Ausgabe 1 als PDF-Datei - forum Kirche

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LebensphilosophieBei sich seinGedanken und Erfahrungen zum Thema ZeitZu Beginn des neuen Jahres nehmen sichviele vor, gelassener zu sein. Sich mehrZeit für sich und die Familie zu nehmen.Wie kann dies gelingen?Wir wissen es eigentlich gut: Hast behindertdie Lebensqualität. Wer immer schnellergeht und lebt, verliert die Balance, istweniger überlegt in seinen Entscheidungen,verliert leichter die Geduld. Ruhe und Entspannungkommen oft zu kurz. Immer mehrMenschen sind von diesem Tempo überfordert.Sie selbst und ihre Beziehungen bleibenauf der Strecke. Darum nehmen sichviele vor, sich im neuen Jahr mehr Zeit zulassen.Schweizer und Schweizerinnen habe es dabesonders schwer, denn sie sind dieSchnellsten weltweit. Nicht auf den Strassen– sie rasen durch ihr Leben. Dies habenSozialforscher festgestellt. So untersuchtder Psychologieprofessor RobertLevine an der California State University inFresno das «Lebenstempo» in verschiedenenLändern. Er hat dabei unterschiedlicheArten der Beschleunigung gemessen: DieGeh-Geschwindigkeit, die Bedienungszeitbei der Post und die Genauigkeit der Uhrenim öffentlichen Raum. Auf Platz 1 von 31Ländern liegt die Schweiz. Auf den erstenzehn Plätzen liegen ausserdem acht weiterewesteuropäische Länder. Die USA belegenRang 16 und Mexiko nimmt den letztenPlatz ein. Dies zeigt, dass das «Lebenstempo»viel mit der Kultur zu tun hat. Bei unsist Leistung und Effizienz angesagt. Wir gehensogar immer schneller! Richard Wiesemannist Psychologieprofessor an der Universityof Hertfordshire. Er zeigt anhandvon Untersuchungen, dass die Geh-Geschwindigkeitin den letzten Jahren deutlichgestiegen ist.Bild: Detlef KissnerZeit nehmen müssen. Für die meisten vonuns ist Verlangsamung angesagt. Immermehr Menschen engagieren sich daher etwafür «Slowfood» als Gegenstück des«Fastfoods». Die Betreffenden kochenMahlzeiten aus regionalen Nahrungsmitteln,essen langsam und genussvoll. Anderemeditieren und beten regelmässig,gehen langsam spazieren, schlendern,anstatt zu eilen. Wieder andere hören konzentriertMusik oder lesen Gedichte.Ganz in der GegenwartAuch die Bibel nimmt das Problem ernst.Im vierten Gebot der so genannten zehnGebote wird der Schabbat als regelmässigerRuhepunkt festgelegt: Männern, Frauen,Ausländern, Arbeiterinnen, Knechten, jaauch den Tieren – allen wird eine wöchentlicheRuhepause verschrieben. Alle Menschenhaben ein Mal in der Woche Zeit fürsich, die Familie, die Liebe, lange Mahlzeiten,das Gebet, die Ruhe. Sie haben Zeitfürs Menschsein. Für Musse und Genuss,für Lebensqualität.Wer wirklich in und mit seiner Zeit ist, lebtganz in der Gegenwart. Der PhilosophPlotin beschreibt diesen Zustand als Loslassenvon Wünschen und Zukunftsvorstellungen.Nur das «Jetzt» zählt, denn Vergangenheitund Zukunft liegen nicht in unsererHand. Der berühmte Mystiker MeisterEckhart sagt sogar, dass wir die Vorstellungvon Zeit aus dem Alltag entfernen müssen.Ebenso alles Werten und die Identifikationmit Arbeit und Status. Wenn wir alles loslassen,kann Gott in unserer Seele geborenwerden; dies ist ein Stück Ewigkeit. Der Königswegdazu ist die Achtsamkeit: Bewusstatmen, bewusst essen, bewusst sitzen, bewusstschweigen, bewusst sprechen, bewusstarbeiten, bewusst zur Ruhe gehen.Zeit lassenDas Alltags-Leben vor Ort ist die Übung. Einlanger und schwieriger Weg. Es brauchtAusdauer und Konzentration. Eine halbeStunde Meditation jeden Tag ist aber einguter Anfang für eine Veränderung. Neuerdingsist dieses Training auch bei Managernsehr beliebt. Sie sollen sich auf ihrenAtem konzentrieren und alle Gedanken loslassen.Wer loslässt ist gelassen und trifftbessere Entscheide. Zu viel Geschwindigkeithat nämlich auch ihren finanziellenPreis. Eine einfache Übung sind auch dieFragen der Psychologin Ruth Cohn über dieBalance im Leben: «Bin ich genussfähig,liebesfähig und arbeitsfähig?» Bei einemUngleichgewicht empfiehlt es sich, sichZeit zu nehmen und zu lassen.In Psalm 31 heisst es «Meine Zeit steht indeinen Händen». Es ist gut, sich gerade zuBeginn des neuen Jahres daran zu erinnern,dass es Gott ist, der uns unsere Zeitschenkt.Christiane FaschonZeit nehmenVielen fehlt es an Zeit. Was aber ist Zeit?Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten.Selbst Wissenschaftler haben Mühe.Sicher ist, dass Zeit und Zeitgefühl zusammengehören.Denn Zeitgefühl, Gedanken,Erinnerungen, Wahrnehmung und dasmenschliche Bewusstsein lassen sichnicht von einander trennen. Dies zeigen Erkenntnisseder Hirnforschung, Molekularbiologieund Psychologie. Wir leben in undmit der Zeit. Daher lohnt es sich, über unserenUmgang damit nachzudenken. Unbestrittenist, dass wir uns für LebensqualitätDie Zeit verrinnt mit jeder Minute. Wie kann man sie sinnvoll nutzen?forumKirche | 1-2014 5


Sternsingen 2014Segen bringen, Segen seinHoffnung für Flüchtlingskinder in MalawiBild: zVgLeben, teilen ihre Freuden und Sorgen. Ausder Bibel schöpfen sie Lebenskraft und Lebensfreudeund orientieren sich am WortGottes. So helfen sie sich gegenseitig beiKrankheit, sorgen sich um den Zusammenhaltim Dorf und achten darauf, dass dieKinder in die Schule gehen und auf die Sakramentevorbereitet werden.Eine gute Schulbildung ist die beste Voraussetzung für eine sinnvolle Lebensperspektive.Perspektiven für FlüchtlingskinderNordöstlich der malawischen HauptstadtLilongwe liegt das Flüchtlingslager Dzaleka.Etwa 17‘000 Menschen vor allem ausBurundi, Ruanda und der DemokratischenRepublik Kongo leben hier auf engemRaum und unter hygienisch unzureichendenVerhältnissen. Viele Familien haben in ihrerHeimat Gewalt und Krieg erfahren müssenund leiden nun unter den Folgen von Traumata.Vor allem Kinder und Jugendliche,die von solchen Erlebnissen geprägt sind,können sich in diesem Umfeld nur schwererholen. Es herrschen Perspektivlosigkeit,Frust und Gewalt. Eine sorgenfreie Kindheitbleibt den meisten verwehrt.Malawi ist ein kleines, unscheinbaresLand. Viele wissen gar nicht, wo es aufder Karte zu finden ist. Es sorgt seltenfür Schlagzeilen, denn die Menschen inMalawi sind friedliebend, obwohl sie einsehr einfaches Leben führen müssen.Überall entlang der Strassen, hinter denHäusern und auf dem offenen Feld liegenin Malawi Berge von Ziegelsteinen zum Bauvon Häusern bereit. Frisch gebrannt,manchmal vom Regen verwaschen odervom Gebüsch wieder überwachsen. Oftfehlt es dann am teuren Zement, um solideMauern zu bauen. Oder es fehlt am Materialfür die Dächer. Eines aber beweisen dieseZiegelsteinhaufen: Der Wille, an der ZukunftMalawis zu bauen, ist da. Fährt mandurch Malawi, sieht man überall die klassischenHäuser aus luftgetrockneten odergebrannten Lehmziegeln. Die Dächer sindmeist aus Stroh. Da und dort wurden Strohdächerdurch teure Wellblechdächer ersetzt.Doch gerade bei starkem Wind hates sich gezeigt, dass diese «modernen»Häuser schon bald ohne Dach dastanden,während das Strohdach dem Sturm standgehaltenhat.Ohne Velo geht gar nichtsDas Velo ist das Verkehrsmittel schlechthinin Malawi. Man kann nur so staunen, wasalles damit transportiert wird. Zu zweit aufeinem Velo herumzufahren ist der Normalfall.Aber es geht locker auch zu dritt. Eskann auch das Familienfahrzeug sein. Undfür das Gepäck gibt es sowieso keine Grenze.Das Beladen will allerdings geübt sein.Für weite Strecken nimmt man den Bus.Doch allzu schnell ist man damit auch nichtunterwegs. Denn die Busse sind immer vollund ständig steigen Menschen aus undwieder ein. Autobahnen gibt es kaum inMalawi und die meisten Strassen kennenAsphalt nur vom Hörensagen ...Kirche in MalawiDie meisten Pfarreien in Malawi sind riesig!So kann es schon vorkommen, dass einePfarrei an die 40 «Aussenstationen» hat.Das sind kleine Dörfer oder Weiler mit einerKirche oder Kapelle. Der Pfarrer kommtmanchmal nur ein paarmal im Jahr dorthin,besonders wenn die Orte weit entfernt undnur schwer zu erreichen sind. Deshalb organisierendie Menschen das Pfarreilebenund die Glaubensweitergabe in den «KleinenChristlichen Gemeinschaften». In jedemOrt gibt es mehrere von diesen Gruppen.Sie treffen sich regelmässig, umgemeinsam die Bibel zu lesen und sich auszutauschen:Sie sprechen über ihr täglichesSchulbildung als ChanceDer Jesuiten Flüchtlingsdienst (JRS) hat essich zur Aufgabe gemacht, ihnen durch einBildungsangebot eine Chance auf eine bessereZukunft zu geben. Pro Klasse werdenzurzeit rund 85 Kinder unterrichtet. Aufmerksamesund erfolgreiches Lernen ist sokaum möglich. Eine gute Schulbildung alsVoraussetzung für eine Ausbildung und füreine Lebensperspektive liegt dem JRS jedochsehr am Herzen. Deshalb kümmert ersich um die Bereitstellung weiterer Klassenräume,stellt neue Lehrkräfte ein undschafft gute Schulbücher an. RegelmässigeWeiterbildungen des Lehrpersonals qualifizierendie Schulbildung zusätzlich. DerSchulbesuch ist gerade für traumatisierteMädchen und Jungen auch eine Möglichkeit,ein Stück Normalität im schwierigenAlltag im Flüchtlingslager zu erhalten. Seitacht Jahren arbeitet der JRS in Dzaleka. Fürdas Gelingen seines Engagements ist erauf Unterstützung angewiesen. Die Sternsingerinnenund Sternsinger ermöglichendurch ihr Engagement die Anschaffung vonSchulmaterial, die Finanzierung der Lehrerweiterbildungen,die Betreuung von traumatisiertenKindern und Jugendlichen und diemedizinische Versorgung.Siegfried Ostermann/missio6forumKirche | 1-2014


Kirche SchweizEin Stadtzürcher mit Flair für KulturDer neue Abt von Einsiedeln stellt sich den Medien vorUrban Federer präsentierte sich auf originelleWeise den Medien – «entlang» seinesNamens: Urban Federer. Der 59. Abtvon Einsiedeln ist Stadtzürcher, schätztBildung und Kultur, liebt die Musik und hatmit dem berühmten Schweizer TennisstarRoger Federer einen gemeinsamen Vorfahren– im 17. Jahrhundert. Als Wahlspruchhat der 45-jährige Benediktinermönch,bislang Dekan der Abtei, die biblische Bezeichnung«Adiutor in Christo» (Mitarbeiterin Christus) gewählt.«Urban» lautet der Vorname des neuen EinsiedlerAbtes. Dieser sei für ihn «schonfast programmatisch», sagte Federer, dersich den zahlreichen Medienvertretern entlangseines Namens vorstellte. «Urban»bedeute «der Städter». Der neue Klostervorsteherist Stadtzürcher und stolz darauf,ein solcher zu sein, wie er sagte. MitFederer wird zudem zum zweiten Mal einZürcher in der über tausendjährigen Geschichtedes Klosters Abt von Einsiedeln.Freude am UnterrichtenFür Federer verbindet sich mit dem Vornamen«Urban» auch das städtische Lebensgefühl.Bildung und Kultur bedeuteten ihmsehr viel, sagte der Germanist, der unter anderemDeutsch an der Stiftsschule Einsiedelnunterrichtet. «Ich bin leidenschaftlichgerne Lehrer, weil ich gerne mit jungen Menschenunterwegs bin.» Als Abt will sichFederer weiterhin für die Stiftsschule einsetzen.Noch unklar sei, ob er Lehrer bleibenwerde, dies hänge auch vom Pensum ab.Er würde jedoch gerne weiter unterrichten.Kein Cousin von RogerFrüher hätten die Leute wissen wollen, obsich «Federer» mit «e» oder «ä» schreibe.Heute wolle man nur noch wissen, ob ermit Roger Federer verwandt sei, sagte derneue Abt weiter. Aber er sei weder der ältereBruder noch der Cousin des berühmtenSchweizer Tennisstars. Der Einsliedler Abtgab jedoch zu, dass ihm Roger «äusserstsympathisch» sei und er nicht ungern mitihm in Verbindung gebracht werde.Als Abt will Federer Einsiedeln als einen«Ort der Begegnung» erhalten und fördern.Grosses Vertrauen habe er dabei in dieSchwarze Madonna von Einsiedeln. Maria,die Mutter Gottes, verbinde in EinsiedelnGläubige aus verschiedenen christlichenAbt Urban ist auch ein begeisterter Sänger.Kirchen und auch Menschen islamischenund hinduistischen Glaubens.Unbekanntes Arbeitsfeld BischofskonferenzFederers Wahlspruch stammt aus der Bibel,am Ende des Römerbriefes von Apos -tel Paulus, wo es heisst: «Grüsst Urbanus,unseren Mitarbeiter in Christus.» «Adiutorin Christo» – das will der neue Abt sein. Erhoffe auf Menschen, «die mit mir zusammenin den Klöstern, in der Kirche und inder Gesellschaft für ein gutes Zusammenlebenund für das Wohl jedes Einzelnenund jeder Einzelnen arbeiten». Als Abt vonEinsiedeln wird Federer auch Mitglied derSchweizer Bischofskonferenz. Zu den Aufgaben,die ihn dort erwarten, konnte der neueKlostervorsteher noch nichts sagen. Diessei etwas sehr Neues für ihn. Am Schlussder Präsentation gab Federer eine Kost -probe seiner musischen Talente: DieBild: Franz Kälin/Kloster EinsiedelnDas Kloster EinsiedelnDas im Jahr 934 gegründete Benediktiner-KlosterMaria Einsiedeln ist wie dasAugustiner-Chorherrenstift Saint-Mauriceim Kanton Wallis eine sogenannte Territorialabtei.Diese haben einen ähnlichenRang wie ein Bistum. Die Äbte dieser unmittelbardem Heiligen Stuhl unterstehendenKlöster erfüllen Aufgaben einesDiözesanbischofs für die umliegendenGemeinden und werden daher vom Papsternannt. Ihr Abt ist Mitglied der jeweiligennationalen Bischofskonferenz. Weltweitgibt es nur noch etwa ein DutzendTerritorialabteien. Einsiedeln hat derzeitrund 60 Mönche und 240 Beschäftigte.Seit seiner Gründung im Jahre 1130 gehörtauch das Benediktinerinnen-KlosterFahr bei Zürich zur Abtei Einsiedeln. DerAbt von Ein siedeln ist deshalb auch derjenigedes Klosters Fahr.Medienvertreter durften eine Sequenz ausder südafrikanischen Nationalhymne hören.Gesungen vom Vokalquartett «The Ravens»,dem Federer als Tenor angehört.Das Stück wurde zu Ehren des kürzlichverstorbenen Nelson Mandela ausgewählt,wie Federer sagte.Neue Aufgaben von Werlen noch unbekanntDer neue Abt wird sich vor seiner Weihe am22. Dezember für einige Tage zurückziehen.Über die künftigen Aufgaben seines Vor -gängers habe man noch nicht entschieden,sagte Federer vor den Medien. Werlenwerde sich zunächst einmal zur Erholungan einen derzeit noch unbekannten Ortzurückziehen.Gegenüber der Presseagentur Kipa sagteFederer, er habe keine Angst, an seinembeliebten und erfolgreichen Vorgänger gemessenzu werden. Es sei Sache der Medienund des Publikums, wie man ihn beurteile.Deswegen wolle er kein andererMensch sein. Federer, der Respekt vor seinemneuen Amt bekundet, freut sich insbesondere,als Abt mehr Gestaltungsmöglichkeitenzu haben. Er predige sehr gerne. AlsAbt könne er dies nun an hohen Feiertagenvor einem grösseren Publikum tun.Barbara Ludwig/KipaforumKirche | 1-2014 7


Inserate · DiversesKATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE BERGPer 1. April 2014 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/nOrganistin|Organistenfür die Mitgestaltung der Gottesdienste im Orgelteam.Aufgabenbereich• Orgelspiel an den Gottesdiensten (meist Samstag/Sonntag)• Begleitung des Kirchenchors an Festtagen• BeerdigungenWir bieten Ihnen• Gute Infrastruktur• Vor 6 Jahren komplett restaurierte Orgel mit neuem Spieltischund hervorragendem Klang• Besoldung gemäss Besoldungsverordnung der KatholischenLandeskirche des Kantons ThurgauHaben wir Sie angesprochen? Für weitere Informationen laden wirSie gerne zu einem persönlichen Gespräch ein.Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte anHerr Martin Hugentobler, Präsident KirchenvorsteherschaftSonnenstrasse 11, 8572 Berg, T 071 636 22 94e-mail: m.hugentobler@kath-berg.chWas tun, wenn …Neue Einteilung der Pfarreiseiten in forumKircheMit der ersten Ausgabe 2014 von forumKirche präsentieren sichdie Pfarreiseiten in einer neuen Einteilung (vgl. forumKirche13/23, Seite 4). Statt bisher fünf wird es künftig nur noch vierverschiedene Innenteile (Splits) geben. Auch in der neuen Erscheinungsformgibt es Möglichkeiten, mit wenig Aufwand anlieb gewonnene Informationen anderer Pfarreien zu gelangen.Am 1. Oktober 2006 setzte das Bistum Basel den Pastoralen Entwicklungsplanin Kraft. Dieser regelt den Zusammenschluss einzelnerPfarreien zu einem Pastoralraum. Inzwischen wurden in denKantonen Schaffhausen und Thurgau bereits die ersten Pastoralräumeerrichtet, weitere sind in Vorbereitung. Dies machte eineNeueinteilung der Innenseiten von forumKirche nötig. Damit verändertsich auch die Zusammensetzung der Pfarreien innerhalb dereinzelnen Splits. Dies kann für Leserinnen und Leser zur Konsequenzhaben, dass Mitteilungen von manchen Nachbarpfarreiennun in einem anderen Split abgedruckt sind. Diese Infos könnenaber nach wie vor auf der Internetseite www.forumkirche.ch abgerufenwerden, die auch an die neue Einteilung angepasst wurde.HilfenUm die Mitteilungen der Pfarreien noch besser zugänglich zu machen,hat die Redaktionskommission neue «Kanäle» eingerichtet:Zum einen besteht die Möglichkeit, sich einzelne Splits nach derenErscheinen als Newsletter per Mail zusenden zu lassen. Wer imInternet nicht zu Hause ist, kann per SMS wenigstens die Zeitender Sonntagsgottesdienste abrufen. Dazu muss man den Namendes gewünschten Ortes, z. B. «Amriswil», an die Nummer 079 80706 23 senden. Wer mehr über eine andere Pfarrei ausserhalb deseigenen Splits erfahren möchte, kann sich zusätzlich eine verbilligteAusgabe von forumKirche bestellen. Man erhält diese zumSelbstkostenpreis von 15 Franken pro Jahr. Newsletter und zusätzlicheAbos können an einer Kontaktstelle (siehe unten) bestelltwerden. Sollten Leserinnen und Leser eine Ausgabe von forumKirchemit einem falschen Split erhalten, d. h. dass die Wohnortpfarreiim zugestellten Heft nicht mehr aufgeführt ist, können sie diesesebenfalls der Kontaktstelle melden.Detlef Kissner■ Die Kontaktstelle ist bis 10. Januar an Werktagen von9 bis 11 Uhr erreichbar unter T 071 626 11 72 oder E-Mail:red.ma@forumkirche.ch. Danach können Anliegen im Zusammenhangmit der Splitumstellung dem Sekretariat zu den üblichenBürozeiten (Mo, Di, Do von 9 bis 11.30 Uhr) gemeldet werden.Wie viel Christentum verträgtdie Schule?Podiumsgespräch zum Lehrplan 21Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz AGCKveranstaltet am 21. Januar in Bern ein Podiumsgespräch zumThema «Religion im Lehrplan 21». Zur Diskussion steht der schulischeReligionsunterricht.Der Entwurf des Lehrplans 21 (LP 21) sieht für den schulischen Religionsunterrichteinen «Paradigmenwechsel» vor: Ziel vieler bisherigerkantonaler Lehrpläne ist es, den Kindern im Kindergarten undin der Primarschule die christliche Tradition und Überlieferung nahezubringen.Die Kinder sollen die Gesellschaft, in der sie leben,verstehen können, unabhängig von ihrem Glauben.Religionsvergleich für Kindergärtler?In der Einleitung des LP 21 ist zu lesen, dass sich die Volksschule«an christlichen, humanistischen und demokratischen Wertvor -stellungen» orientieren soll. Allerdings vermissen verschiedeneKirchen und politische Parteien den konkreten Bezug auf diechristlich–jüdische Überlieferung, welche die Schweiz geistesgeschichtlichund kulturell geprägt hat. Die Stellungnahmen desSchweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und der SchweizerischenBischofskonferenz weisen auf den fehlenden Schwerpunktder jüdisch-christlichen Tradition hin.Der Entwurf des LP 21 sieht bereits für Kindergarten und Primarstufe(1./2. Zyklus) einen religionswissenschaftlichen Vergleichverschiedener Weltsichten vor. Dieser Ansatz steht in den meistenbisherigen Lehrplänen erst für die Sekundarstufe I im Zentrum.Ist dieser Wechsel gewollt oder ist die explizite Auseinandersetzungmit der jüdisch-christlichen Überlieferung einfach vergessengegangen? Könnte das Zürcher Modell «Religion und Kultur» wegweisendsein für den Religionsunterricht im LP 21? Diese Fragenwerden im Rahmen des Podiumsgesprächs mit Spitzenvertretungenaus Bildungspolitik, Schule und Kirchen diskutiert.■ Nähere Infos: www.agck.chChristiane Faschon, Generalsekretärin der AGCK CH8forumKirche | 1-2014


Mehr als Worte sagt ein LiedBild: Claudia KochVon guten Mächtenwunderbar geborgenerwarten wir getrost,was kommen mag.Gott ist bei uns am Abendund am Morgen,und ganz gewissan jedem neuen Tag.Dietrich Bonhoeffer(gestorben am 9. April 1945)Katholisches Gesangbuch 374.5/554Vertrauen in das neue JahrWorte, die sich nicht verbrauchen; Worte, die wir brauchen, am Abend, am Morgen, am Anfang und am Endeeines Jahres, wenn Leben beginnt und wenn Leben endet. Trost, Ruhe, Zuversicht, Geborgenheit, Vertrauensprechen daraus. Und doch, man spürt, dass der Autor dieser Zeilen einen Weg zurückgelegt hat, bis er zudieser Gewissheit gefunden hat.Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Pfarrer, Universitätsdozent, als Mitglied der Bekennenden Kirche im Widerstandgegen Nazideutschland, sitzt seit 18 Monaten in Untersuchungshaft, als er am 19. Dezember 1944 seiner Brauteinen Weihnachtsbrief schreibt, der ein Gedicht mit sieben Strophen enthält. Die siebte ist die bekannteste. Allesind persönlich. Bonhoeffer spricht in der ersten Strophe seine Braut und seine Familie an: «So will ich diese Tagemit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.» Er beschönigt nicht, was hinter ihnen liegt: «Noch will dasalte (Jahr) unsre Herzen quälen.» Er blendet auch den Tod nicht aus, mit dem er jederzeit rechnen muss: «Undreichst du uns den schweren Kelch, den bitteren» – und will ihn doch zusammen mit den Seinen annehmen «ausdeiner guten und geliebten Hand». Das Gedicht wird zum gemeinsamen Gebet, zur Bitte um Freiheit: «Führ, wennes sein kann, wieder uns zusammen! Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.» Weihnachten. Engel. GuteMächte. Sie bergen ihn und die Seinen. Die Gefängnismauern können sie nicht trennen. An seine Braut schreibter im selben Brief: «Aber ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, je stiller es um mich herum geworden ist,desto deutlicher habe ich die Verbindung mit euch gespürt. Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe ausbildet,die wir im Alltag kaum kennen. So habe ich mich noch keinen Augenblick allein und verlassen gefühlt. Du,die Eltern, ihr alle … seid mir immer ganz gegenwärtig.» Diese besondere Verbundenheit legt Bonhoeffer am Endeseines Gedichts in Gottes Hände. «Gott ist bei uns.» Das gilt auch uns – an jedem Tag in diesem neuen Jahr.■ Das Lied zum Hören: www.youtube.com/watch?v=aN7dGz6NH5MGunda Brüske, Liturgisches InstitutforumKirche | 1-2014 9


Schaffhausen · Kirche ohne Grenzen – UngarischDen Fragen des Lebens nachgehenEin Glaubenskurs für JüngereMehrEin Gespräch mit SandorBeat Müller und Peter Wild schlüpfen in dieHaut der beiden Jünger Petrus und Andreasund präsentieren das Evangelium aus derenPerspektive.Unter dem Titel «Ich? Gott? Du?» bietetdie kantonale Jugendseelsorge Schaffhauseneinen Glaubenskurs für Jugendliche,junge Erwachsene und Junggebliebene an.Er findet an vier Abenden statt. Zum Auftaktkommt das Gospel-Comedy-TheaterFischaugä nach Schaffhausen.Was bewegt mein Leben? Welchen Sinn hates? Was möchte ich erreichen? Und was hatdies mit dem Glauben zu tun? Über dieseund ähnliche Fragen können sich junge Menschenim Rahmen eines Glaubenskursesaustauschen und gegenseitig inspirieren.Begonnen werden die vier Samstagabendejeweils mit einem thematischen Impuls, derBild: zVgzum Gespräch anregen soll. Im Anschlussan den Austausch sind die Anwesenden zueinem gemeinsamen Essen eingeladen.Die einzelnen Abende können unabhängigvoneinander und ohne vorherige Anmeldungbesucht werden.Aus Sicht der JüngerAm ersten Abend, der am 11. Januarim Pfarreisaal von St. Konrad stattfindet,steht ein Schauspiel besondererArt auf dem Programm. Die beidenAkteure Beat Müller und Peter Wildbieten mit ihrem Gospel-Comedy-Theater Fischaugä einen humorvollenBlick hinter die Kulissen des«Jünger-Seins» und öffnen für Bekanntesüberraschend neue Perspektiven.Fischaugä schaut durchdie Augen von Petrus und Andreas aufbekannte Szenen aus den Evangelien.Man erlebt diese einfachen Fischer alsechte Menschen, wie sie knietief in Wundern,Gleichnissen, Fragen und letztendlichim Glauben stehen. Interessierte könnensich nach der Aufführung noch zum Austauschzusammenfinden. Zum Theater sindnicht nur Teilnehmende des Glaubenskurs,sondern alle, die sich daran erfreuen, herzlicheingeladen.AbschlussgottesdienstDer zweite und dritte Abend wird von denInitiatoren des Glaubenskurses, DariaSerra, Lisi Spörndli, Joachim Cabezas undMarco Martina gestaltet. Zum viertenAbend sind wieder besondere Gäste eingeladen:Martin Iten, Redaktionsmitglied deskatholischen Jugendradios fisherman.fm,wird mit den Teilnehmenden ins Gesprächkommen und Weihbischof Marian Elegantiwird zum Abschluss des Glaubenskursesmit allen einen Gottesdienst feiern.Detlef KissnerDer Glaubenskurs «Ich? Gott? Du?» im einzelnenSa., 11. Januar, 18.30 bis 21.00 Uhr: Kirche St. Konrad, Schaffhausenmit Gospel-Comedy-Theater FischaugäSa., 15. Februar, 18.30 bis 21.00 Uhr: Pfarreisaal St. Peter und Paul, RamsenSa., 8. März, 18.30 bis 21.00 Uhr: Pfarreisaal der Missione Cattolica Italiana, NeuhausenSa., 15. März, 18.30 bis 21.00 Uhr: Pfarreisaal Heilig Kreuz, Neuhausenmit Martin Iten und Weihbischof Marian Eleganti■ Nähere Auskünfte unter E-Mail: marco.martina@pfarreien-schaffhausen.choder T 052 620 43 92Bereits im 10. Jahrhundert kamen die erstenUngaren in die Schweizer Region.Später, durch den zweiten Weltkrieg, denBeitritt Ungarns in die EU und die Welleder Gastarbeiter im Jahr 2012, emigriertendie Ungaren und zuvor deren Vorfahrenin die Schweiz. Heute leben ungefähr30’000 Ungaren hier. In den 60er-Jahrenentstand in Zürich die erste ungarischeMission. Kirche ohne Grenzen hat mit demgebürtigen Serben Sandor Losoncz (34),Organist in verschiedenen ungarischenGottesdiensten, über die ungarische Missiongesprochen.Herr Losoncz, wie entstand die ungarischeMission in der Schweiz?In den 40er- bis 60er-Jahren gab es aufgrundder Einwanderung, den Gastarbeiternund den Flüchtlingen ca. zehn ungarischePriester in der Schweiz, welche auch in ZürichGottesdienste auf Ungarisch hielten.Mit der Zeit entwickelten sich daraus mehrereMissionen. Auch in Basel, Freiburg,Bern und Basel gab es in den ersten Jahrzehntenungarische Missionen. Heuteexistiert lediglich diejenige in Zürich, welcheoffiziell rechtlich noch funktioniert. InBasel müssen die Ungaren ihren Pfarrerprivat bezahlen. Jedoch finden in Basel,Bern, Freiburg, Lausanne, St. Gallen, Frauenfeld,Kreuzlingen, Schaffhausen, Uster,Wetzikon, Winterthur u. a. regelmässig Gottesdienstein ungarischer Sprache statt.Wie sieht die Glaubensgemeinschaft derMission heute aus?Die Gemeinde ist sehr lebendig. Es hatsehr viele Jugendliche, junge Familien undMenschen mittleren Alters. In Kreuzlingensind zum Beispiel in einem Gottesdienst70 % der Gläubigen unter 40 Jahre alt. Dortwerden die Gottesdienste mit einem evangelischenPfarrer gefeiert. Die Katholikensind jedoch in der Mehrheit. Die Gottesdienstesind gut besucht und durch dievielen Kinder und Jugendlichen ziemlichlebendig. In Zürich, wo die Mission und dieGottesdienste katholisch sind, kommenjeweils rund 200 Gläubige zusammen, umgemeinsam Eucharistie zu feiern. Es funktioniertgut, Gott sei Dank.Welche verschiedenen Gruppierungen gibtes in der Mission und was zeichnet sie aus?Es gibt einen altersdurchmischten Chor, Ministrantinnen,Pfadfinder, eine Jugend-Mu-10 forumKirche | 1-2014


Kurse · TagungenClub kbrFreizeit für Singles■ Edvard Munch-AusstellungBesuch der Ausstellung im Kunsthaus Zürichmit Führung und anschliessendem Essen.Datum: 5. JanuarTreffpunkt: 13.05 Uhr, Zürich-HB beimTreffpunktwürfelAnmeldung: bei info@kbr.ch oderT 041 210 16 53ÖkumenischeVorbereitungsgruppe■ Vorbereitung zumWeltgebetstag 20142014 stammt dieLiturgie des Welt -gebetstages vonFrauen aus Ägyptenund steht unter demMotto «Ströme in derWüste».Datum: 18. Januar 2014,8.00 bis 16.45 UhrOrt: Evangelisches Kirchgemeindezentrum,KreuzlingenLeitung: Gertrud Binder, Arbon; DorliCrabtree, Romanshorn; KarinFlury, Romanshorn; BrigittaLampert, DiessenhofenKosten: 60 CHFAnmeldung: bis 3. Januar beitecum@kartause.ch oderT 052 748 41 41BenediktinergemeinschaftKloster Fischingen■ Meditationstag für FrauenEin Tag der Achtsamkeit und des Rückzugsaus dem Alltag mit westlicher Zenmeditation,nur für Frauen.Datum: 18. Januar, 08.30 bis 17.00 UhrOrt: Kloster FischingenLeitung: Br. Daniel PrandiniKosten: 50 CHFAnmeldung: bis 16. Januar beiwww.benediktiner-stille.ch oderT 071 978 72 60■ Zazen – Sitzen in der StilleEin Tag im Monat der Achtsamkeit undRückzug aus dem Alltag mit westlicherZenmeditation.Datum: 25. Januar, 08.30 bis 17.00 UhrOrt: Kloster FischingenLeitung: Br. Daniel PrandiniKosten: 70 CHFAnmeldung: bis 23. Januar beiwww.benediktiner-stille.ch oderT 071 978 72 60Paulus-Akademie Zürich■ Einkommen und Vermögenin der SchweizDriftet die Gesellschaft auseinander? DieseFrage diskutieren Chefökonom Dr. DanielLampart und Prof. Dr. Christoph Schaltegger.Datum: 4. Februar, 18.00 bis 20.00 UhrOrt: Hotel Glockenhof, Saal London,Sihlstr. 33, ZürichLeitung: Prof. Dr. Stephan Wirz, Paulus-Akademie ZürichKosten: 20 CHFAnmeldung: bis 28. Januar beieva.lipp-zimmermann@paulus-akademie.ch oderT 043 336 70 42Katholische Landeskirche■ Paartime –Kompetenztrainingfür PaareHilfreiche Informationenund praktischeAnregungen fürPaare, die ihre Kompetenzenerweiternwollen, um Stressoder Konflikte zu bewältigen.Datum: 5./19. Februar, 5./19. Märzund 18. JuniZeit: jeweils mittwochs von19.00 bis 22.00 UhrOrt: Katholisches Pfarreizentrum,Kirchplatz 4, AadorfLeitung: Monica Kunz, FachstellePräVita FrauenfeldKosten: 200 CHF pro PaarAnmeldung: bis 22. Januar bei keb@kathtg.choder T 071 626 11 51■ Impulstage für Paare, die sich trauenÖkumenische Ehevorbereitung, um sich bewusstZeit füreinander zu nehmen und überwesentliche Fragen des Zusammenlebens zusprechen.Datum:Ort:Leitung:Kosten:hurgauFachstelle Kirchliche Erwachsenenbildung15. bis 16. Februar, Samstagab 14.00 Uhr bis Sonntag,16.15 UhrKartause Ittingen, WarthRoswitha und Bruno Strassmann-Schanes,Nina undMartin Schmitter-Gasser370 CHF pro Paarinkl. VollpensionAnmeldung: bis 22. Januar bei keb@kathtg.choder T 071 626 11 51ZeitschriftentippIch und wir – Im Auftrieb der AndernFotos von Vogelschwärmen inspirieren uns,über unseren Umgang in Gruppen nachzudenken.Wie wächst das Ich und wie stark istes auf das Wir angewiesen, damit es sichentfalten kann? Worin liegt das religiöse, beruflicheoder sportliche Potenzial für unserZusammenwirken in Gruppen? Wie könnenGruppen uns zu mehr Lebendigkeit und Kreativitätbeflügeln? Erstmals erscheint Fermentin einer neu gestalteten Form. Die Leseführungist prägnant und übersichtlich. Dertransparente Schriftzug gibt den Blick frei aufdas Bild und steht für unser Programm: hochwertigeSchwarzweissbilder werden durchdas Wort durchsichtig. Bilder und Texte fügensich so zu einer neuen Bedeutungseinheit,die zu uns spricht.info@ferment.ch oder T 071 388 53 30Sonntagslesungen29. Dezember – Fest der heiligen FamilieErste Lesung: Sir 3,2-6.1214Zweite Lesung: Kol 3,12-21Evangelium: Mt 2,13-15.19-235. Januar – 2. Sonntag nach WeihnachtenErste Lesung: Sir 24,1-2.8-12Zweite Lesung: Eph 1,3-6.15-18Evangelium: Joh 1,1-18 ( oder 1,1-5.9-14)Sende Aadorf an079 807 06 23Eine SMS kostet 25 RappenNEUSMS-Dienstfür kath. Gottesdiensteim Thurgau und inSchaffhausenam Wochenende14 forumKirche | 1-2014


Anderssprachige Missionen · Radio & TVGottesdiensteAlbaner-MissionSonntag 29. Dezember 13.00 Uhr Wil/SGFreitag 03. Januar 19.30 Uhr MünchwilenSonntag 05. Januar 13.00 Uhr Wil/SGItaliener-Mission Frauenfeld-Sirnach-WeinfeldenSonntag 29. Dezember 09.15 Uhr Klösterli Frauenfeld11.15 Uhr St. Remigius SirnachDienstag 31. Dezember 18.30 Uhr Klösterli FrauenfeldMittwoch 01. Januar 09.15 Uhr Klösterli Frauenfeld11.15 Uhr St. Remigius SirnachFreitag 03. Januar 08.30 Uhr Klösterli FrauenfeldSamstag 04. Januar 17.00 Uhr St. Jakobus Steckborn18.30 Uhr St. Johannes WeinfeldenSonntag 05. Januar 09.15 Uhr Klösterli Frauenfeld11.15 Uhr St. Remigius SirnachSamstag 11. Januar 17.00 Uhr Bruder Klaus DiessenhofenItaliener-Mission Kreuzlingen-Arbon-RomanshornSonntag 29. Dezember 09.30 Uhr St. Ulrich Kreuzlingen11.30 Uhr St. Martin ArbonMittwoch 01. Januar 09.30 Uhr St. Ulrich Kreuzlingen11.30 Uhr St. Martin ArbonFreitag 03. Januar 19.15 Uhr St. Ulrich KreuzlingenSamstag 04. Januar 17.45 Uhr Alte Kirche Romanshorn19.15 Uhr St. Stefan AmriswilSonntag 05. Januar 09.30 Uhr St. Ulrich Kreuzlingen11.30 Uhr St. Martin ArbonSamstag 11. Januar 17.45 Uhr Michaelskapelle Bischofszell19.15 Uhr St. Peter und Paul SulgenKroaten-MissionSonntag 29. Dezember 10.00 Uhr Kirche Bernrain Kreuzlingen12.00 Uhr Klösterli Frauenfeld17.30 Uhr St. Peter SchaffhausenDienstag 31. Dezember 17.30 Uhr St. Peter SchaffhausenMittwoch 01. Januar 12.00 Uhr Klösterli Frauenfeld18.00 Uhr St. Maria SchaffhausenSamstag 04. Januar 19.00 Uhr St. Martin ArbonSonntag 05. Januar 10.00 Uhr Klosterkirche Münsterlingen12.00 Uhr Klösterli Frauenfeld17.30 Uhr St. Peter SchaffhausenMontag 06. Januar 19.00 Uhr St. Peter SchaffhausenPortugiesen-MissionSamstag 04. Januar 19.00 Uhr Klösterli FrauenfeldSlowenische Mission in AmriswilSonntag 05. Januar 10.00 Uhr Pfarreisaal AmriswilSpanier-MissionSonntag 29. Dezember 10.30 Uhr Klösterli FrauenfeldMittwoch 01. Januar 09.30 Uhr St. Galluskapelle Arbon11.00 Uhr Pfarreisaal AmriswilSamstag 04. Januar 18.30 Uhr St. Maria SchaffhausenSonntag 05. Januar 10.30 Uhr Klösterli Frauenfeld12.00 Uhr St. Stefan KreuzlingenSamstag 11. Januar 18.30 Uhr St. Maria SchaffhausenRadio TOPMontag bis Samstag, ca. 6.45 Uhr30. Dezember bis 4. Januar: Markus Hediger6. bis 11. Januar: Miriam BäckerTOP ChurchGedanke zum Sunntigsonntags, 8.10 Uhr29. Dezember: Miriam Bäcker5. Januar: Markus HedigerLäbe mit Gottsonntags, 8.20 Uhr29. Dezember und 5. Januar: Roland StollerAls Podcast unter: www.radiotop.ch/podcastsSchaffhauser Fernsehen SHfGedanke am WuchenändSamstag/Sonntag ab 18.20 Uhr,in stündlicher Wiederholung4. Januar: Andreas Egli11. Januar: Madeleine PeterRadio MunotGedanken zum TagMontag bis Freitag 6.50 Uhr30. Dezember bis 3. Januar:Peter Vogelsanger6. bis 10. Januar: Paddy PortmannRadioMo bis Fr, 8.40 Uhr, Sa 6.40 Uhr, Radio SRF 1«Morgengeschichte» – Impuls zum neuen Tag30. Dezember bis 4. Januar: Ferruccio Cainero6. bis 11. Januar: Ralf SchlatterSo, 29. Dezember, 9.30 Uhr, Radio SRF 2 KulturRöm.-kath. Predigt. Adrienne HochuliStillhard, ZürichMi, 1. Januar, 8.30 Uhr, Radio SRF 2 KulturPerspektiven. Hans Küng und ein Blickzurück. Der Gründer der «Stiftung Weltethos»beschreibt in seinem dritten und letzten Band«Erlebte Menschlichkeit» die letzten 30 Jahreseines Lebens.So, 5. Januar, 8.30 Uhr, Radio SRF 2 KulturPerspektiven. Bibeljodel? Peter Roth machtleidenschaftlich Musik und erkennt in derNaturtonmusik eine ursprüngliche Kraft, dieMenschen berührt.FernsehenSo, 29. Dezember, 11.00 Uhr, ZDFSternstunde Philosophie. Wie viel Mut tutgut? Ein Gespräch über Umbrüche undN euanfänge, über den Mut zum Risiko unddie Kunst des guten Scheiterns.Sa, 4. Januar, 20.00 Uhr, SRF 1Wort zum Sonntag. Nadja EigenmannSo, 5. Januar, 9.30 Uhr, ZDFKatholischer Gottesdienst. Aus der Stifts -kirche St. Philippus und Jakobus in AltöttingSo, 5. Januar, 11.00 Uhr, SRF 1Sternstunde Philosophie. Weniger ist mehrAbfall, Klimawandel, Energieverbrauch:Die globale Gemeinschaft steht vor grossenHerausforderungen. Wie sollen sie gemeistertwerden?FilmtippIn the Name of …Der homosexuell veranlagte Priester ist bereitsein Klischee der Medienwelt. Geradewenn es sich wie hier um einen katholischenPriester in einem Auffangzentrum fürJugendliche handelt. Wer jedoch die Be -stätigung seiner Vorurteile gegenüber demkatholischen Klerus sucht, liegt völligfalsch. Es gelingt der polnischen Regisseurin,dem Thema etwas Neues abzugewinnen.Mit einem ehrlichen Blick auf denPries ter Adam zeigt sie auf, wie schwierigdie Sublimierung der eigenen Sexualität ist:Mit der Begierde konfrontiert, gibt es fürAdam Momente der Angst und des Glücks.Verdrängung und Einsamkeit führen denPriester in die tiefste Verzweiflung und dochgibt es für ihn eine Lösung.Polen 2012. Regie: Malgoska SzumowskaKinostart: 2. JanuarBild: Xenix FilmdistributionforumKirche | 1-2014 15


Kalenderblatt · Zum SchlussPfarreiblatt der Bistumskantone Schaffhausen und ThurgauVeranstaltungenDienstag, 31. Dezember, 20.30 UhrKloster Fischingen, BibliothekEin klingender Spiegel unseres LebensDas Wiener Salon Ensemble spielt Werke vonMozart, Haydn, Schubert u. a.Dienstag, 31. Dezember, 21.00 bis 00.30 UhrKlosterkirche FischingenSilvester bei den BenediktinernMeditation zum Jahreswechsel,Konzert mit dem DuoCordaHarfe: Corinne Kappeler; Violine: Daniel TreyerDienstag, 31. Dezember, 22.30 UhrKatholische Kirche AmriswilSilvesterkonzert bei KerzenscheinOrgelfeuerwerk und «Irische Töne» Toccaten,Träumereien, Tänze …Ensemble «Irish Pipes & Strings»; Trompete undFlügelhorn: Karl Svec; Orgel und Cembalo:Thomas Haubrich – Eintritt frei, KollekteMittwoch, 1. Januar, 16.00 UhrKatholische Kirche RamsenNeujahrskonzert mit der Bibertal BrassEinstimmung ins neue Jahr mit Klängen ausFilmmelodien, Musicals, Klassik und OperEintritt frei, KollekteMittwoch, 1. Januar, 17.00 UhrEvangelische Stadtkirche FrauenfeldDUO CALVA – «Heute Abend: Zauberflöte!Grosse Oper für zwei Celli»Musikalisch anspruchsvolles, aber auch humorvollesProgrammCelli: Alain Schudel und Daniel SchaererSamstag, 4. Januar, 14.00 UhrHofmeisterhaus SchaffhausenDreikönigstanzenLeitung: Rösli Koller und Elisabeth PrinceSonntag, 5. Januar, 19.00 UhrKath. Kirche St. Stefan Kreuzlingen-EmmishofenAdoray – Lobpreisabende für junge MenschenImpulse, Gebete, Gesang, Meditation, Chill-outMontag, 6. Januar, 20.00 UhrKatholische Kirche SirnachFestliches Bach-Dreikönigskonzertbei Kerzenlicht für Soli, Chor und OrchesterSopran: Franziska Zimmerli; Orgel: NiklausStengele; Cäcilienchor Näfels; Leitung undCembalo: Cornelius BaderMittwoch, 8. Januar, 19.00 UhrSt. Peter Schaffhausen, Raum der StilleÖkumenisches Taizé-AbendgebetEin Jahr verabschiedet sichInspiriert von einem Gedicht und unseren Kindern,die in der Adventszeit wundersamer Weise vielschneller wach sind als sonst, ist folgende Ideeentstanden. Ein Jahr verabschiedet sich nichteinfach so, es hinterlässt kleine Päckchen. Ichstelle mir die Päckchen wie einen Adventskalendervor. Sie sind schön und sorgfältig eingepackt, vonverschiedenen Grössen. Aufgereiht nebeneinander,wie damals der Adventskalender in der WGwährend der Studienzeit.Den Inhalt der Päckchen sammeln wir aus demalten Jahr. Wir füllen sie mit Eindrücken und Bildern,die uns bewegten. Dazu kommen schöneBegegnungen, die uns berührt haben. Sorgfältigpacken wir tröstende und stärkende Worte ein.Ganz wichtig sind auch alle Momente, in denen wirgelacht, uns gefreut, gespielt, gehofft und etwasgewagt haben. Nicht vergessen werden dürfennachdenkliche und traurige Augenblicke. Auch siebrauchen ihren Platz im Kalender.Ob die Päckchen im neuen Jahr alle geöffnetwerden ist nicht das Wesentliche. Das Einpackensoll mehr Gewicht haben. Vielleicht macht das Einpackengemeinsam mit Freunden oder der Familienoch mehr Freude. Wunderbar finden sich Inhaltefür die Päckchen beim Durchstöbern von Fotosdes sich verabschiedenden Jahres.Bezeichnend für diesen Rückblick halte ich michan den Schluss der Gedanken von Mara Thöne:Innehalten, zurückschauen … mitnehmen was gutwar … den Rest der Vergangenheit schenken!Eliane Hinrichs arbeitet beider Arbeitsstelle JungwachtBlauring Thurgau und hatzwei kleine KinderIn der Reihe «Zum Schluss» kommen Ansichten undMeinungen zu Wort: Unser Team besteht aus achtPersonen, die abwechselnd unsere letzte Seite mitImpulsen, Berichten und Betrachtungen gestalten.Bild: Alexandra H./Pixelio.deImpressum · Arbeitszeiten Sekretariat: Mo, Di, Do: 09.00 bis 11.30 Uhr16 forumKirche | 1-2014ADRESS- UND ABOÄNDERUNGENsind an das Pfarramt der Wohngemeinde zurichten. Die Kontaktdaten sind im Innenteildieses Pfarreiblatts aufgeführt.REDAKTIONforumKirche, Postfach 234, 8570 WeinfeldenT 071 626 11 71redaktion@forumkirche.ch, www.forumkirche.chDetlef Kissner, leitender RedaktorT 071 626 11 72Claudia Koch, Red. MitarbeiterinT 071 626 11 74Redaktionssekretariat: T 071 626 11 73Susanna Keller-Cavicchiolosekretariat@forumkirche.chBeiträge für den allgemeinen Teil sind bis13 Tage (Freitag) vor dem Erscheinungsdatum andie Redaktion zu senden.Erscheint alle 2 Wochen · ISSN 1663-9537HerausgeberKatholische Landeskirchen Thurgau undSchaffhausen · Pressverein GenossenschaftRedaktionskommissionVorsitzender: Norbert Schalk,Puregass 5, 9565 Bussnang, T 071 620 12 85redaktionskommission@forumkirche.chDruck: AVD GOLDACH AG, Sulzstrasse 10-129403 Goldach, T 071 844 94 44www.avd.chLayout: dfp Kommunikation AGMarktstrasse 28, 8570 Weinfelden(Zustelladresse für Pfarreiteil)T 071 626 22 22, F 071 626 22 23layout@dfp.chFür den Pfarreiteil ist das entsprechendePfarramt verantwortlich.INSERATE: Inserateverwaltung forumKirchePostfach, 8570 Weinfelden, T 071 626 11 73sekretariat@forumkirche.chInserate-Annahmeschluss: bis spätestens8 Tage (Donnerstag, 10 Uhr) vor demEr schei nungsdatum (Auflage: 48 901 Exemplare)

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