Gewinnspiel - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Gewinnspiel - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Halloween im Zoo

Schon am Eingang begegnen

einem Gespenster, Hexen hän-

Die Halloween-Fühlkiste

gen an Bäumen und aus allen

Ecken leuchten Kürbisfratzen. Im

Zoo ist es stockfinster, von weitem

hört man das Gebrüll des

Löwen, Kinder kreischen und

Die funkelnden Augen des Luchses

selbst die Erwachsenen schrecken

vor plötzlich aus der Dunkelheit

auftauchenden fiesen Gestalten

zurück. Vorbei am Luchsgehege,

eigentlich ist hier alles ruhig.

Plötzlich raschelt es und zwei

blinkende Augen leuchten aus

dem Dunklen. Ein knarrendes Geräusch,

Nebel steigt hinter einem

Gebüsch auf, dann sieht man in

ein geöffnetes Grab, eine Hand

reckt sich heraus, ein weiteres

Gräberfeld wird sichtbar. Schnell

weiter, ein kleines Zelt, eine ge-

spenstische Gestalt bietet an, die

Hände in Fühlkisten zu stecken.

Aus der Ferne hört man Schreie

und eine Motorsäge. Was einen

jetzt erwartet, ist Furcht erregend.

Ein aus vielen Zelten zusammen-

Finstere Gesellen lauern überall

gestelltes Labyrinth. Innen Dunkelheit.

Durch schwarze Tücher

abgehängt, erreicht man ständig

neue Räume, in denen gruselige

Gestalten hocken, bewaffnet mit

Messern und Sensen. Und wieder

das Geräusch der Motorsäge,

ein Mann mit einer schwarzen

Der Mann mit der Säge

Kutte und weißer Gesichtsmaske

hält einen blutenden Arm in der

Hand, auch die Säge ist blutverschmiert.

Eine täuschend echte

Inszenierung, die manche Kinder

sehr skeptisch verfolgen und dann

doch lieber schnell zu ihren Eltern

laufen, - man weiß ja nie..

SPD Lücklemberg: Kultur und Ehrungen

Nachdenkliche und heitere Geschichten

aus der Adventszeit,

vorgetragen von der Märchenerzählerin

aus Leidenschaft Katja

Lämmerhirt, bildete das kulturelle

Rahmenprogramm der traditionellen

Weihnachtsmatinee der

Lücklemberger Sozialdemokraten

in der Begegnungsstätte der AWO

Lücklemberg. Die langjährige Ratsvertreterin

Ingrid Krämer-Knorr

und der Lücklemberger SPD Vorsitzende

Michael C. Meurer nahmen

die Auszeichnungen vor. Für 60 Jahre

Mitgliedschaft in der SPD wurde

Helga Straeter geehrt, Erika Garske

und Wilhelm Roeben sind seit 50

Jahren Sozialdemokraten, Bernd

Seifert, Maria Imhoff und Bernd Kunert

seit 40 Jahren, Ulrike Eisenhardt

trat vor 25 Jahren in die Partei ein

und Carmen Meurer vor 10 Jahren.


Verkehrsrecht: Zwei kurz aufeinander

folgende Geschwindigkeitsüberschreitungen

können eine einzige Tat darstellen

Das Oberlandesgericht Hamm

(OLG) hatte sich als zuständiges

Gericht im Rechtsbeschwerdeverfahren

mit einem Sachverhalt

auseinanderzusetzen, in dem eine

Fahrzeugführerin auf der A40 bei

einem Tempolimit von durchweg

80 km/h innerhalb von ca. 1 Minute

mit Geschwindigkeiten von

143 km/h, bzw. 136 km/h gleich

zweimal in eine Radarkontrolle

geriet.

Die Stadt Essen verhängte gegen

die Betroffene mit zwei Bußgeldbescheiden

jeweils eine Geldbuße

in Höhe von 275,00 Euro, bzw.

150,00 Euro und Fahrverboten

von 2 Monaten, bzw. 1 Monat in

dem Parallelverfahren.

Gegen diese legte die Betroffene

jeweils Einspruch ein. Das zuständige

Amtsgericht verhängte

hierauf gegen die Betroffene eine

Geldbuße in Höhe von 150,00

Euro und 2 Monaten Fahrverbot,

bzw. in der Parallelsache 100,00

Euro und ein 1-monatiges Fahrverbot.

Auf die Rechtsbeschwerde in dem

zeitlich später gegen die Betroffene

eingeleiteten Verfahren hob

das OLG das Urteil auf und stellte

das Verfahren ein. Die Kosten des

Verfahrens wurden der Staatskasse

auferlegt. Das OLG führt hierzu

aus, dass diesem Verfahren

aufgrund des zeitlich vorgelager-

ten Parallelverfahrens das Verfahrenshindernis

der anderweitigen

Verfolgung derselben Tat entgegen

stehe. Insoweit sei die Tat

im verfahrensrechtlichen Sinne

identisch mit der Tat des Parallelverfahrens,

da es sich gemäß den

anerkannten Definitionen um einen

– nach natürlicher Auffassung

– einheitlichen Lebensvorgang

handelt.

Das OLG stellte klar, dass es sich

bei mehreren, im Verlaufe einer

Fahrt begangenen Geschwindigkeitsüberschreitungen

eines Kraftfahrzeugführers

im Regelfall wohl

um mehrere Taten handeln dürfte.

In einem Einzelfall wie dem Vorliegenden

ist jedoch ausnahmsweise

dann von einem einheitlichen

Vorgang und damit einer

prozessualen Tat auszugehen,

wenn ein enger zeitlicher und örtlicher

Zusammenhang bestünde

und die Geschwindigkeitsbegrenzung

durchweg verlaufe, sich also

nicht ändere.

Eine andere Beurteilung würde

den einheitlichen Lebensvorgang

unnatürlich aufspalten. In der

praktischen Konsequenz hatte die

Betroffene also lediglich 150,00

Euro Geldbuße zu zahlen und ein

Fahrverbot von 2 Monaten auferlegt

bekommen.

Rechtsanwalt Christian Dreier

Traditionelles Grünkohlessen und Mitgliederehrungen

bei der CDU Kirchhörde

Ende November fanden im Café-

Restaurant des Augustinum das

traditionelle Grünkohlessen und

die Ehrung langjähriger Mitglieder

der CDU Kirchhörde durch den

Vorstand, mit dem Vorsitzenden

Matthias Ullrich an der Spitze,

statt. Geehrt wurden: Winfried

Hinz (40 Jahre), Uwe Fischer (30

Jahre), Friedrich Dieck, Dirk Reitis,

Stefan Dreist und Gisela Weiß

(je 25 Jahre) und Holger Schmitt

(20 Jahre). Anlässlich dieser Feier

waren sehr viele Mitglieder anwesend,

darunter auch zahlreiche

langjährige Weggefährten, die

bereits zum Teil auch selber mehrfach

geehrt worden waren.

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3


Zum „Bayerischen Frühschoppen“

hatte das Team, unter der

Leitung von Friedhelm Lorenz,

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A Hax’n und a Bier

Der AWO-Treff an der Sichelstraße

22 erstrahlt im neuen Glanz.

Mitglieder, Freunde und Ehrengäste

strömten herbei, um die komplett

sanierte Begegnungsstätte

Ein Prosit auf das neue Haus. Von li. Karin

Bergmann, Detlef Schroeder,

Birgit Kamzela-Bode Gerda Kieninger und

Petra Müller

zu besichtigen. „Heute können

wir feiern, nach mühevoller, gemeinsamer

Arbeit können wir

stolz auf unser Werk blicken“.

Karin Berghoff, Petra Müller und

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In der AWO ist was los…

Tag der offenen Tür in der AWO Persebeck

eingeladen. Der Raum des Begegnungszentrums

Persebeck ,

am Grotenkamp 31, war blauweiß

geschmückt. Viele fleißige

Helfer/innen, die sich speziell für

diese Veranstaltung einheitlich in

schwarzen Polohemden mit rotem

Tuch präsentierten, versorgten

ihre zahlreichen Gäste. Auf der

Speisenkarte stand heute gegrillte

Schweinshaxe mit Sauerkraut.

Dazu gab es Bierspezialitäten

Harkortstraße


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Beim „Bayerischen Frühschoppen“ konnten

die Besucher das Tanzbein schwingen

Wiedereröffnung der AWO Begegnungsstätte Bittermark

Birgit Kamzela-Bode, die drei

Vorstandsmitglieder der AWO

Bittermark bedankten sich bei allen

Freunden, Helfern und Sponsoren.

Wochenlang hatten sie gemeinsam

geschuftet. „Der Staub

war überall, in den Kleidern und

Schuhen, im Auto, ja selbst noch

Susanne Wilhelmina und Irina Rosenhut

zu Hause im Bad“, so erzählten

die fleißigen Helfer/innen. Die

finanzielle Last von 181 700 €,

konnte zwar durch zahlreiche

Spenden aufgeteilt werden, trotz-

Teamarbeit

dem musste die AWO Bittermark

tief in ihre Taschen greifen. „Wir

sind jetzt blank“, sagte Detlef

Schroeder, selbst AWO Mitglied,

der als Architekt den Umbau ehrenamtlich

geplant hatte. Weitere

Spenden sind daher herzlich

willkommen. Frau Gerda

Kieninger, Landtagsabgeordnete

und Vorsitzende des AWO-Unter-

MaRei wünscht allen Kunden ein geruhsames Weihnachtsfest

und ein gesundes Jahr 2010. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen!

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mit und ohne Alkohol. Für beste

Unterhaltung sorgten die Original

Ruhrpottsteirer mit zünftiger Musik.

Das Trio stammt aus dem niederrheinischen

Moers und gehört

zu den beliebtesten und erfolgreichsten

Musikanten der Oberkrainer

Musik aus dem Ruhrgebiet.

bezirks Dortmund eröffnete das

von Grund auf renovierte Haus,

Pfarrer Schneider von der evangelischen

Philippus-Gemeinde

segnete es und überreichte drei

Bücher über die Geschichte des

Kabel und Rohre müssen neu

verlegt werden

Kirchspiels Kirchhörde. Viele Politiker/innen

des Bezirks Hombruch

sprachen ihre Glückwünsche aus.

Den feierlichen Rahmen gestalteten

Susanne Wilhelmina (Gesang)

und Irina Rosenhut (Klavier).


Zu diesem Thema hatte Herr Lenz,

Vorsitzender der AWO Kirchhörde/

Löttringhausen , Herrn Willi Garth,

Vorsitzender des Vereins zur Förderung

der Heimatpflege, eingeladen

Mehrere fast heile Tonkrüge wurden ausgegraben,

einige noch mit Getreide darin.

und viele interessierte Bürger/innen

waren in der AWO-Begegnungsstätte

Möllershof erschienen. Willi

Garth eröffnete seinen Vortrag zunächst

mit ein paar geschichtlichen

Daten, die die Verbindung zwischen

Hörde und Löttringhausen zur da-

Hörder Geschichte und sensationelle archäologische Funde an der Hörder Burg

Vortrag im „Möllershof“

maligen Zeit belegten: So berichtete

er von Konrad auf der Mark, dem

Stadtgründer von Hörde, der auf der

Bergung von zwei kleineren Schleuderkugeln

vor der Burg. Es wurden auch wesentlich

größere gefunden. Eine Kugel wurde

eindeutig am Drachenfels geschlagen. Der

Trachitstein ist der Beweis.

Hörder Burg gewohnt hatte. Er hatte

auch das Hörder Clarissenkloster

gegründet. Das Kloster erhielt viele

Schenkungen, darunter auch Land

und Höfe. Daraus resultieren Verhandlungen

über Güter und Ländereien,

auch in Löttringhausen. Aus

den Clarenberger Klosterurkunden

fand er noch folgende Ereignisse:

Am 26. Juli 1343 wird Hinric van

Lotfrodinchusen, also Löttringhausen,

beim Verkauf von Land in den

Ein Ortband aus dem 13. Jh. Es ist aus

Bronze und schützte das Ende der

Schwertscheide aus Leder, damit der

Träger sich nicht verletzen konnte.

Urkunden genannt. Am 20. Februar

1374 übergibt Dietrich von

Aplerbeck zum Wohle des Hörder

Klosters eine Mark jährliche Rente

aus seinem Gut zu Löttringhausen.

Dabei soll es sich um den Möllershof

gehandelt haben, der eine

Überreichung der Unterschriftenlisten

zeitlang im Hörder Klosterbesitz

war. Im weiteren Verlauf seines

Vortrages berichtete Wili Garth

über die Ausgrabungen an der

Hörder Burg und präsentierte seine

einmaligen Fotos.

Buchvorstellung

Willi Garth: Hörde querbeet –

von Da Vinci Code bis Möppkenbrot

Das neue Buch von Willi Garth

- es ist bereits sein sechstes - bietet

auf 80 Seiten 26 Geschichten,

darunter viel Wissenswertes,

Unterhaltsames und Amüsantes.

Teils bisher nicht veröffentlichte

Fotos runden das Ganze ab.

Das Buch ist im Wartberg Verlag

erschienen. Es kostet 11 Euro.

Zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums

(jeden 1. Donnerstag

im Monat) wird es vom Heimatverein

angeboten. Ansonsten

ist es über jede Buchhandlung

zu beziehen (ISBN 978v-3-8313-

1970-1).

gegen die Schließung der Sparkassenfiliale und der Geldautomaten im Bereich Kirchhörde/Löttringhausen und Kruckel/Persebeck

Norbert Schilff, Ratsvertreter für

den Stadtbezirk Hombruch, war

mit dem Ortsvereinsvorsitzenden

der SPD, Fritz Pütter, für Kruckel/

Persebeck, und dem SPD-Vorstandsmitglied

Bruno Hansmeyer,

für Kirchhörde/Löttringhausen,

zwei Mitgliedern des Seniorenbeirates,

Herr Prof. Dr. Schwarze

und Herr Böcker, sowie Bürgerinnen

und Bürgern aus Löttringhausen

am 9. November in die

Hauptstelle der Sparkasse Dortmund

gekommen, um mit 1220

Unterschriften ihren Protest gegen

die Schließungen zu bekunden.

Wir fragten Norbert Schilff:

„Sie haben heute Unterschriften

übergeben, was bezwecken Sie

damit?“ „Wir haben in den vergangenen

Wochen 1220 Unterschriften

gesammelt und haben

sie heute der Sparkasse übergeben,

um dem Bürgerwillen ganz

deutlich nachzukommen, dass die

Schließungen, die die Sparkasse

in den südlichen Ortsteilen, und

nicht nur dort, beabsichtigt, von

den Bürgern so nicht gewollt ist.

„Welche Konsequenzen hat diese

Schließung?“ Das hat eine

Menge von Konsequenzen, wenn

ich mich auf den kleinen Vorort

Persebeck beziehe, dort ist vor

einiger Zeit eine Zweigstelle geschlossen

worden. Es wurde uns

zugesichert, ein Geldautomat

bleibe bestehen. Nun verschwindet

dieser Geldautomat auch, d.h.

in Persebeck hat die Sparkasse

Norbert Schilff überreicht die Unterschriften an Frau Düfel von der Sparkasse

ihre gemachte Zusage nicht eingehalten.

Die Bürger müssen jetzt

zeit- und kostenintensive Fahrten

nach Eichlinghofen in Kauf nehmen.

In Löttringhausen ist es noch

viel gravierender. Hier haben wir

nach langem Siechtum wieder ein

funktionierendes Einkaufszentrum

und Löttringhausen ist wieder ein

lebhafter Stadtteil. Dazu gehört

auch diese Filiale der Sparkasse.

Wir befürchten, wenn diese Filiale

geschlossen wird, dass das

möglicherweise eine Sogwirkung

auf andere Einzelhändler hat, das

möchten wir verhindern. Es geht

also eigentlich um vielmehr, als

nur um die Schließung einer einzelnen

Filiale.“ „In Löttringhausen

gibt es das DoGeWo Hochhaus

für ältere Menschen, was bedeutet

diese Schließung für sie?“ „Die

DoGeWo hat sehr viel Geld in

die Hand genommen, um diese

Hochhaus zu renovieren und

zu vitalisieren. Besonders bewegungseingeschränkte

Menschen,

viele ältere Menschen sind dort

hingezogen, in dem Glauben,

dass sie hier ein „Rundum“-Angebot

vorfinden. Dazu gehört auch

die Sparkasse.“

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25 Arbeitsgruppen in 17

verschiedenen Tätigkeitsbereichen

produzieren Eigenartikel,

fertigen im Auftrag von

Kunden oder sind mit ihren

Dienstleistungen Zulieferer der

umliegenden Industriebetriebe

und Firmen

Dienstleistungen

w Montagegruppen

w Landschaftspflege

w Metallwerkstatt

w Wäschereien

w Druckerei

Produktion

w Buchbinderei &

Papierwerkstatt

w Kartonage Bäckerei

w Gärtnerei

w Holzwerkstätten

w Kerzenwerkstatt

w Küche

w Textil-Feinweberei

w Wollwerkstätten

w Kunst und Handwerk

w Stein und Floristik

w Arbeitsfördergruppe

Berufsaus- und Weiterbildung

w Berufsbildungsbereich

Begleitende Angebote

w Kunst

w Musik

w Rehabilitationssport

w Krankengymnastik

w Heileurhythmie

Nähere Info

Hauptwerkstatt Dortmund

Kobbendelle 40

44229 Dortmund

Tel.: 0231/ 97 38-0 denen Fähigkeiten.

Das Bäckerei-Team

6

Wäscherei

Hier werden alle Leistungen eines

herkömmlichen Wäschereibetriebes

erbracht. Im Vordergrund

der Tätigkeit steht das Waschen

und Mangeln von Flachwäsche.

Hosen werden gewaschen und

gebügelt. Privatkunden können

ihre Wäsche abgeben und zum

vereinbarten Termin abholen.

Gewerbliche Kunden werden

durch den Lieferservice der Großkunden

Wäscherei bedient.

Wollwerkstatt

Die Wollwerkstätten gehören zum

Betreuungsbereich für Schwerstmehrfachbehinderte

Menschen.

Im Vordergrund der Arbeit steht

die Auseinandersetzung mit dem

einzelnen Menschen, mit seinen

individuellen Einschränkungen

und die Förderung seiner vorhan-

Handwerkliche Tätigkeiten sind

hier das Waschen, Kardieren,

Spinnen, Weben und Filzen der

Wolle.

Handwerklich hochwertige und individuelle

Gestaltung von Mosaiken aus Keramik und Glas

In der Gruppe „Kunst und Handwerk“ entstehen aus ausgemusterten

Fliesen, altem Geschirr und Glas- bzw. Spiegelelementen neue Dekorations-

und Einrichtungsgegenstände. Dabei sind der Kreativität der

Behinderten keine Grenzen gesetzt. Von symmetrischen Mustern, bildlichen

Darstellungen und Kombination der verschiedenen Materialien

bis hin zur Farbe der Fugen sind alle Varianten machbar.

Die Teppichweberei

Hier wird eine kreative, alte Handwerkskunst ausgeübt. Je nach persönlicher

Stärke und Fähigkeit werden die Beschäftigten ausgesucht. Vom

Aussortieren der Altkleider , Schneiden von Stoffstreifen, über Sortieren

nach Farben, das Wickeln von Stoffknäueln bis hin zum Bespannen des

Webstuhls und dem Weben des Teppichs.

Die Bäckerei der Werkstätten Gottessegen ist derzeit die einzige

„Demeter-Bäckerei“ in Dortmund. Bei der Herstellung der Backwaren

werden ausschließlich Demeter -bzw. Biozutaten nach den Demeter-

Richtlinien verarbeitet, d.h. der Teig entsteht ohne chemische Zusätze

und unter Verwendung von Natursauerteig und Backferment. Das Getreide

(Roggen, Weizen, Dinkel), das von Demeter-Landwirten aus der

Lüneburger Heide geliefert wird, wird täglich in der eigenen Natursteinmühle

gemahlen.


Heidi Schröder - eine Malerin aus Dortmund

Seit einiger Zeit berichten wir in

loser Folge über die in Huckarde

lebende Kunstmalerin Heidi

Schröder.

Nach Lern- und Experimentierphasen

„in eigener Regie“ absolvierte

sie zunächst in Dortmund

eine künstlerische Ausbildung

in grundlegenden Techniken der

Malerei beim aus Russland stammenden

Künstler Wladimir Kalistratow.

Der in Omsk geborene Kalistratow

studierte an der Technischen

Hochschule sowie an der Kunsthochschule

seiner Heimatstadt

und war danach im Rahmen von

Lehrbeauftragungen im Fachbereich

Design beider Hochschulen

tätig. Seit 1991 lebt er in Dortmund,

ein Jahr danach wurde er

Dozent für Malerei und Grafik.

1995 eröffnete er die Schule für

kreative Entwicklung im Musik-

und Kulturzentrum in der Gün-

Die Hombrucher City lädt, wie alle

Jahre wieder, Mitbewohner und Gäste

speziell an den Samstagen vor Weihnachten

zum Bummeln ein. Damit

die Eltern, die zwar gemeinsam mit

ihren Kindern auf den Markt und in

die Fußgängerzone kommen, um die

schöne Weihnachtsbeleuchtung, den

Kult-Weihnachtsmarkt, die schöne Musik

und auch die attraktiven Angebote

der ortsansässigen Kaufleute beachten

und genießen zu können, dennoch

nicht permanent auf ihren Nachwuchs

achten müssen, bietet das Stadtbezirksmarketing

Hombruch in Zusammenarbeit

mit der Bibliothek Hombruch, der

Werbegemeinschaft und dem Familienbüro

ein Programm mit vielen schönen

Aktionen für die lieben Kleinen an.

Mit dieser Möglichkeit einer sinnvollen

und den Kindern auch Freude bereitenden

Unterbringung in der Zeit von

10 bis 13 Uhr, die seit 2004 angeboten

therstraße 65 in Körne. Das Credo

seiner - in ihrer Art einmaligen

- Malschule ist es, Menschen aus

unterschiedlichsten Ländern und

beinahe aller Altersklassen zu

inspirieren, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln

und ihnen hierfür

sehr viel Zeit einzuräumen. Das

Hauptziel Wladimir Kalistratows

ist es letztendlich, seine Schülerinnen

und Schüler hochgradig

zu sensibilisieren und ihre

Aufmerksamkeit auf ihre eigene

schöpferische Kraft zu fokussieren

und somit ihre ihnen eigene Kreativität

bestmöglich zu fördern.

Eine Schülerin, die diese hochrangige

Art künstlerischer Didaktik

optimal genutzt hat, ist Heidi

Schröder, was sich immer wieder

in ihren Werken widerspiegelt.

Ein Besuch ihrer Galerie in der

Harkortstraße 16 in Hombruch,

lohnt sich immer.

Hombruch bietet stressfreien

Weihnachtsbummel in der City

Stadtbezirksmarketing organisiert Programm für Kinder

wird, will man, wie Bezirksbürgermeister

Hans Semmler feststellte, möglichst

viele Menschen in die attraktive Hombrucher

City ziehen. Übrigens wohl

auch Bewohner der anderen Teilorte

Bereits Mitte November hatte das Bezirksmarketing in der Hombrucher Bezirksverwaltungsstelle

die geplanten Weihnachtsaktionen vorgestellt.

des Stadtbezirks. Dass das Vorweihnachtsgeschäft

zugleich auch die wichtigste

und in manchen Fällen gar alles

entscheidende Periode der Geschäfts-

Weihnachtskranz in der Hombrucher City

Wie bereits seit vielen Jahren

üblich, sorgt das Hombrucher

Stadtbezirksmarketing in Kooperation

mit der örtlichen Werbegemeinschaft,

der Bibliothek und

dem Familienbüro in bewährter

Weise für die vorweihnachtliche

Stimmung in der Hombrucher

City. Der Tradition entsprechend

wurde am Vormittag des letzten

Freitags im November vor dem

Brunnen der Sparkasse ein Weihnachtskranz

am dortigen Wappenschmuckbaum

aufgezogen.

Am Nachmittag wurde die Weihnachtsbeleuchtung

der Werbege-

meinschaft auf der Harkortstraße

eingeschaltet und der Countdown

zum Weihnachtsfest hatte in der

Hombrucher City somit endgültig

leute ist, liegt in der Natur der Sache.

Das Programm der Kinderbetreuung

sieht an den letzten beiden Samstagen

vor dem Fest, also dem 12. und dem

19. Dezember, wie folgt aus: Jeweils

von 10 bis 13 Uhr bietet die Bibliothek

Hombruch ihr bewährtes und attraktives

Programm mit der Betreuung von

4- bis 11-Jährigen, die dann spielen,

Bevor das künstlerische Adventsprogramm

der Harkort-Grundschule rund

um den Weihnachtskranz begann, sprach

Bezirksbürgermeister Hans Semmler

einige Worte zur Begrüßung.

Rund 200 Kinder der Klassen 1 - 4 der benachbarten Harkort-Grundschule erfreuten

die Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem bunten Adventsprogramm. Sie sangen die

Weihnachtslieder „Simon Days“ und „Jingle Bells“ mit Boomhackers.

begonnen. Dass die stimmungsvolle

Atmosphäre auch in diesem

Die Schülerinnen und Schüler trugen Gedichte vor, wie zum Beispiel die

„Weihnachtsmaus“ und „Ich wünsche mir zum heiligen Christ“.

Jahr viele Menschen einlädt, gilt

als sicher.

basteln und Theater schauen können.

Theatervorführung am 12. Dezember

ab 11 Uhr: „Oh Tannenbaum“.

Das „Sternschnuppen Theater“ verzaubert

mit seinen Handpuppen. In dem

Figurentheater geht es um einen Tannenbaum,

der als Weihnachtsbaum

geschlagen werden soll. Allerdings

haben die Bewohner, zu denen unter

anderem auch eine Trollfamilie und ein

Rabenpärchen gehören, etwas dagegen

...

Theatervorführung am 19. Dez. ab 11

Uhr: „Wenn Weihnachten kommt, öffnet

sich die Geschichtenkiste ...“ Kurz

vor Heilig Abend erwartet die Kinder

eine geheimnisvolle Kiste, in der die

schönsten weihnachts-winterlichen

Märchen und Geschichten zu finden

sind. Es macht Spaß, Daria Nitschke

von der „Märchenbühne“ zuzuhören,

wenn sie die Kiste mit den kleinen

Gästen öffnet, ihnen die Geschichten

erzählt oder sie einlädt, mitzumachen.

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Am 14. November hatte die Pfarrcaritas

St. Clemens ältere Mitbürger/

innen aus ihren betreuten Heimen

und auch Wohnungen eingeladen,

um gemeinsam mit ihnen den Namenstag

der Heiligen Elisabeth von

Thüringen (7.07.1207-17.11.1231)

zu feiern. So, wie die Heilige Elisabeth

es schon zu ihrer Zeit getan

hat, so bemühen sich hier viele ehrenamtliche

Helferinnen unter der

Leitung von Frau Eiden um kranke

und Not leidende Menschen.

Zu den zahlreichen Aufgaben der

Caritas gehören u.a.: Die Hilfe in

Notlagen, Familienhilfe, der Weihnachtsbesuchsdienst

sowie die

Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe.

Betreut werden außerdem

bedürftige Alleinerziehende und

eine Palliativstation für Kinder. An

8

Elisabeth-Feier 2009 der Pfarrcaritas

St. Clemens Hombruch

diesem Nachmittag wurden mit

einem festlichen musikalischen

Rahmenprogramm zwei Mitarbeiterinnen

geehrt, die bereits seit 40

Jahren dieser Organisation angehören

und sich für andere Menschen

Ehrung für 40-jährige Tätigkeit v. l.: Pfarrer Johannes Helle, Frau Schubert, Frau Eiden

(Vorsitzende), Frau Obst

einsetzen. Für ihre langjährige

treue Mitarbeit überreichte Pfarrer

Johannes Helle Frau Schubert und

Frau Obst eine Urkunde und eine

Medaille der Heiligen Elisabeth.

Zum anderen wurde auch ein Kassenbericht

verlesen, der die Ein-

und Ausgaben der Caritas St. Clemens

darstellte. Bei Kaffe, Kuchen

und guter Unterhaltung durch den

ökumenischen Chor der Gemeinde

Brünninghausen „Just for fun“ und

humoristische Vorträge von Ursula

Ufer verlebten alle gemeinsam ein

paar schöne Stunden.

Lücklemberger Keller standen unter Wasser

In Lücklemberg war und ist, Gott sei

Dank, kein Jahrhunderthochwasser

zu beklagen, aber in jüngster

Zeit standen bei jeweils normalen

Regenfällen sechs bis sieben Mal

zahlreiche Keller knöcheltief unter

Wasser: Das macht die Haus- und

Grundstückseigentümer natürlich

nicht froh. Mitte November standen

nun Vertreter der Stadtentwässerung

und des Tiefbauamtes etwa 80

Anwohnern anlässlich einer Bürgerversammlung

auf Einladung der

SPD in der AWO-Begegnungsstätte

zur Verfügung. Der Leiter der Stadtentwässerung,

Dr. Christian Falk,

musste auf eine direkte Frage von

Karl Kallenbach, hin einräumen,

dass Starkregenfälle etwa wie im

Juli 2008 oder im Mai 2009 nicht

in den Griff zu bekommen seien.

Problem seien häufig auch die

Lagen der Anwesen, so etwa in

Senken. Nicht zuletzt könne man

Adventsmarkt in der WEISSEN TAUBE

Ende November fand der traditionelle

Adventsmarkt im Seniorenheim

WEISSE TAUBE statt.

Viele Aussteller waren gekommen

und boten den Bewohnern und

Elfriede Bredemeyer an der Töpferscheibe

sich allerdings insbesondere gegen

Katastrophenereignisse prinzipiell

nicht schützen.

Generell könne er, so Dr. Falk, den

Betroffenen nur dazu raten, sich

mit Rückstauklappen zu schützen.

Die Vermutung der Mitbürger, dass

der Kanal an der Kirchhörder Straße

auch auf Grund der Erschließung

von Neubaugebieten zu eng

dimensioniert sei, wies er zurück.

Zum Schluss gab es aber doch

noch in einem Fall Entwarnung,

und zwar was den geplanten Supermarkt

an der Kirchhörder Straße

angeht: „Wir“, so Dr. Falk, „genehmigen

keinen Bauantrag, ohne

nicht vorher geklärt zu haben, wie

das Wasser abläuft.“

Und auch für die im Pinienweg mit

Hochwasser kämpfenden Bewohner

zeichnet sich – vermutlich bis

Januar nächsten Jahres – eine Lösung

ab.

Besuchern ein buntes, reichhaltiges

Angebot. Selbstgekochte Marmelade,

Plätzchen, gewebte Kleinteppiche,

Fotokalender von den

Bewohnern der Gruppe Kreatives

Gestalten, Karten mit gemalten Motiven,

Ketten, Holzarbeiten, floristische

Kreationen und vieles mehr

wurde zum Kauf angeboten.

Die Töpferin Elfriede Bredemeyer

war mit ihrer Töpferscheibe vor Ort

und zeigte eindrucksvoll die Entstehung

von Töpferwaren. Für das leibliche

Wohl war ebenfalls bestens

gesorgt.


(profact) – Immer mehr Menschen

holen sich einen bellenden oder miauenden

Vierbeiner ins Haus. Gegenüber

2007 stieg der Hunde-Anteil im

letzten Jahr um 200.00 auf 5,5 Millionen.

Katzen sind noch populärer,

zu den 7,9 Millionen kamen weitere

300.000 hinzu. Philip McCreight, Leiter

der TASSO-Zentrale im hessischen

Hattersheim, weist in diesem Zusammenhang

darauf hin, die neuen

Hausgenossen unbedingt registrieren

zu lassen: „Ohne Registrierung keine

Rückvermittlung für den Fall, dass

Hund oder Katze weglaufen“, sagt der

Tierschützer. Vorher allerdings sollte

der Tierarzt den Vierbeiner durch einen

unter die Haut gespritzten Mikrochip

eindeutig kennzeichnen. Wird

das Tier aufgefunden und beispiels-

Das Hüftgelenk ist nicht nur

das größte Gelenk im menschlichen

Körper, sondern auch das,

welches am stärksten belastet

wird. Im gesunden Zustand lässt

es alle Bewegungsrichtungen zu,

also Beugungen, Streckungen und

Drehbewegungen nach innen wie

auch nach außen.

Für eine Arthrose ist es sehr anfällig.

Obwohl die sog. Coxarthrose

meist erst in höherem Lebensalter

in Erscheinung tritt, ist sie kein

reines Altersleiden, denn eine

Abnutzung der Gelenke kann

Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

auch früher beginnen. Die Hüftgelenksarthrose

beruht auf einer

Schädigung des Gelenkknorpels,

der dafür sorgt, dass keine Reibung

zwischen dem Hüftkopf des

Oberschenkelknochens und der

Hüftpfanne des Beckens entsteht.

Begünstigt durch Fehlstellungen,

falsche Belastung oder Verletzungen

nutzt sich der Knorpel

Neu erworbene Hunde und Katzen

unbedingt registrieren lassen

Hüftgelenksarthrose

Im fortgeschrittenen Stadium kann Gelenkersatz

zu neuer Lebensqualität verhelfen

ab, so dass sich die Menge des

notwendigen „Puffers“ im Gelenk

reduziert. Im fortgeschrittenen

Stadium reibt dann quasi Knochen

auf Knochen, was massive

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

zur Folge hat.

„Die Arthrose der Hüftgelenke beginnt

oftmals harmlos“, weiß Dr.

Jürgen Hagemeyer, Chefarzt der

Orthopädie und Traumatologie im

Ev. Krankenhaus Bethanien. „Erstes

und wichtiges Warnzeichen

sind die sog. Anlaufschmerzen,

die zu Beginn der Bewegung nach

längerem Sitzen oder Liegen auftreten

und nach einigen Schritten

wieder nachlassen. Auch Gelenkschmerzen

bei Belastung, Leistenschmerz

oder Beschwerden

beim Abwärtssteigen von Stufen

können Symptome für eine Hüftgelenksarthrose

sein.“

Zur Sicherung der Diagnose reicht

in der Regel ein Anamnesegespräch,

eine körperliche Untersuchung

sowie die Anfertigung und

Auswertung von Röntgenaufnahmen.

Heilbar ist Arthrose nicht.

Gerade im Anfangsstadium kann

mit konservativer Behandlung

wie Krankengymnastik unter Anleitung,

physikalischen Maßnahmen

wie Wärme- oder Kälteanwendungen,

Elektrotherapie und

Bäder bzw. Medikamenten einem

raschen Fortschreiten der Erkran-

kung entgegengewirkt werden.

Manchmal kann auch durch eine

Arthroskopie eine Verbesserung

erzielt werden.

Schmerzfrei durch

moderne Kunstgelenke

Ist der Verschleiß jedoch bereits

weit fortgeschritten, ist ein Gelenk-

ersatz das Mittel der Wahl. „Der

Einsatz eines Kunstgelenks, einer

sog. Endoprothese, bedeutet für

schmerzgeplagte und stark in ihrer

Fortbewegung eingeschränkte

Patienten, bei denen andere Therapiemethoden

keine Linderung

mehr schaffen, eine Wiederherstellung

der Lebensqualität“, so

Dr. Hagemeyer. Jährlich werden

in Deutschland über 100.000

künstliche Hüftgelenke eingesetzt,

so dass man von einem Routineeingriff

sprechen kann. „Wochenlange

Rehabliltationsphasen und

postoperative Schmerzen gehören

der Vergangenheit an“, beruhigt

der Chefarzt, der sich seit Jahren

mit modernen Operationsmethoden

beim Einsatz von Kunstgelenken

beschäftigt. Die Arbeit mit

dem Physiotherapeuten beginnt in

der Regel schon einen Tag nach

dem Eingriff und hat das Ziel,

eine schnelle und optimale Wiederherstellung

der Beweglichkeit

zu erreichen. „Aber nicht nur die

Operationsmethoden, sondern

auch die Implantate haben sich

in den letzten Jahren entschei-

weise in ein Tierheim gebracht, ließe

sich dort mit einem Lesegerät die

Chipnummer ermitteln. McCreight:

„Diese Nummer in Verbindung mit

den Kontaktdaten des Halters helfen

uns, das weggelaufene Tier schnell

und weltweit wiederzufinden und

dem Besitzer zurück zu vermitteln.“

Optimal liefe die Registrierung über

das Internet unter www.tasso.net. Mit

inzwischen über 4,5 Millionen registrierten

Tieren betreibt TASSO e.V. das

größte Tierregister in Europa. 50 Mitarbeiter

stehen rund um die Uhr und

an jedem Tag des Jahres für die Suche

nach verschwundenen Haustieren

zur Verfügung. Obwohl sich der

Verein ausschließlich aus Spenden

finanziert, sind sämtliche Leistungen

kostenlos.

dend verbessert“, weiß Dr. Hagemeyer.

„Die modernen Kunstgelenke

halten heute oftmals18 bis

20 Jahre, bis sie ggf. gewechselt

werden müssen.“ Sportliche Aktivitäten

sind übrigens auch mit

einer künstlichen Hüfte erlaubt

und sogar sinnvoll. Optimal sind

Radfahren, Wandern, Schwimmen,

Skilanglauf, Gymnastik oder

Rudern. Weniger empfehlenswert

sind Sportarten mit häufigem Tempowechsel

und ruckartigen Belastungen

wie Tennis, Ballspiele,

Reiten oder alpiner Skilauf, da

hier die Gefahr der Lockerung des

Kunstgelenks besteht.

Hüftoperation auch

in Lokalanästhesie

Im Ev. Krankenhaus Bethanien

werden Eingriffe zum Einsetzen

eines künstlichen Hüftgelenks

vielfach mit sog. rückenmarksnahen

Anästhesien, also Peridural-

oder Spinalanästhesie, durchgeführt.

Bei diesen Verfahren wird

mit winzigen Kanülen ein lokal

wirkendes Betäubungsmittel in

den Rückenmarkskanal gespritzt,

wodurch die Schmerzempfindung

in den unteren Extremitäten

ausgeschaltet wird. Durch die

gleichzeitige Gabe eines Beruhigungsmittels

kann der Patient auf

Wunsch für die Zeit des Eingriffs

in einen Schlaf versetzt werden,

so dass er die Operation nicht bewusst

erlebt, danach jedoch sofort

wieder ansprechbar ist.

Orthopädische Abteilung am

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Tel. 0231 / 9430-611

9


10

Pferdebahn von Manfred Gockel

Beim Durchblättern alter Zeitungen

findet man die eigenartigsten Dinge.

Lustig, aber wirkungsvoll prä-

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sentierte sich 1908 die „elektrische

Pferdebahn“. In Cherrelyn, einem

Vorort von Denver, war sie in Be-

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trieb. Der Vorort liegt auf einem

steil ansteigenden Berg, sodass

man die Straßenbahn nur mit Elektrizität

nicht hinauf befördern konnte.

Eine Zahnradbahn anzulegen

lohnte sich wegen der Kosten nicht.

Man spannte daher für den Aufstieg

ein Pferd vor. Es sollte die Bahn

nicht ziehen , das besorgte schon

die Elektrizität allein, es sollte nur

den Rädern den notwendigen Halt

geben, um ein Zurückrollen zu verhindern.

Auf der Rückfahrt wurde

das Pferd einfach auf dem Wagen

festgebunden, der jetzt infolge seiner

eigenen Schwerkraft den Weg

bergab fand.

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Seniorenbeiratswahl

2010 Infos zur

Kandidatur und

zur Wahl

Wichtige Daten: Bekanntgabe des

Wahltages und Aufforderung zur Kandidatur:

04.01.2010; Zusendung der

Wahlunterlagen: bis 26.02.10; letzter

Tag der Stimmabgabe für die Wahlberechtigten:

25.03.2010.

Worum geht es und wer wählt wie?

Die Wahl des Seniorenbeirates ist

eine reine Persönlichkeitswahl.

Nicht Parteien oder Listen treten an,

sondern Frauen und Männer im Alter

von 60 Jahren und älter, die sich für

Seniorinnen und Senioren und deren

Belange einsetzen wollen. Dies

ist eine sehr interessante, verantwortungsvolle

Aufgabe, die durchaus

auch allgemeinpolitisches Engagement

abverlangt. Je nach Anzahl

der Einwohner (60 Jahre und älter)

werden die insgesamt 27 Sitze des

Seniorenbeirats anteilmäßig auf die

Stadtbezirke verteilt. Dies sind 2 oder

drei Sitze pro Stadtbezirk. Gewählt

sind die 2 oder drei Bewerber/innen

des jeweiligen Stadtbezirkes, die die

meisten gültigen Stimmen auf sich

vereinigen. Die Wahl wird per Brief

durchgeführt. Wahllokale sind nicht

vorgesehen. Die Wahlunterlagen

werden den Wahlberechtigten an ihre

häusliche Adresse geschickt.

Wie kann man kandidieren?

Der/die Kandidat/in muss ein Formular

mit den entsprechenden persönlichen

Angaben, seiner/ihrer Unterschrift

und einem Passbild einreichen.

Als Kandidat/in gilt, wer 25 Unterstützungsunterschriften

von Wahlberechtigten

seines/ihres Stadtbezirks

vorweisen kann. Formulare für die

Unterstützungsunterschriften können

nach Bekanntgabe des Wahltermins

bei den Bürgerdiensten – Bereich

Wahlen- direkt persönlich abgeholt

werden.

Weitere Informationen erhalten Sie:

Persönlich bei den Bürgerdiensten

– Bereich Wahlen-, AOK-Gebäude,

Untergeschoss, Königswall 25-27,

Tel.: 0231/50-0 Wegen der Bedeutung

des Seniorenbeirates, machen

Sie unbedingt von Ihrem Wahlrecht

Gebrauch!


Dortmund

hat Schulden!

Von Manfred Gockel, (teilweise

zitiert aus den geschichtlichen

Ausführungen des Historischen

Vereins für Dortmund

15. Jahrhundert)

Das ist nicht neu. Ergibt sich die

Frage: „Wie und wie schnell kommen

wir vom Schuldenberg“? Ein

Katalog von Sparmaßnahmen geistert

durch die Medien.

Die Bürger sind aufgeschreckt, erbost

und erzürnt.

Wie ist die Lösung? Blicken wir

doch einfach mal 620 Jahre zurück.

In den Jahren 1388 – 1390

hatte sich die Stadt in der großen

Fehde gegen eine Übermacht von

Gerade für Kinder ist die Vorweihnachtszeit

eine Zeit voller

Spannung. Alles ist festlich geschmückt,

an jedem Sonntag

wird eine weitere Kerze auf dem

Adventskranz entzündet und das

Warten fällt Woche für Woche

immer schwerer. Seit Generati-

onen wird den Kindern daher die

Adventszeit mit einem Stutenkerl

versüßt. Diesem Brauch folgend,

verteilte Handwerkspräsident

Otto Kentzler die beliebten Hefeteigmänner

in seiner Dortmunder

Heimatgemeinde St. Bonifatius –

genauer gesagt an die Mädchen

45 Fürsten und 1200 Rittern behauptet.

Hierdurch war man „in

Schulden geraten“ und die Bürger

wurden immer höher mit Steuern

belastet.

Als die Schuld im Jahr 1400 immer

noch nicht abgetragen war,

verloren die Bürger ihre Geduld

und sie sperrten den Rat in die

Stadttürme ein.

Dabei wurden immer zwei Ratsherren,

die nicht „besonders miteinander

befreundet“ waren, in

den gleichen Turm eingeschlossen.

Gegen hohes Lösegeld und die

Zusicherung, dass zukünftig auch

den Handwerkern Sitz und Stimme

im Rat der Stadt eingeräumt

werde, ließ man sie schließlich

wieder frei.

Die Alleinherrschaft der Patrizier

war gebrochen.

Stutenkerle für Nachwuchsbäcker in spe

Handwerkspräsident Otto Kentzler

im St. Bonifatius-Kindergarten

und Jungen des St. Bonifatius-

Kindergartens. „Wenn ich die Kinder

sehe, dann kann ich mir gut

vorstellen, dass der eine oder die

andere später einmal selbst das

Bäckerhandwerk erlernen und

so den Brauch des Stutenkerlebackens

in die nächste Generati-

Pastor Dr. Bernward Hallermann (l.); Handwerkspräsident Otto Kentzler (2.v.l.); Ulrike

Kohut, Leiterin der Kindertagesstätte St. Bonifatius (r.); Heribert Kamm, Vorsitzender des

Bäckerinnungs-Verbands Westfalen Lippe (2.v.r.)

onen mitnehmen wird“, so Kentzler.

Schon am Vormittag bekam

der Handwerkspräsident selbst

für sein Engagement den „Großen

Stutenkerl“ von Bäckermeister

Heribert Kamm, Vorsitzender des

Bäckerinnungs-Verbands Westfalen

Lippe, in Olpe überreicht.

Pink Floyd klassisch

Ein Crossover zwischen sinfonischen Klängen

und legendärer Rockmusik

Das Classic Rock Spektakel „The

Fabulous Rock Philharmonic Orchestra

plays Pink Floyd“ steht für

den Auftakt einer gänzlich neuen

Veranstaltungsreihe.

Klassische Melodien treffen auf

den durchdringenden Sound

großer Rocksongs und huldigen

damit den großen Rockmusikern

ihrer Zeit. Jährlich wird sich nun

das Fabulous Rock Philharmonic

Orchestra den größten Bands wie

Queen, The Rolling Stones und

The Beatles widmen und ihre legendären

Songs klassisch interpretieren.

Am 22. Februar 2010

gastiert das Klassik Rock Spektakel

Pink Floyd Classic erstmalig in

der Westfalenhalle Dortmund.

Die britische Rockband Pink Floyd

ist ohne Zweifel eine der erfolgreichsten

Bands aller Zeiten und

hat durch ihre äußerst markanten

Texte und Melodien Kultstatus

erreicht. Mit ihrer Musik und der

klanglichen und visuellen Gestaltung

ihrer Platten und Bühnenauftritte

schuf sie, begleitet von

großem kommerziellem Erfolg, einen

unverwechselbaren und völlig

neuartigen Stil. Mit Pink Floyd

Classic erlebt das Publikum an

diesem Abend die größten Songs

der britischen Rockband in einer

neuartigen Version.

Titel wie „Wish you were here“

oder „Shine on you crazy Diamond“

erklingen in fantastischen

klassischen Versionen, die speziell

für diesen Abend von Peter Jirak

arrangiert werden. Gespielt werden

die Kompositionen von dem

„Fabulous Rock Philharmonic Orchestra“

unter der musikalischen

Leitung von Michel Machee.

Mit seiner einmaligen Besetzung

schafft es das Orchester, die Melodien

und die Explosivität von

Pink Floyd mit seinem einmaligen

Orchesterklang wiederzugeben.

Begleitet wird das Orchester von

dem männlichen Vokalquartett Q

Das „Fabulous Rock Philharmonic Orchestra“ gastiert

am 22. Februar 2010 in der Dortmunder Westfalenhalle

Vox, den Saxophonisten Anton

Mühlhansl und Gerry Sedlack (in

Abhängigkeit des Veranstaltungsortes)

sowie dem Gitarristen Jerry

Sova.

Das speziell für diesen Abend

kreierte Lichtkonzept taucht den

Veranstaltungsort in ein besonderes

Ambiente und verzaubert

durch eine farbenfrohe Lichterwelt.

Effektvolle Beleuchtung wird

das Orchester kraftvoll in Szene

setzen. Dynamische Farbverläufe

werden während des Konzertes

die Emotionen der ausgewählten

Titel tragen.

Die Tickets erhalten Interessierte

an allen bekannten Vorverkaufsstellen

sowie über die bundesweite

Tickethotline 0 18 05 - 570 070

(14ct/Minute, Mobilfunkpreise

höher).

Weitere Informationen unter:

www.opern-festspiele.de

11


Älteste Belege für den Weihnachtsbaum

stammen aus dem

beginnenden 16. Jh. Damals trat

er vereinzelt in Deutschland auf,

anfangs noch relativ schmucklos

und unbeleuchtet. Eine Kerzenbeleuchtung

gab es erst ab der Mitte

des 17. Jh. Zunächst setzte sich

der Weihnachtsbaum in evangelischen

Familien durch, während

in katholischen Familien die Krippe

im Vordergrund stand.

Eine deutliche Veränderung in der

Gestaltung des Baumes gab es in

der Biedermeierzeit, also in der

1. Hälfte des 19. Jh. Versilberte

und vergoldete Nüsse, Lametta

und Glasbläsereien, vorwiegend

Kugeln aus Thüringen wurden

als Schmuck verwendet. Später

kamen noch Gebäck, kunstgewerbliche

Artikel und Blechspielzeug

hinzu. Gegen Ende des 19.

Jh. nahm die Verbreitung rasch

zu und dehnte sich weit über die

Grenzen Deutschlands aus.

Heute ist der Weihnachtsbaum

in der ganzen christlichen und

teilweise sogar nicht christlichen

Welt anzutreffen. Während früher

die Stechpalme, Eibe und der

Wacholder Verwendung fanden,

stehen heute Bäume ausschließlich

aus der Familie der Kieferngewächse

(Pinaceae) in den deutschen

Wohnzimmern.

Die Voraussetzung ist natürlich,

dass die einzelnen Arten problemlos

in Kulturen gezogen werden

können. Welcher Art beim

Kauf der Vorzug gegeben wird,

hängt vorwiegend von den Ansprüchen

und dem Geldbeutel ab.

Im Folgenden sollen die verschiedenen

Arten vorgestellt werden.

Die Gewöhnliche Fichte (Picea

abies), die gelegentlich auch als

Rottanne bezeichnet wird, ist

ein schnellwüchsiges und daher

häufig gepflanztes Nutzholz. Sie

tritt je nach Standort in verschiedenen

Rassen auf und wird auch

in zahlreichen Gartenformen angepflanzt,

darunter auch Zwergformen,

die kaum 3 m hoch werden.

Die Fichte als Waldbaum

kann durchaus eine Höhe von 30

– 50 m erreichen. Die Äste sind

meist regelmäßig verzweigt, dabei

waagrecht abstehend oder hängend.

Die spitzen Nadeln weisen

eine Länge von 1 – 2 cm auf und

12

Der Weihnachtsbaum

sind fast allseitig an den

Zweigen angeordnet.

Eine weitere Art der

Gattung Picea stellt die

Stech–Fichte (Picea pungens)

dar, die im westlichen

Nordamerika

beheimatet und in

den Rocky – Mountains

verbreitet ist.

Sie ist genügsam,

stellt geringe Bodenansprüche

und leidet

wenig

u n t e r

S c h a d s t o f f b e l a -

stungen. Für Parks und Gärten

wurden zahlreiche Sorten gezüchtet,

wobei die Sorte `Glauca`

sehr beliebt wurde und bald als

der Weihnachtsbaum schlechthin

galt. Dies vor allem wegen

der 2 – 3 cm langen, stahlblauen

und allseitig am Zweig stehenden

Nadeln. Allerdings sind diese

stechend spitz, ein Nachteil, der

möglicherweise dazu führte, dass

die Blautanne – wie sie fälschlicherweise

auch genannt wird – an

Beliebtheit einbüßte. Sehr begehrte

aber auch sehr teure Arten sind

die Bäume aus der Gattung Abies,

die zu den echten Tannen zählen.

Es gibt ca. 40 Arten von Tannen,

die alle in der gemäßigten Zone

der Nordhalbkugel vorkommen.

Im Wesentlichen werden in

Deutschland aber nur 5 davon als

Weihnachtsbaum eingesetzt.

Die Weiß–Tanne oder auch Edel–

Tanne (Abies alba) ist als Waldbaum

in mittleren Gebirgslagen

Mitteleuropas anzutreffen und ist

die einzige bei uns wild wachsende

Tanne. Sie stellt große Ansprüche

an Boden und Umgebung,

kann je nach Standort ein hohes

Alter (500 Jahre und mehr) und

eine Höhe von 50 m erreichen.

Begehrt sind die Edel–Tannen

deswegen, weil sie mit 2 – 3 cm

langen, weichen und stumpfen

Nadeln ausgestattet sind.

Sie stehen in 2 Reihen am

Zweig und weisen an der

Unterseite 2 blauweiße

Streifen auf. Besonders geschätzt

wird die Nordmanns–Tanne

(Abies

nordmanniana) mit ihrem

gleichmäßigen

Wuchs und ihren

weichen, 2 – 3

cm langen, glänzendenNadeln.Diese

tragen

unterseits

2 weiße Streifen,

sind um den Zweig bürstenartig,

schraubig angeordnet und vor

allem lange haltbar. Beheimatet

ist diese Tanne im Kaukasus und

in Kleinasien. Bei uns hat sie sich

als Park- und Gartenbaum mittlerweile

bestens etabliert und

wird gelegentlich auch im Forst

angepflanzt. Aus dem westlichen

Nordamerika stammt eine weitere

Art, die inzwischen Einzug in die

weihnachtlichen Wohnzimmer

gefunden hat. Es ist die Silber–

Tanne (Abies procera `Glauca`),

deren lange (um 3 cm), flache und

blauweiße Nadeln dicht gedrängt

am Zweig stehen und im oberen

Drittel sichelförmig gebogen sind.

Die Silber–Tanne, auch unter der

Bezeichnung Nobilistanne bekannt,

wird gerne auch in Parks

und Gärten angepflanzt. Unter

allen Tannenarten bildet sie die

größten und auffälligsten Zapfen

aus. Diese entwickeln sich bereits

an jungen Bäumen, sodass hier

durchaus die Chance besteht, einen

Weihnachtsbaum mit echten

Zapfen zu erwerben, die übrigens

wie bei allen Tannen aufrecht stehen.

Als Weihnachtsbaum immer

beliebter wird die Arizona–Tanne

oder auch Kork–Tanne (Abies

lasiocarpa var. arizonica). Während

der erste Name bereits die

Herkunft verrät, nämlich der Süd-

westen der USA, bezieht sich der

zweite Name auf die korkartige,

gelblich graue Borke, mit der ältere

Bäume ausgestattet sind.

Die Tanne weist einen dicht verzweigten,

breit kegelförmigen

Wuchs auf und besitzt 3 – 4 cm

lange, blaugrüne Nadeln, die

kammartig 2-reihig am Zweig stehen.

Natürlich findet man diese

Tanne auch als Zierbaum in Parks

und Gärten.

Der Gigant unter den Tannen

ist zweifellos die Küsten–Tanne

(Abies grandis), die ebenfalls aus

dem westlichen Nordamerika,

insbesondere dem pazifischen

Raum, stammt und eine Höhe von

60 – 100 m erreichen kann. In

Mitteleuropa tritt sie gebietsweise

als wenig anspruchsvoller Forstbaum

auf und wird als schnellwüchsige

Art auch gerne als

Weihnachtsbaum kultiviert. Auffällig

sind die weichen Nadeln,

die 2-reihig vom Zweig abstehen

und dabei eine unterschiedliche

Länge aufweisen.

Schließlich soll die nicht mehr zu

den Tannen zählende Gewöhnliche

Douglasie (Pseudotsuga

menziesii) erwähnt werden. Auch

sie hat ihre Heimat an der Pazifikküste

Nordamerikas, wo sie als

Nadelholz von großer forstwirtschaftlicher

Bedeutung ist. In ihrer

Größe steht sie der Küsten–Tanne

kaum nach, erreicht sie doch beachtliche

Höhen von 60 m und

mehr.

Die Nadeln sind flach, bis zu 4

cm lang, stehen unregelmäßig

angeordnet am Zweig und duften

beim Zerreiben nach Orangen.

Die Rinde junger Bäume ist mit

zahlreichen Harzblasen versehen,

die leicht aufgedrückt werden

können und ein nach Zitrone riechendes

Harz freigeben.

Viel Freude an Ihrem Weihnachtsbaum

wünscht Ihnen der

Verfasser.

Dr. rer. nat. Cord Hinrich Henning,

Frohlinder Str. 5, 44379 Dortmund,

E-Mail: mueckfuss@t-online.de, Botanische

Führungen


Erste Hilfe im Schulalltag: 400

Schulsanitäterinnen und -sanitäter

der Johanniter-Jugend üben

den Ernstfall in der Geschwister-

Scholl-Gesamtschule Jährlich

passieren rund 1,4 Millionen

Unfälle an deutschen Schulen.

Doch nur wenige Schülerinnen

und Schüler wissen, wie einem

Verletzten geholfen werden kann.

Hans Wagener zeigte sich „überrascht

und gerührt“, als er Ende

Oktober in der Akademie des

Handwerks, Schloss Raesfeld im

Westmünsterland, die höchste

Auszeichnung der Hanswerkskammer

Dortmund im Beisein

von 42 Kfz-Sachverständigen erhielt.

Mit den Worten „Herr Wagener,

es ist soweit, Sie werden nun

materiell um zwei Gramm Gold

reicher, ideell aber in einen besonderen

Kreis aufgenommen“,

überreichte der stellvertretende

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer,

Ernst Wölke, die

goldene Ehrennadel an einen der

Seit

1974

Seit einigen Jahren bieten die Johanniter

daher in Zusammenar-

Durch gezieltes Fragen versuchen die Schulsanitäter den Grund

für den Bauchschmerz zu ermitteln. Foto: Die Johanniter

Matheübelkeit oder vielleicht

doch ein Unfall?

beit mit zahlreichen Schulen eine

Ausbildung zum Schulsanitäter

an, die Schülerinnen und Schüler

Anzeige

Handwerkskammer verleiht

Hans Wagener goldene Ehrennadel

Hans Wagener (2. v. r.) bei der Ehrung

0 23 04/16 66 6

befähigt, bei Unfällen selbst Verantwortung

zu übernehmen. 400

von ihnen trafen sich beim fünften

landesweiten „Tag des Schulsanitätsdienstes“

(SSD) in der

Geschwister-Scholl-Gesamtschule

in Dortmund. Im Mittelpunkt des

SSD-Tages, der im einjährigen

Turnus stattfindet, standen Workshops

und Fortbildungsangebote.

Das Spektrum reichte von Erster

Hilfe im Schulalltag - ob beim

Schwimmunterricht, in den Sportstunden

oder auf dem Schulhof -

über Diagnostik bis hin zum richtigen

Verhalten beim Ausbruch

eines Feuers in der Schule oder

bei Unfällen im Physik- und Chemieunterricht.

Hintergrundinformationen

zum Schulsanitätsdienst

Häufig kommt es in der Schule

zu Verletzungen. Aus der Intention,

in solchen Situationen schnell

und qualifiziert Hilfe leisten zu

können, entstand die Idee des

Schulsanitätsdienstes.

In diesem finden sich in NRW

mehr als 700 engagierte Schüler

zusammen, um gemeinsam zu

lernen und bei Notfällen in der

Schule kompetent Hilfe leisten

zu können. Hierzu gehören vor

allem die Versorgung von Schürfwunden,

Sportunfällen, Übelkeit

und Kopfschmerzen, aber auch

Notfällen, wie zum Beispiel Bewusstlosigkeit

oder Knochenbrüche.

Nach der ersten Versorgung der

Patienten treffen die Schüler mit

ihren Lehrern eine gemeinsame

Entscheidung über die weiteren

notwendigen Maßnahmen.

Im Schulsanitätsdienst wird den

Schülern bewusst Verantwortung

übergeben, denn neben den

Kenntnissen in der Ersten Hilfe

will der Schulsanitätsdienst vor

allem soziale Kompetenz vermitteln.

Diese Ziele können nur durch

enge Kooperationen zwischen der

Johanniter-Jugend und den Schulen

erreicht werden.

„dienstältesten“ öffentlich bestellten

und vereidigten Sachverständigen

für das Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk.

Seit über 28 Jahren

engagiert sich Hans Wagener in

der Akademie Raesfeld als Seminarleiter

und Koordinator des Dozententeams

und seit 34 Jahren

als öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger.

Für diese Tätigkeit als Sachverständiger

sowie seine Tätigkeit

in der Sachverständigenschulung

in Raesfeld bedankte sich die

Handwerkskammer mit dieser

Auszeichnung. Angeregt wurde

die Ehrung durch die Akademie

Schloss Raesfeld.

113


14

„Meine Borussia“: Ausstellung von Bodo Goeke zeigt Fotos aus

vier Jahrzehnten BVB im RWE Tower

Passend zum 100. Geburtstag

eines der traditionsreichsten europäischen

Fußballclubs sind seit

Mitte November die besten Fotos

Caritas Dortmund informiert

Reisen im besten Alter - Neuer Urlaubskatalog des

Caritasverbandes bietet Ziele in ganz Europa an

In der Gemeinschaft Gleichgesinnter

und in Begleitung erfahrener

Reiseleiter steuert der Caritasverband

auch im Jahr 2010

wieder ausgesuchte Ziele innerhalb

Deutschlands und im europäischen

Ausland an. Buchungs-

start war der 30. November.

Seitdem liegt der Urlaubskatalog

für „Menschen im besten Alter“

druckfrisch vor. Und der Caritasverband

richtet sich auf Hochbetrieb

im Reisebüro an der Silberstraße

ein. Ob Erholung, Fitness,

oder Kultur – das Reiseangebot

ist wieder vielfältig und sorgfältig

ausgewählt. Zu den Zielen zählen

nahezu alle deutschen Heilbäder

sowie Berlin und Potsdam. Auch

Flugreisen nach Mallorca, Portugal

und Ibiza sind wieder im

Programm. Wer neue Reiseziele

Anzeige

aus 40 Jahren Bundesliga – geschaffen

vom langjährigen Fotoredakteur

Bodo Goeke – im Buch

„Meine Borussia“ zu bewunwur-

entdecken will, kann im nächsten

Jahr Boltenhagen und Elzach

im Schwarzwald erkunden oder

Ischia, Teneriffa oder Kroatien

kennen lernen. Natürlich ist das

traditionsreiche und caritaseigene

Gästehaus „Germania“ auf der In-

sel Wangerooge wieder im Angebot

und ganz oben in der Gunst

der Reisenden. Deshalb wird die

Nordseeinsel von der Caritas auch

an 24 Terminen im Jahr 2010 angesteuert.

Allen Reiselustigen

schickt das Caritas Reise-Team

den neuen Katalog gern zu.

Anfragen, Buchungen und Infos:

Caritas Reisen

Silberstr. 28a, 44137 Dortmund

Tel: 18 71 51-11

reisen@caritas-dortmund.de

Mo.-Do. 9-16 Uhr, Fr. 9-14 Uhr

dern. Momente der Trauer und

des Glücks, packende Strafraumsituationen

und die kleinen und

großen Ereignisse am Spielfeldrand:

Bodo Goeke, Dortmunder

Sportfotograf seit über 40 Jahren,

hat diese Momente erkannt und

selbst durch seine Kunst in Szene

gesetzt:

Es entstanden Fotos, die Sportgeschichte

geschrieben haben und

heute preisgekrönt sind. In der

Reihe „Die Kunst unserer Region“

präsentiert die RWE Vertrieb AG

zum 100-jährigen BVB-Jubiläum

eine Werkschau des Fotokünstlers.

Der weinende Jürgen Kohler nach

seinem letzten Spiel, Hoppy Kurrat,

Helmut Bracht und August

Lenz beim fröhlichen Singen, Michael

Zorc und seine neugierige

Tochter Anastasia, Michael Rummenigge

und die Fans nach dem

den vielfach ausgestellt und in

den Wettbewerben des Verbandes

Deutsche Sportpresse (VDS) und

bei World Press Photo prämiert.

Die Deutsche Fußball-Liga zeichnete

ihn aus für das Beste Foto

aus 40 Jahren Bundesliga: Der

wütende Michael Schulz und der

Tritt vor den Wassereimer nach

seinem Platzverweis beim Spiel in

Karlsruhe. Klar, dass dieses Foto in

der Ausstellung nicht fehlen darf.

„Meine Borussia“ ist übrigens das

zweite Buch nach „Menschen Bilder“

von Bodo Goeke. Die Aus-

Bodo Goeke bei der Ausstellungseröffnung mit einem großen Fan

gewonnenen Pokalfinale in Berlin

– Bodo Goeke hat sie festgehalten

in seinen 40 Jahren als Fotoredakteur.

Seine Fotografien

stellung im Foyer des RWE Towers

läuft bis zum 5. Februar 2010 und

kann werktags von 9.00 bis 18.00

Uhr besichtigt werden.


„Legende ist ein schwieriger

Ausdruck. Ich bin ein alter BVB-

Spieler, der seinen Dienst getan

hat!“ Soviel Bescheidenheit erwartet

man nicht unbedingt von

einem ehemaligen Nationalspieler,

einem Mann, der bei traditionsreichen

Vereinen zur Kultfigur

geworden ist. Und doch scheint

es Frank Mill, der während seiner

aktiven Zeit aufgrund einer chronischenSchienbeinschoner-Allergie

„Hängesocke“ genannt wurde,

etwas Unbehagen zu bereiten,

wenn er neben BVB-Autor Dietrich

Schulze-Marmeling (DSM)

zu Gast ist beim BVB-Legenden-

Abend.

Dieser findet auf ungewohntem

Terrain statt, nämlich in der Bochumer

Discothek „Riff“. Im

Rahmen seiner Revier-Legenden-

Reihe bei „Scudetto“, dem kulturellen

Fußballabend, beschäftigt

sich Autor und Filmemacher Ben

Redelings diesmal mit dem groß-

en Nachbarn im Osten und begrüßt

hierzu ein schwarz-gelb und

blau-weiß gemischtes Publikum.

Unvergessener Pfostentreffer

in München

Frank Mill wirkt anfangs etwas

ungeduldig – mit Recht, denn

sein Hund wartet im Auto auf sein

Herrchen. Je mehr „Franky“ an

diesem Abend aber ins Plaudern

gerät, desto lockerer und lustiger

wird er. In Sachen Schlagfertigkeit

steht er Gastgeber Ben Redelings

in Nichts nach und erreicht mit

seinen Anekdoten aus der guten

alten Zeit die Zuschauer, die

es ihm mit Lachen und Applaus

danken. Aus dem quirligen Stür-

Frank „Hängesocke“ Mills Trip in die Vergangenheit

Ben Redelings lud zum BVB-Legenden-Abend

Vom Spieler…

mer, der gelegentlich ein wenig

hitzig agierte (Norbert Dickel:

„Der Mill ist mit allen Abwässern

gewaschen!“) ist mittlerweile der

Betreiber mehrer Fußballschulen

geworden. Unter dem Namen

„Kidsactive“ trainiert er mit zahlreichen

ehemaligen Bundesligaprofis

den Nachwuchs und hofft

auf die eine oder andere Entdeckung.

Während DSM, das „Gedächtnis

des BVB“, für die informativen

v.l. Frank Mill, Ben Redelings und Dietrich Schulze-Marmeling bei „Scudetto“

und ernsteren Passagen zuständig

ist, erzählt Frank Mill aus dem

Nähkästchen und liefert sich einen

Stichwort-Schlagabtausch mit

Ben Redelings, bei dem im Publikum

kein Auge trocken blieb.

Natürlich durfte dabei die unvergessene

Szene vom August 1986

nicht fehlen, als Frank Mill die gesamte

bajuwarische Verteidigung

ausgedribbelt, Torwart Jean-Marie

Pfaff umspielt hatte und dann leider

nicht das leere Tor, sondern

den Pfosten traf. „Das war mein

erstes Spiel für den BVB. Was

glaubt ihr, was die Fans von mir

gedacht haben?“, kann Mill heute

über dieses Missgeschick lachen.

C A R I T A S D O R T M U N D d e n M e n s c h e n z u l I e B e

…zur Legende

Florist mit

bayerischer Vergangenheit

Der gelernte Florist (!) pflegt weiterhin

gute Kontakte zum BVB. Er

ist mit Norbert Dickel befreundet

und geht noch häufig ins Stadion.

Mit Jürgen Klopp sei man auf

einem guten Weg und Barrios

schieße jetzt auch endlich Tore,

glaubt Mill an eine Stabilisierung

seines alten Vereins. „Der BVB ist

einfach gewaltig! Wenn mal weniger

als 70.000 ins Stadion gehen,

dann müssen die alle krank

sein. Schweinegrippe vielleicht“

lächelt Mill und beschreibt damit

treffend das Besondere an der Borussia.

Was viele nicht wussten, Frank

Mill war bis vor kurzem Mitglied

beim FC Bayern. Während eines

bierseligen Abends auf dem Oktoberfest

hatte „Kaiser“ Beckenbauer

eine Runde Mitgliedsanträge

spendiert und vor Ort wieder

eingesammelt. Mittlerweile ist er

aber ausgetreten: „Die waren mir

zu teuer!“, gesteht er reumütig.

Auch die Zuschauer im „Riff“

verziehen Frank Mill diesen Ausrutscher

und ließen ihn spüren,

dass sie ihren alten „Franky“ nicht

vergessen haben und noch immer

lieben.

Text: Stephan Kottkamp Fotos: Christian Götte

Caritas Menüdienst

Gesundes genießen

An allen Tagen im Jahr bringen wir ein

leckerers Mittagessen direkt auf Ihren Tisch!

Das hochwertige Menü wird

täglich frisch gekocht und direkt

ausgeliefert. Verschiedene Diät-

und Sonderkostformen ermöglichen

ein „gesundes Genießen“.

Noch mehr Abwechslung im

Menüplan bieten regelmäßige

Aktionswochen. Flexibel:

Bestellung oder Abbestellung

von einem Tag auf den anderen.

Keine Mindestbestellmenge,

keine vertragliche Bindung.

Kein Aufpreis bei Lieferung

an Sonn- und Feiertagen.

Rufen sie uns an:

Tel. (0231) 18 71 51-1 30

menuedienst@caritas-dortmund.de

Informationen und Beratung zu allen Diensten und Einrichtungen

der Caritas Dortmund erhalten Sie in unserem servicecenter

Wißstraße 32, 44137 Dortmund, Tel. (0231) 18 71 51-21

servicecenter@caritas-dortmund.de, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr

und im Internet unter www.caritas-dortmund.de

115


16

15 Jahre CJD Sprachschule Integration im Alltag durch Sprache

Menschen ausländischer Herkunft

jeden Alters und mit sehr unterschiedlichenBildungsvoraussetzungen

müssen sich im Alltag

durch Sprache verständigen können.

Teilnehmende an den Sprachkursen

im CJD Dortmund lernen

den Gebrauch der deutschen

Sprache. Sie können sich mit

dem Zertifikat Deutsch die Spra-

Gewinnspiel

che weiter selbständig erschließen,

Strukturen erkennen, Regeln

anwenden und ohne sprachliche

Hemmung mit Bürgen und

Ämtern in die Kommunikation

eintreten.

Damit jeder erreicht wird und

die individuellen Rahmenbedingungen

berücksichtigt werden,

bietet die Sprachschule Kurse in

vier Kernbereichen an: Allgemeine

Integrationskurse, spezifizierte

Integrationskurse für Eltern und

Frauen sowie Alphabetisierungskurse.

Eltern können, wenn sie

die Schulbank drücken, ihre Kinder

qualifiziert und kostenlos be-

Mögen Sie Pink Floyd klassisch?

Die Lux concerts events GMbH & Co.KG hat uns für das Classic

Rock Spektakel „The Fabulous Rock Philharmonic Orchestra plays

Pink Floyd“ am 22. Februar in der Westfalenhalle Dortmund 3 x 2

Karten zur Verfügung gestellt, die Sie gewinnen können.

Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Wer hat die musikalische

Leitung des „Fabulous Rock Philharmonic Orchestra“ übernommen?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie diese

an die Redaktion: IN-Stadtmagazine, Arminiusstraße 1, 44149 Dortmund.

Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer. Es gilt das Datum

des Poststempels. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das

Los. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 01. Februar 2010!

treuen lassen. Haben die Kinder

Probleme in einem Schulfach,

hilft ihnen der Nachhilfeunterricht.

Der Sprachunterricht basiert

auf den Grundsätzen des

Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

und führt zu der

Prüfung „Zertifikat Deutsch- Test

für Zuwanderer“(DTZ). Die Prüfung

wird in einer den Teilnehmern

vertrauten und freundlichen

Atmosphäre durch die lizenzierten

Prüfer abgenommen. Der

Unterricht findet im Rahmen des

von BAMF vorgegebenen Lernkonzeptes

statt. Eingebunden in

das Stadtteilleben, arbeitet die

Märchen FÜR Kinder ZUGUN-

STEN Kindern… dieses Projekt

entstand, um schwerkranken

Kindern und ihren Familien ein

bisschen zu helfen… Die Autorin

Heike Richter schrieb drei Märchen

und erweckte die Figuren

beim Einsprechen der CD durch

Stimmimitationen und kleine Musikelemente

zum Leben… - ein

Geschenk-Tipp für Weihnachten,

geeignet für Kinder zwischen 3

und 8 Jahren!

Der gesamte Verkaufserlös geht

an die “Bundesstiftung Kinderhospiz”,

die sich bundesweit für die

Interessen von über 70 stationären

Kinderhospizen und ambulanten

Kinderhospizdiensten engagiert.

Wer dieses Märchen-Projekt und

damit die wichtige Arbeit des

Schule mit anderen sozial-kulturellen

Einrichtungen zusammen.

Zusätzlich werden Kontakte zur

Grundschule und zu Kindergärten

gepflegt. Ab Dezember 2009

bietet die CJD Sprachschule zusätzlich

Frauen- und Elternkurse

in der Ketteler Grundschule an.

Kontakt: Barbara Fertsch, CJD

Sprachschule, Evinger Parkweg

11, Dortmund-Eving

Tel.: 0231 98 50 23-9998

Geschenk-Tipp: Märchen-CD zugunsten der

Bundessstiftung Kinderhospiz…

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz

und Arbeitsmedizin (BAuA)

- eine Forschungseinrichtung mit

rund 660 Beschäftigten - bietet

am Hauptsitz in Dortmund-Dorstfeld

noch freie Ausbildungsplätze

als Physiklaborant/in oder als

Fachangestellte/r für Medien- und

Informationsdienste beziehungsweise

Bürokommunikation an.

Voraussetzung ist ein guter Realschul-

oder ein vergleichbarer

Bildungsabschluss. Für die Ausbil-

Bundesverbandes unterstützen

will, kann die CD “Märchen für

Kleine” auf der Website des Verbandes

- im SHOP - bestellen.

Neugierig geworden?

Eine Hörprobe und eine Übersicht

über die Märchen findet man

unter: www.bundesverband- kinderhospiz.de

BAuA bietet freie Ausbildungsplätze

dung als Elektroniker/in sucht die

BAuA junge Menschen mit einem

guten Hauptschulabschluss.

Ausbildungsstart ist jeweils der 1.

August 2010.

Insgesamt bildet die BAuA aktuell

41 junge Menschen an drei Standorten

im Bundesgebiet aus und

überschreitet damit die im Ausbildungspakt

der Bundesregierung

geforderte Ausbildungsquote von

sieben Prozent.

Weitere Infos unter:

www.baua.de/azubi


Am 21. November wurde in den

Pflanzenschauhäusern des Botanischen

Gartens Rombergpark

erstmals der „Dr. Hinrich-Höfker-

Preis“ verliehen. Der Freundeskreis

des Botanischen Gartens ehrte

auf diese Weise die Arbeit des

gemeinnützigen Vereins „agricola

- Bildung, Arbeit und Jugendhilfe

e.V.“, der sich der Ausbildung von

Jugendlichen in den gärtnerischen

Berufsfeldern Landschaftsgärtner/

in, Friedhofsgärtner/in und Floristik

widmet. Eine besondere

Überraschung stellte die Anwesenheit

von 3 Enkeln des Namenspatrons

dar: Prof. Dr. Edzard

Obendiek, Frau Hildburg Langen

und Herr Enno Obendiek, waren

eigens zum Anlass der Preisverleihung

in Dortmund zu einem Familientreffen

zusammengekommen

und wurden herzlich begrüßt.

Auch Vertreter anderer Organisationen,

wie Frau Kriemhild Lange

vom NABU, Frau Annie Sarfeld

von proKultur, Ingo Klammer vom

Grünen Kreis, H.-Dieter Otterbein

von AGARD, Paul Schneider von

den Kakteenfreunden sowie Bezirksbürgermeister

Hans Semmler

und der Fraktionsvorsitzende der

SPD-Fraktion Markus Demtröder

aus Hombruch sowie Vertreter

von Job Center Arge und Arbeitsagentur

Dortmund waren der Einladung

des Freundeskreises gefolgt.

Die Geschäftsbereichsleiterin für

„agricola“ erhält Dr. Hinrich Höfker Preis

Parkanlagen, Frau Annette Kulozik,

begrüßte die Gäste der Veranstaltung.

In Vertretung der 50

Ausbilder und Mitarbeiter und fast

300 Auszubildenden nahmen der

Vorsitzende des Vereins, Eberhard

Luttner, das Vorstandsmitglied

Christine Mischke und die Gärtnermeisterin

Heike Meschke den

Preis entgegen. Der Vorsitzende

des Freundeskreises, Dr. Günter

Spranke, überreichte zusammen

mit der Urkunde einen Geldbetrag

zur Förderung der Ausbildung

der jungen Menschen. Diese

hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung

um die Bepflanzung der

Grabstätte Dr. Hinrich Höfkers auf

dem Dortmunder Hauptfriedhof

gekümmert. Sie halfen mit, die Erinnerung

an den Pionier der Dort-

Dr. Spranke (Freundeskreis) und Christina Mischke (Vorstandsmitgl. Agricola)

freuen sich mit Katharina über die gelungene Arbeit.

munder Grün - und Parkkultur

wachzuhalten. Dr. Hinrich Höfker

wurde so an seinem 150. Geburtstag

- er wurde am 21.11.1859 geboren

und starb am 8. April 1945

- in den Mittelpunkt des Interesses

der zahlreich erschienenen Naturfreunde

gerückt. Höfker hatte

sich als Lehrer, als Gründer des

ersten Kleingartenvereins in Dortmund

und vor genau 100 Jahren

Vorsitzender Eberhard Luttner v. Agricola dankt dem Vorsitzenden

des Freundeskreises Dr. Günter Spranke für die Verleihung des Preises und

erläutert die Aufgaben seiner Institution

als Vorsitzender des Komitees für

Naturdenkmalpflege einen Namen

gemacht. Sein besonderes

Interesse galt der Botanik und

der Baumkunde, hier lagen seine

Verdienste in der gärtnerischen

Ausstattung des Kaiser Wilhelm

- Hains, des Vorläufers des Westfalenparks

und vor allem des Bo-

tanischen Gartens Rombergparks.

Dies verbindet den Freundeskreis

mit seinem Werk und hat nun in

den Auszubildenden und Ausbildern

von „agricola“ einen weiteren

Mitstreiter gefunden. Eberhard

Luttner dankte in herzlichen

Worten für den an „agricola“ verliehenen

Preis und betonte, dass

mit dessen Verleihung auch die

Anerkennung der Leistungen dieser

Institution, der Ausbilder, Lehrer

und nicht zuletzt der jungen

Menschen erfolgt sei und Anlass

gebe für weitere erfolgreiche Zusammenarbeit

mit dem Freundeskreis

und anderen Organisationen

des Dortmunder Grüns. Danach

hatten Gäste, Veranstalter und

Geehrte ausreichend Gelegenheit,

sich untereinander in bunter

Mischung weiterhin gedanklich

auszutauschen, wobei es oft zu

gemeinsamen Erinnerungen zwischen

ehemaligen Kollegen/innen

sowie Schülern und Schülerinnen

kam. Und zum Freundeskreis gesellten

sich wiederum einige neue

Mitglieder. Weitere Infos unter:

www.freundeskreis-botanischergarten-rombergpark.org

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wohl fühlen –

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17


350 Einsprüche und ein

eindeutiges Gutachten

Dortmund steht vor einem historischen

Ereignis – zum ersten Mal

in der Geschichte der Bundesrepublik

Deutschland wird es in

einer Großstadt aller Voraussicht

nach eine Wiederholung einer

Wahl geben! 350 Einsprüche,

18

Dortmund erleidet politischen Schock

Wiederholung der Kommunalwahl schon im Februar?

von Stephan Kottkamp

Nach den abweichenden Ausgaben im September und November

wollten wir in diesem Monat zum gewohnten Prinzip von „Politik IN

Dortmund“ zurückkehren. Die Fragen waren verschickt, man wartete

auf die Antworten der Politiker und plötzlich brach es über Dortmund

herein wie ein nicht erwartetes Unwetter: das Gutachten von Prof. Martin

Beckmann! Kurzerhand wurden sämtliche Überlegungen über Bord

geworfen und die Planungen den neuen Gegebenheiten angepasst.

darunter auch von der Bezirksregierung

in Arnsberg, waren es

schließlich, die gegen die Gültigkeit

der Kommunalwahlen vom

30. August eingereicht worden

waren. Noch bevor sich die Gerichte

abschließend mit ihnen

beschäftigen konnten, sorgte das

Gutachten des Münsteraner Ju-

risten Prof. Martin Beckmann

für ein Ende der monatelangen

Diskussionen. Zu eindeutig war

sein Urteil, zu eindeutig war seine

Empfehlung: die Wahlen des

Oberbürgermeisters, des Stadtrates

und der Bezirksvertretungen

sollen wiederholt werden!

Gutachter: Einsprüche der

Bezirksregierung sind begründet

Das nun vorliegende Gutachten

war vom Rat der Stadt Dortmund

im Zuge der Diskussionen um etwaige

„Haushaltslügen“ in Auftrag

gegeben worden. Wenige Tage

zuvor war bereits ein von der SPD

initiiertes Gutachten der Öffentlichkeit

vorgestellt worden. Der

von der Sozialdemokratischen

Gemeinschaft für Kommunalpolitik

beauftragte Kölner Experte

Frank Bätge hatte der Stadt darin

bescheinigt, die Wahl sei korrekt

abgelaufen.

Ganz anders sieht dies Prof. Beckmann.

In seinem Expose urteilt der

Verwaltungsrechtler Beckmann,

dass es „bei der Vorbereitung der

Wahl (...) zu Unregelmäßigkeiten

gekommen (sei), die auf die Wahlergebnisse

von entscheidendem

Einfluss gewesen sein können.“ Er

stützt die Einsprüche der Bezirksregierung

Arnsberg größtenteils

und kritisiert vor allem die mangelhafte

Informationspolitik des

ehemaligen Oberbürgermeisters

Langemeyer, der die Dortmunderinnen

und Dortmunder sowie

den Rat nicht über die katastrophale

Haushaltslage benachrichtigte.

Nur zwei Tage nach Veröffentlichung

des Gutachtens brach auch

OB Ullrich Sierau sein Schweigen

und stimmte ein in den Chor de-

rer, die das Hohelied der Wahlwiederholung

sangen und singen.

CDU, die Grünen, FDP/Bürgerliste,

die Linken und die FBI sehen

sich nun in ihren Bedenken durch

das Gutachten bestätigt und sehen

keine andere Möglichkeit, als die

Wahl zu wiederholen. Zum Redaktionsschluss

am 08.12. um 16

Uhr war der Stand der Dinge folgender:

am Mittwoch, dem 09.12.

wird der Wahlprüfungsausschuss

über eine Wiederholung der Wahl

beraten und dem Stadtrat eine

Er will noch mal gewählt werden: Ullrich Sierau (SPD)

Empfehlung aussprechen, über

die dieser einen Tag später entscheiden

wird.

Da sich auch die SPD mittlerweile

für eine Wiederholung ausgesprochen

hatte, bestehen nunmehr

keine Zweifel daran, dass es zu

Er auch: Joachim Pohlmann

(mittlerweile CDU)

einem erneuten Urnengang kommen

wird. Strittig ist somit lediglich

der Termin. War zunächst

gerüchteweise der 09. Mai – der


Tag der Landtagswahl in NRW –

im Gespräch, so brachte Annette

Littmann (FDP) einen Termin Ende

Februar aufs Tapet.

Das Rathaus als

Kuriositätenkabinett

Wenn der Rat einer Wahlwiederholung

zustimmt bzw. zugestimmt

hat, steht Dortmund vor einer kuriosen

Situation. Denn dann wird

alles auf Start zurückgesetzt.

Falls die KandidatInnen nicht verzichten,

müssen die Parteien dieselben

Leute ins Rennen schicken

wie im August. Ullrich Sierau darf

dann nicht als Oberbürgermeister,

sondern als Planungsdezernent

antreten. Er müsste dann sogar

sein OB-Büro räumen.

Seine Amtsgeschäfte übernimmt

Sozialdezernent Siegfried Pogadl

(SPD) und Birgit Jörder (ebenfalls

SPD) leitet als 1. Bürgermeisterin

die Ratssitzungen. All dies bedeutet:

nach Ablauf der einmonatigen

Einspruchsfrist steht Dortmund bis

zur Wiederholung der Wahl ohne

Oberbürgermeister da!

SPD bettelt um Opposition

Egal wann es zur Wiederholung

der Wahl kommen wird, eines

steht fest: die Genossen lassen

momentan nichts unversucht,

um ihre vermeintlich abonnierte

Herrschaft in Dortmund alsbald

an ein Ende zu bringen. Nach

dem scheinbar unmotivierten

und die Realitäten verkennenden

Bruch mit den Grünen stehen die

Sozialdemokraten nun ziemlich

alleine da und werden ihre „Rot

Pur“-Träume wohl beerdigen kön-

Wann dürfen/müssen wir wieder wählen?

nen, noch bevor sie überhaupt

Konturen angenommen haben.

Selbst die nicht immer glücklich

agierende Dortmunder Dauer-

Opposition kann sich eigentlich

kaum noch dagegen wehren,

demnächst die Sozialdemokratie

nach über 60 Jahren vom Thron zu

stoßen und eine Mehrheit jenseits

von Rot hinzubekommen. Ob Ull-

rich Sierau dann vom Wähler die

Tracht Prügel bekommt, die sein

Vorgänger viel mehr verdient hätte

und als der Dortmunder Oberbürgermeister

mit der kürzesten

Amtszeit in die Geschichte eingehen

oder erneut die Mehrheit

der Stimmen erhalten wird, bleibt

abzuwarten.

Aber Tatsache ist: Inmitten der

besinnlichen Adventzeit heißt es

in Dortmund nun „Willkommen

zurück im Wahlkampf“!

Lesermeinung zu dem Artikel

„Die Wahrheit ist eine Tochter

der Zeit“ - Politik in Dortmund

im November

Die Wahrheit ist die Tochter

der Zeit! Nichts ist in der Politik

schlimmer als enttäuschte Hoffnungen

und verlorenes Vertrauen.

Was den Artikel auszeichnet, ist

die prägnante Zusammenfassung

der politischen Fakten in der

Stadt. Die Meister der Erklärungen

kommen an einen Punkt, wo ihre

unglaublich guten Erklärungen

plötzlich Erklärungen werden, die

kaum noch zu glauben sind.

Die Wähler wollen klügere Parlamentarier,

mehr Transparenz

einer zivilisierten Politik und eine

bessere Kontrolle der Verwaltung.

Natürlich ist die Demokratie die

Herrschaft des Volkes, aber wenn

niemand mehr die Anstrengung

unternimmt das Volk zu überzeu-

gen, verliert Politik ihre Würde.

Hochmut und Selbstüberschätzung

sind die schlimmsten Äußerungsformen

von Eitelkeit.

Dabei brauchen die Menschen

in Dortmund derzeit nichts mehr

als eine starke Führung, die das

erschütterte Vertrauen wieder herstellen

kann. Stattdessen wird es

derzeit weiter auf allen Ebenen

verspielt.

Alte Botschaften werden immer

nur neu verpackt oder umformuliert.

Die Papiere zum Haushalt

wirken eher wie eine Präsentation

für Autoverkäufer als wie ein

durchdachtes Sanierungskonzept.

Viele Politiker in der Stadt bewegen

sich nach der Devise „For

punching above its weight„ d.h.

wie ein Weltergewichtler, der

glaubt einen Schwergewichtsboxer

K.O. schlagen zu können.

Reinhard Wawziniak

19


Im Rahmen der Aktion „Sicher unterwegs

in NRW“, die unter dem

Motto „Kinder sehen es anders“

20

„Meister auf dem Fahrrad“-Verkehrssicherheitstage 2009

Bürgermeisterin Birgit Jörder vergab Preise

Die „Meister auf dem Fahrrad“ wurden im Rathaus von

Bürgermeisterin Birgit Jörder geehrt Foto: H. Hoppmann

steht, wurden auch 2009 wieder

die Meister auf dem Fahrrad

ermittelt. Bürgermeisterin Birgit

Jörder begrüßte am 24. November

die Preisträger/innen im Rathaus

und überreichte ihnen ihre Preise.

Wie in den Jahren zuvor hatten

sich die Dortmunder Grund- und

Sonderschulen wieder mit über

3500 Schülerinnen und Schülern

im Alter zwischen 10 und 13 Jahren

an diesem Wettbewerb beteiligt.

Als Siegerin ging Ayasha Küppenbender

hervor, die als 1. Preis

ein Fahrrad erhielt. Aber auch die

Nächstplatzierten hatten ausgezeichnete

Leistungen erbracht,

so dass weitere 21 Schülerinnen

und Schüler geehrt wurden und

Preise erhielten. Es standen Preise

rund um das Fahrrad, wie Fahrradhelme,

Fahrradtaschen, Beleuchtungskörper

etc. zur Verfügung.

Darüber hinaus beteiligten

sich auch drei Hauptschulen mit

insgesamt 60 Schülern (11 bis

14-jährige) an dem Wettbewerb.

Sieger in dieser Gruppe wurde

Sabrine Aouich, die ebenfalls ein

Fahrrad gewann. Für eine vergnügliche

Mitgestaltung und Moderation

der Veranstaltung sorgte

wie in der Vergangenheit der

Künstler „Friedhelm“ Susok.

Allen Lesern, Kunden und Freunden

wünschen wir ein schönes

Weihnachtsfest &

ein starkes 2010!


Wunschgroßeltern

gesucht!

Ende Oktober wurde im Dortmunder

Mehrgenerationenhaus das Projekt

Dortmunder Wunschgroßeltern“-

Vermittlung vorgestellt. Das generationsübergreifende

Projekt verbindet

in ganz Dortmund Familien

mit Kindern mit einer permanent

anwachsenden enkellosen Großel-

Das Interesse an dem Pop-Oratorium

„Die 10 Gebote“ ist riesengroß:

Mehr als zwei Monate vor

der Premiere am 17.01.2010 in

der Westfalenhalle Dortmund war

das Mega-Event – mit Sinfonieorchester

und über 2.500 singenden

Darstellerinnen und Darstellern –

bereits ausverkauft.

Wegen der großen Nachfrage können

Interessierte ab sofort Karten

für die Vorpremiere (öffentliche

Generalprobe) am 16.10.2010

um 20.00 Uhr erwerben. „Wir

terngeneration. Schon im Sommer

haben Mitglieder des Mehrgenerationenhaus-Mütterzentrums

damit

begonnen, entsprechende Familien

mit passenden Seniorinnen und

Senioren zusammenzubringen. In

diesem Jahr wurde die ganze Sache

weiter systematisiert und mit dem

Familien-Projekt ein starker Partner

mit ins Boot genommen. Zusammen

mit dem Familienbüro Hombruch

wird das Projekt derzeit in einer Pilotphase

getestet. Nachdem es von

Familien reichliche Anfragen gibt,

fehlen aber noch die Seniorinnen

und Senioren, die bereit und in

der Lage sind, eine Beziehung mit

10 Gebote, 2.555 Stimmen, 9.500 Zuschauer

Pop-Oratorium zur Kulturhauptstadt 2010 in der Westfalenhalle Dortmund

sind selbst völlig überrascht von

dem starken Andrang. Aber wir

freuen uns natürlich auch über

die Resonanz. Jetzt wollen wir vor

allem Jugendlichen eine Möglichkeit

geben, bei diesem Ereignis

dabei zu sein“, so Organisator

Ralf Rathmann. Karten für die Vorpremiere

können ab 15,50 € im

Internet oder bei allen bekannten

Vorverkaufsstellen erworben werden.

Jugendgruppen ab Personen

erhalten bereits ab 10,00 € pro

Person Eintritt.

Ein Pop-Oratorium

von Michael Kunze und Dieter Falk

Mit Michael Eisenburger I Bahar Kizil I Yosefi n Buohler

Paul Falk I Otto Sander (Stimme Gottes) und vielen anderen

Sa.16.01.2010 Vorpremiere (öffentliche Generalprobe)

So.17.01.2010 Uraufführung Ausverkauft!

Westfalenhalle 1 / Dortmund

Tickets & Infos: www.die10gebote.de oder 02302/28 222-22

www.ticketmaster.de • Tel. 01805-969-0000 und alle bekannten Vorverkaufsstellen

Veranstalter: Ev. Kirche im Rheinland und Ev. Kirche von Westfalen und Creative Kirche Witten

Anzeige

einer ihnen unbekannten Familie

einzugehen. Daher wurde eine Strategie

entwickelt, wie Seniorinnen

und Senioren gewonnen werden

können - insbesondere bei Einrichtungen

und Treffpunkten von älteren

Menschen soll für diese Projektidee

geworben werden.

Interessierte Wunschgroßeltern können

sich melden bei Frau Sandra

Linnenkamp im Mütterzentrum unter

Tel. (0231) 222 10 50 oder mueze-linnenkamp@dokom.net

oder

auch bei Frau Marion Reichenberg

im Familienbüro Hombruch unter

(0231) 50-283027 bzw. mreichen@

stadtdo.de

Das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“

ist ein Beitrag der Evangelischen

Kirche von Westfalen

und der Evangelischen Kirche im

Rheinland zur Kulturhauptstadt

2010. Es wurde extra für diesen

Anlass von Dieter Falk, Musikproduzent

und im Jahr 2006 Mitglied

der „Pop-Stars“-Jury, komponiert.

Der Text stammt von Echogewinner

Michael Kunze. Sein Meisterwerk

„Elisabeth“ ist eines der

meistgesehenen deutschen Musicals.

Neben einem Orchester, Band

und über 2.500 SängerInnen aus

90 Chören erwarten die Zuschauer

zahlreiche bekannte Solisten.

So wird etwa Bahar, sonst mit dem

Trio „Monrose“ erfolgreich in den

Charts vertreten, Ziporah, die Frau

des Mose, singen. Ein besonderes

Erlebnis wird die Stimme Gottes

sein, die Schauspieler Otto Sander

eindrucksvoll interpretiert.

Das Oratorium erzählt die Geschichte

des Volkes Israel von der

Berufung des Mose über den Auszug

aus Ägypten bis zum Empfang

der 10 Gebote am Berg Sinai.

Zwei Kinder führen musikalisch

durch die Story.

Karten:

E-Mail: service@die10gebote.de

oder Kartentelefon: 02302/28222-

22 oder im Internet: www.die-

10gebote.de

Gewinnspiel

Möchten Sie gerne bei diesem Ereignis dabei sein?

Die Creative Kirche stellt uns für die Vorstellung am 16.1.10 (Vorpremiere)

4 x2 Karten und für die Vorstellung am 17.1.10 (Premiere,

AUSVERKAUFT ) 2 x 2 Karten zur Verfügung, die Sie gewinnen

können.

Sie müssen dazu nur die folgende Frage beantworten:

Wer ist der Komponist des Pop-Oratoriums?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie diese

an die Redaktion: IN-Stadtmagazine, Arminiusstraße 1, 44149

Dortmund. Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das Datum des Poststempels. Bei mehreren Einsendungen

entscheidet das Los. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

121


22

„Kubas Kunst und Leben“ bei Möbel Drees

Soroptimist Dortmund Ruhr-Region

präsentierte exklusiv und nur an

einem Sonntag, Anfang November,

bei Möbel Drees im Stadtteil Bodel-

schwingh eine Ausstellung mit dem

Titel „Kunst und Leben – Werke zeitgenössischer

Künstler aus Kuba.“ Von

11 bis 16 Uhr fand eine Kunst-Matinee

mit Benefiz-Verkauf statt. Ab 11.00

Uhr konnten Interessierte die Bilder

vorab für eine halbe Stunde besichtigen.

Dann folgten die Begrüßung

durch die Club-Präsidentin Barbara

Wiemann und ein Grußwort des Gesandten

und Leiters der Außenstelle

der kubanischen Botschaft, Jose Car-

los Rodriguez Ruiz, in Deutschland.

Er war extra aus Bonn angereist. Die

Einführung in die „Zeitgenössische

Kunst aus Kuba“ übernahm als Sozialwissenschaftlerin

und Kuba-Expertin,

Gabriele Meyer-Ullrich. Nach einer

Matinee mit Fingerfood, kubanischen

Cocktails und südamerikanischen

Klängen gab es für die zahlreichen

Besucher Gelegenheit, die ausgestellten

Werke zu erstehen.

Mit den erzielten Erlösen werden die

einzelnen Künstlerinnen und Künstler

sowie die Musikhochschule “Guillermo

Tomas“ für talentierte Kinder und

Jugendliche in Havanna unterstützt,

die schon berühmte Musiker- und

Sängergrößen hervorgebracht hat.

Hintergrund Soroptimist International

ist weltweit mit über 95.000 Mitgliedern

aus 123 Ländern die größte

internationale Service-Vereinigung

berufstätiger Frauen und auch beim

Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten

Nationen vertreten. Der Name ist

abgeleitet vom lateinischen „sorores

optimae“ – was „die besten Schwestern“

bedeutet. Er gilt zugleich als

Anspruch an das Verhalten der Mitglieder

in Leben und Beruf. Im Club

Dortmund RuhrRegion engagieren

sich Frauen aus Castrop-Rauxel, Dortmund,

Gelsenkirchen, Herne, Lünen

und Schwerte.

v. l. Barbara Wiemann, Jose Carlos Rodriquez Ruiz, Gabriele Meyer-Ulrich und Inhaberin Frau Golz vom Möbelhaus Drees


C M Y CM MY CY CMY K

Wir sind in jedem Vorort

zu Hause

zahlreiche Verbindungen

dichtes NachtExpress-Netz

zentrale Anschlussmöglichkeiten

Weitere Infos: www.bus-und-bahn.de

akut.54.1

23


Nachdem erst Anfang Oktober die

„Kloppo-Tour“ für großes Aufsehen

in Dortmund gesorgt hatte, ermöglichte

BVB-Ausrüster Kappa nun

ein weiteres Ereignis, welches viele

Fußball-Fans elektrisierte. Rund 500

Borussen-Fans hatten sich bei Kappa

beworben, um das Champions

League Topspiel zwischen dem FC

Barcelona und Inter Mailand in kleiner

Runde mit BVB-Coach Jürgen

Klopp anschauen zu können.

„Wehe, jemand läuft durchs Bild“,

begrüßte Kloppo seine Fans im

„Balke“ an der Hohen Straße, während

er sich in einen bequemen

Ledersessel fallen ließ und sich das

Gewinner-Quartett um ihn herum

platzierte. Die Freude auf das Spiel

und die Aussicht auf messerscharfe

Spielanalysen ihres Lieblingstrainers

war den Co-Trainern des Abends anzusehen.

Und die vier Glücklichen,

die den Zuschlag erhalten hatten,

wurden nicht enttäuscht.

Eine Ledergarnitur voll geballtem

Fußballverstand

„In Braunschweig sind nicht viele,

die von Fußball Ahnung haben“,

beschrieb Nadine Heimann (22) das

Dilemma, als eingefleischte Borussin

seit März zwecks Studiums in

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein liebevolles Zuhause für

Hunde aus spanischen Tötungsstationen die sonst die Weihnachtstage nicht überleben werden!

24

Alice, ca. 5 Jahre Bossi, ca. 3 Jahre Dolorita, (einäugig) Dingo, ca. 7 Jahre

Laura, ca. 10 Mon. Luz, ca. 2 Jahre Mira, ca. 9 Monate Natalia, ca. 3 Jahre

Wilson, ca. 10 Mon.

Schwarz-gelbe Experten unter sich

Fans verbrachten mit Kloppo einen gemütlichen Fußballabend

Braunschweig wohnen zu müssen.

Noch schlimmer hatte es Christiane

Ewers (41) getroffen. Die nach

eigener Aussage „Fußballverrückte“

besitzt seit 20 Jahren eine Dauer-

karte und ist trotzdem mit einem

Schalker liiert, den sie zu dieser Gelegenheit

sogar als ihre Begleitung

mitgebracht hatte. Doch an diesem

Abend lag die Toleranz-Schwelle

auf günstiger Höhe für Menschen

Rico, 1 Jahr

aus Wanne-Eickel-West. Beide Damen

waren froh, endlich mal ein

Gegenüber zu haben, das ihnen in

Sachen Fußballverstand das Wasser

reichen konnte.

„Was für ein geiles Tor!“ Jürgen „Kloppo“ Klopp umrahmt von Thomas Fabri, Mathias

Kraffzik, Christiane Ewers und Nadine Heimann (v.l.)

Auch die Herren der Schöpfung

kamen nicht zu kurz. Thomas Fabri

(42) und Mathias Kraffzik (21) konnten

ihr Glück kaum fassen, neben

Kloppo das Spiel zu sehen und mit

ihm zu fachsimpeln.

Tiwo, 11 Mon.

Taktikschulung mit Kloppo

Bei italienischen Leckereien und

kühlem Bier herrschte den ganzen

Abend eine ausgelassene Stimmung,

die in der Halbzeitpause

ihren Höhepunkt erreichte. An einer

Flipchart analysierte Kloppo

die 1. Halbzeit des hochklassigen

Spiels und verdeutlichte mit Kreuzen

und Kreisen die taktische Ausrichtung

beider Teams beim 2:0. Er

erklärte, warum diese so genannte

„Zweiter-Pfosten-Problematik“ immer

besonders gefährlich ist und

fragte sich gleichzeitig, warum seine

Jungs das nicht auch mal öfter

so machen. In Halbzeit 2 forderte

der Schwabe Kloppo, auf die Konferenzschaltung

umzuschalten und

fieberte mit seinen Stuttgartern,

die zeitgleich in Glasgow antraten

und die dortigen Rangers mit 2:0

schlugen. Doch eigentlich spielte es

keine Rolle, welches Spiel auf der

Leinwand lief, alles achtete nur auf

den BVB-Coach und lauschte seinen

fachmännischen Kommentaren.

Am Ende war die Begeisterung groß

- alle waren sich einig, einen unvergesslichen

Abend erlebt zu haben

und auch Kloppo selbst genoss den

Fußballabend sichtlich in vollen Zügen.

Text: Stephan Kottkamp Foto: Christian Götte

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns

geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden sich

noch viele kleine und große Hunde, die kurz vor

Weihnachten ALLE eingeschläfert werden, weil in den

Stationen bis Januar Bertriebsferien sind.

Sie hoffen verzweifelt, vorher ein liebevolles

Zuhause zu finden!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de


Buchtipps aus Ihrer Bibliothek Hombruch

Haskamp, Bettina:

Alles wegen Werner

Marion von

Schröder,

12,90 €

Für Clara wird ein Alptraum wahr,

als Ehemann Werner sich in eine

junge Brasilianerin verliebt und

nach dreißig Jahren die Scheidung

verlangt. Na gut, die Ehe war eine

Katastrophe und Clara konnte das

Leben an Werners Seite nur mit viel

Alkohol ertragen, aber was soll jetzt

aus ihr werden?

Ohne die Luxusvilla an der portugiesischen

Algarve, ohne richtigen

Beruf, ohne Mann? Verzwei-

Suter, Martin:

Der letzte Weynfeldt

Diogenes,

19,90 €

Adrian Weynfeldt ist Junggeselle,

Mitte fünfzig, aus wohlhabendem,

großbürgerlichem Hause

und arbeitet als Kunstexperte

bei einem großen Auktionshaus.

Sein Leben wird von Routine bestimmt:

regelmäßige Treffen mit

seinen streng voneinander getrennten

Freundeskreisen aus der

Kunstszene und feste Gewohnheiten

strukturieren seine Tage.

Eines Tages bringt ihn – ganz gegen

seine Gepflogenheiten- eine

junge Frau dazu, sie mit nach

Hause zu nehmen. Am nächsten

Morgen steht sie außerhalb der

Steffensmeier,

Alexander:

Lieselotte im Schnee

Sauerländer,

13,90 €

Lieselotte hat alle Hufe voll zu

tun: als Postkuh muss sie für

Weihnachten mit dem Briefträger

viele Briefe und Pakete austragen.

Endlich hat sie nur noch

die Päckchen für ihre Freunde

in der Tasche und macht sich

müde und erschöpft auf den

Heimweg. Inzwischen schneit

und schneit es. Lieselotte ver-

felt nimmt sie Zuflucht in einem

Häuschen irgendwo im einsamen

Alentejo, bunkert Rotwein, Zigaretten

und Hundefutter für den treuen

Tom und gibt sich ihrem Kummer

hin. Doch sie hat nicht mit ihren

portugiesischen Nachbarn gerechnet;

die geben ihr ganz diskret Hilfestellung

und langsam findet Clara

in die Gegenwart zurück. Als dann

ein attraktiver Schweizer in ihr Leben

(und ihr Häuschen) tritt, scheint

das Glück vollkommen. Aber dann

kommt doch alles ganz anders...

Ein hinreißend komischer Roman

über eine Frau, die durch den

größten anzunehmenden Unfall in

ihrem Leben zu sich selbst findet.

Empfohlen für alle Dora-Heldt-Fans

Balkonbrüstung und droht zu

springen. Adrian kann sie davon

abhalten, doch von nun an macht

sie ihn für ihr Leben verantwortlich.

Immer wieder muss er ihr

aus Schwierigkeiten heraushelfen

und fühlt sich dabei immer mehr

zu ihr hingezogen – hat sie doch

große Ähnlichkeit mit seiner

schon vor Jahrzehnten tragisch

verlorenen englischen Geliebten

Daphne.

Und dann ist da noch das Bild

„Nackte Frau vor glühendem

Salamander“, das von vielen begehrt

wird und in einer Versteigerung

viel Geld bringen soll. Doch

ist es echt oder eine Fälschung?

In geschliffener Sprache entwickelt

Suter ein Verwirrspiel in der

Schweizer Kunstszene – bis zum

Schluss bleibt offen, wer welches

Spiel spielt.

irrt sich und erlebt viel auf

der Suche nach dem richtigen

Weg. Als sie endlich zuhause

ankommt, freuen sich alle über

die schönen Geschenke und

es wird noch ein richtig tolles

Weihnachtsfest. Die sympathische

Kuh überzeugt auch zur

Weihnachtszeit – ebenso wie

der Autor mit seinen skurrilen

Einfällen.

Barbara West, Zweigsbibliotheksleiterin

Martini-Markt und Martinsumzug

in Hombruch

Wie schon in der vorherigen Ausgabe

angekündigt, fand am 8.

Die Legende von St. Martin

November von 13.00-18.00 Uhr

Spanische Weine und Spezialitäten

aus dem Kreuzviertel

Seit Anfang 2008 bereichert Tu-

Vino das Kreuzviertel mit seinem

Angebot und hält in der Hohen

Straße 39 die gesamte Bandbreite

spanischer Weine und Spezialitäten

bereit.

Unter der Leitung von Florian

Hoffmann versucht das junge

TuVino-Team höchste Qualität

zu bezahlbaren Preisen mit dem

Charme eines „Lädchens“ und

persönlicher Beratung bei freier

Verkostung zu vereinen. Der „direkte“

Draht nach Spanien, mit

eigenem Firmensitz in Avilés/

Nordspanien macht die Authentizität

und die persönliche Kontrolle

aller Produkte und Betriebe

möglich. TuVino hat sich auf kleine,

familiengeführte Unterneh-

Anzeige

Ausstellern statt. Ein besonderes

Highlight war die Vorstellung alter

Handwerkskunst. Im Anschluss

daran ritt St. Martin durch die Straßen,

begleitet von vielen Eltern

und Kindern mit ihren Laternen.

Für die musikalische Begleitung

sorgte der Posaunenchor St. Nicolei.

Zum Abschluss wurde auf

dem Marktplatz die Legende von

St. Martin vorgelesen und dargestellt.

Politiker aller Parteien ver-

Laterne, Laterne..

der Martinimarkt mit über 20 teilten später Brezel an die Kinder.

men spezialisiert und schafft es

gerade mit Nischenprodukten wie

inseltypischem Wein aus Mallorca

oder Lanzarote und kulinarischen

Leckereien aus unbekannteren

Gegenden die Gaumen zu verwöhnen

und sich ein Stammpublikum

zu erarbeiten.

Teil des Angebots sind auch monatliche

Verkostungsabende,

auf Wunsch auch individuell

für Kleingruppen im Weinlager

oder ab Januar 2010 monatliche

Kulturveranstaltungen, wie z.B.

Livemusik-Events, Lesungen oder

auch mal ein Flamencoabend.

TuVino steht für das individuelle

Spanien und lädt Mo-Fr von 13-20

und Sa von 10-15 Uhr zu sich ein.

25


So. 10.01. Wanderung ins „Neue Jahr

2010“. Wir wandern mit den Blinden und

Sehbehinderten des Blindenvereins – ca.

6 km mit Einkehr im Vereinslokal Haus

Puschnik, Grotenbachstraße 48. Treffpunkt:

10:00h, U42, Grotenbachstraße

(Endstelle), Anmeldeschluss 16.12.09

(Vereinsabend). Mit. 13.01. Erster Vereinsabend

2010 – Beginn 17:00h. So. 17.01.

Tageswanderung: Lünen Hbf. – Grevel –

ca. 17 km, Treffpunkt: 8:50h – U42 Harkortstraße,

9:20h – Hauptbahnhof Do,

So. 24.01. Tageswanderung: Von Witten

…dass man Zahnimplantate oft

setzen kann, ohne ein Skalpell zu

verwenden?

Viele Patienten beschäftigen sich

mit der Frage, ob für sie eine Implantation

in Frage kommt. Argumente

für Implantate, wie die Gesunderhaltung

der Nachbarzähne,

die Möglichkeit auf herausnehmbare

Prothesen zu verzichten

oder endlich der bessere Halt des

schon vorhandenen Zahnersatzes

Besprechung der individuellen Implantationsmöglichkeiten

mit dem Patienten

sind oft bekannt und trotzdem

wird aus Angst vor der OP auf Implantate

verzichtet.

„Um dieses Problem zu lösen,

wurde in der modernen Zahnheilkunde

eine Methode entwickelt,

die eine schonende und minimalinvasive

Implantation ermöglicht“,

sagt Dr. Natalie Haarmann,

26

Vollkeramikbrücke im Herstellungsprozess

Mit dem SGV Hombruch-Barop 2010 unterwegs –

Wander- und Veranstaltungsplan

nach Wetter – ca. 16km bzw. 12 km,

Treffpunkt: 9:00h – Bahnhof Barop, Mit.

27.01. Vereinsabend und ein Vortrag der

Natur- und Waldlehrerin Andrea Hirsch

über Mythen, Legenden und Heilkräuter

etc., Beginn 17:00h. So. 31.01. Tageswanderung

Lottental und Stiepeler Höhen

– ca. 12 km, Treffpumkt: 8:20h – U42,

Harkortstraße, 8:50h – Hauptbahnhof

Do, So. 07.02. Tageswanderung in Beyen-

Master of Oral Medicine in Implantology.

Hierbei kann sich die

Expertin für computergestützte

Implantation mit Hilfe einer CT-

Aufnahme ein genaues Bild von

den Knochenverhältnissen des Patienten

verschaffen und so die OP

bereits im Vorfeld am Computer

simulieren. Die Implantate werden

im Anschluss präzise mit Hilfe

einer individuell angefertigten

Schablone in den Mund gesetzt.

Dabei genügt oft auch schon sehr

wenig Knochen, um ohne ein

Skalpell und ohne Aufschneiden

implantieren zu können. „Die

Vorteile liegen auf der Hand: es

Anzeige

Wussten Sie schon,…

burg mit Besichtigung Ort und Kloster

– ca. 8 km, Treffpunkt: 9:00h – Pkw, Mit.

10.02. Vereinsabend – Beginn 17:00h.

Do. 11.02. Wanderführertreffen auch für

künftige Wanderführer/innen – Beginn:

16:00h Haus Puschnik. So. 14.02. Tageswanderung

Drei Teiche – Bayernhütte

– ca. 13 km – Treffpunkt: 9:00h – U42,

Grotenbachstraße (Endstelle), Do. 18.02.

Vorstandssitzung - Beginn 16:00h. So

Hohe Präzison ist in der Zahnheilkunde unverzichtbar

sind deutlich weniger Schmerzen,

Schwellungen und Blutergüsse zu

erwarten.

Viele Patienten kehren direkt nach

der OP wieder zurück an den Arbeitsplatz

oder gehen ihren privaten

Verpflichtungen nach“ sagt

Frau Dr. Haarmann. Die Methode

ermöglicht es durch ihre hohe

Präzision und maximale Sicherheit

sogar oftmals, den Zahnersatz

noch vor der OP anzufertigen.

In jedem Fall empfiehlt Frau Dr.

Haarmann interessierten Patienten,

sich in einem persönlichen

Gespräch umfangreich beraten zu

lassen, da letztendlich der Patient

entscheidet, welche Behandlung

für ihn die richtige ist.

…dass Kronen aus Vollkeramik

hygienischer sind als Metallkronen?

„Aber hinten im Mund sieht man

doch nicht, dass ich eine Metallkrone

habe“ ist das häufigste

Argument von Patienten gegen

Vollkeramikkronen, sagt Frau Dr.

Haarmann. Viele wissen nicht,

dass Keramik von Zahnärzten

21.02. Tageswanderung Witten – Muttental

– Witten, ca. 15 km, Treffpunkt: 8:40h

Bahnhof Barop, Die Vereinsabende finden

immer im Vereinslokal Haus Puschnik,

Grotenbachstraße 48 statt. Bei allen

Wanderungen treffen wir uns grundsätzlich

– wenn nichts anderes angegeben ist

- am Kaufhaus Dustmann, Harkortstraße.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen

und Wanderungen geschieht grundsätzlich

auf eigene Gefahr. Es ist immer Rucksackverpflegung

angesagt. Gäste sind immer

herzlich willkommen.

auch wegen ihrer guten Hygienefähigkeit

angeboten wird. Es ist für

Zahnstein und weiche Beläge viel

schwieriger an Keramik haften zu

bleiben als an Metall. Daher können

Patienten ihre Zähne leichter

pflegen und somit die Haltbarkeit

der Kronen deutlich erhöhen. Die

Gefahr der Kariesbildung am Kronenrand

wird durch Vollkeramik

minimiert. Zudem löst Keramik

keine Allergien aus und ist somit

das derzeit verträglichste zahntechnische

Material.

Natürlich schätzen Zahnärzte und

Patienten Vollkeramik auch wegen

ihrer hochästhetischen Eigenschaften.

„Lichtdurchlässig und

lebendig wie eigene Zähne, ohne

dunkle Ränder und auf jeden Patienten

individuell abgestimmt, ist

Vollkeramik das Mittel der Wahl

Sichere Implantatplanung mit der

NobelGuide Software

für ein strahlendes Lächeln“ erklärt

Dr. Natalie Haarmann. Ob

hauchdünn für Veneers gepresst

oder hochpräzise mit einem CAD/

CAM-Verfahren gefräst, die enge

Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt,

Zahntechniker und Patient ist

ausschlaggebend für ein perfektes

Ergebnis.

Mehr wissenswerte Informationen

zur modernen Zahnheilkunde finden

Sie in der nächsten Ausgabe

von „Wir in Hombruch“.


Ende November lud der Künstler

Didier zur Vernissage in die Praxisräume

von Dr. H. K. Henin, Hagenerstraße

374. Schon als Kind

hat Didier Vezin die Malerei für sich

entdeckt und lernte mit Interesse

und Eifer von einer älteren Künstlerin

in Frankreich das Malen. Der

Künstler versucht durch verschiedene

Farbmaterialien, die er mit

Aquarell-, Pastell-, Öl- oder Acrylfar-

Azubi gesucht –

jetzt bewerben!

Vier Jahreszeiten –

Eine Austellung von Didier Vezin

Stimmungsvolle Herbstallee

DR. NATALIE HAARMANN

Master of Oral Medicine in Implantology

Zahnarztpraxis

Hagener Straße 374 | 44229 Dortmund

Tel. 02 31 – 5 30 64 10 | Fax 5 30 64 11 | info@dr-haarmann.de

www.dr-haarmann.de

be festgehalten hat, seinen Empfindungen

Ausdruck zu verleihen. Der

begeisterte Landschaftsmaler macht

seit Jahren während seiner Urlaubsreisen

ausgedehnte Erkundungen

in den Wäldern der Umgebung,

um die dämmerige, kühle Morgenstimmung,

das diffuse Licht, das

durch Bäume und Blätter fällt, das

geheimnisvolle Zwielicht und die

Besondere Leistungen:

Hochwertiger Zahnersatz

Computergestützte Implantologie

Laserbehandlung

Sprechzeiten:

Farbwechsel während der verschiedenen

Jahreszeiten in sich aufzunehmen.

Diese Stimmungen spiegeln

sich in seinen Landschaftsbildern

wider - feine Farbschattierungen, der

Wandel von Werden und Vergehen,

den Licht- und Schattenwechsel, die

er mit sehr viel Farbgefühl auf die

Leinwand bringt.Die Ausstellung ist

in den Praxisräumen einige Monate

zu sehen.

Mo 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr

Di 8.00–13.00 Uhr & 15.00–18.00 Uhr

Mi 7.00–13.00 Uhr

Do 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr

Fr 7.00–13.00 Uhr

Sa 9.00–13.00 Uhr

27


28

Malkreis Persebeck stellt sich vor

Der Malkreis Persebeck wurde

1992 gegründet. Wir hatten einfach

keine Lust mehr, immer in die

Stadt zu fahren, um dort eine Malgruppe

zu besuchen, wir wollten

eine eigene Malgruppe hier vor

der Haustür. So entstand der Malkreis

Persebeck. Wir bekamen

im AWO-Begegnungszentrum in

Dortmund-Persebeck, Grotenkamp

31 von Herrn Friedhelm

Lorenz die Genehmigung, uns

einmal in der Woche, mittwochs

von 9.30 bis 12.00 Uhr zu treffen.

Inzwischen hat dieser Malkreis

zwölf Mitglieder. Schon mehrfach

hatten wir in der Vergangenheit

einen Tag der offenen Tür, um

auch andere Hobbymaler oder

Malerinnen anzusprechen und zu

uns einzuladen. Bei uns sind alle

willkommen, die gerne mit Pinsel

und Farbe arbeiten, vom Anfänger

bis zum Profi. In der Gemeinschaft

lernt man immer etwas dazu. Eine

Ausstellung in Wischlingen hatten

wir bereits 2001. Wir sind

allerdings kein Malkurs. Wir ge-

ben lediglich Tipps und Hinweise

und begutachten gegenseitig die

Werke der anderen. Es wird überwiegend

mit Aquarellfarben gemalt,

jedoch wurden auch schon

andere Farben ausprobiert. Jeder

kann bei uns malen, was er will,

egal ob Blumenmalerei, Landschaften,

Porträt oder Tiermotive,

jeder malt was er möchte. Das

Hobby Malen ist nicht teuer - für

den Anfang reichen schon ein paar

Farben und einige Pinsel, sowie

Malpapier aus. Malen ist gut für

die Gesundheit, es wird in der Medizin

zur Therapie genutzt. Also

kann jedem nur geraten werden,

zu uns zum Malen zu kommen.

Interessenten sind eingeladen, sich

jeden Mittwochmorgen bei uns

vor Ort selbst ein Bild zu machen.

Auf Wunsch können für einen ersten

Malversuch auch Papier und

Mitglieder des Malkreis Persebeck, aufgenommen am 24.06.2009

In der besinnlichen Adventzeit

und so kurz vor Jahresende lohnt

ein Blick zurück auf ereignisreiche

zwölf Monate. Nachdem das Jahr

2008 beinahe das Ende des historischen

Gutes Brünninghausen am

Rombergpark bedeutet hätte und

nur der Einsatz der Bürgerinitiative

um Walter Neuhaus und Dieter

Haarmann die Stadt zur Vernunft

bringen konnte, erlebte das alte

Gemäuer ein etwas ruhigeres,

wenn auch noch nicht endgültig

beruhigendes Jahr 2009.

Schwarzwaldklinik in Hombruch

Wie bekannt hatte der damalige

Planungsdezernent Ullrich

Sierau den Abriss des Gutes mit

Farbe zur Verfügung gestellt werden.

Nähere Information gibt es

telefonisch bei Marlies Greuel,

Tel. 0231 770518 oder per e-mail:

marlies.greuel@uni-dortmund.de

Eine rundum gelungene

Kinder- und Jugendehrung

„Das war eine rundum gelungene

Veranstaltung“, freute sich Barbara

Menzebach, 1. Vorsitzende des

TuS Westfalia Hombruch, nach der

traditionellen Kinder- und Jugendehrung.

Bereits zum vierten Mal hatte der

größte Sportverein des Stadtbezirks

das vereinsinterne Siegertreppchen

in der städtischen Jugendfreizeit-

stätte Dortmund-Hombruch aufgebaut.

„Dies ist ein Abend der

Belohnung für Euch!“, rief Barbara

Menzebach den fast 60 Kindern

und Jugendlichen zu, die von ihren

Trainern und Übungsleitern nominiert

worden waren.

Neben herausragenden sportlichen

Leistungen wurden auch Trainingsfleiß

und Durchhaltvermögen der

jungen Sportlerinnen und Sportler

aus vier Abteilungen geehrt. „Es

zahlt sich aus, den inneren Schweinehund

zu besiegen und regelmäßig

zum Training zu gehen“, betonte

die Vereinsvorsitzende in ihrer

Laudatio und brach eine Lanze für

Gut Brünninghausen anno 2009

Ein bewegtes Jahr am Rombergpark geht zu Ende

den Worten „Die haben Recht“

gestoppt und einen so genannten

wettbewerblichen Dialog ausgerufen.

Dieser endete im April und

brachte einen Investor hervor, der

eine Reha-Klinik mit 150 Betten,

ein Vier-Sterne-Hotel mit 200 Zim-

den Vereinssport: „Hier im Sportverein

lernt ihr viele Dinge, die ihr

auch später im Leben noch gut gebrauchen

könnt.“

Anni Hallman, die die Veranstaltung

organisiert hatte und moderierte,

überreichte allen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern eine

schöne Urkunde mit den persönlichen

Jahresleistungen. Außerdem

Die Mädchen der Turnabteilung bedankten sich mit einer gelungenen sportlichen Einlage

für die Kinder- und Jugendehrung. (Foto: Verein)

mern, ein Ärztehaus, ein Restaurant

und ein Wellness-Zentrum zu

errichten plante. Bei dem Investor

handelte es sich um die Schwarzwaldklinik

Ripoldsau Trägergesellschaft

mbH. Vertragsunterzeichnung

im Torhaus

bekam jede Abteilung einen großen

Gutschein für eine gemeinsame

Unternehmung. Dafür hatte der TuS

Westfalia Hombruch eine Spende

der Dortmunder Volksbank in Höhe

von 900 Euro erhalten, für die sich

Barbara Menzebach an dem Abend

noch einmal ausdrücklich bedankte.

Nach der Ehrung vergnügten sich

die Kinder und Jugendlichen mit

Kicker und Disco und genossen

das leckere Büffet, zu dem auch

viele Eltern - wie schon in den

Vorjahren - leckere Speisen mitgebracht

hatten.

Mitte August war es schließlich

soweit – der sichtlich zufriedene

damalige Planungsdezernent Ullrich

Sierau, die ebenfalls lächelnde

damalige Kämmerin Christiane

Uthemann und eben jener Marios

Tampris kamen im Torhaus zusammen

und unterzeichneten den

Kaufvertrag. Inzwischen haben die

Pläne Konturen angenommen und

man rechnet mit einem möglichst

zeitnahen Baubeginn.

Walter Neuhaus von der Bürgerinitiative

hofft weiterhin darauf,

dass die alte Bausubstanz

erhalten wird. Am Vorabend der

„Ruhr 2010“ sicher kein unkluger

Wunsch.


Eine Nummer für alle Fälle: 0231/636448 – Häuslicher Pflegedienst schafft ein sorgenfreies Umfeld

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

in allen Fragen des Alltags

begleiten und beraten – dafür

steht der „Häusliche Pflegedienst

Inmitten einer idyllischen Parkanlage

befindet sich das Seniorenheim

„WEISSE TAUBE“ unweit

des Waldgebietes Bittermark im

südlichen Dortmunder Stadtteil

Kirchhörde. Die Parkanlage bietet

den Bewohnerinnen und Bewohnern

der „Weißen Taube“ Gelegenheit,

spazieren zu gehen, in

aller Ruhe zu verweilen und die

Natur zu genießen. Die 34 Einzel-

und 25 Doppelzimmer sind

den Bedürfnissen von Seniorinnen

und Senioren angepasst und umfassen

neben Telefon und TV auch

ein Notrufsystem, das den Bewohnern

größtmögliche Sicherheit gewährleistet.

In den gemütlichen

Aufenthaltsräumen finden regelmäßig

Beschäftigungsangebote

VITALIS seit 1993.“

Neben der klassischen Pflege

bietet das Unternehmen eine umfangreiche

Auswahl an frei wähl-

Seniorenheim „WEISSE TAUBE“ –

Die gute Adresse im Alter

statt, die von der Karnevalsfeier

über den Tanz in den Mai oder

Sommerfeste bis zur Weihnachts-

feier zahlreiche Anlässe zum geselligen

Beisammensein bieten.

Zudem können die Räumlichkeiten

für private Feste genutzt

werden. Aktuell bietet das Seniorenheim

„WEISSE TAUBE“ viel-

Anzeige

baren Leistungen an, z.B.: Wer

nicht mehr gut zu Fuß ist, kann

auch den Einkaufsservice nutzen.

Unsere Kunden schreiben klassisch

einen Einkaufszettel und VI-

TALIS bestellen dann per Internet.

Doch vor der Haustür endet der

Service nicht, alles wird in die

Vorratskammer und in den Kühlschrank

geräumt. Bei Bedarf nehmen

die Mitarbeiter schmutzige

Wäsche gleich mit zur eigenen

Reinigung. Auch Arzneimittel besorgt

VITALIS ebenso wie Batterien

für Hörgeräte, eben alles, was

so anfällt. Ein mobiler Mittagstisch

mit einer Auswahl aus sechs Gerichten

rundet das Angebot ab.

Betreuungsleistungen schließen

Begleitung zu öffentlichen Veranstaltungen,

bei Spaziergängen

ebenso mit ein, wie die Begleitung

zu Ärzten und Behörden.

Die notwendigen Anträge und

Papierkram übernimmt VITALIS

gerne für Sie. Hierfür beschäftigt

fältige Aktivitäten, wie kreatives

Gestalten, Gedächtnistraining

oder auch Gesellschaftsspiele an.

Besondere Abwechslung im Alltag

versprechen die beliebten Ausflüge

in die nähere Umgebung, die

auch für Rollstuhlfahrer geeignet

sind. Das hochqualifizierte Team

der „WEISSEN TAUBE“ versorgt

VITALIS eine Diplom-Sozialpädagogin.

Das ist einzigartig in der

Branche. Sie kümmert sich auch

um Hilfe bei Widersprüchen, Behördenbriefen

und ist Ansprechpartnerin

für pflegende Angehörige.

Die ausufernde Bürokratie

brachte VITALIS auf diese Idee.

Viele ältere Menschen wissen gar

nicht, welche Leistungen ihnen

zustehen. Die Pädagogin prüft

zum Beispiel, ob eventuell finanzielle

Ansprüche als Kriegsopfer

bestehen oder ob Leistungen aus

der Grundsicherung in Anspruch

genommen werden können.

Für die Menschen mit demenziellen

Funktionsstörungen werden

VITALIS Mitarbeiter besonders

geschult. Sie erfahren durch

dieses Angebot eine einfühlsame

und schützende Begleitung im

Alltag.

Fragen Sie nach, ob wir einen

Fachmann für Ihre Bedürfnisse

haben!

und betreut alte und pflegebedürftige

Menschen nach dem

allgemein anerkannten Stand der

medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse.

Auch spezielle Methoden,

wie Kinästhetik oder Basale

Stimulation sollen dazu dienen,

den Bewohnerinnen und Bewohner

und deren unterschiedlichen

Krankheitsbildern gerecht zu werden.

Es besteht jederzeit die Möglichkeit,

das Seniorenheim „WEISSEN

TAUBE“ unverbindlich zu besichtigen.

Vereinbaren Sie einfach einen

Termin mit Frau Regine Engel-

Beermann vom Sozialdienst und

lassen sich von ihr in einem Beratungsgespräch

mit allen nötigen

Informationen versorgen.

29


30

Die Geschichte des Boxsports in Barop

(Teil 3)

Vier Jahre wurde es still um den

Boxsport in Barop, nachdem

1937 der B. C. sein Gastspiel im

Konzert der übrigen Dortmunder

Faustkämpfer-Vereine wieder beendet

hatte.

Dann waren es erneut einige junge

Leute, die mitten in den Kriegsjahren

einen weiteren Anlauf nahmen,

um den Kampfsport wieder

in das Blickfeld der Öffentlichkeit

zu rücken. Sie gründeten den B.

C. Barop 42. Hans (Hase) Martin,

inzwischen verstorbenes Mitglied

der damaligen Staffel, nannte mir

einmal die Gründe zur Namensgebung.

„Wir wollten uns auf jeden

Fall von unseren Vorgängern

unterscheiden und deutlich machen,

dass es zum alten Verein

keinerlei Verbindungen gab. Daher

auch die 42 im Schriftzug.“

Die ersten respektablen Ergebnisse

ließen nicht lange auf sich

warten. Etwa, als sich im Saal

Schnittker in Hombruch die

Dortmunder „Marathon-Boxer“

(vorher Edelstahl-Werksport),

immerhin eine renommierte

Mannschaft, den Einheimischen

zum Kampf stellten.

Die junge Baroper Garde verlor

ehrenvoll mit 13:7 und ihr bereits

oben erwähnter Fliegengewichtler

Hans Martin siegte im schönsten

Gefecht des Tages über seinen

Konkurrenten, den Gebietsmeister

Bieneck II, sicher nach Punkten.

Mitte November waren sie Gäste

in Mari. Die Baroper gewannen

den Vergleich überlegen und die

Presse notierte: „Ein interessanter

Amateur-Boxkampf kam im Lokal

Erwig in Mari zum Austrag.

Über 700 Zuschauer erlebten farbige

Gefechte. Die Dortmunder

Vorstädter bewiesen die größere

Kampferfahrung und siegten im

Gesamtergebnis mit 11:5 Punkten.

Von den insgesamt acht

Kämpfen kamen allein sechs Seniorenkämpfe

zur Durchführung.

Sechs Kämpfe endeten sogar vor

der Zeit, ein Beweis für die Härte

der Kämpfe.“ Auf Baroper Seite

waren u. a. Rohde, Peterlein, Jamus

I und II erfolgreich.

Im Januar 1943 ging es erneut auf

Reisen. Diesmal war das Ziel der

Essener Ortsteil Heisingen. Hier

verlor man denkbar knapp, so

dass der Berichterstatter zufrieden

bilanzierte: „Die Boxstaffel

des B.C. 42 Barop weilte in Heisingen

und stellte sich der dortigen

S. G. Heisingen/B. C. Steele

zum Klubkampf. Im Mittelpunkt

stand der Weltergewichtskampf

zwischen dem niederrheinmeister

Brandenbusch I (Heisingen)

und dem Dortmunder Altmeister

Killmer (Killmer von den Boxfreunden

Dortmund verstärkte

die Baroper Mannschaft). In drei

offenen Runden zeigten beide Boxer

gute Technik und viel Können.

Das Punktgericht urteilte unentschieden.

Gebietsmeister Strelecki

(Barop) war bei den vielen

Jugendkämpfen über den tüchtigen

Trepanc (Steele) erfolgreich.

Im Gesamtergebnis landeten die

Gastgeber einen knappen 12:10

Erfolg. Die Dortmunder hinterließen

einen guten Eindruck.“

Hier taucht der Name Strelecki

zum ersten Mal auf! Die Streleckis

wohnten in Barop in der

Augustastraße (heute Am Surck)

und Sohn „Hansi“ galt als geborener

Boxkünstler. Was sich andere

mühsam erarbeiten mussten, fiel

dem jungen Burschen förmlich

in den Schoß. Kein Wunder, dass

er nicht unbedingt als trainingsfleißig

galt - er stand in dem Ruf,

ein „schlampiges Genie“ zu sein,

wie mir Hase Martin oft genug

erzählte. Aber er konnte sich das

leisten...

Die meisten Veranstaltungsstätten

standen den Vereinen in den 40er

Jahren schon nicht mehr zur Verfügung,

die Bombenangriffe auf

Dortmund hatten bereits die meisten

Häuser in Schutt und Asche

gelegt. Nur das Sängerheim am

Ostwall blieb im Stadtkern bis

Kriegsende von diversen Schäden

verschont. So verlegte der Gau

Westfalen-Süd seine (letzten) Meisterschaften

in den dortigen Box-

ring. Was noch aus unserer Region

eingesetzt werden konnte - fast

ausschließlich Jugendliche - erschien

in Dortmund zum Schlagabtausch.

Da durfte die Baroper

Abordnung natürlich nicht fehlen.

Inzwischen wurden die Athleten

in Banne eingeteilt, die Vereinsnamen

erschienen also nicht mehr

in den Meldelisten. Die Baroper

waren im Bann 130 eingegliedert,

zumindest ein Anhaltspunkt, um

in dem Durcheinander noch ein

klein wenig die Übersicht zu behalten.

Diese Meisterschaften gestalteten

sich zu einem Triumph für die

Vorortler. Allein sieben Titelträger

stellte der B. C. 42, die sich vor

einem großen Zuschauerkreis präsentieren

durften. „Höhepunkte

der Gebietsmeisterschaften von

Westfalen-Süd im Boxen bildeten

am Sonntag die Endrunden im

Dortmunder Sängerheim. Die alte

Kampfstätte war mit 800 sportbegeisterten

Anhängern recht gut

besucht und keiner wurde von

unserem Nachwuchs enttäuscht,

denn es gab auf der ganzen Linie

harte und farbige Auseinandersetzungen.“

Auf Baroper Seite

glänzten Sportler wie Rohde,

Fuchs, Peterlein, Weber, Strelecki

und die Jamus-Brüder. Die Dortmunder

Presse bemerkte: „Hervorzuheben

ist noch, dass der

Bann 130 (Dortmund) sieben Gebietsmeister

stellen konnte, und

zwar gefiel hier am besten der

Nachwuchs vom B. C. Barop 42.

Die neuen Gebietsmeister nehmen

nun Anfang März

(1944) an den Ausscheidungskämpfen

zur Deutschen Jugendmeisterschaft

in der Gruppe V in

Rheinhausen teil.“

Letztlich schaffte es nur „Hansi“

Strelecki, sich die Fahrkarte

zu den Endkämpfen ins besetzte

Prag zu sichern. Und auch hier

zeigte er sich unbeeindruckt von

der Konkurrenz. Der Baroper besiegte

sie alle, um als frisch gekürter

Deutscher Jugendmeister der

Mittelgewichtsklasse B nach Dortmund

zurückzukehren. Das war

wie gesagt 1944. Dann kam das

Kriegsende und im Gefolge die

erneute Auflösung eines Baroper

Boxsport-Vereins. Ab 1946 schlossen

sich die „42er“ dem TuS Barop

als Faustkampf-Abteilung an.

Rolf Schürmann

Zitierte Quellen: Institut für Zeitungsforschung

Dortmund


Das Marien Hospital Hombruch informierte:

Dortmunder Depressionstag“

„Depression – was ist das?“

oder „Depression – Was hilft,

wenn nichts mehr hilft?“, diese

und viele weitere Themen zum

Krankheitsbild Depression wurden

von Fachärzten erläutert, es

gab Führungen durch Stationen

und Abteilungen der Klinik für

Psychiatrie und Psychotherapie

sowie eine Fachausstellung,

wo sich Verbände, Selbsthilfegruppen,

Institutionen und

pharmazeutische Hersteller

vorstellten. So hatten viele Interessierte

die Möglichkeit, sich

vor Ort beraten zu lassen. Die

Stationen P3 und P4 sind auf

die Behandlung von Menschen

mit Depressionen spezialisiert.

Bei einer Depression handelt es

sich um eine Störung des Gefühlslebens,

welche im Verlauf

den ganzen Körper ergreifen

kann. Nach einem intensiven

Gespräch zwischen Patient und

Arzt wird eine individuelle Therapie

unter Berücksichtigung

der aktuellen Beschwerden, der

Lebenssituation sowie der Lebensgeschichte

geplant. Neben

der medikamentösen Behandlung

finden u. a. verschiedene

psychotherapeutische Verfahren

(Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie,

Interpersonelle

Therapie usw.) in regelmäßigen

Einzelgesprächen und ggf.

Gruppengesprächen Anwendung.

Dass es sich bei dem

Krankheitsbild der Depression

um eine sehr schwerwiegende

Erkrankung handelt, sieht man

daran, dass sich leider immer

noch etwa 15% der Erkrankten

das Leben nehmen, 20-40%

einen Selbstmordversuch begehen

und bis zu 80% im Rahmen

ihrer Erkrankung zumindest daran

denken sich das Leben zu

nehmen. Wichtig ist, dass diese

Menschen den Mut aufbringen,

offen mit ihrem Arzt, aber auch

mit ihren Familienangehörigen

zu sprechen. Trotz der Schwere

der Erkrankung – Depression

gehört zu den gut behandelbaren

Erkrankungen.

Dortmunder Diabetes-Markt

- eine Rundum-Informationsveranstaltung

zur Volkskrankheit

Diabetes mellitus. Interessierte

Besucher/innen konnten sich an

zahlreichen Informationsständen

Rat und Hilfe zum Umgang

mit dieser Erkrankung holen.

Ein Thema des Tages war „Gut

zu Fuß ein Leben lang“. Hier

wurde besonders auf eine der

schlimmen Folgeerkrankungen,

den so genannten „diabetischen

Fuß“, hingewiesen. Etwa jeder

4. Diabetiker ist betroffen.

Tendenz steigend. Mehr als ein

Drittel der jüngeren Diabetiker

(unter 30 Jahren) erkrankt daran.

Früherkennung ist hier deshalb

oberstes Gebot. Das Marien

Hospital Hombruch bietet unter

der Leitung von Chefarzt Dr.

med. Sondern umfassende Hilfe.

Aufklärung über Ursachen,

Risiken und Behandlungsmöglichkeiten

des Diabetes mellitus

Fußdruckmessung

können ambulant oder stationär

erfolgen. Beim Diabetes-Markt

hatten die Besucher/innen auch

Gelegenheit zu einem Gesundheits-Check-up.

Dazu gehörten Messungen von

Blutzucker, Cholesterin und

Blutdruck oder die Untersuchung

in der Diabetes Fußambulanz.

Auf dem Foto sehen

Sie Dr. med. Jurica, der mit

einem Stimmgabeltest die Vibrationswahrnehmung

seines

Patienten testet. So wichtig wie

die tägliche Inspektion der Füße

ist auch der „richtige Schuh“.

Orthopädie-Schuhmacher sind

Dr. Jurica beim Stimmgabel-Test

hier hilfreich. Durch genaue

Messungen, z. B. Druckmessung

des Fußes, kann das Schuhwerk

speziell angepasst werden.

Druckstellen werden durch besondere

Polsterung vermieden.

Termine des Obst- und Gartenbauvereins e.V.

Auf dem Schnee und Umgegend

Freitag 22.01.10 19.00 Uhr-

Jahreshauptversammlung, Vorstellung

des Jahresplans für 2010;

DIA-Vortrag über Thailand, Referent:

Wilfried Lindemann, Tagungsort:

„Sportlertreff“Herdecke

Nachdem im Juni die Geschäftsräume

von Vital Kosmetik in der

Schleppbahnstr. 20 in Hombruch

fast völlig ausgebrannt waren,

konnte die Inhaberin des beliebten

Kosmetikinstitutes, die Diplom Kosmetikerin

und medizinische Fußpflegerin,

Anne Schröder, ihr Institut

Mitte November wieder eröffnen.

Vorausgegangen waren umfangreiche

Renovierungsarbeiten, die

den Räumlichkeiten zu einem attraktiven

und äußerst eleganten Flair

inmitten der Hombrucher City verhalfen.

Die zahlreichen Stammkundinnen

und Stammkunden sowie erstmalig

erschienene Gäste hatten die Möglichkeit,

während der achtstündigen

Eröffnungsfeier bei Prosecco und

kleinen Leckereien die Schönheit

der Räume wiederzuentdecken –

Ende, Ender Dorfweg 11

Samstag 20.02.10 15.00 Uhr-

Baumschnitt bei Hannemarie

Schüren, Loerfeldstr. 16, Herdecke,

Gartenbautechniker Gert

Hettwer

Vital Kosmetik in Hombruch eröffnete neu

und zu loben! Ein ganz spezielles

und neues Angebot von Anne Schröder

ist – nach vorheriger Terminabsprache

– kostenfreie Informationsgespräche

zum Thema innere und

äußere Schönheit.

Nahrungsergänzungsmittel werden,

bei gegebenenfalls vorliegenden Zivilisations-

und Alltagskrankheiten,

in aller Regel bereits nach kurzer

Zeit eine Verbesserung des Befindens

möglich werden lassen. Neu

im Angebot: Starterhilfe für Existenzgründung

im Bereich Wellness und

Schönheit.

Zum Beispiel für Abgänger von Kosmetik-Massage-Frisörschulen.

Ein

qualifiziertes Gründercoachingteam

steht für kostenlose Infotermine ger-

Frau Schröder begrüßt Ihre Kunden mit einem Glas Saft.

ne nach Absprache zur Verfügung.

Sie erreichen Anne Schröder unter

0231/730332 oder 0178/8263546.

31


Hochspannung herrschte am

27. Oktober im Westfälischen

Industrieklub in Dortmund bei

der Verleihung des westfälischen

Handelspreises. Anfang Oktober

wurden die fünf Nominierten

vorgestellt. Nun wurde der Sieger

gekürt. Ein Hombrucher Unternehmer

erhielt den mit 5.000

Euro dotierten Preis: „Und der

diesjährige Handelspreis geht an

Heinz-Herbert Dustmann.“

Die Auszeichnung ehrt die besonderen

Leistungen von mittelständischen

Unternehmen im

Einzelhandel. Die Verleihung des

32

Heinz-Herbert Dustmann erhält

Westfälischen Handelspreis

Die DUSTMANN.-Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann (li.) und

Johannes Schmiemann präsentieren den Westfälischen Handelspreis

prestigeträchtigen westfälischen

Handelspreises hat bereits Tradition.

Seit 2001 wird er vom EinzelhandelsverbandWestfalen-Münsterland

und der National-Bank

AG vergeben.

Freudestrahlend nahm Heinz-

Herbert Dustmann den Preis entgegen.

„Ich fühle mich geehrt und

auch ein klein wenig stolz“, sagt

er.

Mit dem Kaufhaus DUSTMANN.,

das unter anderem Mode, Accessoires,

Haus- und Spielwaren

anbietet, sei der gelernte Schreiner

und Industriekaufmann ein

„Nahversorger im hohen Maße“,

machte Michael Radau, Vorsitzender

des Einzelhandelsverbandes

Westfalen-Münsterland, in seiner

Laudatio deutlich.

Dr. Wilm Schulte, Hauptgeschäftsführer

des Verbandes, ergänzte:

“Mit Heinz-Herbert Dustmann

wird ein herausragender

Unternehmer ausgezeichnet, der

unternehmerisch weltweit agierend,

den lokalen Bezug nicht aus

den Augen verloren hat und viel

zur Attraktivität des Standortes

Dortmund-Hombruch beiträgt.“

Sein Studium absolvierte Dustmann

in Spanien und der

Schweiz. An der Universität Sankt

Gallen schloss er mit dem lic.

oec. (Schweizer Äquivalent zum

Diplom-Kaufmann) ab.

Dass er dort seine Schwerpunkte

im Marketing setzte, ist

im Kaufhaus überall zu spüren.

Im „DUSTMANN. – Haus der

Marken“ setzt er konsequent auf

Wohlfühlatmosphäre.

Durch eine aufwändige Lichtgestaltung,

einheitliche Bodenbeläge,

eine fließende, runde Wegeführung

und die Berücksichtigung

weiterer Grundsätze der Feng-

Shui-Philosophie wird ein homogener

Rahmen geschaffen, in dem

sich die Kunden nur wohlfühlen

können.

„Ich treffe immer wieder Menschen,

die bei schlechtem Wetter

in unserem Haus spazieren gehen,

nur um sich besser zu fühlen“,

erzählt der Unternehmer.

Der Preis, das Bild, wird nun in

einem Schaufenster des Kaufhauses

DUSTMANN. ausgestellt.

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