Neues aus der Pfarrgemeinde I Jahrgang 43 HERBST ... - Stift Mattsee
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Seit über 50 Jahren stellt die Familie Lindner <strong>aus</strong> <strong>Mattsee</strong> Pferde, Kutsche und Kutscher<br />
für das Fahren <strong>der</strong> Erntekrone zur Verfügung. Dafür möchten wir uns sehr herzlich bedanken.<br />
<strong>Neues</strong> <strong>aus</strong> <strong>der</strong> <strong>Pfarrgemeinde</strong> I <strong>Jahrgang</strong> <strong>43</strong> <strong>HERBST</strong> 2012<br />
Danke
Herbst 2012<br />
Inhalt<br />
3 Gruß des Pfarrers<br />
4 Vinzenz Baldemaier<br />
6 Collegiatstift<br />
7 Vorgestellt<br />
8 Mali-<strong>Mattsee</strong>-Mensch<br />
10 Vorgestellt, Kin<strong>der</strong><br />
12 Firmung, Jungschar<br />
13 Pfarrfest<br />
14 Marriage-Encounter<br />
15 Kath. Bildungswerk<br />
16 Termine<br />
Impressum<br />
Editorial<br />
Das ist nun <strong>der</strong> „neue“ Pfarrbrief. Mit viel Anstrengung, Überlegungen, Für und<br />
Wi<strong>der</strong> hat das Redaktionsteam des Pfarrbriefes <strong>Mattsee</strong> nun den nächsten Schritt gesetzt.<br />
Eine optische Aufwertung durch einen professionellen Druck. Viel Überzeugungsarbeit<br />
musste geleistet werden. Immerhin geht es auch, wie so oft, ums Geld.<br />
Mit Zustimmung des Pfarrgemein<strong>der</strong>ates und auch des <strong>Stift</strong>es freuen wir uns nun beson<strong>der</strong>s,<br />
diese Ausgabe in einem neuen Kleid präsentieren zu können und hoffen, dass<br />
es auch Ihren Gefallen findet. Unser Anspruch besteht darin, die Pfarrnachrichten für<br />
alle <strong>Mattsee</strong>r und <strong>Mattsee</strong>rinnen so aufzubereiten, dass alle gerne hineinblättern und<br />
auch lesen, damit wir die „Reichweite“ erhöhen, wie es in <strong>der</strong> Fachsprache heißt.<br />
Danke allen, die daran mitgewirkt haben.<br />
Das Redaktionsteam<br />
Her<strong>aus</strong>geber: <strong>Stift</strong>spfarre <strong>Mattsee</strong>, 5163 <strong>Mattsee</strong>, <strong>Stift</strong>splatz 1, Tel. 06217/5202, Fax DW 24, www.stiftmattsee.at<br />
Für den Inhalt verantwortlich: <strong>Stift</strong>spfarrer Franz Lusak Redaktionsleitung: Elfriede Kriechhammer Redaktion: Karin Schwaiger,<br />
Elisabeth Hager, Franz Lusak Gestaltung: Alexandra Steiger-Gutfertinger Bildnachweis: siehe Bild, privat<br />
Seite 2
Liebe <strong>Pfarrgemeinde</strong>,<br />
Mitten <strong>aus</strong> seinem - bis zuletzt<br />
aktiven - Leben genommen,<br />
ist <strong>Stift</strong>spropst Vinzenz<br />
Baldemair im 73. Lebensjahr,<br />
am 17. August 2012 in die<br />
Liebe Gottes heimgekehrt. In<br />
spürbarer Trauer und in großer<br />
Zahl nahmen wir von ihm im<br />
Glauben Abschied und gaben<br />
ihm das letzte Geleit. Nun ruht<br />
er in dem von ihm selbst errichteten Priestergrab auf<br />
unserem Pfarrfriedhof.<br />
Vinzenz Baldemair war mein Vorgänger als <strong>Mattsee</strong>r<br />
<strong>Stift</strong>spfarrer. Dankbar blicke ich auf eine fast dreijährige<br />
fruchtbare Zusammenarbeit zurück. Unsere Freundschaft<br />
hätte sich im Laufe <strong>der</strong> Zeit sicher noch vertieft!<br />
In diesem „Grußwort des Pfarrers“ möchte ich ihn selber<br />
noch einmal zu Wort kommen lassen. Was würde<br />
er uns noch sagen wollen…? Sein „geistiges Testament“<br />
beginnt Vinzenz Baldemair mit den Worten:<br />
„ER führt uns hin<strong>aus</strong> ins WEITE. Darum lasst (auch<br />
am Tag <strong>der</strong> Beerdigung) HOFFNUNG aufkommen...“<br />
Unter diesem Blickwinkel sind mir einige seiner Sätze<br />
<strong>aus</strong> früheren Pfarrbriefen ins Auge gesprungen: „Ja<br />
wenn wir auf so viele Unglücksorte <strong>der</strong> Welt blicken,<br />
leben wir auf einer Insel <strong>der</strong> Glücklichen. So konnten<br />
wir mit Freude am schönen ersten Herbstsonntag das<br />
Erntedankfest feiern.“ (Herbst 2005)<br />
„Auch Kirchenferne sind überzeugt, dass Jesus gelebt<br />
hat, Gutes tat und durch seine Gesellschafts- und Religionskritik<br />
verurteilt und getötet wurde. Für uns ist<br />
er das auch und noch mehr: in ihm erfahren wir die<br />
Liebe Gottes. Das hat Bedeutung für unser Leben,<br />
weil wir uns geliebt glauben dürfen.“<br />
(Weihnachten 2000)<br />
Herbst 2012<br />
„Wir haben ein vielfaches Angebot, zu dem wir herzlich<br />
einladen: die tagsüber geöffnete Kirche für stilles<br />
Gebet und Gottesdienst, die Propstei mit Konzerten<br />
und Bewirtung, das Pfarrheim mit Bücherei und Ludothek<br />
stehen allen offen. So kann auch ein kalter Regentag<br />
angenehm werden.“ (Sommer 1996)<br />
„Dankbar für alles schon erreichte und mitgeteilte<br />
Menschsein – ich denke an unser vielfältiges Gemeindeleben,<br />
an unsere Verbindung mit <strong>der</strong> Dritten Welt<br />
in Zaire und Brasilien – grüße ich Sie, liebe <strong>Mattsee</strong>r,<br />
herzlich. Ihr Mit-Mensch und Pfarrer Vinzenz Baldemair.“<br />
(Allerheiligen 1987)<br />
Ob er uns solche Worte o<strong>der</strong> ähnliche mitgeben wollte…?<br />
Die Auswahl fiel mir doch nicht so leicht, wie<br />
ich anfangs dachte! Vielleicht würde sich unser verstorbener<br />
<strong>Stift</strong>spropst überhaupt am liebsten noch einem<br />
jeden von uns ganz persönlich zuwenden und ihm<br />
zum Abschied ein aufbauendes Wort sagen… War es<br />
doch seine Stärke, auf die verschiedenen Lebenssituationen<br />
individuell eingehen zu können und sehr vielen<br />
Menschen in spontaner Weise zu begegnen!<br />
„Hoffnung aufkommen zu lassen“, ist sein persönlicher<br />
Wunsch, <strong>der</strong> über den Tod hin<strong>aus</strong>reicht. Noch ein<br />
letztes Mal, mit seinen Worten: „Gottes Wille zu retten,<br />
<strong>aus</strong> dem Tod ins Leben zu führen, ist ungebrochen.<br />
Darum haben diese Tage mit uns, unseren Ängsten und<br />
Hoffnungen zu tun. Wir werden beschenkt von Gott,<br />
<strong>der</strong> uns tröstet und trägt. Und wir werden gefor<strong>der</strong>t<br />
vom liebenden Gott, als versöhnte, neue Menschen zu<br />
leben.“ (Ostern 1986)<br />
Gehen wir in diesem Sinne – vertrauend auf den liebenden<br />
Gott – gemeinsam <strong>der</strong> Zukunft entgegen,<br />
euer Pfarrer Franz Lusak.<br />
Seite 3
Herbst 2012<br />
GeDANKen.<br />
Für Vinzenz. Für uns. Von Maria Liem<br />
Seite 4<br />
Foto: Franz Neumayr<br />
Emm<strong>aus</strong> und Vinzenz<br />
Wir kennen die Ostergeschichte von Emm<strong>aus</strong>.<br />
Zwei gehen von Jerusalem in ein<br />
nahegelegenes Dorf und reden darüber,<br />
was sie bewegt und schmerzt und was sie<br />
noch gar nicht richtig fassen können: ihr<br />
Freund, ihr Meister ist gestorben. Sehr<br />
oft habe ich in den Tagen nach Vinzenz‘s<br />
Tod daran gedacht - so geht es uns in<br />
<strong>Mattsee</strong> jetzt auch. Kaum jemanden hat<br />
es gegeben, die o<strong>der</strong> den das Ereignis<br />
unberührt gelassen hätte. Und wie viele<br />
Menschen sind miteinan<strong>der</strong> ins Gespräch<br />
gekommen und haben sich erzählt, wann<br />
sich ihre persönlichen Wege mit dem von<br />
Vinzenz gekreuzt haben. Und was ihnen<br />
Vinzenz bedeutet hat. Könnten wir diese<br />
Gedanken und Gespräche in den Tagen<br />
des heurigen Augusts visualisieren, es<br />
wäre ein Netz mit dichten Verbindungen.<br />
Das „Nachher“ übersteigt unsere<br />
Vorstellungen<br />
Da hab ich mir gedacht, das ist genau<br />
das, womit wir Vinzenz gerecht werden.<br />
Mir ist eine kleine Episode mit ihm<br />
in den Sinn gekommen: ein zufälliger<br />
Aust<strong>aus</strong>ch vor <strong>der</strong> Kirche (vermutlich<br />
nach einem Gottesdienst auf eine seiner<br />
Predigten hin). Dass wir uns über das<br />
„Nachher“ keine zu festen Vorstellungen<br />
machen können o<strong>der</strong> brauchen. Wir<br />
haben uns darauf geeinigt, dass eh alles<br />
an<strong>der</strong>s und größer sein wird, als es jetzt<br />
in unseren Kopf hineingeht. Er sagte<br />
die lateinischen Worte : totaliter aliter.<br />
Dazu hab ich jetzt die Geschichte im<br />
Internet gefunden: Eine mittelalterliche<br />
Geschichte erzählt von zwei Mönchen,<br />
die sich das Paradies in ihrer Phantasie in<br />
den glühendsten Farben <strong>aus</strong>malten, und<br />
sich dann gegenseitig versprachen, dass
<strong>der</strong>, welcher zuerst sterben würde, dem<br />
an<strong>der</strong>en im Traum erscheinen und ihm<br />
nur ein einziges Wort sagen solle.<br />
Entwe<strong>der</strong> „taliter“ – („gen<strong>aus</strong>o“), es ist<br />
so, wie wir uns das vorgestellt haben,<br />
o<strong>der</strong> „aliter“ –( „an<strong>der</strong>s“), es ist an<strong>der</strong>s,<br />
als wir es uns vorgestellt haben.<br />
So stirbt also <strong>der</strong> eine, und <strong>der</strong> an<strong>der</strong>e<br />
wartet neugierig auf eine Botschaft, die<br />
er dann auch im Traum erhält. Sie lautet:<br />
„totaliter aliter“..<br />
Das wünschen wir ihm von Herzen: dass<br />
er aufgehoben ist in diesem totaliter aliter<br />
<strong>der</strong> Liebe Gottes.<br />
Und dann seine Predigten<br />
Wer hingehört hat auf die feinen Zwischentöne,<br />
die Schwingungen seiner Gedanken<br />
und Worte, ist berührt worden.<br />
Zusammenhänge haben sich aufgetan.<br />
Das Leben in seinen vielfältigen Dimensionen.<br />
Das Schwere nicht weggeredet.<br />
Kritik, eingebettet in das große Ganze.<br />
Verdichtete Sprache. Mut machende<br />
Worte für einen Glauben als freie Menschen.<br />
Für eine offene, menschliche Kirche.<br />
Immer <strong>aus</strong>gerichtet auf den Kern<br />
unseres Lebens: in allem die Liebe und<br />
alles in ihr. Gott offengehalten.<br />
Mir hat immer geschienen, als hätte<br />
R.M.Rilke die Worte eines seiner Gedichte<br />
für Vinzenz geschrieben: …nichts<br />
ist mir zu klein, und ich lieb es trotzdem<br />
und mal es auf Goldgrund und groß, und<br />
halte es hoch, und ich weiß nicht wem,<br />
löst es die Seele los...<br />
Ein Hirte für alle<br />
Dass gerade bei Kin<strong>der</strong>n und bei alten<br />
Menschen sein feines Gespür deutlich<br />
erlebbar war, ist wohl Ausdruck dafür,<br />
dass er die Würde jedes Menschen hoch<br />
hielt.Das erwies er auch in <strong>der</strong> Begegnung<br />
mit Menschen, die sich <strong>der</strong> Kirche<br />
nicht im engeren Sinn zugehörig fühlen,<br />
die einer an<strong>der</strong>en Konfession o<strong>der</strong> Religion<br />
angehören. So war er als Seelsorger:<br />
niemand überfahrend, anteilnehmend,<br />
nahe mit wenigen und den richtigen Worten<br />
und einer dichten, zurückhaltenden,<br />
körperlichen Präsenz.<br />
Auch seine Freude an <strong>der</strong> Kunst sehe ich<br />
Die Freude am „Schönen“<br />
in Verbindung mit seinem feinen Gespür.<br />
Durch seine Ausdauer ist das gelungene<br />
Tassilodenkmal entstanden. Seine Freude<br />
daran hat er uns hinterlassen, als Teil von<br />
seinem Vermächtnis an uns. Als „Gastgeber“<br />
<strong>der</strong> Diabelli Kirchenkonzerte<br />
ermöglichte er die wun<strong>der</strong>baren Klänge<br />
klassischer Musik in unserer Kirche. Es<br />
tut mir wirklich leid, dass er die für <strong>Mattsee</strong><br />
komponierte Tassilo Oper nächsten<br />
Sommer nicht mehr erleben kann (in<br />
unserer zu kurzen menschlichen Sprache<br />
<strong>aus</strong>gedrückt). Sie wird ihm gewidmet<br />
sein, er wird dabei sein.<br />
Der Humor als Begleiter<br />
Liebenswürdig war ja auch sein Humor.<br />
Da gab es lustige, kleine Geschichten <strong>aus</strong><br />
seinem Leben, über die er nach dem Erzählen<br />
selber auch gerne gelacht hat. Ich<br />
kann es auch jetzt hören, sein Lachen.<br />
A ja, und dann noch seine Schönwettergarantie<br />
bei den Pfarrfesten, Erstkommunionen...<br />
. Den emsigen Vorbereitenden,<br />
die sich Schlechtwettervarianten überlegten,<br />
hielt er entgegen: das mit dem<br />
schönen Wetter übernimmt schon er.<br />
Meist hat`s geklappt... .<br />
Manchmal ist mir auch <strong>der</strong> Tiroler in ihm<br />
entgegen gekommen. Und doch: alles hat<br />
sich „<strong>aus</strong><strong>der</strong>redt“.<br />
Zurück zu Emm<strong>aus</strong>. Jesus gesellt sich<br />
dazu, „brannte nicht unser Herz, als er<br />
auf dem Weg mit uns redete“. Starke<br />
Worte dafür, dass Leben immer wie<strong>der</strong><br />
unerwartet und intensiv spürbar wird.<br />
Dafür und für alles danke dem lieben<br />
Vinzenz.Ein Text nach K.Marti zum Abschluss,<br />
<strong>der</strong> zum Ausdruck bringt,<br />
dass alles Nachdenken über den Tod uns<br />
verweist auf das Leben:<br />
IHR FRAGT<br />
WIe IST DIe AUFerSTeHUNG<br />
DER TOTEN?<br />
IcH WEISS ES NIcHT<br />
IHR FRAGT<br />
WANN IST DIe AUFerSTeHUNG<br />
DER TOTEN?<br />
IcH WEISS ES NIcHT<br />
IcH WeISS NUr<br />
WONAcH IHR NIcHT FRAGT:<br />
DIe AUFerSTeHUNG<br />
DERER DIE LEBEN<br />
IcH WeISS NUr<br />
WOZU er UNS rUFT:<br />
ZUr AUFerSTeHUNG<br />
HeUTe UND jeTZT
Herbst 2012<br />
Am 07. und 08. Juli 2012 fand in<br />
<strong>Mattsee</strong> wie<strong>der</strong> <strong>der</strong> Partnerschaftssonntag<br />
für Yemo/Kongo statt. Die<br />
Generalleiterin <strong>der</strong> Missionarinnen<br />
christi, Sr. Hildegard Schreier hielt<br />
die Predigt und erzählte von ihrem<br />
Besuch in <strong>der</strong> Partnergemeinde<br />
Yemo. Sie berichtete, dass durch den<br />
neuen Pfarrer Abbe charles Mabongi,<br />
<strong>der</strong> als erster einheimischer Diözesanpriester<br />
1984 geweiht worden<br />
war, die Gemeinde aufblüht. Er bemüht<br />
sich auch weiterhin, dass die<br />
Straße zum Fluss fertig gebaut wird.<br />
An <strong>der</strong> Mädchenschule <strong>der</strong> Missionarinnen<br />
christi hat vor wenigen<br />
Tagen das neue Schuljahr begonnen.<br />
Dieses Jahr sind wie<strong>der</strong> über<br />
100 Schülerinnen an <strong>der</strong> Schule, von<br />
ihnen ist <strong>der</strong> Großteil auch im Internat<br />
untergebracht, da die Mädchen<br />
<strong>aus</strong> <strong>der</strong> ganzen Diözese nach Yemo<br />
kommen, sogar von <strong>der</strong> Nachbardiözese.<br />
Die Schülerinnen, die im letzten<br />
Schuljahr ihre Matura gemacht<br />
haben, haben alle bestanden, worauf<br />
alle sehr stolz sind. Durch den Erlös<br />
des Partnerschaftssonntags wird die<br />
Arbeit in <strong>der</strong> Pfarrei Yemo mit Euro<br />
1.185,00 und die Arbeit <strong>der</strong> Missionarinnen<br />
christi mit Euro 400,00<br />
unterstützt, wofür wir ein ganz herzliches<br />
Vergelt’s Gott sagen.<br />
Propst Vinzenz Baldemair hat diese<br />
Partnerschaft begründet und viele<br />
jahre lang gepflegt. Unser gütiger<br />
Gott und Vater aller Menschen möge<br />
ihm dies mit seiner Liebe vergelten<br />
und seinen Einsatz für die Partnergemeinde<br />
reichlich Frucht bringen<br />
lassen.<br />
Seite 6<br />
Beim Michaeli-Kapitel 2012, am Mittwoch,<br />
26. September, fehlte uns allen Propst Vinzenz<br />
Baldemair: Seine gewinnende Persönlichkeit, sein<br />
Lächeln, sein Führungsverständnis, – ein Propst<br />
ist „Erster unter Gleichen“ – und vieles Gute<br />
mehr, begleiteten uns an diesem denkwürdigen<br />
Michaeli-Kapitel.<br />
Nach urdenklichen Satzungen hat das <strong>Stift</strong>skapitel<br />
<strong>Mattsee</strong> das Recht, die jeweiligen Kanoniker und<br />
den Propst zu wählen. Die rechtliche Gültigkeit dieser<br />
Wahl bedarf aber auch <strong>der</strong> Beglaubigung durch<br />
den jeweiligen Erzbischof von Salzburg.<br />
Beim Michaeli-Kapitel 2012 gab es wichtige Entscheidungen.<br />
Zum interimistischen Administrator des<br />
<strong>Stift</strong>es wurde Kan. Mag. Anton Sage<strong>der</strong> gewählt.<br />
Ehrenkanonikus <strong>Stift</strong>spfarrer Mag. Franz Lusak wurde<br />
zum Kapitularkanonikus gewählt. Das <strong>Stift</strong>skapitel trifft<br />
sich zur Wahl eines neuen Propstes am 18. Jänner 2013.<br />
Bitten und beten wir gemeinsam um den Beistand des Geistes<br />
für die Wahl eines neuen Propstes.<br />
Kan. Mag. Anton Sage<strong>der</strong> e.h.,<br />
zurzeit Administrator des <strong>Stift</strong>es<br />
Wichtige Termine<br />
Mitteilung<br />
des Collegiatstiftes<br />
Freitag, 16. November, 18.00 Uhr<br />
Generalversammlung des „Vereines <strong>der</strong> Freunde des <strong>Stift</strong>es <strong>Mattsee</strong>“<br />
Freitag, 16. November, 19.30 Uhr<br />
Powerpointpräsentation „In memoriam Vinzenz Baldemair“.<br />
Im Anschluss daran: Vortrag „Semper reformanda“ –<br />
Abt Mag. Johannes Perkmann OSB, Michaelbeuern:<br />
„50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil“<br />
3. Adventsonntag, 16. Dezember, 15.00 Uhr<br />
Tassilovesper – anlässlich dieser Vesper wird auch <strong>der</strong> neue Kapitular,<br />
<strong>Stift</strong>spfarrer Mag. Franz Lusak, in das <strong>Stift</strong>skapitel feierlich aufgenommen.
Liebe <strong>Mattsee</strong>rinnen<br />
und <strong>Mattsee</strong>r,<br />
für alle die in unserer <strong>Pfarrgemeinde</strong> neu<br />
sind, o<strong>der</strong> die mich noch nicht kennen,<br />
möchte ich mich kurz vorstellen.<br />
Mein Name ist Andrea Zehetgruber. Mit<br />
meinem Mann Lorenz und unseren zwei<br />
Töchtern – 15 und 12 Jahre – wohne ich<br />
im Ortsteil Weyer. Mein erlernter Beruf<br />
ist Drogistin. Seit <strong>der</strong> Geburt unserer<br />
Kin<strong>der</strong> arbeite ich halbtags als Büroangestellte<br />
in <strong>der</strong> Firma meines Bru<strong>der</strong>s.<br />
Als gebürtige <strong>Mattsee</strong>rin hatte ich unseren<br />
verstorbenen <strong>Stift</strong>spropst als Religionslehrer<br />
und erhielt von ihm auch<br />
die Erstkommunion. In unserer schönen<br />
<strong>Stift</strong>skirche wurde ich gefirmt und ge-<br />
VORGESTELLT<br />
Andrea Zehetgruber,<br />
Pfarrgemein<strong>der</strong>ätin und Vertreterin für<br />
den Arbeitkreis Ehe und Familie.<br />
traut. Weitere schöne Feste wie die Taufe,<br />
die Erstkommunion und die Firmung<br />
unserer Kin<strong>der</strong> durften wir mitfeiern.<br />
Es gab aber auch traurige Anlässe, wie<br />
Todesfälle von nahen Angehörigen und<br />
Bekannten.<br />
Um all diese ereignisse und das Kirchenjahr<br />
zu feiern, braucht es viele helfende<br />
Hände, die ohne engagierte „Freiwillige“<br />
nicht so gut funktionieren würden.<br />
Die Entscheidung in <strong>der</strong> Pfarre tätig zu<br />
sein, entsprang dem Wunsch, etwas Ehrenamtliches<br />
zu tun, das auch mit dem<br />
Glauben zu Gott in Verbindung steht.<br />
Mir ist es wichtig, den Glauben zu leben<br />
und auch vorzuleben, auch in Zeiten, wo<br />
„Kirche“ vielleicht nicht so „In“ ist.<br />
Da ich mich in unserer Pfarre gut aufgehoben<br />
fühle, habe ich mich nach fünfjähriger<br />
Tätigkeit im Pfarrgemein<strong>der</strong>at im<br />
März erneut <strong>der</strong> Wahl gestellt. Im „Arbeitskreis<br />
Ehe und Familie“ organisieren<br />
wir den Babybrunch, den Familienwan<strong>der</strong>tag<br />
und zweimal im Jahr das Ehejubiläum.<br />
Seit drei Jahren bin ich auch im<br />
Team <strong>der</strong> Firmvorbereitung tätig.<br />
So kann auch ich einen kleinen Beitrag in<br />
<strong>der</strong> Gemeinde leisten.<br />
„Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen<br />
pfeifen lassen!“ (Johannes von Bosco).<br />
Familienwan<strong>der</strong>tag<br />
Bei schönstem Herbstwetter fanden sich jung und alt beim Familienwan<strong>der</strong>tag<br />
am Buchbergplateau ein. Beson<strong>der</strong>s freute uns, dass auch Familien<br />
einer Familienrunde <strong>aus</strong> Seekirchen mit uns dort den Gottesdienst<br />
besuchte. Musikalisch umrahmt von <strong>der</strong> Familie Mödlhammer und unter<br />
Einbeziehung <strong>der</strong> Kin<strong>der</strong> feierte Pfarrer Franz die Messe unter dem<br />
Thema „Schöpfung“. Dafür bietet <strong>der</strong> Buchberg wirklich den besten<br />
Rahmen. Mittlerweile hungrig geworden, ging es ans Würstelgrillen und<br />
dazu gab es lustige Gruppenspiele, die Naturparkführer Sepp Sturm vorbereitet<br />
hatte. Der Arbeitskreis Ehe- und Familie hatte die Veranstaltung<br />
vorbereitet und freut sich mit allen Teilnehmern über diesen gelungenen<br />
Wan<strong>der</strong>tag.<br />
Seite 7
Herbst 2012<br />
Mali<br />
<strong>Mattsee</strong><br />
Mensch<br />
Goldenes Priesterjubiläum<br />
Seite 8<br />
Am Mittwoch, 5. September 2012 fand im<br />
Pfarrheim ein Vortrag des Vereines „Babili<br />
– Brücke zwischen Österreich und Mali“<br />
auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes<br />
statt. Vortragende waren die Obfrau<br />
des Vereines, Teresa Moser, sowie ihre<br />
Geschwister Klemens, Konrad und Margret.<br />
Es wurde über die aktuellen Geschehnisse<br />
in Mali und über die Aktionen des<br />
Vereines berichtet.<br />
Am 9. Sept.2012 feierte <strong>Stift</strong>skanonikus<br />
Josef Edlinger <strong>aus</strong> <strong>Mattsee</strong> sein 50-jähriges<br />
Priesterjubiläum. Er wurde 1962<br />
im Dom zu Linz zum Priester geweiht<br />
und wirkte anschließend in verschiedenen<br />
Pfarren in Oberösterreich - unter<br />
an<strong>der</strong>em von 1978 – 2005 als Pfarrer in<br />
Mondsee. Seinen wohlverdienten Ruhestand<br />
verbringt er seit sieben Jahren in<br />
<strong>Mattsee</strong>. Wir sind dankbar, dass er uns<br />
nach wie vor als Seelsorger zur Verfügung<br />
steht. So entstand die Interpretation<br />
von Pfarrer i.R. als Pfarrer in Reichweite.
In dem westafrikanischen Land Mali ist<br />
die <strong>der</strong>zeitige politische Lage sehr angespannt,<br />
da Wüstenrebellen und Islamisten<br />
versuchen, einen unabhängigen,<br />
islamischen Staat zu gründen, worunter<br />
die dortige Bevölkerung stark leidet. Aus<br />
diesem Grund konnte auch eine geplante<br />
Reise des Vereins in diesem Sommer<br />
nicht stattfinden.<br />
Die gesamte Sahelzone wurde in den<br />
vergangenen Monaten von einer starken<br />
Dürre und <strong>der</strong> damit verbundenen<br />
Hungersnot heimgesucht. So kam es<br />
auch in dem Gebiet <strong>der</strong> Partnerdörfer<br />
des Vereines zu ernsten Nahrungsengpässen.<br />
Durch einen Spendenaufruf des<br />
Einladung<br />
Wir feiern am Samstag den 10. November<br />
um 19.15 Uhr in <strong>Mattsee</strong> mit allen<br />
Ehepaaren, die 30, 35, 40. ... Jahre kirchlich<br />
verheiratet sind.<br />
Der Arbeitskreis „Ehe und Familie“ des<br />
Pfarrgemein<strong>der</strong>ates lädt zu einer gemeinsamen<br />
Messfeier und anschließendem<br />
gemütlichen Ausklang im Weinkeller des<br />
<strong>Stift</strong>es ein.<br />
Vereines und die sehr schnelle finanzielle<br />
Hilfe von u.a. vielen <strong>Mattsee</strong>rinnen und<br />
<strong>Mattsee</strong>rn konnten Euro 6.860,00 an Soforthilfe<br />
überwiesen wurden, wodurch in<br />
Mali 20 Tonnen an Getreide eingekauft<br />
werden konnten. Durch diese rasche Hilfe<br />
konnte das Schlimmste in 29 Dörfern<br />
solange verhin<strong>der</strong>t werden, bis bereits<br />
die nächste Ernte einsetzte.<br />
Grundsätzlich setzt sich <strong>der</strong> Verein Babili<br />
jedoch für längerfristige und nachhaltigere<br />
Projekte ein. So wurde vor kurzem<br />
ein großer Gemüsegarten im Dorf Bokuy<br />
fertiggestellt, <strong>der</strong> mithilft, Nahrung und<br />
Arbeitsplätze zu schaffen. In beiden Partnerdörfern,<br />
Bokuy und Perakuy, gibt es<br />
Wer in <strong>Mattsee</strong> kirchlich geheiratet hat,<br />
erhält eine persönliche Einladung zugeschickt.<br />
Wenn jemand, <strong>der</strong> ein Jubiläum<br />
feiert, bis Allerheiligen keine persönliche<br />
Einladung erhalten hat, liegt ein<br />
Fehler in unserer Datenbank vor. Bitte<br />
meldet Euch in so einem Falle unbedingt<br />
unter Tel. 06217/5202 bis 8.11. in <strong>der</strong><br />
Pfarrkanzlei und weist auf den Fehler<br />
hin.<br />
Betroffene, die nicht in <strong>Mattsee</strong> geheiratet<br />
haben, sind natürlich auch herzlich<br />
Herbst 2012<br />
mittlerweile Getreidespeicher, die dazu<br />
dienen, das Getreide zu vernünftigen<br />
Preisen in den Dörfern zu behalten und<br />
nicht wie bisher viel Geld an Händler zu<br />
verlieren. Die Ideen zu diesen Projekten<br />
stammen <strong>aus</strong> den Dörfern selbst, <strong>der</strong> Verein<br />
Babili hilft meist nur bei <strong>der</strong> Umsetzung.<br />
Beim Vortrag in <strong>Mattsee</strong> fanden sich ca.<br />
70 Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Bei<br />
ihnen bedankt sich <strong>der</strong> Verein „Babili –<br />
Brücke zwischen Österreich und Mali“<br />
sehr herzlich für das Interesse, sowie für<br />
Spenden in <strong>der</strong> stolzen Höhe von über<br />
Euro 1.100,00.<br />
zu dem Jubiläumsfest eingeladen. Auch<br />
solche Paare sollen sich bitte bis 8.11. im<br />
Pfarramt melden.<br />
Sollte ein Paar an dem FEIER-Tag verhin<strong>der</strong>t<br />
sein, so kann das Paar gerne beim<br />
nächsten Frühjahrs- o<strong>der</strong> Herbstjubiläum<br />
teilnehmen!<br />
Zum Mitfeiern des Festgottesdienstes<br />
ist die gesamte Pfarre, insbeson<strong>der</strong>e die<br />
Familienmitglie<strong>der</strong>, Verwandte und<br />
Freunde <strong>der</strong> Jubilanten eingeladen.<br />
Seite 9
Foto: Chris Hofer<br />
Liebe <strong>Pfarrgemeinde</strong>,<br />
mein Name ist Martina Signitzer. Ich wohne seit 12 Jahren mit<br />
meinem Mann Hermann und unseren beiden Kin<strong>der</strong>n Wendelin<br />
(8) und Valerie (6) in Schalkham im „Uhlhäusl“.<br />
Bereits als Kind bin ich gerne zu den wöchentlichen Jung-schartreffen<br />
is Pfarrheim St. Gilgen gegangen. Später als Jugendliche<br />
habe ich einige Jahre im örtlichen Jugendchor gesungen. Neben<br />
Mathematik habe ich auch Theologie auf Lehramt in Salzburg<br />
studiert. Zur Zeit bin ich Religionslehrerin in <strong>der</strong> Volksschule<br />
Jeging. Den Kin<strong>der</strong>n den Glauben näher bringen ist eine sehr<br />
schöne Aufgabe, for<strong>der</strong>nd und anstrengend. Die religiöse Erziehung<br />
unserer Kin<strong>der</strong> liegt mir beson<strong>der</strong>s am Herzen. Dazu ein<br />
Bild, das mir gut gefällt: Kin<strong>der</strong> wachsen und werden größer<br />
wie ein Baum – wenn <strong>der</strong> herangewachsene Baum keine guten<br />
Wurzeln hat, wird er einem starken Sturm nicht Stand halten.<br />
Unsere Kin<strong>der</strong> brauchen kräftige Wurzeln, damit sie die Stürme<br />
ihres Lebens meistern können. In <strong>der</strong> Familie und im Glauben<br />
VORGESTELLT<br />
Martina Signitzer,<br />
Pfarrgemein<strong>der</strong>ätin und Vertreterin für<br />
den Arbeitkreis Kin<strong>der</strong> und Jugend.<br />
Tel.: 06217/20279, Mail: signitzer@aon.at<br />
können Kin<strong>der</strong> Halt finden und Geborgenheit erfahren. Sie sollen<br />
spüren, dass sie von einer christlichen Gemeinschaft getragen<br />
sind.<br />
Wir alle bilden einen Leib mit vielen Glie<strong>der</strong>n, jede und je<strong>der</strong><br />
ist wichtig und hat verschiedene Talente geschenkt bekommen<br />
für das irdische Leben.<br />
„Denn wie <strong>der</strong> Leib eine Einheit ist, doch viele Glie<strong>der</strong> hat, alle<br />
Glie<strong>der</strong> des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen<br />
Leib bilden: So ist es auch mit christus.“ (1 Kor 12,12)<br />
Als Pfarrgemein<strong>der</strong>ätin bin ich zuständig für den Arbeitskreis<br />
„Kin<strong>der</strong> und Jugend“ und Schriftführerin. Ich leite die monatlichen<br />
Kin<strong>der</strong>wortgottesfeiern im Pfarrheim und gemeinsam<br />
mit meinem Mann Hermann gestalte ich die wöchentlichen<br />
Jungscharstunden.<br />
Falls du gerne in meinem Bereich mitdenken und/o<strong>der</strong> mitarbeiten<br />
möchtest, melde dich bitte bei mir!<br />
Ministranten<strong>aus</strong>flug 2012<br />
Am 29.9. war es soweit. Im zweiten Anlauf<br />
fuhren wir zu unserem Ministrantenwochenende<br />
nach Goldegg.<br />
13 Minis und 4 Betreuer machten sich<br />
gegen Mittag auf den Weg, um etwa 1,5<br />
Stunden später die Räumlichkeiten des<br />
Jungscharturmes im Schloss Goldegg<br />
zu beziehen. Wir fühlten uns dort pudelwohl,<br />
die Zimmereinteilung war rasch<br />
gefunden und so ging´s hin<strong>aus</strong> die Umgebung<br />
zu erkunden.
Kin<strong>der</strong>kirche<br />
Liebe Kin<strong>der</strong>!<br />
Alle zwischen 3 und 8 Jahren möchte ich herzlich einladen zur Kin<strong>der</strong>kirche.<br />
Einen Sonntag im Monat treffen wir uns um 10.00 in<br />
<strong>der</strong> Pfarrkirche und beginnen den Gottesdienst gemeinsam mit <strong>der</strong><br />
<strong>Pfarrgemeinde</strong>. Nach dem Tagesgebet gehen wir dann ins Pfarrheim<br />
hinüber, wo wir uns mit dem jeweiligen Evangelium vom Tag näher<br />
<strong>aus</strong>einan<strong>der</strong> setzen. Wir singen gemeinsam, beten, basteln, erzählen<br />
und vieles mehr.<br />
Termine 2012 Termine 2013<br />
28. Oktober 27. Jänner<br />
18. November 24. Februar<br />
16. Dezember 28. April<br />
26. Mai<br />
30. Juni<br />
Ich freue mich auf dein Kommen!<br />
Martina<br />
Abends feierten wir mit unserem Pfarrer<br />
Franz eine sehr stimmige und beson<strong>der</strong>e<br />
Messe. Das „Zusammenstehen<br />
und gemeinsam etwas Schaffen“ war da<br />
sehr stark spürbar.Nachts, wie soll es in<br />
solch alten Gemäuern auch an<strong>der</strong>s sein,<br />
machten wir uns mit Taschenlampen <strong>aus</strong>gestattet<br />
auf die Suche nach den Spuren<br />
des Ritters Rotzlöffels, <strong>der</strong> noch heute<br />
auf seinem weißen Pferd um den Goldegger<br />
See reiten soll und alle mit seiner<br />
gespenstischen Erscheinung erschreckt.<br />
Nach diesem gruseligen Ausflug saßen<br />
wir zusammen, witzelten, spielten und<br />
lachten, um dann irgendwann erschöpft,<br />
aber in Vorfreude auf den nächsten Tag<br />
einzuschlafen.<br />
Die Nacht war nicht für alle erholsam<br />
und so verzichteten wir tags darauf auf<br />
die geplante Wan<strong>der</strong>ung. Wir vertrieben<br />
uns die Zeit mit Lesen, Fußball-<br />
und Kartenspielen, Malen, Quatschen,<br />
Nachwuchs<br />
Herbst 2012<br />
Wir verabschieden jedes Jahr zu<br />
christkönig lang gediente Ministrantinnen<br />
und Ministranten und<br />
freuen uns daher, wenn unsere Ministrantenschar<br />
wie<strong>der</strong> Nachwuchs<br />
bekommt. Bei diesem Gottesdienst<br />
stellt sich auch die Jungschar-<br />
gruppe vor.<br />
Derzeit machen ca. 30 Buben und<br />
Mädchen ihren Dienst als MinistrantIn.<br />
Wir freuen uns, wenn auch<br />
im heurigen Herbst wie<strong>der</strong> neue<br />
MinistrantInnen dazukommen und<br />
wir nach einer Zeit <strong>der</strong> Vorbereitung<br />
am christköngssonntag, 28.<br />
November 2012, die Aufnahme<br />
dieser neuen MinistrantInnen feiern<br />
können.<br />
Interessierte Mädchen und Buben<br />
laden wir ganz herzlich zu<br />
einem ersten Informationstreffen,<br />
am Freitag, 19. Oktober 2012 um<br />
16.00 Uhr im Pfarrheim ein.<br />
Für Fragen und weitere Informationen<br />
bitten wir um einen Anruf.<br />
Tel. Nr. 5202 o<strong>der</strong> 0676/87466536.<br />
Für das Ministrantenteam:<br />
Elisabeth Mack, christa Gruber<br />
und Pfr. Franz Lusak<br />
Tratschen, Gaudi machen. Vor <strong>der</strong> Abreise<br />
wurden noch die Zimmer geputzt und<br />
das Mittagessen eingenommen. Es ging<br />
wie<strong>der</strong> los nach H<strong>aus</strong>e, wo wir zum Abschluss<br />
Eisessen beim Neuhofer waren<br />
und von Maria und Franz und einigen<br />
Ministranten, die lei<strong>der</strong> beim Ausflug<br />
nicht dabei sein konnten, schon erwartet<br />
wurden. Nächstes Jahr wollen wir wie<strong>der</strong><br />
fahren – aber dann bestimmt länger!<br />
Seite 11
Jung<br />
schar<br />
Anmeldung zur Firmvorbereitung 2012/2013 für die Firmung 2013<br />
„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes,<br />
den Heiligen Geist!<br />
Das Sakrament <strong>der</strong> Firmung ist eine Bestärkung an einem entscheidenden<br />
Übergang deines Lebens vom Jugendlichen zum<br />
erwachsenen. Wenn du dich im kommenden jahr firmen lassen<br />
möchtest, dann ist es aber wesentlich mehr.<br />
Bei <strong>der</strong> Taufe haben die Eltern und Paten für dich den Glauben<br />
bekannt und dich in Gottes Hände gelegt. Nun bist du alt genug<br />
und kannst selbst JA zum Glauben an Gott und zur Gemeinschaft<br />
<strong>der</strong> Kirche sagen. Es ist deine selbständige Entscheidung<br />
für ein bewusstes Leben <strong>aus</strong> dem Glauben in <strong>der</strong> Kirche, und<br />
du sagst damit auch, dass es dir wichtig ist, als christ zu leben.<br />
Anmeldung<br />
Durch deine persönliche Anmeldung an den unten genannten<br />
Terminen wird dies beson<strong>der</strong>s deutlich. Wenn du in die<br />
3. Klasse Hauptschule in <strong>Mattsee</strong> o<strong>der</strong> ins Bundesgymnasium<br />
Seekirchen gehst, erhältst du die schriftlichen Unterlagen und<br />
Informationen für die Firmvorbereitung im Rahmen des Religionsunterrichts.<br />
Wenn du in eine an<strong>der</strong>e Schule gehst, kannst du<br />
dir die Unterlagen in <strong>der</strong> Pfarrkanzlei abholen.<br />
Mit den <strong>aus</strong>gefüllten Anmeldeunterlagen zur Firmvorbereitung<br />
kannst du dich persönlich am Mittwoch 14. November und<br />
Donnerstag, 15. November 2012, jeweils von 16.00 bis 18.00<br />
Uhr im Pfarrheim anmelden. Wir möchten dabei persönlich mit<br />
dir ins Gespräch kommen und dich über die Schritte <strong>der</strong> Firmvorbereitung<br />
informieren.<br />
Seite 12<br />
Eins, zwei, drei, ich bin jetzt dabei!<br />
Wenn du zwischen 6 und 8 Jahren bist und Lust auf Spaß und Action hast, dann bist du<br />
bei <strong>der</strong> Jungschar genau richtig. Wir treffen uns jeden Mittwoch im Pfarrheim von 16<br />
– 17.00, wo wir gemeinsam spielen, basteln, singen, Geschichten <strong>aus</strong> <strong>der</strong> Bibel hören<br />
und Aktionen rund ums Kirchenjahr machen.<br />
Anfang Sommer waren wir auch 3 Tage auf Jungscharlager in Zellhof. Wir hatten viel<br />
Spaß beim gemeinsamen Spielen, Baden, Essen, Schlafen, …...<br />
Schau einfach mal bei uns vorbei – wir freuen uns!<br />
Hermann und Martina Signitzer<br />
Vorbereitung<br />
Der erste Elternabend für die Firmvorbereitung mit <strong>der</strong> Einteilung<br />
<strong>der</strong> Firmgruppen und <strong>der</strong> dazugehörigen Terminabsprache<br />
findet am Mittwoch, 21. November 2012, um 20.00 Uhr im<br />
Pfarrheim statt. Der Start zur Firmvorbereitung erfolgt mit dem<br />
Firmlingsgottesdienst am 1. Adventsonntag, 2.12. 2012, um<br />
10.00 Uhr, bei dem die Firmlinge <strong>der</strong> <strong>Pfarrgemeinde</strong> vorgestellt<br />
werden.<br />
Gespendet wird das Sakrament <strong>der</strong> Firmung in unserer Pfarre<br />
am Samstag, 4. Mai 2013 um 18.30 Uhr durch Abt johannes<br />
Perkmann <strong>aus</strong> Michaelbeuern.<br />
Foto: Markus Schicht
Und Steine<br />
sprechen vom Heil<br />
Josef Sturm hat die Ausbildung<br />
zum Salzburger Kirchen- und Museumsführer<br />
abgeschlossen. Der<br />
Lehrgang von <strong>der</strong> Erzdiözese im<br />
Bildungsh<strong>aus</strong> St. Virgil dauerte von<br />
März bis September 2012.<br />
Kirchenführer sein bedeutet eine<br />
große Verantwortung, neben <strong>der</strong><br />
Weitergabe von geschichtlichem,<br />
spirituellem und liturgischem Wissen<br />
an interessierte Menschen, sollte<br />
vor allem spürbar sein, dass diese<br />
Aufgabe eine Herzenssache ist und<br />
man sich damit identifiziert. Wir<br />
danken und gratulieren sehr herzlich<br />
und wünschen viele schöne<br />
und erlebnisreiche Führungen.<br />
Einladung<br />
Herzliche Einladung zum<br />
Seniorennachmittag am<br />
8. November 2012 um 14.00 Uhr im<br />
Pfarrheim.<br />
Vortrag mit OSR Hannes Maringer.<br />
Die Heilige Stephanskrone auf <strong>der</strong><br />
Flucht 1945 in <strong>Mattsee</strong> und auf den<br />
Spuren <strong>der</strong> Stephanskrone bei einer<br />
<strong>Stift</strong>sreise nach Ungarn.<br />
Herbst 2012<br />
Die Gemeinden <strong>Mattsee</strong>, Berndorf und Seeham errichten<br />
eine neue Ausgabestelle <strong>der</strong> Flachgauer Tafel – Trumer<br />
Seen in <strong>Mattsee</strong>.<br />
Die offizielle eröffnungsveranstaltung am Freitag den 12. Oktober in <strong>der</strong> Aula<br />
<strong>der</strong> Polytechnischen Schule <strong>Mattsee</strong> wurde mit großem Interesse von vielen<br />
<strong>Mattsee</strong>rn und <strong>Mattsee</strong>rinnen besucht. Der Eröffnungstermin für das Ausgabelokal<br />
ist im November geplant. Die Details für die Öffnungszeiten und die<br />
Erlangung <strong>der</strong> Berechtigungskarten für den Warenbezug, werden noch zeitgerecht<br />
bekannt gegeben.<br />
Für das Ausgabelokal in <strong>Mattsee</strong>, welches von <strong>der</strong> Familie Stepan kostenlos<br />
zur Verfügung gestellt wird, hat uns die Firma Reindl einen kostenlosen Einbau<br />
zugesichert. Das Lieferauto bekommen wir von <strong>der</strong> Firma Mercedes zu äußerst<br />
günstigen Konditionen. Für Werbeaufschriften auf dem Lieferauto konnten wir<br />
neben den LIONS-club <strong>Mattsee</strong>-Trumer Seen bereits weitere Firmen gewinnen,<br />
unter an<strong>der</strong>em die Firma Schöchl Yachtbau.<br />
Mit den baulichen Maßnahmen wurde Anfang September begonnen. Alle Materialien,<br />
die für die Adaptierung <strong>der</strong> Lokalität benötig werden, werden von<br />
Sponsoren, darunter viele <strong>aus</strong> <strong>Mattsee</strong>, beigestellt. Zahlreiche Menschen <strong>aus</strong><br />
Berndorf, <strong>Mattsee</strong> und Seeham haben sich zur Mitarbeit bereit erklärt. Danke.<br />
Seite 13
Herbst 2012<br />
Entdecke die Liebe neu –<br />
ein Wochenende für die Beziehung<br />
„Seit dem Wochenende gehen wir behutsamer und aufmerksamer mitei-<br />
nan<strong>der</strong> um....“ „Wir haben uns wie<strong>der</strong> als Liebespaar entdeckt...“ „Seit<br />
dem ME-Wochenende leben wir unsere Beziehung bewusster. Unsere<br />
Kommunikation ist liebevoller geworden und wir haben gelernt mit<br />
Konflikten besser umzugehen…“<br />
Solche o<strong>der</strong> ähnliche Aussagen hört man immer wie<strong>der</strong> von Paaren, die<br />
an einem Marriage Encounter-Wochenende teilgenommen haben.<br />
Marriage Encounter (ME) – deutsch<br />
etwa: „Begegnung in <strong>der</strong> Ehe“ – ist eine<br />
weltweit tätige Bewegung innerhalb <strong>der</strong><br />
katholischen Kirche. Sie bietet Wochenenden<br />
für Paare an, die ihre Beziehung<br />
vertiefen o<strong>der</strong> ein neues, intensiveres<br />
Miteinan<strong>der</strong> entdecken wollen.<br />
Paare, die das Wochenende bereits gemeinsam<br />
erlebt haben, sowie ein Priester,<br />
geben <strong>aus</strong> <strong>der</strong> eigenen Lebenssituation<br />
her<strong>aus</strong> Anregungen für Gespräche<br />
mit dem eigenen Partner. Es gibt keinen<br />
Gruppen<strong>aus</strong>t<strong>aus</strong>ch, die Privatsphäre<br />
bleibt somit vollständig gewahrt. Zum<br />
Seite 14<br />
Wochenende sind auch Priester und Ordenschristen<br />
eingeladen, die die Beziehung<br />
zu ihrer Gemeinde vertiefen wollen.<br />
Das Wochenende ist keine Therapie für<br />
ernsthafte Beziehungskrisen. Es soll helfen,<br />
sich selbst und den Partner wie<strong>der</strong><br />
neu zu entdecken und die Beziehung in<br />
den Vor<strong>der</strong>grund zu stellen.<br />
Eingeladen sind alle Paare, die in einer<br />
für sie verbindlichen Beziehung leben –<br />
ob mit o<strong>der</strong> ohne Tr<strong>aus</strong>chein – unabhängig<br />
von Alter und Konfession.<br />
Blumen- und Kräuterweihe<br />
Wann gibt es wie<strong>der</strong> ein<br />
ME-Wochenende?<br />
9. - 11.11.2012 im Seminarhotel<br />
Prielbauer; Tiefgraben, Mondsee<br />
22. - 24.2.2013 im Gästeh<strong>aus</strong><br />
Waldheimat,<br />
Gallneukirchen bei Linz<br />
Information bei Veronika und<br />
Thomas Posch, Tel. 06235/6002<br />
E-mail: veronika.posch@sbg.at<br />
www.marriage-encounter.at<br />
Einige Tage vor Mariä Himmelfahrt und <strong>der</strong> Kräuterweihe am 15. August wurden von<br />
den Frauen Kräuterbuschen <strong>aus</strong> mindestens sieben verschiedenen Kräutern gebunden.<br />
Die Kräuterbuschen wurden dann am 15. August von den Frauen zur Kirche getragen<br />
und beim Festgottesdienst vom Pfarrer geweiht. Meist gehören in die Kräuterbüschel<br />
Alant, Arnika, Baldrian, Beifuß, Frauenmantel, Kamille, Johanniskraut, Liebstöckel,<br />
Pfefferminze, Schafgarbe, Wermut, Marguerite, Rainfarn, Raute,Thymian, Wegwarte,<br />
als Zepter in <strong>der</strong> Mitte meistens die Königskerze (Verbascum). Da es aber sehr<br />
schwierig ist, alle diese Kräuter zu finden und zu sammeln, findet in <strong>Mattsee</strong> die „Blumen-<br />
und Kräuterweihe“ statt. Die Wurzeln <strong>der</strong> Kräuterweihe reichen weit bis zu den<br />
Ur-Mysterien <strong>der</strong> Menschheit zurück.
Kath. Bildungswerk<br />
Das Katholische Bildungswerk <strong>Mattsee</strong><br />
bedankt sich bei den Geschwistern<br />
Moser für den netten Vortrag über<br />
Babili, dem spannenden Bericht über<br />
Burghardt Breitner von Siegfried Hetz,<br />
sowie Paul Lechner und „den 9 <strong>Mattsee</strong>rn“<br />
für das Thema Holz.<br />
In diesem Herbst laden wir Sie noch zu<br />
folgendem Programm ein:<br />
7. 11.2012, 19.30 Uhr, H<strong>aus</strong> Weyerbucht<br />
„Alt und Jung“–<br />
Zündstoff und Chance<br />
mit Gerhild Jirikowski, Ehe-, Familien-<br />
und Lebensberaterin <strong>aus</strong> Vigaun<br />
12.11.2012, 19.30 Uhr, Pfarrheim<br />
„Familienforschung – leicht gemacht“<br />
mit Mag. Wolfgang Neuper, Mitarbeiter<br />
im Archiv <strong>der</strong> Erzdiözese Salzburg<br />
14.11.2012, 19.30 Uhr, Pfarrheim<br />
„Schlussappl<strong>aus</strong>“ – ein Theaterstück<br />
Eine alternde Diva wird einerseits mit<br />
ihrer Vergangenheit, an<strong>der</strong>erseits mit<br />
ihrer Krebserkrankung konfrontiert. An<br />
<strong>der</strong> Richtigkeit ihrer großen Lebensentscheidung<br />
zweifelnd, stellt sie die Frage:<br />
„Wiegt denn, was ich getan so schwer,<br />
dass solche Strafe ich verdient?“ Ihr Gegenüber<br />
antwortet: „Wia schwaa wos is,<br />
hängd davo ob, wia schwaa des is, wos<br />
dao woan is, dass wiigd, wos wiigd!“<br />
Mit Mag. Beatrix Luise Datterl und<br />
Daria Spreitzer<br />
23.11.2012, 19.30 Uhr, Pfarrheim<br />
„Die Heilige Stephanskrone“ – Vortrag<br />
mit OSR Hannes Maringer<br />
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.<br />
Kekserlmarkt und Glühweinstand<br />
Zu Adventbeginn wollen wir auch heuer<br />
wie<strong>der</strong> einen Kekserlmarkt und Glühweinstand<br />
zugunsten <strong>der</strong> Kirchenstuckreinigung<br />
organisieren.<br />
Dazu bitten wir wie<strong>der</strong> viele freiwil-<br />
Wald-Weihnacht<br />
Die Advents- und Weihnachtszeit ist für<br />
alle Menschen etwas ganz beson<strong>der</strong>es.<br />
Deswegen laden wir Kin<strong>der</strong> von 1 bis<br />
9 Jahren ein, Weihnachten in <strong>der</strong> Natur<br />
zu erleben. Wir spielen gemeinsam die<br />
Herbergssuche von Josef und Maria und<br />
erleben die Geschichte hautnah!<br />
Veranstalter:<br />
EKiZ und Kath. Jungschar<br />
Do, 13.12.2011<br />
von 16.30 bis ca. 18.00<br />
Treffpunkt: am Tauchnerhof,<br />
Fam. Altenberger<br />
<strong>Mattsee</strong><br />
lige Helfer und Helferinnen um Hilfe<br />
beim Kekserlbacken. Wer uns unterstützen<br />
möchte, bitten wir, sich in <strong>der</strong><br />
Pfarrkanzlei o<strong>der</strong> bei Frau Maria Reiff,<br />
0664/1541210, zu melden.<br />
Wir bitten um Anmeldung unter<br />
06217/6929 o<strong>der</strong> 0660/5018121,<br />
bitte nur vormittags o<strong>der</strong><br />
gabriela.graf-wilhelm@sbg.at<br />
Der alte<br />
Brunnen<br />
Berichtigung<br />
Herbst 2012<br />
In unserem Pfarrbrief vom<br />
Sommer 2011 haben wir das Gedicht<br />
„Der alte Brunnen“ des Autors<br />
Artur Kleemann <strong>aus</strong> Berlin-Köpenick<br />
irrtümlich in einer verfälschten<br />
Fassung und ohne Nennung des<br />
Autors und des Original-Verlags<br />
veröffentlicht. Dafür möchten wir<br />
uns entschuldigen. So wollen wir<br />
dies als Gelegenheit nutzen und den<br />
Text in <strong>der</strong> Originalfassung noch<br />
einmal bringen.<br />
Der alte Brunnen spendet leise<br />
sein Wasser täglich gleicherweise.<br />
Wie segensreich ist doch solch<br />
Leben: Nur immer geben,<br />
immer geben.<br />
Mein Leben sollt dem Brunnen<br />
gleichen, ich leb, um an<strong>der</strong>n<br />
darzureichen. Doch geben, geben<br />
alle Tage... „Sag ,Brunnen, wird<br />
dir‘s nie zur Plage?“<br />
Da sagt er mir als Jochgeselle:<br />
„Ich bin ja Brunnen nur, nicht<br />
Quelle! Mir fließt es zu, ich geb<br />
nur weiter, drum klingt mein<br />
Plätschern froh und heiter.“<br />
Nun leb ich nach des Brunnens<br />
Weise, zieh stille meine Segenskreise.<br />
Was mir von Christo fließt<br />
ins Leben, das kann ich mühlos<br />
weitergeben.<br />
Autor: Artur Kleemann<br />
Textrechte: Schäfer-Verlag Plauen i.V.<br />
Seite 15
Gottesdienste – Allerheiligen<br />
Fest Allerheiligen –<br />
Donnerstag, 1. November<br />
08.00 Uhr Festgottesdienst<br />
10.00 Uhr Festgottesdienst<br />
14.00 Uhr Totengedenken mit<br />
Wortgottesdienst und<br />
Gräbersegnung<br />
Allerseelen –<br />
Freitag, 2. November<br />
08.00 Uhr Gottesdienst, anschließend<br />
Gräbersegnung<br />
Im Advent laden wir ein…<br />
...........Jeden Samstag im Advent feiern<br />
wir um 6.00 Uhr den rorate-Gottesdienst.<br />
Anschließend ist gemeinsames<br />
Frühstück im Pfarrheim. Gruppen,<br />
die uns das Frühstück bereiten können,<br />
bitten wir, sich in <strong>der</strong> Pfarrkanzlei zu<br />
melden.<br />
...........Zu den H<strong>aus</strong>lehren laden <strong>der</strong><br />
Pfarrer und die Gastfamilien herzlich ein.<br />
Die Termine finden Sie bei den November<br />
und Dezember Terminen.<br />
...........Am Donnerstag, 29.11. ab 16.00<br />
Uhr ist gemeinsames Adventkranzbinden<br />
im Kreuzgang.<br />
...........Die Nikol<strong>aus</strong>feier <strong>der</strong> Senioren ist<br />
am Donnerstag, 6. Dezember, 14.00 Uhr<br />
im Pfarrheim.<br />
...........„Eine Stunde für mich“ mit<br />
Texten, Lie<strong>der</strong>n, Meditationen im Pfarrheim<br />
am Sonntag, 2. Dezember um 17.00<br />
Uhr.<br />
...........Am Mittwoch, 19. Dezember um<br />
19.15 Uhr laden wir zur adventlichen<br />
Bußfeier mit Messe ein.<br />
„Sei so frei“<br />
Am 3. Adventsonntag bittet die Kath.<br />
Männerbewegung in <strong>der</strong> Aktion „SEI SO<br />
FREI“ wie<strong>der</strong> für ein Projekt in Guatemala.<br />
Kin<strong>der</strong> in den Bergen Guatemalas<br />
soll ein STerN Der HOFFNUNG<br />
aufgehen, sie sollen durch Bildung und<br />
warmes Essen eine chance bekommen,<br />
<strong>der</strong> Spirale <strong>der</strong> Armut und Hoffnungslosigkeit<br />
zu entkommen.<br />
Oktober/November<br />
SO 28.10. 10.00 Uhr Kin<strong>der</strong>wortgottesfeier Kirche - Pfarrheim<br />
MO 29.10. 20.00 Uhr Meditation in <strong>der</strong> Kirche<br />
DO 01.11. 08.00 und 10.00 Uhr Festgottesdienste<br />
14.00 Uhr Totengedenken,Wortgottesdienst,Gräbersegnung<br />
Fr 02.11. 08.00 Uhr Gottesdienst und Gräbersegnung<br />
MI 07.11 19.30 Uhr „jung & Alt“, H<strong>aus</strong> Weyerbucht, eKiZ und KBW<br />
DO 08.11. 14.00 Uhr Seniorennachmittag<br />
SA 10.11. 19.15 Uhr ehejubiläum für Länger-Verheiratete<br />
MO 12.11. 19.00 Uhr Bibelgespräch im H<strong>aus</strong> Weyerbucht<br />
19.30 Uhr Familienforschung, Pfarrheim, eKiZ und KBW<br />
MI 14.11. 16.00 bis 18.00 Uhr Persönliche Anmeldung für Firmlinge im Pfarrheim<br />
19.30 Uhr Theaterstück „Schlussappl<strong>aus</strong>“, Pfarrheim, KBW<br />
DO 15.11. 16.00 bis 18.00 Uhr Persönliche Anmeldung für Firmlinge im Pfarrheim<br />
Fr 16.11. 18.00 Uhr jHV d. Freunde d. <strong>Stift</strong>es <strong>Mattsee</strong> im Kapitelsaal<br />
SA 17.11. 15.00 Uhr Alleinstehenden-Treff im Pfarrheim<br />
anschließend <strong>der</strong> Vorabendmesse Bastelbaszar vom H<strong>aus</strong> Weyerbucht, Vorhalle <strong>der</strong> Kirche<br />
SO 18.11. 10.00 Uhr Kin<strong>der</strong>wortgottesfeier Kirche – Pfarrheim<br />
anschließend <strong>der</strong> Gottesdienste Bastelbaszar vom H<strong>aus</strong> Weyerbucht, Vorhalle <strong>der</strong> Kirche<br />
MI 21.11. 20.00 Uhr elternabend <strong>der</strong> Firmlinge im Pfarrheim<br />
DO 22.11. 20.00 Uhr elternabend <strong>der</strong> erstkommunionkin<strong>der</strong> im Pfarrheim<br />
Fr 23.11. 19.30 Uhr „Stephanskorne“, Pfarrheim, Hannes Maringer, KBW<br />
SO 25.11. 8.00 und 10.00 EZA-Verkauf nach den Gottesdiensten<br />
10.00 Uhr Ministranten- und jungscharmesse<br />
11.15 Uhr <strong>Mattsee</strong>r Sonntagskonzert<br />
MO 26.11. 20.00 Uhr Meditation in <strong>der</strong> Kirche<br />
DI 27.11. 19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre bei Schlosshotel Iglh<strong>aus</strong>er<br />
Fr 28.11. 19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre bei Fam. r<strong>aus</strong>cher, Vor<strong>der</strong>wartstein<br />
DO 29.11. ab 16.00 Uhr Adventkranzbinden im Kreuzgang<br />
19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre beim Lechner in Haag<br />
Dezember<br />
SA 01.12. 15.00 und 19.15 Uhr Adventkranzweihe<br />
SO 02.12. 08.00 und 10.00 Uhr Kekserlmarkt und Glühweinstand<br />
10.00 Uhr 1. Firmlingsmesse<br />
17.00 Uhr „A Stund für mi“ – im Pfarrheim<br />
MO 03.12. 19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre beim Fiala<br />
DI 04.12. 19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre bei Gasth<strong>aus</strong> Mitterhof<br />
DO 06.12. 14.00 Uhr Seniorennachmittag – Nikol<strong>aus</strong>feier im Pfarrheim<br />
19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre beim Kollerbauer<br />
Fr 07.12. 19.00 Uhr H<strong>aus</strong>lehre beim Peterbauer (statt Lechner zu Berg)<br />
SA 08.12. 6.00 Uhr rorate mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim<br />
10.00 Uhr Festgottesdienst<br />
SO 09.12. 10.00 Uhr Familienmesse<br />
MO 10.12. 19.00 Uhr Bibelgespräch im H<strong>aus</strong> Weyerbucht<br />
DO 13.12. 16.30 Uhr Waldweihnacht für jungschar und eKiZ<br />
SA 15.12. 06.00 Uhr rorate mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim<br />
SO 16.12. 10.00 Uhr Kin<strong>der</strong>wortgottesfeier Kirche - Pfarrheim<br />
15.00 Uhr Tassilovesper<br />
MI 19.12. 19.15 Uhr Bußfeier mit Messe<br />
SA 23.12. 6.00 Uhr rorate mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim