Standort VI 2011.pdf - Braunschweiger Zeitungsverlag

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Standort VI 2011.pdf - Braunschweiger Zeitungsverlag

Das Magazin für Braunschweig | Gifhorn | Helmstedt | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel | Wolfsburg Ausgabe 6/2011

Standort

Wirtschaft und Menschen in unserer Region

Spezial

Standort

WolfSburg/

gifhorn“

Logistik &

Mobilität

Die Region in Bewegung

Braunschweig:

Braunschweiger

Zeitungsverlag investiert

in neues Druckzentrum

Braunschweig:

Verleihung des

dritten Braunschweiger

Marketing-Löwen

Region:

Carsharing – die

Alternative zum

eigenen Auto


2

Der Faserverbundkopf Galea

für mehr Sicherheit

und Wirtschaftlichkeit

Mit den Scharfenberg-Frontends begann

vor mehr als zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte

ohne gleichen. Was mit

Straßenbahnen und Regionalzügen begann,

fand seinen Weg in fast alle neuen

Hochgeschwindigkeitszüge der Welt:

Von Bugklappen, Frontends einschließlich

Kinematik und Steuerungstechnik

bis hin zu ganzen Fahrzeugköpfen mit

Führerstandstruktur. Jetzt ist ein neuer

Meilenstein gesetzt.

Mit dem GALEA hat Voith Turbo Scharfenberg

ein kollisionssicheres Fahrzeugkopfmodul

entwickelt, das alle Sicherheitsnormen

erfüllt. Sein mehrstufiges

Crashkonzept ist direkt in den Kopf integriert.

Zudem sorgt der vorwiegende

Einsatz von Faserverbundwerkstoffen für

ein geringes Gewicht. Das reduziert den

CO 2 -Ausstoß und schont die Umwelt.

Eine saubere Lösung –mit Sicherheit.

www.schaku.de


ubrIkEn

05

30

35

Up to date

Vermischtes

der schreibtisch von ... Elke Paschek,

Geschäftsführerin der Injoy Braunschweig GmbH

TITELTHEMA | Logistik

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Logistikregion38

Vom Fahrzeug zur Flotte

Die drei Vorteile des Carsharing

Für Hochstapler

Dreh- und Angelpunkte der Logistik

Führungsnachwuchs für die mobile Branche

Achtung – wild unterwegs!

Flughafen Braunschweig: Big Shot in Sachen Forschung

Ein sicherer Hafen für Transportvorhaben

InTErvIEw

19 Paktikum 38 – Interview mit Dr. Bettina Rothärmel,

Marketing-Leiterin des Braunschweiger Zeitungsverlages

sErIE

22

Start-up! Der „Gurtski“ von Paul Federski und Arne Siefert

rückbLIck/AusbLIck

23 Zeit, Bilanz zu ziehen

sTAndorT spEzIAL

Wolfsburg-Gifhorn

inhalt

seite18

seite 35

Wo Ehme dran steht, ist Zeiss drin!

„Ich bin von Kopf bis Fuß

auf Zeiss eingestellt,

denn das ist meine Welt

seite 22

und sonst gar nichts!“

Ehme de Riese

DER OPTIKER. PORSCHESTRASSE 9/11 | � 0 53 61.127 35 DER OPTIKER. KAUFHOFPASSAGE 4 | � 0 53 61.8 9155 66


eDitOrial

Daniela Waltemathe,

Objektleitung Standort. Foto: Nina Stiller

kOntaktDaten

Fragen, Wünsche, anregungen zum „standort“? – Wir stehen ihnen gern zur Verfügung.

Jessica schwarz (redaktion) · telefon (0531) 39 00 428 · telefax (0531) 39 00 458 · e-Mail: standort@bzv.de

Katharina heidmann (Leserservice und Anzeigenverkauf) · telefon (0531) 39 00 408 · telefax (0531) 39 00 412

e-Mail: standort@bzv.de · braunschweiger Zeitungsverlag Gmbh & co. KG · hamburger straße 277 · 38114 braunschweig

Titelfoto: isidesign, 123RF

liebe leserinnen, liebe leser,

die Vorweihnachtszeit ist bereits eingeläutet

und das Jahr 2011 neigt sich seinem

Ende entgegen. Ein Jahr mit vielen interessanten

Projekten, Jubiläen und neuen

Akteuren im Wirtschaftsleben unserer

Region. Das Wirtschaftsmagazin Standort

begleitete Sie auch in 2011 durch diese

Themen. Mit einer 2-monatigen Frequenz

noch aktueller als in den Jahren zuvor. Um

die Themen weiterhin nach den Wünschen

unserer Leserinnen und Leser ausrichten

zu können, freuen wir uns über Ihre Wünsche

und Anregungen. Schreiben Sie uns

an standort@bzv.de.

In der letzen Standortausgabe in diesem

Jahr greifen wir in einem Sonderteil

die für die Region wichtigen Standorte

Wolfsburg und Gifhorn auf. Die Standorte

stehen für das Thema Automobil: angefangen

von VW bis zu dem Zulieferer

in Gifhorn. Aber die Städte haben auch

darüber hinaus noch viel zu bieten, so gibt

es in den Bereichen Freizeit und Bildung

umfangreiche Aktivitäten, die den Norden

unserer Region auch zum Leben sehr interessant

machen.

impressum

Verlag und redaktion Braunschweiger Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, Hamburger Str. 277, 38114 Braunschweig,

Telefon: (0531) 39 00-0 Geschäftsführung Harald Wahls redaktion Jessica Schwarz (verantwortlich),

Stefanie Druschke, Daniela Willke Beiträge Kathrin Marie Arlt, Dennis Bartz, Regio-Press, Rosemarie Garbe,

Bernhard Mecke, Holger Neddermeier Objektleitung Daniela Waltemathe

anzeigen Michael Heuchert (verantwortlich) Vertrieb Braunschweiger Zeitungsverlag

Druck Westermann Druck GmbH, Georg-Westermann-Allee 66, 38104 Braunschweig

auflage ca. 10.000 Exemplare

Als weiteres zentrales Thema in dieser

Ausgabe wird die Logistikbranche näher

beleuchtet. Unsere Region ist durch ihre

gute Lage sowie den Transportbedarf der

Automobilindustrie ein wichtiger Standort

für Logistikunternehmen. In dieser Ausgabe

werden die Transportmöglichkeiten

auf dem Straßenverkehr, auf der Schiene

sowie in der Luft betrachtet.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel

Freude und Ihnen und Ihrer Familie

eine besinnliche Vorweihnachtszeit

Übrigens: Wenn Sie das Standort-Magazin noch

nicht regelmäßig kostenfrei beziehen oder uns

weiterempfehlen möchten, dann schreiben Sie uns

gerne eine Mail mit Namen, Firma und Adresse an:

standort@bzv.de.


wer wird denn gleich

in die Luft gehen?

Fred Maro ist ein

international agierender

Mediator.

Kaum überraschend

also: Mit

ko n f l i k t r e i ch e n

Situationen kennt

er sich aus. Mehr

noch. Als Spezialist

für Kommunikationskonflikte

und Führungskommunikation

weiß er um die Wirkung der Worte. In seinem

Buch mit dem leicht polternden Titel

„Du gehst mir auf den Geist“ beleuchtet

er Lösungen für Kommunikationssituationen,

in denen beispielsweise Emotionen

das Ruder übernehmen und konstruktive

Gespräche scheinbar unmöglich werden.

Wie ihm das gelingen will? Er erzählt. Geschichten,

die das Leben so oder ähnlich

geschrieben hat. Obendrauf gibt es einen

„Werkzeugkasten“, um Kommunikationshindernisse

zu überwinden, und Übungen,

die zur geschmeidigen Handhabung dieser

Werkzeuge anregen sollen. Ein gelungenes

Handbüchlein, kurzweilig und leicht verdaulich.

Fred Maro: Du gehst mir auf den Geist;

Den richtigen Ton finden. In heiklen Situationen

angemessen reagieren.

Walhalla Notizbuch, Regensburg, September

2011; ISBN: 978-3-8029-3981-5

Texte: Kathrin Marie Arlt

schreiberlinge

Back to the roots: Während Zeitungsredaktionen

sich heute modernster Technik, digitaler

Medien und diverser Textverarbeitungsprogrammen

bedienen, dreht ein Unternehmen

aus Leonberg den Spieß um – und wickelt

um handelsübliche Grafit-Minen in einem

Spezialverfahren alte Tageszeitungen. Das

Resultat sind originelle Bleistifte, die statt

aus wertvollem Holz aus ausrangiertem Altpapier

gefertigt werden – und so vielleicht

auch wieder Einzug in die eine oder andere

drolliger Trolley

Wer regelmäßig auf Reisen ist, weiß leichtläufige

Trolleys schon längst zu schätzen.

Aber selbst geübte Vielflieger und Bahn-

Experten kommen beim flotten Wechsel

von Gate zu Gate oder über lange Bahnsteige

mal ins Straucheln. Wenn es schnell

gehen muss, hat dieser Trolley von MI-

CRO/SAMSONITE ein cleveres Plus: Er

kreative Gründer

Wer ein Unternehmen in der Kreativwirtschaft

gründet, ist in der Regel jünger, besser

ausgebildet – und bleibt länger am Markt.

Das sind drei Schlussfolgerungen der Untersuchung

„Fokus Innovation: Gründungen

in der Kreativwirtschaft“ der KfW Bankengruppe,

die jetzt vorliegen. Zu dieser kreativen

Branche zählen Unternehmen in den

Bereichen Software- und Games-Industrie,

Foto: www.papierbleistift.de

Zeitungsredaktion finden. Ein cleverer Recycling-Clou,

mit dem man auch gleich neue

Öko-Ideen für den Hausgebrauch zu Papier

bringen kann.

ist nicht nur Gepäckträger, sondern

auch Fortbewegungsmittel

für den Reisenden. Mit

wenigen Handgriffen lässt er

sich in einen Scooter verwandeln

– und schnell wie der

Blitz werden Kurzstrecken

gemeistert.

Foto: www.discovery24.de

Werbemarkt, Kunstgewerbe, Filmwirtschaft

oder Theater. 2010 gründeten rund 122.000

Menschen Unternehmen in diesem Segment.

Drei Jahre nach dem Start sind der Studie

zufolge noch fast vier von fünf kreativen

Gründern am Markt – gegenüber zwei Dritteln

in den übrigen Wirtschaftsbereichen.

Weitere Ergebnisse unter www.mittelstanddirekt.de.

Foto: Fotolia

up tO Date

5


melDunGen

zeit fürs Fernstudium – mit dem richtigen zeitmanagement

Berufsbegleitende Studiengänge sind zeitlich

eine große Herausforderung. WINGS

gibt Tipps, die Fernstudenten das Leben

leichter machen.

WINGS – Wismar International Graduation

Services GmbH – ist das 2004 gegründete

Tochterunternehmen der Hochschule

Wismar. Als Fernstudienzentrum organisiert

sie berufsbegleitende Fernstudiengänge

und zertifizierte Weiterbildungen in den

Bereichen Wirtschaft, Technik und Gestaltung

mit den staatlichen Graduierungen

Tom Schmitt. Foto: oh

6

wissensimpulse 2012

Mit der Reihe Wissensimpulse 2012

präsentiert der Braunschweiger Zeitungsverlag

hochkarätige Referenten,

die abwechselnd in der Landessparkasse

Braunschweig und im Wolfsburger phæno

zu Gast sind. Der erste Vortragende war

Patric Heizmann, der Ende November in

der Löwenstadt über richtige Ernährung

sprach und dabei mit längst überholten

Mythen aufräumte.

Am 14.12. spricht Tom Schmitt in Wolfsburg

zum Thema „Status“. Es gibt Personen,

die reißen innerhalb weniger Augenblicke

jedes Gespräch an sich. Andere

werden ständig unterbrochen. Mancher

bringt einen Polizisten dazu, den Strafzettel

zu zerreißen, während ein anderer

lieber seine Suppe kalt isst, als sich beim

Kellner zu beschweren. Wie wird man

zum Gewinner in diesem Statusspiel?

Tom Schmitt zeigt die Auswirkungen

von Status und erklärt, wie Sie mit Status-

Intelligenz® den eigenen Status bewusst

und authentisch verändern können.

Beginn der Vorträge ist um 19.30 Uhr,

Einlass um 19 Uhr. Informationen und

Tickets finden Sie unter www.sprecherhaus.de

oder Sie buchen telefonisch unter

der Service-Hotline: 02542/80 70 730.

Bachelor, Diplom und Master. WINGS

bietet ihre Angebote an zehn bundesweiten

Standorten sowie in Zürich und Wien

an. Derzeit sind rund 3.000 Fernstudenten

und mehr als 100 Weiterbildungsteilnehmer

an der Hochschule Wismar eingeschrieben.

Damit zählt WINGS zu den führenden

staatlichen Fernstudienanbietern in

Deutschland. Alleiniger Gesellschafter ist

die Hochschule Wismar. Aktuelle Informationen

zum Fernstudium finden Sie unter

www.wings.hs-wismar.de.

stadt wolfenbüttel

bezuschusst Existenzgründer

Die Stadt Wolfenbüttel will zukünftig junge

Existenzgründer im Einzelhandel fördern.

Jeweils 10.000 Euro Zuschuss gibt es ab sofort

für Gründungen in den A- und B-Lagen.

In diesem Jahr stehen 50.000 Euro zur

Verfügung – im nächsten Jahr soll die Summe

auf 100.000 Euro verdoppelt werden.

Betriebskosten dürfen mit dem Zuschuss allerdings

nicht bezahlt werden. Einzelhändler

werden besonders in den Branchen Lederwaren,

Hobbybedarf, Unterhaltungselektronik,

Sportartikel und Bekleidung gesucht.

Welche Bedeutung hat die Kultur- und Kreativwirtschaft

in unserer Region? Die Stiftung

Nord-LB/Öffentliche hat dies untersuchen

lassen – Antworten liefert eine Studie des

Kölner Kulturwirtschaftsforschers Michael

Söndermann, die Anfang November in der

HBK Braunschweig vorgestellt wurde. Das

Ergebnis: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft

in der Region wurde bisher unterschätzt.“

Das Verlagsgewerbe in Braunschweig beispielsweise

sei wirtschaftlich von überregio-

Foto: Fotolia

kultur- und kreativwirtschaft ist bedeutendes wirtschaftsfeld

naler Bedeutung. Ein Schwachpunkt sei allerdings

die „relative Bedeutungslosigkeit“ von

Film- und Rundfunkwirtschaft. Axel Richter,

geschäftsführendes Vorstandsmitglied der

Stiftung Nord-LB/Öffentliche: „Wir hatten

immer ein gutes Gefühl, was das Potenzial

der Kultur in der Region angeht. Aber wir

wollten wissenschaftlich messbare Daten.“

Daten wie zum Beispiel den Jahresumsatz

der Branche, der hier bei ca. 950 Millionen

Euro liegt.

Ein Team der HBK Braunschweig dreht einen Dokumentarfilm über die Demontage der Hütte in Salzgitter.

Foto: BZ-Archiv/Scheibe

klavierhersteller

wieder auf Erfolgskurs

Mit Schimmel und Grotrian-Steinweg ist

Braunschweig der wichtigste Standort der

Klavierindustrie in Deutschland. Nachdem

im Jahr 2009 der deutsche Klaviermarkt

um ein Drittel eingebrochen ist, legen beide

Unternehmen nun wieder gute Zahlen

vor. So erhöhte Grotrian-Steinweg seinen

Absatz im ersten dreiviertel Jahr um 9 Prozent

gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Geschäftsführer Burkhard Stein: „Damit

bewegen wir uns bereits wieder auf dem

Niveau von vor der Krise.“


Wir schenken Perspektiven

Frohe

Weihnachten

und ein gesundes

neues Jahr!

Unser Ziel: Kinder stärken und Ihre Zukunft sichern!

Helfen Sie mit!

7


melDunGen

8

neuer pressesprecher

bei der salzgitter AG

Bernhard Kleinermann

ist seit Anfang

September

neuer Pressesprecher

der Salzgitter

AG sowie Leiter

der Konzernkommunikation.

Er tritt

die Nachfolge von

Bernhard Kleinermann. Bernd Gersdorff

Foto: oh/Peter Lenke/Salzgitter AG an, der ihm bis zu

seinem Eintritt in

den Ruhestand am 31. Dezember 2011

unterstützend zur Seite stehen wird.

Bernhard Kleinermann ist Diplom-Wirtschaftsingenieur

und arbeitet seit 1996 für

das Unternehmen. Bisher war der 49-Jährige

für die Kapitalmarktkommunikation

(Investor Relations) sowie das externe Finanzreporting

zuständig und übernimmt

die neuen Funktionen zusätzlich zu seinen

bisherigen Aufgaben.

reimold übernimmt vorstandsvorsitz

von vw slovakia

Zum 1. Februar 2012 übernimmt Albrecht

Reimold den Vorstandsvorsitz von Volkswagen

Slovakia. Er löst Andreas Tostmann

ab, der zur Marke Seat wechselt. Der 50-jährige

Reimold begann seine Karriere 1987

als Trainee bei Audi in Neckarsulm, wo er

schließlich 2008 Werkleiter wurde.

novàk neuer vorsitzender des

berufsbildungsausschusses

Carius Novàk ist vom

Niedersächsischen

Landesverbandstag

des Deutschen Hotel-

und Gaststättenverbandes

(Dehoga)

zum Vorsitzenden

des Berufsbildungsausschusses

gewählt

worden. Novàk ist

Carius Novàk.

zudem Vorsitzender

Foto: BZ-Archiv/oh

der Industrie- und

Handelskammer-Prüfungskommission der

Köche in Braunschweig, Vorsitzender des

Dehoga-Stadtverbandes Braunschweig und

Mitglied der Erstellungskommssionen der

Abschluss-prüfungen der gastgewerblichen

Berufe.

Handwerkskammer verstärkt Hilfe bei betriebsnachfolge

Das eigene Unternehmen an einen Nachfolger

zu übergeben, ist eine wirtschaftliche,

aber auch soziale Herausforderung

für jeden Betriebsinhaber. Friederike Martens

wird Handwerkern künftig bei Betriebsübergaben

zur Seite stehen. Sie ist

eine von zwei neuen Nachfolgemoderatorinnen

der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.

„Ich möchte

zunächst die Unternehmen für das Thema

Übernahme stärker sensibilisieren“, sagt

Friederike Martens. Mit der Suche nach

einem geeigneten Nachfolger könne nicht

früh genug begonnen werden, betont sie.

Auch für individuelle Gespräche werde

die Moderatorin zur Verfügung stehen.

Bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

nehmen ab

Gerhard stein im bkk-vorstand

Gerhard Stein wird

Mitglied im Vorstand

der Krankenkasse

Deutsche BKK.

Gleichzeitig übernimmt

der 50-Jährige

den stellvertretenden

Vorstandsvorsitz.

Stein war bei der

Gerhard Stein. Foto: oh/BKK

Deutschen BKK bereits

in verschiedenen Führungspositionen

tätig. So war er seit Januar 2011 Hauptgeschäftsbereichsleiter

in Wolfsburg und verantwortlich

für Kundenservice, Vertrieb,

Servicecenter, Marketing und Personal.

klaus Helmke im ruhestand

Nach 28 Dienstjahren ist Klaus Helmke,

Fotograf der Wolfsburger Nachrichten,

in den Ruhestand verabschiedet worden.

Der 65-Jährige hat im Laufe seiner Tätig-

Arbeitslosenzahl in der region sinkt

Seit Januar dieses Jahres ist die Arbeitslosenzahl

in der Region um 9.000 gesunken. Im Oktober

waren noch rund 38.700 Personen auf der

Suche nach einem Arbeitsplatz. Gegenüber

Oktober 2010 verringerte sich die Zahl der

Arbeitslosen in Braunschweig, Wolfenbüttel

und Salzgitter um ca. 10,5 Prozent.

Agenturchefs bewerten die jüngsten

Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt als

sofort die beiden Moderatorinnen Friederike

Martens mit Sitz in Braunschweig

und für den ehemaligen Regierungsbezirk

Lüneburg Corinna Sahm die Arbeit auf.

Auch die Unternehmer aus den Bezirken

der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen

sowie Hannover werden

die Arbeit von Friederike Martens in Anspruch

nehmen können. Insgesamt werden

in Niedersachsen drei Nachfolgemoderatorinnen

für das Handwerk und ein

Moderator für den Bereich der Industrie-

und Handelskammern die geförderten

Stellen besetzen. Niedersachsens Wirtschafts-

und Arbeitsminister Jörg Bode

hat die Zuwendungsbescheide für das gemeinsam

von EU, Land und Kammern

finanzierte Projekt nun überreicht.

sparkassenleiter mit 22

Florian Brauer ist

jüngster Filialleiter

der Sparkasse

Gifhorn-Wolfsburg.

D e r 2 2 - Jä h r i g e

übernahm die Position

Anfang November.

Der gebürtige

Vorsfelder löst

Florian Brauer.

Volker Heling ab,

Foto: BZ-Archiv/regios24/Priebe

nicht nur als Leiter

der Sparkassenfiliale, sondern auch als „Rekordhalter“.

Heling war 25 Jahre alt, als er

den Chefposten übernahm.

keit fast 50.000 Fotos produziert. Kreative

Fotografie werde auch weiterhin sein

Hobby bleiben, so der gebürtige Wolfsburger.

positiv, jedoch dürfe man die negativen

Seiten nicht ignorieren. So der Braunschweiger

Agenturchef Harald Eitge:

„Die Unternehmen der Region sollten

das Potenzial älterer Arbeitnehmer stärker

nutzen.“ Arbeitssuchende über 50,

die rund ein Drittel der Arbeitslosen

ausmachten, hätten es nach wie vor sehr

schwer.


Braunschweiger Zeitungsverlag

baut hochmodernes Druckzentrum

Die WAZ Mediengruppe investiert mehr als

31 Millionen Euro in ein neues Druckzentrum

für den Braunschweiger Zeitungsverlag.

Anfang des kommenden Jahres beginnt

der Bau auf dem 18.000 m² großen Grundstück

im Braunschweiger Stadtgebiet. Ende

2012 soll das hochmoderne 7.550 m² große

Druckereigebäude in Betrieb genommen

werden.

Die Entscheidung, in ein neues Druckzentrum

zu investieren, sei von der festen

Erwartung getragen, dass die Zeitungen

und Produkte des Braunschweiger Zeitungsverlags

weiterhin eine erfolgreiche

Zukunft vor sich haben, erklären die WAZ-

Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach

und Christian Nienhaus. Für Kunden der

neu gegründeten WAZ-Services GmbH sei

der Druckstandort Braunschweig mit modernster

Technologie, die eine höhere Flexibilität

und Produktionsgeschwindigkeit

erlaubt, noch interessanter.

Zwei Druckmaschinen vom Typ Colorman

XXL der Firma Manroland produzieren

in der neuen Druckerei die

Braunschweiger Zeitung“, „Wolfsburger

Nachrichten“, „Salzgitter Zeitung“, „Gifhorner

Rundschau“, „Peiner Nachrichten“,

„Helmstedter Nachrichten“, „Wolfenbütteler

Zeitung“ und den „Harz-Kurier“ sowie

diverse Anzeigenblätter. Außerdem gehören

Produkte für externe Kunden, wie z.

B. Anzeigenblätter und Werbedrucke, zur

Produktionspalette.

Die Konzeption des Neubaus ist auch

unter Umweltschutzaspekten bemerkenswert:

Die Planungen orientieren sich an der

aktuell geltenden Energieeinsparverordnung

2009 (ENEV 2009). Bauliches Ziel

ist eine Energieoptimierung und Schonung

von Ressourcen, so dass der darin geforderte

gesetzliche Effizienzrahmen um 20

Prozent unterschritten wird.

Foto links: Die Transportkette bringt die Zeitung in

die Endverarbeitung. Foto: BZ-Archiv/Flentje

Foto oben rechts: Harald Wahls, Geschäftsführer

Braunschweiger Zeitungsverlag. Foto: oh

Foto rechts Mitte:Die Rotation in der Druckerei der

Braunschweiger Zeitung. Foto: BZ-Archiv/Flentje

Foto rechts unten: Der Braunschweiger Zeitungsver-

lag am Standort Hamburger Straße. Foto: BZ-Archiv/Stuck

9


10

Logistikregion

von regio-press/rosemarie Garbe

Großraum Braunschweig setzt einiges in Bewegung

Die Stichwortsuche nach Logistik im Internet

ergibt eine Vielzahl von Firmen, die

sich in der Braunschweiger Region mit dem

Transport von Waren beschäftigen. Das

funktioniert, weil der Bedarf

stetig wächst.

„Die Mobilität von Menschen und Gütern

sichert unseren Wohlstand, der auf den Erfolgen

von Industrie und Handel beruht.

80 Prozent der drei Milliarden Tonnen Güter

in Deutschland werden auf der Straße

transportiert. Davon wiederum 80 Prozent

auf kürzeren Strecken bis maximal 300 km.

So verursacht jeder Mensch 40 Tonnen

Transportbedarf

jähr-

38

lich“, erläutert Adalbert Wandt, geschäfts-

führender Gesellschafter der gleichnamigen

Spedition.

„Globalisierung und weltweiter Einkauf

haben Deutschlands Chancen sehr verbessert.

Dazu kommt die zentrale Lage mit neun

Nachbarstaaten und dem Logistikstandort

Niedersachsen mittendrin. Ohne effiziente,

schnelle und kostengünstige Logistik entstehen

Versorgungsengpässe“, so Wandt. „Die

Region Braunschweig hat besonders von

der EU-Erweiterung im

Jahr 2004


profitiert. Allerdings zu dem Preis, dass inzwischen

im Durchschnitt acht Lkws pro Minute

die Autobahn 2 zwischen Magdeburg

und Hannover passieren.“ Der Großraum

profitiere zudem vom Logistikbedarf der

Fahrzeugindustrie und des Handels sowie

von Import- und Exportaufträgen für Textilien

oder den ansässigen Mühlenbetrieben.

Doch nicht nur die großen Lkws internationaler

und nationaler Speditionen sind

in der Region mit Warentransport betraut.

„Zu den 785.000 Kraftfahrern für schwere

Lkw in Deutschland zählen auch Fahrer im

Werksverkehr, Müllentsorger, Baustellen-,

Möbel-, Verkaufs-, Paket- und Speditionsfahrer“,

erläutert Adalbert Wandt. Nachwuchs

wird dringend gesucht, denn die Branche ist

im Umbruch. „Ältere Mitarbeiter scheiden

in großer Zahl aus. Insbesondere frühere

Bundeswehr- beziehungsweise Armeefahrer

sowie umgeschulte Übersiedler aus Osteuropa“,

so Wandt. Der Transport- und Logistikbranche

drohe enormer Fachkräftemangel,

warnt auch Florian Janßen, Transportunternehmer

aus Braunschweig.

Der Bedarf wird auf

jährlich 30.000

neue LKW- und Busfahrer geschätzt, die

nach dem im September 2009 verschärften

Berufskraftfahrer-Qualifizierungsgesetz ausgebildet

sein müssen. „Zurzeit werden über

die Ausbildung von Jugendlichen erst 2.500

Fahrer jährlich gewonnen. Wir selbst starten

in jedem Jahr mit fünf Berufsanfängern und

haben bereits mehr als 120 ausgebildet“, berichtet

Wandt.

Braunschweiger Azubis besuchen dafür

die Heinrich-Büssing-Schule. „Das Zusammenspiel

zwischen Ausbildungsbetrieb,

Heinrich-Büssing-Schule und der Industrie-

und Handelskammer ist wichtig. Ebenso der

ständige Dialog“, so Florian Janßen. Dennoch

sei es schwierig, geeignete Bewerber

zu finden. „Die meisten der durchschnittlich

64 Bewerbungen, die bei mir eingehen, fallen

bereits nach der ersten Durchsicht durch

das Raster. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

scheinen für die meisten Bewerber heutzutage

ein Fremdwort zu sein. Positive Begeisterung

für diesen Berufswunsch vermisse ich

ebenfalls“, ärgert sich Janßen. Gute Kandidaten

gehen in andere Branchen, „denn die

große Fernfahrer-Romantik, wie man sie aus

Erzählungen von Opa kennt, ist längst vorbei“,

sagt der Transportunternehmer.

Die Zauberformel der modernen

Logistik lautet:

Adalbert Wandt, geschäftsführender Gesellschafter

der Spedition Wandt. Foto: BZ-Archiv/Sierigk

Just-in-Time. „Gerade die Logistik im Baubereich

braucht meiner Meinung nach mehr

Aufmerksamkeit. Just-in-Time-Konzepte,

wie wir sie zum Beispiel aus der Automobilindustrie

kennen, gibt es in der Baubranche

schon seit Jahrzehnten. Allerdings mit einem

Unterschied: geringere Lagerhaltungskosten“,

sagt Spediteur Florian Janßen. „Im Bereich

Just-in-Time sehe ich daher vor allem in der

Organisation und Koordination großes Verbesserungspotential.“

Kritischer steht Spediteur

Wandt der sofort-verfügbar-Mentalität

gegenüber: „Die Wirtschaft und die Bürger

geben immer nur das nötigste Geld aus. Mengen,

die später benötigt werden, sind auch

erst später zu zahlen. Deshalb liegt der größte

Vorteil von Just-in-Time in der günstigen Kapitalbindung.

Man liefert, so sagt man heute,

just-in-sequence. Direkt per Bahn, Lkw oder

Schiff, pünktlich zum Verbrauchstermin. Jeder

bestellt eine kleine Menge und möchte

sofort beliefert werden. Stündliche Verfügbarkeit

kennt man von Apotheken, aber heute

ist alles eilig!“

Kontakt:

Adalbert Wandt

Wandt Spedition Transportberatung GmbH

Hansestraße 47a

38112 Braunschweig

Tel.: 0531/31013-33

www.wandt.de

Florian Janßen

Spezial- und Schwertransporte, Logistik

Am Hauptgüterbahnhof 26

38126 Braunschweig

0531/68039-84

www.janssen-transportlogistik.eu

titelstOry

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12

Vom Fahrzeug zur Flotte

Das richtige Fahrzeug für den eigenen

Betrieb zu finden, ist nicht immer einfach.

„Unsere Kunden kaufen kein Auto von

der Stange“, erklärt Markus Theiner, Verkaufsleiter

der Abteilung Nutzfahrzeuge

beim Autohaus Kühl in Gifhorn. Kunden

hätten die unterschiedlichsten Wünsche,

so Theiner. Jeder Betrieb braucht andere

spezielle Ausbauten: „Bäcker brauchen

einen anderen Wagen als Heizungsbauer.“

Ob Kipp- oder Kühlaufbauten für

Lieferanten oder Rundumkennleuchten

für Fahrzeuge der Straßenmeisterei: Theiner

übermittelt die speziellen Wünsche

der Kunden an die passenden Ausbauhersteller.

Es seien größtenteils Kasten-

und Pritschenwagen, die in die Fuhrparks

seiner Kunden aufgenommen werden, so

Theiner.

Ein großer Abnehmer von Nutzfahrzeugen

ist auch die Stadt Braunschweig.

Ein Großteil davon benötigen die Abteilungen

für Tiefbau und Verkehr sowie für

Stadtgrün und Sport. Aber wie geht eine

solche Behörde beim Autokauf vor? Gemäß

der Vergabeordnung schreibt die Stadt

bei Neukäufen die Fahrzeuge zunächst öf-

Rainer Keunecke, Sprecher der Stadt Braunschweig.

Foto: BZ-Archiv/Flentje

fentlich aus. „Dafür werden produktneutrale

Ausschreibungen erstellt, auf die dann

alle Anbieter mit ähnlichen technischen

Lösungen ein Angebot abgeben können.

Der Auftrag wird an den Bieter mit dem

wirtschaftlichsten Angebot vergeben“, erklärt

Rainer Keunecke, Sprecher der Stadt.

Um neue Fahrzeuge und Geräte zu beschaffen,

steht der Stadt ein Budget von

etwa 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Mitarbeiter des städtischen Fuhrparkmanagements

informieren sich laufend bei

Autohäusern, auf Messen und aus Fachzeitschriften.

Häufig kommen auch probeweise

neue Innovationen zum Einsatz

– wie zurzeit Nutzfahrzeuge mit Erdgasantrieb

und Hybridfahrzeuge. Insgesamt

betreuen die städtischen Mitarbeiter 866

Fahrzeuge, Maschinen und Geräte.

Eine bestehende Flotte stets im Auge zu

behalten, ist ebenso Bestandteil des Fuhrparkmanagements.

„Der Fuhrparkbetreiber,

also häufig der Geschäftsführer, ist in

der Halterhaftung für alle gewerblich zugelassenen

Fahrzeuge“, ermahnt Britta Lehnhoff.

Daher ist er in der Verantwortung, u.

a. regelmäßig die Führerscheine seiner Fah-

Britta Lehnhoff, Fuhrparkmanagerin beim Autohaus

Wolfsburg. Foto: oh

rer zu überprüfen und bei allen Fahrzeugen

die UVV (Unfallverhütungsvorschriften)

wie z. B. Ladesicherung sicherzustellen.

In ihrer Funktion als zertifizierte Fuhrparkmanagementberaterin

beim Autohaus

Wolfsburg sagt Lehnhoff: „Im optimalen

Fall müssen sich unsere Kunden um nichts

mehr kümmern.“ Wenn vom Kunden gewünscht,

lässt sie alle Hintergrunddaten

zur Bestandspflege und Überwachung, wie

KM-Stände, Führerscheinkontrollen und

Betankungen, durch Dienstleister elektronisch

in Reporting-Tools einpflegen und

auswerten.

Kontakt:

Markus Theiner

Autohaus Kühl

Braunschweiger Straße 130

38518 Gifhorn

Tel.: 05371/80-77

www.autohaus-kuehl.de

Britta Lehnhoff

Autohaus Wolfsburg

Heinrich-Nordhoff-Straße 119-129

38440 Wolfsburg

Tel.: 05361/204-0

www.autohaus-wolfsburg.de

Markus Theiner, Verkaufsleiter Nutzfahrzeuge im

Gifhorner Autohaus Kühl. Foto: oh


Die drei Vorteile des Carsharing

Eine Alternative zum eigenen Auto stellt

das Carsharing dar. Aus einem Fahrzeugpool

kann sich der Nutzer einen Wagen

aussuchen. „Wer gelegentlich ein Fahrzeug

braucht, für den ist Carsharing ein sinnvolles

Angebot. Für Berufspendler hingegen

lohnt es sich nicht“, erklärt Wolfgang

Harms, dessen Firma Lizenznehmer bei

Drive-CarSharing ist und in Braunschweig

20 Fahrzeuge an neun Stationen anbietet.

„Drei Hauptpunkte sprechen für das Carsharing“,

sagt Judith Siano von Stadtmobil, das

Fahrzeuge an sieben Stationen im östlichen

Ringgebiet Braunschweigs anbietet. „Erstens

ist da der Umweltaspekt: Ein geteilter Wagen

ersetzt im Schnitt sieben private PKW.“ Der

typische Kunde entscheide sich „bewusst gegen

ein eigenes Auto und für Carsharing als

Mobilitätsbaustein ergänzend zum Fahrrad

und dem ÖPNV“, erläutert Harms.

Zweitens könnten Nutzer auf diese Weise

Geld sparen. „Man bezahlt nur dann, wenn

man das Auto auch nutzt“, so Siano weiter.

Auch die Kosten für die Wartung werden geteilt.

Häufig gibt es Anmeldegebühren oder einen

monatlichen Beitrag, ab dann werden nur

noch Kilometer und gefahrene Zeit berechnet.

Der dritte Punkt sei die Bequemlichkeit,

zählt Siano auf. Carsharer müssten sich

nicht immer um das Fahrzeug kümmern.

Der OPEL VIVARO

PROFI-WERKZEUG

RECHNETSICH.

Abbildung zeigt nichtimAngebotenthaltene Sonderausstattungen.

Foto oben: Wolfgang Harms, Geschäftsführer

BS-Carsharing GmbH.

Foto unten: Judith Siano, Stadtmobil Hannover

GmbH. Fotos (2): oh

Kontakt:

BS-Carsharing GmbH

Wolfgang Harms

Hamburger Straße 64

38114 Braunschweig

Tel.: 0531/333333

www.autovermietung-harms.de

Stadtmobil Hannover GmbH

Judith Siano

Karmarschstraße 30/32

30159 Hannover

Tel.: 0511/2704240

www.stadtmobil.de

titelstOry

Der OpelVivaroKastenwagen Profi. Pkw-typischer Komfort sowie ausgesprochen

niedrige Betriebskosten machen den Opel Vivaro zum idealen Geschäftspartner:

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• Nutzlast bis zu 1.017 kg

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Für Hochstapler

Für den betriebsinternen Warentransport

sind Flurförderfahrzeuge unentbehrlich.

Das bekannteste Exemplar dieser Gattung

ist immer noch der Gabelstapler,

der 1917 vom Amerikaner Eugene Clark

erfunden wurde. „Der Gabelstapler muss

zum Betrieb passen“, erklärt Jens Körner,

Geschäftsführer der Firma Körner Gabelstapler

aus Groß Schwülper. Für den

reinen Einsatz in der Halle eignen sich

zum Beispiel nur batteriebetriebene Stapler;

draußen hingegen sind Dieselmotoren

tauglicher. Die Größe der Regale ist beim

Staplerkauf ebenso entscheidend wie die

Torhöhen. Dementsprechend empfiehlt

Körner unterschiedliche Hubhöhen.

Kontakt:

Jens Körner

Postfach 16

Braunschweiger Straße 15

38179 Groß Schwülper

Tel.: 05303/95950

www.koernergabelstapler.de

Karsten (r.) und Jens Körner, Geschäftsführer Körner

Gabelstapler. Foto: oh

• Stereo-CD-Radio

• Beifahrer-Doppelsitzbank

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außerorts: 6,8-6,7, kombiniert: 7,8-7,6; CO2-Emissionen, kombiniert: 205-202 g/km

(gemäß 1999/100/EG).

DÜRKOP GmbH

Braunschweig

Helmstedter Str. 60

Telefon: 0531 703-0

WWW.DUERKOP.DE

13


14

titelstOry

Dreh- und Angelpunkte

der Logistik

logistik an einem punkt zu bündeln und Verkehre zu kombinieren, ist die aufgabe von

Güterverkehrszentren (GVZ). sie dienen als schnittpunkt für straße, schiene, manchmal

auch Wasser, und sie sind umschlagplatz für Güter aller art. in unserer region haben sich

in den letzten 15 Jahren gleich zwei solche konsolidierungspunkte angesiedelt: die GVZ in

Wolfsburg und in salzgitter.

Info

Berufskraftfahrer/in ist ein dreijähriger

Ausbildungsberuf mit mehreren Prüfungen

und dem Besuch der Berufsschule

(z.B. Heinrich-Büssing-Schule in

Braunschweig, Salzdahlumer Straße).

Inhalte der Ausbildung sind unter

anderem die Störungssuche am Fahrzeug,

Ladungssicherung, Routenplanung,

Fahrphysik und Kenntnisse der

Fracht- und Zollpapiere. Die Ausbildungsvergütung

staffelt sich beispielhaft,

laut der Agentur für Arbeit, so:

1. Ausbildungsjahr: € 498 bis € 609

2. Ausbildungsjahr: € 541 bis € 667

3. Ausbildungsjahr: € 582 bis € 723

Weitere Informationen bieten das berufenet

der Agentur für Arbeit (berufenet.arbeitsagentur.de)

und die Plattform

planet-beruf.de in der Rubrik

Berufe live. Außerdem hat die Spedition

Wandt beim regionalen Berufsinformationsportal

www.ukf.tv eigene

Ausbildungsfilme eingestellt. Sie zeigen

den Job als modernen Dienstleistungsberuf.

„Er ist nichts für Abenteurer.

Verantwortungsbewusste Menschen,

die gelegentlich nachts arbeiten, finden

hier einen anspruchsvollen Arbeitsplatz

mit hervorragenden Zukunftschancen“,

erläutert Geschäftsführer

Adalbert Wandt.

Foto: Fotolia

I n Wo l f s b u r g

grenzt das GVZ

an das Volkswagenwerk.

Die

ersten Züge,

die 1997 entladenwurden,brachten

Motoren

aus Pamplona.

„Das GVZ ist

eine erfolgreiche

Installation und Investition“,

resümiert

Geschäftsführer Hans-

Joachim Huwe. „Wir haben

eine hundertprozentige Auslastung.“

Die Nähe zum Volkswagenwerk und den im

Umland angesiedelten Lieferanten ist Ausgangsbasis

für das Logistiknetz der Automobil-Fertigungsstandorte

im Osten. So fährt

zum Beispiel zweimal wöchentlich ein 700

Meter langer Zug zum VW-Werk nach Kaluga

in Russland.Zur Entlastung der Straße und

Schiene laufen bereits Planungen, den Binnenhafen

Fallersleben zu nutzen. „Da ist aber

noch nichts entschieden“, betont Huwe.

Herzstück des GVZ Salzgitter ist die

Umschlaganlage für den Kombinierten Ladungsverkehr.

Ein 41-Tonnen-Portalkran

kann Container aller Größen bewegen, und

auf zwei parallel verlaufenden, 600 Meter langen

Ladegleisen be- und entladen Mitarbeiter

komplette Züge. Das angrenzende Industrie-

und Gewerbegebiet nutzen bereits zehn

Unternehmen als Standort – darunter Logistikdienstleister

und logistikintensive Produ-

zenten. „Wir

gehen davon aus,

dass im nächsten

Jahr noch zwei namhafte Ansiedlungen hinzukommen.“,

kündigt Richard Schudrowitz

von der Wirtschafts- und Innovationsförderung

Salzgitter an. Der Hafen in Beddingen

verleiht dem Standort, mit der Anbindung

an den Mittellandkanal, einen zusätzlichen

Vorteil.

Kontakt:

Hans-Joachim Huwe

GVZ-E Wolfsburg mbH

Brieffach 1218/0

38436 Wolfsburg

Tel.: 05361/927506

www.gvz-e-wolfsburg.de

Foto: Fotolia

Richard Schudrowitz

Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH

Windmühlenbergstraße 20

38259 Salzgitter

Tel.: 05341/9009930

www.wis-salzgitter.de


Führungsnachwuchs

für die mobile Branche

kooperation zwischen tu und Ostfalia

Dieses Jahr feierte der Studiengang „Mobilität

und Verkehr“ an der TU Braunschweig

seinen fünften Geburtstag. Das Studium

bildet Verkehrsingenieure im Bachelor/

Mastersystem aus – die Nachwuchskräfte

für Unternehmen und Forschungseinrichtungen

rund um die Themen Logistik auf

der Schiene, auf der Straße und in der Luft.

Die fächerübergreifende Ausbildung verbindet

technisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches

Wissen.

„Der Studiengang wird sehr gut angenommen“,

resümiert Studiendekan Jörg

Pachl. Die Hörsäle seien stets gut gefüllt.

„Es gibt inzwischen viele Berufsbilder, in

denen Ingenieurwissen gepaart mit interdisziplinärem

Denken gefragt ist“, so Pachl

weiter. Daraus ergäben sich beste Berufschancen.

Viele Verkehrsbetriebe suchten

zurzeit händeringend nach Führungsnachwuchs.

So werbe beispielsweise der Verband

Deutscher Verkehrsunternehmen gezielt an

der TU Braunschweig um neue Mitarbei-

Für alle, die waseinstecken wollen.

Der Dürkop Unternehmer-Bonus.

ter. Eine ehemalige Studentin sei inzwischen

bei Siemens, ein anderer Absolvent in einer

leitenden Anstellung bei den Wolfsburger

Verkehrsbetrieben, berichtet Pachl.

Eine einmalige Kooperation mit der

Ostfalia ermöglicht es Bachelor-Absolventen

vom Campus Salzgitter, in den Masterstudiengang

an der TU einzusteigen. Das gleiche

gilt auch für Absolventen des ehemaligen

FH-Diplom-Studiengangs. Insgesamt sei

die Ausbildung in Salzgitter „etwas stärker

wirtschaftlich ausgerichtet“, erklärt Pachl.

In Braunschweig stünde fachliches Ingenieurwissen

im Vordergrund. Dabei können

sich Studenten bereits sehr früh auf einen

Verkehrsträger – beispielsweise das Eisenbahnwesen

– spezialisieren.

Forschungskooperationen bestehen mit

der TU Berlin und dem DLR-Standort in

Braunschweig. Gute Kontakte zur Deutschen

Bahn und der Siemens Graduate

School ermöglichen den Studenten, ihre Abschlussarbeiten

praxisnah anzufertigen.

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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach RL 80/1268/EWGoder VO (EC) 715/2007): Ford Transit Kastenwagen: 9,3(innerorts), 7,4(außerorts), 8,1(kombiniert); CO2-Emissionen: 214g/km (kombiniert).

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Studiendekan Prof. Dr. Jörg Pachl. Foto: oh

titelstOry

Kontakt:

Prof. Dr. Jörg Pachl

Studiendekan

Technische Universität Braunschweig

Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung

Tel.: 0531/ 3913380

www.tu-braunschweig.de/ifev

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16

titelstOry

Achtung – wild unterwegs!

logistik ist sozusagen eine schlüsselkompetenz bei Jägermeister – neben der herstellung

des kräuterlikörs selbst, natürlich. immerhin gilt es, das begehrte Getränk von Wolfenbüttel

aus in 80 länder der erde zu transportieren. und zwar so, dass es die kunden in

stets gleich bleibender Qualität erreicht.

info

Drei eigene Tanklastwagen unterhält

Jägermeister. Der auffälligste von ihnen

ist ein Truck aus den USA, der

rund 28..000 Liter Flüssigkeit fasst.

Auf seiner Fahrt zwischen den Werken

sorgt er für viel Aufsehen und

ist ein echter Werbeträger. „Er wird

sogar oft von der Polizei geblitzt –

aber auf sozialverträgliche Weise“,

formuliert es Dirk Löding, Direktor

Produktion und Warenwirtschaft.

Tatsächlich komme es vor, dass ein

Streifenwagen den Truck überhole,

einige Kilometer vorfahre und dort

anhalte. „Die Polizisten steigen aus

und fotografieren unseren Wagen.

Aus rein privater Begeisterung.“

Logistik bis ins Regal – Jägermeister

stellt sicher, dass jeder Kunde stets

Flaschen aus Wolfenbüttel im Regal

hat. „Wenn unser Außendienst

bemerkt, dass irgendwo Ware fehlt,

kann er im Zweifel gleich aus seinem

Kofferraum nachliefern“, erklärt

Dirk Löding. In der Regel genüge jedoch

ein Anruf. „Wenn der Kiosk an

der S-Bahn in Wilhelmsburg einen

Karton mit sechs Flaschen braucht,

hat er den am nächsten Tag auf seinem

Tresen.“ Löding nennt es „next

day delivery“. Diese Zuverlässigkeit

der Logistik sei ein Alleinstellungsmerkmal

von Jägermeister. „Das

schafft kein anderer.“

Dazu stehen neben dem Mutterhaus und einer

Anlage in Kamenz weitere Abfüllanlagen

in Österreich, Dänemark und Italien zur Verfügung,

die den Jägermeister-Grundstoff mit

Reinalkohol weiterverarbeiten. Alle anderen

80 Länder weltweit werden jedoch mit fertig

befüllten Flaschen beliefert, erzählt Dirk

Löding, Direktor Produktion und Warenwirtschaft

„Und auf jeder Flasche klebt das

gleiche Etikett mit dem Namen Jägermeister

und dem Herkunftsort Wolfenbüttel“, betont

Michael Eichel, Pressesprecher des Hauses.

Das ist so selbstverständlich nicht. Betriebswirtschaftliche

Gründe sprechen eigentlich

sogar dagegen, dass ein weltweit agierendes

Unternehmen einerseits ausgerechnet

vom abseits gelegenen Wolfenbüttel aus arbeitet.

Dennoch kam ein Umzug aus logistischen

Gründen zum Beispiel in die Nähe eines

Autobahnkreuzes nicht in Frage, als 2006 die

neue Unternehmenszentrale gebaut wurde,

so Löding weiter. Damals wurden zusammen

mit der neuen Abfüllung fast 50 Millionen

Euro investiert. „Das ist ein Bekenntnis der

Eigentümerfamilie zu Wolfenbüttel. Hier sind

wir entstanden, hier bleiben wir auch.“

Während Jägermeister vor dem Zweiten

Weltkrieg gerade mal den Export ins

Braunschweiger Land praktizierte, wurden

schon in den 60er-Jahren die europäischen

Nachbarn beliefert. Mittlerweile gibt es auf

der Weltkarte nur noch dort weiße Flecken,

wo Alkoholverbote bestehen. „Die Welt ist

orange“, spielt Eichel auf die Hausfarbe an.

„Aktuell kommt Nigeria als weiteres Exportland

hinzu.“

Gleichwohl genügen Löding in der Logistik

acht Mitarbeiter, im Lager arbeiten weitere

20. Denn in seiner Abteilung gilt, was Jägermeister

überall praktiziert: Die Partner vor

Ort tragen die Verantwortung allein. „Wir

haben keine Tochterfirmen, sondern beliefern

ausschließlich Generalimporteure“, sagt

Dell‘Antonio. Sie sorgen in ihren Ländern

für den Vertrieb und das Marketing. „Unsere

Partner kennen die Kultur ihres Landes besser

und verstehen ihren Markt.“

Kontakt:

Paolo Dell‘Antonio, Dirk Löding, Michael Eichel

Mast-Jägermeister SE

Jägermeisterstraße 7–15, 38296 Wolfenbüttel

Tel.:05331/81-0, www.jaegermeister.de

Mitglieder der Wolfenbütteler Wirtschaftsgespräche am Fass mit der Kräutermischung. Foto: oh


Bei den Passagierzahlen ist der Flughafen

Braunschweig-Wolfsburg eher eine kleine

Nummer. Die Größe dieses Flughafens

liegt in seiner Bedeutung für die Forschung.

Ob Forschungsflugzeuge, Windkanäle, Simulatoren,

Prüfstände: Hier gibt es eine

international einmalige Infrastruktur, die

durch Zulassungsbehörden wie das Luftfahrt-Bundesamt

und die Bundesstelle für

Flugunfalluntersuchung sowie 40 klein- und

mittelständische Unternehmen aus den Bereichen

Luft- und Raumfahrt und der Verkehrstechnik

ergänzt wird. „Im Umfeld

des Flughafens sind fast qualifizierte 2.000

Arbeitsplätze entstanden“, sagt Flughafen-

Pressesprecher Ernst-Johann Zauner. „Weitere

4.050 Arbeitsplätze sichert der Flughafen

in der Region, etwa bei Zulieferern oder

Handwerkern.“

Vor allem Betriebe aus der Luft- und

Raumfahrt sowie der Verkehrstechnik siedeln

sich auf den teils neu ausgewiesenen

Gewerbeflächen an. Neuestes Großvorhaben:

das Niedersächsische Forschungszentrum

Fahrzeugtechnik, das 2012 eröffnet

wird. „Hier wird das Auto der Zukunft

entwickelt“, so Zauner. Das Deutsche Zentrum

für Luft- und Raumfahrt (DLR), die

TU Braunschweig und Automobilkonzerne

wie Volkswagen wollen sogenannte Fahrerassistenzsysteme

konzipieren, die Unfälle

vermeiden, Staus entzerren und das Auto

bedienerfreundlich machen. Ziel ist es, am

Standort Braunschweig Europas führendes

Kompetenzzentrum für Mobilitätsfragen zu

entwickeln, sowohl bei Mobilität/Automotive,

Luftfahrt, Eisenbahn, Zertifizierung

und Elektromobilität.

Ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Das Team von

titelstOry

Flughafen Braunschweig:

Big Shot in Sachen Forschung

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist

geschaffen: Die Start- und Landebahn wurde

von 1.680 auf 2.300 Meter verlängert,

weitere Gewerbegebiete sind ausgewiesen.

Hauptnutzer sind das DLR, Forschungseinrichtungen

der TU Braunschweig, hochspezialisierte

Mittelständler und die Firmenflugbereitschaft

von VW. Nach Zauners

Angaben gab es in den vergangenen drei Jahren

am Braunschweiger Flughafen jährlich

fast 30.000 Motorflugbewegungen, rund ein

Drittel davon waren größere Maschinen, die

nach den Regeln des Instrumentenflugs starteten

und landeten. Sie alle profitieren von

dem deutlichen Plus an Verkehrssicherheit,

das die längere Piste bietet. Zudem entspricht

der Flughafen jetzt den Anforderungen der

internationalen Luftverkehrsvorschriften für

einen Verkehrsflughafen.

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Pillmannstraße 10

38112 Braunschweig

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www.msl-braunschweig.de

Foto: DLR

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18

titelstOry

Ein sicherer Hafen

für Transportvorhaben

Der Braunschweiger Hafen ist der größte

Umschlagplatz für Container am Mittellandkanal.

Am Kilometer 219 werden in einem

modernen Terminal jährlich 60.000 20-Fuß-

Container umgeschlagen. „Das entspricht

35.000 bis 40.000 LKW-Fahrten“, sagt der

Geschäftsführer des Hafens, Jens Hohls. Die

Container gelangen in der Regel über den

Elbe-Seitenkanal nach Hamburg und werden

dort weiter verladen. Allerdings behindert die

Baufälligkeit des Schiffshebewerks Scharnebeck

die Binnenschifffahrt nach Hamburg.

Im Braunschweiger Hafen können nicht

nur Container, sondern ganz unterschiedliche

Güter verschifft werden: Fahrzeugteile und

Möbel, 25 Meter lange Stahlträger, Rohrpressen

für die Automobilindustrie mit einem

Gewicht von 250 Tonnen, Kohle für Heiz-

Hafen-Geschäftsführer Jens Hohls. Foto: BZ-Archiv/Stachura

Die Bundesregierung will Ausbau und Unterhaltung

der Wasserstraßen und Schifffahrtswege

künftig stärker am Transportaufkommen

ausrichten. Auf zentralen Routen

soll der Schifffahrtsbetrieb trotz Finanz- und

Personalknappheit aufrechterhalten bleiben.

Auch der Mittellandkanal zählt nach Angaben

Hohls‘ zu einer vorrangigen Wasserstraße.

Der für die Verbindung nach Hamburg

wichtige Elbe-Seitenkanal sei allerdings tiefer

eingestuft worden.

kraftwerke, Schrott, Getreide, Mineralöl und

Baustoffe. Um die schweren Gütern schnell

und zuverlässig zu verladen, gibt es spezielle

Kräne, die bis zu 35 Tonnen Tragfähigkeit haben.

Schiffslöschstationen und Entladeanlagen

für Kesselwagen sorgen für den zügigen

Umschlag von Mineralöl. Auch eine Pumpstation

für Flüssigdünger ist vorhanden.

Die Hafenbahn kann die Güter über ein

15 Kilometer langes, eigenes Schienennetz

direkt an die Empfänger im Hafen und in den

angrenzenden Industriegebieten verteilen.

Den Übergang ins öffentliche Schienennetz

bildet der Bahnhof Braunschweig-Hafen.

Um konkurrenzfähig zu bleiben und den

Standort zu sichern, ist der Hafen Braunschweig,

eine hundertprozentige Tochter

der Stadt mit insgesamt 37 Mitarbeitern, ein

Der Hafen Braunschweig ist ein Universalhafen

im Hinterland Hamburgs. Im Hafen

Braunschweig finden Container- und Güterumschlag

zwischen allen drei Verkehrsträgern

Schiff, Straße, Bahn statt. Moderne und

leistungsfähige Umschlagsanlagen sorgen

für einen raschen Güterumschlag. Universalkräne

mit einer Tragfähigkeit von bis zu 35

Tonnen stehen zur Verfügung. Werktägliche

Schiffsabfahrten mit einer Kapazität von

96 TEU verbinden Hamburg und Braun-

kompetenter Ansprechpartner in Fragen der

Ansiedlung und bietet individuelle Konzepte

für die Umsetzung verschiedener Transportvorhaben

an. So wird für die Kunden auf

Wunsch nicht nur ein Schiff gechartert, sondern

auch ein Lastwagen für den Weitertransport

sowie das Be- und Entladen der Fracht

organisiert. „Wir bieten ganze Transportketten

an“, sagt Hohls.

Insgesamt werden im Hafen Braunschweig

jährlich rund eine Millionen Tonnen

Waren umgeschlagen, wobei das Ergebnis

nicht nur von Wirtschaftskrisen, sondern

auch vom Wetter abhängig ist. Ist der Winter

mild, sinkt der Umschlag an Heizöl, ist er zu

streng, können die zugefrorenen Wasserstraßen

den Verkehr stilllegen.

Doch angesichts des immer schärfer werdenden

Wettbewerbs mit Straße und Schiene

gibt es für den Braunschweiger Hafen trotz

aller Anstrengungen Grenzen. Obwohl auf

dem Mittellandkanal Pötte von einer Länge

von bis zu 115 Meter fahren können und

Schubverbände Richtung Ruhrgebiet sogar

bis zu 185 Meter lang sein können, behindert

ein Engpass Richtung Hamburg den Schiffsverkehr.

Das Schiffshebewerk Scharnebeck

muss wegen seiner Baufälligkeit immer wieder

gesperrt werden und sorgt für Wartezeiten im

Hinterlandverkehr des Seehafens Hamburg.

„Das ist ein richtiger Flaschenhals“, kritisiert

Hohls.

Vorrangige Wasserstraße: Mittellandkanal

schweig. Parallel dazu bestehen regelmäßige

Bahnverbindungen zwischen den Seehäfen

Hamburg/Bremerhaven und Braunschweig.

Der Containerterminal in Braunschweig hat

35.000 m² befestigte Fläche und ist werktäglich

von 5 bis 22 Uhr geöffnet. Ein umfangreicher

Lkw-Fuhrpark sorgt für die Gestellungen

in der Region. Als kundenorientiertes

Dienstleistungsunternehmen ist die Hafenbetriebsgesellschaft

Braunschweig ein kompetenter

Ansprechpartner.

db


Das Magazin für Braunschweig | Gifhorn | Helmstedt | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel | Wolfsburg Ausgabe 6/2011

Standort spezial

Wirtschaftsstandort

Wolfsburg-Gifhorn

Ein starkes Doppel

Wirtschaft und Menschen in unserer Region

19


2

speZial Wirtschaftsstandort Wolfsburg/Gifhorn

wolfsburg 2020

texte: regio-press

Holger Stoye, Geschäftsführer der

Wolfsburg Marketing GmbH.

Das VW-Werk in Wolfsburg. Fotos (2): BZ-Archiv/Helmke

STIHL MS 170 D

Benzinmotorsäge, 1,7 PS,

30 cm Schwertlänge mit Kat.

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An der Meine 10, 38448 WOB-Vorsfelde

Telefon 05363-73066, Fax 05363-7950

ist die stadt des automobils fit für die

Zukunft? „standort“ fragte holger stoye,

Geschäftsführer der Wolfsburg marketing

Gmbh, nach den entwicklungen am

standort und nach neuen Firmen.

Wie ist die wirtschaftliche

Entwicklung am Standort Wolfsburg?

Holger Stoye: „Die Umgestaltung Wolfsburgs

trägt Früchte. Wolfsburg ist, nach der

Prognosstudie 2010, eine hochdynamische

Stadt mit ausgezeichneten Zukunftschancen.

Die Stadt profitiert von den positiven

Trends in der Automobilbranche, vor allem

bei Volkswagen. Die Wirtschaft brummt

und das wirkt sich auf nahezu alle Bereiche

aus. Der Einzelhandel ist Nutznießer der

wachsenden Kaufkraft (2.679,4 Mio. Euro)

und der zunehmenden Zentralität Wolfsburgs

als Motor der Region.

Der Dienstleistungssektor prosperiert,

speziell bei den gesundheitsaffinen Nutzungen,

im Sozialbereich und bei den Ingenieurdienstleistungen.

In Wolfsburg arbeiten,

so eine Studie der Initiative Neue

Soziale Marktwirtschaft, die meisten Ingenieure

Niedersachsens.

Dank dieser erfreulichen wirtschaftlichen

Entwicklung konnte die Arbeitslosenquote

innerhalb von fünf Jahren fast halbiert werden

– von 10,4 auf 5,4 Prozent.“

Welche Kompetenzen bietet die Wirtschaftsförderung

der Wolfsburg-Marketing GmbH für ansiedlungswillige

oder bereits etablierte Unternehmen?

Stoye: „Wir sind fachkundiger Ansprechpartner

für Handel, Handwerk und

Mittelstand mit langjähriger Erfahrung in

allen Fragen rund um Ansiedlungsvorhaben,

einschließlich aller Förderungsmöglichkeiten.

Mit unseren virtuellen Gewerbeimmobilienund

Gewerbegebietsdatenbanken können

sich interessierte Unternehmer vorab informieren.

Fast 178 ha freie Gewerbe-/Industrieflächen

stehen derzeit zur Auswahl.

Darüber hinaus beraten wir interessierte

Unternehmen auf der Expo Real und vermarkten

den Standort Wolfsburg in zahlreichen

Publikationen.“

Welche innovativen Konzepte

sind das Alleinstellungsmerkmal am

Wirtschaftsstandort Wolfsburg?

Stoye: „Unternehmen schätzen vor allem

die kurzen Abstimmungswege – die enge

Verknüpfung von Wirtschaftsförderung und

Verwaltung. Das investorenfreundliche, kurze

Baugenehmigungsverfahren in Kombination

mit unseren attraktiven Grundstückskonditionen

ist ein vielfach überzeugendes

Konzept.

Innovativ sind die verlässliche Entwicklungsplanung

durch Masterpläne, das

Förderprogramm „Plätze in Einkaufszentren“,

das die Eigeninitiative der Gewerbetreibenden

vor Ort stärkt, und natürlich der

Agenturatlas. Der Atlas ist eine Hilfe für jedes

neue Unternehmen, schafft einen guten

Überblick über die örtlichen Marketing- und

Werbeagenturen und erleichtert die Suche

nach Partnern vor Ort.“

020

Welche Chancen bietet Wolfsburg

für Start-Up-Unternehmen?

Stoye: „Der Gründungstag Wolfsburg-

Gifhorn unter Federführung der IHK,

übrigens ein gutes Beispiel für regionale

Zusammenarbeit, erleichtert den Einstieg.

Verschiedene Gründungsnetzwerke unterstützen

zusätzlich junge Unternehmen mit

umfassenden Beratungsangeboten.

Kreative Geschäftsideen in Handwerk

und Handel, in der IT-Branche und in den

Bereichen Bildung, Energie, Gesundheit und

Freizeit sowie in der Automobilwirtschaft

– also in einem recht breitem Spektrum –

lassen sich in unserer breiten Region gut verwirklichen.“

Welches war die ungewöhnlichste

Firmenansiedlung der vergangenen Jahre?

Stoye: „Da fallen mir spontan die designer

outlets Wolfsburg ein. Ungewöhnlich

war der, auch von der Stadt gewünschte,

Standort: Der komplette Betriebshof der

Wolfsburger Verkehrsbetriebe und Teile der

Stadtwerke bzw. LSW mussten verlagert werden.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Es

entstand das einzige innerstädtische Outletcenter

in Deutschland mit den gewünschten

positiven Auswirkungen auf den örtlichen

Einzelhandel. Damit unterscheidet es sich

gravierend von ähnlichen Projekten, die andernorts

‚auf der grünen Wiese’ realisiert

wurden.“


wolfsburg + Gifhorn in zahlen

Fakten zur stadt wolfsburg

Lage. Wolfsburg liegt zwischen Braunschweig

und Magdeburg am Südrand des

Aller-Urstromtals. Das am weitesten im

Nord-Osten gelegene Mitglied der Metropol-

region Hannover-Braunschweig-Wolfsburg-

Göttingen bildet eines von neun Oberzentren

des Landes Niedersachsen.

Größe. Erst 73 Jahre alt: Wolfsburg zählt zu

den Jugendlichen unter den deutschen Städten.

120.000 Einwohner wohnen inzwischen

auf einer Fläche von 204,02 Quadratkilometern

in der ehemaligen Stadt des KdF-Wagens.

Damit ist Wolfsburg die sechstgrößte

Stadt Niedersachsens.

Bildung. Wolfsburg verfügt über alle gängigen

allgemeinbildenden und beruflichen

Schulen: 24 Grundschulen, 5 Hauptschulen,

2 Integrierte Gesamtschulen, 1 Freie Waldorfschule,

5 Realschulen, 7 Gymnasien und

3 Berufsbildende Schulen. Daneben ist die

Stadt Wolfsburg Träger einer Musikschule

und des Bildungszentrums Wolfsburger

Volkshochschule. Ein Standort der Ostfalia-

Hochschule und die AutoUni erweitern das

Wolfsburger Bildungsangebot.

Wirtschaft. Der Volkswagenkonzern prägt

die Stadt wie kaum ein anders Unternehmen

seinen Stammsitz. Rund 50.000 Mitarbeiter

sind im Werk und in der Verwaltung beschäftigt.

Die Kantinenspezialität VW-Currywurst

ist weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt. Darüber hinaus haben sich viele

Zulieferer und Dienstleister rund um die Automobilindustrie

angesiedelt. Neue Impulse

für die Wirtschaft soll die Wolfsburg AG

setzen, die 1999 von der Volkswagen AG

und der Stadt Wolfsburg als Public Private

Partnership gegründet wurde.

Verkehrsanbindung. Der Wolfsburger ICE-

Halt hat einen zweifelhaften Ruhm erhalten,

nachdem Zugführer mehrmals daran vorbeigerauscht

sind, ohne zu halten. Normalerweise

wird der Bahnhof von mehreren ICE-

Linien regelmäßig bedient. Die Autobahn 39

verbindet Wolfsburg mit Braunschweig und

der südlich gelegenen A 2. Der Forschungsflughafen

Braunschweig-Wolfsburg, der sich

in Braunschweig-Waggum befindet, wird

auch von Firmenflügen, beispielsweise der

Volkswagen AG, frequentiert..

Freizeit. Ein Erlebnispark rund um das

Thema Auto erwartet den Besucher in der

Autostadt. Museen wie das Kunstmuseum

Wolfsburg oder das Erlebnis-Science-Center

phaeno bereichern das Freizeitangebot in

Wolfsburg. Der Allerpark bietet mit dem

Allersee ein Naherholungsgebiet innerhalb

der Stadt. Dort befinden sich auch das BadeLand,

eine Wasserskianlage und diverse

andere Sportangebote, beispielsweise die

größte Skateboard Funbox Europas.

weiter auf Seite 4

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Dann sind Sie hier genau richtig:

Attraktionen der Stadt

Wolfsburg: Allersee, Schloss

Wolfsburg, Autostadt,

Planetarium, Kunstmuseum und

das Zeithaus in der Autostadt.

Fotos (6): BZ-Archiv

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3


Fakten zur stadt

und zum Landkreis Gifhorn

Lage. Die Stadt Gifhorn liegt etwa 20 Kilometer

nördlich von Braunschweig am

südlichen Rand der Lüneburger Heide.

Größe. Gifhorn ist die Kreisstadt des

gleichnamigen Landkreises, der 1607,85

Quadratkilometer misst und in 41 Gemeinden

gegliedert ist. In der Stadt wohnen

41.500 Einwohner, 172.600 im Landkreis.

Bildung. Gifhorn verfügt über alle gängigen

allgemeinbildenden und beruflichen

Schulen. 9 Grund- und Hauptschulen, 2

Realschulen, 2 Gymnasien, 1 Förderschule

Was sich in der stadt des automobils

im Bereich mobilität alles verändern

wird, dazu befragte „standort“ andreas

Bode, leiter des Geschäftsbereiches

straßenbau und projektkoordination

der stadt Wolfsburg.

Welche aktuellen Projekte bringen Veränderungen für

die Mobilität der Wolfsburger und der Pendler?

Andreas Bode: „Die wichtigsten aktuellen

Projekte, die eine Veränderung für die

Mobilität der Wolfsburger mit sich bringen

könnten, sind die geplante Grunderneuerung

der Heinrich-Nordhoff-Straße, die Erweiterung

der Anschlussstelle Sandkamp sowie die

geplante Einrichtung eines Mobilitätszentrums

westlich des Bahnhofs. Hinzu kommt die kontinuierliche

Optimierung der Lichtsignalanlagen

zur bedarfsgerechten Ableitung des Verkehrs.

Daneben wird ebenfalls kontinuierlich

am Ausbau des Ortsteil-verbindenden Radwegenetzes

gearbeitet. Aktuell gibt es rund 160

Kilometer Radwegenetz, davon mehr als die

Hälfte zwischen den Ortsteilen. Im November

wurde ein Teilstück zwischen Hattorf und Heiligendorf

freigegeben. Anfang Dezember fand

der Spatenstich für den Geh- und Radweg von

Barnstorf nach Heiligendorf entlang der Kreis-

und 2 Berufsbildende Schulen. Eine Kreismusikschule

ist ebenfalls vorhanden.

Wirtschaft. Die Mehrzahl der Gifhorner

pendelt. Etwa 80 Prozent der Beschäftigten

arbeiten außerhalb der Stadt. Die Nähe zu

Wolfsburg führte dazu, dass Gifhorn ein

Zuliefer- und Dienstleistungsstandort für

die Automobilindustrie wurde. Größter

Arbeitgeber ist die IAV GmbH (Ingenieurdienstleister

für die Automobilbranche)

mit rund 2.200 Mitarbeitern, gefolgt vom

Bremsenhersteller Continental Teves mit

1.600 Mitarbeitern..

Verkehrsanbindung. Die Stadt befindet

sich am Kreuzungspunkt der Bundes-

wolfsburg macht mobil

straße 111 statt. Wenn dieser im kommenden

Jahr fertig gestellt ist, besteht eine durchgängige

Netzverbindung von Vorsfelde über Reislingen,

Nordsteimke, Barnstorf, Heiligendorf bis

hin in das Gewerbegebiet Heinenkamp.

Auch in den Ortsteilen werden kontinuierliche

Verbesserungen am Radverkehrsnetz

vorgenommen. Im Bereich des Öffentlichen

Personennahverkehrs läuft zurzeit die Überarbeitung

des Liniennetzes, um das Angebot

im Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver

zu gestalten. Ziel dieses Vorhabens ist

es, mehr Bürger für die Benutzung des Busliniennetzes

zu gewinnen.“

Auf welches Verkehrskonzept setzt die Stadt

Wolfsburg bei der Stadtentwicklung?

Bode: „Neben der bereits erfolgten Aufwertung

der Innenstadt entlang der Porschestraße,

sollen noch andere Stellen wie das

Handwerkerviertel, Höfe und Schillerteich aufgewertet

werden. Auch in die Ortsteile soll im

Rahmen des Plätzekonzepts investiert werden.

Neben der laufenden Aufwertung des Stadtteils

Westhagen wird in Zukunft auch Detmerode

im Einklang der energetischen Optimierung

mit der gestalterischen Aufwertung im Fokus

der Stadtplanung stehen.“

straßen 4 (Nord-Süd Richtung) und 188

(Ost-West Richtung) sowie der Bahnlinien

Braunschweig-Uelzen und Hannover-

Wolfsburg.

Freizeit. Rund um Gifhorn stehen einige

beliebte Radwanderwege durch die Südheide

zur Verfügung. Zu den Gifhorner Sehenswürdigkeiten

zählt beispielsweise das

internationale Wind- und Wassermühlenmuseum,

das 1525 erbaute Welfenschloss

oder der Glockenpalast mit der europäischen

Freiheitsglocke. Das Otterzentrum

Hankensbüttel befindet sich im nördlichen

Gifhorner Landkreis.

Foto: Fotolia

Attraktionen der Region

Gifhorn: Welfenschloss,

Wasserturm, Kavalierhaus und

das Mühlenmuseum.

Fotos (4): BZ-Archiv

Welche besonderen Eigenschaften machen Wolfsburg

attraktiv für neue Einwohner?

Bode: „Die Stadt Wolfsburg wird auch

künftig aufgrund ihrer polyzentrischen Struktur

die Verkehrswege für den Individualverkehr

durch Optimierung der Verkehrssteuerung

und sonstige betrieblichen Projekte leistungsfähig

gestalten. Gleichzeitig sollen aber, durch

gezielte Optimierung der Einrichtungen des

Umweltverbundes – wie Verbesserungen im

Busnetz, Optimierung des Radverkehrsnetzes

und Verbesserungen für Fußgänger –, die

Bürger animiert werden auf das Auto für ihre

Mobilität im Nahbereich zu verzichten, um so

die Verkehrsanlagen zu entlasten und zur Umweltschonung

durch Vermeidung von Abgas,

Lärm etc. beizutragen und die Lebensqualität

in Wolfsburg zu verbessern.“


die Lsw –

unsere Energie

treibt die

wirtschaft an

pestel institut

belegt Bedeutung als

regionaler arbeit- und

auftraggeber

seit Oktober 2005 haben lande Gmbh

und stadtwerke Wolfsburg aG ihre

energie- und Wasseraktivitäten in der

lsW gebündelt. entstanden ist ein energiedienstleister

mit starkem Bezug zur

region – von Wolfsburg über den landkreis

Gifhorn bis nach Wittingen und

teile der landkreise helmstedt, Wolfenbüttel

und Börde. Der anspruch der lsW

ist es, rund 180.000 haushalte sicher

und zuverlässig mit strom, erdgas,

Fernwärme und Wasser zu versorgen.

Foto links:

Wir sind die LSW – über 92 Prozent der

LSW-Belegschaft lebt und wohnt im

Netzgebiet des Energieversorgers.

Foto Mitte:

LSW-Geschäftsführung: Dr. Frank Kästner

(l.) und Dr. Alexander Montebaur (r.).

Foto rechts:

Der Stammsitz der LSW am Nordkopf in

Wolfsburg.

Dass der Energieversorger mit seinem

unternehmerischen Wirken ein wichtiger

Motor für die Wirtschaft in der Region

ist, zeigt eine wissenschaftliche Studie auf:

Das renommierte und unabhängige Pestel

Institut in Hannover belegt mit Zahlen,

dass die LSW auch als Auftrag- und Arbeitgeber

wirtschaftliche wie gesellschaftliche

Verantwortung übernimmt und mit

ihren Mitarbeitern aktiv zur Leistungsfähigkeit

der gesamten Region beiträgt. Die

Studie basiert auf Daten der LSW – mit

LSW Netz, Gasversorgung im Landkreis

Gifhorn (GLG) sowie GLG Netz – für

das Geschäftsjahr 2010. Die LSW-Geschäftszahlen

setzte das Institut mit der

Input-Output-Tabelle des Statistischen

Bundesamtes in Beziehung, um die regionalen

Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte

des Unternehmens zu berechnen.

Jeder Euro wirkt!

Mit jedem Euro, den die LSW ausgibt

– von Löhnen, Gehältern und Altersbezügen

über Aufträge an ansässige Unternehmen

bis hin zu Steuerabgaben – bleibt mit

70,3 Prozent ein erheblicher Teil der Wertschöpfung

im regionalen Wirtschaftskreislauf.

„Wir machen uns stark für die Region,

weil wir uns mit ihr verbunden fühlen.

Unsere Mitarbeiter kennen die Region und

die Menschen, die hier leben, ebenso gut

wie unsere Kunden“, fasst Dr. Alexander

Montebaur, technischer Geschäftsführer

der LSW, zusammen. „Das ist für uns gelebte

Unternehmensphilosophie.“

wir sorgen für beschäftigung

AnZeiGe

Das unternehmerische Wirken der

LSW löst nicht nur Geldflüsse in der

Region aus. Hinter jedem Euro, der die

Wirtschaft bewegt, stehen Leistungen und

damit auch Menschen, die sie erbringen.

Zunächst sind hier die rund 555 Mitarbeiter

und 70 Auszubildende zu nennen, die

dem Energieversorger ein Gesicht geben.

Um den Beschäftigungseffekt eines Unternehmens

zu berechnen, untersucht das Pestel

Institut darüber hinaus, wie viele Arbeitsplätze

durch resultierende Impulse an

die Wirtschaft entstehen. Denn die Wertschöpfung,

die das Unternehmen vor Ort

erwirtschaftet, schafft weitere Arbeitsplätze

in nachgelagerten Bereichen. Auf diese

Weise löst die LSW bundesweit insgesamt

5.768 Arbeitsplätze aus, so das Ergebnis

der Pestel-Studie. Allein in der Region sichert

das Unternehmen 2.228 Vollzeitstellen.

Jeder LSW-Mitarbeiter sorgt damit für

3,0 weitere Arbeitsplätze in der Region.

„Wir stellen immer wieder fest: Nähe verbindet“,

so Dr. Frank Kästner, kaufmännischer

Geschäftsführer der LSW. „Wir

sind vor Ort, fördern die regionale Wirtschaft

durch unsere Ausgaben. Damit tragen

wir auch ein gutes Stück dazu bei, die

Lebensqualität in der Region, in der auch

wir zu Hause sind, zu stärken. Das soll so

bleiben, denn wir sind uns unserer gesellschaftlichen

Verantwortung bewusst. Wir

setzen uns ein – auch in der Zukunft.“

LSW LandE-Stadtwerke Wolfsburg GmbH & Co. KG

38432 Wolfsburg

Telefon (0 53 61) 189-0 · Telefax (0 53 61) 189-574

www.lsw.de · info@lsw.de

5


AnZeiGe

6

Info:

Izb bleibt auf

rekordkurs

Großes ausstellerinteresse

für die

siebte auflage 2012

Internationale Zuliefererbörse (IZB)

10. bis 12. Oktober 2012

Allerpark | Wolfsburg

Partnerländer: Argentinien | Brasilien

Öffnungszeiten: 10-18 Uhr

www.izb-online.com

Vom 10. bis 12. Oktober 2012 öffnet die

internationale Zuliefererbörse (iZB) zum

siebten mal im Wolfsburger allerpark

ihre pforten – hier präsentiert die

automobilzulieferindustrie die neuesten

innovationen der Branche. im herbst

2010 hatte die iZB mit mehr als 700

ausstellern einen teilnehmerrekord zu

verzeichnen und ihren ruf als europas

leitmesse der automobilzulieferindustrie

gefestigt.

Acht Wochen nach dem Start des offiziellen

Anmeldeverfahrens waren bereits über 50

Prozent der verfügbaren Ausstellungsfläche

von rund 35000 Quadratmeter vergeben.

Seit der ersten IZB 2001 ist das Interesse

kontinuierlich gewachsen und dieser Trend

scheint sich auch im kommenden Jahr fortzusetzen.

Aussteller aus dem In- und Ausland,

die noch dabei sein möchten, sollten

also schnell handeln, denn die Plätze sind

äußerst begehrt.

Die nationalen und internationalen

Aussteller der IZB decken die komplette

automobile Wertschöpfungskette ab. An

den drei Messetagen werden besonders die

Partnerländer Argentinien und Brasilien im

Fokus des Messegeschehens stehen. Auch

das umfangreiche Rahmenprogramm vor

und während der Messetage mit zahlreichen

Fachkongressen, Workshops, Vorträgen

und Netzwerkveranstaltungen rückt die

Partnerländer in den Mittelpunkt. Deren

Auswahl trägt der erfolgreichen Entwicklung

der aufstrebenden Automobilmärkte

beider Länder Rechnung.

Europas größte Automobilzulieferermesse

steht erneut unter der Schirmherrschaft

des niedersächsischen Ministerpräsidenten,

Wolfsburgs Oberbürgermeister

und dem Beschaffungsvorstand der Volkswagen

AG.

Die Bedeutung der im Zwei-Jahres-

Rhythmus stattfindenden IZB hat sich

enorm entwickelt. Waren bei der Premiere

2001 128 Aussteller aus sechs Ländern

vertreten, waren es 2010 bereits 729 aus

24 Ländern. Auch das Zuschauerinteresse

wuchs stetig: Kamen im ersten Jahr noch

13500, waren es im vergangenen schon

48000 Fachbesucher aus aller Welt. Kein

Wunder, dass die IZB heute auf eine hohe

internationale Akzeptanz und Resonanz in

der automobilen Fachwelt stößt.

Neben Marktführern der Branche, stellten

2010 vor allem klein- und mittelständische

Unternehmen ihre Innovationen aus.

Dass davon jeder zehnte Aussteller aus der

Region Braunschweig/Wolfsburg kam, unterstrich

einmal mehr die Bedeutung dieses

Wirtschaftszweiges für die Region. Insbesondere

der Forschungs- und Innovationsstand

in Halle 1, eine Gemeinschaftspräsentation

von zwölf südniedersächsischen

Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft,

sorgte mit Beispielen von Forschungsaktivitäten

zum Thema Elektromobilität für

Aufsehen.

„In der Automobilindustrie stellen die

steigenden Anforderungen an Qualität und

Innovation der Produkte die Herausforderungen

für die Zukunft dar. Die IZB 2012

verspricht als renommierter Treffpunkt der

Branche einen Überblick zu aktuellsten

Trends und Entwicklungen“, sagt Julius

von Ingelheim, Sprecher des Vorstands der

Wolfsburg AG.

Weitere Informationen zur IZB 2012

finden Sie unter www.izb-online.com

Wolfsburg AG · MobilitätsWirtschaft

Major-Hirst-Straße 11 · 38442 Wolfsburg

Telefon (0 53 61) 897 1312

Telefax (0 53 61) 897 1399

E-Mail: izb@wolfsburg-ag.com

Internet: www.izb-online.com


Schirmherren:

Automotive business.

Internationale Zuliefererbörse

10. bis 12. Oktober 2012

Wolfsburg |Allerpark

Partnerländer: Argentinien |Brasilien

Der Marktplatz für automotive Kompetenzen.

www.izb-online.com

Veranstalter:


8

stadthalle Gifhorn:

erfolgreicher Veranstaltungsort

als die Gifhorner stadthalle 2006 eröffnet

wurde, waren die erwartungen hoch.

15,5 millionen euro hat der Bau gekostet.

mit einer 95-prozentigen abonnementauslastung,

einer Jahresbesucherzahl

von 14.500 und bis zu 140 Veranstaltungen

im Jahr steht der zu hundert

prozent der stadt gehörende Veranstaltungsort

jetzt gut da. Die anfänge gestalteten

sich allerdings schwierig.

Bis 2009 war Isolde Ruck als Intendantin

für das kulturelle Programm verantwortlich.

Ihre Ausrichtung war eher großstädtisch,

erklärt Beate Appelt, Pressesprecherin der

Stadthalle. „Gifhorn ist aber keine Metropole,

sondern ein Mittelzentrum.“ Erst als

Wolfgang Stein 2008 die Geschäftsführung

der Stadthalle übernahm, begann die Erfolgsgeschichte.

Seit er die Geschicke leitet,

haben sich die Besucher- und Abonnentenzahlen

mehr als verfünffacht – und der

Jahresfehlbetrag wurde kontinuierlich weni-

Ideen sichtbar

machen

vom ersten impuls

bis zur produktion:

magenta design

Viele kennen das: Ihnen schwirrt eine Idee

im Kopf herum, aber es fehlt der richtige

Ansatz. Hier kommt magenta design aus

Wolfsburg ins Spiel: „Wir bilden gewissermaßen

die Synapse zwischen Kundenidee

und visueller Umsetzung“, so Geschäftsführerin

Kristin Krumm.

Am Anfang steht eine ausführliche Beratung

und Bedarfsanalyse, Ziele werden

definiert. Die Idee zur kreativen Lösung

entsteht manchmal in den absurdesten Situationen,

etwa beim Einkaufen. Durch eine

schnelle Umsetzung lässt der messbare Erfolg

der Kunden von magenta nicht lange

auf sich warten.

„Vieles wird bei uns direkt im Haus

produziert“, sagt Kristin Krumm. „Zum

Beispiel können wir einen kompletten Messestand

von der Idee über die Gestaltung

Stadthalle Gifhorn. Foto: BZ-Archiv/Lohmann

ger. „Für einen Kulturbetrieb ist es selten

möglich, mit schwarzer Null dazustehen“,

erklärt Appelt. Doch zurzeit seien die Verantwortlichen

mit der finanziellen Situation

der Stadthalle sehr zufrieden.

Einige Veränderungen im Programm und

in der Abostruktur machten das Angebot

der Stadthalle attraktiver. Die Kammermusik

war zwar Leidtragende des Umbaus, dafür

sind jetzt beispielsweise Familienmusicals wie

bis zur Produktion mit Bannern, Displays

oder anderen Großformatdrucken innerhalb

von wenigen Stunden fertigstellen.

Das macht uns einzigartig in Wolfsburg

und Umgebung.“

Ebenso werden Flyer, Broschüren und

Geschäftskarten in Kleinauflagen direkt

produziert. Die technische Ausstattung der

Agentur geht weit über das branchenübliche

Maß hinaus und macht vieles möglich.

Bei magenta spricht der Klient mit den Mediengestaltern

und Textern, die auch an der

Umsetzung arbeiten. Dies führt durch kurze

Wege und direktem Kontakt zu schnellen

und effizienten Ergebnissen.

Die Werbeagentur mit dem Slogan

„Ideen sichtbar machen“ blickt auf langjährige

Erfahrung zurück. Integrierte Kommunikation

oder Cross Media betreibt sie

„Der kleine Lord“ und A-capella-Entertainment

wie „Maybebop“ auf dem Spielplan.

Zwischen fünf verschiedenen Abonnements

können Dauergänger wählen. Kinder und

Jugendliche, Familien und Senioren: Speziell

ausgerichtete Angebote erreichen verschiedene

Altersgruppen. „Kinder an das Theater

heranzuführen, ist uns äußerst wichtig“, so

Appelt, schließlich seien sie das Publikum

von morgen.

Ob Messen, Kongresse oder Ausstellungen:

Die Stadthalle ist auch als Veranstaltungsort

buchbar. 60–70 Fremdveranstaltungen

kämen pro Jahr zu derselben Zahl

Eigenveranstaltungen hinzu. „Dadurch bieten

wir über das Jahr einen sehr bunten Rahmen“,

sagt Appelt.

Stadthalle Gifhorn GmbH

Dr. Beate Appelt

Schützenplatz 2, 38518 Gifhorn

Telefon: 05371/5947-0

für die Kunden übergreifend bei Printmedien

und im Web. Dazu gehören ebenso die

Organisation von Events wie Präsentationen

und Walking Acts.

Näheres unter 05361/8915901 oder

www.magenta-design.de im Internet.

Fuchsweg 68 · 38448 Wolfsburg

Telefon (0 53 61) 8915901

Telefax (0 53 61) 8915902

www.magenta-design.de

AnZeiGe


das phaeno schiebt eine ruhige kugel

In Wolfsburg rollt mal wieder die Kugel –

diesmal aber nicht im Stadion des VfL. Ab

dem 10. Dezember widmet sich das phaeno

dem Thema Mobilität in einem etwas abstrakteren

Sinne. Anhand von Kugelbahnen

können Besucher die physikalischen Gesetze

rollender Kugeln genauer kennen lernen.

„Einzigartige kinetische Kunstwerke und

faszinierende Mitmachstationen“, verspricht

der für die Ausstellung Verantwortliche Dominik

Essing. Können Kugeln eine Schräge

hinaufrollen, und wie rollen sie möglichst

langsam ein Gefälle hinunter? Was rollt

schneller: schwere oder leichte, kleine oder

große Kugeln? „Diese Fragen betrachten wir

aus zwei Blickwinkeln“, so Essing. Zuerst

sprechen Arbeiten von Kugelbahnkünstlern

das Thema an. Danach müssen die Besucher

an interaktiven Bahnen selbst aktiv werden.

„Zu den spektakulärsten Kunstwerken

der Ausstellung zählt die Installation ‚Markrokosmos‘

von Mark Bischof“, so Essing.

Das Werk ist eine aufwändige Kugelbahn,

die dem Künstler einige logistische Schwierigkeiten

bereitete. Sechs Jahre arbeitete

Bischof an dem Werk aus Messing und

scheibendoktor:

20 Jahre erfolg

mit Qualität

Scheiben-Doktor ist seit mehr als 20 Jahren

auf Erfolgskurs. Mit Know-how, gutem

Service und günstigen Preisen begeistert

das Unternehmen seine Kunden. „Wir führen

deutschlandweit mehr als 60 Betriebe

und haben eine hervorragende Stellung am

Markt“, sagt Franchise-Geber Dirk Wiechel.

Ein kleiner Steinschlag in der Windschutzscheibe

wirkt oft harmlos. Doch

das täuscht: Starke Temperaturschwankungen

und hohe Luftfeuchtigkeit können

die Scheibe reißen lassen. Kleine Mängel

sollten deshalb sofort behoben werden. Die

Foto links:

Franchise-Geber Dirk Wiechel.

Foto rechts:

Scheiben-Doktor Systemzentrale.

Wurzelhölzern in seinem Atelier in den

Niederlanden. Es war inzwischen so groß

geworden, dass der Künstler es für die Ausstellung

in Wolfsburg in viele kleine Teile

systematisch zerlegen musste. Da nur er das

System kannte, baute Bischof alleine die

Bahn innerhalb eines Monats im Wolfsburger

phaeno wieder auf. Weitere vertretene

Rollbahnkunst stammt von George Rhoads

und Pierre André.

Nach den Kunstwerken lernen die Besucher

aktiv an Experimentier-Stationen,

wie die Kugeln laufen. Das große dreidimensionale

Kugellabyrinth erfordert große

Geschicklichkeit. Eine Kugel mit 90 Zentimetern

Durchmesser muss hier gesteuert

werden. An der nächsten Station wartet eine

weitere knifflige Aufgabe: Hier soll der langsamste

Weg, den eine Kugel eine Schräge

hinunterrollen kann, gefunden werden. Im

Wettbewerb gegeneinander zeigt sich, wessen

Kugel als letzte das Ziel erreicht. Eine

Kugelbahnwerkstatt erlaubt es, selbst kreativ

zu werden und aus Alltagsmaterialien eine

eigene Bahn herzustellen.

Der Eintritt ist im Tagesticket enthalten.

Partner von Scheiben-Doktor erledigen das

meist in einer Stunde.

„Die Reparatur wird von den meisten

Versicherungen bei einer Teilkasko ohne

Abzug des Selbstbehalts übernommen“, so

Wiechel. Kunden müssen dazu nicht in die

Werkstatt fahren. Die Reparatur oder der

Austausch können vor Ort durchgeführt

werden. Alternativ bietet Scheiben-Doktor

einen Hol- und Bringservice.

Bei größerem Steinschlagschaden oder

einer Beschädigung im Randbereich sollte

die Scheibe jedoch ausgetauscht werden.

Scheiben-Doktor leistet den Einbau fast

immer innerhalb eines Tages. Will der Kunde

während dieser Zeit mobil bleiben, steht

ihm ein Leihwagen zur Verfügung.

Perfekte Sicht bei schlechten Licht- und

Wetterverhältnissen bringt die Scheibenversiegelung.

Wasser und Schmutz perlen

besser ab, bereits ab circa 60 Stundenkilometern

hält der Fahrtwind die Scheibe frei.

Kugelbahnen im phaeno. Mark Bischofs

Markrokosmos. Foto: oh/Volker Böhm

Im Winter kann sich keine geschlossene

Eisschicht bilden – dadurch entfällt langes

Kratzen.

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr erzielen

Autofahrer, wenn sie ihre Scheibe

ab der B-Säule mit einer Tönungsfolie veredeln

lassen. Diese filtert UV-Licht nahezu

voll heraus. Das Fahrzeug heizt sich im

Sommer weniger auf. Der Autofahrer wird

weniger geblendet.

Scheiben-Doktor

Gustav-Hertz-Str. 10 · 38448 Wolfsburg

Telefon (0 53 63) 80 81 80

AnZeiGe

9


10

ungewöhnlich:

Das Disco-taxi Gifhorn

Stadtjugendpfleger Jens Brünig. Foto: BZ-Archiv/Hopf

Wanderer, kommst du nach Wolfsburg,

dann fahr mit dem Bus. Denn obwohl die

national bekannten sehenswürdigkeiten

der stadt beinahe in fußläufiger entfernung

voneinander liegen, liegt man

in der stadt des automobils mit dem

Omnibus immer richtig.

Insgesamt 25 Linien befördern Fahrgäste

durch das Busnetz im Raum Wolfsburg.

Vom Hallenbad am Sandkamp im Nordosten

bis zum Reislinger Einkaufszentrum im

Südwesten muss man nur einmal umsteigen.

Das ist in Wolfsburg besonders einfach.

Die Wolfsburger Verkehrs GmbH (WVG)

beschafft seit 1991 Niederflurbusse für den

Fahrbetrieb im Wolfsburger Stadtgebiet. Die

Bauart der Niederflurbusse erleichtert den

Einstieg, da der Türbereich stufenlos ist.

Die unfallgefahr im straßenverkehr

ist vor allem für jugendliche

Fahranfänger hoch. laut aDaC

ist das risiko für junge, unerfahrene

autofahrer im alter von 18

bis 25 Jahren sechsmal höher als

bei älteren Verkehrsteilnehmern.

als besonders gefährlich werden

privat organisierte Discofahrten am

Wochenende eingestuft. Dieser Gefahr

will die stadt Gifhorn mit dem Disco-taxi

entgegenwirken.

„Das Projekt läuft jetzt seit einem Jahr

sehr erfolgreich“, sagt Stadtjugendpfleger

Jens Brünig. Er erklärt, dass die Idee von

den Gifhorner Jugendlichen in das Diskussionsforum

des „Runden Tisches“ selbst

eingebracht wurde. Weil es in Gifhorn keine

Discothek gibt, wurde überlegt, wie den Jugendlichen

ein preiswerter und vor allem sicherer

Weg in die Discos nach Braunschweig,

Celle und Wolfsburg zu ermöglichen ist.

„Mit den beiden Taxi-Unternehmen

Hoffmann und Riese haben wir schnell Partner

gefunden, die sich für das Projekt begeistert

haben und faire Preise anbieten“,

erklärt Brünig. Auch von Seiten der Discothekenbetreiber

wurde schnell Kooperationsbereitschaft

signalisiert. Aus Wolfsburg

machen das „Esplanade“ und der „Club 28“

Außerdem kann der Fahrer die Türseite zur

Bordsteinkante hin absenken.

Auf ihrer Internetseite verspricht die

WVG außerdem, dass nach vorheriger Anmeldung

in jedem Fall ein Niederflurbus die

gewünschte Strecke befährt, da noch nicht

die gesamte Fahrzeugflotte aus den modernen

Fahrzeugen besteht.

Anmelden können die Fahrgäste ebenfalls

ihre persönliche Haltestelle. Wenn es der

Verkehr zulässt, halten die Busse einmalig

auch zwischen zwei regulären Haltestellen.

So wird beispielsweise die Heimfahrt vom

Theater zu einer Art Taxifahrt von Tür zu

Tür. Und das kostenlos, denn die Eintrittskarten

für das Wolfsburger Theater gelten

– wie auch die Tickets des VfL Wolfsburg

– kurzzeitig als Fahrkarte.

mit, aus Celle

das „Inkognito“,

aus Braunschweig

das

„Jolly Joker“

und aus Müden

das „Kubus“.

„Für eine Fahrt

zum Jolly nach Braunschweig und zurück

zahlen die Jugendlichen in einer Gruppe

von acht Leuten dann höchsten zehn Euro“,

rechnet Brünig ein Beispiel vor. „Dazu bieten

die Discos dann oft noch Angebote wie

freien Eintritt oder Welcome-Drinks an“,

fügt er hinzu.

Das Ziel der Stadt sei es gewesen, gleichzeitig

für mehr Sicherheit und feste Preise zu

sorgen. „Und dafür haben wir ein attraktives

Angebot geschaffen, das die jungen Leute

aus Gifhorn auch gut annehmen“, freut sich

Brünig. 1.200 Teilnehmer wurden seit Beginn

des Projektes gezählt. „Gestärkt wurde

die Initiative durch die positiven Rückmeldungen

der Eltern, denen die Sicherheit natürlich

wichtig ist“, berichtet Brünig. Auch

der ADAC hat das Vorhaben finanziell unterstützt.

„Durch die vielen Befürworter und

Partner ist es ohne viel Verwaltungsaufwand

gelungen, ein Angebot zu etablieren, das die

Sicherheit erhöht und durch faire Festpreise

auch bezahlbar ist“, fasst Brünig zusammen.

riesentaxi macht vor der Haustür halt

Bus fahren in Wolfsburg lohnt sich

Foto: Fotolia


stadtwald

Terrassen –

die feine

kunst zu leben

stadtvillen im herzen

von Wolfsburg:

traumhafte

luxusappartements

und exklusive

penthousewohnungen

im Grünen

Foto oben links:

Grundrissbeispiel Penthouse

Foto oben rechts:

Exklusive Penthousewohnungen am

Wolfsburger Stadtwald

Foto unten:

Großzügige Stadtwohnungen in einer

parkähnlichen Anlage

in exponierter lage inmitten eines

Grüngürtels auf dem Wolfsburger

klieversberg entstehen in kürze vier

luxuriöse stadtvillen mit hochwertigen

eigentumswohnungen. Die stadtvillen

befinden sich auf einer anhöhe direkt

vor dem Wolfsburger stadtwald in

einem privaten park und bieten einen

beeindruckenden weitläufigen Blick

über die stadt des automobils. Wer hier

wohnt, lebt seine innersten ansprüche

angemessen und konsequent.

Die Appartements und Penthousewohnungen

sind zwischen 112 m² und 210 m²

groß. Durch eine Terrasse und eine Loggia

oder eine großzügige Dachterrasse erhält

jede Wohneinheit ihren privaten Außenraum.

Die Grundrisse sind wohlproportioniert

und bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Integriert in den Villenbereich befinden

sich im Erdgeschoss leicht zugängliche und

gesicherte Parkeinheiten. Von hier aus ist

jede Wohneinheit bequem mit dem Fahrstuhl

zu erreichen. Weitere Stellplätze für

Familie und Gäste befinden sich in ausreichender

Zahl auf dem weitläufigen Grundstück.

Suchen Sie Erholung und Natur, so finden

Sie im rückwärtigen Bereich der insgesamt

8264 m² großen Parkanlage die Möglichkeit

mit Freunden und Nachbarn am

Waldrand zu entspannen. Hier ist jeder Tag

ein Urlaubstag. Sie werden es genießen.

All Inclusive

Leistungsbeschreibung:

• exponierte Lage in einer

parkähnlichen Anlage

• großzügige Stadtwohnungen mit

variabler Grundrissgestaltung

• großzügige Terrassen oder Loggien

• Fahrstuhl

• hochwertige Markeneinbauküche

• hochwertige Sanitärobjekte

und Armaturen

• maßgefertigte Flur- und

Garderobenschränke

• hochwertiges Parkett – alternativ

Feinsteinzeug

• Fußbodenheizung

• elektronische Außenverschattung

• abgeschlossenes, gesichertes Gebäude

mit elektronischer Schiebetoranlage

und Gegensprechanlage mit Videosystem

• elektronische Markise in den

Penthouse-Etagen und bei Wohnungen

mit Terrassen

• Kamin in den Penthousewohnungen

• Garagenstellplatz mit Elektroanschluss

• Kelleranteil mit Zu- und Abwasser-

und Elektroanschluss

Der Vertrieb erfolgt über

ImmobilienCenter Wolfsburg,

Porschestraße 70, 38440 Wolfsburg,

Frau Astrid Strauss, Telefon (05361) 187327

AnZeiGe

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VORSPRUNG DURCH WISSEN

Seminarwissen in 10 unterhaltsamen Abendvorträgen bei „WISSENSIMPULSE 2012“

WOLFSBURG BRAUNSCHWEIG

Veranstaltungsort:

phæno gGmbH | Willy-Brandt-Platz 1 | 38440 Wolfsburg

Tom Schmitt 14. Dezember 2011

Experte für

Status-Intelligenz®

Respekt!

Wie Sie bekommen, was Sie wollen

Statusspiele

Es gibt Personen, die reißen innerhalb weniger Augenblicke jedes Gespräch an sich. Andere

werden ständig unterbrochen. Mancher bringt einen Polizisten dazu, den Strafzettel zu zerreißen,

während ein anderer lieber seine Suppe kalt isst, als sich beim Kellner zu beschweren.

Wie werden Sie zum Gewinner in diesem Statusspiel? Tom Schmitt zeigt die Auswirkungen von

Status und erklärt, wie Sie mit Status-Intelligenz® den eigenen Status bewusst und authentisch

verändern können. Beispiele aus dem (Beziehungs)-Alltag, aus Verkauf und Führung aber auch

aus Theater und Film sorgen für Aha-Erlebnisse und erleichtern die Übertragung auf die eigene

Person und Situation.

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Veranstaltungsort:

Braunschweigische Landessparkasse | Dankwardstraße 1 | 38100 Braunschweig

Prof. Dr. Holger Rust 11. Januar 2012

Managementforscher,

Praktiker und

Wirtschaftspublizist:

Deutschlands bekanntester

Kritiker der Boulevard-Trendforschung

Zukunftsillusionen

Nichts ist vergänglicher als die Zukunft

Über Holzwege, Umwege, Irrwege der Trendforschung

und Alternativen im Strategischen Management.

Das Versprechen der so selbst ernannten Management-Gurus besteht darin, Unsicherheiten gegenüber

der Zukunft durch ihre Visionen oder quasi-naturwissenschaftliche Modelle aus der Welt

zu schaffen. Holger Rust weist nach, dass beide Wege in die Irre führen. Sein auf umfangreichen

eigenen Forschungen und Erfahrungen in Unternehmen aufbauendes Plädoyer für eine „Dritte

Kultur“ im Management zeigt pointiert, unterhaltsam und realitätsnah eine Alternative auf. Sie

basiert auf der unverwechselbaren unternehmerischen Kompetenz und einer neuen Kommunikationskultur.

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Nähere Informationen zu den Vorträgen fi nden Sie unter: www.sprecherhaus.de


Praktikum

38

Braunschweiger Zeitungsverlag

pusht Plattform für Berufseinsteiger

text: holger neddermeier

praktikum38.de heißt die neue internetplattform,

mit der der BZV wirksam den arbeitsmarkt pusht.

Arbeit ist nicht alles, aber ohne Arbeit ist

alles nichts! Jugendliche stehen schon ab

der achten Klasse vor der großen Herausforderung,

eine Entscheidung über ihre

berufliche Zukunft zu treffen. Hierfür sind

vor allem Praktika – also das unverbindliche

Hineinschnuppern in Unternehmen

– eine immens wichtige Hilfe. Der Braunschweiger

Zeitungsverlag will mit der jetzt

gestarteten Internetplattform Praktikum38.

de dazu beitragen, dass junge Menschen

in der Region Braunschweig-Wolfsburg-

Salzgitter Sicherheit in punkto Berufswahl

bekommen.

Über dieses neue Angebot sprach unser

Mitarbeiter Holger Neddermeier mit Dr.

Bettina Rothärmel, der Marketing-Leiterin

des Braunschweiger Zeitungsverlages.

Frau Dr. Rothärmel, der Braunschweiger

Zeitungsverlag hat eine neue Homepage erstellt –

was steckt dahinter?

Wir wollen mit der neuen Internet-Seite

Praktikum38 eine Praktikumsbörse

für die ganze Region vorhalten.

Dabei wollen wir Angebot und

Nachfrage zusammenbringen

und einen umfassenden

Überblick bieten. Unternehmen

können sich

völlig kostenfrei anmelden

und das jeweilige

Praktikumsangebot

vorstellen. Das gilt für

Schülerpraktika – aber auch für

die Gruppe der Studierenden

und für Berufspraktika bei beruflichen

Neuorientierungen.

Haben Sie selbst in Ihrer

Jugend auch Praktika gemacht?

Ja, habe ich. Ein Schülerpraktikum bei

der Oldenburger Nord-West Zeitung und

nach dem Abitur bei zwei weiteren Zeitungsverlagen.

Sie sehen, was daraus geworden

ist …

Was war die Motivation?

Ich war neugierig und wollte wissen,

wie die Produktionsprozesse einer Zeitung

funktionieren, und das auch über den journalistischen

Bereich hinaus.

Haben Ihnen die Praktika etwas gebracht?

Die Eindrücke waren durchweg positiv.

Ich konnte sogar kleinere Projekte

mit betreuen. Dabei konnte ich mir einen

guten Überblick verschaffen, wie ein solches

Medium arbeitet. Das waren wichtige

Entscheidungshilfen für meine berufliche

Karriere.

weiter auf Seite 20

Foto: Fotolia

interVieW

Dr. Bettina Rothärmel, Marketing-Leiterin des

Braunschweiger Zeitungsverlages. Foto: sepp

19


20

interVieW

Hat sich der Stellenwert eines Praktikums gerade

in den vergangenen Jahren stark gewandelt?

Ich denke, dass Praktika schon immer

wichtig waren für die Berufsorientierung.

Heute sicher noch mehr als noch vor vielen,

vielen Jahren, als Karrierewege quasi vorgezeichnet

waren.

Warum halten Sie Praktika für notwendig?

Wie schon gesagt – dass ist ein ganz

wichtiger Schritt zur rechtzeitigen Berufsorientierung.

Durch Einblicke in verschiedene

Berufssparten können sich die Bewerber

besser orientieren.

Ohne Praktikum geht es heute also nicht mehr?

Kaum. Jeder junge Mensch sollte in die

Lage versetzt werden, eine Ahnung davon

zu bekommen, wie der möglicherweise

angestrebte Beruf funktioniert. Die Berufsbilder

sind in den vergangenen Jahren

immer komplexer geworden. Ich kann nur

empfehlen, mehrere Praktika schon in der

Schulzeit zu absolvieren.

Welchen Ansprüchen müssen

Praktika gerecht werden?

Das ist sicher von Beruf zu Beruf unterschiedlich.

Wichtig ist der Einblick in die

jeweilige Branche. Und am Ende sollte man

idealerweise sagen können: Das ist was für

mich – oder eben nicht.

Was sollte die Mindestzeit sein?

Das kommt sicher auch auf das Alter

an. Aber zwei, besser drei Wochen für ein

Schülerpraktikum sollten es schon sein.

Schülerbetriebspraktika unterliegen bestimmten

Taktzeiten, die sich nach der

Schulzugehörigkeit richten.

Was sollte am Ende eines Praktikums stehen?

Wesentlich mehr Chancen und Sicherheit

für beide Seiten, das ist es, was das Betriebspraktikum

bietet. Den Jugendlichen

und jungen Erwachsenen hilft es beim Erkennen

von Fähigkeiten und kann ihnen

Unterstützung bei der Berufsfindung sein.

Aber auch für Unternehmen stellt ein Praktikum

eine wertvolle Möglichkeit dar, ge-

zielt den zukünftigen Fachkräftenachwuchs

für sich zu gewinnen.

Zurück zur neuen Internet-Plattform –

Wie funktioniert sie?

Über den Login-Bereich können sich

Unternehmen der Region kostenfrei selbst

anmelden und ihre Praktikumsplätze unbürokratisch

einstellen und verwalten.

Interessierte können sich barrierefrei informieren

und den gewünschten Praktikumszeitraum

auswählen und ggfs. mit der

Schule abstimmen. Hilfreich ist dabei die

Stichwort- und Umkreissuche. Daneben

gibt es interessante Links und nützliche

Bewerbungstipps.

Welche Vision ist damit verbunden?

Wie erhoffen uns, dass die Praktikumsbörse

dazu beiträgt, dass junge Menschen

mehr Sicherheit in punkto Berufswahl bekommen

und die Zahl der Ausbildungsabbrüche

und Studienfachwechsel reduziert

werden kann. Denn die falsche Berufswahl

ist mit vielen Kosten und Problemen verbunden

– für die betroffenen Jugendlichen,

die öffentlichen Hände und die Wirtschaft.

Insofern hoffen wir, dass sich viele Firmen

aus der Region von dem Angebot angesprochen

fühlen und ihre freien Praktikumsplätze

einstellen. Die Plattform lebt vom

Engagement jedes einzelnen Betriebes hier

in der Region.


Neben der Praktikumsbörse der BZ sollen

künftig noch weitere Angebote zur Berufsorientierung

greifen?

Ja, genau. Diese Initiative ist ein Baustein

des Berufsorientierungsprogramms

„BOBS“. BOBS steht für Berufsorientierung

in Braunschweig, eine flächendeckende,

schulformübergreifende Initiative

der Akteure Stadt Braunschweig, Agentur

für Arbeit, der Braunschweigischen Landessparkasse,

der Braunschweig Zukunft

GmbH, der projekt REGION BRAUN-

SCHWEIG und dem Braunschweiger Zeitungsverlag,

die in diesem Jahr angelaufen

ist. Das BOBS-Programm ist langfristig

angelegt und soll unter anderem mit einem

Berufseignungstest und der jährlichen Job-

Messe wichtige Orientierungshilfen für

junge Menschen bieten. „Wirtschaft in die

Schule“ der Bürgerstiftung Braunschweig

gilt als BOBS-Ideengeber.

Kontakt:

Prof. Dr. Bettina Rothärmel

Leiterin strategisches Marketing

Telefon: 05 31/39 00 207

Telefax: 05 31/39 00 123

Bettina.Rothaermel@bzv.de

Neustädt Büroeinrichtungen GmbH Senefelderstraße 8 38124 Braunschweig

fon 0531 61633 fax 0531 611448 www.neustaedt-office.de

Öffnungszeiten Mo.–Fr. 8.00–17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

21


22

serie

Start-up!

texte: kathrin marie arlt

in dieser ausgabe:

paul Federski und arne seifert Gbr mit dem „Gurtski“

Arne Siefert (l.) und Paul Federski (r.). Foto: Dennis Bartz

Bitte anschnallen

Anschnallen ist Pflicht im Auto. Allein -

das Wissen und der Wunsch nach Sicherheit

reichen nicht bei jedem aus, um auch

tatsächlich den Gurt umzuschnallen. Warum?

Das wollte Paul Federski wissen,

nachdem er diese Entdeckung mehr zufällig

auf dem Parkplatz eines großen Lebensmittelhändlers

gemacht hat. Spontan

fragte er nach. Die Antworten waren vielfältig,

zielten aber in eine Richtung: Der

Gurt sei unkomfortabel zu erreichen,

für kurze Strecken sei das zu aufwändig.

„Das muss doch einfacher gehen“, dachte

sich Federski. Gemeinsam mit seinem

Kompagnon Arne Siefert wurde an einer

Lösung gebastelt. Herausgekommen ist

der Gurtski, ein Anschnallassistent, der

zumindest jenen oben erwähnten Gurtmuffeln

zupass kommen dürfte.

Mit dieser Idee zählten die beiden

zu den Siegern beim Innovationspreises

2009 der projekt REGION BRAUN-

SCHWEIG. „Da gab es dann kein Zurück

mehr“, erinnert sich Paul Federski

schmunzelnd. Was dann kam, war allerdings

starker Tobak: Materialien mussten

erforscht, Produktionspartner gefunden

und Wissen erarbeitet werden. „Das war

? !

Wir sind auf die Idee gekommen, als …

wir Menschen beim Einsteigen und Losfahren

beobachtet haben. Für viele Menschen

spielen Bequemlichkeit und Erleichterungen

eine große Rolle im Leben.

Das erklärt auch, dass momentan der

Trend dahin geht, dass höher gelegene

Autos gefragter sind als früher. Und das

nur, weil man besser Einsteigen kann und

eine bessere Übersicht beim Fahren hat.

Na, wenn das dazu führt, ein bestimmtes

Modell zu wählen, dann muss es auch

andere Alltagshelferlein geben …

tart-up!

Die große Stärke dieser Idee ist, …

dass solch ein Produkt noch nicht angeboten

wurde und dass wir durch unser

Patent die Monopolstellung ausbauen

können.

extrem aufwändig und nur etappenwei- Außerdem passt sie in fast alle Automose

zu bewältigen“. Und das nebenberufdelle und sieht dazu noch schick aus.

lich, denn eigentlich ist Federski Bank- Ein Kunde hat mal gesagt: „Eigentlich

kaufmann und Siefert Sportlehrer. „Wir braucht niemand den Gurtski, aber wer

kennen uns jetzt aus, auch mit Dingen ihn einmal im Auto hatte, will nie mehr

wie Spritzformwerkzeugen oder Inter- ohne …“ Genauso sprechen die Leute

netprogrammierung. Wir sind von Messe über Smartphones und Tablet-PCs. Die

zu Messe gefahren, haben Firmen ange- brauchte bis vor Kurzem auch niemand.

sprochen – zu 99 Prozent haben die gesagt,

dass die nicht an den Gurtski glau- Die größte Hürde war es, …

ben. Das ist nicht ohne. Aber wir haben die richtigen Partner und Dienstleister

uns nicht abschrecken lassen“. In Lei- für unser Vorhaben zu finden. Nicht

denschaft, so der 34-Jährige fast philoso- vorhersehbare Aufgaben mussten gelöst

phisch aber keineswegs pessimistisch, ste- und entsprechendes Wissen angeeignet

cke eben zu 80 Prozent „Leiden“. Diese werden.

hat sich ausgezahlt. In der Autoindustrie

gibt es bereits die ersten Abnehmer. Das Das Startkapital …

Ziel der beiden Jungunternehmer: Eine kommt aus eigener Tasche und musste

feste Größe in der Automobil-Zubehör- mehrfach aufgestockt werden. Wer nicht

Branche zu werden. „Gurtski wird eine investiert, verliert.

Marke. Das war erst der Anfang“, sagt

Federski selbstbewusst. An Ideen - und Einen Monat vor dem „Start“ dachte ich, …

an Leidenschaft - mangelt es den beiden schön wäre es, wenn wir unser Produkt

jedenfalls nicht.

palettenweise verschicken würden.

Kontakt:

Einen Monat nach dem Start

Paul Federski und Arne Siefert GbR

Am Mühlenberg 1

war ich mir sicher, …

38239 Salzgitter

www.gurtski.de/ nicht aufgeben, das wird schon.


Zeit, Bilanz zu ziehen

texte: holger neddermeier

Die Wirtschaftsweisen, das Orakel der Deutschen Wirtschaft, zeigten sich zum

Jahresende besorgt über die schuldenkrise in europa. Bei einer eskalation befürchten

die experten einen massiven konjunktureinbruch. „im Falle einer stagnation des

Welthandels würde Deutschland in eine rezession geraten“, heißt es im Jahresgutachten

des sachverständigenrats. Das Bruttoinlandsprodukt werde dann 2012 voraussichtlich

um 0,5 prozent sinken, sollte die krise nicht auf die euro-Zone beschränkt bleiben. Doch

auch wenn die schuldenkrise sich nicht verschlimmert, rechnen die Forscher für 2012

nur noch mit einem schwachen Wachstum. nach dem Boom-Jahr 2011 also wieder dunkle

Wolken am horizont mit einer möglicherweise drohenden rezession?

Fakt ist: Die deutsche Wirtschaft zeigt sich

weit krisenresistenter als die meisten anderen

EU-Staaten. Das zeigt sich auch im

anhaltenden Rückgang der Arbeitslosenzahlen,

der wohl auch im kommenden Jahr

anhält. Für Torsten Windels, Chefvolkswirt

der NORD/LB, war das aktuelle Jahr ein

ziemlich turbulentes, unter anderem mit

den überraschenden Rücktritten von Bundesbankpräsident

Weber und Jürgen Stark

– dem Chefvolkswirt der Europäischen

Zentralbank (EZB): „Besonders bemerkenswert

ist für mich die wirtschaftliche

und politische Dynamik.“ So habe die

deutsche Konjunktur bis Mitte des

Jahres vor Kraft nur so gestrotzt,

um im dritten Quartal unversehens

in eine Rezessionsdebatte

zu fallen.

Windels möchte zum gegenwärtigen

Zeitpunkt

eine erneute einschneidende

Krise nicht

mehr ausschließen.

Aber: „Wir glauben

noch nicht daran,

weil die Europä-

er bislang immer Ideen zur Lösung gefunden

haben, aber ohne neue Ideen steuert der

Karren in die Sackgasse. Die Konsequenzen

eines Bruchs der Eurozone will aber keiner

ernsthaft verantworten.“ Aktuell geht Windels

für 2012 zwar auch von einer deutlichen

Wachstumsabkühlung in Deutschland aus,

sieht aber noch keine Rezession. „Wachstumsträger

könnte nach langer Zeit endlich mal

wieder der Konsum sein“, glaubt der Banker.

„Eine politische oder wirtschaftliche Krise

lässt sich nicht so einfach prognostizieren“,

sagt der Leipziger Zukunftsforscher Sven

Gabor Janszky.

So wie Anfang

2011 weder

die Schul-

denkrise exakt für dieses Jahr vorhersehbar

gewesen sei, noch Fukushima, noch der arabische

Frühling, so seien auch die Krisen des

Jahres 2012 nicht prognostizierbar. Positiv

sei: „Im Zuge des demografischen Wandels

werden wir mehr und mehr spüren, dass das

Land auf eine Vollbeschäftigung zusteuert.

Die Arbeitskräfte werden wertvoller, sie werden

nachgefragter und teurer.“

Was die Politiker und Entscheider anbelange,

müssten diese auch begreifen, dass

die Digitalisierung der Welt einen wesentlich

gravierenderen Wandel bringen werde als beispielsweise

Energie-, Demografie- und alle

anderen Megatrends. Das zeige auch der Erfolg

der Piratenpartei. „Die zunehmende Digitalisierung

wird unsere Lebenswelten stark

verändern“, prophezeit Janszky.

Der regionale Mittelstand zeigt sich insgesamt

recht zufrieden mit dem zu

Ende gehenden Jahr und blickt

mit einiger Zuversicht voraus.

Hier einige Stimmen

aus der Region:

weiter auf Seite 25

23

Foto: Fotolia


Mark Uhde

Vorstandsreferent der Volksbank eG Braunschweig-Wolfsburg

Was waren aus sportlicher

Sicht die bemerkenswertesten Ereignisse?

Auf die Eintracht bezogen natürlich die

fantastische und rekordverdächtige Rückrunde

der Saison 2010/2011, die mit dem

Aufstieg in die 2. Bundesliga gekrönt wurde.

Und auch der bisher sehr gute Saisonverlauf.

Konnte sich der Verein durch den

Aufstieg finanziell deutlich verbessern?

Ja und nein. Natürlich haben sich unsere

Einnahmen durch den Aufstieg und das

Live-Spiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern

München deutlich erhöht. Andererseits

steigen die Anforderungen und Ausgaben

in der 2. Bundesliga in allen Bereichen – im

Gegensatz zur 3. Liga – deutlich an.

Foto: oh

Wodurch war das Jahr 2011

für Sie gekennzeichnet?

Jeden Tag wechselte die Nachrichtenlage,

mal gab es Hoffnung, dann wieder herbe

Enttäuschungen. Und meistens überwog

leider das Gefühl, dass die Probleme nicht

nachhaltig in den Griff zu bekommen sind,

weil die betreffenden Staatsvertreter aus meiner

Sicht den Ernst der Lage nicht erkannt

haben und eher nach dem „Prinzip Hoffnung“

verfahren als wirklich etwas ändern

zu wollen.

Wie stabil ist die Eurozone

in den nächsten Jahren?

Da wir ja nicht von einem effektiven

Schuldenabbau sprechen, sondern nur davon,

weniger Neuverschuldung zuzulassen, dürfte

sich am Grundproblem nicht viel ändern

und die Eurozone weiter mit den größten

Sorgenkindern zu kämpfen haben. Dass der

Was ist durch den aktuell laufenden

Stadionausbau perspektivisch möglich?

Die Umbaumaßnahmen werden zur

Folge haben, dass der Komfort im Stadion

für alle Zuschauer steigt, denn bekanntermaßen

werden unter anderem die sanitären

Anlagen erneuert und es entsteht eine weitere

Rampe für Rollstuhlfahrer. Darüber

hinaus eröffnet uns die neue Haupttribüne

neue Vermarktungsmöglichkeiten, die für

uns überlebenswichtig sind.

Kontakt:

Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KG

Soeren Oliver Voigt

Hamburger Str. 210, 38112 Braunschweig

Tel.: 0531/2323045

E-Mail: soeren-oliver.voigt@eintracht.com

Euro zerbricht, glaube ich jedoch nicht und

hoffe es auch, denn das hätte unkalkulierbare

Konsequenzen.

Ihr Anlagetipp für 2012?

Legen Sie Ihr Geld lieber bei Banken an,

die regional agieren und solide wirtschaften

als auf Lockangebote hereinzufallen.

Ihr persönliches Motto für das

oder die kommenden Jahre?

Für mich persönlich ist „Es geht immer

weiter“ ein passendes Motto. Auf die Bankenwelt

übertragen bedeutet das: „Nach der

Krise ist vor der Krise.“ Darauf sollten wir

uns die nächsten Jahre einstellen.

Kontakt:

Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Mark Uhde

38143 Braunschweig

www.volksbank-brawo.de

Foto: oh

Soeren Oliver Voigt

Geschäftsführer eintracht Braunschweig Gmbh & Co. kG


Antje Arnold

Center-managerin CityCarree salzgitter

Frau Arnold, wie ist das Jahr 2011

am Standort Salzgitter gelaufen?

Trotz aller Krisen hat sich das CityCarree

am Standort Salzgitter nach seiner Eröffnung

im Jahre 2008 kontinuierlich weiter entwickelt

und ist als klassischer Nahversorger mit

vielen zusätzlichen attraktiven Sortimenten

immer mehr Anlaufstelle für die Salzgitteraner

geworden.

Frau Rebentisch, was war für

Sie das einschneidenste Erlebnis 2011?

Der Störfall im AKW in Fukushima hat

mich doch sehr bewegt. Atomkraft ist eben

nicht mit 100 Prozent Sicherheit zu haben.

Wir sollten noch stärker in alternative Energieformen

investieren.

40 Jahre gelebte Familientradition – war 2011

auch ein Jahr der Besinnung?

Natürlich. 40 Jahre Kanada-Haus waren nur

durch ein intensives Miteinander innerhalb der

Familie zu erreichen. Der Erfolg ist nur mit engagierten,

qualifizierten Mitarbeitern möglich.

Was war der Trend im Baugewerbe 2011?

Es wird immer deutlicher, dass die ener-

giesparende Bauweise mehr und mehr zunimmt.

Den Kunden wird ein technisch

hochwertiges und energiesparendes Produkt

immer wichtiger.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie voraus?

Ich schaue optimistisch in die Zukunft

und hoffe, dass unser erfolgreicher Weg

fortgesetzt werden kann.

Foto: oh

Was hat dieses Jahr besonders gekennzeichnet?

Seit April hat das CityCarree neue Eigentümer,

auch die Betreibergesellschaft hat

komplett gewechselt. Mit der Jones Lang

LaSalle GmbH übernahm ein national wie

international erfahrener Betreiber das Management.

Es wurden zahlreiche Maßnahmen

ergriffen, um den Standort für Mieter

und Kunden noch attraktiver zu gestalten.

Wir konnten die Leerstände fast auf Null

reduzieren.

Wie sieht die Zielsetzung

für die kommenden Jahre aus?

Wir werden mit einer neu zu gründenden

Werbegemeinschaft im CityCarree noch enger

mit allen Mietern ein für den Standort

funktionierendes Werbekonzept entwickeln

und durchsetzen.

Kontakt:

CityCarree Salzgitter

Antje Arnold

Thiestraße 1, 38226 Salzgitter-Lebenstedt

Tel.: 05341/2269120, www.citycarree-salzgitter.de

Foto: oh

Kontakt:

Kanada-haus REBENTISCH-BAU GmbH und Co. KG

Gunda Rebentisch

Ahornweg 15, 38554 Weyhausen

Tel.: 05362/9380-06, E-Mail: info@kanada-haus.com

Gunda Rebentisch

Geschäftsführerin kanada-haus Gmbh und Co. kG, Weyhausen

SOLVENT

Es gibt viele Methoden,

seine Liquidität zu erhöhen.

Eine der sichersten hat einen

Namen: Creditreform.

Creditreform

Braunschweig

Tel. 0531–590900

www.creditreform-braunschweig.de

Man kann es auch

übertreiben!

Mit unseren Anlagen

bestimmen Sie das Klima

www.abraxxas-online.de


Paolo Dell´Antonio

Vorstandssprecher mast-Jägermeister se, Wolfenbüttel

Herr Auerswald, was hat das Jahr

2011 für Ihr Unternehmen gebracht?

Unser abgelaufenes Geschäftsjahr war

ganz nach unserem Geschmack. Mit einer

Umsatzsteigerung von ca. 10 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr sind wir mehr als zufrieden.

Zudem konnten wir unseren Marktanteil

ausbauen.

Ist die IT-Branche weiter auf dem

Vormarsch mit Umsatzrekorden?

Zumindest wurde die ITK-Branche mit

ihrer hohen Innovationskraft in einer Studie

des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung

(ZEW) als einer der wichtigen

Impulsgeber der deutschen Wirtschaft bezeichnet.

Starten Sie mit Zuversicht in das Neue Jahr?

Im Schatten der aktuellen Finanz- und

Eurokrise fällt es schwer, sichere wirtschaft-

Foto: oh

Herr Dell´Antonio, was

hat das Jahr 2011 für die Mast

Jägermeister SE gebracht?

Wir haben auch in diesem Jahr die Erfolgsgeschichte

von Jägermeister ein kleines Stück

fortschreiben können, indem wir in vielen

Märkten Gastronomen, Barkeeper und neue

Fans für unser Produkt gewinnen konnten.

Sind Sie aus Unternehmenssicht zufrieden?

In vielen Märkten weltweit ist das wirtschaftliche

Umfeld immer noch schwierig.

Besonders die Gastronomie leidet darunter.

Deshalb können wir mit unserer Geschäftsentwicklung

im laufenden Jahr sehr zufrieden

sein.

Konnte der Umsatz weiter gesteigert werden?

Die Absatzzahlen haben wir erst zu

Beginn des nächsten Jahres vorliegen. Wir

liche Voraussagen zu treffen. Dennoch starten

wir mit Zuversicht in das Jahr 2012.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, dann ...?

würde ich mir für das nächste Jahr kalkulierbarere

Rahmenbedingungen für Deutschland

wünschen. In den politischen Debatten

gewinnt man viel zu oft den Eindruck, dass

Machtinteressen eine wirklich ernsthaft geführte

Auseinandersetzung mit sachlichen

Inhalten behindern.

Kontakt:

Auerswald GmbH & Co. KG

Gerhard Auerswald

Vor den Grashöfen 1, 38162 Cremlingen

Tel.: 05306/9200-872, www.auerswald.de

halten aber an unserem Ziel fest, ein moderates

Absatzwachstum zu erreichen.

Wie soll (darf) es 2012 weitergehen?

Wir wollen auch im nächsten Jahr weltweit

noch mehr Menschen für Jägermeister

begeistern. Dafür wäre es sehr wünschenswert,

dass die gegenwärtige Verunsicherung

vieler Verbraucher über die künftige wirtschaftliche

Entwicklung durch klare politische

Rahmenbedingungen beseitigt werden

kann.

Kontakt:

Mast-Jägermeister SE

Paolo Dell‘Antonio

Jägermeisterstr. 7-15, 38296 Wolfenbüttel

Tel.: 05331/81-416, www.jaegermeister.de

Foto: oh

Gerhard Auerswald

Geschäftsführer auerswald Gmbh & Co. kG, Cremlingen


Patrick & Dennis Press

Geschäftsführer Optik press, helmstedt

Hatten Sie in diesem Jahr stets den Durchblick?

Dennis Press: Es gibt immer Phasen,

in denen es ein bisschen trübe ist. Wenn wir

jetzt aber auf 2011 zurückblicken, so kann

ich sagen: Wir haben durchgeblickt!

Welche „Unschärfen“ hat es gegeben?

Patrick Press: Kleinere „Unschärfen“ haben

wir gut in den Griff bekommen. Verschärft

Wie würden Sie das Jahr 2011

aus Sicht Ihres Unternehmens beschreiben?

Insgesamt verzeichnen wir eine positive

Geschäftsentwicklung für das Jahr 2011,

insbesondere durch einen signifikanten Zuwachs

beim Verkauf von SEAT Neufahrzeugen.

Das Wachstum des Gesamtmarktes hat

natürlich auch auf unser Geschäft positive

Auswirkungen.

Rechnen Sie für das aktuelle Jahr

mit einem Rekordumsatz nach der Krise?

Wir rechnen mit guten Umsatzerlösen.

Einen Rekord werden wir allerdings nicht

erreichen, den gab es 2009 aufgrund der mit

der Umweltprämie politisch geschaffenen

Rahmenbedingungen.

hat sich dagegen der Wettbewerb in Helmstedt.

Dort hat der dritte Filialist ein Geschäft eröffnet.

Wir nehmen die Sache aber sportlich. Als

Familienbetrieb setzten wir weiter auf Service,

Qualität und Individualität zu fairen Preisen.

Sehen Sie das kommende Jahr mit der rosaroten Brille?

Patrick Press: Nein! Man muss sich

immer selbst kritisch hinterfragen und ist

Hat sich das Kaufverhalten zuletzt verändert?

Die Euro-Krise führte zuletzt zu einer

spürbaren Kaufzurückhaltung. Wir nehmen

eine deutliche Verunsicherung wahr. Wir stellen

einen deutlichen Nachfragetrend hin zu

besonders umweltfreundlichen Fahrzeugen

fest.

Was glauben Sie bringt das kommende Jahr?

Wenn es jetzt gelingt, die EU-Schuldenkrise

schnell zu lösen und das Vertrauen der

Konsumenten wieder herzustellen, rechne

ich nicht mit Umsatzeinbrüchen.

Kontakt:

Laas Automobile GmbH & Co. KG

Reinald Laas

Waller Str. 18, 38179 Schwülper/Lagesbüttel

Tel.: 05303/95020, E-Mail: info@laas-automobile.de

Foto: oh

nie vor kurzfristigen Veränderungen gefeit.

Egal, wie es aktuell läuft. Man darf nie die

Hände in den Schoß legen.

Dennis Press: Gesundheitsreform,

Mehrwertsteuererhöhung, Finanzkrise – die

Vergangenheit hat uns gezeigt, dass sich die

wirtschaftliche Situation schnell wandeln

kann. Wir sind trotz widriger Bedingungen

gesund gewachsen. Deswegen sind wir für

die Zukunft optimistisch, aber nicht blauäugig.

Kontakt:

Optik Press

Patrick und Dennis Press

Neumärker Str. 17b, 38350 Helmstedt

Tel.: 05351/6651, E-Mail: info@optikpress.de

Foto: oh

27

Reinald Laas

laas automobile Gmbh und Co. kG, schwülper


Annett Oeding

leiterin unternehmenskommunikation nOWeDa apothekergenossenschaft peine

Herr Glöckl-Frohnholzer,

wie bewerten Sie das Jahr 2011?

Für 2011 war ein eindeutiger Trend auszumachen

– Cloud Computing. Die Nachfrage

nach gemanagten Diensten aus der Cloud

stieg unaufhaltsam. Dementsprechend ist der

Markt auch mit Portfolio-Ergänzungen in

diesem Bereich nachgezogen. Auch wir haben

die Zeit genutzt, um unsere Produkte

„Cloud Ready“ zu machen.

Sind Sie mit dem

BCC-Geschäftsergebnis zufrieden?

2011 war für uns ein Jahr der Konsolidierung.

Wir haben unsere Prozesse optimiert.

Damit haben wir in die Zukunft investiert,

denn der Markt wird von den Anbietern gemanagter

ITK-Lösungen künftig wesentlich

mehr Flexibilität verlangen. Diese Konsolidierung

wirkt sich natürlich auf unser Ge-

Foto: oh

Frau Oeding, wie ist der Start

am Standort Peine angelaufen?

Wir haben den Betrieb in Peine erst im

September aufgenommen und können daher

erst einmal auf die vergangenen Wochen zurückblicken.

Nach dem bisherigen Stand der

Dinge können wir sagen, dass es richtig war,

nach Peine zu gehen.

Wie wurden Sie von den

Apothekern angenommen?

Sehr positiv. Sie honorieren vor allem die

Zuverlässigkeit der Lieferungen, denn ohne

das Nadelöhr A2 und einem kürzeren Anfahrtsweg

können die Apotheken alle Service-

und Dienstleistungen noch besser erfahren.

schäftsergebnis aus. Wir können allerdings

jetzt – am Jahresende – schon sehen, dass

sich diese Prozessoptimierung auszahlt.

Schulden- und Euro-Krise –

wird sich das auf Ihre Branche auswirken?

Die Krise, wenn sie denn kommt, wird

sich auf das Cloud-Thema eher positiv auswirken.

Aus unternehmerischer Sicht sind

vom Provider gemanagte Dienste ja gerade

sinnvoll, wenn es um Wirtschaftlichkeit und

Konsolidierung geht.

Kontakt:

BCC Business Communication Company GmbH

Josef Glöckl-Frohnholzer

Heinrich-Nordhoff-Straße 69, 38440 Wolfsburg

Tel.: 05361/2777-379, www.bcc.de

Wie sieht die Zielsetzung für

2012 und die kommenden Jahre aus?

Wir sind mit über 200 Kunden in der Region

Süd-Niedersachsen und Teilen Sachsen-

Anhalts gestartet. Unsere Niederlassung in

Peine hat die Kapazitäten, um bis zu 500

Apotheken im Belieferungsgebiet mehrmals

täglich mit bis zu 160.000 pharmazeutischen

Artikeln zu versorgen.

Kontakt:

NOWEDA Apothekergenossenschaft

Annett Oeding

Tel.: 0201/802-2630, E-Mail: annett.oeding@noweda.de

Foto: oh

Josef Glöckl-Frohnholzer

Geschäftsführer BCC Gmbh, Wolfsburg


Michael Jaremkewicz

Geschäftsführer mJ-Bauelemente Gmbh, meine

Herr Jaremkewicz, wie würden Sie das Jahr aus

Sicht Ihres Unternehmens beschreiben?

Das auslaufende Geschäftsjahr ist und

war ein sehr erfolgreiches Jahr. Man kann

von einem Boom-Jahr nach der Krise von

vor zwei Jahren reden. Das Geschäftsergebnis

der vorigen Jahre wurde schon Anfang

August erreicht, wir konnten drei neue Mitarbeiter

einstellen.

Herr Rewitz, wie bewerten Sie das Jahr 2011?

Das Jahr hat sich für uns zufriedenstellend

entwickelt. Wir sind im Plan und konnten

eine Punktlandung hinlegen. Das heißt,

dass wir eine Umsatzsteigerung von mehr

als 10 Prozent gegenüber 2010 verzeichnen

konnten.

Was war aus ihrer Sicht das

bemerkenswerteste des auslaufenden Jahres?

Wir spüren immer deutlicher den steigenden

Fachkräftemangel. Ein Problem,

dem wir uns stellen müssen.

Was erwarten Sie vom kommenden Jahr?

Wir haben eine weitere erhebliche Umsatzsteigerung

sowohl im Inland als auch im

Ausland angepeilt und wollen neue Märkte

erschließen. Ich bin trotz Euro- und Schuldenkrise

optimistisch.

Foto: oh

Glauben Sie, dass Sie ein

ähnliches Ergebnis 2012 einfahren können?

Meiner Meinung nach wird das kommende

Geschäftsjahr eher wie die vorherigen

Jahre ausfallen. Das diesjährige wird

wohl erst einmal eine Ausnahme bleiben.

Befürchten Sie negative

Auswirkungen durch die Eurokrise?

Eine Eurokrise fürchten wir nicht, doch

selbstverständlich werden zwangsläufig die

Umsätze zurückgehen. Andererseits werden

auch viele Verbraucher in Erneuerungen

investieren, denn durch eine Erneuerung

von Fenstern und Türen lassen sich höhere

Energiekosten sparen, als es Zinsen bei den

Banken gibt.

Kontakt:

MJ - Bauelemente GmbH

Michael Jaremkewicz

Hauptstraße 21/Ecke Mittelstraße, 38527 Meine

Tel.: 05304/909923-24, E-Mail: info@mj-bauelemente.com

info@mj-bauelemente.com

Foto: oh

Kontakt:

Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH

Karsten Rewitz

Bahnhofstr. 21, 38268 Lengede

Tel.: 05344/20-0, E-Mail: info@stoll-germany.com

Karsten Rewitz

Geschäftsführer maschinenfabrik Gmbh, lengede

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Das Magazin für Braunschweig | Gifhorn | Helmstedt | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel | Wolfsburg Ausgabe 6/2011

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WolfSburg/

gifhorn“

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Mobilität

Die Region in Bewegung

Braunschweig:

Braunschweiger

Zeitungsverlag investiert

in neues Druckzentrum

Braunschweig:

Verleihung des

dritten Braunschweiger

Marketing-Löwen

Wirtschaft und Menschen in unserer Region

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Das Magazin für Braunschweig |Gifhorn|Helmstedt |Peine |Salzgitter |Wolfenbüttel |Wolfsburg Ausgabe 1/2011

Standort

Wirtschaftund Menschen in unserer Region


VermisChtes

30

Alstom feiert verkauf

des 500. coradia Lint

Anfang November verließ der 500. Coradia

Lint das Werk Alstom in Salzgitter. Der erste

Dieseltriebzug, der inzwischen weltweit

verkauft wird, wurde im November 2000

ausgeliefert. Laut Alstom fährt der Coradia

Lint für über 20 Verkehrsunternehmen.

Pünktlich zu den Feierlichkeiten bestellte die

Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen

(LNVG) 28 weitere Züge dieses Typs,

was Alstom einen Auftrag von mehr als 120

Millionen Euro beschert.

Der Coradia Lint. Foto: oh/Alstom

Asm-dimatec ist umgezogen

Anfang November ist die Asm-Dimatec-

Gruppe vom Heinenkamp 1 in den Heinenkamp

2 umgezogen. Neu gebaut wurden

zwei neue Werkshallen und ein Bürogebäude.

Durch den gewonnen Platz sind Ausbildungsplätze

geschaffen worden – vier Azubis

bildet die Firma nun aus. Zudem wurde

ein Lagerarbeiter eingestellt. Weitere Stellen

sollen folgen.

10 Jahre city-Galerie

in wolfsburg

Die City-Galerie in Wolfsburg feierte 2011

zehnjähriges Bestehen. Vom 27. Oktober bis

zum 5. November gab es für die Besucher

zahlreiche Aktionen, ein buntes Programm

und Gewinnchancen, Preise im Gesamtwert

von ca. 50.000 Euro zu ergattern. In der City-

Galerie sind rund 800 Personen beschäftigt;

fast 100 Geschäfte sind im Center, gelegen in

der Wolfsburger Porschestraße, ansässig.

Die City-Galerie in Wolfsburg beherbergt rund

100 Geschäfte. Foto: BZ-Archiv/Michalzik

Von links: Elternvertreter Iven Ruppscheid, Schulleiter Wolfram Buchwald, Thomas Fast, Vorstandsmitglied der

Volksbank BraWo Stiftung, Elternvertreterin Simone Homann und Kinder der Astrid-Lindgren-Schule freuen sich

über das grüne Klassenzimmer. Foto: oh

klassenzimmer im Grünen

Die Volksbank BraWo Stiftung unterstützte

die Astrid-Lindgren-Schule mit 4.300 Euro

für die Umgestaltung des Außengeländes.

Für ein grünes Klassenzimmer wurden bereits

eine Tafel und Sitzbänke aufgestellt.

Ein großes multifunktionales Spielgerät,

eine Nestschaukel und ein Reifenschwinger

sorgen für bislang ungeahnte Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

„Beim Klettern und

Spielen auf den neuen Geräten verbessern

die Kinder nicht nur ihre Motorik, sondern

schulen obendrein ihr Sozialverhalten“, er-

berufsfortbildungswerk bezieht neue räume

Mitte Oktober eröffnete das Berufsfortbildungswerk

BFW seine neuen Räume über

der Hauptpost in Lebenstedt. In der zweiten

Etage des Gebäudes stehen dem BFW

500 Quadratmeter zur Verfügung, auf denen

es funktionale Schulungsräume und Verwaltungsbüros

bezogen hat. „Wir wollten mehr

Die Schüler der Otto-Bennemann-Schule am Messestand in Brüssel. Foto: oh

Exkursion der otto-bennemann-schule

mit den wirtschaftsjunioren

Für die Schüler einer 12. Klasse des Beruflichen

Gymnasiums Wirtschaft der

Otto-Bennemann-Schule stand in der ersten

Novemberwoche eine ganz besondere

„Klassenfahrt“ an. Zusammen mit den

Wirtschaftsjunioren aus Braunschweig reisten

sie im „Schmidt“-Bus mit dem Design

der Europakonferenz 2012 zur diesjäh-

klärt Schulleiter Wolfram Buchwald. „Besonders

unsere Integrationsklasse profitiert von

diesen gemeinschaftlichen Erfahrungen.“

Die Volksbank BraWo Stiftung hat mit ihrer

finanziellen Unterstützung einen wesentlichen

Teil zur Umgestaltung des Schulhofs

beigetragen. Im Rahmen der Waldjugendspiele

überreichte Thomas Fast, Vorstandsmitglied

der Volksbank BraWo Stiftung, einen

Scheck an Wolfram Buchwald sowie die

Elternvertreter Simone Homann und Iven

Ruppscheid.

in das Bewusstsein möglicher Nutzer rücken

– in der Innenstadt nehmen uns die Menschen

jetzt beim Einkaufen oder Spaziergang

wahr“, sagte der neue Bildungsstättenleiter

Michael S. Langer, der seit dem 1. September

im Amt ist. Vor dem Umzug war das BFW

fast 40 Jahre lang am Fredenberg ansässig.

rigen Weltkonferenz nach Brüssel. Auf

dem Messestand der Wirtschaftsjunioren

Braunschweig wurde fleißig um Teilnehmer

für die Europakonferenz 2012 in Braunschweig

geworben. Die Schüler wurden

voll in die Promotion eingebunden und

waren auch bei den Abendveranstaltungen

mit ihren grünen T-Shirts stets präsent.


Gründung einer Energiegenossenschaft

Auf den Dächern der Braunschweiger Weststadt

soll in Zukunft sauberer Strom erzeugt

werden. Das ist zumindest das Ziel einer

Gruppe von Bürgern, die sich zum Zweck

der Gründung einer Energiegenossenschaft

zusammengefunden haben. „Die oftmals

nach Süden offenen Flachdächer der Weststadt

sind ideal für unser Vorhaben“, sagt

Roman Hannover, Initiator dieses Projekts.

Der Heizungsbauer und Gesellen-Vizepräsident

der Handwerkskammer Braunschweig-

Lüneburg-Stade betont, das Interesse der

Bevölkerung, selbst in erneuerbare Energien

zu investieren, sei erheblich gestiegen. Das

10 Jahre Grunddesign

Grunddesign aus Wolfsburg feiert in diesem

Jahr zehnjähriges Bestehen. Gegründet wurde

die Agentur 2001 von Diplom-Designerin

Nicola Grund, damals noch Studentin im

dritten Semester Grafikdesign. Im Laufe

der Zeit wurden größere Büros bezogen

und – bis heute – neun Mitarbeiter

eingestellt. Die Full-Service-Agentur ist

inzwischen in der Borsigstraße ansässig

und hat die Schwerpunkte auf Corporate

Design, Internet und Printpro- Nicola Grund,

duktion gelegt.

Handwerk stehe bereit, diese Herausforderungen

der Zukunft aktiv anzugehen.

Ziel ist es, mit der Gründung der Energiegenossenschaft

einen nachhaltigen Beitrag

zur Schonung des Klimas zu leisten.

Die Energiegenossenschaft wird in Abstimmung

mit der hiesigen Wohnungswirtschaft

zunächst Photovoltaikanlagen auf Dächern

der Nibelungen Wohnungsbau GmbH in

der Braunschweiger Weststadt betreiben.

Später besteht im Rahmen des Geschäftskonzepts

die Möglichkeit, auch die Flächen

von mittelständischen oder privaten Dacheigentümern

einzubeziehen.

Geschäftsführerin von Grunddesign. Foto: oh

stadtwerke Elm-Lappwald GmbH gegründet

Nach kommunalaufsichtlicher Genehmigung

durch Landrat Gerhard Kilian

konnten Anfang November die entsprechenden

Verträge unterzeichnet werden.

Die Stadt Königslutter am Elm,

die Samtgemeinde Nord-Elm sowie die

Gemeinde Mariental halten als gleichberechtigte

Partner zusammen 51 Prozent,

der Braunschweiger Energieversorger

BS-Energy beteiligt sich mit 49 Prozent

an der gemeinsamen Gesellschaft Stadtwerke

Elm-Lappwald GmbH.

Zu Geschäftsführern sind Christian Seidenkranz,

Geschäftsführer der Stadtwerke

Königslutter GmbH, und Marcus

Diekmann, Bereichsleiter bei BS-Energy,

bestellt worden. Gleichzeitig erfolgte die

Anmeldung beim Handelsregister.

Anfang des kommenden Jahres wird

das neue kommunale Stadtwerk seine

Vertriebstätigkeit aufnehmen. „Rechtzeitig

zum Vertriebsstart werden interessierte

Kunden über die Angebote ihres neuen

lokalen Partners informiert werden“,

erläutert Marcus Diekmann die nähere

Zukunft.

DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing

(rechts) überreichte die Auszeichnung „Preis der

Besten“ in Gold an Gerd-Ulrich Stiewe, Gmyrek

Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG aus

Gifhorn. Foto: oh

„preis der besten“ in Gold für

Gmyrek aus Gifhorn

Einen großen Erfolg feierte der Fleischwarenspezialist

Gmyrek Fleisch- und Wurstwaren

aus Gifhorn. Er wurde im September

vom Testzentrum Lebensmittel der DLG

(Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft)

mit dem „Preis der Besten“ in Gold ausgezeichnet.

Dieses Qualitätszertifikat steht

für eine langjährige, hohe und nachhaltige

Qualitätsproduktion. Die Preisverleihung

fand auf den „6. DLG-Lebensmitteltagen“

in Darmstadt statt. DLG-Vizepräsident

Prof. Dr. Achim Stiebing würdigte bei

der Urkundenverleihung die nachhaltigen

Qualitätsziele des Preisträgers als ebenso

ehrgeizig und anspruchsvoll wie die Auszeichnung.

BS Energy-Vorstand Paul Anfang

freut sich über das Vertrauen und weist

vor allem auf die regionale Verbundenheit

seines Unternehmens hin: „Wir freuen

uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit

mit den kommunalen Partnern.“

Bei der Vertragsunterschrift (links vorne): Henry Bäsecke (Gemeindedirektor Mariental), Alexander Hoppe

(Bürgermeister der Stadt Königslutter am Elm), Matthias Lorenz (Bürgermeister der Samtgemeinde Nord-

Elm). Links hinten: Paul Anfang (Vorstand BS|ENERGY), Martin Knof (1. Stadtrat der Stadt Königslutter am

Elm), Kurt Bartsch (Bürgermeister von Mariental), Christian Seidenkranz und Marcus Diekmann (Geschäfts-

führer der Stadtwerke Elm-Lappwald GmbH). Foto: ohKöhler

31


VermisChtes

32

kreativregion38 beteiligte

sich an weltleitmesse

für design in Taiwan

Auf der Taiwan World Design Exhibition

Ende Oktober 2011 in Taipeh sorgte

das Standkonzept der KreativRegion38 für

besondere Aufmerksamkeit. Highlight war

ein in ein traditionelles Kreuzstichmuster

integrierter QR-Code, der direkt auf die

englischsprachige Website der Initiative

(m.kreativregion38.de) hinführte. Vor Ort

informierten acht Kreative aus der Region

über ihre Arbeit und knüpften Kontakte

zu anderen Ausstellern. „Auch unsere neu

entwickelte Standkonstruktion rief großes

Interesse hervor“, betont Robert Glogowski,

Delegationsleiter der KreativRegion38.

Als Baustoff kam ausschließlich Pappe zum

Einsatz. Dadurch ließ sich der Stand günstig

nach Taiwan transportieren und nach dem

Abbau vor Ort dem Recycling zuführen.

Das Ergebnis war ein überzeugender Prototyp

eines Messestandes, dessen Prinzip

künftig bei anderen Messen Verwendung

finden soll.

Einheitliche T-Shirts mit QR-Code machten die

acht Vertreter der Kreativregion auf ihrem Stand

sofort erkennbar. Hinten links: Sachar Skipor, vorne

rechts Klaus Dahlenkamp, beide Studierende

der HBK in Braunschweig. Foto: oh

dritter Gründungstag wolfsburg/Gifhorn

Der Weg in die Selbstständigkeit will gut geplant

sein. Auf dem dritten Gründungstag

Wolfsburg/Gifhorn, der Ende Oktober in

Wolfsburg stattfand, gaben Experten nützliche

Tipps rund um Fördermöglichkeiten

und weitere Fragen von Existenzgrün-

Von links: Marcus Korytowsky, Öffentlichkeitsarbeit Herzogin Elisabeth Hospital, Dietrich Fürst, Herzogin

Elisabeth Hospital, Jochen Blaser, Techniker Krankenkasse, Dr. Burkhard Budde, Diakonissenanstalt

Marienstift, Ralf Benninghoff, Diakonissenanstalt Marienstift. Foto: oh

Herzogin-Elisabeth-Hospital und diakonissenanstalt Marienstift

mit klinikus-Qualitätssiegel ausgezeichnet

25 Kliniken in Niedersachsen haben im

Rahmen der Patientenbefragung der

Techniker Krankenkasse (TK) überdurchschnittlich

gut abgeschlossen und

werden mit einem Gütesiegel, dem „TK-

Klinikus“, ausgezeichnet. Spitzenreiter in

Braunschweig sind das Herzogin-Elisabeth-Hospital

und die Evangelisch-luthe-

sparkasse spendet 10.000 Euro

Die Kultur- und Sozialstiftung der

Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg spendete

10.000 Euro an das Seniorenzentrum St.

Marien. Von dem Geld kauft das Zentrum

ein neues Rollstuhlmobil. Die Stif-

neue werbegemeinschaft in casparistraße

Nach sieben Jahren ist es wieder gelungen,

sämtliche Geschäfte in der Braunschweiger

Casparistraße zu vermieten.

Als Reaktion darauf hat sich eine Werbegemeinschaft

gegründet, die es sich laut

Bernd Schroers, einem der Initiatoren,

zum Ziel gemacht hat, das Erreichte zu

bewahren und die Einkaufsatmosphäre

dern. Den rund 100 Besuchern standen

Ansprechpartner von 20 unterschiedlichen

Institutionen zur Verfügung. Des Weiteren

gab es Vorträge über Marketingmethoden,

Steuerfragen und vieles mehr. „So geballt

wie hier finden die Interessenten sonst kein

rische Diakonissenanstalt Marienstift. In

allen fünf Qualitätsdimensionen erzielten

diese beiden Krankenhäuser überdurchschnittlich

gute Ergebnisse.

Aus diesem Anlass überreichte die

Techniker Krankenkasse den beiden Kliniken

Mitte November ein Qualitätssiegel

für ihre hervorragende Arbeit.

tungsvorstände Christian Eichler, Jürgen

Kröger und Bernd Strohbecke überreichten

den Scheck Anfang November

an die Leiterin des Seniorenzentrums

Annika Hube.

zu verbessern. „Die Casparistraße ist nun

wieder zu einer echten 1b-Lage Braunschweigs

geworden“, betont auch Werbegemeinschafts-Mitglied

Konrad Achilles.

Die Casparistraße wird bestimmt vom inhabergeführten

Einzelhandel und ist für

viele Besucher der Braunschweiger Fußgängerzone

der Zugang zur Innenstadt.

Expertenwissen“, betonte Rainer Knoppe,

stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle

Wolfsburg der Industrie- und Handelskammer

Lüneburg-Wolfsburg. Im nächsten Jahr

soll der Gründungstag in Gifhorn stattfinden.


Andreas Standop, Leiter Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Helmstedt, Benedikt Beuter vom Jobcenter

Helmstedt, Cordula Miosga, Geschäftsführerin Arbeitgeberverband Region Braunschweig e.V., Margrit Niemann,

stellv. Vorsitzende SPD in Helmstedt, Ulrike Raasch, Teutloff Technische Akademie, sowie Rainer Metschke,

Wirtschaftsförderung Stadt Helmstedt. Foto: oh

„perspektive 50plus“ in Helmstedt

„Im Jahr 2015 fehlen in Deutschland rund

1 Million Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss

und ca. 1,3 Millionen Personen mit

qualifiziertem Berufsabschluss.“ Das meldete

die Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft

e.V. auf ihrem Kongress „Fachkräftesicherung

2030“. Aus demografischer

Sicht lässt sich der Fachkräftebedarf aber

nicht nur mit „jüngeren“ Arbeitskräften

decken.

Die Gruppe der Arbeitnehmer 50plus

wurde Mitte November in einer gemein-

Ausbildung live!

Was genau macht eigentlich eine Hotelfachangestellte?

Was zeichnet einen guten

Koch aus? Junge Menschen, die die Berufsbilder

Koch, Restaurantfach, Hotelkauf und

Hotelfach genauer unter die Lupe nehmen

wollen, hatten am 1. Dezember bei einem

Betriebsbesuch des The Ritz-Carlton, Wolfsburg

die Chance, einen direkten Einblick in

die Ausbildungsberufe zu bekommen. Caro-

Marketing-Löwe verliehen

Zum dritten Mal wurden Ende Oktober

in der Dornse die Braunschweiger Marketing-Löwen

verliehen. Veranstalter ist

der Marketing-Club Braunschweig, der

mit dem Preis intelligente Marketingkonzepte

honoriert. Die Jury vergab den

Förderpreis, der mit 1.000 Euro dotiert

ist und der Marketingleistungen aus den

Bereichen Studium, Lehre und Forschung

auszeichnet, an Corinna Spils. Die Studentin

entwickelte für das Unternehmen Cargill

ihre Bachelorarbeit. Im Mittelpunkt

stand der Aufbau der Marke, insbesondere

der Markenkommunikation. Ihr vertieftes

Verständnis der komplexen Markenarbeit

im Bereich B2B bedeutete für das Unternehmen

Cargill einen ausgezeichneten

Nutzen.

Das Familienunternehmen Wentronic

erhielt den Hauptpreis für Marketingleis-

samen Veranstaltung des Arbeitgeberverband

Region Braunschweig e.V., der Projekt

Region Braunschweig GmbH, der Kreishandwerkerschaft

Helmstedt, der Teutloff

Technische Akademie gGmbH, des Jobcenters

Helmstedt sowie der Agentur für

Arbeit Helmstedt und der Wirtschaftsförderung

der Stadt Helmstedt näher beleuchtet.

Unter dem Titel „Perspektive 50plus“

wurde ein Einblick über den Bedarf, Erfahrungen

und Möglichkeiten der Ressource

„ältere Arbeitnehmer“ gegeben.

lin Adler aus der Personalabteilung des The

Ritz-Carlton, Wolfsburg stellte das 5-Sterne-

Hotel und die Ausbildungsberufe des Unternehmens

vor Ort vor. „Ausbildung spielt

in unserem Unternehmen eine zentrale Rolle.

Wir sind ständig auf der Suche nach Talenten.

Es ist unser Ziel, bei mehr jungen

Menschen das Interesse für diese zukunftsträchtige

Branche zu wecken.“ so Adler.

tungen von Unternehmen, Initiativen und

Non-Profit-Organisationen. Ihr Marketingkonzept

der Produktserie Clicktronic©

überzeugte die siebenköpfige Jury. Vom

neuen Logo über das Produktdesign bis

hin zur Kampagne „Aktion Faces 2012“,

die gerade auf Facebook stattfand: Es ist

gelungen, ein Sortiment aus hochwertigem

Zubehör für Hifi- und Heimkinoliebhaber

zu emotionalisieren und der Marke ein Gesicht

zu geben.

Knapp vor einer Platzierung standen

die HYGIA Fitness GmbH – The Health

& Wellness Club mit einem erfolgreich umgesetzten

Marketingkonzept und die Hofbrauhaus

Wolters GmbH mit ihrer löwenstarken

Erfolgsgeschichte. Diese kreativen

Ideen und Leistungen seien es auch, die als

Quelle der Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit

der Region dienen, so Gabriele

verkehrs-AG umgezogen

Das Kundenzentrum der Braunschweiger

Verkehrs-AG ist umgezogen.

Seit dem 26. November befindet

es sich in den neuen Räumlichkeiten

am Bohlweg 26, direkt an der Haltestelle

Rathaus. Somit liegt das Kundenzentrum

direkt am Knotenpunkt des

Braunschweiger Liniennetzes.

umzug in die „Toblerone“

Anfang November begann der Umzug

des Hartz-IV-Jobcenters in die „Toblerone“

am Braunschweiger Hauptbahnhof.

Center-Chef Jörg Hornburg

im Vorfeld: „Es ist wahrscheinlich der

größte Umzug einer kommunalen Verwaltung

nach dem Krieg. 300 Mitarbeiter

wechseln ihren Arbeitsplatz. Die

gesamte EDV zieht ebenfalls um. Mehr

als einen Kilometer Akten, selbst die

Alt-Dokumente, nehmen wir mit zum

Berliner Platz.“ Seit Mitte November ist

das Jobcenter auf den zwölf Etagen des

Dreiecksbaus eingerichtet.

Center-Chef Jörg Hornburg und Sprecherin

Kathrin Wieczorek. Foto: BZ-Archiv/Sierigk

Hübner, Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig.

Im Anschluss an die Verleihung der

Braunschweiger Marketinglöwen hatten die

über einhundert geladenen Gäste genug

Zeit, den Gewinnern zu gratulieren und in

der Dornse im Altstadtrathaus zu feiern.

Von links: Simon Rabe (Wentronic), Corinna Spils,

Marcus Wendt (Wentronic) und Norbert Gabrysch,

Präsident des Marketing-Clubs. Foto: BZ-Archiv/Sierigk

33


VermisChtes

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BS-Energy Vorstand Paul Anfang (r.) übergibt den

Scheck an Soeren Oliver Voigt. Foto: oh

bs-Energy spendet

für Fußball-nachwuchs

BS-Energy Vorstand Paul Anfang übergab

Ende Oktober, in der Halbzeit des Spiels

Eintracht Braunschweig gegen Dynamo

Dresden, 3.000 Euro für den Fußball-

Nachwuchs an Eintracht-Geschäftsführer

Soeren Oliver Voigt. 6,70 Euro gehen bei

jedem Vertragsabschluss von BS-Eintrachtstrom

als Spende an die Jugendförderung

des Traditionsvereins. Bereits 2010 wurden

der Jugendförderung 2.500 Euro aus dem

Erlös des „Eintracht-Stroms“ gespendet.

volksbank spendet

für bettmarer sportplatz

Die Volksbank Vechelde/Wendeburg spendete

dem Sportverein Bettmar 2.500 Euro.

Am Sportplatz werden zwei weitere Flutlichtmasten

mit Beleuchtung aufgebaut.

Das Projekt wird insgesamt 20.000 Euro

kosten, die Hälfte davon trägt die Gemeinde

Vechelde.

neuer Fabrikverkauf von weibler

Nach siebenmonatiger Bauphase war es so

weit. Die Weibler Confiserie Chocolaterie

GmbH hat Mitte Oktober ihren Fabrikverkauf

in den neuen Geschäftsräumen „Im

Rübenkamp 17“ in Cremlingen eröffnet.

Seit März hat das Unternehmen einen ca.

2.000 Quadratmeter großen Neubau errichten

lassen. Das alte Gebäude wird in Zukunft

als reine Produktionsstätte genutzt.

Der neue Fabrikverkauf nimmt dank der

neuen Räumlichkeiten eine vergrößerte Fläche

von rund 110 Quadratmetern ein. Von

Montag bis Freitag kann von 8 bis 18 Uhr

und am Samstag von 8 bis 14 Uhr eingekauft

werden.

Einblick in den neuen Verkaufsraum. Foto: BZ-Archiv/Bartz

Andreas Grote (3.v.l.) von der Firma Grote übergab den Schlüssel an den Bauherrn Bernd Kaufmann

(6.v.r.). Auch Christoph Schmitz, Vorstandsmitglied der Braunschweigischen Landessparkasse (7.v.r.), war

als Vertreter der Hausbank bei den Feierlichkeiten zugegen. Foto: BZ-Archiv/Bartz

simtec bezieht neues Firmengebäude

Anfang November fand die Schlüsselübergabe

im kleinen Rahmen statt – die

Simtec Systems GmbH und die Simtec

simulation technology GmbH sind

nun unter einem Dach zu finden. Das

neue Firmengebäude in der Hermann-

Blenk-Straße 52 umfasst rund 2.000

Der Tag des Schornsteinfegers am 20. Oktober

ist für Handwerker aus dem Bezirk

der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

auch ein Tag der Hilfe. Mit

den Einnahmen dieses Tages beteiligen sich

viele Betriebe an der niedersachsenweiten

Spendenaktion für die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen.

Während der in diesem Jahr neu ins

Leben gerufene Tag des Handwerks am 3.

September das gesamte Handwerk repräsentieren

sollte, wird der Tag des Schornsteinfegers

laut Obermeister der Schornsteinfegerinnung

Braunschweig, Dieter

unD sO Geht es Weiter:

„standort“ erscheint wieder im Februar 2012.

thema der nächsten Ausgabe unter anderem:

neujahrsempfänge der region

Quadratmeter Nutzfläche auf einem

Grundstück von 11.000 Quadratmeter

Größe. Weitere Ausbauten wären also

problemlos möglich. Da sich beide Unternehmen

auf Wachstumskurs befinden,

reichten die alten Räumlichkeiten

nicht mehr aus.

schornsteinfeger sammeln Einnahmen für einen guten zweck.

Fritzenwanker, alleine die Interessen und

Themen des Schornsteinfegerhandwerks in

den Mittelpunkt rücken.

„Am diesjährigen Tag des Schornsteinfegers

werden viele Betriebe aus der Region

helfen“, sagte Fritzenwanker im Vorfeld.

Dabei geht es darum, die Attraktivität des

Berufs Schornsteinfeger in die Öffentlichkeit

zu transportieren und aktiv auf die

Schulen zuzugehen, um Kontakte für Kooperation

bei Berufspraktika oder den Girls’

und Boys’ Day zu knüpfen. Es geht aber

auch um das Sammeln der eigenen Einnahmen

der Tagesarbeit für den guten Zweck.

Schornsteinfeger der Innung Braunschweig Dieter Fritzenwanker (v. links), Joachim Bode, Frank Dornemann,

Thomas Rutke, Detlef Bade und Jürgen Pohl. Foto: oh


Der sChreiBtisCh VOn ...

Fotos(3): Dennis Bartz

Der Schreibtisch eines Geschäftsführers.

Sammeln wir doch mal eben Assoziationen

darüber, wie so ein Schreibtisch auszusehen

hätte. Vermutlich wären ein schwerer

Tisch, vielleicht eine Designer-Lampe, edle

Utensilien und eine hübsch gediegene Atmosphäre

als Ergebnis nicht fehl am Platze.

Bass erstaunt hingegen ist jemand, der Elke

Paschek in ihr Büro folgt. Mal davon abgesehen,

dass die Geschäftsführerin der Injoy

Braunschweig GmbH den Raum nicht

allein inne hat, sondern mit der Buchhaltung

teilt, wirkt er ausgesprochen schlicht

und pragmatisch. Welches ist denn nun

die Chef-Seite? Die beiden Schreibtische

unterscheidet eigentlich nur, dass der eine

wohl sortiert wirkt, während auf dem anderen

ein kreatives Chaos herrscht. „Ein

geordnetes Chaos“, betont Elke Paschek

ausdrücklich, während sie einmal prüfend

den Blick über Stapel, Klemmbretter und

Ordner von der rechten zur linken Seite des

Tisches schweifen lässt – und verrät damit

die Zuordnung.

Das Bedürfnis ihr abzunehmen, dass sie

das, was sie dort sieht, nicht nur im Blick,

sondern auch im Griff hat, ist groß. Denn

chaotisch wirkt die Chefin, die sich die Leitung

des Sport- und Wellnessclubs mit Ralf

Wiering teilt, wirklich nicht. Agil, quirlig,

heiter und sehr aufmerksam. Das schon.

Alles andere ginge auch gar nicht gut einher

mit dem, was die Physiotherapeutin, Ernährungsexpertin

und ausgebildete Sport- und

Gymnastiklehrerin alles an Arbeit um und

vor sich hat. „Ich bin Perfektionistin, wenn

es um Sportwissenschaften und Gesundheit

geht, aber nicht unbedingt, was die Ordnung

auf dem Schreibtisch angeht“, gesteht sie.

Da fehle ihr einfach manchmal die Geduld.

Die fehle ihr auch in den Momenten, wenn

es Probleme am Computer gebe oder bei

irgendeiner Abrechnung. „Dafür arbeitet

man ja im Team: Jeder hat seinen Part. Und

den erledigen alle prima. Das erwarte ich

aber auch von mir und von jedem einzelnen.

Von meinem Arbeitstag verbringe ich

vielleicht eine Stunde in diesem Raum. Hier

führe ich Telefonate, kümmere mich um

Firmenkooperationen, Qualitätsmanagement

oder auch die geplanten Gesundheitswochen

im kommenden Jahr“, sagt sie. Die

etwas bürokratisch-nüchterne Atmosphäre

käme ihr dabei ganz gelegen – um sich zu

disziplinieren und zu konzentrieren.

Nur eine Stunde Büro am Tag? Das

klingt nach schnell erledigter Arbeit. „Aber

die Ideen, das Kreative für meine Arbeit,

das ist ja alles überhaupt nicht an den

Schreibtisch gebunden. Im Gegenteil“, sagt

Elke Paschek. Beim Autofahren, daheim

oder auch beim Training – da sprudeln

die Einfälle. „Eben wenn ich in Bewegung

bin“, ergänzt sie. Und das ist Elke Paschek

unentwegt. Die Mimik, die Gestik, die ganze

Person scheint unentwegt in Aktion zu

sein. Kein Wunder also, dass sie es dort, auf

dem Stuhl hinter dem Schreibtisch, nicht so

lange aushalten mag.

Kathrin Marie Arlt

… Elke Paschek

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Hofbrauhaus Wolters, Braunschweig

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