Die Hebammen im Kreis Freudenstadt

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Die Hebammen im Kreis Freudenstadt

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Jugendamt

Angebote, um Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in

unterschiedlichen Lebensphasen zu unterstützen und

zu begleiten:

Beratungsangebote für junge

Familien und Alleinerziehende

Beratung zu Fragen des Unterhalts

Unterstützung bei der Ausübung

der elterlichen Sorge

Elternkurse

Kontakt

Jugendamt des Landkreises Freudenstadt

Landhausstraße 34, 72250 Freudenstadt

Telefon: 07441 920-6001

E-Mail: jugendamt@landkreis-freudenstadt.de

Außenstelle Horb:

Ihlingerstraße 79, 72160 Horb a.N.

Vorwort

Hebammen im Kreis Freudenstadt

Hebamme – eine verlässliche Freundin auf Zeit

Was ist eine Hebamme?

Vom Wort her, zwar nicht wissenschaftlich recherchiert sondern ganz nach Bauchgefühl interpretiert,

hat diese Berufsbezeichnung etwas mit heben / halten und Amme, also nähren/umsorgen zu tun.

Die Hebamme umsorgt Frauen in besonderer Lebenssituation, nämlich als Schwangere oder im

Kindbett. Sie hilft bei der Vorsorgung des Neugeborenen. Wie eine Hebamme eine schwangere

Frau halten und nähren kann? Auf vielfältige Weise! Sie wird ihr zum Beispiel Mut machen

„guter Hoffnung“ zu sein. Eine wichtige Aufgabe in Zeiten, in denen die Medizin auf Grund des

erhöhten Alters von Frauen bei ihrer ersten Schwangerschaft viele zu „Problemschwangerschaften“

stempelt! Die Hebamme wird die Zuversicht wecken, dass die werdende Mutter ihr Kind mit

Leib und Seele selbst ernähren kann. Dazu zeigt und übt sie mit ihr alle notwendigen praktischen

Voraussetzungen. Sie stärkt damit das Vertrauen, dass die kommenden Aufgaben zu bewältigen sind.

So gehalten, kann die vor einer Geburt stehende Frau informiert und gelassen ihr Kind bekommen.

Sei es zuhause oder in der Klinik. In den Wehen gehalten und unterstützt von der Hebamme kann die

Gebärende sicher sein: Es wird alles gut. Sie empfindet das weibliche Mitfühlen und Mitwissen ihrer

Hebamme. So genießt die Gebärende die ganz eigene Atmosphäre der Geburtszeit. Schließlich beim

großen Finale: das Neugeborene fällt der Hebamme buchstäblich in den Schoß. Sie ist diejenige, die

seinen Eintritt in die Welt auffängt und den Geburtsschock mildert, indem sie das Kindchen sogleich

an der Brust der Mutter den vertrauten Herzschlag hören lässt. Es fühlt: ich bin woanders, aber doch

zuhause. Und wie geht es weiter? Das Glück des Augenblicks ist groß aber fragil!

Das Kindlein weint vielleicht oft. Die Muttermilch erscheint knapp. Das Baby will nicht trinken.

Der Vater, er fühlt sich rat- und hilflos, gar ausgeschlossen in der neuen Konstellation. Bei allem kann

die Hebamme helfen. Ihr Rat speist sich aus der Erfahrung im Umgang mit vielen Familien und aus

ihrer geschärften Menschenkenntnis. Deshalb kann er getrost angenommen werden.

Was also ist eine Hebamme?

Sie ist eine verlässliche Freundin auf Zeit. Sie hat zunächst das Wohl der Frau, dann aber der ganzen

Familie im Blick. Sie ist da, wenn sie gebraucht wird und hält sich zurück, wenn ihr Dienst nicht

erforderlich ist. Eine richtige Freundin eben.

Und ohne eine Freundin kann eine Frau einfach nicht leben – wer möchte das bestreiten?

Ursula Keck

Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Abteilungsleiterin Gesundheit/Frauen

und stellvertretende Direktorin

der Kreisvolkshochschule Freudenstadt

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