bogenmontage, bzw. den Sachbearbeiter

Vertrieb. Der QMB/UMB hat Einsicht in diese Daten und stellt sie bei Bedarf, mindestens

jedoch jährlich der Geschäftsleitung vor.

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9.3.2.2 Fehlerauswertung “Makulatur”

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Die Fehlererfassung “Makulatur” erfolgt direkt an der jeweiligen Druckmaschine. Jeder Fehler

wird einzeln erfasst. Der für die jeweilige Maschine verantwortliche Drucker trägt auftragsbezogen

die Fehlermengen in den Qualitätsplan (Rückseite der Auftragstasche) ein.

Die Qualitätspläne werden ausgewertet und in der Stoff- und Materialdatenübersicht dokumentiert.

Dem QMB/UMB zusammen mit den Sachbearbeitern Vertrieb ist es somit möglich,

die Anzahl der Makulaturen an der Gesamtdruckzahl zu ermitteln und der Geschäftsführung

mindestens einmal jährlich vorzulegen.

9.3.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMB 9.3 Statistische Methoden


Was noch Sinn machen könnte bei Pruskil:

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� Angebotsdurchfallliste durch den Sachbearbeiter Vertrieb. Anhand dieser Liste werden

Angebote analysiert, bei denen der Zuschlag an den Mitbewerber gegangen ist.

� Monatlich werden mit den Sachbearbeitern Vertrieb und den Leitern des Produktionsbereiches

die Kundenreklamationen ausgewertet, um zu überprüfen, welche

Punkte vom Kunden am meisten reklamiert werden, um diese Punkte abzustellen.

� Einmal pro Monat wird die Überstundenliste ausgewertet, um festzustellen, warum

Überstunden gemacht werden müssen, um diese evtl. zu vermeiden.

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QMH/UMB 9.3 Statistische Methoden


Erstellt: Harbeck + Partner

Datum: März 1999

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9.4 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

9.4.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Durch Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen soll verhindert werden, dass aufgetretene

Fehler oder Schwachstellen sich wiederholen. Erkannte Qualitätsabweichungen werden innerhalb

des gesamten Betriebs und durch die systematische Erfassung und Bewertung von

Fehlern und Reklamationen in Korrekturmaßnahmen umgesetzt.

Grundlage für die Auswertung ist die Korrekturmaßnahmenliste (Geschäftsleitung, QMB =

Bewertung der Zulieferer, Sachbearbeiter, Büro = Kundenreklamationen) bzw. die Fehlerprotokolle.

Speziell für Montagefehler ist der Leiter Montage (siehe Mitarbeiterliste) Ansprechpartner

für die Mitarbeiter, um gemeinsam Korrekturmaßnahmen festzulegen.

9.4.2 Vorgehensweise:

9.4.2.1 Grundlegendes

Der Prozess der Qualitätssicherung kann durch ein einfaches Vier-Stufen-Schema mit anschließender

Rückkoppelung beschrieben werden.

Planen: Die Geschäftsführung ist in der obersten Verantwortlichkeit für die Qualität der

Produkte, definiert Unternehmensziele und stellt die Qualifikation der Mitarbeiter

sicher, damit auch in Zukunft die Ausführungsqualität gewährleistet ist.

Tun: Alle Mitarbeiter handeln qualitätsbewusst und kundenorientiert. Dies beinhaltet

auch die Notwendigkeit, sich an gemeinsam festgelegte Verfahren zur Qualitätssicherung

zu halten und eine Null-Fehler-Qualität anzustreben.

Prüfen: Durch Wareneingangs-, Zwischen- und Endprüfungen soll sichergestellt werden,

dass Fehler von den Mitarbeitern unseres Unternehmens erkannt werden. Eine

vollständige Fehlervermeidung wird aber dennoch nie möglich sein.

Aktion: Der Betrieb setzt auf Fehlervorbeugung und wirksame Korrekturmaßnahmen.

Durch die betrieblichen Fehlererfassungs-Maßnahmen und die Ursachenanalyse

sollen dieselben Fehler aber in Zukunft vermieden werden.

Damit alle Mitarbeiter von den Erfahrungen des anderen profitieren können, gibt es den internen

Erfahrungsaustausch. Wird ein Problem gelöst, wird diese Lösung auch den Kollegen

zugänglich gemacht.

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Prüferläuterungen

interne Audits

Aufgabenbeschreibungen

MPPRUIM_AD0KVP.vsd

Statistische

Methoden

Prozeßabläufe

3 4

2

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Schulungen

1

Auditberichte

Korrekturmaßnahmen

Unternehmensgrundsätze

und

-ziele

Unternehmenspolitik

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KVP-Zyklus in t

KVP-Zyklus in t

KVP-Zyklus in t

KVP-Zyklus in t

1

PLANEN:

- konkrete Zielvorgaben !

- konkrete Maßnahmen !

- konkrete Termine !

- konkrete Verantwortliche !

KVP-Zyklus in

t+1

HANDELN:

- Fehler abstellen !

- Ursachen ermitteln !

- Fehler zukünftig vermeiden !

- Neue Ziele formulieren !

PRÜFEN:

- Fehlerauswertung !

- Ermittlung der Zielerfüllung !

- Controlling !

- Selbstverantwortung !

TUN:

- Kräfte und Wissen bündeln !

- Aufgaben effizient verteilen !

- Aufgaben effizient abarbeiten !

Die Rückkoppelung einer durchgeführten Korrekturmaßnahme und die anschließende

Wirksamkeitskontrolle an die Geschäftsführung verpflichtet diese, wieder neue Ziele zu setzen.

So wird langfristig das Unternehmen und die von ihm erbrachte Produktqualität und

Kundenorientierung immer besser (kontinuierliche Verbesserung).

Unsere Mitarbeiter werden gefordert, mitzudenken und an der Verbesserung unseres Qualitäts-Management-Systems

aktiv mitzuwirken.

9.4.2.2 Maßnahmen zur Einleitung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen

Wöchentliche Maßnahmen:

Formlose wöchentliche Besprechungen während der morgendlichen Arbeitseinteilung der

Fachbereichsleiter mit QMB/UMB schließen eine kurzfristige Fehlerdiskussion über Erfahrungen,

problematische Arbeitsabläufe oder Produkte ein, welche in den Vortagen aufgetaucht

sind. Die Fehlerursachen werden hier diskutiert, so dass alle Mitarbeiter von den Erfahrungen

der anderen profitieren.

4

3

2

1

QMH/UMH 9.4 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen


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Die wöchentlichen Festlegungen werden in formlosen täglichen Besprechungen der Fachbereichsleiter

mit ihren Mitarbeitern an diese weitergegeben und dienen zur kurzfristigen Arbeitsplanung.

Monatliche Maßnahmen:

Regelmäßige monatliche Besprechungen zur Entdeckung von immer wiederkehrenden Fehlern

und zur Einleitung von Korrekturmaßnahmen zur Beseitigung des Wiederauftretens des

Fehlers werden vom QMB/UMB und der Geschäftsführung einberufen und geleitet:

• Vollständige Erfassung von Fehlern in Prüfprotokollen oder der Korrekturmaßnahmenliste

bei intern festgestellten Fehlern, Einbeziehung von Kundenreklamationen

• Durchführung von geeigneten Korrekturmaßnahmen nach Auswertung der Fehlerursachen

und Ortung der Fehlerquellen (wenn möglich und sinnvoll) zur Vorbeugung

• Überwachung der Wirksamkeit dieser Korrekturmaßnahmen, um gegebenenfalls notwendige

Änderungen zur Wiedererlangung der qualitativen, gesundheitlichen bzw. lebensmittelrechtlichen

Unbedenklichkeit einzuleiten

• Berichterstattung über eingeleitete und durchgeführte Korrekturmaßnahmen, Information

des Kunden und der Überwachungsbehörden bei Änderungen, die in die Umwelt-

Politik aufgenommen werden sollen

9.4.2.3 Aufgaben des QMB/UMB - Hilfsmittel

Der QMB/UMB hat weiterhin sicherzustellen, dass bei der Auswertung der Qualitätsabweichungen

Zuordnungen der Fehler möglich sind nach Art, Ursache, betroffenem Produkt oder

Erzeugnis und der fehlerverursachenden Stelle, soweit dies zweckmäßig erscheint.

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QMH/UMH 9.4 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen


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Dabei sollten die 6-M-Fragen beachtet werden: Lässt sich der Fehler begründen durch

(mehrere Gründe können zutreffen)

⇒ Menschliches Versagen?

⇒ Material? (Ausstattung, Rohstoffe)

⇒ Methode?

War zum fraglichen Zeitpunkt oder ist generell die Prozesssicherheit nicht vollständig

gewährleistet? Müssen zusätzliche Prüfpunke und -verfahren festgelegt werden?

⇒ Milieu?

Waren zum fraglichen Zeitpunkt oder sind generell die Sauberkeit des Arbeitsbereiches,

die Anlagensicherheit oder andere äußere Umstände nicht gewährleistet? Sind

evtl. weitere Maßnahmen zur Wiederherstellung eines tadellosen Zustandes notwendig?

⇒ Management?

Wurden regelungsbedürftige Bereiche nicht klar organisiert, die von der Geschäftsführung

erwarteten Anforderungen nicht dokumentiert und die durchzuführenden qualitätssichernden

und umweltrelevanten Maßnahmen den Mitarbeitern nicht in vollem

Unfang und verständlich kommuniziert?

⇒ Maschine?

Sind Maschinen und Messvorrichtungen zum fraglichen Zeitpunkt nicht vollständig

funktionsfähig gewesen?

Der QMB/UMB überwacht die Durchführung von Korrekturmaßnahmen und deren Dokumentation

und prüft aufgrund der zugeleiteten Informationen, ob die Korrekturmaßnahmen den

gewünschten Erfolg bringen. Im Einzelfall kann dies z.B. durch Prüfung geänderter Unterlagen

und Verfahren geschehen. Das Ergebnis wird kurz schriftlich zusammengefasst.

9.4.2.4 Vorbeugepflichten aus der Produkthaftung

Produkthaftung nach § 823 BGB:

Durch präventive, d.h. fehlerverhütende Maßnahmen soll im Unternehmen sichergestellt

werden, dass bei der Herstellung des Produktsortiments die notwendige Sorgfalt berücksichtigt

und erfüllt wurde. Dies betrifft insbesondere

⇒ die Planung, Produktion und Abfüllung unter Beachtung des Stands der Technik

⇒ die Produktion und Abfüllung unter Beachtung der neuesten Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften

⇒ die Kontrolle zugelieferter Produkte oder Produktbestandteile bzw. Rohstoffe auf Mängelfreiheit

⇒ die Qualitäts- und Ausgangskontrolle des fertigen Produktes

⇒ die Marktbeobachtung, was sich insbesondere auf die Verwendung des Produktes und

die damit verbundenen Gefahren bezieht, insbesondere Fragen der chemiekalischen

Unbedenklichkeit von Farben.

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QMH/UMH 9.4 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen


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Produkthaftung im Rahmen des Produkthaftungsgesetzes

Das Produkthaftungsgesetz ist auch für unser Unternehmen relevant. Eine Haftungsentlastung

nach dem Produkthaftungsgesetz ist u.a. dann möglich, wenn unser Unternehmen

nachweisen kann, dass

⇒ unser Produkt zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kunden keinen Fehler hatte, der

schadensverursachend war oder sich nachweisen lässt, dass der Fehler später entstanden

sein muss

⇒ wenn der Fehler nach dem Stand der Technik noch nicht erkennbar war

⇒ die einzelnen oben stehenden Verpflichtungen durch die Vorlage einer entsprechenden

Dokumentation erfüllt werden können.

9.4.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

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QMH/UMH 9.4 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen


Erstellt: H. Arnold

Datum: März 1999

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QM-/UM-Handbuch

9.5 Notfallplanung

9.5.1 Zweck, Anwendungsbereich und Zuständigkeiten:

Unser Unternehmen legt fest, welche Maßnahmen zur Notfallbekämpfung eingeleitet werden,

damit auch ein eventueller Störfall in seinen Auswirkungen auf das Unvermeidliche beschränkt

bleibt und nicht noch weitere Folgeschäden durch planloses Handeln in einer Notfallsituation

entstehen. Alle Mitarbeiter sind durch eine entsprechende Schulung eingewiesen

und für ein planvolles Handeln verantwortlich.

9.5.2 Vorgehensweise

Notfälle sind Ereignisse, die Leben, Gesundheit, Umwelt oder Eigentum so gefährden, dass

diese nur durch besondere Maßnahmen beseitigt werden können. Ursachen und Folgen

derartiger Notfälle können sein:

Über die möglichen Notfälle in unserem Unternehmen gibt es detaillierte Aufzeichnungen

über die Gefahrenart, die einzuleitenden Sofortmaßnahmen und die einzuhaltenden Meldewege.

Im einzelnen ist in der QM-/UM-Anweisung Notfallplanung (Arbeitsanweisung 9.5-1

Stör- und Notfallmaßnahmenplanung) geregelt, wie zu verfahren ist im Fall von:

⇒ Personenschäden und Krankheiten von Personen (Mitarbeiterschulungen)

⇒ Ausfall von Mess- oder Prüfeinrichtungen

⇒ Bränden und Explosionen

⇒ Bränden mit Rauchgasentwicklung und verunreinigtem Abwasser

⇒ Austritt von wassergefährdenden, brennbaren Stoffen und Gefahrstoffen im Betriebsgebäude

Des weiteren wird auf die Kapitel Prozesslenkung, Prüfungen und Reklamationen verwiesen.

Bei eingetretenen Notfällen müssen Sofortmaßnahmen getroffen und unverzüglich Meldung

an die Geschäftsführung gemacht werden. Dazu sind die entsprechenden Meldewege und

evtl. einzuleitende Sofortmaßnahmen zu beachten und allen Mitarbeitern bekannt zu geben.

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Datum:


Personenschäden

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Feuer / Brand

Knappe, präzise Meldung

Was passiert?

Wo ist etwas passiert?

Wann ist etwas passiert?

Wer hat gemeldet?

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Austritt von

gefährlichen Stoffen

Alarmmeldung an die Geschäftsführung / UMB)!

MPRIeIM_GRMELD.VSD

Hierbei sind alle Mitarbeiter auf die Arbeitsanweisung Stör- und Notfallplanung sowie auf die

mitgeltenden Unterlagen (Anlagen zu Meldewegen, Formblätter zur Notfallmeldung) unterwiesen

worden. Die zu benachrichtigen Stellen gehen aus dem Telefonnummern-

Verzeichnis hervor.

Gefahrenstoffe

In allen Fertigungsbereichen kommen verschiedene Stoffe zum Einsatz, von denen ein Gefährdungspotential

ausgehen kann. Für all diese Stoffe liegen Sicherheitsdatenblätter und

entsprechende Anweisungen auf, die die Lagerung, Verwendung und Handhabung verbindlich

regeln. In jedem Unternehmensbereich, in dem derartige Stoffe verwendet werden, liegen

die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter und Anweisungen an zentraler Stelle aus.

Mitarbeiter, die mit der Handhabung, Lagerung und Verwendung gefährlicher Stoffe beauftragt

sind, haben sich über die Festlegungen in den Sicherheitsdatenblättern und in den Betriebsanweisungen

zu informieren, ggf. Schutzausrüstung zu benützen. Die Mitarbeiter wurden

von den jeweiligen Bereichsleitern dahingehend geschult und haben sich per Unterschrift

zur Einhaltung dieser Festlegungen verpflichtet.

Brandschutz

Die notwendige brandschutztechnische Ausstattung (Feuerlöscher u.ä.) wird regelmäßig

überprüft und entspricht den Anforderungen. Die Mitarbeiter sind über regelmäßige Brandschutzübungen

geschult, wie im Gefahrenfalle zu reagieren ist und kennen die Fluchtwege.

Alle Fluchtpläne sind ausgehängt und mit den Feuerlöschern, Erste-Hilfe-Einrichtungen und

Fluchtwegsymbolen gekennzeichnet.

QMH/UMH 9.5 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen


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Carl-Benz-Ring 9 Telefon 0 84 58 / 32 95-0

85080 Ingolstadt - Gaimersheim

Telefax 0 84 58 / 32 95 13

9.5.2.1 Aufgabenverteilung bei Notfällen

Geschäftsführung oder QMB/UMB als ihr Vertreter bei Abwesenheit:

• Einstufung des Störfalls und Entscheidung über die Alarmierung von externen Unterstützungskräften.

• Entscheidung über Information von Behörden und Öffentlichkeit.

QMB/UMB bei Unfällen auf dem Betriebsgelände oder sein Vertreter bei Abwesenheit:

• Einweisung der Feuerwehr und der Rettungskräfte.

• Zugangskontrolle zur Unfallstelle; Vermeidung des Zutritts von Unbefugten; Absperrung

der Unfallstelle.

• Aufschreibung von ausgetretenen Stoffen.

• Fotodokumentation des Unfallgeschehens und Protokollierung des Ereignisablaufs.

Nach dem Notfall analysieren die Geschäftsführung bzw. der QMB/UMB die Unfallursachen

und erarbeiten geeignete Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen.

9.5.2.2 Meldepflichtige Ereignisse

Ereignis Folgen Meldestelle

Arbeitsunfall Alle Verletzungen und Gesundheitsschäden Geschäftsführung

Unfälle Unfallverletzungen eines Beschäftigten mit mehr als Gewerbeaufsicht,

drei Tagen völliger oder teilweiser ArbeitsunfähigBerufsgenossenkeitschaft Schwere Unfälle Tod einer Person oder mehrere Personen erheblich Gewerbeaufsicht,

verletzt

Berufsgenossenschaft,

Ortspolizei

Schwere Scha- Sachschäden durch das Ereignis von mehr als Gewerbeaufsicht

densfälle 50.000 €

Brände Brände, die nicht eigenständig gelöscht werden Feuerwehr, Polizei

können

Betriebsstörun- Erhebliche Umweltauswirkungen durch Stoffe oder Gewerbeaufsicht

gen

gesundheitliche Beeinträchtigungen oder erhebliche

Belästigungen von Menschen

Austritt wasserge- Eindringen bedeutender Stoffmengen in ein oberir- Untere Wasserbefährdender

Stoffe disches Gewässer, in Abwasseranlagen oder in den hörde

Boden

9.5.3 Mitgeltende Unterlagen:

Siehe Liste der Dokumente

Seite 3 von 3

Änd.-Stand: A

29.06.99

HK0905.DOC

QMH/UMH 9.5 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen


Erstellt: H. Arnold

Datum: 06/2002

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QM-/UM-Handbuch

9.6 Ständige Verbesserungen

Eine weitere Aufgabe des QMB ist es, in Zusammenarbeit mit dem Verkauf, Einkauf und

Produktion Verfahren zur Ermittlung der Gründe von Fehlern und Störungen und deren Beseitigung

einzuführen.

Bei diesen Verfahren kann Qualitätspolitik, Qualitätsziele, Datenaufzeichnungen für Korrektur-

und Vorbeugungsmaßnahmen, Ablauf von internen Audits, sowie die Datenanalyse verbessert

werden.

Das Setzen der jährlichen Qualitätszielvorgaben ist ein kontinuierliches Verfahren zur Verbesserung

des QM-Systems.

Seite 1 von 1

Änd.-Stand: E

30.07.02

HK0906.DOC

Geprüft u. Freigegeben:

Datum:


Erstellt: D. Stepanek

Datum: 12.07.2000

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Verteilerliste QM/UM-Handbuch

EXTERN

Lfd. Nr. Empfänger Änderungsdienst

Änderungsstand

Datum Unterschrift

QM/UM

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Datum:


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Verteilerliste QM/UM-Handbuch

INTERN (Lose-Blatt-Sammlung)

Lfd. Nr. Empfänger Änderungsdienst

1 Geschäftsleitung ja 11.07.06

2 Abt.: Verwaltung ja 11.07.06

3 Abt.: Druck ja 11.07.06

4 Abt.: Buchbinderei ja 11.07.06

5 Abt.: Satz/CTP ja 11.07.06

Erstellt: Christine Hettich

Datum: 10.11.2006

Datum Unterschrift

Geprüft u. Freigegeben:

Datum:

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