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&K H RAN-

LEASEN, FINANZIEREN, VERSICHERN

NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 21. Jahrgang November 2009 58778

BERGEN & ABSCHLEPPEN: RETTER IN DER NOT

TRANSPORT: FREISCHWEBENDES VERFAHREN

PORTRÄT: DRAHTSEIL-PREMIERE

FÜR PROFIS

EBETECHNIK

POWER OF LIFTING

ePaper


18

NHALT

EDITORIAL

Geänderte Spielregeln ............................................................3

TIPPS UND TRENDS

bauma-Vorbereitungen

Hohes Interesse an Gemeinschaftsständen ...........................6

Neues Jahr, neue Regeln

Hans-J. Ostermann zur neuen Maschinenrichtlinie.............8

Mobiler Turm auf Ketten

Rhein-Ruhr-Krane setzt auf Raupen-Faltbaukran...............10

Zentrale Umschlagfunktion

Rohrproduzent setzt auf Demag-Prozesskrane ...................12

Südamerika-Pioniere

Brasilien entscheidet sich für Liebherr LTR 1100............14

Raupenkran im Doppelpack

Zwei Sennebogen-Star-Lifter für Wiesbauer......................16

FINANZEN

Leasen, finanzieren oder ein Koffer Bares?

Investitionen in Krane erfordern leistungsstarke Partner ...18

Erst versichern, dann vermieten

Versicherungsschutz für Arbeitsbühnen .............................22

Liquidität durch Factoring

Factoring-Dienstleistungen für den Mittelstand..................26

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Die dicken Retter in der Not

Porträt: Hüffermann Krandienst .........................................28

DIE DICKEN RETTER

IN DER NOT

Grundsätzlich verbindet

man Krandienstleistungen

mit einem

ruhigen, detailliert

geplanten Arbeitsablauf.

Manchmal

muss es aber ganz

schnell gehen – beispielsweise,

wenn es

um die Rettung von

Unfallopfern geht.

LEASEN, FINANZIEREN ODER EIN KOFFER BARES?

Ein gemeinsames Merkmal von Mobilkranen, Turmdrehkranen, Hubarbeitsbühnen

und Baumaschinen? Richtig, es handelt sich um Investitionsgüter in

einer finanziellen Größenordnung, die nach intelligenten Lösungen verlangen.

28

Bergen auf hohem Niveau

Aktuelle Abschlepp- und Bergefahrzeuge .............................34

Im Verband retten und Rat geben

Das Dienstleistungsspektrum des VBA ..............................38

Der Sattel mit Haken

Bergekonzept von Doll und Geiger.......................................40

Spezielles und Globales

Bergefahrzeug BKF und ATF 130G-5 von Tadano Faun .....42

Praktisches Bildungswesen

Neues Seminarprogramm von Evers ..................................44

Wiesbauer macht Schule

Schwerlastspezialist mit eigenem Schulungszentrum ......46

TURMDREHKRANE

Das Dutzend vom Kraftwerk

Großprojekt für Wolffkran im Hafen von Rotterdam...........48

SCHWERLASTVERKEHR

Frei schwebendes Verfahren

Lastaufnahmesystem für Brückenquerung ........................50

Kombinierte Kranofferten

Wallek erweitert Transportangebote....................................54

Verlängerte Streckenplanung

Felbermayr investiert für Windenergie-Industrie ...............56

SAFETY

Drahtseil-Premiere

Special-Wire-Rope-Forum von Verope .................................58


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DRAHTSEILPREMIERE

Das fünfjährige Unternehmensjubiläum

nutzte der Schweizer

Drahtseilspezialist Verope, um

erstmalig das Special-Wire-Rope-

Forum zu veranstalten. Über 70

Händler, Kunden und Interessierte

hatten den Weg an den Luzerner

See gefunden.

50

Informationen inklusive

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jetzt serienmäßig mit RFID-Chip ............................................64

Schwere Haftungsgrundlage

Anti-Rutsch-Matte Supergrip

von Marotech sichert Schwerlast .......................................66

HALLENKRANE

Drei auf einen gemeinsamen Zug

64-t-Brückenkran mit SWF-Hubwerken für Stora Enso .....68

Neue Energie dank Modernisierung

Konecranes modernisiert Portalkran ...................................70

Hallen für Schwergewichte

Atlas Ward liefert Stahlhallen für 210-t-Krananlagen........72

Ausgezeichnetes Jubiläum für Mitglieder

9. Tagung von Kransachverständigen der Gütegemeinschaft

Kranservice e. V. bei Vetter Krantechnik .....74

WERKSTATT

Sicherheit und Service

HBC-radiomatic zu aktuellen Entwicklungstrends

bei Funkfernsteuerungen .......................................................76

Auf Pascal und Grad geprüft

Vielfältige Messtechnik der Leitenberger-Gruppe ...............78

IMPRESSUM...............................................................80

HÄNDLERTEIL.............................................................80

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auma-Vorbereitungen

Hohes Interesse an internationalen Gemeinschaftsständen

VERANSTALTUNGEN. Zur bauma 2010

sind mehr internationale Gemeinschaftsstände

geplant als je zuvor. Nach aktuellem

Planungsstand sind internationale Pavillons

aus elf Ländern zur nächsten Veranstaltung

vorgesehen.

Während Gemeinschaftsbeteiligungen

aus den Ländern China, Deutschland,

Frankreich, Großbritannien, Kanada, Korea,

Polen, Spanien, Tschechien und USA

wiederholt auf der bauma 2010 vertreten

sind, gibt es einen neuen Gemeinschafts-

Der fliegende Holländer Spierings-Kran auf ungewöhnlicher Arbeitsposition

6 K&H 7/2009

TIPPS UND TRENDS

stand aus Brasilien und zwei zusätzliche

Stände aus den Vereinigten Staaten im Produktbereich

Bergbau, Rohstoffgewinnung

und -verarbeitung sowie Tunnelbau.

Auch zur bauma 2010 wird das bauma-

Forum in der Halle C2 eine wichtige Austauschplattform

zwischen Experten aus

Unternehmen und Wissenschaft sowie

Fachbesuchern sein. Die bauma 2010 findet

vom 19. bis 25. April 2010 auf dem

Messegelände der Neuen Messe München

statt.

Eugen Egetenmeir,

Mitglied

der Geschäftsführung

der Messe

München GmbH.

PROJEKTE. Zu einem mehr als ungewöhnlichen Kraneinsatz ist es kürzlich in

der niederländischen Stadt Leiden gekommen. Im Rahmen von Umbauarbeiten

kamen die verantwortlichen Projektingenieure zum Schluss, einen mobilen

Faltbaukran einfach auf das Dach des Leids Universitair Medisch Centrum

(Medizinisches Zentrum der Universität Leiden) zu setzen – die notwendigen

statischen Berechnungen müssen ganz offensichtlich positiv ausgefallen sein.

Also nutzte Wagenborg Nedlift den hauseigenen Terex AC 500-1, um einen

ebenfalls hauseigenen Spierings SK1265-AT6 auf der zuvor exakt berechneten

Stelle des Daches, dem Hubschrauberlandeplatz, abzusetzen. Dabei wurde

das entsprechende Hebegeschirr an den bereits ausgefahrenen Abstützungen

des mobilen Faltbaukrans angeschlagen, um einen sicheren Transport

nach oben zu gewährleisten. Der Spierings brachte dabei als Last eine Masse

von 72 t auf die Waage. Mit seinem Einsatzort auf dem Dach des Krankenhauses

wird der Kranfahrer in den nächsten drei Wochen über den höchsten

Arbeitsplatz verfügen, den ein Spierings-Fahrer jemals besetzt hat. Das LUMC

in Leiden ist ein Lehrkrankenhaus. Die mehr als 7000 Mitarbeiter der Einrichtung

beschäftigen sich mit der Entwicklung von neuen Heilungsmethoden

und der Aus- sowie Weiterbildung von medizinischem Personal.

Kran hilft Kran: Für einen normalen Arbeitseinsatz wurde der Spierings

SK1265-AT6 von Wagenborg auf die ungewöhnliche Standposition eingehoben.

Foto: Spierings

Foto: Messe München


ERHEBLICHE INVESTITIONEN:

Die Beschaffungskosten eines

Mobilkranes liegen zwischen

300.000 und 5,5 Mio. Euro. Eine

Finanzierung erfordert starke

Partner.

FINANZEN

Ein gemeinsames Merkmal von Mobilund

Turmdrehkranen, Hubarbeitsbühnen

und Baumaschinen? Richtig, es

handelt sich um Investitionsgüter in

einer finanziellen Größenordnung, die

ohne leistungsfähige Partner kaum

noch zu bewältigen sind.


VERTRAUENSVOLLE ZUSAMMENARBEIT:

Bei der klassischen Finanzierung, aber auch bei

Leasingverträgen, sollte mit dem spitzen Stift

gerechnet werden.

INVESTITIONEN IN KRANE

erfordern leistungsstarke Partner

LEASEN, FINANZIEREN

oder ein Koffer BARES?

Bei Mobilkranen sind, natürlich je nach Größe des Gerätes,

Investitionen zwischen 300.000 und 5,5 Mio. Euro zu tätigen.

Aber auch bei Turmdrehkranen, Baumaschinen und

Arbeitsbühnen sind die Anschaffungskosten erheblich und können

schon mal im siebenstelligen Bereich liegen. Aus dem eigenen

Cash-Flow werden Investitionen dieser Größenordnungen

kaum noch gestemmt. Sicherlich, es gibt immer noch den einen

oder anderen Unternehmer, der mit einem Koffer voll Bargeld

sein Gerät abholt; aber in der Regel werden die Geräte heute

finanziert oder geleast.

Schwierige Rahmenbedingungen

Klassische Beschaffungsform ist die Finanzierung über die

Hausbank. Für viele Unternehmen eine nach wie vor gerne gezogene

Option. Allerdings haben sich die Bedingungen für klassische

Finanzierungen in den letzten Jahren deutlich verändert. Ein

Grund dafür sind die veränderten Kreditvergaberichtlinien –

Stichwort Basel II. Um die hier notwendigen Voraussetzungen im

Rating zu erfüllen, müssen alle Parameter stimmen, ansonsten

wird es teuer mit der Finanzierung.

Gleichwohl ist die Finanzierungsform für viele Unternehmen

erste Wahl. Sie arbeiten zum Teil seit vielen Jahren vertrauensvoll

und erfolgreich mit ihren Hausbanken zusammen. Man kennt

sich und man weiß, was man voneinander zu halten hat. Eine

zweifellos gute Basis vor allem in schwierigen Zeiten.

Leasing auf dem Vormarsch

Wenn diese Basis stimmt, lassen sich Finanzierungen auch

deutlich flexibler gestalten. So kann eine Finanzierung durch

Sondertilgungen oder komplette Ablösungen vorzeitig getilgt

werden. Bei Leasingverträgen ist das in aller Regel nur durch Vorfälligkeitsentschädigungen

zu erkaufen. Aber auch eine flexible

Ratenanpassung oder ein temporäres Aussetzen bei der Ratenzahlung

kann mit der Hausbank verhandelt werden.

Wer nicht finanzieren will, und auch dafür gibt es verschiedene

gute Gründe, hat heute die Möglichkeit, auf andere Beschaffungsformen

auszuweichen. Eine Alternative, die längst

nicht mehr nur zweite Wahl ist, weil über die Hausbank nichts

mehr läuft. Im Bereich der Mobilkrane ist das überwiegend die

Beschaffungsform Leasing, bei Baumaschinen und Hubarbeitsbühnen

ist das Thema Miete besonders ausgeprägt. Zunächst

zum Leasing: Der Anteil der geleasten Mobilkrane ist in den

vergangenen Jahren auf rund 60 Prozent gestiegen. Die verschärften

Kreditvergaberichtlinien sind dabei nur ein Grund

K&H 7/2009 19


Fotos: Hersteller, sk

KAUFEN, MIETEN ODER LEASEN: Die Gerätebeschaffungsformen

sind gerade im Kranbereich vielfältig geworden.

HÖHENZUGANGSTECHNIK EINFACH MIETEN: Auch im

Hubarbeitsbühnenbereich wird in zunehmenden Maße gemietet.

20 K&H 7/2009

FINANZEN

für diesen anhaltenden Trend. Daneben gibt es verschiedene

betriebswirtschaftliche Gründe, die für Leasing

sprechen.

Betriebswirtschaftlich sinnvoll

Da ist zunächst eine höhere Liquidität, weil kein Eigenkapital

langfristig durch eine Investition gebunden wird.

Die Leasingraten werden im Regelfall aus den laufenden

Erträgen finanziert. Damit trägt die Beschaffungsform Leasing

zu einer Stabilisierung der Bilanzstruktur eines Unternehmens

bei. Darüber hinaus profitiert der Leasingnehmer

von einer klaren Kalkulationsgrundlage und von

steuerlichen Vorteilen. Die Geräte werden nicht über

Jahre abgeschrieben, sondern die Leasingraten schlagen

direkt im jeweiligen Geschäftsjahr zu Buche.

Wie der jeweilige Leasingvertrag ausgestaltet wird,

hängt von verschiedenen Faktoren ab: Um was für ein

Gerät handelt es sich? Welche Laufzeiten werden vereinbart?

Wie hoch ist die Anzahlung? Hier gehen die Leasinggesellschaften

so weit wie möglich auf die individuellen

Wünsche der Leasingnehmer ein. Der Kunde bestellt das

Gerät nach seinen Wünschen und geht mit dem Angebot

des Herstellers zu einem Finanzdienstleister oder seine

Leasinggesellschaft, um die Finanzierung auf die Beine

zu stellen.

Marktkenntnisse erforderlich

Niemand steckt sein Geld in ein Geschäft, das er nicht

kennt! Dieser Grundsatz gilt auch im Kranleasing. Es

haben sich verschiedene Leasinggesellschaften auf diesen

Bereich Krane und Baumaschinen spezialisiert. Nur so lassen

sich Risiken realistisch einschätzen.

Eines der Risiken, mit denen sich die Leasinggesellschaften

auseinandersetzen müssen, ist die Restwertbestimmung.

Dass man sich hier leicht verkalkulieren

kann, zeigt der Bereich der schweren Nutzfahrzeuge. Gebrauchtfahrzeuge

lassen sich kaum noch vermarkten;

die Preise bröckeln und mit ihnen die Restwerte. Eine

Entwicklung, die sich so sicher nicht auf den Mobilkranbereich

übertragen lässt. Aber auch der hat seine Höhen

und Tiefen.

Enge Zusammenarbeit

Eine spezielle Form des Leasings ist das so genannte

Vendorleasing. Von Vendorleasing spricht man, wenn ein

Hersteller sowie die Leasinggesellschaft eng kooperieren.

Der Hersteller stellt das Produkt zur Verfügung, die


Leasinggesellschaft die Finanzierung. Eine Zusammenarbeit,

die dem Kunden Mehrwert bietet und mit der der Hersteller

sowie die Leasinggesellschaft zusätzliche Umsätze generieren

können. Mehr noch: Durch Leasingverträge, die mit zusätzlichen

Services, wie z. B. Wartungsverträgen und Versicherungen,

verbunden sind, besteht darüber hinaus die Möglichkeit,

einen wesentlichen Einfluss auf den Sekundärmarkt der Zukunft

zu nehmen.

Flexible Miete

Zu den flexibelsten Beschaffungsformen gehört die Miete.

Allerdings muss hier eine entsprechend hohe Nachfrage sein,

damit sich überhaupt Mietflotten entwickeln können. Im Bereich

der Hubarbeitsbühnen und der Baumaschinen hat eine solche

Middeke: „Alles ist erreichbar.“ ®

Am 29. 08. 2009 hat Werner Middeke mit über 1700 Gästen gleich zwei

Jubiläen in Erwitte gefeiert: 25 Jahre Arbeitsbühnenvermietung und 60

Jahre Malerwerkstätten. Angefangen 1984 in Erwitte, verfügt die Firma

Werner Middeke mittlerweile über mehr als 500 Arbeitsbühnen diverser

Bauarten, darunter auch ein erheblicher Anteil an Lkw-Arbeitsbühnen, die

den einzigartigen Markennamen STEIGER ® von RUTHMANN tragen. 1990

kam eine Niederlassung in Erfurt dazu, zehn Jahre später die dritte in

Münster. Middeke steht für bodenständiges Wachstum sowie kundenorientierte

Konzepte. Um Kunden aus Industrie, Dienstleistung und Handwerk

in Zukunft einen noch flexibleren Service bieten zu können, wird

Entwicklung eindrucksvoll stattgefunden, wie die zahlreichen

Vermietunternehmen und ihre wachsenden Flotten belegen. Baumaschinen

und auch Baukrane werden verstärkt auftragsbezogen

von Bauunternehmen angemietet. Im Segment der Hubarbeitsbühnen

sieht es ähnlich aus. Wer nur temporär eine Hubarbeitsbühne

benötigt, mietet sich einfach eine. Zur Beschaffungsform

Miete gehört auch der Mietkauf. Hier werden die Mietraten

ganz oder teilweise bei einem späteren Kauf des Gerätes

angerechnet.

FAZIT: Die Gerätebeschaffungsformen sind vielfältig und kundenorientierter

geworden. Die einzig richtige Beschaffungsform

gibt es nicht. In vielen Firmen hat sich ein Mix aus klassischer

Finanzierung, Leasing und Miete herauskristallisiert. Was im Einzelfall

die günstigste Beschaffungsform ist, sollte vor einer Investition

sorgfältig abgewogen werden.

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bereits im Dezember 2009 eine neue Vermietstation in Dortmund eröffnet.

Speziell für die Verfügbarkeit von hochwertigen Lkw-Arbeitsbühnen

am neuen Standort in Dortmund hat Middeke sieben weitere STEIGER ® –

5 x TB 220 und 2 x TB 300 – für dieses Jahr bei RUTHMANN bestellt.

Weitere Informationen über Middeke unter: www.alles-ist-erreichbar.de.

Werner Middeke: „Ich habe von Beginn an auf RUTHMANN STEIGER ®

gesetzt. Nicht nur wegen der exzellenten Verkaufsberatung, sondern auch

wegen des hervorragenden Service-Angebotes. Trotz aller Robustheit müssen

Lkw-STEIGER ® von Zeit zu Zeit instandgesetzt werden. In diesem Segment

ist der RUTHMANN-Service einfach Spitze!“


VERSICHERUNGEN Erst versichern, dann vermieten

Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Mobilkranen und Hubarbeitsbühnen. Die Folgen sind nicht selten

dramatisch! Gerade bei Unfällen mit Hubarbeitsbühnen sind Personenschäden oft die Folge. Aber auch die

Sachschäden sind nicht gerade unerheblich und können mächtig ins Geld gehen.

Die Reparatur eines umgestürzten Mobilkranes kann schon

mal in sechsstellige Dimensionen klettern. Umso wichtiger

ist ein ausreichender Versicherungsschutz. Ob man

richtig versichert ist, zeigt sich oftmals leider erst im Schadensfall.

Umso wichtiger ist es, seinen Versicherungsumfang regelmäßig

an den gewachsenen oder auch geschrumpften Gerätepark anzupassen.

Ein Job für Profis, wie Matthias Mornweg, der sich als Versicherungsmakler

auf die Versicherung von Arbeitsmaschinen

spezialisiert hat und die Besonderheiten in diesem Segment aus

dem FF kennt.

Die wichtigste Versicherung für Unternehmen, die mit Kranen

oder Hubarbeitsbühnen arbeiten, ist die Betriebshaftpflichtversi-

22 K&H 7/2009

FINANZEN

cherung (BHV). Warum? Der Unternehmer haftet nicht nur,

wenn sich beispielsweise ein Besucher in den Geschäftsräumen

verletzt, sondern auch für Schäden, die durch die unternehmenseigenen

Produkte und Dienstleistungen entstehen.

Notwendige Pflichtversicherungen

Hoher Sachschaden: Nur mit

einem ausreichenden Versicherungsschutz

können teure Reparaturen abgedeckt werden.

Die Betriebshaftpflichtversicherung prüft Schadensansprüche,

wehrt unberechtigte Ansprüche ab und übernimmt berechtigte

Schadensansprüche, die der Betriebsinhaber oder einer seiner

Mitarbeiter im Rahmen der beruflichen Tätigkeiten Dritten

gegenüber verursachen. Zusätzliche Tätigkeiten (Risiken) wie z. B.


gelegentliche Baumschneidearbeiten, Havariedienste oder

Dachrinnenreinigungen sollen der Haftpflichtversicherung

gemeldet und mitversichert werden. Unternehmer

sollten auch daran denken, einen vorhandenen Ölabscheider

oder Dieseltank anzugeben und mitzuversichern.

Diese Anlagen fallen nicht unter die Umweltbasisdeckung.

Auch Gabelstapler, die schneller als 6 km/h und auf

öffentlichen Straßen fahren, können über eine AKB-

Zusatzdeckung mit in die BHV aufgenommen werden.

Besonderheiten für Fahrzeugversicherungen

Eine weitere Pflichtversicherung ist natürlich die Haftpflichtversicherung

für Kraftfahrzeuge. Jedem Versicherungsnehmer

sollte allerdings klar sein, dass die Teilkasko

nur für Schäden, die anderen zugefügt wurden, oder verschiedene

Elementarschäden am eigenen Fahrzeug haftet.

Für Schäden, die nicht von der Teilkaskoversicherung

abgedeckt sind, kann es durchaus Sinn machen, eine Vollkaskoversicherung

abzuschließen. Bei zulassungspflichtigen

Arbeitsmaschinen (Lkw-Krane, Lkw-Arbeitsbühnen)

sollte das Arbeits- und Vermietrisiko über die Kfz-Versicherung

mit abgedeckt werden. Darüber hinaus sollte

in der Kfz-Versicherung an den Einschluss von Oberleitungsschäden

und die Mitversicherung von Mehrwerten

gedacht werden.

Sinnvolle Maschinenversicherungen

Werden von einem Unternehmen entweder stationäre

Maschinen (AMB) oder fahrbare und transportable

Maschinen und Geräte (ABMG) eingesetzt, sollte eine

Maschinenversicherung abgeschlossen werden. Hier gilt

es, das Kleingedruckte zu lesen.

Versichert sind Schäden, die durch Bedienungsfehler,

Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Böswilligkeit, Konstruktions-,

Material- und Ausführungsfehler, Wasser-, Ölund

Schmiermittelmangel, Über- und Unterdruck, Kurzschluss,

Überstrom, Überspannung, Versagen von Messund

Regeleinrichtungen, Sturm, Frost, Eisgang, Streik und

Aussperrung verursacht werden.

Bei fahrbaren und transportablen Maschinen und

Geräten, wie z. B. Hubarbeitsbühnen, können zusätzlich

Risiken wie Brand, Blitzschlag, Explosion, Hochwasser,

Überschwemmung, Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub,

Unterschlagung, Aufräumungs- und Entsorgungskosten,

Dekontaminations- und Entsorgungskosten für Erdreich,

Bergungs-, Bewegungs- und Schutzkosten, Mitversicherung

von Luftfracht- und Zollkosten, sowie innere

Betriebsschäden (Motor, Getriebe) mitversichert werden.

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24 K&H 7/2009

FINANZEN

Job mit Risiken: Bei Arbeiten mit Mobilkranen und

Arbeitsbühnen kann viel passieren.

Hoch hinaus:

Qualifizierte Mitarbeiter

und technisch

einwandfreies Gerät

sind Grundvoraussetzungen

für einen

reibungslosen Arbeitsablauf.

Passiert trotzdem

mal etwas,

sollte das Unternehmen

entsprechend

versichert sein.

Fotos: sk

Die Transportversicherung

Hubarbeitsbühnen und auch viele Baumaschinen können

nicht aus eigener Kraft zum Einsatzort gelangen. Um

Schäden, die während des Transportes entstehen, abzudecken,

bietet sich eine Transportversicherung an. Sie gilt

für Güter, die z. B. per Bahn, Auto, Post, Flugzeug oder

Schiff befördert werden. Gedeckt sind die Grundgefahren

bei Land-, See- und Lufttransporten, wie Elementarereignisse,

Feuer, Transportmittelunfälle bzw. Flugzeug- und

Schiff-Fahrtunfälle. Besondere Gefahren wie z. B. Diebstahl

oder Vernässung können aufgrund einer Sondervereinbarung

mitversichert werden.

Natürlich sollten auch die eigenen Geschäftsräume

und Betriebsstätten und Betriebsmittel versichert werden.

Auch hier ist es angeraten, mit einem Versicherungsexperten

die spezifischen Gegebenheiten genau zu analysieren

und gegebenenfalls mit Spezialversicherungen

(z. B. Elektronikversicherungen) auf besondere Risiken

zu reagieren.

Versicherte Vermieter

Ein kritischer Bereich ist die Vermietung von Kranen

und Hubarbeitsbühnen. In der Sparte der Arbeitsbühnen-,

Kran- und Baumaschinenvermietung gibt es seit einigen

Jahren die Möglichkeit, die Maschinen und Geräte des

Mietparks über einen Zusatzvertrag zu versichern. „Wichtig

ist hier“, so Versicherungsexperte Matthias Mornweg,

„die im Mietpark vorhandenen Geräte genau zu benennen

und auch darauf zu achten, dass Fremdanmietungen mitversichert

sind.“ Neu hinzu kommende Geräte sind automatisch,

auch ohne Meldung, bis zum Ende des Versicherungsjahres

mitversichert. Eine jährliche Meldung mit der

aktualisierten Maschinenaufstellung ist jedoch sinnvoll

und hilft Deckungslücken zu vermeiden.

Selbstbeteiligung nicht zu hoch setzen

Die Selbstbeteiligungsregelungen, insbesondere bei

Unterschlagungs- und Diebstahlschäden, sollten so vereinbart

werden, dass diese nicht zu existenzgefährdenden

Substanzverlusten führen. Im Normalfall liegt die

Selbstbeteiligung bei Diebstahl und Unterschlagungsschaden

zwischen 10 und 25 Prozent. Grundsätzlich ist

darüber hinaus bei Sachversicherungen wichtig, dass der

Versicherungsnehmer ausreichend hohe Versicherungssummen

vereinbart – ideal ist hierbei der aktuelle Neuwert.

Nur so kann es im Schadensfall nicht zu einer

Unterversicherung kommen.


Verbesserte Liquidität:

Factoring wird

zunehmend auch vom

Mittelstand als Finanzierungsinstrument

genutzt.

Schwierige Rahmenbedingungen:

Forderungsausfälle

können auch Krandienstleister

in wirtschaftlicheSchwierigkeiten

bringen.

Fotos: sk

FINANZDIENSTLEISTUNGEN Liquidität durch Factoring

Forderungsausfälle können Kran- und Arbeitsbühnenverleiher in existenzielle Schwierigkeiten bringen. Ein

Grund für Forderungsausfälle sind häufig insolvente Auftragnehmer. Unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen

gewinnen Finanzierungsinstrumente, wie das Factoring, für den Mittelstand zunehmend an Bedeutung.

Unter Factoring wird der Verkauf von Forderungen aus

Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen sofortige

Zahlung des Kaufpreises verstanden. Die Vorteile: Der

Factornehmer erhält binnen kurzer Zeit über 80 bis 90 Prozent

der Brutto-Rechnungssumme. Seine Liquidität wird so deutlich

kalkulierbarer. Durch die größere finanzielle Flexibilität hat der

Unternehmer die Möglichkeit seine Lieferantenverbindlichkeiten

schneller zu bedienen und damit Skonto zu ziehen. Auch das

Risiko von Forderungsausfällen wird durch Factoring minimiert,

da verkaufte Forderungen zu 100 Prozent versichert sind. Ein weiterer,

gerade in Krisenzeiten, immer wichtiger werdender Vorteil

26 K&H 7/2009

FINANZEN

mit erheblichem Einsparpotenzial: Mit den Forderungen wird

auch das aufwändige und nicht immer angenehme Mahnwesen

an die Factoringbank übertragen.

Licht und Schatten

Wo Licht ist, gibt es auch immer Schatten. Der Schatten in

Sachen Factoring sind die vergleichsweise hohen Kosten, mit

denen man sich die schnellere Liquidität einkauft. Umso wichtiger

ist es, eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse aufzustellen. In die

sollten nicht nur mögliche Überziehungszinsen den Factoring-


kosten gegenübergestellt werden, sondern auch mögliche

Einsparungen durch Skonto, Wegfall des Rechnungs- und

Mahnwesens und die Versicherung von Forderungen. Factoringdienstleistungen

kommen allerdings nicht für alle

Unternehmen in Frage. Einige Gesellschaften schließen

viele Unternehmen durch Mindestumsätze aus. Firmen,

bei denen bereits eine finanzielle Schieflage besteht, kommen

als Factoringnehmer ebenfalls nicht in Frage. Deswegen

wird im Vorfeld einer Vertragsbeziehung auch die

Vitalität des Unternehmens überprüft. Verläuft die Überprüfung

positiv, steht mit Factoring eine effiziente und

komplexe Dienstleistung zur Verfügung.

Verschiedene Produkte

Factoringdienstleistungen sind immer nur so gut,

wie sie den individuellen Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.

Und die sind höchst unterschiedlich. Die Factoringbanken

haben sich darauf mit unterschiedlichen

Factoringprodukten eingestellt. So umfasst das Full-Service-Factoring

die komplette Range von der umsatzkongruenten

Finanzierung über eine vollständige Risikoabsicherung

bis hin zur Übernahme des gesamten

Debitoren-Managements.

In Zukunft dürfte das Factoring weiter zulegen. Die

Factoringquote liegt in Deutschland gegenwärtig bei rund

2,5 Prozent. Industrienationen wie Frankreich, Italien

oder Großbritannien haben eine Factoringquote von bis

zu rund 14 Prozent. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass

sich viele Factoringbanken bislang vor allem auf Großkunden

fokussiert haben. Aber auch auf Seiten der kleinen

und mittleren Unternehmen (KMU) gibt es offenkundig

noch Berührungsängste. So befürchten Unternehmer

durch das Factoring Probleme mit ihren Kunden zu

bekommen. Ein Wandel in der Akzeptanz hat bereits eingesetzt.

Einer aktuellen Studie zufolge zeigten sich nur

sieben Prozent der befragten Unternehmen irritiert darüber,

ihre Rechnungen an eine Factoringbank zu zahlen.

Solide Basis

Da die Zusammenarbeit beim Factoring auf Partnerschaftlichkeit

und Dauerhaftigkeit angelegt ist, sollten

Unternehmen die verschiedenen Factoringgesellschaften

miteinander vergleichen und den für sie richtigen Partner

auswählen. Dabei sollte auch sehr viel Wert auf die Beratungsqualität

gelegt werden. Eine fundierte und kompetente

Beratung, die auf die individuellen Bedürfnisse des

Factoringnehmers eingeht, ist eine solide Basis für eine

Zusammenarbeit.

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BERGEN UND ABSCHLEPPEN

DIE DICKEN

Retter in der Not

GROSSE ANFAHRT:

Das Flaggschiff des Hüffermann

Krandienstes

kommt dank moderner,

ausgesprochen wendiger

Fahrzeugtechnik auch

schon mal in Wohngebieten

zum Einsatz.

Montage- und Bergeleistungen durch den HÜFFERMANN KRANDIENST


SPEZIALITÄT: Zu den Kernkompetenzen

von Hüffermann zählt die

materialschonende Bergung auch

großer Fahrzeughavaristen.

Grundsätzlich verbindet man Krandienstleistungen

mit einem ruhigen, detailliert

geplantem Arbeitsablauf. Manchmal muss es

aber ganz schnell gehen – wenn es bei einem

Lkw-Unfall beispielsweise um die Rettung

von Unfallopfern oder um die Bergung von

Fahrzeugen geht.

ANFÄNGE: Als Keimzelle der heutigen Hüffermann-

Unternehmen gilt die Tätigkeit von Wilhelm Hüffermann,

der 1913 in Wildeshausen Wagenschmied wurde.

30 K&H 7/2009

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

In beiden Fällen kann der Hüffermann Krandienst aus Wildeshausen

zum Ansprechpartner werden, bietet das norddeutsche

Unternehmen sowohl im klassischen Montagebereich als auch

im Bergesegment die entsprechenden Krandienstleistungen an.

Als Keimzelle der heutigen Hüffermann-Unternehmen gilt die

Tätigkeit von Wilhelm Hüffermann, der 1913 in Wildeshausen

in den Beruf des Wagenschmiedes einstieg und wenig später seine

ersten landwirtschaftlichen Fahrzeuge baute. Zum seinerzeitigen

Kapital zählen insbesondere Mut, Idealismus und eine gehörige

Portion Ehrgeiz. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Produktpalette

und die Weiterentwicklung des Unternehmens wurden

aus den damals zwei Mitarbeitern zeitweise über 300. Die

Produktionsschwerpunkte verlagerten sich und andere Standorte

kamen hinzu.

Firmenverbund mit Jade-Kran und Franke Krandienst

Die Hüffermann Krandienst GmbH startete 1965 mit einem

Kran. Aus der Notwendigkeit heraus, defekte oder havarierte Fahrzeuge

auch bei Kunden abzuholen oder vor Ort zu bergen, führte

zur Beschaffung eines geeigneten Gerätes. Kurze Zeit später folgten

weitere Krane und so zählte der Bereich des Krandienstes

nach Unternehmens-Angaben wenig später schon zu einem der

erfolgreichsten Betriebsteile der Hüffermann-Gruppe. Intelligente

Vernetzung für kurze Wege und schnelle Bereitstellungszeiten hat

sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt. Im Firmenverbund mit

der Jade-Kran GmbH in Wilhelmshaven und dem Franke Krandienst

in Bremen sowie weiterer Kooperationspartner können

heute bundesweite Krandienstleistungen vermittelt werden. Der

eigene Fuhrpark umfasst 19 Fahrzeuge in den Tonnagen von


30 bis 220 t plus Bergungsfahrzeuge, Schwerlasttransporter und

Lkw-Ladekrane. Mit jedem Auftrag, der Krandienst verweist

inzwischen auf über 60.000 Einsätze, stieg natürlich auch der

Erfahrungsschatz der Norddeutschen. Der spiegelt sich aber auch

in der Struktur der heute insgesamt 16 Angestellten der Krandienst-Sparte

wieder. So hat über die Hälfte der Mitarbeiter über

20 Jahren dem Unternehmen die Treue gehalten; mit Michael

Müller konnte man bei Hüffermann kürzlich sogar einem Jubilar

zu 25 Jahren Betriebszugehörigkeit gratulieren.

Dabei ist man bestrebt, neben einem erstklassigen Maschinenpark

eben auch ein entsprechend kompetentes, gut ausgebildetes

Team mit den jeweiligen Aufgaben betrauen zu können. So profitieren

die Kranführer nicht zuletzt auch dank regelmäßiger Weiterbildung

von einem soliden Mix aus theoretischem Basiswissen und

praktischen Erfahrungen. So wird das anspruchsvolle SCC**-Zertifikat

entsprechend den Vorschriften vom Sicherheits-Management

der Hüffermann Krandienst GmbH ständig überwacht – ein Indiz

für eine der Kernkompetenzen des Hebespezialisten.

Anspruchsvolle Jobs

So zählen insbesondere Aufträge in der Erdöl- und Erdgasindustrie

zu den Haupteinsatzbereichen der Hüffermann-Hebespezialisten.

Renommierte Kunden wie Schlumberger oder ExxonMobil

Production vertrauen bei den entsprechenden Wartungs- oder

Montageaufgaben auf die Dienste der Norddeutschen. Weitere

Branchen sind das Baugewerbe mit seinen jeweiligen Gewerken,

PARTNER: Mit der Jade-Kran GmbH und dem Franke

Krandienst sowie weiterer Kooperationspartner können

bundesweite Krandienstleistungen vermittelt werden.

die Montage von Baukranen, der Stahlbau oder auch das Segment

der Windkraft- oder Biogasanlagen.

Der Hüffermann Krandienst ist heute insbesondere im

erweiterten Weser-Ems-Gebiet tätig: von Osnabrück, Oldenburg

über Wildeshausen bis Bremen und Wilhelmshaven. Zum Fuhrpark

gehören neun Schwerlastkrane, ein Bergungsfahrzeug, zwei

Schwerlasttransporter sowie ein HMF-Ladekran mit Ladepritsche.

KRANTECHNOLOGIE VON MORGEN

Innovativ. Individuell. International.

Mit Sicherheit wirtschaftlicher.

Durch technische und operative Innovationen

können wir Ihnen schon heute den Dienstleistungsstandard

von morgen bieten. Wir erarbeiten

passende Sonderlösungen für jedes

Bauvorhaben – von der Baustellenplanung bis

zur reibungslosen Kranmontage. Ein umfangreiches

Repertoire von Kranen, Eigenentwicklungen

und Sonderteilen sowie erfahrenes

Personal sorgen für schnelle, sorgfältige und

zuverlässige Auftragsabwicklung.

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Fotos: Hüffermann, fh

ALLES IM GRIFF: In den Staukästen der Bergefahrzeuge

sind die notwendigen Hilfsmittel und Werkzeuge übersichtlich

untergebracht.

KLASSISCHER EINSATZ: Montagearbeiten in den

unterschiedlichen Baubranchen werden durch entsprechende

Transportleistungen ergänzt.

32 K&H 7/2009

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

FLOTTE: Der Hüffermann-Fuhrpark umfasst 19 Fahrzeuge in

den Tonnagen von 30 bis 220 t plus Bergungsfahrzeuge, Schwerlasttransporter

und Lkw-Ladekrane.

Die Baujahre aller Autokrane liegen zwischen 2005 und

2009 – den jüngsten Neuzugang in Form eines 40-Tonners

von Liebherr konnte der Fuhrpark Anfang Oktober verzeichnen.

Gleichzeitig blickt man über den Tellerrand der

klassischen Krane hinaus und arbeitet so zielstrebig an

einer konsequenten, sinnvollen Erweiterung des Dienstleistungsspektrums.

Auch in Wildeshausen setzt man so

den Trend, den Kunden umfassende Hebe- bzw. Transportlösungen

aus einer Hand anbieten zu können.

Erfolgreiche Schwester

Dabei kommt es durchaus zu einem Know-how-Transfer

innerhalb der Hüffermann-Unternehmen. So entstanden

bei der Hüffermann Transportsysteme GmbH branchenspezifische

Ballast-Trailer, die in ihrer Konzeption in

entscheidenden Punkten von den praktischen Erfahrungen

der Kransparte profitieren.

Zu den lieferbaren Varianten des aktuellen Hüffermann-Programms

zählen der einachsige HTA 10 für ein

Gesamtgewicht von 10.000 kg, die zweiachsigen HTA 19

und HTA 21, die bei einem Radstand von 1400 mm ein

Gesamtgewicht von 19.000 kg bzw. bei einem Radstand

von 1810 mm eine Masse von 21.000 kg aufweisen. Darüber

hinaus bietet man den dreiachsigen HTA 25, der bei

einem Radstand von 1310 mm für ein Gesamtgewicht von

25.000 kg zugelassen ist. Alle genannten Gesamtgewichte

beinhalten eine Stützlast von 1000 kg. Die Tandemanhänger

sind bei einer geschlossenen Plattform mit außen liegenden

Sicherungselementen ausgestattet. Die Ein-Achs-

Anhänger sind in Rahmenbauweise mit Zentrierdornen

gefertigt. Zum Umfang der Hüffermann-Ballastanhänger


zählen ein geschlossener Boden, vier Zurrösen, abschließbare

Staukästen, verstellbare Zentrierdorne, Luftfederung mit

Heben/Senken-Funktion, Trommelbremsen, Fangseile an den

Achsen, 50 mm Zugösen, Aufstiegsmöglichkeiten vorne am Fahrzeug,

Werbetafeln am Heck sowie eine einfarbige Lackierung in

RAL-Tönen. Als optionale Ausstattung können zusätzliche Zurrösen

und Scheibenbremsen geordert werden. Weiterhin sind auf

Kundenwunsch Bremsbelagverschleißanzeigen, eine Duomatic-

Kupplung, Einzelanfertigungen nach Kundenwunsch sowie

Heckschürzen, Parkwarntafeln und zusätzliches Zurrmaterial

möglich.

Ausgezeichnetes Unternehmen

Last but not least erhielt die Hüffermann Transportsysteme

GmbH Anfang September in Magdeburg den Großen Preis des

Mittelstands 2009 der Oskar-Patzelt-Stiftung – besser bekannt als

„Mittelstands-Oskar“. Bei der Gala im Hotel Maritim wurden

14 Preisträger und 23 Finalisten geehrt. Nach Angaben der Stiftung,

die ihren Sitz in Leipzig hat, waren 3366 Unternehmen aus

allen 16 Bundesländern nominiert, im vergangenen Jahr seien es

noch 3184 gewesen. „Der Preis ist eine hoch verdiente Anerkennung

für die Anstrengungen der vielen kleinen und mittleren

Unternehmen, die vor allem in Ostdeutschland die Wirtschaft tragen“,

sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer,

Schirmherr der Preisverleihung.

Besonders habe die Jury gewürdigt, dass sich die Mitarbeiterzahl

seit 2005 auf 137 verdoppelt hat und der Umsatz auf rund

29 Mio. Euro stieg. Mit 24 Auszubildenden sei die Zahl der Lehrlinge

ausgesprochen hoch. Unter anderem wurde die Hüffermann

KNOW-HOW-TRANSFER: Der Ballastanhänger HTA

der Hüffermann Transportsysteme ist mit bis zu drei Achsen

und 25.000 kg Gesamtgewicht lieferbar.

Transportsysteme GmbH von der LzO und der Agentur für Arbeit

nominiert. Zur Geschichte des Unternehmens zählt auch die

Erweiterung der Produktionsstandorte mit der Dependance in

Neustadt/Dosse nach der Grenzeröffnung.

Nach umfangreichen Investitions- und Umbaumaßnahmen

wurde aus einer einst maroden und veralteten Firma der neue

Hauptsitz der Hüffermann Transportsysteme GmbH mit einer

modernen Anhängerproduktion, Montage für Nutzfahrzeugaufbauten

und Servicewerkstatt. Heute wird das Unternehmen in der

dritten Generation von Rolf Hüffermann begleitet – der neben

Daniel Janssen auch als Geschäftsführer der Hüffermann Krandienst

GmbH fungiert.


BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Bergen auf

HOHEM NIVEAU

JETZT MUSS JEDER

HANDGRIFF SITZEN:

Wenn die Verletzten

versorgt sind, geht es

darum, die Fahrbahn

schnell wieder frei zu

machen.

Aktuelle ABSCHLEPP- UND BERGEFAHRZEUGE


Einen Augenblick nicht aufgepasst und

schon ist ein Unfall passiert! Zunächst geht

es um die Versorgung möglicher Verletzter,

anschließend muss die Fahrbahn wieder

frei gemacht werden – und das nicht selten

unter Stress!

Berufsverkehr: lange Staus, die Polizei drängt; alles

Faktoren, die eine Bergung in vielen Fällen zu

einem schwierigen Unterfangen macht. Um auch

unter schwierigen Bedingungen erfolgreich zu arbeiten,

bedarf es Kompetenz und entsprechendem Equipment.

Das Angebot ist groß: Plateaufahrzeuge in den verschiedensten

Ausführungen oder Hubbrillenfahrzeuge werden

von den Herstellern angeboten. Kran- und Hebetechnik

stellt die wichtigsten Anbieter mit ihren Fahrzeugkonzepten

in der Abschlepp- und Bergetechnik vor.

Eine Frage des Gewichtes

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Gewichtsklasse,

in der geborgen bzw. abgeschleppt werden muss.

Wer einen havarierten 40-Tonner bergen muss, benötigt

anderes Gerät als für das Abschleppen eines liegen gebliebenen

Kleinwagens.

Die Bandbreite zwischen beiden Beispielen ist groß.

Gleichwohl muss ein Abschlepp- und Bergeunternehmen

auf möglichst viele Einsatzprofile vorbereitet sein, um die

Fahrzeuge auch wirtschaftlich nutzen zu können. So können

die vielseitigen Plateaufahrzeuge neben der Bergung

von verunglückten oder nach einer Panne nicht mehr

fahrbereiten Fahrzeugen auch für Fahrzeugüberführungen

eingesetzt werden. Angeboten werden Plateau-Aufbauten

in den leichten und mittleren Gewichtssegmenten ab 3,5 t

zul. GG. Auf die Frage, wie das Fahrzeug auf das Plateau

kommt, gibt es verschiedene Antworten.

Vielseitige Plateaufahrzeuge

Einfachster Weg sind Auffahrrampen. Vorteil dieses

Konzeptes ist ein vergleichsweise günstiger Preis. Allerdings

lassen sich mit Rampen keine flachen Auffahrwinkel

realisieren. Die sind jedoch notwendig, wenn Fahrzeuge

mit geringer Bodenfreiheit auf das Plateau gefahren werden

sollen. Für solche und ähnliche Fälle sind Verschiebe-

Plateaus besser geeignet. Hier wird das Plateau ähnlich wie

bei einem Wechselbehälter abgesenkt und anschließend

wieder aufgenommen. Angetrieben wird der verschiebbare


DIE HERSTELLER

ABSCHLEPP-

UND BERGEFAHRZEUGE

Agefa Technik und Vertrieb GmbH

D-59510 Lippetal-Lippborg

Blyss Transporttechnik

D-38723 Seesen

Wolfgang Brechtel GmbH

D-76865 Rohrbach/Pfalz

EDER GmbH Fahrzeugbau

D-83104 Tuntenhausen

EMPL Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H.

A-6272 Kaltenbach

FIT-ZEL Transportsysteme GmbH & Co. KG

A-4614 Marchtrenk

Hartmann Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH

D-06188 Queis bei Halle (Saale)

Jotha Fahrzeugbau AG

D-86609 Donauwörth

Tischer – Fahrzeugbau e. K.

D-93449 Waldmünchen

Thoma Fahrzeugtechnik GmbH

D-89257 Illertissen

Valinski Fahrzeugtechnik GmbH

D-74080 Heilbronn

Wilhelm Wellmeyer Fahrzeugbau GmbH & Co. KG

D-49196 Bad Laer

WINDEN

Hennrichs Superwinch GmbH

D-47906 Kempen

Schmitz & Heisler GmbH

D-46485 Wesel

Taubenreuther GmbH

D-95326 Kulmbach

Technamation Seilwinden

D-47918 Tönisvorst

36 K&H 7/2009

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Aufbau in der Regel durch ein Elektro-

Hydraulik-Aggregat.

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen

Herstellern liegen in konstruktiven

Details. Um die Kosten für das

Fahrzeug möglichst gering zu halten, sollten

die Plateaus so konzipiert sein, dass

sie möglichst ohne Umbaumaßnahmen

am Fahrzeugstell montiert werden können.

Plateaufahrzeuge, die ihr Geld überwiegend

in der Unfallbergung verdienen,

sollten über einen entsprechend tragfähigen

Ladekran verfügen. Mit seiner Hilfe

ist es möglich, umgestürzte Fahrzeuge

wieder aufzurichten oder sie komplett auf

das Plateau zu setzen.

Die Fahrgestelle müssen entsprechend

dimensioniert sein, um trotz der schweren

Aufbauten, Plateau und Kran noch genügend

Nutzlastreserven mitzubringen.

Bergen mit der Brille

Im Pannendienst finden sich seit einigen

Jahren zunehmend Fahrzeuge mit

Abschleppbrille. Vorteile dieses Konzeptes:

Die Fahrzeuge bieten genügend Stauraum

für das im Pannenfall benötigte

Equipment, können aber auch im Be-

darfsfall ein defektes Fahrzeuge direkt in

die Werkstatt schleppen.

Einige Nummern größer sollten die

Bergefahrzeuge ausfallen, wenn es um die

Bergung schwerer Nutzfahrzeuge geht,

die mit Plateaufahrzeugen nicht mehr

darstellbar ist. Hier kommen ausschließlich

schwere Bergefahrzeuge zum Einsatz.

Basis dafür sind Lkw-Fahrgestelle mit bis

zu vier Achsen. Herzstück dieser Fahrzeuge

sind die hydraulisch betätigten Bergearme

mit Abschleppbrille. Mit dem Berge-

NOTWENDIGES ZUBEHÖR: Ohne

Winde läuft bei Bergungen nichts.


Fotos: Steffen, sk

BERGEN MIT DER BRILLE: Auch im Pannendienst

wird auf Fahrzeuge mit Abschleppbrille gesetzt.

SCHWERES GERÄT: Wenn es um die Bergung

schwerer Nutzfahrzeuge geht, schlägt die Stunde

der XXL-Abschleppfahrzeuge.

arm können die Fahrzeuge angehoben werden. Zugleich

kann das havarierte Fahrzeug mit dem Bergearm verbolzt

bzw. mit der Abschleppbrille abgeschleppt werden.

Schwere Lasten an der Winde

Fester Bestandteil dieses Fahrzeugsegments sind hydraulische

Schwerlastseilwinden. Mit ihrer Hilfe können

Havaristen in den meisten Fällen auch dann noch geborgen

werden, wenn das Bergefahrzeug den Haveristen nicht

mehr erreichen kann, weil er beispielsweise eine Böschung

hinunter gerutscht ist. Der Einsatz der Schwerlastwinden

erfordert eine Abstützung der Bergefahrzeuge. Die meist

heckseitg montierten, schweren Hydraulikabstützungen

sind auf die maximale Aufbaubreite angeordnet und mit

einem starken Hilfsrahmen des Hubarmes direkt verbunden.

Ein Verdrehen des Fahrzeuges bei seitlichem Zug wird

somit verhindert.

Hilft auch die Seilwinde nicht mehr, muss ein Kran ran.

Oder ein Berge-Kranfahrzeug, wie es Tadano Faun unter

dem Namen BKF 35 anbietet. Der Spezialkran ist eine

Kombination aus „normalem“ Mobilkran und einem Berfahrzeuge

samt Abschleppbrille. Mit dem Gerät sind auch

komplizierte Bergungen möglich.

Die neuesten Trends rund um das Thema Bergen und

Abschleppen werden jedes Jahr auf der Internationalen

Fachausstellung Bergen und Abschleppen (IFBA) vorgestellt.

Die 37. IFBA findet im kommenden Jahr vom 6. bis

8. Mai in den Messehallen Kassel statt.

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UNDSCHLINGEN

TTEL AUFNAHMEMITTEL

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SCHULUNGEN VOR ORT


VERBÄNDE. Abschlepp- und Bergungsdienste

bieten ihre Leistungen rund um

die Uhr an 365 Tagen im Jahr an. Neben

der Pannenhilfe und dem Abschlepp- und

Bergungsservice bieten die Dienstleistungsbetriebe

in den meisten Fällen noch

weitergehenden Service an.

Aus den einstigen Klein-Betrieben haben

sich inzwischen moderne Unternehmen

mit einem umfassenden Dienst-

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Fotos: VBA An der Spitze:

Volker Grandjean,

der 1.

Vorsitzende

des VBA e. V.

Im Verband retten und Rat geben

Das Dienstleistungsspektrum des VBA

• Industrie- und Kranstaplerverleih 1–32 t

• Schwerlast-Stapler mit Zinken und Dorn für Collitransporte

• Alle Antriebsarten, diverse Anbaugeräte und Sonderausrüstungen

• Baumaschinen und Teleskopstapler bis 13 m HH

• Seitenstapler/Geländestapler

• Minibagger, Radlader, Kompressoren

• Fördermittelvermietung

• Innerbetriebliche Maschinenumsetzung

• Komplette Betriebsumzüge

• Industriemontagen

• Schwerlastspedition bis 80 t

• Tieflader-/Spezialtransporte

• Schwergutlager, Halle und Freigelände

leistungsangebot entwickelt, die Kunden

Tätigkeiten in unterschiedlichen Geschäftsfeldern

offerieren können, wie z. B.

Werkstattservice, Transportleistung und

Autovermietung.

Nicht zuletzt zur Verbesserung des Images

in der Öffentlichkeit hat der Verband

der Bergungs- und Abschleppunternehmen

e. V. (VBA) Qualitätsmerkmale für

eine Mitgliedschaft im Verband festgelegt

D„Mieten bei

den Profis“

Fortbildung als Teil der Verbandsarbeit:

Schulungen aus der Praxis für

die Praxis bei der TABA GmbH.

und überprüft die Leistungsfähigkeit sowie

die fachliche und persönliche Eignung

des Personals der Bergungs- und Abschleppbetriebe,

die sich dem Verband

angeschlossen haben. Der VBA bietet

in seiner eigens gegründeten Akademie

(TABA GmbH) Weiterbildungsmodule für

seine Mitgliedsbetriebe und dessen Personal

an, sodass die Hilfeleister optimal für

alle möglichen Pannen- und Unfallsituationen

gerüstet sind. Das aktuelle Schulungsprogramm

mit den Inhalten und

Terminen ist ebenfalls auf der eigenen

TABA-Homepage hinterlegt.

Rögels Spezialtransporte GmbH · Gruitener Straße 158 · 42327 Wuppertal

Telefon: (02 02) 73 00 85-87 · Telefax: (02 02) 73 31 63 · www.roegels-spezialtransporte.de


Synonym für T-Kran-Konzept: Branchenspezifischer HMF-Ladekran mit Tischer-

Plateau für den kombinierten Arbeitseinsatz. Foto: HMF

Technisches Update für Bergeeinsatz

HMF stellt sich neuen Herausforderungen

SPEZIALAUFBAUTEN. HMF, seit vielen

Jahren auch ein Synonym für

Abschlepp- und Bergekrane, stellt sich

eigenen Angaben zufolge neuen Herausforderungen.

Gerade in einer Entwicklungsphase,

in der die T-Kran-Palette der

Firma HMF einbezogen wurde, nahm die

enge Zusammenarbeit mit der Firma

Tischer als Hersteller von hochwertigen

Schiebeplateaus durch den Tod von Axel

K&H

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Fachmagazin!

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K&H Verlags-GmbH

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Tischer ein tragisches Ende. Eine Nachfolge

ist zurzeit ungewiss.

Ein Konzept für neue Vertriebsstrukturen

wird zurzeit erarbeitet. So wird HMF

2010 erstmals als Kranhersteller direkt auf

der IFBA in Kassel zu sehen sein. Der Service

der HMF-Krane bleibt wie gehabt

durch das flächendeckende Servicenetz gewährleistet.

Eine technische Überarbeitung

der bekannten Modelle soll eine Anpas-

Hydraulisch, elektrisch

und manuell betriebene

Seilwinden von 100 kg

bis 30 t

Der Ausrüster

Seilwinden

sung an die Knickarmkrane der 13- bis

24-mt-Klasse mit sich bringen. Wie diese

werden sie über innen liegende Schlauchführungen

an den Stützbeinträgern und

in der Kransäule verfügen. Die innere

Schlauchverlegung schützt nicht nur die

Schläuche vor Beschädigung und Sonnenlicht,

sondern auch den eigentlichen Bediener,

falls ein Schlauch versagt und Öl unter

hohem Druck austritt. Verschiedene Steuerungsmöglichkeiten,

wie z. B. die an Bedeutung

gewinnende Funkfernbedienung,

werden verfügbar sein. Eine besondere Herausforderung

wird die Implementierung

der „neuen“ Norm 12999-2009 darstellen –

hier insbesondere die ab 2010 geforderte

Standsicherheitsüberwachung unter den

im Abschlepp- und Bergegewerbe herrschenden

Umständen.

Kernstück dieser Forderung wird das seit

1998 bewährte EVS-System der Firma HMF

werden. HMF wird deshalb seine Position

als Nummer Eins in Sachen Sicherheit weiter

ausbauen. Große Investitionen tätigte

HMF in die Entwicklung neuer Produktionsprozesse

und Oberflächentechnik. So

erhielt man z. B. den dänischen Automatisierungspreis

2009 für die Anwendung von

Schweißrobotern in sehr komplexen Arbeitsprozessen.

Für die automatisierte Farbgebung

entschied man sich für ein Pulverbeschichtungsverfahren.

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elektrische Kleinkrane

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SPEZIALFAHRZEUGE Der Sattel mit Haken

Die Doll Fahrzeugbau AG und Geiger & Sohn haben in enger Zusammenarbeit ein Tiefladerkonzept entwickelt,

das in geteilter Form auch als Abschlepp- und Bergefahrzeug genutzt werden kann. So sind auf dem

Schwanenhals Winden montiert, die eine Bergung von Unfall-Fahrzeugen auf den Tiefbett-Sattelauflieger

auch ohne Krane ermöglichen.

Test in Oppenau: Abschleppen einer Zugmaschine mithilfe des

Windenaufbaus auf dem flexiblen Schwanenhals der Doll/Geiger-

Konstruktion.

40 K&H 7/2009

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Versteckte Werte: Dem „normalen“ Tieflader

sind seine Kombinationsmöglichkeiten erst auf den zweiten Blick anzusehen.

Fotos: Doll

Im Rahmen einer Kooperation zwischen Doll und Geiger

wurde das neue Fahrzeug entwickelt, das das Knowhow

der beiden Partner aus den Bereichen Fahrzeugbau

und Schleppen vereint. Geiger & Sohn ist bereits seit den

50er-Jahren in der Abschleppbranche tätig. Im Laufe der

Zeit wurden eine Autokranvermietung sowie die Durchführung

von Schwertransporten angegliedert. Das Unternehmen

gilt heute als eines der führenden Abschleppund

Bergungsdienste für Rad-, Ketten- und Gleisfahrzeuge,

Baumaschinen und Spezialtransporten sowie von Industriekranarbeiten

aller Art. Des Weiteren bietet Geiger &

Sohn Fahrzeugüberführungen nach Panne oder Unfall mit

Speditions-Logistik, auch international, für Direktkunden

oder Abschleppdienste an.

Unterstützt wird speziell dieser Bereich von dem neuen

Tiefbett-Sattelauflieger VARIO T2H-S3F aus dem Hause Doll,

ausgerüstet mit Hub und Zugwinde, Schleppgalgen sowie

einer Ladehilfe. Der neue zweiachsige Tiefbett-Sattelauflie-


ger hat eine Gesamtlänge von 13.110 mm plus zusätzliche

5500 mm Teleskopierungsmöglichkeit. Auf dem Tiefbett

mit einer Länge von 6700 plus 5500 mm Teleskop finden

auch die längsten Unfall-Lkw Platz. Das ausgeklügelte System

von Winden und Umlenkrollen, mit denen der Schwanenhals

und die Fahrwerkswerksplattform ausgestattet

sind, ist einmalig und entstand in enger Zusammenarbeit

zwischen Doll und Geiger. Um ein seitliches Verrutschen

des Schwanenhalses auf der Zugmaschine zu vermeiden,

wird dieser vor dem Bergen mit Stützen fest mit dem Lkw

verbunden. So kann der Lkw sicher und ohne großen Aufwand

geborgen und sogleich verladen werden.

Bekannte Fahrzeugbasis

Auch an Überführungsfahrten wurde bei der Konstruktion

des Sattelaufliegers gedacht: Auffahrrampen für die

Tiefbettplattform und eine Baggermulde in der Fahrwerksplattform

sorgen für größtmögliche Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Somit können auch Baumaschinen oder

sonstige Fahrzeuge transportiert werden.

Doch nicht nur im Bereich Fahrzeugtransport, sondern

auch beim Transport von Gütern aller Art zeigen sich die

Fähigkeiten des Multitalentes. Der Transport von sehr

hohen und breiten Stückgütern stellt dank des Tiefbetts

und der Verzurrösen für Überbreite kein Problem dar.

Auch Langmaterialtransporte meistert der T2H-S3F dank

eines Auflagebocks im Tiefbett souverän. Durch diesen

Auflagebock, der der Höhe der Fahrwerksplattform entspricht,

können Langmaterialien über die gesamte Länge

des Fahrzeuges geladen werden.

Erste Testeinsätze

Schon bei der Einweisung in Oppenau wurde deutlich,

dass das neue System den hohen Erwartungen von beiden

Seiten gerecht wird. Ein erster Testlauf auf dem Firmengelände

in Oppenau zeigte, dass die Konstruktion gelungen

war und auch größeren Belastungen standhielt. Ein Beispiel

hierfür ist das Abschleppen eines Lkw über die Winde

auf dem Schwanenhals. Hierbei wird der Unfall-Lkw bei

abgekoppeltem Schwanenhals direkt über die Winde mit

der Zugmaschine verbunden und kann so abgeschleppt

werden. Auch Geiger zeigte sich sehr zufrieden mit seinem

neuen Fahrzeug: „Die Umsetzung unserer Idee, von der

konstruktiven Planung bis zur Fertigstellung, wurde von

der Doll Fahrzeugbau AG mit höchster Präzision nach

unseren Vorstellungen umgesetzt. Wir freuen uns auf eine

weitere außerordentlich angenehme Zusammenarbeit mit

der Firma Doll.“

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MOBILKRANE Spezielles und Globales

Zu den Ausnahmeerscheinungen der Mobilkran-Szene zählt zweifelsohne der kombinierte Mobil-,

Abschlepp- und Bergekran des Herstellers Tadano Faun, der seit seiner Präsentation im Jahre 2001

unter der Bezeichnung BKF in aktuell zwei Varianten vermarktet wird: als BKF 40-4 bzw. BKF 40-4L.

Zu den Neuheiten der weiteren Produktpalette zählt der ATF

130G-5, den Tadano Faun auf der SAIE Ende Oktober in

Bologna präsentierte. Ganz zweifelsohne standen zahlreiche

Branchenvertreter bei der Vorstellung des seinerzeit noch als

BKF 35-4 auf der bauma 2001 präsentierten Konzeptes eines

42 K&H 7/2009

Ist auf der SAIE in Bologna erstmals einem breiten

Publikum vorgestellt worden: der neue

Tadano Faun ATF 130G-5.

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Mobilkranes mit einer spezifischen Berge- und Abschleppeinrichtung

skeptisch gegenüber.

Gesunder Kompromiss

Kombiniertes

Arbeiten: Als

klassischer Mobilkran

verfügt der

BKF von Tadano

Faun über eine

leistungsfähige

Abschleppvorrichtung.

Keine Frage, durch seine begrenzte Tragfähigkeit ist der BKF nur

bis zu einem bestimmten Gewichtssegment bei den verunglückten

Fahrzeugen geeignet, allerdings dürfte das Leistungsvermögen des

flexiblen Franken für einen sehr breiten Bereich der möglichen

Einsätze vollkommen ausreichen. Das ist auch einer der Gründe,

der beispielsweise vor einem Jahr das Unternehmen Auto Klug aus

dem oberfränkischen Hof bewogen hatte, für den eigenen Bergebereich

einen zweiten BKF zu beschaffen. Zu den Hauptmerkmalen

des BKF 40-4 bzw. BKF 40-4L zählen beispielsweise der alternativ

lieferbare vierteilige Ausleger mit einer Länge von 22,50 oder

28,50 m. Die platzsparende Teleskop-Abstützung statt der

Schwenkabstützung bietet deutliche Vorteile bei engen Einsatzbedingungen.

Das Ausfahren sowie das Abstützen erfolgt innerhalb

der Fahrzeugabmessungen, beid- oder einseitig mit voller und hal-


er Breite und ermöglichen so eine hohe Flexibilität. Der 315 kW

(428 PS) starke Sechs-Zylinder-Mercedes-Benz-Motor, der mit einem

abgestuften 16-Gang-ZF-AS-Tronic-Getriebe kombiniert wird, gewährleistet

eine maximale Steigfähigkeit von über 80 Prozent.

Wahlweise sind ein 8x6- oder 8x8-Antrieb verfügbar. Die dritte

Achse ist für den so genannten Hundegang liftbar. Das optimale

Lenkverhalten auch im engen Kreisverkehr ist durch das neue

Faun-Lenksystem gewährleistet. Die vierte Achse wird im Straßenfahrmodus

elektronisch mitgelenkt und über 25 km/h automatisch

verriegelt. In Ergänzung zu dem 55 kN (1 Lage) Hubwerk

und einer 20-t-Bergewinde besteht die Anbaumöglichkeit einer

zusätzlichen 10-t-Hilfswinde. Und was weitere Zusatzausstattungen

betrifft: Jeder BKF ist „tailor-made“ – also eine Maßanfertigung

nach individuellen Kundenvorgaben.

ATF 130G-5 erstmals auf Messe präsentiert

Der neue Tadano Faun ATF 130G-5, als Prototyp im Frühjahr

diesen Jahres vorgestellt, ist Ende Oktober auf der SAIE 2009 erstmalig

auf einer Messe präsentiert worden. Der ATF 130G-5 verfügt

über eine maximale Tragfähigkeit von 130 t und schließt damit

die Lücke zwischen dem ATF 110G-5/160G-5 mit maximalen

Traglasten von 110 bzw. 160 t. Das Chassis ist als 10x6x10 oder

10x8x10 (Antrieb/Lenkung-Variante) verfügbar, d. h. die Allradlenkung

ist Standard. Das Liften einer Achse für den so genannten

Hundegang ist nicht erforderlich.

Der Oberwagen ist mit einem sechsteiligen und 60 m langen

Ausleger ausgestattet. Das Ein-Zylinder-Teleskopier-System garantiert

durchgängig starke Traglastkurven. Die Auslegerverlängerung

ist von 10,20/18 bis maximal 32 m als mechanische und hydraulische

Version erhältlich. Das ist ebenfalls neu bei den Fünf-Achsern

von Tadano Faun. Eine 3,80 m lange Schwerlastspitze ist in

das Auslegersystem integriert, die maximale Tragkraft beträgt

immerhin 40 t. Die „Cockpit“-Oberwagenkabine, die Tadano-

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Fotos: Tadano Faun

Vom Leistungsspektrum des BKF überzeugt: Neben

zahlreichen bekannten Namen der Branche setzt auch Waldschütz

aus dem bayerischen Irschenberg auf den BKF.

LMB und der maximale Sicherheit garantierende Liftadjuster sind

ebenfalls Standard.

Angeboten wird eine spezielle Taxi-Variante. Hier verfährt der

130-Tonner innerhalb der 12 t Achslasten mit 6 t des insgesamt

42 t messenden Gegengewichtes, der 10,20/18-m-Doppelklappspitze,

dem 10x8x10-Antrieb, der großen 445/95R25-Bereifung

(16.00 R 25), der 63-t-Hakenflasche und dem 10-t-Hakengeschirr.

Eine weitere Premiere auf der SAIE 2009: Erstmalig stellte Tadano

Faun gemeinsam mit O.R.A. srl (Officina Riparazione Autogru)

aus der Nähe von Pordenone in Bologna aus, nachdem diese zunächst

als Service-Händler in Italien nun auch für den Vertrieb

der deutsch-japanischen Hebegeräte verantwortlich zeichnet.

So können SIE uns erreichen...

K&H Verlags-GmbH I Wilhelm-Giese-Straße 26 I 27616 Beverstedt I Tel.: +49 (0) 47 47/87 41-0


Die meisten Analysen nach Schadenfällen ergeben, dass

nicht falsche oder ablegereife Werkzeuge eingesetzt werden,

sondern die Anwender einfachste Regeln der Handhabung

nicht beherrschen. Genau hier setzt die Evers GmbH mit

ihrem neuen, erweiterten Seminarangebot an. Im Vordergrund

aller Seminare zu den Themen Ladungssicherung, Anschlag- und

Hebetechnik, Verpackung und Höhensicherung stehen die neuesten

Regeln zur sicheren Anwendung der meist vorhandenen

Arbeits- und Sicherungsmittel.

Die Seminarinhalte basieren nach Aussage von Evers auf täglich

in den Betrieben vorkommende Tätigkeiten und sind auf

diese Weise eine praxisorientierte Hilfestellung mit nachvollziehbaren

Handlungsanweisungen. So führt nur der Schutz der

Anwender und die Vermeidung von Schäden und Unfällen zu

Kosteneinsparungen und trägt auch langfristig zum wirtschaftlichen

Erfolg der Unternehmen bei. Besonders effizient und beliebt

sind die maßgeschneiderten Inhouse-Seminare, die die Evers

GmbH bei den Anwendern vor Ort durchführt. Theoretisch Erlerntes

kann sofort während des Seminars am realen Produkt angewendet

werden. Auf Wunsch erarbeiten die Dozenten zusammen mit

den Seminarteilnehmern individuelle Lösungen für komplexere

44 K&H 7/2009

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Höhensicherung:Seminargruppe

bei Evers

in Oberhausen.

SCHULUNGEN Praktisches Bildungswesen

Als Komplettanbieter in den Bereichen Heben von schweren Lasten, Sichern von Ladungen, Fördern von

Paketen und Verpacken von Kartons und Paletten verfügt die Evers GmbH aus Oberhausen nicht nur über

ein umfangreiches Produktsortiment, sondern vermittelt auch das dazugehörende Know-how.

Aufgabenstellungen. Weitere Vorteile: Einsparungen von reise- und

organisationsbedingten Kosten sowie Planungssicherheit durch

individuelle Terminabsprachen. Das komplette Seminarprogramm

kann auf der Evers-Homepage abgerufen oder angefordert werden.

Ein- und zweitägige Anschlag- und Hebetechnik

Auch im Bereich der Anschlag- und Hebetechnik bietet die

Evers GmbH eine eintägige Grundschulung sowie eine zweitägige

Intensivschulung an. Nach den Seminaren können die Teilnehmer

selbstständig geeignete Anschlag- und Hebemittel auswählen,

sie können Gefahren absehen und Anschlagmittel

wirtschaftlich einsetzen und diese überprüfen. Das komplette

Angebot zum Thema Hebetechnik schließt fünf weitere Seminare

mit besonderen Schwerpunkten ein: Lastaufnahmemittel,

Konstruktion, Handhebezeuge, Kranführer und Gefährdungsbeurteilungen.

Neu im Evers-Seminarkonzept ist das Angebot an Seminaren

im Bereich Verpackung. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung

und der damit verbundenen Erhöhung des Transportvolumens

wird die Bedeutung des Themas Korrosionsschutz


immer wichtiger. Durch die Nutzung des Wissens rund um das

Thema Korrosionsschutz können erhebliche Kosten vermieden

werden. In den VCI-Korrosionsschutz-Seminaren lernen die Teilnehmer

die physikalischen Hintergründe von Korrosion kennen,

sie können Korrosionsgefahren rechtzeitig entdecken und über

die bestmögliche Methode zum Schutz von Produkten vor Korrosion

entscheiden.

Ausreichende Höhensicherung

Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit in absturzgefährdeten

Bereichen arbeiten und persönliche Schutzausrüstung gegen

Absturz einsetzen bzw. bei der Beschaffung und Auswahl geeigneter

persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz Verantwortung

tragen, erhalten bei der Teilnahme am Grundmodul der Höhensicherungs-Seminare

einen Einblick in die Anforderungen bei

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen, können den arbeitssicheren

Zustand ihrer Produkte bewerten und wissen, welche

Anschlagarten effizient und vor allen Dingen sicher sind.

Darüber hinaus bietet die Evers GmbH fünf Erweiterungsmodule

an: Handhabung von Absturzsicherungsmaterial, Handhabung

des Rettungssystems Gotcha und des Rettungssystems

Shark. Ziel des Erweiterungsmoduls Praktische Überprüfung von

Vehicles-

World-Online

www.vehiclebay.de

www.vehiclerent.de

www.nfm-verlag.de

www.kran-und-hebetechnik.de

www.contrailo.de

www.in-fbll.de

Fotos: Evers

Besser: Durch Anschlagen einer Zurrkette an einer Turbine

im Doppel-U wurde die Lashing Capacity von 20.000 auf

40.000 daN erhöht.

PSAgA inkl. Aufzeichnung ist es, dass die Teilnehmer ihre PSAgA

selbstständig auf Mängel überprüfen können, um zu beurteilen,

ob ihr Equipment den arbeitssicheren Zustand erfüllt.


SEMINARE. Aus- und Weiterbildung ist

nicht zuletzt seit dem Berufskraftfahrer-

Qualifizierungsgesetz ein fundamentales

Thema für die Schwerlastbranche. Bei der

Wiesbauer GmbH & Co. KG hat man die

Bedeutung von qualifiziertem Personal

schon länger erkannt und zeigt mit einem

BERGEN UND ABSCHLEPPEN

Seminarprogramm: Wiesbauer bietet verschiedene Schulungen für Fahrpersonal,

Lageristen/-innen und Fuhrparkleiter/-innen an.

Wiesbauer macht Schule

Schwerlastspezialist mit eigenem Schulungszentrum

Foto: Wiesbauer

eigenen Schulungsangebot seit 2007 ausgeweitetes

Engagement für die Ausbildung.

Hauptsächlich wurden die Seminarangebote

damals für die eigenen

Mitarbeiter und Firmen, mit denen das

Unternehmen zusammenarbeitet, ins Leben

gerufen. Aber auch Externen stehen

die Angebote offen. Die Schulungen im

Hause Wiesbauer sind sowohl vom Landratsamt

als auch der IHK anerkannt. Mit

Kraftverkehrsmeister Bernd Neuefeind

verfügt das Unternehmen über einen Ausbilder

nach BKrFQG, der bei Wiesbauer

nicht nur die entsprechenden Personal-,

sondern auch Materialprüfungen durchführen

darf.

Neben den vorgeschriebenen Modulen

für die Weiterbildung nach Berufskraftfahrer-Qualifizierungsgesetz

stehen insgesamt

sechs weitere Seminare auf dem Schulungsplan.

Hierunter ebenso Tagesseminare

zu Lenk- und Ruhezeiten/Digitalem

Kontrollgerät und Eco-Training wie auch

mehrtägige Seminare wie Ladungssicherung,

Ladekranführer und Flurförderzeugführer.

Die Teilnehmerzahl für die Schulungen,

Seminare und Trainings ist auf 20

Teilnehmer begrenzt. Selbst die dreijährige

duale Ausbildung zum Berufskraftfahrer

im Güterverkehr gehört zum Ausbildungsprogramm

des Schwerlastspezialisten. Für

die notwendigen Führerscheine kooperiert

das Unternehmen mit einer benachbarten

Fahrschule. Zudem wird laut dem Ausbildungsleiter

Neuefeind über einen weiteren

Ausbau des Schulungsprogramms bei

Wiesbauer bereits nachgedacht.


Für die Königin der Lüfte: Dank großer Reichweiten kann der T 370 A-E von nur

drei Stellen aus alle standardmäßigen Wartungsmaßnahmen am Flugzeug durchführen.

Kompakter T 370 wartet großen A380

Ruthmann stellt Steiger-Variante T 370 A-E vor

WARTUNG UND SERVICE. Um notwendige

Wartungs-, Pflege- und Reparaturarbeiten

modernster Luftfahrttechnik, wie

etwa beim Airbus A 380, sicher und kosteneffizient

zu erledigen, benötigt man eine

geeignete Zugangstechnik. Genau für diese

Wünsche wurde der Ruthmann Steiger T

vehiclerent.de

Foto: Ruthmann

370 in seiner A-E-Spezialausführung (Airline

Equipment) mit besonderem Kranwerkzeug

ausgestattet und konzipiert. Die

neue Steiger-Variante T 370 A-E entstand in

Kooperation zwischen dem Flugzeugbauer

Airbus, der Fraport AG und Ruthmann. Zur

Wartung und Reinigung des Airbus A 380

suchte man ein „Werkzeug“, das über die

Vorzüge einer Lkw-Hubarbeitsbühne verfügt,

zusätzlich aber auch schwere, sperrige

Lasten aufnehmen bzw. heben kann. Gelöst

wird diese Aufgabenstellung durch den

am Hauptausleger des Steiger T 370 A-E

montierten Kran, der für Lasten bis zu 600

kg konzipiert ist. Somit können beispielsweise

die ständig zu inspizierenden Notrutschen

des Airbus A 380 inklusive eines Balancers

sicher und schnell aufgenommen

bzw. ausgetauscht werden. Auf zusätzliches

Hubwerkzeug (Kran, Gabelstapler o. ä.)

kann somit verzichtet werden.

Zusätzliche Effizienz bietet der T 370 A-

E durch seine große Reichweite und die

Beweglichkeit von Oberarm und Korbarm

am Ende des Teleskopauslegersystems.

So sind bei der Positionierung des Steigers

nur drei genau spezifizierte Stellen

rund um den Airbus A 380 anzufahren,

um alle standardmäßigen Wartungs- und

Kontrollmaßnahmen am Flugzeug durchführen

zu können. Genau wie das Grundmodell

verfügt auch der T 370 A-E über die

bekannten Leistungsdaten von 37 m Arbeitshöhe

und 30 m Reichweite. Dadurch

ist bei Wartungsarbeiten am Airbus A 380

für ausreichende „Höhen-Reserven“ gesorgt,

denn der misst an seinem höchsten

Punkt nur 24,10 m.


SCHWERLASTVERKEHR

F r e i s c h w e b e n d e s

VERFAHREN

LASTAUFNAHMESYSTEM für Brückenüberquerung im Einsatz


GROSSPROJEKT: Insgesamt 16

Mühlenelemente transportierte Felbermayr

in kombinierter Straßen-Binnenschiff-Fahrt

für LS Cargo Logistics

von Magdeburg nach Hamburg.


SCHWERLASTVERKEHR

Im Auftrag der LS Cargo Logistics GmbH aus Ratingen

transportierte Felbermayr 16 Mühlensegmente von

Magdeburg nach Hamburg. Für die Überwindung einer

Eisenbahnüberführung kam die Felbermayr-Schwermontage

zum Einsatz – aufgrund der mitunter mehr

als 100 t schweren Komponenten war die Errichtung

eines speziellen Brückenüberfahrsystems nötig.

Ausgearbeitet wurde das Vorzeigeprojekt durch das

Vertriebsbüro Verden.

KRITISCHER MOMENT:

Bevor sich die Aushilfsbrücke

beim tatsächlichen

Transport bewähren

konnte, wurde sie in einer

Trockenübung durch

Felbermayr getestet.

GESCHAFFT: Das Ende der

Behelfsbrücke ist erreicht

und der Zug wird wieder

auf eine normale Fahrhöhe

eingestellt.

Anfang April haben wir mit den fünf Monate dauernden

Vorbereitungen für das Projekt begonnen“,

sagt Karin Cordes vom Felbermayr-Standort in Verden

bei Bremen. Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen

war höchste Flexibilität gefordert; darum sei, laut

Cordes, bis zum Transportbeginn an der praktischen

Umsetzung gefeilt worden. Insgesamt wurden 16 Mühlensegmente

mit Durchmessern und Höhen von bis zu 8,70

bzw. 4,60 m von Magdeburg bis in den rund 300 km entfernten

Nordseehafen nach Hamburg transportiert. „Die

acht kleineren Segmente mit Tonnagen von bis zu 23,2 t

haben wir von Magdeburg direkt, auf der Straße, transportieren

können. Die restlichen mussten wegen ihrer

Abmessungen in den 16 km entfernten Elbe-Hafen in

Schönbeck gefahren werden.

Herausforderung Bahnüberquerung

Ursprünglich sei eine Strecke in den Elbe-Hafen Aken

geprüft worden, wodurch die zeit- und kostenintensive

Bahnüberquerung entfallen wäre. „Doch nach Aken gab

es zu viele verkehrslenkende Maßnahmen; darum wurde

diese Strecke nicht genehmigt und wir mussten die Variante

mit dem Brückenüberfahrsystem wählen“, sagt Cordes.

Und diese Strecke hatte es in sich – trotz einer Länge

von nur 16 km. Und so wurde beinahe die Hälfte der Fahrzeit

von einer Stunde für die Überquerung einer Bahnstrecke

in Anspruch genommen.

„Unsere Kollegen von der Schwerlast in Hilden haben

ganze Arbeit geleistet und Unvorstellbares möglich

gemacht“, freut sich Cordes. Da die Brücke über die Bahnstrecke

dem Gesamtgewicht der Transporte von bis zu

173 t nicht standgehalten hätte, mussten wir nach Alter-

Fotos: Felbermayr/Zoegl


nativen suchen. Die Errichtung eines behelfsmäßigen

Schienenüberganges, um die Brücke zu umgehen, war

nicht möglich, da die dadurch notwendige Bahnsperre zu

lange gedauert hätte. Also blieb nur der Weg über die

Brücke. Aber wie, wenn die Brücke dem Transportgewicht

nicht stand hält? „Ganz einfach, wir bauen eine Brücke

über der Brücke“, zeigten sich die Kollegen rund um Erich

Bollenbeck von der Niederlassung Hilden siegesgewiss.

Generalprobe vorab

Gesagt – getan. Allerdings wurde vor dem großen

Live-Event die „Fly-over-Konstruktion“ noch auf dem Firmengelände

in Hilden aufgebaut und mit einer aufballastierten

Transportgarnitur getestet. „Wir wollten uns nicht

auf mathematische Berechnungen allein verlassen.

Schließlich galt es, eine Strecke von 48 m frei tragend zu

verspannen und anschließend mit einer Last von 173 t

darüber zu fahren. Und wenn’s so sein soll, pfeift gleichzeitig

noch ein ICE mit mehr als 200 km/h unten durch“,

beschreibt Karin Cordes eindrucksvoll die Situation. Doch

positive Tests überzeugten das Felbermayr-Team und so

wurde Mitte August mit dem Aufbau des Brückenüberfahrsystems

bei Magdeburg begonnen. Drei Tage später war

alles bereit und die erste Überfahrt konnte beginnen.

Ganz langsam rollte die Zugmaschine mit 150 t im

Schlepptau auf die etwa 30 cm hohe Rampe am Brückenkopf,

um kurze Zeit später frei tragend auf der Brücke über

der Brücke zu schweben.

Dabei wird das gesamte Gewicht über die Brückenköpfe

in das Erdreich abgeleitet. Nach etwa einer halben Stunde

hat der Transport die Hälfte des Weges hinter sich; nach

weiteren 30 Minuten verlässt die letzte der insgesamt

16 Achsen die Abfahrtsrampe und hat wieder asphaltierten

Boden unter den Rädern – die Konstruktion hat die

Last getragen. Drei weitere Brückensegmente folgten,

dann ging es weiter in den Hafen von Schönebeck, wo die

Ladung unmittelbar ins Schiff umgeschlagen wurde.

Anschließend fuhren die Fahrzeuge wieder zurück nach

Magdeburg, um die noch verbleibenden Mühlensegmente

zu laden und die Brückenüberquerung wiederholte sich.

Reise nach Brasilien

Zwei Tage später waren auch die verbliebenden Segmente

in Schönebeck angekommen und auf das Binnenschiff

verladen. Ein Transport auf der Elbe bis in den Hamburger

Hafen folgte. Dort angekommen, wurden die

Segmente für ihre Reise nach Nord-Brasilien verschifft, wo

sie für eine Erzmahlanlage schließlich benötigt werden.

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Kombinierte Kranofferten

UNTERNEHMEN. Die Firma Wallek

Spezialtransporte aus Garching bei München

will Zeichen im Bereich Knickarmkrane

setzen und beschreitet dabei ungewöhnliche

Wege. So sollen zukünftig

große Knickarmkrane mit enormen Zuladungskapazitäten

als Komplettangebot

einhergehen. In der Kombination bilden

die besonders niedrige Ladehöhe, die

außergewöhnliche Nutzlast und der leistungsstarke

Kran ein Produkt, das zwi-

54 K&H 7/2009

SCHWERLASTVERKEHR

Wallek erweitert branchenspezifische Transportangebote

RÄDER UND REIFEN. Michelin erweitert sein Angebot an

Nutzfahrzeug-Reifen um ein Produkt für Schwerlast-Sattelauflieger

und Sondertransporte. Der neue Michelin-X-SpecialTrailer

debütiert in der Dimension 245/70 R 17.5 und

soll sich durch eine außergewöhnlich hohe Tragfähigkeit

von 3000 kg (Load Index 146) bei 80 km/h auszeichnen.

Damit übertrifft er die Traglast des gleich großen XTE2+

(Load Index 144) auf Pendelachsen um 200 kg und ermöglicht

es auf diese Weise, trotz seiner kompakten Abmessungen

die in Deutschland maximal zulässige Achslast von 12 t

voll auszuschöpfen. Mit dem neuen X SpecialTrailer konnte

Alles an einem

(Kran-)Arm:

Für die jeweiligen

Branchen

(hier Baugewerbe)

bietet Wallek

Spezialtransporte

mit schweren

Ladekranen an.

Foto: Wallek

schen Spezialtransport und Autokransegment

seinesgleichen suchen soll.

Welche Kraneinheit kann beispielsweise

eine 3 m hohe Maschine mit 10 t

eigenständig aufladen, transportieren und

schließlich wieder abladen? Zusätzlich las-

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sen sich auf dem Anhänger 5 t Zubehör

mit bis zu 3,15 m Höhe transportieren –

das Ganze natürlich innerhalb der zulässigen

Maße, Achslasten und Gewichte. Allein

der Kran bietet durch das zusätzliche

Gelenk enorme Vorteile. Das Umgehen

von Störkanten ermöglicht dem wendigen

Kran das Agieren auf engstem Raum.

Durch die vorhandene Frontabstützung

steht die volle Hubkraft auch über die Fahrerkabine

hinaus zur Verfügung. Der Bediener

befindet sich mit der Fernsteuerung

direkt am Ort des Geschehens. Er kann

folglich präziser und schneller arbeiten als

dies für gewöhnlich möglich ist. Zusammen

bedeutet dies Personal-, Zeit- und somit

Kostenersparnis bei gleichzeitig erhöhter

Sicherheit.

Die Überstreckbarkeit im Gelenk, die

geringe Bauhöhe des Knickarms, das niedrige

Anhängen und die variablen Anbaugeräte

erlauben vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

So erreicht man auch durch

kleinere Einlässe Abladepunkte für große

und schwere Lasten in Hallen oder

Zwischengeschossen. Hier entfaltet sich

die punktgenaue Leistung auch unter

schwierigsten räumlichen Bedingungen.

Der Kran hat eine maximale Traglast von

16.000 kg.

Kleines Rad für hohe Last Neuer Tieflader-Reifen Michelin X SpecialTrailer

Michelin in kürzester Zeit auf einen Wunsch des niederländischen

Fahrzeugherstellers Nooteboom reagieren. Hintergrund:

Die Niederländer haben bekanntermaßen den

Pendel-X-Eurotieflader entwickelt. Die flache und leichte

Bauweise ermöglicht nicht nur die optimale Ausnutzung

der maximal zulässigen Gesamthöhe von 4 m, sondern

auch eine besonders hohe Nutzlast. Voraussetzung dafür

war allerdings der Einsatz von Reifen der Dimension 245/70

R 17.5, die bisher lediglich mit Load Index 144 – also einer

Tragfähigkeit von jeweils 2800 kg – zur Verfügung standen.

Der neue Michelin X SpecialTrailer löst dieses Problem.


SPEZIALFAHRZEUGE. Auf der Suche

nach Möglichkeiten zur Reduzierung des

Leergewichtes und damit Erhöhung der

Nutzlast von Schwerlastaufliegern ist der

Fahrzeugspezialist ES-GE im Zuge eigener

Recherchen auf das digital gesteuerte

Lenksystem ETS (electronic trailer steering)

gestoßen.

Im Fahrzeugbau kann die ETS so vor allem

in Verbindung mit der Verwendung

von Feinkornstählen ein um ca. 20 Pro-

Optional mit ETS lieferbar: Ausgesuchte

Tieflader von ES-GE können mit der elektronischen

Trailerlenkung ausgestattet werden.

Leichtes Spiel mit schwerer Last

Gewichtsreduzierendes Technikfeature an ES-GE-Fahrzeugen

Foto: ES-GE

zent geringeres Eigengewicht und damit

entsprechend höhere Nutzlast von Sattelaufliegern

erreicht werden. Geringere Verschleiß-

sowie niedrigere Anschaffungsund

Folgekosten dürften ebenfalls im

Interesse der Betreiber und Spediteure

sein, da man bei Verwendung dieses speziellen

Lenksystems auf die Hydraulik im

Fahrzeughals verzichten kann, was die

Verlegung von Hydraulikleitungen etc. im

Schiebling erspart. Die Elektronische Auf-

lieger-Lenkung ETS ist ein mikroprozessorgesteuertes,

hydraulisches Lenksystem,

ausgerüstet mit bewährter Technik (seit

einigen Jahren in Skandinavien, jetzt auch

für die EU zugelassen), das von führenden

europäischen Auflieger-Herstellern

genutzt wird.

Zu den Merkmalen und Eigenschaften

gehören eine optional geschwindigkeitsabhängige

oder -unabhängige Lenkung, ein

optimaler Lenkeinschlag unter allen Bedingungen

sowie eine für ein Display oder

einen PC nutzbare Schnittstelle. Zu den

Vorteilen zählt jedoch auch die vollständige

Unabhängigkeit des Systems, sodass keine

Sonderausstattung auf der Zugmaschine

erforderlich ist. Beim ETS handelt es

sich um ein vollwertiges Lenksystem für

eine oder mehrere Achsen und die sich

daraus ergebende, mikroprozessorgesteuerte,

hydro-pneumatische Lenkung.

Durch den Wegfall einer mechanischen

Verbindung zwischen Sattelkupplung und

gelenkter Achse ergibt sich eine geringere

Bauhöhe, weniger Gewicht und ein reduzierter

Wartungsaufwand. Darüber hinaus

sind kundenspezifische Lenkeigenschaften

der elektronischen Unterstützung

sowohl beim Vorwärts- als auch beim

Rückwärtsfahren möglich.


Felbermayr hat sich einen umfangreichen

Auftrag für den Transport und

die Montage von VESTAS-Windkaftanlagen

in verschiedenen europäischen

Ländern sichern können.

Für den Transport dieser Anlagen hat

Felbermayr die speziell dafür entwickelten

Transportlösungen von Nooteboom gewählt.

So erweitert Felbermayr seine Flotte

SCHWERLASTVERKEHR

Verlängerte

STRECKENPLANUNG

Die Firma Felbermayr aus dem österreichischen Wels hat kürzlich ihre Transportflotte für den Bereich der

Windenergie-Industrie stark erweitert. Felbermayr ist seit Jahren in der Windenergie-Branche aktiv und will

mit der neuerlichen Mega-Investition die eigene Position in diesem Segment weiter verstärken.

um drei vierachsige, dreifach teleskopierbare

Telesteps für den Transport von Rotorblättern.

Der dreifach teleskopierbare,

so genannte Telestep wurde von Nooteboom

speziell zum Transport extrem langer

Ladungen wie z. B. Rotorblätter, Turmteile

oder Stahlkonstruktionen entwickelt.

Die Niederländer haben den Telestep so

konstruiert und gebaut, dass Ladungen

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bis zur höchst zulässigen Sattellast direkt

hinter dem Schwanenhals platziert werden

können. Der Telestep zeichnet sich

nach Nooteboom-Angaben durch die

niedrige Ladeflächenhöhe von nur 1165


mm aus, die durch spezielle 245/70-

R17,5-Bereifung realisiert werden

konnte. Die Drehkranzlenkung soll

eine außergewöhnliche Manövrierbarkeit

gewährleisten. Zu den drei

Telesteps gesellen sich vier Mega-

Windmill-Transporter (MWT) für

den Transport von Turmsegmenten

und Turbinen.

Die MWT bestehen jeweils aus

drei- oder vierachsigen Jeepdollies

und siebenachsigen Nachläufern

und sind alle mit den Liftadaptern

LIFTAD-100 ausgerüstet.

Felbermayr hat den Nooteboom-MWT

gewählt, weil diese

Transportlösung nach Aussage der

Österreicher viele Möglichkeiten

bietet und in der Praxis bewiesen

hat, dass diese problemlos und vor

allen Dingen wirtschaftlich eingesetzt

werden kann.

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BEDARFSGERECHT: Für die Umsetzung eines

entsprechenden Großauftrages hat jetzt Felbermayr

auch vier Mega-Windmill-Transporter (MWT)

von Nooteboom beschafft. Foto: Nooteboom


Die Hebezeuge und Krankomponenten

lieferte der Hebezeugspezialist

SWF Krantechnik GmbH. Die Anforderungen

von Stora Enso an den Kran

waren sehr hoch; so wurden viele Spezialfunktionen

in der Anlage verbaut, um das

vorliegende Lastenheft des Betreibers zu erfüllen.

Der Zweiträgerbrückenkran hat eine

Tragkraft von 64 t bei einer Spannweite von

19,72 m. Die Hubhöhe liegt bei 13 m. Die

als Kastenträger ausgeführte Brücke hat ein

Eigengewicht von 28.360 kg. Als Hubwerke

kommen drei SWF-Elektroseilzüge NOVA

zum Einsatz. Die Zwei-Schienen-Katzen

sind für Traglasten von 60 t (FEM 2m), 32 t

(FEM 2m) und 64 t (FEM 1Am) ausgelegt.

Die angehängten Güter müssen so schonend

wie möglich transportiert werden.

68 K&H 7/2009

HALLENKRANE

Komplexes Zusammenspiel: Um das Lastenheft des Kunden zu erfüllen, verfügen die

Krane über verschiedene Spezialfunktionen.

Für sein Werk im finnischen Imatra hat der Papier- und Kartonhersteller

Stora Enso einen 64-t-Brückenkran geordert. Die Planung

und Realisierung übernahm das finnische Kranbauunternehmen

Satateräs Oy mit Sitz in Siikainen.

Moderne Frequenzumrichter aus dem Hause

SWF wie der HoistMaster, der TravelMaster

sowie das System MicroMove sorgen für

stufenloses Katz- und Kranfahren und

minimieren das Aufpendeln der Last am

Haken. Zudem ist ein punktgenaues Positionieren

der Lasten für den Kranführer

möglich. Der Elektroseilzug NOVA mit

einer Tragkraft von 64 t wurde von Satateräs

mit einem motorisierten, drehbaren

Doppelhaken ausgerüstet, um die schweren

Lasten an Ort und Stelle auf die richtige

Position eindrehen zu können.

Spezielle Steuerung

Für die individuelle Nutzung der drei

Hebezeuge sorgt eine spezielle Steuerung.

Minimiertes Aufpendeln: Moderne

Technik sorgt für Sicherheit.

PAPIERINDUSTRIE Drei auf einen gemeinsamen Zug

Fotos: SWF

Somit kann jeder Elektroseilzug separat

gesteuert oder im Tandembetrieb nach

folgendem Prinzip verwendet werden:

Zug I + Zug II, Zug I + Zug III oder Zug II

+ Zug III. Mittels Wahlschalter an der

Steuertafel kann die gewünschte Kombination

eingestellt werden. Die Steuerung

erfolgt per Funk – für den Notfall

ist jedoch noch eine kabelgebundene

Steuertafel am vorhandenen Kranschaltschrank

installiert worden.

Für die Sicherheit von Mensch und

Maschine wurden sowohl akustische als

auch optische Warneinrichtungen an der

Anlage verbaut, um im Ernstfall vor dem

Eintreten von Schäden die Betreiber auf

eine eventuelle Fehlfunktion aufmerksam

zu machen.

Zudem sorgt das elektronische Hubwerküberwachungssystem

NovaMaster

für die ständige Kontrolle der wichtigsten

Daten wie der aktuellen Last am Haken,

dem Zustand der Bremsen und die Restdauer

der sicheren Betriebszeit.


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und Umrüstung spielen im Lebenszyklus

von Krananlagen eine zentrale Rolle. Zu

neuer Energie verhalf Kranhersteller Konecranes

einem Portalkran am Pumpspeicherkraftwerk

Hohenwarte I. An der

Hohenwartetalsperre betreibt Vattenfall

70 K&H 7/2009

HALLENKRANE

Neue Energie dank Modernisierung

Konecranes modernisiert Portalkran

Modernisierung: Das Modernisierungskonzept soll die

Leistungsfähigkeit des über 50-jährigen Portalkranes erhöhen.

Europe Generation das Pumpspeicherkraftwerk

Hohenwarte I, das über zwei

Turbinen 63 MW Energie erzeugt.

Zur Wartung der beiden Turbinen dient

ein Portalkran, der das Kraftwerkshaus,

in dem sich die Turbinen befinden, wie

ein Portal überspannt. Der Kran läuft auf

Erster Schritt: Im ersten Schritt modernisierte

Konecranes die gesamte Elektrik.

zwei parallelen Schienen, auf denen er

sich mit seinen Stützen abstützt. Längs der

Kranbrücke verfährt die Laufkatze mit den

Hubwerken.

Der 160-t-Kran verfügt über zwei Haupthubwerke

mit je 80 t und ein Hilfshubwerk

mit 10 t Tragfähigkeit. Die Besonderheit

der Haupthubwerke ist ein zweiter Antrieb

in der zweiten Getriebestufe zum Erreichen

einer weiteren Hubgeschwindigkeit bei

gleichzeitiger Traglastreduzierung auf 30 t.

Ferngesteuertes Portal Die Helmut Kempkes GmbH übergibt Zweiträger-Kran

KRANANLAGEN. Die Helmut Kempkes GmbH aus Remscheid hat kürzlich unter dem

bekannten Kuli-Hebezeuge-Label einen Zweiträger-Portalkran mit 32 t Tragkraft und

einer Spannweite von 28,50 m ausgeliefert. Der installierte Elektroseilzug ist in FEM

3 m eingestuft und hat ein elektronisches Lastspektrometer. Neben dem Anteil der verbrauchten

Nutzungsdauer lassen sich hiermit auch weitere Informationen auslesen.

Hierzu gehören beispielsweise Betriebsstunden und maximale Temperaturen des Hubmotors.

Zur Ausstattung des Zweiträger-Portalkrans gehören ein Laufsteg entlang des

Eine Variante von vielen: Im Segment der Portalkrane entstand jetzt durch die Helmut

Kempkes GmbH ein Zweiträger-Hebezeug für maximal 32 t Traglast.

Foto: Kuli-Hebezeuge


Um eine Überlast der Krananlage zu vermeiden, ist der

Katzfahrbereich in verschiedene Lastbereiche eingeteilt.

Bisher wurde das Kranfahrwerk über vier Elektromotoren

angetrieben. Jedoch nagte an dem über 50-jährigen Portalkran

der Zahn der Zeit und so entschied sich Vattenfall für

eine Rundum-Modernisierung. Für den ersten Schritt, die

Erneuerung der gesamten Elektronik, überzeugte das

Modernisierungspaket von Konecranes. Die gesamte Elektrik

inklusive der Verkabelung wurde umgestellt.

Außerdem erhielt der Portalkran zwei neue Haupthubwerke

mit je zwei Antrieben mit 55 kW Leistung und

integriertem Synchronlauf. So konnte laut dem Kranhersteller

eine Geschwindigkeitserhöhung von 20 Prozent

erreicht werden. Darüber hinaus bekam der Kran einen

neuen Katzfahrantrieb mit 11 kW Leistung und vier Kranfahrantriebe

mit je 15 kW Leistung verpasst. Das Kranfahrwerk

wurde mit einer Master-Slave-Funktion und

separater Gleichlaufüberwachung ausgestattet.

Das Konzept der Elektrik ermöglicht auch zukünftige

elektrische Erweiterungen. Trotz wetterbedingter Verzögerungen

durch anhaltenden Regen, konnte der vorgegebene

Zeitplan eingehalten werden und der Kunde konnte

den Kran für die Wartungsarbeiten wieder einsetzen. Im

kommenden Jahr sollen die Arbeiten an der Talsperre

Hohenwarte fortgesetzt werden und Hub- und Fahrwerke

des Portalkrans mechanisch überarbeitet werden. Auch

diesen Auftrag möchte Konecranes ausführen.

Katzenträgers, die begehbare Katze und frequenzgesteuerte

Fahrantriebe für Katz- und Kranfahrt. Der

Lasthaken ist elektrisch drehbar. Insgesamt sind vier

HQI-Strahler je 400 W Leistung am Katzträger zur

Ausleuchtung der Arbeitsfläche angebracht. Die

Bedienung der Krananlage erfolgt mittels Funkfernsteuerung.

Die Kuli-Portalkrane werden in verschiedenen

Ausführungen mit Einschienen-, Winkel- oder

Zweischienenkatze gefertigt. Ein oder mehrere Hubwerke

sind einsetzbar und sind so auch für den Containerumschlag

geeignet. Einhüftige Portalkrane der

Remscheider ermöglichen auch am kurzen Ausleger

das Drehen langer Teile.

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HERSTELLER

Erstmalig auf der MOTEK mit

neuem Modell: In Stuttgart präsentierte

Vetter Krantechnik seinen neu

entwickelten Aluminium-Schwenkkran.

Messe-Premiere

72 K&H 7/2009

Foto: Vetter

Erstmalig als Aussteller auf

der MOTEK nutzte das Siegener

Unternehmen Vetter Krantechnik

die Gelegenheit, um in Stuttgart

seinen neu entwickelten Aluminium-Schwenkkranvorzustellen.

Das innen liegende Rollfahrwerk

läuft nach Angaben der

Siegener ebenfalls besonders

leicht und geräuscharm. Dieser

Handlingkran soll sich damit als

idealer Helfer für Arbeitsplätze

empfehlen, an denen Lasten bis

1000 kg mit Ausladungen bis 6 m

leicht, schnell und sicher bewegt

werden müssen. Ebenso interessiert

waren die Besucher aber

auch an dem Handlingkran BOY,

der mit seinem Knickarm als

Manipulierkran überall dort zum

Einsatz kommt, wo Werkstücke

auf engem Raum präzise gehandelt

werden müssen.

HALLENKRANE

Hallen für Schwergewichte

Atlas Ward liefert Stahlhallen für 210-t-Krananlagen

PROJEKTBERICHT. Dass auch eine

schlanke Stahlkonstruktion sehr hohe

Belastungen des Betriebes, selbst mehrerer

Krane, aufnehmen kann, zeigt ein

Bauvorhaben im österreichischen Traisen

zwischen Linz und Wien. Für die

dortige Gießerei des voestalpine-Konzerns

lieferte die Atlas Ward GmbH

zwei neue Produktionshallen sowie den

ersten Teil einer dritten Halle. Vertragspartner

für deren Errichtung sind die

ATC-Generalunternehmungen aus St.

Pölten.

Ein wesentlicher Grund für die Neubauten

war deren Ausrüstung mit Brückenkranen,

die in der Stahlkonstruktion

der Hallen integriert sind. Denn

die Gießerei stellt hochwertige Stahlund

Sphärogusskomponenten her, bei

deren Fertigung sehr hohe Traglasten zu

befördern sind. „Mit der neuen Gusshalle

haben wir nun unseren bisherigen

Zertifizierungsprojekt

Gewichtsbereich verdreifacht und können

mit dem dortigen Kran bis zu 95 t

schwere, abgegossene Formkästen komplett

bewegen. Dadurch, sowie durch

die erweiterten Räumlichkeiten, steigern

wir Fertigungstempo wie auch

-kapazitäten und schaffen die Voraussetzung

zur Erschließung neuer Marktsegmente“,

erläutert Franz Kolenz,

Betriebsleiter der Stahlgießerei bei voestalpine.

Die bereits erstellten, ersten beiden

Produktionshallen grenzen direkt

an bestehende Gebäude: eine für den

Guss mit rund 1860 m 2 Grundfläche,

eine weitere für die Gussfertigstellung

mit ca. 1780 m 2 . Beide haben eine

Traufhöhe von 14,50 m, nutzen ein

zweischaliges, nicht brennbares Dachsystem

mit gelochter Innenschale sowie

nicht brennbare Sandwich-Wandpaneele.

Zunächst mussten vom Bauplatz Alt-

KRANANLAGEN. Können Hebezeuge umweltfreundlich

sein? Diese Frage stellte sich der nach eigener Aussage führende

deutsche Hersteller von pneumatischen Hebezeugen und

Krananlagen, die J.D. Neuhaus GmbH & Co. KG. „Wir denken

ja“, so der geschäftsführende Gesellschafter Wilfried Neuhaus-

Galladé. „Darum ist die umweltorientierte Unternehmensfüh-

Ökologisches Gesamtkonzept: Entwicklung, Fertigung und

Vertrieb der zahlreichen JDN-Produkte sollen sich an umweltfreundlichen

Zielen orientieren.

Foto: J.D. Neuhaus


gebäude abgetragen werden. Für die Gründung

der zwei Hallen mit insgesamt vier Kranen,

mit insgesamt 210 t Traglast, wurden

massive Betonfundamente eingebracht.

In diese wurden die Stahlstützen eingespannt,

um die hohen Belastungen des Kranbetriebes

aufzunehmen. So ist die Konstruktion

der beiden Hallenschiffe auf den

gleichzeitigen Betrieb der Krane auf zwei Kranbahnen

ausgelegt.

Während des Aufbaus lief die Produktion

weitgehend störungsfrei weiter. Anfang Okto-

Großer Gewichtsaufbau:

Mit dem

100-t-Brückenkran in

der neuen Gusshalle der

voestalpine-Gießerei

wurde der bisherige

Gewichtsbereich verdreifacht.

Foto: Atlas Ward GmbH

ber konnte nun bereits ein Teil der dritten Halle

mit etwa 400 m 2 und einer Traufhöhe von

13 m angeliefert werden.

Insgesamt werden die neuen Hallen inklusive

Anbau eine Gesamtfläche von knapp

5300 m 2 einnehmen. „Wir kennen ATC und

Atlas Ward als sehr verlässliche Partner schon

von früheren Bauvorhaben und schätzen

deren technische Kompetenz, Termintreue

und Flexibilität. Dies ist wichtig, auch wenn

kurzfristig Änderungen nötig werden“, sagt

Kolenz.

rung bei J.D. Neuhaus fester Bestandteil der Unternehmenspolitik.“ Schon bei der Entwicklung

und Herstellung von JDN-Produkten wird größter Wert auf ökologische Verträglichkeit

gelegt. Allein ihre Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit sind schon ein wichtiger

Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Darüber hinaus können JDN-Produkte dank des patentierten,

selbstschmierenden Motors ölfrei betrieben werden. Die Schmierstoff-Emission

ist gleich null. Schalldruckpegel und Luftverbräuche werden kontinuierlich minimiert.

Gleichermaßen ist die Produktion auf die Minimierung von Energieverbrauch, Emissionen,

Abwasser, Abfallaufkommen sowie die Anwendung umweltverträglicher Fertigungsverfahren

und Materialien ausgerichtet.

Es gehört zu den wichtigsten Verpflichtungen der JDN-Führungskräfte, bei den Mitarbeitern

das Verständnis, die Aufgeschlossenheit und das Verantwortungsbewusstsein zu fördern

und damit die Voraussetzungen für die praktische Umsetzung der JDN-Umweltleitlinien

zu schaffen. Der Zertifizierungs-Prozess für das JDN-Umwelt-Management-System

zur Dokumentation der Umweltpolitik nach ISO 14001 läuft nach Angaben des Unternehmens

bereits auf Hochtouren.


Foto: Gütegemeinschaft Kranservice e. V.

74 K&H 7/2009

HALLENKRANE

Neunte Jahrestagung der zehn Jahre jungen Gütegemeinschaft:

Teilnehmer an der Kransachverständigen-Tagung bei der gastgebenden Vetter Krantechnik GmbH.

Ausgezeichnetes Jubiläum für Mitglieder

9. Tagung von Kransachverständigen der Gütegemeinschaft Kranservice e. V. bei Vetter Krantechnik

VERBÄNDE. Fast 50 Kransachverständige

und Serviceverantwortliche folgten

der Einladung der Gütegemeinschaft

Kranservice e. V. (GKS) zur jährlich stattfindenden

Tagung der Kranexperten, die

in diesem Jahr im neuen Kranwerk der

Firma Vetter Krantechnik GmbH in Haiger

stattfand. Durch die neue Maschinenrichtlinie,

die zum 29. Dezember

Hilfe für Beladung Spezial-Zweiträger-Brückenkran von der Erich Schäfer KG

KRANANLAGEN. Heben, drehen, ausrichten, ausgleichen und Magnetanlage –

die Erich Schäfer KG in Siegen hat einen Zweiträger-Brückenkran für die prozessoptimierte

Fahrzeugbeladung entwickelt. Der in allen Fahrtbewegungen frequenzgeregelte

Kran wird über eine HBC-Funksteuerung bedient. Für die Lastaufnahme

kommt eine Trunninger-Magnetanlage zum Einsatz, deren Magnete

auf die Ladegutbreite optimiert sind. So können die zu verladenden Teile dicht

an die Ladebordwand gesetzt werden oder auch Lkw-Kasten, -Auflieger und

Open-Top-Container beladen werden. Bestandteil der Anlage ist zudem eine

Kniehebelkons- truktion, die die Schwingungen aus der Bewegung der Katzfahrt

stabilisiert.

Spezialkran: Die Krananlage von Erich Schäfer wurde auf die Bedürfnisse für

die Fahrzeugbeladung abgestimmt.

Foto: Erich Schäfer KG


2009 übergangslos in Kraft treten wird,

kommen auch auf die Kranserviceunternehmen

und -hersteller neue Anforderungen

zu. Diese wurden ausführlich

besprochen und bewertet. Dipl.-Ing. Alois

Hüning von der Maschinenbau- und

Metall-Berufsgenossenschaft in Düsseldorf

erläuterte den Unterschied zwischen

alter und neuer Maschinenrichtlinie im

Detail.

Gefahren analysieren

Dass nicht nur Gefahren von Kranen

ausgehen können, sondern auch von den

Arbeitsmitteln, die von den Kranserviceunternehmen

eingesetzt werden, erläuterte

Olaf Ryß, Referent der TÜV NORD Systems

GmbH & Co. KG. Danach ist auch für

die eingesetzten Arbeitsmittel eine Gefährdungsanalyse

durchzuführen und diese zu

dokumentieren – für die GKS-Unternehmen,

die sich verpflichtet haben, die strengen

Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft

zu erfüllen, eigentlich eine

VEHICLES-

WORLD-ONLINE

❚ www.kran-und-hebetechnik.de

❚ www.vehiclebay.de

❚ www.vehiclerent.de

❚ www.nfm-verlag.de

❚ www.contrailo.de

❚ www.in-fbll.de

Selbstverständlichkeit. Wie nach aktuellem

Stand der Technik die Energiezuführungen

der Krananlagen gestaltet werden,

erläuterte Dr. Peter Koch von der Firma

Conductix-Wampfler AG. Wichtig sei, bereits

bei der Auslegung der Krananlage die

richtige Energiezuführung auszuwählen,

um langfristig ein problemloses Funktionieren

zu gewährleisten.

Auszeichnung der Ersten

In vielen Gesprächen nutzen die

Mitglieder der Gütegemeinschaft, wie in

jedem Jahr, die Möglichkeit zum intensiven

Erfahrungsaustausch. Die Kransachverständigen/Serviceverantwortlichen-Tagung

des Verbandes wurde in diesem Jahr

zum neunten Mal durchgeführt; sie ist

zum festen Bestandteil der nun inzwischen

zehn Jahre alten Gütegemeinschaft Kranservice

e. V. geworden. Dementsprechend

konnte der Vorsitzende, Thomas Reiß,

auch die Mitglieder auszeichnen, die sich

bereits als Gründungsmitglieder von An-

- Prüfung von Common-Rail-

Systemen und -Komponenten

- Prüfung von SCR-Systemen

und -Komponenten

- Kraftstoff-Verbrauchsmessung

- Pumpe-Düse-Elemente

LEITENBERGER GmbH

PRÜFEN UND

DIAGNOSTIZIEREN

fang an den Zielen der Gütegemeinschaft

verschrieben haben. Dazu zählen die

D-KRANTECHNIK Prüfung, Wartung,

Reparatur, Umbau GmbH, die Demag

Cranes & Components GmbH, die Hagener

Fördertechnik GmbH, die Kröger

Kranbau Ernst Kröger GmbH, die KULI-

HEBEZEUGE Helmut Kempkes GmbH, der

Hebezeugservice MEISSNER, die Erich

Schäfer KG, die SCHEFFER Krantechnik

GmbH und die Stalvoss GmbH & Co. KG.

Anerkennung für Vetter

Neben diesen Firmen wurde auch das

gastgebende Unternehmen, Vetter Kranservice

GmbH, vom amtierenden Vorsitzenden

ausgezeichnet. Klaus Vetter,

Ehrenvorsitzender der Gütegemeinschaft,

hatte vor etwas mehr als zehn Jahren

die Initiative zur Gründung des Verbandes

ergriffen, um guten Kranservice weiterzuentwickeln

und diesen auch für die

Betreiber von Krananlagen erkennbar zu

machen.

Fon: +49 (0)7121/908-101

Fon: +49 (0) 71 21/9 08-101

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