Mundgerecht für den Mittelstand - Midrange Magazin

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Mundgerecht für den Mittelstand - Midrange Magazin

Robot/CONSOLEwacht über ihre ressourcenAutomAtischeÜberwAchungder ressourcenRobot/CONSOLE, ® die Mitteilungs-,Ressourcen-, und Logverwaltungssoftwarevon Help/Systems ist die idealeRessourcenüberwachungslösung für IhrPower Systems mit IBM i. Sie sagenRobot/CONSOLE nur, welche kritischenSystemressourcen überwacht werden sollen– Leitungen, Subsysteme, Controller, Server,Drucker, Nachrichtenschlangen – undwelcher Zustand erwartet wird.Robot/CONSOLE überwacht rund um dieUhr und zeigt die Ergebnisse im Ressourcenmonitor-Statusfensteran. Es überwachtsogar Ihre QAUDJRN-, QHST- und FTP-Systemlogs zur Aufrechterhaltung der SOX-Compliance und der Serviceabkommen.rAsches Lösen vonressourcenprobLemenWenn eine Ressource sich nicht im erwartetenZustand befindet, reagiert Robot/CONSOLEentsprechend Ihren Vorgaben. Es kannzum Beispiel eine Nachricht schicken,um ein Programm zu starten, einenProzess zu stoppen oder eine Vorrichtungabwechselnd ein- und ausschalten. Undwenn jemand benachrichtigt werdenmuss, verwendet Robot/CONSOLE dieSystembenachrichtigungssoftware Robot/ALERT, ® um einen Text, eine E-Mail oder einePager-Nachricht an einen Experten oder eineExpertengruppe an einem beliebigen Ort zuschicken, damit das Problem rasch gelöstwerden kann.© Die aufgeführten Marken und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.AutomAtisierung ihresressourcenmAnAgementsMit Robot/CONSOLE und Robot/ALERTist die Überwachung Ihrer Systemressourceneinfach. Um weitere Auskünfte zuerhalten, rufen Sie uns noch heute unter+41 (0)44 308 38 82 an und verlangenSie die KOSTENLOSEN Robot/CONSOLEundRobot/ALERT-Informationskits.Oder besuchen Sie unsere Website unterwww.helpsystems.com, umweitere Auskünfte zu erhalten oder dieKOSTENLOSE 30-tägige Produktprobezeitanzufordern.Weltmarktführer für System iSoftware LösungenThe World Trade CentreLeutschenbachstrasse 958050 Zürich • SwitzerlandTel: +41 (0)44 308 38 82Fax: +41 (0)44 308 35 80E-mail: info.ch@helpsystems.comWeb: www.helpsystems.com


EDITORIALThomas SeiboldRedaktionMIDRANGE MAGAZINthomas.seibold michael.wirt @ @midrange.deFoto: Beth Hommel, FOTOLIAGehen lassen!Diese Faustformel gehört in die Sales-Fibel eines jeden Vertrieblers:Es ist etwa fünfmal so teuer, einen Neukunden zu akquirieren, alseinen bestehenden zu halten. Mindestens die Controller müssten demnachjedem Mitarbeiter Beine machen, der (s)eine Kundenbeziehungnicht wie einen Augapfel pflegt. Ein Paradebeispiel für Kundenvergraulungbietet derzeit die Deutsche Telekom: Sie stellt Internet-Zugangstarifeein und lässt die Verträge mit den betroffenen Kunden simpelenden. Werden die nicht selbst aktiv, wozu sie natürlich herzlich eingeladensind, verfallen ihre Zugangsdaten beziehungsweise werden gesperrt.Damit wären sie ganz offiziell in einem Zustand, den sie in denÛ Rufmord: Was ist SAP, wie geht SAP – und wiebegegnet man Gerüchten? itelligence hat ganz eigeneMethoden (Seite 12) Û Auf geht’s: Der Herbstlockt mit einem bunten Mix an IT-Events (Seite 14 ff.)Û Stimmt nicht! Zehn Mythen in Sachen Hochverfügbarkeit(Seite 18) Û Verdrängt? Das Fax lebt!Warum es im Com-Cocktail weiterhin so beliebt ist,weiß retarus (Seite 43)vergangenen Wochen immerschon mal üben konnten:offline – und fertig. Laut eineraktuellen Untersuchunggeben deutsche Firmen rund15 bis 20 Prozent ihres Umsatzesfür das Kundenmanagementaus – sie pflegen,betreuen, befragen und akquirieren.Monetär besondersaufwändig ist oft der Bereich Beschwerdemanagement, dem zumBeispiel die Energieversorger oberste Priorität beimessen. In dieserDivision dürfte die Telekom derzeit Sonderschichten fahren: T-Online-E‐Mail kommt – vermutlich wegen üppiger Spam-Aktivitäten – aktuellmit teils erheblicher Verspätung an. Schlappe fünf Tage brauchte eine15KB-Mail mit Brotrezeptur von einem mir gut bekannten T-Online- zueinem arcor-Account. Könnte man bereits komplette Materie via Webverschicken, wäre aus dem saftigen Kartoffelbrot inzwischen staubtrockenerZwieback geworden. So aber hat sich nur der im Rezeptgenannte Hefewürfel auf den heiß laufenden Telekom-Servern in Richtungarcor aufgemacht, beim Gehen sein Volumen vergrößert und dieLeitungen verklebt. War doch so, oder…?INNOVATION TRIFFTERFAHRUNGDie bewährte ERP-Komplettlösungvon oxaion:Hoch skalierbarZukunftsoffene ArchitekturAlle klassischen ERP-ModuleHohe FunktionalitätBesuchen Sie uns:6.– 8. Oktober 2009Neue Messe StuttgartHalle 1, Stand 1D51Herzlichst, Ihr Thomas Seiboldinfo@oxaion.de I www.oxaion.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN3


Oktober 2009MARKTÜBERSICHTNicht wegzudenken: das Telefax 42Anbieterübersicht 43Hochbetrieb 44Effiziente Geschäftsprozesse bei MMIBeim Umzug Umstieg 46Konica Minolta wechselt mit Büro auch TelefonanlageE‐Mail kann mehr … 47Elektronische GeschäftskorrespondenzSERVICEAutoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49Glosse, Vorschau, Impressum 50Unified MessagingSeit gut zehn Jahren wird das Telefax totgesagt: Es gilt alsausgemacht, dass das „gute alte Fax“ zunehmend durchE-Mails verdrängt wird. Empirische Zahlen belegen einenTrend, der der „gefühlten Verdrängung“ des Faxes deutlichwiderspricht. Û Seite 42MIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die Stellenbörse für Unternehmen und IT-Professionals,die personelle Verstärkung suchen.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.Ûwww.midrange-event.deFrage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wir aktuelleTrends und Strömungen des IT-Marktes.Ûwww.midrange.deiSeries Sicherheitund SystemverwaltungMessengerPlus• System-Verwaltung leicht gemacht • Produktivität verbessern• Systemausfälle kontrollieren • Nachrichten filtern und überwachenMessengerConsole• Verwalten Sie Ihr Netzwerk lokaler und remoter iSeries• Ereigniskonsolidierung auf nur einer Konsole• Systemüberwachung und Nachrichtenverwaltung aller iSeries im NetzwerkStandGuard Anti-Virus• Scannt das IFS mit dem AVSCAN Befehl• Entdeckt und eliminiert alle heutigen Virenarten• Das On-Access Scanning bietet ein “Active Shield” gegen Viren für Ihr iSeriesStandGuard Recycle Bin• Schützt Ihre Daten vor zufälligem oder absichtlichem Löschen• Dateien können so schnell wiederhergestellt werden, wie sie gelöscht wurden• Dateien, die während eines Tages erstellt wurden, sind automatisch geschütztKontakt: Bytware EuropeTelefon 04221–209 66E-Mail info.eu@bytware.com • www.bytware.com09.07 Bytware Europe Half Ad.indd 1 7/28/09 11:34:31 PM10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN5


MIDRANGE AKTUELLTICKERscotspencer, iStockphoto.comWeiterhin positive Entwicklung bei DocuwareÛ Trotz der aktuellen wirtschaftlichenLage gelang es der DocuWare Gruppe, imersten Halbjahr 2009 an ihrem Wachstumskursfestzuhalten. Wie bereits imersten Quartal notiertedie amerikanischeTochtergesellschaftauch nachsechs Monaten dasweltweit höchsteUmsatzplus. Mit einer Steigerungsratevon 11,5 Prozent ist Amerika bisherin 2009 das Zugpferd der DocuWareEinfache Finanzierung mit der Profi AGÛ Gemeinsam mit seinen Kunden definiertdas Darmstädter Unternehmen denZeitpunkt des Return of Investment – bisdahin arbeitet das Systemhaus kostenlos.Mit dem neuen Finanzierungsmodellder Profi AG ist es möglich, dass Kundenihre Rechnung erst nach dem Erreichendes Amortisationszeitpunktes bezahlen:Projekte mit einem Volumen von100.000 bis fünf Millionen Euro könnenin sechs bis achtzehn Monaten realisiertwerden. „Gerade in wirtschaftlichschwierigen Zeiten ist es wichtig, flexibelzu sein und den eigenen IT-Bereichweiterzuentwickeln. Mit dem Finanzie-BuchvorstellungKlaus-Peter LuttkusRational Developer für IBM i (RDi)Das Fachbuch „Rational Developer für IBM i (RDi)“wendet sich an Entwickler, die mit RPG, Cobol, CLoder DDS umgehen und nun mit der modernen Umgebungden Schritt nach vorne machen wollen.Kenntnisse im RDi sind eine gute Basis für JAVA-,EGL- und Web-Entwicklungen mit dem IBM WerkzeugRDi SOA.Umfang ca. 500 Seiten, Preis 248,– €Gruppe. Die Region EMEA ohne UK erreichteeinen Zuwachs von 3,6 Prozentund im Heimatmarkt Deutschland liegtdie DocuWare AG auf Vorjahresniveau.Insgesamt konnte die DocuWare Gruppein der ersten Hälfte 2009 ihren Umsatzgemessen am Vergleichszeitraum desVorjahres um 7,6 Prozent erhöhen. DemDMS-Spezialisten gelang es in den letztensechs Monaten, branchenübergreifend428 Neukunden zu gewinnen.www.docuware.derungsmodell eröffnen wir Kunden neueMöglichkeiten, Projekte umzusetzen, diezu diesem Zeitpunkt sonst nicht möglichwären“, erklärt Dr. Udo Hamm, Vorstandsvorsitzenderder Profi AG.www.profi-ag.deDr. Udo HammVorstandsvorsitzenderProfi AGÛ www.midrange-shop.comÛ pheron swiss GmbH gegründet.Die Nachfrage von Hochverfügbarkeits-und Disaster-Recovery-Lösungenbei Schweizer Unternehmensteigt – die pheron technologies groupGmbH hat auf diesen Trend mit derGründung der pheron swiss GmbH inBaar/ZG reagiert. www.pheron.comÛ rsb: Ende einer Ära. Rolf Schulze-Seeger,Firmengründer und Geschäftsführervon rsb ist in denRuhestand gegangen. Nach 21 JahrenOS/400-Ausbildung ging dieIT-Schule zum 1. September 2009in jüngere Hände. Die Seminarewerden zukünftig von Dozentendurchgeführt, die schon in der Vergangenheitals externe Trainer eingesetztwurden. www.rsb-schulung.deÛ IBM legt laut IDC im Servermarktzu. IBM hält laut IDC im weltweitenServermarkt für das zweiteQuartal 2009 den Platz eins der Serveranbietermit einen Marktanteilvon 34,5 % nach Umsatz. Es folgt HPmit 28,5 %. IBM gewann 1,8 ProzentpunkteMarktanteil in diesem Quartalhinzu. www.ibm.de Û Crossgatetritt dem Verband ElektronischeRechnung e.V. bei. Mit der Gründungdes Verband ElektronischeRechnung e.V. schaffen Anbietervon Produkten und Services für dieelektronische Rechnungstellung alsauch Berater und Wirtschaftsprüferwichtige Voraussetzungen fürRechtssicherheit und Qualitätsstandards,um Unternehmen verlässlicheRahmenbedingungen für das e‐Invoicingzu bieten. www.crossgate.deÛ VDMA setzt in Zukunft aufeGECKO. Der Verband DeutscherMaschinen- und Anlagenbau (VDMA)und seine Gesellschaften wird seinRechnungswesen, Controlling sowiePersonal- und Reisemanagement abJanuar 2010 über die betriebswirtschaftlicheLösung eGECKO von CSSabwickeln. www.css.dewww.midrange.de6MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Studie untersucht Potenziale und Nutzen von Cloud ComputingMehr als nur heiße LuftDurch die virtuelle Nutzung von Software, Speicher, Rechenleistung und IT-Infrastrukturenüber das Internet könnten Unternehmen bis zu 25 Prozent ihrer IT-Kosten einsparen.Dennoch ist das so genannte CloudComputing bisher nur bei 10 Prozentder Unternehmen fester Bestandteilder IT-Strategie. Das geht aus eineraktuellen Studie der Top-ManagementberatungA. T. Kearney hervor, zu dermehr als 50 IT-Manager aus Deutschland,Österreich und der Schweiz befragtwurden. Vor allem die virtuelleNutzung von IT-Infrastrukturen, Infrastructure-as-a-Service,wird in denkommenden Jahren enorm an Bedeutunggewinnen und die Geschäftsmodellevieler IT-Dienstleister in Bedräng-nis bringen. Als wesentliche Gründefür den zögerlichen Umgang mit CloudComputing nannten die Befragten IT-Manager Sicherheitsbedenken, Kontrollverlustund fehlende Angebotstransparenz.Die A. T. Kearney-Studie unterscheidetdie drei Cloud-Computing-Sektorenmit Services in den Bereichen Webund Software (SaaS), Plattform (PaaS)sowie virtuelle Infrastruktur (IaaS).„Dabei wird sehr schnell deutlich, dassdie drei Bereiche sehr unterschiedlichePositionen auf der Lebenszyklus-Kurveeinnehmen und für die Unternehmeneinen sehr unterschiedlichen Mehrwertgenerieren. Lediglich Infrastructure-as-a-Service(IaaS) wird in denkommenden drei Jahren weiter starkan Bedeutung gewinnen und aus Sichtder IT-Manager die versprochenen Einsparungspotenzialeliefern. Die Umstellungvon Plattformen und Software aufServicekonzepte, wie beispielsweiseGoogle-Mail wird noch drei bis fünfJahre auf sich warten lassen.ówww.atkearney.deACADEMYPHP oder EGL?Moderne Programmierwerkzeuge für Power iZugegeben, an einem einzigen Tag können wir Sie nicht fit machen in allen neuen Methoden des Softwareengineerings.Aber Sie werden einen guten Überblick mitnehmen wenn’s um PHP oder EGL geht. Sie werden erleben, wo die Stärken beiderEntwicklungsumgebungen liegen und wie es jeweils geht. Dann sollten Sie bewerten und über deren Einsatz entscheiden.Besuchen Sie uns an Stand 1K38Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …Aus dem InhaltReferent: Klaus-Peter Luttkusk Ihr Entwicklerwissen auf modernere Füße stellen möchtenk einfachere Lösungen für komplexe Aufgaben suchenk die Performance Ihrer Softwareentwicklung erhöhen wollenk als „Branchenfremder“ Ihr Wissen auf System i übertragenmöchtenk am Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen und demDozenten interessiert sindGleich anmelden:online www.midrange-academy.comoder per Fax +49 8191 70661kkkkkkkkkRational Developer für i SOAals ProgrammierungsumgebungEGL: Projekte erstellenEGL: Dialogprogramme schreibenEGL: auf Web Services und Systemi-Funktionen zugreifenPHP Studio für i5/OS und PHPStudio Eclipse für i5/OSPHP-Projekte erstellenPHP-Dialogprogramme schreibenPHP: auf Web Services zugreifenPHP: auf System i FunktionenzugreifenOrt Termin WS-Nr.Wien 30. 9. 2009 5432907Hamburg 5. 10. 2009 5432901Köln 6. 10. 2009 5432902Stuttgart 7. 10. 2009 5432903München 8. 10. 2009 543290410/2009 · MIDRANGE MAGAZINITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de7


MIDRANGE AKTUELLKöpfeUnter dem Motto „Krisenbekämpfung mit Weiterbildung“ stellt der Staat Fördermittel fürArbeitgeber bereit, die auftragsbedingte Leerläufe im Arbeitsablauf für die Weiterbildungihrer Mitarbeiter nutzen. Die Nachfrage hält sich jedoch in Grenzen; laut einer TNS-Infratest-Studie kennt ein Drittel der Unternehmen die Förderungs möglichkeiten nicht. Quelle: www.zukunft-personal.deKirsten KarnerRetail Marketing-Managerin, BitDefenderGmbHMümin IvgenVerantwortlicherAusbau GeschäftsbereichECM,itsystems AGGuido BeckerGeschäftsführer,COI GmbHDie BitDefender GmbH hat Kirsten Karnerals Retail Marketing-Managerin berufen.Die 33-jährige Diplom-Betriebswirtinzeichnet in ihrer neuen Funktionfür den Retail-Bereich in Deutschland,Österreich und der Schweiz verantwortlich.Karner verfügt über mehrjährige Erfahrungim Retailmarketing. So war siein den vergangenen vier Jahren innerhalbder deutschen Unternehmenseinheit derinternationalen Großbank Royal Bank ofScotland (RBS) tätig.www.bitdefender.deMümin Ivgen verstärkt ab sofort dasTeam des Schweizer SharePoint-Spezialistenitsystems AG. Der Senior BusinessConsultant ist für den Ausbau desGeschäftsbereiches ECM verantwortlich.Vor seinem Wechsel zu itsystemsarbeitete Ivgen sieben Jahre lang beimIT-Beratungs- und DienstleistungsunternehmenAltran in der Schweiz. Weitereberufliche Stationen waren Software Engineerbei Day Software, Consultant beiCSC Switzerland AG.www.itsystems.chGuido Becker ist neuer Geschäftsführerder COI GmbH. Der 45-jährige Diplom-Informatiker begann seine beruflicheKarriere bei der Apollo Domain ComputerGmbH. Seine beruflichen Stationenführten ihn weiter über Unisys, wo erim Großkundenvertrieb tätig war undals Leiter Business Area bei der SerconGmbH zu Abbyy Europe. Becker bringtumfangreiche Management-Erfahrungensowie fundiertes Vertriebs-Know-how imIT-Umfeld mit.www.coi.deVijay MadanGeschäftsleitungDACH, NIIT TechnologiesGmbHFranck CohenChief OperatingOfficer, SAP EMEAJay GardnerSenior Vice Presidentund GeneralManager desGeschäftsbereichsNetIQ, AttachmateGermany GmbHVijay Madan hat bei der NIIT TechnologiesGmbH die Geschäftsleitung fürdie Region Deutschland, Österreich,Schweiz übernommen. Der 43-jährigeDeutsch-Inder kommt von Patni ComputerSystems, wo er drei Jahre langDirector of Enterprise Applications war.Ein Schwerpunkt lag auf SAP-Projektenfür Kunden wie Süd-Chemie, AKG oderStuder. Zuvor war er als Country Managerbei Perot Systems für ein deutschindischesJoint Venture zuständig undbetreute Kunden wie Deutsche Bank,Commerzbank und Deka.www.niit-tech.deFranck Cohen ist neuer Chief OperatingOfficer (COO) für die Vertriebsregion Europa,Naher Osten und Afrika (EMEA).Cohen bringt über 22 Jahre Erfahrung inder Softwarebranche mit, darunter dreiJahre bei Lawson Software, wo er zuletztals Executive Vice President und GeneralManager für die Regionen EMEA undNordamerika zuständig war. Zuvor warCohen General Manager beim schwedischenSoftwareanbieter Intentia, dervon Lawson Software übernommen wurde.Cohen studierte Elektrotechnik ander Universität Tel Aviv.www.sap.comAttachmate hat Jay Gardner zum SeniorVice President und General Managerdes Geschäftsbereichs NetIQ ernannt.Neben den Bereichen Engineering, Produktmanagement,Marketing und Vertriebist Gardner verantwortlich für dentechnischen Support sowie für vertrieblicheund operative Funktionen. Zuvorwar er als Venture Advisor bei DFJ Mercurytätig. Er gehört zu den Veteranender Softwarebranche und arbeitete 18Jahre lang bei BMC und davor zehn Jahrein verschiedenen Management- und Vertriebspositionenbei IBM.www.attachmate.de8MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


workshopskalenderModerne Programmierwerkzeuge:PHP oder EGLIBM erweitert nach wie vor RPG und animiertgleichzeitig die i-Kundschaft, sich mitanderen Entwicklungswerkzeugen zu befassen.Big Blue setzt dabei einerseits aufsein Eigengewächs EGL und auf der anderenSeite auf PHP. Der Workshop zeigt Ihnen dieFunktionsweise von beiden Entwicklungsumgebungen.Damit erhalten Sie einen Einblickin die Standardwerkzeuge und derenMethoden und können danach entscheiden,welches Sie zukünftig nutzen wollen.Die Workshops finden im Oktober in Hamburg,Köln, Stuttgart und München statt.www.midrange-academy.comRPG-Neuerungen undErweiterungen seit V5R4/V6R1Natürlich hat Ihr RPG-Wissen Zukunft. Abernur wenn Sie es pflegen und damit den Erwartungenan moderne Anwendungen anpassen.Der Workshop zeigt Ihnen, wie Sieglobale und lokale Dateien verarbeiten, wieSie Prozeduren programmieren und Serviceprogrammeerstellen. Sie werden lernen,wie Sie zyklusfreie Programme schreibenund XML-Dokumente verarbeiten.Die Workshops finden im November in Hamburg,Köln, Stuttgart und München statt.Event Termin, Ort VeranstalterDB2 und SQL News V6R1 1. 10. – 2. 10.BremenPerformance-Optimierung vonSystem i-AnwendungenModerne Programmierwerkzeuge:PHP vs. EGLIBM EGL 6. 10.onlineIT-Sicherheit planen - Unternehmenswerteschützen!1. 10., Leinfelden-Echterdingen5. 10. – 7. 10.HH, K, S6. 10., Leinfelden-EchterdingenBasis-Seminar ERP-Auswahl 6. 10.HanauIBS:forum FMEA Düsseldorf 8. 10.DüsseldorfRDi vor dem Camp (WDSc) 12. 10.OberstdorfFakuma 13. 10. – 17. 10.FriedrichshafenRPG Camp: Von RPG/400 zu ILE RPG 13. 10. – 15. 10.OberstdorfSAP Mittelstandsfrühstück beiSOFT-CONSULT14. 10.LangenauGrundlagen der System i DB2 UDB 19. 10. – 20. 10.BremenLiveDay auf der Online-MesseMIDRANGE WEBFAIR26. 10.onlineMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deEPOS DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comCOMMON Deutschland e.V.www.common-d.deITP VERLAGwww.midrange-academy.comPKS Software GmbHwww.pks.deCOMMON Deutschland e.V.www.common-d.deCERPOS GmbHwww.cerpos.deIBS AGwww.ibs-ag.deITP VERLAGwww.midrange-academy.comSage Software GmbHwww.sage.deITP VERLAGwww.midrange-academy.comSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.soft-consult.netEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comMIDRANGE WEBFAIRwww.midrange-webfair.comwww.midrange-academy.comIBM Breakfast Briefings 2009Sie erhalten beim IBM Breakfast Briefing dieneuesten Informationen von IBM, serviert imRahmen eines herzhaften Frühstücks. ZurWahl stehen Halbtagsveranstaltungen rundum IBM Systeme, Software und Services.Die integrierte Lösung für mehr Vielseitigkeitund Flexibilität (i) und die leistungsstarken,leicht zu verwaltenden Systeme für UNIXund Linux (p) bietet alles in einem: Server,Speicher, Software und Sicherheit. Holen Siesich einen frischen Überblick und erlebenSie innovative Lösungen für wirtschaftlicheIT mit IBM Power Systems und IBM i 6.1 undAIX 6.1. Integration, Leistung, Verfügbarkeitund Sicherheit vom Blade bis zum Großsystem.Erleben Sie die neuen Möglichkeitender Storageintegration und POWER6 im BladeCentersowie Systems-Management fürIhre gesamte IT mit dem neuen IBM SystemsDirector 6.1.Dortmund, 6. – 8. 10. 2009München, 27. – 29. 10. 2009Oktober- RPG und der Einsatz von XML- Der System i Navigator alsAdministrationsleitstand- PHP on Power i- Embedded SQL (Cobol/RPG)Weitere Themen und Lernvideosauf unserer Homepage!www.ibm.com/de/events/breakfast10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSIhr Geschäftserfolg hängtauch von der ständigenVerfügbarkeit Ihrer IT ab.?DIE frageSetzen Sie bereits eine entsprechendeHochverfügbarkeitslösungein, um dieKontinuität Ihrer Geschäftsabläufesicherzustellen?DAS ergebnis49 % ja753 Teilnehmerhaben abgestimmt51 % neinWieviel Verfügbarkeit ist nötig?Um mit Hilfe der IT Geschäftsprozessekontinuierlich sicherstellenzu können, ist zuerst eine genaueAnalyse der einzelnen Unternehmensprozessenotwendig, damit die spezifischeAbhängigkeit jedes Vorgangs vonIT sichtbar wird. Auswirkungen vonIT-Störungen und die sich daraus ergebendennotwendigen Anforderungenzur Sicherstellung der Verfügbarkeitder Systeme liegen dann schnell aufder Hand.Das Umfrageergebnis zeigt allerdings,dass eine Definition des so häufiggebrauchten Begriffs „Hochverfügbarkeit“oder „High Availability (HA)“konkretisiert werden sollte. Je nach denAnforderungen eines Unternehmensan die Wiederherstellungszeiten desIT-Umfelds wird von ‚Disaster Recovery‘‚,Hochverfügbarkeit‘ oder ,BusinessContinuity‘ gesprochen.Disaster Recovery (oder auch BusinessRecovery) sichert Daten durch Replizierenund ermöglicht so die Rückgewinnungungewollt veränderter Daten.Allerdings stellt Disaster Recoverykeine hochverfügbare Lösung dar, dennein unverzügliches Weiterarbeiten nacheinem IT-Crash ist nicht gewährleistet.Hochverfügbar ist eine IT-Umgebungerst, wenn nach einem Ausfallalle relevanten Anwendungen und Datenschnellstmöglich und unbeschädigtwieder zur Verfügung stehen. BusinessContinuity Management hingegen gehtnoch einen Schritt weiter und umfasstweit mehr als nur die Absicherung derbestehenden IT-Systeme. Ziel ist es,funktionierende und bedarfsgerechteVorsorgemaßnahmen zu treffen und sieaktuell zu halten.Die jeweilige Abhängigkeit der Prozessevon der IT sowie brancheninterneund gesetzliche Anforderungen führenzur Antwort auf die Frage, wie „hochverfügbar“die IT eines Unternehmenssein sollte.Viele unserer Kunden fordern eineWiederherstellung der Daten innerhalbvon ein bis drei Stunden, v. a. aber sollder laufende Betrieb auch durch geplanteDowntimes nicht unterbrochenwerden, beispielsweise bei einer Wartung,bei Updates, Datensicherung etc.Um Geschäftsprozesse wirklich robustund ausfallsicher betreiben zu können,ist die Hochverfügbarkeit der IT inden meisten Fällen also der wichtigstePunkt. Aufgrund unterschiedlicherpotenzieller Störfaktoren sollte aberauch für die permanente Verfügbarkeitanderer Prozessbausteine gesorgt werden,beispielsweise für kontinuierlicheKommunikationsmöglichkeiten oderfür Ersatzarbeitsplätze.ó10MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Christine Balderas, iStockphoto.comJiri SandanusGeschäftsführer pherontechnologies groupinfo@pheron.comDie pheron groupDie pheron group bietet Lösungen rund um dieThemen IT-Verfügbarkeit, Security sowie SystemundDatenmanagement an. Schwerpunkt desdeutschen Value-Add Distributors sind softwarebasierteHochverfügbarkeitslösungen auf IBM- undIntel-Umgebungen. Abgerundet wird das Portfoliodurch Produkte in den Bereichen Disaster Recovery,Datenarchivierung und Datenmanagement.Die pheron group, zu der auch die kürzlich gegründetepheron swiss gehört, verfügt über ein starkesPartnernetzwerk in Mittel- und Osteuropa. Über 40Business-Partner vertreiben und implementierendie Lösungen der pheron individuell beim Kundenvor Ort. Flexibel, neutral und eigenständig – davonprofitieren Partner und Endkunden der pheron gleichermaßen.www.pheron.comUnsere aktuelle Frage des Monats:Gute Beziehungen zu Kunden und Lieferantensind Voraussetzung für den Geschäftserfolg.Setzen Sie zur Stärkung Ihrer Kundenbeziehungeneine CRM-Lösung ein?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per eMail:Û redaktion@midrange.dewww.midrange.deMIDRANGE WEBFAIRWEBFAIRMIDRANGEMIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehenSie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeitwiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.MIDRANGESie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messenist bei der MIDRANGE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung.LiveDayjeweils am letztenMontag des MonatsITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLMit der richtigen Methode zum ErfolgMundgerecht für den MittelstandSAP und Mittelstand passen für viele nicht zusammen. Dass dies ein Vorurteil ist undmit welcher Methodik gerade kleinere Unternehmen an SAP herangehen sollten, erklärtDr. Birgit Wittenbreder, Geschäftsleiterin Deutschland/Österreich der itelligence AG.Tanja Maršal: SAP-Lösungen habenimmer noch den Ruf, komplex und teuerzu sein. Wie überzeugen Sie einensparsamen Mittelständler, umzusteigenoder aufzurüsten?Dr. Birgit Wittenbreder: Im Wesentlichenüberzeugen wir unsere mittelständischenKunden, indem wir ihnenbeweisen, dass dieser Ruf schlichtwegfalsch ist. Das gelingt uns, wenn wir siemit unseren Referenzkunden sprechenlassen. Der direkte Gedankenaustauschmit vergleichbaren Unternehmen überzeugtdie potenziellen Kunden viel mehrals wir es könnten und deshalb fördernwir diesen Kontakt. Ein weiterer wesentlicherAspekt ist gerade bei kleinerenMittelständlern, dass man Projekte mitder richtigen Methodik durchführt. Mandarf Unternehmen dieser Größe nichtüberfrachten, stattdessen müssen sieschnell konkrete Ergebnisse sehen. Wirbereiten SAP also mundgerecht für denMittelstand auf. Bei kleineren Mittelständlernmit begrenzten Budgets undauch begrenzten eigenen Kapazitäten istes besser, mit voreingestellten Lösungenzu arbeiten.Tanja Maršal: Wie genau sieht IhrerMeinung nach die richtige Methodik fürden Mittelstand aus?Dr. Birgit Wittenbreder: Ganz wesentlichist, dass man schnell etwas Greifbareszeigt. Mit unseren Branchenlösungenkönnen wir sehr schnell einen sogenannten Prototypen aufbauen, in demKunden schon nach kurzer Zeit selbst imSystem ihre Prozesse bearbeiten, testenund durchspielen können. Hierdurchwird ihnen die Angst vor der Komplexitätgenommen. Dieses Prototyping hat sichetabliert. Gerade kleine Mittelständlererfahren den Nutzen sofort. Bei ihnenheißt es also nicht: Die Anforderungendes Kunden als Berater aufnehmen, sichin den Elfenbeinturm einschließen undnach einem halben Jahr wiederkommenmit einer Lösung, die vielleicht gar nichtpasst, weil man nicht die gleiche Sprachegesprochen und sich folglich nichtverstanden hat. Der Mittelstand will sehrschnell das neue System erleben, alsokonkrete Ergebnisse sehen.Tanja Maršal: Die Rezession wird fürbeendet erklärt. Wie beurteilen Sie dieSituation und welche Reaktionen beobachtenSie im Markt angesichts der aktuellenWirtschaftslage?Dr. Birgit Wittenbreder: Schon seitetwa einem Jahr beobachten wir einenzweigeteilten Markt. Einige Unternehmenhaben schon sehr frühzeitig sehrvorsichtig agiert, haben die Budgetsgestrichen, Projekte gestoppt und keineneuen Entscheidungen getroffen. DieseUnternehmen verharren nach wie vor ineiner sehr abwartenden Haltung. AndereFirmen, und davon gibt es etliche, sehenin der Rezession eine Chance, sich fürdie Zeit nach der Krise zu rüsten. DieseZweiteilung ist sehr interessant. Und wirspüren schon, dass es in einzelnen Branchenwieder anzieht, wobei ja ohnehinnicht alle Branchen so stark betroffenwaren. In den Bereichen Konsumgüter‐,Nahrungsmittel‐, Chemie- und Pharmaindustriewar eigentlich gar keine Flautezu erkennen.Tanja Maršal: Wie groß schätzen Sieden Anteil der Zurückhaltenden imVergleich zu denen ein, die sich antizyklischverhalten und weiter an Ihrer ITarbeiten?Dr. Birgit Wittenbreder: Bei uns hates sich zum Glück ausgeglichen. Unserebreite Branchenaufstellung hilft unsda natürlich. Es bedeutet ja auch nicht,dass die Abwartenden gar keine Entscheidungentreffen. Sie entscheideneher in kleinen Häppchen. Der Nutzenmuss im Vordergrund stehen, es werdenkleinere Projekte angefragt, die sichschnell rechnen. Wir haben uns daraufeingestellt und die Kampagne „Der Bergruft“ gestartet. Hier bieten wir kleinereBeratungspakete mit Erfolgsgarantie.Tanja Maršal: Gehen die Entscheiderin Ihrem Gebiet, also Deutschland undÖsterreich, anders mit einer Krise um,als beispielsweise Amerikaner oder Asiaten?Dr. Birgit Wittenbreder: Da muss ichjetzt etwas spekulieren, aber ich finde,dass die Deutschen und Österreicherrationaler reagieren und nicht ganz sostark, schnell und drastisch in die eineoder andere Richtung ausschlagen wiebeispielsweise die Amerikaner. In Asiensind die Gegebenheiten etwas andersund das Thema Preissensibilität spielteine ganz entscheidende Rolle. Bezogenauf den SAP-Markt ist auch klar, dassdort die Durchdringung von SAP nochnicht so groß ist.Tanja Maršal: Welchen Mehrwert bietenSie einem Kunden im Vergleich zueinem Mitbewerber?Dr. Birgit Wittenbreder: Wir sind einKomplettdienstleister, der sehr langjährigeErfahrung im Mittelstand hat und12MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


das sowohl lokal als auch international.Dieses Zusammenspiel ist ganz wichtig,weil Mittelständler zwar lokal verankert,aber in der Regel mittlerweile auch internationalaufgestellt sind. Wir habenneben der langjährigen Kompetenz imSAP-Umfeld auch spezifische Branchenkompetenz,die wiederum in Branchenlösungeneingeflossen ist. DieseKompetenz bringen wir mit der bereitsangesprochenen Projektmethodik inden Mittelstandsprojekten zum Einsatz.Auch die Vielzahl der Projekte sprichtfür uns und die Sicherheit, dass es itelligenceauch in Zukunft geben wird. Wirsind nicht von wenigen, großen Kundenabhängig, sondern stehen auf ganz vielenBeinen. Sicherlich zeichnet uns ebenfallsaus, dass wir nicht darauf aus sind,mal eben ein schnelles Projekt durchzuführen.Wir streben langfristige Kundenbeziehungenan. Was uns außerdem vonanderen unterscheidet, ist das Vorgehenin den Projekten und das Auftreten dereinzelnen Berater, das geprägt ist durchunsere Unternehmenskultur. UnsereMitarbeiter stehen für das, was sie tun,gerade und übernehmen auch die Verantwortung.Dabei haben sie zusammenmit dem Kunden den Erfolg vor Augen.Darüber hinaus verfügen wir über eineriesige Kundenbasis und die daraus resultierendeErfahrung. Wir beschäftigenuns schon heute mit dem, was morgenfür unsere Kunden interessant ist.Tanja Maršal: Die itelligence AG hat dieVision, neben der SAP AG der attraktivsteArbeitgeber im SAP-Umfeld zu sein.Dabei wird viel Wert auf die Erfahrungder eigenen Mitarbeiter gelegt. Hat esein Berufseinsteiger demnach schwer inIhrem Hause?Dr. Birgit Wittenbreder: Nein, jungeMitarbeiter haben es überhaupt nichtschwer, bei uns ihren Weg zu gehen. Geradein den letzten Jahren haben wir etlicheHochschulabsolventen eingestelltund weiterentwickelt. Die Mischung istentscheidend. Natürlich ist es wichtig,die richtigen Konzepte zu haben unddiese Mischung auch zu leben, das heißtmit Coaching vorzugehen. Wir nehmenneue Mitarbeiter sehr schnell zum Kundenmit, damit sie das Geschäft lernenund nicht nur theoretisch weitergebildetwerden. Dabei müssen sie auch sehrschnell für kleine Projektteile Verantwortungübernehmen. Das fördert dieMotivation und verschafft den Mitarbeiternsehr bald eigene Erfolge. DiesesKonzept setzen wir seit vielen Jahren erfolgreichum.Dr. BirgitWittenbrederGeschäftsleiterinDeutschland/Österreich deritelligence AGbirgit.wittenbreder@itelligence.deTanja Maršal: Klagen über Fachkräftemangelim IT-Sektor werden immer wiederlaut. Haben Sie Schwierigkeiten gutausgebildete Mitarbeiter zu finden?Dr. Birgit Wittenbreder: Es ist schwieriger,wenn man sehr spezialisierte Mitarbeitersucht. Für mich steht aber dasPotenzial, das in einer Person steckt, imVordergrund. Ich habe sehr gute Erfahrungenmit wirklich hochqualifiziertenAbsolventen gemacht und erlebt, wieschnell man sie in unser Unternehmeneinführen kann, damit sie zu wichtigenBestandteilen werden. Man muss alsoselbst flexibel sein und erkennen, welchesPotenzial in jemandem steckt, undnicht eine bestimmte Person mit vorabgenau definierten Fähigkeiten suchen.Ich selbst arbeite bei einigen itelligence-Initiativengerne mit Diplomandenzusammen. Die bringen frischenWind, was einem Unternehmen sehrgut tut.Tanja Maršal: Das Jahr hat für Sie zufriedenstellendbegonnen. Wie habensich die Zahlen im weiteren Verlauf entwickelt?Dr. Birgit Wittenbreder: Wir sind nachwie vor zufrieden. Angesichts der Gesamtsituationwäre es vermessen, etwasanderes zu sagen. Im ersten Halbjahrhat itelligence gute Ergebnisse erzieltund Stand heute entsprechen unsere Ergebnisseden Erwartungen.Tanja Maršal: Welche Projekte stehenin Zukunft an?Dr. Birgit Wittenbreder: Wir verfolgeneine mehrteilige Strategie. Wir werdenBranchen, in denen wir bereitserfolgreich agieren, weiter ausbauen.Aber natürlich setzen wirauch auf Branchen, in denen wirnoch erhebliches Entwicklungspotenzialsehen. Dazu gehörenzum Beispiel die Prozess- und dieKonsumgüterindustrie. Hier habenwir bereits in den letzten beidenJahren erhebliches Wachstumgesehen und ich erwarteweitere positive Entwicklungen.Was bei uns jedoch immer imFokus ist und bleibt, ist der Mittelstand.Wir haben hier eine einzigartige Positionin der gesamten SAP-Partnerlandschaftund diese werden wir weiter stärken –über alle Segmente hinweg.Intern haben wir ein weiteres Projekthier in Bielefeld, unserem Hauptsitz.Wenn ich aus meinem Bürofenster sehe,kann ich den Erweiterungsbau einesneuen Bürogebäudes beobachten.Eine wichtige Initiative, die ebenfallseinen hohen Stellenwert hat, ist das ThemaWissensmanagement. Hier geht esdarum, das Wissensmanagement mit allenFacetten und Dimensionen bestmöglichfür die itelligence aufzubauen. DieseErfahrungen bringen wir dann natürlichim Netzwerk mit unseren Kunden zumEinsatz. Das Ganze hat nicht direkt mitdem Tagesgeschäft zu tun und nimmtviel Zeit in Anspruch, aber ich widmediesem wichtigen Thema bewusst vielZeit, um nah an den Innovationen zusein.óitelligence AG, Bielefeldwww.itelligence.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN13


MESSE AKTUELLNeue Messe Stuttgart, 6. – 8. 10.2009it & businessDie neue Fachmesse IT & Business wendet sich an IT-Verantwortliche, Anwender undkaufmännische Entscheider in den Unternehmen der DACH-Region. Neben Branchenschwergewichtenwie IBM, Microsoft und SAP sind auch andere internationale Marktführerund zahlreiche mittelständische Anbieter auf der IT & Business in Stuttgart vertreten.Vom 6. bis 8. Oktober gibt die IT &Business auf der Neuen MesseStuttgart ihr Debüt. Auf der Fachmessefindet unter anderen Programmpunktendas Fachforum Business Software statt,das sich an den ersten beiden Messetagenmit dem Themenkreis EnterpriseResource Planning (ERP) befasst.Der Umstieg auf eine neue ERP-Software erfordert speziell bei kleinenund mittleren Unternehmen einenenormen Aufwand. Darum versuchenmittelständische Anwender im Vorfeldabzuschätzen, ob die ERP-Anbieter überdie notwendige Expertise verfügen, diein der jeweiligen Branche und für diebetreffende Aufgabenstellung nötig ist.Hilfestellung für die IT-Enscheider ausden Unternehmen bieten die Vorträgeim ERP-Fachforum: Experten präsentierenBest-Practice- Beispiele und stellenVorgehensweisen für eine erfolgreicheMigration oder einen kompletten Umstiegvor. Zudemreferieren die einzelnenSprecherauch über Zusatznutzenund Kosteneinsparungen,die ihnen dieseSchritte gebrachthaben.Serviceorientierte Architekturenbieten höhere FlexibilitätEine weitere Änderung des angestammtenERP-Marktes kommt mit den serviceorientiertenArchitekturen (SOA)ins Spiel. Protagonisten wie SAP stellenihre aktuellen Systeme auf dieses Konzeptum. Diese Technik verspricht einflexibleres ERP-Gesamtsystem, wobeidie Aktualisierung einzelner Komponentengenerell einfacher werden soll.ANZEIGEHalle 1, Stand E 52MidrangeMag_4c_IT_09.indd 1ERP • eBusinessInternationaleSoftware fürden Mittelstand• zukunfts- undinvestitionssicher• flexibel • weltweitwww.abas.de31.07.2009 17:47:53 UhrFür die Anwender kommen dabei aberneuartige Herausforderungen ins Spiel,denn die grundlegende Applikationsstrukturim Unternehmen ändert sichunter Umständen gewaltig. Hier wirddas Fachforumsprogramm auf der IT &Business den Anwendern zeigen, welchenNutzen Anwender aus einer SOAziehen können.Mehr als 200 Aussteller erwartendie Veranstalter für die Premiere derIT & Business auf der Neuen MesseStuttgart. Dabei sind wichtige Herstelleraus dem ERP-Bereich vertreten.Dazu zählen ABAS Software AG, ams.hinrichs+müller GmbH, ORDAT GmbH+ Co. KG, oxaion ag, proALPHA SoftwareAG, PSIPENTA Software SystemsGmbH sowie Steeb AnwendungssystemeGmbH.Speziell aus dem SAP-Umfeld habensich unter anderem bereits dieSAP-Partner 1A kroll systemhaus, Allfor one Midmarket AG, BTC BusinessTechnology Consulting AG, itelligenceAG, SALT Solutions GmbH, Steeb AnwendungssystemeGmbH sowie teufelsoftware zu einem Stand auf der IT &Business entschlossen.Stuttgart und das Thema EnterpriseResource Planning passen bestenszusammen. Denn der Messestandortliegt in einer Metropol-Region, in derbesonders der industrielle Mittelstand,die Kernzielgruppe der IT & Business,stark vertreten ist. Mit dem Slogan derMesse Stuttgart „Mitten im Markt“ liegtman also auch bei dem neuen Schaufensterfür die IT-Entscheider aus denUnternehmen goldrichtig.óauf einen blickMessetermin: 6. 10. – 8. 10. 2009Veranstaltungsort: Neue Messe Stuttgart(Flughafen)Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 UhrTageskarte 24,– €(nach Onlinevorregistrierung 12,– €)Ermäßigte Eintrittskarte 14,– €(für Lehrer, Schüler, Studenten, Auszubildendegegen Nachweis; nach Onlinevorregistrierung8,– €)Dauerkarte 39,– €(nach Onlinevorregistrierung 25,– €)www.itandbusiness.de14MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


www.itandbusiness.demit CRM-ThemenparkGute KundenbeziehungenmitSystem?Antworten zu dieser Frage sowie maß -geschneiderte Lösungen zum Thema CRMund weiteren IT-Themen finden Sie hier.IM FOKUS:IT FÜR DEN MITTELSTAND.Ideeller TrägerFachverband Software


MESSE AKTUELLMesse Nürnberg, 8. – 9. 10. 2009CRM-expo 2009Berater, Experten und Unternehmen präsentieren in der Zeit vom 8. – 9. 10. 2009 in derMesse Nürnberg ihre erfolgreichen Praktiken rund um das Thema Customer RelationshipManagement. Die Leitmesse bietet Podiumsdiskussionen, Informationen und Vorträgeüber Kundenbeziehungsmanagement und optimale Vorgehensweise im Umgang mit Kunden.2009wird das Jahr fürCRM – so könnte manzumindest aktuelle Ergebnisse vonBefragungen wie der Studie der BBDOConsulting GmbH deuten. In einer repräsentativenTeilerhebung wurden in300 Telefoninterviews Entscheider zuihren geplanten Reaktionen auf die Krisebefragt. Ein Ergebnis: Unternehmenrücken stärker an die Kunden. Die Verbesserungder Kundenbeziehung wirddabei als wichtigste Maßnahme in 2009gesehen, in den Bereichen Vertrieb undCRM planen die meisten Entscheiderdie größten Investitionen.Verstärktes Interesse an CRMAuch die CRM-expo spürt das verstärkteInteresse an CRM-Themen. So wirdder Kongress deutlich erweitert, es wirddrei Foren und zwei Special-Interest-Areas geben. „Wir hatten auf der einenSeite eine Menge an erstklassigen Ein-auf einen blickÖffnungszeiten: 8. und 9. 10. 2009jeweils von 9 bis 18 UhrVeranstaltungsort: NürnbergMesse,Halle 12, Messezentrum NürnbergPreise:Vorregistrierte Besucher1 Messe- und Kongresstag 30,– €2 Messe- und Kongresstage 55,– €Preise vor Ort1 Messe- und Kongresstag 50,– €2 Messe- und Kongresstage 85,– €www.crm-expo.dereichungen, auf der anderen Seite vieleThemen, die sich höchst spannendmit CRM und benachbarten Bereichenwie Security, Service oder auch Datenschutzauseinandersetzen“, erläutertRalf Korb, Projektleiter der CRM-expobeim Veranstalter asfc – atelier schererfair consulting gmbh.Xing, Facebook, Blog oder Twitter,CRM-Strategien im Web 2.0, On-Demand-Lösungen,Open-Source, Lead-Generierung oder Datenqualität, MobilesCRM auf Blackberry, iPhone &Co, CRM-Einführungen und CRM Best-Practices, CRM-Katalysator Service, Beziehungsmanagementim e‐Business.In den drei Foren „Technologie undProduktinnovation“, „Strategie undHighlights“ und „CRM Best-Practice“wird CRM in aller Breite und sehr praxisorientiertaufbereitet. „Die Theorieist wichtig, ebenso der Blick über denTellerrand“, erklärt Ralf Korb, „aber amEnde des Kongress- und Messetagessollte der Besucher wissen, welche Lösungenund Strategien seinem Unternehmenhelfen Kunden nachhaltig zubegeistern und ans Unternehmen zubinden.“Lernen durch direkten DialogEine herausragende Rolle spielt in diesemZusammenhang die Kongressreihe„CRM@itsbest“. Hier präsentierendie Finalisten des CRM Best PracticeAwards ihre Konzepte. So können Unternehmensentscheiderim direktenDialog und sehr authentisch von Praktikern„lernen“, wie CRM erfolgreichum- und eingesetzt werden kann.Mit den zwei Special-Interest-Areas„Service, Mobilty, Security“ und „CRMmeets DMS“ geht die CRM-expo neueWege. Hier finden Themen wie „Social-CRM– Nächste Stufe im Kundenkontakt“,„CRM on the fly“ oder „Lebeschnell und gefährlich – per E‐Mailmit Kunden kommunizieren“ ihrenNiederschlag. „Mit den beiden neuenAreas wird die zentrale Bedeutung derCRM-Strategie in Unternehmen und dieWichtigkeit der Vernetzung der CRM-Prozesse mit den anderen Unternehmensprozessenunterstrichen“, erläutertGeorg Blum, Geschäftsführer derCommundia GmbH und für den Kongressder CRM-expo verantwortlich.Der VOI feiert PremiereZum ersten Mal stellt in diesem Jahrder VOI – Verband Organisations- undInformationssysteme e. V. mit seinem„Competence Center Customer RelationshipManagement“ als strategischerPartner auf der CRM-expo aus. Er wirdauf der Messe mit einem Stand undeiner eigenen Area unter dem Motto„CRM meets DMS“ vertreten sein. DieThemen auf der „CRM meets DMS“-Area lauten u. a.: „Elektronische Signatur– Was hat das denn mit CRM zutun?“, „Angst vor neuen Wegen? CRMund DMS im Fadenkreuz der gesetzlichenAnforderungen“ oder „Postausgangist Kundenzugang – DMS-basiertesCRM“.ó16MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Messe München, 20. – 22. 10. 2009discuss & discoverDie discuss & discover findet erstmals vom 20. bis 22. Oktober2009 auf dem Gelände der Messe München Internationalinklusive dem Internationalen Congress Centrum München(ICM) statt und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.Die discuss & discover ist eine internationaleVeranstaltung für dieITK-Branche und spricht vor allem dieoberste Führungsspitze und Mitarbeitermit leitenderFunktionin mittelständischenUnternehmen,internationalenKonzernensowieForschungseinrichtungenund Verbänden an. Das B2B-Event konzentriertsich auf Themenwelten, diejedes Jahr neu definiert werden. Diediscuss & discover Conference, die sichin die diesjährigen Themenstränge Mobility,Collaboration, IT as a Service undInfrastructure & Security gliedert, richtetsich an Besucher aus den Top-Etagenvon Unternehmen, Instituten und Organisationen.Sie adressiert mit ihren anwenderbezogenenVorträgen aktuelleTrends ebenso wie Zukunftsthemen:von Enterprise 2.0 und anderen aktuellenBusiness Technology-Trends überIT as a Service, Cloud Computing undSaaS bis hin zu Ausblicken auf die ITvon morgen.Modularer Aufbaueine Messe, eine internationale Konferenz,ein öffentliches Forum, Hersteller-Veranstaltungen wie Hausmessen oderPartnerkongresse, Social Events sowieeine umfassende Online-Plattform. Diediscuss & discover fokussiert inhaltlichauf die wichtigsten Trends und Strategienbeim Einsatz von Informations- undKommunikationstechnologien in Unternehmenund Organisationen jederGröße.óauf einen blickEintrittspreise zur discuss & discoverohne ConferenceTageskarte 33,– €Dauerkarte (3 Tage) 59,– €Vorzugskarte (ab 10 Personen) 20,– €Ermäßigungskarte (Studenten, Wehrpflichtige,Zivildienstleistende, Rentner,Arbeitslose und Behinderte) 20,– €Eintrittspreise zur discuss & discoverConferenceHalbtagesticket 446,25 €Tagesticket 690,20 €2-Tagesticket 1.184,05 €Dauerkarte (3 Tage) 1.654,10 €Alle Conference-Tickets berechtigenzum Besuch der Messe, des Public Forumssowie der Social Eventswww.discuss-discover.comProfitieren Sie vombesten ÜberblickAuf der CRM-expo, dereuropäischen Leitmesse für dasKundenbeziehungsmanagement,zeigen alle führenden Unternehmenund Experten, welche Strategienund Lösungen in der Praxiswirklich erfolgreich sind.Das Mehrwert-Programmfür Ihr Unternehmen.www.agentur-marks.deDie Themenstränge spiegeln sich in densechs Modulen der discuss & discoverwider, die von Partnern bzw. Ausstellernund Besuchern flexibel buchbarund kombinierbar sind. Dazu zählenNürnbergMesse8./9. Oktober 2009www.crm-expo.comPlatin-AusstellerGold-AusstellerMidrangeMagazin 10-09.indd 127.08.2009 11:49:42 Uhr10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN17


SCHWERPUNKTHA, USV, Hosting/BackupKycstudio, iStockphoto.comSUMMARYEinen Systemausfall kann sich heutzu tagekaum ein Unternehmen leisten. VerschiedeneAnbieter stellen ihre Lösungen fürdie Facetten der Businesscontinuity bereit:Hochverfügbarkeit, USV, Hosting/Backup.10 Mythen rund um hochverfügbare IT-SystemeHochverfügbarkeit ohne MythosDas Thema Hochverfügbarkeit ist wie kaum ein anderes in der IT mit Vorurteilen, falschenEinschätzungen und längst überholten Auffassungen belastet; die zehn beliebtesten dieser„Mythen“ werden in diesem Artikel entmystifiziert.1. Hochverfügbarkeit ist nur fürgroße Unternehmen wichtigAlle Unternehmen sind heute stark vonder IT abhängig und können von Server-Ausfällenmassiv betroffen werden.Sie müssen Risikovorsorge betreiben.2. Normale Server sind so zuverlässig,dass spezielle Hochverfügbarkeitslösungenüberflüssig sindTatsächlich sind Server heute zuverlässigerund Ausfälle selten. Allerdingsbetreiben Unternehmen auf Standard-Servern unternehmenskritische Anwendungen,die immer verfügbar seinmüssen. Standard-Server erreicheneine Verfügbarkeit von etwa 99,9 %(durchschnittliche Ausfallzeit: 8,7Stunden pro Jahr). Für unternehmenskritischeAufgaben sind mindestens99,99 %, in der Regel sogar 99,999 %erforderlich (Ausfallzeit: maximal 5 Minutenim Jahr).3. Hochverfügbarkeit ist teuerTeuer ist relativ und muss im Verhältniszum möglicherweise entstehendenSchaden gesehen werden. Sollte einServer-Ausfall Kosten in Millionenhöheverursachen, so wäre auch der teuersteServer noch preiswert, sofern erausfallsicher ist. Hochverfügbarkeit istheute auch für kleinere und mittlereUnternehmen erschwinglich.4. Hochverfügbarkeit ist nuraufwendig zu administrierenDie für wichtige Aufgaben üblicherweiseverwendeten Cluster-Lösungen sindin der Tat aufwendig in der Implementierungund Administration. Dagegen18MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


verhalten sich fehlertolerante Server,die aus komplett redundanten Komponentenaufgebaut sind, nach außen wieganz normale Server; für den Benutzerist die Redundanz nicht sichtbar. Dementsprechendist die Administrationnicht aufwendiger als bei einem Standard-Server.5. Cluster bieten für alle Fälleausreichende SicherheitCluster arbeiten im Störungsfall nichtunterbrechungsfrei. Die Übernahmeder Prozesse durch das nicht gestörteSystem erfordert eine Failover-Zeit,während der Anwendungen und Datennicht zur Verfügung stehen. Cluster-Server kommen damit nicht über einedurchschnittliche Verfügbarkeit vonrund 99,99 % hinaus (Ausfallzeit: knappeStunde pro Jahr). In der Praxis sinddiese Systeme auf Grund ihrer Komplexitätschwierig und aufwendig zuadministrieren. Es müssen zwei voneinanderunabhängige Server-Systememit jeweils eigenem Betriebssystemund eigener Anwendungssoftware betriebenwerden, dazu kommt ein logischerServer für die Cluster-Steuerung.Ist der Betrieb schon bei zwei Cluster-Knoten nicht ganz einfach, so steigtder Aufwand für die Steuerung undBei hochverfügbaren Systemen Standard: Austauschvon Komponenten im laufenden BetriebKontrolle der Knoten erheblich, wennnoch mehr Server in einem Cluster zusammengeschlossensind. Ohne fachkundigesPersonal lassen sich solcheKonfigurationen nicht beherrschen.Cluster-Lösungen weisen damit relativhohe Gesamtkosten auf.6. Für Hochverfügbarkeit benötigtman spezielle ApplikationenFür Cluster-Lösungen müssen die Applikationentatsächlich angepasst werden.Fehlertolerante Server arbeitenmit Standardtechnologien, so dass dieApplikationen ohne Anpassungen oderÄnderungen betrieben werden können.7. In virtualisierten Umgebungenist Hochverfügbarkeit unnötigDie Verfügbarkeit wird durch die Virtualisierungvon Servern nicht verbessert,sondern sogar verschlechtert.Werden nämlich auf einem physischenServer mehrere virtuelle Umgebungenbetrieben, so sind von einem Hardware-Ausfall immer gleich mehrere Servermitsamt den Anwendungen betroffen.Wichtige Anwendungen müssen daherals sicheres Fundament eine hochverfügbareHardware-Plattform erhalten.8. Disaster Recovery und Hochverfügbarkeitsind dasselbeDisaster Recovery ist Katastrophenschutz:Unternehmen schützen damitihre IT vor Bränden, Erdbeben, Flugzeugabstürzen,Anschlägen. Hochverfügbarkeitsorgt dagegen für den Schutzder IT bei technischen Störungen.9. Hochverfügbare Systeme basierenauf proprietären TechnologienFehlertolerante Server arbeiten mitStandardtechnologien wie Intel-x86,Windows oder Linux, Software-Lösungenwie Avance bauen auf dem OpenSource-Server Xen auf. Diese Systemeerreichen ihre hohe Ausfallsicherheit,indem sie die Standardtechnologienredundant auslegen. Alle betriebswichtigenTeile sind hier doppelt vorhanden:Prozessoren, Speicher-Chips undI/O-Einheiten. Sollte eine Komponenteausfallen, führt die jeweilige Partnerkomponenteden Betrieb weiter. Trotzder durchgängigen Redundanz verhaltensich fehlertolerante Server gegenüberdem Betriebssystem wie ein einzigerStandardrechner. Es müssen alsoseitens der jeweiligen Software keineweiteren Anpassungen für den Einsatzmit den redundanten Komponentendes Servers vorgenommen werden, dadie Software auf Seiten der Hardwareimmer nur ein System sieht. Die Steuerungerfolgt im Server durch desseneigene Systemsoftware.10. Mich betrifft das nicht …Die überwiegende Zahl von Airbagskommt nie zum Einsatz, dennoch gehörendiese heute zur Standardausstattungeines jeden PKW. Das effektiveRisiko ergibt sich aus dem Produkt vonSchadeneintrittswahrscheinlichkeitund möglicher Schadenshöhe, die inden vergangenen Jahren enorm gestiegenist. In kritischen Bereichen könnenUnternehmen daher auch kurzzeitigeServerausfälle nicht riskieren.Ulrich Lenz óStratus Technologies GmbH, Eschbornwww.stratus.comWartung von WilschEine sichere Bank in stürmischen ZeitenWilsch wartet:IBM AS/400 – iSeries – i5 – System iPower Systems i – RS/6000 – pSeriesp5 – System p – Power Systems pxSeries – System x – Disk-StorageTape Storage – Enterprise StorageMatrixdruckerUlrich Wilsch GmbH & Co. KGKarl-Valentin-Straße 17D-82031 GrünwaldTel.: +49-89-64169-0Fax: +49-89-64169-25E-Mail: info@wilsch.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTHA, USV, Hosting/BackupDas schwächste Glied ausmachenDie Lieferkette - das A und ODas Thema Business Continuity wird häufig von der Außenperspektive her betrachtet.Dabei stehen gewöhnlich die Einschätzung der Risiken und die Investitionen im Mittelpunktdie nötig sind, um die Funktionsfähigkeit der Geschäftsprozesse sicherzustellen.Das Konzept für Business Continuitystellt sich jedoch anders dar,sobald die Sicht des Endkunden miteinbezogen wird. Aus diesem Blickwinkelist jede Firma in der Lieferketteam „Geschäft“ beteiligt. Dies bedeutet,dass vom Materiallieferanten über Hersteller,Groß- und Einzelhandel bis hinzum Endkunden, jeder ein Glied in derLieferkette ist. Viele dieser Leistungenbasieren auf allgemeinen Diensten wieTransport, Bankservices und Telekommunikation.Hinter der Leichtigkeit einerInternettransaktion bleibt die festgemauerte Infrastruktur verborgen, diedie Welt am Laufen hält (vgl. Grafik).Nehmen Sie zum Beispiel ein einfacheselektronisches Hilfsmittel wie dasMobiltelefon, auf dem womöglich einigevon Ihnen diesen Artikel lesen. Eswurde wahrscheinlich im Auftrag einesgroßen Markenherstellers in Überseegefertigt, dann von einem Spediteurtransportiert und über verschiedeneAbsatzkanäle, entweder über das Internetoder die Ladentheke für den Verkaufbereitgestellt.Alle Glieder müssen funktionierenAll diese Glieder in der Lieferkettemüssen funktionieren, damit der Endkundedas Geschäft tätigen kann. Fälltein Glied aus, kann beispielsweise dasTelefon nicht geliefert werden. Oderder Kunde kauft anderswo, falls überdie Webseite angezeigt wird, dass dasProdukt nicht verfügbar ist. Die für dieSprach- und Datenübermittlung grundlegendeInfrastruktur, mit der das Gerätan das Kommunikationsnetz ange-bunden wird, ist hierbei noch gar nichtberücksichtigt.Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Firmaist das Glied in der Lieferkette, daswährend der Markteinführung einesneuen Mobiltelefons ausfällt. Viele derANZEIGEGestalten Sie IhreFormulare immer nochwie im Paläolithikum?Machen Sie Schluss mit verstaubteri5/iSeries Formulargestaltung.Mit dem neuen VFL.net Modul fürSpoolMaster 5.1 gestalten Sie IhreAS/400 Formulare direkt am PC imWYSIWYG-Modus. Alles über dieverbesserte Visual Forms Language(VFL.net) im SpoolMaster 5.1 findenSie unter www.SpoolMaster.deKomponenten für Hochverfügbarkeit/Disaster Recovery behandeln die Ausfallkostenaus einer internen Perspektive.Betrachten Sie jedoch die Kostenzum Beispiel für ein Transportunternehmen,das wegen eines schwerenAusfalls die Mobiltelefone nicht an denEinzelhandel liefern kann. Dies kanndazu führen, dass keine Geräte verkauftwerden und dass das Image beschädigtwird, was womöglich noch schlimmerwäre. Ein Verlust entsteht nicht nurdurch die nicht eingehaltenen ServiceLevel Agreements sondern auch demzukünftigen Geschäft droht potenziellerSchaden durch eine entsprechendeReaktion des Marktes.Aus dieser erweiterten Sicht auf dieBusiness Continuity oder die Kontinuitätder Lieferkette ergeben sich zweiÜberlegungen, die jeder Verantwortlichein Betracht ziehen sollte.Praktizieren alle Teilnehmer meinerLieferkette HA/DR (High Availability/DisasterRecovery) um ihr Risikozu minimieren? Wer ist das schwächsteGlied in der Kette und wie stelle ichmich darauf ein?Wie steht es um meine eigene HA/DR Bereitschaft in meiner Lieferkette?Wie vermarkte ich meine Ausfallsicherheitim Vergleich zu Mitbewerbern.Oder bin gar ich das schwächste Glied?Einen Katastrophenfall überlebenWas den ersten Punkt betrifft, legenglücklicherweise Wirtschaftsprüfungsunternehmenzunehmend Wert darauf,dass eine Form von HA/DR installiertwird. Falls Sie mit Ihrem Geschäft in eineLieferkette mit hohen Ausfallkosteneingebunden sind z. B. im MedizinoderFinanzbereich, muss mit besondererSorgfalt sichergestellt werden, dassIhr Geschäft einen Katastrophenfallüberlebt.20MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


TechnogroupHier spricht die Vernunft.Interessanterweise besitzen Unternehmenkeine vorzeigbare Kennzeichnung ihrerAusfallsicherheit. Derzeit beschränkensich Richtlinien für Compliance auf Datensicherheitund die Nachvollziehbarkeit vonTransaktionen. Bis diese Richtlinien ausgeweitetwerden, muss eine entsprechendeinterne oder externe Risikoanalyse der kritischenGlieder in der eigenen Lieferketteperiodisch erfolgen.onen. Zunehmend ergreifen UnternehmenMaßnahmen zur Ausfallsicherheit von Geschäftsprozessen,um sich innerhalb ihrerBranche abzugrenzen und zu vermeiden,selbst das schwächste Glied in ihrer Lieferkettezu sein. Diese Technologien werdenvon einer Vielzahl von Software- und Hardwarelieferantenfür fast alle wesentlichenKomponenten der IT und der Geschäftsprozesseangeboten.Bis zu 5.000,– €sofort sparen,ohne Zusatzinvestitionbeigleicher Leistung.* Gegenüber eines Herstellerwartungsvertrageseiner HP ML 750p über 36 Monate.Erfragen Sie Ihr individuelles Angebot!*RohmaterialienFertigungGroßhandelEinzelhandelTransport und LogistikBank/FinanzenVersorgung/KommunikationVom MateriallieferantenüberHersteller, GroßundEinzelhandelbis hin zum Endkunden,ist jederein Glied in derLieferketteDer zweite Punkt ist eine introspektiveFrage. Jeder sollte wissen, wie mit geplantenund ungeplanten Systemausfällen umgegangenwerden muss und wie die Auswirkungensolcher Ausfälle auf die eigenen Geschäftsprozessebeschränkt werden können.Risiken im Detail erkennenDie Herausforderung besteht darin, die Risikenzwischen den Schnittstellen der Gliederder Lieferkette im Detail zu erkennen,z. B. zwischen Internet Service Providern,Banken, Transportunternehmen und GroßoderEinzelhandel.Folgende Fragen sollten gestellt werden:ó Welche maximale Wartezeit kannmeine Lieferkette im Falle eines Ausfallsverkraften?ó Berücksichtigen meine Service LevelAgree ments einen HA/DR-Plan?ó Haben meine Produkte ein Verfalldatum?ó Worin bestehen die Auswirkungen einesAusfalls auf Gesundheit bzw. Sicherheit.In früheren Artikeln habe ich bereitsdie verfügbare Technik für Ausfallsicherheitsowie die betroffenen Geschäftsprozessebehandelt wie z. B. Disaster Simulati-Wenn Sie die in diesem Artikel beschriebenenAuswirkungen von Unterbrechungender Lieferkette verstanden haben, sindSie wahrscheinlich nicht das schwächsteGlied in Ihrer Lieferkette. Aber lassen Siesich nicht von einem falschen Sicherheitsgefühlverleiten. Um die Ausfallsicherheitder gesamten Gruppe zu gewährleisten,sollte die Lieferkette kontinuierlich neubeurteilt werden. Allerdings besteht Handlungebedarf,falls dieser Artikel Bedenkenbei Ihnen geweckt haben sollte. In beidenFällen sollte dieser Artikel zur Diskussiondarüber anregen, wie die Lieferkette fürIhre Kunden ausfallsicher gemacht werdenkann.Henry Martinez óVision Solutions, Inc., Heverlee (B)www.visionsolutions.comHenry MartinezSenior Vice Presidentof Engineering,Vision Solutions, Inc.In Zeiten knapper Budgetskönnen Sie sich entspanntzurücklehnen und gleichzeitigsparen: Kündigen Sie Ihrenbestehenden Wartungs vertragund sichern Sie sich die gleicheService leistung bei günstigerenKosten.Als einer der größten herstellerunabhängigen IT-Dienstleisterbietet Technogroup IT-Serviceund RZ- Wartung deutschlandweitauf höchstem Niveau an. Mehrunter www.technogroup.comwww.technogroup.com21


SCHWERPUNKTHA, USV, Hosting/BackupHubtex sichert geschäftskritische Daten auf SpiegelsystemFür den IT-Notfall gerüstetNach einem Systemausfall entschloss sich die Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG eineDisaster-Recovery-Lösung einzuführen. Indem sie geschäftskritische Daten zeitversetzt aufein Spiegelsystem überträgt, schützt sie die Daten vor logischen Fehlern.Bei der Hubtex MaschinenbauGmbH & Co. KG war der gefürchteteIT-Notfall an einem Tag im März2007 eingetreten: das System fiel gegen16 Uhr aus. Als Ursache machte Hubtexeinen defekten Controller aus, andem alle Festplatten mit Datenbankenangeschlossen waren. Da sich der Servernicht mehr starten ließ, war eineAnmeldung unmöglich. „Erst mehr alsneun Stunden später war das Systemwieder einsatzbereit. Während der normalenArbeitszeit hätte ein Systemausfallim Jahr 2007 etwa 5.000 Euro proStunde gekostet. Wären Daten verlorengegangen, hätten wir mit weitaushöheren Kosten rechnen müssen“, soChristian Schreiner, Gruppenleiter ITbei Hubtex.Vielfältige Ursachen für AusfälleSystemausfälle und Datenverlust könnenjedes Unternehmen treffen. Ursachesind routinemäßige Upgrades,Stromausfälle oder defekte Festplatten.Darüber hinaus können fehlgeschlageneWartungsarbeiten einen ehedemkorrekten Datensatz zerstören. Fertigungsunternehmenwie Hubtex sind jederzeitauf einen konsistenten Datenbestandangewiesen. Zu jeder von Hubtexkonstruierten Maschine gehören Auftragsdaten,Kundeninformationen undder tägliche Schriftverkehr zwischenAuftraggeber, Hersteller und anderenBeteiligten. Ein Großteil dieser Datenist im SAP-System gespeichert. Ein korrupterDatensatz hätte weitreichendeFolgen und würde nicht nur Buchhaltung,Logistik und Vertrieb betreffen,sondern auch die Produktion, die ihreFertigungsunterlagen den einzelnenAbteilungen wieder zur Verfügungstellt.Um die Daten zu schützen, sicherteHubtex vor Einführung einer Disaster-Recovery-Lösung den gesamten Datenbestandeinmal pro Nacht. ChristianSchreiner: „Nach dem mehrstündigenAusfall 2007 bestand für uns dringenderHandlungsbedarf. Daher haben wirAnforderungen an ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept definiert und unsumgehend auf dem Markt umgeschaut.“Dabei stand eine einfache Handhabungim Vordergrund. Zudem sollte ein Systemausfallnach spätestens vier Stundenbehoben werden können.Zufällig erlebte Hubtex die hardwareunabhängigeDisaster-Recovery-Lösung der Libelle Sales + ServicesGmbH & Co. KG in einer Live-Demonstration.„Uns hat die leichte Bedienungder Software über eine grafische Oberflächeüberzeugt. Außerdem haben wirlive gesehen, wie die Daten nach einemSystemausfall innerhalb weniger Minutenwieder verfügbar waren“, sagtChristian Schreiner.Kurz nach dem IT-Notfall führteHubtex im Mai 2007 die Disaster-Recovery-Lösungein. Das vierköpfige Projektteamimplementierte die Softwareauf das Testsystem, das identisch zumSAP-Produktivsystem aufgebaut ist. Imlaufenden Betrieb und bei voller Verfügbarkeitder Produktivseite wurden allewichtigen Dateien und Datenbankeninitial auf das angelegte Spiegelsystemübertragen. Die Produktivumstellungdauerte etwa eine Woche. Seitdemkopiert die Software permanent alleTransaktionen der Originaldatenbankauf den Spiegel.In einem Zeittrichter, der zwischenEcht- und Spiegelsystem wirkt, werdenalle Datensätze vorübergehend zwischenspeichert.Physisch befindet sichder Trichter auf der Spiegeldatenbank,damit er bei Ausfall des Originalsystemszugänglich ist. Wann die Datenvom Trichter an das Spiegelsystemweitergegeben werden, ist individuelleinstellbar.Christian Schreiner: „Wir habeneinen Zeitversatz von drei Stunden gewähltund spiegeln nur während derArbeitszeit zwischen 8 und 18 Uhr. Sokönnen wir auf Anwenderfehler reagieren.“Ab 18 Uhr wird keine Spiegelungmehr vorgenommen. Nächtliche Änderungenbleiben im Trichter und werdenerst am nächsten Arbeitstag auf dieSpiegeldatenbank übertragen. So gelangenfehlerhafte Transaktionen garnicht erst auf das Spiegelsystem.Bei einem ersten Test verlief die manuelleUmschaltung vom Produktiv- aufdas Spiegelsystem reibungslos. Nacheinem simulierten Systemstillstandkonnte innerhalb von 30 Minuten aufden unbeschädigten Datensatz auf demSpiegelsystem zugegriffen werden. PerMausklick wurde es aktiviert.Friederike Heim óLibelle Sales + Services GmbH & Co. KG,Stuttgartwww.libelle.com/de22MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


IBM: HA-Komplettpaket für MittelstandRisiken minimierenLaut einer IBM Mittelstandsstudie gehört Business Continuityfür 66 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmenzu den Top-Themen für bessere Geschäftseffizienz.IBM reagiert darauf und stellt ein neuesKomplettpaket für Hochverfügbarkeitund verbesserte Disaster Recoverymit Power Systems vor. Die Komplettlösungbeinhaltet vorkonfigurierte undauf den Einsatzzweck zugeschnitteneHardware, Software und Services. Kundenerhalten eine auf ihre Anforderungenabgestimmte Komplettlösung ausPower Systems-Servern, einer Hochverfügbarkeitslösungsowie ergänzendenServices. Diese beinhalten Wartungfür die Hardware, Warranty-Service-Upgrades und Committed RecoveryServices (CRS).Sicherheit erhöhenDas High-Availability-Paket soll Kundendabei unterstützen, durch Ausfälleverursachte Risiken zu identifizieren,zu bewerten und zu minimieren sowieihre Data-Recovery-Time deutlich zusenken. Unternehmen können so dieSicherheit für ihre geschäftskritischenAnwendungen sowohl bei geplanten alsauch ungeplanten Ausfällen erhöhenund steigenden Verfügbarkeitsanforderungender Fachabteilungen gerechtwerden.Das Paket kann flexibel auf die Anforderungender Unternehmen angepasstwerden. Um den Kunden größtmöglicheFlexibilität zu bieten, könnensie aus einem breiten Angebot vonHochverfügbarkeitslösungen wählen.Dies sind einerseits Lösungen von IBMdirekt (IBM PowerHA für AIX, IBM i undLinux, oder IBM DataMirror iCluster);es können aber auch Lösungen der IBMISVs (Independent Software Vendors)Vision, Trader’s, Maximum Availabilityund ICNet GmbH integriert werden.IBM reagiert auf die steigende Nachfragespeziell von mittelständischenUnternehmen nach Hochverfügbarkeitund Disaster Recovery. Laut der aktuellenIBM Mittelstandsstudie gehörtBusiness Continuity – also ein kontinuierlicher,unterbrechungsfreier IT-gestützterGeschäftsbetrieb – für 66 Prozentder befragten mittelständischenUnternehmen zu den Top-Themen fürbessere Geschäftseffizienz. 26 Prozentder Unternehmen haben entsprechendeProjekte begonnen, 47 Prozent planendies zu tun.„Jeder Kunde benötigt eine individuelle,auf seine Bedürfnisse zugeschnitteneLösung“, erläutert AndreasHeincke, IBM Business DevelopmentManager. „Deshalb haben wir ein Komplettpaketzusammengestellt, das flexibelauf die Anforderungen unsererKunden reagiert. Mit PowerHA for AIX,Linux und IBM i, mit iCluster und diversenAnsätzen aus dem Umfeld von IBMSystem Storage stehen mehrere technologischunterschiedliche Lösungen vonIBM zur Verfügung. Hinzu kommendann die zahlreichen HA-Produkte derentsprechenden ISVs. Diese Vielfaltbietet dem Kunden für praktisch jedeAnforderung eine passende Lösung.“Wibke Kress óIBM Deutschland GmbH, Stuttgartwww.ibm.de23ProzeSSLöSUnGen,dIe mIT der BeweG-LIchkeIT IhreS UnTernehmenSmIThaLTenkönnen.Unsere flexiblen Xpert.Line-Lösungen ermöglichenIhren Geschäftsprozessen maximaleBewegungsfreiheit, da sie sich an branchenspezifischeund wirtschaftliche Veränderungenschnell und zuverlässig anpassen.Bereits 30% der Top 500 Schweizer Unternehmenvertrauen auf unsere Lösungen!XPERTLINE-LogoCMYKwww.soreco.chdie Lösung für hr,Finanzen und Prozesse


SCHWERPUNKTSAP im MittelstandQuelle: Pascal MareschSUMMARYSAP bietet mittelständischen Kundenauf sie zugeschnittene Lösungen. DasSpektrum deckt dabei eine Vielzahlvon Branchen bereits im Standard ab.BI-Frontend für SAP BWSie haben die Wahl …Unternehmen mit dem SAP Business Information Warehouse (SAP BW) als zentralemTool für Analyse, Planung, Reporting und Dashboarding haben aktuell mit der Wahl derrichtigen Frontend-Strategie eine Herausforderung zu meistern.Greifbar nah bietet sich hierfür SAPBO als zugekauftes Produkt ausdem Walldorfer Portfolio an. Jedochauch Best-of-Breed-Tools wie z. B. dasCubeware Cockpit V6pro bieten interessanteVorteile und erfreuen sich zunehmenderBeliebtheit.BEx weg, was nun?Mit der Ankündigung, die kompletteBusiness Explorer (BEx)-Suite mit ihrenFrontends für SAP BW nicht mehrweiterzuentwickeln, hat die Walldor-fer SAP ihre Kunden vorsichtig daraufaufmerksam gemacht, dass sie sichin absehbarer Zeit mit einer neuenFrontend-Strategie beschäftigen müssen.Denn es ist kein Geheimnis, dasses nicht gerade zur Stärke von SAP BWgehört, Business Intelligence fachabteilungsgerechtzum Endanwender zubringen: Die Bordmittel sind zu IT-lastigund nicht flexibel genug, was immerwieder zu Zeitverlusten in den Fachabteilungenund zu Kapazitätsengpässenin der IT führt. Was liegt hier also näher,als sich im direkten Umfeld nacheiner passenderen Lösung umzuschauen?Schließlich hat SAP 2007 BusinessObjects übernommen und offeriert mitSAP BO auch für die – meist langjährigen– SAP BW-Bestandskunden einneues BI-Frontend-Portfolio.Der vielzitierte Teufel im DetailAllerdings tauchen bei genauerer Betrachtungdieser Wahl einige nichtunerhebliche Hürden auf. Der BExAnalyzer, den über 80 Prozent der SAP24MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


BW-Kunden nutzen, eignet sich gut fürAnalyseanforderungen, SAP BO ist hieraktuell eher schwach aufgestellt. Diemeisten SAP BW-Anwender haben vielAufwand und Zeit in den Aufbau vonBEx-Arbeitsmappen mit VBA-Erweiterungenoder die Implementierung vonWeb-Reports und BI-Applikationen mitdem BEx WebApplication-Designer investiert.Die Migration in die BO-Weltdürfte schwer möglich sein, was einenNeuaufbau in der ebenfalls komplexenBO-Architektur bedeuten würde. Bisherwaren zudem die BEx-Frontendsim Standard-Umfang von SAP BWenthalten, bei BO ist dies jedoch nichtmehr der Fall. SAP BW-Kunden solltenhier also mit veränderten Funktionsumfängenrechnen, mit zusätzlichenLizenzkosten und die Aussicht darauf,Berichte und Dashboards komplett neuaufsetzen zu müssen.Schwer vereinbare UnterschiedeWarum ist das so? Warum ist BO nichtbesser in die SAP-Welt integriert, umhier eine leichtere Migration zu ermöglichen?Es liegt in der Natur derSache, dass ein System wie BO, dasüber eine sehr große Kundenbasis ohneSAP-Bezug verfügt, aus wirtschaftlichenGründen nicht ohne Weiteresauf grundlegende SAP-Anforderungenausgerichtet werden kann. Aber auchdie Eingliederung derjenigen Produkte,die vor der Übernahme durch SAPvon BO hinzugekauft wurden, ist nochnicht abgeschlossen. Zu bedenken sindin diesem Zusammenhang insbesonderedie unterschiedlichen semantischenKonzepte seitens BO bzw. SAP. Es istgeplant, künftig alle Tools über einesemantische Schicht zu vereinen, wassehr aufwendig ist. Entsprechend wirdes noch einige Zeit in Anspruch nehmen,bis die BO-Tools vollwertig integriertund auf SAP BW nutzbar sind.Nimmt man all diese Aspekte zusammen,dann ist es sinnvoll, sich auchim weiteren SAP-Umfeld umzusehenund zu evaluieren, inwiefern man mitThird-Party-Alternativen mehr undBesseres aus seinem existierenden SAPBW herausholen kann.Mit Cubeware Cockpit V6pro präsentiertsich vor diesem Hintergrundeine Best-of-Breed-Lösung für den Aufbauvon Standard- und Ad-hoc-Analysen,für Planung und Forecasting sowieReporting und Dashboarding – spezialisiertund zertifiziert auf SAP BW. DasFrontend wurde für den Fachanwenderkonzipiert und entlastet im Einsatzdank einfachster Handhabung die IT-Abteilungen weitestgehend. DesktopundWeb-Client (mit browserneutralerANZEIGEOutput Management SolutionCompleo 4:Komplette OutputManagement Software fürISeries, SAP Spoolfilesdownload unter www.symtrax.de- Verteilen per Email, Webservice- Archivieren in PDF, Excel...- Vollständig automatisiertFreecall 0800 / 183 38 38Email: jmoll@symtrax.deEnterprise Reporting SolutionsCompleo Suite2008GE_Midrange_CPL.indd 1 12/03/2009 12:51:35Ajax-Technologie) sind vollständig interoperabeleinsetzbar und bieten diegleiche Oberfläche sowie nahezu identischesHandling. Das hat u. a. zur Folge,dass Reports und Dashboards nichtnur ohne gesonderten Aufwand sofortim Web verfügbar sind, sondern auchdirekt im Web erstellt werden können.Cubeware Cockpit V6pro beispielsweisebietet für Analysen vielseitigeFunktiona litäten, etwa analytischeFormatierungen, Slice and Dice, ABC-Analyse und Wasserfallgrafiken. Im Reportbereichstehen umfassende LayoutundFormatierungsfunktionalitätenzur Verfügung, genauso wie ein ausgeklügeltesKonzept für Reportdesignund -verwaltung zwecks unmittelbarerNutzung durch die Anwender in denFachbereichen. Am Dashboard zeigtsich dann, wie sich unterschiedlichsteDaten quellen in einem Bericht kombinierthochmodern visualisieren lassen.Der direkte Zugriff auf SAP BWInfoProvider und Queries erfolgt ohneseparate Datenhaltung und v. a. auchunter Berücksichtigung der dezidiertenSAP-Security. Die Metastrukturen derInfoProvider und Queries werden vollständigunterstützt und ein Aufbau vonsemantischen Zwischenschichten wiebeispielsweise das Universum von BOist nicht erforderlich. Darüber hinausunterstützt Cubeware Cockpit V6proalle Maßnahmen zur Performance-Optimierung innerhalb von SAP BWwie den OLAP-Cache und BW-Accelerator.Ein weiterer Wettbewerbsvorteil imHinblick auf Flexibilität und Ausbaufähigkeitdes Gesamtsystems ist zudemdie Möglichkeit, auch auf Nicht-SAP-Datenquellen wie Microsoft AnalysisServer, IBM Cognos TM1 und Infor PMOLAP zuzugreifen und sie gemeinsamin Berichten und Dashboards abzubilden.Leistungsstark und zuverlässigCubeware Cockpit V6pro bietet alsBI-Frontend für SAP BW schon heuteFunktionalitäten wie die BO-KomponentenXcelsius und WebIntelligence– und künftig auch Pioneer – in einemeinzigen Produkt. Das erteilte „SAPCertified Integration“-Siegel für dasFrontend selbst sowie für die verwendeteSchnittstelle BW-OLAP BAPI (SAPBW-Systeme der Version 3.5 bzw. 7.0oder höher) belegt die Leistungsstärkeund Zuverlässigkeit im SAP-Umfeld.Last but not least ist die schlanke undschnell einführbare Lösung auch umfassendskalierbar und leicht zu administrieren,was sich in einem günstigenTotal Cost of Ownership niederschlägt.Markus Sümmchen óCubeware GmbH, Rosenheimwww.cubeware.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTSAP im MittelstandSAP-Prozesse günstig umsetzenHeute beansprucht nahezu jedes ERP-System für sich, die Prozesse der Anwender zuunterstützen. Für jede Tätigkeit lässt sich dabei eine Arbeitsmaske nutzen und die Prozessverarbeitungfindet sozusagen in den Köpfen der Mitarbeiter statt – unterstützt von E‐Mail,Telefon und interner Post.Durch Software-Anpassungen, Parametrierungenund „harte“ Programmierunglassen sich Unternehmensprozessebesser unterstützen.Dabei können auch Kennzahlen in Business-Intelligence-Komponentenübertragenwerden, um Prozess-Stati undDurchlaufzeiten auszuwerten. Müssendie Abläufe jedoch verändert werden,führen die manuellen Anpassungen zuerneuten Customizing-Aufwänden.Ablauf einer Rechnungsverarbeitung mit Xpert.ivyDiese kostenintensive Vorgehensweisehat zur Folge, dass oft nur dieabsoluten Kernprozesse IT-gestütztumgesetzt werden. Zudem stellen systemübergreifendeAbläufe, die überden ERP-Kernbereich hinausgehen,eine Herausforderung dar. SAP bietetdie Möglichkeit, durch den Einsatzspezialisierter BPM-Systeme, Prozessekostengünstig umzusetzen. Bestandteilesolcher spezialisierten BPM-Systemesind zum einen die flexible Prozessgestaltungund -ausführung inklusiveStatusüberwachung, Eskalation, Monitoring,Stellvertreterregelung undAuswertungen. Zum anderen bietensie die Möglichkeit der schnellen Integrationin beliebige IT-Systeme. Die LösungXpert.ivy beispielsweise verfügtmithilfe des integrierteniBOLT OEM-Moduls sogarüber die Zertifizierungdurch SAP.Die zentralen Herausforderungenan eineunabhängige Prozesssteuerungsind:ó Abbildung vonGeschäftsprozessenó Anbindung vonIT-Landschaftenó Flexible, günstigeProzessanpassungó Dokumentation allerProzessvorfälle imHinblick auf KVPund Haftungó Möglichkeit, eigeneBildschirmmaskenzu verwenden unddie Bildschirme vonBestandsapplikationen wie ERP,CRM etc.ó Technische und organisatorischeUnterstützung eines Releasekonzeptsfür Prozesslösungenó Keine Installation auf dem Client zureinfachen Integration von externenProzessbeteiligtenEin Beispiel aus dem Arbeitsalltagvieler Unternehmen verdeutlicht dieHerausforderung: Der Prozess derRechnungsverarbeitung startet, wenneine Rechnung gescannt und eventuellvia Capturing Informationen ausgelesenwerden. Bereits in diesem Schrittlaufen die Prozesse in vielen Firmenunterschiedlich ab. In manchen wirdzunächst kontiert, in anderen erst freigegebenund wiederum andere vergleichenRechnungen erst mit Bestellungenund verbuchen diese direkt. Mehrund mehr kommen auch elektronischeRechnungen hinzu, die über verschiedenePlattformen angeliefert werden.Einen solchen Prozess in einemERP-System abzubilden, wäre genausoverfehlt wie der Ansatz, ihn in einerDMS/ECM-Lösung umzusetzen. BeideSysteme sind im Prozess involviert.Jedoch ist der Prozess viel komplexerals etwa eine Vorverbuchung in derbetriebswirtschaftlichen Anwendungoder eine Dokumentenweiterleitung. Eshandelt sich um einen ganzheitlichen,mehrstufigen Ablauf, der Nutzdatenaus verschiedenen Systemen (Bestellwesen,Finanzsystem, Organigramm,DMS) benötigt und diese Applikationenauch mit Daten versorgt. Das ist eineAufgabe für eine systemunabhängigeProzesslösung, die flexibel ist und neuegesetzliche oder organisatorische Anforderungenumsetzt und auch beimAustausch einer Softwarelösung problemlosweiterläuft. Christoph Bisel óSoreco AG, Schwerzenbach (CH)www.soreco.ch26MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Wir machen mehr aus SAP ® -Lösungen!JAHREMiguel Torres, Weinhaus mit WeltrufEDLE TRAUBENBRAUCHEN SONNE,ERFAHRUNG UND IT.Wenn Sie die feinen Aromen von Tannin, Zimtund roten Beeren, eingefangen in einem Glas edlenReservas, genießen, gedenken Sie einen Augenblickunserer Branchen-Spezialisten. Es ist zum Großteilauch ihnen und SAP zu verdanken, dass Sie dieWeine der seit vielen Generationen berühmtenWeindynastie Torres auch außerhalb Spaniensgenießen können. Miguel Torres, jüngster Sprossder Familie, stand vor der Aufgabe, die wertvollenTraditionen seines Familienunternehmens mit dennotwendigen Innovationen für die Eroberung desglobalisierten Marktes unter einen Hut zu bringen.Er entschied sich, mit der spanischen itelligence-Tochter eine SAP-basierende Lösung zu etablieren.Schlanke Prozesse und Transparenz in Produktion,Lager und Logistik sind die erfreuliche Folge, die Genießerin aller Welt in die Lage versetzt, die SonneSpaniens zu schmecken. Salud, SAP!www.itelligence.deBesuchen Sie uns auf derit&business6.–8.10.09 in StuttgartHalle 1, Stand B12-12Belgien | China | Deutschland | Großbritannien | Malaysia | Niederlande | Österreich | PolenRussland | Schweiz | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechische Republik | Ukraine | Ungarn | USA


SCHWERPUNKTSAP im MittelstandAustrian Airlines führt Vertragsmanagement in SAP einSchnell starten, sauber landenDie Austrian Airlines Group setzt für ein integriertes Vertragsmanagement in SAP auf eineStandardlösung. Innerhalb kurzer Zeit und bei niedrigem Ressourcenaufwand hat dasUnternehmen seine IT-Verträge zentral konsolidiert und ein leistungsfähiges Finanzreportingfür diesen Bereich eingeführt.Dadurch konnten Arbeitsprozesseoptimiert und Kosten eingespartwerden. Zudem sicherte sich AustrianAirlines mit der neuen Vertragsmanagementlösungdie Entsprechungbzw. Compliance zu neuesten internationalenund nationalen Vorschriftenund Richtlinien.Um einen erfolgreichen Flug durchzuführen,braucht es mehr als nur dieBereitstellung eines Flugzeugs und einerCrew. Ein reibungsloser Flugbetrieberfordert zahlreiche administrativeVorbereitungen, zu denen beispielsweiseauch Verhandlungen und Verträgemit verschiedenen Zulieferern gehören.Alleine der IT-Bereich von AustrianAirlines verwaltet mehr als 150 Partnerverträge.Auf Basis einer zentral zu verwaltendenund einfach zu bedienendenLösung wurde bei der Austrian AirlinesGroup nun ein einheitliches Vertragsmanagementrealisiert. Der Fokus desProjekts lag auf der Kostenoptimierungin der Verwaltung der vorhandenenIT-Verträge sowie auf der Einhaltungverschiedener Regeln und Vorschriftenwie etwa der Compliance-Readiness zuSarbanes-Oxley, der EU-Richtlinie undweiteren nationalen Gesetzen.Vor der Umsetzung des Projektsverwaltete die IT-Abteilung die für sierelevanten Verträge in physischen Archiven– verteilt auf unterschiedlicheAbteilungen, Teamverzeichnisse oderlokale PC-Festplatten. Dieses verzweigteAblagesystem resultierte in einemerhöhten Administrations- und Zeitaufwand,dennoch war der Nutzen des geplantenProjekts aus betriebswirtschaftlicherSicht nur schwer quantifizierbar.Um die Kosten der Projektumsetzunggering zu halten, wurde die Einführungeiner Standardlösung forciert. Die vollin SAP integrierte und von Walldorfzertifizierte VertragsmanagementlösungcuContract der Hamburg CircleUnlimited AG entsprach den Anforderungenvon Austrian Airlines hinsichtlichLeistungsfähigkeit und Preis undwurde deshalb ausgewählt.Die Integration des Systems wurdevon einem vom Hersteller abgestelltenBetreuer und dem internen SAP-Competence-Centerder Austrian Airlineswahrgenommen. Dadurch erzielte AustrianAirlines einen umfassenden SAP-Knowhow-Transfer. Schnittstellenproblemewurden durch die Nutzung vonSAP-Funktionsbausteinen vermieden.Standardschnittstellen zu SAP-Objektenwie CO-Auftrag oder PSP-Elementenund zu Archivsystemen machtenaufwendige individuelle Programmierungenüberflüssig. Die erste Projektphasemit Installation, Customizingund Inbetriebnahme der Lösung wurdenach wenigen Monaten abgeschlossen.Durch die umfassende Integrationdes Tools in SAP gehören Fax- undPostversand der Vergangenheit an:Mit cuContract kann Austrian AirlinesVerträge zentral verwalten, durch diegeplante Volltextsuche mit SAP TREXschnell recherchieren und unmittelbarauf relevante Daten zugreifen. BestehendeVerträge lassen sich wesentlichpräziser überwachen, die Planbarkeitwird erhöht. Gleichzeitig lassen sichNeusuchen zeitgerecht anstoßen – diePosition der Austrian Airlines Groupbei Vertragsverhandlungen hat sich damitdeutlich verbessert.Michael Grötsch óCircle Unlimited AG, Norderstedtwww.circle-unlimited.de28MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Promotionbasycs Integration = Transformation der Kundenanforderungenin nachweisliche MehrwerteJede Anforderung ist einmalig. Jede Unternehmenssituation ist einmalig. Mitunserem ganzheitlichen Lösungsansatz begleiten wir unsere Kunden über denkompletten Applikation Management und Infrastruktur Management Lebenszyklus– von der Analyse, Konzeption, Realisierung, Produktivsetzung, Betrieb undOptimierung – bis hin zu nachhaltig messbaren Mehrwerten.KundeAnwendungenbasycsIntegrationGF 1SAP ServicesKundeweniger KostenProzesseBetriebInfrastrukturHardwareTransformationAnalysenKonzepteLösungenServicesGF 2GF 3GF 4IBM ServicesManaged ServicesManagement Consultingmehr Sicherheithohe Verfügbarkeitmehr Leistungmehr Transparenzhöhere Effizienzmehr Flexibilitätwww.basycs.comIn einer Anforderungsanalyse werden die kritischen IT-Servicesdes Kunden identifiziert, analysiert und bewertet. Die für den Betriebals notwendig erkannten IT-Services sowie die damit verbundenenRessourcen werden ermittelt und mit den Ergebnissender Anforderungsanalyse verglichen. Handlungsalternativen(Eigenbetrieb, Teil- Auslagerung, Automatisierung) werdenaufgezeigt und qualitativ, risiko- und kostenseitig bewertet.Die möglichen und erforderlichen Maßnahmen werden zielorientiertund nachhaltig umgesetzt, der Erfolg kontrolliert, gegebenenfallsnachgesteuert. Es entsteht eine nachhaltige KostenundLeistungstransparenz. IT-Services werden in ihrer Wertschöpfungsichtbar und damit steuer- und beeinflussbar.Wir transformieren Ihre Anforderungen im Bereich SAP Applikation, IT Infrastruktur, Betrieb und ICT-Strategie durchunseren integrativen Lösungsansatz in kundenindividuelle Konzepte, Lösungen und Services. Wir unterstützen Siemit unserer langjährigen Fach- und Methodenkompetenz bei der Auswahl und Integration der geeigneten IBM undSAP Komponenten, die am besten auf Ihr Unternehmen und Ihre Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind.Wir haben unsere Kompetenzen in 4 Geschäftsfelder gebündelt:Technische Basisberatung für alle KomponentenDesign und Installation einer IBM InfrastrukturlösungKundenindividuelle Leistungen zum IT-BetriebStrategische ICT-Themenbasycs GmbHTechnische Unternehmens– und ManagementberatungHochstrasse 8 76703 Kraichtal– OberöwisheimFON: +49 7251 61808– 0 info@basycs.comFAX: +49 7251 61808– 20 www.basycs.com Service Partner der SAP • Premier Business Partner der IBM für System i / Power Systems


SCHWERPUNKTSAP im MittelstandAutomatische Übernahme von Bonitätsauskünften mit cormetaKreditpolitik in Zeiten der KriseGute Softwarelösungen zur Anbindung von Wirtschaftsauskunfteien eröffnen neuePerspektiven: Die direkte Übernahme von externen Bonitätsinformationen in das eigeneKreditmanagement senkt das Ausfallrisiko. Die Informationen werden automatisiertübernommen, als Stammdaten angelegt und stehen sofort im ERP-System zur Verfügung.Die technologische Basis der cormeta-Lösung,die dies leistet, istdas „cormeta Gateway CGsprint“, eineuniverselle Schnittstelle. Durch ihr offenesKonzept lassen sich beliebig vieleDienste andocken. Die Kommunikationselbst basiert auf etablierten Webstandards,wie sie bei serviceorientiertenSchufa-ScoringArchitekturen (SOA) zum Einsatz kommen:SOAP-Webservices für den Austauschvon XML-Daten. Die Übertragungerfolgt mittels HTTPS-Protokoll,das von jeder gängigen Firewall akzeptiertwird. Dadurch ist eine sichereKommunikation garantiert.Derzeit lassen sich Schufa, CofaceCentral Europe und Bürgel auf dieseWeise anbinden, weitere Auskunfteiensind geplant. Zudem hat cormetamit CREFOsprint Online und ZaC fürdie Creditreform sowie D&Bsprint fürD&B weitere Module zum Abruf von gesichertenBonitätsauskünften auf demMarkt. Firmen steht damit eine hoheBandbreite an Daten zur Verfügung,um Debitoren noch besser zu qualifizieren.Der Vorteil: Der Zugriff auf dieAuskunftsdaten kann überall erfolgen,im Kreditmanagement genauso wie imVertrieb. Wer beispielsweise mit einerScoring-Lösung mit angeschlossenemRisikomanagement arbeitet, kanndie externen Daten zusammen mitden eigenen Zahlungserfahrungenfür die Risikoeinstufung, aus derdas Kreditlimit resultiert, nutzen.Wie die Daten letztlich weiterverarbeitetwerden, bleibt immereine Entscheidung des Unternehmens.Muss sie auch, schon alleinder unterschiedlichen Rating-Kriterienwegen. So legt beispielsweiseD&B seiner Bewertung andere Faktorenzugrunde als Creditreform.Somit wäre es kaum sinnvoll, inCGsprint ein automatisches Ratingzu programmieren, an dessen Endeein Ergebnis steht, wie bei einer mathematischenFormel etwa. Die Softwareliefert Informationen für die eigeneInterpretation und stellt sie gegenüber:Wo gibt es Übereinstimmungen, woAbweichungen? Übersichtlich in einerBildschirmmaske dargestellt, kann sichder Anwender ein genaues Bild von derSolvenz seiner Kunden machen. Unddamit auch mögliche Zahlungsausfällebesser erkennen.Bewusst forciert die cormeta ag diesesThema, denn ihre Kunden arbeitennicht nur mit Creditreform zusammen.Viele von ihnen sind international ausgerichtetund auf Informationen zu ausländischenKlienten angewiesen. Daherdie Erweiterung des Portfolios um Cofacemit ihrer ausgewiesenen Expertisefür Osteuropa sowie D&B mit Daten zuüber 130 Millionen Unternehmen aus220 Ländern. Und: Seit die Schufa ihrGeschäftsfeld auf den B2B-Bereich ausgedehnthat, wird sie auch hier zu einerwichtigen Adresse für qualifizierte Bonitätsauskünfte.Da lag es nahe, auchfür sie ein entsprechendes Modul zuentwickeln.Die Herausforderung besteht darin,die Daten gezielt für die Generierungvon Umsatzpotenzial zu nutzen. Dazumüssen sie aber richtig interpretiertwerden. Eine Software kann dabei unterstützen.Sie sollte den Sachbearbeiterin die Lage versetzen, Entscheidungennach objektiven Kriterien zu fällen,jenseits aller subjektiven Einflüsse.Die cormeta ag beispielsweise bietetvor diesem Hintergrund mit Crefosprinteine Lösung für das Risikomanagementan, die Informationen sammelt undbewertet. „Wir verfolgen mit unseremAngebot eine ganzheitliche Strategie“,sagt Holger Behrens. „Alle Prozesse fürein aktives Debitorenmanagement werdendurch eine Software unterstützt, sodass sich der Anwender auf sein Kerngeschäftkonzentrieren kann. Damitleistet er einen erheblichen Anteil ander Zukunftssicherung seines Unternehmens.“Carsten Lüdtge ócormeta ag, Ettlingenwww.cormeta.de30MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Wo hakt es bei der Umsetzung elektronischer Exportanträge?Herkules-Aufgabe ATLASDie zum 1. Juli erforderlich gewordene Umstellung auf das elektronische Zollverfahrenhaben Unternehmen unterschiedlich umgesetzt: Teilweise stellen sie unter www.internetzollanmeldung.deExportanträge. Für viel exportierende Firmen erweist sich dies als zeitaufwendigund fehleranfällig, da die Daten nicht direkt aus dem ERP-System übernommen.Viele Betriebe haben zuletzt Softwarefür die Kommunikation mitATLAS installiert. Auf der Internetseitedes Zolls sind über 80 Anbieter aufgelistet.Die Datenübermittlung an AT-LAS funktioniert mit diesen Lösungenzwar gut, doch haben viele Defizite beider Einhaltung der rechtlichen Anforderungen,wie z. B. der automatischenAbgleichung der Adressdaten mit denAnti-Terror-Listen. Auch für den Versandsogenannter Dual Use-Güter sindsie meist nicht geeignet. Viele Verantwortlichemüssten also zusätzlicheSoftwaremodule einführen, scheuendies jedoch aus Gründen der Komplexitätbei Bedienung und Administration.Anforderungen des MittelstandsAnschaffung, Implementierung undEigenbetrieb rechnen sich nicht unbedingt– allen Vorteilen zum Trotz. Dahererwägen viele Mittelständler, dieSAP im Einsatz haben, die Softwareim Application Service Providing voneinem Outsourcing-Anbieter zu beziehen.Hier übernimmt ein DienstleisterBetrieb, Wartung und Pflege der Anwendung,inklusive Aktualisierungder Sanktionslisten, und gewährleistetdie Anbindung an das elektronischeSystem des Zolls. Der Kunde hält sichso zusätzliche Optionen offen: Sollte erspäter weitere Funktionen der Softwarebenötigen, kann der Dienstleister dieseeinfach zuschalten. Ein Beispiel ist dieneue papierlose Zollabwicklung aufGrundlage des NCTS-Verfahrens (NewComputerized Transit Systems).Jens Bachem óTDS Informationstechnologie AG, Unterföhringwww.tds.deIm Idealfall wird die Software zur AT-LAS-Anbindung komplett in das ERP-System integriert. SAP bietet hierzudas Modul SAP BusinessObjects GlobalTrade Services (GTS) an, das auch fürdas Einhalten der Compliance-Anforderungenund der Dual Use-Vorschriftensorgt. Die Integration in die SAP-Landschaftgewährleistet automatische undsomit effiziente Datenflüsse zwischenERP-System und ATLAS. Außerdemhilft die Software, die Vorteile von internationalenHandelspräferenzabkommenund Exportrückerstattungen besserzu nutzen.Bei großen Unternehmen mit hohemExportanteil ist dieser Ansatz erfolgreich.Für mittelständische Firmenist eine derart umfassende Außenhandelslösungoft überdimensioniert undUnschlagbarmit SAP ERPund direkt aufSAP BW.Business Intelligence die passt!www.cubeware.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN31


SCHWERPUNKTSAP im MittelstandSaubere DokumentenprozesseDie Berliner Stadtreinigung (BSR) ist nicht nur für die Berliner ein moderner Dienstleister,sondern auch für ihre eigenen Beschäftigten. Sie setzt im Personalbereich die innovativeDokumententechnologie Escriba ein, um sowohl individuelle Dokumente als auch Serienbriefeinklusive der notwendigen Anlagen vollautomatisiert aus SAP heraus zu erstellen.Wenn sie für die Erstellung einesStandardschreibens nur nochfünf statt 30 Minuten benötigen, bleibtden Human Resource (HR) -Verantwortlichender BSR mehr Zeit für anderewichtige Aufgaben. Die SoftwarelösungEscriba der E & E information consultantserleichtert den Personalsachbearbeiternseit diesem Jahr die BetreuungMehr als 5.000 BSR-Mitarbeiter werden von der Personalabteilungbetreut. Quelle: BSRvon 5.500 Mitarbeitern, die für Abfallentsorgung,Straßenreinigung undWinterdienst in der Hauptstadt verantwortlichsind. Sie erstellt aus Texten,Grafiken und Daten nach klar definiertenRegeln automatisch hochwertigeDokumente. 24 Personalsachbearbeiterinnenund -bearbeiter erzeugen heutemit Escriba monatlich mehrere hundertDokumente auf Basis von 80 unterschiedlichenVorlagen. Dazu zählenneben einfachen Standarddokumenten,wie Anschreiben zum Mutterschutzoder zu Arbeitsunfähigkeit, auchkomplexe Individualdokumente, etwaArbeitsverträge, aber künftig auchZeugnisse. In Kürze unterstützt Escribazudem den Schriftwechsel mit Bewerbernund wird so die Effizienz der Personalabteilungnoch weiter erhöhen.Ziel der Escriba-Einführung wares, einheitliche Dokumente zu schaffenund alle personalwirtschaftlichenProzesse von der Dateneingabe bis zurDokumentenerstellung durchgängigohne Medienbrüche im SAP-Systemabzubilden. Für diePersonalsachbearbeiterverbesserten sichseither die Arbeitsabläufe,denn nunerübrigt sich dieÜbertragung von Personendatenaus SAPin das jeweilige Dokument– diese Stammdatenwerden durchdie Dokumententechnologieautomatischübernommen. Auchdie Verwaltung undPflege der Dokumentenvorlagen, dieimmer inhaltlich und rechtlich auf demaktuellen Stand sein müssen, vereinfachtesich enorm. Und im Hinblickauf die Zukunft bringt die Dokumententechnologieebenfalls Vorteile: Diezu den jeweiligen Mitarbeitern erstelltenDokumente werden automatisch imArchivsystem der BSR hinterlegt undkönnen nach der geplanten Einführungeiner elektronischen Personalakte einfachüberführt werden.Das Escriba-Projekt startete im April2008 mit einer Teststellung – derInstallation von Escriba in der Entwicklungsumgebungdes SAP HR 4.7Systems (heute HCM ECC 6.00) derBSR. Hierbei wurden sowohl die Funktionalitätenals auch die Anwenderfreundlichkeitder Software getestet.Die datenbankbasierte Client/Server-Anwendung, die in Form einer verteilten,mehrschichtigen Architektur realisiertist, überzeugte die BSR, so dassim Juni 2008 die endgültige Entscheidungfür die Technologieplattform fiel.Für die Vorlagenverwaltung sind keineProgrammierkenntnisse in Visual Basicoder ABAP erforderlich. Alle Komponentenfür die reibungslose Funktionsweiseder Dokumententechnologiesind in Escriba integriert, so dass keineweiteren Installations- oder Lizenzkostenanfallen.„Escriba hat den ‚besonderenCharme‘, dass es in keiner Abhängigkeitzu Betriebssystem‐, Office- undSAP-Versionen steht“, erklärt MikeBoy, Betreuer des SAP-HR-Systems beider BSR. „Andere Anbieter verlangtenz. B. den Einsatz von Windows XP undvon bestimmten Office-Versionen.“ DieE & E ist auf dem Markt der Dokumentenerzeugungseit Jahren etabliert.„An den namhaften Referenzkundenwie Audi oder Randstad sieht man,wie groß die Expertise der E & E ist“, soKerstin Ensrud, Projektverantwortlichein der Geschäftseinheit Personalservicebereiche.Nach zehnmonatigem Einsatz sindIT-Verantwortlichen als auch Personalsachbearbeitersehr zufrieden.Constanze Fuchs óE & E Information Consultants AG, Berlinwww.ee-consultants.de32MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


PROMOTIONPRODUKTVORSTELLUNGKONI poliert seinOutput-Management aufANBIETERDas niederländische Unternehmen KONIB.V. ist Hersteller von hydraulischenSpezialstoßdämpfern und vorwiegend inden Marktsegmenten: „PKW & Rennwagen“,„Bus, Lastkraftwagen & Anhänger“sowie „Eisenbahn & Schienenfahrzeuge“tätig. Dank seines Netzwerks undTochtergesellschafteninDeutschland, Frankreichund den USA werdendiese Märkte internationalbeliefert.KONI B.V. traterstmals 1999 mitSymtrax in Kontaktmit der Aufgebenstellung,Spooldateienin Excel zu importieren.Es wurden zunächst dieSymtrax Lösungen im bestehenden Systemgetestet und aufgrund des positivenFeedbacks der Endanwender entschiedman sich dazu, eine Compleo Lizenz zuerwerben – dies bildete den Grundsteineiner langfristigen und erfolgreichen Zusammenarbeitmit Symtrax.Schnell entschied man sich für diekomplette Symtrax Output ManagementSuite, um verschiedene PC-, Spool- undERP-Outputdateien völlig automatisiertin PC-Formate zu konvertieren, zu formatierenund firmenintern oder an Kundenund Lieferanten abhängig von denSpool-Informationen per E-Mail zu verteilen.„In gerade mal zwei Stunden, sindwir jetzt in der Lage, eine Aufgabe, dieuns in der Vergangenheit mehr als einenTag in Anspruch nahm, zu erledigen! Darüberhinaus müssen wir uns nicht umFehler bei der Datenkonversion sorgen.Endanwender sind extrem zufrieden: Excelmappenwerden per E-Mail versandt,sobald der Druckauftrag erstellt wird.Die Ausgabedatei kann sofort verwendetwerden, weil die Daten bereits mit denSpezifikationen des Benutzers erstelltwurden. Das Zufriedenheits-Niveau istextrem hoch, Arbeiten werden schnellererledigt und Endanwender können sichauf andere Aufgaben konzentrieren.“Wochen-und Monatsreports wurdenals komplett automatisierteProzesse erstellt. Reportswerden direkt in Exceloder PDF umgewandeltund an spezifizierteVerteilerlistengemailt. „Wir sparenmit Compleo unglaublichviel Zeit.“Außerdem konnteCompleo die Archivierungerheblich ren. So können erstellte Dokumente vonmodernisieberechtigtenBenutzern nun online eingesehenwerden.KONI entschied sich im FolgendenCompleo mit MapForm zu kombinieren.MapForm ist eine Lösung zur elektronischenFormularerstellung, welche sichdurch Design-, Formatierungs-, Verteilungs-und Archivierungfähigkeiten auszeichnet.Elektronische Formulare zu erzeugenwar zuvor eine mühevolle und langwierigeAufgabe. „Dank unseres Wechsels zuden Symtrax Lösungen konnte die elektronischeFormularerstellung vereinfachtund bereits bestehende Vordrucke integriertund verbessert werden. WeitereAnwendungsmöglichkeiten werden unsdurch praktische Funktionalitäten, wiebeispielsweise die bedingte Formatierungund die Integration von Informationenaus externen Datenquellen, zurVerfügung gestellt. Dokumente werdenjetzt automatisch in mehreren Sprachenverfasst, das war in der Vergangenheiteinfach nicht möglich.“Symtrax S. A.226 rue Georges BesseF-30035 Nîmes Cedex 01Telefon D Freecall 0800 1833838A Freecall 0800 2912 12 Freecall 0800 830053Telefax D Freecall 0800 1833833A Freecall 0800 2912 13 Freecall 0800 830054loesungen@symtrax.dewww.symtrax.deIhr AnsprechpartnerPRODUKTCompleo Suite 4.6Jürgen MollAccount ManagerD/A/CHó Einfache Verwaltung und mühelosesExportieren von Spool- und ERP Output-Dateien in PC-Formate wie PDF, Word,Access oder ExcelóErsetzen von teuren Papierverfahrendurch elektronischen DatenaustauschóFlexibilität durch Dokumente, die sichohne großen Programmieraufwand individuellan Ihre Bedürfnisse anpassenlassenóGewährleisten der Richtigkeit von DatenóVerwalten von Informationsströmenund Optimieren von UnternehmensprozessenóElektronische Formulare auf Basisvon Spool- und ERP-Output-DateienóProfessionelle Unternehmens-dokumenteóKosteneinsparungen (keine Spezial-drucker, Formularvordrucke, …)óArbeitsaufwandreduzierung und Auto-matisierung der DokumentenerstellungVerfügbare Sprachen: D, E, F, ESVerfügbar für folgende Plattformenund ERP-Systeme: SAP, Oracle,JD Edwards, MS Dynamics NAV, Sage,System i, System z, Windows, Unix etc.10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN33


SCHWERPUNKTSAP im MittelstandEinheitliche Lager- und Produktionsprozesse bei HenkelWeniger AufwandFür einheitliche Lager- und Produktionsprozesse setzt Henkel – einer der führendeninternationalen Markenartikelhersteller im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel,Kosmetika sowie bei Kleb- und Dichtstoffen und in der Oberflächentechnik – auf dieLagerverwaltungs- und -steuerungssoftware imotic.Die flexible Logos-Warehouse-Softwareist an 24 nordamerikanischenHenkel-Standorten erfolgreichim Einsatz. Im Ergebnis: eine Minimierungdes Wartungs- und Supportaufwands,eine erhebliche Durchsatz- undEffizienzsteigerung in den 24 Produktionsstandortenund Distributionslagernsowie eine Verbesserung derDaten- bzw. Informationsübertragung.Durchgeführt wurde das umfangreicheProjekt – im Rahmen der nordamerikaweitenSAP-Einführung bei Henkel– von Logos Inc., der amerikanischenLogos-Tochterfirma.1876 von Fritz Henkel in Aachen gegründet,ist Henkel heute ein weltweittätiger Konzern mit Standorten in Europa,Asien, Afrika, Nord- und Lateinamerika.Insgesamt beschäftigt Henkelmehr als 53.000 Mitarbeiter – 80 Prozentarbeiten außerhalb Deutschlands.Produkte von Henkel sind in 125 Ländernim Einsatz. Die Lagerverwaltungsund-steuerungsoftware imotic setztHenkel bereits an zahlreichen europäischenStandorten ein und eben auchan 24 Standorten in Nordamerika – darunterProduktionsstandorte und Distributionszentren.Hier produziert, lagertund versendetdas Unternehmenbeispielsweise Produktefür die Oberflächenbehandlung,Industrieklebstoffesowie Klebstoffe fürdie Bereiche ComputerhardwareundLuft- und Raumfahrt.An rund derHälfte der mitimotic ausgestattetennordamerikanischenHenkel-Standorte löste dieneue Software bereits bestehende LVSbzw. Lagersteuerrechner ab. In allenanderen Lagern wurde bislang ohneein WMS gearbeitet bzw. wurden dieDaten in eigenen, unterschiedlichenERP-Systemen gepflegt. Der Wartungsbzw.Supportaufwand für die Systemewar dementsprechend hoch.„Zentrales übergeordnetes Projektzielwar es deshalb, alle Standorte miteinem einheitlichen Lagerverwaltungssystemauszustatten. Dabei haben wirgroßen Wert darauf gelegt, bereitsbestehende Prozesse zu standardisierenund so wenig neue Prozesse wiemöglich einzuführen. Gleichzeitig solltendie Besonderheiten der einzelnenStandorte bei der Planung mit berücksichtigtwerden“, erläutert ManfredTrumpf, Henkel-Vizepräsident und IT-Projektmanager.Darüber hinaus sollte mit imotic dieLeistungsfähigkeit und Effizienz in denBereichen Produktion, Warehouse sowieTransport bzw. Versand gesteigertwerden, ohne die bereits produktiv arbeitendenHenkel-Werke zu beeinträchtigen.Henkel setzt das LVS an allen 24Standorten als Middleware zu SAP R/3ein. Die Implementierung erfolgte imRahmen der nordamerikaweiten SAP-Einführung bei Henkel. Die Softwaresteuert zentrale Warehouse-Prozessein den Bereichen Produktion und Distribution,darunter beispielsweise Wareneingang,Kommissionierung undVersand bzw. Transport. Die Lagerbeständeund -plätze verwaltet Henkelin SAP. Alle 24 Produktions- und Distributionslagersind an einen zentralenServer im Henkel-Rechenzentrum inRocky Hill im Bundesstaat Connecticutangeschlossen. Beatrice Böhme óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Logos GmbH, Friedrichsdorfwww.logos-logistics.com34MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


PROMOTIONEs muss nicht immer IDEX seinWas mit der Übermittlung vonZählerständen im Stromsektorbegann, wird nun für alle Bereicheder Energieversorgung zur Pflicht:Der Datenaustausch zwischen denMarktpartnern hat ausschließlichim Edifact-Format zu erfolgen.Gas versorger sind davon nichtaus genommen.Der Austausch elektronischer Nachrichtenformateerfolgt gewöhnlich über einen zentralenEDI-, B2B- oder SAP XI-Server. Diecormeta ag stellt dafür einen eigenen XI/PI-Content zur Verfügung. Er kann sowohl parallelzum IDEX-XI-Content der SAP als auchzu anderen EDI-Konvertern betrieben werden.Auch wenn sie auf der Technologie vonSAP Exchange Infrastructure (SAP XI/PI) basiert,ist die cormeta-Lösung unabhängig vonder Entwicklung des IDEX-Pendants. Die SAPExchange Infrastructure übernimmt die Konvertierungder Nachrichten in das gewünschteFormat.Ankommende Edifact-Nachrichten auf demMailserver werden vom XI/PI-Content abgeholtund in ein für das AbrechnungssystemSAP IS-U verständliches Format (IDoc bzw.IDoc-XML) konvertiert. Der Content versendetdie Statusmeldungen CONTRL (Empfangsbestätigung)und APERAK (Anwendungsfehler-und Bestätigungsmeldungen)automatisch. Umgekehrt wird eine aus IS-Ugeschickte Nachricht in das entsprechendeEdifact-Format umgewandelt und an denMailserver übergeben. Die eingehendenCONTRL- und APERAK-Meldungen verarbeitetder Content ebenfalls automatisch undleitet sie an das IS-U weiter. Zusätzlich werdenBenachrichtigungsmails erzeugt.Für die Verarbeitung stellt die cormeta-Lösungeinen Edifact-Adapter mit einem aufdie Bedürfnisse der Versorgungsindustriezugeschnittenen Funktionsumfang zur Verfügung.Er ermöglicht eine einfache und flexibleKonfiguration mit den Standardfeaturesdes XI/PI-Systems, das beim Gasversorgermöglicherweise schon im Einsatz ist. DiePostfächer für die Nachrichten lassen sich individuellkonfigurieren und bestimmte Workflowsdefinieren; beispielsweise an wen eineFehlermeldung weitergeleitet werden soll. Sokann unter anderem der SAP-Workflow dafürgenutzt werden sicherzustellen, dass eineAPERAK-Meldung bei dem Sachbearbeiter imPostkorb landet, der sie zu bearbeiten hat.Leistungsfähig auch beigroßen DatenmengenDie Austauschformate werden nicht direktin der IS-U-Software verarbeitet, sondern ineinem vorgeschalteten Server. Ein zeitraubenderEingriff in das Abrechnungssystementfällt. Der Content ist zudem schlank undsehr leistungsfähig. Die hohe Performanceist auch bei Nachrichten mit über 10 MBgewährleistet. Sie werden in 1-MB-Paketezerlegt, verschickt und anschließend wiederzusammengefügt.Architektur der XI-Lösung der cormeta agUnd: Durch die detaillierte Protokollierungder Nachrichtenverarbeitung ist der Anwenderimmer über den aktuellen Stand desDatenaustauschs informiert. Alle Meldungenwerden zusammen in einer Bildschirmmaskeangezeigt. Aufwändiges Scrollen und Suchenentfallen somit. Da keine zusätzlichenMandanten verwendet werden, ist das Monitoringan zentraler Stelle möglich. Pro ankommenderund versendeter Nachricht wirdimmer nur eine Message erzeugt, was dieÜberwachung erleichtert.cormeta agAm Hardtwald 1176275 EttlingenAnschaffungskosten untermMarktdurchschnittMit dem XI/PI-Content spricht die cormetaalle Energieversorger an. Die Anschaffungskostenbeginnen bei 10.000 Euro und liegendamit weit unter dem marktüblichen Durchschnitt.Ein mittelständisches Unternehmen,das sämtliche Funktionalitäten des Serversnutzen will, benötigt etwa fünf Tage für dieImplementierung. Sie umfasst das Einrichtendes Contents auf der SAP Exchange Infrastructure.Soll von einer bestehenden XI-Der XI/PI-Content von cormeta verarbeitet alle von der Bundesnetzagentur geforderten Formatefür den Datenaustausch auf einem vorgelagerten Server. Die Lösung kann parallel zum SAP XI-Contentals auch zu anderen EDI-Convertern installiert und betrieben werden.Lösung migriert werden, so müssen nach derEinrichtung nur die Versand- und Empfangsprozesse„umgekoppelt“ werden. Nach einerEinweisung in die Arbeitsweise der einzelnenModule der Lösung können Anwender selbstständigÄnderungen vornehmen. Im Übrigenbietet der XI/PI-Content von cormeta einenweiteren Vorteil: Die zentrale Konfigurationerfolgt in IS-U, das heißt, wenn neue Marktpartnerhinzukommen (Lieferanten, Netzbetreiber,Abnehmer), muss der XI-Server nichtangepasst werden. Die Modifizierung erfolgtim Abrechnungssystem.fon 07243/6059-1-0fax 07243/6059-4-0info@cormeta.dewww.cormeta.de


TECHNIK & INTEGRATIONRelease V6R1 – Neuerungen in RPGErweiterung der Limits undVerwendung von TemplatesNeben den Neuerungen in der Definition und Verarbeitung von Dateien mit Record LevelAccess, gibt es unter Release V6R1 noch eine Reihe weiterer neuer Features.So können ab Release V6R1 alle alphanumerischenFelder bis zu einemLimit von 16 MB definiert werden,Templates können zur Definition undReferenzierung von Feldern und Datenstrukturenverwendet werden, undnicht zuletzt kann der SQL-Precompilerlokale Variablen verarbeiten. DieseNeuerungen werden im Folgenden näherbeschrieben.Erweiterung der LimitsMit Release V5R4 wurde die Möglichkeitgeschaffen, XML-Dokumente zuverarbeiten. Allerdings gestaltet sichdie Verarbeitung bei größeren Dokumentenschwierig, da maximal 65.535Bytes aus dem XML-Dokument in einemSchritt übertragen und verarbeitetwerden können. Um größere Dokumentekomfortabler verarbeiten oder auchum aus APIs Informationen in größereReceiver-Variablen ausgeben zu können,wurden die Limits für alphanumerischeFelder beträchtlich erweitert.Die maximale Länge wurde für allealphanumerischen Felder, Datenstruk-1Verwendung des Schlüsselworts LEND MyLongField S A Len(10000000)D MyArray S 1A Dim(16000000)D MyLongDS DS Len(12000000)D Field1 A Len(11000000)D SubField1 A Len(50)D Overlay(Field1: 10000000)D MyProc PR C Len(8000000) VaryingD Parm1 G Len(100)D Parm2 C Len(8000000)D Parm3 A Len(15000000)turen und Feldgruppen (bzw. Feldgruppenelemente)auf 16 MB (16.773.104Bytes) erhöht. Im Klartext heißt das,dass Felder mit dem Datentyp A (alphanumerisch,Single Byte Character Set)und fixer Länge maximal 16.773.104Zeichen enthalten können, währendFelder mit den Datentypen C oder G(Double Byte Character Set) und fixerLänge maximal 8.386.552 Zeichen enthaltenkönnen. Bei alphanumerischenFeldern mit variabler Länge reduziertsich die maximale Länge um 4 Bytes, dain diesen 4 Bytes die Anzahl der belegtenBytes hinterlegt wird. Die Gesamtlängevon Datenstrukturen (unabhängigob benannt oder unbenannt) wurdeebenfalls erhöht, die Maximallänge von16 MB darf jedoch nicht überschrittenwerden. Das Gleiche gilt für Feldgruppen,d. h. in einer Feldgruppe, bei derjedes Element 1 Byte lang ist, könnenmaximal 16.773.104 Elemente definiertwerden. Belegt jedes Element dagegen100 Zeichen, kann die Feldgruppe nurmaximal 167.731 Elemente umfassen.Da die Felder für die Von-/Bis- bzw.Längen-Angaben inden D-Bestimmungenmaximal 7 Stellenzur Verfügungstellen, musste fürdie neuen Längenangabenentsprechendein neues Schlüsselwortgeneriertwerden. Das SchlüsselwortLEN (Länge)kann für alle alphanumerischen Felder(Datentyp A = alphanumerisch, SingleByte Character Set; C = Unicode DoubleByte Character Set; G = Graphic DoubleByte Character Set), die als eigenständigeFelder, Datenstruktur-Unterfelder,als Feldgruppenelemente, Felder inPrototypen oder Procedure-Interfacesdefiniert werden, angegeben werden.Das Schlüsselwort LEN kann auch dannangegeben werden, wenn die Länge desalphanumerischen Feldes kleiner als10.000.000 Bytes ist und somit über dievorhandenen Längenfelder hätte definiertwerden können.In Beispiel 1 werden diverse eigenständigeFelder, Datenstrukturen, Feldgruppenund Prototypen angelegt, indenen das Schlüsselwort LEN zur Definitionverwendet wurde und bei denendie noch unter Release V5R4 geltendenLimits weit überschritten wurden.Feldern mit variabler Länge wurdenvor Release V6R1 2 Bytes vorgelagert,in denen die Anzahl der belegten Byteshinterlegt wurde. Der Höchstwert, derin 2 Bytes gespeichert werden kann,beträgt 65.535 und entspricht der maximalenLänge, die vor Release V6R1für alphanumerische Felder zulässigwar. Um auch für die neuen Feldlängenvariable Felder zu ermöglichen, werdenbei alphanumerischen Feldern, die diebisherige maximale Länge überschreiten,automatisch 4 Bytes vorgelagert.Das Schlüsselwort VARYING wurdeum einen Parameter erweitert, durchden der Programmierer auch Feldern,36MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


MODERNISIERUNG VON ALTSYSTEMENVONZUX-ANALYSISAPPLICATION DISCOVERY; ANALYSE UND DOKUMENTATIONFÜR RGP/COBOL/CA2E/JAVA/VB/POWERBUILDERX-REDOERSTELLEN SIE AUTOMATISCHE SPEZIFIKATIONEN IHRER ALTANWENDUNGENIN UML, XML, JAVA, PHP, EGL, & .NETAUF DER SCHNELLSTRASSE ZUR MODERNISIERUNG MIT DEN TOOLS VON DATABOROUGHDer erste Schritt in jedem Verbesserungsprozess ist das Verstehen und die allgemeine Verfügbarkeit des gesamtenDesigns Ihres bestehenden Systems. Extrahieren Sie den wahren Wert aus Ihren Altsystemen mit Fachwissen,Verständnis und mit Reengineering-Technologie.JETZT VOLLSTÄNDIG INTEGRIERT VERFÜGBAR MIT ECLIPSE , WDSc/RDi und RATIONAL COMPLETE MITUML GENERIERUNG SOWIE ANALYSE DER VERWENDUNG VON ALTANWENDUNGEN IN JAVA UND VBwww.databorough.cominfo@databorough.comNordamerika: 705.458.8672Weltweit: 44 1932 848564Melden Sie sich an bei databorough.comum X-Analysis 30 Tage lang KOSTENLOSmit Ihrem eigenen System zu testen.DataboroughManaging complexity with ease


TECHNIK & INTEGRATIONdie nur 2 vorgelagerte Bytes benötigen,4 Bytes zuordnen kann.Für die Verarbeitung von Pointernauf alphanumerische Felder wurdebei der Built-In-Funktion %ADDR() einzweiter Parameter zugelassen, der fixmit dem Wert *DATA belegt werdenmuss, sofern er angegeben wird. Durchdiese Erweiterung ist es möglich, einenPointer nicht auf den Anfang eines Feldesmit variabler Länge (also auf dievorgelagerten Bytes), sondern auf denBeginn der Daten zu setzen.Die erweiterten Limits können nurfür RPG-Variablen eingesetzt werden.Wird mit embedded SQL gearbeitet,können weiterhin nur alphanumerischeHost-Variablen mit einer Maximallängevon 32.740 Bytes verwendetwerden. Längere Felder können vonembedded SQL nur in Form von LargeObjects (LOB) bzw. LOB-Files verarbeitetwerden.Schlüssel-Wort TEMPLATEWerden z. B. zum Parsen von XML-Dokumentenoder für den Empfang vonInformationen aus API-Aufrufen Referenzdatenstrukturenangelegt, so mussfür diese Strukturen zur AktivierungszeitSpeicher reserviert und initialisiertwerden. Dies kann gerade bei denneuen Maximallängen zu Problemenführen. Vor Release V5R4 konnte mandie Reservierung für Speicher dadurchvermeiden, dass man die Referenzdatenstrukturenüber das SchlüsselwortBASED einem Pointer zugeordnet hat.Solche Datenstrukturen haben jedocheinen entscheidenden Nachteil: DieUnterfelder können nicht initialisiertwerden und folglich können auch dieDatenstrukturen, die über diese Based-Datenstrukturen erstellt werden, nichtmit vorgegebenen Werten initialisiertwerden. Ein weiteres Manko ist, dass einUnterfeld in der Referenzdatenstrukturim Programm versehentlich angesprochenwerden kann. Der Compiler konntedieses Versehen nicht feststellen. DieFolge war ein Programmabbruch mitder Fehlermeldung MCH3601 (Zeigerfür angegebene Position nicht gesetzt).Mit dem Schlüsselwort TEMPLATEANZEIGEGestalten Sie IhreFormulare immer nochwie die alten Ägypter?Verstaubte AS/400 Formulargestaltungist nicht in Stein gemeißelt. MachenSie Schluss damit und erstellen Sie Ihrei5/iSeries Formulare direkt am PC imWYSIWYG Modus. Mit dem verbessertenVFL.net Modul im SpoolMaster 5.1 gehtdas kinderleicht. Alles über die moderneFormulargestaltung mit VFL.net findenSie online unter www.SpoolMaster.dekönnen diese Probleme ab ReleaseV6R1 vermieden werden. Durch dieAngabe des Schlüsselworts TEMPLATEkönnen Dateien, Felderoder Datenstrukturendefiniert und initialisiertwerden, die nurzur Compile-Zeit zurDefinition von Dateien,Feldern und Datenstrukturenüber dieSchlüsselworte LIKE,LIKEDS oder LIKEFILEverwendet werden können.Wurde eine Referenzstrukturmit demSchlüsselwort TEMP-LATE angelegt, kannbei den neuangelegtenDatenstrukturen das2Schlüssel-Wort INZ(*LIKEDS) angegebenwerden und die im Template hinterlegtenWerte werden als Initialwerteübernommen.In Beispiel 2 wird eine Referenzdatenstrukturfür die in APIs verwendeteError-Datenstruktur angelegt unddas erste Unterfeld, die Länge der Datenstrukturüber die Built-In-Funktion%SIZE, initialisiert. Ebenso werdenTemplates für qualifizierte Objekte mitunterschiedlichen Initialwerten in derBibliothek (*LIBL und QTEMP) angelegt.Basierend auf diesen Referenzdatenstrukturenwerden lokale Datenstrukturenangelegt, initialisiert undanschließend verarbeitet.Lockerung der Konvertierungsregelnzwischen Single (SBCS) undDouble Byte Character Sets (DBCS)Bei Mehrsprachigkeit und der Integrationvon Sprachen, die ein anderesals das lateinische Alphabet erfordern,muss mehr und mehr mit Unicode oderanderen Double Byte Character Sets(DBCS) gearbeitet werden.Birgitta Hauser óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Schlüsselwort TEMPLATED DSAPIError1 DS Qualified TemplateD ByteProv 10I 0 inz(%Size(DSAPIError1)D ByteAvail 10I 0D MsgId 7D Reserved 1D ExceptData 32767D DSObjQual DS Qualified TemplateD Name 10AD Lib 10A inz('*LIBL')D DSTempObj DS Qualified TemplateD Name 10AD Lib 10A inz('QTEMP')D ParError DS LikeDS(DSAPIError) inz(*LikeDS)D ParFilel DS LikeDS(DSObjQual) inz(*LikeDS)D ParUsrSpc DS LikeDS(DSTempObj) inz(*LikeDS)*-------------------------------------------------------------------/FreeParUsrSpc.Name = 'LISTMBR';ParFile.Name = 'QRPGLESRC'QUSLMBR(ParUsrSpc: ParFmt: ParFile: '*ALL': ParOvrPrc: ParError);If ParError.ByteAvail *Zeros;//FehlerEndIf;/End-Free38MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


IBM DB2 Web QueryMetadaten und Report-AssistentZur Erstellung von Berichten mit DB2 Web Query ist es erforderlich, aus den verwendetenTabellen zunächst so genannte Metadaten zu erstellen. Diese werden anschließend alsSynonyme an Stelle der externen Dateibeschreibungen im IFS abgelegt. Aus diesen Synonymenwerden dann mit dem Report-Assistenten erste Berichte erstellt.Zum Zeitpunkt der Erstellung diesesArtikels konnte für die Ausführungder Beispiele nur die englische Versionverwendet werden. Für meine Beispieleverwende ich die von IBM zur Verfügunggestellte Bibliothek QWQCENT.Diese enthält vier Tabellen (vgl. Abbildungen1 und 2):ó ORDERS – Bestellungen,32.283 Zeilen bzw. Sätzeó INVENTORY – Artikelbestand,75 Zeilen bzw. Sätzeó STORES – Kaufhäuser/Geschäfte,116 Zeilen bzw. Sätzeó PLANT – Regionale Niederlassungen,6 Zeilen bzw. SätzeDie Tabelle ORDERS ist mit dreiIntegritätsbedingungen über Fremdschlüsselmit den Tabellen INVENTO-RY, STORES und PLANT verbunden.Abbildung 3 zeigt die für die Integritätsbedingungenverwendeten Feldbzw.Spaltennamen. Für die Erstellungvon Berichten müssen zunächst die sogenannten Metadaten aus den verwendetenTabellen erstellt werden.Metadaten erstellenZunächst erstellen wir eine neue DomäneTECHKNOW. In dieser Domäne werdenanschließend die Berichte für denTechKnowLetter erstellt. Die Erstellungkönnte auch in der Domäne ‚CommonDomain‘ erfolgen. Das Erstellen der Metadatenfür die Tabellen des SchemasQWQCENT erfolgt über das Kontextmenüdes Ordners TKL1 (vgl. Abb. 4).Im nächsten Schritt wird der zu verwendendeDatenadapter ausgewählt. Dawir einen neuen Bericht für Tabelleneiner DB2 UDB des System i erstellen,verwenden wir den Adapter DB2 CLI(siehe auch den letzten Artikel zu diesemThema). Dieser Adapter gewährleistetunter anderem, dass die Erstellungdes Berichts mit SQL erfolgt unddamit auch die aktuelle SQL Query Engine(SQE) und nicht die ältere ClassicalQuery Engine (CQE) verwendet wird.Das Kontextmenü bietet die Auswahl‚Create Synonym‘ zur Erstellungder Metadaten. Die Bibliothek bzw.das Schema mit den zu verwendendenTabellen wird in der Abbildung 5 ausgewählt.Die Erstellung der Metadatenkann nicht nur für Tabellen (Tables)erfolgen, sondern auch für Ansichten(Views), Aliases und MQTs (MaterializedQuery Tables). Zusätzlich kanneine generische Selektion bestimmterObjekte erfolgen (vgl. Abb. 6).39


TECHNIK & INTEGRATION1 Darstellung im Database Navigator5 kontextmenü ‚Create synonym‘6erstellung der metadaten2Detaillierte Darstellung der Datenbank7auswahl der tabellen3tabelle ‚orders‘Q_QWQCENT_ORDERS_PLANT_CODE_00001PLANTCODEQWQCENT.PLANTQ_QWQCENT_PLANT_PLANT_CODE_00001PLANTCODEQ_QWQCENT_ORDERS_PROD_NUM_00001PRODUCTNUMBERQWQCENT.INVENTORYQ_QWQCENT_INVENTORY_PROD_NUM_00001PRODUCTNUMBERQ_QWQCENT_ORDERS_STORE_CODE_00001STORECODEQWQCENT.STORESQ_QWQCENT_STORES_STORE_CODE_00001STORECODE8erfolgreiche Erstellung der Metadaten4kontextmenü des ordners ‚TKL1‘40MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Jetzt erfolgt die Auswahl der Tabellen(vgl. Abb. 7). Als Präfix verwendeich ‚tkl_‘ . Sowohl Präfix als auch Suffixsind nicht zwingend erforderlich. Zurbesseren Übersichtlichkeit kann alsPräfix der Bibliotheksname oder einTeil dieses Namens verwendet werden.Die Auswahl ‚With foreign keys‘ bewirkt,dass bei Vorhandensein von Integritätsbedingungenüber Fremdschlüsselsowohl die Felder bzw. Spalten derStammdatei als auch diejenigen derüber die Integritätsbedingungen verbundenenweiteren Tabellen verfügbarsind. Wurden bereits Metadaten für dieausgewählten Objekte erstellt, könnensie überschrieben werden.Zum Abschluss der erfolgreichenErstellung der Metadaten wird der inAbbildung 8 gezeigte Bildschirm ausgegeben.sich die Anzeige eventuell von der Anzeigeim Internet Explorer leicht unterscheiden.Diese Unterschiede beeinträchtigenallerdings nicht die Funktionalität.Als erstes Beispiel erstellen wir einenReport, der die Umsätze nach Produkttypzusammenfasst.Die Umsatzwerte stehen in der TabelleORDERS. Die Tabelle besteht aus32.283 Zeilen. Die Anzahl ist dann vonWichtigkeit, wenn eine Einzelsatzdarstellunggewählt wird.Zunächst wird aus dem Kontextmenüdes Ordners TKL1 der Report-Assistentausgewählt (vgl. Abb. 9).Die zur Erstellung unseres Reportserforderliche Tabelle heißt TKL_ORDERS. Der in der Beschreibungenthaltene Text ‚Cluster MFD for tableQWQCENT/ORDERS based on FK/PKdata‘ (vgl. Abb. 10) deutet darauf hin,dass es sich nicht um eine einzelne Tabelle,sondern um einen Verbund vonTabellen auf Grund von Integritätsbedingungenüber Fremdschlüssel handelt(vgl. Abb. 11).In der Anzeige ‚Available Fields‘(‚Verfügbare Felder‘) werden die Felderbzw. die Spaltennamen von vier Tabellenangezeigt, obwohl nur die Metadatenfür die Tabelle ORDERS ausgewähltwurden.Theo Bär óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Einen Bericht mit dem Report-Assistenten erstellen9 Ordner ‚tkl1‘ 10 beschreibungstext zu ‚tkl_ORDERS‘Der DB2 Web Query Report-Assistentist ein auf Java basierendes grafischesTool, das es erlaubt, eine Datenquelleauszuwählen, Sortierungen zu bestimmenbzw. zu gruppieren oder Informationenzu filtern und den Reportin einem Browser oder einer anderenDesktop-Anwendung anzuzeigen. Wirdder Report-Assistent verwendet, erstelltDB2 Web Query einen formatierten Report,der im Internet eingesetzt werdenkann, ohne die Komplexitäten einerReportsprache lernen zu müssen. Diegesamten Vorteile und Fähigkeiten derReportsprache können genutzt werden,um die Daten einer Firma effizient zupräsentieren.Wird der Report-Assistent mit einemFirefox-Browser verwendet, kann11tabellenverbund10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN41


marktübersichtUnified MessagingFoto: retarus GmbHSUMMARYElektronische Informationen erreichen uns in denunterschiedlichsten Formaten und müssen dochan einer Stelle gebündelt werden. In unsererMarktübersicht berichten wir über die Anbieterund ihre Lösungen für Unified Messaging.Nicht wegzudenken: das TelefaxObwohl ein stetig steigender Anteil der Geschäftskorrespondenz per E‐Mail abgewickeltwird, hat das Telefax noch immer seinen festen Platz im Kommunikationsmix großerUnternehmen. Von einer Verdrängung des Telefaxes kann daher kaum die Rede sein.Dass Totgesagte länger leben, ist eineBinsenweisheit, die man gutenGewissens kaum noch erwähnen mag.Dennoch haben Binsenweisheiten dieirritierende Eigenschaft, sich immerwieder zu bewahrheiten: Zwar ist eserst 35 Jahre her, dass mit dem „Fernkopierer6000“ der Firma Infotec derTelefax-Standard G3 in Europa eingeführtwurde, doch seit gut zehn Jahrenwird das Telefax totgesagt: Es gilt alsausgemacht, dass das „gute alte Fax“zunehmend durch E‐Mails verdrängtwird. Empirische Zahlen belegen einenTrend, der der „gefühlten Verdrängung“des Faxes deutlich widerspricht. Alleinim Jahr 2008 wurden über die verschiedenenTelefax-Dienste des Messaging-Spezialisten Retarus über 140 MillionenTelefax-Seiten verschickt. Tendenz:stark steigend – im laufenden Jahrdürften es über 200 Millionen werden.Klar definierte RolleAuch wenn ein immer größerer Teil dergeschäftlichen Kommunikation mittlerweiletatsächlich per E‐Mail abgewickeltwird, kann also von einer Verdrängungdes Telefaxes kaum die Rede sein. ImGegenteil: Im professionellen Kommunikationsmixspielt das Telefax eineklar definierte Rolle, die durch andereKommunikationskanäle nicht oder nurunzureichend übernommen werdenkann.Dafür sind im Wesentlichen dreiGründe zu nennen: Das Telefax erreichtauch Empfänger, die per E‐Mail – wennüberhaupt – nur schwer zu erreichensind. Telefaxe bieten zudem für vieleGeschäftsvorgänge Rechtssicherheit,da es im Gegensatz zur E‐Mail verbind-42MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Anbieterübersichtliche Zustellmeldungen gibt und somitdavon ausgegangen werden kann, dassdie Nachricht erfolgreich übermitteltwurde. Last but not least laufen Telefaxenicht Gefahr, von Spamfiltern aussortiertoder gar vernichtet zu werden.Zielgruppen punktgenau erreichenBleiben wir zunächst beim erstenGrund: Natürlich kann heute davonausgegangen werden, dass die überwiegendeMehrzahl aller Haushalteund nahezu einhundert Prozent allergewerblichen Betriebe über Internetverfügen und damit auch per E‐Mail zuerreichen sind. Dies bedeutet aber entgegenlandläufiger Meinung nicht, dassalle, die per E‐Mail erreichbar sind, tatsächlichauch zum richtigen Zeitpunkterreicht werden können.Ein Hersteller von Dünge- undPflanzenschutzmitteln liefert dazu eininteressantes Beispiel: Dieses Unternehmenbelässt es nicht dabei, seineProdukte zu vertreiben, darüber hinauswill es der Kundschaft auch einen Zusatznutzenbieten, indem es regelmäßigmitteilt, wie seine Produkte optimaleingesetzt werden können. Da der optimaleEinsatz von Düngemitteln starkvon der aktuellen Witterung abhängt,müssen Hinweise zeitnah übermitteltwerden und müssen den Kunden – hierdie Landwirte – rechtzeitig erreichen.Da der Arbeitstag eines Landwirts bekanntlichfrüh beginnt und wohl kaumein Bauer seine e‐Mails durchsieht,ehe er morgens auf den Traktor steigt,ist das Fax hier das optimale Kommunikationsmedium:Das Schreiben liegtim Faxgerät, ehe der Tag beginnt, kannkurz überflogen werden und hat so seinenZweck erfüllt.Die nötige RechtsverbindlichkeitDer zweite Grund, weshalb das Telefaxoftmals nach wie vor ohne Alternativeist, besteht – salopp gesagt – darin,dass man eine E‐Mail nur schwer abheftenkann. Natürlich kann man aucheine E‐Mail ausdrucken und abheften,doch selbst dann fehlt der E‐Mail dasÜbertragungsprotokoll, das dem Faxeine rechtliche Verbindlichkeit gibt, diees schwer ersetzbar macht.Effizienter durch OutsourcingFazit: Das Telefax ist aus der modernenUnternehmenskommunikation nichtwegzudenken – und das dürfte sichauch auf absehbare Zeit nicht ändern.Allerdings muss die Frage gestellt werden,wie sich der Faxversand – geradein größeren Volumina – effizient gestaltenlässt. Noch immer nämlich übersehenviele Unternehmen, dass eine eigeneTelefaxinfrastruktur mit einigemAufwand verbunden ist. Eigene Servermüssen vorgehalten werden, diese bedürfengeeigneter Software, müssengewartet und aktualisiert werden undmachen nicht zuletzt auch eine gewisseLeitungskapazität erforderlich, dennschließlich soll der Faxversand zeitnaherfolgen. Das alles im eigenen Hausevorzuhalten, bindet Kapital und Personal,denn derartige Kosten fallen auchan, wenn keine Telefaxe verschickt werden.„Pay-per-Use“-ModellDaher entscheiden sich immer mehrFirmen, den Faxversand an Spezialistenauszulagern. Kosten, die bei einemFax-Provider wie Retarus anfallen, werdentransaktionsbasiert, sprich nacheinem „Pay-per-Use“-Modell berechnet:Man zahlt nur für die Fax-Seiten,die tatsächlich gesendet wurden. Darüberhinaus werden keinerlei eigeneRessourcen gebunden, denn der Faxversanderfolgt über entsprechendstandardisierte Schnittstellen, die vonjedem System mit Internet-Anschlussangesprochen werden können.Martin Hager óretarus GmbH, Münchenwww.retarus.deMCA GmbHTel. +49 2402 86559-0menten GmbHTel. +49 2202 2399-0retarus GmbHTel. +49 89 5528-0Advantix Groupware AGTel. +41 44 9148844AS/point GmbHTel. +49 2451 4900-0Avaya GmbH & Co.KGTel. +49 800 2661-000BCC GmbHTel. +49 6196 64040-40CAE Elektronik GmbHTel. +49 2402 106-0Ceyoniq Technology GmbHTel. +49 521 9318-1000Chavan Software & Services GmbHTel. +49 2234 96496-0COBRA GmbHTel. +49 6106 2820-22conats GmbHTel. +49 700 266287835coni GmbHTel. +49 2151 33637-0CTModule AGTel. +41 31 9852550EBO GmbHTel. +49 2402 86559-11eviatec Systems AGTel. +49 7141 913099-0Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN43


marktübersichtUnified MessagingAnbieterübersichtFC Franconia Computer GmbHTel. +49 2224 96000-65Ferrari electronic AGTel. +49 3328 455-90GEDOS SOFTWARE GMBHTel. +49 2159 9687-0Globolog GmbHTel. +49 234 388772-00GÖRING iSeries SolutionsTel. +49 7251 989512Gräbert Software + Engineering GmbHTel. +49 30 896903-33GUS Deutschland GmbHTel. +49 221 37659-0ITK-Beratung m. PtaschinskiTel. +49 2206 909180KCS.net AG WestTel. +41 62 28865-65KUMAtronik Software GmbHTel. +49 751 560926-0Netflyer AGTel. +41 43 3994000QAS-Informatik GmbHTel. +43 5576ROHA Software Support GmbHTel. +43 1 4196700Tel. +49 2224 96000-80SCHLEICHER System AGTel. +49 6145 9577-0SEAGULL Deutschland GmbHTel. +49 7031 714-791serVonic GmbHTel. +49 8142 4799-0Soft-Consult Häge GmbHTel. +49 7345 9611-0SPV Solutions, Products, Visions AGTel. +49 89 680971-10Swyx Solutions AGTel. +49 231 4777-0Toolmaker Software GmbHTel. +49 8191 968-0Unidienst GmbHTel. +49 8654 4608-0VEDA GmbHTel. +49 2404 5507-0vertico software GmbHTel. +49 721 151042-0VIPcom GmbHTel. +49 89 54750-0ZS Computer Service GmbHTel. +49 641 97921-0CLICK towww.midrange.deEine Übersicht aller uns bekanntenAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Siein der aktuellen Online-Ausgabe.Effiziente Geschäftsprozesse bei MMIHochbetriebVon den rund zwei Millionen Besuchern, die jährlichdurch die Hallen der Messe München wandeln, ahnen diewenigsten, wie hoch der Aufwand hinter den Kulissen ist.Wer schon einmal gesehen hat, wieinnerhalb weniger Tage die Hallender Messe München International(MMI) komplett umgestaltet werden,um den Ausstellern der nachfolgendenMesse ein perfektes Ambiente zu bieten,weiß, wie wichtig die direkte Kommunikationzwischen Veranstalter undAussteller ist. Ein Grund, warum sichdie Messe München schon 1999 als„early adopter“ mit dem Thema UnifiedMessaging auseinandersetzte. Aberauch heute laufen noch viele Prozesse,etwa im Outbound Marketing im Vorfeldsowie bei der Anmeldung oder derRechnungslegung via Fax. Wenn es umrechtsverbindliche Geschäftsprozessegeht, setzen noch immer viele Verantwortlicheauf diesen schnellen und sicherenKommunikationskanal.Im Rahmen der Migration von MSExchange 2003 auf 2007 entschiedensich die IT-Verantwortlichen der MesseMünchen jetzt, ihre bestehende UM-Lösung durch OfficeMaster zu ersetzen.„Wir waren auf der Suche nach einer Art„Appliance-Lösung“, damit wir nichtbei jedem Patch der Software oder jederkleinsten Modifikation des Fax treibershohen Wartungsaufwand haben“, soStefan Schüssler, Leiter des BereichsIT-Infrastruktur der Messe München.Darüber hinaus stellte er höchste Anforderungenan die Stabilität und diedamit verbundene Verfügbarkeit derLösung. Deshalb entschied sich das IT-Infrastruktur-Team für die kombinierteHard- und Softwarelösung. „Das vonuns beauftragte Systemhaus Cancomhat gemeinsam mit einem Expertenvon Ferrari electronic die Lösung innerhalbkürzester Zeit implementiert.Besonders die problemlos zu integrierendeHardware OfficeMaster Gate hatdie Verantwortlichen überzeugt.“Der Faxversand und -empfang erfolgtdirekt in Outlook. Da die MesseMünchen als ERP-Lösung SAP im Einsatzhat, wurde zusätzlich das ModulOfficeMaster für SAP installiert. So lassensich Bestellungen und Ausgangsrechnungendirekt aus dem ERP-Systemals Fax verschicken.Weitere Ausbaustufen geplant„Als wir mit den Experten von Ferrarielectronic ins Gespräch gekommensind, haben wir gleich gemerkt, dasssie neben der IT- auch in der TK-Weltzu Hause sind“, erklärt Schüssler. Dasist besonders wichtig, da die IT-Verantwortlichenständig neue, innovative Ansätzesuchen, die Arbeitsprozesse derMitarbeiter zu verbessern. So läuft imMoment ein Pilotprojekt mit dem MSOffice Communications Server, um denMitarbeitern Collaborations-Möglichkeitenzu bieten oder über Webinareinterne Schulungen zu veranstalten. Dadie Gateways von Ferrari die reibungsloseAnbindung des Office CommunicationsServer an die TK-Infrastrukturvon Siemens ermöglichen, lassen sichsolche Szenarien mit geringem Aufwanderproben und realisieren.“Georg Staß óFerrari electronic AG, Teltowwww.ferrari-electronic.de44MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


ACADEMYRPG Neuerungen undErweiterungen seit V5R4/V6R1Bringen Sie Ihr Wissen schnell auf VordermannSelbstverständlich hat Ihr RPG Wissen Zukunft. Denn IBM erweitert seine Programmiersprachelaufend und führt sie damit immer näher an die üblichen Industriestandards heran.Zusätzlich finden sich im RPG inzwischen modernste Tools zum Datenaustausch. Sie werdenstaunen, wie modern Sie heute mit RPG entwickeln können – aber Sie müssen dran bleiben!Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…. Ihr RPG-Wissen auf dem neuesten Stand halten möchten moderne Methoden in Ihrer Softwareentwicklung anwenden wollen Ihre Produktivität bei der Programmierung weiter erhöhen möchten Wissen müssen, wie einfach der Datenaustausch mit Geschäftspartnern funktioniert am Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen und dem Dozenten interessiert sindAus dem Inhalt: Dateiverarbeitung mit globalen und lokalen Dateien Globale und lokale Dateien deklarieren Dateipuffer deklarieren Dateien als Parameter verwenden Mit Prozeduren programmieren Hauptprozeduren und Unterprozeduren Deklaration von globalen und lokalen Variablen Parameter übergeben Pointer für Parameterübergaben einsetzen Kapselung mit Serviceprogrammen Mit Typdefinitionen arbeiten (Templates) Programme komplett zyklusfrei erstellen XML-Dokumente verarbeitenReferent: Klaus-Peter LuttkusOrt Termin WS-Nr.Frankfurt 23. 09. 2009 5422905Wien 29. 09. 2009 5422907Hamburg 09. 11. 2009 5422901Köln 10. 11. 2009 5422902Stuttgart 11. 11. 2009 5422903München 12. 11. 2009 5422904Zürich 02. 12. 2009 5422913Besuchen Sie uns an Stand 1K38Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


marktübersichtUnified MessagingKonica Minolta wechselt mit dem Büro auch die TelefonanlageBeim Umzug UmstiegSpeicherfoliensysteme für die Radiologie, Technik für digitales Röntgen, Laser-Imager für dieBildausgabe sowie Röntgen- und Laserfilme: Das Produktportfolio der Medizintechnikspartevon Konica Minolta ist denkbar breit. Als das Unternehmen umzog, nutzte es die Gunst derStunde: Ein neues IP-basiertes Telefonsystem ersetzt heute die alte konventionelle Anlage.Der Umzug bot die ideale Gelegenheit,sich von ungeliebter Technikendgültig zu trennen. Das in die Jahregekommene System war zwar längstabgezahlt, kostete bei jeder Wartungjedoch weiterhin einen erheblichen Betrag.Auch in punkto Features konntedie antiquierte Anlage keine Lorbeerenernten. „Dass Telefon und Computernicht integriert sind, hat uns ander alten Lösung am meisten gestört”,kommt Marcus Koch, IT-Leiter von KonicaMinolta schnell auf den Punkt. „Eigentlichsollte das heute in jedem Büroselbstverständlich sein.” IP-basiert solltedas neue System sein – das stand vonAnfang an fest.Anbieter gesucht … und gefundenMit dieser Vorgabe startete KonicaMinolta ein Schaulaufen der gängigenAnbieter. Sie alle bekamen ausführlichGelegenheit zu zeigen, was sie inSachen Unified Communications (UC)zu bieten haben. Ein mittelständischerAnbieter hatte die richtige Lösung imGepäck: Das ITK-Systemhaus Telenovapräsentierte SwyxWare und überzeugtenicht nur mit deren Features: „Wirsuchten ein Unternehmen, das in etwaunsere Größe hat. Deshalb passen wirgut zusammen“, erklärt Koch. KonicaMinolta nutzte die Gelegenheit undentschied sich für die Installation desSystems mit 75 Lizenzen.Damit zog nie dagewesener Komfortin die neuen Räumlichkeiten ein. So istes problemlos möglich, aus Outlook-Kontakten oder aus anderen Anwen-dungen, wie dem CRM-System, einenAnruf zu starten. Bei internen Telefonatenoder der Anrufweitergabe sehendie Mitarbeiter zudem automatisch,welcher Kollege gerade telefoniert oderabwesend ist. Umgekehrt erkennt derAngerufene bei einem Anruf mit Rufnummernübermittlungautomatischalle gespeicherten Details seines Gesprächspartners.Einfache aber durchdachte Funktionenwie diese erleichtern die Arbeitvon Koch und seinem Team spürbar.Was heute nur noch ein triviales Problemist, war mit der alten Telefonanlageein wahrer Albtraum. Für jede Umprogrammierungwar ein Techniker desHerstellers nötig, der sich Anreise undArbeit gut bezahlen ließ. Heute erledigtKoch solche Aufgaben, wie z. B. eineNamensänderung, mit wenigen Mausklicksnebenbei.Die Implementierung der Anlageverlief mithilfe von Telenova innerhalbkürzester Zeit. Schon vor dem erstenEinsatz vor Ort bereitete der Partnerden Server vor, so dass er nach demAufstellen sofort betriebsbereit war.Als Server wählte Koch ein Gerät vonDell, das über mehrere ISDN-Kartenmit dem Telefonnetz verbunden ist.„Bei der Swyx-Lösung kann der externeNetz-Provider entweder via ISDN oderVoIP angebunden werden. Das machtden Umstieg einfach“, erklärt Telenova-Geschäftsführer Stefan Schmautz.Nach anfänglicher Skepsis und einigenersten „Experimenten“ mit denneuen Möglichkeiten der Telefoniewar das gesamte Konica Minolta-Teambegeistert. Dabei half es, dass an denArbeitsplätzen auch weiterhin Tischgerätestehen. „Eigentlich sind für dieSoftware nur noch Headsets oder Handgeräteohne Tastatur nötig“, erklärtSchmautz. Trotzdem wollte die Firmaden Mitarbeitern die gewohnten Telefonie-Leistungsmerkmalenicht nur amBildschirm bieten. „In diesem Bereichwaren wir konservativ“, berichtet Koch.Die Geräte geben das beruhigende Gefühldes „Altbewährten“.Positive ZukunftsaussichtenIn Zukunft möchte das Unternehmensogar das „One-Number“-Konzept einführen:Jeder Mitarbeiter ist untereiner einzigen Nummer automatischauf dem richtigen Endgerät erreichbar.Dem alten Büro trauert bei Konica Minoltaniemand hinterher. Und auch dasTelefonieren „alter Schule“ mag mansich kaum noch vorstellen: Kontaktim PC aufrufen, Telefonnummer an einemanderen Gerät eintippen – dieserAnachronismus hat bei dem Medizintechnikprofiausgedient. Koch: „MitSwyxWare ist bei uns die antiquierteTrennung zwischen Telefon und Computerendlich aufgehoben.“óSwyx Solutions AG, Dortmundwww.swyx.de46MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


Elektronische GeschäftskorrespondenzE‐Mail kann mehr …Dass die E‐Mail aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist, ist jedem von uns wahrscheinlichtäglich bewusst. Dass wir jedoch inzwischen einen Großteil unserer Geschäftskorrespondenzper Mail erledigen, drückt sich zumindest im Umgang mit diesem Mediumnicht angemessen aus.Der Chef, der seiner Sekretärin beimDiktat des Briefs über die Schultersieht und die Einhaltung der DIN 5008,welche die Schreib- und Gestaltungsregelnfür die Textverarbeitung festlegt,einfordert (auch wenn er diese vielleichtnicht beim Namen kennt), achtet beimErstellen einer durchaus geschäftsrelevantenE‐Mail nicht unbedingt auf dieRegeln der Rechtschreibung und verschwendetkeinen Gedanken auf CorporateDesign, Firmenlogo, Schriftartoder sonstige Außenwirkung.Unabhängig davon, dass er damitauch eine gewisse Respektlosigkeit gegenüberdem Gegenstand seiner Nachrichtund dem Empfänger ausdrückt,gerät er spätestens bei der Missachtungvon gesetzlichen Formvorschriften (diePflichtangaben sind auf dem Briefpapierja bereits abgedruckt) auch juristischauf die schiefe Bahn.Derselbe Chef ist hinsichtlich derOrdnung im Büro ausgesprochen penibelund ärgert sich über jede Zeitverschwendung,die durch unnötiges Suchenvon Unterlagen verursacht wird.Gleichzeitig ist er kostenbewusst undachtet auf eine effektive Ressourcennutzung.Irgendwie ist ihm deshalbdas ständige Anschwellen des Mailserversebenso ein Dorn im Auge wiedie immer längeren Antwortzeiten underst recht die schiere Unauffindbarkeitgenau der Mail, die für den aktuellenVorgang gerade benötigt wird.Besonders am Herzen liegt ihmnatürlich der verantwortungsbewussteUmgang mit den Firmengeheimnissen.Schließlich liegt im intellektuellen Eigentumder wirkliche Wert des Unternehmens.Die Poststelle sorgt dafür,dass alle Handelsbriefe sorgfältig verschlossenund so vor den Augen Drittergeschützt werden. Immer mehr wirdjedoch dazu übergegangen, dass auchGeschäftskorrespondenz per E‐Mail abgewickeltwird. Die Wiederverwertbarkeitder empfangenen und versandtenDokumente ist ein weiterer Produktivitätsfaktorvon hohem kaufmännischemWert. Umso bemerkenswerter ist dieTatsache, dass das Risiko der Industriespionagebeim Gebrauch von E‐Mailoffensichtlich keine Rolle spielt. Dabeiließe es sich mit überschaubaren Mittelndrastisch reduzieren.Hohes Einsparpotenzial birgt insbesonderedie Digitalisierung des Rechnungswesens.Und dies gilt für Rechnungsstellerund Empfänger. Bei derRechnungslegung lassen sich mit einerUmstellung auf den elektronischenWeg locker zwei Drittel der Kosten proRechnung einsparen. Die erforderlicheZustimmung des Empfängers lässt sichv. a. dann leicht erreichen, wenn derseinen eigenen Vorteil erkennt. Die Automatisierungder Rechnungseingangsprüfungwird durch die Umstellung aufelek tronisches Rechnungswesen erheblichbeschleunigt. Geldwerter Vorteilentsteht nicht nur durch auf dieseWeise leichter einzuhaltende zahlungstermingebundeneSkontierungen undsonstige Nachlässe, sondern auch dadurch,dass wertvolle Arbeitszeit produktivergenutzt werden kann.Die schrittweise Digitalisierung derPoststelle, die auch im elektronischenSchriftverkehr eine zentrale Instanzbleibt, hat folgende wirtschaftlicheNutzeffekte:ó Arbeitszeitentlastung– mit Mails arbeiten, statt zu suchen– keine fachfremden Arbeiten– schnellere Antwortzeiten von Mailservernó Einsparen von Porto- und sonstigenVersandnebenkostenó Einsparen von Mailserverinfra-strukturó Absicherung von Geschäfts-interessen– Authentizitätsnachweis– Wahrung von Firmengeheimnissenó WissensmanagementDie wesentlichen Elemente desE‐Mail-Managements sind Archivierung,digitale Signatur, Verschlüsselungund Nachrichtenfußverwaltung.Um einen optimalen Arbeitsfluss zu gewährleistenund gesetzlichen und steuerrechtlichenVorschriften zu genügen,ist die Einhaltung der richtigen Reihenfolgebei den Bearbeitungsschritten vongrößter Bedeutung. Nur ein integriertesMail-Management kann eine solcheSteuerung leisten. Rainer Schulz óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Globolog GmbH, Bochumwww.globolog.com10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN47


ACADEMYRPG Camp in OberstdorfDas RPG Camp II wendet sich an iSeries Programmierer, die ihre bisherigen Methodenerweitern und modernisieren möchten. Sie lernen in diesem Powerworkshop inungestörter Atmosphäre und stellen sich den neuen Herausforderungen. Im Track 1bekommen Sie das Rüstzeug für die Programmierung in ILE RPG und Track 2 zeigtIhnen, wie mit ILE RPG-Techniken Ihre Programme mit anderen Anwendungen kommunizieren.Beide Tracks benutzen als Entwicklungsumgebung IBM RDi (WDSc).Siehe RDi vor dem Camp.Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …◊ erfolgreicher und zukunftssicher programmieren wollen◊ die Basis legen möchten, für die Erlernung neuer Programmiersprachen◊ von den Möglichkeiten Embedded SQL und Stored Procedures profitierenmöchten◊ die Integration von Daten, Programmen und Anwendungen brauchen◊ wirklich konzentriert lernen möchten◊ den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und den Referenten schätzenAblaufIn den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit RDi zurVerfügung, mit dem auf einem System i unter V6R1 gearbeitet werden kann.Dienstagk bis 15 Uhr Eintreffenk bis 18 Uhr Einführung/Workshopsk 19 Uhr gemeinsames AbendessenMittwochk 9.30 bis 17 Uhr Workshops/Labs(inkl. Pausen und gem. Mittagessen)k Abend zur freien VerfügungDonnerstagk 9.30 bis 15 Uhr Workshops/Labs(inkl. Pausen und gem. Mittagessen)k 15 Uhr Ende und VerabschiedungReferentenRonald Böhmer und Klaus-Peter LuttkusBesuchen Sie uns an Stand 1K38RDi vor dem Camp 12. 10. 2009k Installation und Pflege von RDik Der Remote System Explorer (als PDM von RDi)k Der LPEX-Editor (als SEU von RDi)k Mit Code Designer Bildschirme entwerfen(als grafisches SDA)k Mit Code Designer Listen entwerfen (als grafisches RLU)k Offline Projekte durchführenTrack 1 13. – 15. 10. 2009Von RPG/400 zu ILE RPGk Grundsätzliches Regelwerk des RPG IVk D-Bestimmungen: Aggregatek Wertzuweisungen und Strukturbildnerk Built-In-Functions (BIFS)k Dateiverarbeitungk Subroutinen und ProzedurenTrack 2 13. – 15. 10. 2009ILE RPG und Integrationstechnikenk RPG und Embedded SQLk Statisches SQLk Dynamisches SQLk Mengen-basierte Verarbeitungk Stored Proceduresk User Defined Functionk RPG und XMLk Grundlagen XMLk RPG liest XML-Dokumentek Die XML-Opcodes des ILE RPGk RPG schreibt XML-Dokumentek CGIDEV2 als XML-Generatorper FaxAnmeldung + 49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name RDi TrackE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name RDi TrackE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name RDi TrackE-Mail-Adresseim Webwww.midrange-academy.comITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de1 21 21 2Teilnahmegebühren RDi vor dem CampPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 647,— € 597,— € 567,15 €2 597,— € 547,— € 536,06 €3 547,— € 497,— € 472,15 €Teilnahmegebühren RPG Camp IIPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €Im Preis der Veranstaltung ist jeweils die Übernachtung im Einzelzimmer/Frühstück(RDi 1×/RPG-Camp 2×) sowie die Verpflegung tagsüber enthalten. Beim RPG-Campist zusätzlich ein gemeinsames Abendessen zum Erfahrungsaustausch inklusive.Die Preise verstehen sich zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.Änderungen am Programm vorbehalten.


Service 10/2009inserentenabas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14www.abas.debasycs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29www.basycs.comBytware. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5www.bytware.deCormeta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35www.cormeta.deCRM-expo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17www.crm-expo.comCubeWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31www.cubeware.deDataborough. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37www.databorough.comEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9www.eposgmbh.comHaus Weilgut . . . . . . . . . . . . Teilbeilagewww.weilgut.comHelp/Systems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.helpsystemsintl.comIBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52www.ibm.deIT & Business . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15www.itandbusiness.deitelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27www.itelligence.deITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . . .7, 45, 48www.midrange.deMCA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43www.mca-gmbh.dementen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43www.menten.comOGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40/41www.ogs.deoxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3www.oxaion.deRetarus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43www.retarus.deRoha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20, 38www.roha.atSoreco. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23www.soreco.chSymtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 33www.symtrax.deTechnogroup IT-Service . . . . . . . . . . 21www.technogroup.deToolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51www.toolmaker.deUBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39www.ubl-is.deWilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19www.wilsch.degenannte firmenCircle Unlimited AG . . . . . . . . . . . . . 28www.circle-unlimited.decormeta ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30www.cormeta.deCubeware GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 24www.cubeware.deE&E Information Consultants AG . . . 32www.ee-consultants.deFerrari electronic AG. . . . . . . . . . . . . 44www. ferrari-electronic.deGlobolog GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 47www.globolog.comIBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . 23www.de.ibm.comLibelle Sales + Services . . . . . . . . . . 22www.libelle.com/deLogos GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34www.logos-logistics.compheron technologies group GmbH . . 10www.pheron.comretarus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42www.retarus.deSoreco AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26www.soreco.chStratus Technologies GmbH . . . . . . . 18www.stratus.comSwyx Solutions AG . . . . . . . . . . . . . . 46www.swyx.deVision Solutions Inc. . . . . . . . . . . . . . 20www.visionsolutions.comautorenTheo Bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39info@edv-baer.comChristoph Bisel . . . . . . . . . . . . . . . . . 26cbisel@soreco.chBeatrice Böhme . . . . . . . . . . . . . . . . 34beatrice.boehme@logos-logistics.comConstanze Fuchs. . . . . . . . . . . . . . . . 32fuchs@tema.deMichael Grötsch . . . . . . . . . . . . . . . . 28m.groetsch@circle-unlimited.deMartin Hager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42martin.hager@retarus.deBirgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . . . . 36bha@toolmaker.deFriederike Heim . . . . . . . . . . . . . . . . 22fheim@dieleute.deWibke Kress . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23wibke.kress@de.ibm.comUlrich Lenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18Ulrich.Lenz@stratus.comCarsten Lüdtge . . . . . . . . . . . . . . . . . 30carsten.luedtge@pr-x.deHenry Martinez . . . . . . . . . . . . . . . . 20hmartinez@visionsolutions.comJiri Sandanus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10info@pheron.comRainer Schulz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47rainer.schulz@globolog.comGeorg Staß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44stass@tema.deMarkus Sümmchen. . . . . . . . . . . . . . 24markus.suemmchen@cubeware.deFür POWER-KönnerHolen Sie sich aktuelles Wissen zum Sonderpreis!Carmen RascheSQL-Abfragen tunenFür Datenbankadministratorenund Programmiererca. 350 Seiten€ 198,–*nur 178,- * nur 178,- *Klaus-Peter LuttkusRational Developerfür IBM i (RDi)Klassische IBM-i-Programmierungmit RPG, Cobol, CL und DDSca. 500 Seiten€ 248,–*per FaxBestellung + 49 8191 70661Theo BärIBM WebQueryfür System iDas neue Tool für Abfragen,Auswertungen, Analysen undPräsentationenca. 350 Seiten€ 198,–*Ted Holt, Kevin Forsythe,Doug Pence, Ron HawkinsSystem iKonzepte und Technik fürAdministratoren, Programmiererund Systemoperatingca. 840 Seiten€ 248,–*im WebRichard DolewskiSystem i DisasterRecovery PlanungSo erstellen Sie einenwirkungs vollen, vollständigenund zuverlässigen Planca. 650 Seiten€ 248,–** zuzüglich Versand kosten anteil.Abonnenten von MIDRANGEMAGAZIN oder TechKnowLettererhalten 10 % Treuebonus.nur 198,- * nur 198,- * nur 198,- *www.midrange-shop.comITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de10/2009 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUKundenbeziehungsmanagementmit HirnStellen Sie sich mal Folgendes vor: Als sportiver, modisch aufgeschlossenerMensch begehen Sie gerade ausgelassen Ihren vierzigsten Geburtstag.Plötzlich steht der Postbote vor der Tür und überreicht einenneuen Hochglanzkatalog mit Mode für die reiferen Jahrgänge, auch mitÜber- und Bauchgrößen. Bei sensiblen Zeitgenossen könnte die Feierstimmunginfolgedessen dahin sein. Das CRM-System Ihres Versandhändlers,welches die Beziehung zu Ihnenmanaged, hat nämlichauf Ihren vermeintlich neuenLebensabschnitt reagiert. Siehaben gerade ein Upgrade erfahren.Gleichzeitig bekommtIhre Ehefrau, obwohl Sie sichschon länger mit Ihrem pubertierendenNachwuchs herumschlagen,wunderbareWerbesendungen, die sie zumKauf der neuesten Babymodeanimieren soll. Ein Klassiker,der darauf beruht, dass sichVersender aktionsbezogen Adressen zumieten. Ihre Kontaktdaten könntenwohl deshalb eingemischt worden sein, weil sich in der unmittelbarenNachbarschaft kürzlich Nachwuchs eingestellt hat und sich Ihr Haushaltzufällig im entsprechenden Umgebungspanel befindet. Wer sich also inseinem Kundenbeziehungsmanagement auf IT-gestützte Systeme verlässt,sollte dringend zusätzlich ein menschliches Gehirn einschalten.Marketingaktionen, die die tatsächlichen Bedürfnisse derart eklatantmissinterpretierten oder völlig am Ziel vorbeischießen, kosten nicht nurGeld, sondern auch Image und damit Geschäft.kdj óMIDRANGE MAGAZIN 11/2009erscheint am 20. 10. 2009SCHWERPUNKTCRMCRM-Software und -Strategien sind fürein erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagementvon großer Bedeutung undtragen stark zum Geschäftserfolg bei.Die Kundenfokussierung muss zu einemintegralen Teil der Unternehmenskulturgemacht werden.Business Process/ProjektmanagementDie Beherrschung komplexer Geschäftsprozesseist eine Herausforderung für jedesUnternehmen. Worauf es bei erfolgreichemProjektmanagement ankommt,lesen Sie in der nächsten Ausgabe.MARKTÜBERSICHTWWSEine reibungslose Warenwirtschaft mussflexibel und schnell sein. Wir veröffentlicheneine Anbieterübersicht sowie FachundAnwenderartikel zu diesem Thema.Andrea_hill, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-DieterJägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENPLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela KollerTelefon +49 8191 9649-23E-Mail michaela.koller@midrange.dePLZ 5 – 9: Brigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORATText Lift, Thomas GaissmaierMichaela OgorelicaBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste:Media-Daten Nr. 19/2009Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 10/2009


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