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Nr. 12-2008 · Desktop Dialog · Das Publishing-Magazin · 22. Jahrgang · 7 € · 12 SFR · D 30942

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Das Publishing-Magazin

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Special:

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Epson Stylus Pro GS6000


Wir alle kennen das: Neues Programm,

neue Tools, neue Funktionen.

Viele der Neuheiten sind nichts

anderes als die Problemlösung von

vorhandenen Bugs, manche Neuheit

ist so kompliziert, dass man besser

ein eigenes Programm draus gemacht

hätte und dennoch lassen sich viele

Neuerungen in die tägliche Arbeit

umsetzen und steigern die Produktivität.

Virtuelles Lernen

Und so ist wohl auch die neue

Creativ Suite 4 zu sehen. Eine Fülle

von Neuheiten und Weiterentwicklungen

verspricht der Hersteller –

und das zu Recht. Das neue Paket

strotzt nur so vor Kraft und lässt nur

noch wenige Wünsche offen.

Wenn ich mir aber – unabhängig

von Adobe – die aktuellen Ankündigungen

und die wirklich vorgestellten

Software-Bausteine ansehe, kann

ich schon ins Träumen kommen. Wer

hätte sich das nicht gewünscht: Bei

einer Frage zum Produkt einfach

diese Frage formulieren und ins eingebaute

Hilfe-Menü einspeisen. Den

Rest machen das Programm und das

Internet. Dabei kann der Anwender

oft wählen zwischen einer Hilfe in

Form einer kurzen Viedeosequenz

oder einer reinen Texthilfe. Und ehrlich:

wer hätte sich nicht schon

immer gewünscht, bei Fragen zum

Trapping einfach den Begriff in eine

Suchzeile eintippen – und schon

habe ich die Antworten.

Hier scheint mir eine Entwicklung

in Gang gekommen zu sein, die so

bisher nicht absehbar war. Kompliment

also an die Entwickler, die diesen

Schritt forciert haben und ihren

Produkten dadurch zu mehr Akzeptanz

verhelfen. Bei Acrobat ist der

Weg so gegeben, dass bei einer Fragestellung

diese Frage übers Internet

in die verschiedenen Foren und

Online-Hilfen gestellt wird. Hier wird

Dateiaustausch und Wissens-Transfer

vom Feinsten vorgeführt. Denn auch

die kreative Zusammenarbeit von

mehreren Anwendern am gleichen

Objekt übers Internet lässt sich so

realisieren. Dabei werden Informationen,

Anwendungs-Tipps und Hil-

fen direkt durch die neue Community-Hilfe

ausgetauscht.

Wer sich bei Wikipedia einmal mit

dem neuen Begriff der »Webinars«

vertraut macht oder diesen Begriff

googelt, wird ebenfalls neue Lernansätze,

die in diese Richtung weisen,

finden.

Es ist natürlich verfehlt zu glauben,

dass mit solchen Funktionen

das Lesen abgeschafft wird. Es

braucht auch in Zukunft Handbücher

und Bedienungsanleitungen und niemand

muss per Video erklären, wie

ein PC eingeschaltet wird. Denn eine

»Taste A drücken« sollte man auch

noch ohne solche Hilfsmittel können.

Oder man lässt es besser gleich.

Ich meine, diese neue heile Knowhow-Transfer-Zeit

soll nicht zur Förderung

der Faulheit dienen. Und

Fast-Food-Wissen nützt letztlich keinem.

Aber in vielen Fällen kann ein

kleiner Klick dazu führen, dass wir

mit unserem Arbeitsinstrument

effektiver werden. Das hat ja jeder

schon beim Wörterbuch in Word

gemerkt. Oder liest heute noch

jemand Korrektur? Die vorhandenen

Werkzeuge sinnvoll nutzen, das ist

die Kunst ihres Einsatzes.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch

in diesem Heft wieder Interessantes

und Nützliches für Ihre tägliche

Arbeit finden.

Herzlichst Ihr

www.desktop-dialog.de · 12-2008

EDITORIAL INHALT

3


INHALT

Publishing

News 6

Wichtige Hersteller-Neuigkeiten in Kürze

Im Test: ColorMunki von Pantone 19

Farbkalibrierung immer mehr eine Frage des Handlings

Photoshop Convention 26

Der 2. Kongress mit dem Schwerpunkt »Werbung«

Web2Print schafft Kundenbindung 34

Globale Anwendung in der Druckproduktion

Sinsheimer Messegeschichten 48

Schwerpunkt

Vom Foto zum edlen Buch 14

Intelligente Software und variabler Digitaldruck:

Zutaten für ein erfolgreiches Geschäftsfeld

Speicher für den Datenhunger 16

Mehr Speichervolumen auf immer kleinerem Raum

Die Fotografie entdeckt den Bildschirm 18

Großbildschirme für die Bildpräsentation

Design

Schwerpunkt

Akzente setz`n 31

Klaus–Peter Staudinger spießt die »Genitiv-Apostrophie

und Pluralitis« im öffentlichen Raum auf

Special: Digitaler Produktionsdruck

Digitaldruck – wo stehen wir? 36

Eine Standortbestimmung

Digitale Boliden im Drucksaal 42

Eine Übersicht über die aktuellen Systeme

Codewort Sicherheit 45

Mit Datamatrix-Codes zu mehr Produktsicherheit

Schnittstelle zwischen Internet und Print 46

Datamatrix-Codes in einer Anwendung

Digitale

Bildbearbeitung

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20 Workshops

Quark XPress 8.0 20

Typografische Finessen

Im Bereich der Typografie hat Quark

jetzt wieder aufgeholt – und sich in einigen

Bereichen sogar einen deutlichen

Vorteil erarbeitet.

Photoshop 24

Globale Liebeserklärung

In der täglichen Bilderflut gilt es, aufzufallen,

wenn man wahrgenommen werden

möchte.

Illustrator 28

Farbharmonien

Für die Entwicklung farbiger Designs ist

die Funktion »Interaktive Farbe« eine

große Hilfe.

InDesign 30

Grundlinienraster einmal anders

In dieser Folge finden sich jede Menge

Tricks: seltene Anwendungen im Grundlinienraster,

schnelle Neudefinition von

Absatzformaten, Vorschau und schnelles

Navigieren in großen Dokumenten.

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19 Special:

Digitaler Produktionsdruck

INHALT

Der Digitaldruck hat sich

längst bei Druckdienstleistern

seinen Platz gesichert.

Um professionell

Druckaufträge abwickeln

zu können, müssen die

Systeme jedoch einige

Anforderungen erfüllen:

Sie sollten schnell sein

und auch die Fähigkeit

haben, in Farbe zu drucken.

Zahlreiche Hersteller haben passende Maschinen im Angebot – ein Blick

auf die aktuellen inkjet- und tonerbasierten Geräte der Firmen.

Rubriken

Editorial 3

News 6

Termine 13

Personalien 13

Impressum 40

Bücher 50

Für unseren Titel haben wir ein Motiv des neuen

Scheufelen-Kalenders gewählt. Für das Jahr 2009

setzt der neue Scheufelen-Wandkalender einzigartige

Akzente: 2009 Unikate mit jeweils 12 individuellen

Kalenderblättern wurden in einer beispiellosen

Aktion gestaltet und drucktechnisch realisiert.

In einer ausführlichen Beschreibung werden

wir diesen Kalender in Heft 01-09 vorstellen.

www.typografie.de/index.php

Der Desktop Dialog ist Gründungsmitglied

der

European

Digital Press

Association

1 Titel

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Globale Liebeserklärung

Special:

Datamatrix-Codes

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6

NEWS

News

aus der

Szene

Aus der Fülle

der Anbieter-

Informationen

für Sie recherchiert

und aufbereitet

von

Philip Berghoff.

pberghoff@desktopdialog.de

Ausstellungsdisplays bis 65 Zoll

Panasonic stellt die Displays der 11er-Serie in einer

neuen Generation vor, die speziell im Hinblick auf Digital-

Signage-Anwendungen weiterentwickelt wurde. Die Geräte

sind für eine Betriebsdauer von 100.000 Stunden konzipiert

und mit einem robusten Frontglas ausgestattet.

Ein höheres Kontrastverhältnis gegenüber den Vorgängermodellen

sorgt für tiefere und sattere Schwarztöne. Zudem

wurde die Helligkeit gesteigert. Ab sofort sind die

Modelle mit 42 und 50 Zoll Bilddiagonale in HD- oder

Full-HD-Version verfügbar, die 58- und 65-Zöller sind ab

Dezember zu haben.

www.panasonic.de

Automatisierte

PDF-Bearbeitung

Zeitgleich mit einer aktualisierten

Version für

pdfToolbox 4, dem Acrobat

Plug-In für die Bearbeitung

von PDF-Dateien, hat

callas software die

pdfToolbox Server Version

4 für die automatisierte

Verarbeitung von PDFs auf

den Markt gebracht. Sie ist

ab sofort bei Impressed erhältlich.

Alle im Plug-In

vorhandenen Funktionen

für PDF-Korrekturen, Seitenbearbeitung,Vorbereitung

von PDF-Präsentationen

oder das Ausschießen

lassen sich damit automatisieren.

Die Vollversion ist

ab rund 4.700 Euro erhältlich,

das Upgrade von einer

früheren Version ab 1.800

Euro.

www.impressed.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Modernes Online-

Redaktionssystem

Die Keppler Medien

Gruppe, unter deren Dach

eine Reihe von Fachzeitschriften

für die Branchen

Papier, Druck und Verpackung

herausgegeben wird,

hat die Online-Auftritte ihrer

Verlagstitel auf die

Content Management-Lösung

SixCMS umgestellt.

Die Webseiten bieten den

Lesern aktuelle Nachrichten,Veranstaltungskalender,

einen Stellenmarkt sowie

einen Bereich für Gelegenheitsanzeigen.

Ein Vorteil

des Redaktionssystems

ist die Möglichkeit der einfachen

und flexiblen Aktualisierung

der Meldungen

über das Internet.

www.kepplermediengruppe.de

Standardisierte Druckdaten

Enfocus und Alwan Color Expertise haben gemeinsam

den PDF Standardizer für die Standardisierung und Qualitätsprüfung

von PDF-Dateien entwickelt. Das Programm

nutzt und integriert die Automatisierungsfunktionen und

Preflight-Optionen von Pitstop Server und Switch sowie

die dynamischen Farbkonvertierungs- und Optimierungsfunktionen

von Alwan, um standardisierte Druckdaten zu

garantieren. Funktionen wie die Reduzierung transparenter

Objekte oder die Normalisierung von PDF-Dateien, sowie

ein dynamisches, jobdatenbezogenes Farbmanagement

gewährleisten einen zuverlässigen Workflow. Ab Januar

ist das Werkzeug für unter 10.000 Euro bei Impressed

verfügbar.

www.impressed.de

Komfortables Schriftenmanagement

Extensis präsentiert mit Suitcase Fusion 2 die nächste

Generation der Fontmanagement-Lösung für Einzelanwender.

Neu ist die Glyph-Palette zur Vorschau und Navigation

durch die vielen tausend Glyphen, die in einer

einzigen Schrift enthalten sind. Damit fällt es leicht,

Schriften zu vergleichen. Anwender können die Vorschau

einer Schrift per Drag & Drop auf ein Layout ziehen, um

so die Wirkung einer Schrift sofort beurteilen zu können.

Funktionen zur Identifizierung und Reparatur defekter

Schriften machen das Werkzeug für die Schriftenverwal-

tung komplett. Das Programm steht im Internet in deutscher,

englischer und französischer Version zum Herunterladen

bereit. Der Preis der Vollversion liegt bei rund

110 Euro.

www.extensis.com/deutsch

Besuchen Sie

uns im Internet:

www.desktop-dialog.de


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8

NEWS

Geschäftswelt in

Bildern

Beim MEV-Verlag steht

ab sofort die Bildkollektion

Business und Office in Ausgabe

2 zum Herunterladen

bereit. Das Special enthält

60 aktuell produzierte Bilder

rund um Geschäftssymbole

und -Objekte sowie

alltägliche Bürosituationen.

www.mev.de

Verbesserte

Zusammenarbeit

Das Quark Publishing

System 8 unterstützt ab

sofort sowohl QuarkXPress

als auch Adobe InDesign in

einem Workflowsystem.

Dadurch können Designer,

Autoren und Redakteure in

den Arbeitsprozess eingebunden

werden, die entweder

mit der einen oder der

anderen Software arbeiten.

Die XTensions sind ab sofort

für Mac- und Windows-

Plattformen erhältlich.

www.quark.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Laminat mit

Kaltklebetechnik

Für Schutz und Veredelung

von Drucken stellt

Seal Graphics das Laminat

UV Sol Lam vor. Es ist dank

der auf Lösemitteln basierenden

Kaltklebetechnik

mit UV-härtenden Tinten

kompatibel und sorgt für

eine Haltbarkeit von bis zu drei Jahren im Außeneinsatz.

Verfügbar ist das Laminat in matt, semi-matt und glänzend

und in 1.040 und 1.540 mm Breite. Rollen mit 50

bzw. 100 m Material sind über den Distributor Welte erhältlich.

www.sealgraphics.com

Heidelberg: Kurzarbeit und Stellenabbau

Die Heidelberger Druckmaschinen AG erwartet auf

Grund der Finanzmarktkrise für das aktuelle Geschäftsjahr

erhebliche Umsatzeinbußen und einen deutlichen

Jahresfehlbetrag. Deshalb wird das bereits bestehende

Maßnahmenpaket zur Kostensenkung beschleunigt umgesetzt

und soll bis 2011 zu einer Einsparung von rund

200 Millionen Euro führen. Ab November wird Kurzarbeit

an den deutschen Produktionsstandorten beantragt. Längerfristig

sollen 2.500 Stellen abgebaut werden – auch in

Deutschland wird es dabei voraussichtlich zu betriebsbedingten

Kündigungen kommen.

www.heidelberg.com

Der innovative LED Proofcontrol-Normlichtkasten

von Just arbeitet mit einer kalibrierbaren

LED-Lichtquelle anstatt mit einer

herkömmlichen Leuchtstoffröhre.

Proofen mit LED-Licht

Mit dem Just LED Proofcontrol soll Ende des

Jahres das nach Angaben von Just Normlicht

»weltweit erste und einzige kalibrierbare

Normlichtgerät auf Basis von Leuchtdioden

für stabile Betrachtungsbedingungen

im Abmusterungsprozess« zur Marktreife

gelangen.

Bei dem neuen Normlichtkasten, der auf der

Drupa bereits als Technologiestudie zu sehen

war, handelt es sich um eine Eigenentwicklung

des deutschen Herstellers, die dazu

führen könnte, dass die Röhre als Normlichtquelle

mittelfristig abgelöst wird.

Für das neue Normlichtsystem hat das

Unternehmen, so Michael Gall, Geschäftsführer

bei Just Normlicht, eine neuartige

LED-Diodensteuerung entwickelt, die dazu

in der Lage ist, die spektralen Eigenschaften

nahezu jeder Lichtart nachzubilden.

Bisher sei es nicht möglich gewesen mit einer

LED-Lichtquelle die strengen Anforderungen

der ISO Norm 3664, die die Kriterien

für die Abmusterung in der gesamten grafischen

Industrie definiert, vernünftig umzusetzen.

Nun ist es durch den Einsatz der LED-Technologie

möglich, nicht allein die Helligkeit,

sondern das gesamte Farbspektrum zu kalibrieren

und normgerechte Lichtverhältnisse

zu erreichen.

Die individuelle Ansteuerung der sieben

verschiedenen Diodensorten auf den Arrays

des LED Proofcontrol sorgt für die erweiterten

Kalibrierungsmöglichkeiten und zudem

für stabile Betrachtungsbedingungen, auch

in der Remote-Kommunikation zwischen

verschiedenen Geräten. Dies bietet große

Vorteile im Abstimmungsprozess zwischen

der Agentur, dem Kunden und der Druckerei,

denn diese Art der Ansteuerung erlaubt

auch die exakte Simulation der Lichtsituation

des Druckauftraggebers. Darüber hinaus

ist auch das Umschalten zwischen

unterschiedlichen Lichtarten möglich.

Ein weiterer großer Vorteil der neuartigen

Normlichtquelle: LEDs sind bis zu zehnmal

haltbarer als Leuchtstoffröhren, sie weisen

keine unterschiedlichen Alterungszustände

auf und sind in der Entsorgung umweltverträglicher,

da sie kein Quecksilber und kaum

Phosphor enthalten.

www.just-normlicht.de

Das neue LED Proofcontrol Normlichtsystem von Just

nutzt eine neuartige LED-Diodensteuerung, die es

erlaubt die spektralen Eigenschaften nahezu jeder

Lichtart nachzubilden


Vielseitige Scanner

Ab sofort sind von Epson die beiden Scanner Perfection

V30 (90 Euro) und V300 Photo (110 Euro) zu haben.

Der letztgenannte ist mit einer zusätzlichen Durchlichteinheit

ausgestattet. Beide digitalisieren maximal

2,5 cm dicke Vorlagen mit einer Auflösung von bis zu

4.800 dpi. Ihr Deckel kann um 180 Grad seitwärts umgelegt

werden, um einen bequemen Zugang zu den Vorlagen

zu ermöglichen. Auf Wunsch lassen sich mit den Geräten

auch mehrseitige und durchsuchbare PDF-Dokumente

erstellen.

www.epson.de

Matte Fahrzeugverklebungen

Auf der Viscom präsentierte

Hexis das Laminat

PC30M2, mit dem Fahrzeugvollverklebungen

matt

und blendfrei gemacht

werden können. Es eignet

sich für den Einsatz auf gegossenen

PVC-Folien und

auch auf stark gewölbten

Oberflächen. Außerdem

stellte das Unternehmen

drei Application-Tapes für

die Übertragung von

Schneidefolien und Digitaldrucken

vor.

www.hexisgroup.com

Distributor seit

einem Jahr

Die Firma Zaro ist seit

über einem Jahr der deutsche

Distributor der Firma

Nazdar für Lyson-Produkte.

Das in Mettmann ansässige

Unternehmen bietet eine

breite Produktpalette an

Tinten und verfügt über

ein professionelles Techniker-Netzwerk.

Unter dem

eigenen Label werden europaweit

Refill-Tinten angeboten.

www.zaro-germany.de

Einstieg in den

Digitaldruck

Wifag-Polytype steigt in

den Digitaldruck ein und

hat zu diesem Zweck den

Bereich Digital Printing der

Firma Spühl übernommen.

Das Unternehmen mit seinen

rund 30 Angestellten

wird als Geschäftseinheit

integriert und konzentriert

sich weiterhin auf Entwicklung,

Verkauf und Service

der digitalen UV-Grossformatdrucker.

Wifag-Polytype

ist mit rund 1.500 Mitarbeitern

weltweit in den GeschäftsfeldernRotationsdruckmaschinen

für Zeitungen,Verpackungsdruckmaschinen

und Converting-

Anlagen tätig.

www.spuhl.ch

Wasserloser

Offsetdruck

Auf der Ifra Expo hat

Krause den CtP-Belichter

X-Jet für die Zeitungsproduktion

im wasserlosen

Offsetdruck-Verfahren präsentiert.

Er wurde für die

Druckmaschine KBA Cortina

entwickelt und bietet

eine präzise Plattenhandhabung

und eine hohe Belichtungsqualität.

Bis zu

200 Platten/h kann der

Belichter produzieren. Mit

seiner Gesamtgröße von

320 x 170 cm kann er auch

in kleinen Räumen oder

nahe an der Druckmaschine

eingesetzt werden.

www.krause.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

NEWS

9

DAS BANNERWECHSELSYSTEM

� Der schlanke Designrahmen, der ins Bild passt

� Schnellwechselsystem

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� Ausgereifte innenliegende Technik

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10

NEWS

Signmaking auf 170 m 2

Unter dem Motto »Service, Technik, Visionen« hat sich

die Igepa-group mit einem 170 m 2 großen Messestand

auf der Viscom vorgestellt. Über 40 Mitarbeiter beantworteten

Fragen rund um die ausgestellten Drucker, Laminatoren

und Transferpressen. Das Softwarepaket Master-Rip

wurde ebenfalls demonstriert und war Thema

zahlreicher Fachgespräche. Für das Unternehmen war der

Messeauftritt nach eigenen Angaben ein voller Erfolg.

www.igepa-group.com

Flachbett Inkjet-System

Sihl hat auf der Viscom das Oryx Flachbettdrucksystem

ausgestellt. Es basiert auf der piezoelektronischen Technologie

mit UV-härtenden, lösemittelfreien Tinten. Mit

variablen Tröpfchengrößen von 14 bis 42 Picolitern erreicht

es eine Auflösung von 720 dpi. Der Drucker verarbeitet

Platten mit bis zu 5 cm Dicke und hat einen

Druckbereich von 250 x 150 cm. Überformate sind mit

Rollenvorschub möglich, zudem ist eine optionale Rollezu-Rolle-Einheit

erhältlich. In einer Stunde werden bis

zu 38 m 2 Material aus bis zu acht Farbkanälen bedruckt.

www.sihl-direct.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Flachbettdrucker mit Weiß-Option

Als jüngstes Modell der Arizona-Serie hat Océ auf der

Viscom die 350 GT vorgestellt. Der Flachbettdrucker kann

zusätzlich zu dem CMYK-Tintensatz mit weißer Tinte zum

Grundieren oder als Spotfarbe ausgestattet werden. Er

bedruckt starre Materialien wie Metall, Holz oder Kunststoff,

aber auch Rollenmedien mit einer Geschwindigkeit

von bis zu 22 m 2/ h. Maximal können die zu bedruckenden

Medien 125 cm breit, 250 cm lang und 48 mm stark sein.

Flexible Stoffe können bis zu einer Breite von 220 cm

verarbeitet werden.

www.oce.de

Drucker für hohe

Volumen

Drei Drucker erweitern

das Portfolio von Toshiba

Tec. Die eStudio Modelle

5520c/5620c und 6530c

drucken zwischen 55 und

75 Schwarzweißseiten und

bis zu 65 Farbseiten in einer

Minute. A3-Seiten und

Banner bis 120 cm Länge

können ebenfalls bedruckt

werden, zudem verarbeiten

die Geräte auch Recyclingund

wasserfeste Papiere

mit bis zu 300 g/m 2 Flächengewicht.

Die Geräte

sind mit einer Duplexeinheit

ausgestattet und können

mit Zubehör zur Endverarbeitung

erweitert

werden. In der Grundausstattung

sind sie zu Preisen

zwischen 23.000 Euro

und 30.000 Euro erhältlich.

www.toshiba.de/tec


Alles für Sie!

Qualität oder Geschwindigkeit? Qualität oder Profit? Stellen

Sie sich vor, Sie brauchen sich gar nicht zu entscheiden, denn

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12

NEWS

Vier Farb-Multifunktionssysteme

Insgesamt vier Farb-Multifunktionssysteme

erweitern ab sofort die Druckerpalette

von Ricoh. Die beiden Geräte Aficio C2800

und C3300 drucken mit einer Geschwindigkeit

von 28 bzw. 33 A4-S/min, ihre

großen Brüder C4000 und C5000

schaffen 40 bzw. 50 Seiten – in Farbe

ebenso wie Schwarzweiß. Dank

des PxP-Toners mit niedrigem Schmelzpunkt

haben die Drucksysteme einen geringen Energieverbrauch.

Mit der Funktion Scan-to-Media können Dokumente

eingescannt und ohne PC auf einem USB-Stick

oder einer Speicherkarte abgelegt werden. Die Bedienung

erfolgt dabei über das 21,6 cm große Touch-Display.

www.ricoh.de

Einfaches Druck-Plug-In

Als Plug-In zum einfachen Drucken aus Adobe Photoshop

und InDesign hat Din-a-x das Programm Mirage entwickelt.

Es ermöglicht schnelles und unkompliziertes

Drucken ohne die Einstellungen eines professionellen

RIPs. Dabei gibt es keine Längenbegrenzung für Drucke.

Sämtliche Farbräume werden unterstützt und können

auch dann verarbeitet werden, wenn Seiten Elemente in

verschiedenen Farbräumen enthalten. Das Werkzeug ist

für Mac OS-X- und Windows-Rechner erhältlich und kostet

für einen Arbeitsplatz rund 470 Euro.

www.dinax.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Netzwerkscanner

Fujitsu stellt den Netzwerkscanner

fi-6010N vor,

der entwickelt wurde, um

Papierdokumente effizient

in elektronische Datenprozesse

einzubinden. Er gewährt

verschlüsselten Datentransfer

und ermöglicht

die Erstellung von passwortgeschützten,durchsuchbaren

PDF-Dateien.

Mittels eines Software-Entwicklungskits

kann der

Scanner in Content-Management-Systemeeingebunden

werden. Scans erledigt

das Gerät mit einer

Geschwindigkeit von bis zu

25 S/min. Dabei kann in

Farbe, Graustufen oder

Schwarzweiß und mit einer

Auflösung von maximal

600 dpi gescannt werden.

Vorlagen bis A3-Format

sind möglich. Der Duplexscanner

kostet rund 3.500

Euro.

www.fujitsu.com/felg

Multifunktionaler

A4-Drucker

Konica Minolta führt

den A4-Farbdrucker magicolor

4695MF ein. Das Gerät

druckt, scannt, kopiert

und faxt. Die maximale

Druckgeschwindigkeit beträgt

24 Seiten pro Minute.

Dank des Simitri-HD-Toners

erreicht der Drucker

eine Auflösung von 600

dpi und 4 Bit Farbtiefe. Eine

Duplexeinheit gehört

zur Basisausstattung. Die

250 Blatt Papierkassette

und 100 Blatt Mehrzweckpapierzufuhr

können optional

um eine untere Papierkassette

mit 500 Blatt

erweitert werden. Der

Farbdrucker ist ab Ende

Oktober im Handel verfügbar.

Für Kunden, die ein

Gerät mit Seitenpreisvertrag

wünschen ist das

baugleiche Modell als bizhub

C20 über Partnerhändler

des Herstellers erhältlich.

www.konicaminolta.de/business


TERMINE

31.01.09 –

03.02.09

Paperworld

Frankfurt

www.paperworld.de

23.01.09 - 13.02.09

XXXI. Druckforum

Stuttgart

www.verband-druck-bw.de

03.03.09 - 08.03.09

Cebit

Hannover

www.cebit.de

24.3. – 28.3.09

Grafitalia

Mailand

www.grafitalia.biz

12.03.09 - 15.03.09

Buchmesse

Leipzig

www.leipziger-buchmesse.de

06.05.09 - 08.05.09

PostPrint

Berlin

www.postprint.de

12.5. – 14.5.09

Fespa Digital

Amsterdam

www.fespa.com

Heiko Kirstein

(43) leitet ab sofort

den DeutschlandvertriebGraphics

bei der Neschen

AG in Bückeburg.

Seit 2001

als Account Manager

beim Folien- und Beschichtungsspezialisten

Neschen tätig, hat er jetzt

PERSONALIEN

die Aufgabe, das Deutschlandgeschäft

zu forcieren

und den Vertrieb von Klebefolien,Digitaldruckmedien

und Displaysystemen

weiter auszubauen.

Jörg Scheffler ist neuer

Marketing-Leiter der FirmengruppeGraphia-Notnagel

in Darmstadt. Der

52jährige gelernte Lithograph

war viele Jahre beim

Perfect Connection!

EBV Hersteller Crosfield in

den Positionen des Studioleiters

und als Sales Support

Manager tätig. Nach

der Crosfield-Übernahme

durch Fujifilm sammelte er

Erfahrungen bei DuPont.

Seit 2000 ist Jörg Scheffler

als Graphia-Studioleiter

verantwortlich für die Anwendungstechnik,Veranstaltungsplanung

und für

Messen.

Heiko Meyer (43) übernimmt

zum 1. Dezember

die Leitung des Unternehmensbereichs

Drucken und

®

Bildbearbeitung für HP in

Deutschland. Er ist damit

Nachfolger von Regine Stachelhaus,

die zum Jahresende

aus dem Unternehmen

ausscheidet und neue

Geschäftsführerin bei Unicef

Deutschland wird. Seit

2005 ist Meyer Geschäftsführer

bei HP und leitet

den Vertrieb für die Unternehmens-IT.

Im Oktober ist Peter

Schwend verstorben. Er war

als Präsident und Vizepräsident

des Bundesverbands

Druck, als langjähriges Mitglied

des Präsidiums, des

Hauptvorstandes und des

Präsidialrates sowie als Mitglied

des Sozialpolitischen

Ausschusses und der Tarifverhandlungskommission

des Bundesverbands Druck

und Medien tätig. Peter

Schwend hat sich durch

sein Engagement als Unternehmer

große Verdienste,

insbesondere um die Sozialund

Tarifpolitik für die

Druckindustrie erworben.

Perfekte Farbabstimmung

von Monitor und Normlichtgerät.

SZENE

Mit der Software adJUST monitor calibration und dem

JUST Color Communicator 2 mit USB-Schnittstelle

werden jetzt erstmals Monitor und Normlichtgerät gemeinsamkalibriertundmesstechnischkontrolliert.Dieperfekte

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JUST setzt Standards.


Schwerpunkt

Fotobücher bedienen

einen stark boomenden

Markt

14

Die Fotoindustrie macht Druck! Und das gleich in zweifacher

Hinsicht. Hatten zu Beginn der digitalen Revolution im Fotomarkt

die Hersteller noch befürchtet, dass die Milliarden Bilder auf Festplatten

und anderen Medien ihr »Dasein im Dunkeln« fristen

müssen, hat sich das Bild mittlerweile gründlich gewandelt.

Gedruckt wird mittlerweile schon (fast) mehr denn je,

und zur Freude der Profi-Fotofinisher immer individueller.

Ganz oben in der Gunst der Verbraucher stehen Fotobücher.

Der von manchen Herstellern in

apokalyptischer Voraussicht beschworene

Verlust des kollektiven

(Bilder-) Gedächtnisses – weil die

Fotos vom digitalen Medium nicht

mehr zu Papier gebracht würden – ist

ausgeblieben. Die Werbeoffensive

der Fotodienstleister trägt Früchte.

Längst werden weitaus mehr Fotos

von Datenträgern oder via Internet

zu Papier gebracht als über den klassischen

Weg des Filmnegativs. Der

Bildermarkt hat sich in nur wenigen

Jahren von Grund auf gewandelt.

Das individuell gestaltete Fotobuch

ist dabei der stärkste Wachstumstreiber.

Bereits von 2006 auf

2007 konnte allein in Deutschland

eine Verdreifachung auf 1,5 Millionen

Fotobücher ausgewiesen werden.

Erste Hochrechnungen für das

laufende Jahr ver-

www.desktop-dialog.de · 12-2008

VOM FOTO

ZUM EDLEN BUCH

sprechen eine weitere Absatzsteigerung

von über 160 Prozent auf vier

Millionen individuell gefertigter

Fotobücher, die im Durchschnitt 120

Aufnahmen enthalten.

Europaweit sollen bis zum Jahresende

6 Millionen Exemplare dieser

attraktiven Mehrwertprodukte von

den Fotofinishern und Dienstleistern

im Digitaldruck produziert werden.

Der wertmäßige Anteil von Fotobüchern

am gesamten Fotofinishing-

Markt soll bereits in 2007 die 10-

Prozentgrenze überschritten haben

und bis 2010 nahezu ein Drittel

davon ausmachen.

Erinnerungsschatz

Individuelle Fotobücher sind

die ins Digitalzeitalter übertragene

Entsprechung der von vielen Menschen

liebevoll gestalteten

und als ein wertvollerErinnerungsschatz

gehüteten

Fotoalben. Sie lassen

sich von jedermann

per Mausklick in nur

wenigen Minuten am

Bildschirm erstellen

und über das Internet,

im Fotogeschäft, am

Fotokiosk oder per Fotoprinter ausgeben.

In Deutschland werden rund

60 Prozent der Fotobücher online in

Auftrag gegeben und zu 90 Prozent

im Handel abgeholt.

Ordern am Terminal

Darauf reagieren die Hersteller

des Equipments entsprechend. Fujifilm

etwa zeigte zur Photokina eine

umfassende Produktpalette an Printlösungen

für den Handel – mit einem

deutlichen Schwerpunkt auf Fotobuch-Lösungen.

Vorgeführt wurden

die Foto-Bestell-Terminal Software

(TS) und eine Plug-in-Software für

Fotobücher, die sowohl bei den Frontier

Minilabs als auch bei den Phaser-Laserprintern

von Xerox zur

Erweiterung des Fotobuch-Marktes

eingesetzt werden kann.

Mit Hilfe einer leicht verständlichen

Anleitung auf Grundlage intelligenter

Software sowie einer

umfangreichen Auswahl an Vorlagen,

Hintergründen und Rahmen soll mit

der Terminal-Software jeder ein auf

die eigenen Wünsche abgestimmtes

Fotoalbum im Fotogeschäft, am

Touchscreen des Orderterminals,

bestellen können. Die Ausgabe

erfolgt entweder auf einem digitalen

Minilab der Frontier-Serie und damit

auf Silberhalogenid-Fotopapier, das

seit langem für besondere fotografische

Qualität bekannt ist. Die Ausgabe

kann aber auch auf einem Xerox

Phaser 7760 erfolgen, ein System,

das andere Vorteile bietet, beispielsweise

doppelseitiges Printen. Unabhängig

vom Ausgabesystem wird die

Image Intelligence für optimale

Farbwiedergabe bei jedem einzelnen

Bild sorgen, so Fujifilm.

Im Druck erhaben

Auch Kodak setzt aufs Fotobuch

und stellte zur Photokina die Version


2.5 der NexPress-Photobook-Software

vor. Die integrierte Gesamtlösung

soll Endverbrauchern die Möglichkeit

bieten, ihre Aufträge entweder

online zu erstellen und hochzuladen

oder Fotoprodukte offline zu

erstellen und sie für die Produktion

auf Wechselspeichermedien zum

Foto-Dienstleister zu bringen. Die

Software enthält zum einen Vorlagen

für neue Anwendungen wie Broschüren

und Anzeigen, ferner bietet sie

eine verbesserte Benutzeroberfläche,

die Unterstützung zusätzlicher Dateiformate

und die Möglichkeit, weitere

Zeichensätze für verschiedene osteuropäische

Sprachen zu verwenden.

In Sachen Veredelung konnte

Kodak in Köln vor allem mit der

neuen NexPress-Intelligent-Dimensional-Coating-Lösung

aufwarten.

NexPress Dimensional Clear Dry Ink

soll nämlich Bildern eine ganz

eigene Anmutung und Haptik verleihen

und die Art und Weise verändern,

wie Bilder künftig betrachtet

PAPIERVERARBEITUNG

ETIKETTEN

REPROFOTOGRAFIE

SOFTWARE

BUCHBINDEREI

TINTEN

FINISH UND

VERPACKUNG

TEXTILDRUCK

Grafitalia und Converflex ’09

Zeitgleich mit

IPACK-IMA und PLAST.

Eine Möglichkeit derAusgabe von Fotobüchern:

Ein Minilab der Frontier-Serie von Fujifilm

werden. Die Tinte ermöglicht einen

erhabenen Effekt, der fühlbare Eindrücke

vermittelt. Dem Druckbild

kann eine dreidimensionale Tiefe

verliehen werden, die die tatsächliche

Oberflächenstruktur eines abgebildeten

Objekts nachahmt. Beispielsweise

könnte man das Bild

einer Orange drucken, und die Oberfläche

des Drucks werde sich wie eine

Orange anfühlen. Doch die Lösung

zielt noch weiter:

DRUCK

ELEKTRONISCHES

VERLAGSWESEN

VERPACKUNGSDRUCK

PAPIER, KARTON

UND TISSUE

DIGITALDRUCK

ARCHIVIERUNG

GROSSFORMATE

VORDRUCK

Der Anwender kann laut Kodak

auch bestimmte Bildbereiche festlegen,

die dann im Druck erhaben oder

mit unterschiedlichen Höhen herauskommen.

Damit könnten sich Foto-

Dienstleister und ihre Kunden ein

unverwechselbares, allgemein

begehrtes Alleinstellungsmerkmal

verschaffen. In Verbindung mit dem

fünften NexPress-Druckwerk lässt

sich die Tinte auf all jene Bedruckstoffe

aufbringen, die von der Druckmaschine

bedruckt werden können.

Fotobücher, Kalender, Grußkarten,

Einladungen, Werbedrucksachen,

Visitenkarten, Urkunden oder Direktmailings

lassen sich mit dreidimensionalen,

erhabenen Text- oder Grafikelementen

versehen.

Graphic Arts,

Print Media and

Communication

Bernhard Keßeler

Schwerpunkt

Grafitalia und Converflex ’09.

Die Techniken, die Ihrem

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Der schier unersättliche Speicher-

Schwerpunkt

hunger der Digitaltechnik lässt den

Markt für digitale Datenspeicher

geradezu explosionsartig weiter wachsen. Immer

größere Datenmengen auf immer kleineren Medien mit

immer kürzeren Transferraten – so einfach lässt sich

die Bedarfsentwicklung im Marktsegment der

Datenspeicher zusammenfassen.

16

SPEICHER FÜR DEN

DATENHUNGER

Noch hat die Festplatte

nicht ausgedien.

(Foto: PresseBox)

Zu den wichtigsten Treibern dieses

Marktes gehören digitale Bilder.

Sowohl das Pixelrennen in der Digitalfotografie

als auch die wachsende

Popularität von Videoaufzeichnungen

im Full-HD-Format sowie der Wunsch

nach mehr Mobilität schüren die

Nachfrage nach kleineren Medien mit

höheren Speicherkapazitäten und

schnelleren Schreib- und Leseraten.

Alle 18 Monate hat sich nach Angaben

der Marktforscher der Speicherbedarf

bisher verdoppelt, und der Bedarf

wächst kontinuierlich weiter. Das

betrifft mobile Datenträger ebenso

wie stationäre. Vor allem datenintensive

Multimedia-Anwendungen wie

Audio, Video und Foto bilden die

Basis für die wachsende Nachfrage.

Ersatz der Festplatte?

Waren bisher Flash-Speichertechnologien

nur mobilen Geräten

www.desktop-dialog.de · 12-2008

vorbehalten, so sollen nun auch

Notebooks und PCs in den Genuss der

Vorzüge dieser Medien kommen. Dort

könnten sie nach Wunsch der Hersteller

in Form von Solid State Drives

(SSD) die traditionellen Festplatten

ersetzen. SSD-Speicher haben gegenüber

Festplatten überzeugende Vorteile:

Sie sind kleiner, leichter,

schneller und robuster. Zudem verbrauchen

sie deutlich weniger Strom.

Ein Argument, das mehr und mehr

zählt, denn schließlich wächst der

Stromverbrauch für die Datenspeicherung

beständig.

Der Nachteil der SSD-Speicherlösung

liegt augenblicklich noch im

deutlich höheren Preis pro Gigabyte

Speicher und in den deutlich geringeren

Kapazitäten. Noch in diesem

Jahr werden SSD-Speicher mit 256

GB erwartet. Prototypen mit bis zu

800 GB wurden bereits vorgestellt.

Alles auf eine Karte?

Für Digitalkameras, Camcorder,

MP3-Player, Mobiltelefone und PDAs

stellen immer noch die Speicherkarten

auf Basis der Flash-Technologie

aufgrund ihrer geringen Größe die

optimale Lösung dar. Auch sie bieten

bei ständig kleiner werdender Bauform

und geringerem Gewicht immer

größere Kapazitäten. Zudem steigen

Schreib- und Lesegeschwindigkeiten

weiter an, so dass selbst die Aufzeichnung

von hoch auflösendem

Video im Full-HD-Format möglich

wurde. Noch für dieses Jahr sollen

Speicherkarten mit Kapazitäten von

64 GB verfügbar sein. Karten mit

doppelter Kapazität sind für das

kommende Jahr geplant. Das ist

mehr als vor wenigen Jahren noch

die in Laptops integrierten Festplatten

zu bieten hatten.

Speicherkarten dienen als Brückenmedium

zum Datentransport, beispielsweise

um Daten von der Kamera

zur Bearbeitung oder Archivierung in

den PC oder vom PC auf ein mobiles

Gerät zu übertragen. Dazu waren bislang

die Geräte entweder mit speziellen

Steckplätzen ausgerüstet oder es

waren spezielle Kartenlaufwerke als

Zubehör erforderlich. Einige Karten

der jüngsten Generation benötigen

für den Datenaustausch kein Laufwerk

mehr. Sie haben beispielsweise einen

USB-Stecker oder auch schon eine

WiFi-Schnittstelle für die kabellose

Datenübertragung integriert. Es gibt

auch Speicherkarten, die kabellos

ortsbezogene Daten von Hot-Spots

beziehen können. Wer diese jedoch

für seine Fotos nutzen möchte, muss

damit rechnen, dass sie sehr viel

ungenauer sind als die direkt über

eine GPS-Maus bezogenen Koordinaten.

Noch lange nicht tot

Auch wenn die neuen Technologien

für manche das Ende der traditionellen

Festplatten erwarten lassen,

wird auch hier fieberhaft an

innovativen Technologien und Fertigungsmethoden

gearbeitet, die ihr

das Überleben sichern soll. Durch

den Einsatz von Nanotechnologien

will man die Speicherdichte pro Zoll

nochmals erhöhen, wodurch sowohl

schnellere Zugriffe als auch höhere

Kapazitäten möglich werden sollen.

Schon heute sind Festplatten mit

Kapazitäten im Bereich von über

einem Terabyte verfügbar. Zukünftig

sollen es etliche Terabyte sein. Diese

Kapazitäten werden in naher Zukunft

von den SSD-Anbietern nicht erreicht

werden. Hinzu kommt der sehr viel

günstigere Herstellungspreis für

Festplatten, der sie auch für breitere

Verbraucherschichten attraktiv

macht. Daher werden sie wohl trotz

zunehmendem Wettbewerb aus dem

Flash-Lager noch auf lange Sicht

erhalten bleiben.

Jens Lorek


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Auf der Photokina Ende September

Schwerpunkt

in Köln haben LCD- und Plasmabildschirme

häufig das Messestandbild

mit geprägt. Wie eine aktuelle Studie zeigt, entdecken

Fotografen zunehmend hoch auflösende Flachbildschirme

als Medium für die Bildpräsentation.

18

MONITORE FÜR

DEN FOTOGRAFEN

Mit dem Siegeszug der Digitaltechnik

ist die Fotografie komplexer

und vielseitiger geworden. Fotografien

sind in praktisch allen Lebensbereichen

und Situationen allgegenwärtig

– eine neue Dimension der

Bildkommunikation hat Einzug ins

tägliche Miteinander gehalten.

Wer fotografiert oder filmt, der

hat heute die Wahl zwischen einer

Vielzahl von Aufnahmegeräten. Ihr

breites Spektrum erstreckt sich vom

Fotohandy über Kompakt- und Bridgekameras

bis hin zur Spiegelreflexausrüstung.

Mit den meisten Geräten,

mit denen fotografiert werden

kann, lassen sich auch kurze Filmsequenzen

aufzeichnen, und das

manchmal sogar in HD- und Full-HD-

Qualität. Camcorder wiederum bieten

die Option des Standbildes. Die fortgeschrittene

Technik stellt mittels

intelligenter Automatiksteuerungen

selbst unter Bedingungen, unter

denen erfahrene Fotografen früher

aufgeben mussten, gute Ergebnisse

sicher. Die Kameraautomatik über-

www.desktop-dialog.de · 12-2008

nimmt alle für eine Aufnahme notwendigen

Einstellungen. Sie macht

während der Videoaufzeichnung

sogar automatisch Fotos, wenn beispielsweise

eine Person im Bild

lächelt.

Für ein perfektes Ergebnis beim

Fotografieren oder Filmen geht heute

der Aufnahme eine komplexe Analyse

der Aufnahmesituation durch die

Automatik voraus. Dazu gehört nicht

mehr nur die Ermittlung von Belichtung

und Entfernung. Auch Parameter,

wie die Geschwindigkeit eines

bewegten Objektes, das Verwackeln

der Kamera, das Vorhandensein von

Personen und selbst deren Mimik,

werden zur Optimierung der Ergebnisse

einbezogen. Die Kamera entscheidet

über die Gesichtserkennungsfunktion

sogar selbsttätig,

wann während des Filmens ein Foto

gemacht werden soll.

Noch auffälliger als beim Fotografieren

selbst sind die Veränderungen

beim Verbraucherverhalten im

Umgang und bei der Nutzung von Bildern.

Waren früher der Laborabzug,

die Projektion oder der professionelle

Druck die Optionen für die Präsentation

und den Austausch von Fotos, so

kommt heute die Darstellung auf Displays

von Handys, Multimediaplayern,

digitalen Bilderrahmen, PC-

Monitoren, aber auch auf TV-Geräten

neuester Bauart ebenso hinzu wie der

Austausch von Bildern über E-Mail

oder Fotoalben im Internet.

Neben den vielfältigen Möglichkeiten,

die die Foto- und Imaging-

Noch gibt es den guten

alten – oder auf alt

gemachten – Bilderrahmen…

…an seine Seite tritt

zunehmend die digitale

Bildpräsentation, ob

via LCD-Bildschirm oder

Beamer

Branche den Verbrauchern bietet,

empfinden Liebhaber guter Fotografie

neben dem Print, auch in Postergröße,

die großformatige Projektion

als ebenso beeindruckende Form der

Bildpräsentation. Es scheint deshalb

nur konsequent, dass mehr und mehr

Hersteller leistungsstarker Beamer

Speicherkartenlaufwerke in ihre

Geräte integrieren, sie mit HDMI-

Schnittstellen für die Übertragung

digitaler Fotos und Videos samt Ton

versehen oder sie mit Schnittstellen

für den kabellosen Bildtransfer ausstatten.

So entstehen großartige

Bildprojektionen.

Eine weitere Möglichkeit für das

gemeinsame Erlebnis beim Betrachten

von Fotos bietet mehr und mehr

das Wohnzimmer. Hier können Familie,

Freunde und Bekannte gemeinsam

bequem vom Sofa aus und ohne

Verdunklung auf ihren hoch auflösenden,

neuen Flachbildfernsehern

ihre schönsten Fotos als vertonte

Bilderschau genießen. Fotos, unterlegt

mit Musik, Sprache und Text,

verbunden mit animierten Übergangseffekten

und ergänzt durch

Grafiken und bewegte Videosequenzen,

lassen so manchen Käufer eines

hoch auflösenden Flachbildfernsehers

vergessen, dass dessen eigentliche

Funktion, nämlich das Fernsehen

in einer neuen – hoch aufgelösten –

Qualität zu erleben, von den Programmgestaltern

und Sendeanstalten

derzeit nur spärlich erfüllt wird.

Jens Lorek


Der erste Start mit Colormunki

Design aus dem Hause XRite ist

etwas gewöhnungsbedürftig: Die

mitgelieferte CD enthält nur ein

Ladeprogramm, das die aktuellste

Software aus dem Internet zur

Installation holt. Das Kurzhandbuch

ist sehr spartanisch. Ist allerdings

die Software erst einmal installiert

und gestartet, überzeugt die Menüführung

mit den Hilfetexten bis hin

zu vielen Kurzvideos dann allerdings

durch Benutzerfreundlichkeit.

Alles in einer Software

Die Design-Version des Colormunki

bietet neben Monitor- und

Druckerkalibrierung ein geschicktes

Handling im Umgang mit Farben von

gedruckten Vorlagen und Farbpaletten,

die aus gespeicherten Bildern

generiert werden können. Die Monitorkalibrierung

auf einem MacBook

Pro funktioniert im »einfach«-Modus

schnell und wirklich unkompliziert.

Im erweiterten Modus tut man sich

etwas schwer mit der Einstellung von

maximalem Kontrast und maximaler

Helligkeit, da die Software eher

Drehknöpfe als eine Systemeinstellungssoftware

erwartet. Die Umgebungsbedingungen

werden aber auf

einfache Weise mit berücksichtigt.

Die Druckerprofilierung erfolgt durch

eine sehr schön Schritt für Schritt

geführte Ausgabe von zwei Vorlagen,

wobei die zweite Vorlage auf das

Ergebnis des Einscanvorgangs der

ersten Vorlage aufbaut. So will Colormunki

mit nur wenigen Messfeldern

ein qualitativ hochwertiges Farbprofil

erstellen. Das Handling ist – wie

auch bei der Monitorprofilierung –

einfach und schnell. Damit wird die

Grundlage geschaffen, dass Benutzer

wirklich diese Funktionen auch

regelmäßig nutzen.

Design mit Farbe

Das Arbeiten mit Farben aus

gedruckten Vorlagen ist ebenfalls

sehr benutzerfreundlich gelöst. Einzelne

Werte können eingelesen werden

und zu Paletten zusammen

gefasst in anderen Programmen (z.B.

Photoshop) eingelesen werden. Die

dominanten Farben aus Bilddateien

werden von Colormunki ebenfalls

ermittelt und für die weitere Bearbeitung

des Motivs zur Verfügung

gestellt. Nachschlagen der entsprechenden

Farbwerte in bekannten Skalen

(z.B. Pantone) ist ebenso möglich

wie das Finden ähnlicher Farben.

Fazit

Die Handlichkeit des Geräts und

die ausgefeilte Software bieten die

ideale Grundlage, dass die Benutzer

Colormunki auch gerne (und damit

für die Kalibrierung wichtig: regelmäßig)

einsetzen. Ein durchdachtes

Hilfesystem steht interaktiv zur Verfügung.

Es macht Spaß mit dem

Gerät und der Software zu arbeiten

und die Ergebnisse sind am Bedarf

der Profis orientiert.

Axel Berghoff

www.desktop-dialog.de · 12-2008

PUBLISHING

Farbkalibrierung ist heute keine Frage der Technik,

sondern eine Frage des Handlings. Nur der

einfache Gebrauch gewährleistet die Nutzung im

breiten Einsatzfeld. Colormunki ist eine handliche

Lösung, die dieser Forderung in vielen Bereichen

entgegen kommt.

EINFACH

FARBVERBINDLICH

Druckerprofilierung mit

2 mal 5 Messstreifen.

Links oben: Videoerklärung

Finden eines Farbtons

– hier unter Pantone-

Farben

19


Bild 1: Anhand eines

winzigen Zeichens

(hier »kleiner roter

Kreis« für »Schattiert«)

neben dem »f«-

Symbol-Icon ist zu

erkennen, dass ein

unter Umständen

gefährliches Textstil-

Attribut gesetzt ist, ein

grüner Kreis zeigt

sichere Stile an

20

Die Neuerungen der Typografie sind in der User-Gemeinde von

QuarkXPress auf große positive Resonanz gestoßen. Schließlich

hatten einige Anwender mehrere Jahre auf derartige Features

gewartet. Im Bereich »Typografie« hat QuarkXPress 8 die Nase

gegenüber der Konkurrenz nun klar vorn.

TYPOGRAFISCHE

Die mit Version 8 eingeführten

typografischen Neuerungen bringen

dem Anwender vor allem ein angenehmeres

Arbeiten während der Layout-Erstellung.

Insbesondere bieten

die neu verfügbaren Funktionen dem

Benutzer detaillierte Angaben zur

Einstellung an. Damit gewinnt man

größere Flexibilität bei der typografischen

Gestaltung, was vor allem

ein hohes Maß an kreativer Freiheit

bedeutet, so dass man wesentlich

genauere Ergebnisse in den Bereichen

Zeichen-, Text- und Absatzformatierung

erzielen kann.

Zu beachten ist jedoch, dass die

zahlreichen typografischen Funktionen

aller heutigen DTP-Tools immer

noch keine integrierte Intelligenz

besitzen. Hohe Qualität beim

Schriftsatz kann nicht durch ausgefeiltes

Schriftdesign alleine erreicht

werden. Als Anwender muss man die

www.desktop-dialog.de · 12-2008

FINESSEN

formalen typografischen Grundregeln

kennen und auch berücksichtigen,

um wirklich qualitativ gute Ergebnisse

und keine amateurhafte Gestaltung

zu erreichen. Leider verfügt

noch keine Layout-Software über

derartige Fähigkeiten – hier gibt es

noch genügend Potenzial für die Hersteller,

sich Wettbewerbsvorteile zu

sichern.

Schriftvoransichten und

WYSIWYG

Erstmals zeigt QuarkXPress 8

Schriftenamen im WYSIWYG-Mode an

– von der Konzeption her an InDesign

orientiert: Es gibt eine Schriftvorschau

im Schriftmenü, im Dialogfenster

»Zeichenattribute« und der

Maßpalette. Im Unterschied zu InDesign

schaltet eine gedrückte

Umschalt|Shift-Taste diese Schriftvoransichten

aus. Bei den Programm-Vorgaben

lässt sich sogar

festlegen, ob dieser Tastendruck die

Voransicht ein oder ausschaltet.

Nach wie vor jedoch gilt: Am einfachsten

stellt man Schriften über

die Maßpalette ein: Sobald

»Strg+Alt+Umschalt+G« (Windows)

oder »Befehl+Wahl+Umschalt+M«

(Mac OS X) gedrückt wird, wird das

Schriftmenü in der Maßpalette aktiviert.

Bei aktiviertem Textinhaltswerkzeug

springt der Cursor automa-

09-08: Komfortables Handling

10-08: Layouts und Seiten

11/08: Arbeiten mit Text

12/08: Typografie

01/09: SWF, Flash & Co.

02/09: Vektorgrafiken

tisch in das Eingabefeld mit dem

Schriftnamen im Register »Classic«

oder »Zeichenattribute«. Nun genügt

es, den Anfangsbuchstaben der

Schrift einzugeben und QuarkXPress

springt zum gewünschten Zeichensatz.

An dieser Stelle hat man direkt

beim Text wirkliches WYSIWYG: Einfach

den Textabschnitt markieren

und auf dem Mac die Options- oder

auf dem PC Strg-Taste und danach F9

drücken. Der ausgewählte Text wird

bei jedem erneuten Drücken der F9-

Taste in der nächsten Schriftart

angezeigt, gleichzeitig erscheint der

zugehörige Schriftname in der Maßpalette.

Mit einer gedrückten

Umschalttaste lässt sich die Schriftartenliste

umgekehrt von hinten

nach vorne durchgehen.

In der Vorgängerversion befanden

sich die Textstile bei den Zeichenattributen

in der Maßpalette als einzelne

kleine Icon-Symbole – hier

wurde aufgeräumt. Sie sind jetzt in

ein Pull-Down-Menü gewandert, das

durch ein geschwungenes »f«-Icon

symbolisiert wird (Bild 1). Tipp: Über

den Menüeintrag »Alle Stile entfernen«

lassen sich jetzt alle Einstellungen

durch eine einzelne Auswahl

entfernen. Das bisher lästige häufige

Anklicken einzelner Textstil-Attribute

ist entfallen.

Die beiden Textstil-Icons »B«

(Bold) und »I« (Italic) hat man sinnvollerweise

in der Maßpalette belassen,

da man sie häufiger benötigt.

Anders als InDesign hat Quark aber

immer noch das alte Problem: Auch

für Schriftarten, die über keine Fettoder

Kursiv-Variante verfügen, wird


eides angezeigt. Schön wäre es

gewesen, wenn in diesem Fall das

betroffene Icon in der Maßpalette in

hellem Grau angezeigt, d. h. deaktivert

würde.

Stilvorlage aktualisieren

Die aus InDesign bekannte und

in früheren Versionen schmerzlich

vermisste Übernahme von Formatänderungen

direkt in eine Stilvorlage

ist mit QuarkXPress 8 jetzt realisiert.

Vorbei sind die alten Zeiten, in

denen man sich Änderungen auf

einem Zettel notieren und von Hand

nachtragen musste. Dies erfolgt jetzt

automatisch über eine »Aktualisieren«-Schaltfläche,

die sich in der

Absatz- oder Zeichenstilvorlage

befindet (Bild 2): Einfach den Text

mit der korrekten Formatierung auswählen,

dann die Maus auf den grüngeschwungenen

Pfeil ganz rechts in

der Stilvorlagen-Palette positionieren.

Wartet man einen Moment, so

erscheint die Meldung »Aktualisieren«,

ein Klick auf die Icon-Schaltfläche

und die lokalen Änderungen

der Textstelle sind in die zugehörige

Absatz- oder Zeichenstilvorlage übernommen.

Die Übernahme der Änderungen

wird auch gleich ersichtlich:

Das zuvor noch vorhandene »+«-Zeichen

(Bild 2) beim Namen der Stilvorlage,

ist nun verschwunden. Ein

»+«-Zeichen in der Stilvorlage kennzeichnete

vorgenommene lokale

Änderungen in der Formatierung

beim Text, der nicht alle Einstellungen

der Stilvorlage innehatte.

Optisch gelungener typografischer

Randausgleich

Quark hat aus dem Erfolg des

»Absatz/Mehrzeilensetzers« von

Adobe InDesign »gelernt«: Die Features

wurden aber nicht einfach

»abgekupfert«, vielmehr gab man

dem Typografen gleich mehr Flexibilität

in die Hand – Quark bietet hier

eine umfangreiche Kontrolle durch

vielfältige Feineinstellungen. Bei

InDesign lässt sich der Mechanismus

entweder nur ein- oder ausschalten

bzw. tendenziell über die Silbentrenn-

und Abstandseinstellungen

beeinflussen.

Ziel des optischen Randausgleichs

ist es, beliebige Zeichen, Interpunktionszeichen

(Komma, Trennstrich

u.ä.) oder Initiale minimal über den

Rand des Satzes hinausragen zu lassen.

So erreicht man insbesondere

beim Blocksatz eine bessere Lesbarkeit,

da er für das menschliche Auge

nun optisch »sauberer« wirkt. Es

entsteht eine gleichmäßige, bündige

Satzkante – QuarkXPress erlaubt es,

Einzug oder Ausrückung pro Zeichen

prozentual festzulegen.

Aktivieren lässt sich die Funktion

am einfachsten über »Stil > Formate«

im Fenster »Absatzattribute«

durch Auswahl von »Satzkantenausgleich«

oder »Ausrichtung Satzzeichenabstand«

in der Drop-Down-

Liste »Gruppe hängender Zeichen«.

Der Satzkantenausgleich steuert die

Interpunktionszeichen, ob diese entlang

des Randes am Anfang einer

Textzeile (vorangehend) oder am

Ende der Textzeile (nachfolgend)

positioniert werden.

Quark liefert XPress mit geeigneten

Voreinstellungen aus, so dass

sich der optische Randausgleich

auch im Akzidenzdruck lohnt. Diese

sind für ausgeglichene Initiale oder

ausgerückte Zeichensetzung mehr als

ausreichend: Mit wenig typografischem

Zusatzaufwand lassen sich

gleitende Übergänge und saubere

Ränder erreichen. Für den Mengensatz

müssen individuelle Einstellungen

zunächst überprüft werden, ob

sie die gewünschte Wirkung haben

bzw. den geforderten Ansprüchen

gerecht werden.

Gruppe und Klassen

einrichten

Ähnlich wie bei Silbentrennung &

Blocksatz kann man entweder mit

vordefinierten Gruppen arbeiten oder

eigene erstellen. In einer Gruppe

sind mehrere Klassen zusammengefasst;

in einer Klasse wird festgelegt:

- welches Zeichen beim Randausgleich

verschoben wird

- ob es am Beginn oder Ende einer

Zeile stehen muss, um überhaupt

verschoben zu werden

- um welchen Wert es verschoben

wird.

Alle vordefinierten Klassen und

Gruppen findet man über »Bearbeiten

> Hängende Zeichen« (Bild 3).

Tipp: Markiert man zwei gleichartige

Einträge in der Liste und drückt

die Alt/Wahl-Taste, so erhält die

»Anfügen«-Schaltfläche die Auf-

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Bild 2: QuarkXPress

zeigt die lokal vorhandenen

Änderungen im

ausgewählten Text

gegenüber der zugeordneten

Stilvorlage sogar

mit einer interaktiven

Meldung an

Bild 3: Bestehende Einstellungen

können bearbeitet

oder dupliziert

werden, neue eingerichtet

oder gesichert; über

»Anfügen...« lassen sich

externe Definitionen

übernehmen, d.h. importieren

21


Beispiel für einen

Randausgleich: Die

Interpunktionen

stehen außerhalb des

Satzspiegels

22

schrift »Vergleiche«. Klickt man dann

bei gedrückter Alt/Wahl-Taste auf

diese Schaltfläche, öffnet sich ein

neues Fenster in dem die ausgewählten

Gruppen/Klassen hängender Zeichen

miteinander verglichen werden.

Klassen enthalten die Definitionen

bzw. die Beschreibung des Algorithmus

wie der Randausgleich arbeiten

soll: Sie legen für ausgewählte

Zeichen das Verhalten beim Randausgleich

fest. Die in einer Gruppe

zusammengefassten Klassen werden

letztendlich bei der Formatierung

angewendet. Die Ein- bzw. Ausrückung

wird nicht in Punkt, sondern

in Prozent vom Rand des Absatzes

aus gemessen. Basisgröße ist dabei

die Größe des Zeichens selbst – ein

positiver Wert bedeutet eine Ausrückung;

eine negative Angabe rückt

das Zeichen ein.

Über die Drop-Down-Liste »Zeigen«

in Bild 3 wählt man aus, welche

Klassen oder Gruppen in der darunter

stehenden Liste angezeigt werden.

Diese Vorauswahl ermöglicht einen

schnellen Überblick zu den bereits

eingerichteten Definitionen. Im Fenster

»Gruppe hängender Zeichen

www.desktop-dialog.de · 12-2008

bearbeiten« kann erkannt werden,

welche der vorhandenen Klassen zu

einer Gruppe gehören. Anhand eines

angeklickten Optionskästchens ist

ersichtlich, ob die mit der Klasse verknüpfte

Regel für den Randausgleich

aktiviert ist.

Die eigentliche Einrichtung des

Randausgleichs erfolgt im Fenster

»Klasse hängender Zeichen bearbeiten«

(Bild 4). Zunächst kann man im

Feld »Zeichen« sehen, für welche

Zeichen die Regel definiert ist. Die

Auswahl in der Drop-Down-Liste

»Hängt« legt fest, um welchen Prozentsatz

die Zeichen stets über den

Rand hängen (positiv) oder immer

eingezogen (negativ) werden. Die

Drop-Down-Liste »Art« beschreibt,

ob die Zeichen vorangehen »Führend«

(über den ersten Rand hinausragen)

oder nachfolgen (über den

letzten Rand hinausragen) »Nachfolgend«.

Nimmt man für den optischen

Ausgleich von Initialen (Feld »Art« -

»Hängende Initiale«) im Feld »Zeichen«

keine Eingabe vor, werden alle

Zeichen gemäß des gewünschten

Überhangs als Initial behandelt. Es

ist sogar möglich, für einen Buchstaben

verschiedene Werte beim Vorangehen

bzw. Nachfolgen einzustellen.

QuarkXPress gibt Warnmeldungen

aus, wenn Konflikte auftreten –

trotzdem benötigt man als Typograf

einen guten Überblick über alle vorhandenen

Definitionen. Der letztendlich

verbindliche Einsatz des

Randausgleichs erfolgt über die

Absatzstile; im Register »Formate«

wählt man in der Drop-Down-Liste

»Gruppe hängender Zeichen« das

gewünschte Verhalten aus.

Mehr Dynamik bei den

Grundlinien

Grundlinienraster bestimmen

die Ausrichtung des Textes innerhalb

eines Layouts – wenn Texte neben-

einander liegende Spalten einnehmen,

besitzen die Textzeilen dieselbe

Position auf den Grundlinien. In früheren

Versionen galten sie immer für

die komplette Layoutfläche; wollte

man mit verschiedenen Rastern

arbeiten, so musste man innerhalb

eines Projekts mehrere Layoutflächen

anlegen. Die in Version 8 eingeführten

Designraster geben den

Funktionen der bisherigen Grundlinienraster

mehr Flexibilität und

Dynamik.

Jetzt ist diese Beschränkung auf

die Dokumentvorgabe aufgehoben:

Grundlinien lassen sich nun auf Musterseiten

oder Textrahmen anwenden

und mit Absatz- und Stilvorlagen

verknüpfen; in der Plus-Version kann

das Raster sogar als Kästchenraster

für asiatische Schriften verlaufen.

Ein Designraster besteht aus einer

Ober-, Grund-, Unterlinie und der

Gevierthöhe (Abstand Ober- zur

Grundlinie einer Schrift). Texte und

Objekte können an jeder dieser Rasterlinien

ausgerichtet werden: Beim

Kontextmenü von Text oder Objekt

den Eintrag »Rastereinstellungen...«

auswählen.

Dort können im Register »Texteinstellungen«

Schriftgröße, Linienabstände,

Grundlinienposition, Versatz

u. ä. eingestellt werden. Tipp: Ein

Klick auf das Optionskästchen »Voransicht«

aktualisiert die vorgenommenen

Änderungen sofort im Layout.

Im zweiten Register »Einstellungen

anzeigen« legt man fest, welche Rasterlinien

(Ober-, Mittel-, Grund-,

Unterlinie) wie (Farbe, Stärke, Stil)

am Bildschirm angezeigt werden.

Wichtig ist bei den Absatz/Stilvorlagen

im Register »Formate« das

Optionskästchen »Am Raster verriegeln«

und in den beiden darunter

stehenden Drop-Down-Listen Raster

(Seiten/Textrahmenraster) bzw. Rasterlinie

auszuwählen.

Renate und Dr. Manfred Simon


Einladung

zum

Member Magazines

Portugal

European Digital

Press Awards

BEST PRODUCT

OF THE YEAR

Spain

2009

EDP-Award 2009

Die European Digital Press Association (EDP) lädt ein zur

Teilnahme am 3. EDP-Award 2009

Anmeldeschluss: 16. Februar 2009

Ziele der EDP

Diese Europäische Digitaldruck-Vereinigung ist ein Forum für

die Industrie, die Anwender und die beteiligten Medien und

hat sich das Ziel gesetzt, die neuen digitalen Drucktechniken

und Anwendungen zu fördern.

Ziele des Awards

Die mit dem EDP-Logo ausgezeichneten Produkte stehen für

beispielhafte Lösungen in Qualität und Innovation und sollen

den Anwendern und Dienstleistern signalisieren:

„Ausgezeichnet als bestes Produkt des Jahres“.

Der Wert der Forschung und die Entwicklungsleistungen der

Firmen werden damit gewürdigt.

Bewertungskriterien des Awards

Ein Komitee aus unabhängigen technischen Beratern, Redakteuren,

Entwicklern und professionellen Anwendern wird

die nominierten Produkte nach Effizienz, Preis-/Leistungsverhältnis,

Design und Bedienbarkeit bewerten.

Wer kann teilnehmen?

Das Vorschlagsrecht für zu nominierende Produkte liegt bei

allen Anwender, Produzenten und Herstellern.

Die zum Award nominierten Produkte müssen im Zeitraum

vom 1. April 2008 bis zum 27. Februar 2009 vorgestellt

werden.

Anmeldung/Nominierung

Auf der Homepages der EDP kann das Anmeldformular für

die Nominierung heruntergeladen werden:

www.edpassociation.com

Kosten

Die Teilnahme am Award ist für keine der nominierten

Firmen mit Kosten verbunden.

Preisvergabe des Awards

Die Preisverleihung des EDP-Awards 2009 wird im Rahmen

der Grafitalia (24. - 28.3.09) stattfinden.


Digitale

Bildbearbeitung

24

In der täglichen Bilderflut gilt es, aufzufallen, wenn man

wahrgenommen werden möchte. Manchmal genügen kleine

Veränderungen, um sich von der Masse abzuheben, manchmal sind

stärkere Eingriffe erforderlich. Hier ein Beispiel, das mit wenig

Aufwand ins Auge fällt.

Die Idee stammt aus einer

regionalen Tageszeitung und spricht

den besonnenen Umgang mit natürlichen

Ressourcen an.

Ausgangsmaterial ist ein RGB-

Bild, eine Aufnahme der Erde aus

dem Weltall. Zum Einen soll die Form

der Erde verändert und plastisch dargestellt

werden, andererseits soll ein

kontrastreicherer und interessanter

Hintergrund eingezogen werden.

Ein wichtiger Aspekt bei der

Arbeit ist es, jederzeit Änderungen

vornehmen, bzw. zu einem früheren

Punkt der Bearbeitung zurückkehren

zu können. Insbesondere Photoshop

CS2 und CS3 bieten hierzu

hervorragende Möglichkeiten.

www.desktop-dialog.de · 12-2008

GLOBALE

LIEBESERKLÄRUNG

Abb. 1 – Links das

Original, rechts das

digital aufgepeppte

Bild

Vorarbeiten

Zunächst wird von der Erde

eine kreisförmige Auswahl erstellt.

Das geht am schnellsten mit

dem Ellipsen-Auswahlwerkzeug.

Mit gedrückter Alt-Taste wird die

Auswahl von der Mitte her aufgezogen

und anschließend mit Hilfe des

Befehls »Auswahl transformieren«

an die exakte Form der Erde angepasst.

Vor dem Kopieren sollte man

eine weiche Auswahlkante einstellen,

meist genügen 2 Pixel. Dadurch

werden beim Einkopieren harte

Schnittkanten vermieden.

Im Zielbild wird zunächst der

Hintergrund mit einer schwarzen

12-08: Bilder plastisch formen

01-09: CS4 Neuheiten

02-09: Ebenenmodi

03-09: Infografik

Fläche gefüllt. Dann wird die kopierte

Erde eingefügt und zentriert.

Da die Erde automatisch auf

einer eigenen Ebene liegt, kann sie

zu einem späteren Zeitpunkt auch

mit Ebenenstilen versehen werden.

Plastische Form

Im nächsten Schritt geht es um

die Anpassung der Form. Das wird am

besten mit einer Maske gemacht, die

der Ebene der Erde zugeordnet ist.

Die Maske soll die Form eines Herzens

haben. Nun könnte man natürlich

mit Hilfe der Vektorwerkzeuge

Photoshops ein Herz zeichnen. Wer

die Werkzeuge beherrscht ist gut

dran. Aber man muss kein Vektor-Virtuose

sein, um hier zum Ziel zu kommen.

Photoshop bietet vielfältige

Möglichkeiten, mit Vektorinformationen

zu arbeiten.

Neben der klassischen Zeichenfeder

gibt es noch die Werkzeuge für

geometrische Formen, sowie das

»Freiform-Werkzeug«. Dieses Werkzeug

greift auf Bibliotheken mit fertigen

Vektorformen zu. Solche

Abb. 2 – Mit Hilfe des Befehls »Auswahl transformieren«

lässt sich eine Auswahl gut anpassen


Abb. 3 – Photoshop enthält eine große Auswahl an

Vektorformen, die mit dem »Freiform-Werkzeug«

genutzt werden können

Biblio theken werden großenteils

mit Photoshop bereits installiert.

Sie lassen sich importieren und

anfügen. Über Internetforen findet

der interessierte Photoshopper ein

großes Angebot weiterer Bibliotheken.

In diesem Fall wird eine vorhandene

Bibliothek namens »Formen«

genutzt. Hier gibt es bereits ein

Herz, das nur geringfügig modifiziert

werden muss.

Das Freiform-Werkzeug, und auch

die anderen Vektor-Werkzeuge, können

direkt einen Pfad erzeugen, oder

eine Formebene, welche den Vektorpfad

als Maske enthält. Prinzipiell

lassen sich beide ähnlich nutzen und

bearbeiten, in diesem Beispiel wird

ein Pfad angelegt.

Das Vektorherz sollte geringfügig

kleiner als die Erde sein. Sobald

der Pfad gezeichnet ist, kann man

mit »Pfad frei transformieren« Größe

und Proportionen anpassen.

Danach ist es sinnvoll, den Pfad

über das Menü der Pfad-Palette zu

speichern, d.h. ihn mit einem aussagekräftigen

Namen zu versehen.

Zwingend notwendig ist dies aber

nicht. Wer will kann natürlich noch

manuelle Anpassungen an der Form

des Pfades vornehmen.

Abb. 5 – Mit dem »Freiform-Werkzeug« wird das

Herz als Vektorpfad gezeichnet und mit Hilfe von

»Frei transformieren« angepasst

Die Standardform des Herzens in

Photoshop enthält einen doppelten

Pfad, der innere Pfad wird hier

jedoch nicht benötigt. Mit dem

»Direktauswahl-Werkzeug« (weißer

Pfeil) kann man den inneren Pfad

markieren und löschen.

Nun muss aus dem Pfad eine

Auswahl erzeugt werden. Den

schnellsten Weg bietet das Symbol

»Pfad als Auswahl laden« am unteren

Ende der Pfadpalette. Diese

Auswahl wird als Maske für die Ebene

der Erde übernommen. Dazu

markiert man die Ebene der Erde in

der Ebenenpalette und klickt

anschließend auf das Icon »Ebenenmaske

hinzufügen«. Die Auswahl

wird automatisch als Maskenform

übernommen.

Die plastische Wirkung wird

durch Ebenenstile erzielt. In diesem

Beispiel ist es eine Kombination

aus »Schein nach innen« und

»Abgerundete Kante und Relief«.

Die genauen Einstellungen sind im

Screenshot zu finden.

Um dem Bild den richtigen

»Kick« zu geben, bietet es sich an,

einen eigenen Sternenhimmel zu

kreieren. Dazu kann man beispielsweise

einen vorhandenen Pinsel in

Sternform nehmen (gehört zur

Standard-Pinselpalette). Wenn man

ihn hinsichtlich Größe, Malabstand,

Größen-Jitter (variierende Größen)

und Anzahl modifiziert, lassen sich

quasi nach Zufallsprinzip Sterne in

den schwarzen Hintergrund malen.

Dazu muss nur noch die Vordergrundfarbe

auf »Weiß« gesetzt werden.

Natürlich wird der Pinsel als

nützliche »Pinselvorgabe« abgespeichert.

Viel Spaß im Weltall wünscht

Sven Fischer

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Digitale

Bildbearbeitung

25


PUBLISHING

Anfang November fand in München zum zweiten Mal die

Photoshop Convention statt. Der Kongress hatte in diesem

Jahr das Schwerpunktthema »Werbung« und bot

neben hochkarätigen Vorträgen auch die Gelegenheit,

sich an den Messeständen von Hard- und Softwareherstellern,

sowie Buchverlagen direkt zu informieren.

26

PHOTOSHOP

CONVENTION ´08

Gut besuchtes

Auditorium bei der

Convention

Nach der positiven Resonanz

des letzten Jahres hatten sich die

Veranstalter, die Macromedia Akademie

der Medien in Kooperation mit

Adobe Systems, entschlossen, auch

2008 eine Convention durchzuführen.

Themenvielfalt

Über 40 Vorträge in zwei Tagen,

sowie optionale Workshops standen

zur Auswahl. Die Themen boten ein

reichhaltiges Spektrum der Einsatzbereiche

Photoshops. Es gab eher

technisch-qualitativ orientierte

Referate zum Einsatz gezielter Bildkorrektur,

Farbmanagement, der

Arbeit mit Ebenen, Perspektivenkorrektur

oder Automatisierungen.

Aber auch die kreativen Anwendungen

bildeten einen gewichtigen

Schwerpunkt. Von der Beauty-Retusche,

über Entwicklung und Gestaltung

eines Foto-Looks, Techniken

der Postproduktion in der Werbefoto-

www.desktop-dialog.de · 12-2008

grafie, dem gezielten Einsatz von

Schwarzweiss-Bildern bis hin zu

Malereisimulationen und HDR-Panoramen

konnte man sich einen guten

Überblick über die Vielfalt kreativer

Anwendungen in der digitalen Bildbearbeitung

verschaffen.

Darüber hinaus gab es Informationen

über die Kombination von

Photoshop und Videodaten, ebenso

wie zur Integration Photoshops und

anderer Programme der Creative

Suite bei der Gestaltung von Web-

Interfaces, oder in der Architektur im

Zusammenhang mit 3D-Daten. Nicht

zuletzt konnte man sich natürlich

auch über die Möglichkeiten der

neuen CS4-Version informieren.

Hohe Qualität

Positiv zu vermerken war

sicherlich die durchweg hohe Qualität

der Vorträge, die zum Teil auch

recht unterhaltsam dargeboten wurden.

Hier machte sich wohl schon

der neu gebildete Beirat bemerkbar.

Nach der Veranstaltung im letzten

Jahr wurde von vielen Besuchern der

Wunsch nach noch mehr Vorträgen

für professionelle Anwender, weniger

für Einsteiger, geäußert.

Um praxisorientierte Programmvielfalt

und -qualität zu gewährleisten,

wurde die inhaltliche Entwicklung

der Convention 2008 daher

durch einen Fachbeirat begleitet. Die

Mitglieder dieses Gremiums, Fachleute

aus der Werbepraxis und

Medienproduktion, haben unter der

Leitung des Mitinitiators und

bekannten Buchautoren Michael

Baumgardt die inhaltliche Arbeit

wesentlich mitgeprägt.

Ausblicke

Interessant waren auch die

Ausblicke, die Sven Doelle, Senior

Technical Sales Evangelist bei Adobe,

in seiner Keynote zu künftigen Entwicklungen

von Photoshop gab. So

dürfte die »Intelligenz« Photoshops

weiter zunehmen. Schon in den vergangenen

Jahren gab es spürbare

Qualitätsverbesserungen bei automatischen

Funktionen. Man denke nur

an die Qualitätssteigerungen bei der

Panoramaerstellung und auch die

aktuelle CS4 beinhaltet mit dem

»Smart Scaling« ein Highlight in dieser

Richtung.

Photoshop wird in Zukunft voraussichtlich

selbständig Bildinhalte

erkennen können. Solche Funktionen

kennt man mittlerweile aus modernen

Digitalkameras. Jedoch wird

Photoshop nicht nur Bildinhalte im

Hinblick auf Retuschen oder Farbanpassungen

analysieren können, sondern

soll beispielsweise in der Lage

sein, Bilder aus Einzelteilen wieder

zusammen setzen zu können. In der

Keynote wurde dies anhand eines

Beispieles demonstriert, in dem ein

Bild in winzige Blöcke zerlegt worden

war, die anschließend von

Photoshop eigenständig wieder zum

kompletten Bild rearrangiert wurden.

In jedem Fall dürfen sich Photoshop-Anwender

nicht nur auf neue

Versionen der Software, sondern

auch auf die Photoshop Convention

2009 freuen.

Sven Fischer


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Abb. 1 - Über die

Palette »Farbhilfe«

lassen sich zueinander

passende Farben

austesten

28

Eine der faszinierendsten und spannendsten neuen Möglichkeiten,

die mit Illustrator CS3 eingeführt wurden, dürfte die »Interaktive

Farbe« sein. Gerade für die Entwicklung farbiger Designs ist diese,

nach dem englischen Begriff auch »Live Color« genannte, Technik

eine große Hilfe.

Vorallem Anwender, die bislang

Freehand verwendet hatten und nun

gezwungen sind, auf Illustrator umzusteigen,

vermissen einige hilfreiche

Funktionen, wie etwa das automatische

Hinzufügen benutzter Farben

zu den Farbfeldern, das Anzeigen der

mit einer bestimmten Farbe versehenen

Objekte und ein paar weitere

Kleinigkeiten mehr. Diese netten

Funktionen, und einiges mehr, findet

man nun unter »Interaktive Farbe«.

Hilfe zur Harmonie

Zu dem Thema »Live Color«

gehören, genau genommen, zwei

Paletten. Da ist zunächst die

»Farbhilfe«, zu finden über das

Menü »Fenster«. Damit lassen sich

zueinander passende Farben für ein

Layout ermitteln. Auch Variationen

von Farben können ausprobiert werden.

Sie basieren auf einer Reihe

von Regeln der Farbharmonielehre.

Man nimmt beispielsweise mit der

Pipette eine Farbe aus dem Bild auf

und legt diese als Basisfarbe fest.

www.desktop-dialog.de · 12-2008

ILLUSTRATOR

FARBHARMONIEN

Das Programm ermittelt automatisch

eine Abfolge dazu passender Farben

in verschiedenen Schattierungen.

Alternativ können auch Paletten mit

passenden warmen und kalten oder

gesättigten und gedeckten Farben

ermittelt werden.

Die Basispalettte lässt sich nach

vordefinierten Regeln der Farbhar-

monie abändern. Links unten in der

Palette hat man Zugriff auf eine riesige

Auswahl fertiger Paletten nach

unterschiedlichsten Kriterien.

Ein Klick auf den Button »Farbe

bearbeiten« öffnet den eigentlichen

Dialog »Interaktive

Farbe«. Und hier beginnt

es, richtig interessant zu werden.

11-08: Live Trace Funktion

12-08: Live Color Feature

01-08: Verlaufsgitter

02-09: Pathfinder

Farben interaktiv

bearbeiten

In dem Dialog »Interaktive

Farbe« werden zuerst durch Klick

auf den entsprechenden Button,

die Farben des Dokuments als

»Farbgruppe« übernommen.

Voraussetzung dafür ist, dass vor

Aufrufen des Dialogs alle Objekte

ausgewählt sind. Die Farbgruppe

kann auch als »Gruppe« abgespeichert

werden und steht anschließend

in der Palette »Farbe« in Form von

Farbfeldern zur Verfügung.

Die einzelnen Farben der Farbgruppe

werden vom Dialog »Inter-


aktive Farbe« im Farbkreis angezeigt.

Ist der Button »Bearbeiten«

aktiviert, lassen sie sich in andere

Farbbereiche verschieben. Die Auswirkungen

sind sofort an der Grafik

zu sehen. Klickt man auf die Kette

und verschiebt eine Farbe in im

Farbkreis verschieben sich alle

anderen Farben der Gruppe eben-

Abb. 5 - Über den Button »Farben aus Dokument

auswählen« werden die im Dokument vorhandenen

Farben als Farbgruppe übernommen und anschließend

als »Farbgruppe« gespeichert

falls. So bleibt die Farbharmonie

einer Grafik erhalten und lässt sich

komplett als Ganzes umfärben.

Dabei können die Farben nicht

nur »verdreht« werden. Die Farbhebel

lassen sich auch nach innen

schieben, so dass ungesättigtere

Farben entstehen. Mit Hilfe des

Schiebereglers unter dem Farbkreis

wird zudem die Helligkeit der Farben

verändert.

Der Dialog »Interaktive Farbe«

enthält aber auch den Button

»Zuweisen«. In diesem Fall werden

alle Dokumentfarben als Liste von

Farbfeldern angezeigt. Nun lässt

sich jede einzelne Farbe gezielt verändern

und gegen eine andere austauschen.

Dazu wird die gewünschte

Farbe in der Liste angeklickt und

über die Farbwähler unter der Liste

die Zielfarbe ausgewählt.

Das ist ja schon ziemlich gut und

erleichtert im Design-Prozess das

Festlegen von Farben und ihren

Schattierungen. Richtig genial wird

es hingegen, nutzt man die Vorgaben

des Dialogs, um ein Dokument

mit vielen Farben auf einige wenige

Farben umzubauen. Soll das Dokument

beispielsweise auf 2 Farben

insgesamt reduziert werden, wählt

man unter »Vorgaben« die Option

»Zweifarbiger Auftrag« und wählt in

den Folgedialogen die gewünschten

Farben. Fertig! Man mag gar nicht

daran denken, mit wieviel manuellem

Aufwand so etwas bisher verbunden

war.

Gutes Gelingen wünscht

Sven Fischer

Abb. 6 - Sind die Farben im Farbkreis verlinkt, kann

eine Farbgruppe komplett in andere Farbbereiche

verschoben und somit eine Grafik als Ganzes umgefärbt

werden.

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Abb. 7 - Gezieltes

Ändern einzelner

Farben mit Hilfe des

Buttons »Zuweisen«

29


Eine seltene Anwendung des

Grundlinienrasters, schnelle Neudefinition

von Absatzformaten,

Vorschau und schnelles Navigieren

in längeren Dokumenten – auch in

dieser Folge der InDesign-Serie finden sich jede Menge

Tricks, nicht nur für »Power-User«.

GRUNDLINIENRASTER

EINMAL ANDERS

Abb. 1

Abb. 2

30

Um in Layouts für einen

gleichmäßigen Zeilenfall zu sorgen,

werden meist Grundlinienraster

verwendet. An diesem Raster

richten sich normalerweise alle

Zeilengrundlinien der Textabsätze

aus. Oft enthalten Layouts aber

auch Marginalien, also Textabsätze

außerhalb des Satzspiegels, die

jedoch mit anderer Schriftgröße und

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Zeilenabstand formatiert sind als der

Grundtext.

Hier bietet es sich an, zumindest

die erste Zeile einer Marginalie

ebenfalls am Grundlinienraster auszurichten.

Dafür wählt man (Abb. 1)

in den Formatierungsoptionen, bzw.

im Absatzformat dieses Absatzes

unter »Einzüge und Abstände > Am

Raster ausrichten« die Option »Nur

erste Zeile«.

Formate neu definieren

Mit Absatzformaten lässt sich

Text schnell und effektiv formatieren.

Manchmal muss ein solches Format

verändert oder an manuell formatierten

Text angepasst werden. Das geht,

ohne die Dialogbox aufzurufen und

dort die Änderungen vorzunehmen.

Dazu genügt es, einen Absatz

mit dem bereits vorhandenen Format

auszuzeichnen und manuell die

gewünschten Ände run gen vorzunehmen.

Anschließend wird mit

Hilfe des Befehls »Format neu definieren«

(Abb. 3)im Palettenmenü

der Palette Absatz formate das Format

auf die neue Auszeichnung

geändert

Vorschau ohne Anschnitt

Während der Arbeit an einem

Layout ist es manchmal hilfreich,

eine Seite einmal ohne Hilfslinien,

Textrahmen oder Rasterlinien zu

sehen. Das ermöglicht die Vorschau-

Funktion (Abb. 2), zu finden am

unteren Ende der Werkzeugleiste.

Alternativ kann man auch mit der

Taste »W« in den Vorschaumodus

umschalten, vorausgesetzt der

Cursor steht nicht gerade in einem

Textabschnitt. Dann schreibt man

natürlich den Buchstaben »w«.

Bei der Vorschau werden nur die

druckenden Elemente der Seite

angezeigt, Auch Objekte, die rand-

abfallend angelegt sind, also in

den Beschnitt ragen, werden nur

bis zur Seitenkante gezeigt. Mit

anderen Worten – man sieht die

Seite so, wie sie gedruckt aussehen

würde.

Durch erneutes Drücken der Taste

»W« wird der Standardmodus

wieder hergestellt.

Seitenspringen

Abb. 3

In längeren Dokumenten lässt

sich mit Hilfe der Seitenpalette

schnell navigieren. Es soll aber auch

Leute geben, denen ein ständiges

Wechseln mit der Maus zwischen

Text und Paletten zuviel ist.

Da hilft die Tastenkombination

Befehlstaste-J (Windows CTRL-J)

weiter. Es erscheint das Dialogfeld

»Gehe zu Seite« (normalerweise im

Menü »Layout« zu finden), man

gibt die Seitenzahl ein und

InDesign springt auf die gewünschte

Seite. Durch Eingabe von »A«

kann man sogar auf die entsprechende

Musterseite gelangen.

Viel Spaß beim Ausprobieren

wünscht

Sven Fischer


In den Layouts von Anzeigen, Broschüren oder

Zeitschriften spiegeln sich häufig allgemeine gesellschaftliche

Trends wieder. Und es geht nicht

allein um Mode- oder Stilfragen: Auftretende

AKZENTE SETZ’N

Wo regelmäßig Stilfragen gewissen

modischen Marotten gegenübergestellt

werden, dürfen auch

Beobachtungen zum Umgang mit

bestimmten Satzzeichen einfließen.

Große Mühe machen vielen Teilen

der Tastatur bedienenden Bevölkerung

immer noch die kleinen

»Häkchen«. Auch wenn langsam

gelernt wird, das es Anführungen in

Deutsch gibt und diese formal etwas

anderes als z.B. ein Zollzeichen

sind, so zeigen sich große Schwächen

beim Einsatz von Apostroph,

einfacher Anführung, gewissen

Akzenten sowie dem Plural-S – möglicherweise

weil die Zeichen dafür

ähnlich aussehen. Arbeiten wir die

Fälle mal der Reihe nach ab.

Katastroph (für Auslasser)

Was auf den ersten Blick wie

ein hochgestelltes Komma aussieht,

kann einerseits unterschiedliche

Funktionen haben – sollte anderer-

seits sogar mit unterschiedlichen

Zeichen gesetzt werden.

Im Deutschen haben wir ein so

genanntes »Auslassungszeichen«,

mit dem ausdrücklich nicht gesprochene

Buchstaben (meist »e« oder

»i«) in umgangssprachlicher Diktion

festgehalten werden können. Dieses

Apostroph (altgriechisch: »Der Abgewandte«)

ist tatsächlich ein dem

Komma vergleichbares Zeichen: Es

steht etwa an der Höhe der Oberlängen

der Minuskeln, gelegentlich

auch auf Versalhöhe, und hat, entsprechend

der Schreibweise per

Probleme sind nicht selten handwerklicher Natur.

Was man mit Typo, Farbe und Bildern falsch bzw.

richtig machen kann (und warum) – darum geht

es weiterhin in den Folgen dieser Serie.

StyleVorlagen 2008: »Genitiv-Apostrophie und Pluralitis im öffentlichen Raum«

01: Gründerzeit-Gebäude in Berlin-Pankow mit einem unorthodoxen Apostroph mitten im »sch«!

02: Der Akzent beim rosa Schaumwein stammt korrekt aus dem Französischen – ebenso korrekt der deutsche

Plural mit gesprochenem Schluss-»s«.

Auslassung, Genitiv und Zitat

Hand, eine leicht schräge Neigung

von rechts oben nach links unten.

Dies gilt für keilförmig gestaltete

Zeichen. Die andere Variante wären

eckige oder runde Punkte, die einen

gebogenen Schweif nach unten links

haben. Das Deutsche schreibt dieses

Zeichen vor, wenn leicht erkennbare

oder geläufige Verkürzungen vorgenommen

werden.

Die gilt ebenso in den meisten

westeuropäischen Sprachen – man

denke nur an den Klassiker »Rock ’n’

Roll« (= Rock and Roll), wo es sogar

gedoppelt wurde.

Desktop Dialog · 12-2008

DESIGN

01 02

Richtig Falsch

Rock ’n’ Roll Rockn` Roll,

Joey’s, Beck’s (engl./Marke) Katrin’s, Katrin`s,

Helmuts, Klaus’ Helmut’s, Klaus’s

„als ein gewisser ‚John Doe’ aufgefunden...”

31


DESIGN

03 04

32

Genitiv (für Sick’s Schädel)

Wo wir schon beim englischen

sind: Die englische Sprache kennt

eine weitere Apostrophierung: Den

Genitiv mit angehängtem »s« bei

Begriffen aus dem Bereich Menschen

und Tier. Das Genitiv-S wird im angelsächsischen

Sprachraum dabei

mit einem Apostroph-Zeichen abgetrennt

bzw. gekoppelt – wie immer

man es sehen möchte. Anders dage-

Desktop Dialog · 12-2008

05 06

03+04: Redewendungen und Kunstworte bedürfen des Apostrophs, nicht aber des Wortabstands;

05+06: Schlimm wird’s, wenn der Apostroph unnötig ist und/oder mit dem falschen Zeichen gesetzt wird.

gen das Plural-S, welches direkt angehängt

wird. Ist Letzteres übrigens

schon vorhanden, wird nur der

Apostroph allein verwendet.

Im Deutschen ist die Konvention

für den Genitiv eine völlig andere:

Ein notwendiges »s« wird, eher analog

dem englischen Plural-S, direkt

an das betreffende Wort angehängt.

Ausnahmen gibt es nur, wenn ein

Eigenname auf einen stimmlosen S-

Laut endet und kein Artikel davor

07 08

09 10

07+08: Das Englische kennt den »S-Genitive«, Lands’ End auch das korrekte Zeichen dazu!

09+10: »Obamania« richtig umgesetzt im Englischen (The Economist) und auch im Deutschen (Stern).

steht. Dann wird zur schriftlichen

Darstellung des Genitivs der Apostroph

danach verwendet. Solche Endungen

können etwa sein: ce (z. B.

in Bruce’), s (Klaus’), ss (Grass’), ß

(Weiß’), tz (Katz’), z (Merz’) und zu

guter letzt x (Marx’).

Seltsamerweise sieht man falsche

Schreibweisen à la »Peter’s Haxengrill«

im öffentlichen Raum ziemlich

häufig. Richtig böse wird es, wenn

nicht mal das verwendete Zeichen

stimmt. Da werden bisweilen Kommas

höher gelegt, Akzente mühseelig

verschoben oder Anführungen

zweckentfremdet, dass dem Typografen

die Augen schmerzen.

Im Internet finden sich mittlerweile

riesige Fundgruben zum

Thema, auf die der Autor an dieser

Stelle gern verweist, weil er allein

schon aus urheberrechtlichen Gründen

die Bilder nicht wiedergeben

darf. Außerdem gehört es sich

nicht, sich mit anderer Leut’s (nicht

»Leute’s«!) Federn, sprich Fake-

Apostrophen zu schmücken. Hier

also ein paar Links, die zu lustigem

bis gruseligem Inhalt führen:

Nützliche Links

http://www.apostrophen-alarm.de

http://www.apostroph.de/

http://www.apostrophitis.de

http://deppenakzent.de.vu/

http://www.deppenapostroph.de/

Um es ganz klar zu sagen: All dies

wird kaum in qualitativen Medien

falsch gemacht – nicht mal bei der

Apothekenumschau oder beim ADAC-

Magazin bzw. deren Anzeigenkunden.

Aber es grassiert aufs Heftigste

im semiprofessionellen Bereich –

und somit auf Ladenschildern, Displays,

Speisekarten, Flyern von Pizzaservices

bis Fitnessstudios, auch

zweitklassigen Verpackungen.

Laien kann man ihr Unwissen

nicht vorwerfen. Sie gleich als Deppen

zu bezeichnen, ist ein bisschen


arg. Es gibt sicherlich den nicht zu

unterschätzenden Effekt, dass sich

der Eine das vom Anderen gleichermaßen

falsch abschaut. Manche der

Unsitten scheint im »wilden Osten«

noch mehr verbreitet zu sein als in

den alten Bundesländern – wie des

Autors Eigenbeobachtung über die

Jahre hergab und wie die satirisch

gemeinte Bezeichnung »Sächsischer

Genitiv« demonstriert. Verantwortungslos

muss man das Treiben der

Schildermacher oder Druckstudios

nennen, die diese »Apostrophitis«

entweder nicht unterbinden oder

aber nicht mal bemerken – und sich

somit zum reinen Erfüllungsgehilfen

degradieren. Man weiß nicht, was

schlimmer ist.

Akzentfrei (für Deutsche)

Kommen wir zum dritten und

letzten Fall. Man darf wohl allgemein

vorausschicken, dass jegliche

schriftliche Notation von Sprache

unzureichend ist. Schon weil Sprache

immer in Veränderung befindlich

ist, hängt die Verschriftlichung diesen

meist hinterher. Manchmal kommen

eingeführte Standards aber

auch an ihre Grenzen. Das im westeuropäischen

Sprachraum bestens

eingeführte lateinische Alphabet

funktioniert bei manchen osteuropäischen

Sprachen weniger gut. Wenn

die normalen Zeichen zur Darstellung

bestimmter Laute nicht ausreichen,

greift man teils auf so genannte

diakritische Zeichen, einige

davon auch Akzente genannt, zurück.

Die kennen wir mit dem Akut

und Gravis »à/é« aus dem Französischen,

der Tilde oder Cedilla »ñ/ç«

aus dem Spanischen bzw. Portugiesischen

oder auch dem »Å« aus dem

skandinavischen Sprachraum. Die

Abweichungen vom Standard sind

hier wenige und sie können so aufgefangen

werden. Im Polnischen,

Ungarischen und Tschechischen ist

dies ungleich schwieriger. Nicht zuletzt

deswegen sind die Tschechen

zu wahren Akzent-Akrobaten geworden

– wie der Autor unlängst im

Land der böhmischen Zungenbrecher

feststellen konnte. Das ist aber alles

nichts gegen die lateinische Notation

des Vietnamesischen, welche sagenhafte

136 Akzent-Buchstaben-

Kombinationen kennt!

Aber die Menschen am Mekong müssen

ja, dank eigener Schriftkultur,

ebenso wie Millionen von Bulgaren,

Vietnamesische Akzent-Notationen

im Lateinischen Alphabet

À Á Â � � � � � Ã � � � � � � � � � È

É Ê � � � � � � � � Ì Í � � � Ò Ó Ô � �

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� � ò ó ô � � � � � õ � � � � � � � � ù

ú � � � � � � � � � � � � � �

Russen, gar Chinesen oder Japanern

nicht mit dem lateinischen Alphabet

schreiben – noch nicht. Die Globalisierung

mag in vielen Bereichen

zum Vorteil voranschreiten, der kulturelle

Schatz einer eigenen Sprache

oder Schrift sollte dem nicht vorzeitig

geopfert werden.

Klaus-Peter Staudinger

Vorschau »StyleVorlagen 2009«

Corporate Type [3]

Die Rückkehr des Glanzkartons

Energiesparen mit Stil

Verbindungen vs. Trennungen

Corporate Type [4]

Signalfarben und –formen

Desktop Dialog · 12-2008

DESIGN

11 12

13 14

15 16

17 18

11+12: Bei der Medienversorgung reicht’s nicht und der korrekte Plural Summer of the Seventies heißt auf

der Arte Website merkwürdigerweise »Summer of the 70's-Programmüberblick« – als getarnter Genitiv?

13+14: Polster-Kabs und Kosmetik-Konzern L’Oréal Paris setzen alle Zeichen richtig.

15-18: Unternehmensberater wollen klare Akzente setzen, Akzent-Weltmeister sind wohl die Tschechen.

33


PUBLISHING

Das sechste Web-to-Print Forum in Mainz zeigte: Webto-Print

hat die Phase der Gründerzeit längst genommen

und sich zu einer ausgereiften, globalen Anwendung

in der Wertschöpfungskette der Druckproduktion

entwickelt.

34

KUNDENBINDUNG

MIT WEB-TO-PRINT

Moderator Bernd Zipper

(rechts) im Gespräch

mit Frank Oschatz von

DCC Kästl, Ostfildern.

Ihr Thema: Web to

Print am Beispiel individuellerKalenderherstellung

für die Volvo

Truck Corp

Praxisbeispiele aus verschiedenen

Branchen machten klar, dass

sowohl im Geschäft mit den BtB-

Kunden, als auch mit den Endkunden

Web-to-Print-Lösungen für Druckereien

und Dienstleister nicht mehr

wegzudenken sind.

»Die Marktakzeptanz nimmt an

Fahrt auf. Anwendungen werden als

normaler Service vom Endkunden

wahrgenommen«, resümierte Bernd

Zipper, (Zipcon Consulting), Moderator

und Mitveranstalter der Fachveranstaltung

des Bundesverbandes

Druck und Medien (bvdm) die aktuellen

Tendenzen. Entscheidend für den

Markterfolg seien gute Geschäftsmodelle.

Die Technik trete mehr und

mehr in den Hintergrund.

Web-to-Print wächst

international

Zwei Kongresstage rund um

Web-to-Print boten auf dem ZDF-

Gelände in Mainz den 150 Teilnehmern

Vorträge rund um neue Technologien

und Einsatzgebiete. Ergänzt

www.desktop-dialog.de · 12-2008

wurde das Vortragsprogramm um

einen großen Ausstellungsbereich

mit insgesamt zehn etablierten

Anbietern von Web-to-Print-Lösungen.

Bereits am Vortag führte ein

ausgebuchter Praxisworkshop in die

Grundlagen, Verfahren und Geschäftsmodelle

der Technik ein.

Jürgen Bruckmeier, Chefredakteur

des Internet-Magazins Tomorrow

erklärte, wie sich durch die Nutzung

von Webware das Nutzungsverhalten

der Kunden künftig verändert. Ein

Trend, den Thomas Häuptli von Agfa

und Christian Pahl von BWH bestätigten.

Ihr Tenor: Publishing-Programme

und Standard-Office-Anwendungen

verlagern sich immer mehr

vom Desktop auf die Internetplattform.

Markt für Industrie und

Privatkunden

Das Innovations-Forum zeigte

immer auch gute Beispiele aus der

Praxis, wie die Lösung der Webdox-

Portal GmbH, Berlin. Mit deren Webto-Print-Lösung

steuert die Deutsche

Messe ihre weltweite Anzeigenkampagne

für die Cebit. Juerg Gotsch

vom Softwaredienstleister Victor

Hotz AG in der Schweiz, hat bei seinem

Kunden, der Büchi Labortechnik,

Web-to-Print eingeführt. Er ist

überzeugt: Mit der neuen Anwendung

hat sich der komplette Marketing-

und Medienmanagement-Workflow

im Unternehmen verbessert.

Web-to-Print-Anwendungen drängen

zunehmend auch auf den Endkundenmarkt.

Individuelle Kalender

für die Volvo Truck Corp. produziert

Frank Oschatz, DCC Kästl, und zeigte

in seiner Vorstellung den Weg dorthin.

Die Akzeptanz bei den Volvo-

Kunden sei sehr gut, so Oschatz.

Christian Spiller (media it services &

consulting) stellte mit dem L’Oréal

Salonportal weitere Einsatzgebiete

und Geschäftsfelder für Marktpartner,

beispielsweise Friseursalons, vor.

Wie lässt sich Web-to-Print für

den Mittelstand finanzieren? Diese

Frage beantworteten Marcus Kaufmann

und Jörg Mayer von der KfW

Bankengruppe und Ina Petersen von

der Förderberatung »Forschung und

Innovation« des Bundes. Denn Bank

und Bund bieten Medienbetrieben

staatliche Förderprogramme. Ein

Ergebnis der zweitägigen Kongresses:

Web-to-Print ist die unabdingbare

Lösung für innovative Unternehmen

in der Druck- und Medienindustrie,

die vor allem ihre Kunden

mit einer Vielzahl an Marketingaktivitäten

gut an ihren Workflow anbinden

wollen. Für viele Betriebe führt

der Weg zu komplexen Web-to-Print-

Lösungen aber über Print-Portale, ist

sich Strategieberater Bernd Zipper

sicher.

Daher erweitert der bvdm in

Zusammenarbeit mit Zipcon im nächsten

Jahr das Angebot um ein neues

Veranstaltungsformat. Am 5. und 6.

Mai 2009 gehen die Veranstalter in

Mainz mit dem neuen Forum »ePrint-

Portal« an den Start. Standardisierte

Web-Shops, Portal-Anwendungen,

Organisation und Zahlungsabwicklung,

eProcurement, integrierte

Workflows und ERP-Anbindungen

sind die Themen des zweitägigen

Forums auf dem ZDF-Gelände.

Druckereien und Medienbetriebe

erfahren hier, wie sie Web-Shops aufbauen

und damit neue Kundenkreise

gewinnen.

Die High-End-Lösung mit komplexer

Integration in den Druckprozess

bleibt allerdings Web-to-Print. Welche

Lösungen sich hier etablieren

und wie weit Web-to-Print technisch

fortschreitet, zeigt am 3. und 4.

November 2009 das siebente Web-to-

Print-Forum in einer neuen

Bestandsaufnahme aus der Praxis.

www.web-to-print-forum.de

Felix Maas


Höchste

Anerkennung für

den Marktwert

eines Produkts

Wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie das

„Best Digital Product of the Year“ einsetzen,

achten Sie auf das EDP-Awards-Logo! Jedes

Jahr verleihen die Herausgeber führender

europäischer Digital-Graphic-Press-

Zeitschriften den European Digital Graphic

Press Award an die besten Produkte des

Digitaldrucker-Marktes.

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Member Magazines

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European Digital

Press Awards

Spain

BEST PRODUCT

OF THE YEAR

2009


36

DIGITALDRUCK –

WO STEHEN WIR?

Der Digitaldruck hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten

die Druckbranche revolutioniert. Ob für großformatige Poster oder

personalisierte Drucksachen: Das Verfahren hat sich einen festen

Platz im Alltag und in den Druckereien etabliert. Gerade weil die

Möglichkeiten mittlerweile so vielfältig sind, kann man nicht mehr

von »dem« Digitaldruck sprechen.

Siebzig Jahre ist es genau her,

seit Chester Carlson das Kopierverfahren

erfunden hat. Aus dem Vervielfältigungsprozess

ist im Lauf der

Jahre und Jahrzehnte ein neues

Druckverfahren entstanden, bei dem

das Druckbild direkt auf den

Bedruckstoff aufgetragen wird –

ohne Umweg über eine Druckform.

Das ermöglicht den Druck auch von

kleinen Auflagen oder gar der Auflage

»eins«. In den vergangenen

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Jahren sind die Drucksysteme

schneller und günstiger geworden,

außerdem ist die Druckqualität stark

gestiegen. Jetzt können die Druckanlagen

mit anderen Verfahren wie dem

Offsetdruck und dem Siebdruck konkurrieren.

Heute wird in vielen Bereichen

und mit den unterschiedlichsten

Geräten digital gedruckt. Eine

Standortbestimmung zur Frage: »Was

ist Digitaldruck?« schafft einen

Überblick.

Am Anfang war der

Kopierer

Der Physiker und Patentanwalt

Chester Carlson legte 1938 den

Grundstein für den heutigen Digitaldruck.

Er nannte die Technik Elektrophotografie.

Sie basiert auf der

Annahme, dass sich Dokumente mit

Hilfe von Ladungsunterschieden vervielfältigen

lassen. Drei Jahre lang

experimentierte der Wissenschaftler

gemeinsam mit seinem Partner Otto

Kornei. Ihnen gelang es schließlich,

einen Schriftzug, der auf einen

Objektträger aus Glas geschrieben

wurde, zu duplizieren. Dazu legten

sie den Träger auf eine Zinkplatte,

die mit einer frischen Schwefelschicht

überzogen war. Die Schwefeloberfläche

hatte Otto Kornei mit

einem Taschentuch kräftig abgerieben,

um eine elektrostatische

Ladung zu erzeugen. Nach der

Belichtung streuten die Forscher

Bärlappsamen über die Schicht – die

Kopie trat hervor.

Es dauert jedoch einige Jahre,

bevor Chester Carlson seine Erfindung

zu Profit machen konnte. Erst

zehn Jahre später kaufte die Firma

Haloid, die sich später in Xerox

umbenannte, das Patent. Sie brachte

auch den ersten kommerziellen

Kopierapparat auf den Markt. Otto

Kornei hatte das Privatlabor zu diesem

Zeitpunkt bereits verlassen –

sein ehemaliger Chef schenkte ihm

jedoch einige Xerox-Aktien. Chester

Carlson brachte später rund einhundert

Millionen US-Dollar seines

Gewinns in verschiedene Stiftungen

ein, die vor allem den Analphabetismus

bekämpfen sollten.

Technik des Digitaldrucks

Aus der von Chester Carlson

erfundenen Technik ging die Elektrofotografie

hervor, wie sie heute

angewendet wird. Sie besteht im


Der erste kommerzielle Kopierapparat kam 1949 auf

den Markt

Wesentlichen aus fünf Prozessschritten

und setzt Toner als Farbe ein. Nach der

Bebilderung folgt die Einfärbung,

anschließend die Tonerübertragung,

dann die Fixierung und zum Schluss die

Reinigung. Als Bildträger dienen eine

Trommel oder ein Band. Bei der Bebilderung

wird eine fotoleitende Oberfläche

elektrisch aufgeladen. Als Lichtquelle

kommen ein Laser oder LEDs zum Einsatz.

Durch die Belichtung wird das

Ladungsbild verändert, dadurch entsteht

das Druckbild, das im nächsten Schritt

eingefärbt wird. Dabei übernehmen die

geladenen Bereiche der Fotoleiteroberfläche

den Toner. Dieses Bild wird dann

von der Trommeloberfläche auf den

Bedruckstoff übertragen. Über Wärme

wird das Bild fixiert. Dann muss die

Trommel gereinigt werden, um für den

nächsten Druckvorgang bereit zu sein.

Das zweite wichtige Verfahren im

Digitaldruck ist der Inkjet-Druck. Man

unterscheidet zwischen Continuous Inkjet

– hier fließt permanent Tinte aus den

Düsen – und Drop-on-Demand, bei dem

Farbtropfen nur entstehen, wenn sie

gebraucht werden. Die Drop-on-Demand-

Verfahren überwiegen. Die Tropfen werden

bei dieser Technik entweder durch

eine Wärmezufuhr wie beim Bubble Jet

oder durch die Veränderung des Kammervolumens

wie beim Piezo-Inkjet erzeugt.

In beiden Fällen wird der Farbtropfen

zum Herausschleudern aus den Druckdü-

sen gebracht. Die Farbe wird also direkt

auf den Bedruckstoff übertragen. Die

Daten des Druckauftrags steuern dabei

die Bebilderungseinheit, um das

gewünschte Druckbild zu erzielen.

Digitaldruck zuhause

Der Digitaldruck beginnt heute

bereits in Millionen von Haushalten.

Fast jeder PC-Anwender besitzt auch

einen Drucker, der im Inkjet- oder Laserverfahren

digital druckt. Am Anfang

wurden vor allem Schwarzweiß-Inkjetsysteme

verkauft, nun können sich auch

Farblaserdrucker für Heimanwender lohnen.

Im Zuge der Entwicklung der Digitalfotografie

haben die kleinen Systeme

einen weiteren Zulauf erfahren: Fotos

werden heute vielfach nicht mehr zum

Entwickeln gegeben, sondern digital

fotografiert und bei Bedarf selbst ausgedruckt.

Auch die Druckqualität ist

gestiegen; gleichzeitig sind die Preise

gesunken. Teuer sind nach wie vor die

Verbrauchsmaterialien wie Tinte und

Toner. Damit machen die Hersteller ein

weitaus größeres Geschäft als mit den

Drucksystemen selbst. Oft werden die

Geräte sogar billiger angeboten, als später

ein Ersatz-Tintenset kostet. Daher

boomt auch der Markt mit Patronen und

Kartuschen von Drittanbietern. Spezielle

Geschäfte, die die Behälter wieder auffüllen,

gehören heute in den meisten

Orten zum Stadtbild.

Digitaldruck im Büro

Was für den Heimbereich gilt, gilt

auch für das Büro: der Digitaldruck ist

gang und gäbe. Nahezu alle Angestellten,

die am Rechner arbeiten, sind an

ein Drucksystem angeschlossen. Das

kann vom Einzelplatzdrucker über ein

Arbeitsgruppen- bis zu einem Abteilungssystem

reichen. Geräte, die von

mehreren Mitarbeitern genutzt werden,

müssen netzwerkfähig sein, um sich von

verschiedenen Arbeitsplätzen aus

www.desktop-dialog.de · 12-2008

SPECIAL

37

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SPECIAL

Multifunktionsgeräte

vereinen Drucksystem,

Scanner, Kopierer

und Fax

Systeme für den Produktionsdruck

werden

auch von professionellen

Druckereien

genutzt

38

ansteuern zu lassen. Im Büroumfeld

haben sich klar die Laserdruck-Systeme

durchgesetzt. Häufig sind sie

mit verschiedenen, unternehmensrelevanten

Zusatzfunktionen ausgestattet.

So spielt unter anderem der

Datenschutz eine große Rolle. Problematisch

kann es z.B. werden,

wenn ein Mitarbeiter vertrauliche

Daten ausdruckt und ein anderer die

Dokumente im Ausgabefach des

Abteilungsdruckers findet. Oder

wenn der Druckauftrag auf der Festplatte

des Systems nicht gelöscht

wird und später erneut auslesbar ist.

Multifunktionelle Systeme

Drucken allein ist gut – weitere

Funktionen sind gerade zuhause oder

im Büro jedoch oft gewünscht. Die

multifunktionalen Systeme können

nicht nur drucken, sondern auch

scannen und damit kopieren. Einige

lassen sich außerdem mit einer Fax-

Funktion ausstatten.

Im Büroumfeld sind die Multitalente

ebenfalls gefragt. Hier sind

Kopiergeräte Standard, auch Faxsysteme

gehören zur normalen Ausstattung.

Viele Firmen sind daher dazu

übergegangen, diese Funktionen in

einem Gerät zu bündeln, um neben

www.desktop-dialog.de · 12-2008

dem Drucker nicht auch noch ein

separates Faxgerät und einen Kopierer

stehen zu haben. Allerdings gilt

hier: Fällt eine Funktion aus, stehen

in der Regel auch die anderen überhaupt

nicht mehr oder nicht mehr im

gewohnten Umfang zur Verfügung.

Personalisierter

Produktions-Digitaldruck

Die nächste Stufe nach dem

Home-Office und der Büroumgebung

erklimmt der Digitaldruck bei professionellen

Druckdienstleistern, Hausdruckereien

oder Copyshops. Hier

muss zunächst unterschieden werden

zwischen dem großformatigen Digitaldruck,

der vor allem in der Werbetechnik

angewandt wird, und dem

kleinformatigen, schnellen Digitaldruck,

der auch Produktions-Digitaldruck

genannt wird. Bei letzterem

kommt es neben dem qualitativ

hochwertigen Druckbild auf die

Geschwindigkeit an. In diesem

Bereich kann das Druckverfahren

seine ganzen Stärken ausspielen –

vor allem bei der Personalisierung.

Im Offsetdruck ist es nicht möglich,

jeden Druckbogen individuell herzustellen,

ihn beispielsweise mit dem

Namen des Empfängers versehen.

Hier wird zur Personalisierung ebenfalls

auf Digitaldruck-Komponenten

beziehungsweise Inkjet-Module

zurückgegriffen, die den Drucksachen

die persönliche Note geben.

Ob Mailings, Werbesendungen

oder Kleinauflagen: Hier liegt eine

Domäne des Digitaldrucks. Mittlerweile

lassen sich auch Bilder personalisieren

und die Drucksachenkön-

nen eins um das andere komplett

anders aussehen. Bislang bestimmten

diesen Markt vor allem die tonerbasierten

Systeme, doch der Inkjet-

Druck holt auch hier auf. Hinzu kommen

spezielle Verfahren wie der Flüssigtoner

von HP Indigo. Entscheidend

bei allen Druckverfahren ist die

leistungsfähige Vorstufe. Wo im Offsetdruck

der Drucker an der Maschine

noch eingreifen konnte, um »an der

Farbe« oder anderen Einstellungen

zu »drehen«, passiert diese Feinabstimmung

im Digitaldruck in der

Druckvorstufe. Hier sitzen die Experten,

die dafür zuständig sind, die

Datenbanken anzubinden, aus denen

die individuellen Informationen für

die Drucksachen stammen. Adresse,

Alter, besondere Hobbys: Alle denkbaren

und gespeicherten Daten über

Kunden lassen sich für den personalisierten

Digitaldruck verwenden.

Maßgeschneiderte Werbung wird so

zur Realität.

Transaktionsdruck

Maßgeschneiderte Werbung

spielt auch im Transaktionsdruck

eine zunehmend wichtigere Rolle.

Darunter versteht man den Druck von

Rechnungen und Abrechnungen oder

von Lieferscheinen. Diese Dokumente

werden heute vorwiegend im

Digitaldruck abgewickelt – meist von

besonders leistungsfähigen Schwarzweiß-Rollendrucksystemen.

Die

Druckqualität ist zweitrangig, die

Geschwindigkeit zählt. Hier und da

sind Systeme verbreitet, die zusätzlich

eine oder zwei weitere Farben

drucken können, beispielsweise, um

die Hausfarbe eines Unternehmens


Das Präzisionswerkzeug für DTP-Profis

Zeilenabstände

von 6 bis 28 Punkt

Schriftgrössenmesser

der gebräuchlichsten

Schriftschnitte von 6 bis 24

Punkt, sowie in Didot-Punkt und

Versalhöhe in Millimeter

Formattabellen

Formattabellen der A-, B- und C-

Reihe sowie Plakat- und

Spezialformate

Linienstärken in Punkt/mm

von 0,1–5,0 Punkt oder von

0.03 bis 1.75 mm

Rasterweitenmesser

in Linien pro Inch und

Linien pro cm




oder

16˙


oder

18˙

10˙

oder

20˙

11˙

oder

22˙

12˙

oder

24˙

Branchenportal für die Print- und Medienproduktion

Homepage: http://www.mediaforum.ch, E-mail: admin@mediaforum.ch

Mediaforum, Birmensdorferstrasse 360, 8055 Zürich, Telefon 044 451 19 03, Fax 044 451 19 15

Schriftgrössen in Point (Inch), Didot-Punkt, Versalhöhe in Millimeter und

Zeilenabstände (linke Kante) in Point (Inch)

Univers


5,76˙

1,52


6,72˙

1,78

Helvetica neue


5,70˙

1,51

Frutiger


5,58˙

1,47

Futura


6,02˙

1,60

Gill Sans


5,45˙

1,44

Times


5,29˙

1,40


6,65˙

1,76


7,03˙

1,86


6,17˙

1,64

Garamond ITC


4,98˙

1,32

0,4˙/0,14 mm

0,5˙/0,17 mm


6,50˙

1,72


6,36˙

1,68


5,81˙

1,54


7,69˙

2,03


7,60˙

2,01


7,44˙

1,97


8.03˙

2,13


7,27˙

1,92


7,06˙

1,87


6,64˙

1,76

A-Formate

A0 = 841 x 1189 mm

A1 = 594 x 841 mm

A2 = 420 x 594 mm

A3 = 297 x 420 mm

A4 = 210 x 297 mm

A5 = 148 x 210 mm

A6 = 105 x 148 mm

A7 = 74 x 105 mm

A6/5 = 105 x 210 mm/Q

A5/6 = 210 x 105 mm/H

0,9˙/0,31 mm

1,0˙/0,35 mm


8,65˙

2,29


8,55˙

2,26


8,37˙

2,22


9,04˙

2,39


8,17˙

2,16


7,94˙

2,10


7,47˙

1,98

Rasterprozent-Werte (150 lpi)

10˙

9,61˙

2,54

10˙

9,50˙

2,51

10˙

9,30˙

2,46

10˙

10,04˙

2,66

10˙

9,08˙

2,41

10˙

8,82˙

2,34

10˙

8,30˙

2,20

4,0˙/1,40 mm

5,0˙/1,75 mm

11˙

10,57˙

2,80

11˙

10,45˙

2,77

11˙

11,04˙

2,93

11˙

9,70˙

2,57

11˙

9,13˙

2,42

Linienstärken in Punkt/mm

0,1˙/0,03 mm 0,6˙/0,21 mm 1,5˙/0,52 mm

13˙

oder

26˙

0,2˙/0,07 mm 0,7˙/0,24 mm 2,0˙/0,70 mm

0,3˙/0,10 mm 0,8˙/0,28 mm 3,0˙/1,05 mm

Linien pro Inch (lpi)

178 150 133 120 100 85

14˙

70

oder

60

54

28˙

48

Linien pro cm (l/cm) 40

34

11˙

10,23˙

2,71

11˙

9,99˙

2,65

B-Formate

B0 = 1000 x 1414 mm

B1 = 707 x 1000 mm

B2 = 500 x 707 mm

B3 = 353 x 500 mm

B4 = 250 x 353 mm

B5 = 176 x 250 mm

B6 = 125 x 176 mm

B7 = 88 x 125 mm

71

28

12˙ 14˙

11,53˙ 13,45˙

3,05 3,56

12˙ 14˙

11,40˙ 13,30˙

3,02 3,52

12˙ 14˙

12,05˙ 14,06˙

3,19 3,72

12˙ 14˙

10,58˙ 12,35˙

2,80 3,27

12˙

9,96˙

2,64

14˙

11,62˙

3,09

90˚ 85˚ 80˚ 75˚ 70˚ 65˚

60˚ 55˚

50˚

45˚

40˚

35˚

30˚

25˚

20˚

Das aus transparentem Hartkunststoff gefertigte Präzisionswerkzeug (Typometer mit Lithofunktionen) sollte an keinem

DTP-Arbeitsplatz fehlen! Es kostet nur 20,– € zuzüglich 2,– € Versandkosten und 19% (4,18 €) MWSt. (Gesamtpreis 26,18 €)

und kann über unsere Homepage www.desktop-dialog.de oder mit untenstehendem Faxcoupon gegen Rechnung bestellt werden.

16˙ 18˙

15,37˙ 17,23˙

4,07 4,58

16˙ 18˙

15,20˙ 17,10˙

4,02 4,53

12˙ 14˙ 16˙ 18˙

11,16˙ 13,02˙ 14,88˙ 16,74˙

2,95 3,45 3,94 4,43

12˙ 14˙

10,90˙ 12,72˙

2,89 3,37

16˙ 18˙

16,06˙ 18,07˙

4,25 4,79

16˙ 18˙

14,53˙ 16,35˙

3,85 4,33

16˙ 18˙

14,11˙ 15,88˙

3,74 4,20

16˙ 18˙

13,28˙ 14,94˙

3,52 3,96

C-Formate

C0 = 917 x 1297 mm

C1 = 648 x 917 mm

C2 = 458 x 648 mm

C3 = 324 x 458 mm

C4 = 229 x 324 mm

C5 = 162 x 229 mm

C6 = 114 x 162 mm

C7 = 81 x 114 mm

C6/5 = 229 x 114 mm

20˙

19,22˙

5,09

20˙

19,00˙

5,03

20˙

18,60˙

4,93

20˙

20,08˙

5,32

20˙

18,17˙

4,81

20˙

17,64˙

4,67

20˙

16,60˙

4,40

22˙

21,14˙

5,60

22˙

20,90˙

5,54

22˙

20,46˙

5,42

22˙

22,09˙

5,85

22˙

19,98˙

5,29

22˙

19,40˙

5,14

22˙

18,26˙

4,84

5% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90%

15˚

24˙

23,06˙

6,11

24˙

22,81˙

6,04

24˙

22,31˙

5,91

24˙

24,10˙

6,38

24˙

21,80˙

5,77

24˙

21,17˙

5,61

24˙

19,92˙

5,28

Postscript-Rasterwinkel

Gelb: 0˚/ 90˚ – Magenta: 75˚ – Cyan: 15˚/105˚ – Schwarz 45˚

Rasterweiten (gerundet)

225 lpi = 90 L/cm 133 lpi = 54 L/cm 85 lpi = 34 L/cm

175 lpi = 70 L/cm 120 lpi = 48 L/cm 75 lpi = 29 L/cm

150 lpi = 60 L/cm 100 lpi = 40 L/cm 50 lpi = 20 L/cm

Farbtemperatur-Indikator

DPV Digital Publishing Verlags GmbH

Katharinengasse 3

D-55444 Eckenroth

FAX-BESTELLUNG 06724/609846

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Der Typo-/Lithometer– für effizientes

und zielstrebiges Desktop Publishing

10˚


0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 3

Plakatformate

B1 = 50 x 70 cm

B2 = 70 x 100 cm

B4 = 89,5 x 128 cm

B12 = 268,5 x 128 cm

B200 = 117,5 x 170 cm

B200 = 119 x 170 cm (Leuchtplakat)

GF = 388 x 295 cm (6 Teile)

Spezialformate

US letter = 216 x 279 mm

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in 1 ⁄2mm-Schritten

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von 20er bis 90er-Raster

(in Linien pro Inch/cm) sowie

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Magenta und Schwarz

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Beurteilung des Umgebungslichtes

für eine korrekte Farbbewertung

von Proofs und Drucken.

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E-Mail: verlag@desktop-dialog.de

Telefon: 06724/609811

Telefax: 06724/609846


SPECIAL

Abteilungsdrucker werden

von mehreren Mitarbeitern

angesteuert

Der Großformatdruck

wird vor allem in der

Werbetechnik eingesetzt

40

oder eine wichtige Passage im Dokument

hervorzuheben.

Zunehmend entdecken Telekommunkations-

oder Kreditkartenfirmen

die Rechnungen jedoch als Werbefläche.

Manche Drucksystem-Hersteller

vermarkten das Konzept unter dem

Schlagwort des »White Space Marketing«.

Das bedeutet, die leeren Flä-

IMPRESSUM

Desktop Dialog -

Das Publishing-

Magazin

Fachzeitschrift für professionelles

digitales Publizieren, von der digitalen

Eingabe bis zum digitalen Druck.

Das Desktop-Dialog-Special

erscheint als Supplement in der

Fachzeitschrift Desktop Dialog.

VERLAG

DPV Digital Publishing Verlags GmbH

Katharinengasse 3, 55444 Eckenroth

Telefon 06724-609811,

Fax 06724-609846

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Geschäftsführer: Axel Berghoff

E-Mail: verlag@desktop-dialog.de

ERSCHEINUNGSWEISE

Monatlich

CHEFREDAKTEUR

Manfred Diehl

Telefon 0171-231 29 42

E-Mail: mdiehl@desktop-dialog.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

chen auf den Dokumenten mit Werbung

zu füllen. Ist beispielsweise

unter den einzelnen Posten auf der

Kreditkartenabrechnung noch Platz,

ließe er sich mit personalisierter

Werbung füllen. Hat der Kreditkarten-Kunde

besonders viel Geld für

Hotels ausgegeben, könnte hier das

Inserat eines Reisebüros stehen oder

die Kreditkarten-Firma wirbt für

besondere Konditionen im Ausland.

Diese Disziplin steckt jedoch noch in

den Kinderschuhen, wird sich vermutlich

aber noch weiter ausbreiten.

Unter diesem Aspekt könnte dann

auch im Transaktionsdruck der Druck

in Farbe an Bedeutung zunehmen.

Digitaler Zeitungsdruck

Ein spezielles Spielfeld des Produktions-Digitaldrucks

ist der digitale

Zeitungsdruck. Werden Zeitungen

heute im Ausland vertrieben,

sieht das gängige Prozedere wie folgt

aus: Die Zeitungen werden vor Ort

gedruckt, und per LKW oder Flugzeug

an ihren Bestimmungsort gebracht.

Das Problem besteht darin, dass die

Tageszeitungen dann bereits veraltet

sind, wenn sie beim Empfänger

ankommen. Das liegt an den langen

Transportwegen sowie an der Zeitver-

REDAKTIONSANSCHRIFT

Desktop Dialog

Paul-Ehrlich-Straße 38

63322 Rödermark

06074-4863-263

SATZ & LAYOUT

Mario Lockenvitz

E-Mail: desktop-dialog@a1ws.de

STÄNDIGE REDAKTIONELLE MITARBEIT

Axel Berghoff, Bernhard Keßeler,

Klaus-Peter Nicolay, Sandra Küchler,

Sven Fischer, Dr. Manfred Simon,

Angela Starck, Klaus-Peter Staudinger,

Philip Berghoff

REDAKTIONSBÜRO MÜNCHEN

Bernhard Schoon

Telefon 089-74792955

BEZUGSPREIS

Desktop Dialog Einzelheft 7€ + Porto;

Abonnement-Preise (Endpreise):

Premium-Abo 69 €, Print-Abo 56 €,

Internet-Abo 49,98 €

(Auszubildende etc. erhalten 50 %

Rabatt);

Ausland: Europa 86,94 €;

Welt 101,65 €

FOTOS

Für alle namentlich nicht

gekennzeichneten Abbildungen:

Werner Herminghaus

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Es gilt die Preisliste Nr. 21

vom 1.1.2008

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(BLZ 506 521 24) Konto-Nr. 41 94 700

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SWIFT-BIC: HELADEF1SLS

AUSLANDS-REPRÄSENTATION

UK: Richard H. Thompson

38 Addison Avenue, London, W 11 4QP

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ABONNEMENT UND PROBEHEFTE

Informationen zum Abonnement und

Probehefte können bestellt werden:

E-Mail: vertrieb@desktop-dialog.de

VERTRIEB

Direktvertrieb über die Verlagsanschrift;

Post-Wechselversand aus einem Pool von

ca. 45.000 Adressen

schiebung. Und wer liest schon gerne

die Nachrichten von gestern oder

vorgestern? Zumal viele Informationen

heute über das Internet rund um

die Uhr und just-in-time verfügbar

sind. Hinzu kommen die hohen Kosten

für die Logistik, die auch die

Abonnenten zu tragen haben. Häufig

ist der Preis für ein Auslands-Abonnement

daher sehr hoch, die Kosten

für die Verlage sind es ebenfalls.

Der digitale Zeitungsdruck geht

daher einen anderen Weg. Ausgehend

von der Tatsache, dass die

Druckdaten sowieso in digitaler Form

vorliegen, machen sich solche Projekte

die Vorteile des Druckverfahrens

zu nutze. Die Druckdaten lassen

sich in Windeseile rund um die Welt

verschicken und auf jedem geeigneten

Drucksystem produzieren –

genau zu der Zeit, in der auch die

Originalauflage im Heimatland hergestellt

wird. Geht die Zeitung in

Deutschland in Druck, kann sie im

Digitaldruck auch in Kapstadt, London

oder Los Angeles produziert werden.

Die Herstellungskosten sind

überschaubar, da im Digitaldruck

auch kleinere Auflagen rentabel produziert

werden können. Die teuren

Zustellungskosten fallen ebenfalls

weg. Am Wichtigsten ist jedoch: Die

Tageszeitungen kommen am selben

Mit der Annahme zur Veröffentlichung überträgt

der Autor dem Verlag das ausschließliche

Verlagsrecht für die Zeit bis zum Ablauf

des Urheberrechtes. Diese Rechtsübertragung

bezieht sich insbesondere auf das Recht des

Verlags, das Werk zu gewerblichen Zwecken

per Kopie zu vervielfältigen und/oder in

elektronische oder andere Datenbanken aufzunehmen.

Vervielfältigungen oder sonstige Verwertung

von Beiträgen nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlages. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht in jedem Fall die

Meinung der Redaktion wieder. Sämtliche

Veröffentlichungen im Desktop Dialog erfolgen

ohne Berücksichtigung eines eventuellen

Patentschutzes, auch werden Warennamen

ohne Gewährleistung einer freien Verwendung

benutzt.

© 2008: DPV Digital Publishing

Verlags GmbH

ISSN 0936-8833 (Desktop Dialog)

ISSN 1434-9825 (Desktop Dialog Special)

Postvertriebsstück D 30942


Tag wie im Ursprungsland beim

Empfänger an. Dank spezieller Zeitungspapiere

unterscheiden sich

die digital gedruckten Exemplare

außerdem kaum noch vom traditionell

hergestellten Original.

Großformatiger

Digitaldruck

Large-Format-Printing (LFP-

Druck) ist ein weiteres Anwendungsgebiet

des Digitaldrucks. Hier

wird bei den Maschinen zwischen

Rollen- und Flachbettdruckern und

bei den Tinten zwischen wasserbasierten,

pigmentbasierten, lösemittelbasierten

und UV-Tinten unterschieden.

Die Rollendrucksysteme

erreichen in der Zwischenzeit Breiten

von bis zu fünf Metern. Damit

lassen sich großformatige Werbeträger,

beispielsweise für Häuserfassaden

oder LKW-Planen, anfertigen.

Die Flachbettdrucksysteme

eignen sich dagegen auch für das

Bedrucken starrer Materialien. So

lassen sich Hölzer, Metalle, Glas

oder Fliesen dauerhaft bedrucken.

Der Grund dafür ist das UV-Druckverfahren:

Die Farbe trocknet nicht

auf dem Bedruckstoff, sondern härtet

durch eine chemische Reaktion,

die Polymerisation, aus. Dadurch

entsteht ein fester Farbfilm. Flachbett-Digitaldrucksysteme

treten

aufgrund ihrer Eigenschaften daher

auch häufig mit dem Siebdruck in

Konkurrenz.

Anders funktioniert das bei farbstoff-,

pigment- oder lösemittelbasierten

Tinten. Bei Farbstofftinten

wird Farbstoff in Wasser aufgelöst,

bei Pigmenttinten sind es feine

Farbpigmente. Sie können auch in

Öl aufgelöst werden. Beide Tintenarten

eignen sich nur bedingt für

den Einsatz im Freien. Dafür werden

lösemittelbasierte Tinten verwendet:

Sie lösen die Farbpigmente in

einem Lösemittel auf. Das Lösemit-

tel transportiert die Farbpigmente

ins Innere des Bedruckstoffs, beispielsweise

einer Folie. Dadurch

hält die Farbe dauerhafter auf

Folien oder anderen Materialien.

Mit Lösemitteltinte bedruckte

Medien können deshalb auch im

Außenbereich aufgehängt werden.

Die Zukunft des

Digitaldrucks

Der Digitaldruck lässt sich

nicht mehr aus dem Alltag und aus

den Druckbetrieben wegdenken.

Einige Zeit lang hieß es euphorisch,

er würde den Offsetdruck und

andere Techniken verdrängen. Das

ist nicht passiert. Stattdessen hat

sich das Druckverfahren seinen

Platz neben den anderen Techniken

gesichert. Offset- und Digitaldruck

können sich ergänzen, wenn beide

ihre Stärken ausspielen dürfen. Derzeit

sind vor allem im Produktionsdigitaldruck

Inkjet-Systeme auf

dem Vormarsch. Sie können mittlerweile

schneller drucken als bislang.

Ein weiteres Thema sind umweltfreundlichere

Farben und Tinten –

vor allem bei den lösemittelbasierten

Rezepturen für den Großformatdruck

arbeiten die Hersteller an verträglicheren

Alternativen.

Zunehmend entdecken auch

Agenturen, Unternehmen und

andere Werbetreibende die Stärken

des Digitaldrucks. Endlich, möchte

man sagen. Personalisierte Mailings

bieten eine attraktive Alternative

zu unpersönlichen Massenaussendungen.

Das kreative Potential des

Druckverfahrens beginnt sich langsam

zu erschließen. Und je mehr

digital gedruckt wird, desto mehr

werden auch die Hersteller in die

Entwicklung neuerer, besserer und

teilweise auch günstigerer Drucksysteme

investieren.

Sandra Küchler

Zu hohe Kosten?

Zu wenig Leistung?

Keine Rentabilität?

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PRODUKTION

PLANEN, GESTALTEN

UND STEUERN

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Karlwerner Schaffner

PRODUKTION

PLANEN, GESTALTEN

UND STEUERN

Ein Handbuch für die Praxis

Einführung in die Produktionsplanung

und -steuerung von Printmedien

PRODUKTION PLANEN, GESTALTEN UND STEUERN

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SPECIAL

Der Digitaldruck hat sich längst bei Druckdienstleistern seinen Platz gesichert.

Um professionell Druckaufträge abwickeln zu können, müssen die

Systeme jedoch einige Anforderungen erfüllen: Sie sollten schnell sein und

auch die Fähigkeit haben, in Farbe zu drucken. Zahlreiche Hersteller

haben passende Maschinen im Angebot – ein Blick auf die aktuellen inkjet-

und tonerbasierten Geräte der Firmen.

DIGITALE BOLIDEN

42

Canon Imagepress

C6000

IM DRUCKSAAL

Canon

Imagepress heißt die Serie, die Canon für den Produktions-Digitaldruck

entwickelt hat. Die Flaggschiffe

sind die Modelle C6000, C6000VP und C7000. Die Imagepress

C6000 druckt bis zu 60 S/min bei Medien bis zu

einem Flächengewicht von 135 g/m 2 . In niedrigeren

Geschwindigkeiten lassen sich auch Bedruckstoffe bis zu

300 g/m 2 verarbeiten. Der Papiervorrat lässt sich bis zu

10.000 Bogen aufrüsten. Versehentliche Mehrfacheinzüge

sollen durch einen Ultraschall-Sensor vermieden

werden. Zum Finishing steht beispielsweise ein Modul zur

Verfügung, das klebegebundene Broschüren erzeugt.

Ähnliche Funktionen bringt die Imagepress C6000VP mit,

die jedoch auf ein höheres monatliches Druckvolumen

ausgelegt ist. Während die C6000 zwischen 30.000 und

150.000 Blatt ausgibt, sind es bei der VP-Variante

50.000 bis 250.000 Bogen. Mit einer Ausgabegeschwindigkeit

von maximal 70 Seiten ist die C7000VP noch einmal

10 S/min schneller.

Fujifilm

Kurz vor der Drupa im Mai dieses Jahres präsentierte

Fujifilm das Konzept eines neuen, industriellen

Inkjet-Systems. Es verarbeitet Druckbogen im Format 72

www.desktop-dialog.de · 12-2008

x 52 cm mit einer Auflösung von 1.200 dpi. Der vorläufige

Name des Systems lautet Jet Press 720. Die Druckköpfe

stammen von der Fujifilm-Tochter Dimatix. Der

Druckkopf ist 72 cm breit und ermöglicht Geschwindigkeiten

von bis zu 180 m/min. Damit hält auch der Inkjet-Druck

im Hochleistungs-Produktionsdigitaldruck Einzug.

Die Tintentropfen können in der Größe in drei verschiedenen

Stufen variieren. Jede Düse stößt die Tropfen

zudem in vier Ebenen aus. Wann die Maschine erhältlich

sein wird, steht noch nicht fest.

HP

Im Drupa-Monat Juni brachte HP Indigo das neue

Drucksystem 7000 auf den Markt. Im kommenden Jahr

werden zwei weitere Modelle folgen: die HP Indigo

W7200 Digital Press und die HP Indigo WS6000 Digital

Press. Das bereits erhältliche Modell HP Indigo 7000 verarbeitet

Grammaturen zwischen 60 und 350 g/m 2 . Im

4/0-farbigen Druck ist das Gerät 120 Bogen in der Minute

schnell, im 4/4-farbigen Druck ist es die Hälfte. Die

Maschine ist auf ein monatliches Druckvolumen von bis

zu 3,5 Millionen Bogen ausgelegt. Im Januar kommenden

Jahres wird die Drucksystem-Serie durch das Modell

WS6000 ergänzt. Das Rollensystem läuft mit 34 cm

Bahnbreite. Die Materialstärke darf zwischen 12 und 450

µm variieren. Das monatliche Druckvolumen kann bei

800.000 Metern liegen. Pro Minute bedruckt das System

30 m 4/0-farbig. Das dritte Modell W7200 will der Hersteller

im Frühjahr 2009 veröffentlichen. Es ist ebenfalls

ein Rollensystem mit 34 cm Bahnbreite. Wie bei der

WS6000 sind Inline-Finishing-Lösungen auf Anfrage

erhältlich. Bis zu 7,5 Millionen Drucke stellt die W7200

im Monat her, die Geschwindigkeit in der Minute liegt bei

120 Seiten im 4/0- oder 4/4-farbigen Druck.

Infoprint

Piezoelektrische Drop-on-Demand-Tintenstrahltechnik

nutzt die Infoprint 5000, das Flaggschiff des gleichnamigen

Herstellers für den Endlosblatt-Produktions-

HP Indigo 7000


druck. Die Maschine ist 64 m/min schnell, das entspricht

etwa 862 Seiten. Die Bahnbreite des Systems beträgt

51,8 mm. Die aktuellen Modelle unterstützen einen Controller,

der die gleichzeitige Nutzung eines Postscriptund

eines AFP-Rips ermöglicht. AFP ist ein offener Standard

des AFP Consortiums. Außerdem werden wasserbasierte

Pigmenttinten in vier Farben verwendet; die Auflösung

erreicht 360 x 720 dpi.

Konica Minolta

Zusammen mit dem Rip PR-6500 und PR-5100 bietet

Konica Minolta die Farbdrucksysteme LD-6500 und

LD-5100 an. 65 S/min druckt das 6500-System, die

monatliche Seitenleistung wird mit 300.000 Bögen angegeben.

Toner und Papier lassen sich während des laufenden

Betriebs nachlegen. Erhältlich ist außerdem ein

Inline-Broschürenfertiger. Mit 51 S/min ist das Modell

5100 etwas langsamer. Bei beiden Geräten beträgt das

maximale zu verarbeitende Format 330 x 487 mm.

Océ

Im Oktober dieses Jahres stellte Océ die Color

Stream 10000 und die Vario Stream 9240 vor. Im März

kommenden Jahres wird die Jetstream-Famile folgen. Die

Color Stream und die Vario Stream drucken von der Rolle

und erlauben ein monatliches Druckvolumen von bis zu

3,8 Millionen Bogen. Die Ausgabegeschwindigkeit

erreicht 84 S/min, außerdem sind verschiedene Finishing-Optionen

lieferbar. Im März 2009 wird die Jetstream-Serie

mit fünf Modellen lanciert. Die Inkjet-Drucker

Jetstream 750, 1500, 1100, 2200 und 300 verarbeiten

Bedruckstoffe mit Grammaturen zwischen 64 und 157

g/m 2 . Die maximale Geschwindigkeit reicht von 675 bis

zu 1.350 S/min. Je nach Variante erreichen die Farbsysteme

ein monatliches Druckvolumen zwischen 5 und 80

Millionen Seiten. Sie lösen maximal 600 x 600 dpi auf

und bedrucken bis zu 518 x 1.371,6 mm große Formate.

Die aufrüstbaren Geräte bringen auf Wunsch eine Web-

Inspection-Kamera und eine Inline-Falzeinheit mit.

Fujifilm Jet Press 720

Ricoh

Erst zur Drupa stellte Ricoh das Drucksystem Pro

C900 vor, das auf ein monatliches Einsatzvolumen zwischen

50.000 und 240.000 Seiten ausgelegt ist. Das

Farbsystem gibt bis zu 90 A4-S/min aus. Mit allen Kassetten

und Magazinen ausgestattet, bevorratet es 11.000

Bogen Papier. Je nach Zuführung dürfen die Medien zwischen

60 und 300 g/m 2 schwer sein. Die Druckauflösung

beträgt 1.200 dpi. Für die Endverarbeitung stehen Finis-

Die KABUCO Büro-Systemhaus GmbH ist ein Unternehmen der KAUT-BULLINGER Gruppe. Seit über

200 Jahren liefern wir unseren Kunden alles, was die Büroarbeit effizient und angenehm macht.

Heute sind wir einer der führenden Büro-Komplettausstatter in Deutschland.

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Erstellung von ICC Farbprofilen unterschiedlichster Druckdateien der Medien- und Drucktechnologie

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s.mitzenheim@kabuco.de, www.kabuco.de

www.desktop-dialog.de · 12-2008

SPECIAL

43


SPECIAL

Die Jetstream-Serie Océ

44

her, Hefter, Locher, Bookletmaker, Sattelhefteinheit und

Z-Falzeinheit zur Verfügung. Das System soll Anfang

nächsten Jahres auf den Markt kommen.

Screen

Die Truepress Jet520 von Screen setzt auf die Inkjet-Technik:

Das Endlos-Drucksystem integriert Druckköpfe

von Epson für den piezoelektrischen Drop-on-

Demand-Druck. Die Druckbreite liegt bei maximal 507

mm. 64 m/min gibt der Hersteller als Höchstgeschwindigkeit

an. Eingesetzt werden wasserbasierte Pigmenttinten

in den vier Prozessfarben. Der Käufer hat außerdem

die Wahl zwischen einem Simplex- oder einem Duplex-

System. Auch ein passender Scanner ist mit dabei. Auf

Wunsch lässt sich die Maschine zudem mit Inline-Finishing-Optionen

aufrüsten. Für den industriellen Druck hat

Screen die Truepress Jet 650UV im Angebot. Damit lassen

sich zum Beispiel Instrumententafeln fertigen.

Sharp

Unter der Bezeichnung »MX« führt Sharp eine ganze

Reihe an Multifunktions-Geräten, die auch in Farbe drucken

können. Das schnellste ist das Modell MX-7001N. Es

druckt 70 Schwarzweiß- oder 50 Farbseiten in der

Minute. Neben dem Drucken beherrschen die Systeme das

Scannen, Kopieren und Faxen. Eine Dokumentenablage

ist ebenfalls integriert. Die maximale Papierkapazität

beträgt 6.600 Blatt.

Toshiba

Zwischen Mai und Oktober dieses Jahres hat Toshiba

sieben neue Geräte aus der Serie E-Studio lanciert.

www.desktop-dialog.de · 12-2008

Am produktivsten sind die Modelle 5520c, 6520c und

6530c, die seit Oktober erhältlich sind. Sie geben zwischen

55 und 75 S/min aus. Das monatliche Druckvolumen

sollte bei 10.000 bis 80.000 Seiten liegen. Für die

Weiterverarbeitung lassen sich die Geräte mit Sorter,

Hefter oder Broschürenfertiger aufrüsten. Als einer der

wenigen Hersteller legt das Unternehmen auch die Preise

der Systeme offen: Das E-Studio 5520c kostet 23.495

Euro, das 6520c 27.495 Euro und das 6530c kostet

29.995 Euro. Alle Modelle verarbeiten Flächengewichte

zwischen 64 und 300 g/m 2 .

Xante

Illumina heißt das Inkjet-System, das Xante zur

Drupa 2008 vorgestellt hat. Es druckt 36 S/min und

wurde vom Hersteller auf ein monatliches Druckvolumen

von 150.000 Seiten konzipiert. Der Preis des Digitaldrucksystems

beträgt rund 8.000 Euro, der maximale

bedruckbare Bereich ist 1.190 x 320 mm groß. Das Gerät

kann dabei auch schwerere Medien verarbeiten: Erst bei

einem Flächengewicht von rund 502 g/m 2 ist Schluss.

Xeikon

Mehrere Systeme für den Produktions-Digitaldruck

hat auch Xeikon im Portfolio: An der Spitze steht die Xeikon

8000, die mit vier oder fünf Farben druckt. Sie

erreicht eine maximale Druckgeschwindigkeit von 240

S/min sowie eine Auflösung von 1.200 dpi. Wie die anderen

Maschinen der Serie ermöglicht das Gerät den

Duplex-Druck in einem Durchgang. Die tonerbasierten

Digitaldrucksysteme verarbeiten Bedruckstoffe mit Grammaturen

zwischen 40 und 350 g/m 2 . Sie bedrucken auch

synthetische Materialien und Etikettenmedien. Eine

Stufe unter der Xeikon 8000 steht das Modell 6000. Es

bedruckt 160 S/min. Der Hersteller hat das Endlos-Drucksystem

auf ein monatliches Druckvolumen von fünf Millionen

Seiten ausgelegt, während sich das Spitzenmodell

für 8,5 Millionen Seiten im Monat empfiehlt. Des Weiteren

bietet der Hersteller noch die Xeikon 5000plus an,

die 130 S/min verarbeitet und sich für monatliche Volumen

von drei Millionen Seiten eignet. Weiter darunter

siedeln sich die Xeikon 4000 und 3300 an. Sie drucken

130 S/min und 2,7 Millionen Seiten im Monat beziehungsweise

19,2 m/min und 700.000 Meter im Monat.

Sandra Küchler


Marken- und Produktpiraterie

verursacht Expertenschätzungen

zufolge jedes Jahr weltweit Schäden

in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar.

Linoprint hat zum Schutz vor Plagiaten

Linoprotect entwickelt. Die

Technologie basiert auf zwei Bausteinen:

einem aus Kupferfäden

zufällig erstelltem Muster sowie

einem dazu gehörenden Datamatrix-

Code. Mit einer speziellen Software

können die gekennzeichneten Produkte

per Fotohandy, PDA oder Scanner

vom Endverbraucher auf ihre

Echtheit überprüft werden. Die Kombination

der beiden nicht durch Fälscher

reproduzierbaren Bausteine auf

dem Produkt selbst oder dessen Verpackung

sorgt für die Fälschungssicherheit.

Erste Kundenlösungen sollen

Anfang nächsten Jahres erhältlich

sein.

Das Funktionsprinzip von Linoprotect

basiert auf der Kombination von

zwei Sicherheitstechnologien und

einem optischen System zur Überprüfung.

Zunächst wird aus hauchdünnen

Kupfer- oder Metallfäden ein

zufälliges Muster erzeugt und mittels

Etikett auf die Verpackung aufgebracht.

Dieses Muster wird vom Lesesystem

in Linoprotect ausgelesen

und mit Hilfe eines kryptographischen,

für jeden Kunden einzigartigen

Schlüssels in einen ebenfalls

einmaligen Datamatrix-Code umgewandelt.

Der Code wird mit Hilfe

eines digitalen Drop-on-Demand-

Inkjetsystems auf die Verpackung

neben das Etikett mit dem Muster

aus Kupferfäden gedruckt.

Nachrüsten ist möglich

Linoprotect lässt sich in neue

oder bereits bestehende Verpackungslinien

integrieren. An welcher

Stelle das System zum Einsatz

kommt, bestimmen die Produktionsumbegung

und das Produkt, das

gekennzeichnet werden soll. Produkthersteller

können mit Linoprotect

ihren Markennamen vor Missbrauch

schützen, indem sie im Voraus festlegen,

wie viele Artikel ein Verpackungsunternehmen

mit der Linoprotect-Technologie

kennzeichnen darf.

Die Kontingentierung erfolgt ebenfalls

kryptografisch und kann täglich

neu und ohne Zeitverzug vorgenommen

werden.

Markenhersteller, Zollbeamte oder

Kunden brauchen zur Echtheitsüberprüfung

eines mit Linoprotect

gekennzeichneten Produktes ein

Mobiltelefon mit Kamera oder einen

Scanner sowie die spezielle, frei verfügbare

Software. Die Software vergleicht

die beiden Linoprotect-

Sicherheitsmerkmale auf dem Produkt

beziehungsweise der Verpackung und

erkennt, ob der Inhalt des Datamatrix-Codes

mit dem Muster auf dem

daneben platzierten Feld übereinstimmt

oder nicht. Im Gegensatz zu

anderen Methoden zur Produktsicherung

kann ein mit Linoprotect

Handy mit Linoprotect-

Software im Display

gekennzeichnetes Produkt beliebig

oft auf Echtheit überprüft werden.

Zusätzliche Informationen

Das Linoprotect-System bietet

Herstellern von Markenartikeln

außerdem die Möglichkeit, Kunden

und Händler mit verschiedenen

Zusatzinformation

zu versorgen. Beispielsweise

können das Haltbarkeitsdatum

oder die Dosierung im

Datamatrix-Code hinterlegt und

parallel zur Echtheitsüberprüfung

abgerufen werden. In Vertriebszentren

und Supermärkten kann die

Überprüfung auch in die vorhandenen

Logistiksysteme eingebunden

werden. Außerdem können Weblinks,

etwa zur Produkt- oder Herstellerhomepage,

durch Linoprotect auf das

Mobiltelefon des Kunden übertragen

werden. Dies eröffnet Markenartikelherstellern

zusätzliche Wege, ihre

Kunden anzusprechen – insbesondere

vor dem Hintergrund, dass

immer mehr Menschen auch unterwegs

über ihr Mobiltelefon auf das

Internet zugreifen.

Sandra Küchler

www.desktop-dialog.de · 12-2008

SPECIAL

Datamatrix-Codes werden immer häufiger bei Druckprodukten

eingesetzt. Sie dienen der Fälschungssicherheit,

der Zuordnung von Sendungen oder dem Komfort

der Leser. Linoprint, ein Projekt von Heidelberger

Druckmaschinen, hat unter dem Namen Linoprotect ein

System zum Schutz vor Plagiaten entwickelt.

CODEWORT:

SICHERHEIT

Die Muster von Linoprotect

sind nicht

kopierbar

45


SPECIAL

Das Unternehmen Keep in Mind mit Sitz in Bozen bietet

eine weitere Einsatzmöglichkeit von Datamatrix-

Codes an: Mit dem System Actipaper lassen sich

Gedrucktes und das World Wide Web miteinander verbinden.

In den Druckprodukten sind kleine Barcodes

hinterlegt, die auf Internetseiten verweisen.

SCHNITTSTELLE

ZWISCHEN INTERNET

UND PRINT

Der Code besteht aus

zwei Teilen

Der Klicker stellt die

Verbindung her

46

Zeitschriftenleser kennen das

Phänomen: Man liest einen interessanten

Artikel und würde gerne mehr

über die Hintergründe wissen oder

einfach weitere Informationen einholen.

Oft finden sich weiterführende

Angaben im Internet. Ähnliches

gilt für Kataloge: In gedruckter

Form bieten sie einen schnellen

Überblick über das Sortiment eines

Unternehmens. Doch erst im Netz

www.desktop-dialog.de · 12-2008

können die Artikel auch in einem

größeren oder einem dreidimensionalen

Format dargestellt oder gleich

bestellt werden. Die Verbindung zwischen

Gedrucktem und dem Internet

herzustellen, ist jedoch meist mühsam.

Der Leser muss sich die Webadressen

merken, sie sich aufschreiben

oder das Druckprodukt zur Hand

haben, wenn er ins Internet geht.

Dann muss er die Webadresse selbst

in den Browser eingeben und sich zu

den gewünschten Informationen

durchklicken.

Zweigeteilte Codes

Einfacher funktioniert dies mit

Datamatrix-Codes. Das Unternehmen

Keep in Mind bietet dazu das System

Actipaper an. Kernstück sind kleine

Barcodes, die nur drei mal drei Millimeter

groß sind. Sie werden am Ende

eines Zeitschriftenbeitrags oder als

Produktergänzung in einem Katalog

abgedruckt. Der Tag enthält eine URL

mit Zusatzinformationen. Durch die

geringe Größe fällt der Code im Layout

nicht weiter auf oder stört das

Gesamtbild. Der Actipaper 2D Data

Matrix Tag ist zweigeteilt. Die untere

Hälfte besteht aus einem Datamatrix-Code,

der mit einem speziellen

Lesegerät ausgelesen werden kann.

Die obere Hälfte besteht aus einem

alphanumerischen Zahlencode, der

sich leicht ablesen lässt.

Um den Code auszulesen und die

Verbindung zum Internet herzustellen,

gibt es zwei Möglichkeiten. Zum

einen die Actipaper Box-Software,

die jedes Unternehmen an ihr eigenes

Corporate Design anpassen lassen

kann. Kunden oder Leser laden

das kleine Programm herunter und

installieren es auf ihrem Rechner. Die

personalisierte Software nutzt den

Zahlencode – er wird vom Anwender

in die Box eingegeben. Durch einen

Klick wird anschließend die damit

verlinkte Internetseite aufgerufen.

Das Programm läuft unter den

Betriebssystemen Windows ME, Windows

XP, Windows Vista, Mac OS X

10.4 Intel/PPC und höher. Mit einem

dreistelligen Code lassen sich bereits

mehrere tausend unterschiedliche

Codes und damit Produktzugänge

erzeugen, mit einem vierstelligen

sind es mehrere zehntausend.

Auslesen per Maus

Noch einfacher funktioniert die

Schnittstelle zwischen Print und

Internet mit dem Actipaper Clicker.

Dabei handelt es sich um kleine

Hardware-Lesegeräte, die den Code

des Tags auslesen können und automatisch

die entsprechenden, hinterlegten

Webseiten aufrufen. Sie werden

»Clicker« genannt. Allerdings

steht diese Variante derzeit nur Windows-Nutzern

zur Verfügung. Ähnlich

wie die Software kann auch die Hardware

auf Wunsch mit dem jeweiligen

Unternehmenslogo versehen werden.

Actipaper-Nutzer erwerben von

Keep in Mind eine jährliche Lizenz,

um das System anwenden zu dürfen.

Die Tag-Codes werden als Tiff-Datei

zur Verfügung gestellt und vom Nutzer

in das Layout integriert. Um die

Information über die gewünschten

Internetseiten zu hinterlegen, wird

der URL-Link in ein vorgefertigtes

Excel-Sheet eingetragen. Die Anwendungsmöglichkeiten

sind vielfältig:

Neben Zeitschriftenbeiträgen und

Katalogbeschreibungen lassen sich

beispielsweise auch Anzeigentexte,

Landkarten oder Bücher mit den Tags

versehen. Anwender, die Kataloge

mit den Codes ausstatten wollen,

können zum Beispiel dafür sorgen,

dass das gewünschte Produkt nach

dem Aufrufen der Internetseite automatisch

im Warenkorb des Nutzers

landet.

Sandra Küchler


DESKTOP

Das Publishing-Magazin DIALOG

Input

Workshops

Layoutprogramme

PDF

DMS, Storage

Nr. 2-2008 · Desktop Dialog · Das Publishing-Magazin · 22. Jahrgang · 6 € · 10 SFR · D 30942

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European Digital

Press Awards

© Dr. Holger Schulz

BEST PRODUCT

OF THE YEAR

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EDP-Award 2008:

Nominierung

Schwerpunkt:

Digitaldruck

2009

Special:

Datenprojektion

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Nr. 3-2008 · Desktop Dialog · Das Publishing-Magazin · 22. Jahrgang · 6 € · 10 SFR · D 30942

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Publishing:

Neue Software für den Mac

Schwerpunkt:

DMS/Cebit

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LFP/Textildruck

Nr. 10-2008 · Desktop Dialog · Das Publishing-Magazin · 22. Jahrgang · 7 € · 12 SFR · D 30942

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DIALOG

Von der

digitalen Eingabe

bis zum

digitalen Druck

Nr. 9-2007 · Desktop Dialog · Das Publishing-Magazin · 21. Jahrgang · 6 € · 10 SFR · D 30942

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Publishing:

Produktfeuerwerk

Schwerpunkte:

Digitaler Farbdruck

Messen:

Viscom-Vorschau

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Output

Digitaldruck

Large Format

Inkjet

Finishing

Nr. 5-2008 · Desktop Dialog · Das Publishing-Magazin · 22. Jahrgang · 6 € · 10 SFR · D 30942

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Publishing:

Fespa Digital

Schwerpunkt:

Typografie

Special:

Wide-Format-Trends

DPV Digital Publishing

Verlags GmbH

Katharinengasse 3

55444 Eckenroth

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PUBLISHING

Ende Oktober fand in Sinsheim die Druck+Form statt.

Der Termin kurz nach der Drupa war für die Veranstalter

kein Problem: Im Gegenteil, bezeichnete man die

Messe doch als »Drupa-Nachlese«. Viele Neuheiten

wurden zwar in Düsseldorf erstmals gezeigt, waren

jedoch auch in Sinsheim zu sehen – fernab des teilweise

heftigen Trubels der Drupa.

SINSHEIMER

MESSEGESCHICHTEN

Das Messegeschehen

spielte sich in einer

Halle ab

48

5.000 m 2 umfasste die belegte

Standfläche während der diesjährigen

Druck+Form – das waren rund

200 m 2 weniger als im Vorjahr. 163

Aussteller hatten sich zur Teilnahme

an der Messe angesagt, die auch

2009 wieder in Sinsheim stattfinden

wird; dann zum 15. Mal. Die Hersteller

gaben an vier Tagen einen Einblick

in ihr Produktportfolio, inklusive

der Drupa-Neuheiten.

Mathias Bäuerle

Maschinen für die Druckweiterverarbeitung

zeigte Mathias Bäuerle.

Die Prestige Fold Net 38 ist eine

Falzmaschine für den unteren Formatbereich,

die Cip4-fähig ist. Flachstapelanleger,

Taschenanschläge,

Bogenweichen, Falzwalzen, Lineale

und Auslegerollen positionieren sich

selbst; bedient wird das System über

www.desktop-dialog.de · 12-2008

einen Touchscreen. 20 Falzarten sind

bereits voreingestellt. Für größere

Formate kommt die Prestige Fold Net

52 in Frage. Das Kuvertieren erledigt

dagegen die Autoset 18. Sie ermöglicht

18.000 Takte in der Stunde.

Graphia Willy Nothnagel

Nicola III heißt das System zur

digitalen Bogenmontage, das Graphia

Willy Nothnagel zeigte. Das

Ausschießprogramm läuft unter Mac

oder Windows. Überarbeitet wurde

unter anderem die Sonderfarbenverwaltung.

Außerdem führte der Fachhändler

das Großformatdrucksystem

Kip Color 80 vor, das mit LED-Technik

arbeitet.

Grunert

Die Software von Compose System

ist bei Grunert erhältlich. Dazu

zählt der Express Workflow mit dem

Proof-Modul Star Proof. Außerdem

vertreibt die Firma die Print&Cut-

Reihe von Roland und ist Partner von

KBA im Gebiet Baden, Saarland und

Rheinland-Pfalz. Im Bereich Weiterverarbeitung

demonstrierte Grunert

eine Zusammentragmaschine von

MKW und einen Falzautomaten von

GUK.

Horizon

Der Weiterverarbeitungs-Spezialist

hatte mit 180 m 2 einen der

größten Messestände. Demonstriert

wurden hier die Sechs-Taschen-Falzmaschine

AF-566 T4F und das Hardcover-Bindesystem

HCB-2. Beide

wurden auf der Drupa vorgestellt.

Das Bindesystem kombiniert die

Buchdeckenfertigung mit einer Einhängemaschine.

HP Indigo

Das bewährte Digitaldrucksystem

HP Indigo Press 5500 demonstrierte

das gleichnamige Unternehmen. Es

lässt sich mit bis zu sieben Farben

ausstatten. Angesteuert wird es vom

Smart Stream Production Pro Server.

Jorg Graphische Produkte

Computer-to-Plate und Workflow

waren die Schlaglichter bei

Jorg. Das Unternehmen bietet neue

und gebrauchte Systeme an. Zu den

Neugeräten zählt beispielweise der

Platesetter P, der Polyesterdruckplatten

verarbeitet. Das Jorg PDF Rip Pro

steuert CtP-Systeme, Filmbelichter

und Digitaldruckmaschinen an.

KBA-Metronic

Den wasserlosen Offsetdruck

mit der Genius 52 UV demonstrierte

KBA-Metronic. Die Fünffarbmaschine

lässt sich optional mit einem Lackwerk

und verlängerter Auslage ausstatten.

Sie setzt einen UV-Trockner

ein und bedruckt auch Kunststoffe

und Karton.

Lüttich (Konica Minolta)

Der Partner von Konica Minolta

zeigte das digitale Produktionsdrucksystem

Bizhub Pro C65hc. Es soll ab

dem Frühjahr 2009 erhältlich sein

und dank eines neuen Toners ein

erweitertes Farbspektrum darstellen.

Auch die Systeme Bizhub Pro C5501,

C6501 und C6501e/eP wurden vorgestellt.

Sie drucken bis zu 3.600

Bogen in der Stunde, die Bedruckstoffe

dürfen bis zu 300 g/m 2 schwer

sein. Für das Finishing stehen

Module zum Lochen, Heften, Falzen,

zur Broschürenerstellung und zur

Heißklebebindung bereit.


Mikrojet Systems

Personalisierte Mailings, adressierte

Kataloge, Händlereindrucke,

Datamatrix-Codes: Diese Druckaufgaben

lassen sich mit dem Mik-II von

Mikrojet Systems erledigen. Das Inkjet-System

druckt mit abriebfester

Tinte auch auf Plastikkarten oder

Folie. Es basiert auf Windows XP und

steuert bis zu vier Druckköpfe an. Die

Druckköpfe können zum Beispiel in

oder hinter einem Sammelhefter oder

in der Rotation eingebaut werden.

Océ

Der digitale Buchdruck wird bei

Océ von der Varioprint 6250 abgedeckt,

die beidseitig druckt. Der Hersteller

empfiehlt sie für monatliche

Druckvolumen von 750.000 bis acht

Millionen Exemplaren. Des Weiteren

zeigte Océ eine Kodak Nexpress S

2100. Der Großformatdrucker Color

Wave 600 kombiniert Toner- und Inkjet-Technik.

Er druckt wasserfest

auch auf recyceltem Papier.

Océ setzte ein Schlaglicht auf den digitalen

Buchdruck

Oki

Vier Oki-Partner zeigten die

Drucksysteme des Herstellers:

Döring, The Rog Corporation, Jorg

und Mitsubishi. Unter den ausgestellten

Systemen war der A3-Farbseitendrucker

ES2632a3, der auch

das Proofing ermöglicht. Gemeinsam

mit Efi wurde der ES3640XF konzipiert,

der im A3+-Format druckt und

ebenfalls Layoutproofs gestattet.

One Vision

Der Workflow Speedflow Plus

von One Vision bietet eine verbesserte

Inksaving-Funktion. Speedflow

Check kontrolliert, korrigiert und verbessert

PDF-Dateien. Mit Speedflow

Edit lassen sich die Daten manuell

editieren. Inksaving reduziert die

Farbmenge und ersetzt Cyan, Magenta

und Yellow teilweise durch

Schwarz. Die Software Amendo dient

dagegen der Bildbearbeitung. Durch

Automatisierung sollen die nötigen

Arbeitsschritte verkürzt werden.

Presstek

Die digitale Offsetdruckmaschine

52 DI bildete den Schwerpunkt

auf dem Messestand von

Presstek. Die Maschine bebildert die

Platten chemiefrei direkt in der

Maschine. Laut Hersteller kommt sie

vor allem für Auflagen zwischen 500

und 20.000 Stück in Frage. Außerdem

erreiche die Anlage bereits nach

30 Bogen eine präzise Druckqualität,

heißt es von Presstek.

Punch Graphix

Xeikon, die Tochterfirma von

Punch, demonstrierte Digitaldruckdrucksysteme

auf der Druck+Form.

Während der Messe wurde der Work-

flow von der Druckdatei bis zum

gedruckten Produkt gezeigt.

R&S Grafische Maschinen

Der Fachhändler aus Leonberg

war unter anderem mit Weiterverarbeitungs

und Veredelungs-Maschinen

von Duplo/FKS vertreten. Darunter

war auch die Lackieranlage UV-Ultra

205a. Sie beschichtet Druckbogen

ein- oder beidseitig. Trim Scor DC-

645 ist dagegen ein Finisher für das

Beschneiden, Ausschneiden, Vorrillen

und Perforieren. Des Weiteren

präsentierte R&S den Klebebinder

Dubinder DPB 500 und den Broschürenfertiger

DSF-2000 für den Digitaldruck.

Ricoh

Das Farbsystem Pro C900, das

90 Druckseiten in der Minute ausgibt,

war Höhepunkt auf dem Stand

von Ricoh. Es nimmt bis zu 11.000

Blatt Papier auf und lässt sich mit

verschiedenen Finishing-Optionen

ausstatten. Dazu gehören ein Ringbinder,

ein Klebebinder, ein Bookletmaker

und eine Locheinheit. Zu den

weiteren ausgestellten Digitaldrucksystemen

zählten das Schwarzweißsystem

Pro 1106EX und das Farb-

Multifunktionssystem MP C7500SP.

Super Fax

Zur Drupa brachte das Unternehmen

die Rillmaschine SF-C 50 auf

den Markt, die jetzt auch in Sinsheim

zu sehen war. Sie wurde für den Digitaldruck

entwickelt und erreicht eine

maximale Geschwindigkeit von 7.000

Exemplaren in der Stunde.

Felix Maas

www.desktop-dialog.de · 12-2008

PUBLISHING

49


BÜCHER-

KISTE

www.seitenschlag.de/desktop-dialog

50

Anleitung für Quark

XPress

Ein Einsteigerbuch, das auf

QuarkXPress 8 basiert – aber auch

mit früheren Versionen verwendet

werden kann. Das Buch behandelt in

10 Kapiteln das Arbeiten mit Xpress

von der Arbeitsumgebung und Projekteinrichtung

über Text, Bild,

Farbe, Tabellen und Ebenen bis zur

Ausgabe als PDF und im Druck.

QuarkXPress ist ein komplexes

Werkzeug zur Gestaltung von Printmedien.

Ohne technisches und

gestalterisches Hintergrundwissen

kann man mit QuarkXpress nicht

arbeiten. Aus diesem Grund enthält

das Buch ein Glossar, in dem über

200 technische Fachbegriffe erklärt

werden, und auch gestalterische

Hinweise.

Das Buch ist kein Ratgeber von

A–Z. Es werden nicht alle Funktionen

von QuarkXPress erklärt, nur die

wichtigsten Basics. Fortgeschrittenen-Funktionen

wie Composition

Zones oder Job Jackets sind nicht

enthalten – es ist nur ein Einsteigerbuch.

Das Buch ist nur für die Gestaltung

von Printmedien gedacht, nicht

für Webdesign.

Thomas Biedermann, Anleitung für

QuarkXPress, Verlag Medienschmiede,

304 Seiten, 29,90 Euro,

ISBN-10: 3980625699

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Das Schriften-Kompendium

Die Zahl verfügbarer Schriften ist

heute unüberschaubar. Satz und

Typographie liegen häufig in der

Hand von Gestaltern, die das Handwerk

nie gelernt haben. Um so wichtiger

ist ein Buch wie der Schriftwechsel:

Umfassend erklärt es die

Entstehung von Schriften und die

grundlegenden Formprinzipien, die

Regeln des Satzes und die Auswahlkriterien

für Schriften. Geschrieben

ist es nicht nur für interessierte

Laien, sondern für Praktiker: Das

hochwertige Buch macht Lust auf

bewusste Schriftwahl, egal ob zum

ersten Mal oder immer wieder. 50

Lieblingsschriften der Autoren werden

jeweils auf einer Doppelseite

vorgestellt, weitere 200 Schriften in

verkürzter Form. Die aufwändige

Gestaltung und hohe Qualität

machen das Buch zu einem Vergnügen

– können bei dem Preis von

knapp 90 Euro aber auch erwartet

werden. Ein Buch also für alle, die

Freude am bewussten Umgang mit

Schrift haben.

Stephanie und Ralf de Jong:

Schriftwechsel. Schrift sehen, verstehen,

wählen und vermitteln. Verlag

Hermann Schmidt, Mainz. 360 Seiten.

89,00 Euro. ISBN 978-3-87439-746-9

Ein Muss für Buchliebhaber

Einfach durchlesen ist ausgeschlossen:

Die Aktivität des Lesens

ist ein interaktives Buch, das den

Vorgang des Lesens reflektiert. Im

ersten Teil werden mit ganzseitigen

Grafiken und Textexperimenten Leserichtung,

Augenbewegung und Betonung

unterschiedlicher Leser und

Lesearten untersucht. Was zwischen

den Zeilen steht und was überlesen

wird erforscht die Autorin ebenfalls.

Im zweiten Teil, dem assoziativen

Lexikon, werden die Phänomene aus

dem ersten Teil und Fremdwörter

rund um das Lesen und Schreiben

erklärt; Hier gibt die Autorin oft

bewusst ihre persönliche Meinung

wieder – fundierte Begründungen

und Analysen kommen etwas zu kurz.

Das mehrfach ausgezeichnete Buch,

das Stephanie Kaplan im Rahmen

ihrer Diplomarbeit an der Fachhochschule

Mainz entworfen hat, bringt

inhaltlich nicht viel Neues. Dank seiner

frischen und experimentellen

Aufmachung macht das Schmökern

darin trotzdem Spass: Das perfekte

Weihnachtsgeschenk für Buchfreunde

also.

Stephanie Kaplan: Die Aktivität

des Lesens. Verlag Hermann Schmidt,

Mainz. 196 Seiten. 25,00 Euro.

ISBN 978-3-87439-737-7

Wenn Sie Interesse an einem unserer vorgestellten Bücher haben,

nutzen Sie unseren neuen Lieferservice.


präsentiert

Neuauflage 2008 mit Prints

von folgenden Geräten:

� Canon CLC 5151

� Canon imagePRESS C7000VP

� HP Indigo press 3000

� HP Indigo press 5000

� Infotec ISC 5560

� NexPress 2100

� Konica Minolta bizhub PRO C6500

� Océ CS 650pro

� Océ CPS 800/900

� Xeikon DCP 500 D

� Xeikon 6000

� Xerox DocuColor 250

� Xerox DocuColor 5000


Xerox DocuColor iGen3

Digitaldruck-

Musterordner

14 Digitaldrucksysteme

im direkten Vergleich

Mit der Publisher-Digitaldruck-Mustersammlung lassen

sich die Prints von 14 verschiedenen Digitaldrucksystemen

direkt miteinander vergleichen. Dazu wurden auf den 14

Geräten je die identischen A3- und A4-Vorlagen auf verschiedene

Papiersorten gedruckt. Entstanden sind so zwei

umfangreiche Digitaldruck-Musterordner mit rund 300 Seiten

Musterdrucken.

Die Vorlagen für die Musterdrucke wurden so konzipiert,

dass Stärken und Schwächen des Digitaldrucks zum Vorschein

kommen. Zum einen können die verschiedenen

Kriterien anhand von Bildern beurteilt werden, andererseits

dienen technische Sujets dazu, ein digitales Druckgerät

auf technischer Ebene zu beurteilen.

Die Digitaldruck-Musterordner (zwei Ordner inkl. CD-ROM)

können zum Preis von € 128,75 (inkl. Versandkosten und

Mehrwertsteuer) mit nebenstehendem Coupon direkt beim

Verlag bestellt werden.

Bestellcoupon

Gerne bestelle ich die Digitaldruck-Musterordner (2 Ordner) zum Preis

von 128,75 Euro (inkl. Versandspesen und Mehrwertsteuer; ID-Nummer

angeben!).

Vorname/Name

Firma

Strasse

PLZ/Ort

Telefon

E-Mail

Unterschrift

Umsatzsteuer ID-Nummer:

NEU

Bestellung per Post oder Fax an: DPV Digital Publishing Verlags GmbH,

Katharinengasse 3, 55444 Eckenroth, Fax (0 67 24) 60 98-46


Umweltschutz:

Unser Engagement – Ihr Vorteil

Umweltschutz ist ein wichtiges und vieldiskutiertes Thema.

Mitsubishi HiTec Paper redet nicht nur über die Umwelt, sondern

arbeitet aktiv zu ihrem Schutz. Mit der aktuellen FSC-Zertifizierung

für ausgewählte jetscript und thermoscript Produkte und dem

Nordischen Schwan für unsere giroform Produkte beweisen wir,

dass Papierproduktion und Umweltschutz sich nicht gegenseitig

ausschliessen.

Um mehr über uns und unsere Produkte zu erfahren,

besuchen Sie bitte www.mitsubishi-paper.com

Mitsubishi HiTec Paper Bielefeld GmbH

Niedernholz 23

33699 Bielefeld | Deutschland

Tel. +49 521 2091-0

Fax +49 521 2091-506

info.mpb@mitsubishi-paper.com

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