Elsass und Lothringen waren jahrhundertlang von

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Elsass und Lothringen waren jahrhundertlang von

Elsass und Lothringen waren jahrhundertlang von

Frankreich und Deutschland umkämpft, und diese

Vergangenheit spiegelt sich in der Vielzahl von

militärischen Anlagen und Soldatenfriedhöfen.

Heute aber sind es friedliche Dörfer, alte

Stadtmauern und verschlafene Weingüter,

die das Gesicht der Region prägen.


Musée Historique

Das Museum im

Schlachthaus

behandelt die

politische,

wirtschaftliche und

militärische

Geschichte Strasbourgs.

Musée d’Art Moderne et

Contemporain

Adrien Fainsilbers Flaggschiff des 21.

Jahrhunderts ist ein Wunder aus

Glas und Licht, ganz besonders

eindrucksvoll in der Nacht. Das

Museum zeigt ausgezeichnete

Sammlungen von 1860 bis zur

Gegenwart. Das „Art Café“ lädt zur

Erholung ein.

STRASBOURG

Auf halbem Weg zwischen Paris und Prag gelegen, wird Strasbourg oft als Knotenpunkt

Europas bezeichnet. Es herrscht Weltoffenheit... nicht von ungefähr hat die berühmte

Kathedrale sowohl katholischen, als auch protestantischen Gemeinden gedient, und als

eine der Hauptstädte der Europäischen Union hat die Stadt ihr futuristisch, anmutendes

«Palais de l’Europe» folgerichtig etwas entfernt vom historischen Zentrum errichtet. Bei

einer Bootsfahrt auf den Wasserwegen kann man die Altstadt erkennen. Dabei kommt

man an den «Ponts-Couverts» vorbei, den überbauten Brücken zwischen

mittelalterlichen Wachtürmen, von denen aus die vier Kanäle der Ill einzusehen sind,

sowie an dem malerischen früheren Gerberviertel «Petite France». Hier gibt es auch alte

Mühlen und zahlreiche Brücken, die das Wasser überspannen.

Cathédrale Notre-Dame

Palais Rohan

Als Meisterwerk der Architektur erscheint die aus

Sandstein erbaute Kathedrale in den Worten Goethes

«ganz groß und bis in den kleinsten Teil notwendig schön,

wie Bäume Gottes».

Die Bauarbeiten begannen im späten 11. Jahrhundert.

Durch das Südportal gelangt man zum gotischen «pilier

des anges» dem Engelspfeiler neben der astronomischen

Uhr: jeden Tag um 12.31 Uhr erscheinen mechanische

Figuren, begleitet von der Musik eines Glockenspiels. Die

Aussichtsplattform bietet einen Rundblick, an

Sommerabenden finden hier Orgelkonzerte statt.

Am «place de la Cathérale», steht das mit Schnitzereien

geschmückte Bürgerhaus «maison Kammerzell», jetzt ein

Restaurant.

Dieser klassische Palast wurde von Robert de Cotte, dem

königlichen Architekten, geplant und war für die Fürstbischöfe von

Strasbourg vorgesehen. Der Bau beherbergt drei Museen: das

«Musée des Beaux-Arts», das «Musée Archéologique» und das

«Musée des Arts Décoratifs», in dem eine der schönsten

Porzellansammlungen Frankreichs zu finden ist.

Musée Alsacien

In einer Reihe von Renaissancegebäuden sind Exponate zu

Brauchtum, Volkskunst und Handwerk der Region zu sehen.


DIE ELSÄSSICHE ROUTE DU VIN

Auf einer Länge von 180 Kilometern, zwischen Marlenheim und

Thann, sind auf der malerischen Weinstrasse historische Städte mit

mittelalterlichen Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und

Renaissancebrunnen zu bewundern. Romantische Weinstuben laden

zu traditioneller «Choucroute Garnie» und blumigem Elsässer

Weißwein ein. Von Colmar aus können kürzere Ausflüge in die eine

oder andere Richtung unternommen werden.

Molsheim

Renaissancehäuser, Weinberge und ein Bugatti-Automuseum

Obernai

Der zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtete Kapellturm hat eine

umlaufende Galerie.

Dambach-La-Ville

Heute schmücken alte Weinkarren diese mittelalterliche Stadt, die für ihren

Grand Cru Frankenstein bekannt ist.

Ribeauvillé

Die für ihren Riesling berühmte Stadt feiert am ersten Sonntag im September

den Sackpfeifertag mit kostenlosem, aus einem Brunnen sprudelnden Wein.

Riquewihr

Häuser des Mittelalters und der Renaissance in einem der meistbesuchten Orte

Frankreichs.

Turckheim

Alte Gebäude säumen den «Place Turenne» in dieser für ihre Markenweine

berühmten Renaissancestadt.

Eguisheim

Diese mittelalterliche Stadt bringt zwei Grands Crus hervor, Eichberg und

Pfersigberg.

Guebwiller

Die Kirche St-Léger stammt aus dem Mittelalter, als Guebwiller durch Wein zu

Wohlstand kam. Heute dominiert die Textilindustrie.

Die Elsässer Weine sind meist trocken und körperreich. Es gibt nur weiße

Rebsorten, nur der „Pinot Noir“ wird zum Rotwein.

SAVERNE

Umgeben von Hügeln und zwischen

dem Fluss Zorn und dem Marne-Rhein-

Kanal gelegen, ist Saverne eine

reizvolle Erscheinung. Die Stadt war ein

Lehen der Fürstbischöfe von Strasbourg

und das aus Sandstein erbaute «Château des Rohan» eine

Sommerresidenz. Heute beherbergt das Schloss das

«Musée de la Ville de Saverne» mit einer Sammlung zur

lokalen Geschichte. An der «Grand’Rue» befinden sich

Spezialitätenrestaurants und Fachwerkhäuser der

Renaissance.

Auf einem Felsvorsprung südwestlich der Stadt erhebt sich

die Ruine des «Château du Haut-Barr», das Auge des

Elsass. In Marmoutie, südlich von Haut-Barr, steht eine

Kirche mit romanischer Fassade und achteckigen Türmen.

NEUF BRISACH

Nahe der Grenze zu Deutschland

steht eine achteckige Zitadelle,

das Meisterwerk des

Militärarchitekten Vauban. Das

in der sternförmigen Anordnung

mit symmetrischen Türmen

angelegte Bauwerk wurde Ende

des 17. Jahrhunderts errichtet

und umschließt 48 gleich große

Rechtecke. Der Mittelpunkt ist

der «Place d’armes» mit der

hinzugefügten Kirche St. Louis.

Diese zeigt die gewohnte

Ehrerbietung Vaubans gegenüber seinem Gönner Louis

XIV; ihre Stellung im Zentrum brachte zum Ausdruck, dass

sie dem Sonnenkönig und nicht dem Heiligen geweiht

war. Die Zitadelle konnte nie eingenommen werden.

CHÂTEAU DE HAUT-KOENIGSBOURG

Hoch über dem Dorf St-Hippolyte beherrscht das

beliebteste Reiseziel des Elsass, das Château de Haut-

Koenigsbourg, die Landschaft. Die erste Burg an dieser

Stelle baute Kaiser Friedrich von Hohenstaufen. Sie wurde

zerstört, aber von den Habsburgern wieder aufgebaut

und erweitert. Ende des letzten Jahrhunderts beauftragte

Kaiser Wilhelm der II. den Architekten Bodo Erhardt mit

der Restaurierung. Das Ergebnis seiner gewissenhaften

Arbeit war eine präzise Rekonstruktion der


Originalgebäude. Trotz der

Zugbrücke, des Burgturms und

der Ringmauern, ist die Anlage

zu überzogen um wie eine

mittelalterliche Burg zu wirken.

Von den Wehrgängen überblickt

man die Rheingrenze bis zum

Schwarzwald und zu den Alpen,

auf der einen Seite und die

Weinberge und Dörfer der

Vogesen auf der anderen.

COLMAR

ist die am besten erhaltene Stadt im

Elsass. Im 16. Jahrhundert war Colmar

ein bedeutendes Handelszentrum mit

Binnenhafen. Weinhändler

transportierten damals ihre Ware auf

den Wasserwegen des Kanalviertels, das

auch als «Petite Venice» bezeichnet

wird. Klein Venedig lässt sich gut auf

einer der Bootsfahrten erkunden, die vom Gerberviertel bis zur «rue des

Tanneurs» führen. Hier, an dem «Place de l’ancienne Douane», ist auch das

«Koithüs», ein von Fachwerkhäusern umgebenes Zollhaus. Nicht weit

entfernt, im Viertel um den «Place de la Cathédrale», sind die vielen alten

Wohnhäuser aus dem 16. Jahrhundert mit Aushängeschildern. Die gotische

Kirche «St-Martin» besitzt ein sehenswertes Portal, und ein Stück weiter

ragt an dem «Place des Dominicains» die gotische Eglise Dominicains empor.

In der historischen Altstadt steht an der malerischen «rue des Têtes» die

ehemalige Weinbörse. Wegen der grotesken Köpfe an seinem Giebel wird

das Renaissancebürgerhaus auch «maison des têtes» genannt. In der «rue

Mercière» findet man das Wahrzeichen der Stadt, «la maison Pfister» mit

seinem schlanken Treppenturm und einer Galerie an der

blumengeschmückten Fassade.

NANCY

Die historische Stadt Lothringens liegt an

der Meurthe und dem «Canal de la

Marne».

Im 18. Jahrhundert ließ Stanislaus

Leszczynski, Herzog von Lothringen, Nancy

ausbauen und verschönern. Eine zweite

Blütezeit erlebte Nancy an der Wende zum

20. Jahrhundert, als der Glaskünstler Emile

Gallé die «Schule von Nancy» gründete,

eine Vorläuferin der Jugendstilbewegung

in Frankreich. Der berühmteste

Anziehungspunkt in Nancy ist der «Place

Stanislas».

Der Platz wurde in den 50er Jahren des 18.

Jahrhunderts angelegt und ist eingesäumt

von goldfarbenen schmiedeeisernen

Gittern und Toren, er wird von schönen

«Hôtels Particuliers» und Restaurants

gesäumt. Ein «Arc de Triomphe» führt zum

«place de la Carrière», einem von Bäumen

eingefassten Platz, an dem das gotische

«Palais du Gouvernement» von Arkaden

seitlich eingerahmt wird.


Musée des Beaux-Arts

Eglise et Couvent des

Cordeliers et Musée

Régional des Arts et

Traditions Populaires

Die Herzöge von

Lothringen sind in der

Krypta beigesetzt; das

benachbarte ehemalige

Kloster beherbergt ein

Museum, das Volkskunst,

Möbel, Kostüme und

Handwerksgegenstände

ausstellt.

Das Museum zeigt eine umfangreiche Sammlung europäischer

Kunst vom 14. bis zum 20. Jahrhundert, darunter Werke von

Delacroix, Manet, Monet, Berthe Morisot, Utrillo, Dufy und

Modigliani.

Musée de l’Ecole de Nancy

Das im Jugendstil eingerichtete Museum zeigt Möbel, Stoffe

und Schmuck sowie Glasobjekte von Emile Gallé, dem Gründer

der «Schule von Nancy».

TOUL

Umgeben von dunklen Wäldern, liegt

die achteckige Festungsstadt Toul

zwischen der Mosel und dem Canal de

la Marne. Toul war neben Verdun und

Metz im 4. Jahrhundert Bistum. Im

frühen 18. Jahrhundert baute Vauban

die Zitadelle, von der noch der

Verteidigungsring und die «Porte de

Metz» erhalten sind. Der Bau der

«Cathédrale St-Etienne» wurde im 13. Jahrhundert begonnen

und zog sich über mehr als 300 Jahre hin.

Von Toul oder von Metz aus erreicht man den riesigen «Parc

Régional de la Lorraine» mit Weinbergen und Wäldern,

Getreidefeldern und Weiden, Sümpfen und Seen.

METZ

Das nüchterne aber

sympathische Metz liegt

am Zusammenfluss von

Mosel und Seille. Es gibt

zwanzig Brücken über

die Flüsse und Kanäle.

Die gallorömische

Gründung, heute

Hauptstadt von

Lothringen, war häufig

umkämpft. Auf einem

Berg über der Mosel und

der Altstadt liegt die

«Cathédrale St-Etienne».

Das gotische Äußere fällt

durch beeindruckende

Strebebogen und

langhalsige Wasserspeier

auf. Im Inneren erhellt

schimmerndes Licht von

gotischen und modernen

Buntglasfenstern, davon

einige von Chagall, die

Wände. Eine schmale

Holzbrücke führt

nordwestlich der

Kathedrale zur Insel

«Petit Saulcy», auf der

das älteste noch bespielte

Theater Frankreichs steht.

Auf der anderen Seite

der Kathedrale wirkt die

den Fluss überspannende

«Porte des Allemands»

mit Wehrtürmen wie eine

mittelalterliche Burg. In

der «Vieille Ville» säumen

stolze, mit Arkaden

geschmückte Bürgerhäuser

des 14. Jahrhunderts den

reizenden «Place St-Louis».

Hier steht eine der

ältesten Kirchen

Frankreichs, die «Eglise St-

Pierre-aux-Nonnais».

VERDUN

Die Stadt wird für immer mit der

schrecklichen Schlacht bei Verdun in

Verbindung gebracht werden, bei der in

einem Jahr kontinuierlichem Gemetzel

ungefähr eine Million Soldaten ihr Leben

ließen. Das Gemetzel dauerte bis zum

Ende des ersten Weltkrieges. Die

Landschaft in den Hügeln nördlich von

Verdun ist heute mit Mahnmalen

gespickt. Neun Dörfer wurden hier dem

Erdboden gleichgemacht. Das «Musée –

Mémorial de Fleury» erzählt ihre

Geschichte.

Im «Ossuaire de Douaumont» haben

130 000 französische und deutsche

unbekannte Soldaten ihre letzte

Ruhestätte gefunden. Verdun wurde im

Laufe der Jahrhunderte zum Schutz vor

Eindringlingen immer weiter befestigt.

Die mit Zinnen bewehrte «Porte

Chaussée», ein flussnahes

mittelalterliches Tor, bewacht noch immer

den östlichen Zugang zur Stadt. Obwohl

die «Citadelle de Verdun» im Krieg

schwer beschädigt wurde, ist ihr aus dem

12. Jahrhundert stammender Turm noch

vorhanden. Heute zeigt ein

Kriegsmuseum, das «Musée de la

Citadelle Militaire» eine audiovisuelle

Darstellung von der Rolle Verduns im

ersten Weltkrieg. Dabei werden die

Schrecken des Grabenkriegs wieder zum

Leben erweckt.


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