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NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

1.HIGHLIGHTS:

BAUMA 2010

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 22. Jahrgang April 2010 10413

ePaper


INHALT

28

Traktion für die Baustelle

Auf dem Bau mit seinem vielfach unbefestigten

Untergrund kommt es vor allem

auf Traktion an. Wir stellen die wichtigsten

Neuheiten vor.

APRIL 2010

Editorial

3 Endlich Frühling!

Finanzen & Fuhrpark

8 Reifen und Service

10 Direkter Fahrstilassistent

12 Mit neuem Gesicht

14 Neue Vertriebsleitung

16 Neuer Servicebaustein

Kapital-Kompass

18 Geschenktes Geld?

20 Übersicht Förderprogramme

Aus- und

Weiterbildung

22 Kann nur besser werden

24 Bundesweites Lernen und Sichern

Tipps & Trends

26 Marktanteile gewonnen

70 Ein R 400 als Jubiläums-Scania

84 Mit Leib und Seele

Familien-Unternehmer

bauma Highlights

28 Traktion für die Baustelle

32 Rutschfeste Pritsche

34 Back to the Roots

40 Robustes Leichtgewicht

42 Ladungssicherung ganz einfach

44 Drei Premieren bei Langendorf

46 Flexibilität und Nutzlast

Umweltfreundliche

Mobilität

48 Form follows emissions

52 Eberspächer goes Amerika

54 Autogas: Attraktive Alternative

66 Umweltfreundliche Alternative

IFBA Messevorschau

56 Neues trifft Bewährtes

59 Feuerwerk neuer Ideen

Fahrbericht

60 Eleganter Italiener

Cars for Business

68 Volle Traktion für VW-Transporter

69 Coole Kooperation

Unternehmensporträt

72 Geht nicht gibt’s nicht!

Anhänger,

Auflieger, Aufbauten

76 Bergen auch im Gelände

78 Baukasten mit Geburtstag

80 Individuelle Lösungen

Safety

82 Sicherheit im Vorüberfahren

Werkstatt

86 Sport-Fördergruppe

87 Volles Werkstattprogramm

88 Attraktive Alternative

90 Schnelle Eingreiftruppe

92 Aus dem Baukasten

92 Impressum

94 Händlerteil


56

Eleganter Italiener

Gutes Aussehen ist nicht

alles! Aber gutes Aussehen

gepaart mit stimmigen

inneren Werten ist schon

eine Mischung, die Begehrlichkeiten

weckt. Eine

Mischung, die auch auf

den neuen Fiat Doblò Cargo

zutrifft. Wir waren mit dem

neuen Transporter bereits

unterwegs.

72

Neues

trifft Bewährtes

Die Vorbereitungen zur

IFBA 2010 gehen in

die heiße Phase. Zum

37. Mal in Folge geht

die vom VBA durchgeführte,

internationale

Fachausstellung Bergen

+ Abschleppen für

drei Tage an den Start.

NFM wirft einen Blick

auf das geplante Programm.

Die Abschleppbranche

trifft sich.

60

Geht nicht

gibt’s nicht!

Baustoffe sind ein

vielseitiges Ladegut.

Zu den renommierten

Unternehmen in der

Baustoff-Logistik gehört

die Henking Spedition aus

dem niedersächsischen

Landesbergen. Wir haben

uns über deren Arbeit

informiert und einen Blick

auf das leistungsfähige

Equipment geworfen.


Highlights

Traktion für die

BAUSTELLE


Baufahrzeuge. Nutzfahrzeuge für die Baubranche sind eine Welt für sich! Die Anforderungen an Nutzfahrzeuge

für den schweren und leichten Baustelleneinsatz sind extrem hoch. Auf dem Bau mit seinem

vielfach unbefestigten Untergrund kommt es vor allem auf Traktion an. Genauso wichtig ist das Thema

Wirtschaftlichkeit: Das Fahrzeug mit seiner speziellen Technik muss sich rechnen.

Die Fahrzeugindustrie hat auf die

veränderten Anforderungen reagiert

und ihre Produktpalette an

Fahrzeugen für den Baustelleneinsatz in

den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut.

Was dabei heute alles darstellbar

ist, wird die bevorstehende bauma im

April eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Hier die wichtigsten bauma-Neuheiten:

Bei Mercedes-Benz wird der neue Zetros

im Mittelpunkt stehen, den wir in dieser

Ausgabe bereits detailliert vorstellen. Daneben

haben die Besucher Gelegenheit,

sich vom Vito bis hin zum Actros Bau sowie

den Services rund ums Nutzfahrzeug,

zu informieren.

Transporteffizienz

Bei MAN Nutzfahrzeuge wird das Thema

Transporteffizienz im Bausektor im Zentrum

des bauma-Auftrittes stehen. Mit den

aktuellen Lkw-Baureihen der Trucknology

Generation ® und einem umfangreichen

Dienstleistungsangebot präsentiert

das Untenrehmen effiziente Transportlösungen

für die Baubranche. Für die vielfältigen

Einsatzfelder im Bauhaupt- und

nebengewerbe bietet MAN mit den Lkw-

Baureihen TGL, TGM, TGS und TGX ein

breites Fahrzeugspektrum an, das in Bezug

auf Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit,

Sicherheit und Fahrkomfort Maßstäbe

im Wettbewerbsumfeld setzt.

Tragfähigkeit

Weltpremiere auf der 29. Internationalen

Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge

und Baugeräte vom 19. bis 25. April

in München feiert der neue MAN TGS-

WW, der speziell auf die Kundenbedürfnisse

in den Märkten außerhalb von Europa

zugeschnitten ist.

Der MAN TGS-WW setzt die Erfolgsgeschichte

des TGA-WW fort, der seit seiner

Einführung im Jahr 2003 aufgrund seiner

Robustheit, Tragfähigkeit und vor allem

auch seiner Eigenschaft, schlechten Weg-

strecken und extremen Klimabedingungen

klaglos standzuhalten viele zufriedene

Kunden gefunden hat. Diese Tugenden

verbinden sich im neuen TGS-WW

mit einem nochmals deutlich höheren

Komfort- und Sicherheitsniveau, das die

Wertigkeit des Fahrzeuges erhöht.

Unter dem Motto „Fit für harte Arbeit“

steht der bauma-Stand von Scania. Die

Schweden werden unter anderem die

Baufahrzeugvarianten der modifizierten

R-Baureihe mit nach München bringen.

Zu sehen sein werden unter anderm ein

R620 6x4 als Schwerlastzugmaschine sowie

ein spezielles Bergbaufahrzeug mit

der Achskonfiguration 10x4.

Wachsender Service

Auch bei Scania ist das Thema Service rund

ums Nutzfahrzeug. Aber auch die Fahrer

genießen bei Scania traditionell eine sehr

hohe Wertschätzung und sind auch auf

der bauma herzlich willkommen. Um

nicht nur „Fit für harte Arbeit“ zu sein,

NFM-Verlag KG • Wilhelm-Giese-Straße 26 • 27616 Beverstedt • Tel.: +49 (0) 47 47/87 41-0 • Fax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22


Sattelzugmaschinen

für den Bau:

Die Allrounder

bieten sich

für viele

Aufgaben an.

sondern diese auch möglichst wirtschaftlich

zu erledigen, können sie sich unter

anderem über die Scania-Fahrerschulungen

informieren.

Umfangreiche Palette

Auch DAF Trucks wird mit seiner umfangreichen

Fahrzeupalette auf der bauma

vertreten sein. Im Messegepäck haben die

Niederländer ihr vielseitiges Fahrzeugprogramm

für Bau- und Sondereinsätze.

Dafür steht eine breite Palette an Lkw für

Gesamtgewichte von 7,5 bis 40 t und

mehr bereit. Sie basieren auf den drei bekannten

Baureihen DAF LF, DAF CF und

DAF XF105.

„Die bauma 2010 nimmt für DAF Trucks

eine wichtige Stellung ein. Hier können

wir Kunden und Interessenten zeigen,

dass wir nicht nur im Segment der Sattelzugmaschinen

stark sind, sondern auch

im Fahrgestell-Bereich ein tolles Produkt

für die unterschiedlichsten Aufbauten

und für jeden erdenklichen Einsatz liefern

können“, erklärte Jan van Keulen,

Geschäftsführer der DAF Trucks Deutschland

GmbH im Vorfeld der Messe.

Echte Alllrounder

In München tritt DAF mit insgesamt vier

Fahrzeugen an. Gleich drei Baufahrzeuge

basieren auf der mittelschweren CF-Baureihe.

Als echte Allrounder im Programm

hat DAF diese Fahrgestelle und Sattel-


zugmaschinen für besonders hohe Anforderungen

entwickelt. Sie eignen sich

als Kipper, Betonmischer, Betonpumpen,

Absetz- und Abrollkipper oder für Aufbauten

mit Ladekran. Das vierte Fahrzeug

entstammt der schweren Klasse.

Volles Bauprogramm

Es handelt sich dabei um einen Abrollkipper

auf DAF XF105-Basis mit der Radformel

6x2, Space-Cab-Fahrerhaus und

460-PS-Triebwerk. Sein volles Baustellenprogramm

wird auch Iveco auf der bauma

präsentieren.

Die Italiener bringen neben den bekannten

Baureihen Daily, Eurocargo, Stralis

und Trakker auch Radlader von New

Holland und einen Hinterkipper HD8

8x6x4 von Astra mit nach München. Ein

wirtschaftliches Highlight ist dabei der

EasyDaily, mit dem Iveco jetzt insbesondere

Handwerkern eine perfekte Einstiegslösung

bietet. Kompromisslos für

den schweren Baueinsatz und Schwertransporte

konfiguriert sind die Modelle

der Baureihe Iveco Trakker.

Baustellen-

Logistik:

Auch im mittelschwerenSegment

haben

die Hersteller

entsprechende

Fahrzeuge.

(Fotos: Hersteller)


SPEZIALTRANSPORTE

Gemeinsamkeit

Auch der Essener Spezialist für Schwerlastfahrzeuge

ES-GE wird auf der kommenden

bauma mit einem eigenen

Stand vertreten sein. Zu den Exponaten

sollen eine zweiachsige Volvo-Zugmaschine

mit Umbau zur Drei-Achs-Sattelzugmaschine

(6x2) inklusive MKG-Ladekran

HLK 231 a4 zählen sowie ein

teleskopierbarer Megatrailer mit zwei

ETS-gelenkten Achsen. Dabei gehört

die Volvo-Sattelzugmaschine in Lowliner-

Ausführung zum neuen Lieferprogramm

der ES-GE Nutzfahrzeuge GmbH.

SOFTWARE

Transport-Management

Das passende Programm kann Geschäftsprozesse

optimieren. Die initions AG zeigt in München

auf der Fachmesse bauma die neue Version 2.5

des Dispositions- und Abrechnungssystems

opheo Transport, das speziell für die Bauwirtschaft

entwickelt wurde. Die weiterentwickelte

Software kann jetzt sämtliche Fahrzeuge

disponieren, die in der Bauwirtschaft eingesetzt

werden. Neben Glieder-, Silo- und Sattelzügen

gehören dazu auch Kipper, Fahrmischer, Silosteller

und selbstfahrende Arbeitsmaschinen und

Betonpumpen.

Darüber hinaus bietet opheo Transport 2.5

eine Gesamtkostenoptimierung für die werksübergreifende

Produktions- und Transportplanung

und erlaubt die Abrechnung von Frachten

und Warenverkäufen. Damit ermöglicht die

Software eine vollständige Auftragsabwicklung

von der Erfassung bis zur Fakturierung mit

einem durchgängigen System. Außerdem integriert

die neue Programmversion alle Eigenschaften

des Transport-Management-Systems adis,

das ab sofort durch opheo Transport ersetzt

wird.

32 32 NFM NFM 4/2010 4/2010

Highlights

Rutschfeste Pritsche

„Baustoffler“ von Ackermann auch bei Regen sicher

Ackermann hat mit seinem neuen Baustoffanhänger

nicht nur ein Leichtgewicht

mit unter drei statt marktüblich

über 4 t Leergewicht auf die Räder gestellt.

Auch die Ladungssicherung des

Fahrzeuges überzeugt, wie das Technologie-Zentrum

TUL-LOG ermittelt

hat. Die Experten aus Dresden untersuchten

den neuartigen Ladeboden,

den Ackermann aus Verbundwerkstoff

BRIDGESTONE WIRBT MIT WEITEREM RIESEN-REIFEN

Laden leicht gemacht:

Vorschriftsmäßig gesicherte

Ladung auf dem

neuen Anhänger von

Ackermann.

Kautschuk-Riese auf Weltreise

(Foto: Ackermann)

Ein weiterer Riesen-Reifen hat sich seit Mitte Januar auf den Weg

zur bauma gemacht. So ist nach einer langen Reise der Kautschuk-

Riese von Bridgestone im süddeutschen Lahr eingetroffen. Der in

Japan produzierte Radialreifen mit einem Durchmesser von 4,02 m

und einem Gewicht von 5,19 t soll auf der bauma in München seinen

großen Auftritt haben. Die etwa 40.000 Euro teuren Reifen der Dimension

59/80 R 63 werden bei Spezialkippern im Bergbau eingesetzt,

wo sie härtesten Einsatzbedingungen ausgesetzt sind. Der Kautschukriese

wurde von Japan aus verschifft und machte sich auf seine

sechswöchige Reise über Korea bis ins

niederländische Rotterdam. Von hier aus

ging es auf dem Wasserweg nach Kehl.

In Kehl wurde der Reifen anschließend für

den Straßentransport verladen und per

Schwertransport zum Fiege-Logistik-Center

nach Lahr gebracht.

Nach seiner Produktion in Japan ist der

Riese in Lahr eingetroffen. (Foto: Bridgestone)


mit Anti-Rutsch-Beschichtung in einem

Stück herstellt – eine Besonderheit in der

Transportbranche. Ermittelt wurde die

Reibung unterschiedlicher Ladungen.

„Wir wollten wissen, wie sicher Paletten,

Gitterboxen und Betonbauteile auf

trockener wie nasser Ladefläche stehen“,

teilte Ackermann-Geschäftsführer Thomas

Maasberg mit.

Ladungssicherung. Hintergrund: Das

korrekte Sichern von Baustoffen und

Schwergut auf offenen Fahrzeugen

macht vielen Transporteuren große Probleme,

wie die Prüfprotokolle der Polizei

offenbaren. Welche Zurrmittel wann, wie

und wo anzuwenden sind, ist dabei

nicht isoliert zu betrachten. Denn einen

großen Anteil an der Ladungssicherheit

hat der Boden: Sein Gleitreibbeiwert

sagt aus, wie hoch der Widerstand ge-

SPITZER SILO-FAHRZEUGWERKE GmbH

Brühlweg 10

74834 Elztal-Dallau

gen das Verrutschen der Ladung ist.

Die als Standard im Fahrzeugbau verwendeten

Holzplattenböden weisen einen

Gleitreibbeiwert von etwa 0,25 µ bei

einer Europalette auf trockener, besenreiner

Ladefläche auf. Der neuartige Verbundboden

von Ackermannn hingegen

erreicht mit bis zu 0,68 µ das Zweieinhalbfache

an Widerstand. Bei anderen

Ladegütern wurden ähnlich hohe Gleitreibbeiwerte

gemessen.

Vielleicht noch wichtiger sind die Ergebnisse

bei feuchter Witterung. Was

viele Transporteure falsch einschätzen:

Bei Nässe bricht die Reibungshaftung

regelrecht zusammen, der Gleitreibbeiwert

bei vielen Materialien verringert

sich auf weniger als die Hälfte. Entsprechend

umfangreicher muss die Ladung

gesichert werden. Nicht so beim

Verbundboden, der mit gemessenen

0,66 µ kaum Reibung einbüßt. „Auf diesem

Boden steht die Ladung bei fast

jedem Wetter sicher“, bilanziert Maasberg.

Transporteure müssten also selbst

bei Regen keine besondere Vorkehrungen

treffen, von der üblichen Verzurrung abgesehen.

Einfaches Niederzurren. So sei insbesondere

die Verwendung von Anti-Rutsch-

Matten nicht nötig. Ein einfaches Niederzurren

reiche beim „Baustoffler“ aus, um

Ladung auf Europaletten oder Einweg-

Holzpaletten vorschriftsmäßig zu sichern.

Das fällt bei diesem Fahrzeug übrigens

leicht, denn durch die längs im Ladeboden

eingelassene Schwerlast-Ankerschiene

sind unzählige Sicherungsoptionen auch

für Teilladungen möglich. Das sorgt für

mehr Sicherheit.

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FILTERTECHNIK

Highlights

Selbstreinigend

Auf der bauma stellt PURItech selbstreinigende

Filtersysteme für Dieselmotoren

vor. Sie sind laut Hersteller in

der Lage, über 90 Prozent der NO2-

Emissionen, also Stickstoffdioxide, in

allen Betriebszuständen des Dieselmotors

zu reduzieren. Erreicht wird die

NO2-Reduzierung dank einer neu entwickelten,

katalytischen Beschichtung

des Filtersubstrates sowie einem Vorfilter,

dem vorgeschalteten Exothermie-

Konverter. Das aktive Filtersystem

DAS/DBS-NO2 mit kombinierter Regeneration

wird sowohl für den OEMals

auch für den Nachrüstmarkt angeboten.

Diese Partikelfiltersysteme hätten,

so PURItech, unter anderem einen

hohen Wirkungsgrad in der Feinstaubverminderung

von 99,7 Prozent. Als

Kennwerte für die Verminderung der

Emissionen nennt der Hersteller für

die Neuentwicklungen folgende Werte:

Partikelemissionen über 99 Prozent,

Kohenwasserstoffe (HC) und Kohlenmonoxid

(CO) mehr als 95 Prozent und

NO2 bis zu 97 Prozent weniger.

www.nfm-verlag.de

Mehr Nutzlast:

Schmitz Cargobull

wird zur bauma zwei

gewichtsoptimierte

Kipper präsentieren.

(Foto: Schmitz Cargobull)

Robustes Leichtgewicht

Schmitz: Sattelkipper mit Eigengewicht unter 5 t

Weniger ist mehr! Schmitz Cargobull

stellt auf der bauma 2010 zwei gewichtsoptimierte

und robuste Sattelkipper

unter 5 t Eigengewicht für

verschiedene Anforderungen vor. Sattelkipper

für den Baustellentransport

sind auf ihren kurzen Wegen immer in

Bewegung und müssen vielen Belastungen

stand halten: Ladung aufnehmen,

fahren, kippen, fahren, erneut

beladen, fahren und wieder kippen.

Life-Cycle-Costs. Aufgrund der hohen

Belastung und Kippfrequenz sind die

Fahrzeuge besonders hohen Beanspruchungen

ausgesetzt. Sie müssen daher

äußerst robust und aufgrund der hohen

Zuladung vor allem wenig Eigengewicht

aufweisen. Um unter 5 t Ei-

gengewicht des Fahrzeuges zu gelangen,

wurden für diese Transporte bislang

Sattelkipper mit Aluminium-

Mulde eingesetzt. Aluminium ist

jedoch teurer als Stahl und weist bei

hohen Kippfrequenzen einen höheren

Verschleiß auf. Die Reparatur- und

Folgekosten sind daher höher als bei

einer Stahl-Mulde. Um die Life-Cycle-

Costs zu minimieren, haben die Konstrukteure

von Schmitz Cargobull einen

Sattelkipper entwickelt, der trotz

Stahl-Mulde in der Light-Liga mitspielt.

Die neu konstruierte, hochverschleißfeste

Stahl-Rundmulde ist gewichtsreduziert

und weist zusammen mit

dem neu entwickelten, leichten Stahl-

NFM-Leser wissen mehr!

Wir sind für Sie erreichbar:

Wilhelm-Giese-Straße 26 ı 27616 Beverstedt

Telefon: +49 (0) 47 47/87 41-0

Telefax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22


Chassis ein Eigengewicht von nur

4990 kg auf. Trotz des geringen Eigengewichts

ist das Fahrzeug extrem stabil

und weist aufgrund des Einsatzes von

hochverschleißfestem Stahl eine höhere

Lebensdauer auf. Dadurch steigt auch

der Werterhalt des Fahrzeuges.

Für Langstrecken mit feinkörnigem

Schüttgut und geringer Kippfrequenz

bietet Schmitz Cargobull mit seinem

ausgefeilten Baukastensystem die optimale

Lösung, z. B. den Sattelkipper S.KI

LIGHT mit 24-m3-Aluminium-Kasten mulde und 4580 kg Eigengewicht.

Langlebigkeit. Mit diesem neuen S.KI

LIGHT erfüllt Schmitz Cargobull vielfache

Kundenanfragen nach langlebigen

Sattelkippern mit Aluminium-Kastenmulde

und geringem Eigengewicht. Bislang

spielten in der leichten 4,5-t-Klasse

nur Rundmulden aus Aluminium eine

Rolle. Kastenmulden sind jedoch aufgrund

ihrer Konstruktion deutlich langlebiger

als Rundmulden. Schmitz Cargobull

hat nun beides erstmalig vereint.

Das Ergebnis: Ein Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde

und einem Gewicht

von nur 4580 kg. Das Fahrzeug ist

besonders belastbar und bietet aufgrund

seines niedrigen Eigengewichts eine höhere

Zuladung, was sich mit jedem Kilometer

für den Transportunternehmer

bezahlt macht.

Hublast von 5 t

bei 580 kg

Systemeigengewicht:

In

München

zeigt VDL den

Abrollkipper

K5 für kompakte7,5-t-Fahrzeuge.

(Foto VDL)

VDL CONTAINERSYSTEME ZEIGT NEUEN K5

Kompaktes zur Messe

Der Abrollkipper VDL K5, den die Aufbauexperten von VDL auf der bauma

präsentieren, ist ein sehr leichtes, nutzlastoptimiertes Transportgerät für

kleine, wendige 7,5-t-Fahrzeuge. Der Abrollkipper in Knickbauart arbeitet

mit einer patentierten Kinematik. Alle Bewegungsabläufe werden nur noch

durch einen hydraulischen Zylinder in Verbindung mit Koppelstangen

durchgeführt. Dadurch war es nach Aussage der Entwickler möglich,

ein vergleichsweise niedriges Eigengewicht von 580 kg bei einer Hublast

von 5 t darzustellen. Darüber hinaus zeigt VDL auch einen sehr robusten

Abrollkipper für die Bauwirtschaft mit einer Hubkraft von 25 t. Für eine

Behälterlänge von 4500 bis 7000 mm mit DIN- Dornverriegelung und

hydraulischer Innenverriegelung ist ein MAN-TGS-Exponat in der Konfiguration

35.440 8x4 BL konzipiert. Ein VDL-Absetzkipper TK 13 auf einem

DAF 75 rundet das Fahrzeugprogramm bei VDL auf der bauma ab.


Ladungssicherung ganz einfach

Bauanhänger. Kleine Werkzeuge müssen von der Baustelle mitgenommen werden und die Mitarbeiter

wissen nicht, wo sie sachgerecht untergebracht werden sollen, um auch Polizeikontrollen zu bestehen?

Blomenröhr Fahrzeugbau stellt auf der bauma den doppelten Staukasten aus.

Der separate Aufbau ist sicherlich

eine effektive Methode für

fachgerechtes Mitführen kleinerer

Werkzeuge auf dem Anhänger. Der Staukasten

ist genauso breit wie die Ladefläche:

0,5 m tief und 0,8 m hoch. Er ist

doppelt aufgebaut und bietet viel Stauraum

für die Utensilien. Das untere Fach

wird seitlich geöffnet. An beiden Seiten

sind zwei Scharniere angebracht, sodass

die Klappe nach unten abgeklappt wird.

Das zweite Fach ist von oben zu öffnen.

Es ist mit einer Alu-Klappe über die

gesamte Breite verschlossen, die nach

oben aufgeklappt werden kann. Ein großer

Vorteil: Der Staukasten kann verschlossen

werden, um die Utensilien

gegen Diebstahl zu sichern. So sind die

Materialien ständig an der Baustelle verfügbar.

Der gesamte Staukasten ist sehr

42 NFM 4/2010

Highlights

Doppelter Schutz: Ein separater Staukasten sichert

mitgeführte Kleinteile und Arbeitsgeräte nicht nur bei

Unfällen, sondern auch gegen Diebstahl.

stabil gebaut. Schon aus optischen Gründen

wird der Werkzeugkasten mit Profilen

der Bordwand rundum gebaut.

Stabile Ausführung

Eine 18 mm starke Siebdruckplatte trennt

die beiden Ebenen. Die Scharniere für die

seitlichen und die oberen Platten sind

stark ausgelegt. Und natürlich sind die

Einzelteile des Staukastens nach Blomenröhr-Philosophie

voll verschweißt. Der

untere Kasten ist so hoch wie die Bordwand,

also je nach Fahrzeugtyp 400 bzw.

450 mm und der obere Kasten hat eine

Höhe von 400 mm. Der Werkzeugkasten

ist so stabil gebaut, dass er auch als Ablage

für eine Baggerschaufel dienen kann.

Dann werden zwei Buchen-Bohlen quer

über den Kasten fest montiert. Ob bei

einem Durchfahr-Tieflader, einem Über-

Verstauen in zwei Etagen: Eine 18 mm

starke Siebdruckplatte im Staukasten

trennt die beiden Ebenen. (Fotos: Blomenröhr)

fahr-Tieflader oder einem Kipper: Bei

allen Typen kann der Staukasten angebracht

werden. Das Chassis der Anhänger

wird um 0,5 m für den Staukasten

verlängert. Bei dem Kipper ist der Staukasten

fest installiert und kippt nicht mit.

Natürlich realisiert der westfälische Fahrzeugbauer

Blomenröhr gerne Sonderwünsche.

Die Größe des Staukastens kann

verändert werden. Wird mehr Stauraum

benötigt, kann die Tiefe erhöht werden.

Bei nur einem Fach ist der Staukasten bei

dem Überfahrtieflader demontierbar und

die gesamte Ladefläche steht wieder für

den Transport von Maschinen oder Paletten

zur Verfügung. Bei dieser Variante

verschließen die Bordwände des Tiefladers

seitlich das Staufach. Zusätzlich

kann der Staukasten von oben mit einem

Deckel geöffnet werden.


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Highlights

Erstmals zu sehen:

Neue Sattelkipper von

Langendorf. (Foto: Langendorf)

Drei Premieren bei Langendorf

Neue Ladungssicherung, neue Kipper, gewichtsoptimierte Fahrgestelle

Eine echte Neuheit stellt Langendorf auf

der bauma vor: ein Ladungssicherungssystem,

das völlig neue Wege beim Verzurren

schwerer und oftmals auch sperriger

Transportguts geht, höhere Sicherheit

bietet und dem Fahrer zudem die Ladegutsicherung

erleichtert. Besucher haben

auf dem Langendorf-Stand, Freigelände

F8.N821/2 die Möglichkeit, diese Innovation

in Sachen Ladegutsicherung am ausgestellten

und beladenen Tieflader selbst

zu begutachten und zu testen.

Schweres Baugerät. Ob schweres Baugerät,

wuchtige Landmaschinen oder Wohncontainer,

das neue Langendorf System

eignet sich zur Sicherung von jeder Tieflader-Ladung.

Die Experten der BAG und

des TÜV Nord haben die neue Art der Ladungssicherung

hoch gelobt und als echte

Innovation anerkannt. Die Zertifizierung

nach VDI 2700 ff ist bereits erfolgt, die Patentanmeldung

ist auf dem Weg.

Premiere feiern zudem zwei Sattelkipper –

SKA und SKS-HS – auf weiterentwickelten,

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gewichtsoptimierten Fahrgestellen. Der

mit einer Alu-Kastenmulde ausgestattete

Kipper SKA bringt lediglich 4700 kg Leergewicht

auf die Waage, was die hervorragende

Nutzlast von 30.300 kg ermöglicht.

Ein weiteres Langendorf-Exponat

auf dem Stand ist der alllradgelenkte Sattel-Tieflade-Anhänger

mit abfahrbarem

Schwanenhals sowie vorne absenkbarer

Ladefläche. Dieser Anhänger ist mit der

neuen Ladungssicherung für Tieflader

ausgestattet.

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Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Durch den um 25° überstreckbaren Zusatzknickarm

können fast unmögliche Arbeiten ausgeführt werden. (Foto: Palfinger)

Schwerlastprofi bis in die Spitze

Palfinger PK 85002 für Spezialeinsätze im Glasbereich

Glasscheiben, Solarkollektoren, Heizkessel,

Dachstühle, Stahlkonstruktionen:

Die Liste der Kranarbeiten, die das Unternehmen

Hubert Großmann ausführt,

ist lang. Um diese Vielfalt anbieten zu

können, sind nicht nur Fachkenntnisse

Voraussetzung, sondern auch ein passender

Gerätepark. Dieser wurde kürzlich

mit einem Palfinger-Kran PK 85002 mit

einer Reichweite von 35 m erweitert.

Sensibles Glas. Aufgebaut ist der Kran

auf einem Scania-Lkw R 480 mit einem

Produktinformationen

hierzu finden Sie unter

www.eberspaecher.com/torgelow

zulässigem Gesamtgewicht von 32 t. Seine

Firma gründete Hubert Großmann vor

acht Jahren und hat den Schwerpunkt

auf den Transport von Gütern und Bauteilen

fixiert.

Inzwischen nimmt jedoch das Einsetzen

von Glasscheiben einen großen

Teil im Auftragsbuch des Familienunternehmens

ein. „Scheiben einsetzen wird

schon beinahe zu meinem Hauptgeschäft“,

sagt Hubert Großmann. Um die

Arbeiten fachmännisch abwickeln zu

können, hat der gelernte Metallbauer

sein Inventar neben zwei Glassauganlagen

auch mit einem neuen Kran aufgerüstet.

Flexible Auftragsabwicklung. „Mit dem

großen Palfinger PK 85002 mit Zusatzknickarm

bin ich flexibel und kann

Aufträge abwickeln, die ich bisher in

dem Maße nicht annehmen konnte“, so

Großmann. Das Einzugsgebiet der Auftragsvolumen

erstreckt sich derzeit etwa

im Umkreis von etwa 100 km. Allerdings

wurden auch schon Aufträge in Freiburg,

München und sogar Hamburg ausgeführt.

Hohe Auslastung. Ein großer Vorteil bei

dem Einsatz des Krans ist, dass bei einer

Ausladung bis 35 m noch bis in die

engste Stelle vorgerückt werden kann. Bei

einem Hausbau zum Beispiel reiche der

Kranarm im Untergeschoss durch eine

Öffnung und „fährt“ ohne Probleme im

Innenbereich 25° nach oben. Diese Flexibilität

sei ein großer Vorteil beim Glas

einsetzen. „Außerdem kann ich mit der

Fernbedienung direkt dort stehen, wo die

Scheiben eingesetzt werden. Zudem hat

der PK-85002-Kran bei 35 m quer ausgelegt

noch 600 kg Tragkraft, das ist sehr

viel“, erklärt der Unternehmer.

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Fahrer und schonen die Umwelt. Hinter Eberspächer steht ein

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Flexibilität und Nutzlast

Kippfahrzeuge. Noch wenige Wochen, dann trifft sich die Baubranche

in München zur bauma 2010. Mit dabei sein werden auch zahlreiche

Hersteller von Baufahrzeugen, die ihre neuen Produkte den anspruchsvollen

Kunden zeigen werden. Wir sprachen mit Heinz Bernd Langendorf

über aktuelle Trends.

Kippsattelauflieger mit Kippmulde,

klassicher Gliederzug mit Drei-Seiten-

Kipper, Hinter-Kipper, Halfpipe, unterschiedliche

Materialien. Wenn es um

Kippaufbauten gibt, ist man mit einer

Vielzahl von Konzepten und Varianten

konfrontiert. Was sind heute die

wichtigsten Kipperkonzepte?

Langendorf: Nach wie vor ist der klassische

dreiachsige Hinterkipper-Sattelauflieger

der meist gefragte Standard. Immer

mehr setzt sich der Kompakt-Sattel

in der Nische zwischen dreiachsigem Sattelkipper

und vierachsigem Hinterkippaufbau

durch.

Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr viel

flexibler und die Nutzlast ist deutlich

größer als beim Vier-Achser. Der Vier-

Achser mit Hinterkippaufbau hat seine

Vorteile in der Geländegängigkeit und

der Traktion. Auch der Bereich der Aufbauten

aus Aluminium- oder Stahlhalbschalen

für Vier-Achser wird von Langendorf

bedient.

Gibt es dabei regionale Unterschiede?

Langendorf: Ob mit Aluminium- oder

Stahlmulde hängt im Wesentlichen von

dem zu transportierenden Schüttgut ab.

Im Norden ist das mehr Sand und Kies

und im Süden Deutschlands mehr Material

aus dem Steinbruch. Die Anwendungen

für den Straßenbau (Asphalt)

und im Abbruch verteilen sich nahezu

gleichmäßig.

46 NFM 4/2010

Highlights

Ein deutlicher Trend der letzten Jahre

war das Thema Gewichtsoptimierung.

Sind hier inzwischen die Grenzen

erreicht?

Langendorf: Wenn man bei den derzeitigen

Materialien bleibt, sind die Grenzen

dann erreicht, wenn man nicht auf

Stabilität verzichten will. Jede weitere

Gewichtsreduzierung bedeutet weniger

Material und damit weniger Festigkeit

und Stabilität. Langendorf wird auf der

bauma 2010 zeigen, dass die bekannte

Langendorf-Stabilität und Langlebigkeit

auch mit niedrigen Leergewichten möglich

ist.

Auch das Thema Ladungssicherung ist

auch für Kippaufbauten in zunehmendem

Maße relevant. Wo verbergen sich hier

die wichtigsten Fallstricke für Fahrer

und Unternehmer?

Langendorf: Beim Kipper haben Fahrer

und Unternehmer sicherzustellen, dass

das Schüttgut während der Fahrt die Mulde

nicht verlässt. Das kann nach oben

oder nach hinten durch die Rückwandklappe

passieren.

Was für Systeme bietet Langendorf hier

seinen Kunden?

Langendorf: Zum einen ist die Abdeckung

der Mulde nach oben hin notwendig.

Dazu bietet Langendorf die klassische

Rollplane in Verbindung mit einem

Bedienstand an der Stirnwand der Mulde

an. Der Langendorf-Bedienstand erfüllt

die strengen Kriterien der Unfall-Verhütungs-Vorschriften

(UVV). Ebenso kann

der Kunde ein Schiebeverdeck mit manueller

oder vollautomatischer Bedienung

ordern. Da das Schiebeverdeck in

jedem Fall von unten bedient wird, kann

hier auf einen Bedienstand verzichtet

werden.

Zum anderen ist der Verschluss der Rückwandklappe

von besonderer Bedeutung.

Bei Langendorf wird die Rückwand mit

zwei unabhängig voneinander arbeitenden

Verschlusshaken gesichert. Der Kunde

kann darüber hinaus eine schlammdichte

Ausführung der gesamten Mulde

inklusive Gummidichtung in der Rückwand

wählen.

Gibt es trotz der vielen Innovationen

der letzten Jahre noch Entwicklungspotenzial?

Langendorf: Eindeutig: Ja. Langendorf

arbeitet an vielen Ideen, die die Fahrzeuge

noch besser machen, die Anwendung

für den Fahrer sicherer und den Einsatz

für den Unternehmer wirtschaftlicher.

Was werden die bauma-Highlights Ihres

Unternehmens sein?

Langendorf: Neben Kipper-Varianten

wird Langendorf ein neues Ladungssicherungs-System

für Satteltieflader präsentieren.


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Umweltfreundliche Mobilität

Form follows

emissions

Abgasnachbehandlung. Weitaus

weniger von der breiten Öffentlichkeit

beachtet, halten nun auch

im Bereich der Arbeitsmaschinen

durch entsprechende gesetzliche

Verordnungen komplexe Abgasnachbehandlungskonzepte

Einzug

in die unterschiedlichen Baumaschinen

und Traktoren.


Platz gefragt:

Wie eine mögliche

SCR-Abgaslösung

aussehen könnte,

zeigt der von

Emitec auf der

Agritechnica

präsentierte

Same Deutz Fahr

Agrotron 610.

Die notwenigen Konzepte sind

beispielsweise auch beim Abgasspezialisten

Emitec zu finden. In

diesem Zusammenhang präsentierte das

Lohmarer Unternehmen als Neuheit erstmalig

auf der Agritechnica 2009 das

SCRi-System für Traktoren, das sich auf

dem Weg in die Serie befindet. Hierbei

handelt es sich um eine mit Kunden entwickelte,

integrierte Systemkombination

zur Verminderung der Emission von Dieselpartikeln

und Stickoxiden (NOx).

Das SCRi-System bietet das Potenzial,

mit modernen Motoren mit Hochdruckeinspritzung,

Aufladung und angepasster

Abgasrückführung die sehr strengen

Emissions-Anforderungen der zukünftigen

EU-Stufe 4 zu erfüllen.

Auf den Motorprüfständen von Deutz

und Emitec hat das System nach Aussage

der Abgasnachbehandlungsexperten bereits

seine Leistungsfähigkeit bewiesen:

Die Emissionszielwerte wurden sicher erreicht.

Somit ermöglicht es das Konzept,

den Motor auf optimalen Kraftstoffverbrauch

auszulegen und abzustimmen.

Beim Prototypen selbst handelt es sich

um einen aktuellen Same Deutz Fahr

Agrotron 610 mit dem Deutz-Motor TCD

2012, bei dem die komplette Abgasreinigung

unter der Motorhaube integriert

werden konnte.

„Gestaltende“ Abgasnachbehandlung

Ein Aspekt der zukünftigen Entwicklung

von Arbeitsmaschinen übrigens, der, so


CO2

H2O

N2

HC

NOx

PM

CO

Der

Einsatz

bestimmt die Form: Je nach konstruktiver

Vorgabe wird auch schon

mal ein ringförmiger Kat realisiert.

Kompakte Komponente: Das

emiteceigene Dosiermodul, das sich

für eine Vielzahl von Anwendungen

eignet. (Fotos: Emitec)

50 NFM 4/2010

Deutz-Motoranlage:

Die

Anpassung an

bestehende

Fahrzeugumgebungenerfolgt

mittels

Baukastensystem.

AdBlue

Leistungsstark: Der

neue Rollenprüfstand im

Emitec-Forschungszentrum

in Eisenach ist für Allrad-

Fahrzeuge bis 600 kW

geeignet. (Bild rechts)

die Einschätzung von Wolfgang Maus,

Vorsitzender der Geschäftsführung der

Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie

mbH, in den kommenden Jahren

teilweise noch recht markant die äußere

Gestaltung der Arbeitsmaschinen verändern

wird.

Einfluss auf Gestaltung

Denn, so Maus auf einer Informationsveranstaltung

Ende März im Werk Eisenach,

beanspruchten die jeweiligen Nachbehandlungskonzepte

einen mehr oder

weniger größeren Bauraum, der im Prinzip

bei den heutigen Arbeitsmaschinen

und deren branchenspezifischen Gestaltung

eigentlich nicht vorhanden ist.

Betrachtet man Radlader, klassische Planierraupen

oder auch Traktoren, sticht die

aus ergonomischen Gründen, ausgesprochen

schlank gehaltene Motorhaube und

somit auch flächenmäßig begrenzte Kühlerfläche

ins Auge – nicht gerade ideale

Voraussetzungen, um beispielsweise zusätzliche

Kühlkapazitäten für mögliche

AGR-Konzepte unterzubringen.

Dass es jedoch auch maßgeschneiderte

und damit auch räumlich ökonomische

Lösungen gibt, zeigt der oben bereits genannte

Agrotron 610 mit Deutz Motor,

dessen SCRi-Konzepte unter der bisherigen

Motorhaube den notwendigen Platz

findet. Grund hierfür ist die kompakte

Bauweise des erforderlichen AdBlue-Dosiersystems,

bestehend aus AdBlue-Tank,

Förderpumpe, Regelventil und Einspritzvorrichtung,

dazu die elektronische Regeleinheit

und die zugehörigen Sensoren

und Leitungen. Dieses System kann nach

Emitec-Angaben auch autonom arbeiten,

also unabhängig vom Motorsteuergerät.

Dadurch eignet sich das Dosiersystem

auch, wie oben beschrieben, einerseits

für den Serieneinsatz, andererseits aber

auch für eine mögliche Nachrüstung.

Entwicklungs- und Testzentrum

Die Entwicklung von Motoren für Pkw,

Lkw und mobile Arbeitsmaschinen wie

Land- oder Baumaschinen wird heute

ebenso von den klassischen Zielgrößen

wie Leistung, Fahrbarkeit, Dauerhaltbarkeit

und niedriger Verbrauch wie von den

Anforderungen an niedrigste Abgasemissionen

bestimmt. Als Entwicklungspartner

der Automobil-, Motoren- und Maschinenhersteller

hat Emitec mit dem

Neubau des Produktionswerks in Hörselberg

bei Eisenach ab dem Jahr 2000 ein

modernes Entwicklungs- und Testzentrum

errichtet und dieses seither nicht

zuletzt durch die weltweit fortschreitende

Emissionsgesetzgebungen kontinuierlich

erweitert und ergänzt.


So verfügt Emitec über modernste, hochdynamische

Motorenprüfstände mit Leistungskapazitäten,

die das gesamte Spektrum

von kleinen Pkw- bis zu großen

Nutzfahrzeug- und Nonroad-Motoren bis

600 kW Leistung und 400 Nm Drehmoment

abdecken, sowie einen Rollenprüfstand

für Pkw/Transporter und einen für

schwere Lkw.

Letzterer Prüfstand ermöglicht es, am

kompletten Fahrzeug die Emissionen im

Fahrbetrieb zu erfassen und die Abgasrei-

nigung zu optimieren. Ausgelegt ist die

Messeinrichtung, zu deren Herzstück

zwei riesige, variabel auf die jeweiligen

Radstände einstellbare Trommeln zählen,

auch für Allradfahrzeuge mit der

Antriebsformel 4x4. Die maximale Testgeschwindigkeit

beträgt 160 km/h, die

maximale Achslast 20 t. Nur für den Rollenprüfstand

wurden 80 t Stahl verbaut,

wobei allein jede 72’’-Rolle 8 t wiegt.

Umfassende Messtechnik

Alle beschriebenen Prüfstände sind natürlich

mit einer Emissions-Messtechnik für

Otto- und Dieselmotoren-Abgase ausgestattet,

um selbst die niedrigsten Schadstoffkonzentrationen

der aktuellen und

zukünftigen Abgasgesetzgebungen messen

zu können.

Neben den regulierten Bestandteilen wie

Kohlenmonoxid (CO), unverbrannten

Kohlenwasserstoffen (HC) und Stickoxiden

(NOx) werden auch Partikelemissionen

erfasst. Zusätzlich zum so genannten

gravimetrischen Messverfahren (es wird

die Masse der Partikel erfasst) ist auch die

erst in der Zukunft zusätzlich verpflichtende

Partikelanzahlmessung (nach dem

so genannten PMP-Verfahren) schon vorhanden,

dazu zusätzliche Mess- und Ana-

lysentechnik für Nebenkomponenten

und für die Systementwicklung, z. B.

Multikomponenten-FTIR-Messgeräte, die

für die Applikation von Abgasreinigung

nach dem SCR-Verfahren (Selective Catalytic

Reduction) eingesetzt werden.

Dabei sieht Wolfgang Maus neben den

automobilen Herausforderungen auch

aus anderen Mobilitätsbereichen wie

Schiene oder Wasser für die Motorenhersteller

anspruchsvolle Emissionsziele –

und damit auch den notwendigen Entwicklungsbedarf

entsprechender Abgassysteme

für Schiff, Lok & Co.

Große Lösung gefragt

Emissionsexperte Maus: „Den anstehenden

Handlungsbedarf für alle Beteiligten

macht doch allein die Frage klar, warum

Pkw berechtigterweise nicht ohne Partikelfilter

in die Berliner Umweltzone

einfahren dürfen, jedoch ,ungereinigte‘

Diesellokomotiven innerhalb des Stadtgebietes

Rangierfahrten vornehmen. Erst

eine konsequente Umsetzung der gesetzlichen

Vorgaben wird letztendlich zu

einer höheren Luftqualität und damit

geringeren Erkrankungsrisiken führen.

Nicht nur national, sondern langfristig

eben auch weltweit.“

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Umweltfreundliche Mobilität

Typischer Einsatzfall: Zur Erfüllung der Emissionsrichtlinie

EPA 10 liefert Eberspächer so

genannte SCR-Kombisysteme mit Partikelfilter

und SCR-Kat. (Fotos: Daimler, Eberspächer)

Eberspächer goes Amerika

Abgasnachbehandlung. Die SCR-Technologie hält Einzug bei US-Trucks: Mit dem Start der neuen

Emissionsrichtlinie EPA 10 zum Jahresanfang wurden in den Vereinigten Staaten die Grenzwerte

für Stickoxide drastisch verschärft – da bietet sich in Europa erprobte Technik an.

Bei der Umsetzung der Vorschrift

setzen die Nutzfahrzeughersteller

in Nordamerika auch auf SCR-

Kombisysteme vom Abgasspezialisten

Eberspächer. „Wir wollen weltweit die

Nummer 1 bei der Abgasnachbehandlung

von Nutzfahrzeugen werden“, erklärt

Dr. Thomas Wünsche, Geschäftsführer

Eberspächer Abgastechnik: „Dank

der neuen EPA-10-Aufträge werden wir

dieses Ziel in Nordamerika schon bald erreichen.“

Die beiden großen US-Kunden

Volvo Trucks und die Daimler-Tochter

Detroit Diesel, die den Mutterkonzern in

den USA beliefert, decken den Großteil

des NAFTA-Marktes ab. Die neue Richtlinie

der Environmental Protection Agen-

52 NFM 4/2010

cy (EPA) stellt die US-Truckhersteller vor

große technologische Herausforderungen.

Im Vergleich zur bisherigen EPA 7

müssen die Stickoxide nochmals um 90

Prozent gesenkt werden.

SCR und DPF

Damit stößt das seither in den Staaten übliche

Verfahren an seine Grenzen: Bislang

konnten die Stickoxide durch eine spezielle

Auslegung des Motors vorschriftsmäßig

reduziert werden. Bei der Abgasnachbehandlung

beschränkte man sich auf einen

Dieselpartikelfilter.

Um die neuen, strikten Vorgaben zuverlässig

zu erfüllen, ist jetzt eine hoch komplexe

Abgasreinigung erforderlich. Hier-

für liefert Eberspächer so genannte SCR-

Kombisysteme, die aus Partikelfilter und

SCR-Katalysatoren bestehen.

Annäherung an Europa

Als nächsten großen Nutzfahrzeugmarkt

hat der Abgasspezialist Europa im Visier.

Hier steht in den nächsten Jahren mit der

Euro 6 eine ähnliche Verschärfung der

Vorschriften an wie sie jetzt in den USA

erfolgt ist.

Im Vergleich zu Amerika verfolgen die

hiesigen Hersteller bislang eine genau

entgegengesetzte Philosophie. Hier werden

die Stickoxide schon heute mit SCR-

Technologie auf das erlaubte Maß reduziert,

während die Rußpartikel noch mit


motorischen Maßnahmen in Schach gehalten

werden können. Das reicht nach

Angaben der Abgasexperten aus, um

Euro 4 und 5 zu erfüllen, wird aber in Zukunft

nicht mehr genügen.

„Für die kommenden Generationen von

Nutzfahrzeugen in Europa sind ähnlich

komplexe Kombisysteme zur Abgasnachbehandlung

erforderlich wie Eberspächer

sie schon heute in den USA produziert,“

erklärt Geschäftsführer Wünsche, der

sich von diesem Marktsegment exzellente

Zukunftschancen für sein Unternehmen

verspricht: „Bei den Aufträgen für

Euro 6, die derzeit vergeben werden, liegt

Eberspächer sehr gut im Rennen“. Zu den

Kunden von Eberspächer zählen nahezu

alle europäischen, nordamerikanischen

und immer mehr asiatische Pkw- und

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Umweltfreundliche Mobilität

Zufriedener Nutzer: Bäckereibesitzer

Eckmann ist seit zwei Jahren

mit Autogas unterwegs.

Autogas: Attraktive Alternative

Kraftstoffe. Der große Sprinter ist beladen! Im Laderaum befinden sich diverse Rollcontainer

mit Backwaren, die für die 20 Filialen der Landbäckerei Eckmann im Münsterland bestimmt sind.

Eigentlich eine ganz normale, tägliche Auslieferungstour.

Dass das Auto nicht alltäglich ist,

hört man, wenn der Fahrer den

Motor startet. Statt eines ruppigen

Dieselgeräusches ist nur ein sanftes

Schnurren zu hören. Der Grund: Unter

der Haube des Mercedes-Benz Sprinter

befindet sich kein Dieselaggregat, sondern

ein Benziner, der auf Autogas

umgerüstet

wurde.

Günstiger Kraftstoff:

Auf Autogas wird

ein verminderter

Steuersatz

erhoben.

Saubere Alternativen: Zwei

Sprinter, die nicht mit Diesel

unterwegs sind. Den

Sprinter NGT für

Erdgas gibt es

direkt ab Werk,

der Sprinter

LPG mit

Benzinmotor

wurde auf

Autogas

umgerüstet.

(Fotos: Privat, sk)

Autogas im gewerblichen Flotteneinsatz?

Diese Kraftstoffalternative ist zwar im

leichten Verteilerverkehr immer noch die

Ausnahme, aber eine Ausnahme mit attraktiven

Qualitäten. Autogas ist günstig,

Autogas ist sauber, Autogas ist leise und

Autogas ist fast überall zu bekommen.

Die Summe der Vorteile hat auch Bäckermeister

Eduard Eckmann zum Umsteigen

bewogen. Im November 2008 wurde der

erste Sprinter gekauft, der auf Autogas

umgerüstet wurde. Inzwischen hat das

Auto rund 70.000 km auf der Nadel und

hat seinem Besitzer eigentlich nur Freude

bereitet. Mit Ausnahme einiger einstellungsbedingten

Anfangsproblemen hat

die Technik einwandfrei und vor allem

wirtschaftlich gearbeitet. Inzwischen

hat Eckmann einen zweiten

Autogas-Sprinter in der Flotte. Weitere

sollen folgen.

Umweltaspekte berücksichtigen

Nun sind Handwerker im Regelfall gut

rechnende Geschäftsleute, die sich nicht

gerne auf Abenteuer einlassen. Das trifft

auch auf Eckmann zu, der sich vor der

Investition in den ersten Sprinter genau

ausgerechnet hat, was ihm der Umstieg

auf Autogas bringt. „Die Vorteile

sind nicht nur in Euro und Cent bei den

Kraftstoffkosten messbar“, betont Eckmann

gegenüber NFM. „Wer wie wir,

Lebensmittel transportiert, sollte auch

Umweltaspekte berücksichtigen. Und da

ist Autogas gegenüber Diesel klar im

Vorteil.“ Das bestätigt auch Jürgen Erwert,

Pressesprecher der Westfalen AG:

„Autogas verbrennt sauber und produziert

kaum Schadstoff wie Feinstaub oder

Stickoxide.“

Die Westfalen AG betreibt unter anderem

rund 255 Tankstellen in Nordwest-


deutschland. An rund 90 dieser Tankstellen

gehört eine Autogas-Zapfsäule zum

Angebot. In Sachen Tankstellendichte

hat Autogas übrigens gegenüber Erdgas

die Nase weit vorn. Während Erdgas

immer noch weit von den angepeilten

1000 Tankstellen entfernt ist, gibt es

deutschlandweit rund 5000 Autogastankstellen.

Etwa 4000 davon sind reguläre

Straßentankstellen. Damit dürfte es bei

der Versorgung mit Autogas keine Probleme

geben.

Hohe Wirtschaftlichkeit

Zentraler Vorteil von Autogas ist seine

hohe Wirtschaftlichkeit. Der Mix aus

Propan und Butan reduziert die Kraftstoffkosten

deutlich. Die hohe Wirtschaftlichkeit

dieser Alternative liegt vor

allem in der Steuerbefreiung begründet.

Die Bundesregierung fördert Autogas

mit einem niedrigen Mineralölsteuersatz.

Im Energiesteuergesetz (EnergieStG) vom

15. Juli 2006 ist diese Vergünstigung verankert.

LPG ab Werk

Der verminderte Steuersatz gilt demnach

bis zum 31. Dezember 2018. Genug Zeit,

damit die Investitionen sich rechnen. Die

sind nicht unerheblich. Eine fachgerechte

Umrüstung hat seinen Preis. Los geht

es je nach Fahrzeugtyp ab 2500 bis 3000

Euro. Wem deutlich günstigere Offerten

gemacht werden, sollte skeptisch sein.

Die Anforderungen, auch seitens der

Überwachungsbehörden, sind hoch und

erfordern entsprechenden Aufwand.

Einige Hersteller leichter Nutzfahrzeuge

bieten inzwischen Umrüstungen ab

Werk. So bietet Ford den Fokus, den Mondeo

und auch den Transit ab Werk mit

Autogas an. Das schafft Vertrauen. Auch

Opel hat einiges in Sachen Autogas im

Programm. Ganz neu bei Renault ist der

Kangoo Rapid mit LPG.

Noch günstiger wird es, wenn an der eigenen

Autogastankstelle getankt wird. Hier

profitiert der Betreiber von den günstigen

Einkaufskonditionen. Anders als bei konventionellen

Kraftstoffen ist die Zulassung

einer Autogastankstelle vergleichsweise

einfach und vor allem günstig. So

günstig, dass es bereits bei einer Flottengröße

von wenigen Fahrzeugen Sinn

macht, in die eigene Tankstelleninfrastruktur

zu investieren. Eine solche Investition

plant auch Eckmann. Wenn der

dritte Kastenwagen mit Autogasantrieb

ausgeliefert ist, soll auch eine eigene

Betriebstankstelle folgen. „So sparen wir

uns tankstellenbedingte Umwege, was die

Kraftstoffkosten weiter reduzieren wird.“

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Messevorschau

NEUES

trifft Bewährtes

Messeüberblick. Die Vorbereitungen zur IFBA

2010 gehen in die heiße Phase. Zum 37. Mal

in Folge geht die vom VBA durchgeführte Internationale

Fachausstellung Bergen und Abschleppen

für drei Tage in Kassel an den Start.

Der erste Vorsitzende des VBA, Volker Grandjean,

wird die Messe am 6. Mai 2010 um 10 Uhr in Kassel

feierlich eröffnen. Auch in diesem Jahr bietet

die IFBA neben der Fahrzeug- und Zubehörpräsentation

eine Informationsplattform für die Branche. Insgesamt

sind sechs Messehallen und das Freigelände ausgebucht.

Trotz der angespannten Wirtschaft präsentiert sich die

Messe damit wieder in gleicher Größe.

Das volle Programm

Namhafte Hersteller und Vertreter der Branche präsentieren

sowohl Neuigkeiten als auch Altbewährtes rund

um den Bedarf eines Berge- und Abschleppdienstes. Von

Lkw für Fahrzeugbeförderung und Abschleppwagen über

Auto- und Mobilkrane bis zu Beleuchtungssystemen,

Softwarelösungen und Zubehör reicht das Ausstellungsspektrum.

Ebenso zeigen Versicherungsmakler speziell

zugeschnittene Angebote zur Risikoabsicherung.

Wichtige Partner der Abschleppbetriebe wie Automobilclubs,

Notrufgesellschaften, Autovermieter, usw. werden

wie gewohnt vertreten sein und stehen für persönliche

Gespräche zur Verfügung. Neben der Ausstellung

sind auch wieder verschiedene Praxisvorführungen und

Workshops zu aktuellen Themen der Branche geplant.

Jahrestreffen und Lernen

Einen Messehöhepunkt stellt die Jahreshauptversammlung

des VBA am Freitag den 7. Mai dar. Grandjean wird

dort den Jahresbericht des Vereines verlesen und über

die erfolgten Aktivitäten berichten. Darüber hinaus werden

die eingeladenen Mitglieder des VBA hier auch über

Änderungen der Rahmenbedingungen im Abschleppgewerbe

informiert.

Die Angebote zur Aus- und Weiterbildung für die Mitarbeiter

und Unternehmer des Abschleppbetriebes werden

auf dem Stand der TABA erklärt. Erich Zweckberger,

Geschäftsführer der TABA, wird am Donnerstag den

6. Mai einen Kurzvortrag halten. Dieser umfasst Änderungen

für den Abschleppbetrieb aus den letzten sechs

Monaten zu den Sozialvorschriften, insbesondere mit

Blick auf die Unternehmerpflichten. Weiterhin beleuchtet

er ein aktuelles Urteil zum Mautgesetz und dessen

Auswirkung. Ein weiterer wichtiger Themenschwerpunkt


Großes Programm: Von Fahrzeugen bis Modenschau

stellt die IFBA Produkte und Service vor.

bildet das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, zu dem häufig

Fragen seitens der Unternehmer beim VBA gestellt werden.

Von Diskussion bis Modenschau

Die Kasseler Runde ist schon traditionsgemäß mit der IFBA verbunden.

Innerhalb dieser Podiumsdiskussion stellen sich am

7. Mai Vertreter der Vertragspartner für die Abschleppbetriebe

aktuellen Fragen. Zu den Gesprächspartnern gehören in diesem

Jahr Manfred Lenk (ACE), Karl-Heinz Kroha (ADAC), Manfred

Spengler (ap), Stefan Schlesinger (AvD) sowie Volker Grandjean

Fachwissen: Vorträge und Live-Präsentationen informieren

die Besucher über neue Technologien und Anforderungen

rund um das Bergen und Abschleppen.

(VBA). Am 8. Mai findet im Glasfoyer die Mitgliederversammlung

des Vereines assistance partner (ap) statt.

Persönliche Sicherheit

Warnkleidung in unterschiedlichster Ausführung nach DIN EN

471 wird auf der Modenschau von Prolux in der Prolux-Halle

zu verschiedenen Zeiten präsentiert. Wie Ölspuren von Verkehrsflächen

mit Nassreinigungsmaschinen beseitigt werden

können, führen die Firmen Wehner Motors und Biotec an allen

Tagen auf dem Außengelände vor. Sie zeigen die Funktionsweise


Praxis: Ölspurhexe

von Wehner Motors im Einsatz.

Vorführung: So beseitigt die Firma Biotec Ölspuren. (Fotos: VBA)

58 NFM 4/2010

und einzelne Vorteile ihres Verfahrens mittels einer Praxisvorführung

auf dem Gelände.

Gemeinsames Symposium

Erstmalig findet mit dem Symposium „Reinigung ölverschmutzter

Verkehrsflächen“ auch eine gemeinsame Veranstaltung

von DWA/THW/GMAG und RAL GGVU auf

der IFBA am 6. Mai ab 10.15 Uhr statt. Das Thema Ölspurbeseitigung

auf Verkehrsflächen ist seit Jahren ein

stark diskutiertes Thema. Ausschlaggebend war hier einerseits

das DWA-Merkblatt M 715 „Merkblatt zur Ölbeseitigung

auf Verkehrsflächen“ das Gesamtkriterien schuf,

andererseits die Bestrebungen der RAL GGVU, die Gütekriterien

für die Nassreinigung festlegte. Während es in

den vergangenen Jahren getrennte Veranstaltungen von

DWA/THW/GMAG und RAL GGVU zum Thema gab, hat

man sich in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Symposium

entschlossen. Zu dieser Veranstaltung ist eine vorherige

Anmeldung erforderlich. Abendveranstaltungen

wie der Abschleppstammtisch oder die Ausstellerparty

bieten Zeit für fachlichen Austausch. Genaue Zeitabläufe

und angebotene Themen werden im Ausstellerplan veröffentlicht,

der im Internet auf der Messehomepage abgerufen

werden kann.


Feuerwerk neuer Ideen

ProLux präsentiert Neues bei der IFBA 2010

„Der Weg aus der Servicewüste“ – gemäß diesem Motto

präsentiert ProLux verschiedene neue Produkte für die

Branche in einer Oasenlandschaft und angenehmem Ambiente.

Vorgestellt wird unter anderem die neue Generation

Funkfernsteuerungen mit proportionaler Steuerung,

die ähnlich wie eine Wii-Fernbedienung funktioniert

oder der Safety Point für unfallfreies Bedienen von Risikofunktionen.

Als Hilfe zur Fahrzeugbedienung geht der

ProTouch Master an den Start. Auf dem Bedienfeld können

wichtige Zusatzfunktionen wie Lichtwarnbalken,

Arbeitsscheinwerfer, Nebenantrieb und mehr angesteuert

und kontrolliert werden. Das System basiert laut ProLux

auf kurzschluss-sicheren elektronischen Relais und liest

die Kfz-CAN-Bus-Signale aus.

Licht und Mode. Dank minimalem Aufwand kann laut

ProLux der Montageaufwand reduziert werden. Grüne

und rote LED signalisieren den Zustand der Funktionen,

sodass Fehler leichter gesucht werden können. Eine weitere

Neupräsentation sind Lichtwarnbalken in LED-Technik

von Hella. Für Live-Demonstrationen verschiedenster

Lichttechnik gibt es vor dem Stand zudem einen Lichttunnel.

Ebenfalls für Licht stehen die neuen Fahrzeugbeleuchtungen.

Hier gewähren, so ProLux, eine dichte

Verarbeitung und extrem bruchfeste Gehäuse mit Lichtscheiben

aus Polycarbonat eine lange Lebensdauer. Dank

modularer Bauweise sind verschiedene Designvarianten

möglich. Daneben führt ProLux als Branchenvertrieb für

Big Wipes die Reinigungstücher vor. Persönlicher Schutz

steht bei einer Modenschau im Vordergrund, die neue

HighTech-Jacken der aktuellen Softshell-Kollektion vorstellt.

Unterhaltung bieten unter anderem Bauchtanzvorführungen

und ein Schnäppchenmarkt.

Neue Generation: ProLux

zeigt unter anderem neue

Funkfernsteuerungen.

(Foto: ProLux)

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Fahrbericht

Eleganter Lastenträger:

Der neue Fiat Doblò Cargo

präsentiert sich nutzlaststark

und variantenreich.


Eleganter Italiener:

Fiat

TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

Transporter. Gutes Aussehen ist nicht alles! Aber gutes Aussehen, gepaart mit

stimmigen inneren Werten, ist schon eine Mischung, die Begehrlichkeiten

weckt. Eine Mischung, die auch auf den neuen Fiat Doblò Cargo zutrifft.

Der Stadtlieferwagen feierte vor wenigen Wochen seine Markteinführung

und hat seitdem eine Menge Blicke auf sich gezogen.

Zu Recht: Das Design des Kleintransporters

ist einfach stimmig.

Gelungene Rundungen im Frontbereich mit dominantem

Kühlergrill, große Klarglasscheinwerfer und eine

elegante seitliche Linienführung machen aus dem

Kastenwagen ein richtig schickes Auto. Genug in den Formen

geschwelgt: Ein Stadtlieferwagen muss schließlich

nicht zwingend gut aussehen, sondern vor allem

seinen Job erledigen. Und das so wirtschaftlich

und komfortabel wie möglich! Auch hier hat der

neue Fiat Doblò Cargo viel zu bieten. Da wäre

sein ungewöhnlich großer Variantenreichtum,

da ist die Einzelradaufhängung hinten,

da sind die wirtschaftlichen Euro-5-Motoren,

das Komfortniveau des Fahrerarbeitsplatzes

und einiges mehr.

Keine Langeweile

Wir hatten bereits Gelegenheit, einige Runden

mit dem Doblò Cargo zu fahren. Der

erste Eindruck war durchweg überzeugend!

Wer sich erstmals in den neuen Doblò Cargo

setzt, wird angenehm überrascht sein! Die

Interieur-Langeweile früherer Jahre ist einem

frischen Design der Innenausstattung gewichen.


Da die Farbgebung natürlich Geschmacksache ist, bietet Fiat

konsequenterweise unterschiedliche Stoff- und Farbkombinationen

an. Auch die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen.

Elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung, ein

höhenverstellbares Lenkrad, in Länge und Neigung verstellbarer

Fahrersitz sowie eine Stahltrennwand hinter den Sitzen sind

serienmäßig dabei. In der höherwertigen Ausstattungslinie SX

gehören in allen Karosserievarianten darüber hinaus unter anderem

Beifahrer-Airbag, Nebelscheinwerfer und auch in der Höhe

62 NFM 4/2010

Ordentlich was wegstecken:

Der neue Doblò Cargo bringt

gerade in Sachen Nutzlast viel mit.

verstellbare Sitze (für Fahrer mit Lordosenstütze) sowie elektrisch

verstell- und beheizbare Außenspiegel zum Serienumfang.

Als Option steht die bluetoothbasierte Funkfreisprecheinrichtung

Blue&Me zur Verfügung, die mit einem Radio mit CD- und MP3-

Player und Radiobedienung am Lenkrad kombiniert ist.

Gutmütiges Fahrverhalten

Wer es sich dann gemütlich gemacht hat und erstmals den Motor

startet und losfährt, erlebt die zweite Überraschung. Beim Fahr-

Keine Langeweile: Der

Fahrerarbeitsplatz

glänzt durch angenehmes

Design und pfiffige

Detaillösungen.


werk ist zweifellos die neu entwickelte Mehrlenker-Hinterachse

mit Einzelradaufhängung das Highlight. Dieses

Konzept führt zu einem Fahrverhalten auf dem Niveau eines

Pkw. Auch wir hatten selbst bei hohen Geschwindigkeiten

mit der Top-Motorisierung nie ein Gefühl von Unsicherheit.

Der Doblò Cargo vermittelt auch bei schneller

Kurvenfahrt zu keinem Zeitpunkt ein Gefühl von Unsicherheit.

Das innovative Gesamtkonzept des neuen Fiat

Doblò Cargo wird unterstützt von der kompletten Sicherheitsausstattung,

die unter anderem serienmäßig ABS für

die Bremsen sowie Airbags für Fahrer (alle Modellversionen)

und Beifahrer (außer Variante Kastenwagen Basis)

umfasst. Auf Wunsch lieferbar ist außerdem das Elektronische

Fahrstabilitätsprogramm ESP, das auch einen

hydraulischen Bremsassistenten und eine Berganfahrhilfe

(Hill Holder) enthält.

Moderne Triebwerke

Zunächst stehen für den neuen Fiat Doblò Cargo vier

moderne Triebwerke zur Wahl, ein Benziner sowie drei

Turbodiesel. Alle Triebwerke vereinen kraftvollen Durchzug

mit angenehmer Laufruhe, niedrigen Unterhaltskosten,

hoher Zuverlässigkeit und geringen Emissionen.

Planmäßig wird die Motorenpalette Mitte 2010 um eine

bivalente Natural-Power-Variante erweitert, deren 1,4-l-

Turbomotor alternativ mit Benzin oder Erdgas betrieben

werden kann. Für den Turbodiesel 1.6 Multijet 16V ist

zudem ein automatisiertes Schaltgetriebe geplant, das

voraussichtlich Ende 2010 zur Verfügung stehen wird.

Der Turbodiesel des Fiat Doblò Cargo 1.3 Multijet 16V

leistet 66 kW (90 PS) und ein maximales Drehmoment

von 200 Nm. Das mit einem Fünf-Gang-Getriebe kombinierte

Triebwerk, das mit einer Common-Rail-Direkteinspritzung

der zweiten Generation (Multijet II) ausgerüstet

ist, verbraucht je nach Karosserieversion ab 4,8 l


Kraftstoff pro 100 km. Die Start&Stopp-Automatik ist optional

ohne Aufpreis erhältlich.

Leistungsstarker Turbodiesel

In zwei Leistungsstufen wird der 1,6-l-Turbodiesel des Fiat

Doblò Cargo 1.6 Multijet 16V angeboten, der jeweils mit einem

Sechs-Gang-Getriebe kombiniert ist. Im Kastenwagen produziert

der neu entwickelte Vier-Zylinder 74 kW (100 PS). Das maximale

Drehmoment beträgt 290 Nm. Ein Wert, der Freude macht,

vor allem wenn das Auto auch mal als Zugfahrzeug eingesetzt

Viel Volumen: Die

Loadbox bietet

bis zu 4,6 m3 für

Ladung.

(Fotos: Fiat)

wird. Die Wartungsintervalle betragen jeweils 35.000 km (bei

Euro 5) und die Werte für den Durchschnittsverbrauch beginnen

bei 5,2 l/100 km.

Leistungsstärkstes Triebwerk der neuen Baureihe ist der 2-l-

Turbodiesel des Fiat Doblò Cargo 2.0 Multijet 16V. 99 kW

(135 PS) und ein maximales Drehmoment von 320 Nm stellen

einen Bestwert im Wettbewerbsumfeld dar. Der Vier-Zylinder,

der in allen Karosserievarianten serienmäßig mit Sechs-Gang-

Getriebe, Dieselpartikelfilter und Oxidationskatalysator sowie

Start&Stopp-Automatik ausgerüstet ist, erfüllt stets die Abgas-

Klare Linien: Der

neue Fiat Doblò im

Seitenprofil.


norm Euro 5 und verbraucht durchschnittlich ab 5,6 l pro 100

km. Zur Wahl stehen drei Turbodiesel-Triebwerke (66 kW/90 PS

bis 99 kW/135 PS) sowie ein 1,4-l-Benziner (70 kW/95 PS). Ebenfalls

einzigartig im Segment: Alle Triebwerke erfüllen die Emissionsnorm

Euro 5. Das gilt zumindest teilweise nur optional.

Während die Topmotorisierung die Euro-5-Norm serienmäßig

mitbringt, muss die gesteigerte Umweltfreundlichkeit bei den

1,3-l-Aggregaten zusammen mit einer Start&Stopp-Automatik

geordert werden, die netto mit 750 Euro zu Buche schlägt.

Variantenreicher Laderaum

Der Fiat Doblò Cargo der neuen, zweiten Generation basiert auf

einer im Vergleich zum Vorgänger komplett neu entwickelten

Architektur. Die gewachsenen Abmessungen der Karosserie

(Länge bis zu 4740 mm, Radstand bis zu 3105 mm) führen zu

einer ganzen Reihe von Bestwerten im Wettbewerbsvergleich.

So setzt der neue Fiat Doblò Cargo nicht nur mit der Nutzlast

zwischen 750 und 1000 kg (jeweils inklusive Fahrer) einen

neuen Maßstab. Sein völlig ebener Laderaum weist außerdem

die größte Länge (bis zu 2170 mm, 3400 mm mit umgeklapptem

Beifahrersitz), die größte Höhe (1550 mm mit Hochdach),

die breiteste seitliche Schiebetür (700 mm), die höchste Hecktür

(1455 mm mit Hochdach), den breitesten Abstand zwischen

den Radkästen (1230 mm) sowie die niedrigste Ladekante

(545 mm) auf.

Zwei Radstände

Der Kastenwagen mit kurzem Radstand und Flachdach bietet

einen Laderaum von 3,4 m3 , mit umgeklapptem Beifahrer-

NEU

230 V an Bord – leicht gemacht

Plug & Play...

sitz beträgt das Ladevolumen 3,8 m3 . Mit Hochdach, das allerdings

erst ab Mitte des Jahres lieferbar sein wird, steigt die

Ladekapazität auf 4 bzw. 4,4 m3 (mit umgeklapptem Beifahrersitz).

Bei beiden Karosserievarianten können Kunden sich

zwischen keiner, einer oder zwei seitlichen Schiebetüren entscheiden.

Die Nutzlast beträgt serienmäßig 750 kg; sie kann je nach Motorisierung

auf bis zu 1000 kg erhöht werden (jeweils inklusive

Fahrer). Der Kastenwagen mit langem Radstand fasst ein Ladevolumen

von 4,2 bzw. sogar 4,6 m3 mit umgeklapptem Beifahrersitz.

Wahlweise kann diese Karosserievariante mit einer oder

zwei seitlichen Schiebetüren ausgestattet werden. Die Nutzlast

beträgt je nach Motorisierung 900 bzw. 1000 kg (jeweils inklusive

Fahrer). Hier wird es allerdings keine Hochdachvariante

geben, da das zu einem Ladevolumen führen würde, was der

Scudo-Baureihe vorbehalten werden soll.

FAZIT: Mit dem neuen Doblò Cargo ist Fiat Professional

ein richtig guter Wurf gelungen. Vor allem der Variantenreichtum

des Kleintransporters, der auch als Fahrgestell

zu haben ist und sich damit für Koffer- und Pritschenaufbauten

anbietet, setzt Maßstäbe in diesem Segment. Aber

auch in Sachen Fahrwerk und Motorisierung hat das Auto

für Überraschungen gesorgt.

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Umweltfreundliche Alternative

Renault Kangoo Rapid mit günstigem Flüssiggasantrieb

Mit dem Kangoo LPG und dem Transporter

Kangoo Rapid LPG kommen die

ersten beiden Renault-Modelle mit

Flüssiggasantrieb ab Werk auf den

Markt. Die umweltschonende Alternative

stößt weniger CO2 aus und spart

aufgrund der Steuervergünstigungen

bares Geld. Ab sofort können der Kangoo

1.6 16V 105 LPG und der Kangoo

Rapid 1.6 16V 105 LPG mit bivalentem

Flüssiggasantrieb (Liquified Petroleum

Gas = LPG) geordert werden. Der Kangoo

ist als erstes Modell in seinem Segment

mit der wirtschaftlichen Flüssiggasvariante

ab Werk erhältlich.

Rechnung. Durch steuerliche Vergüns-

tigungen ist LPG mit rund 0,60 Euro

pro Liter der günstigste Kraftstoff am

Markt. Die Steuervorteile sind bis zum

Jahr 2018 im Energiesteuergesetz festgelegt.

Durch den günstigen Kraftstoff

lohnt sich die Investition von 1500

Euro beim Kangoo schon nach kurzer

Zeit: Bei einem durchschnittlichen

Benzinpreis von 1,30 Euro amortisiert

sich die Flüssiggasanlage bereits nach

20 Monaten oder rund 35.000 km.

Diese Berechnung berücksichtigt bereits

den um rund 25 bis 30 Prozent

höheren LPG-Verbrauch.

Grüne Bilanz. Zudem zeichnet sich der

Kangoo mit Flüssiggasantrieb durch die

deutlich sauberere Verbrennung aus:

So sinkt der Ausstoß von Stickoxiden

um ca. 80 Prozent. Die CO2-Emissionen

verringern sich um ca. 15 Prozent und

unverbrannte Kohlenwasserstoffe um

50 Prozent. Weiterer Vorteil ist die geringere

Geräuschentwicklung im LPG-

Modus als im Benzinbetrieb.

Die Fahrleistungen im Flüssiggas- oder

Benzinbetrieb sind nahezu identisch:

CWS-BOCO TESTET ERSTES IVECO-FAHRZEUG MIT ELEKTROANTRIEB

Emissionsfrei durch die Stadt

Die CWS-boco International nahm jetzt ihr erstes Lieferfahrzeug mit Elektromotor

in Betrieb. In einem vierwöchigen Test prüft das auf Waschraumhygieneprodukte

und Textildienstleistungen spezialisierte Unternehmen, ob sich

Elektrofahrzeuge bereits für den Einsatz in der Service-Logistik eignen. Gestestet

werden die spezifischen Eigenschaften des Fahrzeuges, z. B. das Beschleunigungs-

und Bremsverhalten sowie Verbrauch, Reichweite und Wirtschaftlichkeit.

Bei positiven Ergebnissen plant das Unternehmen, seinen Servicefuhrpark

Sauber durch die City:

CWS-boco testet gegenwärtig

einen Iveco

Daily mit Elektroantrieb.

(Foto: Iveco)


So leisten Kangoo und Kangoo Rapid

im Gasbetrieb 72 kW (98 PS). Die CO2-

Emissionen betragen 170 g/km. Im

Benzinmodus liegt die Leistung bei

78 kW (106 PS). Der CO2-Ausstoß beläuft

sich dann auf rund 191 g/km.

Sauber und günstig: Renault bietet

den Kangoo und den Kangoo Rapid

jetzt mit Flüssiggasantrieb ab

Werk. (Foto: Renault)

Durch den werkseitigen Einbau der

Gasanlage verlängern sich die regulären

Lieferfristen nicht. Zudem gelten

für beide Modelle eine Garantie von

zwei Jahren ohne Kilometerbegrenzung

und eine Mobilitätsgarantie.

mittelfristig mit CO2-neutralen Elektrofahrzeugen zu ergänzen. Die europäische

CWS-boco-Flotte umfasst derzeit mehr als 1600 Fahrzeuge – davon über 200

Lieferwagen mit umweltfreundlichem Erdgasantrieb.

Europaweit legen die CWS-boco-Servicefahrer etwa 60 Mio. km im Jahr zurück

und versorgen die Kunden bei jährlich 9 Mio. Lieferstopps mit Waschraumhygienelösungen

und Berufskleidung im Mietservice. Mit dem Test eines CO2-neutralen

Elektrofahrzeuges unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, die Logistik-

Prozesse laufend zu optimieren und in puncto Umwelt- und Ressourcenschonung

frühzeitig neue Alternativen auszuloten. So stellt das Unternehmen seine Serviceflotte

bereits seit 2008 sukzessive auf Erdgasfahrzeuge um, um die CO2-Emissionen

in den Bearbeitungs- und Lieferprozessen so gering wie möglich zu halten.

CWS-boco untersucht jetzt, ob auch Fahrzeuge mit Elektromotoren die bestehende

Flotte sinnvoll ergänzen können. Getestet wird dabei der Ecodaily mit Elektroantrieb

von Iveco. Hierzu Michael Höfler, Corporate Logistics bei CWS-boco International:

„Elektrofahrzeuge sind im Lieferverkehr noch die Ausnahme und bislang

gibt es kaum repräsentative Untersuchungen zum Einsatz von Elektrofahrzeugen

in der gewerblichen Logistik. Umso wichtiger ist für uns der anstehende Feldtest,

den wir speziell auf unsere Anforderungen ausgelegt haben.“


Cars for Business

LEBENSMITTEL-TRANSPORT

Master-Ausbau

Wenn es um den hygienisch einwandfreien

Transport von Lebensmitteln geht,

bietet sich die aufgesprühte Laderaumauskleidung

von Goliath Trans-Lining an.

Sie sorgt dafür, dass die Oberflächen der

Ladefläche frei von unzugänglichen Nischen

sind und sich dort keine Brutstätten

für Schimmel und Bakterien bilden

können. Die geforderte Hygiene macht es

notwendig, den Laderaum häufig zu reinigen

und gegebenenfalls zu desinfizieren.

Durch die naht- und fugenlose Beschichtung

reduziert sich der Aufwand für die

Reinigung auf wenige Minuten. Mit einer

Beschichtung von Goliath Trans-Lining behält

der Laderaum dauerhaft ein sauberes

und hygienisches Erscheinungsbild.

Ob Bäcker, Metzger, Catering oder Obstund

Gemüsehandel, die lebensmittelechte

Beschichtung findet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Zum Marktstart des neuen Renault

Master respektive des Opel Movano

stehen entsprechende Ausbauten von

Goliath Trans-Lining zur Verfügung.

Reibungsoptimierte

Lamellenkupplung:

Den neuen T5 gibt

es jetzt auch mit

4MOTION-

Antrieb.

(Foto: VW Nutzfahrzeuge)

Volle Traktion für VW-Transporter

Der T5 4MOTION ist ab sofort verfügbar

Im Herbst vergangenen Jahres wurde

die neue T5-Generation mit ihrer neuen

Motorenpalette vorgestellt. Jetzt

sind die beliebten Transporter und

Vans auch mit 4MOTION-Antrieb verfügbar.

Für den T5 4MOTION mit

Sechs-Gang-Schaltgetriebe stehen generell

die TDI-Motoren mit 103 kW

(140 PS) und 132 kW (180 PS) Leistung

zur Verfügung. Anders bei der

erstmals von Volkswagen Nutzfahrzeuge

angebotenen und für den Caravelle,

Multivan und Transporter vielfach

nachgefragten Kombination von

Automatik (DSG) plus Allradantrieb.

Sie gibt es in der Version mit 180 PS.

Dabei vereint das Sieben-Gang-DSG

den Komfort einer konventionellen

Automatik mit dem effizienten Wirkungsgrad

eines manuellen Schaltgetriebes.

Das ebenso wirtschaftliche

wie komfortable DSG ermöglicht eine

neue Dimension der Schaltagilität.

Der nochmals verbesserte 4MOTION-

Allradantrieb der neuen Transporter-

Baureihe bildet den aktuellen Stand

der Technik ab. Die jüngste Generation

der reibungsoptimierten La-

vehiclerent.de

mieten und verdienen


mellenkupplung setzt in puncto Traktion,

Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit

Maßstäbe. Sie besitzt

im Gegensatz zum bisher eingesetzten,

mechanisch geregelten Haldex2-

Modul eine elektronische Steuerung.

Innerhalb der Lamellenkupplung

wird der für die Drehmomentverteilung

an die Hinterräder zuständige

Öldruck deshalb nicht mehr

durch die Drehzahldifferenz zwischen

Vorder- und Hinterachse aufgebaut,

sondern von einer elektrischen Pumpe

erzeugt, die ein Öldruckreservoir

mit 30 bar speist.

Die Kupplung selbst setzt die Befehle

der Steuerelektronik extrem schnell

um. Und das verbessert nicht nur die

Traktion in schwierigem Gelände und

auf rutschigem Untergrund, sondern

generell die aktive Sicherheit.

Registrieren beispielsweise die Rad-

Sensoren Schlupf an der Vorderachse,

wird das Antriebsmoment bereits

an die Hinterachse geleitet, noch bevor

sich ein Untersteuern einstellen

kann. Insgesamt berücksichtigt die

Steuerelektronik fast 40 verschiedene

Signale, darunter auch Lenkwinkel,

Gierraten, Gaspedalstellung und Motordrehzahl.

Für Frischdienst und/oder

Tiefkühlgut: Den Iveco

Daily gibt es jetzt in verschiedenen

Versionen mit

zulässigen Gesamtgewichten

von 3,5 bis 7 t auch

mit Kühlaufbau von Kress.

(Foto: Iveco)

IVECO: DAILY-BRANCHENMODELLE MIT KRESS-KÜHLAUFBAUTEN

Coole Kooperation

Iveco und der Kühlfahrzeugspezialist Kress arbeiten zusammen. Kress hat

speziell für die Daily-Varianten mit Gesamtgewichten von 3,5 bis 7 t (ab 3.

Quartal 2010) verschiedene Aufbaugrößen eines Kühlkoffers entwickelt.

Durch die Optimierung auf das Fahrgestell vereint der Daily damit die Vorzüge

von Kastenwagen und Kühlkoffer: Er bleibt handlich und wendig wie der

Kastenwagen, bietet gleichzeitig aber Ladekapazität und Kühleigenschaften

eines Kofferaufbaus. Die Kress-Aufbauten sind grundsätzlich tiefkühltauglich

und nach ATP zertifiziert.

Durch die Auslegung der Kühlmaschine wird letztendlich der spätere Einsatz

als Frischdienst-, Tiefkühl- oder auch als kombiniertes Fahrzeug festgelegt.

Die Aufbaugrößen sind für die Beladung mit Europaletten und daraus abgeleiteten

Verpackungsgrößen optimiert. Bereits in den 3,5-Tonner passen so bis

zu fünf Europaletten (oder z. B. 210 Kartons mit E2-Maß). Bei größeren

Daily-Modellen steht entsprechend mehr Platz zur Verfügung.


Unternehmensporträt

Geht nicht gibt’s

Moderne Flotte:

Ein neuer DAF XF

105 in den

Henking-Farben.


nicht!

Baustoff-Logistik. Gipsbauplatten sind ein

schwieriges Ladegut. Man kann sie leicht

beschädigen, sie vertragen keine Feuchtigkeit,

sie sind groß und vor allem sind sie

schwer! Im Trockenbau sind sie unverzichtbar.

Das Handling dieser beliebten Bauelemente ist

für Logistiker eine echte Herausforderung. Dazu

kommt, dass es mit dem Transport vom Hersteller

zum Kunden nicht getan ist. Der Kunde will die

unhandlichen Platten dort, wo er sie benötigt, auf der

Baustelle und zwar genau da, wo sie verbaut werden. Die

Henking Spedition aus dem niedersächsischen Landesbergen

stellt sich diesen Herausforderungen täglich neu.

Der innovative Baustoff-Logistiker hat sich auf den

Transport von Gipsplatten spezialisiert. Die Dienstleistungen

werden von allen großen Herstellern genutzt.

Auf der Henking-Kundenliste stehen namhafte Gipsund

Dachziegelwerke.

Effizienter Umschlag

Geleitet wird das Unternehmen von Jörg Henking, der

die Spedition von seinem Vater Heinrich Henking übernommen

hat. Dieser hat die Spedition 1969 gegründet.

Bereits zwei Jahre später kaufte er den ersten Gliederzug

mit Ladekran. Anfang der 70er-Jahre war eine solche

Investition noch die Ausnahme – für Heinrich Henking

allerdings eine alternativlose Investition. Seine Hauptfracht

in den Anfangsjahren waren Dachziegel. Die wurden

noch per Hand geladen und beim Kunden von Hand

wieder entladen.

Ein extrem zeitaufwändiges Unterfangen, das zudem den

Lkw über Stunden blockierte. Mit dem ersten Ladekran

wurde die Arbeit sehr viel effizienter. Zudem wurde mit

dem ersten Ladekran der Unternehmensfokus komplett

auf die Baustoff-Logistik gelegt. Eine unternehmerische

Entscheidung, die bis heute Bestand hat. Die Flotte ist

inzwischen auf 23 Gliederzüge gewachsen. Davon sind

17 Züge mit Ladekran ausgestattet und fünf Züge führen

einen geländegängigen Mitnahmestapler mit. Darüber

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Hoch hinaus: Die Ladekrane heben

die Baustoffe auf bis zu 38 m Höhe.

Kompetenter Baustoff-Logistiker:

Jörg Henking leitet

das Unternehmen.

Verschiedene

Ladehilfen: Einige

Züge sind

mit Mitnahmestapler

unterwegs.

hinaus hat das Unternehmen noch einen Holzzug in der

Flotte. Heute sind Baustoffzüge mit Ladekranen oder Mitnahmestaplern

Standard, der von den Kunden erwartet

wird. Absolut kein Standard ist dagegen die Performance

der Henking-Ladekrane. So hat das Unternehmen den

deutschlandweit einzigen Baustoffladekran mit einer Höhe

von 38 m im Fuhrpark. Ein Gerät, auf das Geschäftsführer

Jörg Henking besonders stolz ist.

Beeindruckende Performance

„Mit diesem Kran haben wir ein Alleinstellungsmerkmal

in der Branche. Der Kran wird immer dann gebucht,

wenn es darum geht, die Ware auf Höhen zu bringen, die

sonst Turmdrehkranen vorbehalten sind.“ Das gilt übrigens

auch für die Traglast. Der Kran, den die Firma MKG

zusammen mit der Henking Spedition entwickelt und gebaut

hat, wuchtet immerhin 800 kg.

In Sachen Ladegut ist das Gerät sehr flexibel: Als Entladegeschirr

stehen für den 38-m-Kran eine Drehkopfwendegabel,

eine Hydraulikzange, ein Transportwagen, eine

Traverse, Gurte in verschiedenen Längen sowie eine klassische

Entladegabel zur Verfügung. Die Bedienung erfolgt

wahlweise per Hochsitz am Kran oder Fernbedienung,

wobei die Fahrer die Fernbedienung bevorzugen. Mit

dem handlichen Schaltkasten kann er den Kran von dort

aus steuern, wo die Ware mit Fingerspitzengefühl hinmanövriert

werden muss. Das beherrscht der erfahrene Lkw-

Fahrer und Kranführer perfekt.

Neben dem 38-m-Kran stehen in der Henking-Flotte weitere

spezielle Ladekrane zur Verfügung. So sind zwölf

Gliederzüge mit Curtainsider-Aufbauten mit 27-m-Kranen

ausgestattet, die speziell für die Baustellen-Logistik

optimiert wurden. Auch die Performance dieser Krane ist

beeindruckend: Sie verfügen unter anderen über einen

Vorstreckarm mit zwei Ausschüben sowie Hydraulikzangen.

Sie eignen sich für das Entladen von Paketen in Höhen

bis 19 m durch Bauöffnungen von 1,35 m. Abgesetzt

werden kann die Ware auf Balkonplatten bis 24 m. Damit

die Lkw sich auch unter niedrigen Einfahrten bewegen

lassen, wurde die Bauhöhe auf 3,60 m begrenzt.

Angepasste Ladekrane

Aber auch die Standardkrane, die Henking im Einsatz hat,

sind speziell für ihr Einsatzprofil angepasst worden. So

soll nicht nur ein effizientes Be- und Entladen gewährleistet

werden, sondern auch ein größtmöglicher Schutz

der Komponenten. Das Ergebnis sind so gut wie keine

Kranausfälle. Und wenn auf der Baustelle doch mal ein

Hydraulikschlauch platzt, haben die Fahrer immer einen

Standardschlauch dabei, um wenigstes weiterarbeiten zu


können. Zu solchen Schlauchplatzern kommt es allerdings so

gut wie nie. „Wir legen sehr viel Wert auf vorausschauende Wartung“,

betont Henking. Die wird in der eigenen Werkstatt durchgeführt.

„Wir wollten immer in der Lage sein, uns selber helfen

zu können“, begründet Henking den Betrieb der eigenen Werkstatt.

Diese Philosophie wird bis heute beibehalten. So sind ein

Meister und drei Schlosser in der Werkstatt beschäftigt. Sie checken

alle Fahrzeuge regelmäßig auf Herz und Nieren. Das gilt

auch für die Krane und Mitnahmestapler. Das Werkstatt-Team

weiß aus jahrelanger Erfahrung genau, wo die Schwachpunkte

liegen. Hydraulikschläuche oder Gleitstücke in den Ausschüben

werden von den Werkstattprofis vorbeugend gewechselt.

Engagierte Problemlöser

Jörg Henking weiß auch im Werkstattbereich genau, wovon er

spricht. Er ist selbst Techniker und hat schon als Zwölfjähriger

in der Werkstatt der Spedition mit angepackt. Ladekrane waren

schon damals sein Steckenpferd. Seine Erfahrungen sind inzwischen

bei den Kranherstellern gefragt. So hat er mit seinen Anregungen

schon zahlreiche Weiterentwicklungen veranlasst.

Die Krane in seinem Fuhrpark sind zudem für ihren jeweiligen

Einsatzzweck optimiert worden.

Neben den Kranen legt Henking auch sehr viel Wert auf die

Fahrzeugaufbauten. Die werden übrigens in der eigenen Werkstatt

angefertigt und ebenso wie die Ladekrane in Eigenregie am

Fahrzeug montiert. So viel Know-how für eine Flotte von 23

Fahrzeugen? Ganz und gar nicht! Gewartet und repariert werden

in der speditionseigenen Werkstatt auch Fremdfahrzeuge.

Zurück zum Henking-Kerngeschäft, der Baustoff-Logistik. Auch

wenn Logistik-Lösungen für Gipsbauplatten den Schwerpunkt

Geladen und gesichert: Gewissenhafte Ladungssicherung ist

bei Henking selbstverständlich. (Fotos: Henking, sk)

bei Henking bilden, werden natürlich auch andere Baustoffe bewegt.

Wie bei den Gipsbauplatten suchen Jörg Henking und sein

Team auch hier nach möglichst optimalen Transportlösungen.

Flexible Gliederzüge

Um mobil zu bleiben, setzt das Unternehmen ausschließlich auf

den klassischen Gliederzug. Henking: „Wir sind einfach flexibler,

können uns auch unter beengten Verhältnissen noch gut

bewegen.“ Das wissen die Kunden. Und auch, dass sich die Fahrer

auch unter schwierigen Verhältnissen nicht so leicht beeindrucken

lassen. So sind die dreiachsigen Zugfahrzeuge mit einer

Lenkachse ausgestattet, um möglichst enge Radien zu realisieren.

„Das sind die kleinen Tricks, um mobil zu bleiben, wenn

andere aufgeben“, schmunzelt Henking.


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

ZUBEHÖR

Für Leisetreter

Beim Be- und Entladen von Lkw

kann es schon mal laut werden.

Gerade in den Niederlanden sind

die Vorschriften in Bezug auf den

Lärmschutz streng. Spezialisten

von BASF haben dafür eine

Lösung entwickelt: den Ladeflächen-Flüsterer

aus Polyurethan

(PU). Bereits mit einer 5-mm-

PU-Schicht sind die Ladevorgänge

um 6 dB leiser als vom niederländischen

Gesetzgeber vorgeschrieben.

Eine Schicht Elastocoat ® C auf

die rumpelige, oft unter ihrer

Last laut dröhnende Ladefläche

aufgetragen – und schon sind

nicht nur die Fuhrunternehmer,

sondern auch die kritischen Behörden

und die lärmgeplagten

Nachbarn im wahren Sinn des

Wortes beruhigt.

GEFAHRGUTCONTAINER VON ELLERMANN

Mit BAM-Zulassung

Wenn es um Gefahrgüter geht, verstehen die Überwachungsbehörden

schon lange keinen Spaß mehr. Wer mit

Gefahrgütern unterwegs ist, sollte tunlichst die Vorschriften

einhalten. Mit dem passenden Transportequipment ist man

dabei auf der sicheren Seite. Einen neuen Gefahrgut-Abroll-

Bergen auch im Gelände

Besondere Aufgaben erfordern besonderes

Gerät. Das gilt auch im Abschlepp- und

Bergebereich. Wenn schwere Nutzfahrzeuge

nach einem Unfall geborgen werden

müssen, ist Bergetechnik im XXL-Format

gefragt. Diese liefert das österreichische

Unternehmen mit seinen Bison-Bergefahrzeugen.

Die verfügen über ein ausgeklügeltes,

bis ins Detail durchdachtes Aufbaukonzept.

Letzteres ist auch der Grund

dafür, dass sich Empl innerhalb kürzester

Zeit erfolgreich in Europa, Asien und dem

Mittleren Osten etabliert hat.

In Deutschland befinden sich etliche Abschleppfahrzeuge

von Empl im Einsatz.

Zahlreiche VBA-Mitglieder und Flottenbesitzer

zählen zu den treuen Kunden.

Die Bergung eines verunglückten Fahrzeuges

verläuft durch die am Hauptarm

montierten Winden (mit einer Leistung

von 10 bis 35 t). Ein spezielles Hydrauliksystem

in Zweikreisausführung stellt sicher,

dass die beiden Winden unabhängig

voneinander arbeiten, ohne in ihrer

Leistung beeinträchtigt zu werden. Bei

Sicher transportiert: Der neue

Abrollcontainer für Gefahrgüter

besitzt eine

BAM-Zulassung.

Bison: Die schweren Berge- und Abschleppfahrzeuge von Empl

(Foto: Ellermann)

Bedarf kann eine dritte Winde eingebaut

werden. Auch Frontkrane bis zu 80 mt

Hubmoment können in Verbindung mit

einer speziell vom Empl entwickelten

Kastenhilfsrahmenkonstruktion am Bison

montiert werden.

Stabile Stützen. Die nach außen gezogenen

Bergestützen garantieren maximale

Stabilität – auch bei Seitenzug – und somit

Sicherheit im Bergeeinsatz. Die Stützen

sind mit schwenkbaren Asphaltplatten

ausgestattet. Für Offroad-Einsätze

können diese bis zu 90° geschwenkt werden

und sorgen dank der Zackenausführung

für optimalen Halt bei Bergungen

auf unasphaltiertem Boden. Zusatzstützen

für Kranarbeiten sind dabei nicht notwendig.

Die Standsicherheit wird durch eine

automatische Stützbeinüberwachung gewährleistet.

Das Abschleppen von Fahrzeugen verläuft

dank des extra flachen Ausschubs

zeitsparend und unkompliziert. Der speziell

entwickelte Bergearm im Super-

Slim-Design gewährleistet in Verbindung

container für überwachungsbedürftige Schüttgüter hat die

Hermann Ellermann Containersysteme GmbH ins Programm

genommen. DEKRA-getestet und mit BAM-Zulassung kann

der Abrollcontainer uneingeschränkt z. B. für die Entsorgungs-Logistik

von ölverschmutzen Betriebsmitteln (ÖVBs)

der Stoffklasse UN 3175 eingesetzt werden. Bei dieser

Stoffklasse handelt es sich um feste Stoffe oder Gemische

aus festen Stoffen, wie Präparate, Zubereitungen und Abfälle,

die zündbare flüssige Stoffe mit einem Flammpunkt von

höchstens 60 °C enthalten (N.A.G.). Der BK2-Abrollcontainer

ist flüssigkeitsdicht und für ein Transportvolumen bis

38 m3 lieferbar. Einzigartig beim BK2-Abrollcontainer ist die

Deckelöffnung und -Schließung mit Drei-Punkt-Zwangsverriegelung

über eine zentrale Hydraulik.


Schwere Bergetechnik: Die

Bison-Abschlepp- und Bergefahrzeuge

von Empl verfügen

über umfangreiche Sicherheitstechnik.

(Foto: Empl)

mit dem Empl-Power-Tilt-System ein optimales

Abschleppen von Bussen und

Lkw bei gleichzeitig maximaler Reichweite.

Durch dieses System wird beim Anheben

von Bussen mittels Knickarm die

Vorderseite des Fahrzeuges auch bei langem

Überhang und geringer Bodenfreiheit

nicht berührt und somit nicht beschädigt.

Pendelndes Hubjoch. Mithilfe des neu

entwickelten pendelbaren Hubjochs werden

erstmals auch Abschlepparbeiten im

unwegsamen Gelände möglich. Die integ-

rierte Pendeldämpfung des Bison erleichtert

das Adaptieren des Equipments am zu

schleppenden Fahrzeug im Gelände und

verhindert schnelle und unkontrollierte

Drehbewegungen.

Dieses System ermöglicht eine entgegengesetzte

Verdrehung zwischen dem

abzuschleppenden Fahrzeug und dem

Schleppfahrzeug und ist somit bestens

geeignet, um Unebenheiten im Offroad-

Einsatz auszugleichen. Auf die Sicherheit

des Anwenders legt Empl ein besonderes

Augenmerk. Deshalb werden die Bisons

standardmäßig mit zusätzlichen Sicherheitselementen

ausgestattet: Lichtbalken,

Blinkleuchten, reflektierende Strahler, Arbeitsscheinwerfer,

zusätzliche Rundum-

Kennleuchten hinten sowie zahlreiche

weitere Ausstattungselemente gewährleisten

maximale Sicherheit für den Anwender.

Pneumatisch ausfahrbare Lichtmasten

und -balken mit integriertem

Verkehrsleitsystem sind weitere optional

erhältliche Sicherheitselemente. Ein Notstromaggregat

sorgt dabei für einen störungsfreien

Einsatz.

Mehr Sicherheit. Ein weiteres Highlight

ist das neu von Empl entwickelte und

nur bei Empl erhältliche OSS (Operator

Safety System). Ein computergesteuertes

Achswiegesystem, das dem Fahrer nicht

nur eine Überlastung der Hinterachse,

sondern auch eine gefährliche Entlastung

der Vorderachse im Schleppbetrieb

anzeigt. Des Weiteren kann eine Umfeldbeleuchtung

integriert werden, welche

auch bei Nachteinsätzen den Nahbereich

des Fahrzeuges optimal ausleuchtet

und damit die Sicherheit für den Bediener

erhöht.


Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Zahlreiche Kunden und Freunde

der Fahrzeugbauer aus den unterschiedlichen

Transportbereichen

nahmen dabei die Gelegenheit wahr, sich

vor Ort nicht nur einen Überblick über

die eigentliche Fertigung zu machen,

sondern sich gleichzeitig auch bei den

anwesenden Zulieferern der Branche

über den aktuellen Stand der (Fahrzeug)-

Technik zu informieren.

Anlässlich des

runden Geburtstages

der Fertigung

hatten ne-

ben Rolf Hüffermann auch Dr. Bernhard

Becker sowie Klaus Kieler und Stephan

von Schwander zu einer rundum informativen

Hausmesse eingeladen. Zentrale

Elemente der Veranstaltung waren neben

einer vielfältigen Fahrzeugpräsentation

zahlreiche Infostände bekannter Zulieferunternehmen,

Experten-Vorträge zu aktuellen

Themen der Transportbranche sowie

eine ausführliche Besichtigung der

eigentlichen Fertigung. Der persönliche

Informationsaustausch unter den mehr

als 140 Gästen, Gondelfahrten in 45 m

Höhe mit einem Hüffermann-Kran und

Vielfalt: Individuelle

Fahrzeugaufbauten mit hydraulischen

Hilfssystemen bilden den Schwerpunkt des Hüffermann-Programms.

Baukasten mit Geburtstag

Fahrzeugbau. Mit einer Hausmesse beging Hüffermann Mitte März das 20-jährige Betriebsjubiläum

am Standort Neustadt/Dosse. Einmal mehr wurde dabei auch deutlich, dass mit motivierten Mitarbeitern

und intelligenten Produktideen auch schwere Zeiten überwunden werden können.

Wirtschaftlich

dank Flexibilität:

Abgestelltes

Wechselsystem

für den Kommunalbereich.

eine wohlschmeckende Verpflegung der

Besucher rundeten den Festtag in Neustadt

ab.

Ausbau der Baukastensysteme

Die umfangreiche Fahrzeugausstellung

auf dem Werksgelände spiegelte natürlich

das Kernprogramm der Fahrzeugbauer

wider. In diesem Zusammenhang wies

Klaus Kieler, Geschäftsführer und Vertriebsleiter

mit Sitz am Traditionsstandort

Wildeshausen darauf hin, dass der

Erfolg vor allen Dingen in Baukastensystemen

der jeweiligen Aufbau- bzw.

Anhängerkonzepte liegt, die einerseits

eine individuelle, kundenspezifische

Konstruktion der Fahrzeuge erlaubt, andererseits

jedoch auch die notwendige

Wirtschaftlichkeit bei der Entwicklung

und Fertigung der Produkte gewährleistet.

Auf den Standort Neustadt bezogen,

waren sich alle Verantwortlichen einig


darin, mit motivierten Mitarbeitern auch

schwierige Zeiten durchstehen zu können.

So lobte Rolf Hüffermann explizit

die Bemühungen der Bundesregierung,

durch die Bereitstellung entsprechender

finanzieller Mittel in beschäftigungsarmen

Zeiten eine Weiterbildung der Mitarbeiter

ermöglicht zu haben.

Lob für Regierung

„Durch eine konstruktive Zusammenarbeit

mit der Agentur für Arbeit ist es uns

gelungen, trotz eines Produktionsrückganges

um etwa 50 Prozent den Mitarbeiterstamm

in unveränderter Höhe beizubehalten.

Gleichzeitig machen wir uns aber

auch jetzt schon intensiv Gedanken zum

demografischen Wandel. Bereits heute setzen

wir uns mit den Mitarbeitern von

morgen auseinander und möchten mit gezielten

Einladungen bei den regionalen

Schulen und deren Schülern Interesse

an unserem Unternehmen wecken. Nur

wenn wir die Alterstruktur im Auge behalten,

wird es uns gelingen, auch noch in

den nächsten zehn bis 20 Jahren erfolgreich

Fahrzeugbau betreiben zu können.“

Weiteres Standbein

Gleichzeitig investiert Hüffermann jedoch

auch in die Entwicklung neuer Produkte

bzw. will das vorhandene Know-how

im Stahlbau in weiteren Transportberei-

So können SIE

uns erreichen...

NFM-Verlag KG

Wilhelm-Giese-Straße 26

27616 Beverstedt

Tel.: +49 (0) 47 47/87 41-0

Fax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22

chen nutzen. So ist es beispielsweise zu einer

Zusammenarbeit mit der Deutschen

Bahn gekommen, die in einem ersten

Schritt die Chassis-Aufbereitung beim

rollenden Material beinhaltet. In diesem

Zusammenhang verwies Stephan von

Schwander auf das nicht nur vorhandene

KBA-Zertifikat, sondern auch auf die inzwischen

erfolgreich absolvierte Zertifizierung

durch das EBA (Eisenbahnbundesamt).

Dabei ergeben sich, durchaus

auch unter den notwendigen wirtschaftlichen

Aspekten, sinnvolle Verbindungen

zwischen den einzelnen Produkt-

Dr. Bernhard Becker: Intelligente

Produktideen und motivierte

Mitarbeiter treiben die

Entwicklung des Standortes

voran. (Fotos: fh)

sparten und Beschäftigungsbereichen.

Ganz konkret bedeutet dies bei Hüffermann

beispielsweise ein Forschungsprojekt

im Bahnbereich, bei dem einmal

mehr ein beschleunigter Wechsel abgestimmter

Aufbauten im Forschungsmittelpunkt

liegt. Dr Becker: „Genau solche

Projekte passen in die jetzige Beschäftigungssituation.

Einerseits werden so Beschäftigungsmöglichkeiten

für die Mitarbeiter

geschaffen, andererseits kann das

gewonnene Wissen in Zeiten erneut anziehender

Konjunktur für zukünftige Produkte

genutzt werden.“


Abrollkipper

Abgleitkipper

Absetzkipper

Container

Transportanhänger

Vertrieb:

Wilhelmshavener Straße 33

D-26316 Varel-Winkelsheide

Telefon 0 44 51/96 94 93

Telefax 0 44 51/96 96 85

E-Mail hans.preschel@t-online.de

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Containersysteme GmbH

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Individuelle Lösungen

Die „ganze Palette“ für die Getränke-Logistik

Schwenkwandsysteme, Planenaufbauten oder Wechselbrückenvarianten:

Das transportsegment Getränke-Logistik

stellt sich heute vielseitiger denn je dar. Die Firma

Böse Fahrzeugbau hat sich auf das Thema Getränkeaufbauten

spezialisiert und bietet seinen Kunden bedarfsgerechte

und wirtschaftliche Lösungen.

Hohe Funktionalität. Die umfassen die ganze Bandbreite

vom Haus-zu-Haus-, über den Verteiler- bis hin zum Streckenverkehr.

Gemeinsames Merkmal aller Aufbauten

sind deren robuste, langlebige Konstruktion, die Verarbeitung

von hochwertigen Materialien und der Einsatz

ausgereifter Systemtechnik. Die komplette Aufbauproduktion,

Lackierung und Beschriftung erfolgt dabei durch

geschultes Fachpersonal. Hierdurch kann die Qualität

und Funktionalität der Aufbauten gewährleistet werden.

Ein nach wie vor sehr wichtiger Aufbautenbereich sind

für die Getränke-Logistik die Schwenkwandaufbauten.

Schneller Zugriff. Die Böse-Schwenkwandsysteme Submatic-Unterdach-

und Oversider-Überdachausführung

zeichnen sich durch viel Komfort und herausragende

Leistung aus. Der beliebige beidseitige Öffnungsvorgang

wird durch ein wartungsarmes Feder- und Seilzugsystem

unterstützt. Schwenkwandsysteme von Böse sichern einen

schnellen und einfachen Zugriff auf das Transport-

SATTELKUPPLUNGEN JETZT MIT LUBETRONIC

Nie mehr per Hand

Der Kupplungsspezialist Jost rüstet ab sofort alle

wartungsarmen Kupplungen der Baureihen JSK 37

und JSK 42 serienmäßig mit LubeTronic aus. Damit

bietet das Unternehmen erstmals Sattelkupplungen

für den Fernverkehr, die serienmäßig mit dieser vollautomatischen

Schmieranlage für den Verschlusshaken

ausgestattet sind. Die Kupplungen JSK 37CW und

Zuverlässig geschmiert: Jost setzt auf LubeTronic.

(Foto: Jost)


Effiziente

Getränke-Logistik: Böse

bietet dafür zahlreiche Getränkeaufbauten. (Foto: Böse)

gut. Niedrige Unterwandkonstruktion, glatte Dachkonstruktion,

Volleinzug der Oberwände – auch bei beidseitig

geöffnetem Aufbau – sind nur einige Vorteile, die für ein

Böse-Schwenkwandsystem sprechen.

Die Zertifizierung dieses Böse-Aufbaus nach der VDI

2.700 ff., der Daimler-Chrysler-Richtlinie DCE-RL 9.5

sowie der DIN-EN 12195-1 und DIN-EN 12642 Code X

Anhang B ist selbstverständlich. Hohe Effektivität in der

Lade-Logistik und kompromisslose Funktionalität für

einen harten Einsatz bietet der zertifizierte Böse-Eurosattel.

Hier bietet Böse verschiedene Öffnungssysteme, die

das Be- und Entladen erleichtern.

JSK 42W verfügen über Gleitscheiben, die einen

fettfreien Betrieb der Kupplungsplatte ermöglichen

sowie über einen Kunststoff-Verschlussring und wartungsfreie

Gummigelenk- oder Gleitlager. Mit der

serienmäßigen Mini-Schmieranlage LubeTronic entfällt

nun auch die bislang notwendige Schmierung des

Verschlusshakens. Die LubeTronic ist direkt an die

Sattelkupplung montiert und besitzt neben dem integrierten

Fettvorrat eine elektronische Steuerung, die

aus einer eingebauten Batterie gespeist wird. Eine

separate Stromversorgung ist nicht notwendig. Die

LubeTronic versorgt den Verschlusshaken drei Jahre

oder 300.000 km lang vollautomatisch mit Fett und

gewährleistet so dauerhaft eine zuverlässige und

sichere Funktion des Verbindungselementes.

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