Die WOGEDO – von allem ein bisschen mehr - Evangelische ...

lukas.kirche.de

Die WOGEDO – von allem ein bisschen mehr - Evangelische ...

Ausgabe 2/2012 März |April |Mai

www.lukas-kirche.de

Gemeindebrief

Informationen aus der Ev. Lukaskirchengemeinde Düsseldorf-Lierenfeld

Älter werden

Diakonie-Sonntag

Wie will ich im

Alter wohnen?

Titelthema: Älter werdem

Grau sind nur

die Haare

Interview mit Erika Pagel

Neue Kantorin

in Lukas

Gemeindebrief 2 · 2012 1


EDITORIAL

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

2 Lukaskirche

editorial

der diesjährige Diakonie-Sonntag, den die Lukaskirche

im März mitveranstaltet, stellt die Frage „Wie will ich

im Alter wohnen?“ Da lag es nahe, das Th ema „Alter“,

„Älterwerden“, „Altsein“ als Heft-Th ema dieser Ausgabe

des Gemeindebriefes zu wählen. Gesagt, getan.

Doch wir mussten feststellen: Es ist ein schier unerschöpfl

iches Th ema.

Vom Beginn unseres Lebens werden wir älter, Tag für

Tag. Ein Naturgesetz. Unaufhaltbar und unumkehrbar.

Als Kind kann man es kaum erwarten, älter zu werden

und freut sich über jedes neue Lebensjahr, dass neue

Freiheiten beschert. Irgendwann, nach vielen Jahren,

stellen wir dann fest: Jetzt gehöre auch ich zu den Seniorinnen,

zu den Senioren. Da stellt sich die Frage: Wie

gehe ich damit um?

Wie ist es bei Ihnen? Wie erleben Sie Ihr Älterwerden?

Schreiben Sie uns! Wir sind gespannt auf Ihre

Meinungen und Geschichten.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Redaktionsteam

Impressum

Herausgeber:

Evangelische Lukas kirchengemeinde Düsseldorf,

Gatherweg 109, 40231 Düsseldorf,

E-Mail: presbyterium@lukas-kirche.de,

Internet: www.lukas-kirche.de

Redaktion: Günter Böhnke (gb), Hildegard Gorny (hg),

Harry Heidrich (hh) (v.i.S.d.P.), Mechthild Pen-Carrara (mpc),

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt: Inga Bödeker (ib),

Udo Heinzen (uh), Karin Martini (km)

E-Mail: gemeindebriefredaktion@lukas-kirche.de

Titelbild: epd-bild /Werner Krüper

Gestaltung & Layout: Hildegard Gorny

Aufl age: 2.300 Exemplare

Erscheinungsweise: Vierteljährlich

Druck: wub-Druck, Wlecke und Beinke GmbH, Rahden

Inhalt

02 Editorial / Inhalt / Impressum

04 Panorama

Nachrichten (nicht nur) aus der Gemeinde

Titelthema: Älter werden

03 Hey Alter

Geistliches Wort

06 Grau sind nur die Haare

Warum wir uns so schwer tun

mit dem Älterwerden

07 Älterwerden für Anfänger

Buchtipps

08 Wann ist ein Mensch alt?

Stimmen zum Th ema

10 Gott schickt nicht in Rente

Zu alt fürs Ehrenamt?

11 Biblisches Alter

Was die Bibel über das Alter sagt

12 Auch wir werden älter

Konfi rmation

22 Wie will ich im Alter wohnen?

Diakonie-Sonntag

13 Gottesdienste in Lukas

14 Tr e ff p u n k t e

Gruppen & Kreise

15 Aus dem Kirchenbuch

Geburtstage / Taufen / Bestattungen

16 Adressen und Ansprechpartner

17 Tipps & Termine

24 Menschen in Lukas

Ich will keine Alleinunterhalterin sein

Interview mit der neuen Kantorin Erika Pagel

26 Aus der Kita


Freundlich fragen mich zwei junge Männer im ICE von

Berlin nach Düsseldorf, ob sie sich neben mich setzen

können. Warum nicht. Es sind noch zwei Plätze frei.

Aber dann geht es los und hört erst in Duisburg wieder auf.

Jeder Satz der beiden endet mit „Hey Alter!“. Dabei sind die

beiden doch erst um die Zwanzig. Was soll eigentlich dieser

Spruch? Einfach ein Zeichen, dass man „echt cool“ ist. Oder

die Einsicht, dass wir

alle altern, jeden Tag?

Ich stelle mir vor, »Hey Alter«

dass jemand zu mir

sagt: „Hey Alte“. Das

fände ich gar nicht cool. Neulich fragte mich der Schwimmlehrer

meiner 9-jährigen Tochter: „Und Sie sind die Oma von

der Kleinen?“. Ich Jahrgang 1963 musste schlucken. Mein

Bild von mir scheint mit dem der Anderen nicht ganz überein

zu stimmen. Nur, wenn sich das ein oder andere Zipperlein

meldet, fühle ich mich manchmal so alt, wie ich wirklich bin.

Übers Altern nachdenken, das tun wir nicht gern. Sie vielleicht?

Wir wollen gerne alt werden, aber nicht altern.

„Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das

wir klug werden.“ So steht es im 90. Psalm. Ein Vers nicht nur

für den Friedhof, sondern ein Lebensmotto.

Das ist für manche, auch im mittleren Alter, kein Th ema.

Vor kurzem erzählte bei einem Elternstammtisch eine der

Mütter, dass sie in den letzten Wochen sehr viele Beerdigungen

in ihrer Familie und im Freundeskreis hatte. Sie überlegte,

wie sie selbst einmal beerdigt werden wolle. Eine andere

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

in andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

an keinem wie an einer Heimat hängen,

der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

uns neuen Räumen jung entgegen senden,

des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...

Wohlan denn, Herz,

nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

Geistliches Wort

meinte, dass sie noch nie darüber nachgedacht habe und das

auch nicht gerne tun würde.

Hält die Angst vor dem Tod davon ab? Man mag keinem

wünschen, dass er durch den Anlass gezwungen ist, sich öfter

mit dem Th ema auseinanderzusetzen. Aber es führt mit der

Zeit zu einer größeren Gelassenheit.

Der Psalmbeter spricht vom „klug werden“. Es ist eine Lebensaufgabe,

sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen.

Wir haben dazu bis zu unserem letzten Atemzug

Zeit.

Wenn der Psalmist Gott anruft, dass er ihn lehren möge zu

bedenken, dass wir sterben müssen, dann scheinen wir auch

manchen Impuls von außen zu brauchen, um das zu verinnerlichen.

Zeit und Anstöße, um klug zu werden.

Andere übersetzen: „auf dass wir ein weises Herz gewinnen“.

Das ist angemessener. Es geht nicht um eine Kopfsache,

sondern um eine Herzensangelegenheit.

Wer seine Grenzen verinnerlicht hat, kann mit der Zeit

sinnvoller umgehen, kann den Moment mit Genuss und Lebenslust

genießen und muss nicht jammern, wie schrecklich

schnell alles vergeht.

Aber, genießen, auch wenn die Kräfte weniger werden? Das

ist nicht einfach. Dennoch ist es die wichtigste und größte

Aufgabe des Alterns, jede Stufe des Lebens anzunehmen und

die vorherige loszulassen, wie Hesse es in seinem Gedicht

„Lebensstufen“ beschreibt. Möge das Ihnen und mir gelingen.

Pfarrerin Inga Bödeker

Gemeindebrief 2 · 2012 3


Panorama

Kurz und bündig: Aus dem Presbyterium

Neues Leitungsgremium

Am 5. Februar wurden in der Evangelischen

Kirche im Rheinland die Presbyterien

neu gewählt. Die Wahlbeteiligung

lag landeskirchenweit bei 11,5

Prozent. Allerdings wurde in rund 50

Prozent der Gemeinden nicht gewählt,

weil sich dort nicht mehr Kandidatinnen

und Kandidaten gefunden haben

als Plätze im Presbyterium zu besetzen

waren. So leider auch in der Lukaskirchengemeinde.

Das Presbyterium der Lukaskirche

hatte deshalb beim Kreissynodalvorstand

des Kirchenkreises Düsseldorf den

Antrag gestellt, die aufgestellten Kandidatinnen

und Kandidaten als gewählt

anzusehen. Diesem Antrag wurde entsprochen.

Das Leitungsgremium, das von 2012

bis 2016 die Geschicke der Lukaskirchengemeinde

bestimmen wird, besteht

aus Bettina Banning, Günter Böhnke,

Dr. Roland Domann, Irmgard Glebe,

Falk Glomm, Marion Kläs, Werner

Meutsch, Mechthild Pen-Carrara, Annette

Pöhl sowie Pfarrerin Inga Bödeker

und Pfarrer Harry Heidrich und Bettina

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4 Lukaskirche

Familientradition

seit 1898

Th yssen als Mitarbeiterpresbyterin.

Personelle Veränderungen

Zum 1. Januar 2012 hat Erika Pagel

ihren Dienst als Kantorin der Lukaskirchengemeinde

und der Markuskirchengemeinde

aufgenommen. Im Gemeindebüro

hat Bettina Th yssen Helga

Meutsch abgelöst. Die Reinigung der

Gemeinderäume hat zu Beginn des Jahres

eine Reinigungsfi rma übernommen.

Regionalisierung

Für die Region 3 der evangelischen Kirchengemeinden

in Düsseldorf (Lukas,

Markus und Eller) sind 2012 mehrere

regionale Gottesdienste geplant.

Am 20. April fi ndet eine Regionalkonferenz

für die Gemeinden der Region

3 statt. Auf der Tagesordnung steht der

Gebäudebestand dieser drei Gemeinden.

Konkret muss darüber entschieden werden,

welche der Gebäude im Jahre 2018

noch im Besitz der Gemeinden sein sollen

und welche nicht. Zur Kreissynode

im Herbst dieses Jahres soll ein entsprechendes

Konzept vorliegen.

Kindertagesstätte

Der Um- und Ausbau des Kindergartens

wird voraussichtlich im Frühjahr 2012

beginnen und rund drei Monate dauern.

Das Dach des Kita-Gebäudes wird im

Rahmen dieser Baumaßnahme erneuert

werden.

Lukastisch

Die Lebensmittelausgabe der Lukaskirche,

der Lukas-Tisch, versorgt mittlerweile

jeden Montag rund 100 bedürftige

Menschen mit Lebensmitteln. Auch die

Sozialberatung, die zeitgleich stattfi ndet,

ist mit fünf bis sechs Beratungen pro

Woche gut ausgelastet.

Adventssammlung 2011

Es sind insgesamt 2.360,00 Euro gespendet

worden. Davon sind für die Diakonie-Arbeit

in Lukas 1.492,50 Euro

bestimmt. 867,50 Euro hat die Diakonie

Düsseldorf für das Projekt „Lichtblick

für Nathalie“ erhalten. (hg)

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TelefonSeelsorge sucht

neue Mitarbeitende

Auch in diesem Jahr sucht die TelefonSeelsorge

Düsseldorf wieder neue Mitarbeiter/innen.

Im November 2012 startet ein neuer Ausbildungskurs.

Angesprochen sind Frauen und Männer,

die für sich selbst einen Sinn darin sehen,

sich anderen Menschen in unterschiedlichsten

Alltagsproblemen und Krisen situationen

ehrenamtlich als Gesprächspartner/in zur

Verfügung zu stellen. Dazu bedarf es neben

der erforderlichen zeitlichen Flexibilität, einer

besonderen Offenheit für die Lebenswelten

anderer Menschen, Achtsamkeit und die Fähigkeit

zur Selbstreflexion.

Wichtigste Elemente der bundesweit einheitlichen

Ausbildung sind das Erlernen der

Gesprächsführung und -haltung, Selbsterfahrung

und die Vermittlung von Informationen

über Themen, die häufig in Gesprächen mit

der TelefonSeelsorge angesprochen werden:

Einsamkeit, körperliche und seelische Erkrankungen,

Trauer, Konflikte innerhalb der Partnerschaft,

der Familie oder am Arbeitsplatz,

Arbeitslosigkeit und Geldsorgen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitarbeit in

der TelefonSeelsorge haben, nehmen Sie bitte

Kontakt zur Geschäftsstelle der TelefonSeelsorge Düsseldorf auf (95757-722 /

-721 oder info@telefonseelsorge-duesseldorf.de).

Bettina Thyssen ist die neue Mitarbeiterin

im Gemeindebüro der Lukaskirche.

Bettina Thyssen löst Helga Meutsch ab

Neue Kraft im Gemeindebüro

Ruft man im Gemeindebüro der Lukaskirche

an, meldet sich am anderen Ende seit kurzem

eine neue freundliche Stimme: Bettina

Thyssen. Die 45-jährige gebürtige Lierenfelderin

vielen als langjährige Presbyterin der

Gemeinde bereits bekannt ist seit dem 1.

Dezember als Gemeindesekretärin in Lukas

angestellt.

Sie übernimmt die Verwaltungsaufgaben,

die Helga Meutsch zuletzt wahrgenommen

hat. Diese hat zum Ende des letzten Jahres ihren

Bürodienst auf eigenen Wunsch beendet.

Unverändert sind die Öffnungszeiten des

Gemeindebüros: montags bis freitags von 9 bis

12 Uhr. (hg)

Panorama

Abschied von Helga Meutsch

Danke und alles Gute

Im Dezember hat Helga Meutsch

aus persönlichen Gründen ihre Arbeit

im Gemeindebüro der Lukaskirche beendet.

Seit April 1989 hat sie in Lukas als

Halbtagskraft im Gemeindebüro das

Pfarrteam, die Arbeit der hauptamtlichen

und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie die Gemeinde

eigenverantwortlich und selbständig

unterstützt. Sie war eine geduldige Zuhörerin,

die für alle ein offenes Ohr hatte.

Vielen ist sie in dieser Zeit zur persönlichen

Beraterin geworden.

22 Jahre durften wir von ihren Talenten

profitieren. Über ihre Verwaltungsarbeiten

hinaus hat Helga Meutsch u.a.

bei der Erstellung des Gemeindebriefes

mitgewirkt und zahllose Gottesdienst-

Liedblätter und Einladungen für Gruppen

und Kreise sowie unseren Schaukasten

gestaltet alles immer mit viel Liebe

und Kreativität.

Das Presbyterium, das Pfarrteam sowie

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

danken Helga Meutsch herzlich für

die fruchtbringende Zusammenarbeit

und wünschen ihr alles Gute und Gottes

Segen für ihre Zukunft. (hh)

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Gemeindebrief 2 · 2012 5


Titelthema

Warum wir uns so schwer tun mit dem Älterwerden

Grau sind nur die Haare

Als Kind wollen wir es unbedingt,

als Erwachsene widerfährt

es uns fast unmerklich

und schließlich kommen die Tage des

Rückblicks, auf die Zeit, in der die Zukunft

noch vor uns lag. „Altern ist nichts

für Feiglinge“, meinte die amerikanische

Filmschauspielerin Mae West, die

vor allem im Hollywood der 30er Jahre

zu den bestbezahlten Filmstars zählte.

Doch, ob wir wollen oder nicht: Altwerden

geschieht unabänderlich. Es ist

nicht aufzuhalten.

Unsere Lebenserwartung hat sich in

den letzten 100 Jahren mehr als verdoppelt.

Viele Alte werden in Zukunft unsere

Gesellschaft prägen. Im Jahr 2050

sollen die unter 20-Jährigen nur noch

etwa 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen,

während der Anteil der über

80-Jährigen auf fast 15 Prozent ansteigen

soll. Zum Vergleich: Im Jahr 1950

gab es noch 30 Prozent junge Leute und

gerade mal 1 Prozent ganz alte.

Ab wann ist ein Mensch alt? Wenn die

ersten grauen Haare sprießen? Die zeigten

sich bei mir bereits mit 38. Es gibt

heute die „jungen Alten“, die „alten Alten“,

die „Generation 50plus“, die „Best

Ager“, „das „dritte und vierte Lebensalter“.

Die Grenzen sind vor allem eins:

unscharf.

Die Alten“ gibt es nicht, sie sind keine

6 Lukaskirche

homogene Gruppe. „Ältere Menschen

unterscheiden sich untereinander tendenziell

noch stärker als jüngere Menschen

in ihrer körperlichen und seelischgeistigen

Leistungsfähigkeit, in ihren

Interessen und in der Gestaltung ihres

Alltags“, heißt es im 3. Altenbericht der

Bundesregierung.

Dennoch: „Altsein“ wird von vielen

Menschen gefühlsmäßig abgelehnt. Altwerden

will jeder, aber Altsein? Warum

tun wir uns so schwer mit dem Alter?

Weil wir Altsein vor allem mit Krankheit,

Vergesslichkeit, Einsamkeit und

Pfl egebedürftigkeit verknüpfen. Dieses

negative Bild vom Alter lässt das Alter

als eine Bedrohung erscheinen.

Man ist so alt, wie man sich fühlt, lautet

ein Sprichwort. Und wie man sich

fühlt, darüber entscheiden unsere Gedanken

und Einstellungen.

Statt das Alter als eine Bedrohung

anzusehen, können wir es auch als eine

Bereicherung und eine Chance ansehen

und so dem Alter gelassener entgegensehen.

Untersuchungen zufolge sind wir

zwischen 58 und 77 Jahren am glücklichsten.

Kein Grund also, Angst vor

dem Alter zu haben. Freuen wir uns auf

die glücklichste Zeit in unserem Leben.

Denn viel schlimmer als alt zu werden

ist doch, nicht alt zu werden. Oder?

Hildegard Gorny

KLAUS-UWE PACYNA / PIXELIO

Ernsthaft bis heiter

„Alt und Alt ist zweierlei.“ Den

Beweis dafür treten die beiden niederländischen

Journalistinnen Anne

Biegel und Heleen Swildens in ihrem

Briefwechsel an. Vierzig Jahre lang

waren sie Kolleginnen, haben gemeinsam

Artikel verfaßt, Pläne ge-

schmiedet und eine ganze Skala von

Emotionen durchlebt. Im Laufe der

Zeit vertrauten sie sich gegenseitig all

jene ungreifbaren Dingen an, die

dem Menschen widerfahren, wenn er

älter wird.

Sie schrecken vor keinem Tabu zurück

und gehen mit ihren Erkenntnissen,

mit allen Gedanken und

Empfi ndungen, die zum Altern gehören,

weder sentimental noch zimperlich

um.

Ein ernsthaft-heiteres Buch für

junge und alte Menschen. Es fordert

zum Nachdenken auf zum Nachdenken

über eigene Erfahrungen,

über das eigene Erleben.

Anne Biegel / Heleen Swildens: Wo ist

denn meine Brille? Briefwechsel zweier

Frauen über das Älterwerden. DTV

2009, 216 Seiten, 7,95 Euro


Briefwechsel mit biblischen Senioren

Von feinem Humor und voller Weisheit:

Eckart zur Nieden im „Briefwechsel“

mit biblischen Senioren wie Mose,

Isaak & Co. rund ums Th ema Alter und

Älterwerden und zu Fragen wie: Wie

gehe ich mit der nächsten Generation

um? Wie fülle ich meine restliche Zeit?

Wie erhalte ich meine geistliche Frische?

Ein kleines, aber feines Büchlein, von

überraschender Tiefgründigkeit.

Eckart zur Nieden: „Sehr geehrter

Herr Isaak“. Briefwechsel mit

biblischen Senioren. Brunnen

Verlag 2005, 64 Seiten, 6,95 Euro

Henning Scherf: Grau ist

bunt. Was im Alter möglich

ist. Verlag Herder 4. Aufl.

2012, HERDER spektrum

Band 5976, 9,95 Euro

Wohngemeinschaft

als Wahlfamilie

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Welche Möglichkeiten gibt es, mit dem

Altern umzugehen? Henning Scherf, einer

der beliebtesten Politiker Deutschlands

und Bremens Ex-Bürgermeister,

hat sich wie wenige andere mit diesen

Fragen auseinandergesetzt.

Er erzählt davon, wie seine Großeltern

und seine Eltern alt geworden sind und

wie er selbst alt werden will. Der großen

Angst vor dem eigenen Altern und der

Panik vor einer immer älter werdenden

Republik stellt er ein ganz neues Altersbild

entgegen. Und eine alternative Lebensform,

die er selber in Deutschlands

berühmtesten Alten-WG praktiziert. Er

ist davon überzeugt: Wir müssen die Trenung zwischen Alt und Jung

aufheben, die starre Abfolge von Ausbildung-Arbeit-Ruhestand aufl ösen

und Vereinsamung verhindern.

Als Wahlfamilie, die die Aufga ben der früheren Großfamilie mit

mehreren Generationen unter einem Dach ablösen könnte, bezeichnet

Scherf die Wohngemeinschaft, in der er bereits seit einigen Jahren zusammen

mit seiner Frau, zwei weiteren Paaren und einem katholischen

Priester lebt.

Dem Pfl egenotstand und dem sinnfreien Müßiggang im Alter setzt

Henning Scherf ein konstruktives und fröhliches Bild vom Älterwerden

entgegen. Lesenswert und interessant nicht nur für die ältere Generation.

Titelthema

Älterwerden

für

Anfänger

Nicht

mehr jung

sein zu

müssen

„Sechzig ist sechzig.

Und sechzig ist

alt. Ich freue mich

darauf, alt zu sein“,

sagt Marie Sharp,

die Protagonistin in

Virgina Ironsides

witziger Auseinandersetzung

mit dem Th ema Altern.

Sie ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen,

aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer

Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen,

die sie viel unterhaltsamer fi ndet als Hochzeiten,

sie tauscht den Gynäkologen gegen einen

Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und

fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken

wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt und ist

verdammt froh darüber.

Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt

Marie, Tagebuch zu schreiben. Darin berichtet

die Endfünfzigerin von ihrem fröhlichen

Alltag, in dem es ‚Gott sei Dank!‘ für vieles ‚sehr

wohl zu spät‘ ist, denn sie genießt es, endlich nicht

mehr jung sein zu müssen. Ein wunderbares Lesevergnügen

für alle, die keine Panik vor grauen Haaren

haben.

Virgina Ironsides: Nein! Ich will keinen Seniorenteller.

Das Tagebuch der Marie Sharp. Aus dem Englischen

von Gertrud Wittich. Goldmann Taschenbuch 8. Aufl.

2010, 288 Seiten, 8,95 Euro (auch als Hörbuch erhältlich)

Gemeindebrief 2 · 2012 7


Titelthema

Stimmen Stimmen zum zum Thema Thema

Wann

ist ein Mensch

alt?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrug bei der Geburt die Lebenserwartung

der Frauen in Deutschland 48 und die der Männer 45

Jahre. Heute liegt sie bei 82 und 77 Jahren. Gleichzeitig erreicht

man das höhere Alter bei besserer Gesundheit. Und der Trend

setzt sich fort: Zukünftige Generationen werden noch länger und

gesünder leben.

8 Lukaskirche

Die demografische Entwicklung wird

das Gesicht der Welt verändern. Der

Anteil älterer Menschen über 60 Jahre

an der Weltbevölkerung wird sich bis

2050 verdoppeln. Zum ersten Mal in

der Geschichte der Menschheit wird

es dann mehr alte Menschen als Kinder

auf der Welt geben.

Aber: Wann ist ein Mensch alt? Mit

50? Mit 60? Mit 65? Oder doch

erst mit 75 oder 80? Und wann

geht es eigentlich los, das Altwerden,

und woran merkt man es?

Die Gemeindebrief-Redaktion hat

dazu ein paar Stimmen eingefangen.

Die Leute, die nicht zu altern

verstehen, sind die gleichen,

die nicht verstanden haben,

jung zu sein.

Marc Chagall, Maler (1887 1985)

Ich bin jetzt 53 Jahre jung. Immer häufiger lese

ich in Werbe-Anzeigen „Für Senioren ab 50“.

Was ist das für ein Bild vom Alter? Natürlich

fühle ich mich noch nicht als Seniorin. Aber

immerhin gibt es mich schon mehr als ein

halbes Jahrhundert. Wie das klingt: ein halbes

Jahrhundert!

Regine, 53 Jahre

Altern passiert nicht von heute auf morgen.

Altern ist ein schleichender Prozess. Natürlich

geht es auch mit körperlichen Einschränkungen

einher. Aber das Altern ist keine Krankheit,

sondern die Chance für ein erfülltes Leben.

Deshalb möchte ich noch viel erleben!

Erich, 68 Jahre

Irgendwann habe ic

tiker, die mich regie

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burtstag dachte, no

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Inzwischen stehe ich

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und die Ärzte, die mich

ind als ich.

Sabine, 44 Jahre

ass ich an meinem 40. Gech

mal so lang und du bist

g kam es mir damals vor.

davor. In diesem Jahr feieigsten

und frage mich, wo

blieben. Trotzdem bin ich

r als damals, konzentriere

lichen Dinge im Leben.

Horst, 79 Jahre

m Altwerden

ie mit Auf-

Berg-Steigen:

er man steigt,

ehr schwine

Kräfte

mso weiter

an.

Ingmar Bergman, schwedischer

Regisseur (1918 2007)

Alternde Menschen sind wie

Museen: Nicht auf die Fassade

kommt es an, sondern auf

die Schätze im Innern.

Altern als Chance

Umfrage: Die meisten Deutschen verbinden mit dem letzten Lebensabschnitt

eher Lebenserfahrung, Ruhe, Unabhängigkeit und mehr Zeit für

sich als Krankheit oder geistigen Abbau.

Endlich Zeit, Muße und selbst entscheiden, was man tut. Alt zu sein hat

nach Ansicht der meisten Deutschen einiges für sich. Laut einer repräsentativen

Umfrage des „Senioren Ratgeber“ verbindet nicht einmal

jeder zweite Deutsche (46,9 Prozent) das Thema Alter und Älterwerden

vorwiegend mit gesundheitlichen Einbußen und Krankheiten, lediglich

jeder Vierte (26,6 Prozent) mit geistigem Abbau.

Das Gros der Deutschen assoziiert dagegen das „In-die-Jahre-Kommen“

in erster Linie mit Reife, Lebenserfahrung und Gelassenheit (88,3

Prozent) und verknüpft damit vorwiegend die Vorstellung von einem

ruhigen und selbstbestimmten Lebensabend (87,0 Prozent). Mehr als

drei Viertel (76,0 Prozent) meinen, dass Rentner endlich all die Dinge

machen und die Hobbys pflegen können, für die sie ein Leben lang

keine Zeit hatten. 73,5 Prozent der Befragten möchten auch im Alter

noch offen sein für neue Aufgaben, weitere Fertigkeiten lernen oder

Neues erleben. Fast genauso viele (72,7 Prozent) wünschen sich aber

auch, einfach weniger Pflichten und ihre Ruhe zu haben, nichts mehr

tun zu müssen.

Eine repräsentative Umfrage

des Apothekenmagazins

„Senioren Ratgeber“,durchgeführt

von der GfK

Marktforschung

Nürnberg bei

2008 Personen

ab 14.

Jeanne Moreau, französische Schauspielerin (*1928)

Titelthema

Ich finde es toll, jedes Jahr ein Jahr älter zu

werden, weil ich dann immer ein bisschen

mehr darf. Als ich zwölf war, habe ich mir

gewünscht, endlich 14 zu sein, weil man dann

kein Kind mehr ist und zu den Großen gehört.

Jetzt bin ich 14 und kann es kaum erwarten,

16 zu sein. 16 klingt irgendwie schon erwachsener.

Laura, 14 Jahre

Im letzten Jahr bekam ich einen neuen Chef. Er

ist zehn Jahre jünger als ich. Auch alle meine

Kollegen sind mittlerweile jünger als ich. Ich

bin jetzt sozusagen der Oldie in der Firma.

Birgit, 48 Jahre

Gemeindebrief 2 · 2012 9


Titelthema

Ehrenamtliche Senioren in der Lukaskirche:

beim Lukas-Tisch, im Fahrdienst, als Vorlesepatin

(v.o.n.u.)

10 Lukaskirche

Zu alt fürs Ehrenamt?

Gott schickt nicht in Rente

Altersbegrenzungen sind nicht mehr zeitgemäß. Auch die Kirche nutzt

die Potenziale des Alters zu wenig.

Ältere Menschen verfügen über

einen unglaublichen Erfahrungsschatz

an beruflicher

Kompetenz und Lebenserfahrung. Dennoch

werden sie oft vorzeitig aus dem

Erwerbsleben aussortiert und erleben,

dass ihnen auch Ehrenämter verschlossen

bleiben. Selbst in der evangelischen

Kirche. So suchten Krankenhauspfarrer

in einer norddeutschen Großstadt für die

ehrenamtliche Klinikseelsorge explizit

Menschen zwischen 30 und 60 Jahren

als ob das Einfühlungsvermögen ab 61

leiden würde.

Doch die gewohnheitsmäßige Diskriminierung

„aus Al-

tersgründen“ werden sich

auch die Kirchen nicht

mehr leisten können. Dabei

hätten es doch gerade

sie besser wissen können. Wer die Bibel

liest, stößt auf viel Respekt vor dem Alter.

Die Europäische Union hat seit geraumer

Zeit der Altersdiskriminierung

den Kampf angesagt. Tatsächlich gibt es

eine Reihe von direkten und indirekten

Grenzen, die für ältere Menschen gelten.

Wie willkürlich sie gesetzt werden,

zeigt sich zum Beispiel daran, dass die

Rentengrenze vom Gesetzgeber je nach

Kassenlage verschoben werden kann.

Auch steht die Zwangsverrentung mit

65 oder mit 67 Jahren in einem merkwürdigen

Gegensatz zur Notwendigkeit

lebenslanger Erwerbstätigkeit. Einem

wachsenden Heer von Kleinstrentnern

oder ehemaligen Minijobberinnen bleibt

gar nichts anderes übrig. Für sie klingt

die Redensart vom „wohlverdienten Ruhestand“

zynisch.

Starre Altersgrenzen sind überholt.

Die Lebenserwartung steigt und mit ihr

die Anzahl der fitten Senioren zwischen

60 und 80 Jahren. In der Wirtschaft hat

Verfallsdatum

eingebaut

angesichts des Fachkräftemangels ein

Umdenken eingesetzt. Hingegen nutzt

die Kirche die Potenziale des Alters

kaum. Altsein ist in den Köpfen vieler

Entscheidungsträger vorwiegend mit

„Pflegebedarf“ und „Alzheimer“ besetzt.

Wie lange noch wollen sie die historisch

neue Lage ignorieren?

Erfrischend liest sich dagegen die ausgezeichnete

EKD-Orientierungshilfe

„Im Alter neu werden“. Sie macht bewusst,

dass die Senioren die am stärksten

wachsende Mitgliedergruppe ist und

dass Menschen zwischen 60 und 90 Jahren

deutlich vielfältigere Kompetenzen

und Lebensstile haben

als Jugendliche zwischen

15 und 25. Die Autoren

empfehlen dringend

Strategien zur aktiven

Einbindung älterer Menschen in Kirche

und Kommune.

Ganz sicher war es kein Zufall, dass

die frühe Christenheit die Leitung der

Gemeinden lebenserfahrenen „Ältesten“

anvertraut hat. Was ist davon noch übrig

in einer Kirche, die mit der Altersbegrenzung

ins Amt der Gemeindeleitung

eine Art „Verfallsdatum“ eingebaut hat?

Dazu passt nicht, dass zugleich in einer

Werbeaktion für rüstige Senioren die

Parole ausgegeben wird, „Gott schickt

nicht in Rente“. Alle Jahre wieder fehlen

Kandidaten fürs Presbyteramt. Immer

seltener kommt es zu Wahlen, weil viele

Gemeinden nur noch mit größter Mühe

gerade so viele Plätze besetzen können,

wie sie zu vergeben haben. Besserung ist

nicht in Sicht. Im Gegenteil. Je heftiger

sich der demografische Umbruch in den

nächsten zehn Jahren bemerkbar machen

wird, umso stärker wird man überlegen

müssen, ob die Altersobergrenzen

für Ehrenämter noch realistisch sind.

Peter Mörbel/gbr, Studienleiter an der

Evangelischen Akademie im Rheinland


Was die Bibel über das Alter sagt

Biblisches Alter

In der Bibel, da galten die Alten etwas. Noah, Abraham und Hiob: Ihre

Lebensgeschichten gelten auch heute noch.

Wenn alte Menschen auf Bibelseiten

auftauchen, dann

gibt‘s oft ein achtungsvolles,

anerkennendes Nicken. Von den Jüngeren.

Nein, Alte sind nicht die besseren

Menschen. Sie haben ihre Mucken,

wer wüsste das nicht. Ist der alte Jakob

nicht viel zu verschossen in seinen Lieblingssohn

Joseph und fördert indirekt

damit die Neidkatastrophe unter den

Geschwistern? Und wie raffsüchtig und

gierig können Alte sein! Hananias und

Saphira horten Gemeindegeld. Und

Der störrische Barsillai

Einen Luxus-Pflegeplatz am Jerusalemer

Königshof ablehnen dazu

gehört Mut. Der 80-jährige Barsillai

bringt ihn auf und lehnt das verlockende

Angebot Davids ab. Statt

in Saus und Braus alt zu werden,

möchte er lieber in seine Heimatstadt

zurückkehren.

„Lass deinen Knecht umkehren,

dass ich sterbe in meiner Stadt bei

meines Vaters und meiner Mutter

Grab.“ (2. Samuel 19,32-41)

(gbr/Uwe Birnstein)

schon fallen sie aus dem Leben heraus.

Nein, Alte galten etwas, weil sie schon

so viel erlebt haben. Nicht irgendwas.

Nicht nur die goldenen Jahre oder die

Nachkriegszeit. Nein, man hatte Achtung

vor ihnen, weil sie über Jahre und

Jahrzehnte Gott in ihrem Leben gelten

ließen. „Vor einem grauen Haupt sollst

du aufstehen und die Alten ehren und

sollst dich fürchten vor deinem Gott“ (3.

Mose 19,32). Achtung, weil sie stundenlang

von ihm erzählen konnten: „Wenn

dich deine Kinder fragen werden“ (5.

Mose 6,21), dann erzähle ihnen von

Gottes Wundergeschichten.

Und alt wurden deshalb die weisen

Gläubigen. Ich meine: so richtig alt.

Adam zum Beispiel 930 Jahre, genug

Zeit die ganze zauberhafte Schöpfungsgeschichte

nachzuerzählen. Noah: 500

Lenze mit Wasser- und Tiergeschichten

im großen Buch des Lebens. Abraham

Der steinalte Methusalem

Horror für die Pflegekassen, trotzdem

möchte heute noch mancher

„alt wie Methusalem“ werden. Wie

er wohl ausgesehen haben mag am

Ende? Fest steht: Nach ihm kam die

Sintflut, und nie wieder wurde ein

Mensch so alt wie er. Und diesen

Rang wird ihm trotz aller medizinischer

Fortschritte niemand ablaufen.

„Sein ganzes Alter ward 969 Jahre.“

(1. Mose 5,21-27) (gbr/Uwe Birnstein)

immerhin noch 175 Jahre; soviel Zeit

musste sein, um unter Gottes Segen zu

wandern und diesen Segen weiterzugeben.

Die großen Alten hatten nicht immer

ein einfaches Leben. Aber gottvoll

war es schon. Nimm nur einmal Hiob.

Viel verloren. Viel gelitten. Aber am

Die spätgebärende Sarah

Sag niemals nie - auch wenn alle Biologie

und alle Erfahrung dagegen

sprechen! 90 Jahre alt war Abrahams

Frau Sara, als sie ihren Sohn

Isaak gebar. Bei Gott ist nichts unmöglich.

„Nun ich alt bin, soll ich noch der

Liebe pflegen?“ (1. Mose 18,1-15, 1.

Mose 21,1-7)

(gbr/Uwe Birnstein)

Ende gab „der Herr Hiob doppelt so viel

wie er gehabt hatte“ (Hiob 42,10).

Deshalb sterben sie „alt und lebenssatt“

(1. Mose 25,8) Sie hatten viel gesehen,

sie hatten viel erlebt. Gott war

Titelthema

Der lebenssatte Hiob

Unvorstellbares Leid hatte der gottesfürchtige

Hiob durchleben müssen.

Doch nachdem er diese Prüfungen

überstanden hatte, gab ihm

Gott doppelt so viel von dem, was

er je besessen hatte. Er durfte sich

sogar noch an seinen Ur-Ur-Ur-Enkeln

erfreuen.

„Und Hiob starb alt und lebenssatt.“

(Hiob 42, 17) (gbr/Uwe Birnstein)

dabei. Und irgendwann war‘s dann auch

gut. Ihre Lebensgeschichten gelten bis

heute, weil sie so gehaltvoll waren. Auch

mit 930 Jahren hatten diese Hochbetagten

„noch Träume“ (Joel 3,1), nicht weil

sie sich zu den jungen Alten zählten,

sondern weil ihr „Gott bis in ihr Alter

derselbe geblieben ist und sie getragen

hat, bis sie grau wurden. Das hat er ge-

Die geifernden Voyeure

Je oller, je doller: Da verstecken sich

doch glatt zwei namentlich nicht

genannte ältere Männer im Gebüsch

und beobachten die hübsche

Susanna im Bade. Als diese sie entdeckt,

schämen sie sich und verleumden

die fromme Frau: Sie habe

ein Techtelmechtel mit einem jungen

Mann gehabt.

„Und als die beiden Ältesten sie täglich

umhergehen sahen, entbrannten

sie in Begierde nach ihr.“ (Stücke

zu Daniel 1)

(gbr/Uwe Birnstein)

tan: Gehoben, getragen, gerettet“ (Jes.

46,4). Dieses Vertrauen aber kann man

ein Leben lang vorher schon einüben.

Dass automatisch im „Alter der Psalter“

kommen würde, täuscht. Geltung hatten

die Alten, die schon als Junge ihren Weg

Gott anvertrauten: „Gott, du hast mich

von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt

verkündige ich deine Wunder. Auch im

Alter, Gott verlass mich nicht, und wenn

ich grau werde, bis ich Deine Macht

meinen Enkeln verkündige“ (Ps. 71,17f).

Aus: Max Koranyi, Zum Leben gemacht.

365 Andachten, 2. Aufl . 2011, Neukirchener

Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn

Gemeindebrief 2 · 2012 11


Konfirmation

Konfirmation 2012

Auch wir werden älter!

Gerade erst getauft und nun ist

schon die Konfirmation. Aus

Kindern werden Leute. 14

Mädchen und Jungen werden am 22.

April in der Lukaskirche konfirmiert.

Anstelle der früher üblichen Prüfung

stellen sich die Jugendlichen am 25.

März in einem selbstgestalteten Gottesdienst

der Gemeinde vor.

Zum traditionellen Konfi rmanden-

Wochenende im Januar fuhren unsere

diesjährigen Konfi rmandinnen und

Konfi rmaden gemeinsam mit Pfarrerin

Inga Bödeker und Jugendleiter Udo

EPD-BILD / JENS SCHULZE Gerade erst getauft und nun ist

12 Lukaskirche

Heinzen in eine Neusser Jugendherberge

und haben sich dem Th ema des aktuellen

Gemeindebriefes gestellt. Denn auch

sie werden bekanntlich älter. Das spüren

»Ich will kein

Alzheimer-Fall sein

Eltern und Kinder besonders in der Zeit

der Pubertät.

Auf die Frage, woran sie momentan

merken, dass sie älter werden, haben

die Jugendlichen unter anderem geant-

Konfirmandinnen &

Konfirmanden 2012

Svenja Brunnenkant

Moritz Finkbeiner

Laura Haas

Philipp Haller

Natalie Hoff

Michael Peter Knauer

Lukas Leon Lange

Tobias Latz

Alina Leuschner

Kim Isabell Ronschke

Florian Schiefer

Vadim Schiller

Ariane Kerstin Scholz

Malin Tusche

wortet, dass sie manchmal Stimmungsschwankungen

haben, dass sich Pickel

zeigen, dass sie größer werden und andere

Interessen haben als früher. Mancher

dachte auch an die erste Liebe.

Wenn sie erwachsen sind, wünschen

sich die meisten von ihnen ein gutes Auskommen,

Familie, Freunde, ein Haus

und mancher auch Enkel und Haustiere.

Gedanken über das hohe Alter wurden

nur vereinzelt geäußert und waren

eher negativ. Ein Konfi rmand schrieb:

„Ich will kein Alzheimer-Fall sein.“

Inga Bödeker

Konfirmation 2013

Anmeldung für den Konfirmandenunterricht

Jugendliche werden in der Regel im 8. Schuljahr bzw. mit 13

Jahren konfirmiert. Der Konfirmandenunterricht dauert ein Jahr

und findet jeweils dienstags von 16 bis 18 Uhr statt.

Elternabend und Anmeldetermin für den Konfirmanden-Jahrgang

2013 ist am 8. Mai 2012 um 20:00 Uhr im Saal der Lukaskirche,

Gatherweg 109.

Wir bitten alle Eltern und Jugendliche, an diesem Abend gemeinsam

teilzunehmen und das Familienstammbuch mitzubringen.

Wer Fragen hat, kann sich gerne an Pfarrerin Inga Bödeker wenden.


Gottesdienste

in

Lukas

Datum Uhrzeit Gottesdienst Predigt

So 4.3. 11:00 Gottesdienst Heidrich

So 11.3. 11:00 Gottesdienst

Amtseinführung des neuen

Presbyteriums

So 18.3.

Diakonie-Sonntag

10:00 Regionaler Gottesdienst

in der Markuskirche

So 25.3. 11:00 Gottesdienst

mit Abendmahl und

Konfirmanden-Vorstellung

Heidrich

Bödeker

Tetz

Bödeker

So 1.4. 11:00 Gottesdienst Heidrich

Do 5.4.

Gründonnerstag

Fr 6.4.

Karfreitag

Sa 7.4.

Karsamstag

So 8.4.

Ostersonntag

Mo 9.4.

Ostermontag

18:00 Gottesdienst

mit Abendmahl

11:00 Gottesdienst

mit Abendmahl

Bödeker

Heidrich

16:00 Familiengottesdienst Bödeker

11:00 Gottesdienst Heidrich

11:00 Regionaler Gottesdienst

in der Jakobuskirche Eller

Silbersiepe

So 15.4. 11:00 Gottesdienst Heidrich

So 22.4. 11:00 Gottesdienst

mit Konfirmation

Bödeker

So 29.4. 11:00 Gottesdienst Bödeker

So 6.5. 11:00 Gottesdienst Bödeker

So 13.5. 11:00 Gottesdienst Heidrich

Do 17.5.

Himmelfahrt

11:00 Regionaler Gottesdienst

in der Lukaskirche

Heidrich

Happe

So 20.5. 11:00 Gottesdienst Heidrich

So 27.5.

Pfingstsonntag

Mo 28.5.

Pfingstmontag

11:00 Gottesdienst Bödeker

11:00 Regionaler Gottesdienst

im Schlosspark Eller

Pilz

Gottesdienste

Ökum. Frauengottesdienst

Freitag, 2.3.2012, 15:00 h

Weltgebetstag der Frauen

Ev. Lukaskirche

Dienstag, 13.3.2012, 8:30 h

Ev. Lukaskirche

Dienstag, 17.4.2012, 8:30 h

Kath. St. Michaelskirche

Dienstag, 8.5.2012, 8:30 h

Ev. Lukaskirche

Kleinkindergottesdienst

Für Kleinkinder und ihre Eltern

in der Lukaskirche

Sonntag, 4.3.2012, 10:15 h

Samstag, 7.4.2012, 16:00 h

Sonntag, 6.5.2012, 10:15 h

Frauenabendkreis

Donnerstag, 15.3.2012, 15 h

Donnerstag, 19.4.2012, 15 h

Donnerstag, 31.5.2012, 15 h

Bibelgespräch in Lukas

zu den Predigt-Texten der

Sonntage im Gemeindehaus

der Lukaskirche.

Donnerstag, 22.3.2012, 9:30 h

Donnerstag, 19.4.2012, 9:30 h

Donnerstag, 24.5.2012, 9:30 h

Monatsspruch März

Der Menschensohn ist nicht

gekommen, um sich dienen zu

lassen, sondern um zu dienen

und sein Leben hinzugeben als

Lösegeld für viele.

Markus 10,45

Gemeindebrief 2 · 2012 13


Treffpunkte

Babys & Eltern

Familien mit kleinen Kindern bis drei Jahre laden wir zum Spielen, Singen und Erzählen

in unseren Kindergruppenraum unter dem Kindergarten, Gatherweg 111, ein.

Bei Interesse an einer Krabbelgruppe melden Sie sich bitte bei Pfarrerin Inga Bödeker,

Telefon 921 66 42 oder inga.boedeker@lukas-kirche.de

Kinder & Jugendliche

Kontakt: Udo Heinzen, Telefon 22 95 876 oder 78 40 40, Mail: jugend@lukas-kirche.de

Die Gruppen treffen sich jeweils im Jugendkeller unter dem Kindergarten, Gatherweg 111

Dienstagsgruppe // für Kinder von 5 8 Jahre // dienstags 16:00 17:30 Uhr

14 Lukaskirche

Gruppen

&

Mädchengruppe // für Mädchen von 8 12 Jahre // mittwochs 16:00 17:30 Uhr

Jungengruppe // für Jungen von 8 12 Jahre // mittwochs 16:00 17:30 Uhr

Jugendcafé „Luke“ // für Jugendliche ab 12 Jahre // mittwochs 18:00 20:30 Uhr

Kirchenmusik

Kontakt: Erika Pagel, Tel. 398 27 18, erika.pagel@lukas-kirche.de

Kinderchor

donnerstags 15:30 16:15 Uhr (Vorschulkinder und 1. Klasse)

donnerstags 16:30 17:15 Uhr (ab 2. Klasse)

&

Kreise

Flötenchor für Kinder // donnerstags 17:30 18:00 Uhr

(mitmachen können alle Kinder, die auf der C-Flöte mindestens die Töne C1 bis C2 beherrschen)

In Lukas ist nicht

nur sonntags was los

Kirchenchor // dienstags 19:45 21:30 Uhr bzw. 18:00 19:45 Uhr im Wechsel // Markuskirche, Sandträgerweg 101

Just-for-fun-Chor // dienstags 20:00 22.00 Uhr (2x monatlich) // Gatherweg 109

Posaunenchor // donnerstags 20:15 21:45 Uhr // in Oberbilk // Kontakt: Kantor Jens-Peter Enk, Telefon 165 72 51

Erwachsene

Seniorenkreis // dienstags 15:00 Uhr // Gatherweg 109 // Kontakt: Erika Höhler, Telefon 21 58 13

Senioren ins Internet // Gertrudishof in Eller // Kontakt: Erhard Mrosek, Telefon 229 16 30

Frauentreff // mittwochs 20:00 Uhr (1x monatlich nach Absprache) // Gatherweg 109

Kontakt: Bettina Banning, Telefon 261 23 45

Frauenabendkreis // donnerstags 15:00 Uhr (1x monatlich) // Gatherweg 109

Kontakt: Magdalene Skischally, Telefon 20 29 08

Männertreff // mittwochs 20:00 Uhr (1x monatlich) // Gatherweg 109 (im Keller unter der Kirche)

Kontakt: Pfarrer Harry Heidrich, Telefon 229 58 83

Ehepaarkreis // freitags 20:00 Uhr (1x monatlich) // Gatherweg 109 (im Keller unter der Kirche)

Kontakt: Birgit Timmermann, Telefon 261 13 57

Bibelkreis // donnerstags 9:30 10:30 Uhr (1x monatlich) // Gemeindehaus Gatherweg 109

Kontakt: Pfarrer Harry Heidrich, Telefon 229 58 83

Besuchsdienst // nach Vereinbarung // Gatherweg 109 // Kontakt: Pfarrer Harry Heidrich, Telefon 229 58 83


JOCHEN CZECH / PIXELIO

Weise mir, Herr,

deinen Weg;

ich will ihn gehen

in Treue zu dir.

Psalm 86,11

Freud und Leid

Wir

gratulieren

80 Jahre

1.3. Helga Kuznik

7.4. Marlies Nußbaum

17.4. Lore Schumacher

21.4. Harry Rex

10.5. Therese Hübner

85 Jahre

12.3. Editha Prinz

16.3. Traute Kimmer

28.3. Erika Seip

30.3. Anna Gebhardt

14.4. Karola Heckner

20.4. Irmgard Gärtner

12.5. Helene Kinnen

Aus dem Kirchenbuch

Kirchenbuch

Kirchlich bestattet

wurden

Siegfried Dullin (94)

Ingeborg Görisch (77)

Margot Hammes (83)

Rosa Schehr (91)

Alexander Wolfgang Seidel (91)

Marlis Sodekamp (67)

Günter Stoppn (80)

Lisbeth Erna Wenzler (79)

Hans-Georg Wiese (61)

90 Jahre und älter

3.3. Irmgard Hesse (90)

9.4. Marta Bode (90)

15.4. Berta Zacher (91)

27.4. Herta Reßel (91)

2.5. Amalie Willuweit (91)

18.5. Christa Büttner (90)

Von guten Mächten

wunderbar geborgen

erwarten wir getrost,

was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend

und am Morgen

und ganz gewiss

an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Gemeindebrief 2 · 2012 15


Adressen & Ansprechpartner

Wir sind für Sie da

Evgl. Lukaskirchengemeinde

Gatherweg 109, 40231 Düsseldorf

post@lukas-kirche.de

Internet: www.lukas-kirche.de

Bankverbindung

Konto-Nr. 100 611 7376

BLZ 300 501 10

Sparkasse Düsseldorf

Gemeindebüro

Gatherweg 109, Tel. 21 94 35

Montag Freitag: 9 bis 12 Uhr

post@lukas-kirche.de

Sekretariat: Bettina Thyssen

Küsterin: Larissa Bohlender

Hausmeister: Wolfgang Fritz

Diakonie / Evangelische Tageseinrichtung

für Kinder Gatherweg

Leiterin: Marion Kläs

Gatherweg 111, 40231 Düsseldorf

Tel. 695 928 60, Fax 695 928 61

Kita.Gatherweg@diakonie-duesseldorf.de

Und als der Sabbat vergangen war,

kauften Maria von Magdala und

Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome

wohlriechende Öle, um hinzugehen

und ihn zu salben.

Und sie kamen zum Grab am ersten

Tag der Woche, sehr früh, als die

Sonne aufging.

Und sie sprachen untereinander: Wer

wälzt uns den Stein von des Grabes

Tür?

Und sie sahen hin und wurden gewahr,

dass der Stein weggewälzt

war; denn er war sehr groß.

Und sie gingen hinein in das Grab

und sahen einen Jüngling zur rechten

Hand sitzen, der hatte ein langes

16 Lukaskirche

DATHE

Pfarrbezirk 1

Pfarrerin Inga Bödeker

Gatherweg 102, Tel. 220 15 65

inga.boedeker@lukas-kirche.de

Pfarrbezirk 2

Pfarrer Harry Heidrich

Gatherweg 113, Tel. 229 58 83

harry.heidrich@lukas-kirche.de

Kirchenmusik

Erika Pagel, Tel. 398 27 18

erika.pagel@lukas-kirche.de

Jugendarbeit

Udo Heinzen, Tel. 78 40 40

jugend@lukas-kirche.de

Seniorenarbeit

Karin Martini, Tel. 72 31 36

karin.martini@evdus.de

Telefonseelsorge Düsseldorf

Tel. 0800 / 111 0 111 (kostenlos)

Die

Ostergeschichte

Kleiderladen Lukasboutique

Gatherweg 109, Tel. 220 15 64

Frau Hamann und Frau Litvinenko

Montag + Donnerstag 12 bis 16 Uhr

Kleidersammlung für Bethel

bitte im Gemeindebüro abgeben

Lukas-Tisch

Lebensmittelausgabe für Bedüftige

Gatherweg 109 (Saal der Kirche)

Pfarrerin Inga Bödeker, Tel. 220 15 65

montags ab 13:00 Uhr

Dependance zentrum plus

gemeinsam aktiv für das Alter

Sandträger Weg 101

Karin Martini, Tel. 598 09 960

karin.martini@diakonie-duesseldorf.de

Diakoniebüro Eller, Tel. 229 0 245

Ev. Hilfsdienst e.V., Tel. 229 0 226

Beratung und Vermittlung

von Hilfe leistungen

weißes Gewand an, und sie entsetzten

sich.

Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt

euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth,

den Gekreuzigten. Er ist auferstanden,

er ist nicht hier. Siehe da die

Stätte, wo sie ihn hinlegten.

Geht aber hin und sagt seinen Jüngern

und Petrus, dass er vor euch

hingehen wird nach Galiläa; dort werdet

ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.

Und sie gingen hinaus und flohen

von dem Grab; denn Zittern und

Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie

sagten niemandem etwas; denn sie

fürchteten sich.

Evangelium nach Markus, Kap.16, Verse 18


2012: Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

Realistische Altersbilder sind gefragt

Der Europäische Rat hat gemeinsam

mit dem Europäischen Parlament das

Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für

aktives Altern und Solidarität zwischen

den Generationen“ ausgerufen.

Die Solidarität zwischen den Generationen

ist in

Zeiten eines

demografischen

Wandels, in

dem die Jüngeren

weniger

und die Älteren

mehr werden, ein wichtiges Signal. Die

Herausforderungen dieses Wandels zu

meistern und seine Chancen sinnvoll zu

nutzen, sind wichtige Aufgaben für die

gesamte Gesellschaft. Ziel des Europäischen

Jahres ist es, die Schaffung einer

Kultur des aktiven Alterns in Europa zu

erleichtern.

Ein Schwerpunkt des Europäischen

Jahres 2012 lieg darauf, angemessene

Altersvorstellungen zu identifizieren.

Denn wie erfüllt man seine zweite Lebenshälfte

erlebt, hängt neben den äußeren

Bedingungen auch von der eige-

Ökumenische Bibelwoche 2012

„Denn ich werde ihm noch danken“

„Mit gutem Grund nenne ich gewöhnlich

das Psalmbuch eine Aufgliederung

aller Teile der Seele. Denn jede

Regung, die jemand in sich empfindet,

begegnet als Abbild in diesem Spiegel.“

Diese Worte des Reformators Johannes

Calvin haben heute noch Gültigkeit.

Auch Martin Luther schätzte das

Psalmbuch, weil darin nicht „Leseworte,

sondern lauter Lebeworte“ zu finden seien.

Über die Psalmen zu sprechen, heißt

darum, über das Leben und die vielfältigen

Ausdrucksformen des Glaubens,

über Ängste und Trost, Klage und Hoffnungen,

Bitte und Dank zu sprechen.

Und das wollen evangelische und ka-

nen Betrachtungsweise ab. „Ob Enkel

oder Ehrenamt: Verantwortung hält fit

und integriert“, betonte Bundesfamilienministerin

Kristina Schröder Anfang

Februar bei der Eröffnungsveranstaltung

zum Europäischen Jahr. Starre Alters-

grenzen entsprächen in den wenigsten

Fällen der Lebenswirklichkeit.

Auch in der evangelischen Kirche

und in der Diakonie wird dem Thema

besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

„Wir setzen uns dafür ein, dass Altern

in der Mitte der Gesellschaft gelingt,

ohne Ausgrenzung“, so die Düsseldorfer

Superintendentin Henrike Tetz und

Diakonie-Vorstandsvorsitzender Thorsten

Nolting. Für das Europäische Jahr

2012 haben Diakonie und Kirche deshalb

neben Fachtagungen und Diskussionsveranstaltungen

viele Aktivitäten in

tholische Christinnen und Christen aus

Lierenfeld gemeinsam in der ökumenischen

Bibelwoche vom 13. bis 16. März

tun. Gemeinsam wollen wir überlegen,

wie und wo ausgewählte Psalme zu unseren

„Lebeworten“ werden können.

Wir beginnen die ökumenische Bibelwoche

am Dienstag, den 13. März, um

8:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der

Lukaskirche. Folgende Termine sind im

Anschluss geplant:

Mittwoch, 14.3., 15:00 Uhr, Kath. St.

Michaelskirche, Posenerstr.

Donnerstag, 15.3., 15:00 Uhr, Ev. Lukaskirche,

Gatherweg

Freitag, 16.3., 15:00 Uhr, St. Michael

Kontakt: Inga Bödeker, Tel. 921 66 42

Tipps & Termine

Düsseldorf geplant, in denen junge und

alte Menschen zusammenfinden, um

ihr Gemeinwesen solidarisch zu gestalten.

„In den Quartieren der Stadt werden

wir die generationenverbindenden

Netzwerke verstärken und ausbauen“,

so Tetz und Nolting. So lasse sich nicht

nur die Angst vor dem Alter und seinen

Beeinträchtigungen abbauen auch

die Chancen und Potenziale des Alters

könnten sich entfalten, zum Nutzen aller

Generationen.

Die Internetseite www.ej2012.de bündelt

alle deutschen Aktivitäten und informiert

über sämtliche Veranstaltungen

und Aktivitäten in Deutschland. Auf der

Internetseite www.active-ageing-2012.

eu sind alle Informationen der EU-Länder

auch in deutscher Sprache nachzulesen.

(hg)

Demenznetz Düsseldorf

Treffpunkt für jüngere

Menschen mit Demenz

Nicht immer tritt Demenz erst im

hohen Alter auf. Manche Menschen erkranken

schon mit unter 60 Jahren. Für

sie und ihre Angehörigen gibt es ein spezielles

Hilfsangebot von Diakonie und

dem Demenznetz Düsseldorf: eine

Gruppe, die Erkrankten Mut machen

und ihnen helfen will, Selbstsicherheit

und Lebensfreude zurückzugewinnen.

Die Gruppe trifft sich dienstags alle

zwei Wochen, das nächste Mal am 13.

März von 17:15 bis 19:15 Uhr in den

Räumen der Diakonie-Tagespflege am

Platz der Diakonie 3 in Flingern. Nähere

Informationen und Anmeldung unter

Telefon 73 53 522. (km)

Gemeindebrief 2 · 2012 17


Tipps & Termine

Kinderferien-Freizeit

für 7 bis 13-Jährige

Herbst-Abenteuerspiele

In der ersten Herbstferienwoche wollen

wir gemeinsam neue Abenteuer erleben.

Bei der Stadtrallye, im Wald und

im Abenteuerlager ist all Dein Können

gefragt.

Dazu fahren wir nach Radevormwald

im Bergischen Land. Radevormwald

gehört zu den ältesten und schönsten

bergischen Städten. Übernachten werden

wir in der Evangelischen Jugendbildungsstätte

Radevormwald in 2- bis

5-Bett-Zimmern.

Auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte

gibt es Beach, Volleyball und Fußballplatz,

Basketballkörbe, Spielplatz,

Grillplatz, Kletterwand, Spielwiese und

vieles mehr. Im Haus sind Tischtennis,

Kicker, Billard, Gesellschaftsspiele und

Internetterminals vorhanden.

Anreisen werden wir mit der Deutschen

Bahn. Die Zugfahrt dauert etwa

90 Minuten. Das Gepäck wird mit dem

Gemeindebus der Lukaskirche transportiert.

Rückkehr wird am Freitag, den

12.10. Gegen 12:45 Uhr sein.

Wann: 8. bis 12. Oktober, 1. Woche der

Herbstferien 2012

Plätze: 18 Kinder im Alter von 7 bis 13

Jahren

Kosten: 120 Euro. Im Preis enthalten

ist die Unterkunft mit Vollpension in

der Jugendbildungsstätte Radevormwald

sowie alle Ausfl üge und das Freizeitprogramm.

Anmeldeschluss: 10. September 2012

Anmeldung und Infos: Udo Heinzen,

Tel. 229 58 76, jugend@lukas-kirche.de

18 Lukaskirche

Action, Spaß

& gute Laune

Sommercamp „Korsika 2012“

Lust auf Sonne, Strand und Meer zusammen mit vielen netten Leuten aus

Düsseldorf? Das evangelische Jugendreferat Düsseldorf bietet in den Sommerferien

ein Zeltlager für Jugendliche ab 12 Jahren auf der Insel Korsika an.

Die Camp-Anlage liegt an der Westküste Korsikas in der wunderschönen

Bucht „La Liscia“ im Golf von Sagone. Die Landschaft wird von den Korsen

„Cinarca“, das Gartenland genannt, denn hier läuft das Gebirge sanft in das kristallklare

Wasser, wodurch ausgedehnte Strände und weite Buchten entstehen.

Im Reisepreis von 520 Euro sind folgende Leistungen enthalten: Hin- und

Rückfahrt in einem komfortablen Reisebus und die Überfahrt mit der Fähre,

Unterbringung in Zelten (3 bis 4 Personen), Vollverpfl egung, Betreuung durch

ein erfahrenes Leitungsteam, Programmgestaltung im Camp und ein Tagesausfl

u g.

Die Verpfl egung wird als Selbstversorgung organisiert sein. Das bedeutet, dass

alle Jugendlichen bei der Zubereitung der Mahlzeiten und beim Abwasch helfen.

Im Camp III werden mit Marilena Mones und Jugendleiter Udo Heinzen

gleich zwei Mitarbeiter der Lukaskirchengemeinde mitfahren.

Camp I: 10.7. bis 25.7.2012 (für Jugendliche von 14 bis 16 Jahren)

Camp II: 23.7. bis 7.8.2012 (für Jugendliche im Alter ab 16 Jahren)

Camp III: 5.8. bis 20.8.2012 (für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren)

Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2012. Anmeldung und Infos: Udo Heinzen,

Tel. 229 58 76, jugend@lukas-kirche.de, www.korsika2010.de.

Düsselferien zu Ostern

Der geheimnisvolle Dritte

ist der Titel der Kinderbibelwoche,

die in der ersten Osterferienwoche in der

Lukaskirchengemeinde stattfi ndet. Zusammen

mit Detektiv Pfeife heften wir

uns an die Spuren der Jesusleute auf ihrem

Weg nach Emmaus und erleben dabei

eine abenteuerliche Reise durch das

Neue Testament. Drumherum gibt es

spannende Rätsel, österliches Basteln,

coole Lieder und viele Überraschungen.

Wann: 2. bis 5. April, jeweils von 9 bis

17 Uhr

Wer: Kinder von 5 bis 12 Jahren

Wo: Ev. Lukaskirche, Gatherweg 109

Kosten: 30 (mit Düsselpass 17) Euro

inklusive Mittagessen

Kontakt. Inga Bödeker, Tel. 921 66 42


ANJA LEHMANN / OSTKREUZ

Krimi-Dinner

Verfluchte Piraten-Hochzeit

Wir schreiben das Jahr 1756 die

Hochzeit der Piraten. Dies triff t in diesem

Fall sogar gleich doppelt zu!

Zwei verfeindete Piratenmannschaften,

die auf der Suche nach dem größten

Piratenschatz aller Zeiten sind, landen

auf Cat Island, wo Johnny Knochenbart

die Hochzeit zweier Crewmitglieder in

seiner Spelunke ausrichten wird. Das

dies nicht harmonisch ablaufen wird, ist

wohl klar.

Werden Sie Teil eines kniffl igen Kriminalfalls,

in dem Sie mindestens eine

„Leiche“ erwartet. Kombinieren Sie

Spannung, Humor und kulinarische Genüsse

zu einem unterhaltsamen Abend

beim Krimi-Dinner in der Lukaskirche.

Wann? Freitag, 16. März 2012, 19 Uhr

und Samstag, 17. März 2012, 17 Uhr

Wo? Ev. Lukaskirche, Gatherweg 109

Kosten? pro Person 20 Euro, Eintrittskarten

sind im Gemeindebüro der Ev.

Lukaskirche, Gatherweg 109, erhältlich.

Kontakt? Udo Heinzen, Tel. 229 58 76

Familienfreizeit

Ein Wochenende Natur

Gleicher Ort, gleicher Spaß, aber immer wieder

neue Erfahrungen! Das bietet die Lukas-Familienfreizeit

im sauerländischen Balve. Vom 15.

bis 17. Juni 2012 fahren wir auf den Schultenhof.

Ein Bauernhof mit vielen Tieren und vielen Möglichkeiten,

etwas miteinander zu erleben an der

frischen Luft oder im Haus. Neben viel Natur

bietet der Hof schöne Familienzimmer, ein

Schwimmbad, einen Spielplatz in Sichtweite der

Terrasse und einen Heuboden mit Rutsche.

Familien mit (gerne auch kleinen) Kindern bieten

wir Gelegenheit, sich kennenzulernen und

den Kindern Landleben zu vermitteln. Dies auch

zu angenehmen Preisen. Das Familienbildungswerk

unterstützt die Freizeit mit Zuschüssen.

Infos: Pfarrerin Inga Bödeker, Telefon 921 66 42,

Mail: inga.boedeker@lukas-kirche.de

Tipps & Termine

Englischkurs einfache Vorkenntnisse

genügen

Do you speak English?

Haben Sie Interesse an einem Englischkurs?

Dann melden Sie sich doch

Im zentrum plus Vennhausen., Sandträgerweg

101, fi ndet jeden Montag von

10:15 bis 11:45 Uhr ein Englischkurs für

Menschen mit einfachen Vorkenntnissen

statt. Der Kurs dauert jeweils fünf

Wochen und kostet 20 Euro.

Kontakt: Karin Martini, Telefon

0160/49 71 297, E-Mail: karin.martini@

evdus.de

Senioren-Ausflug

Spargelessen im Spargeldorf

Walbeck

Am Montag, den 14. Juni machen

wir einen Ausfl ug ins Spargeldorf Walbeck

am Niederrhein.

Im Restaurant „Zum Mühlenhof“ essen

wir zu Mittag, Spargel natürlich. Anschließend

besteht die Möglichkeit zum

Kauf von frischem Spargel und Erdbeeren

beim Spargelbauern Kisters.

Kosten: 27 Euro (Busfahrt, Mittag essen)

Abfahrt:

9:15 Uhr Jakobuskirche,

9:20 Uhr Schlossallee,

9:35 Uhr Hackenbruch,

9:40 Uhr Lukaskirche.

Rückfahrt: 15:30 Uhr (ca. 1 Stunde)

Anmeldung: Karin Martini, Telefon

0160/49 71 297 oder Magdalene Skischally,

Telefon 20 29 08

Vater-Kind-Freizeit

Abenteuer-Wochenende

in der Eifel

Am Wochenende vom 1. bis 3. Juni

geht es wieder zum Vater-Kind-Wochenende

nach Fischbach im Naturpark

Südeifel, unweit der luxemburgischen

Grenze. Es sind noch Plätze frei.

Infos und Anmeldung: Pfarrer Harry

Heidrich, Telefon 229 58 83, Mail:

harry.heidrich@lukas-kirche.de

Gemeindebrief 2 · 2012 19


Tipps & Termine

7 Wochen ohne Die Fastenaktion der evangelischen Kirche

Gut genug!

Mozart im Mutterbauch, Abitur mit

16 und als Rentner noch fit wie ein

Sportstudent. Kann man so machen

muss man aber nicht. Die Fastenaktion

der evangelischen Kirche „7 Wochen

Ohne“ steht 2012 unter dem Motto:

„Gut genug! Sieben Wochen ohne falschen

Ehrgeiz“.

„Es ist gut genug,

du bist gut

genug“, lautet

die Botschaft

zur Passionszeit.

Sieben Wochen

lang, vom 22.

Februar bis zum

Ostersonntag,

dem 8. April,

dürfen sich die

Fastenden frei

machen von falschem Ehrgeiz, die Todo-Listen

entschlacken und ihr Über-

Ich in den Urlaub schicken. Christen

wissen: Jenseits allen Werkelns hat der

Mensch einen Wert an sich, ist er lebens-

und liebenswert.

„Wer für sich selbst das Fasten, den

bewussten Verzicht auf eine bestimmte

Sache, entdecken möchte, der ist bei

Deutscher Seniorentag 2012

„JA zum Alter!“

Vom 3. bis 5. Mai findet im Congress

Center Hamburg der 10. Seniorentag

unter dem Motto „JA zum Alter!“ statt,

den die Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-Organisationen

(BAG-

SO) in Kooperation

mit der Körber-Stiftung

veranstaltet.

Rund 100 Einzelveranstaltungen, die

Messe SenNova und ein abwechslungsreiches

Bühnenprogramm sollen Möglichkeiten

einer aktiven Lebensgestaltung

für die Generation 50+ aufzeigen

sowie Information und Austausch er-

20 Lukaskirche

unserer ökumenischen Fastengruppe der

Evangelischen Kirchengemeinde Eller

und des katholischen Pfarrverbundes St.

Gertrud willkommen“, sagt Pfarrerin

Marianne Begemann von der Evangelischen

Kirchengemeinde Eller.

Während der Passionszeit treffen sich

Interessierte

regelmäßig

mittwochs um

20 Uhr im Gemeindezentrum

der evangelischenSchlosskirche,Schlossallee

8, in Eller.

Wer teilnehmen

möchte, kann

sich bei Pfarrerin

Annette

Begemann (Telefon 77 48 26) anmelden.

Ein Fastenkalender begleitet die Teilnehmer

mit Texten aus Kirche, Kultur

und Alltagsleben durch die Fastenzeit.

Die Texte ermutigen dazu, sich von falschem

Ehrgeiz frei zu machen. Weitere

Infos und Anregungen rund um die

Fastenaktion gibt es auf der Internetseite

www.7-wochen-ohne.de.

möglichen. Viele „Mitmach-Angebote“

geben Gelegenheit, etwas für die körperliche

und geistige Fitness zu tun.

„Vom 10. Deutschen Seniorentag wird

die Botschaft ausgehen: Wir nehmen

das Älterwerden in seiner Vielfältigkeit

an, mit seinen Möglichkeiten und Chancen,

aber auch mit seinen Grenzen. Wir

brauchen keine Anti-Aging-Bewegung,

wir stehen zu unserem Alter und setzen

uns für ein gesundes, kompetentes und

bewegtes Altern ein“, so die Vorsitzende

Seniorenfreizeit in

Bad Salzschlirf

Mit Freu(n)den reisen

Nur wer über den eigenen Kirchturm

hinausblickt, erlebt die Weite.

Deshalb bieten wir Ihnen an, zusammen

mit anderen Senioren im Juni

nach Bad Salzschlirf zu fahren.

Der gemütliche Kur- und Urlaubsort

liegt zwischen Rhön und Vogelsberg

inmitten grüner Wiesen und

Wälder. Lassen Sie sich von den schönen

romantischen Gassen, den alten

Fachwerkhäusern und dem wunderschönen

Kurpark mit dem alten

Baumbestand verzaubern. Kleine Geschäfte

und Cafés laden zum Bummeln

und Verweilen ein, die Umgebung

zu interessanten Ausflügen nach

Alsfeld oder in die Barockstadt Fulda

mit ihrem beeindruckenden Dom.

Wohnen werden wir in der familiengeführten

Hotel-Pension Eldorado.

Sie liegt nur wenige Gehminuten vom

Zentrum entfernt. Vom Haus aus gelangen

Sie direkt in den Kurpark.

Die Kur- und Freizeiteinrichtungen

sind bequem auf ebenen Wegen zu

erreichen. Das Hotel hat Einzel- und

Doppelzimmer mit Duschbad, Tele-

der BAGSO, die Alternswissenschaftlerin

und ehemalige Bundesfamilienministerin

Ursula Lehr.

Die Großveranstaltung bietet nicht

nur etwas für diejenigen, die sich haupt-

und ehrenamtlich in der Seniorenarbeit

engagieren, sondern

für alle, die das Älterwerden

nicht

verdrängen und die

sich mit Fragen der

gesundheitlichen

Vorsorge, des Wohnens

im Alter oder der Betreuung und

Pflege von Angehörigen auseinandersetzen.

Aktuelle Informationen finden Sie unter

www.deutscher-seniorentag.de und

www.bagso.de. (hg)


fon und TV. Mehrere Gruppenräume, eine Liegewiese im großzügigen Garten

und ein Fahrstuhl stehen ebenfalls zur Verfügung.

Reisezeit: 8. bis 18. Juni 2012

Reisebegleitung: Karin Martini und Heidrun Preschke

Leistungen: Bustransfer mit Luxus- Fernreisebus, 10 Übernachtungen mit Vollpension

(Frühstücksbuff et, Mittagsmenü, Kaff ee und Kuchen, Abendessen), alle

Getränke über den Tag im Haus frei, zwei Halbtagsausfl üge, ein Grillabend, ein

bunter Abend mit Live-Musik.

Reisepreis: 688 Euro im Einzelzimmer, 658 Euro im Doppelzimmer. Hinzu

kommt die vor Ort zu zahlende Kurtaxe von 22 Euro (11 Eruo ab 70 Prozent

Schwerbehinderung).

Anmeldung: Karin Martini, Telefon 0160/49 71 297, karin.martini@evdus.de

Vortrag und Diskussion

„Wege des Älterwerdens“

Philosophisches

für den Alltag

Schon immer sind Menschen unterschiedlich mit Alter und Altwerden umgegangen.

Was ist entscheidend im Alter? Gibt es Forderungen des älter werdenden Menschen

an sich selbst? Wie steht es um die Würde des Alters und Alterns? Kann man

Altwerden lernen? Und wie? Was bleibt im Alter zu wünschen übrig?

Die Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung Hilden (www.eeb-hilden.de)

ist Teil des Projektes „Lebenslinien Krisenbewältigung im Alter“, das von

der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe getragen wird. Sie will neugierig machen

auf alte und neue Fragen zum Altwerden und das eigene Nachdenken darüber im

Gespräch anregen.

Referentin: Dr. Uta Rose

Wann: Dienstag, 3. April, 16:00 bis 17:30 Uhr

Wo: Th eatersaal im Wohnstift Haus Horst, Horster Allee 12-22, 40721 Hilden

Kosten: keine

Tipps & Termine

60 plus unterwegs zum

Freilichtmuseum Hagen

Geschichte hautnah

Ob Seile, Papier, Nägel, Zigarren

oder Brot: Im Freilichtmuseum Hagen

wird geschmiedet, gebacken, gedruckt

und gebraut wie in alten Zeiten. Die Besucher

dürfen nicht nur schauen und

staunen, sondern auch anfassen und mitmachen.

Das Freilichtmuseum in Hagen gehört

zu den schönsten Museen im Ruhrgebiet.

Es vermittelt mit seinen Vorführbetrieben

Einblicke in das Handwerk und

die Technik des 18. und 19. Jahrhunderts.

Schöne Fachwerkhäuser und eine

mittelalterliche Atmosphäre sorgen für

einen gemütlichen und abwechslungsreichen

Ausfl ug.

Am 26. April wollen wir uns auf diese

Reise in die Vergangenheit begeben.

Wir fahren gemeinsam mit öff entlichen

Verkehrsmitteln nach Hagen.

Nach der Führung (ca. 45 Minuten)

können Sie sich in der Museumsgastronomie

„Haus Letmathe“ mit westfälischer

Küche stärken (nicht im Preis enthalten).

Bis zur gemeinsamen Rückfahrt

haben Sie dann Gelegenheit, das Museumsgelände

in Kleingruppen auf eigene

Faust zu erkunden. Rückkehr wird je

nach Wetter und Lust zwischen 17 und

18 Uhr sein.

Wann: 26. April um 9:15 Uhr

Treff punkt: S-Bahnhof Eller-Süd

Kosten: 17 Euro für Ticket, Eintritt und

Führung. Falls Sie ein Bärenticket besitzen,

entfallen die Fahrtkosten.

Begleitung: Brigitte Trösch und Antje

Fischer

Anmeldung: bis Ende März bei Karin

Martini, Telefon: 0160/49 71 297

RSX / WIKIPEDIA

Gemeindebrief 2 · 2012 21


Tipps & Termine

Diakonie-Sonntag

Wie will ich im Alter wohnen?

Der diesjährige Diakonie-Sonntag, den die evangelischen Kirchengemeinden

Lukas, Markus Markus und Eller zusammen mit dem zentrum plus

Vennhausen veranstalten, veranstalten, widmet sich dem Thema „Wohnen im Alter“.

Umfragen bestätigen immer wieder:

Die Menschen wollen so

lange wie möglich selbstständig

in ihren eigenen vier Wänden wohnen

auch im Pflegefall.

Wohnung und Wohnumfeld sind für

die Lebensqualität im Alter von großer

Bedeutung. Ältere verbringen mehr Zeit

in ihrer Wohnung oder in deren Nahraum

als jüngere Menschen. Wie die kommende

Generation alter Menschen ihre letzte, oft

lange Lebensphase im Ruhestand gestaltet,

dafür gibt es jedoch kein historisches

Vorbild.

Noch nie zuvor sind so viele Menschen

so alt geworden, und noch nie war es so

wenig selbstverständlich wie heute, dass

ältere Menschen bei der Frage, wo, wie

und mit wem sie als Senioren leben wollen,

einfach auf ihre Familie zurückgreifen

können. Denn die Lebens- und Wohnformen,

die in der Vergangenheit üblich waren,

lassen sich auf die neue Situation nicht

ohne Weiteres übertragen.

Für die insgesamt wachsende Gruppe

der über 70-Jährigen steigt der Bedarf an

seniorengerechten Wohnungen gewaltig.

Schätzungen gehen davon aus, dass gegenwärtig

nur etwa ein Prozent des gesamten

deutschen Wohnungsbestandes entsprechend

ausgestattet sind.

Menschen mit geringem Einkommen

Veranstalter

Ev. Lukaskirche Lierenfeld, Ev. Markuskirche

Vennhausen, Ev. Kirche Eller,

„zentrum plus“ Vennhausen der Diakonie

Düsseldorf

Kontakt

Pfarrerin Inga Bödeker, Tel.2201565

Mail: inga.boedeker@lukas-kirche.de

Kosten

Keine. Für das Mittagessen wird um eine

Spende gebeten.

Veranstaltungsort

Ev. Markuskirche, Sandträgerweg 101

22 Lukaskirche

Programm

10:00 Uhr

Regionaler Gottesdienst

mit Kronenkreuz-Verleihung

Predigt: Pfarrerin Henrike Tetz

Superintendentin des Evangelischen

Kirchenkreises Düsseldorf

11:30 Uhr Impulsreferat

Leben und Wohnen im

Stadtteil eine Orientierung

Prof. Dr. Reinhold Knopp

Sozial- und Kulturwissenschaften

der Fachhochschule Düsseldorf

12:00 Uhr Mittagessen

13:15 Uhr Arbeitsgruppen

unter Mitwirkung von

Beate Linz

Geschäftsbereichsleiterin

„Leben im Alter“, Diakonie D.dorf

Peter Wienß

Abteilungsleiter, Alten- und

Pflegeheim Dorothee-Sölle-Haus

Oberkassel

Horst-Dieter Borchardt

Vorstand der Wohnungsgenossenschaft

WOGEDO, Düsseldorf

Prof. Dr. Reinhold Knopp

Fachhochschule Düsseldorf

Antonia Frey

Fachberatungsstelle Horizont, Diakonie

Düsseldorf

14:45 Uhr Stehcafé

15:00 Uhr Plenum

Herausforderungen und

Perspektiven für die Zukunft

16:00 Uhr Ende

Die Veranstaltung moderiert Martin

Pilz, Pfarrer der Ev. Kirche Eller.

und pfl ege-egebedürftige

Personen haben es besonders

schwer, geeigneten und für sie bezahlbaren

Wohnraum zu fi nden. Auch in

den Düsseldorfer Stadtteilen Lierenfeld,

Vennhausen und Eller wächst die Tendenz,

teuren Wohnraum zu erstellen,

der für einen Großteil der Bevölkerung

nicht mehr bezahlbar ist.

Wie wollen Sie im Alter wohnen? Wie

können Sie wohnen, auch wenn die Kräfte

nachlassen? Was kann der Einzelne

tun, um seine Situation zu verbessern?

Stimmen Angebote und Bedürfnisse in

unseren Stadtteilen überein? Welche Anforderungen

kommen auf den Wohnungsmarkt

zu? Was können die Kirchen und

die Diakonie tun, um diesen Prozess aktiv

mitzugestalten? Nicht irgendwann und

irgendwo, sondern hier und jetzt. Diesen

Fragen wollen sich die Veranstalter am

Diakonie-Sonntag widmen.

Ziel des Tages ist es nicht nur, bestehende

Probleme aufzuzeigen. Sie sind

eingeladen, gemeinsam Ideen und Visionen

zu entwickeln, damit jeder seinen Lebensabend

an einem Ort verbringen kann,

der schön, bezahlbar und möglichst in der

Nähe seiner Lieben ist. (hg)


Internet-Serviceportal „Zuhause im Alter“

Die Wohnung altersgerecht

umbauen, die passenden

Fördermittel fi nden

und hilfreiche Unterstützung

in der Nachbarschaft

bekommen - über diese

Th emen informiert das Serviceportal

„Zuhause im Alter“(www.serviceportalzuhause-im-alter.de).

Die Internetseite des Bundesfamilienministeriums bietet konkrete Tipps zu selbstständigem

Wohnen im Alter. Viele Verbesserungen, die das Leben in der eigenen

Wohnung im Alter sicherer und komfortabler machen,

sind ohne großen Aufwand umsetzbar.

Daneben bietet das Portal einen umfassenden Überblick

über verschiedene Wohnformen im Alter sowie

Hilfs- und Serviceangebote. Außerdem werden mehr als

100 vom Ministerium geförderte Wohnprojekte porträtiert.

Die Praxisbeispiele geben einen Eindruck der vielfältigen

Möglichkeiten des Wohnens im Alter.

Begleitet wird das Portal von der Broschüre „Länger

zuhause leben“. Sie zeigt ebenfalls Wege auf, das Wohnen

im Alter möglichst selbstständig und barrierefrei zu

gestalten. Ergänzt wird das Angebot durch praktische

Checklisten, Literaturlisten und Verweise auf weiterführende

Informationen. Den kostenlosen Ratgeber gibt es online unter www.bmfsfj .de/

BMFSFJ/Service/publikationen.html oder über den Publikationsversand der Bundesregierung

(Tel: 01805 / 77 80 90) (hg)

Buch: Leben und Wohnen im Alter:

Selbstbestimmt aber sicher

Der Ratgeber „Leben und Wohnen im Alter“ der

Stiftung Warentest zeigt die Vielfalt an Wohnmodellen

für das Alter, die sich in den letzten Jahren entwickelt

haben. Die Palette reicht von der Wohnungsanpassung

über Hilfen im Alltag bis hin zu

gemeinschaftlichen Wohnprojekten und betreuten

Wohngruppen.

Weitere Kapitel informieren zu den Th emen Auswahl

einer stationären Einrichtung, zum Heimrecht

oder zu Kosten und Finanzierung ambulanter oder

stationärer Betreuung. Darüber hinaus stellt der Ratgeber ausführlich bereits realisierte

Wohnprojekte vor. Viele nützliche Informationen, Entscheidungshilfen und

Tipps machen Mut, sich im Alter noch einmal neu einzurichten.

Der Ratgeber, der in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung und dem Kuratorium

Deutsche Altershilfe (KDA) entstanden ist, hat 240 Seiten und ist zum Preis

von 19,90 Euro im Handel (ISBN 978-3-86851-036-2) erhältlich oder kann online

bestellt werden unter www.test.de/shop. Ein umfassendes Dossier zu dem Th ema gibt

es kostenlos unter www.test.de/themen/bildung-soziales/special/Wohnen-im-Alter-

Neue-Wege-gehen-1404154-2404154/. (hg)

Tipps & Termine

Kirchenmusik

Karfreitag, 6. April, 15 Uhr

Ev. Lukaskirche

Musik und Texte zur

Sterbestunde Jesu

Werke für Sopran,

Oboe und Orgel

Leitung: Erika Pagel

Mittwoch, 30. Mai, 20 Uhr

Ev. Lukaskirche

Alte Lieder, neue

Lieder, Frühlingslieder

Offenes Singen für alle,

die gerne singen

Leitung: Erika Pagel

9. bis 11. März

GOSPELtime 2012

Zum fünften Mal lädt „evangelisch

in Düsseldorf“ zur GOS-

PELtime ein. Drei Tage dreht

sich alles um die Gospelmusik

Musik, die mitreißt, begeistert

und berührt.

GOSPELtime das ist ein Workshop

für 250 gospelbegeisterte

Sänger und Sängerinnen, die

aus allen Teilen der Bundesrepublik

kommen.

Der Workshop findet in der Ev.

Stephanus-Kirche Wersten statt.

Zum Abschluss des Workshops

gibt es am 11.3. um 19:30 Uhr

ein großes Gospelkonzert in

der Tonhalle mit internationalen

Gospelstars und den 250

Sängern und Sängerinnen der

GOSPELtime.

Jetzt anmelden oder Karten

bestellen auf

www.gospeltime2012.de

Gemeindebrief 2 · 2012 23


Menschen in Lukas

Interview mit der neuen Kirchenmusikerin

„Ich möchte keine Alleinunterhalterin

sein.“

Der Arbeitsplatz auf der Orgelbank der Lukaskirche

ist wieder dauerhaft besetzt. Erika Pagel heißt die

Neue, die zu Jahresbeginn die Nachfolge von Ricarda

Ochs angetreten hat. Wie ihre Vorgängerin wird

die 53jährige Düsseldorferin als Kirchenmusikerin

mit B-Examen 25 Stunden in der Lukaskirche und 10

Stunden in der Markuskirche tätig sein.

Gemeindebrief: Frau Pagel, wann haben

Sie Ihre Liebe zur Orgel entdeckt?

Erika Pagel: Schon als Kind war ich bei

Gottesdienstbesuchen sehr beeindruckt

vom Klang der Orgel. Aber zunächst

war es natürlich naheliegender, Klavierunterricht

zu nehmen. Mit 10 Jahren

habe ich angefangen, Klavier zu spielen.

Als ich 17 war, kam der Orgelunterricht

dazu.

Was macht für Sie den Reiz des Orgelspiels

aus?

Es ist reizvoll, ein Instrument zu spielen,

das um ein Vielfaches größer ist als

man selbst. Dabei macht es natürlich

auch Spaß, mit der großen Bandbreite

an Klangfarben und Lautstärken zu arbeiten,

die die Orgel bietet.

Was und wo haben Sie studiert?

Nach dem Abitur habe ich in Düsseldorf

an der Robert-Schumann-Hochschule

Kirchenmusik studiert sowie Allgemeine

Musikerziehung und Klavier-Pädagogik

an der Musikhochschule Köln /

Institut Wuppertal.

Wie sah Ihr bisheriger beruflicher Werdegang

aus?

Nach nur wenigen Semestern des Studiums

der Kirchenmusik machte ich erste

Erfahrungen im Organisten- und Chorleiterdienst

in der Düsseldorfer Friedenskirche,

wo ich bis zum Abschluss

meines Studiums blieb.

Einen weiteren längeren Abschnitt

meines beruflichen Lebens mit vielen

24 Lukaskirche

musikalischen

Erfahrungen

und Begegnungen

verbrachte

ich von 1992

bis 2011 in der

Zionskirchengemeinde

in

Derendorf. Da

ich dort nur eine

Teilzeitstelle

hatte, konnte ich

zusätzlich freiberuflich arbeiten. Anfangs

habe ich vor allem Klavierunterricht

erteilt. In den letzten Jahren habe

ich dann mehr Kinderchöre in Kindergärten

und Grundschulen geleitet.

Wo schlägt als Kirchenmusikerin Ihr

Herz besonders?

Inhalt meines Studiums war noch fast

ausschließlich die Klassische Musik,

so dass ich mich naturgemäß stilistisch

dort am meisten „zu Hause“ fühle. Dennoch

bin ich offen für viele Musik- und

Stilrichtungen und lerne diesbezüglich

gerne dazu.

Besonders am Herzen liegt mir die

Chorleitung. Ich finde es immer wieder

spannend, auszuprobieren und zu sehen,

wie und wohin sich ein Chor mit seinen

Sängerinnen und Sängern entwickeln

kann.

Welche Kirchenmusik berührt Sie persönlich

am meisten und warum?

Das ist nicht immer gleich und hängt

wahrscheinlich auch davon ab, womit

Erika Pagel ist die neue Kantorin in der Lukaskirche.

man sich musikalisch gerade beschäftigt.

Stücke wie die Johannes-Passion von

Bach oder das War Requiem von Benjamin

Britten können genauso beeindruckend

sein wie ein kleineres Chor- oder

Orgelstück.

Haben Sie sich hier in der Kirchengemeinde

schon etwas „eingelebt“?

Ich freue mich, dass ich in der Lukaskirche

eine neue berufliche Herausforderung

gefunden habe. Von Anfang an

bin ich sehr herzlich empfangen worden,

so dass ich mich hier sofort wohlgefühlt

habe. Mittlerweile habe ich auch einen

Überblick, wie die Abläufe und Zuständigkeiten

sind - das ist natürlich in jeder

Gemeinde etwas anders.

Was haben Sie kirchenmusikalisch in

Lukas vor?

Zunächst mal freue ich mich darauf, das

fortzusetzen, was meine Vorgängerin in

den vergangenen Jahren aufgebaut und

gepflegt hat. Die verschiedenen Chöre

in Lukas und Markus, deren Leitung


ich übernehmen durfte, bieten ein gutes

Potenzial. Schön und wichtig wäre es,

wenn sowohl in der Kantorrei als auch

im Just-for-fun-Chor noch einige Männerstimmen

dazukämen, damit das Repertoire

beider Chöre wachsen kann.

Was sich umsetzen lässt, muss man

abwarten. Ideen habe ich viele, aber ich

möchte keine Alleinunterhalterin sein.

Das zukünftige Musikleben in der Lukaskirchengemeinde

wird seine Prägung

auch dadurch erhalten, wie Menschen

mit ihren ganz verschiedenen musikalischen

Fähigkeiten und Erfahrungen daran

mitwirken und sich einbringen.

Daher meine Ermunterung und Aufforderung

an alle, die ein Instrument

spielen und / oder gerne singen: „Machen

Sie mit!“

2012 ist das „Jahr der Kirchenmusik“.

Welche Chance bietet dieses Th emenjahr

für die evangelische Kirche und für

die Menschen?

Es ermöglicht, einmal neu und gründlich

über Kirchenmusik nachzudenken.

Ein gut gestalteter Gottesdienst lebt von

der Kirchenmusik und ist ein Wechselspiel

zwischen der Musik und dem Wort.

Bestimmte Elemente der christlichen

Botschaft lassen sich über die Kirchenmusik

leichter vermitteln als mit dem

gesprochenen Wort. Für die Menschen

Gruppen und Chöre in Lukas, die

sich auf auf neue Mitglieder freuen

Kirchenchor

dienstags 19:45 bis 21:30 Uhr

bzw. 18:00 bis 19:45 Uhr

im Wechsel (Markuskirche)

Das Bild zeigt den Just-for-fun-Chor 2011 beim Musikfest in der

Lukaskirche. Weitere Infos zu den Chören s. „Treffpunkte“, S.14.

Warum werden Kirchenlieder

immer so hoch gesungen?

wünsche ich mir, dass die Kirche mit ihrer

Musik lebendig und ansteckend ist.

Was erhoff en Sie sich für die musikalische

Gestaltung der Gottesdienste?

Ich wünsche mir bunte, abwechslungs-

Menschen in Lukas

„Son-ne der Ge-reeech-tig-keit, ge-he auf …“ Mann, ist das Lied wieder

hoch! Spätestens bei der dritten Strophe versagt die Stimme und der Kopf ist

knallrot. Warum werden Kirchenlieder nur immer so hoch angestimmt? So

klagen Gottesdienstbesucher häufi g. Zu Recht?

Die Lieder werden so hoch gesungen, wie es die Noten anzeigen“, sagt

Kirchenmusikerin und Chorleiterin Annette Gundermann aus Neuss

schmunzelnd. „Es wird heute zu wenig gesungen, das ist das Grundübel.“

Den meisten Menschen fehlt die Übung und so entsteht beim Singen schnell

der Eindruck, dass ein Lied zu hoch ist. Früher hätten Gottesdienstbesucher

die Lieder mühelos geschmettert. Heute klappt das aber nicht mehr so

gut obwohl bei der Überarbeitung des Evangelischen Gesangbuchs in den

Neunzigerjahren ein größerer Teil der alten Lieder in eine tiefere Tonlage

gesetzt wurde.

Was können Gottesdienstbesucher tun? „Mut haben, üben und öfter mal

einen Apfel essen“, rät Annette Gundermann. Äpfel sind gut für die Stimmbänder.

Vor Konzerten ihres Chors gibt es immer welche zu essen. Für normale

Gottesdienstsänger reicht es aber schon aus, wenn sie ihrer Stimme

zwei Stunden Zeit geben, um aufzuwachen. Indem sie am Frühstückstisch

gesprächig sind. Oder einfach nur vor sich hinbrabbeln, seufzen und ein

Bonbon lutschen. Nur bitte keins mit Menthol das belegt die Stimme.

(chrismon plus rheinland/gbr)

Kinderchor

Vorschulkinder und 1. Schuljahr

donnerstags 15:30 bis 16:15 Uhr

ab 2. Schuljahr

donnerstags 16:30 bis 17:15 Uhr

Blockflötengruppe

donnerstags 17:30 bis 18:00 Uhr

reiche Gottesdienste, in denen die Gemeinde

Spaß am gemeinsamen Singen

hat.

Frau Pagel, wir danken für das Gespräch.

Die Fragen stellte Hildegard Gorny

Just-forfun-Chor

dienstags 20:00 bis

22:00 Uhr (14-tägig)

Gemeindebrief 2 · 2012 25


Aus der Kita

Auf dem Weg nach Bethlehem

Der weihnachtliche Krippengang zum Th ema „Auf

dem Weg nach Bethlehem“ fand im vergangenen Dezember

im Freien statt. Eltern hatten Fenster zum Th ema gestaltet

und die Kinder besuchten die einzelnen Stationen.

Vor jedem Fenster wurde eine Geschichte erzählt, ein Lied

gesungen und die Kinder bekamen ein weihnachtliches

Symbol zum Mitnehmen.

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26 Lukaskirche

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von allem ein bisschen mehr

Günstige, gut ausgestattete Wohnungen mitten in Düsseldorf und toller Service: Bei der

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fühlen. Deshalb sind wir jederzeit für sie erreichbar: während unserer Sprechzeiten und

auch zu individuell vereinbarten Terminen.

Neugierig? Wir beraten Sie gern: 0211 22900-0.

www.wogedo.de

Vater-Kind-Backen

Am 1. Advent haben Kinder mit ihren Vätern

in der Kindertagesstätte Plätzchen gebacken.

Anschließend trafen sich die Familien zum gemeinsamen

Grillen, zu dem Birgit Timmermann

einen kleinen, aber feinen Weihnachtsbasar angeboten

hat.


Impressionen

vom Gemeindefest 2011

ANJA LEHMANN

Singen im Altenheim

Aus der Kita

Kita-Kinder und Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims der AWO

am Stufstock sangen gemeinsam Adventslieder und trugen sich gegenseitig Nikolausgedichte

vor. Die Kinder begleiteten den Gesang mit Instrumenten.

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Gemeindebrief 2 · 2012 27


28 Lukaskirche

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