schwerpunkt - Midrange Magazin

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schwerpunkt - Midrange Magazin

062006IT-Konzepte und Wissen für eServer im Unternehmensnetzwerk3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u s g a b e 1 8 5 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –SOA mit iSeries und eDeveloperFaktor 10in Version 10MES – zwischen Highlightund BagatellisierungEin wichtiges InstrumentBPM als Kern einer ERP-LösungDie Zukunft ist einfachDrucken im Netz rechnet sichIPDS Software-Drucker-ClientsSonderteilPeople Profiles& Solutions21. und 22. Juni, KarlsruheSOADer Ballist rundStephan Romeder, Geschäftsführer Magic Software Enterprises (Deutschland) GmbH,im Interview zur neuesten Version von eDeveloper auf Seite 12


EDITORIALMichael WirtChefredakteur undHerausgeber vonMIDRANGE MAGAZINmichael.wirt @midrange.de(Ver)Leiten lassenComputer sind doof. Das wurde im Zuge der neuen Deutschen Welle in jedes Ohrgespült, das diese Weisheit hören oder nicht hören wollte. Das Wort doof ist aufeinen altdeutschen Ausdruck für taub zurückzuführen – und auch das sind Rechnernicht wirklich, wie die Spracherkennungsuser unter uns wissen. Man hat den Dingernnicht nur hören, sondern auch viel Power beibringen hören: Sie rechnen, recherchierenund prognostizieren inzwischen schneller, als so manchem lieb ist.Theoretisch könnte so manche Führungsebene bereits von den eigentlich hirnlosenPowerpaketen abgelöst werden: Ein bisschen Software hier, eine Anwendungda – und schon stehen Prognosen, Verbesserungsvorschläge, Umsatzstatistik undFehlersuche. Ist das vielleicht der Grund, warum Trendforscher plötzlich nach mehrGefühl bei der Führung rufen, warum Informationen angeblich weniger wichtig werden?Beim Trendtag 2006 in Hamburg wurde Simplexität proklamiert: Die Fähigkeit,in komplexen Situationen smart und schnell zu entscheiden. Simplexity sei „ein neuerPragmatismus, der Gefühl und Vernunft vereint“. Das gilt vielleicht für Führungskräfte,bestimmt auch für Endverbraucher – aber was ist mit unseren IT-Admins? Ichschätze, dass die komplexe Situationen auch weiterhin nur mit Köpfchen & Erfahrungswertenmeistern können, zumindest solange Computer nicht über halbwegskalkulierbare Gefühle verfügen.Auf der Homepage des Trendbüros erläutert man die neue Entscheidungsfähigkeitmit folgendem Beispiel: „Sie haben ein freies Wochenende und ein Budget von58 Euro. Was werden Sie tun? Ihre Wahlmöglichkeiten: Shopping, Sport, Entertainment,Wellness, oder möchten Sie per Billigflieger nach Mallorca?Was sind die Vorteile der Angebote, und welche weiterenKonsequenzen hat diese Entscheidung? Woran sollen Sie sichorientieren?“Bis man eine optimale Entscheidung getroffen habe, seidas Weekend wahrscheinlich vorbei, demnach Simplexität gefragt.Ich lege Ihnen mit unserem neuen Magazin auch dieseschöne kleine Zukunftsübung ans Herz. Und folge ganz smartund schnell dem meinen…Û Verkuppelt: Wie Psipenta hilft, aus „Abfallprodukten“Profit zu schlagen (Seite 24) Û Hochdruck:Wie man 6.000 Seiten pro Minute auf Papierbringt und warum Netzwerkdruck mit CSP sichrechnet, erläutert Rüdiger Peschke auf Seite 54.Û Elend: Dass man diesen Zustand nicht via Maul,sondern mit den Händen anpacken muss, proklamierteschon Johann Heinrich Pestalozzi. Auch RolfStephan hat vom Schwatzen genug: Warum manOffshore-Projekte jetzt anfassen sollte, erläutertder Vorstandsvorsitzende der NIIT Technologies AGauf Seite 42.Herzlichst, Ihr Michael Wirt06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN


INHALTMIDRANGE AKTUELLNews & Ticker 6Lite-Version erleichtert Einstieg 7In Zukunft nur Java? 10IBM Blade-Computing-Angebote für den Mittelstand 14Faktor 10 in Version 10Composite Applications sind das, was man aus denServices einer SOA macht: zusammengesetzte Anwendungen,die jeweils einen kompletten Geschäftsprozessunterstützen. Û Seite 12MiDViSiONMit Stand 11. Mai haben sich über 100 Aussteller für dieMidvision 2006 angemeldet. Erstmals in diesem Jahrpräsentieren sich SAP und T-Systems auf der IT-Mittelstandsmesse.„Zur Midvision 2006 präsentieren wir unsmit Lösungen, die sich besonders für den Einsatz in mittelständischenUnternehmen eignen“, erklärt ChristineRogge, Leiterin des Bereiches Marketing, Communication& Sales bei T-Systems‘ Multimedia Solutions.Û Seite 16Dirk FoxInitiator der KarlsruherIT-SicherheitsinitativeWie es mit der IT-Sicherheit in mittelständischen Unternehmensteht, erläutert Dirk Fox.Û Seite 21People Profiles & SolutionsWir präsentieren leistungsfähige IT-Unternehmen undbeispielhafte Lösungen für den Mittelstand.Û Seite 43SCHWERPUNKTSoftware verkuppelt 24Software für die Prozessindustrie 26Produktion, Dokumentation und KommunikationBDE trifft ERP 29Integrierte BetriebsdatenerfassungAuf Kurs mit ERP 30Armaturenhersteller AWH nutzt ERP/PPS-System von AbasEin wichtiges Instrument 32MES – zwischen Highlight und BagatellisierungDie Zukunft ist einfach 34Business Process Management als Kern einer ERP-LösungDie neue Offenheit 36Software-Modernisierung überwindet proprietäre SystemeModernisierungsanforderungen 37Basisprozesse der Software erhalten, Funktionen erweiternMigration von RPG nach .NET 39R.S. Consulting & Software GmbH nutzt oRPG von MLFlashback 40Java-basierte Lösungen seit 1998Koalition der Modernisierer 40RPG.NET steuert 5250GUI mit Mehrwert 41Neues Gesicht für Ihre AnwendungProduzieren im Ausland 42Globalisierung: Nicht nur reden, sondern handelnTECHNIK & INTEGRATIONFilm ab 51Daten medienübergreifend archivieren und nutzenSOA – der Ball ist rund… 52IPDS Software-Drucker-Clients 54Drucken im Netz rechnet sichObjektorientierung in RPG.NET 56Einstieg in die Objekt-Orientierung für RPG-ProgrammiererZuverlässiger Zeitschriftenversand 59VVA-Gruppe stellt um auf PSi Laserdrucker von PFB MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


juni 2006MARKTÜBERSICHTTrends im Host Access-Bereich 60Mit Sicherheit ist Host-Integration ein ThemaDer Pinguin fliegt 62Skyways mit neuem Server von SoftM SIMigration in nur zwei Monaten 63SAP Business One zum FestpreisDV-Infrastruktur neu gestaltet 64Bischöfliches Ordinariat Eichstätt mit DV-Infrastruktur von FuMSERVICEImpressum, Firmen, Autoren, Inserenten 65IT-InfrastrukturspezialistenWer sich als Spezialist in dem großen Umfeld von IT-Infrastrukturbewegt, muss außer Consulting z. B. auch überKnowHow in den Bereichen Host-Connectivity, Netzwerkkomponenten,Datenspeicher mitbringen. Wir stellenIhnen Anbieter und exemplarische Lösungen vor.Û Seite 60MIDRANGE ONLINEDie Nachfrage steigtMonatlich über 300.000 Pageviews von mehrals 8000 verschiedenen Besuchern innerhalbdieser Site zeigen, dass die Nutzung von OnlineInformationen in unserem Markt stetig steigt.TechKnowLetterDie Wissensdatenbank für Programmierer undAdministratoren. Von Praktikern zusammengetragenesWissen das alle zwei Wochen ergänztund aktualisiert wird. Jetzt auch zum Reinschnuppern.MIDRANGE SOLUTIONFINDERSind Sie auf der Suche nach einer modernenLösung oder suchen Sie einen Anbieter? Hierfinden Sie mehr als 3600 Lösungen von über1100 Anbieter.MIDRANGE-EVENTInformiert über wichtige Ereignisse. Veranstaltungenvon IBM sowie deren Businesspartner.Interessante Messen, Kongresse, Web-Events,Seminare und Workshops sind dort zu finden.CLICK towww.midrange.deDRUCKER SPRECHENUNTERSCHIEDLICHE SPRACHEN.convert4printIPDS-SW-Clientsfür sicheres Druckenim NetzwerkWIR KONVERTIERENSIE IN ALLGEMEINVERSTÄNDLICHEINFORMATIONEN.Mit convert4print hat CSP eine Plattform geschaffen, die unterschiedlicheDatenströme konvertiert und auf Laser- / Matrix- und Etikettendruckerausgibt. Der Drucker kann sie ohne aufwändige Programmänderungeninterpretieren und zu Papier bringen. Zwei Produktgruppen decken dabeizusammen praktisch die gesamte Bandbreite ab: SW-Client-Software für Arbeitsplatzrechner SW-Client-Software für Server Das CSP Lizenz-Modell hilft hierbei Kosten zu reduzierenFür mehr Informationen zu convert4print steht Ihnen dasCSP Beratungsteam jederzeit gern zur Verfügung.Computer•Schnittstellen•Peripherie GmbHWIRSCHAFFENLÖSUNGENComputer•Schnittstellen•Peripherie GmbH Justus-von-Liebig-Straße 5 63110 Rodgau/GermanyTelefon: 0 61 06 – 8 40 70 Telefax: 0 61 06 – 6 15 60 www.csp-gmbh.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN


MIDRANGE AKTUELLTICKERNotebooks mitindividuellem CoverÛ Zwei neue Sondereditionen desNotebooks Averatec 1050 decken jetztdie speziellen Anforderungen von „Viel-Reisenden“ und professionellen Anwendernnoch besser ab. Der Kunde kannsein Notebook zusätzlich nach Wunschindividuell gestalten. Ob Traumauto,Lebensgefährte oder Hund: Wer seineigenes Motiv an ausgewählte Online-Partner sendet, kann das Gerät mitdem entsprechend gestalteten Coverab sofort zu seinem persönlichen „Lieblingsnotebook“machen – und das ohneAufpreis. Dieses Angebot gilt auchfür Unternehmen, die auf diesem WegeNotebooks mit dem individuellen „CorporateDesign“ erwerben können. Fürdie individuelle Gestaltung des Coversist nur ein entsprechendes Motiv nötig,das als Bilddatei in der entsprechendenAuflösung zur Verfügung gestellt werdenmuss. Anschließend wird das Averatec1050 mit dem ganz persönlichen Covergeliefert.www.averatec.deIBM PSC nutzenCRM-Lösung DocHouseÛ Seit einem Jahr unterstützen die IBMPartnership Solution Center (PSC) dieIBM Business Partner beim Lösungsgeschäftim Mittelstand. Zur Entlastungder Mitarbeiter der PSC bei der Zusammenarbeitmit ihren Business Partnern,führte IBM für die PSC und den ChannelVertrieb eine CRM-Lösung ein. Hierbeifiel die Wahl auf die DocHouse Lösungvon KUMAtronik, die auf IBM Lotus Notesbasiert. DocHouse in Kombinationmit Lotus Notes ist eine Plattform, umden Kommunikationsprozess in denPSC-Teams transparent zu gestalten undallen Beteiligten Informationen schnellzur Verfügung zu stellen. Hierdurchwerden zusätzlich die in den PSC arbeitendenMitarbeiter entlastet und die Reaktionsgeschwindigkeitgegenüber denAnfragen der Partner wird weiter erhöht,worauf es dem Unternehmen in ersterLinie ankam. Für DocHouse als Standardanwendungentschied sich IBM, dasich die Lösung schnell einführen sowiebesonders flexibel an die Arbeitsanforderungenin den PSC anpassen ließ. Fürdie Anwendung sprach außerdem, dassKUMAtronik in diesem Jahr den LotusAward 2006 für die beste Mid-MarketSolution gewonnen hat.www.dochouse.deLenovo eröffnet neueDeutschland-ZentraleÛ Ein Jahr nach der Übernahme der IBMPC-Sparte bezog die Lenovo (Deutschland)GmbH Anfang Mai ihre neue Zentralein Stuttgart. Nach dem offiziellenÜbergang der IBM PC-Sparte zu Lenovoim Mai 2005 war der Firmensitz zunächstauf dem Gelände der IBM Hauptverwaltunggeblieben. Mit der Eröffnungder neuen Räumlichkeiten ebenso wieder im Februar angekündigten Lenovo3000 Produktlinie will Lenovo eine Expansionsphaseeinleiten. Diesem Zieldient auch das Engagement des Unternehmensals Top-Sponsor der eben beendetenolympischen Winterspiele in Turinund der kommenden Sommerspiele2008 in Peking.www.lenovo.com/deÛ Fresenius setzt auf IP. Wennschon neu, dann richtig: Der GesundheitskonzernFresenius nutztim Erweiterungsbau der Konzernzentralein Bad Homburg nur modernsteTechnologie. Die neue TK-Infrastrukturbesteht aus einer IP-Telefonie-Lösung für 300 Telefone, die derNeusser Systemintegrator Damovoimplementierte. www.damovo.deÛ 200 GB SATA 2.5“ Festplatte fürNotebooks. Fujitsu plant im drittenQuartal 2006 die Markteinführungeiner 2,5 Zoll Serial ATA (SATA) Festplattemit 200 GB Speicherkapazität.Mit dem neuen Modell MHV2200BTwill Fujitsu dem wachsenden Bedarfnach immer höheren Kapazitäten undLeistungen im mobilen Festplattenbereichentgegenkommen. www.fdg.fujitsu.com Û Zwei Monate langUMTS testen. UMTS zum Testen: ImZuge der Talkline Try & Buy-Aktionbietet der Elmshorner Service ProviderTalkline ab sofort seinen Kundenbis Ende August die Möglichkeit, einenUMTS-Anschluss unverbindlichzwei Monate lang auszuprobieren.Gleichzeitig entfällt derzeit für sechsMonate die Grundgebühr in Höhevon insgesamt fast 48 Euro, so dassnur die Kosten für die Nutzung anfallen.Die Aktion läuft bis zum 31.August. www.talkline.de/tryandbuyÛ Speicherkosten halbieren mitIBM DB2 Viper. IBM bringt ein neuesSystem zur Kompression von Datenauf den Markt, mit dem die benötigteHardware und damit die Kostenfür die Datenspeicherung drastischreduziert werden können. Die Technologiemit dem Codenamen Venomist ein Feature von DB2 Viper, dasbereits als offene Beta-Testversionverfügbar ist. Frühe Betatester konntenmit Venom ihren Bedarf an Speicherplatzum bis zu 70 % reduzieren.www.ibm.com/db2/viper.www.midrange.deMIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


IBM stellt WDSC Version 6.0.1 Lite zur VerfügungLite-Version erleichtert EinstiegWebsphere Development StudioClient wurde letztes Jahr auf dieVersion 6.0 gehoben. Jetzt gibt eseine Aktualisierung per umfangreichemService Pack auf die Version6.0.1.Die Entwickler dieses Tools sinddem häufig geäußerten Wunschder traditionellen System i-Programmierernachgekommen und stellen perUpdate eine abgespeckte Version zurVerfügung. WDSC Lite wird derzeit alssogenannter technology preview angebotenund setzt eine komplette Installationvon WDSC V6.0.1 voraus. DieImplementation als technology previewlässt vermuten, dass IBM in späterenVersionen des WDSC an eine Komponenten-basierteInstallationsvariantefür dieses Produkt denkt.Die Installationsvoraussetzungensind verglichen mit WDSC-komplett bewundernswertgering. IBM spricht von256 MB Hauptspeicher als Eingangsvoraussetzung.Erste Test zeigen, dasssich mit einer derartigen Hauptspeicherkonfigurationarbeiten lässt, dasStartverhalten bei 512 MB Hauptspeicherjedoch deutlich besser wird.Wie erhalten Sie WDSC Lite? InstallierenSie zuerst das komplette ProduktWDSC V6.0. Danach verfügen Sie überdie Funktion Rational Updater. Mit demRational Updater aktualisieren Sie IhrWDSC auf die Version 6.0.1. Je nachdemauf welchen Service Pack Standsich Ihr derzeitiges WDSC V6 befindet,müssen für dieses Update 350 MB bis1.2 GB an Daten von der IBM Update-Site heruntergeladen werden.Nach dem sich WDSC in der Version6.0.1 befindet, starten Sie wiederumden Rational Updater und ladenim Register „Optionale Komponenten“die Funktion „IBM WebSphere DevelopmentStudio Client Lite technologypreview V6.0.1“ herunter.Betreiben Sie klassische Anwendungsentwicklungunter System i5, sosollte es jetzt keinen Grund mehr geben,Anwendungen nicht mit WDSC zuentwickeln. Klaus-Peter Luttkus ó06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN


workshopskalenderRochester on the RoadBladecenteranbindung durch iSCSI, größereFlexibilität für System i Express Modelle,Power5+ Prozessoren und neueFunktionalitäten im Betriebssystem i5/OSV5R4 sind die wichtigsten technologischenNeuerungen für das IBM System i in 2006.Neue Modellauslegungen und Lizenzierungsmöglichkeitenbieten neue Argumenteund verbessern somit die Möglichkeiten,auf Kundenforderungen zu reagieren. Damitunterstreicht System i seinen Anspruch alsmoderne und äußerst flexible Lösungs- undIntegrationsplattform technologisch wiekaufmännisch im Markt. TCO versus TCA.Mit Rochester on the Road werden in 3aufeinanderfolgenden Veranstaltungen inDeutschland Antworten zu folgenden Fragengeliefert: Wie beantworte ich Fragen nachVerfügbarkeit, Zusammenarbeit oder Kosteneffizienzmit Hilfe der Sales Plays? Wiebeantworte ich Fragen nach Flexibilität undVeränderbarkeit als Reaktion auf Marktveränderungen?Wie ist die ‚Roadmap‘ der Systemi? Welche Vorteile bietet System i? Warumsoll ein Kunde gerade jetzt in System iinvestieren? Sprecher aus Rochester undder Brand betrachten das IBM System i ausder Vertriebssicht, bieten Möglichkeiten zurdirekten Diskussion und liefern Lösungen.Weitere Informationen undAnmeldeformular unter:Event Termin/Ort VeranstalteriSeries Entwicklertage 31.05. – 01.06.Hagenc.a.r.u.s. auf der ITeG 31.05. – 02.06.FrankfurtRochester on the RoadUnternehmerwerkstatt Innovativesfür die i531.05 Stuttgart01.06 Hamburg02.06 DüsseldorfITP VERLAG GmbHwww.midrange.de/workshopsc.a.r.u.s. IT AGwww.code-communication.deIBM Deutschland GmbHwww.ibm.com/de/events/rst-on-tour/index.htm01.06. Hamburg Ebo GmbHwww.ebo-solution.deSmartes Controlling auf Navision 08.06. Frankfurt Cubeware GmbHwww.cubeware.deCubeware WebView – Controlling 09.06. und 13.06.Webcast/WebinarIBM Systems Breakfast Briefing 2006 21.06. Karlsruhe27.06. – 29.06.Graz (A)Midvision 2006 21.06. – 22.06.KarlsruheWertschöpfung ohne Verschwendung 22.06. Wiesbaden29.06. StuttgartCubeware GmbHwww.cubeware.deIBM Deutschland GmbHwww.ibm.com/de/events/breakfastKarlsruher Messe- und Kongress-GmbHwww.midvision.deMPDV Mikrolab GmbHwww.mpdv.deiSeries Anwendungen erneuern 27.06. Graz (A) PKS Software GmbHwww.pks.deRPG / CL / Cobol – What’s hot?26.06. Hamburg27.06. Köln28.06. Stuttgart29.06. MünchenMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deITP VERLAG GmbHwww.midrange.de/workshopswww.ibm.com/de/events/rst-on-tour/index.htmlRPG / CL / Cobol – What’s hot!Seit V5R1 gibt es eklatante Verbesserungenfür iSeries-Programmierer. Der ITP-Workshopzeigt Ihnen anhand von sofort anwendbarenBeispielen, wie Sie Ihre Projekte absofort schneller, einfacher und flexibler erstellen.Das schont Ressourcen und hält IhrWissen zukunftssicher und wertvoll.Themenübersichtó Control Language: Erweiterungen inder Programmiersprachensyntaxó RPG IV: Syntaxerweiterungenó COBOL: Erweiterungenó Themenübergreifend: WDSC-Unterstützungfür neue SyntaxenEine ausführliche Beschreibung der Themensowie Informationen zum Referenten, derAgenda und eine Registriermöglichkeit findenSie im Internet.Weitere Informationen, Gebühren undAnmeldeformular unter:www.midrange.de/workshops06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSDIE frageDer Software-Markt scheint in einemwahren JAVA-Hype zu sein.Finden Sie, dass die JAVA-basiertenMethoden besser für die Entwicklungmoderner Business-Lösungen sindals die traditionellen Sprachen?In Zukunft nur Java?Die Frage des Monats zeigt mit rund3.100 Antworten und einem Wahlergebnisvon 53 Prozent „JA“ zu 47 Prozent„NEIN“ ein repräsentativ ausgewogenesVerhältnis.Fazit: Es ist den Anwendern eigentlichegal ob ihre Anwendung in Java geschriebenist oder nicht. Auf den Punktgebracht hat das folgende Aussage ausden Online-Kommentaren: „Ob Javaoder.NET-basiert entwickelt wird, istwohl egal. Wichtig ist doch, dass moderneBusiness-Lösungen den internationalenAnforderungen der jeweiligenBranche standhalten. Zudem wird vonden Anbietern zu Recht erwartet, dieLösungen zukunftsorientiert und pflegeleichtanzubieten und – last but notleast – soll die Software bezahlbar bleiben!“Ich gehe davon aus, dass dies diegrundsätzliche Meinung vieler Anwenderist, doch lässt diese Aussage einenwichtigen Aspekt der Java-Technologieaußer Acht. Java ist offen in verschiedensterHinsicht und bietet dadurchwesentliche Vorteile gegenüber dentraditionellen Sprachen:Java wird von einer großen Entwickler-Communityund Standardisierungs-Gremienweitergetrieben underfährt dadurch Anforderungen ganzunterschiedlicher Art und Herkunft inwww.midrange-event.de■ ■ ■ ■ ■ ■ 10MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


auswertungkommentarDAS ergebnis DER kommentator3.134 Teilnehmer haben abgestimmt53 % ja47 % neinPeter HerzogLeiter Productmarketing BISON GroupPeter.Herzog@BISON-Group.comhoher Qualität. Das erweitert die Mächtigkeitder Sprache und die daraus entstehendenAnwendermöglichkeiten inrasantem Tempo und garantiert, dassJava nie proprietär wird.Java ist die einzige Sprache die mitderselben Source performant auf unterschiedlichenProzessoren und Betriebssystemenarbeitet – ohne, dass die Sourcezuerst durch einen Generator aufdie Zielplattform „transpiliert“ werdenmuss. Also läuft Java beispielsweise sowohlauf Intel-basierten Servern unterWindows als auch auf Power5-Prozessorenunter Linux.Zudem ist die Wartung von Java Anwendungeneinfacher, weil ein einzigerSource Code in einer Sprache gepflegtwerden kann und keine Rücksicht aufdie Tücken verschiedener Generatorengenommen werden muss oder – wieim Fall von .NET – sogar verschiedeneSprachen in einer einzigen Anwendungzum Einsatz gelangen können.Die Java 2 Enterprise Edition- (J2EE-)Architektur bietet sowohl Unterstützungfür Hochverfügbarkeitsanwendungenals auch für Collaboration.Beides sind markante Pfeiler für Business-Anwendungen,die in einem dynamischenund vernetzten Geschäftsumfeldzur Anwendung gelangen.Als Hersteller von Business Softwaresind das wesentliche Argumente,um für unsere Kunden zukunftsorientierteLösungen zu entwickeln, die sichexakt in die IT-Landschaft der Unternehmeneinbetten lassen und langfristigmodern und nachhaltig sind.Peter Herzog óBISON Schweiz AG, Surseewww.bison-solution.comIhre MeinungDie aktuelle Frage des Monatslautet: Je nach Geschäftsmodellhat die Verfügbarkeit businessrelevanterSysteme und Daten unterschiedlichePriorität. Sind Sie wirklichsicher, dass Ihr Unternehmen einenTotalausfall vermeiden kann oder unbeschadetüberlebt?Beteiligen Sie sich und stimmen Sieonline unter www.midrange.de ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohnejede weitere Befragung o.ä. Wir freuenuns über Kommentare zur aktuellenFrage des Monats bzw. Ideen für kommendeFragen. Schreiben Sie uns!Kommentare zu JAVA im Mai 2006„Wartbarkeit ist doch das A und O. Jederprogrammiert seinen eigenen Stil undder kann unter Java weit differenzierter(und damit unverständlich) sein als unterden traditionellen Sprachen. „Oh je,das hat DER programmiert“, hört manzumindest in den Java-basierten Abteilungensehr häufig.“„Ob JAVA- oder .NET-basiert entwickeltwird ist wohl egal. Wichtig ist doch,das moderne Business-Lösungen deninternationalen Anforderungen der jeweiligenBranche standhalten. Zudem wirdvon den Anbietern zurecht erwartet, dieLösungen zukunftsorientiert und pflegeleichtanzubieten und last but not leastsoll die Software bezahlbar bleiben!“W.E., Aichach„Sowohl JAVA als auch traditionelleSprachen haben ihre Berechtigung – denAusschlag für die Entscheidung sollteder Optimierungsgrad der Business-Lösung geben.“óIntegration in einJ2EE Umfeld?.NET/BizTalk undJCA Adaptersohne ProxyRufen Sie uns bitte an06181-9169000www.NetManage.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLSOA mit der iSeries und dem eDeveloper von MagicFaktor 10 in Version 10In der IT-Welt ist die Zuverlässigkeit der Hard- und Software und des Partners gefragt.Stephan Romeder, Geschäftsführer Magic Software Enterprises (Deutschland) GmbHbeantwortet aktuelle Fragen.Michael Wirt: Herr Romeder, auf derCeBIT haben Sie die neue Version IhrerEntwicklungsumgebung vorgestellt.Was bringt der eDeveloper V10 Neuesfür die i5 und andere Midrange-Plattformen?Stephan Romeder: Einerseits ist die Version10 des eDeveloper einer der größtenInnovationssprünge in der 20-jährigenProduktgeschichte. Andererseitsbleibt er, was er bislang war: Das Werkzeug,das die Software-Entwicklung fürdie iSeries mit der tabellenorientiertenRAD-Methode innovativ bereichert undbis um den Faktor zehn beschleunigt hat(RAD = Rapid Application Development).eDeveloper bleibt das Tool, das durchPlattformunabhängigkeit und zahlreicheDatenbank-Gateways die iSeries für dieIntegration in andere Systemwelten undmoderne (Service-orientierte) Software-Architekturen geöffnet hat. Seine Stärkenhaben ihn zu einem der beliebtestenTools in der AS/400- und iSeries-Weltgemacht; eDeveloper V10 bietet neueTechniken, um plattform- und datenbankunabhängigeSoftware für CompositeApplications und Service-orientierteArchitekturen (SOA) zu entwickeln.Michael Wirt: Service-orientierte Architekturen,also Software-Infrastrukturen,die nicht mehr aus Applikationen,sondern aus kleinen, frei zusammensetzbarenSoftware-Bausteinen mit spezifischenFunktionen bestehen, kenntman inzwischen. Aber was meinen Siemit Composite Applications?Stephan Romeder: Composite Applicationssind das, was man aus den Serviceseiner SOA macht: zusammengesetzteAnwendungen, die jeweils einenkompletten Geschäftsprozess unterstützen.Sie sind jederzeit modifizierbar,indem Services ausgetauscht oderergänzt werden, um Änderungen in denGeschäftsprozessen nachzuvollziehenund die IT immer nah am Marktgeschehenzu halten.Eine SOA ist, wenn man so will, dieGesamtheit der zur Verfügung stehendenServices. Eine Composite Applicationist der Zusammenbau – das konkreteGebäude also – für eine definierteAufgabe, etwa für einen Bestell- oderBuchungsvorgang.Michael Wirt: Inwieweit unterstützt dereDeveloper V10 jetzt die Entwicklungvon Composite Applications?Stephan Romeder: Es gibt zwei wesentlicheInnovationen in Richtung CompositeApplications: Ein Composite ResourceRepository und ein Wizard, mit demKomponenten wie Web-Services, DLLund Stored Procedures entwickelt werdenkönnen. Komponenten lassen sicheinfach exportieren, um Ressourcen mitverschiedenen eDeveloper-Applikationenzu nutzen und überarbeitete Versionenzu verteilen. Außerdem erlaubt dereDeveloper V10, zusammengesetzte,gekapselte Service-Module zu nutzen.Damit ist sichergestellt, dass von Änderungenan eingebetteten Services keineRückwirkungen auf die Gesamtapplikati-Stephan Romeder, GeschäftsführerMagic Software Enterprises (Deutschland)GmbH: „eDeveloper V10 bietetneue Techniken, um plattformunddatenbankunabhängige Softwarefür Composite Applications undService-orientierte Architekturen (SOA)zu entwickeln“on ausgehen. Zu den unterstützten Komponentengehören Web-Services, DynamicLibaries Functions, RDBMS StoredProcedures und Java Classes.Michael Wirt: SOA und Composite Application,da kann XML nicht weit sein?Stephan Romeder: Stimmt, für die Entwicklungvon Composite Applications istdie Unterstützung von XML unerlässlich.Deshalb haben wir hier die Fähigkeitendes eDevelopers stark erweitert. XMList inzwischen vollständig integriert underscheint aus der Entwickler-Perspektiveeinfach als eine weitere mögliche Datenquelle.XML-Dokumente werden als12MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Datenbank-Tabellen angezeigt, aus denenEntwickler das XML-Schema direkterkennen und aufgrund der logischerenPräsentation besser verstehen können.Die Extraktion von XML-Daten, ihre Modifikationund das Einspielen neuer Datenin die XML-Dokumente übernimmtdie Magic-Rules-Engine, ohne dass derEntwickler davon etwas bemerkt.Michael Wirt: Welche Bedeutung habendiese Erweiterungen nun für die Positionierungdes eDevelopers V10?„Unsere Plattform bietet ein Werkzeug-Set,mit dem Management und IT-AbteilungenIntegrationslösungen gemeinsam planen undumsetzen können.“Stephan RomederStephan Romeder: Mit diesen neuenFunktionen kann die iSeries-Communitynun in die SOA-Welt einsteigen, ohne aufJava oder .NET zurückgreifen zu müssenoder SOAP-Nachrichten zu programmieren.Damit halten wir ein Versprechen,das seit 20 Jahren zum Markenkern deseDevelopers gehört: Magic-Werkzeugemachen die iSeries für die jeweils aktuellenMethoden, Konzepte und Architekturenfit. Dies galt in den neunzigerJahren für Client-Server-Strukturen, zurJahrtausendwende für Webapplikationenund heute für SOA und CompositeApplications. Der eDeveloper V10 ist eineIntegrierte Service Entwicklungsumgebung(Integrated ServicedevelopmentEnvironment). Damit werden mittelfristigdie integrierten Entwicklungsumgebungen(Integrated Development Environment)abgelöst.Michael Wirt: Gibt es weitere Neuerungenbeim eDeveloper V10?Stephan Romeder: Ja sicher, wenn wireine neue Version vorstellen, soll sieneue Konzepte unterstützen, aber auchdie Arbeit von Entwicklern und Endnutzernproduktiver machen. Neuerungenin diese Richtung sind zum Beispiel einUser-Interface im Look&Feel von WindowsXP, komfortable Editoren für dieEntwicklung von Tasks, die Trennung vonEntwicklungs- und Runtime-Umgebungund weitere, nützliche Verbesserungen.Michael Wirt: Zurzeit läuft das Rampup-Programmfür den eDeveloper. WelchesZiel hat dieses Programm vor demeigentlichen Produktstart am 1. Juli?Stephan Romeder: Im Ramp-up-Programmbieten wir den eDeveloper V10ersten ausgewählten Kunden an. Wir unterstützendie Unternehmendabei, ihre Applikationen,die auf den Vorgängerversionenbasieren, auf die V10-Plattform zu portieren. DemRamp-up-Programm vorangegangenist bereits eineneunmonatige Testphase.Michael Wirt: Ihr zweites Kernproduktneben dem eDevoper ist die IntegrationsplattformiBOLT. Ist auch dort etwasNeues speziell für die i5 in Sicht?Stephan Romeder: Ja, es wird bald einiBOLT for iSeries geben. Grundsätzlich istes heute schon so, dass iBOLT die Stärkendes eDevelopers aufnimmt und sieauf eine applikationsübergreifende Ebenetransformiert. Integrationsarchitektenohne IT-Kenntnisse modellieren mit iBOLTGeschäftsprozesse und definieren die dafürnotwendige Software-Unterstützung,die dann mit bestehenden Lösungen, mitdem eDeveloper oder anderen Entwicklungsumgebungenumgesetzt wird.Es hat sich gezeigt, dass Unternehmendie größten Vorteile aus den beidenLösungen ziehen, wenn sie sie parallelnutzen.Michael Wirt: Was bringt speziell iBOLTfor iSeries Neues?Stephan Romeder: iBOLT for iSeriesläuft native auf der iSeries, bietet einebreite Palette an Connectivity-Komponenten,um die iSeries in übergreifendeIT-Infrastrukturen zu integrieren,und nutzt iSeries-Technologie wie dieMAGIC softwareMagic Software Enterprises, Mitglied derFormula Systems Group, bietet UnternehmenKonzepte, Lösungen und Werkzeugefür die geschäftsprozessorientierteGestaltung ihrer IT-Infrastruktur.Magic unterstützt Unternehmen weltweitdurch ein dichtes Netzwerk von Niederlassungen,Distributoren und Magic SolutionProvidern (MSP) in ca. 50 Ländern.Zurzeit sind etwa zwei Millionen MagicbasierendeInstallationen im Einsatz.Magic Software Enterprises wurde bereits1983 gegründet und ist seit 1991an der High-Tech-Börse NASDAQ in NewYork notiert. Die deutsche Niederlassungbefindet sich in München.DB2/400, Calls von RPG‐, Cobol oderJava-Batches oder den iSeries-Watchdogzur Systemüberwachung.Michael Wirt: iSeries heißt auch immerMittelstand. Was hat denn iBOLT da zubieten, außer dass die Integrationsplattformbesonders gut zur iSeries passt?Stephan Romeder: iBOLT ist überhaupteine der ersten Plattformen, die Software-Integration,Schaffung ServiceorientierterArchitekturen und BusinessProcess Management für den Mittelstandmöglich macht. Bisher waren solcheProjekte, mit denen sich Großunternehmenfit für den Wettbewerb machen,zu teuer, zu risikoreich und zu zeitaufwendig.iBOLT macht Integrationsprojektefür den Mittelstand erschwinglichund realisierbar. Die Plattform bietet zuvertretbaren Kosten ein Werkzeug-Set,mit dem Management und IT-AbteilungenIntegrationslösungen gemeinsamplanen und umsetzen können. VorgefertigteSchnittstellen und Adapter machendie Entwicklung von Schnittstellen überflüssig,beschleunigen die Integrationsprojekteenorm.óMagic Software Enterprises(Deutschland) GmbH, Münchenwww.magicsoftware.com/germany06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN13


MIDRANGE AKTUELLnewsNeue IBM Blade-Computing-Angebote für den MittelstandIBM hat neue BladeCenter-Angebote angekündigt, die sich insbesondere für kleine undmittelständische Unternehmen eignen. Dabei wurde besonderer Wert auf Werkzeuge für eineinfaches Management der IT-Infrastruktur zu vertretbaren Kosten gelegt.Zu den Eckdaten der vorgestelltenBladeCenter-Neuheiten zählen:ó Das „IBM Server Connectivity Modulefor IBM BladeCenter“ ist einniedrigpreisiger Switch, der für mittelständischeUnternehmen und derenNetzwerke geeignet ist, wenn nurbegrenztes Networking-IT-Wissenverfügbar ist.ó Die Verfügbarkeit von WindowsManagement-Technologie, die es erlaubt,das IBM BladeCenter mit derSystem i-Unternehmensplattform zuverbinden. Dabei werden die virtuellenSpeicher- Netzwerk- und Tape-Ressourcen des System i eingesetzt,um das Server Management für dieWindows-Plattform zu vereinfachen.Zum Einsatz kommt dabei eine Industriestandard-iSCSI-Verbindung.ó „Jump Start“ von IBM Global Servicesist ein neues Service-Angebot,das Mittelständler beim schnellenEinsatz der BladeCenter- Infrastrukturunterstützt.ó Von IBM Global Financing wird einneues Finanzierungspaket für mittelständischeUnternehmenskundenund kleinere Beschaffungsvorhabenvon Fachabteilungen geschnürt, dasniedrige monatliche Zahlungsratenermöglicht.Neue Werkzeuge für mittelständischeUnternehmen„IBM stellt neue Werkzeuge für mittelständischeUnternehmen vor, diedarauf ausgerichtet sind, die Migrationder Kunden von ausufernden Server-Die Branchen-ERP-Lösung für den Mittelstand.eröffnet...…Ihrem Unternehmen ungeahnte Vorteile.Weitere entscheidende Merkmale erhaltenSie unter www.softm.com oder unter089/14329-1197parks zu erleichtern und die Vorteileeines integrierten Computing schnellerverfügbar zu machen,“ erklärt AxelSchwarz, Market Manager System x,IBM Deutschland. „Blade Server könnenmittelständischen Unternehmeneinfachere Lösungen und mehr Flexibilitätbieten, um im Wettbewerb mitgroßen Unternehmen bestehen zu könnenund gleichzeitig Innovationen voranzutreiben.“Alles vom PartnerNach Angaben des MarktforschungsunternehmensIDC zählt IBM mit demBladeCenter im 10. Quartal in Folge zuden größten Blade-Anbietern weltweit.Mittelständische Unternehmen zählenzu dem am schnellsten wachsendenAnwendersegmenten für Blade-Lösungen.IBM Business Partner spieleneine wesentliche Rolle beim Verkaufserfolgfür BladeCenter-Lösungen: Über70 Prozent aller BladeCenter-Verkäufeerfolgen über Business Partner.Das neue Server Connectivity Modulefor IBM BladeCenter und dasSystem i Windows Server-Managementfeaturesind ab sofort verfügbar, US-Listenpreise beginnen ab 999 US$.Energieverbrauch vorab berechnenDie Energiekosten für den Betrieb unddie Kühlung eines BladeCenters stelleneinen wichtigen Faktor dar. Die IBMstellt zur Berechnung des Energieverbrauchsvon BladeCentern ein kostenlosesProgramm zur Verfügung. DieSoftware kann unter folgendem Linkheruntergeladen werden:Û www.ibm.com/systems/bladecenter/powerconfig/ówww.ibm.de14MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


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messe aktuellDie Fachmesse für IT-Lösungen im MittelstandMidvision 2006Messeschwerpunkteó Kundenkontaktmanagementó IT-Sicherheitó Kaufmännische Lösungen bzw.Ressourcen- und Produktionsplanungó Business Process ManagementTermin21. bis 22. Juni 2006Öffnungszeiten9 bis 18 UhrKontaktTel.: +49 721 3720-5000Fax: +49 721 3720-2106E-Mail: info@kmkg.deWeb: www.midvision.deEintrittspreise€ 15,– Tageskarte€ 8,– Tageskarte ermäßigt(Fachschüler, Studenten)€ 25,– Dauerkarte€ 12,– Dauerkarte ermäßigt(Fachschüler, Studenten)OrtMesse Karlsruhe · Messegelände76287 RheinstettenAusstelleró Software-Lösungen undAnwendungenó Serviceleistungen (wie z. B.Beratung, Fortbildung,Personaldienstleistungen)ó Hardware und Peripheriegeräteó Marktspezifische Produkte undLösungen für den Midrange-Markt ó16MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


BranchenforenDie Themenschwerpunkte der Fachvorträge orientieren sicham aktuellen Bedarf der mittelständischen Betriebe und denAnforderungen an IT- und Software-Lösungen:Mittwoch, 21. 6. 200611 bis 15 UhrBranchenforum Maschinenbau undVerarbeitende Industrie(in Kooperation mit Südwestmetall,dem Verband der Metall- und ElektroindustrieBaden-Württemberg e.V.)Die Themen:ó Personal-Software zur Unterstützungdes Entgeltrahmentarifvertragesó Kundenbindung durch Software-Einsatz(CRM)ó Service-Management und Reklamationenó Digitale Betriebsprüfung und Archivierung(GDPDU)ó Prozessmanagement und -automatisierungó Datenschutz und Sicherheitó Software on Demandó Projektmanagement in virtuellenTeamsó WissensmanagementDonnerstag, 22. 6. 20069.30 Uhr bis 13.30 UhrBranchenforum Automotive(in Kooperation mit AutomotiveEngineering Network Südwest (AEN))Die Themen:ó RFIDó Embedded Systemsó Visualisierungó Supply Chain Managementó Product Lifecycle Managmentó Customer Relationship Managementó Intelligentes Auto der Zukunft ó17


messe aktuellThemenverwandteParallel-VeranstaltungenMittwoch, 21. 6. 2006ó IBM Systems Breakfast Briefing 2006(8.45 bis 13:00 Uhr)ó Berlecon BPM-Eventó IT-Info-Forum, neue IT-Weiterbildung(IHK-Bildungszentrum Karlsruhe),u.a. mit folgenden Vorträgen:BITKOM- und KIBNET-ManagerMartin Schmidt referiert zum Thema„Demografischer Wandel und IT-Fachkräftemangel“ sowie über„Europäische Entwicklungen undBedarf am IT-Arbeitsmarkt“.Darüber hinaus gibt es aktuelleVorträge zu den Themen CRM/ERP,BPM und IT-Sicherheit auf den jeweiligenPavillons.óDonnerstag, 22. 6. 2006ó IBM Systems Breakfast Briefing 2006(8.45 bis 13.00 Uhr)ó Open Source Forum (14.00 bis16.30 Uhr; Aktionshalle)ó MFG Baden-Württemberg / Mittelstandsinitiativeebigo.de und TASK,das Transferprogramm zum Aufbauvon Software-Lieferketten:„Lösungsorientierte Software-Szenarienfür den Mittelstand“ (10.00 bis12.30 Uhr)18MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Forum Open Sourceam 22. Juni 2006Der Einsatz von Open Source Produktenin mittelständischen Unternehmenist ein Thema auf der Midvision2006. Hier werden am 2. Messetagparallel zur IT-Fachmesse auf dem ForumOpen Source Lösungen von Fachleutenanwenderorientiert präsentiertund diskutiert.Auf dem Programm stehen folgendeThemen:14.00 UhrBegrüßung und Einführung der Referentendurch Prof. Dr. Peter A. Henning,Hochschule Karlsruhe14.05 – 14.50 UhrMySQL – eine Open Source DatenbankalternativeReferent: Mike Wiedemann, MySQLAKTUELLES ZUM Redaktionsschluss14.50 – 15.35 UhrOpenOffice – Textverarbeitung, Tabellenkalkulationund Präsentation einmalandersReferent: Lothar Becker, .riess applications15.35 – 16.15 UhrOpen Source Trends zur Server-VirtualisierungReferent: Markus Leist, IKOM Ingenieurbürofür Datenschutz und Datensicherheit16.15 – 17.00 UhrOpenCMS und OneOrZero – Open SourceLösungen für Content Managementund HelpdeskReferentin: Sandra Guckenhan, comundusGmbHóMit Stand heute haben sich über 100 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet für dieMidvision 2006 angemeldet. Die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH erwartet zur Messe,die vom 21. bis 22. Juni 2006 in der Messe Karlsruhe stattfindet, insgesamt ca. 130 Ausstellerund 5.000 Fachbesucher. Zentrum des Messekonzeptes bilden aktuelle mittelstandsbezogeneIT-Themen und die Fokussierung auf stark vertretenen Branchen in Südwestdeutschland: „Wirkonzentrieren uns auf die Business-Software-Themen, welche den Mittelstand besonders angehen:IT-Sicherheit, Kundenkontaktmanagement, kaufmännische Lösungen sowie Geschäftsprozessmanagement.In diesem Jahr setzen wir den Fokus auf die Branchen Automotive undverarbeitendes Gewerbe, um unsere Messe noch anwenderorientierter zu gestalten,“ erklärtGerald Böse, Sprecher der Geschäftsführung Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. Einenwichtigen Bestandteil der Midvision 2006 bilden darüber hinaus die Produkte und Servicesrund um IBM System i.Erstmals mit SAP und T-SystemsErstmals in diesem Jahr präsentieren sich SAP und T-Systems auf der IT-Mittelstandsmesse.„Zur Midvision 2006 präsentieren wir uns mit Lösungen, die sich besonders für den Einsatz inmittelständischen Unternehmen eignen“, erklärt Christine Rogge, Leiterin des Bereiches Marketing,Communication & Sales bei T-Systems‘ Multimedia Solutions. „Zu unseren Themengehört beispielsweise die Entwicklung von Internet- und Intranet-Lösungen, die auf Microsoft.NET-Technologie basieren, oder die Implementierung von Microsoft Desktop-Applikationen.Als spezielles Live-Exponat demonstrieren wir unsere Erweiterungen zu Microsoft DynamicsCRM 3.0 wie zum Beispiel Telefonie-Integration oder mobile Client-Anwendungen.“19


IT-Sicherheit auf der MiDViSiONInformationsschutzMit der zunehmenden Abhängigkeit der Geschäftsprozessevon der Funktionsweise informationstechnischer Systemekommt der Sicherheit dieser Systeme eine immer wichtigereBedeutung zu.Das Thema IT-Sicherheit ist aufgrundseiner anhaltenden Aktualitätwieder ein Schwerpunkt auf derMidvision. Dirk Fox, Initiator der KarlsruherIT-Sicherheitsinitative (KA-IT-Si),erläutert im Gespräch mit der KarlsruherMesse-und Kongress-GmbH (KMK),wie es mit der IT-Sicherheit in mittelständischenUnternehmen steht.KMK: Welche Defizite in punkto IT-Sicherheittreten bei mittelständischenUnternehmen am häufigsten auf?Dirk Fox: In mittelständischen Unternehmengibt es oft keine klare Verantwortlichkeitfür IT-Sicherheit. Generellsind die Mitarbeiter nicht durchgängigfür Informationsschutz sensibilisiert.Auch fehlt in den meisten Fällen einAus- bzw. ein Notfallkonzept, das die Abhängigkeitder Geschäftsprozesse vonden eingesetzten IT-Systemen sauberberücksichtigt.KMK: Was empfehlen Sie diesen Unternehmenbei der Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen?Dirk Fox: Zuerst sollte ein IT-Sicherheitsbeauftragterim Unternehmen benanntwerden, der Ansprechpartner für alleFragen in Sachen IT-Sicherheit ist undder die Maßnahmen in diesem Bereichkoordiniert und überwacht. Unter seinerRegie sollte ein „Business Continuity“-Konzept, das am tatsächlichen Bedarfausgerichtet ist und im Fall der Fälleauch funktioniert, umgesetzt werden.Um böse Überraschungen zu vermeiden,ist es ratsam, das Konzept vorab zu testen.Darüber hinaus sollten Mitarbeiter,Dirk FoxInitiator derKarlsruherIT-Sicherheitsinitativeüber den Wert von Informationen undUnternehmensdaten informiert werden.KMK: Mit welchen konkreten Problemenkommen mittelständische Unternehmenauf Sie zu?Dirk Fox: Wir werden überwiegendauf Verschlüsselungslösungen für Datenauf Notebooks und e‐Mails, auf dieEntwicklung von Security Policies undNotfallplänen sowie auf Unterstützungals externer Datenschutzbeauftragterangesprochen.KMK: Was erwartet die Besucher, wennsie sich auf der Midvision über IT-Sicherheitinformieren möchten?Dirk Fox: Auf der Midvision finden dieBesucher eine Auswahl von Anbieternvon IT-Sicherheitslösungen und -Dienstleistungenaus der Technologie-RegionKarlsruhe. Am Stand der Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative können sich Interessierteüber weitere Anbieter informieren,sie können sich mit konkreten Fragen anIT-Sicherheitsexperten wenden und mitihnen Lösungsansätze diskutieren. Darüberhinaus erhalten sie Hinweise aufAktivitäten und Veranstaltungen zumThema IT-Sicherheit und Informationsschutz.ówww.midvision.deDas Beste auszwei WeltenDie ERP-Komplettlösungfür den Mittelstandoxaion-Kunden erhalten einen gigantischenMehrwert an Funktionalität undKnow-how aus fast 30 Jahren ERP-Erfahrung.Dazu eine völlig neu entwickelteSoftware. Zukunftsoffen, skalierbar,technologieunabhängig. Das Beste auszwei Welten.Hohe Benutzerfreundlichkeit, auf denMittelstand abgestimmte und voll integrierteProzesse sowie neue Wertschöpfungspotenzialesind weitere Argumentefür oxaion. Die offene Architektur garantiertZukunfts- und Investitionssicherheit.Nicht zuletzt auch sinkende IT-Kosten.Finanz-, Rechnungswesen | Marketing, Vertrieb |Materialmanagement | Projekte | Produktion |Service | Variantenkonfigurator | Office | DMS |Portal | Web | BI | integriertes CRM (IRM) | SCM |QM | mobile Anwendungettlingen · hamburg · düsseldorfeisenstockstr. 16 | D-76275 ettlingentelefon +49 (0) 72 43/ 5 90-6777 | telefax 5 90-235info@oxaion.de | www.oxaion.de21Messe Karlsruhe, 21. -22.6.06


messe aktuellE-Programming, Security, serviceorientierte GrundhaltungFortbildung zur MidvisionStändige Weiterbildung ist in dieser schnelllebigen Zeit, insbesondere innerhalb unsererIT Branche, eine überlebensnotwendige Angelegenheit. Denn niemand wird morgen mitden heutigen Methoden noch Blumentöpfe gewinnen können.Auf der Midvision zeigt zum BeispielIBM, im Rahmen ihrer erfolgreichenSystem Breakfast Tour, wasHardware und Betriebssysteme modernerServer heute leisten und möglichmachen. Insbesondere dann, wenn IhreEDV auf mehrere Plattformen setzt solltenSie mal reinschauen.Auch der ITP VERLAG vermittelt imRahmen von nachmittaglichen WorkshopsWissen. Aber nicht nur, wie gewohntpraktisch umsetzbares IT Knowhow, sondern daneben auch mal was... more thansoftwareganz anderes. Sie kennen das doch:Man ist für die Arbeitsergebnisse vonProjekten, Arbeitsgruppen oder ganzenAbteilungen verantwortlich und dabeiauf die Mitarbeit von eigenen alsauch von Kollegen außerhalb dieserEinheiten angewiesen. Der Workshop„Wie gestalte ich nachhaltig eine serviceorientierteGrundhaltung“ zeigtIhnen, wie Sie auf der einen Seite denerforderlichen Team- und Service-Spiritherstellen können und auf der anderenSeite die Wahrnehmung der QualitätWÜRTHPHOENIX SylvestrixDas Warenwirtschaftssystem für kleine und mittlere Handelsunternehmenoder Großunternehmen mit kleinen Handelsniederlassungenim In- und Ausland.WÜRTHPHOENIX eShopDas modulare, webbasierte System für den Einsatz als Online-Shopund eProcurement.WÜRTHPHOENIX eProcurementDie Mehrlieferantenplattform zur elektronischen Beschaffung mitAbwicklung des Rechnungsprozesses und automatischer Übernahmeins WarenwirtschaftssystemDie Organisationslösung mit FIRSTspiritDas Content Management System zur effizienten Erstellung undAktualisierung von Internet-, Intranet-und Extranet-Websites.Information SecurityErstellung von Risikoanalysen, Durchführung von Security Trainingsund Security Checks.IT-Outsourcing/ASPManagement und Durchführung von IT-Diensten (Wartung, Support,Hosting) und Servermanage-ment mit höchster Zuverlässigkeit.Unsere technischen Entwicklungen sind das Ergebnis aus über 60 Jahren Erfahrungder Würth-Gruppe im Handel. Diese Erfahrungen geben wir an unsere Kunden weiter:Kompetent, sicher und kundennah.Würth Phoenix GmbH Industriepark Würth, Drillberg 6 97980 Bad Mergentheim Tel. 07931/916000 Fax: 07931/916100E-Mail: info-de@wuerth-phoenix.com www.wuerth-phoenix.deZögern Sie noch?Können Sie sich noch nicht entscheiden,ob Sie nach Karlsruhe pilgern sollen? Aufder Homepage vom MIDRANGE MAGA-ZIN steht ein Kurzfilm für Sie bereit. Darinladen der Chef der Messegesellschaft,Gerald Böse, Uwe Witulski, Chef ServerMarketing von IBM und Uwe Kutschenreiter,Vorstand Oxaion zum Besuch derMidvision am 21./22.6.2006 ein. Mit gutenArgumenten. Sehen Sie selbst!www.midrange.deIhrer Arbeit nach außen besser kommunizieren.Das erhöht die Wertschätzungund verbessert Ihr Standing.In klassischer Manier informiertder Verlag über die Möglichkeiten mitiSeries, oder System i „E-Programming“zu betreiben. Sie erleben, wie Sie durchden Einsatz von PHP-Programmierungauf Ihrem Server dynamische Webdialogezaubern, die direkt auf Ihre DB2zugreifen können. Das spart Doppelarbeitund ermöglicht endlich eine einheitlicheDatenbasis.Um ein Dauerthema, das wohlaufgrund der vorliegenden Rechtsprechungzu Haftungsfragen und derForderung von Banken zunehmend anBrisanz gewinnt, geht es bei dem Workshop„Wie schütze ich meine iSeries?“.Die Teilnehmer erleben, wo sich dieTücken des Objekts befinden und wiediese Sicherheitslücken mit Bordmittelgeschlossen werden können.Falls Sie sich näher für diese Themeninteressieren. Auf der Websitewww.midrange.de/workshops erfahrenSie mehr. Dort besteht auch eine Anmeldemöglichkeit.Klaus-Dieter Jägle ó22MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Die User Group für den MittelstandCOMMON – die IT-Interessenvertretungfür den Mittelstand ...ist als weltweit größte Vereinigung von Benutzern derIBM Informationstechnologie die Plattform für den aktivenErfahrungs- und Wissensaustausch.COMMON ist aktiv ...im ständigen Dialog mit IBM, verhilft zu rascher Hilfe beischwierigen Fällen und vermittelt die neuesten Erkenntnisse.COMMON bietet ...konkurrenzlos günstige Aus- und Weiterbildung in Workshops,Arbeitskreisen und regionalen Anwenderkreisen.Unsere „Top of the Year-Veranstaltung“, die COMMON IT-Konferenzvom 16.-18. November 2006 in Göttingen.COMMON-Mitglieder wissen mehr!✃www.common-d.deCOMMON Deutschland e.V. Wilhelm-Haas-Str. 6 . D 70771 Leinfelden-Echterdingen . Tel.+49 (0)711-78 23 91-0 . E-Mail: office@common-d.deMesse Karlsruhe21. - 22. Juni 2006Noch nicht Mitglied bei COMMON?Dann lernen Sie uns kennen!Informieren Sie sich persönlich an unserem Stand.Bei Einlösung des Gutscheins erwartet Sie ein praktischerLaptop-Rucksack oder eine trendige Umhängetasche.Wir freuen uns auf Ihren Besuch!GUTSCHEIN


SCHWERPUNKTPPSSoftware verkuppeltSUMMARyBekannte Kuppelprodukte sind etwa Gas, Benzol undTeer. Sie entstehen zwangsläufig bei der Kohleverarbeitung.Entstehen so wirtschaftlich verwertbareNebenprodukte, kann das die Gesamtkosten für dasHauptprodukt senken.Insbesondere für den Bereich Automotive baute die Berliner Psipenta Software SystemsGmbH Anwendungen der Serienfunktionalität in ihrer ERP-Lösung aus. Dabei richteten dieEntwickler ihr besonderes Augenmerk auf die Kuppelproduktion.In einem Fertigungsprozess fallengewollt oder ungewollt mehrere unterschiedlicheProdukte an, die so genanntenKuppelprodukte. BekannteKuppelprodukte sind etwa Gas, Benzolund Teer, die zwangsläufig bei der Kohleverarbeitungentstehen. Entstehen soaußer einem Hauptprodukt wirtschaftlichverwertbare Nebenprodukte, kannder Hersteller die Gesamtkosten für dasHauptprodukt senken. Allerdings istneben einer flexiblen Produktionssteuerungauch die betriebswirtschaftlicheKalkulation nicht unproblematisch.Über diese Problemlage sprachenregelmäßig Teilnehmer von Workshopsund Kundenveranstaltungen der BerlinerPsipenta Software Systems GmbH,einer 100-prozentigen Tochter der PSIAG, – vor allem aus dem Bereich Automotive.Also entwickelten die Berlinerneue Anwendungen, die sie komplettin ihren ERP-Standard PSIpenta.comintegrierten. Jetzt lassen sich wie beider Kuppelproduktion zu einem Hauptproduktbeliebig viele unterschiedlicheNebenprodukte definieren.Beispielsweise ist das Ausgangsmaterialfür Kurbelwellenlagerdeckelein Druckgussteil. Bei der Bearbeitungentstehen in einem Arbeitsschritt Lagerdeckelunterschiedlicher Größe fürverschiedene Kurbelwellen und damitein Hauptprodukt mit mehreren Nebenprodukten.Dabei hat das Hauptproduktdie Funktion, den Arbeitsplan, gemeinsameStücklistenpositionen sowiedas Verhältnis von Haupt- zu Nebenproduktenzu bestimmen. Statt in mehrerenArbeitsschritten nacheinanderstößt das Programm nun gleichzeitigBedarfsläufe an, optimiert die Materialeinkäufeund ermittelt die korrektenDurchlaufzeiten.Rechts-Links-ProblematikBetrachtet man die Produktion einesrechten und linken Kotflügels, kanneiner der beiden noch einen Einfüllstutzenfür den Benzintank haben. So benötigtein Nebenprodukt außer der Basisstücklistenoch eine Stückliste extra. InPSIpenta.com wird die Basisstücklistein den Fertigungsauftrag kopiert, dortlassen sich dann die entsprechendenÄnderungen vornehmen. Man mussalso nicht nach einer starren Strukturfertigen, sondern kann jederzeit aktuelleBedarfe und Umstände berücksichtigen.Ein weiteres Beispiel ist die so genannteRechts-Links-Problematik: Beieinem Stanzvorgang werden aus einem24MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Blech zwei spiegelverkehrte Teile – etwarechte und linke PKW-Außenspiegel– gefertigt. Bisher musste das zweiteTeil dem ersten irgendwie zugebuchtwerden. Dies erledigt das Programmnun nach dem Äquivalenzziffernprinzip.Entstehen also drei Teile A und vierTeile B aus einem Blech, verteilt dasSystem den Materialaufwand auch kostentechnischentsprechend.Die Fertigstellung eines Produktionsauftragssowie die Gut- und Ausschussmengenmeldet das Systemgetrennt nach Haupt- und Nebenproduktenzurück. Ist etwa ein Teil deslinken Kotflügels fehlerhaft geformt,erfolgt die betreffende Rückmeldung.Damit ist jederzeit ersichtlich, was etwanachproduziert werden muss. Ebensoerfasst die Software die getrennte Lagerungder unterschiedlichen Endprodukte.Schnittstellen zu Lagerverwaltungsprogrammensowie zur BetriebsundMaschinendatenerfassung (BDE,MDE) werden zurzeit standardisiert.Effiziente Transparenzware den gesamten Wertefluss für dieEndprodukte korrekt ab. Da die Berlinerdie vorhandenen Chargenfunktionenim Programm unter anderem durcheine Chargenverfolgung über mehrereStufen, das Splitten und Zusammenführenvon Chargen sowie die Verwaltungvon Ursprungs‐, Lieferanten- und Versandchargenergänzten, trägt PSIpenta.com jetzt noch mehr zur Effizienz undTransparenz in den Geschäftsprozessenbei. Die Kalkulation wurde vereinfacht,der Verwaltungsaufwand verringertund die Kostenstruktur verbessert.Volker Vorburg óPSIPENTA Software Systems GmbH, BerlinAusgehend von den Basisdaten im Artikelstammund den Stücklisten steuerndie neuen Funktionalitäten Einkauf,Planung und Fertigungsaufträge. Auseinem Kundenauftrag ergibt sich einBedarf, der in Einkaufspositionen aufgelistetwird, für die Fertigung wirdeine darauf basierende, vollständigePlanung erstellt. Ebenso bildet die Softwww.psipenta.deDefinitionssache PPSPPS ist die unscheinbare Abkürzungeines der wichtigsten Werkzeugedes Managements. Ohne Produktionsplanungund Steuerungssysteme fehltder Blick für die Zukunft. Ich wiederumerlaube mir eine kleine Abänderung, diees meines Erachtens erst ermöglicht,nicht nur Zukunft zu sehen, sondernauch Zukunft zu gestalten. Und das funktioniertnur mit PPPS: der Prävention vorProjektpannen und Störfällen. Das istkein verfeinerter, intelligenterer oder garnoch besser geplanter Projektablauf,nein. Das ist der Umgang mit Faktoren,die überhaupt nicht planbar sind – vorallem mit dem Faktor Mensch. Hier giltdas Motto: „Leben ist das, was passiert,während du planst“. Letztendlich lebtein Projekt von Menschen, von Menschenin verschiedenen Firmen, die ihreLeistung offerieren, und von Menschenin Unternehmen, die erörtern, welchedieser Leistungen erforderlich sind undwie ein Projektnutzen möglichst effektiverzeugt werden kann. Budgets undManntage bzw. -jahre werden kalkuliert,Pflichtenhefte verabschiedet und Mee-tings anberaumt. Das Projekt läuft. Unddann passiert etwas, was der Albtraumeines jeden Projektleiters ist. Das Projektverselbständigt sich quasi, es mussnachjustiert werden, es läuft aus demRuder. Woran liegt das? Vielleicht amFaktor Mensch.Es liegt vor allem daran, dass potentielleRisiken und Fehlerquellen allzuselten aktiv kommuniziert werden.Schuldzuweisungen und Finger-Pointing– nennen wir es lobbyistische Politik– verhindert, auf den Punkt zu kommenund Entscheidungen zu treffen. An denSymptomen wird herumgedoktert, dieUrsachen verlieren sich aus den Augen.Hat das Projekt einen Sinn, aufdessen Basis alle Beteiligten gewilltsind, ihr Bestes zu geben? Ein Fundamentquasi, auf dem die Realisierungder Interessen von Auftraggeber undAuftragnehmer aufbauen? Nicht nur imSinne eines Austauschs von Geld gegenPflichtenheftleistung, sondern im Sinnevon Projektvision und Philosophie. Isteine gemeinsamen Identifikation gegeben?Wurde eine Geisteshaltung von: „Intime, with in budget, above expetations“geschaffen? Vorraussetzung ist natürlich,dass der Projektleiter selbst überdie notwendigen Basics verfügt – sowieüber die Haltung, diesen Projekt-Spiritzu erzeugen.Stellen Sie sich vor, Ihr Projektleiterversteht sich als eine Art Unternehmenslenker,der für einen definiertenZeitraum Menschen unterschiedlichsterKulturen, Motivation und Interessenzusammenbringt. Aller menschlichenDivergenzen zum Trotz erzeugt er einegemeinsame „Schaffensgrundlage“, aufder alle Beteiligten sich persönlich einbringen,sich ihres Wertes bewusst sindund ihr kleines Ego zurückstellen.Damit könnte der Turmbau von Babelgelingen, früher als vom Zeitplangefordert, schöner und stabiler als jemalserwartet – und zwar innerhalb desBudgets, ohne zusätzliche Sonderkostenrisikendurch den Faktor Mensch. Ichdenke, Projekt-Spirit ist das Fundament,auf dem Zukunft gestaltet wird!Christian Christ ó06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTProduktion, Dokumentation und KommunikationSoftware für die ProzessindustrieDas neue Release von SoftM Suite stellt im Bereich der Produktion neue Funktionen zurVerfügung, um die Anforderungen der „Life Sciences“ (Lebensmittel, Pharma, Kosmetikund Chemie) an das Qualitätsmanagement zu unterstützen.Zur Optimierung des Supply ChainManagements werden zusätzlicheDaten- und Kommunikationsstandardsunterstützt. In keiner anderen Branchesind die Anforderungen an die Qualitätder Software, die Reglementierungder Produktion entsprechend den GoodPractices (GxP) und die Dokumentationspflichtenso streng und detailliertwie in der Pharmaindustrie. Nur wenigeSoftware-Anbieter stellen sichüberhaupt dieser Herausforderung,zumal die gesamte Software-Entwicklungeinem aufwendigen Validierungsprozessgerecht werden muss. SoftMSuite ist für den Einsatz in der pharmazeutischenIndustrie optimiert unddurchläuft im Rahmen des Einsatzesbei verschiedenen Pharmaherstellernerfolgreich die erforderlichen Pharma-Audits.Prozess-SicherheitMit dem neuen Release bietet die Lösungden Unternehmen im BereichLife Sciences und speziell der Pharmabranchedie Möglichkeit, die elektronischeArchivierung der zu dokumentierendenInformationen aus derlaufenden Produktion zu managen.Ein zentraler Bestandteil des Produktionsmodulsist die Herstellvorschrift. Inihr werden Rezepturen, Arbeitspläne,Prozesswerte, Formeln und beliebigeInformationstexte verwaltet. Für dieEntwicklung neuer Produkte und derenspätere Herstellung ist die Versionierungmit entsprechenden PrüfungsundFreigabeverfahren implementiert.Mittels elektronischer Unterschriftinklusive Zusatzinformationen zumbetreffenden Vorgang in ElectronicRecords sowie Audit-Trail erreicht derPharmahersteller Prozess-Sicherheit.Jede Datenänderung kann so automatischdokumentiert und die gesamteDrucken von deriSeries / i5auf allenNetzwerkdruckernFax und e-Maildirekt von IhreriSeries / i5Ohne Ihre laufendeniSeries / i5 -Anwendungen zuändern!www.spoolmaster.infoBesuchen Sie uns auf derÄnderungshistorie verfolgt werden. Nebeneiner sicheren Archivierung kannmit der elektronischen Signatur jetztder Nachweis erbracht werden, dassdie für Qualitätskontrolle und Protokollierungverantwortlichen Personen dieelektronisch gespeicherten Dokumentetatsächlich angefertigt bzw. geprüftund unterschrieben haben.SINFOS-Stammdaten integriertFür die Hersteller von Lebensmittelnund Konsumgütern ist es von großerBedeutung, in ihren Stammdaten jetztauch Daten für das firmenübergreifendeStammdaten-InformationssystemSINFOS verwalten zu können. Wer mitgroßen Handelskonzernen und Einzelhandelskettenoder auch Baumärktenund Gartencentern ins Geschäft kommenwill, muss als Lieferant imstandesein, Artikelstammdaten entsprechenddem Branchen-Stammdaten-Pool SIN-FOS bereitzustellen. Dazu wurde derSoftM-Artikelstamm um die für SINFOSbenötigten Elemente erweitert.Weiterhin unterstützt das neueRelease zusätzliche EDIFACT-Nachrichten– wie z. B. Zahlungsavis, Empfangsbestätigung(RECADV) und Speditionssammelnachricht(IFCSUM).Im Bereich Exportabwicklung wurdedas Atlas-System von Format SoftwareService GmbH aus Dreieich integriert.Bei sämtlichen Ausfuhrverfahren könnendabei alle zollrelevanten Vorgängenahtlos in die betrieblichen Abläufevon SoftM Suite integriert werden.Friedrich Koopmann óSoftM Software und Beratung AG, Münchenwww.softm.com26MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


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Integrierte BetriebsdatenerfassungBDE trifft ERPwww.e p o s g m b h.c o mDank eines integrierten BDE/ERP-Systems stehen derProduktionsplanung bei Wohlhaupter immer aktuelleInformationen aus der Fertigung zur Verfügung.Als sich Wohlhaupter vor einigenJahren nach einer geeigneten ERP-Lösung umschaute, gab es ein entscheidendesAuswahlkriterium: Sie mussteeine Schnittstelle zu einer BDE-Softwareaufweisen, die damals ebenfallsgesucht wurde. „Ein ERP-System beieinem produzierenden Unternehmenist nur dann komplett, wenn es auchüber Betriebsdaten verfügt“, begründetAlexander Gilles, Geschäftsführervon Wohlhaupter, die Vorgehensweise.Die Wahl fiel schließlich auf oxaion derEttlinger oxaion ag und die BDE-SoftwareALTER. In der FrickenhausenerFertigung finden sich vier Terminalsdes Herstellers Kaba Benzing, ausgestattetmit Chip- und Barcode-Leser. Anden Terminals erfassen die Mitarbeiterihre Arbeitszeiten und melden ausgeführteArbeitsgänge aus der Fertigungzurück. ALTER-BDE bereitet diese Datenauf und überträgt sie an das ERP-System oxaion. Beide Systeme sind aufiSeries installiert.ANWENDERWOHLHAUPTER ist seit über 75 JahrenInbegriff für modulare Präzisionswerkzeugsystemein den Bereichen Ausdrehen/Feinbearbeitungsowie Einstechen– einschließlich Spanntechnik. Das Erfolgsrezeptdes schwäbischen Familienunternehmensheißt Innovation. BahnbrechendeEntwicklungen sind beispielsweiseder automatische Wuchtausgleichder BALANCE-Feindrehköpfe. Nebeneinem hohen Qualitätsanspruch bezüglichder Produkte legt das Unternehmenviel Wert auf Systemintegration und Investitionssicherheitfür den Anwender.www.wohlhaupter.deMeldung aus der Fertigung an dieProduktionssteuerungDer Werkzeugspezialist fertigt hauptsächlichKleinserien, die durchschnittlichenLosgrößen überschreiten seltendie 50. Die Frickenhausener haben eineVielzahl von Fertigungsaufträgen imBestand. Diese werden im ERP-Systemverwaltet, hier findet die zentrale undterminoptimierte Fertigungsplanungbis auf den Einzelarbeitsplatz hin statt.„Hakt es irgendwo in der Fertigung unddrohen deshalb Terminschwierigkeiten,muss das unmittelbar im ERP-Systembekannt sein, um von der Planungher darauf reagieren zu können“, soAlexander Gilles. Aufgrund der BDE/ERP-Integration sieht der Planer sofort,wo Termin-Engpässe in der Fertigungentstehen könnten. Für den Fall einerUnterbrechung der Produktion liegenfeste, so genannte Referenz-Barcodesvor. Damit kann beispielsweise derStillstand oder die Wartung einer Maschineerfasst werden. „Sollte sich herausstellen,dass man – beispielsweisewegen Havarie einer Maschine – einenTermin nicht halten kann, muss dasdem Kunden so früh wie möglich mitgeteiltwerden. Dazu muss es aber auchdort bekannt sein, wo zum Kunden hingearbeitet wird, und das ist nun maldas ERP-System“, sagt Alexander Gilles.„Unsere Planung und Beschaffungkann jederzeit durch oxaion auf Abweichungenreagieren.“oxaion AG, Ettlingenwww.oxaion.deOffene SeminareWorkshopsInhouseiSeries / i5OperatingAdministrationCL, RPG & CobolSQL & DB2 UDBVisual Age RPGWDSCJAVAWebsphere AppServWebfacingWindowsiSeries AccessLinuxInstallationKonfigurationAdministrationThemen im Juni:- Der VARPG Crash-Kurs- CL-Programmierung- Die iSeries alsheterogener Printserver- SQL in derProgrammierung- u.v.a.EPOS GmbHDV-Consult & TrainingWeserstr. 8128757 Bremen-VegesackFon: 0421/65 99 80Fax: 0421/65 99 865Mail: training@eposgmbh.com06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN29


SCHWERPUNKTArmaturenhersteller AWH nutzt ERP/PPS-System von AbasAuf Kurs mit ERPMit der Wende kamen neue Anforderungen: Um im Wettbewerb zu bestehen, musste derostdeutsche Armaturenhersteller AWH seine Fertigung und Prozesse optimieren.Als hilfreiches Werkzeug dientedazu die abas-Business-Software,welche die Bereiche Serien- und Einzelfertigungsowie Handel abdeckt. DerErfolg stellte sich schon nach kurzerZeit ein: Die Durchlaufzeiten wurdengesenkt, die Kosten im Auftrags-Handlingreduziert und der Umsatz beikonstanter Mitarbeiterzahl über Jahrehinweg gesteigert.ANWENDERArmaturenwerk HötenslebenGmbH (AWH)Spezialisiert ist der sächsische Mittelständlerauf die Produktion vonEdelstahl-Armaturen für die BranchenPharma und Nahrungsmittel sowie Brauereien,Biologie-Unternehmen und Wasserversorgungsbetriebe.Das Portfolioumfasst unter anderem Ventile, Druckbehälterund Dampfkesselkomponenten,aber auch alle erdenklichen Variationenvon Rohren, Sieben oder Rohrschellenfür den Anlagenbau. Das komplette Programmumfasst rund 40.000 verschiedeneArtikel der Standardfertigung, diegrößtenteils ab Lager verfügbar sind.www.awh.deIm Zuge der Reorganisation bestand1993 die Notwendigkeit der Einführungeines modernen ERP-/PPS-Systems. Bisdahin war eine betriebswirtschaftlicheSoftware auf einer AS/400-Rechenanlagemit Schwerpunkt auf Verkauf undLager im Einsatz. „Wir entschieden unsdamals nach reiflicher Überlegung fürdas ERP-System von ABAS, welches unsereAnforderungen am besten abdeckte“,erinnert sich Ingolf Wölk, EDV-Leiterbei AWH.Für AWH übernahm den Betreuungspartdie Berliner abas systemGmbH, die sich aufgrund ihrer Erfahrungenaus Projekten in den BranchenMaschinen- und Anlagenbau, Metallbeund-verarbeitung sowie im Handel alsidealer ERP-Berater herausstellte.Das Unternehmen setzt auf einegroße Fertigungstiefe – alle Edelstahlproduktewerden in Hötensleben hergestellt,der Rest wird zugekauft. „DasGros der gefertigten Teile – rund 80Prozent – geht auf Lager, dort haltenwir Waren für etwa neun Millionen Euroverfügbar. Wir bieten unseren Kundeneinen Service rund um die Uhr,da bei Anlagenstillständen so schnellwie möglich Ersatzteile verfügbar seinmüssen“, erklärt der EDV-Leiter. Dasbedeutet eine enorme Herausforderungfür die Unternehmenslogistik, denn proJahr gehen allein im 30 Kilogramm-Bereichbis zu 35.000 Pakete auf Reise zuden Kunden.Alle Unternehmensbereiche undProzesse abgedecktUm diese hohen Anforderungen zubewältigen sind alle Module der abas-Business-Software im Einsatz: vonEinkauf mit Bestellwesen über Lagerwesen,Disposition, Waren- und Materialwirtschaftbis hin zu Verkauf mitAuftrags- und Rechnungswesen. Einetragende Rolle spielt die abas-FunktionMaterialwirtschaft, welche unteranderem Lagerverwaltung, Losgrößenbildung,Gebinde- und Seriennummernverwaltung,Materialzuordnungsowie Chargenverwaltung abdeckt. DasModul „Fertigung/PPS“ ermöglicht dasErzeugen von Fertigungsvorschlägenaus denen wiederum Betriebsaufträgeentstehen – gefolgt von rückmeldepflichtigenArbeitspapieren. Für Sonderaufträgewird die Funktion „ManuelleFertigungsbuchungen“ genutzt.Als zuverlässig und wartungsarmhaben sich sowohl das ERP-System alsauch die von den Berlinern installierteHardware erwiesen: Die abas-Business-Software läuft unter dem BetriebssystemLinux auf Maxdata Servern miteinem Raid-System. Das ist eine absolutzuverlässige Kombination, wie sichüber die Jahre hinweg zeigte.In vielen Bereichen wird deutlich,wie AWH durch optimierte Abläufe inder Verwaltung und kürzere Durchlaufzeitenin der Produktion in den vergangenenJahren trotz kontinuierlicherUmsatzsteigerung die Mitarbeiterzahlkonstant halten konnte und damit immerprofitabler wurde. Die Privatisierung,die Übernahme und die Neuausrichtungeines ostdeutschen Traditionsunternehmensführte zumindest indiesem Fall zum Erfolg.Steffen Herzog óANBIETERABAS Software AG, KarlsruheMehr als 1.700 Kunden entschieden sichfür ABAS als IT-Spezialist und für die integrierteabas-Business-Software. Zu denKunden von ABAS zählen Topunternehmenaus verschiedenen Branchen von10 bis über 1.000 Mitarbeiter. Die Referenzlistebeinhaltet Namen wie WürthElektronik, Dortmunder Westfalenhalle,Mafell, Robbe, Lufthansa LEOS oder HomaPumpenfabrik.www.abas.de30MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


SCHWERPUNKTMES – zwischen Highlight und BagatellisierungEin wichtiges InstrumentHohe Flexibilität, kurze Lieferzeiten, hohe Termintreue sind die Stichworte, die dieFertigungsbetriebe heute umtreiben. Unter dem Wettbewerbsdruck globalisierter Märktebekommen diese Stichworte eine besondere Bedeutung.MES (Manufacturing ExecutionSystem) wird als wichtiges Instrumentgesehen, um die Wirtschaftlichkeitvon Fertigungsunternehmen zuverbessern. Wirtschaftlichkeit ist dabeieine Folge von Transparenz und Reaktionsfähigkeit.In einem klassischenProduktionsbetrieb wird ein über ERPerstellter, mehr oder minder detaillierterProduktionsplan in der Fertigungabgearbeitet. Die Rückmeldung ausder Fertigung – sei es durch manuellesAufschreiben oder durch automatisier-te Datenerfassung – wird frühestensim nächsten Planungslauf verarbeitet.Ein geänderter Produktionsplan stehtdamit meistens am nächsten Tag oderspäter erst zur Verfügung. Der Zeitversatzzwischen dem Eintreten einer ungeplantenSituation und der Reaktionauf die Situation ist nach heutigen Maßstäbendeutlich zu lang. An dieser Stellesetzt der MES-Gedanke ein; er bietetmit neuen Funktionalitäten die Möglichkeiteiner sofortigen Reaktion aufungeplante und unerwünschte Veränderungenin der Fertigung. Dazu erstelltMES über manuelle und automatisierteDatenerfassung ein aktuelles Abbildder Fertigung, indem in sinnvollen undder Anwendung angepassten ZyklenAuftragsfortschritte zurückgemeldetwerden. Diese Ist-Situationen könnendirekt mit den Sollzahlen verglichenwerden. Erkennbare Abweichungenkönnen dann sofort zu Reaktionen imProduktionsverlauf führen.MES ist damit der Mittler zwischenden lang- und mittelfristigenVon Daten zum WissenKommentar von Christian Hestermann, Director of Product Management Open Systems bei InforIm Forschungszentrum in Jülich (www.fz-juelich.de) ist jetzt Europas schnellsterSuper-Rechner in Betrieb genommenworden: Mit mehr als 16.000 parallelarbeitenden Prozessoren ist er ebensokompakt gebaut wie ein menschlichesGehirn – und so arbeitet er auch. Vondieser Art der künstlichen Intelligenzsind Unternehmens-Server mit ERP-Lösungenzwar noch weit entfernt, aberder Super-Computer steht für eineneindeutigen, übergreifenden Trend: DieSysteme werden intelligenter – und damitwird es möglich, aus Daten Informationenund aus Informationen Wissen zuerschließen, was Unternehmen internationalwettbewerbsfähiger macht.Als die Unternehmens-Softwarevon der reinen Produktionsplanungund -steuerung auf ‚ERP II’ mit Control-ling‐, Finanz- und Personalwesen sowieSCM‐, CRM- und e‐Business-Funktionenanwuchs, hinkte die Benutzerfreundlichkeithinterher: Wie kann man sichin einem solchen Wust an Funktionalitätzurechtfinden? Inzwischen bringenWorkflow-Management und grafischeOberflächen die nötige Intelligenz indie Benutzerführung. Versetzt dazu isteine neue Form der Integration gestartet:Von der Enterprise Application Integrationverlagert sich die Verknüpfungvon Funktionsblöcken und Services aufWeb-Services innerhalb von ServiceorientiertenArchitekturen. Diese Art derStandardisierung bedeutet hohe Interoperabilitätund durchgängige Verfügbarkeitvon konsistenten Daten. Zuvorgetrennte „Datenfriedhöfe“ sind jetztverknüpft und stehen als Analysegrundlagezur Verfügung. Steigende Technologie-Performancetreibt dabei die Digitalisierungdes Wissens weiter voran,indem alle Informationen für Geschäftsprozesseelektronisch verfügbar und alsWissen nutzbar gemacht werden.Damit nähern wir uns dem Ziel,ERP-Systeme nicht länger als Prozess-Maschinen zu bauen und zu betrachten.Vielmehr geht es jetzt darum, die DenkundArbeitsweise von Menschen zukopieren und neben den strukturiertenzusätzlich unscharfe Daten – etwa überdie Kundenentwicklung oder Produkthistorie– einzubinden, um so ein wirklichumfassendes Bild des Gesamtbetriebsund seiner Geschäftsbeziehungen zuschaffen. Dann können Dateien zu wertvollemGeschäfts- und Branchenwissenwerden.32MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Planungsszenarien eines ERP-Systems undden in Echtzeit agierenden Maschinen- undAnlagensteuerungen. Es ist damit auch einideales Hilfsmittel zur Unterstützung desFertigungsmanagements. Einen Fertigungsbetriebkann man als eine Organisation indrei Ebenen betrachten:1. Unternehmensmanagement2. Fertigungsmanagement3. AutomationDie Ebene des Unternehmensmanagementswird bestimmt von ERP-Funktionalitäten,die mittel- und längerfristig Kunden-und Betriebsaufträge gegen die durchschnittlichenKapazitäten des Fertigungsunternehmensverplanen und das die Freigabedieser Produktionsaufträge vornimmt. DieEbene des Fertigungsmanagements hat dievom ERP freigegebene Auftragslast mit denreal verfügbaren Kapazitäten durchzusetzen.Die besondere Herausforderung ist dabei,die verfügbaren Ressourcen wirtschaftlichzu nutzen. Eine Fertigung läuft seltenwie geplant ab, so dass Ausfälle und Veränderungenin den verfügbaren Kapazitäten inbereitstehenden Materialien und Schwachstellenin der Organisation möglichst schnellberücksichtigt werden müssen.MES als IntegrationsplattformMES ist in diesem Modell die Integrationsplattformzwischen ERP und Automationsebene;es benötigt demzufolge Schnittstellenzu Maschinen und Anlagen. Diese Schnittstellenwerden benutzt, um von Maschinen– beispielsweise von Waagen, Mengen, Qualitätenoder auch Schwachstellen – Daten zuerfassen.Üblicherweise kann man hier entsprechendeBibliotheken erwarten, die den einfachenAnschluss auch an nicht standardisierteSteuerungsprodukte und Maschinenerlauben. Immer mehr Maschinen und Bearbeitungszentrenwerden von den Herstellernüber eigene industrielle Bussysteme gekoppelt.MES muss über die entsprechendenKommunikationsbausteine verfügen, um diegewünschten Daten aus diesen Systemenauszulesen. Wesentliche Schlagworte sindin diesem Zusammenhang: OPC und Euro-Map 63.Erfassungsterminals spielen in MES-Systemeneine wichtige Rolle. Sie waren in derVergangenheit reine Erfassungsgeräte undwerden heute immer mehr auch zu Informationsmedien.Ein leistungsfähiges MESsollte daher sowohl einfache Eingabegeräteals auch PC-basierte Eingabe- und Informationsstationenunterstützen. Diese neuen,komplexen Erfassungsmedien ermöglichenauch Online-Plausibilitätsprüfungen. Dadurchkann „Datenschrott“ vermieden unddie Nachbearbeitung auf ein Minimum reduziertwerden. Die Informationsfunktionalitätvon komplexeren und PC-basiertenEingabegeräten kann dazu genutzt werden,die Papierflut in Fertigungsbetrieben zu reduzieren.Sie ist auch ein ideales Mittel, umdie Aktualität der in einem Fertigungsbetriebkursierenden Auftragsdaten deutlichzu steigern. Ein elektronischer Auftragsbegleitscheinkann jederzeit ohne Aufwand aktualisiertwerden, was bei einem Auftragsbegleitscheinin Papierform ohne weiteresnicht möglich ist.Manufacturing Execution-Systeme sindaus verschiedenen Wurzeln entstanden:Feinplanungssysteme und Leitstände warendie eine Quelle, BDE‐, MDE‐, DNC-Systemeund CAQ-Systeme die jeweils andere.Systeme zur Personalzeiterfassung und zurPersonaleinsatzplanung haben die fertigungsnahenAnwendungen abgerundet. DerMES-Gedanke konzentriert diese inselartigenAnsätze aus der Vergangenheit zu gemeinsamenFunktionalitäten. Nicht immerwird MES in der vollen Ausprägung zumEinsatz kommen müssen, so dass es sinnvollist, MES-Systeme in verschiedenen Funktionsgruppenzu betrachten.Dr. Jürgen Kletti óCLICK towww.midrange.deWeitere wichtige Informationen vomMES-Profi Dr. Jürgen Kletti von derMPDV Mikrolab GmbH zum ThemaMES gibt es in der Online-Ausgabe vonMIDRANGE MAGAZIN.MPDV Mikrolab GmbH, Mosbachwww.mpdv.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN33


SCHWERPUNKTDer Erfolg einer Lösung wird sich alsokünftig daran festmachen, ob sie sichan das Unternehmen und seine Marktprozessesowie an den einzelnen Anwenderund seine Fachaufgabe anpassenkann. Diese Herausforderung kannmit herkömmlicher Standard-Softwarenicht schnell genug bewältigt werden.Wie sind Prozesse organisiert? Wasmüssen Sie anpassen, um besser aufdie Bedürfnisse Ihrer Kunden zu reagieren?Die SorecoGroup beantwortetdiese Fragen mit Hilfe von BusinessProcess Management. Ihre modernenprozessorientierten ERP-Lösungenlassen sich rasch und einfach an versoftwaremodernisierungFoto: Frank Ungrad - FOTOLIASUMMARyIndividualität ist ein Erfolgsfaktor der Zukunft. Dochdieser Erfolg stellt sich erst dann ein, wenn Software-Lösungen sich nach dem Anwender richten und nichtumgekehrt. Visionen der Softwareentwickler spielennur eine untergeordnete Rolle.Business Process Management als Kern einer ERP-LösungDie Zukunft ist einfachJahrelang haben Software-Hersteller ihre Anwendungen mit hunderten von Funktionenerweitert – und dabei die Benutzer und manchmal auch sich selbst überfordert. Dieser Trenderfährt eine entscheidende Richtungsänderung. Die Zukunft wird wieder einfacher – eineEntwicklung, welche die SorecoGroup mit ihrer ERP-Lösung und der Business ProcessManagement Plattform konsequent unterstützt.Nachdem Individuallösungen sowohlin der Erstellung als auchim Unterhalt unbezahlbar wurden, warder Hype auf Standard-Software besondersgroß. Egal ob branchenspezifischoder horizontal über eine Aufgabenstellung– viele Software-Hersteller wolltenihren Marktanteil durch möglichstviele Standardfunktionen sichern. DasErgebnis: Für jede Unternehmensdisziplinexistiert eine große Zahl an vergleichbarenStandardprodukten. DieseSysteme verfügen über eine enormeAnzahl an Funktionen, mit denen derAnwender ohne ausführliche Schulungnicht umgehen kann. Hinzu kommt,dass durch die Systemvielfalt keine Anwendungzur anderen passt.Marktgetrieben anstatt funktionsüberladenIndividualität ist ein Erfolgsfaktor derZukunft. Doch dieser Erfolg stellt sicherst dann ein, wenn Software-Lösungensich nach dem Anwender richten undnicht umgekehrt. Die funktionalen Visionender Software-Entwickler spielennur eine untergeordnete Rolle. Vielwichtiger ist es, dass der Anwenderdiejenigen Funktionen bekommt, dieer braucht – in der richtigen Form, zurrichtigen Zeit und am richtigen Ort.34MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


änderte Abläufe anpassen und führenden Anwender schrittweise durch seineFachaufgabe. Serviceorientierte Architekturen(SOA) bilden dabei die Grundlageoder den Baukasten. Der Anwendersetzt die Software-Bausteine innerhalbseiner Prozesse einfach in die richtigeReihenfolge.Die Zukunft gehört individualisiertenAbläufen auf Basis von Standard-Komponenten.Um diese Visionsystematisch umzusetzen, lässt Sorecodie herkömmlicherweise getrenntenERP- und BPM-Welten miteinanderverschmelzen. Wichtigster Bausteinhierfür ist die BPM-Plattform Xpert.ivy. Als fester Bestandteil der ERP-LösungXpert.line legt Xpert.ivy ein Netzaus individuellen Abläufen über diebetriebswirtschaftliche Anwendung.Gleich einer virtuellen Stellenbeschreibungbildet dieses Prozessnetz dietäglichen Arbeitsgänge der AnwenderSchritt für Schritt ab. Anschließendüberführt Xpert.ivy den grafischen Prozessfahrplanin eine Web-Anwendung,mit der die Anwender nun täglich arbeiten.Die eigentlichen Software-Systemebleiben verborgen. Damit Xpert.ivy fürjeden Arbeitsgang die richtigen Funktionenund Informationen zur richtigenZeit bereitstellen kann, enthalten dieeinzelnen Prozessschritte mittels sogenannter Wizards ihre spezifischenInformationen.Beispiele: Erhält ein Datenbankschrittdie Information? Welche Datenbankund welche Tabelle soll auf welcheWeise sortiert und gelesen werden?Ergebnis: Die Funktions- und Anwendungsobjektevon Xpert.line oderauch von Drittprodukten der Soreco-Partnerwerden in der benötigtenReihenfolge zusammengesteckt. DieFunktionsvielfalt der ERP-Anwendungverschmilzt nahtlos mit der Ablaufsteuerungder Geschäftsprozesse.Renato Stalder óSoreco AG, Schwerzenbachwww.soreco.ch 35


SCHWERPUNKTSoftware-Modernisierung überwindet proprietäre SystemeDie neue OffenheitDie Anforderungen an Enterprise-Software-Applikationen verändern sich fortlaufend. Nebenbranchenspezifischen Funktionalitäten erwarten Anwender einen hohen Integrationsgradstatt zahlreicher Einzellösungen.Parallel zum Integrationsgrad steigtder Anspruch an Verfügbarkeit undZugriffsmöglichkeiten: Informationenaus dem Geschäftssoftware-Systemsollten über Web-Browser, Portale undgängige Desktop-Applikationen einsehbaroder gar über mobile Endgeräteabrufbar sein. Das hat Einfluss auf denMarkt und auf die Art und Weise, wiedie Modernisierung bestehender Software-Lösungenvorangetrieben wird:Traditionell gab es eine ganze Reihevon branchenorientierten Anbietern,die ihre Lösungen auf die IBM iSeriesausgerichtet haben – wie beispielsweiseehedem Mapics oder J.D. Edwards.Die großen Marktführer wie SAP, Infor,Oracle und inzwischen auch Microsoftbieten– nicht zuletzt durch Zukäufe desentsprechenden Know-hows – eine größereDiversifizierung in punkto Plattformenan. Das bedeutet für Kundenmehr Auswahl, unter Umständen aberauch weniger Investitionssicherheitbei neuen Lösungsgenerationen, weilsie bestehende Anschaffungen nichtzwangsläufig weiter nutzen können.Größe ist nicht alles –Funktionalität auch nichtDie Nischenanbieter, die dieandauernde Marktkonsolidierungüberdauert haben, könnenzwar die Kundenanforderungenan branchenspezifischeLösungsfunktionen guterfüllen. Hohen Ansprüchenaber an finanzielle Stabilitätoder Applikationen aus einerHand, die grenzübergreifendimplementiert und global genutzt, abervor Ort betreut werden können, werdendann allerdings nur sehr wenigedieser Hersteller gerecht. Genau hiersetzt ein Modell an, das der Software-Anbieter Infor sehr erfolgreich betreibtund das wegweisend für die Software-Modernisierung ist: Um beide Aspekte– Branchenwissen beziehungsweise-funktionalität sowie starkes Rückgratund globale Reichweite eines Konzerns– zu vereinen, ist ein finanzstarker Investorgefragt, der technologisch gutaufgestellte Hersteller unter einer Markezusammenbringt. Statt auf proprietäreEinzellösungen zu setzen, bringenoffene Technologiestandards die nötigeInteroperabilität und die Möglichkeit,neue übergreifende Erweiterungen zuschaffen. Auf diese Weise kann gesichertwerden, dass neue Marktanforderungenschnell in den Software-Lösungenumgesetzt werden, gleichzeitigaber die einmal getätigten Investitionenmit Einführung einer neuen Lösungsgenerationnicht gleich wiederverpuffen.Von Best-of-Breed zum Super-BreedDieser Weg der Software-Modernisierunglässt sich am Beispiel der LösungInfor Manufacturing Essentials for Automotivenachvollziehen: Als Infor ManufacturingEssentials for Automotivezum ersten Mal auf den Markt kam, hießdie Lösung noch Brain XPPS und wurdevon der Brain International AG vertrieben.Im Zuge seiner Akquisitionsstrategiekaufte das damalige UnternehmenAgilisys, das erst später mit der InforBusiness Solutions auch deren einprägsamerenNamen übernahm, die BrainInternational AG im Jahr 2002 auf. DieAutomobilzulieferer-Lösung, die übereine sehr stabile User-Basis verfügtund von 17 der 25 größten Zuliefererder Welt genutzt wird, ist für den Einsatzauf der IBM iSeries optimiert. Alsbranchenorientierte Lösung entsprachXPPS dem Fokus, den Infor auf die Fertigungsindustrierichtet. Zudem hätteBrain allein nicht mehr erfolgreichwachsen können – mit den entsprechendenFolgen für das Lösungsangebotund die Anwender. Im Verbund mitInfor wurde die Branchenerfahrung derehemaligen Brain-Mitarbeiter zu einemwertvollen neuen Asset.Tanja Hossfeld óinfor Global Solutions GmbH, Münchenwww.infor.com36MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Basisprozesse der Software erhalten, Funktionen erweiternModernisierungsanforderungenWie können die Kernanwendungen erneuert und verändert werden – bei Minimierungder Risiken, die sowohl mit neuen Technologien als auch mit der Migration auf die neuenPlattformen einhergehen?Viele Anwendungen, die die Geschäftsprozesseder Unternehmenunterstützen, werden seit Jahren verwendetund sind schon in mehrfachenÄnderungszyklen an neue Anforderungenangepasst worden. Die zugrundeliegenden Technologien entstammenden verschiedensten Phasen derIT-Fortentwicklung: Cobol und RPGbasierteAnwendungen aus der Phaseder Host-Rechner sowie C/C++ basierteAnwendungen aus der Zeit der Client/Server Architekturen.Alles verWEBtIn Zeiten der Web-Technologien undder Multi-Tier-Architekturen werdenModernisierungsforderungen – insbesonderebei der Integration von Altanwendungen– laut. Wie können Funktionalitätenaus den Kernanwendungenin neuen Anwendungskomponentenwiederverwendet werden? Kann auf dieseFunktionen überhaupt zugegriffenwerden – und wie? Die nun bevorzugteIntegration auf Anwendungsebenewirft auch ein anderes Licht auf den inder Vergangenheit oft implementiertenIntegrationsstil auf Datenebene. Trotzder in den vergangenen Jahren häufigvorangetriebenen Anstrengungen imBereich Enterprise Application Integration(EAI) werden in vielen UnternehmenGeschäftsprozesse – wie Vertriebund Lieferung – auf diese Weise vonder IT unterstützt: Massendaten werdenvon einer Anwendung zur Anderengeschoben, dort bearbeitet und verändertbzw. neue Daten werden hinzugefügt.Wie können diese Verfahren nunverändert und optimiert werden? Wiekann gleichzeitig eine bessere Kontrolleund Überwachung der Geschäftsprozesseerreicht werden?Risikoarmer ÜbergangAus Sicht nahezu aller Unternehmenwäre eine Vorgehensweise wünschenswert,die einerseits möglichst vieleschon bestehende Funktionen wiederverwendetund einen sanften unddamit eher risikoarmen Übergang ermöglicht.Andererseits aber öffnet dieIT-Landschaft den Unternehmen neueMöglichkeiten und Technologien undermöglicht die Verschlankung, Optimierungsowie Agilität der Geschäftsprozesse.Wie immer man auch vorgeht:Fordert man einen sanften Übergangund verneint damit den Rip-And-Replace-Ansatzoder fordert man den Erhaltder Funktionskerne und damit dieWiederverwendung, so muss man dieAltanwendungen aufbrechen und ihreFunktionalitäten offen legen.In den folgenden beiden Abschnittenwollen wir Hilfsmittel vorstellen mitdenen Unternehmen über diese Hürdespringen können. Wir beschreiben unddiskutieren Architekturmuster, Methodikenund Werkzeuge, die die Modernisierungsvorhabenunterstützen undin vielen Projekten bereits erfolgreicheingesetzt wurden.Modernisierung auf Basis von SOADas Thema, das viele Publikationenund Diskussionen in den letzten Monatenbeherrscht hat, ist die ServiceorientierteArchitektur (SOA) sowie ihreUmsetzung und Einführung in Unternehmen.Die grundlegenden Prinzipienvon SOA sind inzwischen gut verstanden:die Services stellen die Geschäftsfunktionenzur Verfügung, es wird einelose Kopplung zwischen dem Requestorund dem Bereitstellenden einer Funktionangestrebt. Die Vermittlung des Aufrufsinklusive Protokollauswahl undFormattransformation übernimmt einespezielle Infrastruktur: der EnterpriseService Bus (ESB). Dabei werden meistStandard-Technologien eingesetzt. 06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN37


SCHWERPUNKTKontra SOAEs wird oft gegen SOA angeführt, dassihre erfolgreiche Einführung eine umfassendeVeränderung und eine Neuorientierungim Unternehmen erfordert.Dies ist richtig, allerdings stellt eineSOA-Infrastruktur auch wertvolle Hilfsmittelfür die Modernisierung von Altanwendungenzur Verfügung und diesehaben daher einen eigenständigen Wertfür ein Unternehmen. Die ESB-Komponenteeiner SOA vermittelt die Aufrufezwischen Requestor und Bereitstellereiner Funktion und bildet damit eineFaçade für die Geschäftsfunktionen.Dabei ist unerheblich, auf welcher Technologiebasisdie Geschäftsfunktion implementiertist. Ob Altsystem oder neueAnwendungskomponente – ESB überbrücktdie Technologiegrenzen. Für Zugriffeauf Altsysteme ist dabei ein ESBauch immer mit Adaptern oder Agentenfür diese Systeme ausgestattet; außerdemermöglicht er die Transformationder Aufrufe. Der IBM ESB – implementiertdurch die WebSphere MessageBroker Infrastruktur – unterstützt z. B.eine Vielzahl von Adaptern zu Host-Systemen(wie IBM zSeries CICS oder IBMiSeries RPG) und kann XML-basierteAufrufe von neuen Anwendungskomponentenin das Format der Host-Systemetransformieren.Die ÜbergangssituationWas man mit Kapselung erreichtWas ist nun durch diesen Zugriff unddie Kapselung erreicht? Durch die Definitioneiner Facade und die Spezifikationder Geschäftsfunktionen ausSicht eines Requestors wird die Altanwendungeinem Redesign unterworfen.Von Vorteil dabei ist, dass die Sichtweiseeines Requestors der Funktioneneingenommen wird: Welche Geschäftsfunktionensind erforderlich und welcheEingangs- und Ausgangsdatensind nötig? Dadurch wird offenbar dereigentliche Wert der Altanwendung– die Menge der zur Verfügung gestelltenGeschäftsfunktionen – gemacht. Indiesem Vorgehen werden zudem dieFunktionen der Altanwendung kategorisiert:Damit wird die Altanwendungauch in sinnvolle Komponenten aufgeteilt.Diese Komponentisierung in derSchnittstelle zum Altsystem bildet nunden Ausgangspunkt für eine schrittweiseErneuerung der Anwendung.Aus alt mach neuSchritt für Schritt werden nun alsoZugriffe auf das Altsystem über die Facadegeleitet, wobei der ESB die Aufrufevermittelt. In einer weiteren Phase werdendann – falls erforderlich – die Teilkomponentender Altanwendung nacheinanderdurch neue Anwendungskom-ponenten ersetzt. Wie geht man nunaber mit den Daten um, die das Altsystemimmer noch in seiner Datenschichtverwaltet? Muss man die Daten sowohlin der Datenschicht der neuen Komponentenals auch im Altsystem vorhaltenund synchronisieren? Auch für dieseProblematik liefern SOA-InfrastrukturenHilfsmittel. Ähnlich dem ESB,der Funktionsaufrufe kapselt und denZugriff vermittelt, bieten Datenintegrationswerkzeugedie Möglichkeiten,Daten zu kapseln und Datenzugriffe zuvermitteln. Datenzugriffe aus den neuenAnwendungskomponenten werdenüber die Facade der Datenintegrationsinfrastrukturan die Datenhaltungsschichtder Altanwendungen geleitet.Spezielle Daten für die neuen Komponentenkönnen in neuen Datenbankenabgelegt werden. Die SOA-Infrastrukturfür die Datenintegration (implementiertbeispielsweise durch IBM WebSphereInformation Integrations-Produkte)stellt für die Komponenten eine konsolidierteZugriffsschicht zur Verfügungund erlaubt zudem den Übergang vonder alten zur neuen Datenhaltung, fallsdarauf die Altanwendung abgeschaltetwerden sollte. Die Situation in derÜbergangsphase ist in der Abbildungdargestellt. Der Enterprise ServiceBus entkoppelt – mit Hilfe des ServiceWrappers – Service Requestor und diefunktionale Komponente, die zum einenTeil aus dem Altsystem und zumanderen aus neuen Service-Komponentenbesteht. Das Daten-Integrations-Toolwiederum entkoppelt die Datenhaltungvon den funktionalen Komponenten.Einar Karlsen, Dr. Ralf Bracht óCLICK towww.midrange.deWeitere wichtige Informationen zumThema Softwaremodernisierunggibt es in der Online-Ausgabe vonMIDRANGE MAGAZIN.38MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


R.S. Consulting & Software GmbH nutzt oRPG von MLMigration von RPG nach .NETDer Schwerpunkt des Angebots der R.S. GmbH ist die Implementierung und der Betrieb vonERP-Lösungen für den industriellen Mittelstand.Start des Migrationsprojekts vonPROFID/2 mit oRPG nach .Net warim Dezember mit gemeinsamer Formulierunggenauer Zielvorgaben undVerteilung der Aufgaben. R.S. hat einesehr gute Übersicht über ihr Produktund diese ist für die Migration sehrnützlich, vor allem dort, wo für ML Verständnisproblemebeim Testen der Softwareauftreten.ML übernahm die Sourcen undübersetzte sie, die Ergebnisse wurdenvon R.S. getestet. Hierbei auftretendeProbleme wurden durch ein Trouble-Ticket-Systemder ML dokumentiert undbearbeitet. Die Zusammenarbeit funktioniertweitestgehend über Internet. BereitsMitte Januar waren Teile der Applikationunter .NET verfügbar. Ca. 5 Wochennach Projektbeginn wurde durchdie Beseitigung von Problemen einDurchbruch erzielt, die Erweiterungsprogrammierungkonnten beginnen.Die R.S. Consulting & SoftwareGmbH hat in zwei dreitägigen Schulungenbei ML das Know-how erworben,ihre Applikation unter .NET zuerweitern und eine echte grafischeWindows-Oberfläche zu gestalten. Somitwurde bereits im Februar mit derErweiterungsprogrammierung in C#begonnen, die gesamte Software erhieltinnerhalb weniger Tage ein komplettneues Oberflächen- und Bediendesign.Highlight dieser .NET Anwendungist das Design in einer Windows-Oberfläche,die bisherige Menüstrukturwurde durch einen Navigator (Baumstruktur)ersetzt, es wurden variableMenüleisten, Iconbars und Pull/Down-Menüs integriert, bestehende CrystalReports für Auswertungen des PRO-FID/2 wurden eingebunden und Datawarehouse-Software-Paketewurden alsViewer in die Anwendung integriert.Frau Kuschel, Geschäftsführerin derR.S., trägt die Verantwortung für dasMigrationsprojekt: „Durch die Entscheidungfür ML ist es uns gelungen,unsere ERP-Anwendung PROFID/2 ineine „echte“ Windows-Applikation zuverwandeln und nicht nur – wie in derVergangenheit – eine GUI-Oberflächeaufzulegen. Dies ist für uns ein großerideologischer Sprung. Wir können nundie Vorzüge unserer geliebten AS/400mit unendlichen Features aus dem.NET-Umfeld erweitern. Wir freuen unssehr auf die weiteren Schritte, die Einbindungdes SQL-Servers und ASP. Unserhöchstes Ziel wäre eine Zertifizierungunseres Produktes PROFID2NETdurch Microsoft.“ Milos Sarbajic óML Software Entwicklungs‐, DienstleistungsundVertriebsges. mbH, Ettlingenwww.ml-software.com 06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN 39


SCHWERPUNKTJava-basierte Lösungen seit 1998FlashbackRPG.NET steuert 5250Koalition derWir kennen unsere Kerngeschäftsfelderund haben schon sehrfrüh mit der Umstellung unserer ERP-Softwarelösung Movex auf Java begonnen,da wir die Möglichkeiten, die diesePlattform für mittelständische Produktions-und Handelsunternehmen bietet,erkannt haben. Unser Ansatz istes, dem Mittelstand die effizientestenWerkzeuge anzubieten. Deswegen arbeitenwir mit Technologien wie Java,XML und SOA. Die Umsetzung von altauf neu erfolgte nicht in einem Schlag.Es war eher eine allmähliche Eingliederung,die alten Technologien sicherund insbesondere nahtlos zu ersetzen.Wichtig war und ist für uns immer, dieInvestitionen und das Vertrauen unsererKunden zu schützen.Mit Java bieten sich den Kundenzahlreiche neue Möglichkeiten und Fähigkeitenzur Modernisierung. Manchemöchten mit einem Portal starten, andereentscheiden sich für eine Lösungbasierend auf Web-Services. UnsereStrategie für die Zukunft ist, weiterdiesen Weg zu verfolgen. Ein gutes Beispielhierfür ist die Veröffentlichungunserer Pläne zu Movex3, der drittenGeneration unserer Movex-Unternehmenssoftware,die wir Mitte Aprilerstmals auf unserer User Conferencein den Staaten präsentiert haben. Diesebietet – nicht zuletzt dank Java – indie Tiefe gehende, branchenspezifischeFunktionalitäten, eine vereinfachte Interoperabilitätmit anderen Systemenund Geschäftspartnern sowie eine insgesamtverbesserte Nutzung.Movex3 enthält den so genanntenADA (Active Document Adapter), derdie Investitionen der Kunden in MovexJava entscheidend beeinflusst. SieGrafiken, Logos vonIhrer iSeries / i5ausdrucken.Formulare auf deriSeries / i5schnell und leicht ändern.Spool-Ausgabe für Fax,e-Mail, Archiv, Office,Internet, Standarddrucker!www.spoolmaster.infokönnen nämlich so schneller, mit wenigerRisiko und zu geringeren Kostendie Vorteile von SOA nutzen als sonst.Ganz kommt SOA wegen der komplexenImplementierung und den hohenKosten für mittelständische Unternehmenoft nicht in Frage. Mit dem ADA-Projekt bietet Intentia eine vernünftigeSOA-Strategie, die für den Mittelstandgenau passt, das sie Flexibilität bietetund gleichzeitig ganz einfach zu implementierenist. Friedbert Schuh óNewLook, bekannt als moderne5250-Emulation mit GUI, undRPG.NET, als Entwicklungswerkzeug,arbeiten in einer Anwendung zusammen.Das Ergebnis ist Effizienz undhoher Bedienungskomfort. Andreas Göringund Christian Neißl haben im Rahmeneines Projekts dafür ein Beispielentwickelt und zeigen, wie man 5250-Dialoge vom PC aus steuern kann.CallCenter-AutomationEin Anruf kommt rein, Sie wissenschon wer am Telefon ist, automatischmit dem Telefonanruf öffnet sich einWindows-Programm zeigt Kundendatenan und positioniert auch gleichdie iSeries-Kundenwartung auf denrichtigen Kunden.Im Windows-Programm erfasst mandie Wünsche des Kunden und leitet seineAnliegen auch gleich per e‐Mail andie dafür zuständigen Leute weiter, inder iSeries Sitzung kann man sich vonden Stammdaten durch die komplettenBewegungsdaten bis hin zur Buchhaltungbewegen, ohne durch zig Menüszu wandern.APIs machen es möglichDas bekannte TAPI liefert die Telefonnummer,mit dem durch dasRPG-Programm der Kunde gefundenwurde. Über RPG.NET werden dieKundenstammdaten eingelesen undangezeigt. Über NewLook API wird dieKundenstammwartung aufgerufen undder Kunde angezeigt. Das RPG.NET-Programm bietet weitere Sichten aufdie iSeries-Stammdaten an. Aber nichtdurch Neuprogrammierung, sonderndurch Aufruf des entsprechenden Programmsauf der iSeries.40MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


ModernisiererNeues Gesicht für Ihre AnwendungGUI mit MehrwertNeuprogrammierungnicht immer nötigNatürlich hätten die Dialoge auch inRPG.NET neu entwickelt werden können,der Kunde hat sich aber dagegenausgesprochen, da der Bedienungskomfortüber die NewLook-Oberflächeausreichend ist. Neuentwicklungenmachen vor allem dort Sinn, wo der angeboteneStandard nicht mehr ausreichtoder bereits überholt ist.Steuern einer 5250-EmulationNewLook liefert mit der Emulation einprogrammierbares Interface, das manin RPG.NET-Projekte einbinden kann.In einem NewLook-Makro wird die gewünschteFunktion abgelegt, ähnlichwie bei Word oder Excel. Die Makroskönnen über einen Editor bearbeitetwerden. Diese Makros sind über dieDLL AXNLLIB erreichbar. Das API stelltdie Methode RunMakro zur Verfügung,an die der Name der gewünschten Aktionübergeben wird. Es können abernicht nur fertig hinterlegte Makrosaufgerufen werden. Natürlich könnenauch fertige Commando-Zeilen übergebenwerden. Dadurch gewinnt man dieMöglichkeit, einen Dialog über ein Windows-Programmzu steuern.Der NewLook-ClientZeigt auch ohne jede Bearbeitung eineOptik, die am Windows-Desktop zuerstgar nicht als Terminal-Programm auffällt.Mit etwas Bearbeitung kann mannatürlich Funktionalität und ein GUI-Erlebnisnachbessern. Die Koexistenz vonRPG.NET-Programmen und NewLook istsomit eine interessante Alternative zuMigrationen.Andreas Göring, Christian Neißl óSystem i-Anwendungen wurden invielen Unternehmen noch vor über15 Jahren auf der S/36 entwickelt undüber die vergangenen Jahre stetig weiteran die Geschäftsprozesse der Unternehmenangepasst. Die Möglichkeitdazu liefert das einzigartige Virtualisierungs-Konzept,das IBM konsequentin allen Modellversionen der Plattformverwirklicht hat und das den Unternehmeneinen optimalen Investitionsschutzbietet.Doch so einzigartig die Architekturauch ist: Die Abwärts-Kompatibität zualtem Code hat ihren Preis. Das Benutzer-Interface,das als textorientierteAnzeigeeinheit entwickelt wurde, kannnicht mehr an aktuelle Technologienangepasst werden. Das Kommunikationsprotokoll5250 OLTP bietet kaumMöglichkeiten zur grafischen Erweiterung.Mehrwert oder Farbanstrich?Den Benutzern geht es bei einer Modernisierungweniger um einen neuenAnstrich der Anwendung sondernvielmehr um die Generierung echterMehrwerte im täglichen Arbeitseinsatz.Durch die hohe Integrationsmöglichkeitmoderner Benutzeroberflächenkommt es zu weniger Medienbrüchenzwischen einzelnen Systemen undProgrammen. Daten aus der System i-Anwendung werden einfach in weitereSysteme eingebunden, Dokumente undBerichte werden automatisiert in Office-Produktenerstellt oder die Anwendungwird mittels Browser Client vonüberall komfortabel bedient.Serverisierung – Die GUIsierungmit Mehrwert!Ein grafisches Benutzer-Interfacefür System i-Anwendungen ist durchden Einsatz der richtigen Werkzeugeschnell und kostengünstig zu realisierenund erfordert dabei keine Änderungenan den Programmen. MittelsAX/ware Server Builder ist es möglich,die bestehenden RPG- oder Cobol-Anwendungenin echte Client/Server-Programmeumzustellen. Dieser Schrittwird als Serverisierung bezeichnet,wobei das 5250-Interface durch einXML-basiertes Client/Server-Interfaceersetzt wird.Die Einschränkungen des 5250-Protokolls sind durch XML überwunden,neue Funktionalitäten sind in dieBenutzeroberflächen integrierbar. XMLermöglicht zudem die einfache Integrationder Programme in weitere Systeme,beispielsweise in Web-Portale. Deroffene XML-Standard ermöglicht zudemUnabhängigkeit von Software-Lieferantenund die Entwicklung eigenerXML-basierter Clients. Auch neue Architekturenwie SOA, die Web-Servicesals Grundlage benötigen, können somitrealisiert werden. Außerdem laufen dieProgramme im Batch-Modus. Somitkönnen Unternehmen überdies günstigereServer-Modelle einsetzen und dieinteraktive Belastung der Server reduzieren.Sascha Rinner óPKS Software GmbH, Ravensburgwww.pks.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN41


SCHWERPUNKTGlobalisierung: Nicht nur reden, sondern handelnProduzieren im AuslandUm auf internationalen Märkten konkurrenzfähig zu sein, sollten Unternehmen ihreProduktionsfaktoren dort nachfragen, wo sie am günstigsten sind. Dies ist einer der Gründe,warum bereits viele Firmen ihre Produktion ins Ausland verlagern.Besonders bei der Offshore-Produktionscheiden sich die Geister undoft werden bereits widerlegte Vorurteilebemüht, um die Argumentationder Gegner zu stützen. Doch was stecktnun wirklich dahinter?Die KostenIm Vergleich zu den heimischen Produktionskosten(Lohn, Sozialabgabenund Aufwendungen für die Infrastruktur)sind sicherlich die geringerenStandort- und Entwicklungskosten diegrößten Vorteile bei der Auslagerung.Umso mehr – betrachtet man die gegenwärtigeSituation – gekennzeichnet voneiner allgemein schwachen Konjunktur.Abhängig von der jeweiligen Projektartund Größe sind bei der Auslandsproduktiondagegen Kosteneinsparungenvon bis zu 50 Prozent möglich! Darüberhinaus führt insbesondere die Offshore-Produktionzu einer deutlichenSenkung der Fixkosten. Denn mit derNutzung von Offshore-Dienstleistungenlassen sich die personellen Ressourceninnerhalb des eigenen Unternehmensverlagern und damit die Fixkosten imBereich Personal in variable Kostenwandeln.Die Flexibilität„Eventuelle Sprachbarrieren und kulturelleUnterschiede werden durch unsere internationalerfahrenen Mitarbeiter vor Ort gelöst. Zudem kanneine lokale Vertretung im Land des Auftraggebersdas Auftreten von kulturellen oder kommunikativenSchwierigkeiten schon im Vorfeld ausschließen.“Rolf Stephan, Vorstandsvorsitzender der NIIT Technologies AGDoch das Unternehmen spart nicht nurGeld, sondern erhöht zusätzlich seineFlexibilität und kann so auf Marktschwankungenschneller reagieren undaktive Zukunftssicherung betreiben.Diese Flexibilität spiegelt sich auchauf technologischer Ebene wieder: Beisich ständig verändernden Trends undNeuerungen kann kein Unternehmensämtliches Know-how ununterbrochenvorhalten: Mit Offshore lassen sich Applikationen,Infrastrukturen oder Prozessefür neue Firmenstandorte oderWerke in kürzester Zeit realisieren undEngpässe reduzieren.Räumliche Distanz, Sprachbarrieren,kulturelle Unterschiede und unterschiedlicheZeitzonen erschweren dieKommunikation. Dieseklassischen Argumenteder Offshore-Gegnerlassen sich leicht entkräften.Gleiches giltfür einen weiterenwichtigen Grund derNearshore-Befürworter:die vielfach großenUnterschiede in derMentalität. Die modernen Kommunikations-und schnellen Transportmöglichkeitenminimieren die räumlichenGrenzen und ermöglichen die schnelleoft zeitgleiche Kommunikation undden zeitnahen Besuch. EventuelleSprachbarrieren und kulturelle Unterschiedewerden durch die Präsenzinternational erfahrener Mitarbeiterund Ansprechpartner vor Ort gelöst.Zudem kann eine lokale Vertretung imLand des Auftraggebers das Auftretenvon kulturellen oder kommunikativenSchwierigkeiten schon im Vorfeld ausschließen.Besonders entscheidend dabei,dass sich die Partner in Fragen derSicherheit, des Datenschutzes und denrechtlichen Belangen an europäischenRichtlinien orientieren.Qualität und Know-howRolf StephanVorstandsvorsitzenderder NIITTechnologies AGrolf.stephan@niit-tech.deUnd wie steht es mit der Qualität? Gernewird behauptet, dass nur die Produktionim eigenen Land, zumindest aber ineinem anderen europäischen Land einehohe Qualität verbürgt. Ungerechtfertigt,denn Offshore garantiert höchsteQualität durch die Verfügbarkeit qualifizierterSoftware-Experten, welchesich nach international anerkanntenQualitätsstandards richtet. Dazu zähltbesonders die CMM-Zertifizierung (CapabilityMaturity Model). CMM ist inzwischender entscheidende, internationalanerkannte Standard für Software-Qualität. Die CMM-Zertifizierung stelltsicher, dass diese Unternehmen ihreProzesse zur Software-Entwicklungoder -Beschaffung kontinuierlichenoptimieren. Dazu unterliegt CMM derständigen Beobachtung und Weiterent-42MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


People Profiles & Solutionswicklung durch das SEI (Software EngineeringInstitute, USA).Und auch das viel zitierte Argumentvon einem eventuellen Knowhow-Transferzum Dienstleiter oder gareinem Know-how-Verlust beim Kundenzieht heute schon lange nicht mehr,die Kernkompetenz verbleibt stetsbeim Kunden. Offshore-Dienstleisterwie NIIT fassen sämtliche Projekte zumBeispiel komplett in einer KnowledgeBase zusammen und stellen diese demKunden nach Abschluss des Projekteszur Verfügung.IT-Unternehmen und ihre Lösungenfür den MittelstandPeople Profiles &SolutionsNachfolgend präsentieren wir leistungsfähige Unternehmen mit ihrenerfolgreichen und beispielhaften Lösungen. Wir würden uns freuen,wenn Sie Anregungen und Informationen aus den Firmenprofilen fürIhr Unternehmen gewinnen können.Und die Arbeitsplätze?Mitentscheidend für die Auslagerungund den daraus resultierenden Erfolgder IT-Produktion ist nicht zu letzt auchdie Akzeptanz durch die Beschäftigtenim Inland, sehen diese doch in dem Offshore-Outsourcingzunächst eine Bedrohungihres eigenen Arbeitsplatzes.Entgegen dieser allgemeinen Meinungerfolgt jedoch eher eine qualitativeAufwertung ihrer Aufgaben durch eineBeschäftigungsveränderung, denn dasKerngeschäft und damit die Kompetenzenbleiben im Inland. Die lokalenMitarbeiter werden jetzt eher in anspruchsvollereAufgaben wie Projektleitung,Anforderungsanalysen oderdas Festlegen von Spezifikationen eingebunden.Langfristig ein sicherer Wegfür den Erhalt von Arbeitsplätzen.Offshore gehört damit zu den wesentlichenFaktoren für die Zukunftssicherungdes eigenen Unternehmens.Besonders mit der Offshore-Produktionvon IT-Projekten lassen sich enormeKostenvorteile bei gleichzeitig hoherQualität und Sicherheit erzielen. DieErgebnisse sind Konkurrenzfähigkeitund vor allem Flexibilität, bezüglichder Veränderungen und Anforderungendes Marktes und der Technologie.Rolf Stephan óSeite 44www.dakoda.deSeite 50www.keos.deSeite 47www.portolancs.comSeite 45www.imix.deSeite 46www.menten-gmbh.deSeite 48www.softwarepartner.netNIIT Technologies AG, Monheimwww.niit-tech.deSeite 49www.ssaglobal.comSeite 50www.tango04.com06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN43


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TECHNIK & INTEGRATIONDaten medienübergreifend archivieren und nutzenFilm abGerade in der Langzeit-Archivierung ist ein Ende des analogen Zeitalters nicht in Sicht.Im Gegenteil: Dokumente, die vor 50 Jahren auf Mikrofilm gebannt wurden, werden sogarin Jahrhunderten noch genauso gut lesbar sein wie heute.Viele Unternehmen archivierenwichtige Informationen nach wievor auf dem Mikrofilm. Während diedigitale Datenspeicherung den betrieblichenAlltag dominiert, gilt die Mikroverfilmungin der Langzeit-Archivierungbis heute als bewährte und wirtschaftlicheMethode. „Entscheidendfür die Wahl der geeigneten Archivierungsmethodeist, dass bei langen Aufbewahrungsfristender Datenzugriffimmer systemunabhängig gewährleistetbleibt“, weiß Claus-Michael Trapp,Leiter des Sachgebietes Informationssicherungan der Bayerischen Staatsbibliothekund verantwortlich für dieBestandserhaltung von Dokumenten.„Mikrofilme könnten notfalls auch mitKerze und Lupe entschlüsselt werden“.Die heutigen Anforderungen gehenweit über die klassische Verfilmunghinaus. Ein modernes Dokumenten-Management verlangt nicht nur einesichere Datenarchivierung, sondernauch eine integrierte Datenverwaltungmit einheitlichem Zugriff ohne Medienbruch.„Als Archivierungsmethodeerlebt die Mikroverfilmung in Kombinationmit modernen Scan-Methodenheute eine Renaissance“, bestätigtThomas Rick, Geschäftsführer der aufdie Optimierung von Dokumentenprozessenspezialisierten Behrens & SchuleitGmbH. Neben der Digitalisierunggehört die Mikroverfilmung zu denKernkompetenzen des DüsseldorferDokumenten-Dienstleisters. Heute verzeichnetdas Unternehmen eine wachsendeAnfrage nach Dienstleistungenim Bereich Mikrofilm-Scannen.Analog speichern, digital nutzenWie können Archivdaten ohne Medienbruchbereitgehalten werden?Vor dieser Frage stand auch einer derführenden Energieanlagenbauer, dieThyssenKrupp Xervon Energy GmbHaus Duisburg. Im Archiv stapelten sichrund 150.000 Mikrofilmkarten mittechnischen Zeichnungen. Dokumentesollten ohne lange Suchzeiten und vonmehreren Mitarbeitern zeitgleich bearbeitetwerden.Deshalb entschied man sich, dasanaloge Zeichnungsarchiv zu digitalisierenund beauftragte Behrens & Schuleit,alle Mikrofilmkarten einzuscannen,auszulesen und zu indexieren. Nacheiner mehrstufigen Qualitätskontrollewurden die Digitaldaten in ein vorhandeneselektronisches Archiv überführt,um sie zugangsberechtigten Mitarbeiternortsunabhängig zur Verfügung zustellen. Christoph Bahn, Controller derXervon Energy, ist mit dem Resultatsehr zufrieden: „Wir können jetzt auchehemals analoge Dokumente unmittelbareinsehen und effizient in digitaleArbeitsprozesse einbinden.“ Durchdeutlich reduzierte Recherche- und Abwicklungszeitenmacht sich die Digitalisierungder technischen Unterlagenschnell betriebswirtschaftlich bezahlt.Schnelle Prozesse, effizienteLösungenAuch die Dortmunder Stadtwerke stehenin Sachen Archivierung vor großenHerausforderungen: Sie sind gegenüberden Rentenversicherungsträgernzur Langzeitarchivierung von PersonalundLohnunterlagen verpflichtet. Ausdiesem Grund werden die Daten allerJahreslohn- und Abrechnungskontenauf rund 11.000 Mikrofiches mit biszu 200 Einzeldokumenten gespeichert.Im Gegensatz zu Mikrofilmen, die fastausschließlich Archivierungszweckendienen, wurden Mikrofiche in den 60erJahren als zuverlässige Arbeitsmittelfür die Datenerfassung und den Datenaustauschentdeckt. Doch wenn heuteregelmäßig Anfragen zu älteren Lohnvorgängenbeantwortet werden müssen,erschweren lange Recherchezeitennach Mikrofichen den Informationszugrifferheblich.Hier bieten sich durch moderneHochleistungs-Scanner neue praxisgerechteLösungen. Innerhalb von sechsMonaten wurden alle Mikrofiches derDortmunder Stadtwerke digitalisiert.Das Einscannen der vorhandenen Mikrofichesmacht den mühsamen Rückgriffauf Originaldokumente überflüssig.Aus Sicherheitszwecken werdensie für eine Langzeit-Archivierung abernoch parallel bereitgehalten. „Das Mikrofilm-Scannenschlägt eine Brückezwischen analoger und digitaler Welt“,so Thomas Rick von Behrens & Schuleit.„In Kombination mit modernenHochleistungs-Scannern wird die Mikroverfilmungnoch viele Jahrzehnteeine sichere und wirtschaftliche Archivierungsmethodebleiben.“Christina Zerres óBehrens & Schuleit GmbH, Düsseldorfwww.scan-service.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN51


TECHNIK & INTEGRATIONSOA – der Ball ist rund…… diese Feststellung werden wir sicherlich im Jahr der Fußballweltmeisterschaft nochmancherorts zu hören bekommen. Dass nicht nur der Ball rund ist, sondern in einem ganzanderen Bereich „die Sache rund zu werden scheint“, ist der Gegenstand dieses Beitrags.Es ist es bestimmt ein wenig weithergeholt, wenn man Fußball mitSOA vergleicht – dem neuen „Phänomen“der IT. S O A, die Abkürzung für„Service Oriented Architecture“, hatsich in den vergangenen Monaten zueinem Brennpunkt in Sachen IT-Entscheidungenund IT-Management entwickelt– und das nicht nur bezogenauf IBM und deren eServer. SOA legtsich auch als Technik oder Philosophieüber die gesamte IT-Struktur. Man liestund hört diesen Begriff immer häufiger– doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?Bevor ich mit dem Erläuternbeginne, möchte ich so was wie eineerste Hilfe in diese Welt geben, indemich die korrekte Aussprache darlege.Der Fachmann spricht SOA als einzelneBuchstaben aus – und nicht etwa als„gelesenes“ Wort. Dies würde eventuellim deutschen Dialekt zur Verwirrungführen – so könnten vielleicht einigeLeser quasi ein „so ah“ interpretieren(dem süddeutschen Idiom für „soauch“). Doch lassen wir die sprachlichenBesonderheiten und betrachtenwir das, was SOA eigentlich ausmacht– oder zunächst besser einmal: wasSOA eigentlich ist.SOA ist kein IBM ProduktSOA ist keine IBM-bezogene Technikoder gar ein IBM-Produkt. Es ist einKonzept, eine Philosophie, die in dergesamten IT-Welt gegenwärtig zu seinscheint. Seit geraumer Zeit findet manbei den „Großen“ in dieser IT-Welt mehrund mehr Hinweise auf SOA-Fähigkeitoder SOA-Unterstützung. Neben IBMsind das zum Beispiel auch Microsoft,SAP oder Oracle (um nur einige wenigezu nennen), die ihre Produkte – ähnlichwie IBM – seit Jahren auf Service-Orientierung,die mit SOA verbunden ist,abstimmen.„Objektorientierung“ oder auch„Web-Services“ sind nur Beispiele fürVorboten, die auch die IBM in den letztenJahren in Richtung SOA auf den Marktgebracht hat. Zwar nicht zwingend mitSOA anzuwenden, bieten sich Web-Services optimal für die Einbindung ineine SOA-Umgebung an. Web-Serviceslassen sich in den unterschiedlichstenTeilbereichen des System i5 und derübrigen eServer wiederfinden. AndereTechniken, die für den Einsatz von SOAprädestiniert sind, finden wir in Formvon CORBA (Common Object Broker Architecture)oder auch EJBs wieder. Solltesich jetzt der bodenständige getreueRPGler in diesem Fremdwort-Wirrwarrnicht mehr wiederfinden, dem sei gesagt:auch RPG ist – bestimmte Voraussetzungeneinmal unterstellt – SOA-fähig!Sicher ist SOA im Wesentlichen aufneue Technologien ausgerichtet, aberdas bedeutet nicht zwangsläufig dieAufgabe der seit Jahren bewährten RPGund/oderCobol-Anwendungen – im Gegenteil.Denn der Sinn und Nutzen vonSOA liegt in der Wiederverwendung vonKomponenten; in welcher Sprache dieseerstellt wurden ist dabei zweitrangig.SOA ist keine neue TechnologieSOA beschreibt an dieser Stelle keineneue Technologie, wie es in der Vergangenheitbeispielsweise WebSphere gemachthat. (Obwohl, wie wir später sehenwerden, dass WebSphere auch eineKomponente von IBM ist, die genau inRichtung SOA ausgerichtet ist. So stelltzum Beispiel der WebSphere BusinessModeler die Basis für Modellierung undgrafische Verarbeitung von Geschäftsprozessenund deren Umsetzung mitvorhandenen IT-Komponenten dar.)Definition der GeschäftsprozesseSOA beschreibt ein Konzept – einegrundlegende Definition der Realisierungder Anforderungen. Ausgangsvoraussetzungdafür bilden dieGeschäftsprozesse, auf deren Basismit vorhandenen und wiederverwendbarenServices und Komponenten dieAnforderungen modelliert werden. DieAnforderungen lassen sich dabei nichtmehr nur mit Hilfe eines oder einigerweniger Programme realisieren, sondernwerden auf Basis von Fragmentenzu einer Einheit zusammengefügten.Fragmente können dabei unabhängigeDienste, Programme, Module oder auchServices sein.Dabei werden gleich mehrere Zieleverfolgt, die zudem auch als wesentlicherNutzen für den Einsatz von SOAherausgestellt werden können:ó Mehrfachverwendung vorhandenerSoftware-Komponenten bzw. Servicesó Optimierung und Vereinfachung derGeschäftsprozesseó Schnelles Reagieren auf Veränderungender Anforderungen innerhalbder Geschäftsprozesseó Steigerung der FlexibilitätObjektorientierungKommt Ihnen beim Lesen dieserPunkte nicht auch zwangsläufig die52MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Assoziation zur „Objektorientierung“in den Sinn? Nein, es ist nicht nur eineObjektorientierung auf Programmebene,mit der eine Wiederverwendbarkeitverbunden ist. Objektorientierung bietetsich zwar auch für den Einsatz mitSOA an, aber SOA geht wesentlich weiterals über den Basisansatz auf Objektbzw.Programmebene. SOA dient derModellierung der Geschäftsprozesse,deren Realisierung und Optimierungim Vordergrund stehen. Zwar lassen einigeFachleute verlauten, SOA sei „einManagement und kein Technologiekonzept“,was jedoch – schaut man sichSOA einmal genauer an, nicht wirklichzutrifft. Es ist vielmehr eine Kombinationbeider Bereiche.Komponenten als Dienste undServicesSOA besteht aus vielen kombinierbarenKomponenten, die als Dienste, Servicesoder Programme miteinander verbundenoder aber koordiniert miteinanderzusammengefügt werden können.Damit will man in Zukunft die individuelleProgrammierung und die Erstellungvon Programm-Giganten minimierenund die Realisierungszeiten fürneue Anforderungen auf ein Minimumbeschränken – unter anderem mit demZiel, eben auch schnell auf neue Anforderungenreagieren zu können und sogegenüber möglichen Mitbewerberndie Nase immer ein wenig weiter vornzu haben.Deshalb empfiehlt es sich auch fürdie klassischen RPG-Anwender: DenkenSie einmal über einen modularenAufbau der Programme nach (wenn Siedies nicht bereits in der Praxis realisierthaben) und schaffen Sie so eineBasis für die SOA-Fähigkeit ihrer Anwendungen– die Technik dazu steht Ihnenseit einigen Jahren zur Verfügung!Wer glaubt, „ab sofort machen wirSOA“ – sollte Vorsicht walten lassen.Denn ein SOA-Projekt lässt sich wirklichnur in sehr wenigen Fällen als eineArt „Big Bang“ in einem Unternehmenrealisieren. Gerade in der iSeries-Weltherrschen noch „urständig“ gewachseneProgrammstrukturen vor. Unddoch: ein Anfang mit SOA kann in derTat einfach sein – allerdings liegt hierdie Kunst in einem kleinen und überschaubarenAnfang. Versuchen sieeinfach, einen einfachen Geschäftsprozesszu definieren und mit Hilfeder verfügbaren Dienste, Services undProgrammkomponenten abzubilden.Sollten letztere noch zu starr vorhandensein (weil sie nach alten Technikenund Methoden entwickelt wurden),dann versuchen Sie diese in einzelneModule oder Prozeduren umzustellen.Sie werden schnell erkennen, dassdies nicht wirklich sonderlich schwerist. Trotzdem können weite Teilbereichebestehender Programmlogik auch zukünftigunverändert genutzt werden.Es ist nicht mehr der Trend – „Wir führeneine neue Software ein“ oder „Wirmüssen etwas komplett neu entwickeln“oder „Das kostet Monate, wennnicht Jahre“ – nein, es ist der Ansatzvon simplifizierten Anforderungen, derdamit verbundenen Realisierung sowieder Optimierung von Synergien.SOA ist kein Muss in Bezug auf einenWechsel in die Welt von Java undWebSphere, obwohl gerade dort vieleEinsatzbereiche und Möglichkeitendurch den Einsatz von SOA bestehen.Auch Unternehmen, die beispielsweisegewachsene RPG-Anwendungen weiterhineinsetzen wollen und diese durchgeschickte Kombination mit neuenKomponenten „aufpeppen“ möchten,dürften schnell den Nutzen dieser Methodefür sich erkennen.Jörg Zeig óCLICK towww.midrange.deWeitere wichtige Informationen vomIT-Profi Jörg Zeig zum Thema SOAgibt es in der Online-Ausgabe vonMIDRANGE MAGAZIN.06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN53


TECHNIK & INTEGRATIONDrucken im Netz rechnet sichIPDS Software-Drucker-ClientsEquipment- und Material-Einsparungen, höhere Wirtschaftlichkeit, mehr Zuverlässigkeitund Wiederholgenauigkeit sind Prämissen, die Unternehmen heute verwirklichen. Solcheaktuellen Anforderungen hatte die CSP Computer Schnittstellen Peripherie GmbH im Focus,als sie die Neuentwicklung für unternehmensweite Druckkonzepte im Netzwerk vorstellte.IPDS und SCS Software-Drucker-Clientist eine Software, welche IPDSoder SCS Host-Datenströme auf dieunterschiedlichen Druckeremulationenvon Laser, Matrix und Etikettendruckerkonvertiert. Laser‐, Matrix‐, oder Etikettendruckerwerden mit Standard-Ethernetschnittstellenim Netz installiert. Alleentsprechenden IPDS Software-Dru-cker-Clients können auf einem vorhandenenServer installiert werden. Dieserleichtert die Administration, Konfiguration,Software-Wartung und das Software-Updatingfür die unternehmensweitenDrucker erheblich. Gegenüberalternativen Software-Konzepten leistetdiese Software einen höheren Datendurchsatz;es können beliebig viele Clientspro Server – abhängig von dessenLeistung – installiert werden. Hierbeisteht der Investitionsschutz im Vordergrund.Gegenüber herkömmlichenHardware-Lösungen – wie z. B. IPDSSIMM Modulen – wird die Softwareeinmalig investiert. Ein entsprechenderSoftware-Subscription Vertrag sichertdie einwandfreie Funktion der Lösung54MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


auf Jahre. Alle Netzwerkdrucker bietenin Verbindung mit den Drucker-Clientsein einwandfreies Rückmeldeverhaltenzum System i5. Somit sind Datenverlusteausgeschlossen.Bei der Software-Lösung für Serverunter Windows 2000, XP oder Server2003 stehen die Konverter in Formeines Server-Dienstes zur Verfügung.Der Rechner wird durch den Einsatzdes Konverters aus Sicht des Netzwerkszu einem Printserver für mehrere Drucker.Der Konverter steht damit allenBenutzern im Netzwerk zur Verfügung.Die Konfiguration der Konverter erfolgtunter Zuhilfenahme eines eingebautenHTTP-Servers und kann damit praktischvon jedem Rechner im Netzwerkaus erfolgen. Ein eventuell auf demServer bereits installierter HTTP-Serverwird nicht angetastet und kann ohneProbleme parallel weiterbetriebenwerden. Für die zentrale Überwachungdurch einen Administrator stehenentsprechende HTTP-Seiten zur Verfügung.Zusätzlich können bei BedarfSNMP-Traps zu allen wichtigen Statusänderungenund Fehlermeldungenversandt werden. Mit einem entsprechendenSNMP-Monitor lassen sichso alle Konverter (auch die weitererServer) überwachen. Abhängig von derArt des Konverters werden verschiedeneNetzwerkprotokolle unterstützt.Während IPDS ausschließlich mit demPPR/PPD-Protokoll nutzbar ist, werdenin allen anderen Fällen die ProtokolleRAW und LPR/LPD unterstützt.Bei der Kommunikation mit demDrucker gibt es genau wie bei derSoftware für Arbeitsplatzrechner zweiMöglichkeiten:1.) Der Konverter stellt die konvertiertenDruckdaten in eine Druckerwarteschlangedes Windows-Systems.Von dort werden sie dann, eventuellzusammen mit Druckaufträgen ausanderen Quellen, zum Drucker gesendet,sobald dieser verfügbar ist. Fehlermeldungendes Druckers gehen anden Server. Auf diese Weise lassen sichsowohl lokal am Server angeschlosseneDrucker (LPT, USB, COM) betreiben alsauch alle Netzwerkdrucker, die auf diesemServer konfiguriert sind. Dabei istdas verwendete Netzwerkprotokoll fürden Konverter völlig ohne Belang, dadie Übertragung zum Drucker vom Servergesteuert wird. Für den druckendenRechner ist der Ausdruck beendet, sobaldder Konverter die Druckdaten vollständigübernommen und quittiert hat.Wann allerdings der Ausdruck tatsächlichauf dem Papier ist, kann er nichtfeststellen. Fehlermeldungen des Druckersgibt es prinzipiell nicht; die durchdie Konverter simulierten Drucker sindnie offline und haben immer Papier.2.) Der Konverter nimmt in demAugenblick, in dem ein Druckauftragbei ihm aufläuft, über das NetzwerkKontakt mit dem Drucker auf. Ist derDrucker verfügbar und bereit, hängtsich der Konverter quasi als ein Relaiszwischen den druckenden Rechner undden Drucker. Somit ist der druckendeRechner über den Zeitpunkt destatsächlichen Ausdrucks informiert.Der Konverter selbst ist dabei für dendruckenden Rechner transparent. Fehlermeldungendes Druckers werden anden druckenden Rechner weitergeleitet,so dass dieser darauf reagieren kann.Bei dieser Art des Druckeranschlussesmüssen allerdings die beiden beteiligtenNetzwerkverbindungen das RAW-Protokoll benutzen.Die Druckleistung eines Servers istnaturgemäß sehr stark davon abhängig,welche Dienste sonst noch auf demServer laufen. Ein aktueller Server,der ausschließlich für convert4printzur Verfügung steht, bringt es auf eineGesamtdruckleistung von 6.000 Seitenpro Minute. Rüdiger Peschke óCSP Computer Schnittstellen Peripherie GmbH,Rodgauwww.csp-gmbh.de 06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN55


TECHNIK & INTEGRATIONEinstieg in die Objekt-Orientierung für RPG-ProgrammiererObjektorientierung in RPG.NETDer Umstieg von der prozeduralen in die objektorientierte Programmierung ist einebeachtliche Hürde. Da diese Technologie eine große Umstellung in allen Belangen einesProjekts verlangt, ist bei Einführung von Objekt-Orientierung (OO) Vorsicht geboten.Durch die Menge an neuen Verfahren,Regeln und Notwendigkeitengibt es auch viele Möglichkeiten, Projektezum Scheitern zu bringen. Beierfolgreicher Anwendung von OO-Konzeptenwerden Sie aber in der Lagesein, wiederverwendbare Programmezu erstellen, die Ihnen die Wartung undErweiterung von Projekten erleichtern.Nur keine EuphorieWenn Sie in einer Umgebung programmieren,die OO-Techniken ermöglicht,heißt das noch lange nicht, dass Sieobjektorientiert programmieren. WennSie Objekte nur benutzen, programmierenSie noch nicht objektorientiert.Wirklich objektorientiert programmierenSie erst dann, wenn Sie OO-Sprachmittel– wie Klassen, Vererbung, Kapselungetc. – in Ihren Programmeneinsetzen. Mit OO lassen sich Projektetoll umsetzen, wenn man richtig an dieSache herangeht. Allerdings kann mandas nicht von heute auf morgen, aucherfahrene Programmierer sollten fürden Einstieg genug Zeit einplanen.1 Click-Ereignis auf Button „Name“Kleine SchritteZuerst die Theorie und dann die Praxis!Nur kontinuierliches Lernen mitaufbauenden Übungen bringt Sie imThema weiter. Kaum ein RPG-Programmiererwird Zeit haben, an monatelangenSchulungen teilzunehmen oderSUMMARyDieser Beitrag soll zeigen, dass Sie mitIhrem RPG-Wissen in der Lage sind, objektorientierteKonzepte umzusetzen.vor einem Projekt eine akademischeAusbildung in OO zu absolvieren. Deshalbsollten Sie für den Start von OO-Projekten externe Kompetenz zu Rateziehen und das richtige Werkzeug wählen.Eine gut geeignete Umgebung wieRPG.NET begleitet Sie vom Einstieg biszum professionellen Umgang mit derOO-Technologie. In RPG.NET entscheidenSie die Komplexität der Konzepteselbst mit und damit auch, wie Sie IhreProjekte abwickeln und wieviel Zeit Siefür Schulung einplanen.OO ist nicht gratisPlanen Sie Ihren Einstieg in diese moderneTechnologie nach Ihren Möglichkeitenund Bedürfnissen. BedenkenSie, dass OO-Technologien in derPlanung wesentlich aufwändiger sindals herkömmliche Projekte – der ROIkommt erst später. Bekanntlichbetragen die Wartungs-und Änderungskosten überden gesamten Lebenszyklusgesehen mehr als 80 Prozentder Projekt-Gesamtkosten.Das ist Grund genug, um sich mit OOzu beschäftigen. Machen Sie nur nichtden Fehler, Ihrem Vorgesetzten vorStart ihres ersten OO-Projekts von zuerwartenden Einsparungen zu erzählen,die Sie in der Anfangsphase sichernicht haben werden. Rechnen Sie mitInvestitionen in die Entwicklungsumgebungund mit Schulungskosten fürIhr Team.Objekte, Eigenschaften, Ereignisseund MethodenZuerst geht es um die Klärung einigerBegriffe der Objekt-Orientierung. EinObjekt – wie zum Beispiel ein Printfile– ist RPG-Programmierern nichtneu. Der Printfile hat Attribute – wiezum Beispiel eine bestimmte OUTQ(Eigenschaft). Ein Ereignis (Event) wirdvom Benutzer oder der Programmlogikausgelöst, beim Printfile wäre das dieEröffnung in einem Programm. Soweitwenden wir iSeries-Programmierer dieObjekt-Orientierung bereits an. Natürlichgeht das auf .NET weiter. In einem56MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


Windows-Dialogprogramm besitzt einButton die ‚Click’-Eigenschaft mit einerdamit verbundenen Ereignisbehandlung.Innerhalb dieser Ereignisroutinewird eine Methode eines Objektsverwendet, um Daten zur Verfügungzu stellen. Dieses Objekt baut auf einbereits vorhandenes Objekt auf und ergänztnur mehr die geforderten Daten.Es braucht sich nicht mehr darum zukümmern, wie die Basisdaten zustandegekommen sind. Die Routine, die dieDaten bereitstellt, wird „OO-Methode“genannt. Methoden kann man Parameterübergeben und sie geben üblicherweiseeine Klasse als Ergebnis zurück.2 Ereignisbehandlungsroutine für Button „Name“Vererbung und KapselungDurch den Verweis auf das Basisobjekt„erbt“ eine Klasse Eigenschaften sowieMethoden seiner Basisklasse. Innerhalbseiner Logik greift das ableitendeObjekt auf Arbeitsfelder zu, die nurin der eigenen Routine existieren. Dadurchkann das Feld i (typischer Namefür Schleifenzähler) in jeder Routinevorkommen, ohne dass man sich Gedankenmachen muss, ob man einenWert verändert, der anderswo verwendetwird. In iSeries-RPG sind alle Variablenfür das komplette Programm gültig– sie sind also „global“. Die Möglichkeit,einen Gültigkeitsbereich (Scope)für Variablen anzugeben, sowie das„Verstecken“ der Logik, das heißt, wiedie Daten zustande gekommen sind,nennt man „Kapselung“.3 Klasse „Kunde“ mit Methode „LeseName“UND eingebetteter Klasse „Kundendaten“„Keep it simple“…… heißt die oberste Regel. Nehmen siesich für ihr erstes Projekt nicht allzuviel vor. Unser Beispiel in Abbildung1 zeigt folgenden Ablauf: Der Benutzerklickt auf den Button „Name“, daraufhinwird die Ereignisroutine in Abbildung2 ausgelöst. Wie Sie hier sehen,beschäftigt sich das Programm garnicht mit dem Datenzugriff. Die Datenwerden in der Klasse „clsKUNDE“ (Abbildung3) eingelesen und dannals Klasse an das Programm zu-06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN57


TECHNIK & INTEGRATION4 Klasse „Kunden Umsatz“ benutzt Klasse„Kunde“ als Basisklasserückgegeben. Somit muss dasaufrufende Programm wederwissen, wo die Daten zu finden nochwie sie strukturiert sind.Wiederverwenden von Objekten5 Klasse „Kundenumsatz“ erbt von Basisklasse „Kunde“Die Klasse „KundenUmsatz“ wird vonder Klasse „clsKunde“ abgeleitet, da sienicht nur den Umsatz, sondern auch dieKundendaten an den Aufrufer zurückgebensoll. Sie bedient sich der Klasse„clsKunde“ als Basisklasse, da einemehrfache Kodierung der Einleselogikfür die Kundendaten zu vermeiden ist(siehe Abbildung 4). In Abbildung 5finden sie den Code der Methode „LeseNameUndUmsatz“der Klasse „KundenUmsatz“.Wie sie sehen, wird hierdie Basisklasse verwendet.Kommt Ihnen das bekannt vor?Wenn Sie diese Vorgangsweise mitIhrer gewohnten Arbeitsweise vergleichen,dann kommt ihnen das sicher bekanntvor. In ihren aktuellen Programmenwerden sie – ohne OO – ähnlichvorgehen.Ein wesentlicher Unterschied ist,dass sie die Schnittstelle zwischen Ereignisund aufgerufener Klasse vonder Klasse selbst erben und nur Felderergänzen (Abbildung 5: Klasse „Umsatzdaten“).In RPG haben sie ja nichtdie Möglichkeit, die Felder einfach vomaufrufenden Programm zu erben.In der Objektdarstellung von VisualStudioin Abbildung 6 wird die Klassemit ihrer Objekthierarchie dargestellt.Respekt ist angebracht6 Klassenhierarchie in Objekt-BrowserAuch wenn Sie nun zu dem Schlusskommen, dass dieses Beispiel nichtwirklich aufregend ist, sollten Sie bedenken,dass die Komplexität von OO-Umgebungen sehr schnell zunehmenkann. Angst oder Scheu vor der OO-Welt ist unangebracht, Respekt schon.Sie haben als RPG-Entwickler eine guteWissensbasis, um in die objektorientierteProgrammierung einzusteigen.Christian Neißl ó58MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


VVA-Gruppe stellt um auf PSi Laserdrucker von PFBZuverlässiger ZeitschriftenversandIntelligente IT-Konzepte müssen heute vor allem zwei Kriterien standhalten: Sie müssen dieFlexibilität des Unternehmens erhöhen und die Effizienz steigern.Die Unternehmensgruppe VVAKommunikation ist als VerlagsundMedienunternehmen mit rund 500Mitarbeitern an sieben Standorten national(Düsseldorf, Essen, Baden-Baden,Stuttgart, Berlin und Hamburg) und international(Dubai) vertreten. Von derAnalyse bis zur Implementierung innovativerKommunikationsinstrumentebietet die Gruppe Full-Service auseiner Hand. Das Leistungsspektrumumfasst Konzeption, Redaktion undGrafik, PR- und Online-Maßnahmen,Anzeigen- und Vertriebsmarketing bishin zu Druck und Versand.Ein besonderer Kundenservice sinddie komplexen Logistiklösungen, diedie VVA-Gruppe für den Versand vonZeitschriften, Katalogen und anderenDruckerzeugnissen entwickelt hat. Fürden Zeitschriftenversand nutzt das Unternehmenden automatischen Adress-Update Service der Deutschen Post, derseit Mitte 2004 an die Verwendung bestimmtergelber Adressetiketten, der sogenannten Cheshire-Etiketten, gebundenist. Für den Druck dieser Etikettenund weiterer Fulfilment-Aufgaben wurdenSysteme eingesetzt, die bereits indie Jahre gekommen waren. Im Zugeökonomischer und struktureller Entwicklungenkooperiert die VVA-Gruppemittlerweile mit Postgesellschaften ausganz Europa.Neue Systeme wirtschaftlicher alsReparaturDer für die Drucker zuständige Servicepartner,die Firma PFB – Printing forBusiness GmbH aus Freudenberg, wurdedaher mit einer Wirtschaftlichkeits-analyse beauftragt. PFB empfahl nachintensiver Analyse den Austausch derbisherigen Systeme gegen Endloslaserdruckerder PSi Laser GmbH, da dieseDrucker die geforderten Kriterien ambesten erfüllten und bereits vielfach inFulfilment-Centern für den Druck vonCheshire-Etiketten eingesetzt werden.Zentrales Argument war neben ihrerwesentlich schnelleren Abfertigungdes Druckvolumens vor allem die Prozess-Sicherheit.Einer erfüllt alle AnforderungenJährlich versendet die VVA-Gruppeallein am Standort Düsseldorf 80 bis100 Millionen einzeln adressierte Zeitschriftenund Kataloge. Dass die weltweitenSendungen zielgenau und termingerechteintreffen, wird durch dieenge Zusammenarbeit mit nationalenund internationalen Postdienstleisterngarantiert.„Dabei müssen die unterschiedlichenAnforderungen der internationalenPartner erfüllt und in den industriellenProduktionsfluss eingebundenwerden“, berichtet Norbert Müller undführt weiter aus: „Es handelt sich hierz. B. um grafische Freimachungsvermerkeder RoyalMail und der SwissPostoder diverse Barcodes der US-Mail, dieberücksichtigt werden müssen. Für dieDeutsche Post kommen zudem auchunterschiedliche Papiersorten und -farbenzum Einsatz.“Das klassische Cheshire-Etikett derdeutschen Post setzt für die elektronischeErkennung eine exakte Druckpositionierungsowie ein sauberesSchriftbild unbedingt voraus.Leistungsstark, flexibel, kosteneffizientZu den großen Vorteilen der PSi Laserdruckergegenüber dem Wettbewerbzählen unter anderem die hohe Bediener-und Servicefreundlichkeit. Spezialkenntnissesind kaum erforderlich unddie Rüstzeiten sind minimal. Der zweiteZufuhrtraktor ermöglicht den Übergangvon einem zum nächsten Druckjobohne Zeitverlust. Die programmierbareAnsteuerung war für die Verantwortlicheninnerhalb der VVA-Gruppe einwichtiges Kauf-Kriterium.Die langlebigen Verbrauchsmaterialienkönnen jeweils einzeln ausgetauschtwerden, was zusätzlich dieKosten senkt. Auf Grund ihrer kompaktenAbmessungen beanspruchendie Drucker nur wenig Standfläche undsind mobil für Anpassungen an neueAufstellbedingungen. „Während wir fürden Abtransport und die Entsorgungder alten Systeme zwei LKW und denEinsatz von Staplern benötigten, genügtefür die beiden PSi Laserdruckerein LKW, von dem die Drucker ganzbequem auf Rollen an den Aufstellortgeschoben werden konnten“, berichtetBert Jansen-Balthasar, Geschäftsführerder PFB. Auch von der einfachen Installationzeigt er sich begeistert: „Für dieStromversorgung der beiden PP 4050genügte eine normale Steckdose, währendandere Systeme einen Starkstromanschlussbenötigen.“Katrin Köster óPFB GmbH, Freudenbergwww.pfb.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN59


MARKTÜBERSICHTFoto: Andreas KollmannMit Sicherheit ist Host-Integration ein ThemaTrends im Host Access-BereichMarktforschungsstudien belegen, dass immer noch an die 70 Prozent unternehmensrelevanterDaten auf Mainframes gespeichert sind. Die Gründe dafür sind nach wie vor aktuell:günstige Administrationskosten für Nutzer und Systeme, Zuverlässigkeit, optimale Verfügbarkeit,gute Skalierbarkeit – abgerundet durch ein hohes Maß an Sicherheitsfunktionen, dieden Zugriff auf geschäftskritische Daten ohne Risiko zulassen.Externe Privatkunden oder Mitarbeiterin ihrem Home Office,Lieferanten und Partner oder auchFirmenkunden erhalten verstärkt dieMöglichkeit, auf Host-Anwendungenim Unternehmen zuzugreifen. AufWeb-Oberflächen werden selektiv Teileder Host-Informationen in Selbstbedienungsanwendungenpräsentiert. NebenPC-to-Host- und Multi-User Windowsto-Host-Zugriffwird immer mehr derWeb-to-Host-Zugriff ein Thema für dieHost-Integration.So wird der Großrechner auch inZukunft einen wesentlichen Bestandteilin unternehmensweiten IT-Struktureneinnehmen. Klassische Nachteile,vor allem in der Benutzerführung, wer-den durch entsprechende Connectivity-Lösungen ausgeglichen: der Endanwendermerkt gar nicht, dass er auf einenHost zugreift. Er arbeitet im Idealfall inseiner vertrauten Windows-Umgebungund nutzt per Drag&Drop grafischeWerkzeugleisten und Funktionsfelder,Mausunterstützung und Hot Spots. ImHintergrund spielen sich allerdingskomplexe Prozesse ab, da heterogeneUmgebungen sowie unterschiedlicheProtokolle und Anwendungen miteinanderverknüpft werden müssen. Hiersind moderne Host-Access-Lösungengefragt.„Entscheidender Punkt für uns, inden kommenden Jahren an einer HostAccess-Lösung festzuhalten, war, dasseine Vielzahl unserer Geschäftsprozessein den Großrechneranwendungenabgebildet sind“, bringt es Ulrich Tokarski,Teamleiter IT-Solutions beimBeratungs- und Systemhaus für dieImmobilienwirtschaft Aareon, auf denPunkt. 20.000 Anwender greifen viaHost-Access-Lösung der Esker GmbHauf bewährte Business-Anwendungendes IBM-Großrechners zu.Host Access bedeutet heute immerauch noch Zugriff auf Legacy-Applikationen,von denen man so einfach nichtloskommt. Viele Unternehmen wollenihre Daten und Abläufe der Altsystemefür neue Geschäftsprozesse undAnwendergruppen nutzbar machen. Esbesteht daher ein Bedarf an Weiterent-60MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


ANBIETERwicklung und Migration der traditionellenTechnik in moderne Systemumgebungen.Auch für die Stadt Hamburg sinddie genannten Vorteile der wesentlicheGrund dafür, weiterhin eine Terminal-Emulationslösung einzusetzen, umdamit problemlos auf sämtliche hostbasierteGeschäftsanwendungen zuzugreifen.Dataport, IT-Dienstleister deröffentlichen Verwaltung in Hamburgund Schleswig-Holstein, setzt Tun Emulvon Esker behördenübergreifend ein.Die Lösung ermöglicht den einzelnenBezirksämtern von Polizei, ArbeitsundFinanzamt den Zugriff auf alleAnwendungen, die auf den zentralenGroßrechnern liegen. In einem derartgroßen Arbeitsverbund, der insgesamtca. 30.000 Anwender umfasst, könnentheoretisch alle Anwender auf diesesSystem zugreifen. Bei Dataport gehtman davon aus, dass davon circa 1.000Anwender gleichzeitig die zentralenApplikationen über Host-Zugriff nutzen.Diese Beispiele bestätigen die Ergebnisseeiner IDC-Studie aus dem Jahr2004 (Quantifying the Business Benefitsof Host Access), die die heutigeBedeutung von Host-Access und Legacy-Integrationmit Kosteneinsparungenvon 5,8 Millionen Dollar durch Host-Integrationslösungen „State of the Art“nachweist. Ergebnisse der Studie sindinsbesondere, dass sich die Anwenderproduktivitätverbessert, Kosteneinsparungendurch reduzierten Aufwandfür Training, Hardware und Serviceserzielt werden sowie die Schaffungvon Produktivitätsvorteilen innerhalbder IT-Abteilungen durch geringerenAufwand für Host-Administration undSupport.Zentrales Management sorgt fürvereinfachte ProzesseDie Möglichkeit einer vereinfachtenSystem- und Netzwerk-Administrationwar der entscheidende Grund für dieOrganisationseinheit „Arbeitsrechtund Arbeitsinspektion“ des Bundesministeriumsfür Wirtschaft und Arbeitin Österreich, den Zugriff auf den zentralenHost via Terminal-Emulationenzu ermöglichen. Dadurch erhalten alledezentralen Außenstellen für Angelegenheitendes technischen und arbeitshygienischenArbeitnehmerschutzesZugriff auf die Anwendungen des Großrechners.Bei der Einführung einer neuenHost-Access-Lösung hatte man es sichzum Ziel gesetzt, durch Vereinfachungder gesamten IT-Infrastruktur den Aufwandfür das System-Management unddie Netzwerk-Administration für alleangegliederten Behörden deutlich zureduzieren. Durch die zentrale Administrationder Zugriffsrechte auf dieverschiedenen im Behördennetz existierendenHost-Anwendungen wird z. B.die Verwaltung der unterschiedlichenClients deutlich optimiert. Bei circa450 Anwendern über alle Dienststellenbedeutet dies eine enorme Reduzierungdes gesamten Verwaltungsaufwandesfür die Betreuung jedes einzelnen Arbeitsplatzes.FazitDer Zugriff auf den Großrechner bleibtnach wie vor aktuell. In vielen Unternehmensind nach wie vor zentraleGeschäftsprozesse in den Großrechneranwendungenabgebildet. Um diesezum Teil immensen Investitionen zuschützen, haben viele Unternehmenein starkes Interesse an der kontinuierlichenWeiterentwicklung des traditionellenHost-Zugriffs sowie eineoptimale Integration in modernen Systemumgebungen.Der Trend geht – lautAnalysten – hin zu einer verstärktenIntegration der Host-Daten und -Logikin neue Geschäftsprozesse.Dr. Rafael Arto-Haumacher óEsker GmbH, Münchenwww.esker.deIT-Infrastruktur-Spezialisten3Com GmbH(+49) 089/25000-0AFFIRMATIVE computer products GmbH(+49) 06724/9304-0AJE Consulting GmbH & Co. KG(+49) 02672/9364-0ALCO GmbH(+49) 06126/9360-0APOS Informatik AG(+41) 062/28865-65AS/point Software&Beratungsgesellschaft mbH(+49) 02451/4900-0AttachmateWRQ GmbH(+49) 02102/4965-0Avaya-Tenovis GmbH & Co.KG(+49) 0800/2661-000Avenum Technologie GmbH(+43) 01/92101-0Avnet Technology Solutions GmbH(+49) 0711/797305-0Axel GmbH(+49) 0202/9460723B IT Solution GmbH(+49) 0202/60905-0Bechtle GmbH & Co.KG(+49) 02151/455-0becom Informationssysteme GmbH(+49) 02304/931-3Esker Software GmbH(+49) 089/700887-0FRITZ & MACZIOL Software u. ComputervertriebGmbH(+49) 0731/1551-0Fujitsu Siemens Computers GmbH(+49) 089/3222-1894GATE Informatic AG(+41) 031/33501-11Gräbert Software + Engineering GmbH(+49) 030/896903-33GUS Deutschland AG(+49) 0221/37659-0IBV Informatik GmbH(+49) 07621/4092-0IGEL Technology GmbH(+49) 0421/1769-240Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 3.500 Produkte von über 1.100Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.de06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN61


MARKTÜBERSICHTIT-Infrastruktur-SpezialistenImixs Software Solutions GmbH(+49) 089/452136-0IT-Services and Solutions GmbH(+49) 0371/6978-2220K&P Computer Service- und VertriebsGmbH(+49) 0611/4479-0Magirus Deutschland GmbH(+49) 0711/72816-0menten EDV-Beratung GmbH(+49) 02202/2399-0MEPA-DATA AG(+41) 044/80010-30ML Software Entwicklungs‐, Dienstleistungs-und Vertriebsges. mbH(+49) 07243/5655-0NCT GmbH(+49) 06147/913-0Perle Systems GmbH(+49) 0421/1769-287PROFI Engineering Systems AG(+49) 06151/8290-0PSIPENTA Software Systems GmbH(+49) 030/2801-2000SoftM Software und Beratung AG(+49) 089/14329-0Steeb Anwendungssysteme GmbH(+49) 07062/673-0Stemmer GmbH(+49) 0228/25903-10SUMMIT IT CONSULT GmbH(+49) 02402/10290-0Tech Data GmbH & Co. OHG(+49) 089/4700-0UBL Informationssysteme GmbH(+49) 06102/303-3UFK Unternehmensberatung(+49) 030/265555-33Ulrich Wilsch GmbH & Co. KG(+49) 089/64169-0VEDA GmbH(+49) 02404/5507-0WS Datenservice Zentrale und Technik(+49) 07334/92198-0Würth Phoenix GmbH(+49) 07931/91-6000CLICK towww.midrange.deEine Übersicht aller uns bekannterAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Siein der aktuellen Online-Ausgabe.Skyways mit neuem Server von SoftM SIDer Pinguin fliegtDie Anforderung: Die Server-Landschaft konsolidieren, diePerformance steigern und maximale Verfügbarkeit sichern.Um all diese Anforderungen zu erfüllen,stellte der Münchner ReiseanbieterSKW Flugreisen GmbH aufhöchste Klasse um: Ein IBM eServerOpenPower – installiert von der SoftMSystemintegration (SI) – löste eine Umgebungunterschiedlicher Hardware-Produkte ab.Die Serviceorientierung steht imMittelpunkt des expandierenden mittelständischenUnternehmens SKW.Grundbedingungen sind hohe Verfügbarkeitund Schnelligkeit der angebotenenDienste. Die neue IT-Infrastrukturbietet dem wachstumsorientierten Unternehmendie nötige Sicherheit undFlexibilität. Die Technologiekompetenzbildet auch heute noch ein Grundelementder starken Marktposition. Dieinnovativ weiterentwickelte Buchungsmaschinesorgt zusammen mit flacheninternen Strukturen und minimalemVerwaltungsaufwand für günstige Kostenund bietet dem Kunden ein optimalesAngebot.Eine zuverlässige und leistungsstarkeIT bildet das Rückgrat der Geschäftsprozesse.Skyways setzt dabeikomplett auf Open Source Softwareund Linux. Die Plattform für die geschäftskritischenAnwendungen ist derSuse Linux Enterprise Server 9. AufHardware-Seite waren bisher verschiedeneServer-Systeme im Einsatz. „Umeine gleichmäßige hohe Performancezu sichern und ein Höchstmaß an Verfügbarkeitunserer Dienste sicherzustellen,haben wir uns für einen IBMOpen-Power Server entschieden. Durchdie Konsolidierung verschiedener Serverauf einer Maschine mit mehrerenPartitionen vereinfachen wir darüberhinaus die Administration“, erläutertder IT-Verantwortliche Herbert Leitzdie Zielsetzung bei der Erneuerung derIT-Infrastruktur.Die Systeme IBM eServer OpenPower basieren auf einer MainframeähnlichenHardware-Plattform undsind speziell auf die Linux-Umgebungausgerichtet. Mit hoher Leistung, Zuverlässigkeit,Verfügbarkeit und Datenverarbeitungsleistungerfüllen die Systemehöchste Anforderungen heutigerUnternehmensumgebungen. Die 64-Bit-POWER-Server basieren auf einerflexiblen, offenen Linux-Architektur.Friedrich Koopmann óANWENDERUnter den Online-Reisebüros kann dieSKW Flugreisen GmbH aus München-Schwabing eine Sonderrolle beanspruchen:Das 1994 gegründete Unternehmenbrachte im Folgejahr die damalseinzige Internet-Buchungsmaschine fürTouristikunternehmen auf den Markt.www.skyways.deANBIETERDie SoftM Systemintegration GmbHist ein Full-Service-Anbieter für IT-Infrastruktur– von der Planung über denBetrieb bis zur Pflege. Besonderes Augenmerklegt SoftM SI auf die zukunftssichereSkalierbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeitder Lösungen. Ein Schwerpunktthemasind innovative Konzepte fürServer- und Storage-Konsolidierung.www.softm.com62MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


SAP Business One zum FestpreisMigration in nur zwei MonatenViele KMU schrecken vor SAP zurück – die Lösung gilt vermeintlich als zu komplex und zuaufwändig. Doch Unternehmen wie die HW-Regale AG aus Rümlang beweisen das Gegenteil.In nur zwei Monaten konnte der Betriebzusammen mit dem IBM BusinessPartner MEPA DATA AG von einereigenen Lösung auf SAP Business Onemigrieren„Effizient, flexibel, innovativ“– mit ihrer Firmenphilosophie setztsich die HW-Regale AG aus Rümlang beiZürich selbst hohe Maßstäbe. Mit modularenRegalsystemen für gewerblicheund private Kunden hat sich das Handelsunternehmeneine lukrative Nischeerobert. Doch um den Anspruch im Alltaggerecht zu werden, reichen hervorragendeProdukte nicht aus; selbst einKMU mit zwölf Mitarbeitern brauchteine zukunftsorientierte IT. „Ansonstenkönnen wir keinen erstklassigenService bieten“, so GeschäftsführerinIngrid Weishaupt.Die vorhandene IT-Infrastrukturerwies sich im schneller werdendenTagesgeschäft dabei immer mehr alsHemmschuh. Kein Wunder: Die Lösungnamens „Opera“ wurde vor rundzehn Jahren eigens für HW-Regale AGprogrammiert und war am Ende ihresLebenszyklus angelangt. Ingrid Weis-haupt ging deshalb auf die Suche nacheiner Alternative. „Eine solche Softwareauszuwählen ist wie heiraten“,schmunzelt sie. Es sollte auf jeden Falleine hoch integrierte Standardlösungsein.Ein System für allesSAP Business One: Das ist das Universumeines mächtigen ERP-Systemsin Miniformat. Sämtliche Aspekte desUnternehmens sind damit abgedeckt:Administration, Stammdaten, Finanzwesen,Ein- und Verkauf, Bestellwesen,Lagerhaltung, Bankabwicklung, Berichtswesenusw. Der große Vorteil: DieDaten müssen nur einmal erfasst undgepflegt werden und stehen in allenModulen stets aktuell zur Verfügung.Der Zugriff über das Internet gehörtdabei selbstverständlich zum Standard,wie auch ein systematisches CRM.Sind die Vorteile einer solchen Lösungin der Theorie schnell verdeutlicht,stellt sich die Frage, ob sie sichauch in einer konkreten Implementierungrealisieren lassen. Wichtig ist vorallem, wie schnell das Produkt auf dieindividuellen Belange des Anwendersangepasst und der Altbestand an Datenübernommen werden kann. Doch schonvor der eigentlichen Implementierungkonnte der IT-Dienstleister demonstrieren,wie einfach sich das SAP-Produktindividualisieren lässt. Aufgrund dersorgfältigen Vorarbeiten und des hohenEngagements konnte die Lösung danninnerhalb von weniger als zwei Monatenfür sieben Arbeitsplätze vollständigeingeführt und produktiv geschaltetwerden – inklusive der Übernahmealler Datenbestände und Stücklistensowie Anpassung der Formulare. Diein der Zeit auftretenden Probleme wurdenschnell und flexibel gelöst. Das seitAnfang Mai laufende System ist beiden Mitarbeitenden gut angekommen:„Jetzt“, so Ingrid Weishaupt, „arbeitenwir daran, die Software noch effizientereinzusetzen.“MEPA-DATA AG, Klotenwww.mepa.chDie Wahrheit über HochverfügbarkeitslösungenMIMIX von Lakeview Technology• Die Ersten mit Remote Journaling: Sie entscheiden,ob Remote, Local oder gar kein Journaling• MIMIX IntelliStart : einfache Installation undKonfigurations-Assistent• MIMIX AutoGuard : Monitoring auf einen Blick• MIMIX Switch Assistent : sorgt für Sicherheit beimUmschalten• MIMIX: DIE Lösung für i5/OS, Windows, Linux und UNIAlle Anderen• Eingeschränkt auf Remote Journaling• Eingeschränkt auf antiquierte Installations –und Konfigurationsprozeduren• Monitoring auf zu vielen Stufen und mit zuvielen Oberflächen• Eingeschränkte Anleitung beim Umschalten• Eingeschränkt auf i5/OSCopyright © 2006, Lakeview Technology. Alle Rechte vorbehalten. Lakeview and MIMIX sind eingetragene Marken von Lakeview Technology Inc. Weitere Namen sindgegebenenfalls eingetragenen Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.Warum sich einschränken?Get The Facts!LakeviewTech.com/VertrauenSieDenFaktenoder Anruf bei+49 2131 5126691The Information Availability Company06/2006 · MIDRANGE MAGAZINUSA Hong Kong Singapore Brussels London63


MARKTÜBERSICHTBischöfliches Ordinariat Eichstätt mit DV-Infrastruktur von FuMDV-Infrastruktur neu gestaltetWer langfristig Kosten einsparen will, muss nicht selten erst einmal Geld ausgeben. Nachdiesem einfachen betriebswirtschaftlichen Prinzip handelte auch das Bischöfliche Ordinariatdes bayerischen Bistums Eichstätt in Zusammenarbeit mit der Fritz & Macziol.Zwar geht die Leitung des Bistumsbereits seit einiger Zeit den Weg,durch sukzessive strukturelle Änderungenund Sparmaßnahmen in allenBereichen schon bald einen ausgeglichenenHaushalt ohne Rücklagenentnahmezu erreichen. Trotzdem entschiedensich die Verantwortlichen imvergangenen Jahr, in die Neugestaltungder DV-Infrastruktur zu investieren.Ziel dabei war in erster Linie die Ablösungder vorhandenen ESS-F20, um diehohen Wartungskosten zu reduzieren.Gleichzeitig forderten neue Projekteim Open-Umfeld sowie die geplanteEinführung eines zentralen, flexiblenDatenmanagements eine Erhöhung derbisherigen Leistungsfähigkeit.Komplettpaket aus einer HandFür die Konzeption und Realisierungdes komplexen Projekts beauftragtedas Bischöfliche Ordinariat das UlmerSoftware- und Systemhaus Fritz& Macziol. Ausschlaggebend für dieseEntscheidung war zum einen die hoheBeratungskompetenz der Experten,ANBIETERFRITZ & MACZIOL: INFOMA, 1987 gegründet,betreut heute weit über 1.500Kunden aus den Bereichen Kommunen,Industrie, Handel, Dienstleistung sowieBanken und Versicherungen. Der IBMPremier Partner erzielte mit seinen rund300 Mitarbeitern an fünfzehn Standortenin Deutschland, Österreich undder Schweiz im Kalenderjahr 2005 einenGesamtumsatz von über 100 Mio. Euro.www.fum.dezum anderen überzeugte das IT-Unternehmenmit dem großen Vorteil, dieHard- und Software sowie den Serviceals individuell entwickeltes, bedarfsgerechtesKomplettpaket aus einer Handbieten zu können.Storage Manager von TivoliMit der Vorgabe zur Implementierungeines flexiblen, zentralen Storage Managementsund der unterbrechungsfreienDatenmigration von der ESS-F20auf die neue Umgebung realisiertenSpezialisten die Umstrukturierung derDV-Landschaft im Eichstätter Ordinariat.Dafür installierte das FuM-Team einPlattensubsystem DS6800 mit 2,3 TBKapazität für performante DB-Anwendungenim Open-Umfeld. Für das täglicheBackup auf dem Platten-Pool unddie wöchentliche Speicherung auf Bandstehen ein Plattensubsystem DS4100mit 3,5 TB Kapazität sowie eine 3582-Tape Library mit LTO3-Laufwerk zurVerfügung. Als Backup-Software ist einentsprechend konfigurierter Tivoli StorageManager (TSM) Version 5.2 unterWindows im Einsatz.Katastrophenfall berücksichtigtANWENDERDas Bischöfliche Ordinariat Eichstättbetreut mehr als 440.000 Katholikenin 279 Pfarreien. Zu den Aufgaben zählenauch die Betreuung von Schulen,Bildungseinrichtungen, die KatholischeUniversität Eichstätt – Ingolstadt, dasBischöfliches Seminar Eichstätt (Priesterseminar),108 Büchereien des St. Michaelbundes,das Diözesanmuseum unddas Jura-Museum Eichstätt sowie vieleSozial-caritative Dienste und Einrichtungenwie Altenheime, Behinderteneinrichtungen,Wohnheime und Werkstätten,Kinderheime etc.www.bistum-eichstaett.deUm die Anforderungen in einem eventuelleintretenden Katastrophenfallzu erfüllen, wurde die Tape Library ineinem rund 100 Meter entfernten Gebäudeteiluntergebracht. Sie ist überSAN an den TSM-Server angebunden.Als besonders vorteilhaft erweist sichdabei, dass die Sicherungsbänder inder Tape Library verbleiben können.Die manuelle Herausnahme und anschließendeDeponierung im Tresorentfallen. Das zentrale Datenmanagementfür den Open-Bereich übernimmtder SVC Storage Virtualisierungs Controller.Das System gewährleistet darüberhinaus, dass die Daten von der ESSunterbrechungsfrei auf den neuen Storagemigriert werden konnten.Seit Mitte letzten Jahres ist die leistungsfähigeDV-Lösung in Eichstätt imEchtbetrieb. Ein erstes Fazit der Verantwortlichenim Bischöflichen Ordinariatfällt überaus positiv aus. So laufenBackup und Restore der Daten deutlichstabiler und schneller, das Datenmanagementgestaltet sich wesentlicheinfacher. Die flexible Zuteilungsmöglichkeiterlaubt zudem eine bessereAusnutzung von Plattenplatz. Und dieEinsparung von Kosten als eine Grundvoraussetzungfür die Investition in dasneue System konnten die Eichstättervon Anfang an auf der Haben-Seite verbuchen.Robert Schreiner ó64MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


SERVICEFIRMEN dieser ausgabeABAS Software AG . . . . . . . . . . . . . . www.abas.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Armaturenwerk Hötensleben . . . . . www.awh.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Behrens & Schuleit GmbH . . . . . . . . www.scan-service.de . . . . . . . . . . . 51Bison Schweiz AG . . . . . . . . . . . . . . www.bison-solution.com. . . . . . . . . .10CSP GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . .54Dortmunder Stadtwerke AG . . . . . . www.dsw21.de . . . . . . . . . . . . . . . . .51Esker GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.esker.de. . . . . . . . . . . . . . . . . 60Forschungszentrum Jülich . . . . . . . www.fz-juelich.de . . . . . . . . . . . . . . 32FRITZ & MACZIOL . . . . . . . . . . . . . . . www.fum.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . .64IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14Infor Global Solutions GmbH . . . . . . www.infor.com . . . . . . . . . . . . . .32, 36Karlsruher Messe- und Kongress . . www.kmkg.de . . . . . . . . . . . . . . . . .16Lawson Deutschland (Intentia). . . . . www.intentia.de . . . . . . . . . . . . . . . 40Magic Software Deutschland . . . . . www.magicsoftware.com/germany. .12MEPA-DATA AG . . . . . . . . . . . . . . . . . www.mepa.ch . . . . . . . . . . . . . . . . 63ML Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ml-software.com . . . . . . . . . . 39MPDV Mikrolab GmbH . . . . . . . . . . . www.mpdv.de . . . . . . . . . . . . . . . . 32NIIT Technologies AG . . . . . . . . . . . . www.niit-tech.de . . . . . . . . . . . . . . 42oxaion AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de. . . . . . . . . . . . . . . . 29PFB GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pfb.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59PKS Software GmbH . . . . . . . . . . . . . www.pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41PSIPENTA Software Systems . . . . . . www.psipenta.de . . . . . . . . . . . . . . 24R.S. Consulting & Software GmbH . . www.rscons.de. . . . . . . . . . . . . . . . 39SKW Flugreisen GmbH . . . . . . . . . . www.skyways.de . . . . . . . . . . . . . . 62SoftM Software und Beratung AG. . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . .26, 62Soreco AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.soreco.ch . . . . . . . . . . . . . . . 34ThyssenKrupp Xervon Energy . . . . www.thyssenkrupp-xervon.de . . . . . 51Vereinigte Verlagsanstalten . . . . . . www.vva.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59Wohlhaupter GmbH . . . . . . . . . . . . . www.wohlhaupter.de . . . . . . . . . . . 29AUTOREN dieser ausgabeDr. Rafael Arto-Haumacher . . . . info@esker.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60Dr. Ralf Bracht. . . . . . . . . . . . . . bracht@de.ibm.com . . . . . . . . . . . . . . . . .37Christian Christ. . . . . . . . . . . . . christ@christian-christ.de. . . . . . . . . . . . 25Andreas Göring . . . . . . . . . . . . . andreas@goering.de . . . . . . . . . . . . . . . 40Peter Herzog . . . . . . . . . . . . . . . peter.herzog@bison-group.com . . . . . . . .10Steffen Herzog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Christian Hestermann . . . . . . . christian.hestermann@infor.com. . . . . . . 32Tanja Hossfeld . . . . . . . . . . . . . tanja.hossfeld@infor.de . . . . . . . . . . . . . 36Einar Karlsen . . . . . . . . . . . . . . einar.karlsen@de.ibm.com . . . . . . . . . . . 37Dr. Jürgen Kletti . . . . . . . . . . . . w.kletti@mpdv.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . 32Friedrich Koopmann . . . . . . . . . friedrich.koopmann@softm.com . . . . .26, 62Katrin Köster. . . . . . . . . . . . . . . info@pfb.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59Klaus-Peter Luttkus . . . . . . . . . luttkus@eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 7Inserenten dieser AusgabeANTARES . . . . . . . . . . . . . . . . . www.antares-informatik.ch. . . . . . . . . . . . 7avenum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.avenum.com . . . . . . . . . . . . . . . 12, 13BISON . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bison-group.com . . . . . . . . . . . . . . 15COLT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.colt.net . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31COMMON . . . . . . . . . . . . . . . . . www.common-d.de . . . . . . . . . . . . . . . . 23CSP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5Dakoda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.dakoda.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . 29GATE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.gate.ch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . . . . .19Hübner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.huebner-aachen.com . . . . . . . . . . . 16IBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2Imixs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.imixs.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54ITP Verlag . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . . . . . .28, 55KEOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.keos.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50KMK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midvision.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 68Lakeview. . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lakeviewtech.com . . . . . . . . . . . . . 63Magic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.magicsoftware.com . . . . . . . . . . 27, 33menten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.menten-gmbh.de . . . . . . . . . . . 18, 46ML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ml-software.com . . . . . . . . . . . . . . 37NCT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.nctgmbh.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . .16NetManage . . . . . . . . . . . . . . . . www.netmanage.de . . . . . . . . . . . . . . . . 11oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21Portolan . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.porolancs.com. . . . . . . . . . . . . . . . .47ROHA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26, 40S+S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softwarepartner.net . . . . . . . . . . . . 48SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14Soreco. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.soreco.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39SSA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ssaglobal.com . . . . . . . . . . . . . 16, 49SUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.summit-it-consult.de . . . . . . . . . . . .17Tango/04 . . . . . . . . . . . . . . . . . www.tango04.com. . . . . . . . . . . . . . . . . 50TOOLMAKER . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 67UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9UFK-Berlin. . . . . . . . . . . . . . . . . www.ufk-berlin.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 53WILSCH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53Würth Phoenix . . . . . . . . . . . . . www.wuerth-phoenix.de. . . . . . . . . . . . . 22Paul Meier. . . . . . . . . . . . . . . . . paulm@mepa.ch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63Christian Neißl . . . . . . . . . . . . . c.neissl@niceware.at . . . . . . . . . . . . 40, 56Rüdiger Peschke . . . . . . . . . . . . produkt@csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . 54Sascha Rinner. . . . . . . . . . . . . . rinner@pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41Milos Sarbajic . . . . . . . . . . . . . . msarbajic@ml-software.com. . . . . . . . . . 39Robert Schreiner . . . . . . . . . . . rschreiner@fum.de. . . . . . . . . . . . . . . . . .64Friedbert Schuh . . . . . . . . . . . . friedbert.schuh@de.lawson.com . . . . . . . 40Renato Stalder . . . . . . . . . . . . . rstalder@soreco.ch . . . . . . . . . . . . . . . . 34Rolf Stephan . . . . . . . . . . . . . . . rolf.stephan@niit-tech.de . . . . . . . . . . . . 42Martin Vollmer . . . . . . . . . . . . . mvollmer@guskoeln.de . . . . . . . . . . . . . 66Volker Vorburg . . . . . . . . . . . . . vo@afoe.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24Jörg Zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . hjzeig@zebis.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52Christina Zerres . . . . . . . . . . . . zerres@conovo.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 51IMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Michael WirtChefredakteur: Michael Wirt (M.W.)REDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26eMail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.), Irina Hesselink (I.H.),Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter Jägle(KDJ), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENPLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela KollerTelefon +49 8191 9649-23eMail michaela.koller@midrange.dePLZ 5 – 9: Brigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24eMail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORAT Text Lift, Thomas GaissmaierBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. 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Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden,dass die beschriebene Lösung oder verwendeteBezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechtenist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE MA-GAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661eMail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 30300PRODUKTIONProduktionsleitung: Michael WirtSatz und Druckvorstufe: Popp Media Service,AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.06/2006 · MIDRANGE MAGAZIN65


SERVICEGLOSSEVORSCHAUSystem „i serious“Gut, dass jetzt draußen wieder die Gänseblümchen wachsen. Sindsie doch nach wie vor mein zuverlässigstes BI-Tool: Der Mittelstandinvestiert, er investiert nicht, er investiert... Im Moment scheint das Ergebniswieder auf Schönwetter zu schwenken – also: Er investiert! Imletzten Quartal investierte er bereits mehr – aber es kam weniger dabeiheraus. So jedenfalls lesen sich die Analysen zum 22-prozentigen Rückgangder System i-Verkäufe der ersten drei Monate verglichen mit demersten Quartal 2005. Das untere Ende der neuen Modellreihe habe sichprächtig verkauft, allerdingsseien Preis und Margen massivgedrückt worden, um einbesseres Preis/Leistungsverhältniszu erreichen. Was hingegenfehlt, war ein günstigesInvestitionsklima am oberenEnde der System i-Produktfamilie– dort, wo die Margensatt sind und die BetreuungGewinn bringt. Das wäre einSchreck, wenn in den Konzernzentralen nach den Usern nun auch dieServer freigesetzt würden. Erste Auffanggesellschaften sollen schon gegründetworden sein. Über System i AGs wird ebenfalls diskutiert. DerZuwachs an Rechnerleistung kennt keine Konjunkturzyklen, die Nachfragenach Rechner-Power aber schon. Mit einem dreiprozentigen Umsatzanstiegin Europa rangiert der Alte Kontinent an vorletzter Stelle in IBMsglobaler Umsatzbetrachtung. Zwei Megamärkte hingegen starten durchmit hohen zweistelligen Zuwächsen: Indien und Russland. Wir werdenweiter Gänseblümchen befragen müssen, damit der Mittelstand hierzulandeweiter investiert. Wenn man bei Finanzierungsangeboten von 27Euro pro Monat für einen SMB-gerechten xServer überhaupt noch vonInvestments reden kann.Martin Vollmer óMIDRANGE indexMIDRANGE MAGAZIN 07/2006erscheint am 20. 6. 2006SCHWERPUNKTWorkplace-AnwendungenWorkplace umfasst alle Funktionen vonDomino und Lotus. Neben den umfangreichenKalenderfunktionen stehen Messaging‐,Office- und Webfunktionalitätenin einer Umgebung zur Verfügung.HochverfügbarkeitHigh Availability definiert sich in jedemUnternehmen anders. Für den Fall derFälle muss gewährleistet sein, dass dieAusfallzeit so gering wie möglich ist undein Restore der Daten funktioniert.MARKTÜBERSICHTHuman ResourcesIm Bereich HR sind Personalabrechnungs-und Verwaltungssysteme gefragt,die die jeweiligen gesetzlichenAnforderungen und Arbeitszeit- und Abrechnungsmodelleberücksichtigen. Wirberichten über Anbieter und Anwender.Welche Anbieter von Werkzeugen zurSoftware-Entwicklung oder -Modernisierungkennen Sie?Welche Kriterien sind bei der Auswahlvon unternehmenskritischer Anwendungssoftwarefür Sie am wichtigsten?Welche Vorteile wären/sind für Sie beimEinsatz von CRM-Software am wichtigsten?181,0024Feb. März April830März April Mai4,020April Mai Juni73,5135,7590,5012654153,02,52,01031,545,250,000óBorlandóIBMóJacadaóMicrosoftóSeagull2100óKompetenz der LösungóBeratungsqualitätóZukunftssicherheitóWirtschaftlichkeitóRäumliche Nähedes Anbieters1,00,50,00ó Bessere Kundenbindung ó Unterstützung desó Erhöhg. d. Kundenzufried. Controllingsó Bessere Steuerg. d. Vertr. ó Steuerung des MarketingsMIDRANGE INDEX wird von den Lesern unseres Online Services „Management IT-Briefing“ per Mausklick-Abstimmung erhoben.Die Auswertungen werden rollierend über drei Monate präsentiert. Die Ergebnisse erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.CLICK toManagement IT-Briefing: Ihr eMail-Info-Dienst, 2-wöchentlich, mit aktuellen Trend-Themen. Bestellen unter www.midrange.de66 MIDRANGE MAGAZIN · 06/2006


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