Vortrag Beate Kostka (pdf-Datei) - Netzwerk Weiterbildung

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Vortrag Beate Kostka (pdf-Datei) - Netzwerk Weiterbildung

Neuer Fokus bei den Instrumenten der öffentlichgeförderten BeschäftigungAusrichtung deröffentlichgefördertenBeschäftigung123ÖGB als „ultima ratio“Vermittlung in Ausbildung und Arbeit sowie EGLdes SGB II, die auf eine unmittelbareEingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zielen,haben Vorrang.Ausrichtung auf arbeitsmarktfernenPersonenkreisZiel ist die Aufrechterhaltung, (Wieder-) Herstellungbzw. Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit,wo ein unmittelbarer Übergang inungeförderte Beschäftigung nicht möglich ist.ÖGB als mittelfristige Brücke zum erstenArbeitsmarktDie Einbindung der ÖGB in eine Abfolgesystematisch aufeinander aufbauende Produkteführt auch bei Menschen mit komplexenProblemlagen zu einer stufenweisen Heranführungan den ersten Arbeitsmarkt.Beate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 7


Neuakzentuierung bei Maßnahmen zur Aktivierungund beruflichen Eingliederung (MAbE)Integration HerausforderungenVermittlungsgutschein inMAbEMaßnahmen bei einemArbeitgeber können bis zusechs Wochen – für LZA undeLb U25 mit schwerwiegendenVermittlungshemmnissen biszu zwölf Wochen dauern(§ 16Abs. 3 SGB II)MAbEAuch speziell für Arbeitslosemit schwerwiegendenVermittlungshemmnissenzugeschnittene Maßnahmen zurAktivierung und beruflichenEingliederung könneneingerichtet werdenMaßnahmezulassung bei(nicht ausschließlich erfolgsbezogenvergüteten) Maßnahmenim GutscheinverfahrenTrägerzulassung für alle Trägervon AMDL – Ausnahme:Arbeitgeber mit ausschließlichbetrieblichen MaßnahmenBeate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 8


Neue Möglichkeiten für Jugendliche mit schwerwiegendenVermittlungshemmnissen und Langzeitarbeitslose durchFreie FörderungGrundsätzlich gilt: Aufstockungs- und Umgehungsverbot, d.h. Basisinstrumente•dürfen durch die Freie Förderung nicht umgangen werden• dürfen hinsichtlich Höhe und Dauer der Förderung sowie derFördervoraussetzungen und Rechtsfolgen nicht verändert werdenAusnahme 1Langzeitarbeitslose(§ 18 SGB III)Lockerung möglich,insbesondere hinsichtlich•Förderdauer•Förderhöhe•FördervoraussetzungenAusnahme 2eLb U25 mitschwerwiegendenVermittlungshemmnissenBasisinstrumente können aufgestockt werden, um eine besondere Qualität derLeistung zu generieren, die sich positiv auf die Aktivierung und den angestrebtenEingliederungserfolg auswirktBeate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 10


FbW-Vergabemaßnahmen erweitern das Angebot derJobcenter für ihre Kundinnen und Kunden im SGB IIAnalyse derArbeitskräftenachfrageAnalyse desKundenbestandesBildungsziel-,ArbeitsmarktprogrammplanungAusschreibungVergabeJC können Maßnahmen anbieten, die bisher örtlich nicht verfügbarwaren.Die Maßnahmen zielen passgenau auf die Eignung und Bildungsbedarfeder Kundinnen und Kunden ab.Vergabemaßnahmen bieten Chancen….Gewinn von Fachkräfte auch aus der Personengruppe derGeringqualifiziertenQualifizierungs- und Beschäftigungschancen fürLangzeitarbeitsloseTeilzeitmaßnahmen für Personen mit familiären VerpflichtungenBeate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 11


Instrumentenreform setzt neuen Akzent bei derQualitätssicherungZulassungdurchfachkundigeStelle1. Stufe: Trägerzulassung für alle2. Stufe: Maßnahmezulassungfür Gutscheinmaßnahmen3. Stufe: Zulassung vonBildungsmaßnahmenergänzende AnforderungenTräger undMaßnahmenTeilnahme anAusschreibungenAktivierungs- undVermittlungsgutscheinBildungsgutscheinBieten Gutscheinmaßnahmen anAgenturen fürArbeit undJobcenterAusschreibung vonMaßnahmenAktivierungs- undVermittlungsgutscheinBildungsgutscheinGutscheinausgabeBeate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 12


AgendaAusgangssituation: Änderungen im Jahr 2012 durchdie InstrumentenreformGeschäftspolitische Schwerpunkte im SGB II Ausblick 2013Beate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 13


Geschäftspolitische SchwerpunkteGeschäftspolitische Schwerpunkte 2012 – Kontinuitätund NeujustierungZiel1PassiveLeistungenZielsystemZiel2IntegrationZiel3LangzeitbezugKundenzufriedenheitProzessqualitätundRechtmäßigkeit123456Fachkräftepotential erhöhen (u. a.Ältere, Geringqualifizierte)Langjährige Bestandskunden aktivierenund an den Arbeitsmarkt heranführenMarktchancen bei ArbeitgebernerschließenBeschäftigungschancen fürAlleinerziehende erschließenJugendliche in den AusbildungsundArbeitsmarkt integrierenRechtmäßigkeit der operativenUmsetzung sicherstellenBeate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 14


Die geschäftspolitische Handlungsfelder 2013 in derGrundsicherung……Lassen Sie uns darüber sprechen….Beate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 17


SGB-II-Haushalt ist in 2012 auf dem Niveau von 2006bei deutlich reduzierter ArbeitslosenzahlArbeitslose SGB IIin Tausend8,82Eingliederungsleistungenund Verwaltungskostenin Mrd. Euro (Beträge ohnezkT)600 Pixel* inkl. der 54 ARGEn/AAgAw,die am 01.01.2011 bzw.01.01.2012 in einenzugelassenen kommunalenTräger überführt wurdenBeate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für Arbeit6,983,843,144,983,845,472,193,28EingliederungsleistungenSGB IIVerwaltungskosten (nurBA: inkl. üko & Statistik2006 2010 2012 Apr Mai Jun Jul Aug SSeite 18


Haushalt 2013….Lassen Sie uns darüber sprechen….Beate Kostka, 07.11.2012, © Bundesagentur für ArbeitSeite 19

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